Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Bluetooth Lautsprecher Aufmachera
test
Letztes Update: 16.11.2020

Die besten Bluetooth-Lautsprecher

Wir haben 136 Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der beste Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist der Bose SoundLink Micro. Bei den kleinen Bluetooth-Boxen steht der Beosound A1 2nd Gen von Bang & Olufsen auf dem Treppchen. Die mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern werden vom JBL Xtreme 2 angeführt. Wer es noch eine Nummer größer will, kommt an der JBL Boombox 2 nicht vorbei!

Stefan Schickedanz
schreibt als HiFi-Experte für Publikationen wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats. Neben Stereo- und Surround-Sound steht er auf schnelle Autos mit sonoren Anlagen, über die er ebenfalls regelmäßig berichtet.
Letztes Update: 16. November 2020

Unsere „Gut & günstig“-Empfehlung bei den Mini-Lautsprechern, der Anker Soundcore Icon Mini, ist aktuell fast überall ausverkauft und deshalb stark im Preis gestiegen. Wir gehen davon aus, dass das nur vorübergehend ist und der Speaker bald wieder regulär zu haben sein wird. Unsere Empfehlung richtet sich nach dem Preis zum Testzeitpunkt von rund 13 Euro.

5. November 2020

Wir haben zwei neue Lautsprecher getestet. Der Sony SRS-XB43 ist ein Party-Speaker mittlerer Größe mit Lichtorgel, der dank mitgeliefertem Netzteil selbst die Ausdauer der zähesten Feierlöwen übersteigt. Der Teufel Motiv Go überzeugt durch seine gewaltige Dynamik und seine hohe Präzision und ist deshalb eine neue Empfehlung in der Kategorie der kleinen Bluetooth-Lautsprecher.

2. September 2020

Wir haben unserem Artikel über Bluetooth-Lautsprecher gründlich überarbeitet, eine neue Kategorie hinzugefügt und zahlreiche neue Geräte getestet. Darunter sind mehrere Empfehlungen und der Nachfolger unseres Testsiegers bei den kleinen Lautsprechern: der B&O Beosound A1 2nd Gen.

19. Mai 2020

Der dänische Lautsprecherhersteller Libratone ist offenbar insolvent. Das berichtet die Technik-Website Cashys Blog. Dies betreffe explizit auch den Support, der aktuell weder Garantie- noch Rücknahmeanträge bearbeite. Dies werde sich erst wieder ändern, wenn ein neuer Eigentümer gefunden sei.

4. Februar 2020

Wir haben zwei Neuzugänge getestet: Den Anker SoundCore Flare 2 und den Teufel Boomster Go.

Außerdem haben sich unsere Empfehlungen geändert: Aufgrund der hohen Anzahl getesteter Geräte haben wir die Liste von den üblichen fünf auf sechs Posten erweitert. Die neu entstandene Position geht an den JBL Flip 5, der vergangene Woche nur haarscharf an einer Empfehlung vorbeigeschrammt ist.

Darüber hinaus ist ein liebgewonnener Klassiker wieder verfügbar, der lange Zeit unser Testsieger war: Der Bose SoundLink Mini II begeistert uns noch immer und hat sich seinen Platz auf dem Treppchen redlich verdient.

8. Januar 2020

Mackie beehrt unseren Test mit je einem neuen Lautsprecher pro Kategorie. Sowohl der kleine Freeplay Go als auch der mittelgroße FreePlay Home und der große FreePlay Live überzeugen durch einen guten Sound und eine tadellose App, trotzdem reicht es keinem von ihnen zur Empfehlung.

3. Dezember 2019

Wir haben in jeder Kategorie einen neuen Lautsprecher getestet. Der Klipsch Heritage Groove ergänzt die kleinen Speaker, der Soundcore Rave Mini gesellt sich zu den mittelgroßen Boxen und der Aiwa Exos-9 mischt sich unter die Schwergewichte. Neue Empfehlungen sind diesmal aber nicht dabei.

8. November 2019

Wir haben drei neue Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der Sonos Move ist eine neue Empfehlung bei den mittelgroßen Boxen und mit dem 1More S1001BT haben wir einen echten Geheimtipp unter den kleinen Lautsprechern entdeckt. Für den Lamax Vibe 1 hat es leider nicht zu einer Empfehlung gereicht.

18. Februar 2019

Wir haben wieder drei neue Lautsprecher getestet: Die kleinen Lautsprecher Dockin D Mate Direct und Tribit MaxSound Plus sowie den mittelgroßen Teufel Rockster Cross. Der Teufel und der Tribit sind neue Empfehlungen.

Weitere Updates

Die Klangqualität von Lautsprechern hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Zwar schaffen es die Hersteller inzwischen, mit baulichen und elektronischen Tricks auch aus winzigen Boxen erstaunlich viel Klang herauszukitzeln, die Gesetze der Physik können sie aber natürlich auch nicht außer Kraft setzen.

Es macht deshalb keinen Sinn, einen handtellergroßen Lautsprecher, der in jede Handtasche passt, mit einer bierkastengroßen Wuchtbrumme zu vergleichen. Natürlich liegen zwischen beiden klanglich Welten. Vor allem bei den Bässen und bei höheren Lautstärken unterscheiden sich große und kleine Lautsprecher nach wie vor deutlich.

Auf die Größe kommt es an

Weil wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, haben wir Bluetooth-Lautsprecher in vier Größen eingeteilt und in jeder davon unsere Favoriten gekürt. Aber Boxen unterschiedlicher Größe unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in den Nutzungsszenarien.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Mini-Boxen sind klanglich begrenzt, klingen aber längst nicht mehr nur nach Brüllwürfel.

Mini-Bluetooth-Boxen sind oft kaum größer als ein Stück Seife, oft haben sie auch eine Form wie Getränkedosen. Aufgrund ihres geringen Volumens darf man davon keine donnernden Bassgewitter erwarten. Für einfaches Nebenbei-Musikhören im Badezimmer oder das Hörbuch im Hotel reichen die kompakten Minis aber allemal.

Auch kleine Lautsprecher können groß klingen

Kleine Bluetooth-Boxen, die noch in die Handtasche passen, sind ideal zum Chillen im Freibad oder auf dem Balkon, können aber auch problemlos mit auf Reisen gehen oder zuhause das Arbeitszimmer oder die Küche mit Sound versorgen. Die Mini-Lautsprecher haben in den letzten Jahren klanglich große Sprünge gemacht. Sie klingen nicht mehr automatisch nur nach kleiner Box. Möglich wird das dadurch, dass die Hersteller allerlei psychoakustische Tricks anwenden. Wird das gut gemacht, verblüffen kleine Boxen mit erstaunlich großem Klang. Aber es gibt natürlich auch weiterhin veritable Brüllwürfel, die vor allem Lärm machen.

Wer nachts am Baggersee auch mal eine kleine Freiluft-Party schmeißen möchte, braucht etwas größeres. Der jüngste Trend sind mittelgroße Bluetooth-Boxen, die deutlich mehr Wumms liefern, aber gleichzeitig noch klein genug sind, dass man sie gut unterm Arm tragen oder aufs Fahrrad packen kann.

Im Wohnzimmer halten immer mehr große Bluetooth-Lautsprecher Einzug. Denn so einfach, wie man sein Handy mit der Mini-Box verbinden kann, will man auch zuhause Musik hören. Neben gerade noch tragbaren Party-Boxen mit Akku gibt es auch Lautsprecher, die für den festen Betrieb an der Steckdose gedacht sind.

Große Bluetooth-Lautsprecher ersetzen die Stereoanlage

Und um nicht den Anschluss zu verlieren, werden inzwischen auch immer mehr WLAN-fähige Multiroom-Lautsprecher zusätzlich mit Bluetooth ausgerüstet. Sogar der Multiroom-Lautsprecher-Spezialist Sonos hat inzwischen mit dem Sonos Move einen Lautsprecher im Programm, der neben WLAN auch per Bluetooth bespielt werden kann und auch noch einen Akku mitbringt.

Die wichtigsten Fragen

Wie lange hält der Akku von Bluetooth-Lautsprechern?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt maßgeblich von der Kapazität des Akkus und der Lautstärke und ab. Bei Zimmerlautstärke spielen die meisten Lautsprecher zwischen 8 und 16 Stunden. Bei voller Lautstärke geht vielen Lautsprechern dagegen schon nach 3 bis 4 Stunden oder weniger die Puste aus.

Wie weit reicht Bluetooth?

Unter freiem Himmel kann Bluetooth bis zu etwa 240 Meter weit senden. Hindernisse, besonders Decken und Wände, verringern die Distanz. In der Praxis sind ca. 50 Meter realistisch.

Welche Bluetooth-Version brauche ich?

Grundsätzlich können alle Bluetooth-Geräte miteinander verbunden werden, denn sämtliche Versionen sind miteinander kompatibel. Neue Versionen bieten aber Vorteile, z. B. geringen Stromverbrauch und eine höhere Reichweite.

Was bedeuten Abkürzungen wie IPX4, IPX7 und IP65?

Die Kürzel beschreiben die Geräteschutzklasse. Die vorletzte Ziffer steht für den Schutz gegen feste Gegenstände, wie Staub und Sand. Die letzte Ziffer steht für den Schutz gegen Wasser. Je höher die Zahlen sind, desto robuster ist das Gerät.

So haben wir getestet

Wir testen regelmäßig die wichtigsten Neuerscheinungen. Insgesamt haben wir inzwischen über 136 Bluetooth-Lautsprecher probegehört. Davon ordneten wir elf Lautsprecher in die Kategorie »Mini-Lautsprecher« ein, 68 Lautsprecher in die Kategorie »kleine Lautsprecher«, 38 in die Kategorie »mittelgroße Lautsprecher« und 19 in die Kategorie »große Bluetooth-Lautsprecher«.

102 der getesteten Lautsprecher sind noch erhältlich. Sie finden alle noch erhältlichen Modelle in unseren drei Vergleichstabellen für kleine, mittelgroße und große Boxen. Außerdem gibt es in jedem Abschnitt unter »Außerdem getestet« eine kurze Bewertung auch derjenigen Lautsprecher, für die es für uns nicht zu einer Kaufempfehlung gereicht hat.

Alle Lautsprecher müssen sich einem ausführlichen Hörtest unterziehen. Dabei testen wir die Lautsprecher möglichst im direkten Vergleich gegeneinander und zu unseren aktuellen Testsiegern als Referenz. Außerdem beurteilen wir die Verarbeitungsqualität und den Funktionsumfang. Bei der Bewertung spielt nicht zuletzt der Preis eine Rolle.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Mini Lautsprecher

Die besten Mini-Bluetooth-Lautsprecher

Die kleinsten Bluetooth-Lautsprecher sind meist schon recht günstig zu haben. Ihr Gebiet sind Situationen, in denen eine größere Box aufgrund der Größe oder des Gewichts einfach nicht praktisch wäre. Klanglich kommen die Minis natürlich nicht an ihre größeren Cousins ran, besonders für einen satten Bass fehlt es schlicht an Volumen. Dennoch ist erstaunlich, welchen Sound die Hersteller den winzigen Hörgehilfen mittlerweile entlocken können.

Der große Vorteil der Kleinen ist, dass man sie immer dabeihaben kann. Sie eignen sich deshalb besonders gut als Begleiter auf Reisen. Aber auch, um sie mal kurz zum Musikhören mit unter die Dusche zu nehmen, sind Mini-Lautsprecher hervorragend – zumal die meisten von ihnen heutzutage wasserdicht sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger Mini-Boxen

Bose Soundlink Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Micro
Ein winziger Lautsprecher mit einem für seine Größe beeindruckenden Klang.

Der Bose Soundlink Micro ist ein kleiner Klangkünstler mit Outdoor-Anspruch. Das Gehäuse ist extrem solide, er ist wasser- und staubdicht und liefert einen Sound wie sonst keiner der getesteten Speaker dieser Größenordnung. Obendrein ist die Bedienung kinderleicht. Leider ist der Soundlink Micro nicht billig – in dieser Preisklasse bekommt man problemlos auch größere Lautsprecher anderer namhafter Hersteller. Der Bose ist eben ein Premium-Produkt – mit all den damit einhergehenden Vor- und Nachteilen.

Gute Mini-Box-Alternative

Tribit Stormbox Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

Wer nicht bereit ist, den doch recht hohen Preis für den Bose zu zahlen, aber einen Speaker mit ähnlichen Qualitäten möchte, sollte sich unbedingt den Tribit Stormbox Micro ansehen. Die Ausstattung ist fast die gleiche, auch bei der Größe schenken sich die beiden nichts. Dass der Klang etwas hinter dem des Soundlink Micro zurücksteht, macht der Kostenunterschied womöglich wett. Schön ist zudem die Vorderseite, die mit einem robusten Textilgewebe bespannt ist.

Gute, günstige Mini-Box

Anker Soundcore Icon Mini

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Für alle, die noch günstiger wegkommen möchten, ist der Anker Soundcore Icon Mini unsere Empfehlung. Er kann zwar nicht ganz mit Bose und Tribit mithalten, was Klang und Bedienung betrifft, die Kritikpunkte sind aber überschaubar und wiegen nicht allzu schwer. Gemessen am Preis ist der Icon Mini definitiv ein Hammer – billiger wird es bei dieser Qualität wahrscheinlich nicht mehr.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger Mini-BoxenGute Mini-Box-AlternativeGute, günstige Mini-Box
Bose Soundlink Micro Tribit Stormbox Micro Anker Soundcore Icon Mini Creative Muvo Play JBL Clip 3 JBL Go 2 Sony SRS-XB12 Teufel Boomster Go Ultimate Ears Wonderboom
Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink MicroTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox MicroTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon MiniTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Creative Muvo PlayTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Clip 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Go 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB12Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Praktische Gummischnalle
  • Verblüffend guter Klang
  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Praktische Gummischnalle
  • Sehr günstig
  • Ordentlicher Klang
  • Wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Gute Haptik
  • Angenehme Bedienung
  • Klein und kompakt
  • Praktischer Befestigungshaken
  • Überraschend guter Klang
  • Klein und kompakt
  • Erstaunlich guter Klang für die Größe
  • Wasser- und Staubdicht nach IP67
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Solider Bass
  • Klang weitgehend in Ordnung
  • Sehr robust
  • Sehr guter Klang
  • Geringe Latenz
  • Wasserdicht
  • Robust gebaut
  • Stereo-Pairing
Contra
  • Relativ teuer
  • Druckpunkt der Tasten nicht optimal
  • Schwache Bässe
  • Dünner Klang
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Gelegentliches Pumpen des Limiters
  • Stimmen klingen etwas hell
  • Schlechtes Mikrofon
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Klanglich etwas dünn
Bester Preis
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Akkulaufzeitbis 6 Stundenbis 8 Stundenbis 8 Stundenbis 10 Stundenbis 10 Stundenbis 5 Stundenbis 16 Stundenbis 10 Stundenbis 10 Stunden
Ladedauerca. 4 Stundenk. A.3 Stundenk. A.3 Stunden2,5 Stundenk. A.2,5 Stunden2,8 Stunden
Leistungk. A.9 Watt3 Watt20 Watt3,3 Watt3 Wattk. A.10 Wattk. A.
Kapazitätk. A.2.600 mAh900 mAh2000 mAhk. A.730 mAhk. A.2.600 mAhk. A.
AnschlüsseMicro-B-USBUSB-C1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke, micro USBmicro USB Bmicro USB
Stereo-Pairingjajajajak. A.k. A.jajaja
SonstigesSprachsteuerung, Wasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IP67)Wasserschutz (IP67), integriertes MikrofonWasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IP67), StaubschutzWasserschutz (IPX7), Freisprechfunktion, SprachsteuerungWasserschutz (IPX7)
Gewicht290,3 Gramm290 Gramm215 Gramm360 Gramm220 Gramm184 Gramm243 Gramm355 Gramm425 Gramm
Abmessungen9,83 x 9,83 x 3,48 cm9,83 x 9,83 x 3,58 cm9,5 x 7,6 x 3,6 cm8x 8 x 11 cm13,7 x 9,7 x 4,6 cm7,1 x 8,6 x 3,1 cmDurchmesser 7,4 cm, Höhe 9,2 cm10,7 x 4,6 x 10,2 cmHöhe 10,2 cm, Durchmesser 9,35 cm

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro

Konzeptionell dem Tribit Stormbox Micro nicht unähnlich, aber gleich mal gut doppelt so teuer, präsentiert sich der Bose Soundlink Micro. Er besitzt ebenfalls einen Gummistrap auf der Rückseite, mit dem er sich am Gürtel oder Fahrradlenker befestigen lässt.

Testsieger Mini-Boxen

Bose Soundlink Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Micro
Ein winziger Lautsprecher mit einem für seine Größe beeindruckenden Klang.

Allerdings gibt es zahlreiche Unterschiede in der Ausführung. Das beginnt schon beim komplett aus Kunststoff bestehenden Gehäuse, das komplett wasserdicht nach IPX7 ausgeführt ist. Für den Lithium-Ionen-Akku gibt Bose sechs Stunden an, was nach unserer Erfahrung keinesfalls übertrieben erscheint.

Über die mittlere der drei Tasten auf der Oberseite lassen sich die Sprachassistenten Siri oder Google Assistant rufen. Das dazu verwendete Mikrofon ermöglicht auch die Annahme von Anrufen über den Bose Soundlink Micro. Aber auch jenseits der Telefonate redet das Gerät mit seinem Besitzer als Feedback bei der Bedienung, etwa um anzusagen, wenn es sich mit einem bestimmten Smartphone verbunden hat oder die Batteriekapazität zur Neige geht.

1 von 5
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Der Bose Soundlink Micro ist so klein, wie der Name verspricht.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Die Tasten für An/Aus sowie die Bluetooth-Kopplung befinden sich zusammen mit der Ladebuchse an der Oberseite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Das Gehäuse ist äußerst robust.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Mit der Gummischlaufe lässt sich der Lautsprecher aufhängen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Eine Seite der Schlaufe lässt sich dazu vom Gerät lösen.

Es gibt einen Stereo- und einen Party-Modus, in denen sich zwei Bose Soundlink Micro koppeln lassen. Dazu muss sich der Benutzer die Bose Connect App auf sein Android oder iOS Device laden.

Klanglich lieferte der Bose Soundlink Micro trotz ähnlicher Abmessungen einen noch satteren und natürlicheren Klang. Das Plus an Dynamik und Klarheit unterstreicht, dass der Mehrpreis nicht allein dem prestigeträchtigen Namen geschuldet ist. Was hier von dem 290 Gramm schweren Bluetooth-Micro-Lautsprecher geboten wird, kann sich schon mit der Wiedergabequalität einiger Vertreter der nächsthöheren Klasse messen.

Bose Soundlink Micro im Testspiegel

Die Kollegen von Giga (03/2020) haben den Soundlink Micro ebenfalls getestet und eine Gesamtnote von 84 Prozent vergeben. Gelobt wurden der Klang, die Bedienung und das stabile Gehäuse. Kritik gab es für den veralteten Micro-USB-Anschluss und die relativ kurze Akku-Laufzeit.

Auch die Stiftung Warentest (08/2019) hat den Soundlink Micro getestet, zeigte sich insgesamt aber relativ ernüchtert und vergab die Gesamtnote 2,7 (»befriedigend«). Diese setzt sich zusammen aus Teilnoten für Ton (2,9 – »befriedigend«), Handhabung (2,5 – »gut«), Stabilität (1,0 – »sehr gut«) und Akku (2,6 – »befriedigend«).

Allerdings weist die Stiftung darauf hin, dass sie den Klang sehr kleiner Bluetooth-Lautsprecher allgemein für unzureichend hält:

»Klanglich überzeugen nur recht große Bluetooth-Lautsprecher mit mehr als 500 Gramm Gewicht […] Von den kleinen und leichten Lautsprechern überzeugen am ehesten die befriedigenden Bose SoundLink Micro und JBL Clip 3.«

Computer Bild (10/2017) vergab die Note 2,4 (»gut«). Die angesprochene Akku-Laufzeit von über 20 Stunden können wir allerdings nicht bestätigen.

»Der Soundlink Micro von Bose überzeugt mit einem für seine Größe überraschend ausgewachsenen und sauberen Klang. Dass in dem winzigen Gehäuse kaum Platz für weitere Ausstattung ist, muss man dem Bose verzeihen: Ein Ladeanschluss für Smartphones fehlt ebenso wie ein Audio-Eingang. Die Bedienung ist kinderleicht und selbsterklärend, außerdem passt der Outdoor-taugliche Soundlink Micro in quasi jede Jackentasche – perfekt für tollen Klang auf Tour. Und die darf auch ausgedehnter sein, statt der versprochenen sechs hielt der Micro im Test fast 21 Stunden durch.«

Alternativen

Der Soundlink Micro ist unser Favorit, aber die Konkurrenz ist Bose dicht auf den Fersen. So ähnelt der Tribit Stormbox Micro dem Platzhirsch stark, kostet aber deutlich weniger. Wer besonders günstig kaufen möchte, dem raten wir zum Anker Soundcore Icon Mini – mehr Bluetooth-Speaker fürs Geld bekommt man derzeit wohl nirgendwo anders.

Gute Alternative: Tribit Stormbox Micro

Nach einigen Überraschungs-Coups ließ uns jetzt die Tribit Stormbox Micro, ein Micro-Bluetooth-Lautsprecher des chinesischen Herstellers, aufhorchen. Und das nicht nur, weil er bei niedrigem Ladestand seines für bis zu in der Praxis kaum erreichbaren 8 Stunden Spielzeit ausgelegten Akkus mit einer synthetischen Stimme eine Warnung ausspricht. Sein Klang verblüffte uns angesichts der winzigen Abmessungen ganz besonders.

Gute Mini-Box-Alternative

Tribit Stormbox Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

Das gilt vor allem für den bezogen auf das Gehäusevolumen als ausgesprochen satt zu bezeichnenden Bass – besonders, wenn er auch einer Tischplatte lag. In den darüber liegenden Tonlagen klang der Tribit Stormbox Micro warm mit dezenten Höhen und klar artikulierten Stimmen. Dabei wirkte der mit einem Breitbänder und einem passiven Bass-Radiator ausgestattete Micro-Speaker überraschend kraftvoll. Zudem löste sich der Sound sehr gut vom Gehäuse. Das ließ das Gerät deutlich größer klingen als man es von dieser Klasse kennt.

1 von 4
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Die Bedientasten liegen unten auf der Vorderseite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Der USB-C-Port zum Aufladen befindet sich an der Seite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Die Maße des Stormbox Micro ähneln denen des Bose Soundlink Micro.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Wie der Bose Soundlink Micro, hat auch der Tribit Stormbox Micro eine Schlaufe zum Aufhängen.

Der Einsatzbereich des Tribit Stormbox Micro ist weit gesteckt. Mit seiner Gummischnalle lässt er sich ruckzuck beispielsweise am Lenker eines Fahrrads oder E-Bikes anbringen. Dabei dürfte sich spätestens im Regen die Wasserfestigkeit nach IP67 auszeichnen. Gegen Sand wäre allerdings eine Abdeckung für den USB-C-Anschluss wünschenswert.

Wer in seinem Zimmer Wert auf Stereo oder mehr Pegel im Party-Modus legt, kann zwei Tribit Stormbox Micro koppeln. Die Bedienung des 290 Gramm schweren Lautsprechers erfolgt über drei gummierte Tasten auf der mit robustem Stoffgewebe bespannten Oberseite. Sie dienen der Lautstärkeregulierung, der Steuerung der Wiedergabe des mit Bluetooth 5.0 verbundenen Smart Devices und der Entgegennahme von Anrufen über das integrierte Freisprech-Mikrofon.

Gut & günstig: Anker Soundcore Icon Mini

Dank Schutzklasse IP67 hält der Anker Soundcore Icon Mini sogar vollständigem Untertauchen stand. Regen, Schlamm und Schnee sollen dem extrem kompakten Speaker nichts anhaben. Mit seiner vormontierten Schlaufe lässt sich der Anker Soundcore Icon Mini bequem transportieren und dabei etwa an einem Rucksack befestigen oder an einem Baum aufhängen.

Gute, günstige Mini-Box

Anker Soundcore Icon Mini

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Trotz der winzigen Abmessungen und des günstigen Preises entspricht die Ausstattung dem, was man auch von größeren Bluetooth-Lautsprechern gewohnt ist. Über das beiliegende USB-Kabel lässt sich das Gerät aufladen, um dann bis zu 8 Stunden von seinem integrierten Akku gespeist zu werden. Unter einer Klappe aus Gummi verbirgt sich nicht nur die Ladebuchse, sondern auch ein analoger AUX-Eingang.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Die Anker Soundcore Icon Mini ist in Schwarz und Orange erhältlich.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Die Box ist so klein, dass sie locker in die Handfläche passt.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Der Druckpunkt der Bedientasten an der Oberseite könnte noch etwas besser sein.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Hinter einer Schutzklappe aus Gummi befinden sich ein Micro-USB- und ein AUX-Eingang.

Natürlich darf man aus einem nur 12,9 x 11 x 5,1 Zentimeter großen Gehäuse keine richtigen Bässe erwarten. Doch der Anker Soundcore Icon Mini deutet tiefe Töne immerhin ganz gut an und seine Stimmen klingen verhältnismäßig ausgewogen. Auch die Höhen können sich hören lassen. Was der Mini-Lautsprecher an unverzerrtem Pegel erzeugen kann, ist recht eindrucksvoll.

Damit nicht genug: Zwei Anker Soundcore Icon Mini lassen sich zu einem Stereo-Paar zusammenschalten. Ebenfalls positiv hervorzugehen ist die Synchronisierung zwischen den Lautstärketasten seitlich am Gerät und der Regelung des Smartphones. Man kann auch die Wiedergabe über eine extra Taste abfahren, anhalten oder zum nächsten Titel springen. Allerdings sind die in die gummierte Gehäuseoberfläche eingearbeiteten Tasten nicht sonderlich gut zu erkennen. Doch diesen Punkt teilt der Klangknirps auch mit einigen größeren Mitbewerber.

Unterm Strich zeigte der Anker SoundCore Icon Mini eine durchaus ordentliche Leistung. In punkto Mobilität ist er jedenfalls kaum zu toppen.

Außerdem getestet

Creative Muvo Play

Irgendwie wirken die in drei Farben lieferbaren kleinen Dosen sehr knuffig. Und der Name Creative Muvo Play wirkt einfach obercool. Um zu unterstreichen, wozu die kleinen Bluetooth-Speaker fähig sind, schickte der Vertrieb gleich ein Pärchen, um den Muvo Play in Stereo zu betreiben. Das funktionierte wirklich toll. Die linke Box steuert dann die Wiedergabe vom Smartphone und die Lautstärke.

Wer den Creative Muvo Play analog ans Handy anschließen mag, findet sogar einen AUX-Eingang mit 3,5-mm-Mini-Klinke. Neben einer Freisprechfunktion zum Telefonieren werden Apple Siri und Google Assistant unterstützt. Die Schutzklasse IPX7 verspricht besondere Wasserfestigkeit. Man kann den von einem Mesh-Gewebe umgebenen Lautsprecher ohne Reue unter Wasser tauchen. Damit eignet er sich für Benutzung am Pool oder im Bad. Weil man am Wasser nicht mit Netzstrom hantieren sollte, kommen hier die bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit zu tragen. Die ins teilweise gummierte Gehäuse eingelassenen Tasten sind gut erkenntlich. Was die ganze Bedienung, Haptik und Verarbeitung betrifft, ist der Creative Muvo Play für unter 40 Euro wirklich gelungen. Allerdings stahlen ihm sogar die kecken Micro-Speaker von Bose und Tribit etwas die Schau.

Trotz eines gar nicht so knappen Gehäusevolumens klang der Creative Muvo Play reichlich dünn und auch etwas blechern. Stimmen wirkten ganz besonders verfärbt und trotz des zur Schau gestellten Bass-Radiators erschienen die unteren Oktaven reichlich ausgemergelt. Als Trost gab es im Duett eine ordentliche Stereo-Bühne und auch in Sachen Lautstärke ließ der Creative Muvo Play gerade im Paarbetrieb nichts anbrennen.

JBL Clip 3

Der JBL Clip 3 ist abgesehen von seinem Karabinerhaken aus Metall zum Anhängen des Bluetooth-Lautsprechers an den Gürtel kaum größer als der JBL Go 2 und kostet auch nicht einmal das Doppelte. Doch er wirkt um einiges edler und lässt vor allem den Einstiegslautsprecher von klanglich hinter sich, doch dazu gleich mehr.

Ausstattung und Funktionalität werden durch bis zu 10 Stunden Spielzeit und Freisprechfunktion fürs Smartphone erweitert. Wasserdichtigkeit bis zu zwei Meter unter der Oberfläche ist durch IPX7 gewährleistet. Es gibt neben dem Micro-USB-Ladeanschluss sogar einen analogen AUX-Eingang für 3,5-mm-Klinkenkabel. Die gummierten Tasten für Lautstärkeregelung und Start/Stop lassen sich besonders bei dunklen Farben schlecht erkennen. Ansonsten ist die Bedienung gut. Den JBL Clip 3 können Weltenbummler nicht nur am Rucksack oder der Kleidung anhängen, vom Konzept eignet er sich auch gut für Stubenhocker zum Betrieb im Bad an einem Handtuch- oder Kleiderhaken.

Was den Klang betrifft, war der Winzling eine Überraschung. Er übertraf den JBL Go 2 in jeder Hinsicht. Seine Abstimmung gelang noch natürlicher, was sich vor allem in der Stimmwiedergabe positiv auswirkte. Der Bass blieb zwar ein ganzes Stück hinter dem viel größeren JBL Flip 5 zurück, verdiente sich aber in Bezug auf das geringe Gehäusevolumen Respekt. Das galt erst recht für die frischen, überraschend gut aufgelösten Höhen. Timing und Transparenz der Wiedergabe verblüfften ebenso wie Maximallautstärke und Attacke.

Der kleine JBL Clip 3 entpuppte sich damit als große Überraschung, die sich bezogen auf Preis, Größe und Konzept keine Schwächen leistete. Kleiner Tipp für volleren Klang: Mit seinem Haken lässt sich der Clip 3, wie der B&O Beosound A1, an der Wand an einem Nagel aufhängen – für noch mehr Ausgewogenheit und Volumen. In dieser Konstellation würde so schnell keiner auf einen derart kompakten BT-Speaker tippen.

JBL Go 2

Wenn man den JBL Go 2 direkt nach dem größeren und teureren Bestseller JBL Flip 5 anhört, wirkt er völlig bassfrei. Nach einem Moment gewöhnt man sich allerdings an den ebenso günstigen wie kompakten Bluetooth-Speaker. Immerhin macht er trotz des günstigen Preises ein gute Figur. Er wirkt robust und ist ausgesprochen mobil.

Die eckige Box lässt sich im Kulturbeutel zur Untermalung der Morgentoilette ins Hotel mitnehmen. Und in dieser Klasse braucht der 8,6 x 3,1 x 7,1 Zentimeter kleine und knapp 190 Gramm leichte Lautsprecher keine Konkurrenz zu fürchten. Er spielte laut und mit gutem Timing. Was er im Bass an Tiefgang aufgrund des geringen Gehäusevolumens und des kleinen Treibers nicht leisten konnte, glich er durch ungestüme Attacke aus. In einer Raumecke kann man ihm abgesehen davon noch etwas Extraboost verschaffen. Auch einspielen lassen, bevor man sich sein abschließendes Urteil bildet, wirkt sich positiv aus.

Was die Funktionalität betrifft, ist der Knirps jedenfalls auf Augenhöhe mit viel teureren und größeren Kollegen. Er besitzt sogar einen 3,5-mm-Analog-Eingang zum Anschluss an den Kopfhörerausgang eines Zuspielers. Die Wasserdichtigkeit wird mit IPX7 zertifiziert, was dem JBL Go 2 das Untertauchen ermöglicht. Der Akku des in zehn Farben angebotenen BT-Speakers reicht für bis zu 5 Stunden Betrieb, bevor er mit seinem beigelegten USB-Kabel an einem Rechner oder Netzteil zum Nachladen andocken muss.

Wie gesagt, geizte der JBL Go 2 etwas mit Bass, aber die angenehm und ausgewogen abgestimmten Mitten und Höhen ließen die Expertise von JBL in Sachen Sound erkennen. Verhältnismäßig hoher Detailreichtum, Spielfluss sowie eine – allerdings mit gelegentlichem Pumpen des DSP-Limiters erkaufte – Pegelfestigkeit machen den Go 2 zum extrem mobilen und günstigen Sonderangebot – ideal auch für jene, die im Hotel einfach nur mal ein Hörbuch abspielen möchten.

Sony SRS-XB12

Viele Bluetooth-Lautsprecher ähneln sich innerhalb einer bestimmten Klasse im Aufbau. Der Sony SRS-XB12 hingegen geht einen eigenen Weg. Das beginnt schon mit seiner Form. Der 243 Gramm schwere Lautsprecher hat ein rundes Gehäuse auf dessen Oberseite ein Breitband-Treiber sitzt. Im unteren Bereich hat Sony noch einen Passiv-Radiator versteckt, der mit dem Titel Extra-Bass beworben wird. Rechteckige Öffnungen in unteren Bereich der Seitenwand sorgen dafür, dass sich die von ihm erzeugten Schallwellen ungehindert ausbreiten können.

Falls sich im Outdoor-Betrieb Schmutz im Gehäuse ansammelt, kann man den nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützten Lautsprecher unter dem Wasserhahn ausspülen. Die serienmäßige Trageschlaufe lässt sich abnehmen, das Gehäuse des Sony SRS-XB12 gibt es in neun verschiedenen Farben. Positiv hervorzuheben ist der analoge AUX-Eingang für Mini-Klinkenkabel und auch die bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit können sich sehen lassen.

Kritik gibt es allerdings für die schwache Leistung des eingebauten Mikrofons, mit dem sich nicht nur Telefongespräche führen lassen, sondern auch der Sprachassistent des Smartphones über einen langen Druck auf die ins Gehäuse eingearbeitete Play-Taste nutzen lässt. Das klappt zumindest theoretisch. Von mehr als einem halben Dutzend Versuchen, verstand Siri auf dem iPhone nur ein einziges Mal den Befehl.

Klanglich hielt sich die Kritik in Grenzen. Zwar wirkten Stimmen etwas hell und verfärbt, doch der Bass war sowohl vom Tiefgang als auch vom relativ satten Punch für die Fliegengewichtsklasse wirklich sehr gut. Das brachten gerade Schlagzeug-lastige Tracks aus der Rockmusik zum Ausdruck. Auch die Dynamik und die maximale Lautstärke überzeugten. Wenn man bedenkt, dass sich sogar zwei dieser kleinen Sony SRS-XB12 ohne App zu einem Stereopaar verbinden lassen, das dann auch noch mehr Dampf hat, hat Sony hier einen interessanten Micro-Lautsprecher im Programm.

Teufel Boomster Go

Als klein, aber robust könnte man den Teufel Boomster Go bezeichnen. Mit seinen Abmessungen von 10,2 x 10,7 x 4,6 Zentimetern ist der Bluetooth-Lautsprecher allerdings deutlich größer und ist mit 355 Gramm auch deutlich schwerer als der JBL Go 2 – und auch teurer. Der Deutsche kostet mehr als das Doppelte. Der Käufer hat beim aus gummiertem Kunststoff und Gewebe gefertigten Gehäuse die Wahl zwischen fünf Farben: Sand White, Space Blue, Ivy Green, Coral Red und Night Black. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind wasserdicht nach IPX7 und gegen Stöße gesichert.

Teufel liefert den Boomster Go mit einem Strap und einem GoPro-kompatiblen Gewinde (¼ Zoll) auf der Unterseite. Damit lässt sich der kleine Speaker vielseitig nutzen. Mit einer geringen Latenzzeit eignet er sich auch gut zum lippensynchronen Video-Schauen. Im Innern des Teufel Boomster Go arbeitet ein nach oben gerichteter Vollbereichstreiber, der Unterstützung von zwei seitlichen Passiv-Radiatoren für den Bass bekommt. Die Gummitasten zur Wiedergabesteuerung sitzen auf der Schallwand, die restlichen Bedienungsorgane und Anschlüsse auf der Seite. Die Kennzeichnung ist nicht optimal gelöst, aber es gibt eine Ladestandsanzeige mit drei LEDs und eine Bohrung, hinter der sich ein Mikrofon versteckt. Das dient der Freisprechfunktion.

Zum Aufrufen von Siri oder Google Assistant mass man die Play-Pause-Taste etwas länger drücken. Mit ihr lassen sich auch Anrufe entgegennehmen. Dafür hat sich Teufel den Analog-Eingang gespart. Der Boomster Go setzt ganz auf Bluetooth. Der Akku hat Kapazität für bis zu 10 Stunden Wiedergabebetrieb. Die Ladezeit beträgt 2,5 Stunden über ein USB-Netzteil oder einen Laptop. Wer einen zweiten Teufel Boomster Go besitzt, kann ihn mit der gleichen Bluetooth-Quelle koppeln und als Stereopaar betreiben.

Im Hörtest verblüfften der satte und zugleich dynamische Klang. Hier haben die Berliner aus ihrem kleinsten Bluetooth-Speaker wirklich das Maximum herausgezaubert. Und auch die Stimmwiedergabe geht für diese Größenklasse völlig in Ordnung. Mit dem Boomster Go kann man schon mehr machen, als nur im Bad die Morgennachrichten hören. Allerdings sollte man ihm eine Weile Zeit zum Einspielen geben, bevor man sich sein Urteil bildet.

Ultimate Ears Wonderboom

Den schwimmfähigen Ulimate Ears Wonderboom kann man mit unter die Dusche oder sogar in die Badewanne nehmen, wo er mit seinem Akku bis zu 10 Stunden durchhalten könnte. Für das Langzeithören dürfte der knuffige kleine Lautsprecher allerdings etwas natürlicher abgestimmt sein. Der Stimmbereich wirkt lange nicht so differenziert wie bei den Rivalen von JBL, die Höhen auch nicht.

Der direkt nach dem ersten Einschalten sehr zugeschnürte Bass besserte sich zwar mit fortschreitender Einspielzeit, an den impulsiven, punchigen JBL kommt der UE Wonderboom trotz dickem Bauch aber nicht heran – eine Erfahrung, die wir übrigens des Öfteren mit Lautsprechern von Ultimate Ears machten.

Um den Klang etwas zu pimpen, kann man immerhin zwei zu einem Stereo-Boxenpaar koppeln, wobei man im Hinterkopf gleich zwei Netzteile einkalkulieren sollte, denn der Boomer wird ebenfalls nur mit einem Mikro-USB-Ladekabel geliefert.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Die besten kleinen Bluetooth-Lautsprecher

Kleine tragbare Bluetooth-Lautsprecher sind nicht nur unterwegs beim Baden oder auf Reisen praktisch, sondern ersetzen für viele inzwischen auch die Stereoanlage zuhause.

Der erste ultrakompakte Bluetooth-Lautsprecher, der mit für seine Größe hervorragendem Sound überraschte, war die Jawbone Jambox. Die Amerikaner haben damit einen riesigen Trend losgetreten – die kleinen Klangwunder sind neben Multiroom-Systemen der einzige Lichtblick in der sonst seit Jahren mauen Audio-Sparte.

Kein Wunder, dass Nachahmer nicht lange auf sich warten ließen. Schon sehr früh auf den Zug aufgesprungen ist Bose. Ohnehin ein Spezialist für großen Sound aus kleinen Boxen, haben die Amerikaner mit dem SoundLink Mini einen echten Hit gelandet, dem klanglich lange kein Konkurrent das Wasser reichen konnte – leider ist die Box mittlerweile nicht mehr erhältlich. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt: Boxen wie die Teufel Bamster Pro und Beopsound A1 klingen noch besser.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger kleine Boxen

Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1 2nd Gen 384x261
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Der Beosound A1 2nd Gen von Bang & Olufsen klingt genauso phänomenal wie sein Vorgänger, ist großartig verarbeitet, sieht wunderschön aus und ist klein genug, dass man ihn immer überall dabei haben kann. Wer will, kann auch zwei davon zum Stereopaar koppeln, dann geht richtig die Post ab. Aber auch allein macht das kleine Sound-Ufo rundherum Spaß. Dafür geht auch der knackige Preis in Ordnung.

Auch eine gute kleine Box

Teufel Motiv Go

Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Motiv Go
Teufel stellt einmal mehr ein Glanzzstück auf den Tisch: Der Motiv Go kann sich hören lassen.

Teufel bringt mit dem Motiv Go einmal mehr einen exzellenten Lautsprecher an die Startlinie. Klanglich leistet der 900 Gramm schwere Speaker Beeindruckendes: Saubere Bässe und klare Höhen begleiten natürliche Stimmen. Unterstützt wird der tolle Sound zudem durch Teufels Dynamore getauften Raumklang-Technologie.

Kompakt

JBL Flip 5

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 5
Auch das neueste Update der beliebten Flip-Serie weiß zu überzeugen.

Mit dem Flip 5 hat JBL den Nachfolger des beliebten Flip 4 in den Startlöchern. Gegenüber dem Vorgänger der Hersteller die Klangqualität noch einmal verbessert. Ansonsten führt der neue Flip die Stärken des Vorgängers konsequent fort, lediglich das integrierte Mikrofon ist auf der Strecke geblieben.

Klassiker

Bose SoundLink Mini II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

Lange war er vorne, doch klanglich musste der Bose SoundLink Mini II knapp dem Beoplay weichen. Ein Vorteil des Soundlink Mini II ist auf jeden Fall die mitgeliefert Ladeschale – einfach darauf abstellen und schon wird geladen. Auch in Sachen Akkulaufzeit muss er sich dem Beosound A1 geschlagen geben, doch wenn Sie nicht so viel ausgeben möchten, ist der Bose immer noch eine sehr gute Wahl.

Gute, günstige, kleine Box

Tribit MaxSound Plus

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

Der Tribit MaxSound Plus leistet für seine Größe erstaunliches. Der Klang ist sauber und ausgewogen, der Bass weiß zu Gefallen und verfällt selbst bei aktivierter Basstaste nicht in dumpfes Dröhnen. Die Bedienung geht einwandfrei von der Hand und für den mobilen Einsatz ist das Gerät wasserdicht nach IPX7-Standard und mit einer Trageschlaufe ausgestattet. Dazu passend hält der kleine Lautsprecher respektable 20 Stunden mit einer Akku-Ladung durch.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger kleine BoxenAuch eine gute kleine BoxKompaktKlassikerGute, günstige, kleine Box
Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen Teufel Motiv Go JBL Flip 5 Bose SoundLink Mini II Tribit MaxSound Plus 1More S1001BT Anker Soundcore 2 Anker Soundcore Boost Anker Soundcore Flare 2 Anker Soundcore Icon B&O Beoplay A1 B&O Beoplay P2 Bose SoundLink Revolve Cambridge Yoyo S Canton Musicbox XS Denon Envaya DSB-250BT Dockin D Mate Dockin D Mate Direct Dynaudio Music 1 EarFun Uboom Harman Kardon Traveller JBL Charge 4 JBL Flip 4 Klipsch Heritage Groove Lamax MusiCan1 Lamax Sounder SO-1 Lamax Street 2 LG PK3 Libratone Too Libratone Zipp Mini 2 Mackie FreePlay Go Sharp GX-BT280 Sony SRS-XB22 Sony SRS-XB23 Sony SRS-XB31 Extra Bass Sony SRS-XB33 Teufel Rockster Go Teufel Bamster Pro Tivoli Audio Model One Digital Tribit XBoom Tribit XSound Go Tronsmart Element T6 Plus Ultimate Ears Boom 3
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1 2nd Gen 384x261Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Motiv GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound PlusTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: 1More  S1001BTTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker  SoundCore 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore BoostTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Flare 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore IconTest Nochmal ein Test: Beoplay A1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Beoplay P2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  Soundlink RevolveTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Canton  Musicbox XSTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Denon EnvayaTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D MateBluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Mate DirectTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dynaudio Music 1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Uboom EarFunTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Harman Kardon TravellerTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 4Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL  Flip 4Bluetooth-Lautsprecher Test: Klipsch Heritage GrooveBluetooth-Lautsprecher Test: Lamax MusiCan1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Sounder SO-1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Street 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: LG PK-3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone  TooTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone Zipp Mini 2Bluetooth-Lautsprecher Test: Mackie Freeplay GoTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sharp GX-BT280Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB22Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB23Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony XB31 Extra BassTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB33Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Rockster GoTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Bamster ProTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tivoli Audio Model One DigitalTest Die besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XBoomTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XSound GoBluetooth-Lautsprecher Test: Tronsmart Element T6 PlusTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears UE Boom 3
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Staub- und wasserdicht
  • Ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen und feiner Höhenauflösung
  • Netzteil
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass
  • Klarer, sauberer Klang
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
  • Schönes Design
  • Guter Sound
  • IPX4
  • Relativ günstig
  • Sehr günstig
  • Insgesamt guter Sound
  • Guter Bass und ausgewogener Klang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Als Powerbank nutzbar
  • Günstig
  • Hübsche Lichtorgel
  • Ausgewogener Klang (bei Werkseinstellungen)
  • Staub- und wasserfest nach IP67
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Praktische Gummischlaufe
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • hervorragender Klang
  • Sehr klein und kompakt
  • Sehr mobil
  • Satter, natürlicher Klang
  • 360 Grad Raumklang kommt gut, wenn man weiter weg sitzt
  • Tolles Design
  • Klingt stimmig
  • Tolle Verarbeitung
  • Klanglich gut
  • Tolle Bässe
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasser- und stoßfest
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Guter Bass
  • Saubere Verarbeitung
  • Powerbank-Funktion
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Hervorragender Klang
  • Multiroom-fähig
  • Günstig
  • Robust und wasserdicht
  • Im Paar perfekte Stereo-Abbildung und ordentlich Pegel
  • Gute Bedienung, gerade im Stereo-Betrieb
  • Für die Größe tiefer, dabei präziser Bass
  • Wasserfest, sogar unter der Dusche
  • Kann zu Stereo-Paar gekoppelt werden
  • Sehr robust und wasserdicht
  • Tolles Timing und guter Sound
  • Als Powerbank nutzbar
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass
  • Spielt klar und sauber
  • Tolle Verarbeitung
  • Erwachsener Klang
  • Hohe Lautstärke
  • Großzügiges Anschlussfeld
  • Eingebautes UKW-Radio
  • Ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Klanglich okay
  • Spielt Musik von Speicherkarten und USB-Medien sowie Radio
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Solide Bauweise
  • Klare Bedienung
  • Guter Klang
  • Gutes Gesamtpaket
  • Touch-Display
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Hübsches Design
  • Multiroom-fähig
  • Alexa wird unterstützt
  • Ausgewogener Klang
  • Guter Sound
  • Sehr gute App
  • Multiroom-fähig
  • Als Powerbank nutzbar
  • Fairer Preis
  • Ordentlicher Klang
  • Gut erkennbare Tasten
  • Staub- und wasserfest nach IP67
  • Pairing mit weiteren Lautsprechern möglich
  • Hübsche Lichtorgel
  • Guter Klang
  • Kräftiger Bass
  • Wasser- und Staubschutz nach IP67
  • Verbund von bis zu 100 Speakern möglich
  • Für Hip-Hop-Fans
  • Live-Sound-Modus verfügbar
  • Voluminöser, präziser Klang mit sattem Bass
  • Nette Lichtorgel
  • Unterstützt Sonys Smartphone-Apps
  • Hervorragender Klang
  • Robust und wasserdicht
  • Gewinde für Stativ
  • Toller Klang
  • Hervorragender Bass
  • Relativ günstig
  • Edles Design
  • Satter und warmer Klang
  • Wasserdicht
  • Solider Akku
  • Ausgewogener Klang
  • Gute Bedienbarkeit
  • Günstig
  • Robust
  • Hohe Laufzeit
  • Sehr ausgewogener Klang
  • Toller Bass
  • Ordentlicher Klang
  • Gute Ausstattung
  • Fairer Preis
  • Wasser- und staubdicht
  • Schwimmt
  • Bis zu 150 Lautsprecher koppelbar
Contra
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Keine Trageschlaufe
  • Kein Stereo-Verbund mit älteren Flip-Modellen
  • Kein Mikrofon mehr vorhanden
  • Kein Netzteil
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
  • Aufhängevorrichtung instabil
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Stimmen wirken leicht künstlich
  • Bei zu hoher Lautstärke pumpt der Bass-Regulator
  • App fordert Registrierung
  • Stellenweise Probleme mit der Bluetooth-Verbindung
  • Schlechter Sound bei sehr hohem Basspegel
  • Etwas wenig Bass
  • Klingt von nahem künstlich
  • Relativ teuer
  • Bedienelemente sind schlecht gekennzeichnet
  • Reduzierte Ausstattung
  • Hoher Preis
  • Im Nahfeld klingt er verwaschen
  • Für einen kleinen Lautsprecher ziemlich groß
  • Steuerung für Titelsprung schwierig zu entdecken
  • Keine Freisprecheinrichtung
  • Wenig Bass bei höheren Pegeln
  • Etwas teuer
  • Etwas verhangene Stimmen
  • Nicht so gut verarbeitet wie der Envaya
  • Tasten nur schlecht erkennbar
  • Einige Funktionen sind versteckt
  • Klang könnte besser sein
  • Schlecht ablesbare Tasten
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Teuer
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Tasten könnten etwas deutlicher gekennzeichnet sein
  • Stimmen sind nicht ganz so differenziert
  • Klanglich fehlt der letzte Schliff
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Kein Netzteil mitgeliefert
  • Teuer
  • Schwierige Bedienung
  • Blecherner Klang
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Lautstärke synchronisiert nicht mit dem Smartphone
  • Status-LED und Tasten schlecht erkennbar
  • Klang verzerrt bei hoher Lautstärke
  • Stimmen klingen etwas kühl
  • Sound klingt oft zu flach
  • Tieftonbereich könnte satter sein
  • Anschlüsse ohne Abdeckung
  • "Nur" IP56-Schutzklasse
  • Optionaler Live-Sound-Modus klingt aufgesetzt
  • Kein AUX-Eingang
  • Keine aptX-Unterstützung
  • In Normaleinstellung ist der Bass verhalten und etwas lahm
  • Kein AUX-Eingang
  • Lichtorgel verbraucht viel Akku
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Relativ groß
  • Mäßig transportabel
  • Etwas komplizierte Bedienung
  • Keine präzise Stereo-Ortung
  • XBass-Taste hat kaum Effekt
  • Optisch nicht der schönste Lautsprecher
  • Lautstärkeregelung synchronisiert nicht mit dem Abspielgerät
  • Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
Bester Preis
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Akkulaufzeitbis zu 18 Stundenca. 16 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 18 Stundenbis zu 18 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 7 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 8 stundenbis zu 8 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 22 Stundenüber 10 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 24 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 24 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 24 Stunden
Ladedauer2,75 Stundenk. A.2,5 Stunden3 Stundenk. A.k. A.3 Stundenk. A.3,5 Stunden3 Stunden2,5 Stundenk. A.2 Stunden3 Stundenk. A.k. A.2,5 Stundenk. A.k. A.4 Stunden5 Stunden4 Stunden3,5 Stunden3,5 Stunden2-3 Stunden (bei 5 V und 2,1 A)4-5 Stunden3 Stunden3,5 Stunden3 Stunden5 Stundenk. A.k. A.k. A.ca. 4 Stundenk. A.k. A.4,5 Stundenk. A.k. A.4 Stunden3 Stundenk. A.k. A.
Leistung60 Watt20 Watt20 Wattk. A.24 Watt30 Watt20 Watt20 Watt20 Watt10 Watt2 x 30 Watt25 Watt100 Wattk. A.k. A.33 Wattk. A.25 Watt40 Watt12 Watt16 Watt30 Watt16 Watt20 Watt12 Watt24 Wattbis zu 15 Watt16 Watt12 Wattk. A.20 Watt20 Wattk. A.20 Wattk. A.k. A.K.A.12 Watt16 Watt2 x 12 Watt2 x 6 Watt40 Wattk. A.
Kapazität3.000 mAhk. A.4.800 mAh2.230 mAh2.200 mAh2.600 mAh2.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh2.600 mAh2.200 mAh8.000 mAh2.200 mAhk. A.k. A.6.000 mAh2.600 mAh6.700 mAh2.400 mAh2.200 mAh3.200 mAh7.500 mAh3.000 mAh2200mAh1.200 mAh4.000 mAh1.800 mAH4.200 mAh4.000 mAhk. A.2.600 mAhk. A.2.600 Ak. A.k. A.k. A.4.500 mAh2.200 mAhk. A.5.200 mAh4.400 mAh6.600 mAhk. A.
AnschlüsseUSB-C-Kabel zum Aufladen, für das Streaming und für die Freisprechfunktion1 x 3,5-mm-Miniklinke1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1x Micro-USB,
1x 3,5mm-Klinke
1 x 3,5-mm-Klinke,
1 x USB-C-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke,
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB-Anschluss
1 x USB-C-Anschluss1 x 3,5-mm-Klinke, Mikro-USB-Anschluss1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke, 1 x USB-Anschluss1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1x USB-Anschluss (5V),
1x USB-C,
1x 3,5mm-Klinke
1 x 3,5-mm-Miniklinke,
1x Micro- USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x USB-Ladeanschluss1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB
1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB
1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke
1 x USB-C-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB-Anschluss
1 x USB-Anschluss (5V / 2,4A)
1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke
2 x XLR-Combo-Eingang
1 x Micro-USB
1 x USB-C1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x USB-C, 1 x USB-A (Ausgang)1 x 3,5-mm-Klinke,
1 x Micro-USB-Ladeanschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1x USB-A, 1x USB-C, 1x 3,5 mm Klinke, 1x MicroSD-Slot1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
Stereo-Pairingjak. A.janeink. A.Jak. A.neinjajajak. A.janeink. A.neinneinJaJajak. A.jajaneink. A.k. A.jajajajajak. A.jajajajak.A.k. A.k. A.jak. A.janein
SonstigesStaub- und wasserdicht nach IP67
Freisprechfunktion
Wassergeschützt nach IPX5Wasserdicht (IPX7)Inklusive Ladeschale, FreisprechfunktionWasserdicht (IPX7)Spritzwasserfest (IPX4)Ladeschale, Batteriestandsanzeige, FreisprechfunktionFreisprechfunktion, wasserfestWasser- und staubdicht (IP67)Wasser- und staubdicht (IP67)FreisprechfunktionFreisprechfunktion, wasserfestSprachsteuerung, Antippen und Schütteln, Spritzwasserschutz, FreisprechfunktionLautstärkeregelung am GerätGestensteuerung, Freisprechfunktionkann als Ladevorrichtung für das Smartphone dienen, Freisprechfunktion,Freisprechfunktion, Akku-LadestandsanzeigeWasserdicht (IPX6), Powerbank-Wasserdicht (IPX7)FreisprechfunktionWasserdicht (IPX7), PowerbankWasserdicht, FreisprechfunktionSpritzwasserschutz (IPX4), SD-SlotWasser- und staubabweisend (IP56), NFCWasserdicht (Ip55)Wasserdicht (IPX7)Spritzwasserschutz, verschiedene FarbenFreisprechfunktionAls Powerbank nutzbar, MultiroomFreisprecheinrichtung, Wassergeschützt (IP56)MultiroomWasser- und staubfest nach IP67Amazon Alexa eingebautWasser- und staubfest nach IP67Wasserdicht (IPX7), Voice Assistantk. A.Freisprechfunktion, Spritzwasserschutz, Smartphone kann damit geladen werdenWasserdichtWasserdicht, FreisprechfunktionStrahlwassergeschützt (IPX6), Wiedergabe von Dateien auf USB-Stick oder MicroSD-KarteFreisprechfunktion, wasserdicht, Smartphone kann geladen werden
Gewicht558 Gramm900 Gramm540 Gramm680 Gramm595 Gramm500 Gramm770 Gramm585 Grammk. A.349 Gramm600 Gramm762 Gramm275 Gramm570 Gramm1,2 kg1 kg500 Gramm825 Gramm1600 Gramm585 Gramm600 Gramm965 Gramm515 Gramm990 Gramm390 Gramm560 Gramm380 Gramm900 Gramm500 Gramm1,1 Kilogramm800 Gramm440g4 kg580 Gramm1.100 Gramm1.100 Gramm700 Gramm870 Gramm700 Gramm545 Gramm380 Gramm671 Gramm930 Gramm
Abmessungen4,6 x 13 cm20 x 11 x 6 cm18,1 x 6,9 x 7,4 cm5,1 x 18 x 5,8 cm6,5 x 19,8 x 6,8 cm13,7 x 5,1 cm20,4 x 7,8 x 8,20 cm19,3 x 6,2 x 6,5 cm8,9 x 16 cm x 8,918,2 x 6,1 x 6,2 cm4,8 x 13,3 cm19,7 x 7 x 6,6 cm8 x 14 x 2,8 cm12,8 x 13,4 x 5,3 cm24,6 x 12,8 x 6,7 cm18,8 x 10,9 x 5,1 cm21 x 5,1 x 5,4 cm22 x 85 x 85 cm22,8 x 22 x 14,2 cm16,7 x 8,8 x 8,8 cm19 x 13 x 3,4 cm22 x 9,5 x 9,3 cm6,8 x 17,5 x 7 cm12,7 x 15,2 x 6,7 cm7 x 19,7 x 6,8 cm7,8 x 19 x 7,5 cm19,5 x 7 x 5 cm22,4 x 15,3 x 13 cm7,9 x 18,2 cm10 x 10 x 22,4 cm8,3 x 21 x 7,6 cm6,7 x 18,6 x 6,7 cm19,7 x 35,6 x 17,8 cm7,6 x 21,8 x 7,6 cm22,4 x 10 x 10 cm24,6 x 9,7 x 10,6 cm6 x 21 x 11 cm18 x 6,4 x 8,7 cm8,1 x 7,6 x 21,4 cm6,8 x 18 x 6,8 cm16,5 x 5,4 x 4,5 cm8,25 x 20,5 cm21,1 x 8 x 8,3 cm

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1

Testsieger: Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Die Dänen haben ihren kleinen, feinen Reisebegleiter – seines Zeichens unser Bester in seiner Klasse bei AllesBeste – überarbeitet. Die neue Version heißt Beosound A1 2nd Gen, während der Vorgänger noch unter Beoplay A1 firmierte, denn der Hersteller hat sich die Produkte der ehemals eigenständigen Marke Beoplay inzwischen einverleibt.

Testsieger kleine Boxen

Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1 2nd Gen 384x261
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Neu an Bord ist Amazon Alexa als Bedienhilfe via Sprache, wofür drei Freisprechmikrofone eingebaut wurden. Die Spracheinstellung des Assistenten muss in der Bang & Olufsen App ausgewählt werden. Dafür kassierten die Dänen beim Modellwechsel den analogen AUX-Eingang, jetzt lässt sich die Musik nur noch via Bluetooth 5.1 drahtlos zum Lautsprecher übertragen.

Dank Multi-Point-Funktion kann der B&O Beosound A1 2nd Gen gleichzeitig Kontakt zu zwei verschiedenen Smartphones halten. Seine neue Schutzklasse IP67 unterstreicht, dass der Beosound A1 2nd Gen vollständig staub- und wasserdicht ist. Für die Akkulaufzeit gibt Bang & Olufsen 18 Stunden an, der Akku ist von 2.200 mAh auf 3.300 mAh kräftig gewachsen und hat jetzt 50 Prozent mehr Kapazität als der Vorgänger.

Die seitlich angeordneten Tasten wurden ebenfalls überarbeitet und sind nach wie vor in die gummierte Seite des runden Gehäuses integriert. Sie sind leider weiterhin nur schwer zu erkennen und kaum zu ertasten.

1 von 5
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Wie sein Vorgänger, ist der Beosound A1 2nd Gen schlicht, aber stilvoll gestaltet.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Die Bedienelemente an der Seite sind dezent.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Die kleine Status-LED im Lochblech kann man leicht übersehen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Der Beosound A1 2nd Gen ist klein, aber nicht winzig.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Die Lederschlaufe zum Aufhängen des Lautsprechers ist natürlich auch beim neuen Modell wieder mit von der Partie.

Unter dem Motto »schmaler, leichter und robuster« verweist B&O auf die Retuschen am Gehäuse mit seinem schicken, robusten Aluminiumgrill hin.

Beim Klang geht Bang & Olufsen weiterhin eigene Wege. Statt Breitband-Chassis in Stereo zu betreiben, was wegen der geringen Abstände zu schädlichen Überlagerungen führen kann und sowieso kein echtes Stereo verheißt, setzt B&O auf eine 2-Wege-Konstruktion mit einem 3,5-Zoll-Tief-Mitteltöner und einer 3/5-Zoll-Hochtonkalotte und spielt somit munter in mono. Damit gelang schon dem Beosound A1 schon in der 1. Generation ein reiner, feinaufgelöster und breitbandigerer Klang, wie man ihn von den üblichen Bluetooth-Dosen kaum bekommt. Und wer will, kann einfach zwei Exemplare zum Stereo-Paar koppeln.

Die grundsätzliche Differenziertheit und Ausgewogenheit des natürlich abgestimmten Speakers ist geblieben. Doch hat der neue Beosound A1 2nd Gen noch etwas mehr Frische zu bieten und klingt noch einen Tick knackiger. Wer den A1 mit seinem Lederriemen mit einem Nagel an die Wand hängt oder gar zwei in Stereo betreibt, kann mit minimalem Aufwand fast schon high-fidelen Klang erleben, der locker ein mittleres Wohnzimmer füllt.

Damit bleibt der B&O Beosound A1 auch in der zweiten Generation für uns weiterhin der beste kleine Bluetooth-Lautsprecher, den man zur Zeit kaufen kann. Das hat zwar seinen Preis, aber der kleine schicke Lautsprecher von Bang & Olufsen ist für Liebhaber guten Sounds jeden Cent wert.

B&O Beosound A1 2nd Gen im Testspiegel

Der Beosound A1 2nd Gen ist noch nicht allzu lange auf dem Markt und seriöse Testberichte sind noch selten. Bislang hat nur die englische Website Trusted Reviews (08/2020) einen umfangreichen Test durchgeführt, der zu einem ähnlichen Ergebnis wie wir kommt:

»B&O doesn’t do ordinary and with the Beosound A1 2nd Gen they’ve done something extraordinary. The Beosound A1 is a classy speaker, but there’s substance to go with that style. Alexa works and the fully dust- and waterproof design should ensure it survives some mishaps. There’s a question mark over its ruggedness – a £200 premium speaker doesn’t scream ‘throw me about’ – but for that outlay this is not a product to be callous with. The sonic performance is excellent, and factor in the various design tweaks and improvements and the Beosound A1 is a stunning portable speaker.«

Alternativen

Wenn Ihnen der Beosound A1 2nd Gen zu teuer ist oder Sie andere Prioritäten setzen, gibt es natürlich auch andere Optionen. Hier sind unsere alternativen Empfehlungen.

Auch gut: Teufel Motiv Go

Der Teufel Motiv Go hüllt sich in ein solides Metallgehäuse mit Metallgitter. Der flache Lautsprecher erinnert an ein klassisches Kofferradio, nur dass er weder eine sichtbare Antenne noch eine Skala hat. Die wichtigsten Bedientasten sitzen unter einem schützenden Gummi auf der Oberseite. Der analoge AUX-Eingang, die Bluetooth-Pairing-Taste und der Anschluss für das mitgelieferte Netzteil finden sich ebenfalls spritzwassergeschützt auf der rechten Seite.

Auch eine gute kleine Box

Teufel Motiv Go

Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Motiv Go
Teufel stellt einmal mehr ein Glanzzstück auf den Tisch: Der Motiv Go kann sich hören lassen.

Das Gehäuse beherbergt zwei 2-Zoll-Breitbänder für jeden Kanal und je einen nach vorne und hinten gerichteten Passiv-Radiator für den Bass. Zum Telefonieren gibt es ein Freisprechmikrofon, das sich auch mit Siri oder Googles Assistant nutzen lässt.

Der Akku liefert Energie für bis zu über 20 Stunden Spielzeit. Mit Teufels Dynamore-Raumklang klingt der kompakte Lautsprecher größer als er ist, wobei die erweiterte Klangbühne nicht über Gebühr auf Kosten der Präzision erkauft wird. Die meisten dürften den Effekt immer eingeschaltet lassen. Unabhängig davon beeindruckte der Teufel Motiv Go durch einen breiten Übertragungsbereich mit – für die Größe sehr sonoren, sauberen Bässen, natürlichen Stimmen und klaren Höhen. Vor allem überraschten die immensen Dynamik-Reserven.

In dieser Klasse kommt da so schnell keiner heran, man kann sich mit dem Teufel Motiv Go richtig die Dröhnung geben ohne dabei den Pfad des wohl temperierten Klangs zu verlassen.

Kompakt: JBL Flip 5

Mittlerweile gibt es mit dem JBL Flip 5 den Nachfolger des erfolgreichen Flip 4. Der neue hat dabei in den Abmessungen von 7 x 17,5 x 6,8 Zentimeter auf 7,4 x 18,1 x 6,9 Zentimeter (H x B x T) bei kaum veränderten Gewicht geringfügig zugelegt.

Kompakt

JBL Flip 5

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 5
Auch das neueste Update der beliebten Flip-Serie weiß zu überzeugen.

Am akustischen Konzept mit zwei nach vorne gerichteten Breitband-Lautsprechern plus zwei passiven Bass-Radiatoren auf beiden Seiten des runden Gehäuses gab es eine entscheidende Änderung: Im Flip 5 arbeitet nur noch ein Racetrack-Treiber mit Waveguide-Vorsatz.

Das Design des weiterhin in sieben Farben lieferbaren Bluetooth-Speakers ist allerdings nur auf den zweiten Blick zu unterschieden. Die gummierten Tasten zur Lautstärkeregelung, Start/Stop und zum Verbinden von beliebig vielen Flips über PartyBoost (bisher maximal 100 via JBL Connect+) waren leider bei unserem Testmuster in Tarnfarbe noch schlechter als bisher zu erkennen.

Der JBL Flip 5 lässt sich weiterhin stehend und liegend betreiben. Es bleibt auch bei bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit, wofür allerdings dank auf 29 Watt gestiegener Ausgangsleistung die Kapazität von 3.000 auf 4.800 mAh steigen musste. Geblieben ist auch die Wasserdichtigkeit nach IPX7. Man darf den Lautsprecher also bis zu zwei Meter tief eintauchen.

Bluetooth-Lautsprecher Test: JBL Flip 5
JBL Flip 5 und Flip 4.

Der Modellwechsel birgt aber auch Rückschritte: Die Freisprechfunktion des Flip 4 wurde abgeschafft. Mit dem Flip 5 kann man keine Anrufe mehr entgegennehmen und auch das Aufrufen der Assistenten Siri oder Google Assistant entfällt damit. Außerdem gibt es jetzt keinen analogen AUX-Eingang mehr. Wegen des Wechsels von Connect+ auf PartyBoost lassen sich alte und neue Flips nicht im Tandem betreiben. Mit der kostenlosen App für iOS oder Android ist auch die Bildung eines Stereo-Paares aus zwei JBL Flip 5 möglich. Ein USB-C-Ladekabel liegt bei, die Trageschlaufe ist, wie beim Vorgänger, vormontiert. Die aufklappbare Innenverpackung aus schwarzem Styropor lässt sich als Transportbox verwenden – ein smarter Weg der Müllvermeidung.

Der größte Unterschied zur vierten Generation des Bluetooth-Bestsellers liegt aber im Klang. Das größere Gehäusevolumen, neue Technik und eine optimierte Abstimmung ließen den JBL Flip 5 noch ausgewogener und satter erscheinen. Dagegen wirkte der zu seiner Zeit ausgesprochen stimmig erscheinende Flip 4 regelrecht dünn und spitz. Allerdings zeigte sich auch, dass der neue Treiber mit seinem Waveguide offensichtlich Mitten und Höhen stärker nach vorne bündelt. Während der alte Flip auch von der Seite und selbst von hinten verhältnismäßig geringe Klangeinbußen erkennen ließ, klingt der neue direkt von vorne deutlich besser als aus allen anderen Richtungen. Damit entwickelte sich der JBL Flip 5 diametral zum Gros des Angebots, das wie Bose oder Amazon vorwiegend auf omnidirektionale Abstrahlcharakteristika setzt.

Eine gute Ausrichtung ist also entscheidend. Dann machte es jedoch größere Freude, dem neuen JBL Flip 5 auf längere Zeit mit unterschiedlichsten Musikgenres zu lauschen. Er ertönte sehr mühelos und gab sowohl akustisches Schlagzeug als auch elektronische Beats souveräner und gehaltvoller als der Flip 4 wieder. Dabei wurden Stimmen von der größeren Bassgewalt nicht in den Hintergrund gedrängt. Die Ausgewogenheit überzeugte ebenso wie die Transparenz in den Mitten. Höhen ertönten sehr frisch ohne jegliche Schärfe.

Mit anderen Worten: Der JBL Flip 5 wirkte noch mal erwachsener als sein Vorgänger. Seinen Meister fand er erst im noch natürlicher abgestimmten, allerdings auch deutlich kostspieligeren B&O Beosound A1, der mit seinem Mono-Zweiwege-System vor allem bei Stimmen punktete. Allerdings konnte JBL mit dem Modellwechsel den Abstand verkürzen. Der Flip 5 hat das Zeug, die Geschichte des ewigen Bestsellers fortzuschreiben.

Klassiker: Bose SoundLink Mini II

Der Bose SoundLink Mini II war lange Zeit unser Favorit, denn der Amerikaner ist rundum clever konzipiert. Auch wenn er klanglich nicht ganz mit dem Beosound A1 mithalten kann, gehört der SoundLink Mini II nach wie vor zu den am besten klingenden Mini-Bluetooth-Lautsprechern auf dem Markt. Dass so viel Sound aus einer so kleinen Box kommen kann, verblüfft immer wieder.

Klassiker

Bose SoundLink Mini II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

Praktisch finden wir auch die mitgelieferte Ladeschale. Darauf muss man den SoundLink Mini nur abstellen, schon wird er geladen. Sowas würden wir uns beim Beosound A1 auch wünschen.

Test: mobile Bluetooth-Lautsprecher – Testsieger Bose SoundLink Mini II
Der Bose Soundlink Mini II kommt mit einem Ladedock.

Freisprechen ist mit dem Bose der zweiten Generation ebenfalls möglich. Das Pairing geht rasend schnell, das war beim ersten SoundLink Mini noch anders. Auch die Sprachansage des Betriebszustands ist neu und sehr gut gelöst.

Die Akkulaufzeit liegt bei rund zehn Stunden und ist damit unserem neuen Favoriten unterlegen. Ausschlaggebend war für uns aber der rundere, ausgewogenere Klang des Beosound A1. Da kann der SoundLink Mini nicht ganz mithalten.

Doch wenn Sie lieber ein bisschen weniger ausgeben möchten, ist der Bose SoundLink Mini II nach wie vor eine sehr gute Wahl, zumal er auch noch ein bisschen kompakter ist als der Beosound A1.

Gut & günstig: Tribit MaxSound Plus

Der Tribit MaxSound Plus ist ein ganzes Stück größer als der XSound Go. Diesen Vorteil münzt er in einen ausgeglicheneren, breitbandigeren Klang um. Im Preis fällt der Aufschlag gegenüber des kleineren Bruders moderat aus.

Gute, günstige, kleine Box

Tribit MaxSound Plus

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

Das nach IPX7 wasserdichte Gerät lässt sich sehr gut transportieren. Eine Trageschlaufe ist bereits montiert. Es gibt keine freiliegenden Passiv-Membranen wie bei zahlreichen anderen Bluetooth-Lautsprechern. Das macht den Tribit MaxSound Plus sehr robust. Seine beiden passiven Bass-Radiatoren verbergen sich auf der Vorder- und auf der Rückseite des 595 Gramm schweren Lautsprechers hinter schützenden Grills. An den äußeren Seiten sitzen zwei Breitband-Lautsprecher, die für angenehmen Klang sorgen und auch in den Höhen nichts vermissen lassen.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Lautsprecher Tribit

Der Bass des Tribit MaxSound Plus gibt sich in Normalstellung relativ zurückhaltend. Man kann, ohne sich um die Natürlichkeit zu sorgen, die Extra-Bass-Taste permanent gedrückt lassen. Dann erzeugt der günstige kleine Bluetooth-Lautsprecher für seine Größe einen sehr ordentlichen Bass, trägt aber nicht zu dick auf. Die Lautstärkeregelung läuft synchron mit der des Smartphones und mit der Taste auf der Oberseite kann man die Wiedergabe steuern. Die auf der Oberseite untergebrachten Bedientasten sind zwar schwarz und in die Oberfläche des Kunststoffgehäuses integriert, durch ihre Hochglanzoberfläche heben sie sich aber ganz gut vom ansonsten schwarzen Block ab.

Was uns am Tribit MaxSound Plus neben der praxisgerechten Gestaltung und der langen Batterielaufzeit von bis zu 20 Stunden gut gefiel, waren seine dynamischen Fähigkeiten: Die Musik ertönte sehr lebendig und blieb auch sauber und ausgewogen, wenn es mal etwas lauter zuging.

Außerdem getestet

1More S1001BT

Hinter dem 1More S1001BT steht Xiaomi. Dessen Tochterunternehmen genießt einen guten Ruf für seine günstigen und guten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer. Und man spürt auch beim 1More S1001BT an jedem Detail, dass sich der Hersteller richtig Mühe gegeben hat, für deutlich unter 100 Euro einen hochwertigen Bluetooth-Lautsprecher zu konstruieren.

Das fängt schon beim Design an, das zwar eigenständig ist, aber vom Konzept an den überragenden B&O Beosound A1 erinnert. Der runde Lautsprecher beherbergt ein 2-Wege-Mono-System mit 2,7-cm-Kalottenhochtöner plus 8,5-cm-Tief-Mitteltöner und lässt sich an einer Schlinge tragen oder aufhängen.

Hier offenbart sich der einzige Schwachpunkt des 1More S1001BT: Wenn man ihn an einem Nagel in der Wand aufhängt, sorgt der ungünstige Schwerpunkt dazu, dass er instabil und schräg hängt. Der perfekt ausbalancierte B&O Beosound A1 liegt dagegen hinten plan an der Wand auf. Dafür kostet er auch fast das Dreifache. Und dass, obwohl sich beide Bluetooth-Speaker für Stereo-Wiedergabe paaren lassen. Dafür gibt es die 1More Assistant App (iOS und Android). Die kostenlose Software ermöglich das Einspielen des neuen Lautsprechers mit einem Rauschsignal. Derweil zählt ein Timer von 12 Stunden herunter.

Wer den 1More S1001BT aktiviert, wird über eine Stimme zunächst über den Ladezustand des für bis zu 12 Stunden reichenden Akkus und anschließend über den Status des Pairings mit dem Smartphone oder Tablett informiert.

Dank IPX4 verträgt der Speaker leichten Regen, wenn er im Freien verwendet wird. Die seitlichen Bedienungsorgane sind gut erkennbar gekennzeichnet, unter einer Gummiabdeckung sitzt die USB-C-Buchse zum Aufladen und ein 3,5-mm-Klinken-Analog-Eingang. Zum Entgegennehmen von Anrufen gibt es eine integrierte Freisprecheinrichtung.

Der Klang war schlicht verblüffend. Selbst ohne annäherndes Ausnützen der gesamten Einspieldauer entwickelte der runde Speaker recht tiefen Bass und brillierte mit natürlicher Abstimmung und feiner Hochtonauflösung. Nicht nur die Grobdynamik verblüffte, auch die Feindynamik überzeugte. Der 1More S1001BT spielte äußerst angenehm und impulsiv.

Als Stereo-Paar mit einem zweiten 1More S1001BT lässt sich eine räumliche, ausgewogene Wiedergabe mit erstaunlich hohem Pegel genießen. Damit gelingt dem Außenseiter ein Coup: Der 1More S1001BT ist ein richtiger Geheimtipp unter den Bluetooth-Boxen – ganz besonders in der Klasse bis 100 Euro.

Anker Soundcore 2

Der Anker SoundCore 2 wirkt sehr erwachsen. Er hält an dem Prinzip mit zwei Breitbandlautsprechern und einem passiven Bassradiator in der Mitte fest und hüllt sich bis auf den Grill in weichen Kunststoff, der auch das Tastenfeld nahtlos einschließt. Die beiden Anschlüsse (Micro-USB zum Laden über das mitgelieferte Kabel und AUX für analoge Signalübertragung) liegen unter einer festsitzenden Kappe. So erreicht der Anker SoundCore 2 eine Wasser- und Schmutzfestigkeit nach IPX5 – kann also Spritzwasser ab.

Der Akku ist auf bis zu 24 Stunden Dauerbetrieb ausgelegt. Die Lautstärke wird mit dem Smartphone synchronisiert, es gibt eine Start/Stop-Taste und vor allem einen erstaunlich ausgewogenen Sound. Zu laut sollte man nicht hören, sonst wirkt er angestrengt, hält aber erstaunlich gut die Klangbalance. Der Bass kommt nicht besonders tief hinunter, wirkt aber konturiert und sauber. Größtes Manko sind die leicht künstlichen Stimmen, doch selbst die klingen nach mehr als gut 50 Euro. Alles in Allem ist unser ehemaliger Preistipp immer noch ein guter Lautsprecher.

Anker Soundcore Boost

Der Anker SoundCore Boost hat auf der Oberseite eine auffällige UP-Taste. Sie wirkt als Push-up für den Bass-Bereich, der aber auch schon naturbelassen dank doppelter passiver Bass-Radiatoren recht fett wirkt. Hip-Hop-Fans bekommen also die volle Packung, das Teil kann ganz schön laut spielen. Mitten und Höhen sind zwar nicht so natürlich wie bei einigen Top-Geräten, aber sehr, sehr anständig.

Der 5.200-mAh-Akku kann über USB eine Powerbank-Funktion für schlappe Smartphones übernehmen und reicht ohne Zusatzbelastung für rund 12 Stunden. Die Anschlüsse (USB, Micro-USB und AUX) sind unter einer Klappe gesichert. Der schlichte, aber sauber verarbeitete Bluetooth-Lautsprecher hält Spritzwasser nach IPX5 stand, was ihn für heiße Strandpartys prädestiniert. Wer dabei allerdings die Lautstärke zu weit aufdreht, kann damit bei aktivierter Boost-Funktion ein »Pumpen« in der Wiedergabe provozieren, weil der DSP zum Schutz der Treiber den Limiter walten lässt.

Ansonsten gefiel uns aber gut, dass die Lautstärkeregelung mit dem Handy synchronisiert ist und die Bluetooth-Verbindung bei Androiden mit NFC noch einfacher aufgebaut werden kann als mit dem iPhone. Als Dreingabe gibt es ein integriertes Freisprechmikrofon für Anrufe.

Anker Soundcore Flare 2

Der Preis überrascht! So viel Show bekam man in dieser Preisklasse bisher noch nicht geboten. Der Anker SoundCore Flare 2 hat zwei Leuchtringe, die unten und oben an dem runden Gehäuse für ein buntes Lichtgewitter sorgen. Dafür gibt es fünf Modi (Party, Energie, Relax, Frühling, Schlafenszeit), die sich mit einer, der nicht besonders gut gekennzeichneten Tasten auf der gummierten Oberseite, des rundum mit Stoff bezogenen zylindrischen Gehäuses, aktivieren lässt. Um nicht abgelenkt zu werden und Batteriekapazität zu sparen, kann man die Lichtshow, die im Takt der Musik wabert und die Farbe wechselt, auch abschalten. Dann sind 12 Stunden Akkubetrieb in Reichweite.

Der 530 Gramm schwere Lautsprecher ist wasserdicht nach IPX7. Sein Mikro-USB-Ladeanschluss verbirgt sich unter einer Gummiabdeckung. Darüber findet sich eine Bass-Up-Taste. Dieser Bass-Boost kann ruhig immer aktiviert sein. Der SoundCore Flare 2 klang damit keinesfalls zu dick oder gar brummig. Für einen rundum ausgewogenen Klang sorgen zwei 4,4-cm-Breitband-Treiber gemeinsam mit zwei passiven Radiatoren für den Bass. Rundum ausgewogen ist wörtlich zu nehmen, denn der Klang ist für 360-Grad-Wiedergabe optimiert. Aus allen Richtung wirkte der Sound des SoundCore Flare 2 sehr angenehm und ausgewogen. Er produzierte nicht nur einen sauberen, recht kräftigen, vor allem aber zeitlich gut abgestimmten Bass, auch die Höhen kamen nicht zu kurz.

Wer den Sound trotzdem nach eigenen Vorstellungen beeinflussen mag, kann sich die SoundCore App für iOS oder Android herunterladen und mit dem Equalizer die einzelnen Frequenzbereiche anheben oder absenken. Die App fordert einen beim ersten Start allerdings auf, sich beim Hersteller registrieren. Immerhin lässt sich dieser lästige Schritt überspringen. Dann kam beim Verbinden mit dem SoundCore Flare 2 allerdings wie schon beim SoundCore Rave Mini die Meldung, man solle Bluetooth aktivieren, was aber bereits der Fall war: Der Bluetooth-Lautsprecher spielte schließlich schon munter drahtlos gestreamte Musik vom iPhone 11 Pro. Macht aber nichts.

Eigentlich passt der Klang ab Werk sehr gut, und wer bei gedrückter Bass-Boost-Taste weit aufdreht, bringt ohnehin den DSP dazu, die untere Bassgrenze heraufzusetzen, um Verzerrungen durch exzessiven Hub zu vermeiden. Dann klingt der an sich ausgewogene SoundCore Flare 2 reichlich spitz und quäkig, Wer also meint, mit dem Equalizer noch mehr Bass reindrehen zu müssen, arbeitet also letztlich gegen den Limiter.

Anker Soundcore Icon

Vor gar nicht so langer Zeit war Soundcore zwischen Marken wie Bose oder JBL noch ein Niemand. Doch heute kann sich das rasch ändern. Mit dem Icon liefern die Aufsteiger einen weiteren Beweis ihrer Fähigkeiten, die sie sich nicht in Gold aufwiegen lassen. Für einen moderaten Preis überzeugte der Soundcore Icon durch eigenständiges Design, gute Verarbeitung und eine ordentliche Vorstellung.

Mit seiner Gummischlaufe lässt sich das Gerät gut transportieren beziehungsweise am Rucksack oder Zweirad-Lenker befestigen. 12 Stunden Spielzeit und Wasserdichtigkeit nach IP67 sowie eine kompakte, längliche Gehäuseform tragen ein übriges zur Outdoor-Tauglichkeit bei. Da ist die Möglichkeit, zwei Soundcore Icon für Stereo-Betrieb zu koppeln, eher zweitrangig. Aber gut zu wissen.

Eine smarte Kombination aus Breiband-Lautsprecher und Passiv-Bass-Radiator verhalfen dem Icon zu einem lebendigen, gut getimten Klang. Die erreichbare Lautstärke beeindruckte in Bezug auf die Lautsprechergröße. Obgleich das Gerät sehr kompakt ist, erzeugte es mehr Bass als der Creative Muvo Play. Absolut gesehen, hätte es jedoch ganz unten ruhig etwas mehr Fundament sein dürfen. Ebenfalls fiel auf, dass der Soundcore Icon aus der Distanz immer besser wurde. Von ganz nah klang er etwas blechern und künstlich. Wenn man allerdings Preis, Flexibilität und Größe in Relation zum Klangergebnis setzt, ging die Vorstellung durchaus in Ordnung.

B&O Beoplay A1

Schon einige Hersteller hatten in den letzten Jahren versucht, Boses Marktmacht anzugreifen. Damit waren sie mal mehr, mal weniger erfolgreich. Doch dann hat uns Bang & Olufsen mit dem Beoplay A1 mächtig überrascht. So klar und natürlich in den entscheidenden Mitten, wo die menschliche Stimme und die Grundtöne der Instrumente liegen, dazu mit so feinen, differenzierten Obertönen abgerundet, haben wir bis dato in dieser Preis- und Größenklasse noch keinen Lautsprecher gehört.

Dazu kommen sehr gute Akkulaufzeiten und perfekte Mobilität – der B&O Beoplay A1 lässt sich mit seiner schicken Lederschlaufe sogar am Gürtel befestigen oder an die Wand hängen.

Neben der drahtlosen Bluetooth-Verbindung gibt es noch einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für analoge Abspielgeräte. Und wer zwei der Soundflundern hat, kann sie per Bluetooth zum Stereo-Paar verbinden. Das geht entweder per Tastenkombination am Gerät oder – einfacher – mit der Beoplay App für iOS und Android. 

Dem schlichten Design geschuldet ist die Tatsache, dass die Bedienknöpfe lediglich mit winzigen, schlecht lesbaren Symbolen gekennzeichnet und rund um die kreisrund Box verteilt sind. Wenigstens den An/Aus-Schalter und die Laustärketasten hätte man ertastbar machen können. So bleibt einem nur, sich für schlechte Lichtverhältnisse zu merken, dass der An/Aus-Knopf auf 3 Uhr liegt, wenn man den A1 am Lederband hält. Die anderen Knöpfe braucht man in der Regel sowieso nicht, da man die Lautstärke meist ohnehin übers Smartphone regelt. Die Bedienung lässt nur wenig zu wünschen übrig. Über die App kann man sehr intuitiv die Klangcharakteristik der Box anpassen und als Voreinstellungen abspeichern. So lässt sich tatsächlich noch ein bisschen mehr aus der Box herauskitzeln.

Das gilt auch für den Fall, dass ein Anruf reinkommt. Denn dann verwandelt sich der A1 dank Freisprechfunktion zum durchaus tauglichen Konferenzsystem. Wir fanden Funktion und Sprachqualität tadellos, in zahlreichen Tests konnten die Kollegen die Sprachleistung gar nicht fassen. Der B&O Beoplay A1 ist also nicht nur von der Form her eine runde Sache, sondern macht sich auch sonst rundum gut.

Für seine Größe ist der Beoplay A1 ein echtes Basswunder und beleuchtet die Mitten mit höchster Akribie und schillernden, authentischen Farben und auch in den Höhen löst er die Details sehr gut auf. Dabei liefert er selbst bei höheren Pegeln ein verblüffend rundes, ausgeglichenes Klangbild ab. Was den Bass betrifft, gilt die Devise Qualität vor Quantität.Der Beoplay A1 spielt laut, spritzig und absolut verzerrungsarm. Er wirkt mit seiner ausgezeichneten Klarheit erwachsen. 

Inzwischen gibt es mit dem Besound A1 2nd Gen einen Nachfolger, der klanglich noch eine kleine Schippe drauf legt und in einigen Details überarbeitet wurde. Der kostet allerdings ein Stückchen mehr. Wem der Besound A1 2nd Gen zu teuer ist, bekommt mit dem Beoplay A1 der ersten Generation einen fast ebenso guten Lautsprecher im Abverkauf. 

B&O Beoplay P2

Der Beoplay P2 hat die Abmessungen einer Sardinenbüchse und beinahe genauso wenig sichtbare Technik: Auf der weichen Polymerrückseite findet sich ein Button zum An- oder Ausschalten – das war’s. Die Lautstärke wird ausschließlich über das Smartphone geregelt. Doch es gibt einige versteckte Funktionen: Durch doppeltes Antippen des edlen Lautsprechergrills startet oder stoppt die Musikwiedergabe und wenn man die Box schüttelt, springt sie zum nächsten Titel. Dazu ist allerdings die Beoplay App nötig.

Auch in der Klangabstimmung beweist B&O Beoplay ein geschicktes Händchen. Der Beoplay P2 klingt dagegen satt, natürlich und frisch. Wir waren verblüfft, wie viel Bass aus der kleinen Konservendose kommt, ganz besonders, wenn man sie auf einem Tisch platziert, wo akustische Effekte zu ihren Gunsten arbeiten. Zudem zahlt sich aus, dass Beoplay konsequent auf Mono setzt, um einen möglichst großen Tief-Mitteltöner mit einem Hochtöner statt der üblichen doppelten Mini-Breitbänder beim verbreiteten Stereo-Ansatz zu verwenden.

Einziger Nachteil: Der Preis des Beoplay P2 ist ungeachtet des erstaunlich erwachsenen Klangs für diese Gewichtsklasse – sagen wir – ambitioniert.

Bose SoundLink Revolve

Der Bose SoundLink Revolve setzt auf 360°-Raumklang. Es gibt keine bevorzugten Bereiche mehr, da der Schall seitlich aus einem rundum laufenden Lochgitter austritt. Das gereicht der Box aber gerade im Nahfeld, also direkt am Computer auf dem Schreibtisch, zum Nachteil. Stimmen klangen verwaschener, ja bisweilen sogar verhangen und zugeschnürt in den Höhen.

Wer die Bose-Box weiter vom Sitzplatz entfernt aufstellt, bekommt dagegen ein recht großes, ausgewogenes Klangbild. Er kann ordentlich spielen, wobei man nicht voll aufdrehen sollte, denn dann regelt der DSP zur Schonung des Lautsprechers den Bass zurück und das lässt den Klang etwas quäkig wirken. Wer aber unter 70 Prozent bleibt, erntet bei guter Aufstellung ausgewogene, recht natürliche Stimmenwiedergabe und einen relativ satten, ausreichend konturierten Bass.

Cambridge Yoyo S

Größe ist relativ, muss man sich bei Cambridge gedacht haben, als man dem YoYo S seinen Namenszusatz für »Small« gab. Natürlich ist er kompakt, richtig klein ist der schicke britische Lautsprecher aber nicht. Der YoYo S kommt zwar im Bass relativ tief in den Keller, klingt aber nicht wirklich satt – trotz Passiv-Bass-Radiator. Erst mit einer Wand im Rücken werden die Erwartungen, die man an einen Lautsprecher dieser Gewichtsklasse stellt, weitgehend erfüllt. Immerhin klingt der Brite in sich sehr stimmig, allerdings stehen Stimmen nicht so frei und farbenprächtig im Raum wie bei anderen teils deutlich kleineren Mitbewerbern.

Die Verarbeitung des 1,2 Kilogramm schweren YoYo S ist ausgezeichnet. Was die Steuerung des Handys betrifft, hat die Gestensteuerung für den Titelsprung zwei Nachteile: Sie ist ohne Anleitung so unsichtbar, dass selbst mancher Tester-Kollege sie in seinem Bericht nicht entdeckte und sorgte gelegentlich dafür, dass man beim Anheben des Geräts aus Versehen einen Skip-Befehl auslöste. Positiv: Die Bluetooth-Kopplung funktioniert auch mit einem Smartphone ohne NFC schnell und problemlos.

Canton Musicbox XS

Die Canton Musicbox XS sieht fast wie eine Kopie des legendären SoundLink Mini aus: Eckiger Alurahmen mit Metallgitter, zwei Breitbänder unterstützt von einem Passiv-Radiator-System für den Bass und Bedienungsorgane auf der Oberseite. Die Canton Musicbox XS ist aber etwas größer und schwerer und verfügt weder über eine Freisprecheinrichtung noch eine Ladeschale.

Klanglich spielt die Musicbox sehr solide – aber nur bei niedrigen Lautstärken. Dabei setzt Canton auf eine Prise mehr Höhenglanz, dadurch klingt die Musicbox transparent und erzeugt eine breite Bühne.

Nur leider kappt der Canton den Bass schon ab mittleren Pegeln deutlich, durch die Bassbeschneidung kippt das ohnehin helle Klangbild ins Aggressive, die Mitten treten stark hervor, der Klang wird topfig. Bei hohen Lautstärken verschwindet der Bass fast völlig und die Box plärrt nur noch.

Denon Envaya DSB-250BT

Nach dem Auspacken staunten wir zunächst über das hohe Gewicht des Denon Envaya 250BT, doch die 750 Gramm sind gut investiert. Seine beiden 4-cm-Breitbandlautsprecher liefern in Verbindung mit dem 5,3 x 13,5 cm großen Passiv-Radiator einen satten Sound. Die Akku-Power reicht für bis zu 13 Stunden Musikwiedergabe.

Dank IP67 hält der Denon Envaya 250 BT 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter aus, die Anschlüsse verbergen sich unter einer Gummiklappe – ein AUX-Anschluss ist auch an Bord. Die Tasten sind samt Telefontaste nahtlos in die rechte Seite integriert. Bei längerem Drücken der Telefontaste wird das Mikrofon für Siri-Befehle aktiviert.

Der relativ feinmaschige Stoffbezug wirkt dagegen weniger robust als bei den Mitbewerbern von JBL oder Ultimate Ears. Man kann den Envaya stehend oder liegend betreiben, wobei wir letztere Variante als noch satter im Klang empfanden.

Wer satte, gehaltvolle Bässe mag, wird den Denon Envaya lieben. Stimmwiedergabe und Hochtonauflösung sind beim Envaya aber nicht so gut wie beim nur halb so teureren JBL Flip 4, doch er hat mehr Substanz in den unteren Oktaven und wirkt in diesem Bereich auch differenzierter als der etwas kleinere JBL. Dafür wirken beim Envaya Stimmen mitunter etwas verhangener und leicht zurückgesetzt gegenüber den (über)mächtigen – bei Hip-Hop oder Elektropop allerdings wirklich prächtigen – Bässen.

Keine Frage, das Flaggschiff der aktuellen Envaya-Reihe von Denon bedeutet einen großen Schritt für die traditionsreichen Japaner auf dem beliebten Feld der mobilen Wireless-Lautsprecher. Für Bass-Addicts ist Denon Envaya 250BT in seiner Klasse gegenwärtig auf jeden Fall ein Tipp.

Dockin D Mate

Wie schon vom Dockin D Fine bekannt, bietet auch der kleine Bruder Dockin D Mate viel Masse fürs Geld. Dabei wirkt sein mit robustem Gewebe gespanntes Kunststoffgehäuse nicht ganz so hochwertig, doch der Preis ist auch um ein Drittel niedriger. Er ist wasserdicht, kann als Powerbank verwendet werden und hat eine Bass-Boost-Funktion. Zwei D Mate können außerdem als Stereo-Paar verbunden werden – dazu braucht man aber die Bedienungsanleitung.

Ganz gleich ob mit oder ohne Bassanhebung wirkte die Klangabstimmung des Dockin D Mate harmonischer als die des Dockin D Fine, dessen mächtiger, »langsamer« Bass ein gewisses Eigenleben führt. Zwar ertönen Stimmen gerade mit Bass Boost etwas dünn und belegt, doch wirkt die Darbietung in beiden Klangmodi vom Timing wie aus einem Guss. So kann sich jeder je nach Musik seine Abstimmung aussuchen. In Normalstellung wirkte die Basswiedergabe fast schon etwas dünn. Wenn Sie große Dynamik und viel Bass mögen, ist der D Mate ein gutes und günstiges Gerät mit ein paar Einschränkungen.

Der Dockin D Mate Direct ersetzt den bisherigen Dockin D Mate. Der Zusatz »Direct« bezieht sich auf eine nach vorne gerichtete Klangabstrahlung. Damit geht die Berliner Firma bewusst einen anderen Weg als die meisten Wettbewerber, die überwiegend auf omnidirektionale Klangverteilung setzen. Dazu kommt eine vergleichsweise wenig verbreitete Eigenschaft, die Smartphones mit schlappen Akkus zugute kommt: Der Dockin D Mate Direct lässt sich als Powerbank nutzen und lädt dann das angeschlossene Handy über seine 5-V-USB-Buchse auf. Dann sollte man allerdings Abstriche bei der Akkulaufzeit, die gewöhnlich rund 16 Stunden beträgt, einplanen.

Das schnörkellos gestaltete Gerät ist sauber verarbeitet und mit seinem robusten Gehäuse wasserresistent nach IPX6-Norm. Die gummierten Tasten auf der Oberseite der üblicherweise stehend zu betreibenden Bluetooth-Box sind sehr schlecht zu erkennen. Außerdem gibt es versteckte Funktionen, die man ohne Bedienungsanleitung niemals findet. Der Dockin D Mate Direct bietet nämlich neben einer Freisprechfunktion für Anrufe aufs gekoppelte Handy einen Bass-Boost, der durch einen etwas längeren, gleichzeitigen Druck auf die beiden Lautstärketasten aktiviert wird.

Der Extra-Schub in den unteren Oktaven bekommt dem angesichts seiner Gehäusegröße und des stattlichen Gewichts von über 800 Gramm relativ zugeschnürt wirkenden Lautsprecher recht gut. Man sollte die Funktion, die durch eine Leuchtdiode auf der Oberseite angezeigt wird, eigentlich immer aktiviert lassen. Dann kommt der Dockin D Mate Direct relativ tief in den Basskeller und bleibt dabei sehr präzise.

Wer dem Wireless-Lautsprecher mehr Pegel und Räumlichkeit entlocken will, kann zwei Dockin D Mate Direct zu einem Stereo-Paar via Bluetooth zusammenkoppeln. Allerdings ändert auch diese Maßnahme nichts an den etwas verhangen wirkenden Stimmen. Die Wiedergabe wirkte zwar angenehm, aber wir hätten uns noch etwas mehr Strahlkraft und Spielfreude gewünscht.

Dynaudio Music 1

Der kleinste der vier neuen Dynaudio-Lautsprecher heißt Music 1 und ist sehr eigenwillig geformt. Nicht zuletzt lässt seine vornehm wirkende Bespannung aus feinem Wollstoff erkennen, dass vornehmlich der Indoor-Einsatz im Vordergrund stand. Dennoch wird der Lautsprecher nicht nur mit einem externen Netzteil geliefert. Er besitzt auch einen 2.400-mAh-Akku, der Dynaudio Music 1 innerhalb das Haushalts und bei schönem Wetter auch im Garten Bewegungsfreiheit für bis zu 8 Stunden verschafft.

Flexibilität herrscht auch bei den Zuspielmöglichkeiten. Man hat die Wahl zwischen WLAN, Bluetooth mit aptX und Apple AirPlay. Die maximal mögliche Auflösung beträgt 24 Bit/96 kHz. Außerdem gibt es einen analogen 3,5-mm-Stereo-Miniklinkeneingang sowie einen USB-Anschluss zum Laden von Smartphones und zur Wiedergabe von Musik auf iOS-Geräten.

An Audioformaten verdaut der Dynaudio Music 1 MPEG, WAV, AAC, FLAC, WMA, ALAC, Vorbis, PCM und SBC. Über das Netzwerk spielt er mit DLNA-kompatiblen UPnP-Servern zusammen. Es gibt zahlreiche, große, leider undeutlich beschriftete Bedientasten an dem 1,6 Kilogramm schweren Gerät, etwa zur Wiedergabesteuerung oder Lautstärkeregelung, sowie einige LEDs für visuelles Feedback.

Es existieren auch kostenlose Apps für iOS und Android. Die bieten Features wie Klangregelung oder das Abrufen von Equalizer-Presets (Music, Movie, Voice). Außerdem lassen sich damit noch zwei spezielle Schmankerl zuschalten. Die Funktion RoomAdapt sorgt dafür, dass sich der Lautsprecher selbstständig an die Raumakustik und seine Position anpasst. NoiseAdapt passt die Wiedergabelautstärke in den einzelnen Frequenzbereichen an die Umgebungsgeräusche an. Eine solche Funktion kannte man bisher von Audio-Systemen für das Auto.

Auch die Chassis-Bestückung des Dynaudio Music 1 weicht von der Masse der Drahtlos-Boxen ab. Im Innern des 22 Zentimeter hohen Lautsprechers arbeiten ein 1-Zoll-Hochtöner und ein 4-Zoll-Tieftöner als 2-Wege-System zusammen, was eine feinere Auflösung als die sonst üblichen Breitbandtreiber verspricht. Das Konzept der Dänen ging auch prompt auf.

Der Music 1 klingt so ausgewogen, wie man es eher von einem HiFi-Lautsprecher erwarten würde. Für die Größe ist die Performance schlicht verblüffend, sowohl was die satten und dabei trockenen Bässe als auch die fein aufgelösten Höhen betraf. Stimmen folgen der gleichen Devise, die man von den besonders natürlich abgestimmten Stereo-Boxen von Dynaudio kennt. Auch der Pegel und die Dynamik überzeugten uns auf ganzer Linie.

Bei der Beurteilung der Preisrelation gilt es zu bedenken, dass der Dynaudio Music 1 mit Bluetooth zwar eine sehr gute Vorstellung lieferte, aber eigentlich als vollwertiges Multi-Room-System konzipiert ist.

EarFun Uboom

Die Marke sagte uns zunächst einmal gar nichts, als wir vom Hersteller ein oder besser gesagt zwei Testmuster des EarFun Uboom angeboten bekamen. Mit der Zahl zwei hat es Folgendes auf sich: Man kann den auf Amazon für unter 60 Euro angebotenen kleinen Bluetooth-Speaker mit einem zweiten Exemplar paaren. Dann hat man eine richtige kleine Stereo-Anlage ohne Kabel.

Das mit dem Paaren war allerdings so eine Sache. Erstmal wollte die Prozedur nicht klappen, beim erneuten Versuch funktionierte alles wie versprochen. Das Ergebnis verblüffte. Für den Preis gibt es kaum etwas besseres. Schon die Mono-Wiedergabe mit nur einem EarFun Uboom ließ aufhorchen. Tonal hatte der unbekannte Hersteller alles richtig gemacht. Stimmen ertönten schlank, aber nicht störend artifiziell, die Höhen waren wohldosiert und ordentlich differenziert. Der Bass war genau auf dem Punkt. Er wirkte weder zu dünn, noch trug er dick auf, was in diesen Kreisen dann auch meist bei nur einer Frequenz geschieht, die das Musikhören schnell lästig macht. Uns verblüffte auch, wie tief der Bass in Bezug auf die Gehäusegröße ohne Zeichen von Anstrengung hinunterkam. Das Timing und der Punch gefielen uns für diese Klasse extrem gut. Hier hat sich jemand richtig Mühe geben.

Das gilt nicht nur für die Abstimmung, sondern auch für den Materialaufwand. Die Verarbeitung und Materialwahl mit einem Mix aus gummiertem Polymerkunststoff und robustem schwarzen Gewebe entspricht dem kostspieligeren JBL Flip 4. Die Wasserdichtigkeit genügt der Norm IPX7 für zünftige Outdoor-Tauglichkeit. In jedem EarFun Uboom sitzen zwei Breitband-Chassis, die im Bass durch zwei große, ovale Passiv-Radiatoren unterstützt werden. Die Verteilung im runden Gehäuse sieht so aus: Im unteren, breiteren Teil sind die beiden Breitbänder Rücken an Rücken angebracht, die Passiv-Bässe sitzen direkt darüber. Normalerweise zielen Lautsprecher-Chassis direkt auf den Zuhörer. In dem Fall legte EarFun Wert auf 360-Grad-Rundumklang. Das kommt zwar immer mehr in Mode, doch haben nur wenige dabei ein so gutes Händchen wie der Newcomer EarFun.

Mit der Akku-Lebensdauer von bis zu 16 Stunden ergibt das eine richtige kleine Stereo-Anlage zum Mini-Preis. Man kann tagsüber sehr ansprechend Musik genießen und nachts mit dem mitgelieferten USB-Kabel an einem handelsüblichen USB-Netzteil laden. Dank Bluetooth 5.0 darf der Abstand zwischen Handy und Lautsprecher auf freiem Feld bis zu 30 Metern betragen.

Am besten klingen die beiden EarFun-Speaker zwar im Nahfeld, aber sie gehen auch in einem mittelgroßen Wohnzimmer nicht völlig unter – auch wenn sie dort im Bass und im Stimmbereich etwas dünner klingen und nicht ganz so scharf fokussiert abbilden. Wer auf den prächtigen Stereo-Effekt zum Schnäppchenpreis verzichtet, kann sogar eine analoge Quelle über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse anschließen, die dann nur über den entsprechenden Lautsprecher wiedergegeben wird.

Harman Kardon Traveller

Ganz so kompakt wie der Esquire 2 ist der Harman Kardon Traveller nicht. Und das spürt man beim Hören mehr als beim Tragen. Während der Reise-Lautsprecher immer noch zu den kleinsten der Kleinen gehört, bestätigt die Basswiedergabe das nicht – hier gibt es wenig zu meckern. Der 300 Gramm leichte Bluetooth-Lautsprecher erzeugt zudem erstaunlich natürliche Stimmen und eignet sich damit nicht nur als Radio-Ersatz bei der Morgentoilette. Der Klang entspricht also der soliden Verarbeitung und auch der gehobene Preis spiegelt die Hochwertigkeit des kleinen Lautsprechers wider. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Tasten liegen unter einem Lederbezug, der allerdings mit seiner welligen Oberfläche den positiven Eindruck etwas trübt.

Die Ausstattung mit Softcase ist toll, man vermisst allenfalls ein Netzteil. Immerhin liegt ein besonders langes USB-Kabel bei, das sich zum Beispiel auch mit dem Netzteil von iPhones verwenden lässt. Umgekehrt kann der Lautsprecher im Idealfall bis zu zehn Stunden abseits der Steckdose über seine USB-A-Buchse als 2.500-mAh-Powerbank das Smartphone mit Energie versorgen. Damit nicht genug: Über eine integrierte Freisprechanlage mit Noise- und Echo-Cancelling behält man beim Telefonieren mit einem über Bluetooth verbundenen Handy die Hände frei.

JBL Charge 4

Für alle, die eher sportlich unterwegs sind und ihren Lautsprecher auch mal fallen lassen oder beim Schwimmen anspritzen, ist der JBL Charge 4 eine gute Wahl. Er ist sehr robust gebaut und hat auch beim Klang einiges zu bieten. Das Smartphone kann ebenfalls über den Akku des Charge 4 geladen werden – eine praktische Lösung. Obwohl sein Gewicht mit knapp einem Kilogramm noch im Rahmen bleibt, ist der Lautsprecher aufgrund seiner Größe ein Grenzfall in unserer Zuordnung – aber JBL weiß das Gehäusevolumen auch gut zu nutzen.

Die Neuauflage des Bestsellers bietet Detailverbesserungen, wie den von 6.000 mAh auf 7.800 mAh vergrößerten Akku, der allerdings nach wie vor bis zu 20 Stunden Streaming-Sound ermöglicht. Immerhin konnte die Ladezeit von 4,5 auf 4 Stunden verringert werden, wozu der JBL Charge 4 über ein nicht zum Lieferumfang gehörendes USB-Netzteil versorgt werden muss. Die Powerbank-Funktion zur Versorgung eines Smartphones bleibt ebenso bestehen wie die Wasserdichtigkeit gemäß Schutzklasse IPX7.

Die Gesamtleistung gibt JBL jetzt mit 30 Watt an. Damit erzeugt der mit zwei seitlichen Passiv-Bass-Radiatoren zur Unterstützung seiner aktiven Treiber bestückte Charge 4 einen ausgesprochen satten und ausgewogenen Sound. Besonders die angenehme, natürlich anmutende Stimmwiedergabe und brillanten Höhen überzeugen. Gemessen an zahlreichen Mitbewerbern produziert der kleine JBL einen erstaunlich druckvollen und dabei recht präzisen Bass.

Wer einen Bluetooth-Lautsprecher sucht, der in Bezug auf seine Größe vollmundigen Klang bietet und sehr laut spielen kann, ist mit dem JBL Charge 4 bestens bedient. Und wem eines der Geräte noch zu leise ist, der kann dank JBL Connect+ mehr als 100 davon per Knopfdruck miteinander zu einer drahtlosen Mini-PA verbinden. Der einzige kleine Schwachpunkt sind die gerade an unserem schwarzen Testgerät im Dämmerlicht schlecht zu erkennenden Buttons.

JBL Flip 4

Die JBL Flip-Serie gilt als meistverkaufte Bluetooth-Speaker-Reihe der Welt. Kein Wunder, denn die Lautsprecher sind mit jeder neuen Auflage noch ein bisschen besser geworden. Der JBL Flip 4 ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger wasserdicht, wie es sich bei JBL mittlerweile als Standard etabliert hat.

Die Praxistauglichkeit überzeugt durch Schlaufe zum Tragen oder Aufhängen, gute Bedienbarkeit und Freisprecheinrichtung. Über den durch eine Gummiklappe geschützten Miniklinkeneingang lässt sich ein analoges Wiedergabegerät anschließen, zudem bis zu zwei Smart-Devices, die gleichzeitig über Bluetooth 4.2 Kontakt zum Flip 4 halten können.

Auch klanglich kann er voll überzeugen: Die Höhen spielt er klar und sauber, kann dabei aber auch sehr laut werden, ohne das es verzerrt klingt. Damit die Party so richtig laut wird lassen sich mehrere Lautsprecher drahtlos vernetzen. Ein Netzteil ist leider nicht im Lieferumfang, da wurde bei JBL gespart. Lediglich ein USB-Kabel liegt bei.

Klipsch Heritage Groove

Der Style mit der flauschigen Wollbespannung und dem Echtholzfurnier erinnert direkt an klassische Klipsch-Boxen. Mit dem Heritage Groove knüpft der Erfinder des legendären Klipschorns an seine über 70 Jahre lange Tradition an. Damit bilden die Amerikaner den größtmöglichen Kontrast zum Mainstream, der sich an SUVs orientiert und Outdoor-Tauglichkeit als Mantra preist.

Dieser kleine Lautsprecher macht dagegen mit seinem dekorativen Retro-Look keinen Hehl daraus, dass er nur für die gute Stube gemacht ist. Dafür bringt er anders als seine Outdoor-Mitbewerber ein eigenes USB-Netzteil mit einer Reihe internationaler Steckdosen-Adapter mit. Das macht den kleinen, feinen Bluetooth-Lautsprecher in Verbindung mit seiner gediegenen Verarbeitung zu einem verlockenden Alternativ-Angebot zum Mainstream. Das Tastenfeld auf der Oberseite unterstreicht nicht nur die Wertigkeit, es fördert mit deutlicher Kennzeichnung auch die Bedienbarkeit der Bluetooth-Box. Die kann auch über Kabel angesteuert werden, wenn man seine Quelle über 3,5-mm-Mini-Klinke auf der Rückseite anschließt und von Bluetooth auf den AUX-Eingang umschaltet.

Wer den ebenso kompakten wie kantigen Speaker mit seiner Musik füttert, dürfte über den erwachsenen Klang erstaunt sein. Kaum zu glauben, dass im Innern des Holzgehäuses ein einzelner 3-Zoll-Breitband-Lautsprecher arbeitet. Der gibt der Musik nicht nur den für diese Bauart typischen Zusammenhalt mit perfektem Timing bei Impulsen. Dazu kommt eine sehr detailreiche, emotional ansprechende Wiedergabe von Stimmen, akustischen Instrumenten und E-Gitarren, wie in der klassischen Rockmusik der 70er und 80er Jahre. Er sorgt mit seiner 7,6-cm-Membran gleichermaßen für einen zumindest in Bezug auf die geringen Abmessungen zünftigen Bass und überraschend klare Höhen wie man sie gewöhnlich nur mit 2-Wege-Systemen erreicht. Dabei lassen sich verblüffend hohe, unverzerrte Pegel erzielen, wobei dann allerdings der Tiefgang etwas leidet. Die im Prospekt versprochenen 97 Dezibel Maximalpegel erscheinen jedenfalls nicht übertrieben.

Dank der breiten Gummifüße rutscht der hochbegabte Klipsch Heritage Groove auch bei Pegelorgien nicht auf dem Regal herum. Wer es mit der Lautstärke nicht übertreibt, darf sich auf bis zu 8 Stunden Akkubetrieb freuen. Das macht den ein Kilogramm schweren Amerikaner zwar noch nicht zum Lautsprecher für unterwegs, aber es erweitert seinen Aktionsradius zumindest innerhalb des Hauses und auf dem Balkon.

Wer also nicht auf Beachpartys aus ist, bekommt mit dem komplett ausgestatteten, sehr harmonisch abgestimmten, satt und warm klingenden Klipsch Heritage Groove mehr fürs Geld als mit den meisten wasserdichten Outdoor-Speakern – Gänsehautfeeling bei Rock und Pop inklusive.

Der Lamax MusiCan1 ist der kleinere unserer beiden Lamax-Lautsprecher, auch sehr modern gestaltet und hat im Gegensatz zum Sounder SO-1 sogar eine Trageschlaufe, ist aber lange nicht so solide.

Er lässt sich nicht gut bedienen, weil seine fünf auf der Oberseite angebrachten, identisch gestalteten Tasten aus schwarzen Gummi keinen Aufdruck haben. Die minimal eingeprägten Symbole lassen sich selbst bei gutem Licht nur sehr schlecht erkennen.

Und auch sonst hakt es in der Bedienung. Die beiden Tasten für die Lautstärkeregelung steuern nämlich auch den Titelsprung des über Bluetooth verbundenen Smartphones. Wer also zur Lautstärkeveränderung nicht lange genug drückt, springt aus Versehen zum nächsten oder zum vorangegangenen Titel. Außerdem wurde die Lautstärkeregelung des Lamax MusiCan1 nicht mit der des verbundenen Handys synchronisiert.

Auch der Klang löste nicht gerade Begeisterung aus. Es fehlt dem Lamax MusiCan1 schlicht und einfach an Membranfläche für einen zünftigen Bass, denn der Hersteller verzichtet auf einen Bass-Radiator, der beiden großen Bruder auf einer Seite des Gehäuses untergebracht wurde. So klang der Lamax MusiCan1 im Tieftonbereich wenig eindrucksvoll, was die gesamte Wiedergabe etwas blechern, spitz und substanzlos wirken ließ.

Auch die versprochene Akkulaufzeit von etwa 8 Stunden ist wenig eindrucksvoll. Die große Stunde des kleinen Lautsprechers schlägt allerdings, wenn man die Gummiabdeckung auf der Unterseite öffnet. Dort findet sich nicht nur eine Micro-USB-Buchse für das Ladekabel, sondern auch ein USB-A-Anschluss zur Wiedergabe von Musik vom Memory Stick sowie ein Slot für MicroSD-Karten. Und siehe da: Mit Musik von den Speichermedien klang tatsächlich etwas harmonischer.

Nur mit dem eigenwillig zu bedienenden Tuner, der das beiliegende Micro-USB-Kabel als Antenne nutzt, bekamen wir ohne Bedienungsanleitung erst mal keinen einzigen Sender rein. Wer weiß, wie es geht, kann damit wirklich ein paar Sender relativ störungsfreie aus dem Äther fischen. Ein Klanggenuss darf mit UKW aus der kleinen Dose allerdings nicht erwartet werden.

Lamax Street 2

Für ein vergleichsweise kleines Geld bietet der Lamax Street 2 ein Maximum an Ausstattung. Der längliche, mit einer Öse zum Tragen (Karabinerhaken liegt bei) ausgestattete Bluetooth-Lautsprecher besitzt sogar einen UKW-Tuner sowie einen MicroSD-Slot plus einen USB-Anschluss zur Wiedergabe von Speicherkarten oder Memory-Sticks. Als Radio-Antenne dient das mitgelieferte 3,5-mm-Mini-Klinkenkabel, das auch den Anschluss analoger Quellen gestattet.

Weitere Highlights sind drahtlose Stereo-Wiedergabe mit einem zweiten Lamax Street 2 und das Versprechen von bis zu 22 Stunden Akkulaufzeit. Die Zertifizierung nach IP55 steht dafür, dass der Bluetooth-Speaker Spritzwasser oder eine staubige Umgebung abkann. Die Zahl der Features fürs schmale Budget mag darüber hinwegtrösten, dass man die LED zur Rückmeldung am helllichten Tag kaum erkennen kann und sich die Bezeichnung der Tasten ohne den Einsatz von Farbe ebenfalls nicht gut vom Untergrund abhebt.

Was den Klang betrifft, gilt es, Prioritäten zu setzen. Der Lamax Street 2 konnte sehr laut spielen. Verblüffend laut für seine Klasse sogar. Doch angesichts des damit einhergehenden Bassverlusts – der DSP beschneidet dann den Tiefgang, um Überlastung zu vermeiden – empfiehlt es sich nicht, den vollen Pegel auszukosten. Dann wurde der Lamax Street 2 nämlich schrill und blechern. Der UKW-Tuner bot immerhin akzeptable Empfangsleistung und Klangqualität, er ist damit ein willkommenes Add-on für Globetrotter.

Lamax Sounder SO-1

Bis zu 10 Stunden soll der 4.000-mAh-Akku des Lamax Sounder SO-1 abseits der Steckdose durchhalten. Seine vertrauenserweckende, robuste Verarbeitung und die verbriefte Wasserdichtheit nach IPX4 prädestinieren den 650 Gramm schweren Lautsprecher zum Outdoor-Einsatz.

Seine Touch-Tasten zur Steuerung der wichtigsten Wiedergabefunktionen am Smartphone, das über Bluetooth verbunden ist, gefiel uns sehr gut und auch die übrigen Tasten sind gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt und gut gestaltet. Das gilt auch auf den ersten Blick für den Drehregler auf der Oberseite zur Lautstärke-Justage. Allerdings muss man sehr lange drehen, um vom Minimum auf das Maximum zukommen. Vor allem aber wurde der Regler nicht mit den Pegelstellern des Smartphones synchronisiert. Immerhin ist ein Mikrofon an Bord, um mit dem Lamax Sounder SO-1 Anrufe über Freisprecheinrichtung entgegenzunehmen.

Was den Klang betrifft, gefiel uns das Dynamikverhalten sehr gut und auch die Stimmen bewegten sich von der Natürlichkeit in einem durchaus ordentlichen Rahmen. Der Bass wirkte zunächst sehr dünn, was den ganzen Lautsprecher recht blechern klingen ließ. Dagegen besserte sich dieses Verhalten durch die Verwendung der S-Bass-Funktion so deutlich, dass man sie immer verwenden sollte, auch wenn keine elektronischen Beats auf dem Programm stehen. Der zusätzliche Boost brachte praktisch nur Vorteile.

Unterm Strich bietet der Lamax Sounder SO-1 für seinen Preis einen relativ guten Gegenwert.

LG PK3

Als wir den LG PK-3 hörten, hätte ich niemals gedacht, dass er so günstig ist. Das begann schon mit seiner Größe und der soliden Bauweise. Außerdem lässt der aufgedruckte Hinweis auf Entwicklungshilfe von dem High-End-Hersteller Meridian aufhorchen.

Ganz offensichtlich haben sich die Fernseherspezialisten aus Korea mächtig ins Zeug gelegt, um auch im Bereich der Bluetooth-Boxen standesgemäß Fuß zu fassen. Dazu klotzen sie selbst in ihrem Sonderangebot richtig mit technischem Aufwand. Das beginnt beim Wasserschutz nach IPX7, geht über zwei seitliche passiv-Membranen, die die beiden hinter einem Metallgitter angeordneten Breitband-Chassis im Bass unterstützen.

Für Partys lassen sich gleichzeitig zwei Bluetooth-Geräte mit dem LG PK-3 verbinden. Die Bedienung gibt dank großer, deutlich beschrifteter und mit LED-Rückmeldung ausgestatteten Tasten auf der Oberseite keine Rätsel auf. Zur Aktivierung der Sprachassistenten auf dem Smartphone findet sich sogar eine eigene Taste mit selbsterklärenden Mikrofonsymbol.

Auch klanglich zeigte der LG PK-3 eine solide Leistung, gerade wenn man den günstigen Preis bedenkt. Der Bass reicht natürlich nicht für die volle Dröhnung aus, klingt aber für diese Preisklasse durchaus satt genug und dabei sehr trocken und sauber. Die Enhanced-Bass-Funktion sollte allerdings immer aktiviert sein, denn sonst ist die ganze Pracht dahin. Auch die spritzige Hochtonwiedergabe und die Dynamik des Kleinlautsprechers sind durchaus ansprechend. Die Stimmwiedergabe wirkt zwar insgesamt etwas kühl, für die Klasse aber durchaus ordentlich.

Libratone Too

Der schicke Designer-Lautsprecher Libratone Too spielt sehr lebendig, aber leicht verfärbt. Zudem sollte man dem sehr solide verarbeiteten Dänen nicht zuviel Pegel abverlangen, denn dann fährt er Bässe und Höhen zurück. Sonst wirkt der Bass je nach Aufnahme mal recht satt, mal eher dünn und schlapp. Der Klang löst sich gut vom Lautsprecher, um verblüffend frei im Raum zu stehen.

Der Hit ist die Touch-Bedienung mit Tippen für Play und Wischen für die Lautstärke. Das Gesamtpaket rechtfertigt den Preis, der Klang allein reicht dazu als Begründung aber nicht aus.

Libratone Zipp Mini 2

Alles ist relativ, auch beim Libratone Zipp Mini 2: So richtig Mini ist der immerhin 1,1 Kilo schwere, 22 Zentimeter hohe skandinavische Design-Lautsprecher nämlich eigentlich überhaupt nicht – außer vielleicht im Vergleich zu seinem großen Bruder, dem Libratone Zipp 2. Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger ist die auf 12 Stunden verlängerte Akkulaufzeit.

Das Gerät ist exzellent verarbeitet, hat einen Stoffüberzug, der sich mit seinem Reißverschluss abnehmen lässt und die Trageschlaufe besteht aus dickem Leder. Außerdem bringt der Libratone Zipp Mini 2 ein eigenes, dazu formschön gestaltetes Netzteil mit und kann einiges mehr, als nur mit Bluetooth Musik vom Handy wiederzugeben. Er besitzt integriertes WLAN und ermöglicht den Aufbau ganzer Multi-Room-Systeme. Die Verwendung als AirPlay-2-Lautsprecher ist ebenso möglich.

Amazon Alexa Sprachsteuerung ist nun ebenfalls an Bord. Damit kann der Benutzer auch aus großer Entfernung Musik auswählen und die bekannten Fragen zu Wetter und was weiß Gott nicht noch alles stellen. Durch sein Netzwerkeinbindung via WLAN kann man mit dem Wireless-Lautsprecher auch Internetradio oder Spotify Connect ganz ohne Handy nutzen, was die Anwendungsmöglichkeiten deutlich steigert. Dazu bietet der Zipp Mini 2 einen verbesserten Akustik-Reflektor und optimierte Abstrahlwinkel, was einen noch satteren Klang in alle Richtungen erzeugen soll.

In der Tat erzeugte der Libratone einen ausgewogenen Klang aus jeder Richtung. Stimmen und Naturinstrumente klangen recht natürlich, die Höhen waren frisch und klar und auch die Feindynamik überzeugte. Lediglich die Tieftonwiedergabe war etwas verhalten und wer es richtig laut krachen lassen möchte, sollte die Möglichkeit, bis zu zehn Lautsprecher miteinander zu verbinden, zumindest teilweise ausnutzen.

Mackie FreePlay Go

800 Gramm bringt der solide verarbeitete FreePlay Go auf die Waage. Seine Erscheinung ist entsprechend robust und erinnert an die PA- und Studio-Lautsprecher des Profi-Anbieters Mackie. An diesem Bluetooth-Speaker ist alles funktional ausgelegt: Die gummierten Tasten sind perfekt gekennzeichnet und ermöglichen neben Lautstärkeregelung noch die Steuerung der Wiedergabe. Die rückseitigen Anschlüsse sind nicht abgedeckt, am FreePlay Go hatte Outdoor-Tauglichkeit nicht die oberste Priorität. Dafür gibt es neben dem USB-Ladeanschluss noch einen USB-A-Ausgang, der den Lautsprecher mit seinem auf 15 Stunden Betriebszeit ausgelegten Akku zur Power Bank für Smartphones oder Tablet. Und es gibt einen analogen AUX-Eingang (Mini-Klinke).

Mit seinen beiden 5,1-cm-Breitband-Chassis und je einem Passiv-Radiator auf der Vorder- und Rückseite erreicht der 21 Zentimeter breite Bluetooth-Speaker verblüffend hohe Pegel. Wer es richtig laut mag, kann entweder einen zweiten FreePlay Go über die FreePlay Connect App für iOS und Android mit dem ersten koppeln oder sie für Multroom-Betrieb auf zwei Räume aufteilen. Mackie wirbt damit, dass auch der kleinste Bluetooth-Lautsprecher des Hause von den Professional-Audio-Entwicklern abgestimmt wurde. Das hört man tatsächlich.

Der FreePlay Go geht mit seinen 20 Watt Sinus starken Class-D-Verstärkern ab wie eine miniaturisierte PA, begeistert mit ausgezeichnetem Punch und verblüffendem Bassvolumen in Bezug auf die kompakte Größe. Gerade Rock-Fans dürften über die extrem satten Drums in Verzückung geraten. In dieser Fliegengewichtsklasse macht das keiner authentischer als der Mini-Mackie. Stimmen erfüllt der Speaker mit Leben, sie wirken weniger gepresst als mit vielen anderen dieser Art, sind könnten allerdings etwas mehr Grundton vertragen respektive weniger spitz wirken. Weil neben der dynamischen Spreizung auch die Auflösung überzeugt, lässt sich dieser Mangel allerdings leicht verschmerzen.

Am besten beherrscht der FreePlay Go indes alles, was mit Impulsen zu tun hat, von der scharf angerissenen E-Gitarre über den rabenschwarzen E-Bass bis zu frisch fauchenden Becken. Wer für unter 200 Euro einen außergewöhnlich dynamischen, tragbaren Wireless-Lautsprecher mit packendem Klang sucht, wird mit dem soliden FreePlay Go bestens bedient.

Sharp GX-BT280

Beim dem Sharp GX-BT280 ließen sich der Fernseherspezialist offensichtlich vom JBL-Bestseller Flip inspirieren. Auf beiden Seiten des zylinderförmigen Gehäuses finden sich Passiv-Radiatoren zur Unterstützung der Breitband-Chassis. Das von blauem, schwarzem oder rotem Mesh-Gewebe umhüllte Gehäuse wartet mit großen, sehr gut erkennbaren, weil weiß eigefärbten Tasten auf. Der Akku des Japaners soll bis zu 12 Stunden halten, und im Gegensatz zum JBL Flip 5 besitzt der Sharp GX-BT280 einen analogen AUX-Eingang.

Wo er hinter dem amerikanischen Bestseller zurücksteht, ist die Outdoor-Tauglichkeit. Hier reicht es für den Sharp nur für Spritzwasserschutz nach IP56. Die integrierte Freisprecheinrichtung gewährt auch Zugriff auf Apple Siri oder Google Assistant.

Klanglich gefiel uns der Sharp GX-BT280 ganz schön gut. Er konnte sehr laut musizieren, wirkte äußerst spritzig und gab dabei Stimmen und Instrumente ausgewogen und natürlich wieder. Die Bass-Performance ging ebenfalls in Ordnung, ohne besondere Duftmarken zu setzen. Die Höhen waren indes sehr frisch und wohldosiert. Für den moderaten Preis ein guter Einstand von Sharp in diesem heiß umkämpften Feld.

Sony SRS-XB22

Ein Feature konnte der Sony SRS-XB22 gleich zu Beginn vorführen: Beim Einschalten wies eine Stimme in Englisch auf den niedrigen Ladestand des integrierten Akkus hin, der in vollem Zustand für bis zu 6 Stunden Spielzeit gut ist. Und noch etwas zeigte sich sogleich: Die Elektronik begrenzt die Lautstärke, damit nicht gleich Funkstille herrscht.

Wer das nicht bedenkt, könnte dadurch allerdings zu falschen Schlüssen hinsichtlich des Klangs kommen. Gemessen an Größe und Preis hat Sony den SRS-XB22 mit Technik-Gadgets geradezu vollgestopft. Das auffälligste sind die dynamischen LED-Lichtleisten, die sich dem Takt der Musik anpassen. Über die Sony Music Center App oder eine Taste auf der Rückseite des Lautsprechers lassen sich die Beleuchtungsmuster ändern oder abschalten.

Unter der rückseitigen Klappe findet sich auch die WPC-Taste zur Einrichtung einer Wireless Party Chain mit der sich bis zu 100 kabellose Lautsprecher via Bluetooth gleichschalten lassen, um Musik und Beleuchtung zu synchronisieren oder zwei Sony SRS-XB22 zu einem Stereo-Paar zu vereinen. Sollte die Party draußen stattfinden, ist es beruhigend, dass der Sony SRS-XB22 staubfest und wasserdicht nach IP67 ist. Sony betont, dass sie den SRS-XB22 etlichen Stoßtests unterzogen haben, um ihn robust zu machen

Für Pegelfestigkeit und satte Bässe sorgt die Kombination aus zwei 4,2-cm-Breitband-Lautsprechern aus MICA-verstärkter Zellulose (MRC) und einem mittig angeordneten passiven Bass-Radiator. Über eine Taste lassen sich drei Klangmodi abrufen: Standard, Live Sound und Extra Bass. Die Bluetooth 4,2 Schnittstelle (mit NFC-Kopplung für kompatible Smartphones) unterstützt neben SBC und LDAC auch den vom iPhone verwendeten AAC-Codec. Dazu kommen eine zum Telefonieren oder Aufrufen der Sprachassistenten Siri oder Google Assistant geeignete Freisprecheinrichtung und ein analoger AUX-Eingang. Für das Party-Volk gibt es die Party-Booster-Funktion, mit der man durch direkte Interaktion mit dem Lautsprecher Licht- und Sound-Efffekte entlocken kann.

Klanglich konnte der Sony SRS-XB22 auch ohne solche Effekte vollkommen überzeugen. Seine ungestüme Attacke und Dynamik machten die Musik sehr lebendig. Der satte Bass wird dem Party-Anspruch gerecht – zumindest, wenn man Preis und Größe des kleinen Bluetooth-Speakers bedenkt. Man konnte mit ihm aber auch akustisch geprägte Musik gut genießen. Dafür sorgte die ausgesprochen gute Homogenität. Die Wirkung der Extra-Bass-Funktion entlockte dem Sony SRS-XB22 noch etwas mehr Nachdruck im Frequenzkeller, während der Live Sound Modus es nicht dabei beließ, ebenfalls den Bass zu betonen, sondern auch Stimmen sehr hallig wiedergab. Das wirkte etwas aufgesetzt und sollte, wenn überhaupt, nur bei passenden Tracks verwendet werden.

Sony SRS-XB23

Mit 21,8 Zentimetern ist der Sony SRS-XB23 etwas höher als der JBL Flip 5, der 18,1 Zentimeter misst. Vom Konzept ist er dem Bestseller insofern ähnlich, als das er an beiden Enden von seinem runden, von Mesh-Gewebe überzogenen Gehäuse zwei Passiv-Bass-Radiatoren besitzt. Allerdings setzt Sony auf zwei ovale, nach vorne gerichtete Breitband-Lautsprecher, während sich JBL beim Flip 5 für ein Mono-Konzept entschied – was bei den winzigen Abmessungen eher Vor- als Nachteile bringt.

Die Japaner haben ihren dosenförmigen Bluetooth-Lautsprecher Sturztests unterzogen und ihn für den Außeneinsatz auch noch nach Schutzart IP67 gegen Wasser und Staub gewappnet. Die Akkulaufzeit schwankt zwischen rund 10 und 12 Stunden, je nachdem, ob der werkseitig aktivierte Extra-Bass-Modus durch einen nur in der Bedienungsanleitung versteckten Kniff für Laufzeitverlängerung abgeschaltet wird.

Klanglich gesehen, sollte der keinesfalls zu übertrieben wirkende Boost immer aktiv bleiben, denn die Klangabstimmung hat Sony mit dem für die Gehäusegröße vollen und gut getimten Bass wirklich prima hinbekommen. Die Klangfarben von Stimmen traf der Sony SRS-XB23 ziemlich gut, die frischen Höhen und die lebendige Dynamik gefielen auch gut. Der Speaker kann sehr laut spielen, begrenzt im oberen Drittel dann aber den Bass. Als Gegenmaßnahme kann man bis zu 100 dieser kleinen, feinen Bluetooth-Speaker zur Mini-Party-PA drahtlos koppeln oder für mehr Natürlichkeit zwei davon zu einem Stereo-Paar vereinen.

Sony SRS-XB31 Extra Bass

Nomen est Omen: Der Sony SRS-XB31 Extra Bass zielt auf die Hip-Hop-Generation. In Normalstellung ist der Bass aber eher verhalten und die Wiedergabe wirkt etwas lahm. Mit Boost geht es satt aber sauber zur Sache und auch der Live-Sound-Modus ist ein netter Effekt, der sich über die Sony Music Center App steuern lässt. Damit kann man auch direkt auf das Musikarchiv des Smartphones zugreifen oder mit der Fiestable App Party machen – wobei dann wohl die 24 Stunden Batterielaufzeit Utopie bleiben. Das gilt vor allem, wenn der Sony XB31 als USB-Powerbank fürs Handy benutzt wird.

Die Verarbeitung des angesichts Größe, Verarbeitung und Features erstaunlich günstigen Speakers ist hochwertig: Er ist wasserfest und staubdicht nach IP67 und unterstreicht die Musik durch lichtorgelmäßige Illuminationen. Die Bedienung ist top.

Sony SRS-XB33

Nicht wesentlich teurer als der Sony SRS-XB23, fährt der ein Kilo schwere Sony SRS-XB33 fast die doppelte Masse auf und wirkt auch deutlich wuchtiger. Doch der Japaner fällt weniger durch sein 23 x 9,5 x 9,3 Zentimeter großes, wasserfestes und staubdichtes Gehäuse auf, sondern durch seine bei vielen Sony-Bluetooth-Boxen zum guten Ton gehörende Light-Show. Neben zwei Breitband-Speakern und zwei seitlichen Passiv-Bässen stecken in dem robust anmutenden Gehäuse allerlei LEDs, die in allen möglichen Farben leuchten und blinken können.

Das nuckelt nicht nur richtig am Akku, dessen Laufzeit sich dadurch von bis zu 24 auf maximal 14 Stunden verringert, es untergräbt auch ein wenig die Autorität des Sony SRS-XB33. Der legt nämlich für den geringen Aufpreis noch mal eine ganze Schippe drauf mit brillanten Höhen, noch satterem Bass und noch natürlicheren Stimmen. Die Attacke und erzielbare Maximallautstärke sind toll, die Kreuzung aus Lichtorgel und Wireless-Mobil-Lautsprecher machte richtig gute Laune, auch wenn etwas anspruchsvollere Rock-Musik oder Blues mit Piano auf dem Programm standen. Mit zugeschaltetem »Live Sound« wirkte die imaginäre Klangbühne noch größer, wobei allerdings die Präzision der Wiedergabe etwas litt. Bei manchen Aufnahmen machte die Benutzung aber durchaus Freude, zumal der Bass noch fülliger aufspielte. Der Wumms im Tieftonbereich ließ sich aber mit dem Modus »Extra Bass« ohne Nebenwirkungen auch gezielt satter machen.

Der Sony SRS-XB33 spielt mit der Sony Music Center App und der Sony Fiestable App zusammen und bietet neben Lichteffekten auch Klangeffekte und ermöglicht Telefonieren beziehungsweise Befehle an Siri oder den Google Assistant über die integrierte Freisprecheinrichtung.

Teufel Bamster Pro

Mit dem neuen Bamster Pro fährt Teufel im wahrsten Sinne ein schweres Geschütz auf – er klingt großartig. Er verbindet klare Höhen mit noch satteren Bässen als der Beoplay. Zudem wirkt er sehr neutral und ausgewogen mit feinem Differenzierungsvermögen und sehr ordentlicher Transparenz. Er kann zudem richtig laut spielen ohne auffällig zu komprimieren. Allerdings neigt der Bamster Pro im Grenzbereich dazu, ganz unten zu verschmieren, den Bass aufzuweichen, wenn Bassanteil und Lautstärke ihn überfordern. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Vor allem aber ist er durch seine sehr eigentümliche Bauweise nicht wirklich transportabel. Er ist deutlich größer als der Beoplay A1 und die Tasten und der an sich sehr praktische Lautstärkeregler stehen weit hervor, was beim Transport zu versehentlichem Aktivieren oder Beschädigungen führen kann. Vor allem aber klaffen in der Rückseite zwei große eckige Öffnungen, durch die Fremdkörper in einer Reisetasche ungehindert auf die empfindlichen Membranen der beiden Passiv-Radiatoren einwirken können. Auch Schmutz kann hier leicht eindringen.

Wenn vor allem Bassfülle zählt und Mobilität nicht ausschlaggebend ist, können wir den Teufel Bamster Pro empfehlen. Klanglich kann er als einziger mit unserem Favoriten mithalten und beim Bass sogar leicht übertrumpfen. Außerdem ist er inzwischen ein gutes Stück günstiger zu haben als der Beoplay A1.

Teufel Rockster Go

Der Teufel Rockster Go macht auf ganz harten Burschen. Man sieht ihm die Outdoor-Tauglichkeit schon auf den ersten Blick an. Der Berliner Bluetooth-Lautsprecher erfüllt die strenge IPX7-Norm für Wasserdichtigkeit und kann mit seinem robusten Kunststoffgehäuse auch einige Schläge einstecken.

Das kantige, markante Design wird geprägt von dem zentral angeordneten, freiliegenden passiven Bass-Treiber. Die beiden Breitband-Chassis verbergen sich links und rechts daneben in der breiten Schallwand. Wer eine größere Klangwolke oder mehr Pegel erleben möchte, kann zwei Rockster Go über Bluetooth koppeln, damit sie synchron spielen.

Über seine Mikrofontaste lassen sich Anrufe über die eingebaute Freisprecheinrichtung annehmen. Durch einen Druck wird damit auch Siri beim iPhone respektive der Google Assistant bei Android-Handys aktiviert. Jedem Rockster liegen eine Trageschlaufe und ein Mikro-USB-Ladekabel bei. Doch der USB-Anschluss dient nicht nur dem Aufladen des für 12 Stunden Betrieb ausgelegten Akkus. Mit ihm lässt sich der Teufel Rockster Go als USB-Soundkarte für Rechner mit Windows 7/10 oder Mac OS nutzen.

Damit man den Bluetooth-Speaker auch in Verbindung mit einem Stativ benutzen kann, findet sich in der Unterseite ein Schraubgewinde. Insgesamt gelang den Entwicklern ein äußerst funktionelles Design, wenn man von den undeutlich gekennzeichneten Tasten zum Einschalten und für die Aktivierung von Bluetooth absieht, die sich zu allem Überfluss auf der Rückseite verstecken.

Klanglich lässt sich nur Gutes über den Rockster Go sagen. Stimmen wirkten zwar ein wenig hell, aber ausgesprochen differenziert. Bei guten Live-Aufnahmen ließ sich jedes Luftholen mitverfolgen und man konnte tief in den Konzertsaal hinein hören. Ebenfalls sehr differenziert und dazu kräftig und trocken gelang dem Rockster Go die Basswiedergabe. Für seine geringen Abmessungen klang die Bluetooth-Box ausgesprochen satt und kraftvoll. Zwar reichte der Abstand zwischen den beiden Vollbereichstreibern noch nicht für richtiges Stereo, doch es ergab sich ein größeres Klangfeld als gemeinhin üblich in dieser Klasse.

Mit seiner Performance reichte der günstige Teufel Rockster Go beinahe an den B&O Beosound A1 heran, der allerdings noch eine Spur natürlicher klang und mit seinem 2-Wege-System dank Hochtonkalotte die Höhen feiner auflöste – angesichts des großen Preisunterschieds allerdings eine stramme Leistung.

Tivoli Audio Model One Digital

Die digitale Reanimation des Klassikers von Henry Kloss klingt satt und warm, wie man es von dem Radio im klangfördernden Holzmantel gewöhnt ist. Dafür wurde mit dem Einzug von WLAN, Bluetooth und Vernetzung die Bedienung des puristischen Retro-Geräts ungleich komplizierter. Wer es erst einmal geschafft hat, das Tivoli Audio Model One Digital in sein drahtloses Heimnetzwerk einzubinden, kann nicht nur vom Handy streamen, sondern auch Webradio oder Online-Musikdienste wie Spotify Connect, Deezer oder Tidal genießen.

Als Dreingabe ist noch ein DAB+-Tuner an Bord und wer Stereo mag, kann das Model One mit dem Zusatzlautsprecher Tivoli Cube koppeln. Doch bei Bedarf lässt sich der »Außenborder« auch als autarker Mono-Wireless-Lautsprecher verwenden.

Unterm Strich muss die tolle Verarbeitung über kleine konzeptionelle Mängel und den Umstand, dass es bei dem ungleichen Paar aus Model One Digital und Cube keine von HiFi gewohnte präzise Stereo-Ortung gibt, hinwegtrösten.

Tribit XBoom

Trotz Boom im Namen gibt sich der Tribit XBoom im Bass keineswegs vorlaut. Er reicht tief hinunter, wirkt aber nicht sehr voluminös. Das kommt der Präzision sehr entgegen, doch trotz beidseitiger Passiv-Bässe klingt der solide verarbeitete Bluetooth-Lautsprecher eher trocken als satt – selbst, wenn die XBass-Taste gedrückt wurde. Der Unterschied ist recht subtil, der Boost kann getrost immer aktiviert bleiben. Die Stimmen und Höhen kommen sehr klar und bei Bedarf auch ganz schon laut aus dem nach IPX7 zum Eintauchen ins Wasser geeigneten Gerät.

Der 5.200-mAh-Lithium-Ionen-Akku reicht für etwa 20 Stunden. Was uns gefällt, sind die großen, weiß gekennzeichneten Bedientasten für die mit dem Handy über Bluetooth synchronisierte Lautstärkeregelung und Gerätesteuerung (Start, Stop und Titelsprung in einem Button). Ebenso der vormontierte Trageriemen, bei dem man allerdings aufpassen muss, dass er nicht auf der Passiv-Membran aufliegt und Verzerrungen verursacht. Für den günstigen Preis ein toller BT-Lautsprecher mit angenehm natürlichem, sauberem Klang, zeitgemäßem Design und ausgezeichneter Mobilität.

Tribit XSound Go

Der günstige Tribit XSound Go ist ein echter Preistipp. Mit seinen geringen Abmessungen, einem kompaktem wie robustem Gehäuse und Trageschlaufe eignet er sich perfekt zum Mitnehmen. Dafür sprechen auch die bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit. Noch mehr als das überraschte uns angesichts der Abmessungen jedoch der ausgewachsene und dabei ausgewogene Klang mit seinen angenehmen Stimmen.

Die Bässe sind für diese Klasse verblüffend satt und sauber. Der Schub ist sogar so stark, dass das 380 Gramm schwere Gehäuse auf der Unterlage zu wandern anfängt. Sollte der Tribit einmal abstürzen, kann ihm das allerdings nicht viel anhaben, denn das nach IPX7 zertifizierte, wasserdichte Outdoor-Gehäuse sollte das im Normalfall unversehrt überstehen. Für Geld und Größe ist der Tribit XSound Go ein Hammer.

Tronsmart Element T6 Plus

Für seine Preisklasse fährt der Tronsmart Element T6 Plus reichlich Masse auf. Er ist deutlich höher, einen signifikant größeren Durchmesser als der JBL Flip 5 und ist mit 671 Gramm auch um einiges schwerer. Die Verarbeitung ist vergleichbar gut, wenn man von dem etwas wackeligen, von einem blauen LED-Ring verzierten Drehknopf auf der Oberseite absieht. Das ist aber eigentlich sehr praktisch, denn es gestattet nicht nur die bequeme Lautstärkeregelung durch Drehen wie an der Stereo-Anlage. Durch kurzes Drücken kann man die Wiedergabe vom via Bluetooth 5.0 gekoppelten Smart-Device starten oder anhalten. Durch längeres Drücken wird der Sprachassistent des Handys oder Tablets aktiviert. Dafür besitzt der Tronsmart Element T6 Plus auch ein integriertes Mikrofon.

Leider ist die Lautstärkeregelung des Bluetooth-Lautsprechers nicht mit der des Handys synchronisiert, was unpraktisch ist. Ebenfalls Verbesserungspotenzial birgt die schlechte Erkennbarkeit der in die gummierte Oberfläche auf der Rückseite des nach IPX6 wasserdichten Gehäuses eingelassenen Tasten. Und davon gibt es eine ganze Menge: Man kann damit Titelsprünge vom Tronsmart Element T6 Plus aus steuern oder die Eingänge umschalten. Davon hat der in Schwarz oder Rot erhältliche Speaker einige zu bieten: einen MicroSD-Karten-Slot und einen USB-A-Anschluss, der nicht nur das Aufladen von ausgelaugten Smartphones als Powerbank ermöglicht.

Man kann drüber auch Songs vom USB-Stick wiedergeben – und zwar bei Bedarf hochauflösend in Formaten wie WAV oder Flac. Man muss dafür vorher die Bluetooth-Verbindung zwischen Lautsprecher und Smart-Device trennen. Dann beginnt die Wiedergabe, sobald man einen DOS-formatierten USB-Stick mit Musik-Dateien einsteckt. Das ist sehr cool, zumal der Tronsmart Element T6 Plus sogar noch einen analogen AUX-Eingang mit Mini-Klinkenstecker (sogar mit beiliegendem 3,5-mm-Audio-Kabel) besitzt. Dieses Extra hat JBL beim Modellwechsel des Bestsellers Flip 4 auf Flip 5 einkassiert – ebenso das Freisprechmikrofon.

Damit hat der für bis zu 15 Stunden Akkubetrieb ausgelegte Tronsmart Element T6 Plus in der heiß umkämpften Marktsegment zwei Argumente. Je nach Sichtweise zielt der größte Trumpf allerdings auf den Klang. Hip-Hop-Fans wünschen sich gewöhnlich mehr Bass aus den kleinen Büchsen und Tronsmart hat entsprechende Maßnahmen getroffen. Zwar gibt es nur einen passiven Bass-Radiator auf der Unterseite zur Unterstützung der beiden nach vorne gerichteten Breitband-Treiber, doch das große Gehäusevolumen gegenüber Mitbewerbern wie dem JBL Flip 5 ist tiefen Tönen sehr förderlich.

Und dann wäre da noch die Elektronik. Wer die EQ-Taste auf der Rückseite einmal drückt, aktiviert einen sogenannten 3D Bass (die LED unten am Gehäuse leuchtet dann hellblau. Das macht den Bass dicker, geht aber zu Lasten der Präzision. Wer nochmal drückt, gelangt in den Extra-Bass-Modus (LED leuchtet grün). Dann stoßen die Treiber schon bei geringen Lautstärken an ihre Grenzen. Es klingt breiig und verzerrt in den unteren Oktaven. Empfindlichen Ohren macht das absolut keinen Spaß mehr und auch Stufe 1 muss nicht sein. Schon in Nullstellung (»Vocal«) produzierte der Tronsmart Element T6 Plus einen sehr satten und dabei sauberen Bass, der nicht immer nur die gleiche Note spielte.

Für seinesgleichen bot der Tronsmart ein hohes Differenzierungsvermögen. Und auch die Mitten wirkten für diese Klasse sehr ausgewogen, die Höhen waren auch nicht zu verachten. Die Dynamik erst recht nicht. Der Lautsprecher konnte einen zünftigen Pegel erzeugen und fing auch bei Klassik, die wir ihm via Memory-Stick in einer Qualität jenseits von MP3 servierten nicht gleich mit seinem Limiter zu »Pumpen« an.

Gerade die Wiedergabe vom USB-Stick nötigt für unter 100 Euro Respekt ab, was Ausgewogenheit, Auflösung, Pegelreserven und Bass-Punch betritt. Man kann damit sogar Streicherkonzerte hören, ohne gleich den Spaß zu verlieren. Außerdem reagierte der Lautsprecher dann toleranter auf den Einsatz des Bass-Equalizers, der nicht gleich zu Überforderung führte. Wer vom USB-Stick oder der MicroSD-Karte hört, umgeht auch das Problem mit der unsynchronisierten Bluetooth-Lautstärkeregelung. Leider hatten wir keinen zweiten Tronsmart Element T6 Plus um auszuprobieren, ob sich die mögliche Kopplung zweier Boxen als Stereopaar nur auf Bluetooth-Nutzung bezieht oder ob sie auch auch bei Nutzung von Speichermedien möglich ist. Immerhin erzeugt auch schon ein einzelner Tronsmart Element T6 Plus eine große Klangwolke und klingt als nicht so sehr nach kleiner Dose.

Ultimate Ears Boom 3

Auch hier sollte der Name Boom nicht täuschen. Der extrem wasserfeste Lautsprecher (IP67-Schutzklasse) Ultimate Ears Boom 3 mag es im Bass sehr trocken. Zwar kann man mit der kostenlosen App, zu derem Download er beim Verbinden mit dem Smartphone auffordert, via 5-Band-Equalizer den Bass boosten – es gibt dafür sogar ein Preset – doch er wollte einfach nicht richtig satt klingen, egal, was wir machten. Immerhin konnte er für seine Abmessungen sehr laut und unverzerrt spielen, mit klarer, neutraler Stimmwiedergabe und spritzigen Höhen. Doch unten im Basskeller ging ihm einfach der Saft aus.

Verarbeitung und Bedienung gefielen uns dagegen sehr gut. Der Magic-Button auf der Oberseite steuert die Wiedergabe und kann sogar Playlists abrufen. Mit der Partyup-Funktion der App lassen sich bis zu 150 unterschiedliche Boom 3 und Megaboom 3 Lautsprecher von Ultimate Ears via Bluetooth paaren, um große Areale zu beschallen. Das geht sogar mit den Vorgängern älterer Generationen. Die Akkulaufzeit soll bis zu 15 Stunden reichen. Die Unterseite des Ultimate Ears Boom 3 wurde für kabelloses Laden auf der optionalen Power Up-Ladestation von Ultimate Ears ausgelegt.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus

Die besten mittelgroßen Bluetooth-Lautsprecher

So erstaunlich es ist, was einige Hersteller inzwischen selbst aus winzigen Boxen herausholen – letzten Endes braucht ein Lautsprecher ein gewisses Volumen, wenn er ein ordentliches Bassfundament liefern soll.

Da sie trotzdem transportabel sein sollen, damit man sie mit ins Freie nehmen kann, werden mittelgroße Bluetooth-Lautsprecher, die ausreichend Bass und Pegel für eine kleine Party auffahren können, immer beliebter.

Ausreichend Bass – und auch noch gut zu transportieren

In die Handtasche passen diese Lautsprecher nicht mehr, aber manche kommen mit einem Tragegurt und sind so robust, dass sie auch einen heftigen Sommerregen unbeschadet überstehen.

Hier sind unsere Empfehlungen für diese Größenklasse in der Kurzübersicht, der ausführliche Testbericht für unsere Empfehlungen folgt wie immer nach der Vergleichstabelle.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger mittelgroße Boxen

JBL Xtreme 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 2
Laut und stabil: Die JBL Xtreme 2 ist ein echtes Party-Tier.

Eine Nummer größer überzeugt der JBL Xtreme 2 nicht nur mit sattem Sound, hohem Pegel und amtlichen Bässen. Auch die Verarbeitung ist gut, das Gehäuse robust und wasserfest, die Batterie hält lange durch und bei alldem stimmt auch noch der Preis. Für Party People gibt es in dieser Größe zur Zeit nichts Besseres.

Gute mittelgroße Alternative

Teufel Rockster Cross

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster Cross
Gewohnt guter Klang trifft auf martialisches Design: Der Rockster Cross fühlt sich unter freiem Himmel genauso wohl wie zuhause.

Der Teufel Rockster Cross ist trotz seiner nicht gerade kompakten Maßen ein super Begleiter für Outdoor-Partys. Er ist gegen Strahlwasser und Kälte bis -10 Grad geschützt und vor allen Dingen wird er richtig laut. Doch auch zuhause macht er eine gute Figur: Die Höhen sind lebendig, die Bässe sauber und wer möchte, darf den Lautsprecher mit seinem Sprachassistenten koppeln. Nur die Bedienung könnte einfacher sein.

Klang & Design Tipp

Bang & Olufsen Beoplay P6

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Beoplay P6
Optik trifft Klanggüte: Der Beoplay P6 verbindet erfolgreich Design und Praxisqualitäten.

Möchte man hochwertigen Sound mit ebenso hochwertiger Verarbeitung und einem schönen Äußeren verbinden, ist der B&O Beoplay P6 eine gute Wahl. Mit seinem Metallgehäuse hebt er sich wohltuend von der Masse der Kunststoff-Speaker ab. Der Klang ist großartig und ausgewogen. Ein Outdoor-Monster ist das Gerät aber sichtlich nicht – beim Picknick oder im Garten fühlt sich der Beoplay P6 wohler als bei einer Poolparty.

360°-Sound

Bose Soundlink Revolve+

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Revolve+
Komfortabel, wohlklingend und hochwertig – wer sich nicht am Preis stört, erhält mit dem Soundlink Revolve+ einen hervorragenden Lautsprecher.

Der Bose Soundlink Revolve+ ist ein Top-Kandidat, wenn man Rundum-Sound mag. Die Verarbeitung ist tadellos, der Klang gut und in Sachen Bedienung hat der Lautsprecher einige komfortable Eigenheiten. Leider ist er nicht gerade günstig – besonders wenn man das Ladedock dazu kaufen oder zwecks Stereo-Verbund gleich zwei der Speaker haben möchte. Aufgrund des hohen Gegenwerts lohnt es sich aber trotzdem.

Power-Brikett

Dockin D Fine+ 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D Fine+ 2
Die neueste Variante des D Fine erhält die alten Stärken seiner Vorgänger und verbessert an den richtigen Stellen.

Der Dockin D Fine+ 2 bietet sehr vieles, was man sich von einem Bluetooth-Speaker wünscht: einen sehr guten Klang, einen Aux-Eingang einen großen Akku, den man obendrein sogar wechseln kann – das sieht man selten. Man kann den Speaker außerdem als Powerbank nutzen. Für noch mehr Sound lassen sich zwei D Fine+ 2 zu einem Stereo-Verbund koppeln. Aber auch alleine hört sich der Lautsprecher schon ausgezeichnet an.

Retro-Modern

Marshall Stockwell II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stockwell II
Angenehmer Klang, hochwertige Verarbeitung und ein charakteristisches Design: Wer den Stil der Marke mag, wird mit dem Stockwell II auf seine Kosten kommen.

Mit dem Stockwell II beweist Marshall einmal mehr seine angestammten Stärken. Der Look liegt irgendwo zwischen Gitarrenverstärker und Kofferradio und wird Fans der Marke mit Sicherheit begeistern. Das Gehäuse ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch extrem robust. Damit auf Ausflügen nicht der Saft ausgeht, hat Marshall seinem Lautsprecher zudem einen stattlichen Akku spendiert.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger mittelgroße BoxenGute mittelgroße AlternativeKlang & Design Tipp360°-SoundPower-BrikettRetro-Modern
JBL Xtreme 2 Teufel Rockster Cross Bang & Olufsen Beoplay P6 Bose Soundlink Revolve+ Dockin D Fine+ 2 Marshall Stockwell II Anker Soundcore Motion+ Anker Soundcore Rave Mini Bowers & Wilkins T7 Cambridge YoYo M Dynaudio Music 3 Dockin D Fine JBL Playlist Ikea Eneby 20 JBL Pulse 4 JBL Xtreme Lamax Soul 1 Lamax Storm 1 LG PK5 Libratone ONE Click Libratone Zipp Libratone Zipp 2 Mackie FreePlay Home Marshall Acton II Marshall Kilburn II Sonos Move Sony SRS-XB402M Sony XB41 Extra Bass Sony SRS-XB43 Teufel Boomster Tronsmart Element Mega Ultimate Ears Megaboom 3 Urbanears Rålis
Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster CrossTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Beoplay P6Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Revolve+Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D Fine+ 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stockwell IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Motion+Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Rave MiniTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bowers & Wilkins  T7Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dynaudio Music 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL PlaylistBluetooth-Lautsprecher Test: Ikea Eneby20 2 E1536673814474Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Pulse 4Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL XtremeTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Soul 1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Storm 1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: LG PK-5Bluetooth-Lautsprecher Test: Libratone One ClickTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone  ZippTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone Zipp 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Mackie FreePlay HomeTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Acton IIBluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Kilburn IiBluetooth-Lautsprecher Test: Sonos MoveTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB402MTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony XB41 Extra BassTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB43Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel BoomsterTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart MegaTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Megaboom 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Urbanears Rålis
Pro
  • Toller Sound
  • Gute Verarbeitung
  • Robust und wasserfest
  • Sehr guter Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Robust
  • Richtiges externes Netzteil
  • Schön laut
  • Sehr guter Klang
  • Schönes Design
  • Sehr guter Klang
  • Gute Verarbeitung
  • Stereo-Verbund möglich
  • Netzteil liegt bei
  • Sehr guter Klang
  • Großer, wechselbarer Akku
  • Powerbank-Funktion
  • Netzteil und AUX-Kabel liegen bei
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Sehr robust
  • Großzügige Akku-Laufzeit
  • Sehr gute Hochtonwiedergabe
  • Hübsches Design
  • Sehr guter Klang
  • Wasserdicht nach IPX7
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Fairer Preis
  • Praktisches Design
  • Eingebaute Lichtorgel
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Powerbank-Funktion
  • Mit Stativgewinde
  • Ausgewogen dynamischer Klang
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Immer im Paar geliefert
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Hervorragender Klang
  • Multiroom-fähig
  • Riesiger Funktionsumfang
  • Solide verarbeitet
  • Robust
  • Guter Klang
  • Bassstark
  • Guter Klang
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ordentlicher Klang
  • Hübsche Lichtorgel
  • Wasserdicht nach IPX7
  • Koppeln mehrerer Lautsprecher möglich
  • Toller Sound
  • Gute Verarbeitung
  • Robust und wasserfest
  • Mit MicroSD-Kartenleser und AUX-Eingang
  • Mit MicroSD-Kartenleser und AUX-Eingang
  • Solide Akku-Laufzeit
  • Stereo-Verbund möglich
  • Staub- und wasserdicht nach IP67
  • Guter Klang
  • Nette Light-Show
  • Angenehm natürlicher Klang
  • Guter Bass
  • Guter Bass
  • Gutes Handling
  • Schönes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Multiroom-fähig
  • Guter Bass
  • Gutes Handling
  • Schönes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Multiroom-fähig
  • Tadelloser Klang
  • Sehr gute App
  • Multiroom-fähig
  • Schönes Design
  • Spielt laut und klar
  • Schönes Design
  • Hohe Pegelfestigkeit
  • Vielseitig einsetzbar
  • Klangstarker Lautsprecher
  • Schönes Design
  • Hübsche Lichteffekte
  • Staub- und wasserfest nach IP67 sowie stoßresistent
  • WLAN-fähig
  • Weitgehend guter Klang
  • Richtig viel Bass
  • Lichtshow mit Strobo-Effekt
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Satter, differenzierter Sound mit ausdrucksstarken Stimmen
  • Sehr guter Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Ausstattung
  • Robust gebaut und wasserfest
  • Bis zu 150 Boxen koppelbar
  • Schwimmt
  • Klare Stimmen
  • Hübsches Design
  • Integriertes Netzteil
  • Lange Akku-Laufzeit
Contra
  • Ein USB-Anschluss weniger als beim Vorgänger
  • Bedienungskonzept nicht optimal
  • Relativ teuer
  • Teuer
  • Stimmen und Bässe könnten noch etwas satter klingen
  • Mitten klingen unnatürlich
  • Gewöhnungsbedürftiges Design
  • Tasten schlecht zu finden
  • Sehr teuer
  • Eher für den Einsatz zuhause geeignet
  • App fordert freche Berechtigungen
  • Schlecht ablesbare Tasten
  • Teuer
  • Unsauberer Klang
  • Sehr biederes Design
  • Sperrig zu transportieren
  • Für WLAN-Netzwerke eher nicht zu empfehlen
  • Verbindungen mit Apple-Geräten noch schwierig
  • Höhen könnten etwas besser klingen
  • Nicht wasserdicht
  • Akku nur separat erhältlich
  • Kein analoger Eingang
  • Verbindung von Light- und Sound-Show nicht immer fehlerfrei
  • Klanglich ist der Teufel eine Ecke besser
  • Klang ist sehr stark von der Hörerposition abhängig
  • Stimmen klingen blechern
  • App funktioniert nicht richtig
  • Unnötig groß
  • Geht auch günstiger
  • Etwas unausgewogener Klang
  • Etwas unausgewogener Klang
  • Frontgitter gibt beim Tragen nach
  • Labbrige Schalter
  • Klanglich nicht ausgereift
  • Lautstärke wird nicht mit dem Smartphone synchronisiert
  • Umschaltknopf für WLAN und Bluetooth auf der Rückseite
  • Schwer
  • Kein AUX-Eingang
  • Etwas zu wenig Transparenz in den Mitten
  • Eher für Bass-Fans als für Mainstream-Hörer
  • Regt resonanzfreudige Unterlagen schnell zum Dröhnen an
  • Für den mobilen Einsatz etwas unpraktisch
  • Lautstärke wird nicht mit Smartphone synchronisiert
  • Stimmen klingen etwas künstlich
  • Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bass könnte knackiger sein
Bester Preis
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Akkulaufzeit15 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 16 Stunden16 Stundenüber 20 Stunden12 Stundenbis 18 Stundenbis 18 Stundenbis 24 Stundenbis zu 8 Stundenbis 10 Stundenk.A.bis 10 Stundenbis 12 Stundenbis 15 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 15 Stundenüber 15 Stunden12 Stundenbis 10 Stundenbis 12 Stundenbis 15 Stundenk. A.über 20 Stundenbis 11 Stundenbis 11 Stundenbis 24 Stundenca. 24 Stunden16 Stundenbis 15 Stundenbis 20 Stundenüber 20 Stunden
Ladedauer3,5 Stunden3,5 Stunden3 Stundenk.A.k.A.20 Minuten für 6 Stunden, vollständiges Aufladen 5 Stundenk.A.k.A.k. A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.3,5 Stunden3,5 Stunden3 Stunden3 Stunden4 Stundenk.A.k.A.k.A.k. A.k. A.20 Minuten für 3 Stunden, vollständiges Aufladen 2,5 Stundenk. A.k. A.k. A.k. A.3 Stundenk. A.k. A.2 Stunden
Leistung2 x 20 Wattk. A.14 Wattk.A.50 Wattk.A.30 Watt80 Wattk. A.k.A.60 Watt50 Watt30 Watt39 Watt20 Watt2 x 20 Watt35 Watt40 Watt20 Wattk.A.k.A.k.A.60 Wattk. A.k. A.k. A.15 Wattk. A.15 Watt40 Watt40 Wattk. A.k. A.
Kapazität10.000 mAhk. A.2.600 mAhk.A.9.600 mAhk.A.k.A.k.A.k. A.k.A.k.A.6.600 mAhk.A.k.A.7.260 mAh10.000 mAh4.400 mAh6.600 mAh2.600 mAhk.A.k.A.k.A.2.600 mAhk. A.k. A.k. A.k. A.k. A.4.900 mAh4.400 mAh2 x 3.300 mAhk. A.k. A.
Anschlüsse1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-KlinkeUSB-C1 x 3,5-mm-KlinkeUSB, AUX1 x 3,5-mm-KlinkeUSB-CUSBk. A.1 x 3,5-mm-Klinke, USB1 x 3,5-mm-Klinke, USBk.A.1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-cm-Klinke, Micro SD1 x 3,5-mm-Klinke, USB-C, Micro SD1 x 3,5-mm-Klinke, USB-C1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke, USB1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinkek. A.k. A.Micro-USB1x 3,5-mm-Klinke,
1x USB-C-Ausgang,
1x USB-A-Ausgang (als Powerbank)
1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke, micro SDMikro-USB1 x 3,5-mm-Klinke
Stereo-Pairingjajajak.A.jajajak.A.k. A.jak.A.jak.A.k.A.jajajajak.A.jajajajak. A.k. A.k. A.k. A.k. A.Jak. A.jajak. A.
SonstigesFreisprechfunktion, WasserdichtPowerbank, Freisprechfunktion, Wasserschutz (IPX5)Sprachsteuerung, FreisprechfunktionSprachsteuerung, Freisprechfunktion, Wasserschutz (IPX4)Wasserschutz (IPX5)Wasserdicht (IPX4)Wasserschutz (IPX7)Wasserschutz (IPX7)k. A.Gestensteuerung, Freisprechfunktionk.A.Wasserschutz (IP55)integrierter Chromecastk.A.Wasserdicht (IPX7)Powerbank, Freisprechfunktion, Sprachassistent, Wasserdichtk.A.Wasserschutz (IP67)Wasserschutz (IPX5), SprachsteuerungWasserschutz (IPX4), FreisprecheinrichtungFreisprecheinrichtungFreisprecheinrichtung, Sprachansagenk. A.k. A.Wasserschutz (IPX2)Sprachsteuerung, Wasserschutz (IP56)Wasserschutz (IP67), SprachsteuerungWasserschutz (IP67), FreisprechfunktionFreisprechfunktion, NFC, wasser- und staubgeschützt nach IP67Freisprechfunktion, FM-Radio und DAB+SprachsteuerungWasserschutz (IP67), Sturzfest, Staub- und SanddichtWasserschutz (IPX2)
Gewicht2,39 Kilo2,4 Kilo1 Kilo900 Gramm2,25 Kilo1,4 Kilok.A.3,3 Kilo940 Gramm1,5 Kilo pro Lautsprecher3,7 Kilo1,93 Kilo1,12 Kilok.A.1,26 Kilo2,39 Kilo1,39 Kilo800 Gramm1,2 Kilo900 Gramm1,5 Kilo1,5 Kilo1,8 Kilo2,85 Kilo2,5 Kilo3 Kilo1,5 Kilo1,5 Kilo3 kg3,35 Kilo657,3 Gramm925 Gramm2,8 Kilo
Abmessungen13,6 x 28,8 x 13,2 mm16 x 38 x 13 cm13 x 17 x 6,8 cm18,4 x 10,5 x 10,5 cm30,8 x 10,5 x 10,5 cm18 x 16,1 x 7 cmk.A.18 x 34,2 x 18 cm11,4 x 21 x 5,4 cm12,5 x 20,4 x 12,5 cm22 x 40,5 x 17,4 cm28,5 x 10 x 10,3 cm31,6 x 24 x 14 cm20 x 8 x 20 cm9,6 x 9,6 x 20,7 cm13,6 x 28,8 x 13,2 cm24 x 13 x 8 cm20,4 x 8 x 6,4 cm22 x 12,9 x 11,9 cm12 x 4,1 x 20,5 cm26,1 x 12,2 cm26,1 x 12,2 cm13,3 x 24,1 x 10,2 cm26 x 16 x 15 cm24,3 x 16,2 x 14 cm24 x 16 x 12,6 cm14,3 x 19,5 x 12,2 cm29,1 x 10,4 x 10,5 cm32,5 x 12,3 x 11,7 cm37 x 18 x 14,5 cm19,3 x 5,8 x 8 cmHöhe: 22,5 cm, Durchmesser: 8,7 cm19,5 x 13,8 x 18,4 cm

 

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 2

Testsieger: JBL Xtreme 2

Der beste mittelgroße Bluetooth-Lautsprecher ist der JBL Xtreme 2. Er überzeugt mit partytauglichem Sound und robuster, jetzt richtig wasserfester Bauweise (IPX7) und ist zu einem fairen Preis zu haben. Für alle die nicht nur zuhause sondern auch unterwegs gern mal aufdrehen, ist der JBL Xtreme 2 genau das Richtige. Klanglich hat Teufel mit dem Boomster zwar weiterhin die Nase vorn, doch der JBL Xtreme 2 liefert das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Testsieger mittelgroße Boxen

JBL Xtreme 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 2
Laut und stabil: Die JBL Xtreme 2 ist ein echtes Party-Tier.

Harman hat den JBL Xtreme 2 als Generalüberholung des beliebten Vorgängers vorgestellt. Entsprechend muss man genau hinschauen, um die Unterschiede beider Versionen zu erkennen. Doch in vielen Details unterscheiden sich beide Versionen.

Der JBL Xtreme 2 ist nicht nur spritzwasserfest wie der Vorgänger. Er darf sogar in Wasser eingetaucht werden, erfüllt die Norm IPX7. Dank JBL Connect+ lassen sich jetzt bis zu 100 dieser 2,4 Kilo schweren Bluetooth-Lautsprecher für laute Partys zusammenschalten. Außerdem können gleichzeitig zwei Smartphones oder Tablets gleichzeitig über Bluetooth mit dem JBL Xtreme 2 verbunden sein.

Sein 10.000 mAh starker Li-Ion-Akku reicht für bis zu 15 Stunden Wiedergabe. Bei den Anschlüssen, die unter einer nur schwer zu öffnenden Abdeckung liegen, wurde einer der beiden USB-Anschlüsse des Vorgängers zum Aufladen von Smartphones wegrationalisiert. Zum Aufladen des Lautsprechers liegt ein Netzteil bei. Außerdem verfügt der JBL Xtreme 2 über einen abnehmbaren Schulterriemen mit robusten Halterungen.

Mit den Auffrischungen bleibt der JBL auch als Xtreme 2 unser Top-Favorit unter den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern.

Robust, tragbar, wasserfest

Die stoffbespannte, robuste Oberfläche erinnert an den ebenfalls zylinderförmigen UE Megaboom, der uns aber vom Klang und der Handhabung nicht überzeugte.

Im Gegensatz zum Megaboom hat der JBL Xtreme 2 an den Seiten des Zylinders zwei Passiv-Radiatoren, die für das extra Quäntchen Bassdruck sorgen. Das wirkt bei einer so robusten Box etwas delikat, JBL versichert aber, dass die Membranen sehr widerstandsfähig sind und auch beim Transport nicht schnell kaputt gehen.

Schon früher konnte man die runden JBL-Boxen auf die Seite stellen, aber nur auf die rechte. Die neue Generation der Donner-Dosen besitzt kleine Einkerbungen auf beiden Seiten, damit die durch die Passiv-Membranen bewegte Luft austreten kann. Man kann den JBL Xtreme 2 damit sowohl liegend als auch aufrecht stehend auf beiden Enden verwenden. Der Gummibezug an den Seiten sorgt für sicheren Stand und schont empfindliche Unterlagen vor Kratzern.

Was die Wasserfestigkeit betrifft, geht weit mehr als nur Spritzwasser zu trotzen, verspricht JBL. Selbst der gar nicht als wasserfest deklarierte JBL Charge 2 war schon weitgehend immun gegen heftige Schauer, wie mein Selbstversuch mit der Gießkanne auf der Terrasse bewies. Ins Wasser tauchen sollte man den JBL Xtreme 2 trotzdem nicht unbedingt – auch wenn das laut Hersteller bis zu einem Meter und 30 Minuten lang möglich sein soll – aber wenn mal der Himmel bei der Beachparty seine Schleusen öffnet, dürfte der Lautsprecher von allen Beteiligten noch am glimpflichsten davonkommen.

An den Metallösen des JBL Xtreme 2 kann man den mitgelieferten Riemen anbringen, sodass man den Speaker als audiophile Handtasche über der Schulter tragen kann. Das macht Sinn, denn mit 2,4 Kilo ist der Xtreme 2 nochmal 300 Gramm schwerer als der Vorgänger und somit nicht gerade leicht. Außerdem kann man ihn damit für Freiluftfeiern an einem Nagel oder Ast aufhängen. Schließlich will man nicht die Füße beschallen.

Akku-Kraftprotz

Die Tasten sitzen auf der Oberseite des mit grobem Nylongewebe bezogenen Gehäuses. Ein Druck auf die Plus- und Minus-Zeichen ändert die Lautstärke, übrigens synchronisiert mit dem Lautstärkeregler des Smartphones – eine Kleinigkeit, die in der Praxis viel Ärger spart, denn sonst kann es sein, dass der Regler am Smartphone auf Anschlag ist, bei der Box aber nicht, sodass man am Ende immer an zwei Geräten herumfummelt. Das muss nicht sein. Das Synchronisieren der Lautstärkeregelung sollte zwar längst Standard sein, ist es aber noch lange nicht. Pluspunkt also für den JBL Xtreme 2.

Ein echter Leckerbissen ist schon beim Vorgänger der mächtige 10.000-mAh-Akku. Der schafft rund 15 Stunden Musikwiedergabe, aber das gilt natürlich nicht bei voller Lautstärke. Wir hätten gern getestet, wie lange der JBL Xtreme 2 bei voller Lautstärke durchhält, aber da spielten die Nachbarn nicht mit, denn auch wenn JBL den knalligen Boom-Sound des Vorgängers in Richtung eines ausgewogeneren Klangs verschoben hat, wird der JBL Xtreme 2 noch immer richtig laut. 

Bis zu 15 Stunden hält der Akku bei moderater Lautstärke

Laut Nutzerberichten sind aber auch bei Maximalpegel 5 bis 6 Stunden Laufzeit drin. Auch wenn das nicht bis zur Afterhour reicht, eine kleine Party kann man mit dem Xtreme locker abseits der Stromversorgung schmeißen. Im Zweifel machen eher die Tänzer als der Akku schlapp. 

Durchhaltevermögen braucht man allerdings auch, um an die Anschlüsse zu gelangen. Die liegen aus Wasserschutzgründen unter einem gummierten Reißverschluss und sind damit alles andere als barrierefrei zugänglich.

Der Xtreme verfügt über eine Geräusch- und Echounterdrückungsfunktion, um Telefonate als Freisprecheinrichtung abzuwickeln – auch wenn sich das erstmal nach falscher Zielgruppe anhört.

Interessanter ist da die JBL Connect-Funktion: Sie ermöglicht das Verbinden mehrerer JBL-Lautsprecher. Damit lässt sich die erzielbare Maximallautstärke nochmal deutlich steigern, was Party People sehr willkommen sein dürfte. Um im Wechsel den DJ zu geben, lassen sich zudem bis zu drei Smartphones oder Tablets über Bluetooth mit dem Xtreme 2 verbinden.

Sound: Partytauglich

Schon bei den kleinen Bluetooth-Boxen staunt man mitunter, was für einen satten, ausgewogenen Sound sie auf die Beine stellen können. Für die mittlere Gewichtsklasse gilt das erst recht.

Der JBL Xtreme 2 klingt nicht nur noch natürlicher als die kleinen »Brüllwürfel«, er kann auch um einiges lauter spielen. Gibt man etwas Mobilität auf und legt ein bisschen mehr Geld drauf, bekommt man ein deutlich erwachseneres Klangergebnis. Früher hätte es zumindest einen fetten Ghettoblaster gebraucht, um so laut und voluminös Musik zu erleben.

JBL glückt der Spagat zwischen für diese Klasse vorbildlich natürlichen Klangfarben und verblüffend hohem Maximalpegel. Wer auf Party steht, nimmt den Xtreme 2: Das Timing stimmt und stimuliert zum Tanzen. Das Bassfundament ist gehaltvoll und differenziert und zeigt den Rivalen seiner Klasse, wo es lang geht. Abgerundet wird die Performance von einer frischen, aber keinesfalls scharfen Hochtonwiedergabe.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Xtreme2 Bt F01

Die beiden großen Bassradiatoren an den Seiten sorgen für satte, dabei erfreulich saubere Tieftonwiedergabe. Die beiden 2-cm-Hochtöner können sich ebenfalls durch feinzeichnende, frische, dabei keinesfalls scharfe Obertöne in Szene setzen. Und auch der wichtige Stimmbereich wird durch die 7-cm-Mitteltöner sehr neutral und differenziert wiedergegeben. Hier sind die Zweiwege-Systeme der JBL Xtreme-Boxen den üblichen Breitband-Chassis der kleineren Bluetooth-Speakern eindeutig überlegen.

Sehr laut und dabei ausgewogen

So gut wie der Xtreme 2 klingt kein anderer Lautsprecher dieser Größenklasse, und das auch bei hoher Lautstärke. Hier wurde gegenüber dem Vorgänger sogar noch ein bißchen nachgebessert, um dessen Frequenz-Boosts zu reduzieren und das Klangbild ausgewogener zu gestalten. Damit ist der Xtreme 2 nicht mehr ganz so sehr Party-Tier wie die erste Generation, was auch dazu führt, dass er für manche weniger laut zu spielen scheint.

JBL Xtreme 2 im Testspiegel

Der JBL Xtreme 2 ist noch recht neu, weshalb es zur Zeit noch nicht viele Berichte gibt. Sobald sich das ändert, werden auch wir unseren Testspiegel aktualisieren und die Meinungen der Kollegen mit aufnehmen.

Aktuell liegt uns nur ein Testbericht der Techkiste vor:

»Das sehr robuste Material, seine IPX7-Zertifizierung, der Flaschenöffner sowie die »brachiale« Optik machen ihn weniger zum »Wohnzimmer-« sondern vielmehr zum Festival-, Beach- und Poolparty-Lautsprecher. Bei diesen Einsatzzwecken konnte sich der Xtreme 1 besser durchsetzen. Der Konflikt besteht also zwischen dem ausgewogenen Klangbild und der Zielgruppenausrichtung. […] Wer sich den neuen JBL Xtreme 2 kauft darf nicht den Boom-Sound der ersten Generation erwarten.«

Meine eigenen Eindrücke zur Xtreme 2 habe ich zudem auch noch einmal bei Lowbeats geschildert. Mein Fazit:

»Gemessen an der Leistung geht der Preis von 300 Euro vollkommen in Ordnung. Der Zugewinn auf kleine Bluetooth-Boxen ist beträchtlich. Außerdem pendelt sich bei JBL der Markpreis nach einer Weile durchaus ein ganzes Stück unter der UVP ein. Restposten der ersten Generation sind momentan noch als Schnäppchen im Internethandel zu bekommen und dann interessant, wenn Wasserfestigkeit nach IXP7 oder das Zusammenschalten einer Hundertschaft für berauschende Partys nicht gefragt sind. Insgesamt ist der JBL Xtreme 2 in seiner neuen Generation noch mal besser geworden.«

Alternativen

So sehr uns der JBL Xtreme 2 überzeugt hat, so klar ist uns auch, dass er nicht gerade was für jeden ist. Allein das hohe Gewicht und die wuchtigen Maße mögen den einen oder anderen Hörer verschrecken. Wer also eine Alternative bevorzugt, für den haben wir ebenfalls Vorschläge.

Gute Alternative: Teufel Rockster Cross

Das Konzept hinter dem Teufel Rockster Cross kennen wir bereits vom ebenfalls neuen Teufel Rockster Go, der auch wie bei einem SUV die Outdoor-Tauglichkeit durch einen martialischen Look betont. Der knapp zweieinhalb Kilo schwere Bluetooth-Lautsprecher lässt manchen Mitbewerber wie Spielzeug aussehen.

Gute mittelgroße Alternative

Teufel Rockster Cross

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster Cross
Gewohnt guter Klang trifft auf martialisches Design: Der Rockster Cross fühlt sich unter freiem Himmel genauso wohl wie zuhause.

Da glaubt man unbesehen, dass der knapp 40 Zentimeter breite Lautsprecher Stöße und Feuchtigkeit spielend wegsteckt. Die Berliner haben ihr neues Prachtstück deshalb auch nicht nur nach IPX5 (strahlwassergeschützt) zertifizieren lassen, sondern bescheinigen ihm auch Wintertauglichkeit bis -10 °C. Damit man das nicht gerade handliche Gerät gut transportieren kann, liegt ein breiter Trageriemen zum Umhängen bei.

Ein weiteres sehr willkommenes Zubehör ist das vollwertige externe Netzteil zum Dauerbetrieb und zum Aufladen. Schließlich bescheiden sich viele Bluetooth-Boxen mit dem Beilegen eines USB-Ladekabels, für das der Benutzer dann eine Stromquelle finden muss. Doch beim Teufel Rockster Cross wirkt nicht nur das Äußere sehr erwachsen: Gerade im Innern ging Teufel in die Vollen. In der Mitte des 16 Zentimeter hohen Gehäuse sitzt ein stattlicher Tief-Mitteltöner mit 12 Zentimetern Durchmesser, der durch zwei rückseitige Passiv-Membranen im Bass unterstützt wird.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Lautsprecher Rockster Cross Lifestyle

Um dem Gerät einen gewissen Stereo-Effekt zu geben, platzierten die Entwickler auf beiden Seiten des mittleren Mono-Lautsprechers zwei Gewebe-Hochtöner mit Waveguide für höchste Effizienz. Außerdem nutzen sie ihre Raumklangtechnik »Dynamore«. Teufel zaubert aus dem 2 Liter großen Gehäuse einen maximalen Schalldruck von 98 Dezibel. Das bedeutet, dass der Teufel Rockster Cross so laut spielen kann wie eine um ein Vielfaches größere HiFi-Box. Und wem das noch nicht reicht, der kann auch noch zwei dieser Bluetooth-Boxen zu einem Stereopaar koppeln. Dann geht es nicht nur noch lauter zur Sache, sondern es stellt sich auch eine richtige Stereo-Bühne ein.

Im Hörtest erfüllte der Teufel Rockster Cross voll und ganz die Erwartungen, die seine aufwändige Konstruktion und unser durchweg positiver Eindruck von seinem kleinen Bruder Teufel Rockster Go weckte. Die Wiedergabe war ausgesprochen spritzig, sehr brillant in den Höhen sowie gleichzeitig auch satt und sauber im Bass. Die Neutralität, die sich besonders bei Stimmen auswirkt, wusste ebenfalls zu überzeugen. Unterm Strich lag das Klangniveau in etwa auf dem Level des vom Preis vergleichbaren JBL Xtreme, der allerdings noch etwas lässiger und in sich noch einen Tick stimmiger wirkte.

Was uns nicht vollständig überzeugte, war das Bedienungskonzept, denn die Prägung der farblosen Tasten hob sich extrem schlecht von der gummierten, matten Gehäuseoberfläche ab. Zudem sitzt eine ganze Reihe von Funktionen auf der Rückseite des Bluetooth-Speakers. Dazu zählt eine Outdoor-Taste, die den Klang an die Benutzung im Freien anpassen soll, deren Wirkung aber sehr subtil ausfiel. Die Benutzung der Bedienungsanleitung ist dringend empfehlenswert, denn es gibt auch beim Teufel Rockster Cross versteckte Funktionen, etwa den Sprung zum nächsten Titel durch gleichzeitiges Drücken der Start-Stopp- und der Lautstärke-»+«-Taste.

Die bereits vom Teufel Rockster Go bekannt, gibt es auch am Teufel Rockster Cross eine Taste zum Aktivieren der Freisprecheinrichtung. Wer die Taste etwas länger drückt, kann damit den Sprachassistenten auf seinem Smartphone aktivieren. Praktisch sind die bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit und die Powerbank-Funktion fürs Handy oder Tablet.

Design-Tipp: Bang & Olufsen Beoplay P6

Hinter dem Beoplay P6 von Bang & Olufsen steht die angesehene dänische Designerin Cecilie Manz. Dabei folgt ihr ausgeklügeltes Design der Funktion. Besonderer Wert wurde dabei auf die gleichmäßige Klangverteilung im Raum gelegt. Der Hersteller spricht von True360 Bang & Olufsen Signature Sound. Obendrein wirkt das Aluminiumgehäuse mit seiner geschwungenen Form elegant und lässt sich mit dem Ledertrageriemen gut transportieren.

Klang & Design Tipp

Bang & Olufsen Beoplay P6

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Beoplay P6
Optik trifft Klanggüte: Der Beoplay P6 verbindet erfolgreich Design und Praxisqualitäten.

Für ausgewogenen Klang vertrauen die Dänen beim B&O Beoplay P6 auf zwei 1,5-Zoll-Breitband-Lautsprecher und einen 4-Zoll-Subwoofer. Für letzteren stehen allein schon 36 Watt Sinus zur Verfügung, die beiden Breitbänder werden von zwei weiteren Class-D-Verstärkern mit je 30 Watt befeuert. Die Gesamt-Impulsleistung gibt B&O mit strammen 215 Watt an. Trotzdem verspricht der 2.600-mAh-Akku eine Wiedergabedauer von bis zu 16 Stunden.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay P6
Wie meistens, beweist B&O auch mit dem P6 Stilsicherheit. Das Gehäuse ist schick und fühlt sich auch sehr hochwertig an.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay P6
Sämtliche Bedientasten sind auf der Oberseite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay P6
Bei der Stromzufuhr setzt der P6 auf zeitgemäßes USB-C.

Über das integrierte Freisprech-Mikrofon des Beoplay P6 lassen sich nicht nur Telefongespräche führen. Siri oder Google Assistant kann man durch Tastendruck wecken, damit diese Sprachbefehle über das Mikrofon entgegennehmen. Die mittig im Tastenfeld auf der Oberseite angeordnete Connect-Taste lässt sich über die Bang & Olufsen App (erhältlich für iOS und Android) mit individuellen Funktionen belegen – etwa zum bequemen Abrufen einer oft genutzten Playlist. In der App lässt sich auch eine Klanganpassung mit einem originell umgesetzten Equalizer namens ToneTouch vornehmen.

Der Hörtest war von Überraschungen geprägt. Auf der Fensterbank der Redaktion in die Raumecke gestellt, klang der P6 so voluminös und satt im Bass wie eine richtige HiFi-Box. Frei im Raum, etwa auf der Tischplatte aufgestellt, wurde die Tieftonwiedergabe etwas schlanker, ließ aber trotzdem viele Konkurrenten hinter sich. Die ungeheuere Dynamik und Pegelfestigkeit verdienten sich ebenfalls ein dickes Lob.

Kaum zu glauben, wie man es mit dem Beoplay P6 krachen lassen kann – aber mit Stil und Ausgewogenheit. Mit markanten, rauchigen Stimmen wie der von Tom Waits kann man bei Balladen regelrecht Gänsehaut bekommen. Nach einer ausgedehnten, kurzweiligen Hörsession war eindeutig widerlegt, dass schöne Geräte aus Designerhand keinesfalls untalentiert sein müssen, wenn es ums Musikmachen geht.

360°-Sound: Bose Soundlink Revolve+

Mit der Form eines konisch zusammenlaufenden Eimers mit klappbarem Henkel hebt sich der Bose Soundlink Revolve+ von der Masse der Bluetooth-Boxen ab. Die Form folgt der Funktion. Durch die Perforation im unteren Teil des Gehäuses kann der Schall nach allen Seiten austreten. Damit will Bose wie bei einer ganzen Reihe seiner aktuellen Produkte einen 360-Grad-Klang erzeugen.

360°-Sound

Bose Soundlink Revolve+

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Revolve+
Komfortabel, wohlklingend und hochwertig – wer sich nicht am Preis stört, erhält mit dem Soundlink Revolve+ einen hervorragenden Lautsprecher.

Das ist im Nahfeld am Schreibtisch, wenn man direkt vor dem Lautsprecher sitzt, gar nicht so ideal. Aber draußen, wenn eine Gruppe rundherum Platz genommen hat, ermöglicht es allen ein gleiches Klangerlebnis. Besonders gut wirkt es bei großem Hörabstand im Raum, wo der Bose wie die klassischen Bose 901 Lautsprecher – das erste Produkt der amerikanischen Marke – Wandreflexionen für einen weiträumig und natürlich wirkenden Sound nutzt.

Der Bose Soundlink Revolve+ ist vergleichsweise teuer, aber sehr solide verarbeitet, nutzerfreundlich gestaltet und bringt ein USB-Netzteil mit. Mit der optionalen Ladeschale genügt es, den Lautsprecher aufzusetzen, um ihn für bis zu 16 Stunden Betrieb aufzuladen. Auch Details überzeugen. Das Bose Soundlink Revolve+ hat einen 3,5-mm-AUX-Eingang, gibt Musik von einem Computer über den Micro-USB-Anschluss wieder und lässt sich auch ohne Smartphone bequem über zahlreiche, gut gestaltete Tasten auf der Oberseite bedienen. Mit der Bose Connect App für iOS oder Android lassen sich zwei Soundlink Revolve+ synchron im Party-Modus betreiben oder als Stereo-Lautsprecherpaar verwenden.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Der Bose Soundlink Revolve+ ist
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Charakteristisch: der Henkel zum Tragen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Die Bedienung findet an der Oberseite des Lautsprechers statt.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Das Anschlussfeld ist übersichtlich.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
An der Unterseite geht einiges: Zum einen kann man den Speaker per separat erhältlichem Dock aufladen und zum ihn zum anderen auf ein Stativ schrauben.

Der Bose Soundlink Revolve+ ist monophon ausgelegt. Dafür strahlt sein kopfüber eingebauter Breitband-Lautsprecher nach unten auf einen omnidirektionalen Akustikreflektor ab (im Bass unterstützen ihn noch zwei seitlich integrierte Passiv-Membranen). Dadurch verteilt sich der Schall gleichmäßig nach allen Seiten. Allerdings werden Höhen durch die Bauweise doppelt kompromittiert. Erstens sind Breitband-Lautsprecher, die für Bässe, Mitten und Höhen gleichermaßen zuständig sind, im oberen Bereich nicht mit der Leistung einer speziellen Hochtonkalotte wie im B&O Beoplay A1 2nd Gen zu vergleichen. Zweitens macht die indirekte Abstrahlung alles auch noch etwas diffus.

Deshalb konnte der Bose Soundlink Revolve+ sein ganzes Potenzial wie eingangs erwähnt erst zeigen, wenn man aus zwei oder drei Metern Entfernung hörte und sich der Schall im Raum optimal über Wand- und Deckenreflexionen verteilen konnte. Dann klang der Soundlink Revolve+ viel erwachsener als andere kompakte Bluetooth-Lautsprecher. Zu seidigen Höhen – was akustischen Gitarren sehr schmeichelte – kam ein ordentliches Bassfundament. Vor allem aber begeisterte die große Klangwolke, die so gar nicht nach Bluetooth-Box klang und es von der ohne Anzeichen von Mühe erzielbaren Lautstärke schon mit einer kleinen Stereo-Anlage aufnehmen konnte.

Dazu kommen noch Gadgets wie das Aufrufen von Siri oder Google Assistant auf dem gekoppelten Smartphone über die Multifunktionstaste des nach IPX4-Norm spritzwasserresistenten Lautsprechers. Freihändig zu telefonieren geht damit ebenfalls. Bleibt noch zu erwähnen, dass sich auf seiner Unterseite ein Universal-Anschlussgewinde findet, das mit nahezu jedem Stativ kompatibel ist. Und noch viel smarter: Kompatibilität zu einem Echo Dot besteht auch, um den Speaker mit Alexa-Sprachsteuerung zu bedienen. Doch auch ohne Alexa kann das Gerät sprechen. Es sagt etwa an, mit welchem Bluetooth-Gerät es verbunden ist und wieviel Kapazität die Batterie beim Anschalten noch hat. Welche klassische Stereo-Anlage kann das schon?

Power-Brikett: Dockin D Fine+ 2

Im Test hatte sich der Dockin D Fine eher eine 2- verdient. Insofern waren wir gespannt, ob der neue Dockin D Fine+ 2 seinem Namen alle Ehre machen würde. Von der Verarbeitung und Ausstattung her waren die in Deutschland erdachten Bluetooth-Briketts ohnehin schon immer eine Empfehlung wert.

Power-Brikett

Dockin D Fine+ 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D Fine+ 2
Die neueste Variante des D Fine erhält die alten Stärken seiner Vorgänger und verbessert an den richtigen Stellen.

Die Feature-Liste der Neuauflage überzeugt schon mal. Der Dockin D Fine+ 2 hat ein Top-Finish mit Metallösen für den beigelegten Trageriemen und ist nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt. Sein wechselbarer 9.600-mAh-Akku verspricht bis zu 16 Stunden Laufzeit. Dazu kommt eine integrierte Powerbank zum Aufladen von Smart-Devices über den USB-Anschluss. Zum Lieferumfang gehört sogar ein Netzteil samt EU/UK-Adapter. Mit der Stereo-Link-Funktion lassen sich zwei Lautsprecher als Paar betreiben. Außerdem hat der Nutzer die Wahl zwischen drei Sound-Modi: Balanced, Bass oder Clean Mode.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Mit seiner Barrenform wirk der Dockin D Fine+ 2 recht wuchtig.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
In eine übliche Tasche passt er mit seinen Maßen nicht mehr.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Größenvergleich: Der Dockin D Fine+ 2 neben einem Anker Soundcore Icon Mini.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Die gummierten Bedientasten auf der Oberseite des Geräts.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Auch die Standfüße sind gummiert. Das verhindert, dass der Lautsprecher rutscht.

Dockin hat im 2,25 Kilo schweren Gehäuse zwei 2-Wege-Systeme für Stereo-Wiedergabe eingebaut. Dabei handelt es sich um zwei 1-Zoll-Hochtöner und zwei 2,5-Zoll-Tief-Mitteltöner auf der Vorderseite plus zwei passive Bass-Radiatoren auf der Rückseite. Android-Devices lassen sich bequem über NFC mit Bluetooth 5.0 verbinden. Für altmodische Analog-Geräte besitzt der Dockin D Fine+ 2 sogar einen AUX-Anschluss. Ein 3,5-mm-Mini-Klinkenkabel hat Dockin gleich beigelegt.

Über die vier Tasten an der Oberseite lassen sich alle wichtigen Einstellungen bequem vornehmen. Die Klangqualität des zweikanalig ausgelegten 2-Wege-Systems profitierte von einem größeren Abstand zum Hörplatz. Da der Dockin D Fine+ 2 zudem sehr hohe Pegelreserven aufwies, eignet er sich bei aller Outdoortauglichkeit vorzüglich zum Beschallen von ganzen mittelgroßen Räumen. Auch seine Ausgewogenheit und seine Breitbandigkeit, die dem 2-Wege-Konzept alle Ehre erwies, prädestinieren den Bluetooth-Speaker als kompakten, günstigen Stereo-Anlagen-Ersatz. Das galt ganz besonders im Raumeck auf unserer Fensterbank im nicht gerade kleinen Besprechungsraum, wo der Bass noch eine Schippe drauf legte und dem gesamten Klangerlebnis fast schon high-fidele Züge verlieh.

Was immer die Entwickler bei Dockin abgesehen von einem von 28,5 auf 30,8 Zentimeter verbreiterten Gehäuse gemacht haben: Der neue Dockin D Fine+ 2 hat sich sogar eine glatte 1 verdient.

Retro-modern: Mashall Stockwell II

Wer klassische Werte schätzt, für die der Bühnenverstärker-Hersteller Marshall im E-Gitarren-Rockzeitsalter stand, kommt mit dem Stockwell II auf seine Kosten. Das schlanke, schwer auf Vintage getrimmte Gerät hat nicht nur einen Drehknopf zum zum Anschalten und zur Lautstärkeregelung, sondern zwei weitere Drehpotentiometer für Bässe und Höhen. Dazu kommen moderne Funktionen wie die Multi-Host-Funktion, die das Umschalten zwischen zwei zeitgleich verbundenen Bluetooth-Handys ermöglicht.

Retro-Modern

Marshall Stockwell II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stockwell II
Angenehmer Klang, hochwertige Verarbeitung und ein charakteristisches Design: Wer den Stil der Marke mag, wird mit dem Stockwell II auf seine Kosten kommen.

Das macht Sinn für DJ-Battles und spricht für die Party-Tauglichkeit, die von einem für bis zu 20 Stunden Spielzeit ausgelegten Akku profitiert. Falls eine analoge Quelle im Spiel ist, zahlt sich der 3,5-mm-Mini-Klinken-Eingang als Alternative zu Bluetooth 5.0 aus. Trotz hoher Anfassqualität wiegt der Marshall Stockwell II nur knapp 1,4 Kilogramm und lässt sich mit seinem Kunstlederriemen gut tragen. Das spritzwassergeschützte Bassreflex-Gehäuse gibt es in Schwarz, Grau, Burgundrot oder Indigo.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Stockwell Ii
Das Gehäuse ist Marshall-typisch gestaltet.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Stockwell Ii
das gilt auch für die Drehregler, eines der Markenzeichen des Gitarrenverstärker-Bauers.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Stockwell Ii
USB- und Klinkeneingang an der Seite.

Im Praxistest galt es, ein Opfer des satt laufenden Lautstärkepotentiometers hinzunehmen: Die Pegelregelung von Lautsprecher und Handy führte mangels Synchronisation ein Eigenleben. Wenn beide Regler weit genug aufgedreht waren, konnte der Marshall Stockwell 2 richtig laut musizieren. Dabei gefiel uns die Hochtonwiedergabe sehr gut. Allerdings wirkten Stimmen aufgrund des schlanken Grundtonbereichs etwas dünn. Diese Einschränkung lag aber in einem durchaus akzeptablen Bereich.

Was die junge Zielgruppe sicher mehr stören dürfte: Selbst unter Zuhilfenahme des Tiefton-Reglers wirkte der Bass nicht übermäßig voll. Abhilfe schafft hier allein eine geschickte Positionierung. In eine Raumecke verpflanzt, wird der Bass voller und der Klang richtig gut, weil die umliegenden Wände wie ein Horn wirken, das tiefe Töne verstärkt.

Außerdem getestet

Anker Soundcore Motion+

Ein Kilo wiegt der wie eine verkleinerte Soundbar wirkende Soundcore Motion+. In seiner fast 26 Zentimeter breiten, um 15 Grad nach hinten geneigten Schallwand sitzen zwei Gewebekalotten-Hochtöner, zwei Tief-Mitteltöner plus ein Passiv-Bass-Radiator. Zum Antrieb stehen 30 Watt bereit. Das Gehäuse ist wasserfest nach IPX7. Zwei Soundcore Motion+ lassen sich via Bluetooth 5.0 zu einem drahtlosen Stereo-Paar verbinden.

Zum Laden muss der Wireless-Lautsprecher dann aber doch an die Leine, um ihn über das mitgelieferte USB-C-Kabel aufzuladen für bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit. Die kostenlose SoundCore App für iOS und Android gestattet die Auswahl verschiedener Modi, mit denen sich zum Beispiel Bässe betonen oder Stimmen hervorheben lassen sowie einen individuellen Equalizer.

Der Soundcore Motion+ wirkte im Hörversuch ganz schön stimmig und lebendig. Er eignet sich also für unterschiedliche Musikarten von natürlichen Instrumenten bis zu Elektro-Pop. Bei elektronischen Beats beeindruckte einmal mehr sein satter, kontrollierter Bass. Die X-Bass-Taste sollte ständig gedrückt sein, man braucht keine Dröhn-Neigung oder aufgeblasene Tieftonwiedergabe befürchten, auch wenn man keine Disco-Musik damit hören mag. Die hohe erzielbare Lautstärke dürfte gerade jüngere Leute begeistern.

Ebenfalls ein Lob verdiente die spritzige, differenzierte, gut dosierte Hochtonwiedergabe des Soundcore Motion+. Zu guter letzt fiel besonders positiv auf, dass sich der Sound sehr gut vom Gehäuse löste, was die akustische Abbildung sehr weiträumig erscheinen ließ – ganz besonders für einen nicht allzu großen Lautsprecherriegel.

Anker Soundcore Rave Mini

Mit dem Soundcore Rave Mini wagt sicher Anker in höhere Preisgefilde vor. Dafür erwartet den Käufer eine Feature-Flut sondergleichen. Der 18 x 18 x 34,2 Zentimeter große Lautsprecher wiegt 3,5 Kilogramm und fährt neben 80 Watt Gesamtleistung zwei 5-cm-Breitband-Lautsprecher nebst integriertem 13-cm-Subwoofer auf.

Doch damit nicht genug: Der Clou der Bluetooth-Party-Box sind die über einer der gut gekennzeichneten Tasten auf der Oberseite des tonnenförmigen Gehäuses aktivierbaren Lichteffekte. Man kann die Lichtorgel aber auch ganz bequem über die kostenlose Soundcore App bedienen. Das je nach Einstellung unterschiedlich agierende LED-Licht flackert im Takt der Musik und verbreitet Party-Stimmung.

Wer die versprochenen 18 Stunden Akkulaufzeit erreichen möchte, sollte solche Lichtspiele aber besser deaktivieren. Der Lautsprecher lässt sich mit seinen gummierten Standfüßen liegend betreiben oder auf die linke Gehäuseseite stellen. Auf der rechten haben die Entwickler einen starren Tragebügel angebracht. Das Design ist sehr praxisgerecht und macht den Anker Soundcore Rave Mini für einen Lautsprecher seiner Größe sehr beweglich.

Für große Outdoor-Tauglichkeit erfüllt der Bluetooth-Lautsprecher die Wasserschutzklasse IPX7, ist also gegen Regen oder Wasserspritzer gewappnet. Eine Klappe auf der Rückseite des robusten Kunststoffgehäuses schützt den analogen AUX-Eingang, den Anschluss für das mitgelieferte Netzgerät und die USB-A-Buchse, die den Anker Soundcore Rave Mini zur Powerbank macht, die ein Handy mit Strom versorgen kann.

Wer die Soundcore App auf seinem iOS oder Android Smartphone hat, kann neben den Lichteffekten auch einen Equalizer aktivieren und seine eigenen Sound-Presets abspeichern. Im Hörtest hätten wir wegen des poppigen Auftritts einen fetteren Bass erwartet. Doch der Anker Soundcore Rave Mini gab sich in den unteren Oktaven überraschend zurückhaltend und präzise. Man kann auch als Freund natürlicher Klänge Bass-Boost-Taste ruhig bei jeder Art von Musik betätigen, ohne einen brummigen Klang mit Wummer-Bass befürchten zu müssen.

Von daher droht anspruchsvollen Hörern also kein Ungemach. Auch die nicht übermäßig brillanten Höhen gehen in Ordnung. Lediglich die verfärbten, unterbelichteten Mitten können die Freude durch nicht übermäßig natürliche Stimmwiedergabe etwas trüben. Hier kann man allerdings mit dem Equalizer etwas gegensteuern – sofern man die Verbindungsprobleme löst, die wir beim iPhone mit der App hatten.

Immerhin spielte der Anker Soundcore Rave Mini ohne Anzeichen von Mühe sehr laut für seine Klasse, was für Partys sicher mehr zählt als mustergültige Natürlichkeit. Dass es Anker mit Feten ernst meint, zeigt sich spätestens beim Blick auf die Unterseite: Dort findet sich ein Gewinde, um den Anker Soundcore Rave Mini auf einem Stativ zu betreiben, was bei diesem Einsatzgebiet sehr sinnvoll ist.

Bowers & Wilkins T7

Der Bowers & Wilkins T7 konnte nicht ohne Abstriche überzeugen. Die Verbindung aus Gummiflanken, transparentem Wabengehäuse und goldenem Gitter wirkt nicht 100% stilsicher. Dafür haben die Briten ihm ein ausgeklügeltes Innenleben spendiert. Er kommuniziert drahtlos über den aptX-Codec, der aber von Apple-Geräten nicht unterstützt wird.

Schwierig ist auch sein gewöhnungsbedürftiger Look – die Tasten sind in einem rundum laufenden Gummigürtel integriert und damit, vor allem im Dunkeln, schlecht zu finden. Beleuchtung gibt es nämlich nicht. Auch eine Trageschlaufe ist nicht vorgesehen, was den B&W eher zu einem Lautsprecher für den Nachttisch als für draußen macht.

Bei einem Preis von über 300 Euro ist außerdem für die meisten die Schmerzgrenze bereits überschritten. Wer allerdings die eigenen Anforderungen dem Gerät anpasst, bekommt ausgewogenen und dynamischen Klang.

Cambridge YoYo M

Dieses YoYo ist in mehrerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Der britische Bluetooth-Lautsprecher hüllt sich nicht nur in feinsten Zwirn vom Weber Marton Mills, er kommt auch immer paarweise, was den Preis als relativ günstig erscheinen lässt. Dennoch kann er nicht nur drahtloses Stereo.

Jeder Lautsprecher funktioniert auch alleine in Mono – der linke allerdings nur am 3,5-mm-Mini-Klinkenkabel, denn zur Erleichterung der Benutzung wurde die rechte Box als Master ausgelegt, die sich mit dem Handy verbindet. Der andere Lautsprecher koppelt sich zuverlässig mit seinem Meister, auch wenn man ihn erst später einschaltet.

Während die beiden von außen identischen YoYo (M) am Bedienfeld getrennt aktiviert werden wollen, genügt der Druck auf den Standby-Schalter einer Box, um beide Partner ins Schlummern zu versetzen. Für die Steuerung des Smartphones über die Lautsprecher stehen sogar Touch-Funktionen zur Verfügung. Diese wollen aber allerdings erst mal gelernt sein.

Jedes YoYo (M) kann im Mobilbetrieb über seine USB-A-Buchse das Smart-Device über seinen auf 24-Stunden-Dauerbetrieb ausgelegten Akku mitversorgen, wobei sich die Betriebszeit dann selbstredend verkürzt. Während die Bedienungsorgane samt Lautstärkeanzeige auf der Oberseite gebündelt wurden, finden sich die Anschlüsse auf der Unterseite der solide ausgeführten Boxen.

Dort gibt es sogar ein Schraubgewinde, um die YoYos auf Stativen zu platzieren. Die Netzteile für die beiden ebenfalls unten untergebrachten Stromanschlüsse liegen bei.

Keine Frage, auch wenn sich die beiden Cambridge-Kreationen auch zum Mitnehmen eignen, zielen sie deutlich auf den Ersatz der heimischen Stereoanlage, der sie auch mit ihrem extrem natürlichen, ausgewogenen Klang einheizen können. Nach einer kurzen Einspielzeit verblüffte uns der für diese Größe und Preisklasse schon sensationell saubere und tiefe Bass.

Dabei ist die ausgewogene Abstimmung eher was für audiophile Ohren, als für Party-People, denen es erst genug ist, wenn der Bass mächtig bollert. Selbst unerfahrene Ohren nehmen auf alle Fälle den eigentlichen Trumpf der YoYo (M) wahr: Im Team erzeugen sie eine Stereo-Abbildung mit einer breiten, stabilen Bühne, die gewöhnliche Bluetooth-Boxen schlichtweg deklassiert.

Wenn also der Fokus auf bestem Klang, praktischer Bedienung und tollem Design liegt, ist der Cambridge YoYo (M) in seiner Klasse der absolute Geheimtipp. Für Outdoor-Aktive gibt es indes bessere Spezialisten mit rauer Schale und größerer Mobilität.

Dockin D Fine

Würde man Bluetooth-Lautsprecher nach dem Kilopreis einstufen, wäre der fast 30 Zentimeter breite D Fine von Dockin ganz vorne dabei: Er wiegt nämlich 1,9 Kilogramm und kostet dabei nicht mal 140 Euro. Dafür bekommt man einen sauber verarbeiteten Lautsprecher mit Metallgitter und soliden Tasten, der allerdings kreuzbieder aussieht und sich ähnlich sperrig transportieren lässt wie ein Ziegelstein.

Die Qualität der tiefen Töne ließ zu wünschen übrig, der Bass wirkte etwas unkonturiert, verschmierte und hinkte manchmal vom Timing den durchaus angenehm dosierten Mitten und Höhen hinterher. Außerdem mochte der D Fine keine höheren Pegel. Bereits ab mittlerer Lautstärke wurde der Klang insgesamt immer unsauberer. In der Nähe der Maximallautstärke drehte der integrierte DSP dann zum Schutz der Lautsprecherchassis im Bass den Pegel weg, was die dann auch nicht mehr besonders feingezeichneten Mitten und Höhen schreien ließ.

Dynaudio Music 3

Mit seiner ungewöhnlichen Form ist der Dynaudio Music 3 ein echter Hingucker. Aber auch unter dem hübschen Gehäuse macht der Lautsprecher einen überaus guten Eindruck. Der Klang ist hervorragend und lässt sich durch zahlreiche Einstellungen noch weiter an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Der Funktionsumfang sucht seinesgleichen. Nur günstig ist der Luxus-Lautsprecher nicht gerade.

Anders als bei vielen vergleichbaren Systemen kann hier die Musik richtig atmen und der Bass ist so was von schnell, präzise und trocken, dass die Konkurrenz in dieser Gewichtsklasse dagegen ziemlich alt aussieht. Bis auf die undeutlich, weil kontrastarm beschrifteten Bedientasten am Gerät gab es für uns nicht das Geringste am zugegebenermaßen nicht ganz billigen Dynaudio Music 3 auszusetzen.

Einzig besonders auf Datenschutz Bedachte könnten sich daran stören, dass man sich für die Benutzung erst mal in der App mit seinem Facebook- oder Google+-Konto anmelden muss und dann für automatische Programmzusammenstellungen erst mal detailliert über den Musikgeschmack ausgefragt wird.

Ikea zeigt, dass sie nicht nur Möbel können: Mit dem Eneby 20 macht das schwedische Unternehmen eine klare Ansage an die Konkurrenz. Der kleinere der beiden neu gestarteten Eneby-Speaker ist vielseitig, klingt fantastisch und ist trotzdem schon zu einem Preis zu haben, für den man sonst lange suchen muss. Nur wasserdicht ist der kleine Klangquader leider nicht.

Der Eneby 20 ist nicht nur größer als andere Bluetooth-Lautsprecher seiner Klasse, er hat auch ein integriertes Netzteil. Wer ihn ins Freie mitnehmen will, bekommt für 20 Euro den Eneby-Akkusatz, der sich in einer Bodenklappe versenken lässt. Ein Handgriff liegt dem kleinen Eneby standardmäßig bei – er lässt sich nach dem Entfernen zweier Zierblenden mit dem legendären Inbusschlüssel anschrauben und macht die Bluetooth-Box zum zeitgemäßen Kofferradioersatz. Die Musik lässt sich nicht nur zur Box streamen, auf der Rückseite findet sich unter dem Bassreflexrohr auch eine Aux-Mini-Klinkenbuchse für analoge Quellen. Im Zubehörprogramm gibt es einen Lautsprecherständer, Wandhalter bietet Ikea für den Preis eines Cappuccinos an.

Dabei ist ist der Eneby 20 nicht nur der vielseitigste Bluetooth-Speaker seiner Klasse, sondern auch unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhältnis. Schließlich – und das ist das Wichtigste – klingt er schlicht famos. Mit seinen getrennten Chassis für Höhen und den Tiefmitteltonbereich profiliert er sich als vollwertiger kleiner Lautsprecher, der in Bass vom Tiefgang und der Präzision den Mitbewerbern keine Chance lässt – ganz besonders, wenn die Lautstärke über zwei Drittel aufgedreht wird, wo die DSPs der meisten BT-Boxen den Tiefgang begrenzen, um die Chassis vor Schäden zu schützen.

Allerdings löste der ebenfalls als 2-Wege-Mono-System ausgelegte B&O die Höhen besser auf als der etwas dunkel, um nicht zu sagen in den Mitten leicht verhangen wirkende Eneby 20. Vor allem verteidigte der Däne gegenüber dem Schweden seine Spitzenposition durch höchste Mobilität und outdoortaugliche, wasserfeste Bauweise.

Fürs Geld ist der Ikea Eneby allerdings der Hammer. Das Einzige, das uns nicht gefiel, ist die fehlende Synchronisation seines ansonsten praktischen Drehknopfs mit der Lautstärkeregelung des über Bluetooth gekoppelten Handys.

JBL Playlist

Auch beim JBL Playlist wird auf die Programmierkünste von Google vertraut. Für einen Multiroom-Betrieb muss der Nutzer nämlich die Google Home App aufspielen und sieht sich wie schon mit zahlreichen Abstürzen und Wiedergabeabbrüchen konfrontiert – zumindest in unserem Fall mit dem Apple iPhone. Doch wer will schon sein Handy nach dem Lautsprecher auswählen?

Ansonsten gibt es rein gar nichts zu meckern. Edel sieht der elliptische Lautsprecher mit seinem Kunststoffgehäuse nicht unbedingt aus. Man kann aber aus verschiedenen Farben wählen. Robust gebaut ist er aber und er erzeugt mit seinen beiden, von einem Passivradiator im Bass unterstützten Treibern, einen richtig erwachsenen Klang. Für eine einzelne Box macht er einen großen Raum und kann auch große Zimmer lässig mit ganz schön bassstarkem Klang füllen.

Sein mit Wonne nutzbarer Maximalpegel liegt deutlich über dem kleinerer, aber gleichteurer Bluetooth-Boxen, die für unterwegs ausgelegt sind. Der nur stationär nutzbare JBL Playlist hat uns im Bluetooth-Betrieb über große Distanzen restlos begeistert. Für WLAN-Netzwerke würden wir ihn im Moment wegen der mäßigen Betriebssicherheit mit der Google Home-App und deren Defiziten jenseits der Nutzung von Streaming-Diensten nicht empfehlen.

JBL Pulse 4

Bling bling oder besser gesagt blink blink vom Feinsten bietet der kunterbunt beleuchtete JBL Pulse 4. Nie war sein Glimmer-Effekt besser umgesetzt als in der 4. Generation. Deren ganzer transparenter Zylinder leuchtet seitlich wie eine Art digitale Lavalampe. Kaum zu glauben, wie sich die hochauflösende 360-Grad-LED-Lichtshow mit den akustischen Grundlagen eines Bluetooth-Lautsprechers vereinen lassen.

Ebenfalls bemerkenswert: Regen oder Eintauchen in den Swimmingpool können der kunterbunten 1,26 Kilo schweren Bluetooth-Box nichts anhaben. Schließlich ist sie wasserdicht gemäß Schutzklasse IPX7. Die PartyBoost-Funktion ermöglicht das Koppeln mehrerer kompatibler JBL Boxen. Bei mehreren JBL Pulse 4 genügt es zum Synchronisieren der Farbeffekte, den Lautsprecher einfach in der Nähe des anderen Geräts zu schütteln. Farbwechsel lassen sich über die JBL Connect App für iOS und Android vornehmen.

Für bis zu 12 Stunden Spielzeit ist ein leistungsfähiger 7.260-mAh-Akku an Bord. Die Bedientasten befinden sich oben am Rand des zylindrischen Gehäuses. Auf Gadgets wie Freisprechfunktion oder Sprachassistenten-Integration gilt es ebenso zu verzichten wie auf einen Analog-Eingang. Das geht aber bei der Fokussierung auf Party-Betrieb in Ordnung. Dafür dürfte man ein serienmäßiges Netzteil vermissen, denn JBL hat der flimmernden Party-Maschine nur ein USB-C-Ladekabel beigelegt.

Mit besonders großer Spannung erwarteten wir den Hörtest der mobilen Lava-Lampe. Verblüffend, wie gut JBL trotz aller mit dem 360-Grad-Licht-Konzept verbundenen Komplikationen den Klang des blinkenden Bluetooth-Speakers hinbekommen hat. Der Frequenzumfang war überraschend breitbandig. Das magische Gerät erzeugte sogar einen recht satten Bass, was für die angepeilte party-affine Nutzergemeinde auch von fundamentaler Bedeutung ist. Es konnte auch sehr laut Musik machen.

Kleiner Gag am Rande: Das Licht reagierte auf Veränderungen der Lautstärke, gab also ein visuelles Feedback. Allerdings klappte die Verbindung von Light- und Sound-Show nicht hundertprozentig. Es gab Nebenwirkungen in Form von scharfen Mitten und Höhen zu beklagen. Dieser Kollateralschaden betraf vor allem Stimmen, die deutlich schlechter als in dieser Klasse üblich wiedergegeben wurden. Kurzum: Wer das Lichtgeflimmer nicht braucht, braucht über den Kauf des JBL Pulse 4 eigentlich gar nicht nachzudenken.

JBL Xtreme

Der JBL Xtreme ist einer der wenigen Lautsprecher, die auf Anhieb überzeugen. Beim ersten Hören zaubert er einem unweigerlich ein Grinsen ins Gesicht. Denn was der fette Sound-Zylinder von JBL klanglich auffährt, ist einfach beachtlich – umso deutlicher wird das, je mehr man ihn aufdreht. Bis zu sehr hohen Pegeln bleibt der Klang so satt, sauber und ausgewogen wie bei kaum einem anderen Bluetooth-Lautsprecher dieser Größe.

Hinzu kommen solide Verarbeitung mit hoher Outdoor-Tauglichkeit – Stichwort Spritzwasserschutz – ein großer Akku und super einfache Bedienung.

Auch wenn mit der JBL Xtreme 2 mittlerweile der Nachfolger rausgekommen ist, ist die erste Version noch immer einen Blick wert. Die Unterschiede sind nicht allzu groß und sie ist mittlerweile ein ganzes Eck günstiger zu bekommen als das neue Modell.

LG PK5

Als mittlerer unserer drei getesteten LG-Lautsprecher ähnelt der LG PK-5 vom Konzept dem kleinsten. Er ist eckig, wo die anderen rund sind, sogar bei den seitlichen Passiv-Bässen. Die Tasten auf der Oberseite sind deutlich beschriftet und bieten eine ausgezeichnete Rückmeldung über den Druckpunkt und integrierte LEDs.

An Funktionen kamen beim LG PK-5 neben der vom PK-3 bekannten Taste für den Sprachassistenten und für die Enhanced-Bass-Funktion noch eine mit der Bezeichnung »Clear Voice« hinzu. Die half wirklich die Stimme aufzuhübschen, genauso, wie die Bass-Betonung eine stimulierende Wirkung zeigte. Spätestens dann hatte unser zum Vergleich herangezogener JBL Flip 4 in den unteren Oktaven keine Chance. Und auch das Duell um die beste Stimmwiedergabe gegen an den mit Hilfe des High-End-Audio-Spezialisten Meridian entwickelten LG PK-5, der auch in der Hochtonwiedergabe sehr gute Leistungen zeigte.

Außerdem hatte LG dem PK-5 noch einige Tricks beigebracht. Der nach IPX5 gegen Spritzwasser geschützte Lautsprecher erzeugt hinter seinem soliden Metallgitter zur Abdeckung der beiden Breitband-Chassis eine LED-Lightshow, die sich personalisieren oder deaktivieren lässt, was der Akku-Laufzeit gut bekommt. Wir mussten dazu allerdings die umständliche Doppeltaste für Licht und Smartphone-Sprachassistenz bemühen, weil die in der Anleitung beschriebene Music Flow App von LG auf dem iPhone den Lautsprecher nicht mal erkennen wollte.

LG verspricht 15 Stunden Betrieb abseits der Steckdose, was ein sehr ordentlicher Wert ist. Allerdings gibt es zwei Punkte, die das Outdoor-Vergnügen etwas trüben: Die Wireless-Box wiegt 1,2 Kilogramm und gibt sich mit ihren vier Handgriffen äußerst sperrig. Das akustisch wirksame Gehäusevolumen ist deutlich kleiner als die umbaute Luft, was in der Tasche unnötig Platz kostet.

Lamax Soul 1

Der Lamax Soul 1 hebt sich vom Design mit seiner hölzernen Schallwand und den offenliegenden Lautsprecher-Chassis vom Wettbewerb ab. So sieht man ihm schon von weitem das Konzept mit zwei 4,2-mm-Breitbändern und einem zentralen 9-cm-Aktiv-Subwoofer an. Die meisten Mitbewerber setzen lediglich auf passive Bass-Radiatoren. Damit besitzt der eigenwillige Lamax Soul 1 einen theoretischen Vorteil.

Zum Retro-Design passt auch der analoge AUX-Eingang. Damit erschöpft sich die Programmvielfalt aber keinesfalls. Es gibt sogar noch einen Micro-SD-Kartenleser auf der Rückseite, des radikal auf Indoor-Betrieb zugeschnittenen Gehäuses. Der 4.400 mAh starke Lithium-Ionen-Akku des Lamax Soul 1 verspricht bis zu 12 Stunden Spielzeit. Danach muss man ihn spätestens mit seinem USB-Ladekabel an einem geeigneten USB-Anschluss mit 5V/2A gut drei Stunden aufladen. Wegen des auf Zuhause zugeschnittenen Konzepts wäre hier ein beigelegtes Netzteil wünschenswert. Allerdings liegt der Preis für den Materialaufwand auch so niedrig, dass man die zusätzliche Anschaffung eines USB-Universal-Netzteils leicht verschmerzen kann.

Im Hörtest ließ der Lamax Soul 1 schon nach wenigen Takten eine homogene Abstimmung erkennen. Allerdings hängt die Zufriedenheit stark mit der Position der Zuhörer zusammen. Der Retro-Bluetooth-Speaker bündelt nämlich auffallend stark nach vorne. Wer diesem Umstand wie bei vielen HiFi-Lautsprechern Rechnung trägt, kann ein ausgewogenes, allerdings etwas nüchtern wirkendes Klangbild mit guten Pegelreserven erwarten. Die saubere, ordentlich zupackende Basswiedergabe ließ sich allerdings noch erheblich steigern, wenn man den Lamax Soul 1 in eine Raumecke verpflanzte.

Lamax Storm 1

Abgesehen von den stylischen Farbtupfern wirkt der 800 Gramm schwere Lamax Storm 1 ganz schön klotzig. Doch er ist auch vollgestopft mit Technik. Das fängt beim 6.600-mAh-Li-Ion-Akku an, der den brikettförmigen Bluetooth-Speaker bis zu 15 Stunden mit Saft versorgen kann.

Neben Bluetooth 5.0 mit praktischer NFC-Koppelung steht auch ein Analog-Eingang oder ein MicroSD-Kartenleser bereit. Man kann den Lamax Storm 1 auch mit einem zweiten Storm 1 im TWS-Modus drahtlos in Stereo betreiben. Das Gehäuse ist sehr robust und an kritischen Stellen geschützt. Dank IP67 kann man den Lamax Storm 1 bis zu 30 Minuten einen Meter tief ins Wasser tauchen. Das sollte für Strandpartys genügen. Es gibt neben dem Standard Mode noch einen Bass-Boost- und einen 3D-Raumklang-Modus, die durch eine LED angezeigt werden.

Die diversen Modi änderten aber nichts daran, dass Stimmen je nach Aufnahme ein bisweilen blecherner Beigeschmack anhaftete. Allerdings klangen Sängerinnen und Sänger sehr detailreich und atmeten frei. Der Bass brauchte sich ebenfalls nicht zu verstecken. Ganz besonders zeichnete den Lamax Storm 1 allerdings seine hohe Maximal-Lautstärke aus, wobei ganz besonders laute Pegelorgien dazu führten, dass einen der Lautsprecher regelrecht anbrüllte, weil die tonale Balance dabei auf der Strecke blieb.

Libratone ONE Click

Zum Beispiel den Libratone ONE Click. Er ist von der Form her ähnlich wie der Beoplay A2, aber kleiner. Der Klang ist angenehm natürlich abgestimmt mit ordentlichem Bass.

Er hat den selben tollen Touch-Sensor wie die größeren Modelle, aber das Gehäuse ist gegen Spritzwasser geschützt und das anpassbare Zubehör beschert dem dänischen Flachmann bei Bedarf sogar einen Tragegriff und Gummipuffer.

Etwas günstiger bekommt man den Libratone ONE Style, der bis auf das Gummiband mit dem Zubehör baulich identisch ist.

Libratone Zipp

Wer einen kleinen Lautsprecher überwiegend fürs Wohnzimmer sucht, aber auch die Wahl haben möchte, ihn mal mit in den Garten zu nehmen, für den ist der Libratone Zipp genau das Richtige.

Der Zipp lässt sich via WLAN mit weiteren Zipps zu SoundSpaces zusammenschalten und aus Apple-Geräten direkt über AirPlay ansprechen. So kann man mit mehreren Zipps sogar ein Multiroom-System aufbauen. Oder man verbindet sie zum Stereo-Paar – das sogar ganz einfach mit Bluetooth-Verbindung.

Der Klang ist zwar nicht sehr ausgewogen, die Wiedergabe wirkte für uns etwas gespresst, aber dafür überzeugt der Zipp mit einem erstaunlich guten Bass.

Nichts zu Meckern gibt es dagegen an Design, Verarbeitung und Handling. Wirklich schick ist das kleine runde Touch-Screen mit dem Libratone-Vögelchen, dank Gestensteuerung ist das Bedienen eine wahre Freude. Bis zu fünf Webradio-Stationen lassen sich direkt am Gerät abspeichern.

Der Libratone Zipp ist eine gute Wahl für alle, die keine riesigen Boxen im Wohnzimmer haben wollen oder einen Lautsprecher fürs Schlaf- oder Arbeitszimmer suchen, den man gelegentlich auch mal mit nach draußen nehmen kann.

Libratone Zipp 2

Der Libratone Zipp 2 ist der größere der beiden ausgesprochen stylischen Libratone-Lautsprecher und verspricht jetzt ebenfalls eine gesteigerte Akkulaufzeit von 12 Stunden. Wie beim kleinen Bruder wurde das akustische Konzept des Zipp 2 für gleichmäßigeren Rundum-Klang optimiert.

Und auch bei dem anderthalb Kilo schweren Zylinder zog Amazon Alexa ein. Zusammen mit der WLAN-Funktion macht das den Libratone Zipp 2 noch unabhängiger vom Smartphone als sein Vorgänger. So kann man per Sprachsteuerung Musik aus dem Internet streamen, etwa Web Radio oder Spotify Connect. Zum Streamen vom Handy bietet sich nicht nur Bluetooth an, sondern auch AirPlay 2. Der Multi Room-Betrieb mit bis zu zehn Lautsprechern in einem Raum oder im ganzen Haus erweitert die Möglichkeiten dieses vielseitigen Wireless-Lautsprechers.

Leider ist bei den Überarbeitungen der zweiten Generation die von uns bereits beim Vorgänger bemängelte mäßige Ausgewogenheit des Klangbildes nicht verschwunden. Der Libratone Zipp 2 erzeugte zwar mehr Bass als der Libratone Zipp Mini 2, es mangelte ihm aber an Präzision. Der Bass kam recht tief in den Keller, wirkte aber zu dick und sorgte für ein insgesamt etwas verhangenes, dunkles Klangbild.

Positiv hervorzuheben wäre, dass Libratone auch beim Zipp 2 ein vollwertiges Netzteil beilegt und auch die Verarbeitung mit edlem Stoff und Lederriemen zum Tragen den hohen Erwartungen an die Lifestyle-Marke entspricht.

Mackie FreePlay Home

Eigentlich handelt es sich beim Mackie FreePlay Home um eine maßstabsgetreue Vergrößerung des FreePlay Go. Die Breite steigt nur leicht von 21 auf 24,1 Zentimeter. Das deutlich größere Volumen und das von 800 Gramm auf 1,8 Kilogramm gestiegene Gewicht manifestiert sich eher in deutlichem Zuwachs in Höhe und Tiefe. Der Name Home steht für raumfüllenden Klang aus einem vergleichsweise kompakten Lautsprecher.

Das Konzept ist das gleiche wie beim FreePlay Go – sowohl vom akustischen Konzept als auch von der Bedienung mit einem sehr gut erkennbaren Tastenfeld auf der Oberseite er robusten, funktionalen Gehäuses. Die Eingänge sitzen ungeschützt auf der Rückseite und ermögliche neben dem Aufladen übers beigelegte Netzteil – ein Plus in dieser Klasse – den Anschluss von Smartphones oder Tablets, um den FreePlay Home als Power Bank einzusetzen. Wer kein Handy auflädt und sich mit dem Pegel etwas zurückhält, sollte bis zu 15 Stunden jenseits der Steckdose musizieren können.

Was die Treiber betrifft, setzt Mackie auf zwei 6,4-cm-Breitbänder sowie zwei Passiv-Radiatoren für den Bass. Man kann den FreePlay Home mit einem zweiten Lautsprecher der FreePlay-Serie koppeln, um einen weiteren Raum zu beschallen oder in einem Zimmer mehr Pegel zu erzielen. Mit der FreePlay Connect App (iOS oder Android) lassen sich solche Verbände kontrollieren.

Klanglich legt der Home auf die begeisternde Performance des kleinen Go noch mal eine ganze Schippe drauf. Impulse knallen einem förmlich um die Ohren – ganz gleich ob Hi-Hats oder brutale Bass Beats. Das ist schon bemerkenswert für diese Gerätekategorie. Hier wird die Verwandtschaft mit den Professional-Audio-Produkten von Mackie noch deutlicher. Daran haben auch die neutraleren, authentischeren Stimmen in der Musik einen nicht unerheblichen Anteil. Zwar bleibt ein eher helles Timbre, doch die Vokalisten können mit dem FreePlay Home förmlich aufatmen.

Dazu kommt ein tiefe, transparente und verblüffend große Raumwiedergabe. Selbst Instrumente, die man zu allerletzt mit Bluetooth-Boxen assoziiert, etwa das Klavier auf den Live-Aufnahmen von Alicia Keys »Unplugged«. Attacke sowie Volumen des mächtigen Instruments und das ausgewogene Verhältnis von Oberwellen der Saiten zu dem hölzernen Korpus stellen dem Mackie FreePlay Home ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.

Einziger Schönheitsfehler des ungewöhnlich dynamischen und bassstarken Bluetooth-Lautsprechers, der tatsächlich ein Wohnzimmer zünftig beschallen kann: Wenn man den FreePlay Home zum Tragen anpackt, gibt das stählerne Frontgitter nach. Es springt danach zwar wieder in seine ursprüngliche Form zurück, doch der günstigere FreePlay Go hat das Problem nicht wegen der geringen Fläche, der größere FreePlay Live ebenfalls nicht wegen des dickeren Lochblechs. Die beiden Schwestermodelle wirken daher noch solider.

Marshall Acton II

Der Marshall Acton II bleibt seiner Design-Linie treu, geizt aber auch nicht mit Neuerungen. Die umlaufenden LEDs und die Schalter ohne Anschlagspunkt mögen alteingesessenen Fans sauer aufstoßen, wir freuten uns hingegen über die solide performance und die klare Stimmwiedergabe.

Vom Aussehen begeisterten uns die aufwändig verarbeiteten, mit integriertem Netzteil versehenen Bluetooth-Speaker des legendären Gitarrenverstärker-Bauers Marshall schon immer. Jetzt stimmt auch schon beim kleinen Acton II die Performance. Er erzeugte für seine Größe jenen Nachdruck im Bass, den Fans von ihm erwarten und erzeugte eine bemerkenswerte Dynamik. Die neue Generation hat elektronische Endlos-Potentiometer für die mit dem Handy synchronisierte Lautstärke sowie für Bässe und Höhen. Die Werte werden durch umlaufende LEDs angezeigt, was sich auch im dunklen Partykeller optimal ablesen lässt. Außerdem gibt es die Marshall Bluetooth-App mit Sound-Presets.

Schon der kleinste der drei getesteten Marshall-Speaker spielte sehr laut, klar in den Mitten und frisch in den Höhen. Seine natürliche, satte Stimmwiedergabe überzeugte restlos. Abgesehen vom etwas labbrig wirkenden Kippschalter zum Ein- und Ausschalten, überzeugte die Verarbeitung des nostalgischen Marshall Action II, bei dem die vom optischen Auftritt geweckten Erwartungen auch klanglich voll und ganz erfüllt werden. Für Indoor-Beschallung ist die kleine Bassreflexbox eine gute Investition.

Wer mit seinem Lautsprecher sein Smart Home steuern möchte, kann das übrigens auch: Wahlweise bekommt man den Marshall Acton II auch als Acton II Voice mit eingebautem Sprachassistenten. Das Modell mit Alexa gibt es schon etwas länger, später hat Marshall zudem eine Version mit Google Assistant herausgebracht. Die Varianten mit digitaler Quasselstrippe kosten allerdings etwas mehr.

Marshall Kilburn II

Gäbe es einen Preis für kultiges Design, wäre der Marshall Kilburn II ein heißer Anwärter. Der 2,5 Kilogramm schwere Bluetooth-Speaker ist hervorragend verarbeitet und lehnt sich äußerlich mit Leder-Look, Metallgrill und gegen Schrammen geschützten Ecken an die legendären Bühnenverstärker an. Den guten alten Zeiten der Rockgiganten vom Schlage Deep Purples huldigen auch die drei Drehregler auf der Oberseite für Lautstärke, Bass und Höhen.

Letztere sollte man auch ruhig bis zum Anschlag aufdrehen, sonst klingt der Kilburn II reichlich fad. Doch egal, was wir für eine Einstellung probierten wollte er weder besonders luftig klingen noch tief in den Basskeller kommen. Der Bassregler betont eher den Oberbass, wobei sein exzessiver Einsatz dazu führt, dass der Mitteltonbereich ins Hintertreffen gerät. Stimmen klangen deshalb immer etwas bedeckt. Ein weiteres Manko ergibt sich ausgerechnet aus der Verwendung klassischer Drehpotentiometer: Die Lautstärke wird nicht mit dem Smartphone synchronisiert.

Immerhin gibt es eine Standby-Automatik, um Strom zu sparen, denn zum richtigen Ausschalten muss man den Pegelsteller gegen einen leichten Anschlag nach links drehen. So soll die von einer LED-Anzeige auf der Oberseite ausgewiesene Akkuleistung geschont werden, um die bis zu über 20 Stunden Betrieb zu gewährleisten. Nach 20 Minuten Ladezeit sind anschließend schon wieder gut 3 Stunden Betrieb jenseits der Steckdose möglich, eine volle Ladung erfordert 2,5 Stunden Nachladen. Das Netzteil ist, anders als üblich, in den Marshall Kilburn II integriert.

Damit kann man den Bluetooth-Lautsprecher gut im Freien betreiben, doch trotz Wasserfestigkeit nach IPX2 und robuster Bauweise ist der Henkelman mit seinem Bassreflexgehäuse kein Hardcore-Outdoor-Speaker für den Strand. Seine Stärken liegen in den Bereichen Stilsicherheit, Verarbeitung und Pegelfestigkeit (Marshall verspricht 100,4 dB Maximalpegel und im Hörtest war auch kein »Pumpen« des Limiters wie bei vielen anderen BT-Boxen zu verspüren).

Von der Ausgewogenheit, Transparenz und Klangfarbentreue des JBL Xtreme kommt auch die MK-II-Version des Kilburn nicht heran. Gegenüber dem Vorgänger markiert der Kilburn II aber einen willkommenen Klangfortschritt.

Sonos Move

Bluetooth-Lautsprecher Test: Sonos Move
Satter und dynamischer Sound, mit guten Höhen. Dank eingebautem Akku und IP56-Schutz auch für den Einsatz außerhalb der Wohnung geeignet.

Der Sonos Move verkörpert so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau im Sortiment der Amerikaner. Er ist ein vielseitiger, klangstarker Lautsprecher, der sich sowohl für einen Outdoor-Einsatz als auch als ein toller Multiroom-Lautsprecher in den eigenen vier Wänden eignet. Das alles gelingt Sonos für einen durchaus angemessenen Preis.

Die Entwickler fügten zwar neue, praktische Features hinzu, hielten aber an allem fest, für das die Marke steht. Dementsprechend gibt es neben Bluetooth gleichzeitig WLAN, Bedienung elementarer Funktionen am Gerät und die viel gelobte Sonos Controller App (iOS und Android). Lediglich der LAN-Anschluss wurde eingespart, was aber bei einem auf Mobilität ausgelegten Funk-Lautsprecher durchaus konsequent ist. Als Ladedock des Sonos Move dient ein ans Netzteil angeschlossener Ring mit zwei Kontakten auf der Rückseite. Damit lässt sich der integrierte Akku des Move aufladen, um im vollen Zustand bis zu 10 Stunden Betriebszeit zu gewährleisten.

Dank Schutzstufe IP56 und gegen Staub und Wasserstrahlen kann man den Sonos Move ohne Bedenken ins Bad oder in den Garten mitnehmen. Der gesamte untere Bereich ist durch gummiartige Oberfläche gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Stöße geschützt. Ein richtiger Mobil-Lautsprecher im üblichen Sinne ist er deshalb aber nicht. Das liegt am Gewicht von 3 Kilogramm und den großen Abmessungen von 16 x 24 x 12,5 Zentimetern. Immerhin gibt es eine Griffmulde über dem Tastenfeld auf der Rückseite, was immerhin im häuslichen Bereich gute Transportabilität sicherstellt.

Die Größe hat auch ihre Vorzüge: Der Sonos Move klang extrem satt und konnte mühelos auch in einem größeren Wohnzimmer hohe Abhörpegel erzielen. Die geschlossene 2-Wege-Konstruktion mit einem eigenwilligen Wave-Guide vorm Kalotten-Hochtöner für breite Schallabstrahlung machte richtig Spass. Das lag nicht nur an der natürlichen, unverzerrten Stimmwiedergabe, sondern auch gerade an der anspringenden Dynamik. Auch die Klarheit der Höhen überzeugte. Hier bewies Sonos ein sicheres Händchen.

Vom Boogiefaktor her ist der Move so ziemlich der beste Lautsprecher im Programm. Zwar wirkte sein Bass mit der wie immer bei Sonos standardmäßig aktivierten dynamischen Loudness-Regelung ganz schön üppig – vor allem im Oberbass. Und er war alles andere als trocken, besonders, wenn der Move nahe an der Wand stand. Doch das sehr gelungene Timing der kräftigen Bass-Impulse sorgte für einen gewissen Charme, der sich gerade auch mit Rock, Pop und elektronischen Beats äußerte. Immerhin gibt es für Apple-User die integrierte Einmessautomatik TruePlay, die allerdings eine relativ langwierige Prozedur voraussetzt. Bei einem tragbaren Lautsprecher, der dazu prädestiniert ist, seinen Nutzer in Haus und Garten zu begleiten, wäre eine automatische Raumanpassung wie RoomAdapt bei den Dynaudio-Music-Boxen oder dem Apple HomePod wünschenswert.

Mancher wünscht sich vielleicht auch noch, dass er seine Songs vom Smartphone oder Tablet direkt mit der Sonos Controller App wiedergeben könnte. Doch die wurde völlig gestrippt, weil Sonos auf Streaming via AirPlay 2 direkt aus den jeweiligen Apps heraus setzt. Allerdings können Musik-Streamingdienste wie Spotify oder Amazon Music mit dem Controller verknüpft werden. Das gilt ebenso für die Sprachassistenden Amazon Alexa und Google Assistant, für die im Sonos Move ein Fernfeld-Mikrofon-Array bereitgestellt wird.

Die Bedienung ist gut, wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat. Die Kennzeichnung an dem auf der Oberseite angebrachten Touchfeld ist nicht ideal, zumal es möglich ist, durch Wisch-Gesten einen Titelsprung herbeizuführen. Die Umschaltung zwischen Bluetooth und WLAN erfolgt wie die Deaktivierung auf der Rückseite, was auch nicht ganz optimal ist.

Unterm Strich gelingt Sonos mit dem Move ein vielseitiger, klangstarker Lautsprecher für einen durchaus angemessenen Preis.

Sony SRS-XB402M

Nicht nur wegen seiner integrierten Lichtorgel zielt der Sony SRS-XB402M offensichtlich vornehmlich auf Party People. Er fährt auch reichlich Membranfläche für satte Bässe auf. Um der Bezeichnung Extra Bass alle Ehre zu erweisen, bekommen die schräg zur Seite abstrahlenden 5,3-cm-Breitband-Chassis in den unteren Oktaven Unterstützung von zwei Passiv-Radiatoren.

Im Gegensatz zu den kleineren Bluetooth-Boxen von Sony hat der SRS-XB402M keinen AUX-Eingang. Über sein integriertes Mikrofon lässt sich der Sony SRS-XB402M als Freisprechanlage zum Telefonieren nutzen. Man kann über das Mikrofon, das sich über eine Taste auf der Oberseite zur Wahrung der Privatsphäre stummschalten lässt, auch Sprachassistenten vom Smartphone aufrufen. Sogar Amazon Alexa lässt sich mit dem SRS-XB402M verwenden. Zum Einstellen von Amazon Alexa ist die Sony Music Center App für iOS oder Android erforderlich. Mit ihr lassen sich auch die Klangqualität und der Equalizer anpassen und die Beleuchtungsmodi umschalten.

Wem die Light-Show zu viel wird, der kann sie aber auch ohne Smartphone mit einer kleinen Taste unter der rückseitigen Gummiklappe des SRS-XB402M deaktivieren. Für alle, die eine Lichtschau cool finden, lassen sich mit dieser Taste auch die Betriebsmodi wechseln. Damit man auch gleich weiß, welcher Lichtmodus gerade aktiviert wird, lässt Sony das von einer Stimme ansagen. Wer die bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit ausnutzen möchte, sollte aber besser auf solche visuellen Effekte verzichten.

Zum Glück besitzt der Sony SRS-XB402M statt der üblichen USB-Ladekabel ein richtiges Netzteil, was natürlich bei ausgelassenen Partys ein Vorteil ist. Gleichzeitig legte Sony großen Wert auf die Outdoor-Tauglichkeit des 1,5 Kilo schweren Lautsprechers. Die Japaner versprechen, dass er im Test Stürze aus 1,2 Metern bestanden hat und somit die Norm MIL-STD 810 G 516.7-Shock erfüllt. Obendrein ist der Bluetooth Speaker wasserfest nach IPX7 und staubdicht nach IP6X. Eintauchen in Salzwasser ist damit ebenso möglich wie der problemlose Betrieb am Strand. Wenn sich der Sony SRS-XB402M in Reichweite eines WLAN-Netzwerks mit Online-Zugang befindet, unterstützt er Spotify Connect. Dazu muss er sich via WLAN mit dem Internet verbinden.

Im Hörtest brillierte der Sony durch seine kraftvolle, bassstarke Wiedergabe. Mühelos verdaut der SRS-XB402M hohe Wiedergabepegel ohne Zeichen von Anstrengung. Die Stimmwiedergabe gelang ihm ausgesprochen angenehm und ausgewogen. Die Höhen wirken frisch, aber keinesfalls scharf oder vorlaut. Die zuschaltbare Live-Funktion sorgte dafür, dass sich der Klang noch besser vom Lautsprecher löste. Allerdings wirkten viele Titel damit besonders bei Stimmen doch etwas zu sehr nach Waschküche.

Das ist letztlich aber auch der hohen Auflösung des Sony SRS-XB402M zu verdanken, denn beim kleineren Sony SRS-XB22 fiel der künstliche DSP-Effekt weniger negativ auf, schlicht und einfach, weil es in den mittleren Tonlagen an Transparenz fehlte. Wer Hip-Hop mag, dürfte mehr auf den Bass schauen, und der wirkte sehr satt und hatte einen guten Punch, wobei es bei manchen Titeln etwas synthetisch »Plop« machte.

Sony XB41 Extra Bass

Der Sony SRS-XB41 Extra Bass ist ein richtig fettes Teil von Bluetooth-Lautsprecher mit zwei 5,8-cm-Breitband-Chassis und ovalem Passiv-Radiator für den Bass. An den 1,5 Kilo Gewicht ist auch ein Akku beteiligt, der bis zu 24 Stunden halten soll. Dann sollte man die spektakuläre Lichtshow mit Strobo-Effekten aber besser abschalten.

Wie der XB31 klingt der Sony XB41 ohne Bass-Boost etwas lahm, um sich mit aber um so mehr ins Zeug zu legen. Die beiden Apps – Sony Music Center und Fiestable sind ebenfalls nette Add-ons dieses sehr gut verarbeiteten Bluetooth-Lautsprechers, der komplett aus dem Rahmen fällt.

Obgleich er relativ ausgeglichen klingt, ist er eher für Fans von Elektro-Beats als für Singer-Songwriter-Hörer zu empfehlen – und zwar vom gesamten Konzept. Immerhin ist der XB41 trotz Lightshow für seine Größe keinesfalls teuer.

Sony SRS-XB43

Sony setzt auch beim SRS-XB43 einmal mehr auf Disco. Der rund 3 Kilo schwere, 32,5 x 12,3 x 11,7 Zentimeter (BxHxT) große Bluetooth-Lautsprecher ist Party-Box und Lichtorgel in einem. Entsprechend dieses herausstechenden Schwerpunkts spendierten die Japaner dem Gerät eine ganze Batterie belastbarer Treiber. In der Schallwand sitzen hinter einem von LED-Leuchtelementen eingesäumten Gitter zwei 2-Wege-Systeme mit je einem 2-cm-Kalotten-Hochtöner und einem 6,8-cm-Tief-Mitteltöner. Durch deren eckige Bauweise passt mehr Membranfläche als bei runden Tieftönern auf den engen Raum. Und sicher war den Entwicklern auch recht, dass es origineller aussieht, wenn die darauf gerichtete Flacker-Beleuchtung aktiviert ist.

Damit der Bass auch für Partys zu gebrauchen ist, bekommen die Treiber Unterstützung durch ovale seitliche Passiv-Membranen. Der Akku des gemäß IP67 wasserfesten und staubdichten Lautsprechers reicht für einen ganzen Tag, wenn Extra-Bass und Lightshow deaktiviert sind. Dank des serienmäßigen Netzteils geht es bis zum Umfallen, sofern eine Steckdose in der Nähe ist. Mit diesen Party-tauglichen Zutaten ist noch mehr als die Hälfte drin, was die Kondition vieler Feierwütiger übersteigen dürfte. Damit es auch laut genug wird, lassen sich bis zu 100 kompatible, kabellose Lautsprecher mit dem Sony SRS-XB43 zusammenschalten, um richtig einzuheizen. Mit der Sony Fiestable App lässt sich die Lichtstimmung sogar anpassen.

Der volle, im Stimmbereich natürlich und detailreich wirkende Sound eignet sich auch für akustische Musik. Die Höhen wirkten frisch, aber nicht zu scharf, der Bass extrem satt. Die Pegelreserven des relativ kompakten Sony SRS-XB43 reichen, um einen großen Raum lässig mit Zimmerlautstärke zu beschallen. Dabei sollte man allerdings auf eine stabile Unterlage achten, denn die bemerkenswerte Bassgewalt des Sony SRS-XB43 kann gerade im noch räumlicher und voller ausgelegten Live-Modus zu einem Scheppern und Dröhnen führen.

Teufel Boomster

Der Teufel Boomster kommt im Gegensatz zu den anderen Testkandidaten etwas unhandlich daher und sieht aus wie eine maßstabsgetreue Verkleinerung unseres Schwergewichts-Champions Boomster XL. Auch er lässt sich nicht so einfach transportieren, ist aber trotzdem für den mobilen Gebrauch bestens gerüstet. Seine acht Akkus lassen sich durch handelsübliche AA-Batterien ersetzen, wenn keine Möglichkeit zum Aufladen besteht. Immerhin schafft er damit rund 16 Stunden fernab der Steckdose mit einer Ladung.

Sämtliche Anschlüsse sind durch Gummiabdeckungen geschützt. Das ebene Touch-Bedienfeld ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit oder Schmutz immun. Das Gehäuse des Boomster besteht zwar im Gegensatz zum gleich gestylten Boomster XL nur aus Kunststoff, wurde aber sehr robust und hochwertig ausgelegt.

Klanglich kann er voll überzeugen: Er kann mühelos sehr laut und breitbandig spielen. Sein Bass ist für seine Klasse sehr satt und tiefreichend, einzig Stimmen erscheinen etwas verhangen. Obgleich das iPhone kein apt-X unterstützt, klingt der Boomster über Bluetooth auch mit Apple-Geräten sehr spitzig und differenziert. Die Qualität des Radioklangs kommt da nicht ganz heran, verdient sich aber dennoch eine gute Bewertung.

Negativ fällt auf, dass die Lautstärke zwischen der Regelung am Lautsprecher und dem Handy nicht synchronisiert wird.

Wenn Sound an erster Stelle steht und Kosten und Transportabilität nicht so ins Gewicht fallen, ist der Teufel Boomster top.

Tronsmart Element Mega

Soweit bekannt, werden Bluetooth-Boxen nicht zum Kilopreis kalkuliert. Wenn das so wäre, käme das mit zwei 3.300-mAh-Akkus für bis zu 15 Stunden Spielzeit gespickte schwarze Brikett Tronsmart Element Mega noch besser weg als ohnehin schon. Er wiegt nämlich 0,65 Kilogramm.

Doch der von Amazon in Deutschland vertriebene chinesische Boxenbauer Tronsmart setzt beim Element Mega nicht nur auf Masse. Seine beleuchteten Bedienungsorgane sind auf der Oberseite perfekt angeordnet und die mit dem Smartphone via Bluetooth synchronisierte Lautstärkeregelung funktioniert per Touch-Befehl durch wischen mit dem Finger entlang einer beleuchteten Linie. NFC für schnelles, bequemes Koppeln mit Android-Geräten erwartet man nicht automatisch bei einem Lautsprecher dieser Preisklasse, den MicroSD-Kartenslot auf der Rückseite aber erst recht nicht. Jeder seiner beiden 5,3-cm-Breitbandtreiber wir von 20-Watt-Endstufen angetrieben. Den Bass unterstützt je ein ovaler Passiv-Radiator hinten und vorne.

Etwas Experimentieren mit der Aufstellung machte den Bass noch besser. Die Dynamikreserven sind nicht nur für den niedrigen Preis, sondern auch für die kompakten Abmessungen sehr gut. Einzig die nasalen Verfärbungen im Bereich der menschlichen Stimme gilt es als Tribut für das chinesische Schnäppchen hinzunehmen, das mit dem noch günstigeren Tronsmart Element T6 eine klanglich stimmigere, sattere, aber schlechter ausgestattete Konkurrenz aus dem eigenen Haus an der Seite hat.

Ultimate Ears Megaboom 3

Im Klang wirkt der Ultimate Ears Megaboom 3 um einiges satter und kommt auch tiefer hinab als der kleine Bruder Ultimate Ears Boom 3. Beim Megaboom 3 zeigt auch der Equalizer der kostenlosen App mehr Wirkung, um den Bass zu boosten. Dennoch gab sich UE in dieser Disziplin einmal mehr zurückhaltend, vielleicht auch, weil sie darauf verzichten, wie Mitbewerber JBL seitliche Passiv-Bässe zu verwenden. Ulitmate Ears nutzt die Oberseite des Bluetooth-Lautsprechers für den Magic-Button, der die Wiedergabe des drahtlos verbundenen Smartphones steuert.

Was uns beeindruckte, war vor allem die hohe unverzerrte Lautstärke und die natürliche, klare Wiedergabe von Stimmen oder Hochtonimpulsen. Wem der stattliche Pegel des Ultimate Ears Megaboom 3 noch nicht reicht, kann bis zu 150 von ihnen gleichschalten und drahtlos das gleiche Signal wiedergaben lassen. Dabei lassen sich sogar ältere Geräte und andere Modelle von Ultimate Ears zu einer kleinen PA koppeln. Wenn nach gut 20 Stunden der Saft ausgeht, lässt sich der Ultimate Ears Megaboom 3 mit der gesondert erhältlichen Power Up-Ladestation für kabelloses Laden koppeln.

Während uns die Bass-Performance im Bezug auf Preis und Größe trotz einiger Fortschritte gegenüber früheren Tests nicht vom Hocker haute, überzeugte das Gesamtkonzept des robusten, stylischen und vielseitigen Bluetooth-Lausprechers.

Urbanears Rålis

Wer das schlicht schöne, skandinavische Design nicht erkennt, wird durch die Typenbezeichnung des Urbanears Rålis auf die nordische Herkunft hingewiesen. Das in den drei Farben rot, blau und grau erhältliche, schnörkellose Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, mit einem Gewicht von 2,8 Kilogramm würde der Bluetooth-Lautsprecher allerdings vom Kilopreis her gesehen den teilweise aus Metall gefertigten B&O Beoplay A1 glatt schlagen.

Doch vom Konzept her geht der Urbanears Rålis in eine ganz andere Richtung. Er ist viel größer und erinnert mit seiner Trageschlaufe eher an eine Neuinterpretation des klassischen Kofferradios. Das macht ihn zwar nicht ganz so mobil wie den B&O Beoplay A1 und dessen direkte Mitbewerber, birgt aber den großen Vorteil eines integrierten Netzteils, während andere in der Preisklasse meist nur ein USB-Ladekabel mitbringen.

Doch der Urbanears Rålis lässt sich auch ohne Stromanschluss bis zu 20 Stunden betreiben. Dabei kann der gleichzeitig als Power Bank über seinen rückseitigen USB-Anschluss ein Smartphone oder Tablet mit Energie versorgen. Wenn das Handy nicht gerade zum Tanken an der kurzen Leine liegt, ermöglicht es dank Bluetooth 5.0 drahtloses Streamen aus 10 Meter Entfernung auf freiem Feld. Auf der Oberseite des Gehäuses finden sich nicht nur Tasten zur Regelung der Lautstärke, sondern auch für Start, Stopp und Titelsprung in beide Richtungen.

Falls es unterwegs mal etwas feucht zugehen sollte, stellt das nicht gleich ein Problem dar. Der Urbanears Rålis erfüllt den Standard IPX2 für Wasserdichtigkeit. Neben der Möglichkeit, über Bluetooth 5.0 gleichzeitig mit bis zu drei Smart Devices in Verbindung zu bleiben, gibt es eine Besonderheit bei der Lautsprecher-Anordnung. Der Urbanears Rålis vertraut auf die nach seinem Erfinder Alan Blümlein benannte Blümlein-Stereo-Technik. Neben dem Breitband-Lautsprecher in der Front gibt es noch einen weiteren auf der Rückseite, der den zweiten Kanal nach hinten abstrahlt. Zur Unterstützung sitzt hinter dem Frontgitter noch ein vergleichsweise großer Tieftöner. Diese ausgefallene Anordnung ermöglicht zwar keine Stereo-Abbildung wie man sie von einer HiFi-Anlage kennt, im Hörtest sorgte sie allerdings zuverlässig dafür, dass sich die Wiedergabe viel besser als üblich vom Gehäuse löste.

Der Urbanears Rålis vermag eine relativ große Klangbühne aufzubauen. Was uns noch überzeugte, war seine auf Natürlichkeit ausgelegte Abstimmung und nicht zuletzt der für die Gewichtsklasse richtig satte, allerdings etwas weiche Bass. Einzig die Gesangstimmen hätten etwas lebendiger, farbenprächtiger wirken dürfen. Die Höhen waren dafür sehr klar und spritzig. Die Spielfreude und Dynamik taten ihr Übriges, um den schicken kleinen Kasten zum perfekten Lautsprecher für packende Beats in dieser Klasse zu machen.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Boombox 2

Die besten großen Bluetooth-Lautsprecher

Als ultramobile Mini-Boxen zum Musikgenuss für unterwegs haben sich Bluetooth-Lautsprecher längst durchgesetzt. Inzwischen dringen sie aber auch immer mehr ins Wohnzimmer vor und verdrängen dort langsam aber sicher WLAN-Einzellautsprecher, die sich im Gegensatz zum ausgewachsenen Multiroom-System nie so richtig etablieren konnten.

Die Großen bringen guten Sound ins Wohnzimmer

Einige Hersteller setzen nur auf Bluetooth, andere haben zusätzlich auch WLAN und AirPlay im Programm. Und für die einen muss ein Bluetooth-Lautsprecher tragbar sein und mit Akku laufen, auch wenn er größer ist, für die anderen ersetzt er stationär die Stereoanlage im Wohnzimmer.

Doch die Grenzen sind fließend. Mobile Bluetooth-Lautsprecher gibt es in jeder Größe und manche Komponenten von Multiroom-Systemen können ebenfalls gut einzeln betrieben werden, wie etwa die SoundTouch-Lautsprecher von Bose aber auch die Sonos Play:5, die aber kein Bluetooth kann. Hier behandeln wir reine Bluetooth-Lautsprecher ohne Multiroom-Möglichkeiten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger große Boxen

JBL Boombox 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Boombox 2
JBL erfüllt mit brachialem Klang, einem extrem robusten Gehäuse und einer Powerbank-Funktion wieder einmal alle Erwartungen.

Auch bei den großen Lautsprechern macht JBL sein Know-How geltend. Wie es der Name schon vermuten lässt, knüpft die Boombox 2 an alte Ghettoblaster an – erfolgreich. Wer die Boxen von JBL mag, aber selbst die Xtreme 2 noch zu klein findet, wird mit dem robusten Lautsprecher seine helle Freude haben.

Gute, große Alternative

Teufel Boomster XL

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster XL
Wer gerne laut und bassbetont hört, ist mit dem Boomster XL gut aufgehoben. Er spielt klanglich in der Ersten Liga.

Wer das nötige Kleingeld besitzt und kräftig genug gebaut ist, um ihn zu tragen, kann auch zum Teufel Boomster XL greifen. Der 37 Zentimeter breite Jumbo unter den großen Bluetooth-Speakern überzeugt aber auch Zuhause durch satten, sauberen und sehr lauten Klang – bei jeder Musikart.

Groß und laut

Marshall Stanmore II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stanmore II
Der Stanmore II besticht mit gutem Sound und dem charakteristischen Marshall-Design.

Wer sich etwas in der Zeit zurückversetzt fühlen will, sollte sich auf jeden Fall den Marshall Stanmore II ansehen. Er überzeugt mit seinem schicken Retro-Design, klingt sehr erwachsen und auch der Bass kann sich hören lassen. Leider braucht der Stanmore II immer einen Netzanschluss und ist für den Einsatz draußen nicht geeignet. Als Stereoanlagenersatz ist er aber ein richtiger Hingucker.

Riesig

JBL PartyBox 300

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL PartyBox 300
Der Name ist Programm: Die JBL PartyBox 300 bespielt auch größere Gruppen tadellos.

Wer mal so richtig Lärm machen will, wird von der JBL PartyBox 300 sicher nicht enttäuscht sein. Neben ihrer Funktion als Lautsprecher bietet sie dazu allerhand Gimmicks, wie einen Eingang für 6,2-mm-Klinke und eine Lichtorgel. Das fast 15 Kilogramm schwere Gerät sorgt aber auch in ruhigeren Momenten für exzellente Musikuntermalung und kann klanglich problemlos mit klassischen Stereoanlagen mithalten.

Preis-Tipp für zuhause

Ikea Eneby 30

Bluetooth-Lautsprecher Test: Ikea Eneby30
Der Ikea-Lautsprecher für Zuhause besticht mit amtlichem Bass, gutem Klang und einem mehr als fairen Preis.

Ebenfalls mit einem guten Bass kommt der Ikea Eneby 30 daher. Für den exzellenten Tiefton hat der Lautsprecher sogar ein Bassreflexrohr – das kommt dem Klang deutlich zugute, geht aber natürlich auch auf Kosten der Einsatzmöglichkeiten, denn anders als große Teile der Konkurrenz ist der Eneby 30 nicht wasserdicht. Für den Einsatz in Wald und Wiesen ist die Box aber ohnehin nicht konzipiert, das erkennt man schon daran, dass der Eneby zur Energieversorgung an die Steckdose muss.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger große BoxenGute, große AlternativeGroß und lautRiesigPreis-Tipp für zuhause
JBL Boombox 2 Teufel Boomster XL Marshall Stanmore II JBL PartyBox 300 Ikea Eneby 30 Aiwa Exos-9 Harman Kardon Go + Play LG PK7 Mackie FreePlay Live Marshall Tufton Marshall Woburn II Naim Mu-So QB Sharp GX-BT480 Soundcast VG7 Teufel Rockster Air Urbanears Baggen Urbanears Stammen
Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Boombox 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster XL