Die besten Bluetooth-Lautsprecher

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Auswahl von Bluetooth-Lautsprechern im Test

Der beste kleine Bluetooth-Lautsprecher ist der Beoplay A1 von B&O – kaum zu glauben, was für ein erwachsener, kräftiger Sound aus der kleinen Box der Dänen kommt! Bei den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern ist für uns der JBL Xtreme 2 der beste: Satter Sound und Outdoor-Tauglichkeit sind nur zwei Dinge, die uns bei ihm auf Anhieb überzeugt haben. Wer es noch eine Nummer größer will, kommt am Teufel Boomster XL nicht vorbei: Er sorgt nicht nur zuhause für Spitzenklang, sondern kann auch unterwegs richtig Party machen.

Update 9. Oktober 2018

Marshall hat neue drei Bluetooth-Lautsprecher angekündigt: Die Modelle Acton II, Stanmore II und Woburn II unterstützen alle Bluetooth 5.0 und hören dank Alexa auf Sprachbefehle. Wir werden die Geräte so schnell wie möglich testen. Darüber hinaus haben wir auch noch weitere Boxen von anderen Herstellern auf dem Test-Radar.

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2. Oktober 2018

Wir haben den Tronsmart Element T6 und den Tronsmart Element Mega getestet.

26. September 2018

Wir haben den Artikel aufgeräumt und einige Lautsprecher in passendere Kategorien verschoben.

13. September 2018

Weil wir es nicht abwarten konnten, haben wir den brandneuen Marshall Kilburn II und die überaus überzeugenden Speaker von Ikea getestet und mit letzteren neue Empfehlungen gefunden.

Diesmal waren es nur drei Modelle, aber schon bald werden wir unseren Bericht noch einmal richtig satt füttern, wenn wir die Neuheiten von JBL, Ultimate Ears und weiteren Herstellern in die Finger bekommen.

2. August 2018

Wir haben drei neue Lautsprecher getestet. Der Tribit XSound Go ist unser neuer Preistipp bei den kleinen Lautsprecher. Der Sony XB41 konnte uns in der Kategorie der mittleren Bluetooth-Geräte ebenfalls überzeugen, er ist eine neue Empfehlung. Mit dem kleinen Burder, dem Sony XB31, waren wir hingegen nicht ganz so zufrieden.

12. Juli 2018

Wir haben den neuen JBL Xtreme 2 probegehört, er löst den Vorgänger als unsere Top-Empfehlung bei den mittelgroßen Lautsprechern ab.

4. Juni 2018

Wir haben uns den neuen Harman Kardon Traveller angehört – er hat uns zwar gut gefallen, ist aber knapp an einer Empfehlung vorbei geschlittert.

3. Mai 2018

Wir haben uns den Cambridge YoYo S und den Dokin D Mate angehört. Beide konnten uns nicht völlig überzeugen. Das war auch beim Teufel Rockster Air der Fall.

11. Januar 2018

Wir haben uns den Denon Envaya 250BT zu Ohren geführt. Er konnte uns mit seinen kräftigen Bässen beeindrucken und ist eine neue Empfehlung.

24. November 2017

Wir haben mit dem Mini 2 einen weiteren günstigen Lautsprecher von EasyAcc probegehört, der für seine Größe mit erstaunlich viel Pegel überrascht, klanglich aber nicht überzeugt.

27. Oktober 2017

Wir haben sechs neue Bluetooth-Lautsprecher getestet, drei kleine, einen mittelgroßen und zwei große. Interessant ist der kleine, günstige EasyAcc Dolcer DP300, der unserem Preistipp Anker SoundCore 2 aber nicht ganz das Wasser reichen kann. Eine neue Empfehlung ist aber der Urbanears Baggen, der einen tollen Sound liefert und sogar als Multiroom-Lautsprecher dienen kann.

4. Oktober 2017

Teufel hat den Boomster überarbeitet. Der Neue empfängt jetzt auch Digitalradio via DAB+, das Display zeigt den Akkustand, Bass und Lautstärke an. Außerdem gibt es statt einer Wurfantenne jetzt eine Teleskopantenne für besseren Empfang. Ausgeliefert wird der neue Boomster voraussichtlich ab November 2017.

5. September 2017

Wir haben den Artikel mit neuen Informationen zu den Marshall-Lautsprechern erweitert.

8. Juli 2017

Wir haben drei neue Lautsprecher von Anker gehört. Der SoundCore 2 ersetzt seinen Vorgänger als bester günstiger kleiner Lautsprecher, den SoundCore Boost und den SoundCore Pro.

19. Juni 2017

Wir haben in den Bose Soundlink Revolve und den Bowers & Wilkins T7 reingehört. Leider kamen beide nicht gegen die anderen Kandidaten an.

17. Mai 2017

Wir haben drei weitere Bluetooth-Lautsprecher getestet. Mit dabei waren diesmal der neue Beoplay P2 und auf Wunsch vieler Leser, der Creative Sound Blaster Roar 2. Der Cambridge YoYo (M) kommt in der Kategorie der mittelgroßen Geräte dazu.

25. April 2017

Wir haben uns drei neue Lautsprecher angehört. In der Kategorie der kleinen Bluetooth-Boxen sind der JBL Flip 4 und der UE Wonderboom dazugekommen. JBL überzeugt wie immer mit tollem Klang, UE dagegen mit Schwimmtauglichkeit.

Bei den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern kam der Dockin D Fine dazu. Leider überzeugte er klanglich bereits ab mittelmäßiger Lautstärke nicht mehr.

18. November 2016

Wir haben den kleinen Speaker Dockin D gehört. Für seine Größe macht er erstaunlich viel Bass und er wird sehr laut, klanglich hat er uns aber nicht überzeugt.

26. September 2016

Wir haben uns den Minirig angehört – der kleine Brite hat uns aber klanglich nicht überzeugt. Auch von AmazonBasics haben wir uns eine Box angehört. Mehr dazu unter „Außerdem getestet“.

26. August 2016

Wir haben nochmal mehr als 20 Bluetooth-Lautsprecher getestet – und haben einen neuen Favoriten: Der Beoplay A1 hat im Test unsere Kinnladen nach unten klappen lassen. Er klingt noch besser als unser bisheriger Favorit Bose SoundLink Mini II. Deshalb ist er unsere neue Empfehlung – auch wenn er ziemlich teuer ist.

20. Juli 2016

Teufel hat mit dem Bamster Pro einen neuen kompakten Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt gebracht. Wir konnten ihn schon probehören – und waren verblüfft: vom Klang her steckt er die gesamte Konkurrenz in die Tasche. Trotzdem bleibt der SoundLink Mini II unsere Empfehlung, denn der Bamster Pro lässt sich nicht so gut mitnehmen. Hier ist der Testbericht zum Bamster Pro.

6. Juni 2016

Wir haben uns alle neuen Modelle angehört und den Test umfassend aktualisiert. Die SoundLink Mini II bleibt für uns weiterhin der beste mobile Bluetooth-Lautsprecher. Aber es gibt neue, interessante Alternativen.

Die Klangqualität von Lautsprechern hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Zwar schaffen es die Hersteller inzwischen, mit baulichen und elektronischen Tricks auch aus winzigen Boxen erstaunlich viel Klang herauszukitzeln, die Gesetze der Physik können sie aber natürlich auch nicht außer Kraft setzen.

Es macht deshalb keinen Sinn, einen handtellergroßen Lautsprecher, der in jede Handtasche passt, mit einer bierkastengroßen Wuchtbrumme zu vergleichen. Natürlich liegen zwischen beiden klanglich Welten. Vor allem bei den Bässen und bei höheren Lautstärken unterscheiden sich große und kleine Lautsprecher nach wie vor deutlich.

Weil wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, haben wir Bluetooth-Lautsprecher in drei Größen eingeteilt und in jeder davon unsere Favoriten gekürt.

Aber Boxen unterschiedlicher Größe unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in den Nutzungsszenarien.

Auch kleine Lautsprecher können groß klingen

Kleine Bluetooth-Boxen, die in jede Handtasche passen, sind ideal zum Chillen im Freibad oder auf dem Balkon, können aber auch problemlos mit auf Reisen gehen oder zuhause das Arbeitszimmer oder die Küche mit Sound versorgen. Die Mini-Lautsprecher haben in den letzten Jahren klanglich große Sprünge gemacht. Sie klingen nicht mehr automatisch nur nach kleiner Box. Möglich wird das dadurch, dass die Hersteller allerlei psychoakustische Tricks anwenden. Wird das gut gemacht, verblüffen kleine Boxen mit erstaunlich großem Klang. Aber es gibt natürlich auch weiterhin veritable Brüllwürfel, die vor allem Lärm machen.

Wer nachts am Baggersee auch mal eine kleine Freiluft-Party schmeißen möchte, braucht allerdings etwas größeres. Der jüngste Trend sind mittelgroße Bluetooth-Boxen, die deutlich mehr Wumms liefern, aber gleichzeitig noch klein genug sind, dass man sie gut unterm Arm tragen oder aufs Fahrrad packen kann.

Im Wohnzimmer halten immer mehr große Bluetooth-Lautsprecher Einzug. Denn so einfach, wie man sein Handy mit der Mini-Box verbinden kann, will man eigentlich auch zuhause Musik hören. Neben gerade noch tragbaren Boxen mit Akku gibt es auch Lautsprecher, die für den festen Betrieb an der Steckdose gedacht sind.

Große Bluetooth-Lautsprecher ersetzen die Stereoanlage

Und um nicht den Anschluss zu verlieren werden inzwischen auch immer mehr WLAN-fähige Multiroom-Lautsprecher zusätzlich mit Bluetooth ausgerüstet.

Insgesamt haben wir inzwischen mehr als 60 Bluetooth-Lautsprecher probegehört, die meisten davon im direkten Vergleich miteinander.

Zuletzt hat sich wieder etwas bei den kleinen Lautsprechern getan. Wir haben den neuen Beoplay P2 unter die Lupe genommen und uns auf Wunsch vieler Leser den Creative Sound Blaster Roar 2 angehört. Neu im Test war der Bose Soundlink Revolve. Das Lautsprecherpaar Cambridge Yoyo (M) war für die mittleren Geräte neu mit im Test, ebenso der nicht mehr ganz neue, gleichwohl interessante Bowers & Wilkins T7.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bluetooth Lautsprecher Tribit Sony
Tribit XSound Go, Sony XB41 und Sony XB31.

Zuletzt hatten wir den Tribit XSound Go und den Sony XB 31 Extra Bass mit im Test. Der kleine Tribit konnte sogar den Anker-Lautsprecher als Preistipp ablösen. Und schließlich waren die beiden Eneby-Lautsprecher von Ikea an der Reihe und der Nachfolger des Marshall Kilburn.

Bluetooth-Lautsprecher Test: Eneby Und Marshall
Die beiden Ikea-Lautsprecher Eneby 20 und Eneby 30 zusammen mit dem Kilburn 2 von Marshall.

Neben den aktuellen Neuerscheinungen und den Nachfolgern von Modellen, die wir bereits letztes Jahr gehört hatten, haben wir auch in günstige Modelle unter 100 Euro reingehört, die uns aber durch die Bank enttäuscht haben. Wer exzellenten Klang will, muss nach wie vor ein bisschen Geld auf den Tisch legen.

Kleine Bluetooth-Lautsprecher

Kleine tragbare Bluetooth-Lautsprecher sind nicht nur unterwegs beim Baden oder auf Reisen praktisch, sondern ersetzen für viele inzwischen auch die Stereoanlage zuhause.

Der erste ultrakompakte Bluetooth-Lautsprecher, der mit für seine Größe hervorragendem Sound überraschte, war die Jawbone Jambox. Die Amerikaner haben damit einen riesigen Trend losgetreten – die kleinen Klangwunder sind neben Multiroom-Systemen der einzige Lichtblick in der sonst seit Jahren mauen Audio-Sparte.

Kein Wunder, dass Nachahmer nicht lange auf sich warten ließen. Schon sehr früh auf den Zug aufgesprungen ist Bose. Ohnehin ein Spezialist für großen Sound aus kleinen Boxen, haben die Amerikaner mit dem SoundLink Mini einen echten Hit gelandet, dem klanglich lange kein Konkurrent das Wasser reichen konnte – leider ist die Box mittlerweile nicht mehr erhältlich. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt: Boxen wie die Teufel Bamster Pro und Beoplay A1 klingen noch besser und auch der neue JBL Flip 4 kommt nah an den Klassiker heran.

Unser Favorit ist allerdings der Beoplay A1 von B&O, dessen runder und erwachsener Klang uns auch ein knappes Jahr nach seinem Erscheinen immer noch verblüfft.

Unsere Empfehlungen

Testsieger

B&O Beoplay A1

Test Nochmal ein Test: Beoplay A1
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Der B&O Beoplay A1 klingt phänomenal, ist großartig verarbeitet, sieht wunderschön aus und ist klein genug, dass man ihn immer überall dabei haben kann. Wer will, kann auch zwei davon zum Stereopaar koppeln, dann geht richtig die Post ab. Aber auch allein macht das kleine Sound-Ufo rundherum Spaß. Dafür geht auch der knackige Preis in Ordnung.

Für alle, die eher sportlich unterwegs sind und ihren Lautsprecher auch mal fallen lassen oder beim Schwimmen anspritzen, ist der JBL Charge 3 eine gute Alternative. Er ist sehr robust gebaut und hat auch beim Klang einiges zu bieten. Das Smartphone kann ebenfalls über den Akku des Charge 3 geladen werden. Eine praktische Lösung.

Klanggewaltig

JBL Flip 4

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 4
Wer Bass mag, wird mit dem Flip 4 seine Freude haben. Klanglich kommt er nah an unseren Favoriten heran.

Damit die Party so richtig laut wird lassen sich mehrere Lautsprecher drahtlos vernetzen. Der JBL Flip 4 ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger jetzt wasserdicht und kann auch klanglich voll überzeugen. Die Höhen spielt er klar und sauber, kann dabei aber auch sehr laut werden, ohne das es verzerrt klingt. Ein Netzteil ist leider nicht im Lieferumfang, da wurde bei JBL gespart.

Für Bass-Fans

Denon Envaya DSB-250BT

Wenn Sie viel Bass auf die Ohren möchten, dann ist der Denon Envaya 250BT eine echte Alternative. Optisch eher zurückhaltend, reicht der Akku für satte 13 Stunden Musik. Die unteren Oktaven sind die Paradedisziplin des Envaya, da kann er zeigen, was er kann. Vor allem bei Hip-Hop und Elektropop kann er sein Potential richtig ausspielen.

Gut & günstig

Tribit XSound Go

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XSound Go
Unser Preistipp: Viel Klang für wenig Geld und vor allem viel Bass für diesen kleinen Lautsprecher.

von 73 Lesern gekauft

Günstig, kompakt und robust – was will man mehr. Der Tribit XSound Go kann zwar optisch keinen Designerpreis gewinnen, doch Musik machen kann er. Egal ob sanfter Klang oder bassbetonter Hip-Hop, der Kleine kann im Gesamtpaket richtig überzeugen. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte und trotzdem einen klangstarken und robusten Lautsprecher möchte, der ist mit dem Tribit gut beraten.

Vergleichstabelle

TestsiegerWasserfestKlanggewaltigFür Bass-FansGut & günstig
Modell B&O Beoplay A1 JBL Charge 3 JBL Flip 4 Denon Envaya DSB-250BT Tribit XSound Go AmazonBasics BTV3 Anker SoundCore 2 Beats by Dr. Dre Beats Pill+ Beoplay P2 Bose SoundLink Colour Bose Soundlink Revolve Creative Sound Blaster Roar 2 Cambridge Yoyo S Canton Musicbox XS Denon Envaya Mini Dockin D Solid Dockin D Mate EasyAcc Mini 2 EasyAcc Dolcer DP300 Harman Kardon Esquire 2 Harman/Kardon Esquire Mini Slimline Harman Kardon Traveller JBL Flip 3 JBL Pulse KEF MUO Lepa BTS 02 Libratone Too Onkyo X6 Pasce Minirig Philips BT6600R Philips BT6000R Sony SRS-XB3 Sony XB31 Extra Bass Taotronic SK06 Teufel Bamster Pro Teufel Rockster XS Tivoli Audio Model One Digital Tronsmart Element T6 Ultimate Ears UE Boom 2 Ultimate Ears UE Roll 2
Test Nochmal ein Test: Beoplay A1Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 4Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Denon EnvayaTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XSound GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: AmazonBasics Bluetooth-Lautsprecher MediumTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker SoundCore 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Beats Pill+ von Dr. DreTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Beoplay P2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose SoundLink ColourTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink RevolveTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Creative Sound Blaster Roar 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Canton Musicbox XSTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Denon Envaya MiniTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D SolidTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D MateTest besten Bluetooth-Lautsprecher: EasyAcc Mini 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: EasyAcc Dolcer DP300Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Harman Kardon Esquire 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Harman/Kardon Esquire Mini SlimlineTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Harman Kardon TravellerTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: KEF MUOTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Lepa BTS 02Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone TooTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Onkyo X6Test besten Bluetooth-Lautsprecher: MinirigTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Philips BT6600RTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Philips BT6000RTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB3 Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony XB31 Extra BassTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Taotronic SK06Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Bamster ProTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster XSTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tivoli Audio Model One DigitalTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart Element T6Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears UE Boom 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: UE Roll 2
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Sound
  • Sehr robust und gegen Spritzwasser geschützt
  • Tolles Timing und guter Sound
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass-Klang
  • Spielt klar und sauber
  • Tolle Bässe
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasser- und stoßfest
  • Günstig
  • Robust
  • Hohe Laufzeit
  • Sehr ausgewogener Klang
  • Toller Bass
  • Sehr günstig
  • Sehr günstig
  • Insgesamt guter Sound
  • Harmonischer abgestimmt als der Vorgänger
  • Sehr klein und kompakt
  • Sehr mobil
  • Satter, natürlicher Klang
  • Günstig
  • 360 Grad Raumklang kommt gut, wenn man weiter weg sitzt
  • Ausgewogener, unaufdringlicher Sound
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gute Ausstattung
  • Tolles Design
  • Klingt stimmig
  • Tolle Verarbeitung
  • Klanglich gut
  • Gute Verarbeitung
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Beachtlich laut für die kleine Größe
  • Antirutsch-Beschichtung am Boden
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Guter Bass
  • Erstaunlich laut ohne Verzerrung
  • Relativ guter Bass
  • Slot für MicroSD-Karten
  • Sehr günstig
  • Günstig
  • Solide Verarbeitung
  • Für Reisende praktisch
  • Relativ guter Sound
  • Sehr kompakt
  • Sehr gut verarbeitet
  • Wasserfest, sogar unter der Dusche
  • Kann zu Stereo-Paar gekoppelt werden
  • Klein und robust
  • Sehr flippig
  • Farbenspiel als tolles Extra
  • In der Nähe klingt die kleine Box gut
  • Schönes Design
  • Relativ günstig
  • Gutes Gesamtpaket
  • Touch-Display
  • Tolles Finish
  • Es lässt sich ein Subwoofer anschließen
  • Lautstärke kann ziemlich laut werden
  • NFC-Funktion vorhanden
  • Klang ist in Ordnung
  • Für Hip-Hop Fans
  • Live-Sound-Modus verfügbar
  • Günstiger Preis
  • Toller Klang
  • Hervorragender Bass
  • Relativ günstig
  • Guter Klang
  • Gummischutz für die Anschlüsse
  • Tolle Verarbeitung
  • Edles Design
  • Satter und warmer Klang
  • Gutes Bedienfeld
  • Rundum gleichmäßigen Klang
  • Wasser- und stoßfest
  • Sehr klein und mobil
  • Wasserfest
Contra
  • Relativ teuer
  • Bedienelemente sind schlecht gekennzeichnet
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Kein Netzteil mitgeliefert
  • Etwas teuer
  • Etwas verhangene Stimmen
  • Optisch nicht der schönste Lautsprecher
  • Enttäuschender Klang
  • Stimmen wirken leicht künstlich
  • Für die Leistung, die er bringt, zu teuer
  • Reduzierte Ausstattung
  • Hoher Preis
  • Bässe wirken nur mäßig
  • Im Nahfeld klingt er verwaschen
  • Nicht 100%-ig zufriedenstellender Klang
  • Für einen kleinen Lautsprecher ziemlich groß
  • Steuerung für Titelsprung schwierig zu entdecken
  • Keine Freisprecheinrichtung
  • Wenig Bass bei höheren Pegeln
  • Limiter regelt häufig
  • Klang wird schnell plärrig
  • Nicht so gut verarbeitet wie der Envaya
  • Klingt etwas blechern
  • Keine intuitive Bedienung
  • Bei hohen Lautstärken wird Klang schlechter
  • Wenig Bass
  • Zu teuer
  • Nur für Hintergrundmusik geeignet
  • Stimmen sind nicht ganz so differenziert
  • Klanglich fehlt der letzte Schliff
  • Zu klein, um gute Musik zu machen
  • Klanglich weniger eindrucksvoll, da Druck fehlt
  • Zu teuer
  • Auf die Weite wirkt der Klang dünn
  • Verzerrter Klang
  • Mängel bei der Verarbeitung
  • Starker Chemiegeruch
  • Sound klingt oft zu flach
  • Bass ist zu zaghaft
  • Zu teuer
  • Bass und Klang sind blechern
  • Lautstärke kann nicht mit dem Handy synchronisiert werden
  • Etwas bassarm
  • Klanglich begeistert er nicht
  • Mäßiges Preis-Leistungsverhältnis
  • In Normaleinstellung ist der Bass verhalten und etwas lahm
  • Klanglich völlig überfordert
  • Schlechtes Timing
  • Relativ groß
  • Mäßig transportabel
  • Bass klingt etwas enttäuschend
  • Design ist für Mobilität eher schlecht
  • Etwas komplizierte Bedienung
  • Keine präzise Stereo-Ortung
  • Stimmen klingen leicht künstlich
  • Dünner Klang
  • Beim Bass schwächelt er
Bester Preis

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50 Bluetooth-Lautsprecher im Test: B&O Beoplay A1

Testsieger: B&O Beoplay A1

Schon einige Hersteller haben in den letzten Jahren versucht, Boses Marktmacht anzugreifen. Damit waren sie mal mehr, mal weniger erfolgreich

Testsieger

B&O Beoplay A1

Test Nochmal ein Test: Beoplay A1
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Doch dann hat uns Bang & Olufsen mit dem Beoplay A1 mächtig überrascht. So klar und natürlich in den entscheidenden Mitten, wo die menschliche Stimme und die Grundtöne der Instrumente liegen, dazu mit so feinen, differenzierten Obertönen abgerundet, haben wir bis dato in dieser Preis- und Größenklasse noch keinen Lautsprecher gehört.

Dazu kommen sehr gute Akkulaufzeiten und perfekte Mobilität – der B&O Beoplay A1 lässt sich mit seiner schicken Lederschlaufe sogar am Gürtel befestigen oder an die Wand hängen.

50 Bluetooth-Lautsprecher im Test: B&O Beoplay A1

Exzellente Verarbeitung

Das Design des Beoplay A1 wirkt wie aus einem Guss und ist es im Grunde auch. Die gesamte obere Hälfte besteht aus einem elegant geschwungenen Aluminium-Lochblech. Das fühlt sich nicht nur toll an, sondern ist auch ziemlich robust.

Schick, ausdauernd und top verarbeitet

Die untere Hälfte ist durchgehend samt der versenkten Tasten mit Gummiüberzug gegen Schmutz, Feuchtigkeit und Stöße geschützt. Mit seinem wasserfesten Aluminium-Kalotten-Lautsprecher soll der Beoplay A1 auch gegen Spritzwasser immun sein.

Die Schlaufe zur Aufhängung besteht aus dickem Leder, dessen rustikale Gerbung sehr klassisch wirkt und die Oberfläche nicht wie bei billigem Leder nach Kunststoff aussehen lässt. Trotz des rundum guten Finishs ist das Gewicht mit 600 Gramm voll im Rahmen.

Mit seinen glatten, stabilen Oberflächen und der kompakten Größe lässt sich der edle kleine Bluetooth-Lautsprecher problemlos überall verstauen, sei es in der Handtasche, dem Reisekoffer oder im Rucksack.

50 Bluetooth-Lautsprecher im Test: B&O Beoplay A1

Laufzeit und Bedienung

B&O verspricht vollmundig 24 Stunden Laufzeit. Klar, Herstellerangaben zur Akkulaufzeit sind immer Richtwerte, die nicht bei voller Leistungsabgabe des Lautsprechers gelten. Aber das gilt praktisch für alle und hier schafft Bang & Olufsen schon auf dem Papier mehr als das Doppelte von Bose oder Canton.

Auch im Test war es uns nicht möglich, an einem Tag die wiederaufladbare Batterie zum Aufgeben zu bringen. Das ändert sich freilich bei höheren Pegeln. Wenn man ihn konstant bei voller Lautstärke laufen lässt, darf man nicht mehr als zwei Stunden Partyspass erwarten, bevor er von sich aus den Pegel reduziert und damit klarmacht, dass er dringend an die Steckdose muss.

Das ist nicht allzu verwunderlich, denn der A1 spielt ziemlich laut und das mit immer noch gutem Bass. Das zieht natürlich mächtig Strom.

Bei Zimmerlautstärke oder weniger hält der A1 dagegen locker einen Tag Dauerbeschallung durch. Damit ist der Beoplay A1 äußerst praxistauglich.

Neben der drahtlosen Bluetooth-Verbindung gibt es noch einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für analoge Abspielgeräte. Und wer zwei der Soundflundern hat, kann sie per Bluetooth zum Stereo-Paar verbinden. Das geht entweder per Tastenkombination am Gerät oder – einfacher – mit der Beoplay App für iOS und Android. Leider ist die Stereo-Verbindung von zwei Boxen allerdings nicht sehr zuverlässig. Das bezeugen auch zahlreiche verärgerte Nutzerkommentare zu diesem Thema.

Das minimalistische Design hat auch seine Tücken

Die Bedienung lässt nur wenig zu wünschen übrig. Die Lautstärkeregelung am Gerät wird mit dem drahtlos verbundenen Smartphone synchronisiert, was längst noch nicht alle Konkurrenten können. Über die App kann man sehr intuitiv die Klangcharakteristik der Box anpassen und als Voreinstellungen abspeichern. So lässt sich tatsächlich noch ein bisschen mehr aus der Box herauskitzeln.

Dem schlichten Design geschuldet ist die Tatsache, dass die Bedienknöpfe lediglich mit winzigen, schlecht lesbaren Symbolen gekennzeichnet und rund um die kreisrund Box verteilt sind. Wenigstens den An/Aus-Schalter und die Laustärketasten hätte man ertastbar machen können. So bleibt einem nur, sich für schlechte Lichtverhältnisse zu merken, dass der An/Aus-Knopf auf 3 Uhr liegt, wenn man den A1 am Lederband hält. Die anderen Knöpfe braucht man in der Regel sowieso nicht, da man die Lautstärke meist ohnehin übers Smartphone regelt.

Das gilt auch für den Fall, dass ein Anruf reinkommt. Denn dann verwandelt sich der A1 dank Freisprechfunktion zum durchaus tauglichen Konferenzsystem. Wir fanden Funktion und Sprachqualität tadellos, in zahlreichen Tests konnten die Kollegen die Sprachleistung gar nicht fassen.

Der B&O Beoplay A1 ist also nicht nur von der Form her eine runde Sache, sondern macht sich auch sonst rundum gut.

Kleines Klangwunder

Je kleiner ein Lautsprecher ist, desto schwieriger ist es, ihm guten Sound zu entlocken. Vor allem Bässe klingen aus kleinen Boxen meist dünn und schwach.

Für seine Größe ist der Beoplay A1 dagegen ein echtes Basswunder und beleuchtet die Mitten mit höchster Akribie und schillernden, authentischen Farben und auch in den Höhen löst er die Details sehr gut auf. Dabei liefert er selbst bei höheren Pegeln ein verblüffend rundes, ausgeglichenes Klangbild ab.

Was den Bass betrifft, gilt die Devise Qualität vor Quantität. Die Drums am Anfang von »Africa« (Toto XX) kommen präzise und trocken, wenngleich auch nicht ganz so satt wie bei manch einem andere Lautsprecher dieser Größe.

Der Beoplay A1 spielt laut, spritzig und absolut verzerrungsarm. Er wirkt mit seiner ausgezeichneten Klarheit erwachsen. Gleichzeitig ist der A1 für unterwegs sehr viel praktischer als beispielweise der ebenfalls toll klingende Teufel Bamster Pro – mehr dazu bei den Alternativen.

Nachteile?

Ein kleiner Nachteil ist die bereits erwähnte schlechte Kennzeichnung der Bedienelemente an der Box. Aber damit kann man leben.

Einige Käufer bemängeln, dass der Beoplay A1 am Boden heiß wird, wenn man ihn länger laut spielen lässt. Das können wir nicht bestätigen. Wir haben ihn extra eine halbe Stunde lang auf voller Lautstärke laufen lassen, danach war der Boden nicht einmal handwarm. Auch bei gleichzeitigem Laden wurde unser Testgerät nicht warm. Möglicherweise gibt es bei einzelnen Exemplaren Probleme mit dem Akku.

Einen Haken hat die dänische Klangflunder aber leider doch und das ist – wen wundert’s aus dem Hause Bang & Olufsen – der Preis. 250 Euro für einen Mini-Lautsprecher sind nicht gerade ein Schnäppchen. Klanglich vergleichbaren Konkurrenten lagen anfangs preislich nicht weit entfernt, sind aber inzwischen deutlich günstiger zu haben.

Bei dem Preis sollte ein Ladegerät mit dabei sein

Und dabei liegt dem Beoplay A1 noch nicht mal ein Ladegerät bei, lediglich ein USB-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Zwar hat fast jeder ohnehin ein USB-Ladegerät zuhause, doch eigentlich sollte ein Bluetooth-Lautsprecher möglichst immer am Strom hängen, damit er voll aufgeladen ist, wenn man ihn mitnehmen will.

Wer den Beoplay A1 immer am Strom haben will, muss also womöglich ein USB-Ladegerät dazu kaufen. Die kriegt man zwar schon für 10 Euro, ärgerlich ist das bei diesem Preis aber trotzdem.

Doch auch wenn man beim Bezahlen sicher mal kurz schlucken muss – wir finden, der Beoplay A1 ist jeden Cent wert, denn er ist nicht nur klanglich überragend, sondern auch so gut designt und so toll verarbeitet, dass er nicht nur ein echter Hingucker sondern auch ein regelrechter Handschmeichler ist.

B&O Beoplay A1 im Testspiegel

Ganz aktuell hat die Zeitschrift AUDIO (06/2017) einen Test veröffentlicht in dem der Beoplay A1 Testsieger wurde. Genaueres ist erst ab Mitte Juli online verfügbar.

Zum B&O Beoplay A1 gibt es im deutschsprachigen Raum nur wenige Tests, die meist ohne Wertungsnote sind. Im Gegensatz zum angesagten Charge 3 oder Flip von JBL ist der Beoplay A1 immer noch eher ein Geheimtipp.

Curved bemerkt zum Beoplay A1, er sei nicht perfekt, aber ganz nah dran. Besonders gut gefällt Gerd Blank der saubere Klang des dänischen Speakers:

»Insgesamt überzeugt nicht nur die Kraft, sondern vor allem der saubere Klang. Schon in der Grundeinstellung wirkt die Musik klar und dennoch nicht klinisch. Das neue Radiohead-Album »A Moon Shaped Pool« klingt prächtig, selbst der teilweise gewünschte analoge Sound kommt hervorragend zur Geltung. Auch der Soundtrack zu »Her« von Arcade Fire lässt klanglich keine Wünsche offen. Ein wenig anders stellt es sich bei Rock dar: AC/DC klingen auf kleinen Lautsprechern generell ein wenig blutleer, da macht auch die B&O-Box keine Ausnahme.«

Urgestein Wolfgang Tunze, wie ich einst Tester bei HIFI VISION in Hannover, nennt den Bang & Olufsen in seinem Testbericht für die FAZ treffend einen »talentierten Pilzkopf«. Ihm machte auch das Telefonieren mit dem Knirps Spaß. Seinen Tipp mit der Tischplatte und sein Klangfazit können wir nur bestätigen:

»Wir haben ihn als Solisten ausprobiert und dazu auf eine Tischplatte gelegt. Die umgebende Fläche reflektiert dann den Schall und stärkt so vor allem die tiefen Töne. Was der kleine Lautsprecher unter diesen Bedingungen von sich gibt, ist beachtlich: Gemessen an seiner Größe, spielt er mit überraschend kräftigen Bässen. Stimmen und Instrumente klingen überzeugend.«

Für den Schweizer Blick urteilt Lorenz Keller:

»Und ja, der Lautsprecher tönt richtig gut. Satter Bass, raumfüllender Klang – da hat B & O wirklich einen Massstab gesetzt in dieser Kategorie. Angenehm ist vor allem, dass die Höhen auch bei Partylautstärke nicht überdrehen.«

Christoph De Leuw schrieb für die Computer Bild über den Beoplay A1:

»Der Beoplay A1 sieht mit seinem massiven Alu-Gehäuse sehr schick aus und ist fein verarbeitet. Mit ausgewogenem, nur minimal quäkigem Klang zählt er zu den besten Bluetooth-Lautsprechern dieser Größe.«

Dem können wir nur beipflichten. Bei der Hörprobe setzt sich das Lob fort:

»Der Klang vom kleinsten Lautsprecher von Bang & Olufsen ist rundweg angenehm: Trotz der kompakten Abmessungen erzeugt er ordentliche Bässe und gibt Stimmen warm und sonor wieder. Höhen löst er fein auf – ohne zu zischeln oder zu nerven. Außerdem ist der Klang in alle Richtungen fast gleich – man muss nicht wie bei anderen Bluetooth-Boxen direkt davor sitzen, um genügend Höhen abzubekommen. Am besten klingt der A1 mit dem Rücken zur Wand, indem man ihn etwa an einen Nagel hängt. »

De Leuw bemängelt lediglich die magere Ausstattung und die fehlende Lademöglichkeit für Smartphones – und den hohen Preis.

Ähnlich fallen die internationalen Testergebnisse aus: Cnet lobt das Design und den Klang als »einen der besten« und beklagt zwar den Preis, hält ihn aber für angemessen.

Wired findet den Sound »superb« und ist vom Look gänzlich hingerissen, findet ihn aber für die meisten Leute zu teuer. Auch MacRumors ist der Meinung, dass der A1 noch besser klingt als er aussieht.

Nur WhatHifi ist der Meinung, dass dem Klang »Glitzern und Rhythmus« fehlt, dafür wird der starke Bass gelobt.

AVF Bild lobt die Akkulaufzeit und den ausgewogenen, warmen Klang. Sie vergeben die Note 2,4 und der A2 landet somit auf dem dritten von zehn Plätzen.

Alternativen

Wenn Ihnen fast 250 Euro für den Beoplay A1 zu viel ist oder Sie andere Prioritäten setzen, dann gibt es natürlich auch andere Optionen. Hier sind unsere alternativen Empfehlungen.

Wer einen sportlichen Umgang mit seinen Elektrogeräten pflegt, für den ist der JBL Charge 3 eine gute Option. Er ist gegen Spritzwasser geschützt, hält mit seinem robusten Plastikgehäuse einiges aus und ist damit für uns der beste robuste Bluetooth-Lautsprecher.

Die Verarbeitung ist bei der neuen Generation noch besser als beim Vorgänger Charge 2+, der mit seinen Metall- und Gummioberflächen zwar robust war, aber lange nicht so edel wirkte wie der größtenteils mit grobem Stoffgewebe bezogene Charge 3.

Der Charge 3 bietet eine weitgehend unverfärbte Stimmwiedergabe, recht filigrane Höhen und wirkt satter, tiefer abgestimmt als der Vorgänger. Doch der beeindruckte noch durch tolles Timing, während der JBL Charge 3 nicht so harmonisch wirkt und auch eher nach kleiner Box klingt.

Der JBL ist etwas größer, bietet ebenfalls eine Freisprecheinrichtung und soll aufgrund eines verbesserten Akkus eine Laufzeit von bis zu 20 Stunden erreichen. Clever ist, dass man sein Smartphone über den Akku des Charge 3 laden kann – daher der Name.

Klanglich kommt der Charge 3 nicht ganz an die Boxen von Beoplay, Bose oder Teufel heran, dafür hält sie mehr aus – und kostet weniger.

Klanggewaltig

JBL Flip 4

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 4
Wer Bass mag, wird mit dem Flip 4 seine Freude haben. Klanglich kommt er nah an unseren Favoriten heran.

In seiner vierten Generation hat der JBL Flip 4 nichts von seiner Attraktivität verloren. Im Gegenteil: Die verfeinerte Variante des JBL Flip 3 lässt sich dank JBL Connect+ zu einer Hundertschaft von Bluetooth-Speakern drahtlos vernetzen, um selbst große Partys zu rocken. Zudem konnten die Entwickler aus dem großen Lithium-Ionen-Akku jetzt 12 statt bisher 10 Stunden Betriebszeit abseits der Steckdose herausquetschen.

Ansonsten überzeugt der mit verbesserten Treibern und neuem Gehäuse ausgestattete JBL Flip 4 durch robuste Bauweise mit feinerem Gewebeüberzug und ist jetzt sogar wasserdicht gemäß Schutzklasse IPX7: Er darf in Wasser getaucht werden, während der Vorgänger nur Spritzwasser standhielt.

Die Praxistauglichkeit überzeugt durch Schlaufe zum Tragen oder Aufhängen, gute Bedienbarkeit und Freisprecheinrichtung. Über den durch eine Gummiklappe geschützten Mini-Klinkeneingang lässt sich ein analoges Wiedergabegerät anschließen, zudem bis zu zwei Smart-Devices, die gleichzeitig über Bluetooth 4.2 Kontakt zum Flip 4 halten können.

Am meisten überzeugte uns aber der Klang, der gerade im Bass noch mal zulegte und den vergleichsweise zierlichen Speaker förmlich über sich hinaus wachsen lässt. Der JBL Flip 4 kann sehr laut und gerade im Stimmbereich und den Höhen klar und sauber spielen. Erst bei extremen Pegeln nimmt er sachte den Bass zurück.

Wem das trotzdem nicht reicht, der kann den erstaunlich weiträumig spielenden JBL Flip 4 mit der JBL Connect App zu einem Stereo-Paar zusammenschalten und bekommt damit für unter 300 Euro ein sehr ordentliches Audio-System.

Einziger kleiner Wermutstropfen: Der knapp kalkulierte JBL Flip 4 kommt ohne eigenes Netzteil. Er will über seine Micro-USB-Buchse von einem USB-Netzteil oder PC mit Strom versorgt werden.

Unterm Strich gelingt JBL mit dem Flip 4 ein großer Wurf, der für deutlich weniger Geld klanglich recht nah an unseren Favoriten B&O Play A1 herankommt – und zusätzlich noch Features wie Wasserdichtigkeit in die Waagschale wirft.

Für Bass-Fans

Denon Envaya DSB-250BT

Nach dem Auspacken staunten wir zunächst über das hohe Gewicht des Denon Envaya 250BT, doch die 750 Gramm sind gut investiert. Seine beiden 4-cm-Breitbandlautsprecher liefern in Verbindung mit dem 5,3 x 13,5 cm großen Passiv-Radiator einen satten Sound. Die Akku-Power reicht für bis zu 13 Stunden Musikwiedergabe.

Dank IP67 hält der Denon Envaya 250 BT 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter aus, die Anschlüsse verbergen sich unter einer Gummiklappe – ein AUX-Anschluss ist auch an Bord. Die Tasten sind samt Telefontaste nahtlos in die rechte Seite integriert. Bei längerem Drücken der Telefontaste wird das Mikrofon für Siri-Befehle aktiviert.

Der relativ feinmaschige Stoffbezug wirkt dagegen weniger robust als bei den Mitbewerbern von JBL oder Ultimate Ears. Man kann den Envaya stehend oder liegend betreiben, wobei wir letztere Variante als noch satter im Klang empfanden.

Wer satte, gehaltvolle Bässe mag, wird den Denon Envaya lieben. Stimmwiedergabe und Hochtonauflösung sind beim Envaya aber nicht so gut wie beim nur halb so teureren JBL Flip 4, doch er hat mehr Substanz in den unteren Oktaven und wirkt in diesem Bereich auch differenzierter als der etwas kleinere JBL. Dafür wirken beim Envaya Stimmen mitunter etwas verhangener und leicht zurückgesetzt gegenüber den (über)mächtigen – bei Hip-Hop oder Elektropop allerdings wirklich prächtigen – Bässen.

Keine Frage, das Flaggschiff der aktuellen Envaya-Reihe von Denon bedeutet einen großen Schritt für die traditionsreichen Japaner auf dem beliebten Feld der mobilen Wireless-Lautsprecher. Für Bass-Addicts ist Denon Envaya 250BT in seiner Klasse gegenwärtig auf jeden Fall ein Tipp.

Gut & günstig

Tribit XSound Go

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XSound Go
Unser Preistipp: Viel Klang für wenig Geld und vor allem viel Bass für diesen kleinen Lautsprecher.

von 73 Lesern gekauft

Der günstige Tribit XSound Go ist ein echter Preistipp. Mit seinen geringen Abmessungen, einem kompaktem wie robustem Gehäuse und Trageschlaufe eignet er sich perfekt zum Mitnehmen. Dafür sprechen auch die bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit. Noch mehr als das überraschte uns angesichts der Abmessungen jedoch der ausgewachsene und dabei ausgewogene Klang mit seinen angenehmen Stimmen.

Die Bässe sind für diese Klasse verblüffend satt und sauber. Der Schub ist sogar so stark, dass das 380 Gramm schwere Gehäuse auf der Unterlage zu wandern anfängt. Sollte der Tribit einmal abstürzen, kann ihm das allerdings nicht viel anhaben, denn das IXP7 zertifizierte, wasserdichte Outdoor-Gehäuse sollte das im Normalfall unversehrt überstehen. Für Geld und Größe ist der Tribit XSound Go ein Hammer.

Außerdem getestet

In alphabetischer Reihenfolge:

Der AmazonBasic Medium kommt klanglich bei weitem nicht an unsere Favoriten heran: er hat so gut wie keinen Bass und klingt entsprechend blechern, immerhin spielt er die Höhen einigermaßen differenziert. Er kostet zwar nicht mal 40 Euro, fürs selbe Geld bietet der Anker SoundCore aber wesentlich besseren Klang.

Der Anker SoundCore 2 wirkt sehr erwachsen. Er hält an dem Prinzip mit zwei Breitbandlautsprechern und einem passiven Bassradiator in der Mitte fest und hüllt sich bis auf den Grill in weichen Kunststoff, der auch das Tastenfeld nahtlos einschließt. Die beiden Anschlüsse (Micro-USB zum Laden über das mitgelieferte Kabel und AUX für analoge Signalübertragung) liegen unter einer festsitzenden Kappe. So erreicht der Anker SoundCore 2 eine Wasser- und Schmutzfestigkeit nach IPX5 – kann also Spritzwasser ab.

Der Akku ist auf bis zu 24 Stunden Dauerbetrieb ausgelegt, die Lautstärke wird mit dem Smartphone synchronisiert, es gibt eine Start/Stop-Taste und vor allem einen erstaunlich ausgewogenen Sound. Zu laut sollte man nicht hören, dann wirkt er angestrengt, hält aber erstaunlich gut die Klangbalance.Der Bass kommt nicht besonders tief hinunter, wirkt aber konturiert und sauber. Größtes Manko sind die leicht künstlichen Stimmen: Doch selbst die klingen nach mehr als gut 50 Euro. Alles in Allem ist unser ehemaliger Preistipp immer noch ein guter Lautsprecher.

Beats by Dr. Dre Beats Pill+

Der Beats Pill+ von Dr. Dre klingt zwar besser als sein Vorgänger, er ist jetzt weniger aufdringlich im Bass und auch sonst harmonischer abgestimmt, aber was Detailauflösung und Bassfundament angeht, ist er weiterhin meilenweit von unseren Empfehlungen entfernt. Da sind andere Lautsprecher im Testfeld sicher die bessere Option – vor allem, weil er nicht gerade günstig ist.

Der Beoplay P2 hat die Abmessungen einer Sardinenbüchse und beinahe genauso wenig sichtbare Technik: Auf der weichen Polymerrückseite findet sich ein Button zum An- oder Ausschalten – das war’s. Die Lautstärke wird ausschließlich über das Smartphone geregelt. Doch es gibt einige versteckte Funktionen: Durch doppeltes Antippen des edlen Lautsprechergrills startet oder stoppt die Musikwiedergabe, wenn man die Bos schüttelt, springt sie zum nächsten Titel. Dazu ist allerdings die Beoplay App nötig.

Auch in der Klangabstimmung beweist B&O Play ein geschicktes Händchen. Der Beoplay P2 klingt dagegen satt, natürlich und frisch. Wir waren verblüfft, wie viel Bass aus der kleinen Konservendose kommt, ganz besonders, wenn man sie auf einem Tisch platziert, wo akustische Effekte zu ihren Gunsten arbeiten. Zudem zahlt sich aus, dass Beoplay konsequent auf Mono setzt, um einen möglichst großen Tief-Mitteltöner mit einem Hochtöner statt der üblichen doppelten Mini-Breitbänder beim verbreiteten Stereo-Ansatz zu verwenden.

Einziger Nachteil: Der Preis des Beoplay P2 ist ungeachtet des erstaunlich erwachsenen Klangs für diese Gewichtsklasse – sagen wir – ambitioniert.

Der Bose SoundLink Colour ist etwas größer, klingt aber wenig prägnant – vor allem die Bässe wirken etwas pappig. Wie der Name schon sagt, gibt es den Colour in einer breiten Farbpalette. Aber wenn Ihnen der Klang eines Lautsprechers wichtiger ist als seine Farbe, sollten Sie lieber zu einem anderen Modell greifen.

Der Bose Soundlink Revolve setzt auf 360°-Raumklang. Es gibt keine bevorzugten Bereiche mehr, da der Schall seitlich aus einem rundum laufenden Lochgitter austritt. Das gereicht der Box aber gerade im Nahfeld, also direkt am Computer auf dem Schreibtisch, zum Nachteil. Stimmen klangen verwaschener, ja bisweilen sogar verhangen und zugeschnürt in den Höhen.

Wer die Bose-Box weiter vom Sitzplatz entfernt aufstellt, bekommt dagegen ein recht großes, ausgewogenes Klangbild. Er kann ordentlich spielen, wobei man nicht voll aufdrehen sollte, denn dann regelt der DSP zur Schonung des Lautsprechers den Bass zurück und das lässt den Klang etwas quäkig wirken. Wer aber unter 70 Prozent bleibt, erntet bei guter Aufstellung ausgewogene, recht natürliche Stimmenwiedergabe und einen relativ satten ausreichend konturierten Bass.

Größe ist relativ, muss man sich bei Cambridge gedacht haben, als man dem YoYo S seinen Namenszusatz für »Small« gab. Natürlich ist er kompakt, richtig klein ist der schicke britische Lautsprecher aber nicht. Der YoYo S kommt zwar im Bass relativ tief in den Keller, klingt aber nicht wirklich satt – trotz Passiv-Bass-Radiator. Erst mit einer Wand im Rücken werden die Erwartungen, die man an einen Lautsprecher dieser Gewichtsklasse stellt, weitgehend erfüllt. Immerhin klingt der Brite in sich sehr stimmig, allerdings stehen Stimmen nicht so frei und farbenprächtig im Raum wie bei anderen teils deutlich kleineren Mitbewerbern.

Die Verarbeitung des 1,2 Kilo schweren YoYo S ist ausgezeichnet. Was die Steuerung des Handys betrifft, hat die Gestensteuerung für den Titelsprung zwei Nachteile: Sie ist ohne Anleitung so unsichtbar, dass selbst mancher Tester-Kollege sie in seinem Bericht nicht entdeckte und sorgte gelegentlich dafür, dass man beim Anheben des Geräts aus Versehen einen Skip-Befehl auslöste. Positiv: Die Bluetooth-Kopplung funktioniert auch mit einem Smartphone ohne NFC schnell und problemlos.

Die Canton Musicbox XS sieht fast wie eine Kopie des legendären SoundLink Mini aus: Eckiger Alurahmen mit Metallgitter, zwei Breitbänder unterstützt von einem Passiv-Radiator-System für den Bass und Bedienungsorgane auf der Oberseite. Die Canton Musicbox XS ist aber etwas größer und schwerer und verfügt weder über eine Freisprecheinrichtung noch eine Ladeschale.

Klanglich spielt die Musicbox sehr solide – aber nur bei niedrigen Lautstärken. Dabei setzt Canton auf eine Prise mehr Höhenglanz, dadurch klingt die Musicbox transparent und erzeugt eine breite Bühne.

Nur leider kappt der Canton den Bass schon ab mittleren Pegeln deutlich, durch die Bassbeschneidung kippt das ohnehin helle Klangbild ins Aggressive, die Mitten treten stark hervor, der Klang wird topfig. Bei hohen Laustärken verschwindet der Bass fast völlig und die Box plärrt nur noch.

Creative Sound Blaster Roar 2

Der aus solidem Metall gefertigte Sound Blaster Roar 2 von Creative erinnert an klassische Radio-Recorder. Leider entspricht auch das biedere Design seinem historischen Vorbild.

Er klingt ausgesprochen ausgewogen und unaufdringlich, obgleich ihm selbst hohe Lautstärken keine Mühe bereiten. Mit seinen seitlichen Passiv-Membranen erzeugt er zudem einen satten, dabei recht sauberen Bass. Zwar klangen Stimmen etwas verhangen und ganz leicht blechern, doch die Bässe waren ausgesprochen satt und dabei recht sauber – selbst bei erstaunlich hohen Pegeln. Wer die Tera-Bass-Taste drückt, kann die Ausbeute in den unteren Oktaven sogar noch etwas steigern, ohne dass das Ganze brummig wird. Allerdings haben die Entwickler die Wirkung für Batterie-Betrieb etwas zurückgenommen, um den Akku nicht so schnell zu entleeren. Den vollen Boost erntet man nur am Netzteil.

Doch eigentlich glänzt er durch seine konkurrenzlose Ausstattung. Schließlich kann er nicht nur autark Musik abspielen, sondern auch mit seinem Mikrofon auch aufzeichnen. Auf seiner Oberseite sitzen nicht nur die Aufnahmetasten, sondern auch ein Schlitz für MicroSD-Karten. Außerdem lässt sich Musik über eine USB-A-Buchse wiedergeben und mit seinem 6000-mAh-Akku kann man ihn prima als Reserveakku für Handys verwenden.

Beim Denon Envaya Mini herrschten wegen der kompakten Bauform bezüglich der Klangerwartungen geteilte Meinungen in der Redaktion. Doch der Denon erzeugt für seinen Größe einen ordentlichen Bass und ist seinen moderaten Preis durchaus Wert.

Wunder sollte man aber nicht erwarten: Im Vergleich zum etwa doppelt so teuren B&O wirkt er mittig und plärrig und fällt durch ständiges Regeln des Limiters auf. Mit Gummiklappen vor den Anschlüssen ist er gegen Spritzwasser geschützt, die Verarbeitung ist dem Preis durchaus angemessen.

Wie schon vom Dockin D Fine bekannt, bietet auch der kleine Bruder Dockin D Mate viel Masse fürs Geld. Dabei wirkt sein mit robustem Gewebe gespanntes Kunststoffgehäuse nicht ganz so hochwertig, doch der Preis ist auch um ein Drittel niedriger. Er ist wasserdicht, kann als Powerbank verwendet werden und hat eine Bass-Boost-Funktion. Zwei D Mate können außerdem als Stereo-Paar verbunden werden – dazu braucht man aber die Bedienungsanleitung.

Ganz gleich ob mit oder ohne Bassanhebung wirkte die Klangabstimmung des Dockin D Mate harmonischer als die des Dockin D Fine, dessen mächtiger, »langsamer« Bass ein gewisses Eigenleben führt. Zwar ertönen Stimmen gerade mit Bass Boost etwas dünn und belegt, doch wirkt die Darbietung in beiden Klang-Modi vom Timing wie aus einem Guss. So kann sich jeder je nach Musik seine Abstimmung aussuchen. In Normalstellung wirkte die Basswiedergabe fast schon etwas dünn. Wenn Sie große Dynamik und viel Bass mögen, dann ist der D Mate ein gutes und günstiges Gerät mit ein paar Einschränkungen.

Der Dockin D Solid ist extrem klein und handlich und entwickelt für seine Größe eine beachtliche Lautstärke. Klanglich lässt er allerdings zu wünschen übrig. Er hat für seine Größe zwar einen halbwegs annehmbaren Bass, klingt in den Mitten aber ziemlich topfig. Bei höheren Lautstärken plärrt er regelrecht. Damit passt er eher in die Kategorie Brüllwürfel. Am Boden hat er eine klebrige Beschichtung mit der er auf glatten Oberflächen bombenfest steht. Die verschmutzt allerdings schnell.

EasyAcc Dolcer DP300

Der EasyAcc Dolcer DP300 überrascht für seinen günstigen Preis mit solider Verarbeitung und guter Haptik. Das Design erinnert an die etwas größere Sonos One und liegt für diese Klasse schwer in der Hand. Seine Touch-Tasten auf der Oberfläche sind nicht unbedingt intuitiv beherrschbar, doch immerhin gibt es eine große Taste zum An- und Ausschalten, die auch die Freisprechfunktion steuert. Der Klang des EasyAcc gefiel uns im Bereich von Stimmen sehr gut. Vor allem in Relation zu seiner Preisklasse wirkte die Abstimmung sehr natürlich. Auch die Höhen waren gut dosiert und erfreulich klar.

Abstriche muss man beim Bass machen. Der Dolcer spielte nur einen Ton und kam vor allem bei mittleren und höheren Lautstärken nicht sehr weit hinunter. Außerdem sorgte sein DSP durch exzessiven Limiter-Einsatz bei dynamischer, basshaltiger Musik für störende Pump-Effekte. Doch für den Preis bietet der EasyAcc erstaunlich viel. An den ebenfalls günstigen Anker SoundCore 2 kommt er für uns aber nicht heran.

Der EasyAcc Mini 2 kann ganz schön laut spielen und hat tatsächlich etwas, das man als Bass bezeichnen könnte. Auch die Verarbeitung mit viel Metall am Gehäuse ist sehr anständig fürs Geld. Die Bedienungsorgane des MC 2 sitzen ganz unten am zylinderförmigen, mit einem blinkenden Leuchtring versehenen Gehäuse, wo man sie nicht so gut erreicht. Die Lautstärkeregelung ist nicht mit dem Handy synchronisiert.

Ein beleuchteter Slot für MicroSD-Karten zur Audio-Wiedergabe, ein analoger AUX-Eingang, ein integrierter UKW-Tuner und ein Freisprechmikrofon runden die Ausstattung ab.

Was den Klang betrifft, sind der vergleichsweise hohe unverzerrte Maximalpegel und die lebendige Dynamik die herausragenden Merkmale des günstigen Minis. Auch der Bass braucht sich nicht zu verstecken, gerade wenn man den EasyAcc MC 2 auf einer hölzernen Tischplatte platziert. Diese Pluspunkte und der kaum zu toppende niedrige Preis müssen allerdings darüber hinwegtrösten, dass alles etwas blechern klingt und Stimmen selbst bei elektronischer Popmusik reichlich künstlich und verfärbt wirken.

Harman Kardon Esquire 2

Der Harman/Kardon Esquire 2 ist ein toll verarbeiteter flacher Lautsprecher, der sich mit einem ausklappbaren Bein auf der Rückseite wie ein Bilderrahmen aufstellen lässt. Wenig Gehäusevolumen bedeutet allerdings nach den Regeln der Physik auch wenig Bass. Der Harman/Kardon macht da keine Ausnahme. Wer ihn allerdings an die Wand rückt oder gar in die Ecke stellt, erntet einen recht ausgewogenen, frischen Klang mit erstaunlicher Spielfreude.

Zum Mitnehmen ist die flache Bauweise natürlich von Vorteil, weshalb sich der Esquire Mini Slimline vor allem für Vielreisende empfiehlt.

Harman/Kardon Esquire Mini Slimline

Der kleine Bruder Harman/Kardon Esquire Mini Slimline ist ein winziger Bluetooth-Lautsprecher für die Hosentasche oder den Kulturbeutel. Die Verarbeitung ist Spitze, die Funktionalität mit klappbarem Standfuß und Trageschlaufe perfekt durchkonzipiert.

Auf dem Nachttisch oder dem Waschbecken im Hotel kann er mit seiner klaren Stimmwiedergabe gut Nachrichten oder Hintergrundmusik wiedergeben, die man ihm vom Handy zuspielt. Für viel mehr taugt er allerdings nicht. Damit ist er zu teuer, wenn nicht extreme Kompaktheit im Vordergrund steht.

Harman Kardon Traveller

Ganz so kompakt wie der Esquire 2 ist der Harman Kardon Traveller nicht. Und das spürt man beim Hören mehr als beim Tragen. Während der Reise-Lautsprecher immer noch zu den kleinsten der Kleinen gehört, bestätigt die Basswiedergabe das nicht – hier gibt es wenig zu meckern. Der 300 Gramm leichte Bluetooth-Lautsprecher erzeugt zudem erstaunlich natürliche Stimmen und eignet sich damit nicht nur als Radio-Ersatz bei der Morgentoilette. Der Klang entspricht also der soliden Verarbeitung und auch der gehobene Preis spiegelt die Hochwertigkeit des kleinen Lautsprechers wider. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Tasten liegen unter einem Lederbezug, der allerdings mit seiner welligen Oberfläche den positiven Eindruck etwas trübt.

Die Ausstattung mit Softcase ist toll, man vermisst allenfalls ein Netzteil. Immerhin liegt ein besonders langes USB-Kabel bei, das sich zum Beispiel auch mit dem Netzteil von iPhones verwenden lässt. Umgekehrt kann der Lautsprecher im Idealfall bis zu zehn Stunden abseits der Steckdose über seine USB-A-Buchse als 2500-mAh-Powerbank das Smartphone mit Energie versorgen. Damit nicht genug: Über eine integrierte Freisprechanlage mit Noise- und Echo-Cancelling behält man beim Telefonieren mit einem über Bluetooth verbundenen Handy die Hände frei.

Der JBL Flip 3 ist die kleinste Variante der robusten und spritzwasserfesten Lautsprecherserie von JBL. Klanglich kann er schon aufgrund seiner Größe nicht mit seinen größeren Geschwistern mithalten. Wer es unbedingt klein will, fährt mit der UE Roll 2 zum selben Preis besser.

Der JBL Pulse ist mit 64 LEDs ausgestattet und macht nachts im Dunkeln mit seinem prächtigen Farbenspiel mächtig was her. Das macht ihn zum flippigsten Bluetooth-Lautsprecher, den man zur Zeit kaufen kann. Klanglich ist er ähnlich wie der Charge 3, aber weniger druckvoll.

Die KEF MUO ist eine schöne, stabile Klangskulptur aus Aluminium. Doch sie ist so teuer, dass selbst der Beoplay A1 dagegen als Sonderangebot durchgeht. Im Nahfeld überzeugt die extrem natürliche, breitbandinge und ausgewogene Abstimmung vollkommen. Im Raum auf Distanz gehört, wirkt die Box dagegen recht dünn und blutleer.

Der Lepa BTS 02 hat seine Fans, uns hat er maßlos enttäuscht. Bei bassreicher Musik wie »One Of Our Submarines« von Thomas Dolby im Salz Dubmix scheppert er unerträglich, bietet auch sonst keinen ausgewogenen Klang und verzerrt außergewöhnlich stark. Zudem pumpt die elektronische Regelung, was das Zeug hält, um die mangelnde Belastbarkeit des Chassis auszugleichen.

Mängel bei Verarbeitung, Haptik und Funktion lassen den Lepa bei uns auch ungeachtet des Preises vollkommen durchfallen, zumal er sehr stark nach unangenehmen chemischen Substanzen roch. Da sind auch rund 80 Euro zu viel Geld und der in diesem Preisbereich auch schon erhältliche Flip 3 von JBL trotz geringerer Abmessungen klar der bessere Kauf.

Der schicke Designer-Lautsprecher Libratone Too spielt sehr lebendig, aber leicht verfärbt. Zudem sollte man dem sehr solide verarbeiteten Dänen nicht zuviel Pegel abverlangen, denn dann fährt er Bässe und Höhen zurück. Sonst wirkt der Bass je nach Aufnahme mal recht satt, mal eher dünn und schlapp. Der Klang löst sich gut vom Lautsprecher, um verblüffend frei im Raum zu stehen.

Der Hit ist die Touch-Bedienung mit Tippen für Play und Wischen für die Lautstärke. Das Gesamtpaket rechtfertigt den Preis, der Klang reicht dazu als Begründung jedoch allein nicht aus.

Der Klang des Onkyo X6 hat zwar durchaus seine Schokoladenseiten in Form von klarer Höhenwiedergabe. Allerdings macht der Bass zaghaft »plop«, weshalb von echter Tieftonwiedergabe eher nicht die Rede sein kann. Immerhin sind Stimmen okay, auch wenn die Tendenz in Richtung drahtiges Klangbild geht. Die Lautstärke wird mit dem Handy synchronisiert, das Finish ist klasse.

Als erster Gehversuch der Japaner im Bluetooth-Bereich, die man eher für ihre AV-Receiver kennt, ist der Einstand aber zumindest respektabel.

Pasce Minirig

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Minirig

Keine Preise gefunden.

Der Minirig der britischen Firma Pasce hat in den USA und Großbritannien eine große Fangemeinde. Das besondere an ihm: man kann nicht nur zwei der kleinen Boxen zum Stereopaar verbinden, sondern sogar einen kleinen Subwoofer hinzufügen. Den hat die kleine Sounddose aus England aber auch bitter nötig, denn die Bluetooth-Box selbst hat so gut wie keinen Bass.

Bei höheren Lautstärken werden die Höhen außerdem unangenehm scharf, Stimmen klingen schnell blechern, insgesamt klingt der Lautsprecher doch sehr nach »kleiner Box«. Durch eine anpassbare Gain-Einstellung kann der Minirig immerhin sehr laut spielen, damit ist er was für Leute, denen es vor allem auf Lautstärke ankommt. Für seine recht dürftige Klangqualität ist der Minirig aber viel zu teuer.

Der Philips BT 6600 spielt zwar etwas spitz und bassarm, kann dafür aber recht laut werden. »Time« in der Orchesterversion mit dem LSO wirkt weitgehend bassfrei und bewirkt eifrige Regelarbeit des elektronischen Begrenzers, die deutlich hörbar ist.

Der Philips kann NFC-Kopplung, Multi-Pairing mit mehreren Smartphones und Freisprechen.

Gut gefallen hat uns der praktische Drehknopf für die Lautstärke, der es aber mit sich bringt, dass die Lautstärke nicht mit dem Handy synchronisiert wird.

Während der BT 6600 noch ganz gut wegkommt, können wir vom Philips BT 6000 nur abraten.

Er klingt wenig begeisternd, verhangen, artifiziell und erzeugt absolut keinen richtigen Bass.

Dazu spielt der BT 6000 unsauber, was ihn für uns klanglich völlig durchfallen ließ.

Positiv hervorzuheben ist in unseren Augen lediglich die NFC-Funktion für einfaches Pairing mit Android-Handys, aber da man das in der Regel nur einmal macht, ist das kein großer Vorteil.

Der Sony SRS-XB3 klingt etwas hell, aber nicht übel. Er pumpt leicht bei impulsreicher Musik, kann aber vor allem bei deaktivierter Extra-Bass-Funktion sehr laut spielen und wirkt sehr transparent. Was die Ausgewogenheit betrifft, sollte der Bass-Boost aber immer aktiv sein. Uns gefiel auch, dass sich der Klang gut von der ordentlich verarbeiteten Box löste. Aber für den Preis gibt es auch besseres.

Sony XB31 Extra Bass

Nomen est Omen, der Sony XB31 Extra Bass zielt auf die Hip-Hop-Generation, was er auch durch lichtorgelmäßige Illuminationen unterstreicht. In Normalstellung ist der Bass aber eher verhalten und die Wiedergabe wirkt etwas lahm. Mit Boost geht es satt aber sauber zur Sache und auch der Live-Sound-Modus ist ein netter Effekt, der sich über die Sony Music Center App steuern lässt. Damit kann man auch direkt auf das Musikarchiv des Smartphones zugreifen oder mit der Fiestable App Party machen – wobei dann wohl die 24 Stunden Batterielaufzeit Utopie bleiben. Das gilt vor allem, wenn der Sony XB31 als USB-Power-Bank fürs Handy benutzt wird.

Die Verarbeitung des angesichts Größe, Verarbeitung und Features erstaunlich günstigen Speakers ist hochwertig (wasserfest und staubdicht nach IP67), die Bedienung top.

Der mit 60 Euro sehr günstige Taotronic SK06 klingt verfärbt, mittig und pumpt in einer Tour, um die Dynamik der Musik an die beschränkten Möglichkeiten seiner Treiber anzupassen. Wenn es zu viel wird – und das passiert schnell – unterbricht der Taotronic die Musik, um einen Warnton einzuspielen. Das Timing stimmt nicht und Verzerrungen gibt es auch zu bemängeln. Das Produkt können wir ungeachtet des Preises nicht empfehlen.

Mit dem neuen Bamster Pro fährt Teufel im wahrsten Sinne ein schweres Geschütz auf – er klingt großartig. Er verbindet klare Höhen mit noch satteren Bässen als der Beoplay. Zudem wirkt er sehr neutral und ausgewogen mit feinem Differenzierungsvermögen und sehr ordentlicher Transparenz. Er kann zudem richtig laut spielen ohne auffällig zu komprimieren. Allerdings neigt der Bamster Pro im Grenzbereich dazu, ganz unten zu verschmieren, den Bass aufzuweichen, wenn Bassanteil und Lautstärke ihn überfordern. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Vor allem aber ist er durch seine sehr eigentümliche Bauweise nicht wirklich transportabel. Er ist deutlich größer als der Beoplay A1 und die Tasten und der an sich sehr praktische Lautstärkeregler stehen weit hervor, was beim Transport zu versehentlichem Aktivieren oder Beschädigungen führen kann. Vor allem aber klaffen in der Rückseite zwei große eckige Öffnungen, durch die Fremdkörper in einer Reisetasche ungehindert auf die empfindlichen Membranen der beiden Passiv-Radiatoren einwirken können. Auch Schmutz kann hier leicht eindringen.

Wenn vor allem Bassfülle zählt und Mobilität nicht ausschlaggebend ist, dann können wir den Teufel Bamster Pro empfehlen. Klanglich kann er als einziger mit unserem Favoriten mithalten und beim Bass sogar leicht übertrumpfen. Außerdem ist er inzwischen ein gutes Stück günstiger zu haben als der Beoplay A1.

Der Teufel Rockster XS sieht aus wie eine maßstabsgerechte Verkleinerung seines großen Bruders. Bei dem macht die Form allerdings Sinn, beim Mini-Me ist sie eher Show.

Der Teufel liefert gutes Timing, tolle Auflösung und feine Höhen. Der Bass bleibt allerdings entgegen den Erwartungen etwas verhalten und extratrocken.

Der Gummischutz für die Anschlüsse und die praktische Play/Pause-Taste verdienen dickes Lob, auch die Verarbeitung ist exzellent.

Tivoli Audio Model One Digital

Die digitale Reanimation des Klassikers von Henry Kloss klingt satt und warm, wie man es von dem Radio im klangfördernden Holzmantel gewöhnt ist. Dafür wurde mit dem Einzug von WLAN, Bluetooth und Vernetzung die Bedienung des puristischen Retro-Geräts ungleich komplizierter. Wer es erst einmal geschafft hat, das Model One Digital in sein drahtloses Heimnetzwerk einzubinden, der kann nicht nur vom Handy streamen, sondern auch Webradio oder Online-Musikdienste wie Spotify Connect, Deezer oder Tidal genießen.

Als Dreingabe ist noch ein DAB+-Tuner an Bord und wer Stereo mag, der kann das Model One mit dem Zusatzlautsprecher Tivoli Cube koppeln. Doch bei Bedarf lässt sich der »Außenborder« auch als autarker Mono-Wireless-Lautsprecher verwenden.

Unterm Strich muss die tolle Verarbeitung über kleine konzeptionelle Mängel und den Umstand, dass es bei dem ungleichen Paar aus Model One Digital und Cube keine von HiFi gewohnte präzise Stereo-Ortung gibt, hinwegtrösten.

Tronsmart Element T6

Für unter 40 Euro sieht der Tronsmart Element Mega nicht nur gut aus, der 540 Gramm schwere Bluetooth-Lautsprecher wirkt auch solide. Mit den durch eine Klappe verdeckten Anschlüssen (USB-Stromversorgung, analoger AUX-Eingang) sollte er sich gut im rauen Outdoor-Einsatz bewähren, auch wenn der Hersteller sich bedeckt hält, was die Schutzklasse betrifft. Leider fehlt ein Trageriemen, es gibt sogar nicht mal eine dafür vorgesehene Öse. Allerdings gibt es eine passende Tasche als optionales Zubehör.

Gut gelöst hat Tronsmart die Bedienung mit einem Tastenfeld zur Steuerung des via Bluetooth verbundenen Smartphones, dem sich der Element T6 mit seinem integrierten Mikrofon bei Anrufen auch als Freisprech-Einrichtung andient. Die gummierten Tasten werden eingesäumt von einem Ring zur Lautstärkeregelung und einem permanent leuchtenden LED-Element, das beim Erreichen des Minimums oder Maximums kurz von Blau auf Rot wechselt. Gespart hat sich der chinesische
Hersteller die Synchronisierung der eingebauten Lautstärkeregelung mit der des Handys – was unser größter Kritikpunkt an dem sehr günstigen Produkt ist. Die beiden Akkus liefern zusammen 5.200 mAh, was selbst bei voller Lautstärke für 7 bis 10 Stunden reichen soll, ansonsten gibt der Hersteller sogar 15 Stunden Betriebsdauer jenseits des USB-Ladekabels an.

Doch nun zum Sound: Die beiden auf gegenüberliegenden Seiten eingebauten Breitband-Chassis sorgen für rundum gleichmäßigen Klang und erzeugen dank eines ovalen und eines runden, in den Fuss integrierten Passiv-Radiators einen sehr kontrollierten, aber nicht übermäßig tiefen Bass. Der vergleichbar große JBL Flip 4 kann mehr, kostet aber auch ein Vielfaches. Insofern geht der Bass völlig in Ordnung, aber Stimmen klingen etwas matt und leicht künstlich. Immerhin klang der Tronsmart Element T6 noch stimmiger als der Tronsmart Element Mega, der noch mal etwas teuerer ist, dafür aber mit Kartenleser, Touchsteuerung und NFC besser ausgestattet ist.

Ultimate Ears UE Boom 2

Der Ultimate Ears UE Boom 2 setzt ähnlich wie der JBL Charge 3 auf sportlichen Look, Schlagfestigkeit und Wasserfestigkeit. Auch von der Größe her sind beide ähnlich kompakt.

Allerdings liegen trotz aller äußerlichen Gemeinsamkeiten in der Klangabstimmung Welten zwischen den beiden Produkten.

Während der Boom 2 für seine Größe enttäuschend dünn klingt, setzt JBL beim Charge 3 auf einen richtig fetten Bass, der nicht nur bei Strandfeten deutlich mehr Spass bringt.

Ultimate Ears UE Roll 2

Der Ulimate Ears UE Roll 2 spielt etwas lauter und hat eine höhere Bluetooth-Reichweite als die Ausgabe vom letzten Jahr. Beim Klang wurde dagegen nichts verändert. Er ist noch kleiner und handlicher als alle anderen getesteten Bluetooth-Boxen.

Außerdem ist er so wasserfest, dass man ihn problemlos mit in die Dusche nehmen kann. Gesangsstimmen kommen für Preis und Größe ordentlich klar, doch beim Bass hat der voluminösere UE Wonderboom die Nase vorn. Wer es so klein und mobil wie möglich will, für den ist der UE Roll 2 aber eine interessante Option.

Den schwimmfähigen Ulimate Ears UE Wonderboom kann man mit unter die Dusche oder sogar in die Badewanne nehmen, wo er mit seinem Akku bis zu 10 Stunden durchhalten könnte. Für das Langzeithören dürfte der knuffige kleine Lautsprecher allerdings etwas natürlicher abgestimmt sein. Der Stimmbereich wirkt lange nicht so differenziert wie bei den Rivalen von JBL, die Höhen auch nicht. Der direkt nach dem ersten Einschalten sehr zugeschnürte Bass besserte sich zwar mit fortschreitender Einspielzeit, an den impulsiven, punchigen JBL kommt der UE Wonderboom trotz dickem Bauch aber nicht heran – eine Erfahrung, die wir übrigens des Öfteren mit Lautsprechern von Ultimate Ears machten.

Um den Klang etwas zu pimpen, kann man immerhin zwei zu einem Stereo-Boxenpaar koppeln, wobei man im Hinterkopf gleich zwei Netzteile einkalkulieren sollte, denn der Boomer wird ebenfalls nur mit einem Mikro-USB-Ladekabel geliefert.

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Kommentare

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Test
Test

Tivoli cube und orb wäre interessanter als Tivoli one digital

t.lo
t.lo

Super Artikel. Vielen Dank für diesen ausführlichen Test!

Manu
Manu

Mein Preis-/Leistungssieger sind ZWEI Sony SRS XB 10 als Stereo Paar. Gibt es immer wieder für zusammen < 45 € bei Amazon. Für s Bad oder spontane Party unterwegs mein portabler Sieger. P.S. Ich hatte Sie schon alle…

Daniel
Daniel

Hatte vorher einen JBL Lautsprecher, allerdings musste ich feststellen dass der JBL ein extrem lautes und störendes Grundrauschen mit der Zeit bekam. Für mich der manchmal auch mal leise hören möchte ein no-go. Auf Nachfrage bei JBL keine Antwort erhalten. Scheint also ein bereits allseits bekanntes Problem zu sein.
Bin darauf umgestiegen zu Marshall, der klanglich und vom Grundrauschen her um einiges besser ist .

Hans-Peter Bürger
Hans-Peter Bürger

Super BTW Lautsprecher!

Tomi Machin Socorro
Tomi Machin Socorro

JBL ist das beste hab eine Charge 2+, Go! und zwei Xtreme

Sa Chelle
Sa Chelle

Top Gerät. Klare Höhen, Satter Bass. 50 Watt rms und Stereo. Für 140€. Deutsche Marke aus Berlin, leider nicht so bekannt.
Dockin D fine
In dieser Preisklasse kam klanglich nichts an ihn ran…. Und stellt man ihn in eine raumecke kann man auch größere räume (bei mir war es 30qm) gut beschalles, und durch die ecke verteilt sich der satte bass überall im raum.

Dominik David Mai
Dominik David Mai

Was ist mit dem JBL Boom Box

Tilo Leistner
Tilo Leistner

Ich vermisse den Alto TS 115W im Test…

Sven Schwerdt
Sven Schwerdt

Hab den boomster xl

Klaus Maus
Klaus Maus

War der Klipsch KMC3 nicht dabei um dem Rest auch eine Chance zu geben ?

Micka Kunkel
Micka Kunkel

Das ist alles Spielzeug für unterwegs. Wer Musik hören will sollte in anderen Dimensionen denken.

Matthias Wolf
Matthias Wolf

Schade das es den M 3000SW nicht als Bluetooth Lautsprecher gibt.Das wär ja mal ne Nummer

Marcel Nußbaum
Marcel Nußbaum

Sven, es gibt Leute, die zuhause BT Lautsprecher nutzen

Caput Ben
Caput Ben

Meiner und auch der Meinung von Chip.de ist der beste Libratone Zipp der beste BT Lautsprecher….