Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Bluetooth Lautsprecher Aufmachera
test
Letztes Update: 16.4.2021

Die besten Bluetooth-Lautsprecher

Wir haben 161 Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der beste Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist der Bose SoundLink Micro. Bei den kleinen Bluetooth-Boxen steht der Beosound A1 2nd Gen von Bang & Olufsen auf dem Treppchen. Die mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern werden vom JBL Xtreme 3 angeführt. Wer es noch eine Nummer größer will, kommt an der JBL Boombox 2 nicht vorbei!

Stefan Schickedanz
schreibt als HiFi-Experte für Publikationen wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats. Neben Stereo- und Surround-Sound steht er auf schnelle Autos mit sonoren Anlagen, über die er ebenfalls regelmäßig berichtet.
Letztes Update: 16. April 2021

Wir haben 22 neue Bluetooth Lautsprecher getestet. Bei den Mini-Modellen ist der Ultimate Ears Wonderboom 2 als weitere Empfehlung hinzugekommen. Bei den kleinen Bluetooth-Lautsprechern ist der JBL Charge 5 eine neue Empfehlung, er ersetzt den Flip 5, der nun unter „Außerdem getestet“ zu finden ist. Bei den mittelgroßen Modellen gibt es ebenfalls neue Empfehlungen: Der Aiwa Exos-3 löst den Dockin D Fine+ 2 ab und der JBL Extreme 3 ersetzt den Extreme 2 als Testsieger. Bei den großen Bluetooth-Lautsprechern sind die JBL Partybox 310, der Sharp PS-929 und der Ultimate Ears Hyperboom neue Empfehlungen. Lediglich noch unter „Außerdem getestet“ zu finden sind deshalb Marshalls Stanmore II, JBLs PartyBox 300 und Ikeas Eneby 30.

5. März 2021

Wir bereiten gerade ein umfangreiches Update mit den neuesten Modellen vor und werden den Test in den nächsten Wochen aktualisieren.

16. November 2020

Unsere „Gut & günstig“-Empfehlung bei den Mini-Lautsprechern, der Anker Soundcore Icon Mini, ist aktuell fast überall ausverkauft und deshalb stark im Preis gestiegen. Wir gehen davon aus, dass das nur vorübergehend ist und der Speaker bald wieder regulär zu haben sein wird. Unsere Empfehlung richtet sich nach dem Preis zum Testzeitpunkt von rund 13 Euro.

5. November 2020

Wir haben zwei neue Lautsprecher getestet. Der Sony SRS-XB43 ist ein Party-Speaker mittlerer Größe mit Lichtorgel, der dank mitgeliefertem Netzteil selbst die Ausdauer der zähesten Feierlöwen übersteigt. Der Teufel Motiv Go überzeugt durch seine gewaltige Dynamik und seine hohe Präzision und ist deshalb eine neue Empfehlung in der Kategorie der kleinen Bluetooth-Lautsprecher.

2. September 2020

Wir haben unserem Artikel über Bluetooth-Lautsprecher gründlich überarbeitet, eine neue Kategorie hinzugefügt und zahlreiche neue Geräte getestet. Darunter sind mehrere Empfehlungen und der Nachfolger unseres Testsiegers bei den kleinen Lautsprechern: der B&O Beosound A1 2nd Gen.

19. Mai 2020

Der dänische Lautsprecherhersteller Libratone ist offenbar insolvent. Das berichtet die Technik-Website Cashys Blog. Dies betreffe explizit auch den Support, der aktuell weder Garantie- noch Rücknahmeanträge bearbeite. Dies werde sich erst wieder ändern, wenn ein neuer Eigentümer gefunden sei.

4. Februar 2020

Wir haben zwei Neuzugänge getestet: Den Anker SoundCore Flare 2 und den Teufel Boomster Go.

Außerdem haben sich unsere Empfehlungen geändert: Aufgrund der hohen Anzahl getesteter Geräte haben wir die Liste von den üblichen fünf auf sechs Posten erweitert. Die neu entstandene Position geht an den JBL Flip 5, der vergangene Woche nur haarscharf an einer Empfehlung vorbeigeschrammt ist.

Darüber hinaus ist ein liebgewonnener Klassiker wieder verfügbar, der lange Zeit unser Testsieger war: Der Bose SoundLink Mini II begeistert uns noch immer und hat sich seinen Platz auf dem Treppchen redlich verdient.

8. Januar 2020

Mackie beehrt unseren Test mit je einem neuen Lautsprecher pro Kategorie. Sowohl der kleine Freeplay Go als auch der mittelgroße FreePlay Home und der große FreePlay Live überzeugen durch einen guten Sound und eine tadellose App, trotzdem reicht es keinem von ihnen zur Empfehlung.

3. Dezember 2019

Wir haben in jeder Kategorie einen neuen Lautsprecher getestet. Der Klipsch Heritage Groove ergänzt die kleinen Speaker, der Soundcore Rave Mini gesellt sich zu den mittelgroßen Boxen und der Aiwa Exos-9 mischt sich unter die Schwergewichte. Neue Empfehlungen sind diesmal aber nicht dabei.

8. November 2019

Wir haben drei neue Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der Sonos Move ist eine neue Empfehlung bei den mittelgroßen Boxen und mit dem 1More S1001BT haben wir einen echten Geheimtipp unter den kleinen Lautsprechern entdeckt. Für den Lamax Vibe 1 hat es leider nicht zu einer Empfehlung gereicht.

18. Februar 2019

Wir haben wieder drei neue Lautsprecher getestet: Die kleinen Lautsprecher Dockin D Mate Direct und Tribit MaxSound Plus sowie den mittelgroßen Teufel Rockster Cross. Der Teufel und der Tribit sind neue Empfehlungen.

Weitere Updates

Die Klangqualität von Lautsprechern hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Zwar schaffen es die Hersteller inzwischen, mit baulichen und elektronischen Tricks auch aus winzigen Boxen erstaunlich viel Klang herauszukitzeln, die Gesetze der Physik können sie aber natürlich auch nicht außer Kraft setzen.

Es macht deshalb keinen Sinn, einen handtellergroßen Lautsprecher, der in jede Handtasche passt, mit einer bierkastengroßen Wuchtbrumme zu vergleichen. Natürlich liegen zwischen beiden klanglich Welten. Vor allem bei den Bässen und bei höheren Lautstärken unterscheiden sich große und kleine Lautsprecher nach wie vor deutlich.

Auf die Größe kommt es an

Weil wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, haben wir Bluetooth-Lautsprecher in vier Größen eingeteilt und in jeder davon unsere Favoriten gekürt. Aber Boxen unterschiedlicher Größe unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in den Nutzungsszenarien.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Mini-Boxen sind klanglich begrenzt, klingen aber längst nicht mehr nur nach Brüllwürfel.

Mini-Bluetooth-Boxen sind oft kaum größer als ein Stück Seife, oft haben sie auch eine Form wie Getränkedosen. Aufgrund ihres geringen Volumens darf man davon keine donnernden Bassgewitter erwarten. Für einfaches Nebenbei-Musikhören im Badezimmer oder das Hörbuch im Hotel reichen die kompakten Minis aber allemal.

Auch kleine Lautsprecher können groß klingen

Kleine Bluetooth-Boxen, die noch in die Handtasche passen, sind ideal zum Chillen im Freibad oder auf dem Balkon, können aber auch problemlos mit auf Reisen gehen oder zuhause das Arbeitszimmer oder die Küche mit Sound versorgen. Die Mini-Lautsprecher haben in den letzten Jahren klanglich große Sprünge gemacht. Sie klingen nicht mehr automatisch nur nach kleiner Box. Möglich wird das dadurch, dass die Hersteller allerlei psychoakustische Tricks anwenden. Wird das gut gemacht, verblüffen kleine Boxen mit erstaunlich großem Klang. Aber es gibt natürlich auch weiterhin veritable Brüllwürfel, die vor allem Lärm machen.

Wer nachts am Baggersee auch mal eine kleine Freiluft-Party schmeißen möchte, braucht etwas größeres. Der jüngste Trend sind mittelgroße Bluetooth-Boxen, die deutlich mehr Wumms liefern, aber gleichzeitig noch klein genug sind, dass man sie gut unterm Arm tragen oder aufs Fahrrad packen kann.

Im Wohnzimmer halten immer mehr große Bluetooth-Lautsprecher Einzug. Denn so einfach, wie man sein Handy mit der Mini-Box verbinden kann, will man auch zuhause Musik hören. Neben gerade noch tragbaren Party-Boxen mit Akku gibt es auch Lautsprecher, die für den festen Betrieb an der Steckdose gedacht sind.

Große Bluetooth-Lautsprecher ersetzen die Stereoanlage

Und um nicht den Anschluss zu verlieren, werden inzwischen auch immer mehr WLAN-fähige Multiroom-Lautsprecher zusätzlich mit Bluetooth ausgerüstet. Sogar der Multiroom-Lautsprecher-Spezialist Sonos hat inzwischen mit dem Sonos Move einen Lautsprecher im Programm, der neben WLAN auch per Bluetooth bespielt werden kann und auch noch einen Akku mitbringt.

Die wichtigsten Fragen

Wie lange hält der Akku von Bluetooth-Lautsprechern?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt maßgeblich von der Kapazität des Akkus und der Lautstärke und ab. Bei Zimmerlautstärke spielen die meisten Lautsprecher zwischen 8 und 16 Stunden. Bei voller Lautstärke geht vielen Lautsprechern dagegen schon nach 3 bis 4 Stunden oder weniger die Puste aus.

Wie weit reicht Bluetooth?

Unter freiem Himmel kann Bluetooth bis zu etwa 240 Meter weit senden. Hindernisse, besonders Decken und Wände, verringern die Distanz. In der Praxis sind ca. 50 Meter realistisch.

Welche Bluetooth-Version brauche ich?

Grundsätzlich können alle Bluetooth-Geräte miteinander verbunden werden, denn sämtliche Versionen sind miteinander kompatibel. Neue Versionen bieten aber Vorteile, z. B. geringen Stromverbrauch und eine höhere Reichweite.

Was bedeuten Abkürzungen wie IPX4, IPX7 und IP65?

Die Kürzel beschreiben die Geräteschutzklasse. Die vorletzte Ziffer steht für den Schutz gegen feste Gegenstände, wie Staub und Sand. Die letzte Ziffer steht für den Schutz gegen Wasser. Je höher die Zahlen sind, desto robuster ist das Gerät.

So haben wir getestet

Wir testen regelmäßig die wichtigsten Neuerscheinungen. Insgesamt haben wir inzwischen über 161 Bluetooth-Lautsprecher probegehört. Davon ordneten wir 15 Lautsprecher in die Kategorie »Mini-Lautsprecher« ein, 77 Lautsprecher in die Kategorie »kleine Lautsprecher«, 47 in die Kategorie »mittelgroße Lautsprecher« und 22 in die Kategorie »große Bluetooth-Lautsprecher«.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bluetooth Lautsprecher Gruppenfoto
Die neuen Bluetooth-Lautsprecher aus dem Update 04/2021.

123 der getesteten Lautsprecher sind noch erhältlich. Sie finden alle noch erhältlichen Modelle in unseren drei Vergleichstabellen für kleine, mittelgroße und große Boxen. Außerdem gibt es in jedem Abschnitt unter »Außerdem getestet« eine kurze Bewertung auch derjenigen Lautsprecher, für die es für uns nicht zu einer Kaufempfehlung gereicht hat.

Alle Lautsprecher müssen sich einem ausführlichen Hörtest unterziehen. Dabei testen wir die Lautsprecher möglichst im direkten Vergleich gegeneinander und zu unseren aktuellen Testsiegern als Referenz. Außerdem beurteilen wir die Verarbeitungsqualität und den Funktionsumfang. Bei der Bewertung spielt nicht zuletzt der Preis eine Rolle.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Mini Lautsprecher

Die besten Mini-Bluetooth-Lautsprecher

Die kleinsten Bluetooth-Lautsprecher sind meist schon recht günstig zu haben. Ihr Gebiet sind Situationen, in denen eine größere Box aufgrund der Größe oder des Gewichts einfach nicht praktisch wäre. Klanglich kommen die Minis natürlich nicht an ihre größeren Cousins ran, besonders für einen satten Bass fehlt es schlicht an Volumen. Dennoch ist erstaunlich, welchen Sound die Hersteller den winzigen Hörgehilfen mittlerweile entlocken können.

Der große Vorteil der Kleinen ist, dass man sie immer dabeihaben kann. Sie eignen sich deshalb besonders gut als Begleiter auf Reisen. Aber auch, um sie mal kurz zum Musikhören mit unter die Dusche zu nehmen, sind Mini-Lautsprecher hervorragend – zumal die meisten von ihnen heutzutage wasserdicht sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger Mini-Boxen

Bose Soundlink Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Micro
Ein winziger Lautsprecher mit einem für seine Größe beeindruckenden Klang.

Der Bose Soundlink Micro ist ein kleiner Klangkünstler mit Outdoor-Anspruch. Das Gehäuse ist extrem solide, er ist wasser- und staubdicht und liefert einen Sound wie sonst keiner der getesteten Speaker dieser Größenordnung. Obendrein ist die Bedienung kinderleicht. Leider ist der Soundlink Micro nicht billig – in dieser Preisklasse bekommt man problemlos auch größere Lautsprecher anderer namhafter Hersteller. Der Bose ist eben ein Premium-Produkt – mit all den damit einhergehenden Vor- und Nachteilen.

Gute Mini-Box-Alternative

Tribit Stormbox Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

Wer nicht bereit ist, den doch recht hohen Preis für den Bose zu zahlen, aber einen Speaker mit ähnlichen Qualitäten möchte, sollte sich unbedingt den Tribit Stormbox Micro ansehen. Die Ausstattung ist fast die gleiche, auch bei der Größe schenken sich die beiden nichts. Dass der Klang etwas hinter dem des Soundlink Micro zurücksteht, macht der Kostenunterschied womöglich wett. Schön ist zudem die Vorderseite, die mit einem robusten Textilgewebe bespannt ist.

Gute, günstige Mini-Box

Anker Soundcore Icon Mini

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Für alle, die noch günstiger wegkommen möchten, ist der Anker Soundcore Icon Mini unsere Empfehlung. Er kann zwar nicht ganz mit Bose und Tribit mithalten, was Klang und Bedienung betrifft, die Kritikpunkte sind aber überschaubar und wiegen nicht allzu schwer. Gemessen am Preis ist der Icon Mini definitiv ein Hammer – billiger wird es bei dieser Qualität wahrscheinlich nicht mehr.

Schwergewicht

Ultimate Ears Wonderboom 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom 2
Im Vergleich zu den anderen Mini-Modellen fällt der Wonderboom 2 etwas größer aus. Das hört man ihm auch an.

Der Wonderboom 2 von Ultimate Ears ist nach IP67 wasser- und staubgeschützt. In der Klasse der Mini-Bluetooth-Lautsprecher gehört er zu den größten und schwersten Modellen. Von seinen Abmessungen profitiert der Klang. Der Lautsprecher kann nicht nur laut sein, sondern überzeugt auch durch spritzige Impulse.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger Mini-BoxenGute Mini-Box-AlternativeGute, günstige Mini-BoxSchwergewicht
Bose Soundlink Micro Tribit Stormbox Micro Anker Soundcore Icon Mini Ultimate Ears Wonderboom 2 Anker Soundcore Mini 3 Creative Muvo Play JBL Clip 3 JBL Clip 4 JBL Go 2 Sharp GX-BT180 Sony SRS-XB12 Teufel Boomster Go Ultimate Ears Wonderboom
Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink MicroTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox MicroTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon MiniTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Mini 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Creative Muvo PlayTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Clip 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Clip 4Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Go 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sharp GX-BT180Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB12Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Praktische Gummischnalle
  • Verblüffend guter Klang
  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Praktische Gummischnalle
  • Sehr günstig
  • Ordentlicher Klang
  • Wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Hohe Pegelreserven
  • Vergleichsweise sattes, präzises Bassfundament
  • Stereo-Betrieb mit zweitem Speaker möglich
  • Schwimmfähiges Gehäuse mit Trageschlaufe
  • Lange Akkulaufzeit
  • Ganz ordentliches Bass-Fundament
  • Wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Gute Haptik
  • Angenehme Bedienung
  • Klein und kompakt
  • Praktischer Befestigungshaken
  • Überraschend guter Klang
  • Gummierter Karabinerhaken
  • Robustes, wasser- und staubgeschütztes Gehäuse
  • Beeindruckender Klang bei äußerster Kompaktheit
  • Klein und kompakt
  • Erstaunlich guter Klang für die Größe
  • Gute Dynamik, brillante Höhen
  • Freisprech-Mikrofon für Smartphone-Sprach-Assistenten und Telefonate
  • Stereo-Betrieb von zwei Speakern möglich
  • AUX-Analog-Anschluss samt Klinkenkabel
  • Wasser- und Staubdicht nach IP67
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Solider Bass
  • Klang weitgehend in Ordnung
  • Sehr robust
  • Sehr guter Klang
  • Geringe Latenz
  • Wasserdicht
  • Robust gebaut
  • Stereo-Pairing
Contra
  • Relativ teuer
  • Druckpunkt der Tasten nicht optimal
  • Schwache Bässe
  • Wuchert nicht nur im Klang mit Pfunden…
  • Schlecht erkennbare Bedientasten
  • Dünner Klang
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Kein AUX-Analog-Eingang und Freisprechmikrofon mehr
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Gelegentliches Pumpen des Limiters
  • Recht unsaubere Stimmwiedergabe
  • Stimmen klingen etwas hell
  • Schlechtes Mikrofon
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Klanglich etwas dünn
Bester Preis
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Akkulaufzeitbis 6 Stundenbis 8 Stundenbis 8 Stundenbis 10 Stundenbis 10 Stundenbis 5 Stundenbis 16 Stundenbis 10 Stundenbis 10 Stunden
Ladedauerca. 4 Stundenk. A.3 Stundenk. A.3 Stunden2,5 Stundenk. A.2,5 Stunden2,8 Stunden
Leistungk. A.9 Watt3 Watt20 Watt3,3 Watt3 Wattk. A.10 Wattk. A.
Kapazitätk. A.2.600 mAh900 mAh2000 mAhk. A.730 mAhk. A.2.600 mAhk. A.
AnschlüsseMicro-B-USBUSB-C1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke, micro USBmicro USB Bmicro USB
Stereo-Pairingjajajajak. A.k. A.jajaja
SonstigesSprachsteuerung, Wasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IP67)Wasserschutz (IP67), integriertes MikrofonWasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IPX7), FreisprechfunktionWasserschutz (IP67), StaubschutzWasserschutz (IPX7), Freisprechfunktion, SprachsteuerungWasserschutz (IPX7)
Gewicht290,3 Gramm290 Gramm215 Gramm360 Gramm220 Gramm184 Gramm243 Gramm355 Gramm425 Gramm
Abmessungen9,83 x 9,83 x 3,48 cm9,83 x 9,83 x 3,58 cm9,5 x 7,6 x 3,6 cm8x 8 x 11 cm13,7 x 9,7 x 4,6 cm7,1 x 8,6 x 3,1 cmDurchmesser 7,4 cm, Höhe 9,2 cm10,7 x 4,6 x 10,2 cmHöhe 10,2 cm, Durchmesser 9,35 cm

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro

Testsieger: Bose Soundlink Micro

Konzeptionell dem Tribit Stormbox Micro nicht unähnlich, aber gleich mal gut doppelt so teuer, präsentiert sich der Bose Soundlink Micro. Er besitzt ebenfalls einen Gummistrap auf der Rückseite, mit dem er sich am Gürtel oder Fahrradlenker befestigen lässt.

Testsieger Mini-Boxen

Bose Soundlink Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Micro
Ein winziger Lautsprecher mit einem für seine Größe beeindruckenden Klang.

Allerdings gibt es zahlreiche Unterschiede in der Ausführung. Das beginnt schon beim komplett aus Kunststoff bestehenden Gehäuse, das komplett wasserdicht nach IPX7 ausgeführt ist. Für den Lithium-Ionen-Akku gibt Bose sechs Stunden an, was nach unserer Erfahrung keinesfalls übertrieben erscheint.

Über die mittlere der drei Tasten auf der Oberseite lassen sich die Sprachassistenten Siri oder Google Assistant rufen. Das dazu verwendete Mikrofon ermöglicht auch die Annahme von Anrufen über den Bose Soundlink Micro. Aber auch jenseits der Telefonate redet das Gerät mit seinem Besitzer als Feedback bei der Bedienung, etwa um anzusagen, wenn es sich mit einem bestimmten Smartphone verbunden hat oder die Batteriekapazität zur Neige geht.

1 von 5
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Der Bose Soundlink Micro ist so klein, wie der Name verspricht.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Die Tasten für An/Aus sowie die Bluetooth-Kopplung befinden sich zusammen mit der Ladebuchse an der Oberseite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Das Gehäuse ist äußerst robust.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Mit der Gummischlaufe lässt sich der Lautsprecher aufhängen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro
Eine Seite der Schlaufe lässt sich dazu vom Gerät lösen.

Es gibt einen Stereo- und einen Party-Modus, in denen sich zwei Bose Soundlink Micro koppeln lassen. Dazu muss sich der Benutzer die Bose Connect App auf sein Android oder iOS Device laden.

Klanglich lieferte der Bose Soundlink Micro trotz ähnlicher Abmessungen einen noch satteren und natürlicheren Klang. Das Plus an Dynamik und Klarheit unterstreicht, dass der Mehrpreis nicht allein dem prestigeträchtigen Namen geschuldet ist. Was hier von dem 290 Gramm schweren Bluetooth-Micro-Lautsprecher geboten wird, kann sich schon mit der Wiedergabequalität einiger Vertreter der nächsthöheren Klasse messen.

Bose Soundlink Micro im Testspiegel

Die Kollegen von Giga (03/2020) haben den Soundlink Micro ebenfalls getestet und eine Gesamtnote von 84 Prozent vergeben. Gelobt wurden der Klang, die Bedienung und das stabile Gehäuse. Kritik gab es für den veralteten Micro-USB-Anschluss und die relativ kurze Akku-Laufzeit.

Auch die Stiftung Warentest (08/2019) hat den Soundlink Micro getestet, zeigte sich insgesamt aber relativ ernüchtert und vergab die Gesamtnote 2,7 (»befriedigend«). Diese setzt sich zusammen aus Teilnoten für Ton (2,9 – »befriedigend«), Handhabung (2,5 – »gut«), Stabilität (1,0 – »sehr gut«) und Akku (2,6 – »befriedigend«).

Allerdings weist die Stiftung darauf hin, dass sie den Klang sehr kleiner Bluetooth-Lautsprecher allgemein für unzureichend hält:

»Klanglich überzeugen nur recht große Bluetooth-Lautsprecher mit mehr als 500 Gramm Gewicht […] Von den kleinen und leichten Lautsprechern überzeugen am ehesten die befriedigenden Bose SoundLink Micro und JBL Clip 3.«

Computer Bild (10/2017) vergab die Note 2,4 (»gut«). Die angesprochene Akku-Laufzeit von über 20 Stunden können wir allerdings nicht bestätigen.

»Der Soundlink Micro von Bose überzeugt mit einem für seine Größe überraschend ausgewachsenen und sauberen Klang. Dass in dem winzigen Gehäuse kaum Platz für weitere Ausstattung ist, muss man dem Bose verzeihen: Ein Ladeanschluss für Smartphones fehlt ebenso wie ein Audio-Eingang. Die Bedienung ist kinderleicht und selbsterklärend, außerdem passt der Outdoor-taugliche Soundlink Micro in quasi jede Jackentasche – perfekt für tollen Klang auf Tour. Und die darf auch ausgedehnter sein, statt der versprochenen sechs hielt der Micro im Test fast 21 Stunden durch.«

Alternativen

Der Soundlink Micro ist unser Favorit, aber die Konkurrenz ist Bose dicht auf den Fersen. So ähnelt der Tribit Stormbox Micro dem Platzhirsch stark, kostet aber deutlich weniger. Wer besonders günstig kaufen möchte, dem raten wir zum Anker Soundcore Icon Mini – mehr Bluetooth-Speaker fürs Geld bekommt man derzeit wohl nirgendwo anders.

Gute Alternative: Tribit Stormbox Micro

Nach einigen Überraschungs-Coups ließ uns jetzt die Tribit Stormbox Micro, ein Micro-Bluetooth-Lautsprecher des chinesischen Herstellers, aufhorchen. Und das nicht nur, weil er bei niedrigem Ladestand seines für bis zu in der Praxis kaum erreichbaren 8 Stunden Spielzeit ausgelegten Akkus mit einer synthetischen Stimme eine Warnung ausspricht. Sein Klang verblüffte uns angesichts der winzigen Abmessungen ganz besonders.

Gute Mini-Box-Alternative

Tribit Stormbox Micro

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

Das gilt vor allem für den bezogen auf das Gehäusevolumen als ausgesprochen satt zu bezeichnenden Bass – besonders, wenn er auch einer Tischplatte lag. In den darüber liegenden Tonlagen klang der Tribit Stormbox Micro warm mit dezenten Höhen und klar artikulierten Stimmen. Dabei wirkte der mit einem Breitbänder und einem passiven Bass-Radiator ausgestattete Micro-Speaker überraschend kraftvoll. Zudem löste sich der Sound sehr gut vom Gehäuse. Das ließ das Gerät deutlich größer klingen als man es von dieser Klasse kennt.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Die Bedientasten liegen unten auf der Vorderseite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Der USB-C-Port zum Aufladen befindet sich an der Seite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Die Maße des Stormbox Micro ähneln denen des Bose Soundlink Micro.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Tribit Stormbox Micro Bluetooth Lautsprecher
Wie der Bose Soundlink Micro, hat auch der Tribit Stormbox Micro eine Schlaufe zum Aufhängen.

Der Einsatzbereich des Tribit Stormbox Micro ist weit gesteckt. Mit seiner Gummischnalle lässt er sich ruckzuck beispielsweise am Lenker eines Fahrrads oder E-Bikes anbringen. Dabei dürfte sich spätestens im Regen die Wasserfestigkeit nach IP67 auszeichnen. Gegen Sand wäre allerdings eine Abdeckung für den USB-C-Anschluss wünschenswert.

Wer in seinem Zimmer Wert auf Stereo oder mehr Pegel im Party-Modus legt, kann zwei Tribit Stormbox Micro koppeln. Die Bedienung des 290 Gramm schweren Lautsprechers erfolgt über drei gummierte Tasten auf der mit robustem Stoffgewebe bespannten Oberseite. Sie dienen der Lautstärkeregulierung, der Steuerung der Wiedergabe des mit Bluetooth 5.0 verbundenen Smart Devices und der Entgegennahme von Anrufen über das integrierte Freisprech-Mikrofon.

Gut & günstig: Anker Soundcore Icon Mini

Dank Schutzklasse IP67 hält der Anker Soundcore Icon Mini sogar vollständigem Untertauchen stand. Regen, Schlamm und Schnee sollen dem extrem kompakten Speaker nichts anhaben. Mit seiner vormontierten Schlaufe lässt sich der Anker Soundcore Icon Mini bequem transportieren und dabei etwa an einem Rucksack befestigen oder an einem Baum aufhängen.

Gute, günstige Mini-Box

Anker Soundcore Icon Mini

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Trotz der winzigen Abmessungen und des günstigen Preises entspricht die Ausstattung dem, was man auch von größeren Bluetooth-Lautsprechern gewohnt ist. Über das beiliegende USB-Kabel lässt sich das Gerät aufladen, um dann bis zu acht Stunden von seinem integrierten Akku gespeist zu werden. Unter einer Klappe aus Gummi verbirgt sich nicht nur die Ladebuchse, sondern auch ein analoger AUX-Eingang.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Die Anker Soundcore Icon Mini ist in Schwarz und Orange erhältlich.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Die Box ist so klein, dass sie locker in die Handfläche passt.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Der Druckpunkt der Bedientasten an der Oberseite könnte noch etwas besser sein.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Hinter einer Schutzklappe aus Gummi befinden sich ein Micro-USB- und ein AUX-Eingang.

Natürlich darf man aus einem nur 12,9 x 11 x 5,1 Zentimeter großen Gehäuse keine richtigen Bässe erwarten. Doch der Anker Soundcore Icon Mini deutet tiefe Töne immerhin ganz gut an und seine Stimmen klingen verhältnismäßig ausgewogen. Auch die Höhen können sich hören lassen. Was der Mini-Lautsprecher an unverzerrtem Pegel erzeugen kann, ist recht eindrucksvoll.

Damit nicht genug: Zwei Anker Soundcore Icon Mini lassen sich zu einem Stereo-Paar zusammenschalten. Ebenfalls positiv hervorzugehen ist die Synchronisierung zwischen den Lautstärketasten seitlich am Gerät und der Regelung des Smartphones. Man kann auch die Wiedergabe über eine extra Taste abfahren, anhalten oder zum nächsten Titel springen. Allerdings sind die in die gummierte Gehäuseoberfläche eingearbeiteten Tasten nicht sonderlich gut zu erkennen. Doch diesen Punkt teilt der Klangknirps auch mit einigen größeren Mitbewerber.

Unterm Strich zeigte der Anker SoundCore Icon Mini eine durchaus ordentliche Leistung. In punkto Mobilität ist er jedenfalls kaum zu toppen.

Guter Bass: Ultimate Ears Wonderboom 2

Das Design des Ultimate Ears Wonderboom 2 folgt der Linie der Marke mit dem gewissen Style-Anspruch. Die als Markenzeichen dienenden Lautstärke-Tasten nehmen die ganze Frontseite des zylindrischen, rundum mit Nylongewebe bespannten Gehäuses ein. Daher sind sie aus großer Distanz zu erkennen – ganz im Kontrast zum Multi-Button auf der gummierten Oberseite, dessen Kennzeichnung und Druckpunkt wenig überzeugen.

Schwergewicht

Ultimate Ears Wonderboom 2

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom 2
Im Vergleich zu den anderen Mini-Modellen fällt der Wonderboom 2 etwas größer aus. Das hört man ihm auch an.

Perfekt getarnt hat Ultimate Ears die Taste für die Outdoor-Boost-Funktion. Um sie zu finden, muss man den Ultimate Ears Wonderboom 2 auf den Kopf stellen um gleich darauf verwirrt den Kopf zu schütteln: Was will uns der Hersteller mit dem aufgedruckten Tannenbaum sagen? Die Anleitung schafft Klarheit: Dieser Button soll für Freiluft-Sessions den Bass zurücknehmen, damit der Mini-Speaker anschließend lauter musizieren kann.

Es gibt aber einen klanglich überzeugenderen Weg, die maximale Lautstärke zu steigern und dabei gleich noch eine breite Hörbühne zu erzeugen. Man kann zwei Ultimate Ears Wonderboom 2 zu einem drahtlosen Stereo-Paar koppeln. Beim Vorgänger diente die Kopplung noch allein der Steigerung des maximalen Schalldruckpegels, denn beide Lautsprecher gaben in Mono das gleiche Signal wieder – nur eben mit mehr Wumms.

Der Ultimate Ears Wonderboom 2 hat auch sonst noch einiges drauf. Er erfüllt die Norm IP67 für Wasserfestigkeit und schwimmt sogar im Pool an der Oberfläche. Und er trotzt Staub und Schmutz, falls nötig. Trotz seiner recht kompakten Abmessungen vertraut er auf zwei 4-Zentimeter-Breitband-Chassis für 360°-Klangwiedergabe.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Ultimate Ears Wonderboom 2
Für eine Mini-Box ist die Wonderboom 2 ganz schön groß geraten.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Ultimate Ears Wonderboom 2
Auf der Rückseite befindet sich ein Micro-USB-Anschluss.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Ultimate Ears Wonderboom 2
Praktisch: Eine Schlaufe zum Aufhängen hat der Sound-Zwerg auch.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Ultimate Ears Wonderboom 2
Übersichtlich: Die Bedienelemente des Wonderboom 2.

Im Bass erhalten die Chassis Unterstützung durch zwei Passiv-Membranen. Das macht ihn allerdings in der Mini-Klasse eher zum Maxi-Angebot und gleichzeitig relativ gesehen zum Schwergewicht, das immerhin 420 Gramm auf die Waage bringt. Kleiner Trost: Sein Akku hält jetzt bis zu 13 statt bisher bis zu 10 Stunden durch, bevor er mit seiner hinten, unter einer schützenden Klappe angeordneten, Micro-USB-Buchse aufgeladen werden muss. Hier ignoriert Ultimate Ears den allgemeinen Trend zur besser zu handhabenden und leistungsfähigeren USB-C-Buchse.

Klanglich lässt der Ultimate Ears Wonderboom 2 die Konkurrenz alt aussehen. Dass er größenmäßig am oberen Ende der ganz kleinen Klasse liegt, kann man sofort heraushören. Er punktet in praktisch allen relevanten Disziplinen. Er kann verblüffend laut spielen und reagiert sehr spritzig auf Impulse. Sein 360-Grad-Klangfeld löst sich gut vom Lautsprecher, er klingt damit einfach eine Nummer größer und authentischer als die anderen Minis.

Hi-Hats gibt er mit Kraft und Frische wieder und was Bässe betrifft, dürfte ihm das so schnell kein Mini nachmachen. Er kommt überraschend weit hinab und bietet wirklich so etwas wie Differenzierung und Präzision. Einzig die leicht spitze, dünne Stimmwiedergabe verfehlt dieses Niveau knapp. Auf sein Umfeld bezogen ist der Ultimate Ears Wonderboom 2 aber schon so etwas wie ein Überflieger – ein übergewichtiger allerdings auch.

Außerdem getestet

Anker Soundcore Mini 3

Im Vergleich zum Ultimate Ears Wonderboom 2 oder dem JBL Clip 4 eine sehr günstige Alternative. Zwar wirkt der Anker Soundcore Mini 3 nicht ganz so ausgefeilt im Detail, aber er hält auch im Preis beachtlichen Respektabstand zu den etablierten Marken. Die Tasten sitzen unten am zylindrischen, nach IPX7 wasserdichten Gehäuse und sind visuell sehr schlecht vom umlaufenden Gummischutz abgehoben. Neben einem ordentlichen Gehäusevolumen – einer guten Basis für ordentlichen Klang – besitzt der Anker Soundcore Mini 3 eine kleine Trageschlaufe an der Oberseite neben dem Lautsprechergrill für gute Mobilität.

Die Konstruktion mit dem nach oben gerichteten Lautsprecher sorgt für einen rundum identischen 360-Grad-Sound. Mit der Soundcore-App steht ein Equalizer zur individuellen Klang-Anpassung bereit – neben individuellem Klangprofil und Lautstärke-Vorgaben. Der Akku wurde auf maximal 15 Stunden ausgelegt, wer hohe Lautstärken braucht, kann über 100 Soundcore Mini 3 zusammenschalten. Für uns gab der Anker-Lautsprecher ein Solo. Dabei nutzte er sein mit einer Kaffeetasse vergleichbares Volumen aus, um bessere Bässe als der flache, kompakte JBL Clip 4 zu erzeugen. Allerdings haftete Stimmen etwas Blechernes an. Das Impulsverhalten geht in Ordnung, setzt aber wie der Dynamikumfang oder die wenig brillante Höhenwiedergabe kein Ausrufezeichen. Da hat der günstige Preis dann doch seinen Preis.

Creative Muvo Play

Irgendwie wirken die in drei Farben lieferbaren kleinen Dosen sehr knuffig. Und der Name Creative Muvo Play wirkt einfach obercool. Um zu unterstreichen, wozu die kleinen Bluetooth-Speaker fähig sind, schickte der Vertrieb gleich ein Pärchen, um den Muvo Play in Stereo zu betreiben. Das funktionierte wirklich toll. Die linke Box steuert dann die Wiedergabe vom Smartphone und die Lautstärke.

Wer den Creative Muvo Play analog ans Handy anschließen mag, findet sogar einen AUX-Eingang mit 3,5-mm-Mini-Klinke. Neben einer Freisprechfunktion zum Telefonieren werden Apple Siri und Google Assistant unterstützt. Die Schutzklasse IPX7 verspricht besondere Wasserfestigkeit. Man kann den von einem Mesh-Gewebe umgebenen Lautsprecher ohne Reue unter Wasser tauchen. Damit eignet er sich für Benutzung am Pool oder im Bad. Weil man am Wasser nicht mit Netzstrom hantieren sollte, kommen hier die bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit zu tragen. Die ins teilweise gummierte Gehäuse eingelassenen Tasten sind gut erkenntlich. Was die ganze Bedienung, Haptik und Verarbeitung betrifft, ist der Creative Muvo Play für unter 40 Euro wirklich gelungen. Allerdings stahlen ihm sogar die kecken Micro-Speaker von Bose und Tribit etwas die Schau.

Trotz eines gar nicht so knappen Gehäusevolumens klang der Creative Muvo Play reichlich dünn und auch etwas blechern. Stimmen wirkten ganz besonders verfärbt und trotz des zur Schau gestellten Bass-Radiators erschienen die unteren Oktaven reichlich ausgemergelt. Als Trost gab es im Duett eine ordentliche Stereo-Bühne und auch in Sachen Lautstärke ließ der Creative Muvo Play gerade im Paarbetrieb nichts anbrennen.

JBL Clip 3

Der JBL Clip 3 ist abgesehen von seinem Karabinerhaken aus Metall zum Anhängen des Bluetooth-Lautsprechers an den Gürtel kaum größer als der JBL Go 2 und kostet auch nicht einmal das Doppelte. Doch er wirkt um einiges edler und lässt vor allem den Einstiegslautsprecher von klanglich hinter sich, doch dazu gleich mehr.

Ausstattung und Funktionalität werden durch bis zu 10 Stunden Spielzeit und Freisprechfunktion fürs Smartphone erweitert. Wasserdichtigkeit bis zu zwei Meter unter der Oberfläche ist durch IPX7 gewährleistet. Es gibt neben dem Micro-USB-Ladeanschluss sogar einen analogen AUX-Eingang für 3,5-mm-Klinkenkabel. Die gummierten Tasten für Lautstärkeregelung und Start/Stop lassen sich besonders bei dunklen Farben schlecht erkennen. Ansonsten ist die Bedienung gut. Den JBL Clip 3 können Weltenbummler nicht nur am Rucksack oder der Kleidung anhängen, vom Konzept eignet er sich auch gut für Stubenhocker zum Betrieb im Bad an einem Handtuch- oder Kleiderhaken.

Was den Klang betrifft, war der Winzling eine Überraschung. Er übertraf den JBL Go 2 in jeder Hinsicht. Seine Abstimmung gelang noch natürlicher, was sich vor allem in der Stimmwiedergabe positiv auswirkte. Der Bass blieb zwar ein ganzes Stück hinter dem viel größeren JBL Flip 5 zurück, verdiente sich aber in Bezug auf das geringe Gehäusevolumen Respekt. Das galt erst recht für die frischen, überraschend gut aufgelösten Höhen. Timing und Transparenz der Wiedergabe verblüfften ebenso wie Maximallautstärke und Attacke.

Der kleine JBL Clip 3 entpuppte sich damit als große Überraschung, die sich bezogen auf Preis, Größe und Konzept keine Schwächen leistete. Kleiner Tipp für volleren Klang: Mit seinem Haken lässt sich der Clip 3, wie der B&O Beosound A1, an der Wand an einem Nagel aufhängen – für noch mehr Ausgewogenheit und Volumen. In dieser Konstellation würde so schnell keiner auf einen derart kompakten BT-Speaker tippen.

JBL Clip 4

Die Sache hat einen Haken: Mit dem Karabiner kann man den 239 Gramm leichten JBL Clip 4 am Gürtel oder am Rucksack befestigen. Kaum ein anderer Bluetooth-Lautsprecher ist so kompakt und vor allem noch so mobil und praxistauglich. Dazu verbesserten die Amerikaner den Clip an allen Ecken und Enden. Das robuste, mit Nylongewebe überzogene Gehäuse ist jetzt Oval und nicht mehr rund. Es besitzt einen größeren, gummierten Haken, neue, längliche Gummifüße und ein übergroßes JBL-Logo. Die Micro-USB-Buchse wurde beim Modellwechsel durch USB-C ersetzt. Dank IP 67 lässt sich der neue Clip 4 untertauchen und auch Staub kann ihm nichts anhaben.

Wer die Tasten für Lautstärkeregelung und Wiedergabe-Steuerung gut erkennen will, der sollte den solide anmutenden Mini-Speaker möglichst in einer hellen Farbe auswählen. Was die technischen Neuerungen betrifft, gibt es jetzt Bluetooth 5.1 statt 4.1 und die Leistung stieg von 3 auf 5 Watt RMS. Im Inneren setzt JBL weiterhin auf einen 4-Zentimeter-Breitband-Treiber. Auch die Batterielaufzeit bleibt gleich: Der Akku im JBL Clip 4 schafft wie bisher rund 10 Stunden Spielzeit. AUX-Analog-Eingang und Freisprechmikrofon wurden dem Fortschritt an anderer Stelle geopfert.

Am meisten profitiert konsequenterweise der Klang: Die Stimmwiedergabe erweist sich beim JBL Clip 4 als sehr lebendig, ausgewogen und natürlich – selbstverständlich auf Preis und Größe bezogen. Ganz besonders profitieren aber die Bässe von der Modellpflege. Wo sie früher nur angedeutet wurden durch einen »Plop«-Sound, kann man jetzt allmählich wirklich von Bass sprechen. Gleichzeitig wirken auch die Höhen richtig frisch aufpoliert. Auch die leicht gesteigerte Maximal-Lautstärke beeindruckt für die Größe. Wenn Kompaktheit und extreme Mobilität gefragt sind, kann der JBL Clip 4 punkten.

JBL Go 2

Wenn man den JBL Go 2 direkt nach dem größeren und teureren Bestseller JBL Flip 5 anhört, wirkt er völlig bassfrei. Nach einem Moment gewöhnt man sich allerdings an den ebenso günstigen wie kompakten Bluetooth-Speaker. Immerhin macht er trotz des günstigen Preises ein gute Figur. Er wirkt robust und ist ausgesprochen mobil.

Die eckige Box lässt sich im Kulturbeutel zur Untermalung der Morgentoilette ins Hotel mitnehmen. Und in dieser Klasse braucht der 8,6 x 3,1 x 7,1 Zentimeter kleine und knapp 190 Gramm leichte Lautsprecher keine Konkurrenz zu fürchten. Er spielte laut und mit gutem Timing. Was er im Bass an Tiefgang aufgrund des geringen Gehäusevolumens und des kleinen Treibers nicht leisten konnte, glich er durch ungestüme Attacke aus. In einer Raumecke kann man ihm abgesehen davon noch etwas Extraboost verschaffen. Auch einspielen lassen, bevor man sich sein abschließendes Urteil bildet, wirkt sich positiv aus.

Was die Funktionalität betrifft, ist der Knirps jedenfalls auf Augenhöhe mit viel teureren und größeren Kollegen. Er besitzt sogar einen 3,5-mm-Analog-Eingang zum Anschluss an den Kopfhörerausgang eines Zuspielers. Die Wasserdichtigkeit wird mit IPX7 zertifiziert, was dem JBL Go 2 das Untertauchen ermöglicht. Der Akku des in zehn Farben angebotenen BT-Speakers reicht für bis zu 5 Stunden Betrieb, bevor er mit seinem beigelegten USB-Kabel an einem Rechner oder Netzteil zum Nachladen andocken muss.

Wie gesagt, geizte der JBL Go 2 etwas mit Bass, aber die angenehm und ausgewogen abgestimmten Mitten und Höhen ließen die Expertise von JBL in Sachen Sound erkennen. Verhältnismäßig hoher Detailreichtum, Spielfluss sowie eine – allerdings mit gelegentlichem Pumpen des DSP-Limiters erkaufte – Pegelfestigkeit machen den Go 2 zum extrem mobilen und günstigen Sonderangebot – ideal auch für jene, die im Hotel einfach nur mal ein Hörbuch abspielen möchten.

Sharp GX-BT180

Der Bluetooth-Speaker im Kaffeetassenformat ist spritzwassergeschützt nach IP56 und besitzt eine große Schlaufe für den bequemen Transport. Es gibt den Sharp GX BT180 in vier Farben. Das eingebaute Mikrofon ermöglicht Telefonate oder die Nutzung von Siri oder Google Assistant. Im Duo-Modus lassen sich zwei der Bluetooth-4.2-Boxen drahtlos in Stereo betreiben. Die Tasten zur Fernbedienung des Wireless-Wiedergabegeräts sitzen auf der Vorderseite – sofern man das bei einem zylindrischen Gehäuse sagen kann.

Auf jeden Fall sind sie sehr groß und im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern auch noch farblich vom robusten Outdoor-Gehäuse abgehoben und auch der An/Aus-Schalter auf der Rückseite ist leicht zu finden. Nach maximal 10 Stunden Spielzeit muss der Akku über das beiliegende USB-Kabel aufgeladen werden. Neben der dazu nötigen Micro-USB-Buchse findet sich sogar ein inzwischen rarer analoger AUX-Eingang. Das entsprechende Mini-Klinkenkabel liegt ebenfalls bei. Schon vor dem eigentlichen Hörtest lässt der Japaner aufhorchen: Beim Anschalten meldet er sich mit einem coolen Soundeffekt zum Dienst. Was danach kommt, braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken.

Zwar bleibt der Bass für die gar nicht zu winzigen Abmessungen des 340 Gramm schweren Sharp GX BT180 trotz seitlicher Passiv-Radiatoren etwas hinter den Erwartungen zurück, die brillanten Höhen, die gute Detailauflösung und die ordentliche Dynamik machen aber dennoch Eindruck. Leider haftet den mitunter leicht verzerrten Stimmen etwas Aggressives an. Damit hinterlässt der Sharp GX BT180 einen gemischten Eindruck.

Sony SRS-XB12

Viele Bluetooth-Lautsprecher ähneln sich innerhalb einer bestimmten Klasse im Aufbau. Der Sony SRS-XB12 hingegen geht einen eigenen Weg. Das beginnt schon mit seiner Form. Der 243 Gramm schwere Lautsprecher hat ein rundes Gehäuse auf dessen Oberseite ein Breitband-Treiber sitzt. Im unteren Bereich hat Sony noch einen Passiv-Radiator versteckt, der mit dem Titel Extra-Bass beworben wird. Rechteckige Öffnungen in unteren Bereich der Seitenwand sorgen dafür, dass sich die von ihm erzeugten Schallwellen ungehindert ausbreiten können.

Falls sich im Outdoor-Betrieb Schmutz im Gehäuse ansammelt, kann man den nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützten Lautsprecher unter dem Wasserhahn ausspülen. Die serienmäßige Trageschlaufe lässt sich abnehmen, das Gehäuse des Sony SRS-XB12 gibt es in neun verschiedenen Farben. Positiv hervorzuheben ist der analoge AUX-Eingang für Mini-Klinkenkabel und auch die bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit können sich sehen lassen.

Kritik gibt es allerdings für die schwache Leistung des eingebauten Mikrofons, mit dem sich nicht nur Telefongespräche führen lassen, sondern auch der Sprachassistent des Smartphones über einen langen Druck auf die ins Gehäuse eingearbeitete Play-Taste nutzen lässt. Das klappt zumindest theoretisch. Von mehr als einem halben Dutzend Versuchen, verstand Siri auf dem iPhone nur ein einziges Mal den Befehl.

Klanglich hielt sich die Kritik in Grenzen. Zwar wirkten Stimmen etwas hell und verfärbt, doch der Bass war sowohl vom Tiefgang als auch vom relativ satten Punch für die Fliegengewichtsklasse wirklich sehr gut. Das brachten gerade Schlagzeug-lastige Tracks aus der Rockmusik zum Ausdruck. Auch die Dynamik und die maximale Lautstärke überzeugten. Wenn man bedenkt, dass sich sogar zwei dieser kleinen Sony SRS-XB12 ohne App zu einem Stereopaar verbinden lassen, das dann auch noch mehr Dampf hat, hat Sony hier einen interessanten Micro-Lautsprecher im Programm.

Teufel Boomster Go

Als klein, aber robust könnte man den Teufel Boomster Go bezeichnen. Mit seinen Abmessungen von 10,2 x 10,7 x 4,6 Zentimetern ist der Bluetooth-Lautsprecher allerdings deutlich größer und ist mit 355 Gramm auch deutlich schwerer als der JBL Go 2 – und auch teurer. Der Deutsche kostet mehr als das Doppelte. Der Käufer hat beim aus gummiertem Kunststoff und Gewebe gefertigten Gehäuse die Wahl zwischen fünf Farben: Sand White, Space Blue, Ivy Green, Coral Red und Night Black. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind wasserdicht nach IPX7 und gegen Stöße gesichert.

Teufel liefert den Boomster Go mit einem Strap und einem GoPro-kompatiblen Gewinde (¼ Zoll) auf der Unterseite. Damit lässt sich der kleine Speaker vielseitig nutzen. Mit einer geringen Latenzzeit eignet er sich auch gut zum lippensynchronen Video-Schauen. Im Innern des Teufel Boomster Go arbeitet ein nach oben gerichteter Vollbereichstreiber, der Unterstützung von zwei seitlichen Passiv-Radiatoren für den Bass bekommt. Die Gummitasten zur Wiedergabesteuerung sitzen auf der Schallwand, die restlichen Bedienungsorgane und Anschlüsse auf der Seite. Die Kennzeichnung ist nicht optimal gelöst, aber es gibt eine Ladestandsanzeige mit drei LEDs und eine Bohrung, hinter der sich ein Mikrofon versteckt. Das dient der Freisprechfunktion.

Zum Aufrufen von Siri oder Google Assistant mass man die Play-Pause-Taste etwas länger drücken. Mit ihr lassen sich auch Anrufe entgegennehmen. Dafür hat sich Teufel den Analog-Eingang gespart. Der Boomster Go setzt ganz auf Bluetooth. Der Akku hat Kapazität für bis zu 10 Stunden Wiedergabebetrieb. Die Ladezeit beträgt 2,5 Stunden über ein USB-Netzteil oder einen Laptop. Wer einen zweiten Teufel Boomster Go besitzt, kann ihn mit der gleichen Bluetooth-Quelle koppeln und als Stereopaar betreiben.

Im Hörtest verblüfften der satte und zugleich dynamische Klang. Hier haben die Berliner aus ihrem kleinsten Bluetooth-Speaker wirklich das Maximum herausgezaubert. Und auch die Stimmwiedergabe geht für diese Größenklasse völlig in Ordnung. Mit dem Boomster Go kann man schon mehr machen, als nur im Bad die Morgennachrichten hören. Allerdings sollte man ihm eine Weile Zeit zum Einspielen geben, bevor man sich sein Urteil bildet.

Ultimate Ears Wonderboom

Den schwimmfähigen Ulimate Ears Wonderboom kann man mit unter die Dusche oder sogar in die Badewanne nehmen, wo er mit seinem Akku bis zu 10 Stunden durchhalten könnte. Für das Langzeithören dürfte der knuffige kleine Lautsprecher allerdings etwas natürlicher abgestimmt sein. Der Stimmbereich wirkt lange nicht so differenziert wie bei den Rivalen von JBL, die Höhen auch nicht.

Der direkt nach dem ersten Einschalten sehr zugeschnürte Bass besserte sich zwar mit fortschreitender Einspielzeit, an den impulsiven, punchigen JBL kommt der UE Wonderboom trotz dickem Bauch aber nicht heran – eine Erfahrung, die wir übrigens des Öfteren mit Lautsprechern von Ultimate Ears machten.

Um den Klang etwas zu pimpen, kann man immerhin zwei zu einem Stereo-Boxenpaar koppeln, wobei man im Hinterkopf gleich zwei Netzteile einkalkulieren sollte, denn der Boomer wird ebenfalls nur mit einem Micro-USB-Ladekabel geliefert.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Die besten kleinen Bluetooth-Lautsprecher

Kleine tragbare Bluetooth-Lautsprecher sind nicht nur unterwegs beim Baden oder auf Reisen praktisch, sondern ersetzen für viele inzwischen auch die Stereoanlage zuhause.

Der erste ultrakompakte Bluetooth-Lautsprecher, der mit für seine Größe hervorragendem Sound überraschte, war die Jawbone Jambox. Die Amerikaner haben damit einen riesigen Trend losgetreten – die kleinen Klangwunder sind neben Multiroom-Systemen der einzige Lichtblick in der sonst seit Jahren mauen Audio-Sparte.

Kein Wunder, dass Nachahmer nicht lange auf sich warten ließen. Schon sehr früh auf den Zug aufgesprungen ist Bose. Ohnehin ein Spezialist für großen Sound aus kleinen Boxen, haben die Amerikaner mit dem SoundLink Mini einen echten Hit gelandet, dem klanglich lange kein Konkurrent das Wasser reichen konnte – leider ist die Box mittlerweile nicht mehr erhältlich. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt: Boxen wie die Teufel Bamster Pro und Beosound A1 klingen noch besser.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger kleine Boxen

Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1 2nd Gen 384x261
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Der Beosound A1 2nd Gen von Bang & Olufsen klingt genauso phänomenal wie sein Vorgänger, ist großartig verarbeitet, sieht wunderschön aus und ist klein genug, dass man ihn immer überall dabei haben kann. Wer will, kann auch zwei davon zum Stereopaar koppeln, dann geht richtig die Post ab. Aber auch allein macht das kleine Sound-Ufo rundherum Spaß. Dafür geht auch der knackige Preis in Ordnung.

Auch eine gute kleine Box

Teufel Motiv Go

Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Motiv Go
Teufel stellt einmal mehr ein Glanzzstück auf den Tisch: Der Motiv Go kann sich hören lassen.

Teufel bringt mit dem Motiv Go einmal mehr einen exzellenten Lautsprecher an die Startlinie. Klanglich leistet der 900 Gramm schwere Speaker Beeindruckendes: Saubere Bässe und klare Höhen begleiten natürliche Stimmen. Unterstützt wird der tolle Sound zudem durch Teufels Dynamore getauften Raumklang-Technologie.

Vielseitig

JBL Charge 5

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 5
Der Bluetooth-Lautsprecher von JBL ist auch als Powerbank zu gebrauchen. Sein hervorragender Klang rundet den guten Gesamteindruck ab.

Die JBL Charge 5 hat im Vergleich zu ihrem Vorgänger kein Breitband-Chassis mehr verbaut, sondern ein Tief-Mittel- und ein Hochtöner teilen die Arbeit nun unter sich auf. Die Umstellung hat nicht nicht nur einen 10-Watt-Leistungssprung, sondern auch für einen frischen und nuancierten Klang gesorgt. Praktisch ist auch, dass man die Charge 5 als Powerbank nutzen kann.

Klassiker

Bose SoundLink Mini II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

Lange war er vorne, doch klanglich musste der Bose SoundLink Mini II knapp dem Beoplay weichen. Ein Vorteil des Soundlink Mini II ist auf jeden Fall die mitgeliefert Ladeschale – einfach darauf abstellen und schon wird geladen. Auch in Sachen Akkulaufzeit muss er sich dem Beosound A1 geschlagen geben, doch wenn Sie nicht so viel ausgeben möchten, ist der Bose immer noch eine sehr gute Wahl.

Gute, günstige, kleine Box

Tribit MaxSound Plus

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

Der Tribit MaxSound Plus leistet für seine Größe erstaunliches. Der Klang ist sauber und ausgewogen, der Bass weiß zu Gefallen und verfällt selbst bei aktivierter Basstaste nicht in dumpfes Dröhnen. Die Bedienung geht einwandfrei von der Hand und für den mobilen Einsatz ist das Gerät wasserdicht nach IPX7-Standard und mit einer Trageschlaufe ausgestattet. Dazu passend hält der kleine Lautsprecher respektable 20 Stunden mit einer Akku-Ladung durch.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger kleine BoxenAuch eine gute kleine BoxVielseitigKlassikerGute, günstige, kleine Box
Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen Teufel Motiv Go JBL Charge 5 Bose SoundLink Mini II Tribit MaxSound Plus 1More S1001BT Anker Soundcore 3 Anker Soundcore 2 Anker Soundcore Boost Anker Soundcore Flare 2 Anker Soundcore Icon B&O Beoplay A1 B&O Beoplay P2 Bose SoundLink Revolve Cambridge Yoyo S Canton Musicbox XS Denon Envaya DSB-250BT Dockin D Mate Dockin D Mate Direct Dynaudio Music 1 EarFun Uboom Harman Kardon Traveller JBL Charge 4 JBL Flip 5 JBL Flip 4 Klipsch Heritage Groove Lamax MusiCan1 Lamax Sounder SO-1 Lamax Street 2 LG PK3 LG XBOOM Go PL7 Libratone Too Libratone Zipp Mini 2 Mackie FreePlay Go Sharp GX-BT280 Sonos Roam Sony SRS-XB22 Sony SRS-XB23 Sony SRS-XB31 Extra Bass Sony SRS-XB33 Teufel Bamster Pro Teufel Rockster Go Tivoli Audio Model One Digital Tribit Stormbox Pro Tribit XBoom Tribit XSound Go Tronsmart Element T6 Plus Tronsmart Force 2 Ultimate Ears Boom 3 Zamkol ZK 606
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1 2nd Gen 384x261Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Motiv GoTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound PlusTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: 1More  S1001BTTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker  SoundCore 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore BoostTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Flare 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore IconTest Nochmal ein Test: Beoplay A1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Beoplay P2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  Soundlink RevolveTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Canton  Musicbox XSTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Denon EnvayaTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D MateBluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Mate DirectTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dynaudio Music 1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Uboom EarFunTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Harman Kardon TravellerTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 4Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL  Flip 4Bluetooth-Lautsprecher Test: Klipsch Heritage GrooveBluetooth-Lautsprecher Test: Lamax MusiCan1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Sounder SO-1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Street 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: LG PK-3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: LG XBOOM Go PL7Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone  TooTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone Zipp Mini 2Bluetooth-Lautsprecher Test: Mackie Freeplay GoTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sharp GX-BT280Bluetooth-Lautsprecher Test: Sonos RoamTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB22Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB23Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony XB31 Extra BassTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB33Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Bamster ProBluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Rockster GoTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tivoli Audio Model One DigitalBluetooth-Lautsprecher Test: Bildschirmfoto 2021 04 16 Um 10.30.32Test Die besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XBoomTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XSound GoBluetooth-Lautsprecher Test: Tronsmart Element T6 PlusTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart Force 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears UE Boom 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Zamkol ZK 606
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Staub- und wasserdicht
  • Ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen und feiner Höhenauflösung
  • Netzteil
  • Breibandige, ausgewogene Klangabstimmung
  • Schafft locker hohe Lautstärken
  • Powerbank-Funktion zum Laden von Smart-Devices
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
  • Schönes Design
  • Guter Sound
  • IPX4
  • Relativ günstig
  • Voller Klang für vergleichsweise wenig Geld
  • Bis zu 100 Soundcore 3 lassen sich für Partys drahtlos koppeln
  • Stereo-Betrieb mit zwei Speakern möglich
  • Sehr günstig
  • Insgesamt guter Sound
  • Guter Bass und ausgewogener Klang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Als Powerbank nutzbar
  • Günstig
  • Hübsche Lichtorgel
  • Ausgewogener Klang (bei Werkseinstellungen)
  • Staub- und wasserfest nach IP67
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Praktische Gummischlaufe
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • hervorragender Klang
  • Sehr klein und kompakt
  • Sehr mobil
  • Satter, natürlicher Klang
  • 360 Grad Raumklang kommt gut, wenn man weiter weg sitzt
  • Tolles Design
  • Klingt stimmig
  • Tolle Verarbeitung
  • Klanglich gut
  • Tolle Bässe
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasser- und stoßfest
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Guter Bass
  • Saubere Verarbeitung
  • Powerbank-Funktion
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Hervorragender Klang
  • Multiroom-fähig
  • Günstig
  • Robust und wasserdicht
  • Im Paar perfekte Stereo-Abbildung und ordentlich Pegel
  • Gute Bedienung, gerade im Stereo-Betrieb
  • Für die Größe tiefer, dabei präziser Bass
  • Wasserfest, sogar unter der Dusche
  • Kann zu Stereo-Paar gekoppelt werden
  • Sehr robust und wasserdicht
  • Tolles Timing und guter Sound
  • Als Powerbank nutzbar
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass
  • Klarer, sauberer Klang
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass
  • Spielt klar und sauber
  • Tolle Verarbeitung
  • Erwachsener Klang
  • Hohe Lautstärke
  • Großzügiges Anschlussfeld
  • Eingebautes UKW-Radio
  • Ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Klanglich okay
  • Spielt Musik von Speicherkarten und USB-Medien sowie Radio
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Solide Bauweise
  • Klare Bedienung
  • Guter Klang
  • Präziser, tiefer Bass
  • Coole Leuchteffekte direkt in den seitlichen Bass-Membranen
  • Lange Akkulaufzeit; als Powerbank nutzbar
  • Eigene App
  • Gutes Gesamtpaket
  • Touch-Display
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Hübsches Design
  • Multiroom-fähig
  • Alexa wird unterstützt
  • Ausgewogener Klang
  • Guter Sound
  • Sehr gute App
  • Multiroom-fähig
  • Als Powerbank nutzbar
  • Fairer Preis
  • Ordentlicher Klang
  • Gut erkennbare Tasten
  • Satter, tiefer Bass – zumindest im Bezug auf das sehr kleine Gehäuse
  • Lässt sich dank integriertem WLAN mit Sonos-Multi-Room-Systemen nutzen
  • Automatische Einmessung auf die Hörposition
  • Amazon Alexa und Google Assistant integriert
  • Staub- und wasserfest nach IP67
  • Pairing mit weiteren Lautsprechern möglich
  • Hübsche Lichtorgel
  • Guter Klang
  • Kräftiger Bass
  • Wasser- und Staubschutz nach IP67
  • Verbund von bis zu 100 Speakern möglich
  • Für Hip-Hop-Fans
  • Live-Sound-Modus verfügbar
  • Voluminöser, präziser Klang mit sattem Bass
  • Nette Lichtorgel
  • Unterstützt Sonys Smartphone-Apps
  • Toller Klang
  • Hervorragender Bass
  • Relativ günstig
  • Hervorragender Klang
  • Robust und wasserdicht
  • Gewinde für Stativ
  • Edles Design
  • Satter und warmer Klang
  • Räumlicher 360-Grad-Rundumklang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Funktionales Design und solides Finish
  • Wasserdicht
  • Solider Akku
  • Ausgewogener Klang
  • Gute Bedienbarkeit
  • Günstig
  • Robust
  • Hohe Laufzeit
  • Sehr ausgewogener Klang
  • Toller Bass
  • Ordentlicher Klang
  • Gute Ausstattung
  • Fairer Preis
  • Für den Preis ausgewogene Klangabstimmung
  • Integriertes Mikrofon für Sprachassistenten und zum Telefonieren
  • Lässt sich drahtlos mit bis zu 100 Tronsmart-Boxen koppeln
  • Wasser- und staubdicht
  • Schwimmt
  • Bis zu 150 Lautsprecher koppelbar
  • Gute Basswiedergabe für Preis und Größe
  • Kann ganz schön laut spielen
Contra
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Keine Trageschlaufe
  • Kein Analog-Eingang
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
  • Aufhängevorrichtung instabil
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Nicht besonders gut gegen Schmutz und Staub geschützt
  • Stimmen wirken leicht künstlich
  • Bei zu hoher Lautstärke pumpt der Bass-Regulator
  • App fordert Registrierung
  • Stellenweise Probleme mit der Bluetooth-Verbindung
  • Schlechter Sound bei sehr hohem Basspegel
  • Etwas wenig Bass
  • Klingt von nahem künstlich
  • Relativ teuer
  • Bedienelemente sind schlecht gekennzeichnet
  • Reduzierte Ausstattung
  • Hoher Preis
  • Im Nahfeld klingt er verwaschen
  • Für einen kleinen Lautsprecher ziemlich groß
  • Steuerung für Titelsprung schwierig zu entdecken
  • Keine Freisprecheinrichtung
  • Wenig Bass bei höheren Pegeln
  • Etwas teuer
  • Etwas verhangene Stimmen
  • Nicht so gut verarbeitet wie der Envaya
  • Tasten nur schlecht erkennbar
  • Einige Funktionen sind versteckt
  • Klang könnte besser sein
  • Schlecht ablesbare Tasten
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Teuer
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Tasten könnten etwas deutlicher gekennzeichnet sein
  • Stimmen sind nicht ganz so differenziert
  • Klanglich fehlt der letzte Schliff
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Kein Stereo-Verbund mit älteren Flip-Modellen
  • Kein Mikrofon mehr vorhanden
  • Kein Netzteil
  • Kein Netzteil mitgeliefert
  • Teuer
  • Schwierige Bedienung
  • Blecherner Klang
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Lautstärke synchronisiert nicht mit dem Smartphone
  • Status-LED und Tasten schlecht erkennbar
  • Klang verzerrt bei hoher Lautstärke
  • Stimmen klingen etwas kühl
  • Für Outdoor-Einsatz wenig geeignet
  • Sound klingt oft zu flach
  • Tieftonbereich könnte satter sein
  • Anschlüsse ohne Abdeckung
  • "Nur" IP56-Schutzklasse
  • Steuerungstasten sehr schlecht erkennbar
  • Hoher Preis für diese Größenklasse
  • Optionaler Live-Sound-Modus klingt aufgesetzt
  • Kein AUX-Eingang
  • Keine aptX-Unterstützung
  • In Normaleinstellung ist der Bass verhalten und etwas lahm
  • Kein AUX-Eingang
  • Lichtorgel verbraucht viel Akku
  • Relativ groß
  • Mäßig transportabel
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Etwas komplizierte Bedienung
  • Keine präzise Stereo-Ortung
  • Zum Hören aus kurzer Distanz nicht so gut geeignet
  • XBass-Taste hat kaum Effekt
  • Optisch nicht der schönste Lautsprecher
  • Lautstärkeregelung synchronisiert nicht mit dem Abspielgerät
  • Ungünstige Tastenanordnung und Kennzeichnung
  • Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Wegen hochfrequenter Verzerrungen (gerade bei Klavier) nicht empfehlenswert
Bester Preis
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Akkulaufzeitbis zu 18 Stundenca. 16 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 18 Stundenbis zu 18 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 7 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 8 stundenbis zu 8 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 22 Stundenüber 10 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 24 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 24 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 24 Stunden
Ladedauer2,75 Stundenk. A.3 Stundenk. A.k. A.3 Stundenk. A.3,5 Stunden3 Stunden2,5 Stundenk. A.2 Stunden3 Stundenk. A.k. A.2,5 Stundenk. A.k. A.4 Stunden5 Stunden4 Stunden2,5 Stunden3,5 Stunden3,5 Stunden2-3 Stunden (bei 5 V und 2,1 A)4-5 Stunden3 Stunden3,5 Stunden3 Stunden5 Stundenk. A.k. A.k. A.ca. 4 Stundenk. A.k. A.k. A.4,5 Stundenk. A.4 Stunden3 Stundenk. A.k. A.
Leistung60 Watt20 Wattk. A.24 Watt30 Watt20 Watt20 Watt20 Watt10 Watt2 x 30 Watt25 Watt100 Wattk. A.k. A.33 Wattk. A.25 Watt40 Watt12 Watt16 Watt30 Watt20 Watt16 Watt20 Watt12 Watt24 Wattbis zu 15 Watt16 Watt12 Wattk. A.20 Watt20 Wattk. A.20 Wattk. A.k. A.12 WattK.A.16 Watt2 x 12 Watt2 x 6 Watt40 Wattk. A.
Kapazität3.000 mAhk. A.2.230 mAh2.200 mAh2.600 mAh2.200 mAh5.200 mAh5.200 mAh2.600 mAh2.200 mAh8.000 mAh2.200 mAhk. A.k. A.6.000 mAh2.600 mAh6.700 mAh2.400 mAh2.200 mAh3.200 mAh7.500 mAh4.800 mAh3.000 mAh2200mAh1.200 mAh4.000 mAh1.800 mAH4.200 mAh4.000 mAhk. A.2.600 mAhk. A.2.600 Ak. A.k. A.k. A.2.200 mAh4.500 mAhk. A.5.200 mAh4.400 mAh6.600 mAhk. A.
AnschlüsseUSB-C-Kabel zum Aufladen, für das Streaming und für die Freisprechfunktion1 x 3,5-mm-Miniklinke1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1x Micro-USB,
1x 3,5mm-Klinke
1 x 3,5-mm-Klinke,
1 x USB-C-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke,
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB-Anschluss
1 x USB-C-Anschluss1 x 3,5-mm-Klinke, Mikro-USB-Anschluss1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke, 1 x USB-Anschluss1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1x USB-Anschluss (5V),
1x USB-C,
1x 3,5mm-Klinke
1 x 3,5-mm-Miniklinke,
1x Micro- USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x USB-Ladeanschluss1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB
1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB
1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke
1 x USB-C-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke
1 x Micro-USB-Anschluss
1 x USB-Anschluss (5V / 2,4A)
1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke
2 x XLR-Combo-Eingang
1 x Micro-USB
1 x USB-C1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x USB-C, 1 x USB-A (Ausgang)1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Klinke,
1 x Micro-USB-Ladeanschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
1x USB-A, 1x USB-C, 1x 3,5 mm Klinke, 1x MicroSD-Slot1 x 3,5-mm-Miniklinke
1 x Micro-B-USB-Anschluss
Stereo-Pairingjak. A.neink. A.Jak. A.neinjajajak. A.janeink. A.neinneinJaJajak. A.jajajaneink. A.k. A.jajajajajak. A.jajajajak. A.k.A.k. A.jak. A.janein
SonstigesStaub- und wasserdicht nach IP67
Freisprechfunktion
Wassergeschützt nach IPX5Inklusive Ladeschale, FreisprechfunktionWasserdicht (IPX7)Spritzwasserfest (IPX4)Ladeschale, Batteriestandsanzeige, FreisprechfunktionFreisprechfunktion, wasserfestWasser- und staubdicht (IP67)Wasser- und staubdicht (IP67)FreisprechfunktionFreisprechfunktion, wasserfestSprachsteuerung, Antippen und Schütteln, Spritzwasserschutz, FreisprechfunktionLautstärkeregelung am GerätGestensteuerung, Freisprechfunktionkann als Ladevorrichtung für das Smartphone dienen, Freisprechfunktion,Freisprechfunktion, Akku-LadestandsanzeigeWasserdicht (IPX6), Powerbank-Wasserdicht (IPX7)FreisprechfunktionWasserdicht (IPX7), PowerbankWasserdicht (IPX7)Wasserdicht, FreisprechfunktionSpritzwasserschutz (IPX4), SD-SlotWasser- und staubabweisend (IP56), NFCWasserdicht (Ip55)Wasserdicht (IPX7)Spritzwasserschutz, verschiedene FarbenFreisprechfunktionAls Powerbank nutzbar, MultiroomFreisprecheinrichtung, Wassergeschützt (IP56)MultiroomWasser- und staubfest nach IP67Amazon Alexa eingebautWasser- und staubfest nach IP67k. A.Wasserdicht (IPX7), Voice AssistantFreisprechfunktion, Spritzwasserschutz, Smartphone kann damit geladen werdenWasserdichtWasserdicht, FreisprechfunktionStrahlwassergeschützt (IPX6), Wiedergabe von Dateien auf USB-Stick oder MicroSD-KarteFreisprechfunktion, wasserdicht, Smartphone kann geladen werden
Gewicht558 Gramm900 Gramm680 Gramm595 Gramm500 Gramm770 Gramm585 Grammk. A.349 Gramm600 Gramm762 Gramm275 Gramm570 Gramm1,2 kg1 kg500 Gramm825 Gramm1600 Gramm585 Gramm600 Gramm965 Gramm540 Gramm515 Gramm990 Gramm390 Gramm560 Gramm380 Gramm900 Gramm500 Gramm1,1 Kilogramm800 Gramm440g4 kg580 Gramm1.100 Gramm1.100 Gramm870 Gramm700 Gramm700 Gramm545 Gramm380 Gramm671 Gramm930 Gramm
Abmessungen4,6 x 13 cm20 x 11 x 6 cm5,1 x 18 x 5,8 cm6,5 x 19,8 x 6,8 cm13,7 x 5,1 cm20,4 x 7,8 x 8,20 cm19,3 x 6,2 x 6,5 cm8,9 x 16 cm x 8,918,2 x 6,1 x 6,2 cm4,8 x 13,3 cm19,7 x 7 x 6,6 cm8 x 14 x 2,8 cm12,8 x 13,4 x 5,3 cm24,6 x 12,8 x 6,7 cm18,8 x 10,9 x 5,1 cm21 x 5,1 x 5,4 cm22 x 85 x 85 cm22,8 x 22 x 14,2 cm16,7 x 8,8 x 8,8 cm19 x 13 x 3,4 cm22 x 9,5 x 9,3 cm18,1 x 6,9 x 7,4 cm6,8 x 17,5 x 7 cm12,7 x 15,2 x 6,7 cm7 x 19,7 x 6,8 cm7,8 x 19 x 7,5 cm19,5 x 7 x 5 cm22,4 x 15,3 x 13 cm7,9 x 18,2 cm10 x 10 x 22,4 cm8,3 x 21 x 7,6 cm6,7 x 18,6 x 6,7 cm19,7 x 35,6 x 17,8 cm7,6 x 21,8 x 7,6 cm22,4 x 10 x 10 cm24,6 x 9,7 x 10,6 cm18 x 6,4 x 8,7 cm6 x 21 x 11 cm8,1 x 7,6 x 21,4 cm6,8 x 18 x 6,8 cm16,5 x 5,4 x 4,5 cm8,25 x 20,5 cm21,1 x 8 x 8,3 cm

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1

Testsieger: Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Die Dänen haben ihren kleinen, feinen Reisebegleiter – seines Zeichens unser Bester in seiner Klasse bei AllesBeste – überarbeitet. Die neue Version heißt Beosound A1 2nd Gen, während der Vorgänger noch unter Beoplay A1 firmierte, denn der Hersteller hat sich die Produkte der ehemals eigenständigen Marke Beoplay inzwischen einverleibt.

Testsieger kleine Boxen

Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay A1 2nd Gen 384x261
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Neu an Bord ist Amazon Alexa als Bedienhilfe via Sprache, wofür drei Freisprechmikrofone eingebaut wurden. Die Spracheinstellung des Assistenten muss in der Bang & Olufsen App ausgewählt werden. Dafür kassierten die Dänen beim Modellwechsel den analogen AUX-Eingang, jetzt lässt sich die Musik nur noch via Bluetooth 5.1 drahtlos zum Lautsprecher übertragen.

Dank Multi-Point-Funktion kann der B&O Beosound A1 2nd Gen gleichzeitig Kontakt zu zwei verschiedenen Smartphones halten. Seine neue Schutzklasse IP67 unterstreicht, dass der Beosound A1 2nd Gen vollständig staub- und wasserdicht ist. Für die Akkulaufzeit gibt Bang & Olufsen 18 Stunden an, der Akku ist von 2.200 mAh auf 3.300 mAh kräftig gewachsen und hat jetzt 50 Prozent mehr Kapazität als der Vorgänger.

Die seitlich angeordneten Tasten wurden ebenfalls überarbeitet und sind nach wie vor in die gummierte Seite des runden Gehäuses integriert. Sie sind leider weiterhin nur schwer zu erkennen und kaum zu ertasten.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Wie sein Vorgänger, ist der Beosound A1 2nd Gen schlicht, aber stilvoll gestaltet.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Die Bedienelemente an der Seite sind dezent.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Die kleine Status-LED im Lochblech kann man leicht übersehen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Der Beosound A1 2nd Gen ist klein, aber nicht winzig.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beosound A1 2nd Gen
Die Lederschlaufe zum Aufhängen des Lautsprechers ist natürlich auch beim neuen Modell wieder mit von der Partie.

Unter dem Motto »schmaler, leichter und robuster« verweist B&O auf die Retuschen am Gehäuse mit seinem schicken, robusten Aluminiumgrill hin.

Beim Klang geht Bang & Olufsen weiterhin eigene Wege. Statt Breitband-Chassis in Stereo zu betreiben, was wegen der geringen Abstände zu schädlichen Überlagerungen führen kann und sowieso kein echtes Stereo verheißt, setzt B&O auf eine 2-Wege-Konstruktion mit einem 3,5-Zoll-Tief-Mitteltöner und einer 3/5-Zoll-Hochtonkalotte und spielt somit munter in mono. Damit gelang schon dem Beosound A1 schon in der 1. Generation ein reiner, feinaufgelöster und breitbandigerer Klang, wie man ihn von den üblichen Bluetooth-Dosen kaum bekommt. Und wer will, kann einfach zwei Exemplare zum Stereo-Paar koppeln.

Die grundsätzliche Differenziertheit und Ausgewogenheit des natürlich abgestimmten Speakers ist geblieben. Doch hat der neue Beosound A1 2nd Gen noch etwas mehr Frische zu bieten und klingt noch einen Tick knackiger. Wer den A1 mit seinem Lederriemen mit einem Nagel an die Wand hängt oder gar zwei in Stereo betreibt, kann mit minimalem Aufwand fast schon high-fidelen Klang erleben, der locker ein mittleres Wohnzimmer füllt.

Damit bleibt der B&O Beosound A1 auch in der zweiten Generation für uns weiterhin der beste kleine Bluetooth-Lautsprecher, den man zur Zeit kaufen kann. Das hat zwar seinen Preis, aber der kleine schicke Lautsprecher von Bang & Olufsen ist für Liebhaber guten Sounds jeden Cent wert.

B&O Beosound A1 2nd Gen im Testspiegel

Der Beosound A1 2nd Gen ist noch nicht allzu lange auf dem Markt und seriöse Testberichte sind noch selten. Bislang hat nur die englische Website Trusted Reviews (08/2020) einen umfangreichen Test durchgeführt, der zu einem ähnlichen Ergebnis wie wir kommt:

»B&O doesn’t do ordinary and with the Beosound A1 2nd Gen they’ve done something extraordinary. The Beosound A1 is a classy speaker, but there’s substance to go with that style. Alexa works and the fully dust- and waterproof design should ensure it survives some mishaps. There’s a question mark over its ruggedness – a £200 premium speaker doesn’t scream ‘throw me about’ – but for that outlay this is not a product to be callous with. The sonic performance is excellent, and factor in the various design tweaks and improvements and the Beosound A1 is a stunning portable speaker.«

Alternativen

Wenn Ihnen der Beosound A1 2nd Gen zu teuer ist oder Sie andere Prioritäten setzen, gibt es natürlich auch andere Optionen. Hier sind unsere alternativen Empfehlungen.

Auch gut: Teufel Motiv Go

Der Teufel Motiv Go hüllt sich in ein solides Metallgehäuse mit Metallgitter. Der flache Lautsprecher erinnert an ein klassisches Kofferradio, nur dass er weder eine sichtbare Antenne noch eine Skala hat. Die wichtigsten Bedientasten sitzen unter einem schützenden Gummi auf der Oberseite. Der analoge AUX-Eingang, die Bluetooth-Pairing-Taste und der Anschluss für das mitgelieferte Netzteil finden sich ebenfalls spritzwassergeschützt auf der rechten Seite.

Auch eine gute kleine Box

Teufel Motiv Go

Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Motiv Go
Teufel stellt einmal mehr ein Glanzzstück auf den Tisch: Der Motiv Go kann sich hören lassen.

Das Gehäuse beherbergt zwei 2-Zoll-Breitbänder für jeden Kanal und je einen nach vorne und hinten gerichteten Passiv-Radiator für den Bass. Zum Telefonieren gibt es ein Freisprechmikrofon, das sich auch mit Siri oder Googles Assistant nutzen lässt.

Der Akku liefert Energie für bis zu über 20 Stunden Spielzeit. Mit Teufels Dynamore-Raumklang klingt der kompakte Lautsprecher größer als er ist, wobei die erweiterte Klangbühne nicht über Gebühr auf Kosten der Präzision erkauft wird. Die meisten dürften den Effekt immer eingeschaltet lassen. Unabhängig davon beeindruckte der Teufel Motiv Go durch einen breiten Übertragungsbereich mit – für die Größe sehr sonoren, sauberen Bässen, natürlichen Stimmen und klaren Höhen. Vor allem überraschten die immensen Dynamik-Reserven.

In dieser Klasse kommt da so schnell keiner heran, man kann sich mit dem Teufel Motiv Go richtig die Dröhnung geben ohne dabei den Pfad des wohl temperierten Klangs zu verlassen.

Mit Powerbank-Funktion: JBL Charge 5

Der JBL Charge 5 kommt im neuen, stark modifizierten Design. Wie der größere Xtreme 3 bekam er auch angeschrägte Flanken mit Gummi-Puffern Die Abmessungen änderten sich im Zuge der Modellpflege von 22 x 9,5 x 9,3 Zentimeter auf 22,3 x 9,7 x 9,4 Zentimeter während das Gewicht von 965 auf 960 Gramm zurückging.

Vielseitig

JBL Charge 5

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 5
Der Bluetooth-Lautsprecher von JBL ist auch als Powerbank zu gebrauchen. Sein hervorragender Klang rundet den guten Gesamteindruck ab.

Die maximale Akkulaufzeit liegt weiterhin bei maximal 20 Stunden. Der JBL Charge 5 erfüllt jetzt IP67 statt IPX7, lässt sich also nicht nur ins Wasser tauchen, sondern trotzt auch sehr gut Staub und Schmutz. Die alte Funktion Connect+ weicht für den PartyBoost. Wer damit über 100 JBL-Bluetooth-Boxen gleichschaltet, der kann nur noch jene verwenden, die den neuen Standard unterstützen. Die Bedientasten des JBL Charge 5 sind gut positioniert und erkennbar.

Neben der USB-C-Ladebuchse findet sich unter einer Schutzklappe ein USB-A-Anschluss für die Powerbank-Funktion zum Laden von Smart-Devices. Jetzt nutzt der JBL Charge 5 statt Breitband-Chassis einen neuen ovalen Treiber und einen zusätzlichen 2-Zentimeter-Kalotten-Hochtöner für bessere Obertonwiedergabe. Die beiden Passiv-Radiatoren an den Seiten des Gehäuses bekamen einen neuen Look, machen aber den gleichen Job wie bisher zur Unterstützung im Bassbereich. Die Gesamtleistung des JBL Charge 5 wuchs von 30 auf 40 Watt, weil ein 10-Watt-Verstärkerkanal für den neuen Hochtöner hinzukam.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Charge 5
Die Gummipuffer des JBL Charge 5 sorgen für zusätzliche Stoß-Sicherheit.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Charge 5
Im Betrieb ist vom Ausrufezeichen nichts mehr zu erkennen, dann vibriert nämlich die Membran.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Charge 5
Das Bedienpult des Charge 5.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Charge 5
Geladen wird der Bluetooth-Lautsprecher via USB-C. Der namensgebende USB-A-Anschluss zum Aufladen anderer Geräte befindet sich unter einer Gummiklappe.

Diese Umstellung von Breitband-Chassis, die immer einen Kompromiss darstellen, weil sie das gesamte Musikspektrum allein in Schallwellen umwandeln müssen, auf einen größeren Tief-Mittelttöner – plus eine spezialisierte Hochtonkalotte – führt zu einer feineren, präziseren Wiedergabe der für Stimmen und Instrumente charakteristischen Obertöne. Was die Treiber-Theorie verspricht, überträgt der Bluetooth-Speaker auch in die Hörpraxis. Und zwar sehr überzeugend, denn er klingt frischer und nuancierter.

Der JBL Charge 5 kann beeindruckende Pegel erreichen, ohne dass man ihm Mühe anmerkt oder die Mitten durch eine vom Limiter verordnete krasse Bass-Absenkung gleich beim ersten Powerplay in den Vordergrund gedrängt werden. Mit dieser Wireless-Box kann man der nächsten Feier mit fetten Beats locker entgegensehen.

Klassiker: Bose SoundLink Mini II

Der Bose SoundLink Mini II war lange Zeit unser Favorit, denn der Amerikaner ist rundum clever konzipiert. Auch wenn er klanglich nicht ganz mit dem Beosound A1 mithalten kann, gehört der SoundLink Mini II nach wie vor zu den am besten klingenden Mini-Bluetooth-Lautsprechern auf dem Markt. Dass so viel Sound aus einer so kleinen Box kommen kann, verblüfft immer wieder.

Klassiker

Bose SoundLink Mini II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

Praktisch finden wir auch die mitgelieferte Ladeschale. Darauf muss man den SoundLink Mini nur abstellen, schon wird er geladen. Sowas würden wir uns beim Beosound A1 auch wünschen.

Test: mobile Bluetooth-Lautsprecher – Testsieger Bose SoundLink Mini II
Der Bose Soundlink Mini II kommt mit einem Ladedock.

Freisprechen ist mit dem Bose der zweiten Generation ebenfalls möglich. Das Pairing geht rasend schnell, das war beim ersten SoundLink Mini noch anders. Auch die Sprachansage des Betriebszustands ist neu und sehr gut gelöst.

Die Akkulaufzeit liegt bei rund zehn Stunden und ist damit unserem neuen Favoriten unterlegen. Ausschlaggebend war für uns aber der rundere, ausgewogenere Klang des Beosound A1. Da kann der SoundLink Mini nicht ganz mithalten.

Doch wenn Sie lieber ein bisschen weniger ausgeben möchten, ist der Bose SoundLink Mini II nach wie vor eine sehr gute Wahl, zumal er auch noch ein bisschen kompakter ist als der Beosound A1.

Gut & günstig: Tribit MaxSound Plus

Der Tribit MaxSound Plus ist ein ganzes Stück größer als der XSound Go. Diesen Vorteil münzt er in einen ausgeglicheneren, breitbandigeren Klang um. Im Preis fällt der Aufschlag gegenüber des kleineren Bruders moderat aus.

Gute, günstige, kleine Box

Tribit MaxSound Plus

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

Das nach IPX7 wasserdichte Gerät lässt sich sehr gut transportieren. Eine Trageschlaufe ist bereits montiert. Es gibt keine freiliegenden Passiv-Membranen wie bei zahlreichen anderen Bluetooth-Lautsprechern. Das macht den Tribit MaxSound Plus sehr robust. Seine beiden passiven Bass-Radiatoren verbergen sich auf der Vorder- und auf der Rückseite des 595 Gramm schweren Lautsprechers hinter schützenden Grills. An den äußeren Seiten sitzen zwei Breitband-Lautsprecher, die für angenehmen Klang sorgen und auch in den Höhen nichts vermissen lassen.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Lautsprecher Tribit

Der Bass des Tribit MaxSound Plus gibt sich in Normalstellung relativ zurückhaltend. Man kann, ohne sich um die Natürlichkeit zu sorgen, die Extra-Bass-Taste permanent gedrückt lassen. Dann erzeugt der günstige kleine Bluetooth-Lautsprecher für seine Größe einen sehr ordentlichen Bass, trägt aber nicht zu dick auf. Die Lautstärkeregelung läuft synchron mit der des Smartphones und mit der Taste auf der Oberseite kann man die Wiedergabe steuern. Die auf der Oberseite untergebrachten Bedientasten sind zwar schwarz und in die Oberfläche des Kunststoffgehäuses integriert, durch ihre Hochglanzoberfläche heben sie sich aber ganz gut vom ansonsten schwarzen Block ab.

Was uns am Tribit MaxSound Plus neben der praxisgerechten Gestaltung und der langen Batterielaufzeit von bis zu 20 Stunden gut gefiel, waren seine dynamischen Fähigkeiten: Die Musik ertönte sehr lebendig und blieb auch sauber und ausgewogen, wenn es mal etwas lauter zuging.

Außerdem getestet

1More S1001BT

Hinter dem 1More S1001BT steht Xiaomi. Dessen Tochterunternehmen genießt einen guten Ruf für seine günstigen und guten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer. Und man spürt auch beim 1More S1001BT an jedem Detail, dass sich der Hersteller richtig Mühe gegeben hat, für deutlich unter 100 Euro einen hochwertigen Bluetooth-Lautsprecher zu konstruieren.

Das fängt schon beim Design an, das zwar eigenständig ist, aber vom Konzept an den überragenden B&O Beosound A1 erinnert. Der runde Lautsprecher beherbergt ein 2-Wege-Mono-System mit 2,7-cm-Kalottenhochtöner plus 8,5-cm-Tief-Mitteltöner und lässt sich an einer Schlinge tragen oder aufhängen.

Hier offenbart sich der einzige Schwachpunkt des 1More S1001BT: Wenn man ihn an einem Nagel in der Wand aufhängt, sorgt der ungünstige Schwerpunkt dazu, dass er instabil und schräg hängt. Der perfekt ausbalancierte B&O Beosound A1 liegt dagegen hinten plan an der Wand auf. Dafür kostet er auch fast das Dreifache. Und dass, obwohl sich beide Bluetooth-Speaker für Stereo-Wiedergabe paaren lassen. Dafür gibt es die 1More Assistant App (iOS und Android). Die kostenlose Software ermöglich das Einspielen des neuen Lautsprechers mit einem Rauschsignal. Derweil zählt ein Timer von 12 Stunden herunter.

Wer den 1More S1001BT aktiviert, wird über eine Stimme zunächst über den Ladezustand des für bis zu 12 Stunden reichenden Akkus und anschließend über den Status des Pairings mit dem Smartphone oder Tablett informiert.

Dank IPX4 verträgt der Speaker leichten Regen, wenn er im Freien verwendet wird. Die seitlichen Bedienungsorgane sind gut erkennbar gekennzeichnet, unter einer Gummiabdeckung sitzt die USB-C-Buchse zum Aufladen und ein 3,5-mm-Klinken-Analog-Eingang. Zum Entgegennehmen von Anrufen gibt es eine integrierte Freisprecheinrichtung.

Der Klang war schlicht verblüffend. Selbst ohne annäherndes Ausnützen der gesamten Einspieldauer entwickelte der runde Speaker recht tiefen Bass und brillierte mit natürlicher Abstimmung und feiner Hochtonauflösung. Nicht nur die Grobdynamik verblüffte, auch die Feindynamik überzeugte. Der 1More S1001BT spielte äußerst angenehm und impulsiv.

Als Stereo-Paar mit einem zweiten 1More S1001BT lässt sich eine räumliche, ausgewogene Wiedergabe mit erstaunlich hohem Pegel genießen. Damit gelingt dem Außenseiter ein Coup: Der 1More S1001BT ist ein richtiger Geheimtipp unter den Bluetooth-Boxen – ganz besonders in der Klasse bis 100 Euro.

Anker Soundcore 3

Anker gehört auch zu den Marken, die erst in den letzten Jahren auf sich aufmerksam machten. Bei Amazon stand der Vorgänger des Anker Soundcore 3 hoch im Kurs. In der Schallwand des 17,4 Zentimeter breiten Briketts finden sich zwei Vollbereichs-Treiber mit Titan-Membranen. Deren Steifheit soll der 3er zur besserer Hochtonwiedergabe verhelfen. Um auch reichlich Bass aus dem kleinen Gehäuse herauszuholen, bekommen die Breitbänder Unterstützung von je einem Passiv-Radiator auf der Vorder- und der Rückseite – ganz nach Art des einstigen Trendsetters Bose SoundLink Mini.

Die Tasten sitzen auf der Oberseite des quaderförmigen, jetzt nach IPX7 ins Wasser eintauchbaren Gehäuses und lassen sich auch ohne farbliche Kennzeichnung schon allein aufgrund ihrer Größe ganz gut erkennen. Die seitliche Ladebuchse bekam beim Modellwechsel ein Upgrade von Micro-USB auf USB-C zum Auffüllen des 5.200-mAh-Akkus, der bei kleinem Pegel bis zu 24 Stunden Saft abgeben kann. Sie liegt aber offen, was Staub und Schmutz eindringen lässt. Doch in dieser Hinsicht gilt es eh, etwas Rücksicht auf den Anker Soundcore 3 zu nehmen, denn auch das Lochgitter der Schallwand könnte sich bei extremer Nutzung als Einfallstor für winzige Fremdkörper erweisen.

Für den Outdoor-Einsatz sehr gut geeignet, ist die seitliche Öse, an der sich die beiliegende Textilschlaufe befestigen lässt. Klanglich gibt es, abgesehen von etwas stumpfer Stimmwiedergabe, nur Gutes zu berichten. Attacke und vor allem der Dynamikumfang des kompakten Soundcore 3 setzen ihn akustisch groß in Szene. Auch der Detailreichtum gefällt und die Basswiedergabe konnte dank des tieferen Gehäuses zulegen, auch wenn man von einem 372 Gramm leichten, nur 17,4 x 6 x 5,7 Zentimeter großen Bluetooth-Speaker in dieser Hinsicht keine Wunder erwarten sollte. Immerhin können Pegel-Affine mit der PartyCast-Funktion bis zu 100 Lautsprecher zu einer drahtlosen Kette zusammenschalten, oder zumindest zwei Soundcore 3 als Stereo-Paar koppeln. Und wer sich die Soundcore App für iOS oder Android aufs Smartphone lädt, kann mit der Bass-Up-Funktion oder Equalizer noch nach eigenem Gusto etwas nachwürzen.

Anker Soundcore 2

Der Anker SoundCore 2 wirkt sehr erwachsen. Er hält an dem Prinzip mit zwei Breitbandlautsprechern und einem passiven Bassradiator in der Mitte fest und hüllt sich bis auf den Grill in weichen Kunststoff, der auch das Tastenfeld nahtlos einschließt. Die beiden Anschlüsse (Micro-USB zum Laden über das mitgelieferte Kabel und AUX für analoge Signalübertragung) liegen unter einer festsitzenden Kappe. So erreicht der Anker SoundCore 2 eine Wasser- und Schmutzfestigkeit nach IPX5 – kann also Spritzwasser ab.

Der Akku ist auf bis zu 24 Stunden Dauerbetrieb ausgelegt. Die Lautstärke wird mit dem Smartphone synchronisiert, es gibt eine Start/Stop-Taste und vor allem einen erstaunlich ausgewogenen Sound. Zu laut sollte man nicht hören, sonst wirkt er angestrengt, hält aber erstaunlich gut die Klangbalance. Der Bass kommt nicht besonders tief hinunter, wirkt aber konturiert und sauber. Größtes Manko sind die leicht künstlichen Stimmen, doch selbst die klingen nach mehr als gut 50 Euro. Alles in Allem ist unser ehemaliger Preistipp immer noch ein guter Lautsprecher.

Anker Soundcore Boost

Der Anker SoundCore Boost hat auf der Oberseite eine auffällige UP-Taste. Sie wirkt als Push-up für den Bass-Bereich, der aber auch schon naturbelassen dank doppelter passiver Bass-Radiatoren recht fett wirkt. Hip-Hop-Fans bekommen also die volle Packung, das Teil kann ganz schön laut spielen. Mitten und Höhen sind zwar nicht so natürlich wie bei einigen Top-Geräten, aber sehr, sehr anständig.

Der 5.200-mAh-Akku kann über USB eine Powerbank-Funktion für schlappe Smartphones übernehmen und reicht ohne Zusatzbelastung für rund 12 Stunden. Die Anschlüsse (USB, Micro-USB und AUX) sind unter einer Klappe gesichert. Der schlichte, aber sauber verarbeitete Bluetooth-Lautsprecher hält Spritzwasser nach IPX5 stand, was ihn für heiße Strandpartys prädestiniert. Wer dabei allerdings die Lautstärke zu weit aufdreht, kann damit bei aktivierter Boost-Funktion ein »Pumpen« in der Wiedergabe provozieren, weil der DSP zum Schutz der Treiber den Limiter walten lässt.

Ansonsten gefiel uns aber gut, dass die Lautstärkeregelung mit dem Handy synchronisiert ist und die Bluetooth-Verbindung bei Androiden mit NFC noch einfacher aufgebaut werden kann als mit dem iPhone. Als Dreingabe gibt es ein integriertes Freisprechmikrofon für Anrufe.

Anker Soundcore Flare 2

Der Preis überrascht! So viel Show bekam man in dieser Preisklasse bisher noch nicht geboten. Der Anker SoundCore Flare 2 hat zwei Leuchtringe, die unten und oben an dem runden Gehäuse für ein buntes Lichtgewitter sorgen. Dafür gibt es fünf Modi (Party, Energie, Relax, Frühling, Schlafenszeit), die sich mit einer, der nicht besonders gut gekennzeichneten Tasten auf der gummierten Oberseite, des rundum mit Stoff bezogenen zylindrischen Gehäuses, aktivieren lässt. Um nicht abgelenkt zu werden und Batteriekapazität zu sparen, kann man die Lichtshow, die im Takt der Musik wabert und die Farbe wechselt, auch abschalten. Dann sind 12 Stunden Akkubetrieb in Reichweite.

Der 530 Gramm schwere Lautsprecher ist wasserdicht nach IPX7. Sein Mikro-USB-Ladeanschluss verbirgt sich unter einer Gummiabdeckung. Darüber findet sich eine Bass-Up-Taste. Dieser Bass-Boost kann ruhig immer aktiviert sein. Der SoundCore Flare 2 klang damit keinesfalls zu dick oder gar brummig. Für einen rundum ausgewogenen Klang sorgen zwei 4,4-cm-Breitband-Treiber gemeinsam mit zwei passiven Radiatoren für den Bass. Rundum ausgewogen ist wörtlich zu nehmen, denn der Klang ist für 360-Grad-Wiedergabe optimiert. Aus allen Richtung wirkte der Sound des SoundCore Flare 2 sehr angenehm und ausgewogen. Er produzierte nicht nur einen sauberen, recht kräftigen, vor allem aber zeitlich gut abgestimmten Bass, auch die Höhen kamen nicht zu kurz.

Wer den Sound trotzdem nach eigenen Vorstellungen beeinflussen mag, kann sich die SoundCore App für iOS oder Android herunterladen und mit dem Equalizer die einzelnen Frequenzbereiche anheben oder absenken. Die App fordert einen beim ersten Start allerdings auf, sich beim Hersteller registrieren. Immerhin lässt sich dieser lästige Schritt überspringen. Dann kam beim Verbinden mit dem SoundCore Flare 2 allerdings wie schon beim SoundCore Rave Mini die Meldung, man solle Bluetooth aktivieren, was aber bereits der Fall war: Der Bluetooth-Lautsprecher spielte schließlich schon munter drahtlos gestreamte Musik vom iPhone 11 Pro. Macht aber nichts.

Eigentlich passt der Klang ab Werk sehr gut, und wer bei gedrückter Bass-Boost-Taste weit aufdreht, bringt ohnehin den DSP dazu, die untere Bassgrenze heraufzusetzen, um Verzerrungen durch exzessiven Hub zu vermeiden. Dann klingt der an sich ausgewogene SoundCore Flare 2 reichlich spitz und quäkig, Wer also meint, mit dem Equalizer noch mehr Bass reindrehen zu müssen, arbeitet also letztlich gegen den Limiter.

Anker Soundcore Icon

Vor gar nicht so langer Zeit war Soundcore zwischen Marken wie Bose oder JBL noch ein Niemand. Doch heute kann sich das rasch ändern. Mit dem Icon liefern die Aufsteiger einen weiteren Beweis ihrer Fähigkeiten, die sie sich nicht in Gold aufwiegen lassen. Für einen moderaten Preis überzeugte der Soundcore Icon durch eigenständiges Design, gute Verarbeitung und eine ordentliche Vorstellung.

Mit seiner Gummischlaufe lässt sich das Gerät gut transportieren beziehungsweise am Rucksack oder Zweirad-Lenker befestigen. 12 Stunden Spielzeit und Wasserdichtigkeit nach IP67 sowie eine kompakte, längliche Gehäuseform tragen ein übriges zur Outdoor-Tauglichkeit bei. Da ist die Möglichkeit, zwei Soundcore Icon für Stereo-Betrieb zu koppeln, eher zweitrangig. Aber gut zu wissen.

Eine smarte Kombination aus Breiband-Lautsprecher und Passiv-Bass-Radiator verhalfen dem Icon zu einem lebendigen, gut getimten Klang. Die erreichbare Lautstärke beeindruckte in Bezug auf die Lautsprechergröße. Obgleich das Gerät sehr kompakt ist, erzeugte es mehr Bass als der Creative Muvo Play. Absolut gesehen, hätte es jedoch ganz unten ruhig etwas mehr Fundament sein dürfen. Ebenfalls fiel auf, dass der Soundcore Icon aus der Distanz immer besser wurde. Von ganz nah klang er etwas blechern und künstlich. Wenn man allerdings Preis, Flexibilität und Größe in Relation zum Klangergebnis setzt, ging die Vorstellung durchaus in Ordnung.

B&O Beoplay A1

Schon einige Hersteller hatten in den letzten Jahren versucht, Boses Marktmacht anzugreifen. Damit waren sie mal mehr, mal weniger erfolgreich. Doch dann hat uns Bang & Olufsen mit dem Beoplay A1 mächtig überrascht. So klar und natürlich in den entscheidenden Mitten, wo die menschliche Stimme und die Grundtöne der Instrumente liegen, dazu mit so feinen, differenzierten Obertönen abgerundet, haben wir bis dato in dieser Preis- und Größenklasse noch keinen Lautsprecher gehört.

Dazu kommen sehr gute Akkulaufzeiten und perfekte Mobilität – der B&O Beoplay A1 lässt sich mit seiner schicken Lederschlaufe sogar am Gürtel befestigen oder an die Wand hängen.

Neben der drahtlosen Bluetooth-Verbindung gibt es noch einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für analoge Abspielgeräte. Und wer zwei der Soundflundern hat, kann sie per Bluetooth zum Stereo-Paar verbinden. Das geht entweder per Tastenkombination am Gerät oder – einfacher – mit der Beoplay App für iOS und Android.

Dem schlichten Design geschuldet ist die Tatsache, dass die Bedienknöpfe lediglich mit winzigen, schlecht lesbaren Symbolen gekennzeichnet und rund um die kreisrund Box verteilt sind. Wenigstens den An/Aus-Schalter und die Laustärketasten hätte man ertastbar machen können. So bleibt einem nur, sich für schlechte Lichtverhältnisse zu merken, dass der An/Aus-Knopf auf 3 Uhr liegt, wenn man den A1 am Lederband hält. Die anderen Knöpfe braucht man in der Regel sowieso nicht, da man die Lautstärke meist ohnehin übers Smartphone regelt. Die Bedienung lässt nur wenig zu wünschen übrig. Über die App kann man sehr intuitiv die Klangcharakteristik der Box anpassen und als Voreinstellungen abspeichern. So lässt sich tatsächlich noch ein bisschen mehr aus der Box herauskitzeln.

Das gilt auch für den Fall, dass ein Anruf reinkommt. Denn dann verwandelt sich der A1 dank Freisprechfunktion zum durchaus tauglichen Konferenzsystem. Wir fanden Funktion und Sprachqualität tadellos, in zahlreichen Tests konnten die Kollegen die Sprachleistung gar nicht fassen. Der B&O Beoplay A1 ist also nicht nur von der Form her eine runde Sache, sondern macht sich auch sonst rundum gut.

Für seine Größe ist der Beoplay A1 ein echtes Basswunder und beleuchtet die Mitten mit höchster Akribie und schillernden, authentischen Farben und auch in den Höhen löst er die Details sehr gut auf. Dabei liefert er selbst bei höheren Pegeln ein verblüffend rundes, ausgeglichenes Klangbild ab. Was den Bass betrifft, gilt die Devise Qualität vor Quantität.Der Beoplay A1 spielt laut, spritzig und absolut verzerrungsarm. Er wirkt mit seiner ausgezeichneten Klarheit erwachsen.

Inzwischen gibt es mit dem Beosound A1 2nd Gen einen Nachfolger, der klanglich noch eine kleine Schippe drauf legt und in einigen Details überarbeitet wurde. Der kostet allerdings ein Stückchen mehr. Wem der Besound A1 2nd Gen zu teuer ist, bekommt mit dem Beoplay A1 der ersten Generation einen fast ebenso guten Lautsprecher im Abverkauf.

B&O Beoplay P2

Der Beoplay P2 hat die Abmessungen einer Sardinenbüchse und beinahe genauso wenig sichtbare Technik: Auf der weichen Polymerrückseite findet sich ein Button zum An- oder Ausschalten – das war’s. Die Lautstärke wird ausschließlich über das Smartphone geregelt. Doch es gibt einige versteckte Funktionen: Durch doppeltes Antippen des edlen Lautsprechergrills startet oder stoppt die Musikwiedergabe und wenn man die Box schüttelt, springt sie zum nächsten Titel. Dazu ist allerdings die Beoplay App nötig.

Auch in der Klangabstimmung beweist B&O Beoplay ein geschicktes Händchen. Der Beoplay P2 klingt dagegen satt, natürlich und frisch. Wir waren verblüfft, wie viel Bass aus der kleinen Konservendose kommt, ganz besonders, wenn man sie auf einem Tisch platziert, wo akustische Effekte zu ihren Gunsten arbeiten. Zudem zahlt sich aus, dass Beoplay konsequent auf Mono setzt, um einen möglichst großen Tief-Mitteltöner mit einem Hochtöner statt der üblichen doppelten Mini-Breitbänder beim verbreiteten Stereo-Ansatz zu verwenden.

Einziger Nachteil: Der Preis des Beoplay P2 ist ungeachtet des erstaunlich erwachsenen Klangs für diese Gewichtsklasse – sagen wir – ambitioniert.

Bose SoundLink Revolve

Der Bose SoundLink Revolve setzt auf 360°-Raumklang. Es gibt keine bevorzugten Bereiche mehr, da der Schall seitlich aus einem rundum laufenden Lochgitter austritt. Das gereicht der Box aber gerade im Nahfeld, also direkt am Computer auf dem Schreibtisch, zum Nachteil. Stimmen klangen verwaschener, ja bisweilen sogar verhangen und zugeschnürt in den Höhen.

Wer die Bose-Box weiter vom Sitzplatz entfernt aufstellt, bekommt dagegen ein recht großes, ausgewogenes Klangbild. Er kann ordentlich spielen, wobei man nicht voll aufdrehen sollte, denn dann regelt der DSP zur Schonung des Lautsprechers den Bass zurück und das lässt den Klang etwas quäkig wirken. Wer aber unter 70 Prozent bleibt, erntet bei guter Aufstellung ausgewogene, recht natürliche Stimmenwiedergabe und einen relativ satten, ausreichend konturierten Bass.

Cambridge Yoyo S

Größe ist relativ, muss man sich bei Cambridge gedacht haben, als man dem YoYo S seinen Namenszusatz für »Small« gab. Natürlich ist er kompakt, richtig klein ist der schicke britische Lautsprecher aber nicht. Der YoYo S kommt zwar im Bass relativ tief in den Keller, klingt aber nicht wirklich satt – trotz Passiv-Bass-Radiator. Erst mit einer Wand im Rücken werden die Erwartungen, die man an einen Lautsprecher dieser Gewichtsklasse stellt, weitgehend erfüllt. Immerhin klingt der Brite in sich sehr stimmig, allerdings stehen Stimmen nicht so frei und farbenprächtig im Raum wie bei anderen teils deutlich kleineren Mitbewerbern.

Die Verarbeitung des 1,2 Kilogramm schweren YoYo S ist ausgezeichnet. Was die Steuerung des Handys betrifft, hat die Gestensteuerung für den Titelsprung zwei Nachteile: Sie ist ohne Anleitung so unsichtbar, dass selbst mancher Tester-Kollege sie in seinem Bericht nicht entdeckte und sorgte gelegentlich dafür, dass man beim Anheben des Geräts aus Versehen einen Skip-Befehl auslöste. Positiv: Die Bluetooth-Kopplung funktioniert auch mit einem Smartphone ohne NFC schnell und problemlos.

Canton Musicbox XS

Die Canton Musicbox XS sieht fast wie eine Kopie des legendären SoundLink Mini aus: Eckiger Alurahmen mit Metallgitter, zwei Breitbänder unterstützt von einem Passiv-Radiator-System für den Bass und Bedienungsorgane auf der Oberseite. Die Canton Musicbox XS ist aber etwas größer und schwerer und verfügt weder über eine Freisprecheinrichtung noch eine Ladeschale.

Klanglich spielt die Musicbox sehr solide – aber nur bei niedrigen Lautstärken. Dabei setzt Canton auf eine Prise mehr Höhenglanz, dadurch klingt die Musicbox transparent und erzeugt eine breite Bühne.

Nur leider kappt der Canton den Bass schon ab mittleren Pegeln deutlich, durch die Bassbeschneidung kippt das ohnehin helle Klangbild ins Aggressive, die Mitten treten stark hervor, der Klang wird topfig. Bei hohen Lautstärken verschwindet der Bass fast völlig und die Box plärrt nur noch.

Denon Envaya DSB-250BT

Nach dem Auspacken staunten wir zunächst über das hohe Gewicht des Denon Envaya 250BT, doch die 750 Gramm sind gut investiert. Seine beiden 4-cm-Breitbandlautsprecher liefern in Verbindung mit dem 5,3 x 13,5 Zentimeter großen Passiv-Radiator einen satten Sound. Die Akku-Power reicht für bis zu 13 Stunden Musikwiedergabe.

Dank IP67 hält der Denon Envaya 250 BT 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter aus, die Anschlüsse verbergen sich unter einer Gummiklappe – ein AUX-Anschluss ist auch an Bord. Die Tasten sind samt Telefontaste nahtlos in die rechte Seite integriert. Bei längerem Drücken der Telefontaste wird das Mikrofon für Siri-Befehle aktiviert.

Der relativ feinmaschige Stoffbezug wirkt dagegen weniger robust als bei den Mitbewerbern von JBL oder Ultimate Ears. Man kann den Envaya stehend oder liegend betreiben, wobei wir letztere Variante als noch satter im Klang empfanden.

Wer satte, gehaltvolle Bässe mag, wird den Denon Envaya lieben. Stimmwiedergabe und Hochtonauflösung sind beim Envaya aber nicht so gut wie beim nur halb so teureren JBL Flip 4, doch er hat mehr Substanz in den unteren Oktaven und wirkt in diesem Bereich auch differenzierter als der etwas kleinere JBL. Dafür wirken beim Envaya Stimmen mitunter etwas verhangener und leicht zurückgesetzt gegenüber den (über)mächtigen – bei Hip-Hop oder Elektropop allerdings wirklich prächtigen – Bässen.

Keine Frage, das Flaggschiff der aktuellen Envaya-Reihe von Denon bedeutet einen großen Schritt für die traditionsreichen Japaner auf dem beliebten Feld der mobilen Wireless-Lautsprecher. Für Bass-Addicts ist Denon Envaya 250BT in seiner Klasse gegenwärtig auf jeden Fall ein Tipp.

Dockin D Mate

Wie schon vom Dockin D Fine bekannt, bietet auch der kleine Bruder Dockin D Mate viel Masse fürs Geld. Dabei wirkt sein mit robustem Gewebe gespanntes Kunststoffgehäuse nicht ganz so hochwertig, doch der Preis ist auch um ein Drittel niedriger. Er ist wasserdicht, kann als Powerbank verwendet werden und hat eine Bass-Boost-Funktion. Zwei D Mate können außerdem als Stereo-Paar verbunden werden – dazu braucht man aber die Bedienungsanleitung.

Ganz gleich ob mit oder ohne Bassanhebung wirkte die Klangabstimmung des Dockin D Mate harmonischer als die des Dockin D Fine, dessen mächtiger, »langsamer« Bass ein gewisses Eigenleben führt. Zwar ertönen Stimmen gerade mit Bass Boost etwas dünn und belegt, doch wirkt die Darbietung in beiden Klangmodi vom Timing wie aus einem Guss. So kann sich jeder je nach Musik seine Abstimmung aussuchen. In Normalstellung wirkte die Basswiedergabe fast schon etwas dünn. Wenn Sie große Dynamik und viel Bass mögen, ist der D Mate ein gutes und günstiges Gerät mit ein paar Einschränkungen.

Dockin D Mate Direct

Der Dockin D Mate Direct ersetzt den bisherigen Dockin D Mate. Der Zusatz »Direct« bezieht sich auf eine nach vorne gerichtete Klangabstrahlung. Damit geht die Berliner Firma bewusst einen anderen Weg als die meisten Wettbewerber, die überwiegend auf omnidirektionale Klangverteilung setzen. Dazu kommt eine vergleichsweise wenig verbreitete Eigenschaft, die Smartphones mit schlappen Akkus zugute kommt: Der Dockin D Mate Direct lässt sich als Powerbank nutzen und lädt dann das angeschlossene Handy über seine 5-V-USB-Buchse auf. Dann sollte man allerdings Abstriche bei der Akkulaufzeit, die gewöhnlich rund 16 Stunden beträgt, einplanen.

Das schnörkellos gestaltete Gerät ist sauber verarbeitet und mit seinem robusten Gehäuse wasserresistent nach IPX6-Norm. Die gummierten Tasten auf der Oberseite der üblicherweise stehend zu betreibenden Bluetooth-Box sind sehr schlecht zu erkennen. Außerdem gibt es versteckte Funktionen, die man ohne Bedienungsanleitung niemals findet. Der Dockin D Mate Direct bietet nämlich neben einer Freisprechfunktion für Anrufe aufs gekoppelte Handy einen Bass-Boost, der durch einen etwas längeren, gleichzeitigen Druck auf die beiden Lautstärketasten aktiviert wird.

Der Extra-Schub in den unteren Oktaven bekommt dem angesichts seiner Gehäusegröße und des stattlichen Gewichts von über 800 Gramm relativ zugeschnürt wirkenden Lautsprecher recht gut. Man sollte die Funktion, die durch eine Leuchtdiode auf der Oberseite angezeigt wird, eigentlich immer aktiviert lassen. Dann kommt der Dockin D Mate Direct relativ tief in den Basskeller und bleibt dabei sehr präzise.

Wer dem Wireless-Lautsprecher mehr Pegel und Räumlichkeit entlocken will, kann zwei Dockin D Mate Direct zu einem Stereo-Paar via Bluetooth zusammenkoppeln. Allerdings ändert auch diese Maßnahme nichts an den etwas verhangen wirkenden Stimmen. Die Wiedergabe wirkte zwar angenehm, aber wir hätten uns noch etwas mehr Strahlkraft und Spielfreude gewünscht.

Dynaudio Music 1

Der kleinste der vier neuen Dynaudio-Lautsprecher heißt Music 1 und ist sehr eigenwillig geformt. Nicht zuletzt lässt seine vornehm wirkende Bespannung aus feinem Wollstoff erkennen, dass vornehmlich der Indoor-Einsatz im Vordergrund stand. Dennoch wird der Lautsprecher nicht nur mit einem externen Netzteil geliefert. Er besitzt auch einen 2.400-mAh-Akku, der Dynaudio Music 1 innerhalb das Haushalts und bei schönem Wetter auch im Garten Bewegungsfreiheit für bis zu acht Stunden verschafft.

Flexibilität herrscht auch bei den Zuspielmöglichkeiten. Man hat die Wahl zwischen WLAN, Bluetooth mit aptX und Apple AirPlay. Die maximal mögliche Auflösung beträgt 24 Bit/96 kHz. Außerdem gibt es einen analogen 3,5-mm-Stereo-Miniklinkeneingang sowie einen USB-Anschluss zum Laden von Smartphones und zur Wiedergabe von Musik auf iOS-Geräten.

An Audioformaten verdaut der Dynaudio Music 1 MPEG, WAV, AAC, FLAC, WMA, ALAC, Vorbis, PCM und SBC. Über das Netzwerk spielt er mit DLNA-kompatiblen UPnP-Servern zusammen. Es gibt zahlreiche, große, leider undeutlich beschriftete Bedientasten an dem 1,6 Kilogramm schweren Gerät, etwa zur Wiedergabesteuerung oder Lautstärkeregelung, sowie einige LEDs für visuelles Feedback.

Es existieren auch kostenlose Apps für iOS und Android. Die bieten Features wie Klangregelung oder das Abrufen von Equalizer-Presets (Music, Movie, Voice). Außerdem lassen sich damit noch zwei spezielle Schmankerl zuschalten. Die Funktion RoomAdapt sorgt dafür, dass sich der Lautsprecher selbstständig an die Raumakustik und seine Position anpasst. NoiseAdapt passt die Wiedergabelautstärke in den einzelnen Frequenzbereichen an die Umgebungsgeräusche an. Eine solche Funktion kannte man bisher von Audio-Systemen für das Auto.

Auch die Chassis-Bestückung des Dynaudio Music 1 weicht von der Masse der Drahtlos-Boxen ab. Im Innern des 22 Zentimeter hohen Lautsprechers arbeiten ein 1-Zoll-Hochtöner und ein 4-Zoll-Tieftöner als 2-Wege-System zusammen, was eine feinere Auflösung als die sonst üblichen Breitbandtreiber verspricht. Das Konzept der Dänen ging auch prompt auf.

Der Music 1 klingt so ausgewogen, wie man es eher von einem HiFi-Lautsprecher erwarten würde. Für die Größe ist die Performance schlicht verblüffend, sowohl was die satten und dabei trockenen Bässe als auch die fein aufgelösten Höhen betraf. Stimmen folgen der gleichen Devise, die man von den besonders natürlich abgestimmten Stereo-Boxen von Dynaudio kennt. Auch der Pegel und die Dynamik überzeugten uns auf ganzer Linie.

Bei der Beurteilung der Preisrelation gilt es zu bedenken, dass der Dynaudio Music 1 mit Bluetooth zwar eine sehr gute Vorstellung lieferte, aber eigentlich als vollwertiges Multi-Room-System konzipiert ist.

EarFun Uboom

Die Marke sagte uns zunächst einmal gar nichts, als wir vom Hersteller ein oder besser gesagt zwei Testmuster des EarFun Uboom angeboten bekamen. Mit der Zahl zwei hat es Folgendes auf sich: Man kann den kleinen Bluetooth-Speaker mit einem zweiten Exemplar paaren. Dann hat man eine richtige kleine Stereo-Anlage ohne Kabel.

Das mit dem Paaren war allerdings so eine Sache. Erstmal wollte die Prozedur nicht klappen, beim erneuten Versuch funktionierte alles wie versprochen. Das Ergebnis verblüffte. Für den Preis gibt es kaum etwas besseres. Schon die Mono-Wiedergabe mit nur einem EarFun Uboom ließ aufhorchen. Tonal hatte der unbekannte Hersteller alles richtig gemacht. Stimmen ertönten schlank, aber nicht störend artifiziell, die Höhen waren wohldosiert und ordentlich differenziert. Der Bass war genau auf dem Punkt. Er wirkte weder zu dünn, noch trug er dick auf, was in diesen Kreisen dann auch meist bei nur einer Frequenz geschieht, die das Musikhören schnell lästig macht. Uns verblüffte auch, wie tief der Bass in Bezug auf die Gehäusegröße ohne Zeichen von Anstrengung hinunterkam. Das Timing und der Punch gefielen uns für diese Klasse extrem gut. Hier hat sich jemand richtig Mühe geben.

Das gilt nicht nur für die Abstimmung, sondern auch für den Materialaufwand. Die Verarbeitung und Materialwahl mit einem Mix aus gummiertem Polymerkunststoff und robustem schwarzen Gewebe entspricht dem kostspieligeren JBL Flip 4. Die Wasserdichtigkeit genügt der Norm IPX7 für zünftige Outdoor-Tauglichkeit. In jedem EarFun Uboom sitzen zwei Breitband-Chassis, die im Bass durch zwei große, ovale Passiv-Radiatoren unterstützt werden. Die Verteilung im runden Gehäuse sieht so aus: Im unteren, breiteren Teil sind die beiden Breitbänder Rücken an Rücken angebracht, die Passiv-Bässe sitzen direkt darüber. Normalerweise zielen Lautsprecher-Chassis direkt auf den Zuhörer. In dem Fall legte EarFun Wert auf 360-Grad-Rundumklang. Das kommt zwar immer mehr in Mode, doch haben nur wenige dabei ein so gutes Händchen wie der Newcomer EarFun.

Mit der Akku-Lebensdauer von bis zu 16 Stunden ergibt das eine richtige kleine Stereo-Anlage zum Mini-Preis. Man kann tagsüber sehr ansprechend Musik genießen und nachts mit dem mitgelieferten USB-Kabel an einem handelsüblichen USB-Netzteil laden. Dank Bluetooth 5.0 darf der Abstand zwischen Handy und Lautsprecher auf freiem Feld bis zu 30 Metern betragen.

Am besten klingen die beiden EarFun-Speaker zwar im Nahfeld, aber sie gehen auch in einem mittelgroßen Wohnzimmer nicht völlig unter – auch wenn sie dort im Bass und im Stimmbereich etwas dünner klingen und nicht ganz so scharf fokussiert abbilden. Wer auf den prächtigen Stereo-Effekt zum Schnäppchenpreis verzichtet, kann sogar eine analoge Quelle über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse anschließen, die dann nur über den entsprechenden Lautsprecher wiedergegeben wird.

Harman Kardon Traveller

Ganz so kompakt wie der Esquire 2 ist der Harman Kardon Traveller nicht. Und das spürt man beim Hören mehr als beim Tragen. Während der Reise-Lautsprecher immer noch zu den kleinsten der Kleinen gehört, bestätigt die Basswiedergabe das nicht – hier gibt es wenig zu meckern. Der 300 Gramm leichte Bluetooth-Lautsprecher erzeugt zudem erstaunlich natürliche Stimmen und eignet sich damit nicht nur als Radio-Ersatz bei der Morgentoilette. Der Klang entspricht also der soliden Verarbeitung und auch der gehobene Preis spiegelt die Hochwertigkeit des kleinen Lautsprechers wider. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Tasten liegen unter einem Lederbezug, der allerdings mit seiner welligen Oberfläche den positiven Eindruck etwas trübt.

Die Ausstattung mit Softcase ist toll, man vermisst allenfalls ein Netzteil. Immerhin liegt ein besonders langes USB-Kabel bei, das sich zum Beispiel auch mit dem Netzteil von iPhones verwenden lässt. Umgekehrt kann der Lautsprecher im Idealfall bis zu zehn Stunden abseits der Steckdose über seine USB-A-Buchse als 2.500-mAh-Powerbank das Smartphone mit Energie versorgen. Damit nicht genug: Über eine integrierte Freisprechanlage mit Noise- und Echo-Cancelling behält man beim Telefonieren mit einem über Bluetooth verbundenen Handy die Hände frei.

JBL Charge 4

Für alle, die eher sportlich unterwegs sind und ihren Lautsprecher auch mal fallen lassen oder beim Schwimmen anspritzen, ist der JBL Charge 4 eine gute Wahl. Er ist sehr robust gebaut und hat auch beim Klang einiges zu bieten. Das Smartphone kann ebenfalls über den Akku des Charge 4 geladen werden – eine praktische Lösung. Obwohl sein Gewicht mit knapp einem Kilogramm noch im Rahmen bleibt, ist der Lautsprecher aufgrund seiner Größe ein Grenzfall in unserer Zuordnung – aber JBL weiß das Gehäusevolumen auch gut zu nutzen.

Die Neuauflage des Bestsellers bietet Detailverbesserungen, wie den von 6.000 mAh auf 7.800 mAh vergrößerten Akku, der allerdings nach wie vor bis zu 20 Stunden Streaming-Sound ermöglicht. Immerhin konnte die Ladezeit von 4,5 auf 4 Stunden verringert werden, wozu der JBL Charge 4 über ein nicht zum Lieferumfang gehörendes USB-Netzteil versorgt werden muss. Die Powerbank-Funktion zur Versorgung eines Smartphones bleibt ebenso bestehen wie die Wasserdichtigkeit gemäß Schutzklasse IPX7.

Die Gesamtleistung gibt JBL jetzt mit 30 Watt an. Damit erzeugt der mit zwei seitlichen Passiv-Bass-Radiatoren zur Unterstützung seiner aktiven Treiber bestückte Charge 4 einen ausgesprochen satten und ausgewogenen Sound. Besonders die angenehme, natürlich anmutende Stimmwiedergabe und brillanten Höhen überzeugen. Gemessen an zahlreichen Mitbewerbern produziert der kleine JBL einen erstaunlich druckvollen und dabei recht präzisen Bass.

Wer einen Bluetooth-Lautsprecher sucht, der in Bezug auf seine Größe vollmundigen Klang bietet und sehr laut spielen kann, ist mit dem JBL Charge 4 bestens bedient. Und wem eines der Geräte noch zu leise ist, der kann dank JBL Connect+ mehr als 100 davon per Knopfdruck miteinander zu einer drahtlosen Mini-PA verbinden. Der einzige kleine Schwachpunkt sind die gerade an unserem schwarzen Testgerät im Dämmerlicht schlecht zu erkennenden Buttons.

JBL Flip 5

Mittlerweile gibt es mit dem JBL Flip 5 den Nachfolger des erfolgreichen Flip 4. Der neue hat dabei in den Abmessungen von 7 x 17,5 x 6,8 Zentimeter auf 7,4 x 18,1 x 6,9 Zentimeter (H x B x T) bei kaum veränderten Gewicht geringfügig zugelegt.

Am akustischen Konzept mit zwei nach vorne gerichteten Breitband-Lautsprechern plus zwei passiven Bass-Radiatoren auf beiden Seiten des runden Gehäuses gab es eine entscheidende Änderung: Im Flip 5 arbeitet nur noch ein Racetrack-Treiber mit Waveguide-Vorsatz.

Das Design des weiterhin in sieben Farben lieferbaren Bluetooth-Speakers ist allerdings nur auf den zweiten Blick zu unterschieden. Die gummierten Tasten zur Lautstärkeregelung, Start/Stop und zum Verbinden von beliebig vielen Flips über PartyBoost (bisher maximal 100 via JBL Connect+) waren leider bei unserem Testmuster in Tarnfarbe noch schlechter als bisher zu erkennen.

Der JBL Flip 5 lässt sich weiterhin stehend und liegend betreiben. Es bleibt auch bei bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit, wofür allerdings dank auf 29 Watt gestiegener Ausgangsleistung die Kapazität von 3.000 auf 4.800 mAh steigen musste. Geblieben ist auch die Wasserdichtigkeit nach IPX7. Man darf den Lautsprecher also bis zu zwei Meter tief eintauchen.

Der Modellwechsel birgt aber auch Rückschritte: Die Freisprechfunktion des Flip 4 wurde abgeschafft. Mit dem Flip 5 kann man keine Anrufe mehr entgegennehmen und auch das Aufrufen der Assistenten Siri oder Google Assistant entfällt damit. Außerdem gibt es jetzt keinen analogen AUX-Eingang mehr. Wegen des Wechsels von Connect+ auf PartyBoost lassen sich alte und neue Flips nicht im Tandem betreiben. Mit der kostenlosen App für iOS oder Android ist auch die Bildung eines Stereo-Paares aus zwei JBL Flip 5 möglich. Ein USB-C-Ladekabel liegt bei, die Trageschlaufe ist, wie beim Vorgänger, vormontiert. Die aufklappbare Innenverpackung aus schwarzem Styropor lässt sich als Transportbox verwenden – ein smarter Weg der Müllvermeidung.

Der größte Unterschied zur vierten Generation des Bluetooth-Bestsellers liegt aber im Klang. Das größere Gehäusevolumen, neue Technik und eine optimierte Abstimmung ließen den JBL Flip 5 noch ausgewogener und satter erscheinen. Dagegen wirkte der zu seiner Zeit ausgesprochen stimmig erscheinende Flip 4 regelrecht dünn und spitz. Allerdings zeigte sich auch, dass der neue Treiber mit seinem Waveguide offensichtlich Mitten und Höhen stärker nach vorne bündelt. Während der alte Flip auch von der Seite und selbst von hinten verhältnismäßig geringe Klangeinbußen erkennen ließ, klingt der neue direkt von vorne deutlich besser als aus allen anderen Richtungen. Damit entwickelte sich der JBL Flip 5 diametral zum Gros des Angebots, das wie Bose oder Amazon vorwiegend auf omnidirektionale Abstrahlcharakteristika setzt.

Eine gute Ausrichtung ist also entscheidend. Dann machte es jedoch größere Freude, dem neuen JBL Flip 5 auf längere Zeit mit unterschiedlichsten Musikgenres zu lauschen. Er ertönte sehr mühelos und gab sowohl akustisches Schlagzeug als auch elektronische Beats souveräner und gehaltvoller als der Flip 4 wieder. Dabei wurden Stimmen von der größeren Bassgewalt nicht in den Hintergrund gedrängt. Die Ausgewogenheit überzeugte ebenso wie die Transparenz in den Mitten. Höhen ertönten sehr frisch ohne jegliche Schärfe.

Mit anderen Worten: Der JBL Flip 5 wirkte noch mal erwachsener als sein Vorgänger. Seinen Meister fand er erst im noch natürlicher abgestimmten, allerdings auch deutlich kostspieligeren B&O Beosound A1, der mit seinem Mono-Zweiwege-System vor allem bei Stimmen punktete. Allerdings konnte JBL mit dem Modellwechsel den Abstand verkürzen. Der Flip 5 hat das Zeug, die Geschichte des ewigen Bestsellers fortzuschreiben.

JBL Flip 4

Die JBL Flip-Serie gilt als meistverkaufte Bluetooth-Speaker-Reihe der Welt. Kein Wunder, denn die Lautsprecher sind mit jeder neuen Auflage noch ein bisschen besser geworden. Der JBL Flip 4 ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger wasserdicht, wie es sich bei JBL mittlerweile als Standard etabliert hat.

Die Praxistauglichkeit überzeugt durch Schlaufe zum Tragen oder Aufhängen, gute Bedienbarkeit und Freisprecheinrichtung. Über den durch eine Gummiklappe geschützten Miniklinkeneingang lässt sich ein analoges Wiedergabegerät anschließen, zudem bis zu zwei Smart-Devices, die gleichzeitig über Bluetooth 4.2 Kontakt zum Flip 4 halten können.

Auch klanglich kann er voll überzeugen: Die Höhen spielt er klar und sauber, kann dabei aber auch sehr laut werden, ohne das es verzerrt klingt. Damit die Party so richtig laut wird lassen sich mehrere Lautsprecher drahtlos vernetzen. Ein Netzteil ist leider nicht im Lieferumfang, da wurde bei JBL gespart. Lediglich ein USB-Kabel liegt bei.

Klipsch Heritage Groove

Der Style mit der flauschigen Wollbespannung und dem Echtholzfurnier erinnert direkt an klassische Klipsch-Boxen. Mit dem Heritage Groove knüpft der Erfinder des legendären Klipschorns an seine über 70 Jahre lange Tradition an. Damit bilden die Amerikaner den größtmöglichen Kontrast zum Mainstream, der sich an SUVs orientiert und Outdoor-Tauglichkeit als Mantra preist.

Dieser kleine Lautsprecher macht dagegen mit seinem dekorativen Retro-Look keinen Hehl daraus, dass er nur für die gute Stube gemacht ist. Dafür bringt er anders als seine Outdoor-Mitbewerber ein eigenes USB-Netzteil mit einer Reihe internationaler Steckdosen-Adapter mit. Das macht den kleinen, feinen Bluetooth-Lautsprecher in Verbindung mit seiner gediegenen Verarbeitung zu einem verlockenden Alternativ-Angebot zum Mainstream. Das Tastenfeld auf der Oberseite unterstreicht nicht nur die Wertigkeit, es fördert mit deutlicher Kennzeichnung auch die Bedienbarkeit der Bluetooth-Box. Die kann auch über Kabel angesteuert werden, wenn man seine Quelle über 3,5-mm-Mini-Klinke auf der Rückseite anschließt und von Bluetooth auf den AUX-Eingang umschaltet.

Wer den ebenso kompakten wie kantigen Speaker mit seiner Musik füttert, dürfte über den erwachsenen Klang erstaunt sein. Kaum zu glauben, dass im Innern des Holzgehäuses ein einzelner 3-Zoll-Breitband-Lautsprecher arbeitet. Der gibt der Musik nicht nur den für diese Bauart typischen Zusammenhalt mit perfektem Timing bei Impulsen. Dazu kommt eine sehr detailreiche, emotional ansprechende Wiedergabe von Stimmen, akustischen Instrumenten und E-Gitarren, wie in der klassischen Rockmusik der 70er und 80er Jahre. Er sorgt mit seiner 7,6-cm-Membran gleichermaßen für einen zumindest in Bezug auf die geringen Abmessungen zünftigen Bass und überraschend klare Höhen wie man sie gewöhnlich nur mit 2-Wege-Systemen erreicht. Dabei lassen sich verblüffend hohe, unverzerrte Pegel erzielen, wobei dann allerdings der Tiefgang etwas leidet. Die im Prospekt versprochenen 97 Dezibel Maximalpegel erscheinen jedenfalls nicht übertrieben.

Dank der breiten Gummifüße rutscht der hochbegabte Klipsch Heritage Groove auch bei Pegelorgien nicht auf dem Regal herum. Wer es mit der Lautstärke nicht übertreibt, darf sich auf bis zu 8 Stunden Akkubetrieb freuen. Das macht den ein Kilogramm schweren Amerikaner zwar noch nicht zum Lautsprecher für unterwegs, aber es erweitert seinen Aktionsradius zumindest innerhalb des Hauses und auf dem Balkon.

Wer also nicht auf Beachpartys aus ist, bekommt mit dem komplett ausgestatteten, sehr harmonisch abgestimmten, satt und warm klingenden Klipsch Heritage Groove mehr fürs Geld als mit den meisten wasserdichten Outdoor-Speakern – Gänsehautfeeling bei Rock und Pop inklusive.

Lamax MusiCan1

Der Lamax MusiCan1 ist der kleinere unserer beiden Lamax-Lautsprecher, auch sehr modern gestaltet und hat im Gegensatz zum Sounder SO-1 sogar eine Trageschlaufe, ist aber lange nicht so solide.

Er lässt sich nicht gut bedienen, weil seine fünf auf der Oberseite angebrachten, identisch gestalteten Tasten aus schwarzen Gummi keinen Aufdruck haben. Die minimal eingeprägten Symbole lassen sich selbst bei gutem Licht nur sehr schlecht erkennen.

Und auch sonst hakt es in der Bedienung. Die beiden Tasten für die Lautstärkeregelung steuern nämlich auch den Titelsprung des über Bluetooth verbundenen Smartphones. Wer also zur Lautstärkeveränderung nicht lange genug drückt, springt aus Versehen zum nächsten oder zum vorangegangenen Titel. Außerdem wurde die Lautstärkeregelung des Lamax MusiCan1 nicht mit der des verbundenen Handys synchronisiert.

Auch der Klang löste nicht gerade Begeisterung aus. Es fehlt dem Lamax MusiCan1 schlicht und einfach an Membranfläche für einen zünftigen Bass, denn der Hersteller verzichtet auf einen Bass-Radiator, der beiden großen Bruder auf einer Seite des Gehäuses untergebracht wurde. So klang der Lamax MusiCan1 im Tieftonbereich wenig eindrucksvoll, was die gesamte Wiedergabe etwas blechern, spitz und substanzlos wirken ließ.

Auch die versprochene Akkulaufzeit von etwa 8 Stunden ist wenig eindrucksvoll. Die große Stunde des kleinen Lautsprechers schlägt allerdings, wenn man die Gummiabdeckung auf der Unterseite öffnet. Dort findet sich nicht nur eine Micro-USB-Buchse für das Ladekabel, sondern auch ein USB-A-Anschluss zur Wiedergabe von Musik vom Memory Stick sowie ein Slot für MicroSD-Karten. Und siehe da: Mit Musik von den Speichermedien klang tatsächlich etwas harmonischer.

Nur mit dem eigenwillig zu bedienenden Tuner, der das beiliegende Micro-USB-Kabel als Antenne nutzt, bekamen wir ohne Bedienungsanleitung erst mal keinen einzigen Sender rein. Wer weiß, wie es geht, kann damit wirklich ein paar Sender relativ störungsfreie aus dem Äther fischen. Ein Klanggenuss darf mit UKW aus der kleinen Dose allerdings nicht erwartet werden.

Lamax Street 2

Für ein vergleichsweise kleines Geld bietet der Lamax Street 2 ein Maximum an Ausstattung. Der längliche, mit einer Öse zum Tragen (Karabinerhaken liegt bei) ausgestattete Bluetooth-Lautsprecher besitzt sogar einen UKW-Tuner sowie einen MicroSD-Slot plus einen USB-Anschluss zur Wiedergabe von Speicherkarten oder Memory-Sticks. Als Radio-Antenne dient das mitgelieferte 3,5-mm-Mini-Klinkenkabel, das auch den Anschluss analoger Quellen gestattet.

Weitere Highlights sind drahtlose Stereo-Wiedergabe mit einem zweiten Lamax Street 2 und das Versprechen von bis zu 22 Stunden Akkulaufzeit. Die Zertifizierung nach IP55 steht dafür, dass der Bluetooth-Speaker Spritzwasser oder eine staubige Umgebung abkann. Die Zahl der Features fürs schmale Budget mag darüber hinwegtrösten, dass man die LED zur Rückmeldung am helllichten Tag kaum erkennen kann und sich die Bezeichnung der Tasten ohne den Einsatz von Farbe ebenfalls nicht gut vom Untergrund abhebt.

Was den Klang betrifft, gilt es, Prioritäten zu setzen. Der Lamax Street 2 konnte sehr laut spielen. Verblüffend laut für seine Klasse sogar. Doch angesichts des damit einhergehenden Bassverlusts – der DSP beschneidet dann den Tiefgang, um Überlastung zu vermeiden – empfiehlt es sich nicht, den vollen Pegel auszukosten. Dann wurde der Lamax Street 2 nämlich schrill und blechern. Der UKW-Tuner bot immerhin akzeptable Empfangsleistung und Klangqualität, er ist damit ein willkommenes Add-on für Globetrotter.

Lamax Sounder SO-1

Bis zu 10 Stunden soll der 4.000-mAh-Akku des Lamax Sounder SO-1 abseits der Steckdose durchhalten. Seine vertrauenserweckende, robuste Verarbeitung und die verbriefte Wasserdichtheit nach IPX4 prädestinieren den 650 Gramm schweren Lautsprecher zum Outdoor-Einsatz.

Seine Touch-Tasten zur Steuerung der wichtigsten Wiedergabefunktionen am Smartphone, das über Bluetooth verbunden ist, gefiel uns sehr gut und auch die übrigen Tasten sind gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt und gut gestaltet. Das gilt auch auf den ersten Blick für den Drehregler auf der Oberseite zur Lautstärke-Justage. Allerdings muss man sehr lange drehen, um vom Minimum auf das Maximum zukommen. Vor allem aber wurde der Regler nicht mit den Pegelstellern des Smartphones synchronisiert. Immerhin ist ein Mikrofon an Bord, um mit dem Lamax Sounder SO-1 Anrufe über Freisprecheinrichtung entgegenzunehmen.

Was den Klang betrifft, gefiel uns das Dynamikverhalten sehr gut und auch die Stimmen bewegten sich von der Natürlichkeit in einem durchaus ordentlichen Rahmen. Der Bass wirkte zunächst sehr dünn, was den ganzen Lautsprecher recht blechern klingen ließ. Dagegen besserte sich dieses Verhalten durch die Verwendung der S-Bass-Funktion so deutlich, dass man sie immer verwenden sollte, auch wenn keine elektronischen Beats auf dem Programm stehen. Der zusätzliche Boost brachte praktisch nur Vorteile.

Unterm Strich bietet der Lamax Sounder SO-1 für seinen Preis einen relativ guten Gegenwert.

LG XBOOM Go PL7

Wenn der LG XBOOM Go PL7 musiziert, hat das schon beinahe einen psychedelischen Touch. Das liegt daran, dass er nicht einfach dem Trend zu Lichteffekten bei Bluetooth-Boxen folgt. Er setzt neue Akzente, denn die beiden Leuchtringe sitzen in den schräg nach vorne gerichteten passiven Dual-Action-Bässen auf beiden Seiten des atypisch nicht mit Nylongewebe oder Gummierung überzogenen, eher für den Indoor-Gebrauch konzipierten Gehäuses.

Bei hohen Lautstärken sorgen die 30 Watt der, mit der britischen Audio-Schmiede Meridian entwickelten Klangtechnologie, für große Membran-Auslenkungen. Die in die Passiv-Radiatoren eingelassenen Leuchtringe erzeugen dabei interessante, pulsierende Farbmuster. Wer sich bescheidet kann sich auf gut 24 Stunden Musikhören ohne Steckdose einstellen. Man kann den LG XBOOM Go PL7 sogar als Powerbank nutzen und mit der XBoom-App Playlists zwischen zwei gleichzeitig mit dem Lautsprecher gekoppelten Smartphones teilen.

Freisprechfunktion, Zusammenspiel mit Siri und Google Assistant und Spritzwasserschutz nach IPX5 sowie Analog-Eingang komplettieren die Ausstattung des immerhin gut 1,5 Kilo schweren Speakers. Der erzeugt eine großzügige Raumdarstellung, nachdem er sich erst mal über die App ein Update aus dem Internet gezogen hat. Doch auch die dynamischen Fähigkeiten des LG beeindrucken gerade in Verbindung mit den druckvollen, vergleichsweise tiefen Bässen. Letztere bieten auch eine überzeugende Präzision. Die Höhenwiedergabe ist ebenfalls ohne Tadel, aber Stimmen dürften etwas weniger mechanisch wirken. Mit der Sound-Boost-Funktion gewinnt nicht nur die Bass-Wiedergabe, sondern auch das Gefühl für Raumgröße profitiert davon. Mit dem XBOOM Go PL7 setzt LG im Bluetooth-Lautsprecher-Segment auf alle Fälle ein großes Ausrufezeichen.

LG PK3

Als wir den LG PK-3 hörten, hätte ich niemals gedacht, dass er so günstig ist. Das begann schon mit seiner Größe und der soliden Bauweise. Außerdem lässt der aufgedruckte Hinweis auf Entwicklungshilfe von dem High-End-Hersteller Meridian aufhorchen.

Ganz offensichtlich haben sich die Fernseherspezialisten aus Korea mächtig ins Zeug gelegt, um auch im Bereich der Bluetooth-Boxen standesgemäß Fuß zu fassen. Dazu klotzen sie selbst in ihrem Sonderangebot richtig mit technischem Aufwand. Das beginnt beim Wasserschutz nach IPX7, geht über zwei seitliche passiv-Membranen, die die beiden hinter einem Metallgitter angeordneten Breitband-Chassis im Bass unterstützen.

Für Partys lassen sich gleichzeitig zwei Bluetooth-Geräte mit dem LG PK-3 verbinden. Die Bedienung gibt dank großer, deutlich beschrifteter und mit LED-Rückmeldung ausgestatteten Tasten auf der Oberseite keine Rätsel auf. Zur Aktivierung der Sprachassistenten auf dem Smartphone findet sich sogar eine eigene Taste mit selbsterklärenden Mikrofonsymbol.

Auch klanglich zeigte der LG PK-3 eine solide Leistung, gerade wenn man den günstigen Preis bedenkt. Der Bass reicht natürlich nicht für die volle Dröhnung aus, klingt aber für diese Preisklasse durchaus satt genug und dabei sehr trocken und sauber. Die Enhanced-Bass-Funktion sollte allerdings immer aktiviert sein, denn sonst ist die ganze Pracht dahin. Auch die spritzige Hochtonwiedergabe und die Dynamik des Kleinlautsprechers sind durchaus ansprechend. Die Stimmwiedergabe wirkt zwar insgesamt etwas kühl, für die Klasse aber durchaus ordentlich.

Libratone Too

Der schicke Designer-Lautsprecher Libratone Too spielt sehr lebendig, aber leicht verfärbt. Zudem sollte man dem sehr solide verarbeiteten Dänen nicht zuviel Pegel abverlangen, denn dann fährt er Bässe und Höhen zurück. Sonst wirkt der Bass je nach Aufnahme mal recht satt, mal eher dünn und schlapp. Der Klang löst sich gut vom Lautsprecher, um verblüffend frei im Raum zu stehen.

Der Hit ist die Touch-Bedienung mit Tippen für Play und Wischen für die Lautstärke. Das Gesamtpaket rechtfertigt den Preis, der Klang allein reicht dazu als Begründung aber nicht aus.

Libratone Zipp Mini 2

Alles ist relativ, auch beim Libratone Zipp Mini 2: So richtig Mini ist der immerhin 1,1 Kilo schwere, 22 Zentimeter hohe skandinavische Design-Lautsprecher nämlich eigentlich überhaupt nicht – außer vielleicht im Vergleich zu seinem großen Bruder, dem Libratone Zipp 2. Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger ist die auf 12 Stunden verlängerte Akkulaufzeit.

Das Gerät ist exzellent verarbeitet, hat einen Stoffüberzug, der sich mit seinem Reißverschluss abnehmen lässt und die Trageschlaufe besteht aus dickem Leder. Außerdem bringt der Libratone Zipp Mini 2 ein eigenes, dazu formschön gestaltetes Netzteil mit und kann einiges mehr, als nur mit Bluetooth Musik vom Handy wiederzugeben. Er besitzt integriertes WLAN und ermöglicht den Aufbau ganzer Multi-Room-Systeme. Die Verwendung als AirPlay-2-Lautsprecher ist ebenso möglich.

Amazon Alexa Sprachsteuerung ist nun ebenfalls an Bord. Damit kann der Benutzer auch aus großer Entfernung Musik auswählen und die bekannten Fragen zu Wetter und was weiß Gott nicht noch alles stellen. Durch sein Netzwerkeinbindung via WLAN kann man mit dem Wireless-Lautsprecher auch Internetradio oder Spotify Connect ganz ohne Handy nutzen, was die Anwendungsmöglichkeiten deutlich steigert. Dazu bietet der Zipp Mini 2 einen verbesserten Akustik-Reflektor und optimierte Abstrahlwinkel, was einen noch satteren Klang in alle Richtungen erzeugen soll.

In der Tat erzeugte der Libratone einen ausgewogenen Klang aus jeder Richtung. Stimmen und Naturinstrumente klangen recht natürlich, die Höhen waren frisch und klar und auch die Feindynamik überzeugte. Lediglich die Tieftonwiedergabe war etwas verhalten und wer es richtig laut krachen lassen möchte, sollte die Möglichkeit, bis zu zehn Lautsprecher miteinander zu verbinden, zumindest teilweise ausnutzen.

Mackie FreePlay Go

800 Gramm bringt der solide verarbeitete FreePlay Go auf die Waage. Seine Erscheinung ist entsprechend robust und erinnert an die PA- und Studio-Lautsprecher des Profi-Anbieters Mackie. An diesem Bluetooth-Speaker ist alles funktional ausgelegt: Die gummierten Tasten sind perfekt gekennzeichnet und ermöglichen neben Lautstärkeregelung noch die Steuerung der Wiedergabe. Die rückseitigen Anschlüsse sind nicht abgedeckt, am FreePlay Go hatte Outdoor-Tauglichkeit nicht die oberste Priorität. Dafür gibt es neben dem USB-Ladeanschluss noch einen USB-A-Ausgang, der den Lautsprecher mit seinem auf 15 Stunden Betriebszeit ausgelegten Akku zur Power Bank für Smartphones oder Tablet. Und es gibt einen analogen AUX-Eingang (Mini-Klinke).

Mit seinen beiden 5,1-cm-Breitband-Chassis und je einem Passiv-Radiator auf der Vorder- und Rückseite erreicht der 21 Zentimeter breite Bluetooth-Speaker verblüffend hohe Pegel. Wer es richtig laut mag, kann entweder einen zweiten FreePlay Go über die FreePlay Connect App für iOS und Android mit dem ersten koppeln oder sie für Multroom-Betrieb auf zwei Räume aufteilen. Mackie wirbt damit, dass auch der kleinste Bluetooth-Lautsprecher des Hause von den Professional-Audio-Entwicklern abgestimmt wurde. Das hört man tatsächlich.

Der FreePlay Go geht mit seinen 20 Watt Sinus starken Class-D-Verstärkern ab wie eine miniaturisierte PA, begeistert mit ausgezeichnetem Punch und verblüffendem Bassvolumen in Bezug auf die kompakte Größe. Gerade Rock-Fans dürften über die extrem satten Drums in Verzückung geraten. In dieser Fliegengewichtsklasse macht das keiner authentischer als der Mini-Mackie. Stimmen erfüllt der Speaker mit Leben, sie wirken weniger gepresst als mit vielen anderen dieser Art, sind könnten allerdings etwas mehr Grundton vertragen respektive weniger spitz wirken. Weil neben der dynamischen Spreizung auch die Auflösung überzeugt, lässt sich dieser Mangel allerdings leicht verschmerzen.

Am besten beherrscht der FreePlay Go indes alles, was mit Impulsen zu tun hat, von der scharf angerissenen E-Gitarre über den rabenschwarzen E-Bass bis zu frisch fauchenden Becken. Wer für unter 200 Euro einen außergewöhnlich dynamischen, tragbaren Wireless-Lautsprecher mit packendem Klang sucht, wird mit dem soliden FreePlay Go bestens bedient.

Sharp GX-BT280

Beim dem Sharp GX-BT280 ließen sich der Fernseherspezialist offensichtlich vom JBL-Bestseller Flip inspirieren. Auf beiden Seiten des zylinderförmigen Gehäuses finden sich Passiv-Radiatoren zur Unterstützung der Breitband-Chassis. Das von blauem, schwarzem oder rotem Mesh-Gewebe umhüllte Gehäuse wartet mit großen, sehr gut erkennbaren, weil weiß eigefärbten Tasten auf. Der Akku des Japaners soll bis zu 12 Stunden halten, und im Gegensatz zum JBL Flip 5 besitzt der Sharp GX-BT280 einen analogen AUX-Eingang.

Wo er hinter dem amerikanischen Bestseller zurücksteht, ist die Outdoor-Tauglichkeit. Hier reicht es für den Sharp nur für Spritzwasserschutz nach IP56. Die integrierte Freisprecheinrichtung gewährt auch Zugriff auf Apple Siri oder Google Assistant.

Klanglich gefiel uns der Sharp GX-BT280 ganz schön gut. Er konnte sehr laut musizieren, wirkte äußerst spritzig und gab dabei Stimmen und Instrumente ausgewogen und natürlich wieder. Die Bass-Performance ging ebenfalls in Ordnung, ohne besondere Duftmarken zu setzen. Die Höhen waren indes sehr frisch und wohldosiert. Für den moderaten Preis ein guter Einstand von Sharp in diesem heiß umkämpften Feld.

Sonos Roam

Der erste mobile Lautsprecher von Sonos war auch der erste mit Bluetooth. Er war klangstark, tragbar dank Griffmulde und unabhängig vom heimischen Netzwerk zu betreiben, aber klein und handlich war der Move keineswegs. Zudem wog der klangstarke High-Tech-Lautsprecher 3 Kilogramm. Beim neuen Roam verfällt Sonos, die sich dafür womöglich einige Kritik anhören durften, ins andere Extrem: Der zu Hause via WLAN nebst AirPlay 2 und unterwegs via Bluetooth ansteuerbare Wireless-Lautsprecher fällt extrem kompakt aus und wiegt nur noch 400 Gramm. Bei der Miniaturiarisierung blieb leider etwas Anfassqualität auf der Strecke. Der Knirps wirkt nicht hochwertiger als No-Names, die es für einen Bruchteil des Preises gibt.

Die zur Steuerung relevanten Tasten sitzen auf der gummierten Seitenwand und lassen sich gerade an der schwarzen Variante des in zwei Farben erhältlichen Roam kaum erkennen. Dafür erkennt der Roam den Raum, an den er sich nach einer Neu-Positionierung mit der Trueplay-Einmessung automatisch anpasst. Die dazu nötigen Mikrofone lassen sich über eine kleine Taste auch zum Dialog mit den integrierten Sprach-Assistenten Amazon Alexa und Google Assistant nutzen. Nach der Installation, die Datenschutz-Sensiblen spätestens bei der Aufforderung der Freigabe von Ortungsdiensten wenig Freude bereiten dürfte, spielte der Sonos Roam an allen möglichen Orten mit verblüffend starkem, vergleichsweise tiefem Bass.

Bei dieser Größe macht ihm das keiner nach. Dafür sind die etwas künstlich anmutenden Stimmen in dieser Gewichtsklasse eher Durchschnitt und im Vergleich innerhalb der gleichen Preisklasse sogar etwas enttäuschend. Man kann den Roam allerdings auch nicht mit normalen Bluetooth-Boxen vergleichen, denn er lässt sich zu Hause im Netzwerk mit allen Segnungen moderner Multi-Room-Systeme wie unzähligen Streaming-Diensten einbinden. Für outdoor-affine Sonos-Fans also eine sinnvolle Systemerweiterung. Für alle anderen weniger empfehlenswert.

Sony SRS-XB22

Ein Feature konnte der Sony SRS-XB22 gleich zu Beginn vorführen: Beim Einschalten wies eine Stimme in Englisch auf den niedrigen Ladestand des integrierten Akkus hin, der in vollem Zustand für bis zu 6 Stunden Spielzeit gut ist. Und noch etwas zeigte sich sogleich: Die Elektronik begrenzt die Lautstärke, damit nicht gleich Funkstille herrscht.

Wer das nicht bedenkt, könnte dadurch allerdings zu falschen Schlüssen hinsichtlich des Klangs kommen. Gemessen an Größe und Preis hat Sony den SRS-XB22 mit Technik-Gadgets geradezu vollgestopft. Das auffälligste sind die dynamischen LED-Lichtleisten, die sich dem Takt der Musik anpassen. Über die Sony Music Center App oder eine Taste auf der Rückseite des Lautsprechers lassen sich die Beleuchtungsmuster ändern oder abschalten.

Unter der rückseitigen Klappe findet sich auch die WPC-Taste zur Einrichtung einer Wireless Party Chain mit der sich bis zu 100 kabellose Lautsprecher via Bluetooth gleichschalten lassen, um Musik und Beleuchtung zu synchronisieren oder zwei Sony SRS-XB22 zu einem Stereo-Paar zu vereinen. Sollte die Party draußen stattfinden, ist es beruhigend, dass der Sony SRS-XB22 staubfest und wasserdicht nach IP67 ist. Sony betont, dass sie den SRS-XB22 etlichen Stoßtests unterzogen haben, um ihn robust zu machen

Für Pegelfestigkeit und satte Bässe sorgt die Kombination aus zwei 4,2-cm-Breitband-Lautsprechern aus MICA-verstärkter Zellulose (MRC) und einem mittig angeordneten passiven Bass-Radiator. Über eine Taste lassen sich drei Klangmodi abrufen: Standard, Live Sound und Extra Bass. Die Bluetooth 4,2 Schnittstelle (mit NFC-Kopplung für kompatible Smartphones) unterstützt neben SBC und LDAC auch den vom iPhone verwendeten AAC-Codec. Dazu kommen eine zum Telefonieren oder Aufrufen der Sprachassistenten Siri oder Google Assistant geeignete Freisprecheinrichtung und ein analoger AUX-Eingang. Für das Party-Volk gibt es die Party-Booster-Funktion, mit der man durch direkte Interaktion mit dem Lautsprecher Licht- und Sound-Efffekte entlocken kann.

Klanglich konnte der Sony SRS-XB22 auch ohne solche Effekte vollkommen überzeugen. Seine ungestüme Attacke und Dynamik machten die Musik sehr lebendig. Der satte Bass wird dem Party-Anspruch gerecht – zumindest, wenn man Preis und Größe des kleinen Bluetooth-Speakers bedenkt. Man konnte mit ihm aber auch akustisch geprägte Musik gut genießen. Dafür sorgte die ausgesprochen gute Homogenität. Die Wirkung der Extra-Bass-Funktion entlockte dem Sony SRS-XB22 noch etwas mehr Nachdruck im Frequenzkeller, während der Live Sound Modus es nicht dabei beließ, ebenfalls den Bass zu betonen, sondern auch Stimmen sehr hallig wiedergab. Das wirkte etwas aufgesetzt und sollte, wenn überhaupt, nur bei passenden Tracks verwendet werden.

Sony SRS-XB23

Mit 21,8 Zentimetern ist der Sony SRS-XB23 etwas höher als der JBL Flip 5, der 18,1 Zentimeter misst. Vom Konzept ist er dem Bestseller insofern ähnlich, als das er an beiden Enden von seinem runden, von Mesh-Gewebe überzogenen Gehäuse zwei Passiv-Bass-Radiatoren besitzt. Allerdings setzt Sony auf zwei ovale, nach vorne gerichtete Breitband-Lautsprecher, während sich JBL beim Flip 5 für ein Mono-Konzept entschied – was bei den winzigen Abmessungen eher Vor- als Nachteile bringt.

Die Japaner haben ihren dosenförmigen Bluetooth-Lautsprecher Sturztests unterzogen und ihn für den Außeneinsatz auch noch nach Schutzart IP67 gegen Wasser und Staub gewappnet. Die Akkulaufzeit schwankt zwischen rund 10 und 12 Stunden, je nachdem, ob der werkseitig aktivierte Extra-Bass-Modus durch einen nur in der Bedienungsanleitung versteckten Kniff für Laufzeitverlängerung abgeschaltet wird.

Klanglich gesehen, sollte der keinesfalls zu übertrieben wirkende Boost immer aktiv bleiben, denn die Klangabstimmung hat Sony mit dem für die Gehäusegröße vollen und gut getimten Bass wirklich prima hinbekommen. Die Klangfarben von Stimmen traf der Sony SRS-XB23 ziemlich gut, die frischen Höhen und die lebendige Dynamik gefielen auch gut. Der Speaker kann sehr laut spielen, begrenzt im oberen Drittel dann aber den Bass. Als Gegenmaßnahme kann man bis zu 100 dieser kleinen, feinen Bluetooth-Speaker zur Mini-Party-PA drahtlos koppeln oder für mehr Natürlichkeit zwei davon zu einem Stereo-Paar vereinen.

Sony SRS-XB31 Extra Bass

Nomen est Omen: Der Sony SRS-XB31 Extra Bass zielt auf die Hip-Hop-Generation. In Normalstellung ist der Bass aber eher verhalten und die Wiedergabe wirkt etwas lahm. Mit Boost geht es satt aber sauber zur Sache und auch der Live-Sound-Modus ist ein netter Effekt, der sich über die Sony Music Center App steuern lässt. Damit kann man auch direkt auf das Musikarchiv des Smartphones zugreifen oder mit der Fiestable App Party machen – wobei dann wohl die 24 Stunden Batterielaufzeit Utopie bleiben. Das gilt vor allem, wenn der Sony XB31 als USB-Powerbank fürs Handy benutzt wird.

Die Verarbeitung des angesichts Größe, Verarbeitung und Features erstaunlich günstigen Speakers ist hochwertig: Er ist wasserfest und staubdicht nach IP67 und unterstreicht die Musik durch lichtorgelmäßige Illuminationen. Die Bedienung ist top.

Sony SRS-XB33

Nicht wesentlich teurer als der Sony SRS-XB23, fährt der ein Kilo schwere Sony SRS-XB33 fast die doppelte Masse auf und wirkt auch deutlich wuchtiger. Doch der Japaner fällt weniger durch sein 23 x 9,5 x 9,3 Zentimeter großes, wasserfestes und staubdichtes Gehäuse auf, sondern durch seine bei vielen Sony-Bluetooth-Boxen zum guten Ton gehörende Light-Show. Neben zwei Breitband-Speakern und zwei seitlichen Passiv-Bässen stecken in dem robust anmutenden Gehäuse allerlei LEDs, die in allen möglichen Farben leuchten und blinken können.

Das nuckelt nicht nur richtig am Akku, dessen Laufzeit sich dadurch von bis zu 24 auf maximal 14 Stunden verringert, es untergräbt auch ein wenig die Autorität des Sony SRS-XB33. Der legt nämlich für den geringen Aufpreis noch mal eine ganze Schippe drauf mit brillanten Höhen, noch satterem Bass und noch natürlicheren Stimmen. Die Attacke und erzielbare Maximallautstärke sind toll, die Kreuzung aus Lichtorgel und Wireless-Mobil-Lautsprecher machte richtig gute Laune, auch wenn etwas anspruchsvollere Rock-Musik oder Blues mit Piano auf dem Programm standen. Mit zugeschaltetem »Live Sound« wirkte die imaginäre Klangbühne noch größer, wobei allerdings die Präzision der Wiedergabe etwas litt. Bei manchen Aufnahmen machte die Benutzung aber durchaus Freude, zumal der Bass noch fülliger aufspielte. Der Wumms im Tieftonbereich ließ sich aber mit dem Modus »Extra Bass« ohne Nebenwirkungen auch gezielt satter machen.

Der Sony SRS-XB33 spielt mit der Sony Music Center App und der Sony Fiestable App zusammen und bietet neben Lichteffekten auch Klangeffekte und ermöglicht Telefonieren beziehungsweise Befehle an Siri oder den Google Assistant über die integrierte Freisprecheinrichtung.

Teufel Bamster Pro

Mit dem neuen Bamster Pro fährt Teufel im wahrsten Sinne ein schweres Geschütz auf – er klingt großartig. Er verbindet klare Höhen mit noch satteren Bässen als der Beoplay. Zudem wirkt er sehr neutral und ausgewogen mit feinem Differenzierungsvermögen und sehr ordentlicher Transparenz. Er kann zudem richtig laut spielen ohne auffällig zu komprimieren. Allerdings neigt der Bamster Pro im Grenzbereich dazu, ganz unten zu verschmieren, den Bass aufzuweichen, wenn Bassanteil und Lautstärke ihn überfordern. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Vor allem aber ist er durch seine sehr eigentümliche Bauweise nicht wirklich transportabel. Er ist deutlich größer als der Beoplay A1 und die Tasten und der an sich sehr praktische Lautstärkeregler stehen weit hervor, was beim Transport zu versehentlichem Aktivieren oder Beschädigungen führen kann. Vor allem aber klaffen in der Rückseite zwei große eckige Öffnungen, durch die Fremdkörper in einer Reisetasche ungehindert auf die empfindlichen Membranen der beiden Passiv-Radiatoren einwirken können. Auch Schmutz kann hier leicht eindringen.

Wenn vor allem Bassfülle zählt und Mobilität nicht ausschlaggebend ist, können wir den Teufel Bamster Pro empfehlen. Klanglich kann er als einziger mit unserem Favoriten mithalten und beim Bass sogar leicht übertrumpfen. Außerdem ist er inzwischen ein gutes Stück günstiger zu haben als der Beoplay A1.

Teufel Rockster Go

Der Teufel Rockster Go macht auf ganz harten Burschen. Man sieht ihm die Outdoor-Tauglichkeit schon auf den ersten Blick an. Der Berliner Bluetooth-Lautsprecher erfüllt die strenge IPX7-Norm für Wasserdichtigkeit und kann mit seinem robusten Kunststoffgehäuse auch einige Schläge einstecken.

Das kantige, markante Design wird geprägt von dem zentral angeordneten, freiliegenden passiven Bass-Treiber. Die beiden Breitband-Chassis verbergen sich links und rechts daneben in der breiten Schallwand. Wer eine größere Klangwolke oder mehr Pegel erleben möchte, kann zwei Rockster Go über Bluetooth koppeln, damit sie synchron spielen.

Über seine Mikrofontaste lassen sich Anrufe über die eingebaute Freisprecheinrichtung annehmen. Durch einen Druck wird damit auch Siri beim iPhone respektive der Google Assistant bei Android-Handys aktiviert. Jedem Rockster liegen eine Trageschlaufe und ein Mikro-USB-Ladekabel bei. Doch der USB-Anschluss dient nicht nur dem Aufladen des für 12 Stunden Betrieb ausgelegten Akkus. Mit ihm lässt sich der Teufel Rockster Go als USB-Soundkarte für Rechner mit Windows 7/10 oder Mac OS nutzen.

Damit man den Bluetooth-Speaker auch in Verbindung mit einem Stativ benutzen kann, findet sich in der Unterseite ein Schraubgewinde. Insgesamt gelang den Entwicklern ein äußerst funktionelles Design, wenn man von den undeutlich gekennzeichneten Tasten zum Einschalten und für die Aktivierung von Bluetooth absieht, die sich zu allem Überfluss auf der Rückseite verstecken.

Klanglich lässt sich nur Gutes über den Rockster Go sagen. Stimmen wirkten zwar ein wenig hell, aber ausgesprochen differenziert. Bei guten Live-Aufnahmen ließ sich jedes Luftholen mitverfolgen und man konnte tief in den Konzertsaal hinein hören. Ebenfalls sehr differenziert und dazu kräftig und trocken gelang dem Rockster Go die Basswiedergabe. Für seine geringen Abmessungen klang die Bluetooth-Box ausgesprochen satt und kraftvoll. Zwar reichte der Abstand zwischen den beiden Vollbereichstreibern noch nicht für richtiges Stereo, doch es ergab sich ein größeres Klangfeld als gemeinhin üblich in dieser Klasse.

Mit seiner Performance reichte der günstige Teufel Rockster Go beinahe an den B&O Beosound A1 heran, der allerdings noch eine Spur natürlicher klang und mit seinem 2-Wege-System dank Hochtonkalotte die Höhen feiner auflöste – angesichts des großen Preisunterschieds allerdings eine stramme Leistung.

Tivoli Audio Model One Digital

Die digitale Reanimation des Klassikers von Henry Kloss klingt satt und warm, wie man es von dem Radio im klangfördernden Holzmantel gewöhnt ist. Dafür wurde mit dem Einzug von WLAN, Bluetooth und Vernetzung die Bedienung des puristischen Retro-Geräts ungleich komplizierter. Wer es erst einmal geschafft hat, das Tivoli Audio Model One Digital in sein drahtloses Heimnetzwerk einzubinden, kann nicht nur vom Handy streamen, sondern auch Webradio oder Online-Musikdienste wie Spotify Connect, Deezer oder Tidal genießen.

Als Dreingabe ist noch ein DAB+-Tuner an Bord und wer Stereo mag, kann das Model One mit dem Zusatzlautsprecher Tivoli Cube koppeln. Doch bei Bedarf lässt sich der »Außenborder« auch als autarker Mono-Wireless-Lautsprecher verwenden.

Unterm Strich muss die tolle Verarbeitung über kleine konzeptionelle Mängel und den Umstand, dass es bei dem ungleichen Paar aus Model One Digital und Cube keine von HiFi gewohnte präzise Stereo-Ortung gibt, hinwegtrösten.

Tribit Stormbox Pro

Mit äußerst preiswerten, weitgehend unscheinbaren Bluetooth-Boxen hat sich Tribit in relativ kurzer Zeit einen Namen gemacht. Mit der Tribit Stormbox Pro bringt die junge Marke markantes, mit dem Reddot Award 2021 ausgezeichnetes Design ins Spiel und wagt sich in höhere Preisbereiche des Segments vor. Das Finish überzeugt – vom Henkel über die großen, farblich hervorgehobenen Tasten auf der Oberseite bis zum rutschfesten, umlaufenden Gummifuss. Doch Tribit lässt sich nicht nur das anspruchsvollere Design bezahlen, der tragbare, dank IP67 outdoorfeste, tauchfähige Bluetooth-Lautsprecher ist gespickt mit Treiber-Technik.

Für 360-Grad-Sound sitzen die beiden 4-Zentimeter-Breitband-Lautsprecher auf gegenüberliegenden Seiten. Im unteren Teil des Gehäuses unterstützt sie noch ein kopfüber eingebauter 3-Zoll-Subwoofer mit starkem Neodym-Magneten. Der Tieftöner strahlt rundum durch seitliche Schlitze ab, die sich hinter dem umlaufenden Nylongewebe verbergen. Links und rechts kommen dann noch zwei ovale passive Bass-Radiatoren hinzu, was, bezogen auf die Gehäusegröße, eine stattliche Membranfläche bereitstellt. Mit ihrem kräftigen 10.000-mAh-Akku kann die Tribit StormBox Pro bis zu einem ganzen Tag und einer ganzen Nacht durchhalten.

Über die USB-Buchse auf der Rückseite kann die Box wie eine Powerbank ein Handy oder Tablet laden. Das verkürzt dann zwar die maximale Akkulaufzeit der Stormbox Pro, aber sollte im Normalfall immer noch lässig ausreichen. Mit der Multi-Point Funktion lassen sich für abwechselnde Party-Wiedergabe zwei Tonquellen gleichzeitig mit der Box verbinden. Wer Stereo mag, kann aber auch zwei Stormbox Pro drahtlos in Stereo ansteuern. Im Hörvergleich beweist Tribits Flaggschiff unter den mobilen Wireless-Lautsprechern eine recht harmonische Abstimmung. Lediglich Gesangstimmen neigen, ungeachtet guter Detailauflösung, mitunter zu einer gewissen Härte.

Dafür gefallen die feinen, wohldosierten Höhen und auch der Bass braucht sich in dieser Größenklasse absolut nicht zu verstecken. Und die Räumlichkeit des großflächigen, sehr gut vom ebenso schicken wie soliden Gehäuse gelösten Klangbilds, sticht sogar richtig aus dieser Klasse heraus.

Tribit XBoom

Trotz Boom im Namen gibt sich der Tribit XBoom im Bass keineswegs vorlaut. Er reicht tief hinunter, wirkt aber nicht sehr voluminös. Das kommt der Präzision sehr entgegen, doch trotz beidseitiger Passiv-Bässe klingt der solide verarbeitete Bluetooth-Lautsprecher eher trocken als satt – selbst, wenn die XBass-Taste gedrückt wurde. Der Unterschied ist recht subtil, der Boost kann getrost immer aktiviert bleiben. Die Stimmen und Höhen kommen sehr klar und bei Bedarf auch ganz schon laut aus dem nach IPX7 zum Eintauchen ins Wasser geeigneten Gerät.

Der 5.200-mAh-Lithium-Ionen-Akku reicht für etwa 20 Stunden. Was uns gefällt, sind die großen, weiß gekennzeichneten Bedientasten für die mit dem Handy über Bluetooth synchronisierte Lautstärkeregelung und Gerätesteuerung (Start, Stop und Titelsprung in einem Button). Ebenso der vormontierte Trageriemen, bei dem man allerdings aufpassen muss, dass er nicht auf der Passiv-Membran aufliegt und Verzerrungen verursacht. Für den günstigen Preis ein toller BT-Lautsprecher mit angenehm natürlichem, sauberem Klang, zeitgemäßem Design und ausgezeichneter Mobilität.

Tribit XSound Go

Der günstige Tribit XSound Go ist ein echter Preistipp. Mit seinen geringen Abmessungen, einem kompaktem wie robustem Gehäuse und Trageschlaufe eignet er sich perfekt zum Mitnehmen. Dafür sprechen auch die bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit. Noch mehr als das überraschte uns angesichts der Abmessungen jedoch der ausgewachsene und dabei ausgewogene Klang mit seinen angenehmen Stimmen.

Die Bässe sind für diese Klasse verblüffend satt und sauber. Der Schub ist sogar so stark, dass das 380 Gramm schwere Gehäuse auf der Unterlage zu wandern anfängt. Sollte der Tribit einmal abstürzen, kann ihm das allerdings nicht viel anhaben, denn das nach IPX7 zertifizierte, wasserdichte Outdoor-Gehäuse sollte das im Normalfall unversehrt überstehen. Für Geld und Größe ist der Tribit XSound Go ein Hammer.

Tronsmart Element T6 Plus

Für seine Preisklasse fährt der Tronsmart Element T6 Plus reichlich Masse auf. Er ist deutlich höher, einen signifikant größeren Durchmesser als der JBL Flip 5 und ist mit 671 Gramm auch um einiges schwerer. Die Verarbeitung ist vergleichbar gut, wenn man von dem etwas wackeligen, von einem blauen LED-Ring verzierten Drehknopf auf der Oberseite absieht. Das ist aber eigentlich sehr praktisch, denn es gestattet nicht nur die bequeme Lautstärkeregelung durch Drehen wie an der Stereo-Anlage. Durch kurzes Drücken kann man die Wiedergabe vom via Bluetooth 5.0 gekoppelten Smart-Device starten oder anhalten. Durch längeres Drücken wird der Sprachassistent des Handys oder Tablets aktiviert. Dafür besitzt der Tronsmart Element T6 Plus auch ein integriertes Mikrofon.

Leider ist die Lautstärkeregelung des Bluetooth-Lautsprechers nicht mit der des Handys synchronisiert, was unpraktisch ist. Ebenfalls Verbesserungspotenzial birgt die schlechte Erkennbarkeit der in die gummierte Oberfläche auf der Rückseite des nach IPX6 wasserdichten Gehäuses eingelassenen Tasten. Und davon gibt es eine ganze Menge: Man kann damit Titelsprünge vom Tronsmart Element T6 Plus aus steuern oder die Eingänge umschalten. Davon hat der in Schwarz oder Rot erhältliche Speaker einige zu bieten: einen MicroSD-Karten-Slot und einen USB-A-Anschluss, der nicht nur das Aufladen von ausgelaugten Smartphones als Powerbank ermöglicht.

Man kann drüber auch Songs vom USB-Stick wiedergeben – und zwar bei Bedarf hochauflösend in Formaten wie WAV oder Flac. Man muss dafür vorher die Bluetooth-Verbindung zwischen Lautsprecher und Smart-Device trennen. Dann beginnt die Wiedergabe, sobald man einen DOS-formatierten USB-Stick mit Musik-Dateien einsteckt. Das ist sehr cool, zumal der Tronsmart Element T6 Plus sogar noch einen analogen AUX-Eingang mit Mini-Klinkenstecker (sogar mit beiliegendem 3,5-mm-Audio-Kabel) besitzt. Dieses Extra hat JBL beim Modellwechsel des Bestsellers Flip 4 auf Flip 5 einkassiert – ebenso das Freisprechmikrofon.

Damit hat der für bis zu 15 Stunden Akkubetrieb ausgelegte Tronsmart Element T6 Plus in der heiß umkämpften Marktsegment zwei Argumente. Je nach Sichtweise zielt der größte Trumpf allerdings auf den Klang. Hip-Hop-Fans wünschen sich gewöhnlich mehr Bass aus den kleinen Büchsen und Tronsmart hat entsprechende Maßnahmen getroffen. Zwar gibt es nur einen passiven Bass-Radiator auf der Unterseite zur Unterstützung der beiden nach vorne gerichteten Breitband-Treiber, doch das große Gehäusevolumen gegenüber Mitbewerbern wie dem JBL Flip 5 ist tiefen Tönen sehr förderlich.

Und dann wäre da noch die Elektronik. Wer die EQ-Taste auf der Rückseite einmal drückt, aktiviert einen sogenannten 3D Bass (die LED unten am Gehäuse leuchtet dann hellblau. Das macht den Bass dicker, geht aber zu Lasten der Präzision. Wer nochmal drückt, gelangt in den Extra-Bass-Modus (LED leuchtet grün). Dann stoßen die Treiber schon bei geringen Lautstärken an ihre Grenzen. Es klingt breiig und verzerrt in den unteren Oktaven. Empfindlichen Ohren macht das absolut keinen Spaß mehr und auch Stufe 1 muss nicht sein. Schon in Nullstellung (»Vocal«) produzierte der Tronsmart Element T6 Plus einen sehr satten und dabei sauberen Bass, der nicht immer nur die gleiche Note spielte.

Für seinesgleichen bot der Tronsmart ein hohes Differenzierungsvermögen. Und auch die Mitten wirkten für diese Klasse sehr ausgewogen, die Höhen waren auch nicht zu verachten. Die Dynamik erst recht nicht. Der Lautsprecher konnte einen zünftigen Pegel erzeugen und fing auch bei Klassik, die wir ihm via Memory-Stick in einer Qualität jenseits von MP3 servierten nicht gleich mit seinem Limiter zu »Pumpen« an.

Gerade die Wiedergabe vom USB-Stick nötigt für unter 100 Euro Respekt ab, was Ausgewogenheit, Auflösung, Pegelreserven und Bass-Punch betritt. Man kann damit sogar Streicherkonzerte hören, ohne gleich den Spaß zu verlieren. Außerdem reagierte der Lautsprecher dann toleranter auf den Einsatz des Bass-Equalizers, der nicht gleich zu Überforderung führte. Wer vom USB-Stick oder der MicroSD-Karte hört, umgeht auch das Problem mit der unsynchronisierten Bluetooth-Lautstärkeregelung. Leider hatten wir keinen zweiten Tronsmart Element T6 Plus um auszuprobieren, ob sich die mögliche Kopplung zweier Boxen als Stereopaar nur auf Bluetooth-Nutzung bezieht oder ob sie auch auch bei Nutzung von Speichermedien möglich ist. Immerhin erzeugt auch schon ein einzelner Tronsmart Element T6 Plus eine große Klangwolke und klingt als nicht so sehr nach kleiner Dose.

Tronsmart Force 2

Warum die Tasten zur Wiedergabe-Steuerung, An/Aus und Pairing schlecht zugänglich und noch schlechter erkennbar auf der Rückseite des robusten, mit einem Wulst versehenen Gehäuses des Tronsmart Force 2 sitzen, bleibt das Geheimnis der Designer. Links daneben finden sich auch, von einer gummiartigen Klappe gegen Spritzwasser geschützt, die USB-C-Ladebuchse und ein analoger AUX-Eingang (Kabel liegen bei). In dem 660 Gramm schweren Wireless-Lautsprecher verbergen sich zwei nach vorne gerichtete Breitband-Chassis, zwei seitliche Bass-Radiatoren sowie ein Akku, der bei mittlerer Lautstärke lange Spielzeiten von bis zu 15 Stunden verspricht. iPhone-Nutzer dürften sich über den AAC-Decoder freuen, der Apples Standard-Datenformat über Bluetooth nutzen kann. Für die Android-Gemeinde gibt es SBC HD Audio Decoding.

Die Leistungsdaten des Tronsmart Force 2 lassen aufhorchen: 30 Watt Gesamtleistung nach RMS-Norm sollen es laut Hersteller sein. Das könnte sein, schließlich erzielt der zierliche Lautsprecher eine beachtliche Dynamik, wobei beim genauen Hinhören zumindest dem Kenner auffällt, dass der DSP-Limiter ganz schön am Regeln ist, um in jeder Musikpassage ein Maximum an Lautstärke herauszuquetschen. Die Basswiedergabe gelingt recht gut für die Größe und auch die Höhenwiedergabe ist gut dosiert. Dazu kommen angenehm temperierte Stimmen mit viel Detailauflösung. Bedenkt man den moderaten Preis, bietet der Tronsmart Force 2 ein kompetitives Gesamtpaket, vor allem, wenn ein Analog-Anschluss gewünscht wird. Den hat der Bestseller JBL Flip 5 nämlich beim Modellwechsel eingebüßt.

Ultimate Ears Boom 3

Auch hier sollte der Name Boom nicht täuschen. Der extrem wasserfeste Lautsprecher (IP67-Schutzklasse) Ultimate Ears Boom 3 mag es im Bass sehr trocken. Zwar kann man mit der kostenlosen App, zu derem Download er beim Verbinden mit dem Smartphone auffordert, via 5-Band-Equalizer den Bass boosten – es gibt dafür sogar ein Preset – doch er wollte einfach nicht richtig satt klingen, egal, was wir machten. Immerhin konnte er für seine Abmessungen sehr laut und unverzerrt spielen, mit klarer, neutraler Stimmwiedergabe und spritzigen Höhen. Doch unten im Basskeller ging ihm einfach der Saft aus.

Verarbeitung und Bedienung gefielen uns dagegen sehr gut. Der Magic-Button auf der Oberseite steuert die Wiedergabe und kann sogar Playlists abrufen. Mit der Partyup-Funktion der App lassen sich bis zu 150 unterschiedliche Boom 3 und Megaboom 3 Lautsprecher von Ultimate Ears via Bluetooth paaren, um große Areale zu beschallen. Das geht sogar mit den Vorgängern älterer Generationen. Die Akkulaufzeit soll bis zu 15 Stunden reichen. Die Unterseite des Ultimate Ears Boom 3 wurde für kabelloses Laden auf der optionalen Power Up-Ladestation von Ultimate Ears ausgelegt.

Zamkol ZK 606

Doppelte Breitband-Lautsprecher mit je 12 Watt im Rücken fährt der Zamkol ZK606 auf. Dazu beherbergt sein zylindrisches, wasserfestes Gehäuse zwei 2.600-mAh-Akkus für 10 bis 12 Stunden Betrieb. Um dem Anspruch von 360-Grad-Sound gerecht zu werden, brechen die Entwickler des Newcomers mit den üblichen Gepflogenheiten. Saßen beim JBL Flip, als er noch zwei Treiber einsetzte, die beiden Breitband-Chassis auf der gleichen Seite des runden Gehäuses, wurden sie beim Zamkol ZK606 auf gegenüberliegende Seiten verteilt. Einer sitzt unten im Gehäuse, der andere oben. Den Rest der um 180 Grad versetzten Schallwände nehmen die beiden Passiv-Radiatoren für den Bass ein. So kann sich der Schall gleichmäßig um den Zylinder verteilen.

Neben Wireless-Stereo mit einem zweiten ZK606, umfassen die Anwendungsmöglichkeiten auch den Anschluss einer analogen Programmquelle. Hervorzuheben wären ansonsten die gut gekennzeichneten, großen Tasten auf der Vorderseite und der Leuchtring, der als optischer Effekt des robust anmutenden Gehäuses dient. Die Bassausbeute des Zamkol ZK606 ist gar nicht schlecht, die Dynamik auch nicht. Die Klangbalance stimmt trotz etwas hell temperierter Stimmen im Großen und Ganzen auch ganz gut. Bei einer guten Ausstattung und dem günstigen Preis soweit eine ordentliche Vorstellung – wären da nur nicht diese Verzerrungen gewesen, die besonders beim Klavier zu Tage treten. Das Nachschwingen erweckt den Eindruck, als läge Stanniolpapier auf den Saiten. Hier müssen die Außenseiter noch etwas nachlegen, um zur namhaften Konkurrenz von JBL und Co. aufzuschließen.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus

Die besten mittelgroßen Bluetooth-Lautsprecher

So erstaunlich es ist, was einige Hersteller inzwischen selbst aus winzigen Boxen herausholen – letzten Endes braucht ein Lautsprecher ein gewisses Volumen, wenn er ein ordentliches Bassfundament liefern soll.

Da sie trotzdem transportabel sein sollen, damit man sie mit ins Freie nehmen kann, werden mittelgroße Bluetooth-Lautsprecher, die ausreichend Bass und Pegel für eine kleine Party auffahren können, immer beliebter.

Ausreichend Bass – und auch noch gut zu transportieren

In die Handtasche passen diese Lautsprecher nicht mehr, aber manche kommen mit einem Tragegurt und sind so robust, dass sie auch einen heftigen Sommerregen unbeschadet überstehen.

Hier sind unsere Empfehlungen für diese Größenklasse in der Kurzübersicht, der ausführliche Testbericht für unsere Empfehlungen folgt wie immer nach der Vergleichstabelle.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger mittelgroße Boxen

JBL Xtreme 3

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 3
Auch die dritte Generation der Xtreme-Reihe überzeugt mit einem hervorragenden Sound. Zudem ist der Lautsprecher nun auch gegen Staub geschützt.

Mit dem Xtreme 3 präsentiert JBL den gelungenen Nachfolger des Xtreme 2. Der Bluetooth-Lautsprecher wurde in vielen kleinen Details verbessert. So ist er nun beispielsweise nach IP67 zertifiziert und damit bestens gegen eindringendes Wasser und Staub geschützt. Auch klanglich hat JBL hier im Vergleich zum Vorgänger noch einmal nachgebessert.

Gute mittelgroße Alternative

Teufel Rockster Cross

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster Cross
Gewohnt guter Klang trifft auf martialisches Design: Der Rockster Cross fühlt sich unter freiem Himmel genauso wohl wie zuhause.

Der Teufel Rockster Cross ist trotz seiner nicht gerade kompakten Maßen ein super Begleiter für Outdoor-Partys. Er ist gegen Strahlwasser und Kälte bis -10 Grad geschützt und vor allen Dingen wird er richtig laut. Doch auch zuhause macht er eine gute Figur: Die Höhen sind lebendig, die Bässe sauber und wer möchte, darf den Lautsprecher mit seinem Sprachassistenten koppeln. Nur die Bedienung könnte einfacher sein.

Klang & Design Tipp

Bang & Olufsen Beoplay P6

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Beoplay P6
Optik trifft Klanggüte: Der Beoplay P6 verbindet erfolgreich Design und Praxisqualitäten.

Möchte man hochwertigen Sound mit ebenso hochwertiger Verarbeitung und einem schönen Äußeren verbinden, ist der B&O Beoplay P6 eine gute Wahl. Mit seinem Metallgehäuse hebt er sich wohltuend von der Masse der Kunststoff-Speaker ab. Der Klang ist großartig und ausgewogen. Ein Outdoor-Monster ist das Gerät aber sichtlich nicht – beim Picknick oder im Garten fühlt sich der Beoplay P6 wohler als bei einer Poolparty.

360°-Sound

Bose Soundlink Revolve+

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Revolve+
Komfortabel, wohlklingend und hochwertig – wer sich nicht am Preis stört, erhält mit dem Soundlink Revolve+ einen hervorragenden Lautsprecher.

Der Bose Soundlink Revolve+ ist ein Top-Kandidat, wenn man Rundum-Sound mag. Die Verarbeitung ist tadellos, der Klang gut und in Sachen Bedienung hat der Lautsprecher einige komfortable Eigenheiten. Leider ist er nicht gerade günstig – besonders wenn man das Ladedock dazu kaufen oder zwecks Stereo-Verbund gleich zwei der Speaker haben möchte. Aufgrund des hohen Gegenwerts lohnt es sich aber trotzdem.

Günstig

Aiwa Exos-3

Die Marke Aiwa war einmal Kult. Mit dem Exos-3 ist der Hersteller auf einem guten Weg, an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Der Bluetooth-Lautsprecher sieht auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, ist in Sachen Verarbeitungsqualität und Klang über alle Zweifel erhaben. Weil er obendrein noch günstig ist, ist der Exos-3 ein Empfehlung.

Retro-Modern

Marshall Stockwell II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stockwell II
Angenehmer Klang, hochwertige Verarbeitung und ein charakteristisches Design: Wer den Stil der Marke mag, wird mit dem Stockwell II auf seine Kosten kommen.

Mit dem Stockwell II beweist Marshall einmal mehr seine angestammten Stärken. Der Look liegt irgendwo zwischen Gitarrenverstärker und Kofferradio und wird Fans der Marke mit Sicherheit begeistern. Das Gehäuse ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch extrem robust. Damit auf Ausflügen nicht der Saft ausgeht, hat Marshall seinem Lautsprecher zudem einen stattlichen Akku spendiert.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger mittelgroße BoxenGute mittelgroße AlternativeKlang & Design Tipp360°-SoundGünstigRetro-Modern
JBL Xtreme 3 Teufel Rockster Cross Bang & Olufsen Beoplay P6 Bose Soundlink Revolve+ Aiwa Exos-3 Marshall Stockwell II Anker Soundcore Motion+ Anker Soundcore Motion Boom Anker Soundcore Rave Mini Bang & Olufsen Beolit 20 Bowers & Wilkins T7 Cambridge YoYo M Dynaudio Music 3 Dockin D Fine Dockin D Fine+ 2 Ikea Eneby 20 JBL Playlist JBL Pulse 4 JBL Xtreme JBL Xtreme 2 Lamax Soul 1 Lamax Storm 1 LG PK5 Libratone ONE Click Libratone Zipp Libratone Zipp 2 Mackie FreePlay Home Marshall Acton II Marshall Kilburn II Sharp PS-919 Sonos Move Sony SRS-XB402M Sony XB41 Extra Bass Sony SRS-XB43 Teufel Boomster Tronsmart Element Mega Tronsmart Mega Pro Ultimate Ears Megaboom 3 Ultimate Ears Megablast Urbanears Rålis
Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster CrossTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Beoplay P6Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Revolve+Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Aiwa Exos-3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stockwell IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Motion+Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Motion BoomTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Rave MiniTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Belit 20Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bowers & Wilkins  T7Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dynaudio Music 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D Fine+ 2Bluetooth-Lautsprecher Test: Ikea Eneby20 2 E1536673814474Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL PlaylistTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Pulse 4Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL XtremeTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 2Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Soul 1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Storm 1Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: LG PK-5Bluetooth-Lautsprecher Test: Libratone One ClickTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone  ZippTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone Zipp 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Mackie FreePlay HomeTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Acton IIBluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Kilburn IiTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sharp PS-919Bluetooth-Lautsprecher Test: Sonos MoveTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB402MTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony XB41 Extra BassTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB43Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel BoomsterTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart MegaTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart PS-919Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Megaboom 3Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears MegablastTest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Urbanears Rålis
Pro
  • Sehr ausgewogene, breitbandige Klangabstimmung
  • Richtig satte und präzise Bässe
  • Ausgezeichnete Pegelreserven
  • Sehr gute Outdoor-Tauglichkeit
  • Netzteil liegt bei
  • Sehr guter Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Robust
  • Richtiges externes Netzteil
  • Schön laut
  • Sehr guter Klang
  • Schönes Design
  • Sehr guter Klang
  • Gute Verarbeitung
  • Stereo-Verbund möglich
  • Netzteil liegt bei
  • Kann sehr laut und sauber spielen
  • Satte, präzise Basswiedergabe
  • Natürliche Stimmenwiedergabe
  • Serienmäßiges USB-Netzteil und Tragegurt
  • Sehr robust
  • Großzügige Akku-Laufzeit
  • Sehr gute Hochtonwiedergabe
  • Hübsches Design
  • Sehr guter Klang
  • Wasserdicht nach IPX7
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Fairer Preis
  • Tiefer, satter Bass
  • Hohe Pegelreserven
  • Stereo-Wiedergabe mit einem zweiten Speaker
  • Praktisches Design
  • Eingebaute Lichtorgel
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Powerbank-Funktion
  • Mit Stativgewinde
  • Top Design und Verarbeitung
  • Induktivlader für Smartphones
  • Netzteil, AUX-Anschluss und App
  • Kling nicht blechern oder aggressiv
  • Ausgewogen dynamischer Klang
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Immer im Paar geliefert
  • Viele Einstellungsmöglichkei­ten
  • Hervorragender Klang
  • Multiroom-fähig
  • Riesiger Funktionsumfang
  • Solide verarbeitet
  • Sehr guter Klang
  • Großer, wechselbarer Akku
  • Powerbank-Funktion
  • Netzteil und AUX-Kabel liegen bei
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Guter Klang
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Robust
  • Guter Klang
  • Bassstark
  • Ordentlicher Klang
  • Hübsche Lichtorgel
  • Wasserdicht nach IPX7
  • Koppeln mehrerer Lautsprecher möglich
  • Toller Sound
  • Gute Verarbeitung
  • Robust und wasserfest
  • Toller Sound
  • Gute Verarbeitung
  • Robust und wasserfest
  • Mit MicroSD-Kartenleser und AUX-Eingang
  • Mit MicroSD-Kartenleser und AUX-Eingang
  • Solide Akku-Laufzeit
  • Stereo-Verbund möglich
  • Staub- und wasserdicht nach IP67
  • Guter Klang
  • Nette Light-Show
  • Angenehm natürlicher Klang
  • Guter Bass
  • Guter Bass
  • Gutes Handling
  • Schönes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Multiroom-fähig
  • Guter Bass
  • Gutes Handling
  • Schönes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Multiroom-fähig
  • Tadelloser Klang
  • Sehr gute App
  • Multiroom-fähig
  • Schönes Design
  • Spielt laut und klar
  • Schönes Design
  • Hohe Pegelfestigkeit
  • Lichteffekte
  • Reichaltige Ausstattung
  • Gewindebuchse für optionales Stativ
  • Stereo-Pairing mit 2. Sharp PS-919
  • Vielseitig einsetzbar
  • Klangstarker Lautsprecher
  • Schönes Design
  • Hübsche Lichteffekte
  • Staub- und wasserfest nach IP67 sowie stoßresistent
  • WLAN-fähig
  • Weitgehend guter Klang
  • Richtig viel Bass
  • Lichtshow mit Strobo-Effekt
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Satter, differenzierter Sound mit ausdrucksstarken Stimmen
  • Sehr guter Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Ausstattung
  • Powerbank-Funktion
  • Hohe Pegelreserven
  • Beleuchtetes Tastenfeld auf der Oberseite
  • Robust gebaut und wasserfest
  • Bis zu 150 Boxen koppelbar
  • Schwimmt
  • Klare Stimmen
  • Ausgewogene Klangabstimmung mit recht sattem Bass
  • Serienmäßiges USB-Netzteil
  • WLAN und Multirrom-Betrieb
  • App mit nützlichen Funktionen und Alexa-Einrichtung
  • Hübsches Design
  • Integriertes Netzteil
  • Lange Akku-Laufzeit
Contra
  • Relativ teuer
  • Bedienungskonzept nicht optimal
  • Relativ teuer
  • Teuer
  • Bei der Akkulaufzeit hinter vielen Mitbewerbern
  • Stimmen und Bässe könnten noch etwas satter klingen
  • Etwas verfärbte Stimmwiedergabe
  • Mitten klingen unnatürlich
  • Mitten und Höhen wirken etwas verhangen
  • Gewöhnungsbedürftiges Design
  • Tasten schlecht zu finden
  • Sehr teuer
  • Eher für den Einsatz zuhause geeignet
  • App fordert freche Berechtigungen
  • Schlecht ablesbare Tasten
  • Teuer
  • Unsauberer Klang
  • Sehr biederes Design
  • Sperrig zu transportieren
  • Höhen könnten etwas besser klingen
  • Nicht wasserdicht
  • Akku nur separat erhältlich
  • Für WLAN-Netzwerke eher nicht zu empfehlen
  • Verbindungen mit Apple-Geräten noch schwierig
  • Kein analoger Eingang
  • Verbindung von Light- und Sound-Show nicht immer fehlerfrei
  • Klanglich ist der Teufel eine Ecke besser
  • Ein USB-Anschluss weniger als beim Vorgänger
  • Klang ist sehr stark von der Hörerposition abhängig
  • Stimmen klingen blechern
  • App funktioniert nicht richtig
  • Unnötig groß
  • Geht auch günstiger
  • Etwas unausgewogener Klang
  • Etwas unausgewogener Klang
  • Frontgitter gibt beim Tragen nach
  • Labbrige Schalter
  • Klanglich nicht ausgereift
  • Lautstärke wird nicht mit dem Smartphone synchronisiert
  • Tiefe, aber sehr verzerrte Basswiedergabe führt zur Abwertung
  • Umschaltknopf für WLAN und Bluetooth auf der Rückseite
  • Schwer
  • Kein AUX-Eingang
  • Etwas zu wenig Transparenz in den Mitten
  • Eher für Bass-Fans als für Mainstream-Hörer
  • Regt resonanzfreudige Unterlagen schnell zum Dröhnen an
  • Für den mobilen Einsatz etwas unpraktisch
  • Lautstärke wird nicht mit Smartphone synchronisiert
  • Stimmen klingen etwas künstlich
  • Ansprechverzögerung der Tasten
  • Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bass verzerrt mitunter bei tieftonstarken Aufnahmen
  • Bass könnte knackiger sein
Bester Preis
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Akkulaufzeitbis 24 Stundenbis zu 16 Stundenbis zu 16 Stundenüber 20 Stunden12 Stundenbis 18 Stundenbis 18 Stundenbis 24 Stundenbis zu 8 Stundenbis 10 Stunden16 Stundenbis 10 Stundenk.A.bis 12 Stundenbis 15 Stunden15 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 15 Stundenüber 15 Stunden12 Stundenbis 10 Stundenbis 12 Stundenbis 15 Stundenk. A.über 20 Stundenbis 11 Stundenbis 11 Stundenbis 24 Stundenca. 24 Stunden16 Stundenbis 15 Stundenbis 20 Stundenüber 20 Stunden
Ladedauerk. A.3 Stundenk.A.20 Minuten für 6 Stunden, vollständiges Aufladen 5 Stundenk.A.k.A.k. A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.3,5 Stunden3,5 Stunden3,5 Stunden3 Stunden3 Stunden4 Stundenk.A.k.A.k.A.k. A.k. A.20 Minuten für 3 Stunden, vollständiges Aufladen 2,5 Stundenk. A.k. A.k. A.k. A.3 Stundenk. A.k. A.2 Stunden
Leistung30 Watt14 Wattk.A.k.A.30 Watt80 Wattk. A.k.A.60 Watt50 Watt50 Watt39 Watt30 Watt20 Watt2 x 20 Watt2 x 20 Watt35 Watt40 Watt20 Wattk.A.k.A.k.A.60 Wattk. A.k. A.k. A.15 Wattk. A.15 Watt40 Watt40 Wattk. A.k. A.
Kapazitätk. A.2.600 mAhk.A.k.A.k.A.k.A.k. A.k.A.k.A.6.600 mAh9.600 mAhk.A.k.A.7.260 mAh10.000 mAh10.000 mAh4.400 mAh6.600 mAh2.600 mAhk.A.k.A.k.A.2.600 mAhk. A.k. A.k. A.k. A.k. A.4.900 mAh4.400 mAh2 x 3.300 mAhk. A.k. A.
Anschlüssek. A.USB-C1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-KlinkeUSB-CUSBk. A.1 x 3,5-mm-Klinke, USB1 x 3,5-mm-Klinke, USBk.A.USB, AUX1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-cm-Klinke, Micro SD1 x 3,5-mm-Klinke, USB-C, Micro SD1 x 3,5-mm-Klinke, USB-C1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke, USB1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinkek. A.k. A.Micro-USB1x 3,5-mm-Klinke,
1x USB-C-Ausgang,
1x USB-A-Ausgang (als Powerbank)
1 x 3,5-mm-Klinke1 x 3,5-mm-Klinke, micro SDMikro-USB1 x 3,5-mm-Klinke
Stereo-Pairingjajak.A.jajak.A.k. A.jak.A.jajak.A.k.A.jajajajajak.A.jajajajak. A.k. A.k. A.k. A.k. A.Jak. A.jajak. A.
Sonstigesk. A.Sprachsteuerung, FreisprechfunktionSprachsteuerung, Freisprechfunktion, Wasserschutz (IPX4)Wasserdicht (IPX4)Wasserschutz (IPX7)Wasserschutz (IPX7)k. A.Gestensteuerung, Freisprechfunktionk.A.Wasserschutz (IP55)Wasserschutz (IPX5)k.A.integrierter ChromecastWasserdicht (IPX7)Powerbank, Freisprechfunktion, Sprachassistent, WasserdichtFreisprechfunktion, Wasserdichtk.A.Wasserschutz (IP67)Wasserschutz (IPX5), SprachsteuerungWasserschutz (IPX4), FreisprecheinrichtungFreisprecheinrichtungFreisprecheinrichtung, Sprachansagenk. A.k. A.Wasserschutz (IPX2)Sprachsteuerung, Wasserschutz (IP56)Wasserschutz (IP67), SprachsteuerungWasserschutz (IP67), FreisprechfunktionFreisprechfunktion, NFC, wasser- und staubgeschützt nach IP67Freisprechfunktion, FM-Radio und DAB+SprachsteuerungWasserschutz (IP67), Sturzfest, Staub- und SanddichtWasserschutz (IPX2)
Gewicht2,72 Kilo1 Kilo900 Gramm1,4 Kilok.A.3,3 Kilo940 Gramm1,5 Kilo pro Lautsprecher3,7 Kilo1,93 Kilo2,25 Kilok.A.1,12 Kilo1,26 Kilo2,39 Kilo2,39 Kilo1,39 Kilo800 Gramm1,2 Kilo900 Gramm1,5 Kilo1,5 Kilo1,8 Kilo2,85 Kilo2,5 Kilo3 Kilo1,5 Kilo1,5 Kilo3 kg3,35 Kilo657,3 Gramm925 Gramm2,8 Kilo
Abmessungen23,11 x 13,71 x 19,05 cm13 x 17 x 6,8 cm18,4 x 10,5 x 10,5 cm18 x 16,1 x 7 cmk.A.18 x 34,2 x 18 cm11,4 x 21 x 5,4 cm12,5 x 20,4 x 12,5 cm22 x 40,5 x 17,4 cm28,5 x 10 x 10,3 cm30,8 x 10,5 x 10,5 cm20 x 8 x 20 cm31,6 x 24 x 14 cm9,6 x 9,6 x 20,7 cm13,6 x 28,8 x 13,2 cm13,6 x 28,8 x 13,2 mm24 x 13 x 8 cm20,4 x 8 x 6,4 cm22 x 12,9 x 11,9 cm12 x 4,1 x 20,5 cm26,1 x 12,2 cm26,1 x 12,2 cm13,3 x 24,1 x 10,2 cm26 x 16 x 15 cm24,3 x 16,2 x 14 cm24 x 16 x 12,6 cm14,3 x 19,5 x 12,2 cm29,1 x 10,4 x 10,5 cm32,5 x 12,3 x 11,7 cm37 x 18 x 14,5 cm19,3 x 5,8 x 8 cmHöhe: 22,5 cm, Durchmesser: 8,7 cm19,5 x 13,8 x 18,4 cm

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3

Testsieger: JBL Xtreme 3

Mit dem JBL Xtreme 3 liefert der US-Hersteller schon die zweite Neuauflage seines Bestsellers. Musste man beim Vorgänger noch ganz genau hinschauen, um Unterschiede zum Urahn auszumachen, sticht eine wesentliche Veränderung diesmal sofort ins Auge: Die Seitenwände des zylindrischen JBL Xtreme 3 sind jetzt schräg. Man kann den 29,9 x 13,6 x 13,4 Zentimeter großen Bluetooth-Lautsprecher aber immer noch aufrechtstehend betreiben. Die Bässe entweichen weiterhin durch Lücken, die sich jetzt durch aufgepfropfte Gummifüße ergeben. Vorher waren die Seitenteile mit entsprechenden Aussparungen der Polymer-Kunststoff-Enden versehen. Durch die Gummis gibt es einen besonders rutschfesten Stand.

Testsieger mittelgroße Boxen

JBL Xtreme 3

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Xtreme 3
Auch die dritte Generation der Xtreme-Reihe überzeugt mit einem hervorragenden Sound. Zudem ist der Lautsprecher nun auch gegen Staub geschützt.

Auch der mitgelieferte Tragegurt verfügt jetzt über Gumminoppen, um sich besser auf der Schulter zu halten. Dafür kassierte JBL beim Modellwechsel die beiden weit auseinander liegenden Standfüße für die horizontale Aufstellung ein und ersetzte sie durch eine mittig angeordnete Fläche von Gummipuffern. Damit lässt er sich jetzt auf einer kleineren Fläche aufstellen.

Durch besonders leistungsfähige Neodym-Magnete konnte JBL das Gewicht des neuen Xtreme 3 von rund 2,4 auf knapp unter 2 Kilogramm senken. Durch ihre besonders hohe Flussdichte können die Magneten kleiner ausfallen, womit ein wesentlicher Gewichtstreiber schrumpft.

Bei der Treiberkonfiguration setzt JBL weiterhin auf zwei 2-Wege-Systeme mit seitlichen Passiv-Radiatoren für besonderen Druck im Bass. Bei den Chassis-Größen bleibt es bei 2 Zentimeter Durchmesser für die Hochtöner und 7 Zentimeter für die Tief-Mitteltöner.

Die maximale Akkulaufzeit liegt weiterhin bei 15 Stunden, ein Smartphone oder Tablet kann an der USB-C-Buchse wie an einer Powerbank geladen werden. Im Gegensatz zu den kleineren JBL-Boxen, liegt der Xtreme 3 ein Netzteil bei – hier hat sich also nichts geändert. Allerdings reduziert sich die Ladezeit um eine ganze Stunde auf 2,5 Stunden für eine volle Ladung. Der Batteriezustand wird jetzt über einen Leuchtbalken statt einer kleinen LED-Kette angezeigt.

Zwei Smartphones lassen sich gleichzeitig über Bluetooth verbinden. Und mit der neuen Party-Boost-Funktion – sie ersetzt JBL Connect+ – lassen sich zwei JBL Xtreme 3 drahtlos zu einem Stereo-Boxenpaar koppeln oder unzählige kompatible Lautsprecher zur Steigerung der Lautstärke verbinden. Leider sind der alte und der neue Drahtlos-Standard für die Kettenbildung nicht kompatibel.

1 von 6
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3
Mit dem praktischen Schultergurt ist die Xtreme 3 ruckzuck eingepackt und mitgenommen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3
Die Befestigung des Schultergurts per Karabinerhaken macht einen soliden Eindruck.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3
Damit beim Tragen nichts verrutscht, ist der Schultergurt mit gummierten Noppen versehen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3
Die Anordnung der Bedientasten ist gewohnt übersichtlich.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3
Auch hier befindet sich an der Seite das typische Ausrufezeichen auf den charakteristischen, seitlichen Bassradiatoren.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Jbl Xtreme 3
USB-A, USB-C und Aux: alles da.

In Sachen Wasserdichtigkeit hat sich nichts verändert, aber wie die Schutzklasse IP67 belegt, hat sich bei der Resistenz gegen Staub einiges getan. Der Vorgänger erfüllte nämlich nur IPX7, ließ sich also eine halbe Stunde um bis zu einen Meter ins Wasser eintauchen. Das mit Nylonfasern überzogene Gehäuse gibt es in drei Farben. Statt Olivgrün kommt jetzt Camouflage als Alternative zu Blau und Schwarz hinzu.

Klanglich hat JBL beim Bass und den Höhen etwas nachgeschärft. Und es gibt auch mehr Leistung, die aber nur am Netzteil abgerufen werden kann. Im Batteriebetrieb ist die Verstärker-Power wie bisher wieder leicht begrenzt. Wenig überraschend spielt der Nachfolger des bisherigen Klassenbesten bei den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern die Konkurrenz an die Wand.

Der JBL Xtreme 3 klingt zunächst mal eine Spur erwachsener, erzeugt eine größere Klangbühne und lässt Stimmen regelrecht aufleben. Wo manch anderer in dieser Bluetooth-Boxen-Klasse zugeschnürt und dünn erscheint, bietet der Champion kräftige und realistische Klangfarben. Diese Differenziertheit bei Sängerinnen und Sängern, diese Lebendigkeit und Transparenz kann man in dieser Klasse lange suchen. Die Höhen sind frisch, aber nicht scharf – genau wie es sein muss. Und mit den Bässen kann man wirklich in Dance-Stimmung kommen. Der JBL Xtreme 3 bietet einfach tolle Beats und die nötigen Dynamikreserven. Weil er so sonor klingt und tief runter kommt, macht neben Party-Musik mit Elektro-Beats vor allem auch Rockmusik mit akustischen Drums, etwa bei einer Live-Aufnahme von »Africa«, dem Klassiker der Band Toto, großen Spaß.

Der JBL Xtreme 3 hält also den Vorsprung aufrecht, denn auch die Konkurrenz wird immer besser. Doch gerade diese konsequente Weiterentwicklung in allen Details auf die angepeilte Zielgruppe und die Kombination von Klang, Robustheit und Praxistauglichkeit hat von der Modellpflege rundum profitiert. Leider können treue Fans der Marke vom Fortschritt nicht profitieren, weil sich ihre älteren JBL-Bluetooth-Boxen bei Feten nicht mit dem neuen Party-Boost zur Unterstützung des JBL Xtreme 3 heranziehen lassen.

JBL Xtreme 3 im Testspiegel

Die Kollegen von Chip (12/2020) sind auch von den Qualitäten der Xtreme 3 angetan und zeichnen sie mit »sehr gut« aus.

»Mit der Xtreme 3 setzt JBL den Erfolgskurs des Vorgängers fort und liefert abermals eine voluminöse Box mit einem mindestens ebenso voluminösen Klang. Zusätzlich überzeugt sie im Test mit einer beeindruckend langen Akkulaufzeit und der mit dem IP67-Spritzwasserschutz, dem »PartyBoost«, der USB-C-Schnittstelle und der Powerbank-Funktion umfangreichen Ausstattung.«

Computer Bild (01/2021) vergab die Note 2,1 (»gut«). Zur Begründung des guten Testergebnisses, heißt es:

»Die gute Gesamtnote verdient sich der Xtreme 3 mit druckvollem Klang, den allenfalls die spitzen Höhen ein wenig trüben. Hinzu kommen die vielfältige Ausstattung, ein robustes Gehäuse sowie eine lange Akkulaufzeit. Damit füllt er die Fußstapfen des älteren Bruders gekonnt aus.«

Alternativen

So sehr uns der JBL Xtreme 3 überzeugt hat, so klar ist uns auch, dass er nicht gerade was für jeden ist. Allein das hohe Gewicht und die wuchtigen Maße mögen den einen oder anderen Hörer verschrecken. Wer also eine Alternative bevorzugt, für den haben wir ebenfalls Vorschläge.

Gute Alternative: Teufel Rockster Cross

Das Konzept hinter dem Teufel Rockster Cross kennen wir bereits vom ebenfalls neuen Teufel Rockster Go, der auch wie bei einem SUV die Outdoor-Tauglichkeit durch einen martialischen Look betont. Der knapp zweieinhalb Kilo schwere Bluetooth-Lautsprecher lässt manchen Mitbewerber wie Spielzeug aussehen.

Gute mittelgroße Alternative

Teufel Rockster Cross

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster Cross
Gewohnt guter Klang trifft auf martialisches Design: Der Rockster Cross fühlt sich unter freiem Himmel genauso wohl wie zuhause.

Da glaubt man unbesehen, dass der knapp 40 Zentimeter breite Lautsprecher Stöße und Feuchtigkeit spielend wegsteckt. Die Berliner haben ihr neues Prachtstück deshalb auch nicht nur nach IPX5 (strahlwassergeschützt) zertifizieren lassen, sondern bescheinigen ihm auch Wintertauglichkeit bis -10 °C. Damit man das nicht gerade handliche Gerät gut transportieren kann, liegt ein breiter Trageriemen zum Umhängen bei.

Ein weiteres sehr willkommenes Zubehör ist das vollwertige externe Netzteil zum Dauerbetrieb und zum Aufladen. Schließlich bescheiden sich viele Bluetooth-Boxen mit dem Beilegen eines USB-Ladekabels, für das der Benutzer dann eine Stromquelle finden muss. Doch beim Teufel Rockster Cross wirkt nicht nur das Äußere sehr erwachsen: Gerade im Innern ging Teufel in die Vollen. In der Mitte des 16 Zentimeter hohen Gehäuse sitzt ein stattlicher Tief-Mitteltöner mit 12 Zentimetern Durchmesser, der durch zwei rückseitige Passiv-Membranen im Bass unterstützt wird.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Lautsprecher Rockster Cross Lifestyle

Um dem Gerät einen gewissen Stereo-Effekt zu geben, platzierten die Entwickler auf beiden Seiten des mittleren Mono-Lautsprechers zwei Gewebe-Hochtöner mit Waveguide für höchste Effizienz. Außerdem nutzen sie ihre Raumklangtechnik »Dynamore«. Teufel zaubert aus dem 2 Liter großen Gehäuse einen maximalen Schalldruck von 98 Dezibel. Das bedeutet, dass der Teufel Rockster Cross so laut spielen kann wie eine um ein Vielfaches größere HiFi-Box. Und wem das noch nicht reicht, der kann auch noch zwei dieser Bluetooth-Boxen zu einem Stereopaar koppeln. Dann geht es nicht nur noch lauter zur Sache, sondern es stellt sich auch eine richtige Stereo-Bühne ein.

Im Hörtest erfüllte der Teufel Rockster Cross voll und ganz die Erwartungen, die seine aufwändige Konstruktion und unser durchweg positiver Eindruck von seinem kleinen Bruder Teufel Rockster Go weckte. Die Wiedergabe war ausgesprochen spritzig, sehr brillant in den Höhen sowie gleichzeitig auch satt und sauber im Bass. Die Neutralität, die sich besonders bei Stimmen auswirkt, wusste ebenfalls zu überzeugen. Unterm Strich lag das Klangniveau in etwa auf dem Level des vom Preis vergleichbaren JBL Xtreme, der allerdings noch etwas lässiger und in sich noch einen Tick stimmiger wirkte.

Was uns nicht vollständig überzeugte, war das Bedienungskonzept, denn die Prägung der farblosen Tasten hob sich extrem schlecht von der gummierten, matten Gehäuseoberfläche ab. Zudem sitzt eine ganze Reihe von Funktionen auf der Rückseite des Bluetooth-Speakers. Dazu zählt eine Outdoor-Taste, die den Klang an die Benutzung im Freien anpassen soll, deren Wirkung aber sehr subtil ausfiel. Die Benutzung der Bedienungsanleitung ist dringend empfehlenswert, denn es gibt auch beim Teufel Rockster Cross versteckte Funktionen, etwa den Sprung zum nächsten Titel durch gleichzeitiges Drücken der Start-Stopp- und der Lautstärke-»+«-Taste.

Die bereits vom Teufel Rockster Go bekannt, gibt es auch am Teufel Rockster Cross eine Taste zum Aktivieren der Freisprecheinrichtung. Wer die Taste etwas länger drückt, kann damit den Sprachassistenten auf seinem Smartphone aktivieren. Praktisch sind die bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit und die Powerbank-Funktion fürs Handy oder Tablet.

Design-Tipp: Bang & Olufsen Beoplay P6

Hinter dem Beoplay P6 von Bang & Olufsen steht die angesehene dänische Designerin Cecilie Manz. Dabei folgt ihr ausgeklügeltes Design der Funktion. Besonderer Wert wurde dabei auf die gleichmäßige Klangverteilung im Raum gelegt. Der Hersteller spricht von True360 Bang & Olufsen Signature Sound. Obendrein wirkt das Aluminiumgehäuse mit seiner geschwungenen Form elegant und lässt sich mit dem Ledertrageriemen gut transportieren.

Klang & Design Tipp

Bang & Olufsen Beoplay P6

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bang & Olufsen Beoplay P6
Optik trifft Klanggüte: Der Beoplay P6 verbindet erfolgreich Design und Praxisqualitäten.

Für ausgewogenen Klang vertrauen die Dänen beim B&O Beoplay P6 auf zwei 1,5-Zoll-Breitband-Lautsprecher und einen 4-Zoll-Subwoofer. Für letzteren stehen allein schon 36 Watt Sinus zur Verfügung, die beiden Breitbänder werden von zwei weiteren Class-D-Verstärkern mit je 30 Watt befeuert. Die Gesamt-Impulsleistung gibt B&O mit strammen 215 Watt an. Trotzdem verspricht der 2.600-mAh-Akku eine Wiedergabedauer von bis zu 16 Stunden.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay P6
Wie meistens, beweist B&O auch mit dem P6 Stilsicherheit. Das Gehäuse ist schick und fühlt sich auch sehr hochwertig an.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay P6
Sämtliche Bedientasten sind auf der Oberseite.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Beoplay P6
Bei der Stromzufuhr setzt der P6 auf zeitgemäßes USB-C.

Über das integrierte Freisprech-Mikrofon des Beoplay P6 lassen sich nicht nur Telefongespräche führen. Siri oder Google Assistant kann man durch Tastendruck wecken, damit diese Sprachbefehle über das Mikrofon entgegennehmen. Die mittig im Tastenfeld auf der Oberseite angeordnete Connect-Taste lässt sich über die Bang & Olufsen App (erhältlich für iOS und Android) mit individuellen Funktionen belegen – etwa zum bequemen Abrufen einer oft genutzten Playlist. In der App lässt sich auch eine Klanganpassung mit einem originell umgesetzten Equalizer namens ToneTouch vornehmen.

Der Hörtest war von Überraschungen geprägt. Auf der Fensterbank der Redaktion in die Raumecke gestellt, klang der P6 so voluminös und satt im Bass wie eine richtige HiFi-Box. Frei im Raum, etwa auf der Tischplatte aufgestellt, wurde die Tieftonwiedergabe etwas schlanker, ließ aber trotzdem viele Konkurrenten hinter sich. Die ungeheuere Dynamik und Pegelfestigkeit verdienten sich ebenfalls ein dickes Lob.

Kaum zu glauben, wie man es mit dem Beoplay P6 krachen lassen kann – aber mit Stil und Ausgewogenheit. Mit markanten, rauchigen Stimmen wie der von Tom Waits kann man bei Balladen regelrecht Gänsehaut bekommen. Nach einer ausgedehnten, kurzweiligen Hörsession war eindeutig widerlegt, dass schöne Geräte aus Designerhand keinesfalls untalentiert sein müssen, wenn es ums Musikmachen geht.

360-Grad-Sound: Bose Soundlink Revolve+

Mit der Form eines konisch zusammenlaufenden Eimers mit klappbarem Henkel hebt sich der Bose Soundlink Revolve+ von der Masse der Bluetooth-Boxen ab. Die Form folgt der Funktion. Durch die Perforation im unteren Teil des Gehäuses kann der Schall nach allen Seiten austreten. Damit will Bose wie bei einer ganzen Reihe seiner aktuellen Produkte einen 360-Grad-Klang erzeugen.

360°-Sound

Bose Soundlink Revolve+

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink Revolve+
Komfortabel, wohlklingend und hochwertig – wer sich nicht am Preis stört, erhält mit dem Soundlink Revolve+ einen hervorragenden Lautsprecher.

Das ist im Nahfeld am Schreibtisch, wenn man direkt vor dem Lautsprecher sitzt, gar nicht so ideal. Aber draußen, wenn eine Gruppe rundherum Platz genommen hat, ermöglicht es allen ein gleiches Klangerlebnis. Besonders gut wirkt es bei großem Hörabstand im Raum, wo der Bose wie die klassischen Bose 901 Lautsprecher – das erste Produkt der amerikanischen Marke – Wandreflexionen für einen weiträumig und natürlich wirkenden Sound nutzt.

Der Bose Soundlink Revolve+ ist vergleichsweise teuer, aber sehr solide verarbeitet, nutzerfreundlich gestaltet und bringt ein USB-Netzteil mit. Mit der optionalen Ladeschale genügt es, den Lautsprecher aufzusetzen, um ihn für bis zu 16 Stunden Betrieb aufzuladen. Auch Details überzeugen. Das Bose Soundlink Revolve+ hat einen 3,5-mm-AUX-Eingang, gibt Musik von einem Computer über den Micro-USB-Anschluss wieder und lässt sich auch ohne Smartphone bequem über zahlreiche, gut gestaltete Tasten auf der Oberseite bedienen. Mit der Bose Connect App für iOS oder Android lassen sich zwei Soundlink Revolve+ synchron im Party-Modus betreiben oder als Stereo-Lautsprecherpaar verwenden.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Der Bose Soundlink Revolve+ ist
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Charakteristisch: der Henkel zum Tragen.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Die Bedienung findet an der Oberseite des Lautsprechers statt.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
Das Anschlussfeld ist übersichtlich.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Revolve Plus
An der Unterseite geht einiges: Zum einen kann man den Speaker per separat erhältlichem Dock aufladen und zum ihn zum anderen auf ein Stativ schrauben.

Der Bose Soundlink Revolve+ ist monophon ausgelegt. Dafür strahlt sein kopfüber eingebauter Breitband-Lautsprecher nach unten auf einen omnidirektionalen Akustikreflektor ab (im Bass unterstützen ihn noch zwei seitlich integrierte Passiv-Membranen). Dadurch verteilt sich der Schall gleichmäßig nach allen Seiten. Allerdings werden Höhen durch die Bauweise doppelt kompromittiert. Erstens sind Breitband-Lautsprecher, die für Bässe, Mitten und Höhen gleichermaßen zuständig sind, im oberen Bereich nicht mit der Leistung einer speziellen Hochtonkalotte wie im B&O Beoplay A1 2nd Gen zu vergleichen. Zweitens macht die indirekte Abstrahlung alles auch noch etwas diffus.

Deshalb konnte der Bose Soundlink Revolve+ sein ganzes Potenzial wie eingangs erwähnt erst zeigen, wenn man aus zwei oder drei Metern Entfernung hörte und sich der Schall im Raum optimal über Wand- und Deckenreflexionen verteilen konnte. Dann klang der Soundlink Revolve+ viel erwachsener als andere kompakte Bluetooth-Lautsprecher. Zu seidigen Höhen – was akustischen Gitarren sehr schmeichelte – kam ein ordentliches Bassfundament. Vor allem aber begeisterte die große Klangwolke, die so gar nicht nach Bluetooth-Box klang und es von der ohne Anzeichen von Mühe erzielbaren Lautstärke schon mit einer kleinen Stereo-Anlage aufnehmen konnte.

Dazu kommen noch Gadgets wie das Aufrufen von Siri oder Google Assistant auf dem gekoppelten Smartphone über die Multifunktionstaste des nach IPX4-Norm spritzwasserresistenten Lautsprechers. Freihändig zu telefonieren geht damit ebenfalls. Bleibt noch zu erwähnen, dass sich auf seiner Unterseite ein Universal-Anschlussgewinde findet, das mit nahezu jedem Stativ kompatibel ist. Und noch viel smarter: Kompatibilität zu einem Echo Dot besteht auch, um den Speaker mit Alexa-Sprachsteuerung zu bedienen. Doch auch ohne Alexa kann das Gerät sprechen. Es sagt etwa an, mit welchem Bluetooth-Gerät es verbunden ist und wieviel Kapazität die Batterie beim Anschalten noch hat. Welche klassische Stereo-Anlage kann das schon?

Preistipp: Aiwa Exos-3

Aiwa gehörte früher einmal zu den ganz großen Namen. Nach einer längeren Auszeit ist die reanimierte Kultmarke auf dem besten Weg zum perfekten Comeback. Ja, zugegeben, beim eigenwilligen schwarz-roten Dreieicks-Design des Aiwa Exos-3 mag es vielleicht auf den ersten Blick nicht so aussehen. Doch wenn man den 1,6 Kilo schweren Speaker anfasst, spürt man die hohe Qualität.

Günstig

Aiwa Exos-3

Die Kanten sind durch flexiblen Kunststoff geschützt, die Aufnahmen für den beiliegenden breiten roten Umhängegurt sind verschraubt und allein schon das Marken-Logo aus Metall macht einen soliden Eindruck. Die Tasten sitzen optimal erreichbar auf der Oberseite und sind durch ihre rote Farbe und ihre Abmessungen perfekt vom schwarzen Gehäuse abgehoben.

In Zahlen ausgedrückt, macht der Aiwa Exos-3 auch viel her: Der mittig angeordnete 2,5-Zentimeter-Kalotten-Hochtöner erhält Unterstützung von zwei 5-Zentimeter-Neodym-Breitbandtreibern sowie zwei großen seitlich angeordneten dreieckigen Passiv-Membranen. Der nötige Amp leistet 46 Watt, was in der Klasse nicht von schlechten Eltern ist. Die versprochenen 92 Dezibel Schalldruck sind nach dem Höreindruck nicht zu hoch gegriffen.
Der 10.400-mAh-Lithium-Ionen-Akku soll seine 3,6 Volt Betriebsspannung je nach Belastung 9 bis 12 Stunden abgeben können. Das verspricht in der Summe Party-Tauglichkeit. Wer die ganze Nacht mit voller Power durchtanzen will, kann sich über das mitgelieferte USB-Netzteil freuen, denn in der Akkulaufzeit bleibt der Speaker ein gutes Stück hinter der Konkurrenz zurück. Außerdem lassen sich zwei Aiwa Exos-3 für Wireless-Stereo koppeln.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Aiwa Exos 3
Das Design des Aiwa erinnert ein wenig an ein Baustellenradio, die Verarbeitung spricht aber für sich.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Aiwa Exos 3
Die beiden seitlichen Bassradiatoren erinnern an JBL, sind hier aber dreieckig statt rund.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Aiwa Exos 3
Die Bedienelemente sind nicht nur griffig, sondern heben sich auch gut vom Hintergrund ab.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Aiwa Exos 3
Auch bei den Anschlüssen überzeugt die Ecos-3. Von Aux über USB-A bis hin zu USB-C ist hier alles vertreten.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Aiwa Exos 3
Auch die gummierten Standfüße sind im Dreiecks-Design gehalten.

Weitere nützliche Features sind die USB-C-Buchse zum Aufladen von Smartphones mit dem als Powerbank nutzbaren Exos-3. Außerdem findet sich auf der Rückseite unter einer Gummiklappe auch ein 3,5-mm-Aux-Eingang für analoge Quellen.

Im Hörtest macht der Aiwa Exos-3 ganz fix klar, dass man mit den inzwischen in den USA abgestimmten Speakern in Zukunft rechnen muss. Ähnlich wie schon der B&O Beoplay A1, unser Bester in der kleinen Klasse, beweist der Aiwa die Überlegenheit eines 2-Wege-Konzepts mit richtigem Hochtöner, auch wenn hier einer für beide Kanäle zuständig ist. Doch eine richtige Stereo-Abbildung ergibt sich ohnehin erst mit einem zweiten Lautsprecher. Dafür sitzen die beiden Kanäle in den All-in-One-Systemen viel zu dicht beisammen.

Der Aiwa Exos-3 klingt wunderbar ausgewogen und natürlich. In dieser Klasse geht da nicht so viel mehr. Und auch in Sachen Pegelfestigkeit lässt der Speaker aufhorchen. Er vermag es, nicht nur richtig laut und kraftvoll aufzuspielen, er wirkt dabei auch noch sehr unangestrengt. Damit können Sängerinnen und Sänger frei durchatmen und wirken sehr authentisch in einer Klasse, wo viele verkünstelt daherkommen. Was ebenfalls sehr positiv heraussticht: Die Basswiedergabe gelingt dem Exos-3 tief, druckvoll und sauber. Als Gesamtpaket mit aller Ausstattung, richtig packendem Klang und solider Bauweise hat sich der Aiwa Exos-3 unseren Preistipp redlich verdient.

Retro-modern: Marshall Stockwell II

Wer klassische Werte schätzt, für die der Bühnenverstärker-Hersteller Marshall im E-Gitarren-Rockzeitsalter stand, kommt mit dem Stockwell II auf seine Kosten. Das schlanke, schwer auf Vintage getrimmte Gerät hat nicht nur einen Drehknopf zum zum Anschalten und zur Lautstärkeregelung, sondern zwei weitere Drehpotentiometer für Bässe und Höhen. Dazu kommen moderne Funktionen wie die Multi-Host-Funktion, die das Umschalten zwischen zwei zeitgleich verbundenen Bluetooth-Handys ermöglicht.

Retro-Modern

Marshall Stockwell II

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Marshall Stockwell II
Angenehmer Klang, hochwertige Verarbeitung und ein charakteristisches Design: Wer den Stil der Marke mag, wird mit dem Stockwell II auf seine Kosten kommen.

Das macht Sinn für DJ-Battles und spricht für die Party-Tauglichkeit, die von einem für bis zu 20 Stunden Spielzeit ausgelegten Akku profitiert. Falls eine analoge Quelle im Spiel ist, zahlt sich der 3,5-mm-Mini-Klinken-Eingang als Alternative zu Bluetooth 5.0 aus. Trotz hoher Anfassqualität wiegt der Marshall Stockwell II nur knapp 1,4 Kilogramm und lässt sich mit seinem Kunstlederriemen gut tragen. Das spritzwassergeschützte Bassreflex-Gehäuse gibt es in Schwarz, Grau, Burgundrot oder Indigo.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Stockwell Ii
Das Gehäuse ist Marshall-typisch gestaltet.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Stockwell Ii
das gilt auch für die Drehregler, eines der Markenzeichen des Gitarrenverstärker-Bauers.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Marshall Stockwell Ii
USB- und Klinkeneingang an der Seite.

Im Praxistest galt es, ein Opfer des satt laufenden Lautstärkepotentiometers hinzunehmen: Die Pegelregelung von Lautsprecher und Handy führte mangels Synchronisation ein Eigenleben. Wenn beide Regler weit genug aufgedreht waren, konnte der Marshall Stockwell 2 richtig laut musizieren. Dabei gefiel uns die Hochtonwiedergabe sehr gut. Allerdings wirkten Stimmen aufgrund des schlanken Grundtonbereichs etwas dünn. Diese Einschränkung lag aber in einem durchaus akzeptablen Bereich.

Was die junge Zielgruppe sicher mehr stören dürfte: Selbst unter Zuhilfenahme des Tiefton-Reglers wirkte der Bass nicht übermäßig voll. Abhilfe schafft hier allein eine geschickte Positionierung. In eine Raumecke verpflanzt, wird der Bass voller und der Klang richtig gut, weil die umliegenden Wände wie ein Horn wirken, das tiefe Töne verstärkt.

Außerdem getestet

Anker Soundcore Motion Boom

Der Soundcore Motion Boom ist so etwas wie eine Reinkarnation des Kofferradios. Den 2 Kilo schweren Mobil-Lautsprecher kann man am starren Griffbügel herumtragen. Dank des 34,6 x 14,8 x 29 Zentimeter großen Hartplastikgehäuses herrscht Platz für einen 10.000-mAh-Akku, der für bis zu 24 Stunden Spielzeit sorgt. Für den Bass gibt es 2,5-Titan-Treiber mit seitlichen Passiv-Radiatoren. Das robuste, nach IPX7 zertifizierte Gerät lässt sich sogar ins Wasser eintauchen. Die Soundcore App ermöglicht die Auswahl aus drei Klang-Presets Soundcore Signature: Voice, Treble Boost oder Balanced – also mit Stimmbetonung, Höhenanhebung oder ausgewogenem Klangbild.

Was am Sound wirklich hervorsticht, ist der ausgesprochen satte und saubere Bass. Der Soundcore Motion Boom kommt tiefer in den Keller als die meisten Mitbewerber und bietet auch beeindruckende Pegelreserven. Man kann sich vorstellen, dass mit der TWS-Funktion für Drahtlos-Stereo-Wiedergabe aus zwei Motion Boom mächtig die Post abgeht. Auch gut gemacht: Mitten und Höhen kommen detailreich und differenziert aus dem Bluetooth-Lautsprecher.

Nur die gewisse Härte bei Stimmen verlieh der ansonsten überzeugenden Performance einen leicht strengen Beigeschmack. Zudem könnten die Bedientasten etwas besser erkennbar sein. Aber hey, wir reden hier von einem properen Lautsprecher für deutlich unter 100 Euro, der sich tapfer unter den Big Names halten konnte.

Anker Soundcore Motion+

Ein Kilo wiegt der wie eine verkleinerte Soundbar wirkende Soundcore Motion+. In seiner fast 26 Zentimeter breiten, um 15 Grad nach hinten geneigten Schallwand sitzen zwei Gewebekalotten-Hochtöner, zwei Tief-Mitteltöner plus ein Passiv-Bass-Radiator. Zum Antrieb stehen 30 Watt bereit. Das Gehäuse ist wasserfest nach IPX7. Zwei Soundcore Motion+ lassen sich via Bluetooth 5.0 zu einem drahtlosen Stereo-Paar verbinden.

Zum Laden muss der Wireless-Lautsprecher dann aber doch an die Leine, um ihn über das mitgelieferte USB-C-Kabel aufzuladen für bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit. Die kostenlose SoundCore App für iOS und Android gestattet die Auswahl verschiedener Modi, mit denen sich zum Beispiel Bässe betonen oder Stimmen hervorheben lassen sowie einen individuellen Equalizer.

Der Soundcore Motion+ wirkte im Hörversuch ganz schön stimmig und lebendig. Er eignet sich also für unterschiedliche Musikarten von natürlichen Instrumenten bis zu Elektro-Pop. Bei elektronischen Beats beeindruckte einmal mehr sein satter, kontrollierter Bass. Die X-Bass-Taste sollte ständig gedrückt sein, man braucht keine Dröhn-Neigung oder aufgeblasene Tieftonwiedergabe befürchten, auch wenn man keine Disco-Musik damit hören mag. Die hohe erzielbare Lautstärke dürfte gerade jüngere Leute begeistern.

Ebenfalls ein Lob verdiente die spritzige, differenzierte, gut dosierte Hochtonwiedergabe des Soundcore Motion+. Zu guter letzt fiel besonders positiv auf, dass sich der Sound sehr gut vom Gehäuse löste, was die akustische Abbildung sehr weiträumig erscheinen ließ – ganz besonders für einen nicht allzu großen Lautsprecherriegel.

Anker Soundcore Rave Mini

Mit dem Soundcore Rave Mini wagt sicher Anker in höhere Preisgefilde vor. Dafür erwartet den Käufer eine Feature-Flut sondergleichen. Der 18 x 18 x 34,2 Zentimeter große Lautsprecher wiegt 3,5 Kilogramm und fährt neben 80 Watt Gesamtleistung zwei 5-cm-Breitband-Lautsprecher nebst integriertem 13-cm-Subwoofer auf.

Doch damit nicht genug: Der Clou der Bluetooth-Party-Box sind die über einer der gut gekennzeichneten Tasten auf der Oberseite des tonnenförmigen Gehäuses aktivierbaren Lichteffekte. Man kann die Lichtorgel aber auch ganz bequem über die kostenlose Soundcore App bedienen. Das je nach Einstellung unterschiedlich agierende LED-Licht flackert im Takt der Musik und verbreitet Party-Stimmung.

Wer die versprochenen 18 Stunden Akkulaufzeit erreichen möchte, sollte solche Lichtspiele aber besser deaktivieren. Der Lautsprecher lässt sich mit seinen gummierten Standfüßen liegend betreiben oder auf die linke Gehäuseseite stellen. Auf der rechten haben die Entwickler einen starren Tragebügel angebracht. Das Design ist sehr praxisgerecht und macht den Anker Soundcore Rave Mini für einen Lautsprecher seiner Größe sehr beweglich.

Für große Outdoor-Tauglichkeit erfüllt der Bluetooth-Lautsprecher die Wasserschutzklasse IPX7, ist also gegen Regen oder Wasserspritzer gewappnet. Eine Klappe auf der Rückseite des robusten Kunststoffgehäuses schützt den analogen AUX-Eingang, den Anschluss für das mitgelieferte Netzgerät und die USB-A-Buchse, die den Anker Soundcore Rave Mini zur Powerbank macht, die ein Handy mit Strom versorgen kann.

Wer die Soundcore App auf seinem iOS oder Android Smartphone hat, kann neben den Lichteffekten auch einen Equalizer aktivieren und seine eigenen Sound-Presets abspeichern. Im Hörtest hätten wir wegen des poppigen Auftritts einen fetteren Bass erwartet. Doch der Anker Soundcore Rave Mini gab sich in den unteren Oktaven überraschend zurückhaltend und präzise. Man kann auch als Freund natürlicher Klänge Bass-Boost-Taste ruhig bei jeder Art von Musik betätigen, ohne einen brummigen Klang mit Wummer-Bass befürchten zu müssen.

Von daher droht anspruchsvollen Hörern also kein Ungemach. Auch die nicht übermäßig brillanten Höhen gehen in Ordnung. Lediglich die verfärbten, unterbelichteten Mitten können die Freude durch nicht übermäßig natürliche Stimmwiedergabe etwas trüben. Hier kann man allerdings mit dem Equalizer etwas gegensteuern – sofern man die Verbindungsprobleme löst, die wir beim iPhone mit der App hatten.

Immerhin spielte der Anker Soundcore Rave Mini ohne Anzeichen von Mühe sehr laut für seine Klasse, was für Partys sicher mehr zählt als mustergültige Natürlichkeit. Dass es Anker mit Feten ernst meint, zeigt sich spätestens beim Blick auf die Unterseite: Dort findet sich ein Gewinde, um den Anker Soundcore Rave Mini auf einem Stativ zu betreiben, was bei diesem Einsatzgebiet sehr sinnvoll ist.

Bang & Olufsen Beolit 20

Design und Verarbeitung sind wieder tadellos – typisch B&O. Am Beolit 20 spiegelt sich der Qualtitätanspruch der Dänen, die dem 2,7 Kilo schweren Lautsprecher einen austauschbaren Tragegurt aus Leder spendierten. Der Akku des in zwei Farben erhältlichen Design-Lautsprechers schafft bei geringer Lautstärke deutlich über 30 Stunden Spielzeit, bei moderaten Pegeln sind es knapp unter 10. Der Ladestand wird über LEDs auf der Oberseite des Geräts oder über die Bang & Olufsen App angezeigt. Mit der App kann man auch den Klang individuell anpassen. Wer Stereo-Wiedergabe will, der kann zwei der Lautsprecher paaren. Laut B&O geht das auch in Kombination mit dem Beolit 17, doch wer echte Stereo-Abbildung schätzt, sollte nur zwei identische Lautsprecher für links und rechts verwenden.

Die beleuchteten, in die Oberfläche eingelassenen Tasten sitzen leicht erreichbar auf der Oberseite. Doch der Clou ist das daneben liegende induktive Ladefeld, mit dem sich Smartphones drahtlos während der Wiedergabe aufladen lassen. Leider bleibt der Klang diesmal ungeachtet der 240-Watt-Musikleistung etwas unter den Erwartungen. Die Höhen sind sehr zurückhaltend. Die warme, auch bei hohen Lautstärken keinesfalls aggressive Stimmwiedergabe wirkt zwar angenehm rund, aber auch irgendwie etwas verhangen wie hinter einem Vorhang. Allerdings klingt der Bang & Olufsen Beolit 20 mit zunehmendem Abstand ausgewogener und authentischer. In der Tieftonwiedergabe spürt man die Verwandtschaft mit den stationären B&O-Boxen: Er wirkt richtig voluminös, aber auch weich und ohne markanten Kick.

Bowers & Wilkins T7

Der Bowers & Wilkins T7 konnte nicht ohne Abstriche überzeugen. Die Verbindung aus Gummiflanken, transparentem Wabengehäuse und goldenem Gitter wirkt nicht 100% stilsicher. Dafür haben die Briten ihm ein ausgeklügeltes Innenleben spendiert. Er kommuniziert drahtlos über den aptX-Codec, der aber von Apple-Geräten nicht unterstützt wird.

Schwierig ist auch sein gewöhnungsbedürftiger Look – die Tasten sind in einem rundum laufenden Gummigürtel integriert und damit, vor allem im Dunkeln, schlecht zu finden. Beleuchtung gibt es nämlich nicht. Auch eine Trageschlaufe ist nicht vorgesehen, was den B&W eher zu einem Lautsprecher für den Nachttisch als für draußen macht.

Bei einem Preis von über 300 Euro ist außerdem für die meisten die Schmerzgrenze bereits überschritten. Wer allerdings die eigenen Anforderungen dem Gerät anpasst, bekommt ausgewogenen und dynamischen Klang.

Cambridge YoYo M

Dieses YoYo ist in mehrerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Der britische Bluetooth-Lautsprecher hüllt sich nicht nur in feinsten Zwirn vom Weber Marton Mills, er kommt auch immer paarweise, was den Preis als relativ günstig erscheinen lässt. Dennoch kann er nicht nur drahtloses Stereo.

Jeder Lautsprecher funktioniert auch alleine in Mono – der linke allerdings nur am 3,5-mm-Mini-Klinkenkabel, denn zur Erleichterung der Benutzung wurde die rechte Box als Master ausgelegt, die sich mit dem Handy verbindet. Der andere Lautsprecher koppelt sich zuverlässig mit seinem Meister, auch wenn man ihn erst später einschaltet.

Während die beiden von außen identischen YoYo (M) am Bedienfeld getrennt aktiviert werden wollen, genügt der Druck auf den Standby-Schalter einer Box, um beide Partner ins Schlummern zu versetzen. Für die Steuerung des Smartphones über die Lautsprecher stehen sogar Touch-Funktionen zur Verfügung. Diese wollen aber allerdings erst mal gelernt sein.

Jedes YoYo (M) kann im Mobilbetrieb über seine USB-A-Buchse das Smart-Device über seinen auf 24-Stunden-Dauerbetrieb ausgelegten Akku mitversorgen, wobei sich die Betriebszeit dann selbstredend verkürzt. Während die Bedienungsorgane samt Lautstärkeanzeige auf der Oberseite gebündelt wurden, finden sich die Anschlüsse auf der Unterseite der solide ausgeführten Boxen.

Dort gibt es sogar ein Schraubgewinde, um die YoYos auf Stativen zu platzieren. Die Netzteile für die beiden ebenfalls unten untergebrachten Stromanschlüsse liegen bei.

Keine Frage, auch wenn sich die beiden Cambridge-Kreationen auch zum Mitnehmen eignen, zielen sie deutlich auf den Ersatz der heimischen Stereoanlage, der sie auch mit ihrem extrem natürlichen, ausgewogenen Klang einheizen können. Nach einer kurzen Einspielzeit verblüffte uns der für diese Größe und Preisklasse schon sensationell saubere und tiefe Bass.

Dabei ist die ausgewogene Abstimmung eher was für audiophile Ohren, als für Party-People, denen es erst genug ist, wenn der Bass mächtig bollert. Selbst unerfahrene Ohren nehmen auf alle Fälle den eigentlichen Trumpf der YoYo (M) wahr: Im Team erzeugen sie eine Stereo-Abbildung mit einer breiten, stabilen Bühne, die gewöhnliche Bluetooth-Boxen schlichtweg deklassiert.

Wenn also der Fokus auf bestem Klang, praktischer Bedienung und tollem Design liegt, ist der Cambridge YoYo (M) in seiner Klasse der absolute Geheimtipp. Für Outdoor-Aktive gibt es indes bessere Spezialisten mit rauer Schale und größerer Mobilität.

Dockin D Fine+ 2

Im Test hatte sich der Dockin D Fine eher eine 2- verdient. Insofern waren wir gespannt, ob der neue Dockin D Fine+ 2 seinem Namen alle Ehre machen würde. Von der Verarbeitung und Ausstattung her waren die in Deutschland erdachten Bluetooth-Briketts ohnehin schon immer eine Empfehlung wert.

Die Feature-Liste der Neuauflage überzeugt schon mal. Der Dockin D Fine+ 2 hat ein Top-Finish mit Metallösen für den beigelegten Trageriemen und ist nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt. Sein wechselbarer 9.600-mAh-Akku verspricht bis zu 16 Stunden Laufzeit. Dazu kommt eine integrierte Powerbank zum Aufladen von Smart-Devices über den USB-Anschluss. Zum Lieferumfang gehört sogar ein Netzteil samt EU/UK-Adapter. Mit der Stereo-Link-Funktion lassen sich zwei Lautsprecher als Paar betreiben. Außerdem hat der Nutzer die Wahl zwischen drei Sound-Modi: Balanced, Bass oder Clean Mode.

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Mit seiner Barrenform wirk der Dockin D Fine+ 2 recht wuchtig.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
In eine übliche Tasche passt er mit seinen Maßen nicht mehr.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Größenvergleich: Der Dockin D Fine+ 2 neben einem Anker Soundcore Icon Mini.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Die gummierten Bedientasten auf der Oberseite des Geräts.
Bluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Fine Plus
Auch die Standfüße sind gummiert. Das verhindert, dass der Lautsprecher rutscht.

Dockin hat im 2,25 Kilo schweren Gehäuse zwei 2-Wege-Systeme für Stereo-Wiedergabe eingebaut. Dabei handelt es sich um zwei 1-Zoll-Hochtöner und zwei 2,5-Zoll-Tief-Mitteltöner auf der Vorderseite plus zwei passive Bass-Radiatoren auf der Rückseite. Android-Devices lassen sich bequem über NFC mit Bluetooth 5.0 verbinden. Für altmodische Analog-Geräte besitzt der Dockin D Fine+ 2 sogar einen AUX-Anschluss. Ein 3,5-mm-Mini-Klinkenkabel hat Dockin gleich beigelegt.

Über die vier Tasten an der Oberseite lassen sich alle wichtigen Einstellungen bequem vornehmen. Die Klangqualität des zweikanalig ausgelegten 2-Wege-Systems profitierte von einem größeren Abstand zum Hörplatz. Da der Dockin D Fine+ 2 zudem sehr hohe Pegelreserven aufwies, eignet er sich bei aller Outdoortauglichkeit vorzüglich zum Beschallen von ganzen mittelgroßen Räumen. Auch seine Ausgewogenheit und seine Breitbandigkeit, die dem 2-Wege-Konzept alle Ehre erwies, prädestinieren den Bluetooth-Speaker als kompakten, günstigen Stereo-Anlagen-Ersatz. Das galt ganz besonders im Raumeck auf unserer Fensterbank im nicht gerade kleinen Besprechungsraum, wo der Bass noch eine Schippe drauf legte und dem gesamten Klangerlebnis fast schon high-fidele Züge verlieh.

Was immer die Entwickler bei Dockin abgesehen von einem von 28,5 auf 30,8 Zentimeter verbreiterten Gehäuse gemacht haben: Der neue Dockin D Fine+ 2 hat sich sogar eine glatte 1 verdient.

Dockin D Fine

Würde man Bluetooth-Lautsprecher nach dem Kilopreis einstufen, wäre der fast 30 Zentimeter breite D Fine von Dockin ganz vorne dabei: Er wiegt nämlich 1,9 Kilogramm und kostet dabei nicht mal 140 Euro. Dafür bekommt man einen sauber verarbeiteten Lautsprecher mit Metallgitter und soliden Tasten, der allerdings kreuzbieder aussieht und sich ähnlich sperrig transportieren lässt wie ein Ziegelstein.

Die Qualität der tiefen Töne ließ zu wünschen übrig, der Bass wirkte etwas unkonturiert, verschmierte und hinkte manchmal vom Timing den durchaus angenehm dosierten Mitten und Höhen hinterher. Außerdem mochte der D Fine keine höheren Pegel. Bereits ab mittlerer Lautstärke wurde der Klang insgesamt immer unsauberer. In der Nähe der Maximallautstärke drehte der integrierte DSP dann zum Schutz der Lautsprecherchassis im Bass den Pegel weg, was die dann auch nicht mehr besonders feingezeichneten Mitten und Höhen schreien ließ.

Dynaudio Music 3

Mit seiner ungewöhnlichen Form ist der Dynaudio Music 3 ein echter Hingucker. Aber auch unter dem hübschen Gehäuse macht der Lautsprecher einen überaus guten Eindruck. Der Klang ist hervorragend und lässt sich durch zahlreiche Einstellungen noch weiter an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Der Funktionsumfang sucht seinesgleichen. Nur günstig ist der Luxus-Lautsprecher nicht gerade.

Anders als bei vielen vergleichbaren Systemen kann hier die Musik richtig atmen und der Bass ist so was von schnell, präzise und trocken, dass die Konkurrenz in dieser Gewichtsklasse dagegen ziemlich alt aussieht. Bis auf die undeutlich, weil kontrastarm beschrifteten Bedientasten am Gerät gab es für uns nicht das Geringste am zugegebenermaßen nicht ganz billigen Dynaudio Music 3 auszusetzen.

Einzig besonders auf Datenschutz Bedachte könnten sich daran stören, dass man sich für die Benutzung erst mal in der App mit seinem Facebook- oder Google+-Konto anmelden muss und dann für automatische Programmzusammenstellungen erst mal detailliert über den Musikgeschmack ausgefragt wird.

Ikea Eneby 20

Ikea zeigt, dass sie nicht nur Möbel können: Mit dem Eneby 20 macht das schwedische Unternehmen eine klare Ansage an die Konkurrenz. Der kleinere der beiden neu gestarteten Eneby-Speaker ist vielseitig, klingt fantastisch und ist trotzdem schon zu einem Preis zu haben, für den man sonst lange suchen muss. Nur wasserdicht ist der kleine Klangquader leider nicht.

Der Eneby 20 ist nicht nur größer als andere Bluetooth-Lautsprecher seiner Klasse, er hat auch ein integriertes Netzteil. Wer ihn ins Freie mitnehmen will, bekommt für 20 Euro den Eneby-Akkusatz, der sich in einer Bodenklappe versenken lässt. Ein Handgriff liegt dem kleinen Eneby standardmäßig bei – er lässt sich nach dem Entfernen zweier Zierblenden mit dem legendären Inbusschlüssel anschrauben und macht die Bluetooth-Box zum zeitgemäßen Kofferradioersatz. Die Musik lässt sich nicht nur zur Box streamen, auf der Rückseite findet sich unter dem Bassreflexrohr auch eine Aux-Mini-Klinkenbuchse für analoge Quellen. Im Zubehörprogramm gibt es einen Lautsprecherständer, Wandhalter bietet Ikea für den Preis eines Cappuccinos an.

Dabei ist ist der Eneby 20 nicht nur der vielseitigste Bluetooth-Speaker seiner Klasse, sondern auch unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhältnis. Schließlich – und das ist das Wichtigste – klingt er schlicht famos. Mit seinen getrennten Chassis für Höhen und den Tiefmitteltonbereich profiliert er sich als vollwertiger kleiner Lautsprecher, der in Bass vom Tiefgang und der Präzision den Mitbewerbern keine Chance lässt – ganz besonders, wenn die Lautstärke über zwei Drittel aufgedreht wird, wo die DSPs der meisten BT-Boxen den Tiefgang begrenzen, um die Chassis vor Schäden zu schützen.

Allerdings löste der ebenfalls als 2-Wege-Mono-System ausgelegte B&O die Höhen besser auf als der etwas dunkel, um nicht zu sagen in den Mitten leicht verhangen wirkende Eneby 20. Vor allem verteidigte der Däne gegenüber dem Schweden seine Spitzenposition durch höchste Mobilität und outdoortaugliche, wasserfeste Bauweise.

Fürs Geld ist der Ikea Eneby allerdings der Hammer. Das Einzige, das uns nicht gefiel, ist die fehlende Synchronisation seines ansonsten praktischen Drehknopfs mit der Lautstärkeregelung des über Bluetooth gekoppelten Handys.

JBL Playlist

Auch beim JBL Playlist wird auf die Programmierkünste von Google vertraut. Für einen Multiroom-Betrieb muss der Nutzer nämlich die Google Home App aufspielen und sieht sich wie schon mit zahlreichen Abstürzen und Wiedergabeabbrüchen konfrontiert – zumindest in unserem Fall mit dem Apple iPhone. Doch wer will schon sein Handy nach dem Lautsprecher auswählen?

Ansonsten gibt es rein gar nichts zu meckern. Edel sieht der elliptische Lautsprecher mit seinem Kunststoffgehäuse nicht unbedingt aus. Man kann aber aus verschiedenen Farben wählen. Robust gebaut ist er aber und er erzeugt mit seinen beiden, von einem Passivradiator im Bass unterstützten Treibern, einen richtig erwachsenen Klang. Für eine einzelne Box macht er einen großen Raum und kann auch große Zimmer lässig mit ganz schön bassstarkem Klang füllen.

Sein mit Wonne nutzbarer Maximalpegel liegt deutlich über dem kleinerer, aber gleichteurer Bluetooth-Boxen, die für unterwegs ausgelegt sind. Der nur stationär nutzbare JBL Playlist hat uns im Bluetooth-Betrieb über große Distanzen restlos begeistert. Für WLAN-Netzwerke würden wir ihn im Moment wegen der mäßigen Betriebssicherheit mit der Google Home-App und deren Defiziten jenseits der Nutzung von Streaming-Diensten nicht empfehlen.

JBL Pulse 4

Bling bling oder besser gesagt blink blink vom Feinsten bietet der kunterbunt beleuchtete JBL Pulse 4. Nie war sein Glimmer-Effekt besser umgesetzt als in der 4. Generation. Deren ganzer transparenter Zylinder leuchtet seitlich wie eine Art digitale Lavalampe. Kaum zu glauben, wie sich die hochauflösende 360-Grad-LED-Lichtshow mit den akustischen Grundlagen eines Bluetooth-Lautsprechers vereinen lassen.

Ebenfalls bemerkenswert: Regen oder Eintauchen in den Swimmingpool können der kunterbunten 1,26 Kilo schweren Bluetooth-Box nichts anhaben. Schließlich ist sie wasserdicht gemäß Schutzklasse IPX7. Die PartyBoost-Funktion ermöglicht das Koppeln mehrerer kompatibler JBL Boxen. Bei mehreren JBL Pulse 4 genügt es zum Synchronisieren der Farbeffekte, den Lautsprecher einfach in der Nähe des anderen Geräts zu schütteln. Farbwechsel lassen sich über die JBL Connect App für iOS und Android vornehmen.

Für bis zu 12 Stunden Spielzeit ist ein leistungsfähiger 7.260-mAh-Akku an Bord. Die Bedientasten befinden sich oben am Rand des zylindrischen Gehäuses. Auf Gadgets wie Freisprechfunktion oder Sprachassistenten-Integration gilt es ebenso zu verzichten wie auf einen Analog-Eingang. Das geht aber bei der Fokussierung auf Party-Betrieb in Ordnung. Dafür dürfte man ein serienmäßiges Netzteil vermissen, denn JBL hat der flimmernden Party-Maschine nur ein USB-C-Ladekabel beigelegt.

Mit besonders großer Spannung erwarteten wir den Hörtest der mobilen Lava-Lampe. Verblüffend, wie gut JBL trotz aller mit dem 360-Grad-Licht-Konzept verbundenen Komplikationen den Klang des blinkenden Bluetooth-Speakers hinbekommen hat. Der Frequenzumfang war überraschend breitbandig. Das magische Gerät erzeugte sogar einen recht satten Bass, was für die angepeilte party-affine Nutzergemeinde auch von fundamentaler Bedeutung ist. Es konnte auch sehr laut Musik machen.

Kleiner Gag am Rande: Das Licht reagierte auf Veränderungen der Lautstärke, gab also ein visuelles Feedback. Allerdings klappte die Verbindung von Light- und Sound-Show nicht hundertprozentig. Es gab Nebenwirkungen in Form von scharfen Mitten und Höhen zu beklagen. Dieser Kollateralschaden betraf vor allem Stimmen, die deutlich schlechter als in dieser Klasse üblich wiedergegeben wurden. Kurzum: Wer das Lichtgeflimmer nicht braucht, braucht über den Kauf des JBL Pulse 4 eigentlich gar nicht nachzudenken.

JBL Xtreme 2

Der der JBL Xtreme 2 überzeugt mit partytauglichem Sound und robuster, jetzt richtig wasserfester Bauweise (IPX7) und ist zu einem fairen Preis zu haben. Für alle die nicht nur zuhause sondern auch unterwegs gern mal aufdrehen, ist der JBL Xtreme 2 genau das Richtige. Klanglich hat Teufel mit dem Boomster zwar weiterhin die Nase vorn, doch der JBL Xtreme 2 liefert das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Harman hat den JBL Xtreme 2 als Generalüberholung des beliebten Vorgängers vorgestellt. Entsprechend muss man genau hinschauen, um die Unterschiede beider Versionen zu erkennen. Doch in vielen Details unterscheiden sich beide Versionen.

Der JBL Xtreme 2 ist nicht nur spritzwasserfest wie der Vorgänger. Er darf sogar in Wasser eingetaucht werden, erfüllt die Norm IPX7. Dank JBL Connect+ lassen sich jetzt bis zu 100 dieser 2,4 Kilo schweren Bluetooth-Lautsprecher für laute Partys zusammenschalten. Außerdem können gleichzeitig zwei Smartphones oder Tablets gleichzeitig über Bluetooth mit dem JBL Xtreme 2 verbunden sein.

Sein 10.000 mAh starker Li-Ion-Akku reicht für bis zu 15 Stunden Wiedergabe. Bei den Anschlüssen, die unter einer nur schwer zu öffnenden Abdeckung liegen, wurde einer der beiden USB-Anschlüsse des Vorgängers zum Aufladen von Smartphones wegrationalisiert. Zum Aufladen des Lautsprechers liegt ein Netzteil bei. Außerdem verfügt der JBL Xtreme 2 über einen abnehmbaren Schulterriemen mit robusten Halterungen.

Mit den Auffrischungen bleibt der JBL auch als Xtreme 2 unser Top-Favorit unter den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern.

Die stoffbespannte, robuste Oberfläche erinnert an den ebenfalls zylinderförmigen UE Megaboom, der uns aber vom Klang und der Handhabung nicht überzeugte.

Im Gegensatz zum Megaboom hat der JBL Xtreme 2 an den Seiten des Zylinders zwei Passiv-Radiatoren, die für das extra Quäntchen Bassdruck sorgen. Das wirkt bei einer so robusten Box etwas delikat, JBL versichert aber, dass die Membranen sehr widerstandsfähig sind und auch beim Transport nicht schnell kaputt gehen.

Schon früher konnte man die runden JBL-Boxen auf die Seite stellen, abe