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Die besten Bluetooth-Lautsprecher

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bluetooth Lautsprecher Alle
Stefan Schickedanz

Stefan Schickedanz

schreibt als HiFi-Experte für Publikationen wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats. Neben Stereo- und Surround-Sound steht er auf schnelle Autos mit sonoren Anlagen, über die er ebenfalls regelmäßig berichtet.

Wir haben 115 Bluetooth-Lautsprecher getestet und unsere Empfehlungen in drei Größenklassen aufgeteilt. Die beste kleine Bluetooth-Box ist immer noch der Beoplay A1 von B&O – kaum zu glauben, was für ein erwachsener, kräftiger Sound aus der kleinen Box der Dänen kommt! Bei den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern ist für uns der JBL Xtreme 2 der beste: Satter Sound und Outdoor-Tauglichkeit sind nur zwei Dinge, die uns bei ihm auf Anhieb überzeugt haben. Wer es noch eine Nummer größer will, kommt an der JBL PartyBox 300 nicht vorbei: Sie sorgt nicht nur zuhause für Spitzenklang, sondern kann auch unterwegs richtig laut werden.

Update 19. Mai 2020

Der dänische Lautsprecherhersteller Libratone ist offenbar insolvent. Das berichtet die Technik-Website Cashys Blog. Dies betreffe explizit auch den Support, der aktuell weder Garantie- noch Rücknahmeanträge bearbeite. Dies werde sich erst wieder ändern, wenn ein neuer Eigentümer gefunden sei.

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6. März 2020

Wir haben den Tronsmart Element T6 Plus getestet. Für eine Empfehlung hat es aber nicht gereicht.

4. Februar 2020

Wir haben zwei Neuzugänge getestet: Den Anker SoundCore Flare 2 und den Teufel Boomster Go.

Außerdem haben sich unsere Empfehlungen geändert: Aufgrund der hohen Anzahl getesteter Geräte haben wir die Liste von den üblichen fünf auf sechs Posten erweitert. Die neu entstandene Position geht an den JBL Flip 5, der vergangene Woche nur haarscharf an einer Empfehlung vorbeigeschrammt ist.

Darüber hinaus ist ein liebgewonnener Klassiker wieder verfügbar, der lange Zeit unser Testsieger war: Der Bose SoundLink Mini II begeistert uns noch immer und hat sich seinen Platz auf dem Treppchen redlich verdient.

31. Januar 2020

Wir haben wieder drei neue Lautsprecher getestet. Diesmal sind es drei kleine Modelle, alle stammen von JBL. Leider reicht es Flip 5, Go 2 und Clip 3 nicht zur Empfehlung.

8. Januar 2020

Mackie beehrt unseren Test mit je einem neuen Lautsprecher pro Kategorie. Sowohl der kleine Freeplay Go als auch der mittelgroße FreePlay Home und der große FreePlay Live überzeugen durch einen guten Sound und eine tadellose App, trotzdem reicht es keinem von ihnen zur Empfehlung.

3. Dezember 2019

Wir haben in jeder Kategorie einen neuen Lautsprecher getestet. Der Klipsch Heritage Groove ergänzt die kleinen Speaker, der Soundcore Rave Mini gesellt sich zu den mittelgroßen Boxen und der Aiwa Exos-9 mischt sich unter die Schwergewichte. Neue Empfehlungen sind diesmal aber nicht dabei.

8. November 2019

Wir haben drei neue Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der Sonos Move ist eine neue Empfehlung bei den mittelgroßen Boxen und mit dem 1More S1001BT haben wir einen echten Geheimtipp unter den kleinen Lautsprechern entdeckt. Für den Lamax Vibe 1 hat es leider nicht zu einer Empfehlung gereicht.

2. August 2019

Wir haben den Uboom von Earfun getestet und prompt unseren Empfehlungen hinzugefügt. Für einen guten Preis bekommt man hier ordentlich Sound.

12. Juni 2019

Wir haben den Marshall Tufton und den Urbanears Rålis in den Test aufgenommen.

18. März 2019

Wir haben den Anker Soundcore Icon Mini getestet. Der Knirps weiß zu gefallen, an unseren Empfehlungen ändert sich aber trotzdem nichts.

18. Februar 2019

Wir haben wieder drei neue Lautsprecher getestet: Die kleinen Lautsprecher Dockin D Mate Direct und Tribit MaxSound Plus sowie den mittelgroßen Teufel Rockster Cross. Der Teufel und der Tribit sind neue Empfehlungen.

9. Januar 2019

Wir haben den Music 1 und den Music 3 von Dynaudio und den Rockster Go von Teufel getestet. Die beiden letzteren sind neue Empfehlungen bei den kleinen bzw. mittelgroßen Lautsprechern.

7. Dezember 2018

Libratone hat unseren Test mit dem Zipp 2 und dem Zipp Mini 2 gleich doppelt beehrt, Lamax mit MusiCan1 und Sounder BO-1 ebenfalls und LG hat mit seinem Trio PK-3, PK-5 und PK-7 gleich drei neue Modelle im Rennen. JBL war diesmal mit nur einem einzelnen Lautsprecher vertreten – aber der hat es in sich: Die JBL PartyBox 300 ist unser neuer Favorit bei den großen Boxen.

20. November 2018

Wie angekündigt, haben wir die drei neuen Marshall-Lautsprecher Acton II, Stanmore II und Marshall Woburn II getestet. Außerdem haben wir ein Ohr auf den Tribit XBoom und Sonys Partybox SRS-XB501G geworfen sowie uns Boom 3 und Megaboom 3 von Ultimate Ears angehört. Einige der Geräte sind neue Empfehlungen.

2. Oktober 2018

Wir haben den Tronsmart Element T6 und den Tronsmart Element Mega getestet.

13. September 2018

Weil wir es nicht abwarten konnten, haben wir den brandneuen Marshall Kilburn II und die überaus überzeugenden Speaker von Ikea getestet und mit letzteren neue Empfehlungen gefunden.

Diesmal waren es nur drei Modelle, aber schon bald werden wir unseren Bericht noch einmal richtig satt füttern, wenn wir die Neuheiten von JBL, Ultimate Ears und weiteren Herstellern in die Finger bekommen.

2. August 2018

Wir haben drei neue Lautsprecher getestet. Der Tribit XSound Go ist unser neuer Preistipp bei den kleinen Lautsprecher. Der Sony XB41 konnte uns in der Kategorie der mittleren Bluetooth-Geräte ebenfalls überzeugen, er ist eine neue Empfehlung. Mit dem kleinen Burder, dem Sony XB31, waren wir hingegen nicht ganz so zufrieden.

12. Juli 2018

Wir haben den neuen JBL Xtreme 2 probegehört, er löst den Vorgänger als unsere Top-Empfehlung bei den mittelgroßen Lautsprechern ab.

4. Juni 2018

Wir haben uns den neuen Harman Kardon Traveller angehört – er hat uns zwar gut gefallen, ist aber knapp an einer Empfehlung vorbei geschlittert.

3. Mai 2018

Wir haben uns den Cambridge YoYo S und den Dokin D Mate angehört. Beide konnten uns nicht völlig überzeugen. Das war auch beim Teufel Rockster Air der Fall.

11. Januar 2018

Wir haben uns den Denon Envaya 250BT zu Ohren geführt. Er konnte uns mit seinen kräftigen Bässen beeindrucken und ist eine neue Empfehlung.

24. November 2017

Wir haben mit dem Mini 2 einen weiteren günstigen Lautsprecher von EasyAcc probegehört, der für seine Größe mit erstaunlich viel Pegel überrascht, klanglich aber nicht überzeugt.

27. Oktober 2017

Wir haben sechs neue Bluetooth-Lautsprecher getestet, drei kleine, einen mittelgroßen und zwei große. Interessant ist der kleine, günstige EasyAcc Dolcer DP300, der unserem Preistipp Anker SoundCore 2 aber nicht ganz das Wasser reichen kann. Eine neue Empfehlung ist aber der Urbanears Baggen, der einen tollen Sound liefert und sogar als Multiroom-Lautsprecher dienen kann.

8. Juli 2017

Wir haben drei neue Lautsprecher von Anker gehört. Der SoundCore 2 ersetzt seinen Vorgänger als bester günstiger kleiner Lautsprecher. Außerdem dabei: SoundCore Boost und SoundCore Pro.

Die Klangqualität von Lautsprechern hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Zwar schaffen es die Hersteller inzwischen, mit baulichen und elektronischen Tricks auch aus winzigen Boxen erstaunlich viel Klang herauszukitzeln, die Gesetze der Physik können sie aber natürlich auch nicht außer Kraft setzen.

Es macht deshalb keinen Sinn, einen handtellergroßen Lautsprecher, der in jede Handtasche passt, mit einer bierkastengroßen Wuchtbrumme zu vergleichen. Natürlich liegen zwischen beiden klanglich Welten. Vor allem bei den Bässen und bei höheren Lautstärken unterscheiden sich große und kleine Lautsprecher nach wie vor deutlich.

Auf die Größe kommt es an

Weil wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, haben wir Bluetooth-Lautsprecher in drei Größen eingeteilt und in jeder davon unsere Favoriten gekürt. Aber Boxen unterschiedlicher Größe unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in den Nutzungsszenarien.

Auch kleine Lautsprecher können groß klingen

Kleine Bluetooth-Boxen, die in jede Handtasche passen, sind ideal zum Chillen im Freibad oder auf dem Balkon, können aber auch problemlos mit auf Reisen gehen oder zuhause das Arbeitszimmer oder die Küche mit Sound versorgen. Die Mini-Lautsprecher haben in den letzten Jahren klanglich große Sprünge gemacht. Sie klingen nicht mehr automatisch nur nach kleiner Box. Möglich wird das dadurch, dass die Hersteller allerlei psychoakustische Tricks anwenden. Wird das gut gemacht, verblüffen kleine Boxen mit erstaunlich großem Klang. Aber es gibt natürlich auch weiterhin veritable Brüllwürfel, die vor allem Lärm machen.

Wer nachts am Baggersee auch mal eine kleine Freiluft-Party schmeißen möchte, braucht allerdings etwas größeres. Der jüngste Trend sind mittelgroße Bluetooth-Boxen, die deutlich mehr Wumms liefern, aber gleichzeitig noch klein genug sind, dass man sie gut unterm Arm tragen oder aufs Fahrrad packen kann.

Im Wohnzimmer halten immer mehr große Bluetooth-Lautsprecher Einzug. Denn so einfach, wie man sein Handy mit der Mini-Box verbinden kann, will man eigentlich auch zuhause Musik hören. Neben gerade noch tragbaren Boxen mit Akku gibt es auch Lautsprecher, die für den festen Betrieb an der Steckdose gedacht sind.

Große Bluetooth-Lautsprecher ersetzen die Stereoanlage

Und um nicht den Anschluss zu verlieren werden inzwischen auch immer mehr WLAN-fähige Multiroom-Lautsprecher zusätzlich mit Bluetooth ausgerüstet. Sogar der Multiroom-Lautsprecher-Spezialist Sonos hat inzwischen mit dem Sonos Move einen Lautsprecher im Programm, der neben WLAN auch per Bluetooth bespielt werden kann und auch noch einen Akku mitbringt.

Die wichtigsten Fragen

Wie lange hält der Akku von Bluetooth-Lautsprechern?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt maßgeblich von der Lautstärke und der Kapazität des Akkus ab. Bei Zimmerlautstärke spielen die meisten Lautsprecher zwischen 8 und 16 Stunden. Bei voller Lautstärke geht vielen Lautsprechern dagegen schon nach 3 bis 4 Stunden die Puste aus.

Wie weit reicht Bluetooth?

Unter freiem Himmel kann Bluetooth bis zu etwa 240 Meter weit senden. Hindernisse, besonders Decken und Wände, verringern die Distanz. In der Praxis sind ca. 50 Meter realistisch.

Welche Bluetooth-Version brauche ich?

Grundsätzlich können alle Bluetooth-Geräte miteinander verbunden werden, denn sämtliche Versionen sind miteinander kompatibel. Neue Versionen bieten aber Vorteile, z.B. geringen Stromverbrauch und eine höhere Reichweite.

Was bedeuten Abkürzungen wie IPX4, IPX7 und IP65?

Die Kürzel beschreiben die Geräteschutzklasse. Die vorletzte Ziffer steht für den Schutz gegen feste Gegenstände, wie Staub und Sand. Die letzte Ziffer steht für den Schutz gegen Wasser. Je höher die Zahlen sind, desto robuster ist das Gerät.

So haben wir getestet

Wir testen regelmäßig die wichtigsten Neuerscheinungen. Insgesamt haben wir inzwischen 115 Bluetooth-Lautsprecher probegehört, die meisten davon im direkten Vergleich miteinander. Davon ordneteten wir 70 Lautsprecher in die Kategorie »kleine Lautsprecher« ein, 29 in die Kategorie »mittelgroße Lautsprecher« und 16 in die Kategorie »große Bluetooth-Lautsprecher«.

89 der getesteten Lautsprecher sind noch erhältlich. Sie finden alle noch erhältlichen Modelle in unseren drei Vergleichstabellen für kleine, mittelgroße und große Boxen. Außerdem gibt es in jedem Abschnitt unter »Außerdem getestet« eine kurze Bewertung auch derjenigen Lautsprecher, für die es für uns nicht zu einer Kaufempfehlung gereicht hat.

Alle Lautsprecher müssen sich einem ausführlichen Hörtest unterziehen. Dabei testen wir die Lautsprecher möglichst im direkten Vergleich gegeneinander und zu unseren aktuellen Testsiegern als Referenz. Außerdem beurteilen wir die Verarbeitungsqualität und den Funktionsumfang. Bei der Bewertung spielt nicht zuletzt der Preis eine wichtige Rolle.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bluetooth Lautsprecher

Die besten kleinen Bluetooth-Lautsprecher

Kleine tragbare Bluetooth-Lautsprecher sind nicht nur unterwegs beim Baden oder auf Reisen praktisch, sondern ersetzen für viele inzwischen auch die Stereoanlage zuhause.

Der erste ultrakompakte Bluetooth-Lautsprecher, der mit für seine Größe hervorragendem Sound überraschte, war die Jawbone Jambox. Die Amerikaner haben damit einen riesigen Trend losgetreten – die kleinen Klangwunder sind neben Multiroom-Systemen der einzige Lichtblick in der sonst seit Jahren mauen Audio-Sparte.

Kein Wunder, dass Nachahmer nicht lange auf sich warten ließen. Schon sehr früh auf den Zug aufgesprungen ist Bose. Ohnehin ein Spezialist für großen Sound aus kleinen Boxen, haben die Amerikaner mit dem SoundLink Mini einen echten Hit gelandet, dem klanglich lange kein Konkurrent das Wasser reichen konnte – leider ist die Box mittlerweile nicht mehr erhältlich. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt: Boxen wie die Teufel Bamster Pro und Beoplay A1 klingen noch besser.

Unsere Empfehlungen

Testsieger

B&O Beoplay A1

Test Nochmal ein Test: Beoplay A1
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Der B&O Beoplay A1 klingt phänomenal, ist großartig verarbeitet, sieht wunderschön aus und ist klein genug, dass man ihn immer überall dabei haben kann. Wer will, kann auch zwei davon zum Stereopaar koppeln, dann geht richtig die Post ab. Aber auch allein macht das kleine Sound-Ufo rundherum Spaß. Dafür geht auch der knackige Preis in Ordnung.

Auch gut

Teufel Rockster Go

Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Rockster Go
Äußerst stabil und beeindruckender Klang: Der Rockster Go ist für Outdoor-Freunde konzipiert.

Beim Teufel Rockster Go ist der Name Programm, denn der Lautsprecher ist nicht nur klein und handlich, sondern auch äußerst stabil. Auch einen Sturz ins Wasser überlebt die Box dank IPX7-Standard. Der Klang ist hervorragend und erreicht fast die Qualität des Testsiegers, trotzdem ist der Rockster Go bereits um einiges günstiger zu haben.

Für alle, die eher sportlich unterwegs sind und ihren Lautsprecher auch mal fallen lassen oder beim Schwimmen anspritzen, ist der JBL Charge 4 eine gute Alternative. Er ist sehr robust gebaut und hat auch beim Klang einiges zu bieten. Das Smartphone kann ebenfalls über den Akku des Charge 4 geladen werden. Eine praktische Lösung.

Kompakt

JBL Flip 5

Mit dem Flip 5 hat JBL den Nachfolger des beliebten Flip 4 in den Startlöchern. Gegenüber dem Vorgänger der Hersteller die Klangqualität noch einmal verbessert. Ansonsten führt der neue Flip die Stärken des Vorgängers konsequent fort, lediglich das integrierte Mikrofon ist auf der Strecke geblieben.

Klassiker
Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

von 1099 Lesern gekauft

Lange war er vorne, doch klanglich musste der Bose SoundLink Mini II knapp dem Beoplay weichen. Ein Vorteil des Soundlink Mini II ist auf jeden Fall die mitgeliefert Ladeschale – einfach darauf abstellen und schon wird geladen. Auch in Sachen Akkulaufzeit muss er sich dem Beoplay A1 geschlagen geben, doch wenn Sie nicht so viel ausgeben möchten, ist der Bose immer noch eine sehr gute Wahl.

Gut & günstig

Tribit MaxSound Plus

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

von 750 Lesern gekauft

Der Tribit MaxSound Plus leistet für seine Größe erstaunliches. Der Klang ist sauber und ausgewogen, der Bass weiß zu Gefallen und verfällt selbst bei aktivierter Basstaste nicht in dumpfes Dröhnen. Die Bedienung geht einwandfrei von der Hand und für den mobilen Einsatz ist das Gerät wasserdicht nach IPX7-Standard und mit einer Trageschlaufe ausgestattet. Dazu passend hält der kleine Lautsprecher respektable 20 Stunden mit einer Akku-Ladung durch.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutMit PowerbankKompaktKlassikerGut & günstig
ModellB&O Beoplay A1Teufel Rockster GoJBL Charge 4JBL Flip 5Bose SoundLink Mini IITribit MaxSound Plus1More S1001BTAnker Soundcore 2Anker Soundcore BoostAnker Soundcore Flare 2Anker Soundcore Icon MiniAnker Soundcore ProBeats by Dr. Dre Beats Pill+B&O Beoplay P2Bose SoundLink RevolveCambridge Yoyo SCanton Musicbox XSDenon Envaya DSB-250BTDockin D MateDockin D Mate DirectDynaudio Music 1EarFun UboomEasyAcc Mini 2Harman Kardon TravellerJBL  Charge 3JBL Clip 3JBL Flip 4JBL Go 2KEF MUOKlipsch Heritage GrooveLamax MusiCan1Lamax Sounder SO-1LG PK3Libratone TooLibratone Zipp Mini 2Mackie FreePlay GoOnkyo X6Sony XB31 Extra BassTeufel Bamster ProTeufel Boomster GoTeufel Rockster XSTivoli Audio Model One DigitalTribit XBoomTribit XSound GoTronsmart Element T6Tronsmart Element T6 PlusUltimate Ears Boom 2Ultimate Ears Boom 3Ultimate Ears Wonderboom
Test Nochmal ein Test: Beoplay A1Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Rockster GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Charge 4Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 5Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose SoundLink Mini IITest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound PlusTest besten Bluetooth-Lautsprecher: 1More S1001BTTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker SoundCore 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore BoostTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Flare 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon MiniTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker SoundCore ProTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Beats Pill+ von Dr. DreTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Beoplay P2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink RevolveTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Canton Musicbox XSTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Denon EnvayaTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Dockin D MateBluetooth-Lautsprecher Test: Dockin D Mate DirectTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Dynaudio Music 1Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Uboom EarFunTest besten Bluetooth-Lautsprecher: EasyAcc Mini 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Harman Kardon TravellerTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL  Charge 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Clip 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Flip 4Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Go 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: KEF MUOBluetooth-Lautsprecher Test: Klipsch Heritage GrooveBluetooth-Lautsprecher Test: Lamax MusiCan1Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Lamax Sounder SO-1Test besten Bluetooth-Lautsprecher: LG PK-3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone TooTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Libratone Zipp Mini 2Bluetooth-Lautsprecher Test: Mackie Freeplay GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Onkyo X6Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony XB31 Extra BassTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Bamster ProTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster XSTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tivoli Audio Model One DigitalTest Die besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XBoomTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit XSound GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart Element T6Bluetooth-Lautsprecher Test: Tronsmart Element T6 PlusTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears UE Boom 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears UE Boom 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Sound
  • Hervorragender Klang
  • Robust und wasserdicht
  • Gewinde für Stativ
  • Sehr robust und wasserdicht
  • Tolles Timing und guter Sound
  • Als Powerbank nutzbar
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass
  • Klarer, sauberer Klang
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
  • Schönes Design
  • Guter Sound
  • IPX4
  • Relativ günstig
  • Sehr günstig
  • Insgesamt guter Sound
  • Guter Bass und ausgewogener Klang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Als Powerbank nutzbar
  • Günstig
  • Hübsche Lichtorgel
  • Ausgewogener Klang (bei Werkseinstellungen)
  • Kompakte Maße
  • Ordentlicher Klang
  • Günstiger Preis
  • Wasserdicht
  • Hochwertig verarbeitet
  • Guter Klang und satter Bass
  • Gute Akkulaufzeit
  • Als Powerbank nutzbar
  • Harmonischer abgestimmt als der Vorgänger
  • Sehr klein und kompakt
  • Sehr mobil
  • Satter, natürlicher Klang
  • 360 Grad Raumklang kommt gut, wenn man weiter weg sitzt
  • Tolles Design
  • Klingt stimmig
  • Tolle Verarbeitung
  • Klanglich gut
  • Tolle Bässe
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasser- und stoßfest
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Guter Bass
  • Saubere Verarbeitung
  • Powerbank-Funktion
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Hervorragender Klang
  • Multiroom-fähig
  • Günstig
  • Robust und wasserdicht
  • Im Paar perfekte Stereo-Abbildung und ordentlich Pegel
  • Gute Bedienung, gerade im Stereo-Betrieb
  • Für die Größe tiefer, dabei präziser Bass
  • Erstaunlich laut ohne Verzerrung
  • Relativ guter Bass
  • Slot für MicroSD-Karten
  • Sehr günstig
  • Wasserfest, sogar unter der Dusche
  • Kann zu Stereo-Paar gekoppelt werden
  • Sehr robust und wasserdicht
  • Tolles Timing und guter Sound
  • Als Powerbank nutzbar
  • Klein und kompakt
  • Praktischer Befestigungshaken
  • Überraschend guter Klang
  • Robust gebaut und wasserdicht
  • Sehr guter Bass
  • Spielt klar und sauber
  • Klein und kompakt
  • Erstaunlich guter Klang für die Größe
  • In der Nähe klingt die kleine Box gut
  • Schönes Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Erwachsener Klang
  • Hohe Lautstärke
  • Großzügiges Anschlussfeld
  • Eingebautes UKW-Radio
  • Ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Klanglich okay
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Solide Bauweise
  • Klare Bedienung
  • Guter Klang
  • Gutes Gesamtpaket
  • Touch-Display
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Hübsches Design
  • Multiroom-fähig
  • Alexa wird unterstützt
  • Ausgewogener Klang
  • Guter Sound
  • Sehr gute App
  • Multiroom-fähig
  • Als Powerbank nutzbar
  • Tolles Finish
  • Für Hip-Hop-Fans
  • Live-Sound-Modus verfügbar
  • Toller Klang
  • Hervorragender Bass
  • Relativ günstig
  • Sehr robust
  • Sehr guter Klang
  • Geringe Latenz
  • Guter Klang
  • Gummischutz für die Anschlüsse
  • Tolle Verarbeitung
  • Edles Design
  • Satter und warmer Klang
  • Wasserdicht
  • Solider Akku
  • Ausgewogener Klang
  • Gute Bedienbarkeit
  • Günstig
  • Robust
  • Hohe Laufzeit
  • Sehr ausgewogener Klang
  • Toller Bass
  • Gutes Bedienfeld
  • Rundum gleichmäßigen Klang
  • Ordentlicher Klang
  • Gute Ausstattung
  • Fairer Preis
  • Wasser- und stoßfest
  • Wasser- und staubdicht
  • Schwimmt
  • Bis zu 150 Lautsprecher koppelbar
  • Wasserdicht
  • Robust gebaut
  • Stereo-Pairing
Contra
  • Relativ teuer
  • Bedienelemente sind schlecht gekennzeichnet
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Kein Stereo-Verbund mit älteren Flip-Modellen
  • Kein Mikrofon mehr vorhanden
  • Kein Netzteil
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
  • Aufhängevorrichtung instabil
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Stimmen wirken leicht künstlich
  • Bei zu hoher Lautstärke pumpt der Bass-Regulator
  • App fordert Registrierung
  • Stellenweise Probleme mit der Bluetooth-Verbindung
  • Schlechter Sound bei sehr hohem Basspegel
  • Druckpunkt der Tasten nicht optimal
  • Testmuster hatte Probleme mit der Bluetooth-Verbindung
  • Für die Leistung, die er bringt, zu teuer
  • Reduzierte Ausstattung
  • Hoher Preis
  • Im Nahfeld klingt er verwaschen
  • Für einen kleinen Lautsprecher ziemlich groß
  • Steuerung für Titelsprung schwierig zu entdecken
  • Keine Freisprecheinrichtung
  • Wenig Bass bei höheren Pegeln
  • Etwas teuer
  • Etwas verhangene Stimmen
  • Nicht so gut verarbeitet wie der Envaya
  • Tasten nur schlecht erkennbar
  • Einige Funktionen sind versteckt
  • Klang könnte besser sein
  • Schlecht ablesbare Tasten
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Teuer
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Tasten könnten etwas deutlicher gekennzeichnet sein
  • Klingt etwas blechern
  • Stimmen sind nicht ganz so differenziert
  • Klanglich fehlt der letzte Schliff
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Kein Netzteil mitgeliefert
  • Bass könnte etwas satter sein
  • gelegentliches Pumpen des Limiters
  • Zu teuer
  • Auf die Weite wirkt der Klang dünn
  • Teuer
  • Schwierige Bedienung
  • Blecherner Klang
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Lautstärke synchronisiert nicht mit dem Smartphone
  • Stimmen klingen etwas kühl
  • Sound klingt oft zu flach
  • Tieftonbereich könnte satter sein
  • Anschlüsse ohne Abdeckung
  • Bass ist zu zaghaft
  • In Normaleinstellung ist der Bass verhalten und etwas lahm
  • Relativ groß
  • Mäßig transportabel
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Bass klingt etwas enttäuschend
  • Design ist für Mobilität eher schlecht
  • Etwas komplizierte Bedienung
  • Keine präzise Stereo-Ortung
  • XBass-Taste hat kaum Effekt
  • Optisch nicht der schönste Lautsprecher
  • Stimmen klingen leicht künstlich
  • Lautstärkeregelung synchronisiert nicht mit dem Abspielgerät
  • Dünner Klang
  • Mäßiges Preis-Leistungsverhältnis
  • Klanglich etwas dünn
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Keine Preise gefunden.

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50 Bluetooth-Lautsprecher im Test: B&O Beoplay A1

Testsieger: B&O Beoplay A1

Schon einige Hersteller haben in den letzten Jahren versucht, Boses Marktmacht anzugreifen. Damit waren sie mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Testsieger

B&O Beoplay A1

Test Nochmal ein Test: Beoplay A1
Fantastischer Klang, tolles Design und ausgezeichnete Verarbeitung – aber das hat seinen Preis.

Doch dann hat uns Bang & Olufsen mit dem Beoplay A1 mächtig überrascht. So klar und natürlich in den entscheidenden Mitten, wo die menschliche Stimme und die Grundtöne der Instrumente liegen, dazu mit so feinen, differenzierten Obertönen abgerundet, haben wir bis dato in dieser Preis- und Größenklasse noch keinen Lautsprecher gehört.

Dazu kommen sehr gute Akkulaufzeiten und perfekte Mobilität – der B&O Beoplay A1 lässt sich mit seiner schicken Lederschlaufe sogar am Gürtel befestigen oder an die Wand hängen.

50 Bluetooth-Lautsprecher im Test: B&O Beoplay A1

Exzellente Verarbeitung

Das Design des Beoplay A1 wirkt wie aus einem Guss und ist es im Grunde auch. Die gesamte obere Hälfte besteht aus einem elegant geschwungenen Aluminium-Lochblech. Das fühlt sich nicht nur toll an, sondern ist auch ziemlich robust.

Schick, ausdauernd und top verarbeitet

Die untere Hälfte ist durchgehend samt der versenkten Tasten mit Gummiüberzug gegen Schmutz, Feuchtigkeit und Stöße geschützt. Mit seinem wasserfesten Aluminium-Kalotten-Lautsprecher soll der Beoplay A1 auch gegen Spritzwasser immun sein.

Die Schlaufe zur Aufhängung besteht aus dickem Leder, dessen rustikale Gerbung sehr klassisch wirkt und die Oberfläche nicht wie bei billigem Leder nach Kunststoff aussehen lässt. Trotz des rundum guten Finishs ist das Gewicht mit 600 Gramm voll im Rahmen.

Mit seinen glatten, stabilen Oberflächen und der kompakten Größe lässt sich der edle kleine Bluetooth-Lautsprecher problemlos überall verstauen, sei es in der Handtasche, dem Reisekoffer oder im Rucksack.

50 Bluetooth-Lautsprecher im Test: B&O Beoplay A1

Laufzeit und Bedienung

B&O verspricht vollmundig 24 Stunden Laufzeit. Klar, Herstellerangaben zur Akkulaufzeit sind immer Richtwerte, die nicht bei voller Leistungsabgabe des Lautsprechers gelten. Aber das gilt praktisch für alle und hier schafft Bang & Olufsen schon auf dem Papier mehr als das Doppelte von Bose oder Canton.

Auch im Test war es uns nicht möglich, an einem Tag die wiederaufladbare Batterie zum Aufgeben zu bringen. Das ändert sich freilich bei höheren Pegeln. Wenn man ihn konstant bei voller Lautstärke laufen lässt, darf man nicht mehr als zwei Stunden Partyspass erwarten, bevor er von sich aus den Pegel reduziert und damit klarmacht, dass er dringend an die Steckdose muss.

Das ist nicht allzu verwunderlich, denn der A1 spielt ziemlich laut und das mit immer noch gutem Bass. Das zieht natürlich mächtig Strom.

Bei Zimmerlautstärke oder weniger hält der A1 dagegen locker einen Tag Dauerbeschallung durch. Damit ist der Beoplay A1 äußerst praxistauglich.

Neben der drahtlosen Bluetooth-Verbindung gibt es noch einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für analoge Abspielgeräte. Und wer zwei der Soundflundern hat, kann sie per Bluetooth zum Stereo-Paar verbinden. Das geht entweder per Tastenkombination am Gerät oder – einfacher – mit der Beoplay App für iOS und Android. Leider ist die Stereo-Verbindung von zwei Boxen allerdings nicht sehr zuverlässig. Das bezeugen auch zahlreiche verärgerte Nutzerkommentare zu diesem Thema.

Das minimalistische Design hat auch seine Tücken

Die Bedienung lässt nur wenig zu wünschen übrig. Die Lautstärkeregelung am Gerät wird mit dem drahtlos verbundenen Smartphone synchronisiert, was längst noch nicht alle Konkurrenten können. Über die App kann man sehr intuitiv die Klangcharakteristik der Box anpassen und als Voreinstellungen abspeichern. So lässt sich tatsächlich noch ein bisschen mehr aus der Box herauskitzeln.

Dem schlichten Design geschuldet ist die Tatsache, dass die Bedienknöpfe lediglich mit winzigen, schlecht lesbaren Symbolen gekennzeichnet und rund um die kreisrund Box verteilt sind. Wenigstens den An/Aus-Schalter und die Laustärketasten hätte man ertastbar machen können. So bleibt einem nur, sich für schlechte Lichtverhältnisse zu merken, dass der An/Aus-Knopf auf 3 Uhr liegt, wenn man den A1 am Lederband hält. Die anderen Knöpfe braucht man in der Regel sowieso nicht, da man die Lautstärke meist ohnehin übers Smartphone regelt.

Bluetooth-Lautsprecher Test: Beoplay A1

Das gilt auch für den Fall, dass ein Anruf reinkommt. Denn dann verwandelt sich der A1 dank Freisprechfunktion zum durchaus tauglichen Konferenzsystem. Wir fanden Funktion und Sprachqualität tadellos, in zahlreichen Tests konnten die Kollegen die Sprachleistung gar nicht fassen.

Der B&O Beoplay A1 ist also nicht nur von der Form her eine runde Sache, sondern macht sich auch sonst rundum gut.

Kleines Klangwunder

Je kleiner ein Lautsprecher ist, desto schwieriger ist es, ihm guten Sound zu entlocken. Vor allem Bässe klingen aus kleinen Boxen meist dünn und schwach.

Für seine Größe ist der Beoplay A1 dagegen ein echtes Basswunder und beleuchtet die Mitten mit höchster Akribie und schillernden, authentischen Farben und auch in den Höhen löst er die Details sehr gut auf. Dabei liefert er selbst bei höheren Pegeln ein verblüffend rundes, ausgeglichenes Klangbild ab.

Was den Bass betrifft, gilt die Devise Qualität vor Quantität. Die Drums am Anfang von »Africa« (Toto XX) kommen präzise und trocken, wenngleich auch nicht ganz so satt wie bei manch einem andere Lautsprecher dieser Größe.

Der Beoplay A1 spielt laut, spritzig und absolut verzerrungsarm. Er wirkt mit seiner ausgezeichneten Klarheit erwachsen. Gleichzeitig ist der A1 für unterwegs sehr viel praktischer als beispielsweise der ebenfalls toll klingende Teufel Bamster Pro – mehr dazu bei den Alternativen.

Nachteile?

Ein kleiner Nachteil ist die bereits erwähnte schlechte Kennzeichnung der Bedienelemente an der Box. Aber damit kann man leben.

Einige Käufer bemängeln, dass der Beoplay A1 am Boden heiß wird, wenn man ihn länger laut spielen lässt. Das können wir nicht bestätigen. Wir haben ihn extra eine halbe Stunde lang auf voller Lautstärke laufen lassen, danach war der Boden nicht einmal handwarm. Auch bei gleichzeitigem Laden wurde unser Testgerät nicht warm. Möglicherweise gibt es bei einzelnen Exemplaren Probleme mit dem Akku.

Einen Haken hat die dänische Klangflunder aber leider doch und das ist – wen wundert’s aus dem Hause Bang & Olufsen – der Preis. 250 Euro für einen Mini-Lautsprecher sind nicht gerade ein Schnäppchen. Klanglich vergleichbaren Konkurrenten lagen anfangs preislich nicht weit entfernt, sind aber inzwischen deutlich günstiger zu haben.

Bei dem Preis sollte ein Ladegerät mit dabei sein

Und dabei liegt dem Beoplay A1 noch nicht mal ein Ladegerät bei, lediglich ein USB-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Zwar hat fast jeder ohnehin ein USB-Ladegerät zuhause, doch eigentlich sollte ein Bluetooth-Lautsprecher möglichst immer am Strom hängen, damit er voll aufgeladen ist, wenn man ihn mitnehmen will.

Wer den Beoplay A1 immer am Strom haben will, muss also womöglich ein USB-Ladegerät dazu kaufen. Die kriegt man zwar schon für 10 Euro, ärgerlich ist das bei diesem Preis aber trotzdem.

Doch auch wenn man beim Bezahlen sicher mal kurz schlucken muss – wir finden, der Beoplay A1 ist jeden Cent wert, denn er ist nicht nur klanglich überragend, sondern auch so gut designt und so toll verarbeitet, dass er nicht nur ein echter Hingucker sondern auch ein regelrechter Handschmeichler ist.

B&O Beoplay A1 im Testspiegel

Ganz aktuell hat die Zeitschrift AUDIO (06/2017) einen Test veröffentlicht in dem der Beoplay A1 Testsieger wurde. Genaueres ist erst ab Mitte Juli online verfügbar.

Zum B&O Beoplay A1 gibt es im deutschsprachigen Raum nur wenige Tests, die meist ohne Wertungsnote sind. Im Gegensatz zum angesagten Charge 3 oder Flip von JBL ist der Beoplay A1 immer noch eher ein Geheimtipp.

Curved bemerkt zum Beoplay A1, er sei nicht perfekt, aber ganz nah dran. Besonders gut gefällt Gerd Blank der saubere Klang des dänischen Speakers:

»Insgesamt überzeugt nicht nur die Kraft, sondern vor allem der saubere Klang. Schon in der Grundeinstellung wirkt die Musik klar und dennoch nicht klinisch. Das neue Radiohead-Album »A Moon Shaped Pool« klingt prächtig, selbst der teilweise gewünschte analoge Sound kommt hervorragend zur Geltung. Auch der Soundtrack zu »Her« von Arcade Fire lässt klanglich keine Wünsche offen. Ein wenig anders stellt es sich bei Rock dar: AC/DC klingen auf kleinen Lautsprechern generell ein wenig blutleer, da macht auch die B&O-Box keine Ausnahme.«

Urgestein Wolfgang Tunze, wie ich einst Tester bei HIFI VISION in Hannover, nennt den Bang & Olufsen in seinem Testbericht für die FAZ treffend einen »talentierten Pilzkopf«. Ihm machte auch das Telefonieren mit dem Knirps Spaß. Seinen Tipp mit der Tischplatte und sein Klangfazit können wir nur bestätigen:

»Wir haben ihn als Solisten ausprobiert und dazu auf eine Tischplatte gelegt. Die umgebende Fläche reflektiert dann den Schall und stärkt so vor allem die tiefen Töne. Was der kleine Lautsprecher unter diesen Bedingungen von sich gibt, ist beachtlich: Gemessen an seiner Größe, spielt er mit überraschend kräftigen Bässen. Stimmen und Instrumente klingen überzeugend.«

Für den Schweizer Blick urteilt Lorenz Keller:

»Und ja, der Lautsprecher tönt richtig gut. Satter Bass, raumfüllender Klang – da hat B & O wirklich einen Massstab gesetzt in dieser Kategorie. Angenehm ist vor allem, dass die Höhen auch bei Partylautstärke nicht überdrehen.«

Christoph De Leuw schrieb für die Computer Bild über den Beoplay A1:

»Der Beoplay A1 sieht mit seinem massiven Alu-Gehäuse sehr schick aus und ist fein verarbeitet. Mit ausgewogenem, nur minimal quäkigem Klang zählt er zu den besten Bluetooth-Lautsprechern dieser Größe.«

Dem können wir nur beipflichten. Bei der Hörprobe setzt sich das Lob fort:

»Der Klang vom kleinsten Lautsprecher von Bang & Olufsen ist rundweg angenehm: Trotz der kompakten Abmessungen erzeugt er ordentliche Bässe und gibt Stimmen warm und sonor wieder. Höhen löst er fein auf – ohne zu zischeln oder zu nerven. Außerdem ist der Klang in alle Richtungen fast gleich – man muss nicht wie bei anderen Bluetooth-Boxen direkt davor sitzen, um genügend Höhen abzubekommen. Am besten klingt der A1 mit dem Rücken zur Wand, indem man ihn etwa an einen Nagel hängt. »

De Leuw bemängelt lediglich die magere Ausstattung und die fehlende Lademöglichkeit für Smartphones – und den hohen Preis.

Ähnlich fallen die internationalen Testergebnisse aus: Cnet lobt das Design und den Klang als »einen der besten« und beklagt zwar den Preis, hält ihn aber für angemessen.

Wired findet den Sound »superb« und ist vom Look gänzlich hingerissen, findet ihn aber für die meisten Leute zu teuer. Auch MacRumors ist der Meinung, dass der A1 noch besser klingt als er aussieht.

Nur WhatHifi ist der Meinung, dass dem Klang »Glitzern und Rhythmus« fehlt, dafür wird der starke Bass gelobt.

AVF Bild lobt die Akkulaufzeit und den ausgewogenen, warmen Klang. Sie vergeben die Note 2,4 und der A2 landet somit auf dem dritten von zehn Plätzen.

Alternativen

Wenn Ihnen fder Beoplay A1 zu teuer ist oder Sie andere Prioritäten setzen, gibt es natürlich auch andere Optionen. Hier sind unsere alternativen Empfehlungen.

Auch gut

Teufel Rockster Go

Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel Rockster Go
Äußerst stabil und beeindruckender Klang: Der Rockster Go ist für Outdoor-Freunde konzipiert.

Der Teufel Rockster Go macht auf ganz harten Burschen. Man sieht ihm die Outdoor-Tauglichkeit schon auf den ersten Blick an. Der Berliner Bluetooth-Lautsprecher erfüllt die strenge IPX7-Norm für Wasserdichtigkeit und kann mit seinem robusten Kunststoffgehäuse auch einige Schläge einstecken.

Das kantige, markante Design wird geprägt von dem zentral angeordneten, freiliegenden passiven Bass-Treiber. Die beiden Breitband-Chassis verbergen sich links und rechts daneben in der breiten Schallwand. Wer eine größere Klangwolke oder mehr Pegel erleben möchte, kann zwei Rockster Go über Bluetooth koppeln, damit sie synchron spielen.

Über seine Mikrofontaste lassen sich Anrufe über die eingebaute Freisprecheinrichtung annehmen. Durch einen Druck wird damit auch Siri beim iPhone respektive der Google Assistant bei Android-Handys aktiviert. Jedem Rockster liegen eine Trageschlaufe und ein Mikro-USB-Ladekabel bei. Doch der USB-Anschluss dient nicht nur dem Aufladen des für 12 Stunden Betrieb ausgelegten Akkus. Mit ihm lässt sich der Teufel Rockster Go als USB-Soundkarte für Rechner mit Windows 7/10 oder Mac OS nutzen.

Damit man den Bluetooth-Speaker auch in Verbindung mit einem Stativ benutzen kann, findet sich in der Unterseite ein Schraubgewinde. Insgesamt gelang den Entwicklern ein äußerst funktionelles Design, wenn man von den undeutlich gekennzeichneten Tasten zum Einschalten und für die Aktivierung von Bluetooth absieht, die sich zu allem Überfluss auf der Rückseite verstecken.

Klanglich lässt sich nur Gutes über den Rockster Go sagen. Stimmen wirkten zwar ein wenig hell, aber ausgesprochen differenziert. Bei guten Live-Aufnahmen ließ sich jedes Luftholen mitverfolgen und man konnte tief in den Konzertsaal hinein hören. Ebenfalls sehr differenziert und dazu kräftig und trocken gelang dem Rockster Go die Basswiedergabe. Für seine geringen Abmessungen klang die Bluetooth-Box ausgesprochen satt und kraftvoll. Zwar reichte der Abstand zwischen den beiden Vollbereichstreibern noch nicht für richtiges Stereo, doch es ergab sich ein größeres Klangfeld als gemeinhin üblich in dieser Klasse.

Mit seiner Performance reichte der günstig gepreiste Teufel Rockster Go beinahe an den B&O Play A1 heran, der allerdings noch eine Spur natürlicher klang und mit seinem 2-Wege-System dank Hochtonkalotte die Höhen feiner auflöste – angesichts des großen Preisunterschieds allerdings eine stramme Leistung.

Die Neuauflage des Bestsellers bietet Detailverbesserungen, wie den von 6.000 mAh auf 7.800 mAh vergrößerten Akku, der allerdings nach wie vor bis zu 20 Stunden Streaming-Sound ermöglicht. Immerhin konnte die Ladezeit von 4,5 auf 4 Stunden verringert werden, wozu der JBL Charge 4 über ein nicht zum Lieferumfang gehörendes USB-Netzteil versorgt werden muss. Die Powerbank-Funktion zur Versorgung eines Smartphones bleibt ebenso bestehen wie die Wasserdichtigkeit gemäß Schutzklasse IPX7.

Die Gesamtleistung des knapp einem Kilogramm schweren Bluetooth-Lautsprechers gibt JBL jetzt mit 30 Watt an. Damit erzeugt der mit zwei seitlichen Passiv-Bass-Radiatoren zur Unterstützung seiner aktiven Treiber bestückte Charge 4 einen ausgesprochen satten und ausgewogenen Sound. Besonders die angenehme, natürlich anmutende Stimmwiedergabe und brillanten Höhen überzeugen. Gemessen an zahlreichen Mitbewerbern produziert der kleine JBL einen erstaunlich druckvollen und dabei recht präzisen Bass.

Wer einen Bluetooth-Lautsprecher sucht, der in Bezug auf seine Größe vollmundigen Klang bietet und sehr laut spielen kann, ist mit dem JBL Charge 4 bestens bedient. Und wem eines der Geräte noch zu leise ist, der kann dank JBL Connect+ mehr als 100 davon per Knopfdruck miteinander zu einer drahtlosen Mini-PA verbinden. Der einzige kleine Schwachpunkt sind die gerade an unserem schwarzen Testgerät im Dämmerlicht schlecht zu erkennenden Buttons.

Kompakt

JBL Flip 5

Mittlerweile gibt es mit dem JBL Flip 5 den Nachfolger des erfolgreichen Flip 4. Der neue hat dabei in den Abmessungen von 7 x 17,5 x 6,8 Zentimeter auf 7,4 x 18,1 x 6,9 Zentimeter (H x B x T) bei kaum veränderten Gewicht geringfügig zugelegt.

Am akustischen Konzept mit zwei nach vorne gerichteten Breitband-Lautsprechern plus zwei passiven Bass-Radiatoren auf beiden Seiten des runden Gehäuses gab es eine entscheidende Änderung: Im Flip 5 arbeitet nur noch ein Racetrack-Treiber mit Waveguide-Vorsatz.

Das Design des weiterhin in sieben Farben lieferbaren Bluetooth-Speakers ist allerdings nur auf den zweiten Blick zu unterschieden. Die gummierten Tasten zur Lautstärkeregelung, Start/Stop und zum Verbinden von beliebig vielen Flips über PartyBoost (bisher maximal 100 via JBL Connect+) waren leider bei unserem Testmuster in Tarnfarbe noch schlechter als bisher zu erkennen.

Der JBL Flip 5 lässt sich weiterhin stehend und liegend betreiben. Es bleibt auch bei bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit, wofür allerdings dank auf 29 Watt gestiegener Ausgangsleistung die Kapazität von 3.000 auf 4.800 mAh steigen musste. Geblieben ist auch die Wasserdichtigkeit nach IPX7. Man darf den Lautsprecher also bis zu zwei Meter tief eintauchen.

Bluetooth-Lautsprecher Test: JBL Flip 5
JBL Flip 5 und Flip 4.

Der Modellwechsel birgt aber auch Rückschritte: Die Freisprechfunktion des Flip 4 wurde abgeschafft. Mit dem Flip 5 kann man keine Anrufe mehr entgegennehmen und auch das Aufrufen der Assistenten Siri oder Google Assistant entfällt damit. Außerdem gibt es jetzt keinen analogen AUX-Eingang mehr. Wegen des Wechsels von Connect+ auf PartyBoost lassen sich alte und neue Flips nicht im Tandem betreiben. Mit der kostenlosen App für iOS oder Android ist auch die Bildung eines Stereo-Paares aus zwei JBL Flip 5 möglich. Ein USB-C-Ladekabel liegt bei, die Trageschlaufe ist, wie beim Vorgänger, vormontiert. Die aufklappbare Innenverpackung aus schwarzem Styropor lässt sich als Transportbox verwenden – ein smarter Weg der Müllvermeidung.

Der größte Unterschied zur vierten Generation des Bluetooth-Bestsellers liegt aber im Klang. Das größere Gehäusevolumen, neue Technik und eine optimierte Abstimmung ließen den JBL Flip 5 noch ausgewogener und satter erscheinen. Dagegen wirkte der zu seiner Zeit ausgesprochen stimmig erscheinende Flip 4 regelrecht dünn und spitz. Allerdings zeigte sich auch, dass der neue Treiber mit seinem Waveguide offensichtlich Mitten und Höhen stärker nach vorne bündelt. Während der alte Flip auch von der Seite und selbst von hinten verhältnismäßig geringe Klangeinbußen erkennen ließ, klingt der neue direkt von vorne deutlich besser als aus allen anderen Richtungen. Damit entwickelte sich der JBL Flip 5 diametral zum Gros des Angebots, das wie Bose oder Amazon vorwiegend auf omnidirektionale Abstrahlcharakteristika setzt.

Eine gute Ausrichtung ist also entscheidend. Dann machte es jedoch größere Freude, dem neuen JBL Flip 5 auf längere Zeit mit unterschiedlichsten Musikgenres zu lauschen. Er ertönte sehr mühelos und gab sowohl akustisches Schlagzeug als auch elektronische Beats souveräner und gehaltvoller als der Flip 4 wieder. Dabei wurden Stimmen von der größeren Bassgewalt nicht in den Hintergrund gedrängt. Die Ausgewogenheit überzeugte ebenso wie die Transparenz in den Mitten. Höhen ertönten sehr frisch ohne jegliche Schärfe.

Mit anderen Worten: Der JBL Flip 5 wirkte noch mal erwachsener als sein Vorgänger. Seinen Meister fand er erst im noch natürlicher abgestimmten, allerdings auch deutlich kostspieligeren B&O Play A1, der mit seinem Mono-Zweiwege-System vor allem bei Stimmen punktete. Allerdings konnte JBL mit dem Modellwechsel den Abstand verkürzen. Der Flip 5 hat das Zeug, die Geschichte des ewigen Bestsellers fortzuschreiben.

Klassiker
Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

von 1099 Lesern gekauft

Der Bose SoundLink Mini II war lange Zeit unser unangefochtener Favorit, denn der Amerikaner ist einfach rundum clever konzipiert. Auch wenn er klanglich nicht ganz mit dem Beoplay A1 mithalten kann, gehört der SoundLink Mini II nach wie vor zu den am besten klingenden Mini-Bluetooth-Lautsprechern auf dem Markt. Dass so viel Sound aus einer so kleinen Box kommen kann, verblüfft immer wieder.

Praktisch finden wir auch die mitgelieferte Ladeschale. Darauf muss man den SoundLink Mini nur abstellen, schon wird er geladen. Sowas würden wir uns beim Beoplay A1 auch wünschen.

Test: mobile Bluetooth-Lautsprecher – Testsieger Bose SoundLink Mini II
Der Bose Soundlink Mini II kommt mit einem Ladedock.

Freisprechen ist mit dem Bose der zweiten Generation ebenfalls möglich. Das Pairing geht rasend schnell, das war beim ersten SoundLink Mini noch anders. Auch die Sprachansage des Betriebszustands ist neu und sehr gut gelöst.

Die Akkulaufzeit liegt bei rund zehn Stunden und ist damit unserem neuen Favoriten unterlegen. Ausschlaggebend war für uns aber der rundere, ausgewogenere Klang des Beoplay A1. Da kann der SoundLink Mini nicht ganz mithalten.

Doch wenn Sie lieber ein bisschen weniger ausgeben möchten, ist der Bose SoundLink Mini II nach wie vor eine sehr gute Wahl, zumal er auch noch ein bisschen kompakter ist als der Beoplay A1.

Gut & günstig

Tribit MaxSound Plus

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

von 750 Lesern gekauft

Der Tribit MaxSound Plus ist ein ganzes Stück größer als der XSound Go. Diesen Vorteil münzt er in einen ausgeglicheneren, breitbandigeren Klang um. Im Preis fällt der Aufschlag gegenüber des kleineren Bruders moderat aus.

Das nach IPX7 wasserdichte Gerät lässt sich sehr gut transportieren. Eine Trageschlaufe ist bereits montiert. Es gibt keine freiliegenden Passiv-Membranen wie bei zahlreichen anderen Bluetooth-Lautsprechern. Das macht den Tribit MaxSound Plus sehr robust. Seine beiden passiven Bass-Radiatoren verbergen sich auf der Vorder- und auf der Rückseite des 595 Gramm schweren Lautsprechers hinter schützenden Grills. An den äußeren Seiten sitzen zwei Breitband-Lautsprecher, die für angenehmen Klang sorgen und auch in den Höhen nichts vermissen lassen.

Der Bass des Tribit MaxSound Plus gibt sich in Normalstellung relativ zurückhaltend. Man kann, ohne sich um die Natürlichkeit zu sorgen, die Extra-Bass-Taste permanent gedrückt lassen. Dann erzeugt der günstige kleine Bluetooth-Lautsprecher für seine Größe einen sehr ordentlichen Bass, trägt aber nicht zu dick auf. Die Lautstärkeregelung läuft synchron mit der des Smartphones und mit der Taste auf der Oberseite kann man die Wiedergabe steuern. Die auf der Oberseite untergebrachten Bedientasten sind zwar schwarz und in die Oberfläche des Kunststoffgehäuses integriert, durch ihre Hochglanzoberfläche heben sie sich aber ganz gut vom ansonsten schwarzen Block ab.

Was uns am Tribit MaxSound Plus neben der praxisgerechten Gestaltung und der langen Batterielaufzeit von bis zu 20 Stunden gut gefiel, waren seine dynamischen Fähigkeiten: Die Musik ertönte sehr lebendig und blieb auch sauber und ausgewogen, wenn es mal etwas lauter zuging.

Außerdem getestet

In alphabetischer Reihenfolge:

Hinter dem 1More S1001BT steht Xiaomi. Dessen Tochterunternehmen genießt einen guten Ruf für seine günstigen und guten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer. Und man spürt auch beim 1More S1001BT an jedem Detail, dass sich der Hersteller richtig Mühe gegeben hat, für deutlich unter 100 Euro einen hochwertigen Bluetooth-Lautsprecher zu konstruieren.

Das fängt schon beim Design an, das zwar eigenständig ist, aber vom Konzept an den überragenden B&O Play A1 erinnert. Der runde Lautsprecher beherbergt ein 2-Wege-Mono-System mit 2,7-cm-Kalottenhochtöner plus 8,5-cm-Tief-Mitteltöner und lässt sich an einer Schlinge tragen oder aufhängen.

Hier offenbart sich der einzige Schwachpunkt des 1More S1001BT: Wenn man ihn an einem Nagel in der Wand aufhängt, sorgt der ungünstige Schwerpunkt dazu, dass er instabil und schräg hängt. Der perfekt ausbalancierte B&O Play A1 liegt dagegen hinten plan an der Wand auf. Dafür kostet er auch fast das Dreifache. Und dass, obwohl sich beide Bluetooth-Speaker für Stereo-Wiedergabe paaren lassen. Dafür gibt es die 1More Assistant App (iOS und Android). Die kostenlose Software ermöglich das Einspielen des neuen Lautsprechers mit einem Rauschsignal. Derweil zählt ein Timer von 12 Stunden herunter.

Wer den 1More S1001BT aktiviert, wird über eine Stimme zunächst über den Ladezustand des für bis zu 12 Stunden reichenden Akkus und anschließend über den Status des Pairings mit dem Smartphone oder Tablett informiert.

Dank IPX4 verträgt der Speaker leichten Regen, wenn er im Freien verwendet wird. Die seitlichen Bedienungsorgane sind gut erkennbar gekennzeichnet, unter einer Gummiabdeckung sitzt die USB-C-Buchse zum Aufladen und ein 3,5-mm-Klinken-Analog-Eingang. Zum Entgegennehmen von Anrufen gibt es eine integrierte Freisprecheinrichtung.

Der Klang war schlicht verblüffend. Selbst ohne annäherndes Ausnützen der gesamten Einspieldauer entwickelte der runde Speaker recht tiefen Bass und brillierte mit natürlicher Abstimmung und feiner Hochtonauflösung. Nicht nur die Grobdynamik verblüffte, auch die Feindynamik überzeugte. Der 1More S1001BT spielte äußerst angenehm und impulsiv.

Als Stereo-Paar mit einem zweiten 1More S1001BT lässt sich eine räumliche, ausgewogene Wiedergabe mit erstaunlich hohem Pegel genießen. Damit gelingt dem Außenseiter ein Coup: Der 1More S1001BT ist ein richtiger Geheimtipp unter den Bluetooth-Boxen – ganz besonders in der Klasse bis 100 Euro.

Der Anker SoundCore 2 wirkt sehr erwachsen. Er hält an dem Prinzip mit zwei Breitbandlautsprechern und einem passiven Bassradiator in der Mitte fest und hüllt sich bis auf den Grill in weichen Kunststoff, der auch das Tastenfeld nahtlos einschließt. Die beiden Anschlüsse (Micro-USB zum Laden über das mitgelieferte Kabel und AUX für analoge Signalübertragung) liegen unter einer festsitzenden Kappe. So erreicht der Anker SoundCore 2 eine Wasser- und Schmutzfestigkeit nach IPX5 – kann also Spritzwasser ab.

Der Akku ist auf bis zu 24 Stunden Dauerbetrieb ausgelegt. Die Lautstärke wird mit dem Smartphone synchronisiert, es gibt eine Start/Stop-Taste und vor allem einen erstaunlich ausgewogenen Sound. Zu laut sollte man nicht hören, sonst wirkt er angestrengt, hält aber erstaunlich gut die Klangbalance. Der Bass kommt nicht besonders tief hinunter, wirkt aber konturiert und sauber. Größtes Manko sind die leicht künstlichen Stimmen, doch selbst die klingen nach mehr als gut 50 Euro. Alles in Allem ist unser ehemaliger Preistipp immer noch ein guter Lautsprecher.

Anker Soundcore Boost

Der Anker SoundCore Boost hat auf der Oberseite eine auffällige UP-Taste. Sie wirkt als Push-up für den Bass-Bereich, der aber auch schon naturbelassen dank doppelter passiver Bass-Radiatoren recht fett wirkt. Hip-Hop-Fans bekommen also die volle Packung, das Teil kann ganz schön laut spielen. Mitten und Höhen sind zwar nicht so natürlich wie bei einigen Top-Geräten, aber sehr, sehr anständig.

Der 5200-mAh-Akku kann über USB eine Powerbank-Funktion für schlappe Smartphones übernehmen und reicht ohne Zusatzbelastung für rund 12 Stunden. Die Anschlüsse (USB, Micro-USB und AUX) sind unter einer Klappe gesichert. Der schlichte, aber sauber verarbeitete Bluetooth-Lautsprecher hält Spritzwasser nach IPX5 stand, was ihn für heiße Strandpartys prädestiniert. Wer dabei allerdings die Lautstärke zu weit aufdreht, kann damit bei aktivierter Boost-Funktion ein »Pumpen« in der Wiedergabe provozieren, weil der DSP zum Schutz der Treiber den Limiter walten lässt.

Ansonsten gefiel uns aber gut, dass die Lautstärkeregelung mit dem Handy synchronisiert ist und die Bluetooth-Verbindung bei Androiden mit NFC noch einfacher aufgebaut werden kann als mit dem iPhone. Als Dreingabe gibt es ein integriertes Freisprechmikrofon für Anrufe.

Anker Soundcore Flare 2

Der Preis überrascht! So viel Show bekam man in dieser Preisklasse bisher noch nicht geboten. Der Anker SoundCore Flare 2 hat zwei Leuchtringe, die unten und oben an dem runden Gehäuse für ein buntes Lichtgewitter sorgen. Dafür gibt es fünf Modi (Party, Energie, Relax, Frühling, Schlafenszeit), die sich mit einer, der nicht besonders gut gekennzeichneten Tasten auf der gummierten Oberseite, des rundum mit Stoff bezogenen zylindrischen Gehäuses, aktivieren lässt. Um nicht abgelenkt zu werden und Batteriekapazität zu sparen, kann man die Lichtshow, die im Takt der Musik wabert und die Farbe wechselt, auch abschalten. Dann sind 12 Stunden Akkubetrieb in Reichweite.

Der 530 Gramm schwere Lautsprecher ist wasserdicht nach IPX7. Sein Mikro-USB-Ladeanschluss verbirgt sich unter einer Gummiabdeckung. Darüber findet sich eine Bass-Up-Taste. Dieser Bass-Boost kann ruhig immer aktiviert sein. Der SoundCore Flare 2 klang damit keinesfalls zu dick oder gar brummig. Für einen rundum ausgewogenen Klang sorgen zwei 4,4-cm-Breitband-Treiber gemeinsam mit zwei passiven Radiatoren für den Bass. Rundum ausgewogen ist wörtlich zu nehmen, denn der Klang ist für 360-Grad-Wiedergabe optimiert. Aus allen Richtung wirkte der Sound des SoundCore Flare 2 sehr angenehm und ausgewogen. Er produzierte nicht nur einen sauberen, recht kräftigen, vor allem aber zeitlich gut abgestimmten Bass, auch die Höhen kamen nicht zu kurz.

Wer den Sound trotzdem nach eigenen Vorstellungen beeinflussen mag, kann sich die SoundCore App für iOS oder Android herunterladen und mit dem Equalizer die einzelnen Frequenzbereiche anheben oder absenken. Die App fordert einen beim ersten Start allerdings auf, sich beim Hersteller registrieren. Immerhin lässt sich dieser lästige Schritt überspringen. Dann kam beim Verbinden mit dem SoundCore Flare 2 allerdings wie schon beim SoundCore Rave Mini die Meldung, man solle Bluetooth aktivieren, was aber bereits der Fall war: Der Bluetooth-Lautsprecher spielte schließlich schon munter drahtlos gestreamte Musik vom iPhone 11 Pro. Macht aber nichts.

Eigentlich passt der Klang ab Werk sehr gut, und wer bei gedrückter Bass-Boost-Taste weit aufdreht, bringt ohnehin den DSP dazu, die untere Bassgrenze heraufzusetzen, um Verzerrungen durch exzessiven Hub zu vermeiden. Dann klingt der an sich ausgewogene SoundCore Flare 2 reichlich spitz und quäkig, Wer also meint, mit dem Equalizer noch mehr Bass reindrehen zu müssen, arbeitet also letztlich gegen den Limiter.

Anker Soundcore Icon Mini

Dank Schutzklasse IP67 hält der Anker SoundCore Icon Mini sogar vollständigem Untertauchen stand. Regen, Schlamm und Schnee sollen dem extrem kompakten Speaker nichts anhaben. Mit seiner vormontierten Schlaufe lässt sich der Anker Soundcore Icon Mini bequem transportieren und dabei etwa an einem Rucksack befestigen oder an einem Baum aufhängen.

Trotz der winzigen Abmessungen und des günstigen Preises entspricht die Ausstattung dem, was man auch von größeren Bluetooth-Lautsprechern gewohnt ist. Über das beiliegende USB-Kabel lässt sich das Gerät aufladen, um dann bis zu 8 Stunden von seinem integrierten Akku gespeist zu werden. Unter einer Klappe aus Gummi verbirgt sich nicht nur die Ladebuchse, sondern auch ein analoger AUX-Eingang.

Natürlich darf man aus einem nur 12,9 x 11 x 5,1 Zentimeter großen Gehäuse keine richtigen Bässe erwarten. Doch der Anker Soundcore Icon Mini deutet tiefe Töne immerhin ganz gut an und seine Stimmen klingen verhältnismäßig ausgewogen. Auch die Höhen können sich hören lassen. Was der Mini-Lautsprecher an unverzerrtem Pegel erzeugen kann, ist recht eindrucksvoll.

Damit nicht genug: Zwei Anker Soundcore Icon Mini lassen sich zu einem Stereo-Paar zusammenschalten. Ebenfalls positiv hervorzugehen ist die Synchronisierung zwischen den Lautstärketasten seitlich am Gerät und der Regelung des Smartphones. Man kann auch die Wiedergabe über eine extra Taste abfahren, anhalten oder zum nächsten Titel springen. Allerdings sind die in die gummierte Gehäuseoberfläche eingearbeiteten Tasten nicht sonderlich gut zu erkennen. Doch diesen Punkt teilt der Klangknirps auch mit einigen größeren Mitbewerber.

Unterm Strich zeigte der Anker SoundCore Icon Mini eine durchaus ordentliche Leistung. In punkto Mobilität ist er jedenfalls kaum zu toppen.

Anker Soundcore Pro

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker SoundCore Pro

Keine Preise gefunden.

Der Anker SoundCore Pro wirkt schon durch sein Gewicht von 750 Gramm bei kompakten Abmessungen recht hochwertig. Ursache dafür dürfte nicht zuletzt der mächtige 10.000-mAh-Akku sein, der bei Bedarf auch das Smartphone wieder auflädt, denn genau wie die JBL Charge 3 bietet die Box eine Powerbank-Funktion. Unter- und Oberseite sind durch weichen Kunststoff geschützt, die drei Anschlüsse liegen unter einer Klappe, die richtig fest sitzt.

Er lieferte dank getrennter Hoch- und Tief-Mitteltöner für jeden Kanal eine gute Stimmen- und Höhenwiedergabe, spielte sehr laut und klar mit sattem, dabei ausreichend präzisem Bass.

Leider hatte unser originalverpacktes Testmuster ein Problem mit dem Halten der Bluetooth-Verbindung. Nach dem Titelsprung mit dem Smartphone lief zwar die Spielzeit auf dem Handy weiter, aber es kam mitunter kein Sound mehr aus dem SoundCore Pro. Das ist schade, denn ansonsten gefiel uns der Lautsprecher gut. Außerdem ließ sich der Fehler in anderen Gerätekonstellationen nicht reproduzieren.

Beats by Dr. Dre Beats Pill+

Der Beats Pill+ von Dr. Dre klingt zwar besser als sein Vorgänger und ist jetzt weniger aufdringlich im Bass und auch sonst harmonischer abgestimmt, aber was Detailauflösung und Bassfundament angeht, ist er weiterhin meilenweit von unseren Empfehlungen entfernt. Da sind andere Lautsprecher im Testfeld sicher die bessere Option – vor allem, weil er nicht gerade günstig ist.

Der Beoplay P2 hat die Abmessungen einer Sardinenbüchse und beinahe genauso wenig sichtbare Technik: Auf der weichen Polymerrückseite findet sich ein Button zum An- oder Ausschalten – das war’s. Die Lautstärke wird ausschließlich über das Smartphone geregelt. Doch es gibt einige versteckte Funktionen: Durch doppeltes Antippen des edlen Lautsprechergrills startet oder stoppt die Musikwiedergabe und wenn man die Box schüttelt, springt sie zum nächsten Titel. Dazu ist allerdings die Beoplay App nötig.

Auch in der Klangabstimmung beweist B&O Play ein geschicktes Händchen. Der Beoplay P2 klingt dagegen satt, natürlich und frisch. Wir waren verblüfft, wie viel Bass aus der kleinen Konservendose kommt, ganz besonders, wenn man sie auf einem Tisch platziert, wo akustische Effekte zu ihren Gunsten arbeiten. Zudem zahlt sich aus, dass Beoplay konsequent auf Mono setzt, um einen möglichst großen Tief-Mitteltöner mit einem Hochtöner statt der üblichen doppelten Mini-Breitbänder beim verbreiteten Stereo-Ansatz zu verwenden.

Einziger Nachteil: Der Preis des Beoplay P2 ist ungeachtet des erstaunlich erwachsenen Klangs für diese Gewichtsklasse – sagen wir – ambitioniert.

Der Bose SoundLink Revolve setzt auf 360°-Raumklang. Es gibt keine bevorzugten Bereiche mehr, da der Schall seitlich aus einem rundum laufenden Lochgitter austritt. Das gereicht der Box aber gerade im Nahfeld, also direkt am Computer auf dem Schreibtisch, zum Nachteil. Stimmen klangen verwaschener, ja bisweilen sogar verhangen und zugeschnürt in den Höhen.

Wer die Bose-Box weiter vom Sitzplatz entfernt aufstellt, bekommt dagegen ein recht großes, ausgewogenes Klangbild. Er kann ordentlich spielen, wobei man nicht voll aufdrehen sollte, denn dann regelt der DSP zur Schonung des Lautsprechers den Bass zurück und das lässt den Klang etwas quäkig wirken. Wer aber unter 70 Prozent bleibt, erntet bei guter Aufstellung ausgewogene, recht natürliche Stimmenwiedergabe und einen relativ satten, ausreichend konturierten Bass.

Größe ist relativ, muss man sich bei Cambridge gedacht haben, als man dem YoYo S seinen Namenszusatz für »Small« gab. Natürlich ist er kompakt, richtig klein ist der schicke britische Lautsprecher aber nicht. Der YoYo S kommt zwar im Bass relativ tief in den Keller, klingt aber nicht wirklich satt – trotz Passiv-Bass-Radiator. Erst mit einer Wand im Rücken werden die Erwartungen, die man an einen Lautsprecher dieser Gewichtsklasse stellt, weitgehend erfüllt. Immerhin klingt der Brite in sich sehr stimmig, allerdings stehen Stimmen nicht so frei und farbenprächtig im Raum wie bei anderen teils deutlich kleineren Mitbewerbern.

Die Verarbeitung des 1,2 Kilogramm schweren YoYo S ist ausgezeichnet. Was die Steuerung des Handys betrifft, hat die Gestensteuerung für den Titelsprung zwei Nachteile: Sie ist ohne Anleitung so unsichtbar, dass selbst mancher Tester-Kollege sie in seinem Bericht nicht entdeckte und sorgte gelegentlich dafür, dass man beim Anheben des Geräts aus Versehen einen Skip-Befehl auslöste. Positiv: Die Bluetooth-Kopplung funktioniert auch mit einem Smartphone ohne NFC schnell und problemlos.

Die Canton Musicbox XS sieht fast wie eine Kopie des legendären SoundLink Mini aus: Eckiger Alurahmen mit Metallgitter, zwei Breitbänder unterstützt von einem Passiv-Radiator-System für den Bass und Bedienungsorgane auf der Oberseite. Die Canton Musicbox XS ist aber etwas größer und schwerer und verfügt weder über eine Freisprecheinrichtung noch eine Ladeschale.

Klanglich spielt die Musicbox sehr solide – aber nur bei niedrigen Lautstärken. Dabei setzt Canton auf eine Prise mehr Höhenglanz, dadurch klingt die Musicbox transparent und erzeugt eine breite Bühne.

Nur leider kappt der Canton den Bass schon ab mittleren Pegeln deutlich, durch die Bassbeschneidung kippt das ohnehin helle Klangbild ins Aggressive, die Mitten treten stark hervor, der Klang wird topfig. Bei hohen Laustärken verschwindet der Bass fast völlig und die Box plärrt nur noch.

Denon Envaya DSB-250BT

Nach dem Auspacken staunten wir zunächst über das hohe Gewicht des Denon Envaya 250BT, doch die 750 Gramm sind gut investiert. Seine beiden 4-cm-Breitbandlautsprecher liefern in Verbindung mit dem 5,3 x 13,5 cm großen Passiv-Radiator einen satten Sound. Die Akku-Power reicht für bis zu 13 Stunden Musikwiedergabe.

Dank IP67 hält der Denon Envaya 250 BT 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter aus, die Anschlüsse verbergen sich unter einer Gummiklappe – ein AUX-Anschluss ist auch an Bord. Die Tasten sind samt Telefontaste nahtlos in die rechte Seite integriert. Bei längerem Drücken der Telefontaste wird das Mikrofon für Siri-Befehle aktiviert.

Der relativ feinmaschige Stoffbezug wirkt dagegen weniger robust als bei den Mitbewerbern von JBL oder Ultimate Ears. Man kann den Envaya stehend oder liegend betreiben, wobei wir letztere Variante als noch satter im Klang empfanden.

Wer satte, gehaltvolle Bässe mag, wird den Denon Envaya lieben. Stimmwiedergabe und Hochtonauflösung sind beim Envaya aber nicht so gut wie beim nur halb so teureren JBL Flip 4, doch er hat mehr Substanz in den unteren Oktaven und wirkt in diesem Bereich auch differenzierter als der etwas kleinere JBL. Dafür wirken beim Envaya Stimmen mitunter etwas verhangener und leicht zurückgesetzt gegenüber den (über)mächtigen – bei Hip-Hop oder Elektropop allerdings wirklich prächtigen – Bässen.

Keine Frage, das Flaggschiff der aktuellen Envaya-Reihe von Denon bedeutet einen großen Schritt für die traditionsreichen Japaner auf dem beliebten Feld der mobilen Wireless-Lautsprecher. Für Bass-Addicts ist Denon Envaya 250BT in seiner Klasse gegenwärtig auf jeden Fall ein Tipp.

Wie schon vom Dockin D Fine bekannt, bietet auch der kleine Bruder Dockin D Mate viel Masse fürs Geld. Dabei wirkt sein mit robustem Gewebe gespanntes Kunststoffgehäuse nicht ganz so hochwertig, doch der Preis ist auch um ein Drittel niedriger. Er ist wasserdicht, kann als Powerbank verwendet werden und hat eine Bass-Boost-Funktion. Zwei D Mate können außerdem als Stereo-Paar verbunden werden – dazu braucht man aber die Bedienungsanleitung.

Ganz gleich ob mit oder ohne Bassanhebung wirkte die Klangabstimmung des Dockin D Mate harmonischer als die des Dockin D Fine, dessen mächtiger, »langsamer« Bass ein gewisses Eigenleben führt. Zwar ertönen Stimmen gerade mit Bass Boost etwas dünn und belegt, doch wirkt die Darbietung in beiden Klangmodi vom Timing wie aus einem Guss. So kann sich jeder je nach Musik seine Abstimmung aussuchen. In Normalstellung wirkte die Basswiedergabe fast schon etwas dünn. Wenn Sie große Dynamik und viel Bass mögen, ist der D Mate ein gutes und günstiges Gerät mit ein paar Einschränkungen.

Der Dockin D Mate Direct ersetzt den bisherigen Dockin D Mate. Der Zusatz »Direct« bezieht sich auf eine nach vorne gerichtete Klangabstrahlung. Damit geht die Berliner Firma bewusst einen anderen Weg als die meisten Wettbewerber, die überwiegend auf omnidirektionale Klangverteilung setzen. Dazu kommt eine vergleichsweise wenig verbreitete Eigenschaft, die Smartphones mit schlappen Akkus zugute kommt: Der Dockin D Mate Direct lässt sich als Powerbank nutzen und lädt dann das angeschlossene Handy über seine 5-V-USB-Buchse auf. Dann sollte man allerdings Abstriche bei der Akkulaufzeit, die gewöhnlich rund 16 Stunden beträgt, einplanen.

Das schnörkellos gestaltete Gerät ist sauber verarbeitet und mit seinem robusten Gehäuse wasserresistent nach IPX6-Norm. Die gummierten Tasten auf der Oberseite der üblicherweise stehend zu betreibenden Bluetooth-Box sind sehr schlecht zu erkennen. Außerdem gibt es versteckte Funktionen, die man ohne Bedienungsanleitung niemals findet. Der Dockin D Mate Direct bietet nämlich neben einer Freisprechfunktion für Anrufe aufs gekoppelte Handy einen Bass-Boost, der durch einen etwas längeren, gleichzeitigen Druck auf die beiden Lautstärketasten aktiviert wird.

Der Extra-Schub in den unteren Oktaven bekommt dem angesichts seiner Gehäusegröße und des stattlichen Gewichts von über 800 Gramm relativ zugeschnürt wirkenden Lautsprecher recht gut. Man sollte die Funktion, die durch eine Leuchtdiode auf der Oberseite angezeigt wird, eigentlich immer aktiviert lassen. Dann kommt der Dockin D Mate Direct relativ tief in den Basskeller und bleibt dabei sehr präzise.

Wer dem Wireless-Lautsprecher mehr Pegel und Räumlichkeit entlocken will, kann zwei Dockin D Mate Direct zu einem Stereo-Paar via Bluetooth zusammenkoppeln. Allerdings ändert auch diese Maßnahme nichts an den etwas verhangen wirkenden Stimmen. Die Wiedergabe wirkte zwar angenehm, aber wir hätten uns noch etwas mehr Strahlkraft und Spielfreude gewünscht.

Der kleinste der vier neuen Dynaudio-Lautsprecher heißt Music 1 und ist sehr eigenwillig geformt. Nicht zuletzt lässt seine vornehm wirkende Bespannung aus feinem Wollstoff erkennen, dass vornehmlich der Indoor-Einsatz im Vordergrund stand. Dennoch wird der Lautsprecher nicht nur mit einem externen Netzteil geliefert. Er besitzt auch einen 2400-mAh-Akku, der Dynaudio Music 1 innerhalb das Haushalts und bei schönem Wetter auch im Garten Bewegungsfreiheit für bis zu 8 Stunden verschafft.

Flexibilität herrscht auch bei den Zuspielmöglichkeiten. Man hat die Wahl zwischen WLAN, Bluetooth mit aptX und Apple AirPlay. Die maximal mögliche Auflösung beträgt 24 Bit/96 kHz. Außerdem gibt es einen analogen 3,5-mm-Stereo-Miniklinkeneingang sowie einen USB-Anschluss zum Laden von Smartphones und zur Wiedergabe von Musik auf iOS-Geräten.

An Audioformaten verdaut der Dynaudio Music 1 MPEG, WAV, AAC, FLAC, WMA, ALAC, Vorbis, PCM und SBC. Über das Netzwerk spielt er mit DLNA-kompatiblen UPnP-Servern zusammen. Es gibt zahlreiche, große, leider undeutlich beschriftete Bedientasten an dem 1,6 Kilogramm schweren Gerät, etwa zur Wiedergabesteuerung oder Lautstärkeregelung, sowie einige LEDs für visuelles Feedback.

Es existieren auch kostenlose Apps für iOS und Android. Die bieten Features wie Klangregelung oder das Abrufen von Equalizer-Presets (Music, Movie, Voice). Außerdem lassen sich damit noch zwei spezielle Schmankerl zuschalten. Die Funktion RoomAdapt sorgt dafür, dass sich der Lautsprecher selbstständig an die Raumakustik und seine Position anpasst. NoiseAdapt passt die Wiedergabelautstärke in den einzelnen Frequenzbereichen an die Umgebungsgeräusche an. Eine solche Funktion kannte man bisher von Audio-Systemen für das Auto.

Auch die Chassis-Bestückung des Dynaudio Music 1 weicht von der Masse der Drahtlos-Boxen ab. Im Innern des 22 Zentimeter hohen Lautsprechers arbeiten ein 1-Zoll-Hochtöner und ein 4-Zoll-Tieftöner als 2-Wege-System zusammen, was eine feinere Auflösung als die sonst üblichen Breitbandtreiber verspricht. Das Konzept der Dänen ging auch prompt auf.

Der Music 1 klingt so ausgewogen, wie man es eher von einem HiFi-Lautsprecher erwarten würde. Für die Größe ist die Performance schlicht verblüffend, sowohl was die satten und dabei trockenen Bässe als auch die fein aufgelösten Höhen betraf. Stimmen folgen der gleichen Devise, die man von den besonders natürlich abgestimmten Stereo-Boxen von Dynaudio kennt. Auch der Pegel und die Dynamik überzeugten uns auf ganzer Linie.

Bei der Beurteilung der Preisrelation gilt es zu bedenken, dass der Dynaudio Music 1 mit Bluetooth zwar eine sehr gute Vorstellung lieferte, aber eigentlich als vollwertiges Multi-Room-System konzipiert ist.

Die Marke sagte uns zunächst einmal gar nichts, als wir vom Hersteller ein oder besser gesagt zwei Testmuster des EarFun Uboom angeboten bekamen. Mit der Zahl zwei hat es Folgendes auf sich: Man kann den auf Amazon für unter 60 Euro angebotenen kleinen Bluetooth-Speaker mit einem zweiten Exemplar paaren. Dann hat man eine richtige kleine Stereo-Anlage ohne Kabel.

Das mit dem Paaren war allerdings so eine Sache. Erstmal wollte die Prozedur nicht klappen, beim erneuten Versuch funktionierte alles wie versprochen. Das Ergebnis verblüffte. Für den Preis gibt es kaum etwas besseres. Schon die Mono-Wiedergabe mit nur einem EarFun Uboom ließ aufhorchen. Tonal hatte der unbekannte Hersteller alles richtig gemacht. Stimmen ertönten schlank, aber nicht störend artifiziell, die Höhen waren wohldosiert und ordentlich differenziert. Der Bass war genau auf dem Punkt. Er wirkte weder zu dünn, noch trug er dick auf, was in diesen Kreisen dann auch meist bei nur einer Frequenz geschieht, die das Musikhören schnell lästig macht. Uns verblüffte auch, wie tief der Bass in Bezug auf die Gehäusegröße ohne Zeichen von Anstrengung hinunterkam. Das Timing und der Punch gefielen uns für diese Klasse extrem gut. Hier hat sich jemand richtig Mühe geben.

Das gilt nicht nur für die Abstimmung, sondern auch für den Materialaufwand. Die Verarbeitung und Materialwahl mit einem Mix aus gummiertem Polymerkunststoff und robustem schwarzen Gewebe entspricht dem kostspieligeren JBL Flip 4. Die Wasserdichtigkeit genügt der Norm IPX7 für zünftige Outdoor-Tauglichkeit. In jedem EarFun Uboom sitzen zwei Breitband-Chassis, die im Bass durch zwei große, ovale Passiv-Radiatoren unterstützt werden. Die Verteilung im runden Gehäuse sieht so aus: Im unteren, breiteren Teil sind die beiden Breitbänder Rücken an Rücken angebracht, die Passiv-Bässe sitzen direkt darüber. Normalerweise zielen Lautsprecher-Chassis direkt auf den Zuhörer. In dem Fall legte EarFun Wert auf 360-Grad-Rundumklang. Das kommt zwar immer mehr in Mode, doch haben nur wenige dabei ein so gutes Händchen wie der Newcomer EarFun.

Mit der Akku-Lebensdauer von bis zu 16 Stunden ergibt das eine richtige kleine Stereo-Anlage zum Mini-Preis. Man kann tagsüber sehr ansprechend Musik genießen und nachts mit dem mitgelieferten USB-Kabel an einem handelsüblichen USB-Netzteil laden. Dank Bluetooth 5.0 darf der Abstand zwischen Handy und Lautsprecher auf freiem Feld bis zu 30 Metern betragen.

Am besten klingen die beiden EarFun-Speaker zwar im Nahfeld, aber sie gehen auch in einem mittelgroßen Wohnzimmer nicht völlig unter – auch wenn sie dort im Bass und im Stimmbereich etwas dünner klingen und nicht ganz so scharf fokussiert abbilden. Wer auf den prächtigen Stereo-Effekt zum Schnäppchenpreis verzichtet, kann sogar eine analoge Quelle über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse anschließen, die dann nur über den entsprechenden Lautsprecher wiedergegeben wird.

Der EasyAcc Mini 2 kann ganz schön laut spielen und hat tatsächlich etwas, das man als Bass bezeichnen könnte. Auch die Verarbeitung mit viel Metall am Gehäuse ist sehr anständig fürs Geld. Die Bedienungsorgane des MC 2 sitzen ganz unten am zylinderförmigen, mit einem blinkenden Leuchtring versehenen Gehäuse, wo man sie nicht so gut erreicht. Die Lautstärkeregelung ist nicht mit dem Handy synchronisiert.

Ein beleuchteter Slot für MicroSD-Karten zur Audio-Wiedergabe, ein analoger AUX-Eingang, ein integrierter UKW-Tuner und ein Freisprechmikrofon runden die Ausstattung ab.

Was den Klang betrifft, sind der vergleichsweise hohe unverzerrte Maximalpegel und die lebendige Dynamik die herausragenden Merkmale des günstigen Minis. Auch der Bass braucht sich nicht zu verstecken, gerade wenn man den EasyAcc Mini 2 auf einer hölzernen Tischplatte platziert. Diese Pluspunkte und der kaum zu toppende niedrige Preis müssen allerdings darüber hinwegtrösten, dass alles etwas blechern klingt und Stimmen selbst bei elektronischer Popmusik reichlich künstlich und verfärbt wirken.

Harman Kardon Traveller

Ganz so kompakt wie der Esquire 2 ist der Harman Kardon Traveller nicht. Und das spürt man beim Hören mehr als beim Tragen. Während der Reise-Lautsprecher immer noch zu den kleinsten der Kleinen gehört, bestätigt die Basswiedergabe das nicht – hier gibt es wenig zu meckern. Der 300 Gramm leichte Bluetooth-Lautsprecher erzeugt zudem erstaunlich natürliche Stimmen und eignet sich damit nicht nur als Radio-Ersatz bei der Morgentoilette. Der Klang entspricht also der soliden Verarbeitung und auch der gehobene Preis spiegelt die Hochwertigkeit des kleinen Lautsprechers wider. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Tasten liegen unter einem Lederbezug, der allerdings mit seiner welligen Oberfläche den positiven Eindruck etwas trübt.

Die Ausstattung mit Softcase ist toll, man vermisst allenfalls ein Netzteil. Immerhin liegt ein besonders langes USB-Kabel bei, das sich zum Beispiel auch mit dem Netzteil von iPhones verwenden lässt. Umgekehrt kann der Lautsprecher im Idealfall bis zu zehn Stunden abseits der Steckdose über seine USB-A-Buchse als 2500-mAh-Powerbank das Smartphone mit Energie versorgen. Damit nicht genug: Über eine integrierte Freisprechanlage mit Noise- und Echo-Cancelling behält man beim Telefonieren mit einem über Bluetooth verbundenen Handy die Hände frei.

JBL  Charge 3

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL  Charge 3

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Wer einen sportlichen Umgang mit seinen Elektrogeräten pflegt, für den ist der JBL Charge 3 auch nach Erscheinen des Nachfolgers noch immer eine gute Option. Er ist gegen wasserfest, hält mit seinem robusten Plastikgehäuse einiges aus und ist damit für uns der beste robuste Bluetooth-Lautsprecher.

Die Verarbeitung ist bei der neuen Generation noch besser als beim Vorgänger Charge 2+, der mit seinen Metall- und Gummioberflächen zwar robust war, aber lange nicht so edel wirkte wie der größtenteils mit grobem Stoffgewebe bezogene Charge 3.

Der Charge 3 bietet eine weitgehend unverfärbte Stimmwiedergabe, recht filigrane Höhen und wirkt satter, tiefer abgestimmt als der Vorgänger. Außerdem beeindruckte er noch durch tolles Timing, während der JBL Charge 2+ nicht so harmonisch wirkt und auch eher nach kleiner Box klingt.

Der JBL Charge 3 ist etwas größer, bietet ebenfalls eine Freisprecheinrichtung und soll aufgrund eines verbesserten Akkus eine Laufzeit von bis zu 20 Stunden erreichen. Clever ist, dass man sein Smartphone über den Akku des Charge 3 laden kann – daher der Name.

Klanglich kommt der JBL Charge 3 zwar nicht ganz an die Boxen von Beoplay, Bose oder Teufel heran, dafür hält er mehr aus – und kostet weniger.

Der JBL Clip 3 ist abgesehen von seinem Karabinerhaken aus Metall zum Anhängen des Bluetooth-Lautsprechers an den Gürtel kaum größer als der JBL Go 2 und kostet auch nicht einmal das Doppelte. Doch er wirkt um einiges edler und lässt vor allem den Einstiegslautsprecher von klanglich hinter sich, doch dazu gleich mehr.

Ausstattung und Funktionalität werden durch bis zu 10 Stunden Spielzeit und Freisprechfunktion fürs Smartphone erweitert. Wasserdichtigkeit bis zu zwei Meter unter der Oberfläche ist durch IPX7 gewährleistet. Es gibt neben dem Micro-USB-Ladeanschluss sogar einen analogen AUX-Eingang für 3,5-mm-Klinkenkabel. Die gummierten Tasten für Lautstärkeregelung und Start/Stop lassen sich besonders bei dunklen Farben schlecht erkennen. Ansonsten ist die Bedienung gut. Den JBL Clip 3 können Weltenbummler nicht nur am Rucksack oder der Kleidung anhängen, vom Konzept eignet er sich auch gut für Stubenhocker zum Betrieb im Bad an einem Handtuch- oder Kleiderhaken.

Was den Klang betrifft, war der Winzling eine Überraschung. Er übertraf den JBL Go 2 in jeder Hinsicht. Seine Abstimmung gelang noch natürlicher, was sich vor allem in der Stimmwiedergabe positiv auswirkte. Der Bass blieb zwar ein ganzes Stück hinter dem viel größeren JBL Flip 5 zurück, verdiente sich aber in Bezug auf das geringe Gehäusevolumen Respekt. Das galt erst recht für die frischen, überraschend gut aufgelösten Höhen. Timing und Transparenz der Wiedergabe verblüfften ebenso wie Maximallautstärke und Attacke.

Der kleine JBL Clip 3 entpuppte sich damit als große Überraschung, die sich bezogen auf Preis, Größe und Konzept keine Schwächen leistete. Kleiner Tipp für volleren Klang: Mit seinem Haken lässt sich der Clip 3, wie der B&O Play A1, an der Wand an einem Nagel aufhängen – für noch mehr Ausgewogenheit und Volumen. In dieser Konstellation würde so schnell keiner auf einen derart kompakten BT-Speaker tippen.

Die JBL Flip-Serie gilt als meistverkaufte Bluetooth-Speaker-Reihe der Welt. Kein Wunder, denn die Lautsprecher sind mit jeder neuen Auflage noch ein bisschen besser geworden. Der JBL Flip 4 ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger wasserdicht, wie es sich bei JBL mittlerweile als Standard etabliert hat.

Die Praxistauglichkeit überzeugt durch Schlaufe zum Tragen oder Aufhängen, gute Bedienbarkeit und Freisprecheinrichtung. Über den durch eine Gummiklappe geschützten Miniklinkeneingang lässt sich ein analoges Wiedergabegerät anschließen, zudem bis zu zwei Smart-Devices, die gleichzeitig über Bluetooth 4.2 Kontakt zum Flip 4 halten können.

Auch klanglich kann er voll überzeugen: Die Höhen spielt er klar und sauber, kann dabei aber auch sehr laut werden, ohne das es verzerrt klingt. Damit die Party so richtig laut wird lassen sich mehrere Lautsprecher drahtlos vernetzen. Ein Netzteil ist leider nicht im Lieferumfang, da wurde bei JBL gespart. Lediglich ein USB-Kabel liegt bei.

Wenn man den JBL Go 2 direkt nach dem größeren und teureren Bestseller JBL Flip 5 anhört, wirkt er völlig bassfrei. Nach einem Moment gewöhnt man sich allerdings an den ebenso günstigen wie kompakten Bluetooth-Speaker. Immerhin macht er trotz des günstigen Preises ein gute Figur. Er wirkt robust und ist ausgesprochen mobil.

Die eckige Box lässt sich im Kulturbeutel zur Untermalung der Morgentoilette ins Hotel mitnehmen. Und in dieser Klasse braucht der 8,6 x 3,1 x 7,1 Zentimeter kleine und knapp 190 Gramm leichte Lautsprecher keine Konkurrenz zu fürchten. Er spielte laut und mit gutem Timing. Was er im Bass an Tiefgang aufgrund des geringen Gehäusevolumens und des kleinen Treibers nicht leisten konnte, glich er durch ungestüme Attacke aus. In einer Raumecke kann man ihm abgesehen davon noch etwas Extraboost verschaffen. Auch einspielen lassen, bevor man sich sein abschließendes Urteil bildet, wirkt sich positiv aus.

Was die Funktionalität betrifft, ist der Knirps jedenfalls auf Augenhöhe mit viel teureren und größeren Kollegen. Er besitzt sogar einen 3,5-mm-Analog-Eingang zum Anschluss an den Kopfhörerausgang eines Zuspielers. Die Wasserdichtigkeit wird mit IPX7 zertifiziert, was dem JBL Go 2 das Untertauchen ermöglicht. Der Akku des in zehn Farben angebotenen BT-Speakers reicht für bis zu 5 Stunden Betrieb, bevor er mit seinem beigelegten USB-Kabel an einem Rechner oder Netzteil zum Nachladen andocken muss.

Wie gesagt, geizte der JBL Go 2 etwas mit Bass, aber die angenehm und ausgewogen abgestimmten Mitten und Höhen ließen die Expertise von JBL in Sachen Sound erkennen. Verhältnismäßig hoher Detailreichtum, Spielfluss sowie eine – allerdings mit gelegentlichem Pumpen des DSP-Limiters erkaufte – Pegelfestigkeit machen den Go 2 zum extrem mobilen und günstigen Sonderangebot – ideal auch für jene, die im Hotel einfach nur mal ein Hörbuch abspielen möchten.

Die KEF MUO ist eine schöne, stabile Klangskulptur aus Aluminium. Doch sie ist so teuer, dass selbst der Beoplay A1 dagegen als Sonderangebot durchgeht. Im Nahfeld überzeugt die extrem natürliche, breitbandinge und ausgewogene Abstimmung vollkommen. Im Raum auf Distanz gehört, wirkt die Box dagegen recht dünn und blutleer.

Klipsch Heritage Groove

Bluetooth-Lautsprecher Test: Klipsch Heritage Groove

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Der Style mit der flauschigen Wollbespannung und dem Echtholzfurnier erinnert direkt an klassische Klipsch-Boxen. Mit dem Heritage Groove knüpft der Erfinder des legendären Klipschorns an seine über 70 Jahre lange Tradition an. Damit bilden die Amerikaner den größtmöglichen Kontrast zum Mainstream, der sich an SUVs orientiert und Outdoor-Tauglichkeit als Mantra preist.

Dieser kleine Lautsprecher macht dagegen mit seinem dekorativen Retro-Look keinen Hehl daraus, dass er nur für die gute Stube gemacht ist. Dafür bringt er anders als seine Outdoor-Mitbewerber ein eigenes USB-Netzteil mit einer Reihe internationaler Steckdosen-Adapter mit. Das macht den kleinen, feinen Bluetooth-Lautsprecher in Verbindung mit seiner gediegenen Verarbeitung zu einem verlockenden Alternativ-Angebot zum Mainstream. Das Tastenfeld auf der Oberseite unterstreicht nicht nur die Wertigkeit, es fördert mit deutlicher Kennzeichnung auch die Bedienbarkeit der Bluetooth-Box. Die kann auch über Kabel angesteuert werden, wenn man seine Quelle über 3,5-mm-Mini-Klinke auf der Rückseite anschließt und von Bluetooth auf den AUX-Eingang umschaltet.

Wer den ebenso kompakten wie kantigen Speaker mit seiner Musik füttert, dürfte über den erwachsenen Klang erstaunt sein. Kaum zu glauben, dass im Innern des Holzgehäuses ein einzelner 3-Zoll-Breitband-Lautsprecher arbeitet. Der gibt der Musik nicht nur den für diese Bauart typischen Zusammenhalt mit perfektem Timing bei Impulsen. Dazu kommt eine sehr detailreiche, emotional ansprechende Wiedergabe von Stimmen, akustischen Instrumenten und E-Gitarren, wie in der klassischen Rockmusik der 70er und 80er Jahre. Er sorgt mit seiner 7,6-cm-Membran gleichermaßen für einen zumindest in Bezug auf die geringen Abmessungen zünftigen Bass und überraschend klare Höhen wie man sie gewöhnlich nur mit 2-Wege-Systemen erreicht. Dabei lassen sich verblüffend hohe, unverzerrte Pegel erzielen, wobei dann allerdings der Tiefgang etwas leidet. Die im Prospekt versprochenen 97 Dezibel Maximalpegel erscheinen jedenfalls nicht übertrieben.

Dank der breiten Gummifüße rutscht der hochbegabte Klipsch Heritage Groove auch bei Pegelorgien nicht auf dem Regal herum. Wer es mit der Lautstärke nicht übertreibt, darf sich auf bis zu 8 Stunden Akkubetrieb freuen. Das macht den ein Kilogramm schweren Amerikaner zwar noch nicht zum Lautsprecher für unterwegs, aber es erweitert seinen Aktionsradius zumindest innerhalb des Hauses und auf dem Balkon.

Wer also nicht auf Beachpartys aus ist, bekommt mit dem komplett ausgestatteten, sehr harmonisch abgestimmten, satt und warm klingenden Klipsch Heritage Groove mehr fürs Geld als mit den meisten wasserdichten Outdoor-Speakern – Gänsehautfeeling bei Rock und Pop inklusive.

Der Lamax MusiCan1 ist der kleinere unserer beiden Lamax-Lautsprecher, auch sehr modern gestaltet und hat im Gegensatz zum Sounder SO-1 sogar eine Trageschlaufe, ist aber lange nicht so solide.

Er lässt sich nicht gut bedienen, weil seine fünf auf der Oberseite angebrachten, identisch gestalteten Tasten aus schwarzen Gummi keinen Aufdruck haben. Die minimal eingeprägten Symbole lassen sich selbst bei gutem Licht nur sehr schlecht erkennen.

Und auch sonst hakt es in der Bedienung. Die beiden Tasten für die Lautstärkeregelung steuern nämlich auch den Titelsprung des über Bluetooth verbundenen Smartphones. Wer also zur Lautstärkeveränderung nicht lange genug drückt, springt aus Versehen zum nächsten oder zum vorangegangenen Titel. Außerdem wurde die Lautstärkeregelung des Lamax MusiCan1 nicht mit der des verbundenen Handys synchronisiert.

Auch der Klang löste nicht gerade Begeisterung aus. Es fehlt dem Lamax MusiCan1 schlicht und einfach an Membranfläche für einen zünftigen Bass, denn der Hersteller verzichtet auf einen Bass-Radiator, der beiden großen Bruder auf einer Seite des Gehäuses untergebracht wurde. So klang der Lamax MusiCan1 im Tieftonbereich wenig eindrucksvoll, was die gesamte Wiedergabe etwas blechern, spitz und substanzlos wirken ließ.

Auch die versprochene Akkulaufzeit von etwa 8 Stunden ist wenig eindrucksvoll. Die große Stunde des kleinen Lautsprechers schlägt allerdings, wenn man die Gummiabdeckung auf der Unterseite öffnet. Dort findet sich nicht nur eine Micro-USB-Buchse für das Ladekabel, sondern auch ein USB-A-Anschluss zur Wiedergabe von Musik vom Memory Stick sowie ein Slot für MicroSD-Karten. Und siehe da: Mit Musik von den Speichermedien klang tatsächlich etwas harmonischer.

Nur mit dem eigenwillig zu bedienenden Tuner, der das beiliegende Micro-USB-Kabel als Antenne nutzt, bekamen wir ohne Bedienungsanleitung erst mal keinen einzigen Sender rein. Wer weiß, wie es geht, kann damit wirklich ein paar Sender relativ störungsfreie aus dem Äther fischen. Ein Klanggenuss darf mit UKW aus der kleinen Dose allerdings nicht erwartet werden.

Bis zu 10 Stunden soll der 4000-mAh-Akku des Lamax Sounder SO-1 abseits der Steckdose durchhalten. Seine vertrauenserweckende, robuste Verarbeitung und die verbriefte Wasserdichtheit nach IPX4 prädestinieren den 650 Gramm schweren Lautsprecher zum Outdoor-Einsatz.

Seine Touch-Tasten zur Steuerung der wichtigsten Wiedergabefunktionen am Smartphone, das über Bluetooth verbunden ist, gefiel uns sehr gut und auch die übrigen Tasten sind gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt und gut gestaltet. Das gilt auch auf den ersten Blick für den Drehregler auf der Oberseite zur Lautstärke-Justage. Allerdings muss man sehr lange drehen, um vom Minimum auf das Maximum zukommen. Vor allem aber wurde der Regler nicht mit den Pegelstellern des Smartphones synchronisiert. Immerhin ist ein Mikrofon an Bord, um mit dem Lamax Sounder SO-1 Anrufe über Freisprecheinrichtung entgegenzunehmen.

Was den Klang betrifft, gefiel uns das Dynamikverhalten sehr gut und auch die Stimmen bewegten sich von der Natürlichkeit in einem durchaus ordentlichen Rahmen. Der Bass wirkte zunächst sehr dünn, was den ganzen Lautsprecher recht blechern klingen ließ. Dagegen besserte sich dieses Verhalten durch die Verwendung der S-Bass-Funktion so deutlich, dass man sie immer verwenden sollte, auch wenn keine elektronischen Beats auf dem Programm stehen. Der zusätzliche Boost brachte praktisch nur Vorteile.

Unterm Strich bietet der Lamax Sounder SO-1 für seinen Preis einen relativ guten Gegenwert.

Als wir den LG PK-3 hörten, hätte ich niemals gedacht, dass er so günstig ist. Das begann schon mit seiner Größe und der soliden Bauweise. Außerdem lässt der aufgedruckte Hinweis auf Entwicklungshilfe von dem High-End-Hersteller Meridian aufhorchen.

Ganz offensichtlich haben sich die Fernseherspezialisten aus Korea mächtig ins Zeug gelegt, um auch im Bereich der Bluetooth-Boxen standesgemäß Fuß zu fassen. Dazu klotzen sie selbst in ihrem Sonderangebot richtig mit technischem Aufwand. Das beginnt beim Wasserschutz nach IPX7, geht über zwei seitliche passiv-Membranen, die die beiden hinter einem Metallgitter angeordneten Breitband-Chassis im Bass unterstützen.

Für Partys lassen sich gleichzeitig zwei Bluetooth-Geräte mit dem LG PK-3 verbinden. Die Bedienung gibt dank großer, deutlich beschrifteter und mit LED-Rückmeldung ausgestatteten Tasten auf der Oberseite keine Rätsel auf. Zur Aktivierung der Sprachassistenten auf dem Smartphone findet sich sogar eine eigene Taste mit selbsterklärenden Mikrofonsymbol.

Auch klanglich zeigte der LG PK-3 eine solide Leistung, gerade wenn man den günstigen Preis bedenkt. Der Bass reicht natürlich nicht für die volle Dröhnung aus, klingt aber für diese Preisklasse durchaus satt genug und dabei sehr trocken und sauber. Die Enhanced-Bass-Funktion sollte allerdings immer aktiviert sein, denn sonst ist die ganze Pracht dahin. Auch die spritzige Hochtonwiedergabe und die Dynamik des Kleinlautsprechers sind durchaus ansprechend. Die Stimmwiedergabe wirkt zwar insgesamt etwas kühl, für die Klasse aber durchaus ordentlich.

Der schicke Designer-Lautsprecher Libratone Too spielt sehr lebendig, aber leicht verfärbt. Zudem sollte man dem sehr solide verarbeiteten Dänen nicht zuviel Pegel abverlangen, denn dann fährt er Bässe und Höhen zurück. Sonst wirkt der Bass je nach Aufnahme mal recht satt, mal eher dünn und schlapp. Der Klang löst sich gut vom Lautsprecher, um verblüffend frei im Raum zu stehen.

Der Hit ist die Touch-Bedienung mit Tippen für Play und Wischen für die Lautstärke. Das Gesamtpaket rechtfertigt den Preis, der Klang allein reicht dazu als Begründung aber nicht aus.

Alles ist relativ, auch beim Libratone Zipp Mini 2: So richtig Mini ist der immerhin 1,1 Kilo schwere, 22 Zentimeter hohe skandinavische Design-Lautsprecher nämlich eigentlich überhaupt nicht – außer vielleicht im Vergleich zu seinem großen Bruder, dem Libratone Zipp 2. Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger ist die auf 12 Stunden verlängerte Akkulaufzeit.

Das Gerät ist exzellent verarbeitet, hat einen Stoffüberzug, der sich mit seinem Reißverschluss abnehmen lässt und die Trageschlaufe besteht aus dickem Leder. Außerdem bringt der Libratone Zipp Mini 2 ein eigenes, dazu formschön gestaltetes Netzteil mit und kann einiges mehr, als nur mit Bluetooth Musik vom Handy wiederzugeben. Er besitzt integriertes WLAN und ermöglicht den Aufbau ganzer Multi-Room-Systeme. Die Verwendung als AirPlay-2-Lautsprecher ist ebenso möglich.

Amazon Alexa Sprachsteuerung ist nun ebenfalls an Bord. Damit kann der Benutzer auch aus großer Entfernung Musik auswählen und die bekannten Fragen zu Wetter und was weiß Gott nicht noch alles stellen. Durch sein Netzwerkeinbindung via WLAN kann man mit dem Wireless-Lautsprecher auch Internetradio oder Spotify Connect ganz ohne Handy nutzen, was die Anwendungsmöglichkeiten deutlich steigert. Dazu bietet der Zipp Mini 2 einen verbesserten Akustik-Reflektor und optimierte Abstrahlwinkel, was einen noch satteren Klang in alle Richtungen erzeugen soll.

In der Tat erzeugte der Libratone einen ausgewogenen Klang aus jeder Richtung. Stimmen und Naturinstrumente klangen recht natürlich, die Höhen waren frisch und klar und auch die Feindynamik überzeugte. Lediglich die Tieftonwiedergabe war etwas verhalten und wer es richtig laut krachen lassen möchte, sollte die Möglichkeit, bis zu zehn Lautsprecher miteinander zu verbinden, zumindest teilweise ausnutzen.

800 Gramm bringt der solide verarbeitete FreePlay Go auf die Waage. Seine Erscheinung ist entsprechend robust und erinnert an die PA- und Studio-Lautsprecher des Profi-Anbieters Mackie. An diesem Bluetooth-Speaker ist alles funktional ausgelegt: Die gummierten Tasten sind perfekt gekennzeichnet und ermöglichen neben Lautstärkeregelung noch die Steuerung der Wiedergabe. Die rückseitigen Anschlüsse sind nicht abgedeckt, am FreePlay Go hatte Outdoor-Tauglichkeit nicht die oberste Priorität. Dafür gibt es neben dem USB-Ladeanschluss noch einen USB-A-Ausgang, der den Lautsprecher mit seinem auf 15 Stunden Betriebszeit ausgelegten Akku zur Power Bank für Smartphones oder Tablet. Und es gibt einen analogen AUX-Eingang (Mini-Klinke).

Mit seinen beiden 5,1-cm-Breitband-Chassis und je einem Passiv-Radiator auf der Vorder- und Rückseite erreicht der 21 Zentimeter breite Bluetooth-Speaker verblüffend hohe Pegel. Wer es richtig laut mag, kann entweder einen zweiten FreePlay Go über die FreePlay Connect App für iOS und Android mit dem ersten koppeln oder sie für Multroom-Betrieb auf zwei Räume aufteilen. Mackie wirbt damit, dass auch der kleinste Bluetooth-Lautsprecher des Hause von den Professional-Audio-Entwicklern abgestimmt wurde. Das hört man tatsächlich.

Der FreePlay Go geht mit seinen 20 Watt Sinus starken Class-D-Verstärkern ab wie eine miniaturisierte PA, begeistert mit ausgezeichnetem Punch und verblüffendem Bassvolumen in Bezug auf die kompakte Größe. Gerade Rock-Fans dürften über die extrem satten Drums in Verzückung geraten. In dieser Fliegengewichtsklasse macht das keiner authentischer als der Mini-Mackie. Stimmen erfüllt der Speaker mit Leben, sie wirken weniger gepresst als mit vielen anderen dieser Art, sind könnten allerdings etwas mehr Grundton vertragen respektive weniger spitz wirken. Weil neben der dynamischen Spreizung auch die Auflösung überzeugt, lässt sich dieser Mangel allerdings leicht verschmerzen.

Am besten beherrscht der FreePlay Go indes alles, was mit Impulsen zu tun hat, von der scharf angerissenen E-Gitarre über den rabenschwarzen E-Bass bis zu frisch fauchenden Becken. Wer für unter 200 Euro einen außergewöhnlich dynamischen, tragbaren Wireless-Lautsprecher mit packendem Klang sucht, wird mit dem soliden FreePlay Go bestens bedient.

Nomen est Omen: Der Sony XB31 Extra Bass zielt auf die Hip-Hop-Generation. In Normalstellung ist der Bass aber eher verhalten und die Wiedergabe wirkt etwas lahm. Mit Boost geht es satt aber sauber zur Sache und auch der Live-Sound-Modus ist ein netter Effekt, der sich über die Sony Music Center App steuern lässt. Damit kann man auch direkt auf das Musikarchiv des Smartphones zugreifen oder mit der Fiestable App Party machen – wobei dann wohl die 24 Stunden Batterielaufzeit Utopie bleiben. Das gilt vor allem, wenn der Sony XB31 als USB-Powerbank fürs Handy benutzt wird.

Die Verarbeitung des angesichts Größe, Verarbeitung und Features erstaunlich günstigen Speakers ist hochwertig: Er ist wasserfest und staubdicht nach IP67 und unterstreicht die Musik durch lichtorgelmäßige Illuminationen. Die Bedienung ist top.

Mit dem neuen Bamster Pro fährt Teufel im wahrsten Sinne ein schweres Geschütz auf – er klingt großartig. Er verbindet klare Höhen mit noch satteren Bässen als der Beoplay. Zudem wirkt er sehr neutral und ausgewogen mit feinem Differenzierungsvermögen und sehr ordentlicher Transparenz. Er kann zudem richtig laut spielen ohne auffällig zu komprimieren. Allerdings neigt der Bamster Pro im Grenzbereich dazu, ganz unten zu verschmieren, den Bass aufzuweichen, wenn Bassanteil und Lautstärke ihn überfordern. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Vor allem aber ist er durch seine sehr eigentümliche Bauweise nicht wirklich transportabel. Er ist deutlich größer als der Beoplay A1 und die Tasten und der an sich sehr praktische Lautstärkeregler stehen weit hervor, was beim Transport zu versehentlichem Aktivieren oder Beschädigungen führen kann. Vor allem aber klaffen in der Rückseite zwei große eckige Öffnungen, durch die Fremdkörper in einer Reisetasche ungehindert auf die empfindlichen Membranen der beiden Passiv-Radiatoren einwirken können. Auch Schmutz kann hier leicht eindringen.

Wenn vor allem Bassfülle zählt und Mobilität nicht ausschlaggebend ist, können wir den Teufel Bamster Pro empfehlen. Klanglich kann er als einziger mit unserem Favoriten mithalten und beim Bass sogar leicht übertrumpfen. Außerdem ist er inzwischen ein gutes Stück günstiger zu haben als der Beoplay A1.

Als klein, aber robust könnte man den Teufel Boomster Go bezeichnen. Mit seinen Abmessungen von 10,2 x 10,7 x 4,6 Zentimetern ist der Bluetooth-Lautsprecher allerdings deutlich größer und ist mit 355 Gramm auch deutlich schwerer als der JBL Go 2 – und auch teurer. Der Deutsche kostet mehr als das Doppelte. Der Käufer hat beim aus gummiertem Kunststoff und Gewebe gefertigten Gehäuse die Wahl zwischen fünf Farben: Sand White, Space Blue, Ivy Green, Coral Red und Night Black. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind wasserdicht nach IPX7 und gegen Stöße gesichert.

Teufel liefert den Boomster Go mit einem Strap und einem GoPro-kompatiblen Gewinde (¼ Zoll) auf der Unterseite. Damit lässt sich der kleine Speaker vielseitig nutzen. Mit einer geringen Latenzzeit eignet er sich auch gut zum lippensynchronen Video-Schauen. Im Innern des Teufel Boomster Go arbeitet ein nach oben gerichteter Vollbereichstreiber, der Unterstützung von zwei seitlichen Passiv-Radiatoren für den Bass bekommt. Die Gummitasten zur Wiedergabesteuerung sitzen auf der Schallwand, die restlichen Bedienungsorgane und Anschlüsse auf der Seite. Die Kennzeichnung ist nicht optimal gelöst, aber es gibt eine Ladestandsanzeige mit drei LEDs und eine Bohrung, hinter der sich ein Mikrofon versteckt. Das dient der Freisprechfunktion.

Zum Aufrufen von Siri oder Google Assistant mass man die Play-Pause-Taste etwas länger drücken. Mit ihr lassen sich auch Anrufe entgegennehmen. Dafür hat sich Teufel den Analog-Eingang gespart. Der Boomster Go setzt ganz auf Bluetooth. Der Akku hat Kapazität für bis zu 10 Stunden Wiedergabebetrieb. Die Ladezeit beträgt 2,5 Stunden über ein USB-Netzteil oder einen Laptop. Wer einen zweiten Teufel Boomster Go besitzt, kann ihn mit der gleichen Bluetooth-Quelle koppeln und als Stereopaar betreiben.

Im Hörtest verblüfften der satte und zugleich dynamische Klang. Hier haben die Berliner aus ihrem kleinsten Bluetooth-Speaker wirklich das Maximum herausgezaubert. Und auch die Stimmwiedergabe geht für diese Größenklasse völlig in Ordnung. Mit dem Boomster Go kann man schon mehr machen, als nur im Bad die Morgennachrichten hören. Allerdings sollte man ihm eine Weile Zeit zum Einspielen geben, bevor man sich sein Urteil bildet.

Der Teufel Rockster XS sieht aus wie eine maßstabsgerechte Verkleinerung seines großen Bruders. Bei dem macht die Form allerdings Sinn, beim Mini-Me ist sie eher Show.

Der Teufel liefert gutes Timing, tolle Auflösung und feine Höhen. Der Bass bleibt allerdings entgegen den Erwartungen etwas verhalten und extratrocken.

Der Gummischutz für die Anschlüsse und die praktische Play/Pause-Taste verdienen dickes Lob, auch die Verarbeitung ist exzellent.

Tivoli Audio Model One Digital

Die digitale Reanimation des Klassikers von Henry Kloss klingt satt und warm, wie man es von dem Radio im klangfördernden Holzmantel gewöhnt ist. Dafür wurde mit dem Einzug von WLAN, Bluetooth und Vernetzung die Bedienung des puristischen Retro-Geräts ungleich komplizierter. Wer es erst einmal geschafft hat, das Tivoli Audio Model One Digital in sein drahtloses Heimnetzwerk einzubinden, kann nicht nur vom Handy streamen, sondern auch Webradio oder Online-Musikdienste wie Spotify Connect, Deezer oder Tidal genießen.

Als Dreingabe ist noch ein DAB+-Tuner an Bord und wer Stereo mag, kann das Model One mit dem Zusatzlautsprecher Tivoli Cube koppeln. Doch bei Bedarf lässt sich der »Außenborder« auch als autarker Mono-Wireless-Lautsprecher verwenden.

Unterm Strich muss die tolle Verarbeitung über kleine konzeptionelle Mängel und den Umstand, dass es bei dem ungleichen Paar aus Model One Digital und Cube keine von HiFi gewohnte präzise Stereo-Ortung gibt, hinwegtrösten.

Trotz Boom im Namen gibt sich der Tribit XBoom im Bass keineswegs vorlaut. Er reicht tief hinunter, wirkt aber nicht sehr voluminös. Das kommt der Präzision sehr entgegen, doch trotz beidseitiger Passiv-Bässe klingt der solide verarbeitete Bluetooth-Lautsprecher eher trocken als satt – selbst, wenn die XBass-Taste gedrückt wurde. Der Unterschied ist recht subtil, der Boost kann getrost immer aktiviert bleiben. Die Stimmen und Höhen kommen sehr klar und bei Bedarf auch ganz schon laut aus dem nach IPX7 zum Eintauchen ins Wasser geeigneten Gerät.

Der 5200-mAh-Lithium-Ionen-Akku reicht für etwa 20 Stunden. Was uns gefällt, sind die großen, weiß gekennzeichneten Bedientasten für die mit dem Handy über Bluetooth synchronisierte Lautstärkeregelung und Gerätesteuerung (Start, Stop und Titelsprung in einem Button). Ebenso der vormontierte Trageriemen, bei dem man allerdings aufpassen muss, dass er nicht auf der Passiv-Membran aufliegt und Verzerrungen verursacht. Für den günstigen Preis ein toller BT-Lautsprecher mit angenehm natürlichem, sauberem Klang, zeitgemäßem Design und ausgezeichneter Mobilität.

Der günstige Tribit XSound Go ist ein echter Preistipp. Mit seinen geringen Abmessungen, einem kompaktem wie robustem Gehäuse und Trageschlaufe eignet er sich perfekt zum Mitnehmen. Dafür sprechen auch die bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit. Noch mehr als das überraschte uns angesichts der Abmessungen jedoch der ausgewachsene und dabei ausgewogene Klang mit seinen angenehmen Stimmen.

Die Bässe sind für diese Klasse verblüffend satt und sauber. Der Schub ist sogar so stark, dass das 380 Gramm schwere Gehäuse auf der Unterlage zu wandern anfängt. Sollte der Tribit einmal abstürzen, kann ihm das allerdings nicht viel anhaben, denn das IXP7 zertifizierte, wasserdichte Outdoor-Gehäuse sollte das im Normalfall unversehrt überstehen. Für Geld und Größe ist der Tribit XSound Go ein Hammer.

Tronsmart Element T6

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tronsmart Element T6

Keine Preise gefunden.

Für unter 40 Euro sieht der Tronsmart Element T6 nicht nur gut aus, der 540 Gramm schwere Bluetooth-Lautsprecher wirkt auch solide. Mit den durch eine Klappe verdeckten Anschlüssen (USB-Stromversorgung, analoger AUX-Eingang) sollte er sich gut im rauen Outdoor-Einsatz bewähren, auch wenn der Hersteller sich bedeckt hält, was die Schutzklasse betrifft. Leider fehlt ein Trageriemen, es gibt sogar nicht mal eine dafür vorgesehene Öse. Allerdings gibt es eine passende Tasche als optionales Zubehör.

Gut gelöst hat Tronsmart die Bedienung mit einem Tastenfeld zur Steuerung des via Bluetooth verbundenen Smartphones, dem sich der Element T6 mit seinem integrierten Mikrofon bei Anrufen auch als Freisprecheinrichtung andient. Die gummierten Tasten werden eingesäumt von einem Ring zur Lautstärkeregelung und einem permanent leuchtenden LED-Element, das beim Erreichen des Minimums oder Maximums kurz von Blau auf Rot wechselt. Gespart hat sich der chinesische Hersteller die Synchronisierung der eingebauten Lautstärkeregelung mit der des Handys – was unser größter Kritikpunkt an dem sehr günstigen Produkt ist. Die beiden Akkus liefern zusammen 5.200 mAh, was selbst bei voller Lautstärke für 7 bis 10 Stunden reichen soll, ansonsten gibt der Hersteller sogar 15 Stunden Betriebsdauer jenseits des USB-Ladekabels an.

Doch nun zum Sound: Die beiden auf gegenüberliegenden Seiten eingebauten Breitband-Chassis sorgen für rundum gleichmäßigen Klang und erzeugen dank eines ovalen und eines runden, in den Fuss integrierten Passiv-Radiators einen sehr kontrollierten, aber nicht übermäßig tiefen Bass. Der vergleichbar große JBL Flip 4 kann mehr, kostet aber auch ein Vielfaches. Insofern geht der Bass völlig in Ordnung, aber Stimmen klingen etwas matt und leicht künstlich. Immerhin klang der Tronsmart Element T6 noch stimmiger als der Tronsmart Element Mega, der noch mal etwas teuerer ist, dafür aber mit Kartenleser, Touchsteuerung und NFC besser ausgestattet ist.

Tronsmart Element T6 Plus

Für seine Preisklasse fährt der Tronsmart Element T6 Plus reichlich Masse auf. Er ist deutlich höher, einen signifikant größeren Durchmesser als der JBL Flip 5 und ist mit 671 Gramm auch um einiges schwerer. Die Verarbeitung ist vergleichbar gut, wenn man von dem etwas wackeligen, von einem blauen LED-Ring verzierten Drehknopf auf der Oberseite absieht. Das ist aber eigentlich sehr praktisch, denn es gestattet nicht nur die bequeme Lautstärkeregelung durch Drehen wie an der Stereo-Anlage. Durch kurzes Drücken kann man die Wiedergabe vom via Bluetooth 5.0 gekoppelten Smart-Device starten oder anhalten. Durch längeres Drücken wird der Sprachassistent des Handys oder Tablets aktiviert. Dafür besitzt der Tronsmart Element T6 Plus auch ein integriertes Mikrofon.

Leider ist die Lautstärkeregelung des Bluetooth-Lautsprechers nicht mit der des Handys synchronisiert, was unpraktisch ist. Ebenfalls Verbesserungspotenzial birgt die schlechte Erkennbarkeit der in die gummierte Oberfläche auf der Rückseite des nach IPX6 wasserdichten Gehäuses eingelassenen Tasten. Und davon gibt es eine ganze Menge: Man kann damit Titelsprünge vom Tronsmart Element T6 Plus aus steuern oder die Eingänge umschalten. Davon hat der in schwarz oder rot erhältliche Speaker einige zu bieten: einen MicroSD-Karten-Slot und einen USB-A-Anschluss, der nicht nur das Aufladen von ausgelaugten Smartphones als Powerbank ermöglicht.

Man kann drüber auch Songs vom USB-Stick wiedergeben – und zwar bei Bedarf hochauflösend in Formaten wie WAV oder Flac. Man muss dafür vorher die Bluetooth-Verbindung zwischen Lautsprecher und Smart-Device trennen. Dann beginnt die Wiedergabe, sobald man einen DOS-formatierten USB-Stick mit Musik-Dateien einsteckt. Das ist sehr cool, zumal der Tronsmart Element T6 Plus sogar noch einen analogen AUX-Eingang mit Mini-Klinkenstecker (sogar mit beiliegendem 3,5-mm-Audio-Kabel) besitzt. Dieses Extra hat JBL beim Modellwechsel des Bestsellers Flip 4 auf Flip 5 einkassiert – ebenso das Freisprechmikrofon.

Damit hat der für bis zu 15 Stunden Akkubetrieb ausgelegte Tronsmart Element T6 Plus in der heiß umkämpften Marktsegment zwei Argumente. Je nach Sichtweise zielt der größte Trumpf allerdings auf den Klang. Hip-Hop-Fans wünschen sich gewöhnlich mehr Bass aus den kleinen Büchsen und Tronsmart hat entsprechende Maßnahmen getroffen. Zwar gibt es nur einen passiven Bass-Radiator auf der Unterseite zur Unterstützung der beiden nach vorne gerichteten Breitband-Treiber, doch das große Gehäusevolumen gegenüber Mitbewerbern wie dem JBL Flip 5 ist tiefen Tönen sehr förderlich.

Und dann wäre da noch die Elektronik. Wer die EQ-Taste auf der Rückseite einmal drückt, aktiviert einen sogenannten 3D Bass (die LED unten am Gehäuse leuchtet dann hellblau. Das macht den Bass dicker, geht aber zu Lasten der Präzision. Wer nochmal drückt, gelangt in den Extra-Bass-Modus (LED leuchtet grün). Dann stoßen die Treiber schon bei geringen Lautstärken an ihre Grenzen. Es klingt breiig und verzerrt in den unteren Oktaven. Empfindlichen Ohren macht das absolut keinen Spaß mehr und auch Stufe 1 muss nicht sein. Schon in Nullstellung (»Vocal«) produzierte der Tronsmart Element T6 Plus einen sehr satten und dabei sauberen Bass, der nicht immer nur die gleiche Note spielte.

Für seinesgleichen bot der Tronsmart ein hohes Differenzierungsvermögen. Und auch die Mitten wirkten für diese Klasse sehr ausgewogen, die Höhen waren auch nicht zu verachten. Die Dynamik erst recht nicht. Der Lautsprecher konnte einen zünftigen Pegel erzeugen und fing auch bei Klassik, die wir ihm via Memory-Stick in einer Qualität jenseits von MP3 servierten nicht gleich mit seinem Limiter zu »Pumpen« an.

Gerade die Wiedergabe vom USB-Stick nötigt für unter 100 Euro Respekt ab, was Ausgewogenheit, Auflösung, Pegelreserven und Bass-Punch betritt. Man kann damit sogar Streicherkonzerte hören, ohne gleich den Spaß zu verlieren. Außerdem reagierte der Lautsprecher dann toleranter auf den Einsatz des Bass-Equalizers, der nicht gleich zu Überforderung führte. Wer vom USB-Stick oder der MicroSD-Karte hört, umgeht auch das Problem mit der unsynchronisierten Bluetooth-Lautstärkeregelung. Leider hatten wir keinen zweiten Tronsmart Element T6 Plus um auszuprobieren, ob sich die mögliche Kopplung zweier Boxen als Stereopaar nur auf Bluetooth-Nutzung bezieht oder ob sie auch auch bei Nutzung von Speichermedien möglich ist. Immerhin erzeugt auch schon ein einzelner Tronsmart Element T6 Plus eine große Klangwolke und klingt als nicht so sehr nach kleiner Dose.

Der Ultimate Ears Boom 2 setzt ähnlich wie der JBL Charge 3 auf sportlichen Look, Schlagfestigkeit und Wasserfestigkeit. Auch von der Größe her sind beide ähnlich kompakt. Allerdings liegen trotz aller äußerlichen Gemeinsamkeiten in der Klangabstimmung Welten zwischen den beiden Produkten. Während der Boom 2 für seine Größe enttäuschend dünn klingt, setzt JBL beim Charge 3 auf einen richtig fetten Bass, der nicht nur bei Strandfeten deutlich mehr Spass bringt.

Auch hier sollte der Name Boom nicht täuschen. Der extrem wasserfeste Lautsprecher (IP67-Schutzklasse) Ultimate Ears Boom 3 mag es im Bass sehr trocken. Zwar kann man mit der kostenlosen App, zu derem Download er beim Verbinden mit dem Smartphone auffordert, via 5-Band-Equalizer den Bass boosten – es gibt dafür sogar ein Preset – doch er wollte einfach nicht richtig satt klingen, egal, was wir machten. Immerhin konnte er für seine Abmessungen sehr laut und unverzerrt spielen, mit klarer, neutraler Stimmwiedergabe und spritzigen Höhen. Doch unten im Basskeller ging ihm einfach der Saft aus.

Verarbeitung und Bedienung gefielen uns dagegen sehr gut. Der Magic-Button auf der Oberseite steuert die Wiedergabe und kann sogar Playlists abrufen. Mit der Partyup-Funktion der App lassen sich bis zu 150 unterschiedliche Boom 3 und Megaboom 3 Lautsprecher von Ultimate Ears via Bluetooth paaren, um große Areale zu beschallen. Das geht sogar mit den Vorgängern älterer Generationen. Die Akkulaufzeit soll bis zu 15 Stunden reichen. Die Unterseite des Ultimate Ears Boom 3 wurde für kabelloses Laden auf der optionalen Power Up-Ladestation von Ultimate Ears ausgelegt.

Ultimate Ears Wonderboom

Den schwimmfähigen Ulimate Ears Wonderboom kann man mit unter die Dusche oder sogar in die Badewanne nehmen, wo er mit seinem Akku bis zu 10 Stunden durchhalten könnte. Für das Langzeithören dürfte der knuffige kleine Lautsprecher allerdings etwas natürlicher abgestimmt sein. Der Stimmbereich wirkt lange nicht so differenziert wie bei den Rivalen von JBL, die Höhen auch nicht.

Der direkt nach dem ersten Einschalten sehr zugeschnürte Bass besserte sich zwar mit fortschreitender Einspielzeit, an den impulsiven, punchigen JBL kommt der UE Wonderboom trotz dickem Bauch aber nicht heran – eine Erfahrung, die wir übrigens des Öfteren mit Lautsprechern von Ultimate Ears machten.

Um den Klang etwas zu pimpen, kann man immerhin zwei zu einem Stereo-Boxenpaar koppeln, wobei man im Hinterkopf gleich zwei Netzteile einkalkulieren sollte, denn der Boomer wird ebenfalls nur mit einem Mikro-USB-Ladekabel geliefert.

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Kommentare

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Bernd Sandhöfer
Bernd Sandhöfer

Der richtige Sound mit Zeitgeist.

Test
Test

Tivoli cube und orb wäre interessanter als Tivoli one digital

t.lo
t.lo

Super Artikel. Vielen Dank für diesen ausführlichen Test!

Manu
Manu

Mein Preis-/Leistungssieger sind ZWEI Sony SRS XB 10 als Stereo Paar. Gibt es immer wieder für zusammen < 45 € bei Amazon. Für s Bad oder spontane Party unterwegs mein portabler Sieger. P.S. Ich hatte Sie schon alle…

Daniel
Daniel

Hatte vorher einen JBL Lautsprecher, allerdings musste ich feststellen dass der JBL ein extrem lautes und störendes Grundrauschen mit der Zeit bekam. Für mich der manchmal auch mal leise hören möchte ein no-go. Auf Nachfrage bei JBL keine Antwort erhalten. Scheint also ein bereits allseits bekanntes Problem zu sein.
Bin darauf umgestiegen zu Marshall, der klanglich und vom Grundrauschen her um einiges besser ist .

Hans-Peter Bürger
Hans-Peter Bürger

Super BTW Lautsprecher!

Tomi Machin Socorro
Tomi Machin Socorro

JBL ist das beste hab eine Charge 2+, Go! und zwei Xtreme

Sa Chelle
Sa Chelle

Top Gerät. Klare Höhen, Satter Bass. 50 Watt rms und Stereo. Für 140€. Deutsche Marke aus Berlin, leider nicht so bekannt.
Dockin D fine
In dieser Preisklasse kam klanglich nichts an ihn ran…. Und stellt man ihn in eine raumecke kann man auch größere räume (bei mir war es 30qm) gut beschalles, und durch die ecke verteilt sich der satte bass überall im raum.

Dominik David Mai
Dominik David Mai

Was ist mit dem JBL Boom Box

Tilo Leistner
Tilo Leistner

Ich vermisse den Alto TS 115W im Test…

Sven Schwerdt
Sven Schwerdt

Hab den boomster xl

Klaus Maus
Klaus Maus

War der Klipsch KMC3 nicht dabei um dem Rest auch eine Chance zu geben ?

Micka Kunkel
Micka Kunkel

Das ist alles Spielzeug für unterwegs. Wer Musik hören will sollte in anderen Dimensionen denken.

Matthias Wolf
Matthias Wolf

Schade das es den M 3000SW nicht als Bluetooth Lautsprecher gibt.Das wär ja mal ne Nummer

Marcel Nußbaum
Marcel Nußbaum

Sven, es gibt Leute, die zuhause BT Lautsprecher nutzen

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