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Die besten Bluetooth-Lautsprecher

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Bluetooth-Lautsprecher Test: Bang Olufsen Bluetooth Lautsprecher Aufmachera
Stefan Schickedanz

Stefan Schickedanz

schreibt als HiFi-Experte für Publikationen wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats. Neben Stereo- und Surround-Sound steht er auf schnelle Autos mit sonoren Anlagen, über die er ebenfalls regelmäßig berichtet.

Wir haben 136 Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der beste Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist der Bose SoundLink Micro. Bei den kleinen Bluetooth-Boxen steht der Beosound A1 2nd Gen von Bang & Olufsen auf dem Treppchen. Die mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern werden vom JBL Xtreme 2 angeführt. Wer es noch eine Nummer größer will, kommt an der JBL Boombox 2 nicht vorbei!

Update 16. November 2020

Unsere „Gut & günstig“-Empfehlung bei den Mini-Lautsprechern, der Anker Soundcore Icon Mini, ist aktuell fast überall ausverkauft und deshalb stark im Preis gestiegen. Wir gehen davon aus, dass das nur vorübergehend ist und der Speaker bald wieder regulär zu haben sein wird. Unsere Empfehlung richtet sich nach dem Preis zum Testzeitpunkt von rund 13 Euro.

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5. November 2020

Wir haben zwei neue Lautsprecher getestet. Der Sony SRS-XB43 ist ein Party-Speaker mittlerer Größe mit Lichtorgel, der dank mitgeliefertem Netzteil selbst die Ausdauer der zähesten Feierlöwen übersteigt. Der Teufel Motiv Go überzeugt durch seine gewaltige Dynamik und seine hohe Präzision und ist deshalb eine neue Empfehlung in der Kategorie der kleinen Bluetooth-Lautsprecher.

2. September 2020

Wir haben unserem Artikel über Bluetooth-Lautsprecher gründlich überarbeitet, eine neue Kategorie hinzugefügt und zahlreiche neue Geräte getestet. Darunter sind mehrere Empfehlungen und der Nachfolger unseres Testsiegers bei den kleinen Lautsprechern: der B&O Beosound A1 2nd Gen.

19. Mai 2020

Der dänische Lautsprecherhersteller Libratone ist offenbar insolvent. Das berichtet die Technik-Website Cashys Blog. Dies betreffe explizit auch den Support, der aktuell weder Garantie- noch Rücknahmeanträge bearbeite. Dies werde sich erst wieder ändern, wenn ein neuer Eigentümer gefunden sei.

4. Februar 2020

Wir haben zwei Neuzugänge getestet: Den Anker SoundCore Flare 2 und den Teufel Boomster Go.

Außerdem haben sich unsere Empfehlungen geändert: Aufgrund der hohen Anzahl getesteter Geräte haben wir die Liste von den üblichen fünf auf sechs Posten erweitert. Die neu entstandene Position geht an den JBL Flip 5, der vergangene Woche nur haarscharf an einer Empfehlung vorbeigeschrammt ist.

Darüber hinaus ist ein liebgewonnener Klassiker wieder verfügbar, der lange Zeit unser Testsieger war: Der Bose SoundLink Mini II begeistert uns noch immer und hat sich seinen Platz auf dem Treppchen redlich verdient.

8. Januar 2020

Mackie beehrt unseren Test mit je einem neuen Lautsprecher pro Kategorie. Sowohl der kleine Freeplay Go als auch der mittelgroße FreePlay Home und der große FreePlay Live überzeugen durch einen guten Sound und eine tadellose App, trotzdem reicht es keinem von ihnen zur Empfehlung.

3. Dezember 2019

Wir haben in jeder Kategorie einen neuen Lautsprecher getestet. Der Klipsch Heritage Groove ergänzt die kleinen Speaker, der Soundcore Rave Mini gesellt sich zu den mittelgroßen Boxen und der Aiwa Exos-9 mischt sich unter die Schwergewichte. Neue Empfehlungen sind diesmal aber nicht dabei.

8. November 2019

Wir haben drei neue Bluetooth-Lautsprecher getestet. Der Sonos Move ist eine neue Empfehlung bei den mittelgroßen Boxen und mit dem 1More S1001BT haben wir einen echten Geheimtipp unter den kleinen Lautsprechern entdeckt. Für den Lamax Vibe 1 hat es leider nicht zu einer Empfehlung gereicht.

18. Februar 2019

Wir haben wieder drei neue Lautsprecher getestet: Die kleinen Lautsprecher Dockin D Mate Direct und Tribit MaxSound Plus sowie den mittelgroßen Teufel Rockster Cross. Der Teufel und der Tribit sind neue Empfehlungen.

Die Klangqualität von Lautsprechern hängt entscheidend von ihrer Größe ab. Zwar schaffen es die Hersteller inzwischen, mit baulichen und elektronischen Tricks auch aus winzigen Boxen erstaunlich viel Klang herauszukitzeln, die Gesetze der Physik können sie aber natürlich auch nicht außer Kraft setzen.

Es macht deshalb keinen Sinn, einen handtellergroßen Lautsprecher, der in jede Handtasche passt, mit einer bierkastengroßen Wuchtbrumme zu vergleichen. Natürlich liegen zwischen beiden klanglich Welten. Vor allem bei den Bässen und bei höheren Lautstärken unterscheiden sich große und kleine Lautsprecher nach wie vor deutlich.

Auf die Größe kommt es an

Weil wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen, haben wir Bluetooth-Lautsprecher in vier Größen eingeteilt und in jeder davon unsere Favoriten gekürt. Aber Boxen unterschiedlicher Größe unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern auch in den Nutzungsszenarien.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Anker Soundcore Icon Mini
Mini-Boxen sind klanglich begrenzt, klingen aber längst nicht mehr nur nach Brüllwürfel.

Mini-Bluetooth-Boxen sind oft kaum größer als ein Stück Seife, oft haben sie auch eine Form wie Getränkedosen. Aufgrund ihres geringen Volumens darf man davon keine donnernden Bassgewitter erwarten. Für einfaches Nebenbei-Musikhören im Badezimmer oder das Hörbuch im Hotel reichen die kompakten Minis aber allemal.

Auch kleine Lautsprecher können groß klingen

Kleine Bluetooth-Boxen, die noch in die Handtasche passen, sind ideal zum Chillen im Freibad oder auf dem Balkon, können aber auch problemlos mit auf Reisen gehen oder zuhause das Arbeitszimmer oder die Küche mit Sound versorgen. Die Mini-Lautsprecher haben in den letzten Jahren klanglich große Sprünge gemacht. Sie klingen nicht mehr automatisch nur nach kleiner Box. Möglich wird das dadurch, dass die Hersteller allerlei psychoakustische Tricks anwenden. Wird das gut gemacht, verblüffen kleine Boxen mit erstaunlich großem Klang. Aber es gibt natürlich auch weiterhin veritable Brüllwürfel, die vor allem Lärm machen.

Wer nachts am Baggersee auch mal eine kleine Freiluft-Party schmeißen möchte, braucht etwas größeres. Der jüngste Trend sind mittelgroße Bluetooth-Boxen, die deutlich mehr Wumms liefern, aber gleichzeitig noch klein genug sind, dass man sie gut unterm Arm tragen oder aufs Fahrrad packen kann.

Im Wohnzimmer halten immer mehr große Bluetooth-Lautsprecher Einzug. Denn so einfach, wie man sein Handy mit der Mini-Box verbinden kann, will man auch zuhause Musik hören. Neben gerade noch tragbaren Party-Boxen mit Akku gibt es auch Lautsprecher, die für den festen Betrieb an der Steckdose gedacht sind.

Große Bluetooth-Lautsprecher ersetzen die Stereoanlage

Und um nicht den Anschluss zu verlieren, werden inzwischen auch immer mehr WLAN-fähige Multiroom-Lautsprecher zusätzlich mit Bluetooth ausgerüstet. Sogar der Multiroom-Lautsprecher-Spezialist Sonos hat inzwischen mit dem Sonos Move einen Lautsprecher im Programm, der neben WLAN auch per Bluetooth bespielt werden kann und auch noch einen Akku mitbringt.

Die wichtigsten Fragen

Wie lange hält der Akku von Bluetooth-Lautsprechern?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt maßgeblich von der Kapazität des Akkus und der Lautstärke und ab. Bei Zimmerlautstärke spielen die meisten Lautsprecher zwischen 8 und 16 Stunden. Bei voller Lautstärke geht vielen Lautsprechern dagegen schon nach 3 bis 4 Stunden oder weniger die Puste aus.

Wie weit reicht Bluetooth?

Unter freiem Himmel kann Bluetooth bis zu etwa 240 Meter weit senden. Hindernisse, besonders Decken und Wände, verringern die Distanz. In der Praxis sind ca. 50 Meter realistisch.

Welche Bluetooth-Version brauche ich?

Grundsätzlich können alle Bluetooth-Geräte miteinander verbunden werden, denn sämtliche Versionen sind miteinander kompatibel. Neue Versionen bieten aber Vorteile, z. B. geringen Stromverbrauch und eine höhere Reichweite.

Was bedeuten Abkürzungen wie IPX4, IPX7 und IP65?

Die Kürzel beschreiben die Geräteschutzklasse. Die vorletzte Ziffer steht für den Schutz gegen feste Gegenstände, wie Staub und Sand. Die letzte Ziffer steht für den Schutz gegen Wasser. Je höher die Zahlen sind, desto robuster ist das Gerät.

So haben wir getestet

Wir testen regelmäßig die wichtigsten Neuerscheinungen. Insgesamt haben wir inzwischen über 136 Bluetooth-Lautsprecher probegehört. Davon ordneten wir elf Lautsprecher in die Kategorie »Mini-Lautsprecher« ein, 68 Lautsprecher in die Kategorie »kleine Lautsprecher«, 38 in die Kategorie »mittelgroße Lautsprecher« und 19 in die Kategorie »große Bluetooth-Lautsprecher«.

102 der getesteten Lautsprecher sind noch erhältlich. Sie finden alle noch erhältlichen Modelle in unseren drei Vergleichstabellen für kleine, mittelgroße und große Boxen. Außerdem gibt es in jedem Abschnitt unter »Außerdem getestet« eine kurze Bewertung auch derjenigen Lautsprecher, für die es für uns nicht zu einer Kaufempfehlung gereicht hat.

Alle Lautsprecher müssen sich einem ausführlichen Hörtest unterziehen. Dabei testen wir die Lautsprecher möglichst im direkten Vergleich gegeneinander und zu unseren aktuellen Testsiegern als Referenz. Außerdem beurteilen wir die Verarbeitungsqualität und den Funktionsumfang. Bei der Bewertung spielt nicht zuletzt der Preis eine Rolle.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Mini Lautsprecher

Die besten Mini-Bluetooth-Lautsprecher

Die kleinsten Bluetooth-Lautsprecher sind meist schon recht günstig zu haben. Ihr Gebiet sind Situationen, in denen eine größere Box aufgrund der Größe oder des Gewichts einfach nicht praktisch wäre. Klanglich kommen die Minis natürlich nicht an ihre größeren Cousins ran, besonders für einen satten Bass fehlt es schlicht an Volumen. Dennoch ist erstaunlich, welchen Sound die Hersteller den winzigen Hörgehilfen mittlerweile entlocken können.

Der große Vorteil der Kleinen ist, dass man sie immer dabeihaben kann. Sie eignen sich deshalb besonders gut als Begleiter auf Reisen. Aber auch, um sie mal kurz zum Musikhören mit unter die Dusche zu nehmen, sind Mini-Lautsprecher hervorragend – zumal die meisten von ihnen heutzutage wasserdicht sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger Mini-Boxen

Der Bose Soundlink Micro ist ein kleiner Klangkünstler mit Outdoor-Anspruch. Das Gehäuse ist extrem solide, er ist wasser- und staubdicht und liefert einen Sound wie sonst keiner der getesteten Speaker dieser Größenordnung. Obendrein ist die Bedienung kinderleicht. Leider ist der Soundlink Micro nicht billig – in dieser Preisklasse bekommt man problemlos auch größere Lautsprecher anderer namhafter Hersteller. Der Bose ist eben ein Premium-Produkt – mit all den damit einhergehenden Vor- und Nachteilen.

Gute Mini-Box-Alternative

Tribit Stormbox Micro

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

von 100 Lesern gekauft

Wer nicht bereit ist, den doch recht hohen Preis für den Bose zu zahlen, aber einen Speaker mit ähnlichen Qualitäten möchte, sollte sich unbedingt den Tribit Stormbox Micro ansehen. Die Ausstattung ist fast die gleiche, auch bei der Größe schenken sich die beiden nichts. Dass der Klang etwas hinter dem des Soundlink Micro zurücksteht, macht der Kostenunterschied womöglich wett. Schön ist zudem die Vorderseite, die mit einem robusten Textilgewebe bespannt ist.

Gute, günstige Mini-Box

Anker Soundcore Icon Mini

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Für alle, die noch günstiger wegkommen möchten, ist der Anker Soundcore Icon Mini unsere Empfehlung. Er kann zwar nicht ganz mit Bose und Tribit mithalten, was Klang und Bedienung betrifft, die Kritikpunkte sind aber überschaubar und wiegen nicht allzu schwer. Gemessen am Preis ist der Icon Mini definitiv ein Hammer – billiger wird es bei dieser Qualität wahrscheinlich nicht mehr.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger Mini-BoxenGute Mini-Box-AlternativeGute, günstige Mini-Box
ModellBose Soundlink MicroTribit Stormbox MicroAnker Soundcore Icon MiniCreative Muvo PlayJBL Clip 3JBL Go 2Sony SRS-XB12Teufel Boomster GoUltimate Ears Wonderboom
Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose Soundlink MicroTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox MicroTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon MiniTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Creative Muvo PlayTest besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Clip 3Test besten Bluetooth-Lautsprecher: JBL Go 2Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Sony SRS-XB12Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster GoTest besten Bluetooth-Lautsprecher: Ultimate Ears Wonderboom
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Praktische Gummischnalle
  • Verblüffend guter Klang
  • Robustes, wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Praktische Gummischnalle
  • Sehr günstig
  • Ordentlicher Klang
  • Wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Wasserdichtes Gehäuse
  • Stereo-Verbund möglich
  • Gute Haptik
  • Angenehme Bedienung
  • Klein und kompakt
  • Praktischer Befestigungshaken
  • Überraschend guter Klang
  • Klein und kompakt
  • Erstaunlich guter Klang für die Größe
  • Wasser- und Staubdicht nach IP67
  • Stereo-Kopplung möglich
  • Solider Bass
  • Klang weitgehend in Ordnung
  • Sehr robust
  • Sehr guter Klang
  • Geringe Latenz
  • Wasserdicht
  • Robust gebaut
  • Stereo-Pairing
Contra
  • Relativ teuer
  • Druckpunkt der Tasten nicht optimal
  • Schwache Bässe
  • Dünner Klang
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Bass könnte etwas satter sein
  • Gelegentliches Pumpen des Limiters
  • Stimmen klingen etwas hell
  • Schlechtes Mikrofon
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Klanglich etwas dünn
Bester Preis
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 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bose Soundlink Micro

Konzeptionell dem Tribit Stormbox Micro nicht unähnlich, aber gleich mal gut doppelt so teuer, präsentiert sich der Bose Soundlink Micro. Er besitzt ebenfalls einen Gummistrap auf der Rückseite, mit dem er sich am Gürtel oder Fahrradlenker befestigen lässt.

Testsieger Mini-Boxen

Allerdings gibt es zahlreiche Unterschiede in der Ausführung. Das beginnt schon beim komplett aus Kunststoff bestehenden Gehäuse, das komplett wasserdicht nach IPX7 ausgeführt ist. Für den Lithium-Ionen-Akku gibt Bose sechs Stunden an, was nach unserer Erfahrung keinesfalls übertrieben erscheint.

Über die mittlere der drei Tasten auf der Oberseite lassen sich die Sprachassistenten Siri oder Google Assistant rufen. Das dazu verwendete Mikrofon ermöglicht auch die Annahme von Anrufen über den Bose Soundlink Micro. Aber auch jenseits der Telefonate redet das Gerät mit seinem Besitzer als Feedback bei der Bedienung, etwa um anzusagen, wenn es sich mit einem bestimmten Smartphone verbunden hat oder die Batteriekapazität zur Neige geht.

Es gibt einen Stereo- und einen Party-Modus, in denen sich zwei Bose Soundlink Micro koppeln lassen. Dazu muss sich der Benutzer die Bose Connect App auf sein Android oder iOS Device laden.

Klanglich lieferte der Bose Soundlink Micro trotz ähnlicher Abmessungen einen noch satteren und natürlicheren Klang. Das Plus an Dynamik und Klarheit unterstreicht, dass der Mehrpreis nicht allein dem prestigeträchtigen Namen geschuldet ist. Was hier von dem 290 Gramm schweren Bluetooth-Micro-Lautsprecher geboten wird, kann sich schon mit der Wiedergabequalität einiger Vertreter der nächsthöheren Klasse messen.

Bose Soundlink Micro im Testspiegel

Die Kollegen von Giga (03/2020) haben den Soundlink Micro ebenfalls getestet und eine Gesamtnote von 84 Prozent vergeben. Gelobt wurden der Klang, die Bedienung und das stabile Gehäuse. Kritik gab es für den veralteten Micro-USB-Anschluss und die relativ kurze Akku-Laufzeit.

Auch die Stiftung Warentest (08/2019) hat den Soundlink Micro getestet, zeigte sich insgesamt aber relativ ernüchtert und vergab die Gesamtnote 2,7 (»befriedigend«). Diese setzt sich zusammen aus Teilnoten für Ton (2,9 – »befriedigend«), Handhabung (2,5 – »gut«), Stabilität (1,0 – »sehr gut«) und Akku (2,6 – »befriedigend«).

Allerdings weist die Stiftung darauf hin, dass sie den Klang sehr kleiner Bluetooth-Lautsprecher allgemein für unzureichend hält:

»Klanglich überzeugen nur recht große Bluetooth-Lautsprecher mit mehr als 500 Gramm Gewicht […] Von den kleinen und leichten Lautsprechern überzeugen am ehesten die befriedigenden Bose SoundLink Micro und JBL Clip 3.«

Computer Bild (10/2017) vergab die Note 2,4 (»gut«). Die angesprochene Akku-Laufzeit von über 20 Stunden können wir allerdings nicht bestätigen.

»Der Soundlink Micro von Bose überzeugt mit einem für seine Größe überraschend ausgewachsenen und sauberen Klang. Dass in dem winzigen Gehäuse kaum Platz für weitere Ausstattung ist, muss man dem Bose verzeihen: Ein Ladeanschluss für Smartphones fehlt ebenso wie ein Audio-Eingang. Die Bedienung ist kinderleicht und selbsterklärend, außerdem passt der Outdoor-taugliche Soundlink Micro in quasi jede Jackentasche – perfekt für tollen Klang auf Tour. Und die darf auch ausgedehnter sein, statt der versprochenen sechs hielt der Micro im Test fast 21 Stunden durch.«

Alternativen

Der Soundlink Micro ist unser Favorit, aber die Konkurrenz ist Bose dicht auf den Fersen. So ähnelt der Tribit Stormbox Micro dem Platzhirsch stark, kostet aber deutlich weniger. Wer besonders günstig kaufen möchte, dem raten wir zum Anker Soundcore Icon Mini – mehr Bluetooth-Speaker fürs Geld bekommt man derzeit wohl nirgendwo anders.

Gute Mini-Box-Alternative

Tribit Stormbox Micro

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

von 100 Lesern gekauft

Nach einigen Überraschungs-Coups ließ uns jetzt die Tribit Stormbox Micro, ein Micro-Bluetooth-Lautsprecher des chinesischen Herstellers, aufhorchen. Und das nicht nur, weil er bei niedrigem Ladestand seines für bis zu in der Praxis kaum erreichbaren 8 Stunden Spielzeit ausgelegten Akkus mit einer synthetischen Stimme eine Warnung ausspricht. Sein Klang verblüffte uns angesichts der winzigen Abmessungen ganz besonders.

Das gilt vor allem für den bezogen auf das Gehäusevolumen als ausgesprochen satt zu bezeichnenden Bass – besonders, wenn er auch einer Tischplatte lag. In den darüber liegenden Tonlagen klang der Tribit Stormbox Micro warm mit dezenten Höhen und klar artikulierten Stimmen. Dabei wirkte der mit einem Breitbänder und einem passiven Bass-Radiator ausgestattete Micro-Speaker überraschend kraftvoll. Zudem löste sich der Sound sehr gut vom Gehäuse. Das ließ das Gerät deutlich größer klingen als man es von dieser Klasse kennt.

Der Einsatzbereich des Tribit Stormbox Micro ist weit gesteckt. Mit seiner Gummischnalle lässt er sich ruckzuck beispielsweise am Lenker eines Fahrrads oder E-Bikes anbringen. Dabei dürfte sich spätestens im Regen die Wasserfestigkeit nach IP67 auszeichnen. Gegen Sand wäre allerdings eine Abdeckung für den USB-C-Anschluss wünschenswert.

Wer in seinem Zimmer Wert auf Stereo oder mehr Pegel im Party-Modus legt, kann zwei Tribit Stormbox Micro koppeln. Die Bedienung des 290 Gramm schweren Lautsprechers erfolgt über drei gummierte Tasten auf der mit robustem Stoffgewebe bespannten Oberseite. Sie dienen der Lautstärkeregulierung, der Steuerung der Wiedergabe des mit Bluetooth 5.0 verbundenen Smart Devices und der Entgegennahme von Anrufen über das integrierte Freisprech-Mikrofon.

Gute, günstige Mini-Box

Anker Soundcore Icon Mini

Test besten Bluetooth-Lautsprecher: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Dank Schutzklasse IP67 hält der Anker Soundcore Icon Mini sogar vollständigem Untertauchen stand. Regen, Schlamm und Schnee sollen dem extrem kompakten Speaker nichts anhaben. Mit seiner vormontierten Schlaufe lässt sich der Anker Soundcore Icon Mini bequem transportieren und dabei etwa an einem Rucksack befestigen oder an einem Baum aufhängen.

Trotz der winzigen Abmessungen und des günstigen Preises entspricht die Ausstattung dem, was man auch von größeren Bluetooth-Lautsprechern gewohnt ist. Über das beiliegende USB-Kabel lässt sich das Gerät aufladen, um dann bis zu 8 Stunden von seinem integrierten Akku gespeist zu werden. Unter einer Klappe aus Gummi verbirgt sich nicht nur die Ladebuchse, sondern auch ein analoger AUX-Eingang.

Natürlich darf man aus einem nur 12,9 x 11 x 5,1 Zentimeter großen Gehäuse keine richtigen Bässe erwarten. Doch der Anker Soundcore Icon Mini deutet tiefe Töne immerhin ganz gut an und seine Stimmen klingen verhältnismäßig ausgewogen. Auch die Höhen können sich hören lassen. Was der Mini-Lautsprecher an unverzerrtem Pegel erzeugen kann, ist recht eindrucksvoll.

Damit nicht genug: Zwei Anker Soundcore Icon Mini lassen sich zu einem Stereo-Paar zusammenschalten. Ebenfalls positiv hervorzugehen ist die Synchronisierung zwischen den Lautstärketasten seitlich am Gerät und der Regelung des Smartphones. Man kann auch die Wiedergabe über eine extra Taste abfahren, anhalten oder zum nächsten Titel springen. Allerdings sind die in die gummierte Gehäuseoberfläche eingearbeiteten Tasten nicht sonderlich gut zu erkennen. Doch diesen Punkt teilt der Klangknirps auch mit einigen größeren Mitbewerber.

Unterm Strich zeigte der Anker SoundCore Icon Mini eine durchaus ordentliche Leistung. In punkto Mobilität ist er jedenfalls kaum zu toppen.

Außerdem getestet

Irgendwie wirken die in drei Farben lieferbaren kleinen Dosen sehr knuffig. Und der Name Creative Muvo Play wirkt einfach obercool. Um zu unterstreichen, wozu die kleinen Bluetooth-Speaker fähig sind, schickte der Vertrieb gleich ein Pärchen, um den Muvo Play in Stereo zu betreiben. Das funktionierte wirklich toll. Die linke Box steuert dann die Wiedergabe vom Smartphone und die Lautstärke.

Wer den Creative Muvo Play analog ans Handy anschließen mag, findet sogar einen AUX-Eingang mit 3,5-mm-Mini-Klinke. Neben einer Freisprechfunktion zum Telefonieren werden Apple Siri und Google Assistant unterstützt. Die Schutzklasse IPX7 verspricht besondere Wasserfestigkeit. Man kann den von einem Mesh-Gewebe umgebenen Lautsprecher ohne Reue unter Wasser tauchen. Damit eignet er sich für Benutzung am Pool oder im Bad. Weil man am Wasser nicht mit Netzstrom hantieren sollte, kommen hier die bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit zu tragen. Die ins teilweise gummierte Gehäuse eingelassenen Tasten sind gut erkenntlich. Was die ganze Bedienung, Haptik und Verarbeitung betrifft, ist der Creative Muvo Play für unter 40 Euro wirklich gelungen. Allerdings stahlen ihm sogar die kecken Micro-Speaker von Bose und Tribit etwas die Schau.

Trotz eines gar nicht so knappen Gehäusevolumens klang der Creative Muvo Play reichlich dünn und auch etwas blechern. Stimmen wirkten ganz besonders verfärbt und trotz des zur Schau gestellten Bass-Radiators erschienen die unteren Oktaven reichlich ausgemergelt. Als Trost gab es im Duett eine ordentliche Stereo-Bühne und auch in Sachen Lautstärke ließ der Creative Muvo Play gerade im Paarbetrieb nichts anbrennen.

Der JBL Clip 3 ist abgesehen von seinem Karabinerhaken aus Metall zum Anhängen des Bluetooth-Lautsprechers an den Gürtel kaum größer als der JBL Go 2 und kostet auch nicht einmal das Doppelte. Doch er wirkt um einiges edler und lässt vor allem den Einstiegslautsprecher von klanglich hinter sich, doch dazu gleich mehr.

Ausstattung und Funktionalität werden durch bis zu 10 Stunden Spielzeit und Freisprechfunktion fürs Smartphone erweitert. Wasserdichtigkeit bis zu zwei Meter unter der Oberfläche ist durch IPX7 gewährleistet. Es gibt neben dem Micro-USB-Ladeanschluss sogar einen analogen AUX-Eingang für 3,5-mm-Klinkenkabel. Die gummierten Tasten für Lautstärkeregelung und Start/Stop lassen sich besonders bei dunklen Farben schlecht erkennen. Ansonsten ist die Bedienung gut. Den JBL Clip 3 können Weltenbummler nicht nur am Rucksack oder der Kleidung anhängen, vom Konzept eignet er sich auch gut für Stubenhocker zum Betrieb im Bad an einem Handtuch- oder Kleiderhaken.

Was den Klang betrifft, war der Winzling eine Überraschung. Er übertraf den JBL Go 2 in jeder Hinsicht. Seine Abstimmung gelang noch natürlicher, was sich vor allem in der Stimmwiedergabe positiv auswirkte. Der Bass blieb zwar ein ganzes Stück hinter dem viel größeren JBL Flip 5 zurück, verdiente sich aber in Bezug auf das geringe Gehäusevolumen Respekt. Das galt erst recht für die frischen, überraschend gut aufgelösten Höhen. Timing und Transparenz der Wiedergabe verblüfften ebenso wie Maximallautstärke und Attacke.

Der kleine JBL Clip 3 entpuppte sich damit als große Überraschung, die sich bezogen auf Preis, Größe und Konzept keine Schwächen leistete. Kleiner Tipp für volleren Klang: Mit seinem Haken lässt sich der Clip 3, wie der B&O Beosound A1, an der Wand an einem Nagel aufhängen – für noch mehr Ausgewogenheit und Volumen. In dieser Konstellation würde so schnell keiner auf einen derart kompakten BT-Speaker tippen.

Wenn man den JBL Go 2 direkt nach dem größeren und teureren Bestseller JBL Flip 5 anhört, wirkt er völlig bassfrei. Nach einem Moment gewöhnt man sich allerdings an den ebenso günstigen wie kompakten Bluetooth-Speaker. Immerhin macht er trotz des günstigen Preises ein gute Figur. Er wirkt robust und ist ausgesprochen mobil.

Die eckige Box lässt sich im Kulturbeutel zur Untermalung der Morgentoilette ins Hotel mitnehmen. Und in dieser Klasse braucht der 8,6 x 3,1 x 7,1 Zentimeter kleine und knapp 190 Gramm leichte Lautsprecher keine Konkurrenz zu fürchten. Er spielte laut und mit gutem Timing. Was er im Bass an Tiefgang aufgrund des geringen Gehäusevolumens und des kleinen Treibers nicht leisten konnte, glich er durch ungestüme Attacke aus. In einer Raumecke kann man ihm abgesehen davon noch etwas Extraboost verschaffen. Auch einspielen lassen, bevor man sich sein abschließendes Urteil bildet, wirkt sich positiv aus.

Was die Funktionalität betrifft, ist der Knirps jedenfalls auf Augenhöhe mit viel teureren und größeren Kollegen. Er besitzt sogar einen 3,5-mm-Analog-Eingang zum Anschluss an den Kopfhörerausgang eines Zuspielers. Die Wasserdichtigkeit wird mit IPX7 zertifiziert, was dem JBL Go 2 das Untertauchen ermöglicht. Der Akku des in zehn Farben angebotenen BT-Speakers reicht für bis zu 5 Stunden Betrieb, bevor er mit seinem beigelegten USB-Kabel an einem Rechner oder Netzteil zum Nachladen andocken muss.

Wie gesagt, geizte der JBL Go 2 etwas mit Bass, aber die angenehm und ausgewogen abgestimmten Mitten und Höhen ließen die Expertise von JBL in Sachen Sound erkennen. Verhältnismäßig hoher Detailreichtum, Spielfluss sowie eine – allerdings mit gelegentlichem Pumpen des DSP-Limiters erkaufte – Pegelfestigkeit machen den Go 2 zum extrem mobilen und günstigen Sonderangebot – ideal auch für jene, die im Hotel einfach nur mal ein Hörbuch abspielen möchten.

Viele Bluetooth-Lautsprecher ähneln sich innerhalb einer bestimmten Klasse im Aufbau. Der Sony SRS-XB12 hingegen geht einen eigenen Weg. Das beginnt schon mit seiner Form. Der 243 Gramm schwere Lautsprecher hat ein rundes Gehäuse auf dessen Oberseite ein Breitband-Treiber sitzt. Im unteren Bereich hat Sony noch einen Passiv-Radiator versteckt, der mit dem Titel Extra-Bass beworben wird. Rechteckige Öffnungen in unteren Bereich der Seitenwand sorgen dafür, dass sich die von ihm erzeugten Schallwellen ungehindert ausbreiten können.

Falls sich im Outdoor-Betrieb Schmutz im Gehäuse ansammelt, kann man den nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützten Lautsprecher unter dem Wasserhahn ausspülen. Die serienmäßige Trageschlaufe lässt sich abnehmen, das Gehäuse des Sony SRS-XB12 gibt es in neun verschiedenen Farben. Positiv hervorzuheben ist der analoge AUX-Eingang für Mini-Klinkenkabel und auch die bis zu 16 Stunden Batterielaufzeit können sich sehen lassen.

Kritik gibt es allerdings für die schwache Leistung des eingebauten Mikrofons, mit dem sich nicht nur Telefongespräche führen lassen, sondern auch der Sprachassistent des Smartphones über einen langen Druck auf die ins Gehäuse eingearbeitete Play-Taste nutzen lässt. Das klappt zumindest theoretisch. Von mehr als einem halben Dutzend Versuchen, verstand Siri auf dem iPhone nur ein einziges Mal den Befehl.

Klanglich hielt sich die Kritik in Grenzen. Zwar wirkten Stimmen etwas hell und verfärbt, doch der Bass war sowohl vom Tiefgang als auch vom relativ satten Punch für die Fliegengewichtsklasse wirklich sehr gut. Das brachten gerade Schlagzeug-lastige Tracks aus der Rockmusik zum Ausdruck. Auch die Dynamik und die maximale Lautstärke überzeugten. Wenn man bedenkt, dass sich sogar zwei dieser kleinen Sony SRS-XB12 ohne App zu einem Stereopaar verbinden lassen, das dann auch noch mehr Dampf hat, hat Sony hier einen interessanten Micro-Lautsprecher im Programm.

Als klein, aber robust könnte man den Teufel Boomster Go bezeichnen. Mit seinen Abmessungen von 10,2 x 10,7 x 4,6 Zentimetern ist der Bluetooth-Lautsprecher allerdings deutlich größer und ist mit 355 Gramm auch deutlich schwerer als der JBL Go 2 – und auch teurer. Der Deutsche kostet mehr als das Doppelte. Der Käufer hat beim aus gummiertem Kunststoff und Gewebe gefertigten Gehäuse die Wahl zwischen fünf Farben: Sand White, Space Blue, Ivy Green, Coral Red und Night Black. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind wasserdicht nach IPX7 und gegen Stöße gesichert.

Teufel liefert den Boomster Go mit einem Strap und einem GoPro-kompatiblen Gewinde (¼ Zoll) auf der Unterseite. Damit lässt sich der kleine Speaker vielseitig nutzen. Mit einer geringen Latenzzeit eignet er sich auch gut zum lippensynchronen Video-Schauen. Im Innern des Teufel Boomster Go arbeitet ein nach oben gerichteter Vollbereichstreiber, der Unterstützung von zwei seitlichen Passiv-Radiatoren für den Bass bekommt. Die Gummitasten zur Wiedergabesteuerung sitzen auf der Schallwand, die restlichen Bedienungsorgane und Anschlüsse auf der Seite. Die Kennzeichnung ist nicht optimal gelöst, aber es gibt eine Ladestandsanzeige mit drei LEDs und eine Bohrung, hinter der sich ein Mikrofon versteckt. Das dient der Freisprechfunktion.

Zum Aufrufen von Siri oder Google Assistant mass man die Play-Pause-Taste etwas länger drücken. Mit ihr lassen sich auch Anrufe entgegennehmen. Dafür hat sich Teufel den Analog-Eingang gespart. Der Boomster Go setzt ganz auf Bluetooth. Der Akku hat Kapazität für bis zu 10 Stunden Wiedergabebetrieb. Die Ladezeit beträgt 2,5 Stunden über ein USB-Netzteil oder einen Laptop. Wer einen zweiten Teufel Boomster Go besitzt, kann ihn mit der gleichen Bluetooth-Quelle koppeln und als Stereopaar betreiben.

Im Hörtest verblüfften der satte und zugleich dynamische Klang. Hier haben die Berliner aus ihrem kleinsten Bluetooth-Speaker wirklich das Maximum herausgezaubert. Und auch die Stimmwiedergabe geht für diese Größenklasse völlig in Ordnung. Mit dem Boomster Go kann man schon mehr machen, als nur im Bad die Morgennachrichten hören. Allerdings sollte man ihm eine Weile Zeit zum Einspielen geben, bevor man sich sein Urteil bildet.

Ultimate Ears Wonderboom

Den schwimmfähigen Ulimate Ears Wonderboom kann man mit unter die Dusche oder sogar in die Badewanne nehmen, wo er mit seinem Akku bis zu 10 Stunden durchhalten könnte. Für das Langzeithören dürfte der knuffige kleine Lautsprecher allerdings etwas natürlicher abgestimmt sein. Der Stimmbereich wirkt lange nicht so differenziert wie bei den Rivalen von JBL, die Höhen auch nicht.

Der direkt nach dem ersten Einschalten sehr zugeschnürte Bass besserte sich zwar mit fortschreitender Einspielzeit, an den impulsiven, punchigen JBL kommt der UE Wonderboom trotz dickem Bauch aber nicht heran – eine Erfahrung, die wir übrigens des Öfteren mit Lautsprechern von Ultimate Ears machten.

Um den Klang etwas zu pimpen, kann man immerhin zwei zu einem Stereo-Boxenpaar koppeln, wobei man im Hinterkopf gleich zwei Netzteile einkalkulieren sollte, denn der Boomer wird ebenfalls nur mit einem Mikro-USB-Ladekabel geliefert.

127
Kommentare

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Bernd Sandhöfer
Bernd Sandhöfer

Der richtige Sound mit Zeitgeist.

Test
Test

Tivoli cube und orb wäre interessanter als Tivoli one digital

t.lo
t.lo

Super Artikel. Vielen Dank für diesen ausführlichen Test!

Manu
Manu

Mein Preis-/Leistungssieger sind ZWEI Sony SRS XB 10 als Stereo Paar. Gibt es immer wieder für zusammen < 45 € bei Amazon. Für s Bad oder spontane Party unterwegs mein portabler Sieger. P.S. Ich hatte Sie schon alle…

Daniel
Daniel

Hatte vorher einen JBL Lautsprecher, allerdings musste ich feststellen dass der JBL ein extrem lautes und störendes Grundrauschen mit der Zeit bekam. Für mich der manchmal auch mal leise hören möchte ein no-go. Auf Nachfrage bei JBL keine Antwort erhalten. Scheint also ein bereits allseits bekanntes Problem zu sein.
Bin darauf umgestiegen zu Marshall, der klanglich und vom Grundrauschen her um einiges besser ist .

Hans-Peter Bürger
Hans-Peter Bürger

Super BTW Lautsprecher!

Tomi Machin Socorro
Tomi Machin Socorro

JBL ist das beste hab eine Charge 2+, Go! und zwei Xtreme

Sa Chelle
Sa Chelle

Top Gerät. Klare Höhen, Satter Bass. 50 Watt rms und Stereo. Für 140€. Deutsche Marke aus Berlin, leider nicht so bekannt.
Dockin D fine
In dieser Preisklasse kam klanglich nichts an ihn ran…. Und stellt man ihn in eine raumecke kann man auch größere räume (bei mir war es 30qm) gut beschalles, und durch die ecke verteilt sich der satte bass überall im raum.

Dominik David Mai
Dominik David Mai

Was ist mit dem JBL Boom Box

Tilo Leistner
Tilo Leistner

Ich vermisse den Alto TS 115W im Test…

Sven Schwerdt
Sven Schwerdt

Hab den boomster xl

Klaus Maus
Klaus Maus

War der Klipsch KMC3 nicht dabei um dem Rest auch eine Chance zu geben ?

Micka Kunkel
Micka Kunkel

Das ist alles Spielzeug für unterwegs. Wer Musik hören will sollte in anderen Dimensionen denken.

Matthias Wolf
Matthias Wolf

Schade das es den M 3000SW nicht als Bluetooth Lautsprecher gibt.Das wär ja mal ne Nummer

Marcel Nußbaum
Marcel Nußbaum

Sven, es gibt Leute, die zuhause BT Lautsprecher nutzen

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