True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless
test
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Die besten Earbuds

Wir haben 161 Earbuds getestet. Die besten sind die Sennheiser CX 400BT. Sie sitzen sehr gut im Ohr und können dort dank großzügiger Akkulaufzeit auch erstmal eine Weile bleiben. Dass der Klang ebenso gut ist, ist da schon fast eine Selbstverständlichkeit – und besonders mit der passenden App lassen sich die In-Ears zudem komfortabel bedienen.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 30. September 2022

Wir haben wieder 12 neue Earbuds getestet, darunter die neuen Apple AirPods Pro 2.

Da die AirPods Pro 2 zum iPhone passen wie sonst kaum ein Kopfhörer, sind sie unsere neue Empfehlung insbesondere, aber nicht ausschließlich für das iPhone. Den Razer Hammerhead True Wireless II haben wir dafür als Empfehlung für Gamer herausgenommen, weil seine geringe Latenz kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist.

8. September 2022

Apple hat seine neuen Produkte vorgestellt, darunter einen neuen Ableger der beliebten AirPods. Die AirPods Pro 2 sollen ein deutliche Verbesserungen beim Noise Cancelling und dem Transparenzmodus sowie personalisierten Klang mit Hilfe des neuen H2-Chips bieten. Außerdem kann ihr Case nun mit Ladegeräten für Apple Watches aufgeladen und via „Wo ist“ per Ultrabreitband-Funk präzise geortet werden, wie man es vom AirTag kennt.

Die AirPods Pro 2 sind ab dem 9. September 2022 vorbestellbar und sollen ab dem 23. September geliefert werden. Der offizielle Preis liegt bei 299 Euro. Wir werden die Kopfhörer so bald wie möglich testen.

10. Juni 2022

Wir haben zehn neue True Wireless In-Ears getestet, davon gleich vier vom Hersteller Jabra. Bei unseren aktuellen Empfehlungen ändert sich allerdings nichts.

4. März 2022

Sechs neue True Wireless Earbuds haben wir getestet – die Amazon Echo Buds der zweiten Generation, die LG Tone Free DFP9 mit UV-Reinigung im Case sowie die soundstarken  Lypertek PurePlay Z5. Außerdem die günstigen WF-C500 von Sony, die ebenfalls günstigen Super EQ Q2 Pro und schließlich die brandneuen Ultrasone Lapis ANC. Bei den Empfehlungen hat sich allerdings nichts geändert.

28. Januar 2022

Die AH-C830NCW von Denon, die OnePlus Buds Z2, die Beats Fit Pro, die Real Blue TWS von Teufel, die Klipsch T5 II True Wireless ANC und die Philips Fidelio T1 sind neu hinzugekommen. Die Beats Fit Pro ersetzen die Apple AirPod Pro als Apple-Empfehlung, da sie sowohl am iPhone als auch am Android-Smartphone eine viel bessere Figur machen.

10. Dezember 2021

Wir haben 19 neue True Wireless In-Ears getestet. Der Shure Aonic 215+ TWS 2. Generation löst nun den Shure AONIC 3 + RMCE-TW1 in der Empfehlung „Wenn Geld egal ist“ ab. Der Razer Hammerhead True Wireless II verdrängt den Hammerhead Pro von der „Gaming“-Position und die Soundcore Life P2 Mini lösen die EarFun Free 2 als Preistipp ab.

13. Juli 2021

Wir haben 13 neue True Wireless In-Ears getestet. Davon lösen die Shure AONIC 3 + RMCE-TW1 die Klipsch T5 II True Wireless in der Empfehlung „Wenn Geld egal ist“ ab. Die EarFun Free 2 sind dagegen unser neuer Preistipp und lösen die ColorBuds ESS6001T von 1More ab.

26. März 2021

Wir haben neun weitere True Wireless In-Ears getestet, an unseren Empfehlungen hat das allerdings nichts geändert.

27. Januar 2021

Wir haben 12 neue True Wireless In-Ears getestet. Der Sennheiser CX 400BT ist unser neuer Testsieger, er löst den RHA TrueConnect 2 ab. Wenn Geld egal ist, ist nun der T5 II True Wireless von Klipsch statt des Technics EAH-AZ70W die erste Wahl. Die Design-Empfehlung mit den Samsung Galaxy Buds Live musste jetzt zugunsten des Razer Hammerhead Pro weichen, der ist unsere Empfehlung für Gamer.

2. Oktober 2020

Insgesamt 14 neue True Wireless In-Ears hatten wir im aktuellen Test. Kein Wunder also, dass es mit dem Technics EAH-AZ70W, den Galaxy Buds Live und dem ColorBuds von 1More gleich drei neue Empfehlungen, und mit dem RHA TrueConnect 2 einen neuen Testsieger gibt.

14. August 2020

Jetzt ist auch der lang ersehnte Shure Aonic 215 verfügbar, der prompt eine Empfehlung von uns erhält.

24. Juli 2020

Insgesamt 12 neue True Wireless In-Ears hatten wir im Test, aber keiner davon konnte unsere fünf Empfehlungen verdrängen.

8. Mai 2020

Wir haben fünf neue True Wireless In-Ears getestet. Sennheiser bekommt mit dem Momentum True Wireless 2 eine neue Empfehlung, ebenso Audio Technica mit dem günstigen ATH-CK3TW. Bei Creative Outlier Gold reicht es nicht zur Kaufempfehlung.

6. März 2020

Ein Nachschlag mit vier neuen Hörern: Vom Lautsprecher-Spezialisten kommt der Klipsch T5 als True Wireless Ausführung, der 1More EHD9001TA hat nun Noise Cancelling eingebaut, Jabra hat den Elite 75t ins Rennen geschickt und TaoTronics den billigen SoundLiberty 79.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer, auch Earbuds genannt, sind enorm populär geworden, seit Apple mit seinen AirPods damit erstmals den Massenmarkt erobert hat. Kein Wunder, denn gerade unterwegs bieten sie gegenüber ihren kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort.

Wir testen laufend die neuesten True Wireless In-Ear-Kopfhörer, insgesamt 161 Modelle hatten wir inzwischen im Test. 106 davon sind aktuell noch verfügbar. Preislich liegen sie zwischen ungemein günstigen 20 und satten 400 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sennheiser CX 400BT

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cs 400 Bt
Der CX 400BT von Sennheiser liefert einen hervorragenden Klang und eine umfangreiche App-Steuerung.

Die Akkus der Sennheiser CX 400BT In-Ears haben reichlich Ausdauer und die Hörer selbst bieten einen hervorragenden Klang – sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren. Das funktioniert so gut, weil sie sich intuitiv in den Ohren platzieren lassen, diese perfekt abdichten und gleichzeitig komfortabel sitzen. Die CX 400BT sind mit der Sennheiser Smart Control App kompatibel, die steuert sämtliche Funktionen der In-Ear-Kopfhörer komfortabel vom Smartphone aus und schaltet im Transparenz-Modus die Außenwelt gezielt dazu.

Wenn Geld egal ist

Shure Aonic 215+ TW 2 Gen.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215 Tw2
Shure hat die Aonic 215+ der zweiten Generation deutlich verbessert. Die Klangqualität ist überragend.

Die Bühnenspezialisten von Shure haben auch die Aonic 215+ TWS 2. Generation wieder mit Bügeln versehen. Diese sorgen für zusätzlichen Halt, außerdem stecken dort neben der Bluetooth-Technik auch die Akkus drin. Angedockt sind die 215-er Earplugs mit den bekannten, hervorragenden Klangeigenschaften, dank Stecksystem lassen sie sich zudem auch verkabeln. Die App bietet so umfangreiche Klangeinstellungen wie keine andere.

Die besten fürs iPhone

Apple AirPods Pro

Test besten Earbuds: Apple AirPods Pro
Die AirPods Pro der zweiten Generation haben sowohl beim Handling als auch beim Klang nochmal zugelegt, für Androiden gibt es nach wie vor keine App.

Die Apple AirPods Pro 2 lassen sich weitgehend an den Earbuds bedienen: Das Umschalten zwischen aktivem Noise Cancelling und Transparenz-Modus geht direkt an den Earbuds. Eine App ist erst dann notwendig, wenn man deren Sonderfunktionen braucht, wie 3D-Audio und die Anpassung der Buds. So richtig entfalten können sich die AirPods Pro 2 allerdings erst am iPhone, dort sind sie softwareseitig bereits bestens integriert, ganz ohne separate App. Allerdings haben sie auch ihren Preis, auch der soll ja schließlich zum iPhone passen.

Vielseitiger als die Airpods

Beats Fit Pro

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fitpro
Die besten In-Ears von Apple funktionieren auch mit Android ohne Kompromisse.

Mit den Beats Fit Pro hat Apple, zu denen Beats ja seit langem gehört, den Airpods eine Konkurrenz aus eigenem Hause vor die Nase gesetzt. Die Beats haben nicht nur eine durchdachte Passform, sie passen auch vom Design her sehr gut zum iPhone und liefern darüber hinaus einen Klang, der den Airpods in nichts nachsteht. Außerdem funktionieren die Beats mitsamt der zugehörigen App unter iOS und Android gleichermaßen gut, sodass niemand mehr Abstriche machen muss.

Preistipp

Soundcore Life P2 Mini

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2 Mini
Die Life P2 Mini von Soundcore sind klein und günstig, gehören klanglich aber zu den Großen.

Die Soundcore Life P2 Mini von Anker kosten weniger als 40 Euro, sind jedoch wasserdicht und verfügen über eine enorme Akkulaufzeit. Obendrein klingen sie auch sehr gut und selbst beim Telefonieren noch verständlich. Kurz und gut – mehr Kopfhörer gibt es aktuell nicht fürs Geld, zumindest nicht als True Wireless In-Ear. Daher stellt der Soundcore Life P2 Mini auch unseren Preistipp.

Vergleichstabelle

TestsiegerSennheiser CX 400BT
Wenn Geld egal istShure Aonic 215+ TW 2 Gen.
Die besten fürs iPhoneApple AirPods Pro
Vielseitiger als die AirpodsBeats Fit Pro
PreistippSoundcore Life P2 Mini
Sennheiser Momentum True Wireless 3
Sony LinkBuds S
Jabra Elite 7 Pro
Jabra Elite 7 Active
LG Tone Free DFP5
Sennheiser SPORT True Wireless
LG Tone Free DFP9
Lypertek PurePlay Z5
Klipsch T5 II True Wireless ANC
Philips Fidelio T1
JBL Tour Pro+
LG Tone Free DFP8
Klipsch T5 II True Wireless
Huawei FreeBuds Pro 2
Beyerdynamic Free Byrd
JBL Reflect Aero
Yamaha TW-E5B
JBL Live pro 2
Jabra Elite 4 Active
Jabra Elite 3
Sony WF-C500
Teufel Real Blue TWS
OnePlus Buds Z2
JLab Epic Air Sport ANC
1More ColorBuds 2
Razer Hammerhead True Wireless II
Libratone Air+
Bowers & Wilkins PI7
Bose QuietComfort Earbuds
Samsung Galaxy Buds Pro
KEF Mu3
Klipsch T5 II True Wireless Sport
Lypertek Soundfree S20
1More ColorBuds ESS6001T
Samsung Galaxy Buds Live
Technics EAH-AZ70W
Apple AirPod Pro
Hama Spirit Pure
Libratone AIR Color
Asus ROG Cetra True Wireless
Sony WF-L900
Super EQ Q2 Pro
Ultrasone Lapis ANC
Amazon Echo Buds
Teufel Airy Sports TWS
Shure Aonic FREE
1More ComfoBuds 2
Marshall Motif A.N.C.
Marshall Minor III
Nura NuraTrue
OnePlus Buds Pro
Soundcore Life P3
EarFun Free 2
Sony WF-1000XM4
LG TONE Free FN7
Huawei FreeBuds Pro
Razer Hammerhead Pro
Sennheiser Momentum True Wireless 2
Sony WF-1000XM3
Porsche Design PDT60
Nothing ear (1)
Huawei FreeBuds 4i
Cambridge Audio Melomania 1+
1More ComfoBuds Pro ES901
JBL LivePro+ TWS
Soundcore Liberty Air 2 Pro
JVC HA-A7T
OnePlus Buds Z
Cambridge Audio Melomania Touch
OnePlus Buds
JBL Live 300TWS
Teufel Airy True Wireless
Audio-Technica ATH-ANC300TW
Panasonic RZ-S500W
Panasonic RZ-S300WE
LG TONE Free HBS-FN6
SkullCandy Indy Fuel
Huawei FreeBuds 3i
Audio-Technica ATH-CKS5TW
Klipsch T5 True Wireless
1More EHD9001TA
Xoro KHB 30
1More ComfoBuds Mini
Earfun Air Pro 2
Soundcore Liberty 3 Pro
JLAB Epic Air ANC True Wireless
Huawei FreeBuds 4
Earfun Free Pro
JVC HA-A10T
Oppo Enco W11
Xiaomi Mi True Wireless Earphones 2
Jabra Elite 75t
Lypertek Tevi
Motorola VerveBuds 500
Apple AirPods 2
JVC HA-XC70BT-R
Earfun Free Pro 2
Taotronics Soundliberty 80 (TT-BH080)
SkullCandy Sesh Evo
JBL FREE
Trust Primo Touch
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cs 400 Bt
  • Sehr guter Klang auch beim Telefonieren
  • Hoher Tragekomfort
  • Umfangreiche Steuerung per App
  • Keine Schutz­klasse
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215 Tw2
  • Hervorragender Klang
  • Üppige Ausstattung
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Nach IPX4 gegen allseitiges Spritzwasser­geschützt
  • Ohrbügel gewöhnungs­bedürftig
Test besten Earbuds: Apple AirPods Pro
  • Hervorragender Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Fest im iPhone integriert
  • Sehr ausdauernd
  • Für Android nur bedingt nutzbar
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fitpro
  • Sehr guter Klang
  • Perfekter Sitz
  • App für iOS und Android
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2 Mini
  • Sehr guter Klang
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Einfache Bedienung
  • Hohe Schutzklasse (IPX5)
  • Keine App
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sennheiser Momentum True Wireless 3
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertig verarbeitet
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Case Qi-ladefähig
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony LinkBuds S
  • Hervorragender Klang
  • Sehr guter, bequemer Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 7 Pro
  • Hervorragender Klang
  • Tolle App-Steuerung
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 7 Active
  • Sehr guter Klang
  • Tolle App-Steuerung
  • Enorme Akkulaufzeit
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: LG Tone Free DFP5
  • Sehr guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Umfangreiche App-Steuerung
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser SPORT True Wireless
  • Hervorragender Klang Umfangreiche App-Steuerung
  • Komfortabler Sitz
  • Wasserdichtes Case
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: LG Tone Free DFP9
  • Sehr guter Klang
  • Case als Bluetooth-Sender nutzbar
  • Inkl. UV-Reinigung der Plugs im Case
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Geringe Kapazität im Case
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Lypertek PurePlay Z5
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr gute App-Steuerung
  • Umfangreiche Ausstattung
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Klipsch T5 II True Wireless ANC
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr gute Appsteuerung
In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling Test: Fidelio T1
  • Hervorragender Klang auch beim Telefonieren
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Case hat etwas geringe Akkukapazität
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Jbl Live Pro+ Tws Product Image Hero 2 Sand
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Sehr gute App-Steuerung
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: LG TONE Free FP8
  • Sehr guter, ausgewogener Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Inkl. UV-Reinigung der Plugs
  • Geringe Kapazität im Case
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: T5 Ii True Wireless Hero Image 1 Gunmetal
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Enorme Ausdauer
  • Gute Ausstattung
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Huawei FreeBuds Pro 2
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Beyerdynamic Free Byrd
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Umfangreiche Ausstattung
Test besten Earbuds: JBL Reflect Aero
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Wasserdicht nach IP68
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Yamaha TW-E5B
  • Hervorragender Klang
  • Nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt
  • Winzige Bedientasten
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Jbl Live Pro2
  • Sehr guter Klang
  • Case lässt sich kabellos laden
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 4 Active
  • Sehr guter Klang
  • Mit AptX kompatibel
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 3
  • Guter Klang
  • Enorme Akkulaufzeit
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-C500
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Geringe Kapazität des Case
  • Verzerrt beim Telefonieren
In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling Test: Real Blue Tws Case Open 1
  • Sehr guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Verzerrt leicht beim Telefonieren
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: OnePlus Buds Z2
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JLab Epic Air Sport ANC
  • Guter Klang
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Integriertes Lade­kabel
  • Qi-ladefähig
  • Bedienung etwas umständlich
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: 1More ColorBuds 2
  • Sehr guter Klang
  • Sehr komfortabel
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Qi-ladefähig
  • Verzerren beim Telefonieren
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Razer Hammerhead
  • Sehr guter Klang
  • Latenzfreie Über­tragung
  • Sehr gute neue App
  • Zerrt beim Telefonieren
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Libratone Air+
  • Hervorragender Klang
  • Einfache Bedienung
  • Komfortabler Sitz
  • Keine Schutzklasse
In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling Test: Pi7 Buds To Rotation Charcoal
  • Hervorragender Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Bluetooth-Übertrager im Case integriert
  • Geringe Akkulaufzeit
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Bose QuietComfort Earbuds
  • Sehr guter Klang
  • sehr gutes aktives Noise Cancelling
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mittel­mäßig
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Galaxy Buds Pro
  • Sehr guter Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Umfangreiche Bedienung per App
In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling Test: Kef Mu3
  • Hervorragender Klang
  • Tolles, hochwertiges Design
  • Keine App
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T 5 II True Wireless Sport
  • Hervorragender Klang
  • Sicherer, komfortabler Sitz
  • Enorme Ausdauer
  • Wasserdichtes Lade­case
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Lypertek Soundfree S20
  • Sehr guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Schutzklasse IPX5
  • Störungen beim Telefonieren
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More ColorBuds ESS6001T
  • Sehr guter Klang auch beim Telefonieren
  • Hoher Tragekomfort
  • Nach IPX5 gegen Spritz­wasser geschützt
  • Ausdauer nur mittelmäßig
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Galaxy Buds Live
  • Hervorragender Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Tragen kaum auf
  • Umfangreiche Bedienung per App
  • Keine Schutzklasse
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Technics EAH-AZ70W
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gutes Noise Cancelling
  • Tolle Bedienung auch per App
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod Pro
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Eingeschränkte Funktionalität bei Android-Geräten
Test besten Earbuds: Hama Spirit Pure
  • Sehr guter Klang
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Hohe Schutzklasse (IPX5)
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Libratone AIR Color
  • Guter Klang
  • Viel Ausdauer
  • Komfortabler Sitz
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Asus ROG Cetra True Wireless
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-L900
  • Guter Klang
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Telefonqualität nur mittelmäßig
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Super EQ Q2 Pro
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Lange Ausdauer
  • Keine App
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Ultrasone Lapis Anc 800x445
  • Guter Klang
  • Lange Ausdauer
  • Keine App
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Amazon Echo Buds
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Proprietäre Sprachsteuerung
  • Vernehmbares Rauschen
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Airy Sports Tws Case Open
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Keine App
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Shure Aonic FREE
  • Hervorragender Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Akkulaufzeit nur mittel­mäßig
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More ComfoBuds 2
  • Guter Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Verzerren beim Telefonieren
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Marshall Motif Anc
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute App-Steuerung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Qi-ladefähig
  • Zerrt beim Telefonieren
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Marshall Minor Iii
  • Guter Klang
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Komfortabler Sitz
  • Qi-ladefähig
  • Aktuell noch keine App
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Nura Nuratrue
  • Gefälliger Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • App nimmt Verbindung zum Nura-Server auf
  • Zerrt beim Telefonieren
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Oneplus Buds Pro
  • Guter Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Qi-ladefähig
In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling Test: Th
  • Guter Sound
  • Hoher Tragekomfort
  • Umfangreiche App
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: EarFun Free 2
  • Guter Klang, auch beim Telefonieren
  • Lange Akkulaufzeit
  • Keine App-Steuerung
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sony WF-1000XM4
  • Hervorragender Klang
  • Umfangreiche Steuerung per App
  • Intelligentes ANC
  • Beim Telefonieren verzerrt in beide Richtungen
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: LG TONE Free FN7
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Hoher Tragekomfort
  • Desinfektion der In-Ears im Case
  • Störungen beim Telefonieren
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Huawei FreeBuds Pro
  • Sehr guter Klang bei Musik und beim Telefonieren
  • Viel Ausdauer
  • Fummelig beim Heraus­nehmen aus dem Case
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: 612vwuvvlpl. Ac Sl1500
  • Sehr guter Klang
  • Latenzfreie Über­tragung
  • Gute App-Steuerung
  • Etwas fummelige Unter­bringung im Case
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.20.10
  • Hervorragender Klang
  • Aktives Noise Cancelling integriert
  • Ausgereifte Touch-Bedienung und App
  • Reichlich Ausdauer
  • Recht teuer
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XM3
  • Sehr guter Klang
  • Ausgefeiltes Noise Cancelling
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Lautstärke nur vom Smartphone aus steuerbar
Earbuds Test: Porschedesign Pdt60
  • Guter Klang
  • Hochwertig verarbeitet
  • Case Qi-ladefähig
  • Geringe Akkulaufzeit
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nothing ear (1)
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Huawei FreeBuds 4i
  • Sehr guter Klang
  • Mit App-Steuerung
  • Hoher Tragekomfort
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Cambridge Audio Melomania 1+
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Beim Telefonieren nur mittelmäßig
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: 1More ComfoBuds Pro ES901
  • Sehr guter Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Enorme Akkulaufzeit
In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling Test: Jbl Live Pro+ Tws Product Image Hero 2 Sand
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • ANC integriert
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Soundcore Liberty Air 2 Pro
  • ANC integriert
  • Hoher Tragekomfort
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Starker Loudness-Charakter beim Klang
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Jvc Ha7t
  • Sehr guter Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Sehr günstig
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Oneplus Buds Z
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Einfache App
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Cambridge Audio Melomania Touch
  • Guter Klang
  • Gute App-Steuerung
  • Gute Verarbeitung
  • Umständliches Handling
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: OnePlus Buds
  • Lange Akkulaufzeit
  • Perfekt für OnePlus-Smartphones
  • Mittelmäßiger Klang
  • One-Fits-All-Design
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL Live 300TWS
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Keine App
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Airy Tws Main Black 1300x1300x72
  • Guter Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Guter Tragekomfort
  • Micro-USB-Anschluss
  • Keine App
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-ANC300TW
  • Hervorragender Klang
  • Mit ANC
  • Hoher Tragekomfort
  • Keine Schutzklasse
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Panasonic RZ-S500W
  • Guter Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Umfangreiche App
  • Schwächen beim Telefonieren
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RZ-S300WE
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Tolle App
  • Klingt beim Telefonieren zu dumpf
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Lg Tone Free Hbs Fn6
  • Guter Klang
  • Umfangreiche Bedienung per App
  • Reinigung per Ultra­schall
  • Beim Telefonieren zu dumpf
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Skullcandy Indyfuel
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Störungen beim Telefonieren
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Huawei FreeBuds 3i
  • Guter Klang bei Musik und beim Telefonieren
  • Hoher Tragekomfort
  • Knappe Akkulaufzeit
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CKS5TW
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer der In-Ears
  • Recht groß und klobig
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 03 06 Um 15.25.05
  • Sehr guter Klang
  • Exzellente Verarbeitung
  • Komfortables Design
  • Beim Telefonieren zu dumpf
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More EHD9001TA
  • Sehr guter Klang
  • Mit aktivem Noise Cancelling
  • Tolles Design
  • Case kann induktiv aufgeladen werden
  • Beim Telefonieren nicht gut zu verstehen
Test besten Earbuds: Xoro KHB 30
  • Guter Klang
  • Lange Ausdauer
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More ComfoBuds Mini
  • Gute App-Steuerung
  • Zu klein für perfekten Sitz
  • Zum Telefonieren nicht geeignet
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Earfun Air Pro 2
  • Guter Klang
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Komfortabler Sitz
  • Hörbare Störungen bei aktivem Noise Cancelling
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Soundcore Liberty 3 Pro
  • Guter Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute App-Steuerung
  • Ungünstige Ergo­nomie
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Epic Air ANC True Wireless
  • Basslastiger Klang
  • Ladekabel im Case integriert
  • Sehr lange Akku­lauf­zeit
  • Zum Telefonieren nicht geeignet
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Huawei FreeBuds 4
  • Tolles Design
  • Hoher Tragekomfort
  • Verfärbter Klang
  • Keine App
Test  In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: EarFun Free Pro
  • Guter Klang
  • Aktives Noise Cancelling integriert
  • Hoher Tragekomfort
  • ANC nur mittelmäßig
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JVC HA-A10T
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Umständliche Bedienung per Tasten
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Oppo Enco W11
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Schutzklasse IP55
  • Akkulaufzeit nur mittel­mäßig
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi Mi True Wireless Earphones 2
  • Guter Telefonklang
  • Schwache Akku­lauf­zeit
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 75t
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Beim Telefonieren etwas zu dumpf
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Lypertek Tevi
  • Hervorragender Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Verzerrt beim Telefonieren
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveBuds 500
  • Sehr guter Klang
  • 5 Paar Passstücke in sehr feiner Abstu­fung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Keine Bedienung an den Ohrstöpseln
  • Sprachqualität beim Telefonieren nur mittel­mäßig
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPods 2
  • Sprachqualität beim Telefonieren sehr gut
  • Guter Klang bei Musik
  • Unterstützt Siri und Google Assistant
  • Zum Sport ungeeignet
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JVC HA-XC70BT-R
  • Guter Klang
  • Zuschaltbarer Bass-Boost
  • Hörer und Case explizit für Outdoor geeignet
  • Etwas klobig
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Earfun Free Pro 2
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Keine App
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Taotronics Tt Bh080 Soundliberty 80
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr geringe Akku­lauf­zeit
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Skullcandy Seshevo
  • Komfortabler Sitz
  • Gegen Schweiß geschützt
  • Klang nur mittelmäßig
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL FREE
  • Sehr guter, satter Sound
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Bedienung
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Beim Telefonieren schlechte Sprach­qualität
Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Trust Primo Touch
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schlechte Klangqualität bei Musik und beim Telefonieren
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Knopf im Ohr: Earbuds im Test

Nicht nur beim Sport, auch unterwegs stören Kabel beim Musikhören ungemein. Sie sind ständig im Weg und neigen dazu, sich beim Aufbewahren heillos zu verknoten. Damit machen True Wireless Earbuds Schluss.

Doch die kabellose Freiheit kommt mit einem Nachteil: Komplett kabellose Kopfhörer haben eine sehr begrenzte Akkulaufzeit, schließlich sind sie so winzig gebaut, dass kaum Platz für Akkus bleibt. Meist ist nach drei bis vier Stunden Musikgenuss Schluss, manche True Wireless In-Ear-Kopfhörer schaffen gerade mal zwei Stunden. Dafür sind viele mit einer Schnellladefunktion ausgerüstet.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Wireless Headphones
True Wireless In-Ears haben eine begrenzte Akku-Laufzeit, eignen sich aber dennoch sehr gut für unterwegs.

Fast alle In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer kommen deshalb mit einem Aufbewahrungs-Case, das mit einem eigenen Akku ausgestattet ist. So kann man die Hörer auch unterwegs aufladen – meist bis zu dreimal, vorausgesetzt, der Akku im Case ist komplett aufgeladen.

Neben dem Akku muss allerhand Elektronik in den kabellosen In-Ears verbaut werden. Denn es muss nicht nur das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ear-Kopfhörer per Bluetooth übertragen werden, die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln muss ebenfalls über Funk laufen.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber Akkus lassen sich nicht kleiner bauen. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt.

Besserer Klang mit Kabel

Bei Hörern mit integrierten Fitness-Sensoren (meistens Bewegung und Puls) muss noch mehr Technik in den Ohrstöpseln untergebracht werden. Hinzu kommt, dass sie mindestens gegen Schweiß, oft aber auch gegen eindringendes Wasser, beispielsweise beim Duschen, abgedichtet sein sollen, was aufwändigere und größere Gehäuse zur Folge hat oder die Größe der verbauten Akkus noch mehr einschränkt.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Wireless In Ears
Kabellose Earbuds sind äußerst praktisch für Sport und Pendeln.

Bei alldem auch noch eine gute Klangqualität zu liefern, gleicht der Quadratur des Kreises. So haben beim Klang bislang nach wie vor Bluetooth-Modelle, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind, die Nase vorn. Zudem sind ihre Ohrstücke oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Komfort im Ohr – aber man muss sich eben mit einem nervigen Kabel herumschlagen.

Um der Elektronik mehr Raum und den Hörern mehr Halt zu geben, greifen Traditionshersteller wie Shure und Fostex die Ohr-Bügel oder Ear-Clips wieder auf, die können beides und kommen trotzdem ganz ohne Kabel aus. Dafür muss zwangsläufig das Lade-Case größer sein, damit die Hörer mit Bügel da auch reinpassen.

Handling und Bedienung

Da bei In-Ear-Hörern nicht viel Platz für Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code. Aber auch hier kommen immer häufiger moderne Bedienkonzepte auf Touch-Basis zum Einsatz. Der Momentum True Wireless 2 von Sennheiser legt hier die Messlatte besonders hoch, weil sich die Touch-Bedienung per App individuell anpassen lässt.

Einige Hersteller lassen sich aber auch Tricks einfallen: Bei Apples AirPods ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungsbox angebracht und schon beim Öffnen der Box verbinden sich die Ohrstöpsel mit dem Smartphone. Die In-Ear-Kopfhörer von Bragi kann man nicht nur mit Gesten, sondern auch mit Kopfbewegungen steuern, was besonders für den Beobachter etwas befremdlich aussieht und nicht nur deshalb von keinem anderen Hersteller weiterverfolgt wird.

Bei den meisten kabellosen In-Ear-Modellen bekommt man Feedback durch eine Sprachausgabe, mitunter müssen jedoch auch akustische Signale reichen, dabei geht gerade der Verbindungsaufbau zum Smartphone und die Kopplung der beiden Kanäle untereinander immer unkomplizierter und zuverlässiger vonstatten.

Mikro und Akkulaufzeit

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die, wie gesagt, stark von der Passung im Ohr abhängen, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei True Wireless In-Ear-Kopfhörern ist das Mikro weit weg vom Mund

Bei In-Ear-Kopfhörern mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen. Bei True Wireless In-Ears sind die Mikrofone weiter weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richtcharakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können. Aber auch hier hat sich abseits der AirPods vieles getan und positiv entwickelt, wir haben daher unser Testverfahren entsprechend angepasst: Wir zeichnen jetzt die Aufnahme der Mikrofone an den Earbuds an der Gegenstelle auf und können anschließend einen direkten Vergleich machen.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless
True Wireless In-Ear-Kopfhörer kommen komplett ohne Kabel aus. Das bringt eine angenehme Handhabung mit sich, man sollte nur aufpassen, dass man sie nicht verliert oder verlegt.

Außerdem haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer – bis auf einen – über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungsbox, die mit einem größeren Akku bestückt ist, aber während des Ladevorgangs kann man die In-Ears natürlich nicht benutzen. Während des Tests wird Musik in höchster Lautstärke abgespielt und die Hörer befinden sich einen Meter vom Smartphone entfernt, müssen also die gleiche Funkstrecke überbrücken. Auf diese Weise erfahren wir ganz nebenbei noch einiges über die mehr oder weniger stabile Funkverbindung.

 True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser CX 400BT

Testsieger: Sennheiser CX 400BT

Beim Sennheiser CX 400BT hat der Hersteller auf die Grundkonstruktion der Momentum True Wireless 2 gebaut, dabei aber auf einige kostenintensiven Details verzichtet. So wurde bei den CX 400BT erstmal auf die aktive Geräuschunterdrückung verzichtet. Das Case hat ein ganz normales Kleid aus Kunststoff bekommen – ohne Stoffüberzug. Gut aussehen tut es trotzdem. Das Wichtigste sind aber die In-Ears selbst, die sich mit ihrer markanten Würfelform gut aus dem Case nehmen lassen, um dann erstaunlich komfortabel und sicher in den Ohren zu sitzen.

Testsieger
Sennheiser CX 400BT
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cs 400 Bt
Der CX 400BT von Sennheiser liefert einen hervorragenden Klang und eine umfangreiche App-Steuerung.

Die Kennzeichnung nach linkem und rechtem In-Ear ist zwar sehr gut abzulesen, ein Verwechseln ist aber ohnehin beim Einsetzen ins Case so gut wie unmöglich. Sie sind einfach in die Gehörgänge eingesetzt, müssen nur anfangs eventuell leicht korrigiert werden und sind schon nach einiger Zeit nicht mehr als Fremdkörper in den Ohren zu spüren.

Die CX 400BT sind mit insgesamt vier Paar Passstücken ausgestattet, allesamt aus weichem Silikon, sodass sie sich in den meisten Ohren abschließend in den Gehörgang schmiegen dürften. Eine gute Abdichtung ist ja nach wie vor Grundvoraussetzung für perfekten Sound, insbesondere bei der Wiedergabe tiefer Frequenzen, was sich beim anschließenden Hörtest auch bestätigt.

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cxbt Aussen
Die CX 400BT sind prall gefüllt mit ausgereifter Technik.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cxbt Inears
Die Touch-Flächen lassen sich per App individuell belegen.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cxbt Komplett
Insgesamt vier Paar Eartipps aus Silikon liegen dem Sennheiser bei.

Hörtest

Der Sennheiser CX 400BT verwendet den Bluetooth 5.1 Standard und unterstützt mit aptX, AAC und SBC die wichtigsten Übertragungs-Codecs, wobei aptX ja bekanntlich mit einer Auflösung in CD-Qualität beste Voraussetzungen für ein gutes Klangergebnis bietet. Entsprechend lassen sich die CX 400BT auch nicht lumpen, dabei sind sie beileibe keine Blender, die mit einem vordergründigen Sounding vom ersten Moment an für sich einnehmen wollen.

Satter Bass, angenehmer Grundton und fein auflösende Mitten und Höhen

Sie gehen erstaunlich tief in den Basskeller hinab, schaffen darüber mit dem Grundtonbereich eine fast übergangslose Anbindung an die fein auflösenden Mitten und Hochtöne. Letzteres gelingt den CX 400BT mit dem beinahe schon für Sennheiser typischen, seidigen Glanz und ohne dass es spitz und damit nervig wird. Je nach Aufnahme schaffen es die CX 400BT zudem, der Musik die passende räumliche Bühne zu geben. Im Vergleich zu manchen Konkurrenten klingen solche Aufnahmen mit den Sennheisern richtig groß und damit räumlich authentisch.

Die Anordnung und Ausrichtung der eingebauten Mikrofone zeugen ebenfalls von der Expertise des Herstellers beim Umgang mit Audio in allen Varianten. Die Telefonate gehen jedenfalls auf beiden Kanälen ein und die Gesprächspartner an der Gegenstelle können uns sehr gut verstehen, vergleichbar mit den AirPods Pro.

Bedienung

Sämtliche Funktionen der Sennheiser CX 400BT werden über die großzügigen Touch-Flächen gesteuert. Starten und Stoppen der Musik sowie die Annahme von Telefongesprächen lassen sich mit den entsprechenden Touch-Codes realisieren. Dabei ist man bei den meisten Gesten nicht auf die Vorgaben von Sennheiser angewiesen, sondern kann diese in der App nach eigenen Präferenzen umstellen. Bis auf die Gesten zum Telefonieren, diese können nicht verändert werden.

Hier kommt die tolle App ins Spiel

Sennheiser verwendet die Smart Remote App gleich für alle per App steuerbaren Kopfhörer. Das ist kaum verwunderlich, denn grundsätzlich geht es nur um Klangregelung und einfache Bedienung. Sonderfunktionen wie das aktive Noise Cancelling sind bei den CX 400BT nicht möglich und stehen deshalb auch nicht zur Verfügung. Anders ist es beim Firmware-Update, das erfolgt auch bei den CX400BT immer zeitnah per App übers Smartphone.

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Screenshot Toucheinstellungen
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Screenshot Equalizer
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Screenshot Equalizer

Neben der individualisierbaren Touch-Steuerung bietet die App natürlich auch umfassende Klanganpassungen. Mittlerweile kann man sogar zwischen zwei Einstell-Oberflächen wählen: einmal die Sennheiser-eigene Touch- und Schiebe-Matrix und einmal mit einem klassischen 3-Band-Equalizer für die separate Einstellung der Tiefen, Mitten und Höhen. Die gängigen Sprachassistenten der Smartphones, also Siri und Google Assistant, kann man ebenfalls per Touch aktivieren.

Akkulaufzeit

Das Ladedock der CX 400BT ist mit einer USB-C-Buchse ausgestattet, ein passendes Ladekabel liegt bei. Das Dock lässt insgesamt leider nur zwei Aufladungen der In-Ears zu. Das ist nur deshalb zu verschmerzen, weil die In-Ear-Kopfhörer in unserem Test immerhin über sieben Stunden durchhielten – und das bei voller Lautstärke. Damit ergibt sich immerhin eine Gesamtlaufzeit von über 20 Stunden, wenn die Ohrhöhrer nach dem ersten Durchgang noch zweimal aufgeladen werden.

Das Lade-Case ist etwas knapp bemessen

Der Ladevorgang im Case benötigt glücklicherweise auch nicht allzu lange. Bereits nach einer Ladezeit von etwa einer Viertelstunde kommt man in den Genuss von einer Stunde Musik – wenn auch nicht bei voller Lautstärke, was den meisten ohnehin zu viel sein wird.

Nachteile?

Die Sennheiser CX 400BT haben für den Preis schon viel zu bieten, trotzdem gibt es auch hier noch einiges Verbesserungspotential. So fehlte uns die IP Schutzklassen-Zertifizierung. Die In-Ears sitzen nunmal in den Ohren und man nutzt sie gern auch beim Sport und draußen, da wäre eine gewisse Dichtigkeit gegen eindringenden Schweiß oder Regenwasser von Vorteil. Die Kapazität des Lade-Case ist zwar etwas knapp, die In-Ear-Kopfhörer machen das Manko aber mit ihrer eigenen Laufleistung wieder wett.

Sennheiser CX 400BT im Testspiegel

Zu den Sennheiser CX 400BT gibt es mittlerweile eine ganze Reihe anderer Testberichte. Wir haben im Folgenden eine kleine Auswahl zusammengestellt.

Auf ComputerBild.de erreichte der CX 400BT in der Gesamtwertung die Note 1,9. Besonders positiv fiel dort neben dem Klang die einfache Bedienung auf:

»Der Verzicht auf Noise-Cancelling und auf die Wollsocke über der Transportbox wie bei den teuren Momentum fällt leicht, denn aktuell gibt es für rund 200 Euro keine True-Wireless-Kopfhörer, die besseren Sound als die neuen Sennheiser CX 400BT liefern. Mit ausgewogenem und klarem Klangbild überzeugten sie im Test. Die kabellosen In-Ear-Kopfhörer sitzen gut im Ohr, liefern eine gute Akkulaufzeit und lassen sich einfach bedienen. Eine »gute« Note 1,9.«

Auf dem Testportal Kopfhoerer.de überzeugten die CX 400BT ebenfalls mit gutem Klang und hohem Bedienkomfort. Sie erreichten damit die Schlussnote von 4,25 von insgesamt 5 möglichen Punkten. Auch hier stellt man die CS 400BT in eine Reihe mit den teuren Momentum In-Ears:

»Wer um die 100 Euro gegenüber den Momentum True Wireless 2 sparen möchte, dabei auf eine aktive Geräuschunterdrückung samt Transparent Hearing verzichten kann und ansonsten Klang, Klang und nochmals Klang favorisiert, der macht mit den CX 400BT von Sennheiser nicht viel falsch. Im direkten Vergleich zu den größeren Momentums sind die 400er auf jeden Fall eine sinnvolle und gelungene Abstufung.«

Im Test der Zeitschrift e-media (Ausgabe 12/2020) heißt es im Fazit: 

»Wer höchsten Wert auf Klang legt und auf Schnickschnack wie Noise Cancelling verzichten kann, wird mit den CX 400BT nichts falsch machen. Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben, auch beim Telefonieren kann man sich über beste Sprachqualität freuen. Preis-Leistungs-Verhältnis: top!«

Von der Stiftung Warentest erhielten die Sennheiser CX 400 BT die Gesamtnote »gut« (1,9). In den wichtigsten Kriterien »Ton« und »Tragekomfort und Handhabung« vergab Stiftung Warentest die Noten 1,9 und 2,0, in puncto Störeinflüsse, Haltbarkeit und Schadstoffe bekamen die Sennheiser sogar ein »sehr gut«. 

Alternativen

Unter dem Strich hat für uns Sennheiser mit dem CX 400BT die Nase vorn. Klanglich und seitens der Ausstattung geht es allerdings auch besser – wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben. Es gibt aber auch Modelle, die deutlich günstiger zu haben sind und eine gute Alternative darstellen, sofern man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.

Für Audiophile: Shure 215+ TWS II

Die Aonic 215+ TWS 2 Gen. von Shure folgen dem bewährten Konzept, hervorragende In-Ear-Kopfhörer, die ursprünglich nur für den Kabelbetrieb entwickelt worden sind, mit steckbarer Bluetooth-Elektronik zu bestücken. Das ist unproblematisch, da die In-Ears, in unserem Falle die bewährten 215-er, ohnehin mit einem Steckkontakt ausgestattet sind. Damit nun die nicht ganz winzige Elektronik samt Bedientaste sinnvoll angedockt werden kann, hat man sie kurzerhand in einen Ohrbügel eingebaut. Das ist mitunter zwar etwas umständlicher im Handling als normale True Wireless In-Ears, bietet auf Dauer aber zuverlässigen Halt. Außerdem lassen sich die Bügel auch mit anderen Ohrhöhrer von Shure zusammenstecken – der Soundqualität sind damit kaum Grenzen gesetzt.

Wenn Geld egal ist
Shure Aonic 215+ TW 2 Gen.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215 Tw2
Shure hat die Aonic 215+ der zweiten Generation deutlich verbessert. Die Klangqualität ist überragend.

Hat man sich einmal an die Bügelkonstruktion gewöhnt, kann sie ziemlich komfortabel sein. Voraussetzung ist natürlich, dass die richtigen Eartips montiert sind. Hier heißt es wie immer ausprobieren, daher liegen auch insgesamt sechs Paare bei: Drei aus Silikon und drei aus Foam, also dem extrem anpassungsfähigen Schaumstoff, der sich perfekt an den Hörkanal anschmiegt und das Innenohr besonders gut abdichtet. Allesamt stehen in jeweils drei Größen zur Verfügung, sodass für nahezu jedes Ohr gesorgt ist. Lediglich für Brillenträger ist das Handling der Aonic 215+ TWS 2 nicht ganz einfach, nach Möglichkeit setzt man erst die Hörer auf und danach die Brille. Dieses Problem haben In-Ear-Kopfhörer mit Bügeln aber generell.

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215+
Die Aonic 215+ der zweiten Generation unterscheiden sich äußerlich kaum von ihren Vorgängern.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215+
Im Case können die In-Ears insgesamt dreimal aufgeladen werden.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215+ Inear Taste
Am dicken Ende der Ohrbügel ist jeweils eine Multifunktionstaste zu finden.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215+ Inears
Die Bügel mit der Elektronik sind steckbar, man kann sie auch gegen ein Kabel wechseln.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic 215+ Komplett
Der Aonic 215+ wird mit insgesamt sechs Paaren Eartips ausgeliefert, ein Reinigungstool gehört auch dazu.

Zur Bedienung gibt es auf jedem Bügel der Aonic 215+ TWS 2 eine Taste, die dank ihrer Größe auch blind gut zu bedienen sind, und zudem über gut spürbare Druckpunkte verfügen. Mit Hilfe der kostenlosen Shure Plus Play App lässt sich die Bedienung der Tasten sogar individualisieren. Hier kann man sogar einen Umgebungsmodus zuschalten, weil die Shure In-Ear-Kopfhörer mit den passenden Eartips allein schon sehr gut abdichten. Außerdem lassen sich diverse Klang-Presets auswählen oder man stellt den Klang individuell mit dem aufwändigen Equalizer ein.

Neben den Bedientasten und der Elektronik sind auch die Akkus in den Bügeln untergebracht, die reichen nach unserem Test für knapp zehn Stunden Musikberieselung in voller Lautstärke. Anschließend können sie im Case drei mal komplett aufgeladen werden. Das ist einer der positiven Nebeneffekte der Baugröße – sowohl bei den In-Ears als auch beim Case.

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Aonic215 Tws2
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Aonic215 Tws2
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Aonic215 Tws2

Klanglich sind die Aonic 215+ TWS 2 im Vergleich zu den meisten hier getesteten Hörern schon eine Offenbarung. Die Hörer vermitteln eine enorme Räumlichkeit, das Live Feeling auf dem Queen Album zum Film »Bohemian Rhapsody« können sie sehr authentisch vermitteln.

Die 215-er Wandler reizen nicht nur die Frequenzbereiche bis an die Grenzen der Wahrnehmbarkeit aus, auch Auflösung im Mittelhochtonbereich ist enorm. Dabei folgen die Hörer jedem kurzen, knackigen Impuls unmittelbar. Bässe kommen knackig, präzise, druckvoll und immer kontrolliert. Selbst das fulminante Intro der HBO-Serie Game of Thrones von Ramin Djawadi bringen die Shure Hörer beinahe spielend auf den Punkt, ohne dass jemals der Eindruck entsteht, sie könnten überfordert sein – fast schon wie sehr gute Fullsize Hörer.

Am oberen Ende des Frequenzbandes geht es ebenso zur Sache, allerdings ohne jemals nervig, zischelig zu werden, es sei denn, es ist genauso auf der Aufnahme. Dazwischen spannen die Hörer die ganze Palette der Musik in all ihren Facetten auf, dass es ein Genuss ist – audiophile Menschen werden den Shure mögen!

Die besten für das iPhone: Apple AirPods Pro 2

Wie schon die Vorgänger, unterscheiden sich auch die AirPods Pro 2 von Apple ganz wesentlich von den normalen AirPods. Man verzichtet hier auf das markante OFA-Design (One-Fits-All), das ja bekanntlich ohne Eartips für eine optimale Passung und Abdichtung auskommt. Verantwortlich für diese Änderung war der Wunsch, wenigstens die Pros mit aktivem Noise Cancelling auszustatten. Aktuell kommt dieses Design allerdings auch dem Klang der AirPods Pro zugute.

Die besten fürs iPhone
Apple AirPods Pro
Test besten Earbuds: Apple AirPods Pro
Die AirPods Pro der zweiten Generation haben sowohl beim Handling als auch beim Klang nochmal zugelegt, für Androiden gibt es nach wie vor keine App.

Die zweite Generation Apple AirPods Pro 2 wurde vor allem innen komplett renoviert, so hat Apple nunmehr einen eigenen Chipsatz eingesetzt. Der bringt neben einem verbesserten Noise Cancelling einen anpassungsfähigen Transparenz-Modus und eine individualisierbare Klangcharakteristik mit. Eines sei vorab angemerkt: Viele dieser Features funktionieren nur zusammen mit einem iPhone, Android-Nutzern steht ausschließlich die gute Passform, die hervorragende Klangqualität und ein rudimentäres Noise Cancelling zur Verfügung.

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Earbuds Test: Apple Airpodspro2
Von außen nicht neues, innen wurden die AirPods Pro 2 komplett überarbeitet.
Earbuds Test: Apple Airpodspro2 Buds
Die Buds lassen sich viermal im Case nachladen, das Case selbst kann auch kabellos geladen werden.
Earbuds Test: Apple Airpodspro2bud
Die Bedienung der AirPods Pro 2 ist denkbar einfach, die Lautstärke lässt sich beispielsweise durch Streichen entlang der Touchfläche einstellen.
Earbuds Test: Apple Airpodspro2 Komplett
Zur Ausstattumg gehören insgesamt vier Paar Eartips und das Lightning-Ladekabel.

Das Ladecase der AirPods Pro 2 wird, wie bei Apple üblich, über eine Lightning-Buchse aufgeladen, ein passendes Kabel liegt bei – mit USB-C-Stecker auf der anderen Seite. Alternativ lässt sich das Case aber auch kabellos und neuerdings mit dem Ladegerät für die Apple Watch aufladen.

Die Buds lassen sich wie gewohnt schnell und treffsicher einsetzen und müssen nur selten korrigiert werden. Die Bedienung erfolgt per Touch, so lässt sich beispielsweise die Lautstärke durch Streichen entlang der Vorderseite der Stiele einstellen – alles sehr intuitiv. Selbst die Umschaltung zwischen Geräuschunterdrückung, Transparenz und Aus kann bequem mit Touch-Gesten erledigt werden.

Feinheiten, wie die korrekte Auswahl der Eartips und der Passform überhaupt sowie Aktivieren oder Abschalten der adaptiven Transparenz oder der individuellen Klangoptimierung, sind nur über die App zu erreichen. Streng genommen gibt es allerdings gar keine separate App für die AirPods Pro 2: Sobald sie sich mit dem iPhone verbunden haben, erscheint ein zusätzliches Menü in den Einstellungen des iPhones. Enger kann man Kopfhörer wohl kaum mit dem Smartphone verbandeln. Das ist auch der Grund, weswegen viele der Funktionen in Verbindung mit einem Android-Smartphone nicht zur Verfügung stehen. Im Play Store gibt es keine App für die AirPods, jedenfalls keine native. Tools, welche die eine oder andere Funktion unterstützen, gibt es dagegen schon jetzt reichlich. Das ist bei manchen Features auch bitter nötig, da Apple noch nicht einmal den Akkustand der Buds oder des Case ans Android-System weitergibt.

Ein weiteres Feature ist die Verwendung des Case als AirTag, so ist dieses, und damit die in der Nähe befindlichen Buds für den Besitzer trackbar, ein Ärgernis für Langfinger. Über die »Wo ist«-Funktion können zudem die Buds präzise geortet werden, falls man sie mal verlegt hat oder sie doch mal aus den Ohren gepurzelt sind.

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Earbuds Test: Apple Airpodspro2 Screen
Earbuds Test: Apple Airpodspro2 Screen1
Earbuds Test: Apple Airpodspro2 Screen2
Earbuds Test: Apple Airpodspro2 Screen3

Klanglich haben die AirPods Pro 2 gegenüber ihren Vorgängern tatsächlich noch einmal zugelegt. Satt und ausgewogen klingen sie selbst bei komplexen Stücken. Der leicht federnde Bass ist präsent, spielt sich aber nicht ungebührlich in den Vordergrund. Selbst ohne das personalisierte 3D-Sound Erlebnis klingen die AirPods Pro schon erstaunlich räumlich. Nach der individuellen Anpassung geht es dann richtig ab. Hierzu werden die Ohren mit dem iPhone abfotografiert, sodass sich die AirPods akustisch auf die individuelle Ausformung der Ohrmuschel einstellen können. In dieser Beziehung hat Apple offenbar von Sony und anderen Herstellern gelernt.

Mangels App-Unterstützung, die dem Nutzer erst die besonderen Features der Apple AirPods Pro 2 nahebringen, sind die Hörer für Android-Anwender kaum geeignet, für Besitzer eines iPhones aber fast schon ein Must-Have. Selten funktioniert das Zusammenspiel zwischen Kopfhörer und Smartphone derart reibungslos und komfortabel, das hat allerdings auch seinen Preis.

Nicht nur für Apple-Fans: Beats Fit Pro

Die Beats Fit Pro sind nicht die ersten Beats-Kopfhörer, die unter der Regie von Apple entwickelt wurden, schließlich gehört Beats schon seit Jahren zum Apple-Konzern. Sie sind allerdings die ersten, die den Airpods die Stirn bieten können, mit Erfolg, wie wir meinen. Von den drei verfügbaren Farbvarianten steht uns die pinkviolette Version zur Verfügung. Wem das zu auffällig ist, der kann die Beats alternativ in Weiß oder Dunkelgrau bekommen.

Vielseitiger als die Airpods
Beats Fit Pro
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fitpro
Die besten In-Ears von Apple funktionieren auch mit Android ohne Kompromisse.

Auch wenn man es den Fit Pro In-Ear-Kopfhörer nicht direkt ansieht, sie werden mit einem einfachen aber sehr wirksamen Trick an Ort und Stelle im Ohr gehalten. Die kleinen Häkchen sind weich, anschmiegsam und so formstabil, wie sie es sein müssen, um die Hörer nach einem leichten Dreh sicher in der Ohrmuschel festzuhalten. Wie das genau funktioniert und ob sie schließlich korrekt sitzen, lässt sich ganz einfach mit Hilfe der App feststellen.

Apps für Apple und Android

Diese Beats App ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar, anders als bei den meisten Apple-Produkten muss der Besitzer eines Android-Smartphones dabei jedoch keinen faulen Kompromiss eingehen. Die Beats Fit Pro arbeiten mit beiden Betriebsystemen zusammen und das vollkommen gleichwertig.

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fit Pro
Die Fit Pro von Beats sind die veritable Alternative zu den Airpods Pro.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fit Pro Taste
Bei Pairing-Problemen hilft die Taste im Case.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fit Pro Komplett
Zur Komplettausstattung gehören insgesamt drei Paar Passstücke, das Ladekabel verfügt über die gängigen USB-C-Stecker.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Beats Fit Pro Inears
Die Flügel sind besonders weich und doch formstabil, damit haken sie sich in der Ohrmuschel sicher ein.

Die Modelle werden jeweils mit nur einer Taste bedient. Die Tasten sind sehr leichtgängig und haben trotzdem einen deutlich spürbaren Druckpunkt, das ist zwar nicht so hip wie eine Bedienung über Touch-Flächen, führ im Alltag aber zu deutlich weniger Fehlbedienungen. Die Bediengesten lassen sich in der App individualisieren, wozu auch die Auswahl der unterschiedlichen ANC- und Transparency-Modi gehört. Das aktive Noise Cancelling funktioniert gut, zumal es so gut wie keinen hörbaren Einfluss auf die Lautstärke oder den Klang hat.

Bei voller Lautstärke und abgeschalteter Geräuschunterdrückung halten die beiden über sieben Stunden durch und lassen sich dann noch insgesamt dreimal vollständig im Case aufladen.

Klanglich sind die Beats Fit Pro den Airpods Pro zumindest ebenbürtig. Sie sind sind nicht ganz so gefällig wie die Kollegen von Apple, machen aber gerade deshalb mehr Spaß. Der dezente Loudness-Charakter ist durchaus gewollt und gibt dem Sound nochmal etwas Fülle obendrauf. Selbst beim Telefonieren gibt es auf beiden Seiten keine Verständnisschwierigkeiten.

Die Beats Fit Pro funktionieren am iPhone nach unserer Meinung besser als die Airpod Pro und machen am Android-Smartphone eine nicht minder gute Figur.

Gute Wahl für wenig Geld: Soundcore Life P2 Mini

Die Soundcore Life P2 Mini sind mit einer UVP von unter 40 Euro schon beinahe unverschämt günstig. Aus dem recht kompakten Case holen wir dann mit Leichtigkeit die ebenso kleinen In-Ear-Kopfhörer in Stiel-Konstruktion heraus. Diese Konstruktion macht es nicht nur einfach, die Hörer korrekt im Ohr zu platzieren. Dank der zumeist in den Stielen sitzenden Mikrofone können sie oft auch beim Telefonieren überzeugen.

Preistipp
Soundcore Life P2 Mini
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2 Mini
Die Life P2 Mini von Soundcore sind klein und günstig, gehören klanglich aber zu den Großen.

Soundcore ist die Audio-Marke des Unternehmens Anker. Da kann man womöglich schon in der Produktion aus dem Vollen schöpfen, denn sowohl die Verarbeitung als auch die Ausstattung lassen kaum auf den günstigen Preis schließen. Die Soundcores sind immerhin nach IPX5 wasserdicht, können also auch einen kräftigen Wasserstrahl verdauen, ohne dass die Elektronik Schaden nimmt.

Ansonsten geben sie sich schnörkellos, auf besondere Features wie aktives Noise Cancelling oder eine aufwändige App hat man bewusst verzichtet, um sich ganz auf die Schlüsselqualitäten zu konzentrieren. Dazu gehört natürlich die Klangqualität, und zwar sowohl bei Musik als auch beim Telefonieren.

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2mini
Die Soundcore Life P2 Mini können dreimal in dem kompakten Case aufgeladen werden.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2mini Outbox
Die kleinen In-Ears sitzen sicher im Case, lassen sich aber leicht herausnehmen.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2mini Inears
Die Minis sind wirklich klein, klingen aber erstaunlich gut.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2mini Boxtaste
Die Taste in der Box hilft beim Koppeln, falls es nicht auf Anhieb klapppt.
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Soundcore Life P2mini Komplett
Zum Lieferumfang gehören sogar fünf Paar Eartips und natürlich das obligatorische USB-C-Ladekabel.

Vorerst wollen die Life P2 Minis allerdings ordentlich in den Ohren platziert werden, was wie schon erwähnt recht einfach von der Hand geht. Dort sitzen sie dann, dichten gut ab, und fallen schon nach kurzer Zeit nicht mehr auf. Bei uns durften sie dort knapp 10 Stunden musizieren, bevor sie wieder ins Ladecase mussten. Dort kann man sie bis zu dreimal wieder aufladen, wir kommen damit auf eine gesamte Spieldauer von enormen 40 Stunden, die Unterbrechungen zum Aufladen mal nicht berücksichtigt.

Beim Klangtest gab es ebenfalls nichts zu bemängeln. Die Soundcore Life P2 Mini klingen erstaunlich gut, sind etwas in Richtung Loudness abgestimmt, was durchaus angenehm ist und auch bei leisem Pegel einen satten Sound liefert. Richtig tief in den Basskeller gehen sie allerdings nicht, was man dann mit einer leichten Anhebung des Pegels in diesem Bereich kompensiert. Die Höhen sind klar und hell, und neigen niemals zu unangenehmem Zischeln bei den S-Lauten.

Wir können uns nur wiederholen, die Soundcore Life P2 Mini bieten aktuell das meiste fürs Geld unter den True Wireless In-Ear-Kopfhörern und belegen damit bei uns den Platz des Preistipps.

Außerdem getestet

Asus ROG Cetra True Wireless

Mit den ROG Cetra True Wireless hat Asus Earbuds extra für Gamer konzipiert. Bei entsprechender Einstellung arbeiten sie quasi latenzfei, also ohne Signalverzögerung. Das brauchen insbesondere Gamer, aber auch wer gern Videos am Smartphone oder Tablet schaut, freut sich über einen lippensynchronen Ton. Das ist allerdings nicht das einzige Feature, latenzfeie Wiedergabe beherrschen bei Bedarf mittlerweile eine ganze Reihe Kopfhörer. Bei den Asus-Hörern ist es zusätzlich das Design des Sets, was insbesondere Gamer ansprechen soll, allein das Case hat im geschlossenen Zustand etwas von einem Raumschiff. Wird der Deckel aufgeklappt glimmt das Logo pulsierend in verschiedenen Farben.

Seitens der Bedienung gibt es dagegen keine Überraschungen: Die komplette Bedienung erfolgt durch Touch-Gesten bzw. eher einem Klopf-Code an den Buds. Selbst ein rudimentäres, zweistufiges Noise Cancelling ist integriert.

Wer nun vom Design auf den Klang schließt und impulsiven, knackigen Sound erwartet, wird etwas enttäuscht, denn die ROG Cetra True Wireless lassen gerade eine gewisse Spielfreude und Dynamik vermissen – sie klingen beinah schon langweilig. Ein Hingucker sind sie aber allemal und dank Noise Cancelling kann man sich voll aufs Spiel konzentrieren.

Beyerdynamic Free Byrd

Die Beyerdynamic Free Byrd wollen vor allen Dingen mit hervorragendem Klang verwöhnen – ganz nach Art des Hauses. Für die dazu notwendige perfekte Abdichtung liegen gleich fünf Paare Eartips unterschiedlicher Größe aus weichem Silikon und drei Paare aus comply-ähnlichem Schaumstoff bei. Das sind zudem auch beste Voraussetzungen für das aktive Noise Cancelling, welches die Free Byrds ebenfalls beherrschen.

Zwar sind die Earbuds recht groß geraten, lassen sich aber einfach einsetzen und bleiben auch nach längerer Zeit komfortabel in den Ohren, auch wenn sie etwas auftragen. Dafür sind die Touch-Flächen zur Bedienung kaum zu verfehlen. Die Earbuds hielten in unserem Test gut sechs Stunden im Dauerbetrieb durch und lassen sich bis zu dreimal im Case nachladen. Das Case selbst ist übrigens Qi-fähig, lässt sich auf der entsprechenden Unterlage also auch kabellos aufladen.

Neben den beiden gängigen Bluetooth-Codecs SBC und AAC beherrschen die Free Byrd auch den aptX- und den aptX Adaptive Codec, sodass hochauflösende Musik nahezu verlustfrei vom Smartphone übertragen wird. Das hervorragende Klangerlebnis lässt sich mithilfe der MIY App sogar personalisieren. Entweder wird das eigene Gehör mit einer Reihe von Testtönen vermessen, oder man gibt sein Geburtsjahr ein und lässt den Algorithmus die mögliche Hörschwäche ausrechnen und entsprechend kompensieren. Die Sinnhaftigkeit, ein Manko, an das man sich längst gewöhnt hat, zusätzlich zu kompensieren, erschließt sich nicht jedem Nutzer, deshalb lässt sich diese Korrektur auch jederzeit wieder abschalten.

Auch ohne Korrektur und Anpassung gehören die Free Byrd klanglich zu den besten Earplugs, die für den Preis zu haben sind, also für jeden Musikliebhaber zumindest eine Überlegung wert.

Hama Spirit Pure

Design und Verarbeitungsqualität der Hama Spirit Pure strafen den günstigen Preis fast schon Lügen. Da ist viel Metall im Einsatz, mit fein gebürsteter Oberfläche. Selbst beim Klang brauchen die Spirits sich nicht vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Die Hörer sind etwas groß geraten, lassen sich dadurch aber gut handhaben und einfach einsetzen, sie tragen allerdings durch ihre Größe etwas auf. Sobald sie sicher in den Ohren sitzen, liefern sie genug Bassfundament sowie einen gut auflösenden Mittelhochtonbereich. Wenn die Musik jedoch zu komplex wird, verlieren die Hörer schon mal die Kontrolle, was man durchaus auch hören kann.

Die Akkus in den Buds halten satte zehn Stunden während unseres Tests, sie lassen sich dann noch jeweils viermal im Case komplett nachladen.

Huawei FreeBuds Pro 2

Die Huawei FreeBuds Pro 2 sind ebenfalls in der praktischen Stielkonstruktion gehalten. Die Earbuds selbst haben eine hochglänzende Oberfläche, was sicher die Bedienung per Touch-Gesten erleichtert. Das Case ist dagegen eher matt, beide gibt es in einem hellen Blau, in Silber und in Weiß.

Beim Berühren der Touch-Flächen erzeugen diese sogar ein mechanisches Klicken als Bestätigung, was sich aber auch in der dazugehörigen App abschalten lässt. Zur Einstellung der Lautstärke muss man nur über die Vorderseite der Stiele streichen, was sehr intuitiv und auch komfortabel ist. Die Huawei AI Life App kann aber noch mehr: Mit ihr werden Updates auf die Hörer gespielt, das Noise Cancelling und der sogenannte Awareness-Modus kann in mehreren Stufen angepasst werden. Außerdem stehen vier Klang-Presets zur Verfügung und ein 10-Band-EQ für individuelle Klangeinstellungen

Die Huawei FreeBuds Pro 2 klingen sehr gut, ein leichter Loudness-Charakter sorgt auch bei leisen Pegeln für einen fülligen Sound, sie liefern einen satten, leicht federnden Bass.

JBL Live pro 2

Die JBL Live pro 2 gibt es in Schwarz, Blau, Rosa und Silber. Sie verfügen zudem über ein einfaches Noise Cancelling, das zwischen Noise Cancelling und Ambient Aware (Wahrnehmung der Umgebung) umgeschaltet werden kann. Diese Auswahl erfolgt, wie auch der Rest der Bedienung, ausschließlich über Touch-Gesten auf den Earbuds. Die Hörer lassen sich zwar in die hauseigene App integrieren, diese bietet jedoch lediglich einen Link zur Anleitung an. Einstellungen des Noise Cancelling oder gar eine Klangkorrektur sind ebenso wie eine Individualisierung der Touch-Gesten Fehlanzeige.

Dafür haben die Earplugs eine enorme Ausdauer, für ganze zehn Stunden Dauerbetrieb reichte eine Akkuladung bei unserem Test. Im Caase lassen sie sich dreimal nachladen, sodass man insgesamt auf knappe 40 Stunden Musik kommt. Das Case lässt sich zudem kabellos per Qi aufladen.

JBL hat den Schwerpunkt bei den Live pro 2 eindeutig auf die Klangqualität gelegt. Andere Hörer liefern zwar etwas mehr Durchsetzung im Bass und eine feinere Auflösung der Mitten und Höhen, sind dann aber meist auch teurer.

JBL Reflect Aero

Da die JBL Reflect Aero nach IP68 selbst beim Untertauchen gegen eindringendes Wasser geschützt sind, sind sie die Idealbesetzung bei Sportlern und anderen, die auch in nasser Umgebung nicht auf ihre Hörer verzichten mögen. Das Case ist zudem mit einer fest angebrachten Handschlaufe versehen, sodass man es locker am Handgelenk oder anderweitig sicher befestigen kann, noch ein Pluspunkt für bewegungsintensive Anwendungsbereiche.

Allerdings ist es mit der eigenen Ausdauer der Reflect Aero nicht sehr weit her: Sechs Stunden Dauerbetrieb in unserem Test sind zwar standesgemäß, anschließend können die Hörer aber nur zweimal im Case nachgeladen werden, was eindeutig zu wenig ist.

Die Bedienung erfolgt wie üblich über Touch-Gesten an den Earbuds, darüber hinaus steht eine umfangreiche App-Steuerung mit individueller ANC- und Transparency-Anpassung, Klang-, Sitz- und ANC-Korrektur auch anhand einer Gehörgangsanalyse zur Verfügung. Diverse Klang-Presets und individuelle EQ-Einstellungen runden die Bedienung per App ab.

Eine Klangkorrektur ist aber wohl eher selten notwendig, denn die Reflect Aero klingen sehr gut, wenngleich der Bass und auch der Hochtonbereich nicht so weit ausgereizt werden, wie das bei teureren Geräten der Fall ist. Die JBL Reflect Aero sind schöne In-Ears, die sich auch zum Sport eignen – nicht nur, weil sie wasserdicht sind.

Libratone AIR Color

Die Libratone Air Color gibt es in Blau, Pink und Weiß. Das Lade-Case ist sehr kompakt und findet daher auch in der kleinsten Tasche noch Platz. Wie immer sind die Libratone-Earbuds ergonomisch besonders vorteilhaft geformt, sodass sie den korrekten Platz im Ohr fast von selbst finden. Das kompakte Case hat allerdings auch einen Nachteil: Die Earbuds können darin nur zweimal komplett aufgeladen werden. Setzt man vollgeladene Buds plus einem ebenfalls vollgeladenen Case voraus, reicht es dennoch für rund 30 Stunden, da die Earbuds mit etwa zehn Stunden Dauerbetrieb sehr ausdauernd sind.

Auch die Air Color lassen sind mit den üblichen Touch-Gesten an den Earbuds bedienen, bis auf die Lautstärke, die lässt sich nur am Smartphone einstellen. Die Libratone App funktioniert mit mehreren Kopfhörern des Herstellers und erkennt die Air Color sofort. Sie erlaubt drei Klangeinstellungs-Presets (Bass- und Höhen-Bevorzugung sowie Neutral). Außerdem ist eine Anleitung hinterlegt, damit man die Touch-Gesten nachschlagen kann.

Klanglich gibt es an den Air Color nichts zu bemängeln. Wenn sie korrekt sitzen und das Ohr entsprechend abdichten, versorgen sie mit vollem, satten Klang, allerdings liegen insgesamt nur zwei Eartips aus Silikon zur Anpassung bei.

Porsche Design PDT60

Die matte Edelstahloberfläche vom Case und den Earbuds sowie die Lederapplikation auf dem Case der Porsche Design PDT60 erinnern eindeutig an die bekannte Automarke. Auch der elegante Schubverschluss des Case und das eingefräste Logo auf den beiden In-Ears könnten passender kaum sein.

Die Bedienung erfolgt ausschließlich über die großen Touch-Flächen auf den Earbuds. Zumindest bei unseren Testmustern musste man mitunter schon öfter touchen, um die gewünschte Aktion zu erreichen. Eine App gibt es nicht.

Der eher mittelmäßige Klang und die geringe Ausdauer von nicht einmal vier Stunden Dauerbetrieb in unserem Test sind nicht gerade eine Empfehlung für die PDT60. Hinzu kommt, dass das Lade-Case akkumäßig ebenfalls schwächer bestückt ist, als Gewicht und Größe vermuten lassen, lediglich drei Ladezyklen sind möglich. Insgesamt erwartet man für den Preis mehr, außer dem Material und dem Design.

Sennheiser Momentum True Wireless 3

Der Sennheiser Momentum True Wireless 3 geht, wie die Typenbezeichnung unschwer erkennen lässt, mittlerweile in die dritte Generation. Das Case hat zwar immer noch den gleichen Stoffüberzug mit dem aufgedruckten Sennheiser-Logo. Allerdings ist es jetzt Qi-fähig, lässt sich also induktiv und somit drahtlos auf einer entsprechenden Unterlage aufladen.

Die Earbuds wurden auch äußerlich einer Renovierung unterzogen: Es kommt mehr Metall zum Einsatz, und das ist buchstäblich prägnant verarbeitet, denn in den Touch-Flächen ist jetzt jeweils das Sennheiser-Logo eingeprägt. Die Passform ist dagegen wie gehabt perfekt, die Bedienung erfolgt nach gewohnter Manier über die nun noch besser tastbaren Touch-Flächen. Die Sennheiser Smart Control App übernimmt das Kommando vom Smartphone aus. Hier lässt sich die Balance zwischen Noise Cancelling und Transparenz-Modus differenziert einstellen, die Touch-Gesten können individualisiert werden und selbstredend gibt es auch die Möglichkeit umfangreicher Klangregelungen.

Der Equalizer ist dabei schon Standard, außerdem lassen sich jetzt sogenannte Soundzonen programmieren. Mithilfe der GPS-Daten vom Smartphone erkennen die Hörer Ihre aktuelle Location und spielen die Musik im vorher festgelegten Klangmodus ab.

Allerdings lassen die Momentum True Wireless 3 sich auch ohne diese Einflussnahme klanglich nicht die Butter vom Brot nehmen. Dabei verhalten sie sich vollkommen unauffällig und offenbaren ihre Qualitäten erst, wenns darauf ankommt, die Musik es also hergibt.

Sony LinkBuds S

Bei den LinkBuds S verwendet Sony zusehends nachhaltigere Materialien, zu erkennen sein soll das an der matten Oberfläche der Komponenten. Die Hörer gibt es nicht nur in Crème oder Ecru, wie es heißt, sondern auch in Schwarz und Weiß. Obendrein sind sowohl Buds als auch Case enorm leichtgewichtig, zusammen bringen sie gerade einmal 42 Gramm auf die Waage, und damit nur noch etwa Zweidrittel der meisten direkten Konkurrenten.

Dennoch reichen die eingebauten Akkus der Earbuds für über sieben Stunden Dauerberieselung und können im Case bis zu dreimal Nachgeladen werden. Das Case ist übrigens Qi-kompatibel, lässt sich also auch kabellos laden.

Neben den üblichen Funktionen wie Play/Pause oder Titelsprung lässt sich bei den Sonys auch die Lautstärke per Touch einstellen. Die Sony Headphone App erkennt die LinkBuds S umgehend und erlaubt diverse Feinanstimmungen beim Noise Cancelling und in der Klangregelung. Man kann die Ohrform messtechnisch analysieren, um den Klang zu individualisieren aber auch einfach den integrierten Equalizer nutzen. Außerdem lassen sich die Gesten zur Bedienung individuell anpassen, oder sogar einzeln aktivieren und deaktivieren.

Man kann allerdings auch auf all dieses Klangtuning verzichten, denn die LinkBuds S liefern auch so schon eine hervorragenden Klangqualität.

Xoro KHB 30

Die Xoro KHB 30 sehen aus wie die AirPods von Apple, sie haben genau wie jene auch keine Eartips, weil sie auch nach dem One-Fits-All-Konzept designt sind. Damit erschöpfen sich allerdings auch schon die Gemeinsamkeiten.

Die Verarbeitung ist, allein schon aufgrund des günstigeren Preises, deutlich einfacher als beim Vorbild. Auch beim Klang muss man bei den Xoros Abstriche machen: Gerade das Bassfundament ist recht dünn, was nicht allein dem OFA-Prinzip zuzuschreiben ist, was ja ohne die gut abdichtenden Eartips auskommt.

An der Ausdauer gibt es dagegen nichts zu bemängeln, die Hörer hielten in unsere Test locker zehn Stunden im Dauerbetrieb durch, anschließend können sie bis zu viermal im Case nachgeladen werden.

Razer Hammerhead True Wireless II

Die Gaming-Spezialisten von Razer setzen die Reihe ihrer fürs Spielen optimierter Bluetooth Kopfhörer mit dem Hammerhead True Wireless II fort. Die ansonsten nach wie vor in Schwarz gehaltenen In-Ear-Kopfhörer können nun in sämtlichen Regenbogenfarben leuchten.

Insgesamt halten die In-Ear-Kopfhörer bei unserem Test sechs Stunden durch – bei voller Lautstärke. Anschließend kann man sie wieder bis zu viermal im Case neu aufladen, womit man die stattliche Laufzeit von insgesamt 30 Stunden erhält.

Die True Wireless II werden ganz normal über Touch-Flächen gesteuert. Die dazugehörige App wurde komplett überarbeitet und erkennt jetzt auch andere Hörer von Razer. Neben den üblichen Funktionen, wie die Aktivierung der Geräuschunterdrückung, die Anpassung der Touch-Gesten oder einer umfangreichen Klangkorrektur, bietet die App wieder die Möglichkeit an, die Bluetooth-Übertragung latenzfrei zu machen. Dieses Feature hat längst auch die Konkurrenz entdeckt, womit die Hammerhead diese Alleinstellungsmerkmal verlieren.

Die True Wireless II klingen ziemlich ausgewogen. Bässe kommen fett und doch kontrolliert an, in den Mitten sind sie leicht zurückhaltend, um dann bei den Höhen wieder etwas nachzulegen. Dieser leichte Loudness-Charakter ist durchaus gewollt, bringt er die Musik doch vor allem bei geringen Lautstärken noch sehr voluminös rüber.

Die Hammerhead True Wireless II liefern eine sehr gute Vorstellung beim Zocken am Smartphone, sie müssen aber keinesfalls zum Musikhören oder Telefonieren abgelegt werden.

Klipsch T5 II True Wireless ANC

Klipsch hat offenbar gerade einen Run, was Kopfhörer, insbesondere im True Wireless Design anbelangt. Die T5 II True Wireless ANC heißen nicht nur so, sie sehen auch so aus wie ihre Pendants ohne Geräuschunterdrückung.

Um es kurz zumachen: Sie klingen, unabhängig vom aktiven Noise Cancelling, auch ganz ähnlich und damit ausgesprochen gut. Aufgrund ihrer Form lassen sie sich zudem sehr leicht in den Hörkanälen platzieren, sind dank der Schutzklasse IP67 sogar bei kurzen Tauchaktionen gegen eindringendes Wasser geschützt und obendrein mit der gleichen Klipsch App bedienbar.

Diese Klipsch erlauben darüber hinaus zudem eine Gestensteuerung mithilfe der sogenannten Bragi Moves, die das Bragi-Croudfunding-Projekt seinerzeit in eigenen Kopfhörern realisiert hat. Sie können also durch mehrfaches Nicken oder Kopfschütteln Telefonate annehmen bzw. ablehnen, oder die unterschiedlichen Kombinationen aus ANC und Transparency aktivieren. Die App dient nun auch dazu, diese Moves zuzuordnen. Der umfangreiche Equalizer ist ebenso geblieben wie die übrige Bedienung über die leichtgängigen Tasten.

Wenn Sie den bekannt guten Klipsch-Sound unbedingt mit aktivem Noise Cancelling kombinieren wollen, kommen die T5 II True Wireless ANC in Frage, zumal sie gar nicht so teuer sind. Die Bedienung per Kopfbewegungen funktioniert ziemlich gut, sieht nur für Außenstehende mitunter etwas skurril aus.

Philips Fidelio T1

Der Philips Fidelio T1 kommt ziemlich groß daher, und zwar das Case und die In-Ears gleichermaßen. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht so aussieht, lassen sie sich dennoch gut in die Ohren einsetzen. Auf jeden Fall sind genug Eartips dabei, um in jedem Ohr perfekt zu sitzen. Es gehören sogar drei Paare aus Comply-Foam zum Lieferumfang.

Dass die In-Ear-Kopfhörer recht groß auftragen stört mittlerweile niemanden mehr, schließlich sehen sie dank der hervorragenden Verarbeitung auch dann noch gut aus. Außer der Lautstärke wird bei den Fidelio T1 alles mit Touch-Gesten gesteuert.

Die Philips App, die auch mit anderen Kopfhörern der Marke harmoniert, erlaubt zudem diverse Einstellungen der Geräuschunterdrückung, der sogenannten Transparency und einer intelligenten Kombination aus beiden, die sich automatisch und situationsbedingt einstellt. Auch eine umfangreiche Klangregelung mit diversen Presets und einem Equalizer ist vorhanden.

Die Spieldauer der In-Ears beträgt bei voller Lautstärke und ohne Noise Cancelling ca. fünf Stunden, was in Ordnung ist. Dagegen ist es kaum nachvollziehbar, dass die Kapazität des Cases nicht mal für drei Nachladungen reicht, groß genug wäre es für mehr Kapazität.

Sitzen die Philips Fidelio T1 mit den richtig gewählten Passtücken korrekt abdichtend in den Ohren, gibt es Klang vom Feinsten. Sie decken das komplette hörbare Frequenzspektrum ab, gehen dabei tief in den Basskeller hinab, ohne unnötig nachzudrücken. Mittel- und Hochtöne werden ebenfalls klar und unverfälscht wiedergegeben.

Wer Hörer möchte, die hochsolide verarbeitet sind, und sich weder von der geringen Kapazität des Case noch der etwas aufwändigeren Passung der In-Ear-Kopfhörer abschrecken lässt, bekommt mit den Fidelio T1 hervorragend klingende Schmuckstücke.

Klipsch T5 II True Wireless

Der Klipsch T5 II True Wireless geht, wie der Name schon vermuten lässt, in die zweite Generation. Den Test der ersten Generation können Sie weiter unten nachlesen, allerdings hat Klipsch bei den neuen ordentlich nachgebessert.

Das betrifft allerdings nicht das Design und das technische Grundkonzept. Das schwere Lade-Case aus gebürstetem Edelstahl liegt nach wie vor gut in der Hand. Es ist außer in dem Farbton Anthrazit, wie unser Testmodell, auch in Silber erhältlich – ebenfalls mit gebürsteter Oberfläche, die macht das schöne Case unempfindlicher gegen Kratzer. Insgesamt sechs Paar Ear-Tips unterschiedlicher Größe liegen dem T5 II True Wireless bei.

Die Laufzeit der geladenen In-Ears beträgt satte neun Stunden bei voller Lautstärke. Das Case wird standesgemäß über USB-C geladen, das Ladekabel hat an beiden Enden einen entsprechenden Stecker. Falls Ihr Netzteil über die größere Typ-A-Buchse verfügt, setzen Sie kurzerhand den mitgelieferten Adapter ein. Bis zu dreimal können Sie die In-Ear-Kopfhörer im Case voll aufladen, sodass Sie insgesamt auf mindestens 36 Stunden Spieldauer kommen – bei voller Lautstärke.

Bedient werden die Klipsch T5 II True Wireless über Touch-Flächen, einige Einstellungen lassen sich aber auch bequem mit der Smartphone App vornehmen. Zwar bietet diese App keine Möglichkeit, die Touch-Gesten individuell anzupassen, die Klangcharakteristik lässt sich aus sechs Voreinstellungen auswählen, mit der siebten wird die benutzerdefinierte Einstellung aktiviert. Hier steht dann ein Fünf-Band-Equalizer zur Verfügung

Die Treiber-Einheit hat der Hersteller bei der zweiten Auflage des T5 True Wireless nahezu unberührt gelassen und das Ergebnis spricht für sich. Auch der zweite Klipsch kann klanglich voll überzeugen. Die Feindynamik, gerade im sensiblen Mittelhochton- und Hochtonbereich, sucht in dieser Preisklasse ihresgleichen. Der Tieftonwiedergabe beginnt beim Klipsch ganz weit unten – und er schafft das, ohne dass sonderlich am Pegel gedreht wird.

Gedreht hat der Hersteller dagegen an der Sprachverständlichkeit beim Telefonieren. Hier hatten wir bei der Erstausgabe noch einiges zu bemängeln, was bei der zweiten Generation komplett korrigiert wurde.

Der Klipsch T5 II True Wireless hat seinen Preis, aber angesichts der hochwertigen Verarbeitung und seiner tollen musikalischen Performance ist er jeden Cent wert. Für Sportler bietet Klipsch mit den T 5 II True Wireless Sport eine Sonderedition auf der gleichen Basis an. Da sind nicht nur die In-Ears wasserdicht, sondern das Ladecase selbst und ist zudem viel robuster gebaut. Den Test finden Sie weiter unten.

Lypertek PurePlay Z5

Die PurePlay Z5 von Lypertek protzen geradezu mit ihrer Ausstattung. So lagen unseren Testgeräten insgesamt zehn Paar Eartips bei. Die meisten, nämlich acht aus weichem Silikon in unterschiedlichen, fein abgestuften Größen, dazu immerhin zwei Paar aus Comply Schaum, der sich wie kaum ein anderes Material besonders gut und dicht in den Hörkanal schmiegt. Da dürften die passenden Eartips für jedes Ohr dabei sein, und es ist kaum verwunderlich, dass die In-Ear-Kopfhörer schnell perfekt eingesetzt sind. Ein kleiner Dreh kann die Steil-Konstruktionen dann in die perfekte Position auch zum Telefonieren bringen, die Mikrofone sind nämlich wie üblich am Ende der Stiele untergebracht.

Die PurePlay Z5 halten in unserem Test gute 7,5 Stunden mit maximaler Lautstärke, bei abgeschaltetem Noise Cancelling durch, zudem reicht die Kapazität des Cases für weitere vier Ladungen beider In-Ears aus.

Da die PurePlay Z5 neben den üblichen Codecs SBC und AAC auch die beiden verlustarmen aptX und aptX Adaptive Codecs zur Bluetooth-Übertragung unterstützen, sind neben der perfekten Abdichtung nach außen, alle Voraussetzungen für einen guten Sound gegeben. Schnell lässt sich feststellen, dass man bei Lypertek dieses Potential durchaus zu nutzen versteht.

Auch ohne den Equalizer, der sich in der verbesserten App findet, lässt sich den PurePlay Z5 ein sattes, fast schon dreidimensionales Klangerlebnis entlocken. On Top kann man in der App den LDX-Modus (Lypertek Definition Expander) aktivieren, dabei werden sämtliche, den Klang verändernden Stufen umgangen. Der Effekt ist im normalen Alltag quasi nicht zu hören, erst wenn man in ruhiger Umgebung Musik genießt fällt die noch feinere Auflösung gerade im Mittelhochtonbereich auf.

Sennheiser SPORT True Wireless

Die neuen Sennheiser SPORT True Wireless sind extra für den sportlichen Einsatz optimiert. Dafür sind die In-Ear-Kopfhörer nach IP54 gegen Spritzwasser von allen Seiten geschützt, was neben der Dusche auch Schweiß betrifft. Außerdem ist auch das Case selbst gegen Eindringen von Wasser geschützt, was mindestens ebenso praktisch ist wie die mitgelieferte Trageschlaufe.

Ansonsten gibt es von Sennheiser gewohnt gute Kost, sowohl was die Klangqualität betrifft, als auch den Komfort und die Bedienung. Bedient werden die SPORT True Wireless mit der Sennheiser Smart Control App, die auch andere Kopfhörer des Herstellers steuert. Die App erlaubt bei den SPORT True Wireless eine individuelle Anpassung der Touchgesten sowie diverse Voreinstellungen für den Klang nebst einem Equalizer. Aktive Geräuschunterdrückung haben die SPORT True Wireless nicht, dafür aber unterschiedliche Awareness-Modi, sodass die Außengeräusche gezielt durchgelassen werden. Das ist gerade beim Sport ein wichtiges Feature.

Die Sennheiser SPORT True Wireless sind eine gute Wahl für alle, die beim Sport oder anderen Aktivitäten nicht auf den gewohnten Klang sowie Trage- und Bedienkomfort von Sennheiser-Hörern verzichten wollen.

Jabra Elite 7 Pro

Mit dem Elite 7 Pro deckt Jabra hausintern die obere Preiskategorie der True Wireless In-Ear-Kopfhörer ab. Die In-Ears und das Case sind besonders hochwertig verarbeitet und warten mit der enormen Akkulaufzeit von knapp 15 Stunden auf. Das gilt für die In-Ears, das Case kann dann nochmal mit fast drei kompletten Ladungen aushelfen, sodass es insgesamt für locker 40 Stunden reicht. Die Elite 7 Pro können also ziemlich lange mit ihrem hervorragenden Sound verwöhnen.

Das leichte Einsetzen und der komfortable Sitz ist bei allen Ohrhöhrern von Jabra gleich, die Elite 7 Pro bilden keine Ausnahme. Bedient werden die In-Ears über die großen Schaltflächen, wie gehabt mit unterschiedlichen Gesten. Zwar sind das keine Touchflächen, die Tasten sind aber leichtgängig und verfügen dennoch über gut spürbare Druckpunkte. Die Jabra App bietet mehrere Presets, einen Equalizer, Sprachsteuerung und natürlich die Möglichkeit, ANC und Hearthrough zu steuern, die Intensität von Hearthrough kann stufenlos eingestellt werden. Außerdem stehen sogenannte Soundscapes (Hintergrundgeräusche) zur Verfügung. Über den Menüpunkt MyControls schließlich lassen sich sogar die Gesten individualisieren.

Jabra Elite 7 Active

Die Jabra Elite 7 Active sind den Elite 7 Pro ziemlich ähnlich. Auch hier steht der hohe Komfort beim Tragen im Ohr an erster Stelle. Die Akkulaufzeit der Elite 7 Active ist mit 10 Stunden für die In-Ear-Kopfhörer immer noch enorm, auch hier lädt das Case fast dreimal komplett nach. Die Elite 7 Active gibt es außer in Minze auch in Blau und Schwarz.

Klanglich sind die Elite 7 Active etwas anders abgestimmt als die Elite 7 Pro, sie haben einen leichten Loudness-Charakter mit etwas mehr Druck im Bass. Außerdem gibt es hier mehr Farbvarianten. Wer es also eher druckvoll mag ist bei den Elite 7 Active bestens aufgehoben.

LG Tone Free DFP5

Die LG Tone Free DFP5 sind die zweitgünstigsten Kopfhörer aus der aktuellen DFP-Reihe von LG. Dabei sind die Gehäuse und auch die Bauteile, die für den Klang zuständig sind, nahezu baugleich mit den In-Ears der DFP8 und der DFP9. Daher gibt es auch weder vom Trage- und Bedienkomfort noch seitens der Klangqualität großartige Unterschiede. Auch die aktive Geräuschunterdrückung funktioniert im Zusammenspiel mit der App identisch.

Bei den Tone Free DFP5 gibt es allerdings im Case keine UV-Reinigung der In-Ear-Kopfhörer und auch keine anderen Features, was unter anderem dazu beiträgt, dass die Ohrhörer im Case nunmehr bis zu dreimal nachgeladen werden können. Wer also auf die UV-Dusche und die Bluetooth-Bridge verzichten kann, bekommt mit dem Tone Free DFP5 ein auch preislich abgespecktes True Wireless Set.

JBL Tour Pro+

Am Tragekomfort der JBL Tour Pro+ gibt es nichts auszusetzen, sie sind zwar recht klobig, lassen sich aber sehr gut einsetzen und sitzen dann komfortabel in den Ohren. Allerdings stehen sie wegen der Größe recht weit vor. Per App können sie auf korrekten Sitz, und damit die perfekte Abdichtung eingemessen werden.

Nachdem die Hörer optimal sitzen, stehen die Sprachassistenten Alexa oder der Google Assistant zur Wahl. Darüber hinaus werden der Akkustand beider In-Ears und des Case angezeigt. Auch die Gestensteuerung lässt sich individualisieren. Es gibt neben der reinen Audio-Verbindung zudem einen Videomodus, der beim Anschauen von Filmen für einen lippensynchronen Ton sorgt. Für die Klangeinstellung gibt es vier Presets, weitere individuelle Voreinstellungen lassen sich per Equalizer vornehmen und abspeichern.

Der Sound der Tour Pro+ ist eher hell abgestimmt, was bei manchen S-Lauten zu etwas nervigem Zischeln führen kann. Auch der Bassbereich ist mitunter etwas indifferent, allerdings übertreiben die JBL Hörer hier auch nicht mit dem Pegel, um mangelnde Tiefgang zu kaschieren.

LG Tone Free DFP9

Die LG Tone Free DFP9 sind großenteils ebenso aufgebaut, wie die Tone Free DFP8. Ehrlich gesagt, gibt es auf den ersten Blick gar keinen Unterschied. Bei genauerem Hinsehen fällt nur der zusätzliche kleine Schalter seitlich am Ladecase auf. Der macht dann allerdings tatsächlich den Unterschied – zusammen mit dem zusätzliche Adapter aus dem Lieferumfang kann das Dock an den analogen Ausgang einer Quelle angeschlossen werden, um dann selbst die Bluetooth-Verbindung zu de In-Ear-Kopfhörer herzustellen. Plug & Wireless heißt das Feature bei LG, damit erhält auch die ältere Stereoanlage oder das einfache Smartphone die Möglichkeit einer drahtlosen Verbindung zu den Ohrhöhrern. Das kennen wir schon so ähnlich von den Bowers & Wilkins PI7.

Darüber hinaus nutzen die Tone Free DFP9 außer AAC und SBC auch den verlustärmeren aptX Codec bei der Bluetooth-Übertragung. Sie sind also eindeutig mehr in Richtung hochwertigen Klang optimiert, deshalb hat man hier auch auf die induktive Ladefähigkeit des Cases verzichtet, welches beim kleineren Bruder noch zur Standardausrüstung gehört. Die Kapazität des Akkus im Case reicht auch hier nur für eine komplette und eine Teilladung der beiden Ohrhörer aus, ein Teil der Kapazität wird von der im Case integrierten UV-Reinigung benötigt, die ja mittlerweile zu den Alleinstellungsmerkmalen vieler LG Hörer zählt. Immerhin hielten die In-Ear-Kopfhörer in unserem Test gut sechs Stunden Musikübertragung bei höchstem Pegel und abgeschaltetem ANC durch. Insgesamt reicht es dann mit diesen Einstellungen für insgesamt 15 Stunden.

Die App unterstützt nicht nur die Tone Free DFP9 Hörer, hier findet man die üblichen Meridian Presets (inkl. 3D Sound Stage) zum Einstellen des Klanges. Außerdem gibt es zwei Custom Presets, die mit Hilfe eines Equalizers eingestellt werden können. Das Noise Cancelling und die Touch-Gesten lassen sich ebenfalls umfassend einstellen.

Klanglich gibt es bei den LG Tone Free DFP9 auch keine Überraschung, sofern die Eartips – insgesamt vier Paare aus weichem Silikon stehen zur Wahl – perfekt ausgewählt wurden. Dann liefern die In-Ears einen ausgewogenen Sound, zusammen mit einem satten, tiefen Bass. Jedenfalls bietet der Klang eine gute Grundlage, die sich mithilfe der App gut ausbauen lässt.

LG Tone Free DFP8

Die Tone Free DFP8 von LG sind schnell eingesetzt, was unter anderem durch die Bauweise in Stiel-Konstruktion begünstigt wird. Damit sind sie schnell an die eindeutig korrekte Position gebracht, die weichen Silikon-Eartips dichten dabei perfekt von der Außenwelt ab.

Die Bedienung wird wie üblich mit Touch-Gesten realisiert, zusätzlich kann die App heruntergeladen werden, was bei einer bestehenden Verbindung zum PlayStore beinah schon automatisch geschieht. Besonderes Feature auch dieser LG In-Ear-Kopfhörer ist die im Case integrierte UV-Reinigung. Damit werden die EarPlugs im Case nicht nur aufgeladen, sondern gleichzeitig per UV-Licht von den meisten Keimen befreit. Das Case lässt sich darüber hinaus kabellos per Induktion aufladen, ganz so, wie aktuell auch viele Smartphones.

In der App findet man die üblichen Meridian Presets (inkl. 3D Sound Stage), hinzu kommen zwei Custom Presets, die mit Hilfe eines Equalizers eingestellt werden können. Auch die Touch-Gesten können hier individualisiert werden.

Die Tone Free DFP8 sind sehr ausgewogen abgestimmt, allerdings scheint der Maximalpegel unabhängig von der Smartphone Einstellungen begrenzt zu sein. Das hindert die Hörer aber nicht daran, einen satten, tiefen Bass abzubilden, vorausgesetzt immer, dass die Eartips sorgfältig ausgewählt wurden. Auch diese In-Ears von LG sind buchstäblich eine saubere Sache. Beim Klang liefern sie eine gute Grundlage, die sich mithilfe der App gut ausbauen lässt.

Jabra Elite 4 Active

Auch wenn sie deutlich günstiger zu haben sind, unterschieden sich die Jabra Elite 4 Active nur geringfügig von den Elite 7 Active. Lediglich die Form der Ladebox weicht etwas ab und auch die Verarbeitung ist einfacher gehalten. Die Akkulaufzeit der In-Ear-Kopfhörer ist kürzer, dafür können sie aber genau dreimal in der Box nachgeladen werden. Ansonsten verfügen auch die Elite 4 Active über aktives Noise Cancelling, welches mit der App feinabgestimmt werden kann.

Die grundsätzliche Bedienung erfolgt über jeweils eine große Taste auf den In-Ears. Die Feinheiten der Geräuschunterdrückung, der Klangabstimmung und selbst die Individualisierung der Bediengesten erfolgt über die umfangreiche Jabra App. Der Klang ist, gemessen an der Preisklasse, sehr gut, Noise Cancelling- und Hearthrough- Modus haben aber keinen hörbaren Einfluss auf den Klang.

Jabra Elite 3

Der Jabra Elite 3 ist der günstigste der aktuellen Range von Jabra. Hier gibt es von allem etwas weniger als noch beim Elite 4 Active. Als wichtigstes Merkmal verzichtet der Elite 3 auf aktives Noise Cancelling, die Außenwelt wird hier lediglich mit Hilfe gut abdichtender Passstücke ausgesperrt. Aufgrund der guten Passform funktioniert das sogar sehr effizient.

Wer auf die aktive Geräuschunterdrückung zugunsten eines günstigeren Anschaffungspreises verzichten kann, kann die Elite 3 getrost den Elite 4 Active vorziehen. Der Klang und Tragekomfort sind ähnlich gut. Die Jabra App bietet selbst hier mehrere Presets, einen Equalizer, Sprachsteuerung sowie die Möglichkeit, die Umgebungsgeräusche zuzuschalten. Im MyControls Menü lassen sich die Gesten individualisieren, lediglich die Einstellungen zum Noise Cancelling sind hier nicht aktiv.

Yamaha TW-E5B

Der TW-E5B von Yamaha macht schon nach den ersten Hörtests klar, wo die Entwickler den Schwerpunkt gesetzt haben – den Klang. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine optimale Passform, deshalb liegen dem Set insgesamt vier Paar Silikon-Eartips bei, außerdem sind sie so gut designt, dass sie sich ohne große Korrekturen direkt in die korrekte Position einsetzen lassen.

Bei der Bedienung setzt Yamaha auf winzige Tasten an den In-Ear-Kopfhörer, was zumindest anfangs gewöhnungsbedürftig ist. Die Headphones Controller App erkennt die Hörer (noch) nicht, da ist es von Vorteil, dass Yamaha den TW-E5B nicht mit einem aktivem Noise Cancelling ausgestattet hat.

Entschädigt wird man mit einem auf Anhieb ansprechenden Spitzensound. Die TW-E5B vermitteln einen ausgewogenen Klang, mit authentischem, konturierten Druck im Tiefbass. Bei entsprechend abgemischter Kost stellen sie die Musik so räumlich auf die Bühne, dass man schnell vergisst, wie klein die In-Ears eigentlich sind.

Bowers & Wilkins PI7

Beim Bowers & Wilkins PI7 ist das Case besonders stabil unter viel Einsatz von Metall gefertigt. Ein ganz besonderes Feature sieht man nicht auf den ersten Blick: Es ist ein sogenannter Bluetooth-Transmitter integriert. Sie müssen also nur das mitgelieferte Kabel in die Kopfhörerbuchse der Stereo-Anlage einstöpseln, das andere Ende in die USB-C-Buchse des Cases, und schon können Sie die Musik von der Stereo-Anlage über die PI7 genießen.

Bowers & Wilkins ist natürlich entsprechend von den Klangeigenschaften der In-Ear-Kopfhörer überzeugt. Und tatsächlich liefern die PI7 ein sehr ansprechendes Klangbild, wobei ihnen eine ähnlich breite Bühne gelingt, wie der Konkurrenz von Shure. Klanglich gelingt ihnen der perfekte Spagat zwischen tiefreichenden, satten Bässen, einem angenehm sonoren Grundton und sehr fein auflösendem Mittelhochtonbereich. Dabei sitzen die recht groß und klobig anmutenden In-Ears erstaunlich komfortabel in den Ohren.

Der integrierte Akku kann die In-Ears zwar bis zu viermal nachladen, mit einer Laufzeit der In-Ear-Kopfhörer von knapp vier Stunden ist das aber auch dringend nötig.

Der Bowers & Wilkins PI7 ist die ideale Bluetooth-Ergänzung für die heimische Stereo-Anlage. Auf Reisen kann er mit gutem Noise Cancelling und den entsprechenden Klangwelten für perfekte Entspannung sorgen.

Samsung Galaxy Buds Pro

Mit den Galaxy Buds Pro setzt Samsung die Entwicklung eigener True Wireless In-Ear-Kopfhörer fort. Nachdem die Galaxy Buds Live zwar innovativ, aber nicht unbedingt für jeden nachvollziehbar einzusetzen sind, hat man an dieser Stelle deutlich nachgebessert. Der Einsatz hat sich gelohnt, die Form der In-Ears wurde nach ergonomischen Gesichtspunkten optimiert, ohne dass man sich allzu sehr am Mainstream orientiert hätte. Sie lassen sich sehr leicht einsetzen und schmiegen sich mit ihrer organischen Form perfekt in die Concha, also das Innere der Ohrmuschel.

Die Galaxy Buds Pro rutschen also wie von selbst in die richtige Position und dichten dort schön ab. Dadurch kann sich nicht nur der der Sound so viel besser entfalten, auch die akrive Geräuschunterdrückung, das bei den Buds Pro aktiv funktioniert, hat einen leichteren Job.

Als Versprechen für einen guten Sound prangt mehr oder weniger unauffällig das AKG-Logo auf dem Deckel der Ladebox. In den In-Ear-Kopfhörern teilen sich jeweils zwei Treiber die Wiedergabe der Frequenzen: Einer ist für die Bässe und Mitteltöne, ein zweiter für die Höhen zuständig.

Vom tiefsten Basskeller bis hin zu den feinsten, glitzernden Höhen wird alles sauber und präzise von den Galaxy Buds Pro wiedergegeben. Dabei wirken weder die Bässe aufgesetzt oder angedickt, noch hilft man den tiefen und hohen Frequenzen mit einer Loudness-Abstimmung auf die Sprünge. Über die Fähigkeiten beim aktiven Noise Cancelling der Galaxys lesen sie hier mehr.

Klipsch T5 II True Wireless Sport

Zwei grundlegende Dinge unterscheiden den Klipsch T 5 II True Wireless Sport vom T5 II True Wireless. Statt des edlen, schweren Lade-Case aus Metall, stecken die In-Ear-Kopfhörer der Sport-Version in einem großen Kunststoff-Case. Das hat es allerdings in sich – sogar buchstäblich, denn im doppelwandigen Deckel raschelt eine kleine Portion Silikagel, jene Krümel, die auch in herkömmlichen Verpackungen gelegentlich für trockene Verhältnisse sorgen. Hier sind sie fest eingebaut, um das Innere des Cases und damit auch die In-Ears trocken zu halten.

Damit das Case schön wasserdicht abschließt, ist der Deckel rundum mit einer Dichtung versehen. Der Verschluss arbeitet mit Hebelkraft und erinnert an den Verschluss von Weckgläsern oder den Bügelverschluss mancher Bierflaschen. Genau deshalb ist das Case wasserdicht verschlossen. Die In-Ears selbst sind, wie bei den anderen auch, nach IP67 von vornherein wasserdicht.

Der zweite Unterschied betrifft eben jene In-Ear. Grundform und Technik sind gleich geblieben, zu den normalen Eartips gehören nun zusätzliche Hooks unterschiedlicher Größe zum Lieferumfang. Damit sitzen die T5 II True Wireless Sport auch beim Sport sicher in den Ohren und dichten entsprechend gut ab. Die App funktioniert natürlich auch hier: Neben der Möglichkeit, Updates auf die In-Ears-Kopfhörer zu spielen, lässt sich auch hier der Klang individuell einstellen. Es gibt zudem einen Transparenz-Modus, der die Außenwelt mehr (Position X) oder weniger (Position Y) durchlässt, was z. B. hilft, beim Joggen Zusammenstöße zu vermeiden.

Auch der True Wireless Sport kann klanglich voll überzeugen, schließlich hat sich an den Ohrhöhrern selbst nichts geändert. Die Feindynamik, gerade im sensiblen Mittelhochton- und Hochtonbereich, sucht in dieser Preisklasse ihresgleichen. Bei der Tieftonwiedergabe kann die Sport-Variante oft sogar noch präziser agieren, da sie mit den zusätzlichen Hooks das Ohr noch besser abdichtet. Damit ist der T 5 II True Wireless Sport einer der musikalischsten Begleiter beim Joggen und anderen sportlichen Aktionen.

Apple AirPod Pro

Mit den Airpods Pro hat Apple die ersten Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling vorgestellt. Das Design der In-Ear-Kopfhörer unterscheidet sich grundlegend von dem der anderen AirPods, für besseren Halt und Abdichtung greift Apple bei den Pros zur herkömmlichen Bauweise mit sogenannten Eartips, also Passstücken. Die markanten Stiele sind geblieben.

Bedient werden die Airpods Pro über je eine Taste an jedem der Stäbchen, das schien den Entwicklern womöglich zuverlässiger als die Touch-Flächen der anderen AirPods. Wird die Taste, egal auf welcher Seite, kurz gedrückt, so startet oder stoppt die Musik. Drückt man zweimal kurz, so springt sie einen Track vor, bei dreimal geht es zurück. Längeres Drücken aktiviert den ANC- oder den Transparenzmodus oder wahlweise auf einer Seite das Aufrufen von Apples Sprachassistenten Siri. Quittiert wird der Betriebszustand durch verschiedene Töne, nicht per Ansage.

Für individuelle Anpassungen, wie das Umbelegen der Tasten oder die automatische Ohr-Erkennung sowie der Test des korrekten Sitzes, ist mindestens iOS 13.2 nötig. Diese Funktionen sind direkt im Bluetooth-Menü hinterlegt und nicht etwa in einer separaten App – schlechte Zeiten für ältere Betriebssysteme und für Androiden sowieso.

Das aktive Noise Cancelling funktioniert gut, zumal es so gut wie keinen hörbaren Einfluss auf die Lautstärke oder den Klang hat.

Klanglich sind die Airpods Pro ihren Kollegen hörbar überlegen – und zwar vor allen Dingen bei der Übertragung von tiefen Tönen, sie schaffen es sogar, untenrum etwas nachzuhelfen, gerade so viel, dass es eine schönen, vollen Grundton ergibt. Das kann einerseits an der besseren Passung der In-Ears im Ohrkanal liegen, aber auch am dedizierten Bass-Treiber, den Apple angeblich zusätzlich eingebaut hat.

Für Apple-User sind die Airpods Pro immer ein Gewinn, auch wenn das Noise Cancelling eher selten genutzt wird, allerdings sind sie recht teuer.

Teufel Real Blue TWS

Teufel hat ebenfalls sein Portfolio aktualisiert und mit den Real Blue TWS ein weiteres True Wireless Set in den Ring geworfen. Diese punkten zudem mit aktivem Noise Cancelling, auch wenn das recht einfach gehalten ist. Man hat nämlich nur die Wahl zwischen Noise Cancelling, Transparency-Modus und keines von beiden. Diese Einstellungen erfolgen ausschließlich mit Touch-Gesten, die Teufel App ist (noch?) nicht an die Real Blue TWS angepasst und erkennt sie folglich auch nicht. Dafür lässt sich zumindest auch die Lautstärke direkt an den In-Ear-Kopfhörer einstellen, bei anderen Herstellern geht das nur übers Smartphone.

Das war es dann auch schon fast mit der Kritik, denn die Real Blue TWS haben eine enorme Ausdauer: Satte 15 Stunden hielten sie in unserem Test durch, bei abgeschaltetem ANC, aber voller Lautstärke. Zusammen mit den zusätzlich möglichen drei Ladungen kommt man auf eine Spielzeit von insgesamt 60 Stunden, das Einsetzen ist unmissverständlich und der Komfort beim Tragen hervorragend.

Die Teufel Real Blue TWS verwöhnen mit einem ausgesprochen satten, dabei aber spritzigen Klang. Der Bass reicht tief runter, ist fast körperlich zu spüren, seitens der Feindynamik in den höheren Regionen müssen sie erst vor den reichlich teureren Konkurrenten passen. Leider eignen sie sich zum Telefonieren nur bedingt, da sie hier zu leichten Verzerrungen neigen.

Wer damit leben kann, erhält ein extrem ausdauerndes Klangpaket, das obendrein leicht zu bedienen ist und über ein passables Noise Cancelling verfügt.

Sony WF-C500

Mit den WF-C500 zeigt Sony, dass man True Wireless auch günstig kann. Gespart wurde am Noise Cancelling, das gibt es von Sony nicht zum Preispunkt von um 50 Euro. Die elegante Touchbedienung ist einer normalen Bedienung per tasten auf den In-Ears gewichen, die Tasten sind aber angemessen groß und haben trotz ihres geringen Hubs einen deutlich spürbaren Druckpunkt. Dafür gibt es die WF-C500 außer in Orange auch in Grün, Schwarz und Weiß, das Case natürlich passend dazu.

Dieses Case reicht allerdings nur für eine einzige Ladung der beiden In-Ear-Kopfhörer, diese liefern in unserem Test dann allerdings für gut 20 Stunden nonstop Musik, was dieses Manko dann wieder relativiert.

Wie die meisten Kopfhörer der Marke lassen sich auch die WF-C500 problemlos in die Sony Kopfhörer App einbinden. Hier findet man Unterstützung bei der richtigen Wahl der Passstücke ebenso wie eine Analyse der Ohrform, der Voraussetzung für das hauseigene 360 Reality Audio-Setup. Ein Equalizer und diverse Presets runden das Interieur der App ab.

Auch der Sound der WF-C500 ist rundum gelungen, und liegt mit einer leichten Loudness-Tendenz ebenfalls voll im Trend. Bei manchen Musikstücken ist es empfehlenswert, die Höhen etwas abzusenken, sonst neigen insbesondere die S-Laute etwas unangenehm in den Vordergrund zu treten.

OnePlus Buds Z2

Die OnePlus Buds Z2 gehen, wie der Name schon vermuten lässt, bereits in die zweite Generation. OnePlus hat nochmal nachgelegt, dabei allerdings das bewährte Stiel-Design beibehalten. Sie lassen sich leicht aus dem Case nehmen und sitzen schnell sicher und bequem an Ort und Stelle im Ohr. Sie werden per üblicher Touch-Gesten bedient.

Bei OnePlus- und Realme-Smartphones werden die Hörer generisch unterstützt, bei markenfremden Smartphones kommt neuerdings die HeyMelody App zum Einsatz. Das vereinfacht die Bedienung enorm, vor allem kann man dort auch die Wahl zwischen den unterschiedlichen ANC-Stufen und dem Transparency-Modus vornehmen. Außerdem kann man die Ohrhörer auf korrekten Sitz prüfen sowie die Steuerungsgesten anpassen.

Die Buds Z2 haben einen eindeutigen Loudness-Charakter, der aber nicht unangenehm ist. Sie gehen nicht so tief in den Basskeller runter, was mit einer leichten Anhebung des Pegels gut kaschiert wird. Bei dem Preis haben sie durchaus Schnäppchenqualitäten, zumal sie sich nun auch per App mit anderen Androiden als den hauseigenen gut vertragen.

JLab Epic Air Sport ANC

Die Epic Air Sport ANC von JLab sind mit Bügel konstruiert – aus gutem Grund, denn sie sollen auch beim Sport möglichst an Ort und Stelle bleiben. Gerade weil der Korpus der In-Ear-Kopfhörer recht klobig ist, lassen sie sich nicht sehr weit in Richtung Hörkanal einsetzen. Für eine gute Abdichtung müssen daher unter Umständen direkt die großen Eartips eingesetzt werden. Dafür sind die Bügel so so schlank gebaut, dass sogar die Brille meistens noch passt, ohne zu drücken.

Die Bedienung erfolgt wie üblich per Touch-Gesten, diese werden aber nicht immer eindeutig erkannt, was mitunter zur Fehlbedienung führt.

Die Gesten lassen sich zum Glück leicht in der App individualisieren. Diese ist zwar ziemlich umfangreich, aber gut strukturiert, wenngleich immer noch komplett auf Englisch.

Auch der Klang lässt sich mit Hilfe des Equalizers dem individuellen Geschmack anpassen. Insgesamt stehen vier Presets zur Verfügung, ein Speicherplatz ist noch frei und kann mit einer eigenen Voreinstellung belegt werden.

Wenn die JLab Epic Air Sport ANC nicht perfekt in den Ohren sitzen, wird das mit einem recht dünnen Bassfundament quittiert, der Klang ist hier noch mehr von der perfekten Passform abhängig als bei anderen Hörern, weil sie nicht in jedes Ohr passen.

1More ColorBuds 2

Wie der Name schon vermuten lässt, gehen die ColorBuds 2 von 1More in die zweite Generation. Die In-Ear-Kopfhörer sind leicht eingesetzt und schnell in der Lage optimiert, sie sind kaum zu spüren, dichten aber sehr gut ab.

Die App wurde inzwischen mehrfach überarbeitet und ist mittlerweile ziemlich gut. Statt der sonst üblichen Presets gibt es hier eine von Sonarworks unterstützte Erfassung der sogenannten SoundID. Hierbei wird anhand mehrere Sound-Beispiele die individuell bevorzugte Klang-Signatur erfasst und auf die Musikwiedergabe übertragen. Dieses Prozedere kann man öfter wiederholen, man kann die SoundID aber auch komplett abschalten und sich ganz von der Abstimmung der Hörer leiten lassen.

Denn schon aus dem Stand klingen die 1More ColorBuds 2 etwas satter und voller als die ComfoBuds 2 aus gleichem Hause. Der Bass geht gut runter, bleibt immer konturiert und ist eher knackig trocken statt federnd. Auch bei heftigen Bassgewittern behalten die Hörer stets die Kontrolle.

Libratone Air+

Die Libratone Air+ entsprechen ebenfalls der Stiel-Konstruktionsweise, sie sind ultraleicht einzusetzen und sitzen dann sicher und komfortabel in den Ohren. Anschließend lässt sich per App dann noch die Dichtigkeitsprobe machen, die für das letzte Quäntchen Druck im Tiefbass sorgen kann, und zwar werden beide Kanäle separat gemessen.

In der zugehörigen App lassen sich ANC- und Transparency-Modus lassen sich stufenlos ausbalancieren. Darüber hinaus lassen sich auch die Touch-Gesten der Libratone Air+ in der App individualisieren. Dort gibt es neben einigen Sound-Presets noch eine einfache nur noch Bass- oder Höhen-Korrektur.

So viel Klangspielereien haben die Air+ allerdings auch kaum nötig. Schon aus dem Stand heraus kommen sie klanglich sehr nah an die Shure Aonic 215+ heran, unserem aktuellen Favoriten von Sennheiser können sie gar paroli bieten. Allerdings sind die Libratone auch teurer.

Bose QuietComfort Earbuds

Mit den QuietComfort Earbuds setzt Bose nun nach einer Weile der Stagnation die Entwicklung der In-Ear-Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling fort. Darüber können Sie hier mehr nachlesen, in diesem Test liegt der Schwerpunkt auf den Klang, die Bedienung und den Tragekomfort. Auffälligstes Merkmal der neuen Bose Geräte ist die recht große Ladebox, in der die nicht minder großen Ohrhörer aufgeladen werden.

Trotz der riesigen Box können die QuietComfort Earbuds darin nur bis zu zweimal aufgeladen werden. Mit einer Laufzeit der Ohrhöhrer von siebeneinhalb Stunden erreicht man zusammen eine Gesamtlaufzeit von über 22 Stunden, gemessen bei voller Lautstärke der In-Ear-Kopfhörer und eingeschaltetem ANC. Das Case selbst kann wahlweise mit Hilfe des mitgelieferten USB-C Kabels und eines entsprechenden Ladenetzteils oder drahtlos per Induktion aufgeladen werden.

Die großen In-Ears lassen sich erstaunlich einfach einsetzen und dichten dann sehr gut ab. Zur Bedienung stehen die großen Touch-Flächen der In-Ear-Kopfhörer zur Verfügung, oder aber die App. Leider ist diese noch nicht komplett ausgereift. So war eine Kopplung es erst nach mehreren Neustarts der App und der In-Ears erfolgreich. Aktiviert man dann die Trageerkennung, werden die entsprechenden Optionen (Pausieren beim Ablegen, etc.) direkt ausgeblendet, sodass man hier nichts auswählen kann. Auch eine Klangregelung fehlt bislang.

Beim Klang der QuietComfort Earbuds hat Bose dagegen alles richtig gemacht. Sie bieten ein ausgewogenes Klangbild, wobei sie allerdings die oberen und unteren Grenze des hörbaren Frequenzbandes nicht soweit ausleuchten, wie beispielsweise die EAH-AZ70WE von Technics. Man bekommt also den gewohnten, langzeittauglichen Bose-Sound.

KEF Mu3

Die KEF Mu3 sind ein echtes Designerstück geworden, wie bei den anderen Produkten aus der Mu-Reihe von KEF war auch hier Stardesigner Ross Lovegrove am Werk. Da schön sein alleine auch nicht immer reicht, insbesondere wenn es um Alltagsfunktionalität geht, konnten wir sogleich feststellen, dass die schöne, glatte, organische Form der In-Ear-Kopfhörer beim Einsetzen in die Ohren so ihre Tücken hat.

Wenn die Mu3 korrekt an Ort und Stelle sitzen, sind sie sehr bequem und fallen dem Träger schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr als Fremdkörper auf. Außerdem dichten sie sehr gut ab, was natürlich dem Klang und auch der aktiven Geräuschunterdrückung zugute kommt. Da es uns an dieser Stelle aber vorwiegend um den Klang und den Komfort geht, haben wir das ANC außer acht gelassen. Darüber können sie in unserem entsprechenden Test mehr lesen.

Die KEF Kopfhörer werden ausschließlich über die Tasten auf den Ohrhörern bedient, mit den üblichen Klick-Gesten für Lautstärke, zum Zappen durch die Tracks etc.. Die Tasten sind glücklicherweise sensibel genug, dass man sie betätigen kann, ohne die In-Ears dabei tiefer ins Ohr zu drücken, als das notwendig ist. Ein App stellt KEF nicht zur Verfügung, für die Klangregelung ist das Smartphone zuständig. Allerdings sei an dieser Stelle auch angemerkt, dass selbst die KEF In-Ear-Kopfhörer über einen Transparenz-Modus verfügen, der bei Bedarf eingeschaltet werden kann.

Klanglich können die Mu3 ganz oben mitspielen, sie liefern ein detaillierteres Klangbild als die von Bose und können sogar mit den Technics mithalten. Wem es also in erster Linie auf tolles Design und hervorragende Klangeigenschaften ankommt, wird mit den Mu3 sicher glücklich werden. Aktives Noise Cancelling spielt hier eine untergeordnete Rolle.

Lypertek Soundfree S20

Die Lypertek Soundfree S20 sind auf den ersten Blick recht unscheinbar, entfalten aber nach dem Entnehmen aus dem Lade-Case sofort ihre sehr angenehme Seite. Sie lassen sich aufgrund der pfiffigen Form der In-Ear-Kopfhörer besonders leicht in die Ohren einsetzen, und zwar recht intuitiv und dank der vielen Eartips im Lieferumfang auch für viele Gehörgänge optimal passend. Das kompakte Case reicht übrigens, um die In-Ears insgesamt viermal nachzuladen, nicht dass das bei der von uns gemessenen Laufzeit von etwa zehn Stunden so wichtig wäre.

Bedient werden die Lypertek-Hörer ganz klassisch über kleine Tasten auf den Ohrhöhrern. Das funktioniert ganz gut, unter anderem deshalb, weil besagte Minitasten auch ohne hinzuschauen leicht zu finden sind, und ein Druck darauf nicht die In-Ear-Kopfhörer ins Ohr drückt. Auch hier gibt es eine Tastenkombination zur Aktivierung der Umgebungsgeräusche – man muss dreimal schnell hintereinander eine der beiden Tasten drücken. Eine entsprechende Rückmeldung gibt es allerdings nicht. Wir haben zwar auch eine App gefunden, die ließ sich aber nicht dazu bewegen, zu den Soundfree S20 Verbindung aufzunehmen, entweder weil sie es nicht kann oder weil sie nicht für die Hörer gedacht ist, was schade wäre.

Klanglich gibt es allerdings nichts zu bemängeln, die günstigen Soundfree S20 können hier locker mit deutlich so teureren Hörern mithalten. Der Bass geht abgrundtief runter, und spielt dort mit einer Leichtigkeit und Präzision, die in dieser Preisklasse sonst kaum zu finden ist. Damit nicht genug, knüpft der Mittelhochton Bereich fast nahtlos an und liefert obendrein eine feine Auflösung zusammen mit einer guten Portion Räumlichkeit.

Die Soundfree S20 hinterlassen insgesamt einen etwas zwiespältigen Eindruck – einerseits gibt es mit dem Qi kompatiblen Lade-Case High-Tech vom Feinsten, auch der Klang ist angesichts des Preises ein echter Knaller. Auf der Soll-Seite ist die eher mäßige Sound-Qualität beim Telefonieren, sowie eine App, die (noch?) nicht wirklich mit dem Hörer zusammenarbeiten mag.

Wenn am Ende des Tages der Klang, die Ausdauer und der Komfort beim Tragen in Ohr zählen, ist der Soundfree S20 jedoch eine sehr gute Investition. Zumal das Case ganz praktisch neben dem Smartphone auf der Qi-Ladestation geladen werden kann.

1More ColorBuds ESS6001T

Mit den ColorBuds ESS6001T spielt 1More auf den ersten Blick die Design-Karte aus. Das schöne, organische Design mit der feinen Oberfläche, die es in vier Farbvarianten gibt, gehen die In-Ears ohne weiteres als Ohrschmuck durch. Dass sie zudem sehr leicht einzusetzen sind und dann auch für längere Zeit komfortabel in den Ohren bleiben, ist kein netter Nebeneffekt, sondern eines der Hauptanliegen des Herstellers.

Die ColorBuds lassen sich sehr schnell koppeln und sitzen, wie erwähnt, aufgrund ihrer Form schnell korrekt an Ort und Stelle. Außerdem ist da jeweils ein Sensor eingebaut, der erkennt, ob die Hörer im Ohr sind oder draußen. Im zweiten Fall schalten sie sofort in den Standby, um Strom zu sparen.

Wie üblich, erfolgt auch hier die Bedienung über touchsensitive Flächen. Es gibt zwar auch eine App, die ist allerdings noch recht rudimentär. Die App 1More Music ist natürlich für Updates der Firmware zuständig. Darüberhinaus zeigt sie den Akkustand an und erlaubt es, die Touch-Bedienung zu individualisieren. Eine Möglichkeit zur Klangbeeinflussung oder andere Features gibt es nicht. Außerdem ist die komplett auf Englisch, aber das ließe sich ja per Update ändern.

Klanglich gibt es an den ColorBuds ESS6001T nur wenig auszusetzen. Der Präsenzbereich ist mitunter etwas zu stark ausgeprägt, Grundton und Bass könnten etwas mehr Nachdruck vertragen.

Angesichts des Preises haben die ColorBuds ESS6001T deutlich mehr zu bieten als nur eine schöne Hülle. Immerhin gibt es eine App, welche die Bedienung erklärt und bei Bedarf individualisiert, außerdem liegen sie klanglich leicht über dem Klassen-Niveau, sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren.

Samsung Galaxy Buds Live