Die besten externen Festplatten

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Wir haben für Sie 17 externe Festplatten getestet, sowohl mobile 2,5-Zoll-Festplatten als auch Desktop-Modelle im 3,5-Zoll-Format. Die beste mobile externe Festplatte ist für uns die Toshiba Canvio Advance. Testsieger bei den externen Desktop-Festplatten ist die Transcend StoreJet 35T3. Beide Laufwerke liefern durchweg hohe Datenraten und geringe Zugriffszeiten und garantieren so flotte Kopiervorgänge.

Update 16. Juli 2018

Wir haben 17 neue 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten getestet und den Testbericht vollständig aktualisiert.

Zum Sichern von Daten außerhalb des Computers sind externe Festplatten sinnvoll. Es gibt sie mit enorm viel Speicher mittlerweile schon für wenig Geld. Gut angelegt ist es auf jeden Fall, denn lieber einmal in eine externe Festplatte investiert, als alle Daten zu verlieren, wenn der PC sich plötzlich unvorhergesehen verabschieden sollte.

Wir haben uns dutzende Festplatten für Sie angesehen und uns die interessantesten 17 Modelle zum Test in die Redaktion kommen lassen. Insgesamt sieben können wir empfehlen. Davon sind vier sogenannte mobile, externe Festplatten im kompakten 2,5-Zoll-Format. Ihr Vorteil: Sie beziehen ihren Strom direkt vom Computer oder Laptop und brauchen kein extra Netzteil. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man ein Notebook benutzt.

Festplatten-Einmaleins: HDD, NAS, SSD?

2,5-Zoll-Festplatten sind aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und des geringen Gewichts besonders transportabel. Größere 3,5-Zoll-Festplatten benötigen dagegen eine eigene Stromversorgung. Dafür bieten diese Modelle mehr Speicherplatz und sind zudem günstiger.

2,5-Zoll-Festplatten brauchen kein Netzteil

für regelmäßige Backups des Laptops macht eine kleine mobile Festplatte Sinn. Denn Backups machen ist lästig und wenn Sie die externe Festplatte erst umständlich an den Strom anschließen müssen, macht man erfahrungsgemäß noch seltener ein Backup als man es ohnehin schon tut. Da sind die kleinen 2,5-Zoll-Festplatten, die man einfach nur per USB ans Laptop anstöpselt viel praktischer.

Die beste Option für Sicherheitskopien von Laptops ist aber eigentlich eine Netzwerkfestplatte, auf die man kabellos übers WLAN-Netzwerk Backups machen kann. Mehr dazu in unserem NAS-Test. Doch das Installieren einer Netzwerkfestplatte kann kompliziert sein, eine mobile USB-Festplatte, die man einfach ans Laptop ansteckt, ist da wesentlich unkomplizierter.

Natürlich haben auch USB-Sticks den Vorteil, dass sie ohne Netzteil auskommen – und die Speicherstäbchen sind sogar noch kleiner als die ohnehin schon sehr handlichen externen 2,5-Zoll-Festplatten. Aber USB-Sticks sind nur mit geringen Speicherkapazitäten wirtschaftlich: USB-Sticks mit 1 Terabyte Speicherplatz von einem vertrauenswürdigen Hersteller schlagen mit mehreren hundert Euro zu Buche, eine mobile USB-Festplatte mit der gleichen Kapazität ist ab 50 Euro zu haben. Wer aber Speicher für die Hosentasche will, kommt um die kleinen Sticks nicht herum. Lesen Sie mehr in unserem USB-Stick-Test.

Vor allem, wenn es um viel Speicher geht, haben 3,5-Zoll-Festplatten mit eigenem Stromanschluss nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Sie bieten nämlich zwei Vorteile: Zum einen sind sie in viel größeren Kapazitäten bis zu acht Terabyte erhältlich, 2,5-Zoll-Modelle gehen dagegen maximal bis vier Terabyte. Zum anderen ist der Preis pro Gigabyte bei den großen Festplatten viel niedriger. Mit ihnen bekommt man also für wenig Geld sehr viel Speicherplatz.

Wer die externe Festplatte ohnehin immer nur auf dem Schreibtisch oder an einem anderen festen Platz stehen lässt, etwa um Backups vom Desktop-PC anzulegen oder Dateien auszulagern, fährt mit einem 3,5-Zoll-Modell besser und günstiger.

3,5-Zoll-Festplatten gibt es mit bis zu 8 Terabyte Speicher

Inzwischen gibt es auch immer mehr SSD-Festplatten als externe Festplatten. Ihr Vorteil: im Gegensatz zu herkömmlichen Hard Disk Drives (HDD), in denen die Daten auf rotierenden Magnetscheiben gespeichert werden, haben sie keine beweglichen Teile. Sie sind damit nicht nur robuster, sondern auch wesentlich schneller – aber auch wesentlich teurer. Eine 1-Terabyte-SSD kostet mindestens 200 Euro, meist sogar um die 300 Euro – und größer sind sie praktisch nicht zu haben.

Wenn Ihnen Größen bis zu 1 Terabyte ausreichen und es vor allem auf Geschwindigkeit ankommt, sind SSDs eine gute Option. Am besten ist es dann, eine normale SSD zusammen mit einem externen Gehäuse zu kaufen. Allerdings sind SSDs im Vergleich zu herkömmlichen magnetischen Festplatten noch sehr teuer, vor allem bei großen Speicher-Kapazitäten.

So haben wir getestet

Im Test haben wir jeweils die Modell mit 1 bzw. 2 Terabyte Speichergröße miteinander verglichen. Die Leistungsdaten anderer Speichergrößen sind zwar nicht immer vergleichbar, der Test einer Modellvariante bietet aber genug Anhaltspunkte, dass wir unsere Empfehlungen auch guten Gewissens für andere Speicherkapazitäten einer Modellreihe aussprechen können. Alle Modellvarianten zu testen hätte den Rahmen dieses Tests gesprengt. Zur besseren Vergleichbarkeit zeigen wir im Preisvergleich jeweils die 1-Terabyte-Variante an, so weit diese verfügbar ist.

Ausgewählt haben wir ausschließlich Festplatten mit schnellem USB-3.0-Anschluss. Modelle mit USB 2.0 bekommt man zwar deutlich günstiger, aber die sind beim Übertragen von großen Datenmengen so viel langsamer, dass Sie sich das nicht antun sollten. Investieren Sie ein paar Euro mehr, ärgern Sie sich nicht jedes Mal über schneckenlangsame Kopiervorgänge. Alle externen Festplatten haben wir deshalb natürlich auch an einem schnellen USB-3.0-Anschluss getestet.

Für unsere Tests mussten alle Modelle das praxisnahe Speicher-Testprogramm »AS SSD Benchmark« absolvieren. Diese Software beschränkt sich aber nicht nur auf SSDs – selbst USB-Sticks lassen sich damit gut auf ihre Leistungsfähigkeit prüfen.

Im ersten Test misst das Tool die maximalen sequenziellen Lese- und Schreibraten der Festplatte für eine 1 Gigabyte große Datei. Diese Angabe informiert darüber, wie schnell der Speicher auf große Multimedia-Dateien zugreifen kann, wie flott Videos transkodiert werden können und wie flüssig sich Filme vom Speicher abrufen lassen. Die Angabe erfolgt dabei in Megabyte pro Sekunde (MB/s).

Alle unsere getesteten 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten.
Alle von uns getesteten 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten.

Zusätzlich ermittelt das Testprogramm die Zugriffszeiten in Millisekunden beim Schreiben und Lesen einer wiederum 1 Gigabyte großen Testdatei. Dieser Wert zeigt auf, wie schnell der Schreib- und Lesekopf der eingebauten Festplatte bestimmte Stellen auf den rotierenden Magnetscheiben erreichen kann.

Im Kopier-Benchmark des AS SSD Benchmark ermittelt das Programm die Dauer verschiedener Kopiervorgänge in Sekunden: Zuerst mit Hilfe eines ISO-Image (Speicherabbild einer CD oder DVD), das in zwei große Dateien aufgeteilt ist. Als nächstes folgt das Kopieren eines Programms, das aus vielen, kleinen Dateien besteht. Den Abschluss bildet der Kopiervorgang eines PC-Spiels, das viele Ordner mit kleinen und großen Dateien enthält.

Bei den externen, 3,5 Zoll großen Festplatten haben wir zusätzlich den Stromverbrauch in Watt bei maximaler Auslastung während der Schreib- und Leseratenmessungen gemessen.

Die Geschwindigkeit der Festplatte hängt von der Leistungsfähigkeit des PCs ab

Der Chipsatz, das Betriebssystem und der Prozessor des PCs, an dem die externen Festplatten betrieben werden, können großen Einfluss auf die Geschwindigkeiten haben. Wir haben für unseren Test einen PC mit AMD Ryzen 5 2600X (Sechskern-Prozessor) verwendet. Der CPU stehen insgesamt 32 Gigabyte DDR4-3200 an Arbeitsspeicher vom Typ G.Skill TridentZ RGB zur Seite (4 x 8 Gigabyte). Beim Mainboard handelt es sich um das MSI X470 Gaming M7 AC mit dem AMD-X470-Chipsatz. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia Geforce GTX 1080 Founders Edition zum Einsatz. Das Betriebssystem Windows 10 Pro in der 64-Bit-Variante (Version 1709) ist auf einer via SATA angebundenen SSD installiert.

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