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Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

 externen Festplatten Test: Ssd 03 2019 2

Die beste externe SSD

Externe SSDs etablieren sich gerade als ganz neue Rubrik im Bereich der mobilen Massenspeicher. Sie sind zwar im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten noch teurer, wer aber häufig große Datenmengen hin und her kopiert und dabei auch noch mobil sein möchte, wird die Geschwindigkeit der kleinen, leichten SSD-Festplatten sehr zu schätzen wissen.

Bei externen SSDs kommt es vor allem auf die USB-Geschwindigkeit an. Hier profitiert man deutlich vom schnellen USB-3.0-Standard, der dennoch eine Beschränkung darstellt. Denn SSDs können eigentlich noch viel höhere Datenübertragungsraten erreichen, durch die externe Bauform begrenzen die Hersteller mit dem gewählten USB-Standard aber zwangsläufig die Geschwindigkeit.

Dadurch hält sich allerdings auch der Preis etwas in Grenzen. Wenn neue USB-Standards flächendeckend Einzug halten, werden auch die externen SSDs davon profitieren.

Zur besseren Vergleichbarkeit der Preise haben wir Modelle mit jeweils 500 Gigabyte Speicherkapazität getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Adata SD700

Testsieger ist ist die Adata SD700 mit 512 Gigabyte Speicherplatz. Sie ist nicht nur vergleichsweise günstig, sondern erreichte in unserem Test auch sehr hohe Schreib- und Leseraten. Die SSD ist in verschiedenen Größen erhältlich und ist genau das Richtige für alle, die ihre Festplatte häufig in Taschen oder Rucksäcken transportieren.

Zwar sind SSDs grundsätzlich deutlich robuster als HDDs, in denen sich drehende Magnetscheiben und empfindliche Leseköpfe befinden, dennoch sind auch SSD-Festplatten nicht gegen Stöße, Dreck und Feuchtigkeit immun. Deshalb stattet Adata die SD700 mit einem wasser-, staub- und stoßfestem Gehäuse aus.

Auch gut

Samsung Portable SSD T5

Samsung schickt mit der Portable SSD T5 einen sehr schnellen Massenspeicher ins Rennen. Hier liegt der Preis zwar etwas höher als bei unsere Testsieger, die Geschwindigkeit allerdings ebenfalls. Mit einem modernen USB-Typ-C-Anschluss und zwei Kabeln für Typ-A- und Typ-C-Ports am Endgerät, lässt sich auch die SanDisk vielfältig einsetzen.

Den, im Vergleich mit unserem Testsieger, etwas höheren Preis gleicht der Hersteller durch ein stabiles Gehäuse aus Aluminium aus. Die Oberfläche fühlt sich dabei sehr hochwertig an und ist sauber verarbeitet. Die matt-blaue Farbgebung trägt ihr übriges zum guten Gesamteindruck bei.

Mit Samsungs Portable-SSD-Software behält man außerdem stets den Zustand ihrer Hardware im Blick. Es stehen die Größen 250 und 500 Gigabyte sowie 1 und 2 Terabyte zur Wahl, wobei mit teils deutlich höheren Preisen zu rechnen ist.

Etwas teurer

Western Digital My Passport SSD

Test besten externen Festplatten: Western Digital My Passport SSD
Die Western Digital My Passport SSD bietet noch leicht höhere Geschwindigkeit und verschiedene USB-Adapter im Lieferumfang.

Die Western Digital My Passport SSD erreichte im Test hervorragende Datenübertragungsraten, die die unseres Testsiegers aber nur unwesentlich übertreffen. Die My Passport SSD kommt außerdem direkt mit einem modernen USB-Typ-C-Anschluss. Für die Verbindung mit herkömmlichen USB-Ports wird ein Adapter mitgeliefert.

Beim Design setzt Western Digital auf schlichte Eleganz, wodurch die SSD auf jedem Schreibtisch und im Aktenkoffer eine gute Figur macht. Dabei ist das Innenleben relativ widerstandsfähig, was Stöße betrifft, das Gehäuse selbst leidet aber schnell unter spitzen Gegenständen und ist nicht gegen Staub und Wasser geschützt.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutEtwas teurer
Modell Adata SD700 Samsung Portable SSD T5 Western Digital My Passport SSD SanDisk Extreme Portable SSD G-Drive Mobile SSD R-Series Seagate Fast SSD HyperX Savage Exo SSD
Test besten externen Festplatten: Adata SD700Test besten externen Festplatten: Samsung Portable SSD T5Test besten externen Festplatten: Western Digital My Passport SSDTest besten externen Festplatten: SanDisk Extreme Portable SSDexternen Festplatten Test: ImageTest besten externen Festplatten: Seagate Fast SSDTest besten externen Festplatten: HyperX Savage Exo SSD
Pro
  • Sehr gute Schreib- und Leseraten
  • Schutz vor Staub, Wasser und Stößen
  • Vielfältige Software
  • Schlichtes Design
  • USB-C-auf-USB-C-Kabel und USB-C-auf-USB-A-Kabel im Lieferumfang
  • Edles Design
  • USB-Typ-C-Kabel und Adapter für Typ-A im Lieferumfang
  • Umfangreiche Software vom Hersteller
  • Gehäuse nach IP55 zertifiziert
  • USB-Typ-C-Kabel und Adapter für Typ-A im Lieferumfang
  • USB-C-auf-USB-C-Kabel und USB-C-auf-USB-A-Kabel im Lieferumfang
  • Fünf Jahre Garantie
  • USB-C-auf-USB-C-Kabel und USB-C-auf-USB-A-Kabel im Lieferumfang
  • USB-C-auf-USB-C-Kabel und USB-C-auf-USB-A-Kabel im Lieferumfang
Contra
  • Kein USB-Typ-C-Adapter im Lieferumfang
  • Kopieren von sehr großen Daten dauert etwas länger
  • Kopieren von sehr großen Daten dauert etwas länger
  • Kopieren von sehr großen Daten dauert etwas länger
  • Keine Software vom Hersteller
  • Sehr niedrige Schreibraten
  • Keine Software vom Hersteller
  • Sehr niedrige Schreibraten
  • Niedrige Schreibraten
Bester Preis
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 externen Festplatten Test: Ssd 03 2019 Adata 1
Unser Testsieger: Die Adata SD700 External SSD.

Testsieger: Adata SD700 External SSD

Mobile Festplatten sollen im täglichen Einsatz einen sicheren Platz für viele Daten bieten. Dass dabei nicht nur der Speicherplatz, sondern auch die Geschwindigkeit eine große Rolle spielen, dürfte jeder schon einmal bemerkt haben, der »mal eben schnell« größere Mengen an Fotos oder Videos auf eine externe Festplatte kopieren wollte.

Das »mal eben schnell« in Zukunft kein Problem mehr darstellt, hat die Adata SD700 External SSD bewiesen und geht damit als Sieger aus unserem Test hervor. Mit den erhältlichen Größen 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und 1 Terabyte ist außerdem für jeden Einsatzzweck eine geeignete Größe vorhanden.

Testsieger

Adata SD700

Die hohen Schreib- und Leseraten sorgen in Verbindung mit dem günstigen Preis für den Testsieg. Die Adata SD700 reizt die Geschwindigkeit herkömmlicher USB-Ports aus und erreicht extrem schnelle 419,71 MB/s beim Lesen und fast genauso schnelle 411,33 MB/s beim Schreiben von Daten. Im Vergleich dazu erreicht die beste 2,5-Zoll-Festplatte nur 136,53 MB/s beim Lesen und 130,98 MB/s beim Schreiben von Dateien.

 externen Festplatten Test: Adata
Sehr gute Geschwindigkeiten in allen Tests.

Mit diesem Ergebnis erreicht die Adata SD700 Geschwindigkeiten, mit denen das Maximum eines USB-3.0-Ports von circa 550 MB/s in Reichweite liegt. Moderne Anschlüsse wie USB 3.1 oder Thunderbolt sind zwar deutlich schneller, bieten in Verbindung mit externen SSDs aber noch keine Vorteile, da die Geschwindigkeit durch die externe Bauweise vom Hersteller auf USB 3.0 begrenzt wird – was allerdings auch dem Preis zugute kommt.

 externen Festplatten Test: Adata 2
Auch große Dateien sind schnell kopiert.

Nützliche Software

Hersteller Adata bietet  den kostenlosen Download von zusätzlicher Software an. Mit OStoGO kann man seine USB-Festplatte in ein Installationsmedium für Betriebssysteme verwandeln und somit Windows von der SSD aus auf einem PC installieren. Wer’s braucht.

 externen Festplatten Test: Hddtogo
HDDtoGO zum Synchronisieren und Verschlüsseln von gespeicherten Daten.

Viel nützlicher dürfte für die meisten die Software HDDtoGO sein. Sie kann Daten verschiedener Programme, wie beispielsweise Microsoft Outlook, synchronisieren und Backups durchführen. Außerdem lassen sich gespeicherte Daten verschlüsseln und mit einem Passwort sichern, damit sie vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sind.

 externen Festplatten Test: Ssd 03 2019 Adata 2
Der umlaufende Gummi federt Stöße zuverlässig ab.

Eine weitere Besonderheit stellt das Gehäuse der Adata SD700 dar: Sie ist mit einem schützenden Gummi umrandet, der Stöße zuverlässig abfedert. Eine Verschlusskappe verhindert außerdem, dass Dreck und Feuchtigkeit in den Anschluss bzw. ins Innere der externen SSD vordringen. Damit konnte Adata eine IP68-Zertifizierung sicherstellen, womit der Massenspeicher sogar 60 Minuten in 1,5 Meter tiefem Wasser übersteht.

 externen Festplatten Test: Img
Eine Verschlusskappe sorgt für Schutz vor Staub und Wasser.

Die Adata SD700 External SSD im Testspiegel

Auch die Tester der englischen Webseite PCMag (09/2017) haben die externe SSD unter die Lupe genommen. Dabei wurden die Geschwindigkeit und das robuste Gehäuse gelobt:

»Die robuste ADATA SD700 ist ein gute Wahl für jeden, der ständig unterwegs und einen schnellen Speicher benötigt.«

Und auch bei tomshardware (02/2017) kommen das IP68-Gehäuse und das Preis-Leistungsverhältnis gut weg:

»Dieses Laufwerk liefert eine brauchbare Performance in einer Kategorie, in der Kunden häufig mit veralteter Technik abgespeist werden.«

Alternativen

Das Angebot an externen SSDs wird immer vielfältiger, weshalb es auch empfehlenswerte Alternativen gibt, die nah an unseren Testsieger herankommen.

Auch gut

Samsung Portable SSD T5

Mit ihrem Aluminiumgehäuse ist die Samsung Portable SSD T5 zwar nicht ganz so robust wie unser Testsieger, aber immer noch sehr stabil. Gleichzeitig sorgen die matte Oberfläche in dezentem Blau für einen hochwertigen Eindruck und eine angenehme Haptik. Der höhere Preis spiegelt sich dabei nicht nur im Äußeren wieder, sondern auch bei der Leistung.

 externen Festplatten Test: Samsung T5 500 1
Auch die T5 von Samsung bietet mit 500 GB Speicherplatz exzellente Schreib- und Leseraten.

Wie unser Testsieger erreicht auch die Samsung-SSD sehr gute Schreib- und Leseraten. Die gemessenen Unterschiede sind minimal, weshalb für uns das günstigere Modell die bessere Wahl ist.

 externen Festplatten Test: Samsung T5 500 2
Und das Kopieren von Programmen dauert ebenfalls einige Sekunden länger.

Auch Samsung setzt auf einen moderne USB-Typ-C-Anschluss und liefert zwei Kabel mit, die die Verbindung zu herkömmlichen USB-Typ-A-Ports und modernen USB-Typ-C-Anschlüssen ermöglicht.

Außerdem steht Samsungs SSD-Portable-Software bereit, womit der Zustand der SSD jederzeit analysiert werden kann. Alternativ zum hier empfohlenen 500-GB-Modell, stehen auch die Größen 250 Gigabyte sowie 1 und 2 Terabyte zur Wahl.

Getestet haben wir auch die 1 Terabyte große Variante der Samsung. Sie schnitt mit beim Lesen mit 426 MB/s ebenfalls sehr schnell ab, enttäuschte beim Schreiben aber mit lediglich 282 MB/s.

Etwas teurer

Western Digital My Passport SSD

Test besten externen Festplatten: Western Digital My Passport SSD
Die Western Digital My Passport SSD bietet noch leicht höhere Geschwindigkeit und verschiedene USB-Adapter im Lieferumfang.

Die Western Digital My Passport SSD ist etwas für alle, die ein edles Design bevorzugen. Diese SSD verzichtet auf ein robustes Gehäuse, bietet dafür aber einen modernen USB-Typ-C-Anschluss. Der Hersteller legt auch einen USB-Typ-C-auf-USB-Typ-A-Adapter bei, dieser kleine Stecker kann allerdings schnell verloren gehen.

 externen Festplatten Test: Wd
Sehr schnelle Schreib- und Leseraten.

Die Geschwindigkeiten der My Passport SSD sind hervorragend und übertreffen unseren Testsieger sogar noch etwas. Lediglich beim Kopieren eines Programms dauert es ein paar Sekunden länger. Im Alltag dürfte der Unterschied aber kaum zu spüren sein.

 externen Festplatten Test: Wd 2
Das Kopieren von Programmen dauert ein wenig länger.

Mit der hauseigenen Software bietet Western Digital ein großes Paket: Mit WD Backup können eigene Dateien schnell und einfach synchronisiert bzw. zwischen Datenträgern ausgetauscht werden, WD Security verschlüsselt Dateien und sichert diese mit einem Passwort und WD Drive Utilities bietet Pflegeroutinen und informiert über den Zustand der SSD.

Wer ein bisschen mehr Geld ausgeben und auf ein robustes Gehäuse verzichten kann, macht mit der Western Digital My Passport SSD nichts falsch.

Außerdem getestet

SanDisk Extreme Portable SSD

Wie unser Testsieger, ist auch die SanDisk Extreme Portable SSD für den robusteren Einsatz geeignet. Mit einer Zertifizierung nach IP55 kann man sicher sein, dass ihr externer Massenspeicher gegen Staub, Spritzwasser und Stöße geschützt ist. Die SanDisk-SSD ist außerdem mit einem USB-Typ-C-Anschluss ausgestattet und wird mit einem USB-Typ-C-Kabel sowie einem Adapter auf USB-Typ-A ausgeliefert. Der kleine Stecker kann allerdings schnell verloren gehen.

Im Test erreichte auch die SanDisk Extreme Portable SSD sehr gute Geschwindigkeiten beim Lesen von Daten und die Schreibrate war nur ein wenig niedriger als bei unserem Testsieger. Es stehen die Größen 256 und 512 Gigabyte sowie 1 und 2 Terabyte zur Wahl.

G-Drive Mobile SSD R-Series

Die G-Drive Mobile SSD R-Series richtet sich an professionelle Filmemacher und Foto- sowie Videografen. Mit einem Garantiezeitraum von 5 Jahren setzt sich die G-Drive deutlich von der Konkurrenz ab, die meist nur eine dreijährige Garantie anbietet. Durch den modernen USB-Typ-C-Anschluss und jeweils einem USB-C- und einem USB-A-Kabel wird jede vorhandene Hardware bedient.

Als Größen stehen 500 Gigabyte, 1 Terabyte und 2 Terabyte zur Wahl, wobei die 500-GB-Variante im Test mit sehr schnellen Leseraten glänzen konnte. Beim Schreiben von Daten fiel die Geschwindigkeit aber deutlich ab und war nur noch geringfügig besser als eine 2,5-Zoll-Festplatte.

Mit der Seagate Fast SSD erhält man einen stabilen Massenspeicher, der mit USB-Typ-C ausgestattet ist. Auch hier liegen zwei Kabel bei, die den Anschluss an USB-Typ-C- und USB-Typ-A-Ports ermöglichen. Beim Design setzt der Hersteller auf eine nicht ganz quadratische Form und eine Abdeckplatte aus Metall, wodurch sich die SSD sehr hochwertig anfühlt.

Die Leseraten erreichten in unserem Test sehr gute Werte, wobei auch hier die Schreibgeschwindigkeit wieder deutlich hinter den Erwartungen zurück blieb. Das Seagate Toolkit sorgt für individuelle Backups und behält den Zustand der Fast SSD im Auge.

HyperX Savage Exo SSD

Die HyperX Savage Exo SSD ist eine Gaming-Untermarke von Kingston und bietet eine länglichen Bauform und klare Kanten. Auch hier ist ein USB-Typ-C-Anschluss an der SSD vorhanden und es werden zwei Kabel für USB-Typ-C- und USB-Typ-A-Ports mitgeliefert.

Wählen kann man aus den Größen 480 und 960 Gigabyte, wobei die 480-GB-Version im Test gute Leseraten lieferte. Allerdings war die Schreibgeschwindigkeit auch hier wieder deutlich langsamer als sie bei schnellen SSDs sein sollte. Mit dem Kingston SSD Manager steht dafür eine gute Software bereit.

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