In-Ear-Kopfhörer Test: Inears Aufmacher Alternative
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Die besten In-Ear-Kopfhörer mit Kabel

Um für Sie die besten In-Ear-Kopfhörer zu finden, haben wir 96 In-Ear-Kopfhörer mit Preisen von unter 10 bis knapp 300 Euro probegehört und in vier Preisklassen die jeweils besten gekürt. Wichtigste Erkenntnis: Der richtige Sitz der Hörer im Ohr hat mehr Einfluss auf die Klangqualität als Preis und Qualität der Kopfhörer.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 20. Januar 2023

Mit dem Final B2, dem Final B3 und dem Sennheiser IE 300 haben wir drei neue In-Ears in der Preisklasse über 200 Euro getestet. Der Final B3 ist jetzt unsere neue Empfehlung „wenn Geld egal ist“ und löst den Mackie MP-360 ab. Der Sennheiser IE 300 ist unser neuer Preistipp, der den Shure AONIC 3 ablöst.

Außerdem haben wir den gesamten Test überprüft, auf Verfügbarkeit überprüft und die Produkte aufgrund der aktuellen Preise gegebenenfalls umsortiert.

27. August 2021

Fünf neue In-Ears haben wir getestet. Der CYBR PNK konnte in der Klasse um 50 Euro nicht überzeugen.

Der Shure SE215 ist vom Testsieger in der 100-Euro-Klasse zum Preistipp geworden. Der Fiio FH3 löst ihn als Testsieger ab. Weil der Ikko Obsidian OH10 deutlich billiger geworden und aus der Klasse über 200 Euro dazugekommen ist, stellt er eine teurere Alternative zum Testsieger dar, wo er ausgerechnet seinen Kollegen Meteor OH1 auf die Plätze verwiesen hat.

In der Preisklasse ab 200 Euro ist der Shure AONIC 3 jetzt unser Preistipp.

22. Dezember 2020

In der Preisklasse bis 30 Euro ist der Final E500 neu dazugekommen. Er ersetzt den Final E1000 als Empfehlung. Außerdem rückt der Sennheiser CX 100 als Testsieger in der 30-Euro-Klasse nach, weil der vorherige Testsieger RHA MA390 Universal nicht mehr erhältlich ist.

Über 200 Euro haben wir gleich drei Neuheiten, alle drei vom Studiospezialisten Mackie: der Mackie MP-320, der MP-360 und der MP-460. Der MP-360 ersetzt den Oriveti OH300 als Empfehlung.

23. April 2020

Wir haben 30 neue In-Ear-Kopfhörer getestet und in vier Preiskategorien neue Empfehlungen gekürt. Die Hörer aus den vorangegangenen Test sind nach wie vor aufgeführt, sofern sie noch erhältlich sind.

9. Januar 2019

Insgesamt vier neue Hörer hatten wir im Test. Bei den günstigeren Modellen konnten uns die Mackie CR-Buds und der Beyerdynamic Beat Byrd überzeugen. In der Kategorie bis 50 Euro haben wir mit dem SoundMagic E11C sogar einen neuen Testsieger. Außerdem haben wir uns die Mackie CR-Buds+ angehört.

29. August 2018

Fünf neue Hörer aus drei Preisklassen konnten wir dem Test hinzufügen. Der Klim Fusion ist bei weitem der günstigste, der 1More E1010 und der Westone W10 liegen mit um die 200 Euro etwa beim 10-fachen, die Westone W20 und W30 nochmal deutlich darüber.

4. Juni 2018

Wir haben drei In-Ears ohne Mikrofon in den Test aufgenommen, einmal den Westone UM1 für knapp 100 Euro sowie den Etymotic ER3SE und seinen Bruder den Etymotic ER3XR, beide für den stolzen Preis von über 200 Euro mit jeweils anderer klanglicher Abstimmung.

2. Juni 2017

Wir haben noch einmal 11 weitere In-Ears probegehört. Diesmal waren günstige an der Reihe. Bei den Modellen für unter 15 Euro konnte lediglich der Hörer von Toplus überzeugen.

Außerdem haben wir In-Ears von Apple, BlitzWolf und Sony in der Kategorie bis rund 30 Euro ergänzt.

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Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Dem Kabellos-Trend zum Trotz finden immer noch In-Ear-Kopfhörer mit Kabel ihre Abnehmer. Neben der potenziell besseren Soundqualität – noch immer ist die Bluetooth-Übertragung verlustbehaftet – sind es oft auch rein praktische Gründe oder reine Gewohnheit, die den Musikfreund zu den verkabelten In-Ear-Kopfhörern greifen lassen.

Gerade gegenüber den aufkommenden True-Wireless In-Ears können die verkabelten In-Ears einen gravierenden Vorteil ausspielen: Verliert man einen der beiden Earbuds, wird das ganze womöglich nicht ganz billige Set unbrauchbar und man muss sich umständlich einen einzelnen Ohrhörer als Ersatz beschaffen.

Verkabelte In-Ears gehen seltener verloren, da sie, wenn sie aus dem Ohr fallen, immer noch am Kabel hängen. Verlegen kann man allerdings auch sie und dann ist der Verlust, je nach Preis, ebenso schmerzhaft wie bei den kabellosen Bluetooth-Kollegen. Allerdings kann man sich schnell mit einem preiswerten Set als Ersatz behelfen.

Wir hören laufend neue Modelle und ersetzen nicht mehr erhältliche In-Ear-Kopfhörer durch neue Favoriten. So sind unsere Empfehlungen stets aktuell. Insgesamt haben wir 96 In-Ear-Kopfhörer getestet, 48 davon sind noch erhältlich.

Teurer heißt nicht unbedingt besser

Preislich liegen die von uns getesteten In-Ear-Kopfhörer zwischen knapp 10 Euro bis rund 300 Euro. Natürlich kann man auch noch viel mehr für In-Ears ausgeben, aber für die meisten dürften schon 100 Euro über der Schmerzgrenze liegen.

Die Unterschiede in der Klangqualität zwischen günstigen und teuren In-Ear-Kopfhörern sind nicht so groß, wie man auf den ersten Blick meinen würde – zumindest wenn man die ganz günstigen unter 20 Euro außen vor lässt. Schon für 25 Euro gibt es sehr gut klingende In-Ear-Kopfhörer, allerdings nicht viele.

Mit steigendem Preis steigt auch das allgemeine Qualitätsniveau. Auch hier kann man Unterschiede hören, wenn man gut hinhört, aber das kommt auch immer auf die Musikrichtung an. Sehr gute Kopfhörer zeichnen sich vor allem auch dadurch aus, dass sie bei allen Musikrichtungen gut klingen. Die meisten günstigeren Hörer meistern dagegen nicht alle Klangsituationen gleich gut, sondern können alles eben ein wenig.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Inears Aufmacher
Auch hier gilt oft: Je teurer, desto besser.

Es kommt aber auch bei hochpreisigen In-Ears vor, dass sie bei einer Musikrichtung überzeugen, bei einer anderen dagegen nicht – nur nicht so häufig. Ab einem Preis von rund 100 Euro spielten alle Ohrhörer auf einem sehr hohen Niveau mit nur geringen Unterschieden zu doppelt so teuren Kopfhörern.

Die Unterschiede im oberen Preissegment werden dann immer mehr zu einer Frage der persönlichen Präferenz. Hier stellt sich nämlich eher die Luxusfrage, wie viel Differenzierung verträgt die Musik, ohne dass das Gesamtklang-Kunstwerk darunter leidet: Welchen man am besten findet, ist irgendwann vor allem Geschmackssache und deshalb heißt es gerade bei hochpreisigen Kopfhörern: Die eigenen Ohren entscheiden.

Klang und Passform: In-Ear-Kopfhörer im Test

Jeder In-Ear-Kopfhörer kann sein volles Potenzial erst ausspielen, wenn er korrekt im Ohr sitzt. Erst wenn die Schallöffnung an der richtigen Stelle vor dem Trommelfell sitzt und die Abdichtung nach außen richtig passt, laufen die Ohrhöhrer zur Höchstform auf.

Selbst kleinste Veränderungen der Position der Hörer im Ohr haben große Auswirkungen auf den Klang. Und weil jeder Mensch einen anderen Gehörgang hat, klingt derselbe In-Ear-Kopfhörer nicht bei jedem gleich, auch unabhängig von persönlichen Präferenzen und Geschmack.

Daher liegen In-Ear-Kopfhörern immer mindestens drei Paar Passstücke unterschiedlicher Größe bei – selbst den günstigsten. Kostspieligere Hörer kommen sogar mit bis zu zehn Passstücken.

Nur wenn die Hörer richtig sitzen, entfaltet sich der ganze Klang

Auch wenn sie in Ausführung und Größe immer paarweise vorliegen, heißt das nicht, dass Ihr linkes Ohr mit der gleichen Größe zurechtkommt wie Ihr rechtes. Denn mit den Ohren ist es wie mit Fingerabdrücken – jedes ist einzigartig. Es kann also durchaus sein, dass ein Hörkanal enger ist als der andere, dann muss man eben für links und rechts unterschiedliche Passstücke nehmen.

Die richtige Passform für das eigene Ohr zu finden, ist also gar nicht so leicht. Doch die Mühe sollte man sich machen. Denn auch der beste In-Ear-Kopfhörer, der nicht richtig sitzt, klingt nicht so gut wie ein billiger, der richtig sitzt.

Ein weiteres Kriterium ist guter Tragekomfort. Idealerweise sitzen die Passstücke so perfekt, dass man sie schon nach wenigen Minuten kaum noch spürt. Das wollte uns bei einigen Hörern auch nach stundenlangem Ausprobieren von dutzenden Passstücken nicht gelingen. Manchmal passt ein Hörer einfach nicht in ein Ohr.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Eartips
In der Regel werden verschieden große Passstücke mitgeliefert.

Es lohnt sich also in jedem Fall, sich Zeit für die Anpassung der In-Ear-Kopfhörer zu nehmen. Ihre Ohren werden es Ihnen doppelt danken.

Einige In-Ear-Hörer ab etwa 100 Euro sind mit Schaumstoff-Passstücken von Comply oder hauseigenen ausgestattet. Dieser Schaumstoff wird zwischen Daumen und Zeigefinger zusammengerollt und damit komprimiert. Anschließend ins Ohr gesteckt, passt er sich perfekt der Form des Gehörgangs an und dichtet gleichzeitig optimal ab.

Diese Comply-Foam-Passstücke sind bei vielen Hörer-Ohr-Kombinationen die beste, mitunter sogar oft die einzige praktikable Lösung. Viele Musiker schwören beim Monitoring übrigens auf diese preiswerte Variante der individuellen Passform.

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Test: Die besten In-Ear-Kopfhörer mit Kabel – Rhines Stage2 e1587457507415
Test In-Ear-Kopfhörer: Otoplastiken vom Hörgeräte-Akustiker
Test In-Ear-Kopfhörer: Otoplastiken vom Hörgeräte-Akustiker

Weitaus kostspieliger sind individuell angepasste Systeme: Hierfür arbeiten manche Hersteller von In-Ear-Kopfhörern mit Hörgeräte-Akustikern zusammen, bei denen der Kunde sogenannte Otoplastiken anfertigen lässt, die Hersteller wie InEar oder Rhines dann in ihre Wandlersysteme einbauen.

Kopfhörer oder Headset?

In-Ear-Kopfhörer sind vor allem für den mobilen Einsatz beliebt, weil man sie immer dabei haben kann. Meistens hört man mit ihnen übers Smartphone Musik.

Viele der von uns getesteten Kopfhörer sind demzufolge als Headsets ausgelegt. Da das für viele qualitätsbewusste Musikhörer einen schlechten Kompromiss darstellt, haben wir auch einen Teil In-Ears getestet, die nicht als Headset geeignet sind. Gerade in den oberen Preisklassen nimmt der Anteil der Inline-Fernbedienungen und -Mikrofone stetig ab, es gibt aber auch unter 30 Euro schon solche puristischen In-Ears.

Wer kein Mikro braucht, bekommt oft besseren Klang fürs Geld

Zudem tauchen mehr und mehr Smartphones auf, die gar keine Kopfhörerbuchse mehr haben und komplett auf Bluetooth setzen.

Außerdem gibt es für qualitätsbewusste Musikhörer immer mehr Alternativen zum Smartphone. Solche Digital-Audio-Player (DAP) sind vorrangig auf beste Musikwiedergabe getrimmt und verstehen sich, anders als viele Smartphones, auch auf HiRes-Audio Formate. Ein integriertes Mikrofon wäre dort nur unnötiger Ballast, sodass man das Budget besser in Klangoptimierung steckt oder die Kopfhörer ohne Headset schlicht günstiger machen kann.

Ewiger Frust: Kabelbruch

Die Kabel von In-Ear-Kopfhörern sind oft eine frustrierende Fehlerquelle, sei es aufgrund ihrer Neigung, sich zu unlösbaren Knoten zu verheddern, oder – oft als Folge davon – im Inneren zu brechen. Dann kommt es, sobald man sich ein bisschen bewegt, zum Wackelkontakt und die Musik setzt aus – nervig. Kabelbrüche sind mit Abstand die häufigste Fehlerursache bei In-Ear-Kopfhörern.

Die Hersteller wissen um diese Schwachstellen, die meist an den Verbindungen zum Stecker oder zu den Wandlern auftreten und reagieren mit entsprechenden Maßnahmen.

Sorgsame Handhabung erhöht die Lebensdauer

Oft gibt es sowohl am Stecker als auch an den Wandlern einen ausgeprägten Knickschutz. Die Isolierung und das Kabel werden in sich verstärkt, teilweise mit der Folge, dass die Flexibilität leidet. Doch meist passiert das Malheur dann doch irgendwann, wenn auch etwas später. Schon bei In-Ear-Kopfhörer um 100 Euro verfügen die meisten über steckbare Kabel, die bei einem Defekt leicht ausgetauscht werden können. Steckverbindungen mit MMCX haben sich quasi zum Standard etabliert, so dass es nicht nur beim originalen Hersteller Ersatz gibt. Einige Hersteller wie Shure bietet für ihre In-Ears neben dem normalen Kabel sogar Bluetooth-Module mit MMCX-Steckern an. Man findet allerdings auch proprietäre Steckverbindungen, das Ersatzkabel gibt es dann ausschließlich vom Hersteller.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Inears Kabeltechnik
Anschluss gefunden – links die herkömmliche Methode: Die Anschlusskabel sind fest integriert, allerdings führen in diesem Beispiel die Kabel seitlich aus dem Korpus, werden also nicht umgeknickt. Daneben die am weitesten verbreiteten Kabel-Stecker nach dem MMCX-Standard, rechts sehen wir zwei proprietäre Steckverbindungen, die jeweils auf zwei Kontakt-Pins basieren.

Die Kabel beim MMCX-Standard (siehe Abbildung) können nicht verpolt werden und rechts wie links sind sowohl am Kabel als auch am Treiber-Gehäuse eindeutig gekennzeichnet. Manche Hersteller nutzen dagegen eigene Standards, dann muss der Kunde bei Defekt das Original kaufen. Bei Sennheiser gibt es ebenfalls einen Schutz vor Verpolung der Stecker, auch die Kennzeichnung des rechten und linken Kanals sind eindeutig und die empfindlichen Stifte sind zum eigenen Schutz etwas versenkt angebracht. Etwas hemdsärmeliger geht es bei Newcomern wie Ikko zu: Die Einsteckrichtung ist nicht definiert, sodass es zu Verpolung und damit Verlust an Klangqualität kommen kann. Auch liegen die empfindlichen Stecker frei und können leicht umknicken oder gar abbrechen. Die Kennzeichnung des rechten wie linken Kanals ist dagegen auch hier eindeutig.

Allerdings kann man auch selbst seinen Teil dazu beitragen, dass man möglichst lange von heilen Kabeln profitiert: Wenn man sich bewusst macht, wie fein die einzelnen Litzen unter der Kunststoffisolierung sind und bedenkt, dass das als Leiter verwendete Kupfer nicht zu den besonders zugfesten Metallen gehört, wird man die Kabel seiner In-Ear-Kopfhörer vielleicht vorsichtiger handhaben. Vor allem sollte man die In-Ear-Hörer nicht schnell zu einem Knäuel zusammengewickelt in die Tasche stopfen und anschließend irgendeine Kabelschlaufe greifen und die guten Stücke wieder herauszerren – sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie kaputt sind.

 In-Ear-Kopfhörer Test: 11 InEars bis 30 Euro

In-Ear-Kopfhörer bis 30 Euro

Günstige In-Ear-Headsets für unter 30 Euro sind in der Regel nicht allzu reichlich ausgestattet, drei bis vier Paar Passstücke liegen aber auch hier immer bei – ausschließlich aus Silikon und in mindestens drei Größen. Wer es besonders gut meint, legt zudem noch einen einfachen Transportbeutel aus Stoff oder ein kleines Netz bei.

Manche der ganz billigen In-Ear-Kopfhörer sind kaum besser als die Headsets, die mit dem Smartphone geliefert werden. Unsere aktuellen Empfehlungen stechen allerdings allesamt heraus. Selbst der Preistipp 1More Piston Fit E1009 für rund 15 Euro lässt so manche Stöpsel aus dem Lieferumfang ziemlich alt aussehen, das gilt sowohl klanglich als auch seitens der Verarbeitungsqualität.

Manche Modelle, wie die Kopfhörer CX 100 von Sennheiser, eignen sich zudem gar nicht fürs Smartphone – hier fehlt nämlich das obligatorische Mikrofon zum Telefonieren. Solche In-Ear-Kopfhörer sind ausschließlich dem optimalen Klang verpflichtet – wer lässt sich da schon gern vom Telefon stören?

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sennheiser CX 300S

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 300S
Die CX 300S sind so winzig, dass sie fast komplett im Ohr verschwinden, klanglich gehören sie zu den Großen.

Der Kopfhörer CX 300S ist wieder ein echter Minimalist aus dem Hause Sennheiser, die In-Ears sind so klein, dass sie im Ohr kaum noch auffallen. Klanglich gehören sie allerdings eindeutig zu den Großen, und seit der Preis seitens des Herstellers auf knapp unter 30 Euro gesenkt wurde, avancieren die CX 300S vom Preistipp in der Klasse um 50 Euro zum Testsieger in der Preisklasse bis 30 Euro.

Auch gut

Final E1000

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E1000
Wie bei allen Final-Hörern der E-Serie lassen sich die Eartips nach dem Draufstecken leicht schwenken, so sollen sie noch besser in den Hörkanal passen.

Die Kopfhörer Final E1000 sind beileibe nicht die zweite Wahl in diesem Preissegment. Sie haben viel von ihren teureren Geschwistern, auch die Klangsignatur ist ähnlich und der hohe Tragekomfort unterscheidet sich ohnehin nicht. Die Verwendung weniger hochwertiger Materialien und die einfachere Ausstattung machen die E1000 angenehm erschwinglich.

Preistipp

1More Piston Fit E1009

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More Piston Fit E1009
Auch der günstige Piston Fit E1009 ist fast komplett aus Metall gefertigt.

Der Kopfhörer 1More Piston Fit E1009 ist für seinen Preis erstaunlich gut verarbeitet, da lässt sich leicht verschmerzen, dass außer drei Passstücken und einem Inline-Mikrofon nichts dabei ist. Dafür ist das Gehäuse und selbst der Stecker vollkommen aus Metall gefertigt – und die In-Ears lassen sich dank der leicht gebogenen Form einfach korrekt ins Ohr einsetzen. Auch der Klang ist entsprechend erwachsen und kann so manchem Smartphone-Headset locker Paroli bieten.

Vergleichstabelle

TestsiegerSennheiser CX 300S
Auch gutFinal E1000
Preistipp1More Piston Fit E1009
Panasonic RP-TCM360
Panasonic RP-TCM130
1More E1003
Panasonic RP-TCM115
Panasonic RP-HJE125E
Klim Fusion
Apple EarPods
Samsung EG920
Liam & Daan Swan Ceramic
Roccat Syva
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 300S
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sparsam ausgestattet
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E1000
  • Sehr natürlicher Klang
  • Einfaches Handling
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Sparsam ausgestattet
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More Piston Fit E1009
  • Guter Klang
  • Hochwertige Fertigung
  • Günstiger Preis
  • Sparsam ausgestattet
In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Tcm360e P
  • Komfortabler Sitz
  • Klingt recht dünn und kraftlos
In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Tcm130e A
  • Gute Ausstattung
  • Schlechter Sitz
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1003
  • Ordentlicher Klang
  • Solide gefertigt
  • Lassen sich schwer einsetzen
In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Tcm115e K
  • Inklusive Mikrofon
  • Vier Farben verfügbar
  • Klingt recht dünn
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RP-HJE125E
  • In 10 Farben erhältlich
  • Klingt recht ausgewogen
  • Kleine Passstücke eher für Kinder geeignet
  • Günstiger Preis
  • Nicht sehr stabil
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: KLIM Fusion
  • Gute Klangqualität mit deutlicher Bevorzugung der Bässe
  • Sehr gute Ausstattung
  • Die Bassbetonung dürfte manchen zu stark sein
  • Der Lautstärke-Steller ist als Schieber ausgelegt
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Apple EarPods
  • Guter Klang, wenn sie richtig sitzen
  • Keine Passstücke sondern one size fits all
Test besten In-Ear-Kopfhörer: Samsung EG920
  • Klang ist in Ordnung
  • Nur in Plastiktüte geliefert
  • Lassen sich schlecht an die Ohren anpassen
Test besten In-Ear-Kopfhörer: Liam & Daan Swan Ceramic
  • Mit 10 Paar Passstücken ausgeliefert
  • Neigen zu dröhnenden Tiefbässen
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Roccat Syva
  • Möglicherweise eine günstige Beats-Alternative
  • Viel zu bassbetont
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 In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx300s Inears
Die kleinen In-Ears sind ergonomisch günstig gekröpft und haben dadurch einen perfekten Sitz.

Testsieger: Sennheiser CX 300S

Bei den Kopfhörern Sennheiser CX 300S handelt es sich um kleine, feine In-Ears, die sich sehr gut einsetzen lassen und sehr gut klingen. Im mitgelieferten Tragebeutel finden neben den In-Ears mitsamt dem aufgewickelten Kabel auch die insgesamt vier Paar Passstücke Platz.

Testsieger
Sennheiser CX 300S
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 300S
Die CX 300S sind so winzig, dass sie fast komplett im Ohr verschwinden, klanglich gehören sie zu den Großen.

Die Rechts-/Links-Markierung ist wie bei Kopfhörern von Sennheiser üblich, auch sehr gut zu ertasten. Im Zweifel kann man sich allerdings auch daran orientieren, dass das Inline-Mikrofon mit der Eintasten-Bedienung im Kabel des rechten In-Ears integriert ist. Sie sind zwar winzig, bieten aber aufgrund ihrer Bauform genug Halt für die Finger, dass sie sich besser einsetzen lassen als zum Beispiel die Kopfhörer CX 100, ebenfalls von Sennheiser. Außerdem sind sie leicht gebogen, sodass sie fast automatisch in der korrekten Position landen.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx300s
Der Sennheiser CX 300S ist mit einem Inline-Mikrofon ausgestattet.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx300s Inears
Die kleinen In-Ears sind ergonomisch günstig gekröpft und haben einen perfekten Sitz.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx300s Komplett
Die Ausstattung ist überschaubar, aber praxisgerecht.

Die Eartips der CX 300S sind aus sehr weichem Silikon gefertigt und schmiegen sich sanft, aber trotzdem sicher an, sodass man schon nach wenigen Minuten nicht mehr spürt, dass sie in den Ohren stecken. Trotzdem dichten sie perfekt ab, sodass die CX 300S ihren vollen Klang frei entfalten können.

Außer einem dezenten Loudness-Charakter liefern die CX 300S einen angenehm natürlichen Sound, der auch nach langen Hörsessions noch entspannten Genuss liefert – und das zu einem besonders fairen Preis.

Alternativen

Auch andere günstige Modelle bieten viel zum kleinen Preis. Wir stellen andere empfehlenswerte Geräte im Folgenden vor.

Auch gut: Final E1000

Der Kopfhörer Final E1000 war lange das Einstiegsmodell der E-Reihe von Final. Die schlanken Hülsen, in denen die Treiber sitzen, sind hier aus Kunststoff gefertigt, das technische Grunddesign ist dagegen das gleiche wie bei den teureren Geschwistern.

Auch gut
Final E1000
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E1000
Wie bei allen Final-Hörern der E-Serie lassen sich die Eartips nach dem Draufstecken leicht schwenken, so sollen sie noch besser in den Hörkanal passen.

Eine Inline-Fernbedienung mit Mikrofon gibt es ebenfalls nicht hier nicht, ebenso wenig wie eine Tasche oder ein Case für den Transport. Dafür liegen dem Final E1000 insgesamt fünf Paar Passstücke bei, die eine sehr differenzierte Anpassung an das individuelle Ohr ermöglichen.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Final E1000 Inears
Die markante Form erweist sich als ergonomisch äußerst günstig: Die In-Ears lassen sich super einsetzen – beste Voraussetzungen für hohen Tragekomfort und sehr guten Klang.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E1000 Komplett
Fünf Paar Passstücke liegen bei, mehr Zubehör gibt es nicht.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E1000
Der günstigste Final unterscheidet sich kaum von seinen teureren Brüdern, ein Mikrofon zum Telefonieren ist nicht vorhanden.

Die sauber aufgelösten Mitten und der brillante Mittelhochtonbereich lassen so gar nichts vermissen, erst im direkten Vergleich mit der Konkurrenz könnte der eine oder andere etwas Nachdruck im Tiefbass vertragen, den liefern dann die Final E500 zu etwa dem gleichen Preis.

Die Kopfhörer Final E1000 sind definitiv eine gute Wahl für Freunde des reinen unverfälschten Klanges zum kleinen Preis, der auch nicht durch Telefongespräche unterbrochen wird.

Preistipp: 1More Piston Fit E1009

Sauber ausgefräste Metallgehäuse, ein Inline-Mikrofon und erwachsener Klang, das alles bekommt man mit den 1More Piston Fit E1009 für deutlich weniger als 20 Euro. Die In-Ears folgen weitestgehend dem Design und, nach ihren Möglichkeiten, dem Sound der teureren Kopfhörer von 1More.

Preistipp
1More Piston Fit E1009
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More Piston Fit E1009
Auch der günstige Piston Fit E1009 ist fast komplett aus Metall gefertigt.

Die Kopfhörer 1More Piston Fit E1009 sehen deshalb keineswegs billig aus und sind zudem ordentlich ausgestattet, immerhin gibt es sogar ein Inline-Mikrofon, zusammen mit einer Eintasten-Fernbedienung, sodass sich zumindest ein Telefonat annehmen lässt. Lautstärke oder Track-Steuerung sind damit allerdings nicht möglich – und die beigelegten Eartips in drei Größen müssen ebenfalls ausreichen.

Das tun sie auch, dank der leicht angewinkelten Form sind die Ohrhörer schnell eingesetzt, die Rechts-/Links-Markierung ist nicht am Kabel sondern gut sichtbar an den Stöpseln angebracht. Zur Not kann das Mikrofon als Orientierung dienen, es ist am rechten In-Ear ins Kabel Integriert. Die drei Passstücke dürften für die meisten Ohren reichen, da sie sehr weich sind, sich gut anpassen und das Ohr gut abdichten.

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In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1009
Beim 1More Piston Fit E1009 gibt es sehr gute Verarbeitung und sogar ein Mikro zum Schnäppchenpreis.
In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1009 Inears
Die Gehäuse der In-Ears sind aus Metall gefertigt, dank ihrer Form sind sie leicht einzusetzen.
In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1009 Komplett
Insgesamt drei Paar Passstücke müssen reichen, dafür kann man dank Inline-Mikrofon mit den 1More auch telefonieren.

Unter den Kollegen zum ähnlichen Preis stechen die Piston Fit E1009 klanglich deutlich hervor. Trotz der üblichen Anhebung der tiefen Töne hat man hier das Gefühl, dass bei der Entwicklung auch Musik gehört wurde. Der Unterschied zu den anderen 15-Euro-Hörern oder gar den noch billigeren betrifft sämtliche Frequenzbereiche. Man hört mehr Klangfarben, der Bass ist authentisch – ohne aufgedickt zu wirken – die Räumlichkeit der Bühne lässt sich zum ersten Mal wahrnehmen. Wenn das Budget nicht mehr zulässt, dann sollte man unbedingt die Piston Fit E1009 in Betracht ziehen. Außer ihren Klangqualitäten sind sie zudem so hochwertig gefertigt, dass sie eine ziemlich lange Lebensdauer erreichen dürften.

Außerdem getestet

1More E1003

Beim Kopfhörer 1More E1003 muss man auch nicht tiefer in die Tasche greifen als bei unserem Preistipp. Hier gibt es fürs gleiche Geld sogar mehr Zubehör: Den Gummi-Puck, auf dem das Kabel samt In-Ears bei Auslieferung gewickelt sind, kann man durchaus auch zum alltäglichen Transport nutzen. Insgesamt liegen vier Passstück bei, allerdings nur in drei Größen. Das Inline-Mikrofon und Ohrstöpsel sind hochwertig aus Metall gefertigt. Sogar vom Klang her ist er dem E1009 ziemlich ähnlich. Leider ist der Weg bis zum akzeptablen Klangerlebnis beim E1003 etwas weiter, da die In-Ears sich nicht so leicht ins Ohr einsetzen lassen wie beim Piston Fit E1009, sodass sie im Zweifel gar nicht ihre volle Klangqualität ausspielen können. Deshalb sind sie zu dem Preis auch nur zweite Wahl.

Panasonic RP-TCM130

Der Kopfhörer Panasonic RP-TCM130 liegt preislich auf dem Niveau unseres Preistipps, kann allerdings allenfalls seitens der Ausstattung mithalten. Er ist ebenfalls mit Mikrofon, Eintasten-Fernbedienung und drei Paar Passstücken ausgestattet. Die Ohrhörer sind so geformt, dass er zwar sehr gut im Außenohr sitzen, die Schalltrichter allerdings zu kurz sind, sodass man etwas nachhelfen muss, damit der Hörkanal gut abgedichtet wird. So erreicht man dann auch den auf der Packung versprochenen Extra Bass, wenn auch nur kurz. Insgesamt können die RP-TCM130 nicht überzeugen, zumal sie sich weder seitens der Ausstattung noch vom Klang sonderlich von den billigeren In-Ear-Kopfhörern aus gleichen Haus absetzen können.

Panasonic RP-TCM360

Dem Kopfhörer Panasonic RP-TCM360 liegen drei Passstücke bei, ansonsten gibt es kein weiteres Zubehör. Allerdings ist er dank Inline-Mikrofon und Start/Stopp-Taster in der Inline-Fernbedienung als billiger Ersatz fürs Smartphone-Headset geeignet. Er klingt zwar nicht signifikant besser als seine Kollegen zum gleichen Preis, die Ohrstöpsel sitzen aber recht komfortabel im Ohr.

Panasonic RP-TCM115

Für unter zehn Euro bekommt man mit dem Panasonic RP-TCM115 sogar einen In-Ear-Kopfhörer mit Inline-Mikrofon. Die drei Passstücke sind in Gehäusefarbe gehalten, den RP-TCM115 gibt es außer in Pink auch in Blau, Weiß und Schwarz. Er liefert klanglich allerdings auch keine Überraschung, er klingt wie fast alle Panasonics im Test schlicht zu dünn, ist allerdings der günstigste mit Mikrofon.

Panasonic RP-HJE125E

Den Kopfhörer Panasonic RP-HJE125E bekamen wir in oranger Ausführung, er ist einer der billigsten auf dem Markt und ist in seinen insgesamt zehn Farbvarianten eigentlich für Kinder gedacht. Als Zubehör gibt es lediglich drei Passstücke, die dann aber schön in Gehäusefarbe. Ein Inline-Mikrofon oder eine Fernbedienung sind für den Preis nicht drin. Er lässt sich leicht einsetzen, sitzt dann komfortabel am richtigen Platz, übrigens auch in kleineren Ohren. Er klingt sogar auf Anhieb recht ausgewogen und erst wenn man ihn beispielsweise mit unserem etwas teureren Preistipp vergleicht, hört man, wie viel Klang der RP-HJE125E unterschlägt – und zwar in allen Frequenzbereichen.

Klim Fusion

Der Kopfhörer Klim Fusion wird in einer Metalldose ausgeliefert. Die ist zwar praktisch, weil sie das gesamte mitgelieferte Zubehör fasst, trägt in der Tasche aber etwas dick auf. Deshalb liegt dem Fusion auch ein Aufbewahrungsbeutel bei. In dieser Preisklasse eher selten, kommt der Klim Fusion mit sechs Paar Passstücken, von denen drei aus Silikon und drei weitere aus einem Comply-ähnlichen Schaumstoff sind. Außerdem legt der Hersteller noch einen Adapter für Tablet, PC und Co. bei, da selbige mitunter zwei getrennte Buchsen fürs Headset haben. Die Stöpsel sitzen sehr komfortabel in den Ohren, obwohl die Gehäuse nicht gerade zu den kleinsten zählen. In der Wahl der Lautstärke-Einstellung am Inline-Mikrofon geht man bei Klim ganz eigene Wege: Hier wird ein Schiebe-Potentiometer statt einer Tastenwippe eingesetzt. Die Einstellungsschieber sind allerdings sehr anfällig für Verschmutzungen.

Klanglich erfüllt der Fusion das Versprechen, welches bereits auf der Verpackung prangt und macht untenrum ordentlich Dampf. Der Bass ist dabei eher federnd als knackig. Der Pegel ist zwar ordentlich, kaschiert allerdings, dass der Bass gar nicht so tief hinuntergeht, wie es die Kopfhörer glauben machen wollen.

Solche kleinen Tricksereien lassen sich angesichts des schlanken Preises und der enorm guten Ausstattung aber gut verschmerzen. Wer auf runden, satten Bass steht, kann hier ein gutes Schnäppchen machen.

Apple EarPods

Von Apples EarPods sind online fast nur Plagiate zu finden, egal ob bei Amazon, eBay oder anderen Shops. Auch wenn die Preise noch so verlockend erscheinen, sollten Sie lieber Finger davon lassen. Wenn Sie Apple EarPods haben wollen, kaufen Sie sie am besten nur direkt bei Apple. Die Konstruktion ohne Passstücke ist erstmal faszinierend, bei den verkabelten EarPods aber weniger praktikabel als bei der Bluetooth-Variante, den AirPods. Das Kabel stellt nämlich eine zusätzliche Zugbelastung dar, sodass die EarPods nicht so sicher im Ohr sitzen wie die AirPods.

Dennoch spielen sie recht ausgewogen auf und wer keine Trommelfellmassage braucht, kann sich am außergewöhnlichen Design der EarPods erfreuen. Wer sowohl auf Passform als auch auf guten Klang Wert legt, bekommt mit unserem Favoriten mehr geboten – und das für weniger Geld.

Roccat Syva

Der Klang des Kopfhörers Roccat Syva ist viel zu bassbetont – so sehr, dass alles andere beiseite gefegt wird. Roccat bedient normalerweise die Gaming-Szene, das erkennt man am Design und der Abstimmung. Daher mag er als günstige Beats-Alternative durchgehen, wenn es mehr auf die Optik als den Klang ankommt. Für den Preis gibt es aber deutlich bessere In-Ears.

Liam & Daan Swan Ceramic

Ganz ohne Case, dafür aber mit zehn Paar Passstücken in drei unterschiedlichen Größen wir der Kopfhörer Liam & Daan Swan Ceramic ausgeliefert. Er hat das gleiche Gehäuse wie der etwas teureren Rock Zircon der höheren Preiskategorie. Klanglich überzeugen beide nicht. Der Klang der Liam & Daan Swan Ceramic hat einen ausgeprägten Loudness-Charakter mit Neigung zu dröhnenden Tiefbässen und einem näselnden Präsenzbereich.

Samsung EG920

Der Kopfhörer Samsung EG920 ist nur in einer schnöden Plastiktüte verpackt. Die Standardkopfhörer, die Samsung seinen Smartphones beilegt, sind schwer an die Ohren anzupassen, weil sie keine typischen Ohrkanalhörer sind. Wenn sie allerdings passen, klingen sie gar nicht mal schlecht.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Neun Um Euro1

In-Ear-Kopfhörer für rund 50 Euro

Mit dem Preis steigt auch das Gewicht – das könnte man zumindest mutmaßen, sieht man sich das Gewicht der In-Ears in der Klasse ab 50 Euro an.

In dieser Preisklasse hat sich dennoch relativ wenig verändert. Einige In-Ears, die anfangs um 100 Euro oder höher lagen, rücken allerdings langsam in die 50 Euro-Nähe. Mit ihnen kann man für einen relativ geringen Aufpreis deutlich mehr Ausstattung bekommen und sich nebenbei auch klanglich oft noch etwas verbessern. Es lohnt sich also, sich die Modelle der nächst höheren Preisklasse anzusehen.

In der Preisklasse um 50 Euro nimmt der Metallanteil der Treibergehäuse bereits zu und die In-Ears sind meist auch deutlich größer. Selbst die Inline-Fernbedienung mit dem Mikro verfügt bei einigen Kopfhörern schon über eine schöne und solide Metallhülse.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Final E3000

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E3000
Der E3000 liegt bei Finals E-Reihe im mittleren Preissegment. Die Passform ist perfekt wie bei allen In-Ears dieser Reihe. Der Klang außergewöhnlich gut.

Mit dem Final E3000 haben wir einen außerordentlich natürlich klingenden In-Ear-Kopfhörer um 50 Euro. Dank des speziellen Konzepts für einen perfekten und dennoch komfortablen Sitz im Hörkanal kann der Final seine musikalischen Qualitäten optimal entfalten. Für nur wenige Euro mehr gibt es den Final E3000C mit Mikrofon und Ein-Tasten-Fernbedienung.

Ausstattungstipp

1More E1001

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001
1More hat dem E1001 nicht nur eine Vielzahl verschiedener Eartipps beigelegt, auch anderes nützliches Zubehör gehört zum Lieferumfang.

Kaum ein In-Ear-Set in dieser Preisklasse ist so großzügig ausgestattet wie die Kopfhörer 1More E1001. Neben einer mehr als ausreichenden Zahl unterschiedlichster Passstücke gibt es verschiedene Adapter und ein tolles Aufbewahrungs-Case aus Leder. Zum Glück bleibt dabei der Klang der Kopfhörer nicht auf der Strecke.

Preistipp

Final E500

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E500
Der E500 von Final liefert ein erstaunlich räumliches Klangbild.

Die schlanken Final E500 sind die günstigsten Hörer aus der E-Serie, sie unterscheiden sich äußerlich aber nur geringfügig von den erheblich teureren Geschwistern. Beim Gehäuse kommt ausschließlich Kunststoff zum Einsatz, der erfolgreich Vibrationen dämpft, die nicht zur Musik gehören. Selbst bei den günstigsten Final-Hörern lassen sich die Eartips perfekt in den Gehörgang schwenken und bleiben dort komfortabel, dicht und sicher. Sie liefern ein erstaunlich räumliches Klangbild.

Für Sportler

Sony MDR-XB510AS

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-XB510AS
Die MDR-XB510AS sind gegen Strahlwasser geschützt und dürfen daher sogar unter der Dusche im Ohr bleiben.

Für Sportler ist der Kopfhörer Sony MDR-XB510AS die erste Wahl, wenn es darum geht, ein günstiges Headset im Sportstudio oder beim Joggen ans Smartphone zu stöpseln. Es liegen reichlich Passstücke und zusätzlich sogenannte Wings – also Flügel – bei, sodass der korrekte und sichere Sitz auch beim Sport gewährleistet ist. Klanglich liefern sie genau den motivierenden Punch, den man beim Workout erwartet, ohne im Bass zu übertreiben – schließlich braucht niemand eine Trommelfell-Massage. Sie können die Sonys sogar mit unter die Dusche nehmen, nach Schutzklasse IPX5 sind sie nämlich gegen Strahlwasser geschützt.

Vergleichstabelle

TestsiegerFinal E3000
Ausstattungstipp1More E1001
PreistippFinal E500
Für SportlerSony MDR-XB510AS
Mackie CR-Buds Plus
Xiaomi QTER02JY
Sennheiser CX 100
Mackie CR-Buds
SoundMagic E50C
Teufel Move
SoundMagic E80C
Final E2000
Sennheiser CX5.00i
1More E1025
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E3000
  • Sehr natürlicher Klang
  • Hochwertig verarbeitet
  • Komfortabler Sitz
  • Ohne Mikrofon
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001
  • Moderne Optik
  • Guter Klang
  • Leichte Betonung des Präsenzbereichs
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E500
  • Hervorragender Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Knappe Ausstattung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-XB510AS
  • Guter Klang
  • Perfekter Sitz und sicherer Halt
  • Nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt
  • Üppig ausgestattet
In-Ear-Kopfhörer Test: Mackie Mr 120 Professional
  • Sehr guter Klang
  • Umfassende Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi QTER02JY
  • Stärken zweier Wandlersysteme wurden umgesetzt
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Leichter Hang zur Mittenbetonung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 100
  • Hervorragender Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Wenig Zubehör
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie CR-Buds
  • Ausgewogener Klang
  • Solide gefertigt
  • Komfortabler Sitz
  • Fernbedienung hat nur eine Taste
  • Ohne Transportbeutel
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic  E50C
  • Überzeugt klanglich bei jeder Art von Musik
  • Für Apple und Android-Smartphones geeignet
  • Gehäuse überwiegend aus Kunststoff
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Teufel Move
  • Guter Klang
  • Sparsam ausgestattet
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E80C
  • Sehr guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E2000
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Klingt zu dünn
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser  CX5.00i
  • Stimmen kommen gut zur Geltung
  • In den Höhen gibt es oft bissige Spitzen
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1025
  • In vielen Farben erhältlich
  • Günstig
  • Verfärbter Klang
  • Sitzt nicht perfekt
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 In-Ear-Kopfhörer Test: Final E3000 Inears

Testsieger: Final E3000

Die Kopfhörer Final E3000 In-Ears sind hochwertig aus Edelstahl gefertigt, viele Eartips unterschiedlicher Größen und sogar zwei Bügel, um das Kabel hinter dem Ohr entlang zu führen, gehören zum Lieferumfang. Auf ein Mikrofon und eine Fernbedienung verzichtet auch dieser Final, für so schnöde Dinge wie das Telefonieren geht man hier keine Kompromisse ein, jedenfalls nicht in punkto Klangqualität.

Testsieger
Final E3000
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E3000
Der E3000 liegt bei Finals E-Reihe im mittleren Preissegment. Die Passform ist perfekt wie bei allen In-Ears dieser Reihe. Der Klang außergewöhnlich gut.

Die Form der In-Ears hat einige ergonomische Vorteile: Die Passstücke lassen sich leicht aufstecken, anschließend hat man selbst mit zwei Fingern sicheren Halt, um die In-Ears zielsicher ins Ohr einzusetzen. Als Zubehör liegen insgesamt fünf Paar Eartips bei, außerdem zwei Bügel, die dabei helfen, die Kabel bei Bedarf hinter die Ohren zu verlegen – eine wirkungsvolle Maßnahme gegen die Übertragung von Kabelgeräuschen, den sogenannten Mikrofonie-Effekt.

Das alles kann im kleinen Transporttäschchen untergebracht werden, welches ebenfalls zum Lieferumfang gehört. Das ist zwar recht einfach gehalten, verteuert das gesamte Set aber nicht unnötig und erfüllt seinen Zweck.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Final E3000
Der Final E3000 kommt ebenfalls ganz ohne Mikrofon aus, die Klangqualität hat hier Vorrang.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E3000 Inears1
Beim Final E3000 sind die In-Ears aus Metall gefertigt.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E3000 Komplett
Es liegen sogar kleine Bügel bei, falls man die Kabel hinter den Ohren entlang führen will.

Die Passstücke sitzen, wie bei Final üblich, nicht etwa fest auf dem Flansch, sondern schwenken bei Bedarf leicht zur Seite, um sich so besser in den Hörkanal einzufügen.

Das funktioniert so gut, dass die Kopfhörer Final E3000 perfekt sitzen und ihren Klang frei entfalten können. Die E3000 klingen von Anfang an sehr natürlich und ausgewogen, es gibt keine Frequenzen, die besonders bevorzugt oder benachteiligt werden. Auf der Rückseite – also gegenüber dem Eartipp – hat jeder der beiden In-Ears ein feines Sieb, welches eine Art Bassreflex-Öffung abdeckt. Diese gezielte Unterstützung in den tiefen Frequenzen hat der E3000 den Kollegen wie dem günstigeren E1000 voraus. Damit steigt der E3000 noch tiefer in den Basskeller hinab und weitet so den übertragenen Frequenzbereich nach unten aus.

Hier stimmt alles zu dem aufgerufenen Preis: Verarbeitung, Ausstattung, Tragekomfort und Klang der Final E3000 setzten in dieser Preisklasse Maßstäbe, lediglich auf das Mikrofon muss man aus klanglichen Gründen verzichten, wer das nicht möchte, greift alternativ zum Final E3000C, da ist das nämlich dabei.

Alternativen

Im Bereich um 50 Euro gibt es noch mehr Modelle, die klanglich überzeugen. Wir haben daher im Folgenden noch weitere Empfehlungen für Sie.

Ausstattungswunder: 1More E1001

Kopfhörer, insbesondere In-Ears, werden zusehends zu modischen Accessoires. Oft bleibt der Klang dabei auf der Strecke – nicht so beim 1More E1001. Die sehen schon sehr nach Schmuckstücken aus, unter anderem weil die Metallgehäuse sehr sauber gefertigt sind. Darüberhinaus knausert man bei 1More weder mit Eartips in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichen Materialien, noch beim sonstigen Zubehör.

Ausstattungstipp
1More E1001
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001
1More hat dem E1001 nicht nur eine Vielzahl verschiedener Eartipps beigelegt, auch anderes nützliches Zubehör gehört zum Lieferumfang.

Kopfhörer, Kabel, Flugzeugadapter und Passstücke sind separat in kleinen Schachteln untergebracht. Passstücke sind ganze neun Paar dabei, davon drei Größen in Schaumstoff. Das solide Leder-Case verfügt über einen Magnetverschluss.

Die In-Ears haben die gleiche angewinkelte Form wie die meisten anderen Stöpsel von 1More und auch anderen Herstellern. Sie soll das korrekte Einführen in den Hörkanal erleichtern, was bei den recht großen Gehäusen der E1001 ohnehin keine Schwierigkeiten darstellen dürfte, selbst große Finger finden schnell Halt an den Stöpseln. Dass sie gerade deshalb recht weit aus den Ohren ragen stört letztlich nur Kleingeister, schließlich sind die E1001 wie gesagt alles andere als hässlich.

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In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1001
Beim E1001 von 1More kommt viel Metall zum Einsatz.
In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1001 Inears
Die typischen, ergonomisch vorteilhaft abgewinkelten In-Ears.
In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1001 Komplett
Die Ausstattung ist wie immer üppig.

Es ist kaum verwunderlich, dass auch die E1001 einen leichten Trend in Richtung Loudness zeigen, Bässe und Höhen also leicht angehoben, beziehungsweise die Mitten leicht abgesenkt sind. Im direkten Vergleich mit dem CX 300S von Sennheiser, der ganz ähnlich abgestimmt ist, vermisst man allerdings etwas Glitzern in den Höhen, hier bügelt der 1More E1001 eventuelle Spitzen vorsorglich ab. Insgesamt weiß der 1More jedoch klanglich zu überzeugen, seitens der Ausstattung zeigt er in dieser Preisklasse was möglich ist.

Preistipp: Final E500

Die Kopfhörer Final E500 sind zwar offiziell die günstigsten In-Ears aus Finals E-Klasse, der Straßenpreis liegt allerdings mit über 30 Euro höher als bei den E1000, daher finden wir sie nun in der Preisklasse um 50 Euro, hier allerdings vergleichsweise günstig.

Preistipp
Final E500
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E500
Der E500 von Final liefert ein erstaunlich räumliches Klangbild.

Die schlanken Hülsen, in denen die Treiber sitzen, sin aus akustisch dämfendem Kunststoff gefertigt, während bereits bei den E1000 mehr Metall zum Einsatz kommt. Das technische Grunddesign ist dagegen das gleiche wie bei den teureren Geschwistern, die Klangqualität mindestens auf dem gleichen Niveau.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Final E500
Das markante Äußere kennen wir von den teureren Final In-Ears, die Rechts-/Links-Kennung ist nur schwer zu erkennen.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E500 Komplett
Außer den vielen Passstücken gibt es kein weiteres Zubehör.

Die Rechts-/Links-Kennzeichnung der Ohrstöpsel lassen sich nur schwer ablesen, weil eine farbliche Kennzeichnung fehlt und der entsprechende Aufdruck in Gehäusefarbe ist. Eine Inline-Fernbedienung mit Mikrofon gibt es hier nicht, ebenso wenig wie eine Tasche oder ein Case für den Transport. Dafür liegen dem E500 insgesamt fünf Paar Passstücke bei, die eine sehr differenzierte Anpassung an das individuelle Ohr ermöglichen.

Die Eartips des Final E500 werden ganz normal auf die Hülsen gesetzt, allerdings gibt es konstruktionsbedingt ein leichtes Spiel, sodass sie einen leichten Schwenk mitgehen können und sich dann noch besser in den Hörkanal einpassen. Normale Passstücke passen allerdings nicht, die müssen schon speziell für die Final-Kopfhörer konstruiert sein. Mit nur wenig Fingerspitzengefühl sitzen sie dann schnell an der richtigen Stelle, und dichten sehr gut ab, sodass die Hörer ihren tollen Klang entfalten können.

Den liefern die E500 dann auch: Tonal prinzipiell sehr ausgewogen, liefern sie den Punch, den wir bei den E1000 noch vermissten. Darüberhinaus bietet der E500 ein Klangbild mit enormer Breiten- und Tiefenstaffelung, zumindest in dieser Preisklasse. Sie sind zwar wenige Euro teurer alsdie 1000-er, klingen nach unserem Dafürhalten aber besser und stellen in dieser Preisklasse den Preistipp .

Für Sportler: Sony MDR-XB510AS

Die Kopfhörer Sony MDR-XB510AS gibt es neben unseren blauen Testmustern auch in Rot, Grün und Schwarz. Damit dürften sie zu allen möglichen Sportbekleidungen passen, denn für den Sport sind sie gedacht – das lässt sich kaum leugnen.

Für Sportler
Sony MDR-XB510AS
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-XB510AS
Die MDR-XB510AS sind gegen Strahlwasser geschützt und dürfen daher sogar unter der Dusche im Ohr bleiben.

Obendrein sind die MDR-XB510AS auch noch ziemlich umfangreich ausgestattet. Schließlich gibt es neben den vier Paar Passstücken auch drei Paar Wings oder Flügelchen in unterschiedlicher Größe, die in der Ohrmuschel für mehr Halt sorgen sollen. Ein Clip sowie ein sogenannter Kabelreiter runden die Ausstattung ab, unterwegs finden die In-Ear-Kopfhörer und das notwendige Zubehör zudem Platz im Transportbeutel.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Sony Mdrxb510
Die MDR-XB510AS von Sony gibt es in mehreren Farbvarianten.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sony Mdrxb510 Inears
Neben den Eartips kan man noch Wings anbringen, die in der Ohrmuschel für mehr Halt sorgen.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sony Mdrxb510 Komplett
Die Ausstattung ist reichhaltig, es gibt sogar einen kleinen Transportbeutel.

Ein Inline-Mikrofon mit einer Taste ist integriert, denn gerade beim Joggen oder im Fitnessstudio kann man schon mal das eine oder andere wichtige Telefonat erledigen. Die MDR-XB510AS sind komplett aus Kunststoff und sehr gut abgedichtet, sie erfüllen damit die Schutzklasse IPX5, sind also vor dem Eindringen von Strahlwasser geschützt. Sie müssen die Sonys also nach dem Sport nicht abnehmen und können sie selbst unter der Dusche anbehalten.

Die Kopfhörer MDR-XB510AS ragen zwar wegen ihrer Bauform sehr weit aus den Ohren, sind deshalb aber auch für Grobmotoriker oder mit schweißnassen Fingern sehr gut einzusetzen. Klanglich liegen sie auf klassenüblichem Niveau, mit satter Bassanhebung. Die ist allerdings weniger ausgeprägt als die Bezeichnung und die Beschreibung auf der Verpackung vermitteln wollen. Im Gegensatz zum Testsieger werden hier die oberen Mitten und weniger die Höhen angehoben. Sie klingen daher nicht ganz so brillant.

Außerdem getestet

Sennheiser CX 100

Fast kugelrund und sehr winzig sind die Kopfhörer Sennheiser CX 100. Grobmotoriker dürften etwas brauchen, bis sie die Winzlinge an Ort und Stelle ins Ohr eingesetzt haben. Im Ohr fallen die CX 100 aber kaum noch auf, selbst der Träger hat sich schnell am die komfortablen Winzlinge gewöhnt und spürt sie schon nach wenigen Minuten kaum mehr. Da der Preis sich auf über 30 Euro eingependelt hat, müssen sich die kleinen Hörer nun in dieser Preisklasse bewähren.

Der Sennheiser CX 100 ist nur sehr rudimentär ausgestattet, allerdings sollte man sich von dem schmalen Zubehör und der kleinen Bauform nicht täuschen lassen. Der kleine CX 100 ist eben kein Ersatz für ein vollwertiges Headset, sondern ganz dem Klang verpflichtet. Deshalb hat der Sennheiser auch kein Inline-Mikrofon im Kabel integriert, eine Transporttasche ist ebenso Fehlanzeige. Immerhin liegen insgesamt vier Paar Passstücke aus weichem Silikon bei.

Die Rechts/Links-Markierung ist zwar schlecht ablesbar, lässt sich dafür aber um so sicherer ertasten, am Anschluss der In-Ears für den linken Kanal kann man deutlich drei Punkte tasten. Dennoch sind die CX 100 mit ihrer glatten, kugelrunden Form gerade mit größeren Fingern etwas fummelig einzusetzen.

Die CX 100 liefern einen schön luftigen Klang und eine feine Auflösung im Mittelhochtonbereich. Nach einer leichten Korrektur des Sitzes machen sie auch im Bassbereich ordentlich Druck und liefern eine recht natürliche Balance über das gesamte Frequenzspektrum. Allerdigs sind aktuell die CX 300S sogar noch günstiger und nicht nur deshalb die bessere Alternative.

Mackie CR-Buds

Mackie kommt eigentlich aus dem Profibereich, dort hat man außer Monitoren und Mixern fürs Studio auch den ein oder andern Kopfhörer im Portfolio. Die CR-Buds sind aktuell die günstigsten Hörer von Mackie und bieten zum kleinen Preis eine ordentliche Ausstattung und sehr guten Sound. Aktuell sind die CR-Buds seriös ausschließlich bei Thomann erhältlich, bei Amazon sind sie nur zum Preis der teureren CR-Buds+ zu haben. Die Mackie CR-Buds sind die günstigsten In-Ear-Kopfhörer, die Mackie anbietet. Die Marke dürfte unter Musikern einen größeren Bekanntheitsgrad haben, dort werden nämlich vorwiegend Mixer, Lautsprecher und andere Tools fürs Aufnahmestudio produziert.

Die Stärken der CR-Buds liegen eindeutig beim Klang und beim Tragekomfort. Und die spielen sie auch gekonnt aus: Sie lassen sich leicht einsetzen und dichten perfekt ab, sodass sich insbesondere tiefe Töne hervorragend entfalten können. Bass und Höhen geben die CR-Buds sauber wieder, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass sie einen leichten Loudness-Charakter haben. Das ist allerdings durchaus gewollt, denn so hat man auch bei geringer Lautstärke voluminösen Sound. Das Kabel neigt derweil zur Mikrofonie: Scheuergeräusche an der Kleidung werden fast komplett auf die Ohren übertragen.

Mackie CR-Buds Plus

Bei den Kopfhörern Mackie CR-Buds+ sieht man direkt, was man hat, denn, wie die ganze Baureihe haben die Earbuds ein teilweise transparentes Gehäuse. Das erlaubt interessante Einblicke in die verwendete Technik, insbesondere die Wandler.

Bei den Mackie CR-Buds+ kommen gleich zwei Wandler pro Kanal zum Einsatz, welche die hohen und tiefen Frequenzen untereinander aufteilen. Obendrein sind die CR-Buds+ hervorragend ausgestattet: Man hat die Wahl zwischen mehr als vier Paar Passstücken hat und ein Beutel zum Verstauen der Hörer beim Transport liegt bei.

Klanglich können die CR-Buds+ allerdings trotz des höheren technischen Aufwandes nicht ganz mit unseren Empfehlungen mithalten. Das Klangbild ist zwar schön differenziert und liefert auch ein solides Bassfundament, allerdings sind die oberen Mitten mitunter etwas zu vorwitzig, was gerade bei Gesangseinlagen nicht immer von Vorteil ist. Wer mehr Wert auf üppige Ausstattung legt und gern an der Klangregelung des Smartphones spielt, bekommt hier dennoch ein gut ausgestattetes Set mit Potential.

SoundMagic E80C

Der Soundmagic E80C kann dank eines mitgelieferten Adapters sowohl mit dem iPhone (außer iPhone 7 und später) als auch mit den meisten Android-Smartphones betrieben werden. Das hat im Tests mit unterschiedlichen Smartphones bestens funktioniert, inklusive Fernbedienung. Ein weiterer Adapter teilt das Kabel in Kopfhörer- und Mikrofonstecker auf. Damit passt er als Headset sogar an diverse Tablets, Laptops und PCs.

Neun Paar Passstücke liegen dem Hörer bei, drei davon aus Comply Foam in S, M und L. Ein kleines, solides Case gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Eingesetzt tragen die Stöpsel kaum auf, es dürften auch für alle möglichen Ohrkanäle die passenden Passstücke dabei sein – kurzum: Die SoundMagic gehören seit Langem zu den komfortabelsten In-Ears, die wir im Einsatz hatten. Neben dem Komfort können sie aber auch klanglich überzeugen.

Xiaomi QTER02JY

So kann es kommen: der Xiaomi QTER02JY ist unser ehemaliger Favorit in der Klasse bis 30 Euro – dann hat offenbar der Markt reagiert und das gute Stück mal eben teurer gemacht. Im Preisbereich um 50 Euro ist die Konkurrenz deutlich stärker und der Xiaomi schafft es nicht mehr zu einer Empfehlung. Neben dem klassischen dynamischen Wandler befindet sich in jedem der Ohrstöpsel der Xiaomi QTER02JY jeweils ein Balanced Armature-Wandler. Xiaomi nutzt die Stärken beider Wandlersysteme und hat sie sehr gut aufeinander abgestimmt.

Das Klanggeschehen wird tonal ausgewogen und mit einem leichten Hang zur Mittenbetonung vermittelt. Auch der Bass kommt gut zur Geltung, weil der Xiaomi QTER02JY hier leicht nachschiebt, was durchaus gewollt ist, jedoch meistens kontrolliert und konturiert geschieht.

SoundMagic E50C

Hervorragend anzupassende Passstücke, tolle Verarbeitung und einen Klang, der von Rap bis hin zu klassischer Musik immer gut ist – all das bietet der SoundMagic E50C. Er liegt in der Variante mit Mikrofon bei etwa 50 Euro, entscheidet man sich allerdings gegen ein Mikro, kommt man mit 40 Euro hin. Ohne zu protzen lässt der E50C jedes Musikstück gut dastehen.

Sennheiser CX5.00i

Der Sennheiser CX5.00i klingt unprätentiös, bietet bei perfekt ausgesuchten Passstücken ein gesundes Bassfundament mit einer gut dosierten Grundtonwiedergabe, neigt in den Höhen aber schnell zu leicht bissigen Spitzen. Stimmen bekommen vom Sennheiser die vollste Aufmerksamkeit, weil die dann so wichtigen Mitten schön differenziert aber trotzdem nicht überpräsent sind. Das mitgelieferte stabile Case enthält zudem eine Möglichkeit, das Kabel einigermaßen sauber aufzuwickeln, was der Lebensdauer der In-Ears zuträglich sein sollte.

1More E1025

Die 1More E1025 dienen offensichtlich eher modischen Aspekten. Sie sind in diversen Farben erhältlich und passen als Accessoire zu fast jeder Mode. Sie lassen sich allerdings nur schwer einsetzen, weil die In-Ears an entscheidenden Stellen viel zu klobig geraten sind. Sicher ist nicht nur die unzureichende Passform dafür verantwortlich, dass die E1025 besonders in den Mitten ziemlich verfärben, da gibt es selbst von 1More bessere Alternativen.

Final E2000

Der Final E2000 ist ebenso aufgebaut wie alle In-Ears der E-Reihe, im Gegensatz zum günstigeren E1000 sind die Gehäuse hier allerdings schon aus Metall. Der Tragekomfort entspricht, wegen der pfiffigen Technik mit den Eartips, dem der anderen Modelle von Final. Klanglich kann er allerdings nicht ganz mithalten, dafür klingt er zu dünn. Sowohl der Tief- als auch der Grundtonbereich sind ziemlich zurückhaltend und bekommen auch mit den unterschiedlichen Passstücken nicht die notwendige Substanz. Auch den Hörer gibt es als Final E2000C inklusive Mikrofon und Ein-Tasten-Fernbedienung.

Teufel Move

Der Move von Teufel glänzt mit pfiffigem Design. Leider neigt das auffällige rote Kabel zum Verknoten, was auf Dauer zu Kabelbrüchen und Schlimmerem führen kann. Es werden lediglich drei Passstücke mitgeliefert. Zusammen mit den Hörern passt alles ins hochwertige, schöne Case. Klanglich gibt sich der Move in positivem Sinne eher als unauffälliger Allround-In-Ear-Kopfhörer. Er spielt stressfrei alles, was ihm angetragen wird, ohne dass er bestimmte Präferenzen hat – abgesehen von einer leichten Überhöhung im Präsenzbereich.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Sechs Um Euro

In-Ear-Kopfhörer für rund 100 Euro

In der Preisklasse zwischen 75 und 150 Euro ist das Qualitätsniveau insgesamt bereits schon sehr hoch. Für hochwertige Musikwiedergabe verzichten die Hersteller zusehends auf das fürs Smartphone so wichtige Mikrofon. Um Musik vom Smartphone abzuspielen, eignen sich auch In-Ears ohne Mikrofon, allerdings nicht mehr zum Telefonieren – aber wer nutzt schon sein Smartphone dazu, nur schnöde Telefonate zu führen.

Interessant ist zudem, dass in dieser Preisklasse die Anschlusskabel immer häufiger steckbar ausgelegt sind. Erfreulicherweise nutzen viele Hersteller dazu den Quasi-Standard MMCX, sodass man ein defektes Kabel auch gegen das eines Drittherstellers austauschen kann. Hersteller wie Shure nutzen diese Möglichkeit zudem, ihre In-Ears noch vielseitiger zu gestalten, für den Shure SE215 und andere Kopfhörer gibt es sogar eine steckbare Bluetooth-Einheit.

Kurübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Fiio FH3

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Fiio FH3
Der FH3 von Fiio ist hochwertig verarbeitet, und verwöhnt mit einem herrrlich sauberen Klang.

Die Kopfhörer Fiio FH3 kommen recht massiv daher, was an dem großzügigen Einsatz von Metall in den Gehäusen der In-Ears liegt. Wie üblich bei In-Ear-Kopfhörern mit Kabeln, die hinter den Ohren verlegt werden, braucht es anfangs etwas Fingerfertigkeit. Dann aber sitzen sie sicher in den Ohren und klingen hervorragend.

Auch gut

Final E4000

In-Ear-Kopfhörer Test: Final E4000
Auch der E4000 arbeitet nach bewährtem Konzept, ist aber besser ausgestattet als die günstigeren Kollegen und klingt ausgesprochen gut.

Der Final E4000 ist der zweitteuerste In-Ear-Kopfhörer aus der E-Reihe. Standesgemäß sind auch hier die Kabel an den In-Ears gesteckt, wobei man sich des bewährten MMCX-Standards bedient. Die E4000 lassen sich wie alle ihre Kollegen sehr einfach an der korrekten Stelle im Ohr platzieren und entfalten dort einen natürlichen, luftigen Sound. Wer die Kabel zur Vermeidung der sogenannten Mikrofonie lieber hinter den Ohren verlegen möchte, findet passende Bügelchen zur Kabelführung im Lieferumfang.

Wenn Geld egal ist

Ikko Obsidian OH10

In-Ear-Kopfhörer Test: Ikko Oh10 1ba
Der Obsidian OH10 ist ein echtes Schmuckstück, das gilt auch für die Klangqualität.

Die Gehäuse der Kopfhörer Ikko Obsidian OH10 sollen aus Kupfer gefertigt sein, sehen mit der Oberfläche und der Färbung eher wie das namensgebende Gestein aus. Auch das mitgelieferte Zubehör folgt einem eigenwilligen Design, allein die Transporttasche auch Leder ist ein echter Hingucker. Tonal gibt es dagegen keine Experimente: Hier geht es neutral, jedoch mit enormer Spielfreude zu. Außerdem lassen sich die In-Ears trotz ihrer extravaganten Formgebung erstaunlich gut einsetzen.

Preistipp

Shure SE215

In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Se215 Cl
Der SE215 liefert ein außergewöhnlich natürliches Klangerlebnis und ist erstaunlich günstig.

Der Shure SE215 ist ein echter Dauerbrenner, ursprünglich als günstiger In-Ear-Kopfhörer fürs Bühnen-Monitoring gedacht, kann er seinen professionellen Hintergrund kaum verbergen. Die Anschlusskabel sind hier seit eh und je gesteckt, sodass der SE215 in unterschiedlichen Versionen angeboten werden kann. Mittlerweile kostet er keine 100 Euro mehr und ist zu unserem Preistipp avanciert.

Vergleichstabelle

TestsiegerFiio FH3
Auch gutFinal E4000
Wenn Geld egal istIkko Obsidian OH10
PreistippShure SE215
Shure AONIC 3
Meze 12 Classics
Etymotic ER3SE
Final VR3000
1More E1010
Teufel Move Pro
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Fiio FH3
  • Hervorragender Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Umfangreiches Zubehör
  • Kabel steckbar nach MMCX-Standard
  • Einsatz ist etwas fummelig
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E4000
  • Hervorragender Klang
  • Sehr einfach einzusetzen
  • Komfortabler Sitz
  • Kabel steckbar
  • Etwas mehr Punch im Tiefbass wäre schön
In-Ear-Kopfhörer Test: Ikko Oh10 1ba
  • Sehr guter Klang
  • Tolles Design
  • Hoher Tragekomfort
  • Proprietäres Stecksystem
In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Se215 Cl
  • Hervorragendes, ausgewogenes Klangerlebnis
  • Üppige Ausstattung
  • Kabel steckbar und sogar gegen Bluetooth-Modul austauschbar
  • Einsatz ist etwas fummelig, wie bei allen In-Ears mit Kabelverlegung hinter dem Ohr
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Shure AONIC 3
  • Hervorragender Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Komfortabler Sitz
  • Optionales Bluetooth-Modul
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Meze 12 Classics
  • Sehr guter Klang
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr gut ausgestattet
  • Wenig Punch im Tieftonbereich
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Etymotic ER3SE
  • Breites, offenes Klangbild
  • Kabel gesteckt
  • Müssen recht tief in den Ohrkanal eingesetzt werden
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final VR3000
  • Sehr gutes, ausgewogenes Klangerlebnis
  • Komfortabler Sitz
  • Günstiger Preis
  • Wenig Zubehör
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1010
  • Recht ausgewogener Klang mit leichter Bassbetonung
  • Inklusive Adapter für HiFi-Anlage
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Teufel Move Pro
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Gutes Kabel
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 In-Ear-Kopfhörer Test: Fiio Fh3 Aufm

Testsieger: Fiio FH3

Zugegeben, um die Kopfhörer Fiio FH3 korrekt ins Ohr einzusetzen und die Kabel hinters Ohr zu verlegen, braucht es schon ein wenig Routine. Sind die Kabelbögen einmal angepasst, lassen sich die Fiios problemlos in die Ohren einsetzen, um dort erstaunlich komfortabel sitzen zu bleiben.

Testsieger
Fiio FH3
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Fiio FH3
Der FH3 von Fiio ist hochwertig verarbeitet, und verwöhnt mit einem herrrlich sauberen Klang.

Wie mittlerweile die meisten Konkurrenten in dieser Preisklasse, sind die Kabel der Fiio FH3 ebenfalls steckbar mit den In-Ears verbunden. Damit lässt es sich im Falle eines Kabelbruchs leicht auswechseln, und weil Fiio den MMXC-Standard unterstützt, muss es noch nicht einmal das Original sein. Allerdings wird es wahrscheinlich einige Zeit dauern, bis das Kabel einen Defekt aufweist, da es einen ziemlich soliden Eindruck macht.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Fiio Fh3
Beim Fiio FH3 kommt viel Metall zum Einsatz, bis hin zum abgewinkelten Stecker.
In-Ear-Kopfhörer Test: Fiio Fh3 Stecker
Das Kabel ist gesteckt, auch hier findet der weit verbreitete MMXC-Standard Verwendung.
In-Ear-Kopfhörer Test: Fiio Fh3 Komplett
Außer dem Stoff-Case gibt es noch eine wasserdichte Aufbewahrungsbox. Die vielen verschiedenen Eartips sind in Tütchen sortiert.

Solide ist auf jeden Fall auch die Transportbox aus dem Lieferumfang des Fiio FH3. Außer dieser wasserdichten Hardbox gibt es noch ein weiches Stoff-Case zur Aufbewahrung der In-Ears, wenn es etwas schicker sein darf. Eine Reihe Eartips aus unterschiedlichen Materialien in verschiedenen Größen liegt den Fiios bei, sortiert und fein säuberlich in kleinen Tüten untergebracht.

Da ist mit Sicherheit für jeden ein passendes Set dabei, sodass Fiio FH3 komfortabel in den Ohren stecken und dort ihren hervorragenden Sound entfalten. Die FH3 liefern die komplette Bandbreite von tiefreichendem Bass über sauber auflösende Mitten bis hin zu brillanten Höhen. Nichts wird übertrieben und nichts wird ausgelassen, die Kopfhörer bilden sämtliche Klangfarben perfekt ab und sind sogar in der Lage, bei entsprechendem Input ein dreidimensionales Klangbild darzustellen.

Alternativen

Wir halten noch weitere Modelle in diesem Preisbereich für empfehlenswert und möchten sie im Folgenden vorstellen.

Der Herausforderer: Final E4000

Der Final E4000 lässt sich erheblich einfacher ins Ohr einsetzen als unser Favorit. Prinzipiell muss man hier auch nicht die Kabel hinter die Ohren fädeln, obwohl das auch beim E4000 möglich ist, die entsprechenden Bügel zur Kabelführung liegen jedenfalls bei.

Auch gut
Final E4000
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E4000
Auch der E4000 arbeitet nach bewährtem Konzept, ist aber besser ausgestattet als die günstigeren Kollegen und klingt ausgesprochen gut.

Im Normalfall werden die Ohrstöpsel einfach in Richtung Hörkanal geführt und finden fast von selbst den richtigen Platz. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich wegen ihrer Bauform leichter führen lassen. Außerdem hat der Hersteller wie bei der gesamten E-Reihe die Anschlussflansche der Passstücke und diese selbst entsprechend vorgeprägt, sodass sie die natürliche, leichte Krümmung des Gehörgangs leicht mitgehen. Das ist einfach, aber wirksam und vor allen Dingen komfortabel.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Final E4000
Auch der E4000 muss ohne Mikrofon auskommen.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E4000 Inears
Das Design-Konzept bewährt sich durch alle Preisklassen.
In-Ear-Kopfhörer Test: Final E4000 Komplett
Der E4000 kommt mit umfangreichem Zubehör.

Derart eingesetzt ragen die Kopfhörer nur wenig aus dem Ohr und die Kabel fallen einfach nach unten. Nachteil dieser Tragweise: Geräusche, die das Kabel bei der Reibung auf der Kleidung verursacht, werden fast komplett auf die In-Ears und damit auf die Ohren übertragen. Verlegt man nun das Kabel hinter die Ohren, ist Schluss mit der Reibung und den entsprechenden Störgeräuschen. Wer es braucht, nutzt die Bügel zur Kabelführung – bei uns ging es auch gut ohne.

Sitzen die Final E4000 korrekt an Ort und Stelle, dichten sie erstens sehr gut ab und sitzen zweitens ziemlich sicher und außerdem sehr komfortabel in den Ohren. Der Klang ist dem der In-Ear-Kopfhörer von Shure nicht ganz unähnlich, im Vergleich fehlt es den E4000 allenfalls am letzten Punch im Tieftonbereich. Das machen sie aber mit einer außergewöhnlich luftigen Darbietung des Mittelhochton-Bereiches wieder wett. Sie reichen zwar nicht so tief in den Basskeller wie die Shure, versuchen das aber auch nicht durch Anhebung des Pegels im Oberbass zu kaschieren, sondern bleiben immer ehrlich und natürlich.

Luxuriös: Ikko Obsidian OH10

Der Name kommt nicht von ungefähr. Der Ikko Obsidian OH10 sieht in der Tat aus, als sei er aus dem glasähnlichen Vulkangestein. Die vermeintlichen Bruchkanten und die glänzend dunkle Lackierung kaschieren allerdings sehr wirkungsvoll das tatsächliche Material – die Treibergehäuse des Obsidian OH10 sind angeblich aus Kupfer. Auch wenn ich nicht am Lack kratzen wollte, um das zu verifizieren, nehmen wir dem Hersteller das ohne weiteres ab.

Wenn Geld egal ist
Ikko Obsidian OH10
In-Ear-Kopfhörer Test: Ikko Oh10 1ba
Der Obsidian OH10 ist ein echtes Schmuckstück, das gilt auch für die Klangqualität.

Die Obsidian OH10 haben allerdings noch mehr zu bieten, um als individuelles Schmuckstück durchzugehen. Das Kabel ist gewendelt, was rein optische Gründe hat, und es ist obendrein an den Treibergehäusen gesteckt. Stecker und Gehäuse lassen sich eindeutig anhand von Farbringen in rechts und links zu unterscheiden. Die Ikko-In-Ears nutzen jedoch weder MMCX-, noch eine andere die Steckrichtung eindeutig kennzeichnende Verbindung.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Ikko Obsidian Inears
Die gebrochenen Oberflächen sind ein echter Hingucker. Leider nutzt man für die Kabel keine MMCX-Stecker, sondern in hauseigenes Stecksystem.
In-Ear-Kopfhörer Test: Ikko Obsidian
Auch der Obsidian von Ikko ist nicht zum Telefonieren geeignet, dazu fehlt das Mikrofon.
In-Ear-Kopfhörer Test: Ikko Obsidian Komplett
In-Ears, Kabel und diverse Passstücke sind unterwegs in einer schönen Ledertasche untergebracht.

Man kann die Ikko also ohne weiteres falsch gepolt verkabeln, was zur Folge hat, dass die musikalische Bühne sich nicht klar zwischen rechts und links aufspannt, sondern die Musik irgendwo diffus aus dem Raum zu tönen scheint. Spätestens dann sollte man bei einem der beiden Ohrhörer das Kabel umstecken. Laut Hersteller ergibt sich die korrekte Polarität übrigens aus der Verbindung von Kabelbogen und Treibergehäuse, schließlich sollen sich die Kabel jeweils nach vorn aus den Ohren winden. Eine Farbmarkierung oder besser eine feste Nut, welche die Steckrichtung vorgibt, wäre nach unserer Meinung die bessere Lösung.

Wenn sie einmal im Ohr sitzen, was erstaunlich einfach geht, korrekt angeschlossen sind und mit entsprechendem musikalischen Futter versorgt werden, lässt sich dieser Fauxpas schnell wieder vergessen. Nun liegt der Obsidian OH10 sehr nah an der Soundqualität unseres Favoriten, auch hier geht’s trocken und tief in den Basskeller und die Anbindung des Mittelhochtonbereichs über einen schönen Grundton lässt keine Wünsche offen. Der Kopfhörer klingt im Mittelhochtonbereich etwas luftiger, wobei wir uns nicht anmaßen, zu bestimmen, was besser ist. Es ist einfach ein anderer Klangcharakter. Hat man das Problem mit der Einsteckrichtung der Kabel gelöst, verwöhnt der Obsidian OH10 mit sehr gutem Tragekomfort, einem ausgezeichneten Klangerlebnis und bietet zudem den Charme eines feinen Schmuckstücks, Echtleder-Etui inklusive.

Preistipp: Shure SE215

Auch bei den Klassikern von Shure, den SE215, müssen die Kabel hinters Ohr verlegt werden. Aus diesem Grund, nämlich zur individuellen Anpassung und für einen sicheren Halt, sind die Anschlusskabel genau im Ohrbogen etwas steifer als im restlichen Verlauf. Dadurch können sie passend hinters Ohr gebogen werden und behalten diese Form dann weitestgehend bei, sodass das Prozedere schon beim zweiten Einsatz einfacher von der Hand geht.

Preistipp
Shure SE215
In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Se215 Cl
Der SE215 liefert ein außergewöhnlich natürliches Klangerlebnis und ist erstaunlich günstig.

Unsere Testmuster sind mit einer Universal-Fernbedienung und dem obligatorischen Mikrofon ausgestattet. Die Fernbedienung der SE215 funktioniert dank einem kleinen Umschalter sowohl beim Android-Smartphone als auch beim iPhone. Einzige Voraussetzung ist natürlich, dass das Smartphone überhaupt noch über eine Headset-Buchse verfügt oder zumindest über einen entsprechenden Adapter für die USB-C- oder die Lightning-Buchse.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Se215
Der SE215 von Shure hat sogar eine komplette Inline-Fernbedienung nebst Mikrofon im Kabel integriert.
In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Se215 Inears
In dieser Preisklasse gibt es selbstverständlich steckbare Kabel, bei Shure natürlich nach dem MMCX-Standard aus dem Profi-Bereich.
In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Se215 Komplett
Drei Paar Passstücke, alle aus Memory-Schaum, und eine Transporttasche gehören zum Lieferumfang.

Drei Eartips bzw. Passstücke liegen dem Shure SE215 bei, allerdings sind alle drei aus Comply-Schaumstoff und damit erste Wahl. Zusammen mit dem Kabel und den In-Ears passt alles in die Transporttasche, die aus strapazierfähigem Leinenstoff ist. Markierungen an den Kabeln wie an den Ohrhörern kennzeichnen den linken und den rechten Kanal, Verwechslungen sind damit weitgehend ausgeschlossen. Die Transporttasche ist zudem mit einem praktischen Karabinerhaken ausgestattet, sodass sie bequem am Gürtel, am Rucksack oder anderen Accessoires befestigt werden kann.

Auch wenn das Einsetzen in die Ohren nicht ganz so einfach ist wie bei manch anderen In-Ears, so wird der geringe Aufwand doch belohnt. In dieser Preisklasse gibt es kaum Hörer, die besser klingen: Die SE215 bieten satten Punch im Bass, brillante Höhen und schön auflösende Mitten, wobei keiner der Frequenzbereiche besonders bevorzugt wird. Sie bilden sämtliche Klangfarben perfekt ab und schaffen bei entsprechend perfektem Aufnahmen sogar ein dreidimensionales Klangbild.

Außerdem getestet

Teufel Move Pro

Der Kopfhörer Teufel Move Pro hebt den Move nochmal eine Stufe höher, das betrifft sowohl die Verarbeitungsqualität, als auch den Klang. Diese Verbesserungen haben allerdings auch ihren Preis, sodass sich der Move Pro direkt der Konkurrenz in der Preisklasse um 100 Euro stellen muss.

Zur Ausstattung gehören Silikon-Eartips in drei verschiendenen Größen, ein Hardcase, sowie eine Aufwickelhilfe für das Kabel, die größeres Malheur mit dem Kabel verhindern soll. Das wäre auch fatal, denn anders als bei vielen Konkurrenten, ist das Kabel nicht gesteckt, lässt sich also auch nicht ersetzen. Allerdings kann man mit dem Move Pro auch telefonieren, denn das Mikrofon dazu ist ins Kabel integriert.

Der Treiber soll der gleiche sein wie im Move, allerdings ist der Schallkanal etwas vergrößert, was klanglich tatsächlich viel ausmacht. Die Klangsignatur ist dem Kopfhörer Shure SE215 ähnlich, der aktuell unser Preistipp in dieser Preisklasse ist. Allerdings kommt er mit dessen feiner Auflösung gerade im wichtigen Mittelhochton-Bereich nicht ganz mit.

Dennoch ist der Move Pro ein typisches Teufel-Produkt; schnörkellos, zweckmäßig und mit ordentlichem Sound-Potential, also für den aufgerufenen Preis von gut über 100 Euro durchaus eine Überlegung wert.

Shure AONIC 3

Beim Kopfhörer Shure AONIC 3 fällt sogleich auf, dass er nicht dem von Shure gewohnten Gehäusedesign entspricht, allerdings soll auch hier das Anschlusskabel jeweils hinter dem Ohr verlegt werden. Sind die AONIC 3 korrekt eingesetzt, stehen sie ungewohnt weit hervor, was aber nur Ästheten stört, oder wenn man sich mal beim Musikhören aufs Ohr legen sollte. 😉

Seitens der Ausstattung mit den unterschiedlichsten Eartips gibt es allerdings auch beim Shure AONIC 3 nichts zu bemängeln. Auch das obligatorische Reinigungswerkzeug und der Adapter auf die große 6,3-Millimeter-Klinkenbuchse fehlen natürlich ebenso wenig wie das großzügige Hardcase, wo alles drin verstaut werden kann.

Obwohl die Kabel ebenfalls hinter die Ohren verlegt werden, lassen sich die AONIC 3 besser einsetzen als die Shure-In-Ears in klassischer Bauform. Letzten Endes erlaubt das längliche Gehäuse eine einfachere Führung und sie müssen nicht in die Ohrmuscheln, die sogenannte Concha eingepasst werden. So einfach sich die In-Ears in die Ohren setzen lassen, so kurz ist dann auch der Weg der Kabel hinter die Ohren.

Am Prinzip der Musikwiedergabe gibt es bei den Kopfhörer AONIC 3 allerdings keine Überraschung. Sie sind klanglich den Fiio recht ähnlich, liefern allerdings eine etwas feinere Mittelhochtonauflösung, was zumeist Stimmen einen Hauch mehr Wärme verleiht. Ganz besonders eindrucksvoll gelingt es auch diesen Hörern, die Distanz zum Künstler ein gutes Stück weit verschwinden zu lassen – eine Spezialität fast sämtlicher In-Ears von Shure.

Für den Preis von knapp 200 Euro bekommt man musikalisch und auch seitens der Ausstattung selten mehr geboten als von den AONIC 3.

Final VR3000

Auf der Verpackung der Kopfhörer Final VR3000 prangt unübersehbar das Wort Gaming. Nun kann man sich berechtigterweise fragen, wie man denn kabelgebundene Kopfhörer gaming-tauglich machen soll, schließlich spielt die Latenz, also die Signalverzögerung hier keine Rolle. Anders ist das natürlich bei Bluetooth-Kopfhörern, da kann der Weg über die Funkstrecke spielentscheidend sein.

Dem Hersteller ging es bei den Kopfhörern VR3000 jedoch um andere Qualitäten, die durchaus für Gamer interessant sein können. Da ist erstmal das Design, dass so ganz anders ist, als wir es von den anderen Final-In-Ears kennen. Außerdem können auch hier die Kabel hinter den Ohren verlegt werden. Das sorgt für zusätzlichen Halt, wenn es mal zur Sache geht, zumal die mitgelieferten Führungsbügel das Kabel an Ort und Stelle halten.

Ganz besonderes Augenmerk hat der Hersteller jedoch auf eine möglichst räumliche Abbildung des Sounds gelegt, auch das ist eine wichtige Eigenschaft bei einem Gaming-Kopfhörer.

Letztlich hängt die räumliche Abbildungsfähigkeit des Kopfhörers VR3000 aber natürlich davon ab, was man ihm anbietet. Bei der Wiedergabe hört man nämlich eindeutig die von den anderen, teilweise teureren Final-In-Ears bekannte Abstimmung heraus. Der VR3000 entpuppt sich als ziemlich ausgewogener Kopfhörer, der eventuell etwas mehr Druck im Tiefbass vertragen könnte. Klar ist er auch in der Lage, dem Sound eine realistische Räumlichkeit mitzugeben, wenn die Quelle das hergibt. Vor allem ist er aber vergleichsweise günstig und obendrein sehr gut ausgestattet.

1More E1010

Der Kopfhörer 1More E1010 liegt aktuell knapp über 100 Euro und bietet in seinem Innern High-Tech vom Feinsten. Eine Kombination aus vier Treibern pro Hörer sorgt für einen ganz besonderen Klang. Ein solides Case beinhaltet neben dem Kopfhörer auch die fein säuberlich nach Durchmessern getrennten Passstücke, einen Flugzeug-Adapter und einen 6,3-mm-Klinken-Adapter, zum Anschluss an die an HiFi-Anlage. Der 1More E1010 liefert in erster Linie tiefen, satten Bass, der allerdings auf Kosten der Mittelhochtöne geht, die hören sie sich im Vergleich recht dumpf an. Beim Tragekomfort gibt es dagegen keine Kompromisse; der E1010 lässt sich einfach einsetzen und sitzt dann komfortabel im Ohr.

Der Kopfhörer Etymotic ER3SE und sein Bruder, der ER3XR, haben ebenfalls beide keine Headset-Funktionen, sind also voll auf Klang getrimmte, reine Kopfhörer. Angesichts der Verarbeitung und Ausstattung gibt es kaum etwas an den Etymotic-Hörern zu mäkeln. Sie sind schlank, leicht und tragen – vorausgesetzt sie sind richtig eingesetzt – kaum auf. Die Kabel sind wie üblich gesteckt und lassen sich bei Defekt leicht wechseln. Zur Ausstattung gehören allerdings nur vier Paar Passstücke, auf den ersten Blick ein wenig mau in dieser Preisklasse. Allerdings sind drei Paar in sogenannter 3-Flange- oder Tannenbaum-Ausführung gehalten, sodass sie nach außen hin immer größer werden und im Grunde jedes Ohr abdichten sollten. Ein weiteres Paar besteht aus Schaumstoff, ist recht groß, lässt sich aber schön klein kneten, sodass es die meisten Ohren, für die die anderen etwas zu garstig sind, problemlos abgedichtet werden.

Abgerundet wird die Ausstattung mit zwei winzigen Ersatzfiltern, die vor der Schallöffnung sitzen, sowie einem Werkzeug, das sowohl zum Filterwechsel als auch zur Reinigung der winzigen Öffnung dient. Ein schönes, solides Case ist bei diesem Preis obligatorisch.

Allein das Einführen der Hörer ist nicht ganz trivial, sie sollen nämlich möglichst nah vor dem Trommelfell sitzen. Also Passstücke drauf und vorsichtig in den Ohrkanal einsetzen, dann leicht schräg nach oben fahren – und keine Bange, auch wenn sie etwas brachial aussehen: Die Tannenbaum-Passstücke sind aus weichem Silikon gefertigt und passen sich sehr angenehm an.

Belohnt wird der Einsatz mit herrlich natürlichem Klang und sehr feiner Auflösung im Mittelhochtonbereich. Beim Bass scheiden sich dann die Geister, besser gesagt die beiden Hörer: Während der Kopfhörer Etymotic ER3SE bis in den tiefsten Basskeller hinabreicht, ohne auch nur ein Quäntchen mehr auf die Schippe zu legen als vom Tonmeister vorgegeben, hebt der ER3XR hier ein klein wenig an. Das macht er derart dezent, dass es eigentlich nur im A-B-Vergleich richtig auffällt, beiden gemeinsam bleibt die exzellente Auflösungsfähigkeit über alle Frequenzen sowie eine atemberaubend große Bühne, sofern die Aufnahme das hergibt. Bei keinem der beiden Hörer wird man jemals das Headset vermissen.

Meze 12 Classics

Der Kopfhörer Meze 12 Classics hat ein Mikrofon und sogar eine Eintasten-Fernbedienung im Kabel integriert. Auch sonst ist das günstige In-Ear Set von Meze ziemlich gut ausgestattet. Von den fünf Paaren Eartips ist eines aus Memory-Schaumstoff, ein Kabelclip ist ebenfalls dabei und im runden soliden Hardcase kann alles untergebracht werden.

Das Holz soll übrigens Walnuss sein, die anderen Teile der In-Ears sind aus Aluminium. Doch der Meze 12 Classics ist eben nicht nur ein Hingucker, er kann auch seitens des Tragekomforts überzeugen, einmal mit den passenden Eartips eingesetzt, kann man leicht vergessen, dass man überhaupt welche in den Ohren hat.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Mezeclassics
Der Meze 12 Classic kommt mit Mikrofon und Eintasten-Bedienung.
In-Ear-Kopfhörer Test: Mezeclassics Inears
Die In-Ears sind aus Walnuss und Edelstahl.
In-Ear-Kopfhörer Test: Meze 12c Gm Features2
Im runden Case hat der Kopfhörer nebst Zubehör Platz.

Klanglich liegt der 12 Classics eher auf der warm abgestimmten Seite, so gibt keine keine fiesen Spitzen in Form von übereifrig zischenden S-Lauten. Er hat dagegen sehr fein aufgelöste Mittel- und Mittelhochtöne, wovon insbesondere Gesangspassagen profitieren. Die Übergänge vom Grundton über den Mittelton bis hin zum Mittelhochtonbereich vollzieht der Meze 12 Classics ohne hörbare Peaks oder Senken. Da er auch im Bass – wenn überhaupt – nur sehr wenig nachschiebt, wird er nicht jedem, beziehungsweise nicht in jedem Genre gefallen.

Wer auf den letzten Kick Tiefbass verzichten kann, zugunsten einer farbenfreudig hochaufgelösten Mittel- und Mittelhochon-Sequenz, außerdem auf außergewöhnliche Materialkombinatinen und gute Ausstattung steht, sollte unbedingt in den Meze 12 Classics reinhören.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Sechs Ab Euro

In-Ear-Kopfhörer über 200 Euro

In der Preisklasse über 200 Euro satteln die Hersteller oft mit deutlich besserer Verarbeitung und besserem Klang auf. Interessanterweise klingen die meisten teuren In-Ears beim ersten Hinhören fast schon unspektakulär. Es gibt auch hier hin und wieder das momentan beliebte Sounding mit angehobenen Bässen, das läuft aber viel dezenter ab als in den meisten unteren Preisregionen. Insgesamt legt man hier viel mehr Wert darauf, dass nur noch die Musik klingt und die Hörer möglichst wenig Eigenklang entwickeln.

Beim Zubehör wird ebenfalls nicht gespart, allerdings setzt man nicht unbedingt auf Masse, sondern eher auf Qualität und Design. So wird sich kein Hersteller trauen, seinen Preziosen einen einfachen Transportbeutel aus Stoff beizulegen. Klanglich ist mit ausgefeilter, teurer Technik ebenfalls Boden gutzumachen, selten begnügen sich die Hersteller hier, nur einen Treiber pro Kanal einzusetzen. Ähnlich wie bei Lautsprechern werden unterschiedlichen Treibern unterschiedliche Frequenzen zugeordnet, die Kunst dabei ist es allerdings die Übergänge möglichst nahtlos und damit unhörbar zu gestalten.

Gerade jenseits der 200-Euro Schwelle tummeln sich zusehends kleine aber feine Hersteller aus aller Welt, die nicht selten über eine eigene Entwicklung und sogar Fertigung verfügen. Um aber auch mit keinen Stückzahlen auf dem großen Markt der In-Ear-Kopfhörer bestehen zu können, muss solch ein In-Ear auch optisch was hermachen, so gibt es eine ganze Reihe interessanter Designs unter Verwendung teilweise neuer Materialien. Dabei haben wir so manches wohlklingendes Schmuckstück für Sie entdeckt.

Wenngleich die Unterschiede nurmehr Nuancen beschreiben und oft auch nur im direkten Vergleich überhaupt wahrgenommen werden – dabei spricht man hier eher von unterschiedlichen Klangcharakteren als von besserem oder schlechterem Klang – haben wir uns die Mühe gemacht, möglichst genau hinzuhören um eine nachvollziehbare Klangbeschreibung abzugeben. Der Testsieger ist dann auch nicht der Kopfhörer mit dem besten Klang, sondern eher mit dem stimmigsten Gesamtkonzept aus Tragekomfort, Bedienung und möglichst natürlicher Wiedergabe.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sennheiser IE 80 S

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser E 80 S
Die IE 80 S von Sennheiser klingen hervorragend und können im Bassbereich sogar individuell angepasst werden.

Die Kopfhörer Sennheiser IE 80 S sind einfach nur für den gepflegten Musikgenuss konzipiert, deshalb gibt es auch kein Mikrofon und keine Fernbedienung. Sie lassen sich wahlweise mit oder ohne Kabelverlegung hinter dem Ohr tragen, entsprechende Führungsbügel sind dabei, außerdem lässt sich die Basswiedergabe mittels kleiner Einsteller leicht anheben, bzw. absenken. Diverse Passstücke – auch solche von Comply – ein Reinigungs- und Einstellwerkzeug sowie ein Case in dem alles untergebracht werden kann runden das Gesamtpaket ab. Sie spielen auch sehr komplexe Musik wie aus einem Guss ohne Teile des Frequenzbereichs zu bevorzugen, es sei denn, man hilft mit dem Bassregler nach.

Wenn Geld egal ist

Final B3

In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Final B3
Beim Final B3 zeigt der Hersteller, was klanglich und seitens Ausstattung und Fertigungsqualität für unter 500 Euro machbar ist.

Bei den Kopfhörern Final B3 gibt es von vornherein keinen Zweifel daran, dass es sich um besonders hochwertige In-Ears handelt . Die kantigen In-Ear-Gehäuse bestehen komplett aus Metall und hinterlassen allein deshalb schon einen hochwertigen Eindruck. Umso überraschender stellt sich dann die sehr gute Passform und der damit einhergehende Tragekomfort heraus. In den Hörern teilen sich je zwei Wandler die Frequenzbereiche auf, was letztendlich für ein hervorragendes Klangerlebnis sorgt. Zur Ausstattung gehören Eartips in unterschiedlichen Größen, sowie zwei Ohrbügel, die bei Bedarf über das Kabel gezogen werden können.

Preistipp

Sennheiser IE 300

Test besten In-Ear-Kopfhörer mit Kabel: Sennheiser IE 300
Die IE 300 von Sennheiser sitzen komfortabel in den Ohren und liefern ein ausgezeichnetes Klangvergnügen. Die Ausstattung ist sehr üppig.

Die Kopfhörer Sennheiser IE 300 sind nicht nur klassenüblich gut ausgestattet, sie warten außerdem mit sauberer Verarbeitung auf. Der Tragekomfort ist dank der ergonomisch günstigen Form und der vielen mitgelieferten Passstücke hoch, und an der Klangqualität gibt es nichts auszusetzen. Weil sie sich zudem preislich am unteren Ende dieser Klasse befindet, stellen sie unseren aktuellen Preistipp.

Vergleichstabelle

TestsiegerSennheiser IE 80 S
Wenn Geld egal istFinal B3
PreistippSennheiser IE 300
Shure AONIC 4
Mackie MP-460
Mackie MP-360
Oriveti OH300
Final B2
Mackie MP-320
Final Audio E5000
Shure SE425
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser E 80 S
  • Hervorragender, fein auflösender Klang
  • Individuelle Bass-Anpassung
  • Komfortabler Sitz
In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Final B3
  • Ausgezeichneter, detailreicher Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Hochwertige Verarbeitung
Test besten In-Ear-Kopfhörer mit Kabel: Sennheiser IE 300
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche Ausstattung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Shure AONIC 4
  • Hervorragender, fein auflösender Klang
  • Sehr gut ausgestattet
  • Optionales Bluetooth-Modul
  • Einsetzen gewöhnungsbedürftig
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie MP-360
  • Hervorragender, ausgewogener Klang mit hohem Übertragungsbereich
  • Umfangreiche Ausstattung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie MP-360
  • Hervorragender, feinauflösender Klang mit enormem Tiefgang
  • Zwei Anschlusskabel im Lieferumfang (eines mit Mikrofon)
  • Für Hifi-Anlage und Smartphone ausgelegt
In-Ear-Kopfhörer Test: Oriveti Oh300
  • Hervorragender, dynamischer Klang
  • Bestens für den mobilen und den stationären Einsatz gerüstet
  • Kabel etwas störrisch
Test besten In-Ear-Kopfhörer mit Kabel: Final B2
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreich ausgestattet
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie MP-320
  • Hervorragender Klang mit leichter Loudness-Charakteristik
  • Umfassende Ausstattung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Final E5000
  • Hervorragender Klang
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Recht knappe Ausstattung
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Shure SE425
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Störrisch beim Einsetzen ins Ohr
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 In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Ie80s Inears

Testsieger: Sennheiser IE 80 S

Eigentlich sehen die In-Ears der Kopfhörer Sennheiser IE 80 S durch ihre Würfelform weniger komfortabel aus als sie wirklich sind. Sie lassen sich erstaunlich gut ins Ohr einsetzen, man kann sogar wahlweise das Kabel hinter den Ohren verlegen, die entsprechenden Bügelchen zur Kabelführung liegen ebenfalls bei. Durchs Verlegen des Kabels hinter die Ohren reduziert sich das Kabelgeräusch, was durch Reibung an der Kleidung direkt an die In-Ears übertragen wird – also die Mikrofonie – nochmal deutlich reduzieren. Die Bügelchen habe ich allerdings nicht wirklich gebraucht.

Testsieger
Sennheiser IE 80 S
Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser E 80 S
Die IE 80 S von Sennheiser klingen hervorragend und können im Bassbereich sogar individuell angepasst werden.

Die Kopfhörer IE 80 S sind die günstigsten In-Ears von Sennheiser, die auch audiophilen Ansprüchen genügen sollen. Einer der Gründe vielleicht, warum gezielt auf ein Inline-Mikrofon verzichtet wurde, ebenso wie auf eine Fernbedienung zur Annahme von Telefonaten. Dennoch kann man mit dem IE 80 S problemlos auch Musik vom Smartphone hören, nur eben nicht telefonieren. Der Sennheiser bevorzugt hier allerdings hochauflösenden Kost, zu der ja viele Smartphones auch in der Lage sind, vor allem, wenn die Musik von entsprechenden Streaming-Diensten geliefert wird. Alternativ kann der IE 80 S natürlich auch an einem mobilen Audioplayer betrieben werden oder sogar an der heimischen Stereoanlage, dann mit 6,35-mm-Klinken-Adapter, der allerdings nicht zum Lieferumfang gehört.

Zum Lieferumfang des Kopfhörers Sennheiser IE 80 S gehören acht Paar Eartips in verschiedenen Größen, fünf in Silikon-Ausführung, drei von Comply. Außerdem besagte Bügelchen zum Verlegen der Kabel hinter die Ohren, ein Werkzeug zur Reinigung und zum Einstellen der Bass-Performance sowie last but not least ein schönes Case, in dem für unterwegs die In-Ears nebst Zubehör untergebracht werden können.

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In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Ie80s
Die IE 80S sehen zwar klobig aus, bieten aber einen hohen Tragekomfort.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Ie80s Inears1
Die Kabel an den In-Ears sind gesteckt, allerdings werden keine MMCX-Stecker verwendet.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Ie80s Bassboost
Mit einem kleinen Einsteller lässt sich der Tiefton-Pegel individuell anpassen, das Werkzeug zum Einstellen liegt bei.
In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Ie80s Komplett
Das Zubehör ist großzügig, es liegen sogar zwei Bügel bei, um die Kabel bei Bedarf hinter den Ohren zu verlegen.

Wie in dieser Preisklasse üblich, sind auch die Kabel der Kopfhörer IE 80 S an den In-Ears gesteckt. Allerdings setzt Sennheiser hier nicht auf den weit verbreiteten Quasi-Standard einer MMCX-Verbindung, sondern nutzt ein hauseigenes Stecksystem. Statt der praktischen koaxialen Anordnung der Stecker gibt es hier zwei schlanke Pins als Steckkontakte, allerdings sind die empfindlichen Pins gut gegen Beschädigungen und auch gegen Verpolung geschützt, Ersatz gibt es allerdings nur von Sennheiser.

Der Sennheiser sitzt sehr angenehm in den Ohren, ob man nun das Kabel hinter die Ohren verlegt oder nicht. Der größte Vorteil, wenn man das Kabel hinter den Ohren verlegt ist sicherlich das fehlende Reibegeräusch, was sonst durch Reibung des Kabels an der Kleidung entsteht – die sogenannte Mikrofonie.

Richtig eingesetzt klingt der IE 80 S sehr natürlich und ausgewogen, mit einem trockenem Bass, der zudem sehr weit runter reicht, dabei aber niemals vordergründig wird. Grund- und Mittelhochton fügen sich übergangslos an. Der Kopfhörer von Sennheiser schafft die Balance, einerseits alles abzubilden und alle Details auszuleuchten, dabei trotzdem die Musik in ihrer gesamten Komplexität wie aus einem Guss wiederzugeben. Im Auslieferungszustand ist der kleine Bass-Einsteller auf Links-Anschlag und damit auf Minimum gesetzt. Nach einem kleinen Dreh mit dem dazugehörigen Werkzeug etwa bis zur Mitte, tritt der IE 80 S ganz unten nochmal nach und rückt beispielsweise den Kontrabass auf ZAZ »Effet Miroir« nochmal ein Stück mehr in den Fokus. Wer mehr will, kann das gerne machen – bei Musik, die ohnehin schon bassorientiert ist kann das aber schon zu viel sein. Wie gesagt, selbst in der Minimal-Position reicht das völlig aus, zumindest wenn die Aufnahme das hergibt.

Der Sennheiser IE 80 S ist ein sehr gelungener In-Ear-Kopfhörer. Die gute Ausstattung unter anderem mit ausreichend Eartips ist eine der Grundlagen für seinen hohen Tragekomfort, da hört man gerne auch lange Musik. Wer unbedingt mit dem In-Ear auch telefonieren möchte, sollte sich eine der Alternativen mit Mikrofon anhören.

Alternativen

Auch im Preisbereich über 200 Euro gibt es noch weitere Empfehlungen, die eine echte Alternative zum Testsieger darstellen. Wir stellen sie im Folgenden vor.

Luxuriös: Final B3

Die Kopfhörer Final B3 liegen genau in der Mitte der B-Reihe der japanischen Audio-Spezialisten. Darüber positionieren sich die B1, darunter die Final B2, die Sie weiter unten im Test finden. Final verfügt über reichlich KnoHow bei der Entwicklung hochwertiger Kopfhörer, daher tauchen sie in den unterschiedlichsten Konstruktionsweisen auch bei uns immer wieder auf.

Wenn Geld egal ist
Final B3
In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Final B3
Beim Final B3 zeigt der Hersteller, was klanglich und seitens Ausstattung und Fertigungsqualität für unter 500 Euro machbar ist.

Die Gehäuse sind aus rostfreiem, perlgestrahlten Stahl gefertigt. Das verleiht den Hörern ein unverwechselbares wie edles Finish, allerdings auch ein recht hohes Gewicht. Auch wenn das recht kantig anmutende Gehäuse nicht so aussieht, lassen sich die Hörer dennoch zielsicher ins Ohr stecken, um dort komfortabel und mit sicherem Sitz ihre Klangqualität zu entfalten. Die Verbindung zu den Kabeln wird mit professioneller MMCX-Steckverbindung hergestellt. Die Kabel selbst sollten zur Sicherheit hinter den Ohren entlanggeführt werden, wobei die mitgelieferten Silikonhüllen quasi als Polsterung für zusätzlichen Tragekomfort sorgen.

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In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Final B3
Die In-Ears der Final B3 sind recht groß und unkonventionell geformt, dennoch lassen sie sich leicht einsetzen und bleiben komfortabel an Ort und Stelle.
In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Final B3 Inears
Das Kabel ist nach MMX-Standard gesteckt, die In-Ears selbst hochwertig aus Metall gefertigt.
In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Final B3 Kompl
Zum Lieferumfang gehört neben den Eartips auch ein Satz Silikonbügel, die optional auf das Kabel gesteckt werden können. Beim Case geht man einen Sonderweg.

Die Hörer passen zusammen mit dem Zubehör in das interessant gestaltete Case. Das runde Case besteht aus recht weichem Gummi, und hat einen fest angebrachten Deckel, der lediglich ins Unterteil eingehakt wird. Vorher wird das Kabel mit den angesteckten In-Ears kreisförmig zusammengelegt, sodass es perfekt im Case liegt. Die Eartips und gegebenenfalls die Ohrbügel können in die Mitte gepackt werden, Deckel drauf und ab in die Tasche. Auf einen Reißverschluss oder andere aufwändige Schließtechnik wird verzichtet.

In den beiden Metallgehäusen steckt Wandlertechnik vom Feinsten, pro Kanal teilen sich zwei BA-Treiber (Balanced Armature) die Frequenzen untereinander auf. Final verzichtet dabei bewusst auf den Einsatz einer Frequenzweiche, wodurch man hauptsächlich Phasenverschiebungen vermeiden will. Perfektes Timing bei impulsiver Musik sowie eine besonders gute räumliche Abbildung sind hier das ausgemachte Ziel.

Das Klangerlebnis ist dann mit den Kopfhörer Final B3 auch nochmal eine Klasse höher, als bei den anderen Empfehlungen. Ein Übergang zwischen den beiden Treibern ist schlicht nicht hörbar, das wiedergegebene Frequenzspektrum ist enorm breit, die Mitten und Mittelhochtöne sind nochmal differenzierter aufgelöst als beim Favoriten. Der Tiefbass hat entsprechend Nachdruck und Präsenz, wo er es sein soll, ohne zu übertreiben. Die musikalische Bühne ist sehr gut in Tiefe und Breite gestaffelt.

Wer sich feinste Audio-Technik gönnen möchte, die nicht mit Materialeinsatz geizt, und sich zudem als Hingucker eignet, kommt an den Final B3 nicht vorbei. Gemessen an der hohen Fertigungsqualität erscheint der Preis angemessen, nachhaltig ist ein derart hochwertiges Produkt allemal.

Preistipp: Sennheiser IE 300

Anders als unser Favorit aus gleichem Hause, bringen die Kopfhörer Sennheiser IE 300 ein ganz besonderes Schmankerl mit – sie verfügen über zwei statt einen Wandler pro Kanal. Das wirkt sich, wenn man es richtig macht, insbesondere auf die Klangqualität aus. Darüber hinaus sind sie klassenüblich gut ausgestattet und warten mit sauberer Verarbeitung auf. 

Preistipp
Sennheiser IE 300
Test besten In-Ear-Kopfhörer mit Kabel: Sennheiser IE 300
Die IE 300 von Sennheiser sitzen komfortabel in den Ohren und liefern ein ausgezeichnetes Klangvergnügen. Die Ausstattung ist sehr üppig.

Die In-Ears sind aus Kunststoff gefertigt, haben aber eine spezielle Oberfläche, was sie zu einem dezenten Hingucker macht. Die feinen, glitzernenden Punkte im Finish können für den einen oder anderen Annäherungsversuch sorgen, weil sie eine nähere Betrachtung herausfordern.

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In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Sennheiser Ie300
Die Sennheiser IE 300 verfügen über je zwei Wandler, die für unterschiedliche Frequenzen zuständig sind.
In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Sennheiser Ie300 Inears
Die Gehäuse der In-Ears sind aus solidem Kunststoff gefertigt, die Kabel sind nach MMX-Standard gesteckt und die Ohrbügel sind fest integriert.
In-Ear-Kopfhörer mit Kabel Test: Sennheiser Ie300 Kompl
Zum Lieferumfang gehören insgesamt sechs Passstücke, ein Reinigungswerkzeug und ein praktisches Hardcase.

Die Ausstattung der IE 300 umfasst neben den insgesamt sechs Eartips, von denen drei aus Silikon und drei aus Memory Foam sind, ein Reinigungswerkzeug, sowie ein Hardcase mit Reißverschluss. Die Kabel sind nach MMX-Standard gesteckt, die etwas starreren Ohrbügel bereits in den Kabeln integriert.

Die In Ears lassen sich gut einsetzen, besagte Bügel sind anfangs etwas störrisch, bis man sie an die eigene Ohrform angepasst hat. Den sichersten Sitz, der zugleich mit der besten Klangperformance einhergeht, erreichten wir mit den Eartips aus Memory-Foam. Nun erwarten wir eine Klangqualität, die den IE 80 S zumindest ebenbürtig ist. Das ist allerdings nicht der Fall. Auch wenn die IE 300 eine ganz ähnliche Klang-Signatur haben, wie unsere aktuellen Favoriten, erreichen sie dennoch nicht deren enorme Auflösungsfähigkeit im Mittelhochtonbereich. Auch in der räumlichen Abbildung kommen sie dort nicht ganz mit.

Dennoch liegen die Kopfhörer IE 300 klanglich auf klassenüblich hohem Niveau. Zusammen mit der üppigen Ausstattung und der Verarbeitungsqualität,stellen sie nunmehr unseren aktuellen Preistipp dar, da sie zum Preis von rund 200 Euro angeboten werden.

Außerdem getestet

Final B2

Die Kopfhörer Final B2 sind die kleinen Geschwister der B3. Die In-Ears haben das gleiche solide Gehäuse aus Metall, lediglich das Anschlusskabel unterscheidet sich optisch und auch qualitativ von dem der teureren Modellen. In den Gehäusen ist hier nur jeweils ein Wandler für den gesamten Frequenzbereich zuständig, allerdings auch in BA-Technik (Balanced Armature). Ausstattungsseitig gibt es keinen Unterschied zum B3, das Kabel ist ebenfalls gesteckt, die Gehäuse der In-Ears sind aus Edelstahl, allerdings mattiert, selbst der Lieferumfang zusammen mit dem speziellen Aufbewahrungs-Case ist entsprechend.

Der Tragekomfort ist sehr gut. Klanglich liegen sie nicht ganz auf dem Niveau der teureren Geschwister, aber mit der direkten Konkurrenz auf Augenhöhe. Wer die hervorragende Fertigungsqualität der Hörer von Final schätzt, findet in den Kopfhörern Final B2 eine preiswerte Alternative zu unseren Empfehlungen. Die Klangqualität liegt zumindest mit dem Preistipp auf Ohrenhöhe. Im direkten Vergleich zu den Sennheiser IE 300 liefern die Kopfhörer B2 einen etwas ausgeprägteren Grundtonbereich – was allerdings eher ein Geschmack-, als ein Qualitätsmerkmal darstellt.

Mackie MP-360

Beim Kopfhörer MP-360 kann man dank der durchsichtigen Kunststoffgehäuse die Technik sogar sehen. Außer den Logos ist nur noch die Rechts-Links-Kennung gut sichtbar aufgedruckt, ansonsten ist der Blick frei auf die einzelnen Treiber und deren Verkabelung.

Die Verbindung zu den beiden Kabeln aus dem Lieferumfang wird mit professioneller MMCX-Steckverbindung hergestellt. Eines der Anschlusskabel ist mit Remote und Mikrofon für den Betrieb am Smartphone optimiert, das zweite kommt für den puristischen HiFi-Genuss komplett ohne derartig klangbeeinflussende Hilfsmittel aus. Alternativ lässt sich dieser und auch die anderen MP-In-Ears mit Hilfe des MP-BTA-Adapters zu einem Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer aufrüsten.

Beim Kopfhörer MP-360 gehören insgesamt zwölf Paar Eartips in verschiedenen Ausführungen zum Lieferumfang, darunter auch drei Größen in Comply Foam. Für den Anschluss an die heimische Stereo-Anlage liegt ein 6,35-mm-Adapter bei, und auch ein Reinigungs-Tool darf natürlich nicht fehlen. Das ganze ist in einem Hardcase untergebracht, das man mit einem Karabinerhaken sicher am Gürtel oder wo auch immer befestigt werden kann.

Die In-Ears sind schnell eingesetzt, und sitzen mit den passenden Eartips versehen perfekt in den Ohren. Nun können die Mackie MP-360 ihr klangliches Potential perfekt entfalten. Vom tiefsten Bass bis hin zu den höchsten Höhen loten die In-Ears den hörbaren Frequenzbereich bis an seine Grenzen aus. Der Tiefbass hat entsprechend Nachdruck und Präsenz, wo er es sein soll, ohne zu übertreiben, ein sehr feiner Grundtonbereich liefert dann den nahtlosen Übergang zu den Mitteltönen. Die musikalische Bühne ist sehr gut in Tiefe und Breite gestaffelt.

Von den drei MP-In-Ear-Kopfhörern von Mackie ist der MP-360 für uns klar die beste Investition. Der Abstand zum günstigeren MP-320 passt zum Preisunterschied, der Aufpreis zum teureren MP-460 lässt sich dagegen kaum rechtfertigen.

Mackie MP-320

Preislich liegt der Kopfhörer Mackie MP-320 am unteren Ende der MP-Reihe, trotzdem hat auch er die gleiche, üppige Ausstattung der teureren Kollegen im Gepäck. Technisch ist er nicht ganz so hoch gerüstet, in den durchsichtigen In-Ears arbeiten zwar wie im MP-360 jeweils insgesamt drei Treiber, nur sind es hier statt der aufwendigeren Balanced-Armature-Typen die etwas günstigeren dynamischen Treiber.

Dem Klang tut das kaum Abbruch: Auch die Kopfhörer Mackie MP 320 liefern ein breites Frequenzband und bilden komplexe Klangstrukturen fein differenziert und mit enormem Tiefgang ab. Der durchaus erwünschte leichte Loudness-Charakter sorgt selbst an schwachbrüstigen Smartphones oder bei kleineren Pegeln schon für eine ordentliche Klangfülle und eine bestechende räumliche Abbildung.

Oriveti OH300

Auffälligstes Merkmal des Kopfhörers Oriveti OH300 ist wohl das aufwändig verdrillte Anschlusskabel, zudem dieses für einen In-Ear-Kopfhörer recht dick ist. Trotzdem ist es so flexibel, dass es sich bequem hinter den Ohren tragen lässt, wenn die In-Ears im Ohr stecken. Auch das Set von Oriveti kommt ganz nach audiophiler Manier ohne Mikrofon aus. Hierzu passt, dass neben diversen Eartips auch ein 6,35-mm-Klinkenadapter für den Betrieb an der heimischen HiFi-Anlage zum Lieferumfang gehört.

Die Gehäuse der In-Ears sind recht groß und das verdrillte Anschlusskabel könnte fast einem ausgewachsenen Lautsprecher gerecht werden. Dennoch lassen sich die Orivetis ziemlich einfach in den Ohren platzieren. Leider haben die In-Ears keine Rechts/Links-Kennzeichnung, die Stecker an den Kabel-Enden schon. Wie sich schnell herausstellt, ist der Oriveti-Schriftzug auf dem rechten, das Logo in form eines offenen »O« auf dem linken Gehäuse.

Der Klang, den die Kopfhörer Oriveti OH300 reproduzieren, hat auf Anhieb starke Ähnlichkeit mit dem des Favoriten. Die Oriveti sind ganz unten allerdings etwas zupackender, man spürt den Bass fast mehr als dass man ihn hört. Das lässt sich bei den Sennheisern auch nur geringfügig mit der Bassanhebung ausgleichen, weil die Orivetis schlicht tiefer runter gehen. Insgesamt kommen sie dadurch etwas dynamischer rüber und machen einfach mehr Spaß.

Final Audio E5000

Der Kopfhörer Final E5000 ist der teuerste aus der E-Reihe, der Kopfhörer ist ebenso schlank konstruiert wie seine Kollegen und verfügt über die gleiche Technik, die sich perfekt in den Hörkanal einpassen lässt. Ein Bügel zum Verlegen der Kabel hinter die Ohren liegt bei, für einen hohen Tragekomfort ist damit bestens vorgesorgt. Der E5000 übt besonders im Vergleich zum Favoriten etwas Zurückhaltung im Bass. Dennoch spielt der Final im Grundton sehr angenehm, Stimmen werden sonor wiedergegeben, im Mittenbereich und dem nahtlos angeschlossene Mittel-Hochtonbereich zeigt sich der E5000 als nahezu unbestechlich präzise.

Shure AONIC 4

Der Kopfhörer Shure AONIC 4 entspricht der von Shure bekannten Bauform, wie sie auch schon beim SE215 anzutreffen ist, mit der Kabelführung hinter den Ohren. In den Gehäusen hat man beim AONIC 4 aber ordentlich aufgerüstet: Es sind je zwei Treiber eingesetzt, jeweils ein klassischer, dynamischer sowie einer, der nach dem Balanced-Armature-Prinzip (BA) arbeitet.

Dieses Konstruktionsprinzip verspricht erstmal einen größeren Übertragungsbereich und außerdem eine besser kontrollierte Wiedergabe der einzelnen Frequenzbänder, da ja jeder der beiden Treiber nur einen Teil der hörbaren Frequenzen erzeugt, und zwar idealerweise diejenigen, auf die er spezialisiert ist.

Soweit die Theorie. Der Kopfhörer Shure AONIC 4 macht seine Sache tatsächlich sehr gut. Voraussetzung ist, dass er korrekt im Ohr sitzt, wozu wegen des recht störrischen Anschlusskabels wie üblich etwas Fummelarbeit nötig ist.

Wenn alles korrekt sitzt, liefert der Kopfhörer tatsächlich einen etwas weiträumigeren Sound als zum Beispiel der AONIC 3. Auch die Bandbreite erscheint etwas größer, was wie so oft aber erst im direkten A-B-Vergleich wahrzunehmen ist.

Mackie MP-460

Der Kopfhörer Mackie MP-460 ist Dritte im Bunde und auch der Teuerste der aktuellen MP-Reihe vom Mackie. Wie bei den anderen Modellen auch, lässt sich die Treiber-Elektronik durch das durchsichtige Kunststoffgehäuse bewundern, und die hat es in sich. Insgesamt vier BA-Treiber pro In-Ear teilen sich die Arbeit bei der Wiedergabe der hörbaren Frequenzen auf.

Auch beim Mackie MP-460 gehören insgesamt zwölf Paar Eartips zum Lieferumfang. Ein 6,35-mm-Adapter, das obligatorische Reinigungs-Tool und das Hardcase für die Unterbringung des Kopfhörers fehlen auch hier nicht. Keine Frage, dass auch der teure MP-460 über zwei Anschlusskabel verfügt, die per MMCX-Stecker angeschlossen werden, eines mit Mikrofon, eines ohne.

Der MP 460 löst im Mittelhochtonbereich noch einen Hauch mehr auf als der 360-er, ist im Tiefbass etwas zurückhaltender und schafft den Übergang zum Oberbass/Mitteltonbereich etwas besser und verfügt ebenfalls über einen sehr fein differenzierten Grundtonbereich.

Shure SE425

Der Kopfhörer Shure SE425 ist noch üppiger ausgestattet als der SE215, insgesamt acht Paar verschiedene Passstücke liegen bei, davon vier in Memory-Foam-Ausführung, ein 6,3-mm-Adapter zum Anschluss an die HiFi-Anlage, sowie ein Transport-Case sind dabei. Im Kabel ist ein Inline-Mikrofon und eine Universal-Fernbedienung integriert. Universal deshalb, weil mit einem kleinen Schalter auf der Rückseite zwischen Android und iOS umgeschaltet werden kann.

Allerdings ist das Kabel zum Verlegen hinters Ohr noch störrischer als beim günstigen SE215, entsprechend umständlich gestaltet sich das Einsetzen. Klanglich werden bei den Shure die obern Mitten besonders hervorgehoben, was ein wenig zu Lasten des Grundtones geht, der Übergang vom Tieftonbereich zu den unteren Mitten ist etwas unterrepräsentiert. Gemessen an der Konkurrenz grenzt das allerdings an Erbsenzählerei und ist eine Frage des musikalischen Geschmacks.

So haben wir getestet

Wir testen laufend die neuesten In-Ear-Kopfhörer, insgesamt haben wir inzwischen 96 In-Ears getestet. Wir prüfen bei allen In-Ear-Kopfhörern die Verarbeitungsqualität und die Ausstattung. Hier achten wir insbesondere auf die Ausstattung mit vielen Eartips oder Passstücken, die einerseits für einen komfortablen Sitz sorgen, andererseits für eine gute Abdichtung. Beides hat Auswirkungen auf den Tragekomfort und den Klang. Zur Beurteilung der Klangqualität machen wir schließlich ausführliche Hörtests mit dem ganzen Spektrum unterschiedlichster Musik-Genres.

Für die abschließende Bewertung spielt auch der Preis eine Rolle. Da die Preisspanne bei In-Ear-Kopfhörern enorm groß ist, teilen wir unsere Empfehlungen in vier Preisklassen ein: Unter 30 Euro, rund 50 Euro, rund 100 Euro und über 200 Euro.

Die wichtigsten Fragen

Welche In-Ear-Kopfhörer mit Kabel sind die besten?

Das hängt ganz wesentlich davon ab, wie viel Geld man investieren möchte. Daher haben wir Empfehlungen in vier Preisklassen gekürt: bis 30 Euro, um die 50 Euro, rund 100 Euro und über 200 Euro.

Welche In-Ears halten am besten im Ohr?

Für eine gute Passform und damit perfekten Sitz sind unter anderem die Passstücke oder Eartips zuständig, deshalb liegen immer unterschiedliche Größen bei, bei vielen Hörern gibt es neben den unterschiedlichen Größen auch verschiedene Materialien. Beim sogenannten One-Fits-All-Design, der ersten Earpods von Apple werden die InEars ohne Passtücke quasi in die Conche (Ohrmuschel) eingehakt. Eine geschickte Gewichtsverteilumg sogt dafür, dass sie auch bei Bewegung gut halten. Sie dichten das Ohr allerdings nicht ab.

Welche In-Ears sind gut zum Telefonieren?

Zum Telefonieren eignen sich ausschießlich In-Ears, die über ein Mikrofon verfügen, das zumeist mit einer Fernbedienung im Kabel kombiniert ist. Wir haben in der Ausstattungstabelle eingetragen, ob ein Mikrofon eingebaut ist.

Muss ich meine In-Ears wegwerfen, wenn das Kabel defekt ist?

Bei vielen günstigen In-Ears ist das tatsächlich leider der Fall. Zunehmend statten die Hersteller die In-Ears aber mit steckbaren Kabeln aus. Man bekommt solche Hörer mit wechselbarem Kabel schon für unter 100 Euro, nachhaltiger als wegwerfen ist das allemal.

Warum sollte man überhaupt noch Kopfhörer mit Kabel nutzen?

Sicher sind Bluetooth-Kopfhörer in mancherlei Hinsicht komfortabler, allerdings sollten sie stets aufgeladen sein. Außerdem geht die Bluetooth-Übertragung stets mit Verlusten seitens der Klangqualität einher, wer also Wert auf verlustfreie Übertragung hochauflösender Musik (Hi-Res-Audio) legt, sollte auf eine Kabelverbindung setzen. Der Hersteller Shure macht die Entscheidung übrigens leicht; hier gibt es neben dem Kabel auch ein Bluetooth-Modul, das man einfach statt des Kabels dranstecken kann.

Braucht man ein Transportcase für In-Ears?

Erstmal schützt so ein Case natürlich die In-Ears vor Verschmutzung, außerdem wird das Kabel eher geschont als wenn die Hörer quasi lose in der Tasche stecken, um sie dann womöglich am Kabel herauszuziehen.

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 Test: Artboard

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