Die besten In-Ear-Kopfhörer

  • Test In-Ear-Kopfhörer bis 50 Euro: RHA MA600i

Um für Sie die besten In-Ear-Kopfhörer zu finden, haben wir knapp 50 aktuelle In-Ear-Kopfhörer mit Preisen zwischen 10 und 160 Euro von drei erfahrenen Testern probehören lassen und in fünf Preisklassen die jeweils besten gekürt. Wichtigste Erkenntnis: der richtige Sitz der Hörer im Ohr hat größere Auswirkungen auf die Klangqualität als Preis und Qualität der Kopfhörer.

Update 30. Mai 2017

Wir haben noch einmal 11 weitere In-Ears probegehört. Diesmal waren günstige an der Reihe. Bei den Modellen für unter 15 Euro konnte lediglich der Hörer von Toplus überzeugen.

Außerdem haben wir In-Ears von AppleBlitzWolf und Sony in der Kategorie bis rund 30 Euro ergänzt.

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7. April 2017

Ein Großteil der von uns ursprünglich empfohlenen Kopfhörer bis 30 Euro ist teurer geworden, bei vielen teureren Kopfhörern sind die Preise dagegen gesunken. Wir haben viele neue Modelle gehört und in jeder Preisklasse unsere Empfehlungen aktualisiert.

27. November 2016

Deutschlandpremiere! Einer der ersten in Deutschland verfügbaren Etymotic hf3 InEars ist bei uns eingetroffen und wurde sogleich in die Testreihe aufgenommen.

Außerdem hat nun der SoundMagic E80C den E80S abgelöst, und ebenfalls für eine Überraschung gesorgt.

28. Oktober 2016

Sechs brandneue In-Ears haben wir in unseren Test mit aufgenommen, mit einigen Überraschungen. Damit es nicht zu unübersichtlich wird, haben wir den Test ein wenig gestrafft.

Weil es bei In-Ear-Kopfhörern sehr stark auf den Sitz der Hörer im Ohr ankommt, wollen wir uns nicht auf einen Tester verlassen. Der selbe In-Ear, der bei einem toll klingt, kann den anderen enttäuschen. Deshalb lassen wir alle In-Ear-Kopfhörer unabhängig voneinander von drei erfahrenen Audio-Redakteuren probehören. Interessant dabei: Zwar gibt es bei unseren drei Testern durchaus unterschiedliche Präferenzen bei den jeweiligen Top-Modellen der verschiedenen Preisklassen, doch wenn es darum geht, die Spreu vom Weizen zu trennen, sind sich die drei Tester meist erstaunlich einig.

Wir hören laufend neue Modelle und ersetzen nicht mehr erhältliche In-Ears durch neue Favoriten. So sind unsere Empfehlungen stets aktuell.

Preislich liegen die von uns getesteten In-Ear-Kopfhörer zwischen 10 Euro bis rund 160 Euro. Natürlich kann man auch noch viel mehr für In-Ears ausgeben, aber für die meisten dürften schon 100 Euro über der Schmerzgrenze liegen.

Die Unterschiede in der Klangqualität zwischen günstigen und teuren In-Ears sind nicht so groß, wie man auf den ersten Blick meinen würde – zumindest wenn man die ganz günstige Klasse unter 15 Euro außen vor lässt. Schon für 25 Euro gibt es sehr gut klingende In-Ear-Kopfhörer, allerdings nicht viele.

Mit steigendem Preis steigt auch das allgemeine Qualitätsniveau. Auch hier kann man Unterschiede hören, wenn man gut hinhört, aber das kommt auch immer auf die Musikrichtung an. Sehr gute Kopfhörer zeichnen sich vor allem auch dadurch aus, dass sie bei allen Musikrichtungen gut klingen. Die meisten günstigeren Hörer meistern dagegen nicht alle Klangsituationen gleich gut.

In-Ear-Kopfhörer Test: Die Neuzugänge
Neuzugänge: Shure SE215m+, 1More E1001, Teufel Move Pro, SoundMagic E80C, SoundMagic E50C, Cabstone ComfortTune.

Es kommt aber auch bei hochpreisigen In-Ears vor, dass sie bei einer Musikrichtung überzeugen, bei einer anderen dagegen nicht – nur nicht so häufig. Ab einem Preis von rund 80 Euro spielten alle Ohrhörer auf einem sehr hohen Niveau mit nur geringen Unterschieden zu doppelt so teuren Kopfhörern.

Die Unterschiede im oberen Preissegment werden dann immer mehr zu einer Frage der persönlichen Präferenz. Das zeigt sich auch daran, dass die Meinungen unserer drei Tester bei den kostspieligeren Hörern zunehmend auseinander geht: welchen man am besten findet, ist irgendwann vor allem Geschmacksache.

Das wichtigste: Die richtige Passform

Jeder In-Ear-Kopfhörer kann sein volles Potenzial erst ausspielen, wenn er korrekt im Ohr sitzt. Erst wenn die Schallöffnung an der richtigen Stelle vor dem Trommelfell sitzt, und die Abdichtung nach außen richtig passt, laufen die Hörer zur Höchstform auf.

Selbst kleinste Veränderungen der Position der Hörer im Ohr haben große Auswirkungen auf den Klang. Und weil jeder Mensch einen anderen Gehörgang hat, klingt der selbe In-Ear-Kopfhörer nicht bei jedem gleich, auch unabhängig von persönlichen Präferenzen und Geschmack.

Daher liegen In-Ear-Kopfhörern immer mindestens drei Paar Passstücke unterschiedlicher Größe bei – selbst den günstigsten. Kostspieligere Hörer kommen sogar mit bis zu 10 Passstücken.

Auch wenn sie in Ausführung und Größe immer paarweise vorliegen, heißt das nicht, dass Ihr linkes Ohr mit der gleichen Größe zurechtkommt wie Ihr rechtes. Denn mit den Ohren ist es wie mit Fingerabdrücken – jedes ist einzigartig. Es kann also durchaus sein, dass ein Hörkanal enger ist als der andere, dann muss man eben für links und rechts unterschiedliche Passstücke nehmen.

Die richtige Passform für das eigene Ohr zu finden, ist also gar nicht so leicht. Doch die Mühe sollte man sich machen. Denn auch der beste In-Ear-Kopfhörer, der nicht richtig sitzt, klingt nicht so gut wie ein billiger, der richtig sitzt.

Ein weiteres Kriterium ist guter Tragekomfort. Idealerweise sitzen die Passstücke so perfekt, dass man sie schon nach wenigen Minuten kaum noch spürt. Das wollte uns bei einigen Hörern auch nach stundenlangem Ausprobieren von dutzenden Passtücken nicht gelingen. Manchmal passt ein Hörer einfach nicht in ein Ohr.

Es lohnt sich also in jedem Fall, sich Zeit für die Anpassung der In-Ear-Kopfhörer zu nehmen, Ihre Ohren werden es Ihnen doppelt danken.

Einige In-Ear-Hörer ab etwa 100 Euro sind mit Schaumstoff-Passstücken von Comply ausgestattet. Dieser Schaumstoff wird zwischen Daumen und Zeigefinger zusammengerollt und damit komprimiert. Anschließend ins Ohr gesteckt passt er sich perfekt der Form des Gehörgangs an und dichtet gleichzeitig optimal ab.

Diese Comply Foam Passstücke sind bei vielen Hörer-Ohr-Kombinationen die beste, ja mitunter oft die einzige praktikable Lösung. Viele Musiker schwören beim Monitoring übrigens auf diese preiswerte Variante der individuellen Passform.

Weitaus kostspieliger sind individuell angepasste Systeme: Hierfür arbeiten manche Hersteller von In-Ear-Kopfhörern mit Hörgeräte-Akustikern zusammen, bei denen der Kunde sogenannte Otoplastiken anfertigen lässt, die Hersteller wie InEar oder Rhines dann in ihre Wandlersysteme einbauen.

Eine ähnliche, aber günstigere Lösung bietet Beyerdynamic für seine hochwertigeren In-Ear-Kopfhörer an: In einer Zweigstelle der Hörgeräte-Akustiker-Kette Kind kann man sich ebenfalls Otoplastiken erstellen lassen, die dann anstatt der beigelegten Passstücke aufgesteckt werden. Diese tragen konstruktionsbedingt deutlich mehr auf als die integrierten Lösungen, erfüllen aber ihren Zweck, nämlich die individuelle Passform.

Kopfhörer oder Headset?

In-Ear-Kopfhörer sind vor allem für den mobilen Einsatz beliebt, weil man sie immer dabei haben kann. Meistens hört man mit ihnen übers Smartphone Musik.

Aus diesem Grund machen für uns reine In-Ear-Kopfhörer ohne Mikrofon wenig Sinn – wenn man sich schon gute In-Ears zulegt, will man die zumindest auch gelegentlich zum Telefonieren benutzen. Aus diesem Grund haben wir nur In-Ear-Kopfhörer mit Mikro getestet, oft auch Headsets genannt.

Viele der von uns getesteten Kopfhörer gibt es aber auch in Versionen ohne Mikro – und zwar meist ein ganzes Stück günstiger. Wer weiß, dass er die Telefonie-Funktion nicht braucht, kann also Geld sparen.

Weil Android-Smartphones und Apples iPhones sich bei der Musik-Steuerung unterscheiden, gibt es meist eine Version für Android und eine für iPhones. Manchmal gibt es aber auch nur eine iPhone oder nur eine Android-Version.

Prinzipiell sollte die Telefonie-Funktion dennoch sowohl bei Android-Smartphones wie auch iPhones funktionieren, nur die Musiksteuerung funktioniert dann möglicherweise über die Fernbedienung nicht. Das konnten wir aber nicht bei allen In-Ears testen. Im Zweifel also lieber vorher nachfragen oder ausprobieren.

Ewiger Frust: Kabelbruch

Die Kabel von In-Ear-Kopfhörern sind oft eine frustrierende Fehlerquelle, sei es aufgrund ihrer Neigung, sich zu unlösbaren Knoten zu verheddern, oder – oft als Folge davon – im Inneren zu brechen. Dann kommt es sobald man sich ein bisschen bewegt zum Wackelkontakt und die Musik setzt aus – nervig. Kabelbrüche sind mit Abstand die häufigste Fehlerursache bei In-Ear-Kopfhörern.

Die Hersteller wissen um diese Schwachstellen, die meist an den Verbindungen zum Stecker oder zu den Wandlern auftreten, und reagieren mit entsprechenden Maßnahmen.

Oft gibt es sowohl am Stecker als auch an den Wandlern einen ausgeprägten Knickschutz. Die Isolierung und das Kabel werden in sich verstärkt, teilweise mit der Folge, dass die Flexibilität leidet. Doch meist passiert das Malheur dann doch irgendwann, wenn auch etwas später.

Manche Hersteller sind dazu übergegangen, die Kabel wie bei hochwertigen Bügel-Kopfhörern steckbar zu machen. Diese Konstruktion findet man oft bei hochpreisigen In-Ear-Kopfhörern.

Allerdings kann man auch selbst seinen Teil dazu beitragen, dass man möglichst lange von heilen Kabeln profitiert: Wenn man sich bewusst macht, wie fein die einzelnen Litzen unter der Kunststoff-Isolierung sind, und bedenkt, dass das als Leiter verwendete Kupfer nicht zu den besonders zugfesten Metallen gehört, wird man die Kabel seiner In-Ear-Kopfhörer vielleicht vorsichtiger handhaben.

Vor allem sollte man die In-Ear-Hörer nicht schnell zu einem Knäuel zusammengewickelt in die Tasche stopfen, und anschließend irgendeine Kabelschlaufe greifen und die guten Stücke wieder herauszerren – sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie kaputt sind.

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Kommentare

83 Kommentare zu "Die besten In-Ear-Kopfhörer"

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Gerhard
Gerhard

Danke für den tollen, ausführlichen Test! Weiter so!

Kennt ihr Klipsch?

Klar kennen wir Klipsch! 😉 Wir können nur nicht alles testen. Aber lasst uns wissen, was ihr getestet sehen möchtet, dann holen wir das nach!

Na meine ja nur, hätte sich hier sicher gut gemacht. Ebenso wie das KMC3 beim Test der Bluetooth Lautsprecher, stattdessen gibt es den üblichen Marketingschrott namens Bose 😂

Aaron Ziegeler Die KMC3 spielt allein von der Größe her in einer anderen Liga. Selbst die KMC1 ist deutlich größer als alles, was wir hier getestet haben.

Thorsten
Thorsten

Danke für diese Tests! Aufgrund Ihres Berichts habe ich mich für den Soundmagic E50C entschieden und der ist wirklich eine Offenbarung, vor allem, wenn man bisher Creative EP630 im Einsatz hatte… Ich höre jedenfalls neue Details bei Musikstücken, die ich zuvor wohl schon Dutzende Male gehört habe.

Rha t10i sind wirklich Top. Lieferumfang ++ Tragekomfort++ und Top klang.

Da ich jedes Jahr mindestens 2 Paare Verschleiße sind nach viel probieren die Creative absolute Preis/Leistungssieger, schade das sie im Test keine Rolle spielen, zu günstig ? Ansonsten habe ich Philips Bluetooth inear die klanglich auch sehr gut sind allerdings vergesse ich immer den Akku zu laden.

Ist notiert!

Die sind echt super, die alte Version mit den durchsichtigen Nupsis!!
Die neuen (undurchsichtige Nupsis) sollen viel schlechter sein.

Ja, klanglich für den Preis echt top, allerdings sind die Kabel immer nach spätestens 6 Monaten gebrochen😱 ist natürlich bei dem Preis letztlich eine Materialfrage.

shure? westone?

Beides Klasse, keine Frage – wir haben hier nur In-Ears mit Inline-Mikro getestet!

Hatte die ganze Zeit mit Sony Xperia Z1 Kopfhörer Musik gehört und jetzt hab ich mir das neue Sony Xperia X gegönnt und die Kopfhörer sind mist… IPhone Kopfhörer beste ^^

https://geizhals.de/xiaomi-hybrid-silber-a1406107.html
das sind die besten kopfhörer ever! mehrere Leute bestätigen das.

bis 100€gibt es nichts besseres. und selbst da gibt es nur wenige, dei besser sind.

i know 🙂

Habt ihr einen Tipp für gute aber nicht so teure inEar Bluetooth Kopfhörer?

Ja! Der Test kommt Ende der Woche!

Sehr gut!! Könnt ihr mich dann explizit nochmal drauf markieren oder drauf hinweisen? 🙂

Wir werden’s versuchen. Sonst schau einfach nächstes Wochenende nochmal vorbei. Oder meld dich für unseren Newsletter an!

Ok danke

Ja schon längst durchgelesen 😀 trd danke!!!

Atomic floyd superdarts titanium

Habt ihr euch denn keine Shure in ear Monitore angeguckt?

Wer auf bass steht der kommt um urBeats nicht herum… Einfach geil die teile+wunderschoen verarbeitet… Und die gibt es auch noch in den zum iPhone passenden farben…

LASMEX E6i InEar Kopfhoerer Flugzeugstecker zubeho https://www.amazon.de/dp/B00LVCG5ZU/ref=cm_sw_r_cp_api_co8vxbKBHDZ4S

Für mich seit Langem die besten, vor allem Preis/Leistung stimmt hier zu 100%!

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