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In-Ear-Kopfhörer Test: Inears Aufmacher Alternative
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

 In-Ear-Kopfhörer Test: Neun Um Euro1

In-Ear-Kopfhörer für rund 50 Euro

Mit dem Preis steigt auch das Gewicht – das könnte man zumindest mutmaßen, sieht man sich das Gewicht der In-Ears in der Klasse ab 50 Euro an.

In dieser Preisklasse hat sich dennoch relativ wenig verändert. Einige In-Ears, die anfangs um 100 Euro oder höher lagen, rücken allerdings langsam in die 50 Euro-Nähe. Mit ihnen kann man für einen relativ geringen Aufpreis deutlich mehr Ausstattung bekommen und sich nebenbei auch klanglich oft noch etwas verbessern. Es lohnt sich also, sich die Modelle der nächst höheren Preisklasse anzusehen.

In der Preisklasse um 50 Euro nimmt der Metallanteil der Treibergehäuse bereits zu und die In-Ears sind meist auch deutlich größer. Selbst die Inline-Fernbedienung mit dem Mikro verfügt bei einigen Hörern schon über eine schöne und solide Metallhülse.

Unsere Empfehlungen

Testsieger

Final E3000

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Final E3000
Der E3000 liegt bei Finals E-Reihe im mittleren Preissegment, die Passform ist perfekt wie bei allen In-Ears dieser Reihe, der Klang außergewöhnlich gut.

von 57 Lesern gekauft

Mit dem Final E3000 haben wir einen außerordentlich natürlich klingenden In-Ear um 50 Euro. Dank des speziellen Konzepts für einen perfekten und dennoch komfortablen Sitz im Hörkanal kann der Final seine musikalischen Qualitäten optimal entfalten. Für nur wenige Euro mehr gibt es den Final E3000C mit Mikrofon und Ein-Tasten-Fernbedienung.

Auch gut

Meze 12 Classics

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Meze 12 Classics
Die Holzgehäuse der In-Ears machen die Meze 12 Classics zu echten Hinguckern, der Klang lässt keine Wünsche offen.

von 12 Lesern gekauft

Der Meze 12 Classics ist einer der günstigsten In-Ears des Herstellers aus Rumänien, als Gehäusematerial kommt Holz zum Einsatz, hochwertig verarbeitet und auf jeden Fall ein Blickfang. Auch seitens Ausstattung und Klangqualität können die 12 Classics überzeugen.

Preistipp

Sennheiser CX 300S

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 300S
Die CX 300S sind so winzig, dass sie fast komplett im Ohr verschwinden, klanglich gehören sie zu den Großen.

von 202 Lesern gekauft

Der CX 300S ist wieder ein echter Minimalist aus dem Hause Sennheiser, die In-Ears sind so klein, dass sie im Ohr kaum noch auffallen. Trotzdem lassen sie sich einfacher einsetzen als die günstigeren CX 100 aus gleichem Hause. Klanglich gehören sie allerdings eindeutig zu den Großen.

Ausstattungstipp

1More E1001

Test besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001
1More hat dem E1001 nicht nur eine Vielzahl verschiedener Eartipps beigelegt, auch anderes nützliches Zubehör gehört zum Lieferumfang.

von 276 Lesern gekauft

Kaum ein In-Ear Set in dieser Preisklasse ist so großzügig ausgestattet wie die 1More E1001, neben einer mehr als ausreichenden Zahl unterschiedlichster Passstücke gibt es verschiedene Adapter und ein tolles Aufbewahrungs-Case aus Leder. Zum Glück bleibt dabei der Klang nicht auf der Strecke.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutPreistippAusstattungstipp
ModellFinal E3000Meze 12 ClassicsSennheiser CX 300S1More E1001Beyerdynamic Soul BYRDSennheiser Momentum M2SoundMagic E80CXiaomi QTER02JYSoundMagic E11CSoundMagic E50CSennheiser CX5.00iJBL Synchros Reflect I1More E1025RHA MA750iFinal E20001More E1017Mackie CR-Buds PlusTeufel Move
Test besten In-Ear-Kopfhörer: Final E3000Test besten In-Ear-Kopfhörer: Meze 12 ClassicsTest besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 300STest besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001In-Ear-Kopfhörer Test: Beyerdynamic Soul ByrdTest besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser Momentum M2Test besten In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E80CTest besten In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi QTER02JYTest besten In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E11CTest besten In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E50CTest besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX5.00iTest besten In-Ear-Kopfhörer: JBL Synchros Reflect ITest besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1025In-Ear-Kopfhörer Test: Rha 201044 Ma750lTest besten In-Ear-Kopfhörer: Final E2000Test besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1017In-Ear-Kopfhörer Test: Mackie Mr 120 ProfessionalTest besten In-Ear-Kopfhörer: Teufel Move
Pro
  • Sehr natürlicher Klang
  • Hochwertig verarbeitet
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr guter Klang
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr gut ausgestattet
  • Sehr guter klang
  • Komfortabler Sitz
  • Günstig
  • Moderne Optik
  • Guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Stärken zweier Wandlersysteme wurden umgesetzt
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Spielt sehr dynamisch auf
  • Tolle Verarbeitung
  • Überzeugt klanglich bei jeder Art von Musik
  • Für Apple und Android-Smartphones geeignet
  • Stimmen kommen gut zur Geltung
  • Reflektierend beschichtetes Verbindungskabel
  • In vielen Farben erhältlich
  • Günstig
  • Sehr gutes Klangbild bei moderner Musik
  • Kabelführung hinter dem Ohr
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Günstig
  • Guter Sitz
  • Umfassende Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Klang
Contra
  • Ohne Mikrofon
  • Wenig Punch im Tieftonbereich
  • Sparsam ausgestattet
  • Leichte Betonung des Präsenzbereichs
  • Knappe Ausstattung
  • Insgesamt nicht ganz so ein gutes Klangbild wie der Testsieger
  • Leichter Hang zur Mittenbetonung
  • Sparsame Ausstattung
  • Gehäuse überwiegend aus Kunststoff
  • In den Höhen gibt es oft bissige Spitzen
  • Klanglich nicht besonders ausgewogen
  • Verfärbter Klang
  • Sitzt nicht perfekt
  • Für klassische Musik weniger geeignet
  • Klnigt zu dünn
  • Klingt verfärbt
  • Oberer Mitteltonbereich ist etwas überpräsentiert
  • Sparsam ausgestattet
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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 In-Ear-Kopfhörer Test: Final E3000 Inears

Testsieger: Final E3000

Die Final E3000 In-Ears sind hochwertig aus Edelstahl gefertigt, viele Eartipps unterschiedlicher Größen und sogar zwei Bügel, um das Kabel hinter dem Ohr entlang zu führen, gehören zum Lieferumfang. Auf ein Mikrofon und eine Fernbedienung verzichtet auch dieser Final, für so schnöde Dinge wie das Telefonieren geht man hier keine Kompromisse ein, jedenfalls nicht in punkto Klangqualität.

Testsieger

Final E3000

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Final E3000
Der E3000 liegt bei Finals E-Reihe im mittleren Preissegment, die Passform ist perfekt wie bei allen In-Ears dieser Reihe, der Klang außergewöhnlich gut.

von 57 Lesern gekauft

Die Form der In-Ears hat einige ergonomische Vorteile: Die Passstücke lassen sich leicht aufstecken, anschließend hat man selbst mit zwei Fingern sicheren Halt, um die In-Ears zielsicher ins Ohr einzusetzen. Als Zubehör liegen insgesamt fünf Paar Eartipps bei, außerdem zwei Bügel, die dabei helfen, die Kabel bei Bedarf hinter die Ohren zu verlegen – eine wirkungsvolle Maßnahme gegen die Übertragung von Kabelgeräuschen, den sogenannten Mikrofonie-Effekt.

Das alles kann im kleinen Transporttäschchen untergebracht werden, welches ebenfalls zum Lieferumfang gehört. Das ist zwar recht einfach gehalten, verteuert das gesamte Set aber nicht unnötig und erfüllt seinen Zweck.

Die Passstücke sitzen, wie bei Final üblich, nicht etwa fest auf dem Flansch, sondern schwenken bei Bedarf leicht zur Seite, um sich so besser in den Hörkanal einzufügen.

Das funktioniert so gut, dass die Final E3000 perfekt sitzen und ihren Klang frei entfalten können. Die E3000 klingen von Anfang an sehr natürlich und ausgewogen, es gibt keine Frequenzen, die besonders bevorzugt oder benachteiligt werden. Auf der Rückseite – also gegenüber dem Eartipp – hat jeder der beiden In-Ears ein feines Sieb, welches eine Art Bassreflex-Öffung abdeckt. Diese gezielte Unterstützung in den tiefen Frequenzen hat der E3000 den Kollegen wie dem günstigeren E1000 voraus. Damit steigt der E3000 noch tiefer in den Basskeller hinab und weitet so den übertragenen Frequenzbereich nach unten aus.

Hier stimmt alles zu dem aufgerufenen Preis: Verarbeitung, Ausstattung, Tragekomfort und Klang der Final E3000 setzten in dieser Preisklasse Maßstäbe, lediglich auf das Mikrofon muss man aus klanglichen Gründen verzichten, wer das nicht möchte, greift alternativ zum Final E3000C, da ist das nämlich dabei.

Alternativen

Im Bereich um 50 Euro gibt es noch mehr Modelle, die klanglich überzeugen. Wir haben daher im Folgenden noch weitere Empfehlungen für Sie.

Auch gut

Meze 12 Classics

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Meze 12 Classics
Die Holzgehäuse der In-Ears machen die Meze 12 Classics zu echten Hinguckern, der Klang lässt keine Wünsche offen.

von 12 Lesern gekauft

Der Meze 12 Classics hat dagegen ein Mikrofon und sogar eine Eintasten-Fernbedienung im Kabel integriert. Auch sonst ist das günstige In-Ear Set von Meze ziemlich gut ausgestattet. Von den fünf Paaren Eartipps ist eines aus Memory-Schaumstoff, ein Kabelclip ist ebenfalls dabei und im runden soliden Hardcase kann alles untergebracht werden.

Das Holz soll übrigens Walnuss sein, die anderen Teile der In-Ears sind aus Aluminium. Doch der Meze 12 Classics ist eben nicht nur ein Hingucker, er kann auch seitens des Tragekomforts überzeugen, einmal mit den passenden Eartipps eingesetzt, kann man leicht vergessen, dass man überhaupt welche in den Ohren hat.

Klanglich liegt der 12 Classics eher auf der warm abgestimmten Seite, so gibt keine keine fiesen Spitzen in Form von übereifrig zischenden S-Lauten. Er hat dagegen sehr fein aufgelöste Mittel- und Mittelhochtöne, wovon insbesondere Gesangspassagen profitieren. Die Übergänge vom Grundton über den Mittelton bis hin zum Mittelhochtonbereich vollzieht der Meze 12 Classics ohne hörbare Peaks oder Senken. Da er auch im Bass – wenn überhaupt – nur sehr wenig nachschiebt, wird er nicht jedem, beziehungsweise nicht in jedem Genre gefallen.

Wer auf den letzten Kick Tiefbass verzichten kann, zugunsten einer farbenfreudig hochaufgelösten Mittel- und Mittelhochon-Sequenz, außerdem auf außergewöhnliche Materialkombinatinen und gute Ausstattung steht, sollte unbedingt in den Meze 12 Classics reinhören.

Preistipp

Sennheiser CX 300S

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 300S
Die CX 300S sind so winzig, dass sie fast komplett im Ohr verschwinden, klanglich gehören sie zu den Großen.

von 202 Lesern gekauft

Bei den Sennheiser CX 300S handelt es sich um feine, kleine InEars, die sich sehr gut einsetzen lassen und sehr gut klingen. Im mitgelieferten Tragebeutel finden neben den In-Ears mitsamt dem aufgewickelten Kabel auch insgesamt vier Paar Passstücke Platz.

Die Rechts-/Links-Markierung ist wie bei Kopfhörern von Sennheiser üblich, auch sehr gut zu ertasten. Im Zweifel kann man sich allerdings auch daran orientieren, dass das Inline-Mikrofon mit der Eintasten-Bedienung im Kabel des rechten In-Ears integriert ist. Sie sind zwar winzig, bieten aber aufgrund ihrer Bauform genug Halt für die Finger, dass sie sich besser einsetzen lassen als zum Beispiel die CX 100, ebenfalls von Sennheiser. Außerdem sind sie leicht gebogen, sodass sie fast automatisch in der korrekten Position landen.

Die Eartipps der CX 300S sind aus sehr weichem Silikon gefertigt und schmiegen sich sanft, aber trotzdem sicher an, sodass man schon nach wenigen Minuten nicht mehr spürt, dass sie in den Ohren stecken. Trotzdem dichten sie perfekt ab, sodass die CX 300S ihren vollen Klang frei entfalten können.

Außer einem dezenten Loudness-Charakter liefern die CX 300S einen angenehm natürlichen Sound, der auch nach langen Hörsessions noch entspannten Genuss liefert – und das zu einem fairen Preis.

Ausstattungstipp

1More E1001

Test besten In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001
1More hat dem E1001 nicht nur eine Vielzahl verschiedener Eartipps beigelegt, auch anderes nützliches Zubehör gehört zum Lieferumfang.

von 276 Lesern gekauft

Kopfhörer, insbesondere In-Ears, werden zusehends zu modischen Accessoires. Oft bleibt der Klang dabei auf der Strecke – nicht so beim 1More E1001. Die sehen schon sehr nach Schmuckstücken aus, unter anderem weil die Metallgehäuse sehr sauber gefertigt sind. Darüberhinaus knausert man bei 1More weder mit Eartipps in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichen Materialien, noch beim sonstigen Zubehör.

Kopfhörer, Kabel, Flugzeugadapter und Passstücke sind separat in kleinen Schachteln untergebracht. Passstücke sind ganze neun Paar dabei, davon drei Größen in Schaumstoff. Das solide Leder-Case verfügt über einen Magnetverschluss.

Die In-Ears haben die gleiche angewinkelte Form wie die meisten anderen Stöpsel von 1More und auch anderen Herstellern. Sie soll das korrekte Einführen in den Hörkanal erleichtern, was bei den recht großen Gehäusen der E1001 ohnehin keine Schwierigkeiten darstellen dürfte, selbst große Finger finden schnell Halt an den Stöpseln. Dass sie gerade deshalb recht weit aus den Ohren ragen stört letztlich nur Kleingeister, schließlich sind die E1001 wie gesagt alles andere als hässlich.

Es ist kaum verwunderlich, dass auch die E1001 einen leichten Trend in Richtung Loudness zeigen, Bässe und Höhen also leicht angehoben, beziehungsweise die Mitten leicht abgesenkt sind. Im direkten Vergleich mit dem CX 300S von Sennheiser, der ganz ähnlich abgestimmt ist, vermisst man allerdings etwas Glitzern in den Höhen, hier bügelt der 1More E1001 eventuelle Spitzen vorsorglich ab. Insgesamt weiß der 1More jedoch klanglich zu überzeugen, seitens der Ausstattung zeigt er in dieser Preisklasse was möglich ist.

Außerdem getestet

Beyerdynamic Soul BYRD

Der Beyerdynamic Soul Byrd ist der große Bruder des Beat Byrd. Design und auch Technik sind entsprechend ähnlich, der Soul Byrd ist etwas großzügiger ausgestattet und bringt überdies ein Inline-Mikrofon mit, für den Betrieb am Smartphone. Anders als viele andere In-Ears werden die Soul Byrd nicht tief in den Gehörgang geschoben, sondern bleiben an dessen Eingang. Die Passstücke dichten dennoch perfekt ab und die Soul Byrd sitzen ungemein bequem. Sie klingen sehr ausgewogen und bringen eine gute Prise Spielfreude mit, lassen also keine Langeweile aufkommen.

Sennheiser Momentum M2

Der Sennheiser Momentum M2 ist schon so lange auf dem Markt, dass er lange Zeit unser Favorit war, allerdings in einer höheren Preisklasse. Mittlerweile liegt er deutlich unter 100 Euro, ist aber auch nicht mehr überall zu bekommen. Der Momentum M2 klingt stimmig und ausgewogen und brilliert vor allem bei klassischer Musik sowie stimmenorientierten Ensembles. Große Streichorchester löst er wunderschön warm und fein auf, Klavier klingt brilliant und präzise.

Klanglich spielen der Sennheiser also nach wie vor problemlos in der Oberliga von bis zu doppelt so teuren In-Ear-Kopfhörern mit. Bei der Ausstattung mit Passstücken und anderem nützlichen Zubehör hat die Konkurrenz indes nachgelegt. Sennheiser legt nur die üblichen vier Paar Passstücke in Silikon-Ausführung bei.

Trotzdem ist der Momentum M2 nach wie vor eine lohnende Anschaffung, solange man ihn noch bekommt.

Der Soundmagic E80C kann dank eines mitgelieferten Adapters sowohl mit dem iPhone (außer iPhone 7 und später) als auch mit den meisten Android-Smartphones betrieben werden. Das hat im Tests mit unterschiedlichen Smartphones bestens funktioniert, inklusive Fernbedienung. Ein weiterer Adapter teilt das Kabel in Kopfhörer- und Mikrofonstecker auf. Damit passt er als Headset sogar an diverse Tablets, Laptops und PCs.

Neun Paar Passstücke liegen dem Hörer bei, drei davon aus Comply Foam in S, M und L. Ein kleines, solides Case gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Eingesetzt tragen die Stöpsel kaum auf, es dürften auch für alle möglichen Ohrkanäle die passenden Passstücke dabei sein – kurzum: Die SoundMagic gehören seit Langem zu den komfortabelsten In-Ears, die wir im Einsatz hatten. Neben dem Komfort können sie aber auch klanglich überzeugen.

So kann es kommen: der Xiaomi QTER02JY ist unser ehemaliger Favorit in der Klasse bis 30 Euro – dann hat offenbar der Markt reagiert und das gute Stück mal eben teurer gemacht. Im Preisbereich um 50 Euro ist die Konkurrenz deutlich stärker und der Xiaomi schafft es nicht mehr zu einer Empfehlung. Neben dem klassischen dynamischen Wandler befindet sich in jedem der Ohrstöpsel der Xiaomi QTER02JY jeweils ein Balanced Armature-Wandler. Xiaomi nutzt die Stärken beider Wandlersysteme und hat sie sehr gut aufeinander abgestimmt.

Das Klanggeschehen wird tonal ausgewogen und mit einem leichten Hang zur Mittenbetonung vermittelt. Auch der Bass kommt gut zur Geltung, weil der Xiaomi QTER02JY hier leicht nachschiebt, was durchaus gewollt ist, jedoch meistens kontrolliert und konturiert geschieht.

Der SoundMagic E11C sitzt sehr gut und ist mit seinem Metallgehäuse und dem gewendelten Kabel solide verarbeitet. Vor allen Dingen klingt er aber gut – egal, bei welcher Musikrichtung. Gegenüber dem E50C aus demselben Hause legt er dank neuer Wandler noch ein Stück drauf. Ohne Mikrofon für HiFi-Enthusiasten oder eben nicht fürs Smartphone liegt der SoundMagic E11 deutlich unter 50 Euro. Etwas mehr werden für den SoundMagic E11D fällig. Der ist speziell für alle Smartphones ausgelegt, die den Sound über die USB-Typ-C Buchse herausgeben. Im entsprechenden Stecker des E11D ist extra ein Wandler integriert, der aus dem digitalen Audio-Signal ein analoges generiert. Das Anschlusskabel ist gewendelt und mit einer glatten Beschichtung versehen. So wird das Verknoten weitestgehend verhindert, aber noch wichtiger: Es gibt keine hörbaren Mikrofonie-Effekte, wenn das Kabel scheuert.

Klanglich ist er dem E50 zwar recht ähnlich, legt in Sachen Dynamik und Spielfreude aber nochmal eine Schippe drauf. Der Bass reicht zwar nicht exorbitant tief runter, kommt dafür aber knackig und sehr präzise auf den Punkt. Ganz besonders Spaß macht der E11C mit seiner räumlichen Abbildung: Gerade wenn man gern Live-Aufnahmen von Konzerten hört, staffelt sich die Bühne eindrucksvoll in Breite und auch etwas in die Tiefe auf. Dabei ist es dem SoundMagic E11C völlig schnurz, ob er nun Metallica, Queen oder Beethoven wiedergeben soll – er macht es einfach.

Hervorragend anzupassende Passstücke, tolle Verarbeitung und einen Klang, der von Rap bis hin zu klassischer Musik immer gut ist – all das bietet der SoundMagic E50C. Er liegt in der Variante mit Mikrofon bei etwa 50 Euro, entscheidet man sich allerdings gegen ein Mikro, kommt man mit 40 Euro hin. Ohne zu protzen lässt der E50C jedes Musikstück gut dastehen.

Der Sennheiser CX5.00i klingt unprätentiös, bietet bei perfekt ausgesuchten Passstücken ein gesundes Bassfundament mit einer gut dosierten Grundtonwiedergabe, neigt in den Höhen aber schnell zu leicht bissigen Spitzen. Stimmen bekommen vom Sennheiser die vollste Aufmerksamkeit, weil die dann so wichtigen Mitten schön differenziert aber trotzdem nicht überpräsent sind. Das mitgelieferte stabile Case enthält zudem eine Möglichkeit, das Kabel einigermaßen sauber aufzuwickeln, was der Lebensdauer der In-Ears zuträglich sein sollte.

JBL Synchros Reflect I

Test besten In-Ear-Kopfhörer: JBL Synchros Reflect I

Keine Preise gefunden.

Der Synchros Reflect I von AKG ist der ideale Spielpartner zum Joggen oder für andere Aktivitäten. Das als Flachband ausgelegte Verbindungskabel ist reflektierend beschichtet und soll bei Dämmerung oder im Dunkeln dafür sorgen, dass der Jogger rechtzeitig gesehen wird. Naja, im Zweifel findet man es zumindest leichter im Dunkeln. Dank der integrierten Magneten kann der Synchros Reflect I sicher um den Hals befestigt werden. Klanglich gehört er allerdings nicht zur ausgewogenen Sorte: viel Bass, dünne Mitten, spitze Höhen. Immerhin klingt er bei den Stimmen angenehm und bringt auch reichlich Bassrhythmus auf die Ohren.

Die 1More E1025 dienen offensichtlich eher modischen Aspekten. Sie sind in diversen Farben erhältlich und passen als Accessoire zu fast jeder Mode. Sie lassen sich allerdings nur schwer einsetzen, weil die In-Ears an entscheidenden Stellen viel zu klobig geraten sind. Sicher ist nicht nur die unzureichende Passform dafür verantwortlich, dass die E1025 besonders in den Mitten ziemlich verfärben, da gibt es selbst von 1More bessere Alternativen.

RHA MA750i

In-Ear-Kopfhörer Test: Rha 201044 Ma750l

Keine Preise gefunden.

Der RHA MA750i gehört nicht zu den Leichtgewichten unter den In-Ears, er setzt zudem auf stabile Verkabelung. Der Stecker, die Inline-Fernbedienung mit Mikrofon sowie die Kabelteilung sind mit Metallhülsen verstärkt. Das Anschlusskabel ist so ausgelegt, dass es hinter den Ohren verlegt wird, quasi als Zugentlastung oder zusätzlicher Halt bei sportlicher Betätigung. Die Kabelverlegung hinter dem Ohr ist allerdings etwas tricky – besonders, wenn es schnell gehen soll. Es ist doch eine ziemliche Fummelei, die Ohrstücke richtig ins Ohr zu kriegen und idealerweise gleichzeitig das Kabel übers Ohr zu legen.

Einmal korrekt eingesetzt brilliert der RHA MA750i mit einer guten Portion Ausgewogenheit und liefert im wichtigen Grundton- und Stimmenbereich eine klare, unverfärbte Performance. Beim Tiefton dreht der RHA dann richtig auf und kann mit knackigem Bass und hervorragender Impulstreue bei moderner Musik richtig zupacken.

Der Preis des RHA MA750i schwankt aktuell zwischen 70 und 80 Euro, möglicherweise werden nur noch Restbestände abverkauft. Wer aber noch einen RHA MA750i für einen guten Kurs bekommen kann, ist sicher gut bedient.

Der Final E2000 ist ebenso aufgebaut, wie alle In-Ears der E-Reihe, im Gegensatz zum günstigeren E1000 sind die Gehäuse hier allerdings schon aus Metall. Der Tragekomfort entspricht, wegen der pfiffigen Technik mit den Eartipps, dem der anderen Modelle von Final. Klanglich kann er allerdings nicht ganz mithalten, dafür klingt er zu dünn. Sowohl der Tief- als auch der Grundtonbereich sind ziemlich zurückhaltend und bekommen auch mit den unterschiedlichen Passstücken nicht die notwendige Substanz. Auch den Hörer gibt es als Final E2000C inklusive Mikrofon und Ein-Tasten-Fernbedienung.

Der 1More E1017 arbeitet direkt mit zwei Treibern, zwar ist er von gewohnt hoher Fertigungsqualität, kommt aber klanglich nicht an die Konkurrenz heran, auch nicht an die aus eigenem Hause. Er hat eine starke Loudness-Charakteristik, die am oberen Ende jedoch statt der Höhen eher den oberen Mitteltonbereich betrifft. Die Folge ist eine eher dumpfe Abstimmung, es fehlt eindeutig an Brillanz.

Die Mackie CR-Buds+ sind ganz anders konzipiert als die CR-Buds ohne Plus: Hier kommen gleich zwei Wandler pro Kanal zum Einsatz, welche die hohen und tiefen Frequenzen untereinander aufteilen. Obendrein sind die CR-Buds+ nochmal deutlich besser ausgestattet: Man hat die Wahl zwischen mehr als vier Paar Passstücken hat und ein Transport-Case liegt bei.

Klanglich können die CR-Buds+ allerdings trotz des höheren technischen Aufwandes nicht ganz mit unseren Empfehlungen mithalten. Das Klangbild ist zwar schön differenziert und liefert auch ein solides Bassfundament, allerdings sind die oberen Mitten mitunter etwas zu vorwitzig, was gerade bei Gesangseinlagen nicht immer von Vorteil ist. Wer mehr Wert auf üppige Ausstattung legt und gern an der Klangregelung des Smartphones spielt, bekommt hier dennoch ein gut ausgestattetes Set mit Potential.

Der Move von Teufel glänzt mit pfiffigem Design. Leider neigt das auffällige rote Kabel zum Verknoten, was auf Dauer zu Kabelbrüchen und Schlimmerem führen kann. Es werden lediglich drei Passstücke mitgeliefert. Zusammen mit den Hörern passt alles ins hochwertige, schöne Case. Klanglich gibt sich der Move in positivem Sinne eher als unauffälliger Allround-In-Ear. Er spielt stressfrei alles, was ihm angetragen wird, ohne dass er bestimmte Präferenzen hat – abgesehen von einer leichten Überhöhung im Präsenzbereich.

102
Kommentare

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Anna
Anna

Vielen Dank für die ausführlichen Bewertungen!
Ich lege keinen Wert auf Mikrofon etc., sondern suche nur die für diesen Preis (bis ca. 30 Euro) insgesamt beste Klangqualität um Musik zu hören. Wären dann für mich die Xiaomi QTER02JY oder die Beyerdynamic Beat Byrd besser geeignet? Ausreichend komfortabel sind den Bewertungen zu Folge beide. Diese beiden Modelle sind in meiner Vorauswahl, weil die Xiaomi-Kopfhörer Testsieger wurden und die Klangqualität der Beat Byrd sogar mit „sehr gut“ bewertet wurde.

Anna
Anna

Gut wäre es allerdings auch, wenn die Umgebung selbst beim Anhören von Musik mit hoher Lautstärke wenig bis gar nichts davon hören könnte.

Goran
Goran

Danke für die ausführlichen Berichte. Nach etlichen Jahren mit den Sennheiser CX-150 (19 Euro Kopfhörer), die nach meinem Geschmack sogar deutlich besser spielten als die Sennheiser CX-300 II Precision (40-50 Euro) und alles andere was wir damals zwischen 20-40 Euro von Philips oder Sony probierten klanglich in Grund und Boden spielte, war ich nach 2 Kabelbrüchen bereit für was neues. Zwischenzeitlich machten die AKGs von Samsungs S8 einen guten Job und ich habe mir jetzt die SoundMagic E11C bestellt in der Hoffnung, einen höherwertigen Nachfolger für meine Lieblingskopfhörer von Sennheiser zu finden. Bin gespannt wie die so sind.

Goran
Goran

Wenige Tage später habe ich nun die Kopfhörer erhalten. Die Verarbeitung ist sehr gut. Ich befürchte, dass meine Hörgewohnheiten wohl sehr stark von dem abweichen, was hier im Test für gut befunden wird. Die SoundMagic sind ok, insbesondere die transparente Wiedergabe im Hoch und Mittenbereich ist sehr schön. Im Tiefton leider nicht tiefreichend genug und etwas zurückhaltend für meinen Geschmack. Es gibt Kopfhörer, die als Basslastig beschrieben werden und plötzlich einen Buckel in einem sehr merkwürdigen Bereich haben (bsp. 60-200hz). Da ich viel mit Subwoofer höre, bin ich höhere Pegel unter 40hz gewohnt und wenn man auch noch unter 30hz… Mehr... »

Josephine Forna
Josephine Forna

Toller Vergleich, das einzige was mir fehlt sind ein paar angaben zur Langlebigkeit der einzelnen In Ears.

Rene Böhm
Rene Böhm

Hallo!
Die Tests sind ja echt ausführlich besser geht es ja kaum.
Hab mir überlegt die B&O H3 – 2gen zu kaufen, habe aber bis jetzt keine guten und so ausführlichen test gefunden wie bei euch.
Leider habt ihr die B&O nicht im test dabei, aber vielleicht könnt ihr mir ja trotzdem weiterhelfen oder sie kommen ja mal bei euch zum testen.

Macht weiter so bei euch wird man sehr ausführlich und und gut informiert.
Danke an alle die sich die Zeit und Mühe machen.

Sepp
Sepp

Toller Test, vielen Dank!
Kleiner Fehler: Wo ihr den 1More E1010 getestet habt, ist das Bild vom E1001 – hat mich etwas irritiert.

Kalaschnikow Kalle
Kalaschnikow Kalle

Man war das peinlich sorry wollte mich beschweren das ihr nicht auf die Kabel ein geht mein Browser hat die seite nicht richtig geladen und Große teile des Textes haben gefehlt.

Super Testberichte danke sehr.

Ich geh mich mal schnell schämen 😅

Fu Mohr
Fu Mohr

Hallo, mich würde der neue Sennheiser In Ear 40 Pro interessieren, von den Daten und Beschreibungen her ein sehr interessanter IEM.

Oleks
Oleks

Habt ihr auch die Sony MDR-EX650AP da zum Vergleich ?
Also würde mal gerne wissen welcher Kopfhörer da nen ähnlichen Sound liefern würde da der eine Sony den ihr getestet habt leider einer ist von der „Extra Bass“ Reihe und mein 650Ap eher nen Augeglicheren Sound hat. Welchen Kopfhörer kannst du mir da empfehlen Praktisch als Upgrade zum 650AP

Damian
Damian

Serwus! Wie sind die Final E3000c so?

Alfred
Alfred

Sind die Xiaomi sogar besser als die teureren E50 ?
Habe nämlich vor mir welche zu kaufen.

Jan Marian
Jan Marian

Die Xiaomi Dual Treiber werden von manchen hier sogar so sehr gelobt, dass sie angeblich sogar besser sein sollen als die besten Kopfhörer höherer Preisklassen.
Trifft dies denn zu ? Sind die Xiaomi Dual Treiber klanglich besser als die SoundMagic E50C ?
Ich würd‘ mich über eine Antwort sehr freuen 🙂
LG

EnesBlacc
EnesBlacc

Könntet ihr mal die Klim Fusion testen? Auf Amazon gerade für 19,90€ zu haben und ich habe nur positives darüber gehört

Redaktion
Redaktion

Machen wir! Schon bestellt.

Tommy
Tommy

Die Klim Fusion bewegen sich unterhalb der Rock Zircon. Das Zubehör ist nett und auch eine deutsche Marke (nur die Marke) aber klanglich sind die Fusion ne mittlere Katastrophe. Da spielen wie weit günstigeren Asiaten in einer komplett anderen Liga.

hoschu
hoschu

schlecht recherchiert. die in-ears von Xiaomi haben sehr wohl eine Typenbezeichnung. bei dem modell auf dem Foto handelt es sich um die Piston Pro, die aber aus meiner Sicht von den noch günstigerem piston IV getoppt werden, die hier gar nicht aufgeführt werden

Bernd
Bernd

Danke für die umfangreichen Tests. Mir fehlt allerdings bei jedem Kopfhörer die Angabe wie stark Kabelgeräusche durchschlagen. Bei den meisten ist das ein Problem, weil sie die Adern im inneren zu billig aufbauen. Dadurch entstehen veränderbare Kapazitäten die zu Geräuschen im Kopfhörer führen.

josefinn
josefinn

vielen Dank – sehr ausführlich – ich bin allerdings explizit auf der Suche nach In-ear-Kopfhörer mit Ohrbügel (und Kabel) – wäre dazu eine Aufstellung möglich?

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