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Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

In-Ear-Kopfhörer bis 30 Euro

Günstige In-Ear-Headsets für unter 30 Euro sind in der Regel nicht allzu reichlich ausgestattet, drei bis vier Paar Passstücke liegen aber auch hier immer bei – ausschließlich aus Silikon und in mindestens drei Größen.

Oft sind In-Ear-Kopfhörer dieser Preisklasse nicht viel besser als die Headsets, die mit dem Smartphone geliefert werden. Umso mehr hat uns überrascht, dass es hier durchaus auch Kandidaten gibt, die mit guten Klangeigenschaften punkten können. Unser ursprünglicher Testsieger in dieser Preisklasse, der Sony MDR-EX450AP, wird in klanglicher Sicht sogar noch vom neu hinzugekommenen Xiaomi QTER02JY übertroffen, der zudem noch günstiger zu haben ist. Er ist daher unser neuer Top-Favorit bei den Hörern bis 30 Euro.

Neu hinzugekommen sind der Beyerdynamic Beat Byrd – nur für Musik, ohne Mikrofon – sowie die Mackie CR-Buds, hierzulande noch recht unbekannt, dafür aber mit Mikrofon. Beide Hörer bringen nur Passstücke mit, Transportbeutel gehören nicht zum Lieferumfang, sind zumindest beim Beyerdynamic aber optional erhältlich.

Unsere Empfehlungen

Testsieger

Xiaomi QTER02JY

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi Dual Treiber In-Ear
Der Xiaomi hat zwar eine umständliche Typenbezeichnung, ist aber dennoch eine lohnende Anschaffung.

von 4514 Lesern gekauft

Eine echte Überraschung war der Xiaomi QTER02JY. Er bietet eine sehr gute Verarbeitung und ist preisgerecht mit drei verschiedenen Passstücken ausgestattet. Der Tragekomfort ist auch nach längerer Zeit noch gegeben und klanglich kann sich der Xiaomi durchaus hören lassen. Wenn Sie wenig Geld ausgeben wollen, liegen Sie hier goldrichtig.

Auch gut

Mackie CR-Buds

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie CR-Buds
Die CR-Buds sitzen komfortabel im Ohr und sind sehr gut verarbeitet. Klanglich gehen sie leicht in Richtung Loudness.

Mackie kommt eigentlich aus dem Profibereich, dort hat man außer Monitoren und Mixern fürs Studio auch den ein oder andern Kopfhörer im Portfolio. Die CR-Buds sind aktuell die günstigsten Hörer von Mackie und bieten zum kleinen Preis eine ordentliche Ausstattung und sehr guten Sound. Aktuell sind die CR-Buds seriös ausschließlich bei Thomann erhältlich, bei Amazon sind sie nur zum Preis der teureren CR-Buds+ zu haben.

Step-up

Sony MDR-EX450AP

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-EX450AP
Unser ehemaliger Testsieger überzeugt immer noch mit gutem Klang, liegt aber ein paar Euro über der 30-Euro-Grenze.

Bevor es der Xiaomi QTER02JY zum Testsieger schaffte, war der Sony MDR EX450AP unser Favorit. Er überzeugt immer noch mit gutem Klang und mit für seine Preisklasse guter Ausstattung. Da er mittlerweile etwas über der 30-Euro-Grenze liegt wird er diesmal nur zweiter – und klanglich ist der Xiaomi auch noch einen Ticken besser.

Bassmonster

Klim Fusion

Test besten In-Ear-Kopfhörer: KLIM Fusion
Der Klim Fusion ist hervorragend ausgestattet, ordentlich verarbeitet und klanglich was für Bassliebhaber.

von 1997 Lesern gekauft

Der Klim Fusion ist für seinen günstigen Preis erstaunlich üppig ausgestattet. Auf der Dose, in der sie ausgeliefert werden, verspricht der Hersteller: »Hammering in the Bass«– und das tut er auch. Wenn man das mag, bekommt man mit dem Fusion ein entsprechend abgestimmtes Set In-Ears, was obendrein noch mit insgesamt sechs Paar Passstücken glänzen kann.

Ohne Mikrofon

Beyerdynamic Beat Byrd

In-Ear-Kopfhörer Test: Beyerdynamics Beat Byrd
Der günstigste von Beyerdynamic muss ohne Mikrofon auskommen und ist daher nicht für's Smartphone geeignet.

Mit dem Beat Byrd begibt sich Beyerdynamic ans untere Ende der Preisskala der In-Ear-Kopfhörer. Er ist dann auch nur rudimentär ausgestattet. Ein Case kann man immerhin gegen Aufpreis dazukaufen, auf ein Mikrofon und damit die Nutzung als Headset verzichtet man zu dem Preis allerdings. Der Beat Byrd sitzt aber äußerst angenehm in den meisten Ohren, trägt wegen der recht kurzen Bauweise kaum auf und klingt sehr gut.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutStep-upBassmonsterOhne Mikrofon
ModellXiaomi QTER02JYMackie CR-BudsSony MDR-EX450APKlim FusionBeyerdynamic Beat ByrdApple EarPodsFidue A33Sennheiser CX 2.00iPhilips SHE9105Fidue A31SRock ZirconSony MDR EX110APBRoccat SyvaBlitzWolf BW ES1
Test besten In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi Dual Treiber In-EarTest besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie CR-BudsTest besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-EX450APTest besten In-Ear-Kopfhörer: KLIM FusionIn-Ear-Kopfhörer Test: Beyerdynamics Beat ByrdTest besten In-Ear-Kopfhörer: Apple EarPodsTest besten In-Ear-Kopfhörer: Fidue A33Test besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 2.00iTest besten In-Ear-Kopfhörer: Philips SHE9105Test besten In-Ear-Kopfhörer: Fidue A31STest besten In-Ear-Kopfhörer: Rock ZirconTest besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-EX110APBTest besten In-Ear-Kopfhörer: Roccat SyvaTest besten In-Ear-Kopfhörer: BlitzWolf BW-ES1
Pro
  • Stärken zweier Wandlersysteme wurden umgesetzt
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Ausgewogener Klang
  • Solide gefertigt
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Klangqualität mit Bevorzugung der Bässe
  • Gute Klangqualität mit deutlicher Bevorzugung der Bässe
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr gute Klangqualität
  • Hoher Tragekomfort
  • Guter Klang, wenn sie richtig sitzen
  • Komfortabler Sitz der Passstücke
  • Flachkabel
  • Ordentlich gefertigt
  • Insgesamt ausgewogenerer Klang als beim Sennheiser
  • Klanglich ähnlich wie der A33
  • Sehr günstig
  • Komfortabel zu tragen
  • Klanglich in Ordnung
  • Möglicherweise eine günstige Beats-Alternative
  • Wenn sie passen, klingen sie ordentlich
Contra
  • Leichter Hang zur Mittenbetonung
  • Fernbedienung hat nur eine Taste
  • Ohne Transportbeutel
  • Etwas über der 30-Euro-Grenze
  • Die Bassbetonung dürfte manchen zu stark sein
  • Der Lautstärke-Steller ist als Schieber ausgelegt
  • Nicht als Headset zu gebrauchen
  • Keine Passstücke sondern one size fits all
  • Schlecht zu erkennende Rechts-Links-Kennzeichnung
  • Gewöhnungsbedürftige Farbkombination
  • Stark überspitzte Akzente in den Höhen
  • Stimmen klingen etwas verwaschen
  • Verfärbungen in den Mittellagen
  • Keine Rechts-Links-Markierungen
  • Stark verfärbter Klang
  • Kommen nicht an die Xiaomis heran
  • Viel zu bassbetont
  • Etwas dickes Gehäuse
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Testsieger: Xiaomi QTER02JY

Der populäre In-Ear-Kopfhörer Xiaomi QTER02JY hat noch nicht einmal einen klassischen Markennamen, sondern lediglich eine Modellnummer. Xiaomi ist eine Marke vom Mi (Mobile Internet), einem in Peking ansässigen Unternehmen, unter dessen Federführung neben Kopfhörern auch Powerbanks, Smartphones und andere Produkte produziert werden.

Testsieger

Xiaomi QTER02JY

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi Dual Treiber In-Ear
Der Xiaomi hat zwar eine umständliche Typenbezeichnung, ist aber dennoch eine lohnende Anschaffung.

von 4514 Lesern gekauft

Neben dem klassischen dynamischen Wandler befindet sich in jedem der Ohrstöpsel der Xiaomi QTER02JY jeweils ein Balanced Armature-Wandler. Allerdings wurde dem Xiaomi-Hybriden die aufwändige Technik nicht einfach nur eingebaut – beim Fahrzeugtuning macht ein neuer Zwölfzylinder aus einem Kleinwagen auch noch kein Rennauto. Doch Xiaomi nutzt die Stärken beider Wandlersysteme und hat sie perfekt aufeinander abgestimmt.

Hinzu kommt eine sehr gute Fertigungsqualität. So hat der Korpus eine Hülle aus Metall, ebenso wie der Stecker und das Inline-Mikrofon samt Fernbedienung. Die satinierte Oberfläche sorgt für griffiges Handling und nebenbei für hochwertige Anmutung. Der Xiaomi verfügt über ein Textilkabel und ist mit drei Passstücken aus Silikon preisgerecht ausgestattet, lässt sich gut einsetzen, und trägt sich auch über längere Zeit komfortabel.

Das Klanggeschehen wird tonal ausgewogen, mit einem leichten Hang zur Mittenbetonung, vermittelt. Auch der Bass kommt gut zur Geltung, weil der Xiaomi QTER02JY hier leicht nachschiebt, was durchaus gewollt, jedoch meistens kontrolliert und konturiert geschieht. Die akustische Abbildung räumlicher Breite und Tiefe ist für diese Preisklasse hervorragend.

»Hut ab«, müssen wir sagen. Xiaomi hat für diesen Preis einen wirklich tollen Kopfhörer im Angebot. Neben Gold gibt es den In-Ear mit einer 1 in der Modellnummer auch in Schwarz.

Alternativen

Step-up

Sony MDR-EX450AP

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Sony MDR-EX450AP
Unser ehemaliger Testsieger überzeugt immer noch mit gutem Klang, liegt aber ein paar Euro über der 30-Euro-Grenze.

Nur einige Euro über der 30-Euro Schmerzgrenze ist unser ehemaliger Favorit in dieser Preisklasse angesiedelt. Der Sony MDR-EX450AP ist gut zu handhaben, bietet für den Preis ebenfalls eine außergewöhnlich gute Klangqualität und kommt mit vier Passstücken und einem passablen Aufbewahrungsbeutel, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Er gehört nicht zu den kleinsten In-Ears, was aber mitnichten ein Nachteil ist, schließlich bietet er genug Grifffläche, damit man ihn gut in die Ohren setzen kann. Kleiner Nebeneffekt der leicht satinierten Oberfläche: Sie sorgt für ausreichend Grip beim Handling.

Ist der MDR-EX450AP einmal richtig eingesetzt, weiß er mit ziemlich ausgewogenem Klang zu überzeugen – natürlich nicht ohne eine gewisse Bevorzugung der Bässe. Die kommen knackig, präzise und neigen keinesfalls dazu, den Sound unnötig einzudicken. Auch die Feinauflösung kommt nicht zu kurz, sodass man mit dem Sony sogar ganz passabel klassische Musik genießen kann.

Auch gut

Mackie CR-Buds

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie CR-Buds
Die CR-Buds sitzen komfortabel im Ohr und sind sehr gut verarbeitet. Klanglich gehen sie leicht in Richtung Loudness.

Die Mackie CR-Buds sind die günstigsten In-Ears, die Mackie anbietet. Die Marke dürfte unter Musikern einen größeren Bekanntheitsgrad haben, dort werden nämlich vorwiegend Mixer, Lautsprecher und andere Tools fürs Aufnahmestudio produziert.

Daher kommt auch das KnowHow, wie man anständige Kopfhörer konstruiert. Die CR-Buds sind nur rudimentär ausgestattet: Es gibt zwar vier Paar weiche Silikon-Passstücke in den Größen S, M und L sowie ein Inline-Mikrofon, das war es dann aber auch. Die Inline-Fernbedienung mit dem integrierten Mikrofon verfügt über nur eine Taste zum Telefonieren und Skippen durch die Musik. Die Lautstärke muss am Handy eingestellt werden und ein Transport-Case gibt es ebenfalls nicht.

Die Stärken der CR-Buds liegen also eindeutig beim Klang und beim Tragekomfort. Und die spielen sie auch gekonnt aus: Sie lassen sich leicht einsetzen und dichten perfekt ab, sodass sich insbesondere tiefe Töne hervorragend entfalten können. Bass und Höhen geben die CR-Buds sauber wieder, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass sie einen leichten Loudness-Charakter haben. Das ist allerdings durchaus gewollt, denn so hat man auch bei geringer Lautstärke erwachsenen Sound. Das Kabel neigt derweil etwas zur Mikrofonie: Scheuergeräusche an der Kleidung werden fast komplett auf die Ohren übertragen.

Die Inline-Fernbedienung verfügt über nur einen Taster: Ein einfacher Klick wechselt zum Telefongespräch und stoppt gleichzeitig die Musik, ein Doppelklick springt zum nächsten Lied. Damit ist die Fernbedienung auch schon abgeschlossen. Aber einige Abstriche muss man zu dem Preis von knapp 25 Euro nunmal in Kauf nehmen. Der Klang stimmt jedenfalls.

Bassmonster

Klim Fusion

Test besten In-Ear-Kopfhörer: KLIM Fusion
Der Klim Fusion ist hervorragend ausgestattet, ordentlich verarbeitet und klanglich was für Bassliebhaber.

von 1997 Lesern gekauft

Der Klim Fusion wird in einer Metalldose ausgeliefert. Die ist zwar praktisch, weil sie das gesamte mitgelieferte Zubehör fasst, trägt in der Tasche aber etwas dick auf. Deshalb liegt dem Fusion auch ein Aufbewahrungsbeutel bei.

In dieser Preisklasse eher selten, kommt der Klim Fusion mit sechs Paar Passstücken, von denen drei aus Silikon und drei weitere aus einem Comply-ähnlichen Schaumstoff sind. Außerdem legt der Hersteller noch einen Adapter für Tablet, PC und Co. bei, da selbige mitunter zwei getrennte Buchsen fürs Headset haben.

Die Stöpsel sitzen sehr komfortabel in den Ohren, obwohl die Gehäuse nicht gerade zu den kleinsten zählen. In der Wahl der Lautstärkeeinstellung am Inline-Mikrofon geht man bei Klim ganz eigene Wege: Hier wird ein Schiebe-Potentiometer statt einer Tastenwippe eingesetzt. Die Einstellungsschieber sind allerdings sehr anfällig für Verschmutzungen.

Klanglich erfüllt der Fusion das Versprechen, welches bereits auf der Verpackung prangt, und macht untenrum ordentlich Dampf. Der Bass ist dabei eher federnd als knackig. Der Pegel ist zwar ordentlich, kaschiert allerdings, dass der Bass gar nicht so tief hinuntergeht, wie es die Kopfhörer glauben machen wollen.

Solche kleinen Tricksereien lassen sich angesichts des schlanken Preises und der enorm guten Ausstattung aber gut verschmerzen. Wer auf runden, satten Bass steht, kann hier ein gutes Schnäppchen machen.

Ohne Mikrofon

Beyerdynamic Beat Byrd

In-Ear-Kopfhörer Test: Beyerdynamics Beat Byrd
Der günstigste von Beyerdynamic muss ohne Mikrofon auskommen und ist daher nicht für's Smartphone geeignet.

Mit dem Beat Byrd bietet Beyerdynamic wohl die günstigsten In-Ears der Firmengeschichte an. Dass das etwas besonderes ist, lässt sich schon daran erkennen, dass die Heilbronner ausgerechnet diesen Kopfhörer aktuell ausschließlich im eigenen Shop anbieten. Hier kann man dann im gleichen Zuge gegen knappe 10 Euro Aufpreis ein feines Transport-Case mitbestellen.

Auf ein Inline-Mikrofon nebst Fernbedienung muss man beim Beat Byrd allerdings verzichten – die gibt es auch gegen Aufpreis nicht. Zum Lieferumfang gehören drei Paar Passstücke. Der Beat Byrd lässt sich damit sehr leicht ins Ohr einsetzen, trägt dank seines flachen Gehäuses kaum nach außen auf und wird auch über einen längeren Zeitraum nicht als störend in den Ohren empfunden.

Klanglich ist er erstaunlich neutral abgestimmt, mit einer für diese Preisklasse sehr guten Mittenauflösung, sodass Liebhaber gesangslastiger Musik ihre Freude daran haben werden. Allerdings kommt auch der Tieftonbereich zu seinem Recht. Insgesamt ist der Übergang zwischen Bass- und Mitteltonbereich sehr homogen und angenehm sonor. Klanglich ist der Beat Byrd ein echter Glücksgriff – wenn man auf Mikrofon und Fernbedienung verzichten kann, weil man ohnehin nicht telefoniert oder statt des Smartphones einen reinen Audioplayer angeschlossen hat.

Außerdem getestet

Von Apples EarPods sind online fast nur Plagiate zu finden, egal ob bei Amazon, eBay oder anderen Shops. Auch wenn die Preise noch so verlockend erscheinen, sollten Sie lieber Finger davon lassen. Wenn Sie Apple EarPods haben wollen, kaufen Sie sie am besten nur direkt bei Apple.

Die Konstruktion ohne Passstücke ist erstmal faszinierend, bei den verkabelten EarPods aber weniger praktikabel als bei der Bluetooth-Variante, den AirPods. Das Kabel stellt nämlich eine zusätzliche Zugbelastung dar, sodass die EarPods nicht so sicher im Ohr sitzen wie die AirPods.

Dennoch spielen sie recht ausgewogen auf und wer keine Trommelfellmassage braucht, kann sich am außergewöhnlichen Design der EarPods erfreuen. Wer sowohl auf Passform als auch auf guten Klang Wert legt, bekommt mit unserem Favoriten mehr geboten – und das für weniger Geld.

Fidue A33

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Fidue A33

Keine Preise gefunden.

Noch relativ neu auf dem deutschen Markt ist der Fidue A33. Klanglich macht er seine Sache nicht schlecht und auch optisch ist er ein echter Hingucker. Das muss man mögen – oder einfach darüber hinwegsehen. Das Flachkabel verknotet sich nicht so schnell wie seine runden Kollegen und bis auf die Links-Rechts-Kennzeichnung gibt es für den Preis wenig zu meckern.

Sennheiser CX 2.00i

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 2.00i

Keine Preise gefunden.

Auch beim Sennheiser waren sich alle drei Tester einig: Beim Tiefbass übt der CX 2.00i gegenüber anderen Kopfhörern Zurückhaltung, dafür setzt er in den Höhen starke Akzente, die bisweilen unangenehm überspitzt sind.

Dabei ist er ordentlich gefertigt und die stabilen »Anfasser« an den Kabelzuführungen erlauben einen relativ leichten Einsatz ins Ohr.

Der Philips SHE9105 ist ähnlich abgestimmt wie der Sennheiser, bietet aber hörbar mehr Bassfundament und gibt sich auch sonst etwas ausgewogener.

Grundton- und Bassbereich werden nicht ganz so konturiert wiedergegeben, sodass gerade Stimmen etwas verwaschen klingen.

Fidue A31S

Test besten In-Ear-Kopfhörer: Fidue A31S

Keine Preise gefunden.

Der Fidue A31S ist komplett anders konstruiert als sein Bruder Fidue A33. Er kostet das gleiche, bringt aber zusätzlich eine Plastikbox zur Aufbewahrung mit.

Dafür konnten wir keinerlei Rechts-Links-Markierung ausmachen und definierten die Leitung mit dem Mikro als Rechts.

Die klangliche Abstimmung ist der des A33 ähnlich, allerdings mit hörbaren Verfärbungen in den oberen Mittellagen.

Mit unter 20 Euro ist der Rock Zircon der günstigste In-Ears im gesamten Test.

Auch nach mehreren Versuchen, ihn korrekt einzusetzen, bekommt er nicht das trockene Bassfundament der Xiaomi QTER02JY hin. Er klingt ohnehin gerade im sensiblen Mitteltonbereich stark verfärbt, da lohnt sich die Mehrausgabe auf jeden Fall.

Der Sony MDR EX110APB ist gut einzusetzen und komfortabel zu tragen.

Klanglich gehört er zu dem besseren in dieser Reihe, reicht aber auch nicht ganz an den Xiaomi QTER02JY heran und liegt preislich auf einem ähnlichem Niveau.

Der Klang des Roccat Syva ist viel zu bassbetont – so sehr, dass alles andere beiseite gefegt wird.

Roccat bedient normalerweise die Gaming-Szene, das erkennt man am Design und der Abstimmung.

Daher mag er als günstige Beats-Alternative durchgehen, wenn es mehr auf die Optik als den Klang ankommt. Für den Preis gibt es aber deutlich bessere In-Ears.

Ein recht großes Case wird beim BlitzWolf BW ES1 mitgeliefert. Mit dabei sind drei Paar Passstücke.

Die Gehäuse tragen aber etwas zu dick auf, daher passen die Hörer tr0tz richtiger Passstücke nicht bei allen Testern gut in den Ohrkanal. Wo sie das tun, klingen sie ordentlich, wenn auch etwas dünn.

102
Kommentare

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Anna
Anna

Vielen Dank für die ausführlichen Bewertungen!
Ich lege keinen Wert auf Mikrofon etc., sondern suche nur die für diesen Preis (bis ca. 30 Euro) insgesamt beste Klangqualität um Musik zu hören. Wären dann für mich die Xiaomi QTER02JY oder die Beyerdynamic Beat Byrd besser geeignet? Ausreichend komfortabel sind den Bewertungen zu Folge beide. Diese beiden Modelle sind in meiner Vorauswahl, weil die Xiaomi-Kopfhörer Testsieger wurden und die Klangqualität der Beat Byrd sogar mit „sehr gut“ bewertet wurde.

Anna
Anna

Gut wäre es allerdings auch, wenn die Umgebung selbst beim Anhören von Musik mit hoher Lautstärke wenig bis gar nichts davon hören könnte.

Goran
Goran

Danke für die ausführlichen Berichte. Nach etlichen Jahren mit den Sennheiser CX-150 (19 Euro Kopfhörer), die nach meinem Geschmack sogar deutlich besser spielten als die Sennheiser CX-300 II Precision (40-50 Euro) und alles andere was wir damals zwischen 20-40 Euro von Philips oder Sony probierten klanglich in Grund und Boden spielte, war ich nach 2 Kabelbrüchen bereit für was neues. Zwischenzeitlich machten die AKGs von Samsungs S8 einen guten Job und ich habe mir jetzt die SoundMagic E11C bestellt in der Hoffnung, einen höherwertigen Nachfolger für meine Lieblingskopfhörer von Sennheiser zu finden. Bin gespannt wie die so sind.

Goran
Goran

Wenige Tage später habe ich nun die Kopfhörer erhalten. Die Verarbeitung ist sehr gut. Ich befürchte, dass meine Hörgewohnheiten wohl sehr stark von dem abweichen, was hier im Test für gut befunden wird. Die SoundMagic sind ok, insbesondere die transparente Wiedergabe im Hoch und Mittenbereich ist sehr schön. Im Tiefton leider nicht tiefreichend genug und etwas zurückhaltend für meinen Geschmack. Es gibt Kopfhörer, die als Basslastig beschrieben werden und plötzlich einen Buckel in einem sehr merkwürdigen Bereich haben (bsp. 60-200hz). Da ich viel mit Subwoofer höre, bin ich höhere Pegel unter 40hz gewohnt und wenn man auch noch unter 30hz… Mehr... »

Josephine Forna
Josephine Forna

Toller Vergleich, das einzige was mir fehlt sind ein paar angaben zur Langlebigkeit der einzelnen In Ears.

Rene Böhm
Rene Böhm

Hallo!
Die Tests sind ja echt ausführlich besser geht es ja kaum.
Hab mir überlegt die B&O H3 – 2gen zu kaufen, habe aber bis jetzt keine guten und so ausführlichen test gefunden wie bei euch.
Leider habt ihr die B&O nicht im test dabei, aber vielleicht könnt ihr mir ja trotzdem weiterhelfen oder sie kommen ja mal bei euch zum testen.

Macht weiter so bei euch wird man sehr ausführlich und und gut informiert.
Danke an alle die sich die Zeit und Mühe machen.

Sepp
Sepp

Toller Test, vielen Dank!
Kleiner Fehler: Wo ihr den 1More E1010 getestet habt, ist das Bild vom E1001 – hat mich etwas irritiert.

Kalaschnikow Kalle
Kalaschnikow Kalle

Man war das peinlich sorry wollte mich beschweren das ihr nicht auf die Kabel ein geht mein Browser hat die seite nicht richtig geladen und Große teile des Textes haben gefehlt.

Super Testberichte danke sehr.

Ich geh mich mal schnell schämen 😅

Fu Mohr
Fu Mohr

Hallo, mich würde der neue Sennheiser In Ear 40 Pro interessieren, von den Daten und Beschreibungen her ein sehr interessanter IEM.

Oleks
Oleks

Habt ihr auch die Sony MDR-EX650AP da zum Vergleich ?
Also würde mal gerne wissen welcher Kopfhörer da nen ähnlichen Sound liefern würde da der eine Sony den ihr getestet habt leider einer ist von der „Extra Bass“ Reihe und mein 650Ap eher nen Augeglicheren Sound hat. Welchen Kopfhörer kannst du mir da empfehlen Praktisch als Upgrade zum 650AP

Damian
Damian

Serwus! Wie sind die Final E3000c so?

Alfred
Alfred

Sind die Xiaomi sogar besser als die teureren E50 ?
Habe nämlich vor mir welche zu kaufen.

Jan Marian
Jan Marian

Die Xiaomi Dual Treiber werden von manchen hier sogar so sehr gelobt, dass sie angeblich sogar besser sein sollen als die besten Kopfhörer höherer Preisklassen.
Trifft dies denn zu ? Sind die Xiaomi Dual Treiber klanglich besser als die SoundMagic E50C ?
Ich würd‘ mich über eine Antwort sehr freuen 🙂
LG

EnesBlacc
EnesBlacc

Könntet ihr mal die Klim Fusion testen? Auf Amazon gerade für 19,90€ zu haben und ich habe nur positives darüber gehört

Redaktion
Redaktion

Machen wir! Schon bestellt.

Tommy
Tommy

Die Klim Fusion bewegen sich unterhalb der Rock Zircon. Das Zubehör ist nett und auch eine deutsche Marke (nur die Marke) aber klanglich sind die Fusion ne mittlere Katastrophe. Da spielen wie weit günstigeren Asiaten in einer komplett anderen Liga.

hoschu
hoschu

schlecht recherchiert. die in-ears von Xiaomi haben sehr wohl eine Typenbezeichnung. bei dem modell auf dem Foto handelt es sich um die Piston Pro, die aber aus meiner Sicht von den noch günstigerem piston IV getoppt werden, die hier gar nicht aufgeführt werden

Bernd
Bernd

Danke für die umfangreichen Tests. Mir fehlt allerdings bei jedem Kopfhörer die Angabe wie stark Kabelgeräusche durchschlagen. Bei den meisten ist das ein Problem, weil sie die Adern im inneren zu billig aufbauen. Dadurch entstehen veränderbare Kapazitäten die zu Geräuschen im Kopfhörer führen.

josefinn
josefinn

vielen Dank – sehr ausführlich – ich bin allerdings explizit auf der Suche nach In-ear-Kopfhörer mit Ohrbügel (und Kabel) – wäre dazu eine Aufstellung möglich?

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