Internetradios Test: Internetradios Aufmacher
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Die besten Internetradios

Wir haben für Sie 79 Internetradios getestet und in drei Klassen Testsieger und Empfehlungen gekürt: Das beste Internetradio für rund 100 Euro ist das Imperial Dabman i205. Es bietet zu seinem Preis nicht nur die beste Ausstattung sondern kann auch klanglich überzeugen. In der Klasse ab 200 Euro ist für uns das Teufel 3Sixty (2020) der Testsieger. Wer zusätzlich CDs hören möchte, ist mit dem Technisat DigitRadio 3 IR am besten bedient, der Preis bleibt aber auch hier bei knapp 300 Euro.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 26. August 2022

Wir haben mit dem Sonoro Primus in der Ab-200-Euro-Klasse und dem Telestar Dira S32i CD in der Klasse mit CD-Laufwerk zwei neue Geräte getestet.

Das Sonoro Primus ersetzt das Loewe klang s1 als Empfehlung „Wenn Geld egal ist“ in der Kategorie über 200 Euro.

22. April 2022

Wir haben drei neue Internetradios getestet – das Pinell North in der Klasse über 200 Euro, sowie das Xoro HMT 620 und das Albrecht DR 895 CD mit eingebautem CD-Laufwerk.

Das Pinell North ersetzt das Pure Evoke Spot in unseren Empfehlungen um die 200 Euro und das Xoro HMT 620 ersetzt das Albrecht DR 690 CD als Preistipp bei den Geräten mit CD-Laufwerk.

18. Februar 2022

Wir haben drei neue Internetradios getestet – das Xoro HMT 425 in der Einstiegsklasse, das Tivoli Audio Model One Digital der zweiten Generation in der Klasse über 200 Euro und das Soundmaster EliteLine ICD 2080SW mit eingebautem CD-Laufwerk. Bei unseren Empfehlungen ändert sich aber nichts.

26. November 2021

Wir haben einige neue Geräte getestet. In der Einstiegsklasse um 100 Euro wird das Technisat DigitRadio 21 IR neue Empfehlung für die Montage unter dem Hängeschrank.

Das Teufel 3Sixty (2020) löst das Hama DIR3115MS als Testsieger in der Klasse ab 200 Euro ab, weil letzteres kaum noch verfügbar ist. Außerdem ist das Loewe klang s1 dort die neue Empfehlung für ein großes Budget. Außerdem löst hier das Pure Evoke Spot das Sangean WFR-70 als kompakte Empfehlung ab.

Bei den Geräten mit CD-Laufwerk verdrängt das Technisat DigitRadio 3 IR das DigitRadio 600, ebenfalls von TechniSat, von der Favoritenposition.

23. Juli 2021

Wir haben drei neue Internetradios getestet: das Revival iStream3 und das Stream 94i Plus von Roberts in der Preisklasse um 200 Euro, sowie das PEAQ PDR 270 BT-B in der Klasse um 100 Euro. Das Roberts Revival iStream3 ist eine neue Empfehlung für Freunde des Retro-Designs.

10. Dezember 2020

Wir haben insgesamt zehn neue Internetradios getestet: In der Klasse um 100 Euro sind das Xoro DAB 150 IR und das Xoro DAB 700 IR neue Empfehlungen. In der Klasse um 200 Euro hat es das neue Teufel 3Sixty 2020 in die Riege der Kaufempfehlungen geschafft. Bei den Geräten mit CD-Laufwerk schließlich ist die Teufel Musicstation eine neue Empfehlung.

24. Januar 2020

Sechs neue Internetradios sind hinzugekommen, darunter auch einige neue Alternativen: In der Preisklasse um 100 Euro ist das Imperial Dabman i205 neuer Sieger und das Pure Elan IR5 konnte eine Empfehlung erhaschen. Bei den Geräten mit CD-Player bekamen das Dabman i450 CD und das Albrecht DR 690 CD eine Empfehlung.

29. März 2019

Wir haben acht neue Geräte getestet. Bei den 100-Euro-Geräten kamen das Technisat Digitradio 360 IR und das Xoro HMT 300 hinzu. Zwei neue Empfehlungen gab es bei den 200-Euro-Radios: das Sangean WFR 70 und das Nordmende Transita 120IR. Außerdem haben wir uns auch das Sangean WFS 58 angesehen. Bei den Geräten mit CD empfehlen wir neuerdings das Roberts Stream 67 und das Hama DIR3505MSCBT. Hier kam auch noch das Sangean DDR 66 BT dazu.

19. April 2018

Wir haben mit dem Teufel 3sixty und dem Blaupunkt IRD 300 WH zwei neue Internetradios in der 200-Euro- und in der 100-Euro-Klasse getestet, beide können eine Empfehlung verbuchen.

Weitere Updates
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Seit den 30er Jahren ist es aus den meisten Haushalten kaum mehr wegzudenken – das Radio. Wenn man die Zeitung als Hardware betrachten will, war es das erste Software basierte Informationsmedium. Ob im Wohnzimmer, in der Küche, als Radiowecker oder auch lange schon als mobiles Kofferradio, dieser Mix von Information und Unterhaltung direkt und unmittelbar ist längst ein Teil unserer Kultur geworden.

Allen Unkenrufen zum Trotz hat das Video den Radio-Star nicht gekillt, das Radio ist lebendiger und präsenter denn je, hat sogar an Vielfältigkeit zugenommen und muss sich noch längst nicht dem bewegten Bild geschlagen geben. Dabei gelingt dem Radio, was bislang noch wenigen Medien geglückt ist: Neben der weiten Welt ist per Radio auch ein großer bunter Strauß an regionaler Unterhaltung und Information zugänglich.

Evolution eines Klassikers: Internetradios im Test

An die eher bescheidene Klangqualität der ersten Rundfunkübertragungen kann sich wohl kaum noch jemand erinnern, bereits Ende der 40er Jahre nahmen die UKW-Sender in Deutschland den Betrieb auf und konnten dank FM-Technik mit einem Qualitätssprung aufwarten. Zudem war es nun technisch möglich, das Rundfunkprogramm in Stereo auszustrahlen.

DAB+ ist das Radio der Zukunft

Lange Zeit war das Stand der Technik, bis nach mühsamen Anfängen in den ersten 2000er Jahren mit DAB bzw. DAB+ das Digitale beim Radio nach und nach Einzug hält – ein weiterer Qualitätssprung mit gleichzeitiger Verringerung des Rauschens. Mittelfristig sollen sämtliche bestehenden Sendeanlagen auf den digitalen Standard umgerüstet werden, daher musste laut einer Bundesratsinitiative seit Januar 2019 jedes Hörfunkempfangsgerät zum Empfang digitaler Signale geeignet sein. Radiogeräte die ausschließlich analoge Sender im UKW, KW, MW und LW-Frequenzband empfangen können, dürfen seitdem nicht mehr verkauft werden.

 Internetradios Test: Sub Dir

Das fördert allerdings nicht nur die DAB+-Initiative, sondern auch das Internetradio, das ja ebenfalls digital empfängt, nur eben auf anderem Weg: Statt über Radiowellen werden Audio-Dateien übers Internet gesendet, meist als MP3-Stream. Der Vorteil: Im Internet steht ein riesiges Angebot an Streaming-Radiosendern zur Verfügung. Viele verzichten obendrein auf Werbung. Aber auch die bekannten Radiosender kann man inzwischen fast alle als Stream übers Internet empfangen.

Deshalb machen Internetradios für viele mehr Sinn als reine DAB+-Radios – zumindest, wenn man eine stabile Internet-Verbindung mit Daten-Flatrate hat. Denn wenn das Radio den ganzen Tag spielt, fallen gehörige Datenmengen an: pro Stunde – je nach Übertragungsqualität – in der Regel rund 50 Megabyte. Hört man jeden Tag zehn Stunden Musik, verbraucht man im Monat also rund 15 Gigabyte Daten. Für alle, die einen LTE-Vertrag mit festem Datenvolumen haben, ist ein DAB+-Radio daher die bessere Option.

Viele Internetradios haben DAB+ allerdings bereits integriert und unterstützen auch noch UKW. Andere setzen dagegen ganz aufs Streaming aus dem Internet und können weder DAB+ noch UKW empfangen.

Wie findet man Internet-Radiosender?

Neben den klassischen Radiosendern findet man im Internet abertausende Spartensender zu jedem erdenklichen Thema und allen möglichen Musikrichtungen. Über das Display am Gerät kann man über ein weitgehend standardisiertes Menü nach Art des Radiosenders oder Musikrichtung suchen und seine Lieblingssender auf Stationstasten speichern.

Die meisten der von uns getesteten Internetradios haben zudem den Musik-Streaming-Dienst Spotify vorinstalliert. Den Geräten liegt meist auch ein zeitlich begrenztes Frei-Abo bei, sodass man hier sofort loslegen kann. Wem das Spotify-Premium-Abo mit 10 Euro im Monat zu teuer ist, kann die kostenlose, werbefinanzierte Variante nutzen, die nicht weniger vielfältig ist, nur dass man hier nicht gezielt nach Stücken suchen kann.

 Internetradios Test: Sub Multiroom

Viele Internetradios unterstützen die UNDOK-App von Frontier Silicon, die es kostenlos für Android und iOS gibt, und die auch die Software der meisten Radios liefert. Sie eröffnet Zugang zu weiteren Musik-Abos wie Deezer, Amazon Music, Tidal, Napster und mehr. Es müssen lediglich die entsprechenden Zugangsdaten eingegeben werden und schon gibt’s Musik ohne Ende, natürlich gegen entsprechendes Entgelt.

Frontier Silicon und Reciva

Frontier Silicon liefert nicht nur die UNDOK-App, im Grunde stammt der Haupt-Chipsatz fast aller Internetradios vom selben Lieferanten. Auch die Datenbank, auf welche die Internetradios zurückgreifen, wenn wir nach Sendern suchen, wird von Frontier Silicon verwaltet. Mit Reciva stand diesem Quasi-Monopol nur ein weiterer Datenbank-Betreiber gegenüber, der inzwischen aber eingestellt wurde. Übrigens war selbst das von Medion bis 2018 betriebene Internetradio-Portal letztlich nichts anderes, als ein spezieller Zugang zur Frontier Silicon-Datenbank.

Da viele Anwender sich aber ungerne gängeln lassen und zudem ein noch größerer Teil durchaus sehr zufrieden mit dem Angebot von Reciva ist, gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, Reciva als zusätzlichen Streaming-Dienst auch in ein ansonsten durch Frontier Silicon dominiertes Internetradio zu implementieren. Dazu muss man allerdings einigermaßen experimentierfreudig sein.

Ein Unterschied zwischen den beiden Portalen liegt in der Anzahl der zur Verfügung gestellten Sender und Podcasts, Reciva spricht von über 50.000 Sendern, während Frontier Silicon aktuell »nur« zwischen 30.000 und 40.000 angibt, allerdings gibt es bei Reciva neben vielen doppelten Einträgen auch einige Karteileichen, also Sender, die zwar noch gelistet sind, ihren Betrieb aber schon längst eingestellt haben.

Multiroom

Prinzipiell lässt sich jedes mit dem WLAN verbundene Internetradio in ein sogenanntes Multiroom-System einbinden: Dann spielen mehrere Lautsprecher – auch in unterschiedlichen Räumen – synchron die selbe Musik.

Manche Hersteller, beispielsweise Sonos oder Bose, dessen SoundTouch wir ebenfalls im Test hatten, setzen dazu auf eine eigene Infrastruktur. Damit ist man allerdings meist an die Produkte aus gleichem Hause gebunden, was mitunter deutliche Einschränkungen mit sich bringt.

Marken­­über­greifende Apps für Multiroom-Audio

Besser ist es, wenn das Radio oder der WLAN-Lautsprecher mit einem offenen Standard kompatibel ist. Mit der erwähnten UNDOK App lassen sich die meisten der von uns getesteten Internetradios relativ einfach in ein Multiroom-System einbinden – und das Marken-übergreifend.

Beide Wege geht man bei TechniSat. Zwar sind auch deren Internetradios mit UNDOK kompatibel, darüberhinaus gibt es aber noch die hauseigene Connect App, die demnächst durch ein Modul Multiroom ergänzt werden soll. Damit schließt sich der Kreis zum SmartHome, jedenfalls für TechniSat-Geräte.

Internetradios Test: Sechs Internetradios Hama Xoro Technisat

Die besten Internetradios bis 200 Euro

Mit Preisen unter 200 Euro tummelt sich eine ganze Reihe einfach zu bedienender, gut ausgestatteter Internetradios auf dem Markt, die auch klanglich überzeugen können. Wir haben 37 Radios dieser Preisklasse getestet, hier sind unsere Empfehlungen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Imperial Dabman i205

Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
Der Dabman i205 ist mit seiner praxisgerechten Ausstattung und dem sehr guten Klang ein echter Geheimtipp.

Hier bekommt man den besten Klang. Das Imperial Dabman i205 ist in klassischer Quader-Bauweise mit Holzdekor, wahlweise Dunkelbraun oder Schwarz erhältlich. Es sieht damit recht unspektakulär aus, ist für seinen Preis aber gut ausgestattet. Die USB-Buchse für externe Quellen ist gut zugänglich an der Frontseite angebracht, auf der Rückseite gibt es sogar einen »echten« Netzschalter. Da der Klang ebenfalls kaum Wünsche offen lässt, rangiert das i205 aktuell auf dem Siegertreppchen in der Klasse unter 200-Euro.

Das beste Kompakte

Blaupunkt IRD 300 WH

Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WH
Viel Ausstattung auf kleinem Raum, mit WLAN und Bluetooth in stereo.

Wer etwas kompaktes sucht: Das IRD 300 WH steckt wie die meisten Blaupunkt-Geräte in einem weißen Holzgehäuse, ist aber nicht nur für die Küche geeignet. Obwohl das IRD 300 nur eine geringe Stellfläche beansprucht, verfügt es dank seitlich abstrahlender Lautsprecher über ordentlichen Stereo-Sound. Das Farbdisplay gibt jederzeit Auskunft über die Quelle, wovon dem Blaupunkt einige zur Verfügung stehen, denn neben den Internetradio-Sendern steht auch der Empfang von UKW und DAB+ zur Verfügung.

Preistipp

Xoro DAB 700 IR

Test  besten Internetradios: Xoro DAB 700 IR
Das DAB 700 IR bietet viel Radio und kostet nicht die Welt.

Das Xoro DAB 700 IR empfängt neben den Internet-Sendern nicht nur UKW und DAB+, Spotify Connect ist ebenfalls fest integriert. Darüber hinaus kann das Radio Musikdaten selbst vom USB-Stick lesen und wiedergeben. Das solide Holzgehäuse bietet dabei genug Volumen, sodass sich auch der Stereoklang gut entfalten kann. Zwar liegt die UVP weit über 100 Euro, das DAB 700 IR wird aber für knapp 100 Euro angeboten, deshalb ist es unser aktueller Preistipp.

Für die Küche

Technisat DigitRadio 21 IR

Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 21 IR
Das DigitRadio 21 IR kann man sowohl hochkant aufstellen, als auch unter den Küchen-Oberschrank montieren.

Wer den Retro-Look mag, sollte sich dieses Gerät anschauen. Technisat nimmt beim DigitRadio 21 IR das Design des guten alten Küchenradios zum Vorbild. Es lässt sich zwar problemlos wie gewohnt hochkant aufstellen, eine integrierte Halterung plus die dazugehörigen Schrauben erlauben jedoch auch eine Befestigung unter einem Küchen-Oberschrank. Das Display und die Bedienelemente sind so angebracht, dass sie auch dann noch gut erreichbar und abzulesen sind . Der Lautsprecher strahlt dann nach unten ab und das Befestigungsmaterial gehört zum Lieferumfang.

Moderner Klassiker

Nordmende Transita 120 IR

Test  besten Internetradios: Nordmende Transita 120IR
Kompakt gebaute, gut verarbeitete und modernste Technik im klassischen Gehäuse.

Für Liebhaber klassischer Hersteller: Eine alte Marke ist zurück. Das Nordmende Transita 120 IR ist erst seit Kurzem auf dem Markt, wird allerdings von einem Primus der Szene produziert. TechniSat nutzt den Markennamen und hat das Transita 120 IR außer mit moderner Technik auch mit klassischem Design und hervorragender Verarbeitung ins digitale Zeitalter transportiert. Auch können Sie das Transita überall mit hinnehmen – dank großem eingebauten Akku spielt es stundenlang, ohne das eine Steckdose in der Nähe sein muss.

Mobil

Xoro DAB 150 IR

Internetradios Test: Radio Xoro
Beim Xoro DAB 150 IR sind ein ausdauernder Akku und Spotify Connect bereits integriert.

Klein, leicht, empfangsstark sind die wichtigsten Attribute des Xoro DAB 150 IR. Das kleine Internetradio ist ideal für unterwegs, da es mit einem fest eingebauten Akku ausgestattet ist. Als Quellen dienen neben dem Internetradio, was per WLAN empfangen werden kann, außerdem noch DAB+ und UKW, je nachdem, wie unterwegs die Empfangslage ist.

Vergleichstabelle

TestsiegerImperial Dabman i205
Das beste KompakteBlaupunkt IRD 300 WH
PreistippXoro DAB 700 IR
Für die KücheTechnisat DigitRadio 21 IR
Moderner KlassikerNordmende Transita 120 IR
MobilXoro DAB 150 IR
Xoro HMT 425
Hama DIR 3200SBT
Xoro DAB 600 IR V3
Xoro DAB 250IR
Technisat SternRadio IR1
Peaq PDR 270 BT-B
Xoro HMT 420 IR
Albrecht DR 884
Pure Elan Connect+
Kenwood CR-ST100S
Pure Elan IR5
Hama DIR3300SBT
Sangean WFR-70C
Hama DIR3115MS
Xoro HMT 300 V2
TechniSat DigitRadio 306 IR
Imperial Dabman i450
Blaupunkt IR 20
Xoro DAB 600 IR
TechniSat DigitRadio 301 IR
Imperial Dabman i200
Imperial i110
Blaupunkt IRK 1620
Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
  • Sehr guter Klang
  • USB-Eingang von vorn zugänglich
  • Echter Netzschalter auf der Rückseite
Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WH
  • Guter Stereo-Klang
  • Recht kleine Standfläche
  • Umfassende Ausstattung
  • Kein USB-Eingang
  • Keine Streaming-Dienste vorinstalliert
Test  besten Internetradios: Xoro DAB 700 IR
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Spotify integriert
  • Fernbedienung klein und fummelig
Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 21 IR
  • Guter Klang
  • Unterbaufähig, Montagemateriel inklusive
  • Wenige Anschlüsse
Test  besten Internetradios: Nordmende Transita 120IR
  • Guter Klang
  • Kompakte Bauweise
  • Großer interner Akku
  • Kein Bluetooth
Internetradios Test: Radio Xoro
  • Sehr mobil
  • Guter Klang
  • Spotify Connect integriert
  • Kein Ladenetzteil im Lieferumfang
Internetradios Test: Xoro Hmt425 Aufmacher
  • Guter Klang in stereo
  • Spotity Connect vorinstalliert
  • Wecker integriert
  • USB-Eingang
Internetradios Test: Hama Dir3200sbt Schwarz
  • Diverse Streamingdienste vorinstalliert
  • Einfache Bedienung
  • Geringe Stellfläche
  • Klingt recht spitz
Test besten Internetradios: Xoro DAB 600 IR V3
  • Sehr guter Klang
  • Üppige Ausstattung
  • Gute Verarbeitung
  • Günstiger Preis
Internetradios Test: Xoro
  • Mit Batteriefach und Griff
  • Spotify Connect integriert
  • Dürftige Ausstattung
Test besten Internetradios: Technisat SternRadio IR1
  • Guter Klang
  • Als IR 2 mit Akkufach erhältlich
  • Weder UKW- noch DAB-Empfang möglich
Internetradios Test: Peaq Pdr270bt Low Quality(1)
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • FM-Empfang nur mittelmäßig
Test  besten Internetradios: Xoro HMT 420 IR
  • Sehr gute Ausstattung
  • Günstig
  • Ohne Bluetooth
  • Klang leicht verfärbt
Test  besten Internetradios: Albrecht DR 884
  • Guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Tolle Verarbeitung
Internetradios Test: 71zdz F+6ml. Ac Sl1500
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Ohne Ladenetzteil
Internetradios Test: Cr St100s B Left Side View Without Antenna
  • Guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
Test besten Internetradios: Pure Elan IR5
  • Kompakte Abmessungen
  • Recht guter Klang
  • Akku- oder Batterie­betrieb möglich
  • Weder UKW- noch DAB-Empfang möglich
Test besten Internetradios: Hama DIR 3300
  • Schönes Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Geringe Stellfläche
  • Verfärbter Klang
Test  besten Internetradios: Sangean WFR-70
  • Sehr guter Klang
  • Ausbaufähig auf Stereo-Betrieb
  • Keine Fernbedienung
  • Kein Bluetooth
Test: Die besten Internetradios – hama DIR3115 e1517816051770
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Sämtliche Schnittstellen auf der Rückseite
  • Die Lautsprecher strahlen seitlich ab, das schränkt bei der Aufstellung ein
Test besten Internetradios: Xoro HMT 300 V2
  • Kleine Stellfläche, daher gut als Wecker geeignet
  • Wetter-App installiert
  • Kein DAB+ und UKW-Empfang
Test  besten Internetradios: TechniSat Digitalradio 306 IR
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Nur Mono-Betrieb
  • Monochrom-Display
Test Internetradio: Imperial Dabman i450
  • Variabel einsetzbar
  • Guter, bassstarker Klang dank 2.1-Konfiguration
  • Neigt im Bass zum Dröhnen
Test Internetradio: Blaupunkt IR 20
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Kompakte Abmessungen
  • Kein DAB+ Empfang
Test Internetradio: Xoro DAB 600 IR
  • Üppige Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Klang könnte besser sein
Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 301 IR
  • Geringe Stellfläche
  • Guter Klang
  • Kleines Monochrom-Display
  • Ohne Fernbedienung
Test Internetradio: Imperial Dabman i200
  • Sehr gute Ausstattung
  • Preset-Tasten am Gerät
  • LAN-Schnittstelle
  • Sprunghafte Lautstärke-Einstellung
  • Klang nur mittelmäßig
Test Internetradio: Imperial i110
  • Günstiger Preis
  • Guter Klang
  • Außer WLAN kein Input
Test  besten Internetradios: Blaupunkt IRK 1620
  • Kompakte Abmessungen
  • Guter Klang
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Internetradios Test: Dabman I205

Testsieger: Imperial Dabman i205

Das Imperial Dabman i205 liegt preislich zwar an der Obergrenze, dafür hat das Gerät aber auch einiges zu bieten. Sie haben die Wahl zwischen dunkelbraunem oder schwarzem Holzdekor, was erstmal ziemlich pflegeleicht ist und dem Gerät einen eher dezenten Auftritt verleiht. Das sind allerdings schnöde Äußerlichkeiten, seitens der Ausstattung lässt das i205 keine Wünsche offen, zumal es das Gerät als Dabman i205 CD mit integriertem CD-Laufwerk gibt.

Testsieger
Imperial Dabman i205
Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
Der Dabman i205 ist mit seiner praxisgerechten Ausstattung und dem sehr guten Klang ein echter Geheimtipp.

Bedienung und Ausstattung

Design und Aufbau des Dabman i205 folgen dem bewährten Prinzip: Display und Bedienelemente in der Mitte, rechts und links flankiert von je einem Lautsprecher. Die Tasten sind wie das Bedienfeld selbst in Schwarz gehalten und nur die weiße Beschriftung gibt Auskunft über deren Funktionen.

Mit dem großen Drehknopf mit Tasterfunktion in der Mitte scrollt man durchs Menü, sofern man nicht das Steuerkreuz auf der Fernbedienung bemüht. Die Fernbedienung ist zwar größer als das mitunter übliche Scheckkartenformat, die Tasten darauf sind jedoch reichlich und deshalb entsprechend klein geraten.

Die Einbindung ins WLAN geht schnell und sicher per WPS-Taste

Das Menü auf dem Farbdisplay ist dagegen klar strukturiert, beim ersten Einschalten gibt es sogar eine Schritt-für-Schritt Installation. Damit lässt sich das Dabman i205 schnell ins WLAN integrieren, bei entsprechendem Router sogar per WPS, also mit einem Tastendruck. Dann muss man keine Passwörter eingeben, was sonst mit der Fernbedienung schnell zum Geduldsspiel wird.

Wer über kein oder kein stabiles WLAN verfügt, kann das i205 kurzerhand auch mit einem LAN-Kabel ins Netzwerk einbinden, die entsprechende Buchse ist auf der Rückseite. Dort ist dann auch der Netzschalter, der das Gerät komplett vom Netz trennt, anders als die Standby-Funktion. Auch die Kopfhörer-Buchse hat man auf die Rückseite verlagert, das ist eher unpraktisch.

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Internetradios Test: Dabman I205
Das Dabman i205gibt es in braunem oder schwarzem Holzdekor. 
Internetradios Test: Dabman I205 Menbue
Das Display ist farbig, die Menüstruktur gewohnt übersichtlich.
Internetradios Test: Dabman I205 Menue
Etwas übertrieben – der Equalizer entpuppt sich als Einstellmöglichkeit der Bässe und Höhen.
Internetradios Test: Dabman I205 Back
Alles was man braucht – plus LAN-Buchse und Netzschalter. Die Kopfhörer-Buchse wünschen wir uns aber vorn auf dem Gerät.
Internetradios Test: Dabman I205 Fb
Die Fernbedienung ist nicht sehr klein, die vielen Tasten dagegen schon.

Ob nun kabellos per WLAN oder per LAN-Kabel ins Netzwerk eingebunden, stehen neben diversen Internet-Radiosendern auch viele Streaming-Dienste zur Verfügung. Für Spotify gibt es sogar eine Taste im Menü. Doch auch Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3, und viele andere sind mit nur wenigen Klicks eingerichtet.

Die Listen der Radio-Sender – ob nun aus dem Internet, per DAB+ oder UKW – werden übersichtlich und in sinnvolle Kategorien aufgeteilt im Menü aufgelistet. So kann man sich wahlweise durch die Genres oder Regionalsender klicken, um seine Lieblingssender zu finden. Mit einem längeren Druck auf die entsprechende Taste der Fernbedienung kann man den Sender dann einem der Speicherplätze zuordnen, von denen neun mit nur einem Tastendruck auf der Fernbedienung erreichbar sind, ab zehn aufwärts dann mit drei.

Über die USB-Buchse an der Front lässt sich übrigens Musik von Speicher-Sticks abspielen, die Tracks werden komfortabel auf dem Display ausgewählt. Auch für analoge Zuspieler ist das Dabman i205 zugänglich, ein entsprechendes Kabel mit Cinch-Anschlüssen liegt dem Radio bei.

Imperial Dabman i205 im Klangtest

Beim Klang stößt das Imperial Dabman i205 erst bei sehr hohen Lautstärkepegeln an seine Grenzen. Dennoch ist es erstaunlich, was die beiden Breitbandlautsprecher leisten, zumal es außer einer einzigen Bassreflexöffung auf der Rückseite keinerlei Unterstützung für den Tieftonbereich gibt.

Toller Klang für kleinere Räume

Die Stereobreite ist durch die Anordnung der beiden Lautsprecher natürlich begrenzt, reicht aber in den meisten Fällen aus, wenn der Raum nicht zu groß ist. Zur Klangbeeinflussung stehen neben diversen Presets wie Rock, Pop, Klassik etc. auch eigene Einstellungen der Klangregler für Bässe und Höhen zur Verfügung. Allesamt können komfortabel mit der »EQ«-Taste der Fernbedienung abgerufen werden.

Nachteile?

Das Dabman i205 ist recht schlank und muss mit nur einem Lautsprecher je Kanal auskommen, Freunde knackiger Tiefbass-Gewitter kommen daher eher nicht auf ihre Kosten. Außerdem würden wir den Kopfhörer bei Bedarf gern vorn anschließen und nicht auf der Rückseite. Das i205 hat allerdings andere Vorzüge und ist obendrein ziemlich günstig.

Imperial Dabman i205 im Testspiegel

Beim Dabman i205 sind wir nach wie vor die ersten mit einem Test, wir werden andere Testberichte aber nachreichen, sobald sie verfügbar sind.

Alternativen

Kleiner, schöner oder auch günstiger geht es auch und nicht jeder braucht die Vielfalt der Wiedergabe-Quellen, die unser Favorit bietet. Mitunter reicht auch ein abgespecktes Modell, um kleinere Räume zu beschallen. Auch ein WLAN-Lautsprecher und ein Zuspieler für die HiFi-Anlage sind unter unseren Favoriten.

Kompakt: Blaupunkt IRD 300 WH

Das Blaupunkt IRD 300 WH ersetzt unsere vormalige kompakte Empfehlung aus gleichem Hause, das IR 20. Das IRD 300 benötigt zwar etwas mehr Standfläche als das IR 20, ist dafür aber auch mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet. Klanglich kann es zwar immer noch nicht mit unserem Favoriten mithalten, bietet dafür aber etwas mehr Ausstattung.

Das beste Kompakte
Blaupunkt IRD 300 WH
Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WH
Viel Ausstattung auf kleinem Raum, mit WLAN und Bluetooth in stereo.

Im soliden Holzgehäuse gibt es neben dem WLAN- auch ein Bluetooth-Modul, das unserem Favoriten fehlt. Dafür verzichtet man beim IRD 300 auf eine Kopfhörer- und eine USB-Buchse, und die analogen Ein- und Ausgänge befinden sich auf der Rückseite. Die Einbindung ins WLAN gelingt beinahe ebenso zügig wie das Pairing mit einem Bluetooth-Zuspieler, letzteres wird nämlich von NFC unterstützt und geht mit einem kompatiblen Smartphone noch einen Tick schneller und komfortabler.

Bei der Bedienoberfläche greift der Hersteller auf die übliche Software zurück, modifiziert wird sie nur leicht, sodass beim Einschalten das Blaupunkt-Logo erscheint – das muss an Individualität reichen. Die Oberfläche reagiert flüssig: sowohl die Fernbedienung, als auch das Bedienfeld am Gerät selbst.

Klanglich liegt es eher im Mittelfeld, was kein Wunder ist, da das IRD 300 im Gegensatz zu unserem Favoriten über keinen Subwoofer verfügt und das gesamte hörbare Frequenzband mit zwei Breitbandlautsprechern abdecken muss.

Das Blaupunkt-Radio ist dennoch unsere Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, man jedoch nicht auf guten Stereoklang verzichten will.

Preistipp: Xoro DAB 700 IR

Eigentlich soll das Xoro DAB 700 IR weit mehr über 100 Euro kosten, da der Preis aber gleich nach Marktstart unter die 100-Euro-Schwelle gerutscht ist, konnte es unsere Preis-Leistungs-Empfehlung einheimsen. Das war allerdings knapp, denn das Albrecht DR 884 liegt ihm dicht auf den Fersen und das mit einer UVP, die von vornherein unterhalb der des Xoro liegt.

Preistipp
Xoro DAB 700 IR
Test  besten Internetradios: Xoro DAB 700 IR
Das DAB 700 IR bietet viel Radio und kostet nicht die Welt.

Das Xoro DAB 700 IR hat vielen anderen Internetradios in der Preisklasse unter 100 Euro die feste Integration von Spotify Connect voraus. Dieser Streaming-Dienst hat es wie kaum ein anderer geschafft, in fast jeder Hardware, die auch nur im Entferntesten mit Musik zu tun hat, präsent zu sein.

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Internetradios Test: Xoro Dab700ir
Das Xoro DAB 700 IR kommt im üblichen, anthrazitfarbenen Gehäuse, andere Ausführungen gibt es nicht.
Internetradios Test: Xoro Dab700ir Display
Mit dem Farbdisplay gelingt die Darstellung der Senderlogos oder Cover besonders gut.
Internetradios Test: Xoro Dab700ir Fernbedienung
Die Fernbedienung ist sehr klein, entsprechend winzig sind auch die Tasten, die zudem sehr dicht beieinander liegen.
Internetradios Test: Xoro Dab700ir Back
Hier gibt es zusätzlichen Input per USB- oder AUX-Buchse, leider beide auf der Rückseite. Ein Netzschalter macht das Radio zwar stromlos, das Steckernetzteil nuckelt aber weiter an der Steckdose, wenn auch nur wenig.

Allerdings bietet das DAB 700 IR darüber hinaus auch DAB- und UKW-Empfang, die vielen verfügbaren Internet-Radiosender sind ohnehin fester Bestandteil der Empfangsleistung. Eine USB-Buchse auf der Rückseite spricht zudem einen integrierten Media-Player an, sodass der Xoro auch Musik vom Stick oder anderen externen Datenträgern abspielt. Der AUX-Eingang, der ebenfalls auf der Rückseite zu finden ist, nimmt es dann mit einer analogen Quelle auf.

Andere Streaming-Dienste als Spotify können vom Smartphone via Bluetooth zum Xoro gestreamt werden, damit stehen selbst dem günstigen Internetradio reichlich Empfangsquellen zur Verfügung.

Einige Abstriche muss man wegen des geringen Preises aber doch in Kauf nehmen: So ist das Design recht hausbacken, ein Steckernetzteil ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, weil sich unserer Meinung nach schon zu viele dieser Stromfresser in jedem Haushalt befinden. Zwar kann das Radio mit einem Schalter auf der Rückseite komplett abgeschaltet werden, das kleine Steckernetzteil nuckelt aber auch jetzt noch immer fleißig an der Steckdose.

Auch bei der neuen Fernbedienung hat man bei Xoro kein gutes Händchen gehabt. Sie ist einfach zu klein, ungünstig geformt und die Tasten liegen zu dicht beieinander.

Beim Klang hat Xoro dagegen vieles richtig gemacht. Allem voran ist ein stabiles und nicht zu leichtes Gehäuse eine der Voraussetzungen für einen guten Klang. Die beiden eingebauten Lautsprecher tragen dann auch ihren Anteil dazu bei, dass es zu einem guten Gesamtergebnis kommt. Das DAB 700 IR klingt entsprechend erwachsen und liefert dank der Bassreflexöffnung ein gutes Tiefton-Fundament. Dröhnen tut es dann auch nur bei sehr hohen Lautstärken, ansonsten bietet das Radio ein ausgewogenes Klangbild mit eindeutiger Stereo-Abbildung.

Unterbaufähig: TechniSat DigitRadio 21 IR

Das Technisat DigitRadio 21 IR gibt es außerdem als DigitRadio 21 ohne Internetradio – sondern nur mit DAB+ und UKW, sowie als DigitRadio 20 CD mit CD-Laufwerk. Sämtliche Ausführungen gibt es außer in weiß auch in schwarzem Gehäuse. Unterbaufähig sind sie ebenfalls alle und weil sie sich nur seitens der Empfangs-Art und der Wiedergabemedien unterscheiden gibt es auch keine Klangunterschiede.

Für die Küche
Technisat DigitRadio 21 IR
Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 21 IR
Das DigitRadio 21 IR kann man sowohl hochkant aufstellen, als auch unter den Küchen-Oberschrank montieren.

Die Bedienung des DigitRadio 21 IR erfolgt zwar ohne Fernbediener, ist aber wie üblich simpel. Das bezieht nach unserem Test ausdrücklich die Montage unter dem Schrank mit ein. Hierzu wird einfach die Montageplatte vom Gerät abgenommen, die ist nur aufgesteckt, und mit Hilfe der vier mitgelieferten Schrauben unter dem Küchenoberschrank befestigt. Dabei dient die Montageplatte schon als Bohrschablone, sodass man eine saubere Befestigung erhält. Das Radio wird anschließend einfach wieder auf die Montageplatte geschoben – fertig.

An der Rückseite das Radios gibt es dann noch zwei Buchsen, eine für die Stromversorgung und eine für einen Kopfhörer, die Wurfantenne für DAB+- und UKW-Empfang ist fest angeschlossen. Die Verbindung mit dem WLAN geht dank WPS (sichere Verbindung per Tastendruck) schnell, sodass die Verbindung zu den unzähligen Internet-Radiosendern steht. Zusätzlich lässt sich auch der DAB-Suchlauf starten, dann ist man selbst bei Ausfall des WLANs nicht ohne Radio.

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Internetradios Test: Technisat Digitradio21 Ir
Das Technisat DigitRadio 21 IR ist vielseitig einsetzbar, es kann ganz normal hichkant aufgestellt werden ...
Internetradios Test: Technisat Digitradio21 Ir Liegend
...es kann aber auch unter dem Hängeschrank in der Küche montier werden, Display und Bedienelemente sind in beiden Positionen gleichermaßen gut erreichbar.
Internetradios Test: Technisat Digitradio21 Ir Montagemat
Die Montageplatte wird einfach unter den Schrank geschraubt, anschließend das radio einfach eingeschoben. Sämtliches Montagematerial ist dabei.
Internetradios Test: Technisat Digitradio21 Ir Anschluesse
Auf der Rückseite sieht es spartanisch aus, es gibt nur eine Kopfhörerbuchse und eine fürs Netzteil, eine sogenannte Wurfantenne für den DAB- und UKW- Empfang ist fest angeschlossen.

Bis zu 30 Sender lassen sich in den Presets speichern. Zum Abruf wird diese Liste per Preset-Taste aufgerufen, um dann durchzuscrollen. Feste Preset-Tasten wie bei manchen größeren Geräten gibt es nicht, ebenso wenig wie eine Fernbedienung.

Das schmälert zwar den Bedienkomfort, hält dagegen jedoch das Bedienfeld übersichtlich und eine Fernbedienung kann ebenfalls nicht verloren gehen oder verschmutzen, was in der Küche durchaus schon mal passieren kann.

Klanglich hatten wir keine allzu großen Ansprüche ans DigitRadio 21 IR gestellt, wurden aber durchaus positiv überrascht. Dafür, dass nur ein Lautsprecher eingebaut ist und dieser zudem normalerweise nach unten abstrahlt, kann sich das 21 IR durchaus hören lassen. Es ist zwar kein Bassmonster, liefert aber erfreulich wenige Verfärbungen und neigt auch bei hohen Lautstärken nicht zum Verzerren. Sicher gibt es für eine normale Aufstellung mehr Klang und eventuell auch mehr Komfort, sobald das Radio aber in Küchenmanier unter einem Schrank befestigt werden soll, ist das DigitRadio 21 IR oder eines seiner Geschwister die erste Wahl.

Moderner Klassiker: Nordmende Transita 120 IR

Nordmende ist zurück, wenn auch »nur« als Markenname. Das Transita 120 IR ist eines der ersten Produkte von TechniSat, auf dem der traditionsreiche Markenname prangt. Allerdings gibt es noch mehr Bezüge: So wird das Transita 120 IR, wie die meisten Produkte von TechniSat, in Deutschland produziert. Außerdem hat man sich an dem Mende-typischen Design orientiert. Alu und Holz sind die bevorzugten Materialien, die beim Transita zum Einsatz kommen.

Moderner Klassiker
Nordmende Transita 120 IR
Test  besten Internetradios: Nordmende Transita 120IR
Kompakt gebaute, gut verarbeitete und modernste Technik im klassischen Gehäuse.

Da ist es kaum verwunderlich, dass das recht kompakte Internetradio nur knapp 1,5 Kilo auf die Waage bringt. Ein Teil des Gewichtes fällt allerdings auch auf den internen Akku, der mit 5000 mAh genug Kapazität für mehrere Stunden Betrieb hat. Die Betriebsdauer hängt von verschieden Faktoren ab: Neben der Lautstärke ist auch relevant, ob das Radio WLAN, DAB+ oder UKW als Quelle nutzt, wobei WLAN noch die meiste Energie kostet.

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Internetradios Test: Nordmende
Das Nordmende Transita 120 IR im Retro-Design ist unser neuer mobiler Favorit.
Internetradios Test: Nordmende Display
Das Display ist nur einfarbig, die Bedienung mit den beiden Drehknöpfen ist intuitiv.
Internetradios Test: Nordmende Back
Ein echter Netzschalter hilft Strom sparen, die USB-Buchse ist nur für Service-Zwecke da.

Die Bedienung ist mit den beiden Drehknöpfen absolut intuitiv, da stört es nur wenig, dass das Display nicht farbig ist. Auf den Stationstasten – oder besser Favoritentasten – lassen sich insgesamt zehn Favoriten abspeichern, egal, ob UKW, DAB+ oder Internetradio.

Klanglich bleibt es zwar leicht hinter den mobilen Geräten von Sangean und Roberts zurück, diese verfügen allerdings auch über je zwei Lautsprecher für den Stereobetrieb und sind damit im Vorteil. Der fette interne Akku, die hervorragende Verarbeitung und nicht zuletzt das außergewöhnliche Design sowie der günstige Preis entscheiden das Rennen letztlich für das Transita 120 IR, wenn auch knapp.

Mobil: Xoro DAB 150 IR

Klein, leicht, empfangsstark sind die wichtigsten Attribute des neuen Xoro DAB 150 IR. Das kleine Internetradio ist ideal für unterwegs, da es mit einem fest eingebauten Akku ausgestattet ist. Als Quellen dienen neben dem Internetradio, was per WLAN empfangen werden kann außerdem noch DAB+ und UKW, je nachdem, wie unterwegs die Empfangslage ist.

Mobil
Xoro DAB 150 IR
Internetradios Test: Radio Xoro
Beim Xoro DAB 150 IR sind ein ausdauernder Akku und Spotify Connect bereits integriert.

Mit dem Dab 150 IR ist es Xoro gelungen, ein mobiles Internetradio mit einigen pfiffigen Detaillösungen auf den Markt zu bringen. Dabei reichte es nicht, es klein und leicht zu machen – das können andere schließlich auch. Das kleine Xoro bietet darüber hinaus zudem einen Großteil der Features an, die auch bei den großen stationären Kollegen zu finden sind.

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Internetradios Test: Xoro Dab150ir
Das kompakte Xoro DAB 150 IR kommt mit nur wenigen Bedienelementen aus, der große Drehknopf übernmmt gleich mehrere Funktionen.
Internetradios Test: Xoro Dab150ir Anschluesse
Die kleine USB-Buchse ist zum Laden des internen Akkus vorgesehen, in die große kann ein Stick eingesteckt werden, den das Radio dann auslesen kann.
Internetradios Test: Xoro Dab150ir Back
Auf der Rückseite ist nur die Antenne, ein Batteriefach gibt es nichtm der gut dimensionierte Akku ist fest eingebaut.

Neben Internetradio DAB+ und UKW ist sogar Spotify fest integriert, außerdem gibt es einen Mediaplayer, der Musik von einem Stick lesen kann, für den das Dab 150 IR extra eine USB-Buchse hat. Über der USB-Buchse an der Seite des Gerätes gibt es zudem eine zweite im Micro-USB-Format, hier kann der interne Akku aufgeladen werden. Allerdings ist gehört kein passendes Ladegerät zum Lieferumfang, immerhin ist zumindest ein USB-Ladekabel dabei, sodass Sie unbedenklich dasselbe Ladegerät wie für Ihr Handy nutzen können.

Damit der Akku möglichst lange durchhält, kann man das Gerät mit einem Schalter komplett ausschalten, so dass anders als im im Standby nicht mal mehr die Uhr angezeigt wird. Klanglich kann man zwar nicht allzu viel von dem kleinen Monogerät erwarten, dafür gibt es aber eine Kopfhörerbuchse, die selbst unterwegs perfekten Stereo-Sound liefert.

Das Dab 150 IR kann dank seines geringen Gewichts und der kompakten Abmessungen immer und überall dabei sein. Den eingebauten Akku kann man dabei weder verlieren noch vergessen, er sollte halt nur rechtzeitig geladen werden, dann steht dem Musikvergnügen unterwegs nichts mehr im Weg.

Außerdem getestet

Hama DIR 3200SBT

Mit dem DIR 3200SBT weicht Hama einmal mehr vom sonst allgegenwärtigen Quader-Design ab und sorgt mit zylindrischem Gehäuse für frischen Wind in der Wohnlandschaft. Außer in dunklem Anthrazit gibt es das DIR 3200SBT auch in weiß, auch da täuscht das kompakte Gehäuse darüber hinweg, dass Hama sehr wohl Stereo-Lautsprecher darin untergebracht hat. Diese strahlen seitlich ab, wobei die tiefen Töne von einer Bassreflexöffnung auf der Rückseite unterstützt werden.

Auf der Rückseite geht es ohnehin üppig zu, allen die vielen Schnittstellen, die sich unten im Sockel nebeneinander aufreihen lassen das Herz so manchen Feature-Freundes höher schlagen. Das Hama DIR 3200SBT versteht sich außer auf Internetradio auch auf DAB+ und analogen UKW-Empfang, für beides ist die Antenne auf der Rückseite vorgesehen. WLAN und Bluetooth sind integriert, sollte das WLAN mal nicht ausreichen, kann man das DIR 3200SBT alternativ mit dem LAN verkabeln, eine entsprechende Buchse ist auf der Rückseite vorhanden.

Eher seitlich findet sich dann noch eine USB-Buchse, die nicht zur Datenübertragung sondern zum Aufladen beispielsweise des Smartphones dient. Die Bedienung ist denkbar einfach – insgesamt 30 der empfangbaren Sender lassen sich in der Favoritenliste hinterlegen, die ersten beiden können direkt über eine Taste aufgerufen werden.

Klanglich hat das DIR 3200SBT sicher Potential, uns erschien die Abstimmung etwas zu hell, sodass Zischlaute bisweilen sogar etwas nervig überrepräsentiert sind. Auch die verschiedenen Klang-Presets brachten keine echte Abhilfe, hier sollte seitens des Herstellers nochmal Hand angelegt werden.

Xoro DAB 600 IR V3

Mit dem DAB 600 IR V3 hat Xoro schon die dritte Generation des unkomplizierten Dauerbrenners auf dem Markt. Die Fernbedienung ist die offensichtlichste Neuerung; es gibt weniger bunte Tasten und auch sonst ist das Layout leicht abgewandelt, was allerdings nur wenig Einfluss aufs Handling hat.

Neu hinzugekommen ist beim DAB 600 IR V3 die Bluetooth-Schnittstelle, nun lässt sich die Musik beispielsweise auch vom Smartphone auf das Radio streamen. Außerdem ist Spotify Connect jetzt bereits vorinstalliert und als Icon im Home-Menü hinterlegt, sodass nur noch die Zugangsdaten eingegeben werden müssen.

Am Gehäuse gibt es keine Veränderungen jedenfalls keine die sichtbar wären, dasselbe gilt für die Bestückung mit Lautsprechern, allerdings war hier auch nicht viel zu verändern, denn nach wie vor verwöhnt das DAB 600 IR V3 mit einem beachtlichen, ausgewogenen Klangbild, das trotz des doch recht kompakten Gehäuses über genügend Bassunterstützung verfügt. Kein Wunder, auf der Rückseite findet sich immer noch die Bassreflexöffnung, die schon beim Vorgänger für den guten Sound mitverantwortlich war. Wer den Klang dennoch an eigene Vorlieben anpassen möchte, findet im Menü den Equalizer, der neben einer individuellen Einstellung von Bässen und Höhen sogar über einen Loudness-Schalter verfügt.

Unser Preistipp DAB 700 IR kostet aktuell genauso viel, hat aber den Vorteil eines solideren und schwereren Gehäuses, womit der Sound dann doch noch voluminöser ausfällt. Seitens der Ausstattung gibt es dagegen kaum Unterschiede.

Xoro DAB 250IR

Das Xoro DAB 250IR ist zwar größer als beispielsweise das DAB 150 IR aus gleichem Hause, dafür gibt es aber auch einen fest angebauten Griff, sowie ein Lautsprecherset in Stereo. Unter einer Klappe auf der Rückseite finden bei Bedarf vier Batterien oder Akkus von der Größe R14 (auch Größe C oder Baby-Zellen) Platz. Ansonsten wird das DAB 250IR vom mitgelieferten Steckernetzteil gespeist.

Trotz Holzgehäuse ist das DAB 250IR mit knapp einem Kilo recht leicht, mehr wird’s, wenn die Batterien eingesetzt sind. Die Bedienung ist wie immer ziemlich einfach, in der Favoritenliste können bis zu 40 Sender gelistet werden, durch die man dann per Favoriten-Taste und rechten Bedienknopf scrollen kann, um den gewünschte Sender per Knopfdruck aufzurufen. Neben UKW und DAB+ ist auch Spotify schon integriert und muss nur noch mit dem entsprechenden Account verbunden werden. Via Bluetooth kann man selbst vom Smartphone aus streamen, damit wird fast allen möglichen Quellen Genüge getan.

Der Klang ist ziemlich ausgewogen, Xoro vermeidet auch beim DAB 250IR allzu große Lautstärken, sodass man selbst bei maximaler Lautstärke keine Verzerrungen hören kann. Auf der Rückseite gibt es noch eine Kopfhörerbuchse, die für individuellen Musikgenuss sorgt. Mehr Ausstattung braucht ein mobiles Gerät im Grunde auch nicht.

Technisat SternRadio IR1

Das Technisat SternRadio IR1 wäre das ideale mobile Radio, es ist kompakt und leicht, allerdings ist weder ein Akku eingebaut, noch gibt es ein Batteriefach für externe Akkus oder Batterien. Für knapp 15 Euro mehr gibt es das SternRadio IR 2 mit exakt den gleichen Features, nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass hier ein Akku eingebaut ist, wenn auch nur mit sehr geringer Kapazität.

Die Bedingung ist zwar wie gewohnt eingängig, vor allem die Favoritentasten sind gerade bei einem kompakten, mobilen Gerät keine Selbstverständlichkeit, allerdings erweist sich gerade das pfiffige Drehrad des SternRadio IR1 als hypersensibel. Nur besonders feinfühlige Benutzer werden den Unterschied zwischen Drehen (Auswahl) und Klicken (Bestätigung) überhaupt spüren und damit einigermaßen stolperfrei durchs Menü gelangen.

Die Idee eines kompakten und damit mobilen Internetradios ist sicher nicht schlecht, allein der im IR1 fehlende Akku und die viel zu sensible Bedienung sprechen leider dagegen.

Peaq PDR 270 BT-B

PEAQ ist eine der Hausmarken des Media-Saturn-Konzerns. Das PDR 270 BT-B ist eines von drei neuen Internetradios und liegt mit der UVP von knapp über 100 Euro in einem besonders attraktiven, aber auch hart umkämpften Marktsegment. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, müssen deshalb hier und da Abstriche gemacht werden, die bestenfalls kaum auffallen.

Das PEAQ PDR 270 BT-B nutzt neben der allgegenwärtigen Hardware von Frontier Silicon zudem auch eine Fernbedienung, die sich schon bei anderen Herstellern bewährt hat. Die Bedientasten am Gerät und auf der Fernbedienung folgen also bewährten Mustern, sodass die Einrichtung und der alltägliche Gebrauch schnell und intuitiv von der Hand gehen.

So ist die Klangeinstellung per Presets oder individuell eingestellten Equalizer nur einen Tastendruck entfernt. Wobei das Wort Equalizer in diesem Zusammenhang eigentlich etwas gewagt erscheint, schließlich lassen sich im entsprechenden Menü nur die Bässe und Höhen einstellen.

Allerdings reichen auch diese rudimentäre Regelung aus, um dem PEAQ PDR 270 BT-B einen ordentlichen Klang zu entlocken. Grundsätzlich fehlen dem Sound nämlich gerade die Mittelhochtöne, sodass es ohne entsprechende Eingriffe leicht verfärbt und mittenbetont klingt. Auch beim Bass kann das PEAQ bei manchen Geräten in derselben Preisklasse nur schwer mithalten.

Xoro HMT 420 IR

Mit dem HMT 420 IR hat Xoro ein weiteres Internetradio an den Start gebracht. Das ist wie das DAB 700 IR als klassiches Küchenradio im Querformat ausgelegt, so dass die beiden rechts und links eingesetzten Lautsprecher zumindest die Möglichkeit haben, ein einigermaßen plausibles Stereobild abzugeben. Das funktioniert auch beim HMT 420 ziemlich gut, leider klingt es doch ziemlich verfärbt. Dafür hat Xoro die USB-Buchse für den Einsatz externer Musikquellen nach vorn verlegt, so dass man nicht mehr hinten am Gerär herumfummeln muss.

Das HMT 420 IR ist kleiner und auch günstiger als das 700 IR, sollten Sie jedoch Platz für das größere Modell haben, sind sie klanglich jedenfalls besser bedient.

Albrecht DR 884

Das Albrecht DR 884 will insbesondere durchs Design gefallen, tatsächlich sieht es mit dem schwarzen Gehäuse und den abgesetzten, kupfernen Designelementen auch gut aus. Das Display ist zwar nicht wirklich rund, die Umrandung lässt es aber fast wie ein Bullauge erscheinen. Da man bei Albrecht seine Sache versteht, kommt fürs schöne Gehäuse wie immer Holz zum Einsatz. Das ist nicht nur solide, es schützt bei entsprechender Konstruktion den Klang auch vor unschönen Dröhn-Attacken.

Das integrierte Netzteil sorgt zudem dafür, dass für den Anschluss des DR 884 nicht noch ein Steckernetzteil in die Steckdosenleiste gezwängt werden muss. Neben den Internetradio-Sendern beherrscht das Albrecht selbstredend auch DAB, UKW und selbst das Streaming von einem USB-Stick. Lediglich der direkte Draht zu Spotify Connect fehlt, so dass man hier notgedrungen auf das Streaming via Bluetooth vom Smartphone zurückgreifen muss, das muss man ohnehin bei fast jedem Internetradio, wenn man einen anderen Streaming-Dienst nutzt, die sind bei der Konkurrenz nämlich auch nicht fest integriert. Die fehlende Integration von Spotify verscherzt dem Albrecht leider den Platz als Preistipp.

Wer ohnehin keinen Wert auf Spotify legt, einen anderen Streaming-Anbieter nutzt oder den Umweg übers Smartphone nicht scheut, ist mit dem DR 884 für aktuell unter 100 Euro aber sehr gut bedient.

Pure Elan Connect+

Das Pure Elan Connect+ ist die um einen zweiten Lautsprecher erweiterte Stereo-Variante des Pure Elan Connect ohne +, der Preisunterschied zwischen Stereo- und Mono-Ausführung beträgt etwa 20 Euro. Das Connect+ liegt dennoch knapp unter 100 Euro. Geboten wird dafür die üblich hochwertige Verarbeitung, zusammen mit dem für ein mobiles Gerät guten Klang. Das Pure wird mit vier Akkus oder Batterien der Größe AA betrieben oder man schließt ein USB-Netzteil an. Das entsprechende Kabel liegt bei, ein passendes Netzteil dagegen leider nicht.

Die Bedienung ist einfach gehalten, obwohl das Pure neben Internetradio auch mit DAB UKW und sogar Bluetooth-Streaming vom Handy zurechtkommt. Auf der Rückseite ist neben der USB-Ladebuchse zudem ein Kopfhörer-Anschluss. Wer auf das besondere Pure-Design steht und nach einem möglichst mobilen Internetradio sucht, ist mit dem Connect+ in jedem Fall auf der richtige Seite, obwohl uns der Preis angesichts des fehlenden Netzteiles doch etwas hoch erscheint.

Kenwood CR-ST100S

Das Kenwood CR ST100S ist in Weiß und Anthrazit zu haben, in beiden Varianten sieht das Radio von vorn recht unprätentiös aus. Die Bedienung erfolgt komplett von oben, oder eben per mitgelieferter Fernbedienung. Wie auch immer, beide Möglichkeiten orientieren sich an den üblichen Standards und geben somit keine Rätsel auf. So ist dann das CR ST100S schnell angeschlossen und per WLAN ins Netzwerk und damit ins Internet integriert. Beim Klangtest kann das Kenwood CR ST100S bis hin zu moderaten Lautstärken überzeugen. Wird’s dann allerdings zu laut, verliert die Elektronik schon mal leicht die Kontrolle über die eingebauten Lautsprecher. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn das Kenwood verfügt weder über das Volumen noch über die solide Bauweise anderer Geräte.

Dafür ist es recht kompakt und zudem nicht allzu schwer. Die Empfangsleistungen sowohl bei DAB als auch bei UKW sind hervorragend, so dass es sich prima als Allzweck-Musikanlage im ganzen Haus nutzen lässt. Praktischerweise kann das CR ST100S dann auch als Bluetooth-Lautsprecher fürs Smartphone genutzt werden. Zur direkten Verbindung mit analogen Quellen steht zudem der AUX-Eingang zur Verfügung, ein passendes Kabel gehört zum Lieferumfang.

Xoro HMT 425

Das Xoro HMT 425 ist eigentlich ein Radiowecker, wenngleich sich der Empfang ausschließlich per WLAN beim Internetradio bedienen kann. Darüber hinaus lässt sich ein Speicher-Stick mit der eigenen Playlist oder das Handy per Bluetooth als Quelle anschließen. Sogar Spotify Connect ist schon als Quelle vorinstalliert und muss nur noch mit dem eigenen Account verknüpft werden.

Man kann sich morgens wahlweise mit Musik aus sämtliche Quellen oder mit den üblichen Wecktöne wecken lassen. Die Weckzeiten lassen sich sehr detailliert einstellen, sämtliche Einstellungen werden über das Tastenfeld oben auf dem Gerät vorgenommen. Wie die meisten anderen Radiowecker hat auch das HMT 425 darum keine Fernbedienung.

Wie gesagt, weckt das Xoro HMT 425 sogar in Stereo und passt dennoch gut auf jeden Nachttisch. Zwischen den beiden Lautsprechern gibt es ein tolles Farbdisplay, welches wahlweise die Uhrzeit oder den Coverflow beziehungsweise das aktuelle Senderlogo anzeigt.

Ganz große Klänge kann man vom HMT 425 zwar nicht erwarten, es klingt allerdings um Welten besser als andere Radiowecker, außerdem lässt sich zum Einschlafen ein Kopfhörer anschließen und damit sogar Hörbücher oder andere Einschlafhilfen anhören.

Pure Elan IR5

Das Elan IR5 von Pure ist zwar kompakt, leicht und lässt sich außer mit dem mitgelieferten Netzteil auch mit Batterien oder Akkus betreiben. Außer Internetradio per WLAN oder Streaming via Bluetooth vom Handy gibt es aber keinen Radioempfang, das heißt: Kein Netz – keine Musik. Ein UKW- oder DAB-Tuner ist nicht an Bord.

Das Elan IR5 hat vom Klang deutlich mehr zu bieten als die meisten Smartphones, allerdings fordert die kompakte Größe ihren Tribut. So passt nur ein einziger Lautsprecher ins Gehäuse, das reicht für Mono-Betrieb mit angemessenem Klang. Der lässt sich zudem mit den Presets oder den Klangreglern im Menü sehr gut optimieren.

Hama DIR3300SBT

Das Hama DIR3300SBT setzt mit seiner Formensprache und der Stoffbespannung sehr auf Design. Ganz nebenbei hat es auch eine geringe Standfläche, sollte aber dennoch nicht direkt in eine Nische gestellt werden. Immerhin gibt es zwei Lautsprecher, die zur Seite hin abstrahlen, deshalb sollte das DIR3300SBT für optimalen Klang frei stehen. Selbst dann kommt es klanglich schnell an seine Grenzen, das Gehäuse ist nicht nur klein, es besteht auch überwiegend aus leichtem Kunststoff, sodass der Sound entsprechend leicht verfärbt ist.

Wer einen Hingucker als Internetradio haben möchte und das DIR3300SBT im kleinen Raum bei moderater Lautstärke betreiben will, bekommt ein Gerät mit schönem Design, in guter Verarbeitungsqualität und mit ordentlicher Ausstattung.

Sangean WFR-70C

Das Sangean WFR-70C benötigt erstmal wenig Standfläche, liefert aber dennoch einen ausgesprochen guten Klang. Bedient wird das Gerät ausschließlich über die Tasten am Gerät selbst, eine Fernbedienung gehört leider nicht zum Lieferumfang und als Streaming-Dienst ist nur Spotify Connect vorinstalliert. Dafür lässt sich aber sowohl DAB+ als auch UKW empfangen.

Die Bedientasten auf der Alu-Frontplatte sind eindeutig beschriftet und nach einiger Zeit hat man das Menü auch mit den Tasten, aber mehr noch mit dem Jog-Dial rechts voll im Griff. Die Kommunikation läuft wahlweise über LAN oder WLAN, Bluetooth kann das WFR-70C nicht. Das ist erstmal mager und für den aufgerufenen Preis schwierig zu argumentieren.

Beim Blick auf die Anschlüsse auf der Rückseite wird man aber entschädigt: Hier finden sich zwei Anschlussbuchsen, die bei Internetradios nicht so üblich sind. Einmal lässt sich ein externer Lautsprecher anschließen, entweder entspricht der den aufgedruckten Spezifikationen oder man gönnt sich gleich den auch optisch passenden Zusatzlautsprecher Sangean SP-40. Der ist passiv ausgelegt, die entsprechende Verstärkerstufe ist nämlich schon im WFR 70 eingebaut.

Damit nicht genug, wer das WFR-70C vielleicht nebst SP 40 im großen Wohnzimmer mit genug Tiefbassvolumen spielen lassen möchte, kann zusätzlich einen aktiven Subwoofer andocken, auch hierzu ist schon ein Anschluss vorhanden.

Allerdings spielt das Sangean WFR-70C auch ohne Unterstützung schon sehr ordentlich, sofern der Raum, in dem es spielt, nicht allzu groß ist. Der eingebaute Lautsprecher arbeitet nach dem Bassreflex-Prinzip, die solide Gehäusekonstruktion verhindert, dass es bei kräftigen Bässen zum Dröhnen kommt.

Hama DIR3115MS

Das Hama DIR3115MS war lange Zeit unser Favorit, es ist allerdings etwas in die Jahre bekommen, und daher leider nicht mehr überall verfügbar, schon gar nicht in den ehemaligen verschiedenen Farbversionen.

So scheinbar altbacken sich das DIR3115MS auch gibt, drinnen steckt alles, was ein modernes Internetradio braucht – und noch mehr: per UNDOK App lässt sich das Radio in ein Multiroom-System einbinden. Alle mit der App kompatiblen Geräte bandeln mit dem Hama Radio an.

Klassisches Radiohören ist dank der Integration von DAB+ und UKW ebenso möglich wie das kabellose Streamen vom Smartphone via Bluetooth oder der einfache Anschluss an die analoge AUX-Buchse.

Das Bedienfeld besteht aus den üblichen beiden Drehstellern für Lautstärke und Menü zwischen denen das Display leuchtet, sowie ganzen sechs Stationstasten darunter. Im Regelfall wird man das Gerät jedoch per Fernbedienung steuern, die nicht zu klein und damit schön übersichtlich gehalten ist.

Die seitlich abstrahlenden Breitband-Lautsprecher sorgen für ein breites Stereo-Klangbild, auch ohne zusätzlichen Tieftöner gibt es einen sauberen Grundtonbereich und genügend Bass. Die Grundabstimmung des DIR3115MS ist insgesamt etwas heller als die des Numan, was zur besseren Sprachverständlichkeit beiträgt. Auch bei größeren Lautstärken neigt es kaum zum Dröhnen, außer man zwingt die beiden Lautsprecher per Equalizer an ihr Tiefton-Limit.

Solange das DIR3115MS noch zu haben ist, ohne dass Phantasiepreise aufgerufen werden, ist es eine lohnende Anschaffung.

Xoro HMT 300 V2

Der Xoro HMT 300 V2 ist Nachfolger des HMT 300, und wie der eigentlich eher ein Radiowecker mit netten Zusatzfunktionen wie einer Wetter-App und Börseninfos. Diese erscheinen auf Wunsch im Standby-Betrieb in Abwechslung mit der Uhr auf dem Display. Das Gerät benötigt wenig Stellfläche, steckt in einem leichten, dünnen Gehäuse und passt daher gut auf die Nachtkonsole. Dem kleinen Gehäuse ist es allerdings auch geschuldet, dass der Klang nicht ganz so voluminös ist wie bei der schweren Konkurrenz – die zeigen allerdings meist auch nicht das örtliche Wetter an.

Wer ein Radio benötigt, was ihn auch im ausgeschalteten Zustand über mehr informiert als die Uhrzeit, ist beim Xoro HMT 300 V2 an der richtigen Stelle. Neben dem Empfang der Internet-Radiosender ist zudem auch Spotify schon vorinstalliert. DAB+ und UKW gibt es dagegen nicht.

TechniSat DigitRadio 306 IR

Das TechniSat DigitRadio 306 IR hat zwar nur einen Lautsprecher und läuft daher im Mono-Betrieb, liefert dafür aber einen sehr guten Klang. Das liegt am recht großen und solide gebauten Gehäuse. Außerdem werden jede Menge Quellen unterstützt: neben Internetradio auch DAB+, UKW und externe USB-Speicher sowie der analoge AUX-Eingang. Auf der Rückseite gibt es zudem eine LAN-Buchse, falls das WLAN schwächelt oder nicht vorhanden ist.

Das DigitRadio 306 IR ist mittlerweile so günstig, dass man sowohl über das einfarbige Display, als auch über den Monoklang ganz gut hinwegsehen bzw. -hören kann.

Imperial Dabman i450

Beim Imperial Dabman I450 handelt es sich um einen waschechten Hybriden, denn dank mitgelieferter Bügel und dem passenden Befestigungsmaterial lässt es sich wie ein klassisches Küchenradio unter den Hängeschrank bauen. Im Gegensatz etwa zum Auna Connect Soundchef muss das Dabman I450 nicht zwangsläufig unter dem Schrank hängen, ein kräftiger, nach unten abstrahlender Subwoofer sorgt immer für voluminösen Sound.

Das Dabman kann von ebenso vielen Quellen gespeist werden wie unser Favorit, digital wie analog ist möglich. Für letztere wurde sogar ein Kabel beigelegt. Keine Frage, dass neben dem obligatorischen WLAN auch Bluetooth zu den drahtlosen Übertragungsmöglichkeiten zählt und sollte das WLAN mal für unzureichenden Datenfluss sorgen, kann man auf ein LAN-Kabel zurückgreifen.

Das Imperial Dabman I450 ist damit ideal für alle, die ein gut klingendes Unterbau-Radio für die Küche suchen.

Blaupunkt IR 20

Das Blaupunkt IR 20 benötigt nur wenig Standfläche, verzichtet wird auf DAB+ und es muss zudem mit einem Mono-Lautsprecher auskommen. Dafür klingt das Blaupunkt-Radio sehr gut, was nicht zuletzt am soliden, sauber verarbeiteten Holzgehäuse liegt. Das Radio von Blaupunkt ist unsere Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, man jedoch nicht auf guten Klang verzichten will.

Xoro DAB 600 IR

Mit dem DAB 600 IR hat Xoro ein üppig ausgestattetes Internetradio zum Schnäppchenpreis im Angebot. Mit einer Gehäuseausführung in Nussbaum erhält man mit dem DAB 600 IR ein vielseitiges Internetradio, das neben DAB+ auch UKW empfangen kann und selbst analoge Quellen nicht außen vor lässt.

Das Gehäuse ist auch hier aus Holz gefertigt, ordentlich verarbeitet und bietet eine gute Grundlage für satten Sound, sogar in Stereo. Das Xoro verfügt pro Kanal über einen Breitbandlautsprecher, beide strahlen nach vorn ab und sorgen für eine akzeptable Stereobreite.

Installiert ist auch hier die nur leicht modifizierte Standardoberfläche, die aber flüssig auf sämtliche Eingaben reagiert. Die notwendigen Einsparungen, um diesen Preis mit der angegebenen Ausstattung zu halten, liegen eher im Detail. So verzichtet das Xoro-Radio auf einen vorinstallierten Streaming-Dienst und auf die komfortablen RDS-Funktionen beim UKW-Empfang.

Mit dem DAB 600 IR V3 gibt es allerdings jetzt einen weiteren Nachfolger, der mehr Ausstattung zum aktuell gleichen Preis bietet.

TechniSat DigitRadio 301 IR

Das TechniSat DigitRadio 301 IR ist eigentlich ein schönes Gerät, leider will die Menüoberfläche nicht so recht zu dem winzigen Monochrom-Display passen. Dass das besser geht, konnten wir direkt am 110IR sehen, das Display ist größer und in Farbe, sodass Sender- und andere Informationen nicht nach MS-DOS-Oberfläche aussehen. Dafür reagiert die Oberfläche flüssig und auch der Klang kann sich hören lassen, was auch hier dem soliden Gehäuse und dem gut ausgewählten Lautsprecher geschuldet ist.

Imperial Dabman i200

Den Imperial Dabman i200 von Telestar gibt es in drei Farbvarianten, wir hatten das Gerät in Nussbaum-Natur zum Test. Trotz Stereo-Lautsprechern klingt es nicht wesentlich besser als das IR20 von Blaupunkt. Die Lautstärkeeinstellung macht recht große Sprünge, sodass eine feine Anpassung kaum möglich ist. Bedienerfreundlich sind die fünf Preset-Tasten an der Vorderseite, so kann man auch ohne Fernbedienung den gewünschten Sender mit einem Tastendruck einschalten.

Imperial i110

Das Imperial i110 ist sehr günstig, aber auch sparsam ausgestattet, ohne DAB und UKW, selbst die USB-Buchse dient nur als Stromquelle. Die Einrichtung stellt keine große Herausforderung dar, auch das Standardmenü reagiert flüssig. Klanglich reicht es nicht an das Blaupunkt IR20 heran, wäre aber eine günstigere Alternative zum Blaupunkt IRK1620.

Blaupunkt IRK 1620

Das Blaupunkt IRK 1620 kann im Gegensatz zu unserer Empfehlung IR20 nur wenig überzeugen. Es ist spartanisch ausgestattet, da weder DAB noch UKW zu empfangen sind, der Lautsprecher strahlt nach oben ab, was unserer Meinung nach im täglichen Gebrauch in Wohn- oder gar Küchenbereich zu Verschmutzungen und schlimmstenfalls zum Ausfall des Lautsprechers führen kann. Eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang, dennoch ist es aktuell etwas teurer als das IR20. Wer unbedingt einen nach oben abstrahlenden Lautsprecher benötigt kann aber mit den Einschränkungen leben.

Internetradios Test: Loewe Hama Pure

Die besten Internetradios ab 200 Euro

In dieser Preisklasse ist die Verarbeitung oft etwas besser, die Ausstattung reichhaltiger und beim Klang setzten die Geräte über 200 Euro meistens – aber nicht immer – noch eine kleine Schippe drauf. Auch gibt es einige Produkte, die als Problemlöser fungieren oder eine Nische besetzen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Teufel 3Sixty (2020)

Test  besten Internetradios: Teufel 3Sixty (2020)
Das Teufel 3sixty hat in der neuen 2020er-Generation nochmal deutlich nachgelegt, der Preis ist dennoch stabil.

Für Klang-Enthusiasten: Der Teufel 3Sixty 2020 geht in die zweite Runde. Mit seinem rundum abstrahlenden Sound klingt es in jeder Situation hervorragend. Neben Internetradio empfängt das 3Sixty zudem DAB+ und UKW. Die Dienste von Amazon Music und Spotify Connect lassen sich direkt im Hauptmenü auswählen, andere Dienste können via Bluetooth vom Smartphone gestreamt werden. Das hochauflösende Farbdisplay gibt jederzeit Auskunft über den aktuellen Status.

Wenn Geld egal ist

Sonoro Primus

Test besten Internetradios: Sonoro Primus
Das Primus von Sonoro macht seinem namen alle Ehre, es ist erstklassig verarbeitet, umfangreich ausgestattet und kann klanglich locker die Mini-Anlage ersetzen.

Das Sonoro Primus steckt in einem hochwertig verarbeitetem Hochglanzgehäuse. Damit das auch beim Auspacken so bleibt, hat der Hersteller sogar ein Paar Samthandschuhe beigelegt. Neben der hochwertigen Verarbeitung ist allen zudem die einfache Bedienung und der satte, raumfüllende Klang gemeinsam. Das Primus ist in jedem Wohnzimmer ein wahres Schmuckstück, das noch dazu hervorragend klingt.

Design-Tipp

Roberts Revival iStream3

Internetradios Test: Roberts Revival Istream 3
Das Design kommt aus den 50ern, die Technik und das Streaming-Erlebnis sind absolut zeitgemäß.

Das Roberts Revival iStream3 lässt die 1950er wieder auferstehen. Unter der Kunstlederoberfläche, die es aktuell in neun Farben gibt, verbirgt sich allerdings moderne Technik von heute. Außer dem normalen Internetradio sind alle wichtigen Streaming-Dienste vorinstalliert und damit nur einen Tastendruck entfernt. UKW und DAB+ sind ebenfalls an Bord. Der Klang ist sehr gut, auch wenn er nur in Mono ausgegeben wird.

Im Hochformat

Pinell North

Internetradios Test: 71frjdazcrl. Ac Sl1500
Das Pinell North ist trotz kleiner Stellfläche mit zwei Lautsprechern für echten Stereo-Sound ausgerüstet.

Das Pinell North benötigt nur eine geringe Stellfläche, liefert aber trotzdem sehr guten Stereo-Sound. Es empfängt außer den tausenden von Internetradio-Sendern noch UKW und DAB+ Radio. Das ist besonders praktisch, wenn kein WLAN in der Nähe ist. Dank des integrierten Akkus läuft das North sogar, wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist, und das bis zu 15 Stunden lang.

Vergleichstabelle

TestsiegerTeufel 3Sixty (2020)
Wenn Geld egal istSonoro Primus
Design-TippRoberts Revival iStream3
Im HochformatPinell North
Tivoli Audio Model One Digital (Gen.2)
Pure Evoke Spot
Pure Evoke Play
Hama DIT2006BT
Loewe klang s1
Roberts Stream 94i Plus
Sangean WFS-58
Teufel 3sixty
Sonoro Stream
Test  besten Internetradios: Teufel 3Sixty (2020)
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Amazon Music und Spotify Connect vorinstalliert
Test besten Internetradios: Sonoro Primus
  • Hervorragender Klang auch in größeren Räumen
  • Sauberste Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
Internetradios Test: Roberts Revival Istream 3
  • Sehr guter Klang
  • Hervorragend verarbeitet
  • Wahlweise Netz- oder Batteriebetrieb möglich
  • Akkus können im Gerät geladen werden.
  • recht teuer
Internetradios Test: 71frjdazcrl. Ac Sl1500
  • Hervorragender Klang
  • Geringe Stellfläche
  • Hochwertige Verarbeitung
Internetradios Test: Eca932f3 9bda 5f35 Aa64 05b6d7f94b51
  • Airplay 2, Google Chromecast, Spotify Connect
Test Digitalradio: Pure Evoke Spot
  • Sehr guter Klang
  • Geringe Stellfläche
  • Spielt auch mit zugeklapptem Display
  • Ohne Fernbedienung
Internetradios Test: Internetradio
  • Hervorragender Stereoklang
  • Display lässt sich zuklappen
  • Mit Tragegriff und optional erhältlichem Akku
  • Ohne Fernbedienung
Test besten Internetradios: Hama DIT2006BT
  • Ergänzung zur klassischen HiFi-Anlage
  • Analoge und digitale Ausgänge
  • Bluetooth inklusive
Test besten Internetradios: Loewe klang s1
  • Hervorragender Klang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Viele Streamingdienste vorinstalliert
  • Bedienung ist gewöhnungsbedürftig
Test  besten Internetradios: Roberts Stream 94i Plus
  • Sehr guter Stereo-Klang
  • LAN-Buchse und WLAN vorhanden
  • Akkupack nur optional erhältlich
Test  besten Internetradios: Sangean WFS-58
  • Sehr guter Klang
  • Mit Akkus/Batterien transportabel
  • Ausbaufähig zum Stereo-System
  • Bluetooth mit NFC und aptX
  • Keine Fernbedienung
  • Ohne DAB+
Test  besten Internetradios: Teufel 3sixty
  • Hervorragender Klang
  • Unterstützt aptX Codec
  • Keine Fernbedienung im Lieferumfang
Test Internetradio: Sonoro Stream
  • Geringe Stellfläche
  • Guter Klang
  • Sehr gutes Design mit verschiednen Holz-Dekors
  • Nur Mono
  • Recht teuer
  • Wenig Schnittstellen
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 Internetradios Test: Teufelsixty

Testsieger: Teufel 3Sixty (2020)

Das 3Sixty 2020 ist nicht ganz billig und steckt wie sein Vorgänger im extravaganten, würfelförmigen Gehäuse.

Diese Gehäuse gibt es außer in schwarz, wie unser Testmodell, auch in weiß. Es wäre allerdings kein Produkt von Teufel, wenn es über das markante Äußere hinaus nichts weiter zu bieten hätte. Das gilt insbesondere für die aktuelle 2020-er Version, die hat ausstattungsseitig gegenüber dem Vorgänger nochmal nachgelegt.

Testsieger
Teufel 3Sixty (2020)
Test  besten Internetradios: Teufel 3Sixty (2020)
Das Teufel 3sixty hat in der neuen 2020er-Generation nochmal deutlich nachgelegt, der Preis ist dennoch stabil.

Bedienung und Ausstattung

Teufel setzt, anders als viele anderer Hersteller, nicht auf Holz, sondern auf soliden ABS-Kunststoff als Gehäusegrundlage. Die Vorderseite wird von den beiden Bedienknöpfen bestimmt, die links und rechts auf der Spiegelfläche angebracht sind. Dazwischen befindet sich das Display, das nun beim 3Sixty 2020 bunt geworden ist, sodass die Senderlogos und die Cover besonders gut zur Geltung kommen. Darunter reihen sich die Bedientasten auf, von denen vier als Speicher- oder Preset-Tasten fungieren.

Die Bedienung des 3Sixty eingängig, und die Fernbedienung im Scheckkartenformat bietet einigen Komfort. Wer Wert auf mehr Möglichkeiten und noch mehr Komfort legt, kann das Gerät auch mittels Teufel Remote App vom Smartphone aus bedienen. Das Menü ist übersichtlich und reagiert unverzüglich.

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Internetradios Test: Teufelsixty
Auch das neue 3Sixty von 2020 gibt es in weiß und in schwarz.
Internetradios Test: Teufelsixty Display
Das Display ist jetzt farbig, die Bedienoberfläche wurde entsprechend angepasst.
Internetradios Test: Teufelsixty Fb
Das Teufel 3Sixty von 2020 hat jetzt eine Fernbedienung bekommen, lässt sich aber auch per App bedienen.
Internetradios Test: Teufelsixty Subwoofer
Ein kräftiger Subwoofer und die Bassreflex-Öffnung arbeiten nach unten.
Internetradios Test: Teufelsixty Back
USB- und AUX-Buchse wären vorn besser untergebracht.

Als Streaming-Quellen stehen sowohl Amazon Music also auch Spotify Connect zur Verfügung, beide sind bereits vorinstalliert und lassen sich direkt über das jeweilige Icon aufrufen. Per Bluetooth lassen sich zudem sämtliche auf dem Smartphone installierten Dienste ebenfalls aufs 3Sixty übertragen. An der USB-Schnittstelle nimmt es das Teufel Radio zudem mit WAV-, FLAC-, MP3-, AAC- und WMA-Audio-Dateien auf.

Das Teufel 3Sixty (2020) im Klangtest

Die Lautsprecher-Chassis sind im stoffbezogenen Oberteil untergebracht und strahlen 360 Grad rundum ab, daher der Name und eben auch das spezielle Gehäuse-Design. Dank der besonderen Lautsprecheranordnung kann das 3Sixty selbst größere Räume mit sattem Sound füllen. Nur der Tieftöner strahlt nach dem Downfire-Prinzip nach unten ab, wobei die Füße für den nötigen Abstand zur Standfläche sorgen. Das Bass-Chassis hat übrigens für ein Radio eine amtliche Größe.

Raumfüllender Klang

Der raumfüllende Rundumklang wird von der hauseigenen Dynamore-Surround-Schaltung unterstützt, einer Variante der Dynamore-Ultra-Schaltung, wie sie beispielsweise in der Musicstation von Teufel zum Einsatz kommt. Individuelle Klangeinstellungen sind ebenfalls möglich, sie lassen sich zudem abspeichern.

Das 3Sixty 2020 ist viel besser ausgestattet als der Vorgänger und kann mit einem raumfüllenden, ausgewogenen Klangbild aufwarten, das bei der Konkurrenz seinesgleichen sucht.

Nachteile?

Nach den vielen Verbesserungsmaßnahmen, die am aktuellen Modell vorgenommen wurden, bleibt nicht mehr viel am 3Sixty zu meckern. Allenfalls das Design wird nicht jedem gefallen, es passt ehrlich gesagt auch nicht in jede Wohnumgebung, ganz gleich, ob das Radio nun im weißen oder schwarzen Gehäuse steckt.

Teufel 3Sixty (2020) im Testspiegel

Wie die meisten Produkte von Teufel, wurde auch das 3Sixty 2020 reichlichen Tests unterzogen. Wir haben hier einen kleinen Auszug:

Auf Computerbild.de gab es im September 2020 mit 1,9 eine »gute« Note, bemängelt wurde unter anderem die fehlende Kopfhörer-Buchse und der mitunter etwas zu vehemente Bass:

»Das aktuelle Teufel Radio 3sixty ist eine gute Überarbeitung des Vorgängers. Es klingt besser, liefert eine Fernbedienung mit und zeigt dank Farbdisplay mehr Informationen an als der Vorgänger. Obendrein erweitert Teufel die Abspielvielfalt mit Amazon Music. Zwei Fehler übernimmt Teufel in das neue Modell: Die Tasten in der unteren Reihe sind zu dicht beieinander, eine Kopfhörerbuchse fehlt. Eine »gute« Note erwartet das Teufel Radio 3sixty dennoch. Mit einer 1,9 ist es das aktuell beste Radio unter 300 Euro.«

Auf modernhifi.de gab es ebenfalls Ende 2020 sogar satte 9,1 von 10 möglichen Punkten, besonders gefiel den Testern der tolle Rundumklang:

»Außerdem zielt der Lautsprecher nicht nur auf einen bestimmten Sitzplatz ab, sondern verteilt den Klang gleichmäßig in alle Richtungen. Perfekt, wenn man sich beim Musikhören doch öfter durch den Raum bewegt. […] Positives übernehmen und weiter ausbauen, Schwächen korrigieren und daraus Stärken machen. Das Teufel Radio 3sixty überzeugt 2021 mit intuitiver Bedienung am Gerät, per Smartphone-App, Fernbedienung und Sprachsteuerung. Der Klang ist breit und sauber abgestimmt. In weißer Ausführung und dank Farbdisplay ein echter Hingucker.«

Alternativen

Nicht jeder ist Fan vom prägnanten Design des Teufel 3Sixty 2020. Es stehen zum Glück sehr unterschiedliche Design-Varianten zur Auswahl, so dass jeder das zu seiner Einrichtung und auch zum Budget passende Radio findet.

Edel verarbeitet mit super Klang: Sonoro Primus

Mit dem Sonoro Primus hat ein echtes Schwergewicht bei den Internetradios Einzug gehalten. Das massive Gehäuse ist dabei exzellent verarbeitet, und wahlweise in Hochglanzweiß mit silberner Frontpartie oder in Mattweiß mit roséfarbener Front zu haben. Ein mattschwarzes Gehäuse mit ebenfalls schwarzer Front ist ebenso verfügbar, wie eine Variante in mattgrau und silber.

Wenn Geld egal ist
Sonoro Primus
Test besten Internetradios: Sonoro Primus
Das Primus von Sonoro macht seinem namen alle Ehre, es ist erstklassig verarbeitet, umfangreich ausgestattet und kann klanglich locker die Mini-Anlage ersetzen.

Das Primus dürfte also schon optisch in jedweder Umgebung eine gute Figur machen, was sich beim Klang definitiv fortsetzt. Vorher will das gute Stück erstmal eingerichtet werden, was allerdings dank WPS Verbindung mit dem Netzwerk keine große Sache ist. Auch der jeweilige Suchlauf, ob nun für UKW, DAB+ oder Internetradio, findet, was er soll. In punkto DAB+ und UKW leistet das Empfangsteil gar Erstaunliches – selbst in der hintersten Ecke werden noch reichlich Sender empfangen, ohne dass die Teleskopantenne komplett herausgezogen ist.

Das Netzteil ist übrigens fest eingebaut, sodass beim Einsatz des Primus kein weiteres dieser unsäglichen Steckernetzteile die Steckdosenleiste belegt.

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Internetradios Test: Sonoro Primus
Mit satten 6,7 Kilo steht das Primus sicher auf den vier Füßen.
Internetradios Test: Sonoro Primus Display
Mode-Taste war gestern, das Primus hat für jede Empfangsart eine Taste.
Internetradios Test: Sonoro Primus Finish
Das Oberflächenfinish des Holzgehäuses ist exzellent.
Internetradios Test: Sonoro Primus Back
Die Anschlussvielfalt lässt keine Wünsche offen, als Krönung verfügt das Sonoro über einen echten Netzschalter.
Internetradios Test: Sonoro Primus Sub
Im Boden sorgt ein Subwoofer mit Bassreflex-Öffnung für reichlich Tiefgang.
Internetradios Test: Sonoro Primus Fb
Die Fernbedienung ist ebenfalls sorgfältig verarbeitet und verfügt zudem bei vielen Funktionen über Direkt-Tasten.

Die Front hat eine klassische Aufteilung, will sagen, dass das Bedienfeld mit dem Display in der Mitte von zwei Lautsprechern eingerahmt wird. Das Display ist selbstredend farbig ausgeführt und versammelt diverse Bedientasten und das Multifunktionsrad um sich herum. Am unteren Rand des Bedienfeldes sind die Tasten der Quellenwahl fein säuberlich aufgereiht und mit jeweils passendem Logo gekennzeichnet. Einfacher geht es kaum, zumal sich diese Quellentasten auch auf der mitgelieferten Fernbedienung wiederfinden – die Mode-Taste war gestern.

Neben Internetradio, DAB+ und UKW stehen auch die Dienste Spotify, Napster, Deezer, Tidal Qobuz und Amazon Music quasi direkt auf Tastendruck zur Verfügung – einfach die Taste mit dem Wolken-Symbol drücken und schon erscheinen die entsprechenden Icons auf dem Display. Das geht natürlich auch alles mit der beiliegenden Fernbedienung.

Beim Hörtest gibt es dann ebenfalls keine zwei Meinungen – das Sonoro spielt so ziemlich alles an die Wand, was wir in dieser Größe schon in in unserem Testraum hatten. Hinter den beiden Gittern macht jeweils ein koaxiales Zweiweg-System einen hervorragenden Job. Der nach unten abstrahlende Subwoofer unterstützt bei Bedarf mit perfekt kontrolliertem trockenen Bass. Sie sollten eigentlich nur sicherstellen, dass das Primus auf sicherem Untergrund steht, sodass da nichts klappern kann.

Das Sonoro Primus ist schon nach den ersten Takten sein Geld wert, seitens der Verarbeitung gilt das sowieso.

Markantes Retrodesign: Roberts Revival iStream3

Das Roberts Revival iStream3 ist perfekt im Retro-Design der 1950er Jahre gehalten. Das hat seinen Grund, der Firmenlegende nach, wurde eines der ersten Roberts Radios der Handtasche des Firmengründers nachempfunden. Bis dato gibt es das iStream3 übrigens in insgesamt neun Oberflächen.

Design-Tipp
Roberts Revival iStream3
Internetradios Test: Roberts Revival Istream 3
Das Design kommt aus den 50ern, die Technik und das Streaming-Erlebnis sind absolut zeitgemäß.

Wie dem auch sei, die kunstlederne Oberfläche, egal welcher Farbe, passt wunderbar zu den goldenen Applikationen und den elfenbeinfarben abgesetzten Bedienelementen. Darunter verbirgt sich allerdings modernste Technik, die sich außer zum Radiohören via Internet und Antenne auch vorzüglich zum Streamen von Musik eignet.

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Internetradios Test: Roberts Revival Istream3
Der Kunstlederbezug des Revival iStream3 ermöglicht eine Vielzahl attraktiver Farbkombinationen, aktuell sind es neun.
Internetradios Test: Roberts Revival Istream3 Display
Display, Tasten und selbst die Eingänge sind von oben sehr gut zugänglich.
Internetradios Test: Roberts Revival Istream3 Unten1
Auch weil es besser aussieht, wurde die Anschlussbuchse für das Netzteil und der Line-Ausgang tief im Boden versenkt.
Internetradios Test: Roberts Revival Istream3 Unten2
Neben den Anschlüssen lässt sich das Akkufach öffnen. Insgesamt sechs Batterien oder Akkus sorgen unterwegs für genügend Saft. Ein Umschalter im Fach muss auf die verwendeten Batterien bzw. Akkus umgeschaltet werden.

Getreu seiner Designsprache, befinden sich die Bedienelemente des Revival iStream3 auf der Oberseite des Gerätes. Dort sind neben dem farbigen Display auch fast alle Anschlussbuchsen. Das ist nicht nur für die Eingänge, wie USB- und AUX-Buchse, praktisch, sondern erleichtert auch den Anschluss eines Kopfhörers.

Das Revival iStream3 ist übrigens mit einem Tragebügel ausgestattet, folgerichtig gibt es auch ein Batteriefach im Boden. Dort können sechs Batterien oder Akkus im Mignon-Format (AA bzw. LR6) eingesetzt werden. Je nachdem, ob Batterien oder Akkus verwendet werden, muss ein Schalter im Batteriefach betätigt werden. Akkus dürfen dann zum Aufladen einfach im Gerät bleiben.

Das Revival muss zwar ohne Fernbedienung auskommen, es lässt sich aber am Gerät problemlos bedienen. Sämtliche Quellen, zu denen auch die wichtigsten Streaming-Dienste gehören, sind als Icon auf dem Display hinterlegt und direkt anwählbar. Allerdings war auf dem Gerät kein Platz mehr für Stationstasten bzw. Tasten für die Favoriten. Hier muss man sich dann wieder durchs Menü scrollen. Auch der direkte Zugriff auf die vorhandene Klangregelung fehlt.

Den wird man aber auch eher selten benötigen, denn das Revival iStream3 klingt trotz Monowiedergabe sehr gut. Das liegt zum Teil daran, dass Roberts gleich zwei Lautsprecher eingebaut hat: einen für die tiefen und mittleren Töne und einen, der nur für die Höhen zuständig ist. Im Menü findet man zudem mehrere Presets für die Klangcharakteristik, man kann aber auch seine eigenen Einstellungen der Bässe und Höhen abspeichern.

Wem das markante Design des Revival iStream3 gefällt, der legt gern ein paar Euro obendrauf. Die sind angesichts der hohen Verarbeitungsqualität und der modernen Technik gut investiert.

Kompakt: Pinell North

Das Pinell North wird in Norwegen designt, es ist in vier Farben erhältlich: Schwarz, Weiß, Rot und Blau, die Lautsprecherabdeckung aus Metall ist dabei stets in Chrom gehalten. In dem schlanken Gehäuse sind für perfekten Stereo-Klang gleich zwei Breitband-Lautsprecher untergebracht, die zudem im Tieftonbereich von zwei Passiv-Membranen unterstützt werden.

Im Hochformat
Pinell North
Internetradios Test: 71frjdazcrl. Ac Sl1500
Das Pinell North ist trotz kleiner Stellfläche mit zwei Lautsprechern für echten Stereo-Sound ausgerüstet.

Beim Pinell North finden wir neben dem integrierten WLAN, für den Empfang der vielen Internetradio-Sender, auch eine Teleskop-Antenne. Diese empfängt neben dem klassischen UKW-Radio auch die lokalen und bundesweiten DAB+ Sender. Streaming vom Smartphone via Bluetooth ist natürlich auch möglich, wobei Spotify Connect bereits integriert ist und direkt im Hauptmenü aufgerufen werden kann.

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Internetradios Test: Pinell North
Trotz der kleinen Stellfläche tönt das north in Stereo.
Internetradios Test: Pinell North Tasten
Das Tastenfeld ist oben auf dem Gerät, eine Fernbedienung benötigt man nicht, die liegt auch gar nicht bei.
Internetradios Test: Pinell North Back
Die Teleskopantenne ist für DAB- und UKW-Radio zuständig.

Die Bedienung des North ist trotz der vielen Funktionen einfach gehalten. So einfach, dass man mit dem Tastenfeld oben auf dem Gerät auskommt. Es gibt sogar vier Favoriten-Tasten, zum schnellen Aufruf vorher abgespeicherter Quellen.

Eine Fernbedienung hielt man daher bei Pinell nicht für nötig, die könnte man ja auch verlieren. Gerade unterwegs kann eine Fernbedienung schon mal lästiges Zubehör sein, denn North spielt dank eingebautem Akku auch dann, wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist. Satte 15 Stunden spielt das Radio bei moderater Lautstärke. Außerdem lässt sich das North natürlich auch vom Smartphone aus per Undok App bedienen.

Ob daheim oder unterwegs, das Pinell North macht in jedem Fall klanglich eine sehr gute Figur. Es reicht zwar nicht ganz tief in den Basskeller, spielt aber darüber hinaus angenehm natürlich auf. Dank der geschickten Anordnung der Lautsprecher hat man sogar einen schönen Rundumklang. Für uns ist das Pinell North daher eines der schönsten und am besten klingenden mobilen Internetradios.

Außerdem getestet

Loewe klang s1

Der Preis des Loewe klang s1 könnte sich gut und gerne am Gewicht orientieren, nicht nur das Gehäuse aus an einigen Stellen gleich mehrere Millimeter dickem Aluminium fordert hier seinen Tribut, auch die Lautspecher-Chassis, die für den guten Ton sorgen sind sicher nicht ganz leicht.

Das Farbdisplay ist quasi liegend oben auf dem klang s1 angebracht, rechts daneben sind die länglichen Tasten als Wippen aufgereiht. Besonders auffällig sind die beiden Pfeiltasten, die anfangs kaum als solche erkannt werden, weil das Symbol, als der Pfeil, jeweils rechtwinklig eingefräst ist. Nach einiger Zeit hat man sich jedoch dran gewöhnt. Das Drehrad ganz rechts schließlich ist multifunktional, es schaltet das Gerät ein und aus und stellt auch die Lautstärke ein.

Neben Internetradio, DAB+ und UKW stehen Spotify Connect, Deezer und Amazon Music direkt als Icon zum Abrufen im Menü bereit. Das geht natürlich auch alles mit der beiliegenden Fernbedienung, die liegt dank ihrer Größe perfekt in der Hand und hat zudem ein großzügiges Tastenlayout.

Wie erwartet lässt sich Loewe auch beim Klang des klang s1 nicht lumpen: Die massive Bauweise macht sich hier durchaus positiv bemerkbar, das Gehäuse bleibt selbst bei höchster Lautstärke stoisch ruhig, liefert also keinen Anlass zum Dröhnen. Ganz im Gegenteil, auch bei großer Lautstärke bleibt der Sound natürlich, klar und dennoch raumfüllend.

Das Loewe klang s1 kann rundum überzeugen, für die hervorragende Verarbeitung der hochwertigen, verwendeten Materialien kann man gern ein paar Euro drauflegen.

Pure Evoke Play

Das Pure Evoke Play ist quasi die Stereo-Variante des kompakten Evoke Spot, deshalb ist es auch im Querformat gehalten, sodass zwei Lautsprecher nebeneinander Platz finden. Außerdem hat Pure dem Play noch einen Tragegriff sowie ein Akkufach spendiert. Letzteres muss allerdings aufgeschraubt werden, damit man den proprietären Akkupack einsetzen kann. Der kostet allerdings auch nochmal extra und ist aktuell auch noch nicht verfügbar.

Das Bedienkonzept des Evoke Play entspricht genau dem des kleineren Bruders, auch das Play muss ohne Fernbedienung auskommen. Die wichtigsten Tasten, wie der kombinierte Knopf zum Ein-/Ausschalten und für die Lautstärke, sowie die vier direkt erreichbaren Presets sind auch hier bei zugeklapptem Display erreichbar. Um die Quellenwahl, die Bluetooth-Taste und das Steuerkreuz fürs Menü erreichen zu können, muss erst das Display aufgeklappt werden.

Der Sound ist nochmal eine ganze Ecke besser, was kein Wunder ist, denn schließlich haben wir hier echten Stereo-Klang. Auch hier sorgt eine fast unsichtbare Bassreflexöffnung im Boden für einen durchsetzungsfähigen Bass, und die Lautsprecherbespannung besteht ebenfalls zu neunzig Prozent aus ökozertifizierter Wolle. Einzig das (noch) nicht verfügbare Akkupack trübt unseren Eindruck, denn das Evoke Play wäre der ideale Begleiter für unterwegs. Hoffen wir mal, dass es bald ein bezahlbares Energiepaket gibt.

Hama DIT2006BT

Mit dem DIT2006BT hat Hama die Besitzer einer Hifi-Anlage mit der gängigen Gerätebreite von 43 Zentimetern im Blick. All jene, die ihre gute alte Stereoanlage mit Internetradio nachrüsten wollen, ohne dass die zusätzliche Komponente allzu sehr aus dem üblichen Rahmen fällt.

Neben Internetradio beherrscht das DIT2006BT zudem auch DAB+ und selbst ein einfacher UKW-Tuner ist eingebaut. Anders als der Vorgänger verfügt das DIT2006BT, wie die Typenbezeichnung schon vermuten lässt, über die Möglichkeit, Musik vom Smartphone via Bluetooth zu streamen. Ein Feature, was wir beim Vorgänger noch schmerzlich vermisst haben.

Das DIT2006BT hat ein eingebautes Netzteil, so dass kein weiteres Steckernetzteil die Steckdosenleiste bevölkert. Ein Cinchkabel liegt ebenfalls serienmäßig bei, sodass es direkt angeschlossen werden kann. Die Bedienung erfolgt ganz komfortabel über die übersichtliche Fernbedienung.

Mit dem DIT2006BT erweitern Sie Ihre bewährte Stereoanlage mit modernstem Radioempfang. Die Möglichkeit nun auch per Bluetooth vom Smartphone zu streamen gibt es obendrauf.

Pure Evoke Spot

Besonderes Merkmal des Pure Evoke Spot ist neben der Hochkantform das Display. In Ruheposition ist es quasi zugeklappt oben auf dem Gerät. Wird es hochgeklappt, werden weitere Bedienelemente zugänglich, nämlich der Quellenumschalter und das Steuerkreuz zum Scrollen durchs Menü.

Ist das Pure Evoke Spot erstmal eingerichtet, die WLAN-Verbindung hergestellt und damit sämtliche Suchläufe abgeschlossen, kann es auch einfach wieder zugeklappte werden. Die Musik spielt weiter, die wichtigsten Bedienelemente, wie der kombinierte Knopf zum Ein-/Ausschalten und für die Lautstärke, sowie die vier direkt erreichbaren Favoriten sind auch jetzt erreichbar.

Ein leuchtender Ring um den Knopf zeigt, dass das Radio eingeschaltet ist. Einmal drücken schaltet die Musik dann stumm, wobei der Ring langsam blinkt. Beim erneuten kurzen Druck werden Musik und Leuchtring wieder eingeschaltet. Ein längerer Druck auf den Ring schaltet das Radio aus.

Eine Fernbedienung gibt es leider nicht. Außer Internetradio, DAB+ und UKW ist Spotify Connect zum Streamen vorinstalliert. Per Bluetooth kann das Evoke Spot zudem vom Smartphone streamen.

Obwohl das Evoke Spot aus Platzgründen nur in Mono tönt, klingt es erstaunlich erwachsen. Klanglich natürlich, mit nicht zu knappem Bassfundament. Das wird von einer gut getarnten Bassreflex-Öffnung im Boden des Geräts unterstützt. Das ist echtes Understatement.

Roberts Stream 94i Plus

Das Roberts Stream 94i Plus hebt sich, wie die meisten Geräte des Herstellers, direkt durch sein besonderes Design von der Konkurrenz ab. Die Front des hochglänzenden, schwarzen Gehäuses wird nur vom farbigen Display und dem silbernen Band der Bedientasten kontrastiert.

Rechts und links neben dem Display gibt es noch die üblichen Drehsteller für die Lautstärke und zum Scrollen durch das Menü. Bedient werden kann das Stream 94i Plus auch per Fernbedienung, wenngleich der Geber im flachen Scheckkartenformat nicht so recht zum hochwertigen Finish des Radios passen will.

Man kann mit der Fernbedienung zwar recht gut durch sämtliche Menüs scrollen, für einige Einstellungen, wie die Klangregelung, fehlen allerdings praktische, direkte Tasten. Hier muss man sich recht umständlich durch die Einstellungen klicken.

Der Handgriff kennzeichnet das Stream 94i Plus eindeutig als mobiles Gerät, das passende Battery Pack muss man allerdings extra kaufen. Auf der Haben-Seite ist allerdings die LAN-Buchse – die bringt zwar im mobilen Einsatz nicht viel, ist aber bei schwachem oder gar fehlendem WLAN zuverlässigen Internetzugang garantieren.

Klanglich gibt es am Roberts nichts auszusetzen, immerhin sind insgesamt vier Lautsprecher für den Stereoklang zuständig. Wem das Design des Stream 94i Plus gefällt, den stört auch der vergleichsweise hohe Preis nicht besonders.

Tivoli Audio Model One Digital (Gen.2)

Zentrales Bedienelement auf der Front des Tivoli Audio Model One Digital Gen. 2 ist der Drehknopf, der das nunmehr runde Display umschließt. Hiermit kann man schnell durch die Sender scrollen, egal ob vom Internetradio, DAB- oder UKW-Empfang. Ist zum Beispiel das Smartphone per Bluetooth angeschlossen, zappt man mit dem Rad durch die Playlist.

Gerade die zusätzlichen Streaming-Funktionen über WLAN und Bluetooth unterscheiden das Model One Digital vom ursprünglichen Model One. Das Streaming vom Smartphone via Bluetooth funktioniert hervorragend, damit eröffnen sich sämtliche auf dem Smartphone installierten Streaming-Dienste als Quelle.

Die Einbindung ins Netzwerk, und damit ins Internet, gestaltete sich während des Tests etwas schwierig. Je nach Smartphone hilft entweder Google Home oder AirPlay bei der Installation. Wir benötigten zumindest einige Anläufe, bis es dann klappte. Dann lässt sich das Tivoli sogar in ein Multiroom-System integrieren, dank Kompatibilität mit Google Home bzw. Airplay 2 klappt das sogar mit vielen anderen Fabrikaten.

Der Klang des Model One Digital (Gen.2) ist wie erwartet hervorragend – das kleine Radio schafft einen erstaunlich raumfüllenden Sound. Wir sprechen hier wohlgemerkt von reinem Monoklang, der sich jedoch über die Multiroom-Anbindung leicht mit anderen Lautsprechern erweitern lässt.

Sangean WFS-58

Das Sangean WFS-58 ist ebenfalls mit einem Griff versehen, ein Blick auf die Unterseite verrät, dass sich dort ein Batteriefach befindet. Sechs Batterien oder Akkus (ein entsprechender Umschalter ist im Fach) der Größe AA können eingesetzt werden und sorgen dann für einige Stunden Musik auch ohne Steckdose. Das WFS 58 kommuniziert via WLAN, Bluetooth und notfalls auch per LAN-Kabel, nur auf eine Fernbedienung wurde verzichtet, wohl um zu vermeiden, dass die im mobilen Betrieb verloren geht. Wie dem auch sei, auch ohne lässt sich durch das übersichtliche Menü scrollen, sodass auch die Einrichtung kein Hexenwerk ist.

Klanglich liefert auch dieses Sangean erwartungsgemäß gute Ergebnisse ab, auch wenn es sich hier nur um eine Monogerät handelt.

Teufel 3sixty

Das Teufel 3sixty der ersten Generation war lange Zeit unser Favorit, wenn es etwas mehr kosten darf. Allerdings hatten wir einiges an dem Gerät zu bemängeln, was jetzt zum größten Teil beim Nachfolger behoben und korrigiert wurde. Dennoch ist auch das alte 3sixty noch sein Geld wert, zumindest wenn man es noch bekommt.

Teufel selbst hat das gute Stück zugunsten des Nachfolgers 3sixty 2020 bereits aus dem Shop genommen, und Sie sollten erst zuschlagen, wenn sich der Preis des Vorgängers nah an der 200-Euro-Schwelle bewegt.

Nach wie vor kann der Sound des Teufel 3sixty überzeugen: Ein derart raumfüllendes, ausgewogenes Klangbild erwartet man nicht aus einem doch recht kompakten Gehäuse. Obwohl der Sound kaum Wünsche offen lässt, lassen sich Bässe und Höhen im Menü nochmal individuell anpassen.

Wer Wert auf hervorragenden Klang legt, gepaart mit modernem Design, kann bei entsprechenden Preisen ruhig zugreifen. Die fehlende Fernbedienung ersetzt man dann eben mit dem Smartphone.

Sonoro Stream

Ein wahres Design-Stück ist das Sonoro Stream, was sich einerseits in der Vielfalt der verfügbaren Oberflächen und andererseits im Preis niederschlägt. Wegen der Hochformat-Bauform beschränkt sich das Gerät auf Mono-Klang mit nur einem Lautsprecher. Der Klang ist dann aber sehr gut, ebenso wie das Handling – mit nur wenigen Tasten erschließen sich sämtliche Funktionen, sowohl am Gerät selbst als auch auf der Fernbedienung.

Internetradios Test: Cd Internetradio Technisat Hama

Die besten Internetradios mit CD

Wenn Sie noch einige CDs zu Hause haben, die Sie gerne ab und zu in Ihrem Radio abspielen möchten, dann ist ein Internetradio mit integrierten CD-Fach praktisch. Da man eine Funktion mehr zur Verfügung hat, muss man leider auch dafür zahlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Technisat DigitRadio 3 IR

Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 3 IR
Das DigitRadio 3 IR klingt hervorragend, ist sehr gut ausgestattet und toll verarbeitet.

Für die, die den besten Klang zum besten Preis suchen: Das Technisat DigitRadio 3 IR kommt im klar aufgeteilten TechniSat Gehäuse daher. Bedienteil mit heller Alufront und Display in der Mitte, rechts und links daneben die Stereolautsprecher jeweils hinter der schwarzen Abdeckung. Klare Linien, klare Bedienstruktur und klarer Sound. Dahinter ist die Welt jedoch nicht stehen geblieben, sondern TechniSat wartet hier und da mit Details auf, die das Handling deutlich vereinfachen. Der Klang wird wieder vom Spezialisten Elac verantwortet und ist wie erwartet tadellos.

Wenn Geld egal ist

Teufel Musicstation

Internetradios Test: Teufel Musicstation
Die Musicstation von Teufel ist eine Design-Ikone und kann überdies auch mit den inneren Werten überzeugen.

Alle Fans von besonders hochwertigen Geräten kommen hier auf ihre Kosten. Die Teufel Musicstation kommt schon in zweiter Generation zum Einsatz. Musste man sich bei der alten noch mit CD-Laufwerk, MP3-Player und UKW-Radio zufrieden geben, hat die aktuelle Musicstation noch den DAB-Empfang und Internetradio hinzubekommen. Außerdem sind die Streaming-Dienste Amazon Music und Spotify integriert. Das alles ist in ein tolles Design verpackt und ein hervorragender Klang ist bei Teufel ohnehin Ehrensache.

Preistipp

Xoro HMT 620

Test besten Internetradios: HMT HMT 620
Das HMT 620 von Xoro ist super ausgestattet, liefert einen sehr guten Klang und ist sehr günstig.

Das günstige Xoro HMT 620 gibt es ausschließlich in Schwarz und ist auch sonst eher unspektakulär designt. Die Stärken liegen hier eher in der Vielzahl der möglichen Empfangsquellen, denn das Internetradio spielt auch CDs ab und empfängt obendrein UKW- und DAB+ Sender. Spotify Connect ist ebenfalls schon integriert, die übrigen Streaming-Dienste können per Bluetooth vom Smartphone übertragen werden. Klangtechnisch liegt man beim HMT 620 ebenfalls auf der sicheren Seite, jedenfalls gibt es solche Komplettpakete selten so günstig.

Design-Tipp

Hama DIR3510SCBTX

Test besten Internetradios: Hama DIR3510SCBTX
Schönes Design mit sehr guter Ausstattung und sehr gutem Klang.

Mit dem Hama DIR3510SCBTX setzt der Hersteller seine ganz eigene, unverkennbare Designsprache fort. Trotz der leicht anmutende Bogenform ist das Gehäuse mutmaßlich aus Holz (MDF), und damit entsprechend solide und schwer. Neben dem optischen Effekt hat die Gehäuseform auch einen akustischen Hintergrund; da kein parallelen Wände vorhanden sind, kommt es innen kaum zu stehenden Wellen, die schneller zum Dröhnen neigen, wenn man nicht konstruktiv gegensteuert. Entsprechend gut klingt das Hama dann auch, von der Anschlussvielfalt einmal ganz abgesehen.

Unterbaufähig

Imperial DABMAN i450 CD

Test besten Internetradios: Imperial DABMAN i450 CD
Das Dabman i450 CD bringt direkt ein komplettes Montageset mit, um es unter den Hängeschrank in der Küche montieren zu können.

Mit dem Dabman i450 CD hat Hersteller Telestar dem klassischen Küchenradio ein CD-Laufwerk spendiert. Allein die Farbgebung ist facettenreich – das i450 CD gibt es mit weißem oder schwarzem Gehäuse, jeweils mit silberner bzw. schwarzer Alu-Frontplatte. Zum Lieferumfang gehört unter anderem ein solides U-Blech inklusive Montageschrauben, um das Dabman in der Küche unter einem Hängeschrank montieren zu können.

Vergleichstabelle

TestsiegerTechnisat DigitRadio 3 IR
Wenn Geld egal istTeufel Musicstation
PreistippXoro HMT 620
Design-TippHama DIR3510SCBTX
UnterbaufähigImperial DABMAN i450 CD
Telestar Dira S32i CD
Albrecht DR 895 CD
Technisat DigitRadio 585
Lenco DIR-260BK
Soundmaster ICD2200 SI
Pure Evoke C-F6
Albrecht DR 690 CD
Roberts Stream 67
Albrecht DR 890 CD
Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 3 IR
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gut ausgestattet
  • Amazon Music integriert
  • Spotify nur über Smartphone
Internetradios Test: Teufel Musicstation
  • Hervorragender Klang
  • Außergewöhnliches Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Innovatives Bedienkonzept
Test besten Internetradios: HMT HMT 620
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Kopfhörerbuchse auf der Rückseite
Test besten Internetradios: Hama DIR3510SCBTX
  • Sehr guter Klang
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr viele Schnittstellen
Test besten Internetradios: Imperial DABMAN i450 CD
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kopfhörer- und USB-Buchse von vorn zugänglich
Test besten Internetradios: Telestar Dira S32i CD
  • Sehr guter Klang
  • Besonders übersichtliche Bedienung
Test besten Internetradios: Albrecht DR 895 CD
  • Sehr guter Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Kopfhörer- und USB-Buchse auf der Rückseite
Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 585
  • Hervorragender Klang
  • Alexa kompatibel
  • Wireless charging kompatibel
  • Einfaches schwarzweiß-Display
Test  besten Internetradios: Lenco DIR-260BK
  • Guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Kopfhörerbuchse auf der Rückseite
Test  besten Internetradios: Soundmaster ICD2200SI
  • Guter Klang
  • Perfektes Unterbau-Design
  • Lautsprecher strahlen ausschließlich nach unten ab
Test besten Internetradios: Pure Evoke C-F6
  • Hervorragender Klang
  • Tolles Design mit mehreren Farbvarianten
Test besten Internetradios: Albrecht DR 690 CD
  • Guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Lautstärke reicht nur für kleinere Räume
Test  besten Internetradios: Roberts Stream 67
  • Hervorragender Klang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Aux- und Kopfhörer-Buchse auf der Rückseite
Internetradios Test: Albrecht Radio
  • Baugleich mit Auna Connect CD, mit ähnlichem Preis
  • Weniger Dekor-Varianten als das Auna
  • Wurfantenne
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Internetradios Test: Technisat Digitradioir Aufm

Testsieger: TechniSat DigitRadio 3 IR

Das DigitRadio 3 IR von TechniSat gibt es ausschließlich in Schwarz, mit einer Bedienfront in gebürstetem Aluminium. Unverkennbar ist die Verwandtschaft zu den anderen DigitRadio 3 – Varianten. Das Voice arbeitet mit einer hauseigenen Sprachsteuerung, die nicht auf eine Datenbank im Netz zugreift, weil das Radio schlicht keinen Internetzugang hat. Dann gibt es noch das DigitRadio 3, das ebenfalls ohne Internetradio auskommt und lediglich DAB+ und UKW-Empfang anbietet. Mit dem DigitRadio 3 IR dagegen hat man dank integriertem WLAN über den Radioempfang hinaus einen freien Zugang zu allen verfügbaren Internet-Radiosendern.

Testsieger
Technisat DigitRadio 3 IR
Test besten Internetradios: Technisat DigitRadio 3 IR
Das DigitRadio 3 IR klingt hervorragend, ist sehr gut ausgestattet und toll verarbeitet.

Das Display im DigitRadio 3 IR ist farbig und zeigt damit sowohl Senderlogos als auch Cover farbig und in hoher Auflösung an. Das Gehäuse ist in üblicher Quaderform gehalten und besteht hauptsächlich aus Holz, genauer gesagt MDF (mitteldichter Faserplatte). Die Aufteilung entspricht der, unzähliger anderer Internetradios, nicht nur von TechniSat. Die Frontpartie ist quasi dreigeteilt – in der Mitte befindet sich das alufarbene Bedienteil, darüber das Farbdisplay. Dazwischen leicht zu übersehen das Slotin-Laufwerk für die CD. Rechts und links daneben werkelt je ein Breitbandlautsprecher hinter schwarzem Bespannstoff. Für die Tonabteilung hat man sich, nicht zum ersten Mal, Unterstützung beim Audiospezialisten Elac geholt, wovon ein entsprechendes Logo auf der Rückseite zeugt.

Bedienung und Ausstattung

Die Bedienung kann sowohl direkt am Gerät als auch mit der Fernbedienung erfolgen, dabei sind die Bedienelemente auf dem Radio selbst nach unserer Meinung deutlich ergonomischer aufgeteilt als die doch recht kleinen Tasten auf der Fernbedienung.

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Internetradios Test: Technisat Digitradioir
Das DigitRadio IR 3 kommt im bekannten, klassischen Design mit nach vorn abstrahlenden Lautsprechern.
Internetradios Test: Technisat Digitradioir Display
Das Display ist farbig, die Kopfhörerbuchse ist leicht von vorn zugänglich.
Internetradios Test: Technisat Digitradioir Back
Beim Sound erhält Technisat laut Logo Unterstützung von Elac, die Antenne kommt nur bei UKW- und DAB-Empfang zum Einsatz.
Internetradios Test: Technisat Digitradioir Fb
Die Tasten auf der Fernbedienung sind recht klein, was mit großen Fingern nicht immer praktisch ist.

Über den Laufwerkstasten für den CD-Betrieb sind vier weitere zur grundsätzlichen Bedienung des Radios aufgereiht, unter anderem kann die Favoritenliste abgerufen, oder der Sendersuchlauf gestartet werden. Auch für den Wechsel der Quelle ist eine eigene Taste vorhanden. Über den Tasten, vor dem schwarzen Hintergrund kaum zu sehen, ist das SlotIn-Laufwerk für die CD und darüber leuchtet das auskunftsfreudige Display. Neben dem Display findet man so nützliche Bedienelemente, wie drei Direktwahltasten für die drei beliebtesten Sender und gegenüber die gut erreichbare Kopfhörerbuchse.

Gerade die Kopfhörerbuchse wird bei manchen Geräten gern auf die Rückseite verbannt, was den Anschluss eines Hörers unnötig erschwert. Beim DigitRadio 3 IR sind auf der Rückseite nur eine USB-Buchse sowie ein analoger Audio-Eingang untergebracht, die werden auch seltener benötigt als die Kopfhörerbuchse.

Fast keine Wünsche offen

Die Einrichtung des DigitRadio gestaltet sich denkbar einfach, die Verbindung zum Netzwerk und samit zum Internet ist mit Hilfe eines kompatiblen Routers per WPS binnen weniger Sekungen und ganz ohne Passworteingabe oder ähnliche Fallstricke erledigt. Auch im DAB+ und UKW-Betrieb ist der Sendersuchlauf schnell durch und die gefundenen Sender könnne nach belieben in der Favoritenliste gespeichert werden. Das dürfen insgesamt 30 Stück sein, drei davon können komfortabel direkt mit den drei Tasten neben dem Display abgerufen werden, bei den übrigen sind es allerings auch nur zwei Klicks mehr.

Als Streamingdienste sind Amazon Music und Spotify bereist als Icon hinterlegt, dort müssen nur noch die entsprechenden Accounts eingegeben werden. Auch etliche Podcasts werden nach Auswahl des entsprechenden Icons aufgelistet. Das Wichtigste in diesem Test ist allerdings das integrierte CD-Laufwerk. Egal welche Quelle gerade läuft, wird dem Slot-In Laufwerk eine CD-Angeboten, wird die nach halbem Weg komplett eingezogen und spielt direkt den ersten Track ab. Nur zur Erinnerung; es gab und gibt auch heute noch Geräte, die müssen erst zur CD-Wiedergabe umgeschaltet werden, was ziemlich unkomfortabel ist.

Das DigitRadio 3 IR spielt dagegen sofort die Musik ab, und nur die Musik. Mechanische Geräusche, egal welcher Art sind von dem hochwertigen Laufwerk nicht zu hören. Nur das leise Surren, wenn die Scheibe eingezogen oder schließlich auf Knopfdruck ausgeschoben wird.

TechniSat DigitRadio 3 IR im Klangtest

Anders als das viel größere DigitRadio 600, welches bislang auf diesem Platz stand, ist das Gehäuse des DigitRadio 3 IR etwas kleiner, einen extra Subwoofer gibt es ebenfalls nicht, dafür aber zwei sehr gut abgestimmte Breitband-Lautsprecher, die allerdings in den tiefen Frequenzen ebenfalls von jeweils einer Bassreflexöffnung unterstützt werden.

Toller, natürlicher Sound

Der Sound des DigitRadio 3 IR ist sehr natürlich abgestimmt und bietet obenrein ein ein solides Bassfundament – auch ohne Subwoofer. Die Abstimmung liegt, wie eingangs erwähnt, in der Verantwortung der Audio-Spezialisten von Elac. Schnell wird klar, dass die Zusammenarbeit der Eifelaner von TechniSat mit den Kieler Spezialisten äußerst fruchtbar ist.

Die Lautsprecher schaffen nicht nur ein solides Bassfundament, sie bieten darüber hinaus eine sehr gute Sprachverständlichkeit bei den Nachrichtensendungen zwischendurch. Mit der EQ-Taste (für Equalizer) auf der Fernbedienung lassen sich zudem Bässe und Höhen nach eigenem Geschmack korrigieren. Auch bei diesem Radio ist es möglich, die Lautstärke auf Anschlag zu drehen, ohne dass Verzerrungen hörbar würden. Es reicht also selbst für die spontane Party, sofern der Raum nicht zu groß ist.

Nachteile?

Uns sind beim DigitRadio 3 IR keine Nachteile aufgefallen. Sicher, die Bluetooth-Verbindung wäre mit NFC-Unterstützung komfortabler, der eine oder die andere wird sich womöglich den USB-Eingang ebenfalls nach vorn wünschen. Angesichts des günstigen Preises wäre das jedoch Jammern auf hohem Niveau, denn sowohl die Verarbeitung als auch der Klang machen diesen vermeintlichen Mangel an Komfort locker wieder wett.

TechniSat DigitRadio 3 IR im Testspiegel

Vom DigitRadio 3 IR selbst gibt es zwar noch keinen Test, wohl aber von den Geschwistern, die sich lediglich seitens der angebotenen Quellen oder einiger Ausstattungsmerkmale unterscheiden:

Auf hifitest.de erlangte das DigitRadio 3 (ohne IR) beispielsweise 4,5 von 5 möglichen Sternen in der Spitzenklasse, hier konnte es ebenfalls reichlich Klang-Punkte sammeln.

»Das TechniSat Digitradio 3 bietet Radioempfang in rauschfreier Qualität und Stereoklang. Das schicke DAB+-Digitalradio überzeugt mit sehr ausgewogenem Klang und bietet zahlreiche Funktionen. Zudem kann es auch die eigene Musik von CD, einem USB-Speicher oder via Bluetooth abspielen.«

Das DigitRadio 3 Voice erreichte im Oktober 2021 auf digitalfernsehen.de mit 93 Prozent ebenfalls fast die volle Punktzahl:

»Die Barrierefreiheit ist ein großer Pluspunkt des Technisat Digitradio 3 Voice, der seine Bedienung vor allem sehbehinderten Mitmenschen erheblich erleichtert. Das Gerät ist aber viel mehr als »nur« ein Blindenradio. Es ist ein komfortables und vielfältig nutzbares Digitalradio, das voll und ganz überzeugt und auch unter Sehenden seine volle Berechtigung hat. Vielleicht ist es sogar der Beginn einer Revolution, an deren Ende die Sprachsteuerung die klassische Fernbedienung abgelöst haben wird.«

Alternativen

Es geht immer auch etwas günstiger und auf jeden Fall auch teurer. Bei den günstigeren Geräten muss man Abstriche in Kauf nehmen, und bei dem einzigen teureren Gerät stellt sich die Frage, ob man die Mehrausstattung benötigt. Auch wenn man mit Platzproblemen zu kämpfen hat, kann eine der Alternativen interessant sein oder aber, man verzichtet auf das CD-Laufwerk.

Wenn Geld egal ist: Teufel Musicstation

Die Teufel Musicstation ist ein echter Hingucker – und das liegt sicher nicht nur an der Breite von stattlichen 53 Zentimetern, womit die Musicstation sicher nicht nur bei unserem Test die meisten anderen Geräte übertrumpfen dürfte.

Wenn Geld egal ist
Teufel Musicstation
Internetradios Test: Teufel Musicstation
Die Musicstation von Teufel ist eine Design-Ikone und kann überdies auch mit den inneren Werten überzeugen.

Angelehnt an die Formensprache der älteren Musicstation, vermittelt auch die neue trotz der Größe eine gewisse Eleganz. Sie weicht vom üblichen Quader ab, weil die obere Seite quasi wie ein Pult nach vorn und hinten angeschrägt ist. Außerdem sind bis auf die runde Touch-Fläche in Form eines Scrollrades keine Bedienelemente sichtbar. Die sind ebenfalls als Touch-Flächen ausgelegt, die zudem erst sichtbar sind, wenn sie gebraucht werden.

Die Musicstation gibt es außer in Schwarz, wie unser Testmuster, auch in Weiß. Das Farbdisplay befindet sich genau in der Mitte, dahinter etwas versteckt ist der Schlitz, in den bei Bedarf eine CD von oben eingeschoben werden kann. Das vordere Pult wird von einer hochglänzenden Plexiglas-Scheibe gebildet, darunter deckt ein Stoffbezug die Lautsprecher ab. Das Netzteil ist fest integriert, sodass das Netzkabel direkt angeschlossen wird und kein weiteres sperriges Steckernetzteil untergebracht werden muss.

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Internetradios Test: Teufel Musicstation
Das tolle Design der Musicstation ist außer in Schwarz auch in Weiß zu haben.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Bedienfeld
Die Bedienfelder erscheinen nur, wenn sie auch gebraucht werden
Internetradios Test: Teufel Musicstation Touchring
Das runde Touchfeld funktioniert wie ein Drehknopf – einmal herumwischen stellt entweder die Lautstärke ein oder zappt durchs Menü, was durch die Touchfelder links daneben aufgerufen werden kann.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Cd
Die CD wird von oben ins Slot-In-Laufwerk eingezogen.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Fb
Die Fernbedienung ist hochwertig verarbeitet und liegt toll in der Hand, die Eingangsquellen sind direkt über deutlich gekennzeichnete Tasten zu erreichen.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Anschluesse
Die Anschlüsse sind alle unter einer Klappe verborgen.

Außer CD nutzt die Musicstation natürlich das Internetradio, DAB und das gute alte UKW als Quelle. Seitlich unter einer Klappe gibt es zudem eine USB- und eine AUX-Buchse für weitere digitale und analoge Quellen. Amazon Music und Spotify runden als fest integrierte Streaming-Dienste das Angebot ab, sie können, wie auch die anderen Musikquellen direkt über die Fernbedienung eingeschaltet werden.

Am Gerät selbst wird der runde Touch-Drehknopf zum zentralen Bedienelement. Die Flächen links daneben führen in die nächste Menü-Ebene oder wieder zurück, durch »Drehen« am runden Touch-Feld zappen Sie dann durch die Menüs. Im laufenden Betrieb lässt sich hier dann die Lautstärke einstellen.

Wer die Musicstation lieber in aller Stille genießen möchte, kann hinter besagter Klappe einen Kopfhörer anschließen. Ansonsten stehen insgesamt sechs eingebaute Lautsprecher zur Verfügung, jeweils zwei Breitband- und ein Bass-Chassis pro Kanal. Die Tieftöner werden wie üblich mit Bassreflexöffnungen bei ihrer Arbeit unterstützt.

Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen: Selbst im großen Wohnzimmer schafft es die Musicstation, einen raumfüllenden vollen Klang zu reproduzieren. Mit der Dynamore Ultra Schaltung, einer hauseigenen Entwicklung, lässt sich auf Tastendruck die Stereobreite nochmal erweitern. Bässe und Höhen lassen sich im Menü anpassen und die entsprechende Einstellung abspeichern, sodass sie auf Tastendruck abrufbar ist.

Mit ihrer Klangfülle und der sehr guten Stereobasis, sowie den vielen Musikquellen, kann die Musicstation in vielen Fällen sogar die komplette Stereoanlage ersetzen. Der Preis dafür ist absolut angemessen.

Preistipp: Xoro HMT 620

Das Xoro HMT 620 gibt es nur in einer einzigen Gehäuseausführung, nämlich nur in Schwarz. Design und Verarbeitung sind eher schnörkellos und zweckmäßig, beim HMT 620 spielen eher die berühmten inneren Werte eine Rolle, und zu welchem Preis diese zu realisieren sind.

Preistipp
Xoro HMT 620
Test besten Internetradios: HMT HMT 620
Das HMT 620 von Xoro ist super ausgestattet, liefert einen sehr guten Klang und ist sehr günstig.

Neben den mittlerweile zehntausenden Sendern im Internetradio empfängt das Xoro HMT 620 über die mitgelieferte Teleskop-Antenne auch klassischem Radiosender über UKW beziehungsweise DAB+. Spotify Connect ist ebenfalls bereits vorinstalliert und kann, nachdem der Account hinterlegt wurde, direkt im Hauptmenü über ein Icon abgerufen werden.

Neben den CDs, die das Gerät abspielen kann, greift der integrierte Mediaplayer auch auf Musikdateien auf einem USB-Stick zu, der in der Buchse steckt. Diese befindet sich praktischerweise direkt vorn neben dem Display. Die Kopfhörerbuchse hätten wir uns allerdings ebenfalls auf der Front gewünscht, die ist auf der Rückseite, je nach Aufstellung des Radios etwas schwer zu ereichen.

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Internetradios Test: Xoro Hmt620
Das Xoro HMT 620 gibt es nur in schwarz, das hält die Herstellungskosten niedrig.
Internetradios Test: Xoro Hmt620 Back
Die Kopfhörer-Buchse ist leider auf der Rückseite gelandet.
Internetradios Test: Xoro Hmt620 Fb
Die Fernbedienung ist übersichtlich gestaltet, die wichtigen Funktionen sind direkt mit einer Taste zu erreichen.

Bedient wird das HMT 620 wahlweise über die Tasten am Gerät oder die mitgelieferte Fernbedienung. In beiden Fällen unterscheiden sich die Laufwerkstasten für das CD-Laufwerk deutlich von den übrigen, womit es kaum zu Fehlbedienungen kommt.

Klanglich gehört das Xoro zu den großen Radios, schließlich haben die eingebauten Lautsprecher in dem großen Gehäuse auch entsprechend Spielraum. Die beiden Breitband-Lautsprecher, die rechts und links neben dem Display sitzen, machen ihre Arbeit jedenfalls sehr gut, sie werden zudem bei der Bassarbeit von jeweils einer Bassreflex-Öffnung unterstützt. Selbst bei größter Lautstärke neigt das Gehäuse nicht zum Dröhnen, im Einstellungsmenü gibt es zudem diverse Voreinstellungen für verschiedene Genres, darunter auch eine differenzierte Bass- und Höhen-Einstellung für den eigenen Geschmack.

Das Xoro HMT 620 liefert zum knapp kalkulierten Preis eine ordentliche Ausstattung und, was vielen noch wichtiger ist, einen sehr guten, voluminösen Klang.

Design-Tipp: Hama DIR3510SCBTX

Dank des Standbügels und der Form wirkt das Hama DIR3510SCBTX entsprechend leicht, das Gehäuse ist jedoch ebenso stabil wie bei der Konkurrenz, entsprechend liegt das Betriebsgewicht des Hama dann auch mit vier Kilo im Normbereich, es ist also kein Plastikbomber. Rund ums Display sind die Bedienelemente angebracht: zwei Reihen zugegebenermaßen recht schlanke Schalter und ein Jog-Dial in der Mitte. Der schmale, unscheinbare CD-Schacht fährt auf Tastendruck sehr schnell aus und ein – und wirkt dabei alles andere als klapprig.

Design-Tipp
Hama DIR3510SCBTX
Test besten Internetradios: Hama DIR3510SCBTX
Schönes Design mit sehr guter Ausstattung und sehr gutem Klang.

Insgesamt ist das DIR3510 nach der Aufstellung leicht nach oben geneigt, es kann also auch auf einem niedrigen Sideboard stehen und strahlt trotzdem gut Richtung Ohrhöhe ab. Es lässt sich allerdings nicht in der Neigung verstellen, sollte folgerichtig auch nicht zu hoch platziert werden.

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Internetradios Test: Hama Dir3510scbtx
Das Hama DIR3510SCBTX macht sich mit seinem edlen Bogendesign nicht nur in der Küche gut.
Internetradios Test: Hama Dir3510scbtx Display
Unter dem Farbdisplay ist der zentrale Bedienknopf, am oberen Rand sind die Speicher- und Laufwerkstasten aufgereiht, unten weitere Bedientasten.
Internetradios Test: Hama Dir3510scbtx Back
Sämtliche Anschlüsse sind auf der Rückseite, darunter auch eine LAN-Buchse, es gibt sogar einen richtigen Ein-/Ausschalter.
Internetradios Test: Hama Dir3510scbtx Fb
Die Tasten der Fernbedienung sind groß und übersichtlich angeordnet und haben einen gut spürbaren Druckpunkt.

Die Einbindung ins Netzwerk geht dank WPS ebenso schnell wie bei allen anderen, für alle Fälle gibt es zudem auch eine LAN-Buchse. Bluetooth muss leider ohne NFC und auch ohne den aptX-Codec auskommen und die Tasten sind wirklich recht klein geraten. Auch die Bedienung, gerade die des CD-Laufwerkes, ist nicht immer eindeutig. So fährt die CD-Lade nur raus und rein, wenn die entsprechende Taste am Gerät betätigt wird – und auch nur dann, wenn das Gerät im CD-Betrieb steht. Über die Fernbedienung lässt sich das Fach gar nicht öffnen oder schließen. Außerdem fiel auf, dass das CD-Laufwerk mit älteren CDs mit leicht zerkratzter Oberfläche Aussetzer produziert, das Stream 67 spielte dieselbe CD anstandslos ab.

Beim Hama DIR3510SCBTX arbeiten zwei Breitbänder nach vorn, die Bassreflex-Öffnungen sind auf der Rückseite, ein zusätzliches Bass-Chassis gibt es nicht. Dafür klingt das DIR3510SCBTX sehr gut und kann, je nach Aufstellung, gut unten nachdrücken. Auch wenn es beim Maximalpegel nicht zu Verzerrungen kommt, so ist das Hama doch eher zur Beschallung mittelgroßer Räume geeignet, weil es im Wohnzimmer mit mehr als 20 Quadratmeter schon etwas verloren klingt.

Wer die übliche Quaderform leid ist und nur gut gepflegte CDs sein Eigen nennt, macht mit dem Hama DIR3510SCBTX sicher nichts falsch, zumal es sich preislich auch eher im Rahmen bewegt.

Unterbaufähig: Imperial DABMAN i450 CD

Dem Imperial Dabman i450 CD liegt ab Werk ein Montage-Set für die Montage unter einem Küchen-Hängeschrank bei, dazu passt auch das weiße Gehäuse. Wem das zu »küchenmäßig« ist, der hat dann nur noch die Option, das schwarze Gehäuse zu wählen.

Unterbaufähig
Imperial DABMAN i450 CD
Test besten Internetradios: Imperial DABMAN i450 CD
Das Dabman i450 CD bringt direkt ein komplettes Montageset mit, um es unter den Hängeschrank in der Küche montieren zu können.

Ganz zur optionalen festen Montage passt es, dass sowohl der USB-Anschluss als auch die Kopfhörerbuchse bequem von vorn zugänglich sind. Hinten gibt es neben einem echten Netzschalter, um das Dabman i450 CD bei längerer Abwesenheit stromlos zu machen, eine LAN-Buchse und nur eine einzige Bassreflex-Öffnung.

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Internetradios Test: Dabman I450
Das Dabman i450 CD gibt es in weiß mit silberner Front und in schwarz.
Internetradios Test: Dabman I450 Menue
Mit nur wenige Tastendrücken kommt an in die Klangeinstellungen.
Internetradios Test: Dabman I450 Menue
Es steht eine ganze Reihe Sound-Presets zur Verfügung.
Internetradios Test: Dabman I450 Menue
Höhen und Bässe lassen sich auch individuel abstimmen, sie werden dann im Menü myEQ hinterlegt.
Internetradios Test: Dabman I450 Back
Nachhaltig: eines der wenigen Geräte mit einem richtigen Netzschalter.
Internetradios Test: Dabman I450 Fb
Die Fernbedienung ist wie gehabt übersichtlich, die Tasten haben sauber spürbare Druckpunkte.

Beim späteren Klangtest werfen wir dann doch etwas ungläubig einen zweiten Blick auf die Rückseite, bis wir bemerken, dass die eine Öffnung ausschließlich für den Basslautsprecher arbeitet, der im Boden des Dabman i450 CD eingesetzt und nach dem Downfire-Prinzip wie ein Subwoofer für den satten Tiefbass zuständig ist. Die beiden Breitbandlautsprecher rechts und links vom Bedienfeld müssen sich daher nur um die mittleren und hohen Frequenzen kümmern.

Damit der Subwoofer genug Spielraum nach unten hat, sorgen die Füße des Dabman für genügend Abstand. Vor allem, wenn das Montage-Blech an den eingelassenen Gewinden an der Unterseite verschraubt und anschließend unterm Hochschrank befestigt wird, kann sich der der Basslautsprecher ungehemmt entfalten.

Damit der gute Klang auch eine entsprechende Grundlage hat, werden neben den üblichen Quellen wie Internetradio, DAB+, UKW und CD auch Streamingdienste wie Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3 und weitere unterstützt – für Spotify Connect gibt es wie so oft ein extra Icon im Menü. Beim CD-Laufwerk handelt es sich um ein sogenanntes Slot-in, die CD wird auf halbem Wege geschnappt und hineingezogen, um dann ohne hörbare Laufwerksgeräusche abgespielt zu werden.

Das Dabman i450 CD ist ein tolles Internetradio, nicht nur für die Küche, zumindest wenn man es mit dem Design nicht so eng sieht.

Außerdem getestet

Telestar Dira S32i CD

Seitens der Grundkonstruktion unterscheidet sich das Dira S32i CD von Telestar nur geringfügig von den vielen anderen Geräten. Allerdings ist es Telestar gelungen, einige Design-Elemente zu setzen, die gleichzeitig dem Bedienkomfort zugute kommen. Außer dem großen Display und dem großen Drehknopf darunter befindet sich nur noch den Schlitz des CD-Laufwerkes sowie die dazugehörige Auswurftaste auf der aufgeräumten Front. Die Bedientasten befinden sich hier oben auf dem Gerät. Diese sind groß und zudem unmissverständlich beschriftet, womit eine Fehlbedienung quasi ausgeschlossen ist.

Das Dira S32i CD verfügt, wie bereits angedeutet, über ein integriertes CD-Laufwerk, welches außer Standard-CDs auch selbstgebrannte abspielt. Darüberhinaus kann das Dira selbst die Audiodaten von einem eingesteckten USB-Speicher lesen und sie über den integrierten Mediaplayer abspielen. Das Streamen aus den wichtigsten Diensten wie Spotify und Co. erfolgt ausschließlich über ein Smartphone, selbst Spotify ist nicht vorinstalliert – vermutlich, um sich die Lizenzgebühren zu ersparen.

Im Gehäuse sorgen zwei 75-Millimeter-Breitbandlautsprecher für angemessenen Stereosound, sie werden im Tieftonbereich von einer Bassreflex-Öffnung auf der Geräterückseite unterstützt. Der daraus resultierende volle, satte Sound kann sehr leicht über die kompakten Abmessungen des Telestar Dira S32i CD hinwegtäuschen.

Ob nun aus praktischen Erwägungen heraus oder weil die Anordnung der Bedientasten designerisch überzeugt, das Dira S32i CD ist auf jeden Fall ein Hingucker und kann sich zudem sehr gut hören lassen.

Technisat DigitRadio 585

TechniSat ist bekanntlich Inhaber der Traditionsmarke Nordmende, daher ist es kaum verwunderlich, dass das Design des DigitRadio 585 zumindest die älteren Semester stark an das Design eben jenes Herstellers erinnert. Womöglich liegt das aber auch nur daran, dass TechniSat sich hier auf das ältere Design der großzügig abgerundete Kanten besonnen hat. Dennoch ist das DigitRadio 585 vollgepackt mit modernster Technik.

Außer Internetradio via WLAN empfängt das DigitRadio 585 auch DAB+ und UKW über die Teleskopantenne, die hinten aus dem Gehäuse ragt. Darüber hinaus ist auch Spotify bereits vorinstalliert und das Radio verfügt natürlich über ein CD-Laufwerk. Damit sind noch längst nicht alle möglichen Quellen abgedeckt, denn der USB-Anschluss auf der Rückseite darf gerne mit einem Stick voller Musik bestückt werden, die das Radio ebenfalls abspielen kann. Last but not least gibt es außerdem einen analogen AUX Eingang für eventuell vorhandene analoge Quellgeräte.

So ganz will das recht grobpixelige Schwarzweiß-Display nicht zu dieser Fülle an Funktionen und möglichen Quellen passen, was aber den Komfort höchstens insofern beeinträchtigt, als keine bunten Cover und Senderlogos abgebildet werden. Eine gewisse Entschädigung dafür mag die Qi-Ladefläche oben auf dem DigitRadio 585 bieten, hier kann nämlich ein kompatibles Smartphone kabellos aufgeladen werden, einfach, indem es aufgelegt wird.

Das DigitRadio 585 hat seitlich angebrachte Lautsprecher, die sorgen nicht nur für einen satten Sound, sondern bieten zudem eine gute Stereo-Basisbreite, zumindest solange der Klang nicht von seitlichen Wänden, Schrank- oder Regalbrettern aufgefangen wird. Wem das Design trotz des Monochrom-Displays zusagt, und wer über ein Qi-ladefähiges Smartphone verfügt, zahlt beim DigitRadio 585 gern etwas drauf, im Vergleich zum aktuellen Favoriten, denn bei beiden sind Klang und Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben.

Roberts Stream 67

Mit dem Stream 67 reizt Roberts die Preisspirale sehr weit nach oben aus. Die Verarbeitung des Boliden gibt dann auch keinen Anlass zur Kritik. So ist die Bedieneinheit oben auf dem Gerät komplett in gebürstetem Alu eingefasst, auch die beiden Knöpfe – Lautstärke und Tuning – sind solide gefertigt und laufen seidenweich. Zwei Mittelhochtöner strahlen nach vorn ab – einer pro Stereokanal – zwei Tiefton-Chassis strahlen nach hinten ab, gemeinsam mit der dazugehörigen Bassreflex-Öffnung.

Die Ausstattung ist angemessen üppig, die Bedienung wartet mit einigen komfortablen Details auf: So verfügt das Roberts über ein sogenanntes Slot-in-CD-Laufwerk ohne Schublade. Wird eine CD eingeschoben, springt das Gerät direkt in den CD-Modus um und liest diese ein. Bei der Verteilung der Buchsen hatten die Designer aber offenbar den größeren Einfluss, zumindest die Kopfhörerbuchse wäre vorn ergonomischer angebracht, der AUX-Eingang eigentlich auch.

Der Klang ist entsprechend dem Gehäuse und der Lautsprecherbestückung sehr voluminös ohne zu wuchtig rüberzukommen. Das Stream 67 kann gerne frei aufgestellt werden, da sich der Tieftonbereich dann entsprechend entfalten kann. Bei wandnaher Aufstellung verändert sich die Bass-Performance je nach Wandentfernung und -beschaffenheit, außerdem lässt sich der Klang per Equalizer individuell anpassen.

»Size matters« – das gilt für das Roberts Stream 67 ganz ohne Zweifel, allerdings will die Größe auch akustisch geschickt genutzt werden und darf im Falle des Roberts zudem mit hochwertiger Verarbeitung einhergehen – womit der hohe Preis im Grunde auch gerechtfertigt ist.

Lenco DIR-260BK

Das Lenco DIR 260BK kann eine gewisse Ähnlichkeit mit unserem aktuellen Preistipp Albrecht DR 690 CD nicht leugnen. Der gravierendste Unterschied ist die Anordnung der Bedienelemente. Beim Lenco sind sie vorn unter dem Display angebracht, während die Bedienelemente beim Albrecht komplett nach oben verlegt wurden. Beides hat sicher seine Vor- und Nachteile, je nachdem, wo das Radio aufgestellt ist, kann die eine oder andere Variante ergonomisch sinnvoller sein.

Auch das DIR 260BK gibt es nur in schwarzem Gehäuse, welches aber grundsolide und natürlich aus Holz gefertigt ist. Besonders für einen guten und vor allem dröhnfreien Klang sind das schon mal gute Voraussetzungen.

Als zusätzliche Quelle zum Internetradio, DAB, UKW und CD gibt es nur noch einen analogen AUX-Eingang. Der befindet sich allerdings auf der Rückseite, ebenso wie die Kopfhörer-Buchse, was im alltäglichen Gebrauch eher unpraktisch ist.

Ansonsten ist das DIR 260BK eine gute Alternative zu unserem Preistipp, zumal auch die Preise etwa gleich sind.

Pure Evoke C-F6

Das Pure Evoke C F6 ist nochmal etwas teurer als beispielsweise das Dabman i450 CD, ist aber erstens noch edler verarbeitet und ist außerdem in mehreren Holz-Varianten zu bekommen, nämlich außer im von uns getesteten Walnuss noch in Eiche Grau und Sienna Schwarz, allesamt mit Holzmaserung. Neben dem Internetradio und dem CD-Laufwerk stehen auch hier die üblichen Quellen, wie DAB+, UKW mit RDS, Bluetooth und sogar AUX zur Verfügung – das Spotify Connect Icon findet sich wie üblich schon im Menü.

Es ist erstaunlich, was klanglich aus dem Evoke C F6 rauskommt, obwohl nur zwei Breitband-Lautsprecher eingesetzt werden. Der Bass ist fast so knackig und konturiert wie bei Geräten mit extra Subwoofer. Das Evoke C F6 klingt dabei ziemlich ausgewogen und ist sicher eine gute Wahl fürs gepflegte Wohnzimmer, in der Küche ist die weiße Fernbedienung dagegen eher suboptimal.

Albrecht DR 895 CD

Das Albrecht DR 895 CD ist sowohl in Schwarz als auch in Walnuss zu haben. Beide Farbvarianten sind mit einer Oberfläche in Holztextur gehalten, das ist nicht so empfindlich wie beispielsweise Hochglanzlack.

Mit dem Albrecht DR 895 CD können Sie sämtliche Radio-Dienste, ob über Internet oder Antenne genießen. Außer CDs spielt das Gerät auch MP3s ab, diese direkt vom USB-Stick. Spotify Connect ist bereits vorinstalliert, darüber hinaus können Sie direkt übers Hauptmenü auf die Podcast-Funktion zugreifen. Wichtige Funktionen sind per Bedientasten auf dem Gerät oder auf der Fernbedienung zu erreichen. Bedienfreundlich verzichtet das Albrecht weitestgehend auf Mehrfachfunktionen der Tasten. Das besonders große Farbdisplay gibt stets Auskunft darüber, was gerade gespielt wird.

Auf der Rückseite kann wahlweise die mitgelieferte Teleskop-Antenne oder über den mitgelieferten Adapter alternativ die Hausantenne angeschlossen werden. Dort sind, leider etwas ungünstig, auch die Kopfhörer- und die USB-Buchse untergebracht.

Auch klanglich kann das DR 895 CD aus dem Vollen schöpfen, und das kann man wegen des großen Gehäusevolumens durchaus wörtlich nehmen. Links und rechts vom Display sorgen zwei große Breitband-Lautsprecher für genügend Dampf, im Tieftonbereich unterstützt von einer Bassreflex-Öffnung auf der Rückseite.

Soundmaster ICD2200 SI

Der Soundmaster ICD2200SI ist ein reines Unterbaugerät, das heißt, dass er ausschließlich unter einem Hängeschrank idealerweise in der Küche montiert werden sollte. Stellt man den Soundmaster einfach irgendwo drauf, wird es mit dem Klang schwierig, denn die beiden Lautsprecher sind an der Unterseite angebracht und strahlen auch nur nach unten ab.

Der Soundmaster ICD2200SI lässt sich also nicht so vielseitig nutzen, wie beispielsweise der Imperial Dabman i450 CD, der ja auch untergebaut werden kann, aber nach vorn abstrahlt. Dafür baut der ICD2200SI deutlich flacher und passt damit auch unter den Schrank, wenn dort nur wenig Platz ist. Eine Halterung ist fester Bestandteil des Gerätes, sie kann direkt unter den Schrank oder unters Regal geschraubt werden, das ICD2200SI wird dann einfach draufgeschoben und eingerastet. Zum Reinigen oder falls mal eine Reparatur fällig wird, kann das Radio dann einfach abgenommen werden.

Wenn Sie also ein Radio ausschließlich zur Unterschrank-Montage suchen, sind Sie mit dem ICD2200SI bestens bedient. Es ist recht günstig und verfügt sogar über einen eingebauten Timer, der Sie beim Kochen unterstützen kann.

Das Albrecht DR 690 CD verwöhnt mit den bekannten Tugenden der Marke: Gute Ausstattung zum knapp kalkulierten Preis. Da stört es nur wenig, dass es nur eine Gehäuseausführung gibt, nämlich die in Schwarz.

Albrecht DR 690 CD