Internetradios Test: Internetradios Aufmacher
test
Letztes Update: 23.7.2021

Die besten Internetradios

Wir haben für Sie 58 Internetradios getestet und in drei Klassen Testsieger und Empfehlungen gekürt: Das beste Internetradio für rund 100 Euro ist das Imperial Dabman i205. Es bietet zu seinem Preis nicht nur die beste Ausstattung sondern kann auch klanglich überzeugen. In der Klasse um 200 Euro ist für uns das Hama DIR3115MS der Testsieger. Wer zusätzlich CDs hören möchte, ist mit dem TechniSat Digitradio 600 am besten bedient, muss dafür aber auch knapp 450 Euro ausgeben.

Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 23. Juli 2021

Wir haben drei neue Internetradios getestet: das Revival iStream3 und das Stream 94i Plus von Roberts in der Preisklasse um 200 Euro, sowie das PEAQ PDR 270 BT-B in der Klasse um 100 Euro. Das Roberts Revival iStream3 ist eine neue Empfehlung für Freunde des Retro-Designs.

10. Dezember 2020

Wir haben insgesamt zehn neue Internetradios getestet: In der Klasse um 100 Euro sind das Xoro DAB 150 IR und das Xoro DAB 700 IR neue Empfehlungen. In der Klasse um 200 Euro hat es das neue Teufel 3Sixty 2020 in die Riege der Kaufempfehlungen geschafft. Bei den Geräten mit CD-Laufwerk schließlich ist die Teufel Musicstation eine neue Empfehlung.

24. Januar 2020

Sechs neue Internetradios sind hinzugekommen, darunter auch einige neue Alternativen: In der Preisklasse um 100 Euro ist das Imperial Dabman i205 neuer Sieger und das Pure Elan IR5 konnte eine Empfehlung erhaschen. Bei den Geräten mit CD-Player bekamen das Dabman i450 CD und das Albrecht DR 690 CD eine Empfehlung.

29. März 2019

Wir haben acht neue Geräte getestet. Bei den 100-Euro-Geräten kamen das Technisat Digitradio 360 IR und das Xoro HMT 300 hinzu. Zwei neue Empfehlungen gab es bei den 200-Euro-Radios: das Sangean WFR 70 und das Nordmende Transita 120IR. Außerdem haben wir uns auch das Sangean WFS 58 angesehen. Bei den Geräten mit CD empfehlen wir neuerdings das Roberts Stream 67 und das Hama DIR3505MSCBT. Hier kam auch noch das Sangean DDR 66 BT dazu.

19. April 2018

Wir haben mit dem Teufel 3sixty und dem Blaupunkt IRD 300 WH zwei neue Internetradios in der 200-Euro- und in der 100-Euro-Klasse getestet, beide können eine Empfehlung verbuchen.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Evolution eines Klassikers

Seit den 30er Jahren ist es aus den meisten Haushalten kaum mehr wegzudenken – das Radio. Wenn man die Zeitung als Hardware betrachten will, war es das erste Software basierte Informationsmedium. Ob im Wohnzimmer, in der Küche, als Radiowecker oder auch lange schon als mobiles Kofferradio, dieser Mix von Information und Unterhaltung direkt und unmittelbar ist längst ein Teil unserer Kultur geworden.

Allen Unkenrufen zum Trotz hat das Video den Radio-Star nicht gekillt, das Radio ist lebendiger und präsenter denn je, hat sogar an Vielfältigkeit zugenommen und muss sich noch längst nicht dem bewegten Bild geschlagen geben. Dabei gelingt dem Radio, was bislang noch wenigen Medien geglückt ist: Neben der weiten Welt ist per Radio auch ein großer bunter Strauß an regionaler Unterhaltung und Information zugänglich.

Von UKW über DAB+ zum Internet-Streaming

An die eher bescheidene Klangqualität der ersten Rundfunkübertragungen kann sich wohl kaum noch jemand erinnern, bereits Ende der 40er Jahre nahmen die UKW-Sender in Deutschland den Betrieb auf und konnten dank FM-Technik mit einem Qualitätssprung aufwarten. Zudem war es nun technisch möglich, das Rundfunkprogramm in Stereo auszustrahlen.

DAB+ ist das Radio der Zukunft

Lange Zeit war das Stand der Technik, bis nach mühsamen Anfängen in den ersten 2000er Jahren mit DAB, bzw. DAB+ das Digitale beim Radio nach und nach Einzug hält – ein weiterer Qualitätssprung mit gleichzeitiger Verringerung des Rauschens. Mittelfristig sollen sämtliche bestehenden Sendeanlagen auf den digitalen Standard umgerüstet werden, daher muss laut einer Bundesratsinitiative ab Januar 2019 jedes Hörfunkempfangsgerät zum Empfang digitaler Signale geeignet sein. Radiogeräte die ausschließlich analoge Sender im UKW, KW, MW und LW-Frequenzband empfangen können, dürfen dann nicht mehr verkauft werden.

 Internetradios Test: Sub Dir

Das fördert allerdings nicht nur die DAB+-Initiative, sondern auch das Internetradio, das ja ebenfalls digital empfängt, nur eben auf anderem Weg: Statt über Radiowellen werden Audio-Dateien übers Internet gesendet, meist als MP3-Stream. Der Vorteil: Im Internet steht ein riesiges Angebot an Streaming-Radiosendern zur Verfügung. Viele verzichten obendrein auf Werbung. Aber auch die bekannten Radiosender kann man inzwischen fast alle als Stream übers Internet empfangen.

Deshalb machen Internetradios für viele mehr Sinn als reine DAB+-Radios – zumindest, wenn man eine stabile Internet-Verbindung mit Daten-Flatrate hat. Denn wenn das Radio den ganzen Tag spielt, fallen gehörige Datenmengen an: pro Stunde – je nach Übertragungsqualität – in der Regel rund 50 Megabyte. Hört man jeden Tag zehn Stunden Musik, verbraucht man im Monat also rund 15 Gigabyte Daten. Für alle, die einen LTE-Vertrag mit festem Datenvolumen haben, ist ein DAB+-Radio daher die bessere Option.

Viele Internetradios haben DAB+ allerdings bereits integriert und unterstützen auch noch UKW. Andere setzen dagegen ganz aufs Streaming aus dem Internet und können weder DAB+ noch UKW empfangen.

Wie findet man Internet-Radiosender?

Neben den klassischen Radiosendern findet man im Internet abertausende Spartensender zu jedem erdenklichen Thema und allen möglichen Musikrichtungen. Über das Display am Gerät kann man über ein weitgehend standardisiertes Menü nach Art des Radiosenders oder Musikrichtung suchen und seine Lieblingssender auf Stationstasten speichern.

Die meisten der von uns getesteten Internetradios haben zudem den Musik-Streaming-Dienst Spotify vorinstalliert. Den Geräten liegt meist auch ein zeitlich begrenztes Frei-Abo bei, sodass man hier sofort loslegen kann. Wem das Spotify-Premium-Abo mit 10 Euro im Monat zu teuer ist, kann die kostenlose, werbefinanzierte Variante nutzen, die nicht weniger vielfältig ist, nur dass man hier nicht gezielt nach Stücken suchen kann.

 Internetradios Test: Sub Multiroom

Viele Internetradios unterstützen die UNDOK-App von Frontier Silicon, die es kostenlos für Android und iOS gibt, und die auch die Software der meisten Radios liefert. Sie eröffnet Zugang zu weiteren Musik-Abos wie Deezer, Amazon Music, Tidal, Napster und mehr. Es müssen lediglich die entsprechenden Zugangsdaten eingegeben werden und schon gibt’s Musik ohne Ende, natürlich gegen entsprechendes Entgelt.

Frontier Silicon und Reciva

Frontier Silicon liefert nicht nur die UNDOK-App, im Grunde stammt der Haupt-Chipsatz fast aller Internetradios vom selben Lieferanten. Auch die Datenbank, auf welche die Internetradios zurückgreifen, wenn wir nach Sendern suchen, wird von Frontier Silicon verwaltet. Mit Reciva steht diesem Quasi-Monopol nur ein weiterer Datenbank-Betreiber gegenüber, der allerdings mittlerweile nur auf ganz wenigen Internet-Radios vorinstalliert ist. Übrigens war selbst das von Medion bis 2018 betriebene Internetradio-Portal letztlich nichts anderes, als ein spezieller Zugang zur Frontier Silicon-Datenbank.

Da viele Anwender sich aber ungerne gängeln lassen und zudem ein noch größerer Teil durchaus sehr zufrieden mit dem Angebot von Reciva ist, gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, Reciva als zusätzlichen Streaming-Dienst auch in ein ansonsten durch Frontier Silicon dominiertes Internetradio zu implementieren. Wer also etwas experimentierfreudig ist: Entsprechende Anleitungen für einzelne Radios finden Sie auf der Webseite Calm Radio.

Ein Unterschied zwischen den beiden Portalen liegt in der Anzahl der zur Verfügung gestellten Sender und Podcasts, Reciva spricht von über 50.000 Sendern, während Frontier Silicon aktuell »nur« zwischen 30.000 und 40.000 angibt, allerdings gibt es bei Reciva neben vielen doppelten Einträgen auch einige Karteileichen, also Sender, die zwar noch gelistet sind, ihren Betrieb aber schon längst eingestellt haben.

Multiroom

Prinzipiell lässt sich jedes mit dem WLAN verbundene Internetradio in ein sogenanntes Multiroom-System einbinden: Dann spielen mehrere Lautsprecher – auch in unterschiedlichen Räumen – synchron die selbe Musik.

Manche Hersteller, beispielsweise Sonos oder Bose, dessen SoundTouch wir ebenfalls im Test hatten, setzen dazu auf eine eigene Infrastruktur. Damit ist man allerdings meist an die Produkte aus gleichem Hause gebunden, was mitunter deutliche Einschränkungen mit sich bringt.

Marken­­über­greifende Apps für Multiroom-Audio

Besser ist es, wenn das Radio oder der WLAN-Lautsprecher mit einem offenen Standard kompatibel ist. Mit der erwähnten UNDOK APP lassen sich die meisten der von uns getesteten Internetradios relativ einfach in ein Multiroom-System einbinden – und das Marken-übergreifend.

Beide Wege geht man bei TechniSat. Zwar sind auch deren Internetradios mit UNDOK kompatibel, darüberhinaus gibt es aber noch die hauseigene Connect App, die demnächst durch ein Modul Multiroom ergänzt werden soll. Damit schließt sich der Kreis zum SmartHome, jedenfalls für TechniSat-Geräte.

Internetradios im Test: Testsieger um 100 Euro ist das Medion Life P85111.

Die besten Internetradios um 100 Euro

Mit Preisen zwischen 55 und 160 Euro tummelt sich eine ganze Reihe einfach zu bedienender, gut ausgestatteter Internetradios auf dem Markt, die auch klanglich überzeugen können. Wir haben ein gutes Duzend Radios dieser Preisklasse getestet, darunter drei ganz besondere Kandidaten: Beim Auna Digi Plug handelt es sich, wie der Name schon suggeriert, um ein Steckdosen-Gerät. In das kompakte Gehäuse wurde ein Lautsprecher integriert, allerdings nur mono. Das ist pfiffig, der Klang aber mäßig, daher gibt es dafür keine Empfehlung von uns.

Eine solche erhalten aber die anderen beiden Besonderheiten: Inspiriert von WLAN-Lautsprechern à la Bose SoundTouch hat Hama mit dem IR80MBT einen netzwerkfähigen Lautsprecher am Start. Der lässt sich mit einem Zwilling zu einem Stereo-Setup verbinden. Und TechniSat beweist ein Herz für Besitzer einer HiFi-Anlage: Mit Hilfe des Digitradio 110IR lässt sich die nämlich aufrüsten – Internetradio, DAB+ und Bluetooth sind dann möglich. Zudem sieht das Radio auch noch gut aus.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Imperial Dabman i205

Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
Der Dabman i205 ist mit seiner praxisgerechten Ausstattung und dem sehr guten Klang ein echter Geheimtipp.

Das Imperial Dabman i205 ist in klassischer Quader-Bauweise mit Holzdekor, wahlweise Dunkelbraun oder Schwarz erhältlich. Es sieht damit recht unspektakulär aus, ist für seinen Preis aber gut ausgestattet. Die USB-Buchse für externe Quellen ist gut zugänglich an der Frontseite angebracht, auf der Rückseite gibt es sogar einen »echten« Netzschalter. Da der Klang ebenfalls kaum Wünsche offen lässt, rangiert das i205 aktuell auf dem Siegertreppchen in der 100-Euro-Klasse.

Das beste Kompakte

Blaupunkt IRD 300 WH

Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WH
Viel Ausstattung, mit WLAN und Bluetooth.

Das IRD 300 WH steckt wie die meisten Blaupunkt-Geräte in einem weißen Holzgehäuse, ist aber nicht nur für die Küche geeignet. Obwohl das IRD 300 nur eine geringe Stellfläche beansprucht, verfügt es dank seitlich abstrahlender Lautsprecher über ordentlichen Stereo-Sound. Das Farbdisplay gibt jederzeit Auskunft über die Quelle, wovon dem Blaupunkt einige zur Verfügung stehen.

Preis-Leistungs-Tipp

Xoro DAB 700 IR

Test  besten Internetradios: Xoro DAB 700 IR
Das DAB 700 IR bietet viel Radio und kostet nicht die Welt.

Das Xoro DAB 700 IR empfängt neben den Internet-Sendern nicht nur UKW und DAB+, Spotify Connect ist ebenfalls fest integriert. Darüber hinaus kann das Radio Musikdaten selbst vom USB-Stick lesen und wiedergeben. Das solide Holzgehäuse bietet dabei genug Volumen, so dass sich auch der Stereoklang gut entfalten kann. Zwar liegt die UVP weit über 100 Euro, das DAB 700 IR wird aber vom Start weg für deutlich unter 100 Euro angeboten, deshalb ist es unser neuer Preistipp.

Ergänzung

TechniSat DIGITRADIO 110 IR

Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 110IR
Das schöne kleine Digitradio ist als Ergänzung für die HiFi-Anlage die erste Wahl.

Viele Nutzer wollen eigentlich gar kein neues Radio, sondern einfach nur die vorhandene Anlage mit modernen, digitalen Quellen verbinden. Dafür bietet TechniSat eine Lösung an. Das Digitradio 110 IR ist ein schmuckes, kleines Kästchen, das überwiegend aus Display zu bestehen scheint. Es empfängt neben Internetradiosendern auch DAB+ und UKW, außerdem ist ein Bluetooth-Empfänger eingebaut, der Verbindung zum Smartphone aufnehmen kann, um auch dieses mit der Anlage zu verbinden.

Mobil

Xoro DAB 150 IR

Internetradios Test: Radio Xoro
Beim Xoro DAB 150 IR sind ein ausdauernder Akku und Spotify Connect bereits integriert.

Klein, leicht, empfangsstark sind die wichtigsten Attribute des neuen Xoro DAB 150 IR. Das kleine Internetradio ist ideal für unterwegs, da es mit einem fest eingebauten Akku ausgestattet ist. Als Quellen dienen neben dem Internetradio, was per WLAN empfangen werden kann außerdem noch DAB+ und UKW, je nachdem, wie unterwegs die Empfangslage ist.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDas beste KompaktePreis-Leistungs-TippErgänzungMobil
Imperial Dabman i205 Blaupunkt IRD 300 WH Xoro DAB 700 IR TechniSat DIGITRADIO 110 IR Xoro DAB 150 IR Albrecht DR 884 Peaq PDR 270 BT-B Hama IR80MBT Pure Elan Connect+ Xoro DAB 600 IR TechniSat Digitradio 306 IR Xoro HMT 300 Blaupunkt IR 20 Imperial Dabman i200 TechniSat DIGITRADIO 301 IR Xoro HMT 420 IR Pearl IRS-650 Imperial i110 Blaupunkt IRK 1620 Pure Elan IR5 Auna IR-120
Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WHTest  besten Internetradios: Xoro DAB 700 IRTest Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 110IRInternetradios Test: Radio XoroTest  besten Internetradios: Albrecht DR 884Internetradios Test: Peaq Pdr270bt Low Quality(1)Test Internetradio: Hama IR80MBTInternetradios Test: 71zdz F+6ml. Ac Sl1500Test Internetradio: Xoro DAB 600 IRTest  besten Internetradios: TechniSat Digitalradio 306 IRTest  besten Internetradios: Xoro HMT 300Test Internetradio: Blaupunkt IR 20Test Internetradio: Imperial Dabman i200Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 301 IRTest  besten Internetradios: Xoro HMT 420 IRTest Internetradio: Pearl IRS-650Test Internetradio: Imperial i110Test  besten Internetradios: Blaupunkt IRK 1620Test besten Internetradios: Pure Elan IR5Test Internetradio: Auna IR-120
Pro
  • Sehr guter Klang
  • USB-Eingang von vorn zugänglich
  • Echter Netzschalter auf der Rückseite
  • Guter Stereo-Klang
  • Recht kleine Standfläche
  • Umfassende Ausstattung
  • Guter Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Spotify integriert
  • Kompaktes, schönes Design
  • Großes, sehr gut abzulesendes Display
  • Alternativlos als Ergänzung
  • Sehr mobil
  • Guter Klang
  • Spotify Connect integriert
  • Guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Tolle Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Sehr guter Klang
  • Multiroom fähig
  • Bluetooth
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Üppige Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kleine Stellfläche
  • Wetter-App installiert
  • Als Wecker geeignet
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Kompakte Abmessungen
  • Sehr gute Ausstattung
  • Preset-Tasten am Gerät
  • LAN-Schnittstelle
  • Geringe Stellfläche
  • Guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Günstig
  • Umfangreich ausgestattet
  • Günstiger Preis
  • Guter Klang
  • Kompakte Abmessungen
  • Kompakte Abmessungen
  • Recht guter Klang
  • Akku- oder Batterie­betrieb möglich
  • Kleine Stellfläche
  • USB-Eingang
Contra
  • Kein USB-Eingang
  • Keine Streaming-Dienste vorinstalliert
  • Fernbedienung klein und fummelig
  • Kein Ladenetzteil im Lieferumfang
  • FM-Empfang nur mittelmäßig
  • Einrichtung ausschließlich über App möglich
  • Ohne Ladenetzteil
  • Klang könnte besser sein
  • Nur Mono-Betrieb
  • Monochrom-Display
  • Klang nur mittelmäßig
  • Kein DAB+ Empfang
  • Sprunghafte Lautstärke-Einstellung
  • Klang nur mittelmäßig
  • Kleines Monochrom-Display
  • Ohne Fernbedienung
  • Ohne Bluetooth
  • Klang leicht verfärbt
  • Sehr verfärbtes Klangbild
  • Unsauber verarbeitet
  • Außer WLAN kein Input
  • Zu teuer für die Ausstattung
  • Weder UKW- noch DAB-Empfang möglich
  • Steckernetzteil anfällig
  • Menü läuft zäh
  • Klanglich unzureichend
Bester Preis
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Kanälestereostereostereostereomonostereostereostereostereostereomonomonomonostereomonostereostereomonomonomonomono
QuellenInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW (RDS), AUXInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, AUXInternetradio, DAB, DAB+, UKWInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW (RDS)Internetradio, DAB, DAB+, UKWInternetradio, DAB, DAB+, UKWInternetradio, DAB+, UKW, USB, AUXInternetradio, Bluetooth, AUXInternetradio, DAB, DAB+, UKWInternetradio, DAB+, UKW, USB, AUXInternetradio, USB, DAB+, UKW, AUX-inInternetradio, USBInternetradio, UKW, AUXInternetradio, DAB+, UKW (RDS), USB, AUXInternetradio, DAB+, UKWInternetradio, DAB, DAB+, UKWInternetradio, DAB+, UKW, AUX-in, USBInternetradio, USBInternetradio, USB, AUXInternetradio, USB, AUXInternetradio
SchnittstellenAUX-in, Line-out, Kopfhörer, USB, LANAUX-in, Line-outUSB 2.0, Aux-in, Line-OutLine-Out, opt-OutUSB, KopfhörerUSB, Kopfhörer (hinten)USB, AUX, Kopfhörer (hinten)AUX-inKopfhörer (hinten)AUX-in, Line-Out, USBLAN, AUX-in, USB, KopfhörerUSB (frontal), KopfhörerAUX-in, Line-outAUX-in, Line-Out, Kopfhörer, USB, LAN (alle rückseitig)KopfhörerUSB, Line-OutAUX-in, Line-Out, USBUSB, Line-Out, Kopfhörer (alle rückseitig)AUX-in, Line-out, USBKopfhörer, AUX-In, USBUSB, Kopfhörer (frontal)
DrahtlosWLAN, BluetoothWLAN, Bluetooth (NFC)WLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLANWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLANWLANWLANWLANWLANWLANWLANWLANWLANWLANWLAN, BluetoothWLAN
StreamingdiensteSpotify Connect, Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3, etc.Spotify ConnectSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify Connect-Spotify Connect-SpotifySpotify---Spotify Connect-
VersorgungSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilinterner Akku mit 2200 mAhinternes NetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilUSB-Netzteil (nicht im Lieferumfang), 4xAA-BatterienSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteil, 4xAA-BatterienSteckernetzteil
Amessungen366 x 144 x 153 mm235 x 165 x 125 mm280 x 110 x 120 mm130 x 97 x 49 mm180 x 99 x 45 mm250 x 100 x 170 mm300 x 115 x 116 mm140 x 130 x 225 mm237 x 115 x 80 mm310 x 160 x 125 mm221 x 159 x 137 mm195 x 90 x 115 mm200 x 115 x 118 mm319 x 134 x 135 mm207 x 123 x 112 mm278 x 95 x 110 mm190 x 123 x 135 mm225 x 135 x 110 mm184 x 130 x 130 mm200 mm x 115 mm x 53 mm110 x 115 x 130 mm
Gewicht2,6 kg880 g1,58 kg240 g330 g1,4 kg1,76 kg1,3 kg730 g1,58 kg1,39 kg790 g880 g1,8 kg1 kg790 g1 kg1,18 kg770 g390 g400 g
LieferumfangSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungNetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, Fernbedienung, Wurfantenne, Audio-KabelFernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, Fernbedienung, Audio-KabelUSB-LadekabelSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil,Fernbedienung, AudiokabelSteckernetzteil, Fernbedienung, Audiokabel (Cinch), TeleskopantenneSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteilSteckernetzteil (Reiseadapter)Steckernetzteil, Fernbedienung

Internetradios Test: Dabman I205

Testsieger: Imperial Dabman i205

Das Imperial Dabman i205 liegt preislich zwar an der Obergrenze, dafür hat das Gerät aber auch einiges zu bieten. Sie haben die Wahl zwischen dunkelbraunem oder schwarzem Holzdekor, was erstmal ziemlich pflegeleicht ist und dem Gerät einen eher dezenten Auftritt verleiht. Das sind allerdings schnöde Äußerlichkeiten, seitens der Ausstattung lässt das i205 keine Wünsche offen, zumal es das Gerät als Dabman i205 CD mit integriertem CD-Laufwerk gibt.

Testsieger

Imperial Dabman i205

Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
Der Dabman i205 ist mit seiner praxisgerechten Ausstattung und dem sehr guten Klang ein echter Geheimtipp.

Bedienung und Ausstattung

Design und Aufbau des Dabman i205 folgen dem bewährten Prinzip: Display und Bedienelemente in der Mitte, rechts und links flankiert von je einem Lautsprecher. Die Tasten sind wie das Bedienfeld selbst in Schwarz gehalten und nur die weiße Beschriftung gibt Auskunft über deren Funktionen.

Mit dem großen Drehknopf mit Tasterfunktion in der Mitte scrollt man durchs Menü, sofern man nicht das Steuerkreuz auf der Fernbedienung bemüht. Die Fernbedienung ist zwar größer als das mitunter übliche Scheckkartenformat, die Tasten darauf sind jedoch reichlich und deshalb entsprechend klein geraten.

Die Einbindung ins WLAN geht schnell, komfortabel und sicher per WPS-Taste

Das Menü auf dem Farbdisplay ist dagegen klar strukturiert, beim ersten Einschalten gibt es sogar eine Schritt-für-Schritt Installation. Damit lässt sich das Dabman i205 schnell ins WLAN integrieren, bei entsprechendem Router sogar per WPS, also mit einem Tastendruck. Dann muss man keine Passwörter eingeben, was sonst mit der Fernbedienung schnell zum Geduldsspiel wird.

Wer über kein oder kein stabiles WLAN verfügt, kann das i205 kurzerhand auch mit einem LAN-Kabel ins Netzwerk einbinden, die entsprechende Buchse ist auf der Rückseite. Dort ist dann auch der Netzschalter, der das Gerät komplett vom Netz trennt, anders als die Standby-Funktion. Auch die Kopfhörer-Buchse hat man auf die Rückseite verlagert, das ist eher unpraktisch.

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Internetradios Test: Dabman I205
Das Dabman i205gibt es in braunem oder schwarzem Holzdekor. 
Internetradios Test: Dabman I205 Menbue
Das Display ist farbig, die Menüstruktur gewohnt übersichtlich.
Internetradios Test: Dabman I205 Menue
Etwas übertrieben – der Equalizer entpuppt sich als Einstellmöglichkeit der Bässe und Höhen.
Internetradios Test: Dabman I205 Back
Alles was man braucht – plus LAN-Buchse und Netzschalter. Die Kopfhörer-Buchse wünschen wir uns aber vorn auf dem Gerät.
Internetradios Test: Dabman I205 Fb
Die Fernbedienung ist nicht sehr klein, die vielen Tasten aber schon.

Ob nun kabellos per WLAN oder per LAN-Kabel ins Netzwerk eingebunden, stehen neben diversen Internet-Radiosendern auch viele Streaming-Dienste zur Verfügung. Für Spotify gibt es sogar eine Taste im Menü. Doch auch Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3, und viele andere sind mit nur wenigen Klicks eingerichtet.

Die Listen der Radio-Sender – ob nun aus dem Internet, per DAB+ oder UKW – werden übersichtlich und in sinnvolle Kategorien aufgeteilt im Menü aufgelistet. So kann man sich wahlweise durch die Genres oder Regionalsender klicken, um seine Lieblingssender zu finden. Mit einem längeren Druck auf die entsprechende Taste der Fernbedienung kann man den Sender dann einem der Speicherplätze zuordnen, von denen neun mit nur einem Tastendruck auf der Fernbedienung erreichbar sind, ab zehn aufwärts dann mit drei.

Über die USB-Buchse an der Front lässt sich übrigens Musik von Speicher-Sticks abspielen, die Tracks werden komfortabel auf dem Display ausgewählt. Auch für analoge Zuspieler ist das Dabman i205 zugänglich, ein entsprechendes Kabel mit Cinch-Anschlüssen liegt dem Radio bei.

Imperial Dabman i205 im Klangtest

Beim Klang stößt das Imperial Dabman i205 erst bei sehr hohen Lautstärkepegeln an seine Grenzen. Dennoch ist es erstaunlich, was die beiden Breitbandlautsprecher leisten, zumal es außer einer einzigen Bassreflexöffung auf der Rückseite keinerlei Unterstützung für den Tieftonbereich gibt.

Toller Klang für kleinere Räume

Die Stereobreite ist durch die Anordnung der beiden Lautsprecher natürlich begrenzt, reicht aber in den meisten Fällen aus, wenn der Raum nicht zu groß ist. Zur Klangbeeinflussung stehen neben diversen Presets wie Rock, Pop, Klassik etc. auch eigene Einstellungen der Klangregler für Bässe und Höhen zur Verfügung. Allesamt können komfortabel mit der »EQ«-Taste der Fernbedienung abgerufen werden.

Nachteile?

Das Dabman i205 ist recht schlank und muss mit nur einem Lautsprecher je Kanal auskommen, Freunde knackiger Tiefbass-Gewitter kommen daher eher nicht auf ihre Kosten. Außerdem würden wir den Kopfhörer bei Bedarf gern vorn anschließen und nicht auf der Rückseite. Das i205 hat allerdings andere Vorzüge und ist obendrein ziemlich günstig.

Imperial Dabman i205 im Testspiegel

Beim Dabman i205 sind wir nach wie vor die ersten mit einem Test, wir werden andere Testberichte aber nachreichen, sobald sie verfügbar sind.

Alternativen

Kleiner, schöner oder auch günstiger geht es auch und nicht jeder braucht die Vielfalt der Wiedergabe-Quellen, die unser Favorit bietet. Mitunter reicht auch ein abgespecktes Modell, um kleinere Räume zu beschallen. Auch ein WLAN-Lautsprecher und ein Zuspieler für die HiFi-Anlage sind unter unseren Favoriten.

Kompakt: Blaupunkt IRD 300 WH

Das Blaupunkt IRD 300 WH ersetzt unsere vormalige kompakte Empfehlung aus gleichem Hause, das IR 20. Das IRD 300 benötigt zwar etwas mehr Standfläche als das IR 20, ist dafür aber auch mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet. Klanglich kann es zwar immer noch nicht mit unserem Favoriten mithalten, bietet dafür aber etwas mehr Ausstattung.

Das beste Kompakte

Blaupunkt IRD 300 WH

Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WH
Viel Ausstattung, mit WLAN und Bluetooth.

Im soliden Holzgehäuse gibt es neben dem WLAN- auch ein Bluetooth-Modul, das unserem Favoriten fehlt. Dafür verzichtet man beim IRD 300 auf eine Kopfhörer- und eine USB-Buchse, und die analogen Ein- und Ausgänge befinden sich auf der Rückseite. Die Einbindung ins WLAN gelingt beinahe ebenso zügig wie das Pairing mit einem Bluetooth-Zuspieler, letzteres wird nämlich von NFC unterstützt und geht mit einem kompatiblen Smartphone noch einen Tick schneller und komfortabler.

Bei der Bedienoberfläche greift der Hersteller auf die übliche Software zurück, modifiziert wird sie nur leicht, sodass beim Einschalten das Blaupunkt-Logo erscheint – das muss an Individualität reichen. Die Oberfläche reagiert flüssig: sowohl die Fernbedienung, als auch das Bedienfeld am Gerät selbst.

Klanglich liegt es eher im Mittelfeld, was kein Wunder ist, da das IRD 300 im Gegensatz zu unserem Favoriten über keinen Subwoofer verfügt und das gesamte hörbare Frequenzband mit zwei Breitbandlautsprechern abdecken muss.

Das Blaupunkt-Radio ist dennoch unsere Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, man jedoch nicht auf guten Stereoklang verzichten will.

Preistipp: Xoro DAB 700 IR

Eigentlich soll das Xoro DAB 700 IR weit mehr über 100 Euro kosten, da der Preis aber gleich nach Marktstart unter die 100-Euro-Schranke herunter gerutscht ist, konnte es unsere Preis-Leistungs-Empfehlung einheimsen. Das war allerdings knapp, denn das Albrecht DR 884 liegt ihm dicht auf den Fersen und das mit einer UVP, die von vornherein unterhalb der des Xoro liegt.

Preis-Leistungs-Tipp

Xoro DAB 700 IR

Test  besten Internetradios: Xoro DAB 700 IR
Das DAB 700 IR bietet viel Radio und kostet nicht die Welt.

Das Xoro DAB 700 IR hat vielen anderen Internetradios in der Preisklasse unter 100 Euro die feste Integration von Spotify Connect voraus. Dieser Streaming-Dienst hat es wie kaum ein anderer geschafft, in fast jeder Hardware, die auch nur im Entferntesten mit Musik zu tun hat, präsent zu sein.

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Internetradios Test: Xoro Dab700ir
Das Xoro DAB 700 IR kommt im üblichen, anthrazitfarbenen Gehäuse, andere Ausführungen gibt es nicht.
Internetradios Test: Xoro Dab700ir Display
Mit dem Farbdisplay gelingt die Darstellung der Senderlogos oder Cover besonders gut.
Internetradios Test: Xoro Dab700ir Fernbedienung
Die Fernbedienung ist sehr klein, entsprechend winzig sind auch die Tasten, die zudem sehr dicht beieinander liegen.
Internetradios Test: Xoro Dab700ir Back
Hier gibt es zusätzlichen Input per USB- oder AUX-Buchse, leider beide auf der Rückseite. Ein Netzschalter macht das Radio zwar stromlos, das Steckernetzteil nuckelt aber weiter an der Steckdose, wenn auch nur wenig.

Allerdings bietet das DAB 700 IR darüber hinaus auch DAB- und UKW-Empfang, die vielen verfügbaren Internet-Radiosender sind ohnehin fester Bestandteil der Empfangsleistung. Eine USB-Buchse auf der Rückseite spricht zudem einen integrierten Media-Player an, sodass der Xoro auch Musik vom Stick oder anderen externen Datenträgern abspielt. Der AUX-Eingang, der ebenfalls auf der Rückseite zu finden ist, nimmt es dann mit einer analogen Quelle auf.

Andere Streaming-Dienste als Spotify können vom Smartphone via Bluetooth zum Xoro gestreamt werden, damit stehen selbst dem günstigen Internetradio reichlich Empfangsquellen zur Verfügung.

Einige Abstriche muss man wegen des geringen Preises aber doch in Kauf nehmen: So ist das Design recht hausbacken, ein Steckernetzteil ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, weil sich unserer Meinung nach schon zu viele dieser Stromfresser in jedem Haushalt befinden. Zwar kann das Radio mit einem Schalter auf der Rückseite komplett abgeschaltet werden, das kleine Steckernetzteil nuckelt aber auch jetzt noch immer fleißig an der Steckdose.

Auch bei der neuen Fernbedienung hat man bei Xoro kein gutes Händchen gehabt. Sie ist einfach zu klein, ungünstig geformt und die Tasten liegen zu dicht beieinander.

Beim Klang hat Xoro dagegen vieles richtig gemacht. Allem voran ist ein stabiles und nicht zu leichtes Gehäuse eine der Voraussetzungen für einen guten Klang. Die beiden eingebauten Lautsprecher tragen dann auch ihren Anteil dazu bei, dass es zu einem guten Gesamtergebnis kommt. Das DAB 700 IR klingt entsprechend erwachsen und liefert dank der Bassreflexöffnung ein gutes Tiefton-Fundament. Dröhnen tut es dann auch nur bei sehr hohen Lautstärken, ansonsten bietet das Radio ein ausgewogenes Klangbild mit eindeutiger Stereo-Abbildung.

Ergänzung: TechniSat Digitalradio 110 IR

Das TechniSat Digitradio 110 IR ist ein schmuckes, kleines Kästchen, das überwiegend aus Display zu bestehen scheint. Vorzugsweise steht es in Kabel-Nähe zur herkömmlichen Stereo-Anlage. Kabelnähe deshalb, weil das Digitradio 110 IR über einen analogen und einen optischen Digitalausgang verfügt.

Ergänzung

TechniSat DIGITRADIO 110 IR

Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 110IR
Das schöne kleine Digitradio ist als Ergänzung für die HiFi-Anlage die erste Wahl.

Verbindet man diese Ausgänge mit einer vorhandenen Stereo-Anlage, ist die im Handumdrehen voll digitalisiert. Auf einen Schlag können Sie nun neben den vielfältigen Internet-Radiosendern auch DAB+ empfangen. Auch Streaming-Dienste wie Spotify werden nun zugänglich, ob nun über den WLAN-Anschluss des Digitradio oder via Bluetooth vom Smartphone.

Eigene Lautsprecher bringt das Digitradio allerdings nicht mit, dafür ist es auch gar nicht gedacht. Die vielen digitalen Quellen, die es erschließt, profitieren dagegen vom bestmöglichen Klang einer echten Stereoanlage.

Das recht große Display bietet der Bedienoberfläche reichlich Entfaltungsmöglichkeiten, bedient wird komfortabel per App oder Fernbedienung. Die gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein Audio-Kabel und eine Wurfantenne für den Empfang von DAB+ und UKW.

Mobil: Xoro DAB 150 IR

Klein, leicht, empfangsstark sind die wichtigsten Attribute des neuen Xoro DAB 150 IR. Das kleine Internetradio ist ideal für unterwegs, da es mit einem fest eingebauten Akku ausgestattet ist. Als Quellen dienen neben dem Internetradio, was per WLAN empfangen werden kann außerdem noch DAB+ und UKW, je nachdem, wie unterwegs die Empfangslage ist.

Mobil

Xoro DAB 150 IR

Internetradios Test: Radio Xoro
Beim Xoro DAB 150 IR sind ein ausdauernder Akku und Spotify Connect bereits integriert.

Mit dem Dab 150 IR ist es Xoro gelungen, ein mobiles Internetradio mit einigen pfiffigen Detaillösungen auf den Markt zu bringen. Dabei reichte es nicht, es klein und leicht zu machen – das können andere schließlich auch. Das kleine Xoro bietet darüber hinaus zudem einen Großteil der Features an, die auch bei den großen stationären Kollegen zu finden sind.

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Internetradios Test: Xoro Dab150ir
Das kompakte Xoro DAB 150 IR kommt mit nur wenigen Bedienelementen aus, der große Drehknopf übernmmt gleich mehrere Funktionen.
Internetradios Test: Xoro Dab150ir Anschluesse
Die kleine USB-Buchse ist zum Laden des internen Akkus vorgesehen, in die große kann ein Stick eingesteckt werden, den das Radio dann auslesen kann.
Internetradios Test: Xoro Dab150ir Back
Auf der Rückseite ist nur die Antenne, ein Batteriefach gibt es nichtm der gut dimensionierte Akku ist fest eingebaut.

Neben Internetradio DAB+ und UKW ist sogar Spotify fest integriert, außerdem gibt es einen Mediaplayer, der Musik von einem Stick lesen kann, für den das Dab 150 IR extra eine USB-Buchse hat. Über der USB-Buchse an der Seite des Gerätes gibt es zudem eine zweite im Micro-USB-Format, hier kann der interne Akku aufgeladen werden. Allerdings ist gehört kein passendes Ladegerät zum Lieferumfang, immerhin ist zumindest ein USB-Ladekabel dabei, sodass Sie unbedenklich dasselbe Ladegerät wie für Ihr Handy nutzen können.

Damit der Akku möglichst lange durchhält, kann man das Gerät mit einem Schalter komplett ausschalten, so dass anders als im im Standby nicht mal mehr die Uhr angezeigt wird. Klanglich kann man zwar nicht allzu viel von dem kleinen Monogerät erwarten, dafür gibt es aber eine Kopfhörerbuchse, die selbst unterwegs perfekten Stereo-Sound liefert.

Das Dab 150 IR kann dank seines geringen Gewichts und der kompakten Abmessungen immer und überall dabei sein. Den eingebauten Akku kann man dabei weder verlieren noch vergessen, er sollte halt nur rechtzeitig geladen werden, dann steht dem Musikvergnügen unterwegs nichts mehr im Weg.

Außerdem getestet

Albrecht DR 884

Das Albrecht DR 884 will insbesondere durchs Design gefallen, tatsächlich sieht es mit dem schwarzen Gehäuse und den abgesetzten, kupfernen Designelementen auch gut aus. Das Display ist zwar nicht wirklich rund, die Umrandung lässt es aber fast wie ein Bullauge erscheinen. Da man bei Albrecht seine Sache versteht, kommt fürs schöne Gehäuse wie immer Holz zum Einsatz. Das ist nicht nur solide, es schützt bei entsprechender Konstruktion den Klang auch vor unschönen Dröhn-Attacken.

Das integrierte Netzteil sorgt zudem dafür, dass für den Anschluss des DR 884 nicht noch ein Steckernetzteil in die Steckdosenleiste gezwängt werden muss. Neben den Internetradio-Sendern beherrscht das Albrecht selbstredend auch DAB, UKW und selbst das Streaming von einem USB-Stick. Lediglich der direkte Draht zu Spotify Connect fehlt, so dass man hier notgedrungen auf das Streaming via Bluetooth vom Smartphone zurückgreifen muss, das muss man ohnehin bei fast jedem Internetradio, wenn man einen anderen Streaming-Dienst nutzt, die sind bei der Konkurrenz nämlich auch nicht fest integriert. Die fehlende Integration von Spotify verscherzt dem Albrecht leider den Platz als Preistipp.

Wer onehin keinen Wert auf Spotify legt, einen anderen Streaming-Anbieter nutzt oder den Umweg übers Smartphone nicht scheut, ist mit dem DR 884 für aktuell unter 100 Euro aber sehr gut bedient.

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Internetradios Test: Albrecht Dr884
Internetradios Test: Albrecht Dr884 Bedienfeld
Internetradios Test: Albrecht Dr884 Fb
Internetradios Test: Albrecht Dr884 Back

Peaq PDR 270 BT-B

PEAQ ist quasi eine der Hausmarken des Media-Saturn-Konzerns. Das PDR 270 BT-B ist eines von drei neuen Internetradios und liegt mit der UVP von knapp über 100 Euro in einem besonders attraktiven, aber auch hart umkämpften Marktsegment. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, müssen deshalb hier und da Abstriche gemacht werden, die bestenfalls kaum auffallen.

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Internetradios Test: Peaq Pdr270bt B
Das Farbdisplay lässt sich gut ablesen und auch das Bedienfeld des PEAQ PDR 270 BT-B gibt keine Rätsel auf.
Internetradios Test: Peaq Pdr270bt B Back
Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite. Das macht zwar eine schöne Frontpartie, ist aber zumindest beim Kopfhörer- und USB-Anschluss eher unpraktisch.
Internetradios Test: Peaq Pdr270bt B Fb
Bewährt – eine solche Fernbedienung kommt auch bei vielen anderen Marken zum Einsatz.

Das PEAQ PDR 270 BT-B nutzt neben der allgegenwärtigen Hardware von Frontier Silicon zudem auch eine Fernbedienung, die sich schon bei anderen Herstellern bewährt hat. Die Bedientasten am Gerät und auf der Fernbedienung folgen also bewährten Mustern, sodass die Einrichtung und der alltägliche Gebrauch schnell und intuitiv von der Hand gehen.

So ist die Klangeinstellung per Presets oder individuell eingestellten Equalizer nur einen Tastendruck entfernt. Wobei das Wort Equalizer in diesem Zusammenhang eigentlich etwas gewagt erscheint, schließlich lassen sich im entsprechenden Menü nur die Bässe und Höhen einstellen.

Allerdings reichen auch diese rudimentäre Regelung aus, um dem PEAQ PDR 270 BT-B einen ordentlichen Klang zu entlocken. Grundsätzlich fehlen dem Sound nämlich gerade die Mittelhochtöne, sodass es ohne entsprechende Eingriffe leicht verfärbt und mittenbetont klingt. Auch beim Bass kann das PEAQ bei manchen Geräten in derselben Preisklasse nur schwer mithalten.

Hama IR80MBT

Hama hat sich beim IR80MBT von Boses SoundTouch-Familie inspirieren lassen: Auch der IR80MBT ist eigentlich »nur« ein Lautsprecher mit WLAN-Anschluss. Er funktioniert auch einzeln, lässt sich mit einem Zwilling aber auch zu einem Stereo-Pärchen aufstocken. Zur Ersteinrichtung ist im Gegensatz zu den anderen Internetradios ein Tablet oder ein Smartphone notwendig. Hier orientiert man sich eindeutig am Vorbild von Bose oder Sonos. Im Gegensatz zu den Amerikanern setzt Hama indes nicht auf ein hauseigenes und damit proprietäres System, sondern bedient sich, wie viele andere auch, bei UNDOK. Ist diese App auf dem Smartphone installiert, kann man per WLAN einen direkten Kontakt zum IR80MBT aufbauen. Hier gehört dann die Einbindung ins vorhandene WLAN zu den wichtigsten Aufgaben. Im Gegensatz zu den Bose-Speakern kann das IR80MBT übrigens auch als Bluetooth-Speaker fürs Smartphone dienen.

Per WLAN ist das IR80MBT von jedem Smartphone im selben Netz erreichbar, vorausgesetzt, auch hier ist die kostenlose UNDOK App installiert. Die Definition eines Stereo-Pärchens in den linken und rechten Kanal wird übrigens absolut simpel per Umschalter an der Rückseite eines jeden Lautsprechers vorgenommen, bei uns stand das Einzelexemplar selbstredend auf »ST« wie »stereo«.

Die per Smartphone eingerichteten Presets können nach erfolgter Installation auch einfach per Fernbedienung abgerufen werden. Der Klang eines Lautsprechers ist schon hervorragend, als Stereo-Pärchen reichen sie für’s Büro oder kleine Wohnzimmer vollkommen aus.

Pure Elan Connect+

Das Pure Elan Connect+ ist die um einen zweiten Lautsprecher erweiterte Stereo-Variante des Pure Elan Connect ohne +, der Preisunterschied zwischen Stereo- und Mono-Ausführung beträgt etwa 20 Euro. Das Connect+ liegt dennoch knapp unter 100 Euro. Geboten wird dafür die üblich hochwertige Verarbeitung, zusammen mit dem für ein mobiles Gerät guten Klang. Das Pure wird mit vier Akkus oder Batterien der Größe AA betrieben oder man schließt ein USB-Netzteil an. Das entsprechende Kabel liegt bei, ein passendes Netzteil dagegen leider nicht.

Die Bedienung ist einfach gehalten, obwohl das Pure neben Internetradio auch mit DAB UKW und sogar Bluetooth-Streaming vom Handy zurechtkommt. Auf der Rückseite ist neben der USB-Ladebuchse zudem ein Kopfhörer-Anschluss. Wer auf das besondere Pure-Design steht und nach einem möglichst mobilen Internetradio sucht, ist mit dem Connect+ in jedem Fall auf der richtige Seite, obwohl uns der Preis angesichts des fehlenden Netzteiles doch etwas hoch erscheint.

Xoro DAB 600 IR

Mit dem DAB 600 IR hat Xoro ein üppig ausgestattetes Internetradio zum Schnäppchenpreis im Angebot. Mit einer Gehäuseausführung in Nussbaum erhält man mit dem DAB 600 IR ein vielseitiges Internetradio, das neben DAB+ auch UKW empfangen kann und auch analoge Quellen nicht außen vor lässt.

Das Gehäuse ist auch hier aus Holz gefertigt, ordentlich verarbeitet und bietet eine gute Grundlage für satten Sound, sogar in Stereo. Das Xoro verfügt pro Kanal über einen Breitbandlautsprecher, beide strahlen nach vorn ab und sorgen für eine akzeptable Stereobreite.

Installiert ist auch hier die nur leicht modifizierte Standardoberfläche, die aber flüssig auf sämtliche Eingaben reagiert. Die notwendigen Einsparungen, um diesen Preis mit der angegebenen Ausstattung zu halten, liegen eher im Detail. So verzichtet das Xoro-Radio auf einen vorinstallierten Streaming-Dienst und auf die komfortablen RDS-Funktionen beim UKW-Empfang.

Sparfüchse kommen mit dem Xoro DAB 700 IR allerdings besser weg. Für einen geringen Aufpreis bietet der mutmaßliche Nachfolger von allem etwas mehr.

TechniSat Digitradio 306 IR

Das TechniSat Digitradio 306 IR hat zwar nur einen Lautsprecher und läuft daher im Mono-Betrieb, liefert dafür aber einen sehr guten Klang. Das liegt am recht großen und solide gebauten Gehäuse. Außerdem werden jede Menge Quellen unterstützt: neben Internetradio auch DAB+, UKW und externe USB-Speicher sowie der analoge AUX-Eingang. Auf der Rückseite gibt es zudem eine LAN-Buchse, falls das WLAN schwächelt oder nicht vorhanden ist.

Das Digitradio 306 IR ist mittlerweile so günstig, dass man sowohl über das einfarbige Display, als auch über den Monoklang ganz gut hinwegsehen bzw. -hören kann.

Xoro HMT 300

Das Xoro HMT 300 ist eigentlich eher ein Radiowecker mit netten Zusatzfunktionen wie einer Wetter-App und Börseninfos, die auf Wunsch im Standby-Betrieb in Abwechslung mit der Uhr auf dem Display erscheinen. Das Gerät benötigt wenig Stellfläche, steckt in einem leichten, dünnen Gehäuse und passt daher sehr gut auf die Nachtkonsole. Dem kleinen Gehäuse ist es allerdings auch geschuldet, dass der Klang nicht ganz so voluminös ist wie bei der schweren Konkurrenz – die zeigen allerdings meist auch nicht das örtliche Wetter an.

Blaupunkt IR 20

Das Blaupunkt IR 20 benötigt nur wenig Standfläche, verzichtet wird auf DAB+ und es muss zudem mit einem Mono-Lautsprecher auskommen. Dafür klingt das Blaupunkt-Radio sehr gut, was nicht zuletzt am soliden, sauber verarbeiteten Holzgehäuse liegt. Das Radio von Blaupunkt ist unsere Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, man jedoch nicht auf guten Klang verzichten will.

Imperial Dabman i200

Den Imperial Dabman I200 von Telestar gibt es in drei Farbvarianten, wir hatten das Gerät in Nussbaum-Natur zum Test. Trotz Stereo-Lautsprechern klingt es nicht wesentlich besser als das IR20 von Blaupunkt. Die Lautstärkeeinstellung macht recht große Sprünge, sodass eine feine Anpassung kaum möglich ist. Bedienerfreundlich sind die fünf Preset-Tasten an der Vorderseite, so kann man auch ohne Fernbedienung den gewünschten Sender mit einem Tastendruck einschalten.

TechniSat DIGITRADIO 301 IR

Das TechniSat Digitradio 301 IR ist eigentlich ein schönes Gerät, leider will die Menüoberfläche nicht so recht zu dem winzigen Monochrom-Display passen. Dass das besser geht, konnten wir direkt am 110IR sehen, das Display ist größer und in Farbe, sodass Sender- und andere Informationen nicht nach MS-DOS-Oberfläche aussehen. Dafür reagiert die Oberfläche flüssig und auch der Klang kann sich hören lassen, was auch hier dem soliden Gehäuse und dem gut ausgewählten Lautsprecher geschuldet ist.

Xoro HMT 420 IR

Mit dem HMT 420 IR hat Xoro ein weiteres Internetradio an den Start gebracht. Das ist wie das DAB 700 IR als klassiches Küchenradio im Querformat ausgelegt, so dass die beiden rechts und links eingesetzten Lautsprecher zumindest die Möglichkeit haben, ein einigermaßen plausibles Stereobild abzugeben. Das funktioniert auch beim HMT 420 ziemlich gut, leider klingt es doch ziemlich verfärbt. Dafür hat Xoro die USB-Buchse für den Einsatz externer Musikquellen nach vorn verlegt, so dass man nicht mehr hinten am Gerär herumfummeln muss.

Das HMT 420 IR ist kleiner und auch günstiger als das 700 IR, sollten Sie jedoch Platz für das größere Modell haben, sind sie klanglich jedenfalls besser bedient.

Pearl IRS-650

Das IRS-650 von Pearl ist zwar üppig ausgestattet, muss sich aber in puncto Preis-Leistung dem Xoro geschlagen geben. Schließlich ist es etwas teurer, bringt aber nicht mehr Ausstattung mit. Im Gegenteil: Es gibt deutliche Mängel in der Verarbeitung und es klingt trotz Stereo nicht besser als das Blaupunkt, sondern ziemlich verfärbt.

Imperial i110

Das Imperial I110 ist sehr günstig, aber auch sparsam ausgestattet, ohne DAB und UKW, selbst die USB-Buchse dient nur als Stromquelle. Die Einrichtung stellt keine große Herausforderung dar, auch das Standardmenü reagiert flüssig. Klanglich reicht es nicht an das Blaupunkt IR20 heran, wäre aber eine günstigere Alternative zum Blaupunkt IRK1620.

Blaupunkt IRK 1620

Das Blaupunkt IRK 1620 kann im Gegensatz zu unserer Empfehlung IR20 nur wenig überzeugen. Es ist spartanisch ausgestattet, da weder DAB noch UKW zu empfangen sind, der Lautsprecher strahlt nach oben ab, was unserer Meinung nach im täglichen Gebrauch in Wohn- oder gar Küchenbereich zu Verschmutzungen und schlimmstenfalls zum Ausfall des Lautsprechers führen kann. Eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang, dennoch ist es aktuell etwas teurer als das IR20. Wer unbedingt einen nach oben abstrahlenden Lautsprecher benötigt kann aber mit den Einschränkungen leben.

Pure Elan IR5

Das Elan IR5 von Pure ist zwar kompakt, leicht und lässt sich außer mit dem mitgelieferten Netzteil auch mit Batterien oder Akkus betreiben. Außer Internetradio per WLAN oder Streaming via Bluetooth vom Handy gibt es abe keinen Radio-Empfang, das heißt: Kein Netz – keine Musik. Ein UKW- oder DAB-Tuner ist nicht an Bord.

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Internetradios Test: Pure Elan
Internetradios Test: Pure Elan Menue
Internetradios Test: Pure Elan Back
Internetradios Test: Pure Elan Batteriefach

Das Elan IR5 hat vom Klang deutlich mehr zu bieten als die meisten Smartphones, allerdings fordert die kompakte Größe ihren Tribut. So passt nur ein einziger Lautsprecher ins Gehäuse, das reicht für Mono-Betrieb mit angemessenem Klang. Der lässt sich zudem mit den Presets oder den Klangreglern im Menü sehr gut optimieren.

Auna IR-120

Das Auna IR 120 ist würfelförmig und benötigt sehr wenig Stellfläche. Auch hier strahlt der Lautsprecher nach oben ab, was zum Beispiel in der Küche sinnvoll sein kann. Außer WLAN gibt es neben dem USB-Eingang, der MP3s abspielen kann, keine weiteren Empfangsquellen. Das Standard-Menü reagiert etwas zäh. Unser Testmuster hatte einen Wackler in der Netzteilperipherie, sodass es immer wieder zu langwierigen Neustarts kam.

Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.

Die besten Internetradios um 200 Euro

In dieser Preisklasse ist die Verarbeitung oft etwas besser, die Ausstattung reichhaltiger und beim Klang setzten die Geräte um 200 Euro meistens – aber nicht immer – noch eine kleine Schippe drauf. Auch gibt es einige Produkte, die als Problemlöser fungieren oder eine Nische besetzen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Hama DIR3115MS

test: Die besten Internetradios – hama DIR3115 e1517816051770
Tolle Technik verpackt in schickem Retro-Design.

Das Hama DIR3115MS ist im Retro-Design der 60er gehalten und birgt doch modernste Digitaltechnik im weißen oder schwarzen Holzgewand. Dank intuitiver Bedienung ist die geballte Technik gut beherrschbar und auch der Klang lässt kaum Wünsche offen, obwohl das Hama nicht über einen zusätzlichen Tieftöner verfügt.

Bester Klang

Teufel 3Sixty (2020)

Test  besten Internetradios: Teufel 3Sixty (2020)
Das Teufel 3sixty hat in der neuen 2020er-Generation nochmal deutlich nachgelegt, der Preis ist dennoch stabil.

Der Teufel 3Sixty 2020 geht in die zweite Runde, deshalb der Zusatz »2020«. Im sichtbaren Unterschied zum Vorgänger gibt es jetzt ein Farbdisplay. Auch die Reaktion auf Eingaben von den Bedientasten ist etwas flüssiger geworden. Eine Fernbedienung hatte das Ur-3Sixty ebenfalls nicht.

Design-Tipp

Roberts Revival iStream3

Test  besten Internetradios: Roberts Revival iStream3
Das Design kommt aus den 50ern, die Technik und das Streaming-Erlebnis sind absolut zeitgemäß.

Das Roberts Revival iStream3 lässt die 1950er wieder auferstehen. Unter der Kunstlederoberfläche, die es aktuell in neun Farben gibt, verbirgt allerdings moderne Technik von heute. Außer dem normalen Internetradio sind alle wichtigen Streaming-Dienste vorinstalliert und damit nur einen Tastendruck entfernt. UKW und DAB+ sind ebenfalls an Bord. Der Klang ist sehr gut, auch wenn er nur in Mono ausgegeben wird.

Ausbaufähig

Sangean WFR-70

Test  besten Internetradios: Sangean WFR-70
Der WFR-70 lässt sich mit einem passiven Zusatzlautsprecher einfach zu einem echten Stereo-Set erweitern.

Beim Sangean WFR 70 SmartLink 1 zeugt das schmale Hochkantformat davon, dass hier nur ein einzelner Lautsprecher für zugegebenermaßen sehr guten Klang sorgt. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit, das Radio lässt sich nämlich mit einem zweiten Lautsprecher zur echten Stereoanlage ausbauen und es gibt obendrein einen Anschluss für einen Subwoofer. Damit bietet das WFR 70 vom Start weg einen guten Klang, der sich fast nach Belieben ausbauen lässt.

Mobilitätssieger

Nordmende Transita 120IR

Test  besten Internetradios: Nordmende Transita 120IR
Kompakt gebaute, gut verarbeitete und modernste Technik im klassischen Gehäuse.

Eine alte Marke ist zurück. Das Nordmende Transita 120IR ist erst seit Kurzem auf dem Markt, wird allerdings von einem Primus der Szene produziert. TechniSat nutzt den Markennamen und hat das Transita 120IR außer mit moderner Technik auch mit klassischem Design und hervorragender Verarbeitung ins digitale Zeitalter transportiert. Auch Sie können das Transita überall mit hinnehmen – dank großem eingebauten Akku spielt es stundenlang, ohne das eine Steckdose in der Nähe sein muss.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester KlangDesign-TippAusbaufähigMobilitätssieger
Hama DIR3115MS Teufel 3Sixty (2020) Roberts Revival iStream3 Sangean WFR-70 Nordmende Transita 120IR Roberts Stream 94i Plus Kenwood CR-ST100S Sangean WFR-29C Teufel 3sixty Hama DIR3300SBT Sangean WFS-58 Imperial Dabman i450 Auna Connect Soundchef Hama DIT2000M Blaupunkt IRD 30C Sonoro Stream Sangean WFR-30
test: Die besten Internetradios – hama DIR3115 e1517816051770Test  besten Internetradios: Teufel 3Sixty (2020)Test  besten Internetradios: Roberts Revival iStream3Test  besten Internetradios: Sangean WFR-70Test  besten Internetradios: Nordmende Transita 120IRTest  besten Internetradios: Roberts Stream 94i PlusInternetradios Test: Cr St100s B Left Side View Without AntennaTest Internetradio: Sangean WFR-29CTest  besten Internetradios: Teufel 3sixtyTest besten Internetradios: Hama DIR 3300Test  besten Internetradios: Sangean WFS-58Test Internetradio: Imperial Dabman i450Test Internetradio: Auna Connect SoundchefTest Internetradio: Hama DIT2000MTest besten Internetradios: Blaupunkt IRD 30CTest Internetradio: Sonoro StreamTest Internetradio: Sangean WFR-30
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Amazon Music und Spotify Connect vorinstalliert
  • Sehr guter Klang
  • Hervorragend verarbeitet
  • Wahlweise Netz- oder Batteriebetrieb möglich
  • Akkus können im Gerät geladen werden.
  • Sehr guter Klang
  • Ausbaufähig auf Stereo-Betrieb
  • Guter Klang
  • Kompakte Bauweise
  • Großer interner Akku
  • Sehr guter Stereo-Klang
  • LAN-Buchse und WLAN vorhanden
  • Guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr guter Klang
  • Leicht und kompakt
  • Standard-Batterien/-Akkus
  • Hervorragender Klang
  • Unterstützt aptX Codec
  • Schönes Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Geringe Stellfläche
  • Sehr guter Klang
  • Mit Akkus/Batterien transportabel
  • Ausbaufähig zum Stereo-System
  • Bluetooth mit NFC und aptX
  • Variabel einsetzbar
  • Guter, bassstarker Klang dank 2.1-Konfiguration
  • Unterbaufähig
  • Viele unterschiedliche Dekors erhältlich
  • Ergänzung zur klassischen HiFi-Anlage
  • Analoge und digitale Ausgänge
  • Guter Stereo-Klang
  • Günstiger Preis
  • Geringe Stellfläche
  • Guter Klang
  • Sehr gutes Design mit verschiednen Holz-Dekors
  • Guter Klang trotz Mono
Contra
  • Sämtliche Schnittstellen auf der Rückseite
  • Die Lautsprecher strahlen seitlich ab, das schränkt bei der Aufstellung ein
  • recht teuer
  • Keine Fernbedienung
  • Kein Bluetooth
  • Kein Bluetooth
  • Akkupack nur optional erhältlich
  • Kein Bluetooth
  • Keine Fernbedienung im Lieferumfang
  • Verfärbter Klang
  • Keine Fernbedienung
  • Ohne DAB+
  • Neigt im Bass zum Dröhnen
  • Leicht verfärbter Klang
  • Ausschließlich für den Unterbau konzipiert
  • Kein Bluetooth
  • Wenig Schnittstellen
  • Nur Mono
  • Recht teuer
  • Wenig Schnittstellen
  • Keine Fernbedienung
  • Hoher Preis
Bester Preis
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Kanälestereostereomonomono, ausbaufähig auf Stereo-Betriebmonostereostereostereostereostereomonostereostereostereostereomonomono
QuellenInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, USB, AUXInternetradio, DAB+, UKW (RDS), AUXInternetradio, DAB+, UKW, AUXInternetradio, DAB+, UKW (RDS), AUX, USBInternetradio, DAB+, UKW (RDS), AUXInternetradio, DAB+, UKW, AUXInternetradio, DAB+, UKW (RDS)Internetradio, DAB+, UKW (RDS), AUXInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, USB, AUXInternetradio, DAB+, UKW (RDS), AUXInternetradio, Bluetooth, AUXInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, AUXInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW (RDS), AUXInternetradio, DAB+,UKW, USB, AUXInternetradio, DAB+, UKW, AUXInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, AUXInternetradio, DAB+, UKW (RDS), AUX
SchnittstellenAUX-in, Line-Out, Kopfhörer, USB, LANUSB, AUX-inUSB, AUX-in, Line-out, KopfhörerLAN, AUX-in, Kopfhörer, Lautsprecher (rechts), Sub-WooferAUX-in, KopfhörerLAN, USB, AUX-in, Line-out, KopfhörerUSB, AUX-in, Line-OutAUX-in, Line-Out, Kopfhörer, USBAUX-in, USBAUX-in, Line-Out, KopfhörerAUX-in, KopfhörerLAN, AUX-in, Line-Out, Kopfhörer und USB (beide frontal)Kopfhörer, AUX-in (frontal)AUX-in, Line-Out (cinch, klinke), digital Out (opt, coax), LAN, Kopfhörer, USB (front)AUX-in, Line-outAUX-in, USBAUX-in, Line-Out, Kopfhörer
DrahtlosWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLANWLANWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLANWLAN, Bluetooth (aptX)WLAN, BluetoothWLAN, Bluetooth (NFC, aptX)WLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLANWLANWLAN, BluetoothWLAN
StreamingdiensteSpotify ConnectAmazon Music, SpotifySpotify Connect, Deezer, Tidal, Amazon Prime MusicSpotify ConnectSpotify Connect, Deezer, Tidal, Amazon Prime MusicSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify Connect, Qobuz, Deezer, Tidal, NapsterSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify Connect-Spotify ConnectSpotify Connect
Versorgunginternes Netzteil, fest angeschlossenes NetzkabelSteckernetzteilSteckernetzteil, 6 x LR6Steckernetzteilinterner Akku 5000 mAh, SteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilStecker-Netzteil, 6 x LR14SteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilinternes Netzteil, fest angeschl. NetzkabelSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteil
Abmessung295 x 160 x 122 mm280 x 175 x 160 mm110 x 255 x 160 mm213 x 210 x 128 mm250 x 153 x 86 mm132 x 260 x 170 mm245 x 145 x 115 mm260 x 136 x 63 mm280 x 170 x 125 mm245 x 155 x 155 mm220 x 130 x 130 mm320 x 85 x 265 mm256 x 72 x 200 mm435 x 275 x 72 mm235 x 165 x 125 mm148 x 171 x 101 mm240 x 171 x 118 mm
Gewicht1,9 kg2,5 kg1,8 kg1,9 kg1,48 kg1,7 kg1,7 kg980 g2,5 kg2,3 kg1,39 kg2 kg1,7 kg2,5 kg880 g1,1 kg1,7 kg
LieferumfangFernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungFernbedienungSteckernetzteilSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteilSteckernetzteil, Fernbedienung, AUX-Kabel, Wurfantenne, Teleskopantenne, BefestigungssatzSteckernetzteil,Fernbedienung, Audiokabel, WurfantenneFernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, FernbedienungSteckernetzteil

Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.

Testsieger: Hama DIR3115MS

Das Hama DIR3115MS erinnert ein wenig an Küchenradios der 60er, insbesondere unser Testmuster mit weißem Gehäuse. Das ist durchaus gewollt, denn Retro ist in und solange Ausstattung, Verarbeitung und Klangqualität nicht darunter leiden, ist ein Hingucker durchaus gefragt.

Wem das Hama in Weiß nicht gefällt, der kann auf die schwarze Ausführung zurückgreifen, die sieht trotz der gleichen Design-Akzente etwas zeitloser aus, auch wenn hier ebenfalls die kupferfarbene Applikation dezent für Kontrast sorgt.

Das Hama DIR3115MS verfügt zudem über einen Zwillingsbruder, das DIR3100/3110 ist bis auf die Kupferlinie vollkommen identisch. Das DIR3115 ist darüberhinaus ausschließlich online zu haben, während Sie das DIR3100/3110 auch im klassischen Fachhandel erwerben können. Der Preis ist zumeist ebenfalls der gleiche.

Testsieger

Hama DIR3115MS

test: Die besten Internetradios – hama DIR3115 e1517816051770
Tolle Technik verpackt in schickem Retro-Design.

Bedienung und Ausstattung

So scheinbar altbacken sich das DIR3115MS auch gibt, drinnen steckt alles, was ein modernes Internetradio braucht – und noch mehr: per UNDOK App lässt sich das Radio in ein Multiroom-System einbinden, beispielsweise mit den IR80MBT aus gleichem Hause. Aber auch andere, mit der App kompatible Geräte bandeln mit dem Hama Radio an.

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Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
Die seitlich abstrahlenden Lautsprecher halten das Gerät zwar recht kompakt, schränken aber auch die Aufstell-Möglichkeiten ein.
Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
Das Bedienfeld und vor allem das Menü geben keine Rätsel auf.
Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
Die Fernbedienung ist relativ groß und übersichtlich.
Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
Über dem Anschlussfeld sitzt die Bassreflex-Öffnung, das Hama Radio hat als eines der wenigen Geräte das Netzteil im Gehäuse.
Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
Die Quellen werden direkt auf der Fernbedienung oder mit der Mode-Taste ausgewählt,
Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
oder im Hauptmenü aus der Liste.
Internetradios im Test: Testsieger um 200 Euro Hama DIR3115MS.
Die Senderlisten sind wie überall aufgeteilt.

Wo das WLAN nicht ausreicht oder nicht vorhanden ist, lässt sich das Hama per LAN verdrahten. Klassisches Radiohören ist dank der Integration von DAB+ und UKW ebenso möglich wie das kabellose Streamen vom Smartphone via Bluetooth oder der einfache Anschluss an die analoge AUX-Buchse. Die ist aber, wie leider alle anderen Schnittstellen auch, auf der Rückseite untergebracht.

Das Bedienfeld besteht aus den üblichen beiden Drehstellern für Lautstärke und Menü zwischen denen das Display leuchtet, sowie ganzen sechs Stationstasten darunter. Im Regelfall wird man das Gerät jedoch per Fernbedienung steuern, die nicht zu klein und damit schön übersichtlich gehalten ist.

Ein ganz besonderes Schmankerl ist das fest angesetzte Netzkabel, hier blockiert nicht das x-te Steckernetzteil als großer lästiger Klotz mindestens zwei Steckdosen – das würden wir uns auch bei anderen Modellen wünschen.

Das Hama DIR3115MS im Klangtest

Die seitlich abstrahlenden Breitband-Lautsprecher sorgen für ein breites Stereo-Klangbild, auch ohne zusätzlichen Tieftöner gibt es einen sauberen Grundtonbereich und genügend Bass. Die Grundabstimmung des DIR3115MS ist insgesamt etwas heller als die des Numan, was zur besseren Sprachverständlichkeit beiträgt. Auch bei größeren Lautstärken neigt es kaum zum Dröhnen, außer man zwingt die beiden Lautsprecher per Equalizer an ihr Tiefton-Limit.

Individuelle Klang­einstellungen möglich

Nun hört sich »Equalizer« recht hochtrabend an, aber immerhin gibt es im entsprechenden Menüpunkt neben acht verschiedenen Presets für Klassik, Rock, Normal, etc., auch einen Speicherplatz für eigene Einstellungen. Die beschränken sich zwar auf die Bässe und Höhen, das reicht aber schon, denn grundsätzlich bietet die Lautsprecher-Ausstattung des Hama genug Spielraum für individuelle Klangeinstellungen.

Nachteile?

Ein Nachteil des Internetradios von Hama ist, dass sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite befinden, zumindest die Kopfhörerbuchse, die USB-Schnittstelle und vielleicht noch der AUX-Eingang wären vorne besser zugänglich und damit dort sinnvoller untergebracht.

Die seitlich abstrahlenden Lautsprecher können je nach Aufstellungsmöglichkeit ebenfalls zum Problem werden. Sollten Sie gezwungen sein, das Radio in eine rechts und links geschlossene Nische einpassen zu müssen, ist das Hama nicht das Richtige für Sie.

Hama DIR3115MS im Testspiegel

Das DIR3115MS wurde auf der IFA 2017 vorgestellt und ist erst seit Ende letzten Jahres auf dem Markt, die Tests sind daher noch rar gesät. Als eines der ersten Magazine testete die ‚ct (09/2017) das DIR3115MS, vergab aber keine Endnote:

»Der Klang des kompakten Hama-Radios ist für seine Größe überraschend druckvoll, reicht aber nicht ganz an den des Numan-Radios und des größeren Hama-Radios heran. Durch die beiden Lautsprecher rechts und links am Gerät braucht das Radio etwas Freiraum im Regal. Das Radio lässt sich einfach bedienen, dank der eng stehenden Knöpfe und Drehsteller geht das auch gut mit einer Hand. Es beherrscht zwar Spotify Connect, aber Bluetooth fehlt. Im Vergleich zu den anderen Geräten im Test fiel der schwache UKW-Empfang auf.«

Alternativen

Neben Frontstrahlern und 2.1 Systemen gibt es eine Reihe meist teurere Alternativen, denn das DIR3115MS gehört zu den günstigeren Modellen. Allerdings gibt es unter Umständen auch Design-Varianten, die Ihnen eher zusagen oder einfach besser zur Einrichtung passen.

Bester Klang: Teufel 3Sixty (2020)

Das 3Sixty 2020 ist fast doppelt so teuer wie unser Favorit und steckt nach wie vor im extravaganten, würfelförmigen Gehäuse. Es wäre allerdings kein Produkt von Teufel, wenn es über das markante Äußere hinaus nichts weiter zu bieten hätte.

Bester Klang

Teufel 3Sixty (2020)

Test  besten Internetradios: Teufel 3Sixty (2020)
Das Teufel 3sixty hat in der neuen 2020er-Generation nochmal deutlich nachgelegt, der Preis ist dennoch stabil.

Die Lautsprecher-Chassis sind im stoffbezogenen Oberteil untergebracht und strahlen 360 Grad rundum ab, daher der Name und eben auch das spezielle Gehäuse-Design. Nur der Tieftöner strahlt nach dem Downfire-Prinzip nach unten ab, wobei die Füße für den nötigen Abstand zur Standfläche sorgen. Der raumfüllende Rundumklang wird von der hauseigenen Dynamore-Surround-Schaltung unterstützt, einer Variante der Dynamore-Ultra-Schaltung, wie sie beispielsweise in der Musicstation von Teufel zum Einsatz kommt. Individuelle Klangeinstellungen sind ebenfalls möglich, sie lassen sich zudem abspeichern.

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Internetradios Test: Teufelsixty
Auch das neue 3Sixty von 2020 gibt es in weiß und in schwarz.
Internetradios Test: Teufelsixty Display
Das Display ist jetzt farbig, die Bedienoberfläche wurde entsprechend angepasst.
Internetradios Test: Teufelsixty Fb
Das Teufel 3Sixty von 2020 hat jetzt eine Fernbedienung bekommen, lässt sich aber auch per App bedienen.
Internetradios Test: Teufelsixty Subwoofer
Ein kräftiger Subwoofer und die Bassreflex-Öffnung arbeiten nach unten.
Internetradios Test: Teufelsixty Back
USB- und AUX-Buchse wären vorn besser untergebracht.

Teufel setzt, anders als viele anderer Hersteller, nicht auf Holz, sondern auf soliden ABS-Kunststoff als Gehäusegrundlage. Die Vorderseite wird von den beiden Bedienknöpfen bestimmt, die links und rechts auf der Spiegelfläche angebracht sind. Dazwischen befindet sich das Display, das nun beim 3Sixty 2020 bunt geworden ist, sodass die grafische Oberfläche der Firmware besonders gut zur Geltung kommt. Darunter reihen sich die Bedientasten auf, von denen vier als Speicher- oder Preset-Tasten fungieren.

Die Bedienung des 3sixty eingängig, und die neu hinzugekommene Fernbedienung im Scheckkartenformat bietet zusätzliche Komfort. Wer Wert auf mehr Möglichkeiten und noch mehr Komfort legt, kann das Gerät auch mittels Teufel Remote App vom Smartphone aus bedienen. Das Menü ist übersichtlich und reagiert unverzüglich.

Als Streaming-Quellen sind nun Amazon Music und Spotify Connect vorinstalliert, per Bluetooth lassen sich natürlich sämtliche auf dem Smartphone installierten Streaming-Dienste auch hier nutzen. Außerdem spielt das 3sixty WAV-, FLAC-, MP3-, AAC- und WMA-Audio-Dateien von einem USB-Datenträger ab, wenn der in der rückseitigen USB-Buchse steckt

Das 3Sixty 2020 ist viel besser ausgestattet als der Vorgänger und kann mit einem raumfüllenden, ausgewogenen Klangbild aufwarten, das bei der Konkurrenz seinesgleichen sucht.

Markantes Retrodesign: Roberts Revival iStream3

Das Roberts Revival iStream3 ist perfekt im Retro-Design der 1950er Jahre gehalten. Das hat seinen Grund, der Firmenlegende nach, wurde eines der ersten Roberts Radios der Handtasche des Firmengründers nachempfunden. Bis dato gibt es das iStream3 übrigens in insgesamt neun Oberflächen.

Design-Tipp

Roberts Revival iStream3

Test  besten Internetradios: Roberts Revival iStream3
Das Design kommt aus den 50ern, die Technik und das Streaming-Erlebnis sind absolut zeitgemäß.

Wie dem auch sei, die kunstlederne Oberfläche, egal welcher Farbe, passt wunderbar zu den goldenen Applikationen und den elfenbeinfarben abgesetzten Bedienelementen. Darunter verbirgt sich allerdings modernste Technik, die sich außer zum Radiohören via Internet und Antenne auch vorzüglich zum Streamen von Musik eignet.

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Internetradios Test: Roberts Revival Istream3
Der Kunstlederbezug des Revival iStream3 ermöglicht eine Vielzahl attraktiver Farbkombinationen, aktuell sind es neun.
Internetradios Test: Roberts Revival Istream3 Display
Display, Tasten und selbst die Eingänge sind von oben sehr gut zugänglich.
Internetradios Test: Roberts Revival Istream3 Unten1
Auch weil es besser aussieht, wurde die Anschlussbuchse für das Netzteil und der Line-Ausgang tief im Boden versenkt.
Internetradios Test: Roberts Revival Istream3 Unten2
Neben den Anschlüssen lässt sich das Akkufach öffnen. Insgesamt sechs Batterien oder Akkus sorgen unterwegs für genügend Saft. Ein Umschalter im Fach muss auf die verwendeten Batterien bzw. Akkus umgeschaltet werden.

Getreu seiner Designsprache, befinden sich die Bedienelemente des Revival iStream3 auf der Oberseite des Gerätes. Dort sind neben dem farbigen Display auch fast alle Anschlussbuchsen. Das ist nicht nur für die Eingänge, wie USB- und AUX-Buchse, praktisch, sondern erleichtert auch den Anschluss eines Kopfhörers.

Das Revival iStream3 ist übrigens mit einem Tragebügel ausgestattet, folgerichtig gibt es auch ein Batteriefach im Boden. Dort können sechs Batterien oder Akkus im Mignon-Format (AA bzw. LR6) eingesetzt werden. Je nachdem, ob Batterien oder Akkus verwendet werden, muss ein Schalter im Batteriefach betätigt werden. Akkus dürfen dann zum Aufladen einfach im Gerät bleiben.

Das Revival muss zwar ohne Fernbedienung auskommen, es lässt sich aber am Gerät problemlos bedienen. Sämtliche Quellen, zu denen auch die wichtigsten Streaming-Dienste gehören, sind als Icon auf dem Display hinterlegt und direkt anwählbar. Allerdings war auf dem Gerät kein Platz mehr für Stationstasten bzw. Tasten für die Favoriten. Hier muss man sich dann wieder durchs Menü scrollen. Auch der direkte Zugriff auf die vorhandene Klangregelung fehlt.

Den wird man aber auch eher selten benötigen, denn das Revival iStream3 klingt trotz Monowiedergabe sehr gut. Das liegt zum Teil daran, dass Roberts gleich zwei Lautsprecher eingebaut hat: einen für die tiefen und mittleren Töne und einen, der nur für die Höhen zuständig ist. Im Menü findet man zudem mehrere Presets für die Klangcharakteristik, man kann aber auch seine eigenen Einstellungen der Bässe und Höhen abspeichern.

Wem das markante Design des Revival iStream3 gefällt, der legt gern ein paar Euro obendrauf. Die sind angesichts der hohen Verarbeitungsqualität und der modernen Technik gut investiert.

Auf Stereo erweiterbar: Sangean WFR 70

Das Sangean WFR 70 benötigt erstmal wenig Standfläche, liefert aber dennoch einen ausgesprochen guten Klang. Bedient wird das Gerät ausschließlich über die Tasten am Gerät selbst, eine Fernbedienung gehört leider nicht zum Lieferumfang und als Streaming-Dienst ist nur Spotify Connect vorinstalliert. Dafür lässt sich aber sowohl DAB+ als auch UKW empfangen.

Ausbaufähig

Sangean WFR-70

Test  besten Internetradios: Sangean WFR-70
Der WFR-70 lässt sich mit einem passiven Zusatzlautsprecher einfach zu einem echten Stereo-Set erweitern.

Die Bedientasten auf der Alu-Frontplatte sind eindeutig beschriftet und nach einiger Zeit hat man das Menü auch mit den Tasten, aber mehr noch mit dem Jog-Dial rechts voll im Griff. Die Kommunikation läuft wahlweise über LAN oder WLAN, Bluetooth kann das WFR 70 nicht. Das ist erstmal mager und für den aufgerufenen Preis schwierig zu argumentieren.

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Internetradios Test: Sangean
Das Sangean WFR 70 spielt wegen des schmalen Hochformats zwar nur in Mono-Qualität, kann sich aber sehr gut hören lassen.
Internetradios Test: Sangean Display
Die Tasten und der Jog-Dial müssen zur Bedienung herhalten, eine Fernbedienung gibt es nicht.
Internetradios Test: Sangean Anschluesse
Zwei Buchsen, die eher unüblich sind – einmal für den zweiten Lautsprecher und einmal für einen Subwoofer.

Beim Blick auf die Anschlüsse auf der Rückseite wird man aber entschädigt: Hier finden sich zwei Anschlussbuchsen, die bei Internetradios nicht so üblich sind. Einmal lässt sich ein externer Lautsprecher anschließen, entweder entspricht der den aufgedruckten Spezifikationen oder man gönnt sich gleich den auch optisch passenden Zusatzlautsprecher Sangean SP 40. Der ist passiv ausgelegt, die entsprechende Verstärkerstufe ist nämlich schon im WFR 70 eingebaut.

Damit nicht genug, wer das WFR 70 vielleicht nebst SP 40 im großen Wohnzimmer mit genug Tiefbassvolumen spielen lassen möchte, kann zusätzlich einen aktiven Subwoofer andocken, auch hierzu ist schon ein Anschluss vorhanden.

Allerdings spielt das Sangean WFR 70 auch ohne Unterstützung schon sehr ordentlich, sofern der Raum, in dem es spielt, nicht allzu groß ist. Der eingebaute Lautsprecher arbeitet nach dem Bassreflex-Prinzip, die solide Gehäusekonstruktion verhindert, dass es bei kräftigen Bässen zum Dröhnen kommt.

Mobil: Nordmende Transita 120IR

Nordmende ist zurück, wenn auch »nur« als Markenname. Das Transita 120IR ist eines der ersten Produkte von TechniSat, auf dem der traditionsreiche Markenname prangt. Allerdings gibt es noch mehr Bezüge: So wird das Transita 120IR, wie die meisten Produkte von TechniSat, in Deutschland produziert. Außerdem hat man sich an dem Mende-typischen Design orientiert. Alu und Holz sind die bevorzugten Materialien, die beim Transita zum Einsatz kommen.

Mobilitätssieger

Nordmende Transita 120IR

Test  besten Internetradios: Nordmende Transita 120IR
Kompakt gebaute, gut verarbeitete und modernste Technik im klassischen Gehäuse.

Da ist es kaum verwunderlich, dass das recht kompakte Internetradio mit knapp 1,5 Kilo ebenso viel auf die Waage bringt, wie das größere Stream 218 von Roberts. Ein Teil des Gewichtes fällt allerdings auch auf den internen Akku, der mit 5000 mAh genug Kapazität für mehrere Stunden Betrieb hat. Die Betriebsdauer hängt von verschieden Faktoren ab: Neben der Lautstärke ist auch relevant, ob das Radio WLAN, DAB+ oder UKW als Quelle nutzt, wobei WLAN noch die meiste Energie kostet.

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Internetradios Test: Nordmende
Das Nordmende TRansita 120IR im Retro-Design ist unser neuer mobiler Favorit.
Internetradios Test: Nordmende Display
Das Display ist nur einfarbig, die Bedienung mit den beiden Drehknöpfen ist intuitiv.
Internetradios Test: Nordmende Back
Ein echter Netzschalter hilft Strom sparen, die USB-Buchse ist nur für Service-Zwecke da.

Die Bedienung ist mit den beiden Drehknöpfen absolut intuitiv, da stört es nur wenig, dass das Display nicht farbig ist. Auf den Stationstasten – oder besser Favoritentasten – lassen sich insgesamt zehn Favoriten abspeichern, egal, ob UKW, DAB+ oder Internetradio.

Klanglich bleibt es zwar leicht hinter den mobilen Geräten von Sangean und Roberts zurück, diese verfügen allerdings auch über je zwei Lautsprecher für den Stereobetrieb und sind damit im Vorteil. Der fette interne Akku, die hervorragende Verarbeitung und nicht zuletzt das außergewöhnliche Design sowie der günstige Preis entscheiden das Rennen letztlich für das Transita 120IR, wenn auch knapp.

Außerdem getestet

Roberts Stream 94i Plus

Das Roberts Stream 94i Plus hebt sich, wie die meisten Geräte des Herstellers, direkt durch sein besonderes Design von der Konkurrenz ab. Die Front des hochglänzenden, schwarzen Gehäuses wird nur vom farbigen Display und dem silbernen Band der Bedientasten kontrastiert.

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Internetradios Test: Roberts Stream94iplus
Beim Stream 94i Plus sind sämtliche wichtigen Streaming-Dienste bereits vorinstalliert und damit einfach per Tastendruck abrufbar.
Internetradios Test: Roberts Stream94iplus Display
Die Bedientasten unter dem Display muss man sich schon genauer ansehen, sie sind kaum zu unterscheiden.
Internetradios Test: Roberts Stream94iplus Back
Ein netter Service – das Roberts Stream 94i Plus kann bei Bedarf mit einem LAN-Kabel verbunden werden.
Internetradios Test: Roberts Stream94iplus Fb
Die Fernbedienung im flachen Scheckkartenformat ist nicht besonders gut beschriftet, auch die Druckpunkte der Tasten könnten klarer definiert sein.

Rechts und links neben dem Display gibt es noch die üblichen Drehsteller für die Lautstärke und zum Scrollen durch das Menü. Bedient werden kann das Stream 94i Plus auch per Fernbedienung, wenngleich der Geber im flachen Scheckkartenformat nicht so recht zum hochwertigen Finish des Radios passen will.

Man kann mit der Fernbedienung zwar recht gut durch sämtliche Menüs scrollen, für einige Einstellungen, wie die Klangregelung, fehlen allerdings praktische, direkte Tasten. Hier muss man sich recht umständlich durch die Einstellungen klicken.

Der Handgriff kennzeichnet das Stream 94i Plus eindeutig als mobiles Gerät, das passende Battery Pack muss man allerdings extra kaufen. Auf der Haben-Seite ist allerdings die LAN-Buchse – die bringt zwar im mobilen Einsatz nicht viel, ist aber bei schwachem oder gar fehlendem WLAN zuverlässigen Internetzugang garantieren.

Klanglich gibt es am Roberts nichts auszusetzen, immerhin sind insgesamt vier Lautsprecher für den Stereoklang zuständig. Wem das Design des Stream 94i Plus gefällt, den stört auch der vergleichsweise hohe Preis nicht besonders.

Kenwood CR-ST100S

Das Kenwood CR ST100S ist in Weiß und Anthrazit zu haben, in beiden Varianten sieht das Radio von vorn recht unprätentiös aus. Die Bedienung erfolgt komplett von oben, oder eben per mitgelieferter Fernbedienung. Wie auch immer, beide Möglichkeiten orientieren sich an den üblichen Standards und geben somit keine Rätsel auf. So ist dann das CR ST100S schnell angeschlossen und per WLAN ins Netzwerk und damit ins Internet integriert. Beim Klangtest kann das Kenwood CR ST100S bis hin zu moderaten Lautstärken überzeugen. Wird’s dann allerdings zu laut, verliert die Elektronik schon mal leicht die Kontrolle über die eingebauten Lautsprecher. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn das Kenwood verfügt weder über das Volumen noch über die solide Bauweise anderer Geräte.

Dafür ist es recht kompakt und zudem nicht allzu schwer. Die Empfamgsleistungen sowohl bei DAB als auch bei UKW sind hervorragend, so dass es sich prima als Allzweck-Musikanlage im ganzen Haus nutzen lässt. Praktischerweise kann das CR ST100S dann auch als Bluetooth-Lautsprecher fürs Smartphone genutzt werden. Zur direkten Verbindung mit analogen Quellen steht zudem der AUX-Eingang zur Verfügung, ein passendes Kabel gehört zum Lieferumfang.

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Internetradios Test: Kenwood Cr St100s
Internetradios Test: Kenwood Cr St100s Fb
Internetradios Test: Kenwood Cr St100s Back

Sangean WFR-29C

Das Sangean WFR-29C ist ziemlich kompakt, wiegt deutlich weniger als die beiden anderen mobilen Internetradios und kann dennoch klanglich mithalten. Abstriche muss man aber bezüglich der Schnittstellen machen: Bluetooth kann das Sangean nicht. Schade, denn gerade unterwegs will man einfach und schnell Musik vom Smartphone abspielen können und das geht nun mal am besten mit Bluetooth.

Teufel 3sixty

Das Teufel 3sixty der ersten Generation war lange Zeit unser Favorit, wenn es etwas mehr kosten darf. Allerdings hatten wir einiges an dem Gerät zu bemängeln, was jetzt zum größten Teil beim Nachfolger behoben und korrigiert wurde. Dennoch ist auch das alte 3sixty noch sein Geld wert, zumindest wenn man es noch bekommt.

Teufel selbst hat das gute Stück zugunsten des Nachfolgers 3sixty 2020 bereits aus dem Shop genommen, und Sie sollten erst zuschlagen, wenn sich der Preis des Vorgängers nah an der 200-Euro-Schwelle bewegt.

Nach wie vor kann der Sound des Teufel 3sixty überzeugen: Ein derart raumfüllendes, ausgewogenes Klangbild erwartet man nicht aus einem doch recht kompakten Gehäuse. Obwohl der Sound kaum Wünsche offen lässt, lassen sich Bässe und Höhen im Menü nochmal individuell anpassen.

Wer Wert auf hervorragenden Klang legt, gepaart mit modernem Design, kann bei entsprechenden Preisen ruhig zugreifen. Die fehlende Fernbedienung ersetzt man dann eben mit dem Smartphone.

Hama DIR3300SBT

Das Hama DIR3300SBT setzt mit seiner Formensprache und der Stoffbespannung sehr auf Design. Ganz nebenbei hat es auch eine geringe Standfläche, sollte aber dennoch nicht direkt in eine Nische gestellt werden. Immerhin gibt es zwei Lautsprecher, die zur Seite hin abstrahlen, deshalb sollte das DIR3300SBT für optimalen Klang frei stehen. Selbst dann kommt es klanglich schnell an seine Grenzen, das Gehäuse ist nicht nur klein, es besteht auch überwiegend aus leichtem Kunststoff, sodass der Sound entsprechend leicht verfärbt ist.

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Internetradios Test: Hama Dir3300
Internetradios Test: Hama Dir3300 Back
Internetradios Test: Hama Dir3300 Fb

Wer einen Hingucker als Internetradio haben möchte und das DIR3300SBT im kleinen Raum bei moderater Lautstärke betreiben will, bekommt ein Gerät mit schönem Design, in guter Verarbeitungsqualität und mit ordentlicher Ausstattung.

Sangean WFS-58

Das Sangean WFS 58 ist ebenfalls mit einem Griff versehen, ein Blick auf die Unterseite verrät, dass sich dort ein Batteriefach befindet. Sechs Batterien oder Akkus (ein entsprechender Umschalter ist im Fach) der Größe AA können eingesetzt werden und sorgen dann für einige Stunden Musik auch ohne Steckdose. Das WFS 58 kommuniziert via WLAN, Bluetooth und notfalls auch per LAN-Kabel, nur auf eine Fernbedienung wurde verzichtet, wohl um zu vermeiden, dass die im mobilen Betrieb verloren geht. Wie dem auch sei, auch ohne lässt sich durch das übersichtliche Menü scrollen, sodass auch die Einrichtung kein Hexenwerk ist.

Klanglich liefert auch dieses Sangean erwartungsgemäß gute Ergebnisse ab, auch wenn es sich hier nur um eine Monogerät handelt.

Imperial Dabman i450

Beim Imperial Dabman I450 handelt es sich um einen waschechten Hybriden, denn dank mitgelieferter Bügel und dem passenden Befestigungsmaterial lässt es sich wie ein klassisches Küchenradio unter den Hängeschrank bauen. Im Gegensatz etwa zum Auna Connect Soundchef muss das Dabman I450 nicht zwangsläufig unter dem Schrank hängen, ein kräftiger, nach unten abstrahlender Subwoofer sorgt immer für voluminösen Sound.

Das Dabman kann von ebenso vielen Quellen gespeist werden wie unser Favorit, digital wie analog ist möglich. Für letztere wurde sogar ein Kabel beigelegt. Keine Frage, dass neben dem obligatorischen WLAN auch Bluetooth zu den drahtlosen Übertragungsmöglichkeiten zählt und sollte das WLAN mal für unzureichenden Datenfluss sorgen, kann man auf ein LAN-Kabel zurückgreifen.

Das Imperial Dabman I450 ist damit ideal für alle, die ein gut klingendes Unterbau-Radio für die Küche suchen.

Auna Connect Soundchef

Das Auna Connect Soundchef ist das einzige echte Unterbaugerät, eine Halterung mit Aufnahme für die Befestigungsschrauben ist im Gehäuse fest eingebaut. Entsprechend ist auch das Bedienteil nebst Display für den Betrieb unter dem Hängeschrank ausgerichtet. Die Lautsprecher strahlen nach unten ab, sodass der Klang, je nach Einbauumgebung, leicht mittenbetont rüberkommt. Es werden insgesamt fünf verschiedene Dekors angeboten, sodass das Gerät sich gut in die verschiedenen Küchen integrieren kann. Klanglich kann es aber nicht mit dem ebenfalls unterbaufähigen Imperial Dabman i450 mithalten.

Hama DIT2000M

Hama hat mit dem DIT2000M eindeutig die HiFi-Klientel im Visier, nicht umsonst passt das Gerät nicht nur optisch sondern auch mit der klassischen Breite von 430 Millimetern perfekt zur heimischen Anlage. Neben Internetradio wird DAB+ und herkömmlicher UKW-Empfang angeboten, sodass mindestens ein Gerät aus der HiFi-Anlage verschwinden kann – der Tuner. Wenn es nicht dieser Formfaktor sein muss, gefällt uns das TechniSat Digitradio 110 IR für weniger Geld besser. Für alle, die ihren Hifi-Turm mit Internetradio erweitern wollen, ist das Hama aber eine gute Wahl.

Blaupunkt IRD 30C

Das Blaupunkt IRD 30C ist etwas besser ausgestattet als das IRK 1620, immerhin gibt es hier DAB+ und UKW. Außerdem strahlen die Stereo-Lautsprecher seitlich ab, deshalb ist es noch recht kompakt und klingt zudem ordentlich. Es ist eine gute Wahl, wenn der Stellplatz begrenzt ist, man aber nicht auf Stereoklang verzichten will.

Sonoro Stream

Ein wahres Design-Stück ist das Sonoro Stream, was sich einerseits in der Vielfalt der verfügbaren Oberflächen und andererseits im Preis niederschlägt. Wegen der Hochformat-Bauform beschränkt sich das Gerät auf Mono-Klang mit nur einem Lautsprecher. Der Klang ist dann aber sehr gut, ebenso wie das Handling – mit nur wenigen Tasten erschließen sich sämtliche Funktionen, sowohl am Gerät selbst als auch auf der Fernbedienung.

Der Bose SoundTouch 10 ist der kleinste Wireless-Speaker aus der großen SoundTouch-Familie von Bose und Vorbild unter anderem für das Hama IR80MBT. Eigentlich handelt es sich hier wie dort nicht um ein Internetradio im herkömmlichen Sinne. Auch wenn sich das Bose nach der Einrichtung per App mit nur wenigen Tasten bedienen lässt, ist doch für wichtige Einstellungen wie neue »Sender« oder Streaming-Dienste immer ein Smartphone nötig. Bei uns läuft die gesamte SoundTouch-Familie unter der Rubrik Multiroom-Systeme, den ausführlichen Test dazu können Sie hier lesen.

Sangean WFR-30

Die Preisgestaltung des Sangean WFR-30 ist kaum nachvollziehbar. Das Gerät ist zwar schön kompakt und damit für die kleine Küche oder das überschaubare Home-Office gut geeignet, leider musiziert das Sangean aber nur monophon und auch das nur mit mittelmäßigem Klang. Eine Fernbedienung liegt nicht bei, es muss also alles am Gerät bedient werden. Für diese schwache Leistung ist es schlicht zu teuer.

test: Die besten Internetradios – Inetradio CD Empfehlungen 1

Die besten Internetradios mit CD

Wenn Sie noch einige CDs zu Hause haben, die Sie gerne ab und zu in Ihrem Radio abspielen möchten, dann ist ein Internetradio mit integrierten CD-Fach praktisch. Da man eine Funktion mehr zur Verfügung hat, muss man leider auch dafür zahlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

TechniSat DIGITRADIO 600

Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 600
Der Testsieger mit sehr gutem Klang und hervorragendem Finish.

Das TechniSat Digitradio 600 ist nichts für kleine Räume. Die Lautsprecher, nebst nach unten abstrahlenden Subwoofern im stattliche Holzgehäuse, können durchaus auch größere Räume mühelos und vor allen Dingen klangstark beschallen. Im Hochglanz lackierten Gehäuse steckt modernste Technik, außerdem ist es auch in dezentem Anthrazit zu haben.

Wenn Geld egal ist

Teufel Musicstation

Internetradios Test: Teufel Musicstation
Die Musicstation von Teufel ist eine Design-Ikone und kann überdies auch mit den inneren Werten überzeugen.

Die Teufel Musicstation kommt schon in zweiter Generation zum Einsatz. Musste man sich bei der alten noch mit CD-Laufwerk, MP3-Player und UKW-Radio zufrieden geben, hat die aktuelle Musicstation noch den DAB-Empfang und Internetradio hinzubekommen. Außerdem sind die Streaming-Dienste Amazon Music und Spotify integriert. Das alles ist in ein tolles Design verpackt und ein hervorragender Klang ist bei Teufel ohnehin Ehrensache.

Preistipp

Albrecht DR 690 CD

Test besten Internetradios: Albrecht DR 690 CD
Das DR 690 CD bringt alles mit, was man braucht, klingt gut und ist sehr günstig.

Das Albrecht DR 690 CD ist sehr gut verarbeitet, liefert guten Klang aus dem Internet, von CD und DAB-Sendern. Um die Frontpartie schön bündig und glatt zu halten, hat man das Bedienfeld kurzerhand nach oben aufs Gehäuse verlegt. Damit und mit der übersichtlichen Fernbedienung ist das Radio-Erlebnis ein Kinderspiel.

Design-Tipp

Hama DIR3505MSCBT

Test  besten Internetradios: Hama DIR3505MSCBT
Weg vom Quader-Design, mit sehr guter Ausstattung und ebensolcher Klangqualität.

Mit dem DIR3505MSCBT beschreitet Hama neue Wege, zumindest das Design weicht von dem weit verbreiteten Quader ab. Der Standfuß lässt das Hama fast schweben, durch die gebogene Frontpartie nimmt es optisch weniger Platz in Anspruch. Seitens der Ausstattung fehlt es aber an nichts, auch klanglich kann das Hama voll überzeugen.

Unterbaufähig

Imperial DABMAN i450 CD

Test besten Internetradios: Imperial DABMAN i450 CD
Das Dabman i450 CD bringt direkt ein komplettes Montageset mit, um es unter den Hängeschrank in der Küche montieren zu können.

Mit dem Dabman i450 CD hat Hersteller Telestar dem klassischen Küchenradio ein CD-Laufwerk spendiert. Allein die Farbgebung ist facettenreich – das i450 CD gibt es mit weißem oder schwarzem Gehäuse, jeweils mit silberner bzw. schwarzer Alu-Frontplatte. Zum Lieferumfang gehört unter anderem ein solides U-Blech inklusive Montageschrauben, um das Dabman in der Küche unter einem Hängeschrank montieren zu können.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istPreistippDesign-TippUnterbaufähig
TechniSat DIGITRADIO 600 Teufel Musicstation Albrecht DR 690 CD Hama DIR3505MSCBT Imperial DABMAN i450 CD Lenco DIR-260BK Roberts Stream 67 Pure Evoke C-F6 Soundmaster ICD2200SI Auna Connect CD Sangean DDR-66 BT Albrecht DR 890 CD
Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 600Internetradios Test: Teufel MusicstationTest besten Internetradios: Albrecht DR 690 CDTest  besten Internetradios: Hama DIR3505MSCBTTest besten Internetradios: Imperial DABMAN i450 CDTest  besten Internetradios: Lenco DIR-260BKTest  besten Internetradios: Roberts Stream 67Test besten Internetradios: Pure Evoke C-F6Test  besten Internetradios: Soundmaster ICD2200SITest Internetradio: Auna Connect CDTest Internetradio: Sangean DDR-66 BTInternetradios Test: Albrecht Radio
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Solide Verarbeitung
  • USB-Frontbuchse
  • Hervorragender Klang
  • Außergewöhnliches Design
  • Innovatives Bedienkonzept
  • Guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr viele Schnitsttellen
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kopfhörer- und USB-Buchse von vorn zugänglich
  • Guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Hervorragender Klang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hervorragender Klang
  • Tolles Design mit mehreren Farbvarianten
  • Guter Klang
  • Perfektes Unterbau-Design
  • Guter Klang
  • AUX- und Kopfhörer-Buchse vorn zugänglich
  • Teleskop-Antenne
  • Sehr umfangreiche Ausstattung
  • Line-und SPDIF-Ausgang
  • Sehr guter Klang
  • Baugleich mit Auna Connect CD, mit ähnlichem Preis
Contra
  • Veraltete Display-Technik
  • AUX- und Kopfhörerbuchse an der Rückseite
  • Lautstärke reicht nur für kleinere Räume
  • Sperriges externes Netzteil
  • Kopfhörerbuchse auf der Rückseite
  • Aux- und Kopfhörer-Buchse auf der Rückseite
  • Lautsprecher strahlen ausschließlich nach unten ab
  • Bluetooth-Verbindung etwas instabil
  • Sämtliche Schnittstellen auf der Rückseite
  • Weniger Dekor-Varianten als das Auna
  • Wurfantenne
Bester Preis
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Kanälestereostereostereostereostereostereostereostereostereostereostereostereo
QuellenInternetradio, Bluetooth (NFC), DAB+, UKW (RDS), AUX, USB, CDInternetradio, DAB+, UKW, CDInternetradio, DAB+, UKW(RDS), Bluetooth, AUX, CDInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, AUX, USB, CDInternetradio, DAB+, UKW(RDS), Bluetooth, AUX, USB, CDInternetradio, DAB+, UKW, CDInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW, AUX, USB, CDInternetradio, DAB+, UKW(RDS), Bluetooth, AUX, CDInternetradio, DAB+, UKW, CDInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW (RDS), AUX, CDInternetradio, Bluetooth (aptX, NFC), DAB+, UKW (RDS), SD-Karte, AUX, USB, CDInternetradio, Bluetooth, DAB+, UKW (RDS), AUX, USB, CD
SchnittstellenUSB (an der Frontseite), AUX-in, Kopfhörer, LANUSB, Aux-InAUX-In, KopfhörerLAN, AUX-in, AUX-out, Kopfhörer, USB, Toslink (out)AUX-In, AUX-Out, LAN, Kopfhörer und USB (beide vorn)Aux-In, KopfhörerLAN, AUX-in, Kopfhörer, USBAUX-In, Kopfhörer, LANUSB (Front)AUX, Kopfhörer (frontal), USBAUX-in, Line-Out, Kopfhörer, USB, SPDIF, LANKopfhörer, AUX-in (beide frontal), USB
DrahtlosWLAN, BluetoothWLAN, Bluetooth (aptX, AAC)WLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, BluetoothWLAN, Bluetooth
StreamingdiensteSpotify ConnectAmazon Music, Spotify, Teufelvia BluetoothSpotify Connect, Amazon MusicSpotify Connect, Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3, etc.Spotify Connect, Tidal, Deezer, Amazon MusicSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify ConnectSpotify Connect
Versorgungexternes Netzteilinternes NetzteilSteckernetzteilexternes NetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilinternes NetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilSteckernetzteilinternes NetzteilSteckernetzteil
Abmessung400 x 170 x 215 mm534 x 184 x 103 mm380 x 160 x 220 mm370 x 220 x 175 mm340 x 105 x 235 mm380 x 148 x 240 mm455 x 160 x 285 mm380 x 145 x 223 mm300 x 63 x 233 mm350 x 105 x 275 mm356 x 122 x 252 mm350 x 105 x 250 mm
Gewicht4,94 kg4,9 kg3,1 kg3,6 kg2,72 kg3,9 kg7,2 kg4,2 kg1,5 kg3,7 kg4,1 kg3,5 kg
LieferumfangNetzteil, FernbedienungFernbedienung, Remote AppNetzteil, FernbedienungNetzteil, Fernbedienung, AntenneNetzteil, Fernbedienung, Vorrichtung für UnterbaumontageSteckernetzteil, FernbedienungNetzteil, Fernbedienung, AntennenNetzteil, FernbedienungSteckernetzteil, Fernbedienung, Montage-ZubehörSteckernetzteil,Fernbedienung, AudiokabelNetzkabel, FernbedienungSteckernetzteil, Fernbedienung, Audiokabel, Wurfantenne

Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.

Testsieger: TechniSat Digitradio 600

Das TechniSat Digitradio 600 ist ein wuchtiges Gerät, überragt die direkte Konkurrenz zumindest in Breite und Höhe deutlich und setzt auch beim Gewicht mit fünf Kilo Maßstäbe. Selbst das deutlich teurere Sangean DDR-66 BT wiegt ein ganzes Kilo weniger. Das kommt nicht von ungefähr, schließlich sorgt ein Tieftöner mit satten 120 Millimetern Durchmesser nach dem Downfire-Prinzip für Druck nach unten – und der wiegt natürlich.

Testsieger

TechniSat DIGITRADIO 600

Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 600
Der Testsieger mit sehr gutem Klang und hervorragendem Finish.

Bedienung und Ausstattung

Aber auch das sauber lackierte Holzgehäuse ist ziemlich dick, damit so wenige Resonanzen wie möglich entstehen. Dennoch ist das Digitradio 600 alles andere als eine effekthaschende Wumms-Kiste, doch zum Klang gibt es weiter unten mehr. Das Digitradio verfügt, wie noch zwei weitere Geräte in diesem Test, über ein sogenanntes Slot-In-CD-Laufwerk, das heißt: Die Scheibe wird in den Schlitz gesteckt und dann von der Mechanik eingezogen, ähnlich wie in vielen CD-Playern im Auto. Eine raus- und reinfahrende Schublade gibt es hier nicht und so bleibt die Mechanik weitestgehend vor Staub geschützt.

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Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Das CD-Laufwerk arbeitet nach dem Slot-In-Prinzip, sobald die CD eingezogen ist, wechselt das TechniSat automatisch in den entsprechenden Modus.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Das Bedienfeld – oben die Laufwerkstasten für die CD, darüber das Menü im etwas altbackenen Matrix-Display.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Oben auf dem Gerät die NFC-Fläche für die unkomplizierte Verbindung mit dem Smartphone.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Der Subwoofer arbeitet nach dem Downfire-Prinzip, die Unterlage sollte nach Möglichkeit weder zum Klappern noch zum Dröhnen neigen.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Das Anschlussfeld auf der Rückseite ist überschaubar.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Die Fernbedienung ist handlich, das Tasten-Layout übersichtlich.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Das Menü muss wegen des einfachen Displays komplett ohne Icons auskommen, die Anzeige des TechniSat sieht entsprechend altbacken aus.
Internetradio Test: Testsiger mit CD TechniSat Digitradio 600.
Es fehlt allerdings an nichts, sogar die Senderlisten folgen der gleichen Struktur.

Nachdem die CD eingeschoben und dort vom Laser eingelesen wurde, schaltet das Digitradio automatisch auf CD-Wiedergabe um, egal welche Quelle vorher aktiv war. Das machen übrigens bis auf das günstige VR-Radio von Pearl alle Testgeräte so, dort muss man sich recht umständlich ins Auswahlmenü begeben, um dann per Hand die CD als Wiedergabemedium auszuwählen.

Als Quellen stehen dem Digitradio 600 neben der CD auch weitere digitale wie analoge Quellen zur Verfügung: Außer den obligatorischen DAB+- und UKW-Empfangsmögliochkeiten gibt es auch eine AUX-Buchse für analoge Quellen – leider ist diese auf der Rückseite – und last but not least eine USB-Buchse für entsprechende Datenträger, diese ist aber zum Glück vorne angebracht.

Darüber hinaus nimmt das Radio auch gern per Bluetooth Kontakt zum Smartphone auf und wird dabei von NFC unterstützt. Das Logo und somit die aktive Fläche prangt unübersehbar auf der Gehäuseoberseite, das Smartphone muss also für eine Verbindung nur kurz aufgelegt werden.

Fast keine Wünsche offen

Die Einrichtung des Digitradio ist denkbar einfach, am komfortabelsten übers WLAN, bei Bedarf aber auch über eine sichere, stabile LAN-Verbindung. Schon vorher kommt man allerdings mit dem Menü in Berührung, dieses ist genauso altbacken wie bei den anderen TechniSat-Radios, ausgenommen das Digitradio 110 IR, das als einziges Gerät über ein echtes grafisches Display verfügt. Im Gegensatz zu den beiden anderen Digitradios (Digitradio 360IR, Digitradio 301 IR), zappt es sich beim Digitradio 600 zumindest einigermaßen flüssig durch die monochrome Welt des Dotmatrix-Displays.

Auch die Verlegung solch wichtiger Schnittstellen wie Kopfhörer- und AUX-Buchse auf die Rückseite ist nur schwer nachvollziehbar, immerhin hat man aber, wie gesagt, die USB-Schnittstelle vorne angebracht.

Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln, die Bedienung per übersichtlicher Fernbedienung und am Gerät ist weitestgehend selbsterklärend und das Wichtigste: Die Drahtlos-Verbindungen wie Bluetooth und WLAN sind schnell hergestellt. Dank der Kompatibilität mit UNDOK lässt sich das Digitradio zudem leicht in eine Multiroom-Installation einbinden und erlaubt zudem vereinfachten Zugang zu einer Reihe von Streaming-Diensten, zusätzlich zum hier allgegenwärtigen Spotify.

TechniSat Digitradio 600 im Klangtest

Die kleinen Ungereimtheiten seitens der Bedienelemente rücken allerdings nach der ersten Klangprobe in den Hintergrund: der stattliche Basslautsprecher sorgt zwar für druckvolle Bassunterstützung, übertönt allerdings dabei nicht die nach vorn gerichteten Breitband-Lautsprecher, sodass immer ein geschlossenes Klangbild entsteht. Das Digitradio ist in der Lage, auch größere Räume mit Klang zu erfüllen, die beiden Front-Lautsprecher schaffen es sogar, ein ganz ordentliches Stereobild zu erzeugen, zumindest, wenn man nah genug davor sitzt.

Tolle Bassperformance

Auch dies ist letztenendes der Breite des Gehäuses geschuldet, schmalere Geräte schaffen das meist nur mit seitlich abstrahlenden Lautsprechern. Das hat dann allerdings den bekannten Nachteil, dass sie eben auch rechts und links Platz benötigen, um frei in den Raum spielen zu können.

Die hochwertigen Breitbandlautsprecher sind außerdem dafür verantwortlich, dass das Digitradio 600 neben den musikalischen Fähigkeiten auch über eine gute Sprachverständlichkeit verfügt, was besonders bei Nachrichtensendungen einen unschätzbaren Vorteil birgt.

Nachteile?

Außer dem Display und der etwas unglücklichen Verteilung der Schnittstellen, hatten wir am Digitradio 600 nichts zu bemängeln. Das Display ist zwar ein Ärgernis, letztlich aber nur eines kosmetischer Art. Dass Buchsen wie der Kopfhörerausgang und der analoge AUX-Eingang auf der Rückseite versteckt wurden, findet man leider auch bei vielen anderen Geräten.

TechniSat Digitradio 600 im Testspiegel

Aufgrund der recht kurzen Marktpräsenz gibt es bislang lediglich einen einzigen Test des Digitradio 600, wir dürfen daher gespannt auf weitere Reaktionen sein:

Im Magazin InfoDigital (02/2017) erlangte das Digitradio auf anhieb den ersten Platz, punktgleich mit dem Sonoro Stereo 2, das allerdings auch das dopplete des Digitradios kostet.

Dieses erreichte den Testsieg mit einem »sehr guten« Ergebnis (Note 1,4), ausschlaggebend waren die gute Verarbeitung, sowie die sehr guten Multiroom-Fähigkeiten. Bemängelt wurde, dass das Gerät über keinen Line-Ausgang zum Beispiel für die Stereo-Anlage verfügt, außerdem der basslastige Sound.

Letzteres hängt sicher wesentlich von der Art der Aufstellung, insbesondere des Untergrundes ab, in den Equalizer-Einstellungen lässt sich aber auch der Bass zurücknehmen, falls der zu präsent erscheint. Für uns war entscheidend, dass das Digitradio 600 beste Voraussetzungen für einen knackigen Bass mitbringt, der bei guter Aufstellung nicht zum Dröhnen neigt. Runterdrehen kann man bei Bedarf immer noch.

Alternativen

Es geht immer auch etwas günstiger und auf jeden Fall auch teurer. Bei den günstigeren Geräten muss man Abstriche in Kauf nehmen, und bei dem einzigen teureren Gerät stellt sich die Frage, ob man die Mehrausstattung benötigt. Auch wenn man mit Platzproblemen zu kämpfen hat, kann eine der Alternativen interessant sein oder aber, man verzichtet auf das CD-Laufwerk.

Wenn Geld egal ist: Teufel Musicstation

Die Teufel Musicstation ist ein echter Hingucker – und das liegt sicher nicht nur an der Breite von stattlichen 53 Zentimetern, womit die Musicstation sicher nicht nur bei unserem Test die meisten anderen Geräte übertrumpfen dürfte.

Wenn Geld egal ist

Teufel Musicstation

Internetradios Test: Teufel Musicstation
Die Musicstation von Teufel ist eine Design-Ikone und kann überdies auch mit den inneren Werten überzeugen.

Angelehnt an die Formensprache der älteren Musicstation, vermittelt auch die neue trotz der Größe eine gewisse Eleganz. Sie weicht vom üblichen Quader ab, weil die obere Seite quasi wie ein Pult nach vorn und hinten angeschrägt ist. Außerdem sind bis auf die runde Touch-Fläche in Form eines Scrollrades keine Bedienelemente sichtbar. Die sind ebenfalls als Touch-Flächen ausgelegt, die zudem erst sichtbar sind, wenn sie gebraucht werden.

Die Musicstation gibt es außer in Schwarz, wie unser Testmuster, auch in Weiß. Das Farbdisplay befindet sich genau in der Mitte, dahinter etwas versteckt ist der Schlitz, in den bei Bedarf eine CD von oben eingeschoben werden kann. Das vordere Pult wird von einer hochglänzenden Plexiglas-Scheibe gebildet, darunter deckt ein Stoffbezug die Lautsprecher ab. Das Netzteil ist fest integriert, sodass das Netzkabel direkt angeschlossen wird und kein weiteres sperriges Steckernetzteil untergebracht werden muss.

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Internetradios Test: Teufel Musicstation
Das tolle Design der Musicstation ist außer in Schwarz auch in Weiß zu haben.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Bedienfeld
Die Bedienfelder erscheinen nur, wenn sie auch gebraucht werden
Internetradios Test: Teufel Musicstation Touchring
Das runde Touchfeld funktioniert wie ein Drehknopf – einmal herumwischen stellt entweder die Lautstärke ein oder zappt durchs Menü, was durch die Touchfelder links daneben aufgerufen werden kann.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Cd
Die CD wird von oben ins Slot-In-Laufwerk eingezogen.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Fb
Die Fernbedienung ist hochwertig verarbeitet und liegt toll in der Hand, die Eingangsquellen sind direkt über deutlich gekennzeichnete Tasten zu erreichen.
Internetradios Test: Teufel Musicstation Anschluesse
Die Anschlüsse sind alle unter einer Klappe verborgen.

Außer CD nutzt die Musicstation natürlich das Internetradio, DAB und das gute alte UKW als Quelle. Seitlich unter einer Klappe gibt es zudem eine USB- und eine AUX-Buchse für weitere digitale und analoge Quellen. Amazon Music und Spotify runden als fest integrierte Streaming-Dienste das Angebot ab, sie können, wie auch die anderen Musikquellen direkt über die Fernbedienung eingeschaltet werden.

Am Gerät selbst wird der runde Touch-Drehknopf zum zentralen Bedienelement. Die Flächen links daneben führen in die nächste Menü-Ebene oder wieder zurück, durch »Drehen« am runden Touch-Feld zappen Sie dann durch die Menüs. Im laufenden Betrieb lässt sich hier dann die Lautstärke einstellen.

Wer die Musicstation lieber in aller Stille genießen möchte, kann hinter besagter Klappe einen Kopfhörer anschließen. Ansonsten stehen insgesamt sechs eingebaute Lautsprecher zur Verfügung, jeweils zwei Breitband- und ein Bass-Chassis pro Kanal. Die Tieftöner werden wie üblich mit Bassreflexöffnungen bei ihrer Arbeit unterstützt.

Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen: Selbst im großen Wohnzimmer schafft es die Musicstation, einen raumfüllenden vollen Klang zu reproduzieren. Mit der Dynamore Ultra Schaltung, einer hauseigenen Entwicklung, lässt sich auf Tastendruck die Stereobreite nochmal erweitern. Bässe und Höhen lassen sich im Menü anpassen und die entsprechende Einstellung abspeichern, sodass sie auf Tastendruck abrufbar ist.

Mit ihrer Klangfülle und der sehr guten Stereobasis, sowie den vielen Musikquellen, kann die Musicstation in vielen Fällen sogar die komplette Stereoanlage ersetzen. Der Preis dafür ist absolut angemessen.

Preistipp: Albrecht DR 690 CD

Das Albrecht DR 690 CD verwöhnt mit den bekannten Tugenden der Marke: Gute Ausstattung zum knapp kalkulierten Preis. Da stört es nur wenig, dass es nur eine Gehäuseausführung gibt, nämlich die in Schwarz.

Preistipp

Albrecht DR 690 CD

Test besten Internetradios: Albrecht DR 690 CD
Das DR 690 CD bringt alles mit, was man braucht, klingt gut und ist sehr günstig.

Die schwarze Holzdekor-Oberfläche ist ordentlich verarbeitet und das Gehäuse ist recht groß – man benötigt also entsprechend Stellfläche. Auch nach oben hin sollte genug Platz vorhanden sein, da die Bedienknöpfe auf dem Gerät angebracht sind, sodass man im engen Regal im Zweifel nicht sieht, was man tut.

Ist eine solche Aufstellung nicht möglich, bietet sich alternativ das Lenco DIR 260BK an, das hat viele Ähnlichkeiten mit dem Albrecht, nur sind dort die Bedienelemente an der Front und nicht auf der Oberseite untergebracht. Natürlich lässt sich das DR 690 CD auch komplett per Fernbedienung bedienen – die ist, ebenso wie das Bedienfeld auf dem Gerät, recht übersichtlich gehalten und gibt damit keine Rätsel auf.

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Internetradios Test: Albrechtcd
Das Albrecht DR 690 CD gibt es nur in Schwarz.
Internetradios Test: Albrechtcd Menue
Das Farbdisplay ist mit 2,8 Zoll groß genug für ausführliche Informationen.
Internetradios Test: Albrechtcd Bedienfeld
Die Bedientasten sind alle oben auf dem Gerät, es sollte daher nicht ins Regal gestellt werden.
Internetradios Test: Albrechtcd Back
Zwei Bassreflexöffnungen sorgen für satten Sound
Internetradios Test: Albrechtcd Fb
Schön übersichtlich – die Fernbedienung.

Als Quellen dienen neben den Stationen des Internetradios auch DAB+, UKW mit RDS, Bluetooth und natürlich CD. Ein Icon für Spotify oder einen anderen Streamingdienst gibt es im Menü nicht, da nutzt man idealerweise die auf dem Handy installierten Dienste und überträgt sie per Bluetooth.

Das ist allerdings auch schon mit der einzige Kompromiss, den man ob des günstigen Preises eingehen muss – neben der USB-Buchse für externe Quellen, die ebenfalls nicht vorhanden ist. Um die Frontpartie schön sauber zu halten, musste neben dem AUX-Eingang auch die Kopfhörer-Buchse nach hinten wandern. Löblich ist dagegen das CD-Laufwerk, hier fährt der Schlitten aus und zieht sich dann mit CD wieder zurück. Auch wenn die sogenannten Slot-in Laufwerke – ohne Schlitten – sicher ihre Vorteile haben, so kann es schon mal zur »Verstopfung« kommen, weil man ja nicht sieht, ob nicht schon eine CD drin steckt. Dieses Problem hat man hier nicht.

Dank des großen Gehäusevolumens und der beiden Bassreflex-Öffnungen kann das DR 690 CD mit einem satten Sound aufwarten, den man sogar unverzerrt bis zum Anschlag aufreißen kann. Da letztlich auch hier etwas gespart werden musste, füllt der Klang gerade große Räume nicht befriedigend aus. Dennoch bietet das DR 690 CD gemessen am Preis eine tolle Ausstattung und Verarbeitung.

Design-Tipp: Hama DIR3505MSCBT

Dank des Standbügels und der Form wirkt das Hama DIR3505MSCBT entsprechend leicht, das Gehäuse ist jedoch ebenso stabil wie bei der Konkurrenz, entsprechend liegt das Betriebsgewicht des Hama dann auch mit vier Kilo im Normbereich, es ist also kein Plastikbomber. Rund ums Display sind die Bedienelemente angebracht: zwei Reihen zugegebenermaßen recht schlanke Schalter und ein Jog-Dial in der Mitte. Der schmale, unscheinbare CD-Schacht fährt auf Tastendruck sehr schnell aus und ein – und wirkt dabei alles andere als klapprig.

Design-Tipp

Hama DIR3505MSCBT

Test  besten Internetradios: Hama DIR3505MSCBT
Weg vom Quader-Design, mit sehr guter Ausstattung und ebensolcher Klangqualität.

Insgesamt ist das DIR3505 nach der Aufstellung leicht nach oben geneigt, es kann also auch auf einem niedrigen Sideboard stehen und strahlt trotzdem gut Richtung Ohrhöhe ab. Es lässt sich allerdings nicht in der Neigung verstellen, sollte folgerichtig auch nicht zu hoch platziert werden.

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Internetradios Test: Hamafront
Das Hama DIR3505 mit Fernbedienung.
Internetradios Test: Hama Display Bediuenfeld
Die dezenten Bedienelemente des Geräts.
Internetradios Test: Hama Fb
Die Fernbedienung zum DIR3505.
Internetradios Test: Hama Back
Die Anschlüsse des Geräts.

Die Einbindung ins Netzwerk geht dank WPS ebenso schnell wie bei allen anderen, für alle Fälle gibt es zudem auch eine LAN-Buchse. Bluetooth muss leider ohne NFC und auch ohne den aptX-Codec auskommen und die Tasten sind wirklich recht klein geraten. Auch die Bedienung, gerade die des CD-Laufwerkes, ist nicht immer eindeutig. So fährt die CD-Lade nur raus und rein, wenn die entsprechende Taste am Gerät betätigt wird – und auch nur dann, wenn das Gerät im CD-Betrieb steht. Über die Fernbedienung lässt sich das Fach gar nicht öffnen oder schließen. Außerdem fiel auf, dass das CD-Laufwerk mit älteren CDs mit leicht zerkratzter Oberfläche Aussetzer produziert, das Stream 67 spielte dieselbe CD anstandslos ab.

Beim Hama arbeiten zwei Breitbänder nach vorn, die Bassreflex-Öffnungen sind auf der Rückseite, eine zusätzliches Bass-Chassis gibt es nicht. Dafür klingt das DIR3505 sehr gut und kann, je nach Aufstellung, gut unten nachdrücken. Auch wenn es beim Maximalpegel nicht zu Verzerrungen kommt, so ist das Hama doch eher zur Beschallung mittelgroßer Räume geeignet, im Wohnzimmer mit mehr als 20 Quadratmeter klingt es doch etwas verloren.

Wer die übliche Quaderform leid ist und nur gut gepflegte CDs sein Eigen nennt, macht mit dem Hama DIR3505 sicher nichts falsch, zumal es sich preislich auch eher im Rahmen bewegt.

Unterbaufähig: Imperial DABMAN i450 CD

Dem Imperial Dabman i450 CD liegt ab Werk ein Montage-Set für die Montage unter einem Küchen-Hängeschrank bei, dazu passt auch das weiße Gehäuse. Wem das zu »küchenmäßig« ist, der hat dann nur noch die Option, das schwarze Gehäuse zu wählen.

Unterbaufähig

Imperial DABMAN i450 CD

Test besten Internetradios: Imperial DABMAN i450 CD
Das Dabman i450 CD bringt direkt ein komplettes Montageset mit, um es unter den Hängeschrank in der Küche montieren zu können.

Ganz zur optionalen festen Montage passt es, dass sowohl der USB-Anschluss als auch die Kopfhörerbuchse bequem von vorn zugänglich sind. Hinten gibt es neben einem echten Netzschalter, um das Dabman i450 CD bei längerer Abwesenheit stromlos zu machen, eine LAN-Buchse und nur eine einzige Bassreflex-Öffnung.

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Internetradios Test: Dabman I450
Weiß mit silberner Front und in schwarz.
Internetradios Test: Dabman I450 Menue
Mit nur wenige Tastendrücken kommt an in die Klangeinstellungen.
Internetradios Test: Dabman I450 Menue
Es steht eine ganze Reihe Sound-Presets zur Verfügung.
Internetradios Test: Dabman I450 Menue
Höhen und Bässe lassen sich auch individuel abstimmen, sie werden dann im Menü myEQ hinterlegt.
Internetradios Test: Dabman I450 Back
Nachhaltig: eines der wenigen Geräte mit einem richtigen Netzschalter.
Internetradios Test: Dabman I450 Fb
Die Fernbedienung ist wie gehabt übersichtlich, die Tasten haben sauber spürbare Druckpunkte.

Beim späteren Klangtest werfen wir dann doch etwas ungläubig einen zweiten Blick auf die Rückseite, bis wir bemerken, dass die eine Öffnung ausschließlich für den Basslautsprecher arbeitet, der im Boden des Dabman i450 CD eingesetzt und nach dem Downfire-Prinzip wie ein Subwoofer für den satten Tiefbass zuständig ist. Die beiden Breitbandlautsprecher rechts und links vom Bedienfeld müssen sich daher nur um die mittleren und hohen Frequenzen kümmern.

Damit der Subwoofer genug Spielraum nach unten hat, sorgen die Füße des Dabman für genügend Abstand. Vor allem, wenn das Montage-Blech an den eingelassenen Gewinden an der Unterseite verschraubt und anschließend unterm Hochschrank befestigt wird, kann sich der der Basslautsprecher ungehemmt entfalten.

Damit der gute Klang auch eine entsprechende Grundlage hat, werden neben den üblichen Quellen wie Internetradio, DAB+, UKW und CD auch Streamingdienste wie Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3 und weitere unterstützt – für Spotify Connect gibt es wie so oft ein extra Icon im Menü. Beim CD-Laufwerk handelt es sich um ein sogenanntes Slot-in, die CD wird auf halbem Wege geschnappt und hineingezogen, um dann ohne hörbare Laufwerksgeräusche abgespielt zu werden.

Das Dabman i450 CD ist ein tolles Internetradio, nicht nur für die Küche, zumindest wenn man es mit dem Design nicht so eng sieht.

Außerdem getestet

Roberts Stream 67

Mit dem Stream 67 reizt Roberts die Preisspirale sehr weit nach oben aus. Die Verarbeitung des Boliden gibt dann auch keinen Anlass zur Kritik. So ist die Bedieneinheit oben auf dem Gerät komplett in gebürstetem Alu eingefasst, auch die beiden Knöpfe – Lautstärke und Tuning – sind solide gefertigt und laufen seidenweich. Zwei Mittelhochtöner strahlen nach vorn ab – einer pro Stereokanal – zwei Tiefton-Chassis strahlen nach hinten ab, gemeinsam mit der dazugehörigen Bassreflex-Öffnung.

Die Ausstattung ist angemessen üppig, die Bedienung wartet mit einigen komfortablen Details auf: So verfügt das Roberts über ein sogenanntes Slot-in-CD-Laufwerk ohne Schublade. Wird eine CD eingeschoben, springt das Gerät direkt in den CD-Modus um und liest diese ein. Bei der Verteilung der Buchsen hatten die Designer aber offenbar den größeren Einfluss, zumindest die Kopfhörerbuchse wäre vorn ergonomischer angebracht, der AUX-Eingang eigentlich auch.

Der Klang ist entsprechend dem Gehäuse und der Lautsprecherbestückung sehr voluminös ohne zu wuchtig rüberzukommen. Das Stream 67 kann gerne frei aufgestellt werden, da sich der Tieftonbereich dann entsprechend entfalten kann. Bei wandnaher Aufstellung verändert sich die Bass-Performance je nach Wandentfernung und -beschaffenheit, außerdem lässt sich der Klang per Equalizer individuell anpassen.

»Size matters« – das gilt für das Roberts Stream 67 ganz ohne Zweifel, allerdings will die Größe auch akustisch geschickt genutzt werden und darf im Falle des Roberts zudem mit hochwertiger Verarbeitung einhergehen – womit der hohe Preis im Grunde auch gerechtfertigt ist.

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Internetradios Test: Robertsfront
Internetradios Test: Roberts Bedienfeld