Unsere Tests sind unabhängig. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links. Kaufen Sie ein Produkt über Links, die mit markiert sind, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr dazu.
last updateZuletzt aktualisiert:
Internetradios im Test: Testsieger um 100 Euro ist das Medion Life P85111.
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Internetradios im Test: Testsieger um 100 Euro ist das Medion Life P85111.

Die besten Internetradios um 100 Euro

Mit Preisen zwischen 55 und 160 Euro tummelt sich eine ganze Reihe einfach zu bedienender, gut ausgestatteter Internetradios auf dem Markt, die auch klanglich überzeugen können. Wir haben ein gutes Duzend Radios dieser Preisklasse getestet, darunter drei ganz besondere Kandidaten: Beim Auna Digi Plug handelt es sich, wie der Name schon suggeriert, um ein Steckdosen-Gerät. In das kompakte Gehäuse wurde ein Lautsprecher integriert, allerdings nur mono. Das ist pfiffig, der Klang aber mäßig, daher gibt es dafür keine Empfehlung von uns.

Eine solche erhalten aber die anderen beiden Besonderheiten: Inspiriert von WLAN-Lautsprechern à la Bose SoundTouch hat Hama mit dem IR80MBT einen netzwerkfähigen Lautsprecher am Start. Der lässt sich mit einem Zwilling zu einem Stereo-Setup verbinden. Und TechniSat beweist ein Herz für Besitzer einer HiFi-Anlage: Mit Hilfe des Digitradio 110IR lässt sich die nämlich aufrüsten – Internetradio, DAB+ und Bluetooth sind dann möglich. Zudem sieht das Radio auch noch gut aus.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Imperial Dabman i205

Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
Der Dabman i205 ist mit seiner praxisgerechten Ausstattung und dem sehr guten Klang – unser neuer Favorit.

Das Imperial Dabman i205 ist in klassischer Quader-Bauweise mit Holzdekor, wahlweise Dunkelbraun oder Schwarz erhältlich. Es sieht damit recht unspektakulär aus, ist für seinen Preis aber gut ausgestattet. Die USB-Buchse für externe Quellen ist gut zugänglich an der Frontseite angebracht, auf der Rückseite gibt es sogar einen »echten« Netzschalter. Da der Klang ebenfalls kaum Wünsche offen lässt, rangiert das i205 aktuell auf dem Siegertreppchen in der 100-Euro-Klasse.

Das beste Kompakte

Blaupunkt IRD 300 WH

Das IRD 300 WH steckt wie die meisten Blaupunkt-Geräte in einem weißen Holzgehäuse, ist aber nicht nur für die Küche geeignet. Obwohl das IRD 300 nur eine geringe Stellfläche beansprucht, verfügt es dank seitlich abstrahlender Lautsprecher über ordentlichen Stereo-Sound. Das Farbdisplay gibt jederzeit Auskunft über die Quelle, wovon dem Blaupunkt einige zur Verfügung stehen.

Preis-Leistungs-Tipp

Xoro DAB 600 IR

Test Internetradio: Xoro DAB 600 IR
Das DAB 600 IR bietet viel Radio zum kleinen Preis.

Mit dem DAB 600 IR schafft Xoro den Preis-Leistungssieg. Das Gerät ist mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet und kann neben Internetradio auch DAB+ und UKW empfangen. Auch hier ist das Gehäuse solide aus Holz gefertigt, dennoch kommt es klanglich nicht ganz an unseren Favoriten heran – muss es auch nicht, denn für knapp 100 Euro hat es schon genug zu bieten.

Ergänzung

TechniSat DIGITRADIO 110 IR

Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 110IR
Das schöne kleine Digitradio ist als Ergänzung für die HiFi-Anlage die erste Wahl.

von 52 Lesern gekauft

Viele Nutzer wollen eigentlich gar kein neues Radio, sondern einfach nur die vorhandene Anlage mit modernen, digitalen Quellen verbinden. Dafür bietet TechniSat eine Lösung an. Das Digitradio 110 IR ist ein schmuckes, kleines Kästchen, das überwiegend aus Display zu bestehen scheint. Es empfängt neben Internetradiosendern auch DAB+ und UKW, außerdem ist ein Bluetooth-Empfänger eingebaut, der Verbindung zum Smartphone aufnehmen kann, um auch dieses mit der Anlage zu verbinden.

Mobil

Pure Elan IR5

Test besten Internetradios: Pure Elan IR5
Klein, leicht und mit Batteriefach eignet sich das Pure Elan IR5 hervorragend, um auch auf Reisen stets dabei zu sein.

Das Elan IR5 von Pure ist kompakt, leicht und lässt sich außer mit dem mitgelieferten Netzteil auch mit Batterien oder Akkus betreiben. Dabei gibt es neben dem üblichen UKW- und DAB-Empfang auch die Möglichkeit, Musik per WLAN oder Bluetooth zu streamen. Der Klang aus dem kompakten Gerät ist erstaunlich gut, damit eignet es sich perfekt für die Reise oder sonstige mobile Einsätze.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDas beste KompaktePreis-Leistungs-TippMobilErgänzung
ModellImperial Dabman i205Blaupunkt IRD 300 WHXoro DAB 600 IRPure Elan IR5TechniSat DIGITRADIO 110 IRHama IR80MBTTechniSat Digitalradio 306 IRXoro HMT 300Blaupunkt IR 20Imperial Dabman i200TechniSat DIGITRADIO 301 IRPearl IRS-650Imperial i110Blaupunkt IRK 1620Auna Digi PlugAuna IR-120
Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205Test besten Internetradios: Blaupunkt IRD 300 WHTest Internetradio: Xoro DAB 600 IRTest besten Internetradios: Pure Elan IR5Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 110IRTest Internetradio: Hama IR80MBTTest besten Internetradios: TechniSat Digitalradio 306 IRTest besten Internetradios: Xoro HMT 300Test Internetradio: Blaupunkt IR 20Test Internetradio: Imperial Dabman i200Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 301 IRTest Internetradio: Pearl IRS-650Test Internetradio: Imperial i110Test besten Internetradios: Auna Digi PlugTest Internetradio: Auna IR-120
Pro
  • Guter Klang
  • USB-Eingang von vorn zugänglich
  • Echter Netzschalter auf der Rückseite
  • Guter Klang
  • Recht kleine Standfläche
  • Umfassende Ausstattung
  • Üppige Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Kompakte Abmessungen
  • Recht guter Klang
  • Akku- oder Batterie-Betrieb möglich
  • Kompaktes, schönes Design
  • Großes, sehr gut abzulesendes Display
  • Alternativlos als Ergänzung
  • Sehr guter Klang
  • Multiroom fähig
  • Bluetooth
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kleine Stellfläche
  • Wetter-App installiert
  • Als Wecker geeignet
  • Guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Kompakte Abmessungen
  • Sehr gute Ausstattung
  • Preset-Tasten am Gerät
  • LAN-Schnittstelle
  • Geringe Stellfläche
  • Guter Klang
  • Umfangreich ausgestattet
  • Günstiger Preis
  • Guter Klang
  • Kompakte Abmessungen
  • Kann ein Problemlöser sein
  • Einfache Handhabung
  • Kleine Stellfläche
  • USB-Eingang
Contra
  • Kein USB-Eingang
  • Keine Streaming-Dienste installiert
  • Klang könnte besser sein
  • Keine Fernbedienung
  • Einrichtung ausschließlich über App möglich
  • Nur Mono-Betrieb
  • Monochrom-Display
  • Klang nur mittelmäßig
  • Kein DAB+ Empfang
  • Sprunghafte Lautstärke-Einstellung
  • Klang nur mittelmäßig
  • Kleines Monochrom-Display
  • Ohne Fernbedienung
  • Sehr verfärbtes Klangbild
  • Unsauber verarbeitet
  • Außer WLAN kein Input
  • Zu teuer für die Ausstattung
  • Ausschließlich Steckdose als Einsatzbereich
  • Sehr dünner Klang
  • Steckernetzteil anfällig
  • Menü läuft zäh
  • Klanglich unzureichend
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Internetradios Test: Dabman I205

Testsieger: Imperial Dabman i205

Das Imperial Dabman i205 liegt preislich zwar an der Obergrenze, dafür hat das Gerät aber auch einiges zu bieten. Sie haben die Wahl zwischen dunkelbraunem oder schwarzem Holzdekor, was erstmal ziemlich pflegeleicht ist und dem Gerät einen eher dezenten Auftritt verleiht. Das sind allerdings schnöde Äußerlichkeiten, seitens der Ausstattung lässt das i205 keine Wünsche offen, zumal es das Gerät als Dabman i205 CD mit integriertem CD-Laufwerk gibt.

Testsieger

Imperial Dabman i205

Test besten Internetradios: Imperial Dabman i205
Der Dabman i205 ist mit seiner praxisgerechten Ausstattung und dem sehr guten Klang – unser neuer Favorit.

Bedienung und Ausstattung

Design und Aufbau des Dabman i205 folgen dem bewährten Prinzip: Display und Bedienelemente in der Mitte, rechts und links flankiert von je einem Lautsprecher. Die Tasten sind wie das Bedienfeld selbst in Schwarz gehalten und nur die weiße Beschriftung gibt Auskunft über deren Funktionen.

Mit dem großen Drehknopf mit Tasterfunktion in der Mitte scrollt man durchs Menü, sofern man nicht das Steuerkreuz auf der Fernbedienung bemüht. Die Fernbedienung ist zwar größer als das mitunter übliche Scheckkartenformat, die Tasten darauf sind jedoch reichlich und deshalb entsprechend klein geraten.

Die Einbindung ins WLAN geht schnell, komfortabel und sicher per WPS-Taste

Das Menü auf dem Farbdisplay ist dagegen klar strukturiert, beim ersten Einschalten gibt es sogar eine Schritt-für-Schritt Installation. Damit lässt sich das Dabman i205 schnell ins WLAN integrieren, bei entsprechendem Router sogar per WPS, also mit einem Tastendruck. Dann muss man keine Passwörter eingeben, was sonst mit der Fernbedienung schnell zum Geduldsspiel wird.

Wer über kein oder kein stabiles WLAN verfügt, kann das i205 kurzerhand auch mit einem LAN-Kabel ins Netzwerk einbinden, die entsprechende Buchse ist auf der Rückseite. Dort ist dann auch der Netzschalter, der das Gerät komplett vom Netz trennt, anders als die Standby-Funktion. Auch die Kopfhörer-Buchse hat man auf die Rückseite verlagert, das ist eher unpraktisch.

Ob nun kabellos per WLAN oder per LAN-Kabel ins Netzwerk eingebunden, stehen neben diversen Internet-Radiosendern auch viele Streaming-Dienste zur Verfügung. Für Spotify gibt es sogar eine Taste im Menü. Doch auch Napster, Qubuz, Tidal, Deezer, Palco MP3, und viele andere sind mit nur wenigen Klicks eingerichtet.

Die Listen der Radio-Sender – ob nun aus dem Internet, per DAB+ oder UKW – werden übersichtlich und in sinnvolle Kategorien aufgeteilt im Menü aufgelistet. So kann man sich wahlweise durch die Genres oder Regionalsender klicken, um seine Lieblingssender zu finden. Mit einem längeren Druck auf die entsprechende Taste der Fernbedienung kann man den Sender dann einem der Speicherplätze zuordnen, von denen neun mit nur einem Tastendruck auf der Fernbedienung erreichbar sind, ab zehn aufwärts dann mit drei.

Über die USB-Buchse an der Front lässt sich übrigens Musik von Speicher-Sticks abspielen, die Tracks werden komfortabel auf dem Display ausgewählt. Auch für analoge Zuspieler ist das Dabman i205 zugänglich, ein entsprechendes Kabel mit Cinch-Anschlüssen liegt dem Radio bei.

Imperial Dabman i205 im Klangtest

Beim Klang stößt das Imperial Dabman i205 erst bei sehr hohen Lautstärkepegeln an seine Grenzen. Dennoch ist es erstaunlich, was die beiden Breitbandlautsprecher leisten, zumal es außer einer einzigen Bassreflexöffung auf der Rückseite keinerlei Unterstützung für den Tieftonbereich gibt.

Toller Klang für kleinere Räume

Die Stereobreite ist durch die Anordnung der beiden Lautsprecher natürlich begrenzt, reicht aber in den meisten Fällen aus, wenn der Raum nicht zu groß ist. Zur Klangbeeinflussung stehen neben diversen Presets wie Rock, Pop, Klassik etc. auch eigene Einstellungen der Klangregler für Bässe und Höhen zur Verfügung. Allesamt können komfortabel mit der »EQ«-Taste der Fernbedienung abgerufen werden.

Nachteile?

Das Dabman i205 ist recht schlank und muss mit nur einem Lautsprecher je Kanal auskommen, Freunde knackiger Tiefbass-Gewitter kommen daher eher nicht auf ihre Kosten. Außerdem würden wir den Kopfhörer bei Bedarf gern vorn anschließen und nicht auf der Rückseite. Das i205 hat allerdings andere Vorzüge und ist obendrein ziemlich günstig.

Imperial Dabman i205 im Testspiegel

Das Dabman i205 ist noch so neu, dass es bislang noch keine anderen Testberichte gibt, wir werden diese aber nachreichen, sobald verfügbar.

Alternativen

Kleiner, schöner oder auch günstiger geht es auch und nicht jeder braucht die Vielfalt der Wiedergabe-Quellen, die unser Favorit bietet. Mitunter reicht auch ein abgespecktes Modell, um kleinere Räume zu beschallen. Auch ein WLAN-Lautsprecher und ein Zuspieler für die HiFi-Anlage sind unter unseren Favoriten.

Das beste Kompakte

Blaupunkt IRD 300 WH

Das Blaupunkt IRD 300 WH ersetzt unsere vormalige kompakte Empfehlung aus gleichem Hause, das IR 20. Das IRD 300 benötigt zwar etwas mehr Standfläche als das IR 20, ist dafür aber auch mit Stereo-Lautsprechern ausgestattet. Klanglich kann es zwar immer noch nicht mit unserem Favoriten mithalten, bietet dafür aber etwas mehr Ausstattung.

Im soliden Holzgehäuse gibt es neben dem WLAN- auch ein Bluetooth-Modul, das unserem Favoriten fehlt. Dafür verzichtet man beim IRD 300 auf eine Kopfhörer- und eine USB-Buchse, und die analogen Ein- und Ausgänge befinden sich auf der Rückseite. Die Einbindung ins WLAN gelingt beinahe ebenso zügig wie das Pairing mit einem Bluetooth-Zuspieler, letzteres wird nämlich von NFC unterstützt und geht mit einem kompatiblen Smartphone noch einen Tick schneller und komfortabler.

Bei der Bedienoberfläche greift der Hersteller auf die übliche Software zurück, modifiziert wird sie nur leicht, sodass beim Einschalten das Blaupunkt-Logo erscheint – das muss an Individualität reichen. Die Oberfläche reagiert flüssig: sowohl die Fernbedienung, als auch das Bedienfeld am Gerät selbst.

Klanglich liegt es eher im Mittelfeld, was kein Wunder ist, da das IRD 300 im Gegensatz zu unserem Favoriten über keinen Subwoofer verfügt und das gesamte hörbare Frequenzband mit zwei Breitbandlautsprechern abdecken muss.

Das Blaupunkt-Radio ist dennoch unsere Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, man jedoch nicht auf guten Stereoklang verzichten will.

Preis-Leistungs-Tipp

Xoro DAB 600 IR

Test Internetradio: Xoro DAB 600 IR
Das DAB 600 IR bietet viel Radio zum kleinen Preis.

Mit dem DAB 600 IR hat Xoro ein üppig ausgestattetes Internetradio zum Schnäppchenpreis im Angebot. Mit einer Gehäuseausführung in Nussbaum erhält man mit dem DAB 600 IR ein vielseitiges Internetradio, das neben DAB+ auch UKW empfangen kann und auch analoge Quellen nicht außen vor lässt.

Das Gehäuse ist auch hier aus Holz gefertigt, schön verarbeitet und bietet eine gute Grundlage für satten Sound, sogar in Stereo. Das Xoro verfügt pro Kanal über einen Breitbandlautsprecher, beide strahlen nach vorn ab und sorgen für eine akzeptable Stereobreite. Trotz der guten Voraussetzungen bleibt das DAB 600 IR klanglich allerdings hinter unserem Favoriten zurück.

Installiert ist auch hier die nur leicht modifizierte Standardoberfläche, die aber flüssig auf sämtliche Eingaben reagiert. Die notwendigen Einsparungen, um diesen Preis mit der angegebenen Ausstattung zu halten, liegen eher im Detail. So verzichtet das Xoro-Radio auf einen vorinstallierten Streaming-Dienst und auf die komfortablen RDS-Funktionen beim UKW-Empfang.

Sparfüchse kümmert das aber wenig, sie erhalten mit dem DAB 600 IR ein vielseitiges Internetradio zum Schnäppchenpreis, das auch noch akzeptabel klingt.

Mobil

Pure Elan IR5

Test besten Internetradios: Pure Elan IR5
Klein, leicht und mit Batteriefach eignet sich das Pure Elan IR5 hervorragend, um auch auf Reisen stets dabei zu sein.

Das Pure Elan IR5 ist der ideale Reisebegleiter, allein das Steckernetzteil verfügt über einen Reiseadapter, sodass es auch in Auslandssteckdosen passt. Falls keine Steckdose vorhanden ist, kann man auf AA-Batterien oder -Akkus zurückgreifen. In Bezug auf seine Musikquellen ist das Elan IR5 dann doch etwas wählerisch: DAB+ und UKW sind erstmal nicht vorhanden, dank WLAN dafür aber die ganze Welt der Internet-Radiosender.

Spotify ist als Icon fest im Home-Menü integriert und ebenso schnell eingerichtet. Per Bluetooth lässt sich dann sogar vom Smartphone streamen, zur Not ist auch ein analoger Eingang vorhanden, beispielsweise für den Kopfhörer-Ausgang am Smartphone.

Das Elan IR5 hat vom Klang deutlich mehr zu bieten als die meisten Smartphones, allerdings fordert die kompakte Größe ihren Tribut. So passt nur ein einziger Lautsprecher ins Gehäuse, das reicht für Mono-Betrieb mit angemessenem Klang. Der lässt sich zudem mit den Presets oder den Klangreglern im Menü sehr gut optimieren.

Die Bedienoberfläche ist nach dem üblichen Konzept und damit entsprechend übersichtlich gestaltet, das Display selbst ist zwar recht groß, bietet aber kein breites Blickfeld. Das braucht es allerdings auch nicht, da man sich zum Bedienen ohnehin ans Gerät bemühen muss – eine Fernbedienung gibt es nämlich nicht.

Auf Reisen ist das Elan IR5 überaus nützlich, passt es dank seiner geringen Abmessungen meist schon ins Handgepäck. Aber auch daheim hat man das Elan IR5 dank seiner Unabhängigkeit von der Steckdose überall schnell dabei. Und falls das WLAN nicht mehr reicht, kann man immer noch vom Smartphone streamen, per Bluetooth oder über dessen Kopfhörerbuchse.

Ergänzung

TechniSat DIGITRADIO 110 IR

Test Internetradio: TechniSat DIGITRADIO 110IR
Das schöne kleine Digitradio ist als Ergänzung für die HiFi-Anlage die erste Wahl.

von 52 Lesern gekauft

Das TechniSat Digitradio 110 IR ist ein schmuckes, kleines Kästchen, das überwiegend aus Display zu bestehen scheint. Vorzugsweise steht es in Kabel-Nähe zur herkömmlichen Stereo-Anlage. Kabelnähe deshalb, weil das Digitradio 110 IR über einen analogen und einen optischen Digitalausgang verfügt.

Verbindet man diese Ausgänge mit einer vorhandenen Stereo-Anlage, ist die im Handumdrehen voll digitalisiert. Auf einen Schlag können Sie nun neben den vielfältigen Internet-Radiosendern auch DAB+ empfangen. Auch Streaming-Dienste wie Spotify werden nun zugänglich, ob nun über den WLAN-Anschluss des Digitradio oder via Bluetooth vom Smartphone.

Eigene Lautsprecher bringt das Digitradio allerdings nicht mit, dafür ist es auch gar nicht gedacht. Die vielen digitalen Quellen, die es erschließt, profitieren dagegen vom bestmöglichen Klang einer echten Stereoanlage.

Das recht große Display bietet der Bedienoberfläche reichlich Entfaltungsmöglichkeiten, bedient wird komfortabel per App oder Fernbedienung. Die gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein Audio-Kabel und eine Wurfantenne für den Empfang von DAB+ und UKW.

Außerdem getestet

Hama hat sich beim IR80MBT von Boses SoundTouch-Familie inspirieren lassen: Auch der IR80MBT ist eigentlich »nur« ein Lautsprecher mit WLAN-Anschluss. Er funktioniert auch einzeln, lässt sich mit einem Zwilling aber auch zu einem Stereo-Pärchen aufstocken. Zur Ersteinrichtung ist im Gegensatz zu den anderen Internetradios ein Tablet oder ein Smartphone notwendig. Hier orientiert man sich eindeutig am Vorbild von Bose oder Sonos.

Im Gegensatz zu den Amerikanern setzt Hama indes nicht auf ein hauseigenes und damit proprietäres System, sondern bedient sich, wie viele andere auch, bei UNDOK. Ist diese App auf dem Smartphone installiert, kann man per WLAN einen direkten Kontakt zum IR80MBT aufbauen. Hier gehört dann die Einbindung ins vorhandene WLAN zu den wichtigsten Aufgaben. Im Gegensatz zu den Bose-Speakern kann das IR80MBT übrigens auch als Bluetooth-Speaker fürs Smartphone dienen.

Per WLAN ist das IR80MBT von jedem Smartphone im selben Netz erreichbar, vorausgesetzt, auch hier ist die kostenlose UNDOK App installiert. Die Definition eines Stereo-Pärchens in den linken und rechten Kanal wird übrigens absolut simpel per Umschalter an der Rückseite eines jeden Lautsprechers vorgenommen, bei uns stand das Einzelexemplar selbstredend auf »ST« wie »stereo«.

Die per Smartphone eingerichteten Presets können nach erfolgter Installation auch einfach per Fernbedienung abgerufen werden. Der Klang eines Lautsprechers ist schon hervorragend, als Stereo-Pärchen reichen sie für’s Büro oder kleine Wohnzimmer vollkommen aus.

TechniSat Digitalradio 306 IR

Das TechniSat Digitradio 306 IR hat zwar nur einen Lautsprecher und läuft daher im Mono-Betrieb, liefert dafür aber einen sehr guten Klang. Das liegt am recht großen und solide gebauten Gehäuse. Außerdem werden jede Menge Quellen unterstützt: neben Internetradio auch DAB+, UKW und externe USB-Speicher sowie der analoge AUX-Eingang. Auf der Rückseite gibt es zudem eine LAN-Buchse, falls das WLAN schwächelt oder nicht vorhanden ist.

Das Digitradio 306 IR ist mittlerweile so günstig, dass man sowohl über das einfarbige Display, als auch über den Monoklang ganz gut hinwegsehen bzw. -hören kann.

Das Xoro HMT 300 ist eigentlich eher ein Radiowecker mit netten Zusatzfunktionen wie einer Wetter-App und Börseninfos, die auf Wunsch im Standby-Betrieb in Abwechslung mit der Uhr auf dem Display erscheinen. Das Gerät benötigt wenig Stellfläche, steckt in einem leichten, dünnen Gehäuse und passt daher sehr gut auf die Nachtkonsole. Dem kleinen Gehäuse ist es allerdings auch geschuldet, dass der Klang nicht ganz so voluminös ist wie bei der schweren Konkurrenz – die zeigen allerdings meist auch nicht das örtliche Wetter an.

Das Blaupunkt IR 20 benötigt nur wenig Standfläche, verzichtet wird auf DAB+ und es muss zudem mit einem Mono-Lautsprecher auskommen. Dafür klingt das Blaupunkt-Radio sehr gut, was nicht zuletzt am soliden, sauber verarbeiteten Holzgehäuse liegt. Das Radio von Blaupunkt ist unsere Empfehlung, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, man jedoch nicht auf guten Klang verzichten will.

Den Imperial Dabman I200 von Telestar gibt es in drei Farbvarianten, wir hatten das Gerät in Nussbaum-Natur zum Test. Trotz Stereo-Lautsprechern klingt es nicht wesentlich besser als das IR20 von Blaupunkt. Die Lautstärkeeinstellung macht recht große Sprünge, sodass eine feine Anpassung kaum möglich ist. Bedienerfreundlich sind die fünf Preset-Tasten an der Vorderseite, so kann man auch ohne Fernbedienung den gewünschten Sender mit einem Tastendruck einschalten.

TechniSat DIGITRADIO 301 IR

Das TechniSat Digitradio 301 IR ist eigentlich ein schönes Gerät, leider will die Menüoberfläche nicht so recht zu dem winzigen Monochrom-Display passen. Dass das besser geht, konnten wir direkt am 110IR sehen, das Display ist größer und in Farbe, sodass Sender- und andere Informationen nicht nach MS-DOS-Oberfläche aussehen. Dafür reagiert die Oberfläche flüssig und auch der Klang kann sich hören lassen, was auch hier dem soliden Gehäuse und dem gut ausgewählten Lautsprecher geschuldet ist.

Das IRS-650 von Pearl ist zwar üppig ausgestattet, muss sich aber in puncto Preis-Leistung dem Xoro geschlagen geben. Schließlich ist es etwas teurer, bringt aber nicht mehr Ausstattung mit. Im Gegenteil: Es gibt deutliche Mängel in der Verarbeitung und es klingt trotz Stereo nicht besser als das Blaupunkt, sondern ziemlich verfärbt.

Das Imperial I110 ist sehr günstig, aber auch sparsam ausgestattet, ohne DAB und UKW, selbst die USB-Buchse dient nur als Stromquelle. Die Einrichtung stellt keine große Herausforderung dar, auch das Standardmenü reagiert flüssig. Klanglich reicht es nicht an das Blaupunkt IR20 heran, wäre aber eine günstigere Alternative zum Blaupunkt IRK1620.

Das Blaupunkt IRK 1620 kann im Gegensatz zu unserer Empfehlung IR20 nur wenig überzeugen. Es ist spartanisch ausgestattet, da weder DAB noch UKW zu empfangen sind, der Lautsprecher strahlt nach oben ab, was unserer Meinung nach im täglichen Gebrauch in Wohn- oder gar Küchenbereich zu Verschmutzungen und schlimmstenfalls zum Ausfall des Lautsprechers führen kann. Eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang, dennoch ist es aktuell etwas teurer als das IR20. Wer unbedingt einen nach oben abstrahlenden Lautsprecher benötigt kann aber mit den Einschränkungen leben.

Beim Auna Digi Plug handelt es sich um ein Internetradio, das in ein Steckdosengehäuse integriert wurde. Die einzig sinnvolle Anwendung ist dafür in der Küche, nur dort befinden sich in der Regel Steckdosen in Reich- und Hörweite. Der Klang lässt allerdings zu wünschen übrig, was bei der kompakten Bauform aber nicht überrascht. Für den günstigen Preis geht das aber in Ordnung.

Das Auna IR 120 ist würfelförmig und benötigt sehr wenig Stellfläche. Auch hier strahlt der Lautsprecher nach oben ab, was zum Beispiel in der Küche sinnvoll sein kann. Außer WLAN gibt es neben dem USB-Eingang, der MP3s abspielen kann, keine weiteren Empfangsquellen. Das Standard-Menü reagiert etwas zäh. Unser Testmuster hatte einen Wackler in der Netzteilperipherie, sodass es immer wieder zu langwierigen Neustarts kam.

12
Kommentare

avatar
Rolf Hellbeck
Rolf Hellbeck

Den Testberichten kann man nicht glauben. Ich habe es selbst ausprobiert. DABMANN i450 ist die beste Wahl. Die haben mal eine eigene FIRMWARE installiert.
Stimmt leider !!

Bernd Clausen
Bernd Clausen

Diese Infos aus den Tests und auch den Kommentaren sind hilfreich. Verwunderlich ist nur, dass man kaum Infos zum Kopfhörerausgang bekommt. Viele Taschenradios und zunehmend auch Kofferradios besitzen nur noch 1 (!) Lautsprecher – also MONO Wiedergabe. Mag auf Baustellen und unterwegs ok sein, aber zu Hause? Bei manchen Radios ist jedoch der Kopfh. Ausgang in Stereo! Auch ist es praktisch, wenn die geräte über einen Audio Ausgang verfügen würden. (Bis vor ca. 30 Jahren hieß das „Tonabnehmer Ausgang“). Dann spielt das Klangbild des RX (Empfänger) keine Rolle. Man schließt dort einen Stereo Verstärker mit tollen Boxen an und alles… Mehr... »

Blinki
Blinki

Eine Frage zur Suche von Sender x. Am PC/ Tablet kann ich den Namen ja eingeben, anklicken, hören. Irgendwo speichern. Am Wlanradio sehe ich oft nur „scan“- Tasten. Das ist ja schon beim UKW- Empfang Mist, online unbrauchbar.
Wie suche ich also Sender, wenn die nicht voreingestellt sind in o.g. Portalen?

Redaktion
Redaktion

Im Menü „Internetradio“ gibt es üblicherweise das Untermenü „Sender“, dort außer den Unterkategorien „Länder“, „Genres“ etc. auch „Sender suchen“. Mithilfe der dort eingeblendeten Tastatur und der Steuertasten auf der Fernbedienung kann man dann Sendernahmen eingeben. Das ist zwar etwas mühsam, funktioniert aber. 😉

Blinki
Blinki

Danke, ist ja wie beim Wlan TV. Nur winzig eben.

Markus
Markus

Hallo Herr Johannsen,

ist das Blaupunktradio (IRD 300 ) mit der UNDOK-App steuerbar und auch multiroomfähig?
Danke!

Redaktion
Redaktion

Ja, beides ist möglich.

Gordian
Gordian

Hallo Herr Johannsen,
welche dieser Geräte unterstützen RECIVA (und nicht Frontier Silicon) ??
RECIVA unterstützt ca. 1000 Sender, die auf anderen Portalen überhaupt nicht vorhanden sind.
Danke im voraus für die Antwort.

Redaktion
Redaktion

Reciva spielt im Markt kaum mehr eine Rolle, da von Reciva auch kein DAB unterstützt wird. Wir werden auf die Unterschiede der beiden Provider demnächst in einem ausführlichen Update eingehen.

Sabine klinke
Sabine klinke

Tolles Radio!Würde ich gerne weiter empfejlen

Walter
Walter

Hervorragend, umfassend, gründlich und gut verständlich. Eine große Hilfe!

Odin Urvater
Odin Urvater

Ich habe 2 Stück!

  Nächste Seite
Seite 1Evolution eines Klassikers
Seite 2Die besten Internetradios um 100 Euro
Seite 3Die besten Internetradios um 200 Euro
Seite 4Die besten Internetradios mit CD