Die besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer

Die besten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer, die komplett ohne Kabel auskommen, sind die AirPods von Apple. Kein anderes In-Ear-Set schafft es, klanglich beim Musikhören und Telefonieren gleichermaßen zu punkten. Die AirPods sitzen trotz – oder wegen – ihres außergewöhnlichen Designs in den meisten Ohren gut und sicher und die eingebauten Akkus verfügen über ein enormes Durchhaltevermögen.

Bluetooth-Kopfhörer bieten gegenüber den kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort. Um die für den Empfang notwendige Elektronik und die Akkus unterbringen zu können, verfügen die meisten In-Ear Bluetooth-Hörer entweder über einen Nackenbügel oder eine Kabelverbindung zwischen beiden Ohrstöpseln. Ganz kabellos sind die meiste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer daher nicht.

Einige Hersteller versuchen, auch diesem letzten Kabel den Garaus zu machen. Onkyo stellte mit dem W800BT bereits auf der IFA 2015 den ersten Bluetooth-In-Ear Modell ganz ohne Kabel vor, ein knappes Jahr später kam er in den Handel. Kurz darauf führte Apple mit dem iPhone 7 das erste Smartphone ganz ohne Kopfhörer-Buchse ein – und die dazu passenden AirPods, ebenfalls In-Ears ganz ohne Kabel.

So interessant komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer auf den ersten Blick erscheinen: Bessere Klangeigenschaften haben nach wie vor Bluetooth-In-Ears, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind. Die Ohrstücke sind bei ihnen oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Tragekomfort – bis auf das lästige Kabel.

Bei komplett kabellosen In-Ears wird das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ears per Bluetooth übertragen, während die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln über ein anderes Funkprotokoll läuft. Es müssen also beide Ohrstöpsel mit entsprechender Elektronik plus Akku ausgestattet werden – das braucht Platz und macht sie schwerer.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber die Akkus werden nicht kleiner. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt. Doch viel Platz steht einfach nicht zur Verfügung, weshalb die Laufzeit dieser In-Ears meist bereits nach drei bis 4 Stunden erschöpft ist.

Die Lösung der Hersteller: Die In-Ears haben ihre Tankstelle in Form eines Anschlussdocks mit integriertem Akku direkt dabei. So kann man die In-Ears unterwegs bis zu dreimal nachladen – vorausgesetzt, es ist komplett aufgeladen.

Mit diesem Trick können die kabellosen Bluetooth-In-Ears bei der Laufzeit mit ihren semi-kabellosen Kollegen gleichziehen, natürlich abgesehen von den Pausen zum Nachladen zwischendrin.

Oben: Erato Apollo 7, Motorola VerveOnes M.E, Dokpav X1T. Unten: Apple AirPods, Erato Audio Muse 5, Onkyo W800BT.

So haben wir getestet

Wir hatten fast alle komplett kabellosen In-Ears, die zur Zeit erhältlich sind, im Test. Neben Apples AirPods waren die Apollo 7 und Muse 5 von Erato, die VerveOnes Music Edition von Motorola, die Onkyo W800BT sowie die besonders günstigen Dokpav X1T mit dabei.

Handling und Bedienung

Bei allen In-Ears kommt es auf die richtige Passung an. Sie bestimmt nicht nur den Tragekomfort, sondern ist auch Voraussetzung für eine satte und konturierte Tieftonwiedergabe. Also setzten wir die Testkandidaten in mehrere unterschiedliche Ohren und horchten genau hin.

Vorab ging es aber um die Bedienung, schließlich müssen die unabhängigen Ohrstöpsel nicht nur mit dem Smartphone verbunden werden, sondern benötigen auch eine Verbindung zueinander, die meist auf Funk basiert.

Da kein Raum für viele Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss.

Oft wird man dabei von einer Sprachausgabe unterstützt, mitunter müssen jedoch auch unterschiedliche akustische Signale reichen. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code.

Einzig Apples AirPods funktionieren da etwas anders: Hier ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungs-Box angebracht, sie sollte also immer dabei sein. Nur das günstigste Paar In-Ears kommt ohne Lade- und Aufbewahrungsbox aus: Die Dokpav X1T werden direkt per USB-Kabel aufgeladen und haben zur Aufbewahrung lediglich einen kleinen Stoffbeutel parat.

Klang – Musik und Telefon

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die wie gesagt stark von der Passung im Ohr abhängig sind, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei In-Ears mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen.

Das ist hier anders: Die Mikrofone sind weit weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richt-Charakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört, und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können.

Last but not least haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt, und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer, bis auf einen, über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungs-Box, die mit einem größeren Akkupack bestückt ist, aber damit kann man die In-Ears natürlich während des Ladevorgangs nicht benutzen.

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Kommentare

50 Kommentare zu "Die besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer"

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Warum habt Ihr nicht The Dash, The DashPro und The Headphone von BRAGI getestet? Ich bin super hochzufrieden mit den Teilen!

Redaktion

Die haben wir leider nicht vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen.

Alles klar, danke für die Info!

Wie praktisch sind die denn?! Mal keine Kabel, die einem im Weg sind. Hab ich vorher wirklich noch nie gesehen! Würde mich riesig darüber freuen und mein Mann sicherlich auch. Gerade wenn ich unterwegs bin, da sind die Kabel immer sehr nervig mit meinem Rollstuhl. Ich verheddere mich oft und dann fallen sie mir aus dem Ohr. Liebe Grüße und ich wünsche euch ein schönes Wochenende! <3
Kennst du solche Kopfhörer Pollyanna Tukaj?

Das ist ja mal eine tolle Erfindung. Meine Kleine reißt mir immer am Kabel herum.

Wow das wäre der Hammer endlich Musik hören zu können, ohne immer das lästige Kabel irgendwie rumbaumeln zu haben -damit wäre der anstehende Frühlingsputz sicher kein Problem

richtig geil sowas habe ich gesucht

Coole Sache der Mororola!

Thomas Weiß …für deine nächste Schularbeit?

KABELLOS IST EINFACH GEILER ! 🙂

die sehen ja cool aus! 🙂

tolles teil

Genial

Unfassbar, die Technik ist einfach unglaublich unfassbar (y) so ganz ohne Kabel, wie geil ist das denn

Bluetooth ohne Kabel….Genial 🙂

Sehr cool… Kabellos ist top..

Einfach….GEIL!!!!!!!!

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