Mountainbike-Griffe Test: Dsc04460 1
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Die besten Mountainbike-Griffe

Wir haben 10 Mountainbike-Griffe getestet. Dabei hat uns der Ergon GA3 am meisten überzeugt und sich so den Testsieg gesichert. Wer es eine Spur komfortabler möchte, dem können wir den Ergon GP3 empfehlen. Der Lizard Skins DSP Grip eignet sich als leichter Moosgummi-Griff für schnelle Runden.

Florian Glott
Florian Glott
ist gebürtiger Allgäuer und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mountainbikes und Outdoor-Ausrüstung. Am liebsten ist er in den Bergen und im Wald unterwegs und sucht ständig neue Herausforderungen. Er testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.
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Mountainbike-Griffe sollen dem Fahrer den besten Halt bieten und keine Schmerzen an der Hand verursachen. Wer sich die passenden Griffe für seine Vorstellungen und das Fahrrad heraussucht, erhält ein gesteigertes Fahrgefühl.

Auf der Suche nach einem neuen Griff für sein Mountainbike stellt sich vielleicht die Frage, ob die Neuen klassisch rund oder doch ergonomisch sein sollen, sowie aus welchem Material. Runde Griffe bieten maximale Kontrolle über das Bike, wohingegen ergonomische Griffe in der Regel vor allem auf ausgedehnten oder sogar mehrtägigen Touren komfortabler sind.

Insgesamt haben wir 10 Griffe ausgiebig getestet. Untenstehend unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Ergon GA3

Test Mountainbike-Griffe: Ergon GA3
Durch das Flügeldesign, der Verarbeitung und dank des guten Grips auch bei feuchten Händen haben es die Ergon GA3 zum Testsieger gebracht.

Die Ergon GA3 Flügelgriffe haben es bei unserem Test zum Testsieg geschafft. Durch die Flügelform, die Verarbeitung und dank des guten Grips auch bei feuchten Händen sind sie nicht nur für lange Touren ideal, sondern auch All-Mountain-Biker kommen mit dem Griff auf ihre Kosten. Auch trotz der Flügelform hat der Biker immer volle Kontrolle und die Dämpfung der GA3 ist so gewählt, dass sie weder zu hart, noch schwammig sind.

Sehr komfortabel

Ergon GP3

Test Mountainbike-Griffe: Ergon  GP3
Der Ergon GP3 ist danke der breiten Auflagefläche und der verwendeten Materialien der komfortabelste Griff im Test.

Die Ergon GP3 sind die komfortabelsten MTB-Griffe im Test. Durch die verwendeten Materialien der breiten Auflagefläche und den in der Neigung unabhängig vom Griff verstellbaren Barends ist dieser Griff besonders für lange Touren geeignet. Abzüge in der B-Note gibt es durch den hohen Preis und dass er nicht unbedingt für alle Disziplinen wie zum Beispiel für All-Mountain geeignet ist.

Leicht und griffig

Lizard Skins DSP Grip

Test Mountainbike-Griffe: Lizard Skins  DSP Grip
Die Lizard Skins DSP Grip Griffe bestehen aus Dura Soft Polymer wodurch sie besonders leicht sind und einen guten Grip aufweisen.

Die Lizard Skins DSP Grip Griffe sind klassisch runde MTB-Griffe aus einem Dura Soft Polymer. Dadurch sind die Griffe besonders leicht und bieten guten Grip auch mit schwitzigen Händen und vermitteln stets Kontrolle über das Bike. Die Griffe könnten aber dennoch eine Spur weicher sein, um den Komfort auch bei langen Touren zu erhöhen.

Vergleichstabelle

TestsiegerErgon GA3
Sehr komfortabelErgon GP3
Leicht und griffigLizard Skins DSP Grip
ODI Longneck
SQlab 711
SQlab 710
Aaron Fit Fahrradgriffe
Hasagei Fahrradgriffe
Lycaon Double Lock Fahrradgriffe
Topcabin Lenkergriffe
Test Mountainbike-Griffe: Ergon GA3
  • Komfortabel
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Guter Grip
  • Für All-Mountain geeignet
Test Mountainbike-Griffe: Ergon  GP3
  • Komfortabel
  • Barends
  • Guter Grip
  • Hoher Preis
Test Mountainbike-Griffe: Lizard Skins  DSP Grip
  • Leicht
  • Griffig
  • Hoher Preis
  • Hart
Test besten Mountainbike-Griffe: ODI Longneck
  • Preis
  • Lang
  • Mit Handschuhen guter Griff
  • Leicht rutschig
  • Schwammig
Test besten Mountainbike-Griffe: SQlab  711
  • Einfache Montage
  • Grip
  • Schwammig
Test besten Mountainbike-Griffe: SQlab  710
  • Breite Auflagefläche
  • Rutschig
  • Passt nicht zu jeder Hand
Test besten Mountainbike-Griffe: AARON Fit  Fahrradgriffe
  • Hart
  • Rutschig
  • Keine Angabe zum Drehmoment
Test besten Mountainbike-Griffe: HASAGEI  Fahrradgriffe
  • Günstig
  • Hart
  • Rutschig
  • Kurz
Test besten Mountainbike-Griffe: LYCAON  Double Lock Fahrradgriffe
  • Günstig
  • Rutschig
  • Hart
  • Schlechte Verarbeitung
  • Nicht für Carbonlenker geeignet
  • Keine Angabe zum Drehmoment
Test besten Mountainbike-Griffe: TOPCABIN Lenkergriffe
  • Günstig
  • Rutschig
  • Hart
  • Schlechte Verarbeitung
  • Nicht für Carbonlenker geeignet
  • Fehlerhafte Anleitung
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MTB-Griffe im Test: Rund oder ergonomisch?

Die Frage, ob man lieber klassisch runde oder ergonomische MTB-Griffe kaufen sollte, kann mit einem klaren, »es kommt darauf an«, beantworten.

Je nachdem, welche Mountainbikedisziplin man bevorzugt, macht der ein oder andere Griff mal mehr, mal weniger Sinn. Sportliche Cross-Country-Racer bevorzugen meist einen leichten und runden Griff aus Moosgummi. Auch bei den Disziplinen Enduro oder Downhill finden meist runde Griffe mit guter Klemmung Anwendung. Diese können ganz umgriffen werden und sorgen so für maximalen Grip und Kontrolle auf dem Trail.

Die Wahl des richten Mountain­bike-Griffs hängt von der Disziplin ab

Bei ausgedehnten All-Mountain oder Trail-Touren, Marathons oder auch beim Bikepacking, also bei all jenen Disziplinen, bei denen man viele Stunden im Sattel sitzt, macht ein ergonomischer Griff Sinn. Diese vergrößern um bis zu ca. 30 % die Handauflagefläche, was das Handgelenk stützt und den Karpaltunnel und den Ulnarnerv entlastet.

Dazu kann der Biker zwischen leicht ergonomisch geformten MTB-Griffen wie dem Ergon GA3 oder auch auch stark ergonomischen Griffe wie dem SQlab 710 wählen. Teilweise gibt es eine Kombination aus Griff und Barend, umgangssprachlich auch Lenkerhörnchen genannt, wie die Ergon GP3. Gerade auf langen Touren hat der Biker so die Möglichkeit, auch mal die Barends zu greifen, was sehr angenehm sein kann.

Ergono­mische Griffe eignen sich besonders für längere Ausfahrten

Es sei aber gesagt, dass ergonomische MTB-Griffe nur entlastend wirken. Sollte die Hand schon nach wenigen Kilometern taub werden oder kribbeln, dann kann das nicht nur an den Griffen liegen, sondern auch an einer falschen Sitzposition oder gar an einer komplett falschen Rahmengröße. Hier sollte man spätestens das Radgeschäft seines Vertrauens aufsuchen, um die Sitzposition vermessen zu lassen.

Die richtige Montage

Bei der Montage der Griffe kann so manches schief gehen. Deshalb sollte man eine gewisse Sorgfalt walten lassen, damit die Griffe nicht ständig am Lenker verrutschen oder den Lenker gar beschädigen. Ergonomische MTB-Griffe erfordern zudem etwas Geduld beim Einstellen der richtigen Neigung. Das Mitführen von Werkzeug während der ersten Runden kann notwendig sein, damit die Neigung der Griffe final eingestellt werden kann.

Vor dem Anbringen den Lenker reinigen

Bevor die neuen Griffe aufgezogen werden können, sollte der Lenker sauber sein. Einfache Griffe aus Gummi lassen sich mit einem Spritzer Isopropanol oder Bremsreiniger gut über den Lenker ziehen. Der Vorteil: Die flüchtige Flüssigkeit verdampft innerhalb von wenigen Sekunden und die Griffe sitzen unmittelbar fest am Lenker. Von dem Tipp, Seifenwasser zu verwenden, würden wir abraten. Ein dünner Seifenfilm bleibt dann zwischen Lenker und Griff zurück und wenn es regnet, kann Wasser dank des Kapillareffekts eindringen. Die Griffe können sich so leichter wieder lösen bzw. verrutschen, was während der Fahrt störend ist und auch gefährlich werden kann.

Bei MTB-Griffen aus Moosgummi kann es zudem vorkommen, dass diese mit einem meist beiliegenden doppelseitigem Klebeband am Lenker fixiert werden müssen, um ein Rutschen zu verhindern.

Lock-On-Griffe mit dem richtigen Drehmoment festziehen

Bei Lock-On-Griffen ist es wichtig zu beachten, dass diese vollständig auf den Lenker gesteckt werden müssen, bevor man sie mit dem richtigen Drehmoment anzieht. Bei Carbonlenkern sollte vorher geprüft werden, ob die Lock-On-Griffe dafür geeignet sind. Zwischen der Metallschelle und dem Lenker muss ein Plastikschutz vorhanden sein. Dies ist in der Regel bei allen namhaften Herstellern der Fall. Günstige No-Name Griffe sollten hier genau geprüft werden. Uns ist aufgefallen, dass teilweise kein ausreichender Schutz vorhanden war und die Schellen scharfe Kanten aufwiesen. Einmal am Lenker angezogen, kann der Lenker beziehungsweise die Carbonfaser Schaden nehmen, was im schlimmsten Fall zu einem Lenkerbruch während der Fahrt führen kann. Auch zu fest angezogene Griffe können die Carbonfaser beschädigen.

Mountainbike-Griffe Test: Dsc04478 1

Testsieger: Ergon GA3

Die Ergon GA3 Flügelgriffe haben es bei unserem Test zum Testsieger geschafft. Da sie eine flügelförmige Auflage haben und auch bei feuchten Händen guten Halt bieten, sind sie für lange Touren gemacht und bieten All-Mountain Bikern hohen Komfort.

Im Lieferumfang sind neben den beiden MTB-Griffen noch jeweils eine Lenkerendkappe sowie eine kurze Anleitung enthalten.

Testsieger
Ergon GA3
Test Mountainbike-Griffe: Ergon GA3
Durch das Flügeldesign, der Verarbeitung und dank des guten Grips auch bei feuchten Händen haben es die Ergon GA3 zum Testsieger gebracht.

Die Verarbeitung ist ausgezeichnet. Hier gibt es weder unschöne Überbleibsel am Gummi durch die Herstellung noch scharfe Kanten an den beiden innen liegenden Metallschellen.

Im Übrigen verwendet Ergon nur Materialien für ihre MTB-Griffe, die vollkommen unbedenklich sind für den Biker.

Die Montage ist sehr einfach. Den Griff auf den zuvor geputzten Lenker stecken, die gewünschte Neigung einstellen und die Schraube mit dem entsprechenden auf der Schelle abgebildeten Drehmoment anziehen. Am Ende noch die Lenkerendkappe aufstecken, sollte diese beim Aufstecken herausgefallen sein, und fertig. Wir würden empfehlen, bei der ersten Ausfahrt ein entsprechendes Werkzeug mitzunehmen, um die Neigung der Griffe noch optimal einstellen zu können falls nötig.

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Mountainbike-Griffe Test: Dsc04456 1
Ergon verwendet Materialien, die vollkommen unbedenklich sind.
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Die Ergon GA3 Flügelgriffe haben es bei unserem Test zum Testsieger geschafft.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04454 1
Der Lieferumfang beinhaltet neben den Griffen und Endkappen noch eine kurze Anleitung.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04459 1
Eine mit 3 Nm angezogene Schelle hält den GA3 immer fest am Lenker.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04463 1
Die Dämpfung des Griffes ist ebenfalls hervorragend.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04460 1
Auch bei feuchten Händen ist der GA3 nicht rutschig.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04465 1
Der Griff kann gut von der ganzen Hand umschlossen werden, wodurch er auch für All-Mountain Fahrer geeignet ist.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04478 1
Richtig eingestellt bieten die Flügel optimale Unterstützung.

Fahrgefühl

Das Schöne bei dem GA3 ist, dass nicht nur der äußere Handballen aufliegt, sondern auch die Handmitte. So verteilt sich das Gewicht auf einen breiten Bereich, wodurch ein punktuell starker Druck auf die Hand vermieden wird. Somit ist, dank der im Vergleich zu anderen MTB-Griffen im Test eher schlanken Flügelform, kein unangenehmes Gefühl zu spüren und das auch bei langen Touren. Aufgrund der Form liegt der Griff gut in der Hand, wodurch die Kontrolle erhöht wird und er vermittelt selbst bei technischen oder schnellen Abfahrten ein sicheres Gefühl. Somit ist der Ergon GA3 auch für Enduro-Biker interessant.

Die Dämpfung des Griffes ist ebenfalls hervorragend. Er ist weder zu weich und schwammig, noch zu hart. Hier hat Ergon einen guten Kompromiss gefunden.

Auch der Grip ist gut. Mit Handschuh ist kein Verrutschen zu spüren, aber auch ohne Handschuh liegt der GA3 fest in der Hand und das sowohl bei Nässe als auch nach einem anstrengenden Uphill und schwitzigen Händen. Alles in allem können wir den Ergon GA3 wirklich jedem Biker empfehlen, egal ob Tourenfahrer, Racer oder All-Mountain Biker. Denn er bietet Komfort, Grip und eine gute Verarbeitung und das sogar für nicht zu viel Geld.

Im Test fuhren wir den Griff in der Größe L, also den Ergon GA3-L.

Die Ergon GA3 im Testspiegel

Die Ergon GA3 wurden von E-MTB-News (03/2022) ebenfalls getestet und fanden dort viel Lob für das angenehme Fahrgefühl.

»Die Hände waren entspannter, weniger ermüdet und – ein eher überraschender Nebeneffekt – auch das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle auf dem Trail wurde durch die neuen Griffe verstärkt, womit tatsächlich auch Verspannungen im Schulter-Nackenbereich verringert und das allgemeine Wohlbefinden auf und nach der Tour nicht unerheblich verbessert wurden!«

Von Stiftung Warentest wurden die MTB-Griffe noch nicht getestet. Sobald ein weiterer Test zu den Ergon GA3 erscheint, nehmen wir ihn in unseren Testspiegel auf.

Alternativen

Wer eher einen komfortableren Griff für lange oder mehrtägige Touren sucht, oder einen leichten für schnelle Runden oder Rennen, für den könnte sich eine unserer Alternativen lohnen.

Der Komfortable: Ergon GP3

Der Ergon GP3 ist sehr angenehm zu greifen. Die Auflagefläche ist breit und aus hochwertigem Material gefertigt und somit besonders bei langen Ausfahrten die richtige Wahl. Die Barends lassen sich unabhängig vom Griff verstellen und bieten eine zusätzliche bequeme Möglichkeit zum Griffwechsel. Abzüge in der B-Note gibt es, weil er nicht für alle Disziplinen wie zum Beispiel für All-Mountain geeignet ist.

Im Lieferumfang sind die Griffe, die Barends, die Lenkerendkappen und eine kurze Anleitung enthalten. Die Verarbeitung ist wie auch bei unserem Testsieger ausgezeichnet und es gab nichts zu beanstanden.

Sehr komfortabel
Ergon GP3
Test Mountainbike-Griffe: Ergon  GP3
Der Ergon GP3 ist danke der breiten Auflagefläche und der verwendeten Materialien der komfortabelste Griff im Test.

Die Montage ist einfach, aber von allen MTB-Griffen im Test am langwierigsten. Auf den zuvor gereinigten Lenker werden die Griffe einschließlich der Barends gesteckt und die gewünschte Neigung eingestellt. Das Schöne an den GP3 ist, dass die Neigung der Barends unabhängig eingestellt werden kann. Ist alles in Position, können die Schrauben mit dem abgebildeten Drehmoment angezogen und die Endkappen aufgesteckt werden. Wichtig bei den MTB-Griffen ist, dass unbedingt sicher gestellt werden muss, dass diese komplett aufgesteckt werden.

Weiter kann es sein, dass Schalt- und Bremshebel etwas nach innen geschoben werden müssen, da die Barends etwas Platz am Lenker wegnehmen.

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Mountainbike-Griffe Test: Dsc04439 1
Die GP3 bieten zu jeder Zeit eine griffige Auflagefläche.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04431 1
Der Ergon GP3 ist der komfortabelste Griff im Test.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04436 1
Im Lieferumfang sind die Griffe, die Barends, die Lenkerendkappen und eine kurze Anleitung enthalten.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04445 1
Allerdings sind die breiten GP3 für All-Mountain oder Enduro-Biker ungeeignet.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04450 1
Die Neigung der Barends kann unabhängig eingestellt werden.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04477 1
Durch die große Auflagefläche sind die Griffe auch nach langer Fahrt sehr angenehm.

Durch die große Auflagefläche sind die MTB-Griffe auch nach langer Fahrt sehr angenehm und von einem tauben Gefühl oder Schmerzen fehlen jede Spur. Dank der Barends kann die Handposition am Lenker geändert werden, was einem Ermüden der Handmuskulatur weiter entgegenwirkt. Allerdings sind die breiten GP3 für All-Mountain oder Enduro-Biker eher ungeeignet, da sie eben aufgrund der breiten Bauform nicht mit den ganzen Händen umschlossen werden können. Dies ist wichtig um maximale Kontrolle über das Bike zu besitzen, auch in brenzlichen Situationen. Liegen die Hände zum größten Teil auf dem Griff auf, ist das zwar angenehm, die Hände können aber so bei bei plötzlichen Schlägen oder Verdrehen des Lenkers leichter von den Griffen rutschen.

Die GP3 bieten zu jeder Zeit eine griffige Auflagefläche. Weder bei Nässe noch bei schwitzigen Händen sind die Griffe rutschig. Gleiches gilt beim Tragen von Radhandschuhen.

Letztlich sind die Ergon GP3 sehr komfortabel und gerade bei sehr langen oder mehrtägigen Tour zu empfehlen, kosten aber ihren Preis. Wer es sportlicher mag oder auch gerne den ein oder anderen Trail mitnehmen möchte, der sollte lieber zu den GA3 greifen.

Im Test fuhren wir den Griff in der Größe L, also den Ergon GP3-L

Die besten einfachen MTB-Griffe: Lizard Skins DSP Grip

Die Lizard Skins DSP Grip Griffe sind die einzigen MTB-Griffe aus einem Polymer im Test. Genauer gesagt bestehen die Griffe aus dem Dura Soft Polymer und haben nur zwei kleine Schwächen, sind aber dennoch die besten einfachen Griffe im Test.

Im Lieferumfang befinden sich die Griffe selbst sowie zwei Kunststoffendkappen. Auch eine kurze, aber völlig ausreichende Montageanleitung sowie die zur Montage notwendigen doppelseitigen Klebebänder sind enthalten. Es sind zwar nur einfache MTB-Griffe, aber an der Verarbeitung der Griffe gibt es nichts zu beanstanden.

Leicht und griffig
Lizard Skins DSP Grip
Test Mountainbike-Griffe: Lizard Skins  DSP Grip
Die Lizard Skins DSP Grip Griffe bestehen aus Dura Soft Polymer wodurch sie besonders leicht sind und einen guten Grip aufweisen.

Die Montage ist sehr einfach und geht schnell. Den Lenker reinigen und entfetten, nach Anleitung das Doppelseitige-Klebeband auf den Lenker kleben und die MTB-Griffe überziehen. Zum Schluss noch die Endkappen in den Lenker stecken und fertig. Wir würden empfehlen, nicht gleich nach der Montage eine Tour zu beginnen, sondern lieber noch eine Nacht zu warten, sodass der Kleber bzw. die Griffe besser halten.

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Mountainbike-Griffe Test: Dsc04428 1
Die Lizard Skins DSP Grip Griffe bestehen aus dem Dura Soft Polymer.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04430 1
Durch das Polymer sind die Griffe besonders leicht und bieten stets guten Grip.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04496 1
Im Lieferumfang sind die Griffe, Lenkerabdeckungen und ein doppelseitiges Klebeband enthalten.
Mountainbike-Griffe Test: Dsc04503 1
Die Griffe sind bequem, doch ein etwas weichere Material wäre wünschenswert gewesen.

Auf Tour machen die Lizard Skins DSP MTB-Griffe einen guten Eindruck. Sowohl mit als auch ohne Handschuh hat man stets einen guten Grip, auch wenn es mal regnet oder die Hände nach einem anstrengenden Uphill feucht sind. Hier saugt das Material die Feuchtigkeit ein Stück weit auf und ein Verrutschen der Hände war nie ein Thema. Ein weiterer Vorteil des Materials ist noch, dass Griffe aus Moosgummi, wie sie umgangssprachlich gerne genannt werden, leichter sind als ihre Kollegen aus Gummi und somit sind diese Griffe und im speziellen auch die Lizard Skins DSP Griffe für Grammjäger interessant.

Generell sind die Griffe auch bei längeren Touren bequem, doch auf schnellen und längeren Schotterfahrten verspürt man am Ende ein leichtes Kribbeln in den Händen. Aber auch nur dann, wenn man ohne Handschuh unterwegs ist. Ein nur minimal weicheres Material wäre hier bestimmt hilfreich.

Der für einfache MTB-Griffe etwas höhere Preis gibt kleine Abzüge; da solche Griffe sehr haltbar sind, kann der Preis aber verschmerzt werden.

Mit den Lizard Skins DSP Grip Griffen kann man wenig falsch machen und sie sind für jede Art von Fahrrad geeignet, egal ob City oder Mountainbike. Lediglich der etwas hohe Preis und das in unseren Augen etwas zu harte Material sind zu bemängeln.

Außerdem getestet

SQlab 711

Die SQlab 711 Griffe sind Lock-On-Griffe mit leicht ergonomischer Form, aber irgendwie nicht ganz stimmig.

Im Lieferumfang sind die Griffe, die Endkappen und eine kurze Montageanleitung enthalten. Die MTB-Griffe sind durchaus gut verarbeitet. Hier gab es von uns nichts zu bemängeln. Die grundsätzliche Montage ist sehr einfach. Schraube an der Schelle leicht öffnen, Griff über den vorbereiteten Lenker schieben, in die gewünschte Position bringen und mit dem auf den Griffen angegebenen Drehmoment anziehen.

Wie bei jedem ergonomischen Griff empfiehlt es sich zu Beginn ein Werkzeug mitzunehmen, um bei der ersten Ausfahrt die Neigung der Griffe noch etwas verändern zu können. Die 711 werden an den Enden etwas Dicker und zeigen zum Fahrer. So wird die Auflagefläche vergrößert, was den Druck in der Hand auf eine größere Fläche verteilen bzw. minimieren soll. Allerdings ist es uns nie ganz gelungen die Neigung perfekt einzustellen. Das dickere Ende drückte stets mehr oder weniger unangenehm in den Handballen, während die mittlere Handfläche nicht ganz auf dem Griff auflag. Erst als wir den Griff so verdreht hatten, dass die Verdickung nach unten zeigte, war der Druck auf die Hand besser.

Auch ist der Griff, in der richtigen Position montiert, an der Handauflagefläche mäßig gedämpft, aber an den restlichen Stellen, wie zum Beispiel an den Fingerspitzen, stärker. Dies wirkt unsinnig und führt zu einem insgesamt etwas schwammigen Eindruck, was sich gerade auf einem technischen Trail unschön anfühlt.

Davon abgesehen ist der Halt auf den Griffen ordentlich. Mit oder ohne Handschuhe verrutscht die Hand nicht und das auch bei Nässe oder schwitzigen Händen.

Insgesamt ist der SQlab ein solider Griff mit leicht ergonomischer Form, der aber hier und da seine Schwächen hat und nicht unbedingt unter jede Hand passt. Wer den SQlab 711 in Betracht zieht, sollte diesen zuvor austesten. Auch fühlt sich der 711 eher auf gemütliche Runden und weniger auf schnellen und technischen Trails zuhause.

SQlab 710

Die SQlab 710 sind die zweiten MTB-Griffe von SQlab im Test. Im Vergleich zu den 711ern besitzen die 710er eine deutlich ergonomischere Form.

Im Lieferumfang sind eine kurze Montageanleitung und die Griffe enthalten. Die Verarbeitung geht in Ordnung, im direkten Vergleich zu den 711ern ist diese aber hier und da nicht ganz perfekt.

Die Montage ist sehr einfach. Einfach über den vorbereiteten Lenker stecken und in gewünschter Position festschrauben. Damit der rechte und der linke Griff nicht falsch montiert werden können, sind die 710 entsprechend gekennzeichnet.

Während der Fahrt wirken die Griffe zunächst sehr angenehm. Am äußeren Ende sind sie deutlich ausgeprägter, damit der äußere Handballen großflächig aufliegen kann. Nach einiger Zeit verspürten wir aber ein leichtes Kribbeln im kleinen Finger, sodass wir die Griffe deutlich verdrehen mussten und der Handballen fast nicht mehr auflag. Bei den 710 lastet der Druck hauptsächlich punktuell auf den äußeren Handballen und zwischen Zeigefinger und Daumen, was zu einem Taubheitsgefühl und Schmerzen führen kann, so wie bei uns.

Auch werden die MTB-Griffe mit schwitzigen Händen rutschig. Bei einer stärkeren Bremsung kann dann die Hand auf den Griffen verrutschen, was uns nicht gefallen hat. Hier waren die 711 oder die Ergon GP3 deutlich griffiger. Beim Tragen von normalen Handschuhen sind die 710 dennoch griffig und mit gepolsterten Handschuhen verspürten wir auch keinerlei Kribbeln.

Insgesamt können wir die 710 von SQlab nur bedingt empfehlen. Wer die Griffe in Betracht zieht, sollte sie vorher ausgiebig testen, denn auch hier passt nicht jede Hand zu jedem Griff, was sich erst nach einiger Zeit bemerkbar macht.

ODI Longneck

Die ODI Longneck sind klassische und einfache Gummigriffe, welche mit 166 mm besonders lang sind.

Neben den einfachen Gummigriffen sind noch die entsprechenden Lenkerendkappen im Lieferumfang enthalten. Bei der Verarbeitung gibt es von uns nichts zu bemängeln.

Das Aufziehen der MTB-Griffe mit etwas Isopropanol oder Bremsreiniger ist schnell und einfach durchgeführt und die Endkappen sind schnell in den Lenker gesteckt. Möchte man die kompletten Griffe aufziehen, müssen gegebenenfalls die Schalt- und Bremshebel nach innen geschoben werden. Wer das nicht möchte oder aufgrund eines stark gekröpften Lenkers das Verschieben nicht möglich ist, der kann die Griffe mit einem scharfen Messer an der gewünschten Stelle kürzen.

Unter der Fahrt sind die Griffe sehr komfortabel, wirken aber aufgrund der Lamellenstruktur etwas schwammig, was gerade auf einem schnellen oder technischen Trail unangenehm sein kann. Bei feuchten Händen oder bei Nässe bieten sie einen guten Grip, wobei ein leichtes Rutschen ohne Handschuhe zu bemerken war. Mit Handschuh gibt es hier nicht zu bemängeln.

Insgesamt sind die ODI Longneck gute und einfache MTB-Griffe und alles zu einem fairen Preis. Auch wer auf der Suche nach besonders langen Griffen ist, wird hier bestimmt fündig.

Aaron Fit Fahrradgriffe

Die Aaron Fit Fahrradgriffe sehen ähnlich wie die Ergon GA3 aus und lassen sich dadurch gut miteinander vergleichen. Im direkten Vergleich würden wir aber eher zu den GA3 raten, da beide MTB-Griffe preislich nahezu identisch sind.

Im Lieferumfang ist neben den Griffen noch eine kurze Montageanleitung enthalten. Die Verarbeitung ist vernünftig. Beim Öffnen der Verpackung kam uns aber erst einmal ein eher unangenehmer Gummigeruch entgegen, der aber nach wenigen Tagen verflogen ist.

Die Montage ist schnell und einfach, jedoch ist weder bei den MTB-Griffen noch in der Anleitung eine Angabe über das Drehmoment der Schrauben zu finden. In der Regel liegt bei solchen Griffen das Drehmoment bei 3 – 5 Nm. Dennoch rutschen die Aaron bei solch einem Drehmoment noch leicht durch.

Auch während der Fahrt überzeugen die MTB-Griffe nicht wirklich. Insgesamt ist der Gummi recht hart und auch die Form der breiteren Auflagefläche ist nicht optimal. Am breitesten Stück der Griffe laufen sie spitz zu, was bei längerer Fahrt und in Verbindung mit dem etwas härterem Gummi unangenehm in der Mitte der Handfläche drückt.

Bei Nässe oder schwitzigen Händen sind sie zudem recht rutschig. Bei der Verwendung mit Handschuhen ist der Grip aber ordentlich.

Letztlich würden wir eher zu dem Ergon GA3 raten, da dieser in allen Bereichen durchdachter ist und preislich in der gleichen Liga spielt oder teilweise sogar günstiger ist.

Hasagei Fahrradgriffe

Die Hasagei Fahrradgriffe sind die günstigsten MTB-Griffe im Test und vielen Farben erhältlich. Das war es am Ende aber auch schon.

Der Lieferumfang beinhaltet nur die Gummi-Griffe. Eine Endkappe ist nicht enthalten, da die MTB-Griffe selbst am Ende geschlossen sind.

Die Griffe sind schnell mit etwas Isopropanol als Gleitmittel über den Lenker gezogen. Die Verarbeitung entspricht dem Preis, also recht günstig.

Obwohl Hasagei mit einem rutschfesten und weichen Gummi wirbt, sind die MTB-Griffe gerade bei schwitzigen Händen rutschig und fühlen sich unangenehm an. Die Griffe sind recht hart, was gerade bei längerer Ausfahrt oder auf einer schnellen Schotterabfahrt schnell unangenehm wird. Auch sind die Griffe mit 12 cm relativ kurz und gerade bei größeren Händen nicht geeignet.

Alles in allem sind die MTB-Griffe sehr günstig, was sich in der Verarbeitung und dem Fahrkomfort bemerkbar macht. Dadurch können wir sie fürs Mountainbiken nicht empfehlen. Für den Preis, der Größe und der Tatsache, dass sie in vielen Farben erhältlich sind, sind die Hasagei Fahrradgriffe jedoch für das ein oder andere Kinderfahrrad interessant.

Lycaon Double Lock Fahrradgriffe

Zwar sind die Lycaon Double Lock Fahrradgriffe mit die günstigsten Lock-On-Griffe im Test, dennoch würden wir davon abraten, die Griffe zu verwenden, besonders in Verbindung mit Carbon-Lenkern.

Im Lieferumfang sind neben den MTB-Griffen selbst mit jeweils zwei Aluminiumschellen, die Lenkerendkappen aus Kunststoff und ein Innensechskantschlüssel enthalten. Die Montage am Lenker ist recht schnell gemacht. Einfach die Griffe über den Lenker ziehen und mit dem beiliegenden Innensechskantschlüssel anziehen und die Endkappen in den Lenker drücken. Leider ist hier nicht ersichtlich, mit welchem Drehmoment angezogen werden muss. Die Verarbeitung ist eher schlecht. So weisen die Aluminiumschellen scharfe Kanten im Inneren auf und auch sonst wirkt der Plastikgriff mit seinem dünnen Gummiüberzug sowie den kleinen Noppen nicht unbedingt hochwertig und haltbar.

Im ersten Moment liegen die MTB-Griffe mit und ohne Handschuh gut in der Hand, doch nach kurzer Zeit werden die kleinen und harten Noppen in der nackten Hand immer unangenehmer.

Bei Nässe oder bei schwitzigen Händen während des Uphills werden die Griffe deutlich rutschig und müssen fest umgriffen werden, um ein ständiges verrutschen zu verhindern. Das wird aber schnell ermüdend. Befindet man sich nach dem Aufstieg auf einem rasanten Trail bergab, wirken die rutschigen Griffe dadurch wenig vertraulich.

Während der Testfahrt ist der Gummi-Griff unter der Schelle verrutscht, was beinah zu einem Sturz geführt hat. So konnten wir aber erkennen, dass die Schellen nicht den Gummi an den Lenker drücken, sondern sich selbst. Die scharfen Kanten haben letztlich deutliche Spuren im Carbon Lenker hinterlassen. Dies ist zwar auf den ersten Blick nur unschön, dadurch können jedoch die Carbonfasern des Lenkers Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall kann das zu einem Bruch an der so durch das Anziehen der Schellen entstandenen Beschädigung führen.

Mountainbike-Griffe Test: 20220718
Bei der Testfahrt ist der Griff von der Schelle gerutscht. Hier ist zu sehen, dass die Schelle direkt am Lenker klemmt.

Mit Handschuhen ist der Griff zwar nicht rutschig, wer aber ohne fahren möchte, der sollte lieber zu einem anderen Griff greifen. Vor allem dann, wenn am Bike ein teurer Carbon-Lenker verbaut ist.

Topcabin Lenkergriffe

Die Topcabin Lenkergriffe sind nahezu identisch zu den zuvor getesteten Lycaon Double Lock Fahrradgriffen.

Der Lieferumfang unterscheidet sich jedoch in den Endkappen. Wo bei den Lycaon-Griffen eine Gummiendkappe enthalten war, hat Topcabin eine Endkappe aus Aluminium beigefügt. Dies soll zwar hochwertiger aussehen, einen Nutzen erfüllt es jedoch nicht. Zudem muss für die Montage zuvor eine Kralle mit Gewinde in den Lenker gesteckt werden. In diese kann im Anschluss dann die Endkappe geschraubt werden. Letztlich sieht aber alles sehr günstig aus und auch der Farbton zwischen Endkappe und Schelle unterscheidet sich leicht.

Auf der Packungsrückseite findet man eine kurze Anleitung zur Montage, die aber nicht unbedingt ernst genommen werden kann und falsche Tipps aufweist.

Sonst ist kein Unterschied zu den Lycaon MTB-Griffen zu erkennen oder während der Fahrt zu fühlen. Hier hielt jedoch während der Testfahrt der Griff am Lenker, ohne zu verrutschen.

Generell würden wir zu einem anderen Griff raten, wer diesen aber unbedingt haben möchte, der sollte je nach Preis die Lycaon oder die Topcabin kaufen.

So haben wir getestet

Wir haben uns auf dem Markt umgesehen, und die 10 interessantesten Modelle für den Test besorgt.

Zunächst haben wir uns die Verarbeitung und die Qualität genauer angeschaut, ob zum Beispiel scharfe Kanten das Material oder den Fahrer beschädigen bzw. verletzen könnten.

Mountainbike-Griffe Test: Dsc04491 1
Alle bisher getesteten MTB-Griffe auf einen Blick.

Danach haben wir die Montage bewertet, wobei hier zwischen einfachen und ergonomischen MTB-Griffen unterschieden werden muss. Letztere brauchen etwas mehr Zeit und Geduld, um die richtige Neigung einzustellen.

Anschließend haben wir alle MTB-Griffe bei Testfahrten mit dem Mountainbike genau unter die Lupe genommen. Wichtig war uns vor allem, dass auch bei nassen bzw. schwitzigen Händen die Griffe nicht rutschig werden. Dabei fuhren wir die Griffe mit kaum gepolsterten, stärker gepolsterten Handschuhen und ohne.

Weiter war uns wichtig, dass die MTB-Griffe auch nach längerer Fahrt oder bei schnellen und schottrigen Abfahrten komfortabel sind und nicht unangenehm drücken oder sogar die Handgelenke taub werden. Gerade bei ergonomischen Griffen haben wir besonders darauf geachtet.

So konnten wir die Griffe gut beurteilen, ob sie überhaupt fürs Mountainbiken geeignet sind und wenn ja, welcher MTB-Griffe am besten zu welcher Disziplin wie zum Beispiel schnelle Cross-Country oder ausgedehnten All-Mountain Runden passt.

Die wichtigsten Fragen

Passen alle Griffe auf alle Mountainbike-Lenker?

Ja, der Lenkerdurchmesser an den Enden ist genormt auf 22,2 Millimeter!

Was helfen ergonomische Mountainbike-Griffe?

Ergonomische Griffe besitzen eine größere Auflagefläche, wodurch sich das Gewicht besser verteilt und verhindern weiter das Abknicken der Handgelenke.

Schmerzen trotz ergonomischer Mountainbike-Griffe?

Ein ergonomischer Griff muss optimal eingestellt und die richtige Größe gewählt werden. Dennoch passt nicht jede Hand auf jeden Griff. Auch eine falsche Rahmengröße kann Schmerzen verursachen und ist durch einen ergonomischen Griff nicht zu kompensieren.

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