Nordic-Walking-Stöcke Test: Nordic Walking Stöcke
test
Letztes Update: 13.8.2021

Die besten Nordic-Walking-Stöcke

Klick, klack – wir haben 18 Nordic-Walking-Stöcke getestet. Unser Favorit ist der Leki Response, denn mit ihm hat es Spaß gemacht, im Park ein paar Runden zu drehen – dieses Vergnügen hatten wir nicht bei allen Modellen. Außerdem überzeugt er auch beim Preis. Wir haben aber auch andere interessante Empfehlungen – vom federleichten High-End-Stock bis zum günstigen Einsteigermodell.

Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 13. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

21. Mai 2021

Wir haben neun weitere Nordic-Walking-Stöcke getestet, darunter sind zwei neue Empfehlungen: Der Swix CT4 mit seinem pfiffigen Spitze-Pad-System sowie der Stock von SchwabMarken als gutes Einsteigermodell. Die bisherige Empfehlung One Way Team 15 ist ab sofort unter „Außerdem getestet“ aufgeführt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Auch wenn der Sport nicht mehr ganz so sehr im Trend liegt, trifft man immer wieder Sportler, die in Parks oder im Gelände mit Nordic-Walking-Stöcken unterwegs sind. Noch häufiger begegnet man Menschen, die die Stöcke als Stütz- oder Gehhilfe beim Einkaufen verwenden. Vielleicht haben diese Verwendung auch einige Hersteller im Hinterkopf, wenn sie ihre Stöcke auf den Markt bringen. Funktionalität hin oder her – sie sehen definitiv sportlicher aus als ein klassischer Gehstock oder Regenschirm.

Wir haben 18 Nordic-Walking-Stöcke mit fester Länge (115 Zentimeter) sowie Teleskop-Stöcke getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Leki Response

Test Nordic-Walking-Stock: Leki Response
Der Aluminiumstock von Leki ist hochwertig verarbeitet und perfekt zum Nordic Walking geeignet.

Der Leki Response ist aus Aluminium und mit 367 Gramm nicht der leichteste in unserem Test. Dafür liegt er gut in der Hand und schwingt, ohne zu vibrieren. Die Pads lassen sich einfach auswechseln. Die Handschlaufe sieht minimalistisch aus, ist aber durchaus angenehm zu tragen. Man kann toll mit ihm laufen und er bleibt preislich im Rahmen. Daher ist er für uns der Beste für die meisten.

Auch gut

Swix CT40

Test  besten Nordic-Walking-Stöcke: Swix CT40
Der CT40 hat ein cleveres Spitze-Pad-System.

Der Swix CT4 liegt super in der Hand. Die Stöcke schwingen gut mit, die Handschlaufe ist flexibel, bietet aber dennoch festen Halt. Besonders gut gefallen hat uns das Spitze-Pad-System: Die Spitze lässt sich einfach herumdrehen: auf der einen Seite ist die schräge Spitze, auf der anderen das Gummipad. Die Handschlaufe lässt sich gut vom Stock lösen, mit etwas Übung kann man es auch mit einer Hand schaffen. Die Handschlaufe gibt es übrigens in den Größen Small und Large.

Wenn Geld egal ist

Komperdell Carbon Featherlight

Nordic-Walking-Stock Test: Komperdell Featherlight
Federleichter Nordic-Walking-Stock aus Carbon.

Der Name Featherlight Carbon für den Nordic-Walking-Stock von Komperdell trifft zu: Federleicht ist der Stock, der komplett aus Karbonfasern gefertigt ist. Die Pads lassen sich leicht auswechseln und zwischen Daumen und Zeigefinger gibt es einen zusätzlichen Hautschutz. Die Handschlaufe kann mit zwei Händen vom Stock gelöst werden. Das Material ist an der Haut angenehm weich. Von allen Stöcken im Test hat uns der Komperdell Featherlight Carbon am besten gefallen. Nur eins stieß uns sauer auf: Der Preis. Rund 100 Euro werden wohl nur die wenigsten für Nordic-Walking-Stöcke ausgeben wollen. Aber wenn Sie nicht aufs Geld gucken müssen, sind das die richtigen Stöcke für Sie.

Der beste Teleskop-Stock

Leki Traveller Alu

Test Nordic-Walking-Stock: Leki Traveller Alu
Toller Teleskop-Stock fürs Nordic Walking.

Der Teleskop-Stock Leki Traveller Alu hat uns von den variabel einstellbaren Stöcken in unserem Test am meisten überzeugt. Es gibt zwei Schnellspanner, die man anhand der Skala schnell einstellen kann. Die Handschlaufe ist angenehm und gut gepolstert. Mit etwas Übung kann man die Schlaufe auch nur mit einer Hand vom Stock lösen. Dank Teleskop-Funktion macht er sich auf Wunsch ganz klein – praktisch, wenn man ihn mit auf Reisen nehmen möchte.

Für Einsteiger

SchwabMarken Nordic Walking Teleskop Stöcke

Test  besten Nordic-Walking-Stöcke: SchwabMarken Nordic Walking Teleskop Stöcke
Günstiges Einstiegsmodell für absolute Anfänger.

Wer Nordic-Walking gerne ausprobieren möchte, ist mit den Nordic-Walking-Stöcken von SchwabMarken gut beraten. Die Teleskop-Stöcke sind günstig und verzeihen Anfängerfehler, da sie verhältnismäßig schwer sind. Die Handschlaufen können vom Stock gelöst werden, allerdings nicht einhändig. Die Spikes sind flach, es gibt zwei Paar Pads, die einfach aufgesteckt werden können, wenn die Stöcke mit Gummi auf Asphalt verwenden will.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istDer beste Teleskop-StockFür Einsteiger
Leki Response Swix CT40 Komperdell Carbon Featherlight Leki Traveller Alu SchwabMarken Nordic Walking Teleskop Stöcke One Way Team 15 Leki Flash Carbon Leki Pacemaker Attrac Carbon Ultra Light Komperdell Levante Carbon Decathlon PW P900 Superletic Nordic Walking Stöcke Alpidex Carbon Nordic Walking Stock Pro Touch Impulse 5.0 Gipfelsport Carbon Nordic Walking Stöcke Steinwood Carbon Nordic Walking Stöcke Attrac Classic Muawo Premium Nordic Walking
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Pro
  • Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Weiches Material
  • Pads leicht auswechselbar
  • Runder Bewegungsablauf möglich
  • Pfiffiges Wechselsystem Pad-Spitze
  • Stabile Handschlaufe
  • Liegt gut in der Hand
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Runder Bewegungsablauf möglich
  • Handschlaufe zweihändig lösbar
  • Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Runder Bewegungsablauf möglich
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Günstiger Preis
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Verzeiht Technikfehler
  • Mit Tasche
  • Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Pfiffiges Wechselsystem
  • Schlaufe-Griff-Abstand einstellbar
  • Runder Bewegungsablauf möglich
  • Liegt gut in der Hand
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Atmungsaktives Material der Schlaufe
  • Runder Bewegungsablauf möglich
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Mit 3 Pads
  • Liegt gut in der Hand
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Handschlaufe individuell einstellbar
  • Handschlaufe aus sehr weichem Material
  • Liegt gut in der Hand
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Edeler Look
  • Handschlaufe lösbar
  • Liegt gut in der Hand
  • Liegt gut in der Hand
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • 2 Paar Pads
  • Inklusvie Padhalterung
  • Handschlaufe zweihändig lösbar
  • Handschlaufe einhändig lösbar
  • Viele Extras
  • Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Skala im Zentimeter-Abstand
  • Handschlaufe zweihändig lösbar
  • Viele Extras
  • Handschlaufe zweihändig lösbar
  • Hochwertige Optik
  • Liegt gut in der Hand
  • Handschlaufe einhändig lösbar
Contra
  • Teuer
  • Rechts-Links-Markierung innen
  • Lösen der Schlaufe manchmal frickelig
  • Falsche Pads in der Lieferung
  • Pads schwer auswechselbar
  • Kein Extra-Hautschutz
  • Schwer
  • Schlaufe nicht lösbar
  • Kein Pad-Ersatz möglich
  • Teuer
  • Kein extra Hautschutz
  • Klettverschluss ist zu lang
  • Hinweis Rechts/Links unter der Lasche
  • Teuer
  • Pads fallen leicht ab
  • Pads müssen gut aufgesetzt werden
  • Handschlaufe reibt am Handgelenk
  • Hinweis Rechts/Links innen
  • Hartes Schlaufen-Material
  • Klettverschluss-Lasche steht ab
  • Schlaufe-Griff-Abstand schwierig einzustellen
  • Kein extra Hautschutz
  • Handschlaufe fällt groß aus
  • Ungleichmäßiger Bewegungsablauf
  • Wölbung am Griff
  • Schlechte Verarbeitung
  • Kein runder Bewegungsablauf möglich
  • Klettverschluss-Lasche steht ab
  • Kein runder Bewegungsablauf möglich
  • Kein extra Hautschutz
  • Klettverschluss-Lasche steht extrem ab
  • Schlaufe-Griff-Abstand zwar einstellbar, hält aber nicht
  • Kein Nordic Walking Stock
Bester Preis
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MaterialAluminium30 % Carbon-AnteilCarbonAluminiumAluminium10% Diamond Carbon; 90% Glasfaser70 % CarbonCarbon100 % Carbon100 % Carbon80 % Carbon10 % CarbonCarbon50 % CarbonCarbonCarbonAluminium100 % Carbon
Gewicht420 g (Paar mit Pads und Schlaufe)396 g (Paar mit Pads und Schlaufe)289 g (Paar mit Pads und Schlaufe)491 g (Paar mit Pads und Schlaufe)600 g (Paar mit Pads und Schlaufe)324 g (Paar mit Pads und Schlaufe)347 g (Paar mit Pads und Schlaufe)342 g (Paar mit Pads und Schlaufe)307 g (Paar mit Pads und Schlaufe)290 g (Paar mit Pads und Schlaufe)383 g (Paar mit Pads und Schlaufe)400 g (Paar mit Pads und Schlaufe)336 g (Paar mit Pads und Schlaufe)371 g (Paar mit Pads und Schlaufe)392 g (Paar mit Pads und Schlaufe)433 g (Paar mit Pads und Schlaufe)580 g (Paar mit Pads und Schlaufe)452 g (Paar mit Pads und Schlaufe)
Größen100-130 cm100-130 cm105-135 cmTeleskop-Stock,
Skala: 90-130 cm
Teleskop-Stock
Skala: 100-135 cm
100-130 cm105-125 cm100-130 cm105-130 cm105-125 cm100-130 cm105-125 cm100-135 cm100-135 cmTeleskop-Stock
Skala: 105-125 cm
Teleskop-Stock
Skala: 105-135 cm
Teleskop-Stock
Skala: 100-135 cm
Teleskop-Stock
Skala: 100-135 cm

Über Nordic-Walking-Stöcke

Ein Nordic-Walking-Stock ist kein Skistock und kein Wanderstock. Und nicht alles, was als Nordic-Walking-Stock bezeichnet wird, eignet sich tatsächlich zum Nordic Walking.

Nordic Walking ist ein Ganzkörpertraining – im Gegensatz zum normalen Gehen oder auch zum Walking werden mehr Muskelpartien gekräftigt. »Aufgrund der Stöcke werden die Fußgelenke entlastet. Und auch die Belastung für die Kniegelenke ist geringer als beispielsweise beim Joggen«, berichtet Andrea Martens, Nordic-Walking-Instruktorin und ehemalige Redakteurin des Magazins »Nordic Walker«. Der Stockeinsatz fördert darüber hinaus die Koordinationsfähigkeit und gibt – vor allem in unebenem Gelände – Trittsicherheit.

Nordic-Walking-Stock Test: Nordic Walking
Nordic-Walking-Stöcke unterstützen den natürlichen Bewegungsablauf.

Da man sich beim Nordic Walking mit den Stöcken abstößt, werden auch die Arm- und Rückenmuskulatur gestärkt. Nacken- und Schulterverspannungen können so gelöst werden. Das setzt natürlich die richtig ausgeführte Technik und den passenden Stock voraus.

Die richtige Stocklänge

Die Stocklänge richtet sich nach der Körpergröße. Die Faustformel für die individuelle Stocklänge beschreibt Andrea Martens so: »Stellen Sie aufrecht hin, umfassen Sie mit der Hand den Stock am Griff, und stellen Sie ihn senkrecht vor sich. Der Winkel in der Armbeuge sollte einen 90-Grad-Winkel beschreiben.« Für Anfänger sollte der Winkel nicht kleiner sein. Fortgeschrittene und leistungsorientierte Nordic Walker können längere Stöcke nutzen.

Nordic-Walking-Stock Test: Nordic Walking Stocklänge
Wenn der Ellenbogen einen rechten Winkel formt, hat der Stock die passende Größe.

Natürlich gibt es auch eine Formel für die passende Stocklänge: Körperlänge in Zentimeter mal 0,68 – zum Beispiel: 166 cm x 0,68 = 112,88 cm. Da es im Handel keine Stöcke mit solchen krummen Maßen gibt, müssen Sie das Ergebnis auf- oder abrunden und in diesem Beispiel einen Stock wählen, der 110 Zentimeter lang ist. Neben den Stöcken mit einer festen Länge gibt es Teleskop-Stöcke, die individuell eingestellt und für den Transport klein gemacht werden können.

Spitzen und Pads

Im Gelände die Spitze und auf Asphalt die Pads. Die Spitze ist aus Hartmetall und bietet im Gelände und auf losem Untergrund guten Halt. »Damit sie nicht unnötig auf hartem Asphalt abgenutzt werden, sollten man in diesen Situationen die Pads aus Gummi verwenden«, erklärt Andrea Martens.

Nordic-Walking-Stock Test: Nordic Walking Spitzen
Bevor man losläuft, sollte man sich überlegen, ob man Pads oder die Spitze benötigt.

Die meisten Stöcke in unserem Test haben abnehmbare Pads. Einige Hersteller liefern noch weitere Pads oder sogar Schneeteller mit. Damit die Pads nicht verloren gehen – wie es uns im Test passiert ist –, sollte man sie also immer fest anbringen. Zwei Hersteller (One Way und Swix) bietet ein Drehsystem an, mit dem die Pads nicht verloren oder verlegt werden können.

Die Pads sind bei unserem Test meist fußförmig und angeschrägt, so kann man sich auch besser mit dem Stock abstoßen. Ein Hersteller hat aber nur gerade Pads im Lieferumfang.

Die Handschlaufe

Der Griff ist nicht nur zum Festhalten da. »Beim Nordic Walking öffnet man beim Ende des Armschwungs die Hand und lässt den Stock kurze Zeit los, um ihn dann wieder zu greifen«, beschreibt Andrea Martens die Technik. »Daher sollte die Handschlaufe gut sitzen, damit der Schwung nicht verloren geht.«

Nordic-Walking-Stock Test: Nordic Walking
Die richtige Technik: Für kurze Zeit lässt man den Stock los.

Die Handschlaufe muss daher individuell einstellbar sein, sodass sie an die Hand angepasst werden. Einige Hersteller bieten Handschlaufen in verschiedenen Größen an. Außerdem ist es nicht egal, welcher Stock links und welcher rechts genutzt wird. Auf allen Stöcken in unserem Test findet man daher den Hinweis, welcher Stock für die rechte und welcher für die linke Hand vorgesehen ist.

Die Handschlaufe sollte so befestigt werden, dass sie zwar die Hand nicht einschnürt, aber dennoch ausreichend Bewegungsfreiheit bietet. Denn: Beim Armschwingen muss man die Hand öffnen können, ohne jedoch den Kontakt zum Stock zu verlieren. Der Stock sollte dann auch wieder mit dem Schwung in der Hand landen können.

Der Griff

Damit der Stock gut in der Hand liegt, sollte der Griff ergonomisch geformt sein. Die Stöcke in unserem Test sind alle aus Kork mit Kunststoffkappe. Der Vorteil von Kork: Auch bei Schweißbildung liegen die Stöcke noch gut in der Hand.

Nordic-Walking-Stock Test: Leki Response Spitzen 02

Unser Favorit: Leki Response

Der beste Nordic-Walking-Stock für die meisten ist unserer Meinung nach der Leki Response. Der Stock ist für Anfänger und Fortgeschrittene sowohl im Gelände als auch auf Asphalt genau richtig und macht vor allem Spaß, ohne dass man viel Geld ausgeben muss. Das Preis-Leistungs-Verhältnis zieht hier die beste Bilanz.

Testsieger

Leki Response

Test Nordic-Walking-Stock: Leki Response
Der Aluminiumstock von Leki ist hochwertig verarbeitet und perfekt zum Nordic Walking geeignet.

Der Aluminiumstock von Leki sieht sehr hochwertig aus. Der Griff ist aus Kork und liegt angenehm in der Hand. Die Handschlaufe fällt minimalistisch aus, ist aber durchdacht. Ein Hautschutz liegt zwischen Daumen und Zeigefinger, sodass der Riemen nicht die Haut strapaziert. Das Material ist angenehm. Der Klettverschluss ist gut verarbeitet und selbst bei einem schmalen Handgelenk steht der Verschluss nicht über, sondern liegt fest an.

Beim Nordic Walking schwingt der Stock mit, ohne zu vibrieren. Lässt man am Ende des Armschwungs den Griff los, bekommt man ihn wieder mühelos zu fassen. Der Bewegungsablauf ist dadurch sehr gleichmäßig.

Die Asphalt-Pads lassen sich einfach auswechseln. Auf Asphalt greifen die Pads gut. Die Metallspitze ist abgeflacht und bietet auf lockerem Untergrund festen Halt. Die Handschlaufe lässt sich einfach lösen, indem man an der Kunststoffkappe auf den orangenen Hebel drückt. Mit etwas Übung geht das auch einhändig. Die Lasche kann einfach wieder in die Öffnung eingeführt werden, wenn man den Griff umfasst. Ist die Lasche eingerastet, kann man seine Strecke weiter fortsetzen.

Der hochwertige, aber nicht hochpreisige Stock ist ein treuer Begleiter auf Nordic-Walking-Touren und bietet von allen getesteten Stöcken das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Alternativen

Auch der CT4 von Swix hat überzeugt, nicht zuletzt wegen seines pfiffigen Spitze-Pad-Systems. Aber auch Nordic-Walking-Stöcke von anderen Anbietern sind eine Empfehlung wert, wie zum Beispiel ein leichter Carbon-Stock, eine Teleskopstock sowie ein günstiges Einstiegs-Modell.

Auch gut: Swix CT4

Sehr angetan sind wir vom Swix CT4. Pfiffig und überzeugend finden wir das Spitze-Pad-System »Twist & Go«, da man hier die gesamte Einheit einfach umdrehen kann, um mit Gummipads zu walken. Dafür muss man nur auf den metallenen Knopf drücken und schon lässt sie sich umdrehen. Damit die Spitze niemanden verletzt oder zu Hause Böden verkratzt, hat sie eine Verschlusskappe. Die sollte man, damit sie sich nicht löst, auf mit etwas Druck befestigen, bis sie einrastet. So bleibt sie sicher auf der Spitze.

Auch gut

Swix CT40

Test  besten Nordic-Walking-Stöcke: Swix CT40
Der CT40 hat ein cleveres Spitze-Pad-System.

Der Korkgriff liegt angenehm in der Hand, hier ist nur am oberen und unteren Ende Kunststoff eingearbeitet. Die Handschlaufe gibt es in zwei verschiedenen Größen: Small und Large. Für unsere Hände hat Small besser gepasst. Das Material ist fest, aber dennoch flexibel und angenehm auf der Haut, auch wenn man geschwitzt hat. Die Lasche vom Klettverschluss steht auch nicht über, wenn man den Handschlaufe fixiert. Auf den Laschen ist rechts und links ein R bzw. ein L aufgenäht, damit man den richtigen Stock für die entsprechende Hand wählt.

1 von 4
Nordic-Walking-Stöcke Test: Swix 1
Der Griff ist bis auf die Kappe komplett aus Kork.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Swix 2
Swix hat sich ein cleveres Spitze-Pad-Wechselsystem ausgedacht.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Swix 3
Per Knopfdruck kann die Einheit aus Spitze und Pad einfach umgedreht werden.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Swix 4
Mit dem Stock in der Hand kann man die Handschlaufe einfach lösen und wieder anbringen.

Auch bei geöffneter Hand bleibt der Kontakt zum Stock immer bestehen, sodass sich die Stöcke gut und sauber schwingen lassen. Der empfindliche Hautbereich zwischen Daumen und Zeigefinger ist gut geschützt.

Die Handschlaufe lässt sich einfach vom Stock lösen, indem man einfach die schwarzes Kappe am Stockende herunterdrückt. Mit etwas Übung und einem kräftigen Zeigefinger klappt das auch mit einer Hand. Die Stöcke bestehen zu 30 Prozent aus Carbon, sie sind angenehm leicht, bleiben aber beim Armschwung auf Spur.

Wer Spaß beim Nordic-Walking hat und sich nach neuen Stöcken umschaut, ist mit dem CT4 auf der sicheren Seite. Und auch sowie diejenigen, die gerne mal ihre Gummipads verlieren oder verlegen. Aufgrund des unkomplizierten Wechsels ist der Stock vor allem dann empfehlenswert, wenn die Alltagstour häufige Asphalt-Gelände-Wechsel bereithält.

Wenn Geld egal ist: Komperdell Carbon Featherlight

Federleicht ist der Komperdell Carbon Featherlight Nordic-Walking-Stock tatsächlich. In Schwarz mit kupferfarbenen Streifen sieht er leicht und auch beinahe elegant aus. Der Griff ist aus Kork. Die Handschlaufe ist robust und angenehm auf der Haut. Ein elastisches Band schützt zusätzlich die Hautpartie zwischen Daumen und Zeigefinger.

Wenn Geld egal ist

Komperdell Carbon Featherlight

Nordic-Walking-Stock Test: Komperdell Featherlight
Federleichter Nordic-Walking-Stock aus Carbon.

Der Klettverschluss liegt fest an und steht auch bei einem schmalen Handgelenk nicht über. Die Markierung für den rechten und den linken Stock befindet sich in der Innenseite der Schlaufe. Diese liegt nah am Griff, sodass flüssige Bewegungsabläufe beim Armschwung ausgeführt werden können.

Um die Schlaufe vom Stock zu lösen, zieht man an der Lasche mit dem Firmennamen an der Kunststoffkappe. Setzt man die Schlaufe wieder an den Stock, muss man die Halterung wieder in die Kappe hineindrücken, damit der Mechanismus wieder schließt. Dafür sind immer zwei Hände notwendig. Mal ging das Auslösen und Verbinden bei unserem Test unproblematisch, mal war es etwas frickelig.

Die fußförmigen Pads sind schnell ausgewechselt und geben auf Asphalt guten Grip. Die Metallspitze ist abgeflacht und gibt ebenfalls guten Halt.

Die Leichtigkeit hat aber ihren Preis. Der Komperdell Carbon Featherlight ist mit der teuerste Stock in unserem Test.

Der beste Teleskop-Stock: Leki Traveller Alu

Der Teleskop-Stock in unserem Test ist der Leki Traveller Alu. Mit zwei Schnellspannern kann der Stock schnell und sicher auf die richtige Länge justiert werden. Eine Skala zeigt jeweils die Einstellungen für die Stocklänge in Fünf-Zentimeter-Schritten an.

Der beste Teleskop-Stock

Leki Traveller Alu

Test Nordic-Walking-Stock: Leki Traveller Alu
Toller Teleskop-Stock fürs Nordic Walking.

Der Korkgriff liegt gut in der Hand, das Gewicht hat sich für uns nicht negativ auf den Bewegungsablauf ausgewirkt. Beim Nordic Walking vibriert der Stock nicht und auch beim Armschwung ist er, nachdem man den Griff losgelassen hat, zügig wieder in der Hand. Der Klettverschluss liegt fest an – auch bei dünnen Handgelenken.

1 von 3
Nordic-Walking-Stock Test: Leki Traveller Handschlaufe
Der Verschluss sitzt fest an der Hand.
Nordic-Walking-Stock Test: Leki Traveller Schnellspanner
Hier kann man die Länge des Stocks verstellen.
Nordic-Walking-Stock Test: Leki Traveller Spitzen
Die Pads sind schmal, die Spitze gut verarbeitet.

Irritiert haben uns die Asphalt-Pads. Im Internet sind fußförmige Pads abgebildet, erhalten haben wir aber gerade Pads, die wir mit Wanderstöcken in Verbindung bringen. Das Auswechseln der Pads war etwas schwer. Die Metallspitze ist abgeflacht und bietet festen Halt im Gelände.

Gefallen hat uns die Art, wie man die Handschlaufe vom Griff löst: Man drückt den roten Hebel auf der Kunststoffkappe zu sich nach unten und schiebt die Hand nach oben. Noch einfacher ist es, sich wieder an den Stock anzudocken: Man streift die Öse vom der Handschlaufe einfach über die Halterung – und fertig. Mit etwas Übung und einem kräftigen bzw. gelenkigen Daumen geht das Auslösen aus mit einer Hand.

Empfehlenswert ist der Leki Traveller Alu besonders für diejenigen, die einen robusten Traveller-Nordic-Walking-Stock suchen.

Für Einsteiger: SchwabMarken Nordic Walking Stock

Vorneweg: Der Nordic-Walking-Stock von SchwabMarken hat seine Schwachstellen, aber für Einsteiger, die für ihren ersten Nordic-Walking-Stock nicht viel Geld ausgeben möchten, ist er durchaus interessant. Vor allem deswegen, weil er Technikfehler verzeiht.

Für Einsteiger

SchwabMarken Nordic Walking Teleskop Stöcke

Test  besten Nordic-Walking-Stöcke: SchwabMarken Nordic Walking Teleskop Stöcke
Günstiges Einstiegsmodell für absolute Anfänger.

Der Griff besteht zur Hälfte aus Kork und Kunststoff. Der Kork befindet sich an der Stelle, an der die Finger den Griff umfassen. Der Teleskopstock hat zwei Drehverschlüsse, mit denen der Stock auf die passende Länge fixiert werden kann. Dabei muss man den unteren Teil bis zur Stop-Marke ausziehen, und nur der obere Teil lässt sich in Zentimeter-Abständen einstellen. Gut zudrehen, und los geht’s.

Die Handschlaufe ist angenehm, aber ein wenig hart. Wir hatten am rechten Handgelenk Probleme, da der Abschluss beim Abknicken des Handgelenks drückte. Das Problem konnten wir lösen, indem wir den Klettverschluss etwas gelockert haben. Links hatten wir das Problem interessanterweise nicht. Der Klettverschluss liegt fixiert komplett an.

1 von 5
Nordic-Walking-Stöcke Test: Schwabmarken1
Der Teleskopstock kann bis zu einer Länge von 135 Zentimeter eingestellt werden.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Schwabmarken2
Das Pad hat ein grobes Profil.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Schwabmarken3
An der Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger gibt es keinen zusätzlichen Schutz. Hier reibt der Stoff an der Haut.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Schwabmarken5
Die Handschlaufe kann einhändig gelöst und eingesetzt werden.
Nordic-Walking-Stöcke Test: Schwabmarken4
Wir haben keine Ahnung, welche Funktion der Schaumstoff unterhalb des Griffes hat.

Die Handschlaufe kann einhändig gelöst und auch wieder angebracht werden. Beim Anbringen mussten wir etwas üben, das gelang nicht von Anfang an gut, da der Stift richtig einrasten muss.

Allerdings bemängeln wir, das der Hautbereich zwischen Daumen und Zeigefinger nicht mit einem zusätzlichen Schutz ausgestattet ist. Hier reibt die Haut immer am Riemen entlang, was sich auf lange Sicht als störend erweisen kann. Hier können dünne Handschuhe für Nordic-Walker helfen. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Gummipads, zwei Paar Schneeteller sowie eine Nylontasche.

Der Aluminiumstock von SchwabMarken ist im Vergleich zu den Carbon-Stöcken schwer, aber dadurch verzeiht er eine unsaubere Technikausführung – was ihn in unseren Augen als günstigen Einsteiger-Stock prädestiniert.

Außerdem getestet

One Way Team 15

Der One Way Team 15 sieht ebenfalls hochwertig aus. Der Kork-Griff liegt gut in der Hand, die Handschlaufe ist etwas steif. Ein Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger ist vorhanden. Der Klettverschluss ist solide verarbeitet und selbst bei einem schmalen Handgelenk steht er nicht über, sondern liegt fest an. Der Abstand zwischen Schlaufe und Griff lässt sich individuell einstellen, indem man die Halterung aus der Kunststoffkappe herauszieht und die Länge anpasst. Das ermöglicht einen reibungslosen Bewegungsablauf beim Nordic Walking. Schade ist allerdings, dass man dadurch nicht die Möglichkeit hat, die Schlaufe vom Stock zu lösen. Sehr gut gefallen hat uns das Spitze-Pad-System: Man knickt den Pad-Aufsatz einfach nach oben weg, bis er einrastet. Wenn die Asphalt-Pads abgenutzt sind, kann man sie mit einem Ersatzteil austauschen.

Empfehlenswert ist der Team 15 für Nordic Walker, die einen guten Stock suchen, bei dem der Spitze-Pad-Wechsel erfreulich einfach ist.

Leki Flash Carbon

Der Leki Flash Carbon besteht zu 70 Prozent aus Carbon. Die Handschlaufe ist angenehm auf der Haut, das Material ist flexibel und atmungsaktiv. Für die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger ist zum Schutz vor Reibung eine zusätzliche Schicht Stoff eingearbeitet. Die Handschlaufe kann mit einer Hand einfach vom Stock gelöst werden. Man drückt nur die rote Kappe mit dem Daumen nach unten, und schon kann die Schlaufe herausgezogen werden. Um den Klettverschluss zu öffnen, zieht man an einer Plastik-Lasche – vermutlich wird diese mit der Zeit abreißen, wenn man zu oft und zu stark daran gezogen hat. Die Pads lassen sich, wenn man sie fest aufgedrückt hat, nur mit Anstrengung wieder entfernen. Das schützt zwar vor Verlust, braucht aber etwas Kraft. Beim Nordic Walking hat man mit dem Stock Freude: Er schwingt gut und ist auch nach dem Öffnen der Hand schnell wieder griffbereit.

Der Stock kann sowohl von Anfängern als auch von geübten Nordic Walkern verwendet werden.

Leki Pacemaker

Der Pacemaker von Leki ist ein empfehlenswerter Nordic-Walking-Stock aus Carbon. Das Design ist sportlich und genau das ist er auch in der Anwendung. Der Korkgriff liegt gut in der Hand, die Handschlaufe lässt sich gut mit dem Klettverschluss befestigen. Auch hier steht bei schmalen Handgelenken nichts über. Beim Armschwung landet der Griff nach dem Loslassen direkt wieder in der Handfläche. Runde Bewegungsabläufe sind somit garantiert. Das Auswechseln der geriffelten Asphalt-Pads ist leicht. Das spitze Metallende sorgt ebenfalls für einen guten Halt. Um die Schlaufe zu lösen, drückt man den roten Hebel auf der Kunststoffkappe zu sich nach unten und schiebt die Hand nach oben. Zum Verbinden streift man die Öse vom der Handschlaufe einfach wieder über die Halterung. Mit etwas Übung und einem kräftigen bzw. gelenkigen Daumen geht das Auslösen auch mit einer Hand.

In unserem Testfeld liegt der Stock im höheren Preissegment: Der Stock richtet sich an alle, die einen sportlichen Carbon-Stock suchen.

Attrac Carbon Ultra Light

Der Ultra Light von Attrac ist zu 100 Prozent aus Carbon, dennoch ist er nicht zu leicht, vielmehr lässt sich der Stock gut und ordentlich führen. Der Griff ist komplett aus Kork, die Handschlaufe aus einem weichen und atmungsaktiven Material. Allerdings liegt der Klettverschluss am Handgelenk nicht ganz an, sondern das letzte Stück steht ein wenig ab, zumindest an unserem Handgelenk. Ein Extra-Schutz für die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger wurde eingearbeitet. Die Pads lassen sich gut anbringen und auch wieder entfernen. Im Lieferumfang sind insgesamt drei Paar Pads, obwohl bei uns nicht drei verschiedene ankamen, sondern ein Paar war doppelt vorhanden. So hatten wir keine flachen Pads im Paket. Der Stock verfügt über eine gerade Spitze, die uns im Gelände guten Halt bot.

Für einen günstigen Preis erhält man hier solide Carbon-Nordic-Walking-Stöcke.

Komperdell Levante Carbon

Um einen reinen Carbon-Stock handelt es sich auch beim Komperdell Levante Carbon. Farbliche Überraschung: Die Pads und die Handschlaufe sind hellgrau. Das ist bei den ansonsten schwarzen Pads ungewohnt. Insgesamt sieht der Nordic-Walking-Stock, der ganz in Weiß ist, sehr schick aus. Die Handschlaufe selbst ist weich, robust und flexibel. Gut gefallen hat uns, dass der Abstand zum Stock individuell eingestellt werden kann. Auch hier schützt eine Extra-Schicht die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger vor Reibung. Die Auflage für den Klettverschluss ist breit. Nicht gefallen hat uns, dass der Hinweis, ob die Handschlaufe für die rechte oder für die linke Hand ist, sich unter der Lasche des Klettverschlusses befindet. Die Handschlaufe lässt sich mit etwas Übung auch einhändig lösen und anbringen. Das Lösen ist es tricky, da man mit dem Daumen auf den Knopf am Griff drücken und gleichzeitig die Hand wegziehen muss. Der Stock ist allerdings ultraleicht, wird aber unruhig, wenn die Technik nicht sauber ausgeführt wird.

Unser Fazit: Ein hochpreisiger Nordic-Walking-Stock für Fortgeschrittene mit sauberer Technik.

Decathlon PW P900

Beim PW P900 von Decathlon handelt es sich um einen soliden Nordic-Walking-Stock, mit dem man sich gut abstoßen kann, der ein gutes Schwungverhalten hat und gut in der Hand liegt. Das Stock-Material besteht zu 80 Prozent aus Carbon, die Handschlaufe ist gut und vom Material auch flexibel. Der Klettverschluss liegt komplett an und steht am Ende über. Die Handschlaufe kann nur einhändig an den Stock montiert werden, andersherum klappt es leider nur mit beiden Händen, da sich der Druckpunkt nur schwer betätigen lässt. Das bekommt man mit der Schlaufe am Handgelenk nicht hin. Der Griff ist eine Kombination aus Kork und Kunststoff. Die Gummi lassen sich nur schwer anbringen – hier droht Verlust, wenn sie nicht kräftig genug aufgesetzt werden. Wir mussten sie zumindest immer mal wieder suchen. Die Pads sind die einzigen im Test, die die Aufschrift »Front« haben.

Insgesamt ein solider Nordic-Walking-Stock, bei dem man jedoch leicht die Pads verlieren kann.

Superletic Nordic Walking Stöcke

Der Nordic Walking Stock von Superletics besteht zu 10 % aus Carbon und sieht in Weiß mit Hellblau sportlich aus. Der Griff setzt sich aus Kork und Kunststoff zusammen. Als hart und eher unflexibel ist die Handschlaufe zu bezeichnen. Uns hat der harte Abschluss am Handgelenk gestört, das wurde auch nicht besser, nachdem wir den Klettverschluss ein wenig gelockert hatten. Möglicherweise schaffen Handschuhe Abhilfe. Hier reibt die Kante bei jeder Bewegung des Handgelenks unangenehm an der Haut. Die Handschlaufe kann mit etwas Übung auch einhändig gelöst werden. Etwas schwieriger ist es, die Handschlaufe wieder mit einer Hand am Stock zu befestigen, aber mit etwas Übung bekommt man auch das hin. Missfallen hat uns, dass der Hinweis, ob die Schlaufe für die rechte oder für die linke Hand ist, sich innen unter einem Info-Etikett befindet. Der Stock lässt sich gut schwingen und liegt gut in der Hand.

Insgesamt ein günstiger sportlicher Nordic-Walking-Stock, wenn einen die harte Kante der Handschlaufe nicht stört.

Alpidex Carbon Nordic Walking Stock

Im Lieferumfang des Carbon-Stocks von Alpidex sind zwei fußförmige Pads mit unterschiedlichen Profilen sowie eine Haltung für die Pads, die man am Stock anbringen kann, enthalten. Der Klettverschluss lässt sich leicht festmachen, allerdings steht hier die Lasche ab, wenn man nicht über sehr breite Handgelenke verfügt. Der Abstand zwischen Handschlaufe und Stock lässt sich individuell einstellen, das Ganze ist aber etwas frickelig. Um die Handschlaufe zu lösen, drückt man auf die Kunststoffkappe. Dann kann man auch den Abstand zum Griff einstellen. Das Band reibt beim Nordic Walking unangenehm an der Haut zwischen Daumen und Zeigefinger. Vorteilhaft ist der günstige Preis, das Problem mit dem Hautschutz lässt sich beispielsweise auch mit Nordic-Walking-Handschuhen lösen.

Pro Touch Impulse 5.0

ProTouch Impulse 5.0 besteht zu 50 Prozent aus Carbon, der Griff setzt sich aus Kork und Kunststoff zusammen. Die Handschlaufe fühlt sich angenehm auf der Haut an, die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger wird von einem Stoff gut vor Reibung geschützt. Die Schlaufe kann leicht mit einer Hand vom Stock entfernt werden, für das Anbringen muss man jedoch mit einer Hand etwas Kraft aufbringen, um den Stift auch gut feststecken zu können. Allerdings fällt die Handschlaufe etwas groß aus – das hat Auswirkungen auf die Stockführung beim Nordic Walking. Der Abstoßen war dadurch etwas wackelig, und somit vibrierte der Stock beim gesamten Bewegungsablauf. Bei uns schleifte der Stock mehr hinterher, als dass wir ihn effektiv nutzen konnten. Möglich, dass Menschen mit großen Händen hiermit besser zurechtkommen.

Gipfelsport Carbon Nordic Walking Stöcke

Geliefert wird der Nordic-Walking-Stock von Gipfelsport mit verschiedenen Pads, Schneetellern sowie einer Tasche. Einstellen lässt sich die Stocklänge bei dem Teleskop-Stock per Schnellverschluss. Eine Skala zeigt die Stocklänge pro Zentimeter an. Der Korkgriff hat eine Erhebung zwischen Zeige- und Mittelfinger, was uns beim Armschwung gestört hat. Die Handschlaufe wird mit dem Klettverschluss – ohne dass ein Stück übersteht – befestigt. Die Verarbeitung lässt jedoch zu wünschen übrig: Uns ist während des Tests gleich die Lasche abgerissen, auf der die Markierung für die Stockseite steht. Ein Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger ist vorhanden. Beim Nordic Walking fanden wir den Stock recht wackelig, runde Abläufe waren nicht immer möglich. Die Schlaufe kann mit zwei Händen vom Stock gelöst werden. Wer wirklich Nordic Walking betreiben möchte, sollte sich ein anderes Modell für einen ähnlichen Preis aussuchen. Für andere Einsätze (Wandern, Spazieren) kann er durchaus attraktiv sein.

Steinwood Carbon Nordic Walking Stöcke

Im Paket des Steinwood Carbon-Nordic-Walking-Stocks sind verschiedene Pads, Schneeteller sowie eine Tasche. Mit zwei Schnellverschlüssen kann der Teleskopstock in die richtige Länge gebracht werden. Eine Skala zeigt die Stocklänge in Fünf-Zentimeter-Abständen an. Beim Befestigen steht der Klettverschluss ein wenig ab. Der Griff aus Kork ist angenehm, allerdings ist der Stock beim Nordic Walking etwas wackelig und findet beim Armschwung nach dem Öffnen die Hand nicht direkt wieder. Die Handschlaufe lässt sich mit einer Hand zwar vom Stock lösen, aber man braucht zwei Hände, wenn man den Haken wieder in der Kunststoffkappe fest verankern will. Ein Hautschutz zwischen Daumen und Zeigefinger ist nicht vorhanden.

Pads und Spitze bieten guten Halt. Wer Nordic Walking betreiben möchte, ist mit einem anderen Modell für einen möglicherweise sogar günstigeren Preis besser beraten. Für einen anderen Stockeinsatz (Wandern, Spazieren) kann er aber durchaus attraktiv sein.

Attrac Classic

Der Attrac Classic sieht in Schwarz hochwertig aus. Fixiert wird der Teleskop-Stock mit zwei Drehverschlüssen. Eine Skala zeigt jeweils Fünf-Zentimeter-Abstände an, sodass man schnell die richtige Stocklänge findet. Der Kork-Griff liegt gut in der Hand. Bei schmalen Handgelenken hat man jedoch Schwierigkeiten, den Klettverschluss zu nutzen. Die Lasche steht extrem über und die Verbindung zwischen beiden Teilen ist extrem kurz. Individuell einstellen lässt sich der Abstand zwischen Handschlaufe und Griff mittels eines Keils, der sich in der Kunststoffkappe befindet. Allerdings drückt sich der Keil nach oben, sobald man sich beim Nordic Walking kräftig abstößt. Die Pads und auch die Spitze bieten guten Grip. Wer auf der Suche nach einem guten Nordic-Walking-Stock ist, sollte etwas mehr Geld investieren, beispielsweise in unseren Favoriten Response von Leki, der nicht teuer ist.

Muawo Premium Nordic Walking

Beim Teleskopstock Premium Nordic Walking Stock von Muawo handelt es sich leider nicht um einem Nordic-Walking-Stock. Die Handschlaufe führt die Hand nicht wie sie sollte an den Stock heran, vielmehr betrug bei uns der Abstand zwei bis drei Zentimeter. Die technisch korrekte Ausführung vom Nordic Walking kann man damit also vergessen. Außerdem kann die Handschlaufe nicht gut fixiert werden, da sie viel zu lose sitzt und regelmäßig verrutscht. Die Handschlaufe kann einhändig mit einem Griff gelöst werden, das Anbringen ist ebenfalls einfach. Mit zwei Drehverschlüssen kann der Stock in die passende Länge gebracht werden, die Abstände sind jeweils in Fünf-Zentimeter-Schritten eingezeichnet. Da wir den Stock als Nordic-Walking-Stock getestet haben, können wir keine Aussage dazu machen, welche anderen Einsatzbereiche sich anbieten würden. Für Nordic Walking ist er jedenfalls nicht geeignet.

So haben wir getestet

Wir haben ausführlich recherchiert und uns schließlich 18 beliebte Nordic-Walking-Stöcke besorgt und ausführlich getestet. Alle sind mit abnehmbaren oder wechselbaren Asphalt-Pads ausgestattet, die Griffe sind durchweg aus Kork und mit einer Kunststoffkappe versehen. Als Material verwenden sie Aluminium, Carbon oder eine Carbon-Glasfaser-Mischung. Im Test waren 18 Teleskopstöcke und Stöcke mit einer festen Länge von 115 Zentimetern.

Im Test haben wir auf folgende Fragen geachtet: Ist der Stock schwer oder leicht? Wie schwingt er beim Nordic Walking? Welchen Eindruck machen die Gummipads? Sind sie leicht abzunehmen bzw. anzubringen? Wie ist der Grip auf losem Grund und auf Asphalt?

Die Handschlaufen werden allesamt mit Klettverschluss am Handgelenk befestigt. Bis auf zwei Ausnahmen können die Schlaufen mehr oder weniger unkompliziert vom Stock gelöst werden. Bei den Handschlaufen haben wir uns natürlich auch das Material angeschaut, aus dem die Schlaufen sind.

Die wichtigsten Fragen

Was ist Nordic Walking?

Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, die in Skandinavien ihren Ursprung hat. Entwickelt hat sie sich aus dem Sommertraining der Skisportler. Man geht zügig mit den Stöcken und beansprucht dabei sehr viele Muskelgruppen, sodass es ein effektives Ganzkörpertraining darstellt.

Wozu braucht man Nordic-Walking-Stöcke?

Aufgrund des Stockeinsatzes wird auch die Armmuskulatur beansprucht – im Gegensatz zum normalen Gehen. Daher können auch Sporteinsteiger – unabhängig von Alter und Gewicht – hiermit gut trainieren.

Kann man auch mit Wanderstöcken trainieren?

Das funktioniert nicht. Beim Nordic Walking muss die Hand festen Kontakt zum Stock haben, weil man den Stock, wenn sich die Hand hinter dem Körper befindet, kurz loslässt. Wanderstöcke haben im direkten Vergleich eine lockere Schlaufe; hier verkrampft die Hand, wenn man den Stock loslässt und dann wieder greifen möchte. Außerdem sind Wanderstöcke in der Regel schwerer und massiver. Sie sollen Muskeln und Gelenke entlasten, Nordic-Walking-Stöcke hingegen fördern den Muskelaufbau.

Muss man Nordic Walking lernen?

Man sollte sich mit der Technik auseinandersetzen, damit man das Training so effektiv nutzen kann wie möglich. Oftmals vernachlässigen Nordic Walker die Arbeit mit den Armen.

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