Powerbanks Test: Powerbanks
test
Letzte Aktualisierung: 4.2.2022

Die besten Powerbanks

Wir haben 123 Powerbanks verschiedener Größen und Kapazitäten getestet. Die beste für die meisten ist die Anker PowerCore 5000. Sie ist günstig und handlich und man kann das Smartphone damit ein- bis zweimal voll aufladen. Wer länger ohne Steckdose unterwegs ist und eine höhere Kapazität braucht, sollte sich die Varta Wireless Power Bank ansehen. Für ganz lange Touren liefert die RAV Power RP-PB006 riesige Stromreserven.

Mike Wobker
Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 4. Februar 2022

Wir haben mit der Flex5 und der Flex10 von Ledlenser sowie der Apple Magsafe drei neue Powerbanks getestet. Leider hat es für eine neue Empfehlung bei keiner gereicht. Außerdem haben wir die RAV Power RP-PB006 aus unserem Test entfernt, da sie nicht mehr verfügbar ist. Unser neuer Testsieger bei den großen Powerbanks ist die Green Cell PowerPlay 20.

23. Dezember 2021

Wir haben 19 neue Powerbanks getestet. Bei den kleinen Powerbanks ist die Intenso XS 5000 eine neue Empfehlung, bei den Powerbanks mittlerer Größe die Varta Wireless Power Bank.

9. Juli 2021

Wir haben die Green Cell GC PowerPlay 10S getestet. Sie schafft es in unsere Empfehlungen bei den mittleren Powerbanks.

24. Juni 2021

Wir haben sieben weitere Powerbanks getestet. Eine neue Empfehlung bei den kleinen Powerbanks ist die Anker Powercore Magnetic 5K. Bei den mittelgroßen Modellen gibt es sogar einen neuen Testsieger: die Poweradd Powerbank USB C. Die BSYYO Powerbank 10000 ist nicht mehr verfügbar.

26. März 2021

12 neue Powerbanks haben wir unter die Lupe genommen. Empfehlungen konnten sich die Powerbank von BSYYO, die Catlyn Power Bank Mini, die Ledlenser Flex7 und das tragbare Ladegerät von RoyPow abholen. Nicht mehr unter den Empfehlungen sind hingegen die Ainope Powerbank, die Ockered Powerbank und das ReVolt PowerPack. Auch die Anker PowerCore Essential wurde ersetzt.

30. Oktober 2020

Wir haben 16 neue Powerbanks getestet. Bei den kleinen Powerbanks schaffte es die Anker PowerCore III Wireless aufs Treppchen, bei den mittleren die Green Cell PowerPlay 20.

3. März 2020

Wir haben die RAVPower PD Pioneer getestet, die zu den großen Powerbanks gehört. Für eine Empfehlung hat es allerdings nicht gereicht.

11. Februar 2020

Wir haben 15 neue Powerbanks getestet. Unsere neuen Empfehlungen sind unter anderem die kleinen Modelle von Ainope und Ockered. Auch bei den mittelgroßen Geräten können wir zwei neue Empfehlungen vorstellen: die Anker PowerCore Essential und die PowerAdd EnergyCell.

27. September 2019

Wir haben die Belkin-Powerbanks BoostCharge Power Bank for Apple Watch und BoostCharge Power Bank USB-C 20K getestet. An unseren Empfehlungen ändert sich nichts.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Powerbanks sind das Mittel der Wahl, eines der größten Probleme des mobilen Zeitalters zu lösen: die begrenzte Akku-Kapazität von Smartphones und Tablets. Im handlichen Format sind sie für die alltägliche Bahnfahrt zur Arbeit oder als riesiger Energiespeicher für das lange Wochenende in der Natur sehr dienlich. Externe Powerbanks sind somit die mobile Notsteckdose zum Nachtanken des schlappen Akkus.

Der Markt für Powerbanks ist enorm groß geworden. Zahlreiche Hersteller bieten Powerbanks in vielen unterschiedlichen Größen an: von eher bescheidenen 3.000 bis hin zu stolzen 30.000 Milliamperestunden (mAh) und mehr. Mit der Kapazität steigen naturgemäß Maße und Gewicht der Geräte – und in der Regel auch der Preis.

Reserveakkus lösen das Problem der zu kleinen Smartphone-Akkus

Wir haben für Sie insgesamt 123 Reserveakkus getestet, 61 der mobilen Energiespeicher sind aktuell noch lieferbar.

Zur besseren Übesicht haben wir die getesteten Powerbanks nach ihrer Kapazität in drei Gruppe eingeteilt: kleine Powerbanks mit unter 10.000 mAh (Milliamperestunden), mittlere von 10.000 bis 20.000 mAh und große mit 20.000 mAh oder mehr. Für jede der drei Größen haben wir einen Testsieger und alternative Empfehlungen gekürt.

Powerbanks Test: Powerbanks Klein 12

Die besten kleinen Powerbanks

Kleine Powerbanks sind beliebt, weil sie schmal und kompakt sind und man sie so immer mit dabei haben kann. Und zum ein- oder zweimaligen Aufladen des Handys reicht ihre Kapazität allemal.

Unter kleinen Powerbanks verstehen wir Geräte von 5.000 bis 10.000 mAh. Unter 5.000 mAh sind aus unserer Sicht nicht empfehlenswert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Anker PowerCore 5000

Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Die Anker PowerCore 5000 ist so klein, dass sie einfach in der Hand- oder Jackentasche verschwindet. In unserem Test konnte das Gerät die Herstellerangaben zur Kapazität fast bestätigen – eine Seltenheit, denn hier wird viel geschummelt. Auch das Aufladen der Powerbank geht schnell, deshalb ist sie für uns die beste kleine Powerbank.

Gut & günstig

Intenso XS 5000

Test besten Powerbanks: Intenso XS 5000
Die Intenso XS 5000 ist klein, leicht und günstig. Hiermit kommt das Smartphone für kleines Geld durch den Tag.

Nicht ganz so klein wie unser Testsieger, aber deutlich günstiger ist die Intenso XS 5000. Die Ausbeute ist zwar nicht ganz so gut, liegt aber nur knapp unter der Herstellerangabe. Für eine Akkuladung reicht ihre Kapazität aber aus, wodurch das Smartphone schonmal einen Tag bis zur nächsten Steckdose gerettet werden kann.

Nachhaltig

Ledlenser Flex7

Test  besten Powerbanks: Ledlenser Flex7
Die Akkus im Inneren der Ledlenser Flex7 lassen sich wie herkömmliche Batterien tauschen, wenn die Leistung irgendwann einmal nachlässt.

Das Konzept der Ledlenser Flex7 gefällt uns sehr gut. Im Inneren der Powerbank sind sie die speziellen Akkus wie herkömmliche Batterien eingesteckt und lassen sich tauschen, wenn sie irgendwann einmal ihre Leistung verlieren. So bleibt das Gehäuse immer im Einsatz und nur das Innenleben muss gewechselt werden.

MagSafe-kompatibel

Anker PowerCore Magnetic 5K

Powerbanks Test: 51idzjvugol. Ac Sl1500
Dank magnetischer Halterung und guter Akkuleistung eignet sich die Anker PowerCore Magnetic 5K perfekt für iPhones mit MagSafe.

Mit der Anker PowerCore Magnetic 5K wird drahtloses Laden noch einfacher. Sie unterstützt Apples MagSafe-Technologie und wird somit magnetisch am richtigen Platz gehalten. Aber auch die Ausbeute der verfügbaren Kapazität ist sehr gut. Leider ist das Ladetempo etwas langsam.

Vergleichstabelle

TestsiegerAnker PowerCore 5000
Gut & günstigIntenso XS 5000
NachhaltigLedlenser Flex7
MagSafe-kompatibelAnker PowerCore Magnetic 5K
Anker 622 Magnetische kabellose Powerbank
Lotta Power Powerbank
Lotta Power Schminkspiegel Powerbank
PowerAdd Slim 2
Apple MagSafe
Ledlenser Flex10
Ledlenser Flex5
XLayer Powerbank Wireless Charger
Belkin BoostCharge Power Bank 2K for Apple Watch
Varta Slim Power Bank
XLayer Powerbank plus Heat 5200
XLayer Powerbank Wireless Dock 6000
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Leicht und handlich
  • Schnell aufgeladen
  • Nur ein USB-A-Anschluss
Test besten Powerbanks: Intenso XS 5000
  • Kann über USB-C und Micro-USB geladen werden
  • Sehr klein und handlich
  • Kapazitätsangabe etwas zu hoch
  • Nur ein USB-A-Anschluss
Test  besten Powerbanks: Ledlenser Flex7
  • Tauschbare Akkus im Inneren
  • Zwei separate Lade­anzeigen
  • Kapazitätsangabe etwas zu hoch
  • Nur ein USB-A-Anschluss
  • Lässt sich nur über Micro-USB laden
Powerbanks Test: 51idzjvugol. Ac Sl1500
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Laden drahtlos und über USB-C-möglich
  • MagSafe-kompatibel
  • Nur ein USB-Anschluss
  • Kein schnelles Laden möglich
Test besten Powerbanks: Anker 622 Magnetische kabellose Powerbank
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Laden drahtlos und über USB-C-möglich
  • MagSafe-kompatibel
  • Nur ein USB-C-Anschluss
  • Kein schnelles Laden möglich
Test  besten Powerbanks: Lotta Power Powerbank
  • Gute Angabe zur Kapazität
  • Hochwertig verarbeitet
  • Schlank und leicht
  • Leicht erhöhter Preis
Test  besten Powerbanks: Lotta Power Schminkspiegel Powerbank
  • Gute Angabe zur Kapazität
  • Hochwertig verarbeitet
  • Nur ein USB-Typ-A-Anschluss
Test besten Powerbanks: PowerAdd Slim 2
  • Sehr schlank und leicht
  • Kurze Ladezeit
  • Transporttasche im Liefer­umfang
  • Nur ein einziger USB-Typ-Anschluss
Test besten Powerbanks: Apple Magsafe
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kabelloses Laden von iPhone 12/13 inklu­sive Varianten
  • Sehr geringe Kapazität
  • Langsamer kabel­loser Ladevorgang
  • Teuer
Test besten Powerbanks: Ledlenser Flex 10
  • Zwei austauschbare Akkus
  • Jeweils zwei Input- und Output-Möglichkeiten
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
Powerbanks Test: Ledlenser Flex5
  • Austauschbarer Akku
  • Output über USB-Typ-C und USB-Typ-A
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Vergleichsweise teuer
Test  besten Powerbanks: XLayer Powerbank Wireless Charger
  • MagSafe-kompatibel
  • Kann auch drahtlos schnellladen
  • Kapazitätsangabe etwas zu hoch
Test  besten Powerbanks: belkin BoostCharge Power Bank 2K for Apple Watch
  • Klein und leicht
  • Ladestands­anzeige
  • Drahtloses Laden einer Apple Watch möglich
  • Kann nur Apple Watch laden
  • Micro-USB-Eingang nur zum Laden der Powerbank
Test  besten Powerbanks: Varta Slim Power Bank
  • Stabiles Metall­gehäuse
  • Kapazitätsangabe des Herstellers etwas zu hoch
Test  besten Powerbanks: XLayer Powerbank plus Heat 5200
  • Überschüssige Energie kann zum Heizen verwendet werden
  • Handliche Größe
  • Vergleichsweise hohes Gewicht
  • Nur einen USB-Ausgang zum Laden
  • Nur 1 Ampere Ladestrom
Test  besten Powerbanks: XLayer Powerbank Wireless Dock 6000
  • Drahtloses und kabel­gebundenes Laden möglich
  • Ladestation auch als Ablage fürs Smartphone geeignet
  • Kapazitätsangabe des Herstellers etwas zu hoch
  • Teuer
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Testsieger: Anker PowerCore 5000

Für die meisten Smartphone-Nutzer, die auch unterwegs mal den Akku aufladen möchten, aber keine Lust haben, große Reserveakkus herumzuschleppen, ist das Modell PowerCore 5000 von Anker zur Zeit die beste Wahl.

Testsieger
Anker PowerCore 5000
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Wie die Bezeichnung schon erahnen lässt, gibt der Hersteller eine Kapazität von 5.000 mAh bzw. 18.500 mWh an. Im Praxistest standen davon 17.222 mWh zur Verfügung. Das sind satte 93 Prozent von dem, was der Hersteller verspricht – ein absoluter Top-Wert. Ungefähr anderthalb Mal lässt sich damit ein Handy-Akku aufladen.

Powerbanks bis 10.000 mAh reichen meistens aus

Wie für kleine Powerbanks in der Kategorie bis 10.000 mAh üblich, hat auch die Anker PowerCore 5000 nur einen USB-Ausgang. Er lädt angeschlossene Geräte mit 2 Ampere, was dem Branchenstandard entspricht. Auch immer mehr Smartphones unterstützen höhere Ladeströme, sodass der Akku des Geräts viel schneller geladen wird.

Der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkupacks unterstützt ebenfalls Stromstärken bis zu 2 Ampere. Wer ein Ladegerät benutzt, das entsprechende Werte liefert, profitiert davon: Die Powerbank ist schneller wieder voll und einsatzbereit. In unserem Test mit einem entsprechenden Ladegerät war der Akku der PowerCore 5000 nach 2:36 Stunden geladen. Umgerechnet entspricht das einer Ladezeit von 9 Minuten pro Wattstunde (Wh), womit Anker zu den schnellsten im Testfeld gehört.

Mit ihrer geringen Abmessung von etwa 10 x 3 Zentimetern und einem Gewicht von 144 Gramm ist die PowerCore 5000 ideal für unterwegs. Sie passt bequem in jede Tasche und fällt nicht weiter auf. Auch das runde Gehäuse aus Kunststoff ist – wie man es von Anker kennt – solide verarbeitet und sollte fast jede Tour mitmachen – solange es trocken bleibt. Wie viel Energie aktuell noch in ihr steckt, verrät die Powerbank über 3 kleine LEDs.

Mit einem moderaten Preis von umgerechnet 75 Cent pro Wattstunde gehört das Modell preislich zum Durchschnitt der Powerbanks, dafür liefert sie aber eine überdurchschnittliche Performance. Die Anker PowerCore 5000 ist eine Powerbank, wie sie sich die meisten Menschen wünschen: Stabil, handlich, günstig – und der Hersteller bleibt in Sachen Kapazitätsangabe realistisch.

Anker PowerCore 5000 im Testspiegel

Die Computer Bild hat die Anker PowerCore 5000 bereits geprüft – mit dem Ergebnis »befriedigend« (2,70). In den einzelnen Testkriterien schnitt die PowerCore 5000 wie folgt ab:

»Ausdauer des Akkus (35%): »lange« (1,5);
Ladevorgang des Akkus (20%): »unkomfortabel« (3,6);
Aufladevorgang bei Mobilgeräten (25%): »etwas komfortabel« (3,2);
Austattung & Bedienung (10%): »etwas unkomfortabel« (3,2);
Alltagstauglichkeit (10%): »sehr groß, leicht« (3,0).«

Auch die Ökotest hat die Anker PowerCore 5000 unter die Lupe genommen. Gerade die überraschend hohe Nettokapazität der Powerbank wurde dort hervorgehoben, und auch sonst schütze sich der Akku sehr gut gegen eine Selbstentladung. Bemängelt wird die fehlende Hitzeabschaltung und die schwächere Leistung bei Kälte.

Alternativen

Der Testsieger sticht durch seine Form und die super Leistung hervor. Es gibt aber noch andere empfehlenswerte Modelle, die mehr Kapazität besitzen oder eine schmalere Bauweise haben.

Gut und günstig: Intenso XS 5000

Wie dieses Modell von Intenso zeigt, können auch eckige Powerbanks regelrecht winzig sein. Mit gerade einmal 103 Gramm ist der kleine tragbare Akku sehr leicht und kann bequem überall mit hin genommen werden. Die Kapazität reicht dabei aus, um ein Smartphone etwas mehr als einmal wieder voll aufladen zu können. Das ist zwar weniger als der Hersteller verspricht, dafür ist der Preis aber auch sehr niedrig. Wer auf der Suche nach einer günstigen Powerbank ist, die im Notfall das Smartphone noch etwas länger am Laufen hält, ist hier gut aufgehoben.

Gut & günstig
Intenso XS 5000
Test besten Powerbanks: Intenso XS 5000
Die Intenso XS 5000 ist klein, leicht und günstig. Hiermit kommt das Smartphone für kleines Geld durch den Tag.

Laut Herstellerangabe liefert die Intenso XS 5000 eine Kapazität von 5.000 mAh bzw. 18.500 mWh. Laut unseren Messungen fällt das reale Ergebnis aber mit 3.056 mAh und 15.349 mWh etwas niedriger aus. Da diese Powerbank sehr günstig zu haben ist, bietet sie zudem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hinzu kommt, dass sich der mobile Akku per USB-C und Micro-USB laden lässt.

Ein USB-A-Anschluss ist ebenfalls vorhanden, wodurch auch weitere Geräte angeschlossen werden können. Im Lieferumfang befindet sich ein kurzes USB-C-zu-USB-A-Kabel, weshalb man beispielsweise für ältere Smartphones mit Micro-USB-Anschluss ein eigenes Kabel bereithalten muss. Da ein solches aber ohnehin fast immer vorhanden ist, sollte das kein Problem darstellen.

Über den Ladestand der Powerbank informieren vier kleine LEDs auf der Oberseite, die in den robusten Kunststoff eingebettet sind. Ein kleiner Knopf an der Seite erlaubt zudem das Ein- und Ausschalten der Powerbank. Die kleine und leichte Intenso XS 5000 ist eher für den Notfall gedacht und liefert eine gute Energieausbeute. Damit eignet sie sich gut, um das Smartphone locker über einen ganzen Tag zu retten. Für eine Empfehlung spricht neben den genannten Eigenschaften auch ganz klar der Preis, weshalb man hier bei einem Kauf kein Risiko eingeht.

Nachhaltig: Ledlenser Flex7

Mit der Ledlenser Flex holt man sich eine sehr umweltfreundliche Powerbank ins Haus. Die beiden inneren Akkus lassen sich wie herkömmliche Batterien einfach austauschen, wenn sie irgendwann einmal nicht mehr funktionieren sollten. Dadurch muss man nicht gleich die ganze Powerbank wegwerfen, sondern wechselt einfach nur das Innenleben aus.

Nachhaltig
Ledlenser Flex7
Test  besten Powerbanks: Ledlenser Flex7
Die Akkus im Inneren der Ledlenser Flex7 lassen sich wie herkömmliche Batterien tauschen, wenn die Leistung irgendwann einmal nachlässt.

Von Außen sieht man dieser Powerbank bereits an was in ihr steckt, da das Gehäuse aus einem halbtransparenten grauen Kunststoff besteht. Dieser ist sehr robust und sollte sehr lange halten. An der Unterseite ist die Verriegelung in Form einer drehbaren Scheibe angebracht. Dreht man diese in die entsprechende Position, lässt sich die Ledlenser in zwei Teile auseinanderziehen.

Daraufhin sind die beiden wiederaufladbaren Li-Ion-Batterien erreichbar, die sich entnehmen und austauschen lassen. Passende Ersatzakkus kosten je nach Anbieter zwischen fünf und zehn Euro. Geladen wir das ganze Akkupack in einfacher Geschwindigkeit über einen Micro-USB-Anschluss. Auch die Abgabe von Energie erfolgt ohne die Möglichkeit zum schnellen Laden über einen einzelnen USB-A-Anschluss.

1 von 4
Powerbanks Test: Ledlenser (1)
Die Ledlenser Flex7 besitzt ein stabiles Kunststoffgehäuse.
Powerbanks Test: Ledlenser (2)
An der Unterseite ist eine Verrigelung angebracht.
Powerbanks Test: Ledlenser (3)
Die Flex7 enthält zwei Li-Ion-Akkus.
Powerbanks Test: Ledlenser (4)
Im Lieferumgang ist ein Ladekabel zu finden.

Die Ladeanzeige besteht aus zweimal vier LEDs und zeigt die Restenergie somit für jeden Akku einzeln an. Im Lieferumfang ist lediglich ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen enthalten, wodurch für den Anschluss von Geräten ein eigenes Kabel benötigt wird. Alles in allem ist das Konzept der Ledlenser Flex7 nachhaltig und innovativ, hat aber leider auch seinen Preis. Dieser rentiert sich erst, wenn durch die Tauschmöglichkeit der Akkus ein Neukauf vermieden wird. Da Powerbanks aber immer mehr zu alltäglichen Begleitern werden, wird dieser Fall unweigerlich irgendwann eintreten.

MagSafe-kompatibel: Anker PowerCore Magnetic 5K

Mit Apples MagSafe-Technologie lassen sich Zubehörteile für iPhones zielgenau auf deren Rückseite platzieren. Das gilt auch für die Anker PowerCore Magnetic 5K, die magnetisch am richtigen Platz für die drahtlose Ladefunktion von Apples iPhones der zwölften Generation gehalten wird.

MagSafe-kompatibel
Anker PowerCore Magnetic 5K
Powerbanks Test: 51idzjvugol. Ac Sl1500
Dank magnetischer Halterung und guter Akkuleistung eignet sich die Anker PowerCore Magnetic 5K perfekt für iPhones mit MagSafe.

Zum Aufladen der Powerbank ist ein USB-C-Anschluss verbaut, der aber nicht nur in eine Richtung funktioniert. Hierüber lassen sich auch andere Smartphones und Tablets mit dem mitgelieferten USB-Kabel anschließen und somit ebenfalls laden. Neben dem USB-Anschluss gibt es auch einen Power-Knopf zum Ein- und Ausschalten der Powerbank. Hinzu kommen fünf LEDs, von denen eine anzeigt ob der mobile Akku eingeschaltet ist. Die anderen vier zeigen an, wieviel Energie noch vorhanden ist. Von den 5.000 mAh Stunden der PowerCore Magnetic 5K werden laut unserer Messung 3.169 mAh tatsächlich bereitgestellt.

Das ist ein guter Wert und reicht aus um fast alle iPhone-12-Modelle einmal vollständig aufzuladen. Lediglich der Akku des iPhone 12 Pro Max ist ein wenig größer als die Kapazität der Powerbank. Ein Kritikpunkt ist außerdem, dass die Magnetic 5K beim drahtlosen Laden nur 5 Watt bereitstellt. Apples iPhones lassen sich eigentlich auch mit bis zu 15 Watt drahtlos aufladen, was natürlich schneller geht als nur mit 5 Watt. Dafür ist die Anker PowerCore Magnetic 5K aber auch relativ günstig.

1 von 3
Powerbanks Test: Powerbanks 06 2021 Anker (3)
Die Anker PowerCore Magnetic 5K wird mit einem USB-C-Kabel geliefert.
Powerbanks Test: Powerbanks 06 2021 Anker (1)
Die markierte Fläche weißt auf die MagSafe-Kompatibilität hin.
Powerbanks Test: Powerbanks 06 2021 Anker (2)
Mit dem USB-C-Anschluss lassen sich aber auch andere Geräte laden.

Wer eine zuverlässige und hochwertige Powerbank mit drahtloser Ladefunktion für sein iPhone 12 sucht, ist bei der Anker PowerCore Magnetic 5K gut aufgehoben. Das diese nicht so schnell lädt, wie es die Apple-Telefone eigentlich könnten ist zwar ein kleiner Nachteil, dafür wird die angegebene Kapazität gut ausgenutzt.

Außerdem getestet

Anker 622 Magnetische kabellose Powerbank

Mit der Anker 622 Powerbank reiht sich ein weiterer magnetischer Akku in die Reihe der MagSafe-kompatiblen Produkte ein. Die Ausbeute der Kapazität ist dabei gut und recht nah an der Herstellerangabe. Den integrierten Standfuß kann man, ähnlich wie beim Cover eines Tablets, nach außen klappen und falten, wodurch sich die Powerbank samt iPhone hinstellen lässt. Die drahtlose Energieübertragung ist hier aber nicht die einzige Möglichkeit, ein Smartphone zu laden, sondern es kann auch an den USB-C-Anschluss ein Gerät angeschlossen werden. Die Anker 622 wird über denselben Anschluss mit Strom versorgt. Durch den vergleichsweise hohen Preis, schrammt der mobile Energiespeicher von Anker allerdings knapp an einer Empfehlung vorbei.

Lotta Power Schminkspiegel Powerbank

Der Hersteller Lotta Power verbindet die Powerbank mit einem Alltagsgegenstand. Herausgekommen ist die Lotta Power Schminkspielgel Powerbank, die nicht nur das Smartphone aufladen kann, sondern auch einen, wie der Name schon sagt, Schminkspiegel beherbergt. Dieser ist mit einem LED-Ring umrandet, wodurch auch bei schlechtem Licht ein Blick in den Spiegel möglich ist. Die Kapazität ist mit 4.000 mAh für eine Smartphone-Ladung ausreichend, zumal davon gute 2.941 mAh auch ausgegeben werden. Geladen wird die Powerbank über einen Micro-USB-Anschluss, wofür auch ein passendes Kabel beiliegt. Ein USB-Typ-A-Port leitet die Energie an andere Geräte weiter.

Lotta Power Powerbank

Etwas handlicher, aber dennoch leistungsfähiger als der Schminkspiegel, ist die Lotta Power Powerbank mit 5.000 mAh. Laut unserer Messung werden davon gute 3.120 mAh bereitgestellt, welche man über zwei USB-Typ-A-Anschlüsse an angeschlossene Smartphones weitergeben kann. Geladen wird über einen USB-Typ-C-Port, der sich aber auch nur dafür verwenden lässt. Diese Powerbank ist hochwertig verarbeitet, klein und leicht, der Preis allerdings leicht erhöht.

PowerAdd Slim 2

Wie unser Testsieger kommt auch die PowerAdd Slim 2 mit einer runden Bauform daher. Sie ist genauso schlank wie vergleichbare Powerbanks und besitzt einen Micro-USB-Port zum Laden und einen USB-Typ-A-Anschluss für die Energieabgabe. Von den angegeben 5.000 mAh steht aber nicht soviel Energie bereit wie bei der Anker PowerCore 5000. Dafür lassen sich Smartphones und Tablets mit bis zu 2,4 Ampere aufladen.

Apple MagSafe

Die Apple MagSafe ist ein echter Hingucker, wie man es bei Apple-Geräten gewohnt ist. Mit der MagSafe können iPhone 12/13 und ihre Varianten kabellos geladen werden, indem die Powerbank per Magnet an der Rückseite platziert wird. Der Akku eines iPhone 12 beispielsweise kann so unserem Test gemäß um 60% aufgeladen werden. Die angegebene Kapazität beträgt lediglich 1.460 mAh, was sehr klein ist. Leider geht das kabellose Aufladen mit 2 Stunden und 7 Minuten ziemlich langsam vonstatten. Kabellos lädt die MagSafe mit 5 Watt, ist sie an ein Kabel angeschlossen und bezieht 20 Watt oder mehr Leistung, kann die MagSafe aber mit 15 Watt laden. Für eine Powerbank ist der Preis aber sehr hoch.

Ledlenser Flex10

Auch die Ledlenser Flex10 reiht sich in die Flex-Familie ein. Sie verfügt über eine IP-65-Zertifizierung und über zwei austauschbare Akkus. Ihre Kapazität liegt bei 9.000 mAh, wobei aber nur 4.687 mAh in unserem Test gemessen werden konnten. Dafür punktet die Flex10 mit zwei Outputs, einem über USB-Typ-A und einem über USB-Typ-C, und der Möglichkeit, Strom von bis zu 3 Ampere abzugeben. Mit diesem Paket wird nicht nur Nachhaltigkeit, sondern auch Funktionalität gewährleistet.

Ledlenser Flex5

Die Ledlenser Flex5 ist die kleine Verwandte der Flex7, denn auch bei ihr lässt sich der Akku ganz einfach ersetzen. Die Flex5 ist allerdings kompakter und damit handlicher, jedoch ist die Kapazität mit angegebenen 4.500 mAh und gemessenen 2.688 mAh auch etwas kleiner. Strom kann sie sowohl über USB-Typ-A und USB-Typ-C abgeben. Darüber hinaus ist das Gehäuse sehr gut verarbeitet und dank IP-65-Zertifizierung sogar gegen Wasserspritzer zuverlässig geschützt.

XLayer Powerbank Wireless Charger

Die Xlayer Powerbank 5.000 ist mit einer magnetischen MagSafe-Halterung ausgestattet, Damit eignet sich der mobile Handyakku perfekt für Apples iPhones der 12. Generation und unterstützt dabei auch die maximale Ladeleistung von 15 Watt. Wo die Powerbank genau sitzen muss zeigen weiße Flächen an, die durch ihre gummierte Oberfläche auch für einen sicheren Halt sorgen. Da auch ein USB-C- und ein USB-A-Anschluss vorhanden sind, lassen sich andere Geräte ebenfalls mit der Xlayer laden. Von der angegebenen Kapazität in Höhe von 5.000 mAh werden im Alltag allerdings nur etwas niedrige 2.473 mAh auch tatsächlich genutzt. Wirklich schlecht ist dieser Wert aber nicht, weshalb man mit dem Kauf dieser Powerbank zumindest nichts verkehrt macht.

Belkin BoostCharge Power Bank 2K for Apple Watch

Belkin präsentiert mit der BoostCharge Power Bank 2K for Apple Watch eine mobile Ladestation für Nutzer von Apples smarten Uhren der ersten, zweiten, dritten und vierten Generation. Zum Laden wird die Apple Watch einfach auf den weißen Kreis gelegt und das war es auch schon. Laut Hersteller reicht die Powerbank aus, um die Uhr dreieinhalb mal aufzuladen. Der Micro-USB-Anschluss ist allerdings nur zum Aufladen der Powerbank da – hier lassen sich keine anderen Geräte, wie zum Beispiel ein iPhone anschließen.

Varta Slim Power Bank

Mit der Varta Slim Power Bank kommen alle Nutzer auf ihre Kosten, die einen robusten und mobilen Speicher suchen. Die Energieausbeute ist in unseren Tests zudem mit 93 Prozent sehr hoch. Dafür müssen Anwender aber auch ein höheres Gewicht in Kauf nehmen. Außerdem steht nur ein USB-Typ-A-Anschluss zur Verfügung. Der zweite USB-Anschluss ist nur für Typ-C-Kabel geeignet, was die Nutzungsvielfalt zumindest derzeit noch etwas einschränkt.

XLayer Powerbank plus Heat 5200

Diese Powerbank kostet nur ein wenig mehr als unser Testsieger und bietet eine etwas geringere Kapazität. Dafür besitzt sie aber ein Alleinstellungsmerkmal, das besonders im Winter gerne gesehen sein dürfte. Auf Knopfdruck wird die gespeicherte Energie in Wärme umgewandelt und heizt somit Hände oder Taschen. Natürlich fehlt diese Energie dann für das Laden anderer Geräte. Wer seine Powerbank aber hauptsächlich als Notfall-Backup dabei hat, erhält mit der XLayer Powerbank plus Heat 5200 eine nützliche Zweitfunktion.

XLayer Powerbank Wireless Dock 6000

Immer mehr moderne Smartphones unterstützen auch drahtlose Ladefunktionen. Für Nutzer solcher Telefone bietet sich das XLayer Powerbank Wireless Dock 6000 an. Diese Ladestation eignet sich nicht nur, um die mitgelieferte Powerbank zu laden, sie bietet auch genug Platz um das eigenen Smartphone darauf abzulegen. Das drahtlose Laden wird dabei auch unterwegs ermöglicht, zudem steht ein USB-Anschluss für Geräte mit Kabel zur Verfügung.

Powerbanks Test: Powerbanks Mittel 12

Die besten mittelgroßen Powerbanks

In der Kategorie bis 20.000 mAh gibt es eine Menge Auswahl. Solche Powerbanks bieten genug Kapazität, um auch mal ein Wochenende ohne Steckdose zu überstehen und sind trotzdem noch vergleichsweise leicht und handlich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Varta Wireless Power Bank

Test besten Powerbanks: Varta Wireless Power Bank
Die drahtlose Powerbank von Varta nutzt ihre Kapazität hervorragend und kann zahlreiche Geräte laden.

Die Varta Wireless Power Bank kann ihre Kapazität sehr gut ausnutzen und liefert eines der besten Ergebnisse in unserem Test. Somit kann man sich auf die Herstellerangabe weitestgehend verlassen und hat viel Energie für das Laden von Smartphones über USB oder die Drahtlosfunktion.

Auch gut

Green Cell PowerPlay 10S

Test  besten Powerbanks: Green Cell PowerPlay 10S
Mit ihrem günstigen Preis und guter Energieausbeute ist die PowerPlay 10S ebenfalls eine gute Wahl.

Bei der GreenCell Power Play 10S ist man gut aufgehoben, wenn man kein Zubehör benötigt. Außerdem ist das Kunststoffgehäuse nicht nur zweckmäßig, sondern bietet auch ein ganz eigenes Design. Noch dazu stimmt die Energie, die der mobile Akku aus seinen Zellen bereitstellen kann.

Drahtloses Laden

Anker PowerCore III

Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore III
Egal ob Smartphone, Smartwatch oder Kopfhörer, sobald es drahtlos geladen werden kann, ist die Anker PowerCore III Wireless eine gute Wahl.

Viele moderne Geräte lassen sich mittlerweile drahtlos Laden. Wer das auch unterwegs machen möchte, findet in der Anker PowerCore III Wireless einen guten Begleiter. Die Kapazität ist höher als bei unserem Testsieger, die Verarbeitung hochwertig und auch der Preis angemessen. Für Geräte mit Kabel werden zudem auch USB-Anschlüsse geboten.

Gut & günstig

PowerAdd EnergyCell Powerbank

Powerbanks Test: 51zyulyqhfl. Ac Sl1280
Bietet viel Zubehör, eine kompakte Bauform und eine gute Energieausbeute.

PowerAdd bietet mit der EnergyCell Powerbank ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier stimmt nicht nur die Leistung des Akkupacks, auch das Zubehör fällt sehr umfangreich aus. Unter den vielen Ladeanschlüssen ist sogar ein Lightning-Port, sodass hier wirklich jedes Ladegerät eingesetzt werden kann.

Vergleichstabelle

TestsiegerVarta Wireless Power Bank
Auch gutGreen Cell PowerPlay 10S
Drahtloses LadenAnker PowerCore III
Gut & günstigPowerAdd EnergyCell Powerbank
Vancely Mini Powerbank
Einova Power Bar
Varta Power Bank Fast Energy
LL Trader Power Bank Magnetic Wireless
Pearl PB-170
Baseus Power Bank
INIU Powerbank
Anker PowerCore 10K Wireless
Belkin USB-C PD Powerbank
Anker PowerCore Slim 10000 PD
Revolt Powerpack
XLayer Powerbank Wireless Discover
Anker PowerCore II 10000
Belkin Boost Charge
Anker PowerCore 10000
Varta PB 16000
Anker PowerCore Lite 10000
Varta LCD Power Bank
Test besten Powerbanks: Varta Wireless Power Bank
  • Kapazität wird gut genutzt
  • Viele Anschlüsse
  • Lädt auch drahtlos
  • Schlanke Bauform
  • Nur ein USB-C-Kabel im Lieferumfang
Test  besten Powerbanks: Green Cell PowerPlay 10S
  • Schlanke Bauform
  • USB-Ports unterstützen Schnellladestandards
  • Keine Extras im Lieferumfang
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore III
  • Schlanke Bauform
  • Drahtloses Laden
  • Mit Smartphone-Halterung
  • USB-Ports unterstützen Schnellladestandards
  • Nur ein USB-A-Anschluss
Powerbanks Test: 51zyulyqhfl. Ac Sl1280
  • Stoffbeutel im Liefer­umfang
  • Adapterkabel im Liefer­umfang
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
Test besten Powerbanks: Vancely Mini Powerbank
  • Sehr handlich
  • Sehr robust
  • Kapazitätsangabe stimmt weitestgehend
  • Nur Micro-USB zum Aufladen
  • Geringer Lieferumfang
Test besten Powerbanks: Einova Power Bar
  • Zwei drahtlose Ladeplätze
  • Gute Energieausbeute
  • Recht klobig
  • Sehr teuer
  • Nur USB-C-Anschluss
Test besten Powerbanks: Varta Power Bank Fast Energy
  • Sehr robust
  • Viele verschiedene Anschlüsse
  • Gute Kapazitätsausbeute
  • Geringer Lieferumfang
Test besten Powerbanks: LL Trader Power Bank Magnetic Wireless
  • MagSafe-kompatibel
  • Lightning- und USB-C-Anschluss
  • Mäßige Kapazitätsausbeute
  • Etwas zu teuer
Powerbanks Test: Bildschirmfoto 2021 12 23 Um 10.16.32
  • Relativ gute Energieausbeute
  • Micro-USB und USB-C zum Laden
  • Nur ein USB-A-Port
  • Geringer Lieferumfang
Test  besten Powerbanks: Baseus Power Bank
  • Digitale Ladeanzeige
  • Micro-USB-, Typ-c und Lightning-Anschluss zum Aufladen
  • Recht groß
  • Keine Extras im Lieferumfang
Test  besten Powerbanks: INIU Powerbank
  • Digitale Ziffern­anzeige für Ladestand
  • Unterstützt schnelles Laden von Smartphones
  • Integrierte Handy­halterung
  • Flache Bauform
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 10K Wireless
  • Schlanke Bauform
  • Drahtloses Laden
  • Griffiges Gehäuse
  • Kein Schnellladen
Test  besten Powerbanks: Belkin USB-C PD Powerbank
  • Robustes Gehäuse
  • Schlanke Bauform
  • Nur ein USB-Typ-A-Port
Test besten Powerbanks: Anker PowerCore Slim 10000 PD
  • Sehr schlanke Bauform
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Stoffbeutel im Lieferumfang
  • Hohes Gewicht
Test  besten Powerbanks: revolte Powerpack
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Günstig
  • Kompakt
Test besten Powerbanks: XLayer Powerbank Wireless Discover
  • Kann auch mit Apple-Ladegerät aufgeladen werden
  • Unterstützt drahtloses Laden
  • Nur ein USB-Ausgang zum Laden
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
Powerbanks Test: Anker Powercore II 10000
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Schnell geladen
  • Kompakt und leicht
  • Teuer
Test  besten Powerbanks: belkin Boost Charge
  • Für Apple-Geräte zertifiziert
  • Kapazitätsangabe des Herstellers nur etwas zu hoch
  • Nur für Apple-Geräte zertifiziert
  • Recht teuer
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 20100
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Schnell aufgeladen
  • Vergleichsweise leicht
  • Nur ein USB-Ausgang
Test  besten Powerbanks: Varta PB 16000
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Schnell geladen
  • Nur einen Micro-USB-Eingang
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore Lite 10000
  • Schlankes Design
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Transportbeutel aus Stoff im Liefer­umfang
  • Nur einen Micro-USB-Eingang
Test  besten Powerbanks: Varta LCD Power Bank
  • LCD-Ladeanzeige
  • Robustes Gehäuse
  • Nur ein Micro-USB-Eingang
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Testsieger: Varta Wireless Power Bank

Durch die 10.000 mAh bzw. 37 Wh der Varta Wireless Power Bank steht genug Energie zur Verfügung, um das Smartphone über ein Wochenende zu retten oder mit mehreren Geräten einen Tag zu überstehen. Im Praxistest konnten wir dem mobilen Akku 7.091 mAh entnehmen, was ein sehr guter Wert ist.

Testsieger
Varta Wireless Power Bank
Test besten Powerbanks: Varta Wireless Power Bank
Die drahtlose Powerbank von Varta nutzt ihre Kapazität hervorragend und kann zahlreiche Geräte laden.

In Kombination mit der umfangreichen Ausstattung und dem günstigen Preis, ist die Wireless Power Bank von Varta ein echtes Schnäppchen. Sie kann moderne Handys und iPhones nicht nur drahtlos aufladen, sondern bietet zusätzlich noch zwei herkömmliche USB-A-Anschlüsse, die dank QuickCharge 3.0 auch schnelles Laden unterstützen.

Dasselbe gilt für den USB-C-Anschluss, der nicht nur angeschlossene Geräte zügig mit Strom versorgt, sondern über den auch die Powerbank selbst in kürzester Zeit wieder aufgeladen werden kann. Dafür ist allerdings ein entsprechendes Netzteil nötig, was aber zumindest bei modernen Smartphones und Tablets häufig mitgeliefert wird und somit auch für den mobilen Akku benutzt werden kann.

Da sich im Lieferumgang aber nur ein USB-C-Kabel befindet, wird für ältere Telefone ein eigenes Kabel benötigt. Dieses sollte aber in den meisten Fällen bereits vorhanden sein und stellt daher kein großes Problem dar.

Die schlanke Bauform und das geringe Gewicht von 245 Gramm sorgen dafür, dass sich die Varta Wireless Power Bank bequem in jeder Tasche verstauen lässt. So wird der Transport erleichtert und es steht jederzeit eine leistungsstarke Energiereserve bereit.

Bis auf den geringen Lieferumfang gibt es nichts zu kritisieren und selbst dieser kommt dem günstigen Preis entgegen. Das Gehäuse wirkt robust, die Anschlüsse sitzen fest an ihrem Platz und es gibt keine Mängel festzustellen. Daher ist die Powerbank von Varta verdient unser neuer Favorit und bekommt eine ganz klare Kaufempfehlung.

Varta Wireless Power Bank im Testspiegel

Auch die Stiftung Warentest hat die Varta Wireless Power Bank getestet und hat ihr die Gesamtnote »gut« vergeben. Sehr gute Noten konnte die Varta aber in der Nettokapazität des Akkus und in der Sicherheit abstauben. Auch bezüglich Funktion, Ladegeschwindigkeit, Handhabung und Stabilität erzielt die Power Bank gute Leistungen, was sich im Gesamturteil niederschlägt.

Alternativen

Zwar punktet der Testsieger mit seinem Preis und der kompakten Bauweise, aber wir haben auch weitere Empfehlungen der Mittelklasse mit noch mehr Ladekapazitäten.

Auch gut: Green Cell Power Play 10S

Mit einer Kapazität von 10.000 mAh reiht sich die Green Cell PowerPlay 10S in unsere übrigen Empfehlungen ein. Sie ist sowohl handlich als auch ausdauernd genug, um für die meisten genau die richtige Wahl zu sein. Da hierbei mit 6.747 mAh nur etwas weniger Energie als bei unserem Testsieger bereitgestellt wird, ist diese Powerbank die perfekte Alternative.

Auch gut
Green Cell PowerPlay 10S
Test  besten Powerbanks: Green Cell PowerPlay 10S
Mit ihrem günstigen Preis und guter Energieausbeute ist die PowerPlay 10S ebenfalls eine gute Wahl.

Die Akkuzellen der Power Play 10S stecken in einem Kunststoffgehäuse, das einen robusten Eindruck hinterlässt. Das trapezförmige Design ist für den Hersteller typisch und somit auf den ersten Blick zu erkennen. Durch ihre schlanke Bauform und das relativ geringe Gewicht von 270 Gramm lässt sich die Powerbank auch leicht transportieren.

Aufgeladen wird der mobile Energiespeicher über einen der beiden USB-C-Anschlüsse, die zudem von stärkeren modernen Handy-Ladegeräten profitieren. So geht das Laden der Powerbank schneller vonstatten, als wenn nur ein einfaches USB-Ladegerät verwendet wird. Die beiden USB-C- und auch zwei weitere USB-A-Ports können die Energie auch mit einer Leistung von bis zu 18 Watt wieder abgegeben, womit wiederum moderne Geräte mit Schnellladetechnologie zügiger einsatzbereit sind.

1 von 3
Powerbanks Test: Powerbanks 07 2021 Greencell (2)
Die Power Play 10S wird mit einem USB-C-Kabel geliefert.
Powerbanks Test: Powerbanks 07 2021 Greencell (3)
Insgesamt stehen vier USB-Anschlüsse bereit.
Powerbanks Test: Powerbanks 07 2021 Greencell (1)
Geliefert wird nur die Powerbank und das Kabel.

Im Lieferumfang der Power Play 10S ist nur ein kurzes USB-C-Kabel enthalten. Dieses reicht für die meisten Einsatzzwecke aus und meistens sind ohnehin viele Anschlusskabel im eigenen Haushalt vorhanden. Die Ladestandsanzeige hat Green Cell mit vier LEDs umgesetzt, die aufleuchten sobald das Green-Cell-Logo auf de Powerbank gedrückt wird.

Für einen relativ günstigen Preis erhält man mit der Green Cell Power Play 10S eine gute Powerbank, die viel Energie aus ihren Akkuzellen bereitstellen kann. Wem unser Testsieger nicht zusagt, der ist daher hier ebenfalls bestens aufgehoben. Es wird ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten und es gibt praktisch keine Kritikpunkte, außer vielleicht den etwas geringen Lieferumfang.

Drahtloses Laden: Anker PowerCore III Wireless

Die Anker PowerCore III hat eine Kapazität von 10.000 mAh Stunden und hält damit genauso lange durch wie unser Testsieger. Dafür ist sie zwar auch etwas teurer, bringt aber in unseren Messungen eine gute tatsächliche Leistung von 6.616 mAh.

Drahtloses Laden
Anker PowerCore III
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore III
Egal ob Smartphone, Smartwatch oder Kopfhörer, sobald es drahtlos geladen werden kann, ist die Anker PowerCore III Wireless eine gute Wahl.

Damit die Powerbank von Anker nicht zu klobig ausfällt, hat sich der Hersteller für eine schlanke, langgestreckte Bauform entschieden. Dadurch findet die tragbare Batterie auch in kleineren Taschen einen Platz. Außerdem ist sie stabil verarbeitet und machte auf uns einen robusten Eindruck. Über den USB-Typ-C-Anschluss kann man die Power Core III bequem Aufladen, was prinzipiell mit jedem Smartphone-Ladegerät möglich ist.

Wer kein USB-Typ-C-Kabel zu Hause hat bekommt zwar eins mitgeliefert, für dieses muss aber auch das Netzteil einen Typ-C-Anschluss besitzen. Bei älteren Netzteilen mit Typ-A-Anschluss muss also ein passendes Kabel bereits vorhanden sein oder hinzugekauft werden. Zum Kabel legt Anker noch einen Transportbeutel aus Stoff bei, der der Powerbank zusätzlichen Schutz bietet.

1 von 3
Powerbanks Test: Anker Powercore Iii (2)
Auf dem Ring lassen sich Geräte drahtlos laden.
Powerbanks Test: Anker Powercore Iii (1)
Die USB-Ports unterstützen Schnellladefunktionen.
Powerbanks Test: Anker Powercore Iii (3)
Ein Stoffbeutel schützt die Powerbank beim Transport.

Moderne Handy-Ladegeräte können Smartphones sehr schnell aufladen. Diese Funktion wird auch von der Anker PowerCore III Wireless geboten, wodurch man sich lange Wartezeiten beim Aufladen ersparen kann. Andersherum funktioniert das Ganze auch, da beide USB-Anschlüsse sowohl die Technologie PowerDelivery, als auch QuickCharge unterstützen und somit die entsprechende Leistung bereitstellen. Dadurch lädt diese Powerbank beispielsweise Smartphones auch schneller auf, als es bei anderen Modellen der Fall ist.

Die eigentliche Besonderheit ist aber die Unterstützung für drahtloses Laden. Ein Ring auf der Oberseite der Powerbank markiert die Fläche, auf der jedes Geräte abgelegt werden kann, das den drahtlosen QI-Ladestandard unterstützt, was zum Beispiel bei aktuellen iPhones der Fall ist. Möchte man Geräte möglichst flexibel und schnell aufladen, ist die Anker PowerCore III Wireless daher eine sehr gute Wahl.

Preistipp: PowerAdd EnergyCell

Mit der PowerAdd EnergyCell können Nutzer auf zusätzliche Kabel verzichten. Der Hersteller legt dem Akkupack nicht nur ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen der Powerbank bei, sondern stattet diese gleich mit Adaptern für USB-Typ-C und Lightning aus. Damit braucht man nur noch ein Kabel für seine verschiedenen Geräte.

Gut & günstig
PowerAdd EnergyCell Powerbank
Powerbanks Test: 51zyulyqhfl. Ac Sl1280
Bietet viel Zubehör, eine kompakte Bauform und eine gute Energieausbeute.

Neben dem Micro-USB-Port zum Laden stattet PowerAdd sein Akkupack noch mit zwei USB-Typ-A-Anschlüssen aus. Diese bieten mit 2,4 Ampere einen etwas höheren Ausgangsstrom und können angeschlossene Geräte so auch etwas schneller laden. Die Powerbank selbst kann über den Micro-USB-Port aber nur mit zwei Ampere geladen werden, was dann auch dementsprechend lange dauert.

1 von 3
Powerbanks Test: Poweradd
Die PowerAdd ist sehr kompakt gebaut.
Powerbanks Test: Poweradd
Zwei Typ-A-Anschlüsse sind vorhanden.
Powerbanks Test: Poweradd
Im lieferumfang sind eine Tasche und ein Kabel mit Adaptern.

Die Bauform der EnergyCell lässt sich am besten als »kompakt« bezeichnen. Der kleine Klotz verstaut seine 15.000 mAh auf sehr wenig Raum und liefert davon laut unserer Messung 8.589 mAh. Dieser Wert ist überdurchschnittlich und spricht für eine gute Qualität der verbauten Zellen.

Da PowerAdd schon beim Kabel nicht knausert verwundert es auch nicht, dass der Hersteller der Powerbank auch eine Stofftasche beilegt. Für einen nur wenig höheren Preis als bei unserem Testsieger erhält man hier eine etwas höhere Kapazität und reichlich Zubehör. Daher kann man bedenkenlos zugreifen.

Außerdem getestet

Vancely Mini Powerbank

Die Vancely Mini Powerbank ist äußerst günstig und packt 10.000 mAh in ein erstaunlich kleines Gehäuse. Von der Kapazitätsangabe des Herstellers wird auch einiges im Alltag bereitgestellt, wodurch sich bequem ein Wochenende mit dem Smartphone ohne Ladegerät überbrücken lässt. Dank gleich zweier USB-A-Anschlüssen kann zudem ein weiteres Gerät geladen werden. Als Lade-Anschluss für die Powerbank selbst steht allerdings nur der Micro-USB-Port bereit. Schnelles Laden wird allerdings nicht unterstützt.

Einova Power Bar

Für die Einova Power Bar muss man einiges an Geld auf den Tisch legen, bekommt dafür aber auch eine besondere Powerbank. Das auf den ersten Blick sehr klobig wirkende Gehäuse beherbergt nämlich gleich zwei drahtlose Ladepunkte, durch die beispielsweise eine Smartwatch und ein Kopfhörer gleichzeitig drahtlos geladen werden können. Ein USB-C-Port dient zum Laden der Powerbank, kann aber auch Energie an angeschlossene Geräte wieder abgeben. Die Kapazitätsausbeute ist sehr gut, womit sich die Powerbank für Freunde drahtlosen Ladens bestens eignet.

Varta Power Bank Fast Energy

Mit der Varta Power Bank Fast Energy erhält man einen robusten und leistungsfähigen Akku für unterwegs. Dieser kann mehrere Geräte gleichzeitig Laden und unterstützt verschiedene Schnellladestandards. Hinzu kommt, dass neben einem USB-C-Anschluss, der in beide Richtungen funktioniert, auch ein Micro-USB-Port vorhanden ist. Das ganze steckt in einem äußerst stabilen Gehäuse, welches oben und unten mit einer Aluminiumplatte versehen wurde. An der Seite zeigen vier LEDs den Ladezustand an und ein USB-C-Kabel wird mitgeliefert.

LL Trader Power Bank Magnetic Wireless

Die LL Trader Power Bank Magnetic Wireless liefert nicht ganz so viel Energie wie der Hersteller verspricht. Dafür ist sie mit MagSafe kompatibel und lässt sich magnetisch an der Rückseite moderner iPhones befestigen. Zum Laden der Powerbank stehen ein USB-C- und ein Lightning-Anschluss bereit. Hinzu kommt ein USB-A-Port, der Energie auch an andere Geräte liefern kann. Für den gar nicht mal so niedrigen Preis erscheinen uns andere MagSafe-kompatible Powerbanks aber als die bessere Wahl.

Pearl PB-170

Mit der Pearl PB-170 haben wir eine weitere Powerbank mit drahtloser Ladefunktion getestet. Sie kann ihre Kapazität relativ gut ausnutzen und lässt sich über Micro-USB sowie USB-C aufladen. An Letzterem können auch moderne Smartphones zum Laden angeschlossen werden. Hinzu kommt ein einzelner USB-A-Anschluss und das drahtlose Ladepad, welches auch iPhones unterstützt und mit bis zu 10 Watt laden kann. Der Lieferumfang fällt mit einem USB-C-Kabel etwas klein aus, dafür stimmt aber der Preis.

Baseus Power Bank

Obwohl die Baseus Power Bank auch »nur« 10.000 mAh bietet, fällt das Gehäuse etwas größer aus. Dafür findet aber auch eine digitale Anzeige für den Ladezustand ihren Platz und es werden USB-C, Micro-USB und Lightning zum Aufladen der Powerbank geboten. An den USB-C-Port lassen sich Geräte aber auch zum Laden anschließen, genau wie an die beiden USB-A-Steckplätze. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22,2 Watt werden dabei auch Schnellladestandards von Smartphones unterstützt, wodurch das warten etwas kürzer ausfällt.

INIU Powerbank

Die INIU Powerbank ist kaum größer als ein durchschnittliches Smartphone und zeigt ihren Ladezustand auf einer großen digitalen Anzeige an. Das Material ist sehr angenehm und auch die Verarbeitung wirkt hochwertig. Bei der Energieausbeute ist diese Powerbank eher durchschnittlich, erfüllt damit aber voll und ganz ihren Zweck. Ein großer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten ist, dass Smartphones mit Schnellladefunktion auch mit diesem mobilen Speicher zügig aufgeladen werden können. Eine gute Wahl also, wenn es schnell gehen soll.

Anker PowerCore 10K Wireless

Die Anker PowerCore 10K Wireless ist ein Vorgängermodell unserer ehemaligen »Drahtloses Laden«-Empfehlung. Sie bietet ebenfalls eine Kapazität von 10.000 mAh und kann diese mit einem tatsächlichen Wert von 6.373 mAh auch gut abliefern. Mit ihrere gummierten Oberfläche hält die Powerbank auf nahezu jeder Oberfläche und auch darauf abgelegte Geräte rutschen nicht so leicht herunter. Geladen wird die Powerbank über einen USB-Typ-C-Anschluss. Für weitere Geräte sind zwei USB-Typ-A-Ports und ein drahtloses Qi-Ladepad vorhanden.

Belkin USB-C PD Powerbank

Mit der Belkin USB-C PD Powerbank hält man ebenfalls einen schlanken mobilen Akku mit 10.000 mAh in der Hand. Auch hier werden erfreulicherweise gute 6.556 mAh laut unserer Messung bereitgestellt, womit sich viele Smartphones circa zweimal wieder aufladen lassen. Über einen USB-Typ-C-Anschluss lässt sich die Powerbank laden und derselbe Anschluss sowie ein USB-Typ-A-Port geben die Energie wieder ab. Die Verarbeitung ist gut und der robuste Kunststoff überlebt mit Sicherheit längere Zeit in jeder Tasche. Auf Extras, wie eine Stofftasche muss man hier verzichten, ein USB-Typ-C-Ladekabel wird aber mitgeliefert.

Anker PowerCore Slim 10000 PD

Die Anker PowerCore Slim 10000 PD ist sehr schlank, aber auch vergleichsweise schwer. Laut unserer Messung liegt die tatsächliche Kapazität um einiges niedriger als auf der Verpackung angegeben, das kennen wir aber auch von anderen Herstellern. Mit dieser Powerbank von Anker kann man daher nicht viel falsch machen und bekommt auf jeden Fall kein schlechtes Produkt. Der relativ hohe Preis von 25 Euro wird durch eine stabile Verarbeitung und einen praktischen Stoffbeutel versüßt. Außerdem bietet der tragbare Akku einen modernen USB-Typ-C-Anschluss, der sowohl zum Laden der Powerbank als auch für den Anschluss von Smartphones und Tablets geeignet ist.

Revolt Powerpack

Das Revolt Powerpack war einmal für uns die beste Powerbank ihrer Kategorie. Sie ist kompakt und leicht und bietet trotzdem reichlich Energie. Außerdem besitzt sie zwei USB-Ausgänge, sodass man zwei Smartphones parallel aufladen kann – ein echter Allrounder eben. Die verbauten Akkus benötigen nur wenig Platz und sind recht leicht. Das Powerpack bringt ein Gewicht von 195 Gramm auf die Waage, das entspricht 6 Gramm pro gemessener Wattstunde, ein Tiefwert, den nur wenige andere Modelle erreichen. Damit passt die Powerbank problemlos in Handtasche und Rucksack und liefert dennoch genug Energie, wenn unterwegs der Handy-Akku schlapp macht und dringend aufgeladen werden muss.

XLayer Powerbank Wireless Discover

Auch größere Powerbanks unterstützen mittlerweile das drahtlose Laden von Smartphones. Daher steht Nutzern solcher Geräte mit der XLayer Powerbank Wireless Discover eine Ersatzbatterie zur Verfügung, die genug Energie für ein Wochenende liefert. Geladen wird der mobile Energiespeicher über Micro-USB und für zu ladende Geräte ohne Wireless-Ladefunktion steht ein USB-Anschluss zur Verfügung. Vier LEDs zeigen zudem den Ladezustand der Powerbank an.

Anker PowerCore II 10000

Die Anker PowerCore II 10000 hat die Besonderheit, dass sie bis zu 12 Volt Spannung liefert (dann bei einer niedrigeren Stromstärke von 1,5 A) und damit eben auch 12-Volt-Geräte antreibt. Das entspricht übrigens der Spannung einer Autobatterie. Sie ist in 4:33 Stunden voll aufgeladen – das ist ziemlich schnell. Auch das Gewicht ist mit 191 Gramm erfreulich niedrig. Die Kapazität ist mit immerhin 86 Prozent der Herstellerangaben im Rahmen. Leider ist die Powerbank nicht gerade die billigste.

Belkin Boost Charge

Für Apple-User ist es besonders praktisch, wenn sie zum Laden ihres iPhones/iPads kein anderes Kabel benötigen, als für ihre Powerbank. An dieser Stelle kommt die Belkin Boost Charge ins Spiel, die mit einer Energieausbeute von 94 Prozent sowohl gute Werte bei der tatsächlich verfügbaren Kapazität liefert, als auch nach Apples MFi-Standard zertifiziert ist. Außerdem ist die Powerbank vergleichsweise schlank, was sie zum idealen Begleiter für längere Ausflüge macht.

Anker PowerCore 10000

Die Anker PowerCore 10000 ist mit 8 Minuten pro Wattstunde ebenfalls relativ flott, denn nach 4:44 Stunden ist sie vollständig geladen. Zudem ist sie mit 194 Gramm recht leicht. Die Kapazität liegt bei stattlichen 89 Prozent des angegebenen Werts. Allerdings ist das Anschlussfeld mit lediglich einem Ein- und einem Ausgang ziemlich mager. Für den hohen Preis bekommt man wesentlich bessere Powerbanks – das Schwestermodell aus eigenem Haus, die PowerCore II, mit eingeschlossen.

Varta PB 16000

Die Varta PB 16.0000 hat eine Kapazität von 86 Prozent und lädt mit 7 Minuten pro Wattstunde auch ziemlich schnell. Sie ist nicht besonders teuer, hat aber auch keine großen Highlights zu bieten, die sie von den anderen abhebt – so weit so durchschnittlich. Leider ist sie mit fast einem halben Kilogramm außerordentlich schwer. Und auch gemessen an den Wattstunden wiegt sie einfach zu viel.

Anker PowerCore Lite 10000

Die Anker PowerCore Lite 10000 ist eine schlanke Powerbank mit sehr guter Energieausbeute. Sie bietet allerdings nur einen USB-Anschluss und macht auch sonst nicht mehr, als man grundsätzlich von einem mobilen Akku erwarten kann. Dies ist nicht negativ zu sehen, da man hier eigentlich nichts verkehrt machen kann. Zudem lässt sich der Speicher über Micro-USB- und USB-Typ-C-Kabel aufladen und eine Stofftasche im Lieferumfang sorgt für einen sicheren Transport.

Varta LCD Power Bank

Mit ihrer LCD-Anzeige richtet sich die Varta LCD Power Bank an Nutzer, die genau wissen möchten wieviel Energie noch in ihrem Akku steckt. Das Metallgehäuse ist dabei sehr robust, wodurch das Gewicht allerdings etwas höher ausfällt. Die Kapazität ist am oberen Ende unserer Skala für mittlerer Powerbanks, wodurch auch mehrere Geräte über ein Wochenende gebracht werden können. Dafür stehen zwei USB-Typ-A-Ports zur Verfügung, geladen wird hingegen via Micro-USB-Kabel.

Powerbanks Test: Powerbanks Groß 12

Die besten großen Powerbanks

Wenn es noch mehr sein soll, gibt es Powerbanks mit mehr als 20.000 mAh. Damit kann man sein Handy tagelang abseits der Zivilisation am Laufen halten – oder auch ein Laptop aufladen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Green Cell PowerPlay 20

Test  besten Powerbanks: Green Cell PowerPlay 20
Eine gute Energieausbeute und flexible Ausgänge machen diese Powerbank empfehlenswert.

Mit der Green Cell PowerPlay 20 ist auch auf langen Strecken reichlich Energie verfügbar. Aber nicht nur die Kapazität ist gut, auch die Leistung stimmt. So kann diese PowerBank zum Beispiel Laptops und ähnliches betreiben, wenn diese PowerDelivery über USB-Typ-C unterstützen.

Für Notebooks

Anker PowerCore+

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen.

Eine spezielle Alternative ist die Anker PowerCore+, die eine Besonderheit zu bieten hat: Sie unterstützt die Spezifikation »USB Power Delivery« (USB PD). Die Powerbank liefert also über einen USB-C-Anschluss eine Leistung von bis zu 30 Watt. Damit können beispielsweise Notebooks aufgeladen werden. Soll die Powerbank wieder aufgeladen werden, funktioniert das allerdings auch nur über den USB-C-Port. Damit man nicht mehrere Tage warten muss, braucht man ein spezielles Netzteil mit hoher Leistung, das vom Hersteller allerdings nicht mitgeliefert wird.

Besonders vielseitig

RoyPow Tragbares Ladegerät

Test  besten Powerbanks: RoyPow Tragbares Ladegerät
Der mobile Speicher von RoyPow überzeugt durch seine Vielfältigkeit und eine gute Energieausbeute.

Wer einen großen mobilen Akku mit sich herumträgt, möchte damit vielleicht etwas mehr anstellen können, als nur USB-Geräte aufzuladen. Hier hilft das tragbare Ladegerät von RoyPow weiter, das neben USB-Ports auch einen Eingang für Polstecker und einen Zigarettenanzünderanschluss, wie man ihn aus dem Auto kennt, bietet. Darüber lassen sich deutlich mehr Geräte mit Energie versorgen. Zwar hat diese Vielfalt auch ihren Preis, es gibt aber noch wesentlich teurere Powerbanks, die weniger zu bieten haben.

Vergleichstabelle

TestsiegerGreen Cell PowerPlay 20
Für NotebooksAnker PowerCore+
Besonders vielseitigRoyPow Tragbares Ladegerät
Lenovo Go USB-C Powerbank
Einova Laptop Power Bank Canvas
INUI Powerbank
Varta Power Bank Fast Energy
HETP Powerbank
DJRoll HDL-529
Xlayer Powerbank Macbook Pro
Amazon Basics Powerbank
Amazon Basics Powerbank mit 45 Watt
JIGA Power Bank
Anker PowerCore Essential
Trust Laro 65W USB-C Laptop Powerbank
XLayer Powerbank Micro
XLayer Powerbank Plus
RAVPower PD Pioneer
Ekrist Powerbank
Anker PowerCore II 20000
Anker PowerCore 20100
EasyAcc PB20000MS
PowerAdd Pilot X7
Test  besten Powerbanks: Green Cell PowerPlay 20
  • Gute Kapazitätsausbeute
  • PowerDelivery wird unterstützt
  • Etwas kantiges Design
Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
  • Unterstützt USB Power Delivery (USB PD)
  • USB-Ausgänge mit 3 Ampere
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Teuer
  • Schwer
  • Zum Aufladen Netzteil mit hoher Leistung nötig
Test  besten Powerbanks: RoyPow Tragbares Ladegerät
  • Viele Anschlüsse
  • Alle nötigen Kabel werden mitgeliefert
  • Gute Energieausbeute
  • Schwer
Test besten Powerbanks: Lenovo Go USB-C Powerbank
  • Lädt auch Laptops
  • Gute Energieausbeute
  • Zwei USB-C-Anschlüsse
  • Recht teuer
  • Festes Anschlusskabel lässt sich nicht auswechseln
Test besten Powerbanks: Einova Laptop Power Bank Canvas
  • Digitale Ladestandsanzeige
  • Hochwertige Oberfläche aus Stoff
  • USB-Kabel und -Adapter im Lieferumfang
  • Lädt auch Laptops
  • Vergleichsweise geringe Energieausbeute
  • Recht teuer
Test besten Powerbanks: INUI Powerbank
  • Digitale Ladestandsanzeige
  • Sehr robust
  • Gute Energieausbeute
  • Klobige Bauform
Test besten Powerbanks: Varta Power Bank Fast Energy
  • Gute Energieausbeute
  • Robustes Gehäuse
  • Vielfältige Anschlüsse
  • Geringer Lieferumfang
Test besten Powerbanks: HETP Powerbank
  • Vielfältige Anschlüsse
  • Geringe Energieausbeute
  • Nur eine LED als Ladeanzeige
Test besten Powerbanks: DJRoll HDL-529
  • Viel Zubehör
  • Sehr geringe Energieausbeute
  • Lädt Geräte nur langsam auf
Test besten Powerbanks: Xlayer Powerbank Macbook PRO
  • Relativ gute Energieausbeute
  • Lädt auch Laptops
  • Zwei USB-Kabel im Lieferumfang
  • Groß und schwer
Test  besten Powerbanks: Amazon Basics Powerbank
  • Relativ günstig
  • Zwei USB-A-Anschlüsse
  • Geringe Energieausbeute
  • Wirkt nicht sehr robust
Test  besten Powerbanks: Amazon Basics Powerbank mit 45 Watt
  • Zwei USB-A-Anschlüsse
  • Unterstützt schnelles Laden
  • Zwei USB-A-Anschlüsse
  • Wirkt nicht sehr robust
Test  besten Powerbanks: JIGA Power Bank
  • Integrierte LED-Leuchte
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Hohes Gewicht
  • Geringe Ausgangs­leistung
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore Essential
  • Stofftasche im Lieferumfang
  • Flache Bauform
  • Hohes Gewicht
  • Lange Ladezeit
Test  besten Powerbanks: Trust Laro 65W USB-C Laptop Powerbank
  • Kann Notebooks laden
  • Hohes Gewicht
  • Mäßige Energieausbeute
  • Nur ein USB-A-Anschluss
Test  besten Powerbanks: XLayer POWERBANK MICRO
  • Guter Preis
  • Gute Kapazitätsausbeute
  • Trageband im Lieferumfang
  • Zwei Ladeanschlüsse
  • Material wirkt nicht ganz so robust
Test  besten Powerbanks: XLayer Powerbank Plus
  • Stabiles Gehäuse
  • Zwei USB-Kabel im Liefer­umfang
  • Sehr groß
  • Kapazitätsangabe etwas zu hoch
Test besten Powerbanks: RAVPower PD Pioneer
  • Hohe Ausgangsleistung
  • USB-Typ-C zum Laden und Entladen
  • Sehr robust
  • Kapazitätsangabe des Herstellers viel zu hoch
Powerbanks Test: Ekrist Powerbank
  • Zwei USB-Typ-A-Anschlüsse
  • Kapazitätsangabe des Herstellers viel zu hoch
  • Lange Ladezeit
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore II 20000
  • Relativ kompakt
  • Schnell aufgeladen
  • Liefert 12 Volt Spannung
  • Nicht ganz günstig
Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 20100
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitest­gehend
  • Günstig
  • Nur ein Micro-USB-Eingang
Test  besten Powerbanks: EasyAcc PB20000MS
  • Vier USB-Ausgänge
  • Zwei Micro-USB-Ports zum Aufladen
  • Lange Ladezeit
Test  besten Powerbanks: PowerAdd Pilot X7
  • Sehr günstig
  • Lange Ladezeit
Produktdetails einblenden

Testsieger: Green Cell PowerPlay 20

Die Green Cell PowerPlay 20 fällt direkt durch ihr kantiges und langgestrecktes Design auf. Dabei heben sich die trapezförmigen Seiten vom Design anderer Hersteller ab und auch die LED-Anzeige für den Ladestand ist hier nicht mit winzig kleinen Punkten sondern vier länglichen Segmenten ausgeführt. Im eingestanzten Logo verbirgt sich gleichzeitig der Power-Knopf und insgesamt hinterlässt das Gehäuse einen hochwertigen und robusten Eindruck.

Testsieger
Green Cell PowerPlay 20
Test  besten Powerbanks: Green Cell PowerPlay 20
Eine gute Energieausbeute und flexible Ausgänge machen diese Powerbank empfehlenswert.

Mit 20.000 mAh ist diese Powerbank ordentlich dimensioniert, wobei davon mit einem tatsächlichen Wert von 13.990 mAh auch reichlich Energie zur Verfügung steht. Über einen USB-Typ-C-Anschluss wird der mobile Akku aufgeladen, was je nach Netzteil allerdings bis zu neun Stunden dauern kann.

Für die Versorgung von Geräten kann ein zweiter USB-Typ-C-Port benutzt werden, der auch die PowerDelivery-Funktion unterstützt. Damit lassen sich dann beispielsweise auch kompatible Laptops betreiben. Zwei USB-Typ-A-Ports leiten Energie an weitere Geräte, zu denen alles gehört was man über einen solchen Anschluss betreiben kann.

1 von 3
Powerbanks Test: Greencell (2)
Die Green Cell PowerPlay 20 hat ein kantiges Design.
Powerbanks Test: Greencell (3)
Die USB-Anschlüsse können auch einen Laptop betreiben.
Powerbanks Test: Greencell (1)
Ein USB-Typ-C-Kabel wird mitgeliefert.

Das Gewicht der Green Cell PowerPlay 20 liegt mit 340 Gramm etwas niedriger, als bei ähnlich großen Powerbanks anderer Hersteller. Im Lieferumfang befindet sich noch ein USB-Typ-C-Kabel, mehr ist allerdings nicht dabei.

Dafür ist der Preis äußerst angemessen, was diesem mobilen Speicher zu unserem Testsieger in der Kategorie der großen Powerbanks verhilft.

Alternativen

Falls unser Favorit Ihnen nicht zusagt und Sie eher etwas leistungsstarkes für ein Laptop suchen, ist auch unsere Empfehlung sehr interessant.

Für Notebooks: Anker PowerCore+

Die Anker PowerCore+ unterstützt die Spezifikation »USB Power Delivery« (USB PD). Das bedeutet, dass die Powerbank über den USB-C-Anschluss eine elektrische Leistung von bis zu 30 Watt liefert, um damit zum Beispiel Notebooks aufladen zu können. Einige wenige aktuelle Notebook-Modelle, wie etwa das neue MacBook, nutzen nämlich die USB-Buchse auch zur Stromversorgung. Allerdings sind nicht alle Notebooks mit USB PD kompatibel. So schließt Anker das HP Spectre und das Dell XPS 13 aus.

Für Notebooks
Anker PowerCore+
Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen.

Die Powerbank hat laut Hersteller eine Kapazität von 96.480 mWh. Im Test haben wir 79.533 mWh gemessen, was einer Quote von nur 82 Prozent entspricht – gerade noch so in Ordnung. Für den Spezialeinsatz als USB-PD-Powerbank kann man das aber vielleicht noch akzeptieren.

Zudem verfügt die PowerCore+ über zwei normale USB-A-Ausgänge, die jeweils bis zu 3 Ampere liefern – also 1 Ampere mehr als der Großteil der Powerbanks im Test.

Aufladen lässt sich das Modell nur über den oben erwähnten USB-C-Port, der sowohl als Aus- wie auch als Eingang zum Einsatz kommt. Das Problem: Beim Laden über ein normales USB-Ladegerät dauert der Vorgang mehrere Tage. Es muss stattdessen ein spezielles Netzteil her, das eine entsprechende Leistung bringt. Solch ein Netzteil ist nicht dabei. Anker legt lediglich ein Kabel mit USB-C-Stecker an beiden Enden bei.

Mit 591 Gramm ist die Anker PowerCore+ die zweitschwerste Powerbank im Testfeld. Sie macht einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck. Die zehn LEDs, die kreisförmig angeordnet sind, zeigen den Ladestand des Akkus an.

Mit einem höheren Preis von 79 Cent pro Wattstunde ist sie zudem nicht besonders günstig – aber sie ist seit Marktstart bereits deutlich im Preis gefallen. Alles in allem richtet sie sich an Nutzer, die tatsächlich eine Powerbank mit USB PD suchen. Die sind im Handel bisher noch rar gesät. Wer hingegen nur Smartphone und Tablet laden möchte, greift zu einem anderen Modell.

Vielseitig: RoyPow

RoyPow gibt die Kapazität der PowerBank bzw. des tragbaren Ladegeräts mit 86.580 mWh an. Wir messen 74.366 mWh, was einer sehr guten Energieausbeute entspricht. Der Hersteller verspricht hier also nicht und es wird außerdem ein bei vielen Geräten passender Anschluss geboten.

Besonders vielseitig
RoyPow Tragbares Ladegerät
Test  besten Powerbanks: RoyPow Tragbares Ladegerät
Der mobile Speicher von RoyPow überzeugt durch seine Vielfältigkeit und eine gute Energieausbeute.

Konzentriert man sich auf die verbauten USB-Ports der RoyPow, fällt bereits auf, dass sowohl ein USB-C- als auch ein USB-A-Anschluss vorhanden sind, die jeweils Power Delivery 3.0 und Quick Charge 3.0 unterstützen. Dadurch liegt die maximale Ausgangsleistung bei 30 Watt, womit sich auch ein sparsames modernes Notebook betreiben oder das eigene Smartphone sehr schnell aufladen lässt.

Die weiteren Anschlüsse sind altbekannt. So gibt es einen Anschluss für einen Polstecker, für den ein passendes Kabel gleich mitgeliefert wird. Damit können dann auch Geräte ohne USB-Anschluss mit Energie versorgt werden. Manch einer hat beispielsweise auch noch eine Kühlbox mit Stecker für den Zigarettenanzünder im Auto herumstehen. Auch für die findet sich ein passender Platz.

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Powerbanks Test: Roypow Powerbank (1)
Die RoyPow ist ein kantiger Kotz.
Powerbanks Test: Roypow Powerbank (2)
Es sind für jeden Fall Anschlüsse vorhanden.
Powerbanks Test: Roypow Powerbank (3)
Entsprechende Kabel und eine Tasche sind auch dabei.

Somit kann diese Powerbank zurecht als Vielfältig bezeichnet werden. Die Abmessungen sind durch die Form eines Holzklotzes allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und auch das Gewicht fällt mit 630 Gramm nicht gerade niedrig aus.

Als Gesamtpaket ist das tragbare Ladegerät von RoyPow eine gute Wahl für alle, die möglichst viele unterschiedliche Geräte an einer Powerbank betreiben möchten. Hier findet die alte Kühlbox genauso ihren Platz, wie das moderne Smartphone. Auch der Preis ist gerechtfertigt, da hier zusätzliche Kabel mitgeliefert werden.

Außerdem getestet

Lenovo Go USB-C Powerbank

Bei der Lenovo Go USB-C Powerbank ist das Anschlusskabel fest integriert, wodurch es auf der einen Seite nicht verloren gehen kann, sich auf der anderen Seite aber auch nicht austauschen lässt, wenn es mal kaputt gehen sollte. Da aber, neben einem USB-A-Port, auch ein USB-C-Anschluss bereit steht, lässt sich der mobile Akku wenigstens mit einem eigenen Kabel laden. Die Energieausbeute ist in Ordnung und auch die Verarbeitungsqualität ist hoch. Letzteres gilt aber auch für den Preis.

Einova Laptop Power Bank Canvas

Die Einova Laptop Powerbank Canvas kommt nicht nur mit einem ansprechenden Stoffbezug, sondern kann auch Notebooks laden. Leider ist die Energieausbeute nicht besonders hoch, dafür aber der Preis. Neben dem USB-C-Ladeanschluss, an den auch Geräte angeschlossen werden können, werden noch zwei USB-A-Ports geboten. Die Ladeanzeige wird als digitale Ziffer auf der Oberseite der Powerbank angegeben. Ein USB-C-Kabel und ein passender Typ-A-Adapter sind im Lieferumfang enthalten.

INUI Powerbank

Auch die INUI Powerbank zeigt ihren Ladestand über eine digitale Ziffernanzeige an. Sie ist ein recht grober, aber äußerst stabiler Klotz, und kann zudem ihre Kapazität relativ gut ausnutzen. Zum Laden von Smartphones und zum Wiederaufladen des tragbaren Handyakkus steht ein USB-C-Anschluss bereit. Hinzu kommen zwei USB-A-Ports, die allesamt auch schnelles Laden unterstützen. Eine kleine integrierte Lampe rundet das Paket ab, eine weitere USB-LED-Lampe wird gleich mitgeliefert.

Varta Power Bank Fast Energy

Die Varta Power Bank Fast Energy mit 20.000 mAh kann über einen USB-C- und einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden. Hinzu kommen zwei USB-A-Ports, die weiteren Geräten Energie liefern können. Die Ausbeute der angegebenen Kapazität ist dabei gut und reicht nur knapp nicht aus, um in unseren Empfehlungen aufzutauchen. Auch der Lieferumfang fällt mit lediglich einem USB-Kabel etwas gering aus.

HETP Powerbank

Die HETP Powerbank liefert im Verhältnis zu den vom Hersteller angegebenen 26.800 mAh nur eine geringe Ausbeute der angegebenen Kapazität. Die Verarbeitung ist dennoch gut und auch die gebotenen Anschlüsse sind mit einmal USB-C, einmal Micro-USB, und zwei USB-A-Ports vielfältig genug, um die meisten Ansprüche abzudecken. Das der Ladezustand aber nur über eine einzelne farbige LED angegeben wird, erscheint uns etwas unpraktisch.

DJRoll HDL-529

Ein typisches Chinaprodukt ist die DJRoll HDL-529. Hier wird mit 36.000 mAh, einer Solarladefunktion, jeder Menge Zubehör, drahtlosem Laden und einem günstigen Preis gelockt. Am Ende ist die Energieausbeute aber sehr gering und angeschlossene Geräte werden nur sehr langsam geladen. So können auch die integrierte Lampe, die mitgelieferte Stofftasche, das Trageband und der Karabinerhaken nicht weiterhelfen, wenn die Powerbank schneller leer ist als erwartet.

Xlayer Powerbank Macbook Pro

Mit der XLayer Powerbank Macbook Pro lässt sich ein Laptop, oder wie der Name schon sagt, auch ein MacBook laden. Diese lassen sich am besten mit dem USB-C-Port verbinden, der auch zum Laden der Powerbank dient. Hinzu kommen zwei USB-A-Ports, die für weitere Geräte bereitstehen. Vier LEDs zeigen zudem den Ladestand des mobilen Akkus an. Die Energieausbeute der Xlayer ist in Ordnung und auch der Preis stimmt. Wem unsere Favoriten nicht zusagen, der kann hiermit sein Glück versuchen.

Amazon Basics Powerbank

Mit der Amazon Basics Powerbank werden bis zu drei Geräte über die beiden vorhanden USB-A-Anschlüsse und den USB-C-Port geladen. Dabei klingt die Kapazität von 21.600 mAh sehr hoch, in der Praxis ist der nutzbare Wert mit 9.719 mAh aber deutlich niedriger. Das große schwarze Gehäuse besteht außerdem aus Kunststoff und wirkt nicht sehr robust. Für den aufgerufenen Preis sollte man aber auch nicht mehr erwarten.

Amazon Basics Powerbank mit 45 Watt

Das Design der Amazon Basics Powerbank mit 45 Watt ist mit der oben genannten Variante identisch. Dafür fallen die Abmessungen aber nochmals größer aus, was auch ein gestiegenes Gewicht von fast 500 Gramm zur Folge hat. Die höhere Kapazität von 26.800 mAh wird hier mit 15.950 mAh deutlich besser ausgenutzt und dank hoher Ladeleistung sind zum Beispiel Smartphones mit Schnellladefunktion deutlich flinker aufgeladen. Der Preis und die hohe Kapazität, machen diese Powerbank zumindest nicht zu einem Fehlkauf.

JIGA Power Bank

Auch die JIGA Powerbank hält nicht ganz, was sie verspricht. Die Herstellerangabe zur Kapazität ist etwas zu hoch und nur gerade noch so akzeptabel. Neben einer integrierten LED-Leuchte bietet die Powerbank auch das Laden über Micro-USB, USB-C und Lightning. Hierbei werden allerdings keine Schnellladegeräte unterstützt, wodurch ein kompletter Ladevorgang etwas dauern kann. Das gilt auch für die Abgabe von Energie, da die vorhandenen USB-A-Anschlüsse ebenfalls nicht für schnelles Laden ausgelegt sind. Der Rest dieser Powerbank ist solide, es gibt aber bessere Modelle am Markt.

Anker PowerCore Essential

Die Anker PowerCore Essential ist nicht gerade klein, aber dafür relativ flach. So passt sie in jede Tasche und liefert dank 20.000 mAh genug Energie für ein Wochenende. Von der versprochenen Kapazität steht zudem ein großer Anteil auch zur Verfügung, wodurch dieses Akkupack seinen vergleichsweise hohen Preis wirklich Wert ist. Mit der Anker PowerCore Essential liefert der Hersteller ein erstklassiges Akkupack, das moderne Smartphones und Tablets mit einer hohen Stromstärke schnell aufladen kann. Da der Typ-C-Port zum Laden in beide Richtungen funktioniert, lässt sich der Verzicht auf einen zweiten Typ-A-Anschluss gut verschmerzen.

Trust Laro 65W USB-C Laptop Powerbank

Klein ist die Trust Laro Laptop-Powerbank nun wirklich nicht. Die großen Abmessungen halten aber auch einen großen Energiespeicher bereit, der nicht einfach nur gewöhnliche Geräte wieder auflädt. Die zur Verfügung stehende Leistung reicht aus, um moderne Laptops zu betreiben. Damit das funktioniert, müssen diese die Energieversorgung über einen USB-C-Anschluss unterstützen. Trust ist allerdings etwas sparsam mit den Anschlüssen, was je nach Anwendungsfall aber eine weniger große Rolle spielt. Wer viel Power für seinen Laptop unterwegs braucht, ist hiermit gut aufgehoben.

XLayer Powerbank Micro

Die Xlayer POWERBANK MICRO ist solider Standard für alle, die keine großen Extras brauchen. Die Kapazitätsausbeute ist mit 20.000 mAh laut Hersteller im Vergleich zu den von uns gemessenen 14.030 mAh sehr gut und auch die Verarbeitung lässt nichts zu Wünschen übrig. Der verwendete Kunststoff wirkt allerdings nicht ganz so stabil, wie wir es von Powerbanks anderer Hersteller kennen. Zum Laden kann man entweder den Micro-USB- oder den USB-Typ-C-Anschluss verwenden. Für die Versorgung von Smartphone oder Tablets stehen allerdings nur zwei einfache USB-Typ-A-Ports zur Verfügung. Der Preis dieser Powerbank ist für das Gebotene angemessen, so dass man hier mit einem Kauf zumindest nichts falsch macht.

XLayer Powerbank Plus

Die XLayer Powerbank Plus trägt den Zusatz »MacBook« auf der Verpackung, eignet sich aber für jedes Smartphone und jeden Laptop. Über USB-Typ-C- wird die Powerbank aufgeladen und zwei USB-Typ-A-Anschlüsse geben die Energie an andere Geräte weiter. Die Kapazität ist mit der Herstellerangabe von 20.100 mAh etwas hoch angesetzt, tatsächlich liefert dieser mobile Akku 11.560 mAh. Das kein schlechter Wert, aber eben auch nicht besonders gut. Das robuste Gehäuse und die längliche Bauform könnten, je nachdem was man möchte, aber dennoch für einen Kauf sprechen.

RAVPower PD Pioneer

Mit der RAVPower PD Pioneer lassen sich Smartphones und Tablets schnell laden. Dank der Power-Delivery-Funktion arbeitet sie wie ein Schnellladegerät und dank der hohen Ausgangsleistung von 60 Watt lassen sich sogar Laptops damit betreiben, wenn sie über einen USB-Typ-C-Anschluss geladen werden können. Leider setzt der Hersteller die Kapazitätsangabe viel zu hoch an.

Am Ende ist die tatsächliche Leistung um mehr als die Hälfte niedriger. Das ist sehr schade, da diese Powerbank eigentlich grundsolide ist und sich mit einer besseren Energieausbeute sogar eine Empfehlung verdient hätte.

Ekrist Powerbank

Mit der Ekrist Powerbank geht das vorgenannte Spiel weiter. Die Verpackungen sind nahezu identisch, nur die Farbe des Gehäuses ist anders. Auch die Eigenschaften der Anschlüsse wiederholen sich, daher stehen auch hier ein Micro-USB-Port zum Aufladen und zwei USB-Typ-A-Anschlüsse zum Verbinden von Geräten zur Verfügung. Der Hersteller verspricht 26.800 mAh von denen laut der Messung nur 10.390 mAh genutzt werden können. Das ist äußerst mager und bewegt sich schon fast im Bereich der kleinen Powerbanks.

Anker PowerCore II 20000

Die Anker PowerCore II 20000 mit 20.000 mAh und lädt mit 7 Minuten pro Wattstunde schnell. Die Kapazität liegt bei 84 Prozent der Herstellerangabe, was gerade noch in Ordnung geht. Außerdem ist die Powerbank schön leicht. Das geht aber einmal mehr auf Kosten der Anschlüsse, denn wie so oft bei Anker muss sich das Gerät mit nur einem Eingang und zwei Ausgängen begnügen. Der Preis ist zwar nicht absurd hoch, im Vergleich zu anderen Modellen reicht es aber nicht für eine Empfehlung.

Anker PowerCore 20100

Die Anker PowerCore 20100 hat von den angegebenen 21.000 mAh Kapazität tatsächlich 86 Prozent und ist einer der eher leichten Kandidaten. Im direkten Vergleich zur ähnlichen PowerCore II 20000 lädt sie leider ein gutes Stück langsamer und verzichtet auf die optionale Spannung von 12 Volt. Ansonsten ist sie ähnlich schwer und gleicht optisch ihrer Schwester wie ein Ei dem anderen. Weil sie kaum billiger ist, würden wir die powerCore II deshalb vorziehen – oder gleich zu einem komplett anderen Gerät greifen.

EasyAcc PB20000MS

Die EasyAcc PB20000MS hat ebenfalls 20.000 mAh Kapazität bei halbwegs ordentlichen 84 Prozent gemessener Ausbeute. Das Anschlussfeld ist mit zwei Ein- und vier Ausgängen für USB stattlich. Leider ist die Powerbank sehr lahm beim Aufladen – satte 12 Minuten braucht der Akku pro Wattstunde, womit man auf eine Dauer von 13 Stunden für eine vollständige Ladung kommt. Immerhin ist die PB20000MS relativ günstig.

PowerAdd Pilot X7

Mit der PowerAdd Pilot X7 liegt uns eine Powerbank vor, die zu einem günstigen Preis eine akzeptable Energieausbeute bietet. Dabei können Geräte über zwei USB-Typ-A-Anschlüsse mit dem mobilen Speicher verbunden werden. Diese bieten zudem noch einen hohen Ladestrom, von dem Smartphones bzw. Tablets profitieren, wenn diese hohe Ladeströme aufnehmen können. Die Powerbank wird über einen Micro-USB-Anschluss geladen und kommt mit einer integrierten Taschenlampe.

Das kleine Einmaleins der Akku-Physik

Die Kapazität eines Akkus zu bestimmen, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Sie ist zum Beispiel von der Umgebungstemperatur abhängig – bei Kälte liefert ein Akku deutlich weniger Strom als bei Zimmertemperatur. Wir alle kennen das Problem, dass Akkus mit der Lebensdauer kontinuierlich an Kapazität verlieren. Und auch beim Laden und Entladen selbst geht Strom verloren, da spielt übrigens die Qualität der USB-Kabel eine große Rolle. Die Energiemenge, die in einen Akku hineinkommt, ist also nie die selbe, die auch wieder rauskommt.

Solche Unsicherheiten machen sich viele Hersteller zu Nutze und übertreiben teilweise maßlos mit ihren Angaben über die Kapazität ihrer Akkupacks – nach dem Motto: Kann ja eh keiner genau nachprüfen. Gerade bei No-Name-Herstellern aus Fernost kann man sich alles andere als sicher sein, dass drin ist, was drauf steht.

Wattstunden sind aussagekräftiger als Milliampere­­stunden

Es hat sich eingebürgert, die Kapazität von Akkus in Milliamperestunden anzugeben. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Einheit, die wenig über die tatsächliche Kapazität eines Akkus aussagt.

Wesentlich aussagekräftiger als die Milliamperestunde (mAh) ist die Einheit (Milli-)Wattstunde (mWh bzw. Wh), die für die elektrische Arbeit und damit für die Energiemenge steht, die ein Akku abgeben kann. Hier fließt neben der Stromstärke in Ampere nämlich auch die elektrische Spannung in Volt ein, mit der der Powerbank-Akku entladen wird. Die Spannung beeinflusst die nutzbare Kapazität bzw. die Menge an Energie, die ein Smartphone tatsächlich aus einem Akkupack ziehen kann.

Kleines Rechenbeispiel: Ein Zusatz-Akku mit 10.000 mAh leistet bei 5 Volt genau die gleiche elektrische Arbeit wie ein Akku mit 1.000 mAh bei 50 Volt – nämlich 50 Wh. Die Angabe der Milliamperestunde allein sagt also wenig aus, entscheidend ist die Wattstunde.

Immerhin: Die Anbieter fast aller von uns getesteten Akkupacks geben die Kapazität inzwischen sowohl in Milliamperestunden (mAh) als auch in Wattstunden (Wh) oder Milliwattstunden (mWh) an. Allerdings berechnen sie dabei die Wattstunden meist nicht mit der Ausgangsspannung von 5 Volt, sondern mit der internen Spannung der Lithium-Ionen-Zellen von 3,7 Volt (manchmal auch 3,6 oder 3,8 Volt).

So erklärt sich die auf den ersten Blick hohe Diskrepanz zwischen den vom Hersteller angegebenen Milliwattstunden und den von uns gemessenen Milliwattstunden.

So haben wir getestet

Für die Einteilung in die drei Größenklassen beziehen wir uns auf die Herstellerangaben, auch wenn die teils erheblich von den tatsächlich gemessenen Kapazitäten abweichen.

Da man sich auf die Herstellerangaben zur Kapazität nicht verlassen kann, haben wir alle Powerbanks vermessen. Dazu haben wir jede Powerbank aufgeladen und anschließend so lange entladen bis sie keinen Strom mehr lieferte. So konnten wir die tatsächliche Kapazität der Powerbanks ermitteln.

Viele Hersteller geben zu hohe Werte bei der Kapazität an

Die Messungen haben wir mit Hilfe eines USB-Multimeters vorgenommen. Wegen der besseren Vergleichbarkeit haben wir den Test stets mit dem gleichen Kabel durchgeführt. Warum wir bei der Messung die Angabe in mWh bevorzugen, erklären wir weiter unten, unter »Das kleine Einmaleins der Akku-Physik«.

50 Powerbanks im Test: So haben wir gestestet
Mit Hilfe eines USB-Strommessgeräts haben wir die tatsächliche Kapazität der Powerbanks ermittelt. Wie in fast jedem modernen Gerät mit Akku, verhindert auch in Powerbanks eine Elektronik, dass der Akku vollständig entladen wird. Eine gewisse Restmenge an Energie bleibt immer gespeichert, sonst wird der Akku beschädigt.

Neben der Messung der tatsächlichen Energiemenge, die die Akkupacks abgeben, interessierte außerdem die Ladezeit. Dazu haben wir jedes Modell mit einem 2-Ampere-Ladegerät aufgeladen und die Ladezeit gemessen.

Wie es in der Praxis bei Ihnen zu Hause aussieht, hängt jedoch immer stark vom verwendeten Netzteil ab. Denn viele Smartphone-Ladegeräte liefern nur 1 Ampere und auch viele PC-USB-Buchsen geben keine 3 Ampere her. Welche Stromstärke ein Ladegerät liefert, können Sie auf dem Gerät – meist sehr kleingedruckt – nachlesen.

Die wichtigsten Fragen

Was ist eine Powerbank?

Eine Powerbank ist nichts anderes als ein Akku. Damit kann man elektronische Endgeräte wie beispielsweise Smartphones bequem unterwegs nachladen.

Welche Kapazität sollte eine Powerbank haben?

Das kommt auf auf das geplante Nutzungs-Szenario an. Man kann sich aber an der Akkukapizität aktueller Smartphones orientieren, die in der Regel zwischen 3.000 und 4.500 mAh liegt. Eine 10.000 mAh Powerbank reicht entsprechend für zwei bis drei volle Ladungen.

Sind Powerbanks gefährlich?

Intakte Powerbanks kann man bedenkenlos verwenden und auch der ein oder andere Kratzer an der Oberfläche ist nicht tragisch. Sind aber der USB-Port, oder gar die Zellen im Inneren der Powerbank beschädigt, kann es beim Lade- bzw. Entladevorgang zu starker Wärmeentwicklung kommen. Solche defekten Geräte sollte man auf keinen Fall verwenden, denn im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass die Powerbank Feuer fängt.

Laden Powerbanks unterschiedlich schnell?

Ja. Auch bei den den Powerbanks hat sich der Trend zum schnellen Laden durchgesetzt und so gibt es mittlerweile viele Powerbanks am Markt, die Quick Charge und Power Delivery unterstützen.

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