Die besten Powerbanks

Powerbanks im Test

Die beste Powerbank für die meisten ist die Anker PowerCore 5000. Sie ist günstig und handlich und man kann das Smartphone damit ein- bis zweimal voll aufladen. Wer länger ohne Steckdose unterwegs ist und eine höhere Kapazität braucht, sollte sich die EasyAcc PB16750MS ansehen. Für ganz lange Touren liefert die Aukey PB-N39 riesige Stromreserven.

Update 21. Juli 2017

Wir haben 28 weitere Powerbanks getestet und in allen drei Kategorien neue Testsieger gekürt.

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1. März 2017

Wir haben den Testbericht mit neuen Modellen aktualisiert.

25. August 2016

Wir haben den Testbericht mit neuen Modellen aktualisiert.

Nach unserem letzten Test von 18 Powerbanks haben wir diesmal 28 weitere aktuelle Reserveakkus unter die Lupe genommen. Insgesamt haben wir damit inzwischen fast 50 Powerbanks für Sie getestet.

Wir haben die Akkus nach ihrer Kapazität in drei Gruppe eingeteilt: kleine Powerbanks mit bis zu 10.000 mAh (Milliamperestunden), mittlere bis 20.000 mAh und große über 20.000 mAh. Für jede der drei Größen haben wir einen Testsieger gekürt und alternative Empfehlungen für Sie gefunden.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die besten kleinen Powerbanks

Kleine Powerbanks sind beliebt, weil man sie immer mit dabei haben kann. Und zum ein- oder zweimaligen Aufladen des Handys reicht ihre Kapazität allemal.

Testsieger: Anker PowerCore 5000

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Die Anker PowerCore 5000 ist so klein, dass sie einfach in der Hand- oder Jackentasche verschwindet. In unserem Test konnte das Gerät die Herstellerangaben zur Kapazität fast bestätigen – eine Seltenheit, denn hier wird viel geschummelt. Auch das Aufladen der Powerbank geht sehr schnell. Deshalb ist sie in der Kategorie der kleinen Powerbanks bis 10.000 mAh für uns die beste.

Mit Kabel: Power Theory PowerJet 5000

Test besten Powerbanks: Power Theory PT PowerJet 5000mAh
Micro-USB und Lightning-Kabel sind fest integriert – Kabel vergessen geht nicht mehr
Amazon€ 21,95

von 9 Lesern gekauft

Eine gute Alternative ist die Power Jet PB 5000 von Power Theory – vor allem, wenn Sie gerne mal das Kabel vergessen. Denn das ist mit der Power Jet kein Problem mehr, sie hat das Kabel fest integriert. Micro-USB und Lightning stehen zur Verfügung, sodass Android- und Apple-Smartphones gleichermaßen aufgeladen werden können. Die Power Jet erreicht eine solide Kapazitäts-Ausbeute von 85 Prozent, ist aber nicht gerade günstig. Praktisch ist sie auf jeden Fall und wer nicht immer an alles denken will, hat mit dieser Powerbank eine gute Hilfe.

Die besten mittelgroßen Powerbanks

In der Kategorie bis 20.000 mAh gibt es eine Menge Auswahl. Die Powerbanks die bieten so viel Kapazität, um auch mal ein Wochenende ohne Steckdose zu überstehen und sind trotzdem noch vergleichsweise leicht und handlich.

Testsieger: EasyAcc PB16750MS

Test besten Powerbanks: EasyAcc PB16750MS
Viel Kapazität in einem leichten Gehäuse – so schafft man auch das Wochenende.
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von 66 Lesern gekauft

Die EasyAcc PB16750MS ist für uns die beste Powerbank in dieser Kategorie. Sie hat zwei USB-Eingänge (darunter sogar ein USB-C-Port) und zwei USB-Ausgänge, so dass sie zwei Smartphones parallel aufzuladen kann. Einer der Ausgänge versorgt sogar 12-Volt-Geräte mit Strom.

Gut und günstig: CoolReall K6

Powerbanks im Test: CoolReall K6
Günstige Powerbank mit viel Kapazität – die perfekte Kombination

Keine Preise gefunden.

Eine ganz normale Powerbank ohne Schnickschnack ist die CoolReall K6. Sie bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kann mit einer brauchbaren Kapazitäts-Ausbeute von 85 Prozent punkten. Der Rest ist Standard – was nicht negativ gemeint ist. Sie tut einfach das, was sie soll und das kann zu einem günstigen Preis von knapp 24 Euro.

Geländetauglich: EasyAcc Outdoor

Test besten Powerbanks: EasyAcc Outdoor
Wasserdicht und stoßfest – die ideale Powerbank für Naturfreunde
Amazon€ 43,99

von 4 Lesern gekauft

Die Powerbank-Empfehlung für Outdoor-Freunde ist die EasyAcc Outdoor. Das Gehäuse ist sehr stoßfest und wasserdicht, zumindest dann, wenn man die Klappe, hinter der die Anschlüsse verbaut sind, geschlossen hat. Eine Taschenlampe ist praktischerweise auch eingebaut und die ist auch durchaus zu gebrauchen. Eher durchschnittlich und gerade noch in Ordnung ist die Ausbeute von 83 Prozent und der Preis.

Autostarthilfe: equinux tizi Kraftprotz Powerstart

Test besten Powerbanks: equinux tizi Kraftprotz Powerstart
Kommt mit Starterkanel und bis zu 200 Ampere – gute Hilfe bei Autopannen

Eine spezielle Alternative ist der tizi Kraftprotz Powerstart von equinux. Diese Powerbank kann für zwei Sekunden 200 Ampere aufbringen und damit ein Auto wieder zum Laufen bringen. Dass man diese Funktion nicht ständig einsetzen sollte, weil das der Powerbank auf Dauer nicht gut gut, ist klar. Außerdem ist sie eine der schwersten im Testfeld und damit auch nicht dafür geeignet, in der Handtasche herumgetragen zu werden. Ihr Platz ist am besten im Handschuhfach, denn da kann sie, wenn es nötig ist, gute Dienste leisten.

Die besten großen Powerbanks

Wenn es noch mehr sein soll, gibt es Powerbanks mit mehr als 20.000 mAh. Damit kann man sein Handy tagelang abseits der Zivilisation am Laufen halten – oder auch ein Laptop aufladen.

Testsieger: Aukey PB-N39

Test besten Powerbanks: Aukey PB-N39
Enorme Kapaziät und Lightning-Eingang – auch was für Apple-Nutzer.
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von 20 Lesern gekauft

Unser Testsieger in dieser Kategorie ist die Aukey PB-N39. Die riesige Powerbank bietet genug Reserven, um selbst die Smartphones der ganzen Familie für einen oder zwei Tage über Wasser zu halten. Sie ist zwar zu groß für die Handtasche, dafür hat sie einen Lightning-Eingang, um sie mit einem Apple-Ladegerät aufzuladen.

Für Notebooks: Anker PowerCore+

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen
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von 10 Lesern gekauft

Eine Alternative zur Aukey ist die Anker PowerCore+, die eine Besonderheit zu bieten hat: Sie unterstützt die Spezifikation »USB Power Delivery« (USB PD). Die Powerbank liefert also über einen USB-C-Anschluss eine Leistung von bis zu 30 Watt. Damit können beispielsweise Notebooks aufgeladen werden. Soll die Powerbank wieder aufgeladen werden, funktioniert das allerdings auch nur über den USB-C-Port. Damit man nicht mehrere Tage warten muss, braucht man ein spezielles USB-PD-Netzteil, das vom Hersteller allerdings nicht mitgeliefert wird.

Vergleichstabelle

TestsiegerMit KabelTestsiegerGut und günstigGeländetauglichAutostarthilfeTestsiegerFür Notebooks
Modell Anker PowerCore 5000 Power Theory PowerJet 5000 EasyAcc PB16750MS CoolReall K6 EasyAcc Outdoor equinux tizi Kraftprotz Powerstart Aukey PB-N39 Anker PowerCore+ JETech PB5000 Anker PowerCore Slim 5000 Intenso S5000 Aukey PB-N37 Poweradd Slim 2 CoolReall PF mini EasyAcc PB6400MT2 RAV Power RP-PB060 Anker PowerCore 1000 Poweradd Pilot 5G Intenso ST 13000 EasyAcc 150002 Varta PB 16000 Aukey PB-T3 CoolReall K8 EasyAcc PB20000MS Aukey PB-N36 iMuto X4 VIVIS VTB-64C Anker PowerCore 20100
Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000Test besten Powerbanks: Power Theory PT PowerJet 5000mAhTest besten Powerbanks: EasyAcc PB16750MSPowerbanks im Test: CoolReall K6Test besten Powerbanks: EasyAcc OutdoorTest besten Powerbanks: equinux tizi Kraftprotz PowerstartTest besten Powerbanks: Aukey PB-N39Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+Test besten Powerbanks: JETech PB5000Test besten Powerbanks: Anker PowerCore Slim 5000Test besten Powerbanks: Intenso S5000Test besten Powerbanks: Aukey PB-N37Test besten Powerbanks: Poweradd Slim 2Test besten Powerbanks: CoolReall PF miniTest besten Powerbanks: EasyAcc PB6400MT2Test besten Powerbanks: RAV Power RP-PB060Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 1000Test besten Powerbanks: Poweradd Pilot 5GTest besten Powerbanks: Intenso ST 13000Test besten Powerbanks: EasyAcc 150002Test besten Powerbanks: Varta PB 16000Test besten Powerbanks: Aukey PB-T3Test besten Powerbanks: CoolReall K8Test besten Powerbanks: EasyAcc PB20000MSTest besten Powerbanks: Aukey PB-N36Test besten Powerbanks: iMuto X4Test besten Powerbanks: VIVIS VTB-64CTest besten Powerbanks: Anker PowerCore 20100
Pro
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Leicht und handlich
  • Schnell aufgeladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Micro-USB-Kabel fest eingebaut
  • Lightning-Kabel fest eingebaut
  • Sehr robustes Gehäuse
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Vergleichsweise leicht
  • USB-C-Eingang
  • Schnell aufgeladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Sehr günstig
  • Zwei USB-Ausgänge
  • Wasser- und staubdicht
  • Stoßfest
  • Gute Taschenlampe
  • Liefert kurzzeitig 200 Ampere zum Starten eines Automotors
  • Starterkabel gehört zum Lieferumfang
  • Als echte Taschenlampe brauchbar
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Micro-USB- und Lightning-Eingang
  • USB-Ausgänge liefern hohe Stromstärke
  • Schnell aufgeladen
  • Unterstützt USB Power Delivery (USB PD)
  • USB-Ausgänge mit 3 Ampere
  • Micro-USB-Kabel ist fest verbaut
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Sehr schmal
  • Micro-USB-Kabel ist fest verbaut
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Günstig
  • Leicht und handlich
  • Leicht und handlich
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Leicht und handlich
  • Leicht und handlich
  • Leicht und handlich
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Schnell aufgeladen
  • Vergleichsweise leicht
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Schnell geladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • 12-Volt-USB-Ausgang
  • Schnell aufgeladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Günstig
  • 3 USB-Ausgänge
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Vier USB-Ausgänge
  • Taschenlampe brauchbar
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Micro-USB- und Lightning-Eingang
  • USB-Ausgänge liefern hohe Stromstärke
  • Schnell aufgeladen
  • Genaue Ladestandsanzeige
  • zwei Micro-USB-Eingänge mit je 2 Ampere
  • Zwei Micro-USB-Eingänge mit je 2,5 Ampere
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Günstig
Contra
  • Nur einen USB-Ausgang zum Laden
  • Micro-USB-Eingang mit max. 1,5 Ampere
  • Teuer
  • Nicht besonders günstig
  • Keine Extras
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Nicht ganz günstig
  • Schwer
  • Teuer
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Schwer und klobig
  • Ladestandsanzeige umständlich zu lesen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Teuer
  • schwer
  • zum Aufladen spezielles PD-Netzteil nötig
  • Lädt langsam auf
  • Teuer
  • Nur 1 Ampere am USB-Eingang
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Lange Ladezeiten
  • Ladestandsanzeige umständlich zu lesen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Lange Ladezeiten
  • Keine Extras
  • Lange Ladezeit
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Lange Ladezeit
  • Nur ein USB-Ausgang
  • Lange Ladezeit
  • Nicht besonders günstig
  • Lange Ladezeit
  • Nur ein Micro-USB-Eingang
  • Nicht besonders günstig
  • Keine Extras
  • Lange Ladezeit
  • Schwer und klobig
  • Ladestandsanzeige umständlich zu lesen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Lange Ladezeit
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Lange Ladezeit
  • Nur ein Micro-USB-Eingang
Bester Preis

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Technische Daten  

So haben wir getestet

Powerbanks sind das Mittel der Wahl, das größte Problem des mobilen Zeitalters zu lösen: die begrenzte Akku-Kapazität von Smartphones und Tablets. Im handlichen Format für die alltägliche Bahnfahrt zur Arbeit oder als riesiger Energiespeicher für das lange Wochenende in den Bergen dienen externe Powerbanks als mobile Notsteckdose zum Nachtanken des schlappen Akkus.

Je nach Kapazität des Akkupacks und der Größe des Handy-Akkus reicht der Notstrom für eine oder für mehrere Ladevorgänge. Denn die zahlreichen Hersteller, die sich inzwischen auf diesem Markt tummeln, bieten Powerbanks in vielen unterschiedlichen Größen an: von eher bescheidenen 3.000 bis hin zu stolzen 30.000 Milliamperestunden (mAh) und noch mehr. Mit der Kapazität steigen Maße und Gewicht der Geräte – und in der Regel auch der Preis.

50 Powerbanks im Test: Die drei Testsieger
Die drei Testsieger in ihrer jeweiligen Kategorie: Anker PowerCore 5000, EasyAcc PB16750MS und Aukey PB-N39.

Der Markt für Powerbanks ist mittlerweile enorm groß geworden. Wir haben uns insgesamt 46 Exemplare verschiedener Kategorien für Sie angesehen, getestet und je eine Empfehlung gekürt. Eingeteilt haben wir die Zusatzakkus in drei Kategorien: Bis 10.000 mAh, bis 20.000 mAh und ab 20.000 mAh.

Da man sich auf die Hersteller-Angaben zur Kapazität nicht wirklich verlassen kann, haben wir alle Powerbanks vermessen. Wir wollten wissen, wie viele Milliwattstunden Energie beim vollständigen Entladen eines Akkupacks tatsächlich fließen und haben die gemessenen Werte dann mit den Herstellerangaben verglichen.

Dazu haben wir jede Powerbank aufgeladen und anschließend an einem Tablet so lange entladen bis sie keinen Strom mehr lieferte. Die Messungen haben wir mit Hilfe eines USB-Multimeters vorgenommen. Dabei haben wir stets das Ladekabel verwendet, das der Hersteller dem jeweiligen Akkupack beigelegt hat.

Viele Hersteller geben zu hohe Werte bei der Kapazität an

Da die Spannung einen großen Einfluss auf die maximal entnehmbare Energiemenge hat, haben wir versucht, den Ladestand des Test-Tablets während der Messung nicht unter 30 Prozent fallen und nicht über 70 Prozent steigen zu lassen. Denn in diesem Bereich reguliert die Ladeelektronik in der Regel nicht den Stromfluss, so dass alle Powerbanks mit der gleichen Spannung entladen wurden.

Wie in fast jedem modernen Gerät mit Akku verhindert auch in Powerbanks eine Elektronik, dass der Akku vollständig entladen wird. Eine gewisse Restmenge an Energie bleibt immer gespeichert, sonst wird der Akku beschädigt. Das ist in der Praxis allerdings irrelevant, da dieser Rest dem Smartphone oder Tablet eben nicht zur Verfügung steht und daher für den Nutzer uninteressant ist.

Außerdem sorgt auch die Umwandlung der Spannung für einen Energieverlust. Die 3,7 Volt des Powerbank-Akkus müssen auf 5 Volt für den USB-Ausgang umgewandelt werden. Das ist die Standard-Spannung für USB-Anschlüsse, nur mit ihr lässt sich ein Smartphone oder Tablet aufladen.

Diese beiden Fakten – ungenutzte Restenergie im Akku und Verluste bei der Spannungsumwandlung – sorgen nochmals für eine Differenz zwischen den Herstellerangaben und der tatsächlich nutzbaren Kapazität einer Powerbank.

50 Powerbanks im Test: So haben wir gestestet
Mit Hilfe eines USB-Strommessgeräts haben wir die tatsächliche Kapazität der Powerbanks ermittelt.

Neben der Messung der tatsächlichen Energiemenge, die die Akkupacks abgeben, interessierte außerdem auch die Ladezeit. Dazu haben wir jedes Modell mit einem 2-Ampere-Ladegrät aufgeladen und die Ladezeit gemessen. Bis auf zwei Testgeräte nutzen alle Powerbanks einen USB-Eingang mit mindestens 2 Ampere, manche sogar mit 3 Ampere. Modelle mit einem Eingang, der eine höhere Stromstärke akzeptiert, profitieren von einem leistungsstarken Netzteil.

In der Regel nutzt man das USB-Ladegerät vom Smartphone – oder einfach den USB-Anschluss eines Laptops oder PCs. Von daher dient unsere Testreihe eher der Vergleichbarkeit der Powerbanks untereinander. Wie es in der Praxis bei Benutzern zu Hause aussieht, hängt immer stark vom verwendeten Netzteil ab. Denn viele Smartphone-Ladegeräte liefern nur 1 Ampere und auch viele PC-USB-Buchsen geben keine 3 Ampere her. Welche Stromstärke ein Ladegerät liefert, können Sie auf dem Gerät – meist sehr kleingedruckt – nachlesen.

Das kleine Einmaleins der Akku-Physik

Die Kapazität eines Akkus zu bestimmen, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Sie ist zum Beispiel von der Umgebungstemperatur abhängig – bei Kälte liefert ein Akku deutlich weniger Strom als bei Zimmertemperatur. Wir alle kennen das Problem, dass Akkus mit der Lebensdauer kontinuierlich an Kapazität verlieren. Und auch beim Laden und Entladen selbst geht Strom verloren, da spielt übrigens die Qualität der USB-Kabel eine große Rolle. Die Energiemenge, die in einen Akku hineinkommt, ist also nie die selbe, die auch wieder rauskommt.

All diese Unsicherheiten machen sich viele Hersteller zu Nutze und übertreiben teilweise maßlos mit ihren Angaben über die Kapazität ihrer Akkupacks – nach dem Motto: Kann ja eh keiner genau nachprüfen. Gerade bei No-Name-Herstellern aus Fernost kann man sich alles andere als sicher sein, dass das, was drauf steht, auch drin ist.

Die Wattstunde ist aussagekräftiger als die Milliamperestunde, die die Hersteller angeben

Es hat sich eingebürgert, die Kapazität von Akkus in Milliamperestunden anzugeben. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Einheit, die wenig über die tatsächliche Kapazität eines Akkus aussagt.

Wesentlich aussagekräftiger als die Milliamperestunde ist die Einheit Wattstunde (Wh), die für die elektrische Arbeit und damit für die Energiemenge steht, die ein Akku abgeben kann. In diese Einheit fließt neben der Stromstärke in Ampere nämlich auch die elektrische Spannung in Volt ein, mit der der Powerbank-Akku entladen wird. Und diese Spannung beeinflusst die nutzbare Kapazität oder besser gesagt die Menge an Energie, die ein Smartphone tatsächlich aus einem Akkupack ziehen kann.

Kleines Rechenbeispiel: Ein Zusatz-Akku mit 10.000 mAh leistet bei 3,7 Volt genau die gleiche elektrische Arbeit wie ein Akku mit 1.000 mAh bei 37 Volt – nämlich 37 Wh. Die Angabe der Milliamperestunde (mAh) allein sagt also wenig aus, entscheidend ist die Wattstunde (Wh). 10.000 mAh klingen allerdings zweifellos eindrucksvoller als 37 Wh, weshalb die Hersteller wohl diese Angabe bevorzugen. Immerhin: Die Anbieter fast aller von uns getesteten Akkupacks geben die Kapazität inzwischen sowohl in Milliamperestunden (mAh) als auch in Wattstunden (Wh) oder Milliwattstunden (mWh) an.

Wie lange hält das Akkupack?

Die meisten Smartphone-Akkus haben eine Kapazität zwischen 2.500 und 3.500 mAh. Allerdings geben sie in der Regel 3,8 Volt ab, weshalb die Milliamperestunde des Akkupacks streng genommen nicht direkt mit der des Smartphones verglichen werden kann. Wenn man wissen will, wie oft man sein Smartphone mit einem Akkupack aufladen kann, sollte man also lieber auf die Wattstunden schauen.

Bei 3.000 mAh und 3,8 Volt kommt man auf rund 11.000 mWh Kapazität für ein durchschnittliches Smartphone. Hat ein Akkupack eine Kapazität von 20.000 mWh, kann man es also knapp zwei Mal komplett aufladen.

Wer mehr zum Thema Kapazität, elektrische Arbeit und Spannung bei Powerbanks und Smartphone-Akkus wissen will: Eine detaillierte Erläuterung der Zusammenhänge gibt es bei Allround-PC.

Die besten Powerbanks bis 10.000 mAh

Für die meisten Smartphone-Nutzer, die auch unterwegs mal den Akku aufladen möchten, aber keine Lust haben, große Reserveakkus herumzuschleppen, ist das Modell PowerCore 5000 von Anker zur Zeit die beste Wahl.

Testsieger: Anker PowerCore 5000

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Wie die Bezeichnung schon erahnen lässt, gibt der Hersteller eine Kapazität von 5.000 mAh bzw. 18.500 mWh an. Im Praxistest standen davon 17.222 mWh zur Verfügung. Das sind satte 93 Prozent von dem, was der Hersteller verspricht – absoluter Spitzenwert im gesamten Testfeld. Ungefähr anderthalb Mal lässt sich damit ein Handy-Akku aufladen.

Powerbanks bis 10.000 mAh reichen meistens aus

Wie für kleine Powerbanks in der Kategorie bis 10.000 mAh üblich, hat auch die Anker PowerCore 5000 nur einen USB-Ausgang. Er lädt angeschlossene Geräte mit 2 Ampere, was inzwischen dem Branchenstandard entspricht. Auch immer mehr Smartphones unterstützen höhere Ladeströme, so dass der Akku des Geräts viel schneller geladen wird.

50 Powerbanks im Test: Anker PowerCore 5000
Die handliche Anker PowerCore 5000 ist die ideale Powerbank für die meisten Smartphone-Nutzer.

Der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkupacks unterstützt ebenfalls Stromstärken bis zu 2 Ampere. Wer ein Ladegerät benutzt, das entsprechende Werte liefert, profitiert davon: Die Powerbank ist schneller wieder voll und einsatzbereit. In unserem Test mit einem entsprechenden Ladegerät war der Akku der PowerCore 5000 nach 2:36 Stunden geladen. Umgerechnet entspricht das einer Ladezeit von 9 Minuten pro Wattstunde (Wh), womit Anker zu den schnellsten im Testfeld gehört.

Mit ihrer geringen Abmessung von etwa 10 x 3 Zentimetern und einem Gewicht von 144 Gramm ist die PowerCore 5000 ideal für unterwegs. Sie passt bequem in jede Tasche und fällt vom Gewicht her nicht weiter auf. Auch das runde Gehäuse aus Kunststoff ist – wie man es von Anker kennt – solide verarbeitet und sollte fast jede Tour mitmachen – solange es trocken bleibt. Wie viel Energie aktuell noch in ihr steckt, verrät die Powerbank über 3 kleine LEDs.

Mit einem Preis von umgerechnet 70 Cent pro Wh gehört dieses Modell preislich zum Durchschnitt der Powerbanks, dafür liefert sie aber eine überdurchschnittliche Performance. Die Anker PowerCore 5000 ist eine Powerbank, wie sie sich die meisten Menschen wünschen: Stabil, handlich, günstig – und der Hersteller bleibt in Sachen Kapazitätsangabe realistisch.

Alternativen

Mit Kabel: Power Theory PowerJet 5000

Test besten Powerbanks: Power Theory PT PowerJet 5000mAh
Micro-USB und Lightning-Kabel sind fest integriert – Kabel vergessen geht nicht mehr
Amazon€ 21,95

von 9 Lesern gekauft

Kabel vergessen und der Smartphone-Akku neigt sich dem Ende entgegen? Dann hilft auch keine gut gefüllte Powerbank weiter. Damit so etwas nicht passiert, hat die Power Jet 5000 von Power Theory die Kabel fest integriert. Und es stehen sogar zwei Anschlüsse bereit: Micro-USB und Lightning. So sind Android- und Apple-Nutzer gleichermaßen bedient.

Über den Micro-USB-Ausgang fließen jedoch maximal nur 1,5 Ampere, am Lightning-Ende sind es immerhin 2,1 Ampere. Zusätzlich gibt es noch einen normalen USB-A-Ausgang, an dem man sein eigenes Kabel anschließt und der ebenfalls 2,1 Ampere liefert.

50 Powerbanks im Test: Power Theory Power Jet PB 5000
Mit der Power Theory Power Jet PB 5000 haben Nutzer die Ladekabel für Android und Apple immer dabei.

Aufgeladen wird die Power Jet PB 5000 über den Micro-USB-Eingang mit 1,5 Ampere. Dafür braucht man also auf jeden Fall ein Kabel. Im Test war die Powerbank nach 3:01 Stunden wieder voll, das sind 11 Minuten pro mW. Man merkt etwas, dass hier im Vergleich zu den meisten anderen Powerbanks 0,5 Ampere am Eingang fehlen.

Dafür erreicht sie mit einer gemessenen Kapazität von 15.671 mWh von eigentlich 18.500 mWh eine Ausbeute von 85 Prozent, was sehr solide ist. Mit 1,40 pro Wh ist sie hingegen alles andere als günstig, der Komfort fest integrierter Kabel – darunter ein Lightning-Stecker – scheint seinen Preis zu haben.

Mit ihrer schmalen Bauform (14 x 1 x 8 cm), der robusten Alu-Hülle und dem Gewicht von 161 Gramm passt die Power Theory bei Bedarf sogar noch in die Hosentasche.

Die besten Powerbanks bis 20.000 mAh

Wer auch mal das Wochenende ohne Steckdose, aber nicht ohne leeren Smartphone-Akku verbringen möchte, greift zu einer Powerbank mit höherer Kapazität. In der Kategorie bis 20.000 mAh ist die EasyAcc PB16750MS mit 16.750 mAh unsere Empfehlung.

Testsieger: EasyAcc PB16750MS

Test besten Powerbanks: EasyAcc PB16750MS
Viel Kapazität in einem leichten Gehäuse – so schafft man auch das Wochenende.
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von 66 Lesern gekauft

Von den 60.800 mWh, die der Hersteller verspricht, blieben im Test noch 55.331 mWh übrig. Das entspricht 91 Prozent und ebenfalls einem erstklassigen Ergebnis, denn nur wenige Powerbanks erreichen Werte jenseits der 90-Prozent-Marke. Bis zu fünf Mal lässt sich damit ein Smartphone komplett aufladen.

Mit der EasyAcc ist ein Wochenende ohne Steckdose kein Problem

Was dieses Modell außerdem zu etwas Besonderem macht, sind die Anschlüsse: Zusätzlich zum Micro-USB-Eingang mit 2 Ampere gibt es noch einen USB-C-Eingang mit 3 Ampere. Darüber lässt sich die Powerbank also schneller laden, wenn man ein entsprechendes Kabel mit USB-C-Stecker und ein 3-Ampere-Ladegerät hat. Positiv: Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel mit beiden Steckern.

Immer mehr Smartphone-Hersteller setzen auf USB-C statt auf Micro-USB, so dass sich dieser USB-Typ in den nächsten Jahren stark verbreiten dürfte. Mit der PB16750MS ist man also schon fit für die Zukunft. Übrigens: Beide Eingänge lassen sich auch parallel zum Aufladen der Powerbank nutzen – dann geht es noch schneller.

50 Powerbanks im Test: Easyacc PB16750MS
Die EasyAcc PB16750MS hat zwei Aus- aber auch zwei USB-Eingänge – einer davon ist USB-C.

Auch zwei Ausgänge bietet die EasyAcc, wobei es sich jedoch zweimal um einen normalen USB-A-Port handelt. Allerdings: Einer der beiden liefert eine Spannung von bis zu 12 Volt (bei maximal 1,25 Ampere). Das entspricht der Spannung eines Zigarettenanzünders, womit sich entsprechende Autozubehörteile wie Mini-Ventilatoren oder FM-Transmitter betreiben lassen.

Ist ein Smartphone angeschlossen, sinkt die Spannung auf 5 Volt und es fließen 3 Ampere Strom – mehr als bei den meisten anderen Powerbanks, die maximal 2 Ampere abgeben. Der Vorteil: Das Smartphone wird so schneller aufgeladen.

Mit 65 Cent pro Wh gehört die PB16750MS beim Preis-Leistungsverhältnis zum Durchschnitt. Mit 6 Gramm pro Wh (insgesamt 328 g) ist sie zwar vergleichsweise leicht, mit ihren 14 x 8 x 2 Zentimetern aber definitiv nichts mehr für die Hosentasche. Flott ist sie hingegen beim Aufladen. Im Test an unserem 2-Ampere-Ladegerät benötigte sie nur 7:20 Stunden, das entspricht 7 Minuten pro Wattstunde – schneller war im Test kein anderes Modell.

Wie viele andere Powerbanks hat auch die EasyAcc eine eingebaute LED-Taschenlampe. Großer Unterschied hier: Sie ist tatsächlich brauchbar, weil sie relativ hell strahl– im Notfall eine praktische Sache, aber kein Ersatz für eine echte Taschenlampe.

Alternativen

Gut und günstig: CoolReall K6

Powerbanks im Test: CoolReall K6
Günstige Powerbank mit viel Kapazität – die perfekte Kombination

Keine Preise gefunden.

Wer einfach eine günstige Powerbank mit viel Kapazität und ohne sonstiges Schnickschnack sucht, ist bei der CoolReall K6 gut aufgehoben. Das Modell hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im gesamten Testfeld: 1 Wattstunde kostet umgerechnet gerade einmal 33 Cent.

Im Kapazitätstest kam die Powerbank auf eine Quote von 85 Prozent: 57.700 mWh verspricht der Hersteller, 48.945 mWh kamen wirklich heraus – brauchbar.

50 Powerbanks im Test: CoolReall K6
Die CoolReall K6 ist eine einfache Powerbank zum niedrigen Preis und mit viel Kapazität.

Was die übrigen Features angeht, beschränkt sich die CoolReall auf Standards: Aufgeladen wird das Gerät über eine Micro-USB-Buchse mit 2 Ampere, entladen über zwei USB-A-Ausgänge die insgesamt maximal 2,1 Ampere liefern. Wer zwei Smartphones parallel aufladen möchte, muss sich also etwas gedulden.

Das gilt auch für die Wiederbefüllung der Powerbank selbst: In unserem Test am 2-Ampere-Ladegerät brauchte sie 8:35 Stunden, umgerechnet 10 Minuten pro Wh – nicht besonders flott, aber zu verkraften.

Eine LED-Leuchte ist ebenfalls eingebaut, allerdings taugt die wirklich nicht als Taschenlampe.

Geländetauglich: EasyAcc Outdoor

Test besten Powerbanks: EasyAcc Outdoor
Wasserdicht und stoßfest – die ideale Powerbank für Naturfreunde
Amazon€ 43,99

von 4 Lesern gekauft

Gerade auf Wanderschaft oder Campingausflügen, wenn eben keine Steckdose verfügbar ist, kommen Powerbanks zum Einsatz. Wer dabei gern etwas robuster unterwegs ist, für den ist die EasyAcc Outdoor genau das Richtige. Ihr Clou: Der Reserveakku ist besonders stoßfest gebaut und wasserdicht. Das Gehäuse ist nach Schutzklasse IP67 zertifiziert und demnach staub- und wasserdicht. Eine Wassertiefe von einem Meter sollte das Gerät für die Dauer einer halben Stunde unbeschadet überstehen.

50 Powerbanks im Test: EasyAcc Outdoor
Die EasyAcc Outdoor ist wasserdicht und stoßfest – die Tarnfarbe des Gehäuses passt zum Einsatzzweck.

Der Test in einem Eimer hat gezeigt, dass die Schaltkreise zumindest bei einer Wassersäule von 50 Zentimetern innerhalb von 30 Minuten keinen Schaden nehmen. Selbst starken Regen oder einen Sturz ins Wasser übersteht die Powerbank also problemlos – wenn man die kleine Klappe, hinter der sich alle Anschlüsse (ein Micro-USB-Eingang und zwei USB-A-Ausgänge) verstecken, ordentlich verschließt. Lädt man also gerade sein Smartphone und die Powerbank fällt ins Wasser, nützt einem das ansonsten wasserfeste Gehäuse auch nicht.

Passend zum Konzept einer Outdoor-Powerbank hat EasyAcc eine Taschenlampe eingebaut, die durchaus als solche zu gebrauchen ist. Sie ist nämlich relativ hell, was man nicht von vielen Powerbank-Leuchten behaupten kann. Drei Modi werden geboten: Durchgehend, blinkend und SOS-Signal.

In unseren Messungen erreichte EasyAcc Outdoor 61.223 mWh von versprochenen 74.000 mWh – das entspricht 83 Prozent. Das ist gerade noch in Ordnung. Zum Laden benötigte sie 11:03 Stunden oder 10 Minuten pro Wh – nicht besonders schnell, aber okay. Ebenfalls bloß okay: Der Preis von 72 Cent pro Wh.

Wer eine robuste, wasserfeste Powerbank sucht, für den ist die EasyAcc trotzdem einen Blick wert. Ansonsten bekommt man mit unseren anderen Empfehlungen mehr für sein Geld.

Autostarthilfe: equinux tizi Kraftprotz Powerstart

Test besten Powerbanks: equinux tizi Kraftprotz Powerstart
Kommt mit Starterkanel und bis zu 200 Ampere – gute Hilfe bei Autopannen

Eine ganz besondere Powerbank ist die tizi Kraftprotz Powerstart des deutschen Herstellers equinux. Mit ihr kann man eine leere Autobatterie wieder aufladen bzw. durch einen kurzen Stromstoß den Wagen starten.

Für letzteres liefert sie 2 Sekunden lang 200 Ampere – allerdings warnt der Hersteller vor dem extremen Verschleiß bei dieser Methode. Andererseits wird man sein Auto auch nicht ständig auf diese Weise starten. Wenn man mal liegenbleibt, kann der Kraftprotz Powerstart aber die Rettung sein. Ein spezielles Autoladekabel mit Klemmen gehört sogar zum Lieferumfang, die Anschlüsse dafür verstecken sich hinter einer kleinen Klappe.

Zwei normale USB-Ausgänge mit 1 und 2,4 Ampere sind aber ebenfalls an Bord. Eine weitere Besonderheit ist die eingebaute Leuchte, die einer echten Taschenlampe schon sehr nahe kommt.

Im Test lieferte dieses Modell 35.946 mWh von versprochenen 44.400 mWh, was durchschnittlichen 81 Prozent entspricht. Rund drei Mal kann man sein Smartphone damit aufladen.

Mit 2,23 Euro pro Wh ist sie allerdings recht teuer und mit 550 Gramm eine der schwersten Powerbanks im Testfeld. Dafür ist sie sehr robust gebaut. So macht sich der tizi Kraftprotz Powerstart vor allem im Handschuhfach gut und spendet Autofahrern im Notfall Strom und Licht.

Die besten Powerbanks ab 20.000 mAh

Das verlängerte Wochenende auf dem Zeltplatz oder in den Bergen ist mit einer großen Powerbank jenseits der 20.000 mAh kein Problem. Damit versorgt man nicht nur ein Handy mit Strom, sondern bei Bedarf noch ein Tablet oder die Geräte der Mitreisenden.

Testsieger: Aukey PB-N39

Test besten Powerbanks: Aukey PB-N39
Enorme Kapaziät und Lightning-Eingang – auch was für Apple-Nutzer.
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In dieser Klasse kann die Aukey PB-N39 (30.000 mAh) gleich in mehrfacher Hinsicht punkten. Zum einen ist da die gemessene Kapazität von gigantischen 93.885 mWh, was 85 Prozent der vom Hersteller angegebenen 111.000 mWh entspricht – ein guter Wert. Zirka achteinhalb Mal lässt sich damit ein Smartphone-Akku aufladen, damit kommt man schon sehr weit.

Zum anderen gibt es einen Lightning-Eingang für Ladekabel von Apple. Aukey spricht also auch Besitzer von iPhone und iPad an, ein Kabel für einen Micro-USB-Eingang liegt aber auch bei.

Fast zehn mal kann man ein Smartphone damit aufladen

Apropos aufladen: Mit 12:49 Stunden (2 Ampere am Micro-USB-Eingang) braucht die PB-N39 absolut gesehen natürlich sehr lange. Allerdings sind es runtergerechnet auf 1 Wh nur 8 Minuten. Das ist alles andere als langsam. Kommt parallel noch der Lightning-Eingang zum Einsatz, geht es sogar noch schneller. Aber einen halben Tag sollte man in der Regel schon einplanen, wenn die Powerbank ganz leer ist.

50 Powerbanks im Test: Aukey PB-N39
Mehr Kapazität als die Aukey PB-N39 hat im Test keine Powerbank zu liefern, an der Energieanzeige sollte der Hersteller noch arbeiten.

Die beiden USB-A-Ausgänge zum Landen von Smartphones und Tablets liefern jeweils 2,4 Ampere – und das selbst dann, wenn beide parallel Strom liefern. Viele andere Powerbanks begrenzen die Gesamtstromstärke, die aus mehreren Ausgängen zusammen fließen darf, häufig auf 3,4 Ampere. Bei der Aukey hat man dagegen an beiden Ausgängen die volle Power zur Verfügung.

Etwas ungewöhnlich hat Aukey bei allen seinen Powerbanks die Ladestandsanzeige realisiert. Es gibt hier nur eine LED, die in unterschiedlichen Farben blinkt – je nachdem, wie viel Saft noch drin ist. Blinkt sie weiß, ist der Akku zwischen 70 und 100 Prozent geladen; blinkt sie grün, sind es zwischen 30 und 70 Prozent; blinkt sie rot, sind es weniger als 30 Prozent. Besser lösen das unserer Meinung nach die anderen Hersteller durch mehrere LEDs in einer Reihe.

Mit 15 x 3 x 8 Zentimetern ist die Aukey PB-N39 die größte und mit 572 Gramm die zweitschwerste im Testfeld. Sie gehört also vielleicht geradeso noch ins Handgepäck, aber eher in den Koffer oder die Reisetasche.

Alternativen

Für Notebooks: Anker PowerCore+

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen
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Die Anker PowerCore+ unterstützt die Spezifikation »USB Power Delivery« (USB PD). Das bedeutet, dass die Powerbank über den USB-C-Anschluss eine elektrische Leistung von bis zu 30 Watt liefert, um damit zum Beispiel Notebooks aufladen zu können. Einige wenige aktuelle Notebook-Modelle wie etwa das neue MacBook nutzen nämlich die USB-Buchse auch zur Stromversorgung. Genau diese lassen sich mit der PowerCore+ aufladen. Allerdings sind nicht alle Notebooks mit USB PD kompatibel. So schließt Anker das HP Spectre und das Dell XPS 13 aus.

50 Powerbanks im Test: Anker PowerCore+
Die Anker PowerCore+ hat einen USB-PD-Ausgang, über den sie sogar Notebooks aufladen kann.

Die Powerbank hat laut Hersteller eine Kapazität von 96.480 mWh. Im Test haben wir 79.533 mWh gemessen, was einer Quote von nur 82 Prozent entspricht. Wir kratzen damit an der unteren Kante dessen, was wir noch empfehlen würden. Für den Spezialeinsatz als USB-PD-Powerbank kann man das aber vielleicht noch akzeptieren.

Zudem verfügt die PowerCore+ über zwei normale USB-A-Ausgänge, die jeweils bis zu 3 Ampere liefern – also 1 Ampere mehr als der Großteil der Powerbanks im Test.

Aufladen lässt sich das Modell nur über den oben erwähnten USB-C-Port, der sowohl als Aus- wie auch als Eingang zum Einsatz kommt. Das Problem: Beim Laden über ein normales USB-Ladegerät dauert der Vorgang mehrere Tage. Es muss stattdessen ein spezielles USB-PD-Netzteil her, das eine entsprechende Leistung bringt. Solch ein Netzteil ist nicht dabei. Anker legt lediglich ein Kabel mit USB-C-Stecker an beiden Enden bei.

Mit 591 Gramm ist die Anker PowerCore+ die schwerste Powerbank im Testfeld. Sie macht einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck. Die zehn LEDs, die kreisförmig angeordnet sind, zeigen den Ladestand des Akkus an.

Mit einem Preis von 1,01 Euro pro Wh ist sie zudem nicht besonders günstig. Alles in allem richtet sie sich an Nutzer, die tatsächlich eine Powerbank mit USB PD suchen. Diese sind im Handel bisher noch rar gesät. Wer hingegen nur Smartphone und Tablet laden möchte, greift zu einem anderen Modell.

Außerdem getestet

Kleine Powerbanks

Intenso S5000

JETech PB5000

Test besten Powerbanks: JETech PB5000

Keine Preise gefunden.

In der Klasse bis 10.000 mAh haben wir acht weitere Powerbanks getestet. Wie das empfohlene Modell von Power Theory haben auch die Geräte Intenso S5000 und die JETech PB5000 je ein fest im Gehäuse integriertes Micro-USB-Kabel zum Aufladen – allerdings kein Lightning-Kabel. Sie erreichen gute 85 bzw. 87 Prozent (15.741 bzw. 16.050 mWh) der versprochenen Kapazität, laden mit knapp über und knapp unter 3 Stunden jedoch nicht besonders schnell auf. Dafür gehören sie mit je rund 10 Euro zu den günstigeren Powerbanks im Test.

Aukey PB-N37

Für 10 Euro ist auch die Aukey PB-N37 zu haben, die im Test allerdings nur 79 Prozent (14.607 mWh) der Herstellerangaben erreicht. Auf die gleiche Quote kommt die RAV Power RP-PB060, noch darunter liegt sogar die Poweradd Slim 2 mit nur 75 Prozent (13.917 mWh). Da nützt es auch nichts, wenn dieses Modell mit rund 9 Euro das günstigste im gesamten Testfeld ist. Powerbanks mit weniger als 80 Prozent der vom Hersteller angegeben Kapazität wollen wir nicht empfehlen.

Anker PowerCore Slim 5000

Die Anker PowerCore Slim 5000 kommt mit 89 Prozent (17.134 mWh) zwar auf eine sehr gute Kapazität, ist mit 1,52 Euro pro Wattstunde aber auch recht teuer. Dafür ist sie sehr flach und verschwindet in jeder Jackentasche.

Mit einer Ladezeit von 16 Minuten pro Wh (insgesamt 5:16 Stunden) lädt die EasyAcc PB6400MT2 am langsamsten im Test. Keinerlei Auffälligkeiten gibt es bei der CoolReall PF mini, die in Sachen Kapazität, Ladezeit und Preis das Mittelfeld in dieser Klasse markiert.

Mittelgroße Powerbanks

Anker PowerCore 1000

Intenso ST 13000

In der Klasse bis 20.000 mAh haben wir neben den bereits erwähnten Powerbanks noch sechs weitere Modelle getestet. Man könnte sie alle als grauen Durchschnitt bezeichnen, da sie weder besonders gute noch besonders schlechte Leistungen gezeigt haben. Die gemessene Kapazität liegt bei allen im Bereich zwischen 84 und 89 Prozent, preislich kommen sie allesamt auf knapp 50 bis etwas über 60 Cent pro Wh.

Mit 8 bzw. 9 Minuten pro Wh (4:44, 6:45 bzw. 6:28 Stunden) sind die Anker PowerCore 1000, die Aukey PB T3 und die Intenso ST13000 jeweils recht schnell aufgeladen. Sie sind für ihre Kapazität auch besonders leicht, ebenso wie die EasyAcc 150002.

Varta PB 16000

Die Poweradd Pilot 5G und die Varta PB 16.0000 haben gute Kapazitäten von 84 und 86 Prozent und die Varta lädt mit 7 Minuten pro Wattstunde auch ziemlich schnell. Preislich liegen sie auf die Wattstunde gerechnet aber eher im Mittelfeld, es geht also auch günstiger.

Große Powerbanks

iMuto X4

Auch in der Klasse ab 20.000 mAh haben wir noch sechs weitere Powerbanks getestet. Besonders auffällig sind die Digitalanzeige der iMuto X4, die den Ladestand des internen Akkus auf das Prozent genau anzeigt, sowie die ungewöhnliche Sensorleiste auf der Oberseite der VIVIS VTB-64C, mit der Nutzer das Gerät aktivieren – sieht nett aus, ist aber etwas umständlich.

Aukey PB-N36

Die Aukey PB-N36 ist mit 20.000 mAh ganz einfach die etwas kleinere Version unserer Empfehlung Aukey PB-N39 mit 30.000 mAh. Sie hat neben dem Micro-USB- ebenfalls einen Lightning-Eingang und erreicht mit 85 Prozent (62.575 mWh) der Herstellerangabe zudem die gleiche Kapazitätsquote. Mit 35 Cent pro Wattstunde ist sie dabei sogar deutlich günstiger. Allerdings ist sie für diese Kapazität nicht gerade handlich.

CoolReall K8

Mit 36 Cent pro Wh ist auch in dieser Klasse das Modell K8 von CoolReall wieder eines der günstigsten. Mit 86 Prozent (63.589 mWh) erreichte sie außerdem gute Werte bei unserer Messung. Die gleiche Quote lieferte ebenfalls die Anker PowerCore 20100 (62.521 mWh). Die EasyAcc PB20000MS lag mit 84 Prozent (62.459 mWh) nur leicht darunter.

Kommentare

14 Kommentare zu "Die besten Powerbanks"

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Hab die ST13000 von Intenso. Das erste halbe Jahr war ich zufrieden damit. Schafft kaum noch die 2A Ladestrom. Bin froh wenn es mal 1,5A sind. Meist sind es nur noch 960mAh. Die nächste wird ne Anker!

Sehr brauchbar!Name bürgt für Qualität!

Vielen Dank für diesen sehr nützlichen Test.
Derartige Infos sind immer nützlich.

Hät nix dagegen für extrastrom

Thomas Kümmel
Thomas Kümmel

Toller Test

Klaut ihr jeden Artikel von Chip de????

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4x ordentliche 18650 Samsung 29e in einem Batteriepack in der Bucht und du hast die Beste Powerbank..

Cool ! Habe sowieso sie ganze zeit überlegt welche powerbank ich mir zulegen soll , hab mir jetzt die kleine mit 5000 mAh von anker ausgesucht , da sie klein und handlich ist und ich keine besonders großen powerbanks brauche

5000 mAh*

Ich hab die 20000er von anker über all ausreichend power ?

Ja die is auch super , brauch aber keine so großen powerbanks.?

Bei meinem Powerpack war schon bei der Bestellung klar, der Hersteller übertreibt reichlich.
30 Ah und 1,5 Watt Solar.
Aber wenn es realistisch auch nur
10 Ah und 0,7 Watt Solar sein soltlen,
war trotzdem das Geld Wert.

http://www.dx.com/p/mediacon-sp30000a-universal-5v-30000mah-li-ion-polymer-solar-power-bank-charger-black-356580#.VxKWLZDmTIU

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