Die besten Powerbanks

Powerbanks im Test

Die beste Powerbank für die meisten ist die Anker PowerCore 5000. Sie ist günstig und handlich und man kann das Smartphone damit ein- bis zweimal voll aufladen. Wer länger ohne Steckdose unterwegs ist und eine höhere Kapazität braucht, sollte sich das Revolte Powerpack ansehen. Für ganz lange Touren liefert die RAV Power RP-PB006 riesige Stromreserven.

Update 7. Februar 2018

Wir haben weitere neun Powerbanks getestet und in zwei Kategorien neue Testsieger gekürt.

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21. Juli 2017

Wir haben 28 weitere Powerbanks getestet und in allen drei Kategorien neue Testsieger gekürt.

1. März 2017

Wir haben den Testbericht mit neuen Modellen aktualisiert.

25. August 2016

Wir haben den Testbericht mit neuen Modellen aktualisiert.

Nach unseren letzten Tests von 18 und 28 Powerbanks haben wir diesmal neun weitere aktuelle Reserveakkus unter die Lupe genommen. Insgesamt haben wir damit inzwischen über 50 Powerbanks für Sie getestet.

Wir haben die Akkus nach ihrer Kapazität in drei Gruppe eingeteilt: kleine Powerbanks mit bis zu 10.000 mAh (Milliamperestunden), mittlere bis 20.000 mAh und große über 20.000 mAh. Für jede der drei Größen haben wir einen Testsieger gekürt und alternative Empfehlungen für Sie gefunden.

Wozu braucht man eine Powerbank?

Powerbanks sind das beste Mittel der Wahl, eines der größten Probleme des mobilen Zeitalters zu lösen: die begrenzte Akku-Kapazität von Smartphones und Tablets. Im handlichen Format sind sie für die alltägliche Bahnfahrt zur Arbeit oder als riesiger Energiespeicher für das lange Wochenende in der Natur sehr dienlich. Externe Powerbanks sind somit die mobile Notsteckdose zum Nachtanken des schlappen Akkus.

Reserveakkus lösen das Problem der zu kleinen Smartphone-Akkus

Je nach Kapazität des Akkupacks und der Größe des Handy-Akkus reicht der Notstrom für eine oder für mehrere Ladevorgänge. Zahlreiche Hersteller bieten Powerbanks in vielen unterschiedlichen Größen an: von eher bescheidenen 3.000 bis hin zu stolzen 30.000 Milliamperestunden (mAh) und noch mehr. Mit der Kapazität steigen naturgemäß Maße und Gewicht der Geräte – und in der Regel auch der Preis.

Der Markt für Powerbanks ist mittlerweile enorm groß geworden. Wir haben uns insgesamt 55 Exemplare verschiedener Kategorien für Sie angesehen, getestet und je eine Empfehlung gekürt. Eingeteilt haben wir die Zusatzakkus in drei Kategorien: Bis 10.000 mAh, bis 20.000 mAh und ab 20.000 mAh.

Da man sich auf die Hersteller-Angaben zur Kapazität nicht wirklich verlassen kann, haben wir alle Powerbanks vermessen. Wir wollten wissen, wie viele Milliwattstunden (mWh) Energie beim vollständigen Entladen eines Akkupacks tatsächlich fließen und haben die gemessenen Werte dann mit den Herstellerangaben verglichen.

Dazu haben wir jede Powerbank aufgeladen und anschließend an einem Tablet so lange entladen bis sie keinen Strom mehr lieferte. Die Messungen haben wir mit Hilfe eines USB-Multimeters vorgenommen. Wegen der besseren Vergleichbarkeit haben wir den Test stets mit dem gleichen Kabel durchgeführt.

Viele Hersteller geben zu hohe Werte bei der Kapazität an

Da die Spannung einen großen Einfluss auf die maximal entnehmbare Energiemenge hat, haben wir versucht, den Ladestand des Test-Tablets während der Messung nicht unter 30 Prozent fallen und nicht über 70 Prozent steigen zu lassen. Denn in diesem Bereich reguliert die Ladeelektronik in der Regel nicht den Stromfluss, so dass alle Powerbanks mit der gleichen Spannung entladen wurden.

Wie in fast jedem modernen Gerät mit Akku verhindert auch in Powerbanks eine Elektronik, dass der Akku vollständig entladen wird. Eine gewisse Restmenge an Energie bleibt immer gespeichert, sonst wird der Akku beschädigt. Das ist in der Praxis allerdings irrelevant, da dieser Rest dem Smartphone oder Tablet eben nicht zur Verfügung steht und daher für den Nutzer uninteressant ist.

Außerdem sorgt auch die Umwandlung der Spannung für einen Energieverlust. Die 3,7 Volt des Powerbank-Akkus müssen auf 5 Volt für den USB-Ausgang umgewandelt werden. Das ist die Standard-Spannung für USB-Anschlüsse, nur mit ihr lässt sich ein Smartphone oder Tablet aufladen.

Diese beiden Fakten – ungenutzte Restenergie im Akku und Verluste bei der Spannungsumwandlung – sorgen nochmals für eine Differenz zwischen den Herstellerangaben und der tatsächlich nutzbaren Kapazität einer Powerbank.

50 Powerbanks im Test: So haben wir gestestet
Mit Hilfe eines USB-Strommessgeräts haben wir die tatsächliche Kapazität der Powerbanks ermittelt.

Neben der Messung der tatsächlichen Energiemenge, die die Akkupacks abgeben, interessierte außerdem auch die Ladezeit. Dazu haben wir jedes Modell mit einem 2-Ampere-Ladegrät aufgeladen und die Ladezeit gemessen. Bis auf ein Testgerät nutzen alle Powerbanks einen USB-Eingang mit mindestens 2 Ampere, manche sogar mit 3 Ampere. Modelle mit einem Eingang, der eine höhere Stromstärke akzeptiert, profitieren von einem leistungsstarken Netzteil.

In der Regel nutzt man das USB-Ladegerät vom Smartphone – oder einfach den USB-Anschluss eines Laptops oder PCs. Von daher dient unsere Testreihe eher der Vergleichbarkeit der Powerbanks untereinander. Wie es in der Praxis bei Benutzern zu Hause aussieht, hängt immer stark vom verwendeten Netzteil ab. Denn viele Smartphone-Ladegeräte liefern nur 1 Ampere und auch viele PC-USB-Buchsen geben keine 3 Ampere her. Welche Stromstärke ein Ladegerät liefert, können Sie auf dem Gerät – meist sehr kleingedruckt – nachlesen.

Das kleine Einmaleins der Akku-Physik

Die Kapazität eines Akkus zu bestimmen, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Sie ist zum Beispiel von der Umgebungstemperatur abhängig – bei Kälte liefert ein Akku deutlich weniger Strom als bei Zimmertemperatur. Wir alle kennen das Problem, dass Akkus mit der Lebensdauer kontinuierlich an Kapazität verlieren. Und auch beim Laden und Entladen selbst geht Strom verloren, da spielt übrigens die Qualität der USB-Kabel eine große Rolle. Die Energiemenge, die in einen Akku hineinkommt, ist also nie die selbe, die auch wieder rauskommt.

All diese Unsicherheiten machen sich viele Hersteller zu Nutze und übertreiben teilweise maßlos mit ihren Angaben über die Kapazität ihrer Akkupacks – nach dem Motto: Kann ja eh keiner genau nachprüfen. Gerade bei No-Name-Herstellern aus Fernost kann man sich alles andere als sicher sein, dass drin ist, was drauf steht.

Die Wattstunde ist aussagekräftiger als die Milliamperestunde, die die Hersteller angeben

Es hat sich eingebürgert, die Kapazität von Akkus in Milliamperestunden anzugeben. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Einheit, die wenig über die tatsächliche Kapazität eines Akkus aussagt.

Wesentlich aussagekräftiger als die Milliamperestunde (mAh) ist die Einheit (Milli-)Wattstunde (mWh bzw. Wh), die für die elektrische Arbeit und damit für die Energiemenge steht, die ein Akku abgeben kann. In diese Einheit fließt neben der Stromstärke in Ampere nämlich auch die elektrische Spannung in Volt ein, mit der der Powerbank-Akku entladen wird. Und diese Spannung beeinflusst die nutzbare Kapazität oder besser gesagt die Menge an Energie, die ein Smartphone tatsächlich aus einem Akkupack ziehen kann.

Kleines Rechenbeispiel: Ein Zusatz-Akku mit 10.000 mAh leistet bei 3,7 Volt genau die gleiche elektrische Arbeit wie ein Akku mit 1.000 mAh bei 37 Volt – nämlich 37 Wh. Die Angabe der Milliamperestunde allein sagt also wenig aus, entscheidend ist die Wattstunde. 10.000 mAh klingen allerdings zweifellos eindrucksvoller als 37 Wh, weshalb die Hersteller wohl diese Angabe bevorzugen. Immerhin: Die Anbieter fast aller von uns getesteten Akkupacks geben die Kapazität inzwischen sowohl in Milliamperestunden (mAh) als auch in Wattstunden (Wh) oder Milliwattstunden (mWh) an.

Wie lange hält das Akkupack?

Die meisten Smartphone-Akkus haben eine Kapazität zwischen 2.500 und 3.500 mAh. Allerdings geben sie in der Regel 3,8 Volt ab, weshalb die Milliamperestunde des Akkupacks streng genommen nicht direkt mit der des Smartphones verglichen werden kann. Wenn man wissen will, wie oft man sein Smartphone mit einem Akkupack aufladen kann, sollte man also lieber auf die Wattstunden schauen.

Bei 3.000 mAh und 3,8 Volt kommt man auf rund 11.000 mWh Kapazität für ein durchschnittliches Smartphone. Hat ein Akkupack eine Kapazität von 20.000 mWh, kann man es also knapp zwei Mal komplett aufladen.

Wer mehr zum Thema Kapazität, elektrische Arbeit und Spannung bei Powerbanks und Smartphone-Akkus wissen will: Eine detaillierte Erläuterung der Zusammenhänge gibt es bei Allround-PC.

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Kommentare

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Anonym
Anonym

Ich habe XLayer 15.000 mAh schon ein paar Jahre….und hänge alles dran….Handys (6 mal volle Aufladung), Kopfhörer (kann ich gar nicht zählen wie oft) einfach alles was sich iwie aufladen lässt…. Nullproblemo….

Anonym
Anonym

Anker oder Rav Power. Habe beide und sind sehr gut.

Anonym
Anonym

Bin mit Anker 20100 super zufrieden. Muss die Powerbank superselten laden!

Anonym
Anonym

Hab seit ca 2 Jahren eine von Anker. Bin sehr zufrieden damit kann ich mein S4 etliche Male laden sie braucht dann zwar die ganze Nacht bis sie wieder voll ist aber ich brauche sie ja nur ca 1 mal die Woche aufladen. Plus! Mein Handy lädt mit der Anker powerbank schneller auf 100% als mit den ladekabel am Stromnetz

Anonym
Anonym

Egal welche Powerbank/Ladegerät.. Nach einigen Monaten ist Sense, aufladen am Strom kein Problem, aber laden des Handys (Galaxy S5) nicht mehr möglich. Egal obs eine günstige Powerbank war, oder eine teure

Anonym
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Komisch die von saturn waren alle 3 monate kapputt, die genauso turer anker powerbank ist jetzt bald ein jahr im betrieb ohne die geringste altersschwäche

Anonym
Anonym

Was bringt einem die höchste Kapazität, wenn er sich ständig selbst entleert oder nach wenigen Monaten an Altersschwäche stirbt. -_-

Anonym
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Ich kann ANKER auch nur empfehlen erst hatte ich nur die Soundcore (Bluetooth Lautsprecher) und war super zufrieden. Seit einem jahr habe ich nun auch die 20.000mAh powerbank und bisher noch nie probleme gehabt. Mein S8 lädt mit max. Strom bzw. begrentzt selbst den stromfluss, lediglich an 9V oder 12V schnellladegeräten ist der Akku schneller voll. Selbst die 2A Samsung ladegeräte brauchen länger.

Anonym
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Danke!

Thomas Kümmel
Thomas Kümmel

Toller Test