Die besten Powerbanks

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Powerbanks im Test

Die beste Powerbank für die meisten ist die Anker PowerCore 5000. Sie ist günstig und handlich und man kann das Smartphone damit ein- bis zweimal voll aufladen. Wer länger ohne Steckdose unterwegs ist und eine höhere Kapazität braucht, sollte sich das Revolte Powerpack ansehen. Für ganz lange Touren liefert die RAV Power RP-PB006 riesige Stromreserven.

Update 19. Oktober 2018

Wir haben die Verfügbarkeit einiger Modelle aktualisiert.

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10. September 2018

Wir haben den Artikel stark überarbeitet und die Verfügbarkeit von Produkten aktualisiert.

7. Februar 2018

Wir haben weitere neun Powerbanks getestet und in zwei Kategorien neue Testsieger gekürt.

21. Juli 2017

Wir haben 28 weitere Powerbanks getestet und in allen drei Kategorien neue Testsieger gekürt.

1. März 2017

Wir haben den Testbericht mit neuen Modellen aktualisiert.

25. August 2016

Wir haben den Testbericht mit neuen Modellen aktualisiert.

Nach unseren letzten Tests von 18 und 28 Powerbanks haben wir diesmal neun weitere aktuelle Reserveakkus unter die Lupe genommen. Insgesamt haben wir damit inzwischen über 50 Powerbanks für Sie getestet.

Wir haben die Akkus nach ihrer Kapazität in drei Gruppe eingeteilt: kleine Powerbanks mit bis zu 10.000 mAh (Milliamperestunden), mittlere bis 20.000 mAh und große über 20.000 mAh. Für jede der drei Größen haben wir einen Testsieger gekürt und alternative Empfehlungen für Sie gefunden.

Wozu braucht man eine Powerbank?

Powerbanks sind das beste Mittel der Wahl, eines der größten Probleme des mobilen Zeitalters zu lösen: die begrenzte Akku-Kapazität von Smartphones und Tablets. Im handlichen Format sind sie für die alltägliche Bahnfahrt zur Arbeit oder als riesiger Energiespeicher für das lange Wochenende in der Natur sehr dienlich. Externe Powerbanks sind somit die mobile Notsteckdose zum Nachtanken des schlappen Akkus.

Reserveakkus lösen das Problem der zu kleinen Smartphone-Akkus

Je nach Kapazität des Akkupacks und der Größe des Handy-Akkus reicht der Notstrom für eine oder für mehrere Ladevorgänge. Zahlreiche Hersteller bieten Powerbanks in vielen unterschiedlichen Größen an: von eher bescheidenen 3.000 bis hin zu stolzen 30.000 Milliamperestunden (mAh) und noch mehr. Mit der Kapazität steigen naturgemäß Maße und Gewicht der Geräte – und in der Regel auch der Preis.

Der Markt für Powerbanks ist mittlerweile enorm groß geworden. Wir haben uns insgesamt 55 Exemplare verschiedener Kategorien für Sie angesehen, getestet und je eine Empfehlung gekürt. Eingeteilt haben wir die Zusatzakkus in drei Kategorien: Bis 10.000 mAh, bis 20.000 mAh und ab 20.000 mAh.

Da man sich auf die Herstellerangaben zur Kapazität nicht wirklich verlassen kann, haben wir alle Powerbanks vermessen. Wir wollten wissen, wie viele Milliwattstunden (mWh) Energie beim vollständigen Entladen eines Akkupacks tatsächlich fließen und haben die gemessenen Werte dann mit den Herstellerangaben verglichen.

Dazu haben wir jede Powerbank aufgeladen und anschließend an einem Tablet so lange entladen bis sie keinen Strom mehr lieferte. Die Messungen haben wir mit Hilfe eines USB-Multimeters vorgenommen. Wegen der besseren Vergleichbarkeit haben wir den Test stets mit dem gleichen Kabel durchgeführt.

Viele Hersteller geben zu hohe Werte bei der Kapazität an

Da die Spannung einen großen Einfluss auf die maximal entnehmbare Energiemenge hat, haben wir versucht, den Ladestand des Test-Tablets während der Messung nicht unter 30 Prozent fallen und nicht über 70 Prozent steigen zu lassen. Denn in einem solchen Bereich reguliert die Ladeelektronik in der Regel nicht den Stromfluss, so dass alle Powerbanks mit der gleichen Spannung entladen wurden.

Wie in fast jedem modernen Gerät mit Akku verhindert auch in Powerbanks eine Elektronik, dass der Akku vollständig entladen wird. Eine gewisse Restmenge an Energie bleibt immer gespeichert, sonst wird der Akku beschädigt. Das ist in der Praxis allerdings irrelevant, da der angesprochene Rest dem Smartphone oder Tablet eben nicht zur Verfügung steht und daher für den Nutzer uninteressant ist.

Außerdem sorgt auch die Umwandlung der Spannung für einen Energieverlust. Die 3,7 Volt des Powerbank-Akkus müssen auf 5 Volt für den USB-Ausgang umgewandelt werden. Das ist die Standard-Spannung für USB-Anschlüsse, nur mit ihr lässt sich ein Smartphone oder Tablet aufladen.

Die ungenutzte Restenergie im Akku und Verluste bei der Spannungsumwandlung sorgen nochmals für eine Differenz zwischen den Herstellerangaben und der tatsächlich nutzbaren Kapazität einer Powerbank.

50 Powerbanks im Test: So haben wir gestestet
Mit Hilfe eines USB-Strommessgeräts haben wir die tatsächliche Kapazität der Powerbanks ermittelt.

Neben der Messung der tatsächlichen Energiemenge, die die Akkupacks abgeben, interessierte außerdem auch die Ladezeit. Dazu haben wir jedes Modell mit einem 2-Ampere-Ladegrät aufgeladen und die Ladezeit gemessen. Bis auf ein Testgerät nutzen alle Powerbanks einen USB-Eingang mit mindestens 2 Ampere, manche sogar mit 3 Ampere. Modelle mit einem Eingang, der eine höhere Stromstärke akzeptiert, profitieren von einem leistungsstarken Netzteil.

In der Regel nutzt man das USB-Ladegerät vom Smartphone – oder einfach den USB-Anschluss eines Laptops oder PCs. Von daher dient unsere Testreihe eher der Vergleichbarkeit der Powerbanks untereinander. Wie es in der Praxis bei Benutzern zu Hause aussieht, hängt immer stark vom verwendeten Netzteil ab. Denn viele Smartphone-Ladegeräte liefern nur 1 Ampere und auch viele PC-USB-Buchsen geben keine 3 Ampere her. Welche Stromstärke ein Ladegerät liefert, können Sie auf dem Gerät – meist sehr kleingedruckt – nachlesen.

Das kleine Einmaleins der Akku-Physik

Die Kapazität eines Akkus zu bestimmen, ist in der Praxis gar nicht so einfach. Sie ist zum Beispiel von der Umgebungstemperatur abhängig – bei Kälte liefert ein Akku deutlich weniger Strom als bei Zimmertemperatur. Wir alle kennen das Problem, dass Akkus mit der Lebensdauer kontinuierlich an Kapazität verlieren. Und auch beim Laden und Entladen selbst geht Strom verloren, da spielt übrigens die Qualität der USB-Kabel eine große Rolle. Die Energiemenge, die in einen Akku hineinkommt, ist also nie die selbe, die auch wieder rauskommt.

Solche Unsicherheiten machen sich viele Hersteller zu Nutze und übertreiben teilweise maßlos mit ihren Angaben über die Kapazität ihrer Akkupacks – nach dem Motto: Kann ja eh keiner genau nachprüfen. Gerade bei No-Name-Herstellern aus Fernost kann man sich alles andere als sicher sein, dass drin ist, was drauf steht.

Die Wattstunde ist aussagekräftiger als die Milliamperestunde, die die Hersteller angeben

Es hat sich eingebürgert, die Kapazität von Akkus in Milliamperestunden anzugeben. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Einheit, die wenig über die tatsächliche Kapazität eines Akkus aussagt.

Wesentlich aussagekräftiger als die Milliamperestunde (mAh) ist die Einheit (Milli-)Wattstunde (mWh bzw. Wh), die für die elektrische Arbeit und damit für die Energiemenge steht, die ein Akku abgeben kann. Hier fließt neben der Stromstärke in Ampere nämlich auch die elektrische Spannung in Volt ein, mit der der Powerbank-Akku entladen wird. Die Spannung beeinflusst die nutzbare Kapazität oder bzw. die Menge an Energie, die ein Smartphone tatsächlich aus einem Akkupack ziehen kann.

Kleines Rechenbeispiel: Ein Zusatz-Akku mit 10.000 mAh leistet bei 3,7 Volt genau die gleiche elektrische Arbeit wie ein Akku mit 1.000 mAh bei 37 Volt – nämlich 37 Wh. Die Angabe der Milliamperestunde allein sagt also wenig aus, entscheidend ist die Wattstunde. 10.000 mAh klingen allerdings zweifellos eindrucksvoller als 37 Wh, weshalb die Hersteller wohl deren Angabe bevorzugen. Immerhin: Die Anbieter fast aller von uns getesteten Akkupacks geben die Kapazität inzwischen sowohl in Milliamperestunden (mAh) als auch in Wattstunden (Wh) oder Milliwattstunden (mWh) an.

Wie lange hält das Akkupack?

Die meisten Smartphone-Akkus haben eine Kapazität zwischen 2.500 und 3.500 mAh. Allerdings geben sie in der Regel 3,8 Volt ab, weshalb die Milliamperestunde des Akkupacks streng genommen nicht direkt mit der des Smartphones verglichen werden kann. Wenn man wissen will, wie oft man sein Smartphone mit einem Akkupack aufladen kann, sollte man also lieber auf die Wattstunden schauen.

Bei 3.000 mAh und 3,8 Volt kommt man auf rund 11.000 mWh Kapazität für ein durchschnittliches Smartphone. Hat ein Akkupack eine Kapazität von 20.000 mWh, kann man es also knapp zwei Mal komplett aufladen.

Wer mehr zum Thema Kapazität, elektrische Arbeit und Spannung bei Powerbanks und Smartphone-Akkus wissen will: Eine detaillierte Erläuterung der Zusammenhänge gibt es bei Allround-PC.

Die besten kleinen Powerbanks

Kleine Powerbanks sind beliebt, weil sie schmal und kompakt sind und man sie so immer mit dabei haben kann. Und zum ein- oder zweimaligen Aufladen des Handys reicht ihre Kapazität allemal.

Neun neue Powerbanks haben wir uns für den Test angeschaut und mit den bisherigen Kandidaten verglichen.

Unter kleinen Powerbanks verstehen wir Geräte von 5.000 bis 10.000 mAh. Unter 5.000 mAh sind aus unserer Sicht nicht empfehlenswert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Anker PowerCore 5000

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Die Anker PowerCore 5000 ist so klein, dass sie einfach in der Hand- oder Jackentasche verschwindet. In unserem Test konnte das Gerät die Herstellerangaben zur Kapazität fast bestätigen – eine Seltenheit, denn hier wird viel geschummelt. Auch das Aufladen der Powerbank geht schnell, deshalb ist sie für uns die beste kleine Powerbank.

Einfach günstig

Poweradd Slim 2

Test besten Powerbanks: Poweradd Slim 2
Kompakte Powerbank zum absoluten Tiefpreis, dafür muss man auf Kapazität verzichten.

Wer nur auf den Preis schaut, kauft die Poweradd Slim 2. Das Modell ist das günstigste im gesamten Test, liefert dafür aber auch nur drei Viertel der Kapazität, die der Hersteller verspricht. Auch das genügt aber, um dem Smartphone für ein paar Stunden Energie zu liefern, wenn das Ladegerät zu Hause liegt oder die nächste Steckdose nicht in Reichweite ist.

Vergleichstabelle

TestsiegerEinfach günstig
Modell Anker PowerCore 5000 Poweradd Slim 2 Intenso S5000 Anker PowerCore Slim 5000 Aukey PB-N37 RAV Power RP-PB060 Anker PowerCore II 6700
Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000Test besten Powerbanks: Poweradd Slim 2Test besten Powerbanks: Intenso S5000Test besten Powerbanks: Anker PowerCore Slim 5000Test besten Powerbanks: Aukey PB-N37Test besten Powerbanks: RAV Power RP-PB060Powerbanks Test: Anker Powercore II 6700
Pro
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Leicht und handlich
  • Schnell aufgeladen
  • Leicht und handlich
  • Günstig
  • Micro-USB-Kabel ist fest verbaut
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Günstig
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Sehr schmal
  • Leicht und handlich
  • Leicht und handlich
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
Contra
  • Nur einen USB-Ausgang zum Laden
  • Kapazitätsangabe des Herstellers ist viel zu hoch
  • Lange Ladezeiten
  • Nur 1 Ampere am USB-Eingang
  • Teuer
  • Kapazitätsangabe des Herstellers ist viel zu hoch
  • Lange Ladezeiten
  • Ladestandsanzeige umständlich zu lesen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers viel zu hoch
  • Lange Ladezeit
  • Leicht
  • Nur einen USB-Ausgang zum Laden
Bester Preis
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Testsieger: Anker PowerCore 5000

Für die meisten Smartphone-Nutzer, die auch unterwegs mal den Akku aufladen möchten, aber keine Lust haben, große Reserveakkus herumzuschleppen, ist das Modell PowerCore 5000 von Anker zur Zeit die beste Wahl.

Testsieger

Anker PowerCore 5000

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Wie die Bezeichnung schon erahnen lässt, gibt der Hersteller eine Kapazität von 5.000 mAh bzw. 18.500 mWh an. Im Praxistest standen davon 17.222 mWh zur Verfügung. Das sind satte 93 Prozent von dem, was der Hersteller verspricht – ein absoluter Top-Wert. Ungefähr anderthalb Mal lässt sich damit ein Handy-Akku aufladen.

Powerbanks bis 10.000 mAh reichen meistens aus

Wie für kleine Powerbanks in der Kategorie bis 10.000 mAh üblich, hat auch die Anker PowerCore 5000 nur einen USB-Ausgang. Er lädt angeschlossene Geräte mit 2 Ampere, was dem Branchenstandard entspricht. Auch immer mehr Smartphones unterstützen höhere Ladeströme, so dass der Akku des Geräts viel schneller geladen wird.

50 Powerbanks im Test: Anker PowerCore 5000
Die handliche Anker PowerCore 5000 ist die ideale Powerbank für die meisten Smartphone-Nutzer.

Der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkupacks unterstützt ebenfalls Stromstärken bis zu 2 Ampere. Wer ein Ladegerät benutzt, das entsprechende Werte liefert, profitiert davon: Die Powerbank ist schneller wieder voll und einsatzbereit. In unserem Test mit einem entsprechenden Ladegerät war der Akku der PowerCore 5000 nach 2:36 Stunden geladen. Umgerechnet entspricht das einer Ladezeit von 9 Minuten pro Wattstunde (Wh), womit Anker zu den schnellsten im Testfeld gehört.

Mit ihrer geringen Abmessung von etwa 10 x 3 Zentimetern und einem Gewicht von 144 Gramm ist die PowerCore 5000 ideal für unterwegs. Sie passt bequem in jede Tasche und fällt nicht weiter auf. Auch das runde Gehäuse aus Kunststoff ist – wie man es von Anker kennt – solide verarbeitet und sollte fast jede Tour mitmachen – solange es trocken bleibt. Wie viel Energie aktuell noch in ihr steckt, verrät die Powerbank über 3 kleine LEDs.

Mit einem Preis von umgerechnet 75 Cent pro Wattstunde gehört das Modell preislich zum Durchschnitt der Powerbanks, dafür liefert sie aber eine überdurchschnittliche Performance. Die Anker PowerCore 5000 ist eine Powerbank, wie sie sich die meisten Menschen wünschen: Stabil, handlich, günstig – und der Hersteller bleibt in Sachen Kapazitätsangabe realistisch.

Alternativen

Wenn Sie sich mit der Anker PowerCore nicht anfreunden können, haben wir nachfolgend noch einige Empfehlungen für Sie.

Einfach günstig

Poweradd Slim 2

Test besten Powerbanks: Poweradd Slim 2
Kompakte Powerbank zum absoluten Tiefpreis, dafür muss man auf Kapazität verzichten.

Wer einfach eine günstige Powerbank sucht, um den Smartphone-Akku im Ernstfall nur über Wasser zu halten bis man wieder zu Hause ist, greift zur Poweradd Slim 2. Mit nicht einmal 10 Euro ist sie die günstigste im gesamten Testfeld und damit unser Tipp für Sparfüchse.

Allerdings lieferte sie in unseren Messungen nur 75 Prozent der vom Hersteller angegebenen Kapazität: 13.917 von 18.500 mWh. Und einmal komplett aufladen dauert 3:12 Stunden – nicht besonders flott. Das sind die Nachteile, die man für einen derart niedrigen Preis wohl in Kauf nehmen muss.

Auf der anderen Seite punktet sie aber wiederum mit einer kompakten (10 x 3 cm) und äußerst leichten (140 Gramm) Bauweise, so dass sie in der Handtasche, im Rucksack oder gar in der Jackentasche gar nicht weiter auffällt. Anschlusstechnisch bietet sie die Standards: Einen Micro-USB-Port zum Auf- und einen normalen UBS-Ausgang zum Entladen.

Außerdem getestet

Die Intenso S5000 besitzt ein fest im Gehäuse integriertes Micro-USB-Kabel zum Aufladen. Sie erreicht nicht ganz so hohe Werte wie unser Favorit von Anker, schafft aber mit 85 Prozent (15.741 mWh) der versprochenen Kapazität immer noch einen soliden Wert. Mit etwas über 3 Stunden lädt sie leider nicht besonders schnell auf. Dafür gehört sie allerdings zu den günstigeren Powerbanks im Test.

Anker PowerCore Slim 5000

Fast dieselben Werte wie unser Testsieger weist die Anker PowerCore Slim 5000 auf, die besonders flach gebaut ist. Sie liefert mit 89 Prozent (17.134 mWh) der Kapazitätsangaben des Herstellers zwar immer noch einen sehr guten Wert, erreicht damit aber nicht ganz das überragende Ergebnis des weniger dünnen Schwestermodells. Außerdem kostet sie fast doppelt so viel und gehört damit zu den hochpreisigsten Modellen im Testfeld. Wir finden die Leistung gut, den Preis aber viel zu hoch.

Nur geringfügig günstiger als unser Favorit ist die Aukey PB-N37 zu haben, die im Test allerdings nur 79 Prozent (14.607 mWh) der Herstellerangaben erreicht. Auch wenn sie ein ganzes Stück günstiger zu haben ist als der Konkurrent von Anker, finden wir die Ausbeute etwas gering, zumal sie im Vergleich zu Konkurrenz relativ schwer ist und vor allem lange zum Aufladen braucht. Gegenüber unserem Testsieger lohnt sich die Ersparnis nicht und auch mit der Intenso S5000 bekommt man mehr für weniger Geld.

Eine Kapazitätsstufe über den bisher genannten spielt die RAV Power RP-PB060 mit nominal 6.700 mAh. Sie kommt bei unseren Messungen ebenfalls auf eine Quote von 79 Prozent (19.657 mWh) – das geht besser! Aufgrund des höheren Akkus benötigt sie für einen vollen Ladevorgang länger als das Modell von Aukey, lädt aber auf die Wattstunde gesehen schneller. Insgesamt nehmen sich beide nicht allzu viel, allerdings ist die RAV-Powerbank etwas teurer.

Anker PowerCore II 6700

Die Anker PowerCore II 6700 bietet ebenfalls 6.700 mAh. Dabei schafft sie mit 85 Prozent (20.469 mWh) ein sehr ordentliches Ergebnis. Allerdings ist sie nicht besonders günstig und hat auch sonst bei den (leistungs-)technischen Daten maximal Durchschnitt zu bieten – selbst, wenn sie ein ganzes Stück günstiger wäre, könnte sie keine Empfehlung einfahren. Dafür ist sie alles in allem einfach zu mittelmäßig.

Die besten mittelgroßen Powerbanks

In der Kategorie bis 20.000 mAh gibt es eine Menge Auswahl. Solche Powerbanks bieten genug Kapazität, um auch mal ein Wochenende ohne Steckdose zu überstehen und sind trotzdem noch vergleichsweise leicht und handlich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Revolte Powerpack

Test besten Powerbanks: revolte Powerpack
Kaum eine Powerbank speichert mehr Energie auf engstem Raum.

Das Revolte Powerpack ist für uns die beste Powerbank ihrer Kategorie. Sie ist kompakt und leicht und bietet trotzdem reichlich Energie, hier verspricht der Hersteller nicht zu viel. Außerdem besitzt sie zwei USB-Ausgänge, so dass man zwei Smartphones parallel aufladen kann – ein echter Allrounder eben.

Noch stärker

EasyAcc PB16750MS

Test besten Powerbanks: EasyAcc PB16750MS
Viel Kapazität in einem leichten Gehäuse – so schafft man auch das Wochenende.

Die EasyAcc PB16750MS ist uns ebenfalls eine Empfehlung wert, nicht nur wegen des großen Energiespeichers mit nominal 16.750 mWh. Sie hat zwei USB-Eingänge (darunter sogar ein USB-C-Port) und zwei USB-Ausgänge, so dass auch hier zwei Smartphones parallel aufgeladen werden können. Einer der Ausgänge versorgt sogar 12-Volt-Geräte mit Strom.

Gut & günstig

CoolReall K6

Test besten Powerbanks: Coolreall K6
Günstige Powerbank mit viel Kapazität – die perfekte Kombination

Eine ganz normale Powerbank ohne Schnickschnack ist die CoolReall K6. Sie bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und kann mit einer brauchbaren Kapazitätsausbeute von 85 Prozent punkten. Der Rest ist Standard – was nicht negativ gemeint ist. Sie tut einfach das, was sie soll und das zu einem günstigen Preis.

Autostarthilfe

equinux tizi Kraftprotz Powerstart

Test besten Powerbanks: equinux tizi Kraftprotz Powerstart
Kommt mit Starterkabel und bis zu 200 Ampere – eine gute Hilfe bei Autopannen

Eine spezielle Alternative ist der tizi Kraftprotz Powerstart von equinux. Er kann für zwei Sekunden 200 Ampere aufbringen und damit ein Auto wieder zum Laufen bringen. Dass man die Funktion nicht ständig einsetzen sollte, weil es der Powerbank auf Dauer nicht gut tut, ist klar. Außerdem ist sie eine der schwersten im Testfeld und damit auch nicht dafür geeignet, in der Handtasche herumgetragen zu werden. Ihr Platz ist am besten im Handschuhfach, denn da kann sie, wenn es nötig ist, gute Dienste leisten.

Vergleichstabelle

TestsiegerNoch stärkerGut & günstigAutostarthilfe
Modell Revolte Powerpack EasyAcc PB16750MS CoolReall K6 equinux tizi Kraftprotz Powerstart Anker PowerCore II 10000 Intenso ST 13000 Anker PowerCore 10000 Aukey PB-T3 Varta PB 16000
Test besten Powerbanks: revolte PowerpackTest besten Powerbanks: EasyAcc PB16750MSTest besten Powerbanks: Coolreall K6Test besten Powerbanks: equinux tizi Kraftprotz PowerstartPowerbanks Test: Anker Powercore II 10000Test besten Powerbanks: Intenso ST 13000Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 20100Test besten Powerbanks: Aukey PB-T3Test besten Powerbanks: Varta PB 16000
Pro
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • günstig
  • kompakt
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Vergleichsweise leicht
  • USB-C-Eingang
  • Schnell aufgeladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Sehr günstig
  • Zwei USB-Ausgänge
  • Liefert kurzzeitig 200 Ampere zum Starten eines Automotors
  • Starterkabel gehört zum Lieferumfang
  • Als echte Taschenlampe brauchbar
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Schnell geladen
  • Kompakt und leicht
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Schnell aufgeladen
  • Vergleichsweise leicht
  • 12-Volt-USB-Ausgang
  • Schnell aufgeladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Schnell geladen
Contra
  • könnte etwas schneller laden
  • Nicht besonders günstig
  • Keine Extras
  • Schwer
  • Teuer
  • Kapazitätsangabe des Herstellers ist zu hoch
  • Teuer
  • Nicht besonders günstig
  • Nur ein USB-Ausgang
  • Kapazitätsangabe des Herstellers ist zu hoch
  • Nicht besonders günstig
  • Nur einen Micro-USB-Eingang
Bester Preis
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Testsieger: Revolte Powerpack

Wer auch mal das Wochenende ohne Steckdose aber nicht ohne leeren Smartphone-Akku verbringen möchte, greift zu einer Powerbank mit höherer Kapazität. In der Kategorie bis 20.000 mAh ist das Revolte Powerpack mit 10.000 mAh unsere Empfehlung.

Testsieger

Revolte Powerpack

Test besten Powerbanks: revolte Powerpack
Kaum eine Powerbank speichert mehr Energie auf engstem Raum.

Von den 36.000 mWh, die der Hersteller verspricht, blieben im Test noch 33.350 mWh übrig. Das entspricht 93 Prozent und ebenfalls einem erstklassigen Ergebnis, denn nur wenige Powerbanks erreichen Werte jenseits der 90-Prozent-Marke. Bis zu dreimal lässt sich damit ein Smartphone komplett aufladen.

Mit der EasyAcc ist ein Wochenende ohne Steckdose kein Problem

Warum wir das Modell außerdem empfehlen: Die verbauten Akkus benötigen nur wenig Platz und sind recht leicht. Das Powerpack bringt ein Gewicht von 195 Gramm auf die Waage, das entspricht 6 Gramm pro gemessener Wattstunde, ein Tiefwert, den nur wenige andere Modelle erreichen. Damit passt die Powerbank problemlos in Handtasche und Rucksack und liefert dennoch genug Energie, wenn unterwegs der Handy-Akku schlapp macht und dringend aufgeladen werden muss.

Kompakt, günstig und trotzdem viel Energie – das hat das Revolte Powerpack zu bieten.

Apropos aufladen: Das Revolte Powerpack hat gleich zwei USB-Ausgänge, es lassen sich also zwei Smartphones, Tablets oder sonstige Geräte aufladen. Über den dritten Anschluss, einen USB-Micro-Eingang, lädt man die Powerbank wieder auf. Dafür braucht sie im Test gut 5 Stunden, andere bekommen das etwas schneller hin. Aber dennoch ist die Revolte unsere Empfehlung für alle, die eine günstige und kompakte Powerbank mit viel Kapazität suchen.

Alternativen

Noch stärker

EasyAcc PB16750MS

Test besten Powerbanks: EasyAcc PB16750MS
Viel Kapazität in einem leichten Gehäuse – so schafft man auch das Wochenende.

Die EasyAcc PB16750MS ist unser ehemaliger Testsieger in der Kategorie und natürlich immer noch eine Empfehlung. 60.800 mWh verspricht der Hersteller, gemessen haben wir im Test 55.331 mWh. Das kann sich durchaus sehen lassen, schließlich sprechen wir von 91 Prozent. Das Smartphone kann mit der Powerbank bis zu fünf Mal komplett geladen werden.

Was das Modell außerdem zu etwas Besonderem macht, sind die Anschlüsse: Zusätzlich zum Micro-USB-Eingang mit 2 Ampere gibt es noch einen USB-C-Eingang mit 3 Ampere. Darüber lässt sich die Powerbank also schneller laden, wenn man ein entsprechendes Kabel mit USB-C-Stecker und ein 3-Ampere-Ladegerät hat. Positiv: Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel mit beiden Steckern.

Immer mehr Smartphone-Hersteller setzen auf USB-C statt auf Micro-USB, sodass sich der neue USB-Typ in den nächsten Jahren stark verbreiten dürfte. Mit der PB16750MS ist man also schon fit für die Zukunft. Übrigens: Beide Eingänge lassen sich auch parallel zum Aufladen der Powerbank nutzen – dann geht es noch schneller.

50 Powerbanks im Test: Easyacc PB16750MS
Die EasyAcc PB16750MS hat zwei Aus- aber auch zwei USB-Eingänge – einer davon ist USB-C.

Auch zwei Ausgänge bietet die EasyAcc, wobei es sich jedoch zweimal um einen normalen USB-A-Port handelt. Allerdings: Einer der beiden liefert eine Spannung von bis zu 12 Volt (bei maximal 1,25 Ampere). Das entspricht der Spannung eines Zigarettenanzünders, womit sich entsprechende Autozubehörteile wie Mini-Ventilatoren oder FM-Transmitter betreiben lassen.

Ist ein Smartphone angeschlossen, sinkt die Spannung auf 5 Volt und es fließen 3 Ampere Strom – mehr als bei den meisten anderen Powerbanks, die maximal 2 Ampere abgeben. Der Vorteil: Das Smartphone wird so schneller aufgeladen.

Mit 65 Cent pro Wattstunde gehört die PB16750MS beim Preis-Leistungsverhältnis zum Durchschnitt. Mit 6 Gramm pro Wattstunde (insgesamt 328 g) ist sie zwar vergleichsweise leicht, mit ihren 14 x 8 x 2 Zentimetern aber definitiv nichts mehr für die Hosentasche. Flott ist sie hingegen beim Aufladen. Im Test an unserem 2-Ampere-Ladegerät benötigte sie nur 7:20 Stunden, das entspricht 7 Minuten pro Wattstunde.

Wie viele andere Powerbanks hat auch die EasyAcc eine eingebaute LED-Taschenlampe. Großer Unterschied hier: Sie ist tatsächlich brauchbar, weil sie relativ hell strahl– im Notfall eine praktische Sache, aber kein Ersatz für eine echte Taschenlampe.

Gut & günstig

CoolReall K6

Test besten Powerbanks: Coolreall K6
Günstige Powerbank mit viel Kapazität – die perfekte Kombination

Wer einfach eine günstige Powerbank mit viel Kapazität und ohne sonstiges Schnickschnack sucht, ist bei der CoolReall K6 gut aufgehoben. Das Modell hat das beste Preis-Leistungsverhältnis im gesamten Testfeld: 1 Wattstunde kostet umgerechnet gerade einmal 33 Cent.

Im Kapazitätstest kam die Powerbank auf eine Quote von 85 Prozent: 57.700 mWh verspricht der Hersteller, 48.945 mWh kamen wirklich heraus – brauchbar.

50 Powerbanks im Test: CoolReall K6
Die CoolReall K6 ist eine einfache Powerbank zum niedrigen Preis und mit viel Kapazität.

Was die übrigen Features angeht, beschränkt sich die CoolReall auf Standards: Aufgeladen wird das Gerät über eine Micro-USB-Buchse mit 2 Ampere, entladen über zwei USB-A-Ausgänge die insgesamt maximal 2,1 Ampere liefern. Wer zwei Smartphones parallel aufladen möchte, muss sich also etwas gedulden.

Das gilt auch für die Wiederbefüllung der Powerbank selbst: In unserem Test am 2-Ampere-Ladegerät brauchte sie 8:35 Stunden, umgerechnet 10 Minuten pro Wattstunde – nicht besonders flott, aber zu verkraften.

Eine LED-Leuchte ist ebenfalls eingebaut, allerdings taugt die wirklich nicht als Taschenlampe.

Autostarthilfe

equinux tizi Kraftprotz Powerstart

Test besten Powerbanks: equinux tizi Kraftprotz Powerstart
Kommt mit Starterkabel und bis zu 200 Ampere – eine gute Hilfe bei Autopannen

Eine ganz besondere Powerbank ist die tizi Kraftprotz Powerstart des deutschen Herstellers equinux. Mit ihr kann man eine leere Autobatterie wieder aufladen bzw. durch einen kurzen Stromstoß den Wagen starten.

Für letzteres liefert sie 2 Sekunden lang 200 Ampere – allerdings warnt der Hersteller hierbei vor dem extremen Verschleiß. Andererseits wird man sein Auto auch nicht ständig auf so starten. Wenn man mal liegenbleibt, kann der Kraftprotz Powerstart aber die Rettung sein. Ein spezielles Autoladekabel mit Klemmen gehört sogar zum Lieferumfang, die Anschlüsse dafür verstecken sich hinter einer kleinen Klappe.

Zwei normale USB-Ausgänge mit 1 und 2,4 Ampere sind aber ebenfalls an Bord. Eine weitere Besonderheit ist die eingebaute Leuchte, die einer echten Taschenlampe schon sehr nahe kommt.

Im Test lieferte das Modell 35.946 mWh von versprochenen 44.400 mWh, was durchschnittlichen 81 Prozent entspricht. Rund drei Mal kann man sein Smartphone damit aufladen.

Mit 2,23 Euro pro Wattstunde ist sie allerdings recht teuer und mit 550 Gramm eine der schwersten Powerbanks im Testfeld. Dafür ist sie sehr robust gebaut. So macht sich der tizi Kraftprotz Powerstart vor allem im Handschuhfach gut und spendet Autofahrern im Notfall Strom und Licht.

Außerdem getestet

Anker PowerCore II 10000

Die Anker PowerCore II 10000 hat die Besonderheit, dass sie bis zu 12 Volt Spannung liefert (dann bei einer niedrigeren Stromstärke von 1,5 A) und damit eben auch 12-Volt-Geräte antreibt. Das entspricht übrigens der Spannung einer Autobatterie. Sie ist in 4:33 Stunden ist sie voll geladen – das ist ziemlich schnell. Auch das Gewicht ist mit 191 Gramm erfreulich niedrig. Die Kapazität ist mit immerhin 86 Prozent der Herstellerangaben im Rahmen. Leider ist die Powerbank nicht gerade die billigste.

Mit etwa 9 Minuten pro Wattstunde ist die Intenso ST13000 in insgesamt 6:28 Stunden nicht unbedingt schnell beim Aufladen. Ihre Kapazitätsausbeute ist mit 87 Prozent aber ordentlich und bei einem Gewicht von 6 Gramm pro Wattstunde ist sie im wahrsten Sinn des Wortes tragbar. Das Anschlussfeld ist auch in Ordnung, Besonderheiten sucht man dabei aber vergeblich. Leider ist die ST13000 relativ klobig und könnte, ebenso wie ihr Preis, etwas schmaler sein.

Anker PowerCore 10000

Die Anker PowerCore 10000 ist mit 8 Minuten pro Wattstunde ebenfalls relativ flott, denn nach 4:44 Stunden ist sie vollständig geladen. Zudem ist sie mit 194 Gramm recht leicht. Die Kapazität liegt bei stattlichen 89 Prozent des angegebenen Werts. Allerdings ist das Anschlussfeld mit lediglich einem Ein- und einem Ausgang ziemlich mager. Für den hohen Preis bekommt man wesentlich bessere Powerbanks – das Schwestermodell aus eigenem Haus, die PowerCore II, mit eingeschlossen.

Die Aukey PB T3 kann, wie schon die Anker PowerCore II, ebenfalls mit einer Spannung von 12 Volt arbeiten. Ihre gemessene Kapazität entspricht immerhin 84 Prozent der Herstellerangaben, womit sie in Sachen Energieausbeute zwar nicht zu den Top-Kandidaten gehört, sich aber auch nicht verstecken muss. Leider wiegt die Powerbank zu viel und ihr Preis ist für das, was sie liefert, eindeutig zu hoch.

Die Varta PB 16.0000 hat eine Kapazität von 86 Prozent und lädt mit 7 Minuten pro Wattstunde auch ziemlich schnell. Sie ist nicht besonders teuer, hat aber auch keine großen Highlights zu bieten, die sie von den anderen abhebt – so weit so durchschnittlich. Leider ist sie mit fast einem halben Kilogramm außerordentlich schwer. Und auch gemessen an den Wattstunden wiegt sie einfach zu viel.

Die besten großen Powerbanks

Wenn es noch mehr sein soll, gibt es Powerbanks mit mehr als 20.000 mAh. Damit kann man sein Handy tagelang abseits der Zivilisation am Laufen halten – oder auch ein Laptop aufladen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

RAV Power RP-PB006

Test besten Powerbanks: RAV Power RP-PB006
Keine andere Powerbank schneidet bei der Kapazitätsmessung besser ab.

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Unser Testsieger in der großen Kategorie ist die RAV Power RP-PB006. Die von uns gemessene Kapazität von 68.650 mWh reicht fast an die Herstellerangaben heran – besser war im Test noch keine andere Powerbank. damit lassen sich die meisten Smartphones etwa sechs- bis siebenmal aufladen. Das ist schon enorm und reicht sogar für einen Kurzurlaub aus.

Geländetauglich

EasyAcc Outdoor

Test besten Powerbanks: EasyAcc Outdoor
Wasserdicht und stoßfest – die ideale Powerbank für Naturfreunde

Die Powerbank-Empfehlung für Outdoor-Freunde ist die EasyAcc Outdoor. Das Gehäuse ist sehr stoßfest und wasserdicht – zumindest dann, wenn man die Klappe, hinter der die Anschlüsse verbaut sind, geschlossen hat. Eine Taschenlampe ist praktischerweise auch eingebaut und die ist auch durchaus zu gebrauchen. Eher durchschnittlich, aber noch in Ordnung ist die Ausbeute von 83 Prozent sowie der Preis.

Für Notebooks

Anker PowerCore+

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen

Keine Preise gefunden.

Eine weitere, aber sehr spezielle Alternative ist die Anker PowerCore+, die eine Besonderheit zu bieten hat: Sie unterstützt die Spezifikation »USB Power Delivery« (USB PD). Die Powerbank liefert also über einen USB-C-Anschluss eine Leistung von bis zu 30 Watt. Damit können beispielsweise Notebooks aufgeladen werden. Soll die Powerbank wieder aufgeladen werden, funktioniert das allerdings auch nur über den USB-C-Port. Damit man nicht mehrere Tage warten muss, braucht man ein spezielles Netzteil mit hoher Leistung, das vom Hersteller allerdings nicht mitgeliefert wird.

Vergleichstabelle

TestsiegerGeländetauglichFür Notebooks
Modell RAV Power RP-PB006 EasyAcc Outdoor Anker PowerCore+ Aukey PB-N36 Anker PowerCore II 20000 Anker PowerCore 20100 Anker PowerCore Speed 20000 PD EasyAcc PB20000MS EasyAcc PB26000MS
Test besten Powerbanks: RAV Power RP-PB006Test besten Powerbanks: EasyAcc OutdoorTest besten Powerbanks: Anker PowerCore+Test besten Powerbanks: Aukey PB-N36Test besten Powerbanks: Anker PowerCore II 20000Test besten Powerbanks: Anker PowerCore 20100Test besten Powerbanks: Anker PowerCore Speed 20000 PDTest besten Powerbanks: EasyAcc PB20000MSTest besten Powerbanks: EasyAcc PB26000MS
Pro
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt mit Messung fast überein
  • Günstig
  • Relativ kompakt
  • Wasser- und staubdicht
  • Stoßfest
  • Gute Taschenlampe
  • Unterstützt USB Power Delivery (USB PD)
  • USB-Ausgänge mit 3 Ampere
  • Micro-USB- und Lightning-Eingang
  • USB-Ausgänge liefern hohe Stromstärke
  • Schnell aufgeladen
  • Relativ kompakt
  • Schnell aufgeladen
  • Liefert 12V Spannung
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Günstig
  • Unterstützt USB Power Delivery (USB PD)
  • Unterstützt hohe Spannungen am Ein- und Ausgang
  • Vier USB-Ausgänge
  • Zwei Micro-USB-Ports zum Aufladen
  • Kapazitätsangabe des Herstellers stimmt weitestgehend
  • Zwei Micro-USB-Ports zum Aufladen
  • Vier USB-Ausgänge
Contra
  • Gesamtspannung am USB-Ausgang etwas niedrig
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Nicht ganz günstig
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Teuer
  • Schwer
  • Zum Aufladen Netzteil mit hoher Leistung nötig
  • Schwer und klobig
  • Ladestandsanzeige umständlich zu lesen
  • Nicht ganz günstig
  • Nur ein Micro-USB-Eingang
  • Kapazitätsangabe des Herstellers zu hoch
  • Teuer
  • Zum Aufladen Netzteil mit hoher Leistung nötig
  • Lange Ladezeit
  • Groß und schwer
Bester Preis
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Testsieger: RAV Power RP-PB006

Das verlängerte Wochenende auf dem Zeltplatz oder in den Bergen ist mit einer großen Powerbank jenseits der 20.000 mAh kein Problem. Damit versorgt man nicht nur ein Handy mit Strom, sondern bei Bedarf noch ein Tablet oder die Geräte der Mitreisenden.

Testsieger

RAV Power RP-PB006

Test besten Powerbanks: RAV Power RP-PB006
Keine andere Powerbank schneidet bei der Kapazitätsmessung besser ab.

von 519 Lesern gekauft

Die RAV Power RP-PB006 setzt in der unserer Meinung nach wichtigsten Disziplin den Bestwert: Die von uns gemessene tatsächlich Kapazität der Powerbank erreicht 95 Prozent der Herstellerangabe. Das hat bisher noch kein getestetes Modell geschafft. Von versprochenen 72.000 mWh erhält der Nutzer in der Praxis 68.650 mWh – nicht schlecht!

Damit bietet die Powerbank auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, denn das berechnen wir anhand der gemessenen Kapazität. Sicher gibt es andere Powerbanks in der 20.000-mAh-Klasse, die auf den ersten Blick billiger sind. Aber dort kommt oft viel weniger Strom aus dem USB-Anschluss als versprochen. Bei der RP-PB006 liegen die Kosten bei guten 41 Cent pro Wh.

Die RAV Power RP-PB006 erreicht in unseren Messungen eine Kapazitätsquote von herausragenden 95 Prozent.

In den weiteren Disziplinen hat unser Testsieger keine Besonderheiten wie USB-C, fest integrierte Kabel oder eine Taschenlampe zu bieten. Auch die Stromstärke und Spannung, die die USB-Ein- und Ausgänge unterstützen, sind Standard. Das wird alle, die lediglich Smartphones und andere kompakte Geräte aufladen möchten aber nicht weiter stören. Sie bekommen mit der RAV Power RP-PB006 einfach eine Powerbank mit großer Kapazität.

Alternativen

Geländetauglich

EasyAcc Outdoor

Test besten Powerbanks: EasyAcc Outdoor
Wasserdicht und stoßfest – die ideale Powerbank für Naturfreunde

Gerade auf Wanderschaft oder bei Campingausflügen, wenn eben keine Steckdose verfügbar ist, kommen Powerbanks zum Einsatz. Wer dabei gern etwas robuster unterwegs ist, für den ist die EasyAcc Outdoor genau das Richtige. Ihr Clou: Der Reserveakku ist besonders stoßfest gebaut und Wasser kann ihm auch nichts anhaben. Das Gehäuse ist nach Schutzklasse IP67 zertifiziert und demnach staub- und wasserdicht. Eine Wassertiefe von einem Meter sollte das Gerät für die Dauer einer halben Stunde unbeschadet überstehen.

Der Test in einem Eimer hat gezeigt, dass die Schaltkreise zumindest bei einer Wassersäule von 50 Zentimetern innerhalb von 30 Minuten keinen Schaden nehmen. Selbst starken Regen oder einen Sturz ins Wasser übersteht die Powerbank also problemlos – wenn man die kleine Klappe, hinter der sich alle Anschlüsse (ein Micro-USB-Eingang und zwei USB-A-Ausgänge) verstecken, ordentlich verschließt. Lädt man also gerade sein Smartphone und die Powerbank fällt ins Wasser, nützt einem das ansonsten wasserfeste Gehäuse auch nicht.

Passend zum Konzept einer Outdoor-Powerbank hat EasyAcc eine Taschenlampe eingebaut, die durchaus als solche zu gebrauchen ist. Sie ist nämlich relativ hell, was man nicht von vielen Powerbank-Leuchten behaupten kann. Drei Modi werden geboten: Durchgehend, blinkend und SOS-Signal.

In unseren Messungen erreichte die EasyAcc Outdoor 61.223 mWh von versprochenen 74.000 mWh – das entspricht 83 Prozent. Das ist gerade noch in Ordnung. Zum Laden benötigte sie 11:03 Stunden oder 10 Minuten pro Wattstunde – nicht besonders schnell, aber okay. Ebenfalls bloß okay: Der Preis von 72 Cent pro Wh.

Wer eine robuste, wasserfeste Powerbank sucht, für den ist die EasyAcc trotzdem einen Blick wert. Ansonsten bekommt man mit unseren anderen Empfehlungen mehr für sein Geld.

Für Notebooks

Anker PowerCore+

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen

Keine Preise gefunden.

Die Anker PowerCore+ unterstützt die Spezifikation »USB Power Delivery« (USB PD). Das bedeutet, dass die Powerbank über den USB-C-Anschluss eine elektrische Leistung von bis zu 30 Watt liefert, um damit zum Beispiel Notebooks aufladen zu können. Einige wenige aktuelle Notebook-Modelle, wie etwa das neue MacBook, nutzen nämlich die USB-Buchse auch zur Stromversorgung. Allerdings sind nicht alle Notebooks mit USB PD kompatibel. So schließt Anker das HP Spectre und das Dell XPS 13 aus.

Die Powerbank hat laut Hersteller eine Kapazität von 96.480 mWh. Im Test haben wir 79.533 mWh gemessen, was einer Quote von nur 82 Prozent entspricht – gerade noch so in Ordnung. Für den Spezialeinsatz als USB-PD-Powerbank kann man das aber vielleicht noch akzeptieren.

Zudem verfügt die PowerCore+ über zwei normale USB-A-Ausgänge, die jeweils bis zu 3 Ampere liefern – also 1 Ampere mehr als der Großteil der Powerbanks im Test.

Aufladen lässt sich das Modell nur über den oben erwähnten USB-C-Port, der sowohl als Aus- wie auch als Eingang zum Einsatz kommt. Das Problem: Beim Laden über ein normales USB-Ladegerät dauert der Vorgang mehrere Tage. Es muss stattdessen ein spezielles Netzteil her, das eine entsprechende Leistung bringt. Solch ein Netzteil ist nicht dabei. Anker legt lediglich ein Kabel mit USB-C-Stecker an beiden Enden bei.

Mit 591 Gramm ist die Anker PowerCore+ die zweitschwerste Powerbank im Testfeld. Sie macht einen sehr soliden und hochwertigen Eindruck. Die zehn LEDs, die kreisförmig angeordnet sind, zeigen den Ladestand des Akkus an.

Mit einem Preis von 79 Cent pro Wattstunde ist sie zudem nicht besonders günstig – aber sie ist seit Marktstart bereits deutlich im Preis gefallen. Alles in allem richtet sie sich an Nutzer, die tatsächlich eine Powerbank mit USB PD suchen. Die sind im Handel bisher noch rar gesät. Wer hingegen nur Smartphone und Tablet laden möchte, greift zu einem anderen Modell.

Außerdem getestet

Die Aukey PB-N36 ist die einzige Powerbank im Test, die einen Lightning-Anschluss für Ladekabel von Apple besitzt. Sie spricht also auch Besitzer von iPhone und iPad an, ein Kabel für einen Micro-USB-Eingang liegt aber ebenfalls bei. Der Preis pro Wattstunde bei dem 20.000-mAh-Modell außerdem sehr günstig. Als Schmankerl hat Aukey seiner Powerbank darüber hinaus eine Taschenlampe spendiert.

Anker PowerCore II 20000

Die Anker PowerCore II 20000 mit 20.000 mAh und lädt mit 7 Minuten pro Wattstunde schnell. Die Kapazität liegt bei 84 Prozent der Herstellerangabe, was gerade noch in Ordnung geht. Außerdem ist die Powerbank schön leicht. Das geht aber einmal mehr auf Kosten der Anschlüsse, denn wie so oft bei Anker muss sich das Gerät mit nur einem Eingang und zwei Ausgängen begnügen. Der Preis ist zwar nicht absurd hoch, im Vergleich zu anderen Modellen reicht es aber nicht für eine Empfehlung.

Anker PowerCore 20100

Die Anker PowerCore 20100 hat von den angegebenen 21.000 mAh Kapazität tatsächlich 86 Prozent und ist einer der eher leichten Kandidaten. Im direkten Vergleich zur ähnlichen PowerCore II 20000 lädt sie leider ein gutes Stück langsamer und verzichtet auf die optionale Spannung von 12 Volt. Ansonsten ist sie ähnlich schwer und gleicht optisch ihrer Schwester wie ein Ei dem anderen. Weil sie kaum billiger ist, würden wir die powerCore II deshalb vorziehen – oder gleich zu einem komplett anderen Gerät greifen.

Anker PowerCore Speed 20000 PD

Besonders auffällig an der Anker PowerCore Speed 20000 PD ist, dass sie ebenfalls USB PD hat. Allerdings bietet sie im Vergleich zur PowerCore+ weniger Kapazität zu einem ähnlichen Preis – da empfehlen wir eher den Griff zum Konkurrenz aus demselben Haus, auch wenn der einige Gramm mehr auf die Waage bringt. Das Hochleistungsnetzteil ist auch bei der PowerCore Speed notwendig, einen Vorteil hat man dabei also auch trotz niedrigerer Kapazität nicht. Auch das Anschlussfeld bleibt wie gehabt.

Die EasyAcc PB20000MS hat ebenfalls 20.000 mAh Kapazität bei halbwegs ordentlichen 84 Prozent gemessener Ausbeute. Das Anschlussfeld ist mit zwei Ein- und vier Ausgängen für USB stattlich. Leider ist die Powerbank sehr lahm beim Aufladen – satte 12 Minuten braucht der Akku pro Wattstunde, womit man auf eine Dauer von 13 Stunden für eine vollständige Ladung kommt. Immerhin ist die PB20000MS relativ günstig.

Die EasyAcc PB26000MS liegt mit einer Kapazität von 26.000 mAh etwas darüber, unterscheidet sich aber ansonsten nur marginal von der kleineren Schwester. Sie ist so gut wie gleich schwer, ist mit den gleichen Anschlüssen ausgestattet und auch optisch ähneln sie sich stark. Die Kapazitätsausbeute ist allerdings um 2 Prozent höher und vor allem lädt das Gerät deutlich zügiger als die PB20000MS. Dafür ist der Preis im Verhältnis zur Kapazität aber deutlich höher – zu hoch, wie wir finden.

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Kommentare

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Anonym
Anonym

Ich habe XLayer 15.000 mAh schon ein paar Jahre….und hänge alles dran….Handys (6 mal volle Aufladung), Kopfhörer (kann ich gar nicht zählen wie oft) einfach alles was sich iwie aufladen lässt…. Nullproblemo….

Anonym
Anonym

Anker oder Rav Power. Habe beide und sind sehr gut.

Anonym
Anonym

Bin mit Anker 20100 super zufrieden. Muss die Powerbank superselten laden!

Anonym
Anonym

Hab seit ca 2 Jahren eine von Anker. Bin sehr zufrieden damit kann ich mein S4 etliche Male laden sie braucht dann zwar die ganze Nacht bis sie wieder voll ist aber ich brauche sie ja nur ca 1 mal die Woche aufladen. Plus! Mein Handy lädt mit der Anker powerbank schneller auf 100% als mit den ladekabel am Stromnetz

Anonym
Anonym

Egal welche Powerbank/Ladegerät.. Nach einigen Monaten ist Sense, aufladen am Strom kein Problem, aber laden des Handys (Galaxy S5) nicht mehr möglich. Egal obs eine günstige Powerbank war, oder eine teure

Anonym
Anonym

Komisch die von saturn waren alle 3 monate kapputt, die genauso turer anker powerbank ist jetzt bald ein jahr im betrieb ohne die geringste altersschwäche

Anonym
Anonym

Was bringt einem die höchste Kapazität, wenn er sich ständig selbst entleert oder nach wenigen Monaten an Altersschwäche stirbt. -_-

Anonym
Anonym

Ich kann ANKER auch nur empfehlen erst hatte ich nur die Soundcore (Bluetooth Lautsprecher) und war super zufrieden. Seit einem jahr habe ich nun auch die 20.000mAh powerbank und bisher noch nie probleme gehabt. Mein S8 lädt mit max. Strom bzw. begrentzt selbst den stromfluss, lediglich an 9V oder 12V schnellladegeräten ist der Akku schneller voll. Selbst die 2A Samsung ladegeräte brauchen länger.

Anonym
Anonym

Danke!

Thomas Kümmel
Thomas Kümmel

Toller Test