Die besten SD-Karten

SD-Karten im Test: Testsieger

Die beste SD-Karte für Digitalkameras ist die Transcend Ultimate UHS-I U3 mit 32 Gigabyte. Sie bietet erstklassige Speicher- und Lesegeschwindigkeiten. Aber auch unter den Modellen mit 64, 128 und noch mehr Gigabyte gibt es schnelle und günstige SD-Karten.

Update 20. September 2016

Wir haben uns noch einmal auf dem Markt für SD-Karten umgeschaut, aber derzeit gibt es keine Modelle, die unseren aktuellen Favoriten übertrumpfen können. Die Transcend Ultimate UHS-I U3 mit 32 Gigabyte bleibt daher unsere Empfehlung. Auch bei den genannten Alternativen kann man weiterhin bedenkenlos zugreifen. Hier haben wir allerdings die Samsung SDXC Pro Plus mit 64 Gigabyte ergänzt, die die aktuellere UHS-I-Klasse 3 unterstützt, die auch alle anderen hier erwähnten Karten bieten.

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28. April 2016

Wir haben weitere Empfehlungen für SD-Karten mit Speicherkapazitäten von 64, 128 und 256 Gigabyte hinzugefügt.

Fast alle Digitalkameras nutzen SD-Karten, um Dateien darauf zu speichern. Bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz passen auf die 32 x 24 Millimetern großen Speicherchips. Die kleineren Micro-SD-Karten kommen dagegen vor allem als Speichererweiterung für Smartphones und Tablets zum Einsatz und fassen höchstens 128 Gigabyte Speicher.

SD- und Micro-SD-Karten sind miteinander kompatibel. Das bedeutet, dass man auch eine Micro-SD-Karte in einem Schacht für SD-Karten nutzen kann. Allerdings benötigt man dafür einen Adapter, der vielen Micro-SD-Karten oft beiliegt. So kann man diese vielfältig einsetzen.

SD, SDHC, SDXC – Was sind die Unterschiede?

Im Laufe der letzten Jahre haben die Hersteller von SD-Karten neue Modelle auf den Markt gebracht, um den Anforderungen nach mehr Speicherplatz und höheren Übertragungsgeschwindigkeiten beim Schreiben und Lesen von Daten gerecht zu werden.

Der ursprüngliche SD-Standard sah eine maximale Kartengröße von 2 Gigabyte vor – heutzutage viel zu wenig. Daher einigten sich die Hersteller auf weitere Standards mit höheren Kapazitäten: SDHC-Karten („HC“ steht für „High Capacity“) haben eine Größe zwischen 4 und 32 Gigabyte, SDXC-Karten („XC“ steht für „eXtended Capacity“) gibt es in den Größen von 48 Gigabyte bis maximal 2 Terabyte. Die größten derzeit erhältlichen Speicherkarten erreichen allerdings „nur“ 512 Gigabyte – für die Zukunft ist also noch etwas Luft nach oben.

Wichtig zu wissen ist, dass nicht jeder Standard zu jedem Gerät mit SD-Steckplatz kompatibel ist, da unterschiedliche Dateisysteme genutzt werden. SDXC-Karten können nur mit Geräten genutzt werden, die SDXC ausdrücklich unterstützen. Das entsprechende Logo steht oft auf dem Gehäuse, ansonsten wirft man einen Blick in die Bedienungsanleitung.

SDHC-Karten passen hingegen problemlos in Geräte mit SDHC- und SDXC-Unterstützung. Normale SD-Karten laufen wiederum auf allen Geräten. Allerdings gibt es schon lange keinen Grund mehr, eine gewöhnliche SD-Karte mit maximal 2 Gigabyte Speicherplatz zu kaufen, weil SDHC- und SDXC-Modell inzwischen so günstig sind. Außerdem sind normale SD-Karten in der Regel ziemlich langsam.

UHS-I, UHS-II und Speed-Klassen

Damit sind wir beim zweiten großen Thema neben der Kapazität: den Transferraten. Die Faustformel besagt, dass schnelle Karten ihren Geschwindigkeitsvorteil nur in schnellen Geräten ausspielen können. Damit Nutzer die richtige SD-Speicherkarte für ihre Digitalkamera oder das Smartphone kaufen, haben sich die Hersteller auch in Sachen Datentransfer auf einheitliche Standards geeinigt.

Dafür muss man zunächst wissen, dass es zwei Übertragungsstandards gibt. Der ältere heißt „Normal/High Speed“ und wird auf der Speicherkarte durch einen auf der rechten Seite offenen Kreis mit einer Zahl darin symbolisiert. Diese „Speed Class“ genannte Zahl besagt, wie schnell die Karte Daten mindestens speichern kann. Eine 2 steht für 2 Megabyte pro Sekunde, eine 10 entsprechend für 10 Megabyte pro Sekunde. Dazwischen gibt es noch die Geschwindigkeitsklassen 4 und 6. Praktisch alle aktuellen Modelle gehören inzwischen zur Speed Class 10.

Der neuere Übertragungsstandards heißt „Ultra High Speed“ oder kurz „UHS“, der wiederum in UHS-I und UHS-II unterteilt ist. Letzterer muss einen aber derzeit nicht weiter interessieren, weil die entsprechenden Karten noch sehr teuer sind und die Zahl der Geräte, die den Standard unterstützen, noch sehr überschaubar ist. UHS-I gibt es nur unter SDHC- und SDXC-Karten, die mit „I“ (oder „II“ für UHS-II) gekennzeichnet sind. Normale SD-Karten unterstützen den UHS-Standard generell nicht.

Wie den Übertragungsstandard „Normal/High Speed“ unterteilen die Hersteller auch „UHS“ in Geschwindigkeitsklassen. Hier gibt es aber nur zwei: 1 und 3. Das entsprechende Symbol sieht aus wie ein breites U mit der Ziffer 1 oder 3 darin. Diese ergeben mit 10 multipliziert die Minimum-Schreibrate, die der Hersteller garantiert. In der Praxis erreichen diese jedoch im Schnitte weitaus mehr. Auch hier gilt wie bei der Speed Class: Kommt ein Modell neu in den Handel, entspricht es in der Regel der UHS-Geschwindigkeitsklasse 3. Ganz so verbreitet wie die Speed Class 10 sind sie aber noch nicht.

Um nun die volle Geschwindigkeit einer SD-Speicherkarte ausnutzen zu können, muss das Gerät – etwa die Digitalkamera – die entsprechenden Übertragungsstandards beherrschen. Das Handbuch verrät dazu Details. Praktischerweise beherrschen alle UHS-Karten ebenfalls den älteren Standard „Normal/High Speed“. Man braucht sich also keine Sorgen zu machen, dass eine aktuelle Karte in einer etwas älteren Kamera gar nicht funktioniert. Man kann dann eben nur nicht den UHS-Standard zur Datenübertragung nutzen, der potenziell schneller ist.

Einzige Ausnahme: UHS-Karten, bei denen es sich immer um SDHC- oder SDXC-Modell handelt, funktionieren nicht in einem Gerät, das nur für normale SD-Karten zugelassen ist. Das hat allerdings nichts mit den Übertragungsstandards zu tun, sondern ist – wie oben bereits beschrieben – ein Problem des Dateisystems, mit dem die Karte formatiert ist.

Aus preislichen Gründen gibt es inzwischen keinen Grund mehr, eine SD-Speicherkarte zu kaufen, die langsamer als Geschwindigkeitsklasse 10 arbeitet. Wer nur ein paar Euro drauf legt, bekommt bereits UHS-I-Karten mit noch höheren Transferraten. Selbst wenn die Kamera UHS überhaupt nicht unterstützt, investiert man damit in die Zukunft, denn die nächste Kamera ist sicher UHS-kompatibel.

Mit Karten, die derart schnell Dateien speichern und abrufen, sind Serienbildaufnahmen mit großer Auflösung und in hoher Geschwindigkeit sowie Full-HD-Videos kein Problem. Mit den meisten UHS-Karten lassen sich auch Ultra-HD-Videos in 4K-Auflösung aufzeichnen. Gerade Fotografen und Filmer profitieren davon.

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