Die besten Soundbars und Sounddecks

Test: Soundbar – Testsieger Philips Fidelio B8

Die beste Soundbar ist die Philips Fidelio B8. Mit geringem Installationsaufwand schafft das Front-Surround-System von Philips eine beeindruckende Heimkino-Atmosphäre und bleibt preislich trotzdem im Rahmen. Dank der üppigen Ausstattung und der vielen möglichen Setups ist die Fidelio Soundbar außerdem sehr vielseitig einsetzbar. Doch für viele ist eine Soundbar gar nicht die beste Lösung. Wer den Fernseher auf einem Möbel stehen hat, fährt mit einem Sounddeck besser. Unser Favorit ist hier das Nubert nuPro AS-250. Aber egal ob Soundbar oder Sounddeck – es gibt viele ebenfalls sehr gut klingende Alternativen.

Update 5. September 2017

Wir haben unseren Artikel aktualisiert.

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11. Juli 2017

Wir haben mit der Sonos PlayBase eine neue Empfehlung für Sie.

Der Ton von Flachbildfernsehern ist so legendär schlecht, dass für sie eine eigene Lautsprecher-Kategorie entstanden ist: die Soundbar ist so klein und flach, dass sie idealerweise an die Wand unter den Fernseher gehängt werden kann.

Soundbars liefern ohne Frage einen deutlich besseren Fernsehton – an eine vollwertige Surround-Anlage kommen aber auch die besten nicht heran, dessen sollte man sich bewusst sein. Dafür haben sie aber auch einen großen Vorteil gegenüber einer Surround-Anlage: Man muss sein Wohnzimmer nicht mit fünf oder sieben Lautsprechern plus Subwoofer vollstellen.

Aus diesem Grund laufen Soundbars den aufwändigen Surround-Anlagen in den letzten Jahren größtenteils den Rang ab. Zwar kann keine noch so trickreich konstruierte Soundbar echten 5.1-, 7.1- oder gar Dolby-Atmos-Surround-Klang auch nur annähernd so gut simulieren wie ein vollwertiges Surroundsystem mit entsprechend angebrachten Einzellautsprechern, aber gute Soundbars sind durchaus in der Lage, einen authentischen Sound zum Blockbuster zu liefern – sogar mit Dolby Atmos.

Soundbar oder Sounddeck?

Doch viele wollen mit den Lautsprechern für den Fernseher nicht nur den Fernsehton aufpeppen, sondern am besten auch damit Musik hören. Da stoßen die meisten Soundbars allerdings an ihre Grenzen, selbst wenn man einen Subwoofer hinzufügt.

Denn Soundbars sind ursprünglich dafür gebaut worden, dass man sie unter einem an der Wand hängenden Flachbildfernseher anbringt. Dafür dürfen sie nicht allzu tief sein. Da die meisten ihren Fernseher aber nicht an die Wand hängen sondern auf ein Möbel stellen, dürfen Soundbars zudem nicht sehr hoch sein, denn sonst verdecken sie den Bildschirm. Die Gehäuseabmessungen von Soundbars sind damit in zwei Dimensionen begrenzt, was in klanglicher Hinsicht eine Herausforderung ist, denn für einen möglichst guten Klang braucht ein Lautsprecher vor allem eins: Volumen.

Sounddecks sind für Musik besser geeignet

Für Fernseher, die auf Möbeln positioniert werden, bietet es sich daher an, die Tiefe der Soundbar als Klangkörper zu nutzen und den Fernseher dann einfach auf diesen tiefen, flachen Lautsprecher zu stellen. Damit war das Konzept der Soundbase, Soundplate bzw. des Sounddecks geboren – so richtig hat man sich noch nicht auf einen Namen für dieses Lautsprecherkonzept geeinigt.

Da ein Sounddeck über deutlich mehr Gehäusevolumen und größere Lautsprecher-Chassis als eine klassische Soundbar verfügt, machen sie bei Musik meist eine deutlich bessere Figur. Oft kann man mit ihnen sogar den Subwoofer einsparen.

Bei einigen dieser Soundsysteme ist allerdings Vorsicht geboten: Wenn die Soundbase nach dem Downfire-Prinzip die tiefen Töne nach unten abstrahlt, kann das dazu führen, dass das Sideboard oder Fernsehmöbel unter Umständen unkontrolliert mitschwingt.

Das kann sich durchaus positiv auf den Klang auswirken, andererseits aber auch zu schwammigem, unkontrollierbarem Tiefbassgrummeln führen. Konstruktionen, die den Bass zur Seite abstrahlen, haben dieses Problem, ebenso wie nach hinten abstrahlende Tieftöner, nicht.

Was ist für wen das Richtige?

Die Entscheidung, ob Sie lieber eine Soundbar, eventuell mit Subwoofer, oder eher ein Sounddeck in Ihr Wohnzimmer stellen, hängt dabei fast ausschließlich von ihrer Einrichtung ab: Haben Sie den Fernseher, wie es die Werbung gern darstellt, an der Wand aufgehängt, kommt im Grunde nur die Soundbar in Frage.

Die Wahl, ob es dann noch ein zusätzlicher Subwoofer sein soll oder muss, hängt davon ab, welchen Kompromiss Sie einzugehen bereit sind: Wollen Sie einen kräftigeren Klang im Bassbereich, müssen Sie mit einem weiteren Möbelstück im Wohnzimmer leben – immerhin kann der Subwoofer einigermaßen frei platziert werden. Scheidet der Subwoofer aus Platzgründen aus, müssen Sie dagegen mit dem Sound leben, den die Soundbar liefert.

Die Einrichtung entscheidet über die Auswahl

Unsere Empfehlung ist ganz klar: Wenn Sie schon den Schritt gehen, sich Zusatzlautsprecher für den Fernseher anzuschaffen, sollten Sie gleich Nägel mit Köpfen machen und sich für eine Soundbar mit Subwoofer entscheiden.

Wird die Soundbar nicht an der Wand befestigt, weil der Fernseher auf einem Sideboard steht, ist ein Sounddeck, das mit seinem Plus an Volumen meist auch ohne separaten Subwoofer für reichlich Sound sorgt, oft die bessere Wahl.

Lautsprecher-Alternative fürs Wohnzimmer?

Dank Bluetooth und digitalen Eingängen sowie einem intelligenten Sound-Prozessor können gute Soundbars oder -decks für viele durchaus die Stereo-Anlage ersetzen. Dabei kommt es allerdings darauf an, welche Ansprüche Sie an die Klangqualität bei Musik stellen. Denn auch hier gilt: An ein gutes Stereo-Boxenpaar kommt auch die beste Soundbar beim Musikhören nicht heran, dafür fehlt ihr einfach das Volumen – Subwoofer hin oder her. Sounddecks kommen da schon eher ran, aber ganz auf Augenhöhe spielen auch sie nicht mit.

Soundbars und -decks sind immer ein Kompromiss

Die perfekte Lautsprecher-Lösung fürs Wohnzimmer, die sowohl ein hervorragendes Musikerlebnis als auch tollen Filmsound bietet und dabei ohne viele Boxen auskommt, gibt es also nach wie vor nicht: Eine Surround-Anlage bietet zwar tollen Sound sowohl für Musik als auch Filme, benötigt aber viele Boxen. Soundbars und Sounddecks liefern guten Ton für den Fernseher, kommt aber bei Musik nicht an gute Stereoboxen heran. Und Stereoboxen neben dem Fernseher liefern keinen Surround-Sound und keine gute Sprachverständlichkeit. Irgendeinen Kompromiss muss man also immer eingehen.

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