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Soundbars und Sounddecks Test: Heos Bar Subwoofer
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Soundbar Test

Die besten Soundbars

Wir haben uns 24 Soundbars – schmal und kompakt, breit und schlank, mit und ohne Subwoofer und sogar mit zusätzlichen Rear- oder Effekt-Lautsprechern – für Sie angehört. Die Preise bei Soundbars gehen weit auseinander: Während das günstigste Modell im Test für weniger als 300 Euro zu haben ist, kostet die teuerste Soundbar über 1.000 Euro.

Wer bereit ist, zwischen 750 und 1.000 Euro auszugeben, hat die Wahl zwischen vielen sehr guten Modellen. Bei Soundbars für weniger als 500 Euro ist die Auswahl kleiner – und die Klangqualität zumeist deutlich schlechter. Zum Fernsehen reicht es bei ihnen, wenn man keine allzu hohen Ansprüche stellt. Zum Musikhören und für eine annähernd akzeptable Surround-Sound-Imitation sind die günstigen Soundbars aber kaum geeignet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Denon HEOS Bar

Die HEOS Bar von Denon ist eigentlich die Soundbar zum Multiroom-System HEOS aus gleichem Hause. Das macht aber gar nichts, denn auch ohne Multiroom ist die Soundbar der am überzeugendsten klingenden Riegel, den wir gehört haben. Zum Glück läuft sie eben auch vollkommen autark und ist mit allen notwendigen Ein- und Ausgängen versorgt.

Für große Räume

Teufel CineSystem Pro

Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinesystem Pro
Das neue Cinesystem Pro von Teufel ist die höchste Ausbaustufe der CineBar Pro und mit Rear-Speakern ausgestattet.

Mit dem Cinesystem Pro hat Teufel ein quasi modular erweiterbares System geschaffen, dass auf der CineBar Pro basiert. Selbst die Soundbar ohne Subwoofer gibt schon ordentlich Gas, als Cinesystem Pro mit Subwoofer und zusätzlichen, drahtlosen Rear-Speakern kommt Teufel einem echten Surroundset schon ziemlich nah.

Ohne Subwoofer

Canton Smart Soundbar 9

Soundbars und Sounddecks Test: Canton Smartsoundbar
Die Soundbar 9 von Canton ist smart und lässt sich leicht mit Subwoofer und Surround-Lautsprecher erweitern.

Canton wird smart, die Smart Soundbar 9 ist Teil einer ganz neu aufgelegten Lautsprecher-Reihe. Sie lässt es zwar alleine schon ordentlich und dennoch kontrolliert krachen, lässt sich bei Bedarf aber vor allem in größeren Räumen mit dem passenden Smart Sub 8 aufrüsten. Die bislang größte Ausbaustufe bildet ein Set der Smart Soundbox 3 – normalerweise als Multiroom-Speaker im Einsatz, können sie hier kurzerhand als rückwärtige Surround-Kanäle konfiguriert werden.

Für Sonos-Fans

Sonos Beam

Test besten Soundbars und Sounddecks: Sonos Beam
Die schlanke Beam wartet mit erwachsenem Sound, HDMI-Schnittstelle und Alexa-Unterstützung auf.

Mit der Beam hat Sonos gleich mehrere Innovationen eingeführt; endlich gibt es einen HDMI-Anschluss, Sonos hört auf Alexa und der Preis ist vergleichsweise moderat gehalten. An der erwarteten Klangqualität hat sich glücklicherweise nur wenig geändert. Bei Bedarf lässt sich die Beam ebenso wie die Playbar mit einem Sub und jedem anderen Lautsprecher von Sonos kombinieren.

Preistipp

Yamaha YAS-209

Soundbars und Sounddecks Test: Yamaha Yas 209
Schön, schlank und schnell angeschlossen – die YAS-209 von Yamaha liefert viel Sound und Bedienkomfort für den Preis.

Die YAS-209 von Yamaha steht schlank und fast schon unscheinbar unter dem Fernseher oder der Leinwand, dabei fällt auf, dass sie schmaler ist, als mancher Fernseher und auf jeden Fall schlanker als die Leinwand. Auch der Subwoofer kann mit der schmalen Seite nach vorn ausgerichtet werden. Alles in Allem eine sehr wohnzimmerfreundliche Lösung, die obendrein noch einfach eingerichtet ist und auch nicht die Welt kostet. Klanglich kann das Set von Yamaha in Wohnzimmern bis etwa 25 Quadratmeter voll überzeugen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür große RäumeOhne SubwooferFür Sonos-FansPreistipp
ModellDenon HEOS BarTeufel CineSystem ProCanton Smart Soundbar 9Sonos BeamYamaha YAS-209Teufel Cinebar LuxMagnat CSB 1000Yamaha MusicCast BAR 40 YMS-4080JBL Bar 5.1Cambridge Audio TVB2 (V2)Teufel CineBar ProDenon Heos HomeCinema HS2Sonos PlaybarFocal DimensionTeufel Cinebar DuettCanton DM 5Polk Magnifi Max SRSony HT-CT800Sony HT-MT500LG SJ7Teufel Cinebar One+
Test besten Soundbars und Sounddecks: Denon HEOS BarTest besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinesystem ProSoundbars und Sounddecks Test: Canton SmartsoundbarTest besten Soundbars und Sounddecks: Sonos BeamSoundbars und Sounddecks Test: Yamaha Yas 209Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinebar LuxTest besten Soundbars und Sounddecks: Magnat CSB 1000Test besten Soundbars und Sounddecks: Yamaha MusicCast BAR 40 YMS-4080 inkl. Sub 100Test besten Soundbars und Sounddecks: JBL Bar 5.1Test besten Soundbars und Sounddecks: Cambridge Audio TVB2 (V2)Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel CineBar Pro inkl. RearsTest besten Soundbars und Sounddecks: Denon Heos HomeCinema HS2Test besten Soundbars und Sounddecks: Sonos PlaybarTest besten Soundbars und Sounddecks: Focal DimensionTest besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinebar DuettTest besten Soundbars und Sounddecks: Canton DM 5Test besten Soundbars und Sounddecks: Polk Magnifi Max SRTest besten Soundbars und Sounddecks: Sony HT-CT800Test besten Soundbars und Sounddecks: Sony HT-MT500Test besten Soundbars und Sounddecks: LG SJ7
Pro
  • Enorme Bassleistung für das schlanke Gehäuse
  • Schön breites Surround-Klangbild
  • Unauffällig schlankes Design
  • Rear-Lautsprecher inklusive
  • Lässt sich optimal auf den Raum einstellen
  • Druckvoller Subwoofer, variabel aufstellbar
  • Rears auch in weiß erhältlich
  • Schlank und enorm klangstark
  • Umfangreiches OnScreen-Menü
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Optional Erweiterbar mit Subwoofer und Surround-Lautsprechern
  • Sehr guter Klang, vor allem mit TruePlay
  • Schlanker als die Playbar
  • Mit Dolby Digital Decoder (HDMI-Eingang)
  • Sehr guter Klang
  • Einfach einzurichten
  • Schönes, unaufdringliches Design
  • Kommt meistens ohne Subwoofer aus
  • Pegel und Abstand an Raumakustik anpassbar
  • Mit Sub und Rears erweiterbar
  • Schlankes Design
  • Guter Klang bei Film und Musik
  • Schnelle, einfache Installation
  • Feine Klanganpassungen
  • Hervorragende Surround-Fähigkeiten
  • Sehr potenter Sub
  • Hervorragender Klang
  • Einfache Installation inkl. Einmessung
  • Innovative, flexible Rears mit Akku-Betrieb
  • Einfache Installation
  • Perfektes Upgrade für Fernseher oder Beamer
  • 3 HDMI-Eingänge
  • Schönes, weites Klangbild
  • satter, kontrollierter Bass
  • Upgrade mit drahtlosen Rears jederzeit möglich
  • Schönes, schlankes Design
  • Sehr guter Klang für Film und Musik
  • Perfekte Ergänzung zum Multiroom-System von Sonos
  • Sehr gute Klang-Anpassung dank TruePlay
  • Schafft auch ohne Sub einen kräftigen konturierten Bass
  • Surroundsound ähnlich präsent wie bei der Heos
  • Sehr guter Filmsound
  • Einstellbare Basisbreite in zwei Stufen
  • Gute Ausstattung
  • Subwoofer nicht zwingend notwendig
  • Ausgesprochen breites Klangbild
  • Sehr solide verarbeitet
  • Relativ günstig
  • Guter Sound zum Film
  • WiFi und Bluetooth integriert
  • Günstig
  • Klanglich bei Musik und Film sehr gut
  • WiFi und Bluetooth integriert
  • Als Klangsäulen sehr gute Surround-Performance möglich
  • Flexibel einsetzbar
  • Sehr günstig
  • Üppig ausgestattet
  • Sehr günstiger Preis
Contra
  • Ganz tief im Basskeller wünscht man sich manchmal Subwoofer Unterstützung
  • Recht große Abmessungen
  • Eingabe der Raum-Parameter übers Display ist etwas mühsam
  • Für den ultimativen Punch wird der optionale Subwoofer benötigt
  • Kleine Sonos-Speaker lassen sich nicht als echte Rear-Kanäle einbinden
  • Geringe Stereo-Basis
  • Einrichtung ausschließlich per App
  • Stößt bei hohen Pegeln an die Leistungsgrenze (Räume ab ca. 25 qm)
  • 4K und HDR werden nicht durchgeschleift
  • Fernbedienung ist recht unübersichtlich, ohne Druckpunkt der Tasten
  • Etwas zickig bei der Erstinstallation per App
  • In der Kombi mit Sub 100 recht teuer
  • Begrenzte Akkulaufzeit der Rears
  • USB-Netzteil nicht im Lieferumfang
  • Nicht mit Dolby oder DTS kompatibel
  • Kein WLAN und kein Multiroom
  • Recht groß, für kleine bis mittlere Wohnzimmer eher überdimensioniert
  • Einrichtung und Bedienung ausschließlich per App
  • Einrichtung sehr umständlich
  • Lässt sich nur ins Sonos System einbinden
  • Kein HDMI-Eingang
  • HDMI-Schnittatellen nicht 4K kompatibel
  • Bluetooth nur optional
  • Zu wenig Druck in größeren Wohnzimmern
  • Design gefällt nicht jedem
  • Der Sub fehlt für echtes Kinofeeling, vor allem in größeren Räumen
  • Probleme beim Pairing
  • Rears werden über Steckernetzteile versorgt
  • Subwoofer stößt schnell an seine Grenzen
  • Akustische Anbindung zwischen Sub und Soundbar könnte besser sein
  • Bei Musikwiedergabe nur mittelmäßiger Klang
  • Kein HDMI-Eingang
  • Hörbare Senke im Grundtonbereich
  • Aufwändige Installation
  • Bedienung umständlich
  • Klang bei Film und Musik eher mittelmäßig
Bester Preis

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Testsieger: Denon HEOS Bar

Mit der HEOS Bar von Denon haben wir wieder mal einen Favoriten von einem ausgemachten Audio-Experten. Um es gleich vorwegzunehmen: Die HEOS Bar kann auch seitens des Designs voll überzeugen, jedenfalls sieht sie unter oder vor dem Fernseher viel unauffälliger aus, als sie ist.

Testsieger

Denon HEOS Bar

Bedienung und Ausstattung

Die HEOS Bar kommt mit einer üppigen Auswahl an Schnittstellen daher, sowohl digital als auch analog bleiben keine Wünsche offen. Auch die drahtlose Audio-Übertragung stellt kein Problem für die HEOS dar, WLAN und Bluetooth beherrscht sie nämlich ebenfalls. Zum Lieferumfang gehört ein HDMI-Kabel, sowie eines für den optischen Digitalanschluss, man kann also sofort loslegen. Die vier HDMI-Eingänge machen die HEOS zur Schaltzentrale im Wohnzimmer, denn hier werden sogar 4K-Videos zum Fernseher durchgeschleift.

Außen klare Linien, innen viel Technik

Von außen sieht man davon nicht viel, denn sämtliche Schnittstellen sind gut versteckt in einer Gehäusemulde untergebracht, allerdings so, dass man notfalls auch mit größeren Händen immer noch drankommt. Die Fernbedienung ist zwar rudimentär, aber solide und vor allem zuverlässig – zuverlässiger jedenfalls als die der Focal Dimension, die schon sehr genau Richtung Empfangsauge zeigen muss. Die sechs Presets können frei belegt werden, so lässt sich beispielsweise ein beliebter Internet-Radiosender auf die Nummer 1 legen. Auskunft, was gerade aktiv ist, gibt das dezente, in verschiedenen Farben glimmende Display.

Wahlweise kann die HEOS auch mit der dazugehörigen App bedient werden, was uns aber etwas überdimensioniert erscheint, solange die Soundbar nicht in einer Multiroom-Umgebung spielt oder in einem 5.1 Setup – wozu man sie ausbauen kann. Oder sie erlernt die tonrelevanten Befehle der Fernsehfernbedienung, das sorgt für etwas mehr Überblick auf dem Wohnzimmertisch.

Im Gegensatz zu den Sonos-Systemen lässt sich die HEOS Bar tatsächlich mit Hilfe eines Subwoofers und zweier Rear-Lautsprecher in ein echtes fast kabelloses 5.1 Setup ausbauen. Fast kabellos deshalb, weil ja sowohl der Woofer als auch die Rear-Lautsprecher immer noch eine Streckdose benötigen. Hier kann man aber mit der dazugehörigen App die Anlage perfekt auf den Sitzplatz einstellen.

Fertig verkabelt, stellen wir das Gerät auf. Eigentlich liegt sie mit maximal sieben Zentimetern eher ziemlich flach vor dem Fernseher. Mit den montierten Füßchen ist sie etwas höher schwebend. Auch eine Wandmontage unter dem Fernseher ist möglich, die Anschlüsse werden dann nach oben weggeführt. Seitlich gibt es drei Tasten – falls die Fernbedienung mal so schnell nicht auffindbar ist, kann man dort die Lautstärke einstellen bzw. per Muting-Taste sofort für Ruhe sorgen.

Denon HEOS Bar im Klangtest

Aber wir wollen ja jetzt was hören, und wie! Schon bei den ersten Takten schauen wir uns verwundert um: Steht da noch irgendein Subwoofer in der Nähe, der sich wer weiß wie mit der HEOS verbunden hat? Nein, aber beim näheren Hinschauen, oder eher Fühlen an den Bassreflex-Öffungen, wird deutlich, woher der Wumms kommt. Offenbar hat man bei Denon reichlich Entwicklungsaufwand betrieben, um die Soundbar auch ohne Sub erwachsen aufspielen zu lassen.

Die HEOS schafft ein ähnlich ausgeprägtes Tiefdruckgebiet wie die Focal Dimension, allerdings klingt sie insgesamt noch einen Hauch geschlossener im Übergang vom Bass zu den unteren Mitten. Auch die Breite der Darstellung ist bei der HEOS etwas definierter, ganz besonders gut zu hören auf Mockingjay Teil 1 in der Sequenz, als die Aufständischen auf den Damm zu marschieren, um die Sprengsätze abzulegen. Gleich darauf drückt die HEOS mit voller Wucht die Sprengungen heraus, um anschließend das Wasser auf breiter Front talwärts spülen zu lassen.

Wie spielt die denn bei Musik? Hierzu wanderte unsere Referenz-Blu-ray Roger Waters The Wall in den Player. Diese Mischung aus Livekonzert-Aufnahmen und Filmdialogen stellt schon eine gewisse Herausforderung an die Audio-Komponenten, insbesondere, wenn es sich um eine Soundbar handelt.

Die HEOS Bar bringt alles souverän rüber; die Dialoge sind nicht vorlaut und doch sehr gut verständlich, das Klangspektakel auf der Bühne kommt eindrucksvoll eben nicht nur von vorn, sondern auch sehr authentisch von den Seiten – der Fernseher kann gar nicht breit genug sein.

Nachteile?

Die HEOS Bar hat sich in unserem Test keinerlei Blöße gegeben, selbst der Preis erscheint angesichts der Ausstattung, der damit verbundenen Möglichkeiten und auf jeden Fall der Klangqualität mehr als angemessen. Lediglich der Subwoofer wird manchem Filmfreund doch irgendwann fehlen, da lässt sich dann mit dem passenden, kabellosen Tieftondrücker aus gleichem Hause Abhilfe schaffen.

Denon HEOS Bar im Testspiegel

Die Zeitschrift »test« der Stiftung Warentest hat die HEOS Bar mit drei weiteren Geräten ausprobiert und das Magazin »Video« konnte sich ebenfalls für die Soundbar begeistern.

In der Ausgabe 11/7/2017 konnte sich die HEOS Bar sogar den Testsieg in der Zeitschrift test sichern. Sie konnte sich dort gegen vier Mitbewerber durchsetzen und die Note »befriedigend« (2,6) für sich verbuchen:

»Die Teure. Soundbar mit integrierten Basslautsprechern. Klingt noch gut, sehr deutliche Filmdialoge. Bass relativ kräftig, bei Rockmusik etwas dröhnend. WLan und Multiroom-Funktion. Raumklang nur mit zusätzlichen Satellitenlautsprechern. Erweiterungs-Set für Raumklang ab 408 Euro, Bassmodul für 660 Euro.«

Wobei wir die Beurteilung des Raumklangs nicht so ganz nachvollziehen können, es ist trivial, dass mehr Lautsprecher besseren Raumklang erzeugen, für »nur« eine Soundbar macht die HEOS das unserer Meinung nach sehr gut.

Ganz ähnlicher Meinung waren wohl auch die Tester von Video, die der HEOS Bar im August 2017 sehr gute Klangeigenschaften attestierten, vor allem einen satten Bass und eine saubere Musikwiedergabe:

»… Bemerkenswert ist der satte Bass, der aus der neuen HEOS 3.0-Soundbar kommt. Da geht’s ordentlich rund im Wohnzimmer. Dafür sind sechs 2,5 Zoll Mittel-/Tieftöner verantwortlich, drei Hochtöner sorgen für eine saubere Musikwiedergabe. … Alles läuft (problemfrei) via App. …«

Alternativen

Das Angebot ist riesig. Dabei sind es weniger Preisunterschiede, sondern eher die unterschiedlichen Konzepte, mit denen die Hersteller auf die unterschiedlichsten Anforderungen beim Kunden eingehen. Da gibt es Soundbars für Kompromisslose, die auch vor großen, auffälligen Geräten nicht zurückschrecken, ebenso wie diejenigen denen das Lautsprecher-Set nicht unauffällig genug sein kann.

Für große Räume

Teufel CineSystem Pro

Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinesystem Pro
Das neue Cinesystem Pro von Teufel ist die höchste Ausbaustufe der CineBar Pro und mit Rear-Speakern ausgestattet.

Das Teufel Cinesystem Pro macht dem Zusatz »Pro« alle Ehre; ganze drei Pakete sind zu bewältigen, von denen die beiden für die eigentliche Soundbar und den Subwoofer schon stattlich sind. Die beiden rückwärtigen Lautsprecher passen dagegen in einen vergleichsweise kleinen Karton.

Allein seitens der Abmessungen wird schon klar, dass das Cinesystem Pro sich erst in Räumen weit jenseits der 25 Quadratmeter so richtig entfalten kann. Schon der Subwoofer mit seinem gut sichtbaren 250-mm-Chassis setzt ein Statement. Allerdings lassen sich die Füße des Subs auch so anschrauben, dass er nach dem Downfire-Prinzip arbeitet, dann ist zwar das Chassis nicht mehr zu sehen, könnte sich aber auf die Räume darunter störend auswirken.

Auch die Soundbar selbst lässt sich aufgrund ihrer Größe kaum verstecken, kann sich aufgrund ihrer soliden Verarbeitung aber auch sehen lassen. Mit insgesamt sechs Mittelton-Chassis, zwei davon zu den Seiten abstrahlend und zwei Hochtönern, ist sie schon in der Lage raumfüllend aufzuspielen. Zusammen mit dem Subwoofer (was dann der Cinebar Pro entspricht) schafft sie ein Klangerlebnis der Extraklasse, das durch die zusätzlichen Rear-Lautsprecher buchstäblich abgerundet wird.

Das komplette System erlaubt umfangreiche Anpassungen an die Raumakustik und die Aufstellung der einzelnen Komponenten. Im Menü der Soundbar lassen sich die Abstände der Lautsprecher zu den Wänden und zum Sitzplatz eingeben, einzig die Eingaben der Parameter per Fernbedienung an dem rudimentären Display ist etwas mühsam, lohnt sich aber. Direkt am Subwoofer lassen sich Pegel, Phase und Trennfrequenz eingeben. Zusammen mit der Möglichkeit diesen als Front- oder Downfire zu betreiben, macht den Subwoofer extrem flexibel einsetzbar.

Außer den Presets für 2.1 oder 4.1 basierten Raumklang, gibt es noch die hauseigene Dynamore-Schaltung, diese erlaubt noch feinere Abstufungen für Surround (Off Wide Ultra). Insgesamt überzeugt das System Pro noch mehr als die CineBar Pro. Die vergleichsweise einfache Installation, die vielfältigen Möglichkeiten zur Raumanpassung und die einfache alltägliche Bedienung machen den Teufel zu einer lohnenden Investition.

Ohne Subwoofer

Canton Smart Soundbar 9

Soundbars und Sounddecks Test: Canton Smartsoundbar
Die Soundbar 9 von Canton ist smart und lässt sich leicht mit Subwoofer und Surround-Lautsprecher erweitern.

Canton hat eine komplett neue Lautsprecher-Range auf den Markt gebracht, die Smart Soundbar 9 gehört als Soundbar zur Smart-Reihe. Die Smart-Lautsprecher lassen sich wahlweise als Multiroom-System oder wie hier zu einem Surroundset kombinieren. Aktuell hilft da noch die Google Home App, eine hauseigene Software ist aber bereits in Arbeit.

Wir bekamen die Smart Soundbar 9 zusammen mit dem Smart Sub 8 und einem Paar der Smart Soundbox 3 als kabellose Rear-Speaker in der größten Ausbaustufe zum Testen. Dann kommt das komplette Set allerdings auch auf gut 2.000 Euro. Ein stolzer Preis, der angesichts der Performance und der hochwertigen Verarbeitung allerdings auch gerechtfertigt ist.

Die Soundbar 9 alleine klingt schon viel größer, als sie tatsächlich ist. Das liegt hauptsächlich an den seitlich abstrahlenden Lautsprecher-Chassis, die schon für einen beeindruckenden Sourround-Effekt sorgen können. Die Soundbar kostet dann auch nur 700 Euro.

In unserem Hörraum verliert sich allerdings gerade das Tiefbass-Geschehen in den 30 Quadratmetern. Die rückwärtige Wand, welche die rückwärtigen Kanäle per Reflexion imitieren soll, schafft das auch nur bei entsprechend hohen Pegeln befriedigend. Bei Räumen bis circa 20 Quadratmetern reicht die Soundbar im Solobetrieb aber vollkommen aus, lediglich im Tieftonbereich hat die HEOS Bar nach wie vor die Nase vorn, bei der Simulation des Raumklangs liefert Canton das bessere Ergebnis – und das zum nahezu gleichen Preis.

Wird nun der Smart Sub 8 zugeschaltet, füllt die Kombination auch unseren großen Testraum mühelos. Und die anschließend eingesetzten Soundbox 3 Lautsprecher sorgen für klar definierte Surround-Effekte, selbst bei niedrigen Pegeln.

Damit die Soundbar und ihre potentiellen Mitspieler entsprechend gekoppelt und weitgehend auf die Raumakustik abgestimmt werden können, hat Canton der Smart Soundbar 9 ein schönes Onscreen-Menü spendiert. Zwar lassen sich sämtliche Parameter auch über das eingebaute Display konfigurieren, das ist aber angesichts der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten recht fummelig.

Ist die Soundbar allerdings per HDMI an Beamer oder TV angeschlossen, wird über die M-Taste an der Fernbedienung das Menü entsprechend eingeblendet. Es ist klar strukturiert und bietet alle wichtigen Funktionen, insbesondere hilft es beim Koppeln des Subwoofers und der Rears mit der Soundbar.

Auch die Abstände der Lautsprecher zum Hörplatz kann auf zehn Zentimeter genau eingestellt werden. Die Pegel der einzelnen Kanäle lassen sich ebenfalls mit Hilfe eines Testtons einstellen, sogar ein Equalizer ist für Front und Rear getrennt ansprechbar. Belohnt werden diese Maßnahmen mit einem hervorragenden, mit aktiven Surroundlautsprechern klar definierten Raumklang, der keine Wünsche offen lässt.

Für Sonos-Fans

Sonos Beam

Test besten Soundbars und Sounddecks: Sonos Beam
Die schlanke Beam wartet mit erwachsenem Sound, HDMI-Schnittstelle und Alexa-Unterstützung auf.

Die Sonos Beam ist um einiges kürzer als die Playbar, bringt aber dennoch ein erstaunliches Gewicht auf die Waage. Auch technisch ist sie ein Schwergewicht, zumindest im Vergleich mit der Playbar, denn mit der Beam hat Hersteller Sonos das eigene Ecosystem einen Spalt breit geöffnet.

Erstes Anzeichen für eine offenere Kommunikation ist sicher die Kompatibilität mit Alexa, wobei die zugegebenermaßen noch verbesserungsfähig zu sein scheint – wie übrigens auch bei vielen anderen Lizenznehmern. Nicht immer versteht Alexa, was ich von ihr will, vor allem wenn die Box schon mit sattem Pegel mein Wohnzimmer beschallt.

Sonos hat seiner Beam Soundbar gleich mehrere Mikrofone gespendet, womit sich das System sicher noch besser sensibilisieren lässt, schließlich ist die Hardware schon vorhanden. Die HDMI-Verbindung zum Fernseher soll ausschließlich mit einer ARC-Buchse (Audio-Rückkanal) vorgenommen werden, sofern am Fernseher vorhanden. Falls dies nicht der Fall ist, kommt der Adapter für die optische Toslink-Schnittstelle zum Einsatz. Der Fernseher lässt sich dann allerdings nicht mehr über Alexa steuern.

Eine LED zeigt übrigens an, ob das Mikro aktiv ist und Alexa immer mithört. In der App lässt sie sich deaktivieren und mit ihr hoffentlich auch das Mikrofon.

Klanglich ist die Beam ein Schwergewicht und kann bereits ohne TruePlay-Einmessung den Raum gebührlich und angenehm mit Musik füllen, solange dieser nicht allzu groß ist. Bis 20 Quadratmeter sind okay, darüber hinaus sollte man zumindest mit dem optionalen Sub nachrüsten. Die Soundbar lässt sich auch mit den Play 1-Lautsprechern erweitern und diese im Setup als Surround-Speaker ansprechen, schließlich verfügt die Beam über einen 5.1 Decoder, was sie der Playbar voraus hat.

Soundbars und Sounddecks Test: Sonos Beam B
Die Sonos Beam fügt sich schlicht ins Interieur ein und verlieht dem Ambiente einen modernen Charme.

Als Single und mit amtlichem Filmsound betrieben streicht die Beam dann doch irgendwann die Segel, aber auch das macht sie angesichts ihrer kompakten Abmessungen erstaunlich spät und erst bei sehr lauten Pegeln. Auch hier kann der Sub Wunder bewirken, da er die schlanke Beam hörbar entlastet. Allerdings kostet die Beam im Set mit dem Sub deutlich über 1.000 Euro. Als ausgewachsenes 5.1 System, ähnlich der JBL Bar 5.1, muss man sogar weit über 1.500 Euro auf den Tisch des Hauses legen.

Am Ende des Tages lohnt sich die Beam nur für Besitzer einer Sonos-Infrastruktur, oder solche, die es noch werden wollen.

Die Beam löst die Playbar in unseren Empfehlungen ab, da sie klanglich auf ähnlichem Niveau spielt, aber mit Alexa, HDMI-Schnittstelle und eingebautem 5.1-Decoder als Soundbar schlicht die bessere Figur macht. Dazu ist sie erheblich günstiger.

Preistipp

Yamaha YAS-209

Soundbars und Sounddecks Test: Yamaha Yas 209
Schön, schlank und schnell angeschlossen – die YAS-209 von Yamaha liefert viel Sound und Bedienkomfort für den Preis.

Die Yamaha YAS-209 löst unseren ehemaligen Preistipp Magnat CSB 1000 ab. Die YAS-209 gehört mit etwas über 90 Zentimetern eher zu den schmaleren Soundbars, manche aktuellen Fernseher dürften da breiter sein. Auch beim Subwoofer ist der Lautsprecher seitlich eingebaut, sodass er mit der schmaleren Stirnseite ebenfalls keinen Blickfang darstellt.

Die YAS-209 ist recht günstig, deshalb gibt es natürlich Sparmaßnahmen. So steht nur ein einziger HDMI-Eingang zur Verfügung, der leitet allerdings das Bildsignal an den Ausgang und damit zum Fernseher oder Beamer weiter. Auch sonst ist die Soundbar eher sparsam mit Schnittstellen bestückt; nur ein optischer Digital-Eingang und eine LAN-Buchse sind noch vorhanden. Drahtlos sieht es dann wieder besser aus, denn die Soundbar versteht sowohl Bluetooth fürs Streaming vom Smartphone als auch WLAN.

Die günstige YAS-209 ist damit umfassend Netzwerk-fähig, es lassen sich per Netzwerk oder Bluetooth diverse Streaming-Dienste nutzen und die Soundbar kann in ein MusicCast Multiroom-System integriert werden. Keine Frage, dass sich das Gerät sogar per Alexa steuern lässt. Diese erweiterten Einstellungen und Aufgaben nimmt man jedoch komfortabler per »Sound Bar Controller«-App vor.

Trotz des Funktionsumfangs ist die erste Installation der Soundbar sehr schnell erledigt; entweder per HDMI-Kabel oder optisches Digitalkabel an den Fernseher angedockt. Subwoofer und Soundbar verbinden sich quasi automatisch, deshalb ist ein schnelles Erfolgserlebnis garantiert.

Der Sound ist hervorragend, auch weil die verschiedenen Presets sehr gut angepasst sind. Im Surroundbetrieb gewinnt das Set an Raumfülle, passt so auch hervorragend zum Betrieb unter der Leinwand. Die LEDs on Top sind zusätzliche Indikatoren für die Lautstärkeeinstellung von Soundbar und Subwoofer. Das ist zwar etwas gewöhnungsbedürftiger als z.B. eine Display-Anzeige, reicht aber vollkommen aus.

Der Preis der Kombo ist richtig heiß, vor allem bei dem, was sie leistet und wie schnell sie einzurichten ist. Logischerweise stoßen sowohl Soundbar als auch Subwoofer in größeren Räumen und bei hohen Pegeln hörbar an ihre Leistungsgrenzen, klingen aber trotzdem nicht nervig.

Außerdem getestet

Die neue Teufel Cinebar Lux erreichte uns quasi als komplettes Cinebar Lux Surround System, das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Cinebar Lux prinzipiell als Einzelspieler ohne Unterstützung von Surround-Lautsprechern und Subwoofer konzipiert ist.

Wie üblich ist der recht breite, schwarzweiße Eye-Catcher schnell angeschlossen. Natürlich gibt es die Soundbar auch komplett in dezentem Schwarz, wie die Rear-Lautsprecher, die uns zur Verfügung standen. Die Bespannung auf der Oberseite deckt übrigens ebenfalls Lautsprecher ab, die schräg nach oben abstrahlen, allerdings nicht nach Atmos-Manier, sondern nach dem hauseigenen Dynamore-Prinzip.

Im Menü lässt sich die Entfernung der Soundbar zu Sitzplatz eingeben, was insbesondere dem Raumklang zugutekommt. Auch die optionalen Rears lassen sich in Entfernung und Pegel an den Standort zum Sitzplatz anpassen. Sämtliche Einstellungen können nur recht mühsam im Menü auf dem Dot-Matrix Display vorgenommen werden. Bei den meisten ist das allerdings nur einmal am Anfang notwendig und die hervorragende Bedienungsanleitung ist dabei eine echte Hilfe.

Die Cinebar Lux verfügt nur über einen einzigen HDMI-Eingang, kann also keine Steuerzentrale beim Betrieb mehrere Quellen nur bedingt herhalten. Wie bei den meisten ähnlich knapp bestückten Soundbars, kann man aber dem Fernseher die Wahl der Quelle überlassen, und nur das Audiosignal dann von dort abnehmen, beispielsweise per optischen Digital-Anschluss. Ins hauseigene Multiroom-System Raumfeld kann die Soundbar ebenfalls integriert werden.

Nach korrekter Einstellung der Abstände kann die Cinebar Lux auch ohne Subwoofer auf Anhieb überzeugen. Sie spielt zupackend auf und liefert im Dynamore-Modus nochmal mehr Raumeindruck. Dieser lässt sich zusätzlich mit den optionalen Surround-Speakern erweitern.

Insgesamt hinterlässt die Cinebar Lux einen etwas zwiespältigen Eindruck, allein klingt sie hervorragend, zur Erweiterung mit einem Subwoofer oder gar mit Surround-Lautsprechern scheint uns aber die Cinebar Pro die Lösung mit mehr Durchschlagskraft zu sein.

Die Magnat CSB 1000 ist schlank genug, um nicht zu sehr in den Vordergrund zu treten, spielt jedoch bei Bedarf so erwachsen auf, dass man weit größere Gehäuse vermutet. Magnat nutzt einen zur Seite abstrahlenden Subwoofer, der trotz schmaler Front über ein großes, potentes Chassis verfügt.

Mit der Magnat CSB 1000 hat sich der Hersteller gleich mehrere Ziele gesetzt. Die Soundbar und der dazugehörige Subwoofer sollen möglichst unauffällig ihre Arbeit erledigen, dies sollen sie natürlich gut machen, und zwar bei Filmen ebenso wie bei Musik, außerdem hat man sich einen festen finanziellen Rahmen gesteckt.

Beim Aufbau glänzt die CSB 1000 schon mal mit schnellem Pairing zwischen Soundbar und Subwoofer, der nicht nach dem Downfire-Prinzip funktioniert. Es drückt auch nicht nach vorn, sondern zur Seite. Das hat den Vorteil, dass man ein großes 250-mm-Chassis einbauen und dennoch eine vergleichsweise schmale Frontpartie beibehalten kann.

Einzige Einschränkung bei der Aufstellung ist lediglich, dass das Chassis nicht direkt in Richtung Vitrine mit Tellern, Tassen oder anderem klirranfälligen Inhalt drückt, dann muss der Subwoofer halt auf die andere Seite. Da das menschliche Ohr Tiefe Töne ohnehin kaum orten kann, ist das egal, solange der Subwoofer nur in der Nähe der Soundbar steht und nicht etwa hinter der Couch versteckt wird.

Die Soundbar selbst verschwindet zwar auch nicht ganz unter dem Fernseher, ist aber ausreichend schlank und auch von vorn sehr ansehnlich. Eher unansehnlich ist dagegen die Fernbedienung; zwar sind die der Konkurrenz nicht unbedingt größer, das Tastaturlayout der Fernsteuerung der CSB 1000 könnte aber schon mehr Zwischenräume zwischen den Tasten gebrauchen. Auch der Tastendruck selbst verträgt einen klar spürbaren Druckpunkt und wenn dann noch die Oberfläche hochwertiger, weniger staubanfällig ist, ist alles gut.

Klanglich macht die Kombi von Magnat ohnehin alles richtig. Sie klingt größer und räumlicher als es die dezente Erscheinung vermuten lässt. Der Raumklang beim Film und auch die musikalische Performance im reinen 2.1-Betrieb sorgen für reichlich Spaß, ohne dass bei Filmen die Dialoge im restlichen Getöse unterzugehen drohen.

Yamaha MusicCast BAR 40 YMS-4080

Mit der MusicCast Bar 40 Yms 4080 plus Sub 100 hat Yamaha quasi eine Ausbaustufe der MusicCast Bar400 im Programm. Unser Set ist zwar etwas teurer, ist aber mit einem Subwoofer ausgestattet, der selbst Wohnzimmer mit mehr als 20 Quadratmetern völlig entspannt erfüllen kann.

Eingerichtet und abgestimmt wird die Kombi – ob nun MusicCast Bar 40 mit Sub 100 oder in anderer Kombination – idealerweise per MusicCast App, wobei sich sowohl die Soundbar als auch der Subwoofer im selben WLAN-Netz befinden müssen, wie das Smartphone oder Tablet zu Einrichten.

Die App ist leider noch nicht ganz ausgereift, sodass man unter Umständen mehrere Anläufe benötigt, um beide Gräte erstmal in einen gemeinsamen virtuellen Raum zu bringen und dann auch noch miteinander zu koppeln.

Der Klang kann sowohl bei Filmen als auch bei Musik vollkommen überzeugen. Trotz einer erstaunlich räumlichen Darbietung im Film-Modus bleibt die Dialogverständlichkeit nicht auf der Strecke, sogar ohne die Clear Voice Einstellung zu bemühen.

Die MusicCast Bar 40 Yms 4080 ist mit dem potenten Sub 100 gerade auch für große Wohnzimmer geeignet. Wer es gemütlicher mag, kommt sicher mit der MusicCast Bar400 hin, deren Subwoofer zwar nicht so pegelfest, aber auch besser zu verstecken ist. Außerdem ist anzunehmen, dass die Erstinstallation dort etwas einfacher über die Bühne geht.

Die JBL Bar 5.1 ist das Spitzenmodell der aktuellen Soundbars von JBL und auch das bei weitem interessanteste; zu beiden Seiten des Sound-Riegels ist jeweils ein kleinerer Lautsprecher angedockt. Beide lassen sich abnehmen und als Rear-Lautsprecher einsetzen – dank internem Akku wirklich ganz ohne Kabel. Andernfalls erweitern die beiden Andock-Lautsprecher »nur« die Basisbreite der Soundbar. So flexibel kann man nur wenige Soundbars einsetzen.

Dank Einmessung mit dem mitgelieferten Mess-Mikrofon kommt die JBL auch mit schwierigen Aufstellungssituationen gut zurecht. Die JBL-Kombination spielt absolut erwachsen auf und sorgt für ordentlich Filmspaß. Allerdings kommt auch die Musikalität nicht zu kurz; lediglich eine kleine Senke zwischen Subwoofer und Soundbar wird bei einigen Stücken hörbar.

Cambridge Audio TVB2 (V2)

Cambridge Audio hat mit der TVB2 V2 eine Soundbar im Programm, die ausschließlich als Ergänzung zum Fernseher oder Beamer konzipiert wurde. Nicht umsonst ist das Design eher dezent geworden, so passt hervorragend zum Flachbildschirm oder unter die Leinwand. Die Installation ist entsprechend einfach und schnell erledigt. Allerdings gibt es kein WLAN, Multiroom findet also bei der TVB2 V2 nicht statt. Dafür lässt sich flott via NFC eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone herstellen, sodass man hierüber Musik auf die Soundbar streamen kann.

Auch wenn der Subwoofer außer einer Pegelanpassung per Fernbedienung keine weiteren Einstellungen zulässt, klingt die TVB2 V2 erstaunlich groß, und schafft eine eindrucksvolle Raumfülle. An ihre Grenzen, oder vielmehr an die des Subwoofers, stoßen lediglich hohe Pegel, die nötig wären, um ein entsprechend großes Wohnzimmer zu beschallen.

Schade ist, dass die Cambridge Audio weder mit Dolby- noch mit DTS-codierten Signalen etwas anfangen kann, hier ließe sich durchaus noch ein Quäntchen mehr Räumlichkeit herausholen, wenn auch nur virtuell, dennoch ist die Dialogverständlichkeit auch in der Einstellung »Film« sehr gut, so das man das »Voice«-Preset kaum bemühen muss.

Die Teufel CineBar Pro ist quasi die kleine Schwester der CineSystem Pro, nur dass ihr die rückwärtigen Effekt-Lautsprecher fehlen. Diese lassen sich aber nachträglich nachrüsten, die CineBar Pro ist bestens präpariert. Neben den Parametern für den gewaltigen Subwoofer lassen sich aber auch hier schon Hör- und Wandabstände eingeben, sodass Sie auch aus der CineBar Pro einiges herausholen können, ohne Rears ist sie obendrein auch günstiger.

Denon Heos HomeCinema HS2

Die Denon Heos HomeCinema HS2 erinnert von der Form her stark an unseren Testsieger, ein Blick auf die Rückseite offenbart jedoch die fehlenden Bassreflex-Öffnungen, was gleichzeitig eine Rechtfertigung für den mitgelieferten Subwoofer bedeutet. Leider hat man sich bei der HomeCinema HS2 auch gleich die Fernbedienung gespart, sodass man zum Einrichten und bei der täglichen Benutzung stets auf die App und damit auf das Smartphone angewiesen ist.

Klanglich ist die ihrer großen Schwester gar nicht so unähnlich; lediglich die akustische Anbindung des Subwoofers ist nicht ganz so perfekt gelungen, die Heos Bar klingt insgesamt doch etwas homogener.

Die Sonos Playbar hatten wir im Test zusammen mit dem passenden Sub, den sie allerdings kaum nötig hat. Das ist gut so, denn das Komplett-Set ist doppelt so teuer wie die einzelne Soundbar. Angesichts der wenigen Anschluss­mög­lich­keiten – neben LAN und WLAN gibt es nur noch einen optischen Digital-Eingang – macht die Playbar vor allem als Bestandteil eines Sonos-Systems Sinn.

Die Focal Dimension, hier ohne Subwoofer, ist zwar technisch schon etwas in die Jahre gekommen, das gilt aber keinesfalls für die Klangqualität, da sie zudem mittlerweile mit einem attraktiven Preis punkten kann. Allerdings sind die HDMI-Schnittstellen nicht 4K-fähig und auch die Anpassung an die Raumakustik über winzige, gut versteckte DIP-Schalterchen ist zwar sehr effizient, aber nicht mehr ganz zeitgemäß.

Die Focal Soundbar klingt nicht nur bei Musik sehr ausgewogen und bietet eine hervorragende Dialog-Verständlichkeit. Sie schafft ein enorm in Breite und Tiefe reichendes Klangbild und kann damit eindrucksvoll die Stimmung von Konzert oder Blockbuster ins Wohnzimmer übertragen.

Die Berliner Lautsprecherschmiede hat mit der Teufel Cinebar Duett das perfekte Einsteiger-Set platziert. Die Soundbar kommt mit allen notwendigen Schnittstellen, erwachsenem Klang und einfacher Bedienung daher. Erhältlich ist sie in Schwarz und in Weiß, was die Anpassungsfähigkeit an die Umgebung wesentlich erleichtert. Der Preis beider Farbvarianten ist übrigens gleich niedrig. Dank der Dynamore-Schaltung lässt sich die Klangbühne, welche die Duett abstrahlt, in zwei Stufen virtuell erweitern.

Das Überraschungspaket in diesem Test ist die Canton DM 5: Klein, stark, schwarz könnte man sagen, es gibt sie aber auch in Weiß. Egal welche Farbe Sie bevorzugen, klanglich ist der Zwerg ein Riese, und deshalb die ideale Lösung, wenn kein Subwoofer aufgestellt werden kann oder darf.

Die DM 5 ist die perfekte Soundbar für beengte Wohnverhältnisse, die keinen Subwoofer zulassen, sowie empfindliche Nachbarn und Mitbewohner – man könnte sie beispielsweise nach einem Umzug mit dem SUB 200 aufwerten.

Die Polk Magnifi Max SR wird wie die JBL direkt mit zwei Rear-Speakern ausgeliefert, allerdings hat man die notwendige Stromversorgung bei Polk weniger elegant gelöst – schlichte Steckernetzteile belegen jeweils eine Steckdose im engeren Umfeld der hinteren Lautsprecher, dafür ist die Wandbefestigung etwas einfacher gehalten. Nachdem das etwas mühsame Prozedere des Pairings erfolgt ist, kann die Soundbar von Polk allerdings recht überzeugend aufspielen. Für die gebotene Performance und das etwas hakelige Handling ist uns der aktuelle Preis allerdings etwas zu hoch.

Der Subwoofer ist leicht und wenig versteift, daher neigt er besonders bei höheren Pegeln zum Dröhnen. Allerdings ist die Sprachverständlichkeit bei Dialogen hervorragend, was für den aktuellen Preis aber zu wenig ist. Lediglich seitens der Ausstattung mit Schnittstellen und deren guter Erreichbarkeit kann die Magnifi Max SR überzeugen.

Die Sony HT-CT800 ist schnell aufgebaut und alles ist fix verbunden. Die Fernbedienung ist erstmal etwas unübersichtlich und die Eingangswahl ist, wie auch das Klang-Preset, unnötig mühsam, bis man sich durchgezappt hat. Der Sound zum Film ist gut, zumindest wenn dieser auch auf Movie steht. Das Gleiche gilt für Musik von Roger Waters, wenn das Preset auf Musik steht, ist der Sound am natürlichsten. Generell ist der Klang nicht so homogen wie bei der HEOS. Eine hörbare Lücke ist nicht nur zwischen Sub und Soundbar, auch in den oberen Mitten scheint es an Durchzeichnung zu fehlen.

Die Sony Soundbar kann vor dem Fernseher liegen oder an der Wand befestigt werden. Sie ist schön schlank und auch der Sub ist von erträglichen Ausmaßen. Besonders auffällig im direkten Vergleich mit der HEOS ist die vergleichsweise schmale Basis. Die HEOS bringt eine viel breitere Bühne unter den Fernseher.

Die Soundbar Sony HT-MT500 ist wirklich sehr kompakt. Der Sub ist schmal, dafür hoch und tief, sodass er ganz passabel hinter Gardinen oder anderen Accessoires platziert werden kann. Dennoch verfügt er über ein beachtliches Volumen, was ihm ordentlich Druck verleiht. Zusammen mit der besseren akustischen Anbindung an die Soundbar vermittelt dieses Set etwas mehr Homogenität als die Sony HT-CT800. Um jedoch ein ähnlich breites Klangbild zu vermitteln wie die Philips Soundbar, muss die HT-MT500 schon recht laut spielen. Weiteres Manko: Als Eingang gibt es neben den drahtlosen lediglich eine optische Digital-Schnittstelle.

LG SJ7

Test besten Soundbars und Sounddecks: LG SJ7

Keine Preise gefunden.

Die LG SJ7 besteht aus drei Elementen. An der rechten Box ist ein simpler Schiebeschalter, der diese entweder als Rear-Speaker, Soundbar, oder mobile Box konfiguriert. Letzteres erlaubt es, die rechte Box kurzerhand mit in die Küche oder wohin auch immer zu nehmen, um via Bluetooth den Smartphone-Sound zu verbessern.

Als Ergänzung zum Fernsehsound gibt es dagegen zwei Aufstellungsvarianten: Einmal stehen die beiden Klangsäulen rechts und links neben dem Bildschirm, was bei uns für ein breites Surround-Erlebnis sorgte. Man kann sie aber auch wie eine Soundbar mit den Füßen zueinander unter bzw. vor den Fernseher legen, was unter Umständen besser aussieht, aber zu Lasten des Surround-Eindruckes geht.

Damit ist die LG SJ7 bestens für eine flexible Aufstellung geeignet. Ein kleiner Wermutstropfen: Beide Säulen verfügen über je ein Kabelnetzteil, was unter Umständen das Gesamtbild stören kann.

Mit der Cinebar One+ hat Teufel ein Experiment gewagt, wie viel Sound und Ausstattung wohl in eine kompakte Soundbar zu einem möglichst kleinen Preis passt. So ganz gelungen erschien uns dieses Experiment nicht, was sicher nicht an der Ausstattung liegt, denn ein mitgelieferter Subwoofer, Bluetooth-Fähigkeit mit aptX-Unterstützung und ein HDMI-Eingang sind schon eine Ansage – vor allem für den aufgerufenen Preis. Auf der Soll-Seite steht allerdings, dass wir mangels eines Displays (selbst ein einfaches hätte schon gereicht) völlig im Unklaren über die Einstellungen und Betriebszustände gelassen wurden. Dass die Cinebar One+ dann auch klanglich eher im Mittelfeld liegt, macht sie bestenfalls als günstige Ergänzung zum reinen Fernseh-Alltag oder zum Gaming am PC-Bildschirm interessant.

57
Kommentare

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Peter Meier
Peter Meier

Die neu getestete Nubert nuPro AS-225 gehört nicht zur nuPro Reihe und heisst korrekt Nubert nuBox AS-225, ist aber trotzdem gut : )

Thomas Liedtke
Thomas Liedtke

Hallo ,

ersteinmal Danke für diesen ausführlichen Bericht,wirklich stark!!!
Ich bin auf der Suche nach einem Sounddeck ,also möchte meinen Fernseher raufstellen.
Meine Frage , ich habe einen Fernsehschrank und möchte das Sounddeck dort plazieren.
Ist dies schon getestet wurden ,oder sollte man davon absehen ,da sich der Sound nicht ausbreiten kann.

Vielen Dank im Voraus

BaGi
BaGi

Klanglich ist die Polk klasse, doch leider haben die ein riesen Problem mit dem Sub und den Rears beim normalen Fernsehprogramm (vor allem was leiser). Man hört ständig ein unglaublich störendes knacken und knistern. Polk scheint das Problem auch zu ignorieren (siehe Englisches Polk Forum)

Didi
Didi

Mir wurden die nuPro von Nubert empfohlen. Wer Wert auf einfache, gute Stereowiedergabe legt, guten Klang und einen satten Bass macht hiermit nichts falsch, ich bin begeistert. Empfohlen wurden mir die Aktiv Lautsprecher von Nubert als ich die Sounbar kaufen wollte, sehr gute Beratung.

Michi
Michi

Sony HT-MT500 kann auch HDMI-ARC.

Frank
Frank

Die beste soundbar ist die focal dimension!ich habe alle getestet !ohne wenn und aber

Jöni
Jöni

Wäre es Möglich die Teufel Cinebar Pro ins Testsortiment mitaufzunehmen?

Name
Name

Bose ist was für ältere Herren.
Da wäre ein THX-Hörgerät sinnvoller.

Andreas Hopp
Andreas Hopp

Hier ein älterer Herr, hören Sie Sich mal die 650 in einen großen Raum an.Einfach gigantich.

Ewald Kutzenberger
Ewald Kutzenberger

Warum wurde Bose Soundbar 300 nicht getestet?

Chris Mahnert
Chris Mahnert

Hab Teufel’s Cinebase und bin hochzufrieden!

Sascha Akaloo
Sascha Akaloo

YAMAHA YSP 5600 …. mehr geht nicht. Ich habe viele getestet…. da kam kein Sonos oder Bose ran

Oliver Tölle
Oliver Tölle

Er kann’s machen….

Karl David Domaros
Karl David Domaros

Tölke an Dein Soundsystem kommt keiner dran… WDR 4 in Ultra HD

Ron
Ron

Ich kann auch keinen ernsthaften
Kongruenten finden, einfach super.

Heiko
Heiko

Die 5600 ist nur laut, klang mäßig .Bose Soundtouch 300 set um Welten besseren und sauberen Klang als dieses Brüllmosnter 😉

Andreas Hopp
Andreas Hopp

Einfach mal die bose 650 oder ambeo probehöhren.

Michael Curver Berner-Saldeitis
Michael Curver Berner-Saldeitis

Kein Raumfeld, kein Teufel. Kommerz Test

Michael Curver Berner-Saldeitis
Michael Curver Berner-Saldeitis

Die Kleene Teufel hattet ihr ja im Test. Die Cinebar 52 wäre ja sonst klar Testsieger

Engin Ekin
Engin Ekin

TEUFEL Preis Leistung top !!!!!

Tommy Lobinsky
Tommy Lobinsky

Soundbars können nie eine richtige Anlage ersetzen und kommen auch bei weitem nicht an den Klang ran.

Michael Curver Berner-Saldeitis
Michael Curver Berner-Saldeitis

Eine Teufel Cinebar 52 kostet unter 1000,- und macht fetten THX Sound. Abgenommen. Zeig mir was vergleichbares

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Edifier R1280 + Mivoc Hype 10 wären da vergleichbar. Nein, moment..
Das Set wäre besser als die C52 von Teufel :p
Kostet auch nur rund 250€

Tommy Lobinsky
Tommy Lobinsky

Jede Anlage mit einer Box pro Kanal ist überlegen. Natürlich nicht so kompakt. Aber wenn wir bei Teufel sind, z. B. THX 8 oder 10…

Erik Dorn
Erik Dorn

Oft inzwischen teuerer als gute TVs…finde ich etwas überzogen im Preis.

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