Die besten Sous-Vide-Garer

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Syntrox Germany 16 in 1, Caso SV900, Steba SV 2, Klarstein Jacuzzi, Profi Cook SV-1112, Klarstein Tastemaker, Severin SV 2447
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Der beste Sous-Vide-Garer mit Wasserbehälter ist der Caso SV900, bei den Sous-Vide-Sticks hat uns der Severin SV 2450 am meisten überzeugt. Beide bringen das Wasser zügig auf Betriebstemperatur und sind hochwertig verarbeitet. Die Bedienung ist in beiden Fällen schön einfach und ohne Schnickschnack. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt vor allem davon ab, wie viel Platz man hat – und wie häufig das Gerät zum Einsatz kommt.

Es hat sich herumgesprochen. Das Garen von Gemüse oder Fleisch mit Temperaturen von 50 bis 85 Grad hat viele Vorteile: Der Eigengeschmack bleibt erhalten, das Gargut trocknet nicht aus, Mineralstoffe werden nicht ausgewaschen und Vitamine bleiben viel besser erhalten als beim Kochen mit hohen Temperaturen.

Als Methode der Wahl etabliert sich zur Zeit Sous-Vide. Das ist Französisch und bedeutet »unter Vakuum«: Unter Luftabschluss werden Fleisch, Fisch oder Gemüse in einem Kunststoffbeutel bei relativ niedrigen Temperaturen von deutlich unter 100 Grad Celsius langsam gegart.

Nahrungsmittel müssen nämlich gar nicht kochen! Wer einmal zartes, saftiges Fleisch oder auch schmackhaftes, bissfestes Gemüse ausprobiert hat, wird diese Methode nicht mehr missen wollen.

Wir haben uns 16 Sous-Vide-Gargeräte angeschaut, darunter sieben Töpfe und neun Sticks. Bei Letzteren handelt es sich, einfach gesprochen, um Tauchsieder mit Zeit und Temperatursteuerung und Wasserumwälzung. Wir haben für die Sticks eine eigene Tabelle mit Empfehlungen aufgestellt.

Beim Sous Vide werden die rohen Zutaten fertig gewürzt und in einem Vakuumbeutel verpackt.
Beim Sous-Vide werden die rohen Zutaten fertig gewürzt und in einen Vakuumbeutel verpackt.

Wie geht Sous-Vide-Garen?

Sous-Vide ist der geläufige Begriff für Niedrig-Temperatur-Garen zum schonenden Zubereiten und Erhalten von Vitaminen, Nährstoffen und Aromen. Dabei wird das Gargut niemals gekocht, sondern im Wasserbad mit Temperaturen zwischen 40 bis 85 Grad Celsius langsam gegart. Für Fleisch oder Fisch werden niedrigere Temperaturen benötigt (65 Grad), denn Eiweiß beginnt bei 40 Grad zu zerfallen (Denaturierung).

Sous-Vide-Garen bewahrt Vitamine, Nährstoffe und Aromen

Für Gemüse, speziell auch festes Wurzelgemüse, werden meistens höhere Temperaturen von 80 bis 85 Grad benötigt. Der Garvorgang ist in jedem Fall deutlich länger als beim Kochen oder Braten. Dafür bleiben dann aber auch sämtliche Aromen, Mineralien und Flüssigkeiten drin. So etwas wie ein trocken gebratenes Schnitzel kann es mit Sous-Vide gar nicht geben.

Für Sous-Vide muss das Gargut immer vakuumverpackt werden. Sie benötigen also ein Vakuumiergerät. Außerdem wird eine entsprechende Menge von Vakuumtüten benötigt, entweder von der Rolle oder als Einzelware.

Das Gargut wird immer zusammen mit Gewürz, Marinade etc. im Beutel verschweißt. In welchen Mengen, das legen Sie je nach Rezept selbst fest. Wichtig ist: das Gargut muss Berührung mit dem Wasser haben, sie sollten also nicht im Beutel stapeln.

Bei Sous Vide kommt alles in die Tüte
Bei Sous-Vide kommt alles in die Tüte.

Warum Sous-Vide trotz dieses Vorbereitungsaufwands das Kochen vereinfacht? Weil man sich kaum noch Gedanken darüber machen muss, etwas zu unter- oder überkochen. Lassen Sie es einfach 20 Minuten länger im Wasserbad, wenn Sie sich nicht sicher sind, es kann nichts zu Brei kochen – schließlich kochen wir ja auch nicht, sondern garen.

Außerdem wird die Problematik der Kerntemperatur entschärft. Nehmen wir das Beispiel Hähnchenschenkel. Die Garen im Ofen bei einer Innentemperatur von 82 Grad am besten. Wie es mit der Temperatur bestellt ist, das sieht man vorm Ofen nur mit speziellen Bratenthermometern. Bei Sous-Vide kann man Geflügel mit niedrigeren Temperaturen garen, nämlich mit 63 bis 65 Grad.

Geflügel sollte für mindestens 10 Minuten auf 70 Grad erhitzt werden, um Salmonellen abzutöten.

Aber Vorsicht: Um Salmonellen abzutöten, muss Geflügelfleisch mindestens 10 Minuten auf 70 Grad erhitzt werden. Das kann man aber zum Beispiel auch durch scharfes Anbraten nach dem Garen erledigen. Das Anbraten sorgt darüber hinaus für Röstaromen – und nicht zuletzt eine schönere Optik. Das Auge isst ja schließlich mit.

Ist das Fleisch dicker, muss lediglich die Zeit verlängert werden: Während ein 1 Zentimeter dickes Stück Fleisch nur 20 Minuten gegart wird, muss ein 4 Zentimeter dickes Stück etwa 90 Minuten im Wasserbad bleiben.

Das Wichtigste: eine gute Gartabelle

Sous-Vide funktioniert anders als das gewohnte Kochen, deshalb benötigen Sie Gartabellen, in denen auf einen Blick die Garzeiten für Fleisch, Fisch, Obst und verschiedenes Gemüse nachgelesen werden können.

Gartabelle von Sous-Vide-Profi.de (Ausschnitt)
Gartabelle von Sous-Vide-Profi.de (Ausschnitt).

Die Hersteller haben hin und wieder kleine Tabellen in ihren Anleitungen, eine Seltenheit ist die Gartabelle auf einer separaten Karte.

Online finden Sie sehr gut aufbereitete Gartabellen, zum Beispiel beim Sous-Vide-Profi.

Sous-Vide-Topf oder Stick?

Sous-Vide-Töpfe bzw. Tanks sind kleine Heizkessel mit einer Zeit- und Temperatursteuerung. Sie fassen in der Regel fünf bis sieben Liter. Zum Lieferumfang gehört immer ein Deckel sowie diverse Körbe oder Garguthalter aus Metall. Die braucht man, damit warmes Wasser zwischen den Vakuumbeuteln zirkulieren kann.

Das ist besonders wichtig, wenn der Tank keine Zirkulationspumpe hat – leider bei den meisten günstigen Geräten der Fall. Hier befindet sich die Heizplatte in der Regel einfach unter dem Tank, wie bei einem Wasserkocher.

Caso SV900 - schnell beim aufheizen und hochwertig gebaut
Caso SV900 – schnell beim Aufheizen und hochwertig gebaut.

Der größte Vorteil von Tanks gegenüber Sticks: sie haben einen Deckel. Dadurch geht weniger Energie verloren und die Aufwärmzeiten sind kürzer.

Die Nachteile sehen wir in dem enormen Platzbedarf und der festgelegten Kapazität. Wenn Sie mit dem Stick eine Großproduktion starten wollen, nehmen Sie einfach einen größeren Topf. Manche Sticks können bis zu 20 Liter Wasser gleichmäßig auf Temperatur halten. Wir würden einem Stick diese Größenordnung allerdings nicht anvertrauen, das Gargut behindert schließlich die Wasserzirkulation.

Vorsicht: Verbrennungsgefahr

Wir waren selbst überrascht, wie warm manche Sous-Vide-Töpfe von außen werden. Dass bei 85 Grad Wassertemperatur die Deckel ganz schön heiß werden, ist ja klar. Allerdings erreichen auch die Transportgriffe und vor allem die Oberkanten der Behälter schnell mal 80 bis 90 Grad.

Wenn Sie an Garzeiten von 24 Stunden und mehr denken, steht ein mitunter sehr heißes Gargerät so lange in ihrer Küchenumgebung. Allerdings muss man einräumen, dass solch lange Garzeiten meist mit mittleren Temperaturen von 60 bis 70 Grad absolviert werden können, zum Beispiel bei Rücken- oder Bauchspeck. 85 Grad für 24 Stunden, das gibt es in den Rezepten eigentlich nicht, es ist ein theoretischer Fall.

So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns 16 Sous-Vide-Garer besorgt, sieben Töpfe und neun Sticks. Einen Teil der Geräte haben wir gekauft, die restlichen Geräte wurden uns von den Herstellern für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Leihstellungen senden wir wie immer nach dem Test wieder an die Hersteller zurück, Geräte, die die Hersteller nicht zurück haben möchten, verlosen wir an unsere Leser.

Syntrox Germany 16 in 1, Caso SV900, Steba SV 2, Klarstein Jacuzzi, Profi Cook SV-1112, Klarstein Tastemaker, Severin SV 2447
Syntrox Germany 16 in 1, Caso SV900, Steba SV 2, Klarstein Jacuzzi, Profi Cook SV-1112, Klarstein Tastemaker, Severin SV 2447.

16 Geräte lassen sich schwer zeitgleich in der Küche ausprobieren, wer hätte auch diese Unmengen an Sous-Vide Gerichten essen sollen? Daher haben wir durch einen Test der Wassererwärmung erst einmal die Spreu vom Weizen getrennt. Mit den Favoriten haben wir uns dann auch noch über mehrere Wochen in der echten Küchenpraxis beschäftigt. Wir haben dabei Gerichte zubereitet, bei denen Gargut bei Temperaturen von ca. 65 Grad (Fleisch, Fisch etc.) oder 80 Grad (Wurzelgemüse etc.) gegart wurde.

Bei unserem Test der Wassererwärmung haben wir fünf Liter kaltes Wasser der Leitung entnommen (11 Grad). Das Wasser mussten Sticks und Töpfe auf exakt 85 Grad erwärmen. Während des Aufheizens haben wir immer wieder die Ist-Temperatur des Wassers mit der Temperatur der Anzeige verglichen. Hierbei kam es zum Teil zu sehr großen Abweichungen von bis zu 10 bis 15 Grad, gerade bei den Sous-Vide-Töpfen. Die Sticks hatten das Problem von stark abweichenden Temperaturen dagegen nicht.

Die Temperaturabweichung und die benötigte Zeit zum Aufheizen können Sie in den Technischen Daten der Vergleichstabellen nachlesen.

Bei der Wassererwärmung kamen wir zu zwei wesentlichen Ergebnissen: Sticks erwärmen Wasser viel zügiger, was an ihrer eingebauten Zirkulation liegt. Sie haben alle einen kleinen Metall-, Kunststoff- oder Acryl-Propeller, der die Wärme vom »Tauchsieder« gleichmäßig im Topf verteilt. Nur zwei Sous-Vide-Töpfe, nämlich Caso und Steba, kamen an die Aufwärmzeit der schnellsten Sticks heran.

Severin SV 2447 - schafft es nicht, die Temperatur über 80° zu bringen, keine Empfehlung!
Severin SV 2447 – schafft es nicht, die Temperatur über 80 Grad zu bringen, keine Empfehlung!

Die Dauer des Erwärmens von Wasser war allerdings gar nicht das wichtigste Beurteilungskriterium, denn: Sous-Vide-Garer befüllen Sie typischerweise mit warmem Wasser aus der Leitung, zum Beispiel mit 42 Grad. Das brauchte natürlich nur noch einen Bruchteil der Zeit, um auf 65 oder 85 Grad Celsius aufgeheizt zu werden.

Ein sehr wichtiges Kriterium war für uns die die Bedienung, also das Einstellen und auch Nachjustieren von Temperatur und Garzeit.

Darüber hinaus haben wir uns natürlich auch die Verarbeitungsqualität, die Spaltmaße und die Stabilität der Konstruktion und des Zubehörs angeschaut und miteinander verglichen.

Die besten Sous-Vide-Sticks

Sticks sind, einfach gesprochen, moderne Tauchsieder mit genauer Zeit- und Temperatursteuerung. Nicht weniger wichtig ist die eingebaute Zirkulation, realisiert über einen kleinen Propeller oder ein Schaufelrad. Sei sorgt für gleichmäßig erwärmtes Wasser, an jeder Stelle im Topf, auch wenn Gargut darin liegt. Die Leistung des sogenannten Zirkulators wird oft als Pumpenleistung angegeben. Sie besagt, wie viel Liter Wasser pro Minute vom kleinen Propeller bewegt werden.

Eingebaute Zirkulation sorgt für gleichmäßig erwärmtes Wasser

Sticks haben gegenüber den Tanks einige Vorteile:

  • sie sind günstiger als Tanks
  • sie heizen Wasser so schnell auf wie ein teurer Tank mit Zirkulation
  • sie lassen sich einfach in der Küchenschublade verstauen
  • sie arbeiten mit vorhandenen Töpfen, Eimern etc. aus Ihrem Inventar

Der Nachteil von Sticks: Die Deckel passen nicht mehr auf Ihre Töpfe. Je nach Temperatur geht dadurch viel Energie verloren, der Stick muss ständig heizen. Wenn wir an die langen Garzeiten von bis zu 24 Stunden denken, ist das sehr viel Energie, die unnötigerweise verloren geht. Durch den fehlenden Deckel kann zudem bei langen Garzeiten der Wasserstand unter das Minimum-Level sinken, so dass sich der Stick abschaltet.

Mit Alufolie oder speziellen, an der Oberfläche schwimmenden Sous-Vide-Isolations­kugeln, kann man diese Nachteile teilweise kompensieren.

Ein weiterer Nachteil von Sticks: Das Heizelement und die Temperatursensoren können mit der Zeit verkalken, wie das bei jedem Tauchsieder der Fall ist. Die Abdeckung des Heizelements kann aber bei allen Geräten abgesteckt werden, um dem Kalk oder auch anderen Verschmutzungen zu Leibe zu rücken.

Alle Sous Vide Sticks: von links nach rechts - Caso SV300, Klarstein Quickstick, Aobosi IPX7, Profi Cook PC-SV 1126, Unold 58915, Azrsty Cuisinière Sous Vide, Aicok Sous Vide Stick, Severin SV 2450, Wancle Immersion Zirkulator
Alle Sous-Vide-Sticks im Test: von links nach rechts – Caso SV300, Klarstein Quickstick, Aobosi IPX7, Profi Cook PC-SV 1126, Unold 58915, Azrsty Cuisinière Sous-Vide, Aicok Sous-Vide-Stick, Severin SV 2450, Wancle Immersion Zirkulator.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Severin SV 2450

Test Sous Vide Garer: Severin SV 2450
Kompakt und schnell, der kleinste Stick, besonders für niedrige Töpfe geeignet.

Der Severin SV 2450 ist ein kompakter Stick in einem hochwertigen Gehäuse. Er heizt 5 Liter kaltes Wasser in 21 Minuten auf, so schnell war kein anderer Stick oder Topf. Der Severin bietet sich für niedrige Töpfe an, 15 Zentimeter Topfrand genügen.

Auch gut

Klarstein Quickstick

Test Sous Vide Garer: Klarstein Quickstick
Schnelles Aufheizen, robust, einfache Bedienung über hochwertiges Display mit Touch und Drehrad.

Die Sous-Vide-Sticks von Klarstein, Aicok und Unold sind in den wesentlichen Teilen baugleich (Heizelement, Propeller, Display, Menüführung). Erwerben Sie einfach das Gerät, das aktuell am günstigsten erscheint.

Der Quickstick von Klarstein heizt Wasser nicht ganz so schnell auf, aber immer noch schnell genug (30 Minuten). Mit seinem robusten, augenscheinlich langlebigen Kunststoffpropeller wird das Wasserbad gleichmäßig erhitzt. Uns gefällt das hochauflösende Display und das Drehrad zum Einstellen von Zeit und Temperatur.

Auch gut

Aicok Sous Vide Stick

Test Sous Vide Garer: Aicok Sous Vide Stick
Schnelles Aufheizen, robust, einfache Bedienung über hochwertiges Display mit Touch und Drehrad.

Keine Preise gefunden.

Der Aicok Sous-Vide-Stick hat ein etwas anderes Gehäuse, die wesentlichen Bauteile sind aber mit dem Quickstick von Klarstein identisch. Lobenswert ist die geringe Temperaturabweichung von nur ein bis vier Grad.

Auch gut

Unold 58915 Stick Time

Auch der Unold unterscheidet sich von Klarstein und Aicok nur durch ein anderes Design der Bedieneinheit. Das Gerät ist meist ein wenig günstiger zu haben als die anderen beiden.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutAuch gutAuch gut
Modell Severin SV 2450 Unold 58915 Stick Time Klarstein Quickstick Aicok Sous Vide Stick Wancle Immersion Zirkulator Caso SV300 Profi Cook PC-SV 1126 Aobosi IPX7 Azrsty Cuisinière Sous Vide
Test Sous Vide Garer: Severin SV 2450Test Sous Vide Garer: Unold 58915 Stick TimeTest Sous Vide Garer: Klarstein QuickstickTest Sous Vide Garer: Aicok Sous Vide StickTest Sous Vide Garer: Wancle Immersion ZirkulatorTest Sous Vide Garer: Caso SV300Test Sous Vide Garer: Profi Cook PC-SV 1126Test Sous Vide Garer: Aobosi IPX7Test Sous Vide Garer: Azrsty Cuisinière Sous Vide
Pro
  • Schnelles Erwärmen in 21 Minuten
  • Kompaktes Design für flache Töpfe
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Schnelles Erwärmen in 29 Minuten
  • Einfache Bedienung
  • Zeiteinstellung mit Drehrad
  • Ausführliche Anleitung
  • Geringe Temperaturabweichung 1 bis 2 Grad
  • Schnelles Erwärmen in 30 Minuten
  • Einfache Bedienung
  • Zeiteinstellung mit Drehrad
  • Geringe Temperaturabweichung 0 bis 3 Grad
  • Schnelles Erwärmen in 25 Minuten
  • Einfache Bedienung
  • Zeiteinstellung mit Drehrad
  • Geringe Temperaturabweichung 1 bis 4 Grad
  • Propeller aus Metall
  • Gute Bedienung mit Drehrad
  • Geringe Temperaturabweichung 2 bis 3 Grad
  • Hochwertiges Bedienfeld mit Drehrad
  • Gummiertes Gehäuse
  • Für flache Töpfe
  • Ausführliche Anleitung
  • Geringe Temperaturabweichung 2 Grad
  • Zeitwahl mit Ring
  • Sofort-Start Garvorgang
  • Geringe Temperaturabweichung nur bis 1 Grad
  • Stabiles Zubehör
  • Gummiertes, hochwertiges Gehäuse
  • Für flache Töpfe
  • Sofort-Start Garvorgang
  • Geringe Temperaturabweichung nur bis 2 Grad
  • Sofort-Start Garvorgang
  • Geringe Temperaturabweichung nur bis 2 Grad
Contra
  • Beim Aufheizen bis 10 Grad Abweichung
  • Beim Soll 2 Grad Abweichung
  • Spartanische Anleitung
  • Anleitung schlecht übersetzt
  • Rezept-Buch nur Englisch
  • Langsames Erwärmen in 39 Minuten
  • Spartanische Anleitung
  • Sehr langsames Erwärmen in 43 Minuten
  • Sehr langsames Erwärmen in 45 Minuten
  • Lautstärke der Ring-Einstellung
  • Sehr langsames Erwärmen in 44 Minuten
  • Acryl-Propeller
  • Sehr wuchtiges Gerät
  • Sehr langsames Erwärmen in 40 Minuten
  • Schwache Verriegelung
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

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Testsieger: Severin SV 2450

Der beste Sous-Vide-Stick ist in unseren Augen der Severin SV 2450. Durch seine kompakte Bauform passt er in flache Schubladen. Die Bedienung ist sehr einfach und im Test erwärmte der Severin Wasser von allen Sticks und Töpfen am schnellsten. Durch seine niedrig liegende Cliphalterung eignet er sich schon für flache Töpfe ab 15 Zentimeter Topfrand.

Testsieger

Severin SV 2450

Test Sous Vide Garer: Severin SV 2450
Kompakt und schnell, der kleinste Stick, besonders für niedrige Töpfe geeignet.

Der Severin SV 2450 gehört zu den hochwertigen Sticks im Test. Er besteht in erster Linie aus Aluminium und Stahlblech. Lediglich der Clip und die obere Kappe, in welcher Display und Bedienfeld sitzen, besteht aus Kunststoff. Der Severin ist für seine kompakte Größe relativ schwer, das macht aber seine Wertigkeit aus.

Der Severin eignet sich für flache Töpfe ab einer Wandhöhe von 15 Zentimetern. Sie können natürlich auch höhere Töpfe verwenden, der Wasserstand muss allerdings immer bis an die »Min«-Markierung des Geräts heranreichen. Sinkt der Wasserpegel beim Garvorgang unter diese Markierung, schaltet sich das Gerät ab (Sicherheitsfunktion).

Der Severin erwärmt in nur 21 Minuten kaltes Wasser bis auf 85 Grad. So schnell war kein anderer Sous-Vide-Stick und auch kein Topf. Der SV 2450 besitzt einen kleinen Acryl-Propeller, der warmes Wasser von der Heizspirale in den Topf befördert. Der Propeller ist beim Aufheizen und beim Warmhalten ständig aktiv, aber dennoch leise.

Unser Testsieger von Severin erwärmt dieselbe Menge kaltes Wasser schneller als unsere beiden Sous-Vide-Topf-Empfehlungen (Caso, Steba), die beide deutlich teurer sind. Ein Stick hat also unterm Strich das bessere Preis-Leistungsverhältnis und er nimmt nicht so viel Raum in der Küche ein.

Währenddessen ist die Abweichung zwischen Ist-Temperatur des Wassers und der angezeigten Temperatur am Display während des Aufwärmens ziemlich hoch (bis 10 Grad). Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, im Test 85 Grad, beträgt die Abweichung allerdings nur noch zwei Grad, was vollkommen akzeptabel ist.

Bedienung und Anleitung

Die Anleitung des Severin ist mehrsprachig, darunter in Deutsch. Die Beschreibung ist allerdings sehr knapp gehalten, das trifft auch auf die kurze Gartabelle zu. Es ist zwar löblich, wenn Hersteller so etwas in ihre Handbücher einarbeiten, jedoch ist sie für den dauerhaften Küchengebrauch unbrauchbar, weil viel zu lückenhaft. Laden Sie sich am besten eine entsprechende Übersicht aus dem Internet herunter.

Severin SV 2450 - einfaches Bedienfeld
Severin SV 2450 – einfaches Bedienfeld.

Die Menüführung des Severin ist vorbildlich, weil es de facto gar kein Menü gibt. Auf dem kleinen, beleuchteten Display wird die Garzeit bzw. die Wassertemperatur während der Aufwärmphase angezeigt.
Auf der Touch-Oberfläche befinden sich der Ein-/Aus-Button sowie ein Zahnrad für Einstellungen. Das drückt man, um zwischen Temperatur und Garzeit zu wechseln. Die stellt man dann jeweils mit den Plus/Minustasten ein, auch wenn man nachjustiert. Die Garzeit kann übrigens bis 100 Stunden eingestellt werden (99:59 Stunden).

Der Severin SV 2450 gibt einen Piepton von sich, wenn die Wunschtemperatur erreicht ist und geht sofort in die Garzeit über. Jetzt läuft die eingestellte Zeit ab, während die Wunschtemperatur gehalten wird.

Nachteile?

Leider hat der Severin nur einen kleinen Acrylpropeller, keinen aus Metall. Dieser könnte im ungünstigsten Fall beim Reinigen oder durch Materialermüdung zerbrechen. Hier erscheinen uns die Metallpropeller bzw. die Vollkunststoff-Wasserräder einiger anderer Modelle beständiger.

Severin SV 2450 im Testspiegel

Für den Severin SV 2450 haben wir keine Testberichte im Netz gefunden. Sollten wir Tests finden, so tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Folgende Sticks von Klarstein, Aicok und Unold können Sie gern als ein Produkt betrachten, denn die Geräte sind in wesentlichen Bestandteilen – auch beim Display und der Menüführung – identisch. Vermutlich werden sie alle in einem Werk gebaut. Am besten, Sie entscheiden sich einfach nach dem Preis, denn qualitativ gibt es keine Unterschiede.

Auch gut

Unold 58915 Stick Time

Klarstein, Aicok & Unold heizen Wasser schnell auf und sind einfach bedienbar. Für unseren Test Wasser-Aufwärmen benötigten die Geräte 25 bis 30 Minuten (von 11 auf 85 Grad Celsius). Ihre robusten Kunststoffpropeller machen einen langlebigen Eindruck. Sollten hier einmal irgendwelche Verschmutzungen festsitzen, so können die Abdeckungen der Heizelemente für Reinigungszwecke abgeschoben werden – und zwar ohne Werkzeug.

Sehr gut sind bei uns die hochauflösenden Displays angekommen. Sie zeigen alle relevanten Daten wie Garzeit-Timer, aktuelle Temperatur des Wassers und die Zieltemperatur gleichzeitig an. Wenn die Wunschtemperatur erreicht ist, ertönt ein Piepton und die Garzeit zählt herunter.

Auch gut

Aicok Sous Vide Stick

Test Sous Vide Garer: Aicok Sous Vide Stick
Schnelles Aufheizen, robust, einfache Bedienung über hochwertiges Display mit Touch und Drehrad.

Keine Preise gefunden.

Die Bedienfelder sind mit Touch-Tasten ausgerüstet, darunter befinden sich bei diesen Sticks jeweils ein Drehrad zum Einstellen der Zeit und der Temperatur. Mit dem Rad geht das zügiger als mit Tasten.

Bei Klarstein, Aicok & Unold können Sie Temperaturen bis zu 95 Grad einstellen. Während des Aufwärmens und nach Erreichen der Wunschtemperatur haben wir nur geringe Temperaturabweichungen von null bis vier Grad festgestellt – ein sehr gutes Ergebnis.

Bei allen drei Modellen kann man Garzeiten bis zu 60 Stunden einstellen, genauer gesagt 59 Stunden und 59 Minuten.

Auch gut

Klarstein Quickstick

Test Sous Vide Garer: Klarstein Quickstick
Schnelles Aufheizen, robust, einfache Bedienung über hochwertiges Display mit Touch und Drehrad.

Gegen den Klarstein spricht wenig, es sei denn, Sie legen auf eine ausführliche Anleitung mit Rezepten und Gartabelle großen Wert. Das bietet Klarstein nämlich nicht. Aicok hat an dieser Stelle immerhin noch ein Rezeptbuch in petto, das ist aber sehr dünn und auch noch in Englisch, für die meisten also unbrauchbar. Aicok hat seine Anleitung übrigens sehr schlecht übersetzt.

Unold ist beim Vergleich der Anleitungen eine rühmliche Ausnahme: Das mehrsprachige Büchlein ist ausführlich und glänzt mit einigen Rezeptideen, natürlich in Deutsch.

Außerdem getestet

Keine Empfehlung können wir für diese Geräte geben. Entweder waren uns die Aufwärmzeiten zu lang (40 Minuten und mehr) und oder die Bedienung war uns zu umständlich.

Wancle Immersion Zirkulator

Der Wancle Immersion Zirkulator kommt in einem etwas altbackenen Design daher, die Verarbeitung ist insgesamt brauchbar aber nicht sehr gut. Uns gefällt der stabile Metallpropeller, sowie die übersichtliche Touch-Bedienung und das Drehrad. Sie können Zeiten bis 100 Stunden einstellen, die Temperaturabweichung ist mit zwei bis drei Grad gering. Wir empfehlen den Wancle nicht, weil er mit 39 Minuten eine vergleichsweise lange Aufwärmzeit hat.

Für den Caso SV300 spricht das moderne Design und das hochwertige Bedienfeld mit einem seitlichen Drehrad. Letzteres ist leider etwas schwer drehbar. Der Caso benötigt zum Aufheizen stolze 43 Minuten, das ist uns zu lang. Hinzu kommt die etwas mühsame Bedienung. Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, muss erst einmal bestätigt werden, damit die Garzeit läuft. Das kann aber auch Geschmackssache sein. Wer ein langlebiges, gummiertes Gehäuse sucht und sich auch an einer ausführlichen Anleitung erfreuen kann, für den könnte der Caso SV300 das richtige Gerät sein.

Profi Cook PC-SV 1126

Der Profi Cook PC-SV 1126 hat etwas Ungewöhnliches an Bord, nämlich den silbernen Ring zum Einstellen von Temperatur und Zeit. Die Bedienung gefällt uns. Bei Erreichen der Zieltemperatur beginnt der Garzeit-Timer automatisch herunterzuzählen. Die Wasserumwälzung funktioniert ziemlich gut, wir erkennen lediglich eine Temperaturabweichung von einem Grad zwischen der Wassertemperatur und der Temperatur am Display. Gegen den Profi Cook PC-SV 1126 spricht die lange Aufwärmzeit von 45 Minuten in unserem Wassertest und das kratzende Geräusch des Einstellrings.

Aobosi IPX7

Test Sous Vide Garer: Aobosi IPX7

Keine Preise gefunden.

Der Aobosi IPX7 kommt in einem hochwertigen und stabilen Gehäuse. Wenn die Zieltemperatur erreicht ist, gibt es einen Piepton und der Timer startet sofort, das gefällt uns gut. Wassertemperatur und angezeigte Temperatur unterscheiden sich nur geringfügig – null bis zwei Grad. Gegen den Aobosi sprechen die lange Aufwärmzeit von 44 Minuten und der möglicherweise nicht langlebige Acrylpropeller. Außerdem ist der Aobosi ein sehr wuchtiger Stick.

Azrsty Cuisinière Sous Vide

Test Sous Vide Garer: Azrsty Cuisinière Sous Vide

Keine Preise gefunden.

Der Azrsty Cuisinière Sous-Vide hat einen stabilen Metallpropeller an Bord und es können sogar Temperaturen von 99 Grad eingestellt werden. Allerdings braucht er dann ziemlich lange, um diese zu erreichen. 40 Minuten waren es, bis er in unserem Test eiskaltes Wasser auf 85 Grad erwärmt hatte (5 Liter). Gegen den Azrsty spricht auch die schwache Verriegelung der Heizelementabdeckung. Diese rastet nicht fest ein und kann sich schon mal von selbst lockern.

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