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Die besten SSDs

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SSD Test: Bersicht 4
Sven Kloevekorn

Sven Kloevekorn

begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Nach einem Intermezzo bei AndroidNext schreibt er derzeit unter anderem für Notebookcheck und arbeitet außerdem als freier Fotograf.

Wir haben 20 SSDs für den Einbau in den Rechner getestet. Die beste SSD für M.2-Slots ist die Samsung 970 EVO Plus. Sie liefert in jeder Disziplin mehr als überzeugende Leistungen ab und gehört trotzdem nicht zu den teuersten M.2-SSDs im Test. Den ersten Platz bei den 2,5-Zoll-SATA-3-SSDs holt sich die im mittleren Preisbereich angesiedelte Seagate BarraCuda SSD. Sie gehört zu den schnellsten SATA-3-SSDs im Test, ist aber trotzdem vergleichsweise günstig zu haben.

Wenn ein PC beschleunigt werden soll, ist mit dem Wechsel auf eine schnelle interne SSD am meisten zu gewinnen, denn mechanische Festplatten sind in den meisten PCs der mit Abstand größte Performance-Flaschenhals. Weder Speicher- noch teure Prozessor-Upgrades bringen ähnlich hohe Verbesserungen der Rechner-Geschwindigkeit.

Geht es etwa darum, ein Betriebssystem zu starten oder ein Programm zu laden, besteht zwischen einer SSD und einer herkömmlichen Festplatte (HDD) ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wer einmal auf einem Computer mit SSD gearbeitet hat, kommt sich bei einem System ohne SSD regelrecht ausgebremst vor.

Derzeit dominieren noch »herkömmliche« SSD-Festplatten im 2,5-Zoll-Gehäuse den Markt. Die werden allerdings schon seit einigen Jahren durch ihre SATA-3-Schnittstelle ausgebremst, sodass sie nur Transferraten von maximal 550 Megabyte pro Sekunde erreichen. Deutlich schneller sind die übers NVMe-Protokoll angebundenen Steckkarten-SSDs im M.2-Format. Auch wenn Sie keinen M.2-Slot in Ihrem PC haben, können Sie M.2-SSDs mit einem PCI-Adapter nutzen. Damit sind Sie genauso schnell unterwegs wie mit einen M.2-Slot – wir haben es bei allen SSDs ausprobiert.

Wer bereits eine halbwegs aktuelle SSD im PC hat, sollte sich von einem neuen, schnelleren Modell allerdings keine Wunder erwarten. Tatsächlich hält sich der gefühlte Unterschied aller von uns getesteten SSDs beim täglichen Arbeiten in engen Grenzen. So haben wir das PC-Spiel Borderlands 3 sowohl von einer »langsamen« SATA-3-SSD als auch von einer rasanten M.2-SSD gestartet, der Unterschied zugunsten der Steck-SSD lag bei gerade einmal einer Sekunde (46 versus 45 Sekunden Ladezeit).

Echte Vorteile bieten M.2-SSDs in der Praxis bei Kopiervorgängen, Installation von Spielen, Videoschnitt oder größeren Kompiliervorgängen. Außerdem ist diese Bauform oft die einzige Möglichkeit, wenn es um ein Notebook-Upgrade mit einer größeren und/oder schnelleren SSD geht. Laptops mit einem freien Platz für eine 2,5-Zoll-SATA-SSD werden immer seltener.

Unsere Empfehlung ist daher ganz klar: Wenn Sie über ein Mainboard mit einem schnellen M.2-Steckplatz verfügen und immer das höchste Tempo haben wollen, nehmen Sie den kleinen Mehrpreis pro Gigabyte in Kauf und entscheiden Sie sich für eine M.2-SSD. Wenn ausschließlich SATA-Steckplätze zur Verfügung stehen oder das Budget sehr knapp ist, fahren Sie aber auch mit einer SATA-SSD gut.

Wir haben 10 M.2-SSDs und 10 SATA-3-SSDs getestet und für je einen Favoriten sowie alternative Empfehlungen gekürt. Was SSDs gegenüber herkömmlichen Festplatten auszeichnet und was es mit den Unterschieden zwischen M.2-SSDs und SATA-3-SSDs auf sich hat, lesen Sie nach unseren Empfehlungen im Abschnitt »Warum sind SSDs schneller?«

SSD Test: Bersicht 6

Die besten M.2-SSDs

Wir haben 10 M.2-SSDs mit 500 Gigabyte Speichergröße getestet. Zusammen mit den 1-Gigabyte-Varianten bietet diese Größe den niedrigsten Preis pro Gigabyte (17 bis 30 Cent). Die Preise unterliegen deutlichen Schwankungen, zum Testzeitpunkt lagen sie zwischen 80 bis 140 Euro.

Bis auf die topaktuelle und teure Corsair Force MP600, die PCIe 4.0 x4 beherrscht, setzen alle getesteten M.2-SSDs auf PCIe 3.0 x4, was auch der Ausstattung des Testsystems entspricht. Mainboards mit PCIe 4.0 sind derzeit noch selten und ziemlich teuer, etwa der X570-Chipsatz für AM4-CPUs von AMD.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Samsung 970 EVO Plus

Die Samsung-EVO-SSDs genießen ihren hervorragenden Ruf nicht umsonst. Das Oberklasse-Modell 970 Plus ist nicht ganz billig, fährt aber gerade in den Kopiertests mit die besten Ergenisse im Test ein. Leichte Schwächen zeigt die M.2-SSD nur bei der 4K-Leseleistung.

Auch gut

Corsair Force MP510

Ein Stück günstiger als unser Favorit ist die Corsair Force MP510. Statt der üblichen 465,76 Gigabyte liegt die nutzbare Kapazität hier nur bei 447,13 Gigabyte. Im AS-SSD-Benchmark spielt die Steckkarte ihre Stärken voll aus, schächelt aber bei unserem Bild-Kopiertest, bei dem gleichzeitig gelesen und geschrieben wird. Das Preis-Leistungs-Verhältnis gehört zu den besten im Test.

Die Corsair Force MP600 ist die teuerste SSD im Test, aber dafür beherrscht sie auch schon PCIe 4.0. Kein Wunder also, dass sie sich mit dem besten Gesamtergebnis die Performance-Krone aufsetzt. Das alles lässt sich Corsair aber auch gut bezahlen, das Preis-Leistungs-Verhältnis der Karte ist somit nicht das beste.

Gut & günstig

Sabrent Rocket

Test SSD: Sabrent Rocket
Akzeptablen Abstrichen in der Performance steht ein unschlagbarer Preis gegenüber.

Die günstige Sabrent Rocket ist unsere Empfehlung für Sparfüchse. Sie bietet zwar nur etwa 75 Prozent der Gesamtperformance der Corsair Force MP600, stellt aber immer noch lässig jede SATA-3-SSD in den Schatten und war zum Testzeitpunkt in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zu schlagen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutFür PCIe 4.0Gut & günstig
ModellSamsung 970 EVO PlusCorsair Force MP510Corsair MP600 Force SeriesSabrent RocketCrucial P1Western Digital Black SN750Samsung 970 EVOSanDisk Extreme ProSeagate FireCuda 510ADATA XPG SX8200 Pro
Test SSD: Samsung 970 EVO Plus MZ-V7S500BW)Test SSD: Corsair Force MP510Test SSD: Corsair MP600 Force SeriesTest SSD: Sabrent RocketTest SSD: Crucial P1 (CT500P1SSD8)Test SSD: Western Digital Black SN750 ohne HeatsinkTest SSD: Samsung 970 EVO (MZ-V7E500BW)Test SSD: SanDisk Extreme ProTest SSD: Seagate FireCuda 510Test SSD: ADATA XPG SX8200 Pro
Pro
  • Sehr gute Benchmarkergebnisse
  • Rasante Kopiervorgänge
  • Sehr gute Benchmarkergebnisse
  • Günstig
  • Schnellste SSD im Test
  • PCIe 4.0
  • Sehr günstig
  • Gute Benchmarkergebnisse
  • Sehr günstig
  • Gute Benchmarkergebnisse
  • Schnellster AS-SSD-Copy-Test
  • 1 GB DDR4-DRAM-Cache
  • Gute Benchmarkergebnisse
  • Sehr schneller AS-SSD-Copy-Test
  • Ordentliche Benchmarkergebnisse
  • Sehr schneller AS-SSD-Copy-Test
  • Sehr gute Benchmarkergebnisse
  • Rasante Kopiervorgänge
Contra
  • Teuer
  • Schwach im Bilddateien-Kopiertest
  • Sehr teuer
  • Deutliche Schwächen beim Kopieren
  • Keine Verwaltungssoftware erhältlich
  • QLC-NAND
  • Im Vergleich In jeder Hinsicht langsam
  • Bilddateien-Kopiertest nur mittelmäßig
  • Schwache 4K-Leseleistung
  • Teuer
  • Schwache Benchmarkergebnisse
Bester Preis
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SSD Test: Samsung 970 Evo Plus

Testsieger: Samsung 970 EVO Plus

Wer das Beste will und dabei nicht auf so sehr auf den Preis schaut, dem empfehlen wir die Samsung 970 EVO Plus. Besonders bei praxisnahen Einsatzszenarien zeigt sie eine überzeugende Leistung. Fünf Sterne bei über 4.000 Amazon-Bewertungen sprechen für sich.

Unser Favorit

Samsung 970 EVO Plus

Samsung teilt seine M.2-SSDs in drei Klassen auf: EVO, EVO Plus und EVO Pro. Mit der 970 EVO Plus hatten wir das mittlere Modell im Test. Der Mehrpreis gegenüber der ebenfalls getesteten 970 EVO beläuft sich lediglich auf rund 20 Prozent, während die EVO Pro zum Testzeitpunkt circa 70 Prozent teurer war als die günstigste Variante. Deutlich teurer als die EVO Pro war im Test nur die PCEe–4.0-SSD Corsair Force MP600. Neben der 500-Gigabyte-Variante bietet Samsung die SSD auch noch mit 250 Gigabyte sowie einem oder zwei Terabyte Kapazität an.

Die nutzbare Kapazität beläuft sich auf die üblichen 465,76 Gigabyte, genutzt werden V-NAND-3-Bit-MLC-Zellen in 96 Lagen sowie ein 512 Megabyte großer DRAM-Cache mit schnellem LPDDR4-RAM. Der Preis pro Gigabyte belief sich zum Testzeitpunkt auf 25 Cent. Wie bei allen anderen SSDs im Test kommt das NVMe-Protokoll in der Version 1.3 zum Einsatz. Die Anbindung direkt an die CPU erfolgt über PCIe 3.0 x4.

Samsung gibt eine eine MTBF von mindestens 1,5 Millionen Stunden an. Die Herstellergarantie beläuft sich auf fünf Jahre oder 300 Terabyte TBW. Als Verwaltungssoftware steht Samsung Magician bereit.

Im AS-SSD-Benchmark landet die Samsung-SSD nur auf dem vierten Platz. Während die sequenziellen Transfergeschwindigkeiten noch ganz vorne mitspielen, erreicht die SSD beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke mit 60 Megabyte pro Sekunde zwar einen guten Wert, die in dieser Disziplin besten M.2-SSDs im Test schaffen aber bis zu 74 Megabyte pro Sekunde.

Ihre große Stärke zeigt die EVO-Plus-SSD bei den Kopiertests, wo sie durchweg Spitzenergebnisse einfährt. Beim gleichzeitigen Lesen und Schreiben wird sie nur von der teureren Corsair Force MP600 geschlagen.

Die 970 EVO Plus verwendet einen insgesamt 22 Gigabyte großen SCL-Cache, der sich bei unserem 500-GB-Modell aus 4 Gigabyte festem und 18 Gigabyte dynamischem Cache (»Intelligente Erweiterung«) zusammensetzt. Das Ganze trägt bei Samsung die Bezeichnung »TurboWrite«. Der Hersteller gibt als Schreibrate in den SLC-Cache bis zu 3200 Megabyte die Sekunden an, danach fällt sie auf 900 Megabyte die Sekunde ab. Der letztgenannte Wert wird zum Beispiel bei einer lang anhaltenden Videoaufzeichnung in 8K-Auflösung nicht ansatzweise erreicht.

Samsung 970 EVO Plus im Testspiegel

ComputerBase kommt bei der dort getesteten und schnelleren Ein-Terabyte-Variante zu ähnlichen Ergebnissen wie wir und bescheinigt der 970 EVO Plus eine sehr gute Performance, die sich sowohl von der Vorgängerin als auch von der günstigeren 970 EVO abhebt. Zutreffenderweise weist der Testredakteur allerdings darauf hin, dass normale Heimanwender und Spieler den Geschwindigkeitszuwachs in der Regel nicht bemerken dürften.

Moritz von Techstage hatte die 256-Gigabyte-Variante im Test und betont, dass die 970-EVO-Plus-Serie ihr Versprechen einlöse und schneller unterwegs sei als die EVO 970. Er hat allerdings bei seiner Variante Geschwindigkeitseinbußen bei sehr großen Dateien festgestellt.

Alternativen

Die beste M.2-SSD ist für uns die Samsung 970 EVO Plus. Gerade für den Ottonormalanwender und Spieler daheim kommt es aber in erster Linie auf den Preis an. Daher haben wir hier einige Alternativen zusammengestellt, mit denen man von der Leistung her auf der sicheren Seite liegt.

Auch gut

Corsair Force MP510

Sehr gut gefallen hat uns auch die Corsair Force MP510, die zumeist für unter 100 Euro günstig zu haben ist, aber auch mit nur 447,13 Gigabyte Kapazität daherkommt. Der Preis pro Gigabyte belief sich damit zum Testzeitpunkt auf 21 Cent. Es kommt 3D TLC NAND zum Einsatz, die MTBF gibt Corsair mit vergleichsweise üppigen 1,8 Millionen Stunden an. Fünf Jahre Garantie sind außer bei QLC-SSDs üblich, aber trotzdem nicht zu verachten. Corsair stellt als kostenfreie Verwaltungssoftware seine SSD Toolbox zur Verfügung.

Der synthetische Benchmark sieht die SSD insgesamt auf dem dritten Platz, besonders die theoretisch für Betriebssystem- und Programmstarts wichtige Performance bei 4K Read gehört zu den besten im Testfeld. Ebenfalls wurde der AS-SSD-Copy-Test mit Bravour bewältigt.

Getrübt wird die ausgezeichnete Vorstellung lediglich durch das schwache Abschneiden beim gleichzeitigen Schreiben und Lesen von Bilddateien im Rahmen unseres eigenen Kopiertests. Hier erreicht die SSD lediglich 60 Prozent des Tempos der schnellsten SSD im Test in Gestalt der hauseigenen Konkurrentin Corsair Force MP600. Die in dieser Einzeldisziplin langsamste M.2-SSD im Test kommt auf 53 Prozent. Vom Preis-Leistung-Verhältnis her spielt die Force MP510 ganz vorne mit.

Wer ein Mainboard mit PCIe 4.0 x4 hat und/oder einfach die schnellste M.2-SSD im Test haben will, muss sich auch mit dem höchsten Preis anfreunden. Sogar unser Favorit ist ein Stück günstiger zu haben als die topaktuelle und rasante Corsair Force MP600.

AS SSD sieht die SSD zwar schlappe 3 Prozent hinter der Benchmark-Königin Western Digital Black SN750, aber in den beiden Kopiertests zieht sie allen Konkurrentinnen davon und kann sich bei den Bilddateien sogar einen respektablen Vorsprung gegenüber der zweitplatzierten Seagate FireCuda 510 herausarbeiten.

Die geringe und in der Praxis auch bei PCIe 4.0 in der Regel nicht spürbare Mehrleistung kostet. Pro Gigabyte zahlte man zum Testzeitpunkt üppige 30 Cent, was den Negativrekord im Test darstellt. Dafür ist man bei einem Umstieg auf ein aktuelles und passend ausgestattetes Mainboard zukunftssicher aufgestellt.

Auffällig ist natürlich der imposante Kühlkörper, der im Hinblick auf die Beanspruchung gerade auf einem PCIe-4.0-Mainboard Sinn macht, wo noch höhere Transferraten erreicht werden als mit unserem Testsystem.

Gut & günstig

Sabrent Rocket

Test SSD: Sabrent Rocket
Akzeptablen Abstrichen in der Performance steht ein unschlagbarer Preis gegenüber.

Die Sabrent Rocket mit 476,94 Gigabyte Kapazität kostet mit am wenigsten und bietet mit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gilt besonders, wenn man bedenkt, dass M.2-SSD-Käufer ohne spezielle Anforderungen wahrscheinlich keinen Unterschied zum schnellsten Modell im Test wahrnehmen werden.

Dabei erreicht sie in den synthetischen Benchmarks 79 Prozent und beim Bilddatei-Kopiertest gar nur 53 Prozent der Performance der Corsair MP600, kostete zuletzt aber eben auch rund 60 Euro mehr. Geht es um die möglichst schnelle Abarbeitung vieler paralleler Zugriffe, sollte man zu den teureren Modellen im Test greifen.

Dem günstigen Preis ist vielleicht auch die gegen gegenüber den meisten anderen SSDs geringere Garantiezeit von drei Jahren nach Online-Registrierung zu verdanken.

Außerdem getestet

Auch wenn sie es aktuell nicht in unsere Empfehlungsriege geschafft haben – auch bei den übrigen getesteten M.2-SSDs sind gute Modelle dabei.

Western Digital Black SN750

Die Western Digital Black SN750 bietet eine sehr gute Performance und vor allem ein prima Preis-Leistung-Verhältnis. Wäre sie etwas günstiger, wäre sie anstatt der etwas langsameren Sabrent Rocket unsere Preis-Leistung-Empfehlung geworden. Hier lohnt es sich definitiv, ab und an mal nach dem Preis zu schauen, denn die Preise fluktuieren bei SSDs wie gesagt stark und da kann es schnell sein, dass die Western Digital der bessere Deal ist.

Bei der Crucial P1 handelt es sich um die langsamste M.2-SSD in unserem Vergleichstest. Dafür ist sie allerdings auch sehr günstig zu haben. Kaum teurer aber deutlich besser ist allerdings die Sabrent Rocket. Sinn machen kann die P1 in einem nur mit PCIe 3.0 x2 angebundenen M.2-Steckplatz, den dürfte sie einigermaßen ausnutzen.

Mit unseren synthetischen Benchmarks hatte die Samsung 970 EVO so ihre leichten Probleme und konnte auch im Bilddateien-Kopiertest nicht voll überzeugen. Die EVO ist eine solide SSD mit einem vernünftigen Gegenwert fürs Geld, für eine Empfehlung hat es trotzdem nicht gereicht.

Mit der SanDisk Extreme Pro macht man vom Tempo her nichts verkehrt, auch wenn die von AS SSD gemessene 4K-Lese-Performance suboptimal ausfällt und die Schreibleistung im Kompressions-Benchmark immer wieder kurz einbricht.

Die Seagate FireCuda 510 ist bei 4K Read Spitze und sonst überall sehr gut, was sich in ihrem sehr hohen Benchmark-Gesamtscore niederschlägt. Das rechtfertigt allerdings nicht den aus unserer Sicht zu hohen Preis, der für eine Empfehlung noch etwas fallen muss.

ADATA liefert bei seiner XPG SX8200 Pro einen Kühlkörper zum Aufkleben mit. Im Hinblick auf das Temperaturlimit vor einsetzender Drosselung von nur 70 Grad Celsius ist das wohl eine gute Idee. Ihre Stärken spielt die ADATA bei Kopiervorgängen aus, mit den synthetischen Benchmarks hatte sie hingegen deutliche Probleme vor allem bei parallelisierten Zugriffen.

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