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Die besten Stereo-Receiver

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Stereo-Receiver Test: Aufmacher Nubert Nuconnectamp
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Wir haben 26 Stereo-Receiver getestet. Der beste in der Einsteiger-Preisklasse ist der Nad C 338. Er ist umfangreich ausgestattet, lässt sich recht einfach vernetzen und klingt ausgesprochen gut. Eine Klasse drüber steht nun der Denon PMA-150H auf dem Siegertreppchen. Der ist sogar noch besser ausgestattet und kann zudem als Steuerzentrale im Heos-Multiroom-System eingesetzt werden.

Update 7. Februar 2020

Wir haben 13 neue Stereo-Receiver getestet. Neue Empfehlungen in der Klasse um 500 Euro sind der Nubert nuConnect ampX, der Marantz NR1200 und der AXR100 von Cambridge Audio. In der Preisklasse um 1000 Euro haben es Denon PMA-150H, Quad Vena 2 Play und Yamaha R-N803D aufs Treppchen geschafft. Der Denon ist sogar neuer Testsieger.

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1. März 2019

Zur besseren Übersicht haben wir die beiden Artikel zu Stereo-Receivern zusammengeführt und im gleichen Zug eine ganze Reihe neuer Modelle getestet: In der Preisklasse um 500 Euro kamen der NAD C 338, der Audiolab M-One, der Yamaha WXA-50, der Denon PMA-60, der Sonos AMP und der Pioneer SX-N30AE dazu. In der Preisklasse um 1.000 Euro gab es Zuwachs in Form des Magnat MR 780, des Quad Vena 2, des Cambridge Audio CXA80, des NAD C 368 und des Marantz HD-AMP1.

Einige der neuen Modelle sind empfehlenswert und der NAD C 338 ist sogar unser neuer Favorit in seiner Preisklasse.

Ein Vollverstärker mit einem eingebauten Radio und diversen Eingängen für weitere Quellen – so sah bis vor einigen Jahren ein Receiver aus. Viele der Kombis aus Receiver, Lautsprecher, CD-Player und Co. tun auch heute noch zuverlässig ihren Dienst und es gibt kaum einen Grund für große Veränderungen.

Nur mit vielen modernen Quellen, wie Smartphone oder Netzwerk, kommen die meisten nicht mehr zurecht. Nun kann man hergehen und die gute alte HiFi-Anlage mit Zusatzgeräten kompatibel für Smartphone und Netzwerk machen: Ein neues Kästchen hier, ein Adapterkabel dort, das Ganze wird aber leider nicht übersichtlicher und auch nicht komfortabler in der Bedienung – von der Ästhetik im Wohnzimmer mal ganz zu schweigen.

Das Angebot ist überschaubar geworden

Dennoch kann es bis zum endgültigen Defekt des Vorgängers dauern, bis die Neuanschaffung eines modernen Stereo-Receivers unumgänglich wird – dann heißt es, sorgfältig planen und die Bedürfnisse möglichst genau abklopfen: Braucht es wirklich einen technologischen Rundumschlag mit LAN, WLAN, Bluetooth und diversen digitalen Eingängen? Werden andererseits überhaupt noch analoge Zuspieler genutzt, oder gibt es gar noch einen Plattenspieler, der nicht im Regal verstauben soll?

Neben den technischen, inneren Werten spielt auch das Design eine erhebliche Rolle. Die HiFi-Anlage wird schließlich in den wenigsten Haushalten hinter verschlossenen Türen versteckt und sollte zudem nach Möglichkeit zu bereits vorhandenem Equipment passen.

Das Angebot an Stereo-Receivern ist zwar recht überschaubar geworden, dennoch setzen die Hersteller teilweise ihre ganz eigenen Schwerpunkte. Das gilt für die Technik ebenso wie fürs Design. So gibt es nach wie vor Receiver im klassischen HiFi-Maß, mit 43 Zentimetern Breite, passend zum restlichen Equipment wahlweise in Schwarz oder Silber, ebenso wie einige ganz besondere Schmuckstücke, die sich bewusst davon absetzen.

Neue Aufgaben für einen Klassiker

Die klassischen Quellen adäquat und vor allem verlustfrei wiederzugeben ist kein großes Problem mehr. Daher setzen die Traditionsmarken der HiFi-Branche außerdem auf neue, überwiegend digitale Musikquellen und wenden eine ganze Menge Knowhow an, um auch den Zuspielern über Netzwerk und Bluetooth zu bestmöglicher Wiedergabequalität zu verhelfen.

Dabei stellt weder LAN noch WLAN als Übertragungsart ein größeres Problem dar, die verfügbaren Bandbreiten und Protokolle reichen vollkommen aus, um Musik teilweise in besserer Qualität als von der CD an den Receiver und letztendlich an die Lautsprecher zu bringen.

Mit aptX-Codec Übertragung mit höherer Auflösung möglich

Schwierig wird es im Grunde erst, wenn die wertvollen Musik-Daten vom Smartphone drahtlos und komfortabel via Bluetooth in den Receiver eingespeist werden sollen. Ursprünglich war dieses Funkprotokoll lediglich für geringen Datendurchsatz von PC-Zubehör wie Maus und Tastatur, oder zum Telefonieren via Headset geplant. Da Audio-Daten schnell, störungsfrei und dann auch noch in hoher Datenrate übertragen werden sollten, erweiterte man die Bluetooth-Übertragung mit dem aptX-Codec.

Stereo-Receiver Test: Screenshot Nubert1
Die meisten Receiver lassen sich komfortabel per Smartphone steuern, Musik-Streaming via Bluetooth gehört ohnehin längst zum Standard.

Die Audio-Daten werden im Smartphone quasi in einen aptX-Container gepackt, dieser wird an den Empfänger geschickt, der ihn dann wieder entpacken muss. Sind sowohl Quelle als auch Empfänger kompatibel mit dem aptX-Codec, kann die Musik zumindest in CD-Qualität übertragen werden. Der von Sony entwickelte LDAC Codec kann nun noch höhere Datenraten und damit auch HiRes-Audio per Bluetooth übertragen. Dieser wird theoretisch zwar von allen neuen Smartphones ab Android 8 unterstützt, was erstens nicht heißt, dass er auch von allen Herstellern eingesetzt wird, und zweitens ist die kompatible Hardware im HiFi-Sektor noch recht überschaubar.

Per Kabel vom Smartphone – die bessere Alternative?

Wer in den vollen Genuss von hochauflösenden Audio-Daten vom Smartphone, Tablet oder PC kommen möchte, kommt bislang also ohne Kabel kaum aus, es sei denn, man nutzt das WLAN. Wer hochauflösende Datenformate per Tidal, Deezer, Quobuz oder einen anderen Streaming-Dienst auf sein Smartphone, Tablet oder den PC streamt, wird sich nur ungern mit maximal CD-Qualität bei der Übertragung auf den Receiver begnügen. Hinzu kommt, dass Funkverbindungen auch anfällig für Störungen sind.

Signale sind stabiler über eine Kabelverbindung

Dies lässt sich vermeiden, indem man das Signal über den Kopfhörerausgang des Smartphones auf den Verstärker überträgt. Noch besser ist allerdings, man nutzt einen sogenannten externen DAC mit Line-Ausgang. Dieser zwackt das digitale Audio-Signal an der USB-Buchse des Smartphones ab, wandelt es in ein analoges Signal um und wird dann an einen beliebigen Line-Eingang des Receivers angeschlossen.

Der Vorteil: Die aus Audio-Sicht meist minderwertige Wandler- und Verstärkerelektronik des Smartphones wird dabei umgangen und das Signal gelangt weitestgehend unbeschadet und störungsfrei in den Receiver, der es dann schließlich sorgfältig verstärkt an die Lautsprecher weiterleitet.

Viele unserer getesteten Receiver verfügen sogar über eine USB-Buchse vom Typ A, nicht selten befindet diese sich einladend an der Frontseite. Besitzer eines iPhones oder iPads können sich nun meist glücklich schätzen, die können hier nämlich direkt andocken und den internen Wandler (DAC) des Receivers nutzen, der um einiges hochwertiger ist, als der im iPhone. Mit Android Smartphones sind diese Buchsen leider meistens nicht kompatibel.

So haben wir getestet

Im Test haben wir uns alle relevanten Aspekte angesehen: Vor dem entspannten Musikgenuss, ob vom Smartphone, der CD oder gar dem Plattenspieler, steht die Installation. Die sollte, trotz der mittlerweile enormen Funktionsvielfalt, möglichst frustfrei vonstatten gehen. Insbesondere betrifft das die Einbindung ins Netzwerk sowie die Verbindung mit den vorhandenen Bluetooth-Quellen. Gerade hier fordert der drahtlose Komfort seinen Tribut, denn der HiFi-Enthusiast quält sich nur ungern mit Netzwerktechnik herum. Daher geht das idealerweise nicht viel umständlicher als das einfache Einstöpseln der anderen Eingänge in die entsprechende Buchse.

Als Nächstes stand der alltägliche Gebrauch im Fokus. Da kommt es auf die übersichtliche Bedienstruktur auf der Fernbedienung und am Gerät an. Hinzu kommt die Möglichkeit, den Receiver dank einer App auch vom Smartphone aus bedienen zu können.

Stereo-Receiver Test: Me Nubert Referenzboxen
Damit hören wir: links die Nubert Nubox 513 , rechts die ME 25 von der Musikelectronic Geithain.

Nicht zuletzt spielte natürlich der Klang eine entscheidende Rolle. Allerdings sind die Klangunterscheide bei den Receivern deutlich geringer als beispielsweise bei Lautsprechern oder Kopfhörern. Die meisten klanglichen Eigenarten werden erst im direkten Vergleich oder bei ausgiebigen Hörsessions deutlich. Beides haben wir gemacht, um Ihnen einen Eindruck der unterschiedlichen Charakteristika der Verstärker vermitteln zu können.

Hierzu spielten wir den Testkandidaten hochauflösendes Material vom Smartphone via Bluetooth zu, außerdem wurden nach Möglichkeit die gleichen Stücke von CD über die analogen und digitalen Eingänge eingespeist. Hiermit lässt sich am besten der Unterschied bzw. die möglichen Schwachstellen mancher Übertragungswege herauskristallisieren.

Als Spielpartner an den Lautsprecher-Terminals standen mit einem Paar Nubert Nubox 513 ausgewachsene Standboxen zur Verfügung, zum Vergleich verkabelten wir die Receiver aber zusätzlich mit den kompakteren ME 25 von der Musikelectronic Geithain. In vielen Studios dienen die Lautsprecher aus dem sächsischen Geithain als Abhörmonitore – also wenn es tatsächlich Klangunterschiede in der Elektronik gibt, machen die ME 25 sie hörbar.

Die besten Stereo-Receiver um 500 Euro

Viele Geräte in dieser Preisklasse sind schon erstaunlich vielseitig und leistungsfähig. So ist unser aktueller Favorit zwar nicht ganz billig, verfügt aber über alle Anschlüsse, die ein moderner Stereo-Receiver braucht und bietet darüber hinaus auch dem guten alten Plattenspieler eine Anschlussmöglichkeit. Alles in Allem muss man nur wenige Einbußen hinnehmen. Hin und wieder ist davon die Verarbeitungs-Qualität betroffen, häufiger ist es aber die Ausstattung bzw. die Verstärkerleistung, wo es zu Sparmaßnahmen kommt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

NAD C 338

Test Stereo-Receiver um 500 Euro: NAD C 338
Der NAD C 338 verbindet die alte analoge Welt perfekt mit der neuen digitalen, die Bedienung bleibt übersichtlich und der Klang ist hervorragend.

Der NAD C 338 glänzt mit hochwertiger Verarbeitung und bietet mit der Unterstützung von Bluetooth und WLAN viele Möglichkeiten zur Vernetzung. Es bleibt trotzdem noch Platz zum Anschluss verkabelter digitaler und analoger Quellen – selbst einen Plattenspieler können Sie an dem NAD problemlos betreiben. Die musikalischen Qualitäten, die der NAD an die angeschlossenen Lautsprecher weitergibt, runden unseren Testsieger ab.

Teurer und besser

Nubert nuConnect ampX

Test besten Stereo-Receiver: Nubert nuConnect ampX
Dem nuConnect ampX sieht man sein Potential kaum an, ein echter Wolf im Schafspelz.

So unscheinbar der kompakte Nubert nuConnect ampX auch sein mag, er bietet doch ungeahnte Möglichkeiten bis hin zur Anpassung an die Raumakustik – mit Hilfe des Smartphones und der kostenlosen App. Allerdings entfaltet er auch ohne Anpassung schon ein enormes Klangvolumen. Er gibt sich dabei modernen, digitalen Quellen gegenüber ebenso offen wie der bewährten Vinyl-Schallplatte. Als einziger im gesamten Testfeld erlaubt er sogar die Anpassung der beiden Abtast-Technologien MM und MC.

Ausstattungswunder

Marantz NR1200

Test besten Stereo-Receiver: Marantz NR1200
Der Marantz NR1200 bringt sogar HDMI-Ein- und Ausgänge mit, da braucht man keinen AV-Receiver mehr.

Der Marantz NR1200 soll nicht nur den Stereo-Receiver im Wohnzimmer ersetzen und dabei neue, digitale Quellen eröffnen. Sie können sogar Blu-ray-Player, Sat-Receiver oder bis zu vier andere Quellen anschließen, um das Bild an den Fernseher durchzureichen – wogegen der Ton über die angeschlossenen Stereo-Lautsprecher wiedergegeben wird. Darüberhinaus ist sowohl ein DAB+-Tuner integriert und selbst Internetradio ist mit einem Tastendruck abrufbar, sobald der NR1200 per an oder WLAN Zugang zum Internet hat.

Klangtipp

Cambridge Audio AXR100

Test besten Stereo-Receiver: Cambridge Audio AXR100
Cambridge Audio hat mit dem AXR100 ein leistungsfähiges Gesamtpaket zum erschwinglichen Kurs zusammengestellt.

Cambridge Audio hat mit dem AXR100 einen günstigen Receiver am Start, der außer Streaming per Bluetooth auch mit mehreren digitalen Eingänge aufwarten kann. Zudem verfügt er über ausreichend Leistungsreserven, um auch größere Räume, beziehungsweise gleich zwei Hörzonen mit Musik zu versorgen. Trotz der Leistungsfähigkeit und seiner soliden Verarbeitung hält sich der Preis in erfreulichen Grenzen.

Preistipp

Yamaha WXA-50

Test Stereo-Receiver um 500 Euro: Yamaha WXA-50
Fast schon ein Streaming-Klassiker – der WXA-50 ist perfekt auf das MusicCast Multiroom System abgestimmt.

Der Yamaha WXA-50 hat tatsächlich noch Bedienelemente auf der Frontplatte, obwohl man angesichts der wirklich kompakten Abmessungen wohl eher eine Bedienung per App und Smartphone erwarten könnte. Die gibt es natürlich auch, das ändert aber nichts daran, dass der WXA-50 erstmal unterschätzt wird – und zwar bezüglich seiner Ausstattung und seiner Ausgangsleistung gleichermaßen. Nur muss man sich bezüglich der Ausgangsleistung keinerlei Sorgen machen, zumal er diese fast allen aktuellen Quellen zugänglich macht, digitalen wie analogen. Dabei schreckt er auch vor komplexen Anforderungen eines Multi-Room-Systems nicht zurück.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerTeurer und besserAusstattungswunderKlangtippPreistipp
ModellNAD C 338Nubert nuConnect ampXMarantz NR1200Cambridge Audio AXR100Yamaha WXA-50Rotel A11NAD C328Pioneer SX-N30AEAudiolab M-OneSonos AMPDenon PMA-60Yamaha R-N402Onkyo R-N855
Test Stereo-Receiver um 500 Euro: NAD C 338Test besten Stereo-Receiver: Nubert nuConnect ampXTest besten Stereo-Receiver: Marantz NR1200Test besten Stereo-Receiver: Cambridge Audio AXR100Test Stereo-Receiver um 500 Euro: Yamaha WXA-50Stereo-Receiver Test: A11 BlackTest besten Stereo-Receiver: NAD C328Test Stereo-Receiver um 500 Euro: Pioneer SX-N30AEStereo-Receiver um 500 Euro Test: Audiolab M One Silber.p1140x855Stereo-Receiver um 500 Euro Test: SonampbkTest Stereo-Receiver um 500 Euro: Denon PMA-60Test Stereo-Receiver um 500 Euro: Yamaha R-N402Test Stereo-Receiver um 500 Euro: Onkyo R-N855
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Einfach zu bedienen
  • Bluetooth und WLAN integriert
  • Mit Phono-Eingang
  • Hervorragender Klang
  • Enormer Funktionsumfang
  • Einmessung per App auf die Raumakustik
  • Phono-Eingang umschaltbar
  • Sehr guter Klang
  • FM (RDS), DAB+ und Internetradio integriert
  • 5 HDMI-Eingänge und ein Ausgang
  • Kompatibel mit Heos Multiroom-System
  • Hervorragender Klang
  • Grundsolide Verarbeitung
  • Hohe Leistungsreserven
  • Hervorragendes Multiroom-Konzept
  • Satte Leistung aus kompaktem Gehäuse
  • Bluetooth, LAN und WLAN on Bord
  • Hervorragender Klang
  • Ausgänge für zwei Lautsprecher-Paare
  • Sehr guter Klang
  • Einfach zu bedienen
  • Phono-Eingang inklusive
  • Klassische Gehäuse-Maße
  • Reichlich Ein- und Ausgänge
  • LAN, WLAN und Bluetooth an Bord
  • Phono-Eingang
  • Hervorragender Klang
  • Kompakte Abmessungen
  • Anschlüsse für viele analoge und digitale Quellen
  • Mit LAN und WLAN voll Netzwerk kompatibel
  • Bindet vorhandene Lautsprecher ins Sonos-System ein
  • Für hochkanten Betrieb ausgelegt
  • Schöne Optik
  • Sehr guter Klang
  • Günstiger Preis
  • Hervorragende Klangeigenschaften
  • Gute Verarbeitung
  • Kompakt gebaut
  • Phono-Eingang
Contra
  • Bluetooth nur Standard-Übertragung
  • Nicht netzwerkfähig
  • Wenig Eingänge
  • Kein Phono-Eingang
  • Keine digitalen Eingänge
  • Nicht netzwerkfähig
  • Nicht netzwerkfähig
  • Bluetooth-Empfang nicht sehr stabil
  • Klang nur mittelmäßig
  • Einfache Verarbeitung
  • Kein Phono-Eingang
  • Keine Bluetooth-Übertragung
  • Nur ein analoger Eingang
  • Trueplay nur für iOS verfügbar
  • Zu wenig Leistung für anspruchsvolle Lautsprecher
  • Einfache Verarbeitungsqualität der Anschlussbuchsen
  • Bedienung etwas holprig
Bester Preis
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 Stereo-Receiver um 500 Euro Test: Nad C338 Front

Testsieger: NAD C 338

Im schlanken Slimline-Gehäuse und mit aufgeräumter Front-Partie hält sich der NAD C 338 erstmal dezent im Hintergrund. Die hochwertige Verarbeitung macht sich spätestens bei der Installation und der anschließenden Bedienung bemerkbar. Gehalten ist der NAD im schon klassisch zu nennenden Hifi-Format mit 43 Zentimetern Breite. Genau genommen kommt beim NAD noch ein halber Zentimeter dazu, der ist den sanft abgerundeten Seiten geschuldet. Ansonsten integriert sich der NAD nahezu perfekt in vorhandenes Equipment, das oft über die gleichen Abmessungen verfügt, selbst wenn nicht das NAD-Logo auf der Frontplatte prangt.

Testsieger

NAD C 338

Test Stereo-Receiver um 500 Euro: NAD C 338
Der NAD C 338 verbindet die alte analoge Welt perfekt mit der neuen digitalen, die Bedienung bleibt übersichtlich und der Klang ist hervorragend.

Ausstattung und Installation

Beherrscht wird die Frontseite von dem mittigen Display und dem großen, satt laufenden Lautstärkeknopf rechts. Die Tasten für für die Quellenwahl, zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Bass-Equalizers sowie die Kopfhörerbuchse als einziger Anschluss an der Vorderseite sind alles, was man an Bedienelementen findet. Auch die Fernbedienung im Scheckkartenformat verfügt über nur wenig mehr Tasten.

Auf der Rückseite sieht es dagegen fast schon üppig aus: Gleich drei Antennen senden und empfangen Funksignale vom WLAN und Bluetooth, wenn man sie denn alle anschraubt. Zwei sind allein für bestmöglichen WLAN-Empfang zuständig. Der C 338 muss so für stabile Empfangsverhältnisse sorgen, da man die LAN-Buchse eingespart hat.

Zwei optische und zwei koaxiale Digital-Eingänge bieten weiteren digitalen Quellen Zugang zum C 338, außerdem können bis zu drei analoge Quellen angeschlossen werden. Bei der dritten analogen Schnittstelle handelt es sich allerdings um eine Phono-Buchse, die beileibe keine Notlösung für den Plattenspieler darstellt: Anders als bei mancher günstigen Lösung, hat man dem C 338 eine gesonderte Platine mit exakter Entzerrung nach RIAA spendiert.

Man muss nur wenige Kompromisse eingehen

Buchstäblich den Abschluss bilden die Lautsprecherklemmen in besonders solider Ausführung, sowie eine Cinch-Buchse, die bei Bedarf einen aktiven Subwoofer steuert, um gerade bei höheren Pegeln in großen Räumen die Endstufen zu entlasten. Die Lautsprecherterminals sind so gut erreichbar, dass die Stecker schnell eingestöpselt sind, und man alternativ zu Steckern selbst dicke Strippen unproblematisch festschrauben kann.

Die kleine Fernbedienung ist für den alltäglichen Gebrauch zwar vollkommen ausreichend, die Einbindung ins Netzwerk gestaltet sich damit jedoch beliebig schwierig. Besser ist, die Google Home App aufs Smartphone zu laden, dann geht das schnell und zuverlässig. Auch die Einbindung diverser Streaming-Dienste ist damit kein Hexenwerk.

Der Klang

Am Klang wurde nicht gespart

Auch klanglich liegt der NAD C 338 in diesem Umfeld gut im Rennen. Bei der Kombination aus Tonalität, Tiefen- und Breitenstaffelung der musikalischen Darbietung geht der NAD C 338 nur wenige Kompromisse ein. Bei NAD hat man alles richtig gemacht, denn analoge wie digitale Quellen bekommen schon direkt hinter dem Eingang die bestmögliche Behandlung, bevor sie an die Endstufe weitergereicht werden: Digitale Signale werden von einem hochwertigen BurrBrown Wandler (PCM 1796), der sogar auf einer gesonderten Platine sitzt, gewandelt. Selbst für das empfindliche Signal vom Plattenspieler gibt es eine Sonderbehandlung, denn es wird, ebenfalls auf einer separaten Platine, exakt nach der RIAA-Norm entzerrt, feinfühlig aufgepäppelt und schließlich an die Endstufen weitergereicht.

Die Leistung ist angemessen. Sie reicht auch für Partybeschallung in großen Räumen und wer es braucht, kann noch einen Subwoofer zur Unterstützung im Basskeller anschließen beziehungsweise den NAD inklusive Stereo-Lautsprecher plus Sub auch an den Fernseher hängen und so dem Filmton auf die Sprünge helfen. Der C 338 verbindet die analoge mit der digitalen HiFi-Welt in nahezu idealer Weise. Diese Verbindung schafft er mit dem stimmigsten Bedienkonzept.

Nachteile?

Der NAD C 338 ist nicht ganz billig, allerdings halten sich die Nachteile auch in Grenzen. So kann man nur ein Paar Lautsprecher anschließen und der Verzicht auf die LAN-Buchse kann im ungünstigsten Fall dazu führen, dass die Netzwerkverbindung instabil ist. Dem wirkt NAD aber mit der zweiten Antenne entgegen – nach unseren Erfahrungen ziemlich erfolgreich. Das ist besonders wichtig, da es keine USB-Buchse zum Streamen vom Laptop, PC oder Tablet gibt. Auch hier muss das WLAN oder die Bluetooth-Verbindung reichen.

Die Leistung von 50 Watt pro Kanal stellt nur bei anspruchsvollen Boxen in großen Räumen ein Problem dar, das sich aber dank des Subwoofer-Ausgangs beheben lässt. Damit werden die Endstufen von der Schwerarbeit bei den tiefen Frequenzen entlastet und können oben rum auch bei großen Lautstärken besser und präziser arbeiten.

NAD C 338 im Testspiegel

Einige Tests des NAD C 338 sind schon veröffentlicht. Grundtenor der meisten Tests ist das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis sowie die umfassende Ausstattung des Receivers:

Der Kollege Philipp Schneckenburger bezeichnet den NAD in der HiFiTest Ausgabe 2/2018 als perfektes Einstiegsgerät für HiFi-Enthusiasten in die Welt des Streaming und verleiht ihm die Note 1,2 in der Spitzenklasse. Hinzu kommt ein »hervorragendes« Preis-Leistungsverhältnis sowie das Prädikat »Praxistipp«:

»So entwickelte der C 338 im Test gerade im Hochtonbereich einen wunderbar detaillierten Klang mit einer schönen Feinzeichnung. Gleichzeitig sorgte gute Präzision bei Percussioninstrumenten für einen wunderbar definierten Bassbereich, auch ohne den vorhandenen Bass-EQ. … – … Dank der tollen Nutzerfreundlichkeit des C 338 zeigt NAD, dass Streaming kein Hexenwerk ist. Gepaart mit den guten analogen Tugenden des Vollverstärkers erhält man ein tolles HiFi-System, das klassische und modere Musikwiedergabe voll im Griff hat.«

In der Stereo Ausgabe 9/2017 erreichte der NAD vier von fünf Sterne sowie das Klangniveau von 51%, außerdem auch hier das Prädikat »exzellent« im Preis-Leistungsverhältnis:

»Der NAD überzeugt mit einer für den preis schier unglaublichen Ausstattungsfülle – der Fertigung in China nach NAD-Vorgaben sei es gedankt. Klanglich überzeugend und erstaunlich kraftvoll zählt er zu den überzeugendsten Angeboten fürs Geld.«

Alternativen

Zwar ist der Testsieger für uns die beste Lösung für die meisten Hörer, allerdings haben wir weitere Empfehlungen für den größeren Geldbeutel, Geräte mit noch mehr Ausstattung sowie einen Klang- und Preistipp.

Teurer und besser

Nubert nuConnect ampX

Test besten Stereo-Receiver: Nubert nuConnect ampX
Dem nuConnect ampX sieht man sein Potential kaum an, ein echter Wolf im Schafspelz.

Nubert ist zwar gemeinhin für Lautsprecher-Konstruktionen bekannt, Verstärker hat man allerdings auch schon seit einiger Zeit im Programm. Neben großen Kombinationen aus Vor- und End-Verstärker hat man mit dem nuConnect ampX nun auch einen  kompletten Vollverstärker gebaut, der zudem noch mit reichlich analogen und digitalen Schnittstellen versehen ist und über WLAN und Bluetooth verfügt. Trotz dieser üppigen Ausstattung und seiner beachtlichen Leistung ist der ampX erfreulich kompakt geblieben.

Ganz zeitgemäß  ist der  nuConnect ampX außer mit einer schönen Fernbedienung auch per Smartphone App Nubert X-Remote steuerbar. Zugegebenermaßen geht das Zappen durch die Eingänge und die umfangreiche Klangregelung per App erheblich komfortabler als mit der Fernbedienung und dem zwangsläufig recht kleinen Display. Das ist allerdings immer noch aussagekräftiger als das unseres Favoriten.

Mit der NuConnect App ist sowohl die Eingangswahl als auch die Klangeinstellung per 5-Band-Equalizer viel komfortabler zu realisieren als mit der Fernbedienung. Darüberhinaus bietet sie zumindest in der iOS-Version die Möglichkeit der Anpassung an die Raumakustik. Hierbei wird das Mikrofon des iPhones oder iPad genutzt, um den Tieftonbereich – und nur diesen – für den Raum zu optimieren.

Das funktioniert aktuell nur mit Apple-Geräten, weil dort die Parameter der eingesetzten Mikrofone bekannt sind, Androiden nutzen ja eine Vielzahl unterschiedlicher Hardware, was die Sache erschwert. Anders als Sonos beeinflusst Nubert nur den Tieftonbereich bis maximal 160 Hertz, weil er ganz besonders empfindlich auf die Raumakustik reagiert, sich im Gegenzug aber auch viel effizienter anpassen lässt.

Auch als drahtlose Steuerzentrale für nuPro-X-Aktiv-Lautsprecher ist der nuConnect ampX konfigurierbar, was ihn zur Steuerzentrale eines Multiroom-Systems in der nuPro-X-Umgebung macht. Dank des mitgelieferten HDMI-USB-Adapters, der einfach an die USB-Buchse geschraubt wird, kann man sogar den Fernsehton über die ausgewachsene Stereo-Anlage genießen. Bei Bedarf geht das inklusive Subwoofer, der sich an den entsprechenden Ausgang andocken lässt. Dank Audio-Rück-Kanal (ARC) lässt sich die Lautstärke dann bequem mit der TV-Fernbedienung kontrollieren.

Außer Phono gibt es nur noch einen weiteren analogen Eingang, der Phono-Eingang lässt sich aber zwischen MM und MC umschalten. Damit ist selbst der Vinylfan flexibel wie sonst nur selten, kann er doch mit dem Tonabnehern experimentieren, ohne gleich einen zusätzlichen und entsprechend kostspieligen Phono-Vorverstärker anschaffen zu müssen.

Im direkten Klangvergleich mit dem NAD liefert der Nubert auf Anhieb mehr – und zwar in fast allen Disziplinen: mehr Dynamik, mehr Details, mehr Räumlichkeit. Es handelt sich hier zwar nur um Nuancen, es ergibt aber insgesamt doch das rundere Klangbild – und das nicht nur an Boxen vom gleichen Hersteller. Erfreulich ist, dass das unscheinbare Kästchen offenbar über genug Leistungsreserven verfügt, um auch anspruchsvolle Lautsprecher anzutreiben.

Ausstattungswunder

Marantz NR1200

Test besten Stereo-Receiver: Marantz NR1200
Der Marantz NR1200 bringt sogar HDMI-Ein- und Ausgänge mit, da braucht man keinen AV-Receiver mehr.

Der Marantz NR1200 soll außer dem klassischen Receiver auch einen AV-Receiver im Wohnzimmer ersetzen. Davon zeugen zumindest die fünf HDMI-Eingänge auf der Rückseite, von denen das Bildsignal auf die entsprechende HDMI-Ausgangs-Buchse durchgeschleift wird. Der NR1200 profitiert hier von den großen AV-Kollegen, denn es werden mit UHD und HDR alle aktuellen Video-Formate unterstützt – mit dem Unterschied, dass der Ton eben »nur« zweikanalig bleibt und allenfalls von einem ebenfalls zuschaltbaren Subwoofer unterstützt wird.

Bei entsprechender Aufstellung kann über die beiden Kanäle des NR1200 allerdings schon eine beeindruckende Rauminformationen realisiert werden.

Allerdings ist das nicht unser Hauptaugenmerk, denn der Marantz kann noch mehr: Ein Kombituner ist integriert, der Marantz kann neben FM auch DAB+ empfangen, wobei FM – also UKW – zusätzlich von RDS profitiert. Neben der aktuellen Sendung gibt es auch Textinformationen zum Stück und Interpreten, das gerade gespielt wird. Per Tastendruck steht sogar Internetradio zur Verfügung, allerdings stößt hier das Menü auf dem Display deutlich an seine Grenzen. Will man beispielsweise einen bestimmten Sender suchen, der nicht per se in einer der vorgefertigten Listen zu finden ist, muss man den Sendernamen mühsam per Fernbedienung eingeben.

Dass Bluetooth, WLAN und sogar LAN zu den Ausstattungsmerkmalen gehören versteht sich da fast schon von selbst – ebenso wie die Tatsache, dass sich auch dieser Marantz in das hauseigene Multiroom-System Heos einbinden lässt. Auch einen Plattenspieler lässt er nicht links liegen, sofern er einen dezidierten Phono-Eingang bereithält.

Ein derartiger Funktionsumfang hat natürlich auch seinen Preis. Zwar sieht die Fernbedienung noch recht übersichtlich aus, an einige Einstellungen, wie zum Beispiel der Umstellung des Tuners von FM nach DAB+ oder umgekehrt, kommt man allerdings auch erst über Umwege. Ähnliches gilt, wie bereits angemerkt, für die Eingabe von Sendernamen des Internetradios. Da erweist sich die App als erheblich komfortabler: Ganz geschmeidig wird die Bedienung, wenn sich der Fernseher über den HDMI-Ausgang als Display nutzen lässt.

Sind die grundsätzlichen Einstellungen erstmal vorgenommen, geht die Bedienung auch wieder mit der normalen Fernbedienung  leicht von der Hand – sogar eine Klangregelung ist ohne Umwege möglich und die gespeicherten Sender können nun über die numerischen Tasten abgerufen werden.

Der Marantz ist dank zweier Lautsprechergruppen in der Lage, zwei Räume oder Hörzonen zu beschallen. Zwei Subwoofer können außerdem angeschlossen werden und die beiden Pre-Ausgänge erlauben einen einfachen Mehrzonen-Betrieb – dann mit aktiven Boxen. Zwar verfügt der NR1200 über ausreichend Leistungsreserven, wenn diese allerdings an zwei Hörzonen, also zwei Paar Lautsprecher aufgeteilt werden müssen, kommt er doch irgendwann an seine Grenzen.

Bis das allerdings der Fall ist, liefert der Marantz NR1200 erstmal. So lange spielt er auf hohem Niveau, bringt ein feines, sehr gut durchgezeichnetes Klangbild zu Gehör und kann auch schwierige Lautsprecher antreiben, – wenn es sich nur um ein Paar handelt. Wer sich feinsten Klang in seinem Wohnzimmer wünscht und auf einen ausgewachsenen AV-Receiver nebst zugehöriger Lautsprecher-Batterie verzichten möchte, bekommt mit dem NR1200 einen perfekten Spielpartner, der das gesamte Wohnzimmer-Equipment an die Lautsprecher bringt.

Klangtipp

Cambridge Audio AXR100

Test besten Stereo-Receiver: Cambridge Audio AXR100
Cambridge Audio hat mit dem AXR100 ein leistungsfähiges Gesamtpaket zum erschwinglichen Kurs zusammengestellt.

Der Cambridge Audio AXR100 ist für ein Gerät des Britischen Herstellers schon außergewöhnlich gut ausgestattet. Normalerweise fühlt man sich hier eher dem Purismus verpflichtet – bis auf den Klang, dem wird bei Cambridge Audio schon immer alles andere untergeordnet. Der AXR100 ist Sprössling einer neuen Reihe, die sich zusehends modernen, digitalen Quellen zuwendet. Trotzdem bleibt auch hier der Klang nicht auf der Strecke.

Obwohl der AXR100 weder über WLAN noch über LAN-Kabel Verbindung zum Netzwerk, geschweige denn zum Internet aufnehmen kann, ist er vielseitiger ausgestattet als zum Beispiel sein Bruder der CXA61. Neben den drei digitalen Eingängen verfügt er über das gleiche Bluetooth-Modul, den Tuner gibt es allerdings dazu. Zwar empfängt der AXR100 nur AM und FM, letzteres aber immerhin mit dem Zusatzdienst RDS.

Die sogenannte Wurfantenne aus dem Lieferumfang ist eigentlich kaum der Rede wert, denn mehr als ein Stück Kabel mit einem passenden Stecker für den Antenneneingang ist sie nicht. Dennoch waren wir verblüfft, was diese unscheinbare Strippe aus dem Äther holte – im Zusammenspiel mit dem eingebauten Tuner versteht sich. Selbst unter den schwierigen Empfangsbedingungen in unserem Büro empfing der AXR100 problemlos die meisten regionalen Sender – und das meistens völlig rauschfrei.

Das enorme Betriebsgewicht und das recht große, weitestgehend ausgefüllte Gehäuse des AXR100 sind Indizien für ein klassisches Schaltungskonzept – im Gegensatz zum winzigen Nubert, der etwa über die gleiche Leistung verfügt. Im AXR100 deckt ein fetter, schwerer Trafo den erforderlichen Energiebedarf der Endstufentransistoren, die ihrerseits wieder an einem massiven Kühlkörper montiert sind. Sollte es der Elektronik dennoch mal zu warm werden, transportiert ein Lüfter die warme Abluft nach hinten raus. Der Cambridge Audio kann so bei Bedarf zwei Hörzonen, also zwei Paar Lautsprecher, versorgen – und zwar gleichzeitig.

Uns ist es übrigens während des Tests zwar gelungen, diverse Nachbarn auf den Plan zu rufen, der Lüfter blieb aber die ganze Zeit stumm. Es handelt sich also um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Klanglich ließen wir den AXR100 unter anderem gegen den Nubert antreten, was wegen der ähnlichen Leistung aber dem völlig anderen Schaltungskonzept als vielversprechender Vergleich erschien. Hier gab es dann die zweite Überraschung – sind die Klangunterschiede bei Verstärkern ohnehin reine Erbsenzählerei und vielfach subjektiv, ließ sich zwischen dem Cambridge und dem Nubert nur marginales ausmachen.

Während der Nubert im Mittelhochtonbereich etwas differenzierter zur Sache geht und sich damit ein enorm räumliches Klangbild erarbeitet, langt der Cambridge Audio AXR100 besonders im untersten Bereich des Frequenzbandes vielleicht einen Hauch beherzter zu.

Preistipp

Yamaha WXA-50

Test Stereo-Receiver um 500 Euro: Yamaha WXA-50
Fast schon ein Streaming-Klassiker – der WXA-50 ist perfekt auf das MusicCast Multiroom System abgestimmt.

Der Yamaha WXA-50 ist zwar ein unscheinbares kleines Kästchen, sogar noch kleiner als der auch schon sehr kompakte Sonos AMP, das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er sowohl netzwerktechnisch als auch musikalisch mit allen Wassern gewaschen ist. Das Gehäuse ist so konzipiert, dass er sowohl quer als auch hochkant betrieben werden kann. Für den Hochkantbetrieb liegen zwei massive U-Schalen bei, die ihm dann zusätzliche Standfestigkeit geben.

Das Gehäuse ist rundum aus Metall und schirmt somit sämtliche Funkwellen gut ab, daher muss eine Kombi-Antenne auf der Rückseite an den entsprechenden Anschluss geschraubt werden. Diese ist sowohl für WLAN als auch für Bluetooth zuständig. Hier gibt es dann auch schon den ersten Unterschied zum Sonos AMP – der versteht nämlich kein Bluetooth.

Dem WXA-50 liegt eine einfache Fernbedienung im Scheckkartenformat bei, die allerdings etwas hochwertiger hätte ausfallen können. Andere Hersteller sind da weitaus großzügiger. Für die alltägliche Bedienung wie Quellenwahl, Lautstärke und sogar zum Bluetooth-Pairing reicht die Fernbedienung vollkommen aus. Ein Display gibt es nicht; man verlässt sich bei der Quellenwahl vollkommen auf die verschiedenen Farben, in denen die entsprechende LED leuchtet. Als Hilfestellung sind die entsprechenden Tasten auf der Fernbedienung mit den gleichen Farben gekennzeichnet, ansonsten sollte der WXA-50 überwiegend mit der MusicCast App bedient werden.

Diese ist auch notwendig, um den kleinen Verstärker ins Netzwerk einzubinden und darüberhinaus in ein möglicherweise schon vorhandenes MusicCast-Multiroom-System. Das hat bei mir erst nach einigen Anläufen funktioniert, offenbar setzt die Industrie hier generell darauf, dass der Kunde nur über ein einfach strukturiertes WLAN verfügt. Wer aus Sicherheits- oder anderen Gründen über ein komplexeres Netzwerk verfügt, muss wohl mehrere Anläufe machen, bis alles so funktioniert, wie es soll.

Dann geht es aber endlich ans Musizieren: Der Kleine klingt deutlich erwachsener als man es vermutet. Die musikalische Bühne steht quasi dreidimensional im Raum, mit gut definierter Bühnenbreite und -tiefe. Der WXA-50 hat erstaunliche Leistungsreserven, kommt selbst bei sehr hohen Pegeln kaum an seine Grenzen und behält immer die volle Kontrolle über das Musikgeschehen. Da ist es gut, dass die Bluetooth-Verbindung sowohl weitreichend als auch stabil ist, dennoch kann man auch hier die Leistungsfähigkeit des aptX Codec ausloten. Der Wechsel von der Bluetooth- zur Übertragung per Draht oder WLAN bringt nochmal ein Stück mehr Detailreichtum und Plastizität ins Klanggeschehen.

Auch wenn der kleine Yamaha auf einen Phono-Eingang und eine Kopfhörerbuchse verzichten muss, so ist er dennoch besser ausgestattet als manche Kollegen. Obendrein ist er dank seiner recht langen Marktpräsenz ziemlich günstig zu haben, was ihn zu unserem Preistipp avancieren lässt.

Außerdem getestet

Der Rotel A11 gibt sich klassisch dezent, bei den verfügbaren Eingängen liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der analogen Seite. Insgesamt fünf analoge Quellgeräte können angeschlossen werden, inklusive einem Plattenspieler. Einzig der Bluetooth-Empfänger eröffnet auch dem Smartphone den Zugang zum solide aufgebauten Verstärker und damit auch diversen Streaming-Diensten. Klanglich gehört der Rotel zu den ganz großen – und an den soliden Ausgangs-Buchsen finden zudem zwei Paar Stereo-Lautsprecher Anschluss.

Wenn es weder WLAN einzurichten gibt, noch ein Multiroom-System eingebunden werden muss, hat das auch was für sich: Der Rotel ist im Handumdrehen angeschlossen und spielbereit. Ein Smartphone ist via Bluetooth ebenfalls schnell gekoppelt, die Kommunikation dort geht reibungslos und natürlich per verlustarmer aptX-Übertragung.

Klanglich macht der Rotel A11 sich etwas besser als der Favorit von NAD, er liegt hier mit dem Nubert auf Ohrenhöhe. Beide unterscheiden sich nur geringfügig – und das nicht immer eindeutig mit positivem oder negativem Ausschlag. Wer ein elegant designtes Hifi-Gerät haben möchte, das außer dem Bluetooth-Empfänger ausschließlich analogen Quellen Zugang gewährt, ist mit dem Rotel bestens bedient.

Der NAD C328 ist der kleinere Bruder unseres aktuellen Favoriten: Er verzichtet im Wesentlichen auf WLAN, Bluetooth ist dagegen integriert und auch digitale Eingänge sind reichlich vorhanden. Auch der Verstärkerzug ist vermutlich der gleiche, zumindest wenn man den Spezifikationen glauben darf. Die fehlende Netzwerkfähigkeit hat allerdings auch gewisse Vorteile. So muss das Gerät nicht ins Netzwerk eingebunden werden, was mitunter recht umständlich ist.

Auch deshalb ist der NAD C328 schnell angeschlossen und betriebsbereit. Ausser der fehlenden Netzwerkfähigkeit erwartet uns bekannte Kost, denn unter der Haube scheint er seinem großen Bruder ziemlich ähnlich zu sein.

Das geht bis hin zur Fernbedienung, die zwar ebenso klein und übersichtlich ist, allerdings auch den gleichen Komfort vermissen lässt. So lönnen wir nicht eine der vielen analogen oder digitalen Quellen einfach anwählen, sondern müssen uns stets durch die ganze Reihe zappen, wobei die kleinen LEDs im Display schon aus kurzer Distanz kaum noch zu erkennen sind.

Klanglich bewegt man sich zum Glück ebenfalls auf dem gleichen Niveau. Auch der NAD C328 spielt zupackend, bis tief in den Basskeller hinunter und schafft selbst an kleinen Boxen beeindruckenden Tiefgang – einhergehend mit einer bestechenden Räumlichkeit.

Wer also auf WLAN verzichtet, erhält die gleichen Tugenden wie von unserem Favoriten zum kleineren Preis. Dafür gibt es selbst den sehr guten Phono-Eingang, mit dem sich prima altes und neues Vinyl genießen lässt.

Mit dem SX-N30AE bleibt Pioneer der Devise treu, lieber einige Features mehr als zu wenige anzubieten. Neben LAN, WLAN und Bluetooth nimmt er Signale von vielen analogen und immerhin zwei digitalen Quellen in Empfang und selbst ein FM-Tuner ist integriert. Auf der anderen Seite beliefert der Verstärker gleich zwei Paar Lautsprecher, auf Wunsch einzeln oder gleichzeitig. Um dennoch das notwendige Budget in Grenzen zu halten, gibt es natürlich hier und da Abstriche. Wer damit leben kann, erhält für kleines Geld einen komplett ausgestatteten Stereo-Receiver.

Von den Abmessungen und dem Design passt er perfekt zu bereits vorhandenen auch älteren HiFi-Komponenten. Auch wenn man eigentlich außer einem CD-Spieler nicht mehr viele Zuspieler benötigen wird. Dem SX-N30AE hat Pioneer neben der vollen Netzwerk-Kompatibilität nämlich auch einen Tuner spendiert. Der beherrscht allerdings nur FM und AM.

Solange der Pioneer SX-N30AE noch verfügbar ist, erhält man ein gut ausgestattetes Gesamtangebot, das sich zudem perfekt in die meisten vorhandenen Gerätschaften integrieren lässt, in Schwarz oder Silber.

Fast könnte der Audiolab M-One aus der Feder des gleichen Designers stammen wie der NAD-Receiver, denn auch hier dominiert das Display, welches sich stufenweise verdunkeln lässt. Rechts und links daneben sorgen hier allerdings zwei große Dreher für die optische Symmetrie. Der linke für die Quellenwahl beziehungsweise das Zappen durchs Menü, der rechte für die richtige Lautstärke. Allerdings ist der M-One doppelt so hoch wie der NAD C 338 und dafür nur etwa halb so breit, außerdem gibt es den M-One auch in Silber.

Auf Netzwerk, verkabelt oder per WLAN, sowie einen dezidierten Phono-Eingang verzichtet der M-One. Man könnte allenfalls einen bereits vorhandenen Plattenspieler über einen entsprechenden Vorverstärker anschließen – oder gleich einen Plattenspieler verwenden, bei dem dieser integriert ist. Das lohnt sich aber eigentlich nur, wenn man ohnehin die Anschaffung eines neuen Plattendrehers plant.

Klanglich geht der unscheinbare M-One dann umso mehr zur Sache. Das heißt, die Elektronik bleibt dezent im Hintergrund und er versteht es eine breite und tiefe Bühne aufzuspannen. Vor allen Dingen hält er gekonnt die Balance zwischen detaillierter Erbsenzählerei und einem angenehm runden Klangbild. Das gilt für die Bluetooth-Übertragung vom Handy; direkt an einen CD- oder anderem Zuspieler angeschlossen rastet die musikalische Bühne förmlich ein. Schwierige Klavierpassagen spielt er aber auch via Bluetooth ohne hörbare Verzerrungen ab.

Der Audiolab M-One ist ein Gerät für Individualisten, und Freunde der kleinen aber feinen Marke. Ausstattungstechnisch bietet er zwar nicht die Welt, klanglich liefert er dagegen ein sehr rundes Gesamtbild, auch wenn es sich dabei nur um Nuancen von Unterschieden zur Konkurrenz handelt, die vor allem im direkten Vergleich zu hören sind. Aktuell ist dieses schöne Stück Individualität gerade sehr günstig zu haben.

Der Sonos AMP ist der Nachfolger des CONNECT:AMP, der lange Zeit die einzige Möglichkeit darstellte, vorhandene Passivboxen von anderen Herstellern in die Sonos Infrastruktur einzubinden. Der Erfolg ließ auf sich warten und ganz nebenbei kamen auch andere Hersteller mit Verstärkern oder Receivern um die Ecke, die mittels Netzwerk streamingfähig wurden, allerdings ohne sich auf die damals noch proprietäre Sonos-Infrastruktur beschränken zu müssen. 

Die ebenfalls erhältlichen Decken-In-Wall und Outdoor-Lautsprecher kann der AMP auch betreiben, sogar bis zu drei Paaren gleichzeitig. Allerdings sollte man bei der Verkabelung darauf achten, dass die Kabel nicht zu lang werden, denn die angegebenen 135 Watt Leistung pro Kanal teilen sich in dem Falle schon auf die drei angeschlossenen Lautsprecher auf – da braucht es nicht noch zusätzliche Verluste durch lange Leitungen.

Der Sonos AMP kommuniziert sowohl per WLAN als auch per LAN-Kabel, was gerade bei komplexer Vernetzung von Vorteil sein kann. Die entsprechende Buchse ist natürlich auf der Rückseite, wo es zudem einen analogen Eingang, den Ausgang für einen Subwoofer und – da habe ich nicht schlecht gestaunt – eine HDMI-Schnittstelle gibt. Damit lässt er sich prima mit dem Flachbildschirm koppeln, sodass man nunmehr den Fernsehsound über ausgewachsene Lautsprecher hört, die zudem bei Bedarf noch vom Subwoofer unterstützt werden.

Bluetooth gibt es dagegen nicht, das Streaming vom Smartphone oder Tablet funktioniert ausschließlich über die Sonos App per WLAN. Die Oberfläche der Sonos App ist wegen der Funktionsvielfalt recht verschachtelt, wenn es mal schnell gehen soll, lässt der AMP sich auch kurzerhand über die drei Touchflächen an der Front bedienen, eine Fernbedienung gehört beim Sonos Amp nicht zum Lieferumfang, für rudimentäre Funktionen lernt er aber, der Fernbedienung des Fernsehers oder eines anderen Gerätes zu gehorchen, ein Infrarot-Empfänger ist jedenfalls schon eingebaut.

Klanglich kann der Sonos AMP bei Bedarf richtig Gas geben, haucht den Life-Aufnahmen, die ich ihm zuschiebe Atmosphäre und Leben ein. Die Bühne stellt er breit auf, allerdings nimmt er es bei der Positionierung der einzelnen Instrumente nicht so genau, jedenfalls nicht so genau wie unserer Empfehlungen. Dennoch ist der AMP in der Sonos Umgebung ohne Alternative, denn endlich lassen sich auch hochwertige Lautsprecher nahtlos einbinden.

Der Denon PMA-60 folgt dem Design der Baureihe, die außerdem noch einen passenden CD-Player beinhaltet. Ebenso wie der DRA-100 kann er deshalb auch hochkant betrieben werden – das könnte man zwar mit jedem anderen Receiver auch machen, nur dreht sich das Display das Denon gleich mit in die passende Position. Eine USB-B-Buchse dient als Eingang für Daten, die vom Laptop oder PC gestreamt werden, außerdem nimmt er via Bluetooth Verbindung zum Smartphone auf. Damit hat es sich bei der Vernetzung. Klanglich kann auch der PMA-60 überzeugen, zusammen mit den Design-Kollegen von Denon macht er daher nicht nur optisch eine gute Figur.

Obwohl der Yamaha R-N402 keinesfalls perfekt ist, so kann er doch mit einfacher Bedienung und guten Klangeigenschaften überzeugen. Die einfache Verarbeitung der diversen Anschlussbuchsen lässt sich angesichts des günstigen Preises verschmerzen.

Der Onkyo R-N855 ist sehr kompakt gebaut, hat also nicht das übliche Maß, und ist sehr gut verarbeitet. Auch er verfügt über drei analoge Anschlüsse, darunter einen Phono-Eingang. Bei den digitalen Anschlüssen ist er schon etwas spendabler und auch der Klang kann überzeugen. Leider ist die Bedienung nicht ganz so einfach, was an der Fernbedienung mit vielen kleinen Tasten liegt.

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Kommentare

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Hans Fischer
Hans Fischer

Schade dass Bluesound nicht im Test vertreten ist. Die haben mit dem Powernode 2i mit den interessantesten Amp auf dem Markt für deutlich unter 1000 Euro. Super kompakt, mit BlueOS ein immer mehr unterstütztes System an Bord, hochwertigste Wandler, mehr als ausreichend Power auch um große Standlautsprecher anzutreiben, eine hervorragende App….und btw: bei Tests von Class D Verstärkern den „Klang“ eines Verstärkers hervorzuheben ist unsinnig. Sofern nicht eine völlige Fehlkonstruktion vorliegt klingen die alle gleich – nämlich gar nicht.

Alexander
Alexander

Yamaha ist am Besten, benutze ich schon seit Jahren

eberano
eberano

Bitte die Bilder nicht automatisch durchlaufen lassen. Ab der ersten Bilderserie ruckelt dann der nachfolgende Text die ganze Zeit mit nach oben und unten! Lesen unmöglich!

Redaktion
Redaktion

Wir haben den Fehler korrigiert!

GENELEC
GENELEC

Also..ich kann das nicht nachvollziehen.Der einzige mit dem man Musik hören kann ist der NAD , mag auch der eine oder andere Song über andere Mibewerber „besser klingen „- ist nach meiner einschätzung Effekthascherei.Grosse Yamahas – machen nicht wirklich Musik – obwohl Yamaha gute Instrumente baut.Die Aussattung ist zudem erstmal nebensächlich – was soll ich mit Streaming etc.. wenn es sich anhört wie ein Sack Muscheln an der Nordsee – mit Musik -reproduktion hat sowas nichts zu tun ! Für den Preis zwar ok, allerdings ist hier der NAD der einzige der auch dazu gebaut ist Musik zu hören; Nich… Mehr... »

SirBrause
SirBrause

Oh, ein NAD Fanboy… oder vielleicht doch Händler, oder gar ein Mitarbeiter?
Würde den Dummsinn erklären, der sich im obigen Text tummelt.

Tim Boo
Tim Boo

Der yamaha hat kein phono eingang

Andreas H. Beyer
Andreas H. Beyer

Also der R-N 855 hat die besseren DAC und durch fireconnect wesentlich flexibler im Netz.
Auch die FB ist beim Onyko besser da die Tasten wenigstens unterschiedlich geformt sind und die FB logischer und aufgeräumter wirkt.
Der fehlende Photo ist beim Yamaha genau wie die billigen Plastikknöpfe und Anschluss-Terminals am Gerät eine Schande.

Na da scheint der „Tester“ wohl nicht bei der Sache gewesen zu sein.

Jürgen Wieser
Jürgen Wieser

Onkyo fehlt

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