Unsere Tests sind unabhängig. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links. Kaufen Sie ein Produkt über Links, die mit markiert sind, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr dazu.

Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer

last updateZuletzt aktualisiert:
True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Wir haben 74 True Wireless In-Ear-Kopfhörer getestet. Die besten sind die RHA TrueConnect 2. Nur wenige True Wireless In-Ear-Sets kombinieren guten Klang sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren. Gleichzeitig sorgen die vielen mitgelieferten Passstücke für einen perfekten, sicheren Halt im Ohr. Dank der wasserdichten Konstruktion kann man die TrueConnect auch beim Sport nutzen – Schweiß, Regen und sogar die Dusche haben keine Chance, in die empfindliche Elektronik einzudringen.

Update 4. Dezember 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
2. Oktober 2020

Insgesamt 14 neue True Wireless In-Ears hatten wir im aktuellen Test. Kein Wunder also, dass es mit dem Technics EAH-AZ70W, den Galaxy Buds Live und dem ColorBuds von 1More gleich drei neue Empfehlungen, und mit dem RHA TrueConnect 2 einen neuen Testsieger gibt.

14. August 2020

Jetzt ist auch der lang ersehnte Shure Aonic 215 verfügbar, der prompt eine Empfehlung von uns erhält.

24. Juli 2020

Insgesamt 12 neue True Wireless In-Ears zwischen 35 und 175 Euro hatten wir im Test, aber keiner davon konnte unsere fünf Empfehlungen verdrängen.

8. Mai 2020

Wir haben fünf neue True Wireless In-Ears getestet. Sennheiser bekommt mit dem Momentum True Wireless 2 eine neue Empfehlung, ebenso Audio Technica mit dem günstigen ATH-CK3TW. Bei Fostex TM2ATH-CKS5TW und Creative Outlier Gold reicht es nicht zur Kaufempfehlung.

6. März 2020

Ein Nachschlag mit vier neuen Hörern: Vom Lautsprecher-Spezialisten kommt der Klipsch T5 als True Wireless Ausführung, der 1More EHD9001TA hat nun Noise Cancelling eingebaut, Jabra hat den Elite 75t ins Rennen geschickt und TaoTronics den billigen SoundLiberty 79.

Bluetooth-Kopfhörer bieten gegenüber ihren kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort, denn man spart sich das Kabel vom Smartphone zu den Kopfhörern. Um die für den Empfang notwendige Elektronik und die Akkus unterbringen zu können, verfügen herkömmliche Bluetooth-In-Ear-Hörer aber immer noch entweder über einen Nackenbügel oder eine Kabelverbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln.

Immer mehr Hersteller versuchen, auch diesem letzten Kabel den Garaus zu machen. Sogenannte True Wireless In-Ears, die komplett ohne Kabel auskommen, sind nicht nur für Sportler ein Traum, sondern auch für jeden, der sich schon des Öfteren durch Hängenbleiben am Kabel die Stecker aus den Ohren gerissen hat.

Insgesamt hatten wir inzwischen 74 True-Wireless-In-Ears im Test, davon sind aktuell noch 64 verfügbar. Preislich liegen sie zwischen ungemein günstigen 15 und satten 300 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

RHA TrueConnect 2

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect 2
Der TrueConnect in zweiter Generation hat enorm an Ausdauer zugelegt. An der guten Klangqualität hat sich nichts geändert.

Der RHA TrueConnect 2 löst seinen Vorgänger auf dem Siegerpodest ab. Der Hersteller hat sich einige Kritikpunkte zu Herzen genommen und vor allem die bemängelte knappe Akkulaufzeit der ersten Version erheblich verlängert. Der Klang ist nach wie vor sehr gut, das gilt sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren.

Wenn Geld egal ist

Technics EAH-AZ70W

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Technics EAH-AZ70W
Der Technics EAH-AZ70W bietet Klang, Verarbeitung und Bedienung auf höchstem Niveau.

Technics gehört zwar zum Panasonic-Konzern, ist aber innerhalb des Unternehmens die Marke für ganz besondere Geräte. Der EAH-AZ70W gehört zu den hochwertigsten True Wireless In-Ears, die wir im Test hatten. Das gilt sowohl für die Verarbeitung als auch für den Klang und erst recht für den Bedienkomfort. Der EAH-AZ70W lässt sich umfangreich per App bedienen und verfügt außerdem über ein sehr gutes aktives Noise Cancelling.

Designtipp

Samsung Galaxy Buds Live

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Galaxy Buds Live
Mit den Galaxy Buds Live bringt Samsung ein komplett neues Design bei den True Wireless In-Ears ins Spiel.

Samsung führt mit den Galaxy Buds Live ein komplett neues Design bei den True Wireless In-Ears ein. Die Buds Live sind wie Bohnen geformt, lassen sich unerwartet gut in die Ohren einsetzen und ragen kaum daraus hervor. Klanglich gehören sie zu den besten, zur Bedienung gibt es außer den Touch-Flächen zudem eine App, mit der sich unter anderem das aktive Noise Cancelling anpassen lässt, was sie ebenfalls beherrschen.

Der beste fürs iPhone

Apple AirPod Pro

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod Pro
Die neuen AirPod Pro sitzen dank neuer Konstruktion perfekt im Ohr und klingen obendrein besser.

Mit den Airpod Pro hat Apple kurz nach Einführung der Airpods 2 nochmal nachgelegt – allerdings beherrschen die Pros jetzt zusätzlich aktives Noise Cancelling. Dazu sind die eigentlichen In-Ears komplett überarbeitet worden, sie werden jetzt wie richtige In-Ears mit Silikon-Passstücken bis in den Hörkanal geschoben und dichten somit perfekt ab. Dadurch bleiben Störgeräusche buchstäblich außen vor, das ganze bietet außerdem beste Voraussetzungen für eine deutliche Klangverbesserung.

Preistipp

1More ColorBuds ESS6001T

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More ColorBuds ESS6001T
Die ColorBuds von 1More gibt es in verschiendene Farbvarianten, außerdem klingen sie auch sehr gut.

von 73 Lesern gekauft

Die ColorBuds ESS6001T von 1More sehen sehr schön aus, was nicht nur daran liegt, dass es sie in vier unterschiedlichen Farben gibt. Auch die Oberfläche erinnert mehr an Schmuckstücke als an In-Ears. Da sie auch klanglich und seitens des Tragekomforts nichts anbrennen lassen und das Ganze zum moderaten Preis bieten, sind sie unsere neue Preis-Empfehlung.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istDesigntippDer beste fürs iPhonePreistipp
ModellRHA TrueConnect 2Technics EAH-AZ70WSamsung Galaxy Buds LiveApple AirPod Pro1More ColorBuds ESS6001TShure Aonic 215RHA TrueConnectSony WF-1000XM3Audio-Technica ATH-CK3TWSennheiser Momentum True Wireless 2Audio-Technica ATH-ANC300TWTeufel Airy True WirelessLG TONE Free HBS-FN6OnePlus BudsJBL Live 300TWSPanasonic RZ-S300WEPanasonic RZ-S500WHuawei FreeBuds 3iSkullCandy Indy FuelFostex TM2Sennheiser Momentum True Wireless1More E1026BT-IAudio-Technica ATH-CKS5TWKlipsch T5 True Wireless1More EHD9001TALypertek TeviMaster & Dynamic MW07Tronsmart Apollo BoldOppo Enco W11Xiaomi Mi True Wireless Earphones 2Creative Outlier GoldPadmate PaMu SlideApple AirPods 2Cambridge Audio Melomania 1Jabra Elite SportMotorola VerveBuds 500Sony WF-1000XJabra Elite 75tApple AirPodsJVC HA-XC70BT-RBragi Dash ProJabra Elite 65tNuforce BE Free8Anker SoundCore Spirit X2SkullCandy Sesh EvoAukey EP-N5Aukey EP-T25Auvisio IHS-700JBL FREENokia BH-705Anker Soundcore Liberty AirBeoPlay E8Anker SoundCore Spirit Dot 2Holy High ET1Motorola Stream SportMotorola VerveOnes Music EditionJaybird RunMotorola VerveOnes+ MEErato Audio Muse 5Hama FreeStereo TwinsAuvisio IHS-600Taotronics SoundLiberty 79Samsung Gear IconXTrust Primo Touch
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect 2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Technics EAH-AZ70WTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Galaxy Buds LiveTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod ProTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More ColorBuds ESS6001TTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Shure Aonic215Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnectTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XM3Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CK3TWTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.20.10Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-ANC300TWTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Airy Tws Main Black 1300x1300x72True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Lg Tone Free Hbs Fn6Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: OnePlus BudsTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL Live 300TWSTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RZ-S300WETest In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Panasonic RZ-S500WTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Huawei FreeBuds 3iTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Skullcandy IndyfuelTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Fostextm2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser Momentum True WirelessTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More E1026BT-ITest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CKS5TWTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 03 06 Um 15.25.05Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More EHD9001TATest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Lypertek TeviTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Master & Dynamic MW07Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Tronsmart Apollo BoldTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Oppo Enco W11Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Xiaomi Mi True Wireless Earphones 2True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.25.13True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.22.15Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPods 2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Cambridge Audio Melomania 1Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite SportTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveBuds 500Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 75tTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPodsTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JVC HA-XC70BT-RTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Bragi Dash ProTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 65tTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Anker SoundCore Spirit X2True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Skullcandy SeshevoTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Aukey Ep N5Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Aukey EP-T25Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-HeadsetTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL FREETest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nokia BH-705Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Anker soundcore Liberty AirTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay E8Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Anker Spirit Dot 2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Holy High ET1Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream SportTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Motorola VerveOnesTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jaybird RunTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveOnes+ METest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Erato Audio Muse 5Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Hama FreeStereo TwinsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Auvisio IHS-600Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Taotronics Soundliberty 79Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Gear IconXTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Trust Primo Touch
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gutes Noise Cancelling
  • Tolle Bedienung auch per App
  • Hervorragender Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Tragen kaum auf
  • Umfangreiche Bedienung per App
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Sehr guter Klang auch beim Telefonieren
  • Hoher Tragekomfort
  • Nach IPX5 gegen Spritzwasswr geschützt
  • Hervorragender Klang
  • Vielseitiges Anschlusskonzept
  • Reichlich Ausdauer
  • Sehr guter Klang
  • Edles, solides Lade-Dock
  • Sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Sehr guter Klang
  • Ausgefeiltes Noise Cancelling
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Einfache Touch-Bedienung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hervorragender Klang
  • Aktives Noise Cancelling integriert
  • Ausgereifte Touch-Bedienung und App
  • Reichlich Ausdauer
  • Hervorragender Klang
  • Mit ANC
  • Hoher Tragekomfort
  • Guter Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Guter Tragekomfort
  • Guter Klang
  • Umfangreiche Bedienung per App
  • Reinigung per Ultraschall
  • Lange Akkulaufzeit
  • Perfekt für OnePlus Smartphones
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Tolle App
  • Guter Klang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Umfangreiche App
  • Guter Klang bei Musik und beim Telefonieren
  • Hoher Tragekomfort
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Hervorragender Klang
  • Vielseitiges Anschlusskonzept
  • Hervorragender Klang
  • Ausgereifte Touch-Bedienung
  • Komfortabler und fester Sitz
  • Sehr guter Klang
  • Kompatibel mit aptX und AAC
  • Komfortabler Sitz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer der In-Ears
  • Sehr guter Klang
  • Exzellente Verarbeitung
  • Komfortables Design
  • Sehr guter Klang
  • Mit aktivem Noise Cancelling
  • Tolles Design
  • Case kann induktiv aufgeladen werden
  • Hervorragender Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten
  • Guter Klang
  • Mit ANC
  • Hoher Tragekomfort
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Schutzklasse IP55
  • Guter Telefonklang
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Sehr guter Klang bei Musik
  • Ladedock reicht für 11 mal aufladen
  • Sprachqualität beim Telefonieren sehr gut
  • Guter Klang bei Musik
  • Unterstützt Siri und Google Assistant
  • Einfach einzusetzen
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr guter Klang
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Übersichtliche App
  • Sehr guter Klang
  • 5 Paar Passstücke in sehr feiner Abstufung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr guter Klang
  • Effektives, zweistufiges Noise Cancelling
  • Perfekte Passform
  • Günstig
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Sprachqualität beim Telefonieren perfekt
  • Bedienung ohne Tasten durch Tipp-Code
  • Guter Klang
  • Bass-Boost zuschaltbar
  • Hörer und Case explizit für Outdoor geeignet
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
  • Übersichtliche App
  • Sehr guter Klang
  • Gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Passform
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
  • Komfortabler Sitz
  • Gegen Schweiß geschützt
  • Guter Klang
  • Mit ANC
  • Günstiger Preis
  • Komfortabler Sitz
  • Schutzklasse IPX5
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Klangqualität bei Musik
  • Gute Passung im Ohr
  • Sprachqualität in Ordnung
  • Sehr guter, satter Sound
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Bedienung
  • Sehr hochwertig verarbeitet
  • Guter Klang
  • Schlankes Lade- und Aufbewahrungs-Dock
  • Bequemer Sitz
  • Gute Abdichtung
  • Guter Klang
  • Hervorragender Klang
  • Feines Design
  • Gut funktionierendes Talk-Through
  • Wasserdicht nach IPX7
  • Lange Akkulaufzeit
  • Durch die zusätzlichen Bügel sicherer Halt auch beim Joggen
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Pfiffige Aufbewahrungsbox
  • Gute Klangqualität bei Musikwiedergabe
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Stabile Funkverbindung
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Musikwiedergabe mit knackigem Bass
  • Komplette Bedienung möglich
  • Guter Klang
  • Gute Passform
  • Günstiger Preis
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
  • Gute Akkulaufzeit
Contra
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Ohne App
  • Keine Schutzklasse
  • Keine Schutzklasse
  • Eingeschränkte Funktionalität bei Android-Geräten
  • Ausdauer nur mittelmäßig
  • Beim Telefonieren funktioniert nur ein Kanal
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Wenig Ausdauer
  • Lautstärke nur vom Smartphone aus steuerbar
  • Recht teuer
  • Keine Schutzklasse
  • microUSB-Anschluss
  • Keine App
  • Beim Telefonieren zu dumpf
  • Klang mittelmäßig
  • One-Fits-All-Design
  • Keine App
  • Klingt beim Telefonieren zu dumpf
  • Schwächen beim Telefonieren
  • Knappe Akkulaufzeit
  • Störungen beim Telefonieren
  • Ohrbügel gewöhnungsbedürftig
  • Beim Telefonieren sehr dumpf
  • Beim Telefonieren anfällig für Störungen
  • Beim Telefonieren zu leise
  • Recht groß und klobig
  • Beim Telefonieren zu dumpf
  • Beim Telefonieren nicht gut zu verstehen
  • Verzerrt beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren etwas zu leise
  • Hoher Preis
  • Ladedock mit geringer Kapazität
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig
  • Schwache Akkuleistung
  • Tasten sehr schwergängig
  • Komplettes Nachladen ist nur einmal möglich
  • Beim Telefonieren an der Gegenstelle kaum zu verstehen
  • Zum Sport ungeeignet
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
  • Beim Telefonieren an der Gegenstelle stark verfärbt
  • Beim Sport abhängig vom Smartphone
  • Keine Bedienung an den Ohrstöpseln
  • Sprachqualität beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Beim Telefonieren etwas zu dumpf
  • Passt nicht in jedes Ohr
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
  • Etwas klobig
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Komplexe Bedienung
  • Hoher Preis
  • Nur 3 Silikonpassstücke im Lieferumfang
  • Bedienung am Hörer ist fummelig
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Lassen sich schwer einsetzen
  • Klang nur mittelmäßig
  • Schlechte Verständlichkeit beim Telefonieren
  • Schlechter Klang bei Musik und beim Telefonieren
  • Keine Lautstärkeeinstellung
  • Kein Skipping
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Beim Telefonieren schlechte Sprachqualität
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Einsatz im Ladedock etwas fummelig
  • Aussetzer zwischen der Hörern
  • Akkuprobleme
  • Unzuverlässiges Pairing
  • Ziemlich groß
  • Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Schlechter Klang bei Musik und beim Telefonieren
  • Bügel zu klein und unflexibel, Lassen sich kaum einsetzen
  • Bei Telefonieren kaum zu verstehen
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Klang nur mittelmäßig
  • Mitunter Funkaussetzer zwischen den beiden Kanälen
  • Telefon funktioniert nur auf einem Kanal
  • Keine Schutzklasse
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Hören beim Telefonieren nur auf einem Kanal
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Umständliche Bedienung
  • Großer Korpus
  • Schlechte Sprachqualität und Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität
  • Aussetzer beim Telefonieren
  • Sitzen nicht korrekt im Ohr und dichten deshalb nicht gut ab, klingen daher einfach dünn
  • Keine Pulsmessung
  • Schwache App-Anbindung
  • Schlechte Klangqualität bei Musik und beim Telefonieren
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

  Technische Daten anzeigen

True Wireless In-Ears: Vor- und Nachteile

Nicht nur beim Sport, auch unterwegs stören Kabel beim Musikhören ungemein. Sie sind ständig im Weg und neigen dazu, sich beim Aufbewahren heillos zu verknoten. Damit machen True Wireless In-Ears Schluss.

Doch die kabellose Freiheit kommt mit einem Nachteil: Komplett kabellose Kopfhörer haben eine sehr begrenzte Akkulaufzeit, schließlich sind sie so winzig gebaut, dass kaum Platz für Akkus bleibt. Meist ist nach drei bis vier Stunden Musikgenuss Schluss, manche True Wireless In-Ears schaffen gerade mal zwei Stunden.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Wireless Headphones
True Wireless In-Ears haben eine begrenzte Akku-Laufzeit, eignen sich aber dennoch sehr gut für unterwegs.

Fast alle True-Wireless-Hörer kommen deshalb mit einem Aufbewahrungscase, das mit einem eigenen Akku ausgestattet ist. So kann man die Hörer auch unterwegs aufladen – meist bis zu dreimal, vorausgesetzt, der Akku im Case ist komplett aufgeladen.

Neben dem Akku muss allerhand Elektronik in den kabellosen In-Ears verbaut werden. Denn es muss nicht nur das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ears per Bluetooth übertragen werden, die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln muss ebenfalls über Funk laufen.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber Akkus lassen sich nicht kleiner bauen. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt.

Besserer Klang mit Kabel

Bei Hörern mit integrierten Fitness-Sensoren (meistens Bewegung und Puls) muss noch mehr Technik in den Ohrstöpseln untergebracht werden. Hinzu kommt, dass sie mindestens gegen Schweiß, oft aber auch gegen eindringendes Wasser, beispielsweise beim Duschen, abgedichtet sein sollen, was aufwändigere und größere Gehäuse zur Folge hat oder die Größe der verbauten Akkus noch mehr einschränkt.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Wireless In Ears
True Wireless In-Ears sind äußerst praktisch für Sport und Pendeln.

Bei alldem auch noch eine gute Klangqualität zu liefern, gleicht der Quadratur des Kreises. So haben beim Klang bislang nach wie vor Bluetooth-In-Ears, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind, die Nase vorn. Zudem sind ihre Ohrstücke oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Tragekomfort im Ohr – aber man muss sich eben mit einem nervigen Kabel herumschlagen.

Um der Elektronik mehr Raum und den Hörern mehr Halt zu geben, greifen Traditionshersteller wie Shure und Fostex die Ohr-Bügel oder Ear-Clips wieder auf, die können beides und kommen trotzdem ganz ohne Kabel aus. Dafür muss zwangsläufig das Lade-Case größer sein, damit die Hörer mit Bügel da auch reinpassen.

Handling und Bedienung

Da bei In-Ear-Hörern nicht viel Platz für Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code. Aber auch bier kommen immer häufiger moderne Bedienkonzepte auf Touchbasis zum Einsatz, der Momentum True Wireless 2 von Sennheiser legt hier die Messlatte besonders hoch, weil sich die Touchbedienung per App individuell anpassen lässt.

Einige Hersteller lassen sich aber auch Tricks einfallen: Bei Apples AirPods ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungsbox angebracht und schon beim Öffnen der Box verbinden sich die Ohrstöpsel mit dem Smartphone. Die In-Ears von Bragi kann man nicht nur mit Gesten, sondern auch mit Kopfbewegungen steuern, was besonders für den Beobachter etwas befremdlich aussieht und nicht nur deshalb von keinem anderen Hersteller weiterverfolgt wird.

Bei den meisten kabellosen In-Ears bekommt man Feedback durch eine Sprachausgabe, mitunter müssen jedoch auch akustische Signale reichen, dabei geht gerade der Verbindungsaufbau zum Smartphone und die Kopplung der beiden Kanäle untereinander immer unkomplizierter und zuverlässiger vonstatten.

Mikro und Akkulaufzeit

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die, wie gesagt, stark von der Passung im Ohr abhängen, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei True Wireless In-Ears ist das Mikro weit weg vom Mund

Bei In-Ears mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen. Bei True Wireless In-Ears sind die Mikrofone weiter weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richtcharakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können. Stand 2019 hat sich aber auch hier abseits der AirPods vieles getan und positiv entwickelt, wir haben daher unser Testverfahren entsprechend angepasst: Wir zeichnen jetzt die Aufnahme der Mikrofone am True Wireless an der Gegenstelle auf und können anschließend einen direkten Vergleich machen.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless
True Wireless In-Ears kommen komplett ohne Kabel aus. Das bringt eine angenehme Handhabung mit sich, man sollte nur aufpassen, dass man sie nicht verliert oder verlegt.

Außerdem haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer – bis auf einen – über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungsbox, die mit einem größeren Akku bestückt ist, aber während des Ladevorgangs kann man die In-Ears natürlich nicht benutzen. Während des Tests wird Musik in höchster Lautstärke abgespielt und die Hörer befinden sich einen Meter vom Smartphone entfernt, müssen also die gleiche Funkstrecke überbrücken. Auf diese Weise erfahren wir ganz nebenbei noch einiges über die mehr oder weniger stabile Funkverbindung.

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen 74 komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer getestet. Davon sind aktuell noch 64 lieferbar. Die Preisspanne ist hier riesig: Die günstigsten Modelle kriegt man schon für 15 Euro, die teuersten kosten knapp 300 Euro.

Neben ausführlichen Hörtests haben wir die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren getestet und die Akkulaufzeit beim Musikhören mit voller Lautstärke gemessen. Ausschlaggebend waren natürlich auch Setup und Bedienung und wie gut sich die In-Ears ins Ohr einpassen lassen. Hier war uns vor allem die Ausstattung mit möglichst vielen verschiedenen Passstücken wichtig.

Denn wie bei allen In-Ear-Kopfhörern kommt es bei der Klangqualität auch bei den kabelfreien Kollegen entscheidend auf eine möglichst gute Abdichtung und damit Passung im Ohr an. Sie bestimmt nicht nur den Tragekomfort, sondern ist auch Voraussetzung für eine satte und konturierte Tieftonwiedergabe. Daher setzten wir die Testkandidaten in unterschiedliche Ohren – und horchten genau hin.

 True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Rha Trueconnect2

Testsieger: RHA TrueConnect 2

Unser neuer Favorit sind die RHA TrueConnect 2, die Nachfolger des ehemeligen Testsiegers. Sie funktionieren für Apple und Android gleichermaßen gut, liefern den bekannt guten Klang und sind beim Telefonieren ebenfalls gut zu verstehen. Außerdem verfügen die TrueConnect 2 über eine exorbitant hohe Ausdauer, was letztendlich zur Ablösung der Vorgänger auf dem Spitzenplatz führte.

Testsieger

RHA TrueConnect 2

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect 2
Der TrueConnect in zweiter Generation hat enorm an Ausdauer zugelegt. An der guten Klangqualität hat sich nichts geändert.

Die RHA TrueConnect 2 werden im gleichen, edlen Case untergebracht, wie die erste Generation. Es lässt sich aufschwenken, sodass man die beiden Ohrstöpsel herausnehmen kann. Die Steckplätze sind ebenso wie die In-Ears farblich nach rechts und links gekennzeichnet, so dass es keine Verwechselung gibt. Allerdings passen die In-Ears auch nur in die jeweilige Aussparung.

Auch wenn beim TrueConnect 2 etwas sparsamer mit den Passstücken umgegangen wird, sind sieben Paare doch immer noch eine üppige Ausstattung, sodass es kaum Ohren gibt, in welche die Hörer nicht reinpassen. Jeweils zwei Paare in den Größen S und L sowie drei in M stecken auf den In-Ears beziehungsweise im metallenem Display. Es fehlen die drei Paare in Comply-Schaumstoff-Ausführung, was zwar ärgerlich, aber nicht wirklich schlimm ist.

Standesgemäß ist das Ladedock wieder mit einer USB-C-Buchse ausgestattet, und ein passendes Ladekabel liegt bei. Das Ladedock hat sich nicht verändert, bis auf den Umstand, dass es keine vier, sondern nur noch drei komplette Aufladungen der In-Ears zulässt. Das liegt allerdings an den mutmaßlich größeren Akkus der In-Ears. RHA gibt die Spieldauer der In-Ears mit satten neun Stunden an, bei unserem Dauertest hielten sie sogar noch länger durch – und das bei Musik in voller Lautstärke.

Hörtest

Bei Hörtest musste dann auch der RHA TrueConnect 2 gegen die Klangprominenz antreten, als da wären der EAH-AZ70W von Technics und der Momentum True Wireless 2 von Sennheiser. Von Haus aus klingt der RHA wärmer und runder als der Sennheiser. Allerdings fehlt es ihm auch an dessen Spritzigkeit und damit in manchen Stücken am letzten Fünkchen Spielfreude. Das ist allerdings Jammern auf sehr hohem Niveau, schließlich kostet der Sennheiser etwa das Doppelte. Angeblich hat der Hersteller auch an der Pegelfestigkeit gearbeitet, sodass der TrueConnect 2 jetzt höhere Lautstärken reproduzieren kann, ohne an seine Grenzen zu stoßen. Allerdings musste man auch den Vorgänger schon fast an die eigene Schmerzschwelle treiben, um Verzerrungen hörbar zu machen.

Warmer, runder Klang, mit echter Langzeittauglichkeit

Seine Stärke liegt eindeutig in der Langzeittauglichkeit, was angesichts der Akkulaufzeit sicher kein Nachteil ist. Die geringere Mittelhochton-Auflösung und die weniger spritzige Vorstellung fallen übrigens nur im direkten Vergleich auf. Wenn man keinen der Klangspezialisten zum Vergleich hat, vermisst man hier meistens auch nichts.

Die Anordnung der Mikrofone zum Telefonieren hat man beim RHA TrueConnect 2 wahrscheinlich ebenfalls unverändert gelassen. Die Telefonate gehen auf beiden Kanälen ein und die Gesprächspartner an der Gegenstelle können mich sehr gut verstehen, vergleichbar mit den AirPods.

Bedienung

Sämtliche Funktionen werden über die Touch-Flächen gesteuert, welche die Tasten des Vorgängers abgelöst haben. Ein- und Ausschalter gibt es nicht mehr. Sobald ein Hörer in das Case gesteckt wird, schaltet er sich schlicht aus. Entsprechend kann man auch bequem Telefonate mit nur einem Ohrhörer führen. Starten und Stoppen der Musik sowie die Annahme von Telefongesprächen lassen sich jetzt mit den entsprechenden Touch-Codes realisieren. Auch der installierte Sprachassistent lässt sich per Touch aufrufen – das darf dann sowohl Siri als auch der Google Assistent sein.

Siri und Google Assistant werden unterstützt

Die Bedienung ist damit deutlich komfortabler geworden, denn die Touch-Flächen reagieren eben auf Berührung und nicht erst auf Druck. Auch die Abdichtung der In-Ears nach Schutzklasse IP55 gegen Schweiß und Strahlwasser konnte mit den Touch-Flächen einfacher realisiert werden.

Auf Bedienkomfort per App muss man indes weiter verzichten. Es gibt schlicht keine App, die für die RHA-Hörer optimiert ist. Da bleibt nur die Verwendung diverser Apps von Drittherstellern oder der Verzicht. Die normale Akkuanzeige im Bluetooth-Menü des Smartphones funktioniert natürlich.

Akkulaufzeit

Die Laufzeit von neun Stunden, die der Hersteller angibt, sind schon beachtlich, beachtlicher ist dagegen, dass wir dem Hörer sogar eine weit längere Laufzeit bescheinigen können. Die haben wir wie üblich bei voller Lautstärke gemessen und einem Abstand von 50 Zentimetern zwischen In-Ears und Smartphone, sodass eine realistische Strecke per Bluetooth-Übertragung überwunden werden muss. So kamen wir auf knapp 15 Stunden Dauerbetrieb, bis dann die kleinen Akkus schlapp machen.

Bei der Laufzeit sprengen sie fast alle Grenzen

Zudem sind die RHA im Ladedock schon nach kurzer Zeit wieder soweit aufgeladen, sodass eine Musikpause von einer Viertelstunde immerhin eine gute Stunde Musikgenuss zulässt – und bei moderater Lautstärke ist sogar noch mehr drin.

Nachteile?

Trotz einiger Verbesserungen sind auch die RHA TrueConnect 2 nicht perfekt. So gehört mittlerweile eine App zur Bedienung von True Wireless In-Ears zum guten Ton, zumal in dieser Preisklasse. Schließlich stellt RHA auch andere Kopfhörer her, die ebenfalls von einer solchen App profitieren würden.

Nach wie vor wird auch der aptX-Codec für verlustarme Übertragung via Bluetooth nicht unterstützt. Zwar klingen die RHA sehr gut, bleiben aber hinter ihren Möglichkeiten zurück, schließlich bildet die Bluetooth-Übertragung das Nadelöhr.

RHA TrueConnect 2 im Testspiegel

Die RHA TrueConnect 2 sind noch recht jung auf dem Markt. Einige Testberichte haben wir trotzdem gefunden:

Auf Kopfbox erreichte der TrueConnect in der Gesamtwertung 9 von 10 möglichen Punkten. Besonders positiv fiel dort neben dem Klang und der Verarbeitung das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis auf:

»Der RHA True Connect 2 ist ein gelungenes Update der Originalversion. Längere Akkulaufzeit, Touch-Bedienung und der gleiche gute Klang. Er überzeugt weiterhin mit sehr guter Verarbeitungsqualität und einem unkompliziertem Handling. Klanglich kraftvoll und begeisternd, trotzdem ausgeglichen und präzise. Technisch und in der Bedienung ist der RHA TrueConnect 2 ohne Fehl und Tadel.«

Auf dem Testportal Kopfhoerer.de überzeugten die TrueConnect 2 ebenfalls mit gutem Klang. Allerdings sorgte hauptsächlich der hohe Bedienkomfort für die Schlussnote von 3,63 von insgesamt 5 möglichen. Auch hier wurde der fehlende aptX-Codec bemängelt:

»Mit dem Modell TrueConnect 2 betreibt RHA sinnvolle Produktpflege. Neben technischen Verbesserungen wie einer erhöhten Reichweite, längerer Laufzeit und doppelten Mikrofonen, gibt es zum gleichen Preis nun eine Touch-Bedienung, aber leider keine höherwertigen Codecs.

Klanglich setzt RHA inzwischen auf ein schlankeres Klangbild, das eine anständige Mindestlautstärke für ein fülliges Klangergebnis voraussetzt. In der Preisklasse und für den Anwendungsbereich ist das Ergebnis völlig konkurrenzfähig. Ein alltagstauglicher True-Wireless-Hörer, der sich auch für den Sporteinsatz und regelmäßige Telefonate empfiehlt.«

Alternativen

Unter dem Strich hat für uns RHA mit den RHA TrueConnect 2 die Nase vorn. Klanglich und seitens der Ausstattung geht es allerdings auch besser – wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben. Es gibt aber auch Modelle, die deutlich günstiger zu haben sind und eine gute Alternative darstellen, sofern man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.

Wenn Geld egal ist

Technics EAH-AZ70W

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Technics EAH-AZ70W
Der Technics EAH-AZ70W bietet Klang, Verarbeitung und Bedienung auf höchstem Niveau.

Mit den Technics EAH-AZ70W tritt ein weiterer Hersteller von True Wireless In-Ears auf den Plan, allerdings ist Technics die Marke, unter der Panasonic hochwertige Hifi-Produkte vermarktet. Genau in diese Kategorie passt der EAH-AZ70W dann auch. Die In-Ears treten dann auch entsprechend hochwertig verarbeitet auf, sind allerdings auch recht groß. Glücklicherweise wirkt sich das nicht negativ auf den Tragekomfort aus.

Die EAH-AZ70W ragen wegen ihrer Größe zwar recht weit aus den Ohren heraus, andererseits erleichtert das die Bedienung über die ebenfalls recht großen Touch-Flächen. Und man kann gut herzeigen, was man hat.

Die Technics EAH-AZ70W verfügen auch über aktives Noise Cancelling, das sich zwar ebenfalls per Touch bedienen lässt, differenzierter geht das allerdings mit der zugehörigen App. Die Technics Audio Connect App ähnelt der Panasonic App zwar sehr, trotzdem werden die jeweiligen Hörer nur innerhalb der Marke erkannt. Das heißt: Weder erkennt die Panasonic App die Technics-Hörer, noch andersrum. Innerhalb der App gibt es natürlich die übliche Akkustandsanzeige, separat für jeden Hörer, eine stufenlose Anpassung des Noise Cancelling bzw. der Außengeräuschpassage und natürlich die Möglichkeit, den Hörern ein Update aufzuspielen.

Eine Finde-Funktion für verlegte In-Ears gehört fast schon zum Standard, die Technics App bietet zudem eine Abschaltautomatik, in der die In-Ears ähnlich wie das Smartphone nach gewünschter Zeit ohne Signal einfach abschalten, um Strom zu sparen.

Auch diverse Klangregelmöglichkeiten sind mit der App möglich. Man kann zwischen zwei Voreinstellungen wählen oder mit einem Equalizer individuelle Klangeinstellungen vornehmen – mit sattem Tiefgang, da wo er hingehört. Wo es schnell und spritzig sein soll, machen die Hörer ebenfalls alles richtig und vermitteln dabei die entsprechende Spielfreude. Nebenbei fällt auf, dass auch die räumliche Abbildung nicht zu kurz kommt.

Im direkten Vergleich mit den Momentum True Wireless 2 von Sennheiser liefern jene zwar ein etwas wärmeres Klangbild mit ähnlicher Räumlichkeit, aber mit definierterem Grundton. Die Technics sind dafür untenrum etwas dezenter und klingen dadurch einen Tick offener und nicht so gedrungen, das sind aber nur Nuancen und ist außerdem Geschmackssache.

Mit den Technics EAH-AZ70W hat der Hersteller mal so richtig aus dem Vollen geschöpft, und softwareseitig ist sogar noch Luft nach oben. Dafür ist der Preis mehr als angemessen.

Designtipp

Samsung Galaxy Buds Live

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Galaxy Buds Live
Mit den Galaxy Buds Live bringt Samsung ein komplett neues Design bei den True Wireless In-Ears ins Spiel.

Die Form der Galaxy Buds Live von Samsung erinnern schon sehr an Bohnen. Deshalb ist nicht von vornherein klar, wie sie in die Ohren eingesetzt werden sollen. Wer sich nicht auf seine Intuition verlassen möchte, wird von der Anleitung unterstützt. Ganz einfach geht das, wenn die Wear App mit dem entsprechenden Plugin auf dem Smartphone installiert ist – hier hilft dann eine schöne Animation weiter.

Die Galaxy Buds Live werden so eingesetzt, dass die Schallöffnungen in den Gehörgang zeigen. Interessanterweise sitzen die Passstücke nicht über der Schallöffnungen, sondern um die Kontakte, so dichten sie den Gehörgang gegen die sogenannte Concha, also das Innere der Ohrmuschel, ab. Das ist nicht nur für den Klang, sondern auch für das aktive Noise Cancelling wichtig, dass die Galaxys ebenfalls beherrschen. Entsprechende Passstücke liegen im Übrigen in drei Größen bei, und wie üblich sollte man sich einen Moment Zeit nehmen, um die beste Passung zu erreichen.

Die Oberflächen der In-Ears sind als Touch-Flächen ausgelegt, die zwar auf einen bestimmten Touch-Code reagieren, in der App aber auch nach eigenen Vorstellungen umprogrammiert werden können. Auch das Noise Cancelling lässt sich in der Empfindlichkeit einstellen. Der Klang bleibt bei aktivem ANC übrigens unbeeinflusst. Darüberhinaus können die In-Ears so programmiert werden, dass sie Benachrichtigungen oder Textnachrichten vorlesen. Der Equalizer zur Klangregelung hat (bislang) sechs Voreinstellungen, es ist aber sicher möglich per Softwareupdate auch eigene Einstellungen dort festzulegen.

Klanglich bewegen sich die Galaxy Buds Live auf dem selben hohen Niveau wie die Technics und die Momentum True Wireless 2 von Sennheiser. Sie klingen kultivierter als die meisten billigeren Hörer und liefern die ganze Bandbreite des Hörspektrums, im Falle der Galaxy mit einer moderaten Anhebung des Tieftonbereichs. Der Mittelhochtonbereich löst sehr fein auf und lässt bei entsprechender Kost die nötige Spritzigkeit durchscheinen.

Die Galaxy Buds Live sind tatsächlich ein Experiment wert. Sie passen deutlich besser und komfortabler als die In-Ears im One-Fits-All-Design, die ja wie die ersten AirPods ohne Passstücke auskommen. Außerdem lassen sie sich hervorragend per Touch-Flächen und App bedienen.

Der beste fürs iPhone

Apple AirPod Pro

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod Pro
Die neuen AirPod Pro sitzen dank neuer Konstruktion perfekt im Ohr und klingen obendrein besser.

Mit den Airpod Pro hat Apple die ersten Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling vorgestellt. Das Design der In-Ears unterscheidet sich grundlegend von dem der anderen AirPods, für besseren Halt und Abdichtung greift Apple bei den Pros zur herkömmlichen Bauweise mit sogenannten Ear Tips, also Passstücken. Die markanten Stiele sind geblieben.

Drei Paar dieser Passstücke liegen den Airpods Pro bei, das Case zur Aufbewahrung und zum Aufladen entspricht dem der vor wenigen Monaten vorgestellten Airpods 2. Aufgeladen werden kann wahlweise mit dem Lightning-Kabel aus dem Lieferumfang oder kabellos, wenn Sie über eine entsprechende Ladevorrichtung verfügen.

Bedient werden die Airpods Pro über je eine Taste an jedem der Stäbchen, das schien den Entwicklern womöglich zuverlässiger als die Touch-Flächen der anderen AirPods. Wird die Taste, egal auf welcher Seite, kurz gedrückt, so startet oder stoppt die Musik. Drückt man zweimal kurz, so springt sie einen Track vor, bei dreimal geht es zurück. Längeres Drücken aktiviert den ANC- oder den Transparenzmodus oder wahlweise auf einer Seite das Aufrufen von Apples Sprachassistenten Siri. Quittiert wird der Betriebszustand durch verschiedene Töne, nicht per Ansage.

Schlechte Zeiten für Androiden

Für individuelle Anpassungen, wie das Umbelegen der Tasten oder die automatische Ohr-Erkennung sowie der Test des korrekten Sitzes, ist mindestens iOS 13.2 nötig. Diese Funktionen sind direkt im Bluetooth-Menü hinterlegt und nicht etwa in einer separaten App – schlechte Zeiten für ältere Betriebssysteme und für Androiden sowieso.

Das aktive Noise Cancelling funktioniert gut, zumal es so gut wie keinen hörbaren Einfluss die Lautstärke oder den Klang hat.

Klanglich sind die Airpods Pro ihren Kollegen hörbar überlegen – und zwar vor allen Dingen bei der Übertragung von Tiefen Tönen, sie schaffen es sogar, untenrum etwas nachzuhelfen, gerade so viel, dass es eine schönen, vollen Grundton ergibt. Das kann einerseits an der besseren Passung der In-Ears im Ohrkanal liegen, aber auch am dedizierten Bass-Treiber, den Apple angeblich zusätzlich eingebaut hat.

Für Apple-User sind die Airpods Pro immer ein Gewinn, auch wenn das Noise Cancelling eher selten genutzt wird, allerdings sind sie recht teuer.

Preistipp

1More ColorBuds ESS6001T

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More ColorBuds ESS6001T
Die ColorBuds von 1More gibt es in verschiendene Farbvarianten, außerdem klingen sie auch sehr gut.

von 73 Lesern gekauft

Mit den ColorBuds ESS6001T spielt 1More auf den ersten Blick die Design-Karte aus. Das schöne, organische Design mit der feinen Oberfläche, die es in vier Farbvarianten gibt, gehen die In-Ears ohne weiteres als Ohrschmuck durch. Dass sie zudem sehr leicht einzusetzen sind und dann auch für längere Zeit komfortabel in den Ohren bleiben, ist kein netter Nebeneffekt, sondern eines der Hauptanliegen des Herstellers.

Die ColorBuds lassen sich sehr schnell koppeln und sitzen, wie erwähnt, aufgrund ihrer Form schnell korrekt an Ort und Stelle. Außerdem ist da jeweils ein Sensor eingebaut, der erkennt, ob die Hörer im Ohr sind oder draußen. Im zweiten Fall schalten sie sofort in den Standby, um Strom zu sparen.

Wie üblich, erfolgt auch hier die Bedienung über touchsensitive Flächen. Es gibt zwar auch eine App, die ist allerdings noch recht rudimentär. Die App 1More Music ist natürlich für Updates der Firmware zuständig. Darüberhinaus zeigt sie den Akkustand an und erlaubt es, die Touch-Bedienung zu individualisieren. Eine Möglichkeit zur Klangbeeinflussung oder andere Features gibt es nicht. Außerdem ist die komplett auf Englisch, aber das ließe sich ja per Update ändern.

Klanglich gibt es an den ColorBuds ESS6001T nur wenig auszusetzen. Der Präsenzbereich ist mitunter etwas zu stark ausgeprägt, Grundton und Bass könnten etwas mehr Nachdruck vertragen.

Angesichts des Preises haben die ColorBuds ESS6001T deutlich mehr zu bieten als nur eine schöne Hülle. Immerhin gibt es eine App, welche die Bedienung erklärt und bei Bedarf individualisiert, außerdem liegen sie klanglich leicht über dem Klassen-Niveau, sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren.

Außerdem getestet

Hier finden Sie neben ehemaligen Empfehlungen sämtliche noch verfügbare True Wireless In-Ears, die wir bislang getestet haben. Darunter einige eigenwillige Konzepte, die nicht weniger interessant, und für Sie vielleicht genau das Richtige sind.

Die Aonic 215 von Shure sind im Grunde alte Bekannte. Der Hersteller hat die bewährten, steckbaren In-Ears mit Ohrbügeln versehen, die es buchstäblich in sich haben. In den Ohrbügeln befinden sich die komplette Bluetooth-Technik und natürlich die Akkus. Die Aonic 215 werden mit vielen verschiedenen Passstücken ausgeliefert und passen damit in die meisten Ohren, um hervorragenden Klang abzuliefern. Die Bügel halten beim Sport und anderen Aktivitäten die Hörer sicher im Ohr.

Als Grundlage dienen die 215-er In-Ears, die auch bei den verkabelten Kollegen schon für Furore sorgten. Auf eine solche Basis lässt sich gut aufbauen. Bei Shure setzte man sich kurzerhand daran, feine, steckbare Ohrbügel und ein passendes Lade-Dock zu entwickeln. Dank MMCX-Stecker passen dann die Ohrbügel mit der Elektronik und den Akkus problemlos an sdiese und viele andere In-Ears von Shure.

Die Aonic 215 sind mit schwarzem, blauem, weißem oder transparentem Korpus erhältlich. Die Ausdauer der Hörer ist beachtlich, sie spielen im Test sechs Stunden mit voller Lautstärke. Über das Dock können die beiden bis zu dreimal komplett nachgeladen werden, was eine gesamte Spieldauer von etwa 18 Stunden ergibt. Das Dock wird per USB-C aufgeladen. Im Zweifel funktioniert das Ladekabel vom Handy, sodass auf Reisen nur ein einziges Ladekabel mitgenommen werden muss.

Viele Passstücke aus Silikon und Comply-Schaumstoff sowie ein Reinigungswerkzeug gehören zum Lieferumfang. Die vielen Passtücke tragen sicher zum Tragkomfort bei, auch wenn die Ohrbügel etwas gewöhnungsbedürftig sind und schon mal mit den Bügeln einer Brille in Konflikt geraten können.

Die beiden Tasten an den Ohrbügeln sind auch aufgesetzt recht gut zu erreichen, sie bedienen jeweils dieselben Funktionen: Start/Stopp, Ein/Aus. Skippen durch die Tracks sowie eine Lautstärkesteuerung ist nicht vorgesehen, das geht dann nur direkt am Smartphone.

Dort kommt auch die ShurePlus Play App zum Einsatz, die es für Android und iOS kostenlos zum Download gibt. Sie hilft bei der Kopplung auch mit anderen Kopfhörern von Shure und bietet umfangreiche Klangeinstellungen.

 

Klanglich gibt es natürlich bewährte Kost. Logischerweise haben die Aonic die gleiche Klangcharakteristik wie ihre verkabelten Pendants. Bei entsprechend hochwertigen Aufnahmen verwöhnen die Aonics mit der Wiedergabe eines breiten Frequenzbandes. In der Linear-Einstellung der App klingen die Hörer natürlich und bieten eine breite Bühnenabbildung. Der Mittelhochtonbereich werden sehr feine Details hörbar, ohne das der Sound jemals aufdringlich wird.

Auch beim Telefonieren überzeugen die Shure Aonic 215 mit sehr guter Sprachverständlichkeit in beide Richtungen und ohne Abbrüche oder andere Störungen. Leider höre ich meinen Telefonpartner nur auf einem Ohr.

Wer auch bei True Wireless In-Ears nicht auf die ultimative Klangperformance verzichten möchte, sollte sich die Aonic 215 von Shure unbedingt anhören. Selbst beim Telefonieren machen sie noch eine gute Figur.

Die RHA TrueConnect sind unsere ehemaligen Favoriten. Sie bieten einen sehr guten Klang, eine akzeptable Akkulaufzeit und eine praxisorientierte Bedienung. Dank der vielen Passstücke sollten sie in den meisten Ohren komfortabel und sicher sitzen. Dank der Schutzklasse IPX5 muss man sie auch bei Regen nicht aus den Ohren nehmen, außerdem eignen sie sich aufgrund der guten Sprachverständlichkeit auch zum Telefonieren. Sie bieten im Gegensatz zu den AirPods den uneingeschränkten Funktionsumfang, sowohl am Android- als auch am iOS-Gerät.

Zehn Paar Passstücke liefert RHA dem TrueConnect mit, wie bei den Schotten üblich, fein säuberlich aufgereiht in einem Display aus Metall befestigt. Dazu gehören auch drei Paare unterschiedlicher Größe in Comply-Schaumstoff, da wird es für jede Konstellation die passenden Aufsätze geben, womit eine Grundvoraussetzung für ein gutes Klangergebnis erfüllt ist.

Die TrueConnect erfüllten die Erwartungen, die ich an das Haus RHA stelle, schon bei den ersten Klängen. Klar, im Tiefbass wird sanft nachgeholfen, was im Mobilbereich oftmals ganz bewusst gemacht wird. Die Bässe kommen dabei weniger trocken, sondern eher federnd ans Gehör, für stressfreies Langzeitvergnügen. Die RHAs passen dank ihrer homogenen Spielweise gut zu allen Genres und das gute Grundton-Fundament verleiht insbesondere Stimmen ein sehr angenehmes Timbre.

 

Der Anschluss von hier zu den Mitten und schließlich zu den Mittelhochtönen gelingt den RHA TrueConnect ohne hörbare Schwächen.

Bei den TrueConnect hat man die Mikrofone zum Telefonieren wohl in die Stiele verlagert, ganz nach dem Vorbild der AirPods. Mit erkennbarem Erfolg: Die Telefonate gehen auf beiden Kanälen ein und die Gesprächspartner an der Gegenstelle können mich sehr gut verstehen, vergleichbar mit den AirPods.

Sämtliche Funktionen werden über jeweils eine große Taste an jedem Ohrstöpsel gesteuert. Hier wird das Gerät ein- und ausgeschaltet und das Bluetooth-Pairing initiiert. Man kann die Musik starten und stoppen, Telefongespräche annehmen und durch die Musik zappen. Die Lautstärke lässt sich per Doppel- (leiser) und Dreifachklick (lauter) einstellen und der installierte Sprachassistent aufrufen – das darf dann sowohl Siri als auch der Google Assistent sein.

 

Die Druckpunkte der beiden Tasten sind allerdings nicht sehr gut zu spüren, was wohl an den Abdichtungen liegen mag, schließlich sind die Hörer mit der Schutzklasse IPX5 gegen Schweiß und Strahlwasser geschützt. Damit dürfen sie beim Joggen in den Ohren bleiben, selbst wenn mal ein größerer Regenschauer dazwischen kommt. Sie sind also auch für sportliche Unternehmungen geeignet.

Wem die Laufzeit von gut drei Stunden bei voller Lautstärke ausreicht, kann mit den TrueConnect durchaus froh werden. Allerdings sind sie nicht viel günstiger als die Nachfolger, die nun mit reichlich Akkulaufzeit punkten können.

Sony hat mit dem WF-1000XM3 ein längst fälliges Update des WF-1000X auf den Markt gebracht. Dieses Update sieht allerdings wie eine komplette Neuentwicklung aus: Die Ohrstöpsel und auch das Ladedock erinnern kaum noch an den Vorgänger, das hervorragend funktionierende Noise Cancelling und der sehr gute Klang sind indes geblieben. Seit einem Firmware-Update gibt es auch Alexa-Unterstützung.

Sieben Paar Passstücke liegen den Sonys bei. Sie bestehen aus zwei unterschiedlichen Sorten Silikon, die in jeweils drei Größen vorliegen. Auf den ersten Blick sieht der Korpus der In-Ears recht groß aus, dank der langen Schalltrichter sitzen die Stöpsel jedoch perfekt im Hörkanal, und haben in den Ohrmuscheln genug Halt.

Das Ladedock ist etwas größer als das des Vorgängers. Es lädt die Ohrstöpsel mittlerweile drei- statt zweimal auf und ist von der Größe her gerade noch akzeptabel zum Mitnehmen. Außerdem ist dort der NFC-Chip untergebracht, der die In-Ears beim Koppeln mit einem kompatiblen Smartphone unterstützt.

 

Eine Ladung der beiden Stöpsel reichte bei uns für satte acht Stunden Dauerberieselung, bei voller Lautstärke und abgeschaltetem Noise Cancelling. Ist das NC aktiv, wird die Elektronik mehr gefordert und die Laufzeit geht etwas zurück.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über die sensitiven Touch-Flächen der Hörer, zumindest Grundfunktionen, wie das Pausieren der Wiedergabe, die Annahme eines Anrufes oder das Skippen durch die Musikstücke. Auch die Aktivierung des Noise Cancelling oder des Ambient-Sound geht über die Touch-Flächen. Der Ambient-Sound-Modus bestimmt, welche Art von Außengeräuschen bis ins Ohr durchgelassen werden, also beispielsweise Stimmen für Durchsagen oder wichtige Verkehrsgeräusche wie Hupen oder Sirenen.

Die Lautstärke lässt sich ausschließlich übers Smartphone einstellen, über die Tasten und per App (Sony Headphones Connect). Mit dieser App lassen sich zudem auch der Klang sowie die Feinabstimmung des Noise Cancelling und des Ambient Sound individuell einstellen.

Die WF-1000XM3 klingen hervorragend, ausgewogen und dabei sehr dynamisch. Bei aktivem Noise Cancelling geht der Pegel hörbar hoch. Wenn der Ambient Sound ausgeschaltet ist, klingen die Hörer offener und weniger komprimiert. Einzig beim Telefonieren muss man einige Abstriche machen: Zwar verstehen wir den Anrufer sehr gut – und das sowohl links als auch rechts – beim Anrufer kommt die Stimme dagegen etwas leise und dumpf an. Das können andere besser.

Wer auf ein pfiffiges aktives Noise Cancelling in Kombination mit sehr guten Klangeigenschaften haben möchte, und nicht allzu viel Geld ausgeben will, der ist mit den WF-1000XM3 auf der sicheren Seite.

Audio-Technica ATH-CK3TW

Die Audio-Technica ATH-CK3TW sind alles andere als solide Hausmannskost, die man sonst zum Preis von deutlich unter 100 Euro bekommt. Zwar kommen sie anfangs recht unprätentiös daher, aber Blender gibt es schon genug, und die ATH-CK3TW können mit ihrer schlichten Eleganz schnell überzeugen.

Das Case zur Aufbewahrung und zum Laden gehört nicht zu den größten, stellt aber genug Energie zur Verfügung, um die In-Ears insgesamt dreimal vollständig aufzuladen, die halten dann für satte zehn Stunden bei voller Lautstärke durch. Das Case wird seinerseits per USB-C aufgeladen, ein passendes Ladekabel liegt wie immer dabei.

 

Vier Paar Passstücke aus Silikon gehören zum Lieferumfang der ATH-CK3TW. Zusammen mit der ergonomisch vorteilhaften Form der In-Ears lassen sie sich einfach einsetzen und sitzen sicher und bequem in den Ohren.

Die ATH-CK3TW lassen sich über die großen Touch-Flächen bedienen, die auf den ersten Blick wie Tasten aussehen. Einmal Tippen ist wie üblich Start/Stopp, tippen Sie zweimal schnell auf der rechten Seite, springt die Musik einen Titel weiter, bei dreifachem Tippen einen Titel zurück. Streichen Sie mit dem Finger über die Touch-Fläche des linken In-Ears, wird die Musik lauter, mit Tippen wieder leiser.

Klanglich sind die ATH-CK3TW in positivem Sinne unauffällig, bis auf einen leichten Hang zur Loudness spielen sie sehr natürlich mit tiefreichendem Bass, der nicht unnötig eingedickt klingt und einem feinen, nicht zu bissigen Hochtonbereich.

Beim Telefonieren sind auch hier beide Kanäle aktiv, sodass wir unseren Anrufer gut auf beiden Ohren verstehen können. Die Gegenstelle versteht uns ebenfalls recht gut – wie viele andere auch, hat Audio-Technica hier dazugelernt.

Die Audio-Technica ATH-CK3TW sind in allen Disziplinen gut, waren sogar eine Zeit lang unser Preistipp und sind immer noch jeden Cent wert.

Sennheiser Momentum True Wireless 2

Mit den Momentum True Wireless 2 hat Sennheiser die zweite Generation seiner True Wireless In-Ears vorgestellt. Auch wenn sie den Vorgängern fast bis aufs Haar gleichen, sind das nur Äußerlichkeiten. Innen hat sich dagegen einiges getan: Die True Wireless 2 können jetzt dank aktivem Noise Cancelling komplett von der Außenwelt abschotten. Aber auch sonst hat es bezüglich Ausdauer und Bedienung einige Verbesserungen gegeben.

Die Momentum True Wireless 2 gibt es nun außer in Schwarz, wie in unserem Beispiel auch noch in Weiß, der Stoffbezug des Cases ist dann ebenfalls etwas heller, damit auch optisch alles schön harmoniert. Die Ausdauer der In-Ears ist gegenüber den Vorgängern auf das Doppelte gestiegen: Die neuen Momentum spielen nun über sieben Stunden, zwar ohne aktives Noise Cancelling, dafür aber mit voller Lautstärke. Über das Dock können die beiden bis zu dreimal komplett nachgeladen werden, was eine gesamte Spieldauer von etwa 30 Stunden ergibt. Das Dock wird wie gehabt per USB-C aufgeladen.

Die Momentum True Wireless 2 sind zwar ebenso groß wie ihre Vorgänger, passen aber ebenso leicht ins Ohr und bleiben bequem und trotzdem mit sicherem Sitz an Ort und Stelle. Bedient wird auf den Touch-Flächen der beiden In-Ears: Langes Drücken rechts hebt die Lautstärke an, langes Drücken links senkt sie ab. Einmal Tippen rechts aktiviert Siri, den Google Assistant und Co. sowie die Rufannahme, einmal Tippen links startet und stoppt die Musik. Es kann aber auch völlig anders sein, denn die »Smart Control«-App hat dazugelernt und bietet, neben anderen Features, auch eine individuelle Anpassung der Bedienung an.

Auch das sogenannte »Transparent Hearing« kann in der App oder direkt an den In-Ears aktiviert werden. Sie können also die Außenwelt dazuschalten und dabei wahlweise die Musik stoppen oder weiterlaufen lassen. Den Equalizer gibt es ebenfalls wieder, mit einem Touch lässt sich die Frequenzkurve nach Belieben verbiegen und als Preset speichern. Ein Tastendruck macht das wieder Rückgängig und der True Wireless 2 spielt wieder neutral.

Der Momentum True Wireless 2 klingt ohne die Frequenzverbiegungen weitestgehend neutral, reicht dabei tief in den Basskeller hinab, schafft einen nahtlosen Übergang in den Mitteltonbereich und verwöhnt die Ohren mit fein auflösenden Mittelhochtönen. Er schafft es dabei, die musikalische Bühne sowohl in der Breite als auch in der Tiefe wie ein großer Bügel-Kopfhörer aufzuspannen. Bei dem Klangpotential ist es Ehrensache, dass der Sennheiser auch den aptX-Codec beherrscht, schöner wäre allerdings eine Unterstützung der HD-Variante oder gar von LDAC.

Auch beim Telefonieren überzeugen die Momentum True Wireless 2 mit sehr guter Sprachverständlichkeit und ohne Abbrüche oder andere Störungen. Hier haben allerdings auch viele Konkurrenten nachgebessert, sodass die meisten True-Wireless In-Ears diesbezüglich erfreulich nah an unseren derzeitigen Favoriten liegen.

Kleiner Wermutstropfen ist allenfalls der noch recht hohe Preis, der für die Momentum True Wireless 2 fällig wird. Allerdings ist er jeden Cent wert und der Vorgänger startete seinerzeit auf dem gleichen Level, um nun schlappe 100 Euro günstiger zu sein.

Audio-Technica ATH-ANC300TW

Der Audio-Technica ATH-ANC300TW verfügt, wie der Name schon vermuten lässt, über aktives Noise Cancelling. Das ist bei dem aufgerufenen Preis allerdings auch angemessen, zumal Audio-Technica hier auf die etwas altbackene Bedienung mit kleinen Tasten auf den In-Ears setzt. Zum Glück unterstützt die Audio Technica App neben anderen Kopfhörern aus dem Hause auch den ATH-ANC300TW. Sie ist allerdings recht rudimentär, wichtig ist aber, dass sich sowohl Talkthrough als auch das Noise Cancelling in der Intensität einstellen lässt, was über die Tasten, wie gesagt, recht nervig ist. Den Klang kann man über die App nicht beeinflussen, und leider lässt sich auch die Sprache der Sprachführung nicht umstellen, die ist und bleibt auf Englisch.

Die ATH-ANC300TW lassen auf Anhieb eine deutliche Loudness-Tendenz erkennen, sie liefern darüberhinaus eine beachtliche räumliche Abbildung der Musik. Der Mittelhochtonbereich löst sehr fein auf und verleiht dem Hörer bei entsprechender Musik die notwendige Portion Spritzigkeit und Spielfreude. Klanglich gibt es am ATH-ANC300TW also nichts auszusetzen, lediglich die Bedienung per Minitasten ist etwas nervig und nicht mehr ganz zeitgemäß.

Teufel Airy True Wireless

Mit den Airy True Wireless feiert Teufel seinen Einstand in diese Produktkategorie. Sie sind ähnlich wie die AirPod Pro konstruiert, ebenfalls mit Passstücken. Sie lassen sich recht gut aus der Box nehmen und müssen nur wenig zurechtgerückt werden, bis sie perfekt sitzen. Die Stiele weisen dazu idealerweise leicht nach vorn in Richtung Mundwinkel.

Interessanterweise gibt es einen Hinweis auf Mikrofone für die Außengeräusch Unterdrückung in der Anleitung, der Airy hat aber gar kein aktives Noise Cancelling, da hat Teufel womöglich noch was in der Pipeline. Die Touch-Flächen reagieren gut, aber auch hier muss man eine Weile üben, bis man den Code raus hat. Eine App böte hier mehr Bedienkomfort, die gibt es jedoch nicht.

Klanglich hat der Airy True Wireless einiges zu bieten, wenn gleich auch von allem etwas weniger als die Favoriten. So könnte der Punch im Bass etwas kräftiger sein, und die Bühne könnte er ebenfalls etwas weiter aufspannen. Denn die ist relativ eng, allerdings werden die Instrumente und Interpreten klar platziert. Die Mittelhochtöne sind dagegen sehr fein auflösend und authentisch. Allerdings ist er auch etwas günstiger als die meisten Empfehlungen.

Der LG Tone Free HBS-FN6 kommt mit einem ganz besonderen Feature: Die UVnano-Funktion soll die meisten Keime auf den In-Ears abtöten, sobald diese zum Laden im Dock stecken. Das kostet natürlich etwas Akkukapazität im Ladedock, und der Effekt lässt sich nur sehr aufwändig überprüfen. Trotzdem lassen sich die In-Ears bis zu dreimal im Dock nachladen, um dann wieder fünf Stunden zu musizieren, in unserem Test mit voller Lautstärke.

Was sich dagegen sehr wohl überprüfen lässt, ist der sehr gute Klang, den die Tone Free haben. LG hat sich hier von kompetenter Seite Hilfe geholt; die Audio-Spezialisten von Meridian haben sowohl an der Hardware gefeilt, als auch die App zumindest mit programmiert. So verfügen die Tone Free über sehr gute Grundvoraussetzungen seitens der Hardware, sowie umfangreiche Möglichkeiten in der kostenlosen App, den Klang individuell anzupassen.

Während die UV-Reinigung wohl eher als Gimmick einzustufen ist, der dem aktuellen Zeitgeist angepasst ist, konnten uns die Tone Free seitens des Klanges und des Tragekomforts voll überzeugen. Einzig beim Telefonieren komme ich bei der Gegenstelle recht dumpf und schwer verständlich an. Wer nur selten oder gar nicht mit den In-Ears telefoniert, bekommt mit den LG Tone Free HBS-FN6 ein wohlklingendes Set, sowie eine tolle App kostenlos obendrauf.

Die OnePlus Buds gehören ebenfalls zu den True Wireless In-Ears, die konstruktiv den AirPods nachempfunden wurden. Wie jene kommen auch die Buds ohne Passstücke aus. Sie sind etwas klobiger geraten als beispielsweise die ähnlich konstruierten Mi True Wireless Earphones. Dadurch dichten sie meistens auch besser ab und bieten eine etwas bessere Bassperformance als die Mis.

Dennoch haben sie im Grundton hörbare Schwächen, denen ein leicht überhöhter Mitteltonbereich entgegenkommt. Das klingt insgesamt dann doch leicht verfärbt.

Vom Smartphone des gleichen Herstellers werden die OnePlus Buds direkt erkannt, und die passende App ist zumeist schon vorinstalliert. Installiert man die App auf einem anderen Smartphone, zeigt sie die Akkustände der In-Ears und des Docks an, außerdem können die In-Ears upgedatet werden. Die Finde-Funktion rundet die App-Funktionen ab, eine Klangeinstellung ist nicht möglich.

Der OnePlus Buds macht vieles richtig, nur gibt es die gleichen Leistungen woanders günstiger und in besserer Konstruktion.

Der Live 300TWS von JBL sind leicht aus der Ladebox zu entnehmen und ebenso schnell passend in die Ohren eingesetzt. Sie sind zwar laut Aufdruck gegen Schweiß und Spritzwasser gefeit, allerdings gibt es kein Zertifikat für eine Schutzklasse. Die Bedienung an den In-Ears ist mit Touch-Codes geregelt, die Codes sind in der Verpackung aufgelistet. Wie immer muss man sich da erst reinfummeln, dafür werden aber sämtliche Sprachassistenten unterstützt. Eine App zur Bedienung stellt JBL nicht zur Verfügung.

Klanglich liegt der Live 300TWS auf Klassenniveau, ihm fehlt allenfalls das letzte Quäntchen Hochton-Auflösung, was er mit einem soliden Grundtonbereich wieder wettmacht. Beim Telefonieren sind beide Kanäle zu hören, auf der Gegenstelle muss man leichte Abstriche in der Sprachverständlichkeit in Kauf nehmen.

Auch wenn das Lade-Dock des Live 300TWS recht groß ist, können die In-Ears nur zweimal komplett nachgeladen werden. Das relativiert sich allerdings bei einer von uns gemessenen Laufzeit von sechs Stunden pro Ladung.

Die RZ-S300W sind das etwas günstigere Set von Panasonic. Die RZ-S300W kommen ohne Bügel oder Stiel aus, sind also in herkömmlicher Bauweise konstruiert. Entsprechend leicht lassen sie sich einsetzen, und man kommt schnell in den Genuss ihrer klanglichen Qualitäten. Die Akkus halten bei voller Lautstärke weit über sieben Stunden durch, lassen sich dann aber nur widerspenstig in die Ladebox einsetzen. Spätestens wenn man den Deckel schließen möchte, muss man in den meisten Fällen feststellen, dass mindestens einer der In-Ears nicht korrekt im Dock steckt, sodass nachgebessert werden muss.

Auch hier gibt es eine Gratis-App, die Klangeinstellungen ebenso ermöglicht, wie die stufenlose Einblendung der Außengeräusche, das sogenannte Talkthrough. Der Klang ist allerdings schon ohne Anpassung schön voluminös, was nicht zuletzt der leichten Loudness-Charakteristik zu verdanken ist.

Die günstigen RZ-S300W können weitgehend überzeugen, lediglich das hakelige Einsetzen ins Dock und die eher mittelmäßige Qualität beim Telefonieren wollen nicht so recht zum Gesamteindruck passen.

Erwas teurer als die Panasonic RZ-S300W sind die RZ-S500W, dafür verfügen sie allerdings auch über aktives Noise Cancelling. Seitens der Verarbeitung, des Tragekomforts und des Klanges liegen beide Hörer auf ähnlichem Niveau. Das gilt allerdings auch für die schlechte Sprachverständlichkeit beim Telefonieren – leider. Auch die RZ-S500W liefern über sieben Stunden Musik in höchster Lautstärke, lassen sich allerdings nur zweimal im Dock nachladen, während die Kleinen sogar dreimal nachgeladen werden können.

Mit aktivem Noise Cancelling liegen die Panasonics preislich immer noch leicht unter der vergleichbaren Konkurrenz. Unsere Favoriten mit dem gleichen Feature eignen sich dafür aber weit besser zum Telefonieren. Wer unbedingt aktives Noise Cancelling haben möchte, sich aber vor allzu hohen Ausgaben scheut, findet in den RZ-S500W eine bezahlbare Alternative, wenn auch mit leichten Abstrichen.

Den Huawei FreeBuds 3i merkt man die Herkunft von einem der größten Mobiltelefon-Hersteller erstmal nicht an. Sie lassen sich sehr einfach einsetzen, bleiben komfortabel an Ort und Stelle, und liefern dort einen sehr guten Klang. Kommt dann ein Anruf rein, stellt man schnell fest, worauf Huawei sein Hauptaugenmerk gelegt hat: Beide Teilnehmer können sich sehr gut verstehen, klar und deutlich sowie ohne Knackser oder andere Störungen.

Die einzige Störung tritt dann nach etwa drei Stunden auf, wenn die In-Ears nämlich leer sind und ins Dock zum Aufladen müssen. Auch wenn wir selten drei Stunden Musik in voller Lautstärke hören, ist die Laufzeit etwas knapp. Da trösten auch keine fünf Ladezyklen drüber hinweg, die das Dock den In-Ears bieten kann. Immerhin hält die App einen immer über den Ladezustand auf dem Laufenden. Klang- oder andere Einstellungen sind mit der App nicht möglich.

Wer mit der eher knappen Laufzeit zurecht kommt und für sein Smartphone passende True Wireless In-Ears sucht, ist mit den FreeBuds 3i dennoch gut und relativ günstig bedient, auch wenn das Smartphone kein Huawei-Logo trägt.

Die SkullCandy Indy Fuel bringen auch eine App mit, die beim Koppeln der In-Ears mit dem Smartphone hilft. Darüberhinaus gibt es auch eine Klangregelung sowie die Suchfunktion Tile, die bei der Suche nach verlegten In-Ears hilft. Leider ist die App (noch) komplett auf Englisch.

Die Indy Fuel lassen sich einfach einsetzen und bleiben dann komfortabel in den Ohren. Sie klingen natürlich, mit einem leichten Hang zur Loudness, was dem Sound eine angenehme Fülle verleiht. Das gilt leider nicht beim Telefonieren, da bin ich an der Gegenstelle nur sehr dumpf und mit gelegentlichen Störgeräuschen zu hören.

Nach IP55 sind die Indy Fuel sogar gegen Strahlwasser geschützt, müssen also auch unter der Dusche nicht abgelegt werden. Sie eignen sich also hervorragend beim Sport, da telefoniert man ohnehin nicht.

Unter den True Wireless Konzepten ist der Fostex TM2 sicherlich eines der eigenwilligsten – er arbeitet mit Ohrbügeln, die neben der Bluetooth-Technik auch die Akkus beherbergen. Außerdem sind die Bügel und die In-Ears zusammengesteckt, wobei das weit verbreitete MMCX-Stecksystem verwendet wird, was ungeahnte Möglichkeiten bietet. So lassen sich sowohl die Ohrbügel der Fostex TM2 mit Elektronik und Akkus als auch die eigentlichen Treiber leicht mit anderen Partnern kombinieren, sofern diese ebenfalls mit MMCX-Steckern ausgestattet sind. Denkbar wäre eine Verbindung der Treiber mit einem Neckband oder mit einem Kabel. Anderseits könnte man auch andere Treiber – auch passende Fremdfabrikate – mit den Bluetooth-Bügeln zu True Wireless In-Ears umbauen.

Die Bügel sind übrigens aus einem bestimmten Grund recht groß, schließlich stecken hier – und nur hier – Akkus drin. Das mitgelieferte Kästchen dient nur als Ladeschale, nicht als Akku unterwegs. Deshalb halten die TM2 bei unserem Test auch satte 20 Stunden bei voller Lautstärke durch. Zum Transport liegt ein Transportbeutel bei, insgesamt muss man mit drei Paar Passstücken auskommen.

Vor dem Einsatz müssen die TM2 aber noch initialisiert werden, sie müssen erst miteinander kommunizieren, bevor sie gemeinsam mit einem Smartphone gekoppelt werden können. Das ist nicht ganz trivial, nach drei Anläufen gelang der Coup aber und die TM2 konnten in meinen Ohren platziert werden. Auch hierzu sollte man sich etwas Zeit nehmen und nach Möglichkeit die eventuell vorhandene Brille abnehmen, sonst wird’s fummelig.

Die Fläche des rechten Ohrbügels reagiert touch-sensitiv zur Einstellung der Lautstärke, unter Umständen muss man dann das Ohr leicht nach vorn klappen. Skipping und Pause/Start geht über die kleine Multifunktionstaste – ebenfalls auf der rechten Seite. Klanglich legen sie gut vor, sie liefern ein breites Frequenzspektrum, die räumliche Abbildung ist faszinierend. Tonal gehören sie eher zur ausgewogenen Sorte, allerdings mit enormem Tiefgang, der Tiefbass ist zwar präsent, spielt sich aber keinesfalls in den Vordergrund.

Wer Wert auf hervorragenden Klang legt und dabei etwas experimentierfreudig ist, liegt mit den Fostex TM2 goldrichtig, zumal sie sich auch prima am Kabel betreiben lassen – für den Notfall.

Sennheiser Momentum True Wireless

Die erste Ausgabe der Sennheiser Momentum True Wireless kommen noch ohne aktives Noise Cancelling aus und verfügen längst nicht über die Akkulaufzeit der Nachfolger. Äußerlich unterscheiden sie sich indes kaum und auch die Klangsignatur ist im Grunde die gleiche. Nur der aktuell deutlich günstigere Preis lässt so manchen Musikliebhaber nicht lange überlegen. Zu recht, denn wahrscheinlich werden die Momentum True Wireless der ersten Generation nicht mehr nachproduziert. Die Momentum True Wireless sind zwar recht groß, passen erstaunlicherweise aber sehr gut auch in enge Gehörgänge. Sie dichten dabei sehr gut ab und sitzen komfortabel und sicher im Ohr.

Sie klingen ausgewogen, in den Mitten und Höhen gut aufgelöst und mit einem tiefen Bassfundament, welches nur dezent angehoben ist. Die musikalische Bühne ist weit und tief, wie man es fast nur von großen Bügelkopfhörern kennt. Auch beim Telefonieren überzeugen die Momentum mit ordentlicher Sprachverständlichkeit und nach einem der letzten Updates auch mit einer störungsfreien Übertragung.

Manche Besitzer klagen über leere Akkus in den Hörern wie im Lade-Case, das hat seine Gründe in der Standby Schaltung. Die Hörer scannen in regelmäßigen Abständen die Umgebung nach dem gekoppelten Smartphone ab. Das kostet Strom, der zwar von dem Case nachgeschoben wird, wenn die Momentum True Wireless aber Wochen oder gar Monate in der Schublade liegen, kann das Dock schon ziemlich leer sein. Also sollten Sie das Case mit den In-Ears nach längerer Ruhepause rechtzeitig wieder aufladen.

Sollten Ihnen die True Wireless 2 aktuell noch zu teuer sein und können Sie auf aktives Noise Cancelling verzichten, bekommen Sie die Vorzüge der Momentum True Wireless aktuell fast zum Schnäppchenpreis.

Wie bei unserem aktuellen Favoriten, handelt es sich auch beim 1More E1026BT-I um ein Debüt in der True-Wireless-Welt der In-Ears. 1More konnte schon mit anderen Bluetooth-In-Ears überzeugen, nur haben die zumeist ein Neckband. Nun sollen die E1026BT-I die Freunde des komplett kabellosen Musikgenusses für sich gewinnen. Die Hörer sitzen dank der vielen Passstücke in Kombination mit den zusätzlichen, weichen Haken sehr komfortabel und sicher in den Ohren. Dort können sie dann an die sechs Stunden bleiben. Erst danach müssen Sie im Dock wieder aufgeladen werden, was bis zu viermal möglich ist.

Die Bedienung erfolgt über die beiden kleinen Tasten, die sich jeweils an den Ohrstöpseln befinden, was etwas fummelig sein kann. Sämtliche Laufwerksfunktionen wie Start, Stopp, vor- und zurückskippen können mit den beiden Tasten realisiert werden. Ebenso die Anrufannahme und selbst die Aktivierung des Assistenten, ob nun von Google oder Siri, geht problemlos. Einzig die Lautstärke lässt sich nur am Smartphone selbst oder per Sprachassistenten ändern.

Die Hörkanäle werden gut abgedichtet, sodass auch die E1026BT-I über ein gutes Tiefbassfundament verfügen. Der kommt dann auch knochentrocken und bei Bedarf mit ordentlich Punch rüber. Den Übergang zu den Mitten kann man ebenfalls als gelungen bezeichnen und der angenehme Grundtonbereich kommt gerade bei stimmlastiger Musik sehr gut zur Geltung. Die Höhen sind sehr gut aufgelöst, es fehlt allenfalls ein wenig an Glanz.

 

Beim Telefonieren sind auch hier beide Kanäle aktiv, sodass wir unseren Anrufer gut auf beiden Ohren verstehen können. Der muss andererseits schon etwas genauer hinhören, denn die 1More kommen etwas leise an, dafür aber ohne Verzerrungen. Übrigens können die Ohrstöpsel auch einzeln genutzt werden, als Headset, so bleibt ein Ohr offen für die Umgebung.

Für den nochmals gesunkenen Preis bieten die 1More E1026BT-I ein ausgesprochen gutes Klangerlebnis und sehr guten Trage- und Bedienkomfort.

Audio-Technica ATH-CKS5TW

Die Audio-Technica ATH-CKS5TW sind nicht nur etwas teurer als unser aktueller Preistipp, sie sind sind auch deutlich größer. Dafür halten die In-Ears aber auch einen ganzen Tag bei voller Lautstärke durch und lassen sich dann immerhin noch zweimal im Case nachladen. Trotz des klobigen Aussehens lassen sich die In-Ears der ATH-CKS5TW gut einsetzen und das Pairing ist schnell erledigt. Lediglich die beiden kleinen Taster sind anfangs etwas fummelig und schwer intuitiv zu finden. Nach einigen Fehlversuchen funktioniert die Bedienung aber reibungslos: Rechts drücken steht für Start/Stopp, zweimal drücken für Vor-, dreimal drücken für zurück-Zappen. Drückt man links einmal, wird’s lauter, bei zweimal Drücken leiser.