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Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Wir haben 47 True Wireless In-Ear-Kopfhörer getestet. Die besten sind die RHA TrueConnect. Nur wenige True Wireless In-Ear-Sets kombinieren guten Klang sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren. Gleichzeitig sorgen die vielen mitgelieferten Passstücke für einen perfekten, sicheren Halt im Ohr. Dank der wasserdichten Konstruktion kann man die TrueConnect auch beim Sport nutzen – Schweiß, Regen und sogar die Dusche haben keine Chance, in die empfindliche Elektronik einzudringen.

Update 8. Mai 2020

Wir haben fünf neue True Wireless In-Ears getestet. Sennheiser bekommt mit dem Momentum True Wireless 2 eine neue Empfehlung, ebenso Audio Technica mit dem günstigen ATH-CK3TW. Bei Fostex TM2ATH-CKS5TW und Creative Outlier Gold reicht es nicht zur Kaufempfehlung.

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6. März 2020

Ein Nachschlag mit vier neuen Hörern: Vom Lautsprecher-Spezialisten kommt der Klipsch T5 als True Wireless Ausführung, der 1More EHD9001TA hat nun Noise Cancelling eingebaut, Jabra hat den Elite 75t ins Rennen geschickt und TaoTronics den billigen SoundLiberty 79.

6. Dezember 2019

Neben dem neuen Airpod Pro von Apple haben wir den Lypertek Tevi und den Padmate PaMu Slide, ein Crowdfunding-Projekt, neu in den Test aufgenommen.

16. August 2019

Der neue Sony WF-1000XM3 ist zusammen mit dem Cambridge Audio Melomania 1, dem Astrotec S80 und zwei Modellen von HolyHigh, BE1018 und T9, hinzugekommen.

31. Mai 2019

Endlich haben wir die AirPods 2. Generation im Test, daneben auch die brandaktuellen 1More E1026BT I, die Master & Dynamic MW07 mit Geheimtippstatus, sowie die Motorola VerveBuds 500 und schließlich die RHA TrueConnect.

14. März 2019

Wieder ergänzen fünf neue Modelle unseren Test. Mit dem Momentum True Wireless von Sennheiser haben wir eine neue Empfehlung. Nokia hat außerdem den BH 705 beigesteuert, JVC den HA-XC70BT-R für den harten Outdoor-Einsatz, der HolyHigh TWS-T8 und schließlich der Lamax Dots1 aus Tschechien vervollständigen die neue Testreihe.

8. Januar 2019

Wir haben sieben neue Sets getestet. Der BlitzWolf BW-FYE1 ist eine neue Empfehlung für alle, die nicht viel ausgeben möchten.

17. September 2018

Der neue BE Free5 von Nuforce ist günstiger als sein Bruder. Die Spezialisten von Soul setzen mit dem ST-XS auf Design, aber nicht nur.

25. Juni 2018

Wir haben zwei neue Modelle getestet, der Jabra Elite 65t ist eine neue Allround-Empfehlung, für den günstigen Havit G1 hat es nicht zur Empfehlung gereicht.

28. März 2018

Mit dem Jabra Elite Sport, dem Bragi Dash Pro und dem Samsung Gear IconX haben wir gleich drei neue Kandidaten, die außer der Musikwiedergabe über ausgesprochen sportliche Ambitionen verfügen. Integrierte Sensoren für Bewegung und Herzfrequenz erweitern die Funktionsvielfalt enorm.

Dagegen gehört der BeoPlay E8 eher zu den unsportlichen True Wireless. Er muss sich direkt mit unseren Favoriten von Apple und Sony messen lassen.

Bluetooth-Kopfhörer bieten gegenüber ihren kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort, denn man spart sich das Kabel vom Smartphone zu den Kopfhörern. Um die für den Empfang notwendige Elektronik und die Akkus unterbringen zu können, verfügen herkömmliche Bluetooth-In-Ear-Hörer aber immer noch entweder über einen Nackenbügel oder eine Kabelverbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln.

Immer mehr Hersteller versuchen, auch diesem letzten Kabel den Garaus zu machen. Sogenannte True Wireless In-Ears, die komplett ohne Kabel auskommen, sind nicht nur für Sportler ein Traum, sondern auch für jeden, der sich schon des Öfteren durch Hängenbleiben am Kabel die Stecker aus den Ohren gerissen hat.

Insgesamt hatten wir inzwischen 47 True-Wireless-In-Ears im Test, davon sind aktuell noch 41 verfügbar. Preislich liegen sie zwischen ungemein günstigen 15 und satten 300 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

RHA TrueConnect

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect
Der TrueConnect liefert sehr guten Klang, und kann auch beim Telefonieren überzeugen.

Die RHA TrueConnect sind unsere neuen Favoriten. Sie bieten einen sehr guten Klang, eine lange Akkulaufzeit und eine praxisorientierte Bedienung. Dank der vielen Passstücke sollten sie in den meisten Ohren komfortabel und sicher sitzen. Dank der Schutzklasse IPX5 muss man sie auch bei Regen nicht aus den Ohren nehmen, außerdem eignen sie sich aufgrund der guten Sprachverständlichkeit auch zum Telefonieren. Sie bieten im Gegensatz zu den AirPods den uneingeschränkten Funktionsumfang, sowohl am Android- als auch am iOS-Gerät.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser Momentum True Wireless 2

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.20.10
Der neue Sennheiser Momentum True Wireless 2 verfügt über die bekannten Qualitäten des Vorgängers, darüberhinaus hat er jetzt ein aktives Noise Cancelling.

Sennheiser hat mit den Momentum True Wireless 2 nachgelegt, in der zweiten Version wurde der True-Wireless In-Ear mit aktivem Noise Cancelling ausgestattet, doch damit hat man sich nicht zufrieden gegeben. Die Akkulaufzeit ist nun doppelt so lang wie beim Vorgänger, die mit intelligente Bedienung und das hohe Niveau beim Klang sind gleich geblieben, sodass der Momentum 2 kaum noch Wünsche offen lässt, er kostet aber auch entsprechend.

Mit intelligentem Noise Cancelling

Sony WF-1000XM3

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XM3
Der WF-1000XM3 bringt viele Verbesserungen und ein intelligentes Noise Cancelling mit.

Mit den WF-1000XM3 startet Sony den zweiten Versuch in Sachen True-Wireless In-Ears. Man hat sich die Kritikpunkte am Vorgänger zu Herzen genommen und ausgeräumt. Die Akkulaufzeit ist jetzt über jeden Zweifel erhaben und das Telefonieren klappt mit den neuen ebenfalls sehr gut. Am adaptiven Noise Cancelling hat man zum Glück wenig verändert, nur die Feinabstimmung geht jetzt komfortabel und feinfühlig per App. Klanglich können die Hörer nach wie vor überzeugen. Mit dem neuesten Update gibt es auch Alexa-Unterstützung.

Der beste fürs iPhone

Apple AirPod Pro

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod Pro
Die neuen AirPod Pro Hörer sitzen dank neuer Konstruktion perfekt im Ohr und klingen obendrein besser.

Mit den Airpod Pro hat Apple kurz nach Einführung der Airpods 2 noch mal nachgelegt – allerdings beherrschen die Pros jetzt zusätzlich aktives Noise Cancelling. Dazu sind die eigentlichen In-Ears komplett überarbeitet worden, sie werden jetzt wie richtige In-Ears mit Silikon-Passstücken bis in den Hörkanal geschoben und dichten somit perfekt ab. Dadurch bleiben Störgeräusche buchstäblich außen vor, das ganze bietet außerdem beste Voraussetzungen für eine deutliche Klangverbesserung.

Preistipp

Audio-Technica ATH-CK3TW

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CK3TW
Der ATH-CK3 von Audio-Technica klingt sehr gut und lässt sich umfassend über die Touchflächen bedienen, außerdem ist er günstig.

Der Audio-Technica ATH-CK3TW ist unser neuer Preistipp. Die In-Ears lassen sich einfach einsetzen und bleiben komfortabel an Ort und Stelle, die komplette Bedienung erfolgt zeitgemäß über Touch-Flächen und auch beim Klang lässt der ATH-CK3TW nichts anbrennen. Da er obendrein noch über eine ordentliche Akkulaufzeit verfügt, bietet er aktuell so viel True-Wireless-Vergnügen fürs Geld wie kaum ein anderer.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istMit intelligentem Noise CancellingDer beste fürs iPhonePreistipp
ModellRHA TrueConnectSennheiser Momentum True Wireless 2Sony WF-1000XM3Apple AirPod ProAudio-Technica ATH-CK3TWFostex TM2Sennheiser Momentum True Wireless1More E1026BT-1Audio-Technica ATH-CKS5TWKlipsch T5 True Wireless1More EHD9001TACreative Outlier GoldLypertek TeviMaster & Dynamic MW07Padmate PaMu SlideApple AirPods 2Cambridge Audio Melomania 1Jabra Elite SportMotorola VerveBuds 500Sony WF-1000XJabra Elite 75tApple AirPodsJVC HA-XC70BT-RJabra Elite 65tNuforce BE Free8Lamax Dots1Auvisio IHS-700Nuforce BE Free5JBL FREENokia BH-705Soul ST-XSAnker Soundcore Liberty AirMotorola Stream SportBeoPlay E8Motorola VerveOnes Music EditionErato Audio Apollo 7Erato Audio Muse 5Hama FreeStereo TwinsAuvisio IHS-600Taotronics SoundLiberty 79Samsung Gear IconX
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnectTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.20.10Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XM3Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod ProTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CK3TWTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Fostextm2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser Momentum True WirelessTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More E1026BT-ITest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CKS5TWTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 03 06 Um 15.25.05Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More EHD9001TATrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.25.13Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Lypertek TeviTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Master & Dynamic MW07True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.22.15Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPods 2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Cambridge Audio Melomania 1Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite SportTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveBuds 500Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 75tTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPodsTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JVC HA-XC70BT-RTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 65tTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Lamaxdots1Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-HeadsetTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nuforce BE Free5Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL FREETest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nokia BH-705Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Soul ST-XSTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Anker soundcore Liberty AirTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream SportTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay E8Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Motorola VerveOnesTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Erato Apollo 7Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Erato Audio Muse 5Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Hama FreeStereo TwinsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Auvisio IHS-600Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Taotronics Soundliberty 79Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Gear IconX
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Edles, solides Lade-Dock
  • Sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Hervorragender Klang
  • Aktives Noise Cancelling integriert
  • Ausgereifte Touch-Bedienung und App
  • Reichlich Ausdauer
  • Sehr guter Klang
  • Ausgefeiltes Noise Cancelling
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Einfache Touch-Bedienung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hervorragender Klang
  • Vielseitiges Anschlusskonzept
  • Hervorragender Klang
  • Ausgereifte Touch-Bedienung
  • Komfortabler und fester Sitz
  • Sehr guter Klang
  • Kompatibel mit aptX und AAC
  • Komfortabler Sitz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer der In-Ears
  • Sehr guter Klang
  • Exzellente Verarbeitung
  • Komfortables Design
  • Sehr guter Klang
  • Mit aktivem Noise Cancelling
  • Tolles Design
  • Case kann induktiv aufgeladen werden
  • Guter Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Hervorragender Klang
  • Enorme Ausdauer
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten
  • Sehr guter Klang bei Musik
  • Ladedock reicht für 11 mal aufladen
  • Sprachqualität beim Telefonieren sehr gut
  • Guter Klang bei Musik
  • Unterstützt Siri und Google Assistant
  • Einfach einzusetzen
  • komfortabler Sitz
  • sehr guter Klang
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Übersichtliche App
  • Sehr guter Klang
  • 5 Paar Passstücke in sehr feiner Abstufung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr guter Klang
  • Effektives, zweistufiges Noise Cancelling
  • Perfekte Passform
  • Günstig
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Umfangreiche App-Steuerung
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Sprachqualität beim Telefonieren perfekt
  • Bedienung ohne Tasten durch Tipp-Code
  • Guter Klang
  • Bass-Boost zuschaltbar
  • Hörer und Case explizit für Outdoor geeignet
  • Sehr guter Klang
  • Gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Passform
  • Sicherer und komfortabler Sitz
  • Satter Sound
  • Stabile Verbindung
  • Sehr gute Klangqualität bei Musik
  • Gute Passung im Ohr
  • Sprachqualität in Ordnung
  • Schnelle, unkomplizierte Kopplung
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr guter, satter Sound
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Bedienung
  • Sehr hochwertig verarbeitet
  • Guter Klang
  • Schlankes Lade- und Aufbewahrungs-Dock
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren
  • Bequemer Sitz
  • Gute Abdichtung
  • Guter Klang
  • Durch die zusätzlichen Bügel sicherer Halt auch beim Joggen
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Hervorragender Klang
  • Feines Design
  • Gut funktionierendes Talk-Through
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Pfiffige Aufbewahrungsbox
  • Hervorragende Klangqualität beim Musikhören
  • Sehr guter Sitz
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Musikwiedergabe mit knackigem Bass
  • Komplette Bedienung möglich
  • Guter Klang
  • Gute Passform
  • Günstiger Preis
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
Contra
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Wenig Ausdauer
  • Recht teuer
  • Lautstärke nur vom Smartphone aus steuerbar
  • Eingeschränkte Funktionalität bei Android-Geräten
  • Ohrbügel gewöhnungsbedürftig
  • Beim Telefonieren sehr dumpf
  • Beim Telefonieren anfällig für Störungen
  • Beim Telefonieren zu leise
  • Recht groß und klobig
  • Beim Telefonieren zu dumpf
  • Beim Telefonieren nicht gut zu verstehen
  • Tasten sehr schwergängig
  • Komplettes Nachladen ist nur einmal möglich
  • Verzerrt beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren etwas zu leise
  • Hoher Preis
  • Beim Telefonieren an der Gegenstelle kaum zu verstehen
  • Zum Sport ungeeignet
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
  • Beim Telefonieren an der Gegenstelle stark verfärbt
  • Beim Sport abhängig vom Smartphone
  • Keine Bedienung an den Ohrstöpseln
  • Sprachqualität beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Beim Telefonieren etwas zu dumpf
  • Passt nicht in jedes Ohr
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
  • Etwas klobig
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Nur 3 Silikonpassstücke im Lieferumfang
  • Bedienung am Hörer ist fummelig
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Latenz von etwa einer Sekunde und nur mittelmäßige Sprachqualität beim Telefonieren
  • Keine Lautstärkeeinstellung
  • Kein Skipping
  • Mäßige Sprachqualität beim Telefonieren
  • Keine aptX-Unterstützung
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Beim Telefonieren schlechte Sprachqualität
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Einsatz im Ladedock etwas fummelig
  • Umständliches Pairing
  • Aussetzer zwischen der Hörern
  • Akkuprobleme
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Klang nur mittelmäßig
  • Unzuverlässiges Pairing
  • Ziemlich groß
  • Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Mitunter Funkaussetzer zwischen den beiden Kanälen
  • Weniger gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Umständliche Bedienung
  • Großer Korpus
  • Schlechte Sprachqualität und Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität
  • Aussetzer beim Telefonieren
  • Sitzen nicht korrekt im Ohr und dichten deshalb nicht gut ab, klingen daher einfach dünn
  • Keine Pulsmessung
  • Schwache App-Anbindung
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True Wireless In-Ears: Vor- und Nachteile

Nicht nur beim Sport, auch unterwegs stören Kabel beim Musikhören ungemein. Sie sind ständig im Weg und neigen dazu, sich beim Aufbewahren heillos zu verknoten. Damit machen True Wireless In-Ears Schluss.

Doch die kabellose Freiheit kommt mit einem Nachteil: Komplett kabellose Kopfhörer haben eine sehr begrenzte Akkulaufzeit, schließlich sind sie so winzig gebaut, dass kaum Platz für Akkus bleibt. Meist ist nach drei bis vier Stunden Musikgenuss Schluss, manche True Wireless In-Ears schaffen gerade mal zwei Stunden.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Wireless Headphones
Die True Wireless In-Ears haben eine begrenzte Akku-Laufzeit, eignen sich aber dennoch sehr gut für unterwegs.

Fast alle True-Wireless-Hörer kommen deshalb mit einem Aufbewahrungscase, das mit einem eigenen Akku ausgestattet ist. So kann man die Hörer auch unterwegs aufladen – meist bis zu dreimal, vorausgesetzt, der Akku im Case ist komplett aufgeladen.

Neben dem Akku muss allerhand Elektronik in den kabellosen In-Ears verbaut werden. Denn es muss nicht nur das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ears per Bluetooth übertragen werden, die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln muss ebenfalls über Funk laufen.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber Akkus lassen sich nicht kleiner bauen. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt.

Besserer Klang mit Kabel

Bei Hörern mit integrierten Fitness-Sensoren (meistens Bewegung und Puls) muss noch mehr Technik in den Ohrstöpseln untergebracht werden. Hinzu kommt, dass sie mindestens gegen Schweiß, oft aber auch gegen eindringendes Wasser, beispielsweise beim Duschen, abgedichtet sein sollen, was aufwändigere und größere Gehäuse zur Folge hat oder die Größe der verbauten Akkus noch mehr einschränkt.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Wireless In Ears
Die True Wireless In-Ears sind äußerst praktisch für Sport und Pendeln.

Bei alldem auch noch eine gute Klangqualität zu liefern, gleicht der Quadratur des Kreises. So haben beim Klang bislang nach wie vor Bluetooth-In-Ears, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind, die Nase vorn. Zudem sind ihre Ohrstücke oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Tragekomfort im Ohr – aber man muss sich eben mit einem nervigen Kabel herumschlagen.

Um der Elektronik mehr Raum und den Hörern mehr Halt zu geben, greifen Traditionshersteller wie Shure und Fostex die Ohr-Bügel oder Ear-Clips wieder auf, die können beides und kommen trotzdem ganz ohne Kabel aus. Dafür muss zwangsläufig das Lade-Case größer sein, damit die Hörer mit Bügel da auch reinpassen.

Handling und Bedienung

Da bei In-Ear-Hörern nicht viel Platz für Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code. Aber auch bier kommen immer häufiger moderne Bedienkonzepte auf Touchbasis zum Einsatz, der Momentum True Wireless 2 von Sennheiser legt hier die Messlatte besonders hoch, weil sich die Touchbedienung per App individuell anpassen lässt.

Einige Hersteller lassen sich aber auch Tricks einfallen: Bei Apples AirPods ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungsbox angebracht und schon beim Öffnen der Box verbinden sich die Ohrstöpsel mit dem Smartphone. Die In-Ears von Bragi kann man nicht nur mit Gesten, sondern auch mit Kopfbewegungen steuern, was besonders für den Beobachter etwas befremdlich aussieht, und nicht nur deshalb von keinem anderen Hersteller weiterverfolgt wird.

Bei den meisten kabellosen In-Ears bekommt man Feedback durch eine Sprachausgabe, mitunter müssen jedoch auch akustische Signale reichen, dabei geht gerade der Verbindungsaufbau zum Smartphone und die Kopplung der beiden Kanäle untereinander immer unkomplizierter und zuverlässiger vonstatten.

Mikro und Akkulaufzeit

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die wie gesagt stark von der Passung im Ohr abhängen, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei True Wireless In-Ears ist das Mikro weit weg vom Mund

Bei In-Ears mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen. Bei True Wireless In-Ears sind die Mikrofone weiter weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richtcharakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört, und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können. Stand 2019 hat sich aber auch hier abseits der AirPods vieles getan und positiv entwickelt, wir haben daher unser Testverfahren entsprechend angepasst: wir zeichnen jetzt die Aufnahme der Mikrofone am True Wireless an der Gegenstelle auf, und können anschließend einen direkten Vergleich machen.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless
True Wireless In-Ears kommen komplett ohne Kabel aus, das bringt eine angenehme Handhabung mit sich, man sollte nur aufpassen, dass man sie nicht verliert oder verlegt.

Außerdem haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer – bis auf einen – über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungsbox, die mit einem größeren Akku bestückt ist, aber während des Ladevorgangs kann man die In-Ears natürlich nicht benutzen. Während des Tests wird Musik in höchster Lautstärke abgespielt und die Hörer befinden sich einen Meter vom Smartphone entfernt, müssen also die gleiche Funkstrecke überbrücken. Auf diese Weise erfahren wir ganz nebenbei noch einiges über die mehr oder weniger stabile Funkverbindung.

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen 47 komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer getestet. Davon sind aktuell noch 41 lieferbar. Die Preisspanne ist hier riesig: die günstigsten Modelle kriegt man schon für 15 Euro, die teuersten kosten knapp 300 Euro.

Neben ausführlichen Hörtests haben wir die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren getestet und die Akkulaufzeit beim Musikhören mit voller Lautstärke gemessen. Ausschlaggebend waren natürlich auch Setup und Bedienung und wie gut sich die In-Ears ins Ohr einpassen lassen. Hier war uns vor allem die Ausstattung mit möglichst vielen verschiedenen Passstücken wichtig.

Denn wie bei allen In-Ear-Kopfhörern kommt es bei der Klangqualität auch bei den kabelfreien Kollegen entscheidend auf eine möglichst gute Abdichtung und damit Passung im Ohr an. Sie bestimmt nicht nur den Tragekomfort, sondern ist auch Voraussetzung für eine satte und konturierte Tieftonwiedergabe. Daher setzten wir die Testkandidaten in unterschiedliche Ohren – und horchten genau hin.

 True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Rha Komplett2

Testsieger: RHA TrueConnect

Die AirPods sind geschlagen. Unser neuer Favorit sind die RHA TrueConnect, und zwar aus dem simplen Grund, dass diese sowohl in der Android- als auch in der Apple-Welt uneingeschränkt funktionieren und sich auch klanglich nicht verstecken müssen.

Testsieger

RHA TrueConnect

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect
Der TrueConnect liefert sehr guten Klang, und kann auch beim Telefonieren überzeugen.

Die RHA TrueConnect werden im edlen Case untergebracht. Das ist überwiegend aus Metall gefertigt, teilweise mit Softtouch-Oberfläche geschützt und lässt sich aufschwenken, sodass man die beiden Ohrstöpsel schön herausnehmen kann.

Zehn Paar Passstücke liefert RHA dem TrueConnect mit, wie bei den Schotten üblich, fein säuberlich aufgereiht in einem Display aus Metall befestigt. Dazu gehören auch drei Paare unterschiedlicher Größe in Comply Schaumstoff, da wird es für jede Konstellation die passenden Aufsätze geben, womit eine Grundvoraussetzung für ein gutes Klangergebnis erfüllt ist.

Hörtest

Beim Hörtest gab es dann auch keinerlei Überraschung: Die TrueConnect erfüllten die Erwartungen, die ich an das Haus RHA stelle, schon bei den ersten Klängen. Klar, im Tiefbass wird sanft nachgeholfen, was im Mobilbereich oftmals ganz bewusst gemacht wird. Die Bässe kommen dabei weniger trocken, sondern eher federnd ans Gehör, für stressfreies Langzeitvergnügen. Die RHAs passen dank ihrer homogenen Spielweise gut zu allen Genres und das gute Grundton-Fundament verleiht insbesondere Stimmen ein sehr angenehmes Timbre.

Sie klingen deutlich erwachsenerer als die AirPods

Der Anschluss von hier zu den Mitten und schließlich zu den Mittelhochtönen gelingt den RHA TrueConnect ohne hörbare Schwächen. Sie klingen dabei deutlich erwachsener als die AirPods, die sie quasi von der Pole Position gedrängt haben. An der feinen Auflösung der Momentum True Wireless scheitern die Schotten dann letztendlich doch, was bei weitem keine Schande ist, schließlich kosten sie nur einen Bruchteil der Sennheiser-Hörer.

Bei den TrueConnect hat man die Mikrofone zum Telefonieren wohl in die Stiele verlagert, ganz nach dem Vorbild der AirPods. Mit erkennbarem Erfolg: Die Telefonate gehen auf beiden Kanälen ein und die Gesprächspartner an der Gegenstelle können mich sehr gut verstehen, vergleichbar mit den AirPods.

Bedienung

Sämtliche Funktionen werden über jeweils eine große Taste an jedem Ohrstöpsel gesteuert. Hier wird das Gerät ein- und ausgeschaltet und das Bluetooth-Pairing initiiert. Man kann die Musik starten und stoppen, Telefongespräche annehmen und durch die Musik zappen. Die Lautstärke lässt sich per Doppel- (leiser) und Dreifachklick (lauter) einstellen und der installierte Sprachassistent aufrufen – das darf dann sowohl Siri als auch der Google Assistent sein.

Siri und Google Assistant werden unterstützt

Die Druckpunkte der beiden Tasten sind allerdings nicht sehr gut zu spüren, was wohl an den Abdichtungen liegen mag, schließlich sind die Hörer mit der Schutzklasse IPX5 gegen Schweiß und Strahlwasser geschützt. Damit dürfen sie beim Joggen in den Ohren bleiben, selbst wenn mal ein größerer Regenschauer dazwischen kommt. Sie sind also auch für sportliche Unternehmungen geeignet.

Akkulaufzeit

Eine Laufzeit von über drei Stunden bei voller Lautstärke ist zwar nicht wenig, da könnte aber durchaus noch mehr drin sein, die AirPods reichen immerhin eine ganze Stunde länger. Gemessen haben wir, wie immer, bei voller Lautstärke und einer Entfernung zwischen In-Ears und Smartphone von einem Meter, damit auch die Bluetooth-Einheiten den Stromverbrauch unter realitätsnahen Bedingungen belasten.

Bei der Laufzeit könnte etwas mehr drin sein

Allerdings sind die RHA im Ladedock schon nach kurzer Zeit wieder soweit aufgeladen, sodass eine Musikpause von einer Viertelstunde immerhin eine knappe Stunde Musikgenuss zulässt – und bei moderater Lautstärke ist sowieso mehr drin.

Nachteile?

Perfekt sind auch die TrueConnect nicht. Dabei gehen die Meinungen bezüglich der Akkulaufzeit durchaus auseinander: Die AirPods halten allerdings bei der gleichen Messmethode fast eine Stunde länger durch und bieten einen zusätzlichen Ladezyklus, deshalb meine ich: Da könnte durchaus noch mehr drin sein.

Keine Zweifel gibt es dagegen zur fehlenden Unterstützung des aptX-Codec für verlustarme Übertragung via Bluetooth. Zwar klingen die TrueConnect ganz hervorragend, bleiben aber hinter ihren Möglichkeiten zurück, schließlich bildet die Bluetooth-Übertragung das Nadelöhr. Diesbezüglich haben die Apple In-Ears aber auch nicht mehr zu bieten.

RHA TrueConnect im Testspiegel

Die RHA TrueConnect sind zwar seit Ende letzten Jahres auf dem Markt. Bis es die Testmuster jedoch über die Nordsee geschafft haben, sind schon einige Monate ins Land gegangen:

Auf Expert Reviews vom Januar 2019 erhielten die TrueConnect satte 5 von 5 möglichen Sternen und eine Empfehlung sowie ein »eindrucksvolles Preis-Leistungsverhältnis«. Ausschlaggebend für die positive Bewertung war neben der phänomenalen Klangqualität die Schnellladebox mit USB-C und die gute Akkulaufzeit. Auf der Soll-Seite wurde neben der fehlenden aptX-Unterstützung auch das nicht vorhandene aktive Noise Cancelling bemängelt.

Auf TechRadar erhielten die RHA-Hörer im Dezember 2018 4,5 von 5 möglichen Sternen. Auch hier standen der ausgewogene und detailreiche Klang sowie die hervorragende Verarbeitungsqualität und die zuverlässige Bluetooth-Verbindung sowie eine ordentliche Akkulaufzeit für das gute Abschneiden der Hörer. Als Schwächen wurde sowohl ein mittelmäßiger Bedienkomfort und die fehlende Equalizer-App beklagt.

Auf Kopfhoerer.de überzeugten die TrueConnect ebenfalls mit dem hervorragenden Klang, der maßgeblich für die Schlussnote von 3,5 Sternen von insgesamt 5 möglichen verantwortlich zeichnet. Auch hier wurde allerdings der fehlende aptX-Codec bemängelt:

»Mit den TrueConnect gelingt RHA ein beachtlicher Einstand in den True-Wireless-Bereich. Hier verbinden sich schmuckes Design mit druckvoll stimmigem Hörvergnügen. Mit dieser Kombination wendet sich der Hersteller erfolgreich an reisende Musikhörer, Pendler aber auch Sportler. Angesichts des Preises von knapp 170 Euro hätte sich mir allerdings höherwertige Codecs gewünscht.«

Alternativen

Unter dem Strich hat für uns RHA mit den TrueConnect die Nase vorn. Klanglich und seitens der Ausstattung geht es allerdings auch besser – wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben. Es gibt aber auch Modelle, die deutlich günstiger zu haben sind und eine gute Alternative darstellen, sofern man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser Momentum True Wireless 2

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2020 05 08 Um 14.20.10
Der neue Sennheiser Momentum True Wireless 2 verfügt über die bekannten Qualitäten des Vorgängers, darüberhinaus hat er jetzt ein aktives Noise Cancelling.

Mit den Momentum True Wireless 2 hat Sennheiser die zweite Generation seiner True Wireless In-Ears vorgestellt. Auch wenn sie den Vorgängern fast bis aufs Haar gleichen, sind das nur Äußerlichkeiten. Innen hat sich dagegen einiges getan: Die True Wireless 2 können jetzt dank aktivem Noise Cancelling komplett von der Außenwelt abschotten. Aber auch sonst hat es bezüglich Ausdauer und Bedienung einige Verbesserungen gegeben.

Die Momentum True Wireless 2 gibt es nun außer in schwarz, wie in unserem Beispiel auch noch in weiß, der Stoffbezug des Cases ist dann ebenfalls etwas heller, damit auch optisch alles schön harmoniert. Die Ausdauer der In-Ears ist gegenüber den Vorgängern auf das Doppelte gestiegen, die neuen Momentum spielen nun über sieben Stunden, zwar ohne aktives Noise Cancelling, dafür aber mit voller Lautstärke. Über das Dock können die beiden bis zu drei mal komplett nachgeladen werden, was eine gesamte Spieldauer von etwa 30 Stunden ergibt. Das Dock wird wie gehabt per USB-C aufgeladen.

Die True Wireless 2 sind zwar ebenso groß wie ihre Vorgänger, passen aber ebenso leicht ins Ohr und bleiben bequem und trotzdem mit sicherem Sitz an Ort und Stelle. Bedient wird auf den Touch-Flächen der beiden In-Ears: Langes Drücken rechts hebt die Lautstärke an, langes Drücken links senkt sie ab. Einmal Tippen rechts aktiviert Siri, den Google Assistant und Co. sowie die Rufannahme, einmal Tippen links startet und stoppt die Musik. Es kann aber auch völlig anders sein, denn die »Smart Control«-App hat dazugelernt und bietet, neben anderen Features, auch eine individuelle Anpassung der Bedienung an.

Auch das sogenannte »Transparent Hearing« kann in der App oder direkt an den In-Ears aktiviert werden. Sie können also die Außenwelt dazuschalten und dabei wahlweise die Musik stoppen oder weiterlaufen lassen. Den Equalizer gibt es ebenfalls wieder, mit einem Touch lässt sich die Frequenzkurve nach Belieben verbiegen und als Preset speichern. Ein Tastendruck macht das wieder Rückgängig und der True Wireless 2 spielt wieder neutral.

Ausgewogener Klang mit fein auflösenden Mitten und konturiertem Bass

Der Momentum True Wireless 2 klingt ohne die Frequenzverbiegungen weitestgehend neutral, reicht dabei tief in den Basskeller hinab, schafft einen nahtlosen Übergang in den Mitteltonbereich und verwöhnt die Ohren mit fein auflösenden Mittelhochtönen. Er schafft es dabei, die musikalische Bühne sowohl in der Breite als auch in der Tiefe wie ein großer Bügel-Kopfhörer aufzuspannen. Bei dem Klangpotential ist es Ehrensache, dass der Sennheiser auch den aptX-Codec beherrscht, schöner wäre allerdings eine Unterstützung der HD-Variante oder gar von LDAC.

Auch beim Telefonieren überzeugen die Momentum True Wireless 2 mit sehr guter Sprachverständlichkeit und ohne Abbrüche oder andere Störungen. Hier haben allerdings auch viele Konkurrenten nachgebessert, sodass die meisten True-Wireless In-Ears diesbezüglich erfreulich nah an unseren derzeitigen Favoriten liegen.

Kleiner Wermutstropfen ist allenfalls der noch recht hohe Preis, der für die Momentum True Wireless 2 fällig wird. Allerdings ist er jeden Cent wert und der Vorgänger startete seinerzeit auf dem gleichen Level, um nun schlappe 100 Euro günstiger zu sein.

Mit intelligentem Noise Cancelling

Sony WF-1000XM3

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XM3
Der WF-1000XM3 bringt viele Verbesserungen und ein intelligentes Noise Cancelling mit.

Sony hat mit dem WF-1000XM3 ein längst fälliges Update des WF-1000X auf den Markt gebracht. Dieses Update sieht allerdings wie eine komplette Neuentwicklung aus: Die Ohrstöpsel und auch das Ladedock erinnern kaum noch an den Vorgänger, das hervorragend funktionierende Noise Cancelling und der sehr gute Klang sind indes geblieben. Mit dem neuesten Firmware-Update gibt es auch Alexa-Unterstützung.

Sieben Paar Passstücke liegen den Sonys bei. Sie bestehen aus zwei unterschiedlichen Sorten Silikon, die in jeweils drei Größen vorliegen. Auf den ersten Blick sieht der Korpus der In-Ears recht groß aus, dank der langen Schalltrichter sitzen die Stöpsel jedoch perfekt im Hörkanal, und haben in den Ohrmuscheln genug Halt.

Das Ladedock ist etwas größer als das des Vorgängers. Es lädt die Ohrstöpsel mittlerweile drei- statt zweimal auf und ist von der Größe her gerade noch akzeptabel zum Mitnehmen. Außerdem ist dort der NFC-Chip untergebracht, der die In-Ears beim Koppeln mit einem kompatiblen Smartphone unterstützt.

Rund 8 Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung

Eine Ladung der beiden Stöpsel reichte bei uns für satte acht Stunden Dauerberieselung, bei voller Lautstärke und abgeschaltetem Noise Cancelling. Ist das NC aktiv, wird die Elektronik mehr gefordert und die Laufzeit geht etwas zurück.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über die sensitiven Touch-Flächen der Hörer, zumindest Grundfunktionen, wie das Pausieren der Wiedergabe, die Annahme eines Anrufes oder das Skippen durch die Musikstücke. Auch die Aktivierung des Noise Cancelling oder des Ambient-Sound geht über die Touch-Flächen. Der Ambient-Sound-Modus bestimmt, welche Art von Außengeräuschen bis ins Ohr durchgelassen werden, also beispielsweise Stimmen für Durchsagen oder wichtige Verkehrsgeräusche wie Hupen oder Sirenen.

Eine wichtige Einstellung erlauben die WF-1000XM3 erstaunlicherweise nicht über die Touch-Flächen: Die Lautstärke lässt sich ausschließlich übers Smartphone einstellen, über die Tasten und per App (Sony Headphones Connect). Mit dieser App lassen sich zudem auch der Klang sowie die Feinabstimmung des Noise Cancelling und des Ambient Sound individuell einstellen.

Beim Telefonieren nur mittelmäßig

Die WF-1000XM3 klingen hervorragend, ausgewogen und dabei sehr dynamisch. Bei aktivem Noise Cancelling geht der Pegel hörbar hoch. Wenn der Ambient Sound ausgeschaltet ist, klingen die Hörer offener und weniger komprimiert. Einzig beim Telefonieren muss man einige Abstriche machen: Zwar verstehen wir den Anrufer sehr gut – und das sowohl links als auch rechts – beim Anrufer kommt die Stimme dagegen etwas leise und dumpf an. Das können andere besser.

Auch wenn die WF-1000XM3 tatsächlich am besten klingen, wenn das NC und der Ambient Sound abgeschaltet sind, gehören sie doch zu den am besten klingenden True Wireless des ganzen Tests.

Der beste fürs iPhone

Apple AirPod Pro

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod Pro
Die neuen AirPod Pro Hörer sitzen dank neuer Konstruktion perfekt im Ohr und klingen obendrein besser.

Mit den Airpod Pro hat Apple die ersten Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling vorgestellt. Das Design der In-Ears unterscheidet sich grundlegend von dem der anderen AirPods, für besseren Halt und Abdichtung greift Apple bei den Pros zur herkömmlichen Bauweise mit sogenannten Ear Tips, also Passstücken. Die markanten Stiele sind geblieben.

Drei Paar dieser Passstücke liegen den Airpods Pro bei, das Case zur Aufbewahrung und zum Aufladen entspricht dem der vor wenigen Monaten vorgestellten Airpods 2. Aufgeladen werden kann wahlweise mit dem Lightning-Kabel aus dem Lieferumfang oder kabellos, wenn Sie über eine entsprechende Ladevorrichtung verfügen.

Bedient werden die Airpods Pro über je eine Taste an jedem der Stäbchen, das schien den Entwicklern womöglich zuverlässiger als die Touchflächen der anderen AirPods. Wird die Taste, egal auf welcher Seite, kurz gedrückt, so startet oder stoppt die Musik. Drückt man zweimal kurz, so springt sie einen Track vor, bei dreimal geht es zurück. Längeres Drücken aktiviert den ANC- oder den Transparenzmodus oder wahlweise auf einer Seite das Aufrufen von Apples Sprachassistenten Siri. Quittiert wird der Betriebszustand durch verschiedene Töne, nicht per Ansage.

Schlechte Zeiten für Androiden

Für individuelle Anpassungen, wie das Umbelegen der Tasten oder die automatische Ohr-Erkennung sowie der Test des korrekten Sitzes, ist mindestens iOS 13.2 nötig. Diese Funktionen sind direkt im Bluetooth-Menü hinterlegt und nicht etwa in einer separaten App – schlechte Zeiten für ältere Betriebssysteme und für Androiden sowieso.

Das aktive Noise Cancelling funktioniert gut, zumal es so gut wie keinen hörbaren Einfluss die Lautstärke oder den Klang hat.

Klanglich sind die Airpods Pro ihren Kollegen hörbar überlegen – und zwar vor allen Dingen bei der Übertragung von Tiefen Tönen, sie schaffen es sogar, untenrum etwas nachzuhelfen, gerade so viel, dass es eine schönen, vollen Grundton ergibt. Das kann einerseits an der besseren Passung der In-Ears im Ohrkanal liegen, aber auch am dedizierten Bass-Treiber, den Apple angeblich zusätzlich eingebaut hat.

Für Apple-User sind die Airpods Pro immer ein Gewinn, auch wenn das Noise Cancelling eher selten genutzt wird, allerdings sind sie recht teuer.

Preistipp

Audio-Technica ATH-CK3TW

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-CK3TW
Der ATH-CK3 von Audio-Technica klingt sehr gut und lässt sich umfassend über die Touchflächen bedienen, außerdem ist er günstig.

Die Audio-Technica ATH-CK3TW sind alles andere als solide Hausmannskost, die man sonst zum Preis von deutlich unter 100 Euro bekommt. Zwar kommen sie anfangs recht unprätentiös daher, aber Blender gibt es schon genug, und die ATH-CK3TW können mit ihrer schlichten Eleganz schnell überzeugen.

Das Case zur Aufbewahrung und zum Laden gehört nicht zu den größten, stellt aber genug Energie zur Verfügung, um die In-Ears insgesamt dreimal vollständig aufzuladen, die halten dann für satte zehn Stunden bei voller Lautstärke durch. Das Case wird seinerseits per USB-C aufgeladen, ein passendes Ladekabel liegt wie immer dabei.

Guter Sitz, problemlose Bedienung

Vier Paar Passstücke aus Silikon gehören zum Lieferumfang der ATH-CK3TW. Zusammen mit der ergonomisch vorteilhaften Form der In-Ears lassen sie sich einfach einsetzen und sitzen sicher und bequem in den Ohren.

Die ATH-CK3TW lassen sich über die großen Touch-Flächen bedienen, die auf den ersten Blick wie Tasten aussehen. Einmal Tippen ist wie üblich Start/Stopp, tippen Sie zweimal schnell auf der rechten Seite, springt die Musik einen Titel weiter, bei dreifachem Tippen einen Titel zurück. Streichen Sie mit dem Finger über die Touch-Fläche des linken In-Ears, wird die Musik lauter, mit Tippen wieder leiser.

Klanglich sind die ATH-CK3TW in positivem Sinne unauffällig, bis auf einen leichten Hang zur Loudness spielen sie sehr natürlich mit tiefreichendem Bass, der nicht unnötig eingedickt klingt und einem feinen, nicht zu bissigen Hochtonbereich.

Beim Telefonieren gut verständlich

Beim Telefonieren sind auch hier beide Kanäle aktiv, sodass wir unseren Anrufer gut auf beiden Ohren verstehen können. Die Gegenstelle versteht uns ebenfalls recht gut – wie viele andere auch, hat Audio-Technica hier dazugelernt.

Für mehr Klang, mehr Akkuleistung oder mehr Trage- und Bedienkomfort muss man meistens auch deutlich mehr bezahlen, die Audio-Technica ATH-CK3TW sind in allen Disziplinen gut, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sogar sehr gut.

Außerdem getestet

Hier finden Sie neben ehemaligen Empfehlungen sämtliche noch verfügbare True Wireless In-Ears, die wir bislang getestet haben. Darunter einige eigenwillige Konzepte, die nicht weniger interessant und für Sie vielleicht genau das Richtige sind.

Unter den True Wireless Konzepten ist der Fostex TM2 sicherlich eines der eigenwilligsten – er arbeitet mit Ohrbügeln, die neben der Bluetooth-Technik auch die Akkus beherbergen. Außerdem sind die Bügel und die In-Ears zusammengesteckt, wobei das weit verbreitete MMCX-Stecksystem verwendet wird, was ungeahnte Möglichkeiten bietet. So lassen sich sowohl die Ohrbügel der Fostex TM2 mit Elektronik und Akkus als auch die eigentlichen Treiber leicht mit anderen Partnern kombinieren, sofern diese ebenfalls mit MMCX Steckern ausgestattet sind. Denkbar wäre eine Verbindung der Treiber mit einem Neckband oder mit einem Kabel. Anderseits könnte man auch andere Treiber – auch passende Fremdfabrikate – mit den Bluetooth-Bügeln zu True Wireless In-Ears umbauen.

Die Bügel sind übrigens aus einem bestimmten Grund recht groß, schließlich stecken hier – und nur hier – Akkus drin. Das mitgelieferte Kästchen dient nur als Ladeschale, nicht als Akku unterwegs. Deshalb halten die TM2 bei unserem Test auch satte 20 Stunden bei voller Lautstärke durch. Zum Transport liegt ein Transportbeutel bei, insgesamt muss man mit drei Paar Passstücken auskommen.

Vor dem Einsatz müssen die TM2 aber noch initialisiert werden, sie müssen erst miteinander kommunizieren, bevor sie gemeinsam mit einem Smartphone gekoppelt werden können. Das ist nicht ganz trivial, nach drei Anläufen gelang der Coup aber und die TM2 konnten in meinen Ohren platziert werden. Auch hierzu sollte man sich etwas Zeit nehmen und nach Möglichkeit die eventuell vorhandene Brille abnehmen, sonst wird’s fummelig.

Die Fläche des rechten Ohrbügels reagiert touch-sensitiv zur Einstellung der Lautstärke, unter Umständen muss man dann das Ohr leicht nach vorn klappen. Skipping und Pause/Start geht über die kleine Multifunktionstaste – ebenfalls auf der rechten Seite. Klanglich legen sie gut vor, sie liefern ein breites Frequenzspektrum, die räumliche Abbildung ist faszinierend. Tonal gehören sie eher zur ausgewogenen Sorte, allerdings mit enormem Tiefgang, der Tiefbass ist zwar präsent, spielt sich aber keinesfalls in den Vordergrund.

Wer Wert auf hervorragenden Klang legt und dabei etwas experimentierfreudig ist, liegt mit den Fostex TM2 goldrichtig, zumal sie sich auch prima am Kabel betreiben lassen – für den Notfall.

Sennheiser Momentum True Wireless

Die erste Ausgabe der Sennheiser Momentum True Wireless kommen noch ohne aktives Noise Cancelling aus und verfügen längst nicht über die Akkulaufzeit der Nachfolger. Äußerlich unterscheiden sie sich indes kaum und auch die Klangsignatur ist im Grunde die gleiche. Nur der aktuell deutlich günstigere Preis lässt so manchen Musikliebhaber nicht lange überlegen. Zu recht, denn wahrscheinlich werden die Momentum True Wireless der ersten Generation nicht mehr nachproduziert. Die Momentum True Wireless sind zwar recht groß, passen erstaunlicherweise aber sehr gut auch in enge Gehörgänge. Sie dichten dabei sehr gut ab und sitzen komfortabel und sicher im Ohr.

Sie klingen ausgewogen, in den Mitten und Höhen gut aufgelöst und mit einem tiefen Bassfundament, welches nur dezent angehoben ist. Die musikalische Bühne ist weit und tief, wie man es fast nur von großen Bügelkopfhörern kennt. Auch beim Telefonieren überzeugen die Momentum mit ordentlicher Sprachverständlichkeit und nach einem der letzten Updates auch mit einer störungsfreien Übertragung.

Manche Besitzer klagen über leere Akkus in den Hörern wie im Lade-Case, das hat seine Gründe in der Standby Schaltung. Die Hörer scannen in regelmäßigen Abständen die Umgebung nach dem gekoppelten Smartphone ab. Das kostet Strom, der zwar von dem Case nachgeschoben wird, wenn die Momentum True Wireless aber Wochen oder gar Monate in der Schublade liegen, kann das Dock schon ziemlich leer sein. Also sollten Sie das Case mit den In-Ears nach längerer Ruhepause rechtzeitig wieder aufladen.

Sollten Ihnen die True Wireless 2 aktuell noch zu teuer sein und können Sie auf aktives Noise Cancelling verzichten, bekommen Sie die Vorzüge der Momentum True Wireless aktuell fast zum Schnäppchenpreis.

Wie bei unserem aktuellen Favoriten handelt es sich auch beim 1More E1026BT I um ein Debüt in der True-Wireless-Welt der In-Ears. 1More konnte schon mit anderen Bluetooth-In-Ears überzeugen, nur haben die zumeist ein Neckband. Nun sollen die E1026BT I die Freunde des komplett kabellosen Musikgenusses für sich gewinnen. Die Hörer sitzen dank der vielen Passstücke in Kombination mit den zusätzlichen, weichen Haken sehr komfortabel und sicher in den Ohren. Dort können sie dann an die sechs Stunden bleiben. Erst danach müssen Sie im Dock wieder aufgeladen werden, was bis zu vier mal möglich ist.

Die Bedienung erfolgt über die beiden kleinen Tasten, die sich jeweils an den Ohrstöpseln befinden, was etwas fummelig sein kann. Sämtliche Laufwerksfunktionen wie Start, Stopp, vor- und zurückskippen können mit den beiden Tasten realisiert werden. Ebenso die Anrufannahme und selbst die Aktivierung des Assistenten, ob nun von Google oder Siri, geht problemlos. Einzig die Lautstärke lässt sich nur am Smartphone selbst oder per Sprachassistenten ändern.

Die Hörkanäle werden gut abgedichtet, sodass auch die E1026BT I über ein gutes Tiefbassfundament verfügen. Der kommt dann auch knochentrocken und bei Bedarf mit ordentlich Punch rüber. Den Übergang zu den Mitten kann man ebenfalls als gelungen bezeichnen und der angenehme Grundtonbereich kommt gerade bei stimmlastiger Musik sehr gut zur Geltung. Die Höhen sind sehr gut aufgelöst, es fehlt allenfalls ein wenig an Glanz.

 

Beim Telefonieren sind auch hier beide Kanäle aktiv, sodass wir unseren Anrufer gut auf beiden Ohren verstehen können. Der muss andererseits schon etwas genauer hinhören, denn die 1More kommen etwas leise an, dafür aber ohne Verzerrungen. Übrigens können die Ohrstöpsel auch einzeln genutzt werden, als Headset, so bleibt ein Ohr offen für die Umgebung.

Für den nochmals gesunkenen Preis bieten die 1More E1026BT I ein ausgesprochen gutes Klangerlebnis und sehr guten Trage- und Bedienkomfort.

Audio-Technica ATH-CKS5TW

Die Audio-Technica ATH-CKS5TW sind nicht nur etwas teurer als unser aktueller Preistipp, sind sind auch deutlich größer. Dafür halten die In-Ears aber auch einen ganzen Tag bei voller Lautstärke durch und lassen sich dann immerhin noch zweimal im Case nachladen. Trotz des klobigen Aussehens lassen sich die In-Ears der ATH-CKS5TW gut einsetzen und das Pairing ist schnell erledigt. Lediglich die beiden kleinen Taster sind anfangs etwas fummelig und schwer intuitiv zu finden. Nach einigen Fehlversuchen funktioniert die Bedienung aber reibungslos: Rechts drücken steht für Start/Stopp, zweimal drücken für Vor-, dreimal drücken für zurück-Zappen. Drückt man links einmal, wird’s lauter, bei zweimal Drücken leiser.

Die normalen Passstücke werden durch Silikonringe in zwei Größen ergänzt, die das Herausrutschen der In-Ears unterbinden sollen. Die ATH-CKS5TW sitzen dann auch sicher in den Ohren, dichten gut ab und schieben offenbar im Tiefbass deutlich nach. Wer es also besonders druckvoll im Bass mag und außerdem von der enormen Ausdauer profitieren möchte, wird mit den ATH-CKS5TW prima zurecht kommen. Wer lieber mehr Auflösung im Mittelhochtonbereich braucht, sollte sich woanders umhören.

Klipsch T5 True Wireless

Mit den T5 True Wireless hat Klipsch die T5-Reihe um einen True Wireless ergänzt und – nebenbei oder gewollt – ein tolles Designerstück entwickelt. Das Lade-Case liegt schön schwer in der Hand, was nicht nur am eingebauten Akku liegt. Es besteht komplett aus dickem Alu und hat ein solides Scharnier, was große Ähnlichkeit mit einem teure Feuerzeug hat. Geladen wird standesgemäß über USB-C, das Ladekabel hat an beiden Enden einen passenden Stecker. Fall Ihr Netzteil über eine Typ-A Buchse verfügt setzen Sie kurzerhand den mitgelieferten Adapter ein.

Klanglich kommen die Klipsch T5 True Wireless sehr nah an den Sony und sogar den Sennheiser heran. Sie lösen fein auf, bilden eine große Bühne ab, und klingen insgesamt nur einen Hauch dünner als die Sennheisers. Beim Telefonieren komme ich leider etwas gedämpft bei der Gegenstelle an, die Verbindung war stets stabil.

Die T5 True Wireless sind auf jeden Fall etwas für Freunde außergewöhnlichen Designs und guter Klangeigenschaften, die, wenn es denn sein muss, die In-Ears auch mal zum Telefonieren nutzen.

Beim 1More EHD9001TA hat der Hersteller es einmal mehr geschafft, tolles Design mit üppiger Ausstattung und guten Klangeigenschaften zu einem erschwinglichen Preis unter einen Hut zu bringen. Mit dem aktiven Noise Cancelling steht der 1More EHD9001TA in direkter Konkurrenz zum Sony. Nur kann der fast alles ein bisschen besser; er klingt etwas ausgewogener, schlägt mit seinem intelligenten, adaptivem Noise Cancelling aktuell jede Konkurrenz, und ist aktuell noch günstiger als der EHD9001TA. Lediglich beim Design scheiden sich die Geister, und der 1More lädt sein Case auch induktiv, also kabellos auf, das ist schon komfortabel, insbesondere für Leute, die über ein Smartphone mit ähnlichen Qualitäten verfügen. Über die übrigen Qualitäten des 1More lesen Sie in unserem entsprechenden Test gern ausführlicher nach.

Die Ähnlichkeit der Lypertek Tevi mit den Momentums von Sennheiser ist wohl nicht ganz unbeabsichtigt – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das war es dann allerdings auch schon mit den Ähnlichkeiten, denn die Tevis kosten kaum die Hälfte des Design-Vorbildes. Die Tevi-In-Ears sind mit insgesamt vier Paar Passstücken – drei aus Silikon, eines aus Flexfit Foam – ausreichend bestückt, um in den meisten Gehörgängen für perfekten Sitz zu sorgen. Das ist, wie so oft, eine der Voraussetzungen für ein gutes Klangerlebnis. Die Tevis haben einen Klang mit Loudness-Charakter, also Bässe und Höhen sind leicht angehoben, wogegen die Mitten etwas zurückhaltender sind.

Das ergibt auch bei geringerer Lautstärke einen schönen, vollen Sound. Dieses Sounding wird zum Glück nicht übertrieben, sodass die Bässe kontrolliert und konturiert bleiben und auch die Höhen niemals in nerviges Zischeln verfallen. Alles in allem entpuppen sich die Hörer von Tevi als echte Streetworker für Langzeitgenuss. Das wird durch die Ausdauer, die sie an den Tag legen, noch unterstützt.

Einzig beim Telefonieren stoßen sie an ihre Grenzen – zwar verstehen wir den Anrufpartner sehr gut, sind aber selbst recht verzerrt zu verstehen. Die enorme Ausdauer der In-Ears dürfte wohl für viele ein wichtiges Kaufargument sein. Da ist es gut, dass die Tevis außerdem eine praxisgerechte Ausstattung und einen sehr guten Klang mitbringen.

Die Master & Dynamic MW07 wurden lange als Geheimtipp gehandelt oder als reines Mode-Accessoire klanglich unterschätzt. Keine Frage, die recht großen Ohrstöpsel machen was her, zumal es sie in vielen Farb- und Mustervarianten gibt. Auch das schöne, chromglänzende Lade-Dock sieht mehr nach hochwertigem Schmuckkästchen aus als nach einem Akku-Pack mit Aufbewahrungsmöglichkeit. Trotz der Größe sitzen die MW07 erstaunlich komfortabel im Ohr und wem die Schallöffnung der In-Ears nicht weit genug in den Gehörgang passt, der kann die zusätzlichen, krallenförmigen Passstücke einfach abnehmen, dann passt es garantiert. Wo sie passen, sorgen sie für zusätzlichen Halt in der Ohrmuschel, sodass die MW07 auch beim Tanzen oder beim Sport nicht rausfallen. Das solide Lade-Dock verfügt über eine USB Typ-C-Buchse und entsprechende Schnellladefähigkeiten, zumindest, wenn das angeschlossene Ladegerät das hergibt.

Klanglich liegen die Master & Dynamic MW07 ganz vorne: Der Bass ist abgrundtief und kommt sehr kontrolliert rüber, die Mitten und Höhen lösen sehr fein auf. Allerdings lässt sich mitunter gerade im Tieftonbereich noch etwas mehr herausholen. So dichteten die Hörer beispielsweise meine Ohren besser ab, nachdem die Krallen entfernt wurden, mit dem Erfolg, dass der Bass noch ein wenig tiefer hinabreichte und deutlich mehr Kontur vernehmen ließ.

Bedientechnisch sind die MW07 nicht ganz so fortschrittlich. Auf dem linken Stöpsel befindet sich die Lautstärkewippe, auf dem rechten die Multifunktionstaste für Start, Stopp und zum Telefonieren. Nur so sind offenbar die unterschiedlichen Gehäusedesigns zu realisieren, die zur Verfügung stehen. Die Master & Dynamic MW07 sind Schmuckstücke mit hervorragenden Klangeigenschaften und somit auf jeden Fall etwas für Leute, die außer dem guten Klang auch ein Stück Individualität wollen.

Creative Outlier Gold

Das Dock des Creative Outlier Gold lässt sich per Schieben öffnen, allerdings braucht man mit etwas größeren Fingern schon eine Weile, bis man die In-Ears herausgefummelt hat. Zum Aufladen werden sie dann wie üblich wieder in die Mulden gesetzt und das Case zusammengeschoben, die Passung ist der In-Ears in den Lademulden ist aber recht großzügig gehalten, sodass man mitunter feststellt, dass einer de In-Ears mangels Kontakt nicht aufgeladen ist.

Generell gibt es seitens der Verarbeitungsqualität deutlich bessere Docks als das des Creative Outlier Gold. Die Bedienung der In-Ears erfolgt über die großen Flächenschalter, die auf den ersten Blick wie Touchflächen anmuten, aber alles andere als touch-sensitiv sind. Sie sind im Gegenteil so schwergängig, dass man schon reichlich Druck aufwenden muss, was gerade während des Betriebs im Ohr höchst unangenehm sein kann. Das gilt insbesondere für kurze Doppelklicks, die zum Zappen durch die Tracks erforderlich sind.

Die Outlier Gold sollten dringend überarbeitet werden, denn sie haben durchaus klangliches Potential, sowohl bei der Wiedergabe von Musik als auch beim Telefonieren. Auch die Akkulaufzeit von satten 17 Stunden bei voller Lautstärke ist kein Pappenstiel, selbst wenn das Dock dann nur für eine volle Nachladung reicht.

Die PaMu Slide vom Hersteller Padmate sind ganz frisch auf dem Markt. Die In-Ears sehen wegen der Stäbchen aus wie schwarze AirPods, die Aufbewahrungs- und Ladebox ist sehr groß, weil ein entsprechend potenter Akku eingesetzt ist. Der Deckel lässt sich aufschieben, daher der Name »Slide«. Unter diesem Deckel liegen die eigentlichen In-Ears der PaMu Slide, kurioserweise der für links auf der rechten Seite und der andere auf der linken – aus ergonomischer Sicht nicht wirklich nachvollziehbar.

Korrekt ins Ohr eingesetzt sitzen sie dann sicher und komfortabel an Ort und Stelle. Die Kopplung geht zügig vonstatten und prompt zeigt das Smartphone den aktuellen Akkustand an. Klanglich liegt man ebenfalls auf der sicheren Seite, solange man nicht telefonieren will. Zwar hören wir unseren Telefonpartner recht deutlich und auf beiden Seiten, er wird sich allerdings schnell über die schlechte Verständlichkeit unsererseits beschweren.

So richtig punkten kann das PaMu Slide-Set mit der Ausdauer, denn die In-Ears können bis zu elf mal aufgeladen werden. Wenn man den Schwerpunkt mehr aufs Musikhören legt und weniger aufs Telefonieren, sorgen die PaMu Slide für langandauernden Hörspaß.

Mit den Airpods 2 haben wir das 2019-er Update der Erfolgsmodelle von Apple im Test. Das bei weitem wichtigste und zudem am deutlichsten wahrzunehmende Feature ist wohl die Erweiterung des Lade-Docks mit der induktiven Ladefähigkeit. Mit dem altbekannten Standard-Case kosten die neuen AirPods rund 180 Euro, mit dem neuen Case werden 230 Euro fällig. Möchte man nur das neue Case ohne AirPods erwerben, muss man 90 Euro einplanen. Leider gibt es nach wie vor kein entsprechendes Ladegerät im Portfolio des Konzerns aus Kalifornien, deshalb liefert Apple auch die 2019-er Generation der Airpods mit einem Ladekabel aus – auf der einen Seite mit Lightning-Anschluss, auf der anderen Seite mit USB-Stecker.

Die neuen AirPods beherbergen nun den H1-Chip, der eine längere Akkulaufzeit bieten und die Airpods per Bluetooth schneller mit Quellgeräten verbinden soll. Die Laufzeit hat sich um knapp 15 Minuten erhöht, was aber bei 4 Stunden Laufzeit eher in den Bereich Messungenauigkeit gehört. Der Verbindungsaufbau, insbesondere mit Android-Geräten, ist dafür tatsächlich deutlich schneller erledigt, wobei es in der Kommunikation mit Androiden zu leichten Unstimmigkeiten kommt.

So fehlt hier das Batteriesymbol neben dem Bluetooth-Logo, das zumindest bei den anderen Bluetooth-Hörern deren Akku-Ladung anzeigt, auf Wunsch sogar in Prozentschritten.

Den Sprachassistenten Siri kann man nun mit dem Befehl »Hey Siri« direkt starten, mit »Okay Google« wird der Google Assistent auf dem Android-Smartphone gestartet.

Ins Ohr eingesetzt ist ein AirPod erstmal gewöhnungsbedürftig, zumindest wenn man klassische In-Ears mit Passstücken gewohnt ist. Denn die Pods werden in den Gehörgang eingesetzt, sodass die Stäbchen nach unten zeigen.

Apple behauptet, dass die AirPods eine universelle Passform haben, aber das stimmt nicht ganz: Zwar passen sie tatsächlich in die meisten Ohren – aber eben nicht in alle. Bei wem die AirPods keinen richtigen Halt im Ohr finden, für den sind sie schlicht ungeeignet. Wer mit dem normalen In-Ear-Headset zurechtkommt, das Apple mit dem iPhone mitliefert, wird aber auch mit den AirPods keine Probleme haben: Ihre Passform ist praktisch identisch.

Cambridge Audio Melomania 1

Die Cambridge Audio Melomania 1 sind der erste Wurf des britischen Herstellers in Sachen True Wireless In-Ears. Mit kabelgebundenen In-Ears hat man gleichwohl schon einige Erfahrung, mit Hifi sowieso. Die Audio Melomania 1 lassen sich dank ihrer Bauform einfach ins Ohr setzen und sitzen dann komfortabel direkt an der richtigen Stelle. Auch das Ladedock kann dadurch schön klein sein. Die Bedienung über die Taste auf dem jeweiligen Ohrstöpsel ist intuitiv und umfassend: doppelter Klick rechts = skip vor, doppelter Klick links = skip zurück, langer Klick rechts = lauter, langer Klick links = leiser. Pause + 2 x Klick aktiviert den Google Assistant oder Siri. Für die wichtigsten Bedienschritte liegt eine Kurzanleitung in Größe einer Visitenkarte bei, was sehr praktisch ist.

Der Klang ist ausgewogen und macht bei Bedarf untenrum mehr als genug Druck, einziges Manko ist tatsächlich die geringe Sprachverständlichkeit auf der Gegenseite beim Telefonieren.

Der Jabra Elite Sport bringt gleich sechs Passstücke mit, davon drei in Silikon- und drei in Foam-Ausführung, jeweils in den Größen S, M und L. Außerdem sorgen zusätzliche Ear-Wings, also Flügelchen, bei Bedarf für zusätzlichen Halt. Auch hier stehen drei verschiedene Größen zur Auswahl. Bei Jabra weiß man offensichtlich, dass True Wireless In-Ears sicheren Halt benötigen – umso mehr, wenn sie zudem auch bei sportlichen Aktivitäten getragen werden sollen. Der Elite Sport wird mit leicht zu erspürenden Tasten auf den Ohrstöpseln bedient. Das ist beim Sport zumindest praktischer als Wischgesten, erfordert aber etwas Übung.

Er verfügt auch noch über weitere Features, die ihn für den Sport prädestinieren. So ist er nach IPX6 wasserdicht, was die Schweißresistenz einschließt, schwimmen gehen kann man mit ihm aber nicht. Vor allem aber ist er mit einem Bewegungs- und einem Herzfrequenzsensor ausgestattet. Damit kann der Jabra beziehungsweise die dazugehörige Jabra Sport App sowohl die Bewegung als auch die dazugehörige Herzfrequenz anzeigen und aufzeichnen.

Mit der App lassen sich komplette Trainingspläne erstellen und entsprechende Trainingsfortschritte dokumentieren, auch ein Belohnungs-Tool gibt es, welches den Sportler bei verbesserter Leistung in einer Trainingssequenz mit einem Pokal belohnt – zwar nur virtuell, aber deshalb nicht minder motivierend. Es lässt sich auch eine direkte Verbindung zu Communities wie Strava und Endomondo herstellen.

Die Leistungen lassen sich zudem über soziale Netzwerke teilen, entweder einzeln, wie Laufstrecken, Fitness-Level, Trainingsdauer und ähnliches, oder alles zusammen. Ganz wichtig ist dabei, dass niemand genötigt wird, sein Fitnessprogramm zu teilen. Man kann auch ganz für sich alleine trainieren. Die große Funktionsvielfalt steht dank der übersichtlich gestalteten App und der schnellen, unkomplizierten Verbindung sehr schnell zur Verfügung.

Bei korrekter Passung klingt der Jabra sehr ausgewogen, ohne dass ihm das gewisse Quäntchen Spass und Trainingsmotivation abgeht. Das Bassfundament ist nur geringfügig angehoben, die Mitten und Höhen sind offen und klar.

Damit sind sie für uns eine Empfehlung für alle, die kabellose In-Ears vor allem beim Sport verwenden möchten. Einziger Haken: Das Smartphone muss immer dabei sein, denn einen eigenen Speicher haben die Jabras nicht.

Motorola VerveBuds 500

Die Motorola VerveBuds 500 verfügen über fünf Paare fein abgestufter Passstücke. Darunter sind zwar keine aus Memory-Schaumstoff von Comply oder einem anderen Hersteller, dennoch findet sich für nahezu jedes Ohr auch hier der passende Aufsatz. Damit sitzen die VerveBuds 500 angenehm komfortabel in den Ohren und sorgen mit guter Abdichtung sowohl für sicheren Halt als auch für ein solides Bassfundament. Obwohl die beiden VerveBuds mit den richtigen passen die Hörer richtig gut, und klingen ebenfalls entsprechend gut. Klar und sauber, ohne zu heftige Bassbetonung.

Mit dem WF-1000X hat Sony das aktive Noise Cancelling für komplett kabellose In-Ears eingeführt – und was für eins! Neben dem normalen Noise Cancelling, das wie gehabt hauptsächlich Motorengeräusche beim Fliegen und Bahnfahren unterdrückt, gibt es noch den Ambient-Sound-Modus. Der unterdrückt zum Beispiel das eher monotone Hintergrundgemurmel im Großraumbüro oder Zugabteil, ist jedoch so intelligent, dass zum Beispiel Durchsagen und Warnsignale weitergeleitet werden.

Mit Hilfe der kostenlosen App kann man das sogar noch optimieren, zumal die WF-1000X so intelligent sind, dass sie bei Bedarf den aktuellen Bewegungsstatus erkennen (Ruhe, Sport, Gehen) und den Ambient-Sound-Modus entsprechend den eigenen Voreinstellungen anpassen können.

Die Bedienung erfolgt über einen Button am rechten Ohrhörer. Mit ihm kann man Musik starten und stoppen, Titel überspringen und Anrufe entgegennehmen. Ein langer Druck startet den Google Assistant oder Siri. Mit dem Button auf dem linken Ohrhörer kann man die verschiedenen Noise Cancelling-Profile auswählen.

Die Sony WF-1000X sind gleichermaßen etwas für ausgesprochene Technik-Freaks, Klangenthusiasten und Vielreisende. Preislich sind sie inzwischen fast auf 100 Euro abgesackt, und damit eine gute Wahl für alle, die Wert auf aktives Noise Cancelling legen und mit der schwächeren Akkulaufzeit leben können.

Jabra hat sich mittlerweile zum True-Wireless-Experten gemausert. Auch der neue Jabra Elite 75t profitiert von dem KnowHow – und das kann man hören. Die Qualität beim Telefonieren hat man weiter verbessert, wenn auch nur leicht. Am außerordentlich guten Tragekomfort hat sich dagegen auch beim Elite 75t nichts geändert. Dasselbe gilt für den Klang: Sie sind im Bassbereich hörbar angehoben, was aber gerade unterwegs einen runden, vollmundigen Sound verursacht. Im Grundton bzw. Oberbass scheinen sie aber wieder etwas abgesenkt zu sein, sodass sich ein leichter Loudness-Charakter nicht leugnen lässt.

Die Bedienung an den Hörern selbst hat sich bewährt: Mit der linken Taste lässt sich die Außenwelt zu- oder abschalten, das nennt sich dann Hear Through. Durch langes Gedrückthalten lässt sich die Lautstärke verringern, ein Doppeltipp spielt den nächsten Titel, dreifaches Tippen den vorherigen. Rechts können wir die Musik pausieren und ein Telefonat annehmen, bzw. durch langes Halten die Lautstärke erhöhen, außerdem kann der Sprachassistent aktiviert werden.

So richtig gewonnen hat die Bedienung durch die letzten Updates der Jabra Sound+ App, die mit dem Elite 75t kompatibel ist. Neben diversen Klang-Presets steht hier ein Equalizer zur Verfügung, außerdem können wir hier den gewünschten Sprachassistenten auswählen.

Die AirPods von Apple sind zum Musikhören und Telefonieren gleichermaßen gut geeignet. Dank Bluetooth sind sie nicht nur auf Apple-Geräte beschränkt, sondern auch für andere Geräte uneingeschränkt nutzbar. Die Bedienung ist wie immer bei Apple vorbildlich einfach und auch bei der Akkulaufzeit gehören die AirPods zu den besten. Die Form der Ohrstöpsel soll universell passen, ohne dass man individuelle Passstücke montieren muss, aber das klappt nicht immer: In manche Ohren passen die Apple-Hörer einfach nicht.

Der JVC HA-XC70BT-R kommt in ganz besonderer Verpackung daher: Sowohl das Lade- und Aufbewahrungsdock, als auch die In-Ears selbst sind von einer dicken Gummierung geschützt. Das Case lässt sich zudem noch per einfachem Dreh fest verriegeln und ist mit seinem Schlüsselring bestens zur Befestigung am Rucksack, Gürtel oder anderem Equipment geeignet. Durch die Gummierung sind die In-Ears recht klobig geraten und passen nur schwer in enge Gehörgänge, dichten dann aber gut ab. Der Klang ist gut; wem der Bass zu dünn ist, der kann sich an den kleinen Schaltern auf den In-Ears zum Bass-Boost durchklicken, das lässt sich allerdings auch per Smartphone-App machen.

Gerade weil Dock und In-Ears einen Sturz oder Rempler locker wegstecken und sie im verriegelten Case sicher aufbewahrt werden können, eignen sich die JVC HA-XC70BT-R besonders bei diversen Outdoor-Aktivitäten.

Der Bragi Dash Pro funktioniert dank internem Speicher und integriertem Betriebssystem auch ohne Smartphone. Die Musik spielt dann vom Speicher, Fitnessdaten werden ebenfalls dort abgelegt, um sie später ans Smartphone weiterzureichen. Der Bragi verfügt über eine ganze Fülle von Funktionen, die allerdings auch nach einer komplexen Steuerung verlangen, deshalb lässt er sich außer mit Klopfzeichen auch mit Kopfbewegungen bedienen. Hierzu muss der Dash Pro allerdings erst einmal entsprechend angelernt bzw. kalibriert werden. Viele Befehle muss man mühsam auswendig lernen, bis man den Bragi flüssig bedienen kann.

Der Dash Pro bringt eine ganze Fülle von Passstücken mit: Vier Silikon- und drei Foam-Tips sorgen für sicheren Sitz und akustische Abdichtung. Klanglich ist der Dash Pro etwas hell abgestimmt. Er verfügt über weniger Basspegel und geht auch nicht so weit runter. Andererseits liefert er ein beeindruckend räumliches Klangbild, was für den eher neutral abgestimmte Bass entschädigt.

Allerdings ist der Dash Pro von Bragi alles andere als ein Schnäppchen. Wirklich wert ist es das nur, wenn man die In-Ears tatsächlich auch ohne Smartphone benutzen möchte. Das geht theoretisch auch im Schwimmbad, denn die Dash Pro sind komplett wasserdicht. Theoretisch, denn spätestens beim Kraulen (oder Freistil, wie es korrekt heißt) dürften die teuren Stücke nicht lange im Ohr bleiben.

Der Jabra Elite 65t passt sich gut dem Ohr an und kann seine klanglichen Qualitäten daher gut entwickeln. Außerdem hat man hier die Mikrofone zum Telefonieren – ähnlich wie bei den AirPods – deutlich Richtung Mund ausgerichtet, mit dem Ergebnis, dass die Sprachverständlichkeit verbessert werden konnte.

Beim Anbringen der Mikrofone (insgesamt vier an der Zahl), hat man sich an den langen Stäbchen der AirPods orientiert. Der Erfolg gibt den Konstrukteuren recht, die Sprachverständlichkeit am anderen Ende ist deutlich besser als zum Beispiel bei den Elite Sport. Zwar kommen auch die Elite 65t nicht ganz an die AirPods heran, dafür sehen sie aber auch nicht aus, als würden einem Röhren aus dem Ohr hängen.

Beim Telefonieren hört man den Anrufer auf beiden Ohren und nicht wie bei den meisten anderen nur auf einem. Außer zum Telefonieren benutzt man auch die Elite 65t überwiegend zum Musikhören und das erfüllen sie sehr gut. Hier können sie sogar locker mit den Apple-Hörern konkurrieren, denn sie dichten deutlich besser ab und liefern ein besseres Tieftonfundament. Die Mitten zeichnen ebenfalls schön klar und ohne Verfärbung durch, lediglich den Höhen fehlt es mitunter am letzen Funken Glanz.

Die Bedienung an den Hörern ist einfach: Die Taste am rechten Stöpsel ist für Start/Stopp und zum Telefonieren, während auf dem Linken zwei kleine, leicht tastbare Schalter zum Skippen und für die Lautstärke zuständig sind. Allerdings brauchen gerade diese Tasten etwas Nachdruck und antworten mit einem gut hörbaren »Klack«, sodass die Bedienung schon etwas nervig sein kann.

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Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: HolyHigh BE1018

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Die HolyHigh BE1018 passen am besten in die Kategorie Sport-Kopfhörer, schließlich gehören viele Befestigungsmöglichkeiten in Form von Hooks und Bügeln zum Lieferumfang, außerdem sind sie nach Schutzklasse IPX7 wasserdicht. Klanglich können die BE1018 durchaus überzeugen, vor allem angesichts des Preises. Ihr größter Nachteil ist, dass die Bedientasten an den Ohrstöpseln sehr schwergängig sind, was gerade bei Doppelklicks unter Umständen schmerzhaft sein kann. Auch zum Telefonieren sind die HolyHigh BE1018 weniger geeignet. Man ist auf der Gegenseite nur schwer zu verstehen – eventuell ein Zugeständnis an das wasserdichte Gehäuse.

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