Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer

Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer sind die AirPods von Apple. Kein anderes komplett In-Ear-Set schafft es, klanglich beim Musikhören und Telefonieren gleichermaßen zu punkten. Die AirPods sitzen trotz – oder wegen – ihres außergewöhnlichen Designs in den meisten Ohren gut und sicher und die eingebauten Akkus verfügen über ein enormes Durchhaltevermögen.

Update 1. November 2017

Wir haben fünf neue Paare getestet, gleich drei davon sind neue Empfehlungen: Sony WF-1000X, NuForce BE Free8 und Motorola Stream Sport.

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8. September 2017

Auf der IFA haben viele Hersteller neue kabellose In-Ears vorgestellt, darunter Sony und Bose. Wir werden diesen Test aktualisieren, sobald wir die neuen In-Ears probegehört haben.

16. August 2017

Wir haben uns zwei neue kabellose Bluetooth-In-Ears angehört. Das auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset hat uns als neuer Preistipp überzeugen können.

Die Hama FreeStereo Twins sind recht günstig, sitzen aber nicht besonders gut.

28. Juni 2017

Gleich zwei neue Modelle sind soeben eingetroffen: einmal die FreeStereo Twins von Hama für knapp 100 Euro, und außerdem das auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset für knapp die Hälfte, es gibt in den nächsten Tagen ein entsprechendes Update.

Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer, die lediglich durch ein Nackenband miteinander verbunden sind, aber kein Kabel mehr zum Abspielgerät haben, gibt es schon länger. Die Herausforderung komplett kabelloser Hörer nehmen immer mehr Hersteller an. Sogenannte True Wireless In-Ears, die komplett ohne Kabel auskommen, sind nicht nur für Sportler ein Traum, sondern auch für jeden, der sich schon des Öfteren nach dem Hängenbleiben am Kabel die Stecker aus dem Ohr gerissen hat.

Das größte Manko der komplett kabellosen Kopfhörer: sie haben nur eine sehr begrenzte Akkulaufzeit. Auch klanglich können sie meist nicht mit ihren verkabelten Kollegen mithalten.

Wir haben die wichtigsten True-Wireless-Kopfhörer für Sie getestet. Preislich liegen sie zwischen sehr günstigen 24 und satten 300 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Apple AirPods

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPods
Gewöhnungsbedürftiger Look aber guter Klang – sowohl beim Telefonieren als auch beim Musikhören.

Die AirPods von Apple sind zum Musikhören und Telefonieren gleichermaßen gut geeignet. Die Form der Ohrstöpsel soll universell passen, ohne individuelle Passstücke montieren zu müssen. Dank Bluetooth sind sie nicht nur auf Apple-Geräte beschränkt, sondern auch für andere Geräte uneingeschränkt nutzbar, allerdings muss man beachten, dass die AirPods nicht in jedem Ohr perfekt sitzen.

Auch gut

Sony WF-1000X

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000X
Der High-Tech In-Ear mit adaptivem Noise Cancelling macht fast alles noch ein bisschen besser, kostet aber auch noch mehr.

Mit dem WF-1000X hat Sony seine Antwort auf die Herausforderung der True Wireless In-Ear-Kopfhörer lanciert. Die Sonys sind noch teurer als Apples AirPods, liegen aber seitens der Ausstattung mit aktivem Noise-Cancelling und den vielen Passstücken auch vor den Apple-Hörern. Auch klanglich sind sie hörbar besser, lediglich beim Telefonieren und bei der Akkulaufzeit muss man Abstriche machen. Aufgrund des besseren Preises sind für uns die AirPods trotzdem die bessere Wahl. Den Aufpreis sind die Sonys aber zumindest für alle wert, die Probleme mit dem Sitz der AirPods haben.

Bester Klang

Nuforce BE Free8

Bietet derzeit den besten Klang beim Musikhören und ist komfortabel zu tragen.
Amazon€ 199,00

von 5 Lesern gekauft

Der Nuforce Be Free8 kommt gerade frisch in den Handel und konnte mit dem besten Klang der bislang getesteten komplett kabellosen Bluetooth-In-Ears überzeugen. Auch der Tragekomfort lässt kaum Wünsche offen, allerdings liegen auch beim Nuforce die Sprachqualität beim Telefonieren und die Akkulaufzeit nicht auf dem Niveau unseres Favoriten. Für Klang-Enthusiasten, die die Hörer vor allem zum Musikhören benutzen wollen, sind sie aber eine gute Alternative.

Für Sportler

Motorola Stream Sport

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream Sport
Der einzige True Wireless In-Ear für Sportler ist wasserdicht und kommt mit zusätzlichen Ohrbügeln für besseren Halt.
Amazon€ 73,41

von 5 Lesern gekauft

Der neue Motorola Stream Sport bringt zusätzliche Bügel mit, die beim Joggen oder anderen sportlichen Betätigungen für zusätzlichen Halt sorgen. Zudem sind sie gegen Spritzwasser geschützt, so dass man gerne auch mal in Schweiß geraten darf. Klanglich könnten sie zwar besser sein, für Sportler sind sie aber zur Zeit die beste – weil einzige – True-Wireless-Option.

Gut & günstig

Auvisio IHS-700

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset
Überzeugt mit guter Klangqualität für den schmalen Preis, ist aber spartanisch ausgestattet.
Pearl€ 51,85

von 52 Lesern gekauft

Das True Wireless In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio hat den Dokpav als Preisknaller abgelöst. Für knappe 50 Euro erhält man ein Headset inklusive Lade-, Transport-Dock, in dem die In-Ears bis zu vier mal wieder aufgeladen werden können. Die Passform ist dank der recht kompakten Abmessungen und der vier Passstücke im Lieferumfang sehr gut. Weil die Auvisio Hörer sich gut ins Ohr einpassen, bringen sie auch einen guten Klang beim Musikhören. An die teureren Modelle kommen sie klanglich aber natürlich nicht heran.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutBester KlangFür SportlerGut & günstig
Modell Apple AirPods Sony WF-1000X Nuforce BE Free8 Motorola Stream Sport Auvisio IHS-700 Motorola VerveOnes+ ME Motorola VerveOnes Music Edition Onkyo W800BT Erato Audio Apollo 7 Erato Audio Muse 5 Hama FreeStereo Twins Auvisio IHS-600 Dokpav X1T
Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPodsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream SportTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-HeadsetTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveOnes+ METest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Motorola VerveOnesTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Onkyo W800BTTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Erato Apollo 7Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Erato Audio Muse 5Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Hama FreeStereo TwinsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Auvisio IHS-600Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Dokpav X1T
Pro
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Sprachqualität beim Telefonieren perfekt
  • Bedienung ohne Tasten durch Tipp-Code
  • Sehr guter Klang
  • Effektives zweistufiges NoiseCancelling
  • Hervorragende Klangeigenschaften
  • Sehr gute Passform
  • Durch die zusätzlichen Bügel sicherer Halt auch beim Joggen
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Sehr gute Klangqualität bei Musik Gute Passung im Ohr
  • Sprachqualität in Ordnung
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Stabile Funkverbindung
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Pfiffige Aufbewahrungsbox
  • Hervorragende Klangqualität beim Musikhören, wenn sie richtig sitzen
  • Hervorragende Klangqualität beim Musikhören
  • Sehr guter Sitz
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Musikwiedergabe mit knackigem Bass
  • Komplette Bedienung möglich
  • Guter Klang
  • Gute Passform
  • Klangqualität bei Musik gut Passform sehr gut
Contra
  • Passt nicht in jedes Ohr
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Klang nur mittelmäßig
  • Keine Lautstärke-Einstellung
  • Kein Skipping
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Hören beim Telefonieren nur auf einem Kanal
  • Mitunter Funkaussetzer zwischen den beiden Kanälen
  • Schwer einzupassen
  • Schlechte Sprachqualität beim Telefonieren
  • Weniger gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Umständliche Bedienung
  • Großer Korpus
  • Schlechte Sprachqualität und Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität
  • Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität beim Telefonieren
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Ohne Ladeschale
Bester Preis
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So haben wir getestet

Wir hatten fast alle True Wireless In-Ears, die zur Zeit erhältlich sind, im Test. Neben Apples AirPods waren im ersten Test die Apollo 7 und Muse 5 von Erato, die VerveOnes Music Edition von Motorola, die Onkyo W800BT sowie die besonders günstigen Dokpav X1T mit dabei.

Neu hinzugekommen sind Sony WF-1000X, NuForce BE Free8, Motorola VerveOnes+ ME, Motorola Stream Sport und Auvisio IHS-600. Zusammen mit dem Auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset und den Hama FreeStereo Twins haben inzwischen 13 True-Wireless-In-Ears probegehört.

Neben ausführlichen Hörtests haben wir die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren getestet und die Akkulaufzeit beim Musikhören mit voller Lautstärke gemessen. Ausschlaggebend war natürlich auch Setup und Bedienung und wie gut sie sich ins Ohr einpassen lassen. Hier war uns vor allem die Ausstattung mit möglichst vielen verschiedenen Passstücken wichtig.

Alle True-Wireless-Hörer kommen übrigens mit einem Aufbewahrungscase, das mit einem eigenen Akku versehen ist. So kann man die Hörer auch unterwegs aufladen. Das ist auch nötig, denn die Laufzeit der komplett kabellosen Ohrhörer ist relativ kurz: Apples AirPods halten mit gut vier Stunden noch am längsten durch, manche schaffen gerade mal zwei.

True Wireless: die Vor- und Nachteile

Bluetooth-Kopfhörer bieten gegenüber den kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort. Um die für den Empfang notwendige Elektronik und die Akkus unterbringen zu können, verfügen die meisten Bluetooth-In-Ear-Hörer aber entweder über einen Nackenbügel oder eine Kabelverbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln. Ganz kabellos sind die meiste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer daher nicht.

Immer mehr Hersteller versuchen inzwischen, auch diesem letzten Kabel den Garaus zu machen. Onkyo stellte mit dem W800BT bereits auf der IFA 2015 den ersten Bluetooth-In-Ear Modell ganz ohne Kabel vor, ein knappes Jahr später kam er in den Handel. Kurz darauf führte Apple mit dem iPhone 7 das erste Smartphone ganz ohne Kopfhörer-Buchse ein – und die dazu passenden AirPods, ebenfalls In-Ears ganz ohne Kabel.

Besserer Klang mit Kabel

So interessant True Wireless In-Ear-Kopfhörer auf den ersten Blick erscheinen: Bessere Klangeigenschaften haben nach wie vor Bluetooth-In-Ears, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind. Die Ohrstücke sind bei ihnen oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Tragekomfort – bis auf das lästige Kabel.

Bei komplett kabellosen In-Ears wird das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ears per Bluetooth übertragen, während die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln über ein anderes Funkprotokoll läuft. Es müssen also beide Ohrstöpsel mit entsprechender Elektronik plus Akku ausgestattet werden – das braucht Platz und macht sie schwerer.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber die Akkus werden nicht kleiner. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt. Doch viel Platz steht einfach nicht zur Verfügung, weshalb die Laufzeit dieser In-Ears meist bereits nach drei bis vier Stunden erschöpft ist.

Die Lösung der Hersteller: Die In-Ears haben ihre Tankstelle in Form eines Anschlussdocks mit integriertem Akku direkt dabei. So kann man die In-Ears unterwegs bis zu dreimal nachladen – vorausgesetzt, es ist komplett aufgeladen.

Mit diesem Trick können die kabellosen Bluetooth-In-Ears bei der Laufzeit mit ihren semi-kabellosen Kollegen gleichziehen, natürlich abgesehen von den Pausen zum Nachladen zwischendrin.

Handling und Bedienung

Bei allen In-Ears kommt es auf die richtige Passung an. Sie bestimmt nicht nur den Tragekomfort, sondern ist auch Voraussetzung für eine satte und konturierte Tieftonwiedergabe. Also setzten wir die Testkandidaten in mehrere unterschiedliche Ohren und horchten genau hin.

Vorab ging es aber um die Bedienung, schließlich müssen die unabhängigen Ohrstöpsel nicht nur mit dem Smartphone verbunden werden, sondern benötigen auch eine Verbindung zueinander, die meist auf Funk basiert.

Auf die Passform kommt es an

Da kein Raum für viele Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss.

Oft wird man dabei von einer Sprachausgabe unterstützt, mitunter müssen jedoch auch unterschiedliche akustische Signale reichen. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code.

Einzig Apples AirPods funktionieren da etwas anders: Hier ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungs-Box angebracht, sie sollte also immer dabei sein. Nur das günstigste Paar In-Ears kommt ohne Lade- und Aufbewahrungsbox aus: Die Dokpav X1T werden direkt per USB-Kabel aufgeladen und haben zur Aufbewahrung lediglich einen kleinen Stoffbeutel parat.

Klang – Musik und Telefon

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die wie gesagt stark von der Passung im Ohr abhängig sind, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei In-Ears mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen.

Das ist hier anders: Die Mikrofone sind weiter weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richt-Charakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört, und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können.

Bei True Wireless In-Ears ist das Mikro weit weg vom Mund

Last but not least haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt, und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer, bis auf einen, über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungs-Box, die mit einem größeren Akkupack bestückt ist, aber damit kann man die In-Ears natürlich während des Ladevorgangs nicht benutzen.

Kabellose In-Ears – Testsieger Apple AirPods

Testsieger: Apple AirPods

Als Apple beim iPhone 7 die Kopfhörer-Buchse gestrichen hat, musste eine kabellose Lösung her. Das Ergebnis sind die AirPods.

Unser Favorit

Apple AirPods

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPods
Gewöhnungsbedürftiger Look aber guter Klang – sowohl beim Telefonieren als auch beim Musikhören.

Sie sind aber nicht nur fürs iPhone geeignet. Dank Bluetooth als Übertragungsprotokoll kann man die AirPods auch mit Geräten jenseits der Apple-Welt verwenden.

Ausgeliefert werden die AirPods direkt in der schlanken Lade- und Aufbewahrungsbox. Ein Anschlusskabel (USB auf Lightning) ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten – und die AirPods sind bei Lieferung bereits aufgeladen.

Weder die AirPods, noch mein Android-Smartphone zickten beim Pairing: Einfach die Box öffnen, auf die unscheinbare Taste drücken und das Smartphone im Bluetooth-Netz sichtbar machen – schon werden die AirPods gelistet. Mit dem iPhone dürfte das Pairing sogar noch ein bißchen schneller gehen.

Kabellose In-Ears im Test: Testsieger Apple AirPods
Keine Passstücke: Die AirPods sitzen entweder – oder nicht.

Ins Ohr eingesetzt ist so ein AirPod erstmal gewöhnungsbedürftig, zumindest wenn man klassische In-Ears mit Passstücken gewohnt ist. Denn die Pods werden in den Gehörgang eingesetzt, so dass die Stäbchen nach unten zeigen.

Hundertprozentige Abdichtung wie bei Comply-Passstücken erreicht man damit nicht, und man hat anfangs das Gefühl, die AirPods würden jeden Moment herausfallen. Das tun sie jedoch nicht, jedenfalls nicht schneller als andere In-Ears auch.

Wer allerdings in seinen Ohren keinen richtigen Halt für die AirPods findet, oder gar keinen akzeptablen Sound erreicht, für den sind sie schlicht ungeeignet. Wer aber auch mit den normalen Kopfhörern zurechtkommt, die Apple mit dem iPhone mitliefert, wird auch mit den AirPods keine Probleme haben: ihre Passform ist praktisch identisch.

Hörtest

Einmal eingesetzt leisten die AirPods klanglich zwar keine Wunderdinge, bei mir war der Klang jedoch durchaus akzeptabel. Zwar gehen die In-Ears nicht besonders tief in den Basskeller, tröten aber auch nicht nervig im Mittel-Hochtonbereich herum. Auch wenn das Urteil verhalten klingt: die AirPods gehörten klanglich zu den besten im Test – das hat sich allerdings mit dem aktuellen Update geändert, mit Sony und Nuforce sind nunmehr gleich zwei Klang-Spezialisten mit kabellosen In-Ears am Start. Beide ziehen klanglich an den AirPods vorbei, solange es ums Musikhören geht. Beim Telefonieren haben die AirPods nach wie vor einen konstruktiven Vorteil.

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPods
Stylisch und top verarbeitet wie man es von Apple kennt.

Richtig zur Sache geht es beim Telefonieren: Die Rufannahme geschieht per leisem Klopfzeichen auf dem rechten AirPod, und sofort höre ich meinen Anrufpartner klar und deutlich über beide In-Ears. Das war nicht bei allen Testteilnehmern der Fall, manche kommunizieren beim Telefonieren nur über ein Ohr.

Im Vergleich zu den anderen Testgeräten war ich über die AirPods von meinem Anrufpartner am besten zu verstehen, ohne hörbaren Unterschied zum normalen Telefonieren ohne Headset. Bei den meisten anderen klang die Stimme weit entfernt wie aus der Freisprecheinrichtung im Auto, mit teils schlechter Sprachverständlichkeit. Hier machten die AirPods ganz klar die beste Figur.

Bedienung

Da Apple völlig auf Tasten verzichtet, ist die Bedienung nur per Sprachsteuerung über Siri möglich. Siri benötigt allerdings immer eine Internetverbindung, um zu funktionieren und man darf sich nicht zu fein dazu sein, Selbstgespräche zu führen. Denn genau darauf läuft es hinaus, wenn man die Perspektive anderer Bahnfahrer einnimmt, die man in der Früh auf dem Weg zur Arbeit trifft.

Nur Sprachsteuerung über Siri möglich

Um Siri zu aktivieren, tippt man zweimal auf einen der beiden Ohrstecker und sagt ihr dann, was man möchte – zum Beispiel einen Titel weiter springen. Für viele wäre es sicher hilfreich, wenn wenigstens die Grundfunktionen über Tippbefehle zu steuern wären. Doch letztlich geht die Musik- und Lautstärkesteuerung ohnehin am schnellsten und unkompliziertesten, wenn man einfach das Smartphone dafür benutzt. So vermeidet man jedenfalls auch argwöhnische Blicke von Mitreisenden.

Bei der Akkulaufzeit zeigen die AirPods, was sie können: Mit satten vier Stunden bei voller Lautstärke erfüllen sie die Herstellerangaben fast auf die Minute. Wenn die Musik leiser ist, ist sicher noch eine Stunde mehr drin.

Die Box kann die AirPods zudem bis zu fünf mal nachladen – das dauert allerdings jedesmal eine gute Stunde und ist damit nur auf langen Reisen oder im Urlaub interessant.

Nachteile?

Ein Nachteile kann die geringe Anpassungsfähigkeit sein, da die AirPods bauartbedingt keine Passstücke haben. Allerdings konnten wir keine großartigen Probleme feststellen, was aber nichts heißen muss. Wem sie nicht passen, der muss zu den Alternativen greifen: die Sony WF-1000X und Nuforce Be Free8 sind sehr viel anpassungsfähiger.

Der Ladeanschluss der Box ist als Lightning-Schnittstelle ausgelegt, also muss das Kabel auf Reisen immer dabei sein – für Android-Besitzer ist das eher lästig.

Die Bauform mit den langen Stäbchen kann dazu führen, dass sie mit vorhandenem Ohrschmuck kollidieren, dieses Problem haben allerdings auch andere Hörer, je nach Ausführung des Ohrschmucks.

Apple AirPods: Das sagen die Anderen

Auch für die Tester von Computer Bild (12/2016) stehen die AirPods auf dem ersten Platz – auch klanglich. Sie überzeugt außerdem der komfortable Sitz im Ohr und die lange Akkulaufzeit. Einzig die Sprachsteuerung wird Apple als Nachteil ausgelegt:

»Als einzige bisher getestete kabellose Bluetooth-In-Ears dichten die leichten AirPods den Gehörgang nicht ab und sitzen deshalb am komfortabelsten. Das Design ist Geschmackssache, dennoch überzeugen die AirPods im Test: Allen Zweiflern zum Trotz fallen sie beim Sport nicht heraus und sitzen absolut sicher – selbst wenn man es provoziert. Mit minimalem Vorsprung vor Jabras Elite Sport klingen sie am besten und der Akku hält mit knapp über 6 Stunden (statt der von Apple versprochenen 5) am längsten von allen bisher getesteten kabellosen Bluetooth-In-Ears. Unpraktisch: Die Bedienung, also Rufannahme, Musik- oder Lautstärkesteuerung funktioniert bei den AirPods ausschliesslich via Siri.«

Julia Maehner von CHIP (03/2017) ist ebenfalls angetan von der langen Akkulaufzeit, lässt aber sonst kaum ein gutes Haar an den AirPods:

»Die Apple AirPods sind die komplett drahtlosen Bluetooth-Kopfhörer des iPhone-Herstellers – das lässt viel hoffen. Im Test überzeugen vor allem die lange Akku-Laufzeit und die bequeme Verbindung zu Apple-Produkten. Doch in den wirklich wichtigen Kategorien Klang, Steuerung und Design schneiden die AirPods unterdurchschnittlich schlecht ab.«

Die Kritik am Klang ist allerdings für uns nicht nachvollziehbar. Wir finden den Klang überdurchschnittlich gut – wenn die Stöpsel passen.

Auch die Stiftung Warentest (02/2017) hat sich die AirPods angesehen. Ein Plus gibt es hier für die Passform – fast alle Tester kamen gut mit den Stöpseln zurecht:

»Apples Motto ist offensicht­lich wie immer: One size fits all. Tatsäch­lich scheinen die AirPods in ziemlich viele Ohren gut zu passen: Drei von fünf Testern empfanden den Sitz dauer­haft als gut und sicher. Auch bei starken und schnellen Kopf­bewegungen fielen ihnen die Kapseln nicht aus den Ohren.«

Auch die einfache Kopplung mit iPhone und Android-Geräten wird von den Warentestern gelobt. Beim Klang kommen die AirPods aber nicht gut weg:

»Den Klang bewerteten die meisten Tester als wenig spektakulär. Den Prüfern fehlten die Höhen, die Bass­wieder­gabe empfanden viele als zu kräftig. Die Stimm­wieder­gabe stuften sie als etwas quäkig ein.«

Aber auch dieses Urteil können wir im Vergleich mit den anderen True Wirelss In-Ears nicht nachvollziehen.

Alternativen

Unter dem Strich hat für uns Apple mit den AirPods die Nase vorn. Klanglich und seitens der Ausstattung geht es allerdings auch besser – wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben.

Allerdings gibt es mittlerweile auch Geräte, die deutlich günstiger zu haben sind und eine gute Alternative darstellen, sofern man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.

Auch gut

Sony WF-1000X

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000X
Der High-Tech In-Ear mit adaptivem Noise Cancelling macht fast alles noch ein bisschen besser, kostet aber auch noch mehr.

Mit dem WF-1000X hat Sony das aktive Noise-Cancelling für komplett kabellosen In-Ears eingeführt – und was für eins! Neben dem normalen Noise-Cancelling, das wie gehabt hauptsächlich Motorengeräusche beim Fliegen und Bahnfahren unterdrückt, gibt es noch den Ambient-Sound-Modus.

Der unterdrückt zum Beispiel das eher monotone Hintergrund-Gemurmel im Großraumbüro oder Zugabteil, ist jedoch so intelligent, dass zum Beispiel Durchsagen und Warnsignale weitergeleitet werden.

Auch wenn man mehr oder weniger direkt angesprochen wird, also wenn sich eine Stimme signifikant aus dem hintergründigen Gemurmel hervorhebt, leiten die Sonys das weiter, was im Test gut funktioniert hat, wenngleich der Sitznachbar nicht immer mich meinte. Mithilfe der kostenlosen App kann man hier aber einiges optimieren, zumal die WF-1000X so intelligent sind, dass sie bei Bedarf den aktuellen Bewegungsstatus erkennen (Ruhe, Sport, Gehen) und den Ambient-Sound-Modus entsprechend den eigenen Voreinstellungen anpassen können.

Auf den Klang haben sämtliche Noise-Cancelling-Modi keinen hörbaren Einfluss, und das ist der eigentliche Clou, denn die Sonys klingen deutlich besser als die AirPods, was sicher auch mit den vielen Passstücken zu tun hat, die mitgeliefert werden.

Die Sony WF-1000X sind etwas für ausgesprochene Technik-Freaks, Klangenthusiasten und Vielreisende gleichermaßen. Allerdings sind sie auch noch ein gutes Stück teurer als die AirPods, die daher für die meisten wohl das bessere Preis-Leistungsverhältnis bieten – zumal die Akkulaufzeit der Sonys mit rund drei Stunden bei voller Lautstärke deutlich kürzer ist.

Bester Klang

Nuforce BE Free8

Bietet derzeit den besten Klang beim Musikhören und ist komfortabel zu tragen.
Amazon€ 199,00

von 5 Lesern gekauft

Der Be Free8 ist der jüngste Wurf der Soundspezialisten von Nuforce. Sie sehen mit ihrem Muschel-Design nicht nur gut aus, sie sind auch gut verarbeitet. Leider ist die Kennzeichnung für den rechten und den linken Kanal nur winzig klein auf der jeweiligen Universal-Taste angebracht. Hier wäre eine bessere Kennzeichnung ein klarer Vorteil.

Andererseits lassen die Nuforce sich schnell und komfortabel in die Ohren setzen, sie dichten gut ab und sitzen ziemlich sicher im Ohr. Das Pairing geht problemlos vonstatten, man sollte erst den linken Kanal mit dem Smartphone verbinden und dann per Knopfdruck den rechten mit dem linken – auch hier wird klar, wie wichtig eine klare Kennzeichnung ist.

Der Klang der Nuforce InEars ist sauber und klar, von einem straffen Bassfundament unterstützt. Der eindrucksvolle Tiefbassbereich wird mit einer sonoren Grundtonwiedergabe an die Mitten und Höhen angeglichen.

Leider bewegt sich die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren eher im Mittelfeld. Sie sind daher eher eine Empfehlung für Klang-Enthusiasten, die sie vor allem zum Musikhören verwenden und nur ab und zu zum telefonieren.

Für Sportler

Motorola Stream Sport

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream Sport
Der einzige True Wireless In-Ear für Sportler ist wasserdicht und kommt mit zusätzlichen Ohrbügeln für besseren Halt.
Amazon€ 73,41

von 5 Lesern gekauft

Der neue Motorola Stream Sport kommt mit Bügeln, die beim Joggen oder anderen sportlichen Betätigungen für zusätzlichen Halt im Ohr sorgen. Zudem sind sie gegen Spritzwasser geschützt, so dass man gerne auch mal in Schweiß geraten darf.

Der Klang ist nicht ganz auf dem Niveau wie beispielsweise bei den VerveOnes+ ME, aber darauf achtet man beim Sport ohnehin nicht besonders, ausschlaggebend sind hier eher die Beats, die den Laufrhythmus vorgeben – und den können sie.

Im Mittel- und Mittelhochtonbereich bringen sie freilich noch weniger Auflösung als die VerveOnes, was dazu führt, dass bei komplexeren Stücken eher von Klangbrei als von Klangfarben zu sprechen ist.

Auch die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren könnte besser sein, was nichts daran ändert, dass sie im Moment für Sportler die einzige, bezahlbare Alternative bei den True-Wireless-In-Ears sind.

Gut & günstig

Auvisio IHS-700

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset
Überzeugt mit guter Klangqualität für den schmalen Preis, ist aber spartanisch ausgestattet.
Pearl€ 51,85

von 52 Lesern gekauft

Das True Wireless In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio ist der absolute Preisknaller. Zwar kostet das Set doppelt so viel, wie unser vormaliger Preistipp Dokpav X1T, aber weniger als ein Drittel der AirPods. Dafür passen sie sogar besser in manche Ohren, und eine praktische Aufbewahrunsgbox mit integrierter Ladestation gibt’s dazu.

Auch die Akkulaufzeit kann sich sehen, respektive hören lassen; das Set läuft mit einer Ladung immerhin über zweieinhalb Stunden, und das bei voller Lautstärke. Dank des mitgelieferten Lade-Docks kann man die Hörer dann noch vier mal aufladen.

Die Passung der Ohrstöpsel ist wirklich gut, das liegt an ihrem schlanken Design und an den vier mitgelieferten Passstücken. Richtig eingesetzt vermitteln sie ein ziemlich ausgewogenes Klangerlebnis, zumindest beim Musikhören.

Zur Bedienung gibt es lediglich eine großflächige Taste auf jedem Stöpsel, hier kann die Musik unterbrochen und ein Telefonat geführt werden, das ist alles an Bedienkomfort.

Da das Auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset zudem noch eine recht akzeptable Sprachverständlichkeit beim Telefonieren bietet, ist es die beste Wahl für alle, die für True Wireless In-Ears nicht viel Geld ausgeben wollen.

Außerdem getestet

Motorola VerveOnes+ ME

Die VerveOnes von Motorola gibt es in mehreren Varianten, wir orderten die »M.E.«, was für »Music Edition« steht. Diese haben mittlerweile mit den Motorola VerveOnes+ Music Edition einen verbesserten Nachfolger erhalten.

Gerade bezüglich einer stabilen Verbindung, einmal zum Smartphone und einmal zwischen den beiden Ohrstöpseln hat Motorola hier nachgebessert, mit Erfolg; im Test gab es keinerlei Abbrüche mehr festzustellen, weder beim Musikhören, noch beim Telefonieren, was allerdings wohl zu Lasten der Akkulaufzeit geht; die neuen haben etwas weniger Ausdauer als die erste Generation.

Onkyo W800BT

Die W800BT von Onkyo waren wohl tatsächlich die ersten In-Ears ganz ohne Kabel – schließlich wurden sie schon auf der IFA 2015 vorgestellt. Entsprechend groß sind die Onkyos dann auch ausgefallen. Damit sie Halt im Ohr finden, werden die Passstücke von kleinen Flügelchen unterstützt, die sich im Ohr festhaken sollen.

Dennoch dichten sie in den meisten Fällen kaum ab, es fehlt Bassfundament und die Onkyos klingen entsprechend dünn. Auch die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren lässt zu wünschen übrig.

Erato Audio Apollo 7

Die Erato Apollo 7 sind echte Design-Stücke, sie haben die Ideale Form, und ausreichend Passstücke an Bord, so dass sie in fast jedes Ohr passen – von allen von uns getesteten übrigens am besten. Belohnt wird das mit hervorragendem Sound beim Musikhören.

Die Kanalbelegung erfolgt automatisch, es braucht also keine entsprechende Kennzeichnung. Beim Telefonieren erreicht die Sprachverständlichkeit an der Gegenstelle nicht ganz die Qualität der Muse aus gleichem Hause.

Inzwischen gibt es von Erato die Apollo 7S, was neu ist, erfahren Sie, sobald wir hier Testmuster erhalten haben. Klar ist, dass man sich auch hier wieder das außergewöhnliche Design gut bezahlen lässt.

Erato Audio Muse 5

Die Muse 5 kommen ebenfalls von Erato, sie passen wegen ihrer Größe zwar nicht ganz so gut in den Ohren, bieten aber dennoch eine gute Musikwiedergabe und liefern außerdem eine etwas bessere Sprachqualität beim Telefonieren als die Apollo 7.

Aufgrund ihrer Größe haben entsprechend große Akkus Platz in den Gehäusen, das ergibt eine enorme Akkulaufzeit von vier Stunden pro Ladung. Damit sind sie besonders für Leute geeignet, die viel telefonieren.

Auvisio IHS-600

Der IHS-600 von Auvisio scheint der kleinere Bruder des IHS-700 zu sein. Er ist nochmal ein paar Euro günstiger zu haben, kann seinem nur 10 Euro teureren Bruder jedoch in keiner Disziplin das Wasser reichen.

Die erste Verbindung mit dem Smartphone dauert schon länger, die zwischen den beiden InEars hat häufiger Aussetzer, und klanglich können die Teile ebenfalls nicht überzeugen. Der Bass schwächelt, was allerdings auch an der Passung im Ohr liegen kann, die Mitten sind verfärbt und undifferenziert. Da geben Sie lieber die paar Euros mehr aus, und leben dann nur mit den Einschränkungen, die alle günstigen Sets beim Telefonieren zeigen.

Hama FreeStereo Twins

Auch Zubehörspezialist Hama hat mit den Freestereo Twins ein entsprechendes Headset am Start. Günstig ist es allemal, allerdings sind die Ohrstöpsel recht groß und jeweils mit drei Tasten versehen, die zum Pairen, fürs Telefonieren und zur Lautstärke-Einstellung dienen.

Die Bedienung ist bei eingesetzten Stöpseln recht fummelig, und beim Freisprechen kommt es gern zu Aussetzern. Klanglich können sie allerdings mit einem soliden Bassfundament und einer sonst natürlichen Wiedergabe überzeugen.

Dokpav X1T

Mit knapp über 20 Euro sind die Dokpav X1T die bei weitem billigsten Testkandidaten. Die X1T sind die einzigen im Test, die ohne Lade- Aufbewahrungsbox auskommen müssen. Das geht für den Preis in Ordnung, sofern man mit etwa drei Stunden Akkulaufzeit auskommt. Ein Nachladen unterwegs ist ja nicht möglich, es sein denn, man hat einen passenden Akkupack dabei.

Die Musikwiedergabe geht in Ordnung, beim Telefonieren ist allerdings weder der Gesprächspartner gut zu verstehen, noch ist er deutlich zu hören.

Kommentare

68 Kommentare zu "Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer"

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Hatte bis eben die Eardots für 139 Euro vorliegen.
Lediglich 4 Gramm und Spritzwasserschutz sprechen erstmal für sich.
Man merkt sie kaum und sie liegen total angenehm im Ohr.
Aaaaaaber: die Höhen zischen bei voller Lautstärke und die Verarbeitung wirkt unvollendet.
Beispielsweise steht eine LED am unteren Rand aus dem Gehäuse, die sinnloser Weise auch noch permanent blinkt.
Welchen Nutzen haben blinkende Dioden, wenn man die Teile im Ohr trägt???
Hat mich im Dunkeln fast rasend gemacht.
Auch Verbindungsabbrüche waren unter nicht nachvollziehbaren Gründen stark bis gar nicht vorhanden.
Sehr eigenwillig…
14 Tage Widerrufsrecht, lassen den Schmerz sinken und so gehen sie zurück nach Österreich.

Die Sony wo 1000x sind schon klasse leider kommt ein Gespräch nur aus einem Kopfhörer

Ich hab mir grade dieses Model gekauft. Bin mega zufrieden! 4 Stunden Akku mit einem Hörer und 2 Stunden Akku im Stereobetrieb. Die Box ist ne Ladestation, die ein eigenes Akku hat. Hält super im Ohr beim Sport. Und ist Wasserdicht!

Artikelname,Hersteller evntl.Merci

Die, die nicht während des Tests verloren gegangen sind haben gewonnen nehme ich an?

Kann ich nur bestätigen. AirPods sind einfach genial

Bluetooth ohne Kabel….. Da fällt mir ein, mein WLAN Kabel ist kaputt….

Tja wenn man keine Ahnung hat einfach mal die ……..

Es gibt auch Bluetooth-Kopfhörer mit Kabel 😉

Damit ist das Kabel zwischen den Hörern gemeint was bei den Kopfhören fehlt also Bluetooth Kopfhörer Ohne Kabel.

„..in dem die In-Ears bis zu vier mal wider aufgeladen werden können. ..“
Und wenn ich sie vier mal wider (sic!) aufgeladen habe schmeiße ich sie weg?

Nein, dann kannst die Box wieder laden. Ist wie ne Powerbank.

Nee dann steckst du das ganze an die Steckdose

Nur mit Kabel das ist meine Philosophie.

Gib’s auch bt Kopfhörer mit Kabel? ‍♂️

Yep. Zwischen den Stöpseln 😉

ja von bose zB

Die AirPods sehen auch am besten aus.

Die Airpods sind einfach „weltklasse“

Erato Apollo 7, bester Sound, beste Optik, seit 5 Monaten total begeistert von den kleinen Dingern. Hatte die AirPods, sehen einfach nur lächerlich aus und nicht mal halb so gut in Sachen Soundquali, nur die Siri Steuerung lief besser, aber nur für Siri kaufe ich mir keine InEars.

Bei Apple gibt’s die EarPods für 179€ warum soll ich dann bei Amazon mehr zahlen?

Damit der Boss von Amazon ins All fliegen kann, es ist nicht günstig

Der ticket ist längst bezahlt.

AllesBeste.de Warum wurden die Bragi nicht getestet?

Der Hersteller stellt uns leider keine Testmuster zur Verfügung.

Jabra genauso top Dinger .

Gregor Leng https://curved.de/reviews/bragi-the-dash-pro-498270 Besitze die erste Version und bisher nie Bluetooth Probleme gehabt ? (iPhone7)

Wer mir einen Bericht von Curved verlinkt und das als ernst zunehmenden Bericht verkaufen möchte hat keine Ahnung von Medien Joirnalismus. Fakt ist die Bragis versprechen viel und verlieren am Ende dann doch ständig die Verbindung. Es gibt hunderte Berichte darüber im Netz, wie instabil die Verbindung ist. Alleine schon die Amazon Rezensionen sprechen eine klare Sprache. Auf dem Papier können die Bragis einiges, praktisch fallen sie jedoch durch.

Auch noch 300€

Michael Essert
Hab die „Dokpav X1T“ gekauft! Für das Geld, und sich Diese Technik einem Test anzutun, kann man Nix Falsch machen. Beim Musik hören, sind Sie Super. Lediglich, beim Telefonieren, leidet die Qualität. Insbesondes die Gegenstelle hat Nebengeräusche , wie ein Hall. Hier muss man Seine Stimme etwas Leiser nutzen, damit der Gegenüber einen Verstehtt. Sonst Recht Praktisch, Ganz Ohne Kabelgewurschtle. Hoffe das die Technik in dem Bereich sich noch Verbessert. Und sich die Nutzungszeit Erhöt. 3 Stunden (Beide Pods) ist doch recht Wenig. Bei 1 Pod 6 Stunden. Wer die Komplette Kabellose Kopfhörer Technik Testen will, sollte zu Anfang es… Mehr... »