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Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer

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True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Tw Inears Aufmacher
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer sind die RHA TrueConnect. Nur wenige True Wireless In-Ear-Sets kombinieren guten Klang sowohl beim Musikhören als auch beim Telefonieren. Gleichzeitig sorgen die vielen mitgelieferten Passstücke für einen perfekten, sicheren Halt im Ohr. Dank der wasserdichten Konstruktion kann man die TrueConnect auch beim Sport nutzen – Schweiß, Regen und sogar die Dusche haben keine Chance in die empfindliche Elektronik einzudringen. Die Akkulaufzeit ist mit über drei Stunden zwar nicht rekordverdächtig hoch, liegt aber im Rahmen der meisten Konkurrenten.

Update 31. Mai 2019

Endlich haben wir die AirPods 2. Generation im Test, daneben auch die brandaktuellen 1More E1026BT I, die Master & Dynamic MW07 mit Geheimtipp Status, sowie die Motorola VerveBuds 500 und schließlich die RHA TrueConnect.

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20. März 2019

Apple hat eine neue Version unseres Testsiegers angekündigt: Die neuen AirPods beherbergen den H1-Chip, sollen eine längere Akkulaufzeit bieten und schneller mit Quellgeräten verbinden. Darüber hinaus soll man den Sprachassistenten Siri nun mit dem Befehl „Hey Siri“ direkt starten können. Passend zu den neuen Hörern gibt es ein neues Lade-Case, das sich nun selbst ebenfalls kabellos aufladen lässt.

Mit dem altbekannten Standard-Case kosten die neuen AirPods 179 Euro, mit dem neuen Case werden 229 Euro fällig. Möchte man nur das neue Case ohne AirPods erwerben, muss man 89 Euro einplanen.

Die Kopfhörer können ab sofort online bei Apple und ab nächster Woche in den Apple Stores vorbestellt werden. Bestellt man sie online, darf man sie zudem kostenlos mit einer persönlichen Gravur versehen lassen.

Wir werden die neuen AirPods so schnell wie möglich testen.

14. März 2019

Wieder ergänzen fünf neue Modelle unseren Test. Mit dem Momentum True Wireless von Sennheiser haben wir eine neue Empfehlung. Nokia hat außerdem den BH 705 beigesteuert, JVC den HA-XC70BT-R für den harten Outdoor-Einsatz, der HolyHigh TWS-T8 und schließlich der Lamax Dots1 aus Tschechien vervollständigen die neue Testreihe.

8. Januar 2019

Wir haben sieben neue Sets getestet. Der BlitzWolf BW-FYE1 ist eine neue Empfehlung für alle, die nicht viel ausgeben möchten.

17. September 2018

Der neue BE Free5 von Nuforce ist günstiger als sein Bruder. Die Spezialisten von Soul setzen mit dem ST-XS auf Design, aber nicht nur.

25. Juni 2018

Wir haben zwei neue Modelle getestet, der Jabra Elite 65t ist eine neue Allround-Empfehlung, für den günstigen Havit G1 hat es nicht zur Empfehlung gereicht.

28. März 2018

Mit dem Jabra Elite Sport, dem Bragi Dash Pro und dem Samsung Gear IconX haben wir gleich drei neue Kandidaten, die außer der Musikwiedergabe über ausgesprochen sportliche Ambitionen verfügen. Integrierte Sensoren für Bewegung und Herzfrequenz erweitern die Funktionsvielfalt enorm.

Dagegen gehört der BeoPlay E8 eher zu den unsportlichen True Wireless. Er muss sich direkt mit unseren Favoriten von Apple und Sony messen lassen.

19. Januar 2018

Wir hatten die Jaybird Run neu im Test. Sie klingen zwar nicht schlecht, für eine Empfehlung reicht es aber nicht.

29. Dezember 2017

Wir haben der Tabelle eine zusätzliche Zeile hinzugefügt, aus der hervorgeht, ob beim Telefonat beide Kanäle genutzt werden.

1. November 2017

Wir haben fünf neue Paare getestet, gleich drei davon sind neue Empfehlungen: Sony WF-1000X, NuForce BE Free8 und Motorola Stream Sport.

8. September 2017

Auf der IFA haben viele Hersteller neue kabellose In-Ears vorgestellt, darunter Sony und Bose. Wir werden diesen Test aktualisieren, sobald wir die neuen In-Ears probegehört haben.

16. August 2017

Wir haben uns zwei neue kabellose Bluetooth-In-Ears angehört. Das auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset hat uns als neuer Preistipp überzeugen können.

Die Hama FreeStereo Twins sind recht günstig, sitzen aber nicht besonders gut.

28. Juni 2017

Gleich zwei neue Modelle sind soeben eingetroffen: einmal die FreeStereo Twins von Hama für knapp 100 Euro, und außerdem das auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset für knapp die Hälfte. Es gibt in den nächsten Tagen ein entsprechendes Update.

Bluetooth-Kopfhörer bieten gegenüber ihren kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort, denn man spart sich das Kabel vom Smartphone zu den Kopfhörern. Um die für den Empfang notwendige Elektronik und die Akkus unterbringen zu können, verfügen herkömmliche Bluetooth-In-Ear-Hörer aber immer noch entweder über einen Nackenbügel oder eine Kabelverbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln.

Immer mehr Hersteller versuchen, auch diesem letzten Kabel den Garaus zu machen. Sogenannte True Wireless In-Ears, die komplett ohne Kabel auskommen, sind nicht nur für Sportler ein Traum, sondern auch für jeden, der sich schon des Öfteren durch Hängenbleiben am Kabel die Stecker aus den Ohren gerissen hat. Onkyo stellte mit dem W800BT bereits auf der IFA 2015 das erste Bluetooth-In-Ear-Modell ganz ohne Kabel vor, ein knappes Jahr später kam er in den Handel. Kurz darauf führte Apple mit dem iPhone 7 das erste Smartphone ganz ohne Kopfhörerbuchse ein – und die dazu passenden AirPods.

Inzwischen kommen immer mehr True Wireless In-Ears auf den Markt, die zusätzlich mit Health-Funktionen wie Puls- und Bewegungssensoren ausgestattet sind. Wir haben mit dem Jabra Elite Sport, dem Bragi Dash Pro und dem Samsung Gear IconX drei Modelle getestet. Sie mussten neben ihren klanglichen Fähigkeiten auch das Zusammenspiel mit den entsprechenden Fitness-Apps unter Beweis stellen.

Bei den besonders günstigen Headsets ist jetzt der Havit G1 hinzugekommen. Das Set bietet eine gute Ausstattung zum Kampfpreis von unter 50 Euro. Ein ganz besonderes Feature: Die G1 können induktiv geladen werden.

Insgesamt hatten wir inzwischen mehr als 20 True-Wireless-Kopfhörer im Test. Preislich liegen sie zwischen ungemein günstigen 15 und satten 300 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

RHA TrueConnect

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect
Der TrueConnect liefert sehr guten Klang, und kann auch beim Telefonieren überzeugen.

Die RHA TrueConnect sind unsere neuen Favoriten. Sie bieten einen sehr guten Klang, eine lange Akkulaufzeit und eine praxisorientierte Bedienung. Dank der vielen Passstücke sollten sie in den meisten Ohren komfortabel und sicher sitzen. Dank der Schutzklasse IPX5 muss man sie auch bei Regen nicht aus den Ohren nehmen, außerdem eignen sie sich aufgrund der guten Sprachverständlichkeit auch zum Telefonieren. Sie bieten im Gegensatz zu den AirPods den uneingeschränkten Funktionsumfang, sowohl am Android- als auch am iOS-Gerät.

Bester Klang

Sennheiser Momentum True Wireless

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser Momentum True Wireless
Der Sennheiser Momentum True Wireless ist hochwertig verarbeitet, und liefert hervorragenden Klang, hat aber seinen Preis.

Lange hat’s gedauert, bis die Kopfhörerspezialisten von Sennheiser ihren Momentum True Wireless marktreif hatten. Das Warten hat sich allerdings gelohnt: Der erste True Wireless von Sennheiser ist ein toller Kopfhörer, der hochwertig verarbeitet ist und mit intelligenter Bedienung punktet. Klang spielt er auf sehr hohem Niveau, da ist der hohe Preis eigentlich keine Überraschung.

Die Apple AirPods 2, oder die Generation von 2019 haben sich äußerlich gegenüber Ihren Vorgängern nicht geändert. Neu ist die Kombination mit einem Lade-Dock, welches sich kabellos aufladen lässt. Apple spricht zwar auch von weiteren, klangverbessernden Updates, diese machen sich jedoch wenn überhaupt nur marginal bemerkbar, sowohl beim Musikhören, als auch beim Telefonieren. Hier können die AirPods nach wie vor komplett überzeugen. Eine gute Nachricht für Besitzer der Vorgänger: Das kabellose Lade-Dock lässt sich auch separat erwerben. Von Apple gibt es allerdings ebensowenig eine entsprechende Ladestation wie bei den iPhones, da muss man sich bei Fremdanbietern umschauen.

Design-Tipp

Master & Dynamic MW07

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Master & Dynamic MW07
Tolles Design vereint mit hochwertiger Verarbeitung und sehr gutem Klang.

Die Master & Dynamic MW07 führten lange ein Dasein als designorientierter Geheimtipp. Da sie aber mehr können, als nur gut aussehen, waren sie uns ebenfalls eine Empfehlung wert. Sie sind hervorragend verarbeitet und bieten trotz ihrer Größe einen sicheren, gut abdichtenden Sitz im Ohr. Dafür sind unter anderem die zusätzlichen Hooks verantwortlich, die zuverlässig für zusätzlichen Halt sorgen. Das Resultat kann sich nicht nur sehen lassen, die MW07 klingen bei Musik auch ausgesprochen gut.

Preistipp

1More E1026BT-1

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More E1026BT-I
Komfortabler Sitz, sehr guter Klang, sehr gut zum Telefonieren geeignet.

1More hat einmal mehr bewiesen, dass man dort ein Händchen für gut klingende, praktische In-Ears hat, die zudem nicht das Budget bis zum letzten Cent ausreizen. Die E1026BT I sind die ersten komplett kabellosen In-Ears von 1More. Sie sitzen sehr komfortabel in den Ohren und entwickeln quasi ohne Feinjustage im Ohr schon allerfeinsten Klang. Die Bedienung erfolgt klassisch über jeweils eine kleine Taste an jedem Ohrstöpsel – das geht erstaunlicherweise schnell auch ohne Blickkontakt zu den Bedienelementen. Am meisten können die 1More aber mit ihrer enormen Akkulaufzeit punkten: Ganze sechs Stunden Musik sind möglich, bevor sie im Dock aufgeladen werden müssen, was dann auch noch bis zu vier mal sein darf. Die 1More E1026BT I machen ihre Sache so gut, wie man es bei dem knapp kalkulierten Preis nicht erwartet.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester KlangDer beste fürs iPhoneDesign-TippPreistipp
Modell RHA TrueConnect Sennheiser Momentum True Wireless Apple AirPods 2 Master & Dynamic MW07 1More E1026BT-1 Jabra Elite Sport Motorola VerveBuds 500 Sony WF-1000X Apple AirPods BlitzWolf BW-FYE1 JVC HA-XC70BT-R Bragi Dash Pro Jabra Elite 65t Nuforce BE Free8 Lamax Dots1 Auvisio IHS-700 Nuforce BE Free5 JBL FREE Nokia BH-705 Soul ST-XS HolyHigh TWS-i7 Anker Soundcore Liberty Air BeoPlay E8 Motorola Stream Sport Motorola VerveOnes+ ME Motorola VerveOnes Music Edition Jaybird Run Erato Audio Apollo 7 Erato Audio Muse 5 Havit G1 Hama FreeStereo Twins Auvisio IHS-600 Samsung Gear IconX HolyHigh TWS-T8 TaoTronics TT-BH052
Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnectTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser Momentum True WirelessTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPods 2Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Master & Dynamic MW07Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More E1026BT-ITest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite SportTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveBuds 500Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPodsTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BlitzWolf BW-FYE1Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JVC HA-XC70BT-RTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Bragi Dash ProTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 65tTrue Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Lamaxdots1Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-HeadsetTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nuforce BE Free5Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL FREETest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nokia BH-705Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Soul ST-XSTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: HolyHigh TWS-i7Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Anker soundcore Liberty AirTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay E8Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream SportTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveOnes+ METest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Motorola VerveOnesTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jaybird RunTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Erato Apollo 7Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Erato Audio Muse 5Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Havit G1Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Hama FreeStereo TwinsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Auvisio IHS-600Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Gear IconXTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: HolyHigh TWS-T8Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: TaoTronics TT-BH052
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Edles, solides Lade-Dock
  • Sprachqualität beim Telefonieren sehr gut
  • Hervorragender Klang
  • Ausgereifte Touch-Bedienung
  • Komfortabler und fester Sitz
  • Sprachqualität beim Telefonieren sehr gut
  • Guter Klang bei Musik
  • Unterstützt Siri und Google Assistant
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten
  • Sehr guter Klang
  • Kompatibel mit aptX und AAC
  • Komfortabler Sitz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Übersichtliche App
  • Sehr guter Klang
  • 5 Paar Passstücke in sehr feiner Abstufung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr guter Klang
  • Effektives, zweistufiges Noise-Cancelling
  • Perfekte Passform
  • Günstig
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Sprachqualität beim Telefonieren perfekt
  • Bedienung ohne Tasten durch Tipp-Code
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Komfortabler Sitz
  • Guter Klang
  • Günstiger Preis
  • Guter Klang
  • Bass-Boost zuschaltbar
  • Hörer und Case explizit für Outdoor geeignet
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
  • Übersichtliche App
  • Sehr guter Klang
  • Gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Passform
  • Sicherer und komfortabler Sitz
  • Satter Sound
  • Stabile Verbindung
  • Sehr gute Klangqualität bei Musik
  • Gute Passung im Ohr
  • Sprachqualität in Ordnung
  • Schnelle, unkomplizierte Kopplung
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr guter, satter Sound
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Bedienung
  • Sehr hochwertig verarbeitet
  • Guter Klang
  • Schlankes Lade- und Aufbewahrungs-Dock
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren gehen beide Kanäle
  • Bass konturiert, aber nicht überbetont
  • Komfortabler Sitz
  • Bequemer Sitz
  • Gute Abdichtung
  • Guter Klang
  • Hervorragender Klang
  • Feines Design
  • Gut funktionierendes Talk-Through
  • Durch die zusätzlichen Bügel sicherer Halt auch beim Joggen
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Stabile Funkverbindung
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Pfiffige Aufbewahrungsbox
  • Gute Klangqualität bei Musikwiedergabe
  • Hervorragende Klangqualität beim Musikhören
  • Sehr guter Sitz
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Musikwiedergabe
  • Viele Ladezyklen
  • Gute Ausstattung
  • Sehr gute Musikwiedergabe mit knackigem Bass
  • Komplette Bedienung möglich
  • Guter Klang
  • Gute Passform
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
  • Klang ist in Ordnung
  • Das Ladedock ist eine Powerbank und lädt auch andere Geräte auf
  • Lange Akkulaufzeit
  • Nach Schutzklasse IPX7 wasserdicht
Contra
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Beim Telefonieren anfällig für Störungen
  • Hoher Preis
  • Zum Sport ungeeignet
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
  • Beim Telefonieren etwas zu leise
  • Hoher Preis
  • Beim Telefonieren zu leise
  • Beim Sport abhängig vom Smartphone
  • Keine Bedienung an den Ohrstöpseln
  • Sprachqualität beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Passt nicht in jedes Ohr
  • Akkustand wird bei Android-Geräten nicht angezeigt
  • Dichten nicht immer perfekt ab
  • Etwas klobig
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Komplexe Bedienung
  • Hoher Preis
  • Nur 3 Silikonpassstücke im Lieferumfang
  • Bedienung am Hörer ist fummelig
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Latenz von etwa einer Sekunde und nur mittelmäßige Sprachqualität beim Telefonieren
  • Keine Lautstärkeeinstellung
  • Kein Skipping
  • Mäßige Sprachqualität beim Telefonieren
  • Keine aptX-Unterstützung
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Beim Telefonieren schlechte Sprachqualität
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Einsatz im Ladedock etwas fummelig
  • Umständliches Pairing
  • Die Touchflächen sind etwas unsensibel
  • Klang leicht mittenbetont, es fehlt an Feinzeichnung in den Höhen
  • Aussetzer zwischen der Hörern
  • Akkuprobleme
  • Unzuverlässiges Pairing
  • Ziemlich groß
  • Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Klang nur mittelmäßig
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Hören beim Telefonieren nur auf einem Kanal
  • Mitunter Funkaussetzer zwischen den beiden Kanälen
  • Telefon funktioniert nur auf einem Kanal
  • Keine Schutzklasse
  • Weniger gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Für viele Ohren zu groß, daher schlechte Abdichtung und schwacher Bass
  • Umständliche Bedienung
  • Großer Korpus
  • Schlechte Sprachqualität und Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität
  • Aussetzer beim Telefonieren
  • Keine Pulsmessung
  • Schwache App-Anbindung
  • Ladedock sehr groß für unterwegs
  • Schlechte Sprachqualität beim Telefonieren
  • Kompliziertes Handling
  • Schlechte Passform
  • Mäßige Klangqualität
Bester Preis
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True Wireless In-Ears: Vor- und Nachteile

Nicht nur beim Sport, auch unterwegs stören Kabel beim Musikhören ungemein. Sie sind ständig im Weg und neigen dazu, sich beim Aufbewahren heillos zu verknoten. Damit machen True Wireless In-Ears Schluss.

Doch die kabellose Freiheit kommt mit einem Nachteil: Komplett kabellose Kopfhörer haben eine sehr begrenzte Akkulaufzeit, schließlich sind sie so winzig gebaut, dass kaum Platz für Akkus bleibt. Meist ist nach drei bis vier Stunden Musikgenuss Schluss, manche True Wireless In-Ears schaffen gerade mal zwei Stunden.

Fast alle True-Wireless-Hörer kommen deshalb mit einem Aufbewahrungscase, das mit einem eigenen Akku ausgestattet ist. So kann man die Hörer auch unterwegs aufladen – meist bis zu dreimal, vorausgesetzt, der Akku im Case ist komplett aufgeladen.

Neben dem Akku muss allerhand Elektronik in den kabellosen In-Ears verbaut werden. Denn es muss nicht nur das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ears per Bluetooth übertragen werden, die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln muss ebenfalls über Funk laufen.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber Akkus lassen sich nicht kleiner bauen. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt.

Besserer Klang mit Kabel

Bei Hörern mit integrierten Fitness-Sensoren (meistens Bewegung und Puls) muss noch mehr Technik in den Ohrstöpseln untergebracht werden. Hinzu kommt, dass sie mindestens gegen Schweiß, oft aber auch gegen eindringendes Wasser, beispielsweise beim Schwimmen, abgedichtet sein sollen, was aufwändigere und größere Gehäuse zur Folge hat oder die Größe der verbauten Akkus noch mehr einschränkt.

Bei alldem auch noch eine gute Klangqualität zu liefern, gleicht der Quadratur des Kreises. So haben beim Klang bislang nach wie vor Bluetooth-In-Ears, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind, die Nase vorn. Zudem sind ihre Ohrstücke oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Tragekomfort im Ohr – aber man muss sich eben mit einem nervigen Kabel herumschlagen.

So haben wir getestet

Den Anfang machten folgende True Wireless In-Ears: Neben Apples AirPods waren die Apollo 7 und Muse 5 von Erato, die VerveOnes Music Edition von Motorola, die Onkyo W800BT sowie die besonders günstigen Dokpav X1T dabei.

In einem zweiten Durchgang haben wir Sony WF-1000X, NuForce BE Free8, Motorola VerveOnes+ ME, Motorola Stream Sport und Auvisio IHS-600 getestet. Anschließend kamen der Jabra Elite Sport, der Bragi Dash Pro, der Samsung Gear Icon und der BeoPlay E8 hinzu, so dass wir dann insgesamt schon 18 True-Wireless-In-Ears probegehört hatten. 

Sukzessive kamen immer weitere True Wireless-Hörer auf den Markt, oder, wie im Falle des Elite 65t von Jabra, neue Varianten. Nach dem Update mit dem Soul ST-XS und dem günstigen Nuforce BE Free5 haben wir das Testfeld jetzt um weitere sieben True Wireless erweitert: Von JBL kommt der FREE, Audio-Technica schickt den Sport-Kopfhörer ATH-SPORT7TW ins Rennen. Darüber hinaus kommt HolyHigh gleich mit zwei unterschiedlichen Konzepten, nämlich dem TWS-i7 mit klassischem Dock und dem TWS-x9 im praktischen Schieber. Der Anker Soundcore Liberty Air lehnt sich designerisch an den Apple Airpod an, kommt jedoch mit Passstücken, der BlitzWolf BW-FYE1 und schließlich der TaoTronics TT-BH052 runden das Testfeld ab.

Und wieder ergänzen fünf neue Modelle unseren Test: Mit dem Momentum True Wireless der erste True Wireless von Sennheiser, Nokia hat den BH 705 beigesteuert, JVC den HA-XC70BT-R für den harten Outdoor-Einsatz, HolyHighs TWS-T8 kam dazu und schließlich der Lamax Dots1 aus Tschechien.

Auch hier kommt es auf die Passform an

In einem erneuten Nachschlag von wiederum fünf Geräten konnten wir neben den neuen AirPods 2. Generation auch die 1More E1026BT I, die schön designten Master & Dynamic MW07 sowie die Motorola VerveBuds 500 und schließlich mit den RHA TrueConnect unsere neuen Favoriten zusammen testen.

Neben ausführlichen Hörtests haben wir die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren getestet und die Akkulaufzeit beim Musikhören mit voller Lautstärke gemessen. Ausschlaggebend waren natürlich auch Setup und Bedienung und wie gut sich die In-Ears ins Ohr einpassen lassen. Hier war uns vor allem die Ausstattung mit möglichst vielen verschiedenen Passstücken wichtig.

Denn wie bei allen In-Ear-Kopfhörern kommt es bei der Klangqualität auch bei den kabelfreien Kollegen entscheidend auf eine möglichst gute Abdichtung und damit Passung im Ohr an. Sie bestimmt nicht nur den Tragekomfort, sondern ist auch Voraussetzung für eine satte und konturierte Tieftonwiedergabe. Daher setzten wir die Testkandidaten in unterschiedliche Ohren – und horchten genau hin.

Handling und Bedienung

Da bei In-Ear-Hörern nicht viel Platz für Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code. Aber auch bier kommen immer häufiger moderne Bedienkonzepte auf Touchbasis zum Einsatz, der Momentum True Wireless von Sennheiser legt hier die Messlatte besonders hoch.

Einige Hersteller lassen sich aber auch Tricks einfallen: Bei Apples AirPods ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungsbox angebracht und schon beim Öffnen der Box verbinden sich die Ohrstöpsel mit dem Smartphone. Die In-Ears von Bragi kann man nicht nur mit Gesten, sondern auch mit Kopfbewegungen steuern, was besonders für den Beobachter etwas befremdlich aussieht, und nicht nur deshalb von keinem anderen Hersteller weiterverfolgt wird.

Bei den meisten kabellosen In-Ears bekommt man Feedback durch eine Sprachausgabe, mitunter müssen jedoch auch akustische Signale reichen, dabei geht gerade der Verbindungsaufbau zum Smartphone und die Kopplung der beiden Kanäle untereinander immer unkomplizierter und zuverlässiger vonstatten.

Mikro und Akkulaufzeit

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die wie gesagt stark von der Passung im Ohr abhängen, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei True Wireless In-Ears ist das Mikro weit weg vom Mund

Bei In-Ears mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen. Bei True Wireless In-Ears sind die Mikrofone weiter weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richtcharakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört, und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können. Stand 2019 hat sich aber auch hier abseits der AirPods vieles getan und positiv entwickelt, wir haben daher unser Testverfahren entsprechend angepasst: wir zeichnen jetzt die Aufnahme der Mikrofone am True Wireless an der Gegenstelle auf, und können anschließend einen direkten Vergleich machen.

Außerdem haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer – bis auf einen – über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungsbox, die mit einem größeren Akku bestückt ist, aber während des Ladevorgangs kann man die In-Ears natürlich nicht benutzen. Während des Tests wird Musik in höchster Lautstärke abgespielt und die Hörer befinden sich einen Meter vom Smartphone entfernt, müssen also die gleiche Funkstrecke überbrücken. Auf diese Weise erfahren wir ganz nebenbei noch einiges über die mehr oder weniger stabile Funkverbindung.

 True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: Rha Komplett2

Testsieger: RHA TrueConnect

Die AirPods sind geschlagen. Unser neuer Favorit sind die RHA TrueConnect, und zwar aus dem simplen Grund, dass diese sowohl in der Android- als auch in der Apple-Welt uneingeschränkt funktionieren und sich auch klanglich nicht verstecken müssen.

Testsieger

RHA TrueConnect

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: RHA TrueConnect
Der TrueConnect liefert sehr guten Klang, und kann auch beim Telefonieren überzeugen.

Die RHA TrueConnect werden im edlen Case untergebracht. Das ist überwiegend aus Metall gefertigt, teilweise mit Softtouch-Oberfläche geschützt und lässt sich aufschwenken, sodass man die beiden Ohrstöpsel schön herausnehmen kann.

Zehn Paar Passstücke liefert RHA dem TrueConnect mit, wie bei den Schotten üblich, fein säuberlich aufgereiht in einem Display aus Metall befestigt. Dazu gehören auch drei Paare unterschiedlicher Größe in Comply Schaumstoff, da wird es für jede Konstellation die passenden Aufsätze geben, womit eine Grundvoraussetzung für ein gutes Klangergebnis erfüllt ist.

Hörtest

Beim Hörtest gab es dann auch keinerlei Überraschung: Die TrueConnect erfüllten die Erwartungen, die ich an das Haus RHA stelle, schon bei den ersten Klängen. Klar, im Tiefbass wird sanft nachgeholfen, was im Mobilbereich oftmals ganz bewusst gemacht wird. Die Bässe kommen dabei weniger trocken, sondern eher federnd ans Gehör, für stressfreies Langzeitvergnügen. Die RHAs passen dank ihrer homogenen Spielweise gut zu allen Genres und das gute Grundton-Fundament verleiht insbesondere Stimmen ein sehr angenehmes Timbre.

Sie klingen deutlich erwachsenerer als die AirPods

Der Anschluss von hier zu den Mitten und schließlich zu den Mittelhochtönen gelingt den RHA TrueConnect ohne hörbare Schwächen. Sie klingen dabei deutlich erwachsener als die AirPods, die sie quasi von der Pole Position gedrängt haben. An der feinen Auflösung der Momentum True Wireless scheitern die Schotten dann letztendlich doch, was bei weitem keine Schande ist, schließlich kosten sie nur gut die Hälfte der Sennheiser-Hörer.

Bei den TrueConnect hat man die Mikrofone zum Telefonieren wohl in die Stiele verlagert, ganz nach dem Vorbild der AirPods. Mit erkennbarem Erfolg: Die Telefonate gehen auf beiden Kanälen ein und die Gesprächspartner an der Gegenstelle können mich sehr gut verstehen, vergleichbar mit den AirPods.

Bedienung

Sämtliche Funktionen werden über jeweils eine große Taste an jedem Ohrstöpsel gesteuert. Hier wird das Gerät ein- und ausgeschaltet und das Bluetooth-Pairing initiiert. Man kann die Musik starten und stoppen, Telefongespräche annehmen und durch die Musik zappen. Die Lautstärke lässt sich per Doppel- (leiser) und Dreifachklick (lauter) einstellen und der installierte Sprachassistent aufrufen – das darf dann sowohl Siri als auch der Google Assistent sein.

Siri und Google Assistant werden unterstützt

Die Druckpunkte der beiden Tasten sind allerdings nicht sehr gut zu spüren, was wohl an den Abdichtungen liegen mag, schließlich sind die Hörer mit der Schutzklasse IPX5 gegen Schweiß und Strahlwasser geschützt. Damit dürfen sie beim Joggen in den Ohren bleiben, selbst wenn mal ein größerer Regenschauer dazwischen kommt. Sie sind also auch für sportliche Unternehmungen geeignet.

Akkulaufzeit

Eine Laufzeit von über drei Stunden bei voller Lautstärke ist zwar nicht wenig, da könnte aber durchaus noch mehr drin sein, die AirPods reichen immerhin eine ganze Stunde länger. Gemessen haben wir, wie immer, bei voller Lautstärke und einer Entfernung zwischen In-Ears und Smartphone von einem Meter, damit auch die Bluetooth-Einheiten den Stromverbrauch unter realitätsnahen Bedingungen belasten.

Bei der Laufzeit könnte noch mehr drin sein

Allerdings sind die RHA im Lade-Dock schon nach kurzer Zeit wieder soweit aufgeladen, sodass eine Musikpause von einer Viertelstunde immerhin eine knappe Stunde Musikgenuss zulässt – und bei moderater Lautstärke ist sowieso mehr drin.

Nachteile?

Perfekt sind auch die TrueConnect nicht. Dabei gehen die Meinungen bezüglich der Akkulaufzeit durchaus auseinander: Die AirPods halten allerdings bei der gleichen Messmethode fast eine Stunde länger durch und bieten einen zusätzlichen Ladezyklus, deshalb meine ich: Da könnte durchaus noch mehr drin sein.

Keine Zweifel gibt es dagegen zur fehlenden Unterstützung des aptX-Codec für verlustarme Übertragung via Bluetooth. Zwar klingen die TrueConnect ganz hervorragend, bleiben aber hinter ihren Möglichkeiten zurück, schließlich bildet die Bluetooth-Übertragung das Nadelöhr. Diesbezüglich haben die Apple In-Ears aber auch nicht mehr zu bieten.

RHA TrueConnect im Testspiegel

Die RHA TrueConnect sind zwar seit Ende letzten Jahres auf dem Markt. Bis es die Testmuster jedoch über die Nordsee geschafft haben, sind schon einige Monate ins Land gegangen:

Auf Expert Reviews vom Januar 2019 erhielten die TrueConnect satte 5 von 5 möglichen Sternen und eine Empfehlung sowie ein »eindrucksvolles Preis-Leistungsverhältnis«. Ausschlaggebend für die positive Bewertung war neben der phänomenalen Klangqualität die Schnellladebox mit USB-C und die gute Akkulaufzeit. Auf der Soll-Seite wurde neben der fehlenden aptX-Unterstützung auch das nicht vorhandene aktive Noise-Cancelling bemängelt.

Auf Tech Radar erhielten die RHA-Hörer im Dezember 2018 4,5 von 5 möglichen Sternen. Auch hier standen der ausgewogene und detailreiche Klang sowie die hervorragende Verarbeitungsqualität und die zuverlässige Bluetooth-Verbindung sowie eine ordentliche Akkulaufzeit für das gute Abschneiden der Hörer. Als Schwächen wurde sowohl ein mittelmäßiger Bedienkomfort und die fehlende Equalizer-App beklagt.

Auf Kopfhoerer.de überzeugten die TrueConnect ebenfalls mit dem hervorragenden Klang, der maßgeblich für die Schlussnote von 3,5 Sternen von insgesamt 5 möglichen verantwortlich zeichnet. Auch hier wurde allerdings der fehlende aptX-Codec bemängelt:

»Mit den TrueConnect gelingt RHA ein beachtlicher Einstand in den True-Wireless-Bereich. Hier verbinden sich schmuckes Design mit druckvoll stimmigem Hörvergnügen. Mit dieser Kombination wendet sich der Hersteller erfolgreich an reisende Musikhörer, Pendler aber auch Sportler. Angesichts des Preises von knapp 170 Euro hätte sich mir allerdings höherwertige Codecs gewünscht.«

Alternativen

Unter dem Strich hat für uns RHA mit den TrueConnect die Nase vorn. Klanglich und seitens der Ausstattung geht es allerdings auch besser – wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben. Es gibt aber auch Modelle, die deutlich günstiger zu haben sind und eine gute Alternative darstellen, sofern man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.

Bester Klang

Sennheiser Momentum True Wireless

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser Momentum True Wireless
Der Sennheiser Momentum True Wireless ist hochwertig verarbeitet, und liefert hervorragenden Klang, hat aber seinen Preis.

Die Sennheiser Momentum True Wireless sind nun endlich erschienen. Nach einer langen Geduldsprobe ist ein toller Kopfhörer herausgekommen, der Qualität beweist und mit intelligenter Bedienung punktet. Man muss dafür zwar etwas tiefer ins Portemonnaie greifen, aber der Klang befindet sich auf einem enorm hohen Niveau.

Die Momentum True Wireless sind zwar recht groß, passen erstaunlicherweise aber sehr gut auch in enge Gehörgänge. Sie dichten dabei sehr gut ab und sitzen komfortabel und sicher im Ohr. Das Pairing geht sehr schnell, die Bedienung wird von einer Stimme unterstützt, die bereits die hohe Klangqualität der Hörer erahnen lässt.

Bedient wird auf den Touch-Flächen der beiden In-Ears: Langes Drücken rechts hebt die Lautstärke an, langes Drücken links senkt sie ab. Einmal Tippen rechts aktiviert Siri, den Google Assistant und Co. sowie die Rufannahme, einmal Tippen links startet und stoppt die Musik.
Per »Smart Control«-App lässt sich der Klang beeinflussen, wenn man sich an die extravagante Bedienung des Equalizers gewöhnt hat, wie an einer Leine werden die Frequenzen separat hochgezogen oder abgesenkt.

Ausgewogener Klang mit guten mitten und sattem Bass

Auch ohne solche Frequenz-Verbiegungen klingen die Momentum True Wireless am erwachsensten von allen von mir bislang gehörten True Wireless In-Ears. Der Klang ist ausgewogen, in den Mitten und Höhen gut aufgelöst, und mit einem tiefen Bassfundament, welches nur leicht angehoben ist, wenn überhaupt. Die musikalische Bühne ist weit und tief, wie man es fast nur von großen Bügelkopfhörern kennt.

Auch beim Telefonieren überzeugen die Momentum mit ordentlicher Sprachverständlichkeit, wenn auch nicht mit einer störungsfreien Übertragung. Ich höre meinen Gesprächspartner auch hier auf beiden Kanälen, nur die übliche Latenz von fast einer Sekunde stört etwas.

Saubere Verarbeitung, ein ansehnliches Ladedock und ein ausgesprochen erwachsener Klang sind die Pfunde, mit denen die Momentum True Wireless wuchern können, leider haben sie auch ihren Preis.

Mit den Airpods 2 haben wir das 2019-er Update der Erfolgs-Modelle von Apple im Test. Das bei weitem wichtigste und zudem am deutlichsten wahrzunehmende Feature ist wohl die Erweiterung des Lade-Docks mit der induktiven Ladefähigkeit.

Mit dem altbekannten Standard-Case kosten die neuen AirPods 179 Euro, mit dem neuen Case werden 229 Euro fällig. Möchte man nur das neue Case ohne AirPods erwerben, muss man 89 Euro einplanen.

Leider gibt es nach wie vor kein entsprechendes Ladegerät im Portfolio des Konzerns aus Kalifornien, deshalb liefert Apple auch 2019-er Generation der Airpods mit einem Ladekabel aus – auf der einen Seite mit Lightning-Anschluss, auf der anderen Seite mit USB-Stecker.

Die neuen AirPods beherbergen nun den H1-Chip, der eine längere Akkulaufzeit bieten und die Airpods per Bluetooth schneller mit Quellgeräten verbinden soll. Die Laufzeit hat sich um knapp 15 Minuten erhöht, was aber bei 4 Stunden Laufzeit eher in den Bereich Messungenauigkeit gehört. Der Verbindungsaufbau, insbesondere mit Android-Geräten, ist dafür tatsächlich deutlich schneller erledigt, wobei es in der Kommunikation mit Androiden zu leichten Unstimmigkeiten kommt.

Leichte Unstimmigkeiten mit Android

So fehlt hier das Batterie-Symbol neben dem Bluetooth-Logo, das zumindest bei den anderen Bluetooth-Hörern deren Akku-Ladung anzeigt, auf Wunsch sogar in Prozentschritten.

Den Sprachassistenten Siri kann man nun mit dem Befehl »Hey Siri« direkt starten, mit »Okay Google« wird der Google Assistent auf dem Android-Smartphone gestartet.

Weder beim iPhone, noch mein Android-Smartphone zickten die AirPods beim Pairing: Einfach die Box öffnen, auf die unscheinbare Taste drücken und das Smartphone im Bluetooth-Netz sichtbar machen – schon werden die AirPods gelistet. Mit dem iPhone geht es noch einfacher: Es erkennt automatisch, wenn neue AirPods in ihrer Box neben dem iPhone liegen und fragt, ob die AirPods mit dem iPhone verbunden werden sollen. Bestätigt man das mit einem Klick, ist die Einrichtung schon abgeschlossen.

Ins Ohr eingesetzt ist ein AirPod erstmal gewöhnungsbedürftig, zumindest wenn man klassische In-Ears mit Passstücken gewohnt ist. Denn die Pods werden in den Gehörgang eingesetzt, sodass die Stäbchen nach unten zeigen.

Guter Sitz auch ohne Comply-Passtücke

Hundertprozentige Abdichtung wie bei Comply-Passstücken erreicht man damit nicht und man hat anfangs das Gefühl, die AirPods würden jeden Moment herausfallen. Das tun sie aber nicht, jedenfalls nicht schneller als andere In-Ears auch.

Wer keine In-Ear-Kopfhörer gewohnt ist, für den sind die AirPods dagegen angenehmer zu tragen als die meisten anderen In-Ears, weil sie nicht so tief im Ohrkanal sitzen und nicht so hermetisch abschließen.

Apple behauptet, dass die AirPods eine universelle Passform haben, aber das stimmt nicht ganz: Zwar passen sie tatsächlich in die meisten Ohren – aber eben nicht in alle. Bei wem die AirPods keinen richtigen Halt im Ohr finden, für den sind sie schlicht ungeeignet. Wer mit dem normalen In-Ear-Headset zurechtkommt, das Apple mit dem iPhone mitliefert, wird aber auch mit den AirPods keine Probleme haben: Ihre Passform ist praktisch identisch.

Design-Tipp

Master & Dynamic MW07

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Master & Dynamic MW07
Tolles Design vereint mit hochwertiger Verarbeitung und sehr gutem Klang.

Die Master & Dynamic MW07 wurden lange als Geheimtipp gehandelt, oder als Mode-Accessoire unterschätzt. Keine Frage, die recht großen Ohrstöpsel machen was her, zumal es sie in vielen Farb- und Mustervarianten gibt. Auch das schöne, chromglänzende Lade-Dock sieht mehr nach hochwertigem Schmuckkästchen aus als nach einem Akku-Pack mit Aufbewahrungsmöglichkeit.

Das heißt allerdings längst noch nicht, dass man es hier mit Blendern zu tun hat. Trotz der Größe sitzen sie erstaunlich komfortabel im Ohr, wem die Schallöffnung der In-Ears nicht weit genug in den Gehörgang passt, kann die zusätzlichen, krallenförmigen Passstücke einfach abnehmen, dann passt es garantiert. Wo sie Passen, sorgen sie für zusätzlichen Halt in der Ohrmuschel, so dass die MW07 auch beim Tanzen oder beim Sport nicht rausfallen.

Dank der Schutzklasse IPX4 sind die Geräte auch gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt und somit für Sport und andere schweißtreibende Aktivitäten gut geeignet. Die Akkulaufzeit liegt mit knapp über 3 Stunden zwar nicht rekordverdächtig hoch, geht aber in Ordnung, zumal das Lade-Dock die Hörer bis zu vier mal komplett aufladen kann.

Dieses ist nicht nur schön anzusehen, es verfügt zudem über eine USB Typ-C-Buchse, und entsprechende Schnellladefähigkeiten, zumindest, wenn das angeschlossene Ladegerät das hergibt.

Schnellladung und guter Klang

Klanglich liegen die Master & Dynamic MW07 ganz vorne: Der Bass ist abgrundtief und kommt sehr kontrolliert rüber, die Mitten und Höhen lösen sehr fein auf. Allerdings lässt sich mitunter gerade im Tieftonbereich noch etwas mehr herausholen. So dichteten die Hörer beispielsweise meine Ohren besser ab, nachdem die Krallen entfernt wurden, mit dem Erfolg, dass der Bass noch ein wenig tiefer hinabreichte und deutlich mehr Kontur vernehmen ließ.

Beim Telefonieren sind auch hier beide Kanäle aktiv allerdings kommt das Gespräch bei der Gegenstelle etwas leise an, wenn auch unverzerrt und ohne Unterbrechungen.

Bedientechnisch sind die MW07 nicht ganz so fortschrittlich. Auf dem linken Stöpsel befindet sich die Lautstärkewippe, auf dem rechten die Multifunktionstaste für Start, Stopp und zum Telefonieren. Nur so sind offenbar die unterschiedlichen Gehäusedesigns zu realisieren, die zur Verfügung stehen.

Die Master & Dynamic MW07 sind Schmuckstücke mit hervorragenden Klangeigenschaften und somit auf jeden Fall etwas für Leute, die außer dem guten Klang auch ein Stück Individualität wollen.

Preistipp

1More E1026BT-1

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: 1More E1026BT-I
Komfortabler Sitz, sehr guter Klang, sehr gut zum Telefonieren geeignet.

Wie bei unserem aktuellen Favoriten handelt es sich auch beim 1More E1026BT I um ein Debüt in der True Wireless-Welt der In-Ears. 1More konnte schon mit andern Bluetooth In-Ears überzeugen, nur haben die zumeist sogar ein Neckband. Nun sollen die E1026BT I die Freunde des komplett kabellosen Musikgenusses für sich gewinnen.

Das schaffen die E1026BT I tatsächlich: Allein der Lieferumfang, zu dem neben diversen Passstücken auch noch ein praktischer Transportbeutel gehört, lässt den Blick zweimal aufs Preisschild wandern, schließlich liegen die 1More-Hörer knapp unter 100 Euro.

Guter Sitz, problemlose Bedienung

Umso besser, dass der Hersteller nicht am falschen Ende gespart hat, denn die Hörer sitzen dank der vielen Passstücke in Kombination mit den zusätzlichen weichen Haken sehr komfortabel und sicher in den Ohren. Dort können sie dann an die sechs Stunden bleiben. Erst danach müssen Sie im Dock wieder aufgeladen werden, was bis zu vier mal möglich ist.

Die Bedienung erfolgt über die beiden kleinen Tasten, die sich jeweils an den Ohrstöpseln befinden: Sämtliche Laufwerksfunktionen wie Start, Stopp, vor- und zurückskippen können mit den beiden Tasten realisiert werden. Ebenso die Anrufannahme und selbst die Aktivierung des Assistenten, ob nun von Google oder Siri, geht problemlos. Einzig die Lautstärke lässt sich nur am Smartphone selbst oder per Sprachassistenten ändern.

Die Hörkanäle werden gut abgedichtet, sodass auch die E1026BT I über ein gutes Tiefbassfundament verfügen. Der kommt dann  auch knochentrocken und bei Bedarf mit ordentlich Punch rüber. Der Übergang zu den Mitten kann man ebenfalls als gelungen bezeichnen, der angenehme Grundtonbereich kommt gerade bei stimmlastiger Musik sehr gut zur Geltung. Die Höhen sind sehr gut aufgelöst, es fehlt allenfalls ein wenig an Glanz.

Beim Telefonieren etwas leise

Beim Telefonieren sind auch hier beide Kanäle aktiv, sodass ich meinen Anrufer gut auf beiden Ohren verstehen kann. Der muss andererseits schon etwas genauer hinhören, denn die 1More kommen etwas leise an, dafür aber ohne Verzerrungen. Übrigens können die Ohrstöpsel auch einzeln genutzt werden, als Headset, so bleibt ein Ohr offen für die Umgebung.

Für den Preis bieten die 1More E1026BT I ein ausgesprochen tolles Klangerlebnis, sehr guten Trage- und Bedienkomfort, gepaart mit einer exorbitanten Akkulaufzeit – damit stellen die Hörer jetzt unseren Preistipp.

Außerdem getestet

Der Jabra Elite Sport bringt gleich sechs Passstücke mit, davon drei in Silikon- und drei in Foam-Ausführung, jeweils in den Größen S, M und L. Außerdem sorgen zusätzliche Ear-Wings, also Flügelchen, bei Bedarf für zusätzlichen Halt. Auch hier stehen drei verschiedene Größen zur Auswahl. Bei Jabra weiß man offensichtlich, dass True Wireless In-Ears sicheren Halt benötigen – umso mehr, wenn sie zudem auch bei sportlichen Aktivitäten getragen werden sollen.

Der Elite Sport wird mit leicht zu erspürenden Tasten auf den Ohrstöpseln bedient. Das ist beim Sport zumindest praktischer als Wischgesten, erfordert aber etwas Übung.

Der Elite Sport verfügt über weitere Features, die ihn für den Sport prädestinieren. So ist er nach IPX6 wasserdicht, was die Schweißresistenz einschließt, schwimmen gehen kann man mit ihm aber nicht. Vor allem aber ist er mit einem Bewegungs- und einem Herzfrequenzsensor ausgestattet. Damit kann der Jabra beziehungsweise die dazugehörige Jabra Sport App sowohl die Bewegung als auch die dazugehörige Herzfrequenz anzeigen und aufzeichnen.

Mit der App lassen sich komplette Trainingspläne erstellen und entsprechende Trainingsfortschritte dokumentieren, auch ein Belohnungs-Tool gibt es, welches den Sportler bei verbesserter Leistung in einer Trainingssequenz mit einem Pokal belohnt – zwar nur virtuell, aber deshalb nicht minder motivierend. Es lässt sich auch eine direkte Verbindung zu Communities wie Strava und Endomondo herstellen. Die Leistungen lassen sich zudem über soziale Netzwerke teilen, entweder einzeln, wie Laufstrecken, Fitness-Level, Trainingsdauer und ähnliches, oder alles zusammen. Ganz wichtig ist dabei, dass niemand genötigt wird, sein Fitnessprogramm zu teilen. Man kann auch ganz für sich alleine trainieren. Die große Funktionsvielfalt steht dank der übersichtlich gestalteten App und der schnellen, unkomplizierten Verbindung sehr schnell zur Verfügung.

Bei korrekter Passung klingt der Jabra sehr ausgewogen, ohne dass ihm das gewisse Quäntchen Spass und Trainingsmotivation abgeht. Das Bassfundament ist nur geringfügig angehoben, die Mitten und Höhen sind offen und klar.

Damit sind sie für uns eine Empfehlung für alle, die kabellose In-Ears vor allem beim Sport verwenden möchten. Einziger Haken: Das Smartphone muss immer dabei sein, denn einen eigenen Speicher haben die Jabras nicht.

Motorola VerveBuds 500

Die Motorola VerveBuds 500 verfügen über fünf Paare fein abgestufter Passstücke. Darunter sind zwar keine aus Memory-Schaumstoff von Comply oder einem anderen Hersteller, dennoch findet sich für nahezu jedes Ohr auch hier der passende Aufsatz. Damit sitzen die VerveBuds 500 angenehm komfortabel in den Ohren und sorgen mit guter Abdichtung sowohl für sicheren Halt als auch für ein solides Bassfundament.

Obwohl die beiden VerveBuds mit den richtigen passen die Hörer richtig gut, und klingen ebenfalls entsprechend gut. Klar und sauber, ohne zu heftige Bassbetonung.

Mit dem WF-1000X hat Sony das aktive Noise Cancelling für komplett kabellose In-Ears eingeführt – und was für eins! Neben dem normalen Noise-Cancelling, das wie gehabt hauptsächlich Motorengeräusche beim Fliegen und Bahnfahren unterdrückt, gibt es noch den Ambient-Sound-Modus. Der unterdrückt zum Beispiel das eher monotone Hintergrundgemurmel im Großraumbüro oder Zugabteil, ist jedoch so intelligent, dass zum Beispiel Durchsagen und Warnsignale weitergeleitet werden.

Mit Hilfe der kostenlosen App kann man das sogar noch optimieren, zumal die WF-1000X so intelligent sind, dass sie bei Bedarf den aktuellen Bewegungsstatus erkennen (Ruhe, Sport, Gehen) und den Ambient-Sound-Modus entsprechend den eigenen Voreinstellungen anpassen können.

Die Bedienung erfolgt über einen Button am rechten Ohrhörer. Mit ihm kann man Musik starten und stoppen, Titel überspringen und Anrufe entgegennehmen. Ein langer Druck startet den Google Assistant oder Siri. Mit dem Button auf dem linken Ohrhörer kann man die verschiedenen Noise Cancelling-Profile auswählen.

Die Sony WF-1000X sind gleichermaßen etwas für ausgesprochene Technik-Freaks, Klangenthusiasten und Vielreisende. Preislich sind sie inzwischen fast auf 100 Euro abgesackt, und damit eine gute Wahl für alle, die Wert auf aktives Noise Cancelling legen und mit der schwächeren Akkulaufzeit leben können.

Die AirPods von Apple sind zum Musikhören und Telefonieren gleichermaßen gut geeignet. Dank Bluetooth sind sie nicht nur auf Apple-Geräte beschränkt, sondern auch für andere Geräte uneingeschränkt nutzbar. Die Bedienung ist wie immer bei Apple vorbildlich einfach und auch bei der Akkulaufzeit gehören die AirPods zu den besten. Die Form der Ohrstöpsel soll universell passen, ohne dass man individuelle Passstücke montieren muss, aber das klappt nicht immer: In manche Ohren passen die Apple-Hörer einfach nicht.

Der BlitzWolf BW-FYE1 war lange unser Preis-Leistungssieger, dabei konnte ich mir beim Anblick der In-Ears eine gewisse Skepsis nicht verkneifen. Mit den zusätzlichen, fest eingesetzten Gummihäkchen an dem länglichen Gehäuse konnte ich mich allerdings nach dem Einsetzen schnell anfreunden: Sie sorgen für zusätzlichen Halt und die BW-FYE1 tragen sich sehr komfortabel.

Die mitgelieferten Passstücke sind im Vergleich zur Konkurrenz recht klein ausgefallen, sodass ich zu der größten Größe (L) greifen musste wo sonst die Größe M oder gar S vollkommen ausreicht, um die Gehörgänge abzudichten. Dann kann sich allerdings der Klang voll entfalten. Der Tiefbass ist beeindruckend, wenn auch nicht hyperaktiv. Helle Passagen, besonders in stimmlastigen Aufnahmen, können allerdings schon mal zu etwas schrillen Obertönen neigen.

Zur Bedienung ist auf jedem Stöpsel ein kleiner Taster angebracht. Das funktioniert im Zweifel besser als eine schlechte Touch-Oberfläche. Beim Telefonieren sind beide Hörer aktiv, sodass die Gegenstelle mit beiden Ohren zu hören ist, doch auch hier erlaubt sich der BlitzWolf kaum Schwächen: Die Übertragung ist lediglich etwas verrauscht und leidet unter der unvermeidlichen Latenz, die sich allerdings auch in Grenzen hält.

Getoppt wird das Ganze mit der Akkulaufzeit des Pärchens von über fünf Stunden, bevor die beiden wieder in die Lade-Box müssen. Das können sie dann immerhin ganze sieben Mal, bis auch die Box wieder aufgeladen werden muss. Wenn man auf einigen Komfort zugunsten eines großen Akkus im Lade-Dock verzichten kann, sind die BlitzWolf BW-FYE1 fast unschlagbar.

Der JVC HA-XC70BT-R kommt in ganz besonderer Verpackung daher: Sowohl das Lade- und Aufbewahrungsdock, als auch die In-Ears selbst sind von einer dicken Gummierung geschützt. Das Case lässt sich zudem noch per einfachem Dreh fest verriegeln und ist mit seinem Schlüsselring bestens zur Befestigung am Rucksack, Gürtel oder anderem Equipment geeignet. Durch die Gummierung sind die In-Ears recht klobig geraten und passen nur schwer in enge Gehörgänge, dichten dann aber gut ab. Der Klang ist gut; wem der Bass zu dünn ist, der kann sich an den kleinen Schaltern auf den In-Ears zum Bass-Boost durchklicken, das lässt sich allerdings auch per Smartphone-App machen.

Gerade weil Dock und In-Ears einen Sturz oder Rempler locker wegstecken und sie im verriegelten Case sicher aufbewahrt werden können, eignen sich die JVC HA-XC70BT-R besonders bei diversen Outdoor-Aktivitäten.

Der Bragi Dash Pro funktioniert dank internem Speicher und integriertem Betriebssystem auch ohne Smartphone. Die Musik spielt dann vom Speicher, Fitnessdaten werden ebenfalls dort abgelegt, um sie später ans Smartphone weiterzureichen. Der Bragi verfügt über eine ganze Fülle von Funktionen, die allerdings auch nach einer komplexen Steuerung verlangen, deshalb lässt er sich außer mit Klopfzeichen auch mit Kopfbewegungen bedienen. Hierzu muss der Dash Pro allerdings erst einmal entsprechend angelernt bzw. kalibriert werden. Viele Befehle muss man mühsam auswendig lernen, bis man den Bragi flüssig bedienen kann.

Der Dash Pro bringt eine ganze Fülle von Passstücken mit: Vier Silikon- und drei Foam-Tips sorgen für sicheren Sitz und akustische Abdichtung. Klanglich ist der Dash Pro etwas hell abgestimmt. Er verfügt über weniger Basspegel und geht auch nicht so weit runter. Andererseits liefert er ein beeindruckend räumliches Klangbild, was für den eher neutral abgestimmte Bass entschädigt.

Mit rund 250 Euro ist der Dash Pro von Bragi allerdings alles andere als ein Schnäppchen. Wirklich wert ist es das nur, wenn man die In-Ears tatsächlich auch ohne Smartphone benutzen möchte. Das geht theoretisch auch im Schwimmbad, denn die Dash Pro sind komplett wasserdicht. Theoretisch, denn spätestens beim Kraulen (oder Freistil, wie es korrekt heißt) dürften die teuren Stücke nicht lange im Ohr bleiben.

Der Jabra Elite 65t passt sich gut dem Ohr an und kann seine klanglichen Qualitäten daher gut entwickeln. Außerdem hat man hier die Mikrofone zum Telefonieren – ähnlich wie bei den AirPods – deutlich Richtung Mund ausgerichtet, mit dem Ergebnis, dass die Sprachverständlichkeit verbessert werden konnte.

Beim Anbringen der Mikrofone (insgesamt vier an der Zahl), hat man sich an den langen Stäbchen der AirPods orientiert. Der Erfolg gibt den Konstrukteuren recht, die Sprachverständlichkeit am anderen Ende ist deutlich besser als zum Beispiel bei den Elite Sport. Zwar kommen auch die Elite 65t nicht ganz an die AirPods heran, dafür sehen sie aber auch nicht aus, als würden einem Röhren aus dem Ohr hängen.

Beim Telefonieren hört man den Anrufer auf beiden Ohren und nicht wie bei den meisten anderen nur auf einem. Außer zum Telefonieren benutzt man auch die Elite 65t überwiegend zum Musikhören und das erfüllen sie sehr gut. Hier können sie sogar locker mit den Apple-Hörern konkurrieren, denn sie dichten deutlich besser ab und liefern ein besseres Tieftonfundament. Die Mitten zeichnen ebenfalls schön klar und ohne Verfärbung durch, lediglich den Höhen fehlt es mitunter am letzen Funken Glanz.

Die Bedienung an den Hörern ist einfach: Die Taste am rechten Stöpsel ist für Start/Stopp und zum Telefonieren, während auf dem Linken zwei kleine, leicht tastbare Schalter zum Skippen und für die Lautstärke zuständig sind. Allerdings brauchen gerade diese Tasten etwas Nachdruck und antworten mit einem gut hörbaren »Klack«, sodass die Bedienung schon etwas nervig sein kann.

Der Nuforce Be Free8 konnte mit dem besten Klang der bislang getesteten komplett kabellosen Bluetooth-In-Ears überzeugen. Auch der Tragekomfort lässt kaum Wünsche offen. Allerdings liegen auch beim Nuforce die Sprachqualität beim Telefonieren und die Akkulaufzeit nicht auf dem Niveau unseres Favoriten. Für Klangenthusiasten, die die Hörer vor allem zum Musikhören benutzen wollen, sind sie aber eine gute Wahl.

Der Be Free8 ist der jüngste Wurf der Soundspezialisten von Nuforce. Sie sehen mit ihrem Muschel-Design nicht nur gut aus, sondern sind auch sehr gut verarbeitet.

Die NuForce lassen sich schnell und komfortabel in die Ohren setzen, dichten gut ab und sitzen sehr sicher im Ohr. Das Pairing geht problemlos vonstatten, man sollte erst den linken Kanal mit dem Smartphone verbinden und dann per Knopfdruck den rechten mit dem linken. Leider ist die Kennzeichnung für den rechten und den linken Kanal nur winzig klein auf der jeweiligen Universaltaste angebracht. Hier wäre eine bessere Kennzeichnung ein klarer Vorteil.

Der Klang der Nuforce-Hörer ist sauber und klar und wird von einem straffen Bassfundament unterstützt. Der eindrucksvolle Tiefbassbereich wird mit einer sonoren Grundtonwiedergabe an die Mitten und Höhen angeglichen. Klanglich stechen die Nuforce damit sowohl unseren Favoriten von Apple als auch die Sonys aus.

Leider könnte auch hier die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren besser sein, wenngleich man seinen Gesprächspartner sogar auf beiden Ohren hört. Mit einer Akkulaufzeit von drei Stunden liegen sie mit den Sonys gleichauf, müssen sich den AirPods aber geschlagen geben. Immerhin lassen sie sich mit der Transportbox bis zu viermal wieder aufladen.

Bei der Bedienung kommt NuForce leider nicht an Apple oder Sony heran. Die Hörer schalten sich nicht von alleine ab, das muss man selbst machen. Gesteuert werden die Be Free8 über eine Taste am linken Ohrhörer. Siri oder Google Assistant starten nur, wenn man die Musik gestoppt hat und lange auf die Taste drückt – das geht auch einfacher.

Die Nuforce Be Free8 sind damit vor allem eine Empfehlung für Klangenthusiasten, die sie vorwiegend zum Musikhören verwenden und nur ab und zu zum Telefonieren.

Die Ohrstöpsel des Lamax Dots1 sind schön klein, sitzen entsprechend sicher, komfortabel und dichten gut ab. Das ist gut, denn so kann sich der satte, runde Bass beim Musikhören gut entfalten. Beim Einsetzen ins Ladedock muss man sich keine Gedanken über die Richtung machen, beide passen in beide Ladeschalen und werden dort von Magneten auf die Kontakte gerückt und gut festgehalten. Die Magnete in den Hörern sind recht kräftig, sodass die beiden Stöpsel auch außerhalb des Ladedocks gern nebeneinander liegen und so eher selten verloren gehen.

Die Bedienung erfolgt über die Schaltflächen auf den Stöpseln, die Hörer sind schnell gekoppelt, erst miteinander und anschließend mit dem Smartphone. Start/Stopp zum Telefonieren sowie Zappen durch die Tracks ist mit den Bedientasten auf den Ohrstöpseln möglich, die Lautstärke lässt sich nur direkt am Smartphone einstellen.

Der Klang des Sets von Lamax ist zwar leicht basslastig, aber keinesfalls unangenehm.

Mit dem True Wireless In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio bekommt man für knappe 50 Euro ein Headset inklusive Transport-Dock, in dem die In-Ears bis zu viermal wieder aufgeladen werden können. Die Passform ist dank der recht kompakten Abmessungen und der vier Passstücke im Lieferumfang sehr gut. Weil sich die Auvisio-Hörer gut ins Ohr einpassen, liefern sie auch einen guten Klang beim Musikhören. Lange Zeit waren die Auvisio-Hörer unser Preistipp, allerdings hat die Konkurrenz jetzt nachgezogen. Dennoch ist das True Wireless In-Ear-Stereo-Headset sein Geld durchaus wert.

Mit dem Nuforce BE Free5 wollte der Hersteller einen True Wireless-Hörer preislich unterhalb des BE Free8 platzieren. Ärgerlich nur, dass der aktuell sogar günstiger angeboten wird als der neue. Der BE Free5 macht seine Sache zwar ausgesprochen gut, er sitzt ebenso komfortabel und sicher im Ohr wie sein großer Bruder, bietet eine sichere Bluetooth-Übertragung und guten Klang. Allerdings verfügt er über einen deutlichen Loudness-Charakter, wo der große Bruder sich schön ausgewogen zeigt. Außerdem verzichtet man hier auf die hochwertigere aptX-Übertragung. Somit empfiehlt es sich, besser zum BE Free8 zu greifen.

Schlicht FREE nennt JBL sein True Wireless-Debüt, das man durchaus als gelungen bezeichnen kann, die JBLs lassen sich gut einsetzen und liefern fast vom Start weg einen sehr guten Klang mit solidem Bassfundament. In den oberen Mitten und den Höhen könnten sie allenfalls noch eine etwas bessere Differenzierung gebrauchen, das war es dann aber auch schon an Kritik am Klang. Beim Telefonieren kommt dann die Ernüchterung: Nur ein Kanal ist aktiv und die Sprachverständlichkeit ist auf beiden Seiten des Telefonats inakzeptabel, starkes Rauschen und die übliche Latenz beenden schnell jedes Telefonat. Wer hauptsächlich Musik hören will und sich nur ungern unterwegs durch einen Anruf stören lässt, kann sich jedoch durchaus mit den JBL FREE anfreunden, allerdings gibt es bessere zum gleichen Preis.

Die Nokia BH-705 wenden sich mit ihrem eleganten, hochwertigen Äußeren offensichtlich an Anzugträger. Sie sind komplett aus Metall gefertigt, und selbst das Ladedock ist ausgesprochen schlank geraten. Der Nachteil ist, dass der Einsatz der In-Ears in das Dock etwas fummlig ist, weil sie jeweils sehr genau zwischen den beiden Kontakten eingehängt werden müssen. Dafür sind die In-Ears ebenfalls sehr schlank und passen wunderbar ins Ohr, wo sie, gut abdichtend, für einen Klang sorgen, der alles andere als schlank ist. Dem leichten Loudness-Charakter ist es geschuldet, dass sie auch bei leisen Pegeln noch recht voluminös klingen.

Kuriosität am Rande: Egal mit welchem Smartphone sie verbunden sind, der Klingelton erinnert an den der klassischen Nokia-Handys, kommt allerdings nur aus einem Kanal.

Der Soul ST-XS ist zwar nicht IPX-zertifiziert, soll aber gegen Schweiß resistent sein, womit er sich fürs Musikhören in der Muckibude oder bei anderen sportlichen Aktivitäten eignet. Das Pairing hat in unserem Test nicht ganz so reibungslos funktioniert wie bei vielen anderen, wenn dann eine Verbindung da ist, ist sie aber stabil. Der ST-XS sitzt sicher und komfortabel in den Ohren und die Tasten auf den Stöpseln haben eine angemessene Response, schalten also nicht wild ein und aus, nur weil man den Sitz der Stöpsel korrigiert. Klanglich können die Soul überzeugen, liegen mit der Bassabstimmung im Trend und gehören zu den wenigen, mit denen ich auch beim Telefonieren verstanden werde.

Die HolyHigh TWS i7 machen den ersten Einstieg unnötig schwer, da sie quasi seitenverkehrt im Dock stecken, d.h. der fürs linke Ohr ist rechts eingesteckt und umgekehrt. Mit den richtigen Passstücken sitzen die Hörer recht komfortabel, der Sinn der Öse am jeweiligen Hörer erschließt sich aber nicht wirklich. Eine mögliche Sicherheitsleine befindet sich jedenfalls nicht im Lieferumfang. Bedient wird über Touch-Flächen an den Hörern, die allerdings mit leichter Verzögerung reagieren und von einer Leuchtanzeige eingefasst sind, welche zu allem Überfluss im Betrieb vor sich hinleuchtet. Dass das der Akkulaufzeit abträglich ist, zeigt sich schon nach kurzen zweieinhalb Stunden, wenn die beiden wieder zum Aufladen ins Dock müssen. Zwar können sie bis zu acht Mal nachgeladen werden, aber währenddessen gehen sie halt nicht, was auf längeren Reisen ziemlich nervig ist.

Anker Soundcore Liberty Air

Nachdem der erste Wow-Effekt leider schon nach wenigen Minuten abgeklungen war, musste ich den Anker Soundcore Liberty Air die Empfehlung wieder absprechen: Den Anfang machten kurze Übertragungsabbrüche zwischen den beiden Hörern, dann gab mindestens einer der beiden Akkus ohne Vorankündigung (der Ladezustand wird bei den meisten Handys angezeigt) seinen Geist auf, obwohl die Anzeige kurz vorher noch unbedenkliche 80% anzeigte.

Das ist schade, denn die Soundcore Liberty Air hätten prinzipiell das Zeug dazu, eine günstige Alternative zu den AirPods zu sein und das nicht nur seitens des Designs. Wenn Sie funktionieren, sitzen sie sehr komfortabel in den Ohren, dichten dank Passstücken auch erheblich besser ab als die AirPods und liefern immer einen guten Sound mit sattem Bass. Beim Telefonieren gibt es ebenfalls nur geringe Abstriche, zumal das Gegenüber auf beiden Ohren zu hören ist.

Der BeoPlay E8 liegt preislich deutlich über der Konkurrenz, dafür können die In-Ears allerdings auch mit exzellentem Design und hervorragender Verarbeitung punkten. Außerdem bietet die zugehörige App Features, wie den Transparence-, oder Talk-Through-Modus, sowie eine Klangeinstellung mit mehreren Presets.

Klanglich beeindrucken die BeoPlay E8 mit einem klaren, weiträumigen, fast plastischen Sound, der zumindest in der Grundeinstellung weder einen vorlauten Bass noch einen deutlichen Loudness-Charakter hat. Bei der Bedienung besteht allerdings noch Bedarf zur Verbesserung. Das fängt beim unzuverlässigen Pairing an und setzt sich mit den auf beide Ohrstöpsel verteilten, kryptischen Klopf-Codes zur Lautstärkeregelung oder für den Talk-Through-Modus fort. Das haben andere Hersteller besser gelöst.

Motorola Stream Sport

Der neue Motorola Stream Sport bringt zusätzliche Bügel mit, die beim Joggen oder anderen sportlichen Betätigungen für zusätzlichen Halt sorgen. Zudem sind sie gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt. Klanglich könnten sie besser sein, außerdem verfügen sie nicht über Zusatzfunktionen wie Pulsmessung oder Bewegungs-Tracking, sind dafür aber auch deutlich billiger als die, die das können.

Motorola VerveOnes+ ME

Die VerveOnes von Motorola gibt es in mehreren Varianten, wir orderten die »M.E.«, was für »Music Edition« steht. Sie haben mittlerweile mit den Motorola VerveOnes+ Music Edition einen verbesserten Nachfolger erhalten. Gerade bezüglich einer stabilen Verbindung, einmal zum Smartphone und einmal zwischen den beiden Ohrstöpseln, hat Motorola hier nachgebessert – mit Erfolg: Im Test gab es keinerlei Abbrüche mehr festzustellen, weder beim Musikhören, noch beim Telefonieren, was allerdings wohl zu Lasten der Akkulaufzeit geht. Die neuen haben nämlich etwas weniger Ausdauer als die erste Generation.

Die Jaybird Run sind schon dem Namen nach ausdrücklich für Sport geeignet. Geworben wird außerdem damit, dass sie schweißresistent sind. Aber leider sind die Hörer nicht entsprechend zertifiziert, was allein schon wegen möglicher Garantieansprüche problematisch ist, gerade in Hinsicht auf den nicht gerade günstigen Preis. Auf der Haben-Seite liefern die Jaybirds komfortablen, passgenauen Sitz und eine sehr gute musikalische Vorstellung, sodass die App mit integriertem Equalizer eigentlich gar nicht mehr nötig ist. Beim Telefonieren hört man sein Gegenüber, wie bei so vielen anderen Geräten, nur auf einem Kanal und man kommt klar und deutlich an, wenn auch mit einem gewissen Echoeffekt. Dafür finden wir sie zu teuer.

Erato Audio Apollo 7

Die Erato Apollo 7 sind echte Design-Schätze: Sie haben die ideale Form und ausreichend Passstücke an Bord, sodass sie in fast jedes Ohr passen – von allen von uns getesteten übrigens am besten. Belohnt wird das mit hervorragendem Sound beim Musikhören. Die Kanalbelegung erfolgt automatisch, es braucht also keine entsprechende Kennzeichnung. Beim Telefonieren erreicht die Sprachverständlichkeit an der Gegenstelle nicht ganz die Qualität der Muse aus gleichem Hause. Inzwischen gibt es von Erato auch die Apollo 7S. Was neu ist, erfahren Sie, sobald wir hier Testmuster erhalten haben. Klar ist, dass man sich auch hier wieder das außergewöhnliche Design gut bezahlen lässt.

Die Muse 5 kommen ebenfalls von Erato. Sie passen wegen ihrer Größe zwar nicht ganz so gut in den Ohren, bieten aber dennoch eine gute Musikwiedergabe und liefern außerdem eine etwas bessere Sprachqualität beim Telefonieren als die Apollo 7. Aufgrund ihrer Größe haben entsprechend große Akkus Platz in den Gehäusen – das ergibt eine enorme Akkulaufzeit von vier Stunden pro Ladung. Damit sind sie besonders für Leute geeignet, die viel telefonieren.

Recht neu auf dem Markt sind die Havit G1. Sie kommen mit einer ganz besonderen Eigenschaft: Die Hörer können induktiv aufgeladen werden. Wenn Sie bereits ein Smartphone besitzen, das sich induktiv laden lässt, können die In-Ears in der selben Ladestation neuen Saft tanken. Klanglich sind die G1 erstaunlich gut, leider lassen sie sich in etwas engere Ohren nicht passend einsetzen. Die Schallöffnung ist hier etwas zu groß geraten, sodass selbst das kleinste Passstück unter Umständen immer noch zu dick aufträgt – im Zweifel also vor dem Kauf anprobieren!

Hama FreeStereo Twins

Auch Zubehörspezialist Hama hat mit den Freestereo Twins ein entsprechendes Headset am Start. Günstig ist es allemal, allerdings sind die Ohrstöpsel recht groß und jeweils mit drei Tasten versehen, die zum Pairen, fürs Telefonieren und zur Lautstärkeeinstellung dienen. Die Bedienung ist bei eingesetzten Stöpseln recht fummelig und beim Freisprechen kommt es gern zu Aussetzern. Klanglich können sie allerdings mit einem soliden Bassfundament und einer sonst natürlichen Wiedergabe überzeugen.

Der IHS-600 von Auvisio scheint der kleinere Bruder des IHS-700 zu sein. Er ist nochmal etwas günstiger zu haben, kann seinem nur rund zehn Euro teureren Bruder jedoch in keiner Disziplin das Wasser reichen. Die erste Verbindung mit dem Smartphone dauert schon länger, die zwischen den beiden In-Ears hat häufiger Aussetzer und klanglich können die Teile ebenfalls nicht überzeugen. Der Bass schwächelt, was allerdings auch an der Passung im Ohr liegen kann, die Mitten sind verfärbt und undifferenziert. Geben Sie lieber die paar Euros mehr aus und leben dann nur mit den Einschränkungen, die alle günstigen Sets beim Telefonieren zeigen.

Die aktuellen Samsung Gear IconX (2018) haben zwar gegenüber ihren Vorgängern einige Verbesserungen erfahren – insbesondere die Bedienung über die Touch-Flächen der beiden Ohrstöpsel geht buchstäblich gut von den Fingerspitzen. Leider zickten unsere Testmuster bereits beim anfänglichen Pairing mit dem Smartphone. Nach einigen vergeblichen Versuchen gelang das, was bei deutlich billigeren True Wireless-Hörern auf Anhieb funktioniert.

Nach erfolgreiche Prozedere können sie zwar klanglich überzeugen, kommen aber im Vergleich zum Beispiel zu den Jabra Elite Sport etwas schmalbandig daher – tiefste Bässe und höchste Höhen hört man bei anderen eher. Hinzu kommt, dass die Gear IconX keinen Pulsmesser an Bord haben, sondern ausschließlich einen Schritt- und Bewegungszähler. Zugute halten kann man ihnen, dass sie wegen des internen Speichers auch ohne Smartphone funktionieren.

Der HolyHigh TWS-T8 ist eigentlich eine Powerbank mit beigepackten True Wireless In-Ears: Satte 3.000 mAh Kapazität hat der interne Akku, damit kann man ein normales Smartphone ziemlich bis ganz vollladen. Dann bleibt allerdings nicht mehr viel für die In-Ears, die mit einer Ladung nur knappe drei Stunden hinkommen. Offenbar hat man bei der Auswahl der Ohrstöpsel kein so gutes Händchen gehabt, wie beim Akku: Das Pairing klappte in unserem Test eigentlich nie auf Anhieb, es waren immer mindestens zwei Anläufe notwendig.

Der Klang ist erstmal in Ordnung, bis man nach längerem Hören merkt, dass doch einiges fehlt: Man hört wie durch einen dichten Vorhang, der insbesondere die Höhen ausblendet. Auch beim Telefonieren liefert das Set kaum mittelmäßige Sprachqualität, immerhin hört man sein Gegenüber auf beiden Ohren. Als Zubehör zur Powerbank gehen die Hörer in Ordnung, mehr aber auch nicht, da gibt es zum gleichen Preis bessere.

TaoTronics TT-BH052

Der Taotronics TT BH052 ist rundum enttäuschend: Das Pairing sowohl der Hörer miteinander als auch mit dem Smartphone erfordert mehrere Anläufe, bis alles funktioniert wie es soll, da es durch die allzu empfindliche Touchfläche schon beim Einsetzen in die Ohren oft zu Fehlbedienungen und zu Verbindungsabbrüchen kommt. Der Korpus ist wahrscheinlich so groß, dass der Schallaustritt nicht wirklich in die Ohrkanäle gelangt, bzw. diese nicht gut abgedichtet werden. Der Klang ist entsprechend dünn und schrill. Dafür sind die Hörer schlicht zu teuer.

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Kommentare

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Tino
Tino

Nutzloser Test! Nicht ein Wort zu Verbindungsabbrüchen oder Verbindungsqualität. XT1 z.B. sind nicht zu gebrauchen!!! Dieser Test ist totaler Schwachsinn! Waste of time! ^^

Andy Seidel
Andy Seidel

Marcel Hübner

Alexander Brandt
Alexander Brandt

Ich kann nach reiflichen Tests, auch mit sehr teuren Herstellern, die hier getrost empfehlen…..
SAVFY Bluetooth 4.1 Kopfhörer Mini In Ear Headset Ein Paar mit CSV 6.0 Noise-Cancelling Mikrofon und Tragbare Ladehülle 2100mAh (Kleinste, Kabellos, https://www.amazon.de/dp/B01NCXYHJS/ref=cm_sw_r_cp_apip_FTtcsXv3Q5HkE

Alexander Brandt
Alexander Brandt

Mein Favorit Nr. 2 waren die Sony WF-1000x, nur leider nicht jeweils separat nutzbar.

Daniel Kibler-Bärthold
Daniel Kibler-Bärthold

Und weshalb sind Samsung’s Icon X 2018 nicht mit im Test?

Rainer Braun
Rainer Braun

Die von Apple sehen einfach Scheiße aus. Wie als hätte man das Kabel abgeschnitten.

Dragos Mihai Dutu
Dragos Mihai Dutu

Apple definitiv !

André Berlage
André Berlage

Ich würde gerne die Anker Zolo Liberty + getestet sehen…

Dennis Heimann
Dennis Heimann

Warum wurden die Samsung IconX 2018 nicht getestet!? Mega klang, super sitz und mit 7 Stunden Musikwiedergabe eindeutig der beste Akku

Martin Görgens
Martin Görgens

Alter wasn Oschi.. schön die Frikadelle am Ohr ?

Axel Foley
Axel Foley

Junge bei dem fetten Teil kein Wunder dass die Frikadellen 7 Stunden halten… hast ja nen 140000 mAh Akku verbaut.

Kartal Murat
Kartal Murat

Hat jemand eine Ahnung ob Fa. Beats sowas bringt ?

Hubs Mas Zar
Hubs Mas Zar

Na wartet mal ab bis die JBL Free und die Bose Soundsport Free am Markt sind !

Murat Yilmazer
Murat Yilmazer

Die gibt es doch schon auf dem markt

Smart Marty
Smart Marty

Erwin – I fully agree

Guido Odiug
Guido Odiug

Bluetooth ohne Kabel, wie geil

Volker Kemeter
Volker Kemeter

da ich keine earplugs tragen kann sind die airpods perfekt für mich. ich liebe die dinger.

halten in meinen ohren auch gut.

Roulgh Binger
Roulgh Binger

Haben die auch ne Suchfunktion? ?

Jan Ahrens
Jan Ahrens

Roulgh Binger ja, haben die tatsächlich

Volker Kemeter
Volker Kemeter

hey. ich hab sie noch nie verloren ?

Patrick Lang
Patrick Lang

Apple AirPods einfach die besten

Vincent Vin Muehlleitner
Vincent Vin Muehlleitner

Bester Klang, dafür aber in Europa noch nicht am Markt und bei der Beständigkeit der BT-Verbindung maximal Prototypenqualität: Bose Soundsport Free Wireless.
Hätt ich doch die Airpods gekauft…