Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer

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Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Die besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer sind die AirPods von Apple. Kein anderes komplett kabelloses In-Ear-Set schafft es, klanglich beim Musikhören und Telefonieren gleichermaßen zu punkten. Die AirPods sitzen trotz – oder wegen – ihres außergewöhnlichen Designs in den meisten Ohren gut und sicher und die eingebauten Akkus verfügen über ein enormes Durchhaltevermögen.

Update 8. Januar 2019

Die Schlagzahl steigt wieder bei der Einführung neuer True Wireless-Kopfhörer: Sieben neue Sets haben wir hinzugefügt.

Darunter waren mit dem ATH-SPORT7TW von Audio-Technica ein Sport-Set, der JBL FREE, von HolyHigh mit dem TWS-i7 und dem TWS-x9 gleich zwei Varianten, den TT-BH052 von TaoTronics, von BlitzWolf den BW-FYE1 und schließlich den Soundcore Liberty Air von Anker.

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17. September 2018

Der neue BE Free5 von Nuforce ist günstiger als sein Bruder. Die Spezialisten von Soul setzen mit dem ST-XS auf Design, aber nicht nur.

25. Juni 2018

Wir haben zwei neue Modelle getestet, der Jabra Elite 65t ist eine neue Allround-Empfehlung, für den günstigen Havit G1 hat es nicht zur Empfehlung gereicht.

28. März 2018

Mit dem Jabra Elite Sport, dem Bragi Dash Pro und dem Samsung Gear IconX haben wir gleich drei neue Kandidaten, die außer der Musikwiedergabe über ausgesprochen sportliche Ambitionen verfügen. Integrierte Sensoren für Bewegung und Herzfrequenz erweitern die Funktionsvielfalt enorm.

Dagegen gehört der BeoPlay E8 eher zu den unsportlichen True Wireless. Er muss sich direkt mit unseren Favoriten von Apple und Sony messen lassen.

19. Januar 2018

Wir hatten die Jaybird Run neu im Test. Sie klingen zwar nicht schlecht, für eine Empfehlung reicht es aber nicht.

29. Dezember 2017

Wir haben der Tabelle eine zusätzliche Zeile hinzugefügt, aus der hervorgeht, ob beim Telefonat beide Kanäle genutzt werden.

1. November 2017

Wir haben fünf neue Paare getestet, gleich drei davon sind neue Empfehlungen: Sony WF-1000X, NuForce BE Free8 und Motorola Stream Sport.

8. September 2017

Auf der IFA haben viele Hersteller neue kabellose In-Ears vorgestellt, darunter Sony und Bose. Wir werden diesen Test aktualisieren, sobald wir die neuen In-Ears probegehört haben.

16. August 2017

Wir haben uns zwei neue kabellose Bluetooth-In-Ears angehört. Das auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset hat uns als neuer Preistipp überzeugen können.

Die Hama FreeStereo Twins sind recht günstig, sitzen aber nicht besonders gut.

28. Juni 2017

Gleich zwei neue Modelle sind soeben eingetroffen: einmal die FreeStereo Twins von Hama für knapp 100 Euro, und außerdem das auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-Headset für knapp die Hälfte. Es gibt in den nächsten Tagen ein entsprechendes Update.

Bluetooth-Kopfhörer bieten gegenüber ihren kabelgebundenen Kollegen ein deutliches Plus an Komfort, denn man spart sich das Kabel vom Smartphone zu den Kopfhörern. Um die für den Empfang notwendige Elektronik und die Akkus unterbringen zu können, verfügen herkömmliche Bluetooth-In-Ear-Hörer aber immer noch entweder über einen Nackenbügel oder eine Kabelverbindung zwischen den beiden Ohrstöpseln.

Immer mehr Hersteller versuchen, auch diesem letzten Kabel den Garaus zu machen. Sogenannte True Wireless In-Ears, die komplett ohne Kabel auskommen, sind nicht nur für Sportler ein Traum, sondern auch für jeden, der sich schon des Öfteren durch Hängenbleiben am Kabel die Stecker aus den Ohren gerissen hat. Onkyo stellte mit dem W800BT bereits auf der IFA 2015 den ersten Bluetooth-In-Ear-Modell ganz ohne Kabel vor, ein knappes Jahr später kam er in den Handel. Kurz darauf führte Apple mit dem iPhone 7 das erste Smartphone ganz ohne Kopfhörerbuchse ein – und die dazu passenden AirPods.

Inzwischen kommen immer mehr True Wireless In-Ears auf den Markt, die zusätzlich mit Health-Funktionen, wie Puls- und Bewegungssensoren ausgestattet sind. Wir haben mit dem Jabra Elite Sport, dem Bragi Dash Pro und dem Samsung Gear IconX drei Modelle getestet. Sie mussten neben ihren klanglichen Fähigkeiten auch das Zusammenspiel mit den entsprechenden Fitness-Apps unter Beweis stellen.

Bei den besonders günstigen Headsets ist jetzt der Havit G1 hinzugekommen. Das Set bietet eine gute Ausstattung zum Kampfpreis von unter 50 Euro. Ein ganz besonderes Feature: Die G1 können induktiv geladen werden.

Insgesamt hatten wir inzwischen 20 True-Wireless-Kopfhörer im Test. Preislich liegen sie zwischen ungemein günstigen 15 und satten 300 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Apple AirPods

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPods
Gewöhnungsbedürftiger Look, aber guter Klang – sowohl beim Telefonieren als auch beim Musikhören.

Die AirPods von Apple sind zum Musikhören und Telefonieren gleichermaßen gut geeignet. Dank Bluetooth sind sie nicht nur auf Apple-Geräte beschränkt, sondern auch für andere Geräte uneingeschränkt nutzbar. Die Bedienung ist wie immer bei Apple vorbildlich einfach und auch bei der Akkulaufzeit gehören die AirPods zu den besten. Die Form der Ohrstöpsel soll universell passen, ohne dass man individuelle Passstücke montieren muss, aber das klappt nicht immer: In manche Ohren passen die Apple-Hörer einfach nicht.

Auch gut

Sony WF-1000X

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000X
Der In-Ear mit adaptivem Noise Cancelling macht fast alles noch ein bisschen besser, schwächelt aber beim Akku und bei der Sprachqualität.

Die WF-1000X von Sony liegen hinsichtlich der Ausstattung mit aktivem Noise-Cancelling und den vielen Passstücken vor den Apple-Hörern. Auch klanglich sind sie hörbar besser, lediglich beim Telefonieren muss man Abstriche machen. Auch beim Bedienkomfort und der Akkulaufzeit sind die AirPods besser. Sie sind aber eine sehr gute Alternative für alle, die Probleme mit dem Sitz der AirPods haben.

Bester Klang

Nuforce BE Free8

Bietet hervorragenden Klang beim Musikhören und ist komfortabel zu tragen.

Der Nuforce Be Free8 konnte mit dem besten Klang der bislang getesteten, komplett kabellosen Bluetooth-In-Ears überzeugen. Auch der Tragekomfort lässt kaum Wünsche offen. Allerdings liegen auch beim Nuforce die Sprachqualität beim Telefonieren und die Akkulaufzeit nicht auf dem Niveau unseres Favoriten. Für Klangenthusiasten, die die Hörer vor allem zum Musikhören benutzen wollen, sind sie aber eine gute Wahl.

Guter Allrounder

Jabra Elite 65t

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 65t
Jabra ohne Fitness-Funktionen, dafür aber mit gutem Klang beim Musikhören und Telefonieren.

Der Jabra Elite 65t passt sich gut dem Ohr an und kann seine klanglichen Qualitäten daher gut entwickeln. Außerdem hat man hier die Mikrofone zum Telefonieren – ähnlich wie bei den AirPods – deutlich Richtung Mund ausgerichtet, mit dem Ergebnis, dass die Sprachverständlichkeit verbessert werden konnte.

Mit Fitness-Tracker

Jabra Elite Sport

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite Sport
Aktuell für uns die besten True Wireless-Hörer mit Fitness-Funktionen.

Unsere Top-Empfehlung in Sachen Fitness und Sport ist der Jabra Elite Sport: Kein anderer True-Wireless-Hörer ist besser für sportliche Aktivitäten geeignet. Neben dem Soundtrack fürs Workout liefert er Bewegungs- und Herzfrequenzdaten. Die sehr gut strukturierte App hilft bei der Erstellung effizienter Trainingspläne. Dank der vielen Passstücke passt er in jedes Ohr. Aber auch klanglich muss er sich nicht hinter den anderen verstecken: Der Jabra Elite Sport liefert einen angenehm ausgewogenen Sound.

Mit Gestensteuerung

Bragi Dash Pro

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Bragi Dash Pro
Die Bragis haben mehr Funktionen, sind aber auch komplizierter in der Bedienung.

Der Bragi Dash Pro funktioniert dank internem Speicher und integriertem Betriebssystem auch ohne Smartphone. Die Musik spielt dann vom Speicher, Fitnessdaten werden ebenfalls dort abgelegt, um sie später ans Smartphone weiterzureichen. Der Bragi verfügt über eine Fülle von Funktionen, die allerdings nach einer komplexen Steuerung verlangen, deshalb lässt er sich außer mit Klopfzeichen auch mit Kopfbewegungen bedienen. Das verlangt etwas Übung und sieht gar nicht so komisch aus wie man befürchtet.

Gut & günstig

BlitzWolf BW-FYE1

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BlitzWolf BW-FYE1
Die extravagante Form der BW-FYE1 trägt sich erstaunlich komfortabel.

von 26 Lesern gekauft

Das Design der Hörer des BlitzWolf BW-FYE1 lässt auf den ersten Blick kaum vermuten, dass die beiden so komfortabel und vor allem sicher in den Ohren sitzen. Sie tragen sich aber nicht nur angenehm, sondern klingen auch sehr gut und liefern den Ton beim Telefonieren auf beiden Seiten. Die enorme Akkulaufzeit von mehr als fünf Stunden pro Aufladung spricht ebenfalls für die BW-FYE. Abgerundet wird das Set von einem Preis, der deutlich unter 50 Euro liegt.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutBester KlangGuter AllrounderMit Fitness-TrackerMit GestensteuerungGut & günstig
Modell Apple AirPods Sony WF-1000X Nuforce BE Free8 Jabra Elite 65t Jabra Elite Sport Bragi Dash Pro BlitzWolf BW-FYE1 Auvisio IHS-700 Nuforce BE Free5 JBL FREE Soul ST-XS HolyHigh TWS-i7 HolyHigh TWS-x9 Anker Soundcore Liberty Air BeoPlay E8 Motorola Stream Sport Motorola VerveOnes+ ME Motorola VerveOnes Music Edition Jaybird Run Erato Audio Apollo 7 Erato Audio Muse 5 Havit G1 Audio-Technica ATH-SPORT7TW Hama FreeStereo Twins Auvisio IHS-600 Dokpav X1T Samsung Gear IconX TaoTronics TT-BH052
Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPodsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000XTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 65tTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite SportTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Bragi Dash ProTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BlitzWolf BW-FYE1Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: auvisio True Wireless In-Ear-Stereo-HeadsetTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Nuforce BE Free5Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: JBL FREETest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Soul ST-XSTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: HolyHigh TWS-i7Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: HolyHigh TWS-x9Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Anker soundcore Liberty AirTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay E8Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola Stream SportTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Motorola VerveOnes+ METest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Motorola VerveOnesTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jaybird RunTest besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Erato Apollo 7Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Erato Audio Muse 5Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Havit G1Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-SPORT7TWTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Hama FreeStereo TwinsTest besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Auvisio IHS-600Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Dokpav X1TTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Samsung Gear IconXTest besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: TaoTronics TT-BH052
Pro
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Sprachqualität beim Telefonieren perfekt
  • Bedienung ohne Tasten durch Tipp-Code
  • Sehr guter Klang
  • Effektives, zweistufiges Noise-Cancelling
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Passform
  • Sehr guter Klang
  • Gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Übersichtliche App
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
  • Übersichtliche App
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Komfortabler Sitz
  • Guter Klang
  • Günstiger Preis
  • Sehr gute Klangqualität bei Musik
  • Gute Passung im Ohr
  • Sprachqualität in Ordnung
  • Schnelle, unkomplizierte Kopplung
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr guter, satter Sound
  • Hoher Tragekomfort
  • Einfache Bedienung
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren gehen beide Kanäle
  • Bass konturiert, aber nicht überbetont
  • Komfortabler Sitz
  • Bass konturiert, aber nicht überbetont
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren auf beiden Seiten gut
  • Bequemer Sitz
  • Gute Abdichtung
  • Guter Klang
  • Hervorragender Klang
  • Feines Design
  • Gut funktionierendes Talk-Through
  • Durch die zusätzlichen Bügel sicherer Halt auch beim Joggen
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Gute Klangqualität bei Musik
  • Stabile Funkverbindung
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Pfiffige Aufbewahrungsbox
  • Gute Klangqualität bei Musikwiedergabe
  • Hervorragende Klangqualität beim Musikhören
  • Sehr guter Sitz
  • Gute Klangqualität für Musik Sprachqualität in Ordnung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Musikwiedergabe
  • Viele Ladezyklen
  • Gute Ausstattung
  • TalkThrough-Funktion
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr gute Musikwiedergabe mit knackigem Bass
  • Komplette Bedienung möglich
  • Guter Klang
  • Gute Passform
  • Klangqualität bei Musik gut Passform sehr gut
  • Dank internem Speicher unabhängig vom Smartphone
  • Lange Akkulaufzeit
  • Nach Schutzklasse IPX7 wasserdicht
Contra
  • Passt nicht in jedes Ohr
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Beim Telefonieren ist Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Nur 3 Silikonpassstücke im Lieferumfang
  • Bedienung am Hörer ist fummelig
  • Beim Sport abhängig vom Smartphone
  • Komplexe Bedienung
  • Hoher Preis
  • Dichten nicht immer perfekt ab
  • Keine Lautstärkeeinstellung
  • Kein Skipping
  • Mäßige Sprachqualität beim Telefonieren
  • Keine aptX-Unterstützung
  • Beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv
  • Beim Telefonieren schlechte Sprachqualität auf beiden Seiten
  • Umständliches Pairing
  • Die Touchflächen sind etwas unsensibel
  • Klang leicht mittenbetont, es fehlt an Feinzeichnung in den Höhen
  • Sehr kurze Akkulaufzeit
  • Unsensible Touchflächen
  • Aussetzer zwischen der Hörern
  • Akkuprobleme
  • Unzuverlässiges Pairing
  • Ziemlich groß
  • Sprachverständlichkeit bei der Gegenstelle nicht gut
  • Nicht zum Schwimmen geeignet
  • Klang nur mittelmäßig
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren nur mittelmäßig
  • Hören beim Telefonieren nur auf einem Kanal
  • Mitunter Funkaussetzer zwischen den beiden Kanälen
  • Telefon funktioniert nur auf einem Kanal
  • Keine Schutzklasse
  • Weniger gute Sprachqualität beim Telefonieren
  • Beim Telefonieren hört man nur auf einem Kanal
  • Für viele Ohren zu groß, daher schlechte Abdichtung und schwacher Bass
  • Sehr klobig, passen schlecht in die Ohren
  • Dichten nicht ab, daher dünner Sound
  • Beim Telefonieren schlechte Sprachqualität auf beiden Seiten
  • Umständliche Bedienung
  • Großer Korpus
  • Schlechte Sprachqualität und Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität
  • Aussetzer beim Telefonieren
  • Schlechte Sprachqualität beim Telefonieren
  • Schwache Akkulaufzeit
  • Ohne Ladeschale
  • Keine Pulsmessung
  • Schwache App-Anbindung
  • Kompliziertes Handling
  • Schlechte Passform
  • Mäßige Klangqualität
Bester Preis
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True Wireless In-Ears: Vor- und Nachteile

Nicht nur beim Sport, auch unterwegs stören Kabel beim Musikhören ungemein. Sie sind ständig im Weg und neigen dazu, sich beim Aufbewahren heillos zu verknoten. Damit machen True Wireless In-Ears Schluss.

Doch die kabellose Freiheit kommt mit einem Nachteil: Komplett kabellose Kopfhörer haben eine sehr begrenzte Akkulaufzeit, schließlich sind sie so winzig gebaut, dass kaum Platz für Akkus bleibt. Meist ist nach drei bis vier Stunden Musikgenuss Schluss, manche True Wireless In-Ears schaffen gerade mal zwei Stunden.

Fast alle True-Wireless-Hörer kommen deshalb mit einem Aufbewahrungscase, das mit einem eigenen Akku ausgestattet ist. So kann man die Hörer auch unterwegs aufladen – meist bis zu dreimal, vorausgesetzt, der Akku im Case ist komplett aufgeladen. Nur das günstigste Paar In-Ears kommt ohne Lade- und Aufbewahrungsbox aus: Die Dokpav X1T werden direkt per USB-Kabel aufgeladen und haben zur Aufbewahrung lediglich einen kleinen Stoffbeutel parat.

Neben dem Akku muss allerhand Elektronik in den kabellosen In-Ears verbaut werden. Denn es muss nicht nur das Signal vom Smartphone zu einem der beiden In-Ears per Bluetooth übertragen werden, die Kommunikation zwischen den beiden Ohrstöpseln muss ebenfalls über Funk laufen.

Den Herstellern ist es mittlerweile zwar gelungen, die Elektronik klein und leicht zu halten, aber Akkus lassen sich nicht kleiner bauen. Die Größe der heute erhältlichen Ohrstöpsel wird daher hauptsächlich von Größe und Kapazität der darin verbauten Akkus bestimmt.

Besserer Klang mit Kabel

Bei Hörern mit integrierten Fitness-Sensoren (meistens Bewegung und Puls) muss noch mehr Technik in den Ohrstöpseln untergebracht werden. Hinzu kommt, dass sie mindestens gegen Schweiß, oft aber auch gegen eindringendes Wasser, beispielsweise beim Schwimmen, abgedichtet sein sollen, was aufwändigere und größere Gehäuse zur Folge hat oder die Größe der verbauten Akkus noch mehr einschränkt.

Bei alldem auch noch eine gute Klangqualität zu liefern, gleicht der Quadratur des Kreises. So haben beim Klang bislang nach wie vor Bluetooth-In-Ears, deren Ohrstöpsel zumindest mit Kabel oder Nackenbügel verbunden sind, die Nase vorn. Zudem sind ihre Ohrstücke oft kleiner konstruiert, da Elektronik und Akku im Nackenband untergebracht werden können. Das erhöht den Tragekomfort im Ohr – aber man muss sich eben mit einem nervigen Kabel herumschlagen.

So haben wir getestet

Wir hatten fast alle True Wireless In-Ears, die zur Zeit erhältlich sind, im Test. Neben Apples AirPods waren die Apollo 7 und Muse 5 von Erato, die VerveOnes Music Edition von Motorola, die Onkyo W800BT sowie die besonders günstigen Dokpav X1T dabei.

In einem zweiten Durchgang haben wir Sony WF-1000X, NuForce BE Free8, Motorola VerveOnes+ ME, Motorola Stream Sport und Auvisio IHS-600 getestet. Neu hinzugekommen sind der Jabra Elite Sport, der Bragi Dash Pro, der Samsung Gear Icon und der BeoPlay E8. Insgesamt haben wir inzwischen 18 True-Wireless-In-Ears probegehört. 

Sukzessive kommen immer weitere True Wireless-Hörer auf den Markt, oder, wie im Falle des Elite 65t von Jabra, neue Varianten. Nach dem Update mit dem Soul ST-XS und dem günstigen Nuforce BE Free5 haben wir das Testfeld jetzt um weitere sieben True Wireless erweitert: Von JBL kommt der FREE, Audio-Technica schickt den Sport-Kopfhörer ATH-SPORT7TW ins Rennen. Darüber hinaus kommt HolyHigh gleich mit zwei unterschiedlichen Konzepten, nämlich dem TWS-i7 mit klassischem Dock und dem TWS-x9 im praktischen Schieber. Der Anker Soundcore Liberty Air lehnt sich designerisch an den Apple Airpod an, kommt jedoch mit Passstücken, der BlitzWolf BW-FYE1 und schließlich der TaoTronics TT-BH052 runden das Testfeld ab.

Auf die Passform kommt es an

Neben ausführlichen Hörtests haben wir die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren getestet und die Akkulaufzeit beim Musikhören mit voller Lautstärke gemessen. Ausschlaggebend waren natürlich auch Setup und Bedienung und wie gut sich die In-Ears ins Ohr einpassen lassen. Hier war uns vor allem die Ausstattung mit möglichst vielen verschiedenen Passstücken wichtig.

Denn wie bei allen In-Ear-Kopfhörern kommt es bei der Klangqualität auch bei den kabelfreien Kollegen entscheidend auf eine möglichst gute Passung im Ohr an. Sie bestimmt nicht nur den Tragekomfort, sondern ist auch Voraussetzung für eine satte und konturierte Tieftonwiedergabe. Daher setzten wir die Testkandidaten in unterschiedliche Ohren – und horchten genau hin.

Handling und Bedienung

Da bei In-Ear-Hörern nicht viel Platz für Bedienelemente ist, muss man sich zumeist mit der jeweils vorhandenen Multifunktionstaste begnügen, die in jedem unserer Probanden zum Ein-/Aus-Schalten und zur Aktivierung des Pairings genutzt werden muss. Zudem sind im Betrieb die Tasten auch fürs Telefonieren und Zappen durch die Tracks zuständig, quasi per Morse-Code.

Einige Hersteller lassen sich aber auch Tricks einfallen: Bei Apples AirPods ist die Pairing-Taste an der kompakten Lade- und Aufbewahrungsbox angebracht und schon beim Öffnen der Box verbinden sich die Ohrstöpsel mit dem Smartphone. Die In-Ears von Bragi kann man nicht nur mit Gesten, sondern auch mit Kopfbewegungen steuern.

Bei den meisten kabellosen In-Ears bekommt man Feedback durch eine Sprachausgabe, mitunter müssen jedoch auch akustische Signale reichen.

Mikro und Akkulaufzeit

Neben den musikalischen Fähigkeiten, die wie gesagt stark von der Passung im Ohr abhängen, soll man die Ohrstöpsel auch zum Telefonieren nutzen können. Dafür muss mindestens einer der Ohrstöpsel über ein Mikrofon verfügen.

Bei True Wireless In-Ears ist das Mikro weit weg vom Mund

Bei In-Ears mit Kabel ist das Mikrofon meist ins Kabel integriert und lässt sich in Richtung Mund bewegen, um eine bessere Sprachverständlichkeit zu erreichen. Bei True Wireless In-Ears sind die Mikrofone weiter weg vom Mund und müssen über eine entsprechende Richt-Charakteristik verfügen. Auch hier haben wir genau hingehört, und teilweise dramatische Unterschiede feststellen können.

Außerdem haben wir auch die Akkulaufzeit gestoppt und zwar ausschließlich die der Ohrstöpsel. Zwar verfügen alle Testteilnehmer – bis auf einen – über eine kombinierte Lade- und Aufbewahrungsbox, die mit einem größeren Akku bestückt ist, aber während des Ladevorgangs kann man die In-Ears natürlich nicht benutzen.

Kabellose In-Ears – Testsieger Apple AirPods

Testsieger: Apple AirPods

Als Apple beim iPhone 7 die Kopfhörerbuchse gestrichen hat, musste eine kabellose Lösung her. Das Ergebnis sind die AirPods.

Sie sind aber nicht nur fürs iPhone geeignet. Dank Bluetooth als Übertragungsprotokoll kann man die AirPods auch mit Geräten jenseits der Apple-Welt verwenden.

Unser Favorit

Apple AirPods

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPods
Gewöhnungsbedürftiger Look, aber guter Klang – sowohl beim Telefonieren als auch beim Musikhören.

Ausgeliefert werden die AirPods direkt in der schlanken Lade- und Aufbewahrungsbox. Ein Anschlusskabel (USB auf Lightning) ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten – und die AirPods sind bei Lieferung bereits aufgeladen.

Weder die AirPods, noch mein Android-Smartphone zickten beim Pairing: Einfach die Box öffnen, auf die unscheinbare Taste drücken und das Smartphone im Bluetooth-Netz sichtbar machen – schon werden die AirPods gelistet. Mit dem iPhone geht es noch einfacher: Es erkennt automatisch, wenn neue AirPods in ihrer Box neben dem iPhone liegen und fragt, ob die AirPods mit dem iPhone verbunden werden sollen. Bestätigt man das mit einem Klick, ist die Einrichtung schon abgeschlossen. Wow.

Ins Ohr eingesetzt ist ein AirPod erstmal gewöhnungsbedürftig, zumindest wenn man klassische In-Ears mit Passstücken gewohnt ist. Denn die Pods werden in den Gehörgang eingesetzt, so dass die Stäbchen nach unten zeigen.

Kabellose In-Ears im Test: Testsieger Apple AirPods
Keine Passstücke: Die AirPods sitzen entweder – oder nicht.

Hundertprozentige Abdichtung wie bei Comply-Passstücken erreicht man damit nicht und man hat anfangs das Gefühl, die AirPods würden jeden Moment herausfallen. Das tun sie aber nicht, jedenfalls nicht schneller als andere In-Ears auch.

Wer keine In-Ear-Kopfhörer gewohnt ist, für den sind die AirPods dagegen angenehmer zu tragen als die meisten anderen In-Ears, weil sie nicht so tief im Ohrkanal sitzen und nicht so hermetisch abschließen.

Apple behauptet, dass die AirPods eine universelle Passform haben, aber das stimmt nicht ganz: Zwar passen sie tatsächlich in die meisten Ohren – aber eben nicht in alle. Bei wem die AirPods keinen richtigen Halt im Ohr finden, für den sind sie schlicht ungeeignet. Wer mit dem normalen In-Ear-Headset zurechtkommt, das Apple mit dem iPhone mitliefert, wird aber auch mit den AirPods keine Probleme haben: Ihre Passform ist praktisch identisch.

Hörtest

Einmal eingesetzt leisten die AirPods klanglich gute Arbeit. Zwar gehen die In-Ears nicht besonders tief in den Basskeller, tröten aber auch nicht nervig im Mittel-Hochtonbereich herum. Auch wenn dieses Urteil verhalten klingt: Die AirPods gehörten klanglich zu den besten im Test. Nur die In-Ears von Sony, Nuforce und Beoplay ziehen klanglich an den AirPods vorbei – zumindest, wenn es ums Musikhören geht.

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Apple AirPods
Stylisch und top verarbeitet, wie man es von Apple kennt.

Beim Telefonieren haben aber die AirPods die Nase vorn: So gut wie mit ihnen telefoniert man mit keinen anderen kabellosen In-Ears. Die Rufannahme geschieht per leisem Klopfzeichen auf dem rechten AirPod und sofort höre ich meinen Anrufpartner klar und deutlich über beide Ohrstöpsel. Das ist nicht bei allen Testteilnehmern der Fall, manche kommunizieren beim Telefonieren nur über ein Ohr.

Im Vergleich zu den anderen Testgeräten war ich über die AirPods von meinem Anrufpartner am besten zu verstehen, sie klingen sogar besser als beim normalen Telefonieren mit dem iPhone. Bei den meisten anderen klang die Stimme dagegen weit entfernt und oft etwas hallig, bestenfalls wie aus der Freisprecheinrichtung im Auto, teils aber mit schlechter Sprachverständlichkeit.

Bedienung

Die Bedienung der AirPods ist so einfach und intuitiv, wie man das von Apple gewohnt ist. Sind die AirPods mit dem Smartphone gekoppelt, verbinden sie sich automatisch, sobald man die Transportbox öffnet und die Ohrhörer herausnimmt.

Darüber hinaus erkennen die Ohrstöpsel, ob sie im Ohr sitzen oder nicht: Nimmt man einen Ohrhörer aus dem Ohr, während man Musik abspielt, stoppt die Musik automatisch. Setzt man ihn wieder ein, spielt die Musik weiter. Bei Anrufen funktioniert das genauso: Setzt man einen Hörer ins Ohr, wenn man einen Anruf bekommt, schaltet das iPhone sofort auf den Ohrhörer um. Nimmt man ihn während eines Gesprächs aus dem Ohr, wird der Anruf nahtlos aufs iPhone geschaltet.

Da Apple völlig auf Tasten verzichtet, sind die Gesten zur Steuerung der AirPods überschaubar. Zunächst aktivierte ein doppeltes Tippen auf einen Ohrhörer lediglich die Sprachsteuerung Siri, inzwischen kann man in den Bluetooth-Einstellungen die Doppel-Tipp-Geste sowohl für den linken wie auch den rechten Ohrhörer anpassen. Zur Auswahl stehen Siri, Musik stoppen bzw. fortsetzen und zum nächsten oder vorherigen Titel springen. Anrufe annehmen und beenden kann man immer über einen Doppel-Tap.

Für alles andere ist die Sprachsteuerung über Siri zuständig. Um Siri zu aktivieren, tippt man entweder zweimal auf einen der beiden Ohrstecker – wenn man das entsprechend einstellt – und sagt einfach »Hey, Siri« oder startet Siri übers Handy. Anschließend sagt man, was man möchte: zum Beispiel einen Kontakt anrufen, eine bestimmte Playliste oder einen Song abspielen oder auch eine neue Route starten. Es stehen sämtliche Siri-Funktionen zur Verfügung.

Natürlich kann man per Sprachbefehl an Siri auch die Lautstärke ändern oder einen Song überspringen, doch letztlich geht die Musik- und Lautstärkesteuerung ohnehin am schnellsten und unkompliziertesten, wenn man einfach das Smartphone dafür benutzt. Und man vermeidet damit argwöhnische Blicke etwaiger Mitreisender.

Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit zeigen die AirPods, was sie können: Mit satten vier Stunden bei voller Lautstärke gehörten sie in unserem Test zu den ausdauerndsten True Wireless In-Ears überhaupt. Bei leiserer Musik ist sicher auch noch eine oder zwei Stunden mehr drin.

Legt man die AirPods in die Box, werden sie automatisch nachgeladen. Das dauert allerdings jedesmal eine gute Stunde und ist damit nur auf langen Reisen oder im Urlaub interessant.

Nachteile?

Ein Nachteil kann die geringe Anpassungsfähigkeit sein, da die AirPods bauartbedingt keine Passstücke haben. Allerdings konnten wir keine großartigen Probleme feststellen, was aber nichts heißen muss. Wenn sie nicht passen, muss man zu den Alternativen greifen: Die Sony WF-1000X und Nuforce Be Free8 sind dank mitgelieferter Passstücke sehr viel anpassungsfähiger. Aber wie gesagt: Bei den meisten Menschen sitzen die AirPods problemlos.

Der Ladeanschluss der Box ist als Lightning-Schnittstelle ausgelegt, also muss das Kabel auf Reisen immer dabei sein – für Android-Besitzer ist das eher lästig, iPhone-Eigner haben das Kabel ohnehin bereits.

Die Bauform mit den langen Stäbchen kann dazu führen, dass sie mit vorhandenem Ohrschmuck kollidieren. Das Problem haben allerdings auch andere Hörer, je nach Ausführung des Ohrschmucks.

Apple AirPods im Testspiegel

Auch für die Tester von Computer Bild (12/2016) stehen die AirPods auf dem ersten Platz – sogar klanglich. Sie überzeugt außerdem der komfortable Sitz im Ohr und die lange Akkulaufzeit. Einzig die Sprachsteuerung wird Apple als Nachteil ausgelegt:

»Als einzige bisher getestete kabellose Bluetooth-In-Ears dichten die leichten AirPods den Gehörgang nicht ab und sitzen deshalb am komfortabelsten. Das Design ist Geschmackssache, dennoch überzeugen die AirPods im Test: Allen Zweiflern zum Trotz fallen sie beim Sport nicht heraus und sitzen absolut sicher – selbst wenn man es provoziert. Mit minimalem Vorsprung vor Jabras Elite Sport klingen sie am besten und der Akku hält mit knapp über 6 Stunden (statt der von Apple versprochenen 5) am längsten von allen bisher getesteten kabellosen Bluetooth-In-Ears. Unpraktisch: Die Bedienung, also Rufannahme, Musik- oder Lautstärkesteuerung funktioniert bei den AirPods ausschliesslich via Siri.«

Julia Maehner von CHIP (03/2017) ist ebenfalls angetan von der langen Akkulaufzeit, lässt aber sonst kaum ein gutes Haar an den AirPods:

»Die Apple AirPods sind die komplett drahtlosen Bluetooth-Kopfhörer des iPhone-Herstellers – das lässt viel hoffen. Im Test überzeugen vor allem die lange Akku-Laufzeit und die bequeme Verbindung zu Apple-Produkten. Doch in den wirklich wichtigen Kategorien Klang, Steuerung und Design schneiden die AirPods unterdurchschnittlich schlecht ab.«

Die Kritik am Klang ist allerdings für uns nicht nachvollziehbar. Wir finden den Klang überdurchschnittlich gut – wenn die Stöpsel passen.

Auch die Stiftung Warentest (02/2017) hat sich die AirPods angesehen. Ein Plus gibt es hier für die Passform – fast alle Tester kamen gut mit den Stöpseln zurecht:

»Apples Motto ist offensicht­lich wie immer: One size fits all. Tatsäch­lich scheinen die AirPods in ziemlich viele Ohren gut zu passen: Drei von fünf Testern empfanden den Sitz dauer­haft als gut und sicher. Auch bei starken und schnellen Kopf­bewegungen fielen ihnen die Kapseln nicht aus den Ohren.«

Auch die einfache Kopplung mit iPhone und Android-Geräten wird von den Warentestern gelobt. Beim Test 11/2018 bekam Apple sogar ein Lob in Sachen Preisklasse:

»Mit 168 Euro sind die Apple AirPods der Preis-Leistungs-Tipp unter den komplett kabellosen Kopfhörern. Sie liegen gleichauf mit den ebenfalls guten Bose SoundSport Free Wireless für 184 Euro.«

Alternativen

Unter dem Strich hat für uns Apple mit den AirPods die Nase vorn. Klanglich und seitens der Ausstattung geht es allerdings auch besser – wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben. Es gibt aber auch Modelle, die deutlich günstiger zu haben sind und eine gute Alternative darstellen, sofern man einige Einschränkungen in Kauf nimmt.

Auch gut

Sony WF-1000X

Test besten kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sony WF-1000X
Der In-Ear mit adaptivem Noise Cancelling macht fast alles noch ein bisschen besser, schwächelt aber beim Akku und bei der Sprachqualität.

Mit dem WF-1000X hat Sony das aktive Noise Cancelling für komplett kabellosen In-Ears eingeführt – und was für eins! Neben dem normalen Noise-Cancelling, das wie gehabt hauptsächlich Motorengeräusche beim Fliegen und Bahnfahren unterdrückt, gibt es noch den Ambient-Sound-Modus. Der unterdrückt zum Beispiel das eher monotone Hintergrundgemurmel im Großraumbüro oder Zugabteil, ist jedoch so intelligent, dass zum Beispiel Durchsagen und Warnsignale weitergeleitet werden.

Auch wenn man mehr oder weniger direkt angesprochen wird, also wenn sich eine Stimme signifikant aus dem hintergründigen Gemurmel hervorhebt, leiten die Sonys das weiter, was im Test gut funktioniert hat, wenngleich der Sitznachbar nicht immer mich meinte. Mit Hilfe der kostenlosen App kann man hier aber einiges optimieren, zumal die WF-1000X so intelligent sind, dass sie bei Bedarf den aktuellen Bewegungsstatus erkennen (Ruhe, Sport, Gehen) und den Ambient-Sound-Modus entsprechend den eigenen Voreinstellungen anpassen können.

Auf den Klang haben sämtliche Noise Cancelling-Modi keinen hörbaren Einfluss und das ist der eigentliche Clou, denn die Sonys klingen deutlich besser als die AirPods, was sicher auch mit den vielen Passstücken zu tun hat, die mitgeliefert werden.

Auch hier verbinden sich die Ohrhörer sofort mit dem Smartphone, wenn man sie aus der Transportbox holt. Die ist aber fast doppelt so groß wie die der AirPods, kann die In-Ears aber trotzdem nur zweimal komplett aufladen.

Die Bedienung erfolgt über einen Button am rechten Ohrhörer. Mit ihm kann man Musik starten und stoppen, Titel überspringen und Anrufe entgegennehmen. Ein langer Druck startet den Google Assistant oder Siri. Mit dem Button auf dem linken Ohrhörer kann man die verschiedenen Noise Cancelling-Profile auswählen.

Beim Telefonieren ziehen die Sonys allerdings den Kürzeren. Vor allem die eigene Sprachqualität beim Gesprächspartner ist nicht gut, noch dazu hört man seinen Anrufpartner nur auf einer Seite. Auch bei der Akkulaufzeit ziehen die Apple-Hörer an den Sonys vorbei: Mit rund drei Stunden laufen geht den Sony-Hörern deutlich schneller die Luft aus.

Die Sony WF-1000X sind gleichermaßen etwas für ausgesprochene Technik-Freaks, Klangenthusiasten und Vielreisende. Preislich sind sie inzwischen auf dem Niveau der AirPods und damit eine gute Wahl für alle, die Wert auf aktives Noise Cancelling legen und mit der schwächeren Akkulaufzeit leben können.

Bester Klang

Nuforce BE Free8

Bietet hervorragenden Klang beim Musikhören und ist komfortabel zu tragen.

Der Be Free8 ist der jüngste Wurf der Soundspezialisten von Nuforce. Sie sehen mit ihrem Muschel-Design nicht nur gut aus, sondern sind auch sehr gut verarbeitet.

Die NuForce lassen sich schnell und komfortabel in die Ohren setzen, dichten gut ab und sitzen sehr sicher im Ohr. Das Pairing geht problemlos vonstatten, man sollte erst den linken Kanal mit dem Smartphone verbinden und dann per Knopfdruck den rechten mit dem linken. Leider ist die Kennzeichnung für den rechten und den linken Kanal nur winzig klein auf der jeweiligen Universaltaste angebracht. Hier wäre eine bessere Kennzeichnung ein klarer Vorteil.

Der Klang der Nuforce-Hörer ist sauber und klar und wird von einem straffen Bassfundament unterstützt. Der eindrucksvolle Tiefbassbereich wird mit einer sonoren Grundtonwiedergabe an die Mitten und Höhen angeglichen. Klanglich stechen die Nuforce damit sowohl unseren Favoriten von Apple als auch die Sonys aus.

Leider könnte auch hier die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren besser sein, wenngleich man seinen Gesprächspartner sogar auf beiden Ohren hört. Mit einer Akkulaufzeit von drei Stunden liegen sie mit den Sonys gleichauf, müssen sich den AirPods aber geschlagen geben. Immerhin lassen sie sich mit der Transportbox bis zu viermal wieder aufladen.

Bei der Bedienung kommt NuForce leider nicht an Apple oder Sony heran. Die Hörer schalten sich nicht von alleine ab, das muss man selbst machen. Gesteuert werden die Be Free8 über eine Taste am linken Ohrhörer. Siri oder Google Assistant starten nur, wenn man die Musik gestoppt hat und lange auf die Taste drückt – das geht auch einfacher.

Die Nuforce Be Free8 sind damit vor allem eine Empfehlung für Klangenthusiasten, die sie vor allem zum Musikhören verwenden und nur ab und zu zum Telefonieren.

Guter Allrounder

Jabra Elite 65t

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite 65t
Jabra ohne Fitness-Funktionen, dafür aber mit gutem Klang beim Musikhören und Telefonieren.

Mit den Elite 65t setzt Jabra sein Know-How aus der Headset-Entwicklung erfolgreich um. Sie unterscheiden sich deutlich von den Elite Sport, haben allerdings auch andere Schwerpunkte und sind günstiger zu haben.

Das Gehäuse der Hörer ist aus hochwertigem Kunststoff, wobei sie glücklicherweise nicht so klobig ausgefallen sind wie viele andere. Damit passen sie auch in kleinere Ohrmuscheln und sitzen auch mit kleinen Passstücken fest im Ohrkanal – das ist die erste Voraussetzung für guten Klang.

Neu ist die Verwendung der Bluetooth Version 5.0. Außerdem profitiert der Elite 65t von der offenbar verbesserten Akkutechnik des Sportkollegen – über fünf Stunden läuft das Paar bei voller Lautstärke. Danach lässt es sich noch dreimal im Dock aufladen. So kommt man locker über den Tag.

Beim Anbringen der Mikrofone (insgesamt vier an der Zahl), hat man sich an den langen Stäbchen der AirPods orientiert, und die Mikros damit etwas näher zum Mund geführt. Der Erfolg gibt den Konstrukteuren recht, die Sprachverständlichkeit am anderen Ende ist deutlich besser als zum Beispiel bei den Elite Sport. Zwar kommen auch die Elite 65t nicht ganz an die AirPods heran, dafür sehen sie auch nicht aus, als würden einem Röhren aus dem Ohr hängen.

Eine weitere Besonderheit unterscheidet die Elite 65t von den meisten anderen True Wireless-Hörern: Beim Telefonieren hört man den Anrufer auf beiden Ohren und nicht wie bei den meisten anderen nur auf einem – das ist uns sowieso immer etwas skurril vorgekommen.

Außer zum Telefonieren benutzt man auch die Elite 65t überwiegend zum Musikhören und das erfüllen sie sehr gut. Hier können sie sogar locker mit den Apple-Hörern konkurrieren, denn sie dichten deutlich besser ab und liefern ein besseres Tieftonfundament. Die Mitten zeichnen ebenfalls schön klar und ohne Verfärbung durch, lediglich den Höhen fehlt es mitunter am letzen Funken Glanz.

Die Bedienung an den Hörern ist einfach: Die Taste am rechten Stöpsel ist für Start/Stopp und zum Telefonieren, während auf dem Linken zwei kleine, leicht tastbare Schalter zum Skippen und für die Lautstärke zuständig sind. Allerdings brauchen gerade diese Tasten etwas Nachdruck und antworten mit einem gut hörbaren »Klack«, sodass die Bedienung schon etwas nervig sein kann. Alternativ geht das natürlich auch per App. Nimmt man übrigens einen der beiden Stöpsel aus dem Ohr, pausiert die Musik automatisch.

Jabra hat beim Elite 65t die Hausaufgaben gut erledigt, lediglich die maue Ausstattung und die etwas fummelige Bedienung an den Hörern geben Anlass zur Kritik.

Mit Fitness-Tracker

Jabra Elite Sport

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Jabra Elite Sport
Aktuell für uns die besten True Wireless-Hörer mit Fitness-Funktionen.

Der Jabra Elite Sport bringt gleich sechs Passstücke mit, davon drei in Silikon- und drei in Foam-Ausführung, jeweils in den Größen S, M und L. Außerdem sorgen zusätzliche Ear-Wings, also Flügelchen, bei Bedarf für zusätzlichen Halt. Auch hier stehen drei verschiedene Größen zur Auswahl. Bei Jabra weiß man offensichtlich, dass True Wireless In-Ears sicheren Halt benötigen – umso mehr, wenn sie zudem auch bei sportlichen Aktivitäten getragen werden sollen.

Der Elite Sport wird mit leicht zu erspürenden Tasten auf den Ohrstöpseln bedient. Das ist beim Sport zumindest praktischer als Wischgesten, erfordert aber etwas Übung. Mit dem linken Ohrhörer lässt sich die Lautstärke durch Antippen regeln, mit längerem Druck überspringt man Titel. Mit der Taste auf dem rechten Hörer startet und stoppt man Musik, ein doppeltes Tippen aktiviert die Hear-Through-Funktion und langes Drücken aktiviert Google Assistant oder Siri.

Solche Möglichkeiten bieten natürlich auch andere In-Ears, der Elite Sport verfügt allerdings über weitere Features, die ihn für den Sport prädestinieren. So ist er nach IPX6 wasserdicht, was die Schweißresistenz einschließt, schwimmen gehen kann man mit ihm aber nicht. Vor allem aber ist er mit einem Bewegungs- und einem Herzfrequenzsensor ausgestattet. Damit kann der Jabra beziehungsweise die dazugehörige Jabra Sport App sowohl die Bewegung als auch die dazugehörige Herzfrequenz anzeigen und aufzeichnen.

Mit der App lassen sich komplette Trainingspläne erstellen und entsprechende Trainingsfortschritte dokumentieren, auch ein Belohnungs-Tool gibt es, welches den Sportler bei verbesserter Leistung in einer Trainingssequenz mit einem Pokal belohnt – zwar nur virtuell, aber deshalb nicht minder motivierend. Es lässt sich auch eine direkte Verbindung zu Communities wie Strava und Endomondo herstellen. Die Leistungen lassen sich zudem über soziale Netzwerke teilen, entweder einzeln, wie Laufstrecken, Fitness-Level, Trainingsdauer und ähnliches, oder alles zusammen. Ganz wichtig ist dabei, dass niemand genötigt wird, sein Fitnessprogramm zu teilen. Man kann auch ganz für sich alleine trainieren. Die große Funktionsvielfalt steht dank der übersichtlich gestalteten App und der schnellen, unkomplizierten Verbindung sehr schnell zur Verfügung.

Bei korrekter Passung klingt der Jabra sehr ausgewogen, ohne dass ihm das gewisse Quäntchen Spass und Trainingsmotivation abgeht. Das Bassfundament ist nur geringfügig angehoben, die Mitten und Höhen sind offen und klar. So gut wie die In-Ears von Sony und NuForce klingen die Jabras allerdings nicht. Leider reagiert auch die Lautstärkeeinstellung manchmal etwas sprunghaft.

Eine große Überraschung ist die lange Akkulaufzeit von gut viereinhalb Stunden in unserem Test. Mit der Transportbox können die Jabra Elite Sport zweimal komplett aufgeladen werden.

Damit sind sie für uns eine Empfehlung für alle, die kabellose In-Ears vor allem beim Sport verwenden möchten. Einziger Haken: Das Smartphone muss immer dabei sein, denn einen eigenen Speicher haben die Jabras nicht – im Gegensatz zu unserer nächsten Empfehlung.

Mit Gestensteuerung

Bragi Dash Pro

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Bragi Dash Pro
Die Bragis haben mehr Funktionen, sind aber auch komplizierter in der Bedienung.

Der Bragi Dash Pro ist ebenfalls als Sport-In-Ear konzipiert. Anders als der Jabra funktioniert er dank internem Speicher und integriertem Betriebssystem aber auch ohne Smartphone. Die Musik spielt dann vom Speicher und die Fitnessdaten werden ebenfalls dort abgelegt und später mit dem Handy synchronisiert.

Der Bragi verfügt über eine ganze Fülle von Funktionen, die allerdings auch nach einer komplexen Steuerung verlangen, deshalb lässt er sich außer mit Klopfzeichen auch mit Kopfbewegungen bedienen. Hierzu muss der Dash Pro allerdings erst einmal entsprechend angelernt bzw. kalibriert werden. Dabei hilft die schicke App, die Schritt für Schritt durch die verschiedenen Nick- und Drehbewegungen des Kopfes bei eingesetzten In-Ears führt. Im gleichen Zuge wird der Herzfrequenzsensor kalibriert, was in Windeseile erledigt ist.

Aufwändiger gestaltet sich die Bedienung über die vielen verschiedenen Gesten: Der Dash Pro lässt sich über Wisch- und Klopfgesten bedienen, aber auch dem Kopfnicken und -schütteln können Bedienschritte zugewiesen werden. Auch wenn man sich nicht daran stört, dass man bei der Bedienung der Bragis auf Außenstehende ein wenig wie ein unbeholfener Pantomime wirkt – man muss viele Befehle mühsam auswendig lernen, bis man den Bragi flüssig bedienen kann.

Man könnte zwar einige Bedienschritte auf das Smartphone bzw. die Bragi App auslagern, damit wäre aber der teuer erkaufte Vorteil des Bragi zunichte gemacht, nämlich komplett autark, ganz ohne Smartphone nutzbar zu sein.

Der interne Speicher beinhaltet das Betriebssystem, dennoch sind noch gut 4 Gigabyte für Musik und die Aufzeichnung von Puls und Bewegung frei. Hierzu gehört übrigens auch das GPS-Tracking, das der Bragi ebenfalls auch ohne Smartphone beherrscht.

Der Dash Pro bringt eine ganze Fülle von Passstücken mit: Vier Silikon- und drei Foam-Tips sorgen für sicheren Sitz und akustische Abdichtung. Der Hersteller empfiehlt, beim Sport die Silikon- und zum Musikgenuss die Schaumpassstücke zu benutzen. In beiden Fällen findet man die passende Größe.

Klanglich ist der Dash Pro etwas heller als der Jabra abgestimmt. Er verfügt über weniger Basspegel und geht auch nicht so weit runter. Andererseits liefert er ein beeindruckend räumliches Klangbild, was für den eher eher neutral abgestimmte Bass entschädigt.

Mit rund 250 Euro ist der Dash Pro von Bragi allerdings alles andere als ein Schnäppchen. Wirklich wert ist es das nur, wenn man die In-Ears tatsächlich auch ohne Smartphone benutzen möchte. Das geht theoretisch auch im Schwimmbad, denn die Dash Pro sind komplett wasserdicht. Theoretisch, denn spätestens beim Kraulen (oder Freistil, wie es korrekt heißt) dürften die teuren Stücke nicht lange im Ohr bleiben.

Gut & günstig

BlitzWolf BW-FYE1

Test besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: BlitzWolf BW-FYE1
Die extravagante Form der BW-FYE1 trägt sich erstaunlich komfortabel.

von 26 Lesern gekauft

Der BlitzWolf BW-FYE1 ist unser neuer Preis-Leistungssieger, dabei konnte ich mir beim Anblick der In-Ears eine gewisse Skepsis nicht verkneifen. Mit den zusätzlichen, fest eingesetzten Gummihäkchen an dem länglichen Gehäuse konnte ich mich allerdings nach dem Einsetzen schnell anfreunden: Sie sorgen für zusätzlichen Halt und die BW-FYE1 tragen sich sehr komfortabel.

Die mitgelieferten Passstücke sind im Vergleich zur Konkurrenz recht klein ausgefallen, sodass ich zu der größten Größe (L) greifen musste, wo sonst die Größe M oder gar S vollkommen ausreicht, um die Gehörgänge abzudichten. Dann kann sich allerdings der Klang voll entfalten. Der Tiefbass ist beeindruckend, wenn auch nicht hyperaktiv. Helle Passagen, besonders in stimmlastigen Aufnahmen, können allerdings schon mal zu etwas schrillen Obertönen neigen.

Zur Bedienung ist auf jedem Stöpsel ein kleiner Taster angebracht. Das funktioniert im Zweifel besser als eine schlechte Touch-Oberfläche. Beim Telefonieren sind beide Hörer aktiv, sodass die Gegenstelle mit beiden Ohren zu hören ist, doch auch hier erlaubt sich der BlitzWolf kaum Schwächen: Die Übertragung ist lediglich etwas verrauscht und leidet unter der unvermeidlichen Latenz, die sich allerdings auch in Grenzen hält.

Getoppt wird das Ganze mit der Akkulaufzeit des Pärchens von über fünf Stunden, bevor die beiden wieder in die Lade-Box müssen. Das können sie dann immerhin ganze sieben Mal, bis auch die Box wieder aufgeladen werden muss. Der BlitzWolf BW-FYE1 liefert aktuell das beste Preis-Leistungsverhältnis auf dem True Wireless-Markt.

Außerdem getestet

Mit dem True Wireless In-Ear-Stereo-Headset von Auvisio bekommt man für knappe 50 Euro ein Headset inklusive Transport-Dock, in dem die In-Ears bis zu viermal wieder aufgeladen werden können. Die Passform ist dank der recht kompakten Abmessungen und der vier Passstücke im Lieferumfang sehr gut. Weil sich die Auvisio-Hörer gut ins Ohr einpassen, liefern sie auch einen guten Klang beim Musikhören. Lange Zeit waren die Auvisio-Hörer unser Preistipp, allerdings hat die Konkurrenz jetzt nachgezogen. Dennoch ist das True Wireless In-Ear-Stereo-Headset sein Geld durchaus wert.

Mit dem Nuforce BE Free5 wollte der Hersteller einen True Wireless-Hörer preislich unterhalb des BE Free8 platzieren. Ärgerlich nur, dass der aktuell sogar günstiger angeboten wird als der neue. Der BE Free5 macht seine Sache zwar ausgesprochen gut, er sitzt ebenso komfortabel und sicher im Ohr wie sein großer Bruder, bietet eine sichere Bluetooth-Übertragung und guten Klang. Allerdings verfügt er über einen deutlichen Loudness-Charakter, wo der große Bruder sich schön ausgewogen zeigt. Außerdem verzichtet man hier auf die hochwertigere aptX-Übertragung. Somit empfiehlt es sich, besser zum BE Free8 greifen.

Schlicht FREE nennt JBL sein True Wireless-Debüt, das man durchaus als gelungen bezeichnen kann, die JBLs lassen sich gut einsetzen und liefern fast vom Start weg einen sehr guten Klang mit solidem Bassfundament. In den oberen Mitten und den Höhen könnten sie allenfalls noch eine etwas bessere Differenzierung gebrauchen, das war es dann aber auch schon an Kritik am Klang.

Beim Telefonieren kommt dann die Ernüchterung: Nur ein Kanal ist aktiv und die Sprachverständlichkeit ist auf beiden Seiten des Telefonats inakzeptabel, starkes Rauschen und die übliche Latenz beenden schnell jedes Telefonat. Wer hauptsächlich Musik hören will und sich nur ungern unterwegs durch einen Anruf stören lässt, kann sich jedoch durchaus mit den JBL FREE anfreunden, allerdings gibt es bessere zum gleichen Preis.

Der Soul ST-XS ist zwar nicht IPX-zertifiziert, soll aber gegen Schweiß resistent sein, womit er sich fürs Musikhören in der Muckibude oder bei anderen sportlichen Aktivitäten eignet. Das Pairing hat in unserem Test nicht ganz so reibungslos funktioniert wie bei vielen anderen, wenn dann eine Verbindung da ist, ist sie aber stabil. Der ST-XS sitzt sicher und komfortabel in den Ohren und die Tasten auf den Stöpseln haben eine angemessene Response, schalten also nicht wild ein und aus, nur weil man den Sitz der Stöpsel korrigiert. Klanglich können die Soul überzeugen, liegen mit der Bassabstimmung im Trend und gehören zu den wenigen, mit denen ich auch beim Telefonieren verstanden werde.

Die HolyHigh TWS i7 machen den ersten Einstieg unnötig schwer, da sie quasi seitenverkehrt im Dock stecken, d.h. der fürs linke Ohr ist rechts eingesteckt und umgekehrt. Mit den richtigen Passstücken sitzen die Hörer recht komfortabel, der Sinn der Öse am jeweiligen Hörer erschließt sich aber nicht wirklich. Eine mögliche Sicherheitsleine befindet sich jedenfalls nicht im Lieferumfang.

Bedient wird über Touch-Flächen an den Hörern, die allerdings mit leichter Verzögerung reagieren und von einer Leuchtanzeige eingefasst sind, welche zu allem Überfluss im Betrieb vor sich hinleuchten. Dass das der Akkulaufzeit abträglich ist, zeigt sich schon nach kurzen zweieinhalb Stunden, wenn die beiden wieder zum Aufladen ins Dock müssen. Zwar können sie bis zu acht Mal nachgeladen werden, aber währenddessen gehen sie halt nicht, was auf längeren Reisen ziemlich nervig ist.

Kommen die TWS i7 noch über zwei Stunden mit einer Akkuladung hin, streichen die HolyHigh TWS x9 bereits nach eineinhalb Stunden die Segel. Da nützt es dann auch wenig, wenn man sie statt in einem schnöden Klapp-Dock in eine Schiebedose zum Aufladen stecken kann, die zudem noch magnetisch verriegelt. Bedientechnisch und klanglich sind sie den TWS i7 sehr ähnlich, auch hier hört man beim Telefonieren über beide Ohren, wenn auch ziemlich verrauscht und mit einer Latenz von fast zwei Sekunden.

Anker Soundcore Liberty Air

Nachdem der erste Wow-Effekt leider schon nach wenigen Minuten abgeklungen war, musste ich den Anker Soundcore Liberty Air die Empfehlung wieder absprechen: Den Anfang machten kurze Übertragungsabbrüche zwischen den beiden Hörern, dann gab mindestens einer der beiden Akkus ohne Vorankündigung (der Ladezustand wird bei den meisten Handys angezeigt) seinen Geist auf, obwohl die Anzeige kurz vorher noch unbedenkliche 80% anzeigte.

Das ist schade, denn die Soundcore Liberty Air hätten prinzipiell das Zeug dazu, eine günstige Alternative zu den AirPods zu sein und das nicht nur seitens des Designs. Wenn Sie funktionieren, sitzen sie sehr komfortabel in den Ohren, dichten dank Passstücken auch erheblich besser ab als die AirPods und liefern immer einen guten Sound mit sattem Bass. Beim Telefonieren gibt es ebenfalls nur geringe Abstriche, zumal das Gegenüber auf beiden Ohren zu hören ist.

Der BeoPlay E8 liegt preislich deutlich über der Konkurrenz, dafür können die In-Ears allerdings auch mit exzellentem Design und hervorragender Verarbeitung punkten. Außerdem bietet die zugehörige App Features, wie den Transparence-, oder Talk-Through-Modus, sowie eine Klangeinstellung mit mehreren Presets.

Klanglich beeindrucken die BeoPlay E8 mit einem klaren, weiträumigen, fast plastischen Sound, der zumindest in der Grundeinstellung weder einen vorlauten Bass noch einen deutlichen Loudness-Charakter hat. Bei der Bedienung besteht allerdings noch Bedarf zur Verbesserung. Das fängt beim unzuverlässigen Pairing an und setzt sich mit den auf beide Ohrstöpsel verteilten, kryptischen Klopf-Codes zur Lautstärkeregelung oder für den Talk-Through-Modus fort. Das haben andere Hersteller besser gelöst.

Motorola Stream Sport

Der neue Motorola Stream Sport bringt zusätzliche Bügel mit, die beim Joggen oder anderen sportlichen Betätigungen für zusätzlichen Halt sorgen. Zudem sind sie gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt. Klanglich könnten sie besser sein, außerdem verfügen sie nicht über Zusatzfunktionen wie Pulsmessung oder Bewegungs-Tracking, sind dafür aber auch deutlich billiger als die, die das können.

Motorola VerveOnes+ ME

Die VerveOnes von Motorola gibt es in mehreren Varianten, wir orderten die »M.E.«, was für »Music Edition« steht. Sie haben mittlerweile mit den Motorola VerveOnes+ Music Edition einen verbesserten Nachfolger erhalten. Gerade bezüglich einer stabilen Verbindung, einmal zum Smartphone und einmal zwischen den beiden Ohrstöpseln, hat Motorola hier nachgebessert – mit Erfolg: Im Test gab es keinerlei Abbrüche mehr festzustellen, weder beim Musikhören, noch beim Telefonieren, was allerdings wohl zu Lasten der Akkulaufzeit geht. Die neuen haben nämlich etwas weniger Ausdauer als die erste Generation.

Die Jaybird Run sind schon dem Namen nach ausdrücklich für Sport geeignet. Geworben wird außerdem damit, dass sie schweißresistent sind. Aber leider sind die Hörer nicht entsprechend zertifiziert, was allein schon wegen möglicher Garantieansprüche problematisch ist, gerade in Hinsicht auf den nicht gerade günstigen Preis.

Auf der Haben-Seite liefern die Jaybirds komfortablen, passgenauen Sitz und eine sehr gute musikalische Vorstellung, sodass die App mit integriertem Equalizer eigentlich gar nicht mehr nötig ist. Beim Telefonieren hört man sein Gegenüber, wie bei so vielen anderen Geräten, nur auf einem Kanal und man kommt klar und deutlich an, wenn auch mit einem gewissen Echoeffekt. Dafür finden wir sie zu teuer.

Onkyo W800BT

Test besten Bluetooth In-Ears ohne Kabel: Onkyo W800BT

Keine Preise gefunden.

Die W800BT von Onkyo waren wohl tatsächlich die ersten In-Ears ganz ohne Kabel – schließlich wurden sie schon auf der IFA 2015 vorgestellt. Entsprechend groß sind die Onkyos dann auch ausgefallen. Damit sie Halt im Ohr finden, werden die Passstücke von kleinen Flügelchen unterstützt, die sich im Ohr festhaken sollen. Dennoch dichten sie in den meisten Fällen kaum ab, es fehlt an Bassfundament und die Onkyos klingen entsprechend dünn. Auch die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren lässt zu wünschen übrig.

Erato Audio Apollo 7

Die Erato Apollo 7 sind echte Design-Schätze: Sie haben die ideale Form und ausreichend Passstücke an Bord, sodass sie in fast jedes Ohr passen – von allen von uns getesteten übrigens am besten. Belohnt wird das mit hervorragendem Sound beim Musikhören. Die Kanalbelegung erfolgt automatisch, es braucht also keine entsprechende Kennzeichnung. Beim Telefonieren erreicht die Sprachverständlichkeit an der Gegenstelle nicht ganz die Qualität der Muse aus gleichem Hause. Inzwischen gibt es von Erato auch die Apollo 7S. Was neu ist, erfahren Sie, sobald wir hier Testmuster erhalten haben. Klar ist, dass man sich auch hier wieder das außergewöhnliche Design gut bezahlen lässt.

Die Muse 5 kommen ebenfalls von Erato. Sie passen wegen ihrer Größe zwar nicht ganz so gut in den Ohren, bieten aber dennoch eine gute Musikwiedergabe und liefern außerdem eine etwas bessere Sprachqualität beim Telefonieren als die Apollo 7. Aufgrund ihrer Größe haben entsprechend große Akkus Platz in den Gehäusen – das ergibt eine enorme Akkulaufzeit von vier Stunden pro Ladung. Damit sind sie besonders für Leute geeignet, die viel telefonieren.

Recht neu auf dem Markt sind die Havit G1. Sie kommen mit einer ganz besonderen Eigenschaft: Die Hörer können induktiv aufgeladen werden. Wenn Sie für bereits ein Smartphone besitzen, das sich induktiv laden lässt, können die In-Ears in der selben Ladestation neuen Saft tanken.

Klanglich sind die G1 erstaunlich gut, leider lassen sie sich in etwas engere Ohren nicht passend einsetzen. Die Schallöffnung ist hier etwas zu groß geraten, sodass selbst das kleinste Passstück unter Umständen immer noch zu dick aufträgt – im Zweifel also vor dem Kauf anprobieren!

Audio-Technica ATH-SPORT7TW

Der Audio Technica ATH-SPORT7TW hat es, wie die Bezeichnung schon nahelegt, hauptsächlich auf sportliche Zeitgenossen abgesehen, immerhin sind sie nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt. Das war es dann aber auch schon. Auch nach mehreren Versuchen, die Hörer korrekt (abdichtend) einzusetzen kann der Klang nicht überzeugen. Die Hörer sind einfach so groß bzw. die Schalltrichter so kurz, dass sie nicht bis in den Gehörgang gelangen und diesen eben auch nicht entsprechend abdichten können.

Die Ausstattung ist üppig und die Hörer verfügen sie über eine Talkthrough-Funktion. Auf der Soll-Seite bleibt, dass beim Telefonieren nur ein Kanal aktiv und die Sprachverständlichkeit auf beiden Seiten schlecht ist.

Hama FreeStereo Twins

Auch Zubehörspezialist Hama hat mit den Freestereo Twins ein entsprechendes Headset am Start. Günstig ist es allemal, allerdings sind die Ohrstöpsel recht groß und jeweils mit drei Tasten versehen, die zum Pairen, fürs Telefonieren und zur Lautstärkeeinstellung dienen. Die Bedienung ist bei eingesetzten Stöpseln recht fummelig und beim Freisprechen kommt es gern zu Aussetzern. Klanglich können sie allerdings mit einem soliden Bassfundament und einer sonst natürlichen Wiedergabe überzeugen.

Der IHS-600 von Auvisio scheint der kleinere Bruder des IHS-700 zu sein. Er ist nochmal etwas günstiger zu haben, kann seinem nur rund zehn Euro teureren Bruder jedoch in keiner Disziplin das Wasser reichen. Die erste Verbindung mit dem Smartphone dauert schon länger, die zwischen den beiden InEars hat häufiger Aussetzer und klanglich können die Teile ebenfalls nicht überzeugen. Der Bass schwächelt, was allerdings auch an der Passung im Ohr liegen kann, die Mitten sind verfärbt und undifferenziert. Geben Sie lieber die paar Euros mehr aus und leben dann nur mit den Einschränkungen, die alle günstigen Sets beim Telefonieren zeigen.

Mit knapp über 20 Euro sind die Dokpav X1T die bei weitem billigsten Testkandidaten. Die X1T sind die einzigen im Test, die ohne Lade- bzw. Aufbewahrungsbox auskommen müssen. Das geht für den Preis in Ordnung, sofern man mit etwa drei Stunden Akkulaufzeit auskommt. Ein Nachladen unterwegs ist ja nicht möglich, es sein denn, man hat einen passenden Akkupack dabei. Die Musikwiedergabe geht in Ordnung, beim Telefonieren ist allerdings weder der Gesprächspartner gut zu verstehen, noch ist er deutlich zu hören.

Die aktuellen Samsung Gear IconX (2018) haben zwar gegenüber ihren Vorgängern einige Verbesserungen erfahren – insbesondere die Bedienung über die Touch-Flächen der beiden Ohrstöpsel geht buchstäblich gut von den Fingerspitzen. Leider zickten unsere Testmuster bereits beim anfänglichen Pairing mit dem Smartphone. Nach einigen vergeblichen Versuchen gelang das, was bei deutlich billigeren True Wireless-Hörern auf Anhieb funktioniert.

Nach erfolgreiche Prozedere können sie zwar klanglich überzeugen, kommen aber im Vergleich zum Beispiel zu den Jabra Elite Sport etwas schmalbandig daher – tiefste Bässe und höchste Höhen hört man bei anderen eher. Hinzu kommt, dass die Gear IconX keinen Pulsmesser an Bord haben, sondern ausschließlich einen Schritt- und Bewegungszähler. Zugute halten kann man ihnen, dass sie wegen des internen Speichers auch ohne Smartphone funktionieren.

TaoTronics TT-BH052

Der Taotronics TT BH052 ist rundum enttäuschend: Das Pairing sowohl der Hörer miteinander als auch mit dem Smartphone erfordert mehrere Anläufe, bis alles funktioniert wie es soll, da es durch die allzu empfindliche Touchfläche schon beim Einsetzen in die Ohren oft zu Fehlbedienungen und zu Verbindungsabbrüchen kommt. Der Korpus ist wahrscheinlich so groß, dass der Schallaustritt nicht wirklich in die Ohrkanäle gelangt, bzw. diese nicht gut abgedichtet werden. Der Klang ist entsprechend dünn und schrill. Dafür sind die Hörer schlicht zu teuer.

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Kommentare

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Tino
Tino

Nutzloser Test! Nicht ein Wort zu Verbindungsabbrüchen oder Verbindungsqualität. XT1 z.B. sind nicht zu gebrauchen!!! Dieser Test ist totaler Schwachsinn! Waste of time! ^^

Andy Seidel
Andy Seidel

Marcel Hübner

Alexander Brandt
Alexander Brandt

Ich kann nach reiflichen Tests, auch mit sehr teuren Herstellern, die hier getrost empfehlen…..
SAVFY Bluetooth 4.1 Kopfhörer Mini In Ear Headset Ein Paar mit CSV 6.0 Noise-Cancelling Mikrofon und Tragbare Ladehülle 2100mAh (Kleinste, Kabellos, https://www.amazon.de/dp/B01NCXYHJS/ref=cm_sw_r_cp_apip_FTtcsXv3Q5HkE

Alexander Brandt
Alexander Brandt

Mein Favorit Nr. 2 waren die Sony WF-1000x, nur leider nicht jeweils separat nutzbar.

Daniel Kibler-Bärthold
Daniel Kibler-Bärthold

Und weshalb sind Samsung’s Icon X 2018 nicht mit im Test?

Rainer Braun
Rainer Braun

Die von Apple sehen einfach Scheiße aus. Wie als hätte man das Kabel abgeschnitten.

Dragos Mihai Dutu
Dragos Mihai Dutu

Apple definitiv !

André Berlage
André Berlage

Ich würde gerne die Anker Zolo Liberty + getestet sehen…

Dennis Heimann
Dennis Heimann

Warum wurden die Samsung IconX 2018 nicht getestet!? Mega klang, super sitz und mit 7 Stunden Musikwiedergabe eindeutig der beste Akku

Martin Görgens
Martin Görgens

Alter wasn Oschi.. schön die Frikadelle am Ohr ?

Axel Foley
Axel Foley

Junge bei dem fetten Teil kein Wunder dass die Frikadellen 7 Stunden halten… hast ja nen 140000 mAh Akku verbaut.

Kartal Murat
Kartal Murat

Hat jemand eine Ahnung ob Fa. Beats sowas bringt ?

Hubs Mas Zar
Hubs Mas Zar

Na wartet mal ab bis die JBL Free und die Bose Soundsport Free am Markt sind !

Murat Yilmazer
Murat Yilmazer

Die gibt es doch schon auf dem markt

Smart Marty
Smart Marty

Erwin – I fully agree

Guido Odiug
Guido Odiug

Bluetooth ohne Kabel, wie geil

Volker Kemeter
Volker Kemeter

da ich keine earplugs tragen kann sind die airpods perfekt für mich. ich liebe die dinger.

halten in meinen ohren auch gut.

Roulgh Binger
Roulgh Binger

Haben die auch ne Suchfunktion? ?

Jan Ahrens
Jan Ahrens

Roulgh Binger ja, haben die tatsächlich

Volker Kemeter
Volker Kemeter

hey. ich hab sie noch nie verloren ?

Patrick Lang
Patrick Lang

Apple AirPods einfach die besten

Vincent Vin Muehlleitner
Vincent Vin Muehlleitner

Bester Klang, dafür aber in Europa noch nicht am Markt und bei der Beständigkeit der BT-Verbindung maximal Prototypenqualität: Bose Soundsport Free Wireless.
Hätt ich doch die Airpods gekauft…