Überwachungskameras Test: Ueberwachungskamera
test
Letztes Update: 2.12.2020

Die besten Überwachungskameras

Wir haben 49 Überwachungskameras getestet. Die Reolink RLC-510A ist für die meisten die beste Wahl. Sie ist kabelgebunden und daher wartungsfrei. Sie hat eine hohe Auflösung und eine komfortable App, in der Videos und Fotos komfortabel an Social-Apps geteilt werden. Gespeichert wird lokal auf SD-Karte oder auf Netzwerk-Videorekorder. Und das Beste: Es gibt keine Folgekosten. Bei den Indoor-Kameras ist die Netatmo Welcome für uns die Beste: Sie hat eine super Gesichtserkennung und speichert die Daten lokal.

Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 2. Dezember 2020

Wir haben acht weitere Überwachungskameras getestet, darunter zwei Modelle für Drinnen. Die Reolink RLC-510A hat es aufgrund von Qualität, Bedienung und Preis gleich mal zu neuen Testsieger gebracht. Das Akku-Monster Eufy eufyCam 2 Pro soll ein ganzes Jahr mit einer Akkuladung durchhalten. Bei der Indoor-Kamera Eufy Indoor Cam 2K Pan & Tilt ist die App sehr clever, jedoch auf eine konstante Internetverbindung angewiesen.

5. August 2020

Wir haben weitere Überwachungskameras ausprobiert und die haben unsere Empfehlungen ordentlich aufgemischt. Die Lupus LE221 Outdoor ist nach Bauart und Verkabelung ein solider Klassiker ohne Akku aber mit 4K-Auflösung. Reolinks Argus 2 hat ein Solarpanel im Gepäck und arbeitet autark. Boschs Eyes-Außenkamera ersetzt eine 230-Volt-Leuchte und versteckt die Kamera.

Bei den Indoor-Kameras haben wir die Netamo Welcome aufgenommen, die durch eine tolle Gesichtserkennung überzeugt. Die Bosch Eyes-360°-Innenkamera hat mehr Übersicht, sie kann fast hinter sich schauen.

4. Oktober 2019

Wir haben zwei weitere Kameras getestet: Die günstige Reolink H-E1 Pro ist ein Modell für drinnen, das viel Freiraum bei der lokalen Speicherung als auch bei den Alarm-Einstellungen bietet. Die teure Ring Stick Up Cam Battery ist wetterfest und kann überall befestigt werden. Der Komfort in den vergleichsweise komplexen Apps kommt an den Testsieger jedoch nicht heran.

12. April 2019

Wir haben drei weitere Outdoor-Kameras getestet und zwei neue Empfehlungen: Die Reolinks Go glänzt mit ultimativer Mobilität dank LTE-Modul und SIM-Karte. Und die D-Link DCS-2802KT-EU lässt bei der lokalen Speicherung freie Hand und kommt mit einer relativ komplexen App daher.

Die teure Eufy EufyCam E bietet lokale Speicherung als auchCloud-Speicher an und macht gute Fotos, für eine Empfehlung reicht das aber nicht.

14. Dezember 2018

Wir haben fünf weitere Outdoor-Überwachungskameras getestet. Diesmal mit dabei: die Logitech Circle 2, die Netgear Arlo Pro 2, die Blink XT von Amazon, die D-Link DCS-2670L und die sehr günstige Wansview W2, die sich ausschließlich für die Überwachung an PC oder Mac eignet.

6. Juli 2018

Wir haben 12 weitere Überwachungskameras getestet, darunter bekannte Marken wie Nest, Netatmo, Ring, Instar oder Reolink. Die Top-Modelle konnten uns bei Installation, Qualität und Bedienung überzeugen, so manches Low-End-Modell aber nicht. Beim Komfort in den Apps trennt sich nach wie vor die Spreu vom Weizen.

Weitere Updates

Wenn Sie sich eine Überwachungskamera zulegen wollen ist die erste Frage, ob sie außen oder innen angebracht werden soll. Für beide Fälle gibt es ganz unterschiedliche Anforderungen und entsprechend unterschiedliche Modelle. Daher haben wir diesen Test in Outdoor- und Indoor-Überwachungskameras unterteilt.

Vor allem bei Überwachungskameras für draußen müssen Sie rechtliche Aspekte beachten, denn öffentlicher Grund darf nicht aufgezeichnet werden. Mehr dazu lesen Sie weiter unten im Ratgeber-Teil.

Der Markt für Überwachungskameras ist groß und es gibt sie in jeder Preisklasse. Wir haben 39 Modelle für den Außeneinsatz und 10 für drinnen getestet – sowohl günstige, als auch teure. 32 der getesteten Modelle sind aktuell noch erhältlich.

Die beste Outdoor-Überwachungskamera

Früher war es sehr teuer, außen am Haus eine Überwachungskamera zu installieren, denn sie musste aufwändig verkabelt werden. Heute kann man sich bei vielen Modellen nicht nur das Videokabel sparen, sondern bei Bedarf auch das Stromkabel: IP-Kameras senden das Signal direkt per WLAN und viele Modelle gibt es mit Akku oder mit eigenem Solarpanel.

Ein Akku muss allerdings regelmäßig geladen werden, für den Dauereinsatz ist eine Verkabelung daher meist doch sinnvoll – oder aber man setzt auf ein Modell mit Solarpanel.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Reolink RLC-510A

Überwachungskameras Test: 61whv Ej+hl. Ac Sl1500
Unser Favorit überzeugt durch eine angenehme Bedienung und ausgereifte Funktionen.

Ob Sie nun eine Kamera oder acht installieren wollen, die Reolink RLC-510A ist die richtige Wahl. Sie arbeitet ausschließlich am Kabel (ohne WLAN) und ist zuverlässig, selbst wenn das Internet ausfällt. Gespeichert wird lokal auf SD oder im Mehrkamera-Betrieb auf einem Netzwerk-Videorekorder.

Die Kamera beherrscht Personen- und Fahrzeugerkennung, allerdings keine Tiere. Sie bietet in der App eine schöne Zeitleiste, in der Phasen mit Aktivität schnell erkennbar sind.

Unabhängig

Lupus LE221 Outdoor

Test  besten Überwachungskameras: Lupus LE221 Outdoor
Von Lupus kommt eine robuste, wetterfeste und bildstarke Kamera. Man muss sie nur an 230 bzw. 12 Volt anschließen, ausrichten und sich nie wieder um die Hardware kümmern – ohne Folgekosten.

Lupus hat mit der LE221 Outdoor eine klassische Überwachungskamera im Programm: Sie ist groß, wuchtig und auf 50 Meter als Kamera zu erkennen, das schreckt Übeltäter gleich ab. Sie übersteht jede Wetterlage, muss aber per Kabel mit Strom versorgt werden. Das hat aber auch einen Vorteil: Einmal installiert und ausgerichtet, müssen Sie sich nie wieder um die Kamera kümmern. Die Energie für die Lupus kommt aus der Steckdose, aus dem Ethernet-Kabel oder aus einem 12-Volt-Solarakku. Die Lupus hat keine Folgekosten, denn gespeichert wird lokal auf SD-Karte oder auf dem Computer. Die Nachtausleuchtung ist exzellent und die Tageslichtaufnahmen in 4K sind brillant.

Ohne Kabel

D-Link DCS-2802KT-EU

Test  Outdoor-Über­wachungs­kamera: D-Link DCS-2802KT-EU
D-Link liefert eine robuste und kompakte Kamera. Sie lässt die Wahl zwischen lokaler oder einer günstigen Cloud-Speicherung.

Die D-Link DCS-2802KT-EU ist sicherlich kein günstiges Angebot, doch die zwei akkubetriebenen Kameras haben viele Vorzüge. Sie sind solide verarbeitet und bringen sehr gutes Befestigungsmaterial mit. Aufnahmen gelingen ohne Verzögerungszeit – sehr gut! Gespeichert wird auf SD-Karte (in der Basis-Version) oder auf einer angeschlossenen USB-Festplatte. Den Cloud-Service muss man nicht in Anspruch nehmen, wenn aber doch, dann ist er bezahlbar. Leider ist die modern gestaltete App nicht wirklich intuitiv bedienbar, da ist Einarbeitung nötig.

Unscheinbar

Bosch Smart Home Eyes-Außenkamera

Test  besten Überwachungskameras: Bosch Smart Home Eyes-Außenkamera
Die Bosch ist eine Leuchte für den Hauseingang, mit Bewegungsmelder, Gegensprechanlage und unscheinbarer Kamera.

Sie wollen keine protzige Kamera, über die die Nachbarn reden? Bosch Smart Home hat mit der Eyes-Außenkamera ein Modell im Programm, das einfach ihre alte 230-Volt-Türleuchte ersetzt. Sie gibt Licht auf Bewegung und hat zwei Stimmungslichter. Die unscheinbare Kamera ist erst aus der Nähe erkennbar. Sie leistet zusammen mit der gut bedienbaren App die Überwachungsarbeit. Nebenbei ist das Ganze auch eine Gegensprechanlage. Schnelles WiFi ist Grundbedingung, denn Ethernet ist nicht vorgesehen und gespeichert wird in der Bosch Cloud (14 Tage Aufbewahrung kostenlos).

Intelligenter

Eufy eufyCam 2 Pro

Test  besten Überwachungskameras: Eufy eufyCam 2 Pro
Dank der flexiblen Befestigung eignet sich die Kamera ideal für Indoor-Outdoor-Kombinationen.

Eufys eufyCam 2 Pro ist ein Akku-Monster mit 6500 mAh Kapazität. Die entsprechend schwere Kamera wird flexibel mit Magnet oder Schraubfuß befestigt. Im Set befinden sich immer zwei Kameras und ihre Basis.

Die eufyCam 2 Pro unterscheidet zwischen Tier, Mensch und Fahrzeug und zeigt unterm Strich nur die relevanten Ereignisse an. Die Eufy kann in die Automatisierung eines Smart Home eingebunden und als Gegensprechanlage für Besucher genutzt werden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerUnabhängigOhne KabelUnscheinbarIntelligenter
Reolink RLC-510A Lupus LE221 Outdoor D-Link DCS-2802KT-EU Bosch Smart Home Eyes-Außenkamera Eufy eufyCam 2 Pro Reolink RLC-810A Netgear Arlo Reolink Go Netatmo Presence Lupus LE204 Outdoor Ring Stick Up Cam Battery 2. Gen Eufy EufyCam E Nest Cam Outdoor Netgear Arlo Pro 2 D-Link DCS-2670L Ring Video Doorbell 2 TRENDnet TV-IP1319PI Nest Cam IQ Blink XT2 Somfy Outdoor 2401560 Wansview W5 Arlo Essential Spotlight
Überwachungskameras Test: 61whv Ej+hl. Ac Sl1500Test  besten Überwachungskameras: Lupus LE221 OutdoorTest  Outdoor-Über­wachungs­kamera: D-Link DCS-2802KT-EUTest  besten Überwachungskameras: Bosch Smart Home Eyes-AußenkameraTest  besten Überwachungskameras: Eufy eufyCam 2 ProTest  besten Überwachungskameras: Reolink RLC-810ATest: Funk-Überwachungskamera für draußen – Testsieger Netgear ArloTest  Outdoor-Über­wachungs­kamera: Reolink Reolink GoTest  Outdoor-Überwachungskamera: Netatmo PresenceTest  besten Überwachungskameras: Lupus LE204 OutdoorTest  Outdoor-Über­wachungs­kamera: Ring Stick Up Cam BatteryTest  Outdoor-Über­wachungs­kamera: Eufy eufyCam ETest  Outdoor-Überwachungskamera: Nest Cam OutdoorTest  Outdoor-Über­wachungs­kamera: Netgear Arlo Pro 2Test  Outdoor-Über­wachungs­kamera: D-Link DCS-2670LTest  Outdoor-Überwachungskamera: Ring Doorbell 2Test  besten Überwachungskameras: TRENDnet TV-IP1319PITest  Outdoor-Überwachungskamera: Nest Cam IQTest  besten Überwachungskameras: Blink XT2Test  besten Überwachungskameras: Somfy Outdoor 2401560Test  besten Überwachungskameras: Wansview W5Test  besten Überwachungskameras: Arlo Essential Spotlight
Pro
  • Komfortabel
  • Timeline-Übersicht & Zeitraffer
  • Erkennt Personen und Fahrzeuge
  • Hohe Auflösung
  • Gutes Bild, auch nachts
  • 4K-Auflösung
  • Kein Account beim Hersteller nötig speichert lokal, keine Folgekosten
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Sehr gute Nachtsicht
  • Robust und kompakt
  • Lokale Speicherung auf SD/USB
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Stimmungslicht + Scheinwerfer
  • Reaktionsschnell
  • Bild/Video Teilen einfach
  • 230-Volt-Sockel
  • Tier-Mensch-Fahrzeug-Unterscheidung
  • Home-Base mit Lade-USB
  • Großer Akku
  • Komplexe Settings möglich
  • Home mit WiFi oder RJ45
  • Brauchbare Bildqualität FHD
  • Gute Talk-Lautstärke, wenn es ruhig ist
  • Komfortabel
  • Timeline-Übersicht & Zeitraffer
  • Ausrichtung & Fixierung
  • Erkennt Personen, Fahrzeuge
  • Extreme 8MP-Auflösung
  • Gutes Bild, auch nachts
  • Einfache Installation und Bedienung
  • Zeitplanung und Geofencing
  • Ohne Abo, speichern auf SD-Karte
  • Für jeden Standort, da kein Strom und kein WiFi nötig
  • Schwer als Kamera zu erkennen
  • Vielfache Speichermöglichkeiten
  • Hochwertige Installation
  • Flutlicht für bestimmte Ereignisse
  • Gute Nachtaufnahmen
  • Sehr gutes Bildmaterial
  • Hochwertiges Gehäuse
  • 12 Volt Stromversorgung
  • Kein Account beim Hersteller nötig
  • Benutzername für jede Cam
  • Keine Folgekosten
  • Gute Nachtsicht Ausleuchtung 2 bis 3 Meter
  • keine Folgekosten, mit Software auf PC speichern
  • Vielseitig Befestigen
  • Montage-Material
  • Talk-Funktion z. B. Kinderaufsicht
  • Günstiger Cloud-Speicher
  • Robuste Kamera
  • Bis 16 Kameras plus 16 Bewegungsmelder
  • Lokal oder Cloud-Speicher
  • 16 GB microSD-Karte (in Basis)
  • Sehr hochwertig
  • Guter Feuchtigkeitsschutz
  • Auto-Off
  • Filter: Bewegung, Tiere, Personen
  • Zeitraffer und Timeline Gegensprechen via App
  • Gute Nachtaufnahmen
  • Leichte Montage, schneller Positionswechsel
  • Zeitplanung, Geofencing etc.
  • Überwachungsbereiche
  • Familienzugriff
  • Gegensprechen
  • Komfortable App
  • Überwachungsbereiche
  • Kein Abo, keine Folgekosten
  • Keine Cloud-Speicherung (SD-Karte)
  • Ethernet oder WiFi-Betrieb
  • Akku-und Netzbetrieb möglich
  • Steuert Türglocke
  • Gegensprechen via App
  • Schnelle und einfache Installation
  • Günstiger Cloud-Speicher
  • Extreme 8K-Auflösung
  • Sehr gutes Bild, Tagsüber
  • Hardware-Settings und Speicherung bis ins kleinste Detail justierbar
  • Arbeitet ohne Internet
  • Auto-Off
  • Nahaufnahme mit automatischer Nachverfolgung
  • 4K-Sensor
  • Gegensprechen mit sehr guter Quallität
  • Gute Nachtaufnahmen
  • Solider Fuß
  • Schnell installiert
  • Aktivitätszonen
  • REC LED abschaltbar
  • Guter Preis
  • 230 Volt Lösung
  • Stabiles Gehäuse
  • SD-Card
  • Helles Spotlight - Gesichter nur 2-3 Meter
  • Zügig eingerichtet
  • Tier, Mensch, Fahrzeug-Unterscheidung
  • Paketerkennung, Geofencing
Contra
  • Extra Netzteil (12V) nötig
  • Keine Tier-Mensch-Unterscheidung
  • Ethernet-Port nicht verschließbar
  • Braucht schnelles WiFi
  • Video-Sichtung in App mühsam
  • Vergleichsweise komplexe App
  • Max. 4 Kameras am Hub
  • Hoher Preis
  • Keine IR-Nachtsicht
  • Braucht schnelles WiFi
  • Ethernet-Betrieb nicht vorgesehen
  • Cloud-Zwang
  • Timeline ohne Activity-Leiste
  • Schlechte IR-Nachtsicht
  • Abhängig von Internetverbindung
  • Extra Netzteil (12V) nötig
  • Keine Tier-Mensch Unterscheidung
  • Regelmäßiger Batterie-Wechsel
  • Keine technischen Ergänzungen möglich
  • Nachtaufnahmen könnten besser sein
  • Cloud-Zwang
  • Hoher Preis
  • SD-Karte ist nicht dabei
  • Aufzeichnungslänge 8 Sekunden nicht änderbar
  • Kosten durch SIM mit Datentarif
  • Zwangskonto
  • Teils unzuverlässiges WiFi-Setup
  • Kein Pinch-Zoom in App
  • Ethernet-Port nicht verschließbar
  • Braucht schnelles WiFi, besser Ethernet Betrieb (im WiFi nicht bedienbar)
  • Komplexe App
  • Sirene zu leise für draußen
  • Video-Speicherung nur mit Abo
  • Verzögerte Aufnahme
  • Qualität Nachtbild
  • Befestigung minderwertig
  • Nur 10 Videos pro Tag auf SD-Karte
  • Lange Aufnahmeverzögerung
  • Hoher Preis
  • Nest Aware Abo fast zwingend Speicherung auf Server
  • Teure Abo-Optionen
  • Kein echtes Full-HD
  • Unkomfortable App
  • FTP-Speicher unzuverlässig
  • Keine Zeitsteuerung
  • Minderwertiges Gehäuse
  • App teilweise unzuverlässig und langsam
  • Gute Nachtsicht nur bis 2 Meter
  • Akku hält nur zwei Monate
  • Solar-Lader ineffektiv
  • Nur ausreichend IR-Nachtsicht
  • Extra Netzteil (12V) nötig
  • Sehr komplexe Software
  • Unkomfortable Bedienung,
  • Sinnvoll nur mit CCTV-Software nutzbar
  • Einrichtungsaufwand
  • Nest Aware Abo fast zwingend Speicherung auf Server
  • Sehr teuer
  • Plastik-Gehäuse
  • 1-Wege-Mikrofon
  • Nur 2 Meter Nachtsicht
  • 2-Wege-Talk verzögert
  • Bild/Video speichern nicht möglich
  • Live-View ist nicht Standard
  • Timeline mühsam & reaktionsträge
  • Batterie schnell erschöpft
  • Chassis aus Plastik, schlecht fixiert
  • Nicht flexibel (Schwenken/Neigen)
  • Nur senkrechter Anbau
  • Live-Bild und Gegensprechen stark verzögert
  • Sirene nur manuell
  • WiFi-Anbindung misslungen
  • Nachtsicht nur 4 Meter
  • WiFi/Netzwerk-Verbindung gescheitert
  • App mit Fehlern
  • Extra Netzteil 12V nötig
  • Befestigung: Plastik-Sockel
  • App nicht für jedes Smartphone
  • Zweckdienliche Bildqualität
  • Schlechte IR-Nachtsicht
  • Sirene, 2-Wege-Audio viel zu leise
  • Nur mit Abo nutzbar (3 Monate Probe bei Kauf)
Bester Preis
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Auflösung max.2560x1920 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1072 Bildpunkte2560x1920 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte3840x2160 Bildpunktebis zu 1.280 x 720 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte3MP, 2304x1296 Bildpunkte1920x1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte3840x2160 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte tagsüber, 720p nachts1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte1920×1080 Bildpunkte
VideoformatH.264H.264H.264H.264H.264H.264H.264H.264H.264H.264HH.264H.264H.264H.264H.264H.264H.264+ 2560 x 1440 bis zu 30fpsH.264k. A.H.265+H.264H.264
Sensor1/2.7" CMOS 5MPCMOS-Farb-SensorSternenlicht-CMOS-Sensor, 3D-DNR1/2.7" CMOS, 5 Megapixelk. A.1/2.8" CMOSCMOS, adaptive Schwarz/Weiß BalanceStarlight CMOS4 Megapixel1/3" CMOS Sensork. A.F2.2 Blende1/3 Zoll, 3 MegapixelCMOS-Farb-SensorCMOS-Farb-Sensork. A.1/2,5 Zoll CMOS, 8 MP4 K video HDR, 1/2,5", 8 Megapixelk. A.k. A.k. A. 2MP1/3" CMOS, 2 Megapixel
WeitwinkelHorizontal: 80°, Vertikal: 42°180 Grad Ultraweitwinkel130 Grad DiagonalHorizontal: 80°, Vertikal: 42°120 Grad HorizontalHorizontal: 87°, Vertikal: 47°110 Grad110 Grad100 Grad100° Horizontal, 55° Vertikal, fixe Linse115 Grad Horizontal, 65 Vertikal140 Grad130 Grad130 Grad180 Grad160 Grad116 Grad130 Grad110 Grad Diagonal130° Weitwinkel100 Grad70 Grad
Info bei AlarmBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtSensibilität einstellbar, E-Mail Alerts und Push-NachrichtenBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per App (Push Notification) oder E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-Nachricht, MultikamerasoftwareBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per App (Push Notification) oder E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per App (Push Notification) oder E-MailPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-Nachricht, Sirene 110 dBPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-Nachricht
ZoomDigitalDigitalDigitalDigitalDigitalDigitalDigital6fach DigitalDigitalDigitalDigitalDigital8fach Digital8fach DigitalDigitalDigitalDigital12fach DigitalDigital8fach DigitalDigitalDigital
NachtsichtLED: 18, 14mil, 850nm, bis 30 m, IR Cutbis 4,5 Meter6 LEDs, bis 10 mLED: 18, 14mil, 850nm, bis 30 m, IR Cutkein IR, Beleuchtung, bis 10-12 mLED: 18, 14mil, 850nm, bis 30 m, IR Cut850 Nanomter semidiskret, IR-Filterbis 10 mbis 15 mbis 30 mk. A.k. A.8 LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter850 nm LEDs ca. 7–8 Meter
IR-Sperrfilter
Nachtsicht bis 10 Meterbis 10 mverdeckte IR-LEDs, bis zu 30mLEDs (850 nm)Infrarot-HD-Nachtsichtbis 8 m, mechanischer Infrarotfilterbis 25 m6 blaue LEDs, bis 15 m, IR-Cut Filter
Einsatz-10°C bis +55°C IP66k. A.IP65-10°C bis 55°C IP66k. A. wetterfest-10°C bis +55°C IP66-10 bis 50° CIP65, -10° bis 55 °C-20 °C bis 50 °CIP67 (wetterfest) & IK10IP66IP65, -20°C bis 50 °C-20 bis 40 ° C-20 bis 45° C IP65IP65-20 °C bis 48 °C-30°C bis 60°C IP67, Witterungsversiegelung-40 bis 45 °CIP65IP54-10°C bis 40°C IP66-10 bis 50 °C
AppiOS, Android, Client für Windows&MaciOS, Android, Web-LoginiOS, Android, Client für Windows&MaciOS, Android, Windows PC, WebbrowseriOS, Android,iOS, Android, Client für Windows&MaciOS, AndroidiOS, AndroidiOS 10, Android 5.0iOS, Android, Windows PhoneiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, Android, Web-LoginiOS, Android, Web-InterfaceiOS, AndroidiOS, Android, Windows PC, WebbrowseriOS, AndroidiOS 10.3, Android 5.0, Fire OS 5.1iOS, Android (Somfy Protect)Android, Windows PC, Amazon AlexaiOS, Android
SpeicherungSpeicherkarte bis 256GB (nicht im Lieferumfang), FTP, lokal auf Computer, NAS, Reolink NVRCloudSpeicherkarte, Cloud (kostenpflichtig)Speicherkarte bis 256 GB (nicht im Lieferumfang), FTP, Reolink NVRinterner Speicher (4GB), Smartphone (manuell), BoschCloudSpeicherkarte bis 256GB (nicht im Lieferumfang), FTP, lokal auf Computer, NAS, Reolink NVRCloudCloud, SpeicherkarteCloud, SpeicherkarteFTP, NAS, Auf lokalem ComputerCloudSpeicherkarte in BasisCloudCloudSpeicherkarteCloudSpeicherkarte (nicht im Lieferumfang), lokal auf Computer, Server, FTPCloudCloud, kostenlos (begrenztes Volumen)Cloud, kostenpflichtigSpeicherkarte bis 128 GB (nicht im Lieferumfang), FTP, Windows PC, CloudSpeicherkarte
BesonderheitenMikrofon, Kabelpeitsche 40 cm, ONVIF, POE (Stromversorgung via Ethernet) oder 12V, "Zeitraffer"-Funktion, Google Assistant, AlexaAlexa kompatibel, Gegensprechen, Verschiedene Halterungen z. B. Fenster, Verschlüsselung mit TLS/AES/HTTPS, Akku 6400-mAhTalk-Funktion, SD Kartenslot bis 64GB, inkl. Solarpanel, Sirene, Alexa, 2,4 GHz WLAN, Akku 5200 mAhMikrofon, Kabelpeitsche 40 cm, ONVIF, POE (Stromversorgung via Ethernet) oder 12V, "Zeitraffer"-FunktionGegensprechanlage + Außenleuchte, 2 Wandhalter, 230V Anschluss, WiFi 802.11 b/g/n (nur 2,4 GHz) 80m, Alexa, 4 GB interner Speicher, 2 Stimmungslichter + Scheinwerfer, Sensible BereicheMikrofon, Kabelpeitsche 40 cm, ONVIF, POE (Stromversorgung via Ethernet) oder 12V, "Zeitraffer"-Funktionbatteriebetrieben (4 x CR123), 4-6 Monate3G/4G LTE mit SIM-Karte, Akku- / Solarbetrieb (optional), Akku entnehmbar zum Aufladen, Wetter-Schutzhülle, 7800mAh AkkuLED-Scheinwerfer: 12 W, Helligkeit verstellbar, HZO-Wetterfest, micro SD bis 32 GB, Apple HomeKit kompatibelWi-Fi(IEEE802.11b/g), (nur 2,4 GHz), MicroSD bis 128 GBAlexa kompatibel, Talk-Funktion, Sirene, Solarpanel anschließen (optional)AES 256 Daten Verschlüsselung, Alexa, Anti Diebstahl Alarm, magnetische Befestigung + Befestigung für Draußen, Ethernet-Kabel für Basis, bis 16 Kameras +16 BewegungIP65, AES (128 Bit) mit TLS/SSLBasisstation mit 100db Sirene, Optional 24/7 CVR (Netzbetrieb), Alexa kompatibel, Lokaler USB-Backup-Speicher, GegensprechenKabel bis Ethernet- bzw. 5-V-Buchse 60 cm, ONVIF,Akku (Laufzeit 6-12 Monate) oder Netzbetrieb, lebenslanger Diebstahlschutz (Ersatz wenn gestohlen), wechselbaren Fronten 2 Farben, steuert Wechselstromklingel, auch bei WLAN-AusfallWide Dynamic Range (WDR), Kabelpeitsche 40 cm, ONVIF Profil S, Profil G und PSIA, POE (Power via Ethernet)Verschlüsselung 128-bit AES, Gegensprechen (3x Mikrofon, Lautsprecher), 7,5 m Kabel, Decken- und Wandmontage, Nahaufnahme mit Nachverfolgungsfunktion, Nest Aware Abo für den sinnvollen Einsatz PflichtTalk-Funktion (1 Wege Mikrofon), Cloud: bis zu einem Jahr speichern ohne Gebühren, 2 Jahre Batterielaufzeit mit zwei AA-Lithium-Batterien, AlexaTalk-Funktion, konfigurierbare Bewegungserkennungsbereiche 230V, Zuordnung einer bestehenden Leuchte, Alexa, Google, IFTTTMikrofon, Kabelpeitsche 40 cm, POE (Stromversorgung via Ethernet) oder 12V, ONVIFKabelpeitsche 40 cm, Speicherung FTP oder bis 64 GB SD (nicht im Lieferumfang)
Gewicht425 g340 g260 g425 g748 g485 g110 g (Kamera)380 g1040 g470 g258 g? g313 g136 g358 g699 g658 g568 g89 g522 g400 g558 g
Abmessungen186 x 67mm9,7 x 8,2 x 9,5 cm5,8 x 9,6 x 5,9 cm186 x 67mm10 x 21 x 7 cm192 x 66 mm7,1 x 6,4 x 4,1 cm (VMC3030)7,5 x 11,3 cm5 x 11 x 20 cm8,1 x 11 cm9,70 cm x 5,99 cm x 5,99 cm (ohne Ständer)6,8 x 12,8 x 13 cm7,2 x 8,9 x 7,2 cm4,9 x 7,1 x 7,9 cm7,6 x 10,2 x 8,9 cm6 x 2,5 x 12,5 cm10.92 x 10.92 x 8.13 cm12,8 cm x 9,3 cm x 9,3 cm7,1 x 7,1 x 3,4 cm15 x 15 x 8,5 cm21 x 12 x 10 cm21,8 x 12,6 x 10,4 cm
ModellRLC-510A961-000420EU-Argus 2 w solarRLC-510AF01U314889RLC-810ANetgear ArloEU-Reolink GoPresenceLUPUSNET HD LE204AK-848061046410NC2100DEVMS4130P-100EUSDCS-2670L8VR1S7-0EU0TV-IP1319PINC4100EXBlink XT22401560ASV-B01W-1080P

Was Sie über Outdoor-Kameras wissen sollten

Früher mussten Outdoor-Überwachungskameras aufwändig verkabelt werden, heute senden sie das Videosignal einfach per WLAN direkt an den Router. Solche IP-Kameras sind wesentlich günstiger als herkömmliche Überwachungskameras und daher für jedermann erschwinglich. IP steht dabei für »Internet Protocol«, IP-Kamera lässt sich also am besten als »Netzwerkkamera« übersetzen.

Eine IP-Kamera ist letztlich also ein kleiner Computer, der mit einem Kameramodul und Infrarotsensoren bestückt ist und als Netzwerkgerät ins heimische Funknetzwerk integriert wird. Mit Hilfe eines Bewegungssensors zeichnet sie Fotos oder Videos auf, sobald jemand ins Blickfeld der Kamera kommt. Auch Nachtaufnahmen gelingen mit einem eingebauten Infrarot-Scheinwerfer.

 Überwachungskameras Test: Ueberwachungskameras Update112020 Reolinkrlc510a Rund Scaled
Wetterfest und solide gebaut – eine Überwachungskamera für draußen.

IP-Kameras sind direkt mit dem Internet-Router verbunden, etwa der Fritzbox oder einem Telekom Speedport. Das hat den Vorteil, dass nicht immer ein Computer laufen muss, um die Videos aufzuzeichnen. Die Verbindung erfolgt entweder über ein Netzwerkkabel, oder – wie bei den meisten Überwachungskameras heute – über WLAN. Das ist viel praktischer, denn so spart man es sich, Kabel zu verlegen.

Für den Zugang zur Kamera braucht man ein gutes Passwort!

Auch auf einen Stromanschluss kann man bei einigen IP-Kameras verzichten. Sie werden einfach mit Batterien, Akkus oder einem Solarmodul ausgestattet. So können sie völlig frei ganz ohne Kabel platziert werden.

Für den Test haben wir aus dem riesigen Markt der Überwachungskameras über die Zeit von mehreren Updates in Summe 49 Modelle herausgesucht, die das ganze Preisspektrum abdecken, von günstigen Geräten ab rund 50 bis zu teuren Markenkameras, die an der 400-Euro-Marke kratzen.

Überwachungskameras von Markenherstellern werden inzwischen zunehmend von No-Name-Herstellern aus Fernost verdrängt. Die sind oft wesentlich günstiger, bieten aber so gut wie keinen Kundenservice – und haben manchmal eklatante Sicherheitsmängel. So wurde kürzlich bekannt, dass viele günstige Sicherheitskameras über ihre IP-Adressen ohne jeglichen Passwortschutz über das Internet erreichbar sind – so bekommt jedermann Zugriff auf die Kamera. Bei der Installation sollte man daher auf jeden Fall ein sicheres Passwort für den Zugang zur Kamera vergeben und es ist umso wichtiger, dass der Vorgang einfach und verständlich ist.

Schutz gegen Einbrecher

Praktisch alle Outdoor-Überwachungskameras arbeiten mit einer Smartphone-App zusammen, über die ein Alarm direkt ans Smartphone gemeldet wird, entweder als Push-Nachricht, per SMS oder via E-Mail.

 Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup
Alles im Blick: IP-Kameras versprechen mehr Sicherheit für wenig Geld.

Das hört sich auf den ersten Blick verlockend an, denn so kann man einen Einbrecher selbst aus der Ferne auf frischer Tat ertappen und gleich die Polizei verständigen – denkt man sich zumindest.

Doch die Realität sieht anders aus, denn meistens ist es nicht ein unerwünschter Eindringling, der den Alarm auslöst, sondern die Katze des Nachbarn, die über die Terrasse läuft, spielende Kinder oder ein Auto in der Ferne. Selbst Wind, der die Äste von Bäumen bewegt, kann bestimmte Bewegungsmelder auslösen.

In der Praxis wird daher kaum jemand die Push-Nachrichten aufs Handy dauerhaft eingeschaltet lassen – das ständige Gebimmel nervt. Nur in speziellen Bereichen, etwa dem geschützten Eingangsbereich eines Hauses, sind Push-Meldungen sinnvoll. Alternativ begrenzt eine Zeitplanung die Aktivität der Kamera auf die Nachtstunden.

Mehr und mehr Kameras gehen daran, das Problem zu entschärfen: Einmal durch die Aufteilung des erfassten Bereiches in verschiedene Segmente. Hier kann der Spielplatz von der Überwachung ausgeschlossen werden, die Einfahrt hingegen bleibt überwacht.

 Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup Screen
Ring Stick Up Cam Battery: Es gibt drei Zonen für die Erfassung von Bewegung.

Die Filter bei Netatmo und Nest gehen noch einen Schritt weiter: Es gibt sie für Personen, Tiere oder sonstige Bewegungen. Je nach Wunsch lösen dann nur Menschen Alarm aus, Tiere aber nicht. Manche Modelle bieten sogar Gesichtserkennung: Familienmitglieder können dann unbehelligt eintreten, Fremde lösen einen Alarm oder zumindest eine Videoaufzeichnung aus.

Clevere Kameras erkennen Gesichter und lernen, wer welche Person ist.
Clevere Kameras erkennen Gesichter und lernen, wer welche Person ist.

Alarm wird bei Bewegungen jeglicher Art ausgelöst – es sei denn die Kamera kann unterscheiden

Wirklich verhindern kann eine Überwachungskamera einen Einbruch also nicht, sie wirkt aber abschreckend. Schließlich liefert sie Beweismaterial, mit dem ein Täter unter Umständen identifiziert werden kann. Einen zielstrebigen und gut vorbereiteten Einbrecher wird auch das nicht abhalten, schließlich kann er sich auch vermummen. Aber so gut vorbereitet gehen die meisten Einbrecher nicht zu Werke.

Einige Überwachungskameras verfügen auch über eine Alarmschaltung, über die zum Beispiel eine Sirene oder ein Flutlicht angeschlossen werden kann bzw. ist eine Sirene gleich eingebaut. So macht man potentiellen Einbrechern das Leben noch ein Stückchen schwerer – oder aufgrund ständiger Fehlalarme auch den Nachbarn.

In der Regel verrichtet eine Überwachungskamera ihren Dienst daher eher passiv. Kommt es zu einem Einbruch, kann man das Material der vergangenen 24 Stunden oder – je nach Modell bzw. Abo – auch der letzten Tage oder Wochen sichten. Das ist der eigentliche Sinn einer Überwachungskamera.

Zusatzfunktionen wie der Blick in den heimischen Garten in Echtzeit wirken zwar erstmal attraktiv, mit der Zeit wird die manuelle Bedienung der Kamera aber in Vergessenheit geraten.

Bildqualität

Alle Outdoor-IP-Kameras im Test lösten mit mindestens 1.280 x 720 Bildpunkten (720p) auf, viele bieten aber auch höhere Auflösungen, etwa 1.920 x 1.080 Pixel (1080p, also FullHD) oder gar 4K (3.840 x 2.160).

Die Videoqualität von Outdoor-Überwachungskameras kann weder mit der eines Smartphones noch der eines Camcorders mithalten. Auch einen optischen Zoom gibt es fast nie. Die Bildqualität ist am ehesten mit einer einfachen HD-Webcam im Klappdeckel eines Notebooks vergleichbar: Relativ starkes Bildrauschen, oft stark überdrehte Kontraste, verfälschte Farben und manchmal unscharfe Flecken im Bild, speziell bei den beweglichen Dome-Kameras. Auch wenn die Hersteller mit HD oder FullHD werben – die Bildqualität ist nicht unbedingt das, was man erwartet, selbst wenn die hohe Auflösung das suggeriert.

Nur wenige Kameras haben so ein klares, hochauflösendes Bild mit kräftigen Farben. Für die starke Bewölkung und den Winter kann die Kamera ja nichts. (Reolink 810A)
Nur wenige Kameras haben so ein klares, hochauflösendes Bild mit kräftigen Farben. Für die starke Bewölkung und den Winter kann die Kamera ja nichts (Reolink 810A).

Aber bei einer Überwachungskamera geht es ja auch nicht darum, möglichst schöne Videos vom Einbrecher zu machen, sondern darum, dass sie zuverlässig in allen möglichen Lichtsituationen ein erkennbares Bild liefert – vor allem auch nachts.

Bild­qualität ist zweit­rangig – so­lange man etwas erkennen kann

Dazu sind IP-Kameras in der Regel mit Infrarot-Lichtquellen ausgestattet, die den Bereich vor der Kamera mit einer für das menschliche Auge unsichtbaren Lichtwellenlänge ausleuchten. Infrarot-Licht im Wellenlängenbereich von 800 bis 1.000 Nanometern kann von jeder Kamera in Schwarzweiß aufgezeichnet werden. Bei Tageslicht wird der Infrarot-Filter in der Kamera einfach weggeklappt.

Ein guter Infrarot Scheinwerfer ist das A und das O für eine klar erkennbare Nachtaufnahme. Hier ist die Person auf 5 Meter noch erkennbar. Das schaffen die meisten Akku-Kameras nicht.
Ein guter Infrarot-Scheinwerfer ist das A und das O für eine klar erkennbare Nachtaufnahme. Hier ist die Person auf fünf Meter noch erkennbar. Das schaffen die meisten Akku-Kameras nicht.

Gänzlich unsichtbar sind die Infrarot-Scheinwerfer der meisten IP-Kameras allerdings nicht. Wenn man nachts frontal in die Kamera blickt, kann man meist rote oder blaue Punkte sehen. Der Grund: IR-Scheinwerfer in Kameras arbeiten meist mit einer Wellenlänge von 850 Nanometern. Es gibt zwar auch unsichtbare 940nm-IR-Strahler, deren Reichweite ist aber nur halb so groß wie die von 850nm-IR-Strahlern.

Typischerweise schauen Überwachungskameras in eine Richtung und leuchten dabei einen engen Bereich aus. Im Test war der ein bis zwölf Meter weit und höchstens vier bis sechs Meter breit. Herstellerangaben von 15 bis 20 Metern Reichweite halten wir für stark übertrieben. Im Test konnten die Scheinwerfer höchstens sechs Meter vernünftig ausleuchten.

Objekte in größerer Entfernung verschwanden in der Dunkelheit. Mit separaten IR-Scheinwerfern aus dem Handel kann man Abhilfe schaffen, falls man mit der Ausleuchtung unzufrieden ist. Das ist bei einem hohen Anspruch an die Nachtsichtqualität sogar empfehlenswert, denn die Infrarot-LED-Scheinwerfer im Kameragehäuse sind selten eine optimale Lösung.

Bild zeigt die Scheinwerfer-Kegel der 2 Dome-Kameras (über Tor) und der 5 anderen IP-Kameras (Bildmitte)
Das Bild zeigt die Scheinwerferkegel der zwei Dome-Kameras (über dem Tor) und der fünf anderen IP-Kameras (links).

Auch sonst haben eingebauten Scheinwerfer Nachteile: Verschmutzungen auf der Objektivabdeckung führen zu Reflexionen, die die Bildqualität drastisch verschlechtern können. Ein häufiges Problem sind solche Spiegelungen vor allem bei eingebauten Infrarot-LEDs bei Dome-Kameras, denn die Plastikkuppel der Abdeckung reflektiert auch das Infrarot-Licht der LEDs darunter.

Zwar verschmutzen auch externe LED-Strahler, aber das hat allenfalls Auswirkungen auf die Ausleuchtung, nicht auf die Bildqualität. Abstrahlwinkel und Leuchtweite sind bei eingebauten LED-Strahlern im Kameragehäuse in jedem Fall ungünstiger als bei externen LED-IR-Scheinwerfern. Außerdem lockt die Abwärme der eingebauten IR-LEDs Insekten und Spinnen an, die sich gern an der Kamera niederlassen und die Sicht blockieren.

Hohe Auflösung problematisch

Bis vor wenigen Jahren besaßen Überwachungskameras im besten Fall eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln (VGA). Für den Einsatzzweck reicht das auch heute noch aus, aber viele Käufer erwerben trotzdem gerne hochauflösende Megapixel-Kameras: 1.920 x 1.080 Bildpunkte sind heute der Standard.

Eine geringere Auf­lösung kann sinn­voller sein

Weil die Bildsensoren trotz höherer Auflösung aber nicht größer werden, benötigen solche Kameras mehr Licht, um die gleiche Detailschärfe zu liefern. Sie beginnen dadurch schneller zu rauschen als Kamerasysteme mit geringen Auflösungen.

Die Folge des Bildrauschens: Die Qualität der Bilder sinkt, die erforderliche Bandbreite und der Speicherbedarf steigen um bis zu 80 Prozent und intelligente Analysefunktionen liefern permanent Fehlergebnisse. Unser Tipp: Entscheiden Sie sich gleich für eine geringere Auflösung – maximal 1080p bei netzbetriebenen Kameras und maximal 720p bei Akku-Kameras.

So oder so sollte ihre Kamera ein sehr gutes WiFi-Signal haben – oder besser noch per Ethernet-Kabel verbunden sein – , sonst nerven ständige Verbindungsfehler, eine quälend langsame App und deutliche Zeitverzögerungen beim Live-View.

 Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Lupus Le221 Outdoor Pick
Ein einziges 4K-Foto (3.840 x 2.160) ist 10 Megabyte groß (Lupus LE221 Outdoor)!

Apps günstiger Kameras: Oft nicht brauchbar oder zu komplex

Namenhafte Hersteller wie Logitech, Nest, Netgear, Netatmo, D-Link, Ring, Eufy und Reolink haben viel Zeit und Mühe in die Entwicklung komfortabler Apps investiert. Das merkt man diesem Programm auch an. Als Nutzer fühlt man sich wohl, selbst wenn man sich hier und da etwas einarbeiten muss.

Viele günstige Hersteller haben dafür keine Zeit. Sie versuchen entweder durch zahlreiche Funktionen und überbordende Einstellungsmöglichkeiten den Nutzer einzuschüchtern (Instar, LogiLink, Wansview) oder sie haben nur eingeschränkte Einstellungsmöglichkeiten (Abus, Samsung, Blink XT). Von Komfort wollen wir gar nicht reden. Ein richtiger Wohlfühlfaktor wollte da nicht aufkommen.

Die Dome-Kameras von LogiLink, Trendnet und Foscam, aber auch die Instar-Modelle setzen beim Thema Bedienung noch eins drauf: Sie können per PC- oder Mac-Software oder einfach per IP-Zugriff im Browser bedient und eingerichtet werden. Der Laie steigt bei diesen Profi-Tools jedoch schnell aus, denn »einfach« und »komfortabel« ist hier gar nichts. Für den Profi, der vier oder mehr Kameras einrichtet und die Überwachung hautsächlich vom PC aus steuert, sind LogiLink, Instar, Wansview oder Foscam allerdings mächtige Tools. Von der Zeitplanung, der Bildanpassung bis hin zum FTP-Speicherort bleiben kaum Wünsche offen.

Beispiel Trendnet: Mit Windows-Software lassen sich vier, acht oder 16 Kameras simultan betreiben. Gespeichert wird lokal auf Netzwerkvideorekordern, Hardware und Software kann bis ins Detail angepasst werden. Für den Laien ist das nichts.
Beispiel Trendnet: Mit Windows-Software lassen sich vier, acht oder 16 Kameras simultan betreiben. Gespeichert wird lokal auf Netzwerkvideorekordern, Hardware und Software kann bis ins Detail angepasst werden. Für den Laien ist das nichts.

Speicher: Online oder auf Karte

Viele IP-Kameras speichern das aufgezeichnete Videomaterial auf fest eingebaute oder von außen eingesteckte SD-Speicherkarten. Alternativ kann das Material bei einigen Modellen auch gleichzeitig auf einem Onlinespeicher abgelegt werden – darüber  sollten Sie sich vor dem Kauf genau informieren. Oft müssen Sie separat eine Speicherkarte erwerben, die können Sie dann gleich mitbestellen.

 Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Lupus Le204 Outdoor
Lupus LE204 Outdoor: Speicherkarte unter dem Dome: manuelle Fixierung des Objektivs.

In Punkto Ausfallsicherheit ist die Onlinespeicherung ideal, denn auch bei Zerstörung der Kamera bleibt das Beweismaterial erhalten.

Einige wenige Kameras verfügen über einen eigenen Router (Netgear Arlo, D-Link, Reolink Go, Eufy, Blink XT), gewissermaßen als Empfangsteil der Kamera, das man im Haus unterbringt. Auf diesem kann das Videomaterial teilweise auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte gespeichert werden.

Wenn die Kamera manuell mit der Smartphone-App ausgelöst wird, werden Bilder und Videos meistens direkt auf dem Speicher des Smartphones abgelegt.

Bewegungserkennung

Der Bewegungssensor ist ein passiver Infrarot-Sensor (PIR-Sensor), der auf Bewegung in Verbindung mit Wärme reagiert. So kann er den Erfassungsbereich laufend nach Lebewesen absuchen, denn die strahlen Wärme ab.

Arlo Pro 2: App - Überwachungsbereich festlegen
Arlo Pro 2: App – Überwachungsbereich festlegen.

Vor dem vier mal fünf Millimeter großen Sensor sitzt eine Linsenanordnung, die den Erfassungsbereich in Zonen aufteilt. Jede Linse sieht einen genau abgegrenzten Bereich und lenkt auftretende Wärmestrahlung direkt auf den PIR-Sensor. Bewegt sich eine Wärmequelle durch die einzelnen Zonen, werden unterschiedliche Ladungsdifferenzen auf dem PIR-Sensor erzeugt und der Alarm wird ausgelöst.

Eine andere Möglichkeit der Bewegungserkennung ist das konstante Aufzeichnen eines Videostreams. Verändert sich der Bildinhalt sehr schnell, etwa wenn eine Person durch das Sichtfeld läuft, wird der Alarm ausgelöst.

Doch ein solcher Bildvergleich kann unter Umständen viele Fehlalarme produzieren, etwa, wenn Bäume sich durch Wind bewegen, starker Schnee fällt oder Autos durchs Bild fahren. Zuverlässiger sind Überwachungskameras mit passiven Infrarot-Sensoren.

Was ist mit Ton?

Während einige Geräte komplett auf die Audioaufzeichnung verzichten, können andere mit einem Außenmikrofon ergänzt werden oder haben ein integriertes Mikrofon (fast alle Modelle). Einige IP-Kameras haben sogar einen Lautsprecheranschluss bzw. eingebaute Lautsprecher. Zusammen mit einem Mikrofon können sie dann auch als Gegensprechanlage eingerichtet werden. Die Qualität dabei ist aber bestenfalls zufriedenstellend und in Umgebungen mit Umgebungslärm kaum verständlich.

Rechtliche Situation

Privatnutzer in Deutschland müssen sich auf ihren Grundstücken und in ihren Wohnungen wenig Gedanken über Datenschutzbestimmungen machen, wenn sie eine Überwachungskamera einsetzen wollen. Sie müssen noch nicht einmal konkrete Gründe dafür nennen. Teile einer öffentlichen oder vom Nachbarn genutzten Fläche dürfen aber nicht überwacht werden. Es gilt allgemein die Transparenzpflicht: Wenn Sie Ihren Besuchern gegenüber fair sein möchten, sollten Sie Hinweise bzgl. der Überwachungskamera anbringen.

Das eigene Grund­stück darf über­wacht werden. Bereiche des Nachbarn können Sie über Überwachungs­zonen ausgrenzen

Gezielte Beobachtungen des Nachbargrundstückes sind allerdings klar verboten. Das wäre eine tiefgreifende Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Nachbarn und er könnte auf Schadenersatz und Schmerzensgeld klagen. Um keinen Unfrieden zu stiften, sollten Sie im Zweifel mit Ihren Nachbarn über das Vorhaben sprechen und darauf hinweisen, welche Bereiche aufgezeichnet werden. Vor allem, wenn es um gemeinsame Zuwege und Flächen geht, ist eine einvernehmliche Absprache Pflicht.

Dabei spielt es nach aktueller Rechtslage keine Rolle, ob die Kamera ein Dummy oder technisch gar nicht funktionsfähig ist. Entscheidend ist, dass Ihr Nachbar oder ein Besucher von einer Aufzeichnung ausgeht und sich beobachtet fühlt.

Vorsicht ist auch geboten, wenn öffentliche Gehwege, Parkplätze etc. durch die Kamera mit überwacht werden. Deutsche Gerichte räumen dem Persönlichkeitsrecht des Passanten regelmäßig mehr Gewicht ein als den Schutzinteressen eines Hausbesitzers. Mehr dazu können Sie in einer Broschüre der Universität Münster nachlesen.

Gewerbe

Gaststätten, Hotels, Geschäfte oder Bürogemeinschaften berufen sich in der Regel auf ihr Hausrecht, wenn sie Überwachungskameras installieren. Hier gibt es jedoch datenschutzrechtliche Vorschriften, schließlich handelt es sich um öffentlich zugängliche Räume im Sinne von § 6b Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Grundsätzlich dürfen Pächter und Eigentümer aber Maßnahmen gegen Diebstahl oder Beschädigungen des Eigentums ergreifen und die Videoüberwachung ist dabei ein legitimes Mittel zur Prävention und zur Aufklärung. Eine heimliche oder verdeckte Videoüberwachung verletzt aber die Interessen der Betroffenen und ist daher grundsätzlich unzulässig. Das gilt vor allem für Gaststätten oder ähnliche Lokale.

Produktions­stätten, Büros und Küchen sind kritisch

Produktionsstätten ohne Publikumsverkehr, Büros oder auch Küchen sind bei der Überwachung grundsätzlich ein kritischer Fall, die Inhaber oder Entscheider sollten sich auf jeden Fall über ihren rechtlichen Spielraum genau informieren. Wirtschaftsgänge, Lager, Außenbereiche oder Parkplätze sind hingegen selten problematisch.

In der Schweiz ist die Rechtslage ähnlich wie in Deutschland. Mehr Informationen dazu finden Sie beim eidgenössischen Datenschutzbeauftragten.

In Österreich ist die Gesetzeslage dagegen strenger: Hier sind Überwachungskameras meldepflichtig, sobald sie Videomaterial aufzeichnen. Im gewerblichen Bereich darf Videoüberwachung nur in begründeten Ausnahmefällen eingesetzt werden und muss ebenfalls vorab genehmigt werden. Mehr Informationen dazu finden sie bei der österreichischen Datenschutzbehörde.

So haben wir getestet

Die meisten Geräte unserer Testreihe sind wetterfest und halten zumindest den IP66-Standard ein. Somit sind sie gegen starkes Strahlwasser, Staub und Berührung vollständig geschützt und können ohne jeden Schutz direkt dem Wetter ausgesetzt werden.

Für überdachte Carports oder andere Außenbereiche sollte man Geräte mit der Schutzklasse IP66 oder IP67 wählen, weil auch hohe Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser ungeschützter Elektronik schaden kann. Für Innenräume und Hallen genügen aber auch einfache Indoor-Modelle, die meistens günstiger sind.

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Überwachungskameras Test: Ueberwachungskameras Update112020 Alle Scaled
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Alle
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Alle
Outdoor-Kameras müssen dem Wetter gewachsen sein
Outdoor-Kameras im Update 04/19: Eufy eufyCam E, D-Link DCS-2802KT-EU, Reolink Reolink Go
Update Outdoor-Kamera Test 6/2018: (von rechts nach links) 7Links Dome, Cooau, SV3C, Nest Cam Outdoor, Nest Cam IQ, Reolink, 2 x Instar, (Ring und Yi Cam nicht im Bild)
12/2018: alle Kameras aus unserem Update, von links nach rechts: Wansview W2, Blink XT, D-Link DCS-2670L, Arlo Pro 2, Sannce Floodlight Cam (unten), Logitech Circle 2 (am Haus, nicht im Bild)

Wir haben den Winter oder auch den nassen Herbst genutzt und alle Kameras im Freien installiert, wenn möglich ohne jeden Wetterschutz. Alle Geräte haben den Testlauf über mehr als zwei Wochen bestanden, wir hatten keine Ausfälle. Allenfalls die Bildqualität kann unter Regentropfen und Kondenswasser auf der Linsenabdeckung leiden.

Videoqualität bei Tageslicht

Selbst bei Tageslicht sollte man keine Superfotos erwarten: Der Kontrast ist bei den meisten Kameras übersteuert, das Bildrauschen durch Komprimierung stark. Lebensechte, neutrale Farben liefern nur wenige Modelle. Durch Weitwinkel-Objektive kommt es zudem zu einer Fischaugen-Optik mit Krümmungen auf der rechten und linken Bildseite.

Die höchsten Auflösungen bekommen Sie mit kabelgebundenen Kameras, denn die müssen nicht um jeden Preis Energie und Bandbreite sparen.

Batterie-Kameras liefern oft geringe Auflösungen und Bildrauschen auf Grund starker Komprimierung (Arlo Essential Spotlight)
Batterie-Kameras liefern oft geringe Auflösungen und Bildrauschen aufgrund starker Komprimierung (Arlo Essential Spotlight).

Nachtaufnahmen

Beweismaterial ist der Hauptzweck einer Kamera, daher haben wir Nachtaufnahmen einer Person und von beschrifteten Aufstellern bzw. Namensschild gemacht. Wir wollten wissen, auf welche Distanz wir im Bild die Gesichtszüge bzw. die Buchstaben erkennen können.

Bei den meisten Kameras sind die Infrarot-Scheinwerfer sichtbar, das sind die rot oder blau leuchtenden Punkte in Nachbarschaft der Kameralinse. Mit solchen wird eine Sicherheitskamera natürlich schnell entdeckt. Unsichtbar werden IR-Strahler durch Filter oder wenn sie in einer bestimmten Wellenlänge arbeiten.

Akku-Modelle haben typischerweise auch die schwächsten IR-Scheinwerfer. Hier ist das Gesicht auf 5 Meter nicht erkennbar. (Eufy eufyCam 2 Pro)
Akku-Modelle haben typischerweise die schwächsten IR-Scheinwerfer. Hier ist das Gesicht auf fünf Meter nicht erkennbar (Eufy eufyCam 2 Pro).

Es sind indes die Akku-Kameras, die in der Regel die schlechtesten Nachtbilder liefern. Das kommt in erster Linie von der geringen Leuchtkraft ihrer wenigen Infrarot-Scheinwerfer. Eine typische Kabel-Kamera hat 16 bis 18 IR-Strahler, eine Batterie-Kamera muss mit einem bis drei auskommen.

Die Reolink RLC-510A erfüllt kabelgebunden ihren Zweck, hat eine gut bedienbare App, ist auf einen Mehrkamera-Einsatz skalierbar und arbeitet zuverlässig und ohne Folgekosten, selbst wenn das Internet einmal ausfallen sollte.

Das eckige Schwestermodell Reolink RLC-810A ist bis auf die höhere Auflösung baugleich und teilt die Vorzüge der RLC-510A. Es ist ebenfalls eine Empfehlung wert. Da der Preis etwas höher ist, führen wir das Modell RLC-810A aber nicht unter den Empfehlungen.

Testsieger

Reolink RLC-510A

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Unser Favorit überzeugt durch eine angenehme Bedienung und ausgereifte Funktionen.

Die Reolink RLC-510A hatten wir ruckzuck eingerichtet. Das Modell benötigt 12 Volt Gleichstrom von einem Netzteil oder einer Batterie. Das Netzteil wir nicht mitgeliefert, wir haben die Kamera mit einem solchen betrieben.

Alternativ, speziell wenn sie viele Kameras betreiben, nutzen sie PoE-Switch, PoE-Injektor oder PoE-NVR (Netzwerk-Videorekorder). So brauchen Sie nur Ethernet-Kabel zu den Kameras verlegen. Ein Netzwerkkabel, das Sie an Ihren heimischen Router anklemmen, genügt nicht, da keine Betriebsspannung angelegt wird. PoE – Power over Ethernet – ist die Lösung professioneller Kamerabetreiber, sie spart Kabel und Netzteile ein.

Die Kamera nur eine 40 Zentimeter kurze Kabelpeitsche mit RJ45-Port, 12-Volt-Eingang und Reset-Button. Die könnte je nach Aufbau im Freien liegen. Damit der Ethernet-Kontakt vor Nässe geschützt ist, liegt ein Nässeschutzstecker bei. Schön und gut, doch um den zu benutzen muss der Stecker vom Ethernet-Kabel entfernt werden, anders gelingt das Aufschieben nicht. Für den Laien ohne spezielles Werkzeug zum Herstellen von RJ45-Kabeln ist dieser Steckerschutz nutzlos.

Das beigelegte, blaue CAT-Kabel ist zu kurz, um es sinnvoll zu gebrauchen. Das restliche Installationszubehör ist aber lobenswert: Bohrschablone, Dübel, Schrauben sowie ein Aufkleber, der auf Überwachung hinweist, liegen bei.

Die Konstruktion der Kamera und des Armes ist solide und ohne winzige Inbus-Schrauben gelöst: Die Kamera sitzt auf einem Kugelkopf, der über einen Fixierring gelöst wird. Das Ausrichten und Fixieren ist entsprechend einfach und kann ohne Werkzeug durchgeführt werden.

Die Reolink RLC-510A kann an Wand oder Deckel montiert werden. Die Linse kann parallel an einer Wand entlang schauen (90-Grad-Winkel). Ist der Fuß einmal montiert, kann die Kamera in alle Richtungen innerhalb des 90-Grad-Winkels schauen.

Bedienung in der App: Objekterkennung

Die Reolink-App hat sich weiterentwickelt. Heute bietet Sie eine komfortable Timeline, auf der man Zeiten von Aktivität schnell erkennt und dorthin springen kann. Bei der Sichtung sind wir also komfortabel unterwegs.

Ein Pluspunkt bei der Erkennung von Bewegung ist die Unterscheidung von Personen und Fahrzeugen. Reolink RLC-510A und auch RLC-810A beherrschen das, obgleich sie nicht eine stetige Internetverbindung brauchen. Die KI findet in der Kamera statt, es wird kein Bildmaterial zur Analyse auf den Server des Herstellers geladen.

Das Resultat ist eine Zeitleiste, in der Sie beispielsweise Fahrzeuge ausblenden könne, das macht die Suche übersichtlicher.

Wichtig: Es handelt sich um eine grobe Differenzierung, zwischen Tieren und Personen wird hier nicht unterschieden und auch eine Extraktion von Gesichtern aus dem Bildmaterial findet nicht statt. Anders gesagt: Eine KI, die zwischen Personen unterscheidet und so Fremde und Bewohner auseinanderhalten kann, gibt es nicht.

Die Sichtung der Clips in der App gefällt. Wir wählen den Bereich mit Aktivitäten und bekommen Clips angezeigt, die oben abgespielt werden. Das Material kann simpel aufs Telefon geladen oder direkt an Social-Media-Apps & Kontakte übergeben werden.

Zeitraffer und Alarmzone

Die Zeitrafferfunktion erstellt Videos über eine bestimmte Zeitspanne, zum Beispiel 24 Stunden. So können Sie etwa einen Baufortschritt oder Naturereignisse dokumentieren. Wichtig: Es handelt sich nicht wie bei der Circle 2 um ein Tagesresümee, das aus den erstellten Clips zusammengebastelt wird. Die Kamera macht lediglich in Zeitabständen Einzelbilder, aus denen dann ein Clip entsteht.

Damit möglichst nur relevante Bewegungen erfasst werden, kann im Bildausschnitt die Alarmzone als auch die Privatzone eingezeichnet werden. Erstere ist der alleinige Bereich für die Erfassung von Bewegung. Letztere ist das Bildsegment, in dem die Kamera blind sein soll, nicht nur auf Bewegung, sondern auch im Bildmaterial.

Aber nicht nur die Fotos, auch der Kamerazugriff kann – mit eingeschränkten Rechten – mit anderen Personen geteilt werden.

Sehr gute Fotos, brauchbare Videos

Die starke Auflösung von fünf Megapixeln kommt durch 3.840 x 2.160 Bildpunkte zustande, das ist für Fotos. Videos werden mit maximal 2.560 x 1.920 aufgezeichnet, bei 30 FPS. Das ist bei Videos fast das 2,4-fache von FullHD! Hier zeigt sich einmal mehr, wie verschwenderisch eine verkabelte Kamera mit Auflösung umgehen kann.

Um Platz auf der Speicherkarte zu sparen, kann die Auflösung für Bild und Video reduziert werden. Die feststehende Linse bietet nur einen optischen Zoom. Schwenken ist nicht möglich.

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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolinkrlc510a Bilder Nacht
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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolinkrlc510a Rund Bilder Tag

Nachtbilder werden ordentlich mit den 18 IR-Scheinwerfern ausgeleuchtet. Auf zwei Metern ergibt das ein ausreichend scharfes, sehr gut ausgeleuchtetes Konterfei des nächtlichen Besuchers, auf dem Konturen ganz klar sind. Auch auf fünf Meter ist die Ausleuchtung noch perfekt, die Konturen verwaschen jetzt aber. Auffällig ist – auch noch bei zehn Metern – die weitläufige, gleichmäßige Ausleuchtung des Sichtfeldes. Im Vergleich sind das starke Nachtsichtaufnahmen.

Bei Tag gibt es nichts zu meckern. Farben wirken natürlich, mit dem digitalen Zoom können wir im Bild viele Details erkennen. Es gibt keinen Fischaugen-Effekt, denn der Hersteller verwendet mit Horizontal: 80 Grad gar kein Weitwinkelobjektiv. Die Kamera würde also eine Person, die direkt unter oder neben ihr steht nicht bemerken. Das ist generell kein Nachteil, jedoch muss das bei der Platzierung in Betracht gezogen werden.

Nachteile?

Als Gegensprechanlage (Talk-Back-Funktion) ist die RLC-510A nicht zu gebrauchen, die nächstbessere RLC-810A im Übrigen auch nicht. Die Kameras besitzen nur ein Mikrofon.

Wer den Karton mit der RLC-510A öffnet, stellt fest, dass hier ein 12-Volt-Netzteil oder ein PoE-Ethernet-Kabel mit 48 Volt zum Betrieb gebraucht wird. Das könnte den einen oder anderen Einsteiger überraschen, da wir es gewohnt sind, dass Geräte mit Netzteil geliefert werden.

Schade ist zudem, dass Haustiere nicht von sonstiger Bewegung differenziert werden können.

Die Kollegen von ZDNET loben die nichtexistierenden Folgekosten, die gut bedienbare App und das zurückhaltende Äußerliche.

»The sub $65 Reolink RLC-510a is a nice security camera that does not need a cloud subscription, has a great app, and is unobtrusive in situ. It does not need power directly to the camera and will work over an Ethernet cable. It is a great addition to your security setup.«

TechGuru schaute sich Reolink RLC-510A und Reolink RLC-810A an und stellte als einzigen relevanten Unterschiede 2K- versus 4K-Auflösung fest, während die Nachtausleuchtung und Bildqualität an sich identisch sind. Er empfiehlt die günstigere RLC-510A.

»In other words, the difference between the two cameras is more of a bunny hop than a quantum leap. Unless you absolutely need 4K video, save your money and order the RLC-510A. In every other respect, it’s just as good as the premium model.«

Mightygadget lobt die Bildqualität, sowie die smarte Erkennung von Fahrzeugen und Personen. Seiner Meinung nach ist die smarte Erkennung für diesen Preis ein echtes Schnäppchen.

»Overall, these are superb little cameras with decent image quality for the price and flexible recording options. There is not much else on the market with smart detection at this price point.«

Sollten wir weitere Tests der Reolink RLC-510A finden, so tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Die Reolink 510A hat es drauf und sie kostet wenig. Doch sie ist kabelgebunden und das gefällt nicht Jedem. Daher führen wir im Folgenden auch einige WiFi-Kameras (Stromversorgung per Kabel) und Akku-Modelle (komplett kabelfrei), die uns gefallen haben.

Läuft einfach: Lupus IE221 Outdoor

Robust, wetterfest, wartungsfrei und erstklassige Bildqualität – diese Kernmerkmale lassen die Lupus IE221 Outdoor in die Führungsriege der Empfehlungen rutschen. Alle, die nicht auf Akkus oder Batterien angewiesen sein wollen, eine klassische Verkabelung bevorzugen und auch von einem hohen Preis nicht abgeschreckt werden, werden mit der Lupus wahrscheinlich zufrieden sein.

Unabhängig

Lupus LE221 Outdoor

Test  besten Überwachungskameras: Lupus LE221 Outdoor
Von Lupus kommt eine robuste, wetterfeste und bildstarke Kamera. Man muss sie nur an 230 bzw. 12 Volt anschließen, ausrichten und sich nie wieder um die Hardware kümmern – ohne Folgekosten.

Lupus hat keine Cloud, Sie kümmern sich selbst um die Verwahrung ihrer Alarm-Clips (SD-Karte bis 128 Gigabyte). Für jede Kamera wird ein Nutzername und ein Passwort eingerichtet. Das klingt lästig, ist aber nötig, weil es keinen zentralen Account gibt. Sie müssen sich also nicht beim Hersteller registrieren und irgendwelche Daten preisgeben.

Die Lupus kann im WLAN (2,4 GHz) oder am Netzwerkkabel betrieben werden. Letzteres versorgt die Kamera dann auch mit Energie (PoE). Das mitgelieferte 12-Volt-Steckernetzteil ist nicht wetterfest, es muss auf jeden Fall trocken untergebracht sein. Das wird mit dem kurzen Verbindungskabel nicht immer möglich sein, dann müssen Sie verlängern. Betreiber einer Insel-Solaranlage können die Kamera direkt an eine 12-Volt-Batterie anschließen.

Wir empfehlen nicht den WiFi-Betrieb, sondern das Ethernet-Kabel. In unserem Fall war sogar die Verbindung via Kabel am WiFi-Repeater noch zu langsam, was man am verzögerten Live-View bemerkte. Eine direkte Verbindung mit dem Basis-Router ist also fast schon Pflicht, es sei denn, Sie nennen ein sehr schnelles Mesh oder Extender-WiFi ihr Eigen.

Der Druckgusskorpus samt Fuß ist solide, kann exakt ausgerichtet werden und wird Wind und Wetter sicherlich über viele Jahre standhalten. Die Schattenhaube über der Linse kann etwas nach vorn oder hinten verschoben werden. Die Zertifikate sind IP67 (zu 100 Prozent dicht gegen Staub und Sand, 30 Minuten unter Wasser) und sogar IK10. Letzteres bezeichnet den Grad der mechanischen Einwirkung, den die Kamera überstehen würde. IK10 ist die höchste Stufe und beschreibt fünf Kilogramm Masse, die aus 40 Zentimetern Höhe auf die Kamera fallen. Das hat im Testfeld kein anderer Hersteller zu bieten.

Das Lupus-Modell eignet sich für einen großen Hof, einen weiten Garten oder ein Betriebsgelände. Für eine schmale Einfahrt wäre die Kamera überdimensioniert. Wollen Sie mehrere Lupus-Kameras betreiben, ist NVR-Software Pflicht. Mit der App lassen sich keine großen Mengen von Material sichten. Die Timeline ist nicht komfortabel, es gibt keine Tageszusammenfassung und auch keine Gesichtserkennung.

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: Bildstarkes 4K-Objektiv.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: eine Kamera, die auch wie eine Kamera aussieht.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: Robust, wetterfest und ohne Batterien.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: Mit Software für die Aufzeichnung am PC.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: Bohrschablone.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: wasserdichter Ethernet-Port.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le221 Outdoor
Lupus LE221 Outdoor: aus dem Karton.

Die Lupus LE221 Outdoor liefert bei Tag erstklassiges Bildmaterial ab, die Farben sind natürlich. Durch das Weitwinkelobjektiv (112 Grad horizontal, 60 Grad vertikal) entsteht eine Fischaugen-Optik mit leicht verzerrten Objekten. In der Nacht erleben wir eine zentrierte IR-Ausleuchtung, die bis auf vier bis sechs Meter jedes Detail erkennbar macht. Die Infrarot-Lichter streuen nicht in die Breite, sondern fokussieren auf die Mitte, was in den Bildern deutlich erkennbar ist.

Solche fast schon gestochen scharfen Nachtaufnahmen bot bisher noch keine Kamera in unseren Tests. Die Herstellerangabe von bis zu 60 Meter Nachtsicht halten wir für sehr übertrieben.

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Lupus Le221 Outdoor App
Überwachungskameras Test: Outdoor Cam Update072020 Lupus Le204 Outdoor App
Überwachungskameras Test: Outdoor Cam Update072020 Lupus Le204 Outdoor App
Überwachungskameras Test: Outdoor Cam Update072020 Lupus Le204 Outdoor App
Überwachungskameras Test: Outdoor Cam Update072020 Lupus Le204 Outdoor App

Ob eine Überwachungskamera 3840 x 2160 Bildpunkte liefern muss, darüber kann man sich streiten. Der Speicherplatz auf NAS, PC oder SD-Karte ist unnötig schnell erschöpft und die Bandbreite wird strapaziert.

Auf der anderen Seite können wir im Live-View eine große Fläche bis ins Detail überwachen und ganz dicht herangehen. Das Bild bleibt gestochen scharf. Die Alarm-Videos können je nach Setting auch in kleineren Auflösungen mitgeschnitten werden.

Kabellos: D-Link DCS-2802KT-EU

Die zwei D-Link-Kameras im Set bieten zahlreiche Vorzüge, allerdings für einen kräftigen Aufpreis. Zum einen ist ihre Verarbeitung vorbildlich, in dieser Hinsicht und auch bei der Optik und Befestigung ähnelt D-Link den Arlo-Konkurrenten stark. Die Kameras können mit dem Magnet-Halbkreis an der Wand befestigt werden.

Ohne Kabel

D-Link DCS-2802KT-EU

Test  Outdoor-Über­wachungs­kamera: D-Link DCS-2802KT-EU
D-Link liefert eine robuste und kompakte Kamera. Sie lässt die Wahl zwischen lokaler oder einer günstigen Cloud-Speicherung.

Das erlaubt eine sehr einfache Ausrichtung und Nachjustierung. Für die Dachmontage, also stehend auf einer Oberfläche, benutzen Sie die Stativverschraubung auf der Unterseite. Eine entsprechende Halterung liegt bei. Die Kameras sind nach dem Aufstellen der Basis-Station zügig eingerichtet, sie haben dafür einen Sync-Button. Die Basis ist per Netzkabel mit ihrem Router verbunden und muss im Gebäude aufgestellt werden, sie ist nicht wetterfest.

Die Basisstation ist mit einer Sirene ausgerüstet, die auf Wunsch automatisch bei einem Alarmereignis angeht. Vielleicht ist es aber gar nicht in Ihrem Interesse, denn wenn der Täter die Basis aufgrund des Lärms findet, stiehlt er gegebenenfalls gleich das Videomaterial.

D-Link: Abo-Optionen für die Cloud-Speicherung
D-Link: Abo-Optionen für die Cloud-Speicherung.

Wer vor kostenpflichtigen Abos zurückschreckt, ist bei D-Link richtig. Im einfachsten Fall speichern Sie Ihre Alarmvideos auf der SD-Karte in der Station, leider liegt eine solche Karte nicht bei. Sie können aber auch eine externe USB-Festplatte anschließen. Für die lokale Speicherung wird übrigens kein mydlink-Konto benötigt. Dies funktioniert über die Weboberfläche.

Mit der lokalen Speicherung sind Sie vor Folgekosten geschützt, allerdings könnte ein Einbrecher die Basis samt Datenspeicher entwenden. Dieses Risiko können Sie mit dem kostenpflichtigen D-Link Cloud-Service vermeiden, der Ihnen dann auch einen Überblick des Tages bietet. Die 24 Stunden Videospeicherung in der Cloud ist kostenlos.

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D-Link DCS-2802KT App: nicht alles erschließt sich intuitiv. Was ist der Privacy-Modusund wo kommt der jetzt der?
D-Link DCS-2802KT App: wirkt sehr modern, ist aber komplex (Einarbeitung)
D-Link DCS-2802KT App: Home-Screen
D-Link DCS-2802KT App
D-Link DCS-2802KT App: Alarm-Videos in der Zeitleiste

Mit seiner App macht D-Link vieles richtig: Sie hat eine moderne Oberfläche und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Erstellen von Zeitplänen und Automation. Leider bringt das auch eine gewisse Komplexität mit sich, wir mussten uns erst eine Zeit lang einarbeiten, bis wir alles verstanden hatten.

Die Videoaufnahmen gelingen fast ohne Verzögerungszeit. Das ist besonders lobenswert, die anderen Kameras haben durchaus mal ein bis zwei Sekunden Verzögerung. In dieser Zeit sind Menschen manchmal schon wieder aus dem Blickfeld der Kamera verschwunden.

One Tap ist eine Funktion der App. Hier hinterlegen Sie selbst definierte Zustände mit bestimmten Verhaltensmodi der Kamera. Zum Beispiel »Abwesend« wenn die D-Link Bewegung aufzeichnen soll.

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D-Link DCS-2802KT: leistungsfähige aber komplexere Lösung, für die sie nicht zwangsläufig ein Abo benötigen.
D-Link DCS-2802KT: Eine leistungsfähige, aber komplexere Lösung, für die sie nicht zwangsläufig ein Abo benötigen.
D-Link DCS-2802KT: leistungsfähige aber komplexere Lösung, für die sie nicht zwangsläufig ein Abo benötigen.
D-Link DCS-2802KT: Ein Abo benötigen Sie nicht zwangsläufig.
D-Link DCS-2802KT: Stativ-Verschraubung am Sockel, Magnet-Halterung an der Rückseite
D-Link DCS-2802KT: Stativverschraubung am Sockel, Magnethalterung an der Rückseite.
D-Link DCS-2802KT: solides Stativ für die Dach-Montage
D-Link DCS-2802KT: Solides Stativ für die Dachmontage.
eufyCam E (rechts) im Vergleich zur D-Link DCS-2802KT-EU
EufyCam E (rechts) im Vergleich zur D-Link DCS-2802KT-EU.

Wie bei allen akkubetriebenen Kameras hängt die Laufzeit sehr stark davon ab, wie viele Alarmaufnahmen pro Tag getätigt werden und wie oft das Live-Video in der App benutzt wird. Bei einer sehr hohen Frequenz von Aktivitäten und Zugriffen liegt die Laufzeit bei wenigen Tagen. D-Link lehnt sich weit aus dem Fenster und spricht von sechs Monaten: »Jede Kamera verfügt über Lithium-Akkus mit hoher Kapazität. Diese ermöglichen 6 monatelangen Betrieb ohne erneutes Aufladen. […] Basierend auf einer ungefähren Kamera-Betriebszeit von 3 Min./Tag ohne Live-Anzeige.«

Nicht unerwähnt lassen wollen wir die zahlreichen Detail-Settings: Hier können die Länge des Clips, die Videoqualität oder die Pausen zwischen den Videos beeinflusst werden.

Unterm Strich halten wir die D-Link DCS-2802KT-EU für eine sehr gute Lösung, die sich allerdings aufgrund ihrer Komplexität an ambitionierte Alarmanlagen-Fans richtet, die perspektivisch auch noch weitere Kameras integrieren möchten. Wer eine schnelle Lösung sucht, ist woanders besser aufgehoben.

Understatement: Bosch Smart Home Eyes-Außenkamera

Die Bosch Eyes-Außenkamera richtet sich an Hausbesitzer, die kein als Überwachungskamera erkennbares Gerät an der Fassade haben möchten. Dafür tarnt sich die Bosch als Leuchte für den Hauseingang – mit Bewegungsmelder, Gegensprechanlage und Stimmungslicht.

Unscheinbar

Bosch Smart Home Eyes-Außenkamera

Test  besten Überwachungskameras: Bosch Smart Home Eyes-Außenkamera
Die Bosch ist eine Leuchte für den Hauseingang, mit Bewegungsmelder, Gegensprechanlage und unscheinbarer Kamera.

Sie brauchen also nur ihre alte Bewegungsmelder-Leuchte mit der Bosch auszutauschen. WLAN-Zugriff ist Pflicht, bei der Bosch kann kein Netzwerkkabel angeschlossen werden. Es muss auch ein schnelles WLAN sein, die minimale Upload-Geschwindigkeit beträgt laut Hersteller 768 kb/s. Ist diese vorhanden, reagieren App und Live-View reaktionsschnell.

Die Eyes-Außenkamera hat einen kleinen internen Speicher von vier Gigabyte. Er kann nicht erweitert werden, denn es gibt keinen SD-Card Slot. Die Nutzung der Bosch-Cloud ist daher Zwang, was kostenlos ist. Wer sein Material länger als 14 Tage vorhalten will, muss zum zahlungspflichtigen Abo greifen.

Ein Ausfall der Internetverbindung hat zur Folge, dass nur noch temporär auf dem kleinen Speicher geschrieben werden kann.

 Überwachungskameras Test: Outdoor Cam Update072020 Bosch Eyes Außen Pic Day1080
FullHD (1.920 x 1.080) mit 675 KByte (Bosch Eyes-Außen).

Bis auf den Kunststoffsockel ist das Gehäuse sehr hochwertig. Es besteht aus poliertem Aluminium und einem Milchglas, das den Strahler abdeckt. Oben und unten an der »Röhre« leuchtet ein Stimmungslicht, dessen Verhalten auch in der App eingestellt werden kann.

Eine Besonderheit der Bosch Eyes-Außenkamera: Sie hat keine Infrarot-Scheinwerfer, ein Grund warum das Objektiv so unauffällig verbaut werden konnte. Für Alarm-Videos oder Fotos in der Nacht wird der Scheinwerfer eingeschaltet, genauso wie eine Bewegungsmelder-Leuchte das macht. Bis vier Meter sind damit gut ausgeleuchtet, dahinter wird es düster.

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
Bosch Eyes-Außen: Türleuchte mit unscheinbarem Kameraauge.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
Bosch Eyes-Außen: solider Korpus.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
Bosch Eyes-Außen: Leider eine Kunststoff-Grundplatte mit 230V-Sockel.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
Bosch Eyes-Außen: Kameraauge und unteres Stimmungslicht.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
Bosch Eyes-Außen: Stimmungslicht oben und unten, mittig der große Scheinwerfer.
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
Bosch Eyes-Außen: Aus dem Karton – die Leuchte ersetzt eine bestehende Lampe.

Das Bildmaterial bei Tageslicht ist in den Farben zu kontraststark, sofern starkes Sonnenlicht auf die Kamera scheint. Bei halbschattigen Lichtverhältnissen sind die Farben lebensecht. Die Bosch löst mit FullHD auf. Heranzoomen wird damit schnell pixelig.

Die App ist angenehm bedienbar, wir konnten zügig zwischen der Außen- und der Innen-Eyes hin- und herwechseln. Das Teilen von eigenen Videos oder Bildern über die App geht einfach. Nutzer können Zeitpläne erstellen aber auch sensible Bereiche frei Hand in das Sichtfeld der Kamera einzeichnen.

Clevere Extras: Eufy eufyCam 2 Pro

Die Eufy eufyCam 2 Pro ist ein kabelloses Modell mit FullHD und einem mit 6.500 mAh äußerst starken Akku-Pack. Dieser soll laut Hersteller für den ganzjährigen Betrieb genügen. Nachprüfen konnten wir das im Test nicht. Bei wenigen täglichen Aufnahmen, Verzicht auf Live-View und ohne Winterbetrieb ist sicherlich ein halbes Jahr vorstellbar. Danach docken Sie die Kamera einfach für einen halben Tag an den Lade-USB der Basis.

Intelligenter

Eufy eufyCam 2 Pro

Test  besten Überwachungskameras: Eufy eufyCam 2 Pro
Dank der flexiblen Befestigung eignet sich die Kamera ideal für Indoor-Outdoor-Kombinationen.

Die eufyCam 2 Pro wird im Doppelpack mit Basis ausgeliefert. Die Kameras können nicht direkt mit dem Router sprechen, denn sie haben kein WLAN. Die Basis ist per Kabel oder alternativ per Funk mit ihrem Router verbunden. Eine Verbindung kann auch mit dem Smart Home eingegangen werden: eufy bietet einen kleinen Bauchladen an Sensoren und Aktoren.

Die Befestigung erfolgt entweder mit Magnetfuß oder mit einer kleine Schraubhalterung. Gerade letztere Kunststoffkonstruktion wirkt für den Outdoor-Einsatz zu empfindlich und fragil. Immerhin muss hier eine 748 Gramm schwere Kamera bei Sturm und Regen in Position gehalten werden. Das Gehäuse der Kamera ist wiederum über jeden Zweifel erhaben, weil solide und wetterfest.

Die eufyCam 2 Pro ist reichlich clever, dafür braucht Sie aber eine ständige Internetverbindung. Das kann in einem schwachen oder störanfälligen WiFi-Netzwerk schnell durch eine nicht reagierende App nerven. So kamen wir während einer Störung des Netzwerkes nicht mehr in den Zuhause-Modus.

 Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro App
Eufy eufyCam 2 Pro App: Geofencing in der beta – die Kamera wird aktiv, wenn sie das Grundstück verlassen.

Ganz neu ist Geofencing, hier noch als Beta deklariert. Beim Verlassen der näheren Umgebung oder des Grundstücks schaltet die Kamera automatisch auf Abwesend und die Überwachung beginnt.

Unterm Strich funktioniert die Erkennung gut, Aufnahmen werden auf ein Minimum reduziert, was der Sichtung zugutekommt. Leider hat die Zeitleiste keine Activity-Anzeige, bei der Recherche müssen wir uns vergleichsweise mühsam durch die Clips arbeiten.

Die Eufy kann als Gegensprechanlage für Besucher genutzt werden. Dabei fällt die Talk-Lautstärke ordentlich aus. Es kann ein Gespräch geführt werden, sofern keine Autos in unmittelbarer Nähe unterwegs sind.

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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Die Eufy eufyCam 2 Pro.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: wohl die schwerste Akku-Kamera.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: wohl die schwerste Akku-Kamera.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: Das Gehäuse ist solide.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: aus dem Karton.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: Die Basis kann per Ethernet oder per Funk kommunizieren.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: Die Basis kann per Ethernet oder per Funk kommunizieren.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro Bilder Tag
Eufy eufyCam 2 Pro: Foto am Tag.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro Bilder Tag
Eufy eufyCam 2 Pro: Foto am Tag, herangezoomt.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro
Eufy eufyCam 2 Pro: Die Kamera kann per Magnet- oder Schraubfuß angebracht werden.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro Bilder Nacht
Eufy eufyCam 2 Pro: Nachtaufnahme per Infrarot bei einem Meter Entfernung.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro Bilder Nacht
Eufy eufyCam 2 Pro: Nachtaufnahme per Infrarot bei zwei Metern Entfernung.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro Bilder Nacht
Eufy eufyCam 2 Pro: Nachtaufnahme per Infrarot bei fünf Metern Entfernung.
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Eufy Cam2pro Bilder Nacht
Eufy eufyCam 2 Pro: Nachtaufnahme per Infrarot bei zehn Metern Entfernung.

Die Tag-Bildqualität in FullHD ist brauchbar und zweckdienlich, keineswegs aber gut. Einen digitalen Zoom braucht man das schon nicht mehr zu wagen, Details sind im Rauschen kaum zu erkennen.

Die schlechte IR-Nachtsicht ist den schwachen Infrarot-Scheinwerfern geschuldet. Auf fünf Meter scheint die Ausleuchtung noch okay, Gesichtszüge sind aber nicht erkennbar. Nur auf zwei Meter lässt sich erahnen, wer der nächtliche Besucher war.

Wer auf Ausfallsicherheit und bestmöglichen Datenschutz aus ist, sollte lieber die Finger von der Eufy eufyCam 2 Pro lassen. Für ihre Objekterkennung von Tier, Mensch und Fahrzeug schickt sie ständig Bildmaterial zur Analyse an den Hersteller-Server.

Außerdem getestet

Reolink RLC-810A

Die Reolink RLC-810A ist die höherpreisige Schwester unseres Testsiegers Reolink RLC-510A. Sie hat eine höhere Auflösung (3840×2160 Bildpunkte statt 2.560 x 1.920) und eine eckige Bauform. Ansonsten sind die technischen Merkmale als auch die Bedienung, Ausleuchtung und Bildqualität identisch. Wenn eine hohe Auflösung Ihr Kriterium ist, ist die Reolink RLC-810A »Ihr« Testsieger.

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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolinkrlc810a Eckig
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolinkrlc810a Eckig
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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolinkrlc810a Eckig
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolinkrlc810a Eckig
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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Reolink810a Rund Bilder Nacht Hires
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Arlo Essential Spotlight

Die Arlo Essential Spotlight ist nicht für jeden, das heißt sie arbeitet nicht mit jedem China-Smartphone zusammen, was uns die App auch gleich mitteilte. Mit einem Alternativ-Gerät ging es dann fröhlich weiter, allerdings trübte der Plastiksockel der Batterie-Kamera das Bild. Wie lange soll so etwas halten, wenn erst die Weichmacher ausgedampft sind?

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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight
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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight Fotos Nacht
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight Fotos Nacht

Die einfache Zeitleiste muss ohne Activity-Balken auskommen, das macht die Recherche mühsam. Arlo speichert grundsätzlich nur auf dem eigenen Server. Wer ein Video verschicken will, verschickt einen Download-Link. Einen Button für Einzelfotos gibt es keinen, wir haben uns mit dem Screenshot beholfen.

Die Bildqualität ist zweckdienlich, aber nicht mehr. FullHD soll es sein, davon merkt man aber nichts, weil man sich Fotos gar nicht herunterladen kann. Screenshots jedenfalls rauschen deutlich, selbst bei Tageslicht können wir keine guten Fotos ausmachen.

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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight App
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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight App
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Arlospotlight App

Der Spotlight-Scheinwerfer soll ja des Nachts für Farbaufnahmen sorgen: Das klappt auch, aber nur auf einen bis zwei Meter Distanz. Darüber hinaus sind Gesichter schon nicht mehr erkennbar. Die IR-Aufnahmen auf diese Distanz sind allesamt schlecht erkennbar.

Kurz: Arlo spart Energie, wo es nur geht, und die Qualität des Materials ist im Vergleich zu anderen Kameras schlecht. App und Warnmeldungen hingegen sind grundsätzlich gelungen.

Blink XT2

Die Blink XT2 optimiert die Batterie-Laufzeit des Vorgängers Blink XT, zumindest sagt das der Hersteller. Die versprochene Laufzeit von zwei Jahren wird in der Praxis mit häufigen Live-Views und zahlreichen täglichen Aufnahmen aber nicht erreicht, selbst dann nicht, wenn man die niedrigen Auflösungen wählt. Positiv, der Cloud-Speicher ist klein aber nach wie vor kostenlos und die Videos werden bis zu einem Jahr vorgehalten. Nutzer können jederzeit älteres Material löschen, um neuen Platz zu schaffen.

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Blink Xt2
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Blink Xt2
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Blink Xt2
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Blink Xt2
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Blink Xt2
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Blink Xt2

Talk-Back ist eine Notlösung, der Lautsprecher ist zu leise und das Gespräch funktioniert, wie beim CB-Funk, immer nur einseitig und außerdem verzögert. Alarm-Videos leiden immer noch an einer deutlichen Aufnahme-Verzögerung. Das heißt die Person kann schon fast aus dem Bild sein, wenn die Aufzeichnung beginnt.

Für manuelle Schnappschüsse ist die Blink eine schlechte Wahl, Teilen ist zu kompliziert, die Qualität ist schlecht und es zieht an der Batterie. Die Timeline ist mühsam und reaktionsträge, das Durchforsten von Videos bereitet keine Freude.

Lupus LE204 Outdoor

Die Lupus LE204 Outdoor ist die kleine Dome-Schwester der Lupus LE221 Outdoor. Sie hat ein ebenso wetter- und schlagfestes Gehäuse (IP67 & IK10) und liefert sehr gute Bildqualität. Allerdings nicht 4K, sondern nur 3MP (2304 x 1296 Bildpunkte). Obgleich die Kamera in einer Kuppel steckt und an der Decke angebracht wird: Es ist keine 360-Grad-Kamera! Die Weitwinkel-Linse ist fix, sie wird manuell eingestellt (100 Grad horizontal, 55 Grad vertikal).

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Lupus Le204 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Lupus Le204 Outdoor

Die LE204 Outdoor teilt alle Vorzüge der Lupus-Kameras hinsichtlich Cloud- und Account-Freiheit (keine Folgekosten, keine Datenkrake). Sie kann ebenfalls per WiFi oder per Ethernet betrieben werden, wobei abermals schneller Funk nötig ist. Wir konnten die LE204 Outdoor erst am Kabel vernünftig betreiben.

Die Nachtsicht-Ausleuchtung geht mit zwei bis drei Metern in Ordnung, es ist eben eine Kamera für einen Eingangsbereich und nicht für den 300-Quadratmeter-Hof.

Reolink Go

Mobiler geht es wirklich nicht: Die Reolink Go setzt nicht nur auf den Akkubetrieb, sondern auf WiFi-Unabhängigkeit mit einer eigenen SIM-Karte. Das ist sicherer, verursacht aber Zusatzkosten. Um die Stromversorgung dauerhaft zu gewährleisten, gibt es ein optionales Solarpanel. Wir empfehlen das dringend, denn schon bei mittlerer Aktivität entleert sich der Akku binnen Tagen. Videos werden lokal auf einer SD-Karte gespeichert und erst bei Zugriff heruntergeladen. Ein Cloud-Dienst ist in Arbeit. Die Talk-Funktion und die Sirene erlauben ein aktives Eingreifen bei Alarm. Die Aufzeichnungslänge von acht Sekunden kann nicht verändert werden, wohl aber die Qualität.

Der große Vorteil: Sie können Ihre Reolink Go vollkommen WiFi- und stromunabhängig in der Landschaft aufstellen, zum Beispiel auf der Pferdekoppel oder auf einem Hochstand. Einzig ein Mobilfunknetzwerk muss zur Verfügung stehen. Im Lieferumfang befindet sich eine V-SIM-Karte von Vodafone, die man nutzen kann, aber nicht muss.  Je nachdem, welcher Betreiber in ihrem Gebiet eine gute Abdeckung hat, können Pin-freie Micro-SIM-Karten von T-Mobile, Telekom, O2, EE oder Orange genutzt werden.

Leider liegt keine SD-Karte im Karton, das hätten wir bei diesem Preis gern gesehen. Auf dieser Karte speichert die Kamera sämtliche Alarmaufnahmen. Ein Cloud-Dienst ist für Deutschland in Arbeit, bis dahin liegen die Videos in der Kamera, was mitunter ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Wir empfehlen das optionale Solarpanel dringend, denn die Laufzeit mit Akku liegt irgendwo zwischen acht Stunden im ständigen Betrieb und zwei Monaten. Der Akku kann zum Aufladen entnommen werden, der vordere Teil der Kamera wird dazu einfach abgeschraubt. Alternativ kann auch direkt über den USB-Port der Kamera geladen werden. Doch das sind Tätigkeiten, die Sie sicher nicht alle paar Tage oder auch alle paar Wochen machen möchten. Alternativ können Sie auch jeden beliebigen 5V-/2A-Adapter benutzen, z. B. von einem Solar-Laderegler.

Wir haben unsere Reolink mit der SIM-Karte sehr schnell eingerichtet. Wichtig: Die PIN der SIM-Karte muss vorher deaktiviert werden, dafür müsste sie kurzzeitig einmal in ein Mobiltelefon gesteckt werden.

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Reolink Go App: Live-Ansicht
Reolink Go App: Zeitleiste-Überblick
Reolink Go App: Bildqualität können Sie verändern, Aufzeichnungsdauer aber nicht (8 Sekunden)
Reolink Go App.
Reolink Go App: Akku-Status.
Reolink Go App: Videos in der Zeitleiste

Die Verarbeitung der Kamera ist sehr gut. Der Hersteller liefert einen stabilen Fuß für die Wandmontage mit. Eine Montage auf dem Dach ist damit nicht möglich. Zum Lieferumfang gehört eine Wetterschutzhaube aus Silikon. Der USB-Port für das Solarpanel oder zum Aufladen befindet sich an der Unterseite der Kamera und ist durch eine Abdeckung geschützt.

Ein mitunter großes Manko der Reolink Go ist die Festlegung der Video-Mitschnitte auf eine Länge von acht Sekunden. Das kann nicht verändert werden. Wohl aber können Sie die Bild- und Bit-Rate verändern sowie bei der Qualität zwischen 1080p (FullHD) und wesentlich geringeren 360p wählen.

Wir empfehlen die Reolink Go für alle, die einen WiFi-unabhängigen Einsatz planen. Das Solarpanel oder eine anderweitige Stromversorgung ist allerdings ein Muss. Der hohe Preis wird durch die Flexibilität gerechtfertigt, mit der Sie die Kamera an jedem Ort befestigen können. Außerdem gibt es (noch) keine Abo-Option mit langfristigen Kosten. Die SD-Karte in der Kamera sehen wir als ihren größten Schwachpunkt an.

Netatmo Presence

Die Presence ist erst auf den zweiten Blick als Kamera zu erkennen, auf den ersten Blick sieht Sie aus wie ein Flutlicht neben der Haustür. Die Stromversorgung kommt aus der Fassade, Sie könnten also eine alte Leuchte demontieren und dafür die Presence einsetzen. Die Presence von Netatmo ist beim Bedienkomfort unterm Strich auf gleicher Höhe mit den Logitech- bzw. Nest-Kameras. Eine Personenerkennung (intelligente Warnungen) gibt es bei Nest als auch bei Netatmo. Damit ist jedoch nicht die Gesichtserkennung gemeint (bekannte Gesichter versus Unbekannte), die gibt es nur bei der Nest Cam IQ.

Die Installationsmittel als auch der kantig wuchtige Kamera-Korpus sind stabil und robust für den wetterfesten Einsatz an der Fassade. Die Befestigung mit der Montageplatte und entsprechender Ausrichtung gelingt professionell. Die Kamera kann vertikal oder horizontal ausgerichtet werden.

Die App bietet eine schöne Timeline mit Bildvorschau. Um Fehlalarme einzugrenzen, können Sie Filter für Bewegung, Tiere und Personen einrichten. Dann reagiert die Kamera nicht bei einer Katze, aber bei menschlichen Bewegungen.

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Netatmo Presence: mit Flutlicht Scheinwerfer - dahinter befinden sich die IR-LEDs
Netatmo Presence: horizontal und vertikal kann einfach nachjustiert werden.
Netatmo Presence: wuchtiger, stabiler Metall-Korpus
Netatmo Presence: Befestigung und genaue Ausrichtung möglich
Netatmo Presence: Energie aus der Fassade. Sie sollten jetzt aber den ggf. vorhandenen Lichtschalter überbrücken.
Netatmo Presence: Lieferumfang
Netatmo Presence App: Alarmbereiche frei anlegen
Netatmo Presence Tageslicht: Objekt auf 2 m (360p)
Netatmo Presence Tageslicht: Objekt auf 2 m (720p)

Die Tonqualität über die App hat uns gefallen. Sprache ist laut und verständlich, das Mikrofon dämpft Nebengeräusche. Gelungen sind auch die Alarmbereiche: Hier können Sie auf dem Blickfeld der Kamera Zonen einrichten, die unterschiedlich reagieren, z. B. einen privaten Bereich, der keine Reaktionen auslöst. 24-Stunden-Zeitraffervideos bringen eine kurze Zusammenfassung des Tages – so müssen Sie nicht jeden Clip einzeln durchsehen. Das erinnert uns im positiven Sinne an die Logitech Circle 2.

Ähnlich wie bei Logitech und Nest ist ein Netatmo-Konto Pflicht, es kann aber flexibler abgespeichert werden und Sie benötigen kein Abo. Tatsächlich bietet Netatmo gar keinen Cloud-Service an: Die mittgelieferte, austauschbare SD-Karte speichert die Videos, sie können aber auch auf einen eigenen FTP-Speicher oder in der DropBox abgelegt werden, also quasi in der eigenen Cloud.

Die Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln ist für eine Überwachungskamera ziemlich gut, die Farben sind unverfälscht, die Konturen deutlich. Hinsichtlich der Nachtsicht sollten Sie jedoch nicht zu viel erwarten, auch nicht vom Scheinwerfer. Höchstens sechs Meter leuchtet selbiger aus, sodass Sie eine Person vielleicht noch erkennen können.

Leider ärgerte uns die Installationsroutine: Nach einer Änderung des WiFi-Kennwortes brachten wir die Neueinrichtung über Stunden nicht zustande, denn ohne erkennbare Gründe wollte sich die Kamera nicht verbinden.

Netgear Arlo

Einfach zu installieren und ohne Schnickschnack, das ist die Netgear Arlo. Allerdings nervt das regelmäßige Wechseln der Batterien, speziell wenn mehrere Kameras arbeiten. Das in Verbindung mit der geringen Bildqualität kostet Sie unsere Empfehlung.

Die Bildqualität der Nachtaufnahmen lässt zu wünschen übrig, speziell, weil man Gesichter oder Beschriftungen erst auf sehr kurze Distanz erkennen kann. Hier zeigt sich der Nachteil des Batteriebetriebs: Um Energie zu sparen, hat der Hersteller nur eine schwache Infrarot-Beleuchtung eingebaut. Während der gut vierwöchigen Testphase im Winter fiel der Akkustand von 95 auf 75 Prozent. Bei hoher Auflösung gehen wir daher von einer drei bis höchstens viermonatigen Laufzeit aus, der Hersteller gibt vier bis sechs Monate an. Die vier CR2-Batterien können immerhin sehr einfach ausgetauscht werden. Der Kostenpunkt liegt bei 11 bis 15 Euro für vier Stück.

Zeitplanung und Geofencing erlauben eine nahtlose Einbindung in die normalen Abläufe eines Haushalts. So beginnt die Überwachung auf Wunsch erst, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben (Geofencing).

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Netgear Arlo: Wetterfest bei Schnee und Regen
Netgear Arlo: einfacher gehts nicht, starker Magnet-Halter
Netgear Arlo: Zubehör
Netgear Arlo: Klein und schnell montiert
Netgear Arlo: Die USB-Ports an der Basis haben keine Funktion

Die Netgear Arlo schafft bei der Datenübertragung problemlos eine 15-Meter-Distanz zu seinem eigenen Router im Wohngebäude. Die wenigen Einstellungen der Arlo zu Qualität, Nachtsicht und Bildumkehrung (für die Deckenmontage) sind übersichtlich. Hier kann auch die Bewegungserkennung aktiviert oder deaktiviert werden, passend dazu mit einem Zeitplan.

Eine Bibliothek zeigt nach Datum strukturiert das Alarm-Logfile. Bei Bedarf können die Videos aufs Smartphone heruntergeladen werden. So übersichtlich wie die App von Netgear ist nur noch die von Blink XT, allerdings gibt es eben auch weniger Optionen/Filter als bei Logitech, Nest oder Netatmo.

Das Arlo-System ist nur bis zum Einsatz von maximal fünf Kameras und Speichern der Aufnahmen für sieben Tage kostenlos, aber das dürfte für die meisten mehr als ausreichen. Wer länger auf die Aufnahmen zugreifen möchte, mit mehr Kameras überwachen möchte, muss das Premier-Paket für neun Euro im Monat erwerben und kann dann 30 Tage lang auf die Aufnahmen in der Cloud zugreifen. Will man mit mehr als fünf Kameras überwachen, muss man Einzelkamera-Abos abschließen. Für den professionellen Einsatz mit mehr Funktionen bzw. Kameras ist die Arlo Pro 2 gedacht.

Ein weiterer Nachteil: Man muss die Arlo-Cloud zur Speicherung von Videos nutzen, denn lokale Speichermöglichkeiten auf einer SD, einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte an der Arlo Basis gibt es beim Arlo-System nicht. Die Schwester Arlo Pro 2 kann das, sie hat zwei USB-Ports an der Basis für ein lokales Back-Up.

Somfy Outdoor 2401560

Die Somfy Outdoor 2401560 ist eine 230-Volt-Lösung ähnlich der Bosch Eyes-Außen – jedoch ist es kein Scheinwerfer. Allerdings ist die Verarbeitung deutlich schlechter: Das Chassis aus Plastik ist schlecht fixiert (nur eine winzige Schraube!) und es ist mattweiß. Jeder Hausbesitzer weiß, wie das nach einem Jahr ausschaut. Die Wetterfestigkeit entspricht auch nur IP54.

Die Kamera kann ein klein wenig geschwenkt oder geneigt werden, allerdings über einen winzigen Kunststoffbolzen, der wenig Vertrauen erweckt. Der Anbau ist nur senkrecht möglich.

Das Live-Bild kommt etwas verzögert, gleiches gilt für den unidirektionalen Sprechfunk (Talk-Funktion). Hier rächt es sich, dass Somfy keine Ethernet-Anbindung anbietet. Eine Sirene hat die Kamera nicht.

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Somfy Sf6100 2401560 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Somfy Sf6100 2401560 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Somfy Sf6100 2401560 Outdoor
Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Somfy Sf6100 2401560 Outdoor

Die Kameraerkennung hat uns zudem Stunden gekostet, inklusive der Somfy Indoor 2401507, deren WiFi-Verbindung wir nicht aktivieren konnten. Zuerst war gar nicht klar, ob die App visidom, tahoma oder protect genutzt werden muss. Das war alles ziemlich verwirrend. Somfy bietet komplexe Smart-Home-Lösungen an. Die Somfy Outdoor kann aber als Single Solution ohne eine Tahoma Box genutzt werden.

Die Bildqualität ist dann auch nur brauchbar, statt echtem FullHD (1.920 x 1.080) gibt es nur 607 x 1.080 im Weitwinkel. Die Nachtsicht ist brauchbar ausgeleuchtet, aber nur bis vier Meter.

Ring Stick Up Cam Battery 2. Gen

Die Ring Stick Up Cam Battery hat ihre Stärken bei der Verarbeitung, dem stabilen Befestigungsmaterial und dem Gelenk-Arm. Der Wechsel-Akku muss extern per USB geladen werden oder Sie nutzen das optionale Solarpanel. In der App können drei fixierte Alarmzonen festgelegt werden. Die App ist vergleichsweise komplex aufgebaut, hier können einzelne oder mehrere Ring-Geräte beaufsichtigt und verknüpft werden, z. B. eine Doorbell und ein Chime (Klingel & WiFi-Repeater). Die Stick Up Cam kann passabel als Gegensprechanlage benutzt werden, die Aufnahme- und Tonqualität ist gut. Die Lautstärke der eingebauten Sirene ist jedoch zu gering für Außenanwendungen.

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Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup
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Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup Screen
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup Screen

Wie gehabt sind Video-Speicherung und Video-Verlauf für 30 Tage nur mit Abo zu haben, das kostet 3 Euro pro Monat oder 30 Euro pro Jahr. Lokal hat die Kamera keinen Speicher.

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Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup Screen
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup Screen
Outdoor-Über­wachungs­kamera Test: Outdoorcamera U0919 Ringstickup Screen

Leider sind Videos nicht immer »vollständig«: Wenn der Mitschnitt einer Person startet, hat diese meist schon die Hälfte des Bildes passiert oder aber man sieht nur noch den Rücken. Das Problem verzögerter Aufnahmen haben auch andere Akku-Kameras, z. B. eufy.

Eufy EufyCam E

Die EufyCam E kommt im Set mit zwei Kameras, die an sich eine sehr gute Qualität haben. Leider gilt das nicht für das Befestigungsmaterial. Die App ist insgesamt übersichtlich und kann intuitiv bedient werden. In der Basisstation befindet sich ein Steckplatz für eine SD-Karte, alternativ kann auch eine USB-Festplatte angeschlossen werden. Abo-Optionen müssen nicht zwangsläufig genutzt werden, doch sie würden das Entwendungsrisiko des Beweismaterials verhindern.

Das größte Manko ist die lange Aufnahmeverzögerung von circa zwei Sekunden. In dieser Zeit kann der Täter schon an der Kamera vorbeispaziert sein, das Video hat ihn dann nicht erfasst. Im Test hatten wir haufenweise Videomaterial, auf dem gar keine Personen mehr zu sehen waren.

Nest Cam Outdoor

Die Nest Cam Outdoor kann kabelgebunden im Outdoor-Bereich installiert werden. Aufgrund des exzellenten Installationszubehörs (Klemmen, Schrauben) und des sieben Meter langen Kabels kann die war auch an der Fassade profimäßig installiert werden. Wir betonen das, weil bei den meisten Kameras das Installationsmaterial minderwertig und die wassergeschützten Kabel viel zu kurz sind. Da muss der Installateur dann mit Verlängerungen arbeiten oder Verbindungen behelfsmäßig vor Wind und Wetter schützen. Nicht so beim Nest, hier ist der Feuchtigkeitsschutz erstklassig.

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Nest Cam Outdoor: Mit unsichtbaren Nachtsicht LEDs
Nest-Kameras mit Zubehör.
Nest bringt das beste Installationsmaterial sowie die längsten Kabel.
Nest Cam Outdoor: Netzteil für den Außenbereich mit Sockel
Nest Cam Outdoor: Netzteil nach 3 Metern Kabelweg.
Nest liefert hochwertige Klemmen, Schrauben und Dübel.
Nest Cam Outdoor: magnetischer Sockel für die flexible Ausrichtung (Wand, Decke)
Nest Cam Outdoor: stabiler Sockel aus Metall

Das Abo ist nicht gerade günstig und erst damit gibt es auch den Videoverlauf im Zeitraffer. Sie wählen über ein passendes Abo, wie lange die Videos vorgehalten werden sollen: 5 Tage, 10 Tage oder 30 Tage. Weitere Kameras kosten extra.

Netgear Arlo Pro 2

Die Netgear Arlo Pro 2 ist die große Schwester des Arlo-Einsteigers. Sie ist durch den Akku und die Magnethalterung genauso flexibel einsetzbar, hinzu kommt aber eine exzellente Skalierbarkeit. Das heißt, Sie können Arlo Pro 2 mit zwei Kameras im Heimbereich erfolgreich betreiben, aber auch mit 25 Kameras in einem Gewerbebetrieb. Netgear hält dafür professionelle Funktionen bereit, die mit einem Abo bereitstehen. Dazu gehören beispielsweise ein CVR-Plan (continuous video recording) und eine 30-tägige Speicherung des Materials, ganz gleich wie viele Videos aufgezeichnet werden.

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Arlo Pro 2: so kompakt, die fällt nicht gleich ins Auge
Arlo Pro 2: Vielseitig - vom Heimeinsatz bis zur Profi- Überwachung skalierbar
Arlo Pro 2: wir hatten das Set mit zwei Kameras im Test
Arlo Pro 2: Akkupacks und Magnet-Halterungen
Arlo Pro 2: Basis-Station
Arlo Pro 2: Sirene On/off auf der Basis-Station
Arlo Pro 2: Basis-Station mit USB-Ports für lokales Back-Up
Arlo Pro 2: Akku-Fach
Arlo Pro 2: Live-Ansicht mit zwei Kameras
Arlo Pro 2: sehr schöne Timeline-Übersicht
Arlo Pro 2: jeden Clip können Sie teilen
Arlo Pro 2: gegen Aufpreis, Arlo Smart
Arlo Pro 2: App - sie können einzelne oder alle Kameras mit Familienmitgliedern teilen
Arlo Pro 2: Abo-Optionen in der Übersicht
Arlo Pro 2: App - Überwachungsbereich festlegen

Für den kleinen Einsatz im Heimbereich steht Ihnen ein siebentägiger Cloud-Speicher zur Verfügung, genauso ist es auch beim Arlo-Einsteiger. Gegenüber der kleinen Arlo liegt der Vorteil nicht so sehr in der besseren Bildqualität. Die Arlo Pro 2 verspricht FullHD-Aufzeichnungen, im Test konnten wir mit dem Premium-Modell aber auch nur Fotos mit 1280 x 720 Pixeln abspeichern. Die Qualität derselben unterschied sich nicht wesentlich von der kleinen Arlo, beide befinden sich aber auf einem niedrigen Niveau.

Die Arlo Pro 2 ist auch für den betrieblichen Einsatz geeignet. Netgear bietet dafür spezielle Abos an, welche die Features in der App erweitern, um dann auch mit dem Bildmaterial von vielleicht 20 Kameras klarzukommen.

D-Link DCS-2670L

Die Vorteile der D-Link DCS-2670L liegen in ihrer guten Bildqualität bei Tageslicht und in ihrem Verzicht auf Cloud-Speicherung. Sie benötigen zwar ein D-Link-Konto, Videos werden aber ausschließlich auf eine SD-Karte in der Kamera gespeichert. Diese liegt im Auslieferungszustand allerdings nicht bei, Sie müssen eine erwerben. Speichern in der eigenen Cloud, sprich dem eigenen FTP-Speicher, ist aber möglich. Allerdings ist der Zugriff auf denselben unzuverlässig. Alarmvideos werden dann schlichtweg nicht abgelegt, was natürlich ein Graus ist, wenn gerade dann etwas passiert ist.

Ring Video Doorbell 2

Die Ring Video Doorbell 2 ist nicht die einzige Kamera im Test mit einer Gegensprechfunktion, Logitech, Nest, Netatmo und andere Kameras können das auch und teils sogar mit guter Sprachqualität. Eine richtige, klassische Türklingel haben sie aber nicht im Gepäck und genau hier kommt Ring Video Doorbell 2 ins Spiel. Der Überwachungsaspekt ist die Bewegungserkennung (PIR Sensor, Nachtsicht-Modus), welche in verschiedenen Zonen der Weitwinkelansicht definiert werden kann. Das ist praktisch: Spielende Kinder in drei Meter Entfernung zur Haustür sollen vielleicht keinen Alarm auslösen, vorbeigehende Fußgänger sowieso nicht. Personen, die den Zwei-Meter-Nahbereich betreten, werden hingegen gemeldet.

Die wuchtigen Kameras von Instar sind sicherlich nicht für jedermann, da bildet auch die Instar IN-9008 FullHD keine Ausnahme. Sie richten sich an Kunden, die bereit sind, sich in viele Einstellungs- und Betriebsmöglichkeiten einzuarbeiten. Wer also eine Außensirene und vielleicht noch ein Mikrofon oder Lautsprecher mit der Kamera verbinden möchte, gerne drei bis fünf solcher Kameras betreiben will und Videomaterial sowieso am PC sichtet, kann an der IN-9008 FullHD seine Freude haben. Für alle anderen ist bereits die Einrichtung zu komplex und schwierig.

TRENDnet TV-IP1319PI

Die Trendnet TV-IP1319PI ist eine schwenkbare Dome-Kamera zur Anbringung an der Decke. Die Bildqualität tagsüber und auch die schiere Auflösung sind enorm (3.840 x 2.160). Die Ausleuchtung nachts bleibt allerdings hinter den Erwartungen, nur bis zwei Meter ist ein Gesicht im Detail erkennbar.

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Überwachungskameras Test: Img
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Dome

Die Ersteinrichtung war nicht trivial, die Mira App ist für die alltägliche Nutzung nicht brauchbar. Seine Existenzberechtigung findet diese Kamera in Verbindung mit professioneller ONVIF-Software und Netzwerk-Videorekordern. Im Umfeld einer ganzen Kamera-Armee ist die Trendnet zuhause, hier kann der Profi bis ins letzte Detail Speicherung, Bildqualität, Netzwerk-Ressourcen, Wiedergabe-Modi etc. feinjustieren.

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Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Billder Tag
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Billder Tag
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Billder Tag
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnet Billder Tag
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnetdome Bilder Nacht
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnetdome Bilder Nacht
Überwachungskameras Test: Berwachungskameras Update112020 Trendnetdome Bilder Nacht

Wansview W5

Die Wansview W5 war bei der Einrichtung in der App Super-GAU, schlussendlich sind wir nach vielen Anläufen in zwei unterschiedlichen Netzwerken und mit unterschiedlichen Smartphones gescheitert. Die App brach zahlreich mit Fehlern ab, die Verbindung war weder per Ethernet noch per WiFi herzustellen.

Nest Cam IQ

Die Nest Cam IQ ist der große Bruder der Outdoor, auch für den Außeneinsatz. Die IQ kostet zirka 50 Euro mehr und bringt dafür einen 4K-Bildsensor und eine aktive Gesichtserkennung mit. Fotos und Videos können indes nicht mit 4K aufgezeichnet werden, es geht dabei um eine Nachverfolgung im Bild. Das Bild, welches die Kamera erkennt, ist also größer als das Ausgabebild. Die hohe Auflösung ermöglicht der Kamera, eine Person im Bild zu verfolgen. Der praktische Nutzen: Sie können die Kamera auf einen großen Garten ausrichten, die Kamera kann ihnen aber dank zwölffachem Digitalzoom größere Details und nicht nur den kompletten Platz zeigen.

Die Gesichtserkennung lernt Ihre Besucher kennen und schlägt beim nächsten Mal keinen Alarm mehr, wenn die Schwiegermutter durch die Pforte läuft. Die 940-nm-Infrarot-LEDs leuchten etwas besser aus als der Nachtsichtmodus der Nest Cam Outdoor.

 Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Bosch Eyes360 Innen

Die beste Indoor-Überwachungskamera

Kameras für drinnen haben oft einen anderen Zweck als solche für draußen: Wer ist in der Wohnung? Töchterchen oder noch jemand? War die Nachbarin da und hat sich um die Katze gekümmert? Wie viele Freunde bringt Sohnemann heute wieder mit ins Haus?

Solche Fragen werden nicht vor, sondern hinter der Tür geklärt. Eine Kamera im Flur oder im Wohnzimmer zeichnet hereinkommende oder herausgehende Personen auf und erstellt darüber ein Logfile. Im Zweifel können wir über die Timeline herausfinden, wer wann die Wohnung betreten hat. Da es sich um private Räume handelt, müssen wir uns weder vor den Nachbarn rechtfertigen, noch Besucher explizit darauf hinweisen. Die Höflichkeit gebietet Letzteres aber schon!

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Netatmo Welcome

Test  besten Überwachungskameras: Netamo Welcome
Immer wissen, wer zuhause ist: Die Netatmo Welcome lernt Gesichter und differenziert zwischen Familienmitgliedern, Unbekannten und Tieren.

Die Netatmo Welcome lernt und unterscheidet Gesichter und kann deshalb differenzierte Push-Nachrichten schicken: »Lisa hat die Wohnung betreten« oder »Sandra und eine unbekannte Person sind eingetreten«. Sie wissen immer, wer Zuhause ist. Gespeichert wird zu 100 Prozent lokal. Für Schnappschüsse und Videos von der Familienfeier ist die Kamera hingegen suboptimal.

Mehr Übersicht

Bosch Smart Home Eyes-360°

Test  besten Überwachungskameras: Bosch Smart Home Eyes-360°-Innenkamera
Dank 360-Grad-Übersicht hat man selbst große Räume immer bestens im Blick.

Die Bosch Eyes-360°-Innenkamera ist die Welcome für große Räume, hier aber mit Gegensprech-Funktion. Der 360-Grad-Schwenk gibt deutlich mehr Überblick. Die Kamera hat keine Folgekosten, gespeichert wird in der Bosch-Cloud. Die gute Nachtsicht in Verbindung mit der leicht bedienbaren App und dem einfachen Teilen von Fotos und Videos haben uns gefallen. Eine Gesichtserkennung hat das System aber nicht zu bieten.

Clever & detailverliebt

Eufy Indoor Cam 2K Pan & Tilt

Test  besten Überwachungskameras: Eufy Indoor Cam 2K Pan & Tilt
Die schlaue Kamera kann Personen und Tiere unterscheiden und kommt ohne Folgekosten aus.

Die Eufy Indoor Cam 2K Pan & Tilt kann Personen und Tiere unterscheiden, speichert lokal ohne Kosten und hat eine gute Tageslicht-Bildqualität bei hoher Auflösung. Sie beherrscht sogar Geofencing, das heißt die Bereitschaft beginnt, wenn Sie das Grundstück verlassen.

Nachteile sind indes die lächerlich leise Sirene, der geräuschvolle Motor sowie die unabdingbare Internetverbindung für die Personenerkennung.

Gut & günstig

Reolink H-E1 Pro

Test  besten Überwachungskameras: Reolink H-E1 Pro
Die H-E1 Pro bietet 360-Grad-Übersicht für große Räume für wenig Geld.

Die Reolink H-E1 Pro ist eine schwenkbare Dome-Kamera (360 Grad Übersicht) mit sehr hoher Auflösung (4K). Fotos und Videos werden zu 100 Prozent lokal abgelegt, entweder auf der SD-Karte oder auf einem NVR (Netzwerk-Videorecorder). Die MicroSD-Karte muss separat gekauft werden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerMehr ÜbersichtClever & detailverliebtGut & günstig
Netatmo Welcome Bosch Smart Home Eyes-360° Eufy Indoor Cam 2K Pan & Tilt Reolink H-E1 Pro Eufy Indoor Cam 2K Lupus LE203 Indoor Yi Dome IP Kamera 1080p Apeman IH74 Somfy Indoor 2401507 Wansview Q6
Test  besten Überwachungskameras: Netamo WelcomeTest  besten Überwachungskameras: Bosch Smart Home Eyes-360°-InnenkameraTest  besten Überwachungskameras: Eufy Indoor Cam 2K Pan & TiltTest  besten Überwachungskameras: Reolink H-E1 ProTest  besten Überwachungskameras: Eufy Indoor Cam 2KTest  besten Überwachungskameras: Lupus LE203 IndoorTest  Outdoor-Überwachungskamera: YI Dome IP Kamera 1080pÜberwachungskameras Test: Bildschirmfoto 2020 08 04 Um 13.34.23Test  besten Überwachungskameras: Somfy Indoor 2401507Test  besten Überwachungskameras: Wansview Q6
Pro
  • Gesichtserkennung funktioniert
  • Design, Verarbeitung
  • Durchdachtes Wer ist Zuhause Konzept
  • Sichtfeld 360 Grad
  • Gute Nachtsicht 3-4m
  • gut bedienbare App, auch für mehrere Kameras
  • Design, Verarbeitung
  • Für Fotos/Videos optimal
  • Zügig eingerichtet
  • Sehr gutes Bild, tagsüber
  • Tier, Mensch, Fahrzeug-Unterscheidung, Geofencing (beta)
  • Lange USB-Kabel zur Stromversorgung
  • Lokal speichern auf SD
  • Gute Auflösung 2304x1296
  • Komplexe Settings möglich (Automatisierung Smart Home)
  • Bildqualität Tag und Nacht
  • Alarmzone freihand einzeichnen
  • Speichern auf SD-Karte
  • 100 % lokale Speicherung
  • Talk-Funktion z. B. Kinderaufsicht
  • Keine Nebenkosten
  • Zügig eingerichtet
  • Sehr gutes Bild, tagsüber
  • Tier, Mensch, Fahrzeug-Unterscheidung, Geofencing (beta)
  • Lange USB-Kabel zur Stromversorgung
  • Lokal speichern auf SD
  • Gute Auflösung 2304x1296
  • Komplexe Settings möglich (Automatisierung Smart Home)
  • Gute Nachtsicht 2-3m
  • Gute App mit Detail-Settings und Timeline
  • Schnell und einfach installiert
  • Speichern auf SD-Karte
  • Kamerafahrten (Dome)
  • Wand oder Tisch
  • Pin-Schutz
  • Zeitplan
  • Reaktionsschneller Live-View
  • Audio-Alarm
  • Speicher fest eingebaut
  • Hübsches Design
Contra
  • SD-Karte nur optional
  • Für Fotos/Videos suboptimal
  • Schlechte Nachtsicht 2-3m
  • SD-Karte nur optional
  • Geräuschvoller Motor
  • Timeline ohne Activity-Leiste
  • Sirene lächerlich leise
  • Schlechte IR-Nachtsicht
  • Internet Verbindung MUSS bestehen für Betrieb
  • SD-Karte nur optional
  • Komplexe App
  • Sirene zu leise
  • Timeline ohne Activity-Leiste
  • Sirene lächerlich leise
  • Schlechte IR-Nachtsicht
  • Simples Gehäuse
  • Internet-Verbindung MUSS bestehen für Betrieb
  • SD-Karte nur optional
  • Schwenkmotor laut
  • WiFi-Einrichtung gescheitert, Betrieb an RJ45
  • Geringe Qualität von Kamera und Befestigung
  • Unscharfe Nachtaufnahmen
  • App & Cam zwingend im gleichen WLAN
  • Verarbeitung
  • Nur 6 Sek Video, mehr im Cloud Abo
  • Abo wird penetrant beworben
  • Wi-Fi Einrichtung wiederholt gescheitert
  • Wi-Fi Einrichtung wiederholt gescheitert
Bester Preis
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Auflösung max.4MP 1920 x 10802560x1440 Bildpunkte2304x1296 Bildpunkte1,3MP 1280 x 9602304x1296 Bildpunkte4MP 1920 x 10801920 x 1080 Bildpunkte4MP 1920 x 10804MP 1920 x 10802304x1296 Bildpunkte
Sensork. A.1/2.7" CMOS SensorH.2641/3" CMOS Sensor
3,6mm; f 2.0 fixe Linse
H.264k. A.k. A.k. A.k. A.H.264
Weitwinkelohne/ mit Drehung: 112°/ 360°87 Grad Horizontal, 47 Vertikalk. A.72° Horizontal, 52° Vertikal, 355° im Schwenk- und 90° im Neigebereichk. A.k. A.130 Grad Horizontal130° Weitwinkel350 ° Pan, 90 ° Tilt, 110 ° Sichtfeld360° Horizontal, 96° Vertikal
ZoomDigitalDigitalDigitalDigitalDigitalDigitalDigital8x DigitalDigitalDigital
Infos bei AlarmBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-Nachricht, E-MailBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtBenachrichtigung per E-Mail oder Push-NachrichtPush-Nachricht, E-Mail
NachtsichtIR LEDs, k. A.8 LEDs, 850nm, bis 12 mbis 10 m2 IR LEDs., bis 10mbis 10 mk. A.k. A.k. A. bis 6 mk. A.bis 10 m
Einsatzinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfestinnen, nicht wetterfest
AppiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, Android, Apple HomeKit, Google Assistant, Amazon AlexaiOS, AndroidiOS, Android, Apple HomeKit, Google Assistant, Amazon AlexaAndroidiOS, AndroidiOS, AndroidAndroidiOS, Android, Windows PC, Android, Apple HomeKit, Google Assistant, Amazon Alexa
SpeicherungSpeicherkarte, Bosch CloudSpeicherkarte, CloudSpeicherkarte (nicht im Lieferumfang), Cloud (kostenpflichtig)Speicherkarte, FTPSpeicherkarte (nicht im Lieferumfang), Cloud (kostenpflichtig)Speicherkarte, CloudSpeicherkarte, FTP, DropboxGoogle, DropBox, OneDriveSpeicherkarte, CloudSpeicherkarte (nicht im Lieferumfang), Cloud (kostenpflichtig)
BesonderheitenTalk-Funktion, Amazon Alexa, Micro SD/ SDXC, Wifi 802.11 b/g/n 2.4 GHzAlexa & Google Assistant kompatibel, Dual Band WiFi 2.4/5GHz, Talk-Funktion, Sirene, Speicherung micro SD (nicht im Lieferumfang), NVR (optional)Mikrofon und Lautsprecher, Kabel 200 cm, Personen- & Haustiererkennung, nur 2.4GHz WLAN, 5V/1A NetzteilTalk-Funktion, SD Karte bis 128GB, 1280x960 bei 25 fps, Wi-Fi (IEEE802.11b/g)Mikrofon und Lautsprecher, Kabel 200 cm, Personen- & Haustiererkennung, nur 2.4GHz WLAN, 5V/1A NetzteilTalk-Funktion, SD Karte, Wi-Fi (IEEE802.11b/g)Talk-Funktion, Amazon Alexa, Apple Homekit, Google Assistant und IFTTT, WLAN 802.11 b/g/n (2,4 G) SD-Card bis 32 GBTalk-Funktion, Wi-Fi (IEEE802.11b/g), IFTTT, Google Assistant, motorisierte Blende, Hausalarm-System oder autonomTalk-Funktion, Wi-Fi (IEEE802.11b/g), Alexa, Micro SD bis 128, Decken- oder Tischbefestigung, Cloud-Speicher optionalMikrofon und Lautsprecher, Kabel 200 cm, Personen- & Haustiererkennung, nur 2.4GHz WLAN, 5V/1A Netzteil
Gewicht450 g200 g104 g215 g104 g190 g400 g680 g322 g299 g
Abmessungen18,2 cm. Ø 5,0 cm7,6 x 10,6 cm5.7 x 5.7 x 10.45 cm9,4 x 9,4 x 9,4 cm5.7 x 5.7 x 10.45 cm12 x 6,0 cm15,5 cm. Ø 4,5 cm3,8 x 7 x 6,5 cm13 x 12,2 x 8,6 cm7.55 x 7.55 x 10.7 cm
ModellF01U316304H-E1 ProT84003W2HD LE203T84003W2IH74NSC01-EU2401507ADE-Q6T8410322

Was Sie über Indoor-Kameras wissen sollten

Ob Einbrecher, Besucher oder die Oma – es gibt viele Gründe im Innenbereich Kameras aufzustellen. Beweismaterial ist wohl der Hauptgrund, heute können die Kameras aber auch darüber informieren, wann Familienmitglieder heimgekehrt sind.

 Überwachungskameras Test: Überwachungskamera Indoor

Technisch unterscheiden sich Indoor-Kameras nicht von ihren Kollegen für draußen – bis auf den Wetterschutz. Häufig bestehen Indoor-Kameras aus einfachem, nicht UV-beständigem Kunststoff und sie haben weniger ausgeklügelte Montage-Optionen. Deshalb sind Kameras für drinnen oft deutlich günstiger als wetterfeste Modelle mit gleichen Merkmalen.

Indoor-Kameras sind meist günstiger als Outdoor-Modelle

Während Outdoor-Kameras häufig mit Akkus betrieben werden, um das Verlegen von Kabeln zu vermeiden, sind die Wohnungsmodelle fast ausschließlich kabelgebunden. Das betrifft die Stromversorgung – meistens 5 Volt – die Netzwerkverbindung ist typischerweise WiFi mit dem heimischen Router. Einige Modelle haben auch einen Ethernet-Port, hier kann die Kamera per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden werden.

Bildqualität

Der Standard für die Auflösung von Kameras im Innenbereich liegt heute bei 1080p, also FullHD (1.920 x 1.080). Es gibt aber auch Modelle mit 4K (3.840 x 2.160). 720p ist selten geworden, denn der Wunsch nach Schnappschüssen und Videos in hoher Auflösung ist groß.

Die Bildqualität ist mit der einfacher Smartphones vergleichbar, wobei aufgrund der geringen Distanzen in Räumen Weitwinkel-Objektive verwendet werden. Diese haben sehr breite Blickwinkel, weshalb das Bildmaterial oft eine Fischaugen-Optik mit verzerrten Linien an den Rändern trägt.

Beliebt im Innenbereich sind Schwenk- bzw. 360-Grad-Kameras, deren Objektiv sich wie ein Kopf dreht und dabei fast in jede Richtung blicken kann. Manchmal können sich diese Modelle auch neigen, das heißt nach unten oder oben blicken.

Nachts wird auf Infrarot gesetzt

Wie bei den Outdoor-Versionen haben die Indoor-Modelle Infrarot-Scheinwerfer, die den Bereich vor sich ausleuchten. Meistens sind das nur wenige Meter, was im Räumen aber oft ausreicht, um Gesichter zu erkennen.

Speicher

Alarm-Clips werden entweder in der Cloud des Herstellers, auf dem eigenen Webspace (z. B. DropBox) oder auf einer lokalen SD-Karte gespeichert. Hier sind die Varianten ganz unterschiedlich, informieren Sie sich am besten gut vor dem Kauf. Cloud-basierte Abos gibt es auch, etwa wenn Sie bei Bosch mehr als 20 Clips länger als 30 Tage aufbewahren möchten. Bis zu 200 Clips können kostenlos für 30 Tage aufbewahrt werden, danach überschreiben sich die ältesten Dateien oder man schließt eben ein Abo ab. 25 Favoriten können aber unbegrenzt gespeichert werden.

Bewegungserkennung

Mit Hilfe eines Bewegungssensors zeichnet sie Fotos oder Videos auf, sobald jemand ins Blickfeld der Kamera kommt. Auch Nachtaufnahmen gelingen mit einem eingebauten Infrarot-Scheinwerfer. IP-Kameras sind direkt mit dem Internet-Router verbunden, etwa der Fritzbox oder einem Telekom-Speedport. Das hat den Vorteil, dass nicht immer ein Computer laufen muss, um die Videos aufzuzeichnen. Die Verbindung erfolgt entweder über ein Netzwerkkabel, oder – wie bei den meisten Überwachungskameras heute – über WLAN. Das ist viel praktischer, denn so spart man es sich, Kabel zu verlegen.

Und der Ton?

Die Kameras werden häufig nicht nur als reine Überwachungskameras angeschafft, sondern als Kommunikationsschnittstellen. Mit Gegensprechfunktion können Sie von der Arbeit die Kinder im Wohnzimmer anrufen, denn die App hat eben deren Eintreffen gemeldet. Andere Kameras werden explizit als Baby-Monitor beworben. Deshalb hat so gut wie jedes Indoor-Modell ein Mikrofon für die Tonaufnahme.

 Überwachungskameras Test: Outdoor Cams Update072020 Netamo Welcome

Testsieger: Netatmo Welcome

Sind die Kinder zuhause? Wen haben Sie mitgebracht? Hat die Nachbarin sich schon um die Blumen gekümmert? Haben Unbekannte meine Wohnung betreten?

Solche Fragen kann eine normale Überwachungskamera nicht klären. Für Sie ist jede Person und meistens auch jedes Tier ein Trigger – die Bewegung schlägt an und ein Clip wird mitgeschnitten und ggf. per Push-Nachricht gemeldet. Doch nach dem 100. Male wird es nervig: Die Frau kommt eben immer um 15 Uhr heim, die Katze ist immer vor der Haustür unterwegs. Interessant wird es, wenn ein fremdes Gesicht die Wohnung betritt. Darüber wollen wir eine Push-Info bekommen. Genau an diesem Punkt setzt die Welcome von Netatmo an.

Testsieger

Netatmo Welcome

Test  besten Überwachungskameras: Netamo Welcome
Immer wissen, wer zuhause ist: Die Netatmo Welcome lernt Gesichter und differenziert zwischen Familienmitgliedern, Unbekannten und Tieren.

Wir haben die Welcome einige Wochen ausprobiert. Vier Familienmitglieder und einige regelmäßige Besucher wurden von der Kamera erfasst, manuell einem Namen zugewiesen und in Folge erkannt. »Sebastian und Danika haben die Wohnung betreten«, meldet dann die Kamera – selbst, wenn Letztere die Wohnung etwas später betritt. Es kann eine Verzögerung eingestellt werden, damit die Kamera kombinierte Meldungen versenden kann.

Gesichts­erkennung, die funktioniert

Nach einer Woche hatte sich das System mit den Hausbewohnern eingespielt und wir konnten die Häufigkeit der Push-Nachrichten reduzieren, weil mehr und mehr nur noch bei unbekannten Gesichtern aufgezeichnet wird. Die Katze wurde von der Kamera erfolgreich ignoriert.

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Überwachungskameras Test: Outdoor Cam Update072020 Netamo Welcome App
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