USB-Ladegeräte Test: Usb Ladegeräte
test
Letztes Update: 20.10.2021

Die besten USB-Ladegeräte

Wir haben 42 USB-Ladegeräte getestet. Das beste für die meisten ist das Nano von Anker. Es beherrscht viele Schnelllade-Protokolle und ist mit seiner Leistung von 20 Watt bestens für aktuelle Flaggschiff-Smartphones geeignet. Wer mehrere USB-Anschlüsse braucht, der sollte einen Blick auf das PowerPort Atom III werfen.

Stefan Schmid
hat eine Vorliebe für smarte Technik, die den Alltag erleichtert. Er testet überwiegend Produkte aus den Bereichen IT-Technik, Computerzubehör und Smart Home.
Letztes Update: 20. Oktober 2021

Wir haben jede Menge neue Ladegeräte getestet und unseren Test gehörig durchgewirbelt. Bei den USB-Ladegeräten mit einem Port gibt es mit dem Samsung TA 800, dem Anker Nano II A2663 (65 Watt) und dem Anker Nano Pro drei neue Empfehlungen. Aus der Riege der empfehlenswerten Ladegeräte müssen sich das Apple-Ladegerät, das Anker Powerport III, das Omnia Mini von Aukey, sowie das Anker Nano verabschieden. Bei den USB-Ladegeräten mit mehreren Ports gibt es ebenfalls neue Empfehlungen: Das Yousams und das Mealink ersetzen das Aukey PA B4 sowie das nicht mehr erhältliche RAVPower PC136.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Immer mehr Smartphones werden ohne Ladegerät ausgeliefert. Man kann sich darüber streiten, ob damit nun die Umwelt geschützt wird oder der Verbraucher auf die Schippe genommen – fest steht aber: Als Kunde muss man sich nun selbst um die Stromversorgung kümmern und es drängt sich die Frage auf: Welches Ladegerät brauche ich?

Eine Große Rolle spielt hier, welcher Auflade-Typ man ist. Da gibt es zum einen diejenigen, denen eine Akkuladung locker flockig über den Tag reicht und die ihr Smartphone jeden Abend vor dem Schlafengehen aufladen. Wer sich zu diesem Typ zählt, kann jetzt wieder aufhören zu lesen, das alte Ladegerät des Vorgänger-Smartphones wird in jedem Fall leistungstechnisch völlig ausreichend sein. Kein Schnelllade-Bedarf erkennbar.

Zur zweiten Kategorie Auflade-Typ gehört, wer zwischen Tür und Angel noch irgendwie versucht, so viel Saft wie möglich in den Akku zu pressen. Die gute Nachricht für die »Chaos-Lader«: Dank der Schnelllade-Technologie funktioniert das Akkuladen zwischen Tür und Angel mittlerweile richtig gut, sodass man kein Leben am Akku-Limit mehr führen muss.

Schnellladen – was ist das genau?

Schnelles Laden ist der neue heiße Scheiß der Smartphone-Industrie, den mittlerweile fast jedes aktuelle Smartphone beherrscht. Rein technisch gesehen fällt unter die Kategorie »Schnellladen« alles, was den offiziellen USB-Ladestandard von fünf Watt übersteigt.

Schnellladen: Zehn Prozent mehr in fünf Minuten

Wirklich schnell wird es allerdings erst bei Ladeleistungen jenseits der 10 Watt. Moderne Smartphones schaffen in Ausnahmefällen sogar bis zu 120 Watt, Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings – man ahnt es – das passende Ladegerät.

USB-Ladegerät Test: Anker Powerpot Iii Nano
Das kleine Nano von Anker hat genug Leistung, um selbst aktuelle Flaggschiff-Smartphones zügig aufzuladen.

Die Suche nach dem passenden Ladegerät ist aber gar nicht so einfach, selbst ambitionierte Online-Shopper werden irgendwann resigniert feststellen, dass hier kein Schwein mehr durchblickt: Schnellladen, Quick Charge, Power Delivery und viele andere Kürzel sammeln sich unter den Beschreibungen und man nähert sich der Gretchenfrage des Schnellade-Themas: Beherrscht mein Smartphone einen Schnelllade-Standard – und wenn ja, wie viele?

Schnellladestandards im Überblick

Beim schnellen Aufladen kocht jeder Hersteller sein eigenes Schnelllade-Süppchen. Wer ein Huawei sein Eigen nennt, der lädt mit »SuperCharge«, Besitzer eines OnePlus haben sich beim Kauf für »Dash Charge« bzw. »Warp Charge« als Schnelllade-Standard entschieden, der übrigens Oppos »VOOC« (Voltage Open Loop Multistep Constant-Current Charging) aufs Haar gleicht und wer schon länger ein Samsung-Smartphone hat, der lädt mit »Adaptive Fast Charge«.

Weil Oppo ebenso wie auch Xiaomi (der chinesische Hersteller hat natürlich auch seinen eigenen Schnellladestandard) die entsprechenden Ladegeräte bei ihren Smartphones gleich mitliefern, muss man sich als Besitzer eines solchen Smartphones keine Gedanken darum machen, ob der jeweilige Ladestandard unterstützt wird.

Neben diesen herstellerspezifischen Standards gibt es auch herstellerübergreifende Standards. Hier sind die Wichtigsten »Pump Express«, »Quick Charge« und »Power Delivery«.

USB-Ladegerät Test: Standards
Der »PD«-Schriftzug auf dem linken Ladegerät besagt, dass dieser Anschluss das Schnellladeprotokoll Power Delivery beherrscht. Besser ist aber der Schriftzug »IQ«, mit dem das rechte Ladegerät versehen ist, denn mit dem von Anker entwickelten Schnellladestandard werden damit auch viele Geräte schnelle geladen, die den Power-Delivery-Standard nicht beherrschen, sondern beispielsweise nur Quick-Charge 3.0.

Die gute Nachricht: Wir kommen nun langsam raus aus dem Dickicht des Ladestandards, denn in letzter Zeit haben sich vor allem die herstellerübegreifenden Standards, »Quick Charge« und »USB Power Delivery« etabliert. Der »Quick Charge«-Ladestandard wird von dem für seine Smartphone-Prozessoren bekannten Hersteller Qualcomm lizensiert. Das heißt, wer einen Qualcomm-Prozessor (Snapdragon) in seinem Smartphone hat, der hat recht sicher auch »Quick Charge«.

Hersteller, die keinen Qualcomm-Prozessor in ihren Smartphones verbaut haben, aber dennoch auf das Quick-Charge-Schnellladesystem zurückgreifen möchten, können sich natürlich die dafür benötigten Lizenzen einfach kaufen. Samsung hat das beispielsweise gemacht, denn das Adaptive Fast Charge ist identisch mit einem auf 15 Watt limitierten Quick-Charge-Standard und auch Smartphones von LG, Xiaomi, Sony oder Motorola beherrschen den Standard.

In letzter Zeit setzt sich zunehmend USB Power Delivery als Schnelllladestandard durch.

Weil Smartphone-Hersteller traditionell wenig begeistert davon sind, Lizenzen für bestimmte Funktionen kaufen zu müssen und Qualcomm die Lizenzen auch nicht gerade zum Schnäppchenpreis verhökert, haben sich einige Smartphone-Giganten gegen die Nutzung des schnellen Ladestandards von Qualcomm entschieden und sind auf Power Delivery ausgewichen. Apple hat das beispielsweise gemacht und auch Google setzt mittlerweile auf den Power-Delivery-Standard.

Power Delivery setzt sich zunehmend als Standard durch

Seit Herbst 2019 hat Google die Unterstützung von Power Delivery sogar bei der Nutzung des Android-Betriebssystems vorgeschrieben und siehe da: Qualcomm lenkt ein und so ist der Quick Charge Ladestandard des Prozessor-Herstellers seit der Version 4.0 mit dem Power-Delivery-Standard kompatibel.

Aktuelle Android-Smartphones beherrschen das Power-Delivery-Ladeprotokoll

Die Vorteile von Power Delivery: Die Lizensierung kostet kein Geld, der Ladestandard ist von den gleichen Leuten entwickelt worden, die auch den USB-Standard ins Leben gerufen haben (USB Implementers Forum) und mit bis zu 100 Watt Übertragungsleistung steht genug Lade-Power zur Verfügung, um sogar Laptops damit betreiben zu können.

Weil der Ladestandard für viele unterschiedliche Leistungsklassen, vom Smartphone bis zum Gaming-Laptop gedacht ist, stehen verschiedene Ladeprofile zur Auswahl. Zwischen 5 Volt 2 Ampere und 20 Volt 5 Ampere ist hier alles möglich.

Seit Power Delivery 3.0 sind zwischen den Profilen zudem Abweichungen möglich und es kann beispielsweise auch mit 13 Volt geladen werden. Programmable Power Supply (PPS) steckt hinter diesen dynamischer Anpassung von Spannungsintervallen. Je nach Bedarf regelt das Ladegerät dabei die Spannung. Fehlt PPS, muss das Smartphone dem Ladegerät sagen, welche Spannung und welche Stromstärke es gerne hätte. Schweigt das Smartphone an dieser Stelle, bekommt es den Cocktail »nach Art des Hauses«: 5 Volt und 1,5 Ampere.

USB-Ladegerät Test: Kabel
Auch das Kabel muss für schnelles Laden geeignet sein. Weil die Angabe am Kabel selbst oft fehlt, muss man beim Kauf genau auf darauf achten, ob das Kabel der Wahl schnellladefähig ist.

Welches Ladeprofil jeweils zum Einsatz kommt, handeln die am Ladevorgang beteiligten Parteien (Ladegerät und Endgerät) unter sich aus. Damit das funktioniert, muss ein entsprechender Unterhändler mit von der Partie sein. Bei Power Delivery befindet sich der im USB-Kabel. Allerdings längst nicht in jedem, sondern eben nur in den Kabeln, die über den dafür benötigten Chip verfügen.

Nicht jedes USB-Kabel ist für Power Delivery geeignet. Verwendet man ein Kabel ohne diesen Chip, ist die Stromstärke und damit auch die Leistung deutlich limitiert. Ohne das passende Kabel geht also gar nichts in Richtung Schnellladen.

USB-Ladegerät Test: Ladegeräte Ein Port

Das beste USB-Ladegerät

Mehr ist nicht immer besser. In vielen Situationen ist ein einzelner Anschluss am Ladegerät völlig ausreichend. Ladegeräte mit nur einem Port sind unterm Strich nicht nur günstiger, sondern haben in der Regel auch einen deutlich geringeren Leerverbrauch. Hier stellen wir die besten Geräte dieser Klasse vor.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Samsung TA800 (25 Watt)

Test  besten USB-Ladegeräte: Samsung EP-TA800NBEGEU
Klein, gut verarbeitet und leistungsstark. Mit diesem Ladegerät kann man praktisch nichts falsch machen.

Das TA 800 von Samsung ist mit seinen 25 Watt ausreichend leistungsstark, um auch moderne Smartphones zügig vollzuladen. Erfreulich ist außerdem, dass das Samsung-Ladegerät zwar zu den günstigsten im ganzen Testfeld gehört, aber ohne die typischen Begleiterscheinungen, die in der unteren Preisregionen oftmals auftreten, daherkommt. Nicht einmal die Wärmeentwicklung unter Volllast gibt bei diesem kompakten USB-C-Ladegerät Anlass zur Kritik – im Gegenteil.

Ideal fürs iPhone

Anker Nano Pro

Test [Duplicated]  besten USB-Ladegeräte: Anker  Nano Pro
Das Anker-Ladegerät im Würfeldesign ist enorm hochwertig verarbeitet und lädt auch richtig schnell.

Das Anker Nano Pro ist mit einer angegeben Leistung von 20 Watt ideal fürs Laden eines iPhones. Dass die anspruchsvolle Apple-Kundschaft beim Anker USB-Ladegerät voll auf ihre Kosten kommt, ist aber nicht nur der Leistung des kleinen Kraftwürfels zu verdanken, sondern auch seiner hervorragenden Verarbeitung. Besitzer eines Samsung Galaxy S21 Ultra werden hier allerdings die fehlende PPS-Unterstützung vermissen.

Schönes Design

Volutz Quantum I 20W Ultra-slim Travel Charger

USB-Ladegerät Test: Volutz Kopie
Das Ladegerät überzeugt mit seinem schicken Design, gepaart mit Leistung satt.

Mit dem Volutz Quantum 20W Ultra-slim Travel Charger hat es auch eine interessante Ladegerät-Alternative aus dem hohen Norden in die Riege der Empfehlungen geschafft. Daran hat nicht nur das Design des Ladegeräts Anteil, sondern auch an seine Leistungsfähigkeit. Besonders erfreulich: Der schicke Schwede beherrscht nahezu alle Schnelllade-Protokolle.

Auch fürs Notebook

Anker Nano II A2663 (65 Watt)

Test  besten USB-Ladegeräte: Anker Nano II (65 Watt) Nano II A2663
Mit bis zu 65 Watt Leistung kann man es auch zum Laden des Notebooks verwenden. Eines für alles sozusagen.

Das Anker Nano II A2663 (65 Watt) ist ein echter Kraftwürfel, der mit einer Leistung von 65 Watt aufwarten kann. Damit ist das USB-C-Schnellladegerät mit normalen Smartphones ein Stück weit unterfordert, macht aber bei Notebooks eine gute Figur. Die Verarbeitung bewegt sich – wie man das von der Anker-Nano-Serie kennt – auf einem enorm hohen Niveau.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerIdeal fürs iPhoneSchönes DesignAuch fürs Notebook
Samsung TA800 (25 Watt) Anker Nano Pro Volutz Quantum I 20W Ultra-slim Travel Charger Anker Nano II A2663 (65 Watt) Anker Nano II A2664 (45 Watt) Samsung TA845 (45 Watt) Anker Nano Apple 20W USB‑C Power Adapter Anker (30 Watt) Nano II A2665 (30 Watt) Xlayer 2019054 Anker PowerPort III Mini Aukey Omnia Mini Xlayer 215563 Luoatip LDT-HC78 Choetech J-PD1C18W-EU Yosuo YS0603 Amoner 6689xxl Einova Sirius Apple USB Power Adapter Samsung EP-TA20EBECGWW Wicked Chili Pro Series Netzteil
Test  besten USB-Ladegeräte: Samsung EP-TA800NBEGEUTest [Duplicated]  besten USB-Ladegeräte: Anker  Nano ProUSB-Ladegerät Test: Volutz KopieTest  besten USB-Ladegeräte: Anker Nano II (65 Watt) Nano II A2663Test  besten USB-Ladegeräte: Anker Nano II (45 Watt) A2664Test  besten USB-Ladegeräte: Samsung EP-TA845XBEGWWUSB-Ladegerät Test: Anker Nano 20wTest USB-Ladegerät: Apple 20W USB‑C Power AdapterTest  besten USB-Ladegeräte: Anker Nano II (30 Watt) A2665Test  besten USB-Ladegeräte: Xlayer 2019054Test USB-Ladegerät: Anker PowerPort III MiniTest USB-Ladegerät: Aukey Omnia Mini 20WTest  besten USB-Ladegeräte: Xlayer 215563Test USB-Ladegerät: Luoatip LDT-HC78Test USB-Ladegerät: ChoetechTest  besten USB-Ladegeräte: Yosuo RE-A011PTest USB-Ladegerät: Amoner 20W USB-C LadegerätTest  besten USB-Ladegeräte:Test USB-Ladegerät: Apple 5W USB Power AdapterTest USB-Ladegerät: Samsung EP-TA20EBECGWWTest USB-Ladegerät: Wicked Chili Pro Series Netzteil
Pro
  • Kompakte Bauform
  • Geringe Wärmeentwicklung
  • Leistungsstark
  • Kompaktes Design
  • Fast immun gegen Kratzer
  • ActiveShield
  • Leistungsstark
  • Flaches Design
  • Enorm Leistungsstark
  • Hochwertig
  • Kompakt
  • Leistungsstark
  • Hochwertig
  • Kompakt
  • Leistungsstark
  • Geringe Wärmeentwicklung
  • Unterstütz viele Lade-Standards
  • Kompaktes Design
  • Leistungsstark
  • Selbst unter Vollast kaum Wärmeentwicklung
  • Leistungsstark
  • Leistungsstark
  • Hochwertig
  • Kompakt
  • Handliche Bauform
  • Schnellladefähig
  • Auch für Laptops geeignet
  • Sehr leistungsstark
  • Unterstützt viele Schnelllade-Standards
  • Kompaktes Design
  • Leistungsstark
  • Günstig
  • Günstig
  • Unterstützt viele Lade-Standards
  • Leistungsstark
  • Kabel im Lieferumfang
  • Günstig
  • Leistungsstark
  • Kompakt
  • Wechsel-Stecker
  • Leistungsstark
  • Zeitloses Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Zuverlässig
  • Günstig
  • Unterstützt Quick Charge
  • Kompaktes Design
Contra
  • Unterstützt kein Quick-Charge
  • Nicht iPhones-optimiert
  • Kein PPS
  • Stecker wackelt beim Einstecken
  • Teuer
  • Teuer
  • Klobig
  • Stellenweise schlechte Verarbeitung
  • Starke Wärmeentwicklung unter Volllast
  • Unterstützt kein Quick Charge
  • Recht teuer
  • Teuer
  • Hitzeentwicklung unter Volllast
  • Verarbeitung nur mittelmäßig
  • Unterstützt kein Quick Charge
  • Starke Wärmeentwicklung unter Volllast
  • Hitzeentwicklung unter Volllast
  • Starke Wärmeentwicklung unter Volllast
  • Geringe Effizienz
  • Unterstützt kein Quick Charge
  • Mit 18 Watt nur mittelmäßige Leistung
  • Mäßige Verarbeitung
  • Hitzeentwicklung unter Vollast
  • Mittelmäßige Verarbeitung
  • Verbraucht auch im Leerlauf Strom
  • Unterstützt kein Quick Charge
  • Überteuert
  • Leistungsschwach
  • Starke Hitzeentwicklung unter Volllast
  • Unterstützt kein Power Delivery
  • Sehr wenig Leistung
Bester Preis
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Leistung25 Watt20 Watt20 Watt65 Watt45 Watt45 Watt20 Watt20 Watt30 Watt18 Watt30 Watt20 Watt18 Watt20 Watt18 Watt25 Watt20 Watt65 Watt5 Watt15 Watt6 Watt
Temperatur unter Volllast44 Grad56 Grad57 Grad56 Grad60 Grad44 Grad63 Grad44 Grad63 Grad60 Grad55 Grad64 Grad51 Grad64 Grad62 Grad60 Grad58 Grad (kein Volllast)45 Grad61 Grad44 Grad
Leerverbrauch0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,9 Watt0,9 Watt0,9 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,8 Watt0,9 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,0 Watt
Quick Charge 2.0/3.0NeinJaJaJaJaQuick Charge 2.0/3.0JaNeinJaNeinJaNeinNeinNeinJaNeinNeinNeinNeinJaNein
Power DeliveryJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaNeinNeinNein
Adaptive Fast Charge (Samsung)JaJaJaJaJaJaJaNeinNeinNeinNeinJaNeinNeinJaNeinNeinNeinJaNein
Fast Charge (Huawei)NeinNeinKeine AngabeNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein

USB-Ladegerät Test: Anker Powerpot Iii Nano

Testsieger: Samsung TA 800

Mit dem TA 800 zeigt Samsung eindrucksvoll, dass ein gutes Ladegerät fürs Smartphone nicht viel kosten muss. Das kleine USB-C-Ladegerät bietet bis zu 25 Watt Leistung, ist schön klein und wird selbst dann nicht heiß, wenn es stundenlang unter Volllast läuft. Was will man mehr?

Testsieger

Samsung TA800 (25 Watt)

Test  besten USB-Ladegeräte: Samsung EP-TA800NBEGEU
Klein, gut verarbeitet und leistungsstark. Mit diesem Ladegerät kann man praktisch nichts falsch machen.

Nun ja, eine gute Verarbeitung, könnte man meinen. Aber auch da glänzt das TA 800. Zwar merkt man dem Schnellladegerät aus dem Hause Samsung an, dass hier nicht der hochwertigste Kunststoff für die Außenhülle verwendet wurde, weil das vorhandene Material aber fehlerlos verarbeitet ist, stört das nicht weiter. Was die Abmessungen von 4 x 2,5 x 7,8 Zentimeter des Ladegeräts angeht, ist es nur geringfügig größer als das wegen seiner Kompaktheit so hoch gelobte Anker Nano in der 20 Watt Version.

Am MacBook Pro 13″ angeschlossen, haben wir eine Leistung von 24,94 Watt gemessen. Damit liefert das Samsung Ladegerät ziemlich exakt das, was drauf steht. Zwar muss man hier auf die exotischeren Schnellladestandards verzichten, mit der Power-Delivery-Kompatibilität stellt Samsung allerdings sicher, dass man trotzdem nahezu jedes moderne Smartphone damit schnell aufladen kann – insbesondere natürlich die hauseigenen Baureihen.

Mit ein Grund dafür ist die PPS-Unterstützung des USB-Ladegeräts. Die fünf eigentlich fest definierte Ladeprofile des Power-Delivery-Protokolls werden damit ein Stück weit aufgeweicht und es kann mit Spannungen geladen werden, die zwischen den jeweiligen Profilen liegen. In der Praxis sorgt das dafür, dass so manches Samsung-Smartphone effizienter und schneller lädt, als das mit einem Ladegerät ohne PPS-Unterstützung möglich wäre.

Mit seinen 25 Watt ist das Samsung-Ladegerät leistungstechnisch absolut auf der Höhe der Zeit. Es gibt zwar bereits Smartphones, die auch deutlich mehr Leistung vertragen, aktuell gehören die aber noch zu einer kleinen, elitären Minderheit. Erfreulicherweise hält sich auch die Hitzeentwicklung mit gemessenen 44 Grad unter Volllast in einem erfreulich überschaubaren Rahmen.

Um eine der drängendsten Fragen zu klären: Ja, das Samsung-Ladegerät kann man auch als iPhone-User verwenden. In der Praxis lag die Ladegeschwindigkeit auf Augenhöhe zum Original-Apple-Netzteil.

Nachteile?

Man muss lange suchen, bis man bei diesem USB-Ladegerät einen Nachteil entdeckt. Kritische Zeitgenossen könnten an der zuvor schon angesprochenen Verarbeitungsqualität einen Grund zu meckern finden, hier haben die Konkurrenten von Anker ganz klar die Nase vorn. Ansonsten gibt das Samsung-Ladegerät aber keinerlei Anlass zur Kritik.
In Anbetracht des günstigen Preises, der gelungenen Verarbeitung sowie der hervorragenden Lade-Leistung, ist das TA 800 durch die Bank empfehlenswert, klarer Fall: Testsieger.

Samsung TA-800 im Testspiegel

Auch die Kollegen von Computer Bild (10/21) sind von der Leistungsfähigkeit und dem günstigen Preis des TA-800 angetan:

»Das Samsung EP-TA800 ist perfekt geeignet, um moderne Samsung-Smartphones wie das Galaxy S21 zu laden, die Schnellladen mit bis zu 25 Watt unterstützen. Auch Laden mit 15 Watt ist möglich. Es ist handlich und schlank.«

Alternativen

Keine Frage, mit dem TA-800 ist man nahezu perfekt aufgestellt. Wer aber zwischendurch auch mal den Laptop laden will oder lediglich eine USB-Ladegerät sucht, das den Power-Delivery-Standard unterstützt, der sollte einen Blick auf unsere Alternativen werfen.

Auch gut: Anker Nano Pro

Dass Anker gute Ladegeräte herstellt, wissen wir spätestens seit dem Vorgänger des Anker Nano Pro, dem Nano. Dass die Pro-Version nun auch wieder eine Empfehlung ist, erscheint da nur logisch, rein namentlich handelt es sich hier um eine aufgebohrte Version des Anker Nano. Dabei bleibt Anker dem Konzept der Nano-Baureihe treu und bringt einiges an Leistung in dem 29,2 x 29,2 x 29,7 Millimeter kleinen Gehäuse unter.

Ideal fürs iPhone

Anker Nano Pro

Test [Duplicated]  besten USB-Ladegeräte: Anker  Nano Pro
Das Anker-Ladegerät im Würfeldesign ist enorm hochwertig verarbeitet und lädt auch richtig schnell.

Die kompakte Bauform gelingt übrigens mit der sogenannten GaN-Technologie. Die Verwendung von Galliumnitrid bei der Produktion ermöglicht die enorm kleine Würfelform. Damit ist das Anker Nano Pro ein idealer Reisebegleiter, schließlich bekommt man ein so kleines Teil in jedem Koffer noch irgendwo unter.

Wo wir gerade beim Thema Koffer sind: Beim Transport des Anker Nano Pro braucht man sich keine großen Sorgen vor Kratzern machen, denn das USB-Ladegerät ist mit einer ca. 1 Millimeter dicken, durchsichtigen Schutzschicht überzogen. Die schützt das kleine Anker zuverlässig vor Kratzern und hinterlässt einen angenehm glatten Eindruck beim Anfassen.

Während sich bei der Leistung nicht viel getan hat, steckt eine interessante Neuerung unter der Haube. ActiveShield wurde erst vor kurzem von Anker entwickelt und soll für ein erhöhtes Maß an Sicherheit beim Aufladen sorgen. Wie das funktioniert? Indem ständig die Temperatur gemessen wird – was erfreulicherweise nicht auf Kosten der Effizienz vonstatten geht, die liegt mit 86% auf ein und demselben Niveau wie beim Vorgänger.

Die Temperatur-Messwerte werden dann an den sogenannten Tuner Chip weitergeleitet, der, ausgestattet mit diesen Informationen, die Leistung des Ladegeräts anpasst. Was das im Alltag bringt? Leistungstechnisch wenig, aber in diesem Fall darf man den Sicherheitsaspekt nicht vernachlässigen. Man muss aber an dieser Stelle auch festhalten: Ein Sicherheitssystem, dass das Ladegerät bei zu hohen Temperaturen abschaltet, ist eigentlich ohnehin schon Pflicht.

Vermisst haben wir den PPS-Standard. Der sorgt eigentlich dafür, dass auch Spannungen abseits des Power-Delivery-Protokolls legitim sind. Klingt nach einem Theorie-Problem, ist es aber nicht. Wegen dem fehlenden PPS lädt das Samsung Galaxy S21 Ultra beispielsweise unter seinen Möglichkeiten mit rund 15 Watt. Aus diesem Grund würden wir das Anker Nano Pro für Besitzer eines Galaxy S21 Ultra nur bedingt empfehlen, iPhone-User hingegen haben mit dem Anker Nano Pro keinerlei Nachteile – aber einen Haufen Vorteile.

Schöner Schwede: Volutz Quantum I 20W Ultra-slim Travel Charger

Der Hersteller Volutz dürfte den Wenigsten ein Begriff sein. Mit dem 20W Ultras-slim Travel Charger versuchen die Schweden nun auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass man es hier mit einem etwas anderen Ladegerät zu tun hat, das man getrost in der Kategorie »Hingucker« verorten kann.

Schönes Design

Volutz Quantum I 20W Ultra-slim Travel Charger

USB-Ladegerät Test: Volutz Kopie
Das Ladegerät überzeugt mit seinem schicken Design, gepaart mit Leistung satt.

Das Netzteil ist extrem schlank, zusammengeklappt ist es nur wenige Millimeter hoch und deshalb ideal für alle, die mit ihrem Netzteil auch gerne mal unterwegs sind. Aber auch im stationären Betrieb hat das Ladegerät einige Vorteile.

Schick sieht das Volutz mit seinem Stoffüberzug sowieso aus, als einziges kommt hier nicht nur Plastik zum Einsatz. Der Stoffüberzug macht einen hochwertigen Eindruck und hat den positiven Nebeneffekt, dass Wärme sehr gut entweichen kann. So haben wir an der Stoff-Seite im Belastungstest keine signifikante Temperaturerhöhung festgestellt. Nur auf der Rückseite des Volutz haben wir am unteren Ende 52 Grad gemessen, was noch immer weit von den Temperaturen anderer Ladegeräte entfernt ist.

Der auf der Rückseite verbaute Stecker ist klappbar und lässt sich im Gehäuse versenken. Damit ist es klein und flach genug, um in jeder Hosentasche Platz zu finden. Wer sein Ladegerät hingegen lieber stationär betreibt, der wird es zu schätzen wissen, dass es mit dem schlanken Design hinter jeder Schrankwand Platz findet. So kann man auch ungenutzte, weil schlecht zugängliche Steckdosen mit dem Netzteil verwenden.

So viel zum Äußeren. Weil es sich hier aber in erster Linie um ein Ladegerät und keinen Einrichtungsgegenstand handelt (zugegeben, in diesem Fall sind die Grenzen fließen) wollen wir nun noch einen Blick auf die Leistungsdaten des schicken Schweden werfen.

Und die lassen sich recht kurz zusammenfassen: Überall ganz vorne mit dabei. Während unser iPhone 12 mit 18,7 Watt geladen wurde, haben wir an den übrigen Geräten, die jedoch alle auf maximal 15 Watt Leistung limitiert sind, durchwegs gute Ergebnisse erzielt. Auch unser Test Huawei wurde mit den »üblichen« 11,7 Watt, das iPhone SE mit sehr guten 12,5 Watt geladen.

Auch bei der Effizienz können wir dem Volutz sehr gute Werte attestieren, mit etwas über 90% bewegt es sich auch hier im oberen Test-Drittel. Weniger gut gefallen hat uns, dass der Stecker beim Einführen in die Steckdose eine Art Eigenleben entwickelt und einen recht schwammigen Eindruck macht. Unterm Strich ist diese kleine Schwäche aber kein Grund, das Volutz nicht zu empfehlen.

Auch fürs Laptop: Anker Nano II 65 Watt

Stärker wird’s nicht: Die 65-Watt-Version des Anker Nano II ist nicht nur für Smartphones geeignet, sondern es handelt sich hier zugleich um ein waschechtes Laptop-Ladegerät. Zum Laden angehängte Smartphone nimmt es hingegen als eine Art Vorspeisenteller wahr.

Auch fürs Notebook

Anker Nano II A2663 (65 Watt)

Test  besten USB-Ladegeräte: Anker Nano II (65 Watt) Nano II A2663
Mit bis zu 65 Watt Leistung kann man es auch zum Laden des Notebooks verwenden. Eines für alles sozusagen.

Wie bei den beiden anderen Modellen von Ankers neu aufgelegter Nano-Reihe, gilt auch für die 65-Watt-Version: Hochwertige Materialien haben hier in perfekter Harmonie zu einem Ladegerät der Extraklasse zusammengefunden. Klingt ein wenig schmalzig, wird dem Anker aber trotzdem gerecht, denn trotz intensivem Suchen haben wir keinerlei Verarbeitungsfehler entdecken können. Im Gegenteil, das verwendete Plastik beweist echte Handschmeichler-Qualitäten und ist weit von der Haptik so mancher Billig-Ladegeräte entfernt.

Das hat natürlich seinen Preis, rund 45 Euro ruft Anker für das Flaggschiff seiner Nano-II-Serie auf. Das ist zwar alles andere als günstig für ein USB-Ladegerät mit nur einem Port, dafür bekommt man aber auch Leistung satt – und das noch dazu im kompakten Format, denn mit 3,6 x 4,2 x 4,2 Zentimeter ist das 65-Watt-Ladegerät von Anker geradezu winzig.

Ebenso mit an Bord ist PPS (Programmable Power Supply). Damit ist eine neue Version des Power-Delivery-Standards gemeint, der es dem Ladegerät erlaubt, abseits der klassischen Power-Delivery-Ladeprofile zu arbeiten. Konkret heißt das: Die Ladeprofile, die je nach angeschlossenem Gerät mit 5, 9, 12, 15 oder 20 Volt arbeiten, werden ein Stück weit aufgelöst und es ist möglich, mit Zwischenschritten, also beispielsweise 10 Volt, zu laden.

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USB-Ladegeräte Test: Anker Nano Ii 65 Watt Nano Ii A2663
Das Anker Nano II mit einer Leistung von bis zu 65 Watt.
USB-Ladegeräte Test: Anker Nano Ii 65 Watt Nano Ii A2663
Das Ladegerät im quadratischen Design ist sehr kompakt.
USB-Ladegeräte Test: Anker Nano Ii 65 Watt Nano Ii A2663
Anschluss finden hier Typ-C USB-Kabel.
USB-Ladegeräte Test: Anker Nano Ii 65 Watt Nano Ii A2663
Das Anker Nano II (65W) von oben.

Egal, welche Spannung das angeschlossene Smartphone gerade benötigt, mit PPS ist sichergestellt, dass auch genau die Spannung anliegt. Das hat zur Folge, dass beispielsweise das Samsung Galaxy S21 Ultra nicht mit 15 Watt lädt, wie es an einem klassischen USB-PD-fähigem Ladegerät der Fall wäre, sondern mit bis zu 25 Watt – zumindest in der Theorie. In der Praxis ist das schnelle Laden natürlich noch von anderen Faktoren, wie beispielsweise dem Akkustand, abhängig. Unterm Strich macht PPS das Laden aber dennoch effizienter und schonender.

Ein Aufdruck auf der Rückseite attestiert dem Anker-Ladegerät eine Arbeitsspannung von 200-240 Volt. Wer nun Bedenken hat, das Anker-Ladegerät beim nächsten Amerika-Aufenthalt nicht nutzen zu können, den können wir entwarnen. Der Support von Anker hat uns versichert, dass das Ladegerät auch bei einer niedrigeren Spannung funktioniert.

Ein wenig Schade ist der Leerverbrauch von 0,9 Watt, gerade bei den USB-Ladegeräten mit nur einem Port ist dieser Wert aus unserer Sicht zu hoch.

Seine Leistungsgrenze hat das Anker Nano II im Test nicht erreicht. Unser MacBook Pro 13″ hat es mit 57 Watt geladen, was jedoch weniger am Anker-Ladegerät als am MacBook liegt. Man kann davon ausgehen, dass bei entsprechendem Stromhunger auch noch das ein oder andere Watt mehr herausgekitzelt werden kann. Ach ja – Smartphones bekommt man damit auch schnell wieder voll. Damit ist es eine ideale Hybridlösung für alle, die ein hervorragendes Ladegerät suchen, das sie fürs Smartphone ebenso wie fürs Laptop benutzen können.

Außerdem getestet

Anker Nano II A2664 (45 Watt)

Die 45-Watt-Version des Anker Nano II ist ein wenig kleiner als ihr leistungsstärkeres Pendant, gleicht diesem aber, ebenso wie die kleine 35-Watt-Version, optisch bis aufs Haar. Mit einer Leistung von 45 Watt und Abmessungen von 3,5 x 4,8 x 4,1 Zentimeter bietet das Anker-Ladegerät einen guten Kompromiss aus Leistung und kompakten Abmessungen. Samsung und Apple-Modelle verfügen meist über eine Schnellladefunktion, die sich leistungstechnisch in Regionen zwischen 20 und 45 Watt bewegen. Das Samsung Galaxy S21 lädt hier beispielsweise mit 25 Watt, das iPhone mit rund 20 Watt.

Mit 45 Watt ist das Ladegerät für den Großteil an Smartphones (aktuell) zwar reichlich überdimensioniert, für den Großteil der Laptops ist die Leistung aber durchaus brauchbar. Erfreulich ist auch, dass auch hier PPS unterstützt wird. Man kann also auch Spannungen zwischen den festgetretenen Power-Delivery-Spannungen (5V, 9V, 15V, 20V) verwenden.

Samsung TA845 (45 Watt)

Auch Samsung mischt in der Reihe der leistungsstarken Ladegeräte mit und präsentiert mit dem TA845 eine Hybridlösung, die Smartphones schnell laden kann und auch fürs Laptop-Laden geeignet ist. Das Samsung Ladegerät spielt damit in der gleichen Leistungsklasse wie das Anker (45W), in Sachen Baugröße und Verarbeitungsqualität trennt die beiden aber ein gutes Stück. Am MacBook Pro 13″ angeschlossen liefert es eine Leistung von 42,7 Watt, womit es nur einen Hauch hinter dem Anker liegt. In der Praxis ist der Unterschied so marginal, dass er keine Rolle spielt.

Wer mit dem großen Samsung liebäugelt, weil er damit die Ladegeschwindigkeit im Vergleich zum bei Samsung-Smartphones oft mitgelieferten 25-Watt-Ladegerät verbessern will, der wird keinen allzu großen Geschwindigkeitsvorteil beim Laden bemerken. Das liegt zum einen daran, dass die tatsächliche Ladeleistung des 45-Watt-Modells nur von den wenigsten Smartphones tatsächlich ausgeschöpft wird, zum anderen daran, dass der Ladevorgang mit zunehmendem Füllstand des Akkus ohnehin gedrosselt wird. In der Praxis beläuft sich der Geschwindigkeitsvorteil deshalb auf wenige Minuten, weshalb sich unserer Meinung nach die Anschaffung in vielen Fällen (noch) nicht lohnt.

Anker Nano

Anker hat mit dem Nano ein Ladegerät entwickelt, das genau die Nachfrage bedient, die durch den Mangel an beigelegten selbigen nun gerade entsteht. Zwar versäumt es die Marketing-Abteilung in keiner Zeile, auf die iPhone-Kompatibilität des Kraftzwergs hinzuweisen, dank des IQ-Ladestandards ist das Anker aber für deutlich mehr Smartphones bestens geeignet.

Äußerlich gehört das Ladegerät von Anker zu den kleinsten im ganzen Test, mit nur 28 x 28 x 40 Millimetern kann man es selbst in einen zum bersten gefüllten Urlaubskoffer noch reinquetschen. Seine geringe Größe verdankt das Anker seinen inneren Werten, beim Material der verbauten Halbleitern kommt nämlich Galliumnitrid (GaN) zum Einsatz. Damit kann man Ladegeräte deutlich kompakter bauen.

Aber nicht nur Innen kann das verwendete Material überzeugen. Der Kunststoff des Nano ist erfreulich resistent gegenüber Kratzern und auch die Verarbeitung bewegt sich auf einem nahezu perfekten Niveau. Selbst wer angestrengt das Haar in der Suppe sucht (und das haben wir) wird hier nicht fündig.
Besonders erfreulich ist, dass Anker sich dem Problem der vielen unterschiedlichen Ladestandards angenommen hat und mit IQ-Standard eine smarte Lösung für das Problem entwickelt hat (2014 kam die erste Version von Ankers IQ-Ladestandard auf den Markt).

IQ sorgt dafür, dass es keine große Rolle spielt, was für einen Lade-Standard das angeschlossene Endgerät verwendet: Quick Charge egal welcher Generation, Adaptive Fast Charge (Samsung), oder Power Delivery: Das Nano kommt mit allem bestens zurecht und liefert den Strom stets in der schnellstmöglichen Variante. Wie es auch bei Power Delivery und dem von Qualcomm lizensierten Quick Charge-Ladestandard der Fall ist, kommuniziert auch bei IQ das Endgerät mit dem Ladegerät via Kabel bis sich die beiden auf eine Übertragungsgeschwindigkeit geeinigt haben. Bei IQ merkt sich der Stecker übrigens das angesteckte Geräte und versorgt es in Zukunft immer mit der richtigen Menge Strom.

Und dann wäre da natürlich noch VoltageBoost. Damit ist eine ebenfalls von Anker entwickelte Technologie gemeint, die schlechte Kabel zuverlässig erkennt und die Leistung entsprechend nach oben reguliert. Auf diese Weise wird der normalerweise mit einem schlechten Kabel einhergehende Spannungsabfall kompensiert.

Auch wenn Lade-Lösung aus dem Hause Anker nicht besonders wählerisch ist und so ziemlich alles schnell lädt, was ihr vors Kabel kommt, leistungstechnisch macht ihr so schnell keiner was vor. Wer sich an dieser Stelle darüber wundert, dass das iPhone 12 Pro »nur« mit 18,4 Watt aufgeladen wird: Das ist absolut normal, selbst mit dem neuen 20-Watt-Ladegerät der Kalifornier haben wir keine 20 Watt gemessen. Schaltet man das iPhone aber während des Ladens ein, dann erhöht sich der Wert und kratzt an der 20-Watt-Marke.

Was das in der Praxis heißt, haben wir natürlich auch getestet. Wem bei einem Akkustand von 10 Prozent einfällt, dass man gleich los muss, der hat nur wenig Zeit um sein Handy aufzuladen. Also schnell ans Netz damit. Mit der Schnellladefunktion presst das Nano Strom satt in den Speicher unseres Test-Smartphones, 10 Prozent der Akkukapazität sind in 5 Minuten aufgeladen, nach 20 Minuten war der Stromspeicher von 10 Prozent auf 50 Prozent geklettert.

So eine Leistung verlangt dem kompakt gebauten Ladegerät natürlich einiges ab. Unser Belastungstest, bei dem wir eine solche Druckbetankung eine Stunde lang simulierten, lies die Temperatur des Gehäuses auf 63 Grad ansteigen. Das ist war alles andere als kühl, das Ladegerät bleibt damit allerdings noch immer deutlich unter der Grenze von 70 Grad, ab der eine Gefahr für die inneren Komponenten besteht.

Das ist aber auch der einzige Makel des Nano. Ansonsten sehen wir hier eine gelungene Alternative zum Ladegerät von Apple, die dem Boliden der Kalifornier in Sachen Leistung in nichts nachsteht, deutlich mehr Ladestandards unterstützt und wesentlich günstiger ist.

Apple 20W USB‑C Power Adapter

Das überarbeitete Netzteil aus dem Hause Apple unterscheidet sich schon optisch deutlich von seinem Vorgänger, der mit seiner Leistung von lediglich 5 Watt deutlich zu schmalbrüstig für die Anforderungen aktueller Smartphones geworden ist. Die gesteigerte Leistung geht aber auch mit deutlich gesteigerten Abmessungen einher, 37 x 45 x 24 Millimeter misst das neue Standard-Netzteil aus dem Apple-Universum nun.

Apple-typisch ist die Verarbeitung des Ladegeräts. Die beiden unterschiedlichen Kunststoffe der Oberseite, wirken wie aus einem Guss und an der Unterseite befindet sich ein Spaltmaß, das nicht präziser hätte gestaltet werden können. Lediglich die scharfen Kanten hätten aus unserer Sicht nicht sein müssen, da liegen deutlich günstigere Konkurrenten ein Stück weit angenehmer in der Hand.

Schließt man ein iPhone oder iPad an, bietet das Netzteil Leistung satt. Während das iPhone SE hier mit moderaten 10,8 Watt geladen wurde, was an der geringeren Leistung des Smartphones liegt, waren es beim iPhone 12 Pro genau 18 Watt.

Die Frage, warum Apple ein 20-Watt-Netzteil vertreibt, wenn das iPhone sowieso nur 18 Watt zieht, ist schnell beantwortet. Schuld daran ist das MagSafe-Ladegerät, mit dem man das iPhone mit 15 Watt laden kann. Das ist allerdings so ineffizient, dass dafür etwas über 19 Watt benötigt werden. Auch unser Test mit einer elektronischen Last attestiert dem Ladegerät der Kalifornier eine Spitzenleistungen, genauer: Eine Ladeleistung von 19,2 Watt. Bei der Effizienz können wir dem schlichten Ladegerät, das seine Herkunft nur durch einen sehr klein geratenen Apfel am Netzstecker kundtut, ebenso eine gute Leistung attestieren. Zwischen 84 und knapp 88 Prozent ist ein überdurchschnittlich guter Wert.

Wenig überraschend dürfte sein, dass sich das Ladegerät von Apple nicht für Smartphones eignet, die nur den Quick-Charge (2.0/3.0)-Ladestandard unterstützen. Android-Smartphones, die mit Quick-Charge 4.0 oder höher ausgerüstet sind, kamen hingegen in den Genuss der Schnellladeleistung, unser Ausus Zenphone 6 gönnte sich beispielsweise 14,6 Watt. Wer den informativen Teil übersprungen hat: Das liegt daran, dass Quick Charge 4 mit Power Delivery kompatibel ist.

Trotz der hohen Leistung, die das Ladegerät von Apple bietet, bleibt es selbst unter Volllast verhältnismäßig kühl. 44,7 Grad haben wir an der wärmsten Stelle der Außenhülle gemessen. Damit gehört es zur absoluten Spitze des Testfelds.

Das 20 Watt starke Netzteil von Apple spielt also (abgesehen von der Kompatibilität) in jeder Disziplin ganz oben mit. Wer bereit ist, für sein Ladegerät ein par Euro mehr auszugeben, der trifft hier sicher keine schlechte Wahl.

Anker (30 Watt) Nano II A2665 (30 Watt)

Das Anker Nano II mit 30 Watt ähnelt seinem Vorgänger recht deutlich, ist ihm aber in puncto Leistung deutlich überlegen. Die 30 Watt sind zwar deutlich brauchbarer als die 20 Watt der Vorgängerversion – so eignet sich das Nano II beispielsweise problemlos, aber auch mit einer eher mauen Geschwindigkeit dazu, das Laptop damit zu laden. Unterm Strich ist das aber deutlich zu wenig, um den vergleichsweise hohen Preis zu rechtfertigen.

Da nutzt auch die über alle Zweifel erhabene Verarbeitungsqualität und das kompakte Design nichts: Das Nano II kommt für unseren Geschmack preislich ein wenig zu ambitioniert daher. Noch dazu, wenn es für einen Euro mehr die deutlich potentere Ladelösung aus gleichem Hause gibt.

Xlayer 2019054

Das XLayer USB-C erinnert, was seine Form angeht, stark an das Anker Nano. Zwar muss man bei der Verarbeitungsqualität ein paar Abstriche machen, dafür stellen die beiden seitlich angebrachten Einkerbungen eine hervorragend Angriffsfläche für Daumen und Zeigefinger dar, um das Ladegerät in die Steckdose zu bugsieren. Dass es für das günstige Ladegerät nicht zu einer Empfehlung gereicht hat, liegt daran, dass es mit dem Samsung TA800 ein Ladegerät gibt, das in ein und derselben Preisklasse spielt, dem XLayer aber sowohl bei der Leistung als auch bei der Verarbeitungsqualität eine Nasenlänge voraus ist.

Anker PowerPort III Mini

Das Mini Powerport III ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau unter den Ladegeräten. Mit einer Leistung von 30 Watt bedient es genau die Nische zwischen Smartphone und Laptop. Das macht den Allrounder zum perfekten Reisebegleiter. Für größere Notebooks ist er allerdings nur bedingt geeignet.

Doch kommen wir zunächst zum Äußeren des Netzteils. Wie auch der Rest der Powerport III Serie, gefällt auch hier die Haptik und auch die Optik sehr. Das Anker ist aus einem soliden Kunststoff gefertigt, mit dem man vor Kratzern und Co. recht gut gefeit ist. Wer auf ganz hohem Niveau meckern will, der kann sich über die Stelle beschweren, an der die Ecken der Kunststoff-Ummantelung zusammenlaufen, die ist nämlich ein wenig spitz geraten.

Ob das Netzteil gerade im Betrieb ist, zeigt es durch einen Blau leuchtenden LED-Ring an, den es aus unserer Sicht allerdings nicht gebraucht hätte. Darunter befindet sich – ebenfalls in Blau – der Hinweis, dass man sich hier ein Netzteil angeschafft hat, das nahezu jeder Aufgabe, bzw. jedem Lade-Protokoll gewachsen ist. »IQ« steht dort nämlich in blauer Schrift. Gemeint ist damit ein Ladestandard, den Anker selbst entwickelt hat, quasi als Antwort auf das eingangs beschriebene Ladenormen-Wirrwarr.

Glücklicherweise versucht sich Anker nicht daran, einen weiteren Standard ins Feld zu führen, sondern genügt sich in der Rolle des König Blauzahns und bündelt so viele Ladestandards unter einem Dach, dass es nahezu kein Gerät gibt, das sich mit dem Powerport III Mini nicht zügig aufladen lässt.
Egal ob iPhone, Samsung, oder HTC: Mit dem 30-Watt-Boliden ist man nicht nur in der Breite bestens aufgestellt, sondern darüber hinaus auch in der Spitze, denn 30 Watt Leistung konnte im restlichen Testfeld sonst keiner erreichen.

Kein Smartphone in der Redaktion ist derzeit überhaupt fähig, die Leistung des Netzteils auszunutzen, selbst das iPhone 12 Pro kommt mit einer maximalen Aufnahme von etwas über 18 Watt nicht annähernd in einen Bereich, der das Anker ernsthaft fordern würde. Trotz der Tatsche, dass es mit einem stromhungrigen iPhone an der Strippe nicht annähernd ausgelastet ist, haben wir hier eine Effizienz von 90 Prozent gemessen.

Weil es sich hier aber ausdrücklich auch um ein Netzteil für Laptops handelt, haben wir ein MacBook Pro (13″) damit geladen. Das wenig überraschende Ergebnis: es lädt. Natürlich kann man von einem 30 Watt Netzteil keine leistungstechnischen Höhenflüge erwarten, im Test hat es besagtes Laptop aber dennoch innerhalb von 10 Minuten um 8 Prozentpunkte geladen, was für die Meisten Situationen völlig ausreichend ist. Wer allerdings nicht nur laden, sondern gleichzeitig auch damit arbeiten will, der wird schnell merken, dass die Ladeleistung deutlich einbricht (je nachdem, wie viel Strom das Laptop verbraucht). Leistungsstärkere Netzteile haben im gleichen Zeitraum bis zu 60% mehr Strom in den Akku bekommen. Wer hingegen mehr Zeit mitbringt und sein Laptop ohnehin nur über Nacht lädt, für den ist das Anker völlig ausreichend.

Wegen seiner hohen Leistung, der verhältnismäßig kompakten Bauform und seiner Vielseitigkeit, sehen wir das Anker als idealen Reisebegleiter. Aber auch für den Alltag ist das Anker Mini eine sinnvolle Alternative zum reinen Smartphone-Ladegerät.

Aukey Omnia Mini

In der 20-Watt-Klasse gehört das Omnia Mini von Aukey zu den günstigsten Geräten. Optisch gibt es kaum einen Unterschied zum Anker Nano. Beide Netzteile sind äußerst kompakt, sie unterscheiden sich aber in einem entscheidenden Punkt.

Wie schon das Anker Nano, überzeugt auch das Aukey mit seiner hervorragenden Verarbeitung und einer Kratzern gegenüber recht robuste Oberfläche. Die kompakte Bauform wird durch die Verwendung von Galliumnitrid-Halbleitern erreicht, wie es auch beim Nano der Fall ist. Deutliche Unterschiede zwischen den beiden Ladegeräten gibt es aber unter der Haube, denn während Anker mit seinem selbst geschaffenen IQ-Standard aus nahezu jedem schnellladefähigen Gerät Top-Ladezeiten herauskitzeln kann, ist das Omnia Mini auf den Power-Delivery-Standard beschränkt.

Dass es das Aukey trotzdem in die Empfehlungen geschafft hat, liegt daran, dass es kaum ein aktuelles Smartphone gibt, das sich nicht mit dem Schnellladestandard betanken lässt, denn seit der Version 4.0 wird das Ladeprotokoll auch von Quick Charge unterstützt.

Wer sich also ein neues iPhone gekauft hat, oder nach der Anschaffung eines S21 Ultra auf der Suche nach einer kostengünstigen Lademöglichkeit ist, der kann hier beherzt zugreifen, denn bis auf die Kompatibilität zu den anderen Ladestandards, die sich im Großen und Ganzen nicht gegen den Power-Delivery-Standard durchsetzen können, kann es das Aukey Mini mit dem baugleichen Testsieger und auch den anderen 20-Watt-Ladegeräten locker aufnehmen. Bis zu 19,5 Watt kann das Mini bei Power Delivery leisten, unser iPhone 12 Pro wurde mit 18,6 Watt geladen.

Während die Leistung des Kraftzwergs über alle Zweifel erhaben ist, ist es auch in diesem Fall die Temperatur, die ein wenig aus der Reihe tanzt: 64 Grad haben wir gesessen, was zwar noch immer im Rahmen des Vertretbaren ist, aber dennoch recht hoch.

Xlayer 215563

Das Ladegerät aus dem Hause XLayer ist kompakt und dank der leicht gesprenkelten Plastik-Oberfläche recht unempfindlich gegenüber Kratzern. Es beherrscht den Power-Delivery-Schnellladestandard (Version 3.0) und ist damit ideal dafür geeignet, um die Smartphones der neuen Generation aufzuladen. Leider konnten wir dem Ladegerät nicht mehr als 19,4 Watt entlocken, womit es leistungstechnisch nicht oben mitspielt.

Luoatip LDT-HC78

Das Luoatip klingt zwar wie ein Besuch beim Logopäden, für einen günstigen Preis von 19 Euro bietet es aber eine Leistung, die es in der Klasse der Ladegeräte mit nur einem USB-Anschluss problemlos mit der Spitze des Testfelds aufnehmen.

Haptisch kommt das Luoatip mehr als unaufgeregt daher, nichts stört hier in den Händen, nichts gefällt besonders gut. Lediglich einen Tick kleiner hätte das Netzteil ausfallen dürfen, der USB-C-Port wirkt so ein wenig verloren auf der großen weißen Fläche. An Schnelllade-Protokollen unterstützt es nur den Power-Delivery-Standard, diesen allerdings in der dritten Version. Damit ist man für die Zukunft sicherlich gut aufgestellt und man kann damit auch neue Samsung-Modelle laden.

Dass es Beim Luoatip nicht zur Empfehlung gereicht hat, liegt zum einen an seiner durchwachsenen Verarbeitungsqualität, zum anderen an der geringen Effizienz des Netzteils. Das spricht nämlich dafür, dass keine besonders hochwertigen Komponenten verwendet wurden.

Choetech J-PD1C18W-EU

Das Choetech ist mit seiner Ladeleistung von 18 Watt leistungstechnisch einen Tick unter der 20-Watt-Elite unseres Testfeldes angesiedelt. Wen das nicht weiter stört, der erhält ein Ladegerät, dass optisch stark an das Luoatip angelehnt ist, im Gegensatz zu diesem aber mit sämtlichen Schikanen des Schnellladens ausgerüstet ist. Quick Charge (3.0) beherrscht das Ladegerät ebenso, wie den Power-Delivery-Standard.

17,2 Watt haben wir im Test maximal gemessen. Damit liegt es leistungstechnisch nicht ganz auf den Spitzenplätzen. Weil es zudem die ein oder andere Kante am Ladegerät gibt, die nicht besonders gut entgratet ist, hat es nur ganz knapp nicht zur Empfehlung gereicht.

Yosuo YS0603

Das Yosuo YS0603 gibt es lediglich noch als Set, das zudem ein zwei Meter langes Ladekabel beinhaltet. Das ist zwar ein guter Einstieg in die Welt des schnellen Ladens, für ein paar Euro mehr gibt es aber auch bessere Lade-Lösungen.

Amoner 6689xxl

Das Amoner spielt trotz seines geringen Preises ebenso in der Klasse der 20-Watt-Ladegeräte. Zwar sind hier die Spaltmaße im Vergleich zur teureren Konkurrenz, wie beispielsweise beim Ladegerät von Apple, deutlich weniger gut getroffen und an der Kante konnte man schon beim Auspacken eine kleine Delle sehen.

Schwerer ins Gewicht fällt aber ein anderer Punkt, denn obwohl sich das Ladegerät vor allem an den preisbewussten Käufer richtet, der viel Leistung für wenig Geld bekommen möchte, hat das Amoner einen entscheidenden Nachteil: Im Vergleich zur Konkurrenz der Ladegeräte mit nur einem Steckplatz, beträgt der Stromverbrauch ohne angeschlossenes Smartphone 0,8 Watt. Wer seine Ladegerät (aus nachvollziehbaren Gründen der Bequemlichkeit) nicht jeden Tag aufs Neue vom Netz nehmen möchte, muss hier mit geringen zusätzlichen Stromkosten von etwa zwei Euro im Jahr rechnen. Sicher nicht die Welt, aber das ist der Anschaffungspreis von etwa 19 Euro ja auch nicht.

Einova Sirius

Man merkt dem Einova Sirius schon beim Auspacken an, dass sich der Hersteller in einer Riege mit Apple und Co. sehen will. Das Problem: Die Ansätze sind zwar lobenswert, weil man schon beim Auspacken von einem penetrantem Plastik-Geruch umweht wird, verpuffen die großen Ambitionen schon sofort. Das Design, das das Einstecken des Ladegeräts auf zwei verschiedene Arten erlaubt, ist zwar clever, aber mit der fehlenden Liebe zum Detail umgesetzt. So sitzt der Stecker, egal für welche Verbindung man sich entscheidet, ein wenig wackelig. Leistungstechnisch ist das Einova-Ladegerät natürlich über alle Zweifel erhaben, vom Smartphone bis zum Laptop bekommt man damit alles zügig aufgeladen.

Wer auf eine gewisse Flexibilität beim Einstecken des Ladegeräts angewiesen ist, der kann hier zugreifen. Für wen die Einsteckmöglichkeiten keine große Rolle spielen, wird auch für die Hälfte des Preises beim Anker Nano II 65W in dieser Leistungsklasse fündig.

Apple USB Power Adapter

Jeder von uns hatte es wohl schon einmal in der Hand: das klassische iPhone-Netzteil, das den iPhones bis vor Kurzem beigelegen und sich einen Ruf als äußerst zuverlässiger Begleiter erarbeitet hat . Aber weil auch im Apple-Universum Stillstand gleich Rückstand ist, macht der technische Fortschritt auch vor diesem Netzteil-Klassiker nicht halt.

Damit man sich ein Bild davon machen kann, wie sich das Netzteil-Urgestein im Vergleich zu modernen Ladelösungen schlägt, haben wir es in unseren Test mit aufgenommen und durch den Test-Parcour gescheucht. Das ist zugegeben ein wenig unfair, denn die Ladeleistung des Netzteils hört sich mit 5 Watt nach recht wenig an – und ist es auch.

Zwar sieht das Netzteil nach wie vor schick aus und auch die Verarbeitung ist über alle Zweifel erhaben, bei der Ladeleistung musste der Klassiker aber ordentlich Federn lassen: letzter Platz.

Samsung EP-TA20EBECGWW

10 Watt, mehr konnten wir dem Samsung Netzteil mit unseren Apple-Endgeräten nicht entlocken, da blieb der Südkoreaner eisern. Bekommt er aber ein schnellladefähiges Android-Smartphone an die Strippe, das den Quick-Charge-Standard beherrscht, waren bis zu 14,7 Watt drin. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, ist auch die gesteigerte Effizienz: Während zuvor nur 75 Prozent möglich waren, sind es mit dem Quick-Charge-Standard 82 Prozent. Auch das ist längst kein Spitzenwert, lässt das Samsung aber ein paar Stufen vom Test-Keller emporsteigen.

Wer auf der Suche nach einer günstigen Lösung ist und darüber hinaus ein Smartphone besitzt, das den Quick-Charge-Standard beherrscht, für den ist das Samsung eine kostengünstige Möglichkeit, um zumindest einmal den kleinen Zeh in den tiefen See der Schnelllade-Möglichkeiten zu stecken. Weil das Netzteil aber das Power-Delivery-Protokoll nicht unterstützt, ist man recht limitiert, was die Smartphone-Auswahl angeht. Wer sich hier nicht limitieren möchte und auch für die Zukunft gut aufgestellt sein möchte, der sollte lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen.

Wicked Chili Pro Series Netzteil

Das Wicked Chili ist das günstigste Netzteil in unserem Test und das merkt man ihm leider auch an. Optisch ist es stark an das Design des alten iPhone-Netzteils angelehnt, lediglich die etwas unstrukturiert angebrachten Informationen, sowie das Logo des Herstellers machen deutlich, dass es sich hier um eine andere Marke handelt.

Zwar sind die Kanten des Netzteils für unseren Geschmack ein wenig zu scharf geraten, da gibt es aber auch deutlich teurere Mitbewerber, die in einer ähnlich scharfkantigen Liga spielen. Allerdings kommt das Ladegerät leider auch in puncto Leistung extrem schwachbrüstig daher: Egal, welches unserer Test-Smartphones wir daran anschließen: es sind immer 5,7 Watt, mit denen geladen wird. Wenig erfreulich ist zudem, dass das bisschen, was an Leistung beim Smartphone ankommt nicht wirklich effizient zustande kommt. Mit einer durchschnittlichen Effizient von 74% bewegt sich das Netzteil nämlich auch hier im Leistungs-Keller.

USB-Ladegerät Test: Ladegeräte Mehreren Ports

Das beste Multiport-USB-Ladegerät

Ein Ladegerät, um sie alle zu knechten – oder so ähnlich. Gründe, sich eine All-In-One-Lösung anzuschaffen, gibt es jedenfalls genug: Einer der wichtigsten: Man spart sich die Suche nach dem passenden Netzteil. In dieser Kategorie tummeln sich nicht nur Modelle, die für kleine Elektrogeräte ausgelegt sind, sondern auch waschechte Lade-Boliden, die problemlos auch größere Laptop-Akkus innerhalb kürzester Zeit wieder voll bekommen. Dass man zugleich auch ein Smartphone daran aufladen kann: geschenkt.

Auch hier haben wir die wichtigsten Modelle zusammengetragen und für jeden Anspruch und Geldbeutel etwas Passendes gefunden. Bei der Suche darf man sich allerdings nicht von den Watt-Angaben der Hersteller täuschen lassen, denn in der Regel ist damit die kumulierte Leistung gemeint und nicht das, was man pro Port erwarten darf.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Anker PowerPort Atom III

Test USB-Ladegerät: Anker PowerPort Atom III
Auch wenn die flache Bauform anderes vermuten lässt: Die Lade-Flunder von Anker ist äußerst leistungsstark und hochwertig verarbeitet.

Anker bringt mit dem PowerPort Atom III eine Ideallösung für den Schreibtisch auf den Markt. 43 Watt haben wir am USB-C-Port gemessen, was für die meisten Laptops mehr als genug sein dürfte. Auch für Smartphone und Co. stehen ausreichend viele Ladeports und natürlich auch Leistung satt zur Verfügung, die zudem auch noch schnellladefähig sind. Weil auch die Verarbeitung hervorragend ist, hat es der Flachmann von Anker zum Testsieger geschafft.

Für die Reise

Yousams US-CC110-WT

Test  besten USB-Ladegeräte: Yousams US-CC110-WT
Mit den drei verbauten Anschlüssen und der enormen Leistungsstärke, ist dieses USB-Ladegerät der perfekte Urlaubsbegleiter.

Das Ladegerät von Yousams ist ein Muss, wenn man gern auf Reisen ist. Mit einer Leistung von 65 Watt und gleich drei USB-Anschlüssen ist man in puncto schnelladefähiges USB-Ladegerät für die Urlaubsreise bestens gerüstet. Ein weiterer Vorteil: Dank GaN-Technologie ist das mehrportige Ladegerät erfreulich klein und findet so auch in beengten Verhältnissen (Stichwirt Urlaubskoffer) noch Platz. Mit Power-Delivery 3.0 und Quick Charge 4.0 beherrscht das Ladegerät zudem die wichtigsten Schnellladestandards.

Lade-Zentrale

Mealink MKDC06

Test  besten USB-Ladegeräte: Mealink MKDC06
Sechs USB-Ports, davon zwei USB-C, sorgen hier für vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Das Mealink ist die richtige Wahl, wenn man nicht nur sein Laptop und das Smartphone, sondern auch jede Menge andere kleine und große Geräte via USB laden will. Nicht weniger als sechs Ports stehen hier zur Verfügung und können gleichzeitig genutzt werden. Neben den beiden USB-C-Ports, die das schnelle Ladeprotokoll Power Delivery in der Version 3.0 beherrschen, gibt es auch zwei Quick-Charge-fähige Ports, sowie zwei etwas langsamere USB-Anschlüsse, an denen man allerlei Krimskrams laden kann, der sowieso nicht viel Leistung braucht.

Gut & günstig

RAMPOW RBA23-DE

Test USB-Ladegerät: RAMPOW RBA23-DE
Günstig in der Anschaffung und Leistung satt: Mit diesem Ladegerät macht man sicher nichts verkehrt.

Das Rampow ist für den aufgerufenen Preis ein klassischer »No-Brainer«, damit macht man sicher nichts verkehrt. Mit einer Leistung von 30 Watt am USB-C-Port ist es nicht nur leistungsfähig genug, um auch einen Laptop laden zu können, sondern es ist auch in puncto Kompatibilität hervorragend aufgestellt: Kaum ein Smartphone oder Laptop, das man damit nicht schnell aufgeladen bekommt. Nur das etwas klobige Design ist uns hier negativ in Erinnerung geblieben.

Wenn Geld egal ist

Aukey PA-B6S

Test USB-Ladegerät: Aukey PA-B6S
Den Boliden von Aukey bringt man kaum an seine Leistungsgrenze. Das hat allerdings auch seinen Preis.

Das Ladegerät aus dem Hause Aukey gehört eindeutig in die Schwergewichtsklasse der Ladegeräte. Das merkt man nicht nur, wenn man den Lade-Boliden in der Hand hält, sondern auch, wenn man etwas daran lädt: Mit bis zu 90 Watt Leistung bringt den Kraftmeier so schnell nichts an seine Leistungsgrenze. Die breite Auswahl an potenten Anschlüssen machen das Anker zu einer Komplettlösung für unterwegs – für alle, denen Watt wichtiger als Euro sind.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür die ReiseLade-ZentraleGut & günstigWenn Geld egal ist
Anker PowerPort Atom III Yousams US-CC110-WT Mealink MKDC06 RAMPOW RBA23-DE Aukey PA-B6S Aukey PA-B4 Geardon CH20D-PQ-EU Aukey PA-D3 Aukey PA-F3S Anker A2021 Anker PowerPort Speed 5 CShare USB-Ladegerät Aioneus zj-1001 MiniX NEO P1 IKEA ÅSKSTORM (23W) IKEA ÅSKSTORM (40W) Belkin WCB004vfWH UGREEN 20384
Test USB-Ladegerät: Anker PowerPort Atom IIITest  besten USB-Ladegeräte: Yousams US-CC110-WTTest  besten USB-Ladegeräte: Mealink MKDC06Test USB-Ladegerät: RAMPOW RBA23-DETest USB-Ladegerät: Aukey PA-B6STest USB-Ladegerät: Aukey PA-B4Test  besten USB-Ladegeräte: Geardon CH20D-PQ-EUTest USB-Ladegerät: Aukey PA-D3Test USB-Ladegerät: Aukey PA-F3STest USB-Ladegerät: Anker A2021Test USB-Ladegerät: Anker PowerPort Speed 5Test  besten USB-Ladegeräte: CShare USB-LadegerätTest  besten USB-Ladegeräte: Geardon CH20D-PQ-EUTest  besten USB-Ladegeräte: MiniX NEO P1USB-Ladegerät Test: Åskstorm (23w)USB-Ladegerät Test: Åskstorm (40w)Test USB-Ladegerät: Belkin WCB004vfWHTest USB-Ladegerät: UGREEN 20384
Pro
  • Unterstützt viele Lade-Standards
  • Gummierte Standfüße
  • Schicke Optik
  • Leistungsstark
  • Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
  • Günstig
  • Viele USB-Anschlüsse
  • Leistungsstark
  • Günstig
  • Unterstützt viele Lade-Standards
  • Geringe Wärmeentwicklung unter Volllast
  • Leistung satt
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Kompakt
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Perfekt für Smartphone und Laptop
  • Display zum Ablesen der Ladewerte
  • Günstig
  • Starker USB-C-Anschluss
  • Unterstützt viele Lade-Standards
  • Solide Verarbeitung
  • Unterstützt viele Lade-Standards
  • Nur USB-A-Anschlüsse
  • Wenig Leistung
  • Viele Anschlüsse
  • Geringe Temperaturentwicklung unter Volllast
  • Günstig
  • Günstig
  • Viele USB-Anschlüsse
  • Leistungsstark
  • Günstig
  • Kompakt
  • Geringe Temperaturentwicklung unter Volllast
  • Stoffummanteltes Stromkabel
  • USB-C-Port mit 30 Watt Leistung
  • Solide Verarbeitung
  • Nur USB-A-Anschlüsse
  • Wenig Leistung
Contra
  • LED unnötig
  • Unpraktische Bauform
  • Lose Verbindung zum Sockel
  • Klobiges Gehäuse
  • Teuer
  • USB-A-Port nicht besonders leistungsstark
  • Teuer
  • Kein USB-A
  • Nur mittelmäßige Leistung
  • Teuer
  • Für nur zwei Anschlüsse recht Klobig
  • Wird unter Volllast heiß
  • USB-C-Port liefert "nur" 20 Watt
  • Gute Verarbeitung
  • Nur USB-A
  • Unterstützt kein Power Delivery
  • Hoher Leerverbrauch
  • Mittelmäßige Verarbeitung
  • Sehr wenig Leistung pro Port
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Steckdosenanschluss wackelt
  • Mangelhafte Verarbeitung
  • Hartplastik fühlt sich billig an
  • USB-A-Port leistet nur 5 Watt
  • Schlechte Verarbeitung
  • Leistungsschwacher USB-A-Anschluss
  • Hoher Leerverbrauch
  • Nur 20 Watt am USB-C-Port
  • Verhältnismäßig teuer
  • Geringer Temperaturanstieg unter Volllast
Bester Preis
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Leistung am stärksten Port45 Watt65 Watt65 Watt30 Watt90 Watt65 Watt20 Watt60 Watt20 Watt12 Watt18 Watt20 Watt15 Watt65 Watt18 Watt30 Watt20 Watt12 Watt
Temperatur unter Volllast59 Grad50 Grad56 Grad54 Grad56 (kein Volllast)50 Grad55 Grad58 Grad71 Grad47 Grad45 Grad61Nicht alle belegbar85 Grad38 Grad38 Grad51 Grad47 Grad
Leerverbrauch0,8 Watt0,8 Watt0,6 Watt0,0 Watt0,7 Watt0,8 Watt0,0 Watt0,8 Watt0,0 Watt0,9 Watt0,7 Watt0,0 Watt0,0 Watt0,7 Watt0,9 Watt0,9 Watt0,0 Watt0,0 Watt
Quick Charge 2.0/3.0JaJaJaJaNeinNeinJaNeinNeinNeinJaJaJaJaNeinNeinNeinNein
Power DeliveryJaJaJaJaJaJaJaJaJaNeinNeinJaJaJaJaJaJaNein
Adaptive Fast Charge (Samsung)JaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
Fast Charge (Huawei)NeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein

USB-Ladegerät Test: Anker Powerport Atom Iii

Testsieger: Anker PowerPort Atom III

Der Flachmann von Anker bietet genau das, was man von so einem Stück erwartet: Ein potentes Innenleben. Trotz seiner kompakten Bauform verbergen sich nicht weniger als vier USB-Ports an der Vorderseite des PowerPort Atom III. Diese Anschlussfreudigkeit, seine gummierten Standfüßchen und die hochwertige Verarbeitung machen ihn zum idealen USB-Ladegerät für den Schreibtisch.

Testsieger

Anker PowerPort Atom III

Test USB-Ladegerät: Anker PowerPort Atom III
Auch wenn die flache Bauform anderes vermuten lässt: Die Lade-Flunder von Anker ist äußerst leistungsstark und hochwertig verarbeitet.

Die Oberseite der Lade-Flunder besteht aus einem angerauten Kunststoff mit Wabenstruktur. Der sieht nicht nur schick aus, sondern schafft auch einen angenehmen Kontrast zum ansonsten recht einheitlichen Look der übrigen Netzteile. Das gilt auch für die vier gummierten Gummifüßchen an der Unterseite, die für einen sicheren und rutschfesten Stand sorgen.

Das kostet nur wenige Cent in der Herstellung mehr, hat aber den ungleich wertvolleren Vorteil, dass die Flunder damit nicht über den Schreibtisch schwimmt, sobald man eines der angeschlossenen Kabel bewegt. Das ist nicht nur praktisch, sondern lässt das Netzteil auch zugleich deutlich wertiger erscheinen. Wunder darf man von dieses kleinen Gumminoppen natürlich nicht erwarten, auch hier muss man beim Einstecken mit der zweiten Hand das Ladegerät festhalten.

Wie schon beim Nano, kommt auch beim Atom III kein Silizium mehr zum Einsatz, sondern GaN (Galliumnitrid). Das ermöglicht die kompakte Bauform von 90 x 86,5 x 18 Millimetern und reduziert die Wärmeentwicklung unter Last.

Einer der beiden USB-C-Ports ist mit 45 Watt Leistung ausreichend potent, um selbst stromhungrige Laptops mit ausreichend Power versorgen zu können. Im Test wurde unser MacBook Pro mit satten 43 Watt geladen, zum Einsatz kam dabei ein Power-Delivery-Protokoll mit 20 Volt Spannung und 2,17 Ampere. Weil sich das Atom III dabei trotzdem nur 46,1 Watt aus der Steckdose genehmigte, können wir ihm nicht nur Leistung satt, sondern auch Effizienz satt attestieren, 93% sprechen eine eindeutige Sprache.

Neben dem für den Anschluss eines Laptops gedachten USB-C-Port gibt es einen weiteren Typ-C-Port, der mit einer Ladeleistung von 18 Watt ein klein wenig unter dem von vielen Herstellern ausgerufenen 20-Watt-Standard bleibt. In der Praxis wird man den marginalen Unterschied aber kaum bemerken, unser iPhone 12 Pro wurde beispielsweise mit 17,5 Watt geladen.

Wie bei den neueren Anker-Ladegeräten üblich, ist auch der PowerPort Atom III mit der dritten Generation von Ankers IQ-Standard ausgerüstet. Damit ist man in puncto Schnellladetechnologien nahezu perfekt aufgestellt, denn es gibt kaum ein schnellladefähiges Endgerät, das der Standard nicht mit einschließt.

Mit einem Leerverbrauch von 0,8 Watt bewegt sich das Atom III in der Riege der mehrportigen Netzteile im Mittelfeld. Wer es durchgehend angesteckt lässt, kommt so auf jährlich Stromkosten von etwa zwei Euro.

Nachteile?

Die LED an der Oberseite passt zwar farblich zum Rest des Ladegeräts, trotzdem ist sie überflüssig. Hier hätte Anker auch einfach auf ein Licht verzichten können, denn wirklich sinnvoll ist so etwas bei einem Ladegerät in der Regel nicht.

Der Atom Powerport Atom III im Testspiegel

Bisher gibt es nur einen Testbericht der Slim-Version. Der Unterschied: Die von uns getestete Variante hat einen zweiten USB-C-Port, wo bei der Slim-Version nur ein Typ-A-Port vorhanden ist. Das Fazit der Tester von Testtech bei der Slim-Version:

»Voll empfehlenswert! Das Anker PowerPort Atom III slim ist ein sehr schön kompaktes und handliches Ladegerät für Euren Schreibtisch. (…) Das einzige was vielleicht etwas fehlt wäre noch ein zusätzlicher Quick Charge USB A Port, abseits davon haben wir aber ein absolutes Spitzen-Ladegerät vor uns.«

Alternativen

Wem die Leistung des PowerPort III nicht reicht, oder für wen es keine vier Anschlüsse sein müssen, sollte einen Blick auf unsere Alternativen werfen.

Reisebegleiter: Yousams US-CC110-WT

Zugegeben, das Yousams ist kein USB-Ladegerät für hinters Bett, was an der auffallend länglichen Bauform liegt. Dafür bewegt es sich aber in puncto Verarbeitungsqualität auf einem erfreulich hohen Niveau. Selbiges gilt auch fürs Laden – vorausgesetzt man achtet darauf, welchen der USB-Ports man verwendet.

Für die Reise

Yousams US-CC110-WT

Test  besten USB-Ladegeräte: Yousams US-CC110-WT
Mit den drei verbauten Anschlüssen und der enormen Leistungsstärke, ist dieses USB-Ladegerät der perfekte Urlaubsbegleiter.

Mit 3,5 x 3,5 x 10,5 Zentimetern und einer angegebenen Leistung von 65 Watt lässt bereits erahnen, dass bei der Herstellung des USB-Ladegeräts die platzsparende GaN-Technologie zum Einsatz gekommen ist. Damit kann man kompakte Ladegeräte bauen, die dennoch viel Leistung liefern. Das weiße Kunststoffgehäuse macht eine ordentlichen Eindruck, qualitative Höhenflüge darf man sich von einem vergleichsweise günstigen Ladegerät wie dem Yousams allerdings nicht erwarten.

Trotz der kompakten Bauform bleibt das Ladegerät auch unter Vollast vergleichsweise kühl, lediglich 50 Grad haben wir gemessen, was absolut in Ordnung geht. Wenig Grund zu meckern gibt es auch bei der Leistung: Unser MacBook Pro 13″ wurde mit 58,7 Watt enorm zügig aufgeladen – vorausgesetzt man verwendet den oberen der beiden USB-C-Ports. Eine Etage weiter unten geht es mit maximal 28,5 Watt deutlich langsamer zur Sache.

Mit an Bord sind außerdem Quick Charge in der Version 4.0 sowie Power Delivery 3.0. Damit ist man, wenn es ums schnelle Aufladen des Smartphones geht, bestens aufgestellt.

Schließt man zwei Geräte gleichzeitig an die beiden vorhandenen USB-C-Ports an, haben wir noch 43,4 bzw. 16,8 Watt am unteren USB-C-Port gemessen. Damit ist man zwar hinsichtlich der Ladegeschwindigkeit nicht mehr auf Champions-League-Niveau, trotzdem reicht es, um ein kleines Laptop und ein Smartphone zeitgleich und in einer vernünftigen Geschwindigkeit aufzuladen.

Ebenso praktisch ist der USB-A-Port, der die Einsatzmöglichkeiten des Yousams-Ladegerät noch einmal deutlich erweitert. Zwar hat sich USB-C mittlerweile als neuer Anschluss-Standard weitgehend etabliert, viele Geräte, angefangen beim Navigationssystem bis zum eReader, sind aber nach wie vor mit einem Typ-A-USB-Anschluss ausgestattet.

Der ist zwar deutlich leistungsschwächer als die beiden USB-C-Anschlüsse, für das Laden vom eBook-Reader und Co. aber völlig ausreichend. Damit ist man für den Urlaub perfekt ausgestattet. Das Beste: Der Allrounder von Yousams ist mit einem Anschaffungspreis von rund 30 Euro erfreulich günstig.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten: Mealink MKDC06

Eines für alles. So oder so ähnlich könnte man das Skillset des Mealink kurz und knackig zusammenfassen. In Summe sind es sechs USB-Anschlüsse, die einem hier, in einem schlichten schwarzen Gehäuse untergebracht, ladebereit entgegenfunkeln. Wie bei der Arche Noah gibt es dabei von jeder Art zwei, die es an Bord geschafft haben: Zwei USB-Ports mit potenten 65 Watt Ausgangsleistung, zwei USB-A-Ports, die das Quick-Charge-Protokoll in der Version 3.0 beherrschen und zwei »stinknormale« USB-Ports, die mit ihrer Ausgangsleistung von je 5 Watt auf dem geringstmöglichen Lade-Niveau unterwegs sind, Kleingeräte aber trotzdem zuverlässig wieder voll bekommen.

Lade-Zentrale

Mealink MKDC06

Test  besten USB-Ladegeräte: Mealink MKDC06
Sechs USB-Ports, davon zwei USB-C, sorgen hier für vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Beworben wird das 9,6 x 6,8 x 2,9 Zentimeter große Netzteil zwar mit 75 Watt. Wie so oft bei den USB-Ladegeräten mit mehreren Ports, ist damit aber die kumulierte Leistung aller Ports gemeint. In der Lade-Praxis heißt das: 65 Watt sind am stärksten USB-C-Port maximal drin, erst wenn man zwei Geräte anschließt, kommen die 75 Watt ins Spiel: Die werden nämlich zwischen den beiden Geräten aufgeteilt, wobei die 65 Watt des ersten USB-C dann auch reduziert werden.

Lädt man also am ersten USB-C sein Laptop und steckt am zweiten USB-C sein Smartphone an, wird die Ladeleistung des Laptops von 58,3 (mehr geht mit dem MacBook Pro 13″ nicht) auf 43 Watt reduziert.

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USB-Ladegeräte Test: Mealink Mkdc06
Das Ladegerät von Mealink kommt mit einem praktischen Standfuß daher.
USB-Ladegeräte Test: Mealink Mkdc06
Insgesamt stehen sechs USB-Anschlüsse zur Verfügung.
USB-Ladegeräte Test: Mealink Mkdc06
Der Anschluss fürs Stromkabel befindet sich auf der Rückseite.

Das MKDC06 ist ein Allrounder auf dem Schreibtisch, der neben dem Laptop auch viele andere Kleingeräte mit Strom versorgen kann – und das trotzdem noch mit einer mehr als annehmbaren Geschwindigkeit. Da passt es auch gut, dass das MKDC06 neben dem mittlerweile fast schon als obligatorisch anzusehenden Power-Delivere-Ladestandard auch das Quick-Charge-Protokoll in der Version 3.0 beherrscht. Damit ist man für nahezu jede Ladesituation bestens gerüstet. Schließt man zwei Geräte gleichzeitig an, sinkt die Leistung des ersten USB-C auf 43, beim zweiten auf 17 Watt.

Neben einem Verlängerungskabel, das für die Überbrückung der Distanz zwischen Ladegerät und Steckdose zuständig ist, ist auch ein Sockel im Lieferumfang des Mealink enthalten, auf den das USB-Ladegerät einfach gesteckt werden kann, damit alle USB-Ports gut zu erreichen sind. Zwar ist der Sockel mit gummierten Standfüßen versehen, bei der Verbindung zwischen Sockel und Ladegerät hat man allerdings darauf verzichtet und das Ladegerät wackelt daher wie in einer Führungsschiene hin und her, wenn man die daran angeschlossenen USB-Kabel bewegt.

Dass das Mealink dennoch eine Empfehlung ist, liegt an seiner Vielseitigkeit sowie an den zahlreichen USB-Anschlüssen, mit denen man wirklich immer eine potente Anschlussmöglichkeit findet.

Preistipp: Rampow RBA 23

Das RBA 23 von Rampow besitzt neben einem USB-A-Port auch einen USB-C-Port-Port, der mit diversen Schnellladestandards kompatibel ist. Im Vergleich zum RBA-15, das vom gleichen Hersteller stammt und für ein paar Euro weniger zu haben ist haben wir es hier mit einer Art RBA-15 auf Steroiden zu tun. Das Ergebnis: Einem hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gut & günstig

RAMPOW RBA23-DE

Test USB-Ladegerät: RAMPOW RBA23-DE
Günstig in der Anschaffung und Leistung satt: Mit diesem Ladegerät macht man sicher nichts verkehrt.

Mit 60 x 55 x 28 Millimetern ist das Netzteil von Rampow zwar nicht das kleinste seiner Klasse und auch das verwendete Plastik macht keinen allzu hochwertigen Eindruck, allerdings darf man bei all der Kritik an der Haptik nicht den günstigen Preis vergessen. Zudem ist das Material, obwohl es eben nicht besonders hochwertig ist, recht unempfindlich Kratzern gegenüber, da waren deutlich teurere Konkurrenten wesentlich empfindlicher.

Im Test konnten wir dem USB-C-Port eine Leistung von 29,3 Watt entlocken. Das ist nicht nur mehr als ausreichend für (fast) alle aktuellen Smartphones, sondern auch Laptops kann man damit an die Leine nehmen und ihren Akku aufladen. Anteil daran hat sicherlich die Tatsache, dass das Netzteil imstande ist, das Profil 4 von Power Delivery anzuwenden. Im Test haben wir nämlich eine Spannung von 20,2 Volt bei 1,45 Ampere gemessen, womit es eindeutig zum Laden von größeren Geräten wie Laptops geeignet ist.

Ein kleiner Wermutstropfen: Unter Vollast, also wenn zwei stromhungrige Geräte angeschlossen sind, sinkt die Leistung beim USB-C-Port. Knapp 18 Watt sind dann nur noch drin. Um das Smartphone schnell aufzuladen reicht das allemal, nur beim Laptop wird man mit solch einer geringen Leistung Schwierigkeiten bekommen.

Wunder darf man von den 29,3 Watt natürlich keine erwarten, wer es aber nicht allzu eilig hat, sollte damit bestens zurechtkommen. Mit knapp 90 Prozent fällt die gemessene Effizienz erfreulich hoch aus, das hätten wir einem so günstigen Netzteil nicht zugetraut.

Ein weiterer Vorteil des Rampow ist seine extreme Vielseitigkeit, denn egal was man hier zur Stromaufnahme dranhängt, das RBA23 beherrscht den geforderten Ladestandard. Von Quick Charge (3.0) über Power Delivery (3.0), bis hin zum in die Jahre gekommenen FCP-Protokoll, das Huawei vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat, wird mit dem Rampow alles superschnell geladen.

Im Belastungstest zeigt sich schließlich der Vorteil des Klotz-Designs: Selbst unter Vollast wird das Netzteil nicht sonderlich heiß, nach einer Stunde Ladegerät-Belastungs-EKG zeigt unser Thermometer an der wärmsten Stelle eine Temperatur von 54 Grad an, womit sich das Rampow in einem absolut vertretbaren Rahmen befindet. Für etwas über 18 Euro bekommt man hier ein waschechtes Performance-Monster, mit dem sich vom Smartphone bis zum Laptop alles laden lässt.

Weil auch der Typ-A-USB-Stecker sämtliche Schnellladestandards beherrscht, ist das RBA 23 auch auf diesem Gebiet seinem günstigeren Pendant deutlich überlegen. Während wir also vom RB-15 noch abraten, ist das RBA-23 durchaus empfehlenswert, denn für den geringen Preis von etwa 20 Euro, gibt es kaum etwas auf dem Markt, das ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Zudem ist man breit aufgestellt, Smartphone, Tablet, Laptop: Alles kann man damit laden.

Wenn Geld keine Rolle spielt: Aukey PA-B6S

Nicht kleckern, sondern klotzen. Das PA-B6S von Aukey ist alles andere als ein Leichtgewicht. Ein Blick auf die Leistungswerte erklärt, warum das so ist: Kein anderes Netzteil kommt auch nur annähernd auf das Niveau, das der Koloss von Aukey hier an den Tag legt.

Wenn Geld egal ist

Aukey PA-B6S

Test USB-Ladegerät: Aukey PA-B6S
Den Boliden von Aukey bringt man kaum an seine Leistungsgrenze. Das hat allerdings auch seinen Preis.

Bis zu 90 Watt leistet der USB-C-Port des Aukey. Benutzt man alle drei Ports gleichzeitig, leistet der »starke«-USB-C-Port noch immer 60 Watt, die anderen beiden (jeweils ein Typ-A und ein Typ-C) noch jeweils 12 Watt. Traurig aber wahr: Keines unserer Test-Laptops konnte das B6S auch nur annähernd ins Schwitzen bringen, dafür braucht es schon schweres Geschütz in Form eines Gaming-Laptops.

Ein drittes Anwendungsszenario wäre die Benutzung zweier Ports – und auch hier gibt sich das Ladegerät keine Blöße, sind beide USB-C-Ports belegt, werden die jeweiligen Endgeräte mit 60, beziehungsweise 30 Watt geladen.

Dass Aukeys Lade-Bolide leistungstechnisch in einer anderen Liga spielt, hat auch unser Test gezeigt: Während beim stärkeren der beiden USB-C-Ports unser Test-MacBook so viel Strom bekam, wie es wollte, haben wir beim anderen USB-C-Anschluss eine Leistung von 29,5 Watt gemessen. Weil bei dieser Leistungsabgabe am stärkeren Port noch immer 60 Watt Leistung zur Verfügung stehen, kann man mit dem PA-B6S also auch zwei Laptops ohne Probleme gleichzeitig laden. In unserem Test war kein anderes dazu in der Lage.

Die Frage, ob das iPhone 12 Pro damit schnell geladen werden kann, erscheint an dieser Stelle nicht nur überflüssig – sie ist es auch.

Keine Frage, das ist ein echter Klopper. Dabei darf man aber seine Leistung von etwa 90 Watt nicht vergessen. So gesehen ist das Ladegerät eigentlich schon wieder handlich – und das liegt mal wieder an Aukeys GaN-Technologie, die trotz einer hohen Leistung dafür sorgt, dass Ladegeräte recht kompakt gebaut werden können.

Wer gerne Leistungsreserven in der Hinterhand hat und über das nötige Kleingeld verfügt, der macht mit dem Aukey B6S alles richtig.

Außerdem getestet

Aukey PA-B4

Das PA-B4 gehörte zu den effizientesten Netzteilen in unserem Test, 94 Prozent der Eingangsleistung wird hier direkt in Ladestrom umgesetzt. Doch das Netzteil von Aukey ist nicht nur effizient, sondern auch leistungsfähig. In den Akku unseres Test-Laptops (MacBook Pro 2020) tankte es innerhalb von 15 Minuten 1.008 mAh Strom, oder anders gesagt: Der Akkustand kletterte in dieser Zeit von 17 auf 37 Prozent.

60 Watt Ladeleistung sprechen hier eine eindeutige Sprache, die allerdings nur auf einen der beiden USB-C-Anschlüssen gesprochen wird. Der untere der beiden ist nämlich nicht für die Nutzung am Laptop ausgelegt, was man an seiner deutlich geringeren Ladeleistung recht eindeutig feststellen kann.

lich bewegt sich das PA-B4 auf dem Niveau des PA-D3, verfügt aber über zwei USB-C-Ports, die jeweils einen Tick mehr Leistung bieten. Laut Hersteller handelt es sich bei dem einen Port um einen 18-Watt-Anschluss, beim anderen USB-C-Port sollen bis zu 60 Watt möglich sein.

Im Test konnten wir 59,45 Watt messen, die 60 Watt sind also nicht aus der Luft gegriffen, die leistet das Netzteil wirklich. Das B4 sollte damit für die überwältigende Mehrheit der PD-fähigen Notebooks völlig ausreichend sein. Erfreulich ist, dass unser iPhone 12 Pro, einmal an den unteren Port angeschlossen, mit 17,67 Watt geladen hat. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Port mit »nur« 18 Watt spezifiziert ist, also ebenso ein Top-Wert. Auch die Effizienz des Netzteil bewegt sich mit 84% auf einem soliden Niveau.

Etwas schade ist allerdings, dass die Leistung des »starken« USB-C-Ports einbricht, sobald man ein zweites stromintensives Gerät anschließt. Im Test haben wir dann eine stark schwankende Leistung gemessen, die zwischen 40 und 45 Watt gelegen hat. Beim 18-Watt-Port hingegen haben wir keinerlei Leistungseinbruch feststellen können. Weil eine Ladeleistung von 40 bis 45 Watt für die meisten Laptops noch immer mehr als ausreichend ist, eignet sich das Aukey auch für den parallelen Betrieb zweier stromhungriger Geräte.

Stromhungrig ist das Netzteil selbst aber auch. Nimmt man es nicht vom Netz, zieht es durchgehend Strom – und zwar 0,8 Watt. Klingt nicht viel, läppert sich aber. Die jährlichen Stromkosten steigen auch bei diesem Modell gering um circa zwei Euro.

Mit den kompakten Maßen von 64 x 60 x 29 Millimetern und einem Gewicht von 127 Gramm ist das Ladegerät für seine Leistungsfähigkeit zudem angenehm kompakt geraten. Das macht das Aukey PA-B4 für alle interessant, die auf der Suche nach einem guten »Allrounder« sind und beim Laden von Laptop und Smartphone keine Kompromisse eingehen.

Geardon CH20D-PQ-EU

Wie schnell lädt mein Smartphone eigentlich gerade? Für alle, die sich diese Frage schon einmal gestellt haben, gibt es das Geardon-USB-Ladegerät. Mit 8,5 x 4,2 x 2,5 Zentimeter ist es für ein USB-Ladegerät mit zwei Ports durchschnittlich kompakt, kann aber mit einem besonderen Extra aufwarten: Einem Display auf dem man Spannung und Stromstärke beim Laden sehen kann.

Ansonsten bewegt sich das Geardon im leistungstechnischem Mittelfeld: Dem USB-C-Port haben wir maximal 19 Watt entlockt, am USB-Typ-A waren es bis zu 14 Watt. Auf einem ähnlichen Niveau befindet sich auch die Verarbeitungsqualität des Ladegeräts. Auch die Wärmeentwicklung unter Vollast bleibt mit 68 Grad in einem überschaubaren Rahmen. Unterm Strich ist man mit dem günstigen Geardon dank der beiden unterschiedlichen verbauten USB-Anschlüsse gut gerüstet. Wer schon immer mal ein Auge auf die Kennzahlen seines Ladevorgangs werfen wollte, macht mit dem Netzteil nichts verkehrt.

Aukey PA-D3

Mit dem PA-D3 von Aukey ist man für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Das Netzteil verfügt sowohl zwei USB-Anschlüsse, einer ist noch der etwas in die Jahre gekommene Typ A, beim anderen handelt es sich um einen zeitgemäßen Typ-C-Anschluss. Weil beim D3 beide Varianten verbaut sind, ist man hier also recht breit aufgestellt.

USB-Port alter Bauart kann allerdings – wen wunderts- leistungstechnisch mit seinem modernen Pendant bei Weitem nicht mithalten. Während wir beim USB-C nämlich Zeuge davon werden konnten, wie Strom mit satten 57,7 Watt in unser MacBook geschleust wurde, war beim Typ-A-Stecker bei etwa neun Watt das Ende der Fahnenstange erreicht. Natürlich kann man den schnellen USB-C-Anschluss auch fürs Smartphone-Laden verwenden, unser iPhone wurde dann mit guten 18,3 Watt geladen. Unterm Strich erscheint uns der USB-A Stecker reichlich nutzlos, er scheint mehr als ein Art Notlösung gedacht.

Aukey PA-F3S

Das USB-A-Stecker des PA-F3S lieferte nahezu exakt die gleichen Messergebnisse wie der des PA-D3. Deshalb ist die Ladegeschwindigkeit auch hier unterdurchschnittlich und allenfalls eine Lösung für Über-Nacht. Der USB-C-Port hingegen ist perfekt für moderne Smartphones geeignet, unser iPhone 12 Pro wurde mit knapp 19 Watt geladen, womit der USB-C-Port des F3S hier eines der besten Testergebnisse einfahren konnte. Auch unser Android-Smartphone mit Quick Charge 4 konnte mit 14,75 Watt geladen werden. Auch hier müssen wir konstatieren: Mehr geht fast nicht.

Abseits der guten Messergebnisse hat uns auch die Haptik des Netzteils gefallen. Der hochwerte Eindruck wird von den verwendeten Materialien und der hervorragenden Verarbeitung zusätzlich unterstrichen. Wo so viel Licht ist, ist leider auch Schatten. Im Belastungstest haben wir eine Temperatur von 71 Grad gemessen. Bei einer so hohen Außentemperatur kann man davon ausgehen, das im Inneren des Netzteil etwa einhundert Grad herrschen. Power-User sollten sich deshalb nach einem anderen Netzteil umsehen. Weil die Leistung des USB-C-Ports mit 20 Watt nicht für die Nutzung am Laptop geeignet ist, hat es nicht ganz zur Empfehlung gereicht.

Anker A2021

Das Anker kommt laut Marketing-Abteilung mit einer Leistung von 24 Watt, die auf zwei USB-A-Ports verteilt ist. Wirklich überzeugt hat uns die Leistung des Netzteils allerdings nicht. Die Optik hingegen schon, denn der schwarze Klavierlack ist Kratzern gegenüber recht unempfindlich und sieht zudem schick aus.

Smartphones wurden beim Anker mit 9 Watt Leistung aufgeladen, allerdings kommt keiner der beiden Ports über eine Spannung von 5 Volt hinaus. Das ist unterm Strich ein bisschen zu wenig, man muss an dieser Stelle aber auch etwas Positives sagen, denn auch bei diesem Netzteil hat es Anker nicht versäumt, seine IQ-Technologie einzupflegen. Zwar kann man mit diesem Netzteil kein Smartphone besonders schnell aufladen, dafür aber auch keines besonders langsam.

Anker PowerPort Speed 5

Die fünf USB-A-Ports des Anker Powerport 5 gibt es in zwei verschiedenen Farben. Zwar wecken die blauen Ports Assoziationen zu USB 3.0, im Test zeigte sich allerdings, dass es keinen großen Unterschied macht, welchen der Ports man verwendet. Weil das Netzteil kein Power Delivery beherrscht, konnten sämtliche Apple-Geräte nur mit einer geringen Leistung zwischen 7,1 und 7,4 Watt geladen werden. Lediglich das Hauwei P30 Pro konnte man damit schneller laden. Alle anderen bekommen den USB-Standard, der seit etlichen Jahren gilt und alles andere als schnell ist. Uns fällt jedenfalls kein Szenario ein, in dem man fünf Geräte laden müsste, die alle sehr langsam laden und dennoch gleichzeitig geladen werden müssen.

CShare USB-Ladegerät

Das kleine Ladegerät von CShare wirkt recht unscheinbar, bietet im Prinzip aber alles, was das Smartphone-Lade-Herz begehrt. Trotz des geringen Preises ist die Verarbeitungsqualität gut, obwohl man merkt, dass bei der Herstellung nicht der hochwertigste Kunststoff zum Einsatz gekommen ist. Einen Grat oder ähnliche Schlampigkeiten bei der Verarbeitung sucht man allerdings vergebens. Der 20-Watt-USB-C-Anschluss beherrscht das Power-Delivery-Protokoll, der USB-A-Anschluss Quick Charge in der Version 3.0. Mit einem USB-A und einem USB-C-Port ist man für jede Ladesituation bestens gerüstet. Am USB-C-Port wird mit bis zu 19,2 Watt geladen. Die Leistung bricht aber auf 7 Watt ein, sobald zwei Geräte gleichzeitig geladen werden.

Aioneus zj-1001

Das Ladegerät von Aioneus zählt zu den günstigsten im ganzen Test – und kommt trotzdem noch mitsamt einem Kabel daher. Verarbeitungstechnische Höhenflüge darf von von einem derart günstigen Ladegerät keine erwarten, so werden die Erwartungen auch nicht enttäuscht, wenn man das Ladegerät auspackt. Das Hartplastik und der Grat an den Ecken und Spalten versprühen zwar den Charme einer Billigproduktion aus dem nahen Osten, der Fairness halber sei an dieser Stelle jedoch erwähnt: So wirklich oft kommt man mit einem stationär neben dem Bett angestecktem Ladegerät auch nicht wirklich in Kontakt, deutlich interessanter sind da schon die Messergebnisse des Billigheimers.

Ein wenig verwunderlich ist, dass das Messgerät, sobald wir unser Test-Smartphone abgesteckt hatten, noch einmal anspringt und eine Spannung von 5 Volt artikuliert.

MiniX NEO P1

Das MiniX ist das perfekt Reise-Ladegerät, denn der Hersteller legt er seinem USB-Ladegerät gleich drei verschiedene Anschlusstypen bei. Neben dem klassischen europäischen Stecker (Typ C) gibt es einen amerikanischen (Typ G) sowie einen Typ-I-Stecker, der vorrangig in Australien und China zum Einsatz kommt. Stecker-technisch ist man für den nächsten Urlaub mit diesem USB-Ladegerät also schonmal gut gerüstet. Ebenso im Lieferumfang enthalten ist ein Transportsäckchen, das in Anbetracht des geringen Preises ebenso einen guten Eindruck macht.

Wer sich nicht zur Kategorie der passionierten Weltenbummler zählt, der wird an der suboptimalen Verbindung zwischen den verschiedenen Stecker-Typen und dem eigentlichen Ladegerät meckern. Zum einen passt der Aufsatz (von der Farbgebung einmal abgesehen) nicht zum Design des restlichen Steckers, zum anderen ist die Verbindung nicht besonders vertrauenserweckend und kann jederzeit gelöst werden, da es keine Arretier-Möglichkeit gibt.

Mit einer Leistung von 65 Watt liegt es leistungstechnisch über dem, was unser Test-Macbook aufnehmen kann. Dort haben wir letztlich eine Leistung von 56,5 Watt gemessen. Die kann man aus jedem der beiden USB-Ports herauskitzeln, nur wenn beide Ports gleichzeitig belegt werden, sinkt sie auf 30 Watt je Ausgang. Das gute Ergebnis wird aber vom schlechten Wärmemanagement überschattet. 78 Grad unter Volllast, wobei wir stellenweise auch Werte jenseits der 80-Grad-Marke gemessen haben, sind aus unserer Sicht einfach zu viel, um als empfehlenswert zu gelten.

IKEA ÅSKSTORM (23W)

Kein anderer Hersteller kann den Preis des IKEA ÅSKSTORM unterbieten. Das Geheimnis des günstiges Preises scheint in der Verarbeitung zu liegen, denn auch hier setzt sich das IKEA-Ladegerät weit vom Rest des Testfelds ab – und zwar in negativer Hinsicht. Das verwendete Hartplastik macht einen billigen Eindruck, der von der schlechten Verarbeitung und den Kratzern, mit denen das Ladegerät bereits bei uns in der Redaktion ankam, unterstrichen wird. 

Der verbaute USB-C-Port ist schnellladefähig, allerdings auf den Power-Delivery-Standard limitiert. Im Test konnten wir den Anschluss etwas über 17 Watt entlocken, unser Android-Smartphone mit Quick Charge 4 wurde mit 14,8 Watt geladen. Soweit so gut. Der verbaute USB-A-Anschluss trübt den halbwegs gelungenen Eindruck des Ladegeräts allerdings, hier wird nämlich mit maximal 5 Watt geladen, weniger geht kaum.

Zwar ist der USB-C-Port des IKEA ÅSKSTORM recht gelungen und kann ein Smartphone beinahe ebenso schnell volltanken wie viele teurere Konkurrenzprodukte, der schwache USB-A Port und die weit unterdurchschnittliche Verarbeitung können aber selbst den günstigen, von IKEA aufgerufenen Preis, nicht rechtfertigen. Erschwerend kommt noch ein Stromverbrauch von 0,9 Watt im Leerlauf hinzu, was für die Verwendung billiger Bauteile spricht.

IKEA ÅSKSTORM (40W)

Wie schon sein kleinerer Bruder, sucht man auch bei der 40-Watt-Version des ÅSKSTORM vergeblich nach guter Verarbeitung. Das verwendete Plastik macht auch hier einen billigen Eindruck und liegt alles andere als gut in der Hand. Ein kleiner Lichtblick sind die vier gummierten Standfüßchen, die für einen sicheren Halt auf dem Schreibtisch sorgen. Und dort kann man das Ladegerät durchaus verwenden, denn der USB-C-Port leistet nach unseren Messungen bis zu 28,75 Watt. Weil auch das 20-Volt-Protokoll unterstützt wird, kann man damit nicht nur sein Smartphone laden, es ist sogar möglich, sein Laptop damit zu laden.

Gut gefallen hat uns auch das stoffummantelte Kabel, das für die Verbindung des Plastik-Bombers zur Steckdose gedacht ist. Auch bei den beiden USB-A-Ports hat der Schwede in der 40-Watt-Version ein wenig zugelegt, nicht mehr nur ein Ampere, sondern ganze zwei Ampere sind jetzt bei 5 Volt möglich. Die mögliche Ladeleistung beträgt somit bis zu 10 Watt, allerdings gilt auch hier die Beschränkung auf 40 Watt. Wer also alle Anschlüsse in Betrieb nehmen will, muss mit einer verminderten Leistung rechnen. Wer dagegen keinen der Anschlüsse in Betrieb nehmen will, der muss mit einem recht hohen Stromverbrauch rechnen: 0,9 Watt Leerverbrauch sind eindeutig zu viel.

Belkin WCB004vfWH

Preislich kommt das Ladegerät von Belkin recht ambitioniert daher. Rechtfertigen kann es den vergleichsweise hohen Preis allerdings nicht. Vergleicht man es mit dem halb so teuren Rampow RBA-23 muss man feststellen, dass es ihm in so ziemlich jeder Disziplin unterlegen ist. Die Leistung des USB-C-Ports ist auf 20 Watt limitiert. Für ein iPhone 12 ist das völlig ausreichend, im Test haben wir hier 9 Volt und 2 Ampere (=18 Watt Ladeleistung) gemessen, ein Laptop kann man damit aber nicht wirklich betreiben.

Lediglich dass es auch eine Spannung von 12 Volt schafft, ist ein Pluspunkt. Das Ladeprofil allein kann den restlichen Mangel aber längst nicht ausgleichen. Weil der Typ-A USB-Port nur für eine Spannung von maximal 5 Volt ausgelegt ist, kann man den Anschluss zum Schnellladen nicht wirklich gebrauchen. Allenfalls als Notlösung könnte man die im Test gemessene Leistung von rund sieben Watt noch durchgehen lassen. Der Typ-C USB-Anschluss hat uns da schon besser gefallen, das iPhone 12 Pro hat er mit einer Leistung von 18 Watt geladen. Für die von Belkin geforderten 34 Euro ist kann das Komplettpaket aber deutlich zu wenig.

UGREEN 20384

Urgreen ist eines der günstigsten von uns getesteten Netzteil mit zwei Ports. Optisch unterscheiden sich die beiden Ports nicht, allerdings leistet einer der beiden ein wenig mehr. Unterm Strich macht das aber kaum einen Unterschied, denn wirklich schnell geht es in beiden Fällen nicht. In puncto Leistung bildet das Ugreen das Schlusslicht unseres Testfelds, da hilft es auch nicht, dass man sich bei Anker bedient hat und ebenfalls die IQ-Ladetechnik anbietet, denn es wird sowieso mit einer so geringen Leistung geladen, dass es faktisch keinen Unterschied macht, welches Gerät man anschließt und ob es Schnellladen unterstützt. Finger weg.

So haben wir getestet

Für unseren Test haben wir darauf geachtet, dass die Ladezeiten immer an zu mindestens 50 Prozent entladenen Akkus gemessen wurden. Denn bei einem höheren Füllstand der Batterie wird die Ladeleistung reduziert.

Einen Akku kann man mit einem Glas vergleichen, in das man Wasser füllen will. Am Anfang kann man den Wasserhahn ruhig voll aufdrehen, schaltet man gegen Ende aber nicht zurück, hat man irgendwann eine Sauerei. Gegen Ende muss man sich also etwas langsamer vortasten, wenn man das Glas randvoll kriegen will. Das gilt auch fürs Akkuladen. Umgekehrt heißt das: Nur wenn wir unsere Testmessungen immer mit einem höchstens bis 50 Prozent geladenen Akku vornehmen, können wir sicher sein, dass der Akku die maximal Leistung zieht.

Ein leerer Akku allein hilft natürlich wenig. Um das schnelle Laden Nutzen zu können, braucht es natürlich auch schnellladefähige Endgeräte und Kabel. Neben dem iPhone SE 2020 kam ein iPhone 12 Pro, ein Huawei P30Pro, ein iPad, sowie ein Asus Zenphone 6 zum Einsatz.

Je nachdem, wie leistungsstark das jeweilige Ladegerät ist, hatten wir auch noch zwei Laptops in der Hinterhand, deren USB-C-Anschluss besonders stromhungrig ist. Zum Einsatz kamen unterschiedliche Kabel, beispielsweise das iPhone-Ladekabel von Anker. Die Leistung haben wir mithilfe eines USB-Multimeters gemessen, das mit sämtlichen Schnellladestandards zurecht kommt und sowohl einen USB-C, als auch einen USB-A-Eingang besitzt.
Im Test haben wir die Leistung gemessen und durch die Verwendung verschiedener Smartphones sichergestellt, dass beispielsweise das Power-Delivery-Protokoll unterstützt wird.

Auch wenn die Messergebnisse des Huawei P30 Pro in die Kategorie »Schnellladen« fallen, heißt das nicht, dass eines unserer Testgeräte den Huawei-Schnellladestandard Supercharge unterstützt hat. Das wäre nämlich durch eine auf 4,4 Volt reduzierte Spannung und eine enorm hohe Stromstärke von 5 Ampere aufgefallen, die wir in keiner Messung feststellen konnten.

Indem wir die Eingangsleistung und die Ausgangsleistung gemessen haben, konnten wir uns ein Bild davon machen, wie Effizient das USB-Ladegerät arbeitet.

Auch auf die Temperaturentwicklung unter Volllast haben wir in unserem Test ein Auge geworfen. Mit der Temperatur, die dabei entsteht lassen sich Rückschlüsse auf die Qualität der im Netzteil verbauten Komponente ziehen. Weil die Ladeleistung abnimmt, je voller der Akku wird und weil auch in der AllesBeste-Redaktion der Vorrat an aufzuladenden Akkus endlich ist, haben wir für dieses Test-Szenario eine elektronische Last für eine Stunde an jeden USB-Port des Ladegeräts gehängt und die Temperaturentwicklung mit einem Laserthermometer gemessen.

Im ersten Test-Durchlauf haben wir das iPhone 12 Pro mit allen Ladegeräten gemessen. Nach einem halben Jahr haben wir aber festgestellt, dass sämtliche Ladegeräte das iPhone nun mit 1-2 Watt weniger laden. Um weiterhin eine Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Ladegeräten sicherstellen zu können, haben wir uns deshalb dazu entschieden, die Referenzmessung mit dem iPhone nicht mehr als Bewertungsmaßstab zu verwenden.

Die wichtigsten Fragen

Ist schnelles Laden schädlich für den Akku?

Nein, der Akku wird davon nicht in Mitleidenschaft gezogen. Ein integrierter Sicherheitsmechanismus sorgt dafür, dass immer genau die richtige Strommenge beim Akku ankommt. Es gilt: Je voller die Batterie, desto langsamer der Ladevorgang. Wird der Akku beim Laden zu warm, regelt das System automatisch die Leistung runter.

Welchen Schnelllade-Standard unterstützt mein Smartphone?

Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. iPhones haben beispielsweise ab dem iPhone 8 eine Schnelllade-Unterstützung (Power Delivery) an Bord, während Android-Smartphones oft Quick Charge nutzen, das ab der Version 4.0 mit Power Delivery kompatibel ist.

Schädigt ein zu leistungsstarkes Ladegerät den Smartphone-Akku?

Nein. Wir haben im Test ein Smartphone an ein 61 Watt starkes Netzteil angeschlossen. Das Ergebnis: alles ist heil geblieben. Woran das liegt? Ganz einfach: Nicht das Netzteil bestimmt, wie viel Strom es dem Handy „schickt“, sondern das Smartphone bzw. Tablet selbst. Frei nach dem Motto „kenn dein Limit“ sagt es dem Ladegerät, wie viel Strom es gerne hätte und wann Schluss mit dem Auftanken ist

Warum ist nicht jedes USB-Kabel schnellladefähig?

Das Problem ist die Leistung, die mittlerweile beim Aufladen moderner Smartphones, aber auch bei zahlreichen Laptops nötig ist. Würde man sämtliche Kabel für das schnelle Laden freigeben, wären viele Modelle damit überfordert, denn ihr Kabelquerschnitt ist zu gering, um eine so große Menge Strom überhaupt bewältigen zu können. Im schlimmsten Fall steigt die Temperatur des Drahts so weit an, dass ein Kabelbrand die Folge ist. Um dem Vorzubeugen, sind schnellladefähige Kabel mit einem entsprechenden Chip ausgestattet. Dessen Aufgabe ist es, dem Ladegerät mitzuteilen, ob schnell geladen werden kann oder nicht.

Warum lädt mein Smartphone trotz Schnellladefunktion langsam?

Lädt der Akku trotz Schnellladefunktion im Schneckentempo, ist entweder das Netzteil zu schwach, das Kabel nicht stark genug, bzw. mit dem entsprechenden Chip für Power Delivery ausgestattet, oder der Smartphone-Akku bereits größtenteils gefüllt.

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