Das beste Laufrad

Alle getesteten Laufräder.

Das beste Laufrad ist das Jojo von Pinolino. Von allen getesteten Laufrädern kann es am längsten genutzt werden, denn es ist nicht nur in der Höhe verstellbar, sondern lässt sich komplett umbauen, sodass aus dem Laufrad ein Chopper wird. Es ist sehr solide aus Holz verarbeitet und auch die unkaputtbaren Reifen sind ein großer Vorteil.

Ein Laufrad ist eine schöne Sache, gerade weil Kinder in den ersten Lebensjahren sehr wenig Unabhängigkeit erfahren – mit einem Laufrad können sie das erste Mal vor ihren Eltern davonfahren und das ohne deren Hilfe. So gut wie jedes Kind hat irgendwann ein Laufrad, die Frage ist nur, welches man sich aussucht.

Natürlich muss die Optik den Nachwuchs ansprechen, sonst wird es nur in der Ecke liegen und keine Verwendung finden. Aber auch aus Elternsicht sollten gewisse Dinge beachtet werden. Wir haben uns acht Laufräder genauer angesehen und getestet. Nicht jedes konnte die kleinen und großen Tester überzeugen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unsere Nummer Eins: Pinolino Jojo

Test: Laufrad – Testsieger Pinolino Jojo
Kinder haben lange etwas davon, da lohnt sich auch der etwas höhere Preis.

Das Jojo von Pinolino überzeugt mit sehr langer Nutzbarkeit. Durch die Möglichkeit, das Rad vom Chopper zum Laufrad umzubauen, wächst es schrittweise mit dem Kind mit. Der Umstieg vom Holzlaufrad zum Fahrrad ist damit problemlos möglich.

Leichtes Holzrad: Kinderkraft Runner Stars

Test Laufrad: Kinderkraft Runner Stars
Da es sehr leicht ist, kann es von Kindern auch gut alleine getragen werden. Die Klingel ist ein Highlight für die Kleinen.

Das Runner Stars von Kinderkraft ist sehr leicht, hat ein schickes Design und ist nicht teuer. Außerdem wird es sogar mit Klingel und kleiner Radtasche geliefert – das macht den Kleinen unglaublichen Spaß und fördert das Spielen. So lange nutzbar wie das Pinolino ist es aber nicht.

Für kleine Raser: Kettler Speedy

Test Laufrad: Kettler Speedy
Für vorsichtige Kinder eher nicht geeignet, aber als Übergang zum Fahrrad eine gute Idee.

Wenn Ihr Kind ein kleiner Geschwindigkeitsjunkie ist, dann ist das Kettler Speedy für Sie das richtige Laufrad. Es wird richtig schnell und macht Kindern, die das mögen, großen Spaß. Natürlich ist ein Helm Pflicht. Wenn Ihr Nachwuchs eher vorsichtig ist, sollten Sie lieber ein andres Laufrad wählen. Leider ist der Sattel nicht besonders bequem. Geeignet ist es vor allem für Kinder, die den Übergang vom Lauf- zum Fahrrad vollziehen wollen.

Für Vorsichtige: Smoby Laufrad

Test Laufrad: Smoby Laufrad
Der Niedrige Einstieg ist schon für jüngere und kleinere Kinder gut geeignet. Außerdem gibt es einen Radständer.

Haben Sie ein sehr zartes, kleines Kind? Dann sollten Sie sich das Smoby Solini ansehen. Es ist relativ klein und hat einen sehr niedrigen Einstieg, sodass auch kleinere Kinder gut damit zurecht kommen. Auch das Gewicht von knapp über drei Kilo ist bereits für jüngere Kinder gut zu stemmen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Ständer – kein anderes Laufrad bringt einen mit. Die Eltern wird es freuen, weil das Laufrad dann nicht immer auf dem Boden liegt sondern ordentlich abgestellt werden kann.

Vergleichstabelle

Unsere Nummer EinsLeichtes HolzradFür kleine RaserFür Vorsichtige
Modell Pinolino Jojo Kinderkraft Runner Stars Kettler Speedy Smoby Laufrad Kokua Like a Bike white Spoky Puky LR 1 Pinolino Vespa Wanda Hudora 4Wheely
Test: Laufrad – Testsieger Pinolino JojoTest Laufrad: Kinderkraft Runner StarsTest Laufrad: Kettler SpeedyTest Laufrad: Smoby LaufradTest Laufrad: Kokua Like a Bike white SpokyTest Laufrad: Puky LR 1Test Laufrad: Pinolino Vespa WandaTest Laufrad: Hudora 4Wheely
Pro
  • Mitwachsend
  • Lange einsetzbar
  • Tolle Qualität
  • Leicht
  • Schönes Design
  • Mit Klingel und Tasche
  • Für geschwindigkeitsliebende Kinder ein riesiger Spaß
  • Guter Übergang zum Fahrrad
  • Mit Radständer
  • Für kleinere, zarte Kinder gedacht
  • Niedriger Einstieg
  • Angenehmes Fahrgefühl
  • Tolle Optik
  • Mit Ledersattel
  • Gute Vorbereitung auf das Fahrradfahren
  • Schnell aufgebaut
  • Tolle Optik
  • Für junge und unsichere Kinder geeignet
Contra
  • Nicht ganz günstig
  • Qualität nicht ganz so gut wie beim Testsieger
  • Sattel ist unbequem
  • Für vorsichtige Kinder ungeeignet
  • Nicht lange verwendbar, da für größere Kinder eher nicht mehr geeignet
  • Sehr teuer
  • Luftreifen gehen schneller kaputt
  • Kein Schutzblech
  • Hohes Gewicht
  • Schwerer und breiter Rahmen
  • Höhe eher für kleinere Kinder
  • Empfindliche Oberfläche
  • Nicht verstellbar in der Höhe
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Der Markt an Laufrädern ist unüberschaubar groß. Die erste Entscheidung die Eltern treffen müssen lautet: Metall- oder Holzlaufrad. Es gibt verschiedene Höhen, für verschiedene Altersstufen. Außerdem ist die Bereifung sehr unterschiedlich. Von kleinen Hartgummireifen bis hin zu Luftreifen mit Ventil gibt es alles zu kaufen.

Bis auf eine Ausnahme waren alle von uns getesteten Laufräder für Kinder, die mindestens zwei Jahre alt sind. Fürs zweite Lebensjahr gibt es sogenannte Rutscher, die auf das Laufrad fahren vorbereiten. Für diesen Test spielten sie keine Rolle.

Getestet wurde mit einer Dreijährigen, die bereits Erfahrungen mit Laufrädern hat und nicht neu lernen musste, wie sie das Gleichgewicht halten muss.

Bereits im Test zeigte sich, dass einige Laufräder besser für Laufradneulinge geeignet sind als andere. Für kleine, zarte Kinder lohnt sich ein Blick auf das Smoby Solini und das Hudora 4 Wheely, ein Laufrad, das eher wie ein Rutscher konstruiert ist und über vier statt zwei Räder verfügt.

Die getesteten Holzlaufräder waren das Runner Stars von Kinderkraft, das Jojo von Pinolino, das Like a Bike von Kokua und, ebenfalls von Pinolino, die Vespa Wanda. Auch zwei Laufräder aus Metall wurden getestet, das Puky LR1 und das Speedy von Kettler.

Für alle Laufräder gab es identische Bedingungen. Unser Testkind legte mit jedem Rad für den Test zunächst die gleiche Strecke zurück, und zwar die vom Kindergarten bis nach Hause. Jeden Tag gab es für meine Tochter ein neues Laufrad bei der Abholung aus der Kindertagesstätte – für sie ein Test genau nach ihrem Geschmack.

Getestet wurde aber nicht nur die Laufleistung, die Handlichkeit fürs Kind und das Fahrverhalten, sondern auch der Aufbau, das Gewicht der einzelnen Laufräder und die Strapazierfähigkeit. Hier fiel beinahe sofort die Vespa Wanda negativ auf. Sie verkratzte innerhalb weniger Minuten, obwohl meine Tochter das Rad nicht mehr beanspruchte als alle anderen auch.

Kleine Extras machen Kindern Freude

Auch wenn es natürlich kein Muss ist: Extras wie eine Klingel, Bremse oder Aufkleber fürs Laufrad fließen minimal ebenfalls in die Bewertung ein, denn für Kleinkinder sind es Dinge, die die Phantasie anregen und das Laufrad so auch zu einem Spielobjekt machen.

Fortbewegung mal anders

Laufräder sind für Kleinkinder ein echter Meilenstein. Denn mit ihnen bekommen die Kleinen erstmals eine vollkommen neue Art der Fortbewegung. Sie lernen mit ihnen nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen. Ihr Gleichgewichtssinn wird durch das Laufrad ebenfalls geschult.

Ein Laufrad bereitet Kinder gut aufs Fahrradfahren vor

Doch genauso wie später beim Fahrrad fahren, ist es auch hier wichtig, dass Kinder einen Helm tragen. Denn auch beim Fahren mit einem Laufrad ist ein Unfall nicht ausgeschlossen.

Laufräder bereiten Kinder sehr gut auf das Fahrrad fahren vor. Denn schon wenn das Laufrad ins Haus einzieht, müssen Kinder Verkehrsregeln lernen. Dafür haben sie mit dem Laufrad Zeit und erlernen alles spielerisch. Wenn dann das Fahrrad an der Reihe ist, dann sind die meisten Kinder schon mit den Regeln des Straßenverkehrs vertraut und wissen, wann sie warten müssen und worauf sie Acht geben sollen.

Außerdem ist der Gleichgewichtssinn schon geschult – ein unerlässlicher Gehilfe beim Radfahren. Immerhin ist der Ablauf nahezu identisch bei beiden Fortbewegungsarten.

Bitte lassen Sie Ihr Kind nur dann mit einem Laufrad durch die Gegend flitzen, wenn es einen Helm trägt. Auch mit einem Laufrad können die Kleinen einen Unfall haben – und dann schützt ein Helm ihren Kopf.

Für Kindern ist all das vollkommen unwichtig. Alles, was sie wollen, ist sich bewegen und das Gefühl haben, das ganz selbstständig zu schaffen.

Dabei ist aller Anfang schwer. Auch das Fahren mit dem Laufrad muss erst gelernt werden. Seien Sie nachsichtig und geduldig mit Ihrem Kind, wenn es nicht sofort klappt. Kinder sind ausdauernder als wir Eltern glauben. Lassen Sie die Kleinen nur machen und immer wieder probieren, irgendwann klappt es!

Unsere Empfehlung: Pinolino Jojo

Von allen Laufrädern schnitt das Jojo von Pinolino insgesamt am besten ab. Es ist aus Holz und damit ebenso unkaputtbar wie die Reifen und lässt sich schnell aufbauen. Vor allem aber wächst es mit dem Kind mit und kann von allen getesteten Laufrädern am längsten genutzt werden.

Unsere Nummer Eins: Pinolino Jojo

Test: Laufrad – Testsieger Pinolino Jojo
Kinder haben lange etwas davon, da lohnt sich auch der etwas höhere Preis.

Das Laufrad Jojo von Pinolino aufzubauen, geht ziemlich schnell. Die Anleitung ist umfangreich und hat viele Bilder – eine Ausnahme unter all den getesteten Laufrädern. Auch der Umbau zu einem Chopper ist genau erklärt, so dass keine Fragen offen bleiben. Gerade wenn wir Eltern etwas für unsere Kleinen zusammenbauen, wollen wir doch sicher sein, dass alles gut sitzt und sie sich nicht verletzen können.

Einfacher Zusammenbau und Sticker als Extra.
Einfacher Zusammenbau und Sticker als Extra.

Unplattbare Reifen beim Laufrad

Was zunächst für Verwunderung sorgte: Auf der Verpackung sind die Räder noch mit einer Aussparung zu sehen, hier sind Ventile eingezeichnet mit denen die Luftreifen befüllt werden können. Im gelieferten Modell sind diese Aussparungen aber gar nicht mehr vorhanden. Ein Blick auf die Website des Herstellers verrät den Grund: Die Produktion wurde auf unplattbare EVA-Softbereifung umgestellt, so dass man sich zukünftig keine Sorgen mehr um herumliegende Glasscherben machen muss.

Die Reifen sind jetzt auf EVA-Softbereifung

Im Test gab es beim Kokua LikeaBike tatsächlich einen Platten und mein Testkind war daraufhin ziemlich traurig. Für alle Eltern, die sich das ersparen möchten, ist das Pinolino Jojo daher eine eindeutige Empfehlung.

Mitwachsend

Das Jojo wächst von allen getesteten Laufrädern am längsten mit. Der Sattel ist 6-fach höhenverstellbar: Von einer sehr niedrigen Einstiegshöhe als Chopper bei 28cm geht es auf 30 cm und 32 cm hoch.

Diese niedrige Höhe wird möglich, weil der Rahmen komplett gedreht werden kann. Dadurch müssen Kleinkinder nicht sofort lernen, ihr Bein über das Rad zu schwingen, sondern können zunächst ganz unkompliziert das Aufsteigen üben.

Wenn dann der Umbau zum Laufrad ansteht, sind die Kleinen mit ihrem Rad schon vertraut. Als Laufrad lässt sich der Sattel auf 39cm, 41cm und schließlich 43cm hochstellen. Der Abstand zum Untergrund wird somit stetig erhöht, so dass die wachsende Kinder immer genug Beinfreiheit haben.

Der Winkel, in dem die Kinder die Beine auf den Boden stellen, soll möglichst niedrig sein, das heißt die Beine möglichst durchgestreckt.

Lange einsetzbar dank Höhenverstellbarkeit

Durch das Verstellen vom Jojo-Chopper zum Laufrad wird gewährleistet, dass sich der Winkel proportional zu den Kinderbeinen mit verändert. Der Lenker ist zwar nicht in der Höhe verstellbar, das fällt aber weniger ins Gewicht, weil sich eben die Sitzhöhe verändern lässt.

Mit einem Gewicht von 4,8 Kilogramm liegt das Laufrad im guten Schnitt, ein Gewicht unter 5 Kilogramm stellt die Norm und ist für Kinder sehr gut zu tragen. Außerdem können sie sich, im Falle eines Sturzes, nicht zu sehr verletzen und sich auch allein befreien, wenn das Rad auf sie fällt.

Das "Jojo" macht überall eine gute Figur.
Das Jojo macht überall eine gute Figur.

Laufräder aus Holz sind in aller Regel leichter als Laufräder als Metall, eine Ausnahme ist das Solini von Smoby, das nur 3,2 Kilogramm wiegt.

Ein weiterer Pluspunkt vom Pinolino Jojo ist die sehr robuste Verarbeitung aus massiver Buche. Das hübsche Rot ist ein Blickfang, der sich noch mehr verschönern lässt. Denn mit dem Laufrad werden zusätzlich noch Aufkleber zur Verzierung geliefert.

Es gibt Sticker in Flammenoptik und zarte Schmetterlinge, die aufgeklebt werden können. Außerdem kann auch ein Reflektorbild angebracht werden. Gerade dieser Sticker, der eine Lampe darstellen soll, regt zu allerlei phantasievollem Spiel an.

Sicherheit

Wird das Laufrad nicht als Chopper benutzt, funktioniert der langgezogene Sattel als eine Art Schutzblech. Das schützt die Kleidung immerhin vor Spritzern an Rücken und Gesäß.

Ebenfalls ein guter Schutz: Die Reifen sind durchgehend mit Holz verkleidet, ähnlich den Felgen bei Autos. So können sich auch keine Kleinteile in Speichen verfangen und zu einer Gefahr für die Kleinen werden. Laufräder gelten als Spielzeug, deshalb sind die Sicherheitsbestimmungen weniger streng als beispielweise bei Kleidung.

Hier gilt es bestimmte Maße einzuhalten, bei Laufrädern gibt es sehr wenige Vorgaben.

Pinolino Jojo: Das sagen die Anderen

Momentan liegen leider keine aktuellen Tests zum Pinolino Jojo vor. Sobald welche erscheinen, werden wir sie hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Das Jojo von Pinolino ist vor allem deshalb unser Favorit, weil es so lange genutzt werden kann. Aber nicht jeden gefällt das Design aus Holz. Deshalb haben wir noch drei weitere Empfehlungen für Sie.

Leichtes Holzrad: Kinderkraft Runner Stars

Test Laufrad: Kinderkraft Runner Stars
Da es sehr leicht ist, kann es von Kindern auch gut alleine getragen werden. Die Klingel ist ein Highlight für die Kleinen.

Das Runner Stars von Kinderkraft ist ein sehr leichtes Holzlaufrad. Das machte es gerade beim Testkind auch sehr beliebt. Die 3,2 Kilogramm können von Dreijährigen bereits gut selbst getragen werden.

Der Sitz lässt sich von 37 bis 44 cm Höhe verstellen und wurde als sehr bequem bewertet. Die Vollgummireifen sorgen für einen leichten Lauf.

Als einziges Laufrad im Test hatte das Runner Stars sowohl eine Klingel als auch eine Lenkertasche. Die ist für Kinder wichtiger als man glauben mag, denn gerade die Drei- und Vierjährigen spielen öfter mal einen Urlaubstag oder eine große Reise – und da braucht man natürlich eine Tasche!

Eine Klingel hat eine geradezu magische Anziehungskraft auf Kinder, weshalb die am Laufrad befindliche Glocke bei den meisten zumindest am Anfang in Dauerbenutzung sein dürfte.

All diese Extras sind natürlich nur nettes Beiwerk, aber sie sollen hier erwähnt werden, weil sie Kindern neben dem Fahrvergnügen eine echte Freude machen.

Für kleine Raser: Kettler Speedy

Test Laufrad: Kettler Speedy
Für vorsichtige Kinder eher nicht geeignet, aber als Übergang zum Fahrrad eine gute Idee.

Für die Kinder, die gern flott unterwegs sind, ist das Kettler Speedy genau das Richtige. Denn es läuft sehr gut und die Kleinen bekommen ordentlich Schwung. Kein anderes Laufrad im Test lief so schnell.

Wichtig ist daher, dieses Laufrad aus Metall auch nur Kindern zu geben, die sich sicher damit bewegen können. Eher ängstliche, vorsichtige Kinder könnten hier schnell überfordert sein, denn es gibt beim Speedy eben nur das – Geschwindigkeit.

Das Laufrad ist für Kinder bis 5 Jahre geeignet und bis 50 Kilogramm belastbar. Die Gummireifen laufen sehr leicht, was aber zur Folge hat, dass die Kleinen bei Regenwetter im Zweifelsfall auch schnell mal wegrutschen.

Unser Testkind bemängelte, dass der Sattel unbequem sei und sie nicht gut darauf sitzen könne. Das liegt vermutlich daran, dass die Sitzfläche etwas groß geraten ist und die Kinder sie nicht vollkommen ausnutzen können.

Der Kettler Speedy.
Das Kettler Speedy – einfacher Aufbau.

Das Speedy von Kettler ist ein tolles Rad für alle Kinder die, sicher mit Fahrradhelm geschützt, ordentlich Geschwindigkeit spüren wollen. Damit ist das Laufrad aus Metall auch als Übergangshilfe zum Fahrrad eine gute Idee.

Für Vorsichtige: Smoby Laufrad

Test Laufrad: Smoby Laufrad
Der Niedrige Einstieg ist schon für jüngere und kleinere Kinder gut geeignet. Außerdem gibt es einen Radständer.

Laufräder sind, realistisch betrachtet, eigentlich erst für Zweieinhalb- bis Dreijährige gemacht. Denn vorher fehlt es den meisten Kindern schlicht an der Koordinationsfähigkeit, die für das Fahren nötig ist. Für die ersten Versuche oder für besonders zart gebaute Kinder ist das Smoby Solini eine echte Alternative.

Durch den sehr tiefen Einstieg ist es auch für Kleinkinder problemlos möglich sich aufs Rad zu schwingen. Das zentrale Trittbrett sorgt dafür, dass müde Kinder auch mal ihre Beine ausruhen können.

Der gesamte Aufbau dauert nur zehn Minuten, es kann also sofort losgesaust werden. Durch die vergleichsweise kleine Größe und das leichte Gewicht von 3,2 Kilogramm ist das Solini auch für den Einsatz im Haus gemacht. Die 10-Zoll-Gummiräder rollen schön leise und gleichmäßig.

Auch das Solini von Smoby wächst lange mit, die Sitzhöhe ist von 32,5 cm bis 37,5 cm verstellbar. Das Laufrad ist, wie das Speedy, bis 50 Kilogramm belastbar, aber die wenigsten Kleinkinder werden wohl so schwer sein.

Ein wirklicher Pluspunkt ist der Ständer, mit dem das Laufrad jederzeit geparkt werden kann. Allerdings ist dieses Extra eher für die Eltern als für die Kinder praktisch. Der Fahrradständer funktioniert gut, er lässt sich allerdings nur mit einer gewissen Kraftleistung aus- und einklappen. Dafür hält er das Laufrad von Smoby dann aber auch gut, während die Kleinen spielen oder einfach eine Pause machen.

Außerdem getestet

Kokua Like a Bike white Spoky

Das wohl teuerste Modell im Test, das Like a Bike white spoky von Kokua kann ebenfalls überzeugen. Allerdings ist der Preisunterschied zum Jojo von Pinolino riesig: Es kostet fast viermal so viel.

Die Luftreifen sind fürs Fahrgefühl zwar sehr angenehm, sie federn mehr und ahmen das Fahrgefühl des Radfahrens nach. Allerdings sind diese Reifen eben auch anfälliger und führten in unserem Test zu einem Platten.

Die Sitzhöhe ist von 44 bis 56 cm verstellbar, was das Laufrad vor allem für größere Kinder interessant macht.

Puky LR 1

Das Puky LR 1 ist ein Metalllaufrad für die Kinder, die eigentlich Fahrradfahren lernen wollen. Es wird beinahe einsatzbereit geliefert. Innerhalb von fünf Minuten ist es aufgebaut und für die erste Fahrt bereit. Es wird mit einem Ständer und einer Bremse geliefert, was für Vier- und Fünfjährige interessant ist.

Die jüngeren Kinder, die das Rad selbstverständlich auch nutzen können, sollten auf den Gebrauch der Bremse aber verzichten bzw. gut darauf vorbereitet werden. Das Bremsen lernen Kinder nämlich erst über die Füße und später über die Hände.

Das Puky war mit 5,2 Kilogramm das schwerste Laufrad im Test – das ist gerade für jüngere Kinder nicht ganz einfach zu handhaben. Der wohl größte Nachteil vom Puky ist neben dem Gewicht das fehlende Schutzblech. Bei Regen spritzt alles in hohem Bogen auf die Kleidung.

Pinolino Vespa Wanda

Das Laufrad im Vespaformat ist zugegeben ein echter Hingucker. Leider ist das hübsche Äußere auch schon das größte Plus. Denn neben einer sehr empfindlichen Oberfläche, die beim kleinsten Stoß verkratzt, ist die Höhe nicht besonders attraktiv.

Der Sitz lässt sich zwar von 32 auf 36 cm Höhe verstellen, allerdings sind die Hartgummiräder im Vergleich zu allen anderen Laufrädern sehr viel kleiner – und damit wird das gesamte Laufrad sehr niedrig. Das würde theoretisch für einen Gebrauch von Zweijährigen sprechen, dagegen spricht aber das hohe Gewicht.

4,6 Kilogramm liegen zwar im Normbereich, aber es verteilt sich aufgrund des massiven breiten Rahmens so ungünstig, dass sich die Kleinen weh tun, wenn sie damit hinfallen.

Hudora 4Wheely

Für die Zweijährigen ist das 4Wheely von Hudora eine attraktive Alternative. Allerdings kann es nicht allzu lange genutzt werden, weil die Sitzhöhe nicht verstellbar ist.

Für Kinder aber, die gern ein Laufrad nutzen wollen, aber auf zwei Rädern zu wackelig sind, für die ist das 4Wheely eine gute Idee. Es ist schön leicht und wendig, was hilft wenn die Kinder noch unsicher sind.

Die schön großen Räder halten es stabil, auch dann, wenn die Ecke etwas turbulenter umkurvt wurde.

Kommentare

34 Kommentare zu "Das beste Laufrad"

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Wir haben ein Kettler Laufrad…seit 9Jahren und es fährt schon das 3. Kind damit (und das 3. fährt es seit er 1,5Jahre alt ist und nun mit 5Jahren immer noch gerne)

Wir haben ein pucky wutsch (gebraucht) mit einem Jahr gekauft, weil er sich in der Krippe, gleich in die Rutsch Tiere verliebt hat. Mit 2 Jahren hat er dann das kettler Laufrad (gebraucht) bekommen. Unbeabsichtigt also das richtige, für unseren motorisch geschickten kleinen Rowdy kurz danach beherrschte er das (geschenkte) pucky (glaub ich) Dreirad und mit 2,5 Jahren fing er mit Roller und Fahrrad (noch mit Stützrädern, Plan ist diesen Sommer, ohne zu üben)an. Ich finde es gut das es unterschiedliche Fahrzeuge gibt, denn jedes Kind ist anders in seiner Entwicklung. 🙂

Wir hatten bzw haben Holzlaufrad mit Gummireifen gehabt, dass erst zu nutzen war, wo man oben drüber steigen müsste musste als es schon fast zu spät dafür war, denn es war sehr hoch angesiedelt(war mal ein Geschenk der Oma)… Dann haben wir eines aus Metal von Hudora, welches sich schon besser eignete, weil man auch stufenloser den Sattel einstellen konnte und es leichter war als das Holzlaufrad.. Beide haben Straße wald und Wetter ausgehalten über Jahre hinweg. Zustand Holz am Ende besser… Jetzt bei meiner jüngsten haben wir uns auch für ein Puky entschieden (mit Bremse und Ständer) Puky immer… Mehr... »

Unser kettler laufrad ist auch dabei

Kann man Laufräder eigentlich iwo testen ?

Puky. Vom Wutsch über das Laufrad und mittlerweile Fahrrad. Puky ist meiner Meinung nach, die beste Marke. Hatten auch noch das Dreirad und nen Puky Roller.

Wir haben auch ein Puky und das hat ein Schutzblech muss man wenn man es will hald extra kaufen oder die plus Version die hat klingel Ständer und Schutzbleche

Meine beiden Kinder fahren lieber Roller Laufräder waren/sind völlig uninteressant.

Für meine Zwillinge auch Puky!

Ganz klar für uns ist puky auf Platz 1

Für meine Kinder gibt es immer wieder ein „leichtes“aus Holz

Welches das beste ist für mein Kind,dass stellt sich raus wenn mein Kind gut damit klar kommt,oder nicht!!!

Bei uns wurde es ein Strider Laufrad.

12 Zoll Reifen, 2,9 kg und durch die anfangs niedrige Satteleinstellung von 1,5 – 5 Jahre.

Anfangs hatte ich auch das kleine Puky im Visier, aber es war einfach zu groß und insgesamt dann doch zu klein, so dass man später doch noch ein 2. hätte kaufen müssen

Das Strider dagegen deckt alles ab und konnte bzw kann auch qualitativ überzeugen.

http://familienleben2punkt0.de.tl/Strider-Laufrad.htm

Noch eine Stimme für Puky

?

Das kinderleichte Woom!

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