Die besten Staubsauger

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Schlittenstaubsauger, Akku-Staubsauger, Saug-Roboter und mehr: Wir haben über 40 Staubsauger für die Bodenpflege für Sie getestet, außerdem hatten wir reine Handstaubsauger und sogar Fenstersauger im Test. Wir sagen Ihnen, welcher Staubsauger für wen der Richtige ist und auf was Sie beim Kauf achten müssen.

Egal ob Tierhaare, die Krümel der Frühstückssemmel oder auch ein verschüttetes Glas Wasser – Staubsauger sind heutzutage vielfältig wie noch nie. Klein oder groß, mit Kabel oder ohne; ja auch vollautomatisch können Staubsauger heute ihre Arbeit erledigen.

Die renommierten Hersteller haben in allen Bereichen des Staubsauger-Sektors ihre Produkte platziert. Manche, allen voran Dyson, setzen neuerdings aber vermehrt auf Akku-Technik und halten sich vom Kabel-Sauger fern. Doch nicht jeder ist Fan eines kabellosen Gerätes, auch wenn es zweifelsfrei einige Vorteile zu bieten hat. Deshalb stehen auch kabelgebundene Geräte beim Kunden immer noch hoch im Kurs.

Eines ist aber nicht zu leugnen: Der Markt für Staubsauger aller Art ist unübersichtlich. Damit Sie sich besser zurechtfinden und den richtigen Staubsauger für Ihre Bedürfnisse finden, haben wir hier eine kurze Übersicht zu allen Staubsaugerarten zusammengestellt.

Staubsauger im Test: Alle Modelle im Überblick

Schlittenstaubsauger

Beim klassischen Bodensauger ist die Geräteeinheit über einen Schlauch mit dem Saugrohr verbunden. Im Gerätekorpus, auch Schlitten genannt, ist der Staubbeutel enthalten und der Sauger wird per Kabel an die Steckdose angeschlossen. Diese Bauart ist trotz der großen Konkurrenz immer noch die am weitesten verbreitete.

Vorteile spielen diese Staubsauger vor allem dann aus, wenn Sie ein Haus mit großer Fläche und möglichst ohne Treppenhaus haben. Dann zieht man den Saugerkorpus einfach hinter sich her und kann gemütlich saugen. Gerade, wenn man viele Zimmer zu reinigen hat, ist ein Schlittenstaubsauger eine gute Wahl, da man auf jeden Fall genug Platz im Staubbeutel hat und der Steckdose ganz sicher nicht die Puste ausgeht. Wenn Sie aber ein kleines Reihenhaus haben und oft auf verschiedenen Stockwerken saugen müssen, sind Schlittensauger nicht die beste Wahl. Denn sie lassen sich nur umständlich transportieren, weil man ständig mit Schlitten, Schlauch und Saugstiel zu kämpfen hat. Da sind Stielstaubsauger einfacher – oder Sie nehmen gleich einen Akkusauger, der noch dazu viel leichter ist.

Stiel- und Akkusauger haben dafür weniger Saugleistung, einen kleineren Staubbehälter und dem Akku geht natürlich viel schneller die Puste aus.

Apropos Staubsaugerbeutel, da hat man die Qual der Wahl. Staubbeutel sind auf Dauer eine teure Angelegenheit, da kommen Zyklon-Staubsauger ins Spiel. Der Unterschied ist, dass Zyklon-Geräte einen Staubbehälter anstelle eines Beutels haben. Beim Ausleeren des Behälters kommt man aber so zwangsweise mit dem Hausstaub in Berührung, weshalb beutellose Staubsauger für Allergiker nicht geeignet sind.

Für uns ist der beste Schlittenstaubsauger der Miele Complete C3 Excellence EcoLine. Sowohl auf glatten Böden, als auch auf Teppich macht er seine Arbeit gut und ist dabei auch noch sehr gut ausgestattet.

Wenn Sie sich für Schlittensauger interessieren, dann lesen Sie unseren Test:

Der beste Schlittenstaubsauger

 

Akku-Staubsauger

Einige haben aber so ihre Probleme mit den kabelgebundenen Saugern: das Kabel ist zu kurz, verheddert sich, muss ständig umgesteckt werden – das kann nerven. Gut, dass es Alternativen gibt, die gerade in den letzten Jahren großen Zulauf bekommen haben. Kompakte Stielstaubsauger sind quasi prädestiniert für den Akkubetrieb. Ein solches Gerät besteht aus einem langen Stiel, an dessen Unterseite die Saugdüse und je nach Bauart auch der Akku angebracht ist. Bei Modellen von Dyson und Dirt Devil ist die Motor-Filter-Einheit oben am Stiel befestigt, die meisten anderen Hersteller bringen beides unten an.

Diese Staubsaugerart ist vor allem für kleine Flächen und Häuser mit vielen Etagen geeignet. Ein Akku-Staubsauger ist leicht, kann viel besser transportiert werden als ein Schlittensauger und es spart Zeit, nicht immer erst das Kabel aufrollen zu müssen, bevor man den Raum wechselt. Aufgeräumt nimmt er außerdem nur sehr wenig Stellplatz weg, weshalb er auch gut für Ein-Zimmer-Wohnungen verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Akku-Sauger über eine rotierende Bürste verfügt, das findet man im Segment der Schlittenstaubsauger nicht mehr häufig. Manche Modelle bringen auch ein abnehmbares Handteil mit, also einen zusätzlichen Handstaubsauger. Das ist praktisch für kleinere Verschmutzungen und auch das Reinigen des Autos ist damit möglich – solange eben der Akku reicht.

Und hier wären wir auch beim Nachteil von Akku-Saugern: ohne geladenen Akku kein Staubsaugen. Und die Ladezeiten sind mit vier Stunden im Durchschnitt immer noch recht hoch, währenddessen die Laufzeit selten über 30 Minuten geht.

Wir finden, der beste Akku-Staubsauger ist der AEG CX7-2-45AN. Seine Saugleistung überzeugte zusammen mit dem abnehmbaren Handteil. Außerdem punktet er noch mit einem extra Feature am Bürstenkopf.

Einen ausführlichen Akku-Staubsauger Test finden Sie natürlich ebenfalls bei uns.

Der beste Akku-Staubsauger

 

Stielstaubsauger

Akku-Staubsauger sind zwar auch Stielsauger, doch es gibt diese Art von Saugern auch noch mit Kabel. Ein kabelgebundener Stielstaubsauger ist ebenfalls immer dann gut geeignet, wenn man eine kleinere Wohnung mit wenig Stellplatz hat und sich ein Bodenstaubsauger mit Schlitten an jedem zweiten Möbelstück verhakt. Stellfläche braucht er ebenfalls viel weniger als ein Schlittensauger und für das schnelle Saugen, kurz bevor der Besuch da ist, eignet er sich wirklich gut.

Die Bauweise ist identisch mit der, die bei den Akku-Saugern bereits beschrieben wurde. Hier ist der Saugbehälter allerdings so gut wie immer im mittleren Bereich, zwischen Stiel und Saugeinheit angebracht. Will man sich einen kabelgebundenen Stielstaubsauger kaufen, hat man allerdings nicht enorm viel Auswahl. Viele Hersteller haben diese Staubsaugerart aus dem Sortiment genommen und konzentrieren sich nur noch auf Akku betriebene Stielsauger.

Neben all den genannten Vorteilen haben Stielstaubsauger aber auch den Nachteil, dass sie nicht so flach gebaut sind und man deshalb nicht besonders gut unter manche Möbelstücke saugen kann. Das gilt nicht nur für die Stielsauger mit Kabel, sondern ebenfalls für die Akku-Sauger. Wenn Sie allerdings viele Treppen im Haus zu überwinden haben, dann ist das mit einem Stielstaubsauger sehr viel weniger problematisch als mit einem Schlittensauger. Probleme mit der Stromversorgung gibt es hier nicht, denn wie der Schlittensauger zieht der Stielstaubsauger seine Energie ebenfalls aus der Steckdose.

Wir haben einen Testsieger gefunden und es wurde der Sebo Felix 4 Kombi. Mit ihm wird jede Art von Boden sauber und er ist somit ein echter Allrounder. Wenn Sie sich für einen Stielstaubsauger interessieren, dann finden Sie weitere nützliche Informationen und Empfehlungen in unserem Test.

Der beste Stielstaubsauger

 

Staubsauger-Roboter

Die sicherlich modernste und am wenigsten arbeitsintensivste Art des Staubsaugens ist ein Staubsauger-Roboter. Diese praktischen Helfer können eine echte Hilfe für die regelmäßige Grundreinigung sein, komplett auf einen normalen Staubsauger können Sie aber deshalb trotzdem nicht verzichten. Die wesentlich geringere Saugleistung der Roboter lässt es eben nicht zu, hartnäckigen Staub oder Verschmutzungen zuverlässig aufzusaugen.

Außerdem müssen Sie dem Roboter den Weg frei räumen, das heißt, Spielzeug, Kabel oder Klamotten müssen vor der Saug-Fahrt vom Boden entfernt werden, sonst kann es passieren, dass sich der Sauger an ihnen festsaugt und mit seiner Arbeit nicht mehr weitermachen kann. Wenn Ihre Wohnung sehr verwinkelt oder vollgestellt ist, dann raten wir von einem Saugroboter ab – Sie werden keine Freude damit haben.

Für große, weitläufige Flächen ist der kleine Haushaltshelfer aber gut geeignet. Damit er nicht ständig gegen Möbelstücke fährt oder gar die Treppe hinab in den Keller stürzt, sind alle Staubsauger-Roboter mit einer Hinderniserkennung und Absturzsensoren ausgestattet. Natürlich gibt es noch weitere Funktionen wie Infrarotsensoren oder eine Kamera für die Raumerkennung, das ist aber abhängig vom jeweiligen Modell.

Je nach Roboter sind außerdem verschiedene Reinigungsmodi verfügbar und es ist möglich, den Roboter zu bestimmten Uhrzeiten oder an festen Tagen fahren zu lassen. Anders als bei großen Staubsaugern muss hier allerdings täglich der Staubbehälter geleert werden, das ist ein Nachteil der kleinen Helfer. Der wesentliche Vorteil ist aber sicherlich, dass die Sauger alleine ihre Runden drehen können und auch mehrmals am Tag den Boden von Schmutz befreien, wenn man das möchte. Arbeit wird einem auf jeden Fall abgenommen und gerade Zeit ist ja bei den meisten ein knappes Gut.

Manche Modelle können nicht nur saugen, sondern auch wischen. Aber auch hier gilt, dass man deshalb nicht komplett auf den Wischmopp verzichten kann. Die jeweiligen Wischtücher sind außerdem nicht besonders günstig und auch der Schmutzwassertank ist schnell voll. Wer mal keine Zeit hat den Wischer aus der Ecke zu holen, kann den Wischroboter sicher seine Runden drehen lassen, auch wenn hartnäckiger Dreck damit leider nicht verschwindet.

Für uns ist der Ecovacs Robotics Deebot M88 der beste Staubsauger-Roboter. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und vor allem, wenn Sie so gut wie keine Teppichböden in Haus oder Wohnung haben, kann der M88 sein volles Potential ausschöpfen. Weitere nützliche Informationen, auch zu Wisch-Robotern, enthält unser Testbericht.

Der beste Staubsauger-Roboter

 

Handstaubsauger

Die mit Abstand kleinste Staubsaugerart ist der Handstaubsauger. Sein Einsatzgebiet sind vor allem kleine Mengen Schmutz, für die sich das Herausholen des großen Saugers nicht lohnt; also etwas Dreck auf dem Flurteppich oder die geplatzte Tüte Nudeln in der Küche. Ob man dieses Gerät wirklich braucht, darüber scheiden sich die Geister. In vielen Fällen machen Schaufel und Besen die Sache genauso gut.

Ein Handstaubsauger ist ebenfalls Akku betrieben. Die Ladezeit unterscheidet sich je nach Modell teilweise enorm. Da man den Handstaubsauger im Normalfall nur kurz in Betrieb nimmt und dann wieder aufräumt, hält der Akku dann aber doch eine ganze Weile. Manche Modelle können nicht nur Schmutz, sondern auch Flüssigkeiten in geringen Mengen einsaugen. Wenn also in Eile mal das Wasserglas umfällt, dann kann ein Handsauger das Missgeschick schnell beheben – ein normales Glas mit 250 Millilitern Füllmenge passt aber in keinen Sauger, 100 Milliliter ist hier Standard, was Flüssigkeiten betrifft.

Der Aufbau eines Handsaugers ist denkbar einfach: Vorne auf das Gerät aufgesetzt ist der Staubbehälter, der meist mit einem kleinen Filter ausgestattet ist. Die hintere Konstruktion, an der auch der Haltegriff angebracht ist, dient dem Akku. Das Reinigen der Geräte gestaltet sich teilweise etwas fummelig, weil sich entweder die Abdeckung des Staubbehälters nicht gut lösen lässt oder aber schlecht konstruiert wurde und sich Schmutz in unzugänglichen Ecken festsetzt.

Für uns ist der beste Handstaubsauger der HoLife Generation II 036. Die Verarbeitung ist sehr gut, ebenso die Saugleistung. Auch kleine Mengen Flüssigkeiten können eingesaugt werden. Weitere Alternativen finden Sie in unserem Test.

Der beste Handstaubsauger

 

Fenstersauger

Eine ganz andere Art von Staubsauger ist ein Fenstersauger. Er kümmert sich nicht um Staub, sondern um das Schmutzwasser, dass beim Fensterputzen die Scheibe herunterläuft. Ist die Scheibe mit Reinigungsmittel eingesprüht und mit einem Tuch der Schmutz gelockert, wird das Schmutzwasser mit dem Fenstersauger eingesaugt, indem man das Gerät von oben nach unten an der Scheibe entlang führt.

Viele schütteln jetzt sicher den Kopf und fragen sich, was an der klassischen Variante mit Lappen und Tuch falsch ist: nichts, der Fenstersauger macht es aber denjenigen einfacher, die sich jedes Mal zum Fenster putzen durchringen müssen. Es tropft weniger und die Scheiben werden ohne langes Wischen so gut wie streifenfrei.

Es gibt sogar Kombigeräte mit einem extra Tank für das Reinigungsmittel, sodass man noch nicht einmal mehr zwei Dinge in der Hand halten muss. Was so gut wie immer mitgeliefert wird, ist eine Sprühflasche samt Mikrofasertuch, um die Scheiben vor dem Abziehen zu reinigen.

Fenstersauger sind Akku betrieben und müssen natürlich vorm Fensterputzen erst aufgeladen werden. Auch die Lautstärke der Geräte unterscheidet sich je nach Modell erheblich, lauter als ein Staubsauger sind aber alle nicht.

Unser Testsieger ist der Kärcher WV2 Premium. Er saugt das Schmutzwasser einwandfrei weg, ist hochwertig verarbeitet und preislich völlig in Ordnung.

Mehr zu Fenstersaugern erfahren Sie in unserem Test.

Der beste Fenstersauger