Die beste Bridge-Kamera

Test: Bridge-Kamera – Testsieger Panasonic Lumix DMC-FZ1000

Noch ganz neu und gleich die beste Bridge-Kamera ist die Lumix FZ1000 von Panasonic. Sie zeichnet sich durch einen relativ großen Bildsensor sowie ein sehr hochwertiges Objektiv aus. Ganz ähnlich ausgestattet ist die Sony RX10. Beide Kameras sind eine echte Alternative zu Spiegelreflex- oder Systemkameras. Das bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet die FZ1000, deshalb ist sie für uns die beste Bridge-Kamera.

Update 11. Januar 2016

Auf der CES in Las Vegas wurden keine interessanten neuen Bridge-Kameras vorgestellt und es sieht auch nicht so aus, als ob hier demnächst etwas Neues auf den Markt käme. Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 ist immer noch die beste Bridge-Kamera.

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16. Mai 2015

Der Abschnitt mit den Testberichten wurde mit den neuesten Ergebnissen aktualisiert.

Was ist eine Bridge-Kamera?

Mit einer Spiegelreflexkamera ist man besonders flexibel. Für die Aufnahme einer weiten Landschaft setzen Sie ein Weitwinkelobjektiv an, die fleißige Biene auf der Fliederblüte nehmen Sie mit einem Makro-Objektiv auf. Doch wer möchte schon für jedes Motiv immer das Objektiv wechseln? Zumal die Ausrüstung schnell auf viele Kilo Gewicht anschwillt und obendrein noch kostspielig ist.

Viel angenehmer wäre doch eine Kamera, die bereits von Haus aus für alle Aufgaben geeignet ist. Genau das bieten Bridge-Kameras, so genannt, weil sie eine Brücke zwischen kleinen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras bilden.

Unser Favorit: Die Panasonic FZ1000

Die Panasonic Lumix FZ1000 deckt mit ihrem fest eingebauten Zoomobjektiv einen weiten Bereich von 25 bis 400 Millimeter ab. Dabei ist sie mit einer Anfangsblende von F2.8 bis F4.0 recht lichtstark. Für eine gute Bildqualität sorgt ein 20-Megapixel-Sensor, der deutlich größer ausfällt als bei einer Kompaktkamera.

Die FZ1000 sieht zwar aus wie eine Spiegelreflexkamera (DSLR), bringt aber deutlich weniger Gewicht auf die Waage – mitsamt dem famosen Objektiv sind es gut 800 Gramm. Eine entsprechend ausgerüstete DSLR wiegt leicht das Doppelte wiege und benötigt deutlich mehr Platz in der Fototasche. Gar nicht davon zu reden, dass die FZ1000 spürbar günstiger kommt als eine Systemkamera mit einem vergleichbaren Objektiv.

Die FZ1000 hat viele Gene mit Panasonics Top-Modell, der Systemkamera GH4, gemeinsam. Etwa den hervorragenden elektronischen Sucher, der mit 2,36 Millionen Bildpunkten sehr fein auflöst. Oder gleich fünf Funktionsknöpfe, die sich individuell konfigurieren lassen. Hinzu kommt ein großes, hoch auflösendes Display, das mit einem Dreh-/Klappscharnier ausgesprochen flexibel ist. Berührungsempfindlich ist das Display leider nicht, mit Fingertipper und Wischgesten lässt sich die FZ1000 nicht bedienen.

In der Hand fühlt sich die FZ1000 an wie eine kleine Spiegelreflexkamera, dafür sorgt schon der weit nach vorne gezogene Griff auf der rechten Seite. Auch das große Moduswählrad kennt man sonst vor allem von DSLRs, ebenso das Daumenrad auf dem Rücken der Kamera.

Zoom oder Fokus verstellt man wahlweise mit einem griffigen Ring am Objektiv. Alternativ zoomt die FZ1000 auch wie eine Kompaktkamera mit einem Wipptaster, der den Auslöser umschließt. Dass Panasonic die FZ1000 hauptsächlich in eine Kunststoffhülle gepackt hat, ist kein großes Manko – alles wirkt robust, fast schon solide.

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