Convertible-Notebook Test: Hp Spectre X360 Foto: Lukmanazis / Shutterstock
vergleich
Letztes Update: 23.4.2021

Das beste Convertible-Notebook

Das beste Convertible ist das Microsoft Surface Pro 7. Es bringt alles mit, was man sich von einem solchen Hybriden wünscht: eine hervorragende Akkulaufzeit von 10 Stunden, ein hochauflösendes Display mit 2.736 x 1.824 Pixeln und ein Gewicht von nur 775 Gramm. So wird Gerät zum leistungsstarken Fliegengewicht. Es kommt ohne Lüfter aus und ist dadurch wunderbar leise. Außerdem kann sich das Pro 7 durch seine Rechenleistung spielend in Office und Multimedia-Aufgaben behaupten.

Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 23. April 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

17. Dezember 2020

Wir haben zwei weitere Convertibles in den Bericht aufgenommen. Sowohl das Microsoft Surface Go 2 als auch das Asus ZenBook Flip S sind neue Empfehlungen.

4. September 2020

Wir haben uns fünf neue Convertibles angesehen. Eine neue Empfehlung ist das Samsung Galaxy Book Flex.

19. Dezember 2019

Wir haben uns sieben aktuelle Convertibles angesehen und der neue Favorit ist das Microsoft Surface Pro 7.

2. Mai 2019

Wir haben uns interessante neue Convertibles angesehen. Mit dem HP Spectre Folio 13 gibt es eine neue Design-Alternative und wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, muss beim Toshiba Portégé X30T-E-109 keine Kompromisse eingehen.

9. November 2018

Wir haben unsere Empfehlungen aktualisiert. Unser neuer Favorit ist das Microsoft Surface Pro 6.

2. Februar 2018

Wir haben unsere Empfehlungen aktualisiert. Unser neuer Favorit ist das Microsoft Surface Pro.

Weitere Updates

Convertible-Notebooks sind praktisch, weil man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt – man hat ein Notebook und bei Bedarf ebenfalls ein Tablet. Je nachdem, wie diese Mischung umgesetzt wurde, ist das Doppelpack mehr oder weniger nützlich im Alltag.

Preislich lohnt es sich auf jeden Fall, wenn man sowieso mit dem Gedanken spielt, sich beide Geräte einzeln zu kaufen. Unter unseren insgesamt fünf Empfehlungen dürfte außerdem für jeden etwas dabei sein. Preislich liegt man hier zwischen 450 und 1.500 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Microsoft Surface Pro 7

Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 7
Das neue Microsoft Surface Pro bietet etwas mehr Leistung und hat endlich einen USB-Typ-C-Port. Für Besitzer des Vorgängers lohnt sich der Umstieg aber nicht unbedingt.

Das neue Microsoft Surface Pro 7 bietet alle Qualitäten des Vorgängers, kommt aber mit mehr Rechenleistung und einem USB-Typ-C-Port. Microsoft bleibt zudem seinem schlanken und edlen Design mit stabilem Aluminiumgehäuse treu. Auch das Display besitzt wieder eine hohe Helligkeit, gute Farben sowie eine hohe Auflösung. Einen Lüfter braucht das Convertible ebenfalls immer noch nicht, was für einen leisen Betrieb bei starker Rechenleistung sorgt. Ein großer Kritikpunkt bleibt allerdings: Microsoft verzichtet nach wie vor darauf, ein Tastatur-Cover beizulegen und auch der Eingabestift kostet extra.

Edles Design

HP Spectre x360

Test  Convertible-Notebook: HP Spectre x360
HP vereint im Spectre x360 Design mit einer guten Ausstattung. Auch der Preis stimmt bei diesem repräsentativen und hochwertigen Convertible.

Das HP Spectre x360 besticht vor allem durch sein extravagantes Design. Die geschliffenen Kanten sind mit Goldtönen verziert und ein USB-Anschluss wurde in eine der abgeschrägten Ecken eingesetzt. Hier trifft auf jeden Fall das Auge die Kaufentscheidung, da nur die Optik den Unterschied zu anderen Convertibles ausmacht. Die Leistung ist dank modernem Ice-Lake-Prozessor für Office-Anwendungen ausreichend und eine Tastaturbeleuchtung sowie gute Akkulaufzeiten gibt es oben drauf. Wer mehr Geld ausgeben möchte, findet aber auch Modelle mit 4K-Bildschirm und leistungsstärkerer Grafikkarte.

Gut & günstig

Microsoft Surface Go 2

Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Go 2
Das Surface Go 2 eignet sich ideal für Einsteiger. Das schlanke Windows 10 S kommt auch mit der etwas niedrigen Leistung gut zurecht.

Und noch einmal Microsoft. Wie das Microsoft Surface Go bietet auch das Surface Go 2 ausreichend Leistung für einfache Schreibarbeiten und Surfen im Internet. Es ist etwas kleiner als unser Top-Favorit, steht bei der hochwertigen Verarbeitung den teureren Surface-Geräten aber in nichts nach. Die zweite Version des günstigen Microsoft-Tablets hat einen etwas stärkeren Prozessor als das Vorgängermodell und kommt mit aktuellem WLAN- und Bluetooth-Standard. Im Betrieb ist es lautlos und auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Wer nicht mehr von seinem Convertible erwartet, ist mit dem Microsoft Surface Go 2 daher gut beraten. Auch hier müssen aber das Tastatur-Cover und ein Eingabestift extra gekauft werden.

Wenn Geld egal ist

Asus ZenBook Flip S UX371

Test  Convertible-Notebook: Asus ZenBook Flip S UX371
Hochwertig, mit neuester Technik und edlem Design. Das ZenBook Flip S kann viel, kostet aber auch einiges.

Wer dazu bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, bekommt mit dem Asus ZenBook Flip S ein äußerst hochwertiges Convertible mit edlem Design. Dank einem Prozessor der neuesten Intel-Generation und viel Speicher, muss man hier auf nichts verzichten. Auch die Akkulaufzeit und das Display können sich sehen lassen, wobei letzteres etwas stark spiegelt. Ein paar mehr Anschlüsse hätten es aber durchaus sein dürfen, durch die modernen Thunderbolt-4-Ports lässt sich aber alles mit Adaptern regeln. Insgesamt ist das ZenBook Flip S sein Geld daher auf jeden Fall wert.

Für Samsung-Fans

Samsung Galaxy Book Flex

Convertible-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 09 03 Um 11.55.10
Zum ersten mal seit 2017 bringt Samsung neue Windows-Geräte auf den Markt. Eines davon ist das gut gelungene Galaxy Book Flex.

Im Bereich der mobilen Geräte hat sich Samsung lange Zeit auf Smartphones und Tablets konzentriert. Jetzt gibt es aber auch wieder ein Notebook und ein Windows-Convertible des südkoreanischen Herstellers. Letzteres ist das Samsung Galaxy Book Flex, welches durch eine saubere Verarbeitung, gute Leistung und den mitgelieferten Eingabestift direkt auf sich aufmerksam macht. Damit werden nicht nur Samsung-Freunde ihren Spaß haben, sie profitieren aber zusätzlich von einer guten Zusammenarbeit mit entsprechenden Samsung-Telefonen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritEdles DesignGut & günstigWenn Geld egal istFür Samsung-Fans
Microsoft Surface Pro 7 HP Spectre x360 Microsoft Surface Go 2 Asus ZenBook Flip S UX371 Samsung Galaxy Book Flex Microsoft Surface Go Toshiba Portégé X30T-E-109 Acer Spin 5 Microsoft Surface Book 3 Lenovo Yoga C940-14IIL Dell Latitude 7200 2-in-1 Dell XPS 13 7390 2-in-1 Microsoft Surface Pro 6 Samsung Galaxy Book Microsoft Surface Pro Microsoft Surface Book 2
Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 7Test  Convertible-Notebook: HP Spectre x360Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Go 2Test  Convertible-Notebook: Asus ZenBook Flip S UX371Convertible-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 09 03 Um 11.55.10Test  Convertible-Notebook: Microsoft Suface GoTest  Convertible-Notebook: Toshiba Portégé X30T-E-109Test  Convertible-Notebook: Acer Spin 5Convertible-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 09 03 Um 11.59.10Test  Convertible-Notebook: Lenovo Yoga C940-14IILTest  Convertible-Notebook: Dell Latitude 7200 2-in-1Test  Convertible-Notebook: Dell XPS 13 7390 2-in-1Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 6Test  Convertible-Notebook: Samsung Galaxy BookTest  Convertible-Notebook: Microsoft Surface ProTest  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Book 2
Pro
  • Kein Lüfter, daher lautlos
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Hochwertiges und schlankes Design
  • Gute Leistung
  • Extravagantes Design
  • Gute Lautsprecher
  • Gute Eingabegeräte
  • Beleuchtete Tastatur
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Guter Bildschirm
  • Sehr leicht
  • Sehr hochwertiges Gerät
  • Gutes Display
  • Sehr gute Leistung
  • Inklusive Eingabestift
  • Zwei moderne Thunderbolt-2-Ports
  • Sehr leicht
  • Hochwertig verarbeitet
  • Helles Display
  • Konstante Leistung
  • Kein Lüfter, daher lautlos
  • Sehr gutes Display
  • Gute Akkulaufzeit
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Touch-Bildschirm spiegelt nicht
  • Großer Lieferumfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • 3:2-Format
  • Viele Anschlüsse
  • Gute Akkulaufzeit
  • Mit Tastatur-Dock vollwertiger Laptop
  • Ohne Tastatur-Dockvollwertiges Tablet
  • Gute Leistung
  • 3:2-Format
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Leistung
  • Eingabestift im Lieferumfang
  • Zwei Thunderbolt 3-Anschlüsse
  • Keyboard-Cover im Lieferumfang
  • Zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gutes Touchpad
  • Sehr heller Bildschirm
  • Gute Tastatur
  • Zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • Kein Lüfter, daher lautlos
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Hochwertiges und schlankes Design
  • Gute Leistung
  • Hochwertiges, schlankes Design
  • Sehr leicht und kompakt
  • LTE-Modul
  • Hochwertiges, schlankes Design
  • Lange Akkulaufzeit
  • Tolles Display
  • Lautlose Kühlung
  • Gute Rechenleistung
  • Sehr lange Akkulaufzeit (mit Dock)
  • Tolles Tastatur-Dock
  • Flexibel aufstellbar
  • Schönes Display
  • Lautlose Kühlung
Contra
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft werden
  • Nur 12 Monate Garantie
  • Etwas dunkler Bildschirm
  • Tastatur-Cover muss extra gekauft werden
  • Sehr teuer
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Kein Speicherkartenleser
  • Keine herkömmlichen USB-Typ-A-Ports
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft
  • Wenig Speicherplatz
  • Leistung reicht nur für Office und Internet
  • Nur 12 Monate Garantie
  • Wird sehr warm
  • Performance könnte noch besser sein
  • Kein SD-Kartenleser
  • Flimmerndes Display
  • Langsamer Kartenleser
  • Spiegelnde Bildschirmoberfläche
  • Hoher Preis
  • Design wirkt nicht mehr ganz frisch
  • Kein Speicherkartenleser
  • Leistung könnte besser sein
  • Erwärmt sich im Betrieb
  • Mäßige Lautsprecher
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft werden
  • Kein USB-Typ-C
  • Nur 12 Monate Garantie
  • Mittelmäßige Akkulaufzeit
  • Rechenleistung nur ausreichend
  • Kein Thunderbolt 3
  • Tastatur-Cover nur Mittelmaß
  • Tastatur und Stylus nur gegen Aufpreis
  • CPU drosselt unter anhaltender Last
  • Kein Thunderbolt 3
  • Stylus nur gegen Aufpreis
  • CPU drosselt unter anhaltender Last
  • Kein Thunderbolt 3
  • Relativ hohes Gewicht
Bester Preis
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Bildschirm12,3 Zoll (Multitouch)13,3 Zoll (Multitouch)10,5 Zoll (Multitouch)13,3 Zoll (Multitouch)13,3 Zoll (Multitouch)10 Zoll (Multitouch)13,3 Zoll (Multitouch)13,5 Zoll (Multitouch)13,5 Zoll (Multitouch)14 Zoll (Multitouch)12,3 Zoll (Multitouch)13,4 Zoll (Multitouch)12,3 Zoll (Multitouch)10,6 Zoll (Multitouch)12,3 Zoll (Multitouch)13,5 Zoll (Multitouch)
Auflösung2736 x 1824 Pixel1920 x 1080 Pixel1920 x 1280 Pixel3840 x 2160 Pixel1920 x 1080 Pixel1800 x 1200 Pixel1920 x 1080 Pixel2256 x 1504 Pixel3000 x 2000 Pixel1920 x 1080 Pixel1920 x 1080 Pixel1920 x 1200 Pixel2736 x 1824 Pixel1920 x 1280 Pixel2736 x 1824 Pixel3000 x 2000 Pixel
CPUIntel Core i5-1035G4 (4 / 8 / 1,1 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i7-1065G7 ( 4 / 8 / 1,6 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Pentium Gold 4425Y (2 / 4 / 1,7 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i7-1165G7 ((4 / 8 / 2,8 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-1035G4 (4 / 8 / 1,1 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Pentium Gold 4415Y (2 / 4 / 1,6 GHz / Kerne / Threads / Taktrate)Intel Core i7-8550U (4 / 8 / 1,8 - 4 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i7-1065G7 (4 / 8 / 1,3 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-1035G7 (4 / 8 / 1,2 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-1035G4 (4 / 8 / 1,1 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-8365U ( 4 / 8 / 1,6 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-8365U ( 4 / 8 / 1,6 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-8250U (4 / 8 / 1,6 - 3,4 GHz / Kerne / Threads / Taktrate)Intel Core m3-7Y30 (2 / 4 / 1,0 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-7300U (2 / 4 / 2,6 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)Intel Core i5-7300U (2 / 4 / 2,6 GHz / Kerne / Threads / Basistakt)
Arbeitsspeicher8 GB16 GB4 GB16 GB8 GB4 GB16 GB16 GB8 GB16 GB8 GB8 GB8 GB4 GB8 GB8 GB
Speicher256 GB512 GB64 GB1 TB256 GB SSD64 GB1 TB1.000 GB256 GB SSD512 GB512 GB256 GB128 GB64 GB256 GB256 GB
GrafikIris Plus Graphics G4Intel Iris Plus Graphics G7Intel HD Graphics 615Intel Ires Xe Graphics G7Intel Iris Plus GraphicsIntel UHD Graphics 615Intel UHD Graphics 620Intel Iris Plus GraphicsIntel Iris Plus GraphicsIris Plus Graphics G4Intel UHD Graphics 620Intel UHD Graphics G1Intel UHD Graphics 620Intel HD Graphics 615Intel HD Graphics 620Intel HD Graphics 620
Anschlüsse1x USB 3.1 (Typ-C), 1x USB 3.1 (Typ-A), 3,5-mm-Audioanschluss, Surface Connect2x Thunderbolt 3, 1x USB 3.1 (Typ-A), MicroSD-Kartenleser, 3,5-mm-Audioanschluss1x USB 3.1 Gen1 (Typ-C), Surface-Connector, microSD-Kartenleser, kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss2x Thunderbolt 4 (USB Typ-C), 1x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 1x HDMI2x Thunderbolt 3, 1x USB 3.0 (Typ-A), microSD-Kartenleser, 3,5-mm-Headsetanschluss, Schacht für Eingabestift1x USB-Typ-C, 1x 3,5-Millimeter-Klinke, microSD-Kartenleser2x USB 3.1 (Typ-C), 2x USB 3.1 (Typ-A), 1x HDMI, 1x VGA, 1x GigabitLAN, 3,5-mm-Audioanschluss, Kensington Lock2x USB 3.1 Gen1 (Typ-C), 2x USB 3.1 Gen1 (Typ-A), 1x HDMI, microSD-Kartenleser, 3,5-mm-Headsetanschluss, Kabelschloss1x USB 3.2 Gen2 (Typ-C), 2x USB 3.2 Gen1 (Typ-A), SD-Kartenleser, 3,5-mm-Headsetanschluss, Surface-Connector2x Thunderbolt 3, 1x USB 3.1 (Typ-A), 3,5-mm-Audioanschluss2x Thunderbolt 3, 1x USB 3.1 (Typ-A), MicroSD-Kartenleser, 3,5-mm-Audioanschluss, Kensington Lock2x Thunderbolt 3, MicroSD-Kartenleser, 3,5-mm-Audioanschluss1x USB 3.0, 1x Mini-Displayport, 1x 3,5-Millimeter-Klinke, microSD-Kartenleser1x USB 3.0 Typ-C, 3,5-Millimeter-Klinke, Micro-SD-Speicherkartenleser1x USB 3.0, 1x Mini-Displayport, 1x 3,5-Millimeter-Klinke3x USB 3.0, 3,5-Millimeter-Klinke, SDXC-Speicherkartenleser
DrahtlosWi-Fi 6 (802.11 ax), Bluetooth 5.0Wi-Fi 5 (802.11 ac), Bluetooth 5.0WiFi 6 (802.11ax), Bluetooth 5.0WiFi 6 (802.11ax), Bluetooth 5.0Wi-Fi 6 (802.11 ax), Bluetooth 5.0WLAN-ac, Bluetooth 4.1WLAN-ac, Bluetooth 4.2, LTEWi-Fi 6 (802.11 ax), Bluetooth 5.0Wi-Fi 6 (802.11 ax), Bluetooth 5.0Wi-Fi 6 (802.11 ax), Bluetooth 5.0Wi-Fi 5 (802.11 ac), Bluetooth 5.0Wi-Fi 6 (802.11 ax), Bluetooth 5.0WLAN-ac, Bluetooth 4.1WLAN-ac, Bluetooth 4.1WLAN-ac, Bluetooth 4.1WLAN-ac, Bluetooth 4.1
Akkulaufzeit10 Stunden9 Stunden6 Stunden7 Stunden7 Stunden8 Stunden9 Stunden10 Stunden8 Stunden11 Stunden7 Stunden9 Stunden9 Stunden7 Stunden12 Stunden15 Stunden
Abmessungen29,2 x 20,1 x 0,85 cm30,9 x 21,8 x 1,5 cm24,5 x 17,5 x 0,8 cm30,5 x 21,1 x 1,39 cm27,4 x 24,2 x 2 cm24,5 x 0,8 x 17,5 cm31,6 x 20,7 x 9,1 cm30,0 x 23,5 x 1,5 cm31,2 x 23,2 x 2,3 cm32 x 21,7 x 1,5 cm29,2 x 20,8 x 9,4 cm29,6 x 20,7 x 1,3 cm29,2 x 0,8 x 20,1 cm26,1 x 0,9 x 17,9 cm29,2 x 0,8 x 20,1 cm31,2 x 2,3 x 23,2 cm
Gewicht0,775 Gramm1,3 kg0,54 kg1,2 kg1,16 kg0,52 g1,4 kg1,2 kg1,65 kg1,4 kg1,18 kg1,3 kg0,77 g0,64 kg0,77 kg1,53 kg

Unterschiedliche Lösungen

Convertible-Notebooks sind eine Mischung aus Laptop und Tablet und können dementsprechend in beiden Ausführungen genutzt werden. Der Weg dorthin ist technisch unterschiedlich: Es gibt 360-Grad-Gelenke, Dreh-Kipp-Scharniere und Andock-Tastaturen.

360-Grad-Gelenke und Dreh-Kipp-Scharniere haben den Nachteil, dass die Tastatur immer am Gerät bleibt. Dadurch ist es schwerer und unhandlicher als ein Tablet. Außerdem zeigt bei ihnen im Tablet-Modus die Tastatur nach unten, was beim Tragen und Halten unangenehm ist.

 Convertible-Notebook Test: Microsoft Surface Pro 7

Zwar haben sich 360-Grad-Convertibles wie die Yoga-Serie von Lenovo bis dato bewährt, denn mit ihren normalen Laptop-Prozessoren stellen sie Notebook-Leistung im Tablet-Format zur Verfügung. Die Geräte sind aber alles andere als handlich, leicht und kompakt.

Es gibt verschiedene Wege vom Notebook zum Tablet

Mit dem Surface Pro von Microsoft hat sich der Anspruch an Convertibles verändert: Es ist in erster Linie ein Tablet mit Standfuß, das mit einem optionalen Keyboard bestückt werden kann, keine komplizierten Gelenke stören die Mobilität. Wer über 1.000 Euro investiert, kann das Surface Pro 4 sogar mit einem leistungsstarken Core i5 oder i7 Prozessor erwerben.

Microsoft war mit dem Surface Pro 4 sehr erfolgreich und so drängten schnell Konkurrenten in den Markt, die eine ähnliche Handhabung bieten: Auch deren Modelle sind Tablets mit ausklappbarem Standfuß und flachen Docking-Tastaturen, die magnetisch am Gerät angebracht werden. Die Auswahl an entsprechenden Geräten ist über die Zeit gewachsen: Es gibt komplett lüfterlose Geräte mit stromsparenden Prozessoren, allerdings gibt es auch potente Modelle mit aktiver Lüftung und Leistung auf dem Niveau von Desktop-PCs.

Aber Convertibles mit Andock-Tastatur haben auch einen Nachteil: Man kann sie in der Regel nicht wirklich auf dem Schoß benutzen, denn die Verbindung zwischen Monitor und Tastatur ist nicht stark genug, um den Bildschirm von allein zu halten. Sie benötigen zum Abstützen des Monitors einen Ausklapp-Standfuß. Das funktioniert gut auf einem Tisch, auf dem Schoß ist diese Konstruktion aber zu wackelig. Eine Ausnahme ist das Surface Book 2 von Microsoft: Dank innovativem Gelenk kommt es ohne Kickstand aus, trotzdem kann man den Bildschirm abnehmen und als Tablet nutzen.

Beliebt ist bei Convertibles der Eingabestift, auch Stylus genannt, der dank ausgefeilter Technik natürliche Schreibschrift wie auf dem klassischen Notizblock zulässt. Von Vorteil ist dabei auch die Möglichkeit, ein Convertible beispielsweise leicht schräg aufzustellen, was komfortableres Schreiben zulässt. Ideal also für Kreativanwender wie Designer und Künstler sowie Business-Nutzer, die schnell und einfach Gedanken festhalten müssen.

 Convertible-Notebook Test: Ms Surfacepro6 Platin Studiomode
Unser Favorit: Microsoft Surface Pro 7

Das Microsoft Surface Pro 7 bleibt dem Ruf seiner Vorgänger treu. Das Tablet arbeitet lüfterlos, das Touchdisplay ist mit 2.736 x 1.824 Pixel gestochen scharf, bietet eine gute Helligkeit und sehr gute Farben, während das Aluminiumgehäuse hochwertig und edel verarbeitet wurde.

Unser Favorit

Microsoft Surface Pro 7

Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 7
Das neue Microsoft Surface Pro bietet etwas mehr Leistung und hat endlich einen USB-Typ-C-Port. Für Besitzer des Vorgängers lohnt sich der Umstieg aber nicht unbedingt.

In Sachen Rechenleistung bleiben außerdem kaum Wünsche offen: Egal ob Office, Multitasking oder weniger aufwändige Multimedia-Aufgaben. Nur das Spielen von grafisch komplexen PC-Games ist natürlich nicht möglich.

Kühlung ohne Lüfter

In Sachen Kühlung setzt Microsoft auf eine Hybrid-Lösung: Zum einen fungiert das hochwertige Aluminiumgehäuse als Kühlkörper, um die Hitze nach außen abzustrahlen, zum anderen kommt eine Flüssigkühlung zum Einsatz. Diese Technologie namens Vapor Chamber kann die Abwärme effektiv und schnell mithilfe von Wärmeleitrohren transportieren. Das alles passiert komplett lautlos.

Über ein zu heißes Gehäuse muss sich der Käufer aber kaum Gedanken machen, denn selbst unter Dauerbelastung erhitzt sich das Gerät stellenweise auf nur knapp 40 Grad. Zwar wird der Prozessor im Inneren um einiges heißer, bleibt aber mit Temperaturen zwischen 60 und 70 Grad stets im unbedenklichen Bereich.

Ausstattung und Verarbeitung

Wie bereits erwähnt, ist das Gehäuse des Microsoft Surface Pro 7 durchweg hochwertig: Es ist aus einem Aluminiumblock gefräst und bietet dank ordentlicher Materialstärke eine vorbildliche Verwindungssteifheit. Auch der flexibel klappbare Standfuß an der Rückseite des Tablets lässt eine Öffnung von bis zu 170 Grad zu, die zugehörigen Gelenke wirken alles andere als billig.

Das Tablet an sich bringt dennoch nur leichte 775 Gramm auf die Waage und weist eine Dicke von nur 0,8 Zentimetern auf. Damit zählt das Gerät zu den leichtesten und dünnsten Convertibles überhaupt. Wer also auf der Suche nach einem eleganten, top verarbeiteten Arbeitsgerät ist, dürfte mit dem Microsoft-Convertible zufrieden sein.

Die Anschlüsse des Surface Pro beschränken sich aber aufgrund des kompakten Formats nur aufs Nötigste: Es stehen einmal ein vollwertiger USB-3.0-Anschluss für Typ-A-Stecker und ein USB-Typ-C-Port bereit. An letzterem lassen sich mit einem Adapter auch Monitore anschließen. Ergänzt wird die Ausstattung noch mit einer 3,5-Millimeter-Klinkenkombination, um Headsets daran anstöpseln zu können. Für die drahtlose Kommunikation sind WLAN mit dem neuen ax-Standard, auch Wi-Fi 6 genannt, und Bluetooth 5.0 an Bord.

 Convertible-Notebook Test: Surfacepro7 17
Das Surface Pro 7 ist ein dezent verbessertes Modell der Vorgänger.

Ausgestattet ist das Tablet außerdem mit zwei Kameras: Eine mit fünf Megapixel in der Front, die für Video-Chats genutzt werden kann. Sie liefert zwar nicht die allerbeste Bildqualität, für ihren Einsatzzweck reicht sie aber vollkommen aus. Außerdem beherrscht sie die Login-Funktion »Windows Hello«, die auf biometrische Faktoren setzt und die Eingabe von Passwörtern überflüssig macht. Auf Wunsch genügt nach der entsprechenden Einrichtung nämlich nur ein Blick in die Webcam. Die zweite Kamera bringt es auf acht Megapixel und knipst durchaus respektable Fotos. Hier dürfen Käufer zwar keine Oberklasse-Aufnahmen erwarten, für Schnappschüsse oder das Fotografieren von Dokumenten eignet sich die Kamera aber auf jeden Fall.

Die Verarbeitung ist top, genauso wie das Display

Die schmale Chiclet-Tastatur namens Type Cover gibt es nur gegen einen stolzen Aufpreis von knapp 120 Euro. Dafür bietet sie einen hohen Schreibkomfort, da sich die Druckpunkte der Tasten spürbar und knackig zurückmelden sowie einen gewissen Hubweg bieten. Das integrierte Clickpad ist ausreichend bemessen und reagiert stets präzise auf Eingaben und Klicks, auch hier sind die Druckpunkte deutlich spürbar. Die zehn Euro teurere Signature-Variante fürs Surface Pro bietet zudem eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Immerhin lassen sich auch ältere Type Cover der Vorgänger am aktuellen Gerät benutzen. Das Tastatur-Cover wird magnetisch am Tablet gehalten und das auch noch ziemlich stark. Unwahrscheinlich also, dass sich das Cover einfach mal löst.

Stylus, Bildschirm und Akkulaufzeit

Ebenfalls nur optional gibt es den Surface-Stift, der ab 80 Euro zu haben ist. Entsprechende Bundles mit eventuellen Preisnachlässen gibt es leider von Microsoft nicht. Dafür aber zehn Prozent Rabatt im offiziellen Online-Shop für Eltern, Studenten und Lehrer auf einzelne Produkte. Der Vorteil des Stylus liegt auf der Hand: Damit lässt sich deutlich präziser arbeiten, vor allem im Vergleich zur Touch-Bedienung mit den Fingern. Hinzu kommen noch satte 4.096 Druckstufen, die kreatives Zeichnen wie mit einem echten Bleistift zulassen.

Vorbildliche Akkulaufzeit

Der hochauflösende, berührungsempfindliche Bildschirm stellt Inhalte dank 2.736 x 1.824 Pixel detailreich und scharf dar. Doch auch die restlichen Eigenschaften des Displays sind mustergültig: Es bietet eine überdurchschnittliche Helligkeit, einen sehr hohen Kontrast und eine RGB-Farbraumabdeckung von über 90 Prozent. Da der Bildschirm allerdings spiegelt, kann es beim Outdoor-Einsatz zu störenden Reflexionen kommen.

Der Lithium-Ion-Akku ist mit 45 Wattstunden ordentlich bemessen. Doch wie bei allen anderen Geräten auch, entscheiden hauptsächlich Hard- und Software über die tatsächliche Akkulaufzeit. Und hier offenbart sich eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger: Mehr Leistung erfordert zwar mehr Energie, durch den Einsatz der besonders Effizienten Ice-Lake-Prozessoren von Intel verbessert sich das Microsoft-Convertible aber wieder etwas. Mit einer Laufzeit von 10 Stunden wird ein Spitzenwert erreicht, der beispielsweise einen kompletten Arbeitstag ohne Ladegerät zulässt. Komplett aufgeladen ist der Akku übrigens in nur zwei Stunden, sofern das Gerät dabei nicht ausgelastet wird.

Gibt es Schwächen?

Ja, die gibt es. Auch das Microsoft Surface Pro 7 drosselt die Prozessorleistung bei Dauerbelastung. Die CPU kann ihre Turbo-Taktrate von 3,7 GHz zwar kurzzeitig erreichen, nach einigen Minuten sinkt diese aber immer weiter ab. Hier kommt die passive Kühlung an ihre Grenzen und führt zum sogenannten Thermal Throttling: Zum Selbstschutz vor dem Überhitzen senkt der Rechenchip die Taktfrequenz, um weniger Abwärme zu verursachen.

Diese Drosselung sorgt dafür, dass nicht immer die volle Leistung abrufbar ist. Allerdings tritt das Throttling nur auf, wenn das Tablet mit besonders intensiven oder gar mehreren Arbeiten parallel gequält wird. Da das im Alltag aber nicht die Regel ist, hält sich dieser Nachteil noch halbwegs in Grenzen. Zu vernachlässigen ist die Taktreduzierung aber nicht.

Auch in Sachen Anschlüsse steht dem Nutzer nicht gerade eine riesige Auswahl zur Verfügung, sondern nur die absolut notwendigsten stehen bereit. Auf die moderne Schnittstelle Thunderbolt 3 müssen Käufer immer noch komplett verzichten. Dafür gibt es mittlerweile einen sehr flexiblen USB-Typ-C-Anschluss. Ein microSD-Kartenleser ist ebenfalls an Bord, der aber etwas ungünstig unter dem Standfuß platziert ist. So kann der 256 Gigabyte große Speicher problemlos erweitert werden.

Trotz einiger Schwächen immer noch die beste Wahl

Und da sind wir auch schon beim nächsten Thema: Aufrüsten, Reinigen oder Teile ersetzen ist beim Surface Pro 7 nicht möglich. Zum einen lässt sich das Tablet nicht ohne Schaden zu verursachen öffnen, zum anderen sind die Bauteile fast alle fest verlötet. Doch diese Eigenschaft teilt das Gerät mit fast allen Convertibles.

Und wie bereits erwähnt, gibt es das Type Cover und den Stylus nur gegen happige Aufpreise. In unseren Augen sollte die Investition aber tatsächlich getätigt werden, weil das Surface Pro nur auf diese Weise sein Potenzial komplett entfalten kann. Denn alle drei Teile zusammen (Tablet, Tastatur und Stift) machen das Microsoft Surface Pro 7 zu einer echten Empfehlung. Dafür muss man allerdings auch bereit sein, tief in die Tasche zu greifen.

Microsoft Surface Pro im Testspiegel

Auch andere Kollegen hatten das Microsoft Surface Pro 7 im Test und konnten dem Tablet viel positives abgewinnen. Die Tester von Computer Bild (11/2019) zeigen sich beispielsweise von der hochwertigen Verarbeitung und der guten Leistung begeistert:

Das Surface Pro 7 gehört zu den größeren und schweren Tablets. Dafür bekommt der Nutzer ein Gerät, dass sich mit der Anstecktastatur Type Cover in einen vollwertigen Laptop verwandeln lässt. Das große 12-Zoll-Display ist eine Wucht: Extrascharf mit knackigen Farben. Das Arbeitstempo ist top, selbst leistungshungrige Software läuft auf der getesteten Variante mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, Core i7 und 256-Gigabyte-SSD schön flüssig. Für aufwendige Spiele ist die Grafik im Prozessor aber zu schwach.

Im Test von Notebookcheck (11/2019) kommt das Surface Pro 7 zwar ebenfalls gut weg, es werden aber die nur zaghaften Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger bemängelt:

»Die nummerierte Surface-Pro-Reihe wirkt, als hätte sie seit dem Surface Pro 5 aus dem Jahr 2017 fast stillgestanden. Obwohl die Tablets immer noch zu den besten Windows-Tablets auf dem Markt gehören, hoffen wir, dass das Surface Pro 2020 echte Neuerungen bringt, anstatt eine weitere iterative Verbesserung zu sein.«

Bei PC Welt (11/2019) schneidet das Convertible von Microsoft ebenfalls sehr gut ab, auch wenn man hier eher einen ultramobilen Laptop vorziehen würde:

»Das neue Microsoft Surface Pro 7 legt vor allem bei der Rechenleistung zu und erweitert mit Typ-C die Anschlussmöglichkeiten. Damit bleibt es das beste Tablet, wenn Sie eines brauchen, das Sie überwiegend als Notebook einsetzen. Denn ähnlich teuren ultramobilen Laptops steht es in Rechenleistung und Anschlussvielfalt nicht nach. Seine Akkulaufzeit ist aber mäßig, egal ob Sie Tablet- oder Notebook-Maßstäbe anlegen. »

Alternativen

Das Microsoft Surface Pro 7 hat viele Vorzüge, nicht umsonst ist es unser Favorit geworden. Wer aber zum Beispiel mehr Leistung, andere Formfaktoren oder weitaus weniger Geld investieren möchte, der sollte einen Blick auf unsere vier Alternativen werfen.

Stilvoll: HP Spectre x360

Mit dem Spectre x360 setzt HP auf ein schlankes und edles Design. Durch die Bauform mit Tastatur zum Umklappen findet außerdem ein leistungsfähiger Intel Core i7-1065G7 seinen Platz, der für eine gute Office-Leistung sorgt. Dank kleinen Reserven dürfen auch ruhig mal Fotos bearbeitet werden und für den kleinen Videoschnitt sollte es ebenfalls reichen. Die vier Kerne des Prozessors bearbeiten dabei bis zu acht Aufgaben gleichzeitig.

Edles Design

HP Spectre x360

Test  Convertible-Notebook: HP Spectre x360
HP vereint im Spectre x360 Design mit einer guten Ausstattung. Auch der Preis stimmt bei diesem repräsentativen und hochwertigen Convertible.

Der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher und die 512 Gigabyte fassende SSD sorgen für zusätzliche Geschwindigkeit. Vor allem die SSD kann mit ihren extrem schnellen Zugriffszeiten das Laden von Programmen und das Öffnen von Dateien deutlich beschleunigen. Zum Arbeiten in Word und Excel oder zum Surfen im Internet und zum Schreiben von Mails reicht die Power des HP Spectre x360 mehr als aus. Die Möglichkeit, Hardware zu ergänzen oder auszutauschen dürfen Anwender aber nicht erwarten.

Leder-Optik von HP

Ohne Adapter lassen sich nur wenige Geräte mit dem HP-Convertible verbinden. Neben einem Headset-Anschluss und dem HDMI-Port finden sich noch zwei Thunderbolt-3- und ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss am x360. Über die Thunderbolt-3-Ports lassen sich alle weiteren Verbindungen herstellen und theoretisch sogar eine externe Grafikkarte betreiben. Vom Monitor- über einen Netzwerk- bis hin zum herkömmlichen USB-Typ-A-Anschluss können hier alle Arten von Adaptern zum Einsatz kommen. Das ist zwar etwas umständlich, aber die wenigen Anschlüsse kommen dem Design des HP Spectre x360 zu Gute.

Überhaupt ist das Design das eigentliche Highlight des Spectre x360. Rund um das Gerät herum verläuft eine goldfarbene Kante, die sich vom matten schwarz des übrigen Gehäuses absetzt. Noch dazu ist die Kante abgeschrägt und vermittelt mit ihrer geschliffenen Oberfläche einen hochwertigen, edelmetallartigen Look. In einer der abgeschrägten Ecken hat HP außerdem einen der Thunderbolt-3-Anschlüsse untergebracht – Ein echtes optisches Highlight.

Der Touchscreen ist genauso hochwertig wie der Rest des HP Spectre x360. Der Bildschirm lässt sich mit mehreren Fingern gleichzeitig bedienen und unterstützt auch Eingabestifte sehr gut. Videos von Amazon Prime oder Netflix können in FullHD, also mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, angezeigt werden. Die Helligkeit dürfte aber gerne noch etwas höher sein. Farben könnten ebenfalls mit etwas kräftigerem Kontrast angezeigt werden.

Die Bauart des x360 lässt auch einen Lüfter zu, der sich im einfachen Office-Betrieb aber kaum bemerkbar macht. Steigen die Anforderungen an die Hardware an, ist das surrende Geräusch aber dennoch zu hören. Wer ein möglichst toll designtes Convertible mit solider Leistung möchte, der wird beim HP Spectre x360 fündig. Sollen häufig Geräte angeschlossen werden, sind aber Adapter nötig. Wen das nicht stört, der erhält ein modernes Gerät, das sich von vielen anderen Herstellern absetzen kann.

Preis-Tipp: Microsoft Surface Go 2

Das Microsoft Surface Go 2 ist unsere Empfehlung für alle, die nicht so tief in die Tasche greifen wollen. Wie beim Vorgängermodell muss man sich aber auch hier darüber im klaren sein, dass zu dem günstigen Preis noch das Tastatur-Cover und der Eingabestift extra geordert werden müssen. Eine einfache Bluetooth-Tastatur lässt sich aber auch benutzen.

Gut & günstig

Microsoft Surface Go 2

Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Go 2
Das Surface Go 2 eignet sich ideal für Einsteiger. Das schlanke Windows 10 S kommt auch mit der etwas niedrigen Leistung gut zurecht.

In diesem günstigen Convertible sorgt ein Intel-Pentium-Prozessor für ausreichend Leistung, um Office-Programme und Internetaktivitäten zu ermöglichen. Im Vergleich zum Microsoft Surface Go ist die Leistung aber nur geringfügig gestiegen. Die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics 615 bleibt gleich und unterstützt den Prozessor beim Abspielen von hochauflösenden Videos. Somit lassen sich auch Netflix und Co. problemlos verwenden.

Wie bereits erwähnt, müssen Käufer beim Preis auch Zusatzkosten für das Tastatur-Cover und den Eingabestift einplanen. Diese empfehlen sich allerdings sehr, da sie in Verarbeitung und Qualität den teuren Surface-Modellen in nichts nachstehen. Das Surface Go 2 unterstützt aber auch Tastaturen älterer Surface-Geräte.

Gutes Gerät für den kleinen Geldbeutel

Insgesamt bietet das Microsoft Surface Go 2 nur wenig mehr, als das Vorgängermodell. Die Akkulaufzeit fällt mit sechs Stunden gut aus und der Bildschirm ist mit 10,5 Zoll ein wenig größer. Da das Convertible deutlich kleiner und handlicher als unser Favorit ist, fällt nicht nur das Gewicht mit 520 Gramm deutlich geringer aus, es ist auch deutlich sparsamer. Zudem bietet es einen USB-Typ-C-Anschluss und den vielfältigen Surface-Connector.

Der kleinere Bildschirm bietet auch nur eine geringere Auflösung, die mit 1.920 x 1.280 Bildpunkten aber größer ausfällt als beim ersten Surface Go. Keine Abstriche müssen hingegen beim Kontrast und der Helligkeit gemacht werden. Hier lässt sich Microsoft nicht lumpen und bietet dieselben hohen Werte wie bei unserem Top-Favoriten. Auch die Farbdarstellung ist mit den deutlich teureren Geräten vergleichbar. Wie bei anderen Convertibles auch, spiegelt der Bildschirm allerdings, was die Arbeit im Freien natürlich etwas eingeschränkt.

Auch beim Microsoft Surface Go 2 erfolgt die Kühlung passiv, sodass keine störenden Lüftergeräusche auftreten. Programme, die das System etwas stärker belasten, sorgen allerdings dafür, dass sich das günstige Tablet spürbar erwärmt. Die Leistung wird dabei aber nur beeinflusst, wenn die Belastung über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten bleibt.

Neben dem USB-Typ-C-Anschluss bietet das Surface Go auch einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für herkömmliche Kopfhörer und Headsets. Zudem dürfen Anwender eine microSD-Karte unter dem Standfuß einsetzen. So lässt sich der etwas dürftige interne Speicher von 64 Gigabyte zusätzlich erweitern. Wer ohnehin mehr Speicher möchte, kann das Surface Go 2 gegen Aufpreis auch mit 8 statt 4 Gigabyte großem Arbeitsspeicher sowie 128 statt nur 64 Gigabyte großem internen Speicher kaufen.

Der größte Kritikpunkt bleibt das Fehlen des Tastatur-Covers im Lieferumfang. Es schlägt mit circa 100 Euro einen ordentlichen Batzen auf den Kaufpreis. Wer dazu noch den Eingabestift möchte, muss nochmal so viel einplanen.

Trotz der Mehrkosten für Eingabestift und Tastatur-Cover ist das Microsoft Surface Go 2 für Einsteiger und sparsame Käufer gut geeignet. Einfache Alltagsanwendungen lassen sich damit mühelos erledigen und auch Surfen sowie Netflix und Co. sind kein Problem.

Luxuriös: Asus ZenBook Flip S UX371

Wer auf dem aktuellsten Stand der Technik sein möchte, greift zum Asus ZenBook Flip S UX371. Für den hohes Preis gibt es nicht nur ein ansprechendes Design, sondern auch einen Intel-Core-i7-Prozessor der aktuellen Tiger-Lake-Generation. Seine Besonderheit liegt neben einer hohen Leistung, auch bei der integrierten Grafikkarte, die er mit sich bringt. Diese hört auf den Namen Intel Iris Xe und eignet sich auch für Spiele, solange diese nicht in höchster Auflösung mit maximalen Detailstufen gespielt werden.

Wenn Geld egal ist

Asus ZenBook Flip S UX371

Test  Convertible-Notebook: Asus ZenBook Flip S UX371
Hochwertig, mit neuester Technik und edlem Design. Das ZenBook Flip S kann viel, kostet aber auch einiges.

Damit der Prozessor auch für eine ordentliche Systemperformance sorgen kann, verbaut Asus gleich 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Für eigene Daten steht außerdem eine schnelle SSD bereit, die mit einer Größe von einem Terabyte sehr viel Platz bietet. Dadurch muss man sich für lange Zeit keine Sorgen um den Speicherplatz machen. Sollte der Platz doch einmal knapp werden, lässt sich die Festplatte nachträglich austauschen.

Der Bildschirm des ZenBook Flip S lässt sich um 360 Grad herumklappen, wodurch man entweder wie an einem normalen Laptop oder wie an einem Tablet arbeiten kann. Für längere Schreibarbeiten ist die Tastatur sehr gut geeignet und auch das Touchpad als Mausersatz erfüllt seinen Zweck. Der Touchscreen ist aber das eigentliche Highlight, weil er nicht nur extrem präzise auf Berührungen reagiert, sondern auch 4K-Auflösung besitzt. Dadurch wirken Bildinhalte gestochen scharf, und auch wer sich künstlerisch mit einem Eingabestift betätigt, wird voll und ganz zufrieden sein.

Beim Thema Zubehör ist Asus allerdings sparsam, da der erwähnte Eingabestift zum Beispiel extra hinzugekauft werden muss. Im Handel gibt es aber häufig Angebote, in denen das Windows-Convertible in Kombination mit dem Stift zu haben ist. Sparsam ist der Hersteller aber auch bei den Anschlüssen. Hier verfolgt Asus einen ähnlichen Weg wie Apple und verbaut zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Diese können zwar über Adapter alle möglichen Verbindungen erstellen, da aber einer der Ports für das Ladegerät benötigt wird, fällt dieser je nach Anwendung schon mal weg.

Immerhin gibt es aber einen HDMI-Anschluss, sodass sich ein Monitor auch ohne Extras anschließen lässt. Auch ein herkömmlicher USB-Typ-A-Anschluss ist vorhanden. So kann man auch ohne Umwege klassische USB-Sticks benutzen. Einen Kopfhöreranschluss mit 3,5-mm-Klinkenstecker gibt es allerdings nicht. Dafür kann sich die Akkulaufzeit mit ungefähr sieben Stunden durchaus sehen lassen.

Für den aufgerufenen Preis bekommt man mit dem Asus ZenBook Flip S ein äußerst hochwertiges Convertible auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Zahl der Anschlüsse und das fehlende Zubehör sprechen dabei nicht gegen einen Kauf, auch wenn zum Beispiel der Eingabestift von Asus eine nette Dreingabe gewesen wäre.

Für Fans: Samsung Galaxy Book Flex

Nach etwas mehr als drei Jahren hat sich Samsung wieder mit auf den Markt der Windows-Geräte gewagt. Dabei ist unter anderem das Samsung Galaxy Book Flex herausgekommen, das mit einem sehr hochwertigen Gehäuse überzeugen kann. Das Convertible ist stabil und auch die Scharniere halten den Bildschirm fest an seinem Platz, obwohl diese im Tablet-Modus ruhig noch etwas straffer sein könnten.

Für Samsung-Fans

Samsung Galaxy Book Flex

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Zum ersten mal seit 2017 bringt Samsung neue Windows-Geräte auf den Markt. Eines davon ist das gut gelungene Galaxy Book Flex.

Für kreative Anwender hält das Galaxy Book Flex noch ein Extra bereit. Der »S-Pen« genannte Eingabestift von Samsung ist im Lieferumfang mit enthalten und muss nicht extra gekauft werden. Außerdem befindet sich ein praktischer Aufbewahrungsschacht an der Seite des Windows-Convertibles, in dem sich der Stift ganz bequem transportieren und auch aufladen lässt.

Der Bildschirm selbst ist zwar verspiegelt, aber das ist bei den meisten Touchscreen-Geräten so. Dafür ist die Helligkeit ausreichend hoch und auch Farben werden mit einer durchschnittlich guten Qualität angezeigt. Die FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten ist zwar nicht überragend, aber für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend.

Bei der Hardware setzt Samsung auf zwei Intel-Prozessoren, zwischen denen man sich entscheiden muss. In der hier vorgestellten Variante kommt der Intel Core i5-1035G4 zum Einsatz, der für Office-Anwendungen, Surfen im Internet und kleinere Arbeiten mit Grafikprogrammen sehr gut geeignet ist. Hierbei muss man sich allerdings mit der internen Grafikeinheit des Prozessors begnügen, eine extra Grafikkarte gibt es nämlich nur im größeren 15-Zoll-Modell des Samsung Galaxy Book Flex.

Wer ein Samsung-Smartphone besitzt, profitiert zudem von einer extra Software, die den Austausch von Daten zwischen dem Telefon und dem Convertible vereinfacht. Hinzu kommt ein integriertes Qi-Ladepad, über das sich entsprechende Telefone drahtlos laden lassen. Da dieses aber unter dem Touchpad sitzt, muss man sein Smartphone auf den Mausersatz legen, um diese Funktion benutzen zu können. Das ist etwas unpraktisch, weil man dadurch den Mauszeiger nicht mehr navigieren kann.

Das hochwertige Samsung Galaxy Book Flex bietet eine gute Leistung, ist aber insgesamt recht teuer. Von den zahlreichen Funktionen profitiert aber nicht nur, wer ein Samsung-Smartphone besitzt. Jeder, der auf der Suche nach einem etwas eleganteren Gerät ist, kann sich dieses Convertible getrost näher ansehen.

Was gibt es sonst noch?

Microsoft Surface Go

Das Surface Go bietet ausreichend Leistung für einfache Schreibarbeiten und Surfen im Internet, ist allerdings etwas kleiner als unser Top-Favorit. Im Gegenzug bietet es dieselbe hochwertige Verarbeitung wie die »großen« Surface-Geräte, ebenfalls einen lautlosen Betrieb und auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Wer nicht mehr von seinem Convertible erwartet, ist mit dem Microsoft Surface Go gut beraten. Auch hier müssen aber das Tastatur-Cover und ein Eingabestift extra gekauft werden.

Toshiba Portégé X30T-E-109

Für viel Geld bekommt man auch viel, zumindest bei Toshiba. Das Portege X30T-E-109 bringt nicht nur eine gute Leistung mit sich, sondern auch reichlich Zubehör. So sind zum Beispiel gleich zwei Tastaturen dabei, die als Soft- oder Hardcover für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet sind. Einen Eingabestift und ein entspiegeltes Display gibt es noch obendrauf. Dafür ist das Toshiba Portégé X30T-E-109 aber auch deutlich teurer als andere Convertibles.

Acer Spin 5

Das Acer Spin 5 bietet viele Anschlüsse und ein hochauflösendes Display. Durch die 2K-Auflösung wirken Bildinhalte damit sehr knackig und scharf, außerdem kommt das 3:2-Format Grafikern entgegen. Die Leistung der Grafikeinheit ist zwar nicht für 3D-Anwendungen geeignet, für Bildbearbeitung, Surfen im Internet und Office-Programme reicht es aber auf jeden Fall. Hinzu kommt, dass Acer viel Arbeits- und Festplattenspeicher in das Windows-Convertible packt. Die Akkulaufzeit ist mit circa zehn Stunden ebenfalls gut, der Kartenleser dürfte aber gerne etwas schneller sein. Trotz weniger Kritikpunkte, ist das Acer Spin 5 sowohl als Laptop- als auch als Tablet-Ersatz bestens geeignet.

Microsoft Surface Book 3

Das Microsoft Surface Book 3 ist ein Sonderling unter den Convertibles. Trotz abnehmbarem Display kann es durch sein stabiles Tastaturdock als vollwertiges Tablet, oder eben als vollwertiges Notebook eingesetzt werden. Die Verarbeitungsqualität, die Leistung und der Preis sind allesamt recht hoch, weshalb sich dieses Convertible nur für Enthusiasten empfiehlt. Während die verbaute Hardware auf dem aktuellen Stand ist und die meisten Aufgaben mühelos erledigt, könnte das Design des Surface Books eine Rundumerneuerung vertragen. Mittlerweile wirken die leicht geschwungenen Formen neben der Tastatur etwas altbacken. Nichts desto trotz ist das Microsoft Surface Book 3 wieder ein sehr hochwertiges und besonderes Windows-Convertible, das allerdings auch einen recht hohen Kaufpreis einfordert.

Lenovo Yoga C940-14IIL

Im Lenovo Yoga C940 kommt wie bei unserem Favoriten ein brandneuer Ice-Lake-Prozessor von Intel zum Einsatz. Dadurch wird ein deutliches Leistungsplus erreicht, das sich aber nicht auf die Wärmeentwicklung oder die Lüfterlautstärke auswirkt. Das FullHD-Display bietet zudem einen guten Helligkeitswert, ist aber für die Arbeit im Freien nicht unbedingt geeignet. Als besonderes Extra liefert Lenovo gleich noch einen Stylus mit, der im Gehäuse des Yoga C940 einen eigenen Platz hat. Gleich zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse liefern über Adapter außerdem alle Ports, die man im Alltag benötigen könnte. Das Convertible von Lenovo ist ein sehr hochwertiges Gerät und seinen Preis durchaus Wert.

Dell Latitude 7200 2-in-1

Wer nicht auf Microsoft zurückgreifen will, bekommt mit dem Dell Latitude 7200 2-in-1 ein Convertible, das fast genauso aussieht wie das Vorbild. Die Leistung reicht dabei nicht ganz an das Surface Pro 7 heran, reicht aber für vielfältige Office-Aufgaben aus. Dafür ist das Tastatur-Cover gleich mit dabei und muss nicht extra gekauft werden. Als Ersatz für Maus und Tastatur eignet sich dieses aber nur bedingt. Das eigentlich gute Display wird außerdem nicht sehr hell, was das Arbeiten bei starkem Umgebungslicht erschwert. Alles in allem ist das Latitude 7200 2-in-1 zwar einen Blick wert, es gibt aber bessere Alternativen.

Dell XPS 13 7390 2-in-1

Und noch einmal Dell. Das Dell XPS 13 2-in-1 zeigt sich mit einem sehr hochwertigen Gehäuse und langer Akkulaufzeit. Die Leistung ist auch hier für Office-Anwendungen mehr als ausreichend, auf Dauer erwärmt sich das Convertible aber spürbar. Der Bildschirm bietet nicht nur sehr gute Farben, sondern ist auch hell genug, um Bildinhalte im Freien lesbar darzustellen. Die umklappbare Tastatur eignet sich außerdem gut für Vielschreiber. Mit zwei Thunderbolt-3-Ports und einem MicroSD-Kartenleser fällt die Ausstattung aber sehr mager aus – insbesondere auch deshalb, weil einer der Thunderbold-Anschlüsse für das Ladekabel benötigt wird.

Microsoft Surface Pro 6

Das Microsoft Surface Pro 6 ist der Vorgänger unseres Favoriten. Microsoft setzt auch hier auf ein schlankes und edles Design mit stabilem Aluminiumgehäuse. Das Display glänzt einer hohen Helligkeit, guten Farben und hoher Auflösung. Im Inneren arbeitet ein schnellerer Prozessor, der immer noch ohne Lüfter auskommt. Das sorgt für einen leisen Betrieb bei starker Rechenleistung. Einziger Wermutstropfen: Microsoft legt dem Surface Pro 6 kein Tastatur-Cover bei. Auch der Eingabestift muss separat erworben werden. Wer das Surface 6 Pro günstig erwerben kann, trifft damit immer noch eine gute Wahl.

Samsung Galaxy Book

Das Samsung Galaxy Book bietet deutlich weniger Leistung, als die bisher vorgestellten Convertibles. Dafür besitzt es ein stabiles Gehäuse, kommt mit einem ansprechenden Design und liefert viele Extras mit, die bei anderen Herstellern eventuell zugekauft werden müssten. Sogar ein LTE-Modul für Internet unterwegs ist integriert. Mit einer Akkulaufzeit von sieben Stunden hält es zudem noch lange durch und bei seinem günstigen Preis ist es durchaus einen Blick wert.

Microsoft Surface Pro

Das Microsoft Surface Pro aus dem vergangenen Jahr bietet zwar weniger Leistung als unser Top-Favorit, ist mittlerweile aber etwas günstiger zu haben. Das Design ist schlank und edel, der Akku hält locker einen produktiven Arbeitstag durch und das Display glänzt mit einer hohen Helligkeit und natürlichen Farben. Hinzu kommt eine lautlose Kühlung. Schade nur, dass Microsoft auch hier den nützlichen Eingabestift und das Tastatur-Cover ausschließlich optional anbietet. Wer sich von den teils hohen Folgekosten nicht abschrecken lässt, erhält mit dem Surface Pro 2017 ein hochwertiges Tablet mit guter Akkulaufzeit.

Microsoft Surface Book 2

Das Microsoft Surface Book 2 bietet eine sehr lange Akkulaufzeit von 15 Stunden, wenn es an das flexible Tastatur-Dock angeschlossen ist. Apropos Eingabegeräte: Das beleuchtete Keyboard ist dem eines regulären Notebooks durchweg würdig. Doch auch hier fehlt wieder der Stylus für handschriftliche Eingaben, den gibt es nur gegen Aufpreis. Schade finden wir auch, dass zum relativ hohen Preis kein Thunderbolt 3 integriert wurde. Des Weiteren ist die Rechenleistung zwar hoch, kann aber unter Last nicht lange gehalten werden, da die Temperaturen die CPU nach einer gewissen Zeit zur Drosselung zwingen.

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