Convertible-Notebook Test: Hp Spectre X360 Copyright: Lukmanazis / Shutterstock
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Letzte Aktualisierung: 15.2.2022

Das beste Convertible-Notebook

Das beste Convertible ist das Microsoft Surface Pro 8. Es bringt alles mit, was man sich von einem solchen Hybriden wünscht: eine gute Akkulaufzeit von durchschnittlich 8 Stunden, ein hochauflösendes Display mit 2.880 x 1.920 Pixeln und ein Gewicht von knapp unter 900 Gramm. So wird Gerät zum leistungsstarken Leichtgewicht. Das Pro 8 kann sich durch seine Rechenleistung spielend in Office und Multimedia-Aufgaben behaupten.

Michael Beck
Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar, Golem und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Wobker
Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 15. Februar 2022

Wir haben neun weitere Geräte in den Vergleich aufgenommen. Das Microsoft Surface Pro 8 löst seinen Vorgänger auf der Favoritenposition ab. Neue Empfehlungen sind außerdem das HP Envy x360 13, das das HP Spectre x360 13 verdrängt, das Acer Spin 3 SP314-21N als Ersatz für das Microsoft Surface Go 2 sowie das Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2, für das das Asus ZenBook Flip S seinen Platz räumen musste. Das Samsung Galaxy Book Flex 2 ist nun unsere neue Empfehlung für Samsung-Fans, das ebenfalls seinen Vorgänger ablöst.

Neuzugänge ohne Empfehlung sind das Lenovo ThinkBook 14s Yoga, das Asus ZenBook Flip 13, das Asus ExpertBook B5 Flip und das Microsoft Surface Go 3.

17. Dezember 2020

Wir haben zwei weitere Convertibles in den Bericht aufgenommen. Sowohl das Microsoft Surface Go 2 als auch das Asus ZenBook Flip S sind neue Empfehlungen.

4. September 2020

Wir haben uns fünf neue Convertibles angesehen. Eine neue Empfehlung ist das Samsung Galaxy Book Flex.

19. Dezember 2019

Wir haben uns sieben aktuelle Convertibles angesehen und der neue Favorit ist das Microsoft Surface Pro 7.

2. Mai 2019

Wir haben uns interessante neue Convertibles angesehen. Mit dem HP Spectre Folio 13 gibt es eine neue Design-Alternative und wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, muss beim Toshiba Portégé X30T-E-109 keine Kompromisse eingehen.

9. November 2018

Wir haben unsere Empfehlungen aktualisiert. Unser neuer Favorit ist das Microsoft Surface Pro 6.

2. Februar 2018

Wir haben unsere Empfehlungen aktualisiert. Unser neuer Favorit ist das Microsoft Surface Pro.

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Convertible-Notebooks sind praktisch, weil man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt – man hat ein Notebook und bei Bedarf ebenfalls ein Tablet. Je nachdem, wie diese Mischung umgesetzt wurde, ist das Doppelpack mehr oder weniger nützlich im Alltag.

Preislich lohnt es sich auf jeden Fall, wenn man sowieso mit dem Gedanken spielt, sich beide Geräte einzeln zu kaufen. Unter unseren insgesamt fünf Empfehlungen dürfte außerdem für jeden etwas dabei sein. Preislich liegt man hier zwischen 500 und 2.000 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Microsoft Surface Pro 8

Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 8
Das neue Microsoft Surface Pro 8 bietet mehr Leistung und ein größeres Display als das Vorgängermodell. Zwei Thunderbolt-4-Ports bieten Flexibilität.

Das neue Microsoft Surface Pro 8 bietet alle Qualitäten des Vorgängers, kommt aber mit mehr Rechenleistung und zwei USB-Typ-C-Ports mit Thunderbolt-4-Standard daher. Microsoft bleibt zudem seinem schlanken und edlen Design mit stabilem Gehäuse treu. Auch das Display besitzt wieder eine hohe Helligkeit, gute Farben sowie eine hohe Auflösung. Die Webcam liefert ein gutes Bild und bei Platzmangel lässt sich die SSD durch eine Größere austauschen. Die zwei größten Kritikpunkte: Tastatur-Cover sowie Eingabestift kosten weiterhin extra und die Akkulaufzeit hat im Vergleich zum Vorgänger, aufgrund höherer Rechenleistung, leicht abgenommen.

Auch gut

HP Envy x360 13

Test Convertible-Notebook: HP Envy x360 13
Mit dem HP Envy x360 13 erhält man einen guten Kompromiss aus Mobilität, Flexibilität und Leistung. Als Bonus kommt eine große SSD obendrauf.

Mit dem HP Envy x360 13 bekommt man einen großen SSD-Speicher, viel Leistung und das im mittleren Preissegment. Das Gerät ist ein klassisches Convertible mit 360-Grad-Gelenk, durch das sich die fest angebrachte Tastatur hinter das Display klappen lässt und der Tabletmodus aktiviert wird. Zwar ist es etwas schwerer als Modelle mit abnehmbarer Tastatur, dafür steht es stabiler, auch auf dem Schoß. Durch die kompakten Maße ist das Envy x360 13 trotzdem äußerst mobil und für ein Laptop relativ leicht. Für eine höhere Privatsphäre lässt sich die integrierte Webcam mit einer Blende abdecken und stummschalten. Neben einem Thunderbolt-4-Anschluss und zwei USB-A-Ports ist sogar ein microSD-Kartenleser mit an Bord. Einzig die Akkulaufzeit könnte etwas höher sein.

Gut & günstig

Acer Spin 3 SP314-21N

Test Convertible-Notebook: Acer Spin 3 SP314-21N
Das Acer Spin 3 SP314-21N ist ein besonders günstiges aber durchaus solides Convertible. Die sparsame Leistung reicht für Office-Anwendungen und Internet-Aufgaben aus.

Das Acer Spin 3 SP314-21N ist ein solides Einsteiger-Convertible. Dank des niedrigen Preises eignet es sich nicht nur für kleinere Budgets, sondern auch für den Einsatz in Schule und Studium, zumal Tastatur und Stylus nicht separat gekauft werden müssen. Bei der Rechenleistung sollte man zwar keine Wunder erwarten, für alltägliche Office-Arbeiten, Webbrowsing und Streaming ist es aber gut geeignet. Die wichtigsten Anschlüsse sind vorhanden und die Verarbeitung ist solide. Das Display ist allerdings nur mittelmäßig und eine Tastaturbeleuchtung fehlt. Insgesamt verfügt das Acer Spin 3 SP314-21N trotzdem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein möglichst günstiges Convertible.

Wenn Geld egal ist

Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2

Test Convertible-Notebook: Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2
Das Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2 ist eines der besten Convertibles, die es aktuell gibt. Mobilität, Leistung, Verarbeitung, Ausstattung - hier passt einfach fast alles.

Ein absolutes Topgerät bekommt man mit dem Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2. Die verbaute Hardware mit modernem i7-1165G7-Prozessor und 16 Gigabyte RAM ist top, genauso wie die Verarbeitung des aus Carbon und Magnesium bestehenden Gehäuses. Aufgrund der Materialien ist es mit 1,2 Kilogramm zudem besonders leicht und dank SIM-Schacht auch perfekt für die Arbeit unterwegs geeignet – nicht zuletzt auch wegen der sehr guten Akkulaufzeit. Das Display produziert ein tolles Bild und lässt sich mit dem mitgelieferten Smartpen gut bedienen und beschreiben. Auf der gewohnt guten ThinkPad-Tastatur macht das Tippen Spaß.

Für Samsung-Fans

Samsung Galaxy Book Flex 2

Test Convertible-Notebook: Samsung Galaxy Book Flex 2
Mit dem Galaxy Book Flex 2 gelingt Samsung eine tolle Neuauflage ihres hervorragenden Convertibles.

Das neue Samsung Galaxy Book Flex 2 baut auf den Stärken des Vorgängers weiter auf und behebt ein paar Schwächen, die manche allerdings vermissen könnten. So ist zum Beispiel das Qi-Ladefeld nicht mehr vorhanden, wodurch zuvor allerdings das Touchpad eingeschränkt wurde. Trotzdem glänzt auch das Flex 2 durch eine saubere Verarbeitung, gute Leistung, eine solide Akkulaufzeit und einem tollen Display. Ein Eingabestift namens »S-Pen« wird mitgeliefert und auch bei den Anschlüssen macht Samsung kaum Kompromisse. Die Abstimmung auf Samsung-Software wird vor allem, aber nicht nur, Samsung-Smartphone-Besitzern gefallen.

Vergleichstabelle

Unser FavoritMicrosoft Surface Pro 8
Auch gutHP Envy x360 13
Gut & günstigAcer Spin 3 SP314-21N
Wenn Geld egal istLenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2
Für Samsung-FansSamsung Galaxy Book Flex 2
Asus ZenBook Flip S UX371
Lenovo ThinkBook 14s Yoga
Asus ZenBook Flip 13
Asus ExpertBook B5 Flip
Samsung Galaxy Book Flex
HP Spectre x360 13
Microsoft Surface Pro 7
Microsoft Surface Book 3
Microsoft Surface Go 3
Microsoft Surface Go 2
Microsoft Surface Pro 6
Acer Spin 5
Dell Latitude 7200 2-in-1
Samsung Galaxy Book
Dell XPS 13 7390 2-in-1
Microsoft Surface Book 2
Microsoft Surface Pro 4
Microsoft Surface Go
Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 8
  • Gute Leistung
  • Gute Webcam
  • Tolles Display mit 120 Hz
  • Hochwertige Verarbeitung
  • SSD ist wechselbar (M.2-2230)
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft werden
  • Weder SD-Karten- noch USB-A-Port
  • Unter Last lauter als Vorgänger
Test Convertible-Notebook: HP Envy x360 13
  • Gute Leistung
  • Große SSD
  • Webcam-Abdeckung
  • Ausreichend Anschluss­möglichkeiten
  • Durchschnittliche Akkulaufzeit
  • Durchschnittliches Display
Test Convertible-Notebook: Acer Spin 3 SP314-21N
  • Leise
  • Günstig
  • Gutes Angebot an Anschlüssen
  • Etwas schwerer
  • Schwaches Display
  • Keine Tastaturbeleuchtung
Test Convertible-Notebook: Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2
  • Sehr gute Leistung
  • Tolles Display
  • Gute Tastatur
  • Für ein Notebook leicht
  • SIM-Fach für mobiles Internet
  • Kein SD-Kartenleser
  • Durchschnittliche Webcam
Test Convertible-Notebook: Samsung Galaxy Book Flex 2
  • Sehr gute Leistung
  • Tolles Display
  • Gute Ausstattung
  • Unterstützt 5G
  • Etwas schwer zu öffnen
  • Keine Qi-Ladefunktion wie beim Vorgänger
Test  Convertible-Notebook: Asus ZenBook Flip S UX371
  • Sehr hochwertiges Gerät
  • Gutes Display
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr teuer
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Kein Speicherkartenleser
Test Convertible-Notebook: Lenovo ThinkBook 14s Yoga
  • Solide Leistung
  • Gute & leise Kühlung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Tolle Tastatur mit Beleuchtung
  • Gute Ausstattung
  • Display spiegelt und dürfte heller sein
  • Grafikeinheit etwas ausgebremst
  • Relativ schwer
Test Convertible-Notebook: Asus ZenBook Flip 13
  • Kompakt & leicht
  • Tolles Display
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute, beleuchtete Tastatur
  • Leistung bleibt etwas hinter den Möglichkeiten zurück
  • Fiepende Lüfter unter hoher Last
  • Wenige Anschlüsse
Test Convertible-Notebook: Asus ExpertBook Flip
  • Gute Leistung
  • Gute Austattung
  • Lange Laufzeit
  • Erweiterbar
  • Display könnte besser sein
Convertible-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 09 03 Um 11.55.10
  • Inklusive Eingabestift
  • Zwei moderne Thunderbolt-2-Ports
  • Sehr leicht
  • Hochwertig verarbeitet
  • Helles Display
  • Keine herkömmlichen USB-Typ-A-Ports
  • Mäßige Akkulaufzeit
Test  Convertible-Notebook: HP Spectre x360
  • Extravagantes Design
  • Gute Lautsprecher
  • Gute Eingabegeräte
  • Beleuchtete Tastatur
  • Etwas dunkler Bildschirm
Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 7
  • Kein Lüfter, daher lautlos
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Hochwertiges und schlankes Design
  • Gute Leistung
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft werden
  • Nur 12 Monate Garantie
Convertible-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 09 03 Um 11.59.10
  • Mit Tastatur-Dock vollwertiger Laptop
  • Ohne Tastatur-Dockvollwertiges Tablet
  • Gute Leistung
  • 3:2-Format
  • Spiegelnde Bildschirmoberfläche
  • Hoher Preis
  • Design wirkt nicht mehr ganz frisch
Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Go 3
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Tolles Display
  • Lautlos
  • Leicht & mobil
  • Option auf LTE
  • Tastatur und Stylus kosten extra
  • Wenige Anschlüsse
  • Niedrige Leistung
  • Wenig Speicher
Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Go 2
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Guter Bildschirm
  • Sehr leicht
  • Tastatur-Cover muss extra gekauft werden
  • Niedrige Leistung
  • Sehr wenig speicher
Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 6
  • Kein Lüfter, daher lautlos
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Hochwertiges und schlankes Design
  • Gute Leistung
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft werden
  • Kein USB-Typ-C
  • Nur 12 Monate Garantie
Test  Convertible-Notebook: Acer Spin 5
  • 3:2-Format
  • Viele Anschlüsse
  • Gute Akkulaufzeit
  • Flimmerndes Display
  • Langsamer Kartenleser
Test  Convertible-Notebook: Dell Latitude 7200 2-in-1
  • Keyboard-Cover im Lieferumfang
  • Zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gutes Touchpad
  • Leistung könnte besser sein
Test  Convertible-Notebook: Samsung Galaxy Book
  • Hochwertiges, schlankes Design
  • Sehr leicht und kompakt
  • LTE-Modul
  • Mittelmäßige Akkulaufzeit
  • Rechenleistung nur ausreichend
  • Kein Thunderbolt 3
  • Tastatur-Cover nur Mittelmaß
Test  Convertible-Notebook: Dell XPS 13 7390 2-in-1
  • Sehr heller Bildschirm
  • Gute Tastatur
  • Zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • Erwärmt sich im Betrieb
  • Mäßige Lautsprecher
Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Book 2
  • Sehr lange Akkulaufzeit (mit Dock)
  • Tolles Tastatur-Dock
  • Flexibel aufstellbar
  • Schönes Display
  • Lautlose Kühlung
  • Stylus nur gegen Aufpreis
  • CPU drosselt unter anhaltender Last
  • Kein Thunderbolt 3
  • Relativ hohes Gewicht
Test  Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro
  • Hochwertiges, schlankes Design
  • Lange Akkulaufzeit
  • Tolles Display
  • Lautlose Kühlung
  • Gute Rechenleistung
  • Tastatur und Stylus nur gegen Aufpreis
  • CPU drosselt unter anhaltender Last
  • Kein Thunderbolt 3
Test  Convertible-Notebook: Microsoft Suface Go
  • Konstante Leistung
  • Kein Lüfter, daher lautlos
  • Sehr gutes Display
  • Gute Akkulaufzeit
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Tastatur-Cover muss separat gekauft
  • Wenig Speicherplatz
  • Leistung reicht nur für Office und Internet
  • Nur 12 Monate Garantie
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Unterschiedliche Lösungen

Convertible-Notebooks sind eine Mischung aus Laptop und Tablet und können dementsprechend in beiden Ausführungen genutzt werden. Der Weg dorthin ist technisch unterschiedlich: Es gibt 360-Grad-Gelenke, Dreh-Kipp-Scharniere und Andock-Tastaturen.

360-Grad-Gelenke und Dreh-Kipp-Scharniere haben den Nachteil, dass die Tastatur immer am Gerät bleibt. Dadurch ist es schwerer und unhandlicher als ein Tablet. Außerdem zeigt bei ihnen im Tablet-Modus die Tastatur nach unten, was beim Tragen und Halten unangenehm ist.

 Convertible-Notebook Test: Microsoft Surface Pro 7

Zwar haben sich 360-Grad-Convertibles wie die Yoga-Serie von Lenovo bis dato bewährt, denn mit ihren normalen Laptop-Prozessoren stellen sie Notebook-Leistung im Tablet-Format zur Verfügung. Die Geräte sind aber alles andere als handlich, leicht und kompakt.

Es gibt verschiedene Wege vom Notebook zum Tablet

Mit dem ersten Surface Pro von Microsoft hat sich der Anspruch an Convertibles verändert: Es ist in erster Linie ein Tablet mit Standfuß, das mit einem optionalen Keyboard bestückt werden kann, keine komplizierten Gelenke stören die Mobilität. Microsoft ist mit der Surface-Pro-Reihe sehr erfolgreich und so drängten schnell Konkurrenten in den Markt, die eine ähnliche Handhabung bieten: Auch deren Modelle sind Tablets mit ausklappbarem Standfuß und flachen Docking-Tastaturen, die magnetisch am Gerät angebracht werden. Aufgrund der abnehmbaren Tastaturen werden diese Geräte gelegentlich auch »Detachables« genannt.

Die Auswahl an entsprechenden Geräten ist über die Zeit gewachsen: Es gibt komplett lüfterlose Geräte mit stromsparenden Prozessoren, allerdings gibt es auch potente Modelle mit aktiver Lüftung und Leistung auf dem Niveau von Laptops. Wer über 1.600 Euro investiert, kann das neue Surface Pro 8 sogar mit einem leistungsstarken i7-Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher erwerben.

Aber Convertibles mit Andock-Tastatur haben auch einen Nachteil: Man kann sie in der Regel nicht wirklich auf dem Schoß benutzen, denn die Verbindung zwischen Monitor und Tastatur ist nicht stark genug, um den Bildschirm von allein zu halten. Sie benötigen zum Abstützen des Monitors einen Ausklapp-Standfuß. Das funktioniert gut auf einem Tisch, auf dem Schoß ist diese Konstruktion aber zu wackelig. Eine Ausnahme ist das Surface Book 3 von Microsoft: Dank innovativem Gelenk kommt es ohne Kickstand aus, trotzdem kann man den Bildschirm abnehmen und als Tablet nutzen.

Beliebt ist bei Convertibles der Touchscreen in Kombination mit einem Eingabestift, auch Stylus genannt, der dank ausgefeilter Technik natürliche Schreibschrift wie auf dem klassischen Notizblock zulässt. Von Vorteil ist dabei auch die Möglichkeit, ein Convertible beispielsweise leicht schräg aufzustellen, was komfortableres Schreiben zulässt. Ideal also für Kreativanwender wie Designer und Künstler sowie Business-Nutzer, die schnell und einfach Gedanken festhalten müssen.

Convertible-Notebook Test: Microsoft Surface 8 Pro

Unser Favorit: Microsoft Surface Pro 8

Das Microsoft Surface Pro 8 bleibt dem guten Ruf seiner Vorgänger treu. Das Touchdisplay ist mit 2.880 x 1.920 Pixel gestochen scharf, bietet eine gute Helligkeit und sehr gute Farben. Das Aluminiumgehäuse ist hochwertig und edel verarbeitet.

Unser Favorit
Microsoft Surface Pro 8
Test Convertible-Notebook: Microsoft Surface Pro 8
Das neue Microsoft Surface Pro 8 bietet mehr Leistung und ein größeres Display als das Vorgängermodell. Zwei Thunderbolt-4-Ports bieten Flexibilität.

In Sachen Rechenleistung bleiben außerdem kaum Wünsche offen: Egal ob Office, Multitasking oder weniger aufwändige Multimedia-Aufgaben. Nur das Spielen von grafisch komplexen PC-Games ist natürlich nicht möglich.

Anders als bei klassischen Tablets funktioniert die Kühlung aufgrund der höheren Leistung beim Surface Pro 8 nicht lüfterlos. Beim alltäglichen Gebrauch fällt das kaum auf, wer aber doch einmal rechenintensivere Anwendungen ausführt, sollte auf ein hörbares Lüftergeräusch sowie leichte Wärmeentwicklung gefasst sein.

Unter hoher Arbeitsbelastung kann die Metalloberfläche durchaus Temperaturen von etwas über 45 Grad annehmen, was aber in erster Linie bei direktem Kontakt bei der Nutzung als Tablet ins Gewicht fällt. Bei Nutzung des Kickstands und im normalen Gebrauch fällt die Temperatur weniger ins Gewicht.

Ausstattung und Verarbeitung

Wie bereits erwähnt, ist das Gehäuse des Microsoft Surface Pro 8 durchweg hochwertig: Es ist aus einem Aluminiumblock gefräst und bietet dank ordentlicher Materialstärke eine vorbildliche Steifheit. Auch der flexibel ausklappbare Standfuß an der Rückseite des Tablets lässt eine Öffnung von bis zu 170 Grad zu, die zugehörigen Gelenke wirken alles andere als billig.

Das Tablet an sich bringt nur 890 Gramm auf die Waage und weist eine Dicke von nur 0,8 Zentimetern auf. Damit zählt das Gerät zu den leichtesten und dünnsten Convertibles überhaupt. Wer also auf der Suche nach einem eleganten, top verarbeiteten Arbeitsgerät ist, dürfte mit dem Microsoft-Convertible zufrieden sein.

Die Anschlüsse des Surface Pro beschränken sich aber aufgrund des kompakten Formats nur auf das Nötigste: Es stehen zwei USB-Typ-C-Ports mit Thunderbolt 4 bereit, an denen sich USB-C-Monitore oder andere Monitore via Adapter anschließen lassen. An der 3,5-Millimeter-Klinkenkombination können Headsets und Kopfhörer angestöpselt werden. Ein Surface-Connector rundet alles ab, an dem sich ein separat erhältliches Surface-Dock anschließen lässt, das weitere Anschlussmöglichkeiten bereitstellt. Für die drahtlose Kommunikation sind WLAN mit dem neuen ax-Standard, auch Wi-Fi 6 genannt, und Bluetooth 5.1 an Bord.

Convertible-Notebook Test: Microsoft Surface 8 Pro Dockingstation
Dank Surface-Port lässt sich ein spezielles Surface-Dock anschließen, oder über Thunderbolt-4-Anschluss direkt ein USB-C-Monitor.

Ausgestattet ist das Tablet außerdem mit zwei Kameras: Eine mit fünf Megapixel befindet sich in der Front, die für Video-Chats genutzt werden kann. Sie liefert eine gute Bildqualität in 1080p, die besser als bei vielen Notebooks ist. Außerdem beherrscht sie die Login-Funktion »Windows Hello«, die auf biometrische Faktoren setzt und die Eingabe von Passwörtern überflüssig macht. Auf Wunsch genügt nach der entsprechenden Einrichtung nämlich nur ein Blick in die Webcam. Die zweite Kamera bringt es auf zehn Megapixel und knipst respektable Fotos in 4K. Hier dürfen Käufer zwar keine Oberklasse-Aufnahmen erwarten, für tolle Schnappschüsse oder das Fotografieren von Dokumenten eignet sich die Kamera aber auf jeden Fall.

Die Verarbeitung ist top, genauso wie das Display

Die schmale Chiclet-Tastatur namens Type Cover gibt es nur gegen einen stolzen Aufpreis von rund 120 Euro, je nach Angebot. Für diese Art von Tastatur bietet sie einen hohen Schreibkomfort, da sich die Druckpunkte der Tasten spürbar und knackig zurückmelden sowie einen gewissen Hubweg bieten. Das integrierte Clickpad ist ausreichend bemessen und reagiert stets präzise auf Eingaben und Klicks, auch hier sind die Druckpunkte deutlich spürbar. Die zehn Euro teurere Signature-Variante fürs Surface Pro bietet zudem eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Immerhin lassen sich auch ältere Type Cover der Vorgänger am aktuellen Gerät benutzen. Das Tastatur-Cover wird magnetisch am Tablet gehalten und das auch noch ziemlich stark. Unwahrscheinlich also, dass sich das Cover einfach mal löst. Dank USB-C, Bluetooth oder Surface-Dock lassen sich selbstverständlich auch andere, bereits vorhandene Tastaturen mit dem Surface Pro verwenden.

Stylus, Bildschirm und Akkulaufzeit

Ebenfalls nur optional gibt es den Surface-Stift namens Surface Pen, den man ab 60 Euro bekommt, oder die neue Version Surface Slim Pen 2, der ab 85 Euro zu haben ist. Entsprechende Bundles mit eventuellen Preisnachlässen gibt es von Microsoft leider nicht. Dafür aber zehn Prozent Rabatt im offiziellen Online-Shop für Eltern, Studierende und Lehrer auf einzelne Produkte. Der Vorteil des Stylus liegt auf der Hand: Damit lässt sich deutlich präziser arbeiten, vor allem im Vergleich zur Touch-Bedienung mit den Fingern. Hinzu kommen noch satte 4.096 Druckstufen, die kreatives Zeichnen wie mit einem echten Bleistift zulassen.

Auch wenn es das Type Cover und den Stylus nur gegen happige Aufpreise gibt, sollte die Investition in unseren Augen tatsächlich getätigt werden. Nur auf diese Weise kann das Surface Pro sein Potenzial komplett entfalten. Alle drei Teile zusammen (Tablet, Tastatur und Stift) machen das Microsoft Surface Pro 8 zu einer echten Empfehlung. Dafür muss man allerdings auch bereit sein, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Mehr Leistung, etwas weniger Akkulaufzeit

Der hochauflösende, berührungsempfindliche Bildschirm stellt Inhalte dank 2.880 x 1.920 Pixel noch einen Tick detailreicher und schärfer als das Vorgängermodell dar. Auch die restlichen Eigenschaften des Displays sind sehr gut: Es bietet eine überdurchschnittliche Helligkeit, ein gutes Kontrastverhältnis sowie eine vollständige sRGB-Farbraumabdeckung, wodurch möglichst farbtreue Bildbearbeitung machbar ist. Da der Bildschirm spiegelt, kann es beim Outdoor-Einsatz zu störenden Reflexionen kommen.

Der Lithium-Ion-Akku ist mit 51,5 Wattstunden ordentlich bemessen. Doch wie bei allen anderen Geräten auch, entscheiden hauptsächlich Hard- und Software über die tatsächliche Akkulaufzeit. Und hier offenbart sich eine kleine Verschlechterung gegenüber dem Vorgänger: Mehr Leistung durch aktive Kühlung erfordert mehr Energie, selbst beim Einsatz von besonders effizienten Tiger-Lake-Prozessoren von Intel. Mit einer Laufzeit von rund 8 Stunden wird, anders als beim Vorgänger, leider kein Spitzenwert mehr erreicht. Damit übersteht das Surface Pro 8 höchstens sehr knapp einen kompletten Arbeitstag ohne Ladegerät. Komplett aufgeladen ist der Akku in knapp über zwei Stunden, sofern das Gerät dabei nicht ausgelastet wird.

Nachteile?

Ja, die gibt es. Bereits erwähnt haben wir, im Vergleich zum Vorgängermodell Surface Pro 7, die höhere Lautstärke- und Wärmeentwicklung unter Last durch aktive Kühlung, die dadurch bedingte etwas kürzere Akkulaufzeit sowie der Aufpreis für Tastatur und Stylus. Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig ist der »Kickstand«-Ständer, der sich auf der Rückseite ausklappen lässt. Dadurch wird das Surface Pro auf einem Tisch wie ein Laptop aufrechtgehalten, auf dem Schoß ist diese Mechanik allerdings recht unbequem.

In Sachen Anschlüsse steht dem Nutzer nicht gerade eine riesige Auswahl zur Verfügung, sondern nur die absolut notwendigsten. Zwar sind zwei sehr flexible USB-Typ-C-Anschlüsse mit Thunderbolt 4 vorhanden, auf einen SD-Kartenleser oder USB-A-Anschlüsse muss jedoch verzichtet werden. Auch ein LTE- oder 5G-Modul für mobiles Internet ist für Privatkunden derzeit leider nicht verfügbar und ausschließlich dem Businessbereich vorbehalten.

Trotz einiger Schwächen immer noch die beste Wahl

Im Einstiegsmodell ist der Arbeitsspeicher mit 8 Gigabyte RAM die absolute Mindestvoraussetzung für tägliche Aufgaben. Auch die SSD ist mit 256 Gigabyte eher klein bemessen, allerdings kann sie auch problemlos im Nachhinein durch einen größeren Speicher ausgetauscht werden. Ansonsten ist das Aufrüsten, Reinigen oder Teile Ersetzen beim Surface Pro 8 weiterhin nicht möglich. Zum einen lässt sich das Tablet nicht ohne Schaden zu verursachen öffnen, zum anderen sind die Bauteile fast alle fest verlötet. Doch diese Eigenschaft teilt das Gerät mit nahezu allen Convertibles, je näher sie einem Tablet sind.

Microsoft Surface Pro 8 im Testspiegel

Auch andere Kollegen hatten das Microsoft Surface Pro 8 im Test und konnten dem Tablet viel positives abgewinnen. Die Tester von Notebookcheck (11/2021) zeigen sich beispielsweise von den sinnvollen Verbesserungen im Vergleich zum Surface Pro 7 begeistert, bemängeln dafür aber den Standfuß:

»In der achten Generation bietet das Surface Pro einige wichtige Verbesserungen, wobei vor allem der größere Bildschirm direkt ins Auge fällt. Im gleichen Gehäuse sind die Bildschirmränder nun schmaler, wobei am oberen Rand immer noch ausreichend Platz für eine gute 5-MP-Webcam vorhanden ist. (…) An dem hochwertigen Gehäuse hat sich nichts verändert, lediglich der eingebaute Kickstand ist nach wie vor sehr dünn und flexibel, zudem gibt es in den Gelenken ein leichtes Spiel.«

Auch bei Chip.de (12/2021) kommt das Surface Pro 8 als sehr gutes Gesamtpaket weg, vor allem bei Leistung, Verarbeitung und Optik. Bemängelt wird die eher schwache Ausstattung des Tablets im Vergleich zu anderen Notebook-Convertibles für bestimmte Anwendungsbereiche.

»Das neue Modell von Microsoft (…) fährt aber in allen Testkategorien gute bis sehr gute Noten ein. So setzt es in Sachen Performance Maßstäbe, schwächelt aber ein wenig in Sachen Ausstattung, da Microsoft auf USB-Typ-A-Ports und vor allem einen Kartenleser verzichtet.«

Für Techradar (12/2021) ist das Microsoft Surface Pro 8 eines der besten aktuellen Convertibles, das aber unter anderem aufgrund der separaten Hardware wie Tastatur, Stylus und Dock etwas teurer ist:

»Es gibt zwar viele 2-in-1-Laptops, aber dies ist wirklich die beste Version eines Windows-Tablets, das sich in einen Laptop verwandeln lässt, vor allem, wenn Sie es mit dem Type Cover kombinieren.«

Alternativen

Das Microsoft Surface Pro 8 hat viele Vorzüge, nicht umsonst ist es unser Favorit geworden. Wer aber zum Beispiel mehr Leistung, andere Formfaktoren oder weitaus weniger Geld investieren möchte, sollte einen Blick auf unsere vier Alternativen werfen.

Ausgewogen: HP Envy x360 13

Beim Envy x360 13 setzt HP auf ein schlankes und edles Design. Durch die Bauform mit Tastatur zum Umklappen findet außerdem ein leistungsfähiger Intel Core i7-1165G7 seinen Platz, der nicht nur für eine gute Office-Leistung sorgt, sondern auch Multimedia-Aufgaben ohne Murren absolviert. Dank Reserven dürfen auch ruhig Fotos bearbeitet werden und für den kleinen Videoschnitt sowie weniger anspruchsvolle Games reicht die Rechenpower ebenfalls. Die vier Kerne des Prozessors bearbeiten dabei mit 2,8 GHz (im Turbomodus mit 4,7 GHz) bis zu acht Aufgaben gleichzeitig.

Auch gut
HP Envy x360 13
Test Convertible-Notebook: HP Envy x360 13
Mit dem HP Envy x360 13 erhält man einen guten Kompromiss aus Mobilität, Flexibilität und Leistung. Als Bonus kommt eine große SSD obendrauf.

Der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher und die 1 Terabyte fassende SSD sorgen für zusätzliche Geschwindigkeit. Vor allem die SSD kann mit ihren extrem schnellen Zugriffszeiten das Laden von Programmen und das Öffnen von Dateien deutlich beschleunigen. Für Word und Excel, zum Surfen im Internet und zum Schreiben von Mails reicht die Power des HP Envy x360 13 mehr als aus. Die Möglichkeit, Hardware zu ergänzen oder auszutauschen dürfen Anwender aber nicht erwarten.

Viel Speicherplatz

Neben einem Klinkenanschluss für Kopfhörer und Headsets finden sich noch ein moderner Thunderbolt-4-Port, zwei USB-3.0-Typ-A-Anschlüsse sowie ein microSD-Kartenleser am Envy x360 13. Über den flexiblen Thunderbolt-4-Port lassen sich viele weiteren Verbindungen herstellen und theoretisch sogar eine externe Grafikkarte betreiben. Vom Monitor- bis zum Netzwerkanschluss können hier alle Arten von Adaptern zum Einsatz kommen. Alternativ kann ein guter USB-C-Monitor angeschlossen und als Docking-Station für weitere Anschlüsse genutzt werden.

Der 13,3 Zoll große Touchscreen ist genauso hochwertig wie der Rest des HP Envy x360 13. Der Bildschirm lässt sich mit mehreren Fingern gleichzeitig bedienen und unterstützt auch Eingabestifte sehr gut. Videos von Amazon Prime oder Netflix können in FullHD, also mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, angezeigt werden. Die Helligkeit dürfte aber gerne noch etwas höher sein und die Ausleuchtung etwas gleichmäßiger. Farben könnten ebenfalls mit etwas kräftigerem Kontrast angezeigt werden.

Die Bauart des Envy x360 13 lässt auch einen Lüfter zu, der sich im einfachen Office-Betrieb aber kaum bemerkbar macht. Steigen die Anforderungen an die Hardware, ist das surrende Geräusch deutlich zu hören, wenngleich nicht störend. Wer ein solides Convertible mit guter Leistung und viel Speicherplatz möchte und kein Display für farbtreue, professionelle Bildbearbeitung benötigt, wird beim HP Envy x360 13 fündig.

Preis-Tipp: Acer Spin 3 SP314-21N

Das Acer Spin 3 SP314-21N ist unsere Empfehlung für alle, die nicht so tief in die Tasche greifen wollen. Es ist ein solides Arbeitsgerät mit dem notwendigen Maß an Leistung für Schreibarbeiten sowie das Surfen im Internet. Es ist das optimale Einsteigermodell und bietet sich vor allem für die Schule und Studierende an.

Gut & günstig
Acer Spin 3 SP314-21N
Test Convertible-Notebook: Acer Spin 3 SP314-21N
Das Acer Spin 3 SP314-21N ist ein besonders günstiges aber durchaus solides Convertible. Die sparsame Leistung reicht für Office-Anwendungen und Internet-Aufgaben aus.

In diesem günstigen Convertible sorgt der Prozessor AMD Ryzen 3 3250U zusammen mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher für ausreichend Leistung, um Office-Programme und Internetaktivitäten zu ermöglichen. Die integrierte Grafikeinheit AMD Radeon RX Vega 3 unterstützt den Prozessor beim Abspielen von hochauflösenden Videos. Somit lassen sich auch Netflix, Amazon Prime Video und Co. problemlos verwenden.

Auf der Tastatur lässt es sich gut tippen. Zwar gibt es deutlich bessere, für diesen Preis ist sie aber absolut angemessen. Auf eine Hintergrundbeleuchtung muss allerdings verzichtet werden. Man sollte darauf achten, dass ein Stylus im Lieferumfang enthalten ist, um das Spin 3 für handschriftliche Notizen und Mitschriften nutzen zu können, denn Acer verkauft auch Modelle ohne Smart Pen. Zwar lässt sich das Gerät dann auch mit anderen digitalen Stiften zum Beispiel via Bluetooth verwenden, doch der integrierte Aufladeschacht an der Seite ist dann verschlossen und damit verschenktes Potenzial.

Gutes Gerät für den kleinen Geldbeutel

Die Akkulaufzeit liegt mit rund sieben Stunden im Durchschnitt und der Bildschirm ist mit 14 Zoll großzügig bemessen. Größe und Material wirken sich allerdings negativ auf das Gewicht aus, denn das ist mit 1,5 Kilogramm vergleichsweise hoch. Leichtere Modelle sind allerdings entweder teurer oder verfügen bei einem ähnlichen Preis über weniger Leistung und Speicher, wie beispielsweise das Microsoft Surface Go 3, bei dem Stylus und Tastatur zusätzliche Kosten verursachen.

Der Bildschirm des Spin 3 SP314 bietet eine gute FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.280 Bildpunkten. Beim Display müssen die meisten Abstriche gemacht werden, denn Kontrast und Helligkeit sind lediglich unterdurchschnittlich. Aufgrund des spiegelnden Displays eignet sich das Acer-Convertible nur bedingt für den Einsatz unter freiem Himmel.

Trotz einer aktiven Kühlung bleiben die Lüfter die meiste Zeit recht ruhig. Programme, die das System etwas stärker belasten, sorgen für eine etwas höhere Drehzahl und eine leichte Erwärmung der Oberflächen. Zu einem nennenswerten Störfaktor entwickelt sich jedoch beides nicht.

Neben dem einfachen USB-Typ-C-Anschluss bietet das Acer Spin 3 SP314 auch einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für herkömmliche Kopfhörer und Headsets, zwei USB-A-3.2-Ports sowie einen microSD-Kartenleser. Sogar ein HDMI-Anschluss für einen Monitor und ein Kabelschloss zur Absicherung sind dabei.

Trotz einiger Nachteile ist das Acer Spin 3 SP314-21N für Einsteiger und sparsame Käufer gut geeignet. Einfache Alltagsanwendungen lassen sich damit mühelos erledigen und auch Surfen sowie Netflix und Co. sind kein Problem.

Für Anspruchsvolle: Lenovo ThinkPad X13 Yoga G2

Wer auf dem aktuellsten Stand der Technik sein möchte, greift zum Lenovo ThinkPad X13 Yoga G2. Für den hohen Preis gibt es nicht nur ein hochwertiges, leichtes und stabiles Gehäuse, sondern auch einen Intel-Core-i7-Prozessor der Tiger-Lake-Generation. Dank der integrierten Grafikeinheit Iris Xe Graphics G7 meistert das Gerät nahezu jedes Aufgabenfeld, sofern es keine topaktuellen 3D-Anwendungen und Spiele sind, für die mehr Grafikpower erforderlich ist.

Wenn Geld egal ist
Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2
Test Convertible-Notebook: Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2
Das Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen 2 ist eines der besten Convertibles, die es aktuell gibt. Mobilität, Leistung, Verarbeitung, Ausstattung - hier passt einfach fast alles.

Damit der Prozessor auch für eine ordentliche Systemperformance sorgen kann, sind 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut. Für eigene Daten steht außerdem eine schnelle SSD bereit, die mit einer Größe von einem Terabyte sehr viel Platz bietet. Dadurch muss man sich für lange Zeit keine Sorgen um den Speicherplatz machen. Sollte dieser doch einmal knapp werden, lässt sich die Festplatte nachträglich austauschen.

Die Akkulaufzeit liegt bei normaler Internetnutzung bei etwa neun Stunden, beim Abspielen von Videos bei über elf Stunden. Im Schnitt ergibt sich dadurch eine Laufzeit, die einen kompletten Arbeitstag gut übersteht, sofern man es mit der Display-Helligkeit nicht übertreibt. Im regulären Betrieb ist das ThinkPad X13 äußerst leise, unter voller Last kann man die Lüfter hören, aber sie entwickeln sich zu keinem Störfaktor. Auch die Wärmeentwicklung hält sich im Rahmen.

Der Bildschirm des ThinkPad X13 Yoga G2 kann um 360 Grad herumgeklappt werden, wodurch man entweder wie an einem normalen Laptop oder wie an einem Tablet arbeiten kann. Für längere Schreibarbeiten ist die Tastatur sehr gut geeignet und auch das Touchpad als Mausersatz erfüllt seinen Zweck. Der Touchscreen ist aber das eigentliche Highlight, weil er nicht nur extrem präzise auf Berührungen reagiert, sondern auch eine hohe WQXGA-Auflösung besitzt, das sind 2.560 x 1.600 Pixel. Dadurch sind Bildinhalte gestochen scharf. Wer sich künstlerisch mit einem Eingabestift betätigt, wird ebenfalls voll und ganz zufrieden sein, denn aufgrund der hohen Farbraumabdeckung ist das Gerät durchaus für fortgeschrittene Bildbearbeitung geeignet. Das Display ist zwar nicht entspiegelt, kann aber dank der Anti-Reflex-Beschichtung und der hohen Helligkeit auch gut im Freien verwendet werden.

An Anschlüssen mangelt es nicht. Höchstens einen SD-Kartenleser oder einen Ethernet-Anschluss könnte man vermissen. Dafür sind zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, zwei USB-A-3.2-Ports und ein Klinkenanschluss für Kopfhörer und Headsets dabei. Um beim Arbeiten unterwegs auf mobiles Internet zugreifen zu können und keinen Umweg über Hotspots machen zu müssen, ist ein Micro-SIM-Schacht mit an Bord. Ein Smartcard-Schacht und ein Kabelschloss machen das Gerät zusätzlich für den Businessbereich interessant.

Ein Stylus liegt dem Convertible übrigens bei. Der ist zwar etwas klein, dafür hat man ihn immer dabei, denn er wird im Gehäuse untergebracht und dort auch geladen. Für den aufgerufenen Preis bekommt man mit dem Lenovo ThinkPad X13 Yoga G2 ein absolutes Spitzenconvertible auf dem aktuellen Stand der Technik, das so gut wie allen Aufgaben gewachsen ist.

Für Fans: Samsung Galaxy Book Flex 2

Das Samsung Galaxy Book Flex 2 ist die Neuauflage unserer vorherigen Samsung-Empfehlung, dem, Samsung Galaxy Book Flex, und kann genauso überzeugen. Das Gehäuse des Convertibles ist hochwertig verarbeitet und stabil. Die Scharniere halten den Bildschirm fest an seinem Platz, obwohl diese im Tablet-Modus ruhig noch etwas straffer sein könnten.

Für Samsung-Fans
Samsung Galaxy Book Flex 2
Test Convertible-Notebook: Samsung Galaxy Book Flex 2
Mit dem Galaxy Book Flex 2 gelingt Samsung eine tolle Neuauflage ihres hervorragenden Convertibles.

Für kreative Anwender hält auch das Galaxy Book Flex 2 wieder ein Extra bereit. Der »S-Pen« genannte Eingabestift von Samsung ist im Lieferumfang enthalten und muss nicht extra gekauft werden. Außerdem befindet sich ein praktischer Aufbewahrungsschacht im Gehäuse des Windows-Convertibles, in dem sich der Stift ganz bequem transportieren und auch aufladen lässt.

Der Bildschirm selbst ist zwar verspiegelt, aber das ist bei den meisten Touchscreen-Geräten so. Dafür ist die Helligkeit ausreichend hoch und auch Farben werden mit einer guten Qualität angezeigt. Die FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten ist für den hohen Preis zwar nicht überragend, aber für die meisten Anwendungen trotzdem mehr als ausreichend.

Bei der Hardware setzt Samsung auf den leistungsfähigen Core-i7-1165G7-Prozessor von Intel, der für Office-Anwendungen, Surfen im Internet und Arbeiten mit Grafikprogrammen sehr gut geeignet ist. Die interne Grafikeinheit des Prozessors reicht dafür in der Regel aus. Ältere Spiele sind kein Problem und auch neuere Titel mit niedrigen Anforderungen und reduzierter Grafik sind möglich.

Als eines der wenigen Convertibles unterstützt das Galaxy Book Flex 2 den 5G-Standard, für besonders schnelles, mobiles Internet, das mit einer Micro-SIM genutzt werden kann. Wer ein Samsung-Smartphone besitzt, profitiert zudem von einer extra Software, die den Austausch von Daten zwischen dem Telefon und dem Convertible vereinfacht. Auf das im Vorgängermodell etwas unpraktisch unter dem Touchpad positionierte Qi-Ladepad wurde beim neuen Flex 2 verzichtet.

Das hochwertige Samsung Galaxy Book Flex 2 bietet eine sehr gute Leistung, ist aber insgesamt recht teuer. Von den zahlreichen Funktionen profitiert man aber nicht nur, wenn man ein Samsung-Smartphone besitzt. Jeder, der auf der Suche nach einem etwas eleganteren Gerät ist, kann sich dieses Convertible getrost näher ansehen.

Was gibt es sonst noch?

Asus ZenBook Flip S UX371

Beim Asus ZenBook Flip S UX371 erhält man für einen recht hohen Preis ein ansprechendes Design in Kombination mit hoher Rechenleistung. Mit Intel Core i7-1165G7, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer ein Terabyte großen, schnellen SSD ist man bestens gewappnet. Der Touchscreen verfügt über eine 4K-Auflösung, wodurch Bildinhalte gestochen scharf wirken. Wer viel schreibt, kann das sowohl mit der guten Tastatur als auch mit einem Eingabestift direkt auf dem hervorragenden Display tun. Ein Stift muss allerdings separat gekauft werden.

Neben zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen gibt es noch einen HDMI-Anschluss, einen herkömmlichen USB-Typ-A-Anschluss und einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Die Akkulaufzeit kann sich mit ungefähr sieben Stunden noch sehen lassen. Für den aufgerufenen Preis bekommt man mit dem Asus ZenBook Flip S ein äußerst hochwertiges Convertible auf dem aktuellen Stand der Technik. Das fehlende Zubehör spricht dabei nicht gegen einen Kauf, auch wenn zum Beispiel der Eingabestift von Asus eine nette Dreingabe gewesen wäre.

Microsoft Surface Go 3

Lenovos ThinkBook 14s Yoga ist ein tolles Arbeitsgerät und vereint viele tolle Eigenschaften, wenngleich es mit 1,5 Kilogramm zu den schwereren Convertibles zählt und das Display für die Nutzung im Freien etwas mehr Helligkeit vertragen könnte. Die Akkulaufzeiten von 11 Stunden im Durchschnitt können sich aber sehen lassen, genauso wie die Systemleistung des schnellen Tiger-Lake-Prozessors.

Der 16 Gigabyte umfassende Arbeitsspeicher reicht für die meisten Programme aus, ist aber nicht der schnellste. Im alltäglichen Gebrauch fällt das zwar weniger auf, bei grafisch fordernden Anwendungen wird dadurch aber die Grafikeinheit ausgebremst, wodurch zum Beispiel Spiele deutliche Leistungseinbußen hinnehmen müssen. Für ein Convertible fällt allerdings mehr ins Gewicht, dass ein Stift im Lieferumfang enthalten ist und die restliche Ausstattung stimmt – und das ist beim ThinkBook 14s Yoga der Fall.

Asus ZenBook Flip 13

Wer bei einem Convertible keine große Anschlussvielfalt braucht, findet möglicherweise das Asus ZenBook Flip 13 interessant. Das beschränkt sich nämlich auf zwei Thunderbolt-4-Ports sowie einen USB-A-3.2-Port. Den HDMI-Ausgang hätte Asus sich auch noch sparen können, wollte darauf aber wohl nicht verzichten. Deutlich interessanter ist das farbprächtige OLED-Display, das ein tolles Bild produziert. Die Leistung des i7-1165G7-Prozessors ist solide, bleibt aber etwas hinter den Möglichkeiten zurück. Den meisten Nutzern dürfte das aber nicht wirklich auffallen. Da macht sich eher der laute Lüfter bemerkbar, der unter Last deutlich zu hören ist und eventuell etwas unangenehm auffällt. Wer nicht ständig mit aufwändigen Programmen hantiert, kann an dem leichten und kompakten Convertible Gefallen finden.

Asus ExpertBook B5 Flip

Mit einer Akkulaufzeit von rund 11 Stunden steckt das Asus ExpertBook B5 Flip die meisten anderen Laptops und Convertibles locker in die Tasche. Das liegt am sparsam eingestellten Innenleben. Die Leistung reicht für die üblichen Anwendungen wie Bildbearbeitung, Office-Programme und Internet trotzdem locker aus. Bei aufwändigeren Programmen oder Spielen fällt jedoch auf, dass der i5-1135G7-Prozessor samt Iris Xe G7 Grafik von Intel ein bisschen bremst. Wer das Gerät nur für die Arbeit oder Videostreams nutzt und kein besonders helles Display benötigt, kann sich an einem Gerät mit hoher Ausdauer erfreuen. Auch die Verarbeitung des Gehäuses mitsamt Ausstattung kann überzeugen. Obendrein lässt sich ein zweiter RAM-Riegel nachrüsten und die 512 Gigabyte große SSD kann nachträglich austauscht werden.

Samsung Galaxy Book Flex

Mit dem Samsung Galaxy Book Flex hat sich Samsung nach mehreren Jahren wieder auf den Markt der Windows-Geräte gewagt. Herausgekommen ist ein Convertible, das mit einem sehr hochwertigen Gehäuse überzeugen kann. Das Galaxy Book Flex ist stabil, im Tablet-Modus könnten die Scharniere etwas steifer sein. Im Lieferumfang ist der digitale Eingabestift »S-Pen« enthalten, der im Gehäuse untergebracht und geladen wird. Der Touchscreen-Bildschirm ist hell und bietet solide Farben in einer FullHD-Auflösung.

Der Intel-Core-i5-1035G4-Prozessor ist für Office-Anwendungen, Surfen im Internet und kleinere Arbeiten mit Grafikprogrammen sehr gut geeignet. Mit dem integrierten Qi-Ladepad lässt sich ein entsprechendes Telefon drahtlos laden. Da dieses aber unter dem Touchpad sitzt, muss man sein Smartphone auf den Mausersatz legen, um diese Funktion benutzen zu können. Das ist etwas unpraktisch, weil man dadurch den Mauszeiger nicht mehr navigieren kann. Wer ein Samsung-Smartphone nutzt, kann das volle Potenzial des Galaxy Book Flex ausnutzen. Aber auch alle anderen erhalten damit ein gutes Convertible.

HP Spectre x360 13

Das HP Spectre x360 besticht vor allem durch sein extravagantes Design. Die geschliffenen Kanten sind mit Goldtönen verziert und ein USB-Anschluss wurde in eine der abgeschrägten Ecken eingesetzt. Die Leistung reicht für Office- und Multimedia-Anwendungen spielend und eine Tastaturbeleuchtung sowie gute Akkulaufzeiten gibt es oben drauf. Neben einem Headset-Anschluss und dem HDMI-Port finden sich noch zwei Thunderbolt-3- und ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss am Spectre x360.

Der Touchscreen ist genauso hochwertig wie der Rest. Der Bildschirm lässt sich mit mehreren Fingern gleichzeitig bedienen und unterstützt auch Eingabestifte sehr gut. Helligkeit und Kontrast dürften aber gerne noch etwas höher sein. Die Bauart des HP-Convertibles lässt auch einen Lüfter zu, der sich im einfachen Office-Betrieb aber kaum bemerkbar macht. Steigen die Anforderungen an die Hardware an, ist das surrende Geräusch aber dennoch zu hören. Wer ein möglichst toll designtes Convertible mit solider Leistung möchte, der wird beim HP Spectre x360 fündig.

Microsoft Surface Pro 7

Das Microsoft Surface Pro 7 bietet alle Qualitäten des Vorgängers, kommt aber mit mehr Rechenleistung, microSD-Kartenleser, einem USB-A-3.0- sowie einem USB-C-Anschluss (mit DisplayPort) daher. Microsoft bleibt zudem seinem schlanken und edlen Design mit stabilem Aluminiumgehäuse treu. Das Display ist mit 2.736 x 1.824 Pixel gestochen scharf, bietet eine gute Helligkeit und sehr gute Farben. Einen Lüfter braucht das Convertible ebenfalls nicht, was für einen leisen Betrieb bei solider Rechenleistung sorgt.

Die wichtigsten Bereiche werden abgedeckt: Office- und weniger aufwändige Multimedia-Aufgaben sowie Multitasking sind möglich. Nur das Spielen von grafisch komplexen PC-Games bereitet keine große Freude. Der Akku hält dafür mit knapp zehn Stunden einen kompletten Arbeitstag ohne Aufladung durch. Ein Kritikpunkt bleibt allerdings: Microsoft verzichtet nach wie vor darauf, ein Tastatur-Cover beizulegen und auch der Eingabestift kostet extra.

Microsoft Surface Book 3

Das Microsoft Surface Book 3 ist ein Sonderling unter den Convertibles. Trotz abnehmbarem Display kann es durch sein stabiles Tastaturdock als vollwertiges Tablet, oder eben als vollwertiges Notebook eingesetzt werden. Die Verarbeitungsqualität, die Leistung und der Preis sind allesamt recht hoch, weshalb sich dieses Convertible nur für Enthusiasten empfiehlt.

Während die verbaute Hardware auf dem aktuellen Stand ist und die meisten Aufgaben mühelos erledigt, könnte das Design des Surface Books eine Rundumerneuerung vertragen. Mittlerweile wirken die leicht geschwungenen Formen neben der Tastatur etwas altbacken. Nichts desto trotz ist das Microsoft Surface Book 3 wieder ein sehr hochwertiges und besonderes Windows-Convertible, das allerdings auch einen recht hohen Kaufpreis einfordert.

Microsoft Surface Go 3

Das neue, ultramobile Surface Go 3 von Microsoft ist leider nur eine kleine Verbesserung zum Vorgänger. Es ist zwar weiterhin das wohl kleinste und leichteste Windows-Convertible, trotzdem bleibt die Leistung deutlich hinter vergleichbaren Geräten zurück. Einfache Schreibarbeiten, Surfen im Internet und die Wiedergabe von Musik oder Videos sind natürlich trotzdem möglich. Für ein Gerät ohne aktive Kühlung ist zudem die Akkulaufzeit von durchschnittlich sieben Stunden eher mau.

Wer das Surface Go 2 bereits besitzt, kann sich ein Upgrade zum Go 3 sparen. Bei einer Neuanschaffung sollte bedacht werden, dass die Andocktastatur und ein Stylus nicht inklusiv sind sondern extra gekauft werden müssen. Der technische Schritt nach vorne, der Microsoft beim Surface Pro 8 gelungen ist, wurde in der Go-Reihe wohl irgendwie verschlafen.

Microsoft Surface Go 2

Das Microsoft Surface Go 2 ist auf den ersten Blick recht günstig. Aber wie schon beim Vorgängermodell muss man sich auch hier das Tastatur-Cover und den Eingabestift extra dazukaufen. Eine einfache Bluetooth-Tastatur lässt sich aber auch benutzen. Ein einfacher Intel-Pentium-Prozessor sorgt für ausreichend Leistung, um Office-Programme und Internetaktivitäten zu ermöglichen sowie hochauflösende Videos und Netflix-Streams abzuspielen. Das 10,5-Zoll-Display liefert ein tolles Bild in FullHD-Auflösung, spiegelt im Freien allerdings stark.

Die Kühlung erfolgt passiv, sodass keine störenden Lüftergeräusche auftreten. Programme, die das System etwas stärker belasten, sorgen allerdings dafür, dass sich das günstige Tablet spürbar erwärmt. Neben dem USB-Typ-C-Anschluss bietet das Surface Go auch einen 3,5-mm-Klinkenanschluss, einen microSD-Karten-Slot und den Surface Connector für eine spezielle Dockingstation.

Microsoft Surface Pro 6

Das Microsoft Surface Pro 6 ist der Vorgänger unseres Favoriten. Microsoft setzt auch hier auf ein schlankes und edles Design mit stabilem Aluminiumgehäuse. Das Display glänzt einer hohen Helligkeit, guten Farben und hoher Auflösung. Im Inneren arbeitet ein schnellerer Prozessor, der immer noch ohne Lüfter auskommt. Das sorgt für einen leisen Betrieb bei starker Rechenleistung. Einziger Wermutstropfen: Microsoft legt dem Surface Pro 6 kein Tastatur-Cover bei. Auch der Eingabestift muss separat erworben werden. Wer das Surface 6 Pro günstig erwerben kann, trifft damit immer noch eine gute Wahl.

Acer Spin 5

Das Acer Spin 5 bietet viele Anschlüsse und ein hochauflösendes Display. Durch die 2K-Auflösung wirken Bildinhalte damit sehr knackig und scharf, außerdem kommt das 3:2-Format Grafikern entgegen. Die Leistung der Grafikeinheit ist zwar nicht für 3D-Anwendungen geeignet, für Bildbearbeitung, Surfen im Internet und Office-Programme reicht es aber auf jeden Fall. Hinzu kommt, dass Acer viel Arbeits- und Festplattenspeicher in das Windows-Convertible packt. Die Akkulaufzeit ist mit circa zehn Stunden ebenfalls gut, der Kartenleser dürfte aber gerne etwas schneller sein. Trotz weniger Kritikpunkte, ist das Acer Spin 5 sowohl als Laptop- als auch als Tablet-Ersatz bestens geeignet.

Dell Latitude 7200 2-in-1

Wer nicht auf Microsoft zurückgreifen will, bekommt mit dem Dell Latitude 7200 2-in-1 ein Convertible, das fast genauso aussieht wie das Vorbild. Die Leistung reicht dabei nicht ganz an das Surface Pro 7 heran, reicht aber für vielfältige Office-Aufgaben aus. Dafür ist das Tastatur-Cover gleich mit dabei und muss nicht extra gekauft werden. Als Ersatz für Maus und Tastatur eignet sich dieses aber nur bedingt. Das eigentlich gute Display wird außerdem nicht sehr hell, was das Arbeiten bei starkem Umgebungslicht erschwert. Alles in allem ist das Latitude 7200 2-in-1 zwar einen Blick wert, es gibt aber bessere Alternativen.

Samsung Galaxy Book

Das Samsung Galaxy Book bietet deutlich weniger Leistung, als die bisher vorgestellten Convertibles. Dafür besitzt es ein stabiles Gehäuse, kommt mit einem ansprechenden Design und liefert viele Extras mit, die bei anderen Herstellern eventuell zugekauft werden müssten. Sogar ein LTE-Modul für Internet unterwegs ist integriert. Mit einer Akkulaufzeit von sieben Stunden hält es zudem noch lange durch und bei seinem günstigen Preis ist es durchaus einen Blick wert.

Dell XPS 13 7390 2-in-1

Und noch einmal Dell. Das Dell XPS 13 2-in-1 zeigt sich mit einem sehr hochwertigen Gehäuse und langer Akkulaufzeit. Die Leistung ist auch hier für Office-Anwendungen mehr als ausreichend, auf Dauer erwärmt sich das Convertible aber spürbar. Der Bildschirm bietet nicht nur sehr gute Farben, sondern ist auch hell genug, um Bildinhalte im Freien lesbar darzustellen. Die umklappbare Tastatur eignet sich außerdem gut für Vielschreiber. Mit zwei Thunderbolt-3-Ports und einem MicroSD-Kartenleser fällt die Ausstattung aber sehr mager aus – insbesondere auch deshalb, weil einer der Thunderbold-Anschlüsse für das Ladekabel benötigt wird.

Microsoft Surface Book 2

Das Microsoft Surface Book 2 bietet eine sehr lange Akkulaufzeit von 15 Stunden, wenn es an das flexible Tastatur-Dock angeschlossen ist. Apropos Eingabegeräte: Das beleuchtete Keyboard ist dem eines regulären Notebooks durchweg würdig. Doch auch hier fehlt wieder der Stylus für handschriftliche Eingaben, den gibt es nur gegen Aufpreis. Schade finden wir auch, dass zum relativ hohen Preis kein Thunderbolt 3 integriert wurde. Des Weiteren ist die Rechenleistung zwar hoch, kann aber unter Last nicht lange gehalten werden, da die Temperaturen die CPU nach einer gewissen Zeit zur Drosselung zwingen.

Microsoft Surface Pro 4

Das Microsoft Surface Pro 4 aus dem vergangenen Jahr bietet zwar weniger Leistung als unser Top-Favorit, ist mittlerweile aber etwas günstiger zu haben. Das Design ist schlank und edel, der Akku hält locker einen produktiven Arbeitstag durch und das Display glänzt mit einer hohen Helligkeit und natürlichen Farben. Hinzu kommt eine lautlose Kühlung. Schade nur, dass Microsoft auch hier den nützlichen Eingabestift und das Tastatur-Cover ausschließlich optional anbietet. Wer sich von den teils hohen Folgekosten nicht abschrecken lässt, erhält mit dem Surface Pro 2017 ein hochwertiges Tablet mit guter Akkulaufzeit.

Microsoft Surface Go

Das Surface Go bietet ausreichend Leistung für einfache Schreibarbeiten und Surfen im Internet, ist allerdings etwas kleiner als unser Top-Favorit. Im Gegenzug bietet es dieselbe hochwertige Verarbeitung wie die »großen« Surface-Geräte, ebenfalls einen lautlosen Betrieb und auch die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen. Wer nicht mehr von seinem Convertible erwartet, ist mit dem Microsoft Surface Go gut beraten. Auch hier müssen aber das Tastatur-Cover und ein Eingabestift extra gekauft werden.

Die wichtigsten Fragen

Welches Convertible-Notebook ist das beste?

Das beste Convertible-Notebook ist für uns das Microsoft Surface Pro 8. Es sieht edel aus, ist hochwertig verarbeitet und bietet Rechenleistung satt.

Was ist ein Convertible-Notebook?

Ein Convertible-Notebook ist eine Mischung aus Notebook und Tablet. Die Geräte sind in der Regel mit einem Dreh-, Klapp-, Schiebe- oder Klickmechanismus ausgestattet. So kann man die mechanische Tastatur verschwinden lassen, wenn man sie nicht braucht.

Ist ein Convertible-Notebook sinnvoll?

Wer auf die Leistungsstärke eine Laptops ebenso wenig verzichten will, aber abends auf der Couch auch mal ein Tablet nutzen möchte, ist mit einem Convertible-Notebook gut bedient. So hat man auch ein vollwertiges Betriebssystem, auf das man zurückgreifen kann.

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