Gaming-Laptop Test: Gaming Laptop Copyright: ymgerman / Shutterstock
vergleich
Letzte Aktualisierung:

Das beste Gaming-Laptop

Wir haben uns 46 Gaming-Laptops angesehen. Unsere Empfehlung für die meisten ist das Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 mit einer hohen Spieleleistung und tollem QHD-Bildschirm. Es gibt aber auch zahlreiche weitere, spannende Geräte und darunter ein paar gute Alternativen zu unserem Favoriten.

Michael Beck
Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar, Golem und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Wobker
Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 4. November 2022

Wir haben acht weitere Gaming-Laptops in unseren Vergleich aufgenommen und unsere Empfehlungen komplett aktualisiert. Das Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 ist unser neuer Favorit und das Asus TUF Dash F15 FX517 ist eine gute Alternative. Für preisbewusste Gamer empfehlen wir das HP Pavilion Gaming 17 (2022) und wer nicht aufs Geld achten muss, sollte sich das aktuelle Modell des Razer Blade 17 (2022) nicht entgehen lassen. Für unterwegs eignet sich das kompakte Asus ROG Zephyrus G14 GA402.

Unter „Was gibt es sonst noch?“ sind nun die ehemaligen Empfehlungen Gigabyte Aero 15 XB, Lenovo Legion 5 Pro Gen 6, Asus TUF Dash F15 FX516, Gigabyte Aorus 17 YA und Asus Zephyrus G14 (G401) zu finden.

23. September 2021

Sechs weitere Gaming-Laptops erweitern unseren Vergleich. Neue Empfehlungen sind das Lenovo Legion 5 Pro 16ACH6H und das Asus TUF Dash F15 FX516. Das Lenovo Legion Y740 und HP Pavilion Gaming 15 sind nun nicht mehr unter den Empfehlungen zu finden.

12. November 2020

Wir haben mit dem Asus Zephyrus G14 eine neue Empfehlung. Er zeichnet sich durch seine kompakten Maße, die Robustheit und den schnellen AMD-Prozessor aus.

6. Mai 2020

Wir haben uns neue Gaming-Laptops angesehen und haben drei neue Empfehlungen: Den Lenovo Legion Y740, der insgesamt eine gute Alternative zu unserem Favoriten ist, den HP Pavilion Gaming 15 für günstiges FullHD-Gaming und wenn Ihnen der Preis egal ist das Premium-Gaming-Notebook Gigabyte Aorus 17 YA.

13. September 2019

Wir haben uns neue Gaming-Laptops angesehen, darunter auch neue Versionen der bereits vorhandenen Kandidaten. Unser Favorit ist jetzt als Gigabyte Aero 15 Classic-XA mit besserem Prozessor und stärkerer Grafikkarte erhältlich und kostet obendrein noch weniger. Der Dell G5 15 5590 ist nun noch besser ausgestattet und sogar günstiger geworden. Beim MSI GT76 9SG gibt es jetzt mehr Leistung für dasselbe Geld. Wir haben außerdem noch zwei ganz neue Modelle unter die Lupe genommen.

11. März 2019

Wir haben uns sechs neue Gaming-Laptops angesehen: Unser neuer Testsieger ist das Gigabyte Aero 15-X9. Doch auch das Razer Blade 15, MSI GL73 8SE und das Asus ROG G703GX können wir empfehlen. Acer Predator Triton 500 und Lenovo Legion Y740 gesellen sich ebenso zu den neuen Testkandidaten.

21. Dezember 2018

Lenovo stattet das neue Legion Y530 mit aktuellen Intel-Prozessoren aus und ersetzt damit unsere „Gut und Günstig“-Empfehlung. Unser Favorit bleibt aber weiterhin das Gigabyte Aero 15X v8.

23. November 2018

Wir haben ein kleines Update durchgeführt und das Alienware 17 R5 mit in die Empfehlungen aufgenommen. Unser Favorit bleibt aber das Gigabyte Aero 15X v8.

20. August 2018

Wir haben einen neuen Favoriten: Der Gigabyte Aero 15X v8  ist unser neuer bester Gaming-Laptop.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wer ernsthaftes Gaming zum Hobby hat, spielt nach wie vor auf einem stationären PC. Aber wenn man auch unterwegs nicht auf die Lieblingstitel verzichten will, kommt man um einen extra Gaming-Laptop kaum herum. Vor allem, was die Grafik anbelangt, sind normale Laptops nicht in der Lage, die aktuellsten Spiele in höchster Auflösung ruckelfrei und flüssig wiederzugeben. Die Hersteller wissen das und haben ihr Sortiment dementsprechend ausgebaut. Entsprechend viele Gaming-Laptops gibt es mittlerweile auf dem Markt.

Wir haben uns aktuelle Modelle angesehen. Bei den Preisen wird dem ein oder anderen der Atem stocken – zwischen gut 2.000 und mehr als 3.000 Euro muss man für ein gutes Gaming-Notebook auf den Tisch legen. Aber echten Gaming-Fans ist es das wert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo Legion 5 Pro Gen 7

Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion 5 Pro Gen 7
Unter dem unaufgeregten Gehäuse des Legion 5 Pro Gen 7 befindet sich eine hohe Spieleleistung kombiniert mit einem tollen Display.

Die aktuelle Version des Lenovo Legion 5 Pro kommt äußerlich recht unaufgeregt daher. Darunter verbirgt sich aber eine sehr gute Spieleleistung. Die GeForce RTX 3070 mit 150 Watt TGP zeigt aktuelle Games zusammen mit einem modernen Ryzen-7-Prozessor von ihrer besten Seite. Dadurch wird das Gerät natürlich recht warm, ist für Gaming-Laptops aber nicht unüblich. Auch das matte WQHD-Display trägt dank toller Farben und einer Bildwiederholrate von 165 Hz zur Grafikpracht bei.

Mit seinen 16 Zoll bewegt sich das Legion 5 Pro zwischen alteingesessenen Formaten. Es bietet etwas mehr Bild als 15,6 Zoll und bleibt dennoch kompakter als 17 Zoll. Mit 2,5 Kilogramm zählt es allerdings nicht zu den Leichtgewichten. Wem die inneren Werte wichtiger als die äußeren sind, kann beim Lenovo Legion 5 Pro getrost zuschlagen.

Auch gut

Asus TUF Dash F15 FX517

Test Gaming-Laptop: Asus TUF Dash F15 FX517
Das Asus TUF Dash F15 FX517 ist eine gute Alternative zu unserem Favoriten. Die gute Spieleleistung weiß zu überzeugen.

Ein bisschen weniger Leistung als unser Favorit bringt das Asus TUF Dash F15 FX517 mit. Die GeForce RTX 3070 mit 105 Watt TGP reicht aber trotzdem locker, um aktuelle Spiele in maximalen Details darzustellen. Es ist zudem etwas günstiger, verfügt in der Basis-Ausstattung jedoch nur über ein mittelmäßiges Full-HD-Display mit 144 Hz. Wer hauptsächlich an einem externen Monitor spielt, wird sich daran kaum stören. Alternativ gibt es auch ein etwas teureres Modell mit einem deutlich besseren QHD-Display mit 165 Hz. Mit nur zwei Kilogramm ist das Dash F15 relativ leicht und kann mal eben eingepackt werden. Für unterwegs ist die Akkuleistung mit bis zu sechs Stunden jedoch nur mittelmäßig – aber das ist typisch für Gaming-Laptops.

Gut & günstig

HP Pavilion Gaming 17 (2022)

Test Gaming-Laptop: HP Pavilion Gaming 17
HP bietet mit seinem Pavilion Gaming 17 eine gute Leistung zum kleinen Preis. Die Gehäusequalität lässt dagegen etwas zu wünschen übrig.

Gamer mit kleinerem Budget sollten sich das HP Pavilion Gaming 17 in der aktuellen Ausführung ansehen. Für relativ wenig Geld bekommt man hier eine ordentliche Spieleleistung, muss aber natürlich ein paar Abstriche in Kauf nehmen. So verschenkt der Gaming-Laptop mit einem ungenutzten 2,5-Zoll-Schacht Platz, die Verarbeitungsqualität des Gehäuses lässt zu wünschen übrig und die integrierten Lautsprecher kann man vergessen.

Der i5-11300H-Prozessor von Intel ist nicht der neueste, reicht für viele Anwendungen aber noch aus. Die RTX 3050 Ti mit 60 Watt TGP ist dagegen etwas schwächer als Grafikkarten bei anderen Laptops in unserem Vergleich. Für Full HD reicht sie aber bei aktuellen Spielen für hohe Detailstufen oft noch aus, wenngleich die 144 Hz des Displays nicht ausgereizt werden. Für preisbewusste Gamer ist der HP Pavilion Gaming 17 trotzdem einen Blick wert.

Wenn Geld egal ist

Razer Blade 17 (2022)

Test Gaming-Laptop: Razer Blade 17 (2022)
Das Razer Blade 17 bietet eine Top-Leistung mit einem tollen Display und fantastischer Verarbeitung. Für unterwegs ist es jedoch weniger geeignet.

Das aktuelle Razer Blade 17 zählt zur Oberliga der Gaming-Laptops, wodurch der Preis auch sehr hoch ausfällt. Dafür bekommt man aber absolute Top-Hardware und ein super verarbeitetes Gerät. Der Intel Core i7-12800H hat 14 Kerne, die zwischen 1,8 und 4,8 GHz takten, die verbaute GeForce RTX 3080 Ti produziert mit 165 Watt TGP eine sehr hohe Grafikleistung. Damit lässt sich nicht nur jedes aktuelle Spiel mit maximalen Details auf das brillante QHD-Display zaubern, sondern man hat auch noch genügend Leistungsreserven für die nächsten Jahre. Nicht zuletzt auch dank der großzügigen 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit hängt es unsere anderen Empfehlungen bei der Spieleleistung locker ab.

Klein und mobil

Asus ROG Zephyrus G14 GA402 (2022)

Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus G14
Asus packt viel Leistung in diesen 14 Zoll kleinen Gaming-Laptop. Wer oft unterwegs ist, findet hier den richtigen Begleiter.

Wer auf der Suche nach einem leichten, kompakten und trotzdem leistungsstarken Gaming-Laptop ist, sollte sich das Asus ROG Zephyrus G14 G402 anschauen. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Grafikleistung stark gestiegen. Die Radeon RX 6800S GPU bringt zusammen mit dem Prozessor Ryzen 9 6900HS fast immer maximale Details auf das farbstarke QHD-Display. Mit nur 14 Zoll und einem Gewicht von nur 1,7 Kilogramm ist das Zephyrus G14 eines der kompaktesten und leichtesten Gaming-Laptops im Vergleich und eignet es sich dadurch wunderbar für unterwegs. Zum Arbeiten reicht der Akku bis zu 9 Stunden, fürs Zocken sollte aber immer eine Steckdose in der Nähe sein.

Vergleichstabelle

Unser FavoritLenovo Legion 5 Pro Gen 7
Auch gutAsus TUF Dash F15 FX517
Gut & günstigHP Pavilion Gaming 17 (2022)
Wenn Geld egal istRazer Blade 17 (2022)
Klein und mobilAsus ROG Zephyrus G14 GA402 (2022)
Razer Blade 14 (2022)
MSI Raider GE67
Razer Blade 15 (2021)
Lenovo Legion 5 Pro 16ACH6H
Razer Blade Pro 17 (2021)
Medion Erazer Major X10
Asus TUF Dash F15 FX516
Gigabyte Aorus 17 YA
Acer Nitro 5 AN517-41
Gigabyte Aero 15 XB
XMG FUSION 15
Dell G5 15 5500
Gigabyte Aero 15-X9
Asus Zephyrus G14
Acer Predator Helios 300
Razer Blade 14
Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion 5 Pro Gen 7
  • Hohe Spieleleistung
  • Tolles Display
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • An-/Ausschalter für Webcam
  • Hohe Temperaturen
  • Etwas langweiliges Design
Test Gaming-Laptop: Asus TUF Dash F15 FX517
  • Gute Spieleleistung
  • Kompakt & relativ leicht
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Mittelmäßiges Display
Test Gaming-Laptop: HP Pavilion Gaming 17
  • Gute Spieleleistung
  • Gutes Display
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Mittelmäßige Gehäusequalität
  • Schlechte Lautsprecher
  • Unnützer 2,5-Zoll-Schacht
Test Gaming-Laptop: Razer Blade 17 (2022)
  • Sehr hohe Spieleleistung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Display
  • Viele Anschlüsse
  • Hoher Stromverbrauch
  • Teuer
Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus G14
  • Hohe Spieleleistung
  • Leicht & kompakt
  • Gutes Display
  • Gute Verarbeitung
  • Brauchbare Akkulaufzeit
  • Leistung schwankt etwas unter hoher Last
Test Gaming-Laptop: Razer Blade 14 (2022)
  • Hohe Spieleleistung
  • Leicht & kompakt
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Brauchbare Akkulaufzeit
  • Grafikleistung nicht voll ausgenutzt
Test Gaming-Laptop: MSI Raider GE67
  • Sehr hohe Spieleleistung
  • Scharfes OLED-Display
  • Einfach aufrüstbar (SSD & RAM)
  • Hoher Stromverbrauch
  • Display neigt zum Flackern
Test  Gaming-Laptop: Razer Blade 15
  • Sehr gute Gaming-Leistung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Tolles Display
  • Anfällig für Berührungsflecken
  • Gehäuse wird unter Last sehr warm
  • Tastaturbeleuchtung könnte besser sein
Test  Gaming-Laptop: Lenovo Legion 5 Pro
  • Sehr helles QHD-Display
  • Gute Spieleleistung
  • Einfach aufrüstbar
  • Platz für zweite SSD
  • Akkulaufzeit nur auf Kosten der Leistung gut
  • Tastatur und Tastaturbeleuchtung nur mittelmäßig
Test  Gaming-Laptop: Razer Blade Pro 17
  • Großer und sehr guter Bildschirm
  • Gute Spieleleistung
  • Gute Lautsprecher
  • Hoher Preis
  • Laut und sehr warm unter Last
  • Bildschirm könnte etwas heller sein
Test Gaming-Laptop: Medion Erazer Major X10
  • Tolles Display
  • Leistungsfähige CPU
  • Einfach aufrüstbar (SSD & RAM)
  • Schwache Grafikkarte
  • Laut unter Last
Test  Gaming-Laptop: Asus TUF Dash F15 FX516
  • Gute Spieleleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Leicht und dünn
  • Display nur mittelmäßig
  • Keine Webcam
  • Tastaturbeleuchtung nicht änderbar
  • Plastikgehäuse
Test  Gaming-Laptop: Gigabyte Aorus 17 YA
  • Sehr gute Spieleleistung
  • Mechanische Tastatur
  • Viele Wartungsmöglich­keiten
  • Sehr groß und schwer
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Kann sehr laut werden
Test  Gaming-Laptop: Acer Nitro 5
  • Starker Prozessor
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Reaktionsschnelles Display
  • RTX 3070 liefert nicht volle Leistung
  • Recht dunkler Bildschirm
  • Mittelmäßige Farbwiedergabe
Gaming-Laptop Test: Gigabyte Aero 15 Xb
  • Stabiles Gehäuse
  • Schmale Displayränder
  • Schlichtes Design
  • Laute Lüfter
  • Sound etwas schwach
  • Wärmeentwicklung
Test  Gaming-Laptop: XMG FUSION 15
  • Gute Spieleleistung
  • Sehr gute Wartungsmöglich­keiten
  • Sehr gute Eingabegeräte
  • Gute Akkulaufzeit
  • Lauter Lüfter unter Last
Test  Gaming-Laptop: Dell G5 15 5500
  • Günstiger Preis
  • Gute Spieleleistung
  • Viele Anschlüsse
  • Gute Akkulaufzeit
  • Bildschirm etwas zu dunkel
  • Farben wirken etwas blass
  • Unterdurchschnittliches Gehäuse
Test  Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15-X9
  • Gutes Display
  • Starke Systemperformance
  • Schlankes und stabiles Design
  • Viele Anschlüsse
  • Wärmeentwicklung
  • Lüftergeräusche
  • Mäßige Lautsprecher
Test  Gaming-Laptop: Asus Zephyrus G14
  • Schneller AMD-Prozessor
  • Klein und kompakt
  • Sehr stabil
  • Grafikkarte reicht nur für FullHD-Spiele
  • Arbeitsspeicher etwas knapp
  • Keine Webcam
Test  Gaming-Laptop: Acer Predator Helios 300
  • Gute Wartungsmöglich­keiten
  • Stabiles Gehäuse
  • Farbstarkes Display
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Sehr leise Lautsprecher
  • Etwas ungleichmäßige Displayausleuchtung
Test Gaming-Laptop: Razer Blade 14
  • Gute Spieleleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Kompaktes, schlankes Design
  • Laut unter Last
  • Spieleleistung im Vergleich geringer
  • IPS-Panel nur mit 60 Hz
  • Kein G-Sync
Produktdetails einblenden

Mobiles Gaming

Zocken am PC kann man schon lange nicht mehr nur mit dicken Desktop-Rechnern. Wer bereit ist, entsprechend zu investieren, hat mittlerweile eine ordentliche Auswahl an Gaming-tauglichen Notebooks, aus denen er wählen kann. Dabei spielt die Wahl der richtigen Komponenten eine noch viel größere Rolle, als es beim klassischen PC-Tower der Fall ist.

Aufrüsten ist bei Notebooks kaum möglich

Denn wo sich am Desktop wichtige Elemente wie Grafikkarte oder Mainboard bei Bedarf austauschen lassen, sieht es bei Notebooks mit dem Aufrüsten eher mau aus. Macht aber nichts – die aktuelle Generation an Gaming-Notebooks bietet genug Leistungsreserven, um auch in den kommenden Jahren Spiele noch ruckelfrei darzustellen.

Gaming-Laptops befreien Top-Spiele von ihren Schreibtischfesseln. Wer auch mal im Garten oder natürlich auf LAN-Partys oder gar E-Sport-Turnieren spielen will, findet hier die perfekte Lösung.

Grafikleistung: Neue Technologien für den nächsten Schritt

Die Kombination aus Prozessor und verbauter Grafikkarte spielt im Gaming-Sektor eine entscheidende Rolle. Hier sind Intel und Nvidia die Platzhirsche, wobei sich auch AMD mit seinen Ryzen Prozessoren und Radeon Grafikkarten langsam wieder nach oben kämpft. Intels Core-i5- und Core-i7-CPUs der 12th-Generation (Alder Lake) bilden in den allermeisten Geräten eine solide Basis dafür, Top-Titel mit ordentlicher Geschwindigkeit auf den Bildschirm zu bringen. Aber auch die Vorgängermodelle der 11th-Generation (Tiger Lake) liefern noch sehr gute Leistung.

Entscheidender für die »Gaming-Währung« Bilder-pro-Sekunde oder auch »FPS« (Frames per second) ist aber nach wie vor die Grafikkarte. Wer hier das Maximum herausholen will, kommt nicht um die aktuelle Grafikkartengeneration aus dem Hause Nvidia herum. Die auf der sogenannten Ampere-Architektur basierenden Karten der Geforce-RTX-30-Serie sind aber sowohl am Desktop, als auch in Notebooks nicht mehr konkurrenzlos. Die Radeon RX 6000er Serie von AMD beginnt allmählich aufzuholen.

Im Notebook-Bereich sind vor allem die mobilen Versionen der RTX 3050 bis RTX 3080 der Stand der Dinge. Aber auch die günstigeren Vorgängermodelle der Geforce RTX-20er Serie bietet momentan noch genug Leistung, um viele aktuelle Spiele in FullHD-Auflösung ruckelfrei darzustellen. Die RTX-Grafikkarten bieten im direkten Vergleich zwar etwas mehr Leistung. Vor allem im Hinblick auf Technologien wie Raytracing und DLSS wird es an dieser Stelle aber besonders interessant.

Raytracing und DLSS sind da

Während die reine 3D-Grafik seit einigen Jahren etwas stagniert, versuchen die Entwickler ihre Spiele vor allem durch Licht- und Schatteneffekte sowie Spiegelungen realistischer zu gestalten. Hierbei spielt Raytracing eine wichtige Rolle, weil durch diese Technologie die Lichtverteilung in einem Bild und der Weg von Lichtstrahlen deutlich realistischer berechnet werden kann.

Ein weiterer großer Sprung wurde durch DLSS vollzogen. Diese Technik verbessert vor allem die Kantenglättung, was auf großen Bildschirmen mit hohen Auflösungen eine deutlich bessere Darstellung ermöglicht. Auf Notebooks mit FullHD-Bildschirmen spielt das aber noch keine große Rolle, da sich eine deutliche Verbesserung erst bei UHD- und 4K-Inhalten bemerkbar macht. Wer sein Gaming-Notebook gerne an einen großen 4K-Bildschirm anschließen möchte, sollte DLSS allerdings im Hinterkopf behalten.

Auch im Jahr 2022 bietet die RTX 3070 in der Regel mehr als genug Leistung fürs Gaming in der Full-HD-Auflösung, selbst für aktuelle und noch kommende Titel. Wer allerdings das Nonplusultra in Sachen mobiler Grafikleistung sucht, muss zu einem Notebook mit dem mobilen Topmodell RTX 3080 greifen. Entsprechend ausgestattete Gaming-Laptops knacken aber schon die 3.000-Euro-Marke. Besonders wichtig ist allerdings auch, die Leistung der verbauten Grafikkarte im Blick zu haben. Nicht jede RTX 3070 liefert gleich viel Power. Hier lohnt sich ein Blick auf die TGP-Werte, die angeben, wie viel Strom bei der Grafikkarte ankommt. Dadurch steigen aber meist auch die Wärmeentwicklung am Gehäuse und der Lautstärkepegel der Lüfter.

Übrigens: Wer sich für die Technologie interessiert, erhält mit einem aktuellen Gaming-Notebook auch genug Grafikleistung für das Gaming mit VR-Brille. Sowohl unser Favorit als auch die Alternativen bieten genug Ressourcen, um via HTC Vive oder Oculus Rift in virtuelle Welten einzutauchen.

VR ist mit einigen Modellen möglich

Generell gilt, dass nicht nur Spiele von der enormen Leistung profitieren. Gewissermaßen nebenbei stemmen Top-Notebooks wie unser Favorit auch anspruchsvolle Anwendungen, wie beispielsweise Videoschnitt, mit Bravour. Wer ein hochgezüchtetes Gaming-Notebook kauft, erhält also auch eine mobile Workstation oder sogar einen vollwertigen Desktop-Ersatz.

Über eine weitere Entwicklung können sich mobile Gamer ebenfalls freuen: Dank eines neuen Designs von Nvidia lassen sich deren High-End-Grafikkarten in schmale Gehäuse mit nur 1,8 Zentimetern Dicke einbauen – das war früher aufgrund der Hitzeentwicklung undenkbar. Wer viel unterwegs ist, muss nun keine zentnerschweren Gaming-Laptops mehr mit sich herumschleppen.

Gaming-Laptop Test: Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 Frontal

Unser Favorit: Lenovo Legion 5 Pro Gen 7

Der beste Gaming-Laptop für die meisten ist unserer Meinung nach der Lenovo Legion 5 Pro Gen 7, der uns mit einer leistungsstarken Ausstattung wie dem Ryzen 7 6800H und der Nvidia Geforce RTX 3070 überzeugt. Der Preis ist fair bemessen, denn man erhält eine zuverlässige, hohe Leistung und ein gut verarbeitetes Gerät. Das Design hält sich zurück und der Laptop wirkt nicht mit unnötigen Features überladen.

Unser Favorit
Lenovo Legion 5 Pro Gen 7
Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion 5 Pro Gen 7
Unter dem unaufgeregten Gehäuse des Legion 5 Pro Gen 7 befindet sich eine hohe Spieleleistung kombiniert mit einem tollen Display.

Der leistungsstarke Ryzen 7 6800H mag vielleicht nicht ganz mit aktuellen Top-Modellen von Intel mithalten können, reicht aber dennoch vollends aus. Die acht Kerne takten zwischen 3,2 und 4,7 Gigahertz. Viel wichtiger für die Spielleistung ist dagegen die verbaute Grafikkarte, und die kann sich sehen lassen.

Als GPU kommt nämlich eine NVIDIA GeForce RTX 3070 Ti zum Einsatz. Das muss an sich noch nicht viel heißen, da die mobilen Grafikkarten mit unterschiedlichen Leistungspotenzialen ausgestattet sind. Im Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 wird die allerdings mit 150 Watt versorgt und produziert dadurch eine hervorragende Grafikleistung, die je nach Modell höher als die der RTX 3080 Ti liegen kann.

Leistungs­starke Grafikkarte

Gepaart mit dem Prozessor bekommt man hier dank leistungsstarker Grafikkarte eine hohe Spieleleistung, die aktuelle Titel Call of Duty Modern Warfare 2 und A Plague Tale: Requiem mit vielen Details in QHD-Auflösung mit 2.560 x 1.600 Pixeln meistert.

Das 16 Zoll große IPS-Display überzeugt mit tollen Farben, hohen Kontrasten und einer Helligkeit von 500 nits. Dank der unterstützten Bildwiederholrate von 165 Hertz kommen auch kompetitive Gamer auf ihre Kosten. Die Blickwinkelstabilität ist gut und lässt nur bei sehr steilen Winkeln nach.

Gaming-Laptop Test: Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 Links

Die SSD ist mit einem Terabyte ausreichend groß dimensioniert und flott unterwegs. Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ist man ausreichend für kommende Spiele gerüstet. Wer doch auf Nummer sicher gehen möchte, hat die Option auf 32 Gigabyte RAM. Für die kabellose Kommunikation sorgt ein Wi-Fi-6-Modul und Bluetooth in der Version 5.1. Inzwischen gibt es zwar Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2, die meisten dürften sich daran aber kaum stören.

Die Akkulaufzeit ist für Gaming-Laptops meist weniger wichtig und ist auch beim Lenovo Legion 5 Pro nicht wirklich der Rede wert. Im normalen Gebrauch reicht der Akku für rund vier Stunden. Wer spielt, sollte sich immer in der Nähe einer Steckdose aufhalten.

Unaufgeregtes Design

Das Gehäuse des Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 ist dem Vorgängermodell recht ähnlich. Es kommt sehr spartanisch her und sticht nicht wie andere Gaming-Laptops ins Auge. Das mag für manche ein Nachteil sein, andere sehen dies als Vorteil. Während die Tastatur natürlich über eine RGB-Beleuchtung verfügt und auch das Legion-Logo auf der Deckelrückseite beleuchtet ist, ist der Rest eher geradlinig und ohne besondere Details gestaltet.

Als Hauptmaterial wurde Aluminium verwendet, was dem Laptop ein wertiges Aussehen verleiht. Das Bedienfeld, bestehend aus Clickpad und Tastatur, ist dagegen aus Plastik, wodurch sich hier die Wärmeentwicklung in Grenzen hält und sich nicht unangenehm bemerkbar macht. Mit den 2,5 Kilogramm, die das Legion auf die Waage bringt, gehört es definitiv zu den schwereren Modellen und ist nur minimal leichter als Modelle mit 17 Zoll.

Die Tastatur lässt sich beim Spielen bequem bedienen und spricht gut an. Auffällig ist das eher links statt mittig positionierte Clickpad. Wer es viel benutzt, wird sich eventuell etwas umgewöhnen müssen. Da die meisten aber ohnehin mit einer separaten Maus oder einem Controller spielen, dürfte das weniger ins Gewicht fallen.

Ausreichend Anschlüsse vorhanden

Ausreichend Anschlüsse sind vorhanden. Neben drei USB-A-3.2-Ports gibt es auch noch drei USB-C-3.2-Anschlüsse, die DisplayPort 1.4 unterstützen, einer für die Stromversorgung mit 135 Watt dient. Der HDMI-Anschluss unterstützt die Version 2.1 und ein Ethernet-Anschluss ermöglicht einen störungsfreien und schnellen Internetzugang.

Nachteile?

So sehr uns der Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 gefällt, so ist er nicht ganz perfekt. Die hohe Gaming-Leistung geht schließlich mit einer hohen Wärmeentwicklung und lauten Lüftern einher. Hier hoffen wir, dass Lenovo bei den nächsten Modellen nachbessert

Ein paar Testredaktionen berichten von leichtem Backlight-Bleeding beim Display. Da andere dieses Problem nicht haben, scheint es sich jedoch um Einzelfälle zu handeln. Dennoch sollte das bei einem Produkt in dieser Preisklasse nicht passieren.

Lenovo Legion 5 Pro Gen 7 im Testspiegel

Im Test von Notebookcheck (10/2022) kann vor allem die Grafikleistung überzeugen:

»Mit 3DMark-Ergebnissen, die fast 15 % über denen eines durchschnittlichen Laptops aus unserer Datenbank mit der GeForce RTX 3070 Ti liegen, ist die Grafikleistung ausgezeichnet. Tatsächlich positioniert sich unser Testgerät sogar über dem Alienware x15 R2 mit der RTX 3080 Ti.«

Bemängelt werden die hohen Temperaturen und das Management der Leistungsprofile:

»Für zukünftige Modelle würden wir uns kühlere Kerntemperaturen und eine übersichtlicher gestaltete Software zur Leistungssteuerung wünschen. In der aktuellen Version von Vantage muss man vier separate Einstellungen einzeln aktivieren (MUX, GPU-Übertaktung, Vantage Performance und den Windows-Hochleistungsmodus), um das gesamte Leistungspotenzial des Laptops nutzen zu können«

Auch bei IGN (07/2022) wurde der Legion 5 Pro einem Test unterzogen und kann sogar besser abschneiden, als vergleichbare Laptops, die auf dem Papier mehr Leistung bringen:

»Was mich jedoch überraschte, war, wie viel Leistung in das 5 Pro gepackt wurde, vor allem, als ich seine Benchmark-Ergebnisse mit teureren High-End-Systemen mit objektiv besseren Spezifikationen verglich. Wenn man die Ergebnisse mit Systemen wie dem MSI Raider GE76 mit einem i9-12900HK und einer RTX 3080 Ti oder dem Asus ROG Zephyrus Duo 16 mit einem AMD Ryzen 9 6900HX und einer RTX 3080 Ti vergleicht, wird klar, dass das Legion 5 Pro mit beiden Systemen mithalten kann und sie oft sogar übertrifft.«

Alternativen

Im Bereich der High-End-Gaming-Notebooks gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Wir stellen die interessantesten vor:

Auch gut: Asus TUF Dash F15 FX517

Eine gute Alternative zu unserem Favoriten ist das Asus TUF Dash F15 FX517. Es verfügt zwar über etwas weniger Leistung als unser Favorit, bleibt dadurch aber auch erschwinglicher, kühler und ein bisschen leiser. Auch wer etwas mehr Akkulaufzeit benötigt, um beispielsweise von unterwegs zu arbeiten, wird mit dem neuen Asus TUF Dash F15 glücklicher.

Auch gut
Asus TUF Dash F15 FX517
Test Gaming-Laptop: Asus TUF Dash F15 FX517
Das Asus TUF Dash F15 FX517 ist eine gute Alternative zu unserem Favoriten. Die gute Spieleleistung weiß zu überzeugen.

Im Inneren des Gaming-Laptops sorgen ein Core i7-12650H und eine GeForce RTX 3070 für eine gute Spieleleistung. Dem Prozessor stehen zehn Kerne mit 1,7 bis 4,7 Gigahertz zur Verfügung und bietet eine gute Leistung für alle Anwendungsbereiche. Die RTX 3070 darf 105 Watt aufwenden, was ausreicht, um aktuelle Spiele in einer QHD-Auflösung mit hohen bis maximalen Details darzustellen.

16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind derzeit vollkommen ausreichend. Lediglich die SSD ist mit 512 Gigabyte für ein Gaming-Laptop etwas knapp bemessen. Es gibt Modelle mit einer größeren SSD, alternativ lässt sich diese aber auch ohne größere Probleme tauschen. Zudem ist ein zweiter Steckplatz für eine weitere SSD vorhanden. Auch der Arbeitsspeicher kann gewechselt werden.

Beim Display muss man etwas aufpassen. Das Basismodell verfügt über ein Full-HD-Display, das mit 144 Hertz zwar eine gute Bildwiederholrate aufweist, farblich aber eher durchschnittlich ist. Wer sowieso an einem externen Monitor spielt, wird sich daran nicht großartig stören. Zwar gibt es auch Varianten mit einem schöneren QHD-Display, die sind jedoch noch recht selten und verfügen dann manchmal mit der RTX 3060 über eine schwächere Grafikkarte. Hier sollte man aufpassen und genau abwägen.

Bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit

Ein Gaming-Notebook braucht viel Energie und das resultiert häufig in einer niedrigen Akkulaufzeit. Beim Asus TUF Dash F15 FX517 fällt diese aber mit bis zu sechs Stunden (für ein Gaming-Laptop) eher überdurchschnittlich aus. Sogar unter Last mit hoher Helligkeit sind noch Laufzeiten von etwa zwei Stunden möglich.

Bei den Anschlüssen werden nur die wichtigsten abgedeckt: Zwei mal USB-A 3.2, ein mal USB-C 3.2, ein mal HDMI (nur 2.0b, kein 2.1), Ethernet sowie 3,5-mm-Klinke. Gegen Aufpreis gibt es Modelle mit einem zusätzlichen Thunderbolt-4-Port.

Wer bereit ist, ein paar Kompromisse einzugehen, bekommt mit dem Asus TUF Dash F15 FX517 ein Gaming-Notebook zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Preistipp: HP Pavilion Gaming 17 (2022)

Man muss nicht zwangsläufig große Summen an Geld ausgeben, um auf einem Notebook aktuelle Spiele flüssig spielen zu können. Für vergleichsweise wenig Geld bietet das HP Pavilion Gaming 17 (2022) genug Leistung, um die meisten Titel in Full HD auf den Bildschirm zu bringen. Auf High-End-Hardware muss man zwar verzichten, dafür überzeugt das Display in diesem Preissegment

Gut & günstig
HP Pavilion Gaming 17 (2022)
Test Gaming-Laptop: HP Pavilion Gaming 17
HP bietet mit seinem Pavilion Gaming 17 eine gute Leistung zum kleinen Preis. Die Gehäusequalität lässt dagegen etwas zu wünschen übrig.

Beim Gehäuse muss man Abstriche machen. Das Pavilion Gaming 17 ist neben Plastik auch aus Aluminiumelementen gefertigt und größtenteils stabil, knarzt und knackt jedoch an einigen Stellen. Da das Display nur mit einem, größeren Gelenk befestigt ist, wackelt dieser ein wenig und lässt sich verdrehen. Merkwürdig ist, dass sich im Gehäuse ein 2,5-Zoll-Schacht befindet, der jedoch ungenutzt bleibt. Hier wäre Platz für einen größeren Akku, eine Festplatte oder andere nützliche Dinge gewesen.

Neben drei USB-A-3.1-Anschlüssen findet immer noch ein USB-C-3.1-Port Platz. Da sind die meisten anderen Laptops in unserem Vergleich etwas moderner aufgestellt. Der HDMI-Anschluss ist nicht näher definiert, aber wir tippen hier auf die Version 2.0. Neben einem Ethernet- und Audio-Anschluss ist immerhin noch ein SD-Kartenleser an Bord, den man bei Gaming-Laptops eher selten sieht.

Für Full-HD-Auflösungen gut geeignet

Für die nötige Spielleistung sorgt mit dem Vier-Kern-Prozessor Intel Core i7-11370H ein älteres Tiger-Lake-Modell. Mit den Alder-Lake-Prozessoren kann er sich nur bedingt messen, in den meisten Anwendungsfällen kann er sich aber durchaus noch sehen lassen. Der wird bei seiner Arbeit von 16 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher und einer 512 Gigabyte großen SSD unterstützt. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce RTX 3050 Ti mit 60 Watt TGP zum Einsatz. Diese ist für Full-HD-Auflösungen gut geeignet und packt in den meisten aktuellen Spielen auch mittlere bis hohe Grafikstufen noch ohne Probleme. Bei kommenden Blockbuster-Titeln muss man aber bald weitere Abstriche bei den Grafikdetails machen.

Das Display kann sich für ein Gaming-Laptop in diesem Preissegment sehen lassen. Das 17 Zoll große Full-HD-Display hat gute Farben, einen soliden Kontrast und eine brauchbare Reaktionszeit. Auch die Bildwiederholrate mit 144 Hertz befindet sich im Gaming-Durchschnitt.

Bei günstigen Angeboten muss man darauf achten, dass es sich auch um ein Modell mit Windows-Lizenz handelt. HP liefert seine Geräte gerne mit FreeDOS aus, wodurch man dann eine zusätzliche Windows-Version benötigt. Wen das nicht stört, kann hier sogar noch etwas Geld sparen. Alles in allem ist der HP Pavilion Gaming 17 (2022) ein solides Gaming-Laptop für preisbewusste und kompromissbereite Gamer.

Besser geht’s nicht: Razer Blade 17 (2022)

Razer ist mit seinen Blade-Laptops stets bei der aktuellsten Hardware-Generation vorn dabei und weiß auch mit hochwertiger Verarbeitung zu überzeugen. Das neue Razer Blade 17 ist aktuell jedenfalls eines der besten Gaming-Notebooks, das man sich kaufen kann.

Wenn Geld egal ist
Razer Blade 17 (2022)
Test Gaming-Laptop: Razer Blade 17 (2022)
Das Razer Blade 17 bietet eine Top-Leistung mit einem tollen Display und fantastischer Verarbeitung. Für unterwegs ist es jedoch weniger geeignet.

Der Intel Core i7-12800H ist ein Top-Prozessor, dessen 14 Kerne zwischen 1,8 und 4,8 Gigahertz liefern. Die 32 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher sind großzügig dimensioniert und dürften locker für die nächsten Jahre ausreichen. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Nvidia GeForce RTX 3080 Ti, die mit 165 Watt TGP enorm viel Leistungspotenzial hat. Dank eines guten Kühlsystems kann sie ihre Leistung auch gut entfalten.

Das Gehäuse erwärmt sich dadurch natürlich, im Vergleich zu anderen Laptops hält sich die Wärmeproduktion aber in Grenzen. Die Kühler leisten gute Arbeit, damit das System nicht zu warm wird. Unter sehr hoher Belastung werden sie aber auch sehr laut. Das ist der Preis, den man für eine sehr hohe Spielleistung zahlen muss. Im Normalbetrieb sind die Lüfter dagegen angenehm leise.

Sehr hohe Spielleistung

Mit 2,8 Kilogramm bringt das Razer Blade 17 gut was auf die Waage, ist aber auch nicht übermäßig schwer, wenn man andere 17-Zoll-Leistungsmonster mit bis zu vier Kilogramm in Betracht zieht. Bei den Anschlüssen knausert Razer nicht. Neben drei USB-A-3.2-Anschlüssen gibt es auch noch einen USB-C-3.2- sowie zwei Thunderbolt-4-Ports. Der HDMI-Anschluss unterstützt die Version 2.1. Ein Ethernet-Anschluss, ein 3,5-mm-Audioanschluss und sogar ein SD-Kartenleser sind dabei. Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2 runden das Angebot an modernen Verbindungen ab.

Das IPS-Display mit 240 Hertz und QHD-Auflösung gefällt, auch wenn schwaches Backlight-Bleeding auftreten kann. Das Bild ist scharf, die Farben prächtig (DCI-P3 wird komplett abgedeckt) und die Reaktionszeiten bestens für Gaming geeignet.

Für wen der Preis beim Gaming keine Rolle spielt, ein großes Display ein Muss ist und die Gaming-Leistung im Vordergrund steht, wird am aktuellen Razer Blade 17 kaum vorbeikommen. Wer sich mit einem kleineren Bildschirm zufriedengibt, sollte sich das ebenfalls leistungsstarke MSI Raider GE67 genauer ansehen.

Zocken unterwegs: Asus Zephyrus G14 GA402

Obwohl auch größere Gaming-Notebooks heutzutage deutlich schlanker ausfallen, ist das Asus ROG Zephyrus G14 GA402 ein kleiner Exot. Das kompakte Gehäuse beherbergt nur ein 14 Zoll großes Display, wodurch auch die übrigen Abmessungen schlanker ausfallen als bei der Konkurrenz. Da auch das Gewicht mit 1,7 Kilo sehr niedrig ist, wird dieser kleine Laptop zum idealen Spielebegleiter für unterwegs.

Klein und mobil
Asus ROG Zephyrus G14 GA402 (2022)
Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus G14
Asus packt viel Leistung in diesen 14 Zoll kleinen Gaming-Laptop. Wer oft unterwegs ist, findet hier den richtigen Begleiter.

Im Inneren arbeitet eine AMD Radeon RX 6800S mit 105 Watt TDP, die in etwa mit der GeForce RTX 3070 vergleichbar ist. Die meisten Spiele sind mit maximalen Details in der nativen QHD-Auflösung gut spielbar. Bei besonders hardwarehungrigen Games wie Cyberpunk 2077 muss man jedoch etwas niedrigere FPS in Kauf nehmen. Für die richtige Unterstützung sorgt der AMD-Prozessor Ryzen 9 6900HS. Durch seine hohe Leistung und eine gute Energieeffizienz ist er ideal für den Einsatz in einem schlanken Gaming-Notebook geeignet.

Das QHD-Display im 16:10-Format unterstützt das Spielerlebnis mit tollen Farben, einem scharfen Bild, hoher Helligkeit – letzteres ist für unterwegs wichtig. Die niedrige Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz erlauben auch schnelle Shooter.

Niedrige Reaktions­zeit und hohe Bildwieder­holrate

Asus bietet das Zephyrus G14 mit verschiedenen Ausstattungsvarianten an, wobei der Preis schnell deutlich in die Höhe springen kann. In der hier empfohlenen Variante kann man auf 16 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher und eine ein Terabyte große SSD zurückgreifen.

Da sich ein kleines Notebook für unterwegs auch ohne Stromversorgung gut schlagen muss, ist die Akkulaufzeit wichtig. Spielt man gerade ein anspruchsvolles Game, gehen die Lichter nach nicht ganz einer Stunde natürlich schnell aus. Wer das Asus Zephyrus G14 aber auch mit WLAN, Surfen im Internet und Office-Betrieb verwendet, kann damit durchaus neun Stunden lang arbeiten, ohne dass der Laptop an den Stecker muss.

Wer seinen Gaming-Laptop viel transportieren muss und diesen auch zum Arbeiten verwenden möchte, der bekommt mit dem Asus ROG Zephyrus G14 GA402 einen mobilen Laptop mit viel Leistung und einer brauchbaren Akkulaufzeit. Mehr Leistung für mehr Geld bekommt man mit dem ähnlich großen und leichten Razer Blade 14.

Was gibt es sonst noch?

Razer Blade 14 (2022)

Mit dem Blade 14 weiß Razer auch im 14-Zoll-Bereich zu punkten. Für ein so kleines Gerät bringen der Ryzen 9 6900HX und die GeForce RTX 3070 eine tolle Gamingleistung. Die Akkulaufzeit kann sich für ein Gaming-Laptop ebenfalls durchaus sehen lassen, wenn man damit unterwegs arbeiten möchte. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis geht unsere Empfehlung, das Asus ROG Zephyrus G14 GA402, trotzdem als Sieger hervor. Wer aber etwas mehr Geld ausgeben möchte, kann es im Razer Blade 14 gut anlegen, zumal man hier noch ein paar mehr sinnvolle Anschlüsse spendiert bekommt.

In Kauf nehmen muss dagegen ein leicht kleineres Display, denn hier ist im Gegensatz zum 16:10-Format des Zephyrus G14 nur ein 16:9-Format verbaut. Andererseits bietet das Blade mit 165 Hertz eine höhere Bildwiederholrate. In Hinsicht auf die Display-Qualität kann man in beiden Fällen kaum meckern und es bleibt am Ende eine Geschmacksfrage.

MSI Raider GE67

Das MSI Raider GE67 muss sich, unserer Meinung nach, aufgrund eines kleineren und mit Flackern kämpfenden Displays in Sachen Leistungssieger dem Razer Blade 17 geschlagen geben, wenngleich es etwas unfair anmutet, ein 15,6-Zoll-Laptop mit einem 17-Zoll-Laptop zu vergleichen. Die Kombination aus i7-12800HZ-Prozessor von Intel und GeForce RTX 3070 Ti mit 150 Watt TDP kann leistungstechnisch absolut überzeugen und liefert zusammen mit dem schnellen 16-Gigabyte-DDR5-RAM eine hervorragende Gaming-Leistung.

Das OLED-Display gefällt prinzipiell auch, kann bei einzelnen, empfindlichen Personen aufgrund seines Flackerns unangenehm wirken. Die meisten werden damit aber kaum bis nichts mitbekommen. Wer damit kein Problem hat, wird viel Spaß mit einem tollen Bild und besonders schnellen Reaktionszeiten bei 240 Hertz haben.

Medion Erazer Major X10

Das Medion Erazer Major X10 ist einer der wenigen Laptops, bei dem eine der neuen ARC-Grafikkarten von Intel verbaut ist. Genau genommen handelt es sich mit der ARC 730M um das kleinere der beiden Topmodelle. Tests zeigen, dass die 730M nicht ganz halten kann, was Intel versprochen hat. Bei Spielen schneidet sich meist schlechter ab als die RTX 3050 Ti, das Einstiegsmodell von NVIDIA. Für Gelegenheits-Gamer ohne allzu hohe Ansprüche mag das allerdings genügen. Zumal die i7-12700H-CPU eine gute Leistung abliefert.

Auch das QHD-Display mit 165 Hertz und die allgemeine Ausstattung müssen sich nicht verstecken. Zwei SSD-Plätze sowie zwei RAM-Bänke lassen sich problemlos erreichen und ermöglichen nachträgliche Upgrades. Wer zum Medion Erazer Major X10 greift, sollte wissen, worauf man sich einlässt. Wer einfach nur einen günstigen Gaming-Laptop sucht, ist mit dem HP Pavilion Gaming 17 oder einer unserer anderer Empfehlungen besser aufgehoben.

Asus Zephyrus G14

Wer viel unterwegs ist und dabei trotzdem nicht aufs Zocken verzichten möchte, ist mit dem Asus Zephyrus G14 GA401 gut aufgehoben. Die Grafikleistung ist zwar nicht ganz so gut, wie bei den großen Konkurrenten, sie reicht aber für lockeres Gaming in FullHD-Auflösung aus. Der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte ebenfalls etwas knapp, kann aber bei Bedarf erweitert werden.

Richtig schnell ist hingegen der AMD-Prozessor, der sich gegen vergleichbare Intel-CPUs mühelos behaupten kann. Trotz der Spielleistung bleibt auch die Akkulaufzeit nicht auf der Strecke und an einen farbstarken 120-Hz-Bildschirm hat Asus ebenfalls gedacht. Die kompakte Bauform macht das Zephyrus G14 einzigartig, dafür muss man aber auch mit dem leicht unausgeglichenen Preis-Leistungs-Verhältnis leben.

Gigabyte Aorus 17 YA

Das Aorus 17 YA von Gigabyte bietet alles, was ambitionierte Spieler brauchen. Ein großer Bildschirm, leistungsstarke Hardware und ein Kühlsystem, das der ganzen Power auch gewachsen ist. Die intelligente Lüfterregelung soll dabei eine zu hohe Geräuschkulisse verhindern, wenn das Aorus richtig aufdreht wird es aber dennoch sehr laut. Neben der Gaming-Hardware werden hier auch eine sehr gute, mechanische Tastatur sowie ein ordentliches Touchpad geboten. Vor dem Kauf sollte man allerdings das hohe Gewicht bedenken, das beim Notebook plus gleich zwei Netzteilen locker fünf Kilogramm überschreitet. Um es jeden Tag dabei zu haben, ist das Aorus 17 YA daher deutlich zu schwer.

Asus TUF Dash F15 FX516

Für etwas weniger Geld muss man zwangsläufig ein paar Abstriche in der Grafikqualität machen. Mit dem Asus TUF Dash F15 FX516 kann man aber trotzdem noch gut zocken. Ältere Spiele sind in der Regel kein Problem, bei top modernen, anspruchsvollen Titeln sollten die Grafikdetails jedoch reduziert werden. Das Asus-Laptop punktet in erster Linie mit seinem leichten Gewicht und der guten Verarbeitung. In Sachen technischer Ausstattung hebt sich der Rechner von preislich vergleichbaren Geräten deutlich ab.

Größte Schwachstelle ist das verbaute Display, das zwar 144 Hz liefert, aber farblich deutlich besser sein könnte. Zwar ist alles gut erkennbar, wer sich aber maximale Farbpracht wünscht, sollte einen externen Monitor anschließen. Für den alltäglichen Gebrauch ist das Dash F15 eine gute Wahl. Nicht zuletzt dank der Mobilität, guter Akkulaufzeit, hochwertiger Verarbeitung sowie solider Kühlung und niedriger Lüfter-Lautstärke.

Lenovo Legion 5 Pro 16ACH6H

Das Lenovo Legion 5 Pro Gen 6 bietet mit seinem 16 Zoll großen QHD-Display etwas mehr Bildschirm als die sonst üblichen 15,6-Zöller. Trotzdem sind Maße und Gewicht im selben Rahmen. Das matte Display bietet eine sehr hohe Helligkeit und eignet sich damit auch für den Einsatz unter freiem Himmel. Trotz des eher dezenten Gehäusedesigns wird auch eine RGB-Beleuchtung für die Tastatur geboten.

Aktuelle Spiele lassen sich mit dem Legion 5 Pro ohne Weiteres spielen. Auch für zukünftige Titel ist das Gerät dank seiner tollen Ausstattung bestehend aus modernem Ryzen-Prozessor und leistungsstarker RTX 3070 Grafikkarte gerüstet. Schwachpunkte sind die maue Akkuleistung sowie die zwar große aber etwas langsame SSD, die sich notfalls allerdings leicht austauschen lässt.

Gigabyte Aero 15 XB

Das Gigabyte Aero 15 XB besitzt einen schnellen Prozessor und bietet dadurch nicht nur im Alltag, sondern auch beim Zocken eine ausgezeichnete Leistung. In Verbindung mit Nvidias GeForce RTX 2070 Super Max-Q laufen Spiele sehr gut, der verbesserte Bildschirm bietet zudem ein klareres Bild. Damit sehen Spiele mit hohen Grafikeinstellungen super aus und auch Technologien wie Raytracing und DLSS unterstützt das Aero 15 XB. Mit dem 94-Wattstunden-Lithium-Ion-Akku ist das Gigabyte-Gaming-Notebook auch für unterwegs geeignet, wobei auch das Gewicht mit vergleichsweise leichten 2,1 Kilogramm und die Dicke von nur 2 Zentimeter ihren Teil dazu beitragen.

Leider werden die Lüfter beim Spielen sehr laut, was vor allem geräuschempfindliche Gamer vor unserer Empfehlung zurückschrecken lassen könnte. Dennoch bietet unser Favorit ein schlankes und schickes Design, unzählige Anschlüsse und eine tadellose Gaming- sowie Akkuleistung.

Für sehr viel Geld gibt es sehr viel Leistung. Das ist das Motto des Asus ROG Strix Scar 17 G733. Das Laptop ist vollgepackt mit den aktuell besten Komponenten. Ein AMD Ryzen 9 5900HX mit acht Kernen die jeweils 3,3 GHz liefern, eine topmoderne NVIDIA GeForce RTX 3080, 32 Gigabyte RAM und einer großen 1 Terabyte SSD. Mit dem verbauten IPS-Display und seinen rasanten 300 Hz ist man in Shootern schnell unterwegs. Zwar gibt es hier nur eine Auflösung in Full HD, für ein Laptop-Display ist das aber durchaus vertretbar und es werden keine wertvollen Grafikressourcen für 4K verschwendet.

Die Anschlussmöglichkeiten umfassen mit einem HDMI-Anschluss, einem USB-C-Port, drei USB-3.1-gen1-Ports, einem Gigabit LAN- sowie zwei Audio-Anschlüssen das notwendigste. Für den Preis hätte man auch noch einen SD-Kartenleser, Thunderbolt-Anschluss oder zumindest ein Kensington-Lock erwarten können, um das sehr teure Gerät besser vor Diebstahl zu schützen. Zudem zeigt sich das Gehäuse sehr schmutzanfällig. In Sachen Top-Leistung gibt es derzeit aber nur wenige, bezahlbarere Laptop-Alternativen als das Asus ROG Strix Scar 17 G733.

Razer Blade 15 (2021)

Das aktuelle Razer Blade 15 hat ein Upgrade auf Nvidias neue Grafikkarten der RTX-30er-Reihe erhalten und ist auch weiterhin ein sehr hochwertig verarbeiteter Gaming-Laptop, der mit seinem stabilen und edlen Design überzeugen kann. Neben Intels Core i7-10875H setzt auch Razer auf eine Nvidia Geforce RTX 3080, womit das Blade 15 aktuelle Games auf hohen Qualitätseinstellungen darstellen kann. Die 32 Gigabyte RAM sowie die schnelle ein Terabyte SSD liefern in Sachen Speicher sehr gute Arbeit.

Mit seinen knapp zwei Kilogramm ist das Gerät nicht zu schwer und gut für unterwegs geeignet, auch dank der guten Akku-Laufzeit und der Höhe von nur 1,8 Zentimetern. Leider entwickelt der Laptop bei starker Auslastung eine recht hohe Lautstärke und Temperatur. Letzteres überträgt sich zudem leicht auf das Metallgehäuse, welches dann sehr warm wird und zudem anfällig für Fingerabdrücke ist. Auf einen Ethernet-Anschluss wurde verzichtet, dafür gibt es zwei USB-C-Anschlüsse. Wer beim Preis Spielraum hat, bekommt die Option auf ein 4K-Display mit praktischer Touch-Funktion.

Gigabyte Aero 15-X9

Das Gigabyte Aero 15-X9 besitzt denselben Coffee-Lake-H-Prozessor des Vorgängermodells und bietet dadurch nicht nur im Alltag, sondern auch beim Zocken eine ausgezeichnete Leistung. Zu Intels Core i7-8750H gesellt sich nun eine der neuesten Nvidia-Grafikkarten. Die Geforce RTX 2070 Max-Q stemmt auch aktuelle Spiele in höchsten Qualitätseinstellungen und ist auf Zukunftstechnologien wie Raytracing und DLSS vorbereitet. Hinzu kommt ein reaktionsschnelles 144-Hertz-Display mit brillanten Farben.

Für ein langes Gameplay sorgt ein 94-Wattstunden-Lithium-Ion-Akku, der dem Gewicht jedoch keinen Abbruch tut. Denn mit leichten 2,1 Kilogramm und einer Dicke von nur 1,8 Zentimeter ist das Aero 15-X9 immer noch sehr kompakt. Leider könnten geräuschempfindliche Gamer zurückschrecken, da der aufwendige 3D-Betrieb für viel Lärm sorgen kann. Dennoch bietet Gigabyte ein schlankes und schickes Design, unzählige Anschlüsse und eine tadellose Gaming- sowie Akkuleistung.

Auch das Acer Predator Triton 500 setzt auf Nvidias neue RTX-Grafikkarten und einen Intel Core i7-8750H. Mit der Geforce RTX 2080 kommt sogar das Spitzenmodell zum Einsatz, welches hier allerdings in der Max-Q-Variante etwas weniger Leistung mit sich bringt. Für aktuelle und zukünftige Spiele ist das Gaming-Notebook von Acer dennoch gut gerüstet. Durch die fehlende Optimus-Umschaltung der Grafikkarten kommt das Acer Predator Triton 500 aber nur auf eine geringe Akkulaufzeit von circa drei Stunden im Office-Betrieb. Wen das nicht stört, der erhält ein leistungsstarkes Notebook im schlanken Design zu einem guten Preis.

Acer Nitro 5 AN517-41

Das Acer Nitro 5 ist ein solides, leistungsfähiges Gaming-Laptop im Mittelklasse-Segment. Er ist zwar mit einer aktuellen GeForce RTX 3070 ausgestattet, die läuft allerdings nur am unteren Ende des Leistungsspektrums. Stark dagegen ist die Prozessorleistung mit einem AMD Ryzen 7 5800H. Auch die ein Terabyte große SSD kann sich sehen lassen, die 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind heutzutage eigentlich schon Mindeststandard.

Theoretisch lässt sich auch noch mehr Massenspeicher (insgesamt zwei SSDs und eine 2,5-Zoll-Festplatte) und RAM nachrüsten, allerdings gestaltet sich das Abnehmen der Bodenplatte etwas umständlich. Das Design ist eher unauffällig gehalten, eine RGB-Beleuchtung für die Tastatur lässt sich trotzdem aktivieren. Mit Anschlüssen für HDMI, Gigabit-LAN, Kabelschloss, Audio, 2x USB 3.2 Gen 1, 1x USB 3.2 Gen 2 und USB-C sind die Grundbedürfnisse abgedeckt. Das Acer Nitro 5 ist insgesamt kein Überflieger, bietet für seinen Preis aber ordentliche Leistung für die meisten Games.

Razer Blade Pro 17 (2021)

Für Spieler, die einen großen und sehr guten Bildschirm in ihrem Gaming-Notebook möchten, ist das Razer Blade Pro 17 einen Blick wert. Auch wenn es sehr flach ist, ist es aufgrund des großen Displays und des vergleichsweise hohen Gewichts eher weniger für unterwegs geeignet und bietet sich hauptsächlich als mobiler Desktop-Ersatz an. Der Bildschirm ist hervorragend und auch die Spieleleistung kann sich sehen lassen, wobei die RTX 3070 von NVIDIA nicht an die Power der Desktop-Varianten heranreicht. Trotzdem sind aktuelle Spiele auch mit hohen Grafikeinstellungen kein Problem und ausreichend Reserven für kommende Titel sind vorhanden.

Das Blade 17 Pro hat außerdem gute Lautsprecher zu bieten. Diese sind aber auch nötig, da sich die Lüfter beim Spielen mit einem lauten Rauschen bemerkbar machen. Auch die Wärmeentwicklung unter Last macht sich deutlich bemerkbar. Wer den etwas höheren Preis nicht scheut, erhält hier aber eine stabiles und vor allem leistungsstarkes Gaming-Notebook.

XMG FUSION 15

Auf dem XMG Fusion 15 laufen aktuelle Spiele flüssig in FullHD-Auflösung und auch kommende Titel werden zum größten Teil noch auf hohen Grafikstufen flüssig laufen. Das schlanke Design und die vergleichsweise lange Akkulaufzeit machen das Fusion 15 zu einem guten Begleiter für Spieler, die viel unterwegs sind.

Neben den guten Eingabegeräten überzeugen auch die Wartungsmöglichkeiten. So lässt sich die Bodenplatte sehr leicht entfernen, woraufhin der Zugriff auf den Arbeitsspeicher und einen zweiten, freien SSD-Slot frei wird. Während die Lautsprecher etwas schwächer ausfallen, muss man aber auch hier unter Last mit höheren Lüftergeräuschen leben.

Auch für etwas weniger Geld kann man noch ordentlich zocken. Das HP Gaming Pavilion 15 bringt die meisten aktuellen Spiele in FullHD und mit hoher Grafikqualität flüssig auf den Bildschirm. Für kommende Titel reicht die Hardware ebenfalls aus, es müssen dann aber die Details vielleicht schon etwas heruntergeschraubt werden.

Beim Design setzt HP eigene Akzente, die das Pavilion 15 von anderen Gaming-Notebooks abhebt. Neben einer Tastenbeleuchtung und der Möglichkeit, eine zweite Festplatte nachzurüsten kann auch der Bildschirm mit guten Farben überzeugen. Alles in allem ist das HP Gaming Pavilion 15 ein gelungenes und vor allem günstiges Gaming-Notebook.

Dell G5 15 5500

Das Dell G5 15 5500 zeigt, dass ein Gaming-Notebook auch gute Akkulaufzeiten haben kann, wenn man es zum Surfen und für Office-Arbeiten benutzt. Für Spiele gilt das leider nicht, da hier deutlich mehr Energie benötigt wird. Die Leistung kann sich dafür sehen lassen. Das G5 15 5500 meistert die meisten aktuellen und kommende Spiele mühelos, wenngleich Grafikkracher nicht unbedingt auf sehr hohen Detailstufen gespielt werden können.

Das Display schafft zwar 144 Hz, Helligkeit und Farben könnten allerdings besser sein. Auch das Plastik-Gehäuse enttäuscht eher. Es ist recht schwer und ziemlich klobig. Andererseits gibt es sehr viele Anschlussmöglichkeiten. Neben den sonst üblichen Ports sind außerdem ein Mini-Displayport sowie einen SD-Kartenleser vorhanden. Mit den Top-Modellen kann das Dell G5 15 5500 sicherlich nicht mithalten, für seine Preisklasse ist es aber ein solides Stück Technik.

Razer Blade 14

Ein richtiges Fliegengewicht ist der Razer Blade 14, der nur 1,9 Kilogramm auf die Waage bringt. Zusammen mit einem 14 Zoll großen Display und einem Durchmesser von nur 1,8 Zentimetern ist der Blade 14 ein wahrer Reisebegleiter. Auch mit einer langen Akkulaufzeit von ganzen neun Stunden (beim Surfen im Internet) kann der Gaming-Laptop überzeugen. Für den Spielspaß sorgen ein Intel Core i7-7700HQ und eine Nvidia Geforce GTX 1060. Letztere leistet einen recht guten Job, ist jedoch eine der schwächeren GPUs im Vergleichsfeld.

Acer Predator Helios 300

In der hier vorgestellten Ausstattungsvariante meistert das Acer Predator Helios 300 aktuelle Spiele in FullHD-Auflösung. Das modernisierte Design und die vielen Anschlüsse passen zu einem zeitgemäßen Gaming-Laptop – inklusive der einstellbaren RGB-Beleuchtung für die Tastatur und das Clickpad. Hinzu kommt eine schnelle, und mit einem Terabyte Speicherplatz auch große, SSD-Festplatte.

Der Arbeitsspeicher fällt mit acht Gigabyte allerdings etwas knapp aus. Dieser lässt sich zwar auch nachträglich noch erweitern, für den aufgerufenen Preis hätten wir aber das Doppelte erwartet. Außerdem liefert der Bildschirm zwar eine schnelle Bildwiederholrate von 144 Hz, die Ausleuchtung ist aber etwas ungleichmäßig. Dafür wirken Farben satt und auch das Kontrastverhältnis ist super.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Gaming-Laptop passt zu mir?

Wenn Sie mit dem Laptop mobil bleiben wollen, greifen Sie zu einem Laptop mit einer Bildschirmgröße von maximal 15,6 Zoll. Möglichst geringes Gewicht und lange Akkulaufzeit sind hier wichtig. Nutzen Sie das Laptop als Ersatz für einen Desktop-PC auf dem Schreibtisch sind schwerere und größere Modelle mit bis zu 17,3 Zoll kein Hindernis. In diesem Fall sind auch Nachteile wie Wärmeentwicklung und ein kleiner Akku gut zu verkraften.

Wie teuer ist ein Gaming-Laptop?

Gute Gaming-Laptops kosten in der Regel zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Günstige oder ältere Laptops mit etwas weniger Leistung gibt es aber auch schon ab 1.000 Euro. Im High-End-Bereich ist man schnell bei 3.000 Euro, wobei die Preisgrenze nach oben hin offen ist.

Macht ein Gaming-Laptop Sinn?

Gaming-Laptops sind im Preis-Leistungs-Verhältnis teurer als ein Desktop-PC fürs Gaming. Allerdings Sind Sie auch mobiler, nehmen viel weniger Platz weg, sind schnell verstaut und deutlich energieeffizienter. Zudem eignen sie sich als kräftige Arbeitspakete für unterwegs, wenn es zum Beispiel um Videobearbeitung oder andere rechenintensive Arbeiten geht.

Welche Grafikkarte braucht ein Laptop zum Zocken?

Im Notebook-Bereich sind vor allem die mobilen Versionen der RTX 3050, 3070 und 3080 der Stand der Dinge. Gelegentlich finden sich auch GPUs von AMD, wie die RTX 6000er-Reihe. Intels neue ARC-Grafikkarten sind noch selten und können NVIDIA und AMD noch nicht das Wasser reichen, sind aber günstig. Mit älteren Modellen der RTX 2000er lässt sich viel Geld sparen und für die meisten Spiele in Full HD reichen diese aus.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

13 Kommentare

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jeden Sonntag alle Neuigkeiten der Woche per  E-Mail.

 Test: Artboard

Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, senden wir Ihnen einmal pro Woche, kostenlos und jederzeit widerruflich Informationen zu Neuigkeiten und Verlosungen von AllesBeste per E-Mail zu. Mit dem Abonnement erklären Sie sich mit der Analyse und Speicherung Ihres Klick- und Öffnungsverhaltens einverstanden. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.