Das beste Gaming-Laptop

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Gaming-Laptop Test: Gigabyte Aero 01

Der beste Gaming-Laptop ist für uns zur Zeit der Gigabyte Aero 15X v8. Er stellt alle aktuellen Spiele in maximalen Details flüssig dar und beeindruckt mit einem flotten 144-Hertz-Display. Zudem ist er schön flach und trotzdem mit zahlreichen Schnittstellen ausgestattet.

Update 20. August 2018

Wir haben einen neuen Favoriten: Der Gigabyte Aero 15X v8 ist unser neuer bester Gaming-Laptop.

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20. Oktober 2017

Wir haben einen neuen Favoriten: Der Asus ROG Zephyrus GX501 ist unser neuer bester Gaming-Laptop.

Wer ernsthaftes Gaming zum Hobby hat, der spielt nach wie vor auf einem stationären PC, aber wenn man auch unterwegs nicht auf die Lieblingstitel verzichten will, kommt man um einen extra Gaming-Laptop kaum herum. Vor allem, was die Grafik anbelangt, sind normale Laptops nicht in der Lage, die aktuellsten Spiele in höchster Auflösung ruckelfrei und flüssig wiederzugeben. Die Hersteller wissen das und haben ihr Sortiment dementsprechend ausgebaut. Entsprechend viele Gaming-Laptops gibt es mittlerweile auf dem Markt.

Wir haben uns neun aktuelle Modelle angesehen. Bei den Preisen wird dem ein oder anderen der Atem stocken – zwischen gut 2.000 und mehr als 3.000 Euro muss man für einen guten Gaming-Laptop auf den Tisch legen. Aber echten Gaming-Fans ist es das wert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Gigabyte Aero 15x v8

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15
Tolle Haptik, lange Akkulaufzeit und eine durchweg spieletaugliche Leistung: Unser neuer Favorit kommt von Gigabyte!

Das Gigabyte Aero 15X v8 hat dank des neuen Coffee-Lake-H-Prozessor gegenüber der vorherigen Generation 50 Prozent mehr Rechenkerne und erbringt dadurch nicht nur im Alltag, sondern auch beim Zocken eine ausgezeichnete Leistung. Der Intel Core i7-8750H und die Nvidia Geforce GTX 1070 sorgen für flüssiges Zocken, auch bei aufwendigen Spielen in höchsten Qualitätseinstellungen. Hinzu kommt ein reaktionsschnelles 144-Hertz-Display mit brillanten Farben, dank eines IPS-Panels.

Für ein langes Gameplay sorgt ein 94-Wattstunden-Lithium-Ion-Akku, der dem Gewicht jedoch keinen Abbruch tut. Denn mit leichten 2,1 Kilogramm und einer Dicke von nur 1,8 Zentimeter ist das Aero 15X v8 immer noch sehr kompakt.

Leider könnten geräuschempfindliche Nutzer vor unserer Empfehlung zurückschrecken, da der aufwendige 3D-Betrieb für viel Lärm sorgen kann. Dennoch bietet unser Testsieger ein schlankes und schickes Design, unzählige Anschlüsse und eine tadellose Gaming- sowie Akkuleistung.

Auch gut

Razer Blade 15

Test Gaming-Laptop: Razer Blade 15
Nicht nur unter der Haube, sondern auch darüber kann das neue Razer-Notebook beeindrucken. Die Verarbeitung sucht seinesgleichen.

Das Razer Blade 15 ist ein recht hochwertig verarbeiteter Gaming-Laptop, der mit seinem stabilen und edlen Design überzeugen kann. Doch auch, was in dem Laptop steckt, kann uns mühelos überzeugen, denn dank des Core i7-8750H und der Nvidia Geforce GTX 1070 packt der Blade 15 auch aktuelle Games auf hohen Qualitätseinstellungen.

Mithilfe des 80-Wattstunden-Lithium-Polymer-Akkus können wir mit dem Razer Blade 15 auch unterwegs recht lange zocken. Das geringe Gewicht von 2,1 Kilogramm und eine minimale Höhe von 1,7 Zentimeter tragen zur Portabilität bei. Leider entwickelt der Laptop bei starker Auslastung eine recht hohe Temperatur und Lautstärke.

Wenn Geld egal ist

MSI GT75 8RG-090 Titan

Test Gaming-Laptop: MSI GT75 8RG-090 Titan
Die Rechenleistung des MSI-Notebooks ist extrem gut, nur leidet darunter die Mobilität.

Ein weiteres Top-Modell ist der MSI GT75 8RG-090 Titan, das uns mit seiner hochwertigen und üppigen Ausstattung überzeugt. Dabei sorgen nicht nur der Intel Core i9-8950HK sowie die Nvidia Geforce GTX 1080 für höchstes Gaming-Vergnügen, sondern auch ein farbechtes 120-Hertz-Display mit einem TN-Panel und der Bildsynchronisationstechnik G-Sync.

Leider gibt es für die starke Geräuschentwicklung unter Volllast einen Negativpunkt, da wir bei der extremen Lautstärke ein Headset tragen müssen, um ungestört weiter zu zocken. Zudem ist der MSI GT75 mit einer Dicke von sechs Zentimeter und einem Gewicht von 4,6 Kilogramm nicht unbedingt portabel.

Gut & günstig

Lenovo Legion Y520

Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion Y520
Die Spieleleistung des Lenovos ist im Vergleich zu den anderen Modellen deutlich geringer, dafür gibt es das Gerät aber auch schon für unter 1000 Euro.

Ein wahrer Preis-Leistungssieger ist der Lenovo Legion Y520. Mit ihm erhält man einen zuverlässigen Gaming-Laptop, der mit einem Intel Core i5-7300HQ und einer Geforce GTX 1050 Ti ausgestattet ist. Damit lassen sich aktuelle Spiele in einer hohen Auflösung recht flüssig spielen. Aufwendigere Games müssen jedoch in den Qualitätseinstellungen heruntergeschraubt werden.

Die Lautstärke- und Wärmeentwicklung hält sich in Grenzen und beeinträchtigte uns weder beim Zocken, noch bei Alltagsaufgaben. Das hauptsächlich aus Kunststoff bestehende Gehäuse ist sauber verarbeitet und bietet eine schlichte Optik. Das größte Manko ist das Display, das mit einem IPS-Panel ausgestattet und recht dunkel ist.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutWenn Geld egal istGut & günstig
Modell Gigabyte Aero 15x v8 Razer Blade 15 MSI GT75 8RG-090 Titan Lenovo Legion Y520 Aorus X5 v8 Asus ROG Zephyrus GX501 Acer Predator Triton 700 Razer Blade 14 HP Omen 15-ce002ng
Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15Test Gaming-Laptop: Razer Blade 15Test Gaming-Laptop: MSI GT75 8RG-090 TitanTest Gaming-Laptop: Lenovo Legion Y520Test Gaming-Laptop: Aorus X5 v8Test Gaming-Laptop: Asus ROG Zephyrus GX501Test Gaming-Laptop: Acer Predator TritonTest Gaming-Laptop: Razer BladeTest Gaming-Laptop: HP Omen 15-ce002ng
Pro
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 144 Hz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hohe Spieleleistung
  • Überaus hochwertiges Design
  • IPS-Panel mit 144 Hz
  • Extreme Spieleleistung
  • CPU mit sechs Kernen und 12 Threads
  • Display mit 120 Hz
  • G-Sync
  • Günstig
  • Kompaktes Design
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 144 Hz
  • G-Sync
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 120 Hz
  • G-Sync
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 120 Hz
  • G-Sync
  • Viele Anschlüsse
  • Gute Spieleleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Kompaktes, schlankes Design
  • Gute Spieleleistung
  • IPS-Panel
  • Niedriges Betriebsgeräusch
  • Viel Speicherplatz
Contra
  • Laut unter Last
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Laut unter Last
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Laut unter Last
  • Hohes Gewicht
  • Sehr teuer
  • Mäßiges Display mit nur 60 Hz
  • Laut unter Last
  • Spieleleistung im Vergleich geringer
  • Nur die nötigsten Anschlüsse
  • Laut unter Last
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Spürbare Hitzeentwicklung
  • Nur die nötigsten Anschlüsse
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Teuer
  • Laut unter Last
  • Spieleleistung im Vergleich geringer
  • IPS-Panel nur mit 60 Hz
  • Kein G-Sync
  • Mäßige Haptik
  • Spieleleistung im Vergleich geringer
  • Mäßiges Display
  • Nur 60 Hz Bildwiederholrate
Bester Preis
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Mobiles Gaming

Zocken am PC kann man schon lange nicht mehr nur mit dicken Desktop-Rechnern. Wer bereit ist, entsprechend zu investieren, hat eine mittlerweile eine ordentliche Auswahl an gaming-tauglichen Notebooks, aus denen er wählen kann. Dabei spielt die Wahl der richtigen Komponenten eine noch viel größere Rolle, als es beim klassischen PC-Tower der Fall ist.

Aufrüsten ist bei Notebooks kaum möglich

Denn wo sich sich am Desktop wichtige Elemente wie Grafikkarte oder Mainboard bei Bedarf austauschen lassen, sieht es bei Notebooks mit dem Aufrüsten eher mau aus. Macht aber nichts – die aktuelle Generation an Gaming-Notebooks bietet genug Leistungsreserven, um auch in den kommenden Jahren Spiele noch ruckelfrei darzustellen.

Gaming-Laptops befreien Top-Spiele wie Overwatch, Dawn of War III oder Battlefield 1 von ihren Schreibtischfesseln. Wer auch mal im Garten oder natürlich auf LAN-Partys oder gar E-Sport-Turnieren spielen will, findet hier die perfekte Lösung.

Grafikleistung: Pascal macht den Unterschied

Vor allem die Kombination aus Prozessor und verbauter Grafikkarte spielt im Gaming-Sektor eine entscheidende Rolle. Hier sind vor allem Intel und Nvidia die Platzhirsche. Intels aktuelle Core-i5- und Core-i7-CPUs der Coffee-Lake-Generation bilden eine solide Basis dafür, aktuelle Top-Titel mit ordentlicher Geschwindigkeit auf den Bildschirm zu hieven. Aber auch die Prozessoren der vorherigen Kaby-Lake-Generation bieten eine nicht zu verachtende Leistung.

Entscheidender für die »Gaming-Währung« Bilder-pro-Sekunde oder auch »FPS« (Frames per second) ist aber nach wie vor die Grafikkarte. Wer hier das Maximum herausholen will, kommt nicht um die aktuelle Grafikkartengeneration aus dem Hause Nvidia herum. Die auf der sogenannten Pascal-Architektur basierenden Karten der Geforce-GTX-10-Serie sind im Moment nicht nur am Desktop, sondern auch in Notebooks beinahe konkurrenzlos – zumindest, bis die ersten Karten mit der neuen Turing-Architektur in den Händlerregalen liegen.

Im Notebook-Bereich sind zur Zeit vor allem die Mobile-Versionen der GTX 1060 und GTX 1070 der Stand der Dinge. Die günstigere Geforce GTX 1060 bietet momentan noch genug Leistung, um so gut wie alle aktuellen Spiele in FullHD-Auflösung und mit vollen Details ruckelfrei darzustellen. Die GTX 1070 bietet im direkten Vergleich noch einmal rund 15 bis 20 Prozent mehr Leistung. Das ist vor allem im Hinblick auf die nächsten Jahre interessant, denn künftige Games werden höhere Anforderungen an die Grafikkarte stellen.

Grafikkarten von Nvidia sind momentan das Nonplusultra

Im Jahr 2018 bietet die GTX 1070 aber mehr als genug Leistung fürs Gaming in der Full-HD-Auflösung, selbst für aktuelle und noch kommende Titel. Wer allerdings das Nonplusultra in Sachen mobiler Grafikleistung sucht, muss zu einem Notebook mit dem mobilen Topmodell GTX 1080 greifen. Entsprechend ausgestattete Notebooks gehen aber schon strikt auf die 3.000-Euro-Marke zu.

Übrigens: Wer sich für die Technologie interessiert, erhält mit einem aktuellen Pascal-Notebook auch genug Grafikleistung für das Gaming mit VR-Brille. Sowohl unser Favorit als auch die Alternativen bieten genug Ressourcen, um via HTC Vive oder Oculus Rift in virtuelle Welten einzutauchen.

Generell gilt, dass nicht nur Spiele von der enormen Leistung profitieren. Gewissermaßen nebenbei stemmen Top-Notebooks wie unser Favorit auch anspruchsvolle Anwendungen, wie beispielsweise Videoschnitt, mit Bravur. Wer ein hochgezüchtetes Gaming-Notebook kauft, erhält also auch eine mobile Workstation oder sogar einen vollwertigen Desktop-Ersatz.

Über eine weitere Entwicklung können sich mobile Gamer freuen: Dank eines neuen Designs namens »Max-Q« von Nvidia lassen sich deren High-End-Grafikkarten in schmale Gehäuse mit nur 1,8 Zentimetern Dicke einbauen – das war früher aufgrund der Hitzeentwicklung undenkbar. Wer viel unterwegs ist, muss nun keine zentnerschweren Gaming-Laptops mehr mit sich herum schleppen.

Gaming-Laptop Test: Gigabyte Aero 15X v8

Unser Favorit: Gigabyte Aero 15X v8

Für uns ist der beste Gaming-Laptop der Gigabyte Aero 15X v8, der uns mit einer leistungsstarken Ausstattung wie dem Intel i7-8750H und der Nvidia Geforce GTX 1070 überzeugte. Dafür ruft der Hersteller auch einen recht stolzen Preis von rund 2.500 Euro auf. Das klingt erstmal viel, ist aber dennoch gerechtfertigt, wenn man die zuverlässige Leistung, die gute Verarbeitung und die üppige Ausstattung bedenkt. Unter den getesteten Gaming-Laptops bietet er damit das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Unser Favorit

Gigabyte Aero 15x v8

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15
Tolle Haptik, lange Akkulaufzeit und eine durchweg spieletaugliche Leistung: Unser neuer Favorit kommt von Gigabyte!

Top Leistungsumfang

Gigabyte stattet seinen Gaming-Laptop Aero 15X v8 durchweg nur mit leistungsfähigen und aktuellen Komponenten aus, um flüssiges und hochauflösendes Zocken zu ermöglichen. Dabei setzt der Hersteller auf die leistungsstarken Sechskern-CPU Intel Core i7-8750H. Der Coffee-Lake-H-Prozessor hilft dabei, dass mann Spiele wie Tomb Raider oder Far Cry 5 auf höchsten Qualitätseinstellungen in hohen Bildraten zocken kann.

Gepaart mit der Nvidia Geforce GTX 1070 packt der Gigabyte Aero 15X v8 alle noch so aufwendigen Titel und schafft es oft auch über die magische 60-FPS-Grenze – ab hier sehen viele versierte Spieler die Bildrate als wirklich flüssig an. Auch das Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel trägt zum Spielvergnügen bei – dabei bietet das IPS-Panel sogar noch eine deutlich flottere Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz, eine farbechte und blickwinkelstabile Wiedergabe sowie eine sehr gute Ausleuchtung der Bildfläche.

Auch die weiteren Komponenten des Gigabyte Aero 15X v8 konnten uns überzeugen: Für eine hohe Datenübertragungsrate auch ohne Kabel sorgt ein WLAN-ac-Modul und für den nötigen Speicherplatz kommt eine 512 Gigabyte große NVMe-SSD zum Einsatz, die uns kurze Boot- und Ladezeiten beschert.

Wer den Laptop allerdings mit einigen Multimedia- und Spieldaten vollpacken möchte, könnte schnell an deren Grenzen kommen, weshalb sich eine externe Festplatte empfiehlt. Der Arbeitsspeicher fällt derweil mit 16 Gigabyte DDR4 nicht übertrieben groß aus, sondern genau richtig.

Der 94-Wattstunden starke Akku kann sich sehen lassen, denn im normalen Office-Betrieb kommen wir auf zirka zehn Stunden und im Gaming-Betrieb auf rund 2,5 Stunden. Das ist kein schlechter Wert. Grund dafür ist neben dem starken Akku die Nvidia-Optimus-Technologie, die bei weniger aufwendigen Prozessen von der Grafikkarte auf die interne CPU-Grafiklösung umstellt.

Hochwertiges und schlankes Design

Gigabyte setzt beim Aero 15X v8 hochwertige Materialien ein. So besteht das Gehäuse aus Aluminium und nicht aus Kunststoff. Dadurch erhält es eine gewisse Griffig- und Wertigkeit, die außerdem einiges zum eleganten Auftreten beiträgt. Zusammen mit dem schlanken Design von nur 1,8 Zentimetern in der Höhe und 25 Zentimetern in der Tiefe ist der Gigabyte Aero 15X v8 der ideale Begleiter für unterwegs. Auch das Gewicht von nur 2,1 Kilogramm kommt ihm dabei zugute.

Beim Touchpad kommt ein recht glattes Clickpad zum Einsatz, das keine separaten Tasten zu bieten hat. Dennoch kommen unsere Eingaben recht gut an, wenn auch das Klicken etwas geräuschintensiv ausfällt. Leider setzt das Touchpad die Zwei-Finger-Gesten fürs Scrollen und Zoomen eher mäßig um.

Die recht flotten Chiclet-Tasten bieten einen knackigen und spürbaren Druckpunkt und geben ein recht lautes Feedback von sich. Gerade für Vielschreiber sind die Tasten ideal geeignet und auch die satte RGB-Beleuchtung, die verschiedene Leuchtmodi und zwei Helligkeitsstufen zu bieten hat, weiß zu gefallen.

Bei den Anschlüssen spart der Hersteller nicht und verbaut neben zwei USB-3.0-Anschlüssen zusätzlich zwei USB-3.1-Gen2-Ports und zusätzlich noch eine zukunftssichere Thunderbolt-3-Buchse im Typ-C-Format. Zudem verfügt das Gigabyte Aero 15X v8 über einen HDMI- sowie zwei Displayport-Steckplätze. Auch auf einen praktischen Multi-Speicherkartenleser müssen wir nicht verzichten.

Das ist negativ aufgefallen

Leider gibt es auch einige wenige Negativpunkte, die uns beim neuen Favoriten aufgefallen sind. So muss man unter voller Last, wie zum Beispiel beim Zocken, mit einer starken Geräuschentwicklung rechnen. Die ist leider so hoch, dass wir während des Spielens ein Headset brauchten, um den Lärm einzudämmen und noch etwas vom Spielgeschehen mitzubekommen. Glücklicherweise war er im normalen Office-Betrieb um ein Vielfaches leiser.

Auch ein sehr lästiger Störfaktor stellt die Wärmeentwicklung dar, denn all die verbauten Komponenten geben natürlich einiges an Hitze ab, die dem Kühler quasi zu Kopfe steigt. Die Abwärme wird zusätzlich auch an das Aluminiumgehäuse abgegeben, was ein besonders längeres Zocken sehr unangenehm gestalten kann.

Gigabyte Aero 15X v8 im Testspiegel

Der 15,6 Zoll Gaming-Laptop von Gigabyte kommt auch bei anderen gut an. Bei Notebookcheck erreicht unser Topmodell in einem sehr ausführlichen Test (04/2018) knackige 88 Prozent. Gerade mit dem schicken und robusten Gehäuse kann der Laptop überzeugen:

»Eine der größten Stärken des Gigabyte Aero 15X ist seit jeher das hochwertige Chassis. Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Laptops besteht der 15-Zöller nicht aus Kunststoff, sondern wird aus Aluminium gefertigt.«

Und auch die hohe Geräuschentwicklung ist dem Kollegen gleich aufgefallen:

»War das Aero 15X dem GM501 in fast allen bisherigen Punkten überlegen, erweist sich die Geräuschentwicklung als dickes Manko. Denn obwohl das ROG Zephyrus M eine kräftigere GPU enthält, ist der Konkurrent von Asus im 3D-Betrieb ruhiger, was nicht unbedingt für die Kühlung des Gigabyte Notebooks spricht.«

Doch auch der Andreas Stegmüller von Hardwareluxx (04/2018) weiß die Vorzüge der Komponenten zu schätzen:

»Gigabyte hat es abermals geschafft, sein Aero 15X weiter zu verbessern. Highlight ist natürlich der neue Coffee-Lake-H-Prozessor, welcher gegenüber dem Vorgänger 50 % mehr Rechenkerne bietet und obendrein dank leicht höherer Turbo-Frequenzen auch die Single-Core-Leistung verbessert.«

Lediglich beim Design findet der Tester Verbesserungsbedarf:

»Die Verarbeitung ist abermals auf hohem Niveau. Das Aluminium-Gehäuse ist äußerst robust, einzig das Display-Scharnier könnte stabiler und die Oberfläche weniger anfällig gegenüber Fettflecken sein.«

Alternativen

Im Bereich der High-End-Gaming-Notebooks gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Wir stellen die interessantesten vor:

Auch gut

Razer Blade 15

Test Gaming-Laptop: Razer Blade 15
Nicht nur unter der Haube, sondern auch darüber kann das neue Razer-Notebook beeindrucken. Die Verarbeitung sucht seinesgleichen.

Eine gute Alternative zum Testsieger ist der Razer Blade 15. Er bietet neben einem robusten und eleganten Design auch noch recht gute Komponenten und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Der Hersteller verwendet für das Gehäuse stabiles und tadellos verarbeitetes Aluminium, das das edle und schlichte Design gekonnt abrundet. Die edle Haptik kommt sogar an die Notebooks des Herstellers mit dem angebissenem Apfel heran, der quasi als der Standard im Premiumsegment gilt. Mit einem Durchmesser von nur 1,7 Zentimetern und einem Gesamtgewicht von nur 2,1 Kilogramm ist das Razer Blade 15 ein leichter Begleiter für unterwegs.

Doch auch, was in dem Laptop steckt, kann uns überzeugen, denn dank des Core i7-8750H und der Nvidia Geforce GTX 1070 konnten wir aktuelle Titel auch auf hohen Qualitätseinstellungen problemlos zocken.

Für die nötige Ausdauer sorgt der integrierte 80-Wattstunden-Lithium-Polymer-Akku, der auch unterwegs relativ lange Saft gibt: Immerhin zwei bis drei Stunden erreichen wir unter Volllast, was zwar ein recht akzeptables Ergebnis ist, aber durchaus noch ausbaufähig wäre.

Leider entwickelt das Razer Blade 15 bei starker Auslastung eine ziemlich hohe Temperatur und Lautstärke, was das Arbeiten respektive Zocken um einiges beeinträchtigen kann. Der aktuelle Preis von rund 2.650 Euro ist für die durchschnittliche Leistung in Ordnung.

Wenn Geld egal ist

MSI GT75 8RG-090 Titan

Test Gaming-Laptop: MSI GT75 8RG-090 Titan
Die Rechenleistung des MSI-Notebooks ist extrem gut, nur leidet darunter die Mobilität.

Ein vergleichbarer Gaming-Laptop zu unserem Testsieger ist wohl der MSI GT75 8RG-090 Titan. Der kann mit einer deutlich stärkeren Hardware überzeugen, worunter jedoch die Mobilität spürbar leidet.

Ausgestattet ist der GT75 8RG-090 Titan mit dem Spitzenprozessor Intel Core i9-8950HK sowie der Nvidia Geforce GTX 1080, die in Kombination für ein einmaliges Gaming-Vergnügen sorgen. Zudem ist ein flottes 120-Hertz-Display mit der Bildsynchronisationstechnik G-Sync verbaut, Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität sind aber aufgrund des eingesetzten TN-Panels nicht die Besten. Die mechanischen Tasten sorgen derweil für ein knackiges Tippgefühl, das die meisten Notebooks nicht bieten können.

Doch so viel geballte Leistung bringt auch Negatives mit sich, denn unter Volllast müssen wir mit einer starken Geräuschentwicklung rechnen, durch die wir nur noch mit einem Headset zocken können. Zudem tragen die Komponenten ordentlich auf und verschaffen dem MSI GT75 8RG-090 Titan einiges an Hüftgold: Der Gaming-Laptop bringt stolze 4,6 Kilogramm auf die Waage und misst eine Dicke von fast sechs Zentimetern.

In Anbetracht des doch recht hohen Preises von rund 3.800 Euro finden wir den Leistungsumfang zwar sehr gut, die Mobilitätseinsparung gefällt uns aber gar nicht.

Gut & günstig

Lenovo Legion Y520

Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion Y520
Die Spieleleistung des Lenovos ist im Vergleich zu den anderen Modellen deutlich geringer, dafür gibt es das Gerät aber auch schon für unter 1000 Euro.

Der Preisknüller unter den Alternativen ist wohl der Lenovo Legion Y520, der mit nur knapp 1.000 Euro ein deutlich kleineres Loch in den Geldbeutel reißt. Dennoch kann man darauf immer noch zuverlässig zocken.

Das Gerät ist immerhin mit einem Intel Core i5-7300HQ und einer Geforce GTX 1050 Ti ausgestattet, weshalb wir auch aktuelle Spiele in Full-HD recht flüssig spielen konnten. Bei deutlich anspruchsvolleren Titeln wird man aber nur mit geringeren Qualitätseinstellungen glücklich.

Ein weiteres Manko stellten wir beim Display fest, denn die Helligkeit sowie die Kontrastwerte konnten wir nur mäßig ins Positive beeinflussen, weswegen wir den Bildschirm die meiste Zeit zu dunkel fanden. Gut gelungen ist hingegen die matte Oberfläche, die Reflexionen entgegenwirkt.

Ebenfalls erwähnenswert: Die Lautstärke- und Wärmeentwicklung hält sich beim Lenovo Legion Y520 in Grenzen und beeinträchtigte uns weder beim Zocken, noch im Alltag. Nur unter Volllast kann es gelegentlich zu einem leicht erhöhten Geräuschpegel kommen.

Was gibt es sonst noch?

Der Hersteller setzt beim Aorus X5 v8 auf ein recht stabiles Aluminiumgehäuse, das dem Gaming-Laptop einiges an Wertigkeit verleiht. Zudem ist er mit einem 144-Hertz-IPS-Display ausgestattet, das neben einer hohen Geschwindigkeit auch noch mit intensiven Farben begeistern kann. Unter der Haube stecken zudem ein Intel Core i7-8850H und eine Nvidia Geforce GTX 1070, die für den nötigen Spielspaß in höchsten Details sorgen. Leider hatten wir immer wieder mit einer starken Geräusch- und Wärmeentwicklung zu kämpfen.

Asus ROG Zephyrus GX501

Unser vorheriger Favorit Asus ROG Zephyrus GX501 hat noch immer einiges an Power zu bieten: So kommt zum Beispiel der Intel Core i7-7700HQ aus der vorherigen Generation zum Einsatz, nebst einer überaus leistungsfähigen Nvidia Geforce GTX 1080. Neuere und auch aufwändige Titel sind für den Gaming-Laptop also überhaupt kein Problem. Auch die Mobilität ist mit einem Gewicht von 2,2 Kilogramm und einer Dicke von 1,2 Zentimeter locker gegeben.

Die Bildsynchronisationstechnik G-Sync sorgt für ein flüssiges Gameplay, während das IPS-Panel eine tolle Bildqualität rüberbringt. Leider bietet das Gerät eine nur mäßige Akkulaufzeit, vor allem im Vergleich zum neuen Favoriten. Auch die Hitzeentwicklung ist deutlich spürbar und an Anschlüssen hat Asus nur das Nötigste verbaut.

Acer Predator Triton 700

Ausgestattet ist der Acer Predator Triton 700 mit dem Intel Core i7-7700HQ und einer Nvidia Geforce GTX 1080, weshalb der Laptop einiges auf dem Kasten hat. Auch bei den Anschlüssen geizt der Hersteller nicht. Die üppige Ausstattung sorgt allerdings dafür, dass das Notebook mit 2,4 Kilogramm vergleichsweise schwer ist. Bei der Akkulaufzeit werden wir außerdem enttäuscht, denn dem Modell geht abseits des Stromnetzes schnell die Puste aus. Hinzu kommt, dass sich das Gerät recht schnell spürbar erhitzt.

Ein richtiges Fliegengewicht ist der Razer Blade 14, der nur 1,9 Kilogramm auf die Waage bringt. Zusammen mit einem 14 Zoll großen Display und einem Durchmesser von nur 1,8 Zentimeter ist der Blade 14 ein wahrer Reisebegleiter. Auch mit einer langen Akkulaufzeit von ganzen neun Stunden (beim Surfen im Internet) kann der Gaming-Laptop überzeugen. Für den Spielspaß sorgen ein Intel Core i7-7700HQ und eine Nvidia Geforce GTX 1060. Letztere leistet einen recht guten Job, ist jedoch eine der schwächeren GPUs im Vergleichsfeld.

Auch wenn das Gewicht mit 2,6 Kilogramm und auch die Dicke mit 2,5 Zentimeter etwas höher ausfallen als bei den Vergleichsmodellen, ist das HP Omen 15-ce002ng immer noch ein relativ kompakter Begleiter. Der Gaming-Laptop ist mit einer Nvidia Geforce GTX 1060 ausgestattet, die ausreichend Leistung bietet, auch wenn sie etwas geringer ausfällt als bei den anderen Modellen. Immerhin geizt der Hersteller nicht bei den Anschlüssen und stattet den Laptop mit dreimal USB-3.0/3.1 Gen1, einmal USB 3.1 Gen2, sowie mit einem Thunderbolt- und einem HDMI-Anschluss aus.

11
Kommentare

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Dr. Daniel G.
Dr. Daniel G.

Ich mache jede Wette, dass dieses Portal hier ein klassisches Pseudotestportal ist, so wie es in den Medien in der letzten Zeit thematisiert wurde.

Werde mal den Verbraucherschutz konsultieren, denn hier gibt es weder eigene Foto- noch Videostrecken, die dezidiert die angeblichen Tests belegen würden.
Auch die Amazon-Links innerhalb des Textes sind teils getarnt. Verstößt sowas nicht gegen die Richtlinien?

Sollte meine Vermutung zutreffen, können die Macher dieses Portals einpacken, denn dann wird es richtig teuer. Juristische Abmahnungen kosten eine Menge Geld! Und in dem Maße, wie sie hier auf diesem Portal verbreitet werden, werden die Macher danach arm wie eine Kirchenmaus sein.

Dean
Dean

Was ist denn ein Pseudotestportal? Es werden Meinungen gebündelt wiedergegeben, hier wird nirgendwo kommuniziert, dass es sich um eigens durchgeführte Techniktests handelt. Die Laptops wurden angesehen und ein Urteil wurde gefällt. Muss ich Autos Stück für Stück auseinander nehmen um mir eine Meinung über einen Audi A5 oder einen Dacia Sandero zu bilden? Oder reicht es prinzipiell die Datenblätter zu vergleichen? Und die Verschleierung der Links ist auf den ersten Blick etwas doof, aber weder illegal noch verstößt es gegen die Richtlinien. Das Einzige was man hier evtl. vorwerfen kann ist, dass die Links hier nicht in einer kleinen Fußnote… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Unser Redakteur kennt alle besprochenen Notebooks aus eigener Erfahrung und kann ihre Qualitäten daher einschätzen und bewerten. Es ist aus aus unserer Sicht in solchen Fällen weder nötig noch sinnvoll, einen eigenen Vergleichstest durchzuführen, gerade bei Notebooks, wo ständig neue Modelle auf den Markt kommen.

Wie alle großen Technik-Portale verdienen auch wir Geld mit Affiliate-Links. Das verheimlichen wir nicht, sonder erläutern die Gründe dafür hier: https://www.allesbeste.de/ueber/

Bei der Verwendung von Redirect-Links geht es nicht darum, Affiliate-Links zu „tarnen“. Wir verwenden Redirect-Links mit dynamisch generierten Weiterleitungszielen, um je nach Verfügbarkeit der Produkte immer auf vorhandene Angebote verlinken zu können.

Peter
Peter

Warum wurde das Aero 15x komplett ignoriert?

Johnny Davidson
Johnny Davidson

1. Brennt dir das Teil ein Loch in den Tisch unter Last und 2. kannst du die Lüfter dann bis nach Bagdad hören

Stefan Zurkinden
Stefan Zurkinden

Zum ersten: scheiss drauf und zum zweiten: : wer soviel kohle hat kann sich entweder isolierte Kopfhörer leisten oder ist danach erstmal eine weile budgetlimitiert???

Alexander Jeltsch
Alexander Jeltsch

Was fürn schwachsinn.. In welchem detailgrad sagt dir aber keiner… Niedrig reicht ja

Florian Buchner
Florian Buchner

Mit der Hardware sicher nicht auf niedrig 😉 aber dafür verlangen sie auch stolze 2800€

Denis Hentschel
Denis Hentschel

In welchem Detailgrad??? Die GPU hat 10 Prozent weniger Leistung als eine Standard 1080, dazu einen i7 7700 HQ und 24 GB RAM. Ich wüsste derzeit kein Spiel was das Laptop selbst mit Ultra Settings in HD nicht flüssig darstellen sollte.
Im Laptop Bereich ein echtes Monster ohne zu verspielte Optik, einzig der Preis ist natürlich heftig.

Aleksandar von Zimmer
Aleksandar von Zimmer

ja die kisten machen schon spass. hab ein ähnliches modell aus letztem jahr mit gtx1070 und 6700HQ. macht ordentlich dampf. auch mit weniger als 24GB ram 😉

Aleksandar von Zimmer
Aleksandar von Zimmer

..einzig die temperatur bremst einen nach einer weile evtl aus. framerate kann da schon einbrechen hier und da wenn man da nicht für zusätzliche zirkulation sorgt irgendwie. man darf allerdings nicht vergessen dass wir hier von 15″ notebooks reden. das ist schon wahnsinn eigentlich was da für leistung auf den kleinen raum gepresst wurde.