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Das beste Gaming-Laptop

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Gaming-Laptop Test: Gaming Laptop
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben uns 33 Gaming-Laptops angesehen. Unsere Empfehlung für die meisten bleibt das Gigabyte Aero 15 Classic-XA mit schnellem Prozessor, starker Grafikkarte und gutem Bildschirm. Es gibt aber zahlreiche weitere, spannende Geräte und darunter ein paar gute Alternativen zu unserem Favoriten.

Update 6. Mai 2020

Wir haben uns neue Gaming-Laptops angesehen und haben drei neue Empfehlungen: Den Lenovo Legion Y740, der insgesamt eine gute Alternative zu unserem Favoriten ist, den HP Pavilion Gaming 15 für günstiges FullHD-Gaming und wenn Ihnen der Preis egal ist das Premium-Gaming-Notebook Gigabyte Aorus 17 YA.

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13. September 2019

Wir haben uns neue Gaming-Laptops angesehen, darunter auch neue Versionen der bereits vorhandenen Kandidaten. Unser Favorit ist jetzt als Gigabyte Aero 15 Classic-XA mit besserem Prozessor und stärkerer Grafikkarte erhältlich und kostet obendrein noch weniger. Der Dell G5 15 5590 ist nun noch besser ausgestattet und sogar günstiger geworden. Beim MSI GT76 9SG gibt es jetzt mehr Leistung für dasselbe Geld. Wir haben außerdem noch zwei ganz neue Modelle unter die Lupe genommen.

11. März 2019

Wir haben uns sechs neue Gaming-Laptops angesehen: Unser neuer Testsieger ist das Gigabyte Aero 15-X9. Doch auch das Razer Blade 15MSI GL73 8SE und das Asus ROG G703GX können wir empfehlen. Acer Predator Triton 500 und Lenovo Legion Y740 gesellen sich ebenso zu den neuen Testkandidaten.

21. Dezember 2018

Lenovo stattet das neue Legion Y530 mit aktuellen Intel-Prozessoren aus und ersetzt damit unsere „Gut und Günstig“-Empfehlung. Unser Favorit bleibt aber weiterhin das Gigabyte Aero 15X v8.

23. November 2018

Wir haben ein kleines Update durchgeführt und das Alienware 17 R5 mit in die Empfehlungen aufgenommen. Unser Favorit bleibt aber das Gigabyte Aero 15X v8.

20. August 2018

Wir haben einen neuen Favoriten: Der Gigabyte Aero 15X v8  ist unser neuer bester Gaming-Laptop.

Wer ernsthaftes Gaming zum Hobby hat, spielt nach wie vor auf einem stationären PC, aber wenn man auch unterwegs nicht auf die Lieblingstitel verzichten will, kommt man um einen extra Gaming-Laptop kaum herum. Vor allem, was die Grafik anbelangt, sind normale Laptops nicht in der Lage, die aktuellsten Spiele in höchster Auflösung ruckelfrei und flüssig wiederzugeben. Die Hersteller wissen das und haben ihr Sortiment dementsprechend ausgebaut. Entsprechend viele Gaming-Laptops gibt es mittlerweile auf dem Markt.

Wir haben uns aktuelle Modelle angesehen. Bei den Preisen wird dem ein oder anderen der Atem stocken – zwischen gut 2.000 und mehr als 3.000 Euro muss man für ein gutes Gaming-Notebook auf den Tisch legen. Aber echten Gaming-Fans ist es das wert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Gigabyte Aero 15 Classic-XA

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Mit seinem matten 144-Hz-Bildschirm und einer RTX-Grafikkarte von Nvidia sehen aktuelle Spiele super aus. Das stabile Gehäuse überzeugt zudem auch unterwegs.

Das Gigabyte Aero 15 Classic-XA besitzt einen schnellen Prozessor und bietet dadurch nicht nur im Alltag, sondern auch beim Zocken eine ausgezeichnete Leistung. In Verbindung mit Nvidias GeForce RTX 2060 laufen Spiele sehr gut, der verbesserte Bildschirm bietet zudem ein klareres Bild. Damit sehen aktuelle Spiele mit hohen Grafikeinstellungen super aus und auch auf Zukunftstechnologien wie Raytracing und DLSS ist man mit dem Aero 15 Classic-XA vorbereitet.

Mit dem 94-Wattstunden-Lithium-Ion-Akku ist das Gigabyte-Gaming-Notebook auch für unterwegs geeignet, wobei auch das Gewicht mit vergleichsweise leichten 2,1 Kilogramm und die Dicke von nur 1,8 Zentimeter ihren Teil dazu beitragen. Leider werden die Lüfter beim Spielen sehr laut, was vor allem geräuschempfindliche Gamer vor unserer Empfehlung zurückschrecken lassen könnte. Dennoch bietet unser Favorit ein schlankes und schickes Design, unzählige Anschlüsse und eine tadellose Gaming- sowie Akkuleistung.

Auch Gut

Lenovo Legion Y740

Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion Y740
Das Lenovo Legion Y740 ist trotz 17 Zoll großem Bildschirm sehr schlank und bringt aktuelle Spiele flüssig auf den Bildschirm.

Mit dem Lenovo Legion Y740 holt man sich ein relativ schlankes, aber dennoch recht großes Gaming-Notebook ins Haus. Der Bildschirm ist mit 17 Zoll nicht gerade klein, wodurch natürlich auch die Grundfläche des Laptops an sich steigt. Dafür bietet das Gehäuse viel Platz für aktuelle Hardware und meistert Top-Spiele mühelos.

Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen arbeiten hier auch die Lüfter vergleichsweise leise. Dadurch kommt nicht die Geräuschkulisse eines Maschinenraums auf, was beim Zocken deutlich angenehmer ist. Durch die schnelle SSD und eine zweite, große Festplatte ist zudem für viel Speicherplatz gesorgt. Wer möchte, kann die HDD aber auch recht leicht gegen ein noch größeres Modell austauschen.

Gut & günstig

HP Pavilion Gaming 15

Test Gaming-Laptop: HP Pavilion Gaming 15
Auf dem HP Pavilion Gaming 15 laufen aktuelle Games auch für wenig Geld flüssig. Außerdem liefert der Bildschirm satte Farben.

Auch für etwas weniger Geld kann man noch ordentlich zocken. Das HP Gaming Pavilion 15 bringt die meisten aktuellen Spiele in FullHD und mit hoher Grafikqualität flüssig auf den Bildschirm. Für kommende Titel reicht die Hardware ebenfalls aus, es müssen dann aber die Details vielleicht schon etwas heruntergeschraubt werden.

Beim Design setzt HP eigene Akzente, die das Pavilion 15 von anderen Gaming-Notebooks abhebt. Neben einer Tastenbeleuchtung und der Möglichkeit, eine zweite Festplatte nachzurüsten kann auch der Bildschirm mit guten Farben überzeugen. Alles in allem ist das HP Gaming Pavilion 15 ein gelungenes und vor allem günstiges Gaming-Notebook.

Wenn Geld egal ist

Gigabyte Aorus 17 YA

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aorus 17 YA
Es ist groß, es ist schwer und es kostet viel. Dafür stellt das Aorus 17 YA aber auch so manchen Gaming-PC in den Schatten und bietet Leistung satt.

Das Aorus 17 YA von Gigabyte bietet alles, was ambitionierte Spieler brauchen. Ein großer Bildschirm, leistungsstarke Hardware und ein Kühlsystem, das der ganzen Power auch gewachsen ist. Die intelligente Lüfterregelung soll dabei eine zu hohe Geräuschkulisse verhindern, wenn das Aorus richtig aufdreht wird es aber dennoch sehr laut.

Neben der Gaming-Hardware werden hier auch eine sehr gute, mechanische Tastatur sowie ein ordentliches Touchpad geboten. Vor dem Kauf sollte man allerdings das hohe Gewicht bedenken, das beim Notebook plus gleich zwei Netzteilen locker fünf Kilogramm überschreitet. Um es jeden Tag dabei zu haben, ist das Aorus 17 YA daher deutlich zu schwer.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch GutGut & günstigWenn Geld egal ist
ModellGigabyte Aero 15 Classic-XALenovo Legion Y740HP Pavilion Gaming 15Gigabyte Aorus 17 YAAcer Predator Helios 300Dell G5 15 5590Alienware m17 R2MSI Alpha 15 A3DD-077MSI GF63 Thin 9SCRazer Blade Pro 17XMG FUSION 15Asus ROG Zephyrus G701GXRRazer Blade 15MSI GT76 9SGGigabyte Aero 15-X9Asus ROG G703GXMSI GL73 8SEAcer Predator Triton 500Gigabyte Aero 15x v8Razer Blade 15Razer Blade 14
Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15 Classic-XATest Gaming-Laptop: Lenovo Legion Y740Test Gaming-Laptop: HP Pavilion Gaming 15Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aorus 17 YATest Gaming-Laptop: Acer Predator Helios 300Test Gaming-Laptop: Dell G5 15 5590Test Gaming-Laptop: Alienware m17 R2Test Gaming-Laptop: MSI Alpha 15 A3DD-077Test Gaming-Laptop: MSI GF63 Thin 9SCTest Gaming-Laptop: Razer Blade Pro 17Test Gaming-Laptop: XMG FUSION 15Gaming-Laptop Test: Asus Rog Zephyrus G701gxrTest Gaming-Laptop: Razer Blade 15 Advanced ModelTest Gaming-Laptop: MSI GT76 9SGTest Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15-X9Test Gaming-Laptop: Asus ROG G703GXTest Gaming-Laptop: MSI GL73 8SETest Gaming-Laptop: Acer Predator Triton 500Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15Test Gaming-Laptop: Razer Blade 15Test Gaming-Laptop: Razer Blade 14
Pro
  • Stabiles Gehäuse
  • Schmale Displayränder
  • Schlichtes Design
  • Schlankes Design
  • Für ein Gaming-Notebook relativ leise
  • Platz für zweite Festplatte im Gehäuse
  • Gutes Display
  • Platz für zweite Festplatte im Gehäuse
  • Vergleichsweise leise Lüfter
  • Sehr gute Spieleleistung
  • Mechanische Tastatur
  • Viele Wartungsmöglichkeiten
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Stabiles Gehäuse
  • Farbstarkes Display
  • Günstiger Preis
  • Gute Spieleleistung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Gute Akkulaufzeit im Office-Betrieb
  • Sehr gute Spieleleistung
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr gute Eingabegeräte
  • Sehr guter Bildschirm
  • Günstiger Preis
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Brauchbare Tastatur
  • Günstiger Preis
  • Kompaktes und stabiles Gehäuse
  • Erwärmt sich kaum
  • Großer und sehr guter Bildschirm
  • Sehr gute Spieleleistung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Gute Lautsprecher
  • Gute Spieleleistung
  • Sehr gute Wartungsmöglichkeiten
  • Sehr gute Eingabegeräte
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr gute Leistung
  • Relativ Schlank und Leicht
  • Gutes Display
  • Leiser Betrieb, auch beim Gaming
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Großes Touchpad
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr gute Upgrademöglichkeiten
  • Gutes Display
  • Stabiles Gehäuse
  • Gutes Display
  • Starke Systemperformance
  • Schlankes und stabiles Design
  • Viele Anschlüsse
  • Sehr gute Leistung
  • Guter Bildschirm
  • Wartungsmöglichkeiten vorhanden
  • Gute Tastatur
  • Display mit schnellen Reaktionszeiten
  • Gute Lautsprecher
  • Geringes Gewicht
  • Schlankes Design
  • Viel Leistung
  • Guter Bildschirm
  • Hohe Spieleleistung
  • Schlankes, edles Design
  • IPS-Panel mit 144 Hz
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hohe Spieleleistung
  • Überaus hochwertiges Design
  • IPS-Panel mit 144 Hz
  • Gute Spieleleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Kompaktes, schlankes Design
Contra
  • Laute Lüfter
  • Sound etwas schwach
  • Wärmeentwicklung
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Deckel nicht sehr stabil
  • Kontrast dürfte besser sein
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Sehr groß und schwer
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Kann sehr laut werden
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Sehr leise Lautsprecher
  • Etwas ungleichmäßige Displayausleuchtung
  • Bildschirm etwas zu dunkel
  • Farben wirken etwas blass
  • Recht laute Lüfter
  • Erwärmt sich stark
  • Praktisch keine Aufrüstmöglichkeiten
  • Laut unter Last
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Aktuelle Spiele laufen nicht immer mit maximalen Details
  • Etwas schwaches Display
  • Wenige Anschlüsse
  • Recht teuer
  • Laut unter Last
  • Lauter Lüfter unter Last
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Gewöhnungsbedürftige Anordnung von Tastatur und Touchpad
  • Kein GigabitLAN
  • Mäßige Tastatur
  • Mäßige Turbo-Boost-Leistung
  • Sehr groß
  • Sehr schwer
  • Braucht zwei Netzteile
  • Unter Last sehr laut
  • Wärmeentwicklung
  • Lüftergeräusche
  • Mäßige Lautsprecher
  • Sehr groß
  • Sehr schwer
  • Sehr teuer
  • Sehr lauter Lüfter
  • Mittelmäßiges Touchpad
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Keine Wartungsmöglichkeiten
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Laut unter Last
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Laut unter Last
  • Starke Hitzeentwicklung
  • Laut unter Last
  • Spieleleistung im Vergleich geringer
  • IPS-Panel nur mit 60 Hz
  • Kein G-Sync
Bester Preis

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Mobiles Gaming

Zocken am PC kann man schon lange nicht mehr nur mit dicken Desktop-Rechnern. Wer bereit ist, entsprechend zu investieren, hat mittlerweile eine ordentliche Auswahl an Gaming-tauglichen Notebooks, aus denen er wählen kann. Dabei spielt die Wahl der richtigen Komponenten eine noch viel größere Rolle, als es beim klassischen PC-Tower der Fall ist.

Aufrüsten ist bei Notebooks kaum möglich

Denn wo sich am Desktop wichtige Elemente wie Grafikkarte oder Mainboard bei Bedarf austauschen lassen, sieht es bei Notebooks mit dem Aufrüsten eher mau aus. Macht aber nichts – die aktuelle Generation an Gaming-Notebooks bietet genug Leistungsreserven, um auch in den kommenden Jahren Spiele noch ruckelfrei darzustellen.

Gaming-Laptops befreien Top-Spiele von ihren Schreibtischfesseln. Wer auch mal im Garten oder natürlich auf LAN-Partys oder gar E-Sport-Turnieren spielen will, findet hier die perfekte Lösung.

Grafikleistung: Neue Technologien für den nächsten Grafik-Schritt

Vor allem die Kombination aus Prozessor und verbauter Grafikkarte spielt im Gaming-Sektor eine entscheidende Rolle. Hier sind Intel und Nvidia die Platzhirsche, wobei sich auch AMD langsam wieder nach oben kämpft. Intels Core-i5- und Core-i7-CPUs der Coffee-Lake-Generation bilden aber in den allermeisten Geräten eine solide Basis dafür, Top-Titel mit ordentlicher Geschwindigkeit auf den Bildschirm zu bringen.

Entscheidender für die »Gaming-Währung« Bilder-pro-Sekunde oder auch »FPS« (Frames per second) ist aber nach wie vor die Grafikkarte. Wer hier das Maximum herausholen will, kommt nicht um die aktuelle Grafikkartengeneration aus dem Hause Nvidia herum. Die auf der sogenannten Turing-Architektur basierenden Karten der Geforce-RTX-20-Serie sind im Moment nicht nur am Desktop, sondern auch in Notebooks beinahe konkurrenzlos.

Im Notebook-Bereich sind vor allem die mobilen Versionen der RTX 2060 und RTX 2070 Max-Q der Stand der Dinge. Aber auch die günstigeren Vorgängermodelle der Geforce GTX-10-Serie bietet momentan noch genug Leistung, um viele aktuelle Spiele in FullHD-Auflösung ruckelfrei darzustellen. Die RTX-Grafikkarten bieten im direkten Vergleich zwar etwas mehr Leistung. Vor allem im Hinblick auf die kommenden Technologien, wie Raytracing und DLSS, wird es an dieser Stelle aber besonders interessant.

Raytracing und DLSS bestimmen die Zukunft

Während die reine 3D-Grafik seit einigen Jahren etwas stagniert, versuchen die Entwickler ihre Spiele vor allem durch Licht- und Schatteneffekte sowie Spiegelungen realistischer zu gestalten. Hierbei soll Raytracing in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, weil durch diese Technologie die Lichtverteilung in einem Bild und der Weg von Lichtstrahlen deutlich realistischer berechnet werden kann.

Ein weiterer großer Sprung wird durch DLSS vollzogen. Diese Technik verbessert vor allem die Kantenglättung, was auf großen Bildschirmen mit hohen Auflösungen eine deutlich bessere Darstellung ermöglicht. Auf Notebooks mit FullHD-Bildschirmen spielt das aber noch keine große Rolle, da sich eine deutliche Verbesserung erst bei UHD- und 4K-Inhalten bemerkbar macht. Wer sein Gaming-Notebook gerne an einen großen 4K-Bildschirm anschließen möchte, sollte DLSS allerdings im Hinterkopf behalten.

Im Jahr 2020 bietet die RTX 2070 Max-Q mehr als genug Leistung fürs Gaming in der Full-HD-Auflösung, selbst für aktuelle und noch kommende Titel. Wer allerdings das Nonplusultra in Sachen mobiler Grafikleistung sucht, muss zu einem Notebook mit dem mobilen Topmodell RTX 2080 greifen. Entsprechend ausgestattete Gaming-Laptops knacken aber schon die 3.000-Euro-Marke.

Übrigens: Wer sich für die Technologie interessiert, erhält mit einem aktuellen Turing-Notebook auch genug Grafikleistung für das Gaming mit VR-Brille. Sowohl unser Favorit als auch die Alternativen bieten genug Ressourcen, um via HTC Vive oder Oculus Rift in virtuelle Welten einzutauchen.

VR ist mit einigen Modellen schon möglich

Generell gilt, dass nicht nur Spiele von der enormen Leistung profitieren. Gewissermaßen nebenbei stemmen Top-Notebooks wie unser Favorit auch anspruchsvolle Anwendungen, wie beispielsweise Videoschnitt, mit Bravour. Wer ein hochgezüchtetes Gaming-Notebook kauft, erhält also auch eine mobile Workstation oder sogar einen vollwertigen Desktop-Ersatz.

Über eine weitere Entwicklung können sich mobile Gamer ebenfalls freuen: Dank eines neuen Designs namens »Max-Q« von Nvidia lassen sich deren High-End-Grafikkarten in schmale Gehäuse mit nur 1,8 Zentimetern Dicke einbauen – das war früher aufgrund der Hitzeentwicklung undenkbar. Wer viel unterwegs ist, muss nun keine zentnerschweren Gaming-Laptops mehr mit sich herumschleppen.

Gaming-Laptop Test: Gigabyte Aero 15X v8

Unser Favorit: Gigabyte Aero 15 Classic-XA

Für uns ist der beste Gaming-Laptop der Gigabyte Aero 15 Classic-XA, der uns mit einer leistungsstarken Ausstattung wie dem Intel i7-9750H und der Nvidia Geforce RTX 2060 überzeugte. Dafür ruft der Hersteller einen hohen Preis von rund 2.300 Euro auf. Der ist aber gerechtfertigt, wenn man die zuverlässige Leistung, die gute Verarbeitung und die üppige Ausstattung bedenkt. Es bietet damit trotz des hohen Preises ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unser Favorit

Gigabyte Aero 15 Classic-XA

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Mit seinem matten 144-Hz-Bildschirm und einer RTX-Grafikkarte von Nvidia sehen aktuelle Spiele super aus. Das stabile Gehäuse überzeugt zudem auch unterwegs.

Top Leistungsumfang

Gigabyte stattet seinen Gaming-Laptop Aero 15 Classic-XA mit leistungsfähigen und aktuellen Komponenten aus, um flüssiges und hochauflösendes Zocken zu ermöglichen. Dabei setzt der Hersteller auf die leistungsstarke Sechskern-CPU Intel Core i7-9750H. Der Coffee-Lake-H-Prozessor sorgt dafür, dass Spiele wie Anthem, Metro Exodus und Dirt Rally 2.0 auf höchsten Qualitätseinstellungen und in FullHD flüssig laufen.

Gepaart mit Nvidias Geforce RTX 2060 packt das Aero 15 Classic-XA alle aufwendigen Titel und schafft es oft auch über die magische 60-FPS-Grenze hinaus – ab hier sehen viele versierte Spieler die Bildrate als wirklich flüssig an. Auch das Display trägt mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln zum Spielvergnügen bei – dabei bietet das IPS-Panel sogar noch eine deutlich flottere Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz, eine farbechte und blickwinkelstabile Wiedergabe sowie eine sehr gute Ausleuchtung der Bildfläche.

Auch die weiteren Komponenten des Gigabyte Aero 15 Classic-XA konnten uns überzeugen: Für eine hohe Datenübertragungsrate sorgt ein WLAN-ac-Modul und für den nötigen Speicherplatz kommt eine 512 Gigabyte große NVMe-SSD zum Einsatz, die kurze Boot- und Ladezeiten beschert. Der Arbeitsspeicher fällt mit einer Größe von 16 Gigabyte genau richtig aus.

Wer mehr Speicherplatz benötigt oder noch mehr RAM in seinem Notebook möchte, hat die Möglichkeit, eine zweite NVMe-SSD einzubauen und den Arbeitsspeicher auszutauschen.

Der Akku des Aero 15 Classic-XA bietet 94 Wattstunden und reicht im normalen Office-Betrieb für circa sieben Stunden. Im Gaming-Betrieb liegt die Laufzeit deutlich niedriger. Hierbei kann das leistungsstarke Notebook rund 2,5 Stunden durchhalten. Das sind keine schlechten Werte, die auf Nvidias Optimus Technologie zurückzuführen sind. Bei weniger aufwendigen Prozessen wird von der Grafikkarte auf die interne CPU-Grafiklösung umgestellt, um Energie zu sparen.

Hochwertiges und schlankes Design

Gigabyte setzt auch beim Aero 15 Classic-XA hochwertige Materialien ein. So besteht das Gehäuse aus Aluminium und nicht aus Kunststoff. Dadurch erhält es eine gewisse Griffig- sowie Wertigkeit, die außerdem einiges zum eleganten Auftreten beiträgt. Zusammen mit dem schlanken Design von nur 1,8 Zentimetern in der Höhe und 25 Zentimetern in der Tiefe ist der Gigabyte Aero 15 Classic-XA der ideale Begleiter für unterwegs. Auch das Gewicht von nur 2,1 Kilogramm kommt ihm dabei zugute.

Das Aero 15-X bringt nur 2 Kilo auf die Waage

Beim Touchpad kommt ein recht glattes Clickpad zum Einsatz, das keine separaten Tasten zu bieten hat. Dennoch werden unsere Eingaben gut registriert, wenn auch das Klicken etwas geräuschintensiv ausfällt. Leider setzt das Touchpad die Zwei-Finger-Gesten fürs Scrollen und Zoomen eher mäßig um.

Die recht flotten Chiclet-Tasten bieten einen knackigen und spürbaren Druckpunkt und geben ein recht lautes Feedback von sich. Gerade für Vielschreiber sind die Tasten ideal geeignet und auch die satte RGB-Beleuchtung, die verschiedene Leuchtmodi und zwei Helligkeitsstufen zu bieten hat, weiß zu gefallen.

Bei den Anschlüssen spart der Hersteller nicht und verbaut neben zwei USB-3.0-Anschlüssen zwei USB-3.1-Gen2-Ports und zusätzlich noch eine zukunftssichere Thunderbolt-3-Buchse im Typ-C-Format. Zudem verfügt das Gigabyte Aero 15 Classic-XA über einen HDMI- sowie zwei Displayport-Steckplätze. Auch auf einen praktischen Multi-Speicherkartenleser müssen wir nicht verzichten.

Nachteile?

Leider gibt es auch einige wenige Negativpunkte, die uns beim neuen Favoriten aufgefallen sind. So muss man unter voller Last, wie zum Beispiel beim Zocken, mit einer starken Geräuschentwicklung rechnen. Die ist leider so hoch, dass wir während des Spielens ein Headset brauchten, um den Lärm einzudämmen und noch etwas vom Spielgeschehen mitzubekommen. Glücklicherweise war er im normalen Office-Betrieb um ein Vielfaches leiser.

Die Wärmeentwicklung stellt ebenfalls einen lästigen Störfaktor dar, denn all die verbauten Komponenten geben natürlich einiges an Hitze ab, die dem Kühler zu Kopfe steigt. Die Abwärme wird zusätzlich auch an das Aluminiumgehäuse abgegeben, wodurch sich besonders längeres Zocken sehr unangenehm gestalten kann.

Wer das Gigabyte Aero 15 Classic-XA auch mal im Freien verwenden möchte, muss sich zudem mit der niedrigen Displayhelligkeit abfinden. Im Schatten mag diese zwar gerade noch ausreichen, gemütlich in der Sonne sitzen und zocken ist hingegen nicht drin.

Gigabyte Aero 15-X9 im Testspiegel

Der 15,6 Zoll Gaming-Laptop von Gigabyte kommt auch bei anderen gut an. Im Test bei Notebookcheck (05/2019) erreicht unser Topmodell sehr gute 87 Prozent. Vor allem mit seiner Leistung kann der Laptop überzeugen:

»Nichtsdestotrotz bringt die Kombination aus Core i7-9750H und GeForce RTX 2070 Max-Q alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den matten Full-HD-Bildschirm. Dabei können immer hohe bis maximale Qualitätseinstellungen gewählt werden.«

Und auch die Möglichkeit, eine zweite SSD einzubauen, wird hervorgehoben:

»Eine pfeilschnelle NVMe-SSD sorgt für ein flink arbeitendes System. Im Inneren des Rechners findet sich zudem noch ein Steckplatz für eine zweite M.2-2280-SSD«

Die niedrige Displayhelligkeit ist aber auch hier aufgefallen:

»Helligkeit und Kontrast können aber nicht begeistern. Diese fallen – gemessen am Preisniveau – etwas zu niedrig aus.«

Auch im Test von WindowsUnited (08/2019) wird die gute Leistung gelobt:

»Nichtsdestotrotz leistet dieser 6-Kern Prozessor hervorragende Arbeit, in jedem Anwendungsfall.«

Die Wärmeentwicklung beim Spielen wird aber ebenfalls kritisch bewertet:

»Das Gigabyte Aero 15 Classic führt Abwärme nach oben hin ab, zum Display. Die Luft wird nur von unten angesaugt, nicht von den Seiten. Das führt dazu, dass das Notebook unglaublich schnell unglaublich heiß wird.«

Alternativen

Im Bereich der High-End-Gaming-Notebooks gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Wir stellen die interessantesten vor:

Auch Gut

Lenovo Legion Y740

Test Gaming-Laptop: Lenovo Legion Y740
Das Lenovo Legion Y740 ist trotz 17 Zoll großem Bildschirm sehr schlank und bringt aktuelle Spiele flüssig auf den Bildschirm.

Eine gute Alternative zu unserem Favoriten ist das Lenovo Legion Y740. Es bietet ein ansprechendes Design mit gut durchdachten Öffnungen für die Lüfter. Die meisten Anschlüsse platziert der Hersteller auf der Rückseite, wodurch kaum Kabel im Weg sind, die zum Beispiel beim Benutzen einer externen Maus stören könnten. Wer es sich zutraut, kann zudem die Bodenplatte abschrauben und so den Arbeitsspeicher, die Festplatte und das WLAN-Modul erreichen. Auf diesem Weg lassen sich auch, falls nötig, die Lüfter reinigen.

Im Inneren des Gaming-Laptops sorgt, wie bei unserem Favoriten, ein Intel Core i7-9750H mit seinen sechs Rechenkernen für eine gute Systemperformance. In Verbindung mit dem 16 GB großen Arbeitsspeicher, einer schnellen SSD und der Nvidia GeForce RTX 2060 laufen aktuelle Spiele vollkommen problemlos. Auch für zukünftige Titel ist das Legion Y740 gut gerüstet.

Da moderne Spiele recht groß sind, könnte die SSD mit ihren 512 GB recht schnell voll sein. Daher verbaut Lenovo direkt noch eine 1 Terabyte große herkömmliche HDD, die sich bestens für das eigene Spielearchiv eignet. Beide Massenspeicher lassen sich auch gegen größere Modelle austauschen, wenn sie irgendwann einmal voll sein sollten.

Ein Gaming-Notebook braucht viel Energie, was sich auch bei der Akkulaufzeit widerspiegelt. Beim Lenovo-Laptop fällt diese aber mit circa drei Stunden Surfen im WLAN noch einmal deutlich kürzer aus, als es sein müsste. Wenn man sich darauf einstellt, ist dieser Umstand aber halb so wild. Dasselbe gilt auch für den Bildschirm. Dieser ist zwar nicht schlecht und auf jeden Fall gut für Spiele geeignet, wir haben aber auch schon bessere Displays in günstigeren Notebooks gesehen.

Die wenigen Kritikpunkte werden aber nicht nur von der Leistung etwas ausgeglichen, sondern auch durch die gute Kühlung. Das Y740 wird bei weitem nicht so laut, wie vergleichbare Gaming-Notebooks. Wer einen größeren Bildschirm möchte als ihn unser Favorit, das Gigabyte Aero 15 Classic-XA, zu bieten hat, bekommt im Lenovo Legion Y740 eine ähnliche Leistung zu einem guten Preis.

Gut & günstig

HP Pavilion Gaming 15

Test Gaming-Laptop: HP Pavilion Gaming 15
Auf dem HP Pavilion Gaming 15 laufen aktuelle Games auch für wenig Geld flüssig. Außerdem liefert der Bildschirm satte Farben.

Man muss nicht zwangsläufig große Summen an Geld ausgeben, um auf einem Notebook aktuelle Spiele flüssig spielen zu können. Für vergleichsweise wenig Geld bietet das HP Pavilion Gaming 15 genug Leistung, um die meisten Titel in FullHD auf den Bildschirm zu bringen. Letzterer überzeugt zudem mit tollen Farben, könnte aber beim Kontrast und der Helligkeit gerne etwas stärker sein.

Das Gehäuse fertigt HP aus robustem Kunststoff und verziert es mit grünen Beleuchtungselementen. Eine andere Farbe lässt sich dabei nicht einstellen, aber der vorhandene Farbton ist recht stimmig. Die Anschlüsse befinden sich ganz klassisch an den Seiten und sind gut erreichbar. Zwar sind es nicht besonders viele, mit modernem USB-Typ-C, HDMI, GigabitLAN und weiteren sind aber die nötigsten Ports vorhanden.

Für die nötige Spielleistung sorgt der Vier-Kern-Prozessor Intel Core i5-9300H. Dieser wird bei seiner Arbeit von 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB großen SSD unterstützt. Im Gehäuse findet sich außerdem ein freier Platz für eine zweite Festplatte, der sich nutzen lässt, wenn die SSD mal voll sein sollte. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce GTX 1650 zum Einsatz. Diese ist für FullHD-Auflösungen gut geeignet und packt in den meisten aktuellen Spielen auch hohe Grafikstufen noch ohne Probleme.

Neben den kleineren Schwächen des Bildschirms sind auch die Tastatur und das Touchpad beim Pavilion Gaming 15 nicht ganz so hochwertig, wie bei der Konkurrenz. Eingaben werden zuverlässig erkannt, auf starken Druck hin gibt die Tastatur aber leicht nach. Mit etwas Eingewöhnungszeit lässt es sich damit aber dennoch gut schreiben – und spielen sowieso.

In Anbetracht des geringeren Preises finden wir den Leistungsumfang des HP Pavilion Gaming 15 vollkommen in Ordnung und Design sowie Beleuchtung sind ohnehin Geschmackssache.

Wenn Geld egal ist

Gigabyte Aorus 17 YA

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aorus 17 YA
Es ist groß, es ist schwer und es kostet viel. Dafür stellt das Aorus 17 YA aber auch so manchen Gaming-PC in den Schatten und bietet Leistung satt.

Beim Aorus 17 YA ist genug Platz vorhanden, um nicht nur ein großes Display, sondern auch leistungsstarke Hardware unterzubringen. Daher findet sich hier eine der stärksten Ausstattungen wieder, die auch zukünftige Titel noch mühelos auf den Bildschirm bringen kann.

Der aktuelle Intel Core i7-9750H mit seinen sechs Kernen und die 16 GB Arbeitsspeicher lesen sich wie die Ausstattung unseres Favoriten, dem Aero 15 Classic-XA. Der große Unterschied ist aber die Nvidia GeForce RTX 2080, welche die aktuell stärkste mobile Grafikkarte auf dem Markt ist. Damit lässt sich auch problemlos ein 4K-Bildschirm mit dem Laptop verbinden und es sind trotzdem noch maximale Detaileinstellungen in Spielen möglich.

Viel Hardware braucht natürlich auch viel Platz und somit fällt das Gehäuse des 17 YA wirklich riesig aus. Darin ist aber nicht nur Platz für eine zweite SSD, sondern auch für eine dritte Festplatte mit 2,5-Zoll-Format. Der Arbeitsspeicher und die Lüfter sind für Wartungsarbeiten ebenfalls gut zu erreichen.

All das bringt aber am Ende ein enormes Gewicht auf die Waage und so wiegt der Laptop allein bereits fast vier Kilogramm. Rechnet man dann auch noch die beiden Netzteile dazu, die für die Stromversorgung nötig sind, schleppt man schnell mehr als fünf Kilo mit sich herum.

Wenn man aber kompromisslose Leistung sucht, ist man hier auf jeden Fall richtig. Gigabyte hat sich einige intelligente Steuerungsmaßnahmen einfallen lassen, mit denen zum Beispiel die Lüfter immer nur so laut drehen, wie sie unbedingt müssen. Für den aufgerufenen Preis bekommt daher Aorus 17 YA auch einiges geboten.

Was gibt es sonst noch?

Acer Predator Helios 300

In der hier vorgestellten Ausstattungsvariante meistert das Acer Predator Helios 300 aktuelle Spiele in FullHD-Auflösung. Das modernisierte Design und die vielen Anschlüsse passen zu einem zeitgemäßen Gaming-Laptop – inklusive der einstellbaren RGB-Beleuchtung für die Tastatur und das Clickpad. Hinzu kommt eine schnelle, und mit einem Terabyte Speicherplatz auch große, SSD-Festplatte.

Der Arbeitsspeicher fällt mit 8 GB allerdings etwas knapp aus. Dieser lässt sich zwar auch nachträglich noch erweitern, für den aufgerufenen Preis hätten wir aber das Doppelte erwartet. Außerdem liefert der Bildschirm zwar eine schnelle Bildwiederholrate von 144 Hz, die Ausleuchtung ist aber etwas ungleichmäßig. Dafür wirken Farben satt und auch das Kontrastverhältnis ist super.

Das Dell G5 15 5590 zeigt, dass ein Gaming-Notebook auch gute Akkulaufzeiten haben kann, wenn man es zum Surfen und für Office-Arbeiten benutzt. Für Spiele gilt das leider nicht, da hier deutlich mehr Energie benötigt wird. Die Leistung kann sich dafür sehen lassen. Das G5 15 5590 meistert aktuelle und kommende Spiele mühelos.

Obendrauf gibt es noch einen kontrastreichen Bildschirm der Schwarztöne tief und satt anzeigt. Dafür dürften Farben gerne kräftiger sein und auch die Helligkeit des Displays fällt etwas niedrig aus. Neben dem Arbeitsspeicher lassen sich auch die SSD und eine 2,5-Zoll-Festplatte im Gaming-Notebook von Dell einsetzen bzw. austauschen.

Alienware m17 R2

Test Gaming-Laptop: Alienware m17 R2

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Gaming-Notebooks, wie das Alienware m17 R2, sind immer ein echter Hingucker. Das Design sticht aus der Masse heraus und auch bei der Leistung muss man keine Kompromisse eingehen. Wer auf lange Sicht gut für Blockbuster-Spiele gerüstet sein will, ist hier sehr gut aufgehoben. Außerdem ist das Display des Alienwares ganz hervorragend und auch die Eingabegeräte sind sehr gut.

In Anbetracht des hohen Preises gibt es aber gerechtfertigte Kritik. So lässt sich beim m17 R2 praktisch nichts aufrüsten. Das ist umso ärgerlicher, da der Arbeitsspeicher derzeit auf 16 GB begrenzt ist. Neben einer recht hohen Lüfterlautstärke muss man außerdem auch mit erhöhten Temperaturen leben.

Für einen vergleichsweise niedrigen Preis verspricht das MSI Alpha 15 aktuelle Spiele flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Das klappt bei den meisten Titeln mit FullHD-Auflösung auch ganz gut, sehr anspruchsvolle Games verlangen aber bereits nach etwas reduzierten Grafikeinstellungen. Immerhin lassen sich der Arbeitsspeicher und die Festplatte aufrüsten bzw. austauschen und auch das Display liefert ein gutes Bild.

Wer nicht immer auf die beste Grafik angewiesen ist, für den kommt das Alpha 15 durchaus in Frage. Wie bei so vielen Gaming-Notebooks, fällt aber auch hier die Akkulaufzeit recht niedrig aus und auch Lautstärke der Lüfter ist beim Zocken ziemlich hoch.

Auch das MSI GF63 Thin 9SC ist sehr günstig. Wie das vorgenannte Notebook, kann man auch hiermit die meisten aktuellen Spiele flüssig und mit höheren Grafikstufen ausführen. Für kommende Titel wird die Hardware-Leistung ebenfalls ausreichen. Diese sind dann aber womöglich nur noch mit mittleren Detailstufen spielbar.

Die übrigen Eigenschaften des GF63 Thin 9SC sind solide. Das Gehäuse ist ordentlich verarbeitet und auch die Eingabegeräte sind gut zu gebrauchen. Im Betrieb erwärmt sich das MSI-Notebook zudem nicht besonders stark und auch die Lüftergeräusche halten sich in Grenzen. Der Bildschirm dürfte ebenfalls etwas besser sein, ist für den Preis aber durchaus in Ordnung.

Für Spieler, die einen großen und sehr guten Bildschirm in ihrem Gaming-Notebook möchten, ist das Razer Blade Pro 17 einen Blick wert. Aber nicht nur der Bildschirm ist hervorragend, auch die Spieleleistung kann sich sehen lassen. Die verbaute Hardware kann alle aktuellen Spiele auch mit hohen Grafikeinstellungen anzeigen und hat dabei noch ausreichend Reserven für kommende Titel.

Neben den guten Wartungsmöglichkeiten hat das Blade 17 Pro sehr gute Lautsprecher zu bieten. Diese sind aber auch nötig, da sich die Lüfter beim Spielen mit einem starken Rauschen bemerkbar machen. Wer den etwas höheren Preis nicht scheut, erhält hier aber eine stabiles und vor allem leistungsstarkes Gaming-Notebook.

Auf dem XMG Fusion 15 laufen aktuelle Spiele flüssig in FullHD-Auflösung und auch kommende Titel werden zum größten Teil noch auf hohen Grafikstufen flüssig laufen. Das schlanke Design und die vergleichsweise lange Akkulaufzeit machen das Fusion 15 zu einem guten Begleiter für Spieler, die viel unterwegs sind.

Neben den guten Eingabegeräten überzeugen auch die Wartungsmöglichkeiten. So lässt sich die Bodenplatte sehr leicht entfernen, woraufhin der Zugriff auf den Arbeitsspeicher und einen zweiten, freien SSD-Slot frei wird. Während die Lautsprecher etwas schwächer ausfallen, muss man aber auch hier unter Last mit höheren Lüftergeräuschen leben.

Das Razer Blade 15 erhält ebenfalls ein Upgrade auf Nvidias neue RTX-Grafikkarten und ist auch weiterhin ein recht hochwertig verarbeiteter Gaming-Laptop, der mit seinem stabilen und edlen Design überzeugen kann. Neben Intels Core i7-8750H setzt auch Razer auf eine Nvidia Geforce RTX 2070 Max-Q, womit das Blade 15 aktuelle Games auf hohen Qualitätseinstellungen darstellen kann.

Mithilfe des 80-Wattstunden-Lithium-Polymer-Akkus können wir mit dem Razer Blade 15 auch unterwegs recht lange zocken. Das geringe Gewicht von 2,1 Kilogramm und eine minimale Höhe von 1,7 Zentimeter tragen zur Portabilität bei. Leider entwickelt der Laptop bei starker Auslastung eine recht hohe Temperatur und Lautstärke.

MSI ist wieder einmal der erste Anlaufpunkt für alle, die genug Geld locker haben. Das MSI GT76 9SG bietet für deutlich mehr als 4.000 Euro aber auch alles, was man zum Zocken braucht. Der verbaute Intel Core i9-9900K wird eigentlich nur in Gaming-PCs verbaut und mit Nvidias GeForce RTX2080 ist somit Gaming wie an einem festen Tower möglich. Mit diesem Notebook wird man aktuelle und auch kommende Spiele problemlos auf den Bildschirm bringen.

Die dicke Ausstattung hat aber auch seine Auswirkungen auf Gehäuse und Gewicht des Gaming-Notebooks. Beide fallen sehr hoch aus und man muss nicht nur den 4,2 Kilogramm schweren Laptop durch die Gegend tragen, sondern auch gleich zwei Netzteile für die Stromversorgung. Beim Zocken sollte wegen der lauten Lüfter ein Headset getragen werden.

Gigabyte Aero 15-X9

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15-X9

Keine Preise gefunden.

Das Gigabyte Aero 15-X9 besitzt denselben Coffee-Lake-H-Prozessor des Vorgängermodells und bietet dadurch nicht nur im Alltag, sondern auch beim Zocken eine ausgezeichnete Leistung. Zu Intels Core i7-8750H gesellt sich nun eine der neuesten Nvidia-Grafikkarten. Die Geforce RTX 2070 Max-Q stemmt auch aktuelle Spiele in höchsten Qualitätseinstellungen und ist auf Zukunftstechnologien wie Raytracing und DLSS vorbereitet. Hinzu kommt ein reaktionsschnelles 144-Hertz-Display mit brillanten Farben.

Für ein langes Gameplay sorgt ein 94-Wattstunden-Lithium-Ion-Akku, der dem Gewicht jedoch keinen Abbruch tut. Denn mit leichten 2,1 Kilogramm und einer Dicke von nur 1,8 Zentimeter ist das Aero 15-X9 immer noch sehr kompakt. Leider könnten geräuschempfindliche Gamer zurückschrecken, da der aufwendige 3D-Betrieb für viel Lärm sorgen kann. Dennoch bietet Gigabyte ein schlankes und schickes Design, unzählige Anschlüsse und eine tadellose Gaming- sowie Akkuleistung.

Wer einen Gaming-Laptop für unter 2.000 Euro sucht, wird beim MSI GL73 8SE sehr gut bedient. Auch hier kommt ein leistungsstarker Intel Core i7-8750H zum Einsatz, der durch die etwas günstigere Nvidia Geforce RTX 2060 unterstützt wird. Für aktuelle Spiele reicht die Leistung immer noch aus und auch in Zukunft wird sich daran nicht soviel ändern.

Erst wenn moderne Techniken wie Raytracing und DLSS in großem Maße Einzug in die Gaming-Welt halten, stößt dieses Notebook an seine Grenzen. Der günstigere Preis zeigt sich auch jetzt schon in einem nicht ganz modernen Design und weniger Anschlüssen, als dies bei der Konkurrenz der Fall ist. Dennoch können wir das MSI GL73 8SE durchaus empfehlen.

Wenn Geld keine Rolle spielt und die maximale Leistung in einem gerade noch tragbarem Laptop gewünscht ist, greift man zum Asus ROG G703GX. Dieses Gaming-Notebook wird von Intels Core i7-8750H angetrieben und besitzt die stärkste von Nvidias neuen Grafikkarten. Die Geforce RTX2080 ist für alle aktuellen Spiele in hohen Grafikeinstellungen geeignet und zeigt sich dabei auch noch sehr zukunftssicher.

Die kompromisslose Leistung spiegelt sich dafür in den Ausmaßen des ROG G702GX wider. Mit einem Gewicht von 4,6 Kilogramm und einer Dicke von über fünf Zentimetern ist dieser Laptop kein Begleiter für jeden Tag. Dafür sind Leistung, Tastatur und Bildschirm top.

Acer Predator Triton 500

Test Gaming-Laptop: Acer Predator Triton 500

Keine Preise gefunden.

Auch das Acer Predator Triton 500 setzt auf Nvidias neue RTX-Grafikkarten und einen Intel Core i7-8750H. Mit der Geforce RTX 2080 kommt sogar das Spitzenmodell zum Einsatz, welches hier allerdings in der Max-Q-Variante etwas weniger Leistung mit sich bringt. Für aktuelle und zukünftige Spiele ist das Gaming-Notebook von Acer dennoch gut gerüstet. Durch die fehlende Optimus-Umschaltung der Grafikkarten kommt das Acer Predator Triton 500 aber nur auf eine geringe Akkulaufzeit von circa drei Stunden im Office-Betrieb. Wen das nicht stört, der erhält ein leistungsstarkes Notebook im schlanken Design zu einem guten Preis.

Gigabyte Aero 15x v8

Test Gaming-Laptop: Gigabyte Aero 15

Keine Preise gefunden.

Unsere Empfehlung aus dem Jahr 2018 bringt immer noch die meisten modernen Spiele flüssig auf den Bildschirm. Da das Gehäuse nicht verändert wurde, bietet es dasselbe Design wie unsere aktuelle Empfehlung. Auch der Bildschirm und die Tastatur bleiben identisch, wobei die gebotene Helligkeit bei diesem Modell etwas höher ist.

Mit demselben Design kommen aber auch dieselben Probleme bei der Wärmeentwicklung und den Lüftergeräuschen. Wer sich mit FullHD begnügen möchte und auf Raytracing und DLSS verzichten kann, wird auch mit dem Gigabyte Aero 15x-V8 noch eine ganze Weile gute Games genießen können.

Ein richtiges Fliegengewicht ist der Razer Blade 14, der nur 1,9 Kilogramm auf die Waage bringt. Zusammen mit einem 14 Zoll großen Display und einem Durchmesser von nur 1,8 Zentimetern ist der Blade 14 ein wahrer Reisebegleiter. Auch mit einer langen Akkulaufzeit von ganzen neun Stunden (beim Surfen im Internet) kann der Gaming-Laptop überzeugen. Für den Spielspaß sorgen ein Intel Core i7-7700HQ und eine Nvidia Geforce GTX 1060. Letztere leistet einen recht guten Job, ist jedoch eine der schwächeren GPUs im Vergleichsfeld.

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Kommentare

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Dr. Daniel G.
Dr. Daniel G.

Ich mache jede Wette, dass dieses Portal hier ein klassisches Pseudotestportal ist, so wie es in den Medien in der letzten Zeit thematisiert wurde.

Werde mal den Verbraucherschutz konsultieren, denn hier gibt es weder eigene Foto- noch Videostrecken, die dezidiert die angeblichen Tests belegen würden.
Auch die Amazon-Links innerhalb des Textes sind teils getarnt. Verstößt sowas nicht gegen die Richtlinien?

Sollte meine Vermutung zutreffen, können die Macher dieses Portals einpacken, denn dann wird es richtig teuer. Juristische Abmahnungen kosten eine Menge Geld! Und in dem Maße, wie sie hier auf diesem Portal verbreitet werden, werden die Macher danach arm wie eine Kirchenmaus sein.

Dean
Dean

Was ist denn ein Pseudotestportal? Es werden Meinungen gebündelt wiedergegeben, hier wird nirgendwo kommuniziert, dass es sich um eigens durchgeführte Techniktests handelt. Die Laptops wurden angesehen und ein Urteil wurde gefällt. Muss ich Autos Stück für Stück auseinander nehmen um mir eine Meinung über einen Audi A5 oder einen Dacia Sandero zu bilden? Oder reicht es prinzipiell die Datenblätter zu vergleichen? Und die Verschleierung der Links ist auf den ersten Blick etwas doof, aber weder illegal noch verstößt es gegen die Richtlinien. Das Einzige was man hier evtl. vorwerfen kann ist, dass die Links hier nicht in einer kleinen Fußnote… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Unser Redakteur kennt alle besprochenen Notebooks aus eigener Erfahrung und kann ihre Qualitäten daher einschätzen und bewerten. Es ist aus aus unserer Sicht in solchen Fällen weder nötig noch sinnvoll, einen eigenen Vergleichstest durchzuführen, gerade bei Notebooks, wo ständig neue Modelle auf den Markt kommen.

Wie alle großen Technik-Portale verdienen auch wir Geld mit Affiliate-Links. Das verheimlichen wir nicht, sonder erläutern die Gründe dafür hier: https://www.allesbeste.de/ueber/

Bei der Verwendung von Redirect-Links geht es nicht darum, Affiliate-Links zu „tarnen“. Wir verwenden Redirect-Links mit dynamisch generierten Weiterleitungszielen, um je nach Verfügbarkeit der Produkte immer auf vorhandene Angebote verlinken zu können.

Peter
Peter

Warum wurde das Aero 15x komplett ignoriert?

Johnny Davidson
Johnny Davidson

1. Brennt dir das Teil ein Loch in den Tisch unter Last und 2. kannst du die Lüfter dann bis nach Bagdad hören

Stefan Zurkinden
Stefan Zurkinden

Zum ersten: scheiss drauf und zum zweiten: : wer soviel kohle hat kann sich entweder isolierte Kopfhörer leisten oder ist danach erstmal eine weile budgetlimitiert???

Alexander Jeltsch
Alexander Jeltsch

Was fürn schwachsinn.. In welchem detailgrad sagt dir aber keiner… Niedrig reicht ja

Florian Buchner
Florian Buchner

Mit der Hardware sicher nicht auf niedrig 😉 aber dafür verlangen sie auch stolze 2800€

Denis Hentschel
Denis Hentschel

In welchem Detailgrad??? Die GPU hat 10 Prozent weniger Leistung als eine Standard 1080, dazu einen i7 7700 HQ und 24 GB RAM. Ich wüsste derzeit kein Spiel was das Laptop selbst mit Ultra Settings in HD nicht flüssig darstellen sollte.
Im Laptop Bereich ein echtes Monster ohne zu verspielte Optik, einzig der Preis ist natürlich heftig.

Aleksandar von Zimmer
Aleksandar von Zimmer

ja die kisten machen schon spass. hab ein ähnliches modell aus letztem jahr mit gtx1070 und 6700HQ. macht ordentlich dampf. auch mit weniger als 24GB ram 😉

Aleksandar von Zimmer
Aleksandar von Zimmer

..einzig die temperatur bremst einen nach einer weile evtl aus. framerate kann da schon einbrechen hier und da wenn man da nicht für zusätzliche zirkulation sorgt irgendwie. man darf allerdings nicht vergessen dass wir hier von 15″ notebooks reden. das ist schon wahnsinn eigentlich was da für leistung auf den kleinen raum gepresst wurde.