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Das beste günstige Laptop

Wir haben uns 41 günstige Office-Notebooks für Sie angesehen. Das beste für die meisten ist für uns das Acer Swift 1 SF114. Es vereint kompaktes Design mit einer langen Akkulaufzeit und ausreichend Leistung für mobiles Arbeiten. Einige Nachteile sind dank des fairen Preises leicht zu verschmerzen.

Michael Beck
Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar, Golem und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Faust
Mike Faust
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 2. Dezember 2022

Acht neue Laptops wurden in unseren Vergleich aufgenommen. Eine neue preiswerte Alternative zu unserem Favoriten ist das Asus VivoBook 15. Mit dem Lenovo IdeaPad 3 14 haben wir auch eine neue besonders günstige Empfehlung dabei.

Das Honor MagicBook 14 ist von nun an unter „Was gibt es sonst noch?“ zu finden –  das Acer TravelMate Spin B3 ist nicht mehr verfügbar und wurde aus dem Test entfernt.

25. Februar 2022

Wir haben uns vier weitere Laptops angesehen. Unser neuer Favorit ist das Acer Swift 1 SF114.

19. Februar 2021

Wir haben uns drei neue Office-Notebooks angesehen. Neuer Favorit ist das Acer Aspire 5, es verdrängt das Huawei MateBook D 15 von der Spitze. Das Honor MagicBook 14 und Lenovo IdeaPad 5 erhalten je eine Empfehlung. Dafür mussten HP 15-dw2267ng, Lenovo IdeaPad S340 und HP ProBook 455R G6 aus der Empfehlungsriege weichen.

1. Oktober 2020

Wir haben uns fünf neue Office-Notebooks angesehen. Das HP 15-dw2267ng und das Lenovo IdeaPad S340 sind neue Empfehlungen.

16. April 2020

Drei neue Office-Notebooks haben wir genauer unter die Lupe genommen und haben mit dem MateBook D 15 einen neuen Favoriten. Außerdem konnte uns das HP 15s überzeugen und ist somit eine Empfehlung.

29. November 2019

Wir haben uns fünf neue Office-Notebooks angesehen. Unser neuer Favorit ist das Acer Swift 3. Aber auch das HP ProBook 455R G6 ist eine neue Empfehlung.

14. Juni 2019

Auch bei diesem Update bleibt das Lenovo IdeaPad 320S unser Favorit. Mit dem Lenovo V145, dem Chuwi Herobook 14 und Dells Inspiron 15 haben wir aber Neuigkeiten in der „Was gibt es sonst noch?“-Rubrik.

22. Oktober 2018

Auch bei diesem Update bleibt das Lenovo IdeaPad 320S unser Favorit, jetzt aber mit besserem Bildschirm und schneller SSD. Mit dem Asus VivoBook E12, dem Acer Aspire 3 und dem Chuwi Lapbook 12.3 gibt es aber neue, empfehlenswerte Alternativen.

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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Ein günstiges Laptop muss nicht die neueste Technik beherbergen oder optisch auf dem allerneuesten Stand sein. Doch es sollte genau das können, wofür ein Notebook in der Regel gebraucht wird: Neben Office-Anwendungen für typische Büroarbeit, die Schule oder das Studium – also Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen – sollte man damit gut im Internet surfen sowie hin und wieder Videos und Musik genießen können.

Wir haben uns 41 Modelle mit sehr verschiedenen Preisen angesehen, von denen noch 21 verfügbar sind. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, aber wer nicht viel ausgeben will, muss immer Abstriche machen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Swift 1 SF114-34

Test günstige Laptop: Acer Swift 1 SF114-34
Das Swift 1 ist unser Favorit unter den günstigen Notebooks. Es bietet ausreichend Leistung, ist toll verarbeitet und kostet nur knapp 500 Euro.

Ein besonders tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Acer Swift 1 SF114. Für vergleichsweise wenig Geld erhält man hier ein top verarbeites Notebook, das rein optisch mit deutlich teureren Geräten mithalten kann. Im Inneren kommen natürlich sparsamere Komponenten zum Einsatz, die für Alltagsaufgaben wie Schreiben und im Internet surfen aber absolut ausreichen, zumal das Tippen auf der soliden Tastatur gut von der Hand geht.

Dank passiver Kühlung läuft das Swift 1 lautlos und die Akkulaufzeit ist mit bis zu 13 Stunden Spitzenklasse. Die wichtigsten Anschlüsse sind vorhanden. Sollte die 256-Gigabyte-SSD irgendwann zu klein werden, lässt sich sich problemlos durch ein Modell mit mehr Speicherplatz tauschen. Lediglich das Display könnte etwas heller sein, aber irgendwo muss man für den Preis nun einmal Abstriche machen.

Auch gut

Asus VivoBook 15

Test günstige Laptop: Asus VivoBook 15
Im Vergleich zu unserem Favoriten hat das VivoBook 15 von Asus mehr Leistung und ein größeres Display, leider auf Kosten der Akkulaufzeit.

Im direkten Vergleich mit unserem Favoriten hat das Asus VivoBook 15 deutlich mehr Leistung. Für die meisten Spiele reicht es zwar trotzdem nicht, aber die Nutzung von Büro-Software und mehreren Browsertabs geht deutlich flotter von der Hand. Auch das Display ist mit 15,6 Zoll großzügiger gestaltet, was sich andererseits negativ auf die Mobilität auswirkt, denn das VivoBook ist deutlich größer und ein halbes Kilogramm schwerer.

Auch die Akkulaufzeit leidet etwas und ist mit bis zu sechs Stunden eher unterdurchschnittlich. Damit eignet sich das VivoBook hauptsächlich für den Einsatz am Schreibtisch oder in der Nähe einer Steckdose und nur bedingt für einen Arbeitstag unterwegs. Praktisch ist dagegen, dass sich sowohl Arbeitsspeicher als auch die SSD aufrüsten lassen.

Gut & günstig

Lenovo IdeaPad 3 14

günstige Laptop Test: Lenovo Ideapad 3 14
Auch wenn der Prozessor des IdeaPad 3 14 etwas schwach auf der Brust scheint, gibt es für diesen niedrigen Preis nur wenig sinnvolle Alternativen.

Für einen niedrigen Preis von knapp 300 Euro darf man von einem neuen Laptop nicht allzu viel erwarten. Das Lenovo IdeaPad 3 14 schafft es aber, trotz des geringen Preises, die wichtigsten Funktionen abzudecken, um ordentlich damit arbeiten zu können. Mit seinem hellen, aber auch kontrastarmen 14-Zoll-Display ist das Notebook recht kompakt und nur 1,4 Kilogramm schwer.

Als Prozessor dient ein Pentium Gold 7505 von Intel. Der erreicht zwar keine Höchstleistungen, ist in Sachen Rechenpower aber zwischen unserem etwas langsameren Favoriten, dem Acer Swift 1 SF114-34, und unserer schnelleren »Auch gut«-Empfehlung, dem Asus VivoBook 15 angesiedelt. Die meisten Abstriche muss man bei dem nur vier Gigabyte umfassenden Arbeitsspeicher und der 128 Gigabyte kleinen SSD machen. Das gute: Beides lässt sich ohne große Probleme aufrüsten.

Etwas teurer

Acer Aspire 5 A515

Test günstige Laptop: Acer Aspire 5 A515
Mit dem Acer Aspire 5 ist man rundum gut versorgt. Es meistert nicht nur Alltagsaufgaben mühelos, ist aber auch ein bisschen teurer.

Das Acer Aspire 5 ist mit seinem 15 Zoll großen Bildschirm bestens für Büroaufgaben geeignet. Egal, ob man viel Schreiben oder viele Daten eingeben muss, hiermit ist alles bequem möglich. Im Inneren sorgt ein aktueller Intel-Core-i5-Prozessor für genug Rechenleistung. Auch Festplatten- sowie Arbeitsspeicher sind großzügig bemessen.

Wer möchte, kann wegen der guten Akkulaufzeit mit dem Acer-Laptop auch ohne Netzteil für bis zu acht Stunden unterwegs sein. Surfen im Internet und Office-Programme sind dabei kein Problem, bei anspruchsvollen Aufgaben muss eine Steckdose aber deutlich schneller wieder in der Nähe sein.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAcer Swift 1 SF114-34
Auch gutAsus VivoBook 15
Gut & günstigLenovo IdeaPad 3 14
Etwas teurerAcer Aspire 5 A515
Acer Extensa 15 EX215-54
Dell Inspiron 15 3511
Lenovo V15
Huawei MateBook D 15 (2021)
Lenovo IdeaPad 5
Honor MagicBook 14
Lenovo IdeaPad S340
Acer Aspire 3 A317
Huawei MateBook D 15
Acer Swift 3
HP 15s
Acer Extensa 15 EX215-51
PEAQ C140V
Lenovo IdeaPad 1 14
HP Stream 11
Dell Inspiron 15 3505
Lenovo V145-15AST
Test günstige Laptop: Acer Swift 1 SF114-34
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Lautlose Kühlung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Solide Tastatur mit Beleuchtung
  • SSD austauschbar
  • Display recht dunkel
  • Niedrige Leistung
  • RAM nicht erweiterbar
Test günstige Laptop: Asus VivoBook 15
  • Gute Rechenleistung
  • Vergleichsweise große SSD
  • RAM & SSD aufrüstbar
  • Viele Anschlussoptionen
  • Keine Tastaturbeleuchtung
  • Nicht nutzbarer 2,5-Zoll-Schacht
günstige Laptop Test: Lenovo Ideapad 3 14
  • Tastatur & Touchpad sind solide
  • RAM & SSD aufrüstbar
  • Akku austauschbar
  • Leicht & kompakt
  • Ordentliche Displayhelligkeit
  • Niedrige Leistung
  • Kontrastarmes Display
  • Keine Tastaturbeleuchtung
Test günstige Laptop: Acer Aspire 5 A515
  • Großer Bildschirm
  • Gute Office-Leistung
  • 1 TB große SSD
  • Kein Speicherkarten­leser
  • Prozessor wird nicht optimal ausgenutzt
günstige Laptop Test: Acer Extensa 15 Ex215 54 52ed
  • Gute Leistung
  • Gute Eingabegeräte
  • RAM & SSD aufrüstbar
  • Kein USB-C
  • Dunkles & kontrastarmes Display
  • Keine Tastaturbeleuchtung
Test günstige Laptop: Dell Inspiron 15 3511
  • Gute Leistung
  • Vergleichsweise große SSD
  • RAM & SSD aufrüstbar
  • Kein USB-C
  • Fingerabdrücke schnell sichtbar
  • Keine Tastaturbeleuchtung
Test günstige Laptop: Lenovo V15
  • Solide Office-Leistung
  • Stabiles Gehäuse aus Kunststoff
  • RAM & SSD aufrüstbar
  • Freier 2,5-Zoll-Slot
  • Kein USB-C
  • Dunkles & kontrastarmes Display
  • Schlechte Webcam
  • Keine Tastaturbeleuchtung
günstige Laptop Test: Huawei Matebook D15 2021
  • Hochwertiges Gehäuse aus Metall
  • Fingerabdruckscanner
  • Lange Akkulaufzeit
  • RAM nicht erweiterbar
  • Mittelmäßige Webcam
  • Keine Tastaturbeleuchtung
  • Durchschnittliche Eingabegeräte
Test  günstige Office-Notebook: Lenovo IdeaPad 5i
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Office-Leistung
  • Schnelles WLAN
  • Arbeitsspeicher nicht erweiterbar
  • Gehäuse könnte stabiler sein
Test  günstige Office-Notebook: Honor MagicBook 14
  • Gute Leistung
  • Klein und Mobil
  • Stabiles Gehäuse
  • Direktverbindung mit Honor-Smartphones
  • Vergleichsweise teuer
  • Webcam sitzt unter dem Bildschirm
  • Kaum Erweiterungs­möglichkeiten
  • USB-Typ-C-Anschluss wird beim Laden blockiert
günstige Office-Notebook Test: Lenovo Ideapad S340
  • Leicht zu transportieren
  • Ausreichend große SSD-Festplatte
  • Stabiles Gehäuse
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
  • Kaum Aufrüstungs­möglichkeiten
Test  günstige Office-Notebook: Acer Aspire 3 A317-51G-51SN
  • Großer Bildschirm
  • Flaches Gehäuse
  • Etwas stärkere Grafikkarte
  • Mit DVD-Laufwerk
  • Wenig Anschlüsse
Test  günstige Office-Notebook: Huawei MateBook D 15
  • Edles Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gute Leistung
  • Schnelles WLAN
  • Moderner USB-Typ-C-Anschluss
  • Keine Tastatur­beleuchtung
  • USB-Typ-C-Anschluss ist bei angestecktem Netz­teil nicht verfügbar
  • Akkulaufzeit könnte besser sein
  • Kein Speicherkarten­leser
Test  günstige Office-Notebook: Acer Swift 3
  • Sehr stabil
  • Gute Leistung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelles WLAN
  • Etwas wenig Speicher­platz
  • Etwas zu dunkler Bild­schirm
Test günstige Laptop: HP 15s
  • Solides Display
  • SD-Kartenleser
  • Lange Akkulaufzeit
  • Robustes Gehäuse
  • Sehr schwache Leistung
  • Schlechte Lautsprecher
  • Keine Aufrüstmöglichkeiten
  • Keine Tastaturbeleuchtung
Test  günstige Office-Notebook: Acer Extensa 15
  • Sehr leise
  • Speicherplatz erweiterbar
  • Solide Akkulaufzeit
  • Langsames WLAN
  • Preis für gebotene Leistung etwas zu hoch
  • Kein Speicherkarten­leser
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
günstige Laptop Test: Peaq C140v 1g428d
  • Niedriger Preis
  • Leicht & kompakt
  • RAM & SSD aufrüstbar
  • Fingerabdrucksensor
  • Niedrige Leistung
  • Schwaches Display
  • Schlechte Lautsprecher
günstige Laptop Test: Lenovo Ideapad 1 14
  • Sehr günstig
  • Mattes Display
  • Gute Tastatur
  • Lautloser Betrieb
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr niedrige Displayhelligkeit
  • Sehr langsam
  • Schlechte Ausstattung
Test günstige Laptop: HP Stream 11
  • Klein & mobil
  • Robustes Gehäuse
  • Speicherplatz durch microSD erweiterbar
  • Niedrige Leistung
  • Wenig Speicherplatz
  • Nicht aufrüstbar (nur per microSD)
  • Kleines Display
  • Schlechte Webcam
Test  günstige Office-Notebook: Dell Inspiron 15
  • Erwärmt sich kaum
  • Leise im Betrieb
  • Flaches Gehäuse
  • Langsames System
  • Dunkler Bildschirm
Test  günstige Office-Notebook: Lenovo V145-15AST
  • Schnelle SSD
  • Sehr leise
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Dunkler Bildschirm
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Gute Leistung für wenig Geld: Günstige Laptops im Test

Die Suche nach einem klassischen Notebook zum fairen Preis ist schwierig: In der Preisklasse bis 600 Euro tummeln sich hunderte Modelle verschiedenster Konfigurationen – doch welche davon taugen wirklich was?

Auch bei einem günstigen Notebook sollten wichtige Punkte wie die Verarbeitung, die Alltagsleistung und die Mobilität ein Niveau erreichen, das die tägliche Nutzung nicht zur Qual macht. Denn auch wer sein Laptop »nur« für das Verfassen von E-Mails, Word-Dokumenten und Surfen im Internet verwendet, darf Ansprüche an das Gerät stellen.

Erfreulicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen man bei günstigen Notebooks starke Abstriche bei der Verarbeitung oder der Leistung machen musste. Unser Favorit arbeitet nicht nur flott, er steckt auch in einem schlanken und stabilen Gehäuse und ist für den mobilen Einsatz gerüstet. Das Gleiche gilt auch für unsere alternativen Empfehlungen. Mit der richtigen Kombination aus modernen Prozessoren und brauchbaren Komponenten ermöglichen aktuelle Notebooks auch zum kleinen Preis angenehmes Arbeiten.

Das muss ein günstiges Laptop können

Bei klassischen Laptops im Preissegment unter 800 Euro darf man natürlich keine Luxus-Leistung erwarten. Man muss verschmerzen, dass das Gerät bei ausgiebigem Multitasking mit dutzenden Browsertabs sowie bei der Bildbearbeitung großer Dateien in Photoshop oder GIMP schnell ins Schwitzen kommt. Auch bei Spielen kapitulieren die günstigen Geräte meist, wenn es sich nicht gerade um weniger anspruchsvolle Browsergames oder absolute Retrogames handelt. Auch auf gestochen scharfe Displays oder auf Extras wie einen Touchscreen muss man in der Einsteigerklasse meist verzichten.

Wichtiger ist, dass die Basis stimmt. So legen wir bei der Auswahl Wert auf ein ordentliches Arbeitstempo im produktiven Windows-Alltag: Word, Excel und Co. sowie Surfen im Internet müssen reibungslos funktionieren. Videos gucken und Musik hören sollte ebenfalls machbar sein, wenn Spielen schon nicht möglich ist. Auch eine gute Verarbeitung, eine vernünftige Tastatur und ein Display, das im Idealfall auch draußen nutzbar ist, wünschen wir uns.

Das Gleiche gilt für Mobilität: Viele günstige Notebooks sind vergleichsweise groß und schwer, außerdem sparen die Hersteller gerne an der Akkulaufzeit. Aber viele wollen ihre Mails und Dokumente auch abseits der Steckdose bearbeiten. Kann ein Notebook mit langer Akkulaufzeit glänzen, ist das ein Pluspunkt.

Geld sparen beim Betriebssystem

Bei günstigen Laptops lässt sich mit der Wahl des Betriebssystems oft zusätzlich Geld sparen. Aufgrund der Zugänglichkeit legen wir bei unserer Auswahl trotzdem Wert darauf, dass zumindest eine einfache Windows-Version vorinstalliert ist. Wer aber noch eine Windows-Lizenz übrig hat, Erfahrung mit der Installation eines Betriebssystems hat oder mit einer Linux-Distribution arbeiten möchte, hat hin und wieder die Wahl, einen Laptop ohne Betriebssystem oder dem sehr einfachen »FreeDOS« zu kaufen. Diese Geräte sind in der Regel noch einmal 100 bis 200 Euro günstiger zu bekommen. Für einfache Arbeits-Laptops ist das oft eine preiswerte Alternative zu einem vorinstallierten Windows, welches ohnehin häufig die bereits sparsamen Hardware-Ressourcen einfacher Notebooks in Beschlag nimmt.

günstige Laptop Test: Acer Swift 1 Sf114 34

Unser Favorit: Acer Swift 1 SF114-34

Das Acer Swift 1 SF114-34 ist hochwertig verarbeitet, bietet eine Akkulaufzeit für den ganzen Tag und eine solide Performance für alltägliche Aufgaben. Da es außerdem nicht allzu viel kostet, wird es mühelos zu unserem Favoriten unter den günstigen Laptops.

Von Acer gibt es eine Vielzahl an Notebooks, die in jeder Preis- und Leistungsklasse eine passende Auswahl bieten. Im niedrigen Preisbereich ist das Swift 1 unser Favorit, da es nicht teuer ist und eine rundum gute Verarbeitung sowie eine ordentliche Leistung für normale Büroarbeit bietet. In der aktuellen Version arbeitet ein moderner und besonders sparsamer Pentium-N6000-Prozessor von Intel, dessen vier Kerne mit 1,1 GHz getaktet sind, und es im Boost-Modus auf bis zu 3,3 GHz schaffen.

Unser Favorit
Acer Swift 1 SF114-34
Test günstige Laptop: Acer Swift 1 SF114-34
Das Swift 1 ist unser Favorit unter den günstigen Notebooks. Es bietet ausreichend Leistung, ist toll verarbeitet und kostet nur knapp 500 Euro.

Das 14 Zoll große Notebook kommt mit einem schmalen Displayrahmen und schlanken Gesamtabmessungen daher. Das sorgt nicht nur für einen modernen ersten Eindruck, auch beim Transport sind das geringere Gewicht und die schlanke Bauform von Vorteil. Mit nur 1,3 Kilogramm ist das Acer-Notebook alles andere als schwer und durch die gute Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden muss man nicht einmal das Netzteil ständig dabei haben.

Die Speicherausstattung ist nicht luxuriös, aber absolut praxistauglich. Mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 256 Gigabyte großen, schnellen SSD ist man auf die meisten Situation gut vorbereitet. Für Videospiele und aufwändige Bildbearbeitung ist das Swift ohnehin nicht ausgelegt, entsprechend reicht der RAM für die nächsten Jahre aus. Wer vielleicht doch irgendwann mehr Leistung braucht, muss sich in höheren Preisregionen umsehen, denn ein Aufrüsten des Arbeitsspeichers ist nicht möglich. Lediglich die SSD kann ggf. zu einem späteren Zeitpunkt durch eine größere ausgetauscht werden. Dank der schnellen USB-3.2-Anschlüsse kann man aber auch problemlos eine externe Festplatte benutzen und von einer hohen Übertragungsgeschwindigkeit profitieren.

Verarbeitung und Anschlüsse

Trotz des niedrigen Preises ist Acer bei Verarbeitungsqualität und Material keine Kompromisse eingegangen. Das Swift 1 ist komplett aus Aluminium gefertigt und macht dadurch einen hochwertigeren Eindruck als viele teurere Modelle. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und es stehen keine Kanten über. Auch Spalten oder ähnliches sind nicht vorhanden. Der Deckel ist stabil und lässt sich mit einer Hand anheben, ohne dass der Bildschirm dabei zu stark durchgebogen wird.

Gute Verarbeitung und über­­durch­­­schnittliche Akkuleistung

Neben zwei USB-A- und einem USB-C-Anschluss (jeweils 3.2 Gen 1) bietet das Acer Swift 1 SF114 auch einen HDMI-Anschluss für einen externen Bildschirm. Ein kombinierter 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kabel-Headsets und Kopfhörer ist ebenfalls vorhanden. Ein Platz für ein Kabelschloss zur Sicherung des Laptops rundet das ganze Paket ab.

 

Auf einen GigabitLAN-Anschluss muss man allerdings verzichten. Selbstverständlich lässt sich das Swift 1 aber über das WLAN mit dem Internet verbinden. Hier wird der aktuelle Wi-Fi-6-Standard unterstützt, und auch Bluetooth ist in der Version 5.1 auf einem aktuellen Stand.

Ausreichend Power

Der Prozessor hört auf den Namen Intel Pentium Silver N6000 und arbeitet mit vier Prozessorkernen. Die Taktrate liegt bei 1,1 Gigahertz, kann aber kurzzeitig auf bis zu 3,3 Gigahertz ansteigen. Die CPU ist zwar nicht so leistungsfähig wie die Tiger- und Alder-Lake-Prozessoren von Intel, dafür wesentlich sparsamer. Das Swift 1 ist schließlich für Textverarbeitung, grundliegende Tabellenkalkulation, E-Mails und Surfen im Internet ausgelegt. Ein stärkerer Prozessor würde nur für einen höheren Preis und kürzere Akkulaufzeit sorgen, ohne zusätzlichen Nutzen für den eigentlichen Einsatzzweck. Und für diesen reicht die Leistung absolut aus.

Das beste ist allerdings, dass das Swift 1 komplett lautlos arbeitet, da aufgrund der sparsamen Hardware keine Lüfter verbaut sind. Das Gehäuse erwärmt sich nur gering an einzelnen Stellen und es kommt zu keinem Zeitpunkt zu einer unangenehmen Wärmeentwicklung auf dem Schoß.

Lautloser Betrieb

Die acht Gigabyte Arbeitsspeicher sind ausreichend bemessen. Mit speicherintensiven Programmen sollte man dennoch sparsam sein. Wer gerne dutzende Browsertabs offen hat, nebenbei Bilder bearbeitet und großer Multitasking-Fan ist, kommt hier schnell ans Limit. Die meisten dürften hiermit allerdings keine Probleme haben. Falls man mit noch weniger Arbeitsspeicher zurechtzukommt, lässt sich noch mehr Geld sparen, denn Acer bietet sogar ein Modell mit nur vier Gigabyte RAM an.

Wer lediglich Office-Programme, Internet-Browser, Netflix und ähnliches nutzt, für den ist die interne Grafikeinheit des Acer Swift 1 ebenfalls mehr als ausreichend. Sie stemmt all diese Dinge mühelos. Von aktuellen Spielen sollt man aber lieber die Finger lassen, da lediglich sehr einfache bzw. sehr alte Spiele und absolute Retrogames flüssig laufen werden. Von einem günstigen Office-Notebook erwarten wir aber auch nicht mehr.

Display – nicht ganz perfekt

Im Bereich der Office-Laptops sind Bildschirme mit einer Diagonale von 14 bis 15 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten weit verbreitet. Daher wundert es nicht, dass auch das Acer Swift mit einem solchen 14-Zoll-Bildschirm ausgestattet ist. Die Helligkeit ist für den Einsatz in gut beleuchteten Umgebungen ausreichend hoch. Wer gerne im Freien arbeitet, sollte dies aber an einem schattigen Plätzchen tun. Zwar ist die Displayoberfläche matt, wodurch es weder Spiegelungen noch Reflexionen gibt, aber die Helligkeit reicht nicht aus, um gegen direktes Sonnenlicht zu bestehen.

14 Zoll und mattes Display

Auch sind Farben nicht ganz so kräftig und gut voneinander abgegrenzt wie bei teureren Notebooks. Das Bild wirkt aber dennoch nicht blass, sondern lediglich etwas kontrastarm. Für Bürotätigkeiten reicht dies mehr als aus und auch Medieninhalte lassen sich noch super damit anzeigen. Das Bearbeiten von Fotos ist im abgedeckten Farbraum nicht gut möglich. Andererseits ist das, auch in Sachen Leistung, ohnehin nicht der Aufgabenbereich des Swift 1.

Möchte man mit dem Laptop richtig arbeiten, sind natürlich auch die Tastatur und der Mausersatz wichtig. Hier schneidet das Acer Swift 1 SF114 gut ab, da sich alle Tasten knackig tippen lassen und somit für ausgedehnte Schreibarbeiten anbieten. Das Touchpad ist gut geeignet, um den Mauszeiger zu steuern und auch die Klicks lösen zuverlässig aus. Mit teureren Geräten kann die Qualität nicht mithalten, im Preisbereich des Swift 1 sticht die Qualität aber deutlich hervor.

Nachteile?

Die größten Nachteile des Acer Swift 1 SF114 wurden bereits angesprochen, fassen wir hier aber noch einmal zusammen. Die sparsame Rechenleistung ist sowohl Vorteil (Akkulaufzeit, lautloser Betrieb) wie Nachteil, denn sie ist nur für die Darstellung von Office-Programmen, Videos und Inhalten aus dem Internet gedacht. Der Arbeitsspeicher ist zudem eher knapp bemessen und lässt sich nicht erweitern. Die niedrige Helligkeit des matten Displays schränkt den Einsatz im Freien etwas ein, da Sonneneinstrahlung zwar zu keinen Spiegelungen führt, einzelne Bildschirminhalte aber zu dunkel sind.

Kein DVD-Laufwerk

Wie viele aktuelle Notebooks, verzichtet auch Acer beim Swift 1 auf ein eingebautes DVD-Laufwerk. Wer Office & Co. von einer CD oder DVD installieren möchte, muss daher beim Kauf ein externes DVD-Laufwerk einplanen. Auch der Verzicht auf einen Speicherkartenleser fällt negativ auf, da man so ebenfalls ein externes Lesegerät benötigt, wenn man zum Beispiel Bilder von einer SD-Karte kopieren möchte.

Acer Swift 1 im Testspiegel

Das Acer Swift 1 SF114 fällt in Testberichten überwiegend positiv auf, wenn man die wenigen Nachteile mit dem niedrigen Preis vergleicht. Bei notebookcheck.com (12/2021) wird bspw. das Display kritisiert, für den Preis aber durchaus akzeptiert. Die Tastatur wird gelobt und die Leistung als absolut ausreichend befunden:

»Das verbaute SoC – Pentium Silver N6000 – bietet genug Rechenleistung zur Bewältigung von Office- und Internetanwendungen sowie Streamingdiensten. Gegenüber dem Vorgänger – Pentium Silver N5000 – ist ein generelles Leistungsplus zu verbuchen. (…)

Der matte Bildschirm (IPS, FHD) überzeugt in der Summe nicht, geht – gemessen am Preisniveau des Notebooks – aber in Ordnung. Die Tastatur hat sich als alltagstauglich erwiesen. Positiv: Eine Tastenbeleuchtung ist vorhanden.«

Der Test auf cnet.com (10/2021) überrascht dagegen ein wenig. Während man mit der Tastatur für kräftige Anschläge weniger zufrieden ist, schafft man es, dem Display mehr positives abzugewinnen:

»Das Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ist zudem ein IPS-Panel, das eine bessere Blickwinkelstabilität bietet als ein billigeres TN-Panel, das man typischerweise bei günstigen Systemen findet. Die matte Oberfläche reduziert außerdem die Reflexionen, denn das Display ist für sehr helles Licht nicht hell genug. (…)

Eine Sache, die beim Swift 1 unterdurchschnittlich ist, ist die Tastatur. Sie ist großzügig gestaltet und es gibt keine ungewöhnlich großen oder ungünstig platzierten Tasten. Der Hubweg der Tasten ist allerdings nicht sehr groß. Wenn Sie also dazu neigen, die Tasten mit Kraft anzuschlagen, könnten Sie es nach einer Weile als unangenehm empfinden.«

Auf t3.com (08/2021) ist man sich der Nachteile des Swift 1 bewusst, doch Design, Ausstattung und Preis können überzeugen:

»Wer ein einfaches, leichtes Notebook zu einem günstigen Preis sucht, sollte das Acer Swift 1 in Betracht ziehen. Es sieht nicht nur wie ein hochwertigeres Gerät aus, als es tatsächlich ist, sondern bietet auch einige Funktionen, die man zu diesem Preis nicht erwarten würde, wie einen Fingerabdrucksensor und Wi-Fi 6-Unterstützung.«

Alternativen

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an günstigen Office-Allroundern gigantisch. Für uns kommen daraus die folgenden als Alternativen zu unserem Favoriten in Frage.

Auch gut: Asus VivoBook 15

Wer es etwas größer mag, greift zum Asus VivoBook 15. Wie der Name bereits andeutet, ist der Bildschirm hier 15,6 Zoll groß und somit etwas größer als der unseres Favoriten. Auch die Leistung ist deutlich höher. Dadurch fallen aber auch die Abmessungen und das Gewicht höher sowie die Akkulaufzeit niedriger aus, wodurch sich dieser Laptop hauptsächlich für die Arbeit am Schreibtisch eignet.

Auch gut
Asus VivoBook 15
Test günstige Laptop: Asus VivoBook 15
Im Vergleich zu unserem Favoriten hat das VivoBook 15 von Asus mehr Leistung und ein größeres Display, leider auf Kosten der Akkulaufzeit.

Bei den Anschlussmöglichkeiten muss man sich entscheiden, was einem wichtiger ist. Das VivoBook bietet drei USB-A-Anschlüsse: Zwei mal in der Version 2.0 und ein mal in der Version 3.1. Das ist insgesamt ein USB-Anschluss mehr, aber dafür einer weniger von der schnellen Sorte. USB-C gibt es bei beiden Empfehlungen, genauso wie HDMI und einen Audioanschluss. Das VivoBook spendiert zusätzlich einen microSD-Kartenleser.

Für den drahtlosen Zugang ins Internet ist WLAN mit dem nicht mehr ganz so modernen Wi-Fi-5-Standard an Bord. Auch bei Bluetooth muss man sich mit der Version 4.1 begnügen. Im Alltag macht das für die meisten aber keinen allzu großen Unterschied. Ein herkömmlicher LAN-Anschluss, wie beim etwas teureren Acer Aspire 5 A515, ist nicht vorhanden.

512 Gigabyte große SSD

Für die eigentliche Rechenleistung ist ein Intel Core i3-1115G4 verantwortlich. Dieser liefert mit nur zwei Kernen, aber dafür drei Gigahertz die doppelte Leistung als unser Favorit. Unterstützt wird er von acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einer 512 Gigabyte fassenden SSD. Dadurch starten Programme schnell, und auch das Betriebssystem lässt sich flott bedienen. Wer seinen Laptop später noch aufrüsten möchte, kann neben der SSD auch den RAM auf bis zu 64 Gigabyte erweitern. Die Grafikeinheit ist, wie bei den meisten hier vorgestellten Notebooks, in den Prozessor integriert und daher nicht für anspruchsvolle 3D-Anwendungen geeignet.

Abseits davon ist das Asus VivoBook 15 in dieser Ausführung ein günstiges Office-Notebook mit solider Rechenleistung und nur wenigen wirklichen Schwächen. Vor allem für einen geringen Preis von unter 500 Euro gibt es nur wenige wirklich preiswerte Alternativen.

Gut & günstig: Lenovo IdeaPad 3 14

In der Preisklasse um die 300 Euro wird es oft schwierig, dass Laptops noch hervorstechen. Meistens muss man so viele Kompromisse eingehen, dass die Geräte nur wenig Freude bereiten. Auch das Lenovo IdeaPad 3 14 verfügt über eine Reihe von Schwächen, kann im Vergleich zur direkten Konkurrenz aber trotzdem überzeugen.

Gut & günstig
Lenovo IdeaPad 3 14
günstige Laptop Test: Lenovo Ideapad 3 14
Auch wenn der Prozessor des IdeaPad 3 14 etwas schwach auf der Brust scheint, gibt es für diesen niedrigen Preis nur wenig sinnvolle Alternativen.

Als Prozessor dient ein Intel Pentium Gold 7505, der über zwei Kerne mit jeweils 2 Gigahertz verfügt, die kurzzeitig auf bis zu 3,5 Gigahertz hochtakten können. Im direkten Vergleich ist diese CPU schneller als die in unserem Favoriten, dem Acer Swift 1 SF114-34, und etwas langsamer als die im Asus VivoBook 15, unserer »Auch gut«-Empfehlung. Das IdeaPad ist damit gut für typische Büroanwendungen, Browsen im Internet und Streaming geeignet.

Der relativ schnelle Prozessor für diese Preisklasse führt allerdings auch zu einer kürzeren Akkulaufzeit. Mit nur bis zu sechs Stunden ist das Lenovo IdeaPad 3 14 nicht für lange Zeit »on the road« geeignet. Wer aber nicht durcharbeiten möchte und nur ab und zu auf einen Laptop angewiesen ist, wird sich froh über die leichte und kompakte Bauweise freuen. Mit nur 1,4 Kilogramm ist es recht leicht. Da kann man auch verkraften, dass die Dicke mit zwei Zentimetern ein paar Millimeter höher ausfällt als bei vielen anderen Modellen.

Besonders günstig

Größter Wermutstropfen ist die geringe Speicherausstattung des IdeaPad 3 14. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 Gigabyte kleine SSD sind das absolute Minimum, um heutzutage überhaupt einigermaßen digital arbeiten zu können. Neben dem benötigten Speicherplatz für ein Betriebssystem bleibt nicht viel Platz für große Dateien. Zwar lassen sich über die drei 5 Gigabit pro Sekunde schnellen USB-Anschlüsse (einer davon USB-C) externe Festplatten gut nutzen, aber das ist keine langfristige Lösung für jeden. Das Gute beim IdeaPad ist, dass sich sowohl RAM als auch SSD ohne große Probleme austauschen und erweitern lassen. Gefällt also der Laptop an sich, kann man recht einfach nachrüsten.

Neben den drei genannten USB-Ports sind nur noch ein HDMI- und ein 3,5-mm-Audioanschluss an Bord. Mehr USB-Ports oder einen SD-Kartenleser gibt es oft nur bei teureren oder größeren Laptops. Auf der Tastatur tippt es sich gut und auch das Touchpad lässt sich ordentlich bedienen. Das gefällt uns, denn hier wird bei anderen billigen Geräten schnell der Rotstift angesetzt, gleich nach dem Bildschirm.

Das 14 Zoll große IPS-Display unterstützt eine Auflösung in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel), ist matt und mit Werten um die 330 nits erstaunlich hell. Im Freien kann man das IdeaPad gut benutzen, sofern die Sonne nicht direkt auf den Bildschirm scheint. Der Kontrast kann leider nicht mithalten, das sieht bei ähnlichen günstigen Geräten aber selten anders aus. Die Farben sind etwas schwächer als beim Acer Swift 1 SF114-34, gehen aber noch in Ordnung. Für Foto- und Videobearbeitung ist das Display allerdings nicht geeignet.

Die Webcam ist Standardkost und höchstens durchschnittlich. Immerhin: Ein integrierter Privacy Shutter erlaubt das Abdecken der Kamera, um die Privatsphäre zu schützen.

Für den aufgerufenen Preis ist das Lenovo IdeaPad 3 14 ein guter Deal, vor allem wenn man bereit ist, RAM und SSD gegebenenfalls nachzurüsten. Die anderen Laptops in unserem Vergleich im selben Preissegment gehen deutlich mehr Kompromisse ein und deren Schwachpunkte können nicht selbstständig beseitigt werden.

Besser, aber teurer: Acer Aspire 5 A515

Das Acer Aspire 5 A515 ist fast schon ein Klassiker, mit dem man rundum gut versorgt ist. Allerdings ist das Aspire auch etwas teurer und bewegt sich am oberen Ende unseres preislichen Spektrums für günstige Laptops. Für viel Leistung sorgt bei unserer Modellvariante der Intel Core i5-1135G7 mit der integrierten Grafikeinheit Intel Iris Xe. Diese Kombination ermöglicht es sogar, einige ältere oder weniger anspruchsvolle Spiele mit grafischen Einschränkungen zu zocken.

Etwas teurer
Acer Aspire 5 A515
Test günstige Laptop: Acer Aspire 5 A515
Mit dem Acer Aspire 5 ist man rundum gut versorgt. Es meistert nicht nur Alltagsaufgaben mühelos, ist aber auch ein bisschen teurer.

Für einen schnellen Betrieb sorgt neben dem Prozessor auch die ein Terabyte bzw. 1.000 Gigabyte große SSD. Der Speicherplatz ist damit nicht nur für das Betriebssystem und häufig genutzte Programme ausreichend, sondern auch für jede Menge eigene Dateien. Wird der Platz doch irgendwann einmal zu knapp, kann man das mit einigen Schrauben gesicherte Gehäuse öffnen und die gut zugängliche SSD auch selbstständig austauschen. Dank der schnellen USB-3.2-Ports sind externe Festplatte ebenfalls eine gute Option.

Äußerlich gewinnt das Acer Aspire 5 A515 mit der Kombination aus Kunststoffgehäuse und Aluminium-Displaydeckel zwar keine Designpreise, ist aber dennoch gut verarbeitet und stabil. Mit seinen 1,9 Kilogramm ist es etwas schwerer, für ein 15,6 Zoll großes Display geht das aber noch in Ordnung. Die Akku-Laufzeit von sieben bis acht Stunden könnte etwas größer sein, reicht aber in der Regel für einen Arbeitstag unterwegs aus. Für Sicherheit ist ebenfalls gesorgt, da sich das Office-Notebook auf Wunsch nur mit Fingerabdrucksensor entsperren lässt. Ein optionales Kabelschloss lässt sich ebenfalls anbringen.

Gut für unterwegs geeignet

Im Aspire 5 kommt ein matter Bildschirm zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass keine starke Spiegelungen und Reflexionen auftreten. Wir empfinden die Arbeit auf dem Bildschirm als sehr angenehm. Die Qualität erlaubt es, das Laptop neben dem Einsatz im Büro auch als Multimedia-Notebook zu nutzen. Bei der Helligkeit kann das Display aber nicht mit teureren Modellen mithalten. Die Lautsprecher des Aspire 5 könnten ebenso besser sein, die Laptop-Speaker sind nämlich nicht gerade laut. Kopfhörer oder externe Lautsprecher sind also oft ein Muss, wenn Sie Multimedia-Inhalte genießen möchten.

Nicht unerwähnt bleiben soll zudem die Integration eines USB-Anschlusses im modernen Typ-C-Format. Etwas fragwürdig ist hingegen die Entscheidung, einen der regulären USB-Anschlüsse nach dem alten USB-2.0-Standard zu fertigen. Für schnelle externe Festplatten oder USB-Sticks stehen am Acer Aspire 5 aber zum Glück genug alternative Anschlüsse zur Verfügung.

Was gibt es sonst noch?

Huawei MateBook D 15 (2021)

Diese Ausführung des Huawei MateBook D 15 (2021) ist ein neueres Modell des Huawei MateBook D 15, hat einen etwas langsameren Prozessor, kostet dafür aber auch nur die Hälfte. Die CPU ist auch weiterhin für typische Alltagsaufgaben geeignet und kommt ohne Probleme mit Büroprogrammen, Internet-Browsern und Mediastreaming zurecht. Der Arbeitsspeicher mit 8 Gigabyte reicht für einfache Aufgaben aus, lässt sich allerdings nicht erweitern. Die SSD befindet sich mit einer Größe von 256 Gigabyte im Mittelfeld dieses Vergleichs und kann bei Bedarf getauscht werden.

Das Metallgehäuse wurde unverändert vom Vorgängermodell übernommen und macht weiterhin einen hochwertigen Eindruck. Für ein 15,6-Zoll-Laptop sind mit USB, HDMI und Klinke nur die wichtigsten Anschlüsse vorhanden. Ein SD-Kartenleser fehlt. Die Akkulaufzeit mit bis zu 9 Stunden kann sich sehen lassen. Für die Stromversorgung über das Netzteil muss leider der einzige USB-C-Anschluss herhalten. Abseits von unserem Favoriten, dem Acer Swift 1 SF114-34, und dem Huawei MateBook D15 wird es schwierig, ein ähnlich edles Laptop-Gehäuse für unter 500 Euro zu finden.

HP 15s

Beim HP 15s lässt sich vieles bemängeln: Angefangen bei den schrecklichen Lautsprechern, über die sehr schwache Rechenleistung der Celeron-N4500-CPU von Intel, bis hin zur schlechten und nicht erweiterbaren Speicherausstattung mit nur vier Gigabyte RAM und der 128 Gigabyte kleinen SSD. Unbeachtet links liegen lassen sollte man es trotzdem nicht, vor allem aufgrund des niedrigen Preises.

Denn die Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden kann sich durchaus sehen lassen. Das Display ist auch nicht das beste, für knapp 300 Euro aber ausreichend hell, wenngleich die Farben etwas schwach daherkommen. Neben den typischen Anschlüssen (2x USB-A, 1x USB-C, HDMI und Klinke) ist auch ein SD-Kartenleser dabei. Das Gehäuse gewinnt ebenfalls keine Preise, ist aber recht robust und solide verarbeitet. Wer keine großartigen Ansprüche hat und hauptsächlich ein günstiges Laptop zum Schreiben sucht, sollte trotz der Nachteile einen Blick auf das HP 15s werfen, denn auf der Tastatur lässt es sich recht gut tippen.

Lenovo V15

Das Lenovo V15 ist ein sehr preiswertes Notebook, das man am besten an einem zusätzlichen Monitor betreibt, denn das Display ist eines der schlechtesten unter den günstigen Laptops in unserem Vergleich. Das TN-Panel hat eine sehr niedrige Helligkeit, der Kontrastwert ist schlecht und die Farben sind recht blass. Bei dunklen Bildschirminhalten sind deutliche helle Flecken der Hintergrundbeleuchtung zu sehen, sogenanntes »Screen Bleeding«.

Überzeugen kann das Lenovo V15 dagegen mit seiner Rechenleistung im Büroalltag. Mit der CPU Athlon Gold 3150U von AMD bricht man zwar keine Leistungsrekorde, für einfache Programme wie Word, Excel, LibreOffice und das Aufrufen von Websites reicht es aber. Auch der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte ausreichend bemessen und die SSD genügt mit 256 Gigabyte einfachen Ansprüchen. Beides lässt sich bei Bedarf durch Alternativen mit mehr Speicher austauschen. Außerdem steht sogar ein freier 2,5-Zoll-Schacht im Innern bereit, um eine zusätzliche Festplatte mit extra viel Speicher aufzunehmen. Als richtiger Laptop ist das Lenovo V15 eher weniger geeignet, wohl aber als »sparsamer Mini-Rechner mit integriertem Display« anstelle eines Mini-PCs, sofern man keinen USB-C-Anschluss braucht.

Dell Inspiron 15 3511

Wäre da nicht das Gehäuse, auf dem Fingerabdrücke bereits nach der ersten Berührung zu sehen sind, fänden wir das Dell Inspiron 15 3511 gar nicht mal so schlecht. Aber ein Laptop ist nun einmal ein Gerät, dass man zumindest gelegentlich in die Hand nimmt, und das nicht ständig sauber polieren möchte. Auch die Stabilität des Kunststoffgehäuses lässt zu wünschen übrig. Der Core i3-1005G1 ist zwar etwas schneller als die CPU unseres Favoriten, kann mit unseren anderen Empfehlungen aber nicht ganz mithalten. Für einfache Büroaufgaben ist es damit aber trotzdem geeignet.

Die Speicherausstattung ist mit 8 Gigabyte RAM und einer verhältnismäßig großen 512 Gigabyte umfassenden SSD ordentlich. Beides lässt sich auch ohne allzu große Schwierigkeiten aufrüsten. Das Display ist mit niedriger Helligkeit und blassen Farben immerhin Mittelmaß und dem Preis angemessen. Der integrierte SD-Kartenleser kann leider nur bedingt über den fehlenden USB-C-Anschluss hinwegtrösten. Bei einem fairen Preis unter 500 Euro kann man einen Blick riskieren. Darüber gibt es bessere Alternativen.

Acer Extensa 15 EX215-54

Mit einem Gewicht von 1,9 Kilogramm gehört das Acer Extensa 15 EX215-54 zu den schweren Laptops in unserem Vergleich, selbst für eine Größe von 15,6 Zoll. Die Leistung bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie bei unseren Empfehlungen. Im allgemeinen Durchschnitt liegt auch die Speicherausstattung mit 8 Gigabyte RAM und einer 256 Gigabyte fassenden SSD. Beides kann aufgerüstet werden. Wer beim Arbeitsspeicher aufstockt, kann durch Dual-Channel-RAM sogar noch etwas mehr Leistung rausholen, da der verbaute RAM nur im langsameren Single-Channel-Modus arbeitet.

Eher enttäuschend ist die Anschlussauswahl. Zwei mal USB-A 2.0 und ein mal USB-A 3.1 reichen neben HDMI und Klinke gerade so für die minimale Grundausstattung. Immerhin: Wer auf einen Ethernet-Anschluss angewiesen ist, wird hier fündig. Das Display ist recht dunkel und hat niedrige Kontrastwerte. Mit einem externen Bildschirm lässt sich der Nachteil wenigstens am Schreibtisch ausgleichen. Tastatur und Touchpad sind recht angenehm zu bedienen. Wie fast alle günstigen Laptops ist auch das Acer Extensa 15 EX215-54 ein Gerät mit dem man gut arbeiten kann, bei dem man sich jedoch auf ein paar Kompromisse einlassen muss.

PEAQ C140V

Unter der Marke PEAQ bringen MediaMarkt und Saturn eigene Notebooks im niedrigen Preissegment heraus. Dazu gehört auch das PEAQ C140V, das besonders erschwinglich ist. Einher geht das natürlich mit vielen Schwächen. Trotzdem hat auch das PEAQ C140V einige positive Aspekte zu bieten, wie ein relativ niedriges Gewicht, viele Anschlüsse (2x USB-A, 1x USB-C, HDMI, Ethernet und microSD-Kartenleser) und eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden.

In Sachen Rechenleistung positioniert sich das PEAQ C140V im Laptop-Vergleich am unteren Ende der Skala, reicht damit aber trotzdem noch für einfache Tätigkeiten wie Schreiben aus. Auch Arbeits- und Massenspeicher sind mit 4 Gigabyte RAM und einer 128 Gigabyte SSD klein dimensioniert. Positiv ist, dass sich beides ohne große Probleme aufrüsten lässt. Das Display ist vergleichsweise dunkel, aber geht für den Preis noch in Ordnung. Eher ungewöhnlich ist der Fingerabdrucksensor, für manche aber durchaus ein Kaufargument. Fest steht: Ein günstigeres Notebook, mit dem man einigermaßen arbeiten kann, ist nur schwer zu finden.

Mit dem TravelMate Spin B3 bietet Acer ein 2-1-Convertible-Laptop zum kleinen Preis an. Das TravelMate ist ein vollwertiges Notebook, dessen Tastatur mit Gehäuse sich hinter das Display klappen lässt. Somit lässt sich das Gerät, auch dank des verbauten Touchscreens, zu einem Tablet umfunktionieren. Im Lieferumfang ist sogar ein Eingabestift enthalten, mit dem handschriftliche Notizen möglich sind.

Die Leistung ist nochmal etwas niedriger als bei unserem Favoriten, reicht für Office-Aufgaben oder vor allem in Schule und Studium in der Regel aus. Vor allem die Kombination aus Mobilität, Funktionalität und niedrigem Preis findet man nur sehr schwer woanders.

Honor MagicBook 14

Für alle, die ihren Laptop gerne und ausdauernd unterwegs benutzen, ist das Honor MagicBook 14 eine gute Wahl. Die enorm lange Akkulaufzeit macht das Mitnehmen des Ladegeräts schon fast überflüssig. Dank guter Eingabegeräte und einem FullHD-Bildschirm geht zudem jegliche Arbeit flott von der Hand.

Angetrieben wird das kleine Notebook von einem aktuellen AMD-Prozessor, der auch eine interne Grafikkarte mit sich bringt. Letztere ist allerdings nur für einfache Spiele und Fotobearbeitung geeignet, wirklich anspruchsvolle 3D-Programme laufen damit aber nicht. Durch den günstigen Preis und die hohe Mobilität, ist das MagicBook 14 von Honor aber durchaus eine gute Wahl.

Huawei MateBook D 15

Beim Huawei MateBook D 15 läuft fast alles reibungslos. Der verbaute AMD-Prozessor kann seine Leistung voll entfalten und Windows- sowie Office-Programme laufen stets flüssig. Mit seinem stabilen und flachen Gehäuse macht der Office-Laptop überall eine gute Figur und das Design kann locker mit dem der Konkurrenten von Acer, HP und Co. mithalten.

Im Inneren werkelt aber nicht nur der AMD-Prozessor ohne Schwierigkeiten, sondern auch eine integrierte Grafikkarte. Die eignet sich sogar für einfache Spiele zwischendurch. Die Lüfter laufen meist geräuschlos und drehen nur unter Last ein wenig auf. Dabei erwärmt sich das MateBook D 15 aber kaum, sodass es nie wegen Hitzeproblemen die Leistung bremsen muss. Obendrauf gibt es noch eine lange Akkulaufzeit und ein mattes Display, das für die meisten Ansprüche mehr als ausreicht. Lediglich der Festplattenspeicher hätte etwas größer ausfallen dürfen.

Lenovo IdeaPad 5

Das matte 15-Zoll-Display des Lenovo IdeaPad 5 weiß zu überzeugen. Es ist nicht nur sehr hell, sondern kann auch kräftige Farben anzeigen. Der Prozessor ist für Office-Aufgaben und Internettätigkeiten mehr als ausreichend und mit etwas Geduld ist auch einfache Bildbearbeitung möglich. Die 512 Gigabyte große SSD sowie 8 Gigabyte RAM sind für die meisten Benutzer völlig ausreichend. Die SSD lässt sich zudem später durch eine größere austauschen.

Eine Spezialität von Lenovo ist die Tastatur, welche aber je nach Preisklasse auch mal schlechter ausfallen kann. Das ist hier zum Glück nicht der Fall, wodurch auch Vielschreiber sehr zufrieden sein werden. Das Clickpad erfüllt ebenfalls seinen Zweck und sitzt fest an seinem Platz. Auch eine Hintergrundbeleuchtung für die Tasten ist vorhanden, was die Arbeit bei schlechtem Licht erleichtert. Das Kunststoffgehäuse ist zwar solide, dürfte aber gerne noch einen Tick stabiler ausfallen. Da Eingabegeräte, Akkulaufzeit und Preis stimmen, dürfte das aber die meisten nicht sonderlich stören. Wer nicht die beste Leistung benötigt, wird mit dem Lenovo IdeaPad 5 sehr zufrieden sein.

Lenovo IdeaPad S340

Mit nur 14 Zoll ist das Lenovo IdeaPad S340 etwas kleiner als unser Favorit, bringt aber ein ähnliches Gewicht auf die Waage. Im Inneren arbeitet ein AMD-Prozessor, der für viele Alltagsaufgaben mehr als genug Leistung mitbringt.

Mit seinem robusten Kunststoffgehäuse und einer akzeptablen Akkulaufzeit ist das kleine Gerät zudem ein guter Begleiter für den ganzen Tag. Das Netzteil sollte aber dennoch mit im Gepäck bleiben. Wer sich außerdem an den eingeschränkten Aufrüstungsmöglichkeiten nicht stört, erhält hier für einen sehr günstigen Preis ein gutes Notebook.

Acer Aspire 3 A317

Das Acer Aspire 3 A317 kommt mit einem DVD-Laufwerk, das bei vielen modernen Notebooks nicht mehr verbaut ist. Mit seinem 17 Zoll großen Bildschirm eignet es sich daher nicht nur als Ersatz für einen großen Desktop-PC, sondern auch zur Wiedergabe von Medien. Trotz des Laufwerks ist das Gehäuse flach, wodurch sich der doch recht große Laptop leicht transportieren lässt. Wer sich mit Erweiterungsmöglichkeiten auskennt, kann zudem im Inneren für mehr Festplatten- und Arbeitsspeicher sorgen. Diese sind aber auch so schon alltagstauglich.

Während das matte Display mit einer guten Farbdarstellung und ausreichend hoher Helligkeit punktet, fällt die Anschlussausstattung etwas nüchterner aus. Zwar stehen einige USB-Anschlüsse und ein HDMI-Port für einen externen Monitor bereit, neben einem Kopfhöreranschluss war es das aber auch schon. Der AMD-Prozessor bringt aber viel Leistung mit sich, sodass sich alle gängigen Office-Anwendungen und auch einfache Bildbearbeitung problemlos mit dem Acer Aspire A317 ausführen lassen.

Acer Swift 3

Das Acer Swift 3 taucht nicht das erste Mal in unserem Artikel auf. Die gute Verarbeitung und vor allem die aktualisierte sowie leistungsstarke Technik von AMD machen das 14 Zoll große Notebook zu einem guten Begleiter im Büroalltag. Ob elegant in Silber oder mit bunten Farben, das stabile Metallgehäuse macht überall eine gute Figur.

Mit aktueller Technik von AMD und einer schnellen SSD gehen alle Arbeiten mit Office-Programmen zügig und leicht von der Hand. Außerdem ist das Acer-Notebook recht leise im Betrieb und bietet moderne Anschlüsse, wie einen USB-Typ-C-Port. Dank des großen Akkus muss erst nach circa acht Stunden wieder eine Steckdose in der Nähe sein, so kann das Netzteil auch mal zu Hause bleiben.

HP Stream 11

Wer ein kleines, robustes und vor allem günstiges Notebook für unterwegs und hauptsächlich zum Schreiben sucht, sollte einen Blick auf das HP Stream 11 werfen. Das Gerät bringt gerade mal ein Kilogramm auf die Waage und ist äußerst kompakt. Bei der Leistung darf man nicht viel erwarten. Der Celeron-N4020-Prozessor von Intel hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und muss mit nur zwei Kernen auskommen. Für Schreibarbeiten und surfen im Internet in ein, zwei Browsertabs reicht das allerdings. Viel mehr darf man ihm jedoch nicht wirklich zumuten.

Mit nur 64 Gigabyte ist der Speicher sehr klein und lässt sich lediglich durch eine microSD-Karte erweitern. Das Display zählt nicht zu tollsten, produziert aber ein brauchbares Bild. Mit USB-A und USB-C (beides 3.1 Gen 1), HDMI und Audio sind die wichtigsten Anschlüsse abgedeckt. Das HP Stream 11 ist kein großartiges Geräte, aber ein unheimlich günstiger Laptop mit langer Akkulaufzeit. Für sparsame Menschen und lediglich kleine Aufgaben ein Schnäppchen.

Acer Extensa 15 EX215-51

Betrachtet man den aktuellen Preis, bietet das Acer Extensa 15 nicht besonders viel. Die Ausstattung ist zwar solide, der Intel Core i3-10110U-Prozessor eignet sich aber nur für weniger anspruchsvolle Office-Aufgaben. Das gleiche gilt für die interne Grafikeinheit, die eher für einfache Bildinhalte geeignet ist. Dafür erwärmt sich dieses Notebook bei längerem Betrieb kaum und bleibt angenehm leise. In Verbindung mit einer relativ guten Akkulaufzeit lassen sich so auch unterwegs viele Arbeiten erledigen. Auch der Speicherplatz lässt sich erweitern, wenn man etwas Erfahrung im Öffnen von Notebooks hat.

Nicht so toll fällt allerdings der Bildschirm aus. Der kommt zwar mit einer FullHD-Auflösung, leidet aber unter einer geringen Helligkeit. Außerdem werden Inhalte etwas verzerrt und Farben verfälscht, wenn man von der Seite auf das Display schaut. Auf eine Tastaturbeleuchtung muss man ebenso verzichten wie auf einen Speicherkartenleser. Ein größerer Manko ist, dass beim Acer-Notebook kein USB-Typ-C-Anschluss vorhanden ist. Wer allerdings einen festen Netzwerkanschluss braucht, wird hier mit einem GigabitLAN-Port bedient.

Dell Inspiron 15 3505

Auch Dell bietet günstige Notebooks an. Mit dem Dell Inspiron 15 bekommt man einen ansprechenden Laptop mit einem bürotauglichen Design. Die Leistung ist für Office ausreichend und auch Surfen im Internet stellt kein Problem dar. Darüber hinaus wird das Notebook aber etwas schwach und benötigt vor allem beim Zugriff auf Daten sehr lange. Das liegt allerdings auch an der herkömmlichen Festplatte, die dafür aber sehr viel Speicherplatz bietet. Mit etwas Geschick kann man außerdem eine schnelle SSD nachrüsten, was sich deutlich bei der Geschwindigkeit bemerkbar macht. An der Akkulaufzeit lässt sich hingegen nichts ändern. Die fällt mit knapp vier Stunden nämlich sehr kurz aus.

Lenovo V145-15AST

Mit dem Lenovo V145 hält man ein einfaches Notebook mit Kunststoffgehäuse in der Hand. Der 15,6 Zoll große Bildschirm bietet einen guten Überblick über Word-Dokumente und Webseiten im Internet-Browser. Für die Arbeit im Freien ist das Display allerdings nicht hell genug und von der Seite betrachtet verzerrt sich das Bild etwas. Die Leistung reicht für Office-Aufgaben und Surfen im Internet aus, viel mehr sollte man aber nicht erwarten. Schon bei einfacher Bildbearbeitung müssen sehr lange Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Für den günstigen Preis fällt die Akkulaufzeit dennoch sehr kurz aus. Schon nach circa vier Stunden muss das Lenovo-Notebook wieder an eine Steckdose angeschlossen werden.

Chuwi verbaut in seinem CoreBook X ein Display im 3:2-Format, dass man bisher nur in deutlich höheren Preissegmenten findet. Zudem ist das Display von vergleichsweise hoher Qualität, lediglich bei der Farbkalibrierung müsst man selbst ein bisschen nachhelfen. Der i5-8259U-Prozessor ist schon etwas älter, liefert aber trotzdem eine solide Leistung. Sogar Bildbearbeitung und weniger anspruchsvolle Spiele oder mit niedrigen Detailstufen sind damit kein allzu großes Problem. Mit acht Gigabyte RAM und einer 512 Gigabyte großen SSD ist der preiswerte Laptop gut aufgestellt und lässt sich ggf. sogar in Zukunft noch upgraden.

Das klingt alles zunächst toll, wären da nicht die Nachteile des CoreBook X. Denn die Materialien und Verarbeitungsqualität lassen etwas zu wünschen übrig. Das Gehäuse betreibt etwas Augenwischerei und sieht besser aus als es ist. An einigen Stellen gibt es leicht nach und die Stabilität könnte besser sein. Schon bei leichter Auslastung des Prozessors fangen die Lüfter an ordentlich aufzudrehen. Wer damit klar kommt und pfleglich mit seinen Geräten umgeht, könnte Freude am CoreBook X haben. Alle anderen haben wahrscheinlich nicht allzu lange Freude daran.

Lenovo IdeaPad 1 14

Auch Lenovo versucht sich mit seinen IdeaPad 1 14 im niedrigpreisigen Segment. Das funktioniert aber nicht so gut. Das liegt in erster Linie daran, dass Lenovo einen noch sparsameren Prozessor verbaut, als es bei unserem Favoriten der Fall ist. Dadurch muss man sich auf ein einziges Programm bzw. Browser-Fenster beschränken, das gerade offen ist. Dadurch wird der Preis aber auch noch einmal deutlich unterboten. Inwiefern man damit gut arbeiten kann, muss man selbst abschätzen.

Denn wer tatsächlich nur ein Gerät zum Schreiben braucht, wird sich an der vergleichsweise guten Tastatur erfreuen können, genauso wie an der langen Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden. Die Anschlussmöglichkeiten sind leider auf das Nötigste beschränkt. USB-C sucht man vergeblich. In dieser Hinsicht hat bspw. das HP Stream 11 die Nase vorn. Das IdeaPad punktet dagegen mit einem größeren, wenn auch recht dunklen Display.

Die wichtigsten Fragen

Welches günstige Laptop ist das beste?

Das beste günstige Laptop ist für uns das Acer Swift 1. Es bietet ein hochwertiges Gehäuse, eine gute Akkulaufzeit und eine lautlose Kühlung für wirklich wenig Geld. Aber auch andere Modelle konnten in unserem Test überzeugen.

Was kostet ein gutes Office-Notebook?

Ein gutes Office-Notebook muss nicht teuer sein. Geräte, mit denen sich vernünftig arbeiten lässt, gibt es schon für um die 500 Euro. Wer darauf mehr als nur Büro-Arbeit machen will und dementsprechend mehr Leistung braucht, der sollte noch ein paar hundert Euro drauflegen.

Was muss man beim Notebook-Kauf beachten?

Beim Notebook-Kauf muss man auf eine Vielzahl von Dingen achten. Für die Performance besonders wichtig, ist ein schneller Prozessor sowie ein möglichst großer Arbeitsspeicher. Bei der Festplatte sollte man zudem darauf achten, dass es sich um eine SSD handelt. Die sind den klassischen RAID-Festplatten in puncto Geschwindigkeit nämlich um ein Vielfaches überlegen. Wer viel mit dem Notebook unterwegs ist, sollte auch auf eine möglichst lange Akkulaufzeit achten.

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