günstige Office-Notebook Test: Huawei Notebook Foto: Framesira / Shutterstock
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Letztes Update: 19.2.2021

Das beste günstige Office-Notebook

Wir haben uns 28 günstige Office-Notebooks für Sie angesehen. Das beste für die meisten ist für uns das Acer Aspire 5. Durch den neuen Intel-Prozessor vereint es hohe Mobilität mit viel Leistung und einer tollen Verarbeitung. Kleinere Nachteile sind dank des fairen Preises leicht zu verschmerzen.

Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 19. Februar 2021

Wir haben uns drei neue Office-Notebooks angesehen. Neuer Favorit ist das Acer Aspire 5, es verdrängt das Huawei MateBook D 15 von der Spitze. Das Honor MagicBook 14 und Lenovo IdeaPad 5 erhalten je eine Empfehlung. Dafür mussten HP 15-dw2267ng, Lenovo IdeaPad S340 und HP ProBook 455R G6 aus der Empfehlungsriege weichen.

1. Oktober 2020

Wir haben uns fünf neue Office-Notebooks angesehen. Das HP 15-dw2267ng und das Lenovo IdeaPad S340 sind neue Empfehlungen.

16. April 2020

Drei neue Office-Notebooks haben wir genauer unter die Lupe genommen und haben mit dem MateBook D 15 einen neuen Favoriten. Außerdem konnte uns das HP 15s überzeugen und ist somit eine Empfehlung.

29. November 2019

Wir haben uns fünf neue Office-Notebooks angesehen. Unser neuer Favorit ist das Acer Swift 3. Aber auch das HP ProBook 455R G6 ist eine neue Empfehlung.

14. Juni 2019

Auch bei diesem Update bleibt das Lenovo IdeaPad 320S unser Favorit. Mit dem Lenovo V145, dem Chuwi Herobook 14 und Dells Inspiron 15 haben wir aber Neuigkeiten in der „Was gibt es sonst noch?“-Rubrik.

22. Oktober 2018

Auch bei diesem Update bleibt das Lenovo IdeaPad 320S unser Favorit, jetzt aber mit besserem Bildschirm und schneller SSD. Mit dem Asus VivoBook E12, dem Acer Aspire 3 und dem Chuwi Lapbook 12.3 gibt es aber neue, empfehlenswerte Alternativen.

Weitere Updates

Ein günstiges Office-Notebook muss natürlich nicht die neueste Technik beherbergen oder optisch auf dem allerneuesten Stand sein. Doch es sollte genau das können, wofür es auch gebraucht wird: Office-Anwendungen – also Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und alles, was man im Büro sonst noch brauchen kann.

Wir haben uns 28 Modelle mit sehr verschiedenen Preisen angesehen, von denen noch 12 verfügbar sind. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, aber wer nicht viel ausgeben will, muss immer Abstriche machen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Aspire 5

Test  günstige Office-Notebook: Acer Aspire 5 A515-43-R6WW
Mit dem Acer Aspire 5 ist man rundum gut versorgt. Es meistert Alltagsaufgaben mühelos und ist für einen guten Preis zu haben.

Das Acer Aspire 5 ist mit seinem 15 Zoll großen Bildschirm bestens für Büroaufgaben geeignet. Egal, ob man viel Schreiben oder viele Daten eingeben muss, hiermit ist alles bequem möglich. Im Inneren sorgt ein brandneuer Intel-Prozessor für genug Rechenleistung und auch Festplatten- sowie Arbeitsspeicher sind großzügig bemessen.

Wer möchte, kann wegen der guten Akkulaufzeit mit dem Acer-Laptop auch ohne Netzteil für bis zu acht Stunden unterwegs sein. Surfen im Internet und Office-Programme sind dabei kein Problem, bei anspruchsvollen Aufgaben muss eine Steckdose aber deutlich schneller wieder in der Nähe sein. Da auch der Preis stimmt, ist das Acer Aspire 5 unser Favorit.

Auch gut

Honor MagicBook 14

Test  günstige Office-Notebook: Honor MagicBook 14
Das Honor MagicBook 14 ist etwas kleiner und damit auch besonders mobil. Die Leistung steht größeren Laptops aber in nichts nach.

Für alle, die ihren Laptop gerne und ausdauernd unterwegs benutzen, ist das Honor MagicBook 14 eine gute Wahl. Die enorm lange Akkulaufzeit macht das Mitnehmen des Ladegeräts schon fast überflüssig. Dank guter Eingabegeräte und einem FullHD-Bildschirm geht zudem jegliche Arbeit flott von der Hand.

Angetrieben wird das kleine Notebook von einem aktuellen AMD-Prozessor, der auch eine interne Grafikkarte mit sich bringt. Letztere ist allerdings nur für einfache Spiele und Fotobearbeitung geeignet, wirklich anspruchsvolle 3D-Programme laufen damit aber nicht. Durch den günstigen Preis und die hohe Mobilität, ist das MagicBook 14 von Honor aber durchaus eine gute Wahl.

Gut & günstig

Lenovo IdeaPad 5

Test  günstige Office-Notebook: Lenovo IdeaPad 5i
Für das IdeaPad 5 muss man nicht viel zahlen und ist dennoch bestens für den Office-Alltag gewappnet.

Unsere »Gut und günstig«-Empfehlung kommt von Lenovo. Mit 15 Zoll ist die Größe des Bildschirms so wie bei unserem Favoriten. Auch einen aktuellen Intel-Prozessor haben die beiden Laptops gemein, wobei der hier verbaute etwas weniger Leistung bietet. Für Office-Aufgaben und Internettätigkeiten ist diese aber mehr als ausreichend und auch hier ist mit etwas Geduld einfache Bildbearbeitung möglich.

Mit seinem Kunststoffgehäuse ist das Lenovo IdeaPad 5 zwar solide, es dürfte aber gerne noch einen Tick stabiler ausfallen. Da Eingabegeräte, Akkulaufzeit und Preis stimmen, dürfte das aber die meisten nicht sonderlich stören. Wer nicht die beste Leistung benötigt, wird hiermit sehr zufrieden sein.

Wenn Geld egal ist

Acer Swift 3

Test  günstige Office-Notebook: Acer Swift 3
Er ist klein, es ist leicht, es ist das Acer Swift 3 und bietet mit Technik von AMD viel Leistung fürs Geld.

Das Acer Swift 3 taucht nicht das erste Mal in unserem Artikel auf. Die gute Verarbeitung und vor allem die aktualisierte sowie leistungsstarke Technik von AMD machen das 14 Zoll große Notebook zu einem guten Begleiter im Büroalltag. Ob elegant in Silber oder mit bunten Farben, das stabile Metallgehäuse macht überall eine gute Figur.

Mit aktueller Technik von AMD und einer schnellen SSD gehen alle Arbeiten mit Office-Programmen zügig und leicht von der Hand. Außerdem ist das Acer-Notebook recht leise im Betrieb und bietet moderne Anschlüsse, wie einen USB-Typ-C-Port. Dank des großen Akkus muss erst nach circa acht Stunden wieder eine Steckdose in der Nähe sein, so kann das Netzteil auch mal zu Hause bleiben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutGut & günstigWenn Geld egal ist
Acer Aspire 5 Honor MagicBook 14 Lenovo IdeaPad 5 Acer Swift 3 Huawei MateBook D 15 Lenovo IdeaPad S340 Acer Aspire 3 A317 Dell Latitude 3400 HP 15-dw2267ng Acer Extensa 15 Lenovo V145-15AST Dell Inspiron 15
Test  günstige Office-Notebook: Acer Aspire 5 A515-43-R6WWTest  günstige Office-Notebook: Honor MagicBook 14Test  günstige Office-Notebook: Lenovo IdeaPad 5iTest  günstige Office-Notebook: Acer Swift 3Test  günstige Office-Notebook: Huawei MateBook D 15günstige Office-Notebook Test: Lenovo Ideapad S340Test  günstige Office-Notebook: Acer Aspire 3 A317-51G-51SNTest  günstige Office-Notebook: Dell Latitude 3400Test  günstige Office-Notebook: HP 15-dw2267ngTest  günstige Office-Notebook: Acer Extensa 15Test  günstige Office-Notebook: Lenovo V145-15ASTTest  günstige Office-Notebook: Dell Inspiron 15
Pro
  • Großer Bildschirm
  • Gute Office-Leistung
  • 1 TB große SSD
  • Gute Leistung
  • Klein und Mobil
  • Stabiles Gehäuse
  • Direktverbindung mit Honor-Smartphones
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Office-Leistung
  • Schnelles WLAN
  • Sehr stabil
  • Gute Leistung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelles WLAN
  • Edles Design
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gute Leistung
  • Schnelles WLAN
  • Moderner USB-Typ-C-Anschluss
  • Leicht zu transportieren
  • Ausreichend große SSD-Festplatte
  • Stabiles Gehäuse
  • Großer Bildschirm
  • Flaches Gehäuse
  • Etwas stärkere Grafikkarte
  • Mit DVD-Laufwerk
  • Klein und Leicht
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelle SSD
  • Zusätzliche Grafik­karte
  • Ausreichend große SSD-Festplatte
  • Leiser Lüfter
  • Sehr leise
  • Speicherplatz erweiterbar
  • Solide Akkulaufzeit
  • Schnelle SSD
  • Sehr leise
  • Erwärmt sich kaum
  • Leise im Betrieb
  • Flaches Gehäuse
Contra
  • Kein Speicherkarten­leser
  • Prozessor wird nicht optimal ausgenutzt
  • Webcam sitzt unter dem Bildschirm
  • Kaum Erweiterungs­möglichkeiten
  • USB-Typ-C-Anschluss wird beim Laden blockiert
  • Arbeitsspeicher nicht erweiterbar
  • Gehäuse könnte stabiler sein
  • Etwas wenig Speicher­platz
  • Etwas zu dunkler Bild­schirm
  • Keine Tastatur­beleuchtung
  • USB-Typ-C-Anschluss ist bei angestecktem Netz­teil nicht verfügbar
  • Akkulaufzeit könnte besser sein
  • Kein Speicherkarten­leser
  • Akkulaufzeit könnte länger sein
  • Kaum Aufrüstungs­möglichkeiten
  • Wenig Anschlüsse
  • Preis-Leistungs-Verhältnis nicht optimal
  • Etwas dunkler Bildschirm
  • Gehäuse nur aus Kunst­stoff
  • Dunkles Display
  • Langsames WLAN
  • Preis für gebotene Leistung etwas zu hoch
  • Kein Speicherkarten­leser
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Dunkler Bildschirm
  • Langsames System
  • Dunkler Bildschirm
Bester Preis
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Bildschirmgröße15,6 Zoll14 Zoll15,6 Zoll14 Zoll15,6 Zoll14 Zoll17,3 Zoll14 Zoll15,6 Zoll15,6 Zoll15,6 Zoll15,6 Zoll
Auflösung1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel (Full-HD)1920 x 1080 Pixel1366 x 768 Pixel
CPU (Kerne / Threads / Taktrate)Intel Core i5-1135G7 (4 / 8 / 2,4 GHz)AMD Ryzen 5 4500U (6 / 6 / 2,3 GHz)Intel Core i3-1115G4 (2 / 4 / 3 GHz)AMD Ryzen 5 4500U (6 / 6 / 2,3 GHz)AMD Ryzen 5 3500U (4 / 8 / 2,1 GHz)AMD Ryzen 5 3500U (4 / 8 / 3,7 GHz)Intel Core i5-10210U (4 / 8 / 2,6 GHz)Intel Core i3-8145U (2 / 4 / 3,9) GHzIntel Core i5-1035G1 (4 / 8 / 1 GHz)Intel Core i3-10110 (2 / 4 / 2,1 GHz)AMD A9-9425 (2 / 2 / 3,1 GHz)AMD Ryzen 3 2200U (2 / 4 / 2,5 GHz)
Arbeitsspeicher16 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR44 GB DDR4
Speicher1 TB SSD512 GB SSD512 GB SSD1 TB SSD256 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD256 GB SSD512 GB SSD1 TB SSD256 GB SSD1 TB HDD
GrafikIntel Iris XeAMD Radeon RX Vega 6Intel UHD Graphics Xe G4AMD Radeon RX Vega 6AMD Radeon RX Vega 8AMD Radeon RX Vega 8Nvidia GeForce MX250Intel UHD Graphics 620Nvidia GeForce MX330Intel UHD Graphics 620AMD Radeon R5AMD Radeon RX Vega 3
Anschlüsse1x USB 2.0, 2x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x USB 3.2 Gen1 Typ-C, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Audioanschluss, 1x Kensington-Lock1x USB 2.0 Typ-A, 1x USB 3.1 Gen1 Typ-A, 1x USB 3.1 Gen1 Typ-C, 1x HDMI, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss2x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x USB 3.2 Gen1 Typ-C, 1x HDMI, SD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Audioanschluss2x USB 3.0 Typ-A, 1x USB 3.0 Typ-C, 1x USB 2.0 Typ-A , 1x HDMI, 1x SD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Audioanschluss, 1x Kensington-Lock1x USB 3.0 Typ-C, 1x USB 3.0 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x HDMI, 1x 3,5-mm-Audioanschluss2x USB 3.1 Gen1 Typ-A, 1x USB 3.2 Gen1 Typ-C, 1x HDMI, 1x SD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss2x USB 2.0, 1x USB 3.0, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss2x USB 3.1 Typ-A, 1x USB 3.1 Typ-C, 1x USB 2.0 Typ-A , 1x HDMI, 1x SD-Kartenleser, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Audioanschluss, 1x Kensington-Lock2x USB 3.1 Gen1 Typ-A, 1x USB 3.2 Gen1 Typ-C, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, 1x SD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss1x USB 3.0 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Audioanschluss, 1x Kensington-Lock2x USB 3.1 Gen1, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-Millimeter-Klinke, 1x SD-Speicherkartenleser2x USB 3.1, 1x USB 3.0, 1x HDMI, 1x GiggabitLAN, 1x 3,5-Millimeter-Klinke, 1x SD-Speicherkartenleser, 1x Kabelschloss
Akkulaufzeitbis zu 8 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 8 Stundenbis zu 7 Stundenbis zu 6 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 6 Stundenbis zu 7 Stundenbis zu 4 Stundenbis zu 4 Stunden
DrahtlosWLAN-ac, Bluetooth 4.2WLAN-ac, Bluetooth 5.0WLAN-ax, Bluetooth 5.0WLAN-ac, Bluetooth 5WLAN-ac, Bluetooth 5.0WLAN-ac, Bluetooth 5.0WLAN-ac, Bluetooth 4.0WLAN-ac, Bluetooth 5WLAN-ac, Bluetooth 4.2WLAN-ac, Bluetooth 4.2WLAN-ac, Bluetooth 4.2WLAN-ac, Bluetooth 4.1
Abmessungen36,3 x 23,8 x 1,8 cm32,25 x 21,5 x 1,6 cm35,7 x 23,3 x 1,7 cm32,3 x 22,8 x 1,7 cm35,8 x 22,9 x 1,7 cm32,27 x 23,05 x 1,79 cm41,9 x 28,9 x 2,5 cm33 x 23,8 x 18.65 cm35,85 x 24,2 x 1,99 cm36,3 x 24,7 x 2,0 cm25,3 x 2,27 x 37,6 cm25,8 x 2,0 x 38,0 cm
Gewicht1,65 kg1,38 kg1,66 kg1,5 kg1,5 kg1,5 kg2,7 kg1,67 kg1,75 kg1,9 kg2,1 kg2,083 kg
ModellbezeichnungAspire 5 A515-56-57LJMagicBook 14IdeaPad 5 15ITL05Swift 3 SF314-4153010TUY81NB0074GEA317-51G-51SNLatitude 3400 FPD1315-dw2267ngExtensa EX215-51V145-15AST 81MTInspiron 15 5575-98MH4

Gute Leistung auch bei günstigen Notebooks

Die Suche nach einem klassischen Office-Notebook zum fairen Preis ist schwierig: In der Preisklasse bis 500 Euro tummeln sich hunderte Modelle verschiedenster Konfigurationen – doch welche davon taugen wirklich was?

Auch bei einem günstigen Notebook sollten wichtige Punkte wie die Verarbeitung, die Alltagsleistung und die Mobilität ein Niveau erreichen, das die tägliche Nutzung nicht zur Qual macht. Denn auch wer sein Laptop »nur« für das Verfassen von E-Mails, Word-Dokumenten und Surfen im Internet verwendet, darf Ansprüche an das Gerät stellen.

Erfreulicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen man bei günstigen Notebooks starke Abstriche bei der Verarbeitung oder der Leistung machen musste. Unser Favorit arbeitet nicht nur flott, er steckt auch in einem schlanken und stabilen Gehäuse und ist für den mobilen Einsatz gerüstet. Das Gleiche gilt auch für unsere alternativen Empfehlungen. Mit der richtigen Kombination aus modernen Prozessoren und brauchbaren Komponenten ermöglichen aktuelle Notebooks auch zum kleinen Preis angenehmes Arbeiten.

Das muss ein Office-Notebook können

Bei klassischen Office-Notebooks im Preissegment unter 500 Euro darf man natürlich keine Luxus-Leistung erwarten. Man muss verschmerzen, dass das Gerät bei der Bearbeitung komplexer Photoshop-Dateien ins Schwitzen kommt oder vor aktuellen Spielen kapituliert. Auch auf gestochen scharfe Displays oder auf Extras wie einen Touchscreen muss man in der Einsteigerklasse meist verzichten.

Wichtiger ist, dass die Basis stimmt. So legen wir bei der Auswahl Wert auf ein ordentliches Arbeitstempo im produktiven Windows-Alltag: Word, Excel und Co. sowie Surfen im Internet müssen reibungslos funktionieren. Auch eine gute Verarbeitung, eine vernünftige Tastatur und ein Display, das im Idealfall auch draußen nutzbar ist, wünschen wir uns.

Das Gleiche gilt für Mobilität: Viele günstige Notebooks sind vergleichsweise groß und schwer, außerdem sparen die Hersteller gerne an der Akkulaufzeit. Aber viele wollen ihre Mails und Dokumente auch abseits der Steckdose bearbeiten. Kann ein Notebook mit langer Akkulaufzeit glänzen, ist das ein Pluspunkt.

 günstige Office-Notebook Test: Acer Aspire 5

Unser Favorit: Acer Aspire 5

Das Acer Aspire 5 ist hochwertig verarbeitet, bietet eine Akkulaufzeit für den ganzen Tag und eine sehr guten Performance. Da es noch dazu nicht teuer ist, wird es mühelos zu unserem Favoriten.

Von Acer gibt es eine Vielzahl an Notebooks, die in jeder Preis- und Leistungsklasse eine passende Auswahl bieten. Im Office-Bereich ist das Aspire 5 unser Favorit, da es nicht teuer ist und eine rundum gute Verarbeitung sowie eine ordentliche Leistung bietet. In der aktuellen Version arbeitet ein Intel-Prozessor der neuesten Generation mit dem Namen »Tiger-Lake«. Dieser bietet neben einer nochmals gesteigerten Energieeffizienz auch ein bessere Leistung als frühere Modelle.

Unser Favorit

Acer Aspire 5

Test  günstige Office-Notebook: Acer Aspire 5 A515-43-R6WW
Mit dem Acer Aspire 5 ist man rundum gut versorgt. Es meistert Alltagsaufgaben mühelos und ist für einen guten Preis zu haben.

Wie so viele 15 Zoll große Notebooks, kommt auch das Acer Aspire 5 mit schmalen Displayrahmen und schlanken Gesamtabmessungen. Das sorgt nicht nur für einen modernen ersten Eindruck, auch beim Transport sind das geringere Gewicht und die schlanke Bauform von Vorteil. Mit nur 1,6 Kilogramm ist das Acer-Notebook alles andere als schwer und durch die gute Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden muss man nicht einmal das Netzteil ständig dabei haben.

Neben den äußeren Qualitäten und dem Prozessor, überzeugt auch die Speicherausstattung des Aspire 5. Acer verbaut gleich 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 1 Terabyte bzw. 1.000 Gigabyte große SSD. Damit ist der Speicherplatz für eigene Daten so hoch wie bei einer herkömmlichen Festplatte und die Zugriffszeiten so extrem schnell, wie es für die SSD-Technologie typisch ist.

Wer möchte, kann den Arbeitsspeicher und die Festplatte auch noch nachträglich tauschen bzw. erweitern oder einfach eine externe Festplatte benutzen. Letztere lässt sich über einen der drei vorhandenen USB-A-Anschlüsse sowie über den USB-C-Anschluss mit dem Laptop von Acer verbinden.

Verarbeitung und Anschlüsse

Als Material für das Gehäuse benutzt Acer Kunststoff. Der ist robust und an allen Stellen ordentlich verarbeitet. Somit stehen keine Kanten über und auch Spalten oder ähnliches sind nicht vorhanden. Auch der Deckel ist stabil und lässt sich mit einer Hand anheben, ohne dass der Bildschirm dabei zu stark durchgebogen wird. Eine Besonderheit ist außerdem, dass sich die Basis leicht anhebt, wenn der Bildschirm aufgeklappt ist. Das verbessert die Luftzufuhr, sorgt aber auch für eine kleine Kante am hinteren Rand die stören kann, wenn der Laptop zum Beispiel auf den Oberschenkeln steht.

Gute Verarbeitung und über­­durch­­­schnittliche Akkuleistung

Neben den bereits erwähnten USB-Anschlüssen bietet das Acer Aspire 5 auch einen HDMI-Anschluss für einen externen Bildschirm. Auch ein GigabitLAN-Anschluss ist vorhanden, der Netzwerkverbindungen mit einem Kabel ermöglicht. Selbstverständlich kann man sich aber auch einfach über das WLAN mit dem Internet verbinden. Hierbei wird der aktuelle Wi-Fi-6-Standard unterstützt, Bluetooth 5.0 und eine kombinierter 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kabel-Headsets sind ebenfalls vorhanden.

Ein Platz für ein Kabelschloss zur Sicherung des Laptops rundet das ganze Paket ab. Ein sehr schönes Detail ist zudem, dass der Netzanschluss extra vorhanden ist. Zwar kann das Notebook auch über den USB-C-Port geladen werden, wer diesen aber für angeschlossene Geräte braucht, freut sich, dass hierüber nicht auch noch die Stromversorgung laufen muss.

Ausreichend Power

Bis vor kurzem war AMD in einer ganz klaren Führungsposition. Mittlerweile hat Intel wieder etwas aufgeholt und so kommt nun in unserem Favoriten wieder ein Prozessor dieses Herstellers zum Einsatz. Der hört auf den Namen Intel Core i5-1135G7 und kann mit seinen vier Prozessorkernen bis zu acht Aufgaben gleichzeitig bearbeiten. Die Taktrate liegt bei 2,4 Gigahertz, kann aber kurzzeitig auf bis zu 4,2 Gigahertz ansteigen.

Die Leistung bleibt im Acer Aspire 5 auch bei langen Einsätzen hoch, da die Lüfter für eine ausreichende Kühlung sorgen. Damit der Prozessor drosselt, muss schon eine außergewöhnlich hohe Belastung vorliegen, die im Alltag aber nicht vorkommen dürfte.

16 Gigabyte Arbeits­speicher

Auch der große Arbeitsspeicher trägt dazu bei, dass es nicht zu Wartezeiten bei der Arbeit kommt. Die 16 Gigabyte machen sich nämlich vor allem bei speicherintensiven Programmen bemerkbar. Dazu gehören zum Beispiel auch Internet-Browser wie Chrome, Firefox und Edge. Werden in diesen viele Tabs gleichzeitig geöffnet, belastet das den Arbeitsspeicher. Acht Gigabyte können da schon einmal knapp werden, 16 Gigabyte sind daher deutlich besser.

Wer lediglich Office-Programme, Internet-Browser, Netflix und ähnliches nutzt, für den ist die interne Grafikeinheit des Acer Aspire 5 mehr als ausreichend. Sie stemmt all diese Dinge mühelos und eignet sich auch für kleinere Bildbearbeitungsaufgaben. Von aktuellen Spielen sollt man aber lieber die Finger lassen, da lediglich einfache bzw. sehr alte Games flüssig laufen werden. Von einem günstigen Office-Notebook erwarten wir aber auch nicht mehr.

Display – nicht ganz perfekt

Im Bereich der Office-Laptops sind Bildschirme mit einer Diagonale von 15 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten weit verbreitet. Daher wundert es nicht, dass auch das Acer Aspire 5 mit einem solchen Bildschirm ausgestattet ist. Die Helligkeit ist für den Einsatz in gut beleuchteten Umgebungen ausreichend hoch. Wer gerne im Freien arbeitet, sollte dies aber an einem schattigen Plätzchen tun. Zwar ist die Displayoberfläche matt, wodurch es weder Spiegelungen noch Reflexionen gibt, aber die Helligkeit reicht nicht aus, um gegen direktes Sonnenlicht zu bestehen.

15 Zoll und mattes Display

Auch sind Farben nicht ganz so kräftig und gut voneinander abgegrenzt wie bei teureren Notebooks. Das Bild wirkt aber dennoch nicht blass, sondern lediglich etwas kontrastarm. Für Bürotätigkeiten reicht dies aber mehr als aus und auch Medieninhalte lassen sich noch super damit anzeigen. Wer aber oft Fotos bearbeitet und deshalb eine besonders hohe Farbraumabdeckung benötigt, wird hier allerdings Abstriche machen müssen.

Möchte man mit dem Laptop richtig arbeiten, sind natürlich auch die Tastatur und der Mausersatz wichtig. Hier schneidet das Acer Aspire 5 ebenfalls gut ab, da sich alle Tasten knackig tippen lassen und somit für ausgedehnte Schreibarbeiten anbieten. Das Touchpad ist gut geeignet, um den Mauszeiger zu steuern und auch die Klicks lösen zuverlässig aus. Allerdings klappert das ganze Pad leicht in seiner Einfassung, was weniger schön ist.

Nachteile?

Auch das Acer Aspire 5 ist nicht das perfekte Office-Notebook, das gibt es schlicht und einfach nicht. Daher muss man auch hier mit kleineren Nachteilen leben. Allem voran ist die Grafikleistung schwächer als bei deutlich teureren Notebooks. Das liegt an der internen Grafikeinheit, die aber auch nur für die Darstellung von Office-Programmen, Videos und Inhalten aus dem Internet gedacht ist.

Die Akkulaufzeit ist zwar schon sehr gut, aber mittlerweile halten manch andere Laptops auch noch deutlich länger durch. In dem Gehäuse wäre noch genug Platz für einen größeren Akku gewesen. Alternativ hätte der Freiraum sonst auch gerne für eine zweite Festplatte genutzt werden können. Der Arbeitsspeicher teilt sich zudem auf einen austauschbaren Baustein und einen fest verlöteten Teil auf. Dadurch sind zwar immer mindestens acht Gigabyte fest installiert, eine gleichmäßige Erweiterung ist so aber nicht möglich.

Kein DVD-Laufwerk

Wie viele aktuelle Notebooks, verzichtet auch Acer beim Aspire 5 auf ein eingebautes DVD-Laufwerk. Wer Office & Co. von einer CD oder DVD installieren möchte, muss daher beim Kauf ein externes DVD-Laufwerk einplanen. Auch der Verzicht auf einen Speicherkartenleser fällt negativ auf, da man so ebenfalls ein externes Lesegerät benötigt, wenn man zum Beispiel Bilder von einer SD-Karte kopieren möchte.

Acer Aspire 5 im Testspiegel

Das Acer Aspire 5 gibt es in einer Vielzahl von verschiedenen Ausstattungsvarianten. Das Gehäuse hat sich bei den aktuellen Modellen allerdings etwas verändert, weshalb ältere Tests nicht mehr ganz passen. Bei PC-Welt (01/2021) wird insgesamt sehr positiv geurteilt:

»Mit Tiger Lake hat Intel wieder eine CPU-Generation im Programm, die es mit AMDs Ryzen-Prozessoren aufnehmen kann. Acer setzt im Aspire 5 515-56 aus dieser Serie den Vier-Kerner Core i5-1135G7 ein und schnürt damit ein Allround-Notebook zum extrem günstigen Preis. Gerade jetzt ist dieses Angebot sehr attraktiv, denn viele Anwender stellen im Home-Office oder beim Home-Schooling fest, dass auch für Büroanwendungen und Video-Calls ein leistungsstarkes Notebook angesagt ist.«

Im Test-Blog von notebooksbilliger.de (11/2020) fällt zwar auch die geringe Farbraumabdeckung auf, abseits davon konnte der Acer-Laptop aber dennoch begeistern.

»Der Core i5 der 11. Generation bietet für den Alltag genug Leistung. 16 GB RAM und 1 TB SSD sollten auch für eine ganze Weile ausreichen. Und sollte es doch einmal eng werden, dann lassen sich RAM und SSD problemlos tauschen. Aber auch bei den Anschlüssen und der Lautstärke punktet das Aspire 5. Lediglich das Display schneidet nicht ganz so gut ab. Aber das ist keine große Überraschung. Im normalen Office-Alltag oder bei Netflix-Sessions dürftet ihr aber von der niedrigen Farbraumabdeckung nichts bemerken.«

Insgesamt fällt das Urteil sehr gut aus:

»Das Aspire 5 mit Intel Tiger Lake ist ein absolutes Allround-Notebook.«

Alternativen

Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an günstigen Office-Allroundern gigantisch. Für uns kommen daraus die folgenden als Alternativen zu unserem Favoriten in Frage.

Auch gut: Honor MagicBook 14

Wer es etwas kleiner mag, greift zum Honor MagicBook 14. Wie der Name schon sagt, ist der Bildschirm hier 14 Zoll groß und somit etwas kleiner als der unseres Favoriten. Dadurch fallen aber auch die Abmessungen und das Gewicht geringer aus, wodurch sich dieser Laptop sehr gut für die Arbeit unterwegs eignet. Das gilt auch für die Akkulaufzeit, die mit 14 Stunden hervorragend ausfällt.

Auch gut

Honor MagicBook 14

Test  günstige Office-Notebook: Honor MagicBook 14
Das Honor MagicBook 14 ist etwas kleiner und damit auch besonders mobil. Die Leistung steht größeren Laptops aber in nichts nach.

Dadurch fällt auch ein wichtiger Punkt nicht ganz so schwer ins Gewicht. Der einzige USB-C-Anschluss wird zum Laden benötigt. Soll ein Gerät darüber verbunden werden, muss daher das Netzteil abgezogen oder eine Docking-Station eingesetzt werden. Es gibt aber auch noch zwei USB-A-Anschlüsse und einen HDMI-Port für Monitore. Auch ein kombinierter Audio-Anschluss für Headsets ist vorhanden.

Für den drahtlosen Zugang ins Internet steht WLAN mit dem modernen Wi-Fi-6-Standard bereit, und auch über Bluetooth 5 lassen sich Geräte mit dem Honor MagicBook 14 koppeln. Ein herkömmlicher LAN-Anschluss ist hier allerdings nicht vorhanden. Wer möchte, kann aber sein Smartphone über einen NFC-Sensor in der Handballenauflage mit dem kleinen Notebook kommunizieren lassen. Eine vorinstallierte Software hilft hierbei weiter und funktioniert besonders gut mit Telefonen von Honor oder Huawei.

Verbaut ist ein AMD Ryzen 5 4500U

Für die eigentliche Leistung ist ein AMD Ryzen 5 4500U verantwortlich. Dieser liefert eine sehr gute Performance und wird von acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie einer 512 Gigabyte fassenden SSD unterstützt. Dadurch starten Programme schnell, und auch das Betriebssystem lässt sich extrem flott bedienen. Wer seinen Laptop später noch aufrüsten möchte, kann hier aber lediglich die SSD austauschen. Die Grafikeinheit ist, wie bei den meisten hier vorgestellten Notebooks, in den Prozessor integriert und daher nicht für anspruchsvolle 3D-Anwendungen geeignet.

Auch Spiele sollten möglichst einfach oder bereits etwas älter sein, damit sie noch flüssig laufen. Abseits davon ist das Honor MagicBook 14 aber ein rundum gelungenes Notebook, mit einer Schwäche: Die Webcam sitzt in der Tastatur und schaut daher aus einer Froschperspektive auf den Anwender, was nicht besonders vorteilhaft ist.

Preistipp: Lenovo IdeaPad 5

Von Lenovo kommen ebenfalls viele Office-Notebooks. Das IdeaPad ist dabei sogar in verschiedenen Größen erhältlich, weshalb man auf die genaue Beschreibung achten sollte. In der hier empfohlenen Variante des Lenovo IdeaPad 5 kommt, wie bei unserem Testsieger, ein aktueller Prozessor der Tiger-Lake-Generation zum Einsatz. Das eingesetzte Modell ist allerdings etwas weniger leistungsstark und bietet nur zwei statt vier Kerne.

Gut & günstig

Lenovo IdeaPad 5

Test  günstige Office-Notebook: Lenovo IdeaPad 5i
Für das IdeaPad 5 muss man nicht viel zahlen und ist dennoch bestens für den Office-Alltag gewappnet.

Damit lassen sich Office-Programme aber dennoch problemlos ausführen und auch Internet-Browser sowie Video-Streaming funktionieren ohne Ruckler oder ähnliches. Da auch hier eine schnelle SSD das Betriebssystem und installierte Programme beherbergt, sind auch fast keine Ladezeiten oder ähnliches zu bemerken. Die 512 Gigabyte Speicherplatz sind zudem für die meisten Benutzer völlig ausreichend.

Beim Arbeitsspeicher ist Lenovo mit acht Gigabyte zwar etwas sparsam, bei dem günstigen Preis wundert das aber auch nicht. Da sich dieser allerdings nicht erweitern lässt, muss man mit der vorgegebenen Anzahl leben. Dafür lässt sich die SSD tauschen und auch das WLAN-Modul ist erreichbar.

Gute Tastatur und Clickpad

Eine Spezialität von Lenovo ist die Tastatur, welche aber je nach Preisklasse auch mal schlechter ausfallen kann. Das ist hier zum Glück nicht der Fall, wodurch auch Vielschreiber sehr zufrieden sein werden. Das Clickpad erfüllt ebenfalls seinen Zweck und sitzt fest an seinem Platz. Auch eine Hintergrundbeleuchtung für die Tasten ist vorhanden, was die Arbeit bei schlechtem Licht erleichtert.

Ob man gut oder schlecht an einem Notebook arbeiten kann, hängt auch stark vom Bildschirm ab. Hier kann das Lenovo IdeaPad 5  überzeugen, da das Display nicht nur sehr hell ist, sondern auch kräftige Farben anzeigt. Außerdem ist die Oberfläche matt, was Spiegelungen und Reflexionen verhindert. Auch das Gehäuse ist durchaus solide verarbeitet, dürfte aber im Vergleich zur Konkurrenz gerne noch etwas stabiler ausfallen.

Da die Stabilität und die fehlende Möglichkeit den Arbeitsspeicher aufzurüsten die einzigen wirklichen Kritikpunkte sind, ist das Lenovo IdeaPad 5 eine gute Wahl, wenn man beim Laptop-Kauf auch auf das Geld achten muss.

Besser, aber teurer: Acer Swift 3

Auch das Acer Swift 3 hatten wir schon einmal in der Liste. Dank neuer Hardware taucht es nun ein weiteres Mal auf, bringt aber auch einen höheren Preis mit sich. Wie zuvor gilt auch hier, dass man beim Kauf auf die genaue Bezeichnung achten muss. Das ist deshalb wichtig, weil Acer das Swift 3 auch mit 15 Zoll großem Bildschirm und mit sehr großen Unterschieden bei der Hardware anbietet. Für viel Leistung sorgt bei unserer Modellvariante eine AMD Ryzen 5 4500U, der außerdem noch sehr energiesparend ist. Die maximale Taktrate liegt bei 4 Gigahertz und mit einer Displaydiagonale von nur 14 Zoll ist das Laptop sehr kompakt und damit leicht zu transportieren.

Wenn Geld egal ist

Acer Swift 3

Test  günstige Office-Notebook: Acer Swift 3
Er ist klein, es ist leicht, es ist das Acer Swift 3 und bietet mit Technik von AMD viel Leistung fürs Geld.

Für einen schnellen Betrieb sorgt neben dem Prozessor auch die ein Terabyte bzw. 1.000 Gigabyte große SSD. Der Speicherplatz ist damit nicht nur für das Betriebssystem und häufig genutzte Programme ausreichend, sondern auch für jede Menge eigene Dateien. Wird der Platz doch irgendwann einmal zu knapp, kann man das mit einigen Schrauben gesicherte Gehäuse öffnen und die gut zugängliche SSD auch selbstständig austauschen. Dank den schnellen USB-Ports sind externe Festplatte ebenfalls eine gute Option.

Das Acer Swift 3 besitzt ein gut verarbeitetes Aluminium-Unibody-Gehäuse und ist mit seinen 1,5 Kilogramm nicht zu schwer. Die Akkulaufzeit können wir ebenfalls nicht bemängeln. Der Akku reicht für einen Arbeitstag von acht Stunden und man kommt gut ohne Netzteil im Gepäck aus. Mit seiner Größe, seinem Gewicht und der Akkulaufzeit eignet sich das Swift 3 deshalb sehr gut als Reisebegleiter. Für Sicherheit ist ebenfalls gesorgt, da sich das Office-Notebook auf Wunsch nur mit Fingerabdrucksensor entsperren lässt. Ein optionales Kabelschloss lässt sich ebenfalls anbringen.

Gut für unterwegs geeignet

Im Swift 3 kommt ein matter Bildschirm zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass starke Spiegelungen und Reflexionen nicht auftreten. Wir empfinden die Arbeit auf dem Bildschirm als sehr angenehm. Die Qualität erlaubt es, das Laptop neben dem Einsatz im Büro auch als Multimedia-Notebook zu nutzen. Bei der Helligkeit kann das Display aber nicht mit teureren Modellen mithalten. Die Lautsprecher des Swift 3 könnten ebenso besser sein, die Laptop-Speaker sind nämlich nicht gerade laut. Kopfhörer oder externe Lautsprecher sind also oft ein Muss, wenn Sie Multimedia-Inhalte genießen möchten.

Nicht unerwähnt bleiben soll zudem die Integration eines USB-Anschlusses im modernen Typ-C-Format. Etwas fragwürdig ist hingegen die Entscheidung, einen der regulären USB-Anschlüsse nach dem alten USB-2.0-Standard zu fertigen. Für schnelle externe Festplatten oder USB-Sticks stehen am Acer Swift 3 aber zum Glück genug alternative Anschlüsse zur Verfügung.

Was gibt es sonst noch?

Huawei MateBook D 15

Beim Huawei MateBook D 15 läuft fast alles reibungslos. Der verbaute AMD-Prozessor kann seine Leistung voll entfalten und Windows- sowie Office-Programme laufen stets flüssig. Mit seinem stabilen und flachen Gehäuse macht der Office-Laptop überall eine gute Figur und das Design kann locker mit dem der Konkurrenten von Acer, HP und Co. mithalten.

Im Inneren werkelt aber nicht nur der AMD-Prozessor ohne Schwierigkeiten, sondern auch eine integrierte Grafikkarte. Die eignet sich sogar für einfache Spiele zwischendurch. Die Lüfter laufen meist geräuschlos und drehen nur unter Last ein wenig auf. Dabei erwärmt sich das MateBook D 15 aber kaum, sodass es nie wegen Hitzeproblemen die Leistung bremsen muss. Obendrauf gibt es noch eine lange Akkulaufzeit und ein mattes Display, das für die meisten Ansprüche mehr als ausreicht. Lediglich der Festplattenspeicher hätte etwas größer ausfallen dürfen.

Lenovo IdeaPad S340

Mit nur 14 Zoll ist das Lenovo IdeaPad S340 etwas kleiner als unser Favorit, bringt aber ein ähnliches Gewicht auf die Waage. Im Inneren arbeitet ein AMD-Prozessor, der für viele Alltagsaufgaben mehr als genug Leistung mitbringt.

Mit seinem robusten Kunststoffgehäuse und einer akzeptablen Akkulaufzeit ist das kleine Gerät zudem ein guter Begleiter für den ganzen Tag. Das Netzteil sollte aber dennoch mit im Gepäck bleiben. Wer sich außerdem an den eingeschränkten Aufrüstungsmöglichkeiten nicht stört, erhält hier für einen sehr günstigen Preis ein gutes Notebook.

Acer Aspire 3 A317

Das Acer Aspire 3 A317 kommt mit einem DVD-Laufwerk, das bei vielen modernen Notebooks nicht mehr verbaut ist. Mit seinem 17 Zoll großen Bildschirm eignet es sich daher nicht nur als Ersatz für einen großen Desktop-PC, sondern auch zur Wiedergabe von Medien. Trotz des Laufwerks ist das Gehäuse flach, wodurch sich der doch recht große Laptop leicht transportieren lässt. Wer sich mit Erweiterungsmöglichkeiten auskennt, kann zudem im Inneren für mehr Festplatten- und Arbeitsspeicher sorgen. Diese sind aber auch so schon alltagstauglich.

Während das matte Display mit einer guten Farbdarstellung und ausreichend hoher Helligkeit punktet, fällt die Anschlussausstattung etwas nüchterner aus. Zwar stehen einige USB-Anschlüsse und ein HDMI-Port für einen externen Monitor bereit, neben einem Kopfhöreranschluss war es das aber auch schon. Der AMD-Prozessor bringt aber viel Leistung mit sich, sodass sich alle gängigen Office-Anwendungen und auch einfache Bildbearbeitung problemlos mit dem Acer Aspire A317 ausführen lassen.

Für das Asus VivoBook 17 F712FA muss man nicht viel Geld auf den Tisch legen. Den günstigen Preis merkt man dem Gerät und seinem Kunststoffgehäuse auch an, wobei das Notebook trotz des günstig wirkenden Plastiks mit 3,2 Kilogramm recht viel Gewicht auf die Waage bringt. Die Tastatur und das Touchpad sind für die Bedienung von Windows durchaus geeignet, gehören aber nicht zu den besten Modellen.

Im Inneren arbeitet ein aktueller Prozessor von Intel, der aber nur für einfachere Aufgaben geeignet ist. Hierzu gehören Office-Programme und das Browsen im Internet. Mit der internen Grafikeinheit lassen sich auch Streaming-Inhalte abspielen. Wenn man zocken möchte, sollte man aber nur sehr einfache Spiele ausführen. Insgesamt lohnt sich dieser Laptop nur für sehr knappe Budgets.

Dell Latitude 3400

Dells Latitude 3400 ist vor allem klein und leicht. Die Leistung fällt etwas niedriger aus als bei unserem Favoriten, ist aber dennoch für viele Office-Aufgaben geeignet. Als Prozessor verbaut Dell einen Intel Core i3-8145U, der zwar bis zu 3,9 Gigahertz erreichen kann, aber mit seinen zwei Kernen nur bis zu vier Aufgaben gleichzeitig bearbeitet. Mit acht Gigabyte RAM und einer 256 Gigabyte großen SSD ist aber der flotte Systembetrieb gesichert. Bildinhalte werden auf dem 14 Zoll großen Display von der integrierten Grafikeinheit Intel UHD Graphics 610 angezeigt. Für das Streamen von Filmen und Serien reicht diese zwar aus, beim Bearbeiten von Bildern müssen aber teils lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Außerdem ist der Bildschirm etwas zu dunkel.

Abseits vom Innenleben zeigt sich das Dell Latitude 3400 mit einem stabilen Kunststoffgehäuse, das keine Mängel bei der Verarbeitung aufweist. Obendrauf gibt es noch schnelles WLAN, einen Speicherkartenleser und einen modernen USB-Typ-C-Anschluss.

HP 15-dw2267ng

Mit dem HP 15-dw2267ng erhält man einen soliden Office-Laptop, der sich durch seine zusätzliche Grafikkarte auch für Bildbearbeitungen und ähnliches eignet. Für den günstigen Preis muss man allerdings ein paar Abstriche bei der Qualität des Displays machen, dieses dürfte gerne etwas heller sein.

Wer aber ohnehin nicht im Freien arbeitet, dürfte damit kein Problem haben. Der Rest der Ausstattung ist für alle gängigen Office-Anwendungen geeignet und auch die Festplatte fällt nicht zu klein aus. Anschlüsse gibt es ebenfalls für alle alltäglichen Belange, sodass man hier von einem guten Preis für mittlere Ansprüche sprechen kann.

Acer Extensa 15

Betrachtet man den aktuellen Preis, bietet das Acer Extensa 15 nicht besonders viel. Die Ausstattung ist zwar solide, der Intel Core i3-10110U-Prozessor eignet sich aber nur für weniger anspruchsvolle Office-Aufgaben. Das gleiche gilt für die interne Grafikeinheit, die eher für einfache Bildinhalte geeignet ist. Dafür erwärmt sich dieses Notebook bei längerem Betrieb kaum und bleibt angenehm leise. In Verbindung mit einer relativ guten Akkulaufzeit lassen sich so auch unterwegs viele Arbeiten erledigen. Auch der Speicherplatz lässt sich erweitern, wenn man etwas Erfahrung im Öffnen von Notebooks hat.

Nicht so toll fällt allerdings der Bildschirm aus. Der kommt zwar mit einer FullHD-Auflösung, leidet aber unter einer geringen Helligkeit. Außerdem werden Inhalte etwas verzerrt und Farben verfälscht, wenn man von der Seite auf das Display schaut. Auf eine Tastaturbeleuchtung muss man ebenso verzichten wie auf einen Speicherkartenleser. Ein größerer Manko ist, dass beim Acer-Notebook kein USB-Typ-C-Anschluss vorhanden ist. Wer allerdings einen festen Netzwerkanschluss braucht, wird hier mit einem GigabitLAN-Port bedient.

Acers Aspire 3 bietet ein etwas größeres Display als unser Favorit und hat mit seiner Kombination aus schneller SSD und großer, herkömmlicher Festplatte viel Speicherplatz zu bieten. Die Leistung ist gut und reicht auch für etwas anspruchsvollere Büroarbeiten aus. Sollte es einmal nötig sein, kann das Aspire 3 zudem leicht aufgerüstet werden und auch die Akkulaufzeit ist für ein so großes Gerät ordentlich. Die gebotenen Anschlüsse sind zwar etwas veraltet, Steckplätze für einen Monitor und mehrere USB-Geräte sind aber vorhanden. Außerdem eignet sich die Tastatur eher für kleine Finger, da die Tasten etwas klein ausfallen.

Lenovo V145-15AST

Mit dem Lenovo V145 hält man ein einfaches Notebook mit Kunststoffgehäuse in der Hand. Der 15,6 Zoll große Bildschirm bietet einen guten Überblick über Word-Dokumente und Webseiten im Internet-Browser. Für die Arbeit im Freien ist das Display allerdings nicht hell genug und von der Seite betrachtet verzerrt sich das Bild etwas. Die Leistung reicht für Office-Aufgaben und Surfen im Internet aus, viel mehr sollte man aber nicht erwarten. Schon bei einfacher Bildbearbeitung müssen sehr lange Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Für den günstigen Preis fällt die Akkulaufzeit dennoch sehr kurz aus. Schon nach circa vier Stunden muss das Lenovo-Notebook wieder an eine Steckdose angeschlossen werden.

Dell Inspiron 15

Auch Dell bietet günstige Notebooks an. Mit dem Dell Inspiron 15 bekommt man einen ansprechenden Laptop mit einem bürotauglichen Design. Die Leistung ist für Office ausreichend und auch Surfen im Internet stellt kein Problem dar. Darüber hinaus wird das Notebook aber etwas schwach und benötigt vor allem beim Zugriff auf Daten sehr lange. Das liegt allerdings auch an der herkömmlichen Festplatte, die dafür aber sehr viel Speicherplatz bietet. Mit etwas Geschick kann man außerdem eine schnelle SSD nachrüsten, was sich deutlich bei der Geschwindigkeit bemerkbar macht. An der Akkulaufzeit lässt sich hingegen nichts ändern. Die fällt mit knapp vier Stunden nämlich sehr kurz aus.

Beim Asus F541NA müssen wir vor allem die gute Tastatur und das Touchpad loben, die beide stets zuverlässig und mit einer guten Schaltcharakteristik punkten. Denn wie bereits erwähnt, werden in dieser Preisklasse die Eingabegeräte oft vernachlässigt, was im Alltag großen Frust bereiten kann.

Beim Betriebsgeräusch hält sich das Asus-Notebook auch unter Last sehr zurück. Die Kombination aus dem recht schwachbrüstigen Zweikerner Intel Celeron N3350 und der einem Terabyte großen HDD sorgen für eine eher geringe Leistung und gemächliche Reaktionszeiten, insbesondere bei hoher Auslastung. Die WXGA-Auflösung wirkt außerdem auf dem großen Bildschirm (15,6 Zoll) recht grob, dafür ist die Helligkeit des Displays ziemlich hoch.

Die Akkulaufzeit ist mit fünf Stunden ebenfalls nur mittelmäßig. Kurios: Es gibt zwar einen modernen USB-Typ-C-Anschluss, ins WLAN geht es aber bestenfalls über den alten n-Standard. Einen DVD-Brenner hat das Asus-Notebook auch noch zu bieten. Wem gute Eingabegeräte ebenso wichtig sind wie die Möglichkeit, optische Medien abzuspielen, für den ist das günstige Asus F541NA eine gute Idee, alle anderen fahren mit unseren Empfehlungen besser.

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