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Das beste Multimedia-Notebook

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Multimedia-Notebook Test: Notebook Acer
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben uns 21 aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen. Das beste für die meisten ist für uns das Acer Aspire 5 A515. Es konnte uns mit seiner guten Verarbeitung und seiner hohen Leistung überzeugen. Aber es gibt auch interessante andere Modelle für größere und kleinere Geldbeute.

Update 30. April 2020

Wir haben uns fünf aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen, gleich mehrere Modelle haben eine Empfehlung erhalten. Mit dem Acer Aspire 5 A515 haben wir zudem einen neuen Favoriten.

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26. Februar 2020

Huawei hat eine aktualisierte Version des Matebook D14 angekündigt. Wir werden uns das Gerät zeitnah ansehen und hier ergänzen.

4. Oktober 2019

Wir haben fünf neue Modelle aufgenommen. Darunter sind zwei Empfehlungen: Das Acer Swift 3 SF314 und das Asus Vivobook S15.

22. Februar 2019

Wir haben unsere Empfehlungen aktualisiert und das neue Lenovo ThinkPad E590 zum Favoriten gekürt. Die Alternativen wurden ebenfalls überarbeitet.

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie das Richtige, wenn Sie unterschiedliche Anforderungen an Ihr Notebook stellen: Multimedia-Inhalte wiedergeben und bearbeiten, Office-Anwendungen produktiv nutzen, schnelles und flüssiges Surfen im Internet und teilweise sogar Gaming in ansehnlichen Details – und das alles für einen vernünftigen Preis. Multimedia-Notebooks sind also echte Allrounder, die preislich im Rahmen bleiben: Schon ab 750 Euro bekommt man gute Modelle.

Wir haben uns durch das schier gigantische Angebot an Multimedia-Laptops gekämpft und uns die interessantesten Modelle für Sie näher angesehen.

Im Vergleich zu teureren Top-Modellen darf man nicht erwarten, dass sie alles perfekt machen. Vor allem, wer es lieber kleiner, dünner und leichter mag, muss bereit sein, für ähnliche Leistung mehr Geld auszugeben. Unsere Empfehlungen hierzu finden Sie in unserem Bericht »Das beste Laptop». Und für spezielle Anwendungen, wie das Spielen aufwendiger PC-Games, gibt es spezielle Gaming-Notebooks, für die wir ebenfalls Empfehlungen haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Aspire 5 A515

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515
Das Acer Aspire 5 meistert Multimedia-Aufgaben mühelos und überzeugt mit Qualität sowie einer guten Akkulaufzeit.

Acer liefert mit dem Aspire 5 A515 ein hochwertiges Notebook mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ab. Das Multimedia-Laptop ist stabil und bietet gute Eingabegeräte, auch die Leistung kann überzeugen. Dadurch lassen sich sowohl Office-Aufgaben erledigen und Bilder bearbeiten, aber auch Streaming und Surfen im Internet stellen kein Problem dar. Wer gelegentlich ein einfaches Spiel zocken möchte, kann das dank der Nvidia-GeForce-MX250-Grafikkarte ebenfalls tun.

Auch gut

Huawei MateBook D 14

Test Multimedia-Notebook: Huawei MateBook D 14
Mit dem Huawei MateBook D 14 hält man einen kleinen und leistungsstarken Allrounder in der Hand, der zudem nicht viel kostet.

Wer die knapp 700 Euro für das Huawei MateBook D 14 ausgibt, wird es nicht bereuen. Der kleine Laptop kommt mit einer guten Akkulaufzeit und kann die Leistung seiner Hardware von AMD hervorragend ausnutzen. Für Multimediaaufgaben ist der Bildschirm manch einem vielleicht zu klein, er bietet aber eine gute Helligkeit, einen starken Kontrast und gute Farben. Wer ein möglichst mobiles, günstiges und performantes Notebook sucht, wird hiermit sehr zufrieden sein.

Viel Bildschirm für wenig Geld

Asus VivoBook 17 F712FA

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 F712FA
Asus VivoBook 17 bietet einen großen Bildschirm, der sich auch für hobby-mäßige Bildbearbeitung eignet.

Keine Preise gefunden.

Das Asus VivoBook 17 besticht vor allem durch seinen großen Bildschirm. Dieser dürfte zwar gerne etwas mehr Kontrast bieten, aber auch so wie er ist können Hobbyfotografen ihre Bilder in voller Größe bearbeiten. Dafür sorgt auch die aktuelle Hardware, die für viele alltägliche Aufgaben gut geeignet ist. Durch das große Display und den verhältnismäßig kleinen Akku fällt die Laufzeit aber nicht ganz so super aus. Mit einem Gewicht von circa 2,3 Kilogramm, ist dieses große Notebook außerdem nicht so schwer, wie man es erwarten würde.

Etwas teurer

Dell Inspiron 15 5590

Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 5590
Das Inspiron 15 5590 bietet viel Leistung und ein edles Design, kostet dafür aber auch etwas mehr.

Für das Dell Inspiron 15 5590 muss man etwas mehr Geld auf den Tisch legen, für knapp 1.000 Euro bekommt aber ein sehr hochwertig verarbeitetes Gehäuse und den aktuellen Intel Core i7-10510U. In Verbindung mit einer Nvidia GeForce MX250 steht so genug Leistung für Multimedia-Anwendungen bereit. Übertreiben darf man es dabei aber nicht, denn das Dell-Laptop neigt zu erhöhten Temperaturen. Auch bei der Akkulaufzeit hätten wir uns etwas mehr Ausdauer gewünscht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutViel Bildschirm für wenig GeldEtwas teurer
ModellAcer Aspire 5 A515Huawei MateBook D 14Asus VivoBook 17 F712FADell Inspiron 15 5590Dell Inspiron 15 7580Dell Inspiron 14 3493Lenovo IdeaPad S340Asus VivoBook S15 mit ScreenpadLenovo ThinkPad E590Acer Swift 3 SF314HP Pavilion 13Acer Swift 3 SF315Asus Vivobook S15Lenovo ThinkPad E580Asus VivoBook 15Dell Inspiron 15 7570
Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515Test Multimedia-Notebook: Huawei MateBook D 14Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 F712FATest Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 5590Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7580Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 14 3493Test Multimedia-Notebook: Lenovo IdeaPad S340Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E590Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3 SF314Test Multimedia-Notebook: HP Pavilion 13Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3 SF315Test Multimedia-Notebook: Asus Vivobook S15Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E580Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 15Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570
Pro
  • Sehr stabil
  • Gute Eingabegeräte
  • Lässt sich aufrüsten
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Günstiger Preis
  • Hohe Qualität
  • Lässt sich aufrüsten
  • Großer Bildschirm
  • Stabiles Gehäuse
  • Hohe Qualität
  • Stabiles Gehäuse
  • Gute Akkulaufzeit
  • Kontrastreiches Display
  • Kompakte Abmessungen
  • Platz für zweite SSD-Festplatte
  • Alltagstaugliche Eingabegeräte
  • Bildschirm mit starkem Kontrast
  • Gute Aufrüstmöglichkeiten
  • Webcam mit Abdeckung
  • Ansprechendes Design
  • Bildschirm im Touchpad
  • Gute Leistung
  • Moderne Anschlussausstattung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Bluetooth 5.0
  • Hohe Multithreading-Leistung
  • Edles Gehäuse
  • Niedrige Betriebstemperaturen
  • Fingerabdrucksensor
  • Hoher Blickwinkel
  • Günstiger Preis
  • Klein und leicht
  • Gute Akkulaufzeit
  • Moderne Anschlussausstattung
  • Leise Lüfter
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Auch für Spiele geeignet
  • Kontrastreiches Display
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Kompakte Abmessungen
  • Günstiger Preis
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Geringes Gewicht
  • Edles, schlankes Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
Contra
  • Kein Speicherkartenleser
  • Lautsprecher recht leise
  • Webcam sitzt am unteren Bildschirmrand
  • Kaum Möglichkeiten zum Aufrüsten
  • USB-Typ-C-Anschluss wird für das Netzteil benötigt
  • Mäßiges Kontrastverhältnis
  • Akkulaufzeit etwas kurz
  • Erwärmt sich unter Last spürbar
  • Akkulaufzeit dürfte besser sein
  • Laute Lüftergeräusche
  • Farbdarstellung könnte besser sein
  • Bildschirm etwas dunkel
  • Breite Displayrahmen
  • Kein USB-Typ-C
  • Relativ kurze Akkulaufzeit
  • Eingabegeräte etwas schwammig
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Kaum aufrüstbar
  • Geringer Speicherplatz (der leicht erweitert werden kann)
  • USB-Typ-C-Anschluss wird auch als Netzanschluss verwendet
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Speicherplatz könnte höher sein
  • Kaum aufrüstbar
  • Kein schnelles ac-WLAN
  • Dunkler Bildschirm
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Laute Lüftergeräusche
  • Tastatur gibt unter Druck etwas nach
  • Wärmeentwicklung beeinträchtigt Leistung
  • Hörbare Lüfter unter Last
  • Nur MicroSD-Kartenleser
  • Nur HDD
  • Schwammige Tastatur
  • Hohe Betriebstemperaturen
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Schwammige Tastatur
  • Verspiegeltes Display
  • Kurze Akkulaufzeit
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Was muss ein Multimedia-Notebook können?

Ein gutes Multimedia-Notebook ist für uns ein echter Allrounder mit guter Leistung für die meisten Anforderungen – und sollte gleichzeitig nicht viel mehr als 1.000 Euro kosten.

In dieser Preisklasse liefern aktuelle Intel-CPUs schon seit der 2015 erschienenen Skylake-Generation genug Rechenleistung, um alle typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, das Abspielen von Full-HD-Videos, Office-Arbeiten und schnelles Surfen im Internet problemlos bewältigen zu können. Sogar viele aktuelle Games können sie in ansehnlichen (sprich: mittleren) Details flüssig in Szene setzen.

High-End-Gaming erwarten wir in dieser Preisklasse aber nicht. Wer aktuelle Spiele in höchsten Details zocken will, muss nach wie vor wesentlich mehr Geld investieren.

Mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind sinnvoll

Für gute Multimedia-Leistung sollten außerdem mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenso wie ein scharfes Full-HD-Display an Bord sein. Bei unseren Empfehlungen handelt es sich stets um 15,6 Zoll große Notebooks, da es in dieser Klasse das breiteste Angebot gibt.

Kleineren und damit mobileren Geräten fehlt es oft an Grafikleistung. Dasselbe gilt für 2-in-1-Convertibles, die Laptops und Tablets vereinen. Den Fokus legen wir hier daher auf klassische Allround-Notebooks mit ordentlichen Multimedia-Fähigkeiten zum guten Preis.

 Multimedia-Notebook Test: Aspire (1)

Unser Favorit: Acer Aspire 5 A515

Das Acer Aspire 5 A 515 macht nicht nur bei Office-Arbeiten eine gute Figur, sondern auch bei kleineren, grafisch aufwendigeren Aufgaben. Dank der zusätzlichen Grafikkarte von Nvidia ist das Notebook auch für kleinere Spiele geeignet. Zusätzlich punktet es mit einem großen, kontrastreichen IPS-Display und einer guten Akkulaufzeit.

Unser Favorit

Acer Aspire 5 A515

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515
Das Acer Aspire 5 meistert Multimedia-Aufgaben mühelos und überzeugt mit Qualität sowie einer guten Akkulaufzeit.

Mit dem Aspire 5 A515 liefert Acer ein sehr gutes Notebook ab. Der 15,6 Zoll große Bildschirm eignet sich gut für vielfältige Aufgaben und der verbaute Intel Core i5-10210U gehört zu den aktuellsten Prozessoren. Hinzu kommen ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher und eine extra Grafikkarte. Letztere hört auf den Namen »Geforce MX250« und kommt von Nvidia. Sie eignet sich sowohl für gelegentliche Bild- und Videobearbeitungen, als auch für kleinere Spiele.

Trotz des relativ günstigen Preises setzt Acer zudem eine 1 Terrabyte (also 1.000 Gigabyte) große SSD in unseren Favoriten ein. Damit startet nicht nur das Windows-Betriebssystem sehr schnell, auch installierte Programme und der Zugriff auf gespeicherte Dateien gehen äußerst zügig vonstatten.

Der Vierkern-Prozessor Intel Core i5-10210U sorgt für eine gute Leistung, die den Alltag erleichtert. Denn im Office-Betrieb lässt es sich stets flüssig Arbeiten, auch mit Profi-Programmen wie Photoshop oder Lightroom. Doch auch alle anderen Alltagssituationen wie das Surfen im Internet gehen mit dem Multimedia-Notebook schnell und einfach von der Hand.

Nicht für alle Games optimal geeignet

Zwar bietet das Acer Aspire 5 A515 mehr als genug Leistung, um Filme zu schauen und auch um gelegentlich das ein oder andere Spiel zu zocken. Mit aktuellen Titeln kommt das Notebook aber leider nicht zurecht. Der richtige Spielspaß entsteht daher erst dann, wenn die Grafikeinstellungen drastisch heruntergeschraubt werden.

Etwas ältere Titel laufen hingegen auch mit recht hoch eingestellten Details flüssig. Die Nvidia GeForce MX250 leistet dabei ganze Arbeit und ist gerade für ein Multimedia-Notebook eine ordentliche Lösung. Zusammen mit dem zwei Gigabyte großen GDDR5-Grafikspeicher steht einiges an Leistung auf Abruf bereit.

Wer sich gelegentlich nur den ein oder anderen Stream anschauen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Denn dank des schnellen WLAN-ac-Moduls kann die Übertragung hochauflösend und auch ruckelfrei genossen werden. Durch integriertes Bluetooth 4.2 sind zudem qualitative hochwertige Audioübertragungen an kabellose Kopfhörer oder Lautsprecher möglich.

Auf einen guten Klang muss ebenfalls nicht verzichtet werden, denn beim Zocken oder Filmeschauen machen die integrierten Stereo-Lautsprechern eine akzeptable Figur.

Verarbeitung und Ausstattung

Acer setzt bei dem 15,6 Zoll großen Notebook auf hochwertige Materialien. Auf dem Displaydeckel kommt eine gebürstete Aluminiumplatte zum Einsatz, der Rest besteht aus einem festen Kunststoff mit einer angenehmen Oberfläche. Dadurch ist das Aspire 5 A515 sehr leicht und wiegt weniger als zwei Kilogramm. Stabil ist es trotzdem und lässt sich somit problemlos häufig mitnehmen.

Auch das matte Display kann uns mit seinem FullHD-IPS-Panel überzeugen, denn es liefert nicht nur ein kontrastreiches Bild, sondern auch eine angemessene Helligkeit. Dabei fällt vor allem der gute Kontrast positiv auf und auch Schwarztöne erscheinen tief und satt. Die Darstellung von Farben ist ebenfalls kräftig und für ein Notebook dieser Preisklasse angemessen.

Das Gehäuse bietet vier USB-Ports, von denen einer in der modernen Typ-C-Ausführung gehalten ist. Dieser unterstützt zudem den schnellen USB-3.1-Gen1-Standard, der beim Kopieren von Daten besonders schnell ist. Zwei der herkömmlichen USB-Typ-A-Anschlüsse sind immerhin mit USB-3.0 ausgestattet und nur ein einziger muss mit dem langsamen 2.0-Standard auskommen.

Im Gegensatz zu unserem ehemaligen Favoriten, dem Lenovo ThinkPad E590, wird der Typ-C-Anschluss hier nicht durch das Ladegerät belegt. Ein HDMI- und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss runden das Paket zwar ab, Acer verzichtet aber leider auf ein Lesegerät für Speicherkarten.

Gute Akku-Laufzeit

Dank der energiesparenden Technologie liegt die Akkulaufzeit beim Acer Aspire 5 A515 bei circa 8 Stunden. Dabei sollte man aber nicht unbedingt die volle Displayhelligkeit nutzen. Auch durch starke Belastung der Grafikkarte verkürzt sich die Laufzeit deutlich. Für Surfen im WLAN und Office-Arbeiten ist dieser Wert aber realistisch.

Wer viel schreibt, wird mit diesem Notebook ebenfalls glücklich. Nicht nur, dass die Tasten ein angenehmes Tippgefühl vermitteln, durch die Hintergrundbeleuchtung lässt es sich auch bei schlechtem Umgebungslicht gut arbeiten. Das Touchpad gibt einen ordentlichen Mausersatz ab, manch einen könnte aber der (optionale) Fingerabdrucksensor in der oberen linken Ecke stören.

Im Inneren sorgt ein Lüfter für die nötige Abkühlung des Multimedia-Notebooks. Im normalen Office-Betrieb ist dieser meistens abgeschaltet und springt erst nach längerer Arbeitszeit an. Wer es sich zutraut, kann die Unterseite des Aspire 5 abschrauben und erreicht daraufhin den Arbeitsspeicher und die Festplatte, die sich beide austauschen bzw. erweitern lassen.

Schwächen?

Auch wenn es sich beim Acer Aspire 5 A515 um unseren Favoriten handelt, gibt es dennoch die ein oder andere Schwäche. Für ein Multimedia-Notebook ist der Verzicht auf einen Speicherkartenleser besonders schmerzlich. Dadurch muss man immer ein Kabel für den Fotoapparat oder einen Adapterstick dabei haben.

Auch die unter Last hörbar aufdrehenden Lüfter könnten für empfindliche Ohren doch etwas zu geräuschintensiv ausfallen. Zwar stört die Lautstärke im normalen Betrieb so gut wie gar nicht, dennoch dreht das Notebook zum Beispiel im Gaming-Betrieb etwas auf.

Abseits davon gibt es aber kaum etwas zu bemängeln. Dass andere Notebook-Displays Farben vielleicht noch kräftiger anzeigen, ist bereits Kritik auf hohem Niveau. Und auch obwohl das Gehäuse bereits sehr stabil ist, geht es natürlich mit mehr Einsatz von Aluminium noch robuster, was aber wiederum Auswirkungen auf das Gewicht hätte.

Acer Aspire 5 A515 im Testspiegel

Von Acers Aspire 5 A515 gibt es mittlerweile unzählige Varianten. Das hier empfohlenen Modell ist noch recht neu auf dem Markt, konnte aber bereits einige Tester überzeugen.

So erreichte das Aspire 5 im Test von Notebookcheck (04/2020) eine gute Gesamtwertung. Dabei wurde vor allem das ordentliche Preis-Leistungs-Verhältnis hervorgehoben:

»Acers 15,6-Zoller ist schon für unter 700 Euro zu haben. Für wenig Geld bringt er eine brauchbare Spieleleistung auf den Schreibtisch. Zudem hat er aktuelles WiFi 6 an Bord und mehr Massenspeicher wäre per 2,5-Zoll SATA SSD/HDD nachrüstbar. Dazu kommen eine gute Laufzeit von über acht Stunden und ein geringes Gewicht nebst mattem Display.«

Bei Techradar (11/2019) fällt das Testurteil ebenfalls gut aus:

»Das Acer Aspire 5 ist ein Mittelklasse-Laptop, der so gut wie alle Anforderungen eines Alltags-Laptops erfüllt: Er erledigt die meisten Aufgaben gut, spielt Medien gut ab und hat eine sehr gute Akkulaufzeit sowie einen überzeugenden Preis.«

Und auch bei cnet.com (11/2019) konnte das Acer Aspire 5 A515 mit seiner Leistung und einem guten Preis überzeugen:

»Das Acer Aspire 5 ist ein 15,6-Zoll-Thin-and-Light-Gerät, das definitiv mehr Leistung für Ihr Geld bietet, als Sie vielleicht erwarten.«

Alternativen

Der Markt an Multimedia-Notebooks ist ziemlich groß und unübersichtlich. Wir haben für Sie drei spannende Alternativen zu unserem Favoriten herausgepickt.

Auch gut

Huawei MateBook D 14

Test Multimedia-Notebook: Huawei MateBook D 14
Mit dem Huawei MateBook D 14 hält man einen kleinen und leistungsstarken Allrounder in der Hand, der zudem nicht viel kostet.

Im neuen Huawei MateBook D 14 kommt Technik von AMD zum Einsatz. Da der 14 Zoll kleine Laptop speziell an die Hardware angepasst wurde, kann er seine Leistung auch voll ausnutzen. Der AMD-Ryzen-5-3500U-Prozessor und die integrierte AMD-Grafikeinheit Radeon RX Vega 8 eignen sich sehr gut für Office-Aufgaben, Surfen im Internet und Bild- sowie Videobearbeitung. Mit einfachen bzw. älteren Spielen kommt die Grafikeinheit ebenfalls zurecht.

Das Gehäuse besteht rundherum aus Metall und ist dadurch äußerst stabil. Dank einer Akkulaufzeit von über acht Stunden kann es so auch mal den ganzen Tag mit unterwegs sein, ohne dabei Schaden zu nehmen oder eine Steckdose zu brauchen. Leider wird der einzige USB-Typ-C-Anschluss auch zum Laden benötigt, sodass bei angeschlossenem Netzteil nur zwei herkömmliche USB-Typ-A-Ports bereitstehen. Hinzu kommen noch ein HDMI- und ein Headsetanschluss, womit das MateBook D 14 relativ wenig Verbindungsmöglichkeiten bietet. Dafür setzt es auf schnelles ac-WLAN (WiFi 5) und Bluetooth 5.0.

Wer viel schreibt, wird mit der guten Tastatur des MateBook D 14 sehr zufrieden sein. Auch das Touchpad ist super als Mausersatz geeignet und ermöglicht eine präzise Navigation des Zeigers auf dem Bildschirm. Letzterer kann Farben zudem gut anzeigen und bietet rundum solide Werte.

Dank schmaler Display-Rahmen ist der äußere Eindruck zudem sehr modern. Um diese zu realisieren, musste allerdings die Webcam an den unteren Bildschirmrand wandern. Das ist etwas ungünstig, da diese Froschperspektive für ein eher unvorteilhaftes Bild in Videochats sorgt.

Trotz der guten Leistung bleibt das kleine Notebook von Huawei stets angenehm leise. Die Lüfter geben höchstens mal ein ganz leises gleichmäßiges Rauschen von sich, wenn das ganze System etwas stärker beansprucht wird. Wer viel unterwegs ist und daher ein kleines, leichtes Notebook sucht, welches zudem noch eine ordentliche Leistung mit sich bringt, sollte sich unbedingt das Huawei MateBook D 14 näher ansehen.

Viel Bildschirm für wenig Geld

Asus VivoBook 17 F712FA

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 F712FA
Asus VivoBook 17 bietet einen großen Bildschirm, der sich auch für hobby-mäßige Bildbearbeitung eignet.

Keine Preise gefunden.

Das Asus VivoBook 17 ist günstig zu haben und bietet einen 17 Zoll großen Bildschirm. Als Prozessor wird ein sparsamer Intel Core i3-10110U eingesetzt, der vielen täglichen Aufgaben gewachsen ist. Hinzu kommen ein acht Gigabyte großer Arbeitsspeicher und eine schnelle, 512 Gigabyte fassende SSD. Für Bildinhalte ist die interne Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit verantwortlich.

Beim Gehäuse wird auf einen robusten Kunststoff gesetzt, der das VivoBook 17 in Anbetracht seiner Größe zu einem recht leichten Gerät macht. Mit nur 2,3 Kilogramm lässt es sich daher auch gelegentlich mitnehmen, wobei man hierbei immer an das Netzteil denken sollte. Die Akkulaufzeit fällt nämlich recht kurz aus, wodurch bereits nach circa vier Stunden beim Surfen im Internet das Licht ausgeht.

Mit den vorhanden Anschlüssen dürften die meisten zufrieden sein, zumal neben normalen USB-Typ-A-Ports und einem HDMI-Anschluss auch ein moderner Typ-C-Port sowie ein microSD-Kartenleser vorhanden sind. Wer viel schreibt, könnte mit der etwas schwammigen Tastatur hadern, nach etwas Eingewöhnungszeit ist diese aber durchaus gut zu gebrauchen.

Neben schnellem ac-WLAN (WiFi 5) bietet das VivoBook auch Bluetooth 4.2. Wer sich das Aufrüsten seines Laptops zutraut, kann außerdem relativ leicht die Bodenplatte des großen Notebooks abschrauben. Darunter findet sich ein Platz für eine zweite Festplatte und auch die SSD sowie der Arbeitsspeicher lassen sich austauschen.

Der große Bildschirm zeigt angenehme Farben und besitzt eine durchschnittlich gute Helligkeit. Der Kontrast dürfte aber gerne etwas besser ausfallen. Für den aufgerufenen Preis ist das Asus VivoBook 17 aber eine durchaus gute Wahl für jeden, der auf der Suche nach einem Laptop mit einem großen Display ist.

Etwas teurer

Dell Inspiron 15 5590

Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 5590
Das Inspiron 15 5590 bietet viel Leistung und ein edles Design, kostet dafür aber auch etwas mehr.

Mit den aktuellen Intel-Prozessoren der 10. Generation bietet das Dell Inspiron 15 5590 eine gute Ausstattung. In der hier empfohlenen Variante kommt mit Intels Core i7-10510U das stärkste verfügbare Modell zum Einsatz. Als Grafiklösung setzt Dell auf Nvidias GeForce MX250, die sich für die flüssige Darstellung von älteren Spielen auf hohen und neueren Spielen auf sehr niedrigen Grafikstufen eignet. Auch für Bild- und Videobearbeitung ist genug Power vorhanden.

Auch hier stehen dem Anwender moderne Anschlüsse, wie ein USB-Typ-C-Port zur Verfügung. Dieser wird außerdem nicht zum Laden verwendet, sondern findet als separat zugänglicher Anschluss Platz im Gehäuse. Der SD-Kartenleser nimmt selbige aber nur im microSD-Format auf. Die 512 Gigabyte große SSD bietet viel Speicherplatz und sorgt für extrem kurze Wartezeiten beim Starten von Windows und dem Öffnen von Programmen.

Das FullHD-Display arbeitet auch hier wieder mit einem IPS-Panel, das vor allem mit hoher Blickwinkelstabilität punktet. Das Kontrastverhältnis ist mit 700:1 durchschnittlich gut. Die Helligkeit reicht für die Arbeit im Freien aber nur aus, wenn man in einem schattigen Bereich sitzt. Wer bei dämmrigem Licht noch am Laptop sitzt, wird sich zudem über die Tastaturbeleuchtung freuen. Die Tasten eignen sich auch für Vielschreiber und das Touchpad gibt ebenfalls einen guten Mausersatz ab.

Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium und wirkt dadurch hochwertig und robust. Außerdem ist das Dell Inspiron 15 5590 mit einer Dicke von nur 1,8 Zentimetern recht dünn. Die Akkulaufzeit reicht für circa sechs Stunden Surfen im Internet oder Videostreaming aus. Wer den Laptop stärker belastet, braucht aber schneller wieder eine Steckdose in der Nähe.

Dass das Dell Inspiron 5590 nicht unser Favorit geworden ist, liegt vor allem an der gesteigerten Wärme- und Geräuschentwicklung. Die Lüfter sind deutlich zu hören und auch der Bildschirm dürfte gerne noch etwas besser sein. Wer sich daran nicht stört, erhält aber für knapp 1.000 Euro ein hochwertiges Notebook mit einer ordentlichen Systemleistung.

Was gibt es sonst noch?

Das Dell Inspiron 15 7580 ist derzeit recht teuer und bietet nicht mehr die aktuellste Hardware. Dank der Intel-Core-CPU, einer dedizierte Nvidia-Grafik sowie SSD und HDD ist aber genug Leistung für alle aktuellen Anwendungen vorhanden. Leider fällt die Geräuschkulisse durch die lauten Lüfter deutlich größer aus als bei unserem Favoriten, dem Acer Aspire 5 A515, und der Bildschirm kann Farben nicht besonders kräftig darstellen.

Lenovo ThinkPad E590

Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E590

Keine Preise gefunden.

Das Lenovo ThinkPad E590 ist der Nachfolger unseres ehemaligen Favoriten ThinkPad E580. Das Gerät ist dank seiner starken Leistung für nahezu alle Anwendungsgebiete bestens geeignet. Egal ob einfache Office-Arbeiten, aufwendigere Kreativaufgaben oder der einfache Gaming-Spaß – das Lenovo ThinkPad E590 meistert alles. Dabei kann das Notebook auch mit seinem IPS-Display überzeugen sowie mit einer angenehmen Größe von 15,6 Zoll. Damit eignet es sich neben dem Arbeiten auch gut für Gelegenheitsgamer oder für Serien- und Filmfans. Dank energiesparenderer Komponenten sind Leistung und Akkulaufzeit sehr gut.

Eines der günstigen Modelle in unserem Artikel ist das Acer Swift 3 SF314. Es ist mit dem leistungsstarken Ryzen 5 3500U ausgestattet und bietet genug Leistung für vielfältige Tätigkeiten. Die kleine Bauform und die tollen Werte beim Multitasking machen das Swift 3 ideal für den Genuss von Netflix, Youtube und co. unterwegs. Die Akkulaufzeit dürfte aber gerne etwas besser ausfallen und auch die Eingabgeräte sind nicht für Vielschreiber geeignet. Insgesamt ist das Acer Swift 3 aber ein gutes Paket.

Asus VivoBook S15 mit Screenpad

Asus macht das VivoBook S15 einzigartig, indem es ein zweites Display im Touchpad verbaut. Dort lassen sich dann kleine Videos oder beispielsweise eine Taschenrechner-App anzeigen. Dank moderner Technik und einem Preis von derzeit unter 1000 Euro, schlägt sich das Multimedia-Notebook im Vergleich mit der Konkurrenz sehr gut. Die Leistung ist für einen produktiven Alltag mehr als ausreichend, nur unterwegs dürfte der Akku gerne länger durchhalten. Wen das nicht stört, der bekommt mit dem Asus VivoBook S15 mit Screenpad einen besonderen Laptop in die Hand.

Mit einer Bildschirmgröße von nur 13 Zoll ist das HP Pavilion 13 das kleinste hier vorgestellte Notebook. Wer unterwegs ein paar Videos schauen möchte und ein möglichst kleines und leichtes Notebook bevorzugt, ist hier gut aufgehoben. Die Ausstattung ist modern und sorgt für einen schnellen Systembetrieb. Besonders gut hat uns der schnelle USB- Typ-C-Anschluss mit aktuellem 3.1-Gen2-Standard gefallen. Das dafür auf schnelles ac-WLAN verzichtet wird, hätte aber nicht sein müssen.

Wer es besonders groß mag, schlägt beim Medion Akoya P17601 zu. Auf dem 17 Zoll großen Bildschirm geht kein Detail verloren und die Leistung ist sehr gut. Die Ausmaße schlagen sich aber auch in einem hohen Gewicht nieder und auch ganz allgemein lässt sich hier nicht von einem handlichen Gerät sprechen. Zudem wird der Multimedia-Laptop im Betrieb sehr laut, was schon mal stark nerven kann. Die Akkulaufzeit ist außerdem recht kurz, dafür ist ein modernen USB-Typ-C-Anschluss an Bord.

Das Acer Swift 3 SF315 kostet etwas weniger als unser Favorit und setzt auf Hardware von AMD: Das Notebook ist mit dem Ryzen 7 2700U ausgestattet, der nicht nur beim Multitasking tolle Leistungswerte bietet. Für die Grafikleistung ist eine Radeon RX 540 verantwortlich, die auch mit Spielen zurecht kommt. Im direkten Vergleich zu unseren Empfehlungen fällt die Akkulaufzeit aber etwas geringer aus, außerdem sind die Eingabegeräte etwas schwammig.

Mit dem Asus Vivobook S15 erhalten Käufer nicht nur moderne Technik zu einem günstigen Preis, auch beim Design sind hier Wünsche erlaubt. Das in verschiedenen Farben erhältliche Notebook bietet einen Quad-Core-Prozessor der achten Core-Generation von Intel und eine dedizierte Grafiklösung von Nvidia. Für den produktiven Alltag stehen damit genügend Leistungsreserven zur Verfügung, auch wenn sie etwas knapper ausfallen als bei unserem Favoriten. Außerdem sind die Lüfter recht laut und das Gerät erwärmt sich im Betrieb spürbar.

Unser ehemaliger Favorit ist immer noch erhältlich und glänzt mit einer hochwertigen Verarbeitung und guten Akkulaufzeiten. Die Qualitäten der Neuauflage sind auch beim Lenovo ThinkPad E580 noch deutlich vorhanden, sodass Käufer mit diesem Modell ein hochwertiges Schnäppchen ergattern können.

Mit Intels Core i5-8250U und einer Nvidia GeForce 940MX bietet das Asus Vivobook 15 immer noch genug Leistung für viele Multimedia-Anwendungen. Die starke Hitzeentwicklung und das dunkle Display sollten Käufer allerdings bedenken. Wer darüber hinwegsehen kann, erhält ein günstiges Notebook, das vielen alltäglichen Anwendungen gewachsen ist.

Das Vorjahresmodell unserer »Auch gut«-Empfehlung ist immer noch erhältlich und bietet dasselbe gute Design und eine ordentliche Leistung. Dank der schnellen SSD und einer zweiten, größeren Festplatte ist zudem viel Speicherplatz vorhanden. Anwender, die nicht immer das aktuellste Modell suchen, werden hier fündig. Das Dell Inspiron 15 7570 bietet aber nur eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit.

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Kommentare

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David Maciejewski
David Maciejewski

Jana Muhr

Oliver Rapp
Oliver Rapp

Ohne eine zusätzliche SSD finde ich den Preis zu hoch. Ich verstehe auch die Logik nicht, wenn ich Spielen will, dann kaufe ich mir ein stärkeres Notebook und wenn nicht dann brauche ich die Grafikkarte nicht.

Christian Kahnt
Christian Kahnt

Ich verstehe die Logik auch nicht, wenn ich spielen will, hole ich mir die Playstation 4.

Ulrich Brossmann
Ulrich Brossmann

TN Displays sind nicht mehr zeitgemäß (IPS bietet bessere Bildqualität vor allem bei seitlicher Betrachtung )