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Das beste Multimedia-Notebook

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[Duplicated02] Multimedia-Notebook Test: 51ceq8i G L. Sl1000
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben uns zwölf aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen. Das Lenovo ThinkPad E590 überzeugt weiterhin mit aktueller, rechenstarker Technik. Dabei punktet es mit einer hochwertigen sowie kompakten Bauweise. Es gibt aber auch ein paar neue Empfehlungen, wie das Asus VivoBook S15 mit seinem Screenpad.

Update 4. Oktober 2019

Wir haben fünf neue Modelle aufgenommen. Darunter sind zwei Empfehlungen: Das Acer Swift 3 SF314 und das Asus Vivobook S15.

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19. August 2019

Wir werden den Testbericht nach der IFA mit neuen Geräten ergänzen.

24. April 2019

Wir haben die Verfügbarkeit der Produkte aktualisiert.

22. Februar 2019

Wir haben unsere Empfehlungen aktualisiert und das neue Lenovo ThinkPad E590 zum Favoriten gekürt. Die Alternativen wurden ebenfalls überarbeitet.

25. Oktober 2018

Unser neuer Favorit ist das Lenovo ThinkPad E580.

16. Oktober 2018

Unser neuer Favorit ist das Dell XPS 15 (2018).

26. Januar 2018

Unsere neue Empfehlung ist das Acer Aspire 5.

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie das Richtige, wenn Sie unterschiedliche Anforderungen an Ihr Notebook stellen: Multimedia-Inhalte wiedergeben und bearbeiten, Office-Anwendungen produktiv nutzen, schnelles und flüssiges Surfen im Internet und teilweise sogar Gaming in ansehnlichen Details – und das alles für einen vernünftigen Preis. Multimedia-Notebooks sind also echte Allrounder, die preislich im Rahmen bleiben: Schon ab 750 Euro bekommt man gute Modelle.

Wir haben uns durch das schier gigantische Angebot an Multimedia-Laptops gekämpft und uns die interessantesten Modelle für Sie näher angesehen.

Im Vergleich zu teureren Top-Modellen darf man nicht erwarten, dass sie alles perfekt machen. Vor allem, wer es lieber kleiner, dünner und leichter mag, muss bereit sein, für ähnliche Leistung mehr Geld auszugeben. Unsere Empfehlungen hierzu finden Sie in unserem Bericht »Das beste Laptop». Und für spezielle Anwendungen, wie das Spielen aufwendiger PC-Games, gibt es spezielle Gaming-Notebooks, für die wir ebenfalls Empfehlungen haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo ThinkPad E590

Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E590
Das ThinkPad ist hochwertig verarbeitet, bietet ein tolles Display und einiges an Leistung.

Das Lenovo ThinkPad E590 ist der Nachfolger unseres ehemaligen Favoriten ThinkPad E580. Lenovo bietet wieder ein gelungenes Rundum-Paket und festigt damit seine Position als unser Favorit unter den Multimedia-Notebooks. Dabei ist das Gerät dank seiner starken Leistung für nahezu alle Anwendungsgebiete bestens geeignet. Egal ob einfache Office-Arbeiten, aufwendigere Kreativaufgaben oder der einfache Gaming-Spaß – das Lenovo ThinkPad E590 meistert alles. Dabei kann uns das Notebook auch mit seinem IPS-Display überzeugen sowie mit einer angenehmen Größe von 15,6 Zoll. Damit eignet es sich neben dem Arbeiten auch gut für Gelegenheitsgamer oder für Serien- und Film-Fans. Dank energiesparenderer Komponenten bleibt die Leistung mindestens gleich und die Akkulaufzeit verbessert sich.

Auch gut

Dell Inspiron 15 7580

Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7580
Das Inspiron 15 7580 bietet viel Leistung und ein edles Design. Die Lüfter werden allerdings recht laut.

Die beste Alternative zu unserem Favoriten hat ebenfalls ein Update erhalten, sodass wir nun das das Dell Inspiron 15 7580 statt dem Inspiron 15 7570 empfehlen. Das neue Modell bietet weiterhin eine gute Leistung und kann dank Intel-Core-CPU, einer dedizierte Nvidia-Grafik sowie SSD und HDD in allen Bereichen Punkten – allerdings fällt die Geräuschkulisse durch die lauten Lüfter deutlich größer aus als bei unserem Favoriten und der Bildschirm kann Farben nicht besonders kräftig darstellen.

Gut & günstig

Acer Swift 3 SF314

Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3
Mit der nächsten Generation von AMDs Prozessoren bietet das Swift 3 noch mehr Leistung.

Eines der günstigen Modelle, die wir uns angesehen haben, ist das Acer Swift 3 SF314. Es kostet weniger als unser Favorit und setzt auch auf Hardware von AMD. Dieses neue Modell ist nicht nur mit dem leistungsstärkeren Ryzen 5 3500U ausgestattet, sondern verdient sich dank des niedrigen Preises auch die »Gut & Günstig«-Empfehlung. Die kleine Bauform und die tollen Werte beim Multitasking machen das Swift 3 ideal für den Genuss von Netflix, Youtube und co. unterwegs. Im direkten Vergleich mit unserem Favoriten fällt die Akkulaufzeit aber etwas geringer aus, außerdem sind die Eingabegeräte ein wenig schwammig.

Mit ScreenPad

Asus VivoBook S15 mit Screenpad

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15
Asus macht das Touchpad im VivoBook zum Bildschirm. So sind YouTube, Apps und mehr bequem zu erreichen.

Asus macht das VivoBook S15 einzigartig, indem es ein zweites Display im Touchpad verbaut. Dort lassen sich dann kleine Videos oder beispielsweise eine Taschenrechner-App anzeigen. Dank moderner Technik und einem Preis von derzeit nur knapp 1000 Euro, schlägt sich das Multimedia-Notebook im Vergleich mit der Konkurrenz sehr gut. Die Leistung ist für einen produktiven Alltag mehr als ausreichend, nur unterwegs dürfte der Akku gerne länger durchhalten. Wen das nicht stört, der bekommt mit dem Asus VivoBook S15 mit Screenpad einen besonderen Laptop in die Hand.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutGut & günstigMit ScreenPad
Modell Lenovo ThinkPad E590 Dell Inspiron 15 7580 Acer Swift 3 SF314 Asus VivoBook S15 mit Screenpad Lenovo IdeaPad S540 HP Pavilion 13 Medion Akoya P17601 Acer Swift 3 SF315 Asus Vivobook S15 Lenovo ThinkPad E580 Asus VivoBook 15 Dell Inspiron 15 7570
Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E590Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7580Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15Test Multimedia-Notebook: Lenovo IdeaPad S540Test Multimedia-Notebook: HP Pavilion 13Test Multimedia-Notebook: Medion Akoya P17601Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3Test Multimedia-Notebook: Asus Vivobook S15[Duplicated01] Multimedia-Notebook Test: 51ceq8i G L. Sl1000Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 15Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570
Pro
  • Moderne Anschlussausstattung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Bluetooth 5.0
  • Stabiles Gehäuse
  • Gute Akkulaufzeit
  • Kontrastreiches Display
  • Hohe Multithreading-Leistung
  • Edles Gehäuse
  • Niedrige Betriebstemperaturen
  • Fingerabdrucksensor
  • Hoher Blickwinkel
  • Günstiger Preis
  • Ansprechendes Design
  • Bildschirm im Touchpad
  • Gute Leistung
  • Heller Bildschirm
  • Ansprechendes Design
  • Webcam mit Verschluss
  • Klein und leicht
  • Gute Akkulaufzeit
  • Gute Leistung
  • Großer Bildschirm
  • Moderne Anschlussausstattung
  • Leise Lüfter
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Auch für Spiele geeignet
  • Kontrastreiches Display
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Kompakte Abmessungen
  • Günstiger Preis
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Geringes Gewicht
  • Edles, schlankes Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
Contra
  • Geringer Speicherplatz (der leicht erweitert werden kann)
  • USB-Typ-C-Anschluss wird auch als Netzanschluss verwendet
  • Laute Lüftergeräusche
  • Farbdarstellung könnte besser sein
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Speicherplatz könnte höher sein
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Kaum aufrüstbar
  • Touchpad etwas wackelig
  • Lüfter nervt etwas
  • Kaum aufrüstbar
  • Kein schnelles ac-WLAN
  • Unter Last etwas laut
  • Groß und schwer
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Dunkler Bildschirm
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Laute Lüftergeräusche
  • Tastatur gibt unter Druck etwas nach
  • Wärmeentwicklung beeinträchtigt Leistung
  • Hörbare Lüfter unter Last
  • Nur MicroSD-Kartenleser
  • Nur HDD
  • Schwammige Tastatur
  • Hohe Betriebstemperaturen
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Schwammige Tastatur
  • Verspiegeltes Display
  • Kurze Akkulaufzeit
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Was muss ein Multimedia-Notebook können?

Ein gutes Multimedia-Notebook ist für uns ein echter Allrounder mit guter Leistung für die meisten Anforderungen – und sollte gleichzeitig nicht mehr als 1.000 Euro kosten.

In dieser Preisklasse liefern aktuelle Intel-CPUs schon seit der 2015 erschienenen Skylake-Generation genug Rechenleistung, um alle typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, das Abspielen von Full-HD-Videos, Office-Arbeiten und schnelles Surfen im Internet problemlos bewältigen zu können. Sogar viele aktuelle Games können sie in ansehnlichen (sprich: mittleren) Details flüssig in Szene setzen.

High-End-Gaming erwarten wir in dieser Preisklasse aber nicht. Wer aktuelle Spiele in höchsten Details zocken will, muss nach wie vor wesentlich mehr Geld investieren.

Mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind sinnvoll

Für gute Multimedia-Leistung sollten außerdem mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenso wie ein scharfes Full-HD-Display an Bord sein. Bei unseren Empfehlungen handelt es sich stets um 15,6 Zoll große Notebooks, da es in dieser Klasse das breiteste Angebot gibt.

Kleineren und damit mobileren Geräten fehlt es oft an Grafikleistung. Dasselbe gilt für 2-in-1-Convertibles, die Laptops und Tablets vereinen. Den Fokus legen wir hier daher auf klassische Allround-Notebooks mit ordentlichen Multimedia-Fähigkeiten zum guten Preis.

 Multimedia-Notebook Test: Lenovo ThinkPad E590

Unser Favorit: Lenovo ThinkPad E590

Das Lenovo ThinkPad E590 macht nicht nur bei Office-Arbeiten eine gute Figur, sondern auch bei kleineren, grafisch aufwendigeren Aufgaben. Zudem können auch Gelegenheitsgamer mit dem Lenovo ThinkPad E590 ihre Freude haben. Zusätzlich punktet es mit einem großen, farbintensiven IPS-Display und einer recht leistungsfähigen Grafikkarte.

Unser Favorit

Lenovo ThinkPad E590

Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E590
Das ThinkPad ist hochwertig verarbeitet, bietet ein tolles Display und einiges an Leistung.

Für ein Multimedia-Notebook ist ein gutes Display ebenso wichtig wie die Gesamtleistung der Komponenten – und das Lenovo ThinkPad E590 enttäuscht nicht mit seinem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display. Dazu hat das Notebook einen starken Intel Core i7-8565U sowie einen acht Gigabyte großen DDR4-Arbeitsspeicher unter der Haube, was für ausgewogene Power sorgt. Zusätzlich kommt eine AMD Radeon RX 550X zum Einsatz, weshalb auch weniger aufwendige Games kaum eine Herausforderung darstellen.

Im ersten Moment mag der Preis zwar recht hoch erscheinen, aber dafür liefert das Notebook auch eine durchweg gute Leistung. Hinzu kommen ein vorinstalliertes Windows 10 Pro und eine schnelle SSD, die Ladezeiten zur Seltenheit werden lässt..

Dem Vierkern-Prozessor Intel Core i7-8565U verdanken wir die überzeugende Leistung, die uns den Alltag erleichtert. Denn im Office-Betrieb können wir stets flüssig Arbeiten, auch mit Profi-Programmen wie Photoshop oder Lightroom. Doch auch alle anderen Alltagssituationen wie das Surfen im Internet gehen mit dem Multimedia-Notebook schnell und einfach von der Hand.

Nicht für alle Games optimal geeignet

Zwar bietet das Lenovo ThinkPad E590 genug Leistung um Filme zu schauen und auch um gelegentlich das ein oder andere Spiel zu zocken. Doch leider kommt das Notebook gerade aktuellen Titeln nicht ganz gerecht. Der richtig Spielspaß entsteht daher erst dann, wenn Sie die Grafikeinstellungen drastisch herunterschrauben.

Etwas ältere Titel laufen hingegen auch mit recht hoch eingestellten Details flüssig. Die AMD Radeon RX 550X leistet dabei ganze Arbeit und ist gerade für ein Multimedia-Notebook eine mehr als ordentliche Lösung. Zusammen mit dem zwei Gigabyte großen GDDR5-Grafikspeicher steht einiges an Leistung auf Abruf bereit.

Wer sich gelegentlich nur den ein oder anderen Stream anschauen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Denn dank des schnellen WLAN-ac-Moduls kann die Übertragungen hochauflösend und auch ruckelfrei genossen werden. Durch integriertes Bluetooth 5.0 sind zudem qualitative hochwertige Audioübertragungen an kabellose Kopfhörer oder Lautsprecher möglich.

Auf einen guten Klang muss ebenfalls nicht verzichtet werden, denn beim Zocken oder Filmeschauen machen die integrierten Stereo-Lautsprechern eine akzeptable Figur.

Verarbeitung und Ausstattung

Lenovo setzt bei dem 15,6 Zoll großen Notebook auf hochwertige Materialien. Auf dem Displaydeckel kommt eine edle Aluminiumplatte zum Einsatz und die metallverstärkte Handballenauflage verfügt über eine angenehme Beschichtung. Dabei wiegt das Lenovo ThinkPad E590 lediglich 2,1 Kilogramm. Die besonders hochwertige Ausstattung gefällt uns sehr gut und verspricht eine hohe Langlebigkeit.

Auch das matte Display kann uns mit seinem IPS-Panel überzeugen, denn es liefert nicht nur ein kontrastreiches Bild, sondern auch eine angemessene Helligkeit.

Das Gehäuse bietet vier USB-Ports, von denen einer in der modernen Typ-C-Ausführung und mit dem extrem vielseitigen USB-3.1-Gen1-Standard ausgestattet ist. Damit lassen sich nicht nur alle möglichen Adapter mit dem ThinkPad E590 verbinden, sondern auch weitere Monitore anschließen. Leider nutzt Lenovo diesen Anschluss auch für das Ladegerät, sodass die praktischen Funktionen nur im Akkubetrieb nutzbar sind. Ein HDMI- und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss runden das Paket ab. Das Kartenlesegerät kann allerdings nur microSD-Karten aufnehmen, sodass Nutzer sich hier eventuell umstellen müssen.

Gute Akku-Laufzeit

Dank der energiesparenden Technologie hat sich die Akkulaufzeit beim Lenovo ThinkPad E590 nochmals verbessert. Wer sich viel im WLAN bewegt und beispielsweise Videos über das Internet streamt, kommt auf circa neun Stunden bevor das Notebook wieder an eine Steckdose muss. Der 45 Wattstunden starke Lithium-Ionen-Akku hält bei einfacher Office-Nutzung sogar noch länger durch. Dadurch kann das Ladegerät auch mal zu Hause vergessen werden.

Zwei Lüfter im Inneren sorgen für die nötige Abkühlung des Multimedia-Notebooks. Im normalen Office-Betrieb sind diese meistens abgeschaltet und springen erst nach längerer Arbeitszeit an. Die Geräuschkulisse ist dabei sehr erträglich und steigert sich auch bei größerer Belastung nicht. Im Gaming-Betrieb drehen die Lüfter zwar hörbar auf, stören uns beim Zocken aber nicht erheblich.

Somit ist das Multimedia-Notebook Lenovo ThinkPad E590 nicht nur für klassische Office-Anwendungen bestens geeignet, sondern auch fürs gelegentliche Gaming von weniger anspruchsvollen Spielen.

Schwächen?

Auch wenn es sich beim Lenovo ThinkPad E590 um unseren Favoriten handelt, gibt es dennoch die ein oder andere Schwäche. So müssen wir uns mit einem MicroSD-Kartenleser zufriedengeben anstatt mit einem SD-Kartenleser. In der hier empfohlenen Variante ist der Speicherplatz mit nur 256 Gigabyte zudem etwas begrenzt. Dank der einfachen Wartungsmöglichkeiten und einem freien Festplattenschacht lässt sich ein zusätzlicher und größerer Massenspeicher schnell nachrüsten.

Auch die unter Last hörbar aufdrehenden Lüfter könnten für empfindliche Ohren doch etwas zu geräuschintensiv ausfallen. Zwar stört uns die Laustärke im normalen Betrieb so gut wie gar nicht, dennoch dreht das Notebook im Gaming-Betrieb deutlich auf.

Wie bereits erwähnt, ist der USB-Typ-C-Anschluss durch den Netzstecker belegt, wenn das Notebook aufgeladen wird. Dadurch schränken sich die Möglichkeiten deutlich ein, denn der Betrieb an beispielsweise mehr als einem Monitor über einen USB-Typ-C-Adapter findet nur selten ohne Netzanschluss statt. Hier ist Lenovo einen Kompromiss eingegangen, der vermeidbar gewesen wäre.

Lenovo ThinkPad E580 im Testspiegel

Im Test bei notebooks-und-mobiles.de bestätigt sich unser Eindruck des Lenovo ThinkPad E590. Dort wird unter anderem die hochwertige Verarbeitung hervorgehoben:

»Die Gehäusequalität, die Ausstattung, die Eingabegeräte, das Design und die Individualisierungsmöglichkeiten könnten auch von einer exklusiver positionierten Modellreihe stammen.«

Lobende Worte gibt es auch für den Bildschirm:

»Das im Testgerät eingesetzte FullHD-IPS-Display bietet stabile Blickwinkel, eine angemessene Helligkeit, einen ordentlichen Kontrast und eine mattierte Oberfläche. Farbraumabdeckung und Farbgenauigkeit reichen für den Hausgebrauch, erfüllen aber nicht die Ansprüche an ein professionelles und farbtreues Arbeiten.«

Alternativen

Der Markt an Multimedia-Notebooks ist ziemlich groß und unübersichtlich. Wir haben für Sie drei spannende Alternativen zu unserem Favoriten herausgepickt.

Auch gut

Dell Inspiron 15 7580

Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7580
Das Inspiron 15 7580 bietet viel Leistung und ein edles Design. Die Lüfter werden allerdings recht laut.

In der aktualisierten Neuauflage bietet das Dell Inspiron 15 7580 eine ähnliche Ausstattung wie unser Favorit, das Lenovo ThinkPad E590. Auch hier kommt die gleiche, leistungsstarke CPU zum Einsatz. Als Grafiklösung setzt Dell aber auf Nvidias GeForce MX150, die sich ebenfalls für die flüssige Darstellung von älteren Titel auf hohen und neueren Spielen auf niedrigen Grafikstufen eignet.

Auch hier stehen dem Anwender moderne Anschlüsse, wie ein USB-Typ-C-Port zur Verfügung. Dieser wird zudem nicht zum Laden verwendet sondern findet als separat zugänglicher Anschluss Platz im Gehäuse. Der SD-Kartenleser nimmt selbige auch im großen Format auf und die 256 Gigabyte große SSD wird durch einen 1 Terabyte fassenden Massenspeicher ergänzt.

Das Full-HD-Display arbeitet auch hier wieder mit einem IPS-Panel, das vor allem mit hoher Blickwinkelstabilität punktet. Auch die Helligkeit ist recht hoch und die Kontrastwerte sind stark. Die Druckpunkte der Tastatur fallen wieder leider ziemlich schwammig aus und manch ein Nutzer dürfte sich hier ein etwas knackigeres Feedback wünschen.

Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium und wirkt dadurch hochwertig und robust. Außerdem ist das Dell Inspiron 15 7580 mit einer Dicke von nur 1,9 Zentimetern recht dünn. Die Akkulaufzeit hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert. Diese reicht nun für mindestens sechs Stunden Surfen im Internet oder Videostreaming aus.

Dass das Dell Inspiron 7580 nicht unser Favorit geworden ist, liegt vor allem an der hohen Wärme- und Geräuschentwicklung. Die Lüfter sind sehr laut und die Farbdarstellung lässt zu wünschen übrig. Wer sich nicht daran stört, erhält für knapp 1.000 Euro ein Notebook, bei dem der große Speicherplatz nicht erst nachträglich aufgerüstet werden muss.

Gut & günstig

Acer Swift 3 SF314

Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3
Mit der nächsten Generation von AMDs Prozessoren bietet das Swift 3 noch mehr Leistung.

Das Acer Swift 3 SF314 ist günstig zu haben und kommt mit moderner Technik von AMD. Genau wie das Vorgängermodell ist der Ryzen-5-3500U-Prozessor eine sogenannte APU (Accelerated Processing Unit), die in einem Chip vier CPU-Kerne mit acht leistungsfähigen Grafikkernen (Graphics Compute Units) vom Typ Radeon RX Vega 8 vereint.

Das ermöglicht hohe Leistung beim Multithreading, also wenn Berechnungen auf mehrere CPU-Kerne verteilt werden und ist der Performance unseres Favoriten ebenbürtig. Allerdings steht für grafisch anspruchsvolle Anwendungen nur die interne RX-Vega-8-Grafikeinheit bereit. Sie hat keinen eigenen Videospeicher sondern benutzt den Arbeitsspeicher des Laptops. Daher sind hier aktuelle Spiele, wenn überhaupt, nur mit sehr niedrigen Einstellungen flüssig spielbar, ältere Titel laufen allerdings auch auf höheren Grafikstufen flüssig.

Dank seines Metallgehäuses und der sauberen Verarbeitung ist das Acer Swift 3 sogar noch etwas edler als unser Favorit. Die Anschlüsse entsprechen dem Acer Aspire 5, Thunderbolt 3 ist also auch hier nicht an Bord. Zusätzlich spendiert der Hersteller dem Swift 3 allerdings eine Tastaturbeleuchtung und einen Fingerabdrucksensor, der sichere Anmeldungen ermöglicht. Aufschrauben lässt sich das Notebook ebenfalls recht einfach, allerdings kann man dann nur eine weitere M.2-Steckkarte nachrüsten oder das Innenleben reinigen. Der RAM ist fest montiert und lässt keine Veränderungen zu, arbeitet aber im flotteren Dual-Channel-Modus.

Schade finden wir außerdem, dass die Akkulaufzeit immer noch recht mager ausfällt: Gute sechs Stunden beim WLAN-Surfen sind einfach zu wenig. Außerdem ist das IPS-Display zu dunkel und die Farbwiedergabe nur mittelmäßig. Dafür ist die Display-Oberfläche nun matt, sodass keine störenden Spiegelungen mehr auftreten. Darüber hinaus ist das Swift 3 mit 1,5 Kilogramm recht leicht und mit seinem 14 Zoll großen Bildschirm deutlich leichter mitzunehmen als unser Favorit. Wer die wenigen Negativpunkte verschmerzen kann, erhält mit dem Acer Swift 3 leistungsfähiges Notebook für einen tollen Preis.

Mit ScreenPad

Asus VivoBook S15 mit Screenpad

Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15
Asus macht das Touchpad im VivoBook zum Bildschirm. So sind YouTube, Apps und mehr bequem zu erreichen.

Mit dem Asus Vivobook S15 hält ein sehr nützliches Feature Einzug in die Notebookwelt: Ein in das Touchpad integriertes Display. Dieses ist bereits die 2. Generation der zugrundeliegenden Technik. Viele Kinderkrankheiten wurden daher schon beseitigt. So ist der kleine Bildschirm hell, reagiert gut auf Eingaben und die Benutzung wurde stark vereinfacht. Eine an Android angelehnte Bedienoberfläche ist dabei äußerst hilfreich, es kann aber auch einfach ein erweiterter Desktop von Windows darauf angezeigt werden.

Abseits vom Screenpad zeigt sich das Multimedia-Notebook von Asus mit einem gut verarbeiteten Kunststoffgehäuse. Der Gesamteindruck spiegelt aber trotzdem den eher günstigen Preis wider. Mit etwas Mühe lässt sich die Bodenplatte entfernen, worunter sich noch ein freier Steckplatz für eine zweite schnelle SSD findet. Auch der Arbeitsspeicher lässt sich austauschen, was bastelfreudigen Anwendern durchaus entgegenkommt.

Damit auch alles flüssig läuft, setzt Asus auf den sparsamen Intel Core i5-8265U als Prozessor und eine Nvidia GeForce MX250 für anspruchsvollere Bildinhalte. In Kombination mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher lassen sich so Bild- und Videobearbeitungen sowie das ein oder andere Spiel ausführen, dabei muss man aber mit niedrigeren Grafikeinstellungen leben. Alte Titel laufen auch auf höheren Stufen flüssig. Dem matten Bildschirm fehlt es etwas an Kontrast, die Helligkeit reicht aber aus, um auch mal draußen im Schatten am Laptop sitzen zu können.

Etwas Kritik muss sich auch das Asus VivoBook S15 gefallen lassen: Die Tastatur reagiert etwas schwammig und die weiße Hintergrundbeleuchtung ist nicht immer optimal. Der Bildschirm des Screenpads ist außerdem etwas körnig, wodurch Inhalte manchmal unscharf wirken. Bei voller Auslastung kann man die Lüfter zudem deutlich hören, was gerade in ruhigen Umgebungen sehr stören kann. Außerdem ist die Akkulaufzeit recht kurz, sodass schon nach etwa 5 Stunden wieder eine Steckdose in der Nähe sein sollte.

Was gibt es sonst noch?

Lenovo IdeaPad S540

Test Multimedia-Notebook: Lenovo IdeaPad S540

Keine Preise gefunden.

Das Lenovo IdeaPad S540 ist in der hier vorgestellten Variante sehr günstig. Es ist klein und leicht, eignet sich gut für unterwegs und kann mit einer langen Akkulaufzeit glänzen. Im Inneren werkeln ein moderner AMD Ryzen 5 3500U mit seiner integrierten Grafikeinheit, eine schnelle SSD und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Eine Empfehlung bleibt dem mobilen Multimedia-Laptop aber verwehrt, weil es keinen USB-Typ-C-Anschluss besitzt und der Bildschirm etwas schwächelt. Wer sich das S540 trotzdem kauft macht nichts falsch, für ein paar Euro mehr gibt es aber besseres.

Mit einer Bildschirmgröße von nur 13 Zoll ist das HP Pavilion 13 das kleinste hier vorgestellte Notebook. Wer unterwegs ein paar Videos schauen möchte und ein möglichst kleines und leichtes Notebook bevorzugt, der ist hier gut aufgehoben. Die Ausstattung ist modern und sorgt für einen schnellen Systembetrieb. Besonders gut hat uns der schnelle USB- Typ-C-Anschluss mit aktuellem 3.1-Gen2-Standard gefallen. Das dafür auf schnelles ac-WLAN verzichtet wird, hätte aber nicht sein müssen.

Wer es besonders groß mag, schlägt beim Medion Akoya P17601 zu. Auf dem 17 Zoll großen Bildschirm geht kein Detail verloren und die Leistung ist sehr gut. Die Ausmaße schlagen sich aber auch in einem hohen Gewicht nieder und auch ganz allgemein lässt sich hier nicht von einem handlichen Gerät sprechen. Zudem wird der Multimedia-Laptop im Betrieb sehr laut, was schon mal stark nerven kann. Die Akkulaufzeit ist außerdem recht kurz, dafür ist ein modernen USB-Typ-C-Anschluss an Bord.

Das Acer Swift 3 SF315 kostet etwas weniger als unser Favorit und setzt auf Hardware von AMD: Das Notebook ist mit dem Ryzen 7 2700U ausgestattet, der nicht nur beim Multitasking tolle Leistungswerte bietet. Für die Grafikleistung ist eine Radeon RX 540 verantwortlich, die auch mit Spielen zurecht kommt. Im direkten Vergleich mit unserem Favoriten fällt die Akkulaufzeit aber etwas geringer aus, außerdem sind die Eingabegeräte etwas schwammig.

Asus Vivobook S15

Test Multimedia-Notebook: Asus Vivobook S15

Keine Preise gefunden.

Mit dem Asus Vivobook S15 erhalten Käufer nicht nur moderne Technik zu einem günstigen Preis, auch beim Design sind hier Wünsche erlaubt. Das in verschiedenen Farben erhältliche Notebook bietet einen aktuellen Quad-Core-Prozessor der achten Core-Generation von Intel und eine dedizierte Grafiklösung von Nvidia. Für den produktiven Alltag stehen damit genügend Leistungsreserven zur Verfügung, auch wenn sie etwas knapper ausfallen als bei unserem Favoriten. Außerdem sind die Lüfter recht laut und das Gerät erwärmt sich im Betrieb spürbar.

Unser ehemaliger Favorit ist immer noch erhältlich und glänzt mit einer hochwertigen Verarbeitung und guten Akkulaufzeiten. Die Qualitäten der Neuauflage sind auch beim Lenovo ThinkPad E580 noch deutlich vorhanden, sodass Käufer mit diesem Modell ein hochwertiges Schnäppchen ergattern können.

Mit Intels Core i5-8250U und einer Nvidia GeForce 940MX bietet das Asus Vivobook 15 immer noch genug Leistung für viele Multimedia-Anwendungen. Die starke Hitzeentwicklung und das dunkle Display sollten Käufer allerdings bedenken. Wer darüber hinwegsehen kann, erhält ein günstiges Notebook, das vielen alltäglichen Anwendungen gewachsen ist.

Dell Inspiron 15 7570

Das Vorjahresmodell unserer »Auch gut«-Empfehlung ist immer noch erhältlich und bietet dasselbe gute Design und eine ordentliche Leistung. Dank der schnellen SSD und einer zweiten, größeren Festplatte ist zudem viel Speicherplatz vorhanden. Anwender, die nicht immer das aktuellste Modell suchen, werden hier fündig. Das Dell Inspiron 15 7570 bietet aber nur eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit.

4
Kommentare

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David Maciejewski
David Maciejewski

Jana Muhr

Oliver Rapp
Oliver Rapp

Ohne eine zusätzliche SSD finde ich den Preis zu hoch. Ich verstehe auch die Logik nicht, wenn ich Spielen will, dann kaufe ich mir ein stärkeres Notebook und wenn nicht dann brauche ich die Grafikkarte nicht.

Christian Kahnt
Christian Kahnt

Ich verstehe die Logik auch nicht, wenn ich spielen will, hole ich mir die Playstation 4.

Ulrich Brossmann
Ulrich Brossmann

TN Displays sind nicht mehr zeitgemäß (IPS bietet bessere Bildqualität vor allem bei seitlicher Betrachtung )