Das beste Multimedia-Notebook

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Wir haben einen neuen Favoriten in Sachen Multimedia-Notebooks: Das Lenovo ThinkPad E580. Es überzeugt mit aktueller, rechenstarker Technik und ist sogar fürs Gaming geeignet. Außerdem punktet es mit einer hochwertigen und kompakten Bauweise. Das ganze gibt es zu einem vernünftigen Preis von rund 870 Euro.

Update 25. Oktober 2018

Unser neuer Favorit ist das Lenovo ThinkPad E580.

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16. Oktober 2018

Unser neuer Favorit ist das Dell XPS 15 (2018).

26. Januar 2018

Unsere neue Empfehlung ist das Acer Aspire 5.

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie das Richtige, wenn Sie unterschiedliche Anforderungen an Ihr Notebook stellen: Multimedia-Inhalte wiedergeben und bearbeiten, Office-Anwendungen produktiv nutzen, schnelles und flüssiges Surfen im Internet und teilweise sogar Gaming in ansehnlichen Details – und das alles für einen vernünftigen Preis. Multimedia-Notebooks sind also echte Allrounder, die preislich im Rahmen bleiben: Schon ab 750 Euro bekommt man gute Modelle.

Wir haben uns durch das schier gigantische Angebot an Multimedia-Laptops gekämpft und uns die interessantesten Modelle für Sie näher angesehen.

Im Vergleich zu teureren Top-Modellen darf man nicht erwarten, dass sie alles perfekt machen. Vor allem, wer es lieber kleiner, dünner und leichter mag, muss bereit sein, für ähnliche Leistung mehr Geld auszugeben. Unsere Empfehlungen hierzu finden Sie in unserem Bericht »Das beste Laptop«. Und für spezielle Anwendungen wie das Spielen aufwendiger PC-Games gibt es spezielle Gaming-Notebooks, für die wir ebenfalls Empfehlungen haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo ThinkPad E580

Das Lenovo ThinkPad E580 bietet ein gelungenes Rundum-Paket und mausert sich damit zu unserem neuen Favoriten der Multimedia-Notebooks. Dabei ist das Gerät dank seiner starken Leistung für nahezu alle Anwendungsgebiete bestens geeignet. Egal ob einfache Office-Arbeiten, aufwendigere Kreativaufgaben oder der einfache Gaming-Spaß – das Lenovo ThinkPad E580 meistert alles. Dabei kann uns das Notebook auch noch mit seinem IPS-Display überzeugen sowie mit einer angenehmen Größe von 15,6 Zoll. Damit eignet es sich neben dem Arbeiten auch gut für Gelegenheitsgamer oder für Serien- und Film-Fans. Doch auch die Komponenten im Inneren des Notebooks haben einiges zu bieten.

AMD-Alternative

Acer Swift 3

Eine preiswerte Alternative kommt von Acer. Das Acer Swift 3 kostet mit aktuell rund 700 Euro deutlich weniger als sein großer Bruder, bringt dafür aber eine topaktuelle APU (Accelerated Processing Unit) von AMD mit: Das Notebook ist mit dem AMD Ryzen 5 2500U ausgestattet, der nicht nur beim Multitasking tolle Leistungswerte bietet. Auch die integrierte Grafiklösung in Form der Radeon RX Vega 8 ist nicht von schlechten Eltern.

Im direkten Vergleich mit unserem Favoriten fällt die Grafikleistung aber doch etwas geringer aus, außerdem muss man kürzere Akkulaufzeiten und einen etwas zu dunklen Bildschirm in Kauf nehmen.

Gut & günstig

Asus VivoBook 15

Eine günstige, aber ähnlich leistungsstarke Alternative ist das Asus VivoBook 15. Der verbaute Quad-Core-Prozessor der achten Core-Generation von Intel bietet eine hohe Leistung. Hinzu kommt eine dedizierte Grafiklösung von Nvidia. Für den produktiven Alltag stehen damit genügend Leistungsreserven zur Verfügung, auch wenn sie etwas knapper ausfallen als beim Favoriten. Leider bietet das Vivobook 15 nur eine relativ lahme Festplatte (HDD) als Systemspeicher und auch die Akkulaufzeiten fallen recht kurz aus.

Auch gut

Dell Inspiron 15 7570

Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570
Das Dell-Notebook ist überaus schlank und auch edel. Die Akkulaufzeit ist allerdings mies.

Das Dell Inspiron 15 7570 ist unserem Favoriten nicht ganz unähnlich und damit meinen wir nicht nur den Preis von knapp 1.000 Euro: Das Notebook bietet eine Intel-Core-CPU, eine dedizierte Nvidia-Grafik sowie eine SSD und HDD – allerdings sind die Komponenten um eine Leistungsstufe niedriger als bei unserem Favoriten. Dennoch kann sich das Dell-Notebook ebenfalls gut im Alltag behaupten. Außerdem ist es deutlich dünner und leichter als unser Favorit und damit zweifellos schicker. Die schwammigen Tasten, das spiegelnde Display und die geringe Akkulaufzeit trüben das positive Gesamtbild allerdings ein wenig.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAMD-AlternativeGut & günstigAuch gut
Modell Lenovo ThinkPad E580 Acer Swift 3 Asus VivoBook 15 Dell Inspiron 15 7570 HP Pavilion 15 Lenovo ThinkPad E570
[Duplicated01] Multimedia-Notebook Test: 51ceq8i G L. Sl1000Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3Test Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 15Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570Test Multimedia-Notebook: HP Pavilion 15Test Multimedia-Notebook: Lenovo ThinkPad E570
Pro
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Kompakte Abmessungen
  • Hohe Multithreading-Leistung
  • Edles Gehäuse
  • Niedrige Betriebstemperaturen
  • Fingerabdrucksensor
  • Hoher Blickwinkel
  • Günstiger Preis
  • Günstiger Preis
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Geringes Gewicht
  • Edles, schlankes Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Gute Rechenleistung
  • Knackige Tastatur
  • Optisches Laufwerk
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Verarbeitung
  • Ab Werk verbaute SSD-Karte
Contra
  • Hörbare Lüfter unter Last
  • Nur MicroSD-Kartenleser
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Kaum Aufrüstbar
  • Spiegelndes Display
  • Nur HDD
  • Schwammige Tastatur
  • Hohe Betriebstemperaturen
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Schwammige Tastatur
  • Verspiegeltes Display
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Mittelmäßiges Display
  • Nur SSD
  • Mittelmäßige Akkulaufzeit
  • Kleinerer Grafikspeicher als der Favorit
Bester Preis
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Was muss ein Multimedia-Notebook können?

Ein gutes Multimedia-Notebook ist für uns ein echter Allrounder mit guter Leistung für die meisten Anforderungen – und sollte gleichzeitig nicht mehr als 1.000 Euro kosten.

In dieser Preisklasse liefern aktuelle Intel-CPUs schon seit der 2015 erschienenen Skylake-Generation genug Rechenleistung, um alle typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, das Abspielen von Full-HD-Videos, Office-Arbeiten und schnelles Surfen im Internet problemlos bewältigen zu können. Sogar viele aktuelle Games können sie in ansehnlichen (sprich: mittleren) Details flüssig in Szene setzen.

High-End-Gaming erwarten wir in dieser Preisklasse aber nicht. Wer aktuelle Spiele in höchsten Details zocken will, muss nach wie vor wesentlich mehr Geld investieren.

Mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind sinnvoll

Für gute Multimedia-Leistung sollten außerdem mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher ebenso wie ein scharfes Full-HD-Display an Bord sein. Bis auf unseren Favoriten handelt es sich stets um 15,6 Zoll große Notebooks, da es in dieser Klasse das breiteste Angebot gibt.

Kleineren und damit mobileren Geräten fehlt es oft an Grafikleistung. Dasselbe gilt für 2-in-1-Convertibles, die Laptops und Tablets vereinen. Den Fokus legen wir hier daher auf klassische Allround-Notebooks mit ordentlichen Multimedia-Fähigkeiten zum guten Preis.

Unser Favorit: Lenovo ThinkPad E580

Das Lenovo ThinkPad E580 macht nicht nur bei Office-Arbeiten eine gute Figur, sondern auch bei kleineren, grafisch aufwendigeren Aufgaben. Zudem können auch Gelegenheitsgamer mit dem Lenovo ThinkPad E580 ihre Freude haben. Zusätzlich punktet es mit einem großen, farbintensiven IPS-Display und einer recht leistungsfähigen Grafikkarte.

Unser Favorit

Lenovo ThinkPad E580

Für ein Multimedia-Notebook ist ein gutes Display ebenso wichtig wie die Gesamtleistung der Komponenten – und das Lenovo ThinkPad E580 enttäuscht nicht mit seinem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display. Dazu bietet das Notebook einen starken Intel Core i7-8550U sowie einen acht Gigabyte großen DDR4-Arbeitsspeicher unter der Haube für ausgewogene Power. Zusätzlich kommt eine AMD Radeon RX 550 zum Einsatz, weshalb auch weniger aufwendige Games kaum eine Herausforderung darstellen.

Im ersten Moment mag der Preis zwar recht hoch erscheinen, aber dafür liefert das Notebook auch durchweg ab. Hinzu kommen nämlich noch ein vorinstalliertes Windows 10 Pro und knapp 260 Gigabyte freier Speicherplatz ab Werk.

Dem Vierkern-Prozessor Intel Core i7-8550U verdanken wir die überzeugende Leistung, die uns den Alltag erleichtert. Denn im Office-Betrieb können wir stets flüssig Arbeiten, auch mit Profi-Programmen wie Photoshop oder Lightroom. Doch auch alle anderen Alltagssituationen wie das Surfen im Internet gehen uns mit dem Multimedia-Notebook schnell und einfach von der Hand.

Nicht für alle Games optimal geeignet

Zwar bietet das Multimedia-Notebook genug Leistung um Filme zu schauen und auch um gelegentlich das ein oder andere Spiel zu zocken. Doch leider wird das Notebook gerade aktuellen Titeln wie Assassin’s Creed Odyssey nicht ganz gerecht. Der richtig Spielspaß entsteht erst dann, wenn Sie die Grafikeinstellungen drastisch herunterschrauben.

Ruckelfrei und mit recht hoch eingestellten Details laufen jedoch etwas ältere Titel wie DOTA 2. Die AMD Radeon RX 550 leistet dabei ganze Arbeit und ist gerade für ein Multimedia-Notebook eine mehr als ordentliche Lösung. Zusammen mit dem zwei Gigabyte großen GDDR5-Grafikspeicher steht einiges an Leistung auf Abruf bereit.

Wer sich gelegentlich nur den ein oder anderen Stream anschauen möchte, der kommt hier jedoch voll auf seine Kosten. Denn dank des schnellen WLAN-ac-Moduls können wir die Übertragungen hochauflösend und auch ruckelfrei auf dem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display genießen – genügend Bandbreite vorausgesetzt, versteht sich.

Auch auf einen guten Klang müssen wir nicht verzichten, denn beim Zocken oder beim Filme schauen werden wir recht gut von den integrierten Stereo-Lautsprechern beschallt.

Verarbeitung und Ausstattung

Lenovo setzt bei dem 15,6 Zoll großen Notebook auf hochwertigere Materialien als bei seinen Vorgängermodellen. Beispielsweise kommt eine edle Aluminiumplatte auf dem Displaydeckel zum Einsatz und auch die metallverstärkte Handballenauflage erhält eine angenehme Beschichtung. Und trotzdem wiegt das Lenovo ThinkPad E580 nur 2,1 Kilogramm. Die besonders hochwertige Ausstattung gefällt uns sehr gut und verspricht eine hohe Langlebigkeit.

Auch das matte Display mit seinem IPS-Panel kann uns überzeugen, denn wir erhalten nicht nur ein kontrastreiches Bildergebnis, sondern für die Displaydiagonale auch ein recht scharfes.

Ausgestattet ist das Gehäuse mit zwei USB-3.0-Ports, einem USB-3.1-Gen2-Port sowie einem HDMI- und DisplayPort-Anschluss. Auch auf einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss und einen MicroSD-Speicherkartenleser müssen wir nicht verzichten.

Auch in Sachen Akkulaufzeit macht das Lenovo ThinkPad E580 eine gute Figur, denn wir können bis zu sechs Stunden im normalen Office-Betrieb arbeiten. Dafür sorgt ein 45 Wattstunden starker Lithium-Polymer-Akku. Bei alltäglicher Nutzung (ohne Gaming, dafür mit Browsing und Streaming) hielt das Notebook rund zehn Stunden durch. Kein übler Wert und definitiv ausreichend, beispielsweise auch für einen Arbeitstag.

Zwei Lüfter im Inneren sorgen für die nötige Abkühlung des Multimedia-Notebooks. Im normalen Office-Betrieb sind diese nahezu kaum zu hören. Erst nach einer längerer Arbeitszeit von etwa 30 Minuten sind die Lüfter zu hören, aber auch das spielt sich in einem erträglichen Rahmen ab. Erst im Gaming-Betrieb drehen die Lüfter zwar hörbar auf, stören uns jedoch beim Zocken nicht erheblich.

Somit ist das Multimedia-Notebook Lenovo ThinkPad E580 nicht nur für klassische Office-Anwendungen bestens geeignet, sondern auch fürs gelegentliche Gaming von weniger anspruchsvollen Spielen.

Schwächen?

Auch wenn es sich beim Lenovo ThinkPad E580 um unseren Favoriten handelt, gibt es dennoch die ein oder andere Schwäche. So müssen wir uns mit einem MicroSD-Kartenleser zufriedengeben anstatt mit einem SD-Kartenlesern.

Auch die unter Last hörbar aufdrehenden Lüfter könnten für empfindliche Ohren doch etwas zu geräuschintensiv ausfallen. Zwar stört uns die Laustärke im normalen Betrieb so gut wie gar nicht, dennoch dreht das Notebook im Gaming-Betrieb deutlich auf und könnten beim Zocken stören. Und zudem kommt das ThinkPad E580 auf eine recht hohe Temperatur von 60 Grad Celsius.

Lenovo ThinkPad E580 im Testspiegel

Die Experten von Notebookcheck (02/2018) haben das Gerät ausführlich getestet und vergeben eine gute Gesamtnote von 87 Prozent. Tester Benjamin Herzig ist vor allem von der Leistung sehr angetan:

»In unserem E580 finden wir die teurere CPU-Option in Form des Intel Core i7-8550U. Bei diesem Prozessor handelt es sich um eine CPU mit vier Kernen, die mit maximal 4 GHz takten (in der Theorie zumindest).«

Lobende Worte gibt es auch für den Bildschirm:

»Da es sich um ein IPS-Display handelt, leistet sich das Full-HD-LCD in der Disziplin »Blickwinkelstabilität« keinerlei Schwächen.«

Auch die Kollegen von Zdnet (09/2018) hatten das ThinkPad im Test. Vor allem die Tastatur hat es de Testerin angetan:

»Das Lenovo ThinkPad E580 ist ein hochwertig verarbeiteter Laptop mit einer tollen Tastatur die auch einen Nummernblock bereithält.«

Alternativen

Der Markt an Multimedia-Notebooks ist ziemlich groß und unübersichtlich. Wir haben für Sie drei spannende Alternativen zu unserem Favoriten herausgepickt.

AMD-Alternative

Acer Swift 3

Das Acer Swift 3 kostet aber mit rund 700 Euro deutlich weniger als unser Favorit. Trotzdem ist seine Ausstattung ein kleines Highlight, denn als Prozessor verfügt das Swift 3 über einen brandneuen Chip namens AMD Ryzen 5 2500U. Dabei handelt es sich um eine sogenannte APU (Accelerated Processing Unit), die in einem Chip vier CPU-Kerne mit acht leistungsfähigen Grafikkernen (Graphics Compute Units) vom Typ Radeon RX Vega 8 vereint.

Das ermöglicht hohe Leistung beim Multithreading, also wenn Berechnungen auf mehrere CPU-Kerne verteilt werden – da hat selbst die CPU in unserem Favoriten, der Intel Core i7-8550U, das Nachsehen. Die leistungsstarke Radeon-Grafik lässt so ziemlich alle Intel-Graphics-HD-Modelle hinter sich, selbst Einsteiger-Notebook-Grafikchips wie die Nvidia Geforce 940MX müssen sich geschlagen geben. So gut wie eine Nvidia Geforce MX150 ist Vega 8 aber nicht – erstere steckt beispielsweise in unserem Favoriten. Trotz der guten Leistungswerte bleibt die APU selbst unter Last auch noch vergleichsweise kühl.

Dank seines Metallgehäuses und der sauberen Verarbeitung ist das Acer Swift 3 sogar noch etwas edler als unser Favorit. Die Anschlüsse entsprechen dem Acer Aspire 5, Tunderbolt 3 ist also auch hier nicht an Bord. Zusätzlich spendiert der Hersteller dem Swift 3 allerdings eine Tastaturbeleuchtung und einen Fingerabdrucksensor, der sichere Anmeldungen ermöglicht. Aufschrauben lässt sich das Notebook ebenfalls recht einfach, allerdings können Sie dann nur eine weitere M.2-Steckkarte nachrüsten oder das Innenleben reinigen. Der RAM ist fest montiert und lässt keine Veränderungen zu, arbeitet aber im flotteren Dual-Channel-Modus.

Schade finden wir allerdings, dass die Akkulaufzeit recht mager ausfällt (gute fünf Stunden beim WLAN-Surfen) und dass das IPS-Display zu dunkel und die Farbwiedergabe nur mittelmäßig ist. Zusätzlich reflektiert die verspiegelte Oberfläche helles Licht, weshalb sich das Swift 3 nur eingeschränkt für den Außeneinsatz eignet. Zudem ist es für ein 15,6 Zoll großes Notebook mit 2,6 Kilogramm vergleichsweise schwer. Wer diese Negativpunkte verschmerzen kann und beispielsweise viel mit externen Monitoren arbeitet, der erhält ein leistungsfähiges Notebook für einen tollen Preis.

Gut & günstig

Asus VivoBook 15

Eine gute günstigere Alternative zum Favoriten von Dell ist das Asus Vivobook 15 für aktuell rund 750 Euro. Das Gehäuse ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber trotzdem recht edel. Das Aufschrauben ist aber nicht ohne Garantieverlust möglich – schade! Als Prozessor kommt der aktuelle Vierkerner Intel Core i5-8250U zum Einsatz, der mit Taktraten von 1,6 bis 3,4 Gigahertz arbeitet. Die Leistung ist potent genug für den Alltag. Zur Seite steht der CPU ein einzelnes, acht Gigabyte großes DDR4-Speichermodul, das somit »nur« im Single-Channel-Modus arbeitet.

Bei der Grafik setzt Asus auf die Nvidia Geforce 940MX, die über einen eigenen, zwei Gigabyte großen GDDR5-Speicher verfügt. Aktuelle Titel können leider nur in niedrigen Grafikeinstellungen flüssig gespielt werden, ältere Games lassen sich aber in hohen Details ruckelfrei wiedergeben. In Multimedia-Prozessen kann die Grafiklösung eine gute Stütze sein, sofern die Hardwarebeschleunigung unterstützt wird. Das Full-HD-Display besitzt ebenfalls ein blickwinkelstabiles IPS-Panel, das aber etwas zu dunkel ausfällt. Deshalb eignet sich das Vivobook 15 trotz einer entspiegelten Bildfläche nur bedingt für die Nutzung im sonnigen Außenbereich.

Bemängeln müssen wir vor allem die starke Hitzeentwicklung der CPU, die ein Thermal Throttling und somit einen Leistungsverlust nach sich zieht. Hinzu kommt, dass die Lüfter bei voller Auslastung stark und teilweise auch störend rauschen. Außerdem missfällt uns der schwammige Druckpunkt der Tastatur und die geringe Akkulaufzeit von nur vier anstelle der angepriesenen acht Stunden. Zu guter Letzt bietet das Notebook zwar eine Menge Speicherplatz, allerdings nur in Form einer relativ lahmen HDD mit einem Terabyte Speicher – eine SSD steht nicht zur Verfügung, was sich im täglichen Betrieb bemerkbar macht.

Wer für eine gute Kühlung sorgt, beispielsweise in Form von aktiven Kühlpads mit Lüftern und das Notebook hauptsächlich mit einem separaten Bildschirm nutzt, kann mit dem Asus Vivobook 15 aber einen guten Kauf machen.

Auch gut

Dell Inspiron 15 7570

Test Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570
Das Dell-Notebook ist überaus schlank und auch edel. Die Akkulaufzeit ist allerdings mies.

Der Dell Inspiron 15 7570 ist in Sachen Ausstattung dem Asus Vivobook 15 recht ähnlich: Auch hier kommt die gleiche, rechenstarke Core-i5-CPU zum Einsatz und auch die Grafiklösung Nvidia Geforce 940MX kennen wir schon vom Vivobook. Der GPU steht hier allerdings die doppelte Menge an Grafikspeicher zur Verfügung, was eine etwas höhere Spiele-Performance ermöglicht. Fürs High-End-Gaming bei maximalen Details reicht es zwar immer noch nicht, aber den Alltag überstehen Sie mit dem Dell-Notebook in jedem Fall.

Um die Temperaturen der CPU steht es beim Inspiron besser – im ersten Moment zumindest. Denn obwohl nur 80 Grad Celsius gemessen werden, weigert sich der Prozessor, in höhere Boost-Taktraten zu schalten. Das liegt an einer Vorsichtsmaßnahme des Herstellers, um nicht nur die Lebensdauer des Chips zu verlängern, sondern auch um einen weiteren Temperaturanstieg zu vermeiden. Die Lüfter drehen deutlich hörbar auf.

Das Full-HD-Display arbeitet auch hier wieder mit einem IPS-Panel, das vor allem mit hoher Blickwinkelstabilität punktet. Auch die Helligkeit ist recht hoch und die Kontrastwerte sind stark. Leider spiegelt der Bildschirm und so kann es zu Reflexionen kommen, die die Nutzung beeinträchtigen können. Die Druckpunkte der Tastatur fallen wieder recht schwammig aus und manch ein Nutzer dürfte sich hier ein etwas knackigeres Feedback wünschen. Die zuschaltbare Hintergrundbeleuchtung der Tasten erlaubt das Tippen auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Die Aufteilung des Speichers ist vorbildlich: Auf der 128 Gigabyte großen SSD ist Windows 10 installiert, die Festplatte mit einem Terabyte Speicher dient als Datengrab. Das Gehäuse verdient ebenfalls Anerkennung: Es besteht komplett aus Aluminium und wirkt dadurch hochwertig und robust. Außerdem ist das Dell Inspiron 15 7570 mit einer Dicke von nur 1,5 Zentimetern sehr dünn. Kritik gibt es vor allem für die geringe Akkulaufzeit: Nach etwas über drei Stunden WLAN-Surfen ist schon wieder Schluss mit dem Ausflug ins World Wide Web.

Dennoch: Das Dell Inspiron 15 7570 bietet tolle Leistungswerte und kann mit einer ziemlich hochwertigen Haptik und einem schlanken Format punkten. Nur sollten geneigte Käufer einen nicht allzu ausdauernden Akku in Kauf nehmen, was bei einem so mobilen Gerät allerdings nur schwer verschmerzbar ist.

Was gibt es sonst noch?

Der HP Pavilion 15 ähnelt unserem Favoriten, aber wer etwas genauer hinsieht, bemerkt die Unterschiede. Es kommt beispielsweise die gleiche, leistungsfähige Core-i7-CPU von Intel zum Einsatz, allerdings verrichtet in Sachen Grafikberechnung die schwächere Nvidia Geforce 940MX ihre Dienste. Des Weiteren lässt sich auf nur 256 GB Speicherplatz zurückgreifen, wobei der immerhin auf eine flotten SSD liegt. Der wohl größte Schwachpunkt des Geräts ist der blickwinkelinstabile, blasse und etwas zu dunkle Bildschirm mit TN-Panel.

Lenovo ThinkPad E570

Das Lenovo ThinkPad E570 punktet vor allem mit einer ab Werk verbauten SSD. Der Intel Core i5 7200U-Prozessor ist schon etwas älter, was den günstigen Preis erklärt, immerhin ist mittlerweile schon die achte Core-Generation erhätlich. Typisch ist die integrierte Grafiklösung Geforce GTX 950M. Allerdings spendiert Lenovo der Grafikkarte nur recht magere 2 GB GDDR5-Grafikspeicher. Das führt zu einer nur mäßigen Spieleleistung. Dafür ist das Gerät gut verarbeitet, bietet eine relativ lange Akkulaufzeit und eine immer noch gute Alltagsleistung. Vor allem ist es aber der günstige Preis von knapp 900 Euro, der das Lenovo-Notebook attraktiv macht.

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Kommentare

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David Maciejewski
David Maciejewski

Jana Muhr

Oliver Rapp
Oliver Rapp

Ohne eine zusätzliche SSD finde ich den Preis zu hoch. Ich verstehe auch die Logik nicht, wenn ich Spielen will, dann kaufe ich mir ein stärkeres Notebook und wenn nicht dann brauche ich die Grafikkarte nicht.

Christian Kahnt
Christian Kahnt

Ich verstehe die Logik auch nicht, wenn ich spielen will, hole ich mir die Playstation 4.

Ulrich Brossmann
Ulrich Brossmann

TN Displays sind nicht mehr zeitgemäß (IPS bietet bessere Bildqualität vor allem bei seitlicher Betrachtung )