Multimedia-Notebook Test: Notebook Acer Copyright: Kondoruk / Shutterstock
vergleich
Letztes Update: 29.10.2021

Das beste Multimedia-Notebook

Wir haben uns 34 aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen. Das beste für die meisten ist für uns das Acer Aspire 5 A515. Eine gute Alternative dazu ist das Honor MagicBook Pro 16. Das Huawei MateBook 16 im 3:2-Format ist eine neue Empfehlung. Aber es gibt auch andere tolle Modelle für größere und kleinere Geldbeutel.

Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 29. Oktober 2021

Wir haben uns sieben neue Notebooks angesehen. Das Huawei MateBook 16 ist eine neue Empfehlung. Das Asus VivoBook 17 S712JA ist nun nicht mehr unter den Empfehlungen zu finden.

25. November 2020

Wir haben uns vier neue Multimedia-Notebooks angeschaut. Unsere neuen Empfehlungen sind das Honor MagicBook Pro 16 und das Samsung Galaxy Book Ion 15.

30. April 2020

Wir haben uns fünf aktuelle Multimedia-Notebooks angesehen, gleich mehrere Modelle haben eine Empfehlung erhalten. Mit dem Acer Aspire 5 A515 haben wir zudem einen neuen Favoriten.

26. Februar 2020

Huawei hat eine aktualisierte Version des Matebook D14 angekündigt. Wir werden uns das Gerät zeitnah ansehen und hier ergänzen.

4. Oktober 2019

Wir haben fünf neue Modelle aufgenommen. Darunter sind zwei Empfehlungen: Das Acer Swift 3 SF314 und das Asus Vivobook S15.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie das Richtige, wenn Sie unterschiedliche Anforderungen an Ihr Notebook stellen: Multimedia-Inhalte wiedergeben und bearbeiten, Office-Anwendungen produktiv nutzen, schnelles und flüssiges Surfen im Internet und teilweise sogar Gaming in ansehnlichen Details – und das alles für einen vernünftigen Preis. Multimedia-Notebooks sind also echte Allrounder, die preislich im Rahmen bleiben: Schon ab 750 Euro bekommt man gute Modelle.

Wir haben uns durch das schier gigantische Angebot an Multimedia-Laptops gekämpft und uns die interessantesten Modelle für Sie näher angesehen.

Im Vergleich zu teureren Top-Modellen darf man nicht erwarten, dass sie alles perfekt machen. Vor allem, wer es lieber kleiner, dünner und leichter mag, muss bereit sein, für ähnliche Leistung mehr Geld auszugeben. Unsere Empfehlungen hierzu finden Sie in unserem Bericht »Das beste Laptop». Und für spezielle Anwendungen, wie das Spielen aufwendiger PC-Games, gibt es spezielle Gaming-Notebooks, für die wir ebenfalls Empfehlungen haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Aspire 5 A515

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515
Das Acer-Notebook meistert Multimedia-Aufgaben mühelos und überzeugt mit Qualität sowie einer guten Akkulaufzeit.

Acer liefert mit dem Aspire 5 A515 ein hochwertiges Notebook mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Das Multimedia-Laptop ist stabil und bietet gute Eingabegeräte, auch die Leistung kann überzeugen. Dadurch lassen sich sowohl Office-Aufgaben erledigen und Bilder bearbeiten, aber auch Streaming und Surfen im Internet stellen kein Problem dar. Wer gelegentlich ein einfaches Spiel zocken möchte, kann das mit dem leistungsstarken AMD-Prozessor und seiner internen Grafikkarte ebenfalls tun.

Auch gut

Honor MagicBook Pro 16

Test Multimedia-Notebook: Honor MagicBook Pro 16
Mit seinen 16,1 Zoll ist das MagicBook Pro von Honor ein kleiner Exot und orientiert sich optisch stark an Apple. Der Preis ist aber deutlich niedriger und die Leistung sehr gut.

Honor hat sich am Notebook-Markt mit seinen MagicBooks inzwischen bewiesen und kann mit dem aktuellen MagicBook Pro 16 weiterhin überzeugen. Nicht nur mit hochwertiger Verarbeitung und guter Leistung kann das Gerät glänzen. Auch dank modernem AMD-Prozessor, großzügigem Arbeitsspeicher und schneller SSD sind viele Alltagsaufgaben und Multimedia-Anwendungen kein Problem. Wenn es auch mal ein einfaches Spielchen sein soll, kann man auf dem 16,1 Zoll großen Monitor ebenfalls problemlos kleinere Titel zocken.

Etwas teurer

Samsung Galaxy Book Ion 15

Test  Multimedia-Notebook: Samsung Galaxy Book Ion 15
Das Samsung-Notebook kostet zwar etwas mehr, bietet aber auch erweiterte Funktionen, von denen man nicht nur mit einem Samsung-Smartphone profitiert.

Mit dem Galaxy Book Ion 15 rundet Samsung sein neu aufgestelltes Notebook-Angebot ab. Das 15 Zoll große Display eignet sich hervorragend für Multimedia-Anwendungen und auch die Hardware ist dafür leistungsstark genug. Wer möchte, verbindet sein Smartphone mit dem Laptop oder lädt es drahtlos auf dem in das Touchpad integrierten Qi-Ladepad. Die Verarbeitung ist rundherum hochwertig und auch das Design setzt eigene Akzente.

3:2-Format

Huawei MateBook 16

Test Multimedia-Notebook: Huawei Matebook 16
Das Huawei MateBook 16 ist super verarbeitet und bietet Top-Leistung. Der ungewöhnliche Form-Faktor 3:2 ist perfekt für Business-Anwendungen.

Das Huawei MateBook 16 kommt mit einem eher ungewöhnlich anmutenden 3:2-Bildschirm daher, statt des gewohnten 16:9- oder 16:10-Formats. Für typische Office-Arbeiten stellt sich dieses Display-Verhältnis aber als äußerst praktisch heraus. Wer viel mit Word-Dokumenten, Bildern oder langen Tabellen arbeitet oder programmiert, wird das Display schnell zu schätzen wissen. Die Ausstattung ist super, sowohl was dass Innenleben als auch das Gehäuse angeht. Mit seinen zwei Kilogramm zählt es zwar nicht zu den Leichtgewichten, ist dank guter Akkulaufzeit aber dennoch gut für unterwegs und perfekt fürs Home-Office geeignet.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutEtwas teurer3:2-Format
Acer Aspire 5 A515 Honor MagicBook Pro 16 Samsung Galaxy Book Ion 15 Huawei MateBook 16 Lenovo IdeaPad 5 Pro 14 Acer Swift 3 SF316 MSI Modern 14 Dell Inspiron 14 5405 Asus VivoBook 15 S513 Dell XPS 17 9700 Asus VivoBook S15 mit Screenpad Asus VivoBook 17 S712JA Acer Swift 3 SF314 Lenovo ThinkPad E580 Dell Inspiron 15 7570
Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515Test Multimedia-Notebook: Honor MagicBook Pro 16Test  Multimedia-Notebook: Samsung Galaxy Book Ion 15Test Multimedia-Notebook: Huawei Matebook 16Test Multimedia-Notebook: Lenovo Ideapad 5 Pro 14Test Multimedia-Notebook: Acer Swift 3 SF316Test Multimedia-Notebook: MSI Modern 14Test  Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 14 5405Test  Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 15 S513Test  Multimedia-Notebook: Dell XPS 17 9700Test  Multimedia-Notebook: Asus VivoBook S15Test  Multimedia-Notebook: Asus VivoBook 17 S712JATest  Multimedia-Notebook: Acer Swift 3 SF314Multimedia-Notebook Test: Bildschirmfoto 2020 11 25 Um 10.42.58Test  Multimedia-Notebook: Dell Inspiron 15 7570
Pro
  • Sehr stabil
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Lässt sich aufrüsten
  • Gute Verarbeitung
  • Schönes, mattes IPS-Display
  • Gute Akkuleistung
  • Viel Leistung fürs Geld
  • Ansprechendes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Großer Bildschirm
  • Touchpad ist gleichzeitig QI-Ladepad
  • Stabiles Gehäuse
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Leistung
  • Gute Lautsprecher
  • Sehr gute Leistung
  • Tolles Display
  • Geringes Gewicht
  • Gute Ausstattung
  • Gute Leistung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Kompakt & leicht
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Akkulaufzeit
  • Moderne Anschlüsse
  • Tolles Display
  • Leicht & kompakt
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gutes Display
  • Gute Tastatur
  • Gute Leistung
  • Flaches Gehäuse
  • Leise im Betrieb
  • Großer Bildschirm
  • Ansprechendes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Ansprechendes Design
  • Bildschirm im Touchpad
  • Gute Leistung
  • Lässt sich aufrüsten
  • Großer Bildschirm
  • Hohe Multithreading-Leistung
  • Edles Gehäuse
  • Niedrige Betriebs­temperaturen
  • Fingerabdrucksensor
  • Hoher Blickwinkel
  • Günstiger Preis
  • Hochwertiges Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
  • Kompakte Abmessungen
  • Edles, schlankes Gehäuse
  • Gute Rechenleistung
  • Hoher Blickwinkel
Contra
  • Kein Speicherkartenleser
  • Lautsprecher recht leise
  • Arbeitsspeicher nicht erweiterbar
  • Laute Lüfter unter Dauerlast
  • Mittelmäßige Lautsprecher
  • Speicherkartenleser muss mit Werkzeug geöffnet werden
  • Material wirkt nicht sehr robust
  • Schlechte Webcam
  • Tastatur etwas schwammig
  • Arbeitsspeicher nicht erweiterbar
  • Arbeitsspeicher nicht erweiterbar
  • Schlechte Lautsprecher
  • Heiß und laut unter Last
  • Display könnte heller sein
  • Höhere Auflösung wäre wünschenswert
  • Nur 8 GB RAM
  • Heiß und laut unter Last
  • Gehäuse etwas wackelig
  • Bildschirm etwas dunkel
  • Mittelmäßige Akkulaufzeit
  • Display biegt sich leicht
  • Touchpad etwas schwammig
  • Adapter notwendig
  • Hohe Temperaturen bei stärkere Last
  • Kein HDMI oder USB-Typ-A
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Kaum aufrüstbar
  • Mäßiges Kontrastverhältnis
  • Akkulaufzeit etwas kurz
  • Niedrige Akkulaufzeit
  • Speicherplatz könnte höher sein
  • Hörbare Lüfter unter Last
  • Nur MicroSD-Kartenleser
  • Schwammige Tastatur
  • Verspiegeltes Display
  • Kurze Akkulaufzeit
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
ProzessorAMD Ryzen 5 5500U (6x 2,1 - 4 GHz)AMD Ryzen 5 4600H (6x 3 - 4 GHz)Intel Core i7-10510U (4x 1,8 GHz)AMD Ryzen 5 5600H (6x 4,2 GHz)AMD Ryzen 5 5600U (8x 2,3 - 4,2 GHz)Intel Core i5-11300H (4x 3,1 - 4,4 GHz)Intel Core i7-1165G7 (4x 2,8 - 4,7 GHz)AMD Ryzen 7 4700U (8x 2,0 GHz)AMD Ryzen 5 4500U (6x 2,3 GHz)Intel Core i7-10875H (8x 5,1GHz)Intel Core i5-10210U (4x 1,6 GHz)Intel Core i3-1005G1 (2 x 1,2 GHz)AMD Ryzen 5 3500U (4x 2,1 GHz)Intel Core i7-8550U (4x 1,8 GHz)Intel Core i5-8250U (4x 1,6 GHz)
Speicher16 GB DDR416 GB DDR416 GB DDR416 GB DDR416 GB DDR416 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR416 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR48 GB DDR4
Festplatte512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD512 GB SSD1TB GB SSD512 GB SSD512 GB SSD256 GB SSD256 GB SSD128 GB SSD, 1000 GB HDD
Optisches Laufwerk---------------
GrafikkarteAMD Radeon RX Vega 7AMD Radeon RX Vega 6Nvidia GeForce MX250 (2GB VRAM)AMD Radeon RX Vega 6AMD Radeon RX Vega 8Intel Iris Xe Graphics G7 (80EUs)Intel Iris Xe Graphics G7 (96EUs)AMD Radeon GraphicsAMD Radeon GraphicsNVIDIA GeForce RTX2060Nvidia GeForce MX250 (2GB VRAM)Intel UHD GraphicsAMD Radeon Vega 8AMD Radeon RX 550 (2 GB GDDR5)NVIDIA GeForce 940MX (4 GB GDDR5)
Bildschirmgröße15,6 Zoll16,1 Zoll15,6 Zoll16 Zoll (3:2)14 Zoll (16:10)16 Zoll (16:9)14 Zoll (16:9)14 Zoll15,6 Zoll17 Zoll15,6 Zoll17,3 Zoll14 Zoll15,6 Zoll15,6 Zoll
Auflösung1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel2520 x 1680 Pixel2880 x 1800 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.200 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.080 Pixel1.920 x 1.0801.920 x 1.080 Pixel
Panel-TypIPSIPSQLEDIPSIPSIPSIPSIPSIPSIPSIPSIPS (matt, entspiegelt)IPSIPSIPS
Anschlüsse1x USB 3.1 Typ-C
2x USB 3.0 Typ-A
1x USB 2.0 Typ-A
1x HDMI
1x GigabitLAN
1x 3,5-mm-Headsetanschluss, Kabelschloss
1x USB-C (Stromversorgung & DisplayPort)
3x USB 3.2
1x HDMI
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x Thunderbolt 3, 2x USB 3.0 Typ-A, 1x HDMI, microSD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss2x USB 3.2
2x USB-C (einer davon fürs Netzteil)
1x HDMI 2.0
1x 3,5-mm-Audioanschluss
2x USB 3.2
2x USB-C (einer davon fürs Netzteil)
1x HDMI 1.4b
1x SD-Kartenleser
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x USB-C
2x USB 3.2
1x HDMI
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x Kensingtonschloss
1x USB-C (PD & DP)
2x USB 3.2
1x HDMI
1x 3,5-mm-Audioanschluss
1x SD-Kartenleser
2x USB 3.2 Typ-A
1x USB 3.2 Typ-C
1x HDMI
1x 3,5mm-Klinkenanschluss
1x MicroSD-Kartenleser
2x USB 2.0 Typ-A
1x USB 3.0 Typ-A
1x USB 3.1 Typ-C
1x HDMI
1x 3,5-mm-Klinkenanschluss
1x microSD-Kartenleser
4x Thunderbolt 3, SD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss, Kabelschloss2x USB 2.0 Typ-A
1x USB 3.1 Typ-A
1x USB 3.1 Typ-C
1x HDMI
1x 3,5-Millimeter-Klinke
MicroSD-Speicherkartenleser
2x USB 2.0 Typ A
1x USB 3.2 Typ A
1x USB 3.2 Typ C
3,5-mm-Kopfhörerausgang/Mikrofoneingang
HDMI
microSD-Kartenleser
1x USB 3.1 Typ-C, 2x USB 3.0, 1x USB 2.0, 1x HDMI, SD-Kartenleser, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss, 1x Kensington-Lock1 x USB 2.0, 2 x USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 x USB 3.1 Gen2, 1 x HDMI, 1 x DisplayPort, 1 x 3,5-Millimeter-Audiokombo, 1 x SD-Kartenleser, 1 x Kensington LockSpeicherkartenleser, 2x USB 3.1 Gen 1 Typ-A, 1x USB 3.1 Gen 1 Typ-C, 1x HDMI, 1x USB 3.1 Gen 1 Typ-A, 1x 3,5-Millimeter-Klinke
DrahtlosWLAN-ax (WiFi 6), Bluetooth 4.2WLAN-ac (WiFi 5), Bluetooth 5.0WLAN-ax (WiFi 6), Bluetooth 5.0WiFi 6 (802.11ax)
Bluetooth 5.1
WiFi 6 (802.11ax)
Bluetooth 5.1
WiFi 6 (802.11ax)
Bluetooth 5.1
WLAN-ac (WiFi 5), Bluetooth 5.0WLAN-ac (WiFi 5), BluetoothWLAN-ax (WiFi 6), BluetoothWLAN-ax (WiFi 6), Bluetooth 5.0WLAN-ax (WiFi 6), Bluetooth 5.0WLAN-ac (WiFi 5)
Bluetooth 4.1
WLAN-ac, Bluetooth 4.0WLAN-ac, Bluetooth 4.1WLAN-ac, Bluetooth 4.2
AkkuLithium-Ion (48 Wattstunden)56 WattstundenLithium-Ion (70 Wattstunden)84 Wattstunden56,5 Wattstunden56 Wattstunden50 WattstundenLithium-Ionen (40 Wattstunden)Lithium-Ionen (37 Wattstunden)Lithium-Polymer (97 Wattstunden)Lithium-Polymer (42 Wattstunden)Lithium-Ion (32 Wattstunden)Lithium-Ion (51 Wattstunden)Lithium-Polymer (45 Wattstunden)Lithium-Ion (42 Wattstunden)
Abmessungen36,4 x 25,0 x 1,8 cm36,9 x 23,4 x 1,7 cm35,6 x 22,8 x 1,5 cm35,1 x 25,5 x 1,8 cm31,2 x 22,1 x 1,7 cm36,8 x 23,6 x 1,6 cm32,2 x 22,2 x 1,6 cm32,1 x 21,6 x 1,8 cm36,07 x 23,62 x 1,85 cm37,5 x 24,8 x 1,935,7 x 23 x 1,8 cm40,6 x 25,6 x 2,1 cm32,3 x 22,8 x 1,7 cm36,9 x 25,2 x 1,9 cm21,5 x 31 x 1,5 cm
Gewicht1,8 Kilogramm1,7 Kilogramm1,3 Kilogramm2 Kilogramm1,4 Kilogramm1,7 Kilogramm1,2 Kilogramm1,36 Kilogramm1,8 Kilogramm2,5 Kilogramm1,8 Kilogramm2,3 Kilogramm1,5 Kilogramm2,1 Kilogramm1,9 Kilogramm
ModellA515-45-R6JZNP950XCJ-X01DE14ACN6SF316-51-536LB11MO-035Inspiron 14 5405VivoBook 15 S513DELL XPS 17 9700 1VDR8Asus VivoBook S15 S532FL-BN183TS712JA-AU116TAcer Swift 3 SF314-41-R3C6E580-20KS001RGE7570-9719

Was muss ein Multimedia-Notebook können?

Ein gutes Multimedia-Notebook ist für uns ein echter Allrounder mit guter Leistung für die meisten Anforderungen – und sollte gleichzeitig nicht viel mehr als 1.000 Euro kosten.

In dieser Preisklasse liefern aktuelle CPUs sowohl von Intel als auch AMD genug Rechenleistung, um alle typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, das Abspielen von FullHD-Videos, Office-Arbeiten und schnelles Surfen im Internet problemlos bewältigen zu können. Sogar viele Games können sie in ansehnlichen (sprich: mittleren) Details flüssig in Szene setze.

High-End-Gaming erwarten wir in dieser Preisklasse aber nicht. Wer top-aktuelle Spiele in höchsten Details zocken will, benötigt in der Regel eine separate Grafikkarte und muss dafür nach wie vor wesentlich mehr Geld investieren.

Mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind sinnvoll

Trotzdem legen wir bei einem guten Multimedia-Notebook Wert auf einen soliden Grafikchip, der problemlos mit den meisten älteren Spiele oder Indie-Titeln zurechtkommt und auch eine Reihe von Top-Games ohne zu viel Grafikhunger ruckelfrei auf den Schirm bringt. Außerdem profitieren auch Multimedia-Anwendungen, wie die beliebte Bildbearbeitungs-Software Adobe Photoshop oder das Videoschnittprogramm Magix Vegas, von der Kraft der Grafikprozessoren und können so schneller arbeiten. Wer noch mehr Power braucht, sollte direkt nach einem vollwertigen Gaming-Notebook Ausschau halten.

Für gute Multimedia-Leistung sollten außerdem mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher vorhanden sein, die heutzutage schon für schnelles Browsen mit mehreren offenen Tabs im Internet benötigt werden. Ein scharfes Display, mindestens in FullHD-Auflösung und ordentlicher Größe ab 14 Zoll, sollte auch immer an Bord sein.

Kleineren und damit mobileren Geräten fehlt es oft an Grafikleistung. Dasselbe gilt für 2-in-1-Convertibles, die Laptops und Tablets vereinen. Den Fokus legen wir hier daher auf klassische Allround-Notebooks mit ordentlichen Multimedia-Fähigkeiten zum guten Preis.

 Multimedia-Notebook Test: Aspire (1)

Unser Favorit: Acer Aspire 5 A515

Das Acer Aspire 5 A 515 macht nicht nur bei Office-Arbeiten eine gute Figur, sondern auch bei kleineren, grafisch aufwendigeren Aufgaben. Dank der aktuellen Technik von AMD ist das Notebook auch für kleinere Spiele geeignet. Zusätzlich punktet es mit einem großen, kontrastreichen IPS-Display und einer guten Akkulaufzeit.

Unser Favorit

Acer Aspire 5 A515

Test Multimedia-Notebook: Acer Aspire 5 A515
Das Acer-Notebook meistert Multimedia-Aufgaben mühelos und überzeugt mit Qualität sowie einer guten Akkulaufzeit.

Mit dem Aspire 5 A515 liefert Acer ein sehr gutes Notebook ab. Der 15,6 Zoll große Bildschirm eignet sich gut für vielfältige Aufgaben und der verbaute AMD Ryzen 5 5500U gehört zur aktuellsten Prozessorgeneration. Hinzu kommen ein 16 Gigabyte großer Arbeitsspeicher und ein integrierter Radeon RX Vega 7 Grafikchip. Letzterer bietet mehr als genug Leistung für gelegentliche Bild- und Videobearbeitungen, aber auch für kleinere Indie-Spiele, die auf top-aktuelle 3D-Grafik verzichten.

Dank der schnellen SSD startet nicht nur das Windows-Betriebssystem sehr schnell, auch installierte Programme und der Zugriff auf gespeicherte Dateien gehen äußerst zügig vonstatten. Mit 512 Gigabyte liegt die Größe der SSD gleichauf mit den meisten anderen Laptops.

Der Sechskern-Prozessor AMD Ryzen 5 5500U sorgt für eine gute Leistung, die den Alltag erleichtert. Denn im Office-Betrieb lässt es sich stets flüssig Arbeiten, auch mit Profi-Programmen wie Photoshop oder Lightroom. Doch auch alle anderen Alltagssituationen wie das Surfen im Internet gehen mit dem Multimedia-Notebook schnell und einfach von der Hand.

Nicht für alle Games optimal geeignet

Zwar bietet das Acer Aspire 5 A515 mehr als genug Leistung, um Filme zu schauen und auch um gelegentlich das ein oder andere Spiel zu zocken. Mit aktuellen Titeln kommt das Notebook aber leider nicht zurecht. Der richtige Spielspaß entsteht daher erst dann, wenn die Grafikeinstellungen drastisch heruntergeschraubt werden.

Etwas ältere Titel oder kleinere Indiespiele laufen hingegen auch mit recht hoch eingestellten Details flüssig. Die Radeon RX Vega 7 leistet dabei ganze Arbeit und ist gerade für ein Multimedia-Notebook eine ordentliche Lösung. Wer hier noch mehr herausholen möchte, kann zu mehr Arbeitsspeicher greifen, da dieser auch der Grafikeinheit zugute kommt.

Wer sich gelegentlich nur den ein oder anderen Stream anschauen möchte, kommt hier ebenfalls voll auf seine Kosten. Denn dank des schnellen WLAN-ax-Moduls, neuerdings als WiFi 6 bezeichnet, kann die Übertragung hochauflösend und auch ruckelfrei genossen werden. Durch integriertes Bluetooth sind zudem qualitative hochwertige Audioübertragungen an kabellose Kopfhörer oder Lautsprecher möglich.

Auf einen guten Klang muss ebenfalls nicht verzichtet werden, denn beim Zocken oder Filmeschauen machen die integrierten Stereo-Lautsprechern eine akzeptable Figur.

Verarbeitung und Ausstattung

Acer setzt bei dem 15,6 Zoll großen Notebook auf hochwertige Materialien. Auf dem Displaydeckel kommt eine gebürstete Aluminiumplatte zum Einsatz, der Rest besteht aus einem festen Kunststoff mit einer angenehmen Oberfläche. Dadurch ist das Aspire 5 A515 sehr leicht und wiegt weniger als zwei Kilogramm. Stabil ist es trotzdem und lässt sich somit problemlos häufig mitnehmen.

Auch das matte Display kann uns mit seinem FullHD-IPS-Panel überzeugen, denn es liefert nicht nur ein kontrastreiches Bild, sondern auch eine angemessene Helligkeit. Dabei fällt vor allem der gute Kontrast positiv auf und auch Schwarztöne erscheinen tief und satt. Die Darstellung von Farben ist ebenfalls kräftig und für ein Notebook dieser Preisklasse angemessen.

Das Gehäuse bietet vier USB-Ports, von denen einer in der modernen Typ-C-Ausführung gehalten ist. Dieser unterstützt zudem den schnellen USB-3.1-Gen1-Standard, der beim Kopieren von Daten besonders schnell ist. Zwei der herkömmlichen USB-Typ-A-Anschlüsse sind immerhin mit USB-3.0 ausgestattet und nur ein einziger muss mit dem langsamen 2.0-Standard auskommen.

Im Gegensatz zu unserer Alternative, dem Honor MagicBook Pro 16, wird der Typ-C-Anschluss hier nicht durch das Ladegerät belegt. Ein Ethernet-, HDMI- sowie ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss runden das Paket zwar ab, Acer verzichtet aber leider auf ein Lesegerät für Speicherkarten.

Gute Akku-Laufzeit

Dank der energiesparenden Technologie liegt die Akkulaufzeit beim Acer Aspire 5 A515 bei circa 8 Stunden. Dabei sollte man aber nicht unbedingt die volle Displayhelligkeit nutzen. Auch durch starke Belastung des Grafikchips verkürzt sich die Laufzeit deutlich. Für Surfen im WLAN und Office-Arbeiten ist dieser Wert aber realistisch.

Wer viel schreibt, wird mit diesem Notebook ebenfalls glücklich. Nicht nur, dass die Tasten ein angenehmes Tippgefühl vermitteln, durch die Hintergrundbeleuchtung lässt es sich auch bei schlechtem Umgebungslicht gut arbeiten. Das Touchpad gibt einen ordentlichen Mausersatz ab, manch einen könnte aber der (optionale) Fingerabdrucksensor in der oberen linken Ecke stören.

Im Inneren sorgt ein Lüfter für die nötige Abkühlung des Multimedia-Notebooks. Im normalen Office-Betrieb ist dieser meistens abgeschaltet und springt erst nach längerer Arbeitszeit an. Wer es sich zutraut, kann die Unterseite des Aspire 5 abschrauben und erreicht daraufhin den Arbeitsspeicher und die Festplatte, die sich beide austauschen bzw. erweitern lassen.

Schwächen?

Auch wenn es sich beim Acer Aspire 5 A515 um unseren Favoriten handelt, gibt es dennoch die ein oder andere Schwäche. Für ein Multimedia-Notebook ist der Verzicht auf einen Speicherkartenleser besonders schmerzlich. Dadurch muss man immer ein Kabel für den Fotoapparat oder einen Adapterstick dabei haben.

Auch die unter Last hörbar aufdrehenden Lüfter könnten für empfindliche Ohren doch etwas zu geräuschintensiv ausfallen. Zwar stört die Lautstärke im normalen Betrieb so gut wie gar nicht, dennoch dreht das Notebook zum Beispiel im Gaming-Betrieb etwas auf.

Abseits davon gibt es aber kaum etwas zu bemängeln. Dass andere Notebook-Displays Farben vielleicht noch kräftiger anzeigen, ist bereits Kritik auf hohem Niveau. Und auch obwohl das Gehäuse bereits sehr stabil ist, geht es natürlich mit mehr Einsatz von Aluminium noch robuster, was aber wiederum Auswirkungen auf das Gewicht hätte.

Acer Aspire 5 A515 im Testspiegel

Von Acers Aspire 5 A515 gibt es mittlerweile unzählige Varianten. Das hier empfohlene Modell konnte aber bereits Tester überzeugen.

Für lbtechreviews.com (06/2021) ist das Display die größte Schwäche, wenngleich das Gesamtpaket überzeugt:

»In dieser Version ist der Acer Aspire 5 ein Computer, der viel Rechenleistung für sehr wenig Geld bietet. Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher können Sie so viele Programme gleichzeitig ausführen, dass es kaum zu Engpässen kommen wird.«

Das PC Mag (08/2020) hat eine CPU-Variante getestet und kommt zu folgendem Urteil:

»Das Acer Aspire 5 ist ein unkompliziertes, vielseitig einsetzbares Laptop im schlichten Design.«

Auch die vorherige Hardwaregeneration des Acer Aspire 5 A515 schnitt bei Techradar (11/2019) bereits gut ab:

»Das Acer Aspire 5 ist ein Mittelklasse-Laptop, der so gut wie alle Anforderungen eines Alltags-Laptops erfüllt: Er erledigt die meisten Aufgaben gut, spielt Medien gut ab und hat eine sehr gute Akkulaufzeit sowie einen überzeugenden Preis.«

Alternativen

Der Markt an Multimedia-Notebooks ist ziemlich groß und unübersichtlich. Wir haben für Sie drei spannende Alternativen zu unserem Favoriten herausgepickt.

Gute Alternative: Honor MagicBook Pro 16

Im Honor MagicBook Pro 16 kommt Technik von AMD zum Einsatz. Als Prozessor wird der AMD Ryzen 5 4600H eingesetzt, der Arbeitsspeicher ist mit 16 Gigabyte gut bestückt und der Speicherplatz liegt mit 512 Gigabyte im Durchschnitt. Die SSD ist schnell und sorgt dafür, dass Windows zügig startet. Weniger schön ist, dass der Speicher bereits ab Werk vorpartitioniert ist. Während man die SSD zudem später noch austauschen kann, ist der Arbeitsspeicher hingegen fest verbaut und lässt sich nicht wechseln oder erweitern.

Auch gut

Honor MagicBook Pro 16

Test Multimedia-Notebook: Honor MagicBook Pro 16
Mit seinen 16,1 Zoll ist das MagicBook Pro von Honor ein kleiner Exot und orientiert sich optisch stark an Apple. Der Preis ist aber deutlich niedriger und die Leistung sehr gut.

Durch den eingesetzten Prozessor von AMD ist auch gleich die interne Grafikeinheit Radeon RX Vega 6 mit an Bord. Diese teilt sich den Arbeitsspeicher mit dem Rest des Systems und kann dadurch auch kleinere Spiele durchaus gut ausführen. Für Multimedia-Anwendungen, wie Bild- und Videobearbeitung ist die Leistung auf jeden Fall gut genug. Bei sehr anspruchsvollen Games muss man aber mit niedrigen Grafikstufen oder kleineren Rucklern leben.

Das Gehäuse besteht rundherum aus Metall und ist dadurch äußerst stabil. Dank einer Akkulaufzeit von circa acht Stunden kann es so auch mal den ganzen Tag mit unterwegs sein, ohne dabei Schaden zu nehmen oder eine Steckdose zu brauchen. Leider wird der einzige USB-Typ-C-Anschluss auch zum Laden benötigt, sodass bei angeschlossenem Netzteil nur drei herkömmliche USB-Typ-A-Ports bereitstehen. Der USB-C-Port unterstützt allerdings auch den DisplayPort-Modus und kann dadurch an USB-C-Monitore angeschlossen werden, die den Laptop gleichermaßen aufladen, das Bild übertragen und als Anschluss-Hub dienen. Hinzu kommen noch ein HDMI- und ein Headset-Anschluss, womit das Honor MagicBook Pro 16 vergleichsweise wenig Verbindungsmöglichkeiten bietet. WLAN (WiFi 5) und Bluetooth (5.0) setzen nicht auf die aktuellste Technik, sind für den Alltag aber absolut ausreichend.

Wer viel schreibt, wird mit der guten Tastatur sehr zufrieden sein. Auch das Touchpad ist ein guter Mausersatz und ermöglicht eine präzise Navigation des Zeigers auf dem Bildschirm. Letzterer kann Farben zudem gut anzeigen und bietet rundum solide Werte. Mit einer Größe von 16,1 Zoll ist er dabei nicht ganz so riesig wie ein 17-Zoll-Monitor, bietet aber dennoch mehr Platz zum Arbeiten als ein 15,6-Zoll-Gerät. Dank schmaler Display-Rahmen ist der äußere Eindruck zudem sehr modern. Um diese zu realisieren, musste allerdings die Webcam unter eine F-Taste wandern. Dadurch lässt sich die Webcam zwar mechanisch deaktivieren, für Videochats ist diese Froschperspektive aber eher unvorteilhaft.

Trotz der guten Leistung bleibt das Notebook von Honor stets angenehm leise. Lediglich unter Dauerbelastung drehen die Lüfter etwas unangenehm auf. Wer viel unterwegs ist und daher ein leichtes Notebook sucht, welches zudem noch eine ordentliche Leistung mit sich bringt, sollte sich unbedingt das Honor MagicBook Pro 16 näher ansehen.

Hochpreisig: Samsung Galaxy Book Ion 15

Im Samsung Galaxy Book Ion 15 arbeitet ein Prozessor von Intel zusammen mit einer Grafikeinheit von Nvidia. Dabei sorgt der eingesetzte Intel Core i7-10510U für einen flüssigen Betrieb und die Nvidia GeForce MX250 kann ältere Spiele auf hohen und neuere Games auf niedrigen Grafikstufen flüssig ausführen. Durch eine schnelle SSD mit 512 Gigabyte Speicherplatz gibt es außerdem so gut wie keine Ladezeiten mehr und der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher ist für kommende Anwendungen groß genug.

Etwas teurer

Samsung Galaxy Book Ion 15

Test  Multimedia-Notebook: Samsung Galaxy Book Ion 15
Das Samsung-Notebook kostet zwar etwas mehr, bietet aber auch erweiterte Funktionen, von denen man nicht nur mit einem Samsung-Smartphone profitiert.

Auch kann man auf moderne Anschlüsse, wie ein USB-Typ-C-Port, zurückgreifen. Da dieser außerdem nicht zum Laden verwendet wird, lässt er sich auch bei angestecktem Netzteil benutzen. Der SD-Kartenleser nimmt selbige allerdings nur im microSD-Format auf. Speicherkarten müssen außerdem in einen kleinen Schacht gelegt werden, der sich nur mit einer Nadel öffnen lässt, wie man sie für SIM-Karten bei modernen Smartphones benötigt.

Das FullHD-Display ist 15 Zoll groß und bietet eine Besonderheit. Die Technik dahinter besteht nämlich aus Samsungs QLEDs, die nicht nur starke Farben auf den Bildschirm zaubern, sondern auch sehr hell sind. Dadurch kann man das Samsung Galaxy Book Ion auch im Freien gut verwenden und die spiegelnde Bildschirmoberfläche stört nicht so stark, wie manch anderen Laptops. Mit seinem hochwertigen Gehäuse vermittelt das Notebook zudem einen ganz eigenen Eindruck, der lediglich durch das etwas dünn wirkende Material geschmälert wird.

Wer viel schreiben muss, wird außerdem mit der Tastatur sehr zufrieden sein. Alle Tasten sind gut zu erreichen und lassen sich angenehm drücken. Ein Fingerabdrucksensor ist ebenfalls vorhanden. Da Samsung auch viele Smartphones herstellt, integriert der Hersteller eine Software, die das Notebook direkt mit dem Smartphone verbindet. So sind immer alle Daten vom Telefon abrufbar. Ein weiteres Features ist das drahtlose Ladepad, welches Samsung in das Touchpad integriert. Diese Idee ist zwar nicht schlecht, aber wenn ein Telefon auf dem Pad liegt, lässt sich der Mauszeiger schlicht nicht mehr damit bedienen.

Alles in allem hat Samsung mit dem Galaxy Book Ion 15 aber ein sehr gutes Gerät im Angebot. Vor allem der Bildschirm und die Kompatibilität zu Smartphones heben es von anderen Laptops ab. Trotz des etwas höheren Preises kann man hier daher getrost einen genaueren Blick riskieren.

Display im 3:2-Format: Huawei MateBook 16

Beim Huawei MateBook 16 fällt sofort das Display auf, das über kein klassisches Breitbildformat verfügt, sondern mit einem Verhältnis von 3:2 deutlich mehr Höhe besitzt. Das mag nicht jeden Geschmack treffen und kann beim Schauen von Filmen und Serien sowie beim Zocken ein leichter Nachteil sein. Bei typischen Office-Anwendungen wie Word oder Excel oder Bildbearbeitung zeigen sich jedoch die Vorteile, da vertikal mehr Inhalte dargestellt werden können. Das IPS-Display verfügt über eine Auflösung von 2520 x 1680 Pixel und bietet schöne Farben. Einzig die spiegelnde Oberfläche kann bei starken Lichtquellen und in der Sonne zu einem kleineren Störfaktor werden.

3:2-Format

Huawei MateBook 16

Test Multimedia-Notebook: Huawei Matebook 16
Das Huawei MateBook 16 ist super verarbeitet und bietet Top-Leistung. Der ungewöhnliche Form-Faktor 3:2 ist perfekt für Business-Anwendungen.

Als Prozessor dient ein leistungsfähiger Ryzen 5 5600H, der mit seinen sechs Kernen und einer Taktung von bis zu 4,2 GHz ordentlich Power liefert. In Kombination mit dem integrierten Radeon RX Vega 6 Grafikchip und 16 Gigabyte RAM (leider nicht erweiterbar) ist das MateBook für sämtliche alltäglichen Einsatzgebiete bestens gerüstet. Ältere und grafisch wenig aufwendige Spiele, notfalls mit weniger Details, sind ebenfalls kein Problem, vorausgesetzt die ungewöhnliche Auflösung stellt kein Hindernis dar. Als Massenspeicher dient wie üblich eine 512 Gigabyte große SSD.

Die Anschlüsse des MateBook sind modern gehalten, aber auf das wichtigste beschränkt. Auf einen SD-Kartenleser oder Ethernet-Anschluss muss verzichtet werden. Dafür gibt es zwei USB-C-Anschlüsse, die auch zum Aufladen genutzt und dank DisplayPort-ALT-Modus mit einem USB-C-Monitor verbunden werden können. Des Weiteren sind zwei USB-3.2-Ports, ein HDMI-2.0- sowie ein 3,5-mm-Audioanschluss vorhanden. Für die kabellose Übertragung sorgt ein Modul, dass mit Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1 die aktuellen Standards unterstützt.

Das Aluminiumgehäuse des MateBook 16 ist gut verarbeitet und sieht edel aus, liegt mit seinen zwei Kilogramm aber leicht über dem Durchschnitt. Mit einer Akku-Laufzeit von acht bis neun Stunden lässt es sich auch unterwegs gut arbeiten. Es ist vergleichsweise dünn, wirkt durch das hohe Display allerdings ein bisschen klobiger als die üblichen 16:9-Modelle. Tastatur und Touchpad machen als Eingabegeräte eine gute Figur. Auch der Ton aus den Lautsprechern kann sich durchaus hören lassen. Die integrierte Webcam liefert allerdings keine tollen Bilder und ist zudem in die Tastatur integriert, wodurch der Winkel kein besonders schmeichelhaftes Bild produziert.

Grundsätzlich hat das Huawei MateBook 16 aber nur wenige Nachteile. Vor allem durch das 3:2-Format hebt es sich von der Konkurrenz ab und könnte für viele interessant sein. In Sachen Verarbeitung und Leistung ist es absolut empfehlenswert.

Was gibt es sonst noch?

Lenovo IdeaPad 5 Pro 14

Für ein Multimedia-Laptop hat das Lenovo IdeaPad 5 Pro 14 richtig viel Power. Der Ryzen-5-5600U-Prozessor von AMD besitzt acht Kerne und liefert 2,3 bis 4,2 GHz. Der integrierte Grafikchip Radeon RX Vega 8 gleicht zwar keine dedizierte Grafikkarte aus, reicht aber locker für ältere oder wenig anspruchsvolle Spiele. Alltägliche Anwendungen sind ohnehin kein Problem für das Gerät. Die Austattung ist auf dem aktuellen Stand und mit seinen kompakten Maßen sowie lediglich 1,4 Kilogramm Gewicht ist das IdeaPad 5 Pro 14 bestens für unterwegs geeignet. Lediglich unter Last fallen die lauten Lüfter und die auffällige Wärmeentwicklung negativ ins Gewicht.

Acer Swift 3 SF316

Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt man mit dem Acer Swift 3 SF316. Das Multimedia-Laptop vereint gute Leistung mit solider Akkulaufzeit und hoher Mobilität. Der Vierkern-Prozessor von Intel leistet bis zu 4,4 GHz und meistert mit seiner Iris Xe G7 Grafikeinheit die meisten Multimedia-Anwendungen. Bei der Austattung könnte man lediglich einen SD-Kartenslot und einen Ethernet-Anschluss vermissen. Das Display macht eine gute Figur, könnte aber einen Tick heller sein. Bei einer Größe von 16 Zoll könnte manchem eine FullHD-Auflösung nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen. Nichtsdestotrotz ist dieses Acer Swift 3 ein tolles Gerät.

MSI Modern 14

Mit dem MSI Modern 14 erhält man ein besonders schickes Gerät. Das Aluminiumgehäuse ist mit dem farbenprächtigen 14-Zoll-Display recht kompakt und mit gerade mal 1,2 Kilogramm sehr leicht. Dank USB-C-Anschluss mit Thunderbolt-Unterstützung kann das Laptop ohne zusätzlichen Kabelsalat an einen USB-C-Monitor angeschlossen und darüber geladen werden. Die Akkulaufzeit ist gut und der i7-Prozessor von Intel liefert eine hervorragende Leistung. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 Gigabyte jedoch eher knapp bemessen. Wer weiß, dass nicht so viel RAM benötigt wird und keine maximale Power braucht, kann beim MSI Modern 14 getrost zugreifen.

Dell Inspiron 14 5405

Besonders leicht und kompakt ist das Dell Inspiron 14 5405. Die Ausstattung ist mit zwei USB-3.2-Anschlüssen des Typs A und einem des Typs C der ersten Generation sowie einem microSD-Kartenleser auf einem soliden Stand. Zwar gibt es nur eine integrierte AMD Radeon Graphics Einheit, aber der leistungsstarke Ryzen-Achtkern-Prozessor ist für alltägliche Aufgaben bestens gerüstet. Wer viel unterwegs ist und keine guten integrierten Lautsprecher braucht, ist mit dem Inspiron 14 5405 von Dell bestens beraten – vor allem bei diesem Preis.

Asus VivoBook 15 S513

Das Asus VivoBook 15 ist ein 15,6-Zoll-Modell, das es alternativ auch als 17-Zoller gibt. Der kleinere Bildschirm ändert aber nichts an dem robusten und flachen Gehäuse aus Kunststoff, wobei sich allerdings der Displaydeckel leicht durchbiegen lässt. Die AMD-Hardware ist auf einem aktuellen Stand und leistungsstark. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten fallen großzügig aus. Wenn man mit dem nicht ganz so hellen Display und dem etwas weichen Touchpad leben kann, ist das VivoBook 15 eine durchaus gute Wahl.

Dell XPS 17 9700

Das Dell XPS 17 9700 richtet sich an jeden, der etwas mehr Geld ausgeben möchte und nach einem möglichst großen Display sucht. Auf den ersten Blick fällt das hochwertige Gehäuse auf, das sich auch durch sein Design von vielen Konkurrenten absetzen kann. Die verbaute Hardware von Intel hält im Inneren das, was der Laptop von Außen verspricht. Es wird eine gute Leistung geboten, die vielfältige Multimedia-Einsätze möglich macht. Allerdings muss man viel mit Adaptern arbeiten, da hier nur vier Thunderbolt-Anschlüsse zu finden sind. Wen das und der hohe Preis nicht stören, der erhält ein optisch äußerst ansprechendes 17-Zoll-Notebook.

Asus VivoBook S15 mit Screenpad

Asus macht das VivoBook S15 einzigartig, indem es ein zweites Display im Touchpad verbaut. Dort lassen sich dann kleine Videos oder beispielsweise eine Taschenrechner-App anzeigen. Dank moderner Technik und einem fairen Preis von derzeit unter 1000 Euro, schlägt sich das Multimedia-Notebook im Vergleich mit der Konkurrenz sehr gut. Die Leistung ist für einen produktiven Alltag mehr als ausreichend, nur unterwegs dürfte der Akku gerne länger durchhalten. Wen das nicht stört, der bekommt mit dem Asus VivoBook S15 mit Screenpad einen besonderen Laptop in die Hand.

Asus VivoBook 17 S712JA

Das Asus VivoBook 17 ist mit seinem 17,3 Zoll großen Bildschirm recht günstig. Die Leistung ist allerdings eher mittelmäßig. Prozessor und Grafikchip spielen inzwischen eher in der unter Liga und die acht Gigabyte Arbeitsspeicher sind ein Minimum. Mit der 512 Gigabyte großen SSD liegt das Gerät auf Augenhöhe mit den meisten anderen, sogar eine zweite Festplatte lässt sich einbauen. Auch der RAM ist erweiterbar. Die wichtigsten Anschlüse sind vorhanden, inklusive USB-C und microSD-Kartenleser. Etwas negativ fällt die schwammig Tastatur auf. Zwar gibt es schnellere Laptops mit mehr Leistung, wer aber hauptsächlich auf der Suche nach einem besonders großen Display ist, bekommt mit dem Asus Vivobook ein vergleichsweise günstiges Gesamtpaket.

Acer Swift 3 SF314

Eines der günstigen Modelle in unserem Artikel ist das Acer Swift 3 SF314. Es ist mit dem leistungsstarken Ryzen 5 3500U ausgestattet und bietet genug Leistung für vielfältige Tätigkeiten. Die kleine Bauform und die tollen Werte beim Multitasking machen das Swift 3 ideal für den Genuss von Netflix, Youtube und co. unterwegs. Die Akkulaufzeit dürfte aber gerne etwas besser ausfallen und auch die Eingabegeräte sind nicht für Vielschreiber geeignet. Insgesamt ist das Acer Swift 3 aber ein gutes Paket.

Lenovo ThinkPad E580

Unser ehemaliger Favorit ist immer noch erhältlich und glänzt mit einer hochwertigen Verarbeitung und guten Akkulaufzeiten. Die Qualitäten der Neuauflage sind auch beim Lenovo ThinkPad E580 noch deutlich vorhanden, sodass Käufer mit diesem Modell ein hochwertiges Schnäppchen ergattern können.

Dell Inspiron 15 7570

Auch das mittlerweile schon etwas ältere Dell Inspiron 15 7570 ist immer noch erhältlich und bietet dasselbe gute Design und eine ordentliche Leistung. Dank der schnellen SSD und einer zweiten, größeren Festplatte ist zudem viel Speicherplatz vorhanden. Anwender, die nicht immer das aktuellste Modell suchen, werden hier fündig. Das Notebook bietet aber nur eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit.

Die wichtigsten Fragen

Was ist ein Multimedia-Notebook?

Ein Multimedia-Notebook ist für Sie das Richtige, wenn Sie viele verschiedene Anforderungen haben: Musik oder Videos wiedergeben und bearbeiten, Office-Anwendungen nutzen, schnelles Surfen im Internet oder ältere bzw. weniger anspruchsvolle Spielen spielen. Multimedia-Notebooks können das und kosten in der Regel selten mehr als 1000 Euro.

Kann ich mit einem Multimedia-Notebook Spiele spielen?

Multimedia-Notebooks kommen oft ohne gesonderte Grafikkarte daher, und wenn doch, dann nur mit einer sparsamen. Für topaktuelle, hardwarehungrige Titel reicht die Leistung meist nicht aus. Aber ältere oder grafische weniger aufwendige Spiele laufen auch gut auf Multimedia-Notebooks. Mobiles Zocken erfordert also nicht zwangsläufig den Kauf eines teuren Gaming-Laptops.

Wie viel kostet ein Multimedia-Notebook?

Gute Multimedia-Notebooks mit aktueller Hardware und ausreichender Leistung gibt es in der Regel schon ab 750 Euro. Wer mehr Powerreserven für aufwändigere Anwendungen benötigt oder sich eine extra Grafikkarte für mehr Leistung fürs gelegentliche Zocken älterer oder kleinerer Spiele wünscht, sollte bei etwa 1000 Euro ansetzen.

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