40- und 50-Zoll-Fernseher Test: 61p8txdcsbl. Ac Sl1000
vergleich
Letzte Aktualisierung:

Der beste 40- und 50-Zoll-Fernseher

Wir haben uns 32 aktuelle Fernseher mit kleiner Bildschirmdiagonale von 40 bis 50 Zoll angesehen. Der beste LCD-TV in dieser Größenklasse ist der Sony X85J. Vor allem seine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz ist eine Wucht. Die Alternativen können aber ebenfalls mit interessanten Funktionen punkten.

Boris Hofferbert
Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 21. Juli 2022

Wir haben den Vergleich umfangreich überarbeitet und mit dem Sony X85J eine neue Top-Empfehlung gefunden. Auch bei den Alternativen hat sich einiges getan, etwa beim LG OLED C2, der für uns das beste Upgrade darstellt. Auch der Samsung AU9079 ist neu unter den Empfehlungen, aus dem letzten Jahr geblieben ist nur der Philips PUS8506.

24. September 2021

Wir haben den Artikel mit den neuesten Modellen aktualisiert. Mit dem Panasonic JXW834 gibt es eine neue Top-Empfehlung. Der LG OLED 48C1, der Philips PUS8506 und der Samsung AU8079 haben gegenüber ihren Vorgängern ebenfalls zugelegt und folglich deren Platz als Empfehlungen übernommen.

17. Juni 2020

Wir haben uns drei Neuerscheinungen angesehen, die alle überzeugen konnten. Unser neuer Favorit ist der Panasonic HXW944, aber auch die Konkurrenten von LG und Samsung erwiesen sich als empfehlenswert.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Der Markt für 4K-UHD-Fernseher konzentriert sich merklich auf Modelle mit Bilddiagonalen ab 55 Zoll sowie die edlen OLED-TVs. Dennoch gibt es nach wie vor einen großen Kundenkreis, der aus Platz-, Budget oder auch optischen Gründen kompaktere Modelle bevorzugt. Tatsächlich kann man sich glücklicherweise aus unzähligen Modellen zwischen 40 (101,6 cm) und 50 (127 cm) Zoll Bildschirmdiagonale entscheiden.

Leider neigen viele Hersteller dazu, in der Kompaktklasse Funktionen einzusparen, die bei größeren Modellen der gleichen Modellreihe Standard sind. Dennoch müssen Fans kleinerer Fernseher nicht zwangsläufig Einschränkungen hinnehmen. Unsere Empfehlungen zeigen, es immer noch sehr gute Fernseher unter 50 Zoll gibt. Das gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass es mittlerweile sogar kompakte TVs mit den Vorteilen der modernen OLED-Technologie erhältlich sind – unsere Upgrade-Empfehlung aus dem Hause LG ist ein beeindruckender Beleg dafür.

Übrigens: Sie haben sich noch nicht ganz in die Materie eingelesen und die ganzen Bezeichnungen klingen verwirrend? Alles, was Sie über OLED, LCD, HDR, UHD und mehr wissen müssen, erfahren Sie in unserem ausführlichen TV-Technik-Ratgeber.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unsere Empfehlung

Sony X85J

Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: Sony  X85J
Dieser Fernseher liefert ein tolles Bild mit flinker 120-Hertz-Bildwiederholrate und durchdachten Extras.

Der Sony X85J zeigt, dass man auch bei kleineren Fernsehern keine allzu großen Abstriche hinnehmen muss. Als einer der wenigen Modelle in den Größenklassen zwischen 40 und 50 Zoll gibt es hier beispielsweise ein pfeilschnelles 120-Hertz-Display sowie die volle HDMI-2.1-Unterstützung für aktuelle Gaming-Konsolen. Auch klanglich kann der Sony-TV punkten, zudem gibt es dank Google TV ein flexibles Smart-TV-Erlebnis. Trotz einiger Detailschwächen ist der Sony X85J für uns der derzeit beste kompakte Fernseher für die meisten Menschen.

Günstiger Allrounder

Samsung AU9079

Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: Samsung AU9079
Auch ohne 120-Hertz-Display liefert dieses Modell gute Bilder und sinnvolle Extras.

Vor allem wenn 120-Hertz-Gaming nicht ganz weit oben auf der Prioritätenliste steht, ist der Samsung AU9079 eine gute und günstige Alternative. Samsungs Allrounder beherrscht seine Kerndisziplin und überzeugt zudem mit einer gut durchdachten Bedienung und großer App-Auswahl im Smart TV. Abstriche gibt es hingegen beim Panel, dass auf 120 Hertz verzichtet und Samsung-typisch kein Dolby Vision unterstützt.

Kompakter Top-OLED

LG OLED C2

Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: LG OLED C2
Auch auf kleiner Bildfläche liefert LG mit seiner OLED-Technologie ein grandioses TV-Erlebnis.

Wenn es die beste Bildqualität sein soll und der Preis nicht ganz so wichtig ist, ist der LG OLED C2 das perfekte Upgrade. Der OLED-TV besticht nicht nur durch ein grandioses Bild und eine tolle Bedienung, er ist auch das erste Modell seiner Klasse, das die perfekten Schwarzwerte von OLED auf kompakte 42 Zoll unterbringt. Zwar verzichtet die kleinste Version ebenso wie die 48-Zoll-Variante auf das noch bessere OLED-evo-Panel der Koreaner, dennoch ist der OLED C2 bei Ausstattung und Qualität im Kompaktlager kaum zu schlagen.

Ambilight-Alternative

Philips PUS8506

Test  40- und 50-Zoll-Fernseher: Philips PUS8506
Dank Ambilight werden Inhalte besonders schick in Szene gesetzt.

Der Philips PUS8506 ist vor allem in seiner 43-Zoll-Version ein echter Preistipp. Auch wenn Käufer hier auf ein schnelles 120-Hertz-Panel verzichten müssen, erhalten sie immer noch einen sehr ordentlichen0 Fernseher. Neben dem immer noch ordentlichen Bild liegt das vor allem an der Hintergrundbeleuchtung Ambilight, die hier als dreiseitige Version verbaut ist. Die Echtzeit-Illumination sorgt dafür, dass Schwächen bei Ausleuchtung und Helligkeit erstaunlich gut kaschiert werden und vor allem im Dunkeln ein angenehmer Bildeindruck entsteht.

Vergleichstabelle

Unsere EmpfehlungSony X85J
Günstiger AllrounderSamsung AU9079
Kompakter Top-OLEDLG OLED C2
Ambilight-AlternativePhilips PUS8506
LG OLED 48C1
Sony X90J
Samsung AU8079
Xiaomi Mi TV P1
Sony X80J
Samsung Q60A
LG UQ75009LF
Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: Sony  X85J
  • Sehr gutes Bild
  • 120 Hertz Bildrate
  • Gaming-tauglich
  • Gute Smart-TV-Funktionen
  • Ordentlicher Klang
  • Nur Single-Tuner
  • Keine TimeShift-Aufnahme
Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: Samsung AU9079
  • Gutes Bild
  • Tolles Smart-TV-System
  • Fairer Preis
  • Kein Dolby Vision
  • Nur 60 Hertz
Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: LG OLED C2
  • Brillantes OLED-Bild
  • Ausgereiftes Smart-TV-System
  • Perfekt für Gamer geeignet
  • Teuer
  • Kein HDR10+
Test  40- und 50-Zoll-Fernseher: Philips PUS8506
  • Ordentliches Bild
  • Tolle Ambilight-Funktion
  • Ausgereifte Android-TV-Bedienung
  • Ausleuchtung nicht perfekt
  • Schwacher Klang
  • Nur 60 Hertz
Test  40- und 50-Zoll-Fernseher: LG OLED C1
  • Hervorragendes Bild
  • 120-Hertz-Panel
  • Perfektes Schwarz dank OLED
  • Volle HDMI-2.1-Unterstützung
  • Modernes Smart-TV-System
  • Hoher Preis
  • Erst ab 48 Zoll
40- und 50-Zoll-Fernseher Test: 71cfblykhll. Ac Sl1500
  • Tolles Bild
  • Mit FALD-Display
  • Dual-Tuner
  • Vielseitiges Google TV
  • teuer
  • Keine Version unter 50 Zoll
Test  55- und 65-Zoll-Fernseher: Samsung GUAU8079
  • Dünnes Gehäuse
  • Ordentliches Bild
  • Gutes Tizen-System
  • Geringe Maximal­helligkeit
  • Kein Dolby Vision
  • Keine Aufnahme­funktion
40- und 50-Zoll-Fernseher Test: Xiaomi Mi Tv P1
  • Gute Android-TV-Umsetzung
  • Günstig
  • Ordentliche Performance
  • Farben nicht perfekt
  • Unvollständige HDMI-2.1-Unterstützung
Test  40- und 50-Zoll-Fernseher: Sony X80J
  • Gute Android-TV-Umsetzung
  • AirPlay-2-Unterstützung
  • Guter Klang
  • Flaue Farbdarstellung
  • Maximale Helligkeit gering
Test  40- und 50-Zoll-Fernseher: Samsung Q60A
  • Gutes Tizen-System
  • Ordentliches Bild
  • Kaum Vorteile durch QLED
  • Kein Dolby Vision
40- und 50-Zoll-Fernseher Test: 81tycl9pbyl. Ac Sl1500
  • Ordentliches Bild
  • Gutes Smart-TV-System
  • günstig
  • Kein Dolby Vision oder HDR10+
  • Schwache Blickwinkelstabilität
  • Für Gamer nicht geeignet
Produktdetails einblenden

Klein, aber auch oho?

Wer in den Preisvergleichsportalen nach Fernsehern mit maximal 50 Zoll Bilddiagonale sucht, kann sich über eine große Auswahl nicht beschweren. Auch ein 4K-Bild sowie die HDR-Unterstützung – inklusive dem verbreiteten Dolby Vision – sind mittlerweile eher Standard als die Ausnahme. Die Tücken liegen aber im Detail: Funktionen, die bei größeren TVs fast schon Standard sind, fehlen bei den kleinen Modellen oft. Exemplarisch sei hier eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz genannt, die auch von unseren Empfehlungen nur wenige TVs bieten.

Auch bieten kleinere LCD-TVs oft kein Local Dimming. Die gezielte Abdunkelung bestimmter Bildbereiche sorgt bei Nicht-OLED-TVs oft für bessere Kontraste und satteres Schwarz. Kleinere Fernseher setzen hingegen fast immer auf eine so genannte Edge-LED-Beleuchtung.

Nicht zuletzt fehlen bei den kleineren Versionen oft die besten Ausstattungsmerkmale der größeren Versionen. Davon ist – wenn auch auf einem sehr hohen Niveau – auch unsere Top-Alternative, der LG OLED C2, nicht gefeit, bei dem das Evo-OLED-Panel der großen Varianten fehlt.

Doch es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel: Der Sony X85J bietet beispielsweise in den kleineren Varianten die gleichen Funktionen, wie seine größeren Verwandten. Subjektiv hinzu kommt, dass einige technische Nachteile auf einer kleineren Bildfläche oft weniger schwer ins Gewicht fallen: Auf einem 75-Zoll-Display fallen flaue Kontraste deutlich eher ins Gewicht als bei kompakten 43 Zoll.

Dennoch: Abseits der in der Größenklasse raren Top-TVs sollte Interessenten bewusst sein, dass die kompakteren Fernseher für die Hersteller oft eine Art Zweite-Wahl-Portfolio sind. Dennoch gibt es tolle Lösungen, wie unsere Auswahl zeigt.

40- und 50-Zoll-Fernseher Test: Bildschirmfoto 2022 07 20 Um 13.13.23

Unser Favorit: Sony X85J

Im riesigen Markt der kompakten Fernseher sticht Sony mit dem X85J vor allem durch seine Panel-Technologie heraus: Dank einer Bildwiederholfrequenz von 100 bis 120 Hertz zeigt er flüssige Bewegungen ohne Stottern und ist auch für Besitzer aktueller Konsolen wie der Sony PlayStation 5 und der Microsoft Xbox Series X bestens geeignet.

Unsere Empfehlung
Sony X85J
Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: Sony  X85J
Dieser Fernseher liefert ein tolles Bild mit flinker 120-Hertz-Bildwiederholrate und durchdachten Extras.

Da auch die Farbdarstellung die Helligkeit überzeugen, ist der Sony X85J für uns der beste kompakte Fernseher für die meisten Menschen.

Design und Anschlüsse

Optisch ist der Sony X85J Sony-typisch schlicht und elegant, der Rahmen um das Display fällt dünn aus. Bauartbedingt ist das Gehäuse nach hinten heraus nicht so dünn wie beispielsweise OLED-TVs, das stört aber nur bei seitlicher Betrachtung. Die Standfüße sind dünn, bieten aber einen stabilen Halt.

Vier HDMI-Eingänge und Unter­stützung von VRR

Bei den Anschlüssen präsentiert sich der Sony-TV vor allem in der Preis- und Größenklasse als zeitgemäß. So bietet er vier HDMI-Eingänge, von denen zwei das volle HDMI-2.1-Spektrum ausreizen. Nach einem Softwareupdate unterstützen die Anschlüsse auch die variable Bildrate VRR und sind damit perfekt für die aktuellen Konsolen Sony PS5 und Microsoft Xbox Series X gerüstet. Ältere Geräte lassen sich an einem analogen Videoeingang anstöpseln, außerdem stehen USB-Ports und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung.

Bild: Hell und farbecht mit Schwarz-Nachteilen

Bei der Bildqualität können die kleinen Modelle des Sony X85J ordentlich Punkte sammeln. So sind Bewegungen dank einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz ruckelfrei, was vor allem in Kameraschwenks, Sportübertragungen oder auch beim Gaming positiv auffällt. Auch die Signalverarbeitung des Sonx-X1-Bildprozessors kann überzeugen, obwohl es sich nicht um das allerneueste Modell handelt. Neben 4K-Inhalten bringt der X85J auch FullHD und sogar niedriger auflösendes Material in guter Qualität auf den LED-Bildschirm.

Dabei überzeugt er auch mit einer guten Farbdarstellung und einer ordentlichen Helligkeit, die den Kompaktfernseher auch für helle Räume prädestiniert. Bei dunklen Szenen gibt es aber Abstriche: Durch den Verzicht auf Local Dimming kann der Sony X85J schwarze Bildinhalte nicht so brillant darstellen, wie man es von TVs mit Full Array Local Dimming oder gar OLEDs her kennt. Auch die Blickwinkelstabilität ist nicht die beste ihrer Klasse. Über die umfangreichen und dennoch zugänglichen Bildeinstellungen lässt sich aber viel aus dem Bild herauskitzeln, sodass der Sony X85J den meisten Ansprüchen voll und ganz genügen dürfte.

Überzeu­gender Klang bei Sprache und hoher Lautstärke

Auch klanglich kann der Sony-TV im Rahmen seiner Möglichkeiten überzeugen. Er bringt Gespräche klar zur Geltung und verreißt auch bei hohen Lautstärken kaum. Über ein Mikrofon in der Fernbedienung kann der Klang zudem auf Basis der räumlichen Umgebung eingemessen werden. Mit einer Soundbar oder einem Heimkino-Soundsystem kann er aber natürlich nicht mithalten.

Ausgereiftes Smart-TV mit Google-Fokus

Wie bei fast allen aktuellen Sony-Fernsehern kommt auch beim Sony X85J Google TV zum Einsatz. Die auf Android TV basierende Smart-TV-Oberfläche leistet gute Arbeit dabei, Streaming- und TV-Inhalte auf zu bündeln, die die Zuschauenden interessieren könnten. Auch die Auswahl an Streaming-Apps im Google Play Store ist ordentlich. Dank Google Cast können viele Inhalte auch ohne App-Installation vom Smartphone oder Tablet auf den TV übertragen werden. Apple-Nutzer freuen sich über die Unterstützung von AirPlay 2 und HomeKit.

Inhalte lassen sich zudem über den Google Assistant durchsuchen, der über eine Taste auf der klassisch aufgebauten Fernbedienung ausgelöst wird. Alternativ dazu bietet der Sony-Fernseher aber auch eine Alexa-Integration an. Das Google-System läuft zudem angenehm flott und auch die TV-Menüs sind insgesamt gut integriert. Um es kurz zu machen: Beim Smart-TV macht Sony hier vieles richtig und minimiert den Bedarf nach einer externen Streaming-Box.

Schwächen?

Zwar liefert Sony mit dem X85J ein sehr rundes Gesamtpaket, Perfektion darf man aber in der Preis- und Größenklasse nicht erwarten. So sind die Schwarzwerte des Panels durch den Verzicht auf Local Dimming nicht optimal, was vor allem in dunklen Sehumgebungen auffällt. Auch ist die Menüführung zwar durchdacht, aber auch recht verschachtelt.

Kein Local Dimming

Einen Nachteil bietet der X85J auch für alle, die gerne eine andere Sendung als die aktuell laufende aufnehmen möchten: Anders, als bei den hochpreisigen Alternativen, verbaut Sony im X85J nämlich keinen Twin-Tuner für Kabel, DVB-T2 und Satellit. Auch TimeShift, also die Möglichkeit, eine laufende Sendung anzuhalten, fehlt. Kurz: Wer gerne TV-Sendungen aufnimmt, ist bei anderen Fernsehern besser bedient.

Sony X85J im Testspiegel

Sony hat mit seinem LCD-TV einen sehr guten Kompromiss aus Preis und Leistung gefunden, was sich auch in anderen Tests widerspiegelt. HIFI.DE hat die 55-Zoll-Variante des X85J getestet und zieht ein positives Fazit. TV-Cheftester Herbert Bisges lobt unter anderem die gute Ausleuchtung des Displays. Auch die gute Farbdarstellung, die überzeugende Gaming-Ausstattung und das vielseitige Smart-TV-Erlebnis sammeln Punkte für den Mittelklasse-TV. Kritik gibt es unter anderem für das fehlende Local Dimming sowie den Verzicht auf HDR10+. Dennoch erreicht der Sony X85J im Test sehr gute 8,7 von 10 Punkten. Das Fazit lautet:

»Beim Sony X85J handelt es sich um einen sehr hochwertigen Mittelklasse LED-TV, der kaum Schwachstelle hat. 100 Hertz, 4K-HDR, ein hochwertiger Prozessor und mit Google TV ein umfangreiches Smart TV-System: All das ist mit dabei und sorgt für eine tolle TV-Erfahrung. Zusätzlich bietet der Fernseher noch zwei HDMI 2.1-Anschlüsse fürs Gaming sowie hochwertigen Klang. Natürlich ist der Schwarzwert nicht auf OLED-Niveau und fürs komplett dunkle Heimkino eignen sich TVs mit Local Dimming besser, für die alltägliche Nutzung im Wohnzimmer ist er in seiner Preisklasse jedoch sehr zu empfehlen.«

Auch Computer Bild hat sich den Sony X85J in einem Test zur Brust genommen, wenn auch in der größeren 65-Zoll-Variante. Der Tenor fällt auch hier sehr positiv aus, was vor allem am Preis-Leistungs-Verhältnis des Sony-TVs liegt. Die Tester Christoph de Leuw und Jan Michelsen loben die in seiner Preisklasse praktisch einmalige Bildwiederholfrequenz bis zu 120 Hertz, die gute Farbdarstellung und die hohe Helligkeit. Kritik gibt es hingegen am eher flauen Ton, den schwachen Aufnahme-Optionen und den etwas verwirrenden Bildschirm-Anleitungen für die vielen TV-Funktionen. Dennoch fällt das Fazit der Computer-Bild-Tester mit einer Gesamtnote von 2,1 (gut) sehr ordentlich aus:

»Mit seiner technischen Ausstattung ist der Sony Bravia X85J in seiner Preisklasse vermutlich einzigartig: Der KD-65X85J kostete zum Testzeitpunkt unter 1.000 Euro, dafür gibt es bis zu 120 Hertz für den LCD-Bildschirm und für zwei HDMI-Eingänge. Die akzeptieren variable Bildraten und sind damit perfekt für die neuen Spielkonsolen geeignet. Außerdem gefiel beim X85J die gute Bildqualität mit natürlichen Farben und hohen Helligkeitsreserven bei gutem Kontrast. Dass der Ton nur die Grundbedürfnisse befriedigt, ist angesichts des Preises kein Wunder. Dank Android-Betriebssystem samt Google TV ist der Sony ganz auf der Höhe der Zeit, ein zusätzliches Streaming-Gerät ist hier nicht erforderlich. Konkurrenten in der gleichen Preisklasse haben oft nur einen HDMI-2.1-Eingang für 4K bis 120 Hertz oder sie können bei Helligkeit, Kontrast und Farbtreue nicht mithalten. Das macht den X85J für Gamer praktisch alternativlos, auch Sportfans kommen mit dem 100-Hertz-Bild voll auf ihre Kosten.«

Alternativen

Der TV-Markt ist in den Größenklassen von 40 bis 50 Zoll proppevoll, darunter finden sich aber auch viele wenig empfehlenswerte Modelle. Wir haben drei interessante Alternativen zum Sony X85J auserkoren.

Guter Allrounder: Samsung AU9079

Neben seinen High-End-Modellen mit QLED oder Q-OLED-Panel bietet Samsung seit Jahren auch eine Reihe vergleichsweiser günstiger Einsteiger-TVs an. Der Samsung AU9079 ist für uns das interessanteste Modell im aktuellen Lineup.

Günstiger Allrounder
Samsung AU9079
Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: Samsung AU9079
Auch ohne 120-Hertz-Display liefert dieses Modell gute Bilder und sinnvolle Extras.

Der Samsung-TV bietet ein helles, ausgewogenes Bild mit starken Farben und ordentlicher Helligkeit. Auf Bildraten von bis zu 120 Hertz bei 4K muss hier allerdings verzichtet werden. Gamer können aber immerhin auf die variablen Bildraten aktueller Konsolen nutzen. Auch die für Konsolen ausgelegte Funktionen Samsung Game Bar und die Game Motion Plus, die durch Abschaltung von Bildoptimierern die optimale Darstellung von Spielen bieten soll, sind an Bord.

TV-Fans, die gerne Filme und Serien aufnehmen, freuen sich zudem über die Option, laufende Programme mit Time Shift anzuhalten. Auf einen Twin-Tuner muss aber auch bei Samsung verzichtet werden.

Time Shift an Bord, aber kein Twin-Tuner

Nichts zu meckern gibt es beim Smart-TV-Betriebssystem Tizen, das in Version 6 auf dem Samsung-TV läuft. Es bietet eine einfache Navigation durch Apps und TV-Programme und bietet eine große Auswahl aktueller Streaming-App.

Auch die smarten Zusatzfunktionen können sich in der Preisklasse durchaus sehen lassen. So unterstützt der Samsung A9079 alle Sprachassistenten (inklusive der Samsung-Lösung Bixby) und erlaubt die einfache Kopplung von Apple-Geräten via AirPlay 2.

Wer auf 100 bzw. 120 Hertz Bildrate verzichten oder mit dem Google-System Google TV nichts anfangen kann, findet im Samsung AU9079 eine vielseitige und vor allem günstige Lösung.

Upgrade-Empfehlung: LG OLED C2

Nachdem LG bereits bei der OLED-C1-Generation einen kleineren OLED-TV anbot, haben die Koreaner mit dem OLED C2 sogar noch einen draufgelegt.

Kompakter Top-OLED
LG OLED C2
Test 40- und 50-Zoll-Fernseher: LG OLED C2
Auch auf kleiner Bildfläche liefert LG mit seiner OLED-Technologie ein grandioses TV-Erlebnis.

Das gilt nicht nur für die absolut überragende Bildqualität, sondern auch für die Größenoptionen: Den OLED C2 gibt es nämlich nicht nur mit 48, sondern auch mit 42 Zoll Bilddiagonalen. Wenn der Preis eine untergeordnete Rolle spielt, ist der OLED C2 für uns damit die beste Upgrade-Alternative bei den kompakten Fernsehern.

Nicht nur sorgt das OLED-Panel im LG OLED C2 für perfektes Schwarz und eine großartige Farbdarstellung, auch die Bildaufbereitung ist grandios. Der LG Alpha-9-Bildprozessor leistet in seiner fünften Generation unabhängig vom Ausgangsmaterial einen rundheraus guten Job.

Perfektes Schwarz durch OLED

Nicht nur Dolby-Vision-Inhalte, sondern sogar pixeliges SD-Material wird optimal in Szene gesetzt. Das gilt auch für Gamer, die dank voller HDMI-2.1-Unterstützung samt Dolby Vision Gaming auf ihre Kosten kommen.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber dennoch: Anders, als bei den Varianten ab 55 Zoll bieten die Optionen mit 42 und 48 Zoll noch nicht das verbesserte OLED-evo-Panel. Das auch in unserer aktuellen OLED-Empfehlung verbaute Upgrade sorgt für nochmals bessere Spitzenhelligkeiten, was vor allem in Tageslicht-gefluteten Räumen ein Vorteil ist.

Dennoch ist das Bild des LG OLED C2 in der Größenklasse fast unerreicht gut, weshalb er für uns das Edel-Upgrade darstellt.

Ambilight zum Sparpreis: Philips PUS8506

Der Philips PUS8506 ist nicht nur preislich attraktiv, er überzeugt auch durch die Philips-eigene Ambilight-Funktion. Die nach hinten abstrahlende Beleuchtung passt sich in Echtzeit an die Bildinhalte an und sorgt für ein immersives Bilderlebnis.

Ambilight-Alternative
Philips PUS8506
Test  40- und 50-Zoll-Fernseher: Philips PUS8506
Dank Ambilight werden Inhalte besonders schick in Szene gesetzt.

Tatsächlich kaschiert das dreiseitige Ambilight einige kleinere Schwächen des verbauten Panels. Das liefert zwar recht natürliche Farben, kann aber bei der Schwarzdarstellung und der maximalen Helligkeit nicht mit Sony mithalten. Immerhin unterstützt Philips als einer der wenigen Hersteller alle HDR-Verfahren, also auch Dolby Vision und HDR10+.

Dreiseitiges Ambilight, HDR, Dolby Vision und HDR10+

Auch gibt es hier nur eine Bildwiederholrate von maximal 60 Hertz, Konsolenspieler müssen also auf 4K120-Darstellung verzichten. Immerhin werden mit der variablen Bildwiederholrate VRR und der ALLM-Option, die das Bild auf niedrige Eingabeverzögerung optimiert, immerhin ein paar Gaming-Funktionen aktueller Konsolen unterstützt.

Auch sonst liefert der Philips-P5-Bildprozessor eine insgesamt ordentlichen Arbeit bei der Verarbeitung von unterschiedlichem Eingangsmaterial. Dank Android TV (allerdings noch ohne die modernisierte Google-TV-Oberfläche) und entsprechend großem App-Angebot gibt es davon auch mehr als genug. Chromecast, Google Assistant und Amazon Alexa sind ebenfalls vorhanden, auf AirPlay-2-Unterstützung verzichtet Philips allerdings.

Philips vermarket den PUS8506 als »The One”, also den einen Fernseher, den es zu kaufen gilt. Soweit würden wir zwar nicht gehen, für den ausgerufenen Preis liefert er aber tatsächlich sauber ab – alleine schon durch die gelungene Ambilight-Integration.

Was gibt es sonst noch?

Sony X90J

Der Sony X90J ist ein Upgrade-Modell zum X85J – zumindest, wenn Platz und Budget für einen Fernseher mit 50 Zoll-Bilddiagonale vorhanden ist. Der wichtigste Vorteil ist das Full Array Local Dimming, das eine bessere Abdunklung von Bildbereichen und damit satteres Schwarz ermöglicht. Außerdem verbaut Sony beim X90J einen Twin-Tuner, der die Aufnahme eines zweiten Programms erlaubt. Wenn es kein 43-Zoll-Modell sein muss, ist der Sony X90J damit eine sehr gute Wahl.

Samsung AU8079

Der Samsung AU8079 ist nochmals günstiger als der AU9079. Dafür streicht Samsung aber auch einige praktische Funktionen wie die Aufnahmemöglichkeit von laufenden TV-Sendungen und die Game Bar für Konsolen. Auch die Entspiegelung des Displays ist nicht ganz auf dem Niveau des teureren Verwandten. Wer darauf keinen Wert legt, erhält einen immer noch guten Fernseher mit ausgereiften Smart-TV-Funktionen.

Xiaomi Mi TV P1

Xiaomi bietet mit dem Mi TV P1 den Nachfolger des Preisbrechers Mi TV 4S an. Der Android-TV-Fernseher wirbt mit tollen Ausstattungsmerkmalen wie breiter HDR-Unterstützung und HDMI-2.1-Anschlüssen. Im Detail müssen aber Abstriche hingenommen werden. So ist die Farbdarstellung im Vergleich zum Panasonic-TV insgesamt eher durchwachsen und auch die HDR-Kontraste kommen weniger gut zur Geltung. Trotz HDMI 2.1 fehlen zudem Funktionen wie die Unterstützung variabler Bildraten (VRR) der aktuellen Konsolengeneration. Dennoch ist der Mi TV P1 gegenüber seinem Vorgänger ein großer Schritt nach vorne und in der Preis- und Größenklasse ein durchaus interessantes Gerät.

LG UQ75009LF

Auch LG bietet abseits seiner hochklassigen OLED-TVs noch eine Reihe klassischer LCD-Fernseher an. Ein Beispiel dafür ist der LG UQ75009LF. Für vergleichsweise kleines Geld liefert der LG-TV ein ordentliches Bild, ohne dabei besondere Akzente zu setzen – etwa durch die fehlenden HDR-Formate Dolby Vision und HDR10+. Zu den großen Stärken der günstigen LG-Fernseher gehört allerdings das Smart-TV-System webOS 22. Es bietet eine tolle Bedienoberfläche, viele Apps und umfangreiche Smart-Home-Integrationen wie Amazon Alexa, den Google Assistant oder die Unterstützung für Apples AirPlay 2 und HomeKit. Als vielseitiger Standard-TV ist der LG also durchaus einen Blick wert.

Samsung Q60A

Der Samsung Q60A bringt die Vorteile der QLED-Technologie auch auf kleinere Bilddiagonalen – zumindest in der Theorie. In der Praxis liefert der vergleichsweise günstige Samsung-TV eher durchwachsene Kontraste und zeigt auch bei der Blickwinkelstabilität einige Schwächen. Auch die maximale Helligkeit erreicht nicht das sonstige Samsung-QLED-Niveau. Ein schlechter Fernseher ist der Q60A indes dennoch nicht, bietet er doch ein sehr gutes Smart-TV-System und ein trotz allem ordentliches Bild mit toller Farbdarstellung.

Sony X80J

Sonys X80J ist ein ausgewogener Android-TV-Fernseher zum fairen Preis. Auf dem Papier teilt er sich viele Eigenschaften mit dem X85J, ohne dessen Klasse ganz zu erreichen. Das liegt in erster Linie am schlechteren Panel. So wirken die Farben flauer und auch die Schwarzdarstellung driftet leicht ins Graue ab. Die maximale Helligkeit ist ebenfalls nicht auf dem Niveau der Konkurrenz. Auf der Positivseite ist die höhere Blickwinkelstabilität zu nennen. Wenn der Preis nicht deutlich unter dem Sony X85J liegt, würden wir insgesamt zum höherklassigen Modell raten.

LG OLED 48C1

Der LG OLED 48C1 ist immer noch erhältlich und in vielen Punkten seinem Edel-Nachfolger ebenbürtig – bis auf die fehlende 42-Zoll-Variante. Er bringt die Vorteile der OLED-Technologie auf die kompakten Maße eines 48-Zoll-TVs. Neben einem sensationellen Bild bringt der OLED C1 auch moderne Funktionen wie die volle HDMI-2.1-Unterstützung und ein 120-Hertz-Panel mit sich – natürlich zu einem entsprechend hohen Preis.

Die wichtigsten Fragen

Was muss ich beim Kauf kleinerer Fernseher beachten?

Wer sich für einen kompakten Fernseher interessiert, sollte vor allem beachten, dass viele Hersteller bei Bilddiagonalen unter 55 Zoll gerne die eine oder andere technische Einsparung vornehmen. Häufig wird beispielsweise eine andere Panel-Technologie verbaut oder sogar bei der Bildverarbeitung gespart. Tests der geläufigen 55- oder 65-Zoll-Varianten lassen sich also nicht immer auf kleinere Ausgaben übertragen, auch wenn die Modellnummer identisch ist.

Eignen sich die kompakten TVs gut fürs Gaming?

Die gute Nachricht: Praktisch alle kleineren Fernseher bieten Gaming-Modi, die die Eingabeverzögerung beim Spielen an PlayStation und Co. auf ein nicht wahrnehmbares Minimum reduzieren. Die schlechte: Die High-End-Gaming-Features von Sonys PlayStation 5 und Microsofts Xbox Series X wie 4K-Bilder mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde oder die Anpassung der Bildrate für besonders weiche Bewegungen (VRR) sind bei den günstigen Kompakt-TVs bislang eher die Ausnahme als die Regel. Wer auf die volle HDMI-2.1-Unterstützung Wert legt, muss entweder wie beim LG OLED C1 mehr investieren oder sich bei größeren Modellen umsehen.

Lohnt sich 4K-UHD auf kleineren Fernsehern wirklich?

Die Frage, ob 4K-UHD wirkliche Vorteile gegenüber FullHD mit sich bringt, hängt unabhängig von der TV-Größe vor allem von den eigenen Sehgewohnheiten ab. In kleineren Räumen mit geringem Sitzabstand kommt die scharfe Auflösung durchaus auch auf kleinen Bilddiagonalen zur Geltung. Ein echter Vorteil entsteht vor allem durch die HDR-Unterstützung. Entsprechendes Bildmaterial von 4K-Blu-rays oder auch aus Streamingportalen wie Netflix oder Disney+ erstrahlt auch auf kleinen TVs in satten Farben und mit starken Kontrasten.

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

0 Kommentare

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jeden Sonntag alle Neuigkeiten der Woche per  E-Mail.

 Test: Artboard

Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, senden wir Ihnen einmal pro Woche, kostenlos und jederzeit widerruflich Informationen zu Neuigkeiten und Verlosungen von AllesBeste per E-Mail zu. Mit dem Abonnement erklären Sie sich mit der Analyse und Speicherung Ihres Klick- und Öffnungsverhaltens einverstanden. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.