Der beste All-in-One-PC

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All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre 520 24in Aio 1
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Der beste All-in-One-PC ist der Lenovo IdeaCentre AIO 520. Er bietet genug Leistung für Office-Anwendungen, Browsen im Internet und Video-Streaming. Außerdem erlaubt die dedizierte Grafikkarte gelegentliches Spielen auf niedrigen bis mittleren Grafikeinstellungen. Für einen Preis von weniger als 1.000 Euro bekommt man ein gelungenes Rundumpaket.

Update 30. April 2019

Wir haben unseren Testsieger auf die neueste Version aktualisiert. Außerdem haben wir uns den neuen Apple iMac 2019 angesehen. Nicht mehr verfügbare Modelle haben wir außerdem mit aktuellen Ausstattungsvarianten ersetzt.

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12. Februar 2019

Das Microsoft Surface Studio 2 ist ab sofort erhältlich. Wir haben uns angesehen, was einen für den stolzen Preis von 5.000 Euro erwartet. Außerdem haben wir mit dem Acer Aspire C24-320 einen neuen Preistipp. Unser Favorit bleibt das Lenovo IdeaCentre AIO520.

Bei der Auswahl eines All-in-One-PCs kommt es vor allem auf den geplanten Einsatzzweck an: In der Regel soll er genug Leistung für Büro-Anwendungen bieten und flott im Internet unterwegs sein. Darüber hinaus fallen aber auch Aufgaben an, die etwas mehr Leistung erfordern. So sollte die Performance auch für einfache Bildbearbeitung ausreichen und vielleicht auch gelegentliches Zocken ermöglichen.

Wir haben uns die wichtigsten All-in-One-PCs für Sie angesehen. Hier sind unsere Empfehlungen:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO 520

Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO520
Das Lenovo IdeaCentre AIO 520 passt mit seinen 23,8 Zoll auf jeden Schreibtisch und bietet viel Leistung zu einem günstigen Preis.

Das Lenovo IdeaCentre AIO 520 bietet ein ansprechendes Design und ist auch auf jedem Schreibtischen gut aufgehoben. Zudem ist das Gehäuse hochwertig verarbeitet, sodass auch gelegentliche Platzwechsel kein Problem sind. Die mitgelieferten Eingabegeräte eignen sich auch für Vielschreiber und werden kabellos mit dem PC verbunden.

Neben dem modernen, rahmenlosen Design bietet das IdeaCentre AIO 520 einen aktuellen Intel-Core-i5-Prozessor der 8. Generation. In Kombination mit einer schnellen SSD läuft das System sehr flott und Ladezeiten gehören weitestgehend der Vergangenheit an. Mit der zusätzlichen AMD-Grafikkarte lassen sich auch Spiele ausführen, wobei aktuelle Titel nur in niedrigeren Detailstufen laufen. Eine zweite Festplatte bietet mit 1 Terabyte Speicher viel Platz für eigene Daten.

Neben Anschlüssen für USB-Geräte und einen zweiten Monitor verbaut Lenovo auch einen DVD-Brenner sowie eine Webcam im IdeaCentre AIO 520. Für Letztere hat sich der Hersteller etwas besonderes einfallen lassen: Die Kamera kann am oberen Rand des Monitors im Gehäuse versenkt werden. So kann man sich immer sicher sein, dass sie nicht unbemerkt etwas aufnimmt.

Auch gut

HP ProOne 440 G4

Test All-in-One-PC: HP ProOne 440 G4
Auch HP bietet ein gutes Gesamtpaket zu einem günstigen Preis. Auf eine schnelle SSD müssen Käufer aber verzichten.

Der HP ProOne 440 G4 bietet ebenfalls ein modernes Design bei einer kompakten Bauweise. Der Schreibtisch darf auch hier etwas kleiner ausfallen und die Eingabegeräte sollten den meisten Ansprüchen genügen. Im Gegensatz zu unserem Favoriten ist in diesem Modell keine schnelle SSD verbaut, was sich in einem etwas langsamerem System widerspiegelt.

Auch im ProOne 440 G4 sorgt ein moderner Intel-Core-i5-Prozessor für genug Leistung, um mit vielen alltäglichen Aufgaben fertig zu werden. Von Office-Programmen über Internet und Video-Streaming bis hin zu einfacher Bildbearbeitung sind Anwender für alles gewappnet. Nur auf moderne Spiele muss hier verzichtet werden. Die integrierte Intel-UHD-Graphics-630-Grafikeinheit eignet sich nur für einfache Games oder sehr alte Titel. Wer ohnehin nicht viel zockt, kann mit dem HP ProOne 440 G4 im Vergleich zu unserem Favoriten noch etwas Geld sparen und erhält dennoch ein solides sowie modernes PC-System.

Für Apple-Fans

Apple iMac 27 Zoll (2019)

Test All-in-One-PC: Apple iMac 27 Zoll (2019)
Der große Apple iMac geht in die nächste Runde und bietet auch 2019 wieder eine kompromisslose Leistung. Design und Ausstattung haben allerdings ihren Preis.

Apple setzt das bewährte Konzept von hochwertiger Ausstattung und kompaktem Design auch im Jahr 2019 fort. Die 27-Zoll-Variante des Apple iMac bietet dabei nicht nur einen erstklassigen 5K-Bildschirm, sondern auch eine gute Portion Leistung mit der Möglichkeit, den Arbeitsspeicher selbst aufzurüsten. So lassen sich die hohen Aufpreise von Apple wenigstens etwas vermeiden.

Für eine Systemperformance auf modernstem Niveau sorgt nun ein Intel-Core-i5-Prozessor der 9. Generation und auch Spiele sind Dank der AMD-Grafikkarte kein Problem mehr. Die 2 Terabyte große Fusion-Festplatte bietet außerdem mehr als genug Platz für Anwendungen, eigene Fotos und Videos. Gegen einen saftigen Aufpreis lässt sich der Apple iMac 2019 auch mit einer schnellen SSD bestellen. Mehr als knapp 2.000 Euro muss man für den neuen iMac eigentlich nicht ausgeben, wer möchte kommt mit der höchsten Konfiguration aber auf bis zu 5.000 Euro.

Gut und Günstig

Acer Aspire C24-320

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-320
Acers Aspire C24-320 ist für Internet- und Office-Tätigkeiten bestens geeignet. Auf dem Schreibtisch stellt es zudem einen optischen Leckerbissen dar.

Keine Preise gefunden.

Acers Aspire C24-320 ist der günstigste All-in-One-PC, dem wir eine Empfehlung aussprechen. Das schlanke und moderne Design passt auf jeden Schreibtisch und die Ausstattung ist für die meisten Office-Aufgaben und Surfen im Internet ausreichend.

Der verbaute AMD A6-9225 ist zwar nicht mehr der neueste Prozessor, kann mit Windows 10 aber problemlos umgehen. Die Leistung ist für gängige Office-Anwendungen und einfache Bildbearbeitung geeignet, Internet-Dienste sowie Video-Streaming sind ebenfalls möglich. Für Spiele reicht die Rechenleistung der integrierten AMD-Radeon-R4-Grafikeinheit allerdings nicht aus und auf ein DVD-Laufwerk muss ebenfalls verzichtet werden. Im Gegenzug sorgt die 1 Terabyte große Festplatte für viel Platz, um eigene Bilder und Videos zu speichern.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutFür Apple-FansGut und Günstig
Modell Lenovo IdeaCentre AIO 520 HP ProOne 440 G4 Apple iMac 27 Zoll (2019) Acer Aspire C24-320 Microsoft Surface Studio 2 Apple iMac 21,5 Zoll Microsoft Surface Studio Acer Aspire S24-880 Apple iMac Pro Fujitsu Esprimo K558 Lenovo ThinkCentre M820z
Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO520Test All-in-One-PC: HP ProOne 440 G4Test All-in-One-PC: Apple iMac 27 Zoll (2019)Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-320Test All-in-One-PC: Microsoft Surface Studio 2Test All-in-One-PC: Apple iMac 21,5 ZollAll-in-One-PC Test: Surface StudioTest All-in-One-PC: Acer Aspire S24-880Test All-in-One-PC: Apple iMac ProTest All-in-One-PC: Fujitsu K558Test All-in-One-PC: Lenovo ThinkCentre M820z
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Versenkbare Webcam
  • Fast randloses Display
  • Modernes Design
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Fast randloses Display
  • Sehr guter 5K-Bildschirm
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr leise
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schlankes Design
  • Viel Speicherplatz
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohe Systemleistung
  • Touchscreen
  • Tunderbolt-Anschluss
  • 4K-Bildschirm
  • Leiser Betrieb
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohe Systemleistung
  • Touchscreen
  • Edles Design
  • Viel Speicherplatz
  • Schnelle SSD
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viel Leistung
  • 5K-Retina-Display
  • Gute Systemleistung
  • Anschlüsse auch auf der Vorderseite
  • Aufrüstbar
  • Schnelle SSD
  • Gute Leistung
  • Aufrüstbar
Contra
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
  • Nur mit Aufwand aufrüstbar
  • Keine Wartungsmöglichkeiten
  • Keine SSD
  • Hoher Aufpreis für mehr Speicher
  • Aufrüstung nur beim Arbeitsspeicher möglich
  • Nur für Office und Internet geeignet
  • Sehr hoher Preis
  • Intel-CPU der 7. statt 8. Generation
  • Keine Wartungsmöglichkeiten
  • Keine SSD
  • Keine SSD
  • Prozessor bereits zwei Jahre alt
  • Hoher Preis
  • Nur interne Intel-Grafik
  • Großer Standfuß benötigt mehr Platz auf dem Schreibtisch
  • Sehr teuer
  • Nicht aufrüstbar
  • Schlichtes Design
  • Kein HDMI-Anschluss
  • Wenig Speicherplatz
  • Nur interne Intel-Grafikkarte
  • Kein HDMI-Anschluss
Bester Preis

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Schluss mit Kabelsalat

Moderne PCs bieten heutzutage auch in günstigeren Preisklassen genug Leistung für die meisten alltäglichen Anwendungen. Die Auswahl ist groß und für jede noch so kleine Leistungssteigerung gibt es ein passendes Modell. Hinzu kommen verschiedene Monitorgrößen und viele Hardwarekomponenten, die alle einen mehr oder weniger hohen Preis rechtfertigen.

Nur ein Kabel für den Strom

Mussten vor einigen Jahren noch klobige Tower unter dem Schreibtisch aufgestellt und mit vielen Kabeln an die zugehörigen Komponenten angeschlossen werden, gibt es heute unzählige All-in-One-PCs. Die Komplettsysteme beherbergen alle Komponenten im Gehäuse des Monitors, manchmal auch in dessen Standfuß. Maus und Tastatur werden gleich mitgeliefert und sind im besten Fall zuverlässig via Funk mit dem Computer verbunden. So ist letztendlich nur noch ein Kabel nötig, welches den PC mit Strom versorgt.

Darüber hinaus sind auch Touchscreens keine Seltenheit mehr, selbst auf All-in-One-PCs mit sehr großen Bildschirmen. Um hierbei den Überblick zu behalten, gilt es zu klären, was man von einem Computersystem erwartet.

Wie viel Leistung ist nötig?

Bei der Fülle von Angeboten ist es oftmals schwer einzuschätzen, welches System genug Leistung für die eigenen Ansprüche bietet. Die wesentlichen Anwendungen, die ein PC zuverlässig ausführen sollte, sind Internet-Browser und Office-Programme, wie Word, Excel und Power Point. Darüber hinaus wird der PC für immer mehr Menschen zur Medienzentrale, sodass auch Video-Streaming, beispielsweise über Youtube oder Netflix, und das Bearbeiten von Fotos eine wichtige Rolle spielen.

PCs werden immer mehr zur Medienzentrale

Für solche Szenarien reichen nicht nur die Intel-Core-i5- oder i7-Prozessoren der 8. Generation aus, auch ältere Hardware kommt mit Office- und Online-Tätigkeiten zurecht. Für einen flüssigen Systembetrieb sollte daher eher auf einen ausreichend hohen Arbeitsspeicher und eine schnelle Festplatte geachtet werden. Systeme mit einer SSD sind dabei deutlich im Vorteil, da diese mit höheren Geschwindigkeiten auf Daten zugreifen kann als herkömmliche Festplatten. Die werden wiederum als HDD bezeichnet und bieten zwar langsamerer Schreib- und Leseraten, sind dafür aber meist günstiger und haben mehr Speicherplatz. Der Arbeitsspeicher beträgt bei all unseren Empfehlungen acht Gigabyte – für einen optimalen Betrieb von Windows 10 reicht das aus und es bleiben obendrein noch einige Reserven übrig.

Wer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs nicht gut aufgehoben

Wer gerne viel und ausdauernd am Computer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs allerdings nicht gut aufgehoben. Die kompakte Bauweise der Systeme lässt, ähnlich wie bei Notebooks, nur ein begrenztes Maß an leistungsfähiger Hardware zu. Aktuelle High-End-Grafikkarten benötigen allerdings viel Platz und ein ausgeklügeltes Kühlsystem, was den Preis deutlich nach oben treibt. Mit unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO 520, können allerdings auch moderne Titel auf niedrigen Einstellungsstufen gespielt werden. Bei älteren Games sind sogar höhere Auflösungen möglich.

All-in-One-PC Test: Ideacentre Aio 24zoll

Unser Favorit: Lenovo IdeaCentre AIO 520

Das Lenovo IdeaCentre AIO 520 überzeugt mit einer ausgewogenen Performance in allen Bereichen. Die Leistung reicht sowohl für Büroanwendungen, wie Word, Excel und PowerPoint, als auch für Bildbearbeitung und Internet-Streaming. Für gelegentliche Videospiele sind ebenfalls genug Reserven vorhanden.

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO 520

Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO520
Das Lenovo IdeaCentre AIO 520 passt mit seinen 23,8 Zoll auf jeden Schreibtisch und bietet viel Leistung zu einem günstigen Preis.

Mit seinem fast rahmenlosen Design und klaren Kanten fügt sich das IdeaCentre AIO 520 in nahezu jede Umgebung ein. Durch die kompakte Bauweise, bei der alle Komponenten im Gehäuse des Bildschirms unterkommen, benötigt es zudem nur wenig Platz auf dem Schreibtisch. Das einzige zwingend nötige Kabel ist der Stromanschluss, alles andere kann drahtlos mit dem Rechner verbunden werden.

Fast alles kann drahtlos verbunden werden

So werden die mitgelieferten Eingabegeräte via Funk mit dem PC verbunden und über Bluetooth sowie WLAN sind drahtlose Verbindungen auch zu Druckern, Smartphones und ins Internet möglich. Da sich aber nicht alles ohne Kabel verbinden lässt, bietet das IdeaCentre auch Anschlüsse für einen zweiten Monitor, USB-Geräte und GigabitLAN.

Für einen schnellen Systembetrieb sorgen ein Intel-Core-i5-Prozessor der 8. Generation, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 Gigabyte große SSD. Damit der Speicherplatz für eigene Daten nicht zu knapp wird, ist zudem noch eine 1 Terabyte große Festplatte verbaut. In der hier empfohlenen Modellvariante steht außerdem eine AMD-Radeon-RX550-Grafikarte mit vier Gigabyte Videospeicher zur Verfügung. Damit bietet sie genug Reserven für Anwendungen mit höheren Ansprüchen an die Grafikleistung und kann auch aktuelle Spiele auf niedrigen Grafikstufen ausführen.

Gehäuse und Anschlüsse

Das Lenovo IdeaCentre AIO 520 ist circa 61 Zentimeter breit und etwas mehr als 47 Zentimeter hoch. Damit ist es zwar nicht gerade klein, passt aber noch auf die meisten Schreibtische oder Tresen, auch wenn nur wenig Platz vorhanden ist. Der runde Standfuß nimmt zudem nur eine geringe Grundfläche ein und durch die fehlenden Kabel wird zusätzlicher Platz auf und unter dem Tisch frei.

Durch das rahmenlose Design wird kein Platz für den überstehenden Rand verschwendet und so das Maximum an Displayfläche heraus geholt. Um trotzdem eine Webcam am oberen Bildschirmrand platzieren zu können, hat sich Lenovo etwas einfallen lassen: Die Kamera sitzt hinter dem Bildschirm und wird im Gehäuse des IdeaCentres versenkt. Auf Knopfdruck fährt sie heraus und wird aktiviert. So kann man sich immer sicher sein, dass nichts aufgezeichnet wird, was nicht aufgezeichnet werden soll. Ein unsicheres Gefühl oder abgeklebte Kameralinsen gehören damit der Vergangenheit an.

Abgeklebte Kameralinsen sind Geschichte

Da auch ein All-in-One-PC nicht alles bieten kann, wird es unter Umständen nötig sein, weitere Geräte mit dem IdeaCentre zu verbinden. Dazu ist ein USB-3.0-Anschluss an der linken unteren Ecke vorhanden, ein USB-3.0-Typ-C-Port sowie zwei USB-Anschlüsse mit 2.0-Standard befinden sich an der Rückseite, was für häufiges Ein- und Ausstecken allerdings etwas ungünstig ist. Dasselbe gilt für den Gigabit-LAN-Anschluss, der in der Regel aber nur einmal eingesteckt werden muss.

Ein Monitor reicht nicht immer für jeden Anspruch aus, deshalb kann ein zweiter Bildschirm über einen HDMI-Anschluss mit dem IdeaCentre verbunden werden. Darüber hinaus bietet das Lenovo-All-in-One auch einen HDMI-Eingang, über den beispielsweise Fernsehsignale von einem Receiver eingespeist werden können. So wird das AIO auf Wunsch zum Fernseher.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlen Ausstattungsvariante des Lenovo IdeaCentre AIO 520 kommt ein Intel-Core-i5-8400T-Prozessor zum Einsatz, dessen sechs Kerne mit einer Taktrate von 1,7 Gigahertz arbeiten. Der Turbotakt liegt sogar bei 3,3 Gigahertz, kann aber nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden. Die Leistung reicht dabei für viele moderne Anwendungen aus, wobei der Core-i5-Prozessor mit einem energiesparendem Betrieb glänzt.

In die CPU ist außerdem eine UHD-Graphics-630-Grafikeinheit integriert. So wird beispielsweise die Codierung verschiedener Videoformate von der Grafikkarte unterstützt und die Wiedergabe von 4K-Inhalten ist ebenfalls möglich. Die endgültige Leistung hängt allerdings vom verbauten Arbeitsspeicher ab, da er von Prozessor und Grafikkarte geteilt werden muss.

Um auch anspruchsvolleren 3D-Anwendungen gewachsen zu sein, bietet das IdeaCentre AIO 520 mit der AMD Radeon RX550 aber auch noch eine zusätzliche Grafikkarte mit vier Gigabyte Videospeicher. Sie reicht aus, um viele ältere Spiele flüssig darzustellen. Auch neuere Titel laufen auf der AMD-Grafikkarte, hierbei muss aber auf hohe Bildauflösungen verzichtet werden. Für die Bearbeitung von Videos oder auch Bildern mit Photoshop sind allerdings genug Reserven vorhanden.

Für den richtigen Geschwindigkeitsschub sorgt aber erst die 128 Gigabyte große SSD. Das Solid-State-Drive kann damit deutlich schneller auf gespeicherte Daten zugreifen als herkömmliche Festplatten. Aufgrund dessen werden darauf das Betriebssystem, und häufig verwendete Programme installiert. Dank der schnellen Zugriffszeiten treten nahezu keine Ladezeiten mehr auf.

Damit auch genug Platz für eigene Daten wie Fotos, Videos und Musik vorhanden ist, verbaut Lenovo im IdeaCentre AIO 520 zusätzlich eine ein Terabyte große, herkömmliche Festplatte. Die längeren Zugriffszeiten der langsameren HDD können sich wiederum auf die Ladezeiten auswirken, wenn Programme auf die darauf gespeicherten Daten zugreifen.

Bildschirm, Eingabegeräte und optisches Laufwerk

Zu einem All-in-One-PC gehört natürlich auch das Display. Das hat beim Lenovo IdeaCentre AIO 520 eine Größe von 27 Zoll, was einer Bilddiagonale von 68,6 Zentimetern entspricht. Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Bildpunkte und ist somit für QHD-Inhalte geeignet. Das matte Display besteht zudem aus einem kontrastreichen VA-Panel, wodurch Inhalte sehr gut voneinander abgegrenzt werden. In gut beleuchteten Innenräumen reicht die Displayhelligkeit außerdem problemlos aus, um Bildinhalte gut lesbar darzustellen.

Für die meisten Ansprüche ausreichend

Im Laptop-Bereich ist Lenovo für seine guten Eingabegeräte bekannt. Die mitgelieferte Tastatur des IdeaCentre reicht aber nicht ganz an die hohe Qualität der hauseigenen Notebooks heran. Dennoch eignet sie sich gut für längere Schreibarbeiten und ist für die Ansprüche der meisten Nutzer ausreichend. Das gleiche gilt für die Maus, die ebenfalls für die meisten Einsatzzwecke geeignet ist.

Ein weiterer Trend, der aus dem Notebook-Bereich auf All-in-One-PCs überschwappt, ist der Verzicht auf optische Laufwerke. Das IdeaCentre AIO 520 bietet in der hier vorgestellten Variante einen vollwertigen DVD-Brenner, der aus der rechten Seite des Bildschirms hervor fährt. Durch die Integration in das Gehäuse des PCs ist er im geschlossenen Zustand nur von der Seite zu erkennen und fast unsichtbar.

Die Lautsprecher sind ebenfalls integriert und werden von einer durchgängigen Zierleiste unter dem Bildschirm verdeckt. Der Klang reicht für die gelegentliche Wiedergabe von Medieninhalten aus und kann einfache Lautsprecher durchaus ersetzen. Je nach Anspruch empfehlen sich aber eventuell Kopfhörer oder hochwertigere, externe Ausgabegeräte.

Viele Varianten

Lenovo bietet das IdeaCentre auch mit einem kleineren Bildschirm an und ermöglicht vielfältige Varianten im Bezug auf die Hardwareausstattung. Dabei kann die Leistung sowohl höher als auch niedriger ausfallen als bei dem hier vorgestellten Modell und sogar ein Touchscreen ist möglich.

Preis und Leistung können anders ausfallen

Neben der IdeaCentre-Reihe stellt Lenovo die auf Business-Umgebungen ausgerichteten ThinkCentres her. Diese sind auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausgelegt und bieten eine anderes Design sowie ebenfalls vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Die Einstiegspreise liegen hierbei aber deutlich höher, weshalb wir den Lenovo ThinkCentres keine allgemeine Empfehlung aussprechen.

Lenovo IdeaCentre AIO 520 im Testspiegel

In der internationalen Presse konnte das Lenovo IdeaCentre AIO 520 gute Bewertungen abstauben. Die Kollegen von Windows Central haben die 27-Zoll-Version getestet und direkt gefallen an der guten Verarbeitung gefunden:

»Es führt keine Weg daran vorbei – das IdeaCentre AIO 520 sieht aus wie ein Premiumgerät. Es ist robust und sorgfältig zusammengesetzt, sodass keine Kanten oder unansehnliche Lücken auftreten.«

Auch bei Computer Bild war das IdeaCentre AIO 520 im Testlabor. Dort gefielen vor allem der matte Bildschirm und die Möglichkeit, einen zweiten Monitor anschließen zu können. Auch die Option, das IdeaCentre als Monitor zu benutzen, wurde gelobt:

»Praktisch: Die Bildschirmfläche ist matt – so gibt es keine nervigen Spiegelungen. Klasse: Wem das Display noch zu klein ist, kann per HDMI-Out-Buchse einen zweiten Monitor anschließen. Einen HDMI-Eingang hat der Lenovo ebenfalls. So lässt er sich beispielsweise als Monitor für ein Notebook oder eine Konsole nutzen.«

Im internationalen Lenovo-Forum hat ein User sein Lenovo IdeaCentre AIO 520 genau unter die Lupe genommen und hat folgenden Schluss gezogen:

»Das AIO 520 ist ein sehr praktischer Mittelklasse-Desktop-PC für jeden, der viel Zeit mit normaler Nutzung, wie Office-Programmen und Internet-Tätigkeiten verbringt. Sein schmaler Standfuß ist außerdem für jeden ideal, der nicht viel Platz auf seinem Schreibtisch für den PC Opfern möchte.«

Alternativen

Die Fülle an All-in-One-Geräten ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Für fast jeden Anspruch und in jeder Preisklasse sind Geräte verfügbar, die sich mehr oder weniger gut schlagen. Wir orientieren uns daher an unserem Favoriten und präsentieren folgende Alternativen.

Auch gut

HP ProOne 440 G4

Test All-in-One-PC: HP ProOne 440 G4
Auch HP bietet ein gutes Gesamtpaket zu einem günstigen Preis. Auf eine schnelle SSD müssen Käufer aber verzichten.

Das HP ProOne 440 G4 ist unserem Favoriten in vielen Belangen ähnlich. Wie das Lenovo IdeaCentre AIO 520 bietet es einen 23,8 Zoll großen, matten Bildschirm mit einem hochwertigen und fast rahmenlosen Design. Die Auflösung beträgt ebenfalls 1.920 x 1.080 Bildpunkte und ermöglicht somit die Darstellung von FullHD-Inhalten.

Auch bei HP kommt ein Intel-Core-i5-Prozessor der 8. Generation zum Einsatz, der bei seiner Arbeit auf einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Um den günstigeren Preis zu ermöglichen, wird allerdings auf eine schnelle SSD verzichtet und es steht nur die interne Grafikeinheit UHD Graphics 630 von Intel zur Verfügung. Die herkömmliche Festplatte ist mit einem Terabyte allerdings groß genug, um mehr als genug Platz für die eigenen Daten zu bieten.

Die Leistung reicht vor allem für Office-Programme, Surfen im Internet, Video-Streaming und einfache Bildbearbeitung aus. Darüber hinaus lassen sich auch einfache Spiele aus dem Windows-Store oder sehr alte Titel flüssig darstellen. Wer richtig zocken möchte, wird mit dem ProOne 440 G4 allerdings nicht glücklich. Die langsame Festplatte sorgt zudem für Ladezeiten, die aber durchaus noch im normalen Bereich liegen.

Mit Bluetooth 5.0 und schnellem WLAN sind die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten unserem Favoriten ebenbürtig. Bei der Anschlussausstattung geht HP aber noch einen Schritt weiter und verbaut hauptsächlich USB-Ports mit schnellem 3.1-Standard, einen DisplayPort und einen modernen USB-Typ-C-Anschluss. Für das lokale Netzwerk mit Kabel ist auch ein Gigabit-LAN-Port vorhanden und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss erlaubt den Einsatz von kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern. Alle Buchsen befinden sich auf der Rückseite und sind gut zu erreichen.

Das HP ProOne 440 G4 eignet sich somit für jeden, der auf eine schnelle SSD und eine höhere Grafikleistung verzichten kann. Bildschirmgröße, Rechenleistung, DVD-Brenner und die Qualität der Eingabegeräte sind sehr ähnlich, sodass außer den oben genannten Punkten keine Abstriche gemacht werden müssen. Die Anschlussauswahl ist sogar etwas vielfältiger.

Für Apple-Fans

Apple iMac 27 Zoll (2019)

Test All-in-One-PC: Apple iMac 27 Zoll (2019)
Der große Apple iMac geht in die nächste Runde und bietet auch 2019 wieder eine kompromisslose Leistung. Design und Ausstattung haben allerdings ihren Preis.

Der 2019er Apple iMac kommt mit einem deutlichen Leistungssprung. Wie der Vorgänger bietet er in der 27-Zoll-Version ein 5K-Retina-Display als Standardausstattung. Farben werden damit hervorragend angezeigt und Helligkeit sowie Blickwinkel sind jeder Umgebung gewachsen. Nur die spiegelnde Bildoberfläche muss man immer noch ertragen, was sich aber mit einer entsprechenden Beleuchtung ausgleichen lässt.

Für ordentlich Leistung sorgt ein Intel Core i5-Prozessor der neunten Generation, der in Verbindung mit AMDs Radeon-Grafikkarte auch Spiele ohne Probleme darstellen kann. Gegen Aufpreis baut Apple einen besseren Prozessor und eine noch bessere Grafikkarte in das iMac ein, mit denen Games dann auch in der 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten noch flüssig spielbar sind. Die genannte Ausstattung ist aber nicht nur für Gamer interessant. Auch kreativen Arbeiten, wie Videoschnitt oder professioneller Bildbearbeitung, werden mit dem iMac 2019 keine Grenzen gesetzt.

Äußerlich bleibt alles beim alten, da Apple die Anschlussausstattung und das Design nicht verändert hat. Neben zwei Thunderbolt-Anschlüssen stehen weiterhin vier normale USB-Ports, eine GigabitLAN-Verbindung und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Damit lassen sich aber nicht nur die üblichen Geräte an den 27-Zoll-iMac anschließen, die Thunderbolts erlauben auch das Anstöpseln mehrerer Monitore, wenn ein passender Adapter zur Hand ist.

Auf eine schnelle SSD müssen Käufer in der Grundausstattung von Apples iMac allerdings verzichten. Dafür ist ein zwei Terabyte fassendes Fusion-Drive verbaut, was im Grunde eine herkömmliche Festplatte mit SSD-Zwischenspeicher darstellt. Der Geschwindigkeitsvorteil ist dabei deutlich zu spüren, kleinere Ladezeiten treten im Betrieb aber dennoch auf. Für genug Speicherplatz ist aber auf jeden Fall gesorgt.

Neben dem festen Netzwerkanschluss kann der iMac auch drahtlos Kontakt zu anderen Geräten aufnehmen bzw. sich mit dem Internet verbinden. Auch hier lässt Apple die bisherige Ausstattung unangetastet und setzt auf schnelles WLAN mit 802.11-ac-Standard sowie Bluetooth 4.2. Letzteres hätte zwar ruhig auf den 5.0-Standard gehoben werden können, das WLAN ist aber auf dem neuesten Stand und erreicht mit entsprechenden Routern sehr schnelle Übertragungsraten.

Zum Abschluss darf natürlich auch der 3,5-mm-Audioanschluss nicht fehlen, der als kombinierter Port den Betrieb von Headsets wie beim Smartphone erlaubt.

Den iMac gibt es wie immer in einer Version mit 21,5 Zoll Bildschirmdiagonale und mit 27 Zoll. Wer nicht mit der Basis-Version des kleinen iMac auskommt, die für 1.500 Euro zu haben ist, ist unserer Ansicht nach mit dem 27-Zoller besser beraten. Denn beim kleinen iMac kann man den Arbeitsspeicher nicht selbst nachrüsten, er ist fest verbaut. Braucht man mehr Speicher, muss man Apples völlig überzogene RAM-Preise bezahlen: Für ein Upgrade von 8 Gigabyte auf 16 Gigabyte RAM wird ein Aufpreis von 240 Euro fällig, für 32 Gigabyte wollen die Kalifornier saftige 720 Euro mehr. Rüstet man dagegen einen 27-Zoller selbst auf, zahlt man derzeit nicht einmal 200 Euro für 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit hat man den Aufpreis zum 27 Zoller fast wieder drin.

Gut und Günstig

Acer Aspire C24-320

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-320
Acers Aspire C24-320 ist für Internet- und Office-Tätigkeiten bestens geeignet. Auf dem Schreibtisch stellt es zudem einen optischen Leckerbissen dar.

Keine Preise gefunden.

Die günstigste Alternative zu unserem Favoriten ist das Acer Aspire C24-320. Für einen Preis von unter 600 Euro bietet der All-in-One-PC ein 23,8 Zoll großes Display und eignet sich gut für kleinere Schreibtische. Die Auflösung ist mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten für FullHD-Inhalte geeignet und reicht für die meisten Ansprüche vollkommen aus. Eine Besonderheit ist das extrem flache Design, wodurch ein optischer Leckerbissen auf jedem Schreibtisch entsteht.

Für den günstigen Preis setzt Acer auf den etwas älteren AMD-A6-Prozessor, der aber immer noch genug Leistung für Windows 10 und alle gängigen Anwendungen mitbringt. Word, Excel und PowerPoint laufen damit ebenso problemlos wie ein Internet-Browser und auch Video-Streaming sowie einfache Bildbearbeitung sind möglich. Die interne Radeon-R4-Grafikeinheit eignet sich allerdings nur für sehr einfache Spiele aus dem Windows-Store oder sehr alte Titel.

Neben der üblichen Ausstattung schnellem WLAN und SD-Kartenleser ist die Anschlussauswahl nicht so vielfältig wie bei unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO 520. Einen Pluspunkt bieten die zwei USB-Anschlüsse auf dem oberen Rand des Monitors. Diese sind sehr gut zu erreichen und eigenen sich ideal für USB-Sticks, die häufig ein- und ausgestöpselt werden.

Mit vier Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einer 1 Terabyte fassenden Festplatte ist die Speicherausstattung für ein modernes PC-System ausreichend. Letztere bietet zwar nicht so schnelle Zugriffszeiten, hat dafür aber jede Menge Speicherplatz. Anwender, die viele Bilder oder Videos speichern möchten, sind hier gut aufgehoben.

Unterm Strich erhalten Käufer mit dem Acer Aspire C24-320 einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

Was gibt es sonst noch?

Microsoft Surface Studio 2

Das Microsoft Surface Studio 2 richtet sich an professionelle Grafikdesigner und ambitionierte Kreative. Diese müssen sehr tief in die Tasche greifen um für circa 5.000 Euro die mittlere Ausstattungsvariante des Microsoft-All-in-One zu erwerben. Dabei befindet sich die Hardware nicht ganz auf dem neuesten Stand, ist aber trotzdem leistungsstark genug, um die nächsten Jahre durchzuhalten.

Statt wie im Vorgänger auf eine Hybrid-Festplatte zu setzen, kommt dieses mal eine vollwertige SSD mit all ihren Vorzügen zum Einsatz. Die bietet in der Basiskonfiguration 1 Terabyte Speicherplatz, gegen einen Aufpreis von 500 Euro verbaut Microsoft aber auch eine 2 Terabyte große SSD. Als Grafikkarte setzt Microsoft auf eine leistungsstarke Nvidia GeForce GTX 1070, die auch in modernen Spielen eine gute Figur macht. Hinzu kommt Intels Vierkernprozessor Core-i7-7820HQ, der ebenfalls viel Leistung bietet, aber nicht ganz so sparsam ist wie die aktuellsten Intel-CPUs der 8. Generation. Ein 32 Gigabyte umfassender Arbeitsspeicher rundet das Paket ab.

Der 28 Zoll große Zehn-Punkte-Multi-Touchscreen ist sicherlich für die meisten der Hauptanschaffungsgrund für das Microsoft Surface Studio 2. In Verbindung mit dem SurfacePen, der optional bestellt werden muss, bietet der Bildschirm einen riesigen kreativen Freiraum, eine enorme Helligkeit und ein sehr gutes Kontrastverhältnis.

In der günstigsten Ausstattungsvariante bleiben Bildschirm, Prozessor und SSD gleich, der Arbeitsspeicher sinkt allerdings auf 16 Gigabyte und als Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce GTX 1060 zum Einsatz. Diese ist für anspruchsvolle 3D-Arbeiten ebenfalls gut geeignet, stößt aber eventuell beim Rendern von Animationen und Videos an ihre Grenzen. Alles in allem hat Microsoft hier am deutlichsten beim Preis angezogen, bietet aber wieder einmal ein fast konkurrenzlos gut verarbeitetes Gerät an, das sich durch seinen flexiblen Standfuß auch flach auf den Tisch legen lässt.

Apple führte das Konzept der All-in-One-PCs vor über 20 Jahren mit seinen iMacs zum Erfolg. Daher ist es nicht verwunderlich, das sich der kalifornische Hersteller als gute Alternative empfiehlt. Mit einer Bildschirmgröße von 21,5 Zoll ist der »kleine« iMac ebenfalls gut für Schreibtische mit wenig Platz geeignet. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und mit seinem Apple-typischen Design ist der iMac in jedem Raum ein Hingucker.

Der Apple iMac 21,5 hebt sich durch sein 4K-Retina-Display ab. Das bietet mit einer Auflösung von 4.096 x 2.304 Bildpunkten ein gestochen scharfes Bild, spiegelt aber auch stark. Für einen flüssigen Systembetrieb ist ein Intel-Core-i5-Prozessor zuständig. Die Leistung ist gut, nur der Stromverbrauch fällt etwas höher aus. In Verbindung mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher ist auch mit dem Apple iMac die Verwendung von Office-Anwendungen und Bildbearbeitungsprogrammen problemlos möglich.

Mit der AMD Radeon Pro 555 erhält man eine vollwertige Grafikkarte mit zwei Gigabyte Videospeicher, die genug Reserven für kurze Videoschnitte und Bildbearbeitung bietet. Auch Spielen ist machbar, man sollte sich aber auf ältere Titel konzentrieren. Das ein 1 Terabyte fassendes Fusion-Drive ist nicht so schnell wie eine SSD, der Geschwindigkeitsvorteil ist aber deutlich zu spüren.

Neben der üblichen Bluetooth- und WLAN-Ausstattung sticht der Apple iMac 21,5 mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen hervor. Hinzu kommen vier USB-3.0-Anschlüsse, ein Kopfhörerport und GigabitLAN.

Microsoft Surface Studio

Wie Apple mit dem iMac Pro, richtet sich auch Microsoft mit seinem Surface Studio an professionelle Bildbearbeiter und Kreative aus allen Disziplinen. Der 28 Zoll große Touchscreen unterstützt Eingabestifte und ermöglicht Zeichnungen wie auf einer Leinwand. Der verstellbare Standfuß erlaubt dabei individuelle Arbeitsweisen, denn das Surface Studio kann man beispielsweise auch flach auf den Tisch legen.

Die 1. Generation des Surface Studios ist mit einem etwas älteren Intel-Core-i7-Prozessor der 6. Generation ausgestattet. Der bringt aber viel Leistung mit und ermöglicht in Verbindung mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Nvidia GeForce GTX 980M auch anspruchsvolle 3D-Arbeiten. Spiele sind somit möglich, aber nicht der primäre Einsatzzweck des Microsoft Surface Studio.

Mit seinem stolzen Preis von fast 4.000 Euro rechtfertigt das Surface Studio zu diesem Zeitpunkt eine Anschaffung nur bedingt. Die Leistung ist hervorragend, aber die Hardware etwas älter als bei den meisten Konkurrenten am Markt.

Viele Hersteller bieten mittlerweile gute All-in-One-Systeme für die unterschiedlichsten Anforderungen an. Acer ist dabei mit vielen Modellen vertreten und bietet Privatnutzern mit der Aspire-Serie eine große Auswahl. Die verfügbaren Geräte reichen dabei vom günstigen Aspire C20 über das bürotaugliche Aspire U27 bis hin zum leistungsstarken Aspire Z24.

Ein besonders anspruchsvolles Design bietet allerdings das Acer Aspire S24-880, welches unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO 520, am nächsten kommt. Es bietet durch eine Kombination aus SSD und HDD sowohl ein schnelles System als auch viel Speicerplatz, kann aber nur auf eine integrierte Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit zugreifen. Für Office-Programme, wie Word Excel und PowerPoint ist aber mehr als genug Leistung vorhanden, Video-Streams und einfache Bildbearbeitung stellen ebenfalls kein Problem dar.

Im Standfuß des Aspire S24-880 ist die gesamte Hardware untergebracht, sodass der Monitor sehr schmal ausfällt. Auf dem Schreibtisch wird dadurch aber etwas mehr Platz verbraucht. Der Preis ist ebenfalls etwas höher, aber am Ende darf hier der eigene Designgeschmack die Kaufentscheidung treffen.

Apple richtet sich mit dem Apple iMac Pro an professionelle Bild- und Videobearbeiter. Dementsprechend hochwertig ist das 5K-Retina-Display, mit dem Farben sehr realistisch und Inhalte in einer extrem hohen Auflösung dargestellt werden. Der 27 Zoll große Bildschirm bietet dabei eine Anzeige, die groß genug ist um auch das kleinste Detail sichtbar darzustellen.

Viel Grafik braucht aber auch viel Leistung, daher packt Apple bereits die knapp 5.000 Euro teure Basisversion randvoll mit leistungsfähiger Hardware. So wird der Intel-Xeon-Prozessor mit seinen acht Rechenkernen von satten 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Damit weder der Speicherplatz noch die Geschwindigkeit leiden müssen, steht Nutzern eine 1 Terabyte fassende SSD zur Verfügung. Hinzu kommt eine leistungsstarke AMD-Grafikkarte.

Mit vier Thunderbolt-3-Ports bietet das iMac Pro eine sehr moderne Anschlussausstattung, wobei herkömmliche USB-Anschlüsse und Gigabit-LAN ebenfalls vorhanden sind. Auf einen HDMI-Anschluss oder DisplayPort muss allerdings verzichtet werden, wobei sich diese mit Thunderbolt-Adaptern replizieren lassen.

Wie bereits erwähnt, kostet diese Einstiegsvariante knapp 5.000 Euro. In der Konfiguration mit der höchsten Ausbaustufe sind aber mehr als 15.000 Euro möglich, die für einen Apple iMac Pro fällig werden.

Fujitsu konzentriert sich mit dem Esprimo K558 auf ein einziges Modell und bietet seinen All-in-One-PC als umfassende Office-Lösung an. Das Design ist dabei auf Produktivität ausgelegt, sodass auch auf der Vorderseite Anschlüsse für USB- und Audiogeräte vorhanden sind.

Die Hardware ist dabei mit einer Intel-Core-i7-CPU der 8. Generation auf dem neuesten Stand und sowohl die schnelle SSD mit 512 Gigabyte Speicherplatz als auch der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher sorgen für einen flüssigen Systembetrieb. Auf der Rückseite befinden sich weitere Anschlüsse, die für die meisten Büroumgebungen ausreichend sind.

Der japanische Hersteller legt bei seinen IT-Geräten seit jeher mehr Wert auf Wartungsmöglichkeiten und Funktionalität, daher fällt das Design etwas schlichter aus. Dafür lassen sich Komponenten wie Arbeitsspeicher und Festplatten austauschen, was bei vielen All-in-One-PCs nicht der Fall ist.

Das Fujitsu Esprimo K558 ist somit für jeden geeignet, der Funktionalität und Leistung einem schicken Design vorzieht.

Lenovo ThinkCentre M820z

Während sich Lenovo mit den All-in-Ones der IdeaCentre-Reihe hauptsächlich an Privatnutzer richtet, sind die ThinkCentre genannten Geräte für professionelle Nutzer gedacht. Daher liegt die Konzentration hier weniger auf dem Design, sondern mehr auf der Funktionalität.

Ein leistungsstarker Intel-Core-i7-Prozessor mit sechs Rechenkernen sorgt für einen reibungslosen Systembetrieb und wird dabei von einem 8 Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt. Die SSD ist mit 256 Gigabyte etwas knapp bemessen, Nutzer können beim Lenovo ThinkCentre M820z aber eine weitere Festplatte nachrüsten.

Das Lenovo das ThinkCentre für Office-Aufgaben vorgesehen hat, ist auch an der Grafikleistung zu erkennen. Hier ist nur die integrierte Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit vorhanden, die für Programme wie Word, Excel und PowerPoint sowie einfache Bildbearbeitung ausreichend ist. Von Spielen sollte aber Abstand genommen werden, da nur sehr alte oder sehr einfache Titel flüssig laufen. Gegen Aufpreis sind aber weitere Optionen möglich.

Mit seinen zahlreichen Anschlüssen und einem DVD-Laufwerk dürfte es für die meisten Anwendungsszenarien an nichts fehlen, mit seinem höheren Preis richtet sich das kompakte Lenovo ThinkCentre M820z aber ganz klar an professionelle Nutzer.

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Kommentare

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Christian
Christian

Was mich bei den hier ausgesprochenen Empfehlungen doch sehr wundert, dass der Lenovo IdeaCentre bei Amazon gar nicht mehr erhältlich ist und lediglich 1 Bewertung dort hat. Beim Acer C24 320 gibt es keine einzige Amazon Bewertung, obwohl das Gerät schon seit Sommer 2018 im Sortiment ist.
Das ist insofern komisch, als das Elektronik mit einem guten Preis/Leistung sverhältnis schnell mehrere 100 Bewertungen bei Amazon hat.