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Der beste All-in-One-PC

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All-in-One-PC Test: All In One Pc
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Der beste All-in-One-PC ist das Lenovo IdeaCentre AIO A540. Es bietet genug Leistung für Office-Anwendungen, Browsen im Internet und Video-Streaming. Außerdem erlaubt die dedizierte Grafikkarte gelegentliches Spielen auf niedrigen bis mittleren Grafikeinstellungen. Für wenig Geld bekommt man hier ein gelungenes Rundumpaket.

Update 13. März 2020

Wir haben unseren Vergleich umfangreich mit neun Geräten aktualisiert. Der neue Favorit ist nun der Lenovo IdeaCentre AIO 540. Aber auch unsere neuen Alternativen, der Acer Aspire C24-960 und der HP 24-f1001ng, sind einen Blick wert.

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30. April 2019

Wir haben unseren Testsieger auf die neueste Version aktualisiert. Außerdem haben wir uns den neuen Apple iMac 2019 angesehen. Nicht mehr verfügbare Modelle haben wir außerdem mit aktuellen Ausstattungsvarianten ersetzt.

12. Februar 2019

Das Microsoft Surface Studio 2 ist ab sofort erhältlich. Wir haben uns angesehen, was einen für den stolzen Preis von 5.000 Euro erwartet. Außerdem haben wir mit dem Acer Aspire C24-320 einen neuen Preistipp. Unser Favorit bleibt das Lenovo IdeaCentre AIO520.

Bei der Auswahl eines All-in-One-PCs kommt es vor allem auf den geplanten Einsatzzweck an: In der Regel soll er genug Leistung für Büro-Anwendungen bieten und flott im Internet unterwegs sein. Darüber hinaus fallen aber auch Aufgaben an, die etwas mehr Leistung erfordern. So sollte die Performance auch für einfache Bildbearbeitung ausreichen und vielleicht auch gelegentliches Zocken ermöglichen.

Wir haben uns die wichtigsten All-in-One-PCs für Sie angesehen. Hier sind unsere Empfehlungen:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO A540

Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO A540
Passt mit seinen 27 Zoll gut auf den Schreibtisch und bietet viel Leistung zu einem günstigen Preis.

Das Lenovo IdeaCentre AIO A540 kommt mit einem edlen Design und fügt sich gut in jede Arbeitsumgebung ein. Zudem ist das Gehäuse hochwertig verarbeitet, sodass auch gelegentliche Platzwechsel kein Problem sind. Die mitgelieferten Eingabegeräte eignen sich auch für Vielschreiber und werden kabellos mit dem PC verbunden.

Lenovo geht mit dem Design neue Wege, bleibt aber bei einer modernen und rahmenlosen Bauweise. Im Inneren arbeitet ein aktueller Intel-Core-i5-Prozessor der neunten Generation, der In Kombination mit einer schnellen SSD für ein sehr flott laufendes System sorgt. Damit gehören Ladezeiten Vergangenheit an. Mit der zusätzlichen AMD-Grafikkarte lassen sich auch Spiele ausführen, wobei aktuelle Titel nur in niedrigeren Detailstufen laufen.

Neben Anschlüssen für USB-Geräte und einen zweiten Monitor verbaut Lenovo auch relativ gute Lautsprecher von JBL sowie eine Webcam im IdeaCentre AIO 540. Wer letztere nicht benötigt, kann den All-in-One-PC von Lenovo auch ohne Kamera bestellen. Für Bastler gibt es außerdem die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten und eine zweite Festplatte einzubauen.

Auch gut

Acer Aspire C24-960

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960
Ein ansprechendes Design und ein gutes Display bietet Acer mit seinem All-in-one-PC.

Für das Acer Aspire C24-960 muss man etwas weniger zahlen, als für unseren Favoriten. Dabei unterscheiden sich die beiden All-in-Ones nicht nur beim Preis, sondern auch deutlich beim Design. Das Aspire C24-960 ist deutlich schlichter und durch seinen 23,8 Zoll großen Bildschirm auch kleine. Dadurch findet es aber auch auf kleineren Schreibtischen Platz.

In diesem All-in-One von Acer sorgt Laptop-Technik für einen leisen und flüssigen Betrieb. Der Intel-Core-i5-Prozessor gehört dabei zur leistungsfähigen und gleichzeitig stromsparenden Comet-Lake-Generation. Von Office-Programmen über Internet und Video-Streaming bis hin zu einfacher Bildbearbeitung sind Anwender für alles gewappnet. Nur auf moderne Spiele muss hier verzichtet werden. Die integrierte Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit eignet sich allenfalls für einfache Games oder sehr alte Titel. Wer ohnehin nicht viel zockt, kann mit dem Acer Aspire C24-960 im Vergleich zu unserem Favoriten noch etwas Geld sparen und erhält dennoch ein solides sowie modernes PC-System.

Für Apple-Fans

Apple iMac 27 Zoll (2019)

Apple setzt das bewährte Konzept von hochwertiger Ausstattung und kompaktem Design auch im Jahr 2019 fort. Die 27-Zoll-Variante des Apple iMac bietet dabei nicht nur einen erstklassigen 5K-Bildschirm, sondern auch eine gute Portion Leistung mit der Möglichkeit, den Arbeitsspeicher selbst aufzurüsten. So lassen sich die hohen Aufpreise von Apple wenigstens etwas vermeiden.

Für eine Systemperformance auf modernstem Niveau sorgt nun ein Intel-Core-i5-Prozessor der neunten Generation und auch Spiele sind Dank der AMD-Grafikkarte kein Problem mehr. Die zwei Terabyte große Fusion-Festplatte bietet außerdem mehr als genug Platz für Anwendungen, eigene Fotos und Videos. Gegen einen saftigen Aufpreis lässt sich der Apple iMac 2019 auch mit einer schnellen SSD bestellen. Mehr als knapp 2.000 Euro muss man für den neuen iMac eigentlich nicht ausgeben, wer möchte kommt mit der höchsten Konfiguration aber auf bis zu 5.000 Euro.

Gut & günstig

HP 24-f1001ng

Test All-in-One-PC: HP 24-f1001ng
HPs All-in-one ist für Internet- und Office-Tätigkeiten bestens geeignet. Auf dem Schreibtisch macht er zudem eine gute Figur.

Wer wirklich nur Office-Tätigkeiten durchführt und ab und zu im Internet surfen möchte, kann mit dem HP 24-f1001ng noch etwas mehr Geld sparen. Das schlichte, moderne Design passt auf jeden Schreibtisch und dank mitgelieferten Eingabegeräten, integrierten Lautsprechern und Webcam braucht man auch keine Extras kaufen um los zulegen.

Die Technik im Inneren kommt von AMD und orientiert sich auch hier an Hardware, die in Notebooks zum Einsatz kommt. Dadurch ist das HP-All-in-One energiesparend, bietet aber auch genug Leistung. Dank einer kleinen SSD für das Betriebssystem startet der Computer schnell. Eine zweite große Festplatte bietet genug Platz für installierte Programme und gespeicherte Daten. Der Prozessor und die integrierte Grafikkarte stemmen mühelos gängige Office-Anwendungen und einfache Bildbearbeitung – Internet-Dienste sowie Video-Streaming sind ebenfalls möglich. Für Spiele reicht die Rechenleistung allerdings nicht aus, dafür findet ein DVD-Laufwerk seinen Platz im Gehäuse.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutFür Apple-FansGut & günstig
ModellLenovo IdeaCentre AIO A540Acer Aspire C24-960Apple iMac 27 Zoll (2019)HP 24-f1001ngDell Inspiron 5490 (1TM9J)HP Pavilion 27-xa0013ngHP ENVY 32-a0004ngLenovo IdeaCentre AIO A340Lenovo Yoga A940 AIOMSI PRO 22X 9M-080XEUMicrosoft Surface Studio 2Acer Aspire S24-880Apple iMac ProFujitsu Esprimo K558Lenovo ThinkCentre M820z
Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO A540Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960Test All-in-One-PC: Apple iMac 27 Zoll (2019)Test All-in-One-PC: HP 24-f1001ngTest All-in-One-PC: Dell Inspiron 5490 (1TM9J)Test All-in-One-PC: HP Pavilion 27-xa0013ngTest All-in-One-PC: HP ENVY 32-a0004ngTest All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO A340Test All-in-One-PC: Lenovo Yoga A940 AIOTest All-in-One-PC: MSI PRO 22X 9M-080XEUTest All-in-One-PC: Microsoft Surface Studio 2Test All-in-One-PC: Acer Aspire S24-880Test All-in-One-PC: Apple iMac ProTest All-in-One-PC: Fujitsu K558Test All-in-One-PC: Lenovo ThinkCentre M820z
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Bildschirm
  • Fast randloses Display
  • Guter Bildschirm
  • Leiser Betrieb
  • Arbeitsspeicher lässt sich aufrüsten
  • Sehr guter 5K-Bildschirm
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr leise
  • Günstig
  • Ansprechendes Design
  • Viel Speicherplatz
  • Touchscreen
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Systemleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Gutes Display
  • Starker Prozessor
  • Starke Grafikkarte
  • Für 4K-Gaming geeignet
  • Integriertes QI-Lademodul
  • Kompakte Bauweise
  • Schlankes Design
  • Starke Grafikkarte
  • Integriertes QI-Lademodul
  • 4K-Touchscreen
  • Sehr kompakt
  • Festplatte lässt sich leicht nachrüsten
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohe Systemleistung
  • Touchscreen
  • Edles Design
  • Viel Speicherplatz
  • Schnelle SSD
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viel Leistung
  • 5K-Retina-Display
  • Gute Systemleistung
  • Anschlüsse auch auf der Vorderseite
  • Aufrüstbar
  • Schnelle SSD
  • Gute Leistung
  • Aufrüstbar
Contra
  • Nur mit Aufwand aufrüstbar
  • Kein USB-Typ-C-Port
  • Mäßige Lautsprecher
  • Hoher Aufpreis für mehr Speicher
  • Aufrüstung nur beim Arbeitsspeicher möglich
  • Kleine SSD
  • Hoher Platzbedarf
  • Lautsprecher etwas leise
  • Sehr teuer
  • Hoher Platzbedarf
  • Schlecht einstellbarer Standfuß
  • Schlecht einstellbarer Standfuß
  • Sehr teuer
  • Hoher Platzbedarf
  • Kleiner Bildschirm
  • Sehr hoher Preis
  • Intel-CPU der 7. statt 8. Generation
  • Nur interne Intel-Grafik
  • Großer Standfuß benötigt mehr Platz auf dem Schreibtisch
  • Sehr teuer
  • Nicht aufrüstbar
  • Schlichtes Design
  • Kein HDMI-Anschluss
  • Wenig Speicherplatz
  • Nur interne Intel-Grafikkarte
  • Kein HDMI-Anschluss
Bester Preis

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Schluss mit Kabelsalat

Moderne PCs bieten heutzutage auch in günstigeren Preisklassen genug Leistung für die meisten alltäglichen Anwendungen. Die Auswahl ist groß und für jede noch so kleine Leistungssteigerung gibt es ein passendes Modell. Hinzu kommen verschiedene Monitorgrößen und viele Hardwarekomponenten, die alle einen mehr oder weniger hohen Preis rechtfertigen.

Nur ein Kabel für den Strom

Mussten vor einigen Jahren noch klobige Tower unter dem Schreibtisch aufgestellt und mit vielen Kabeln an die zugehörigen Komponenten angeschlossen werden, gibt es heute unzählige All-in-One-PCs. Die Komplettsysteme beherbergen alle Komponenten im Gehäuse des Monitors, manchmal auch in dessen Standfuß. Maus und Tastatur werden gleich mitgeliefert und sind im besten Fall zuverlässig via Funk mit dem Computer verbunden. So ist letztendlich nur noch ein Kabel nötig, welches den PC mit Strom versorgt.

Darüber hinaus sind auch Touchscreens keine Seltenheit mehr, selbst auf All-in-One-PCs mit sehr großen Bildschirmen. Um hierbei den Überblick zu behalten, gilt es zu klären, was man von einem Computersystem erwartet.

Wie viel Leistung ist nötig?

Bei der Fülle von Angeboten ist es oftmals schwer einzuschätzen, welches System genug Leistung für die eigenen Ansprüche bietet. Die wesentlichen Anwendungen, die ein PC zuverlässig ausführen sollte, sind Internet-Browser und Office-Programme, wie Word, Excel und Power Point. Darüber hinaus wird der PC für immer mehr Menschen zur Medienzentrale, sodass auch Video-Streaming, beispielsweise über Youtube oder Netflix, und das Bearbeiten von Fotos eine wichtige Rolle spielen.

PCs werden immer mehr zur Medienzentrale

Für solche Szenarien reichen nicht nur die aktuellsten Intel- oder AMD-Prozessoren aus, auch ältere Hardware kommt mit Office- und Online-Tätigkeiten zurecht. Für einen flüssigen Systembetrieb sollte daher eher auf einen ausreichend hohen Arbeitsspeicher und eine schnelle Festplatte geachtet werden. Systeme mit einer SSD sind dabei deutlich im Vorteil, da diese mit höheren Geschwindigkeiten auf Daten zugreifen kann als herkömmliche Festplatten. Die werden wiederum als HDD bezeichnet und bieten zwar langsamerer Schreib- und Leseraten, sind dafür aber meist günstiger und haben mehr Speicherplatz. Der Arbeitsspeicher beträgt bei all unseren Empfehlungen acht Gigabyte – für einen optimalen Betrieb von Windows 10 reicht das aus und es bleiben obendrein noch einige Reserven übrig.

Wer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs nicht gut aufgehoben

Wer gerne viel und ausdauernd am Computer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs allerdings nicht gut aufgehoben. Die kompakte Bauweise der Systeme lässt, ähnlich wie bei Notebooks, nur ein begrenztes Maß an leistungsfähiger Hardware zu. Aktuelle High-End-Grafikkarten benötigen allerdings viel Platz und ein ausgeklügeltes Kühlsystem, was den Preis deutlich nach oben treibt. Mit unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO A540, können allerdings auch moderne Titel auf niedrigen Einstellungsstufen gespielt werden. Bei älteren Games sind sogar höhere Auflösungen möglich.

All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre A540

Unser Favorit: Lenovo IdeaCentre AIO A540

Der Lenovo IdeaCentre AIO A540 überzeugt mit einer ausgewogenen Performance in allen Bereichen. Die Leistung reicht sowohl für Büroanwendungen, wie Word, Excel und PowerPoint, als auch für Bildbearbeitung und Internet-Streaming. Für gelegentliche Videospiele sind ebenfalls genug Reserven vorhanden.

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO A540

Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO A540
Passt mit seinen 27 Zoll gut auf den Schreibtisch und bietet viel Leistung zu einem günstigen Preis.

Mit seinem extravaganten Design fügt sich der IdeaCentre AIO A540 in viele Umgebungen ein. Vom eher schlichten Auftritt des Vorgängermodells ist dabei zwar nicht mehr viel übrig, die kompakte Bauweise bleibt aber erhalten. Trotz des etwas breiteren Standfuß sind alle Komponenten im Gehäuse des Bildschirms untergebracht. Viel Platz auf dem Schreibtisch benötigt der All-in-One-PC aber dennoch nicht. Das einzige zwingend nötige Kabel ist der Stromanschluss, alles andere kann drahtlos mit dem Rechner verbunden werden. Leider ist das Netzteil extern, wodurch man einen kleinen schwarzer Klotz unter dem Tisch verstecken muss.

Fast alles kann drahtlos verbunden werden

Die mitgelieferten Eingabegeräte werden via Funk mit dem PC verbunden und über Bluetooth sowie WLAN sind drahtlose Verbindungen auch zu Druckern, Smartphones und ins Internet möglich. Da sich aber nicht alles ohne Kabel verbinden lässt, bietet der IdeaCentre auch Anschlüsse für einen zweiten Monitor, USB-Geräte und GigabitLAN.

Für einen schnellen Systembetrieb sorgen ein leistungsstarker Intel-Core-i5-9400T der neunten Generation, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 512 Gigabyte große SSD. Damit der Speicherplatz für eigene Daten nicht zu knapp wird, kann man zudem selbst noch eine zweite Festplatte einbauen. In der hier empfohlenen Modellvariante steht außerdem eine AMD-Radeon-RX560-Grafikarte mit vier Gigabyte Videospeicher zur Verfügung. Diese bietet genug Reserven für Anwendungen mit höheren Ansprüchen an die Grafikleistung und kann auch aktuelle Spiele auf niedrigen Grafikstufen ausführen.

Gehäuse und Anschlüsse

Der Lenovo IdeaCentre AIO A540 ist mit einer Breite von circa 61 Zentimetern und einer Höhe von etwas mehr als 47 Zentimetern so groß wie der IdeaCentre AIO 520, unsere vorherige Empfehlung. Damit ist er zwar nicht gerade klein, passt aber immer noch auf die meisten Schreibtische oder Tresen, auch wenn nur wenig Platz vorhanden ist. Der eckige Standfuß nimmt zudem nur eine geringe Grundfläche ein und durch die fehlenden Kabel wird zusätzlicher Platz auf dem Tisch frei.

Durch das rahmenlose Design wird kein Platz für den überstehenden Rand verschwendet und so das Maximum an Displayfläche herausgeholt. Um trotzdem eine Webcam am oberen Bildschirmrand platzieren zu können, hat sich Lenovo etwas einfallen lassen: Die Kamera sitzt hinter dem Bildschirm und wird im Gehäuse des IdeaCentres versenkt. Auf Knopfdruck klappt sie heraus und wird aktiviert. So kann man sich immer sicher sein, dass nichts aufgezeichnet wird, was nicht aufgezeichnet werden soll. Ein unsicheres Gefühl oder abgeklebte Kameralinsen gehören damit der Vergangenheit an.

Abgeklebte Kameralinsen sind Geschichte

Da auch ein All-in-One-PC nicht alles bieten kann, wird es unter Umständen nötig sein, weitere Geräte mit dem IdeaCentre zu verbinden. Dazu ist ein USB-3.0-Anschluss an der linken Ecke vorhanden, ein USB-3.0-Typ-C-Port sowie zwei USB-Anschlüsse mit 2.0-Standard befinden sich an der Rückseite, was für häufiges Ein- und Ausstecken allerdings etwas ungünstig ist. Dasselbe gilt für den Gigabit-LAN-Anschluss, der in der Regel aber nur einmal eingesteckt werden muss. Dafür sind der Speicherkartenleser und der Headset-Anschluss ebenfalls an der linken Seite gut zu erreichen.

Ein Monitor reicht nicht immer für jeden Anspruch aus, deshalb kann ein zweiter Bildschirm über einen HDMI-Anschluss mit dem IdeaCentre verbunden werden. Darüber hinaus bietet der Lenovo-All-in-One auch einen HDMI-Eingang, über den beispielsweise Fernsehsignale von einem BlueRay-Player oder Receiver eingespeist werden können. So wird der AIO auf Wunsch zum Fernseher.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlen Ausstattungsvariante des Lenovo IdeaCentre AIO A540 kommt ein Intel-Core-i5-9400T-Prozessor zum Einsatz, dessen sechs Kerne mit einer Taktrate von jeweils 1,8 Gigahertz arbeiten. Der Turbotakt liegt sogar bei 3,4 Gigahertz, kann aber nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden. Die Leistung reicht dabei für viele moderne Anwendungen aus, wobei der Core-i5-Prozessor mit einem energiesparendem Betrieb glänzt.

In die CPU ist außerdem eine UHD-Graphics-630-Grafikeinheit integriert. So wird beispielsweise die Codierung verschiedener Videoformate von der Grafikkarte unterstützt und die Wiedergabe von 4K-Inhalten ist ebenfalls möglich. Die endgültige Leistung hängt allerdings vom verbauten Arbeitsspeicher ab, da er von Prozessor und interner Grafikkarte geteilt werden muss.

Um auch anspruchsvolleren 3D-Anwendungen gewachsen zu sein, bietet der IdeaCentre AIO A540 mit der AMD Radeon RX560 auch noch eine zusätzliche Grafikkarte mit vier Gigabyte Videospeicher. Sie reicht aus, um viele ältere Spiele flüssig darzustellen. Auch neuere Titel laufen auf der AMD-Grafikkarte, hierbei muss aber auf hohe Bildauflösungen verzichtet werden. Für die Bearbeitung von Videos oder auch Bildern mit Photoshop sind allerdings genug Reserven vorhanden.

Für den richtigen Geschwindigkeitsschub sorgt aber erst die 512 Gigabyte große SSD. Das System kann damit deutlich schneller auf gespeicherte Daten zugreifen als bei herkömmlichen Festplatten. Darum werden darauf das Betriebssystem und häufig verwendete Programme installiert. Dank der schnellen Zugriffszeiten treten nahezu keine Ladezeiten mehr auf.

Da der Speicherplatz in Lenovos All-in-One zwar nicht gerade klein, aber auch nicht besonders groß ist, können Nutzer nachträglich eine zweite Festplatte einbauen. Dadurch kann man auch später noch für genug Platz sorgen, um eigene Daten wie Fotos, Videos und Musik zu speichern. Hierfür wird die Rückseite des Bildschirms geöffnet, wo der freie Slot für die Festplatte direkt zu erkennen ist.

Bildschirm, Eingabegeräte und optisches Laufwerk

Zu einem All-in-One-PC gehört natürlich auch das Display. Hierbei ändert sich nicht viel gegenüber unserem ehemaligen Favoriten, was aber positiv zu verstehen ist. Der Bildschirm hat beim Lenovo IdeaCentre AIO A540 eine Größe von 27 Zoll, was einer Bilddiagonale von 68,6 Zentimetern entspricht. Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Bildpunkte und ist somit für QHD-Inhalte geeignet. Das matte Display besteht zudem aus einem kontrastreichen und farbstarken IPS-Panel, wodurch Inhalte sehr gut voneinander abgegrenzt werden. In gut beleuchteten Innenräumen reicht die Displayhelligkeit außerdem problemlos aus, um Bildinhalte gut lesbar darzustellen.

Für die meisten Ansprüche ausreichend

Im Laptop-Bereich ist Lenovo für seine guten Eingabegeräte bekannt. Die mitgelieferte Tastatur des IdeaCentre reicht aber nicht ganz an die hohe Qualität der hauseigenen Notebooks heran. Dennoch eignet sie sich gut für längere Schreibarbeiten und ist für die Ansprüche der meisten Nutzer ausreichend. Das gleiche gilt für die Maus, die ebenfalls für die meisten Einsatzzwecke geeignet ist.

All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre A540
Wer ein Laufwerk benutzen möchte, muss es extern auf oder neben dem All-in-One-PC platzieren.

Ein weiterer Trend, der aus dem Notebook-Bereich auf All-in-One-PCs überschwappt, ist der Verzicht auf optische Laufwerke. Das IdeaCentre AIO A540 bietet macht da keine Ausnahme und Lenovo verzichtet komplett auf den festen Platz für beispielsweise einen DVD-Brenner. Diese muss man sich als externes Laufwerk auf den Schreibtisch leben, was nicht besonders optimal ist.

Die Lautsprecher sind ebenfalls integriert und werden von einer durchgängigen Zierleiste unter dem Bildschirm verdeckt. Der Klang reicht für die gelegentliche Wiedergabe von Medieninhalten aus und kann einfache Lautsprecher durchaus ersetzen. Je nach Anspruch empfehlen sich aber eventuell Kopfhörer oder hochwertigere, externe Ausgabegeräte.

Zu guter Letzt sollte noch erwähnt werden, dass Lenovo im Standfuß ein QI-Ladepad verbaut hat. Dadurch lassen sich entsprechende Smartphones einfach auf dem Fuß ablegen und ohne Kabelsalat aufladen.

Viele Varianten

Lenovo bietet das IdeaCentre auch mit einem kleineren Bildschirm an und ermöglicht vielfältige Varianten im Bezug auf die Hardwareausstattung. Dabei kann die Leistung sowohl höher als auch niedriger ausfallen als bei dem hier vorgestellten Modell und sogar ein Touchscreen ist möglich.

Preis und Leistung können anders ausfallen

Neben der IdeaCentre-Reihe stellt Lenovo die auf Business-Umgebungen ausgerichteten ThinkCentres her. Diese sind auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausgelegt und bieten ein anderes Design sowie ebenfalls vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Die Einstiegspreise liegen hierbei aber deutlich höher, weshalb wir den Lenovo ThinkCentres keine allgemeine Empfehlung aussprechen.

Lenovo IdeaCentre AIO A540 im Testspiegel

Im Test von Computer Bild (12/2019) zeigten sich die Kollegen von dem sehr guten Bildschirm des Lenovo IdeaCentre A540 begeistert. Zu bemängeln gab es allerdings auch etwas. So störten zum Beispiel die lauten Lüfter unter Last. Auch die Möglichkeit zum Aufrüsten hätte Lenovo leichter gestalten können.

»Der Lenovo IdeaCentre A540 sieht nicht nur schick aus, er hat es auch in sich: Dank starker Technik arbeitete er im Test richtig flott, der Bildschirm zählt zu den besten in der All-in-One-Klasse. Verbesserungsfähig sind die komplizierten Aufrüstmöglichkeiten und der hohe Lärmpegel unter Volllast.«

Für die Leistung wurden ebenfalls lobende Worte gefunden:

»Diese Kombi aus guter CPU, reichlich Arbeitsspeicher und flinker SSD sorgte im Test für ein sehr hohes Tempo. Fotos mit 3D-Effekten auf mehreren Ebenen versehen? Videos in ein handytaugliches Format umwandeln? Selbst derart leistungshungrige Aufgaben erledigte der Lenovo ohne lange Wartezeiten.«

Im Bezug auf die Lautstärke werden die Tester nochmals konkreter, dafür wird der Energieverbrauch positiv hervorgehoben:

»Schade: Hat die CPU viel zu tun, entwickelt sie viel Hitze, die ein Lüfter unüberhörbar aus dem Gehäuse befördert – das nervt in ruhigen Arbeitszimmern. Gut hingegen: Der IdeaCentre ging im Test sehr zurückhaltend mit Energie um, im Schnitt waren es knapp 48 Watt. Ähnlich ausgestattete PCs mit separatem Monitor brauchen oft 60 bis 70 Watt.«

Alternativen

Die Fülle an All-in-One-Geräten ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Für fast jeden Anspruch und in jeder Preisklasse sind Geräte verfügbar, die sich mehr oder weniger gut schlagen. Wir orientieren uns daher an unserem Favoriten und präsentieren folgende Alternativen.

Auch gut

Acer Aspire C24-960

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960
Ein ansprechendes Design und ein gutes Display bietet Acer mit seinem All-in-one-PC.

Der Acer Aspire C24-960 ist deutlich günstiger als unser Favorit. Dafür besitzt er aber auch einen kleineren Bildschirm, der mit einer Größe von 23,8 Zoll aber immer noch eine gute Übersicht bietet. Die Auflösung beträgt hier mit 1.920 x 1.080 Pixeln »nur« FullHD, was aber gerade bei kleineren Displays immer noch eine sehr scharfe Darstellung bedeutet.

Acer setzt auf einen Intel Core i3-Prozessor der zehnten Generation, der bei seiner Arbeit auf einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Auch auf eine schnelle SSD muss man nicht verzichten. Die ist mit 256 Gigabyte zwar nicht besonders groß, für Office-Dokumente und Bilder ist aber genug Platz vorhanden. Im Gegensatz zu unserem Favoriten Lenovo IdeaCentre A540 besitzt das AIO von Acer nur die interne Grafikeinheit der CPU, wodurch lediglich einfache Spiele dargestellt werden können. Die Leistung reicht vor allem für Office-Programme, Surfen im Internet, Video-Streaming und einfache Bildbearbeitung aus.

Mit Bluetooth 5.0 und schnellem WLAN sind die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten unserem Favoriten ebenbürtig. Bei der Anschlussausstattung geht Acer aber einen Schritt zurück und verzichtet beispielsweise auf einen USB-Typ-C-Port. Für das lokale Netzwerk mit Kabel ist auch ein Gigabit-LAN-Port vorhanden und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss erlaubt den Einsatz von kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern. Alle Buchsen befinden sich auf der Rückseite und sind gut zu erreichen.

Der Acer Aspire C24-960 eignet sich somit für jeden, der auf eine höhere Grafikleistung verzichten kann. Wer vor allem Office-Anwendungen und Internet-Browser verwendet und keine großen Datenmengen zu speichern hat, der kann mit diesem All-in-One-PC viel Geld sparen und muss dabei nicht auf ein modernes Design verzichten.

Für Apple-Fans

Apple iMac 27 Zoll (2019)

Der 2019er Apple iMac kommt mit einem deutlichen Leistungssprung. Wie der Vorgänger bietet er in der 27-Zoll-Version ein 5K-Retina-Display als Standardausstattung. Farben werden damit hervorragend angezeigt und Helligkeit sowie Blickwinkel sind jeder Umgebung gewachsen. Nur die spiegelnde Bildoberfläche muss man immer noch ertragen, was sich aber mit einer entsprechenden Beleuchtung ausgleichen lässt.

Für ordentlich Leistung sorgt ein Intel Core i5-Prozessor der neunten Generation, der in Verbindung mit AMDs Radeon-Grafikkarte auch Spiele ohne Probleme darstellen kann. Gegen Aufpreis baut Apple einen besseren Prozessor und eine noch bessere Grafikkarte in das iMac ein, mit denen Games dann auch in der 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten noch flüssig spielbar sind. Die genannte Ausstattung ist aber nicht nur für Gamer interessant. Auch kreativen Arbeiten, wie Videoschnitt oder professioneller Bildbearbeitung, werden mit dem iMac 2019 keine Grenzen gesetzt.

Äußerlich bleibt alles beim alten, da Apple die Anschlussausstattung und das Design nicht verändert hat. Neben zwei Thunderbolt-Anschlüssen stehen weiterhin vier normale USB-Ports, eine GigabitLAN-Verbindung und ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Damit lassen sich aber nicht nur die üblichen Geräte an den 27-Zoll-iMac anschließen, die Thunderbolts erlauben auch das Anstöpseln mehrerer Monitore, wenn ein passender Adapter zur Hand ist.

Auf eine schnelle SSD müssen Käufer in der Grundausstattung von Apples iMac allerdings verzichten. Dafür ist ein zwei Terabyte fassendes Fusion-Drive verbaut, was im Grunde eine herkömmliche Festplatte mit SSD-Zwischenspeicher darstellt. Der Geschwindigkeitsvorteil ist dabei deutlich zu spüren, kleinere Ladezeiten treten im Betrieb aber dennoch auf. Für genug Speicherplatz ist aber auf jeden Fall gesorgt.

Neben dem festen Netzwerkanschluss kann der iMac auch drahtlos Kontakt zu anderen Geräten aufnehmen bzw. sich mit dem Internet verbinden. Auch hier lässt Apple die bisherige Ausstattung unangetastet und setzt auf schnelles WLAN mit 802.11-ac-Standard sowie Bluetooth 4.2. Letzteres hätte zwar ruhig auf den 5.0-Standard gehoben werden können, das WLAN ist aber auf dem neuesten Stand und erreicht mit entsprechenden Routern sehr schnelle Übertragungsraten.

Zum Abschluss darf natürlich auch der 3,5-mm-Audioanschluss nicht fehlen, der als kombinierter Port den Betrieb von Headsets wie beim Smartphone erlaubt.

Den iMac gibt es wie immer in einer Version mit 21,5 Zoll Bildschirmdiagonale und mit 27 Zoll. Wer nicht mit der Basis-Version des kleinen iMac auskommt, die für 1.500 Euro zu haben ist, ist unserer Ansicht nach mit dem 27-Zoller besser beraten. Denn beim kleinen iMac kann man den Arbeitsspeicher nicht selbst nachrüsten, er ist fest verbaut. Braucht man mehr Speicher, muss man Apples völlig überzogene RAM-Preise bezahlen: Für ein Upgrade von 8 Gigabyte auf 16 Gigabyte RAM wird ein Aufpreis von 240 Euro fällig, für 32 Gigabyte wollen die Kalifornier saftige 720 Euro mehr. Rüstet man dagegen einen 27-Zoller selbst auf, zahlt man derzeit nicht einmal 200 Euro für 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit hat man den Aufpreis zum 27 Zoller fast wieder drin.

Gut & günstig

HP 24-f1001ng

Test All-in-One-PC: HP 24-f1001ng
HPs All-in-one ist für Internet- und Office-Tätigkeiten bestens geeignet. Auf dem Schreibtisch macht er zudem eine gute Figur.

Die günstigste Alternative zu unserem Favoriten ist der HP 24-f1001ng. Der All-in-One-PC bietet ein 23,8 Zoll großes Display und eignet sich gut für kleinere Schreibtische. Die Auflösung ist mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten für FullHD-Inhalte geeignet und reicht für die meisten Ansprüche vollkommen aus. Durch die geschwungene Form des Standfuß entsteht zudem ein moderner Eindruck.

Trotz der günstigen Preis setzt HP nicht auf alte Technik. Der verbaute AMD Ryzen 3 3300U ist ein aktueller Prozessor, der auch in Notebooks verwendet wird. Damit ist nicht nur die Leistung für Windows 10 und alle gängigen Anwendungen gesichert, sondern auch der Energieverbrauch bleibt niedrig. Word, Excel und PowerPoint laufen damit ebenso problemlos wie ein Internet-Browser – Video-Streaming sowie einfache Bildbearbeitung sind ebenfalls möglich. Die interne Radeon-RX-Vega-3-Grafikeinheit eignet sich allerdings nur für sehr einfache Spiele aus dem Windows-Store oder sehr alte Titel.

Neben der üblichen Ausstattung mit schnellem WLAN und Bluetooth ist die Anschlussauswahl ähnlich vielfältig wie bei unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO A540. Alle Anschlüsse sitzen auf der Rückseite, sind aber dennoch gut zu erreichen. Hinzu kommt, dass HP auch an genug Platz für einen DVD-Brenner gedacht hat.

Mit acht Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einer 128 Gigabyte fassenden Festplatte ist die Speicherausstattung für ein modernes PC-System vollkommen ausreichend. Letztere beherbergt das Betriebssystem, das durch die schnellen Zugriffszeiten sehr flott startet. Für große Datenmengen findet sich außerdem noch eine ein Terabyte große normale Festplatte.

Unterm Strich erhalten Käufer mit dem HP 24-f1001ng einen sehr guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

Was gibt es sonst noch?

Dell Inspiron 5490 (1TM9J)

Optisch erinnert der Dell Inspiron 5490 (1TM9J) eher an  einen Fernseher. Das Designkonzept sorgt dabei aber für einen nicht zu vernachlässigenden Vorteil. Auf dem freien Platz unter dem Bildschirm lässt sich zum Beispiel die Tastatur sehr platzsparend verstauen. Hinter der Zierleiste unter dem Display sind zudem die Lautsprecher versteckt. Da sich alle Anschlüsse, inklusive des Speicherkartenlesers, auf der Rückseite befinden, sind die einzelnen Ports aber nicht ganz so gut zu erreichen. In der hier erhältlichen Ausstattungsvariante muss man sich keine Gedanken über ein ruckelndes System machen. Der aktuelle Intel-Core-i7-Prozessor stemmt sowohl Windows, als auch alle Office-Programme mühelos.

Für Videostreaming und Browsen im Internet ist ohnehin genug Leistung vorhanden, Bild- und einfache Videobearbeitungen sind ebenfalls möglich. Dank der zusätzlichen Nvidia GeForce MX110 sind auch grafisch anspruchsvollere Arbeiten drin, Spiele laufen aber nur mit niedrigen Einstellungen.

HP Pavilion 27-xa0013ng

Test All-in-One-PC: HP Pavilion 27-xa0013ng

Keine Preise gefunden.

Der HP Pavilion 27-xa0013ng kommt in schlichtem schwarz auf den Tisch. Dort verbraucht der All-in-One-PC trotz seiner Bilddiagonale von 27 Zoll nicht viel Platz. Der QHD Bildschirm löst Displayinhalte zudem mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf, was für eine deutliche schärfere Darstellung als bei FullHD sorgt. Die hinter einer Zierleiste versteckten Lautsprecher sind für gelegentliche Medienwiedergaben geeignet, für den häufigeren Einsatz aber etwas zu schwach. Bei der Hardware setzt HP auf moderne Technik. Der eingesetzte Intel Core i5-9400T steckt auch in unserem Favoriten und kann alle täglich anfallenden Aufgaben mühelos meistern.

Mit 16 Gigabyte RAM wird der Arbeitsspeicher dabei auch nie zu knapp. Das extra Plus an Geschwindigkeit bringt die 256 GB große SSD mit. Da der Festplattenspeicher nur damit aber nicht allzu groß wäre, packt der Hersteller noch eine ein Terabyte fassende HDD in das All-in-One. Wem das schlichte Design gefällt, der wird auch mit der Leistung zufrieden sein.

HP ENVY 32-a0004ng

Test All-in-One-PC: HP ENVY 32-a0004ng

Keine Preise gefunden.

Beim Design folgt das HP ENVY 32 dem Konzept des HP Pavilion 27, präsentiert sich aber deutlich hochwertiger und nicht zuletzt auch deutlich größer. Mit einer Bilddiagonale von 32 Zoll ist schon ein großer Schreibtisch nötig, der dieses All-in-One beherbergt. Auch hier finden sich die Lautsprecher wieder in einer Leiste unter dem Display. Auf letzteres legt HP zudem besonderen wert, da sich die 4K-Auflösung mit einer besonders hohen Helligkeit und sehr guten Farben auch an professionelle Anwender richtet. Damit die hochauflösenden Bilder auch perfekt auf dem Monitor erscheinen, muss die Hardware genug Leistung bieten. Daher kommt der leistungsstarke Desktop-Prozesssor Intel Core i7-9700 zum Einsatz, der bei seiner Tätigkeit auf ganze 32 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Die ein Terabyte große SSD ermöglicht auch mit großen Dateien ein schnelles Arbeiten und für große Bilder, Videos und mehr stehen nochmal zwei Terabyte auf einer normalen Festplatte bereit.

Zu guter Letzt steckt HP noch eine Nvidia GeForce RTX 2080 in den All-in-One-PC. Dadurch lassen sich auch aktuelle Spiele ruckelfrei und mit hohen Grafikstufen genießen. Leider hat das ganze Paket auch seinen Preis und ist mit derzeit rund 3.500 Euro alles andere als billig zu haben.

Lenovo IdeaCentre AIO A340

Mit dem Lenovo IdeaCentre A340 wird man glücklich, wenn man einen einfachen All-in-One-PC für Office-Anwendungen sucht. Das schlichte Design passt so gut wie überall hin und der 23,8 Zoll große Bildschirm benötigt nicht viel Platz. Die FullD-Auflösung reicht vollkommen aus, um alle denkbaren Inhalte scharf anzuzeigen und Farben wirken ebenfalls gut. Auf der Rückseite verbaut Lenovo die etwas sparsame Anschlussausstattung. Diese bietet die nötigsten Ports und einen Speicherkartenleser, auf einen modernen USB-Typ-C-Anschluss muss man aber verzichten.

Dafür kommt das Innenleben mit aktueller Hardware. Der sparsame Intel-Core-i3-Prozessor kommt aus der Notebookwelt, ist aber in Verbindung mit den acht Gigabyte Arbeitsspeicher für tägliche Office-Aufgaben bedenkenlos geeignet. Darüber hinaus ist auch einfache Bildbearbeitung möglich, die von der internen Grafikeinheit unterstützt wird. Trotz des günstigen Preis muss man zudem nicht auf eine schnelle SSD verzichten, die mit einer Größe von 512 Gigabyte auch nicht zu schnell voll sein wird.

Der Lenovo Yoga A940 ist nicht etwa ein Convertible, sondern ein sehr flexibler All-in-One-PC. Er richtet sich vor allem an professionelle Grafiker, ist aber auch für Hobbykünstler mit genug Kleingeld interessant. Der 27 Zoll große 4K-Bildschirm lässt sich entweder wie ein normaler Monitor benutzen oder wie ein schräges Zeichenbrett nach unten klappen. So kann man den Touchscreen mit einem Eingabestift wie ein Blatt Papier zum Zeichnen verwenden. Auf dem Standfuß finden zudem Maus und Tastatur ihren Platz, sodass diese nicht im Weg herumliegen.

Den hohen Preis rechtfertigt Lenovo aber nicht nur mit dem ungewöhnlichen Konzept, sondern auch mit der verbauten Hardware. Diese kommt mit einem schnellen Intel Core i7-9700 und 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Auf der ein Terabyte großen SSD und der zwei Terabyte großen HDD ist zudem genug Platz für die eigenen Arbeiten vorhanden. Als Grafikkarte unterstützt eine AMD Radeon RX 560 den PC bei anspruchsvollen Inhalten. Diese kann auch für Spiele benutzt werden, ist aber nicht für hohe Grafikeinstellungen geeignet. Wer eine Alternative zum Microsoft Surface Studio 2 sucht, ist hier gut aufgehoben.

Dieser All-in-One ist noch etwas kleiner als andere hier vorgestellte PCs. Mit einer Größe von nur 21,5 Zoll ist der Bildschirm des MSI Pro 22X 9M schon recht klein, kann aber dennoch gut zum Arbeiten benutzt werden. Besonders praktisch sind die Anschlüsse an der linken Seite, die auch einen modernen USB-Typ-C-Port und den Speicherkartenleser bereithalten. Geräte, die man nicht so oft an- und abstöpseln muss, können an der Rückseite eingesteckt werden. Dort findet sich auch ein Relikt aus früheren PC-Tagen, das man heute nur noch sehr selten trifft. Die serielle Schnittstelle ist nahezu ausgestorben und wird von normalen Anwendern nicht mehr benötigt. Wer aber noch ein sehr altes Gerät zu Hause verwendet, kann dieses hiermit weiter betreiben.

Die verbaute Hardware ist nicht High-End, entspricht aber der eines Mittelklasse-PCs. Der Intel Core i3-9100 meistert Office-Aufgaben ohne Schwierigkeiten und acht Gigabyte RAM sowie die schnelle SSD mit 512 Gigabyte großem Speicherplatz unterstützen den flotten Systembetrieb. Wer gerne am PC spielen möchte, ist hier aber falsch aufgehoben. Die interne Grafikeinheit kann nur einfache Spiele aus dem Windows-Store flüssig anzeigen.

Microsoft Surface Studio 2

Das Microsoft Surface Studio 2 richtet sich an professionelle Grafikdesigner und ambitionierte Kreative. Diese müssen sehr tief in die Tasche greifen um für circa 5.000 Euro die mittlere Ausstattungsvariante des Microsoft-All-in-One zu erwerben. Dabei befindet sich die Hardware nicht ganz auf dem neuesten Stand, ist aber trotzdem leistungsstark genug, um die nächsten Jahre durchzuhalten.

Statt wie im Vorgänger auf eine Hybrid-Festplatte zu setzen, kommt dieses mal eine vollwertige SSD mit all ihren Vorzügen zum Einsatz. Die bietet in der Basiskonfiguration ein Terabyte Speicherplatz, gegen einen Aufpreis von 500 Euro verbaut Microsoft aber auch eine zwei Terabyte große SSD. Als Grafikkarte setzt Microsoft auf eine leistungsstarke Nvidia GeForce GTX 1070, die auch in modernen Spielen eine gute Figur macht. Hinzu kommt Intels Vierkernprozessor Core-i7-7820HQ, der ebenfalls viel Leistung bietet, aber nicht ganz so sparsam ist wie die aktuellsten Intel-CPUs der achten Generation. Ein 32 Gigabyte umfassender Arbeitsspeicher rundet das Paket ab.

Der 28 Zoll große Zehn-Punkte-Multi-Touchscreen ist sicherlich für die meisten der Hauptanschaffungsgrund für das Microsoft Surface Studio 2. In Verbindung mit dem SurfacePen, der optional bestellt werden muss, bietet der Bildschirm einen riesigen kreativen Freiraum, eine enorme Helligkeit und ein sehr gutes Kontrastverhältnis.

In der günstigsten Ausstattungsvariante bleiben Bildschirm, Prozessor und SSD gleich, der Arbeitsspeicher sinkt allerdings auf 16 Gigabyte und als Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce GTX 1060 zum Einsatz. Diese ist für anspruchsvolle 3D-Arbeiten ebenfalls gut geeignet, stößt aber eventuell beim Rendern von Animationen und Videos an ihre Grenzen. Alles in allem hat Microsoft hier am deutlichsten beim Preis angezogen, bietet aber wieder einmal ein fast konkurrenzlos gut verarbeitetes Gerät an, das sich durch seinen flexiblen Standfuß auch flach auf den Tisch legen lässt.

Viele Hersteller bieten mittlerweile gute All-in-One-Systeme für die unterschiedlichsten Anforderungen an. Acer ist dabei mit vielen Modellen vertreten und bietet Privatnutzern mit der Aspire-Serie eine große Auswahl. Die verfügbaren Geräte reichen dabei vom günstigen Aspire C20 über das bürotaugliche Aspire U27 bis hin zum leistungsstarken Aspire Z24. Ein besonders anspruchsvolles Design bietet allerdings der Acer Aspire S24-880, der unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO 520, am nächsten kommt. Er bietet durch eine Kombination aus SSD und HDD sowohl ein schnelles System als auch viel Speicherplatz, kann aber nur auf eine integrierte Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit zugreifen. Für Office-Programme, wie Word Excel und PowerPoint ist mehr als genug Leistung vorhanden, Video-Streams und einfache Bildbearbeitung stellen ebenfalls kein Problem dar.

Im Standfuß des Aspire S24-880 ist die gesamte Hardware untergebracht, sodass der Monitor sehr schmal ausfällt. Auf dem Schreibtisch wird dadurch aber etwas mehr Platz verbraucht. Der Preis ist ebenfalls etwas höher, aber am Ende darf hier der eigene Designgeschmack die Kaufentscheidung treffen.

Apple richtet sich mit dem Apple iMac Pro an professionelle Bild- und Videobearbeiter. Dementsprechend hochwertig ist das 5K-Retina-Display, mit dem Farben sehr realistisch und Inhalte in einer extrem hohen Auflösung dargestellt werden. Der 27 Zoll große Bildschirm bietet dabei eine Anzeige, die groß genug ist um auch das kleinste Detail sichtbar darzustellen.

Viel Grafik braucht aber auch viel Leistung, daher packt Apple bereits die knapp 5.000 Euro teure Basisversion randvoll mit leistungsfähiger Hardware. So wird der Intel-Xeon-Prozessor mit seinen acht Rechenkernen von satten 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Damit weder der Speicherplatz noch die Geschwindigkeit leiden müssen, steht Nutzern eine ein Terabyte fassende SSD zur Verfügung. Hinzu kommt eine leistungsstarke AMD-Grafikkarte.

Mit vier Thunderbolt-3-Ports bietet das iMac Pro eine sehr moderne Anschlussausstattung, wobei herkömmliche USB-Anschlüsse und Gigabit-LAN ebenfalls vorhanden sind. Auf einen HDMI-Anschluss oder DisplayPort muss allerdings verzichtet werden, wobei sich diese mit Thunderbolt-Adaptern replizieren lassen.

Wie bereits erwähnt, kostet diese Einstiegsvariante knapp 5.000 Euro. In der Konfiguration mit der höchsten Ausbaustufe sind aber mehr als 15.000 Euro möglich, die für einen Apple iMac Pro fällig werden.

Fujitsu konzentriert sich mit dem Esprimo K558 auf ein einziges Modell und bietet seinen All-in-One-PC als umfassende Office-Lösung an. Das Design ist dabei auf Produktivität ausgelegt, sodass auch auf der Vorderseite Anschlüsse für USB- und Audiogeräte vorhanden sind. Die Hardware ist dabei mit einer Intel-Core-i7-CPU der achten Generation auf dem neuesten Stand und sowohl die schnelle SSD mit 512 Gigabyte Speicherplatz als auch der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher sorgen für einen flüssigen Systembetrieb. Auf der Rückseite befinden sich weitere Anschlüsse, die für die meisten Büroumgebungen ausreichend sind.

Der japanische Hersteller legt bei seinen IT-Geräten seit jeher mehr Wert auf Wartungsmöglichkeiten und Funktionalität, daher fällt das Design etwas schlichter aus. Dafür lassen sich Komponenten wie Arbeitsspeicher und Festplatten austauschen, was bei vielen All-in-One-PCs nicht der Fall ist. Der Fujitsu Esprimo K558 ist somit für jeden geeignet, der Funktionalität und Leistung einem schicken Design vorzieht.

Lenovo ThinkCentre M820z

Während sich Lenovo mit den All-in-Ones der IdeaCentre-Reihe hauptsächlich an Privatnutzer richtet, sind die ThinkCentre genannten Geräte für professionelle Nutzer gedacht. Daher liegt die Konzentration hier weniger auf dem Design, sondern mehr auf der Funktionalität. Ein leistungsstarker Intel-Core-i7-Prozessor mit sechs Rechenkernen sorgt für einen reibungslosen Systembetrieb und wird dabei von einem acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt. Die SSD ist mit 256 Gigabyte etwas knapp bemessen, Nutzer können beim Lenovo ThinkCentre M820z aber eine weitere Festplatte nachrüsten.

Das Lenovo das ThinkCentre für Office-Aufgaben vorgesehen hat, ist auch an der Grafikleistung zu erkennen. Hier ist nur die integrierte Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit vorhanden, die für Programme wie Word, Excel und PowerPoint sowie einfache Bildbearbeitung ausreichend ist. Von Spielen sollte aber Abstand genommen werden, da nur sehr alte oder sehr einfache Titel flüssig laufen. Gegen Aufpreis sind aber weitere Optionen möglich.

Mit seinen zahlreichen Anschlüssen und einem DVD-Laufwerk dürfte es für die meisten Anwendungsszenarien an nichts fehlen, mit seinem höheren Preis richtet sich das kompakte Lenovo ThinkCentre M820z aber ganz klar an professionelle Nutzer.

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Kommentare

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Christian
Christian

Was mich bei den hier ausgesprochenen Empfehlungen doch sehr wundert, dass der Lenovo IdeaCentre bei Amazon gar nicht mehr erhältlich ist und lediglich 1 Bewertung dort hat. Beim Acer C24 320 gibt es keine einzige Amazon Bewertung, obwohl das Gerät schon seit Sommer 2018 im Sortiment ist.
Das ist insofern komisch, als das Elektronik mit einem guten Preis/Leistung sverhältnis schnell mehrere 100 Bewertungen bei Amazon hat.