All-in-One-PC Test: Apple Imac 2021 24 Zoll Copyright: Apple
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Der beste All-in-One-PC

Wir haben uns 40 All-in-One-PCs angesehen. Der beste für die meisten ist der Lenovo IdeaCentre AIO 3. Er bietet genug Leistung für Office-Anwendungen, Browsen im Internet und Video-Streaming. Für wenig Geld bekommt man hier ein gelungenes Rundumpaket.

Michael Beck
Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar, Golem und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Wobker
Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 21. Oktober 2022

Wir haben vier weitere PCs in den Vergleich aufgenommen. Eine neue Empfehlung ist der Lenovo Yoga AIO 7.

22. Dezember 2021

Wir haben uns sieben weitere All-In-One-PCs angesehen und unsere bisherigen Empfehlungen, den Lenovo IdeaCentre AIO 3 und den Acer Aspire C24-1650, einem Hardware-Upgrade unterzogen.

28. Mai 2021

Wir haben uns den neuen Apple iMac 2021 in 24 Zoll angesehen. Er schaffte es zur Empfehlung und verdrängt seinen Vorgänger von 2020.

23. September 2020

Wir haben uns fünf neue All-in-One-PCs angesehen. Unser neuer Favorit ist der Lenovo IdeaCentre AIO 3. Auch unsere weiteren Empfehlungen wurden aktualisiert.

13. März 2020

Wir haben unseren Vergleich umfangreich mit neun Geräten aktualisiert. Der neue Favorit ist nun der Lenovo IdeaCentre AIO 540. Aber auch unsere neuen Alternativen, der Acer Aspire C24-960 und der HP 24-f1001ng, sind einen Blick wert.

30. April 2019

Wir haben unseren Testsieger auf die neueste Version aktualisiert. Außerdem haben wir uns den neuen Apple iMac 2019 angesehen. Nicht mehr verfügbare Modelle haben wir außerdem mit aktuellen Ausstattungsvarianten ersetzt.

12. Februar 2019

Der Microsoft Surface Studio 2 ist ab sofort erhältlich. Wir haben uns angesehen, was einen für den stolzen Preis von 5.000 Euro erwartet. Außerdem haben wir mit dem Acer Aspire C24-320 einen neuen Preistipp. Unser Favorit bleibt der Lenovo IdeaCentre AIO520.

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Bei der Auswahl eines All-in-One-PCs kommt es vor allem auf den geplanten Einsatzzweck an: In der Regel soll er genug Leistung für Büro-Anwendungen bieten und flott im Internet unterwegs sein. Darüber hinaus fallen aber auch Aufgaben an, die etwas mehr Leistung erfordern. So sollte die Performance auch für einfache Bildbearbeitung ausreichen und vielleicht auch gelegentliches Zocken ermöglichen.

Wir haben uns die wichtigsten All-in-One-PCs für Sie angesehen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO 3 Gen 6

Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 3
Lenovo bietet mit Hardware von AMD eine gute Leistung und verpackt diese in einem ansprechenden Design.

Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 bringt nicht nur ein modernes Design ins Spiel, sondern auch leistungsfähige Hardware von AMD. Letztere sorgt für eine ordentliche Power, wovon auch dieser All-In-One-PC profitiert. Das rahmenlose Design des 27 Zoll Displays und der schlichte Standfuß sorgen dafür, dass sich der IdeaCentre AIO 3 in jede Umgebung gut einfügt. Im Fuß ist zudem eine praktische Ablagefläche integriert.

Im Inneren arbeitet Technik von AMD, die nicht nur mit Office- und Internetaufgaben gut zurecht kommt. Für Bildbearbeitung ist ebenso genug Rechenleistung vorhanden wie für kleinere Spiele. Eine ordentliche Führung am Standfuß verhindert außerdem, dass die Verbindungen zu den zahlreichen Anschlüssen im Kabelsalat enden. Nennswert ist auch der integrierte DVD-Brenner, da optische Laufwerke heutzutage eher eine Seltenheit sind.

Auch gut

Acer Aspire C24-1650

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-1650
Der Aspire C24-1650 ist eine gute Alternative zu unserem Favoriten mit etwas weniger Leistung, aber dafür einer größeren SSD.

Der Acer Aspire C24-1650 liegt in derselben Preisklasse wie unser Favorit. Die etwas geringere Leistung und das fehlende optische Laufwerk gleicht er mit einer doppelt so großen SSD für mehr Speicherplatz aus. Das Design ist schlichter und er fällt ein paar Zentimeter kleiner aus, da er nur einen 23,8 Zoll großen Bildschirm hat. Dadurch findet er auch auf kleineren Desktops Platz.

In diesem All-in-One von Acer sorgt moderne Laptop-Technik für einen leisen und flüssigen Betrieb. Der Intel-Core-i5-Prozessor der elften Generation ist besonders stromsparend, bietet aber immer noch genug Leistung für die meisten Anwendungen. Von Office-Programmen über Internet und Video-Streaming bis hin zu einfacher Bildbearbeitung, sind Anwender für alles gewappnet. Nur auf moderne 3D-Spiele muss hier verzichtet werden. Die integrierte Grafikeinheit Iris Xe Graphics G7 eignet sich allenfalls für einfache Games oder alte Titel. Wer ohnehin nicht viel zockt, erhält mit dem Acer Aspire C24-1650 eine gute Alternative zu unserem Favoriten.

Für Apple-Fans

Apple iMac 2021 (24 Zoll)

Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2021 (24 Zoll)
Der neue iMac ist nicht nur bunt, sondern bietet auch sehr viel Leistung. Dafür ist der Preis angemessen.

Mit dem 24-Zoll-Modell des neuen iMac 2021 verabschiedet sich Apple vom alten grauen Design und bringt einen komplett neuen Look auf den Markt. Der neue Apple iMac 2021 ist nicht nur in verschiedenen Farben erhältlich, er ist auch verblüffend flach. Das exzellente Display des Computers bietet satte Farben und eine sehr hohe Auflösung.

Das Kernstück ist allerdings Apples eigener Prozessor, der M1-Chip. Der ist in zwei Varianten für den iMac verfügbar, die sich durch die Grafikleistung unterscheiden. Auch beim Speicher ist Apple wieder etwas knauserig und verlangt saftige Aufpreise, wenn es mehr als Standard sein soll. Immerhin: Tastatur und Maus werden in passender Farbe mitgeliefert.

Mit Pivot-Funktion

Lenovo Yoga AIO 7

Test All-in-One-PC: Lenovo Yoga AIO 7
Der Yoga AIO 7 von Lenovo ist etwas teurer, bietet dafür ein tolles 4K-Display mit Pivot-Funktion und hoher Rechenleistung.

Für den größeren Geldbeutel: Damit der Preis nicht zu sehr steigt, verfügen viele 27-Zoll-Display nur über eine Full-HD-Auflösung. Das mag vielen nicht großartig auffallen, manchen ist das Bild allerdings nicht scharf genug. Lenovo geht mit seinem Yoga AIO 7 in die Vollen und spendiert dem Rechner nicht nur ein 4K-Display und packt eine Pivot-Funktion noch oben drauf, mit der sich der Bildschirm um 90 Grad drehen lässt.

Das kostet leider etwas mehr, dafür lässt aber auch die Hardware unsere anderen Empfehlungen hinter sich zurück. Der leistungsfähige Prozessor Ryzen 7 5800H reicht in Kombination mit 16 Gigabyte RAM für fast alle Aufgaben aus, sofern sie grafisch nicht zu anspruchsvoll sind, da keine separate Grafikkarte vorhanden ist. Dank sechs USB-Ports, von denen zwei seitlich angebracht sind (einer davon mit USB-C) können etliche Zusatzgeräte angeschlossen werden.

Gut & günstig

HP 22-df0004ng

Test  All-in-One-PC: HP 22-df0004ng
Für wenig Geld bietet der HP 22-df0004ng alles, was man fürs Home Office braucht.

Wer wirklich nur Office-Tätigkeiten durchführt und ab und zu im Internet surfen möchte, kann mit dem HP 22-df0004ng noch etwas mehr Geld sparen. Das schlichte, moderne Design passt auf jeden Schreibtisch und dank mitgelieferten Eingabegeräten, integrierten Lautsprechern und Webcam braucht man auch keine Extras kaufen um loszulegen.

Die Technik im Inneren kommt von AMD und orientiert sich auch hier an Hardware, die in Notebooks zum Einsatz kommt. Dadurch ist der HP-All-in-One energiesparend, bietet aber auch genug Leistung. Dank einer kleinen SSD für das Betriebssystem startet der Computer schnell. Eine zweite, große Festplatte bietet genug Platz für installierte Programme und gespeicherte Daten. Der Prozessor und die integrierte Grafikkarte stemmen mühelos gängige Office-Anwendungen und einfache Bildbearbeitung – Internet-Dienste sowie Video-Streaming sind ebenfalls möglich. Für Spiele reicht die Rechenleistung allerdings nicht aus, dafür findet ein DVD-Laufwerk seinen Platz im Gehäuse.

Vergleichstabelle

Unser FavoritLenovo IdeaCentre AIO 3 Gen 6
Auch gutAcer Aspire C24-1650
Für Apple-FansApple iMac 2021 (24 Zoll)
Mit Pivot-FunktionLenovo Yoga AIO 7
Gut & günstigHP 22-df0004ng
MSI Modern AM272P 12M
Dell Inspiron 5410 AiO MGW11
Asus Zen AiO 24
Lenovo IdeaCentre AIO 5
Medion Akoya E27403
HP 24-dp0006ng
MSI Modern AM271P 11M
MSI All in One PRO 24X
HP 27-dp0007ng
Apple iMac 2020
Acer Aspire C24-960
Fujitsu Esprimo K558
Apple iMac Pro
Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 3
  • Schlichtes, modernes Design
  • Kabelführung am Standfuß
  • Gute Leistung
  • Ablage für Smartphone
  • Alle Anschlüsse auf der Rückseite
  • Tastatur und Maus nur mittelmäßig
  • Kein SD-Kartenleser
Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-1650
  • Gute Leistung
  • Große SSD
  • Sparsam
  • Kein SD-Kartenleser
  • Kein optisches Laufwerk
Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2021 (24 Zoll)
  • Sehr dünn
  • Viel Leistung
  • Sehr guter Bildschirm
  • Hohe Qualität
  • Lässt sich nicht aufrüsten
  • Anschlüsse nur im USB-C-Format (Adapter nötig)
Test All-in-One-PC: Lenovo Yoga AIO 7
  • 4K Display
  • Pivot-Funktion
  • Viele Anschlüsse
  • Hohe Rechenleistung
  • Kein SD-Kartenleser
  • Kein optisches Laufwerk
Test  All-in-One-PC: HP 22-df0004ng
  • Gute Qualität
  • Ansprechendes Design
  • Braucht nicht viel Platz
  • Gute Lautsprecher
  • Leistung reicht nur für Office und Internet
  • Mitgelieferte Tastatur und Maus nicht sehr hochwertig
Test All-in-One-PC: MSI Modern AM272P 12M
  • 32 GB Arbeitsspeicher (erweiterbar auf 64 GB)
  • WiFi 6 & Bluetooth 5.2
  • Integrierte Webcam-Abdeckung
  • Gute Rechenleistung
  • Kein SD-Kartenleser
  • Kein optisches Laufwerk
Test All-in-One-PC: Dell Inspiron 5410 AiO
  • Viel Speicherplatz
  • Gute Verarbeitung
  • Versenkbare Webcam
  • Nur Bluetooth 4.0
  • Kein optisches Laufwerk
  • Nur 8 GB RAM
Test All-in-One-PC: Asus Zen AiO 24
  • Gute Leistung
  • Touchscreen
  • Einige Anschlüsse an der Seite
  • Kein SD-Kartenleser
  • Kein optisches Laufwerk
  • Webcam lässt sich nicht verstecken
Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 5
  • Solide Grafikkarte
  • Hohe Auflösung (QHD)
  • Gute Leistung
  • Erweiterbarer Massenspeicher
  • CPU könnte schneller sein
  • Vergleichsweise teuer
Test All-in-One-PC: Medion Akoya E27403
  • Geringes Gewicht
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Kein SD-Kartenleser
  • Kein optisches Laufwerk
  • Mittelmäßige Rechenleistung
Test All-in-One-PC: HP 1M5Y3EA 24-dp0006ng
  • Gute Prozessorleistung
  • Große Festplatte
  • Günstig
  • Wenig Arbeitsspeicher
  • Kein SD-Kartenleser
  • Kein optisches Laufwerk
Test All-in-One-PC: MSI Modern AM271P
  • Gute Prozessorleistung
  • Schmaler Displayrand
  • Erweiterbarer Massenspeicher
  • Niedrige Auflösung für 27 Zoll
  • Nur externe Webcam
  • Vergleichsweise teuer
Test  All-in-One-PC: MSI All in One PRO 24X
  • Schlankes Display
  • Stabiler Standfuß
  • Viel Speicherplatz
  • Wird im Betrieb etwas laut
  • Kein optisches Laufwerk
Test  All-in-One-PC: HP 27-dp0007ng
  • Großer, heller Bildschirm
  • Schlichtes Design
  • Gute Systemleistung
  • Viel Speicherplatz
  • Kein optisches Laufwerk
Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2020
  • Gute Leistung
  • Sehr guter Bildschirm
  • Sehr leise
  • Design wirkt langsam alt
  • Relativ teuer
  • Kein optisches Laufwerk
Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960
  • Guter Bildschirm
  • Leiser Betrieb
  • Arbeitsspeicher lässt sich aufrüsten
  • Kein USB-Typ-C-Port
  • Mäßige Lautsprecher
  • Kein optisches Laufwerk
Test All-in-One-PC: Fujitsu K558
  • Gute Systemleistung
  • Anschlüsse auch auf der Vorderseite
  • Aufrüstbar
  • Schlichtes Design
  • Kein HDMI-Anschluss
Test All-in-One-PC: Apple iMac Pro
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viel Leistung
  • 5K-Retina-Display
  • Sehr teuer
  • Nicht aufrüstbar
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All-in-one-PCs: Schluss mit Kabelsalat

Moderne PCs bieten heutzutage auch in günstigeren Preisklassen genug Leistung für die meisten alltäglichen Anwendungen. Die Auswahl ist groß und für jede noch so kleine Leistungssteigerung gibt es ein passendes Modell. Hinzu kommen verschiedene Monitorgrößen und viele Hardwarekomponenten, die alle einen mehr oder weniger hohen Preis rechtfertigen.

Nur ein Kabel für den Strom

Mussten vor einigen Jahren noch klobige Tower unter dem Schreibtisch aufgestellt und mit vielen Kabeln an die zugehörigen Komponenten angeschlossen werden, gibt es heute unzählige All-in-One-PCs. Die Komplettsysteme beherbergen alle Komponenten im Gehäuse des Monitors, manchmal auch in dessen Standfuß. Maus und Tastatur werden gleich mitgeliefert und sind im besten Fall zuverlässig via Funk mit dem Computer verbunden. So ist letztendlich nur noch ein Kabel nötig, welches den PC mit Strom versorgt.

Darüber hinaus sind auch Touchscreens keine Seltenheit mehr, selbst auf All-in-One-PCs mit sehr großen Bildschirmen. Um hierbei den Überblick zu behalten, gilt es zu klären, was man von einem Computersystem erwartet.

Wie viel Leistung ist nötig?

Bei der Fülle von Angeboten ist es oftmals schwer einzuschätzen, welches System genug Leistung für die eigenen Ansprüche bietet. Die wesentlichen Anwendungen, die ein PC zuverlässig ausführen sollte, sind Internet-Browser und Office-Programme, wie Word, Excel und Power Point. Darüber hinaus wird der PC für immer mehr Menschen zur Medienzentrale, sodass auch Video-Streaming, beispielsweise über Youtube oder Netflix, und das Bearbeiten von Fotos eine wichtige Rolle spielen.

Für solche Szenarien reichen nicht nur die aktuellsten Intel- oder AMD-Prozessoren aus, auch ältere Hardware kommt mit Office- und Online-Tätigkeiten zurecht. Für einen flüssigen Systembetrieb sollte daher eher auf einen ausreichend hohen Arbeitsspeicher und eine schnelle Festplatte geachtet werden. Systeme mit einer SSD sind dabei deutlich im Vorteil, da diese mit höheren Geschwindigkeiten auf Daten zugreifen kann als herkömmliche Festplatten. Die werden wiederum als HDD bezeichnet und bieten zwar langsamerer Schreib- und Leseraten, sind dafür aber meist günstiger und haben mehr Speicherplatz. Der Arbeitsspeicher beträgt bei all unseren Empfehlungen acht Gigabyte – für einen optimalen Betrieb von Windows 10 reicht das aus und es bleiben obendrein noch einige Reserven übrig.

Wer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs nicht gut aufgehoben

Wer gerne viel und ausdauernd am Computer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs allerdings nicht gut aufgehoben. Die kompakte Bauweise der Systeme lässt, ähnlich wie bei Notebooks, nur ein begrenztes Maß an leistungsfähiger Hardware für den PC zu. Aktuelle High-End-Grafikkarten benötigen allerdings viel Platz und ein ausgeklügeltes Kühlsystem, was den Preis deutlich nach oben treibt. Mit unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO 3, können allerdings auch weniger anspruchsvolle, moderne Titel auf niedrigen Einstellungsstufen gespielt werden. Bei älteren Games sind sogar höhere Auflösungen möglich.

All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre Aio 3 Gen 6 Front

Unser Favorit: Lenovo IdeaCentre AIO 3

Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 überzeugt mit einer ausgewogenen Performance in allen Bereichen. Die Leistung reicht sowohl für Büroanwendungen wie Word, Excel und PowerPoint, als auch für Bildbearbeitung und Internet-Streaming. Für gelegentliche, kleinere Videospiele sind ebenfalls Reserven vorhanden.

Unser Favorit
Lenovo IdeaCentre AIO 3 Gen 6
Test All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 3
Lenovo bietet mit Hardware von AMD eine gute Leistung und verpackt diese in einem ansprechenden Design.

Durch sein eher schlichtes, aber trotzdem modernes Design passt der IdeaCentre AIO 3 in jede Umgebung. Da die Technik hinter dem Display sitzt, ist hier auch kein dicker Standfuß nötig, der recht viel Platz auf dem Schreibtisch verbraucht. Wer möchte, kann zudem nahezu jedes Zubehör drahtlos mit dem All-In-One verbinden, sodass nur noch ein Stromkabel zum PC führt. Dieses kommt allerdings von einem kleinen Netzteil, das man noch unter dem Tisch verstecken muss.

Fast alles kann drahtlos verbunden werden

Eingabegeräte lassen sich ebenfalls via Bluetooth oder kabellosen USB-Dongles mit dem AIO 3 verbinden und über Bluetooth sowie WLAN ist die drahtlose Kommunikation mit Druckern, Smartphones und dem Internet möglich. Da sich aber nicht immer alles ohne Kabel verbinden lässt, bietet der IdeaCentre auch Anschlüsse für einen zweiten Monitor, USB-Geräte und GigabitLAN.

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All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre Aio 3 Gen 6 Kippfunktion
Der Monitor lässt sich kippen und passend einstellen.
All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre Aio 3 Gen 6 Rechte Seite
Der An-/Aus-Knopf ist gut zu erreichen.

Für eine ordentliche Alltagsleistung sorgt im hier vorgestellten Modell ein aktueller AMD Ryzen 5 5500U mit integrierter RX-Vega-7-Grafikeinheit. Diese bietet in Verbindung mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 512 Gigabyte großen SSD einen sehr flüssigen Betrieb im Alltag. Damit sind Büroanwendungen und Bildbearbeitungen kein Problem und auch mit einfachen Spielen kommt der IdeaCentre AIO 3 von Lenovo zurecht. Bei top aktuellen Blockbuster-Spielen mit aufwändiger 3D-Grafik sollte man aber vorsichtig sein, da hier nur sehr niedrige Grafikstufen möglich sind.

Gehäuse und Anschlüsse

Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 ist circa 62 Zentimeter breit und knapp 47 Zentimeter hoch. Auf besonders kleinen Schreibtischen könnte es damit etwas eng werden. Der Standfuß ist im Vergleich zum Vorgängermodell allerdings etwas massiver geworden. Damit nicht zu viel Ablagefläche verloren geht, verfügt er aber über eine Einbuchtung, die sich gut zur Ablage des Smartphones oder Schreibutensilien anbietet. Durch nicht mehr zwingend notwendige Kabel wird zusätzlicher Platz auf dem Tisch frei.

Dank des rahmenlosen Designs wird kein Platz für den überstehenden Rand verschwendet und so das Maximum an Displayfläche herausgeholt. Über dem Display findet aber dennoch eine Webcam ihren Platz im Rahmen, die sich bei Bedarf ausfahren lässt. Wird die Webcam also nicht benötigt, muss man sich nicht beobachtet fühlen.

Auf der Rückseite des All-in-One-PCs von Lenovo befinden sich alle Anschlüsse, mit denen sich Geräte wie Drucker, Scanner, Maus und Tastatur auch per Kabel verbinden lassen. Darunter befinden sich zwei Anschlüsse für USB-3.2-Typ-A, zwei USB-2.0, ein HDMI-Anschluss für einen zweiten Bildschirm, GigabitLAN und ein 3,5-mm-Headset-Anschluss. Einen SD-Kartenleser und USB-C-Anschluss vermissen wir allerdings beim PC.

Abgeklebte Kameralinsen sind Geschichte

Etwas eleganter ist da die Platzierung des DVD-Brenners beim PC gelungen. Dieser sitzt ebenfalls hinter dem Bildschirm und lässt sich von der Seite her ertasten. Über den Schacht lassen sich CDs bzw. DVDs bequem entnehmen und einlegen.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlen Ausstattungsvariante arbeitet ein aktueller AMD-Ryzen-5-5500U-Prozessor, dessen sechs Kerne mit einer Taktrate ab 2,1 Gigahertz arbeiten. Der Turbotakt liegt sogar bei 4 Gigahertz, kann aber nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden. Die Leistung reicht dabei für viele moderne Anwendungen aus, wobei der Ryzen-5-Prozessor im Computer mit einer guten Energieeffizienz glänzt.

In den Prozessor ist außerdem eine Radeon RX Vega 7 integriert. Diese Grafikeinheit teilt sich den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor und ist daher umso schneller, je höher der Arbeitsspeicher ausfällt. Sie kann mühelos Videos in 4K wiedergeben und entlastet den Ryzen 5 bei seiner Arbeit. Dabei bleibt der Stromverbrauch ebenfalls gering.

Für anspruchsvolle 3D-Anwendungen ist die interne Grafikeinheit aber nur eingeschränkt geeignet. Bildbearbeitungen sind zum Beispiel möglich und auch das Erstellen von Videos ist mit etwas Geduld kein Problem. Für moderne Spiele ist die Radeon RX Vega 7 allerdings nicht gut geeignet, hier sind allenfalls niedrige Grafikstufen möglich. Wer sich aber mit Pixelgrafik oder älteren Games beschäftigt, ist hiermit ausreichend versorgt.

Neben dem schnellen Prozessor profitiert der Lenovo IdeaCentre AIO 3 aber auch von der verbauten Festplatte. Hier kommt eine SSD zum Einsatz, die mit 512 Gigabyte genug Platz für das Speichern eigener Dateien bietet. Sie greift zudem wahnsinnig schnell auf Daten zu, wodurch praktisch keine Wartezeiten beim Durchstöbern von Ordnern auftreten. Außerdem startet das Betriebssystem flott und auch installierte Programme profitieren von dieser Art Massenspeicher.

Wer sich nachträglich mit dem Aufrüsten seines PCs befassen möchte, muss beim AIO 3 allerdings Spezialkenntnisse mitbringen. Das Gehäuse vom PC lässt sich nicht ohne weiteres öffnen, wodurch Wartungsmaßnahmen nur mit hohem Aufwand möglich sind.

Bildschirm, Eingabegeräte und optisches Laufwerk

Zu einem All-in-One-PC gehört natürlich auch das Display. Der Bildschirm hat beim Lenovo IdeaCentre AIO 3 eine Größe von 27 Zoll, was einer Bilddiagonale von 68,6 Zentimetern entspricht. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Bildpunkte und ist somit für FullHD-Inhalte geeignet. Das matte Display besteht zudem aus einem kontrastreichen und farbstarken IPS-Panel, wodurch Inhalte sehr kontrastreich rüberkommen. Außerdem ist die Helligkeit sehr gut, sodass auch in stark beleuchteten Räumen alles gut zu erkennen ist.

Für die meisten Ansprüche ausreichend

Im Laptop-Bereich ist Lenovo für seine guten Eingabegeräte bekannt. Die mitgelieferte Tastatur des IdeaCentre reicht aber nicht ganz an die hohe Qualität der hauseigenen Notebooks heran. Dennoch eignet sie sich gut für längere Schreibarbeiten und ist für die Ansprüche der meisten Nutzer ausreichend. Das gleiche gilt für die Maus, die ebenfalls für die meisten Einsatzzwecke geeignet ist.

All-in-One-PC Test: Lenovo Ideacentre Aio 3 Gen 6
Kabellose Maus & Tastatur sind im Lieferumfang enthalten, aber nur von mittlerer Qualität.

Ein weiterer Trend, der aus dem Notebook-Bereich auf All-in-One-PCs überschwappt, ist der Verzicht auf optische Laufwerke. Der IdeaCentre AIO 3 bleibt hier aber klassisch und integriert den DVD-Brenner ins Gehäuse. Das gilt für die hier vorgestellte Ausstattungsvariante, es gibt den Lenovo-All-in-One aber auch ohne optisches Laufwerk zu kaufen.

Die Lautsprecher sind ebenfalls integriert und werden von einer durchgängigen Zierleiste unter dem Bildschirm verdeckt. Der Klang reicht für die gelegentliche Wiedergabe von Medieninhalten aus und kann einfache Lautsprecher durchaus ersetzen. Je nach Anspruch empfehlen sich aber eventuell Kopfhörer oder hochwertigere, externe Ausgabegeräte.

Viele Varianten

Lenovo bietet den IdeaCentre auch mit einem kleineren Bildschirm an und ermöglicht vielfältige Varianten im Bezug auf die Hardwareausstattung. Dabei kann die Leistung, im Vergleich zum hier vorgestellten Modell, sowohl höher als auch niedriger ausfallen und sogar ein Touchscreen ist möglich. Auch zwischen weiteren AMD- oder Intel-Prozessoren kann man wählen.

Preis und Leistung können anders ausfallen

Neben der Reihe IdeaCentre AIO 3 bietet Lenovo auch eine leistungsstärkere Reihe unter dem Namen AIO 5 an. Diese bietet größere Leistungsreserven und die Option auf dedizierte Grafikkarten. Wer also mehr Power benötigt, ist dort an der richtigen Adresse. Eine gute Konfiguration des AIO 5 haben wir im Abschnitt »Was gibt es sonst noch?« aufgelistet.

Lenovo IdeaCentre AIO 3 im Testspiegel

Tests zu aktuellen All-In-One-PCs sind derzeit rar gesät. Diese Neuauflage des Lenovo IdeaCentre AIO 3 mit aktueller Hardware ist zudem noch nicht lange im Handel verfügbar. Dennoch überzeugen uns Ausstattung und Gesamtkonzept. Sollten in Zukunft Testberichte veröffentlicht werden, werden wir sie an dieser Stelle aufführen.

Alternativen

Die Fülle an All-in-One-Geräten ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Für fast jeden Anspruch und in jeder Preisklasse sind Geräte für den Desktop verfügbar, die sich mehr oder weniger gut schlagen. Wir orientieren uns daher an unserem Favoriten und präsentieren folgende Alternativen.

Gute Alternative: Acer Aspire C24-1650

Der Acer Aspire C24-1650 liegt im ähnliche Preissegment wie unser Favorit. Er besitzt auch ein Display mit einer Größe von 23,8 Zoll, ist insgesamt aber ein paar Zentimeter kleiner. Die Leistung ist etwas geringer und auf ein optisches Laufwerk wurde verzichtet. Dafür ist die SSD mit 1 TB doppelt so groß.

Auch gut
Acer Aspire C24-1650
Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-1650
Der Aspire C24-1650 ist eine gute Alternative zu unserem Favoriten mit etwas weniger Leistung, aber dafür einer größeren SSD.

Acer setzt auf einen Intel Core i5-Prozessor der elften Generation, der bei seiner Arbeit auf einen 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Auch auf eine schnelle SSD muss man nicht verzichten, die mit 1 Terabyte sehr großzügig ausfällt und genug Platz für Dateien jeder Art bietet. Ähnlich wie unser Favorit Lenovo IdeaCentre AIO 3 besitzt der All-In-One von Acer nur die interne Iris Xe Graphics G7 Grafikeinheit der CPU, wodurch lediglich einfache oder ältere Spiele dargestellt werden können. Für Office-Programme, Surfen im Internet, Video- und Musik-Streaming oder einfache Bildbearbeitung reicht die Leistung allemal.

Bluetooth 5.0 und schnelles WLAN

Mit Bluetooth 5.0 und schnellem WLAN sind die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten unserem Favoriten ebenbürtig. Bei der Anschlussausstattung geht Acer aber einen kleinen Schritt weiter und bietet zusätzlich einen USB-Typ-C-Port. Für das lokale Netzwerk mit Kabel ist auch ein Gigabit-LAN-Port vorhanden und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss erlaubt den Einsatz von kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern. Alle Buchsen befinden sich auf der Rückseite.

Der Acer Aspire C24-1650 eignet sich somit für jeden, der auf eine höhere Grafikleistung verzichten kann. Wer vor allem Office-Anwendungen und Internet-Browser verwendet, aber gleichzeitig große Datenmengen speichern möchte, ist mit diesem All-in-One-PC gut beraten und muss dabei nicht auf ein modernes Design verzichten.

Für Apple-Fans: Apple iMac (2021)

Mit dem iMac 2021 steht endlich ein neues Design des All-in-One-PCs von Apple bereit. Dieses besticht mit seinen verschiedenen Farben, die für jeden Geschmack den passenden Ton bieten. Aber auch der PC selbst ist deutlich kompakter geworden. Trotz des 24 Zoll großen Bildschirms, ist der neue iMac nur noch so groß wie das alte 21-Zoll-Modell. Das liegt an den dünnere Rahmen um den Bildschirm herum. Dieser ist mit etwas mehr als einem Zentimeter zudem extrem flach und braucht daher nicht viel Platz. Auch der Standfuß fällt mit lediglich 14 Zentimetern sehr klein aus.

Für Apple-Fans
Apple iMac 2021 (24 Zoll)
Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2021 (24 Zoll)
Der neue iMac ist nicht nur bunt, sondern bietet auch sehr viel Leistung. Dafür ist der Preis angemessen.

Der Bildschirm selbst zeigt Farben mit einer sehr guten Genauigkeit an und bietet ein starkes Kontrastverhältnis. Auch die Helligkeit ist ausreichend hoch, damit trotz der glänzenden Oberfläche keine störenden Spiegelungen auftreten. Regelrecht herausragend ist dabei die Auflösung des Displays. Mit 4.480 x 2.520 Bildpunkten werden 4,5K erreicht, was für die Größe von 24 Zoll mehr als hoch ist und Inhalte gestochen scharf wirken lässt.

Wer allerdings einen zweiten Monitor an seinen iMac anschließen möchte, der muss auf Adapter zurückgreifen. In der Basisversion sind lediglich zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse verbaut, die dafür aber alle gängigen Anschlüsse mit passenden Adaptern ersetzen können. Durch das USB-C-Format dieser Ports kann gleich das mitgelieferte USB-C-zu-Lightning-Kabel eingesteckt werden. Über kleine Docking-Stationen, die man allerdings extra kaufen muss, lassen sich zudem auch herkömmliche USB-A-Ports und Monitoranschlüsse bereitstellen.

Modernes WLAN mit WiFi-6-Standard

Einen Netzwerkanschluss kann man darüber ebenfalls realisieren, dies ist beim teureren Apple iMac 2021 aber gar nicht nötig. Dieser PC hat den Netzwerkport einfach im externen Netzteil integriert und übermittelt die Daten mit dem Stromanschluss an den Rechner. Da aber auch modernes WLAN mit WiFi-6-Standard mit an Bord ist, ist ein Netzwerkkabel gar nicht unbedingt nötig und fehlt daher auch beim günstigeren Modell nicht.

Wo gerade von zwei Modellen die Rede ist. Der günstigere iMac 2021 ist mit einem M1-Chip von Apple ausgestattet der auf acht Rechenkerne für den Prozessor und sieben Rechenkerne für die Grafik zurückgreifen kann. Damit ist der Apple-Rechner extrem schnell unterwegs und kann viele Anwendungen und einfachere Spiele problemlos ausführen. Er kommt mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen und ist in vier Farben erhältlich. Der Arbeitsspeicher ist auf 8 Gigabyte begrenzt und die schnelle SSD kann 256 Gigabyte an Daten und installierten Anwendungen speichern.

Die teurere Variante des iMac 2021 ist in sieben Farben verfügbar und kommt ebenfalls mit einem M1-Chip mit acht Rechenkernen, besitzt aber auch acht Kerne für die Grafik. Dadurch ist eine etwas besser Leistung in Spielen und bei der Bearbeitung von Bildern gegeben. Auch sind hier nun statt lediglich zwei Thunderbolt-Anschlüssen noch zwei USB-A-Ports verbaut. Hinzu kommt, dass neben der Standardkombination aus 8 Gigabyte Arbeits- und 256 Gigabyte Festplattenspeicher auch 16 und 512 Gigabyte zur Wahl stehen. Der Preis steigt dadurch aber um bis zu 450 Euro an.

Da sich aber keine Komponenten nachträglich aufrüsten lassen, sollte man sich vor dem Kauf genau überlegen, wieviel Speicher man möchte. Im Vergleich zu früheren Modellen ist der Apple iMac 2021 etwas günstiger geworden. Die Größe von 24 Zoll liegt genau zwischen den beiden 2020er Geräten mit 21,5 und 27 Zoll. Den neuen iMac gibt es auch mit 27 Zoll, aber auch hier wieder mit hohem Aufpreis von rund 500 Euro.

Keine Aufrüst­möglichkeiten

Kritikpunkte gibt es nur wenige und diese beziehen sich neben der fehlenden Möglichkeit zum Aufrüsten auf die gebotenen Anschlüsse. Ohne Adapter lassen sich kein zweiter PC-Monitor, keine Kopfhörer mit Klinkenstecker oder USB-Sticks anschließen. Im Lieferumfang befindet sich aber, neben der neuen Tastatur mit Fingerabdrucksensor und einer Maus, wenigstens ein USB-C-zu-Lightning-Kabel. So kann zumindest das iPhone schonmal an den iMac angeschlossen werden.

Apple verbessert den iMac 2021 rundherum und liefert damit endlich frischen Wind in der eigenen Produktpalette. Die Farben lockern das Erscheinungsbild deutlich auf und der M1-Chip bietet, egal in welcher Version, sehr viel Leistung. Eine gute Wahl für alle Apple-Fans, denen das alte Design des Computers langsam zu langweilig wurde.

Mit Pivot-Funktion: Lenovo Yoga AIO 7

Mit dem Lenovo Yoga AIO 7 muss man keine Kompromisse eingehen. Das 27 Zoll große Display erlaubt eine 4K-Auflösung, mit der Inhalte gestochen scharf dargestellt werden. Unter den All-in-One PCs ist das – abgesehen von Apple – noch eine Ausnahme. Dafür braucht es aber natürlich auch etwas mehr an Rechenleistung, aber die ist beim Yoga AIO 7 ebenfalls vorhanden.

Mit Pivot-Funktion
Lenovo Yoga AIO 7
Test All-in-One-PC: Lenovo Yoga AIO 7
Der Yoga AIO 7 von Lenovo ist etwas teurer, bietet dafür ein tolles 4K-Display mit Pivot-Funktion und hoher Rechenleistung.

Als Prozessor dient ein Ryzen 7 5800H, der mit acht Kernen arbeitet, die jeweils mit 3,2 GHz getaktet sind, unter Last aber auf bis zu 4,4 GHz gebracht werden. Die anderen Windows-Rechner in unserem Vergleich lässt er damit locker zurück. Dadurch eignet sich der Yoga AIO 7 auch sehr gut fürs Multitasking und aufwändigere Anwendungen. Um Spaß mit aktuellen 3D-Spielen zu haben reicht die Leistung aber trotzdem nicht ganz aus.

Dank sechs USB-Ports, einer davon USB-C, lassen sich viele Geräte anschließen. Das tröstet etwas darüber hinweg, dass kein SD-Kartenleser mit an Bord ist, der darüber ggf. ergänzt werden kann. Mit einem HDMI-Kabel lässt sich ein zweiter Bildschirm anschließen, LAN- und Audio-Anschluss runden das Angebot ab. Praktisch: Anschlüsse für 3,5-mm-Klinke, USB-A und USB-C befinden sich links am Monitor und sind dadurch einfacher zu erreichen als die restlichen Anschlüsse auf der Rückseite, um bspw. spontan USB-Sticks oder Kopfhörer anschließen zu können.

WiFi 6 und Bluetooth 5 an Bord

Mit WiFi 6 und Bluetooth 5 stehen aktuelle, kabellose Verbindungsmöglichkeiten zur Verfügung, wobei Lenovo hier durchaus auch Bluetooth 5.2 hätte spendieren können. Auf der 1 TB großen SSD können haufenweise Dateien und Programme untergebracht werden. Wenn der Speicher doch zu knapp werden sollte, lässt sich eine zusätzliche Festplatte verbauen, oder eine externe Festplatte über die zahlreichen USB-Ports anschließen.

Nahezu einzigartig unter den All-in-One-PCs ist die Möglichkeit, das Display via Pivot-Funktion um 90 Grad zu drehen. Das mag nicht für jeden sinnvoll erscheinen, ist in verschiedenen Anwendungsfällen aber ein Segen. In Kombination mit einem vorhanden Zweit-Monitor (ohne Pivot) lässt sich hier ggf. Geld sparen, statt in einen neuen Rechner plus Pivot-Bildschirm zu investieren. Wer bereit ist, etwas mehr Geld für einen All-in-One-PC in die Hand zu nehmen, bekommt mit dem Lenovo Yoga AIO 7 ein Top-PC.

Preistipp: HP 22-df0004ng

Die günstigste Alternative zu unserem Favoriten ist der HP 22-df0004ng. Der All-in-One-PC bietet ein 21,5 Zoll großes Display und eignet sich daher gut für kleinere Schreibtische. Die Auflösung ist mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten für FullHD-Inhalte geeignet und reicht für die meisten Ansprüche vollkommen aus. Durch die geschwungene Form des Standfuß entsteht zudem ein moderner Eindruck.

Gut & günstig
HP 22-df0004ng
Test  All-in-One-PC: HP 22-df0004ng
Für wenig Geld bietet der HP 22-df0004ng alles, was man fürs Home Office braucht.

Trotz der günstigen Preis setzt HP nicht auf alte Technik. Der verbaute AMD Ryzen 3 3250U ist ein aktueller Prozessor, der auch in Notebooks verwendet wird. Damit ist nicht nur die Leistung für Windows 10 und alle gängigen Anwendungen gesichert, sondern auch der Energieverbrauch bleibt niedrig. Word, Excel und PowerPoint laufen damit ebenso problemlos wie ein Internet-Browser – Video-Streaming sowie einfache Bildbearbeitung sind ebenfalls möglich. Die interne Radeon-RX-Vega-3-Grafikeinheit eignet sich allerdings nur für sehr einfache Spiele aus dem Windows-Store oder sehr alte Titel.

Neben der üblichen Ausstattung mit schnellem WLAN und Bluetooth ist die Anschlussauswahl ähnlich vielfältig wie bei unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO A540. Alle Anschlüsse sitzen auf der Rückseite, sind aber dennoch gut zu erreichen. Hinzu kommt, dass HP auch an genug Platz für einen DVD-Brenner gedacht hat.

Vielfältige Anschluss­auswahl

Mit 8 Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einer 256 Gigabyte fassenden Festplatte ist die Speicherausstattung für ein modernes PC-System vollkommen ausreichend. Letztere beherbergt das Betriebssystem, das durch die schnellen Zugriffszeiten sehr flott startet. Für große Datenmengen findet sich außerdem noch eine ein Terabyte große normale Festplatte.

Unterm Strich erhalten Käufer mit dem HP 22-df0004ng einen sehr guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

Was gibt es sonst noch?

Dell Inspiron 5410 AiO MGW11

Beim MSI Modern AM272P 12M ist ordentlich Arbeitsspeicher vorhanden. Mit 32 Gigabyte RAM sucht der All-in-One-PC in unserem Vergleich seinesgleichen und kann auf bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Die meisten werden damit nicht viel anfangen können, wer jedoch RAM-hungrige Anwendungen nutzt, wird die Ausstattung zu schätzen wissen.

Das Display ist mit 27 Zoll ordentlich dimensioniert, verfügt allerdings nur über eine Full-HD-Auflösung. Das mag manchen vielleicht einen Tick zu unscharf sein. Die Webcam auf dem Gehäuse lässt sich leider nicht einfahren, besitzt aber immerhin eine Schiebeabdeckung, um Privatsphäre zu gewährleisten.

Ein Intel Core i7-1260P ist als Prozessor verbaut und verfügt über ausreichend Leistung für alltägliche Anwendungen, egal ob im Büro oder als Entertainment-PC für Video-Streaming oder 2D-Spiele. Schön ist, dass mit WiFi 6 und Bluetooth 5.2 aktuelle, kabellose Datenübertragungsstandards unterstützt werden. Der MSI Modern AM272P 12M ist zwar etwas teurer, aber wer die Vorteile zu schätzen weiß, wird viel Freude damit haben.

MSI Modern AM272P 12M

Der Dell Inspiron 5410 AIO MGW11 ist beim Thema Leistung etwas schwach auf der Brust. Der i5-1235U-Prozessor von Intel reicht für viele Anwendungen zwar aus, mit nur 8 Gigabyte RAM wird er allerdings schnell etwas träge. Wer gerne viele Programme gleichzeitig laufen lässt, sollte sich nach einer Alternative unter den All-in-One-PCs in unserem Vergleich mit mindestens 16 Gigabyte umsehen oder zusätzlichen Arbeitsspeicher im Gerät verbauen. Bis zu 32 Gigabyte sind möglich.

Beim Speicherplatz lässt sich Dell dagegen nicht lumpen und spendiert neben einer schnellen 512 Gigabyte großen SSD auch eine 1 Terabyte große Festplatte. Ein weiterer Minuspunkt ist die alte Bluetooth-Version 4.0, die hier noch zum Einsatz kommt. Das sollte bei aktuellen Geräten einfach nicht mehr passieren, vor allem wenn man mit einem AiO-PC ohnehin den Kabelsalat auf dem Desktop reduzieren möchte. Trotzdem allem ist der Dell Inspiron 5410 AIO MGW11 PC ein preiswertes und hochwertig verarbeitetes Gerät.

Medion Akoya E27403

Für einen sparsamen Energieverbrauch empfiehlt sich der Medion Akoya E27403. Hier ist ein effizienter i7-1165G7-Prozessor von Intel verbaut, der aber natürlich auch weniger Rechenleistung vorweisen kann als die Modelle in unserer Vergleichstabelle. Aber nicht jeder braucht maximale Power. Für Office-Tätigkeiten, Streaming und einfache Spiele reicht die Leistung immer noch aus. Praktisch ist auch das niedrige Gewicht von nur 3,9 Kilogramm, falls der Rechner eventuell den Platz wechseln muss. Beim Speicher ist mit 16 Gigabyte RAM und einer 512 Gigabyte großen SSD ausreichend Platz vorhanden, beides lässt sich allerdings nicht einfach erweitern, sondern müsste komplett getauscht werden. Für ein paar Kompromisse erhält man mit dem Medion Akoya E27403 trotz allem einen soliden All-in-One-PC.

Lenovo IdeaCentre AIO 5

Wer eine leistungsfähigere Alternative zu unserem Favoriten sucht, findet diese im Lenovo IdeaCentre AIO 5. Die CPU unserer vorgestellten Konfiguration ist zwar etwas schwächer als bei unserem Favoriten, dafür ist mit der GeForce GTX 1650 von NVIDIA eine dedizierte Grafikkarte verbaut. Die ist zwar schon etwas älter, kommt aber mit aktuellen Titel auf mittleren bis hohen Einstellungen noch immer gut zurecht. Selbstverständlich gibt es auch noch Varianten mit mehr Power, die sind aber auch teurer. Dieses Modell bietet für uns den besten Kompromiss aus Leistung und Preis. Vor allem gefällt uns hier das 27 Zoll große Display in Kombination mit der scharfen QHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel). Neben allen typischen Anschlüssen, sind auch ein SD-Kartenleser sowie ein DVD-Brenner mit an Bord.

Im Dell Inspiron 5400 steckt ein solider i7-Prozessor von Intel und eine kleine GeForce MX330 Grafikkarte. Letztere bringt ein bisschen mehr Leistung als ein integrierter Grafikchip, wodurch ein paar Jahre alte 3D-Spiele in mittlerer bis hoher Auflösung gespielt werde können. Wer nur wenig zockt muss sich hierüber aber keine Gedanken machen, wie wir in unserem Test finden. Für alltägliche Aufgaben ist der Inspiron 5400 bestens gerüstet. Die Anschlüsse lassen kaum Wünsche offen, WLAN und Bluetooth sind auf dem aktuellen Stand und sogar die kleine Soundbar unter dem Bildschirm kann sich hören lassen. Besonders hervorzuheben sind die schnelle SSD, die mit 256 Gigabyte zwar etwas kleiner ausfällt, für große Datenmengen ist aber zusätzlich eine ein Terrabyte große HDD-Festplatte verbaut. Lediglich auf ein optisches Laufwerk muss hier verzichtet werden und das Display könnte bei genauerem Hinsehen einen Tick schärfer sein.

Asus Zen AiO 24

Der Asus Zen AIO 24 verfügt über einen praktischen Touchscreen, sodass die Bedienung auch ohne Tastatur und Maus möglich ist. Der schnelle i7-Prozessor von Intel mit acht Kernen in Kombination mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und der kleinen GeForce-MX330-Grafikkarte ermöglichen nicht nur Arbeiten im Office, Browsen im Internet, Video- und Bildbearbeitung sowie Streaming, sondern kommt auch mit älteren 3D-Spielen zurecht. Besonders komfortabel ist, dass sich ein USB-A, ein USB-C sowie der Kopfhörer-Anschluss seitlich befinden und damit leichter zu erreichen sind, als bei vielen anderen Modellen unserer verglichenen PCs, die sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite verbaut haben. Leider gibt es auch einen Nachteil, denn die Webcam lässt sich nicht einfahren. Wen das nicht stört, bekommt mit dem Zen AIO 24 von Asus einen gut ausgestatteten All-In-One-PC.

Apple iMac 2020

Beim Design wagt Apple auch im Jahr 2020 nichts neues. Dafür steigert sich die Leistung der verbauten Hardware und der Bildschirm spiegelt nun weniger stark, wenn man die teure Nanotexturoberfläche bestellt. Diese ist jetzt erstmals auch beim iMac verfügbar. Die automatische Farbanpassung via TrueTone findet nun ebenfalls Einzug in den Apple-All-in-One. Die hier vorgestellte Variante kommt mit einem Intel-Core-i5-Prozessor.

In Kombination mit der AMD Radeon Pro 5300 XT lassen sich damit die meisten Alltagsaufgaben mühelos bewältigen und auch für anspruchsvollere Aufgaben sind Reserven vorhanden. Mehr muss man für einen Apple iMac 2020 nicht ausgeben. Wer aber zum Beispiel mehr Speicher möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

HP 24-dp0006ng

Der HP 24-dp0006ng ist ein Tipp für alle, die viel Speicherplatz brauchen, denen top Leistung nicht ganz so wichtig ist und die nicht zu viel Geld ausgeben wollen. Für eine derartige Nischen-Empfehlung hat es in unserem Test aber nicht gereicht. Der Prozessor, ein Ryzen 5 4500U, ist richtig schnell, in Sachen Grafik wird es allerdings etwas eng. Der integrierte Grafikchip braucht zum Arbeiten ausreichend RAM, der mit acht Gigabyte jedoch am unteren Minimum angesiedelt ist. Für Alltagsaufgaben ist der All-In-One von HP zwar gut gewappnet, von Spielen, die nicht unbedingt in den Retro-Bereich fallen oder Videobearbeitung sollte man jedoch Abstand nehmen. Die schnelle 256 Gigabyte SSD wird ergänzt durch eine ein Terabyte große HDD, die viel Platz zum Lagern großer Dateien bietet.

MSI Modern AM271P 11M

Mit dem MSI Modern AM271P 11M bekommt man ein 27 Zoll großes Display auf den Desktop, das leider nur in FullHD auflöst. Bei dieser Displaygröße ist die Bildschärfe etwas geringer, die meisten dürften sich daran aber nicht sonderlich stören. Der verbaute i7-1165G7-Prozessor von Intel bietet eine gute Leistung und ist mit dem integrierten Grafikchip für die meisten Aufgaben geeignet, sofern auf top aktuelle Spiele verzichtet wird. Die 512 Gigabyte große SSD bietet ausreichend Platz, wobei auf Wunsch nachträglich auch eine zusätzliche Festplatte eingebaut werden kann. USB-Anschlüsse sind mit 4x USB-A und 2x USB-C mehr als genug vorhanden. Während der Verzicht auf SD-Kartenleser und optisches Laufwerk noch verkraftbar ist, handelt es sich bei der mitgelieferten Webcam um ein externes Modell. Diese lässt sich somit zwar einfach entfernen, wirklich zeitgemäß und »modern« ist das bei einem All-In-On-PC allerdings nicht.

MSI All in One PRO 24X

Bei der Verarbeitung und dem Design des MSI PRO 24X gibt es nichts auszusetzen. Die schmalen Bildschirmränder und klaren Kanten beim PC entsprechen einer modernen Gestaltung. Auch der Standfuß kann sich sehen lassen und wirkt dank gebürstetem Edelstahl ebenfalls hochwertig. Alle Anschlüsse sind gut zu erreichen und zudem zahlreich vorhanden.

Mit dem hier verbauten Intel Core i5-10210U, einer schnellen SSD und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher läuft das System flott und ist für alle gängigen Office-Anwendungen geeignet. Durch die zusätzliche 1 Terabyte große HDD ist außerdem viel Platz für eigene Daten vorhanden. Leider wird der All-in-One-PC von MSI im Betrieb etwas laut.

HP 27-dp0007ng

Im HP 27-dp0007ng arbeitet der gleiche Prozessor wie in unserem Favoriten. Der AMD Ryzen 5 4500U bringt viel Leistung mit und kann auch etwas anspruchsvollere Programme mühelos ausführen. In Kombination mit der internen Grafikeinheit AMD RX Vega 6 und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ist der All-in-One daher für vielfältige Alltagsaufgaben gut geeignet. Wer viel Speicherplatz braucht, wird zudem mit der Kombination aus 512 Gigabyte großer SSD und 1 Terabyte fassender HDD-Festplatte sehr zufrieden sein.

Äußerlich entspricht das Design des HP-PCs dem aktuellen Trend und zeigt sich modern und schlicht. Direkt unter dem FullHD-Bildschirm sitzen die Lautsprecher, welche sich für den gelegentlichen Gebrauch gut eignen. Das Display ist hell und zeigt Inhalte scharf und mit guten Farben an. Damit bietet der HP 27-dp0007ng neben moderner Hardware auch ein modernes Erscheinungsbild. Auf einen DVD-Brenner muss man allerdings verzichten.

Der Lenovo IdeaCentre AIO A540 kommt mit einem edlen Design und fügt sich gut in jede Arbeitsumgebung ein. Zudem ist das Gehäuse hochwertig verarbeitet, sodass auch gelegentliche Platzwechsel kein Problem sind. Die mitgelieferten Eingabegeräte eignen sich auch für Vielschreiber und werden kabellos mit dem PC verbunden.

Lenovo geht mit dem Design neue Wege, bleibt aber bei einer modernen und rahmenlosen Bauweise. Im Inneren arbeitet ein aktueller Intel-Core-i5-Prozessor der neunten Generation, der in Kombination mit einer schnellen SSD für ein sehr flott laufendes System sorgt. Damit gehören Ladezeiten Vergangenheit an. Mit der zusätzlichen AMD-Grafikkarte lassen sich auch Spiele ausführen, wobei aktuelle Titel nur in niedrigeren Detailstufen laufen.

Neben Anschlüssen für USB-Geräte und einen zweiten Monitor verbaut Lenovo auch relativ gute Lautsprecher von JBL sowie eine Webcam im IdeaCentre AIO A540. Wer letztere nicht benötigt, kann den All-in-One-PC vom Hersteller Lenovo auch ohne Kamera bestellen. Für Bastler gibt es außerdem die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten und eine zweite Festplatte einzubauen.

Dieser All-in-One ist noch etwas kleiner als andere hier vorgestellte PCs. Mit einer Größe von nur 21,5 Zoll ist der Bildschirm des MSI Pro 22X 9M schon recht klein, kann aber dennoch gut zum Arbeiten benutzt werden. Besonders praktisch sind die Anschlüsse an der linken Seite, die auch einen modernen USB-Typ-C-Port und den Speicherkartenleser bereithalten. Geräte, die man nicht so oft an- und abstöpseln muss, können an der Rückseite eingesteckt werden. Dort findet sich auch ein Relikt aus früheren PC-Tagen, das man heute nur noch sehr selten trifft: Die serielle Schnittstelle ist nahezu ausgestorben und wird von normalen Anwendern nicht mehr benötigt. Wer aber noch einen sehr alten PC zu Hause verwendet, kann dieses hiermit weiter betreiben.

Die verbaute Hardware ist nicht High-End, entspricht aber der eines Mittelklasse-PCs. Der Intel Core i3-9100 meistert Office-Aufgaben ohne Schwierigkeiten und acht Gigabyte RAM sowie die schnelle SSD mit 512 Gigabyte großem Speicherplatz unterstützen den flotten Systembetrieb. Wer gerne am PC spielen möchte, ist hier aber falsch aufgehoben. Die interne Grafikeinheit kann nur einfache Spiele aus dem Windows Store flüssig anzeigen.

Acer Aspire C24-960

Der Acer Aspire C24-960 wird den Mindestanforderungen eines All-In-One-PCs gerecht. Mit seinem Intel Core i3-Prozessor, 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte kleinen SSD ist er in Sachen Leistung inzwischen allerdings etwas schwach auf der Brust. Typischen Alltagsanforderungen wird er dennoch gerecht, sofern Spiele und Videobearbeitung beim PC für den Desktop nicht dazu gehören. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu einem aktuelleren PC, wie unserer »Auch gut«-Empfehlung, dem Acer Aspire C24-1650.

Fujitsu Esprimo K558

Fujitsu konzentriert sich mit dem Esprimo K558 auf ein einziges Modell und bietet seinen All-in-One-PC als umfassende Office-Lösung an. Das Design des Herstellers ist dabei auf Produktivität ausgelegt, sodass auch auf der Vorderseite Anschlüsse für USB- und Audiogeräte vorhanden sind. Die Hardware ist dabei mit einer Intel-Core-i7-CPU der achten Generation auf dem neuesten Stand und sowohl die schnelle SSD mit 512 Gigabyte Speicherplatz als auch der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher sorgen für einen flüssigen Systembetrieb. Auf der Rückseite befinden sich weitere Anschlüsse, die für die meisten Büroumgebungen ausreichend sind.

Der japanische Hersteller legt bei seinen IT-Geräten seit jeher mehr Wert auf Wartungsmöglichkeiten und Funktionalität, daher fällt das Design etwas schlichter aus. Dafür lassen sich Komponenten wie Arbeitsspeicher und Festplatten austauschen, was bei vielen All-in-One-PCs nicht der Fall ist. Der Fujitsu Esprimo K558 ist somit für jeden geeignet, der Funktionalität und Leistung einem schicken Design vorzieht.

Apple iMac Pro

Apple richtet sich mit dem Apple iMac Pro an professionelle Bild- und Videobearbeiter. Dementsprechend hochwertig ist das 5K-Retina-Display, mit dem Farben sehr realistisch und Inhalte in einer extrem hohen Auflösung dargestellt werden. Der 27 Zoll große Bildschirm bietet dabei eine Anzeige, die groß genug ist um auch das kleinste Detail sichtbar darzustellen.

Viel Grafik braucht aber auch viel Leistung im PC, daher packt Apple bereits die knapp 5.000 Euro teure Basisversion randvoll mit leistungsfähiger Hardware. So wird der Intel-Xeon-Prozessor mit seinen acht Rechenkernen von satten 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Damit weder der Speicherplatz noch die Geschwindigkeit leiden müssen, steht Nutzern eine ein Terabyte fassende SSD zur Verfügung. Hinzu kommt eine leistungsstarke AMD-Grafikkarte.

Mit vier Thunderbolt-3-Ports bietet der iMac Pro eine sehr moderne Anschlussausstattung, wobei herkömmliche USB-Anschlüsse und Gigabit-LAN ebenfalls vorhanden sind. Auf einen HDMI-Anschluss oder DisplayPort muss allerdings verzichtet werden, wobei sich diese mit Thunderbolt-Adaptern replizieren lassen.

Wie bereits erwähnt, kostet diese Einstiegsvariante knapp 5.000 Euro. In der Konfiguration mit der höchsten Ausbaustufe sind aber mehr als 15.000 Euro möglich, die für einen Apple iMac Pro fällig werden.

Die wichtigsten Fragen

Was unterscheidet einen All-in-One von einem normalen PC?

Ein All-in-One-PC enthält alles was man zum Arbeiten braucht. Der Bildschirm muss also nicht an einen Tower angeschlossenen werden, sondern beherbergt auch gleich die ganze übrige Technik. So muss nur noch ein Stromkabel angeschlossen werden und Tastatur, Maus sowie Drucker werden direkt in den Bildschirm eingestöpselt. Auch WLAN und Lautsprecher sind gleich mit integriert.

Was muss ein All-In-One-PC-können?

Ein All-in-One-PC ersetzt keinen Gaming-PC, sollte aber alles von Office-Programmen über Internet-Browser bis hin zum Medienkonsum ermöglichen. Auch das Bearbeiten von Fotos stellt mit den meisten Modellen kein Problem dar. Wer Spielen möchte, kann dies je nach Modell bei älteren und einfachen Titeln auch tun. Moderne Blockbuster-Games laufen aber eher schlecht bis hin zu gar nicht.

Wie teuer ist ein All-in-One-PC?

Das hängt von der Ausstattung ab. Ein einfacher All-in-One-PC, der hauptsächlich für Office-Tätigkeiten und das Browsen im Internet benutzt wird, ist bereits für circa 600 Euro erhältlich. Soll die Qualität des Geräts und die Leistung aber etwas höher ausfallen, empfehlen sich All-in-One-PCs für circa 1.000 Euro.

Lässt sich ein All-in-One-PC-aufrüsten?

In den meisten Fällen lässt sich ein All-in-One-PC nur eingeschränkt aufrüsten. Manche Modelle erlauben aber auch das Austauschen der Festplatte oder das Erweitern des Arbeitsspeichern. Im Fall von Apples iMacs ist das nachträgliche Erweitern gar nicht vorgesehen, aber auch bei einige Windows-All-in-One-PCs ist das nicht möglich. Prozessor und Grafikkarte sind außerdem meist fest verbaut und können daher nicht getauscht werden.

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 Test: Artboard

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