All-in-One-PC Test: All In One Pc Copyright: Apple
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Letztes Update: 27.8.2021

Der beste All-in-One-PC

Wir haben uns 29 All-in-One-PCs angesehen. Der beste für die meisten ist der Lenovo IdeaCentre AIO A540. Er bietet genug Leistung für Office-Anwendungen, Browsen im Internet und Video-Streaming. Außerdem erlaubt die dedizierte Grafikkarte gelegentliches Spielen auf niedrigen bis mittleren Grafikeinstellungen. Für wenig Geld bekommt man hier ein gelungenes Rundumpaket.

Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 27. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

28. Mai 2021

Wir haben uns den neuen Apple iMac 2021 in 24 Zoll angesehen. Er schaffte es zur Empfehlung und verdrängt seinen Vorgänger von 2020.

23. September 2020

Wir haben uns fünf neue All-in-One-PCs angesehen. Unser neuer Favorit ist der Lenovo IdeaCentre AIO 3. Auch unsere weiteren Empfehlungen wurden aktualisiert.

13. März 2020

Wir haben unseren Vergleich umfangreich mit neun Geräten aktualisiert. Der neue Favorit ist nun der Lenovo IdeaCentre AIO 540. Aber auch unsere neuen Alternativen, der Acer Aspire C24-960 und der HP 24-f1001ng, sind einen Blick wert.

30. April 2019

Wir haben unseren Testsieger auf die neueste Version aktualisiert. Außerdem haben wir uns den neuen Apple iMac 2019 angesehen. Nicht mehr verfügbare Modelle haben wir außerdem mit aktuellen Ausstattungsvarianten ersetzt.

12. Februar 2019

Der Microsoft Surface Studio 2 ist ab sofort erhältlich. Wir haben uns angesehen, was einen für den stolzen Preis von 5.000 Euro erwartet. Außerdem haben wir mit dem Acer Aspire C24-320 einen neuen Preistipp. Unser Favorit bleibt der Lenovo IdeaCentre AIO520.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Bei der Auswahl eines All-in-One-PCs kommt es vor allem auf den geplanten Einsatzzweck an: In der Regel soll er genug Leistung für Büro-Anwendungen bieten und flott im Internet unterwegs sein. Darüber hinaus fallen aber auch Aufgaben an, die etwas mehr Leistung erfordern. So sollte die Performance auch für einfache Bildbearbeitung ausreichen und vielleicht auch gelegentliches Zocken ermöglichen.

Wir haben uns die wichtigsten All-in-One-PCs für Sie angesehen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO 3

Test  All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 3
Lenovo bietet mit Hardware von AMD viel Leistung und verpackt diese in einem ansprechenden Design.

Mit dem Lenovo IdeaCentre AIO 3 kommt nicht nur ein weiteres frisches Design ins Spiel, sondern auch Hardware von AMD. Letztere sorgt derzeit für einen ordentliche Leistungsschub in der Computerwelt, wovon auch dieser All-In-One-PC profitiert. Mit einem optionalen Touchscreen wird das Arbeiten zudem noch komfortabler.

Das rahmenlose Design und der schlichte Standfuß sorgen dafür, dass sich der IdeaCentre AIO 3 in jede Umgebung gut einfügt. Außerdem lässt sich das Gerät in den Farben »Mattschwarz« oder »Nebelweiß« ordern, was für eine zusätzliche Anpassung sorgt. Im Inneren arbeitet moderne Technik von AMD, die nicht nur mit Office- und Internetaufgaben gut zurecht kommt. Für Bildbearbeitung ist ebenso genug Power vorhanden wie für kleinere Spiele. Eine ordentliche Führung am Standfuß verhindert außerdem, dass die Verbindungen zu den zahlreichen Anschlüssen im Kabelsalat enden.

Auch gut

Acer Aspire C24-960

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960
Ein ansprechendes Design und ein gutes Display bietet Acer mit seinem All-in-One-PC.

Für den Acer Aspire C24-960 muss man etwas weniger zahlen als für unseren Favoriten. Dabei unterscheiden sich die beiden All-in-Ones nicht nur beim Preis, sondern auch deutlich beim Design. Der Aspire C24-960 ist deutlich schlichter und durch seinen 23,8 Zoll großen Bildschirm auch kleiner. Dadurch findet er aber auch auf kleineren Schreibtischen Platz.

In diesem All-in-One von Acer sorgt Laptop-Technik für einen leisen und flüssigen Betrieb. Der Intel-Core-i5-Prozessor gehört dabei zur leistungsfähigen und gleichzeitig stromsparenden Comet-Lake-Generation. Von Office-Programmen über Internet und Video-Streaming bis hin zu einfacher Bildbearbeitung sind Anwender für alles gewappnet. Nur auf moderne Spiele muss hier verzichtet werden. Die integrierte Intel-UHD-Graphics-620-Grafikeinheit eignet sich allenfalls für einfache Games oder sehr alte Titel. Wer ohnehin nicht viel zockt, kann mit dem Acer Aspire C24-960 im Vergleich zu unserem Favoriten noch etwas Geld sparen und erhält dennoch ein solides sowie modernes PC-System.

Für Apple-Fans

Apple iMac 2021 (24 Zoll)

Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2021 (24 Zoll)
Der neue iMac ist nicht nur bunt, sondern bietet auch sehr viel Leistung. Dafür ist der Preis angemessen.

Mit dem 24-Zoll-Modell des neuen iMac 2021 verabschiedet sich Apple vom alten grauen Design und bringt einen komplett neuen Look auf den Markt. Der neue Apple iMac 2021 ist nicht nur in verschiedenen Farben erhältlich, er ist auch verblüffend flach. Das exzellente Display bietet satte Farben und eine sehr hohe Auflösung.

Das Kernstück ist allerdings Apples eigener Prozessor, der M1-Chip. Der ist in zwei Varianten für den iMac verfügbar, die sich durch die Grafikleistung unterscheiden. Auch beim Speicher ist Apple wieder etwas knauserig und verlangt saftige Aufpreise, wenn es mehr als Standard sein soll. Immerhin: Tastatur und Maus werden in passender Farbe mitgeliefert.

Gut & günstig

HP 22-df0004ng

Test  All-in-One-PC: HP 22-df0004ng
Für wenig Geld bietet der HP 22-df0004ng alles, was man fürs Homeoffice braucht.

Wer wirklich nur Office-Tätigkeiten durchführt und ab und zu im Internet surfen möchte, kann mit dem HP 24-f1001ng noch etwas mehr Geld sparen. Das schlichte, moderne Design passt auf jeden Schreibtisch und dank mitgelieferten Eingabegeräten, integrierten Lautsprechern und Webcam braucht man auch keine Extras kaufen um loszulegen.

Die Technik im Inneren kommt von AMD und orientiert sich auch hier an Hardware, die in Notebooks zum Einsatz kommt. Dadurch ist der HP-All-in-One energiesparend, bietet aber auch genug Leistung. Dank einer kleinen SSD für das Betriebssystem startet der Computer schnell. Eine zweite, große Festplatte bietet genug Platz für installierte Programme und gespeicherte Daten. Der Prozessor und die integrierte Grafikkarte stemmen mühelos gängige Office-Anwendungen und einfache Bildbearbeitung – Internet-Dienste sowie Video-Streaming sind ebenfalls möglich. Für Spiele reicht die Rechenleistung allerdings nicht aus, dafür findet ein DVD-Laufwerk seinen Platz im Gehäuse.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutFür Apple-FansGut & günstig
Lenovo IdeaCentre AIO 3 Acer Aspire C24-960 Apple iMac 2021 (24 Zoll) HP 22-df0004ng Apple iMac 2020 HP 27-dp0007ng MSI All in One PRO 24X Lenovo IdeaCentre AIO A540 Apple iMac 27 Zoll (2019) HP 24-f1001ng Lenovo Yoga A940 AIO MSI Pro 22X 9M-080XEU Microsoft Surface Studio 2 Apple iMac Pro Fujitsu Esprimo K558
Test  All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 3Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2021 (24 Zoll)Test  All-in-One-PC: HP 22-df0004ngTest  All-in-One-PC: Apple iMac 2020Test  All-in-One-PC: HP 27-dp0007ngTest  All-in-One-PC: MSI All in One PRO 24XTest All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO A540Test  All-in-One-PC: Apple iMac 27 Zoll (2019)Test All-in-One-PC: HP 24-f1001ngTest  All-in-One-PC: Lenovo Yoga A940 AIOTest All-in-One-PC: MSI PRO 22X 9M-080XEUTest  All-in-One-PC: Microsoft Surface Studio 2Test All-in-One-PC: Apple iMac ProTest All-in-One-PC: Fujitsu K558
Pro
  • Schlichtes Design
  • Kabelführung am Standfuß
  • Gute Leistung
  • Verschließbare Webcam
  • Guter Bildschirm
  • Leiser Betrieb
  • Arbeitsspeicher lässt sich aufrüsten
  • Sehr dünn
  • Viel Leistung
  • Sehr guter Bildschirm
  • Hohe Qualität
  • Gute Qualität
  • Ansprechendes Design
  • Braucht nicht viel Platz
  • Gute Lautsprecher
  • Gute Leistung
  • Sehr guter Bildschirm
  • Sehr leise
  • Großer, heller Bildschirm
  • Schlichtes Design
  • Gute Systemleistung
  • Viel Speicherplatz
  • Schlankes Display
  • Stabiler Standfuß
  • Viel Speicherplatz
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Bildschirm
  • Fast randloses Display
  • Sehr guter 5K-Bildschirm
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr leise
  • Günstig
  • Ansprechendes Design
  • Starke Grafikkarte
  • Integriertes QI-Lademodul
  • 4K-Touchscreen
  • Sehr kompakt
  • Festplatte lässt sich leicht nachrüsten
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hohe Systemleistung
  • Touchscreen
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viel Leistung
  • 5K-Retina-Display
  • Gute Systemleistung
  • Anschlüsse auch auf der Vorderseite
  • Aufrüstbar
Contra
  • Anschlüsse nicht gut zu erreichen
  • Kaum Wartungs­möglichkeiten
  • Kein USB-Typ-C-Port
  • Mäßige Lautsprecher
  • Kein optisches Laufwerk
  • Lässt sich nicht aufrüsten
  • Anschlüsse nur im USB-C-Format (Adapter nötig)
  • Leistung reicht nur Office und Internet
  • Mitgelieferte Tastatur und Maus nicht sehr hochwertig
  • Design wirkt langsam alt
  • Relativ teuer
  • Kein optisches Laufwerk
  • Kein optisches Laufwerk
  • Wird im Betrieb etwas laut
  • Kein optisches Laufwerk
  • Nur mit Aufwand aufrüstbar
  • Hoher Aufpreis für mehr Speicher
  • Aufrüstung nur beim Arbeitsspeicher möglich
  • Kleine SSD
  • Sehr teuer
  • Hoher Platzbedarf
  • Kleiner Bildschirm
  • Sehr hoher Preis
  • Intel-CPU der 7. statt 8. Generation
  • Sehr teuer
  • Nicht aufrüstbar
  • Schlichtes Design
  • Kein HDMI-Anschluss
Bester Preis
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Bildschirmgröße23,8 Zoll23,8 Zoll24 Zoll21,5 Zoll27 Zoll27 Zoll23,8 Zoll27 Zoll27 Zoll23,8 Zoll27 Zoll21,5 Zoll28 Zoll27 Zoll23,8 Zoll
Auflösung1.920 x 1.080 (FullHD)1.920 x 1.080 (FullHD)4.480 x 2.520 (4,5K)1.920 x 1.080 (FullHD)5.120 x 2.8801.920 x 1.080 (FullHD)1.920 x 1.080 (FullHD)2.560 x 1.440 (QHD)5.120 x 2.8801.920 x 1.080 (FullHD)3.840 x 2.160 (4K UHD-Touchscreen)1.920 x 1.080 (FullHD)4.500 x 3.0005.120 x 2.880 (5K)1.920 x 1.080 (FullHD)
CPU (Kerne / Threads / Taktrate)AMD Ryzen 5 4500U (6/6/2,3)Intel Core i3-10110U (2/4/2,1)Apple M1 (8 Kerne)AMD Ryzen 3 3250U (2/4/2,6)Intel Core i5-10500 (6/12/3,1)AMD Ryzen 5 4500U (6/6/2,3)Intel Core i5-10210U (4/8/1,6)Intel Core i5-9400T (6/6/1,8)Intel Core i5-9600K (6/6/3,7)AMD Ryzen 3 3200U (2/4/2,6)Intel Core i7-9700 (8/8/3,0)Intel Core i3-9100 (4/4/3,6)Intel Core i7-7820HQIntel Xeon W 3,2 GHz (8/16/3,2)Intel Core i7-8700T (6/6/2,4)
Arbeitsspeicher8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM8 GB DDR4 SDRAM32 GB DDR4 SDRAM8 GB SDRAM32 GB32 GB ECC RAM16 GB DDR4 SDRAM
Speicher512 GB SSD256 GB SSD256 GB SSD256 GB SSD256 GB SSD512GB SSD + 1TB HDD256 GB SSD + 1TB HDD512 GB SSD2 TB Fusion Drive128 GB SSD + 1 TB1 TB SSD x 2 TB HDD512 GB SSD1 TB SSD1 TB SSD512 GB SSD
GrafikAMD Radeon RX Vega 6Intel UHD Graphics 620Apple M1 (7 Kerne)AMD Radeon RX Vega 3AMD Radeon Pro 5300XTAMD Radeon RX Vega 6Intel UHD Graphics 620AMD Radeon RX 560XAMD Radeon Pro 580XAMD Radeon RX Vega 3AMD Radeon RX 560Intel UHD Graphics 630Nvidia GeForce GTX 1070Radeon Pro Vega 56Intel UHD Graphics 630
Anschlüsse2 x USB 2.0, 2 x USB 3.1, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, SD-Kartenleser, 3,5-mm-Headsetanschluss2x USB 3.1 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Kopfhörer, 1x 3,5-mm-Mikrofon, Speicherkartenleser2x Thunderbolt 32 x USB 2.0, 2 x USB 3.1, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, SD-Kartenleser, 3,5-mm-Headsetanschluss2x Thunderbolt, 4x USB 3.0, 1x GigabitLAN, 1x 3,5mm-Klinkenanschluss2 x USB 2.0, 3 x USB 3.1, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, SD-Kartenleser, 3,5-mm-Headsetanschluss2 x USB 2.0, 4 x USB 3.1, 1x HDMI, 1x GigabitLAN, SD-Kartenleser, 3,5-mm-Mikrofonm 3,5-mm-Kopfhörer, Festplattenschacht1x HDMI-Eingang, 1x HDMI-Ausgang, 1x USB 3.1 Typ-C, 2x USB 3.1 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss, Speicherkartenlesegerät2x Thunderbolt, 4x USB 3.0, 1x GigabitLAN, 1x 3,5mm-Klinkenanschluss1x HDMI, 2x USB 3.0 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss1x HDMI, 1x Thunderbolt 3, 1x USB 3.1 Gen2 Typ-A, 4x USB 3.1 Gen1 Typ-A, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Headsetanschluss, Speicherkartenleser1x HDMI-Eingang, 1x HDMI-Ausgang, 1x USB 3.1 Typ-C, 3x USB 3.2 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x GigabitLAN, 1x 3,5-mm-Kopfhörer, 1x 3,5-mm-Mikrofon, Speicherkartenleser, 1x serielle Schnittstelle1x USB Typ-C, 4x USB 3.0, 1x GigabitLAN, 1x SD-Kartenleser, 1x 3,5mm-Klinkenanschluss4x Thunderbolt 3, 4x USB 3.0, 1x GigabitLAN, 1x SD-Kartenleser 1x 3,5mm-Klinkenanschluss1x DisplayPort, 4x USB 3.1, 3x USB 2.0, 1x GigabitLAN, 1x 3,5mm-Audio-IN (Rückseite), 1x 3,5mm-Audio-OUT (Rückseite), 1x 3,5mm-Kopfhöheranschluss (Vorderseite), 3,5mm-Mikrofonanschluss (Vorderseite)
DrahtlosWi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 5.0
Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 5.0
WiFi 6 (802.11ax)Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 5.0
Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 4.2
Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
Wi-Fi 5 (802.11b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
Wi-Fi 5 (802.11b/g/n/ac)
Bluetooth 4.2
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 4.0
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 4.2
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth 5.0
LaufwerkDVD-Brennerkein Laufwerkkein LaufwerkDVD-Brennerkein Laufwerkkein Laufwerkkein Laufwerkkein Laufwerkkein LaufwerkDVD-Brennerkein Laufwerkkein Laufwerkkein Laufwerkkein Laufwerkkein Laufwerk
Abmessungen54,1 x 44,75 x 18,5 cm54 cm x 32 cm x 11.6 cm54,7 x 46,1 x 14,7 cm49,03 x 38,07 x 20,45 cm65 cm x 51,6 cm x 20,3 cm61,32 x 45,18 x 20,43 cm60 x 42 x 29 cm61,5 cm x 47,6 cm x 2,55 cm51,6 cm x 20,3 cm x 65 cm54,09 cm x 41,95 cm x 1,63 cm63,6 cm x 46,7 cm x 24,4 cm50,0 cm x 37,0 cm x 21,0 cm43,9 x 22,0 x 63,7 cm51,6 x 20,3 x 65 cm44,6 x 25,8 x 56 cm
Gewicht11,12 kg6,5 kg4,4 kg5,7 kg27-dp0007ng10M-043EU9,13 kg9,42 kg5,92 kg14,6 kg5,3 kg9,56 kg9,7 kg9,7 kg

Schluss mit Kabelsalat

Moderne PCs bieten heutzutage auch in günstigeren Preisklassen genug Leistung für die meisten alltäglichen Anwendungen. Die Auswahl ist groß und für jede noch so kleine Leistungssteigerung gibt es ein passendes Modell. Hinzu kommen verschiedene Monitorgrößen und viele Hardwarekomponenten, die alle einen mehr oder weniger hohen Preis rechtfertigen.

Nur ein Kabel für den Strom

Mussten vor einigen Jahren noch klobige Tower unter dem Schreibtisch aufgestellt und mit vielen Kabeln an die zugehörigen Komponenten angeschlossen werden, gibt es heute unzählige All-in-One-PCs. Die Komplettsysteme beherbergen alle Komponenten im Gehäuse des Monitors, manchmal auch in dessen Standfuß. Maus und Tastatur werden gleich mitgeliefert und sind im besten Fall zuverlässig via Funk mit dem Computer verbunden. So ist letztendlich nur noch ein Kabel nötig, welches den PC mit Strom versorgt.

 All-in-One-PC Test: All In One Pc

Darüber hinaus sind auch Touchscreens keine Seltenheit mehr, selbst auf All-in-One-PCs mit sehr großen Bildschirmen. Um hierbei den Überblick zu behalten, gilt es zu klären, was man von einem Computersystem erwartet.

Wie viel Leistung ist nötig?

Bei der Fülle von Angeboten ist es oftmals schwer einzuschätzen, welches System genug Leistung für die eigenen Ansprüche bietet. Die wesentlichen Anwendungen, die ein PC zuverlässig ausführen sollte, sind Internet-Browser und Office-Programme, wie Word, Excel und Power Point. Darüber hinaus wird der PC für immer mehr Menschen zur Medienzentrale, sodass auch Video-Streaming, beispielsweise über Youtube oder Netflix, und das Bearbeiten von Fotos eine wichtige Rolle spielen.

Für solche Szenarien reichen nicht nur die aktuellsten Intel- oder AMD-Prozessoren aus, auch ältere Hardware kommt mit Office- und Online-Tätigkeiten zurecht. Für einen flüssigen Systembetrieb sollte daher eher auf einen ausreichend hohen Arbeitsspeicher und eine schnelle Festplatte geachtet werden. Systeme mit einer SSD sind dabei deutlich im Vorteil, da diese mit höheren Geschwindigkeiten auf Daten zugreifen kann als herkömmliche Festplatten. Die werden wiederum als HDD bezeichnet und bieten zwar langsamerer Schreib- und Leseraten, sind dafür aber meist günstiger und haben mehr Speicherplatz. Der Arbeitsspeicher beträgt bei all unseren Empfehlungen acht Gigabyte – für einen optimalen Betrieb von Windows 10 reicht das aus und es bleiben obendrein noch einige Reserven übrig.

Wer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs nicht gut aufgehoben

Wer gerne viel und ausdauernd am Computer zocken möchte, ist bei All-in-One-PCs allerdings nicht gut aufgehoben. Die kompakte Bauweise der Systeme lässt, ähnlich wie bei Notebooks, nur ein begrenztes Maß an leistungsfähiger Hardware zu. Aktuelle High-End-Grafikkarten benötigen allerdings viel Platz und ein ausgeklügeltes Kühlsystem, was den Preis deutlich nach oben treibt. Mit unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO 3, können allerdings auch moderne Titel auf niedrigen Einstellungsstufen gespielt werden. Bei älteren Games sind sogar höhere Auflösungen möglich.

 All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 Aio

Unser Favorit: Lenovo IdeaCentre AIO 3

Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 überzeugt mit einer ausgewogenen Performance in allen Bereichen. Die Leistung reicht sowohl für Büroanwendungen, wie Word, Excel und PowerPoint, als auch für Bildbearbeitung und Internet-Streaming. Für gelegentliche Videospiele sind ebenfalls Reserven vorhanden.

Unser Favorit

Lenovo IdeaCentre AIO 3

Test  All-in-One-PC: Lenovo IdeaCentre AIO 3
Lenovo bietet mit Hardware von AMD viel Leistung und verpackt diese in einem ansprechenden Design.

Durch sein eher schlichtes Design passt der IdeaCentre AIO 3 in jede Umgebung. Da die Technik hinter dem Display sitzt, ist hier auch kein dicker Standfuß nötig, der viel Platz auf dem Schreibtisch verbraucht. Wer möchte kann zudem nahezu jedes Zubehör drahtlos mit dem All-In-One verbinden, sodass nur noch ein Stromkabel zum PC führt. Dieses kommt allerdings von einem kleinen Netzteil, das man noch unter dem Tisch verstecken muss.

Fast alles kann drahtlos verbunden werden

Eingabegeräte lassen sich ebenfalls via Funk mit dem AIO3 verbinden und über Bluetooth sowie WLAN ist die drahtlose Kommunikation mit Druckern, Smartphones und dem Internet möglich. Da sich aber nicht alles ohne Kabel verbinden lässt, bietet der IdeaCentre auch Anschlüsse für einen zweiten Monitor, USB-Geräte und GigabitLAN.

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All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 Aio
Den Lenovo IdeaCentre AIO 3 gibt es in den Farben Mattschwarz...
All-in-One-PC Test: Ideacentre 3
... und Nebelweiß.

Für eine ordentliche Alltagsleistung sorgt im hier vorgestellten Modell ein aktueller AMD Ryzen 5 4500U mit integrierter AMD RX-Vega-6-Grafikeinheit. Diese bieten in Verbindung mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 512 Gigabyte großen SSD einen sehr flüssigen Betrieb im Alltag. Damit sind Büroanwendungen und Bildbearbeitungen kein Problem und auch mit einfachen Spielen kommt der IdeaCentre AIO 3 von Lenovo zurecht. Mit aktuellen Blockbuster-Spielen sollt man aber dennoch vorsichtig sein, da hier nur niedrige Grafikstufen möglich sind.

Gehäuse und Anschlüsse

Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 ist circa 54 Zentimeter breit und knapp 45 Zentimeter hoch. Damit fällt er etwas kleiner aus als unsere bisherige Empfehlung, der IdeaCentre AIO A540. Dadurch ist es für kleine Schreibtische oder Arbeitsecken nicht zu groß und lässt sich auch bei einem geringen Platzangebot gut unterbringen. Der Standfuß nimmt durch seine geschwungene Form zudem nur eine geringe Fläche ein, wodurch nur wenig Ablagemöglichkeiten verloren gehen. Durch nicht mehr zwingend notwendige Kabel wird zusätzlicher Platz auf dem Tisch frei.

Durch das rahmenlose Design wird kein Platz für den überstehenden Rand verschwendet und so das Maximum an Displayfläche herausgeholt. Über dem Display findet aber dennoch eine Webcam ihren Platz im Rahmen. Damit diese nicht permanent ein ungutes Gefühl erzeugt, verbaut Lenovo einen kleinen Verschluss, der sich von Hand auf- und zuschieben lässt. So sieht die Kamera auch wirklich nichts, wenn sie nicht benutzt wird.

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All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 (1)
Die meisten Anschlüsse befinden sich an der Rückseite.
All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 (2)
Rechts befindet sich der DVD-Brenner.
All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 (3)
Links sind der Speicherkartenleser, ein USB- und der Kopfhöreranschluss zu finden.

Auf der Rückseite des All-in-One-PCs von Lenovo finden sich viele Anschlüsse, mit denen sich Geräte wie Drucker, Scanner, Maus und Tastatur auch per Kabel verbinden lassen. Während sich hier die meisten Ports inklusive dem HDMI-Anschluss für einen zweiten Bildschirm in der hinteren Mitte befinden, werden einige auch seitlich platziert. Darunter befinden sich der SD-Kartenleser, ein USB-3.1-Typ-A-Port und dein 3,5-mm-Headset-Anschluss. Da diese aber nicht am seitlichen Rand, sondern etwas weiter hinten eingelassen wurden, sind sie nicht besonders gut zu erreichen.

Abgeklebte Kameralinsen sind Geschichte

Etwas eleganter ist da die Platzierung des DVD-Brenners gelungen. Dieser sitzt ebenfalls hinter dem Bildschirm und lässt sich von der rechten Seite her ertasten. Ist der Schacht geöffnet, ragt er so über den Rand des Bildschirms hinaus, wodurch sich CDs bzw. DVDs bequem entnehmen und einlegen lassen.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlen Ausstattungsvariante arbeitet ein AMD-Ryzen-5-4500U-Prozessor, dessen sechs Kerne mit einer Taktrate von jeweils 2,3 Gigahertz arbeiten. Der Turbotakt liegt sogar bei 4 Gigahertz, kann aber nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden. Die Leistung reicht dabei für viele moderne Anwendungen aus, wobei der Ryzen-5-Prozessor mit einer guten Energieeffizienz glänzt.

In den Prozessor ist außerdem eine Radeon RX Vega 6 integriert. Diese Grafikeinheit teil sich den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor und ist daher umso schneller, je höher der Arbeitsspeicher ausfällt. Sie kann mühelos Videos in 4K wiedergeben und entlastet den Ryzen 5 bei seiner Arbeit. Dabei bleibt der Stromverbrauch ebenfalls gering.

Für anspruchsvolle 3D-Anwendungen ist die interne Grafikeinheit aber nur eingeschränkt geeignet. Bildbearbeitungen sind zum Beispiel möglich und auch das Erstellen von Videos ist mit etwas Geduld kein Problem. Für moderne Spiele ist die Radeon RX Vega 6 allerdings nicht gut geeignet. Hier sind allenfalls niedrige Grafikstufen möglich. Wer sich aber mit einfachen oder älteren Games beschäftigt, ist hiermit ausreichend versorgt.

Neben dem schnellen Prozessor profitiert der Lenovo IdeaCentre AIO 3 aber auch von der verbauten Festplatte. Hier kommt eine SSD zum Einsatz, die mit 512 Gigabyte genug Platz für das Speichern eigener Dateien bietet. Sie greift zudem wahnsinnig schnell auf Daten zu, wodurch praktisch keine Wartezeiten beim Durchstöbern von Ordnern auftreten. Außerdem startet das Betriebssystem flott und auch installierte Programme profitieren von dieser Art Massenspeicher.

Wer sich nachträglich mit dem Aufrüsten seines PCs befassen möchte, muss beim AIO3 allerdings Spezialkenntnisse mitbringen. Das Gehäuse lässt sich nicht ohne weiteres öffnen, wodurch Wartungsmaßnahmen kaum möglich sind.

Bildschirm, Eingabegeräte und optisches Laufwerk

Zu einem All-in-One-PC gehört natürlich auch das Display. Hierbei ändert sich nicht viel gegenüber unserem ehemaligen Favoriten, was aber positiv zu verstehen ist. Der Bildschirm hat beim Lenovo IdeaCentre AIO 3 eine Größe von 23,8 Zoll, was einer Bilddiagonale von 60,5 Zentimetern entspricht. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Bildpunkte und ist somit für FullHD-Inhalte geeignet. Das matte Display besteht zudem aus einem kontrastreichen und farbstarken IPS-Panel, wodurch Inhalte sehr gut voneinander abgegrenzt werden. Außerdem ist die Helligkeit sehr gut, sodass auch in stark beleuchteten Räumen alles gut zu erkennen ist.

Für die meisten Ansprüche ausreichend

Im Laptop-Bereich ist Lenovo für seine guten Eingabegeräte bekannt. Die mitgelieferte Tastatur des IdeaCentre reicht aber nicht ganz an die hohe Qualität der hauseigenen Notebooks heran. Dennoch eignet sie sich gut für längere Schreibarbeiten und ist für die Ansprüche der meisten Nutzer ausreichend. Das gleiche gilt für die Maus, die ebenfalls für die meisten Einsatzzwecke geeignet ist.

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All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 (4)
Durch das schlanke Design und den schmaken Standfuß...
All-in-One-PC Test: Ideacentre 3 Aio
... findet der Lenovo IdeaCentre AIO 3 überall einen Platz.

Ein weiterer Trend, der aus dem Notebook-Bereich auf All-in-One-PCs überschwappt, ist der Verzicht auf optische Laufwerke. Der IdeaCentre AIO 3 bleibt hier aber klassisch und integriert den DVD-Brenner hinter dem Bildschirm. Das gilt für die hier vorgestellte Ausstattungsvariante, es gibt den Lenovo-All-in-One aber auch ohne optisches Laufwerk zu kaufen.

Die Lautsprecher sind ebenfalls integriert und werden von einer durchgängigen Zierleiste unter dem Bildschirm verdeckt. Der Klang reicht für die gelegentliche Wiedergabe von Medieninhalten aus und kann einfache Lautsprecher durchaus ersetzen. Je nach Anspruch empfehlen sich aber eventuell Kopfhörer oder hochwertigere, externe Ausgabegeräte.

Viele Varianten

Lenovo bietet der IdeaCentre auch mit einem größeren Bildschirm an und ermöglicht vielfältige Varianten im Bezug auf die Hardwareausstattung. Dabei kann die Leistung sowohl höher als auch niedriger ausfallen als bei dem hier vorgestellten Modell, und sogar ein Touchscreen ist möglich. Auch zwischen weiteren AMD- oder Intel-Prozessoren kann man wählen.

Preis und Leistung können anders ausfallen

Neben der IdeaCentre-Reihe stellt Lenovo die auf Business-Umgebungen ausgerichteten ThinkCentres her. Diese sind auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausgelegt und bieten ein anderes Design sowie ebenfalls vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Die Einstiegspreise liegen hierbei aber deutlich höher, weshalb wir den Lenovo ThinkCentres keine allgemeine Empfehlung aussprechen.

Lenovo IdeaCentre AIO 3 im Testspiegel

Mit der neuen AMD-Hardware sind noch nicht viele Tests des Lenovo IdeaCentre AIO3 verfügbar. Bei DigitalWeekly (09/2020) schildert der Tester aber ausführlich seinen Eindruck zum All-in-One-PC von Lenovo. Im ersten Abschnitt erfährt dabei vor allem das Design lobende Worte:

»Es ist großartig anzusehen und schlägt viele andere All-in-One-Geräte, die auf dem Markt erhältlich sind, insbesondere in Bezug auf die Ästhetik. Es gibt keine nach vorne gerichteten USB-Anschlüsse zum Anschließen, diese sind alle auf der Rückseite und an den Seiten. Die seitlichen Einfassungen sind im Vergleich zu einem Apple iMac besonders dünn. Die obere Einfassung ist dicker, um eine Webcam aufzunehmen, ebenso wie die untere Einfassung, wo Platz für die eingebauten Lautsprecher ist.«

Auch beim Display gibt es nichts zu bemängeln, da dieses eine hohe Helligkeit und starke Farben bietet:

»Daran führt kein Weg vorbei – der IdeaCentre AIO 3 sieht aus wie ein Premium-Gerät. Das Display ist heller als die meisten Geräte, die Lenovo herausbringt, und erreicht bei maximaler Leistung eine Helligkeit von etwa 350 Nits. Wenn Sie diesen PC in einem Raum mit viel Licht verwenden möchten, sollte dies kein Problem sein. Das tiefe Bild macht das Seherlebnis sehr angenehm.«

Obwohl im IdeaCentre AIO 3 bei Digital Weekly der etwas schwächere AMD Ryzen 3 4300U eingesetzt wurde, bescheinigt der Tester auch diesem System eine sehr gute Performance für alltägliche Aufgaben. Mit der vorgestellten stärkeren Ryzen-5-Variante sollte es daher ebenfalls keine Schwierigkeiten geben:

»Der IdeaCentre ist ein ziemlich abgerundetes System, mit dem Sie fast alles tun können, was Sie mit einer bürozentrierten Maschine tun möchten. Mit dem 2,7-GHz-AMD Ryzen 3 4300U-Mobilprozessor des Systems und 8 GB RAM können Sie bis zu 20 Browser-Tabs ausführen, ohne einen Takt auszulassen. Die Rechenleistung der AMD Ryzen 3-CPU sorgt für eine ziemlich solide Leistung im mittleren Bereich, die von der einfachen Medienbearbeitung über MS Office-Projekte bis hin zum Mediengebrauch reicht.«

Alternativen

Die Fülle an All-in-One-Geräten ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Für fast jeden Anspruch und in jeder Preisklasse sind Geräte verfügbar, die sich mehr oder weniger gut schlagen. Wir orientieren uns daher an unserem Favoriten und präsentieren folgende Alternativen.

Gute Alternative: Acer Aspire C24-960

Der Acer Aspire C24-960 ist deutlich günstiger als unser Favorit. Dafür besitzt er aber auch einen kleineren Bildschirm, der mit einer Größe von 23,8 Zoll aber immer noch eine gute Übersicht bietet. Die Auflösung beträgt hier mit 1.920 x 1.080 Pixeln »nur« FullHD, was aber gerade bei kleineren Displays immer noch eine sehr scharfe Darstellung bedeutet.

Auch gut

Acer Aspire C24-960

Test All-in-One-PC: Acer Aspire C24-960
Ein ansprechendes Design und ein gutes Display bietet Acer mit seinem All-in-One-PC.

Acer setzt auf einen Intel Core i3-Prozessor der zehnten Generation, der bei seiner Arbeit auf einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Auch auf eine schnelle SSD muss man nicht verzichten. Die ist mit 256 Gigabyte zwar nicht besonders groß, für Office-Dokumente und Bilder ist aber genug Platz vorhanden. Im Gegensatz zu unserem Favoriten Lenovo IdeaCentre A540 besitzt der AIO von Acer nur die interne Grafikeinheit der CPU, wodurch lediglich einfache Spiele dargestellt werden können. Die Leistung reicht vor allem für Office-Programme, Surfen im Internet, Video-Streaming und einfache Bildbearbeitung aus.

Mit Bluetooth 5.0 und schnellem WLAN sind die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten unserem Favoriten ebenbürtig. Bei der Anschlussausstattung geht Acer aber einen Schritt zurück und verzichtet beispielsweise auf einen USB-Typ-C-Port. Für das lokale Netzwerk mit Kabel ist auch ein Gigabit-LAN-Port vorhanden und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss erlaubt den Einsatz von kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern. Alle Buchsen befinden sich auf der Rückseite und sind gut zu erreichen.

Der Acer Aspire C24-960 eignet sich somit für jeden, der auf eine höhere Grafikleistung verzichten kann. Wer vor allem Office-Anwendungen und Internet-Browser verwendet und keine großen Datenmengen zu speichern hat, kann mit diesem All-in-One-PC viel Geld sparen und muss dabei nicht auf ein modernes Design verzichten.

Für Apple-Fans: Apple iMac (2021)

Mit dem iMac 2021 steht endlich ein neues Design des All-in-One-PCs von Apple bereit. Dieses besticht mit seinen verschiedenen Farben, die für jeden Geschmack den passenden Ton bieten. Aber auch das Gerät selbst ist deutlich kompakter geworden. Trotz des 24 Zoll großen Bildschirms, ist der neue iMac nur noch so groß wie das alte 21-Zoll-Modell. Das liegt an den dünnere Rahmen um den Bildschirm herum. Dieser ist mit etwas mehr als einem Zentimeter zudem extrem flach und braucht daher nicht viel Platz. Auch der Standfuß fällt mit lediglich 14 Zentimetern sehr klein aus.

Für Apple-Fans

Apple iMac 2021 (24 Zoll)

Test  All-in-One-PC: Apple iMac 2021 (24 Zoll)
Der neue iMac ist nicht nur bunt, sondern bietet auch sehr viel Leistung. Dafür ist der Preis angemessen.

Der Bildschirm selbst zeigt Farben mit einer sehr guten Genauigkeit an und bietet ein starkes Kontrastverhältnis. Auch die Helligkeit ist ausreichend hoch, damit trotz der glänzenden Oberfläche keine störenden Spiegelungen auftreten. Regelrecht herausragend ist dabei die Auflösung des Displays. Mit 4.480 x 2.520 Bildpunkten werden 4,5K erreicht, was für die Größe von 24 Zoll mehr als hoch ist und Inhalte gestochen scharf wirken lässt.

Wer allerdings einen zweiten Monitor an seinen iMac anschließen möchte, der muss auf Adapter zurückgreifen. In der Basisversion sind lediglich zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse verbaut, die dafür aber alle gängigen Anschlüsse mit passenden Adaptern ersetzen können. Durch das USB-C-Format dieser Ports kann gleich das mitgelieferte USB-C-zu-Lightning-Kabel eingesteckt werden. Über kleine Docking-Stationen, die man allerdings extra kaufen muss, lassen sich zudem auch herkömmliche USB-A-Ports und Monitoranschlüsse bereitstellen.

Einen Netzwerkanschluss kann man darüber ebenfalls realisieren, dies ist beim teureren Apple iMac 2021 aber gar nicht nötig. Dieser hat den Netzwerkport einfach im externen Netzteil integriert und übermittelt die Daten mit dem Stromanschluss an den Rechner. Da aber auch modernes WLAN mit WiFi-6-Standard mit an Bord ist, ist ein Netzwerkkabel gar nicht unbedingt nötig und fehlt daher auch beim günstigeren Modell nicht.

Wo gerade von zwei Modellen die Rede ist. Der günstigere iMac 2021 ist mit einem M1-Chip von Apple ausgestattet der auf auf acht Rechenkerne für den Prozessor und sieben Rechenkerne für die Grafik zurückgreifen kann. Damit ist der Apple-Rechner extrem schnell unterwegs und kann viele Anwendungen und einfachere Spiele problemlos ausführen. Er kommt mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen und ist in vier Farben erhältlich. Der Arbeitsspeicher ist auf 8 Gigabyte begrenzt und die schnelle SSD kann 256 Gigabyte an Daten und installierten Anwendungen speichern.

Die teurere Variante des iMac 2021 ist in sieben Farben verfügbar und kommt ebenfalls mit einem M1-Chip mit acht Rechenkernen, besitzt aber auch acht Kerne für die Grafik. Dadurch ist eine etwas besser Leistung in Spielen und bei der Bearbeitung von Bildern gegeben. Auch sind hier nun statt lediglich zwei Thunderbolt-Anschlüssen noch zwei USB-A-Ports verbaut. Hinzu kommt, dass neben der Standardkombination aus 8 Gigabyte Arbeits- und 256 Gigabyte Festplattenspeicher auch 16 und 512 Gigabyte zur Wahl stehen. Der Preis steigt dadurch aber um bis zu 450 Euro an.

Da sich aber keine Komponenten nachträglich aufrüsten lassen, sollte man sich vor dem Kauf genau überlegen, wieviel Speicher man möchte. Im Vergleich zu früheren Modellen ist der Apple iMac 2021 etwas günstiger geworden. Die Größe von 24 Zoll liegt genau zwischen den beiden 2020er Geräten mit 21,5 und 27 Zoll. Es ist aber davon auszugehen, dass im Laufe des Jahres noch ein größeres Modell mit dem neuen Design und Apples-M1-Chip vorgestellt wird.

Kritikpunkte gibt es nur wenige und diese beziehen sich neben der fehlenden Möglichkeit zum Aufrüsten auf die gebotenen Anschlüsse. Ohne Adapter lassen sich kein zweiter PC-Monitor, keine Kopfhörer mit Klinkenstecker oder USB-Sticks anschließen. Im Lieferumfang befindet sich aber, neben der neuen Tastatur mit Fingerabdrucksensor und einer Maus, wenigstens ein USB-C-zu-Lightning-Kabel. So kann zumindest das iPhone schonmal an den iMac angeschlossen werden.

Apple verbessert den iMac 2021 rundherum und liefert damit endlich frischen Wind in der eigenen Produktpalette. Die Farben lockern das Erscheinungsbild deutlich auf und der M1-Chip bietet, egal in welcher Version, sehr viel Leistung. Eine gute Wahl für alle Apple-Fans, denen das alte Design langsam zu langweilig wurde.

Preis-Tipp: HP 22-df0004ng

Die günstigste Alternative zu unserem Favoriten ist der HP 22-df0004ng. Der All-in-One-PC bietet ein 21,5 Zoll großes Display und eignet sich daher gut für kleinere Schreibtische. Die Auflösung ist mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten für FullHD-Inhalte geeignet und reicht für die meisten Ansprüche vollkommen aus. Durch die geschwungene Form des Standfuß entsteht zudem ein moderner Eindruck.

Gut & günstig

HP 22-df0004ng

Test  All-in-One-PC: HP 22-df0004ng
Für wenig Geld bietet der HP 22-df0004ng alles, was man fürs Homeoffice braucht.

Trotz der günstigen Preis setzt HP nicht auf alte Technik. Der verbaute AMD Ryzen 3 3250U ist ein aktueller Prozessor, der auch in Notebooks verwendet wird. Damit ist nicht nur die Leistung für Windows 10 und alle gängigen Anwendungen gesichert, sondern auch der Energieverbrauch bleibt niedrig. Word, Excel und PowerPoint laufen damit ebenso problemlos wie ein Internet-Browser – Video-Streaming sowie einfache Bildbearbeitung sind ebenfalls möglich. Die interne Radeon-RX-Vega-3-Grafikeinheit eignet sich allerdings nur für sehr einfache Spiele aus dem Windows-Store oder sehr alte Titel.

Neben der üblichen Ausstattung mit schnellem WLAN und Bluetooth ist die Anschlussauswahl ähnlich vielfältig wie bei unserem Favoriten, dem Lenovo IdeaCentre AIO A540. Alle Anschlüsse sitzen auf der Rückseite, sind aber dennoch gut zu erreichen. Hinzu kommt, dass HP auch an genug Platz für einen DVD-Brenner gedacht hat.

Mit acht Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einer 256 Gigabyte fassenden Festplatte ist die Speicherausstattung für ein modernes PC-System vollkommen ausreichend. Letztere beherbergt das Betriebssystem, das durch die schnellen Zugriffszeiten sehr flott startet. Für große Datenmengen findet sich außerdem noch eine ein Terabyte große normale Festplatte.

Unterm Strich erhalten Käufer mit dem HP 22-df0004ng einen sehr guten Kompromiss aus Preis und Leistung.

Was gibt es sonst noch?

Apple iMac 2020

Beim Design wagt Apple auch im Jahr 2020 nichts neues. Dafür steigert sich die Leistung der verbauten Hardware und der Bildschirm spiegelt nun weniger stark, wenn man die teure Nanotexturoberfläche bestellt. Diese ist jetzt erstmals auch beim iMac verfügbar. Die automatische Farbanpassung via TrueTone findet nun ebenfalls Einzug in den Apple-All-in-One. Die hier vorgestellte Variante kommt mit einem Intel-Core-i5-Prozessor.

In Kombination mit der AMD Radeon Pro 5300 XT lassen sich damit die meisten Alltagsaufgaben mühelos bewältigen und auch für anspruchsvollere Aufgaben sind Reserven vorhanden. Mehr muss man für einen Apple iMac 2020 nicht ausgeben. Wer aber zum Beispiel mehr Speicher möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

HP 27-dp0007ng

Im HP 27-dp0007ng arbeitet der gleiche Prozessor wie in unserem Favoriten. Der AMD Ryzen 5 4500U bringt viel Leistung mit und kann auch etwas anspruchsvollere Programme mühelos ausführen. In Kombination mit der internen Grafikeinheit AMD RX Vega 6 und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ist der All-in-One daher für vielfältige Alltagsaufgaben gut geeignet. Wer viel Speicherplatz braucht, wird zudem mit der Kombination aus 512 Gigabyte großer SSD und 1 Terabyte fassender HDD-Festplatte sehr zufrieden sein.

Äußerlich entspricht das Design des HP-PCs dem aktuellen Trend und zeigt sich modern und schlicht. Direkt unter dem FullHD-Bildschirm sitzen die Lautsprecher, welche sich für den gelegentlichen Gebrauch gut eignen. Das Display ist hell und zeigt Inhalte scharf und mit guten Farben an. Damit bietet der HP 27-dp0007ng neben moderner Hardware auch ein modernes Erscheinungsbild. Auf einen DVD-Brenner muss man allerdings verzichten.

MSI All in One PRO 24X

Bei der Verarbeitung und dem Design des MSI PRO 24X gibt es nichts auszusetzen. Die schmalen Bildschirmränder und klaren Kanten entsprechen einer modernen Gestaltung. Auch der Standfuß kann sich sehen lassen und wirkt dank gebürstetem Edelstahl ebenfalls hochwertig. Alle Anschlüsse sind gut zu erreichen und zudem zahlreich vorhanden.

Mit dem hier verbauten Intel Core i5-10210U, einer schnellen SSD und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher läuft das System flott und ist für alle gängigen Office-Anwendungen geeignet. Durch die zusätzliche 1 Terabyte große HDD ist außerdem viel Platz für eigene Daten vorhanden. Leider wird der All-in-One von MSI im Betrieb etwas laut.

Lenovo IdeaCentre AIO A540

Der Lenovo IdeaCentre AIO A540 kommt mit einem edlen Design und fügt sich gut in jede Arbeitsumgebung ein. Zudem ist das Gehäuse hochwertig verarbeitet, sodass auch gelegentliche Platzwechsel kein Problem sind. Die mitgelieferten Eingabegeräte eignen sich auch für Vielschreiber und werden kabellos mit dem PC verbunden.

Lenovo geht mit dem Design neue Wege, bleibt aber bei einer modernen und rahmenlosen Bauweise. Im Inneren arbeitet ein aktueller Intel-Core-i5-Prozessor der neunten Generation, der in Kombination mit einer schnellen SSD für ein sehr flott laufendes System sorgt. Damit gehören Ladezeiten Vergangenheit an. Mit der zusätzlichen AMD-Grafikkarte lassen sich auch Spiele ausführen, wobei aktuelle Titel nur in niedrigeren Detailstufen laufen.

Neben Anschlüssen für USB-Geräte und einen zweiten Monitor verbaut Lenovo auch relativ gute Lautsprecher von JBL sowie eine Webcam im IdeaCentre AIO A540. Wer letztere nicht benötigt, kann den All-in-One-PC von Lenovo auch ohne Kamera bestellen. Für Bastler gibt es außerdem die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten und eine zweite Festplatte einzubauen.

Apple iMac 27 Zoll (2019)

Apple setzte das bewährte Konzept von hochwertiger Ausstattung und kompaktem Design auch im Jahr 2019 fort. Die 27-Zoll-Variante des Apple iMac bietet dabei nicht nur einen erstklassigen 5K-Bildschirm, sondern auch eine gute Portion Leistung mit der Möglichkeit, den Arbeitsspeicher selbst aufzurüsten. So lassen sich die hohen Aufpreise von Apple wenigstens etwas vermeiden.

Für eine Systemperformance auf modernstem Niveau sorgt nun ein Intel-Core-i5-Prozessor der neunten Generation und auch Spiele sind Dank der AMD-Grafikkarte kein Problem mehr. Die zwei Terabyte große Fusion-Festplatte bietet außerdem mehr als genug Platz für Anwendungen, eigene Fotos und Videos. Gegen einen saftigen Aufpreis lässt sich der Apple iMac 2019 auch mit einer schnellen SSD bestellen.

HP 24-f1001ng

Wer wirklich nur Office-Tätigkeiten durchführt und ab und zu im Internet surfen möchte, kann mit dem HP 24-f1001ng noch etwas mehr Geld sparen. Das schlichte, moderne Design passt auf jeden Schreibtisch und dank mitgelieferter Eingabegeräten, integrierter Lautsprechern und Webcam braucht man auch keine Extras kaufen, um loszulegen.

Die Technik im Inneren kommt von AMD und orientiert sich auch hier an Hardware, die in Notebooks zum Einsatz kommt. Dadurch ist der HP-All-in-One energiesparend, bietet aber auch genug Leistung. Dank einer kleinen SSD für das Betriebssystem startet der Computer schnell. Eine zweite, große Festplatte bietet genug Platz für installierte Programme und gespeicherte Daten. Der Prozessor und die integrierte Grafikkarte stemmen mühelos gängige Office-Anwendungen und einfache Bildbearbeitung – Internet-Dienste sowie Video-Streaming sind ebenfalls möglich. Für Spiele reicht die Rechenleistung allerdings nicht aus, dafür findet ein DVD-Laufwerk seinen Platz im Gehäuse.

Beim Design folgt der HP Envy 32 dem Konzept des HP Pavilion 27, präsentiert sich aber deutlich hochwertiger und nicht zuletzt auch deutlich größer. Mit einer Bilddiagonale von 32 Zoll ist schon ein großer Schreibtisch nötig, der diesen All-in-One beherbergt. Auch hier finden sich die Lautsprecher wieder in einer Leiste unter dem Display.

Auf letzteres legt HP zudem besonderen Wert, da sich die 4K-Auflösung mit einer besonders hohen Helligkeit und sehr guten Farben auch an professionelle Anwender richtet. Damit die hochauflösenden Bilder auch perfekt auf dem Monitor erscheinen, muss die Hardware genug Leistung bieten. Daher kommt der leistungsstarke Desktop-Prozesssor Intel Core i7-9700 zum Einsatz, der bei seiner Tätigkeit auf ganze 32 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Die ein Terabyte große SSD ermöglicht auch mit großen Dateien ein schnelles Arbeiten und für große Bilder, Videos und mehr stehen nochmal zwei Terabyte auf einer normalen Festplatte bereit.

Zu guter Letzt steckt HP noch eine Nvidia GeForce RTX 2080 in den All-in-One-PC. Dadurch lassen sich auch aktuelle Spiele ruckelfrei und mit hohen Grafikstufen genießen. Leider hat das ganze Paket auch seinen Preis und ist mit derzeit rund 3.500 Euro alles andere als billig zu haben.

Lenovo Yoga A940 AIO

Der Lenovo Yoga A940 ist nicht etwa ein Convertible, sondern ein sehr flexibler All-in-One-PC. Er richtet sich vor allem an professionelle Grafiker, ist aber auch für Hobbykünstler mit genug Kleingeld interessant. Der 27 Zoll große 4K-Bildschirm lässt sich entweder wie ein normaler Monitor benutzen oder wie ein schräges Zeichenbrett nach unten klappen. So kann man den Touchscreen mit einem Eingabestift wie ein Blatt Papier zum Zeichnen verwenden. Auf dem Standfuß finden zudem Maus und Tastatur ihren Platz, sodass diese nicht im Weg herumliegen.

Den hohen Preis rechtfertigt Lenovo aber nicht nur mit dem ungewöhnlichen Konzept, sondern auch mit der verbauten Hardware. Diese kommt mit einem schnellen Intel Core i7-9700 und 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Auf der ein Terabyte großen SSD und der zwei Terabyte großen HDD ist zudem genug Platz für die eigenen Arbeiten vorhanden. Als Grafikkarte unterstützt eine AMD Radeon RX 560 den PC bei anspruchsvollen Inhalten. Diese kann auch für Spiele benutzt werden, ist aber nicht für hohe Grafikeinstellungen geeignet. Wer eine Alternative zum Microsoft Surface Studio 2 sucht, ist hier gut aufgehoben.

MSI Pro 22X 9M-080XEU

Dieser All-in-One ist noch etwas kleiner als andere hier vorgestellte PCs. Mit einer Größe von nur 21,5 Zoll ist der Bildschirm des MSI Pro 22X 9M schon recht klein, kann aber dennoch gut zum Arbeiten benutzt werden. Besonders praktisch sind die Anschlüsse an der linken Seite, die auch einen modernen USB-Typ-C-Port und den Speicherkartenleser bereithalten. Geräte, die man nicht so oft an- und abstöpseln muss, können an der Rückseite eingesteckt werden. Dort findet sich auch ein Relikt aus früheren PC-Tagen, das man heute nur noch sehr selten trifft: Die serielle Schnittstelle ist nahezu ausgestorben und wird von normalen Anwendern nicht mehr benötigt. Wer aber noch ein sehr altes Gerät zu Hause verwendet, kann dieses hiermit weiter betreiben.

Die verbaute Hardware ist nicht High-End, entspricht aber der eines Mittelklasse-PCs. Der Intel Core i3-9100 meistert Office-Aufgaben ohne Schwierigkeiten und acht Gigabyte RAM sowie die schnelle SSD mit 512 Gigabyte großem Speicherplatz unterstützen den flotten Systembetrieb. Wer gerne am PC spielen möchte, ist hier aber falsch aufgehoben. Die interne Grafikeinheit kann nur einfache Spiele aus dem Windows Store flüssig anzeigen.

Microsoft Surface Studio 2

Der Microsoft Surface Studio 2 richtet sich an professionelle Grafikdesigner und ambitionierte Kreative. Diese müssen sehr tief in die Tasche greifen, um für circa 5.000 Euro die mittlere Ausstattungsvariante des Microsoft-All-in-One zu erwerben. Dabei befindet sich die Hardware nicht ganz auf dem neuesten Stand, ist aber trotzdem leistungsstark genug, um die nächsten Jahre durchzuhalten.

Statt wie im Vorgänger auf eine Hybrid-Festplatte zu setzen, kommt diesmal eine vollwertige SSD mit all ihren Vorzügen zum Einsatz. Die bietet in der Basiskonfiguration ein Terabyte Speicherplatz, gegen einen Aufpreis von 500 Euro verbaut Microsoft aber auch eine zwei Terabyte große SSD. Als Grafikkarte setzt Microsoft auf eine leistungsstarke Nvidia GeForce GTX 1070, die auch in modernen Spielen eine gute Figur macht. Hinzu kommt Intels Vierkernprozessor Core-i7-7820HQ, der ebenfalls viel Leistung bietet, aber nicht ganz so sparsam ist wie die aktuellsten Intel-CPUs der achten Generation. Ein 32 Gigabyte umfassender Arbeitsspeicher rundet das Paket ab.

Der 28 Zoll große Zehn-Punkte-Multi-Touchscreen ist sicherlich für die meisten der Hauptanschaffungsgrund für das Microsoft Surface Studio 2. In Verbindung mit dem SurfacePen, der optional bestellt werden muss, bietet der Bildschirm einen riesigen kreativen Freiraum, eine enorme Helligkeit und ein sehr gutes Kontrastverhältnis.

In der günstigsten Ausstattungsvariante bleiben Bildschirm, Prozessor und SSD gleich, der Arbeitsspeicher sinkt allerdings auf 16 Gigabyte und als Grafikkarte kommt eine Nvidia GeForce GTX 1060 zum Einsatz. Diese ist für anspruchsvolle 3D-Arbeiten ebenfalls gut geeignet, stößt aber eventuell beim Rendern von Animationen und Videos an ihre Grenzen. Alles in allem hat Microsoft hier am deutlichsten beim Preis angezogen, bietet aber wieder einmal ein fast konkurrenzlos gut verarbeitetes Gerät an, das sich durch seinen flexiblen Standfuß auch flach auf den Tisch legen lässt.

Apple iMac Pro

Apple richtet sich mit dem Apple iMac Pro an professionelle Bild- und Videobearbeiter. Dementsprechend hochwertig ist das 5K-Retina-Display, mit dem Farben sehr realistisch und Inhalte in einer extrem hohen Auflösung dargestellt werden. Der 27 Zoll große Bildschirm bietet dabei eine Anzeige, die groß genug ist um auch das kleinste Detail sichtbar darzustellen.

Viel Grafik braucht aber auch viel Leistung, daher packt Apple bereits die knapp 5.000 Euro teure Basisversion randvoll mit leistungsfähiger Hardware. So wird der Intel-Xeon-Prozessor mit seinen acht Rechenkernen von satten 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Damit weder der Speicherplatz noch die Geschwindigkeit leiden müssen, steht Nutzern eine ein Terabyte fassende SSD zur Verfügung. Hinzu kommt eine leistungsstarke AMD-Grafikkarte.

Mit vier Thunderbolt-3-Ports bietet der iMac Pro eine sehr moderne Anschlussausstattung, wobei herkömmliche USB-Anschlüsse und Gigabit-LAN ebenfalls vorhanden sind. Auf einen HDMI-Anschluss oder DisplayPort muss allerdings verzichtet werden, wobei sich diese mit Thunderbolt-Adaptern replizieren lassen.

Wie bereits erwähnt, kostet diese Einstiegsvariante knapp 5.000 Euro. In der Konfiguration mit der höchsten Ausbaustufe sind aber mehr als 15.000 Euro möglich, die für einen Apple iMac Pro fällig werden.

Fujitsu Esprimo K558

Fujitsu konzentriert sich mit dem Esprimo K558 auf ein einziges Modell und bietet seinen All-in-One-PC als umfassende Office-Lösung an. Das Design ist dabei auf Produktivität ausgelegt, sodass auch auf der Vorderseite Anschlüsse für USB- und Audiogeräte vorhanden sind. Die Hardware ist dabei mit einer Intel-Core-i7-CPU der achten Generation auf dem neuesten Stand und sowohl die schnelle SSD mit 512 Gigabyte Speicherplatz als auch der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher sorgen für einen flüssigen Systembetrieb. Auf der Rückseite befinden sich weitere Anschlüsse, die für die meisten Büroumgebungen ausreichend sind.

Der japanische Hersteller legt bei seinen IT-Geräten seit jeher mehr Wert auf Wartungsmöglichkeiten und Funktionalität, daher fällt das Design etwas schlichter aus. Dafür lassen sich Komponenten wie Arbeitsspeicher und Festplatten austauschen, was bei vielen All-in-One-PCs nicht der Fall ist. Der Fujitsu Esprimo K558 ist somit für jeden geeignet, der Funktionalität und Leistung einem schicken Design vorzieht.

Die wichtigsten Fragen

Was unterscheidet einen All-in-One von einem normalen PC?

Ein All-in-One-PC enthält alles was man zum Arbeiten braucht. Der Bildschirm muss also nicht an einen Tower angeschlossenen werden, sondern beherbergt auch gleich die ganze übrige Technik. So muss nur noch ein Stromkabel angeschlossen werden und Tastatur, Maus sowie Drucker werden direkt in den Bildschirm eingestöpselt. Auch WLAN und Lautsprecher sind gleich mit integriert.

Was muss ein All-In-One-PC-können?

Ein All-in-One-PC ersetzt keinen Gaming-PC, sollte aber alles von Office-Programmen über Internet-Browser bis hin zum Medienkonsum ermöglichen. Auch das Bearbeiten von Fotos stellt mit den meisten Modellen kein Problem dar. Wer Spielen möchte, kann dies je nach Modell bei älteren und einfachen Titeln auch tun. Moderne Blockbuster-Games laufen aber eher schlecht bis hin zu gar nicht.

Wie teuer ist ein All-in-One-PC?

Das hängt von der Ausstattung ab. Ein einfacher All-in-One-PC, der hauptsächlich für Office-Tätigkeiten und das Browsen im Internet benutzt wird, ist bereits für circa 600 Euro erhältlich. Soll die Qualität des Geräts und die Leistung aber etwas höher ausfallen, empfehlen sich All-in-One-PCs für circa 1.000 Euro.

Lässt sich ein All-in-One-PC-aufrüsten?

In den meisten Fällen lässt sich ein All-in-One-PC nur eingeschränkt aufrüsten. Manche Modelle erlauben aber auch das Austauschen der Festplatte oder das Erweitern des Arbeitsspeichern. Im Fall von Apples iMacs ist das nachträgliche Erweitern gar nicht vorgesehen, aber auch bei einige Windows-All-in-One-PCs ist das nicht möglich. Prozessor und Grafikkarte sind außerdem meist fest verbaut und können daher nicht getauscht werden.

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