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Der beste Backofen

Wir haben uns 14 Backöfen angesehen. Der beste ist für uns der Bosch HBG675BS1. Er liefert in allen Punkten Bestwerte und bleibt dennoch bezahlbar. Für wen der Preis eine untergeordnete Rolle spielt, der kann zum Testsieger von Stiftung Warentest, dem Neff B55CR22N0 greifen. Deutlich günstiger und dennoch top ausgestattet wird es mit dem Bauknecht BAR2 KH8V2 IN.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
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Ein Backofen gehört in jede Küche. Sei es für den Sonntagsbraten oder die Plätzchen zu Weihnachten. Ausgedient hat jedoch der typische Herd, der Backofen und Herdplatten kombiniert.

In modernen Küchen sitzt der Backofen in einem höheren Schrank, damit man sich nicht mehr bücken muss, um das Backblech heraus zu nehmen und die Herdplatten befinden sich an einer ganz anderen Stelle der Küche. Backöfen und Herdplatten werden daher häufig getrennt gekauft.

Wir haben 14 Backöfen ohne Herdplatten verglichen. Vier davon können wir besonders empfehlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Bosch Hausgeräte HBG675BS1

Test Backofen: Bosch Hausgeräte HBG675BS1
Der Bosch HBG675BS1 bringt alles mit, was ein guter Backofen mitbringen muss. Dabei bleibt er bezahlbar und liefert die gewohnte Qualität von Bosch.

Häufig ist unser Testsieger – beziehungsweise in diesem Fall unser Vergleichsfavorit – ein gutes Gesamtpaket aus Funktionalität, Effizienz und Preis. Wobei in Anbetracht des Preises hier und da auch mal Abstriche in Kauf genommen werden. Beim Bosch HBG675BS1 sieht das ein wenig anders aus. Hier passt einfach alles und der Backofen ist mehr als eine gute Mischung aus allem.

Kein Backofen ist sparsamer, keiner bietet einen größeren Temperaturbereich oder mehr unterschiedliche Heizprogramme. Er reinigt sich selber und bleibt dank Vierfach-Verglasung selbst an der Tür kühl.

Wenn Geld egal ist

Neff B55CR22N0

Test Backofen: Neff B55CR22N0
Der Neff B55CR22N0 entspricht der etwas gehobenen Preisklasse. Dafür liefert er aber auch mehr Funktionen und lässt sogar die geöffnete Tür verschwinden.

Stiftung Warentest sieht den Neff B55CR22N0 ganz knapp vor unserer Empfehlung von Bosch und kürt ihn mit der Note 1,8 zum Testsieger. Das ist mit seiner Ausstattung und dem sparsamen Verbrauch sicher berechtigt. Allerdings bietet er einen etwas geringeren Temperaturbereich und liegt für manchen eventuell etwas über dem Budget. Daher hat bei uns der Backofen von Bosch die Nase vorn.

Mit Dampf

Gorenje 738009

Test Backofen: Gorenje 738009
Top ausgestattet zeigt sich der Gorenje 738009 und liefert für bessere Backergebnisse sogar eine Dampffunktion.

In puncto Ausstattung schraubt der Gorenje 738009 die Messlatte ziemlich hoch. Teleskopauszüge sind zwar bei vielen Backöfen möglich, müssen jedoch nachgekauft werden. Der Gorenje bringt sie gleich mit. Bei der Dampffunktion ist es etwas anderes, die hat ein Backofen oder er hat sie nicht. Auch hier kann beim Gorenje ein Häkchen gesetzt werden. Etwas zurückstecken muss er allerdings bei der Selbstreinigung. Diese arbeitet katalytisch und nur an der Rückwand des Backraumes.

Gut & günstig

Bauknecht BAR2 KH8V2 IN

Test Backofen: Bauknecht BAR2 KH8V2 IN
Für eine relativ geringe Investition liefert der Bauknecht BAR2 KH8V2 IN eine solide Grundausstattung und erfüllt die Energieeffizienzklasse A+.

Der Backofen Bauknecht BAR2 KH8V2 IN beweist mal wieder, dass eine gute Ausstattung nicht teuer sein muss. Die maximale Gartemperatur reicht zwar nur bis 250 Grad und die Selbstreinigung arbeitet lediglich hydrolytisch, dafür ist das gute Gesamtpaket aber eben auch etwas günstiger. Das gefiel auch der Stiftung Warentest, die immerhin noch die Note 2,3 gab. Der Testsieger war nur um 0,5 besser.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBosch Hausgeräte HBG675BS1
Wenn Geld egal istNeff B55CR22N0
Mit DampfGorenje 738009
Gut & günstigBauknecht BAR2 KH8V2 IN
Miele H 6167 E
Samsung Dual Cook Flex NV75N5641RS/EG
Miele H 2265-1 E ACTIVE
AEG BPS33102ZM
Bosch Hausgeräte HBF133BR0
Privileg PBWR6 OH5V2 IN
Siemens HE213ABS1
Siemens HB510ABR1
Beko BBIE12000X
Simfer BO 6019
Test Backofen: Bosch Hausgeräte HBG675BS1
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Bis 300 °C
  • Touch-Bedienung
  • Selbstreinigung
  • Sehr viele Funktionen
  • Teleskopauszüge nur optional
Test Backofen: Neff B55CR22N0
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Touch-Bedienung
  • Selbstreinigung
  • Sehr viele Funktionen
  • Testsieger "Stiftung Warentest"
  • Teleskopauszüge nur optional
Test Backofen: Gorenje 738009
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Großer Garraum
  • Bis 300 °C
  • Touch-Bedienung
  • Teleskopauszüge
Test Backofen: Bauknecht BAR2 KH8V2 IN
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Versenkbare Drehknöpfe
  • Touch-Bedienung
  • Kein schnelles Vorheizen
  • Nur bis 250 °C
Test Backofen: Miele H 6167 E
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Großer Garraum
  • Bis 300 °C
  • Versenkbare Drehknöpfe
  • Teleskopauszüge
  • Hoher Preis
Test Backofen: Samsung Dual Cook Flex NV75N5641RS/EG
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Teilbarer Garraum
  • Versenkbare Drehknöpfe
  • Teleskopauszüge
  • Selbstreinigende Rückwand
  • Nur bis 250 °C
Test Backofen: Miele H 2265-1 E ACTIVE
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Großer Garraum
  • Versenkbare Drehknöpfe
  • Selbstreinigende Rückwand
  • Teleskopauszüge nur optional
  • Nur bis 250 °C
Test Backofen: AEG BPS33102ZM
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Bis 300 °C
  • Versenkbare Drehknöpfe
  • Selbstreinigung
  • Kein schnelles Vorheizen
  • Teleskopauszüge nur optional
Test Backofen: Bosch Hausgeräte HBF133BR0
  • Selbstreinigende Rückwand
  • Kindersicherung
  • Kleiner Garraum
  • Teleskopauszüge nur optional
Test Backofen: Privileg PBWR6 OH5V2 IN
  • Versenkbare Drehknöpfe
  • Teleskopauszüge
Test Backofen: Siemens HE213ABS1
  • Kindersicherung
  • Teleskopauszüge nur optional
  • Keine Reinigungsfunktion
Test Backofen: Siemens HB510ABR1
  • Keine Timerfunktion
  • Teleskopauszüge nur optional
  • Keine Reinigungsfunktion
Test Backofen: Beko BBIE12000X
  • Bis 300 °C
  • Kleiner Garraum
  • Keine Timerfunktion
  • Keine Teleskopauszüge möglich
Test Backofen: Simfer BO 6019
  • Kleiner Garraum
  • Keine Grillfunktion
  • Keine Umluft
  • Nur bis 240 °C
  • Keine Timerfunktion
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Könige der Küche: Backöfen im Vergleich

Der Backofen trägt in seiner Bezeichnung zwar das »Backen«, ist aber längst nicht nur dazu geeignet, Kuchen und Brot zu backen. Damit auch andere Gerichte, wie Pizza, Fleischbraten oder Aufläufe gelingen, gibt es beim Kauf eines Backofens einiges zu beachten.

Energieeffizienz ist zweitrangig

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung klingt die Überschrift schon etwas kurios. Dennoch muss bei einem Einbaubackofen nicht so sehr auf die Energieeffizienz geachtet werden.

»Schuld« daran hat das Energieerhaltungsgesetz, welches aussagt, dass Energie zwar umgewandelt aber nicht vernichtet werden kann. Da ein Backofen die eingesetzte elektrische Energie fast ausschließlich in thermische Energie umwandelt, ist der Energiebedarf zur Wärmeerzeugung nahezu identisch.

Unterschiede von Backofen zu Backofen entstehen lediglich aufgrund von eingebauter Beleuchtung oder der verwendeten elektronischen Steuerung. Die hierzu benötigte Leistung ist gegenüber dem Heizelement allerdings vernachlässigbar.

Backöfen sind gut gedämmt und verschenken wenig Wärme.

Was sich tatsächlich auf den Energiebedarf auswirken kann, ist die Verglasung der Tür und die Dämmung des Backofens. Da es sich aber um Einbaugeräte handelt und die Küchenschränke möglichst kein Feuer fangen sollten, ist eine gewisse Dämmung einfach Grundvoraussetzung und auch hier fallen die Unterschiede nicht enorm groß aus.

Im Vergleich der Backofen spiegelt sich die Theorie wieder und sämtliche Geräte erreichen die Energieeffizienzklasse A oder A+. Wobei die Backöfen mit A+ diese Energieeffizienzklasse nur ganz knapp erreichen.

Um es genauer zu nehmen, könnte man noch auf den Energieeffizienzindex sehen, der die Vergabe der Energieeffizienzklasse bestimmt. Für die Energieeffizienzklasse A muss dieser zwischen 82 und 107 liegen. Die besten Geräte erreichen mit 81,2 gerade so noch A+. Der Schnitt liegt bei 88 und nur ein Ausreißer kommt über 100.

Grill, Heißluft – was brauche ich?

Früher hatte ein Backofen Unterhitze und wenn man Glück hatte, ließ sich auch noch eine Wärmequelle oberhalb aktivieren. Heute gibt es Unterhitze, Oberhitze, Umluft – auch Heißluft genannt – und einen Grill. Sind so viele Heizarten wirklich nötig?

Die Frage kann mit einem Ja beantwortet werden und dabei geht es nicht nur um einen besonderen Komfort. Betrachtet man sich das Energiesiegel, stehen dort zwei Werte zum Energiebedarf. Der obere bezieht sich auf Ober- und Unterhitze und der untere auf Umluft. Dabei werden Unterschiede von 0,3 kWh erkennbar, um die die Umluft-Funktion sparsamer ist.

Auf Ober- und Unterhitze sollte man nicht verzichten

Dennoch sollte man nicht auf Ober- und Unterhitze verzichten. Schließlich macht die zusätzliche Unterhitze zur Umluft den Pizzaboden so schön knusprig und wird von vielen Herstellern daher auch Pizzastufe genannt. Aber auch der Grill hat sein Vorzüge und bräunt mit der hohen Hitze von oben den Braten oder Auflauf.

Letztendlich sind alle vier Varianten sinnvoll und der neue Backofen sollte sie auch zur Verfügung stellen. Preislich ist es kaum relevant, da selbst der günstigste Backofen damit ausgestattet ist. Lediglich ein Backofen verzichtet im aktuellen Vergleich auf den Grill und die Umluft.

Teleskopauszüge sind praktisch

Fast jeder Einbaubackofen verfügt über fünf Ebenen, in die das Backblech oder der Grillroste geschoben werden. Problematisch wird es, wenn ein Brattopf auf einem Grillrost steht und dieser zum Nachwürzen oder Braten einstreichen etwas herausgezogen werden soll. Dann kann es passieren, dass das Rost Übergewicht bekommt und der Topf herunter rutscht.

Um das zu vermeiden und die Nutzung komfortabler zu gestalten, gibt es Teleskopauszüge. Wie eine Schublade lässt sich dann das Grillrost oder Backblech heraus ziehen und das (je nach Art der Teleskopauszüge) sogar komplett.

Im Backofen Vergleich fiel leider auf, dass die wenigsten Backöfen mit Teleskopauszügen ausgestattet sind. Bei vielen lassen sich diese aber nachrüsten. Die erforderlichen Schienen werden dann einfach in die vorhandenen Führungen geklickt.

Nie wieder den Backofen putzen

Ganz so einfach ist es dann doch nicht und auch wenn der Hersteller eine »Reinigungsfunktion« verspricht, muss noch immer Hand angelegt werden und nicht jede Reinigung bezieht sich auf den gesamten Garraum. Um zu wissen, was auf einen bei der Reinigung zukommt, muss man die verschiedenen Arten kennen.

Die Pyrolyse verursacht die geringste Nacharbeit. Zur Reinigung wird der Backofen für einen längeren Zeitraum auf 500 Grad oder mehr erhitzt und sämtliche Verunreinigungen verbrennen zu Asche. Anschließend den Herd einfach auswischen und fertig. Das funktioniert auch beim dafür geeigneten Backblech.

Nachteilig ist hierbei natürlich der erhöhte Energiebedarf. Deshalb sind Backöfen mit einer Pyrolyse-Funktion häufig besonders gut gedämmt und erreichen einen sehr guten Energieeffizienzindex. Die entstehenden Energiekosten bei der Pyrolyse sind letztendlich daher auch nicht teurer als ein gutes Backofenspray.

Die Selbstreinigung ist oft nur eine Reinigungshilfe

Man sollte jedoch darauf achten, dass ein solcher Backofen über eine »Kindersicherung« verfügt und die Ofentür während der Pyrolyse verriegelt. Das ist bei jedem Backofen mit Pyrolyse im Vergleich der Fall.

Die Katalyse kennzeichnet sich durch eine spezielle Beschichtung des Innenraumes. Diese wirkt wie ein Katalysator und zersetzt das Fett einfach. Dazu muss kein extra Programm gestartet werden. Die Katalyse funktioniert automatisch bei Temperaturen ab 200 Grad.

Allerdings sollte die Beschreibung des Herstellers genau gelesen werden. In den meisten Fällen gibt es diese Beschichtung nur an der Rückwand. Alle anderen Flächen müssen wie gewohnt geputzt werden. Und selbst die Rückwand kommt nicht ohne Reinigung aus. Die Katalyse zersetzt nur Fett. Alles andere muss manuell entfernt werden.

Die Hydrolyse ist im Grunde nur eine Reinigungshilfe und keine Selbstreinigung. Auf den Boden, Fettpfanne oder ein Backblech wird etwas Wasser mit Spüli gegeben, der Backofen erhitzt das Wasser, produziert damit Dampf und das löst die Verschmutzungen an. Geputzt werden muss anschließend manuell, was durch die Hydrolyse jedoch vereinfacht wird.

Im Grunde kann die Hydrolyse in fast jedem Backofen genutzt werden. Das Wasser sollte dann allerdings nicht einfach in den Backofen, sondern auf einem Backblech verteilt werden. Das »Hausmittel« wird von vielen bereits seit vielen Jahren im Backofen genutzt.

Interessante Funktionen im Backofen

Häufig zu lesen ist von der Pizza-Funktion aber was ist das genau? Die Pizza-Funktion kombiniert Umluft mit Unterhitze und erzeugt dabei eine etwas höhere Temperatur, die schnell Luftfeuchtigkeit im Backofen senkt und so für einen krossen Boden der Pizza sorgt. Wer eher auf saftige Böden steht, kann getrost darauf verzichten.

Wer kennt es nicht, da möchte man sich fix eine Tiefkühl-Pizza machen und die Backangaben beziehen sich immer auf einen vorgeheizten Backofen. Anders kann der Hersteller leider keine exakten Angaben zur Backzeit machen.

Mit Umluft und Unterhitze wird der Pizzaboden kross.

Mit der Funktion schnelles Vorheizen werden alle Heizelemente gleichzeitig aktiviert und die Aufheizzeit deutlich verkürzt. Extra Kosten entstehen dadurch nicht, da die eingesetzte Energie direkt in Wärme umgewandelt wird. Auch das Backblech für Pizza sollte so vorgeheizt werden.

Mit einer Dampffunktion sind nur sehr wenige Backöfen ausgestattet. Ein solcher Backofen verfügt über einen Wasservorrat, der auf Wusch in Dampf umgewandelt wird und den Garraum »vernebelt«. Das sorgt für knusprige Brote und erspart das Befeuchten, damit Speisen im Backofen nicht austrocknen.

Backofen Test: 19261142

Unser Favorit: Bosch HBG675BS1

Bosch gelingt es immer wieder, Haushaltsgeräte zu bauen, die begeistern und zum Bedarf der Kunden passen. Dabei richten sie sich an die breite Masse und bleiben nicht nur denen vorenthalten, die das nötige Kleingeld mitbringen. Der Backofen Bosch HBG675BS1 passt hier genau rein, bietet einen hohen Standard und bleibt dennoch erschwinglich.

Unser Favorit
Bosch Hausgeräte HBG675BS1
Test Backofen: Bosch Hausgeräte HBG675BS1
Der Bosch HBG675BS1 bringt alles mit, was ein guter Backofen mitbringen muss. Dabei bleibt er bezahlbar und liefert die gewohnte Qualität von Bosch.

Ein guter Backofen muss über die Grundfunktionen Ober-/Unterhitze, Grill und Heißluft verfügen. Das kann der Bosch natürlich und kombiniert das sogar in 13 verschiedenen Variationen. Mehr bietet im aktuellen Vergleich kein anderer Ofen. Zubehör , wie Grillrost und Backblech sind natürlich auch enthalten.

Wichtig ist es aber ebenso, die dabei erzeugten Temperaturen sowohl kraftvoll als auch dosiert einsetzen zu können. Auch hier trumpft der Ofen von Bosch mit dem größten Temperaturbereich von 30 bis 300 Grad auf.

Einfache Bedienung mit Touch und Dreh

Drehknöpfe lassen sich einfach und vor allem zielgerichtet bedienen. Die Möglichkeiten der einfachen Drehbewegung sind aber begrenzt und daher wird sie von Bosch mit Touch-Feldern kombiniert. So lassen sich einige Funktionen direkt auswählen und mit der Drehbewegung leicht im Untermenü navigieren oder Einstellungen vornehmen.

Angezeigt werden die vorgenommenen Einstellungen auf einem kleinen TFT-Display im Inneren des Drehrings.

Bewegliche Teile haben allerdings einen Nachteil – sie verschmutzen leicht und lassen sich nur schwer reinigen. Damit das bei einem Backofen nicht passiert, lassen sich viele mechanische Drehknöpfe versenken. Das ist bei der elektronischen Version nicht nötig. Der Drehring ist flach, steht nicht hervor und kann einfach abgewischt werden.

Sicherheit geht vor

Wer Energie sparen möchte, der setzt beim Hausbau auf 2fach oder 3fach Verglasung der Fenster. Bei einem Backofen sind die Temperaturunterschiede noch größer und daher besitzt die Backofentür sogar eine 4fach Verglasung.

Selbst nach einer Backzeit von einer Stunde bei 200 Grad, bleibt die Oberfläche mit 28 Grad fast schon kalt. Verbrennen kann sich daran niemand.

Damit auch in weiteren Situationen kein Malheur passieren kann, gibt es eine Kindersicherung, Restwärmeanzeige, Sicherheitsabschaltung und sogar eine elektronische Türverriegelung.

Einfache Reinigung

Die elektronische Türverriegelung hat beim Ofen Bosch HBG675BS1 einen besonderen Grund und beruht auf die Selbstreinigung per Pyrolyse.

Bei der Pyrolyse wird der gesamte Garraum für einen längeren Zeitraum auf 500 Grad und mehr erhitzt. Das verbrennt sämtliche Rückstände zu Asche, die anschließend nur noch ausgewischt werden müssen. Dabei werden zwischen 2,5 und 4,7 kWh (1 bis 2 Euro) verbraucht.

Der Energiebedarf beziehungsweise die Kosten klingen im ersten Moment zwar hoch, sind aber noch immer die effektivste Möglichkeit. Das ansonsten benötigte Backofenspray ist selten günstiger und auch die benötigte Zeit für die intensive Reinigung darf nicht vergessen werden.

Wer trotzdem nicht auf die pyrolytische Reinigung setzen möchte und lieber selbst Hand anlegt, der kann sich von der Hydrolyse dabei unterstützen lassen. Diese weicht nur mit Wasser, etwas Reinigungsmittel und mäßiger Wärme die Verkrustungen auf, die sich anschließend leicht entfernen lassen.

Energieeffizienzklasse A+

Backöfen benötigen annähernd gleich viel Energie. Kleine Unterschiede entstehen hauptsächlich durch eine bessere oder schlechtere Wärmedämmung. Das der Bosch HBG675BS1 zur Selbstreinigung die Pyrolyse und hohe Temperaturen nutzt, muss er gut gedämmt sein, um an den Außenflächen nicht zu überhitzen.

Diese gute Dämmung zahlt sich natürlich nicht nur bei der Selbstreinigung aus. Auch im laufenden Betrieb beim Backen und Schmoren geht weniger Wärme verloren und kein Backofen im aktuellen Vergleich ist sparsamer.

Bosch HBG675BS1 im Testspiegel

Stiftung Warentest kommt zu einem überzeugenden Ergebnis und vergibt die Note 1,9. Anmerken muss man dabei, dass der Testsieger mit einer 1,8 nur marginal besser bewertet wurde.

»Rundum über­zeugend. Der teurere der beiden Bosch grillt gut, backt leise und ins­gesamt noch sehr gut. Sehr tem­peratur­treu. Mit Auto­matik­pro­grammen zum Backen. Grund­rei­nigung mit Pyrolyse sehr gut. Die Kinder­sicherung ist sehr gut. Edel­stahl­front anfäl­lig für Finger­abdrücke.«

Alternativen

Unser Favorit, der Bosch HBG675BS1, liefert das beste Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Mancher empfindet das aber noch zu teuer oder ist sogar bereit, mehr zu investieren. Mit unseren Alternativen ist für jeden etwas dabei.

Wenn Geld egal ist: Neff B55CR22N0

Den Markenhersteller Neff gibt es bereits seit über 100 Jahren und auch er gehört als Tochtergesellschaft zur BSH Hausgeräte GmbH. Daher können sich Backöfen von Bosch, Siemens oder Neff durchaus ähnlich sein und spielen qualitativ auf einem Level. Auch der Ofen Neff HBG675BS1 ist unserem Vergleichssieger von Bosch funktionell recht ähnlich.

Wenn Geld egal ist
Neff B55CR22N0
Test Backofen: Neff B55CR22N0
Der Neff B55CR22N0 entspricht der etwas gehobenen Preisklasse. Dafür liefert er aber auch mehr Funktionen und lässt sogar die geöffnete Tür verschwinden.

Stiftung Warentest hat es auf den Punkt gebracht und den Einbaubackofen von Neff zum Testsieger erklärt. Bei uns geht der Sieg zwar an den Bosch, aber nur, weil die Ausstattung ähnlich, der Bosch aber etwas günstiger ist. Wem »Geld egal« ist, der findet im Ofen Neff HBG675BS1 allerdings noch den ein oder anderen Punkt, der ihn besser dastehen lässt.

Das Highlight ist dabei sicher der Slide&Hide Türmechanismus. Vermutlich ist jeder irgendwann schon mal gegen die offen stehende Backofentür gelaufen. Beim Neff muss das nicht passieren, denn die Tür lässt sich nach dem Öffnen unter dem Garraum versenken.

Hinzu kommen sämtliche weiteren Ausstattungsmerkmale der gehobenen Klasse, von Sicherheitsabschaltung, Kindersicherung, Heißluft oder Restwärmeanzeige bis zu besonderen Beheizungsarten, wie Gärstufe, Sanftgaren oder Brotbackstufe.

Bei der Reinigung setzt der Ofen Neff HBG675BS1 wie unser Vergleichssieger von Bosch auf die Pyrolyse wodurch sich die Nacharbeiten bis auf ein Minimum reduzieren. Wer dafür lieber weniger Energie aufwenden möchte, der kann auch die Hydrolyse nutzen. Beides ist möglich.

Die Pyrolyse setzt natürlich eine gute Dämmung des Backofens voraus und auch hier kann der Neff auftrumpfen. Mit einem Energieeffizienzindex von 81,2 reicht es für ein A+ und da steht er den besten Backöfen im Vergleich auch in nichts nach.

Der Neff HBG675BS1 ist ein Backofen der gehobenen Klasse, der wirklich alle Funktionen bietet. Allerdings haben die vielen Besonderheiten ihren Preis und sprengen wahrscheinlich das ein oder andere Budget.

Auch gut: Gorenje 738009

Gorenje gehört zu den Anbietern, die sich aufgrund ihrer zumeist sehr gut ausgestatteten und vor allem günstigen Geräten etabliert haben. Der Backofen Gorenje 738009 fällt in diesem Fall ganz klar in die Kategorie »Top Ausgestattet«.

Mit Dampf
Gorenje 738009
Test Backofen: Gorenje 738009
Top ausgestattet zeigt sich der Gorenje 738009 und liefert für bessere Backergebnisse sogar eine Dampffunktion.

Beim Backofen von Gorenje ist es schon schade, dass es sich um einen Vergleich und keinen Backofen Test handelt. Denn egal, wie sehr man die Herstellerseite auch studiert und die Bedienungsanleitung liest, ohne ein eigenes ausprobieren, wird man wohl kaum alle Funktionen herausfinden.

Als einer der sehr wenigen Backöfen ist der Gorenje 738009 mit einer Dampffunktion ausgestattet, die Brote knuspriger und Braten saftiger macht. Bereits hier kommen Details wie das Einstellen der Wasserhärte zum Vorschein, an die man vorher nicht denkt, die aber sehr sinnvoll sind. Schließlich gibt es auch eine Entkalkungsfunktion.

Ebenso selten und im aktuellen Vergleich ansonsten gar nicht weiter zu finden, ist die Möglichkeit, eine Temperatursonde anzuschließen. Der Backofen von Gorenje bringt diese mit und damit kann wirklich jeder Braten auf den Punkt gegart werden. Eine Übersicht welches Fleisch welche Temperatur von »blue« bis »well done« benötigt, gibt es gleich dazu.

Auf alle möglichen Funktionen und Details einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Daher nur noch ein paar Stichpunkte: GentleClose für ein sanftes Schließen der Tür, Einstellung der Display Beleuchtung, Nachtmodus mit gedimmter Beleuchtung, regelbare Lautstärke, automatische Schnellvorwärmung, automatisches Warmhalten, Teleskopauszüge…

Etwas schade ist nur, dass sich die Selbstreinigung auf eine katalytische Beschichtung der Rückwand und eine hydrolytische Reinigung mit Wasser beschränkt. Gegenüber anderen Backöfen im Vergleich ist das natürlich gut, nur um ganz oben mitzuspielen, fehlt die pyrolytische Reinigung.

Der Ofen Gorenje 738009 ist kein großes Markenprodukt und dementsprechend auch etwas günstiger. In puncto Ausstattung ist er dafür aber unschlagbar und erreicht dennoch die Energieeffizienzklasse A+. In unseren Augen ist der Backofen von Gorenje schon ein Geheimtipp, den man sich genauer ansehen sollte.

Gut & günstig: Bauknecht BAR2 KH8V2 IN

Von Bauknecht erwartet man günstige Geräte, die super ausgestattet sind und bei denen auch die technischen Daten passen. Damit kann der Backofen Bauknecht BAR2 KH8V2 IN absolut dienen.

Gut & günstig
Bauknecht BAR2 KH8V2 IN
Test Backofen: Bauknecht BAR2 KH8V2 IN
Für eine relativ geringe Investition liefert der Bauknecht BAR2 KH8V2 IN eine solide Grundausstattung und erfüllt die Energieeffizienzklasse A+.

Zugegeben der Backofen von Bauknecht ist mal nicht ganz so gut ausgestattet wie unseren anderen Empfehlungen. Dafür ist er aber auch deutlich günstiger und hebt sich wiederum deutlich von anderen Backöfen der Preisklasse ab.

Auf den ersten Blick wirkt der Bauknecht recht schlicht und einfach. Mittig ein kleines Anzeigefeld und daneben runde Drehknöpfe. Das erleichtert die Reinigung ebenso, wie die glatte Glastür oder die Tatsache, dass sich die Bedienknöpfe versenken lassen.

Beim einstellbaren Temperaturbereich schwächelt der Einbaubackofen von Bauknecht ein wenig und bereits bei 250 Grad ist Schluss. Dafür gibt es die Umluft (Heißluft)und Unterhitze Kombination und Pizzen sollten trotzdem kross bleiben. Die »Powerheißluft« verspricht dabei sogar, dass auf ein Vorheizen verzichtet werden kann.

Die »Selbstreinigung« setzt auf Hydrolyse und unterstützt demnach nur. Die angedampften und damit aufgeweichten Fett- und Essenreste müssen anschließend noch mit einem feuchten Lappen entfernt werden.

Dafür darf man sich beim Energieverbrauch zurücklehnen. Mit der Energieeffizienzklasse A+ und einem Energieeffizienzindex von 81,3 ist der Bauknecht nur um 0,1 »schlechter« als unsere sparsamste Empfehlung von Bosch.

Der Ofen Bauknecht BAR2 KH8V2 IN ist kein High-End Backofen mit unzähligen Funktionen. Er ist jedoch gut ausgestattet und dafür im Preis unschlagbar. Das bestätigt auch Stiftung Warentest mit einer Benotung von 2,3.

Was gibt es sonst noch?

Miele H 6167 E

Qualität hat ihren Preis und der kann manchmal ganz schön zulangen. So, wie beim Backofen Miele H 6167. Dafür kann er aber auch ganz schön auftrumpfen.

Das beginnt mit einem Temperaturbereich von 30 bis 300 Grad, was vom Speisen warmhalten bis zu krosser Pizza alles ermöglich. Platz genug ist dafür im 76 Liter Garraum auf jeden Fall und zehn verschiedene Heizkombinationen sind für jeden fall gewappnet.

Gereinigt wird der Miele Backofen katalytisch. Zumindest die Rückwand lässt in dieser Form das angespritzte fett einfach verschwinden. Die seitenwände lassen sich dank »PerfectClean« und einer extra glatten Oberfläche leicht von Hand reinigen. Spritzt mal etwas an den Grill, kann der abgeklappt und ebenfalls geputzt werden.

Beachten sollte man, dass der Ofen Miele H 6167 eine Bedienung des Kochfeldes mitbringt und daher an einer Herdanschlussdose angeschlossen werden muss. Besser und vielleicht auch etwas günstiger wird es daher wahrscheinlich, wenn Einbaubackofen und Kochfeld als Set gekauft werden.

Samsung Dual Cook Flex NV75N5641RS/EG

Samsung liefert Technik mit dem Ticken mehr als andere. Ob man immer alles braucht, muss jeder für sich entscheiden. Fakt ist aber, dass sich Samsung die gehobene Ausstattung selten extra bezahlen lässt und auch der Backofen Samsung Dual Cook Flex NV75N5641RS/EG fällt preislich kaum aus der Rolle.

Wie der Name »Dual Cook« schon sagt, bringt der Samsung eine kleine Besonderheit mit. Er bietet zwar ebenso nur einen Garraum aber dieser lässt sich teilen und auch getrennt bedienen. Dafür sind sogar 2 Umluft-Lüfter verbaut, die die Heißluft verteilen. Bei Bedarf kann sogar nur der obere Garraum geöffnet werden, um unten keine Wärme zu verschenken.

Was gut klingt hat aber auch seine Tücken beziehungsweise ist nur begrenzt nutzbar. Da es sich weiterhin nur um einen Garraum handelt, sind beide Bereiche nicht thermisch getrennt. Sie bieten zwar eine getrennte Temperatureinstellung, zu groß darf die Differenz aber auch nicht sein.

Bei der Reinigung setzt der Ofen Samsung Dual Cook Flex auf eine katalytische Rückwand, die Fettrückstände selbstständig verschwinden lässt. Die Seitenflächen besitzen eine Keramik-Emaille-Beschichtung, die sich leichter reinigen lassen soll.

Miele H 2265-1 E ACTIVE

Miele steht für qualitativ hochwertige Geräte, was in den meisten Fällen allerdings seinen Preis hat. Auch der Backofen Miele H 2265-1 E ACTIVE kann nicht gerade als günstig bezeichnet werden. Man muss ihm aber zugestehen, dass er die Bedienung für Herdplatten gleich mitbringt. Auch wenn das auf unsere Beurteilung keinen Einfluss hat.

Einfluss haben dafür die versenkbaren Drehknöpfe zur Bedienung, die Energieeffizienzklasse A+ oder die Möglichkeit des schnellen Vorheizens.

Gut gefällt auch die Reinigung, die auf eine katalytische Rückfläche setzt. Seitenwände und teilweise auch das Zubehör sind mit »PerfectClean« ausgestattet, was eine antihaftbeschichtete Oberfläche und damit leichte Reinigung verspricht.

Etwas aufpassen muss man beim Anschluss. Da der Backofen Miele H 2265-1 E ACTIVE eine Bedienung des Kochfeldes mitbringt, reicht ihm keine 230 V Steckdose. Benötigt wird eine Herdanschlussdose, die mit 3x 16 A abgesichert sein muss.

AEG BPS33102ZM

Der Ofen AEG BPS33102ZM ist im aktuellen Vergleich der günstigste Einbaubackofen, der die pyrolytische Selbstreinigung nutzt. Das setzt eine gute Wärmedämmung voraus, was sich wieder positiv auf auf den Energiebedarf auswirkt. Energieeffizienzindex von 81,2 wird er auch von keinem anderen Backofen unterboten.

Auch beim möglichen Temperaturbereich zeigt der AEG das Limit auf. Von 30 bis 300 Grad ist alles möglich und das bieten sonst nur deutlich teurere Geräte.

Niedrige Temperaturen sind vor allem dann praktisch, wenn Speisen warmgehalten oder gefrorenes Essen aufgetaut werden soll. Auch das Geschirr lässt sich damit vorwärmen, damit das aufgetane Essen nicht gleich wieder kalt wird.

Der Backofen AEG BPS33102ZM ist optisch und von der Bedienung her recht einfach gehalten, hat im Inneren aber einiges zu bieten.

Bosch Hausgeräte HBF133BR0

Markenqualität zum fairen Preis. So lässt sich der Backofen Bosch HBF133BR0 durchaus bezeichnen. Er ist günstig, er ist von Bosch und er bringt eine solide Grundausstattung mit. Ob Timer-Funktion, schnelles Vorheizen oder Kindersicherung – es ist alles dabei.

Besonders positiv fällt aber die Reinigung auf. Bei der Rückwand wird auf die katalytische Reinigung gesetzt, die ganz von selbst Fett zersetzt. Rundherum gibst es stattdessen »GranitEmail«, welche besonders hart und glatt ist, was die Reinigung vereinfacht.

Auch die Tür beziehungsweise Klappe macht es einem einfach. Diese besteht auf der Innenseite vollflächig aus Glas und ist ohne Kanten und Absätze ebenso leicht zu reinigen.

Zu kritisieren wäre eventuell, dass es keine Pizza-Stufe gibt und der Garraum mit 66 Liter etwas kleiner ausfällt aber man bei einem fairen Preis des Ofens Bosch HBF133BR0 muss man auch mal Abstriche machen.

Privileg PBWR6 OH5V2 IN

Wer möglichst viel bei geringer Investition möchte, der sollte sich den Ofen Privileg PBWR6 OH5V2 IN ansehen. Preislich ist er kaum zu unterbieten, es sei denn, man verzichtet sogar auf die Timer-Funktion. Das sollte man jedoch eher nicht machen.

Neugierig macht beim Privileg vor allem die »Turn & Go« Funktion, die mit einem Dreh über 80 Rezepte ermöglichen soll. Darüber wie das funktioniert, schweigt sich die Herstellerseite allerdings aus.

Die App selber bietet allein durch Fotos von den vorhandenen Zutaten eine passende Rezeptauswahl, was eine tolle Idee ist. Dazu gibt es die passenden Einstellungen zum Backofen.

Wozu der Ofen selbst eine Einstellung »Turn & Go« besitzt ist jedoch nicht nachvollziehbar. Zumindest bietet die App keine Verbindungsmöglichkeit mit dem Backofen und nirgendwo sind Angaben zu WLAN, Bluetooth oder andere Verbindungsvarianten zu finden. Hat die App überhaupt etwas mit dem Herd zu tun?

Ansonsten bietet der Ofen Privileg PBWR6 OH5V2 IN eine solide Grundausstattung mit hydrolytischer Reinigung, versenkbarer Drehknöpfe und sogar zwei Teilauszüge sind bereits vorhanden und müssen nicht nachgekauft werden.

Siemens HE213ABS1

Vorsicht und genau hinsehen! Der Ofen Siemens HE213ABS1 ist ein recht einfacher Backofen, mit typischer Grundausstattung plus Timer-Steuerung. Teleskopauszüge sind zwar erhältlich, müssen aber separat erworben werden.

Eine Selbstreinigungsfunktion gibt es zwar nicht, der Innenraum ist dafür aber mit einer Beschichtung aus Granit-Glanz-Emaille versehen. Diese ist besonders hart und glatt, was eine manuelle Reinigung spürbar vereinfacht. Dennoch ist der Einbaubackofen mit seiner mäßiges Ausstattung einfach zu teuer und hebt sich damit von seinen Konkurrenten ab.

Ansehen sollte man sich ihn trotzdem. Zumindest, wenn man eine Kombination mit Kochfeld sucht. Der Ofen Siemens HE213ABS1 bringt das Bedienfeld dafür nämlich mit und wird als Set preislich wieder attraktiv. Zum Zeitpunkt des Vergleichs war das Set sogar günstiger als der Backofen einzeln.

Siemens HB510ABR1

Haushaltsgeräte von Siemens bürgen für einen guten Qualitätsstandard und kosten dementsprechend auch etwas mehr. Auch dann, wenn die technische Ausstattung eher der eines NoName- Produktes entspricht.

Der Backofen Siemens HB510ABR1 gehört im aktuellen Vergleich zu den Backöfen mit der geringsten Ausstattung und hebt sich preislich auch nicht zu sehr davon ab. Die Standardfunktionen von Ober-/Unterhitze, Grill, Umluft und schnelles Vorheizen sind vorhanden, auf alles weitere muss man allerdings verzichten. Sogar auf die Timer-Steuerung.

Wer gern auf ein Markengerät setzt und dennoch nicht viel investieren möchte, der kann durchaus zum Ofen Siemens HB510ABR1 greifen. Muss aber damit leben, dass es nicht mehr als die einfachsten Grundfunktionen gibt.

Beko BBIE12000X

Du bekommst was du bezahlst! So in etwa passt die Aussage schon zum Ofen Beko BBIE12000X. Der Backofen ist aktuell der günstigste im Vergleich und dementsprechend darf man auch nicht so viel erwarten.

Der Beko über verfügt über die Grundlagen von Ober-/Unterhitze, Grill und Umluft und die einzelnen Beheizungsarten lassen sich auch in 6 verschiedenen Varianten nutzen oder kombinieren. Wem das reicht, der muss auch nicht mehr investieren.

Wobei eine Timer-Funktion aber generell schon empfehlenswert wäre und für eine minimal größere Investition wäre die auch möglich.

Positiv fällt aber auf, dass der Ofen Beko BBIE12000X über »schnelles Vorheizen« und eine hydrolytische Reinigungsfunktion verfügt. Wobei letztes keine besonderen technischen Möglichkeiten abverlangt.

Simfer BO 6019

Gibt es einen Backofen, zu dem wir nicht raten würden? Ja, es ist der Ofen Simfer BO 6019. Nicht etwa, weil er schlecht ist oder einen extrem hohen Energiebedarf hat, nein, er ist nicht besser oder schlechter als andere günstige NoName-Backöfen.

Was nicht passt, sind die Kenndaten und Funktionen im Verhältnis zum Preis. Äußerlich sind die Abmessungen aller Backöfen im Vergleich nahezu identisch. Trotzdem haben wir keinen Ofen dabei, der einen kleineren Garraum als der Simfer bietet.

Es gibt auch keinen Einbaubackofen, der über weniger Funktionen verfügt. Wer sich für den BO 6019 entscheidet, der muss ohne Timer, Grill oder Umluft leben und sich mit Temperaturen bis 240 Grad begnügen.

Das wäre okay, wenn der Preis dazu passt. Schließlich muss man nicht vorhandene Funktionen auch nicht bezahlen. Der Ofen Simfer BO 6019 ist im aktuellen Vergleich jedoch der Backofen mit der minimalistischsten Ausstattung, deswegen aber trotzdem nicht der günstigste Backofen.

So haben wir verglichen

Beim Backofen-Vergleich handelt es sich nicht um einen Test, bei dem die Testgeräte selbst ausprobiert wurden!

Bei der Auswahl der Geräte haben wir uns nach dem allgemeinen Kaufinteresse gerichtet und versucht, möglichst viele unterschiedliche Hersteller zu berücksichtigen. Mit weiteren Updates werden auch noch weitere ihren Platz finden.

Ausgewählt haben wir einzelne Backöfen ohne Kochfelder, da diese heute in vielen Küchen getrennt installiert werden. Einige Öfen bieten zwar auch eine Steuerung des Kochfeldes an und müssen auch damit kombiniert werden, diese Funktion floss jedoch nicht in die Beurteilung ein.

Zur Bewertung der Backöfen haben wir uns die Energieeffizienz, die Ausstattung und die Funktionen angesehen. Besonders bewertet wurde die Bedienung, die Anzeige, die Beheizungsarten und Funktionen, wie Grill, Umluft, schnelles Vorheizen, Teleskopauszüge und auch die Selbstreinigung.

Unser Favorit ist nicht immer das Gerät, dass die meisten Möglichkeiten bietet. Vielmehr handelt es sich hier um ein Gesamtpaket aus sinnvollen Funktionen, Effizienz und auch einem tragbaren Preis.

Da jedoch nicht jeder dieselben Bedürfnisse und auch nicht dasselbe Budget hat, gibt es weitere Empfehlungen, wie »Gut & Günstig« oder »Wenn Geld egal ist«. Ein Backofen kann sich aber auch durch besondere Funktionen auszeichnen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Backofen?

Für uns ist der beste Backofen der Bosch HBG675BS1. Er glänzt mit der Energieeffizienzklasse A+, ermöglicht Temperaturen von 30 bis 300 Grad und reinigt sich dank Pyrolyse absolut selbstständig.

Welcher Backofen wurde von Stiftung Warentest getestet?

Drei der Backöfen im aktuellen Vergleich waren bereits bei Stiftung Warentest. Unser Favorit, der Bosch HBG675BS1, erreichte die Note 1,9, der Neff B55CR22N0 wurde mit 1,8 Testsieger. Gar nicht so weit dahinter lag mit 2,3 der Bauknecht BAR2 KH8V2 IN.

Was bedeutet Pyrolyse oder pyrolytisch bei Backöfen?

Die Pyrolyse ist eine Art der Selbstreinigung, bei der der Garraum für einen längeren Zeitraum auf etwa 500 Grad erhitzt wird. Dabei verbrennen sämtliche Verschmutzungen und anschließend muss nur die Asche ausgekehrt werden.

Was bedeutet Katalyse oder katalytisch bei Backöfen?

Bei der Katalyse reinigt sich der Backofen (meist nur die Rückwand) selbstständig. Katalysatoren in der Oberflächenbeschichtung zersetzen Fett bereits bei einer Temperatur ab 200 Grad.

Was bedeutet Hydrolyse oder hydrolytisch bei Backöfen?

Hydro steht für Wasser und damit wird die Reinigung des Backofens erleichtert. Es wird auf den Boden des Garraumes oder die Fettpfanne gegeben und verdampft bei Erwärmung. Der Wasserdampf löst Verschmutzungen an, welche sich anschließend leichter entfernen lassen.

Was macht die Pizzastufe beim Backofen?

Die Pizzastufe kombiniert Umluft mit der Unterhitze und erzeugt schnell hohe Temperaturen. Das senkt die Luftfeuchtigkeit im Backofen und sorgt für einen krossen Boden.

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