Der beste Gaming-Monitor

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Gaming-Monitor Test: Bester Gaming Monitor 2018

Der beste Computer-Monitor für Gamer ist der Asus ROG Swift PG27UQ. Er bietet so ziemlich alles, was das Gamer-Herz begehrt: Knackscharfe Ultra-HD-Auflösung, eine hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz samt Nvidia G-Sync sowie HDR. Abgerundet wird das Ganze durch eine tolle Bildqualität. Nur ist der Preis für den Monitor dementsprechend hoch.

Update 30. November 2018

Wir haben einen neuen Favoriten bei den Gaming-Monitoren: Der Asus ROG Swift PG27UQ bietet neuste Technik, eine beeindruckende Bildqualität und viele Gaming-spezifische Features, kostet allerdings eine Menge Geld.

Anspruchsvolle Spieler stellen an ihre Monitore andere Anforderungen, als es beispielsweise bei der Bildbearbeitung oder im Office-Betrieb der Fall ist. Während eine hohe Farbtreue für ein Gaming-Display natürlich wünschenswert ist, gilt eine schlierenfreie Darstellung und eine hohe Bildwiederholrate als eigentliche Priorität. Für beides braucht es eine möglichst geringe Reaktionszeit der einzelnen Pixel.

Wenn es um Farbtreue geht, führt kaum ein Weg an IPS-Displays vorbei, die sich deshalb in den meisten Bereichen auch immer mehr durchsetzen. Für Computer-Spiele sind die üblichen Reaktionszeiten von IPS-Panels dagegen bislang zu langsam – auch wenn sich das Blatt hier langsam wendet. Doch in Sachen Geschwindigkeit hat die ältere TN-Technologie nach wie vor die Nase vorn. TN-Panels haben allerdings hinsichtlich Farbtreue und Blickwinkelstabilität gegenüber IPS-Panels das Nachsehen.

Als Alternative zu diesen beiden Display-Varianten gibt es immer häufiger VA-Panels: Sie bieten eine bessere, fast schon vergleichbare Bildqualität wie IPS-Modelle, kosten aber weniger. Doch auch VA ist etwas langsamer als TN.

Wir haben uns sieben Gaming-Monitore für Sie angesehen und getestet. Zwei davon haben ein VA-Panel, zwei ein TN-Display und drei verwenden IPS als Display-Technologie.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Asus ROG Swift PG27UQ

Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG27UQ
Neuste Technik in Kombination mit hohen Auflösungen und Bildwiederholraten machen den Asus zu unserem Favoriten.

Der Asus ROG Swift PG27UQ lässt sich wohl als eines der aktuellen Spitzenmodelle im Gaming-Segment bezeichnen. Denn er ist einer der wenigen Modelle, der bei einer ultrahohen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel eine rasante Bildwiederholrate von 144 Hertz bietet. Zusätzlich bügelt die Bildsynchronisationstechnik Nvidia G-Sync die Wiedergabe zusätzlich glatt. Für eine noch realistischere Darstellung sorgt außerdem zuschaltbares HDR (High Dynamic Range). Auch die allgemeine Bildqualität kann definitiv überzeugen, besonders hervorzuheben ist die hohe Helligkeit. Der Testsieger hat aber noch einiges mehr zu bieten, was Gamer-Herzen höher schlagen lässt.

Nur bittet der Hersteller ordentlich zur Kasse und in Sachen Stromverbrauch verhält sich der Monitor nicht gerade mustergültig. Außerdem brauchen Sie auch einen leistungsstarken und damit auch teuren Gaming-PC, damit eine flüssige Wiedergabe gegeben ist.

WQHD-Alternative

AOC Agon AG271QX

Test Gaming-Monitor: AOC Agon AG271QX
Ein echter Preis-Leistungs-Tipp ist der AOC Agon AG271QX, der ein rundes Gesamtpaket zum günstigen Preis bietet.

Wer keinen mehrere tausende Euro teuren Gaming-PC besitzt, aber dennoch mit hohen Bildraten in einer relativ hohen Auflösung zocken will, der greift am besten zum AOC Agon AG271QX. Er stellt Inhalte in WQHD dar, also in 2.560 x 1.440 Pixel, was ein deutlich klareres Bild als nur Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) ergibt. Und da AOC auf die Bildsynchronisation Freesync setzt, bleibt der Preis auch recht niedrig. Größere Abstriche müssen Sie kaum machen: Die Bildqualität kann überzeugen und die Bildwiederholfrequenz liegt bei flotten 144 Hertz. Die Reaktionszeit des Displays ist sogar geringer als beim Testsieger.

Dafür ist das TN-Panel aber auch recht blickwinkelinstabil und die Helligkeit fällt etwas ungleichmäßig aus. Dennoch: So viel Ausstattung zu diesem Preis gibt es kaum anderswo.

Gut & günstig

Samsung C24FG73

Test Gaming-Monitor: Samsung C24FG73
Viel Leistung fürs Geld bietet der Samsung – dafür aber auch nur eine Full-HD-Auflösung auf 24 Zoll.

Für Sparfüchse empfehlen wir den Samsung C24FG73. Auch dieses Modell bietet 144 Hertz, umfangreiche Ergonomie-Funktionen und dank der hauseigenen QLED-Technik eine gute Bildqualität. Auch die Reaktionszeit ist mit einer Millisekunde durchaus spieltauglich. Außerdem handelt es sich um einen Bildschirm im Curved-Design, der einen noch etwas besser ins Spielgeschehen eintauchen lässt.

Mit einer Bilddiagonale von 24 Zoll ist der Samsung zwar nicht der größte Monitor, doch in Kombination mit der ebenfalls nicht allzu hohen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ergibt sich dennoch ein recht scharfes Bild. Eins ist uns aber aufgefallen: Der Standfuß nimmt recht viel Platz auf dem Schreibtisch ein.

Multi-Monitor-Ersatz

Samsung C49HG90

Ziemlich ungewöhnlich ist der Samsung C49HG90. Er bietet nämlich eine Diagonale von stolzen 49 Zoll im ultrabreiten 32:9-Format. Damit taugt der Monitor sogar als besserer Ersatz für den mittlerweile weit verbreiteten Dual-Screen-Betrieb, da keine störenden Rahmen die Darstellung trüben. Zeitgleich müssen Sie nicht auf eine hohe Bildwiederholrate (144 Hz) verzichten. Außerdem handelt es sich um ein Curved-Design, das zusammen mit der guten Bildqualität für ein intensives Gaming-Erlebnis sorgt.

Doch im Prinzip handelt es sich bei der Auflösung »nur« um Full-HD, was auf der breiten Diagonale stellenweise ein unscharfes Bild ergibt. Außerdem müssen Spiele das ultraweite Bildformat unterstützen, da es ansonsten zu seltsamen, unvorteilhaften Verzerrungen kommt. Und wenig überraschend verlangt der Hersteller einen recht hohen Preis für diesen Exoten.

Speed-King

Asus ROG Swift PG258Q

Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG258Q
Mit rasanten 240 Hertz und hellem, schnell schaltendem Panel eignet sich der Asus-Monitor auch für professionelle E-Sport-Profis.

Wenn es um Schnelligkeit geht, wie es vor allem bei professionellen E-Sportlern und schnellen Shootern der Fall ist, dann ist der Asus ROG Swift PG258Q die beste Wahl. Der Bildschirm bietet eine rasante Bild­wie­der­hol­fre­quenz von 240 Hertz und eine Reaktionszeit von nur einer Millisekunde! Für flüssige Bildabläufe sorgt hier wiederum G-Sync.

Allerdings muss man für die hohe Geschwindigkeit einige Kompromisse eingehen: Die Displaydiagonale misst nur knapp 25 Zoll und auch die Auflösung ist mit lediglich 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) deutlich geringer.

Vergleichstabelle

Unser FavoritWQHD-AlternativeGut & günstigMulti-Monitor-ErsatzSpeed-King
Modell Asus ROG Swift PG27UQ AOC Agon AG271QX Samsung C24FG73 Samsung C49HG90 Asus ROG Swift PG258Q Acer Predator Z35P AOC AGON AG352QCX BenQ ZOWIE XL2735 Viewsonic XG2703-GS Asus ROG Swift PG279Q Asus MG 279Q
Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG27UQTest Gaming-Monitor: AOC Agon AG271QXTest Gaming-Monitor: Samsung C24FG73Test Gaming-Monitor: Samsung C49HG90Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG258QTest Gaming-Monitor: Acer Predator Z35PGaming-Monitor-Test AOC AGON AG352QCXTest Gaming-Monitor: BenQ ZOWIE XL2735Test Gaming-Monitor: Viewsonic XG2703-GSTest Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG279QTest Gaming-Monitor: Asus MG 279Q
Pro
  • Ultra-HD-Auflösung
  • Hohe Bildwiederholrate
  • HDR
  • Nvidia G-Sync
  • Sehr hohe Bildqualität & Helligkeit
  • Hohe Bildqualität
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Freesync
  • Günstiger Preis
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Curved-Display
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Günstiger Preis
  • Hohe Bildqualität
  • Freesync
  • Ultraweite Bildfläche
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Freesync
  • Curved-Display
  • Gute Bildqualität
  • Sehr hohe Bildwiederholrate
  • 3D-Darstellung
  • Hohe Helligkeit
  • G-Sync
  • Curved-Display
  • Große Bildfläche
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Sehr hohe Auflösung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • G-Sync
  • Curved-Display
  • Große Bildfläche
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Freesync
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Inklusive Sichtblenden & Kabelfernbedienung
  • Erschwinglicher Preis
  • Erstklassige Bildqualität
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • G-Sync
  • Sehr gute Bildqualität
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • G-Sync
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Gute Ausstattung
  • FreeSync
Contra
  • Hoher Preis
  • Hoher Stromverbrauch
  • Hoher Stromverbrauch
  • Ungleiche Helligkeitsverteilung
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • "Nur" Full-HD
  • Standfuß nimmt viel Platz ein
  • Auflösung vergleichsweise niedrig
  • Nicht alle Spiele unterstützen das Bildformat
  • Hoher Preis
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Weniger natürliche Farben
  • "Nur" Full-HD
  • Kleinste Bildschirmdiagonale im Test
  • Hoher Preis
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Anschlüsse schwer erreichbar
  • Relativ niedrige Auflösung
  • Niedrigerer Kontrast
  • Weniger natürliche Farben
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Mäßige Gammawerte
  • Ungleichmäßige Ausleuchtung
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Bildsynchronisation DyAc greift nicht immer
  • Hoher Preis
  • Umständliche Menübedienung
  • Ungünstige Position der Headset-Halterung
  • Stellenweise Nachzieheffekte
  • Teilweise Nachzieheffekte
  • Geringe Aussstattung
  • Teuer
  • Teilweise Nachzieheffekte
  • Moduseinstellungen könnten besser sein
Bester Preis
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G-Sync oder FreeSync?

Im Segment der Gaming-Monitore machten in letzter Zeit vor allem zwei Technologien von sich Reden: G-Sync von Nvidia und Freesync von AMD. Beide Systeme sollen dafür sorgen, dass Spiele durch eine bessere Kommunikation zwischen Grafikkarte und Monitor flüssiger laufen. Dazu wird die Bildwiederholfrequenz des Monitors kontinuierlich mit der Framerate synchronisiert, die die Grafikkarte gerade leistet. Das bedeutet: Rendert eine Grafikkarte ein Spiel mit 36 Frames pro Sekunde, arbeitet auch der Monitor mit 36 Hertz.

In der Praxis sorgt das dafür, dass die oft sichtbaren Tearings, also »zerrissene« Bildinhalte, fast komplett ausgemerzt werden. ComputerBase stellt die Vor- und Nachteile von G-Sync in einem ausführlichen Artikel vor; ein Vergleich von G-Sync und FreeSync findet sich beispielsweise bei PC Games Hardware.

Das Problem: Vor allem G-Sync-Monitore sind durch die Notwendigkeit eines speziellen Chipsatzes nicht nur vergleichsweise selten, sie kosten auch in der Regel rund 150 bis 200 Euro mehr als vergleichbare Modelle ohne dieses Feature.

G-Sync-Modelle sind deutlich teurer

Außerdem handelt es sich bei G-Sync um eine proprietäre Technologie, die die Nutzung einer Nvidia-Geforce-Grafikkarte zwingend voraussetzt. Als Käufer eines G-Sync-Monitors bindet man sich damit letztlich langfristig an Nvidia.

Beim Konkurrenzsystem AMD Freesync handelt es sich dagegen um eine offene Technologie, für die AMD anders als Nvidia keine Lizenzgebühren von den Herstellern verlangt. Dadurch sind Freesync-Monitore oft günstiger als ihre G-Sync-Pendants. Doch auch hier gilt der Grafikkarten-Zwang, denn auch Freesync funktioniert nur in Kombination mit den entsprechenden AMD-Radeon-GPUs.

Wer sich also nicht auf Grafikkarten eines Herstellers einschränken lassen will, kann auch auf die Techniken verzichten – Hauptsache, es ist ein Monitor mit einer hohen Bildwiederholfrequenz wie 144 Hertz. Auch ComputerBase empfiehlt als Alternative zu G-Sync und Freesync einen Monitor mit 144 Hertz Bildwiederholfrequenz.

Da die Technologien aber eine unbestreitbar flüssige Wiedergabe ermöglichen, besitzen fast alle unserer Testkandidaten G-Sync oder Freesync. Einzig der BenQ Zowie XL2735 liefert in unserem Test unabhängig von der Grafikkarte ein hervorragendes Spielerlebnis und reduziert die Nachteile durch eine Reihe durchdachter Funktionen.

Gaming-Monitor Test: Bester Gaming Monitor 2018

Unser Favorit: Asus ROG Swift PG27UQ

Beim Asus ROG Swift PG27UQ müssen Gamer keine Kompromisse eingehen, denn er repräsentiert als einer der wenigen aktuell verfügbaren Modelle den aktuellen Stand der Monitortechnik.

Unser Favorit

Asus ROG Swift PG27UQ

Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG27UQ
Neuste Technik in Kombination mit hohen Auflösungen und Bildwiederholraten machen den Asus zu unserem Favoriten.

Der Asus ROG Swift PG27UQ ist das aktuelle Flaggschiff des Herstellers und kann mit hohen, fast schon konkurrenzlosen Techniken und Ausstattungsmerkmalen punkten. Tatsächlich kündigte Asus dieses Modell bereits zum Jahresbeginn 2017 an, jedoch kamen die Geräte erst im Sommer 2018 auf den Markt.

Neuste Technik an Bord

Das Besondere am Asus ROG Swift PG27UQ ist die Tatsache, dass er eine sehr hohe Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln (Ultra-HD) und eine Bildwiederholrate von 144 Hertz auf einer Bilddiagonale von 27 Zoll kombiniert. Das erlaubt nicht nur einen hohen Detailgrad und eine scharfe Darstellung der Inhalte, die Wiedergabe erfolgt außerdem noch sehr flott. Zusätzlich sorgt die zuschaltbare Bildysnchronisationstechnik Nvidia G-Sync für eine flüssige Bildfolge ohne Ruckler oder Tearings (ein Zerreißen des Bildes). All diese Eigenschaften und Techniken sorgen in der Praxis für ein überaus flüssiges, beeindruckend detailliertes Bild, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Doch damit nicht genug: Der Monitor unterstützt außerdem noch HDR (High Dynamic Range), um Filme, Bilder und Spiele mit einem überdurchschnittlich großen Dynamikumfang darzustellen. Die Weiß- und Schwarzwerte sind also sehr hoch, was für eine recht realitätsnahe Darstellung sorgt – natürlich muss das Ausgangsmaterial auch in HDR vorliegen. Zum Einsatz kommt dabei auch der umfangreiche DCI-P3-Farbraum zum Einsatz, der auch in Kinosälen verwendet wird. Beides in Kombination kommt der Wahrnehmung des menschlichen Auges sogar recht nah. Deshalb besitzt der Asus ROG Swift PG27UQ auch noch das DisplayHDR-1000-Zertifikat und eignet sich damit auch problemlos für den professionellen Einsatz, beispielsweise für Bild- und Video-Arbeiten.

Dynamisch dimmbare Hintergrundbeleuchtung

Zusätzlich kann die LED-Hintergrundbeleuchtung des Monitors mit 384 dynamisch dimmbaren Zonen aufwarten. Erst dadurch kommen die satten und tiefen Schwarzwerte zustande, da das Gerät einzelne LEDs flexibel ein- und ausschalten kann. Wenig überraschend setzt Asus auf ein farbintensives IPS-Panel und der sogenannten Quantum-Dot-Technik, die zusammen eine fast schon fotorealistische Darstellung ermöglichen sollen. Die Helligkeit wird ebenfalls mit Hilfe von integrierten Umgebungslichtsensoren dynamisch eingestellt, damit der Wert immer optimal ausfällt. Natürlich merkt man noch, dass es sich hier um einen Computerbildschirm handelt, aber in Sachen Bildqualität können sich viele Konkurrenzprodukte eine dicke Scheibe von unserem Favoriten abschneiden.

Features speziell für Gamer

Das kantige Design mit verschiedenen Stilelementen macht schon deutlich, dass sich der Asus ROG Swift PG27UQ an PC-Gamer richtet. Tatsächlich verfügt der Monitor sogar über eine synchronisier- und einstellbare RGB-Beleuchtung auf der Rückseite und über eine sogenannte Leuchtsignatur im Standfuß. Dafür befinden sich auch noch drei unbedruckte Linsen im Lieferumfang, um sie mit eigenen Symbolen zu verzieren. Ab Werk wird das Asus-ROG-Logo auf den Boden gestrahlt. Doch damit nicht genug, denn der Hersteller integriert das »ROG Light Signal«. Das ROG-Logo wird über einen kleinen Projektor in der Oberseite des Standfußes an die Wand projeziert. Hardcore-Fans dürfte das freuen.

Das Bildschirmmenü bietet recht umfassende Einstellmöglichkeiten, insbesondere eben für den Einsatz in Spielen: Es lassen sich verschiedene Fadenkreuze auf den Monitor einblenden, Timer können gestellt werden oder man kann sich die aktuelle Bildrate (Bilder pro Sekunde) anzeigen lassen. Hinzu kommen noch Bildprofile für verschiedene Spielegenres, die hauptsächlich die Farb- und Helligkeitswerte verstellen. Zum Beispiel wird im Profil »FPS« (First Person Shooter) der Kontrast deutlich erhöht, um damit Gegner auch in dunklen Bereichen zu erkennen. All diese Optionen lassen sich über die Tasten rechts am Monitor einstellen, was sehr intuitiv von der Hand geht. Tatsächlich unterscheiden sich die verschiedenen Profile auch sichtbar voneinander.

Hohe Ergonomie

Der Asus ROG Swift PG27UQ steht recht stabil auf einem dreibeinigen Gestell aus Metall, das auch noch umfangreiche Einstellmöglichkeiten erlaubt. Der Monitor lässt sich nämlich recht weit drehen, neigen, schwenken und um bis zu 12 Zentimeter in der Höhe verstellen. Auch die Pivot-Funktion, bei der sich der Monitor um 90 Grad drehen lässt (quasi hochkant), ist mit an Bord. Dadurch lässt sich der Bildschirm sehr flexibel einstellen und an unterschiedlichste Aufstellorte anpassen – sehr schön!

Bei den Anschlüssen stehen Displayport und HDMI zur Verfügung, wobei sich G-Sync nur über ersteren Anschluss aktivieren lässt. Außerdem gibt es noch zwei USB-3.0-Schnittstellen und einen Kopfhöreranschluss.

Nachteile

Der aufmerksame Leser ahnt es wohl bereits: Der Asus ROG Swift PG27UQ kostet eine Menge Geld, was wohl der buchstäblich größte Nachteil unseres Favoriten ist. Und um tatsächlich sehr hohe Bildraten jenseits von 60 Bildern pro Sekunde in Spielen zu erhalten, braucht es auch noch einen High-End-Gaming-PC, der (im sowieso schon günstigeren) Selbstbau zusätzlich nochmal mindestens 1500 Euro kostet! Denn die hohe Auflösung fordert einiges an Grafikleistung. Eine Grafikkarte in Form der Nvidia Geforce RTX 2070 ist hier fast schon Pflicht.

Außerdem ist da noch dieser kleine Lüfter, der im Monitor integriert ist, um die Abwärme nach Außen zu leiten. Der ist im normalen Betrieb nicht hörbar, wenn man allerdings alle Techniken ausreizt, dreht der stellenweise deutlich hörbar auf. Wer aber grundsätzlich nur mit dem Headset zockt, der bekommt das Rauschen kaum zu hören. Gleichzeitig verbraucht der Monitor dabei auch noch überdurchschnittlich viel Strom.

Asus ROG Swift PG27UQ im Testspiegel

Der Asus ROG Swift PG27UQ ist ein Gaming-Monitor, den sich viele Gamer wünschen. Aber auch die Presse ist von dem Bildschirm begeistert. Kritik hagelt es aber vor allem für den hohen Preis.

Bei PC-Welt (07/2018) erhält der Bildschirm die Note gut (2,37). Gelobt werden die technischen Highlights des Geräts, die aktuell aber kaum ausgereizt werden können:

»Der Gaming-Monitor schafft die UHD-Auflösung 2160p mit bis zu 144 Hertz auf den Bildschirm zu bringen, was noch nicht einmal die schnellsten aktuellen Grafikkarten schaffen. Die Spiele-Performance ist aber auch bei 60 Hertz Klasse, besonders mit HDR.«

Nur vom Preis ist PC-Welt weniger angetan und meint deshalb, dass Monitore mit niedrigeren Auflösungen noch länger den Markt dominieren werden:

»Technisch steht der Asus ROG Swift PG27UQ an vorderster Gaming-Front – preislich aber auch. […] Für diese Höchstleistung sind dann allerdings unfassbare 2599 Euro fällig. WQHD- und Full-HD-Gaming-Monitore werden also noch lange den Spiele-Markt dominieren.«

Selbst die kritischen Profis von Prad.de (08/2018) kann der Asus überzeugen und erhält dort eine Gesamtwertung von 4,1 von 5 Punkten (sehr gut). Dass es diese Leistung nicht für ein kleines Handgeld gibt, ist offensichtlich:

»Angesichts der Wertungstabelle insbesondere in den Bereichen Bildqualität und Gaming, kommt man beim ASUS ROG Swift PG27UQ als klassischer Gaming-Monitor gar nicht um seine sehr gute Gesamtwertung herum. Dass das bei einem Technologie-Flaggschiff nie auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis gelten kann, sollte jedem klar sein.«

Die Kollegen haben da auch schon den richtigen Käuferkreis identifiziert:

»Der ASUS ROG Swift PG27UQ wendet sich damit weniger an diejenigen, die ein Stück ausgereifte Technik zum vernünftigen Preis suchen, um einfach damit Spaß zu haben, sondern eher an gut betuchte Early Adopter, für die ein spärliches Handbuch mehr ein Feature als ein Manko ist. Schließlich kann man sich dann erst mal ein paar Wochen in Ruhe damit beschäftigen, was das Gerät alles so wirklich kann.«

Auch »echte« Gaming-Publikationen hatten den Asus-Screen im Test, wie zum Beispiel die GameStar (07/2018). Die Kollegen zeigen sich ebenfalls beeindruckt, auch wenn dafür starke Hardware nötig ist:

»Gepaart mit den bereits bekannten Vorteilen einer sehr hohen Auflösung und Bildwiederholrate kann das Spielen auf dem PG27UQ damit zu einem besonderen Erlebnis werden – auch wenn es weitere Hürden wie die hohen Hardware-Anforderungen von 4K und 144 Hertz und die immer noch recht geringe Zahl von Titeln mit HDR-Unterstützung auf dem PC gibt.«

Eine eindeutige Aufforderung zum Kauf gibt es aktuell aber nicht:

»Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung kann ich für den PG27UQ also nicht aussprechen, zumal der aktuelle Preis in meinen Augen insgesamt trotz der besonderen technischen Eigenschaften zu hoch ausfällt. Das ändert aber nichts daran, dass der Asus-Monitor auf dem PC ein Spielerlebnis ermöglicht, das man derzeit so wohl nur bei Acers X27 (mit identischem Panel und ähnlichem Preis) in vergleichbarer Form wiederfindet.«

Alternativen

Passionierte Gamer haben eine Menge Auswahl. Während wir uns bei unserem Favoriten vor allem auf die Kombination aus sehr guten Bildeigenschaften und hoher Gaming-Leistung konzentriert haben, können je nach Vorliebe auch durchaus unsere Alternativen infrage kommen. Die sind nicht nur günstiger, sondern setzen auch sonst andere Schwerpunkte.

WQHD-Alternative

AOC Agon AG271QX

Test Gaming-Monitor: AOC Agon AG271QX
Ein echter Preis-Leistungs-Tipp ist der AOC Agon AG271QX, der ein rundes Gesamtpaket zum günstigen Preis bietet.

Um einiges günstiger als unser aktueller Favorit von Asus ist der AOC Agon AG271QX. Der 27-Zoller löst Inhalte in 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD) auf und stellt somit die aktuell wohl angesagteste Konfiguration dar. Hinzu kommen ein kantiges, aber stimmiges Design und ein sehr stabiler Standfuß. Im Gerät kommt ein TN-Panel zum Einsatz nebst Freesync und eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz.

In der Praxis ist die Bildqualität des AOC nicht von schlechten Eltern. Die maximale Helligkeit fällt überdurchschnittlich hoch aus und der Kontrast fällt ebenfalls sehr gut aus. Auch die Farbwiedergabe wirkt recht natürlich. Doch bei statischen Bildern macht sich eine ungleiche Verteilung der Helligkeit bemerkbar, die bei schnellen Szenen aber nicht mehr sichtbar ist. Beim Gaming müssen Sie deshalb also keine Kompromisse in Kauf nehmen. Generell macht das Zocken auf dem AOC Agon AG271QX richtig Spaß. Denn neben der guten Bildqualität werden Spiele dank der 144 Hertz und Freesync flott und flüssig dargestellt. Dafür sorgen auch das eingesetzte TN-Panel und eine Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Hohe Blickwinkelstabilität dürfen Sie aber nicht erwarten.

Auch bei den Anschlüssen gibt sich AOC recht spendabel: Neben einem Displayport-Anschluss gibt es zweimal HDMI, einmal DVI und sogar noch einen veralteten VGA-Port. Hinzu kommen vier USB-3.0-Anschlüsse, die sogar die Fast-Charge-Technik unterstützen, um beispielsweise das Smartphone wieder flott mit neuer Energie zu versorgen. Am rechten Bildschirmrand gibt es sogar einen ausklappbaren Headset-Halter, an dem man seine Kopfhörer aufhängen kann. Apropos Sound: Zusätzlich gibt es auch einen Klinkenanschluss für Headsets und sogar integrierte Stereo-Lautsprecher im Monitor. Die sind aber zu vernachlässigen, da Gamer wohl kaum auf die eher mäßigen, schwach klingenden Töne der Mini-Boxen setzen werden.

Ein weiterer Nachteil ist der vergleichsweise hohe Stromverbrauch, selbst im Standyby-Modus zieht der Monitor etwas mehr Energie als die Konkurrenz. Ein verschmerzbarer Negativpunkt, denn alles in allem ist der AOC Agon AG271QX sein Geld definitiv wert, wenn man nicht in Ultra-HD spielen möchte.

Gut & günstig

Samsung C24FG73

Test Gaming-Monitor: Samsung C24FG73
Viel Leistung fürs Geld bietet der Samsung – dafür aber auch nur eine Full-HD-Auflösung auf 24 Zoll.

Der Samsung C24FG73 ist der günstigste Monitor im Test und vor allem für Pfennigfuchser geeignet, die auf spieletaugliche Merkmale aber nicht verzichten möchten. In Sachen Design hält sich dieses Gerät ziemlich zurück und könnte so auch als schnöder Büromonitor durchgehen. Doch der 24 Zoll große Curved-Bildschirm ist auch durchaus fürs Zocken geeignet. Pluspunkte gibt es auch für die vielen Einstellmöglichkeiten, um den Monitor auf seine eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Der Samsung löst in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) auf, was mittlerweile fast schon als klobig gilt. Doch Umfragen zeigen: Weltweit ist diese Auflösung immer noch die häufigste, die auf Gaming-PCs zum Einsatz kommt. In Kombination mit der relativ geringen Diagonale von rund 24 Zoll ergibt sich aber dennoch ein recht detailreiches Bild. Doch auch die Bildwiederholfrequenz ist mit 144 Hertz spieletauglich und flüssig dank Freesync. Auch die geringe Reaktionszeit von einer Millisekunde ist auch für schnelle Shooter geeignet. Außerdem ist die Helligkeit recht hoch, genau wie der Kontrast. Möglich macht das alles die hauseigene Quantum-Dot-Technik.

Im Übrigen setzt der Hersteller auf ein VA-Panel, das insgesamt nicht ganz an die Farbintensität und die hohen Blickwinkel von IPS herankommt, aber dennoch recht gute Ergebnisse liefert – vor allem zu dem Preis! Etwas ungewöhnlich ist folgender Negativpunkt: Der Standfuß des Samsung C24FG73 fällt recht ausfallend aus, weshalb er viel Platz auf dem Schreibtisch beansprucht.

Wer also mit der vergleichsweise kleinen Bilddiagonale und der mittlerweile recht geringen Auflösung leben kann, der investiert das Geld für den Samsung-Monitor definitiv nicht falsch.

Multi-Monitor-Ersatz

Samsung C49HG90

Wieso sollte man sich zwei Monitore kaufen, wenn man sich auch den Samsung C49HG90 zulegen kann? Mit einer Breite von rund 1,20 Meter gibt der Ultra-Widescreen-Monitor eine ungewöhnliche, aber dennoch beeindruckende Figur auf dem Schreibtisch ab. Mit einer Diagonale von stolzen 49 Zoll im 32:9-Format ersetzt dieses Gerät quasi zwei Full-HD-Monitore. Neben der exorbitanten Breite ist die Tiefe des Bildschirms recht üppig, denn die beläuft sich aufgrund des Curved-Designs auf satte 40 Zentimeter. Ein großer Schreibtisch ist hier also Pflicht!

Samsung verbaut ein VA-Panel, das wiederum die selbstentwickelte QLED-Technik nutzt. Im Vergleich zu den weit verbreiteten LED-Varianten soll das eine deutlich bessere Bildqualität ermöglichen. In der Praxis wirkt das Bild recht natürlich und neutral. Auch die Helligkeits- und Kontrastwerte sind überdurchschnittlich hoch, was insgesamt für eine tatsächlich respektable Darstellung sorgt. Nur die vergleichsweise geringe Auflösung von 3.840 x 1.080 Pixeln macht sich auf der breiten Bilddiagonale bemerkbar, denn die Darstellung wirkt dadurch leicht unscharf.

In Sachen Spieletauglichkeit enttäuscht der Samsung C49HG90 nicht: Er beherrscht eine Bildwiederholrate von standesgemäßen 144 Hertz, eine Reaktionszeit von nur einer Millisekunde und auch die Bildsynchronisation Freesync ist mit an Bord. Die Wiedergabe ist deshalb schön flott und flüssig. Zusätzlich gibt es noch vordefinierte Bildprofile für verschiedene Spielgenres, die sich über das On-Screen-Menü aktivieren lassen. Dort lassen sich aber nicht nur noch andere Bildeinstellungen vornehmen, sondern auch noch Optionen, die den Input-Lag, also die Eingabeverzögerung, reduzieren sollen.

Die krasse Bilddiagonale ermöglicht es, vier Fenster parallel nebeneinander zu öffnen, was sich positiv auf die Produktivität auswirken kann. Außerdem stören keine hässlichen Rahmen die Bildwiedergabe, die bei einem Dual-Monitor-Aufbau immer im Blickfeld sind. Doch Spiele müssen das 32:9-Bildformat unterstützen. Wenn das der Fall ist, dann ist das Spielerlebnis geradezu vortrefflich. Doch wenn der Titel nicht kompatibel zum Format ist, kommt es zu unschönen Bildverzerrungen, weil die Inhalte nicht korrekt skalieren. Wieder andere Spiele unterstützen zwar das Format, sind aber nicht zu 100 Prozent darauf optimiert: So befinden sich Elemente der Spieloberfläche wie die Minimap oder Munitionsanzeige in den unteren Ecken, was das ständige Drehen des Kopfes voraussetzt. Das kann nach einiger Zeit recht anstrengend sein.

Auch wenn der Preis für den Samsung C49HG90 recht überzogen ist, so bietet er doch einige Dinge, die andere Monitore nicht bieten können.

Speed-King

Asus ROG Swift PG258Q

Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG258Q
Mit rasanten 240 Hertz und hellem, schnell schaltendem Panel eignet sich der Asus-Monitor auch für professionelle E-Sport-Profis.

E-Sport-Profis und solche, die es werden wollen, aufgepasst: Der Asus ROG Swift PG258Q bietet eine native Bildwiederholfrequenz von rasanten 240 Hertz! Damit ist der Asus-Monitor das schnellste Modell im Test. Das macht sich auch abseits von schnellen Spiele-Genres wie Shootern oder Rennsimulationen bemerkbar. G-Sync sorgt dabei stets für eine flüssige Darstellung ohne unschöne Bildfehler.

Und auch wenn die folgende Funktion nicht mehr allzu gefragt ist: Der Bildschirm beherrscht die 3D-Darstellung (Nvidia 3D Surround), sofern man sich auch die entsprechenden Brillen zulegt. Außerdem ist dann die Bildwiederholfrequenz auf 144 Hertz begrenzt.

Asus setzt ein TN-Panel ein. Wie bereits erwähnt, schaltet es unglaublich schnell, jedoch wirken die Farben deshalb nicht allzu intensiv. Außerdem ist der Bildschirm recht blickwinkelabhängig. Viel besser steht es dafür um die Helligkeit des Displays, die mit 400 cd/m² überdurchschnittlich hoch ausfällt. Auch den guten Kontrast und die gleichmäßige Ausleuchtung müssen wir an dieser Stelle loben.

Folgende Kompromisse müssen bei unserem Speed-Star allerdings eingegangen werden: Die Display-Diagonale beträgt nur 24,5 Zoll, während sich die Auflösung auf lediglich 1.920 x 1.080 Pixel beläuft. Das hebt sich in Relation zur kleineren Bildfläche zwar gegenseitig recht gut auf, jedoch wirken Inhalte im Vergleich zu den anderen Testmodellen bei weitem nicht so detailreich.

Außerdem getestet

Wer einmal mit über 60 Hertz gezockt hat, will so schnell nicht mehr davon weg – und der Acer Predator Z35P bietet gleich 120 Hertz. Das Bild ist in allen Spielsituationen gestochen scharf, hell und sauber ausgeleuchtet. Unscharfe Bewegungen und Tearing werden dank Nvidias G-Sync-Technik in allen Spielen auf ein Minimum reduziert. Außerdem bietet der Acer-Monitor ein Curved-Design, das Spieler noch intensiver in die virtuellen Welten versetzt – Stichwort Immersion. Eindruck schinden auch die üppige Displaydiagonale von sagenhaften 30 Zoll und die hohe QHD-Auflösung. Und auch der restliche Ausstattungsumfang stimmt: Der Acer Predator Z35P lässt sich gut einstellen und es sind genügend Anschlüsse vorhanden. Eine hochwertige Verarbeitung inklusive Aluminium-Standfuß runden den guten Eindruck ab. Einziger Wermutstropfen ist der nicht gerade günstige Preis.

Wenn Sie keine Nvidia-Geforce-Grafikkarte besitzen, um die Bild­syn­chro­ni­sa­tions­tech­nik G-Sync zu nutzen, dann ist der AOC Agon AG352QCX eine fast ebenbürtige Alternative. Er bietet fast den gleichen Funktionsumfang wie unser Favorit, inklusive Curved-Design, setzt aber auf Freesync, das von AMD-Radeon-Grafikkarten angesteuert werden kann. Tatsächlich bietet der AOC-Monitor mit 200 Hertz eine recht hohe Bildwiederholfrequenz, dafür ist die Auflösung aber etwas geringer.

Der BenQ Zowie XL2735 bietet eine hohe Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz, eine hohe Auflösung und ein flottes, dafür aber nicht ganz so farbintensives TN-Panel. Für eine flüssige Bildwiedergabe kommt die hauseigene Technik namens DyAc zum Einsatz, die aber nicht so weitreichend eingreift wie Freesync oder G-Sync. Im Lieferumfang befinden sich außerdem abnehmbare, seitliche Klappen zum Schutz vor Lichteinstrahlung sowie eine kabelgebundene Fernbedienung, um zwischen Profilen umschalten zu können.

Der Viewsonic XG2703-GS bietet ein farbechtes, blickwinkelstabiles IPS-Panel – in Sachen Bildqualität können ihm die anderen Testkandidaten also kaum etwas vormachen. Doch auch die restliche Ausstattung stimmt: Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel, die Reaktionszeit vier Millisekunden und die Bildwiederholfrequenz sogar schnelle 165 Hertz – G-Sync ist ebenfalls mit an Bord. Die tolle Panel-Qualität hat allerdings ihren Preis: der 27-Zoller ist ziemlich teuer.

Asus ROG Swift PG279Q

Der Asus ROG Swift PG279Q mit G-Sync hat zwar eine höhere Auflösung als unsere Empfehlung Asus ROB Swwift PG258Q, aber weniger Anschlüsse und eine deutlich geringere Bildwiederholrate. Im Gegensatz zum PG258Q hat er ein blickwinkelstabileres ISP-Panel und ist damit auch für Office-Arbeiten und Bildbearbeitung geeignet. Mit einem Preis von fast 800 Euro finden wir ihn aber sehr teuer.

Deutlich günstiger ist die FreeSync-Variante Asus MG279Q. Er kommt mit der selben Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und ebenfalls einem blickwinkelstabilen ISP-Panel. Gute Anschlussmöglichkeiten und eine tolle Verarbeitung machen ihn für alle interessant, die ihn nicht ausschließlich für Gaming verwenden. Dafür muss man allerdings einige Abstriche bei der Reaktionszeit in Kauf nehmen.

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Kommentare

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cantas
cantas

wieviel hat euch eigentlich acer bezahlt für diese grandiose meinung? Mein Kumpel hat sich diesen Monitor gekauft und es ist für alle Spiele so ziemlich ungeeignet

Caozz Esco
Caozz Esco

Einmal 21:9 und nie wieder was anderes

Nikolas Henß
Nikolas Henß

Zu groß um konzentriert Spielen zu können, dann lieber bei 27 Zoll bleiben.
Benutze selber nen Acer Predator und möchte ihn nicht mehr missen

Maximilian Weinsberger
Maximilian Weinsberger

Vor 2 wochen gekauft ;D

Dennis Korschin
Dennis Korschin

Habe denn pg348q Asus bin begeistert

Dany Quade
Dany Quade

hatte den auch als der neu war die spiele hatten das nicht alle unterstützt deswegen bin ich nachher auf 4k 16:9 28 zoll umgestiegen 😀

Dennis Korschin
Dennis Korschin

Jetzt unterstützten alle Spiele 21:9 Format vielleicht die ganz alten Titel habende nicht das stimmt

Christian Hörhammer
Christian Hörhammer

cooler monitor aber viel zu breit zum ordentlichen zocken ^^

Daniel Bruck
Daniel Bruck

Klappt das mit fenstern nebeneinander wie mit 2monitoren? Bin auch am überlegen..

Markus Krammer
Markus Krammer

Sowas würde ich gern als Zocker testen

Michael Jansen
Michael Jansen

Dann kauf ihn online 14 Tage testen oder danach behalten