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Der beste Gaming-PC

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Gaming-PC Test: Gaming Pcs
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Der beste Gaming-PC ist der Lenovo Legion T730. Er bietet genug Leistung für moderne Spiele und wird dank aktueller Technik auch mit zukünftigen Games problemlos fertig. Gaming in 4K und VR sind mit dem T730 ebenfalls möglich. Für einen Preis von circa 1.400 Euro bekommen Gamer alles nötige, um sorglos spielen zu können.

Update 25. Juni 2019

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29. März 2019

Unser neuer Favorit ist der Lenovo Legion T730. Der MSI Infinite X ist eine neue Empfehlung.

Bei der Auswahl eines Gaming-PCs steht man vor unendlich vielen Möglichkeiten. Am wichtigsten ist aber die Frage, welche Spiele eigentlich laufen sollen. Wer immer den neuesten Triple-A-Shooter auf maximalen Grafikeinstellungen und am besten auf einem 4K-Monitor zocken möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Auch Fans von VR-Headsets sollten etwas mehr Geld in die Hardware investieren.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo Legion T730

Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730
Der Lenovo Legion T730 bietet genug Leistung für aktuelle und zukünftige Spiele in FullHD. Noch dazu stimmt der Preis.

Der Lenovo Legion T730 ist kompakt und leistungsstark. Der schnelle Intel-Core-i7-Prozessor der achten Generation mit insgesamt sechs Kernen bringt auch zukünftige Games ohns ins Schwitzen zu kommen auf den Bildschirm. Damit dabei auch die Grafik stimmt, setzt Lenovo auf eine aktuelle Nvidia-Geforce-RTX-2070-Grafikkarte. Mit der lassen sich nicht nur Spiele in höchsten Detailstufen und FullHD auf den Bildschirm zaubern, Gaming in 4K und mit VR-Brille sind damit auch kein Problem.

Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 128 Gigabyte großen SSD-Festplatte starten Windows und Games extrem schnell. Für größere Spielearchive steht außerdem eine ein Terabyte fassende HDD bereit. An einen DVD-Brenner hat Lenovo ebenfalls gedacht und zahlreiche Anschlüsse auf der Vorder- und Rückseite gibt es auch. Das alles gibt es zu einem guten Preis.

Auch Gut

MSI Infinite X

Test Gaming-PC: MSI Infinite X
Mit einem neueren Prozessor legt der MSI Inifnite X noch eine Schippe Leistung auf unseren Favoriten drauf. Dafür greift man aber auch tiefer in die Tasche.

Mit dem MSI Infinite X können Spiele noch etwas schneller auf den Bildschirm gebracht werden als bei unserem Favoriten. Als Grafikkarte kommt ebenfalls eine Nvidia Geforce RTX 2070 zum Einsatz, beim Prozessor setzt MSI aber auf einen Intel Core i7 der neunten Generation, der dank einer Wasserkühlung in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahrt.

Ein kleines Highlight ist die dreieckige Blende am oberen Rand der Vorderseite, hinter der sich ein DVD-Brenner versteckt. Außerdem legt MSI dem Infinite X eine zusätzliche Seitenwand zum Auswechseln bei. Die ist mit einem Fenster ausgestattet und gibt den Blick in den beleuchteten Innenraum frei – cool!

Mehr Speicher und die modernere CPU kosten aber, weshalb der Lenovo Legion T730 für uns bei Preis-Leistung vorne liegt.

Gut & Günstig

Acer Predator Orion 3000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 3000
Gutes Gaming geht auch etwas günstiger. Acers Predator Orion 3000 bringt moderne Spiele für einen günstigen Preis flüssig auf den Bildschirm.

Auch ohne großen Geldbeutel muss anspruchsvolles Gaming nicht in weite Ferne rücken: Acer stattet seinen Predator Orion 3000 mit genug Leistung aus, um aktuelle Spiele flüssig und FullHD darzustellen und verlangt dafür nur einen guten Tausender. Der eingesetzte Intel-Core-i5-Prozessor der neunten Generation ist dafür aber auch etwas langsamer als die CPU in unserem Favoriten.

Auch die Grafikleistung ist etwas niedriger, da Acer eine Nvidia Geforce RTX 2060 verbaut. Das bedeutet aber nicht, dass aktuelle Spiele nicht flüssig laufen. Zukünftige Spiele werden den Orion 3000 aber etwas schneller an seine Grenzen bringen. Auch bei 4K- und VR-Spielen sind fürs erste keine Probleme zu erwarten.

Wenn Geld egal ist

Acer Predator Orion 9000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000
Wer bereit ist viel Geld auszugeben, muss sich mit dem Acer Predator 9000 keine Gedanken um die Leistungsfähigkeit machen. Die Power hat aber einen saftigen Preis.

Und noch eine Empfehlung von Acer: Dieses Mal aber mit einer 9000 hinter dem Namen. Neben zahlreichen anderen hochpreisigen Gaming-Monstern verbirgt sich auch hinter dem Acer Predator Orion 9000 ein Gaming-PC, der zwar sehr viel kostet, aber dafür auf sehr lange Sicht keine Probleme mit neuesten Games haben wird –  egal, ob in 4K oder VR.

Für kompromisslose Leistung sorgen nicht nur 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein extrem schneller Intel Core i9-9900X-Prozessor, sondern gleich zwei Nvidia Geforce RTX2080. Damit liefert der Orion 9000 ein Doppelpack an modernsten Grafikkarten für eine enorme Grafikleistung, die lange Zeit nicht an ihre Grenzen kommen wird. Den Vorteil zweier Hardware-Komponenten nutzt Acer nicht nur bei der Grafik aus, sondern setzt auch beim Speicherplatz auf das Motto: »Doppelt ist besser«. Zwei 256 Gigabyte und zwei 512 Gigabyte große SSDs teilen sich den Systembetrieb und das Bereitstellen großer Datenmengen.

Natürlich lassen sich alle Komponenten wechseln bzw. aufrüsten. Wer viel Geld übrig hat und sich keine Gedanken über die Grenzen seines Gaming-PCs machen möchte, für den ist der Acer Predator Orion 9000 genau das Richtige.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch GutGut & GünstigWenn Geld egal ist
Modell Lenovo Legion T730 MSI Infinite X Acer Predator Orion 3000 Acer Predator Orion 9000 Alienware Aurora Acer Nitro 50 Lenovo Legion C730 Memory PC Gaming PC Megaport High End Gaming PC
Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730Test Gaming-PC: MSI Infinite XTest Gaming-PC: Acer Predator Orion 3000Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000Gaming-PC Test: Desktop Alienware Aurora Gray Left Hero 504x350.psdTest Gaming-PC: Acer Nitro 50Test Gaming-PC: Lenovo Legion C730Test Gaming-PC: Memory Gaming PCTest Gaming-PC: Megaport High End Gaming PC
Pro
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Tragegriff für den einfachen Transport
  • Vielfältige Anschlüsse
  • Futuristisches Design
  • Viel Speicherplatz
  • Günstiger Preis
  • Viel Speicherplatz
  • Schmale Bauform
  • Wasserkühlung
  • SSD und Grafikkarte im Parallelbetrieb
  • Sehr gute Grafikkarte
  • Werkzeuglose Wartungsmöglichkeiten
  • Einzigartiges Design
  • Kompaktes Gehäuse
  • SD-Kartenleser
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Tragegriff für den einfachen Transport
  • Große SSD
  • Große SSD
Contra
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
  • Sehr wuchtiges Gehäuse
  • Spieleleistung nur für FullHD sicher geeignet
  • Sehr teuer
  • Etwas teurer als nötig
  • Wenig Anschlüsse
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
  • Kein WLAN
  • Kein Laufwerk
  • Langsames WLAN
  • Keine HDD
Bester Preis
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Alles drin!

Ein moderner Gaming-PC soll aktuelle und möglichst auch kommende Spiele problemlos flüssig darstellen können. Bei der Grafik, die ein Spiel bieten kann, orientieren sich die Spielemacher allerdings meist an den am weitesten verbreiteten Plattformen. Das sind derzeit Konsolen wie die Playstation 4 und Xbox One, gerne auch mit ihren leistungsstärkeren Modellen PS4 Pro und Xbox One X.

Für PC-Spieler sorgt diese Konzentration zum einen dafür, dass viele Spiele auch auf günstigerer Hardware noch super laufen und eine neuer PC auch auf längere Sicht mit aktuellen Games gut klar kommen wird. Gleichzeitig ermöglicht der technische Fortschritt auf dem PC aber eine weitaus bessere Grafik als auf den Konsolen. Dadurch kommen auch Spieler mit einem kleineren Geldbeutel in den Genuss einer zukunftssicheren Gaming-Maschine und wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben, kann man jedes Spiel in einer besseren Grafik als auf einer Konsole genießen.

Tolles Gaming, auch mit wenig Geld

Dabei stellt sich auch häufig die Frage, ob »richtige« Gamer ihren PC lieber selber zusammenbauen oder sich einfach ein fertiges System unter den Schreibtisch stellen sollten. Wer einfach nur Spielen möchte, kann getrost zu einem fertigen PC greifen. Die Unterschiede in der verbauten Hardware sind minimal und auch preislich ist kein großer Gewinn zu erwarten. Außerdem sind Garantieansprüche leichter durchzusetzen, wenn man nicht erst nachweisen muss, dass irgendetwas nicht von einem selbst kaputt gemacht wurde.

Wie viel Leistung ist nötig?

Um die Frage nach der Leistung richtig einzuschätzen, sollte als erstes der Monitor, auf dem die Spiele letztendlich angezeigt werden, betrachtet werden. Kommt hier ein FullHD-Modell zum Einsatz, muss man keinen PC kaufen der mehrere tausend Euro kostet, weil die Leistung gar nicht genutzt werden kann. Wer einen 4K-Monitor besitzt, der sollte allerdings schon etwas mehr auf die Hardware-Power achten und auch der Einsatz von VR-Brillen setzt etwas höhere Ansprüche an die Leistung.

Extreme Leistung ist nicht immer nötig

Für nahezu alle derzeit erhältlichen Spiele sollte mindestens ein Intel-Core-i5- oder i7-Prozessor der achten Generation mit mindestens vier Rechenkernen zum Einsatz kommen. Besser sind sechs CPU-Kerne oder mehr, wie das auch bei unseren vorgestellten Gaming-PCs der Fall ist. Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind mehr als genug RAM vorhanden und auch bei den Festplatten sorgen schnelle SSDs und eine große herkömmliche HDD für genug Platz, um viele Spiele speichern zu können. Während eine CPU heutzutage sehr lange ihren Dienst verrichten kann, müssen auch der Arbeits- und Festplattenspeicher nicht direkt in enormen Größenordnungen bestellt werden. Hier lässt sich sinnvoll etwas Geld einsparen, das sich besser in die Grafikkarte investieren lässt.

Auf die Grafikkarte kommt es an

Diese haben in den letzten Jahren einen enormen Sprung nach oben gemacht, allen voran Nvidia mit seinen neuen Geforce-RTX-Grafikkarten. Die Preise haben sich auch wieder etwas normalisiert, weshalb Gamer nicht mehr unbedingt 900 Euro für eine gute GPU einplanen müssen. Wenn man sich das günstigste RTX-Modell sichert, sind moderne und zukünftige Spiele in FullHD schon kein Problem mehr. Die Nvidia Geforce RTX 2070 aus unserem Favoriten, dem Lenovo Legion T730, bringt auch 4K-Inhalte auf den Bildschirm und eignet sich für VR-Anwendungen.

Wer sich nun fragt, wo eigentlich AMD bei dieser Auswahl bleibt, der wird vielleicht von der Tatsache enttäuscht, dass Hersteller von Komplett-PCs fast ausnahmslos Intel- und Nvidia-Technik anbieten. Die Gründe dafür liegen zum einen darin, das AMD erst seit kurzem wieder mit Grafikkarten und Prozessoren auf den Markt drängt, die sich gegen die Konkurrenz von Intel behaupten können. Zum anderen liegen der Stromverbrauch und die Kosten für AMD-Komponenten teils noch deutlich über den gleichwertigen Hardware-Komponenten von Intel und Nvidia. Sobald sich daran etwas ändert, nehmen wir entsprechende Geräte aber sofort mit in unsere Empfehlungen auf.

Gaming-PC Test: 01 Legion T730 Dekstop Tower Hero Front Facing Left

Unser Favorit: Lenovo Legion T730

Das Lenovo Legion T730 bietet ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Die Hardware überzeugt mit genug Gaming-Power für FullHD- und 4K-Inhalte. Das kompakte Gehäuse nimmt zudem nicht viel Platz weg, bietet aber dennoch Erweiterungsoptionen für die Zukunft.

Unser Favorit

Lenovo Legion T730

Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730
Der Lenovo Legion T730 bietet genug Leistung für aktuelle und zukünftige Spiele in FullHD. Noch dazu stimmt der Preis.

Mit seiner geringen Breite von unter 20 Zentimetern und den fast quadratischen Seiten fällt der Lenovo Legion T730 nicht ganz so wuchtig aus wie die großen Tower anderer Hersteller. Dennoch bietet das Gehäuse genug Platz für leistungsstarke Hardware und ein ausgeklügeltes System zur Wärmeabfuhr. An der Oberseite befindet sich zudem ein großer Tragegriff, der das komplette Gewicht des Gaming-PCs mühelos halten kann. Dadurch kann der T730 auch mal mitgenommen werden, beispielsweise auf LAN-Partys.

Viele Anschlüsse für Profi-Gamer

Mit einem DVD-Brenner und zahlreichen USB-Ports finden bereits vorhandene Software und Geräte, wie Multifunktionsdrucker, Gaming-Mäuse und Headsets ihren Anschluss an den Gaming-PC. Genauso vielfältig sind die Verbindungsmöglichkeiten für Monitore, die über DVI, DisplayPort und HDMI ihr Signal erhalten können.

Für einen schnellen Spielbetrieb sorgen ein Intel-Core-i7-Prozessor der achten Generation, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 Gigabyte große SSD. Damit der Speicherplatz fürs eigene Spielearchiv nicht zu knapp wird, ist zudem noch eine ein Terabyte große Festplatte verbaut. In der hier empfohlenen Modellvariante steht außerdem eine Nvidia-Geforce-RTX-2070-Grafikarte mit acht Gigabyte Videospeicher zur Verfügung. Damit bietet sie genug Reserven für zukünftige Spiele und erlaubt auch Gaming in 4K und mit VR-Brille.

Gehäuse und Optik

Der Lenovo Legion T730 ist circa 19 Zentimeter breit und etwas mehr als 45 Zentimeter hoch. Damit ist er deutlich kompakter als die Tower anderer Hersteller und muss nicht zwangsläufig unter dem Schreibtisch stehen. Auch auf dem Tisch macht er eine gute Figur, was nicht zuletzt am edlen matt-schwarzem Design liegt. Der große Griff auf der Oberseite ist ebenfalls ein deutlicher Blickfang, der auch noch praktische Vorteile bietet: nämlich den einfachen Transport.

Gaming-PC Test: 12 Legion T730 Desktop Tower Hold
Durch den großen und stabilen Griff kann der Lenovo Legion T730 einfach mitgenommen werden.

Neben seinem rabenschwarzen Design setzt der T730 auch deutliche Akzente, die sich im Frontgitter und in der durchsichtigen Seitenabdeckung widerspiegeln. In Verbindung mit der anpassbaren RGB-Beleuchtung wird eine kleine Lichtshow geboten, die schon fast vom Gaming ablenkt. Dabei leuchten die Farben dezent durch das Frontgitter und an der Seite ist das aufgeräumte Innenleben zu bestaunen – ein Anblick, der Spielerherzen höher schlagen lässt.

Wartung ohne Werkzeug

Das Innenleben ist dabei nicht für immer unerreichbar. Lenovo macht es einem sehr leicht, beispielsweise den Arbeitsspeicher zur wechseln oder weitere Festplatten einzubauen. Wartungsarbeiten lassen sich fast vollständig ohne Werkzeug durchführen und sind damit schnell erledigt. Dank der guten Ausstattung muss man daran aber erstmal nicht denken.

Gaming-PC Test: Lenovo Legion T730 Auch Ohne Werkzeug Zu öffnen
Die Seitenklappe des Lenovo Legion T730 lässt sich auch ohne Werkzeug öffnen.

Darüber hinaus bietet Lenovo Legion T730 im Inneren viel Platz und das trotz seiner kompakten Abmessungen. So kann die entstehende Wärme gut abgeleitet werden, wobei gleichzeitig immer frische Luft nachströmen kann. Dieser Umstand ist für Gaming-PCs besonders wichtig, da durch langes Zocken viel Wärme entsteht und die Leistung durch überhitzte Bauteile stark leidet.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlenen Ausstattungsvariante des Lenovo Legion T730 kommt ein Intel-Core-i7-8700-Prozessor zum Einsatz. Mit seinen sechs Kernen und einer Taktrate von 3,2 Gigahertz ist die CPU jeder Aufgabe gewachsen. Der Turbotakt liegt sogar bei 4,6 Gigahertz und sorgt für einen schnellen Start in jedes Spiel. Die Leistung reicht dabei für alle aktuellen Games aus und lässt auch bei anspruchsvollen Titeln nicht nach. Hier sollte man sich außerdem nicht davon täuschen lassen, dass kein Prozessor der neunten Intel-Core-Generation verbaut wurde. Der Intel Core i5-9400 aus unserer »Gut und Günstig«-Empfehlung ist beispielsweise langsamer.

In die CPU ist außerdem eine UHD-Graphics-630-Grafikeinheit integriert. Diese spielt aber nur eine untergeordnete Rolle, da die Nvidia Geforce RTX 2070 das Herzstück der Grafikleistung darstellt. Wer auf einem FullHD-Monitor, also mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten spielt, wird sich lange Zeit keine Gedanken um die Grafikeinstellung machen müssen. Einfach alle Regler aufs Maximum und schon kann es losgehen. Aber die RTX 2070 schafft auch 4K-Inhalte mühelos und liefert genug Leistung für ein flüssiges VR-Erlebnis. Dank der neuen Turing-Architektur werden auch zukünftige Technologien, wie Raytracing und DLSS für bessere Beleuchtungseffekte unterstützt.

Gaming-PC Test: Lenovo Legion T730 Detailansicht Grafikkarte Rtx 2070
Die Nvidia Geforce RTX 2070 kann auch kommende Spiele flüssig wiedergeben.

Sollte die Grafikleistung der Nvidia Geforce RTX 2070 in einigen Jahren nicht mehr ausreichen, kann diese einfach ausgetauscht werden. Dasselbe gilt für den Arbeitsspeicher, der sich auf bis zu 64 GB erweitern lässt. Selbstverständlich lassen sich auch die schnelle SSD und die große Festplatte durch andere Modelle ersetzen. Vor allem die SSD sorgt nochmals für einen deutlichen Geschwindigkeitsschub. Das Solid-State-Drive kann deutlich schneller auf gespeicherte Daten zugreifen als herkömmliche Festplatten. Aufgrund dessen werden das Betriebssystem und häufig verwendete Programme darauf installiert. Dank der schnellen Zugriffszeiten treten nahezu keine Ladezeiten mehr auf.

Gaming-PC Test: Lenovo Legion T730 Overclock
Der Arbeitsspeicher lässt sich leicht austauschen.

Anschlüsse und optisches Laufwerk

Obwohl die große Verbreitung von schnellen Internetanschlüssen sie eigentlich fast überflüssig gemacht hat, verbaut Lenovo im Legion T730 ein DVD-Laufwerk bzw. einen DVD-Brenner. Dieser verbirgt sich ganz dezent hinter einer Blende am oberen Rand der Vorderseite und fällt auf den ersten Blick gar nicht auf. Hinter der Blende findet man aber kein klassisches Laufwerk, sondern einen schlanken DVD-Brenner, wie er auch in Laptops zum Einsatz kommt.

Bis zu vier Monitore und schnelles WLAN

Ebenfalls an der Vorderseite, aber auf dem Gehäuse, bieten ein Headset- und ein Mikrofonanschluss für 3,5-mm-Klinkenstecker die Möglichkeit, Geräte schnell ein- und wieder auszustöpseln. Dasselbe gilt für die zwei USB-3.1-Typ-A-Ports, an denen sich USB-Sticks und externe Festplatten mit dem Gaming-PC verbinden lassen.

Die eigentliche Fülle an Verbindungsmöglichkeiten findet sich aber an der Rückseite. Hier stehen weitere vier USB-3.1-Gen1- und zwei USB-2.0-Ports zur Verfügung. Daran lassen sich Drucker, Scanner und vieles mehr anschließen. Freunde von vielen Bildschirmen dürfen zudem über einen HDMI-, einen DVI- und drei DisplayPorts bis zu vier Monitore verwenden. Ein GigabitLAN-Anschluss sorgt für ein stabiles Netzwerk und ein weiterer Audioausgang erlaubt die feste Verbindung von Lautsprechern. Schnelles ac-WLAN ist ebenfalls vorhanden.

Viele Varianten

Lenovo bietet das Legion T730 gegen Aufpreis auch mit vielfältigen Varianten im Bezug auf die Hardwareausstattung an. So kann man auch Nvidias Flagschiff-Grafikkarte Geforce RTX 2080 oder mehr Speicher und eine größere SSD bestellen. Während eine größere Speicherausstattung keinen allzu großen Aufschlag auf den Kaufpreis verursacht, schlägt die nächsthöhere Grafikkarte aber mindestens 500 Euro auf den Kaufpreis drauf.

Mehr Geld müssen Spieler nicht ausgeben

Die hier vorgestellte Variante bietet aber auch auf lange Sicht eine sehr gute Spieleleistung, weshalb man nicht mehr Geld ausgeben muss. Falls doch einmal der Speicherplatz etwas knapp wird, zum Beispiel auf der doch recht kleinen SSD, kann diese auch nachträglich einfach ausgewechselt werden.

Lenovo IdeaCentre AIO 520 im Testspiegel

Bei den internationalen Testern von PCMag (12/2018) konnte der Lenovo Legion T730 gute Bewertungen abstauben. Dort wurde zwar eine andere Hardware-Version getestet, das grundsätzliche Urteil ist aber ebenfalls sehr gut:

»Der Lenovo Legion T730 Tower bietet alles Wesentliche, wonach Gamer suchen: Auffällige Looks, solide 1080p-Gaming-Leistung, leise Lüfter und werkzeuglose Upgrademöglichkeiten.«

Und auch bei den Kollegen von Windowscentral (11/2018) konnte der Gaming-PC beeindrucken. Dort gefiel die Möglichkeit, einen zweiten Monitor anschließen zu können. Auch die Option, das IdeaCentre als Monitor zu benutzen, wurde gelobt:

»Der Legion T730 Tower ist ein schlank aussehender, vorgefertigter Gaming-PC, der moderne Spiele antreiben wird. Die Option zum Upgrade auf eine RTX 2080-GPU und eine Intel-Core-i9-9900K-CPU ist für alle da, die genug Geld übrig haben. Die werkzeuglose Installation und Wartung erleichtert die Aktualisierung dieses PCs, wenn die Hardware veraltet ist.«

Auf gegamenews.com (11/2018) wurde eine Variante mit weniger Leistung getestet, aber auch diese konnte bereits überzeugen:

»Letztendlich ist es eine feine Maschine mit großartiger Leistung und solider Ausstattung für Ihr Geld. Die Beleuchtungsmerkmale sind definitiv ein cooler Faktor, und es bietet Funktionen für den gesunden Menschenverstand, wie einen Gurt für das Kabelmanagement und einen Tragegriff.«

Alternativen

Gamer haben bei fertig zusammengebauten PCs die Qual der Wahl. Die Fülle am Markt ist fast nicht zu überschauen, weswegen wir an dieser Stelle ausgewählte Alternativen vorstellen. Dabei ist für jeden Geldbeutel etwas dabei und selbstverständlich gibt es auch eine sinnvolle Alternative zu unserem Favoriten.

Auch Gut

MSI Infinite X

Test Gaming-PC: MSI Infinite X
Mit einem neueren Prozessor legt der MSI Inifnite X noch eine Schippe Leistung auf unseren Favoriten drauf. Dafür greift man aber auch tiefer in die Tasche.

Wer mehr Speicherplatz möchte, ist beim MSI Infinite X gut aufgehoben. Hier setzt der Hersteller direkt auf eine 256 Gigabyte fassende SSD für häufig genutzte Programme und eine zwei Terabyte große Festplatte für große Datenmengen, an die man aber nicht so oft ran muss. Natürlich lassen sich auch hier noch nachträglich weitere Massenspeicher einbauen bzw. können die vorhandenen gegen größere ausgetauscht werden.

Obendrauf gibt es noch einen modernen Intel-Core-i7-9700K-Prozessor, der etwas schneller ist als die CPU in unserem Favoriten und 16 GB Arbeitsspeicher. Die vorhandenen Anschlüsse sind ebenfalls noch etwas vielfältiger. So findet man an der Vorderseite einen modernen USB-Typ-C-Port und auf der Rückseite ist ein optischer Audioausgang vorhanden. Hinzu kommen zahlreiche weitere USB-Anschlüsse, GigabitLAN und WLAN sowie mehrere Grafikports, die den Anschluss von bis zu vier Monitoren erlauben.

MSI packt die ganze Technik in einen großen Tower, der mit einer Höhe von über 60 und einer Breite von circa 35 Zentimetern sehr wuchtig ausfällt. Die Vorderseite besticht dabei mit knackigen Kanten und bringt ein futuristisches Flair unter den Schreibtisch, samt zugehöriger RGB-Beleuchtung. Der DVD-Brenner wird dabei hinter einer dreieckigen Blende versteckt, die komplett ausfährt, wenn sich das Laufwerk öffnet.

Das dicke Paket hat aber auch seinen Preis und kostet zur Zeit knapp 2.000 Euro. Wie in unserem Favoriten bringt eine Nvidia GeForce RTX 2070 Spiele, 4K- und VR-Inhalte mühelos auf den Bildschirm. Wer den Preis nicht scheut, ist daher auch beim MSI Infinite X sehr gut aufgehoben.

Gut & Günstig

Acer Predator Orion 3000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 3000
Gutes Gaming geht auch etwas günstiger. Acers Predator Orion 3000 bringt moderne Spiele für einen günstigen Preis flüssig auf den Bildschirm.

Gute Gaming-PCs sind auch für einen etwas niedrigeren Preis zu haben. Das stellt der Acer Predator Orion 3000 unter Beweis, der mit der etwas schwächeren Nvidia Geforce RTX 2060 dennoch aktuelle Spiele in FullHD flüssig auf den Bildschirm bringt.

Für genug Speicherplatz sorgen eine 256 Gigabyte fassende SSD und eine ein Terabyte große HDD. Für Spieler könnte der nur acht Gigabyte große Arbeitsspeicher aber auf Dauer ein Nadelöhr werden. Wenn es soweit ist, lässt sich dieser aber günstig und unkompliziert erweitern. Der Prozessor ist ebenfalls etwas langsamer, als der in unserem Favoriten, sorgt aber mit seinen sechs Kernen dennoch für ein flüssiges Spielerlebnis.

Das beleuchtete Gehäuse ist mit fast 65 Zentimetern zwar sehr hoch, bietet aber eine schmale Bauform, durch die nur 16,3 Zentimeter in der Breite benötigt werden. Das sorgt für Beinfreiheit unter dem Tisch und eine Beleuchtung ist für den günstigen Preis ebenfalls mit dabei. Auch hier befindet sich das Laufwerk hinter einer Blende, die allerdings von Hand nach oben geschoben werden muss, wenn man eine DVD einlegen möchte.

Auch der Acer Predator Orion 3000 bietet unter anderem einen USB-Typ-C-Anschluss auf der Vorderseite des PCs und zahlreiche Anschlüsse an der Rückseite. Auf Besonderheiten muss hierbei zwar verzichtet werden, das Basiszubehör findet aber auf jeden Fall seinen Platz. Obendrauf liefert Acer noch Maus und Tastatur mit, sodass man eigentlich nur den Monitor zusätzlich besorgen muss und daraufhin direkt loszocken kann.

Für den etwas kleineren Geldbeutel bietet Acer mit dem Predator Orion 3000 einen guten Gaming-PC, der aktuelle Spiele in FullHD flüssig ausführen kann. Dies sollte auch noch eine Weile so bleiben, wer aber direkt auf 4K-Gaming und VR setzen möchte, der greift besser zu unserem Favoriten.

Wenn Geld egal ist

Acer Predator Orion 9000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000
Wer bereit ist viel Geld auszugeben, muss sich mit dem Acer Predator 9000 keine Gedanken um die Leistungsfähigkeit machen. Die Power hat aber einen saftigen Preis.

Wir haben noch eine weitere Empfehlung von Acer. Dieses mal gibt es statt eines günstigen Modells aber das teuerste. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann ist der der Acer Predator Orion 9000 die kompromisslose Wahl für Gamer. Mit fast 8.000 Euro ist der Preis zwar mehr als saftig, die Hardware kann sich aber sehen lassen.

Neben einem der derzeit schnellsten Intel-Core-i-Prozessoren sorgen ganze 128 Gigabyte Arbeitsspeicher für Gaming ohne Atempause. Um der Geschwindigkeit gerecht zu werden, verdoppelt Acer den Einsatz der vorhandenen Massenspeicher, indem zwei 256 GB große SSDs für den Systembetrieb und zwei 512 GB fassende SSDs für den Datenzugriff parallel geschaltet werden. Somit halbiert sich die Zugriffszeit der ohnehin schon superschnellen Massenspeicher.

Diese Methode wendet der Hersteller auch bei der Grafik an und verdrahtet gleich zwei Nvidia Geforce RTX 2080 miteinander. Damit liefert nicht nur eine Einheit von Nvidias aktueller Top-Grafikkarte die Power fürs Gaming, sondern gleich zwei. Dadurch wird auch in den nächsten Jahren jedes Spiel in 4K flüssig auf den Bildschirm gezaubert. Und wenn doch mal etwas aufgerüstet werden soll, kann man den großen Tower einfach öffnen und alle Komponenten erweitern oder austauschen.

Für circa 8.000 Euro sind die beigelegte Maus und Tastatur zwar nur einen Kleinigkeit, sie sollen aber nicht unerwähnt bleiben. Ein besonderes Extra verbirgt sich aber im Kühlsystem, bei dem nicht nur Lüfter warme Luft wegpusten, sondern ein Wasserkreislauf die Wärme abtransportiert und von starken Lüftern gekühlt wird. Diese Wasserkühlung ist deutlich effizienter als ein Lüfter mit Kühlkörper und sichert damit die dauerhafte Leistung des Gaming-PCs.

Man muss nicht soviel Geld für einen guten Gaming-PC ausgeben. Aber man kann es natürlich. Deshalb greifen diejenigen zum Acer Predator Orion 9000, die viel Geld übrig haben und sich auf lange Zeit keine Gedanken darüber machen wollen, ob ein Spiel auf ihrem PC läuft oder nicht.

Was gibt es sonst noch?

Der Alienware Aurora steht für ein besonderes Design und viel Leistung. Als Grafikkarte kommt Nvidias Geforce RTX 2080 zum Einsatz, womit auf lange Sicht sorgloses Gaming garantiert ist. Ein schneller Intel-Core-i7-Prozessor sorgt mit acht Rechenkernen für einen flotten Systembetrieb und kann dabei auf 16 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen.

Für den schnellen Start des Betriebssystems setzt Alienware auf eine schnelle 256 Gigabyte große SSD und für große Datenmengen sowie Spiele steht eine ein Terabyte große herkömmliche Festplatte zur Verfügung. Obendrein lassen sich alle Komponenten ohne Werkzeug erreichen, was das Aufrüsten und Austauschen von Hardware besonders leicht macht.

Wer den etwas höheren Preis nicht scheut, bekommt mit dem Alienware Aurora einen soliden Gaming-PC der hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird, 4K- und VR-Gaming inklusive.

Mit dem Acer Nitro 50 lassen sich aktuelle Games flüssig spielen und auch 4K- sowie VR-Inhalte fordern den kleinen Rechner kaum. Das Gehäuse ist zudem sehr kompakt, wodurch der kleine PC sowohl auf als auch unter dem Schreibtisch eine gute Figur macht. Neben einer Nvidia Geforce RTX 2070 sorgt ein moderner Intel-Core-i7-Prozessor für einen schnellen Systembetrieb. Der 16-Gigabyte-Arbeitsspeicher ist auch für anspruchsvolle Games vollkommen ausreichend. Für einen weiteren Geschwindigkeitsschub sorgt außerdem die 256 Gigabyte große SSD und für das eigene Spielearchiv steht eine ein Terabyte große Festplatte zur Verfügung.

Das Gehäuse lässt sich leicht öffnen, wodurch Komponenten ausgetauscht bzw. erweitert werden können. Ein DVD-Brenner findet im Hochformat Platz und trotz der schlanken Bauform konnten auch Anschlüsse an der Vorderseite untergebracht werden. Wem der schmale Formfaktor zusagt, der ist beim Acer Nitro 50 gut aufgehoben.

Kleiner Würfel mit viel Power. Der Lenovo Legion C730 ähnelt unserem Favoriten, bietet aber ein noch kompakteres Design. Der Griff an der Oberseite wird dabei schon fast zum Markenzeichen und sorgt auch hier für einen leichten Transport. Im Inneren findet sich eine Nvidia Geforce RTX 2070, die für aktuelles Gaming, 4K- und VR-Inhalte gut geeignet ist. Das System selbst wird von einem Intel Core i5-8400 und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher am laufen gehalten. Noch flotter wird es durch eine SSD mit 128 Gigabyte. Außerdem bietet eine herkömmliche HDD mit einem Terabyte genug Platz für viele Spiele.

Lenovo sorgt auch hier für einfache Wartungsmöglichkeiten und erlaubt, dass man einzelne Komponenten jederzeit erweitern bzw. austauschen kann. Der schicke Würfel ist überall ein Hingucker und leicht zu transportieren, daher lohnt sich auch der Kauf des Lenovo Legion C730.

Auf verschiedenen Internet-Marktplätzen tummeln sich auch zahlreiche Anbieter von fertigen PCs, die frei verfügbare Komponenten zusammenbauen und verkaufen. Das Ergebnis eines solchen Herstellers ist der Memory PC Gaming PC mit Nvidias Geforce RTX 2070, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und schneller 480 Gigabyte großer SSD sowie einer zwei Terabyte fassenden HDD. Die Details sind dabei recht vielversprechend und sorgen für eine gute Gaming-Leistung. Im Fall des hier vorgestellten PCs muss man aber beispielsweise auf WLAN und ein DVD-Laufwerk verzichten. Mit einem modernen Intel-Core-i7-Prozessor und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher kann der Memory PC mit der Konkurrenz gut mithalten, wobei das Preis-Leistungsverhältnis ebenfalls auf dem Niveau anderer Hersteller liegt.

Wem große Markennamen nicht so wichtig sind, der findet vielleicht im Memory PC Gaming PC eine passende Alternative.

Megaport High End Gaming PC

Auch Megaport baut mit dem High End Gaming PC aus frei verfügbaren Hardware-Komponenten und PC-Gehäusen ein Komplettsystem, das sich auf einem ähnlichen Preisniveau wie die Konkurrenz bewegt. Der Hersteller setzt dabei ebenfalls auf eine Nvidia Geforce RTX 2070 und einen Intel-Core-i7-8700-Prozessor, mit denen viele aktuelle und auch zukünftige Spiele flüssig in FullHD, 4K und auch VR laufen. Neben dem 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher kommt eine 480 Gigabyte fassende SSD zum Einsatz. Auf eine herkömmliche Festplatte muss man allerdings verzichten. Diese lässt sich dafür schnell und unkompliziert selbst einbauen, da sich das Gehäuse öffnen lässt und alle Komponenten gut erreichbar sind.

Zwar bietet der Megaport High End Gaming PC auch WLAN, hierbei steht aber kein schneller ac-Standard zur Verfügung. Auch die Anschlussvielfalt fällt etwas geringer aus – für Drucker, Headsets, externe Festplatten und mehr ist aber dennoch genug Platz vorhanden. Wer mit den genannten Mängeln leben kann, wird auch mit dem Megaport High End Gaming PC glücklich.

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