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Der beste Gaming-PC

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Gaming-PC Test: Gaming Pcs
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck , Netzwelt, Golem und ComputerBase. Auch Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Der beste Gaming-PC ist der Lenovo Legion T730. Mit aktualisierter Hardware bietet er nicht nur genug Leistung für moderne Spiele im Jahr 2020, sondern wird auch mit zukünftigen Games problemlos fertig. Gaming in 4K und VR sind mit dem T730 ebenfalls möglich. Für einen Preis von um die 2.000 Euro bekommen Gamer alles nötige, um sorglos spielen zu können.

Update 29. Mai 2020

Wir haben sieben neue Gaming-PCs unter die Lupe genommen. Unsere neuen Empfehlungen sind der HP Omen Obelisk 875 und der Alienware Aurora R9.

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19. Dezember 2019

Wir haben sieben neue Modelle in den Vergleich aufgenommen. Der HP Pavilion Gaming TG01ist eine neue Empfehlung.

29. März 2019

Unser neuer Favorit ist der Lenovo Legion T730. Der MSI Infinite X ist eine neue Empfehlung.

Bei der Auswahl eines Gaming-PCs steht man vor unendlich vielen Möglichkeiten. Am wichtigsten ist aber die Frage, welche Spiele eigentlich laufen sollen. Wer immer den neuesten Triple-A-Shooter auf maximalen Grafikeinstellungen und am besten auf einem 4K-Monitor zocken möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Auch Fans von VR-Headsets sollten etwas mehr Geld in die Hardware investieren.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Lenovo Legion T730

Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730
In der aktualisierten Version bietet das Lenovo Legion T730 auch für 2020 genug Leistung in aktuellen und zukünftigen Spielen.

Der aktualisierte Lenovo Legion T730 ist auch im Jahr 2020 kompakt und leistungsstark. Der schnelle Intel-Core-i7-Prozessor gehört jetzt zur neunten Generation. Mit nun insgesamt acht Kernen bringt er auch zukünftige Games ohne ins Schwitzen zu kommen auf den Bildschirm. Damit dabei auch die Grafik stimmt, setzt Lenovo auf eine aktuelle Nvidia-Geforce-RTX-2070-Super-Grafikkarte. Mit der lassen sich nicht nur Spiele in höchsten Detailstufen und FullHD auf den Bildschirm zaubern, Gaming in 4K und mit VR-Brille sind damit auch kein Problem.

Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer nun 1 Terabyte großen SSD-Festplatte starten Windows und Games extrem schnell. Für größere Spielearchive steht außerdem eine ein Terabyte fassende HDD bereit. An einen DVD-Brenner und zahlreiche Anschlüsse auf der Vorder- und Rückseite hat Lenovo ebenfalls gedacht. Das alles gibt es zu einem guten Preis.

Auch Gut

HP Omen Obelisk 875

Test Gaming-PC: HP Omen Obelisk 875
Der Omen Obelisk von HP besitzt eine schnellere Grafikkarte als unser Favorit, dafür fällt die SSD recht klein aus.

Auf dem HP Omen Obelisk 875 laufen Spiele noch etwas schneller, als auf unserem Favoriten. Der Prozessor ist derselbe, dafür zeigt sich die Grafikkarte aber noch etwas stärker. Die Nvidia GeForce 2080 Super ist High-End und kann Games auch auf lange Sicht problemlos und flüssig ausführen. Hinzu kommt ein recht kompaktes Gehäuse, das nicht so riesig erscheint, wie die Gaming-Boliden manch anderer Hersteller.

Dem Design fallen allerdings einige Anschlüsse auf der Vorderseite zum Opfer, weil dafür schlicht der Platz fehlt. Ein DVD-Laufwerk oder ähnliches ist nicht vorhanden und die schnelle SSD eignet sich mit ihrer geringen Größe nur für das Betriebssystem und ein bis zwei Spiele, die gerade aktiv gezockt werden. Für das Gaming-Archiv steht aber auch eine 1 Terabyte große HDD bereit. Für den etwas höheren Preis muss man trotz der besseren Leistung gegenüber unserem Favoriten einige Kompromisse eingehen.

Schnell und schick

Alienware Aurora R9

Test Gaming-PC: Alienware Aurora R9
Ein ansprechendes Design, viel Leistung und ein akzeptabler Preis. Das alles bietet der Aurora R9 von Alienware.

Spieler verbinden mit dem Namen Alienware viel Leistung und ein extravagantes Design, aber auch einen satten Preis. Beim Alienware Aurora R9 fällt letzterer trotz der sehr guten Hardware gar nicht mal so hoch aus. Aktuelle und kommende Spiele werden mühelos gestemmt und das Gehäuse kann sich überall sehen lassen.

Allzu oft wird man den Aurora R9 aber nicht transportieren wollen, da er nicht nur sehr groß ausfällt, sondern mit fast 18 Kilogramm auch ein ordentliches Gewicht mitbringt. Alienware nutzt den vielen Platz im Gehäuse für ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, wodurch ein Überhitzen der Bauteile praktisch ausgeschlossen ist. Außerdem lassen sich alle Komponenten komplett ohne Werkzeug erreichen.

Gut & günstig

HP Pavilion Gaming TG01

Test Gaming-PC: HP Pavilion Gaming TG01-0001ng
Gutes Gaming geht auch günstig. Für HPs Pavilion Gaming-PC muss man nicht viel Geld auf den Tisch legen. Die Technik von AMD bringt aktuelle Spiele trotzdem flüssig auf den Bildschirm.

Keine Preise gefunden.

Für den HP Pavilion Gaming TG01 werden nur knapp 1.000 Euro fällig. Dafür bekommt man aber Spiele-Hardware in einem schlichten Gehäuse, die für modernen Titel in FullHD vollkommen ausreichend ist. Die Technik kommt hier von AMD und leistet solide Arbeit. Sowohl die Grafikkarte als auch der Prozessor dürften aber bereits mit den kommen Blockbustern kleinere Schwierigkeiten mit maximalen Grafikstufen bekommen.

Wenn es aber nicht immer High-End-Grafik sein muss, lässt sich viel Geld sparen. Eine große SSD und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen zudem für einen flotten Betrieb von Windows und verkürzen die Ladezeiten zusätzlich. Für 4K oder VR-Titel könnte die Leistung aber etwas zu knapp ausfallen.

Wenn Geld egal ist

Acer Predator Orion 9000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000
Wer bereit ist viel Geld auszugeben, muss sich mit dem Acer Predator 9000 keine Gedanken um die Leistungsfähigkeit machen. Die Power hat aber einen saftigen Preis.

Neben zahlreichen anderen hochpreisigen Gaming-Monstern verbirgt sich auch hinter dem Acer Predator Orion 9000 ein Gaming-PC, der zwar sehr viel kostet, aber dafür auf sehr lange Sicht keine Probleme mit neuesten Games haben wird – egal, ob in 4K oder VR.

Für kompromisslose Leistung sorgen nicht nur 64 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein extrem schneller Intel Core i9-7980XE-Prozessor, sondern gleich zwei Nvidia Geforce RTX2080 Ti. Damit liefert der Orion 9000 ein Doppelpack an modernsten Grafikkarten für eine enorme Grafikleistung, die lange Zeit nicht an ihre Grenzen kommen wird. Den Vorteil zweier Hardware-Komponenten nutzt Acer nicht nur bei der Grafik aus, sondern setzt auch beim Speicherplatz auf das Motto: »Doppelt ist besser«. Zwei 256 Gigabyte und zwei 512 Gigabyte große SSDs teilen sich den Systembetrieb und das Bereitstellen großer Datenmengen.

Natürlich lassen sich alle Komponenten wechseln bzw. aufrüsten. Wer viel Geld übrig hat und sich keine Gedanken über die Grenzen seines Gaming-PCs machen möchte, für den ist der Acer Predator Orion 9000 genau das Richtige.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch GutSchnell und schickGut & günstigWenn Geld egal ist
ModellLenovo Legion T730HP Omen Obelisk 875Alienware Aurora R9HP Pavilion Gaming TG01Acer Predator Orion 9000Acer Predator Orion 5000Corsair ONE i145sHP Omen Obelisk 875-0252ngMSI Infinite X Plus 9SD-620EUHP Omen Obelisk 875-1260ngCorsair ONE i164Zotac MEK MiniMemory PC Gaming PCMegaport High End Gaming PC
Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730Test Gaming-PC: HP Omen Obelisk 875Test Gaming-PC: Alienware Aurora R9Test Gaming-PC: HP Pavilion Gaming TG01-0001ngTest Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 5000Test Gaming-PC: Corsair ONE i164Test Gaming-PC: HP Omen Obelisk 875-0252ngTest Gaming-PC: MSI Infinite X Plus 9SD-620EUTest Gaming-PC: HP Omen Obelisk 875-1260ngTest Gaming-PC: Corsair ONE i164Test Gaming-PC: Zotac MEK MiniTest Gaming-PC: Memory Gaming PCTest Gaming-PC: Megaport High End Gaming PC
Pro
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Tragegriff für den einfachen Transport
  • Schnelle Grafikkarte
  • Moderne Anschlüsse
  • Kompaktes Gehäuse
  • Wasserkühlung
  • Sehr gute Leistung
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Extravagantes Design
  • Günstiger Preis
  • Leistung für FullHD ausreichend
  • Kompaktes Gehäuse
  • Wasserkühlung
  • SSD und Grafikkarte im Parallelbetrieb
  • Sehr gute Leistung
  • Staubfilter ohne Werkzeug entnehmbar
  • Hot-Swap-Festplattenschacht
  • Kompaktes Gehäuse
  • Viel Speicherplatz
  • Zukunftssichere Spieleleistung
  • Anschluss für VR_HEadset an Vorderseite
  • Günstiger Preis
  • Leistung für aktuelle Spiele in FullHD ausreichend
  • Leiser Betrieb durch gute Kühlung
  • Viel Speicherplatz
  • Zukunftssicher
  • Verbesserte GeForce-RTX-Super-Grafikkarte
  • Große HDD
  • Schmales Gehäuse
  • Innovatives Gehäuse
  • Kompakte Abmessungen
  • Kompaktes Gehäuse
  • Verbesserte GeForce-RTX-Super-Grafikkarte
  • Große SSD
  • Große SSD
Contra
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
  • SSD mit wenig Speicher
  • Wenig Anschlüsse an Vorderseite
  • Recht groß und schwer
  • Nicht sehr Zukunftssicher
  • Sehr teuer
  • Sehr groß
  • Kann sehr laut werden
  • Anschlüsse auf der Oberseite nicht vor Schmutz geschützt
  • Klobiges Gehäuse
  • Wartung etwas kompliziert
  • Recht teuer
  • Wenig Anschlüsse an Vorderseite
  • Nicht zukunftssicher
  • Sehr wuchtiges Gehäuse
  • Wenig Anschlüsse an Vorderseite
  • Recht teuer
  • Externes Netzteil
  • Kein WLAN
  • Kein Laufwerk
  • Langsames WLAN
  • Keine HDD
Bester Preis

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Alles drin!

Ein moderner Gaming-PC soll aktuelle und möglichst auch kommende Spiele problemlos flüssig darstellen können. Bei der Grafik, die ein Spiel bieten kann, orientieren sich die Spielemacher allerdings meist an den am weitesten verbreiteten Plattformen. Das sind derzeit Konsolen wie die Playstation 4 und Xbox One, gerne auch mit ihren leistungsstärkeren Modellen PS4 Pro und Xbox One X.

Für PC-Spieler sorgt diese Konzentration zum einen dafür, dass viele Spiele auch auf günstigerer Hardware noch super laufen und eine neuer PC auch auf längere Sicht mit aktuellen Games gut klar kommen wird. Gleichzeitig ermöglicht der technische Fortschritt auf dem PC aber eine weitaus bessere Grafik als auf den Konsolen. Dadurch kommen auch Spieler mit einem kleineren Geldbeutel in den Genuss einer zukunftssicheren Gaming-Maschine und wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben, kann man jedes Spiel in einer besseren Grafik als auf einer Konsole genießen.

Tolles Gaming, auch mit wenig Geld

Dabei stellt sich auch häufig die Frage, ob »richtige« Gamer ihren PC lieber selber zusammenbauen oder sich einfach ein fertiges System unter den Schreibtisch stellen sollten. Wer einfach nur Spielen möchte, kann getrost zu einem fertigen PC greifen. Die Unterschiede in der verbauten Hardware sind minimal und auch preislich ist kein großer Gewinn zu erwarten. Außerdem sind Garantieansprüche leichter durchzusetzen, wenn man nicht erst nachweisen muss, dass irgendetwas nicht von einem selbst kaputt gemacht wurde.

Wie viel Leistung ist nötig?

Um die Frage nach der Leistung richtig einzuschätzen, sollte als erstes der Monitor, auf dem die Spiele letztendlich angezeigt werden, betrachtet werden. Kommt hier ein FullHD-Modell zum Einsatz, muss man keinen PC kaufen der mehrere tausend Euro kostet, weil die Leistung gar nicht genutzt werden kann. Wer einen 4K-Monitor besitzt, sollte allerdings schon etwas mehr auf die Hardware-Power achten und auch der Einsatz von VR-Brillen setzt etwas höhere Ansprüche an die Leistung.

Extreme Leistung ist nicht immer nötig

Für nahezu alle derzeit erhältlichen Spiele sollte mindestens ein Intel-Core-i5- oder i7-Prozessor der achten Generation mit mindestens vier Rechenkernen zum Einsatz kommen. Besser sind sechs CPU-Kerne oder gleich eine Intel-Prozessor der neunten Generation, wie das auch bei unseren vorgestellten Gaming-PCs der Fall ist. Auch AMD hat ihr ordentlich aufgeholt und bietet viele CPUs an, die denen von Intel in nichts nachstehen.

Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ist mehr als genug RAM vorhanden und auch bei den Festplatten sorgen schnelle SSDs und eine große herkömmliche HDD für genug Platz, um viele Spiele speichern zu können. Während eine CPU heutzutage sehr lange ihren Dienst verrichten kann, müssen auch der Arbeits- und Festplattenspeicher nicht direkt in enormen Größenordnungen bestellt werden. Hier lässt sich sinnvoll etwas Geld einsparen, das sich besser in die Grafikkarte investieren lässt.

Auf die Grafikkarte kommt es an

Diese haben in den letzten Jahren einen enormen Sprung nach oben gemacht, allen voran Nvidia mit seinen neuen Geforce-RTX-Grafikkarten. Die Preise haben sich auch wieder etwas normalisiert, weshalb Gamer nicht mehr unbedingt 900 Euro für eine gute GPU einplanen müssen. Wenn man sich das günstigste RTX-Modell sichert, sind moderne und zukünftige Spiele in FullHD schon kein Problem mehr. Die Nvidia Geforce RTX 2070 Super aus unserem Favoriten, dem Lenovo Legion T730, bringt auch 4K-Inhalte auf den Bildschirm und eignet sich für VR-Anwendungen. Die »Super«-Modelle von Nvidia bieten nochmal einen Tick mehr Leistung und sind dennoch etwas sparsamer, als ihre Kollegen ohne den »Super«-Zusatz.

Wer sich nun fragt, warum eigentlich AMD noch so wenig unter den vorgestellten PCs zu finden ist, wird vielleicht von der Tatsache enttäuscht, dass Hersteller von Komplett-PCs fast ausnahmslos Intel- und Nvidia-Technik anbieten. Die Gründe dafür liegen darin, das AMD erst seit kurzem wieder mit Grafikkarten und Prozessoren auf den Markt drängt, die sich gegen die Konkurrenz von Intel behaupten können.

Gaming-PC Test: 01 Legion T730 Dekstop Tower Hero Front Facing Left

Unser Favorit: Lenovo Legion T730

Das Lenovo Legion T730 bietet ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Die Hardware überzeugt mit genug Gaming-Power für FullHD- und 4K-Inhalte. Das kompakte Gehäuse nimmt zudem nicht viel Platz weg, bietet aber dennoch Erweiterungsoptionen für die Zukunft.

Unser Favorit

Lenovo Legion T730

Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730
In der aktualisierten Version bietet das Lenovo Legion T730 auch für 2020 genug Leistung in aktuellen und zukünftigen Spielen.

Mit seiner geringen Breite von unter 20 Zentimetern und den fast quadratischen Seiten fällt der Lenovo Legion T730 nicht ganz so wuchtig aus wie die großen Tower anderer Hersteller. Dennoch bietet das Gehäuse genug Platz für leistungsstarke Hardware und ein ausgeklügeltes System zur Wärmeabfuhr. An der Oberseite befindet sich zudem ein großer Tragegriff, der das komplette Gewicht des Gaming-PCs mühelos halten kann. Dadurch kann der T730 auch mal mitgenommen werden, beispielsweise auf LAN-Partys.

Viele Anschlüsse für Profi-Gamer

Mit einem DVD-Brenner und zahlreichen USB-Ports finden bereits vorhandene Software und Geräte, wie Multifunktionsdrucker, Gaming-Mäuse und Headsets ihren Anschluss an den Gaming-PC. Genauso vielfältig sind die Verbindungsmöglichkeiten für Monitore, die über DVI, DisplayPort und HDMI ihr Signal erhalten können.

Für einen schnellen Spielbetrieb sorgen ein Intel-Core-i7-Prozessor der neunten Generation, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 1 Terrabyte (also 1.000 Gigabyte) große SSD. Damit der Speicherplatz fürs eigene Spielearchiv nicht zu knapp wird, ist zudem noch eine ein Terabyte große herkömmliche Festplatte verbaut. In der hier empfohlenen Modellvariante steht außerdem eine Nvidia-Geforce-RTX-2070-Super-Grafikarte mit acht Gigabyte Videospeicher zur Verfügung. Damit bietet sie genug Reserven für zukünftige Spiele und erlaubt auch Gaming in 4K und mit VR-Brille.

Gehäuse und Optik

Der Lenovo Legion T730 ist circa 19 Zentimeter breit und etwas mehr als 45 Zentimeter hoch. Damit ist er deutlich kompakter als die Tower anderer Hersteller und muss nicht zwangsläufig unter dem Schreibtisch stehen. Auch auf dem Tisch macht er eine gute Figur, was nicht zuletzt am edlen matt-schwarzem Design liegt. Der große Griff auf der Oberseite ist ebenfalls ein deutlicher Blickfang, der auch noch praktische Vorteile bietet: nämlich den einfachen Transport.

Gaming-PC Test: 12 Legion T730 Desktop Tower Hold
Durch den großen und stabilen Griff kann der Lenovo Legion T730 einfach mitgenommen werden.

Neben seinem rabenschwarzen Design setzt der T730 auch deutliche Akzente, die sich im Frontgitter und in der durchsichtigen Seitenabdeckung widerspiegeln. In Verbindung mit der anpassbaren RGB-Beleuchtung wird eine kleine Lichtshow geboten, die schon fast vom Gaming ablenkt. Dabei leuchten die Farben dezent durch das Frontgitter und an der Seite ist das aufgeräumte Innenleben zu bestaunen – ein Anblick, der Spielerherzen höher schlagen lässt.

Wartung ohne Werkzeug

Das Innenleben ist dabei nicht für immer unerreichbar. Lenovo macht es einem sehr leicht, beispielsweise den Arbeitsspeicher zur wechseln oder weitere Festplatten einzubauen. Wartungsarbeiten lassen sich fast vollständig ohne Werkzeug durchführen und sind damit schnell erledigt. Dank der guten Ausstattung muss man daran aber erstmal nicht denken.

Gaming-PC Test: Lenovo Legion T730 Auch Ohne Werkzeug Zu öffnen
Die Seitenklappe des Lenovo Legion T730 lässt sich auch ohne Werkzeug öffnen.

Darüber hinaus bietet Lenovo Legion T730 im Inneren viel Platz und das trotz seiner kompakten Abmessungen. So wird die entstehende Wärme gut abgeleitet, wobei gleichzeitig immer frische Luft nachströmen kann. Dieser Umstand ist für Gaming-PCs besonders wichtig, da durch langes Zocken viel Wärme entsteht und die Leistung durch überhitzte Bauteile stark leidet.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlenen Ausstattungsvariante des Lenovo Legion T730 kommt ein Intel-Core-i7-9700-Prozessor zum Einsatz. Mit seinen acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 Gigahertz ist die CPU jeder Aufgabe gewachsen. Der Turbotakt liegt sogar bei 4,9 Gigahertz und sorgt für einen schnellen Start in jedes Spiel. Die Leistung reicht dabei für alle aktuellen Games aus und lässt auch bei anspruchsvollen Titeln nicht nach.

In die CPU ist außerdem eine UHD-Graphics-630-Grafikeinheit integriert. Diese spielt aber nur eine untergeordnete Rolle, da die Nvidia Geforce RTX 2070 Super das Herzstück der Grafikleistung darstellt. Wer auf einem FullHD-Monitor, also mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten spielt, wird sich lange Zeit keine Gedanken um die Grafikeinstellung machen müssen. Einfach alle Regler aufs Maximum und schon kann es losgehen. Aber die RTX 2070 Super schafft auch 4K-Inhalte mühelos und liefert genug Leistung für ein flüssiges VR-Erlebnis. Dank der neuen Turing-Architektur werden auch Technologien, wie Raytracing und DLSS für bessere Beleuchtungseffekte unterstützt.

Gaming-PC Test: Lenovo Legion T730 Detailansicht Grafikkarte Rtx 2070
Die Nvidia Geforce RTX 2070 kann auch kommende Spiele flüssig wiedergeben.

Sollte die Grafikleistung der Nvidia Geforce RTX 2070 Super in einigen Jahren nicht mehr ausreichen, kann diese einfach ausgetauscht werden. Dasselbe gilt für den Arbeitsspeicher, der sich auf bis zu 64 GB erweitern lässt. Selbstverständlich lassen sich auch die schnelle SSD und die große Festplatte durch andere Modelle ersetzen. Vor allem die SSD sorgt nochmals für einen deutlichen Geschwindigkeitsschub. Das Solid-State-Drive kann deutlich schneller auf gespeicherte Daten zugreifen als herkömmliche Festplatten. Darum werden das Betriebssystem und häufig verwendete Programme darauf installiert. Dank der schnellen Zugriffszeiten treten nahezu keine Ladezeiten mehr auf.

Gaming-PC Test: Lenovo Legion T730 Overclock
Der Arbeitsspeicher lässt sich leicht austauschen.

Anschlüsse und optisches Laufwerk

Obwohl die große Verbreitung von schnellen Internetanschlüssen sie eigentlich fast überflüssig gemacht hat, verbaut Lenovo im Legion T730 ein DVD-Laufwerk bzw. einen DVD-Brenner. Dieser verbirgt sich ganz dezent hinter einer Blende am oberen Rand der Vorderseite und fällt auf den ersten Blick gar nicht auf. Hinter der Blende findet man aber kein klassisches Laufwerk, sondern einen schlanken DVD-Brenner, wie er auch in Laptops zum Einsatz kommt.

Bis zu vier Monitore und schnelles WLAN

Ebenfalls an der Vorderseite, aber auf dem Gehäuse, bieten ein Headset- und ein Mikrofonanschluss für 3,5-mm-Klinkenstecker die Möglichkeit, Geräte schnell ein- und wieder auszustöpseln. Dasselbe gilt für die zwei USB-3.1-Typ-A-Ports, an denen sich USB-Sticks und externe Festplatten mit dem Gaming-PC verbinden lassen. Leider verzichtet Lenovo bislang noch auf einem modernen USB-Anschluss mit Typ-C-Format.

Die eigentliche Fülle an Verbindungsmöglichkeiten findet sich aber an der Rückseite. Hier stehen weitere vier USB-3.1-Gen1- und zwei USB-2.0-Ports zur Verfügung. Daran lassen sich Drucker, Scanner und vieles mehr anschließen. Freunde von vielen Bildschirmen dürfen zudem über einen HDMI-, einen DVI- und drei DisplayPorts bis zu vier Monitore verwenden. Ein GigabitLAN-Anschluss sorgt für ein stabiles Netzwerk und ein weiterer Audioausgang erlaubt die feste Verbindung von Lautsprechern. Schnelles ac-WLAN ist ebenfalls vorhanden.

Viele Varianten

Lenovo bietet das Legion T730 gegen Aufpreis auch mit vielfältigen Varianten im Bezug auf die Hardwareausstattung an. So kann man auch Nvidias Flagschiff-Grafikkarte Geforce RTX 2080 oder mehr Speicher und eine größere SSD bestellen. Während eine größere Speicherausstattung keinen allzu großen Aufschlag auf den Kaufpreis verursacht, schlägt die nächsthöhere Grafikkarte aber mindestens 500 Euro auf den Kaufpreis drauf.

Mehr Geld müssen Spieler nicht ausgeben

Die hier vorgestellte Variante bietet aber auch auf lange Sicht eine sehr gute Spieleleistung, weshalb man nicht mehr Geld ausgeben muss. Falls doch einmal der Speicherplatz etwas knapp wird, zum Beispiel auf der doch recht kleinen SSD, kann diese auch nachträglich einfach ausgewechselt werden.

Lenovo IdeaCentre AIO 520 im Testspiegel

Bei den internationalen Testern von PCMag (12/2018) konnte der Lenovo Legion T730 gute Bewertungen abstauben. Dort wurde zwar eine andere Hardware-Version getestet, das grundsätzliche Urteil ist aber ebenfalls sehr gut:

»Der Lenovo Legion T730 Tower bietet alles Wesentliche, wonach Gamer suchen: Auffällige Looks, solide 1080p-Gaming-Leistung, leise Lüfter und werkzeuglose Upgrademöglichkeiten.«

Und auch bei den Kollegen von Windowscentral (11/2018) konnte der Gaming-PC beeindrucken. Dort gefiel die Möglichkeit, einen zweiten Monitor anschließen zu können. Auch die Option, das IdeaCentre als Monitor zu benutzen, wurde gelobt:

»Der Legion T730 Tower ist ein schlank aussehender, vorgefertigter Gaming-PC, der moderne Spiele antreiben wird. Die Option zum Upgrade auf eine RTX 2080-GPU und eine Intel-Core-i9-9900K-CPU ist für alle da, die genug Geld übrig haben. Die werkzeuglose Installation und Wartung erleichtert die Aktualisierung dieses PCs, wenn die Hardware veraltet ist.«

Auf GE Gamenews (11/2018) wurde eine Variante mit weniger Leistung getestet, aber auch diese konnte bereits überzeugen:

»Letztendlich ist es eine feine Maschine mit großartiger Leistung und solider Ausstattung für Ihr Geld. Die Beleuchtungsmerkmale sind definitiv ein cooler Faktor, und es bietet Funktionen für den gesunden Menschenverstand, wie einen Gurt für das Kabelmanagement und einen Tragegriff.«

Alternativen

Gamer haben bei fertig zusammengebauten PCs die Qual der Wahl. Die Fülle am Markt ist fast nicht zu überschauen, weswegen wir an dieser Stelle ausgewählte Alternativen vorstellen. Dabei ist für jeden Geldbeutel etwas dabei und selbstverständlich gibt es auch eine sinnvolle Alternative zu unserem Favoriten.

Auch Gut

HP Omen Obelisk 875

Test Gaming-PC: HP Omen Obelisk 875
Der Omen Obelisk von HP besitzt eine schnellere Grafikkarte als unser Favorit, dafür fällt die SSD recht klein aus.

Wer direkt die beste Grafikkarte am Markt haben möchte, der greift zum HP Omen Obelisk 875. Der kostet nur wenig mehr als unser Favorit und ist dafür mit einer Nvidia GeForce RTX2080 Super ausgestattet. So bleibt der eigene Gaming-PC für lange Zeit stark genug, damit aktuelle Spiele flüssig gezockt werden können.

Auch der Prozessor orientiert sich an unserem Favoriten, sodass hier ebenfalls ein Intel Core i7-9700K zum Einsatz kommt. Der Arbeitsspeicher bleibt mit 16 Gigabyte RAM ebenfalls gleich, aber beim Speicherplatz geht HP andere Wege. Der Hersteller verbaut nämlich nur eine 256 Gigabyte große SSD. Diese reicht für das Betriebssystem und ein bis zwei aktuelle Blockbusterspiele aus. Da das recht wenig ist, wird aber noch eine 1 Terabyte große HDD in den Omen Obelisk eingesetzt. Die ist zwar etwas langsamer, reicht aber für ein ansehnliches Spielearchiv.

Mit seinem eher schlichten und kompakten Gehäuse muss sich der Gaming-PC von HP nicht unter dem Schreibtisch verstecken, da das Design dennoch besonders wirkt. Da der Omen Obelisk 875 zudem nicht besonders klobig ausfällt und dementsprechend geringere Abmessungen hat, ist an der Vorderseite nicht soviel Platz für Anschlüsse. Von denen finden sich hier nur zwei USB-Ports und ein Headset-Anschluss. Auf der Rückseite wird hingegen alles geboten, was man zum Anschluss von Zusatzgeräten an einen PC braucht. Darunter befindet sich auch ein modernen USB-Typ-C-Anschluss, den wir aber lieber an der Front gesehen hätten.

Falls es doch einmal nötig sein sollte, den HP Omen Obelisk 875 aufzurüsten, können Nutzer das auch gut selber erledigen. Ganz so einfach wie bei unserem Favoriten gelangt man aber nicht ins Innere, da Werkzeug zum Öffnen des Gehäuses benötigt wird. Grundsätzlich sind aber alle Komponenten erreichbar und lassen sich mit der nötigen Vorsicht auch austauschen.

Schnell und schick

Alienware Aurora R9

Test Gaming-PC: Alienware Aurora R9
Ein ansprechendes Design, viel Leistung und ein akzeptabler Preis. Das alles bietet der Aurora R9 von Alienware.

Beim Alienware Aurora R9 wird vor allem das Design über den Kauf entscheiden. Der extravagante Tower kommt dabei nicht nur mit dem typischen Alienkopf und futuristischen Elementen daher, sondern bringt auch stattliche Ausmaße mit. Mit einer Höhe von fast 50 Zentimetern passt er schon nicht mehr unter jeden Schreibtisch. Auch das Gewicht ist nicht zu verachten, da der Gaming-PC fast 18 Kilogramm auf die Waage bringt.

Den großen Raum im Gehäuse nutzt der Hersteller allerdings für ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, durch das die leistungsstarken Komponenten stets einen kühlen Kopf bewahren. Das ist auch nötig, da der Intel Core i7-9700 zwar nicht ganz so schnell taktet wie der i7-9700K in unserem Favoriten, aber trotzdem noch eine mehr als ordentliche Leistung beim Spielen bringt.

Dasselbe gilt für die Grafikkarte Nvidia GeForce RTX2080. Hier fehlt zwar der Zusatz »Super«, aber trotzdem gehört diese GPU noch zu den schnellsten auf dem Markt. Daher schafft sie 4K und VR mühelos und wird ebenfalls zukünftige Titel völlig problemlos darstellen können. Wie im Lenovo Legion T730, kann auch der Alienware Aurora R9 komplett ohne Werkzeug zerlegt werden.

So lässt sich zum Beispiel die SSD austauschen, die auch hier mit 256 Gigabyte etwas knapp bemessen ist. Natürlich ist auch eine 1 Terabyte große HDD vorhanden, aber wer möchte seine Spiele wegen der schnelleren Zugriffsraten schon jedes mal zwischen den beiden Festplatten hin- und herschieben.

Jeder der auf der Suche nach einem aufregenden Design ist sollte sich den Alienware Aurora R9 ruhig etwas näher ansehen. Wer auch die top-aktuellste Hardware möchte, wird zu deutlich höheren Preisen auch direkt beim Hersteller fündig.

Gut & günstig

HP Pavilion Gaming TG01

Test Gaming-PC: HP Pavilion Gaming TG01-0001ng
Gutes Gaming geht auch günstig. Für HPs Pavilion Gaming-PC muss man nicht viel Geld auf den Tisch legen. Die Technik von AMD bringt aktuelle Spiele trotzdem flüssig auf den Bildschirm.

Keine Preise gefunden.

Mit günstiger Technik von AMD kann der HP Pavilion Gaming TG01 auch aktuelle Spiele in FullHD flüssig auf den Bildschirm bringen. Neben dem AMD Ryzen 5 3500 ist es vor allem die Radeon RX5500, die nicht viel kostet aber eine gute Leistung liefert. Natürlich kann man mit AMD-Technik auch deutlich stärkere Gaming-PCs bauen, die sind dann aber auch dementsprechend teurer.

Eine ein Terabyte große SSD bietet nicht nur genug Speicherplatz für zahlreiche Spiele, die hohen Schreib- und Leseraten verkürzen auch die Ladezeiten enorm. Der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher ist außerdem groß genug bemessen, um nicht auf Dauer zum Nadelöhr zu werden. Wenn Arbeitsspeicher oder Festplatte doch einmal knapp werden, lassen sich beide Komponenten aber leicht und unkompliziert austauschen. Der Prozessor ist ebenfalls etwas langsamer, als der in unserem Favoriten, sorgt aber mit seinen sechs Kernen dennoch für ein flüssiges Spielerlebnis.

Das schlichte Gehäuse ist mit wenig mehr als 30 Zentimetern nicht sehr hoch und passt daher auch auf bzw. unter kleine Schreibtische. HP verzichtet auf viel Schnickschnack, wodurch keine großen Beleuchtungselemente vorhanden sind. Lediglich ein paar grüne Elemente zieren die Vorderseite – das war es dann aber auch schon. Neben vielen Anschlüssen ist auch eine Laufwerksblende vorhanden, wer aber nicht nur herunter lädt sondern auch CDs, DVDs, oder BluRays einsetzt, muss sich ein passendes Laufwerk selbst besorgen.

Auch der HP Pavilion Gaming TG01 bietet unter anderem einen USB-Typ-C-Anschluss auf der Vorderseite des PCs und zahlreiche Anschlüsse an der Rückseite. Auf Besonderheiten muss hierbei zwar verzichtet werden, das Basiszubehör findet aber auf jeden Fall seinen Platz. Obendrauf liefert HP noch Maus und Tastatur mit, sodass man eigentlich nur den Monitor zusätzlich besorgen muss und daraufhin direkt loszocken kann.

Für den etwas kleineren Geldbeutel bietet HP mit dem Pavilion Gaming TG01 einen guten Gaming-PC, der aktuelle Spiele in FullHD flüssig ausführen kann. Dies sollte auch noch eine Weile so bleiben, wer aber direkt auf 4K-Gaming und VR setzen möchte, greift besser zu unserem Favoriten.

Wenn Geld egal ist

Acer Predator Orion 9000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000
Wer bereit ist viel Geld auszugeben, muss sich mit dem Acer Predator 9000 keine Gedanken um die Leistungsfähigkeit machen. Die Power hat aber einen saftigen Preis.

Wenn Geld keine Rolle spielt, ist der der Acer Predator Orion 9000 die kompromisslose Wahl für Gamer. Mit über 8.000 Euro ist der Preis zwar mehr als saftig, die Hardware kann sich aber sehen lassen.

Neben einem der derzeit schnellsten Intel-Core-i-Prozessoren sorgen 64 Gigabyte Arbeitsspeicher für Gaming ohne Atempause. Um der Geschwindigkeit gerecht zu werden, verdoppelt Acer den Einsatz der vorhandenen Massenspeicher, indem zwei 256 Gigabyte große SSDs für den Systembetrieb und zwei 512 Gigabyte fassende SSDs für den Datenzugriff parallel geschaltet werden. Somit halbiert sich die Zugriffszeit der ohnehin schon superschnellen Massenspeicher.

Diese Methode wendet der Hersteller auch bei der Grafik an und verdrahtet gleich zwei Nvidia Geforce RTX 2080 Ti miteinander. Damit liefert nicht nur eine Einheit von Nvidias aktueller Top-Grafikkarte die Power fürs Gaming, sondern gleich zwei. Dadurch wird auch in den nächsten Jahren jedes Spiel in 4K flüssig auf den Bildschirm gezaubert. Und wenn doch mal etwas aufgerüstet werden soll, kann man den großen Tower einfach öffnen und alle Komponenten erweitern oder austauschen.

Für circa 8.000 Euro sind die beigelegte Maus und Tastatur zwar nur einen Kleinigkeit, sie sollen aber nicht unerwähnt bleiben. Ein besonderes Extra verbirgt sich aber im Kühlsystem, bei dem nicht nur Lüfter warme Luft wegpusten, sondern ein Wasserkreislauf die Wärme abtransportiert und von starken Lüftern gekühlt wird. Diese Wasserkühlung ist deutlich effizienter als ein Lüfter mit Kühlkörper und sichert damit die dauerhafte Leistung des Gaming-PCs.

Man muss nicht soviel Geld für einen guten Gaming-PC ausgeben. Aber man kann es natürlich. Deshalb greifen diejenigen zum Acer Predator Orion 9000, die viel Geld übrig haben und sich auf lange Zeit keine Gedanken darüber machen wollen, ob ein Spiel auf ihrem PC läuft oder nicht.

Was gibt es sonst noch?

Acer Predator Orion 5000

Der Acer Predator Orion 5000 bietet eine Gaming-Leistung, die zwischen unserem Favoriten und unserer »Auch Gut« Empfehlung liegt. Die Nvidia GeForce RTX2070 Super und der Intel Core i7-9700K bringen Spiele flüssig auf den Bildschirm, wobei sie von 16 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt werden. Mit einer Größe von 512 Gigabyte fällt die schnelle SSD zudem nicht ganz so klein aus und für große Datenmengen steht ein 2 Terabyte fassende HDD zur Verfügung. Für eine Empfehlung hat es nur deshalb nicht gereicht, weil das extrem große und klobige Gehäuse in Verbindung mit den verbauten Lüftern einen hohen Geräuschpegel an den Tag legt. Wer hauptsächlich mit Kopfhörern spielen möchte, kann hier aber einen guten Gaming-PC abstauben, der neben einem DVD-Laufwerk auch einen Hot-Swap-Schacht bietet. Damit lassen sich Festplatten schnell und einfach einsetzen und wieder entfernen.

Wer einen äußerst kompakten Gaming-PC sucht und regelmäßig VR-Spiele zockt, für den könnte der Corsair One i145s die richtige Wahl sein. Dieser bietet an der Frontseite einen HDMI-Anschluss, der für das Einstecken eines VR-Headsets gedacht ist. Dieses wird daraufhin von einem Intel Core i7-9700K und einer Nvidia GeForce RTX2080 Super mit flüssigen Bildern versorgt. Außerdem steht viel Speicher in Form einer 960 Gigabyte großen SSD und einer 1 Terabyte HDD bereit. Das kompakte Design und die satte Leistung spiegeln sich aber auch in einem recht hohen Preis und eingeschränkten Wartungsmöglichkeiten wieder. Zum Aufrüsten des PCs sollte man sich viel Zeit nehmen und dabei vorsichtig vorgehen, da die Komponenten eng beieinander liegen. Auch die Anschlussauswahl fällt nicht ganz so üppig aus, wie bei anderen Modellen. Es ist aber trotz des begrenzten Platzes alles Nötige vorhanden.

HP Omen Obelisk 875-0252ng

Test Gaming-PC: HP Omen Obelisk 875-0252ng

Keine Preise gefunden.

Und noch ein HP Omen Obelisk 875. Dieses mal aber mit einem Prozessor von AMD. Der hier verbaute AMD Ryzen 7 3700X ist genauso schnell wie der Intel Core i7-9700K und arbeitet in Verbindung mit einer Nvidai GeForce RTX2060 Super. Diese Grafikkarte bietet ebenfalls eine ordentliche Spieleleistung, wird sich aber womöglich bei zukünftigen Blockbustern nicht mehr mit vollen Grafikdetails bei einer 4K-Auflösung wohlfühlen. Abseits davon bietet auch dieser Omen Obelisk das kompakte Design der Modellreihe und somit dieselben Anschlussmöglichkeiten. Die Speicherausstattung ist mit 16 Gigabyte RAM, einer 512 Gigabyte großen SSD und 1 Terabyte HDD solide. Daher können preisbewusste Anwender hier problemlos zugreifen und erhalten so eine ordentliche Spielmaschine.

MSI Infinite X Plus 9SD-620EU

Mit dem MSI Infinite X Plus können Spiele nicht nur so schnell auf den Bildschirm gebracht werden wie bei unserem Favoriten, durch ein sehr gut angepasstes Kühlsystem arbeitet der Gaming-PC auch noch ausgesprochen leise. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia Geforce RTX 2070 Super zum Einsatz und beim Prozessor setzt MSI auf einen Intel Core i7 der neunten Generation, der dank Wasserkühlung in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahrt. Auch die Massenspeicher bieten viel Platz für eigene Spiele und hinter der dreieckigen Blende am oberen Rand der Vorderseite, versteckt sich der DVD-Brenner. Außerdem legt MSI dem Infinite X Pro eine zusätzliche Seitenwand zum Auswechseln bei. Die ist mit einem Fenster ausgestattet und gibt den Blick in den beleuchteten Innenraum frei. Das alles hat aber seinen Preis und besonders klein fällt der MSI-PC ebenfalls nicht aus.

HP Omen Obelisk 875-1260ng

Auch der HP Omen Obelisk 875 kommt mit einer neuen »Super«-Variante, dieses mal aber von der Nvidia GeForce RTX2070. Auch hier ist die Leistung gegenüber der normalen RTX2070 ein wenig höher, was auf die verbesserte Turing-Architektur zurückzuführen ist. Der Rest ist Gaming-Standard mit einem Prozessor, der für für aktuelle Games schnell genug ist. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 16 Gigabyte groß genug.

Damit Windows schnell lädt verbaut HP eine schnelle SSD, die mit 256 Gigabyte aber nur sehr klein ist. Ein bis zwei große Spiele finden darauf vielleicht ebenfalls noch ihren Platz, alles andere muss aber auf die deutlich langsamere 1 Terabyte große HDD ausweichen. Der HP Omen Obelisk lässt sich aber auch nachträglich aufrüsten oder gleich mit einer anderen Ausstattung bestellen.

Der Corsair One i164 ist etwas teurer, bietet aber ein innovatives Gehäuse, das gleichzeitig sehr kompakt ist, sich aber auch leicht Öffnen und Reinigen bzw. Aufrüsten lässt. Die Hardware ist ebenfalls sehr gut und bringt auch VR- sowie 4K-Spiele flüssig auf den Bildschirm. Dafür sorgt eine Nvidia GeForce RTX2080 Ti mit 11 Gigabyte großem Videospeicher. Angetrieben wird alles vom schnellen Intel Core i9-9900K, der außerdem von 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Hinzu kommt einen Wasserkühlung, die nicht nur den Prozessor kühlt, sondern auch die Grafikkarte vor Überhitzung schützt.

Als Massenspeicher setzt auch Corsair auf eine Kombination aus SSD und HDD. Mit der 960 Gigabyte großen superschnellen SSD startet Windows schnell und die Ladezeiten aktueller Spiele werden deutlich verkürzt. Auf der 2 Terabyte großen herkömmlichen Festplatte findet das Spielearchiv seinen Platz. Sollte der Speicher doch einmal knapp werden, stehen zudem umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten bereit.

Laut Hersteller ist der ZOTAC MEK Mini einer der kleinsten Gaming-PCs auf dem Markt. Das hat allerdings keinen Einfluss auf die Leistung, die auch in der hier vorgestellten Variante erstklassig ist. Die Nvidia GeForce RTX2060 Super stemmt alle aktuellen Spiele in FullHD, nur bei 4K- und VR-Spielen muss die Grafikqualität vielleicht etwas reduziert werden. Der Prozessor und der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher leisten ebenfalls einen ordentlichen Beitrag. Trotz des kleinen Gehäuses finden viele Anschlüsse und ein Speicherkartenleser darin Platz. Auf ein optisches Laufwerk für CD, DVD oder BluRay muss aber verzichtet werden. Auch die SSD fällt mit 240 Gigabyte etwas klein aus. Für große Datenmengen findet sich aber noch eine 1 Terabyte große, dafür aber deutlich langsamere HDD im ZOTAK MEK Mini. Für den vergleichsweise günstigen Preis, bekommt man hier gute Gaming-Leistung.

Auf verschiedenen Internet-Marktplätzen tummeln sich auch zahlreiche Anbieter von fertigen PCs, die frei verfügbare Komponenten zusammenbauen und verkaufen. Das Ergebnis eines solchen Herstellers ist der Memory PC Gaming PC mit Nvidias Geforce RTX 2070, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und schneller 480 Gigabyte großer SSD sowie einer zwei Terabyte fassenden HDD. Die Details sind dabei recht vielversprechend und sorgen für eine gute Gaming-Leistung. Im Fall des hier vorgestellten PCs muss man aber beispielsweise auf WLAN und ein DVD-Laufwerk verzichten. Mit einem modernen Intel-Core-i7-Prozessor und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher kann der Memory PC mit der Konkurrenz gut mithalten, wobei das Preis-Leistungsverhältnis ebenfalls auf dem Niveau anderer Hersteller liegt.

Wem große Markennamen nicht so wichtig sind, der findet vielleicht im Memory PC Gaming PC eine passende Alternative.

Megaport High End Gaming PC

Auch Megaport baut mit dem High End Gaming PC aus frei verfügbaren Hardware-Komponenten und PC-Gehäusen ein Komplettsystem, das sich auf einem ähnlichen Preisniveau wie die Konkurrenz bewegt. Der Hersteller setzt dabei ebenfalls auf eine Nvidia Geforce RTX 2070 und einen Intel-Core-i7-8700-Prozessor, mit denen viele aktuelle und auch zukünftige Spiele flüssig in FullHD, 4K und auch VR laufen. Neben dem 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher kommt eine 480 Gigabyte fassende SSD zum Einsatz. Auf eine herkömmliche Festplatte muss man allerdings verzichten. Diese lässt sich dafür schnell und unkompliziert selbst einbauen, da sich das Gehäuse öffnen lässt und alle Komponenten gut erreichbar sind.

Zwar bietet der Megaport High End Gaming PC auch WLAN, hierbei steht aber kein schneller ac-Standard zur Verfügung. Auch die Anschlussvielfalt fällt etwas geringer aus – für Drucker, Headsets, externe Festplatten und mehr ist aber dennoch genug Platz vorhanden. Wer mit den genannten Mängeln leben kann, wird auch mit dem Megaport High End Gaming PC glücklich.

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