Gaming-PC Test: Gaming Pcs Foto: Lenovo
vergleich
Letztes Update: 14.4.2021

Der beste Gaming-PC

Der beste Gaming-PC ist der Acer Predator Orion 3000. Als einer der ersten Gaming-Komplett-PCs ist er mit einer aktuellen Grafikkarte von Nvidia lieferbar. Damit bietet er nicht nur genug Leistung für kommende Spiele im Jahr 2021, sondern wird auch mit Gaming in 4K und VR problemlos fertig. Obendrein ist er noch äußerst günstig zu haben.

Mike Wobker
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 14. April 2021

Drei weitere Gaming-PCs ergänzen unseren Vergleich. Alienware Aurora R11 und Lenovo Legion Tower 7i sind neue Empfehlungen und verdrängen die Modelle Alienware Aurora R9 und HP Pavilion Gaming TG01, die nicht mehr erhältlich sind. Auch der Acer Predator Orion 9000 ist nun nicht mehr unter den Empfehlungen zu finden. Der Acer Predator Orion 3000 bleibt weiterhin unsere Nummer eins.

8. Januar 2021

Unser bisheriger Favorit Lenovo Legion T730 ist zur Zeit viel zu teuer. Daher haben wir mit dem Acer Predator Orion 3000 einen neuen Top-Favoriten gekürt.

29. Mai 2020

Wir haben sieben neue Gaming-PCs unter die Lupe genommen. Unsere neuen Empfehlungen sind der HP Omen Obelisk 875 und der Alienware Aurora R9.

19. Dezember 2019

Wir haben sieben neue Modelle in den Vergleich aufgenommen. Der HP Pavilion Gaming TG01 ist eine neue Empfehlung.

29. März 2019

Unser neuer Favorit ist der Lenovo Legion T730. Der MSI Infinite X ist eine neue Empfehlung.

Weitere Updates

Bei der Auswahl eines Gaming-PCs steht man vor unendlich vielen Möglichkeiten. Am wichtigsten ist aber die Frage, welche Spiele eigentlich laufen sollen. Wer immer den neuesten Triple-A-Shooter auf maximalen Grafikeinstellungen und am besten auf einem 4K-Monitor zocken möchte, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen. Auch Fans von VR-Headsets sollten etwas mehr Geld in die Hardware investieren.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Acer Predator Orion 3000

Test  Gaming-PC: Acer Predator Orion 3000
Mit dem Acer Predator Orion 3000 bekommt man für wenig Geld aktuelle Hardware, viele Anschlüsse und einen solides Komplettpaket.

Der Acer Predator Orion 3000 war als einer der ersten Gaming-Komplett-PCs mit einer brandneuen Nvidia GeForce RTX 3070 lieferbar. Andere Hersteller sind jetzt nachgezogen und liefern zwar gute Pakete, aber auch zu einem höheren Preis. Acer verbaut hingegen vergleichsweise günstig beachtliche Hardware, die Blockbuster-Spiele für lange Zeit flüssig auf den Bildschirm bringen wird. Hohe Detailstufen, Gaming in 4K und auch VR stellen damit kein Problem dar.

Mit 16 GB RAM und einer schnellen sowie 1 Terabyte großen SSD ist zudem für viel Speicher gesorgt, der sich später auch noch erweitern lässt. Das Gehäuse nimmt durch seine schlanke Bauform auch nicht viel Platz auf dem Tisch weg. Auf ein DVD-Laufwerk wurde allerdings verzichtet und auch das mitgelieferte Tastatur-und-Maus-Set ist eher für Einsteiger geeignet. Durch den günstigen Preis ist das aber in Anbetracht der restlichen Ausstattung überhaupt kein Problem.

Auch Gut

Alienware Aurora R11

Test  Gaming-PC: Alienware Aurora R11
Ein ansprechendes Design, viel Leistung und ein akzeptabler Preis: Das alles bietet der Aurora R11 von Alienware.

Der Name Alienware steht für viel Leistung und ein extravagantes Design, aber auch einen satten Preis. In der aktuellen Version des Alienware Aurora R11 fällt dieser aber gar nicht mal so hoch aus, obwohl auch hier moderne Technik zum Einsatz kommt. Die verbaute Nvidia GeForce RTX 3070 ist aktuellen Spielen vollständig gewachsen und auch der Prozessor sowie die schnelle SSD tragen ihren teil zur guten Systemleistung bei.

Mit seinen nicht gerade kleinen Abmessungen und einem doch recht hohen Gewicht eignet sich der Aurora R11 aber eher zum stationären Betrieb. Wer damit häufig auf LAN-Partys gehen möchte, wird auf Dauer viel zu schleppen haben. Das extravagante Design und die damit einhergehende Größe wird von Alienware aber gut genutzt. So ist das Belüftungssystem zum Beispiel sehr ausgeklügelt und das Innenleben ohne Werkzeug erreichbar.

Etwas teurer

Lenovo Legion Tower 7i

Test  Gaming-PC: Lenovo Legion Tower 7i
In der aktualisierten Version bietet der Lenovo Legion Tower 7i auch für 2021 genug Leistung in aktuellen und zukünftigen Spielen.

Lenovo setzt mit dem Legion Tower 7i ebenfalls auf ein Design, das für Wiedererkennung sorgt. Dieses fällt zwar etwas schlichter, aber nicht weniger ansprechend aus. Das matte schwarz und die integrierten Beleuchtungselemente werden zudem von einer transparenten Seitenscheibe abgerundet. So steht ein optisches Highlight auf dem Tisch, das aber auch ordentliche Leistung in sich stecken hat. Zahlreiche modernen Anschlüsse sind natürlich ebenfalls vorhanden.

Wie bei den vorgenannten Empfehlungen sorgt hier wieder eine RTX 3070 für viel Spieleleistung. Auch der Prozessor ist von Intel und stemmt in Kombination mit dem großzügigen Arbeitsspeicher selbst anspruchsvollste Titel. Mit einer 1 TB fassenden SSD ist außerdem für viel Speicherplatz gesorgt. Wer möchte kann diesen außerdem noch nachträglich erweitern. Da Lenovo beim Tower i7 ebenfalls auf leicht Zugänglichkeit setzt, kommt man ohne Hilfsmittel schnell an die entsprechenden Stellen im Inneren.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch GutEtwas teurer
Acer Predator Orion 3000 Alienware Aurora R11 Lenovo Legion Tower 7i MSI Creator P100A 10TD-443DE Acer Predator Orion 9000 Lenovo Legion T730 Corsair ONE i145s
Test  Gaming-PC: Acer Predator Orion 3000Test  Gaming-PC: Alienware Aurora R11Test  Gaming-PC: Lenovo Legion Tower 7iTest  Gaming-PC: MSI Creator P100A 10TD-443DETest Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730Test  Gaming-PC: Corsair ONE i164
Pro
  • Günstiger Preis
  • Viel Speicherplatz
  • Schmale Bauform
  • Gute Spieleleistung
  • Viele Anschlüsse
  • Sehr gutes Belüftungssystem
  • Besonderes Design
  • Sehr gute Leistung
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
  • Wasserkühlung
  • Schlankes Gehäuse
  • Ansprechendes Design
  • Viel Speicherplatz
  • Wasserkühlung
  • SSD und Grafikkarte im Parallelbetrieb
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gute Wartungs­möglichkeiten
  • Tragegriff für den einfachen Transport
  • Kompaktes Gehäuse
  • Viel Speicherplatz
  • Zukunfts­sichere Spiele­leistung
  • Anschluss für VR-Headset an der Vorderseite
Contra
  • Kann recht laut werden
  • Nur einfache Tastatur und Maus im Lieferumfang
  • Braucht viel Platz
  • Hohes Gewicht
  • USB-C-Port nur an der Rückseite
  • Relativ teuer
  • Sehr teuer
  • Sehr groß
  • Kein USB-Typ-C-Anschluss
  • Wartung etwas kompliziert
  • Recht teuer
Bester Preis
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ProzessorIntel Core i7-10700F (6x 2,9 GHz)Intel Core i7-10700F (8x 2,9 GHz)Intel Core i7-10700K (8x 3,8 GHz)Intel Core i7-10700 (8x 2,9 GHz)Intel Core i9-7980XE (18x 2,6 GHz)Intel Core i7-9700K (8x 3,6 GHz)Intel Core i7-9700K (8x 3,6 GHz)
Arbeitsspeicher16 GB DDR4 RAM16 GB DDR4 RAM32 GB DDR4 RAM32 GB DDR4 RAM64 GB DDR4 RAM16 GB DDR4 RAM32 GB DDR4 RAM
Festplatte1 TB SSD512 GB SSD, 1 TB HDD1 TB SSD1 TB SSD, 2 TB HDD2x 512 GB SSD, 2x 256 GB SSD1TB SSD, 1 TB HDD960 GB SSD + 2 TB HDD
GrafikkarteNVIDIA GeForce RTX 3070 (8 GB)NVIDIA GeForce RTX 3070 (8 GB)NVIDIA GeForce RTX 3070 (8 GB)NVIDIA GeForce RTX 3070 (8 GB)2x NVIDIA GeForce RTX 2080 Ti (11 GB)NVIDIA GeForce RTX2070 Super (8 GB)NVIDIA GeForce RTX2080 Super (8 GB)
AnschlüsseVorderseite: 1x USB 3.2 Gen2 Typ-C, 1x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon
Rückseite: 4x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 2x USB 2.0, 1x HDMI, 3x DisplayPort, 1x GigabitLAN, 3x Audio
Vorderseite: 3 x USB-A 3.2 Gen1, 1 x USB-C 3.2 Gen1, 1 x Mikrofon, 1 x Kopfhörer
Rückseite: 6 x USB-A 2.0, 3 x USB-A 3.2 Gen1, 3 x USB-A 3.2 Gen2, 1 x USB-C 3.2 Gen2, 2 x SPDIF, 1 x GigabitLAN (RJ45), 1x Audioausgang, 1x Audioeingang, 1x Mikrofon-Eingang, 1x HDMI, 3x DisplayPort
Vorderseite: 2 x USB-A 3.2 Gen1, 2x USB-A 2.0, 1 x Kopfhörer, 1 x Mikrofon
Rückseite: 1x USB-C 3.2 Gen2, 1x USB-A 3.2 Gen2, 2x USB-A 3.2 Gen1, 4x USB-A 2.0, 1 x LAN (RJ45), 4x Audioausgang, 2x Audioeingang, 1x HDMI, 3x DisplayPort
Vorderseite: 1x USB-C 3.2 Gen1, 1x USB-A 3.2 Gen1, 1x USB-A 2.0, 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon
Rückseite: 1x Thunderbolt 3, 1x USB-C 3.2 Gen1, 3x USB-A 3.2 Gen1, 2x USB-A 2.0, 1 x LAN (RJ45), 3x Audioausgang, 1x Audioeingang, 1x HDMI, 3x DisplayPort
Vorderseite: 1x USB 3.1 Gen1, 1x USB 3.1 Gen1 Typ-C, 2x USB 2.0, 1x Mikrofon, 1x Kopfhörer
Rückseite: 4x USB 3.1 Gen1, 2x USB 2.0, 1x DVI, 1x HDMI, 3x Displayport, 6x Audio
Vorderseite: 2 x USB 3.1 Gen1, 1 x Headset, 1 x Mikrofoneingang
Rückseite: 4 x USB 3.1 Gen1, 2 x USB 2.0, 1x HDMI, 1x DVI, 3x DisplayPort, 1 x GigabitLAN, 1 x Audioausgang
Vorderseite: 1x USB 3.1 Gen1 Typ-A, 1x HDMI 2.0
Rückseite: 1x USB 3.1 Gen2 Typ-C, 1x USB 3.1 Gen2 Typ-A, 2x USB 3.1 Gen1 Typ-A, 2x USB 2.0 Typ-A, 1 x GigabitLAN, 1 x HDMI 2.0, 2 x DisplayPort, 6 x Audio, 1x PS/2, 1x optischer Audio-Ausgang
DrahtlosWiFi 6WiFi 6, Bluetooth 5WiFi 6, Bluetooth 5WiFi 6, Bluetooth 5.1Wi-Fi 5, Bluetooth 4.0Wi-Fi 5, Bluetooth 4.1Wi-Fi 5, Bluetooth 4.2
Laufwerk----DVD-BrennerDVD-Brenner-
ZubehörMaus und TastaturMausMaus und Tastatur-Maus und Tastatur, WasserkühlungMaus und Tastatur-
Abmessungen39,2 x 38,6 x 17,5 cm48,2 x 43,2 x 22,3 cm48,3 x 45 x 21,1 cm40,4 x 37,2 x 13,2 cm70 x 64,3 x 29,9 cm45,6 x 44 x 18,4 cm38,0 x 20,0 x 17,2 cm
Gewicht11,7 kg17,8 kg12,5 kg7,7 kg15 kg12,5 kg6 kg

Alles drin!

Ein moderner Gaming-PC soll aktuelle und möglichst auch kommende Spiele problemlos flüssig darstellen können. Bei der Grafik, die ein Spiel bieten kann, orientieren sich die Spielemacher allerdings meist an den am weitesten verbreiteten Plattformen. Das sind derzeit Konsolen wie die PlayStation 4 und Xbox One bzw. deren Nachfolger PlayStation 5 und XBox Series X.

Für PC-Spieler sorgt diese Konzentration zum einen dafür, dass viele Spiele auch auf günstigerer Hardware noch super laufen und eine neuer PC auch auf längere Sicht mit aktuellen Games gut klar kommen wird. Gleichzeitig ermöglicht der technische Fortschritt auf dem PC aber eine weitaus bessere Grafik als auf den Konsolen. Dadurch kommen auch Spieler mit einem kleineren Geldbeutel in den Genuss einer zukunftssicheren Gaming-Maschine und wenn man bereit ist, mehr Geld auszugeben, kann man jedes Spiel in einer besseren Grafik als auf einer Konsole genießen.

Tolles Gaming, auch mit wenig Geld

Dabei stellt sich auch häufig die Frage, ob »richtige« Gamer ihren PC lieber selber zusammenbauen oder sich einfach ein fertiges System unter den Schreibtisch stellen sollten. Wer einfach nur Spielen möchte, kann getrost zu einem fertigen PC greifen. Die Unterschiede in der verbauten Hardware sind minimal und auch preislich ist kein großer Gewinn zu erwarten. Außerdem sind Garantieansprüche leichter durchzusetzen, wenn man nicht erst nachweisen muss, dass irgendetwas nicht von einem selbst kaputt gemacht wurde.

Wie viel Leistung ist nötig?

Um die Frage nach der Leistung richtig einzuschätzen, sollte als erstes der Monitor, auf dem die Spiele letztendlich angezeigt werden, betrachtet werden. Kommt hier ein FullHD-Modell zum Einsatz, muss man keinen teuren PC kaufen, weil die Leistung gar nicht genutzt werden kann. Wer einen 4K-Monitor besitzt, sollte allerdings schon etwas mehr auf die Hardware-Power achten und auch der Einsatz von VR-Brillen setzt etwas höhere Ansprüche an die Leistung.

Extreme Leistung ist nicht immer nötig

Für nahezu alle derzeit erhältlichen Spiele sollte mindestens ein Intel-Core-i5- oder i7-Prozessor der neunten Generation mit mindestens vier Rechenkernen zum Einsatz kommen. Besser sind sechs CPU-Kerne oder gleich eine Intel-Prozessor der zehnten Generation, wie das auch bei unseren vorgestellten Gaming-PCs der Fall ist. Auch AMD hat ihr ordentlich aufgeholt und bietet viele CPUs an, die denen von Intel in nichts nachstehen.

Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ist mehr als genug RAM vorhanden und auch bei den Festplatten sorgen schnelle SSDs und eine große herkömmliche HDD für genug Platz, um viele Spiele speichern zu können. Während eine CPU heutzutage sehr lange ihren Dienst verrichten kann, müssen der Arbeits- und Festplattenspeicher nicht direkt in enormen Größenordnungen bestellt werden. Hier lässt sich sinnvoll etwas Geld einsparen, das sich besser in die Grafikkarte investieren lässt.

Auf die Grafikkarte kommt es an

Diese haben in den letzten Jahren einen enormen Sprung nach oben gemacht, allen voran Nvidia mit seinen neuen Geforce-RTX-Grafikkarten. Die Preise haben sich auch wieder etwas normalisiert, weshalb Gamer nicht mehr unbedingt 900 Euro für eine gute GPU einplanen müssen. Wenn man sich das günstigste RTX-Modell sichert, sind moderne und zukünftige Spiele in FullHD schon kein Problem mehr. Die Nvidia Geforce RTX 3070 aus unserem Favoriten, dem Acer Predator Orion 3000, bringt auch 4K-Inhalte auf den Bildschirm und eignet sich für VR-Anwendungen. Aber die 20er-Modelle von Nvidia aus dem letzten Jahr bieten noch mehr als genug Leistung für aktuelle Games. Bald steht auch AMD mit den bereits vorgestellten Radeon-RX-6000-Karten wieder mit der Konkurrenz auf Augenhöhe.

 Gaming-PC Test: Acer Predator Orion 3000 (1)

Unser Favorit: Acer Predator Orion 3000

Das Acer Predator Orion 3000 bietet ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Die Hardware überzeugt mit genug Gaming-Power für FullHD- und 4K-Inhalte. Das kompakte Gehäuse nimmt zudem nicht viel Platz weg, bietet aber dennoch Erweiterungsoptionen für die Zukunft.

Unser Favorit

Acer Predator Orion 3000

Test  Gaming-PC: Acer Predator Orion 3000
Mit dem Acer Predator Orion 3000 bekommt man für wenig Geld aktuelle Hardware, viele Anschlüsse und einen solides Komplettpaket.

Mit seinem kompakten Abmessungen nimmt der Gaming-PC von Acer nicht viel Platz auf dem Schreibtisch weg. In dem relativ kleinen Gehäuses steckt aber dennoch leistungsstarke Hardware, die mühelos mit aktuellen Spielen zurecht kommt. Eine RGB-Beleuchtung darf dabei natürlich genauso wenig fehlen, wie eine transparente Seitenscheibe, durch die sich das Innenleben jederzeit begutachten lässt.

Viele Anschlüsse für Gamer

Auf einen DVD-Brenner muss man beim Acer Predator Orion 3000 leider verzichten. Dafür befinden sich an der Vorderseite eine ausziehbare Halterung für Kopfhörer bzw. Gaming-Headsets und eine Klappe, hinter der sich Audioanschlüsse und USB-Ports verbergen. Auf der Rückseite sind die üblichen Ports für Monitore und weitere USB- sowie Audioanschlüsse vorhanden.

Für einen schnellen Spielbetrieb sorgen ein Intel-Core-i7-Prozessor der zehnten Generation, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 1 Terabyte (also 1.000 Gigabyte) große SSD. Sollte der Speicherplatz für das eigene Spielearchiv einmal knapp werden, kann man zudem einen weiteren Massenspeicher im Orion 3000 unterbringen. In der hier empfohlenen Modellvariante ist außerdem eine Nvidia-Geforce-RTX-3070-Grafikarte mit acht Gigabyte Videospeicher verbaut. Diese bietet genug Reserven für zukünftige Spiele und erlaubt auch Gaming in 4K und mit VR-Brille.

Gehäuse und Optik

Im Gegensatz zu den großen Gaming-Towern anderer Hersteller, fällt das Gehäuse des Acer-PCs mit einer Breite von knapp 18 Zentimetern äußerst schmal aus. Auch die Höhe und Tiefe halten sich mit jeweils etwas unter 40 Zentimetern in Grenzen. So kann der Acer Predator Orion 3000 auch locker auf dem Schreibtisch stehen, ohne dass dabei viel Platz verloren geht. An der Oberseite befindet sich zudem ein Tragegriff, mit dem sich das circa 11 Kilogramm schwere Gerät auch mal transportieren lässt.

Im Inneren des Gehäuses ist zwar nicht übermäßig viel Platz, für eine ausreichende Wärmeabfuhr ist aber gesorgt. Die Lüfter halten die Temperaturen gut im Zaum, werden aber gerade bei extremen Belastungen, wie 4K-Gaming, durchaus laut. Durch eine transparente Seitenscheibe lässt sich zudem immer ein Blick in das Innere werfen, welches genau wie das Äußere mit verschiedenen Farben zum Leuchten gebracht wir. Wer später einmal Festplatten- oder Arbeitsspeicher nachrüsten möchte, kann dies ebenfalls erledigen.

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Gaming-PC Test: Acer Predator Orion 3000 (6)
Eine transparente Seitenscheibe erlaubt den Blick ins Innere.
Gaming-PC Test: Acer Predator Orion 3000 (5)
Der Acer Predator Orion 3000 hat markante Linien.
Gaming-PC Test: Acer Predator Orion 3000 (4)
Die Beleuchtung lässt sich anpassen.

Neben der schwarzen Farbe und einigen markanten Formen setzten auch Beleuchtungselemente effektvolle Akzente. Je nach eigene Vorliebe kann man diese in verschiedenen Farben selbst konfigurieren oder, wenn es einem zu bunt wird, auch einfach abschalten.

RGB-Beleuchtung und Tragegriff

Das Innenleben ist mit einem einfachen Kreuzschlitzschraubendreher erreichbar. Werden diese von der Seitenscheibe entfernt, lässt sich die Platte einfach abnehmen. Anschließend ist der Platz für bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und eine SSD im M.2-Format zu sehen. Auch eine herkömmliche Festplatte im 2,5-Zoll-Format kann intern angeschlossen werden, allerdings findet sich neben dem Steckplatz für das Kabel keine richtige Halterung, in der das Laufwerk sicher angebracht werden kann.

Viel Leistung, gute Performance

In der hier empfohlenen Ausstattungsvariante des Acer Predator Orion 3000 arbeitet ein Intel Core i7-10700F. Dieser Prozessor hat sechs Kerne, die mit einem Basistakt von jeweils 2,9 GHz arbeiten. Unter starker Belastung kann dieser Wert auf bis zu 4,8 GHz ansteigen, was aber auch die Lüfter ordentlich in Bewegung bringt. Die verfügbare Leistung reicht dabei für alle aktuellen Games aus und lässt auch bei anspruchsvollen Titeln nicht nach.

Für grafische Inhalte ist hingegen die Nvidia GeForce RTX 3070 verantwortlich. Diese Grafikkarte gehört zu Nvidias neuester Generation und zeichnet sich durch eine exzellente Leistung aus. Wer auf einem FullHD-Monitor, also mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten spielt, wird sich lange Zeit keine Gedanken um die Grafikeinstellung machen müssen. Einfach alle Regler aufs Maximum und schon kann es losgehen. Die RTX 3070 schafft auch 4K-Inhalte mühelos und liefert genug Leistung für ein flüssiges VR-Erlebnis. Dank der neuen Architektur werden auch Technologien, wie Raytracing und DLSS für bessere Beleuchtungseffekte unterstützt.

Sollte die Grafikleistung der Nvidia Geforce RTX 3070 in einigen Jahren nicht mehr ausreichen, kann diese einfach ausgetauscht werden. Dasselbe gilt für den Arbeitsspeicher, der sich auf bis zu 64 Gigabyte erweitern lässt. Selbstverständlich lässt sich auch die schnelle SSD durch andere Modelle ersetzen. Vor allem die SSD sorgt nochmals für einen deutlichen Geschwindigkeitsschub. Das Solid-State-Drive kann deutlich schneller auf gespeicherte Daten zugreifen als herkömmliche Festplatten. Darum werden das Betriebssystem und häufig verwendete Programme darauf installiert. Dank der schnellen Zugriffszeiten treten nahezu keine Ladezeiten mehr auf.

Anschlüsse und optisches Laufwerk

Durch die große Verbreitung von schnellen Internetanschlüssen sind DVD-Laufwerke bzw. DVD-Brenner mittlerweile fast überflüssig geworden. Daher verzichtet auch Acer auf ein solches Laufwerk im Predator Orion 3000. Wer das kritisiert, sollte sich fragen, wann er zuletzt mal eine CD/DVD am Computer benutzt hat. Auf Nummer sicher geht man allerdings, wenn man ein günstiges externes Laufwerk sein eigen nennt, das nur bei Bedarf aus der Schublade geholt wird.

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Gaming-PC Test: Acer Predator Orion 3000 (2)
Hinter einer Klappe verbergen sich Anschlüsse.
Gaming-PC Test: Acer Predator Orion 3000 (8)
Der Großteil ist auf der Rückseite zu finden.

An der Vorderseite hat man beim Acer Predator Orion 3000 direkten Zugriff auf eine Klappe, hinter der sich ein USB-Typ-C- und ein USB-Typ-A-Port mit schnellem USB-3.2-Gen2-Standard befinden. Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon sind hier ebenfalls zu finden. Direkt über der Klappe kann eine Halterung herausgezogen werden, auf die sich bequem eine Gaming-Headset hängen lässt. So ist der Schreibtisch immer aufgeräumt und alles an seinem Platz.

Bis zu vier Monitore und schnelles WLAN

Die eigentliche Fülle an Verbindungsmöglichkeiten findet sich aber an der Rückseite. Hier stehen weitere vier USB-3.2-Gen2- und zwei USB-2.0-Ports zur Verfügung. Daran lassen sich Drucker, Scanner und vieles mehr anschließen. Freunde von vielen Bildschirmen dürfen zudem über einen HDMI- und drei DisplayPorts bis zu vier Monitore verwenden. Ein GigabitLAN-Anschluss sorgt für ein stabiles Netzwerk und drei weitere Audioanschlüsse erlauben die feste Verbindung von Lautsprechern und Mikrofon. Schnelles ax-WLAN, welches neuerdings als WiFi 6 bezeichnet wird, ist ebenfalls vorhanden.

Viele Varianten

Acer bietet den Predator Orion 3000 in vielen Varianten an. Optisch lassen sich diese teils gut voneinander unterscheiden, was insbesondere auch in Bezug auf die Hardware von Nöten ist. Nur die hier gezeigte Variante kommt mit den neuen RTX-Grafikkarten von Nvidia, wobei hier auch noch die Vorjahresmodelle vertreten sind. Anders gestaltete Modelle kommen noch mit ältere Hardware, die aber ebenfalls immer noch gut zum Zocken geeignet ist.

Mehr Geld müssen Gamer nicht ausgeben

Die hier vorgestellte Variante bietet aber auch auf lange Sicht eine sehr gute Spieleleistung, weshalb man nicht mehr Geld ausgeben muss. Falls doch einmal der Speicherplatz etwas knapp wird, sind zudem auch Aufrüstungsmöglichkeiten vorhanden.

Acer Predator Orion 3000 im Testspiegel

Im Test von Computer Bild schnitt der Acer Predator Orion 3000 gut ab. Die Leistung und das Gehäuse konnten überzeugen, es wurde aber auch der hohe Lärmpegel kritisiert (09/2020):

»Starke Gaming-PCs müssen weder klobig noch unerschwinglich sein! Das beweist Acer mit dem dezenten und bezahlbaren Predator Orion 3000. Der bot im Test viel Tempo und brachte sogar 4K-Games flüssig auf den Schirm. Auch die Ausstattung mit schnellem WLAN-ax stimmt. Verbesserungsfähig sind aber der Lärmpegel unter Volllast und die nicht allzu üppigen Aufrüstmöglichkeiten.«

Und auch bei den Testern der Website Games wurde der Gaming-PC von Acer gelobt (12/2020):

»Trotz seiner kompakten Bauweise und des geringen Gewichts von weniger als 8 kg bietet der Orion 3000 in seiner aktuellen Version mehr als ausreichend Power, um auch die aktuellsten und hardwarehungrigsten PC-Spiele zu stemmen.«

Aber auch hier gab es kleinere Kritikpunkte, zu denen unter anderem die Lautstärke gehört:

»Letztlich gibt es nur drei kleinere Mankos, von denen nur eines wirklich Gewicht hat. Denn die eingeschränkte Aufrüstbarkeit des Systems ist genauso verschmerzbar wie das fehlende (und nicht intern nachrüstbare) optische Laufwerk, das aufgrund der Anbindung der Spiele an Steam, Epic Games Store und Co jedoch für neue Titel praktisch keine Relevanz hat. Die Lautstärke bei höchster Lüftergeschwindigkeit allerdings ist etwas zu hoch, was unterm Strich allerdings eher einen kleinen Malus darstellt.«

Alternativen

Gamer haben bei fertig zusammengebauten PCs die Qual der Wahl. Die Fülle am Markt ist fast nicht zu überschauen, weswegen wir an dieser Stelle ausgewählte Alternativen vorstellen. Dabei ist für jeden Geldbeutel etwas dabei und selbstverständlich gibt es auch eine sinnvolle Alternative zu unserem Favoriten.

Auch gut: Alienware Aurora R11

Auch beim Alienware Aurora R11 setzt der Hersteller auf sein ganz eigenes Design. Das trifft vielleicht nicht jeden Geschmack, zeigt aber unübersehbar mit welchem Gerät man es zu tun hat. Neben dem Design sorgen aber auch die Abmessungen dafür, dass dieser Tower nicht zu übersehen ist. In der Höhe misst der Aurora R11 48,3 cm und auch das Gewicht ist mit fast 18 Kilo nicht zu unterschätzen. Letzteres gilt vor allem dann, wenn der Gaming-PC auf und nicht unter dem Tisch stehen soll.

Auch Gut

Alienware Aurora R11

Test  Gaming-PC: Alienware Aurora R11
Ein ansprechendes Design, viel Leistung und ein akzeptabler Preis: Das alles bietet der Aurora R11 von Alienware.

Wer viel Zubehör an seinem Gaming-PC benutzen möchte, findet dafür zahlreiche Anschlüsse am Aurora R11. Sowohl an der Vorder- als auch der Rückseite wurden zahlreiche USB-Ports verbaut, die dank modernem USB-3.2-Gen2-Standard extrem schnell sind. Zudem sind vorne und hinten jeweils ein Port in der USB-C-Ausführung gehalten. Neben einem herkömmlichen Netzwerkanschluss ist natürlich auch WLAN mit an Bord. Dieses unterstützt sehr schnelle Datenübertragungsraten mit dem WiFi-6-Standard, wobei dies allerdings auch der heimische WLAN-Router unterstützen muss.

Im Inneren des Aurora R11 arbeiten eine Nvidia GeForce RTX 3070 und ein Intel Core i7-10700F. Während das erste eine aktuelle Grafikkarte ist, die es lange Zeit nur schwer zu kaufen gab, ist der Intel-Prozessor bereits circa ein Jahr alt. Das ändert aber nichts an seiner Leistung, die von acht Kernen mit jeweils 3,8 GHz befeuert wird. Der Turbo-Takt liegt sogar noch höher, wird aber nur kurzfristig aufrecht erhalten. Mit der Grafikkarte einher gehen auch die Anschlüsse für Bildschirme. Für letztere gibt es einen HDMI- und drei DisplayPorts womit sich insgesamt vier Gaming-Monitore verwenden lassen.

Da es neben Prozessor und Grafikkarte auch Speicher braucht, achtet man bei Alienware ebenfalls auf diesen Punkt. Unsere Empfehlung kommt mit soliden 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, die sich aber auch nachträglich noch erweitern lassen. Alternativ dazu kann man aber auch direkt eine teurere Konfiguration mit mehr RAM kaufen. Für die Installation von Spielen braucht es natürlich ebenfalls Platz, wobei hier gleich zwei Optionen bereit stehen. Für den schnellen Systemstart und häufig genutzte Programme bzw. Spiele steht eine 512 Gigabyte große SSD bereit. Eigene Daten und das Spielearchiv lassen sich hingegen auf einer 1 Terabyte großen herkömmlichen Festplatte speichern. Auch hier gilt aber, dass man diese sehr umfangreich erweitern kann, sollte der Speicherplatz einmal knapp werden.

Das Gehäusedesign hat nicht nur einen optischen Einfluss, sondern bietet auch eine optimierte Kühlung der Hardware. Somit sind alle Bauteile vor Überhitzung geschützt. Wer aber gerne durch eine Seitenscheibe auf die Komponenten seines PCs blicken möchte, der wird hier enttäuscht. Alles ist Blickdicht verbaut und auch bei der Beleuchtung wurde eher sparsam vorgegangen. Ein beleuchtetes Logo, ein LED-Ring und weitere dezente Elemente sind aber dennoch vorhanden und lassen sich per Software anpassen.

Jeder der auf der Suche nach einem aufregenden Design ist sollte sich den Alienware Aurora R11 ruhig etwas näher ansehen. Wer mehr Geld für noch stärkere Hardware ausgeben möchte, wird zu deutlich höheren Preisen direkt beim Hersteller fündig.

Etwas teurer: Lenovo Legion Tower 7i

Der Lenovo Legion Tower 7i ist ein wenig teurer als die vorgenannten Empfehlungen. Für den geringen Preisunterschied gibt es aber nicht nur ein sehr ansprechendes und zeitloses Design, sondern auch mehr Arbeitsspeicher. Mit einer Höhe von 48,3 Zentimetern ist der Legion Tower allerdings recht hoch gebaut, wirkt aber dennoch kompakt. Außerdem wiegt er mit circa 12 Kilo nicht übermäßig viel und findet daher auch auf einfacheren Tischen einen guten Platz.

Etwas teurer

Lenovo Legion Tower 7i

Test  Gaming-PC: Lenovo Legion Tower 7i
In der aktualisierten Version bietet der Lenovo Legion Tower 7i auch für 2021 genug Leistung in aktuellen und zukünftigen Spielen.

Außen überzeugen neben dem schlichten Design auch die konfigurierbaren Beleuchtungselemente sowie zahlreiche Anschlüsse. Während an der Vorderseite aber lediglich USB-A-Ports verbaut wurden, ist an der Rückseite zumindest auch ein USB-C-Anschluss zu finden. Neben entsprechenden Ausgängen für Kopfhörer und Lautsprecher werden außerdem noch eine LAN-Anschluss sowie WLAN mit dem aktuellem WiFi-6-Standard geboten. So kommen alle Daten ohne Verzögerung im Spiel an, sofern die Internetverbindung gut ist.

Für ausreichend Speicherplatz sorgt die 1 Terabyte große SSD. Alle darauf gespeicherten Programme, Spiele und auch das Betriebssystem starten äußerst schnell und verkürzen die Ladezeiten extrem. Wem dieser Platz nicht ausreicht, der kann ganz ohne Werkzeug ins Innere des Gaming-PCs von Lenovo gelangen. Dort lassen sich weitere Festplatten verstauen und auch der Arbeitsspeicher ist aufrüstbar. Da dieser aber mit 32 Gigabyte bereits ordentlich ausfällt, sollte das vorerst nicht nötig sein.

Die eigentliche Systemleistung wird aber durch eine Nvidia GeForce RTX 3070 und einen Intel Core i7-10700K bestimmt. Diese Kombination ist derzeit weit verbreitet, da hier die Verfügbarkeit gerade am besten ist. Vor allem bei Grafikkarten gibt es bereits seit längerem Lieferproblem. Für aktuelle und zukünftige Spiele wird aber auch so mehr als genug Leistung geboten. Wer möchte, spielt flüssig ohne Ruckler auf einem 4K-Bildschirm oder schließt bis zu vier PC-Monitore an den Lenovo Legion Tower i7 an.

Für den Lenovo Legion Tower 7i stehen momentan noch nicht viele Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung. Spieler können diese Empfehlung aber bedenkenlos kaufen und werden damit äußerst zufrieden sein.

Was gibt es sonst noch?

MSI Creator P100A 10TD-443DE

Mit dem MSI Creator P100A sollen eigentlich kreativ Arbeitende eine Menge Leistung für aufwendige 3D-Programme erhalten. Die verbaute Hardware eignet sich aber auch bestens für Spieler. Mit dem hier empfohlenen Intel Core i7-10700K und der GeForce RTX 3070 lassen sich alle aktuellen Spiele problemlos zocken. Durch die Ausrichtung auf eine andere Zielgruppe, fällt zudem das Design etwas ansprechender aus. An dem vergleichsweise kleinen Gehäuse sind aber trotzdem alle nötigen Anschlüsse vorhanden und eine Beleuchtung gibt es ebenfalls. Für den etwas höheren Preis bekommt man außerdem mit 32 Gigabyte viel Arbeitsspeicher und es werden eine 1 Terabyte große SSD sowie eine 2 Terabyte fassende herkömmliche Festplatte verbaut. Natürlich lässt sich das alles auch nachträglich noch aufrüsten bzw. austauschen. Wer auf der Suche nach einem speziellen und schlanken Design ist, dabei aber trotzdem nicht auf anspruchsvolle Spiele verzichten möchte, der ist hier gut aufgehoben.

Lenovo Legion T730

Der aktualisierte Lenovo Legion T730 ist kompakt und leistungsstark. Der schnelle Intel-Core-i7-Prozessor gehört jetzt zur neunten Generation. Mit nun insgesamt acht Kernen bringt er auch zukünftige Games ohne ins Schwitzen zu kommen auf den Bildschirm. Damit dabei auch die Grafik stimmt, setzt Lenovo auf eine Nvidia-Geforce-RTX-2070-Super-Grafikkarte. Mit der lassen sich nicht nur Spiele in höchsten Detailstufen und FullHD auf den Bildschirm zaubern, Gaming in 4K und mit VR-Brille sind damit auch kein Problem. Mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer nun 1 Terabyte großen SSD-Festplatte starten Windows und Games extrem schnell. Für größere Spielearchive steht außerdem eine ein Terabyte fassende HDD bereit. An einen DVD-Brenner und zahlreiche Anschlüsse auf der Vorder- und Rückseite hat Lenovo ebenfalls gedacht.

Der Acer Predator Orion 5000 bietet eine Gaming-Leistung, die zwischen unserem Favoriten und unserer »Auch Gut« Empfehlung liegt. Die Nvidia GeForce RTX 2070 Super und der Intel Core i7-9700K bringen Spiele flüssig auf den Bildschirm, wobei sie von 16 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt werden. Mit einer Größe von 512 Gigabyte fällt die schnelle SSD zudem nicht ganz so klein aus und für große Datenmengen steht ein 2 Terabyte fassende HDD zur Verfügung. Für eine Empfehlung hat es nur deshalb nicht gereicht, weil das extrem große und klobige Gehäuse in Verbindung mit den verbauten Lüftern einen hohen Geräuschpegel an den Tag legt. Wer hauptsächlich mit Kopfhörern spielen möchte, kann hier aber einen guten Gaming-PC abstauben, der neben einem DVD-Laufwerk auch einen Hot-Swap-Schacht bietet. Damit lassen sich Festplatten schnell und einfach einsetzen und wieder entfernen.

Corsair ONE i145s

Wer einen äußerst kompakten Gaming-PC sucht und regelmäßig VR-Spiele zockt, für den könnte der Corsair One i145s die richtige Wahl sein. Dieser bietet an der Frontseite einen HDMI-Anschluss, der für das Einstecken eines VR-Headsets gedacht ist. Dieses wird daraufhin von einem Intel Core i7-9700K und einer Nvidia GeForce RTX 2080 Super mit flüssigen Bildern versorgt. Außerdem steht viel Speicher in Form einer 960 Gigabyte großen SSD und einer 1 Terabyte HDD bereit. Das kompakte Design und die satte Leistung spiegeln sich aber auch in einem recht hohen Preis und eingeschränkten Wartungsmöglichkeiten wieder. Zum Aufrüsten des PCs sollte man sich viel Zeit nehmen und dabei vorsichtig vorgehen, da die Komponenten eng beieinander liegen. Auch die Anschlussauswahl fällt nicht ganz so üppig aus, wie bei anderen Modellen. Es ist aber trotz des begrenzten Platzes alles Nötige vorhanden.

Mit dem MSI Infinite X Plus können Spiele nicht nur so schnell auf den Bildschirm gebracht werden wie bei unserem Favoriten, durch ein sehr gut angepasstes Kühlsystem arbeitet der Gaming-PC auch noch ausgesprochen leise. Als Grafikkarte kommt eine Nvidia Geforce RTX 2070 Super zum Einsatz und beim Prozessor setzt MSI auf einen Intel Core i7 der neunten Generation, der dank Wasserkühlung in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahrt. Auch die Massenspeicher bieten viel Platz für eigene Spiele und hinter der dreieckigen Blende am oberen Rand der Vorderseite, versteckt sich der DVD-Brenner. Außerdem legt MSI dem Infinite X Pro eine zusätzliche Seitenwand zum Auswechseln bei. Die ist mit einem Fenster ausgestattet und gibt den Blick in den beleuchteten Innenraum frei. Das alles hat aber seinen Preis und besonders klein fällt der MSI-PC ebenfalls nicht aus.

Der Corsair One i164 ist etwas teurer, bietet aber ein innovatives Gehäuse, das gleichzeitig sehr kompakt ist, sich aber auch leicht Öffnen und Reinigen bzw. Aufrüsten lässt. Die Hardware ist ebenfalls sehr gut und bringt auch VR- sowie 4K-Spiele flüssig auf den Bildschirm. Dafür sorgt eine Nvidia GeForce RTX 2080 Ti mit 11 Gigabyte großem Videospeicher. Angetrieben wird alles vom schnellen Intel Core i9-9900K, der außerdem von 32 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Hinzu kommt einen Wasserkühlung, die nicht nur den Prozessor kühlt, sondern auch die Grafikkarte vor Überhitzung schützt.

Als Massenspeicher setzt auch Corsair auf eine Kombination aus SSD und HDD. Mit der 960 Gigabyte großen superschnellen SSD startet Windows schnell und die Ladezeiten aktueller Spiele werden deutlich verkürzt. Auf der 2 Terabyte großen herkömmlichen Festplatte findet das Spielearchiv seinen Platz. Sollte der Speicher doch einmal knapp werden, stehen zudem umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten bereit.

Laut Hersteller ist der Zotac MEK Mini einer der kleinsten Gaming-PCs auf dem Markt. Das hat allerdings keinen Einfluss auf die Leistung, die auch in der hier vorgestellten Variante erstklassig ist. Die Nvidia GeForce RTX 2060 Super stemmt alle aktuellen Spiele in FullHD, nur bei 4K- und VR-Spielen muss die Grafikqualität vielleicht etwas reduziert werden. Der Prozessor und der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher leisten ebenfalls einen ordentlichen Beitrag. Trotz des kleinen Gehäuses finden viele Anschlüsse und ein Speicherkartenleser darin Platz. Auf ein optisches Laufwerk für CD, DVD oder BluRay muss aber verzichtet werden. Auch die SSD fällt mit 240 Gigabyte etwas klein aus. Für große Datenmengen findet sich aber noch eine 1 Terabyte große, dafür aber deutlich langsamere HDD im Zotak MEK Mini. Für den vergleichsweise günstigen Preis, bekommt man hier gute Gaming-Leistung.

Auf verschiedenen Internet-Marktplätzen tummeln sich auch zahlreiche Anbieter von fertigen PCs, die frei verfügbare Komponenten zusammenbauen und verkaufen. Das Ergebnis eines solchen Herstellers ist der Memory PC Gaming PC mit Nvidias Geforce RTX 2070, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und schneller 480 Gigabyte großer SSD sowie einer zwei Terabyte fassenden HDD. Die Details sind dabei recht vielversprechend und sorgen für eine gute Gaming-Leistung. Im Fall des hier vorgestellten PCs muss man aber beispielsweise auf WLAN und ein DVD-Laufwerk verzichten. Mit einem modernen Intel-Core-i7-Prozessor und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher kann der Memory PC mit der Konkurrenz gut mithalten, wobei das Preis-Leistungsverhältnis ebenfalls auf dem Niveau anderer Hersteller liegt.

Wem große Markennamen nicht so wichtig sind, der findet vielleicht im Memory PC Gaming PC eine passende Alternative.

Auch Megaport baut mit dem High End Gaming PC aus frei verfügbaren Hardware-Komponenten und PC-Gehäusen ein Komplettsystem, das sich auf einem ähnlichen Preisniveau wie die Konkurrenz bewegt. Der Hersteller setzt dabei ebenfalls auf eine Nvidia Geforce RTX 2070 und einen Intel-Core-i7-8700-Prozessor, mit denen viele aktuelle und auch zukünftige Spiele flüssig in FullHD, 4K und auch VR laufen. Neben dem 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher kommt eine 480 Gigabyte fassende SSD zum Einsatz. Auf eine herkömmliche Festplatte muss man allerdings verzichten. Diese lässt sich dafür schnell und unkompliziert selbst einbauen, da sich das Gehäuse öffnen lässt und alle Komponenten gut erreichbar sind.

Zwar bietet der Megaport High End Gaming PC auch WLAN, hierbei steht aber kein schneller ac-Standard zur Verfügung. Auch die Anschlussvielfalt fällt etwas geringer aus – für Drucker, Headsets, externe Festplatten und mehr ist aber dennoch genug Platz vorhanden. Wer mit den genannten Mängeln leben kann, wird auch mit dem Megaport High End Gaming PC glücklich.

Die wichtigsten Fragen

Worauf muss ich bei einem Gaming-PC achten?

Ein Gaming-PC soll Spiele flüssig ausführen. Daher ist es sinnvoll, als erstes die Anforderungen der Spiele zu überprüfen, die man zocken möchte. Laufen diese auf dem ausgesuchten PC, ist das schon mal ein gutes Zeichen. Wenn man bereits Zubehör zu Hause hat, dann braucht der PC natürlich auch die entsprechenden Anschlüsse, von denen außerdem auch genug vorhanden sein sollten. Manchmal fallen alte Ports weg oder es kommen ganz neue hinzu, daher lohnt es sich hier zweimal hinzuschauen. Nicht das am Ende der alte Monitor nicht mehr funktioniert oder der Drucker keinen Anschluss mehr findet.

Was kostet ein guter Gaming-PC?

Der Preis entscheidet nicht zuletzt auch darüber, wie lange man neue Spiele flüssig zocken kann. Ein günstiger PC für circa 1.000 Euro reicht heute vielleicht aus, um ein Game mit mittleren Grafikdetails flüssig zocken zu können. In einem halben oder einem Jahr kann das schon ganz anders aussehen. Wem es reicht, dann vielleicht nur noch mit niedrigen Details spielen zu können, der spart Geld. Andernfalls sollte man lieber gleich etwas mehr ausgeben und kann dann länger mit einer Neuanschaffung warten.

Welches Zubehör brauche ich für einen Gaming-PC?

Im Grunde reichen ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus vollkommen aus. Wer aber intensiv spielen möchte, der sollte sich nach spezialisierter Technik umsehen. Gaming-Monitore haben zum Beispiel sehr schnelle Reaktionszeiten, eine Gaming-Maus ist fast verzögerungsfrei und eine Gaming-Tastatur schaltet schnell und kommt mit speziellen Tastenbelegungen für Spieler daher. Hier lohnt sich also ein Blick, der aber auch vom eigenen Anspruch abhängt.

Wann brauche ich einen neuen Gaming-PC?

Spätestens wenn man sich ein neues Spiel kaufen möchte und dieses absolut nicht mehr funktioniert, wird es Zeit für einen neuen Gaming-PC. Wer sich für eines der hier empfohlenen Modelle entscheidet, wird aber mindestens drei Jahre lang problemlos zocken können. Für die höchsten Grafikeinstellung reicht es zwar irgendwann nicht mehr, aber für ein flüssiges Spielerlebnis allemal.

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