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Der beste Gefrierschrank

Wir haben uns 16 Gefrierschränke angesehen. Der beste ist für uns der Siemens GS51NAWCV iQ500. Er bietet eine stattliche Größe und verspricht die besten Verbrauchswerte. Wem das noch nicht reicht, der greift zum Privileg PFVN 84 mit satten 340 Litern Stauraum. Klein und unterbaufähig wird es mit dem Miele F 12016 S-2. Auch die Schnäppchenjäger kommen nicht zu kurz, sollten beim Bosch GSN29VWEP aber den Preis beobachten und im richtigen Moment zuschlagen.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 30. März 2022

Wir haben den Vergleich überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Welches Obst enthält mehr Vitamine – das frische Obst im Laden oder das eingefrorene aus der Tiefkühltheke? Man glaubt es kaum, aber das ist mitunter tatsächlich die Tiefkühlkost. Während Frischobst und Gemüse oft etliche Kilometer Fahrweg auf sich nehmen muss und dabei viele Vitamine verliert, wird Frostobst direkt nach der Ernte eingefroren und erst anschließend transportiert. Sofern man nicht beim Bauern nebenan einkauft, ist gefrorenes Obst und Gemüse oft die bessere Wahl.

Wir haben 16 Gefrierschränke verschiedener Hersteller verglichen, vier davon können wir besonders empfehlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Siemens GS51NAWCV iQ500

Test Gefrierschrank: Siemens GS51NAWCV iQ500
Der Gefrierschrank von Siemens ist nicht gerade günstig, bietet aber die besten Verbrauchswerte und ist trotzdem ein Leisetreter.

Unsere ganz klare Empfehlung ist der Siemens GS51NAWCV iQ500. Zugegeben, er ist nicht ganz günstig, dafür bekommt man aber auch in allen Punkten die Bestwerte.

Kein Gefrierschrank in unserem Vergleich ist sparsamer, leiser oder bietet einen besseren Funktionsumfang. Beachtet man vor allem den Verbrauch, relativiert sich auf Dauer der höhere Kaufpreis.

Der Riese

Privileg PFVN 84

Test Gefrierschrank: Privileg PFVN 84
Der Gefrierschrank kann nicht groß genug sein? Dann ist der Privileg PFVN die richtige Wahl.

Der Gefrierschrank kann nicht groß genug sein? Dann ist der Privileg PFVN 84 die richtige Wahl. In unserem Vergleich der Gefrierschränke bietet er mit Abstand den größten Stauraum.

Der hohe Verbrauch von 269 kWh im Jahr kann zwar abschrecken, ist im Verhältnis zur Größe und der Menge an Gefriergut aber sehr gut und einer der besten Werte im Vergleich.

Gut & günstig

Bosch GSN29VWEP

Test Gefrierschrank: Bosch GSN29VWEP
Gut & günstig muss nicht immer No-Name sein. Mit dem GSN29VWEP bietet Bosch ein tolles Angebot zum fairen Preis.

Häufig ist es so, dass man die Wahl zwischen einem teuren Markenprodukt und einem recht guten NoName-Produkt hat. Bei den Gefrierschränken ist das ausnahmsweise nicht der Fall.

Unsere »Gut & günstig«-Empfehlung geht an den Bosch GSN29VWEP. Er ist nicht teurer als viele günstige Anbieter, bietet aber sehr gute Verbrauchswerte, eine solide Ausstattung und den guten Bosch-Kundendienst.

Klein und gut

Miele F 12016 S-2

Test Gefrierschrank: Miele F 12016 S-2
Kleine Gefrierschränke haben es schwer, da sie mit einem höheren Verbrauch kämpfen müssen. Der unterbaubare Miele schlägt sich aber trotzdem ganz gut.

Wer einen kleinen Gefrierschrank benötigt, der sich in die Küchenzeile integrieren lässt, muss schon gut suchen oder auf Billig-Geräte mit einem hohen Verbrauch zurückgreifen.

Der Miele F 12016 S-2 bietet dagegen eine besondere Qualität und der Verbrauch hält sich für einen kleinen Gefrierschrank in Grenzen. Aber leicht haben es die kleinen Geräte alle nicht.

Vergleichstabelle

Unser FavoritSiemens GS51NAWCV iQ500
Der RiesePrivileg PFVN 84
Gut & günstigBosch GSN29VWEP
Klein und gutMiele F 12016 S-2
Bauknecht GKN 2173 A3+
Hisense FV306N4CW2
Samsung RZ32M7115S9/EG
Gorenje FN 6192 PX
Beko RFNE312E43WN
Miele FN 24062
Bomann GS 7325.1
Haier H2F-220WSAA
Bomann GS 7317.1
Comfee RCU160WH1
Medion MD37191
Telefunken CF-34-101
Test Gefrierschrank: Siemens GS51NAWCV iQ500
  • Sehr gute Verbrauchs­werte
  • Angenehm leise
  • Hohes Gefrier­vermögen
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Hoher Anschaffungs­preis
Test Gefrierschrank: Privileg PFVN 84
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Sehr viel Stauraum
  • Geringer Energie­verbrauch
  • Top ausgestattet
Test Gefrierschrank: Bosch GSN29VWEP
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Angenehm leise
  • Starke Preis­schwankungen
Test Gefrierschrank: Miele F 12016 S-2
  • Unterbaufähig
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Angenehm leise
  • Kein No-Frost-System
  • Kein Umluftsystem
  • Hoher Energie­verbrauch
Test Gefrierschrank: Bauknecht GKN 2173 A3+
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Geringer Energie­verbrauch
  • Top ausgestattet
  • LED-Beleuchtung
  • Viel Kritik zum No-Frost-System
Test Gefrierschrank: Hisense FV306N4CW2
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Geringer Energie­verbrauch
  • Top ausgestattet
  • LED-Beleuchtung
  • Sehr laut
Test Gefrierschrank: Samsung RZ32M7115S9/EG
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Energieeffizienz­klasse F
Test Gefrierschrank: Gorenje FN 6192 PX
  • No-Frost-System
  • LED-Beleuchtung
  • Zu laut
  • Keine Umluft
Test Gefrierschrank: Beko RFNE312E43WN
  • No-Frost-System
  • Energieeffizienz­klasse F
Test Gefrierschrank: Miele FN 24062
  • No-Frost-System
  • Flexibel nutzbar
  • Recht laut
  • Energieeffizienz­klasse F
  • Sehr teuer
Test Gefrierschrank: Bomann GS 7325.1
  • Umluftsystem
  • No-Frost-System
  • Recht laut
Test Gefrierschrank: Haier H2F-220WSAA
  • No-Frost-System
  • LED-Beleuchtung
  • Keine Umluft
Test Gefrierschrank: Bomann GS 7317.1
  • Recht leise
  • Kein No-Frost-System
  • Kein Komfort
Test Gefrierschrank: Comfee RCU160WH1
  • No-Frost-System
  • Sehr laut
  • Energieeffizienz­klasse F
  • Mäßige Ausstattung
Test Gefrierschrank: Medion MD37191
  • Günstig in der Anschaffung
  • Hoher Energie­verbrauch
  • Kein Komfort
  • Sehr wenig Stauraum
Test Gefrierschrank: Telefunken CF-34-101
  • Günstig in der Anschaffung
  • Hoher Energie­verbrauch
  • Kein Komfort
  • Sehr wenig Stau­raum
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Gefrierschränke: Kühlen mit Köpfchen

Ein Gefrierschrank kühlt die Lebensmittel auf mindestens -18 °C ab und macht Speisen dadurch haltbarer. Eine komplizierte Technik oder besonderer Komfort ist dafür nicht nötig? Falsch!

Erst mit der richtigen Technik können die eisige Temperatur sinnvoll genutzt werden und vor allem auch im Gefrierschrank bleiben. Hält man sich vor Augen, dass es im Gefrierschrank etwa 40 °C kälter ist als im Umfeld, kann man sich vielleicht auch ausmalen, welche Energie dafür benötigt wird.

Wir erklären, worauf beim Gefrierschrankkauf geachtet werden sollen.

Größer ist sparsamer

Klingt komisch, ist aber so. Jedes Gerät hat einen Grundbedarf an Energie, welcher erstmal marginal von der Größe abhängig ist. Es gibt einen Kompressor, eine Bedieneinheit, eventuell eine Beleuchtung und bei guten Geräten auch eine Luftumwälzung. Diese Komponenten werden bei großen Gefrierschränken ebenso benötigt wie bei kleineren.

Lieber eine Nummer größer kaufen

Ein Mehrverbrauch entsteht bei größeren Geräten hauptsächlich durch das Volumen im Inneren, welches aber auch nur einmal heruntergekühlt werden muss. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, gleicht die Kühlfunktion lediglich noch den Kälteverlust aus. Und dieser ist bei großen Geräten häufig nicht größer als bei kleinen.

Aber auch die Menge an Gefriergut ist entscheidend. Je mehr kalte Masse sich im Gefrierschrank befindet, desto besser kann die Kälte gespeichert werden. Ein kurzes Öffnen der Tür wirkt sich dann nicht so stark aus wie bei geringeren Mengen Frostgut.

Kleine Tiefkühlschränke haben es schwer

Das Wichtigste neben einem sparsamen Kompressor ist bei einem Gefrierschrank die Dämmung. Je weniger Kälte durch Wände und Türen verloren geht, desto weniger muss nachgekühlt werden. Eine gute Dämmung erfordert aber eben auch dicke Wände und Türen.

Nimmt man als Beispiel unsere Empfehlung Siemens GS51NAWCV, so bleiben von seinem äußeren Volumen von rund 880 Liter gerade noch 290 Liter für das Gefriergut übrig. Das sind nur 21,6 %. Zieht man daraus Rückschlüsse auf eine unterbaufähige Standardgröße (85 x 60 x 60 cm), bleiben einem solchen Tiefkühlschrank lediglich 63 Liter Stauraum. Dabei nimmt aber die Technik kaum weniger Platz ein als bei einem großen Gefrierschrank, womit sich der Stauraum noch verkleinern dürfte.

Daher muss man bei kleinen Tiefkühlschränken häufig einen Kompromiss eingehen. Entweder wird auf besondere Technik und Ausstattung verzichtet oder die Stärke der Dämmung muss reduziert werden, was einen höheren Verbrauch nach sich zieht.

Kleine Gefrierschränke sind oft schlechter ausgestattet. Sonst wären sie kaum günstiger als große Gefrierschränke.

Auch den Preis kleiner Tiefkühlschränke muss man im Auge behalten. Die Technik ist zu einem großen Tiefkühlschrank ähnlich und kostet somit in etwa das gleiche. Günstiger wird lediglich das Gehäuse, was nur einen bestimmten Prozentsatz ausmacht. Dennoch wird es dem Käufer schwer fallen, für einen 100-Liter-Gefrierschrank fast genau so viel zu bezahlen wie für einen Gefrierschrank mit einem Stauraum von 300 Liter.

Das zieht leider nach sich, dass bei kleineren Modellen auf Komfort oder Effizienz verzichtet werden muss, um auch eine »optische« Preisdifferenz zwischen großen und kleinen Tiefkühlschränken zu erreichen.

Gefrierschrank oder Gefriertruhe?

Wer den Platz hat, sollte immer eine Gefriertruhe bevorzugen. Natürlich räumt sich ein Gefrierschrank leichter ein, dafür arbeitet eine Gefriertruhe sparsamer, was einen einfachen physikalischen Grund hat.

Gefrierschrank Test: Adobestock

Warme Luft steigt bekanntlich nach oben, während kalte Luft nach unten sackt. Öffnet man einen Gefrierschrank, kommt einem sofort die kalte Luft entgegen, da sie nach unten und aus dem Tiefkühlschrank »herausfällt«. Zwar speichert das Gefriergut die Kälte, die Luft muss aber erneut gekühlt werden.

Bei einer Gefriertruhe passiert das nicht, da die kalte Luft in der Truhe bleibt. Nur so ist es im Supermarkt möglich, Gefriertruhen oberhalb relativ offen zu gestalten.

Auf welchen Komfort sollte geachtet werden?

Der größte Energiebedarf entsteht, wenn der Gefrierschrank und das Gefriergut auf Temperatur gebracht werden sollen. Und das passiert beispielsweise nach jedem Abtauen. Daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Tiefkühlschrank über eine No-Frost-Funktion verfügt.

Die No-Frost-Funktion spart Zeit und Geld!

Damit erspart man sich Arbeit, das Problem der vorübergehenden Einlagerung des Gefriergutes und vor allem die Energie, die anschließend benötigt wird, um den Gefrierschrank wieder auf Temperatur zu bringen.

Ein eisfreier Tiefkühlschrank spart aber auch Strom, da die Kühlrippen Wärme viel besser abtransportieren können als vereiste Flächen. Gleiches gilt übrigens auch für einen Kühlschrank.

Schnellfrost ist nur bedingt wichtig

Die Schnellfrostfunktionen oder das Super-Gefrieren ist immer dann nötig, wenn größere oder viele Lebensmittel eingefroren werden. Dann arbeitet der Gefrierschrank im Dauerbetrieb und kühlt alles bis auf den Maximalwert herunter. Wird dann weiteres Gefriergut dazugelegt, gleichen sich die Temperaturen an und auch größere Stücke gefrieren schneller.

Allerdings sollte für diesen Vorgang die Schnellfrostfunktion bereits einen Tag früher aktiviert werden. Dann läuft der Kompressor rund um die Uhr auf Höchstleistung, was natürlich auch deutlich mehr Energie verbraucht. Man muss also abwägen, ob die Schnellfrostfunktion immer nötig ist.

Gefrierschrank Test: Adobestock

Werden kleinere Sachen eingefroren, erkennt der Gefrierschrank die höhere Temperatur im Inneren und kühlt automatisch mehr – allerdings nur, wenn die Temperatur im Inneren auch gemessen wird. Gerade günstigere Modelle bieten das nicht.

Umluft ist bei großen Gefrierschränken sinnvoll

Physikalisch bedingt steigt warme Luft auf und sinkt kalte Luft nach unten. Wird die Tür des Tiefkühlers geöffnet, sackt die kalte Luft ab und wird gegen warme Raumluft ausgetauscht. Diese sammelt sich bei geschlossener Tür oben und sorgt für eine ungleichmäßige Temperaturverteilung. Waren die weiter oben liegen, sind daher nicht so kalt, wie die weiter unten.

Die automatischen Umluftfunktion wirkt dem entgegen. Sie kann durch das Öffnen und Schließen der Tür oder durch Temperaturmessungen aktiviert werden und wirbelt die Luft im Tiefkühler umher. Die gesamte Luft vermischt sich und verhindert, dass die oberen Waren sich zu sehr erwärmen. Bei großen Gefrierschränken ein Muss.

Testsieger: Siemens GS51NAWCV iQ500

Einen Gefrierschrank kauft man nicht täglich und daher sollte man auch gut abwägen, was man benötigt und ob es sich nicht doch lohnt etwas mehr zu investieren. Beim Siemens GS51NAWCV ist das Geld auf jeden Fall gut angelegt.

Unser Favorit
Siemens GS51NAWCV iQ500
Test Gefrierschrank: Siemens GS51NAWCV iQ500
Der Gefrierschrank von Siemens ist nicht gerade günstig, bietet aber die besten Verbrauchswerte und ist trotzdem ein Leisetreter.

Hinter der BSH Hausgeräte GmbH steckt ein Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der Siemens AG. Auch wenn es weiterhin Geräte von Bosch und Siemens gibt, ist die Ähnlichkeit oft nicht von der Hand zu weisen, was auf die gemeinsame Arbeit zurückzuführen ist. Somit profitieren auch beide von ihren Erfahrungen und Innovationen und können die Produktionskosten senken.

Für den Kunden entstehen daraus hochwertige und trotzdem bezahlbare Produkte. Zudem bieten Bosch und auch Siemens einen ausgesprochen guten Kundenservice.

Die besten Verbrauchswerte

Zugegeben, der Siemens GS51NAWCV ist mit knapp 900 Euro kein Schnäppchen. Wer aber weiter denkt, behält auch die laufenden Kosten im Auge, und da ist er einfach unschlagbar. Im Vergleich der 16 Gefrierschränke gibt es keinen weiteren mit der Energieeffizienzklasse C. Lediglich die ganz kleinen Gefrierschränke mit einem Fassungsvermögen von 60 – 77 Liter bieten einen ähnlich Jahresverbrauch, allerdings ist der Siemens mehr als dreimal so groß.

Setzt man den Jahresverbrauch ins Verhältnis zum Fassungsvermögen, benötigt der Siemens 0,6 kWh/Jahr für jeden Liter. Das unterbietet keiner. Gute Geräte liegen im Schnitt zwischen 1 und 1,5 kWh/Jahr für jeden Liter und kleine und günstigere Gefrierschränke kommen sogar auf 2,5 kWh/Jahr.

Groß, leise und sparsam

Der leiseste Gefrierschrank im Vergleich

Und auch dieser Punkt geht an Siemens. Im Vergleich erreichen zwar fast alle Gefrierschränke die Luftschallemissionsklasse C, aber auch da gibt es noch feine Unterschiede. Beispielsweise erhalten erst die Geräte erst ab einer Lautstärke von 42 dB die Klasse D. Der Siemens GS51NAWCV ist mit 38 dB aber deutlich leiser und der Leiseste im Test.

Gleichmäßig gekühlt und kein Eis

Einen Gefrierschrank abzutauen kostet Zeit, Nerven und vor allem Strom. Dem entgegen wirkt eine Abtauautomatik, die die Rückwand im Tiefkühlschrank etwas erwärmt und das sich gebildete Eis abtaut. Noch besser ist aber die No-Frost-Technologie, die die Luftfeuchtigkeit im Gefrierschrank senkt, wodurch sich gar kein Eis erst an den Wänden bildet. Diese sorgt nämlich ebenso dafür, dass auch die eingefrorenen Sachen Eisfrei bleiben.

Die Gefahr von zu höher Luftfeuchtigkeit besteht immer dann, wenn die Tür geöffnet und neue, nicht gefrorene Lebensmittel in ein Fach gelegt wurden. Damit diese »warmen« Sachen andere nicht antauen und selbst schnell gefroren werden. Verfügt der Siemens GS51NAWCV über das multiAirflow-System. Dieses wälzt die Luft nicht nur im ganzen um, sondern in jedem einzelnen Fach.

Die kalte Luft wird verteilt und getrocknet

Flexible Platznutzung

In einem Gefrierschrank mit einem Fassungsvermögen von 290 Liter hat man schon reichlich Platz. Nur muss auch alles so untergebracht werden, dass einzelne Stück schnell zu finden und zu erreichen ist. Dafür stehen im Siemens insgesamt sechs Fächer zur Verfügung, von denen fünf mit einer Lade ausgestattet sind. Vor dem obersten Fach befindet sich eine zu öffnen Klappe.

Um die einzelnen Fächer flexibel nutzen zu können, lassen sich sowohl die Fächer als auch die Glasplatten darunter entnehmen. Bei Bedarf kann das Fach also auch ohne Lade mit großen Pizzakartons gefüllt werden. Und sollte mal eine Torte mit drei Etagen untergebracht werden, können dafür obendrein die Glasplatten entfernt werden.

IceTwister für Eiswürfel

Früher wurden Eisblöcke genutzt, um einen Kühlschrank zu kühlen. Heute macht man die Eiswürfel im Gefrierschrank. Besonders leicht geht das mit dem IceTwister.

Hierzu wird der Vorratsbehälter einfach mit Wasser gefüllt und bei Bedarf können bis zu 20 Eiswürfel entnommen werden. Der IceTwister funktioniert rein mechanisch und kann daher auch entnommen und der Platz anderweitig genutzt werden.

Sicher ist sicher

Wer viele Lebensmittel in einem Gefrierschrank lagert, der möchte auch sicher gehen, dass diese lange halten und nicht verderben. Mit bis zu -26 °C sollte dem Gefrierschutz zumindest nichts im Wege stehen. Aber was ist, wenn die Tür mal nicht richtig geschlossen wird oder ein technisches Problem vorliegt?

Dann gehen die Sirenen los. Nein, nicht ganz so schlimm, aber es gibt optische und auch akustische Hinweise darauf, dass etwas nicht stimmt. Somit kann man die Tür dann richtig schließen oder sich schnellstmöglich um einen Reparaturdienst kümmern. Zeit hat man dafür bis zu 14 Stunden, denn dann wird es langsam, aber sicher zu warm im Gefrierschrank.

Siemens GS51NAWCV im Testspiegel

Über den Siemens GS51NAWCV gibt es aktuell keine aussagekräftigen Testberichte. Sollten wir welche finden, werden wir sie hier für Sie nachreichen.

Alternativen

Ein Gefrierschrank muss zu den eigenen Anforderungen passen. Daher haben wir weitere Empfehlungen mit mehr oder weniger Platz.

Viel Platz: Privileg PFVN 84

Eine große Familie braucht einen großen Gefrierschrank, und mit einem Fassungsvermögen von 340 Liter ist der Privileg PFVN 84 der größte Gefrierschrank in unserem Vergleich.

Der Riese
Privileg PFVN 84
Test Gefrierschrank: Privileg PFVN 84
Der Gefrierschrank kann nicht groß genug sein? Dann ist der Privileg PFVN die richtige Wahl.

Große Gefrierschränke ab 200 Liter haben häufig eine Höhe von 160 Zentimeter oder mehr. Der Platz darüber kann in der Küche nur nur noch bedingt genutzt werden. Warum also nicht noch höher gehen? 170 Zentimeter oder 180 Zentimeter … Oder bis knapp 190 Zentimeter und dann landet man beim Privileg mit einem Stauraum von 340 Litern.

Braucht man eine solche Größe? Vielleicht nicht immer, aber es schadet auch nicht, da größere Gefrierschränke nicht unbedingt viel mehr verbrauchen und mitunter auch gar nicht viel teurer sind.

Der Privileg PFVN 84 kostet aktuell um die 570 Euro und verbraucht im Schnitt 270 kWh im Jahr. Der Hisense FV306N4CW2 ist rund 30 Euro günstiger und verbraucht auch etwa 30 kWh weniger. Allerdings bietet er fast 100 Liter weniger Stauraum. Also für 6 % Mehrkosten und 12 % mehr Verbrauch hat man 34 % mehr Stauraum – eine Rechnung, die durchaus sinnvoll sein kann.

Leistungsstark und sparsam

Bis auf wenige Ausnahmen bieten größere Gefrierschränke immer ein besseres Verhältnis zwischen Stauraum und Verbrauch als kleinere. Das beste Ergebnis mit 0,6 kWh/Jahr je Liter erzielte dabei unsere Empfehlung der Siemens GS51NAWCV. Aber auch der Siemens muss sich mit 0,8 kWh/Jahr für jeden Liter Stauraum auf keinen Fall verstecken. 269 kWh/Jahr klingen im ersten Moment zwar viel, sind im Verhältnis zum Stauraum aber sehr sparsam.

Trotz der Sparsamkeit fehlt es dem Privileg PFVN 84 aber nicht an Leistung. Dazu geben die Hersteller an, wie viel Gefriergut innerhalb von 24 Stunden eingefroren werden kann. Während das bei den meisten so rund 10 Kilogramm bis 18 Kilogramm sind, kommt der Privileg auf satte 30 Kilogramm.

Ausreizen muss man das natürlich nicht, schließlich wird dabei viel Wärme in den Gefrierschrank gebracht, was bereits eingefrorene Waren gefährdet. Wer dennoch in die Verlegenheit kommt, der sollte vorher die »Supergefrierfunktion« aktivieren, die den Tiefkühler auf Maximalleistung setzt. Leider ist den technischen Unterlagen nicht zu entnehmen, wie weit der Inhalt runtergekühlt werden kann.

EasyOpen-Ventil?

Wozu braucht ein Gefrierschrank ein Ventil? Der Gefrierschrank sollte für eine gute Dämmung möglichst hermetisch (luftdicht) abgeriegelt sein. Dazu besitzt die Tür eine flexible Gummidichtung mit mehreren Kammern, in die ein Magnet eingearbeitet ist. Der magnetische Streifen sorgt dafür, dass die Dichtung vollflächig anliegt.

Schließt man jetzt die Tür vielleicht noch mit etwas Schwung, wird der Türgummi zusammengedrückt und die Tür liegt beim Schließen etwas näher an, als wenn der Türgummi entspannt ist. Dadurch entsteht im Kühlschrank ein Unterdruck. Dazu kommt, dass nach dem Öffnen der Tür warme Luft in den Gefrierschrank gelangt, die dann abkühlt, sich zusammenzieht und den Unterdruck verstärkt.

Dieser Unterdruck muss beim Öffnen der Tür überwunden werden. Zieht man aber an der Tür und damit auch den Türgummi auseinander, erzeugt man einen noch größeren Unterdruck. Diesen Unterdruck gleicht das EasyOpen Ventil im Privileg PFVN 84 aus, so dass gar kein Unterdruck erst entsteht. Wie ein Rückschlagventil lässt es aber nur so viel Luft rein, wie zum Druckausgleich benötigt wird. Damit bleibt der Tiefkühlschrank luftdicht geschlossen.

No-Frost ist wichtig

Der Privileg fasst 340 Liter Gefriergut. Möchte man einen solchen Gefrierschrank abtauen, müssten die 340 Liter irgendwo untergebracht werden, wo sie nicht so schnell auftauen. Die Badewanne klingt gut, reicht in einem solchen Fall aber nicht aus. In eine Standardwanne passen gerade mal 150 bis 180 Liter.

Daher ist es gut, dass man sich darüber keine Gedanken machen muss. Denn wie es sich für einen Gefrierschrank dieser Größe gehört, verfügt auch der Privileg PFVN 84 über eine No-Frost-Funktion, die die Eisbildung verhindert. Ein Abtauen ist also gar nicht nötig.

Das Gesamtpaket stimmt

Der Privileg PFVN 84 ist enorm groß, im Verhältnis dazu aber trotzdem noch sehr sparsam. Das macht ihn gerade für große Familien interessant. Mit 40 dB ist er nicht zu laut und auch die restliche Ausstattung passt. Die Luft im Gefrierschrank wird umgewälzt, ein Abtauen ist nicht nötig und sollte die Tür mal nicht richtig geschlossen sein, wird der Fehler signalisiert.

Preistipp: Bosch GSN29VWEP

Was ist für einen Tiefkühlschrank günstig? Wir haben im Tiefkühlschrankvergleich Geräte ab 200 Euro, nur können diese aufgrund ihrer Verbrauchswerte und mageren Ausstattung nicht als »gut« bezeichnet werden. Dann doch lieber zum Bosch GSN29VWEP greifen, der noch recht günstig ist und trotzdem mit sehr guten Daten aufwarten kann.

Gut & günstig
Bosch GSN29VWEP
Test Gefrierschrank: Bosch GSN29VWEP
Gut & günstig muss nicht immer No-Name sein. Mit dem GSN29VWEP bietet Bosch ein tolles Angebot zum fairen Preis.

Mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern gehört der Bosch GSN29VWEP zur mittleren Größe und ist für Haushalte mit zwei bis drei Personen ausreichend – je nachdem, wie viel Lebensmittel darin aufbewahrt werden sollen.

Gut gedämmt für gute Verbrauchswerte

Trotz seiner mittleren Größe bleibt der Bosch aber relativ sparsam und kommt auf einen Verbrauch von 1,1 kWh/Jahr je Liter Fassungsvermögen. Zu verdanken ist dies wahrscheinlich seiner gut gedämmten Außenhülle, denn so klein ist der Bosch nicht. Der Miele FN 24062 fasst beispielsweise nur fünf Liter weniger, ist aber deutlich kleiner. Dafür steigt sein Verbrauch auf 1,4 kWh/Jahr je Liter.

Günstig und top ausgestattet

Wenn ein Gerät mit »Gut & günstig« bezeichnet wird, muss man meist auf einen guten Namen verzichten oder bei der Ausstattung Abstriche machen. Beim Bosch GSN29VWEP stimmt diese Aussage allerdings nicht. Er verfügt eine nahezu identische Ausstattung, wie unsere Empfehlung der Siemens GS51NAWCV. Lediglich auf die LED-Beleuchtung muss man verzichten.

Ansonsten bringt der Bosch alles mit, was ein guter Gefrierschrank mitbringen sollte. Das fängt bei der No-Frost-Funktion an, die das regelmäßige Abtauen erspart, geht über eine Umluftfunktion für alle Fächer weiter, die für eine gleichmäßige Temperaturverteilung sorgt und hört bei der Schnellfrostfunktion noch nicht auf.

Interessant und bei günstigeren Modellen eher nicht zu finden, ist die FreshSense-Funktion. Diese überwacht dauerhaft die Außen- und Innentemperatur und kann so schneller eingreifen, wenn sich ein Wert ändert. Dadurch bleibt die Innentemperatur absolut konstant.

Ordnung muss sein

Egal wie groß oder klein ein Gefrierschrank ist, er muss sich leicht einräumen lassen und dabei noch möglichst flexibel sein. Das bietet der Bosch GSN29VWEP. Er verfügt über insgesamt sechs Glasböden, wovon vier mit einer ausziehbaren Schublade ausgestattet sind. Wem dabei selbst die BigBox mit einer Höhe von 26 Zentimeter noch zu klein ist. Der kann die Glasböden variabel nutzen oder aus einfach weglassen.

Der Preis machts

Der Bosch GSN29VWEP bietet eine wirklich tolle Ausstattung, verbraucht nicht zu viel und ist trotzdem günstig. Allerdings ist das nicht immer so. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei deutlich über 800 Euro, womit der Bosch nicht mehr so günstig wäre. Im Onlinehandel springt der Preis allerdings deutlich und reicht von 480 Euro bis über 730 Euro. Hier heißt es also aufpassen und zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen.

Unterbau-Empfehlung: Miele F 12016 S-2

Wer einen kleinen und unterbaufähigen Tiefkühlschrank für einen Single- oder Zweipersonenhaushalt sucht, hat es nicht ganz so einfach. Viele Hersteller möchten diesen Bereich nicht abdecken und meist bleibt nur der Griff zu den eher günstigen Modellen mit hohen Verbrauchswerten. Mit dem Miele F 12016 S-2 ist aber auch ein namhafter Hersteller in der kleinen Klasse vertreten.

Klein und gut
Miele F 12016 S-2
Test Gefrierschrank: Miele F 12016 S-2
Kleine Gefrierschränke haben es schwer, da sie mit einem höheren Verbrauch kämpfen müssen. Der unterbaubare Miele schlägt sich aber trotzdem ganz gut.

Kleine Tiefkühlschränke haben ein Problem mit dem Stromverbrauch, was sich bauartbedingt kaum vermeiden lässt. Gerade die günstigen und unterbaufähigen Geräte von Bomann, Medion oder Telefunken stachen im Test dabei besonders negativ hervor.

Pro Liter Nutzungsinhalt schlagen sie mit 2,3 bis 2,5 kWh im Jahr zu Buche. Selbst bei ihrem Fassungsvermögen von gerade mal 64 Litern sind das immerhin 160 kWh/Jahr. Unser Favorit Siemens GS51NAWCV iQ500 verbraucht mit dem 4,5 fachen Volumen ebenso 161 kWh/Jahr.

Deutlich besser sind die Aussichten mit dem Miele F 12016 S-2. Der liegt mit 171 kWh zwar etwas höher, bietet mit 103 Liter Fassungsvermögen aber auch etwas mehr Stauraum. Immerhin kommt damit auf einen Faktor von 1,7 kWh/Jahr je Liter. Das macht ihm kein anderer unterbaufähiger Gefrierschrank nach.

Qualität vor Ausstattung

Hinzu kommt, dass Miele eine ausgesprochen gute Qualität bietet, die heute bei Großgeräten immer seltener wird. Das hat seinen Preis und im Vergleich zu den größeren Geräten muss man daher auf den einen oder anderen Vorzug verzichten. Gerade die sehr wichtige No-Frost-Funktion bietet der Miele F 12016 S-2 nicht. Die bietet im Vergleich aber auch kein anderer Gefrierschrank dieser Größe.

Die unterbaufähigen Gefrierschränke im Vergleich bieten genau genommen gar keine besonderen Ausstattungen, was den Miele doch wieder deutlich besser dastehen lässt. Der kann nämlich mit einer Schnellfrost-Funktion, Temperaturanzeige und auch einen Temperaturalarm aufwarten.

Gut gedämmt – lange sicher

Auch die gute Dämmung des Miele F 12016 S-2 beschert ihm einen besonderen Vorteil. Nicht nur, dass dadurch der Verbrauch geringer ausfällt, im Notfall bleibt das Gefriergut auch länger geschützt. Öffnet man bei einem Stromausfall nicht die Tür, verspricht der Miele bis zu 14 Stunden weiterhin frostige Temperaturen. Bei Bohmann, Medion oder Telefunken ist es nach maximal 9 Stunden Stunden bereits zu warm im Gefrierschrank.

Was gibt es sonst noch?

Bauknecht GKN 2173 A3+

Der Bauknecht GKN 2173 A3+ bietet extrem gute Verbrauchswerte und muss sich unserem Verbrauchssieger nur ganz knapp geschlagen geschlagen.

Auch die Ausstattung ist top: Mit einer No-Frost-Funktion, einem Temperaturalarm, einer aktiven Luftzirkulation oder dem EasyOpen-Ventil bietet er auch alles, was ein guter Gefrierschrank haben muss und kann. Selbst eine LED-Beleuchtung ist vorhanden.

Dass er trotz des Preises nicht unser Vergleichssieger geworden ist, liegt an den wiederholten Kritiken, dass die No-Frost-Funktion so ihre Tücken hat und mitunter nicht richtig funktioniert. Das kann schon ärgerlich sein. Gehört man jedoch zu den Glücklichen, die damit keine Probleme haben, hat man mit dem Bauknecht GKN 2173 A3+ einen sehr gut ausgestatteten, sparsamen und günstigen Gefrierschrank.

Hisense FV306N4CW2

Etwas günstiger, aber dafür auch ein wenig kleiner ist der Hisense FV306N4CW2. Auch er verfügt über eine No-Frost-Funktion, wälzt die Luft um, bietet einen beleuchteten Innenraum und informiert, falls es mal zu warm im Gefrierschrank wird.

Beim Verbrauch muss sich allerdings dem Bauknecht leicht geschlagen geben. Mit 0,9 kWh/Jahr je Liter Stauraum ist er dennoch sehr gut und erreicht nur sehr knapp nicht mehr die Energiesparklasse D.

Nicht so gut ist dagegen die Lautstärke. Mit 43 dB ist der Hisense der lauteste Gefrierschrank im Vergleich. Man muss aber dazu sagen, dass die Abstände nicht sehr groß sind. Der leiseste Gefrierschrank im Vergleich kommt auf 38 dB.

Samsung RZ32M7115S9/EG

Der Name Samsung steht für »elektronisch interessante« Produkte, und tatsächlich ist der Samsung RZ32M7115S9/EG der einzige Gefrierschrank im Vergleich, der zumindest für eine smarte WLAN-Verbindung vorbereitet ist. Der WiFi-Dongle muss allerdings nachgekauft werden.

Auch die Ausstattung bietet einige Raffinessen. So gibt es die rundum Belüftung für jedes Fach, Alarmfunktionen, einen Eiswürfelbereiter und sogar eine extra Urlaubsfunktion. Lediglich auf die Innenbeleuchtung muss man verzichten.

Beim Energieverbrauch schneidet der Samsung allerdings nicht so gut ab. Zwar erreicht auch er einen Wert von 1,0 kWh/Jahr je Liter, allerdings ist der bei Gefrierschränken dieser Größe nicht sonderlich gut. Mit 340 Liter Stauraum bietet der Privileg PFVN 84 17 Liter mehr, verbraucht im Jahr aber 60 kWh weniger. Daher erreicht der Samsung auch nur die Energieeffizienzklasse F.

Gorenje FN 6192 PX

Etwas größer, aber auch etwas teurer als der Haier ist der Gorenje FN 6192 PX. Auch er ist mit einer No-Frost-Funktion ausgestattet, warnt bei zu hohen Temperaturen und verfügt über eine Innenbeleuchtung.

Allerdings verfügt auch er nicht über eine integrierte Luftzirkulation, was bei einer Höhe von 185 Zentimeter und einem Stauraum von 243 Liter natürlich nicht so praktisch ist. Dass sich daraus unterschiedliche Temperaturzonen ergeben, ist abzusehen.

Auch wenn der Gorenje FN 6192 PX ansonsten gut ausgestattet ist und auch recht gute Verbrauchswerte liefert, sollte man aufgrund des Preises und der recht hohen Lautstärke vielleicht doch lieber zum etwas kleineren Bosch GSN29VWEP greifen.

Beko RFNE312E43WN

Der Beko RFNE200E30WN trumpft mit einem sehr günstigen Preis auf und arbeitet frostfrei. Ein regelmäßiges Abtauen ist also nicht nötig. Ebenso gibt es eine Schnellfrostfunktion sowie eine Temperaturanzeige und es wird auch bei zu warmen Innentemperaturen gewarnt.

Die Verbrauchswerte sind allerdings nicht so gut und es reicht nur für die Energieeffizienzklasse F. Ziemlich unpraktisch ist auch, dass er sich nur bei geöffneter Tür bedienen lässt, was zusätzlich Energie verschenkt. Zumindest darf man sich danach aber freuen, dass er mit 39 dB angenehm leise die verlorene Kälte wieder aufarbeitet.

Den Gefrierschrank nicht abtauen zu müssen ist schon sehr praktisch und mit dem sehr günstigen Beko RFNE200E30WN erhält man diese Funktion. Auf Dauer wird der Verbrauch den günstigen Anschaffungspreis allerdings relativieren.

Miele FN 24062

Beim Miele FN 24062 darf man sich sicher sein, einen treuen Begleiter gefunden zu haben. Und sollte doch mal etwas kaputt gehen, bietet Miele einen tollen Kundenservice und eine zehn Jahre lange Liefergarantie für Ersatzteile.

Dafür muss man allerdings für den nur 195 Liter großen Gefrierschrank schon sehr tief in die Tasche greifen und jeder muss für sich entscheiden, ob es das wirklich wert ist. Günstiger wird es auf Dauer jedenfalls nicht, denn der Miele erreicht nur die Energieeffizienzklasse F.

Punkten kann der Miele FN 24062 wiederum bei einigen kleinen Details, die man nicht gleich sieht. So lassen sich die Fächer und Glasplatten frei positionieren, die Helligkeit des Displays einstellen und auch eine Alarmfunktion fehlt nicht. Technisch und qualitativ ist er durchaus eine Empfehlung, beim Preis und den Verbrauchswerten allerdings nicht.

Bomann GS 7325.1

Bomann ist unter den Haushaltsgeräten sicher Vielen ein Begriff und auch der Gefrierschrank Bomann GS 7325.1 bietet ein gutes Gesamtpaket. An der Ausstattung gibt es jedenfalls nichts zu meckern, und sofern man nicht unbedingt eine Innenbeleuchtung benötigt, ist alles enthalten, was ein Gefrierschrank zum sicheren und dauerhaften Arbeiten benötigt.

Mit einer Lautstärke von 41 dB erreicht er die Luftschallemissionsklasse C, was im guten Mittelfeld liegt. Und auch beim Energieverbrauch schneidet er mit 1,3 kWh/Jahr je Liter Fassungsvermögen noch gut ab.

Das liegt zwar deutlich über unserer Empfehlung dem Siemens GS51NAWCV (0,6 kWh/Jahr), der Bomann ist mit 155 Liter Fassungsvermögen aber auch deutlich kleiner. Und unter den kleineren Gefrierschränken ist dieser Wert ausgesprochen gut.

Haier H2F-220WSAA

Der Haier H2F-220WSAA passt in das mittlere Preissegment und steht dafür auch recht gut da. Der Verbrauch von 1,0 kWh/Jahr je Liter ist bei einem Stauraum von 226 Liter ganz gut und auch die Luftschallemissionsklasse C fällt nicht aus dem Rahmen. Wie laut der Gefrierschrank genau ist, verschweigt der Hersteller allerdings auf dem Energielabel.

Die technische Ausstattung ist mit einer No-Frost-Funktion, Temperaturkontrolle oder der Schnellfrostmöglichkeit zwar recht gut, aber auf die Luftzirkulation muss leider verzichtet werden. Bei einer Gesamthöhe von 167 Zentimeter sollte man sich gut überlegen, ob man darauf verzichten möchte.

Etwas verwirrend ist die Herstellerangabe zur »Lagerung bei Störung«. Die Verbrauchsdaten des Haier H2F-220WSAA sind recht gut, also scheint er gut gedämmt zu sein. Trotzdem gibt der Hersteller an, dass bereits nach sieben Stunden die Innentemperatur als kritisch anzusehen ist. Das ist der schlechteste Wert im Vergleich und widerspricht sich ein wenig.

Bomann GS 7317.1

Der Bomann GS 7317.1 ist marginal größer als der Comfee RCU160WH1 und dennoch um einiges teurer. Das spiegelt sich dann auch in den Verbrauchswerten wieder und es reicht für die Energieeffizienzklasse E. Auch bei der Lautstärke steht der Bomann mit 40 dB ein wenig besser da.

In puncto Funktionalität kann der Bomann allerdings nicht auftrumpfen. Wie beim Comfee gibt es keine besonderen Möglichkeiten und selbst auf No-Frost-Funktion muss man verzichten. Das können andere Geräte besser, ohne deutlich teurer zu sein. Der Bomann GS 7317.1 ist daher nicht wirklich empfehlenswert.

Comfee RCU160WH1

Das Abtauen eines Gefrierschrankes kostet Zeit, jede Menge Energie und damit bares Geld. Auf eine No-Frost-Funktion sollte man daher möglichst nicht verzichten.

Wer dennoch auf nicht viel in seinen neuen Gefrierschrank verzichten möchte, hat mit dem Comfee RCU160WH1 die günstigste Variante (im Vergleich) gefunden. Allerdings bezahlt man den günstigen Preis dann auch an der Ausstattung und den Verbrauchswerten. Mit 42 dB gehört der Comfee zu den lautesten Gefrierschränken im Vergleich und mit einer Energieeffizienzklasse F auch zu den größten Energiefressern.

Ein wenig abschreckend sind obendrein die Angaben der technischen Daten, die in der Verkaufsanzeige andere Werte zeigen als im Datenblatt. Auch die Angabe der »Lagerung bei Störung« mit 17 Stunden ist ein wenig unglaubwürdig. Wenn ein Gefrierschrank so gut gedämmt ist, sollte er deutlich weniger Strom verbrauchen.

Medion MD37191

Das Netz der unterbaufähigen Gefrierschränke ist dünn besiedelt und wird von den günstigen Herstellern dominiert. Dazu zählt auch der Medion MD37191 mit einem Fassungsvermögen von 64 Liter.

Für einen Single-Haushalt oder ein Pärchen sind solch kleine Geräte sicher ausreichend und der Verbrauch von 158 kWh im Jahr klingt auch nicht so schlimm. Hält man sich aber vor Augen, dass unsere Empfehlung – der Siemens GS51NAWCV – nur 3 kWh mehr verbraucht aber das 4,5-fache Volumen bietet, wird einem die Energieverschwendung bewusst.

Auch sonst hat der Medion MD37191 leider nicht viel zu bieten. Es gibt weder eine No-Frost-Funktion, noch einen Temperaturalarm oder eine Temperaturanzeige. Einziger Pluspunkt ist der extrem günstige Preis.

Telefunken CF-34-101

Der Telefunken CF-34-101-W ist dem Medion nahezu identisch. Die Maße sind ähnlich, das Fassungsvermögen gleich und die Verbrauchsdaten unterscheiden sich kaum. Der einzige Pluspunkt ist der ebenfalls identische Preis.

Wer wenig Platz braucht und vor allem wenig investieren möchte, kann mit dem Telefunken glücklich werden. Man darf jedoch weder irgendwelchen Komfort noch eine besonders hohe Qualität erwarten.

So haben wir getestet

Im Gegensatz zu unseren Tests, handelt es sich hierbei um einen Vergleich. Es würde schon einen enormen Platz beanspruchen, 16 Gefrierschränke aufzustellen und gleichzeitig zu testen.

Wir haben uns daher die Gefrierschränke rausgesucht, die bei den Käufern augenscheinlich ein großes Interesse wecken. Anschließend wurden alle technischen Daten und Ausstattungsmerkmale notiert und verglichen.

Dabei muss auch Rücksicht auf die Größe und den Preis des Gefrierschrankes genommen werden. In einem kleinen und unterbaufähigem Tiefkühlschrank macht eine Umluftfunktion beispielsweise wenig Sinn. Gefrierschränke mit einem Fassungsvermögen von über 200 Liter sollten dagegen über eine solche Möglichkeit verfügen.

Interessant ist auch der Energieverbrauch, wofür ausgerechnet wurde, wie viel Energie der Tiefkühler im Jahr je Liter Fassungsvermögen benötigt. Große Tiefkühlschränke ab 200 Liter sollten nicht über 1 kWh/Jahr je Liter kommen. Bei kleineren Tiefkühlschränken lassen sich Werte um 1,5 kWh/Jahr je Liter dagegen kaum vermeiden.

Bei der Bewertung der Ausstattung wurde unterschieden, was wirklich nötig ist. Eine LED-Beleuchtung ist sicher praktisch, im laufenden Betrieb allerdings nicht nötig. Viel wichtiger ist dagegen die No-Frost-Funktion, wodurch der Gefrierschrank nicht abgetaut werden muss, was viel Energie einspart.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Gefrierschrank?

Für uns ist das ganz klar der Siemens GS51NAWCV iQ500, der im Vergleich der leiseste und auch der sparsamste Gefrierschrank ist. Allerdings ist er nicht ganz günstig und jeder hat andere Anforderungen. Daher sollte man sich stets alle Details ansehen.

Gefrierschrank oder Gefriertruhe?

Wer den Platz dafür hat, sollte immer zur Gefriertruhe greifen. Ihr nach unten geschlossenes System behält auch beim Öffnen die kalte Luft im Gehäuse. Bei einem Gefrierschrank schwappt die kalte Luft wie bei einem Kühlschrank aus dem Gehäuse und wird gegen warme Luft ausgetauscht.

Allerdings geben die meisten Gefriertruhen ihre Abwärme nach unten ab. Bei einer aktiven Fußbodenheizung könnte der Gefrierschrank daher wieder vorteilhafter sein.

Braucht der Tiefkühlschrank eine NoFrost-Funktion?

Jeder Zentimeter Eis im Tiefkühlschrank erhöht drastisch den Strombedarf. Daher sollte der Gefrierschrank möglichst eisfrei bleiben oder regelmäßig abgetaut werden.

Bei jedem Abtauen muss der Gefrierschrank im Inneren jedoch erst aufgewärmt und anschließend wieder abgekühlt werden. Das kostet Energie und lässt sich mit der NoFrost-Funktion vermeiden. Kein Abtauen heißt kein extra Aufwand und kein extra Energiebedarf.

Braucht der Gefrierschrank eine Umluftfunktion?

Warme Luft steigt nach oben und kalte sackt nach unten. Daher befindet sich das Kühlelement immer im oberen Teil des Gefrierschranks, um eine automatische Luftzirkulation und damit gleichmäßige Luftverteilung zu sorgen. Je größer der Gefrierschrank ist, desto schwer wird es, da das Gefriergut zusätzlich noch in Schalen liegt, was den Luftaustausch erschwert. Bei größeren Gefrierschränken ist die Umluftfunktion (möglichst in jedem Fach) daher sehr wichtig.

Wozu dient die Schnellfrostfunktion?

Werden große Mengen frisch eingefroren, dauert es nicht nur lange, bis sie durchgefroren sind, die eingebrachte Wärme kann auch bereits eingefrorene Waren antauen. Damit das nicht passiert, sollte bereits 24 Stunden vorher die Schnellfrost-Funktion aktiviert werden. Damit werden bereits gefrorene Lebensmittel noch weiter runter gekühlt, um sich dann die Kälte mit dem neuen Gefriergut zu teilen, ohne selbst zu viel Kälte zu verlieren. Frische Lebensmittel werden damit auch viel schneller eingefroren.

Wie groß sollte ein Gefrierschrank sein?

Pauschal lässt sich das nicht sagen und hängt von den eigenen Vorlieben ab. Pro Person kann man von einem Bedarf von 40 bis 80 Liter Stauraum ausgehen. Der Bedarf einer Familie mit vier Personen kann also von 160 Liter bis weit über 300 Liter reichen.

Generell sollte man lieber eine Nummer größer als zu klein kaufen. Denn je größer ein Gefrierschrank ist, desto effizienter arbeitet er in den meisten Fällen. Ein doppelt so großer Gefrierschrank verbraucht also nicht automatisch doppelt so viel Energie. Das Verhältnis geht zu Gunsten des größeren Gerätes.

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 Test: Artboard

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