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Der beste Geschirrspüler

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Geschirrspüler Test: Geschirrspüler
Riccardo Düring

Riccardo Düring

ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Die beste Geschirrspülmaschine für die meisten ist nach unserer Ansicht der Bosch SMS4ECW14E Serie 4. Er vereint Sparsamkeit und sinnvolle Funktionen mit einem fairen Preis. Eine noch bessere Ausstattung bietet nur der Siemens SN43HS41TE iQ300, dafür ist er nicht ganz so sparsam und etwas lauter. Für den kleinen Taler und mit nicht weniger guter Ausstattung gibt es den Beko DFN26420W.

Wer liebt ihn nicht, den Geschirrspüler? Ohne groß darüber nachzudenken, wird das schmutzige Geschirr hineingestellt, Knöpfchen gedrückt und später das saubere Geschirr weggeräumt. Das ist enorm praktisch und gehört für die meisten von uns zum Alltag.

Doch ein Geschirrspüler kann vom Alltag auch zur Qual werden – wenn es das falsche Modell ist. Wir haben lange recherchiert, Datenblätter gewälzt und mit Experten gesprochen und aus dem riesigen Angebot schließlich die 10 interessantesten Geschirrspüler ausgewählt und detailliert miteinander verglichen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Bosch SMS4ECW14E Serie 4

Test Geschirrspüler: Bosch SMS4ECW14E Serie 4
Nicht ganz günstig, aber dennoch mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis: Kaum eine Maschine bietet mehr und ist dennoch so günstig im Verbrauch.

Unser eindeutiger Favorit ist der Bosch SMS4ECW14E Serie 4. Kein anderes Gerät ist leiser, sparsamer und bietet gleichzeitig eine so umfangreiche Ausstattung. Automatische Reinigungsprogramme mit Beladungssensor und ein Wärmetauscher versprechen stets den optimalen Wasserverbrauch und das beste Reinigungsergebnis. Per App lassen sich die Funktionen starten und auch der Verbrauch an Reinigungs-Tabs im Auge behalten.

Auch gut

Siemens SN43HS41TE iQ300

Test Geschirrspüler: Siemend SN43HS41TE iQ300
Markenqualität zu einem fairen Preis gibt es mit der Siemens SN43HS41TE iQ300. Sie hat icht ganz so gute Verbrauchswerte, dafür aber eine Top-Ausstattung.

Der Siemens SN43HS41TE iQ300 ist etwas günstiger als unser Favorit, dafür auch nicht ganz so sparsam und mit 55 Dezibel um einiges lauter. Bei der Ausstattung muss sich die Spülmaschine von Siemens aber keinesfalls verstecken. Die ist Bosch ebenbürtig und selbst auf die App oder lebenslange Garantie gegen Wasserschäden muss man nicht verzichten.

Gut & günstig

Beko DFN26420W

Test Geschirrspüler: Beko Beko DFN26420W
Viel Spülmaschine für wenig Geld bietet die Beko DFN26420. Dabei können die Verbrauchswerte fast mit denen unseres Favoriten mithalten.

Die Beko DFN26420W ist günstigste Spülmaschine im Vergleich und hat dennoch einiges zu bieten. Die Energieeffizienzklasse A++ ist für sie kein Problem und mit 46 Dezibel ist sie nur minimal lauter als unser Vergleichssieger von Bosch. Auch bei der Ausstattung spielt sie mit einem Beladungssensor, höhenverstellbaren Korb oder einem Hygiene-Programm mit bis zu 70° C weit oben mit.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutGut & günstig
ModellBosch SMS4ECW14E Serie 4Siemens SN43HS41TE iQ300Beko DFN26420WBosch SMU6ZCS00E Serie 6Samsung DW60M6044US/EGAmica EGSPU 514 930 EBauknecht BUC 3C26 XBomann GSP 863AEG FSS5260AZBosch SMS2ITW33E Serie 2
Test Geschirrspüler: Bosch SMS4ECW14E Serie 4Test Geschirrspüler: Siemend SN43HS41TE iQ300Test Geschirrspüler: Beko Beko DFN26420WTest Geschirrspüler: Bosch SMU6ZCS00E Serie 6Test Geschirrspüler: Samsung DW60M6044US/EGTest Geschirrspüler: Amica EGSPU 514 930 ETest Geschirrspüler: Bauknecht BUC 3C26 XTest Geschirrspüler: Bomann GSP 863Test Geschirrspüler: AEG FSS5260AZTest Geschirrspüler: Bosch SMS2ITW33E Serie 2
Pro
  • Komfortable Ausstattung
  • Geringster Verbrauch
  • Sehr leise
  • Dosierassistent
  • Automatische Türöffnung
  • Sehr gute Ausstattung
  • Guter Verbrauch
  • IQdrive-Motor
  • Tastensperre
  • Höhenverstellbarer Korb
  • Sehr günstig
  • Sparsam
  • Sehr gute Ausstattung
  • Hygiene Programm
  • Höhenverstellbarer Korb
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr sparsam
  • Leise
  • Tastensperre
  • Höhenverstellbarer Korb
  • Sehr leise
  • Guter Stromverbrauch
  • Besteckschublade
  • Höhenverstellbarer Korb
  • Automatische Schmutzerkennung
  • Sehr sparsam
  • Sehr leise
  • Besteckschublade
  • Sparsam
  • Leise
  • Automatische Türöffnung
  • Sparsam
  • Höhenverstellbarer Korb
  • Sparsam
  • Leise
  • Beladungssensor
  • Dosierassistent
Contra
  • Recht laut
  • Sehr teuer
  • Hoher Wasserverbrauch
  • Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Mäßige Ausstattung
  • Mäßig sparsam
  • Hoher Wasserverbrauch
  • Mäßige Ausstattung
Bester Preis

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Das sollten Sie über Geschirrspüler wissen

Ein Geschirrspüler enthält gegenüber vielen anderen Haushaltsgeräten relativ wenig Mechanik. Da gibt es die Pumpen zum Spülen und Abpumpen, die Wasserenthärtungsanlage, vielleicht noch ein Verschließmechanismus an der Tür und das Herzstück – die elektronische Steuerung. Alle sind Bauteile, die nur einem geringen Verschleiß unterliegen. Daher besitzen viele einen Geschirrspüler, der bereits zehn Jahre oder mehr auf dem Buckel hat.

Geschirrspüler Test: Geschirrspüler

Diese lange Haltbarkeit hat aber auch einen »Nachteil«. Im Geschirrspüler läuft Technik, die bereits veraltet und schon lange überholt ist. Galt damals noch ein Wasserverbrauch von 15 Liter pro Abwasch als sparsam, kommen neue Geräte locker mit fünf Liter weniger aus. Daher sollte man sich beim Kauf eines Geschirrspülers stets für ein aktuelles und sparsames Gerät entscheiden.

Die Tatsache, dass sich der Strom- und Wasserverbrauch drastisch reduziert hat, erklärt auch, warum fast alle Geschirrspüler mindestens eine Energieeffizienzklasse von A+ und besser erreichen. Die Daten, die der Einordnung zugrunde liegen, sind nämlich ebenso alt wie so mancher Geschirrspüler.

Geschirrspüler vs. Abwasch von Hand

Was ist sparsamer und besser für die Umwelt? Der Geschirrspüler oder die Handwäsche? Wird die Frage genau so gestellt, gewinnt leider der Abwasch von Hand. Teilt man die Frage jedoch in »sparsam« und »umweltbewusst« auf, sieht es ein wenig anders aus.

Geschirrspüler Test: Abwasch Von Hand

Ein guter Geschirrspüler kommt mit knapp zehn Liter Wasser und unter einer Kilowattstunde Strom aus, um über zwölf Gedecke Geschirr zu spülen. Wird dasselbe Geschirr von Hand gewaschen, sollte das Wasser im Spülbecken wenigstens einmal gewechselt werden und schnell werden 20 Liter Wasser verbraucht. Da das Wasser auch erhitzt werden muss, verdoppelt sich ebenso der Strombedarf. Aus der Sicht ist der Geschirrspüler auf jeden Fall sparsamer und die Investitionskosten amortisieren sich nach ein paar Jahren – vom Nutzen der entstandenen Freizeit mal noch abgesehen.

Der Geschirrspüler ist sparsam, die Handwäsche umweltfreundlich

Betrachten man jedoch das Gesamtpaket, ist die Handwäsche wahrscheinlich etwas besser für unsere Umwelt. Der Geschirrspüler spart nämlich erst dann, wenn er beim Endverbraucher im Einsatz ist. Vorher leistet er sich Unmengen an Strom-, Wasser-, Produktions- und Transportkosten. Später kommen noch Entsorgungs- und Recyclingkosten dazu. Das kann er kaum wieder aufholen. Dazu kommt, dass er für eine gründliche Reinigung auf »scharfe« Reinigungsmittel setzt, während bei der Handwäsche auch milde und natürliche genutzt werden können.

Ebenso ist entscheidend, wie das Wasser erhitzt wird. Der Geschirrspüler macht das immer mit Strom. Wird von Hand abgewaschen, kann das heiße Wasser effektiver mit Gas oder Solarthermie erzeugt werden. Aus der Sicht ist der Handabwasch die bessere Wahl.

Richtig und sparsam abwaschen

Damit die Spülmaschine aber wirklich sparsamer als der Handabwasch ist, muss man richtig mit ihr umgehen. Das fängt bereits beim richtigen Beladen an. Da sollten die Teller durchaus nach ihrer Form sortiert werden, damit sie einen gleichmäßigen Abstand haben und effektiv gereinigt werden können.

Geschirrspüler Test: Geschirrspüler

Auch die Wahl des Reinigungsprogramms ist entscheidend. 50° C sind absolut ausreichend, da Geschirrspül-Tabs und Reinigungspulver dafür ausgelegt sind, bereits bei dieser Temperatur ihre Reinigungsleistung voll zu entfalten. Es sollte auch nie mehr Reinigungsmittel als angegeben verwendet werden. Bei Bedarf ist es ratsam, die Wasserhärte zu ermitteln, um die richtige Dosierung zu verwenden.

Eine Vorreinigung von Hand ist nicht nötig

Viele spülen das Geschirr ab, ehe sie es in den Geschirrspüler stellen. Das ist eigentlich überflüssig und verschwendet Unmengen an Wasser. Denn ehe die Maschine ihre eigentliche Reinigungsarbeit beginnt, macht sie genau das gleiche. Nur bei hartnäckigen Verschmutzungen sollte man vorher selbst Hand anlegen. Die Vorarbeit mit der Bürste ist sparsamer, als eine höhere Temperatur oder ein intensiveres Spülprogramm.

Spülmaschinen gibt es in unterschiedlichen Größen und so manche bietet auch Programme an, die nur den oberen oder unteren Korb reinigen. Damit soll ermöglicht werden, kleinere Mengen effektiv und sparsamer zu reinigen. Effektiv ist es ganz sicher, sparsamer allerdings nicht. Je größer die Menge an Geschirr ist, die in einem Abwasch gereinigt wird, desto sparsamer ist der Geschirrspüler. Auf halbe Beladungen und zu kleine Geschirrspüler sollte man lieber verzichten.

Worauf Sie beim Kauf eines Geschirrspülers achten sollten

Die Hersteller von Geschirrspüler werben mit allerlei Funktionen und technischen Daten. Aber worauf kommt es wirklich an und auf welche Option kann man getrost verzichten?

Geht man davon aus, dass ein Geschirrspüler zehn Jahre hält und sich die Technik weiter entwickelt, werden neue Modelle bald noch weniger Strom und Wasser verbrauchen. Daher macht es keinen Sinn, ein Modell zu kaufen, dass es schon einige Jahre gibt und bei den Verbrauchswerten aktuellen Modellen hinterherhinkt. Wie bei Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten, sollte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. A++ ist schon gut aber A+++ natürlich besser. Wobei die Unterschiede nicht ganz so groß wie bei Waschmaschinen sind. 20 KWh, welche etwa sechs Euro im Jahr ausmachen, können schon zwischen A++ und A+++ entscheiden. Auf das dritte Plus zu verzichten, ist daher nicht ganz so dramatisch.

Geschirrspüler Test: Geschirrspüler

Wichtig ist die Geräuschkulisse, die beim Spülen entsteht. Viele haben eine offene Küche zum Wohnzimmer und wer möchte schon nach dem Sonntagsbraten und bei der Mittagsruhe auf der Couch vom Spüli genervt werden? Einbaugeräte sind hierbei übrigens klar im Vorteil. Die zusätzliche Verkleidung dämmt den Lärm und Spülgeräusche sind hauptsächlich nur noch durch die Tür zu hören.

Kurzprogramme steigern den Verbrauch enorm.

Bei den Funktionen ist es nicht ganz so einfach und jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtig ist. Auf Kurzprogramme und »Speed Plus« kann man getrost verzichten, denn jede Zeiteinsparung geht zu Lasten des Verbrauchs. Lieber etwas länger warten und dafür weniger Strom und Wasser verbrauchen. Auf den Trocknungsprozess sollte man dagegen genauer schauen. Die sparsamsten Geschirrspüler im Vergleich sind die, die einen Wärmetauscher nutzen. So geht weniger Wärme verloren, das Frischwasser wird vorgewärmt und Wasser bei der Trocknung besser kondensiert

Interessant ist auch eine automatische Türöffnung nach dem Trocknungsprozess. Aufgrund der hohen Eigenwärme des Geschirrs, kann viel Wasser ohne weitere Energie verdunsten und das Geschirr kühlt sofort nach dem fertigen Waschgang ab.

So haben wir bewertet

Um den besten Geschirrspüler zu finden, haben wir dutzende Modelle miteinander verglichen und die 10 interessantesten ausgewählt. Für unsere Bewertung haben wir nicht nur die Ausstattung verglichen, sondern im Detail die technischen Daten bewertet. Nicht zuletzt spielte natürlich der Preis eine Rolle.

Da ein Geschirrspüler fast täglich läuft und hoffentlich die nächsten zehn Jahre seinen Dienst versieht, steht vor allem ein geringer Verbrauch im Vordergrund. Auch hier hat unser Testsieger von Bosch neben dem Amica EGSPU 514 930 E mit A+++ die Nase vorn. Für alle anderen Kandidaten reichte es nur für ein oder zwei Plus neben dem A.

Auch der Beladungs- oder Schmutzsensor trägt zu einem geringeren Verbrauch bei und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Ebenfalls in die Bewertung floss die erzeugte Lautstärke ein. Die Küche befindet sich häufig in unmittelbarer Nähe zum Wohnzimmer und der Spülvorgang sollte daher möglichst wenig zu hören sein.

Bei den meist zahlreichen Funktionen muss jeder für sich schauen, was ihm wichtig ist und worauf er verzichten kann. Eine sich automatisch öffnende Tür nach dem Spülvorgang fanden wir jedenfalls klasse. So kann der Spülraum lüften, das Geschirr abkühlen und nebenbei ohne weiteren Energieverbrauch trocknen.

Unser Favorit: Bosch SMS4ECW14E Serie 4

Der beste Geschirrspüler für die meisten ist für uns der Bosch SMS4ECW14E Serie 4. Er ist zwar nicht ganz günstig, dafür wird sehr viel Wert auf einen sparsamen Spülvorgang gelegt. In unserem Vergleich der Geschirrspüler ist er der sparsamste, der leiseste und gehört zu den am besten ausgestatteten Spülmaschinen.

Unser Favorit

Bosch SMS4ECW14E Serie 4

Test Geschirrspüler: Bosch SMS4ECW14E Serie 4
Nicht ganz günstig, aber dennoch mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis: Kaum eine Maschine bietet mehr und ist dennoch so günstig im Verbrauch.

Bosch genießt im Bereich der großen Haushaltsgeräte einen sehr guten Ruf und den gibt es nicht grundlos. Zwar sind Geräte von Bosch nicht gerade günstig, sie heben sich aber auch nicht übertrieben von der Masse ab. Dennoch bieten sie eine sehr gute Qualität und zumeist eine komfortable Ausstattung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt einfach und gäbe es eine Steigerung von »Gut & günstig«, wäre Bosch wahrscheinlich »Besser & bezahlbar«

Sparsam in vielen Punkten

Beim geringen Stromverbrauch überlässt der Bosch SMS4ECW14E Serie 4 nichts dem Zufall. Das fängt mit einem Wärmetauscher bei der Warmwasseraufbereitung an. Dafür befindet sich direkt am Spülraum ein Vorratsbehälter durch den das Frischwasser läuft. Während ein Spülgang läuft, wird darin das Wasser für den nächsten Durchgang bereits vorgewärmt.

Auch beim Trocknen bringt der Wärmetauscher seine Vorteile. Durch das darin enthaltene kalte Wasser gibt es einen höheren Kontrast zwischen der warmen Luft im Spülraum und der Wand. Dadurch schlägt sich Kondenswasser besser nieder und das Geschirr trocknet schneller. Sollten dennoch feuchte Stellen am Geschirr verbleiben, können diese nach dem Trocknungsvorgang an frischer Luft verdunsten. Denn der Bosch öffnet anschließend selbstständig seine Ladeluke. So kann das Geschirr schneller abkühlen und trocknet bei Bedarf nach.

Ein Wärmetauscher spart Strom

Um den optimalen beziehungsweise minimalen Wasserverbrauch kümmern sich die Automatikprogramme. Sie kontrollieren die Verschmutzung des Wassers und passen so den Bedarf an Frischwasser und der Spüldurchgänge an. Ein geringerer Wasserbedarf zieht automatisch auch einen geringeren Strombedarf zur Erwärmung des Wassers nach sich, was sich somit doppelt positiv auswirkt.

Wasserenthärtung mit Kontrolle

Eine Wasserenthärtungsanlage besitzen heute eigentlich alle Geschirrspüler. Darum muss regelmäßig Regeneriersalz nachgefüllt werden, und das sollte man auch nicht vergessen. Ist das Wasser zu hart, bleiben beim Trocknen Kalkränder auf dem Geschirr. Zu weich sollte es aber auch nicht sein, da sich Spülmittel sonst nur schwer abspülen lässt und Gläser matt erscheinen.

Der Bosch-Geschirrspüler kontrolliert hierfür kontinuierlich den Härtegrad und reguliert diesen selbstständig nach. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass nicht mehr Regeneriersalz als nötig verbraucht wird. Das werden hauptsächlich die merken, die bereits eine Wasserenthärtungsanlage im Haus haben. Unser ziemlich alter Geschirrspüler misst den Härtegrad nicht und bemängelt dauerhaft das fehlende Regeneriersalz. Nur müsste das Wasser gar nicht enthärtet werden und bräuchte es daher kein Regeneriersalz, da es durch eine große Enthärtungsanlage bereits den optimalen Härtegrad hat.

Sicherheit mit Garantie

Nach wie vor ist es keine Pflicht, dass Geräte mit automatischer Wasserentnahme mit einem Aquastop ausgestattet sind. Dennoch besitzt den heute fast jede Spülmaschine. Der Aquastop sorgt dafür, dass der Zulauf verschlossen wird, sobald unkontrolliert viel Wasser gezogen wird. Dass passiert beispielsweise, wenn ein Schlauch platzt. Für den Endverbraucher bedeutet das, dass der Geschirrspüler während des Betriebes nicht beaufsichtigt werden muss. Ohne Aquastop würde in diesem Fall der Versicherungsschutz erlöschen. Bosch geht bei seinen Geräten aber noch weiter und gibt selbst eine Garantie gegen Wasserschäden. Das sogar so lange, wie das Gerät im Einsatz ist – ein Leben lang!

Lebenslange Garantie gegen Wasserschäden

Wasser kann aber nicht nur aus dem Schlauch entweichen, sondern ebenso an undichten Stellen im Spülraum oder an der Pumpe. Dafür besitzt der Bosch SMS4ECW14E Serie 4 einen »doppelten Boden« mit Schwimmerschalter. Sammelt sich dort aus einer undichten Stelle Wasser, wird es registriert und die Wasserzufuhr gestoppt.

Komfort bei der Beladung

Der Bedienkomfort lässt sich nicht nur an den Programmen, Startzeitvorwahl oder einer Restzeitanzeige ausmachen. Wichtig ist ebenso, wie sich das Geschirr einsortieren lässt. Dazu gehört es, dass das Besteck nicht nur in einen Korb gesteckt wird, sondern eine extra Lade bekommt, in der jedes Teil mit Abstand zum nächsten liegt. So kann es gründlicher gereinigt werden und besser trocknen. Um den Platzverlust muss man sich dabei keine Sorgen machen. Der lässt sich durch eine höhenverstellbare Lade individuell anpassen und bietet für Gläser eine extra Ablage, die ein Umfallen oder Aneinanderstoßen verhindert.

Per App und Alexa bedienbar

Einige halten es für überflüssig und andere finden es extrem toll – die Spülmaschine von Bosch kann sich mit Alexa unterhalten. Oder besser gesagt, Sie können das gewünschte Programm mit Alexa starten. Die App beinhaltet aber noch einiges mehr, was nicht nur Alexa-Freunde gefallen dürfte. Auf Wunsch und nach Beschreibung des eingelegten Geschirrs, verrät die App, welches Spülprogramm das geeignetste ist. Und damit die Tabs dafür nicht ausgehen, wird sogar der Verbrauch gezählt und darauf hingewiesen, dass die Tabs zur Neige gehen.

Bosch SMS4ECW14E Serie 4 im Testspiegel

Bisher sind noch keine seriösen Testberichte zum Bosch SMS4ECW14E zu finden. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Nicht jeder setzt dieselben Prioritäten oder ist bereit dafür tief in die Tasche zu greifen. Unsere Alternativen zeigen ähnlich gute oder aber auch deutlich günstigere Geschirrspüler, die man sich durchaus ansehen sollte.

Auch gut

Siemens SN43HS41TE iQ300

Test Geschirrspüler: Siemend SN43HS41TE iQ300
Markenqualität zu einem fairen Preis gibt es mit der Siemens SN43HS41TE iQ300. Sie hat icht ganz so gute Verbrauchswerte, dafür aber eine Top-Ausstattung.

Wem unsere Empfehlung ein wenig zu teuer ist, der greift vielleicht lieber zur Siemens SN43HS41TE iQ300. Die ist zwar nicht ganz so sparsam, hat aber ebenso einiges zu bieten und ist etwas günstiger. Um die Qualität braucht man sich bei Maschinen von Siemens trotzdem keine Gedanken machen.

Wie die Bosch SMS4ECW14E Serie 4, verfügt auch die Siemens über einen Wärmetauscher und bereitet das Frischwasser kostengünstig vor. Dennoch liegt sie im Verbrauch etwas höher und erreicht »nur« A++. Beim Wasserverbrauch unterscheiden sie sich dagegen nicht.

Auch bei der Ausstattung sind kaum Unterschiede zu erkennen, auch wenn nicht alle Funktionen denselben Namen haben. Aus »Speed Perfect Plus« wird dann »Vario Speed Plus« und selbst die App bietet identische Funktionen, wie eine Programmempfehlung und benachrichtigt wenn die Spülmaschinen-Tabs knapp werden. Die Ähnlichkeiten zwischen Geschirrspülern von Bosch und Siemens sind aber hinlänglich bekannt und nicht nur uns aufgefallen.

Worauf man allerdings verzichten muss, ist eine sich selbst öffnende Tür, die den Trocknungsvorgang unterstützt. Und auch das Besteck landet statt in einer Schublade nur in einem Besteckkorb. Dafür besitzt die Siemens SN43HS41TE iQ300 sogenannte Intensivzonen. Diese bewirken, dass das Geschirr im oberen, verstellbaren Korb schonender gereinigt wird als Töpfe und Pfannen, die sich im unteren Korb befinden. Wie schmutzig das eingelegte Geschirr ist, bestimmt die Siemens selbst und passt dementsprechend Wasserbedarf und Programmablauf an.

Die Siemens SN43HS41TE iQ300 ist unserer Empfehlung von Bosch extrem ähnlich und etwas günstiger. In einigen Punkten und vor allem dem Verbrauch ist die Bosch SMS4ECW14E aber ein Ticken besser.

Gut & günstig

Beko DFN26420W

Test Geschirrspüler: Beko Beko DFN26420W
Viel Spülmaschine für wenig Geld bietet die Beko DFN26420. Dabei können die Verbrauchswerte fast mit denen unseres Favoriten mithalten.

Der Beko DFN26420W mauserte sich im Vergleich der Geschirrspüler zum kleinen Geheimtipp. Für recht wenig Geld bekommt man eine Menge geboten und was den Verbrauch betrifft, kann der Beko sogar mit dem Geschirrspüler von Siemens mithalten.

Auch bei den Funktionen muss man auf kaum etwas verzichten. Schnellprogramm, halbe Beladung, Beladungserkennung, Hygieneprogramm mit 70° C und ein höhenverstellbarer Korb – es ist alles da, was auch deutlich teurere Spülmaschinen bieten. Dazu ist der Beko gerade mal 2 Dezibel lauter als unser Favorit und bietet mit TrayWash eine Funktion, die sogar Backbleche gründlich reinigen soll.

Was gegenüber so manchem Konkurrenten fehlt, ist leider das Maschinenreinigungsprogramm. Dafür gibt es eine Startzeitvorwahl von bis zu 24 Stunden und informiert die Restzeitanzeige, wann das Programm beendet ist und man die Tür zum Lüften öffnen kann. Das muss man, anders als bei unserer Empfehlung, dem Bosch SMS4ECW14E Serie 4, nämlich von Hand machen.

Interessant ist die Funktion SteamGloss, die die Trocknungszeit um einen zehnminütige Wärmezyklus erweitert, wodurch Gläser deutlich besser glänzen sollen. So weit es den Informationen zu entnehmen ist, wird das Geschirr bedampft, wodurch ein feiner feuchter Nebel auf der Oberfläche entsteht, der mit weniger Rändern trocknet als dicke Wassertropfen.

Außerdem getestet

Bosch SMU6ZCS00E Serie 6

Er hat die beste Ausstattung, ist angenehm leise, hat den geringsten Verbrauch und bietet Platz für 14 Gedecke. Was will man mehr? Der Bosch SMU6ZCS00E Serie 6 hat nur einen Haken: Er ist mit Abstand der teuerste Geschirrspüler im Vergleich.

Die Serie 6 von Bosch ist unserer Empfehlung sehr ähnlich und von der Ausstattung her identisch. Sie bietet jedoch Platz für zwei Gedecke mehr und begnügt sich dennoch mit denselben Verbrauchswerten.

Samsung DW60M6044US/EG

Auch die Samsung DW60M6044US/EG kann mit einigem Komfort auftrumpfen und bietet neben einer automatischen Schmutzerkennung eine Startzeitvorwahl sowie eine Restzeitanzeige. Wer es besonders hygienisch mag, nutzt das Hygieneprogramm mit bis zu 70° C. Das geht allerdings zu Lasten der Verbrauchszahlen und Samsung kann nicht ganz mit unseren Top-Empfehlungen mithalten. Vor allem der Wasserbedarf ist deutlich höher als bei vielen anderen.

Amica EGSPU 514 930 E

Test Geschirrspüler: Amica EGSPU 514 930 E

Keine Preise gefunden.

Die Amica EGSPU 514 930 E setzt auf eine gute und vor allem gezielte Reinigung. Dafür besitzt sie drei Sprüharme und spezielle Reinigungszonen. Auch die Lautstärke mit 44 Dezibel und der Verbrauch mit A+++ können sich sehen lassen. Nur mit dem Wasser geht sie nicht ganz so sparsam um wie die meisten anderen Geräte.

Bauknecht BUC 3C26 X

Test Geschirrspüler: Bauknecht BUC 3C26 X

Keine Preise gefunden.

Günstig bei einer guten Ausstattung ist die Spülmaschine BUC 3C26 X von Bauknecht. Neben einem höhenverstellbaren Korb gibt es eine Startzeitvorwahl sowie Restzeitanzeige. Für eine sparsamere Trocknung des Geschirrs öffnet sich die Tür bei Programmende automatisch. Dank Kindersicherung und Tastensperre bleibt sie für Kinder jedoch verschlossen.

Bomann GSP 863

Test Geschirrspüler: Bomann GSP 863

Keine Preise gefunden.

Der Bomann GSP 863 ist der einzige Geschirrspüler im Vergleich, der sich mit einer Breite von 45 Zentimetern begnügt. Dafür muss man sich aber auch mit einer Waschleistung von zehn Gedecken begnügen. Leider benötigen funktionsbedingt auch kleinere Geschirrspüler fast dieselbe Menge an Wasser und Strom wie Geräte mit 60 Zentimetern Breite. Ebenso leidet die Geräuschdämmung unter der kompakten Bauweise.

Der AEG FSS5260AZ bietet solide Technik und eine hohe Qualität. Er verfügt über einen Beladungssensor, einen Inverter-Motor, Startzeitvorwahl und eine Restzeitanzeige. Nicht ganz so gut und dennoch mit A++ schneidet der Stromverbrauch ab, und auch der Verbrauch an Wasser liegt etwas über den allgemein üblichen Werten. Somit gibt es sparsamere Modelle, die obendrein oft günstiger zu bekommen sind.

Bosch SMS2ITW33E Serie 2

So gut, wie die Serie 4 von Bosch abschneidet, so zufriedenstellend ist der Bosch SMS2ITW33E Serie 2 leider nur. Das liegt vor allem am Verbrauch. Als einziges Gerät im Vergleich reicht es nur zu einem A+ und mit einem Wasserverbrauch von 10,5 Litern hebt er sich doch deutlich von der Konkurrenz ab. Das können andere Geschirrspüler bei einem geringeren Preis einfach besser.

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