OLED-Fernseher Test: Lg Oled Bx Gallery 03
vergleich
Letztes Update: 9.7.2021

Der beste OLED-Fernseher

Mit dem LG OLED C1 liefern die Koreaner den aktuell besten OLED-Fernseher auf dem Markt. Die Kombination aus tollem Bild, durchdachter Bedienung und umfangreichen Featureset zu einem fairen Preis ist derzeit kaum zu toppen. Sony hat mit dem XR A80J aber einen hochwertigen Konkurrenten am Start.

Boris Hofferbert
beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.
Letztes Update: 9. Juli 2021

Wir haben uns das OLED-TV-Angebot 2021 angesehenund unsere Empfehlungen aktualisiert. Der LG OLED C1 ist die neue Top-Empfehlung für 4K-OLED-TVs. Neben der hauseigenen Alternative LG OLED G1 sehen wir vor allem den Sony A80J als Top-Alternative. Der Philips OLED805 überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Ambilight.

9. Juli 2020

Wir haben haben uns die Modellpalette von 2020 angesehen und eine Reihe neuer Empfehlungen gekürt: Der LG CX9 ist unser neuer Top-Favorit, es gibt aber auch interessante Alternativen mit dem Panasonic HZW1004, Sony AG9 und Philips OLED934.

31. Mai 2019

Der LG OLED C9 ist unser neuer Favorit. Sinnvolle Verbesserungen und zukunftssichere Anschlüsse machen die Empfehlung für die 2019er-Modelle leicht.

25. Februar 2019

Die 2019er-OLED-TVs von LG, Panasonic und Co. sind zwar schon angekündigt, kommen aber erst zwischen Frühjahr und Sommer auf den Markt. Bis dahin haben wir mit dem Grundig GOB 9990 und dem Panasonic FZW804 neue, interessante Optionen in den TV-Vergleich aufgenommen. Fans von Philips Ambilight sollten den Philips OLED803 ins Auge fassen, der sich als sehr gute Alternative zum Favoriten etabliert hat – und das zu einem fairen Preis.

11. Oktober 2018

Wir haben uns den Sony AF9 und den Panasonic FZW 954 angesehen und können für beide Geräte Empfehlungen aussprechen.

11. Mai 2018

Wir haben unsere Empfehlungen mit den neuesten Geräten aktualisiert und mit dem LG OLED C8 einen neuen Favoriten gekürt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

OLED-Fernseher sind trotz aufkommender Alternativen wie Mini-LED nach wie vor nach wie vor die qualitative und preisliche Speerspitze im TV-Sektor dar. Das liegt an den hervorragenden Bildeigenschaften dank perfekter Schwarzwerte: Die selbstleuchtenden OLED-Pixel benötigen keine separate Hintergrundbeleuchtung wie traditionelle LCD-Fernseher. Das Ergebnis ist knackiges Schwarz und hohe Kontraste, die in Kombination mit ultrahochauflösenden 4K-Inhalten und HDR-Videos für ein grandioses Heimkinoerlebnis sorgen.

Preislich hat sich in den vergangenen Jahren zwar einiges getan, dennoch gehören OLEDs nach wie vor zur TV-Luxusklasse. Immerhin ist der Einstieg mittlerweile schon ab der 1.000-Euro-Marke drin – zumindest bei den mittlerweile verfügbaren »kleinen« OLED-TVs mit 48 oder 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Im Gegenzug bieten selbst die vermeintlich schwächeren OLED-Fernseher so gut wie immer ein tolles Bild. Nach wie vor kaufen die Hersteller von OLED-Fernsehern die Panels dafür übrigens bei LG ein. Auch wenn die Panels alle vom selben Hersteller stammen, gibt es jedoch trotzdem Unterschiede, wie ein Blick in unsere Alternativen verdeutlicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

LG OLED C1

Test  OLED-Fernseher: LG  OLED C1
Top Bild, viele Funtktionen, ausgereifte Bedienung: Der LG OLED C1 macht fast alles richtig.

Die OLED-Spezialisten von LG liefern auch in diesem Jahr die Top-Empfehlung. Der LG OLED C1 überzeugt mit einem an die Perfektion grenzenden Bild, sehr guter Bedienbarkeit, vielen Smart-TV-Funktionen und hoher Gaming-Tauglichkeit. Trotz guter Konkurrenz bietet derzeit kein anderer Fernseher ein so rundes Gesamtpaket.

Auch gut

Sony A80J

Test  OLED-Fernseher: Sony  A80J
Der Sony A80J kann dem LG OLED C1 durchaus Paroli bieten und überzeugt mit tollem Klang.

Der Sony Bravia XR A80J kann sich auf sehr hohem Niveau ein Duell mit dem LG OLED C1 liefern und ist ihm klanglich gar überlegen. Fans von Sony und dem recht frischen Betriebssystem Google TV finden hier eine ausgezeichnete Alternative.

Noch besser

LG OLED G1

Test  OLED-Fernseher: LG  OLED G1
Superschlank und mit noch hellerem Display: Der LG OLED G1 ist ein echter Hingucker.

Mit dem OLED G1 liefert LG nicht nur ein optisches, sondern auch technisches Upgrade zum sehr guten C1. Der extraschlanke Fernseher für die Wandmontage bietet dem OLED-evo-Panel eine höhere Spitzenhelligkeit als unsere Empfehlung. Ob das den Mehrpreis wert ist, liegt letztlich im eigenen Ermessen.

Für Ambilight-Fans

Philips OLED805

Test  OLED-Fernseher: Philips OLED805
Die Kombination aus Ambilight und gutem OLED-Display kann fast auf ganzer Linie überzeugen.

Philips bringt mit dem OLED805 nicht nur eine vergleichsweise günstige Alternative auf den OLED-Markt, sondern hat mit der beeindruckenden Ambilight-Technologie sogar ein Alleinstellungsmerkmal. Da auch Bild und Ton überzeugen können, kann sich der Philips-TV zumindest für Nicht-Gamer lohnen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutNoch besserFür Ambilight-Fans
LG OLED C1 Sony A80J LG OLED G1 Philips OLED805 LG OLED B1 Sony A90J Panasonic HZW1004 LG CX Sony KD-55AG9 LG OLED55C9 LG GX Grundig GOB 9990 Panasonic TX-55FZW954
Test  OLED-Fernseher: LG  OLED C1Test  OLED-Fernseher: Sony  A80JTest  OLED-Fernseher: LG  OLED G1Test  OLED-Fernseher: Philips OLED805Test  OLED-Fernseher: LG OLED B1OLED-Fernseher Test: Sony Master Series Xr 55a90j Vn6t Jpg ×720OLED-Fernseher Test: Panasonic Hzw1004Test OLED-Fernseher: LG CXOLED-Fernseher Test: Sony Ag9OLED-Fernseher Test: Lg Oled C9OLED-Fernseher Test: Lg GxTest  OLED-Fernseher: Grundig GOB 9990OLED-Fernseher Test: Panasonic Fzw954
Pro
  • Grandioses Bild
  • Sinnvolle Optimierungen
  • Guter Klang
  • Gaming-tauglich
  • webOS 6.0 mit vielen Funktionen
  • Sehr gutes Bild
  • Klasse Klang
  • Google TV mit guter Bedienbarkeit
  • Gaming-tauglich
  • Noch heller dank OLED-evo-Panel
  • Elegantes, dünnes Design
  • Tolle Bildeigenschaften
  • Gaming-tauglich
  • webOS 6.0 mit vielen Funktionen
  • Sehr gutes Bild
  • Ambilight sorgt für Atmosphäre
  • Große App-Auswahl dank Android TV
  • Guter Klang
  • Vergleichsweise günstig
  • Gutes Bild
  • Guter Klang
  • Gaming-tauglich
  • webOS 6.0 mit vielen Funktionen
  • Hervorragendes Bild
  • Heller als der A80J
  • Google TV mit guter Bedienbarkeit
  • Gaming-tauglich
  • Sehr gutes Bild
  • Edle Verarbeitung
  • Dolby Vision IQ und Filmmaker-Mode
  • TV-IP-Funktion
  • Tolles Bild
  • Sehr gutes Smart-TV-System
  • HDMI-2.1-Funktionen
  • Durchdachte Bedienung
  • Dolby Vision IQ und Filmmaker-Mode
  • Großartiges Bild
  • Toller Sound
  • Elegantes Design
  • Tolles Bild
  • Durchdachte Bedienung
  • Smart-Assistenten an Bord
  • HDMI 2.1
  • Edles Design
  • Tolle Bildeigenschaften
  • Satter Klang
  • Vielseitiges Smart-TV
  • Sehr gutes Bild
  • Ordentlicher Sound
  • Gute Bedienung
  • Dolby Vision
  • Sehr gutes Bild
  • Durchdachte Bedienung
  • Ausgereifte Extrafunktionen
  • HDR10+
Contra
  • Kein HDR10+
  • Nicht so hell wie der LG G1
  • Kein Dolby Vision IQ
  • Nicht ganz so hell wie der C1
  • Standfuß nicht inklusive
  • Etwas flacher Sound
  • Nur HDMI 2.0
  • Nur Single-Tuner
  • Bildprozessor und Helligkeit nicht ganz auf dem Niveau des OLED C1
  • recht teuer
  • nur Single-Tuner
  • Schwache App-Auswahl
  • Unvollständige HDMI-2.1-Implementation
  • Kein AirPlay 2
  • Sehr viele Bildmodi
  • Kein HDR10+
  • Kein HDMI 2.1
  • Android TV ist gewöhnungs­bedürftig
  • Kein HDR10+
  • Teuer
  • Kein HDR10+
  • Nur drei HDMI-Anschlüsse
  • Kein Netflix und Amazon Video
  • Nur Single-Tuner
  • Sound eher durchschnittlich
  • Kein Dolby Vision
  • Teuer
Bester Preis
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Bildschirmgröße48 bis 83 Zoll55 bis 77 Zoll55 bis 77 Zoll55 bis 65 Zoll55 bis 77 Zoll55 bis 83 Zoll55 bis 65 Zoll48 bis 77 Zoll55 bis 77 Zoll55 Zoll bis 77 Zoll55 bis 77 Zoll55 Zoll – 140cm55 Zoll – 140cm
Bild4K HDR4K HDR4K HDR4K HDR4K HDR4K HDR4K HDR4K HDR4K HDR
3840 x 2160 Bildpunkte (UHD) OLED TV
4K HDR4K HDR
3840 x 2160 Bildpunkte (UHD) OLED TV
4K HDR4K HDR
HDRHDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQHDR10, HLG, Dolby VisionHDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQDolby Vision, HDR10, HDR10+, HLGHDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQHDR10, HLG, Dolby VisionHDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HDR10+HDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQHDR10, HLG, Dolby VisionHDR10, HLG, Dolby VisionHDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Vision IQHDR10, HLG, Dolby VisionHDR10, HDR10+, HLG
Anschlüsse4x HDMI 2.1 (HDCP 2.3, eARC, VRR, ALLM, HFR), Digital Audio Out (1 x optisch), 1x Kopfhörer (3,5 mm), 3 x USB 2.0, LAN, 1x CI+ 1.42 x HDMI 2.1 (eARC), 2 x HDMI 2.0, Composite Video4x HDMI 2.1 (HDCP 2.3, eARC, VRR, ALLM, HFR), Digital Audio Out (1 x optisch), 1x Kopfhörer (3,5 mm), 3 x USB 2.0, LAN, 1x CI+ 1.44 x HDMI 2.0 (HDCP 2.3)2 x HDMI 2.1 (eARC), 2 x HDMI 2.02 x HDMI 2.1 (eARC), 2 x HDMI 2.0, Composite Video4 x HDMI 2.1 (HDCP 2.2, eARC), Digital Audio Out (1 x optisch), 1 x Kopfhörer, 1 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, LAN, 2 x CI+ 1.44x HDMI 2.1 (HDCP 2.3, eARC, VRR, ALLM, HFR), Digital Audio Out (1 x optisch), 1x Kopfhörer (3,5 mm), 3 x USB 2.0, LAN, 1x CI+ 1.44x HDMI 2.0 (HDCP 2.3, eARC), Composite Video, 3x USB 2.0, LAN, 1x CI+4x HDMI 2.1, Digital Audio Out (1x optisch), 1x Kopfhörer (3.5mm) • Weitere Anschlüsse: 1x USB 3.0, 2x USB 2.0, LAN, 1x CI+ 1.44x HDMI 2.1 (HDCP 2.3, eARC, VRR, ALLM, HFR), Digital Audio Out (1 x optisch), 1x Kopfhörer (3,5 mm), 3 x USB 2.0, LAN, 1x CI+ 1.43x HDMI 2.0 (HDCP 2.2), Digital Audio Out (1x optisch), 1x Kopfhörer (3.5 mm), 2x USB 2.0, LAN, 2x CI+ 1.34x HDMI 2.0 (HDCP 2.2), Komponenten (YPbPr), Composite Video, Digital Audio Out (1 x optisch), 1x Kopfhörer (3,5 mm), 1x USB 3.0, 2x USB 2.0, LAN, 2x CI+ 1.3, Cardreader
Emfpang und Wiedergabe2x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)1 x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2 x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)1 x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2 x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)1 x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)1x DVB-C/​-T/​-T2/​-S/​-S2 HEVC (H.265)2x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)
Smart-FunktionenwebOS 6.0, Amazon Alexa, Google Assistant, LG ThinQ,, Apple AirPlay 2, DLNA-Client, MiracastGoogle TV, Google Assistant, Amazon Alexa, Apple AirPlay 2webOS 6.0, Amazon Alexa, Google Assistant, LG ThinQ,, Apple AirPlay 2, DLNA-Client, MiracastAndroid TV, Google Assistant, Amazon Alexa, Apple AirPlay 2webOS 6.0, Amazon Alexa, Google Assistant, LG ThinQ,, Apple AirPlay 2, DLNA-Client, MiracastGoogle TV, Google Assistant, Amazon Alexa, Apple AirPlay 2my Home Screen 5.0, Amazon Alexa, Google Assistant, Sat-IP-ServerwebOS 5.0, Amazon Alexa, Google Assistant, Apple AirPlay 2, DLNA-Client, MiracastAndroid TV 8.0, Webbrowser, Webservices, Sprachsteuerung (Amazon Alexa)webOS 4.5 ThinQ, Sprachsteuerung, Google Assistant, Amazon Alexa (per Update), Apple AirPlay 2 (per Update) Webbrowser, Webservices, HbbTV, DLNA-Client, Bluetooth, WLAN, MiracastwebOS 5.0, Amazon Alexa, Google Assistant, Apple AirPlay 2, DLNA-Client, MiracastVisionOS, Webbrowser, Webservices, HbbTV, USB-Recorder, DLNA-ClientMy Home Screen 3.0, TV-IP
USB-Recordingja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)ja (mit Timeshift)
Abmessungen (55-Zoll-Version)mit Fuß: 122,8 x73,8 x 25,1 cm
ohne Fuß: 122,8 x 70,6 x 4,7 cm
mit Fuß: 122,7 x 73,5 x 33 cm
ohne Fuß: 122,7 x 71,2 x 5,3 cm
ohne Fuß: 122,5 x 70,6 x 2,3 cmmit Fuß: 122,8 x 27,2 x 23 cm
ohne Fuß: 122,8 x 70,6 x 5,8 cm
mit Fuß: 122,8 x 74,4 x 24,6 cm
ohne Fuß: 122,8 x 70,6 x 4,7 cm
mit Fuß: 128,2 x 70,9 x 31,7 cm
ohne Fuß: 122,3 x 70,9 x 4,1 cm
mit Fuß: 122,8 x 77,2 x 35 cm
ohne Fuß: 122,8 x 71,2 x 5,8 cm
mit Fuß: 122,8 x 73,8 x 25,1 cm
ohne Fuß: 122,8 x 70,6 x 4,7 cm
mit Fuß: 122,6 x 71,4x 25,5cm
ohne Fuß: 122,6 x 71 x 4,0 cm
mit Fuß: 122,8 x 73,8 x 25,1 cm
ohne Fuß: 122,8 x 70,6 x 4,7 cm
mit Fuß: 122,8 x 73,8 x 25,1 cmmit Fuß: 122,7 x 71,7 x 5 cm
ohne Fuß: 122,7 x 71,7 x 5 cm
mit Standfuß: 122,8 x 78,5 x 33 cm
ohne Standfuß: 122,8 x 71,3 x 6,2 cm
Gewicht (55-Zoll-Version)mit Standfuß: 28,6 kg
ohne Standfuß: 23 kg
mit Standfuß: 19 kg
ohne Standfuß: 17,8 kg
21,8 kgmit Standfuß: 21,8 kg
ohne Standfuß: 21,4 kg
mit Standfuß: 19,9 kg
ohne Standfuß: 18,9 kg
mit Standfuß: 20,3 kg
ohne Standfuß: 18,6 kg
mit Standfuß: 25 kg
ohne Standfuß: 20,5 kg
mit Standfuß: 28,6 kg
ohne Standfuß: 23,0 kg
mit Standfuß: 22,3 kg
ohne Standfuß: 18,7 kg
Mit Standfuß: 28,6 kg
Ohne Standfuß: 23,0 kg
mit Standfuß: 28,6 kgmit Standfuß: 25 kgMit Standfuß: 29 kg
Ohne Standfuß: 21 kg

OLED – was ist das?

OLED ist seit einigen Jahren die angesagteste TV-Bildtechnik, das Kürzel steht für »organic light-emitting diode«. Das Besondere an der Bildtechnik: Ein OLED-Bildschirm besteht aus Bildpunkten, die selbst leuchten und keine zusätzliche Lichtquelle benötigen, wie das bei LCD-Bildschirmen der Fall ist.

Das ermöglicht den größten Vorteil von der OLED-Technik: Schwarz ist bei der OLED wirklich schwarz und das führt zu sehr hohen Kontrastwerten. Ein Nachteil von OLED war bislang, dass die Panels nicht so hell leuchteten wie vergleichbare LC-Displays. Doch die Hersteller haben hier aufgeholt, inzwischen gibt es hier kaum mehr Unterschiede.

Echtes Schwarz auf dem Bildschirm

Flachbildfernseher mit OLED-Display sind damit aktuell ganz klar die Königsklasse im TV-Sektor, auch wenn sich mittlerweile neue Technologien wie MiniLED in Position bringen. Filmfans erwarten optimale Kontraste und eine absolut perfekte Schwarzdarstellung, zudem bietet die TV-Oberklasse fast durchgehend aktuelle Features wie moderne HDR-Standards.

Nachdem LG das OLED-Feld lange für sich alleine hatte, hat die Konkurrenz mittlerweile stark nachgelegt. Zwar kaufen auch die anderen Hersteller ihre Panels bei LG ein, dennoch gibt es teilweise qualitative Unterschiede. Vor allem die Ausstattung und die Bildaufbereitung durch unterschiedliche Modi und Bildprozessoren unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Doch grundlegend liefern mittlerweile praktisch alle OLED-TVs ein hochklassiges TV-Erlebnis. Unsere Empfehlung geht aber auch in diesem Jahr an die OLED-Spezialisten von LG. Wir konzentrieren uns im Vergleich auf Modelle mit 4K-UHD-Auflösung. Zwar gibt es auch schon hochpreisige OLED-Fernseher mit 8K-UHD-II-Panel, deren Mehrwert steht aber derzeit in keinem Verhältnis zum Preis – entsprechenden Content gibt es schlichtweg praktisch noch nicht.

Übrigens: Sie haben sich noch nicht ganz in die Materie eingelesen und die ganzen Bezeichnungen klingen verwirrend? Alles, was Sie über OLED, LCD, HDR, UHD und mehr wissen müssen, erfahren Sie in unserem ausführlichen TV-Technik-Ratgeber.

HDR: Dolby Vision setzt sich durch

Der größte Zankapfel beim TV-Kauf hörte lange auf die Abkürzung »HDR«. Die steht für »High Dynamic Range« und sorgt dafür, dass kompatibles Bildmaterial kräftigere Kontraste und feinere Helligkeitsabstufungen bietet. Viele Menschen empfinden den Wechsel von Nicht-HDR-Inhalten auf HDR-Material als größeren Fortschritt als den von Full-HD auf 4K.

Insgesamt vier unterschiedliche HDR-Formate buhlen um die Gunst der Kunden, der TV-Hersteller und der Filmstudios. Während die älteren Standards HDR10 sowie HLG (Hybrid Log Gamma) bei so gut wie allen aktuellen TV-Geräten Standard ist, wird es bei den aufwändigeren HDR-Standards kompliziert, namentlich Dolby Vision und das noch recht frische HDR10+. Beide HDR-Versionen machen es möglich, jeder Szene eines Films eigene HDR-Einstellungen zu verpassen. Die Variabilität sorgt für ein noch besseres Filmerlebnis.

Vier HDR-Formate konkurrieren

Das Problem: Nicht nur die TV-Hersteller, sondern auch die Film- und Serienproduzenten setzen auf unterschiedliche HDR-Formate. In den vergangenen Jahren scheint das Pendel allerdings zugunsten von Dolby Vision auszuschlagen. Das liegt vor allem an den Streaming-Diensten: Netflix setzt bei seinen Eigenproduktionen ebenso auf das dynamische HDR-Format wie die Mitbewerber Disney+ und Apple TV+. Lediglich Amazon sträubt sich noch ein gegen die flächendeckende Einführung von Dolby-Vision-Content bei seinem Dienst Prime Video.

Die TV-Hersteller haben Dolby Vision mittlerweile auch fast durchgängig adaptiert – obwohl das Format anders als HDR10+ die Abführung von Lizenzgebühren verlangt. Lediglich Samsung setzt bei seinen Top-Fernsehern nach wie vor ausschließlich auf HDR10+ – die Koreaner waren maßgeblich an der Einführung des offenen HDR-Standards beteiligt.

Noch mehr Infos über die unterschiedlichen HDR-Technologien sowie weitere wichtige Hintergründe zum TV-Kauf finden Sie in unserem TV-Ratgeber.

 OLED-Fernseher Test: 81qlvudtfcs. Ac Sl1500

Unser Favorit: LG OLED C1

Fast schon traditionell liefert LG mit dem OLED C1 die Top-Empfehlung für OLED-TVs 2021. Der Fernseher überzeugt mit einem nahezu perfekten Bild, einer durchdachten Bedienung, großer App-Auswahl und einem vor allem für die Bauform erstaunlich vollen Klang. Trotz seiner großen Qualitäten gehört der LG OLED C1 sogar zu den günstigeren Vertretern seiner Zunft. LG bietet den OLED-Allrounder in den Bilddiagonalen 48, 55, 65, 77 und sogar 83 Zoll an – technisch sind die unterschiedlichen Größen erfreulicherweise auf dem gleichen Niveau.

Unser Favorit

LG OLED C1

Test  OLED-Fernseher: LG  OLED C1
Top Bild, viele Funtktionen, ausgereifte Bedienung: Der LG OLED C1 macht fast alles richtig.

Gegenüber der 2020er-Modellserie OLED CX hat LG beim OLED C1 nur geringfügige optische Änderungen vorgenommen. Weiterhin sitzt das nur wenige Millimeter dicke OLED-Panel auf einem nach vorne gebogenen Standfuß. Die eigentliche TV-Technik und die Anschlüsse sind dezent in einem nur von der Seite sichtbaren Kasten untergebracht. Die Verarbeitung des Alu-Gehäuses ist tadellos, das Design dürfte in den meisten Wohnzimmern gut zur Geltung kommen.

Die bewährte Fernbedienung Magic Remote hat hingegen ein kleines Facelifting bekommen. Sie ist weniger gebogen und bietet mit mehr Direktzugriffstasten für Streaming-Dienste wie Disney+ oder Prime Video. Auch die beiden Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant erhalten eine eigene Taste. An der Möglichkeit, das Betriebssystem webOS sowohl per Tasten als auch per Bewegungs-Cursor zu steuern, hat sich nichts geändert. Die Magic Remote 2021 wirkt auch nicht überfrachtet und liegt sehr gut in der Hand.

Schon seit Jahren überzeugt die Bildverarbeitung von LG auf der ganzen Linie. Das gilt auf einem erneut verbesserten Niveau auch für den OLED C1. Die Farbdarstellung ist natürlich brillant, ohne zu überstrahlen, die Kontraste OLED-konform perfekt und auch schnelle Bewegungen laufen butterweich und sauber über den Schirm.

Der Bildprozessor Alpha 9 arbeitet in der mittlerweile vierten Generation noch einmal eine Spur nuancierter als seine Vorgänger. Branchenüblich brüstet sich LG mit einer Reihe von Bildverbesserungen auf Basis von künstlicher Intelligenz. Diese lassen sich beliebig zu- und abschalten und machen dabei einen sehr guten Job.

Grandioses Bild mit cleveren Optimierungen

Die diversen Bildverbesserer im LG OLED C1 agieren vergleichsweise dezent. Oft fällt der Unterschied zwischen zwei Einstellungen nur beim direkten Vergleich auf, was angesichts der bereits ab Werk sehr guten Bildqualität als Qualitätsmerkmal zu verstehen ist.

Im von Hollywood-Studios lancierten Filmmaker Mode kommen Farben und Kontraste von Filmen und Serien nahezu perfekt zur Geltung, allerdings wird das Bild dabei standardmäßig etwas dunkler – das lässt sich allerdings manuell ausgleichen. Sehr schön ist die Unterstützung für Dolby Vision IQ. Ist die Option aktiviert, passt der C1 die Helligkeit von Dolby-Vision-Inhalten dynamisch an, was vor allem in eher helleren Räumen einen Qualitätsschub bringt.

Zudem setzt der LG-Fernseher nicht nur bereits hochauflösendes HDR-Material ausgezeichnet in Szene, sondern skaliert auch FullHD- und sogar alte SD-Inhalte hervorragend auf die große Bildfläche hoch.

Auch klanglich kann der LG OLED C1 insgesamt überzeugen. Die Lautsprecher nutzen den Standfuß, um einen volleren Sound zu erzeugen. Für einen vergleichsweise dünnen Fernseher ist das Ergebnis in vielen Situationen beeindruckend gut. Kino-Fans werden vermutlich dennoch in ein Surround-System oder eine Soundbar investieren wollen, wer es aber nicht ganz so brachial mag, dürfte mit dem TV-Klang des LG-Fernsehers zufrieden sein.

Wie jedes Jahr führt LG mit seinen neuen Fernsehern auch eine neue Version des Betriebssystems webOS ein. In Version 6.0 wurde die Bedienoberfläche umfangreich überarbeitet und stellt nun Empfehlungen und Apps auf der Startseite im Vollbild dar. Das erinnert optisch an wenig an das aktuelle Google TV und ist für Kenner der Vorgänger zunächst gewöhnungsbedürftig. Im Großen und Ganzen punktet das System aber weiterhin mit einer klaren Menüstruktur, einfacher Navigation und einer sehr guten App-Auswahl. Die Bedienung des TV mit der neuen Magic Remote geht gut von der Hand, sämtliche Einstellungen und Funktionen lassen sich nach kurzer Eingewöhnung komfortabel vornehmen.

Smart durch und durch

Grandios ist nicht nur die App-Auswahl, sondern auch die Einbindung smarter Dienste. So finden sich mit Google Assistant, Amazon Alexa und LGs eigenem ThinQ-Service gleich drei Sprachassistenten im OLED C1, die die Bedienung des Fernsehers per Sprachbefehl sehr einfach gestalten. So lassen sich beispielsweise Sender umschalten, Inhalte in den verbundenen Streaming-Apps suchen oder auch Smart-Home-Steuerbefehle, etwa für die vernetzte Beleuchtung, ausführen. Wie von LG gewohnt hört der TV aber erst zu, wenn die entsprechende Taste auf der Fernbedienung gedrückt wird.

Inhalte von Android-Smartphones lassen sich besonders einfach auf den Fernseher bringen, indem diese einfach per NFC-Verbindung an die Magic Remote gehalten werden – vorausgesetzt natürlich, dass das Smartphone NFC-tauglich ist und die LG-ThinQ-App aus dem Play Store installiert wurde. Für iPhone-Nutzer bringt der LG OLED C1 die AirPlay-2-Unterstützung mit. Kurzum: LG schöpft bei der Smart-TV-Unterstützung aus den Vollen.

Die aktuellen Top-Konsolen Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X fühlen sich ebenso wie High-End-Gaming-PCs ebenfalls Pudelwohl am LG OLED C1. Alle HDMI-Eingänge des TVs unterstützen die neuen HDMI-2.1-Funktionen wie 4K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde sowie die adaptive Anpassung der Bildrate für flüssige Spieldarstellung (VRR), inklusive den Industriestandards AMD FreeSync und Nvidia G-Sync.

Top für Gamer

Per Software-Update gehört der LG OLED C1 sogar zu den ersten Fernsehern, der auf der Xbox Series X das Dolby-Vision-HDR-Gaming mit bis zu 120 Hertz unterstützt. Die diversen Optimierungen für Spiele lassen sich genau wie bei der Filmwiedergabe zudem komfortabel zu- und abschalten, sodass das perfekte Bilderlebnis leicht zu realisieren ist.

Kurzum: Wer aktuelle Spiele in ihrer ganzen Pracht genießen will, findet im LG OLED C1 einen der besten Gaming-Fernseher, die es derzeit zu kaufen gibt.

Schwächen?

Dass der LG OLED C1 das 4K-OLED-Konzept näher an die Perfektion heranrückt, ist ein offenes Geheimnis. Entsprechend wenige konkrete Schwächen lassen sich finden. Ja, der teurere LG G1 bietet mit seiner OLED-evo-Technologie ein nochmal helleres Bild, aber das macht sich nur im direkten Vergleich bemerkbar.

Die fehlende Unterstützung von HDR10+ ist angesichts der sonst breiten HDR-Kompatibilität inklusive Dolby Vision IQ vertretbar, da HDR10+ eine zunehmend kleinere Rolle spielt.

Weniger eine Schwäche des konkreten Modells sondern eher eine Kritik an der Produktpolitik von LG: Der LG OLED C1 wird sehr wahrscheinlich dauerhaft bei der aktuellen Version seines Betriebssystems stehen bleiben. LG neigt dazu, Systemupdates samt ihren Neuerungen den jeweils neuen Modellvarianten vorzubehalten.

Das sagen die anderen

Der LG C1 überzeugt fast auf ganzer Linie, was sich auch im Testspiegel des OLED-TVs widerspiegelt. Für HIFI.DE zählt der LG-TV zu den besten Fernsehern, die man aktuell kaufen kann. Im Test lobt Cheftester Herbert Bisges unter anderem die durchdachte Bedienung, die vielseitigen Funktionen, gute Gaming-Tauglichkeit und natürlich das durch die Bank sehr gute Bild. Im Fazit heißt es entsprechend:

»Der LG OLED C1 zählt zweifellos zu den besten Fernsehern, die man aktuell kaufen kann. Seine Bildqualität ist Spitze, die Bedienung größtenteils einfach und unkompliziert, und die großzügige Ausstattung lässt sowohl bei Streamern als auch Gamern die Herzen höher schlagen.«

Als Gesamtpunktzahl für den LG OLED C1 im Test vergibt HIFI.DE sehr ordentliche 9,3 von 10 Punkten.

Auch bei Computer Bild sorgt der LC OLED C1 für Begeisterung. Wie praktisch alle Tester lobt auch Christoph de Leuw das nahezu perfekte Bild, die sehr guten Einstellmöglichkeiten sowie den erstaunlich guten Klang. Das Fazit fällt entsprechend rundherum positiv aus:

»Der LG OLED C1 zeigte im Test keine echte Schwächen. Die Bildqualität zählt derzeit zum Besten, Farbtreue, Kontrast und Natürlichkeit sind kaum zu übertreffen. Mit dem Ton lässt sich gut leben, zumal es sinnvolle Optionen zur Anpassung und Optimierung gibt. Und die Ausstattung umfasst praktisch alles, was Fernseher heute bieten sollten mit allen wichtigen Streaming-Apps und Sprachsteuerung als nettem Extra. Dieses Niveau in allen Kriterien erreichen nur ganz wenige Fernseher, der LG OLED C1 zählt darunter zu den günstigeren.«

Computer Bild vergibt die Testnote 1,4 (sehr gut).

Alternativen

Auch wenn die verfügbaren OLED-Panels nach wie vor aus der LG-Fertigung stammen, gibt es durchaus interessante Alternativen auf dem Markt. Neben hauseigenen Konkurrenten wie dem eleganten LG OLED G1 zeigen TV-Experten wie Sony und Philips ihre eigenen Interpretationen vom perfekten OLED-TV. Für Sparfüchse lohnt sich außerdem ein Blick auf die oft immer noch verfügbaren Vorgängermodelle.

Google-OLED auf hohem Niveau: Sony Bravia XR A80J

Traditionell gilt Sony als einer der schärfsten Konkurrenten zu LG, wenn es um OLED-TVs geht. Das unterstreichen die Japaner auch 2021 mit dem exzellenten Sony Bravia XR A80J. Der OLED-TV bietet ein hervorragendes Bild, das sich in vielen Situationen mit dem LG OLED C1 messen kann. Zwar leuchtet das Panel nicht ganz so hell wie das des LG-TVs, Bildaufbereitung und Farbdarstellung bewegen sich aber auch bei Sony auf einem kinoähnlichem Niveau.

Auf einen Filmmaker Mode sowie die Unterstützung von Dolby Vision IQ hat Sony verzichtet, Netflix-Fans bekommen dafür mit dem Netflix Calibrated Mode den perfekten Bildmodus für den Streaming-Dienst. Auch abseits von Netflix bieten die komfortabel konfigurierbaren Bildmodi des Sony-TV ein für praktisch alle Situationen sehr gutes Bild.

Auch gut

Sony A80J

Test  OLED-Fernseher: Sony  A80J
Der Sony A80J kann dem LG OLED C1 durchaus Paroli bieten und überzeugt mit tollem Klang.

Ein Sonderlob hat sich Sony für den Sound verdient. Wie bei früheren Modellen verbauen die Japaner im A80J ihre »Acoustic Surface Audio+” getaufte Technologie, die den gesamten Fernseher zu einer Art Resonanzkörper macht. Trotz seines flachen und eleganten Designs erzeugt der OLED-Bildschirm dadurch satte, volle Klänge, die natürlich nicht an ein dediziertes Soundsystem heranreichen, aber sehr viel kräftiger klingen als die (freilich ebenfalls gute) Konkurrenz.

Als Betriebssystem kommt erstmals Google TV zum Einsatz, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Android TV handelt. Kenner der Vorgänger finden sich schnell zurecht, die neue Oberfläche wirkt allerdings insgesamt etwas frischer und moderner. Das große App-Angebot wurde dabei von Android TV übernommen, außerdem sind smarte Assistenten wie Google Assistant und Alexa, auch Apples AirPlay 2 sowie die HomeKit-Integration ist möglich. Auch Gamer können zugreifen, unterstützen doch zwei der vier HDMI-Eingänge die wichtigen HDMI-2.1-Funktionen – zumindest die meisten. Die Unterstützung für variable Bildraten will Sony im Laufe des Jahres per Update nachreichen.

Sony liefert mit dem Bravia XR A80J ein rundes Gesamtpaket mit vielen Funktionen und einem großen App-Angebot. Mit Google TV bekommt das bewährte Android TV zudem einen frischeren Anstrich, den die Japaner durch sinnvolle, gut durchdachte Menüs ergänzen.

Elegantes Upgrade: LG OLED G1

Anders als in den Vorjahren bietet die LGs G-Serie 2021 nicht nur ein eleganteres Design, sondern auch ein nochmals besseres Bild als der LG OLED C1. Grund dafür ist die OLED-evo-Technologie.

Der LG OLED G1 ist mit einer zusätzlichen OLED-Schicht ausgestattet, die ihn nochmals heller erstrahlen lässt als der bereits sehr gute C1 und noch näher an die LCD-Konkurrenz heranreicht. Fairerweise fällt dieser Vorteil in der Praxis zwar überschaubar aus, dennoch ist das Bild des LG G1 nochmals ein Upgrade zum OLED C1 und damit rundheraus fantastisch. In Kombination mit dem Alpha-Bildprozessor der vierten Generation gibt es hier praktisch nichts zu meckern, wenn es um die Bilddarstellung geht.

Noch besser

LG OLED G1

Test  OLED-Fernseher: LG  OLED G1
Superschlank und mit noch hellerem Display: Der LG OLED G1 ist ein echter Hingucker.

Auch optisch beeindruckt der LG OLED G1. Wie bei der G-Serie üblich ist der Edel-OLED besonders schlank und darauf ausgelegt, wie ein Gemälde an der Wand aufgehangen zu werden. Wie ernst es LG damit meint, zeigt der Umstand, dass der OLED G1 ab Werk ohne Standfüße geliefert wird – die sind allerdings separat erhältlich. Trotz des ultraschmalen Designs bietet der LG OLED G1 einen guten Klang, der allerdings nicht ganz so voll ist wie der der C1.

Von den Unterschieden beim Panel und dem Design abgesehen teilen sich die beiden 2021er-LG-Vertreter ihre großen Vorzüge, etwa das ausgereifte Betriebssystem, die hervorragende Gaming-Tauglichkeit, die sehr guten Smart-TV-Features und das schlicht rundherum gute TV-Erlebnis. Wer das elegante Design bevorzugt bekommt mit dem LG OLED G1 und seinem tollen OLED-evo-Panel eine beeindruckendes TV-Gesamtpaket.

Günstiger mit Ambilight: Philips OLED805

Der Philips OLED805 ist für OLED-Verhältnisse günstig zu haben. Zumindest beim Bild müssen im Vergleich zum OLED-Primus von LG dennoch vergleichsweise wenig Abstriche hingenommen werden.

Ganz so perfekt wie der OLED C1 setzt der Philips-TV mit seiner P5-Picture-Engine Bewegtbilder von Filmen und Serien zwar nicht in Szene, dennoch sind Farben und Bewegungen sauber und auf einem ausgesprochen hohem Niveau. Gleichzeitig hat Philips im Vergleich zu früheren Versionen des TVs am Soundsystem gearbeitet, das auch ohne integrierte Soundbar für einen runden Klang sorgt.

Für Ambilight-Fans

Philips OLED805

Test  OLED-Fernseher: Philips OLED805
Die Kombination aus Ambilight und gutem OLED-Display kann fast auf ganzer Linie überzeugen.

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal aller aktuellen Philips-Fernseher ist Ambilight, das hier in der dreiseitigen Version verbaut ist. Über rückseitige LEDs projiziert der Philips OLED805 Farben an die Wand, die in Echtzeit mit den Bildinhalten abgestimmt werden. Das sorgt für ein plastisches Bild, das vor allem in Kombination mit dem ohnehin sehr guten OLED-Bildschirm toll zur Geltung kommt.

Als Betriebssystem setzt Philips weiterhin auf Android TV, das mit einer sehr guten App-Auswahl überzeugt und auf dem OLED805 auch stabil und schnell agiert. Neben dem Google Assistant bringt der Philips-TV auch Amazon Alexa für die Sprachsteuerung im smarten Zuhause mit.

Abstriche gibt es bei der Gaming-Funktionalität. Den HDMI-Eingängen fehlt die wichtige HDMI-2.1-Spezifikation, mit der PlayStation 5 und Xbox Series X voll ausgereizt werden können. 120 Bilder pro Sekunde oder angepasste Bildraten unterstützt Philips leider nicht. Wer auf den modernen Konsolen zocken will, ist bei LG besser aufgehoben. Gleiches gilt für Freunde der Aufnahmefunktion: Der integrierte Multituner kann leider kein zweites Signal aufnehmen.

Geht es primär um Filme und Serien, ist der Philips OLED805 dennoch ein hervorragender und vergleichsweise günstiger Vertreter der edlen OLED-Technologie. Vor allem mit seinem Ambilight kann er sich von der Konkurrenz absetzen.

Was gibt es sonst noch?

LG OLED B1

Der LG OLED B1 ist eine etwas günstigere Variante unserer Top-Empfehlung. Der wichtigste Unterschied ist der Bildprozessor. Der hier werkelnde Alpha 7 macht im Vergleich zum Alpha 9 keinen ganz so herausragenden Job bei der Aufarbeitung von Bewegtbildern und dem Hochskalieren von Inhalten auf die 4K-UHD-Auflösung. Davon abgesehen vermissen wir beim B1 im Vergleich zum OLED C1 erstaunlich wenig.

Das OLED-Panel ist zwar minimal weniger hell, bringt aber dennoch alle wichtigen Funktionen inklusive HDMI-2.1-Features oder Dolby Vision IQ mit. Lediglich ein Dolby-Vision-HDR-Update für die Xbox ist derzeit für den OLED B1 nicht in Sicht. Bei der Kaufentscheidung zwischen dem B1 und dem C1 empfehlen wir nach Möglichkeit einen Live-Test – die beiden TVs bieten beide sehr gute Bildqualität, die sich nur in Nuancen unterscheidet.

Sony A90J

Der Sony Bravia XR A90J ist die Premium-Version unserer Top-Empfehlung. Im direkten Vergleich mit dem günstigeren A80J verbaut Sony hier ein helleres Display, das zu den besten seiner Klasse gehört. Auch designtechnisch liegt der A90J vor der hauseigenen Konkurrenz und wirkt noch ein Stück edler. Gleiches gilt für die von Sony selbst als Premium-Remote betitelte Fernbedienung, die mit einem Aluminium-Finish und hintergrundbeleuchteten Tasten glänzt.

Diese durchaus erwähnenswerten Vorteile lässt sich Sony allerdings auch mit einem ordentlichen Aufpreis bezahlen. Wer damit leben kann, bekommt immer noch einen der besten OLED-Fernseher, die es derzeit zu kaufen gibt.

Panasonic HZW1004

Der Panasonic HZW1004 ist schon etwas länger auf dem Markt, aber immer noch eine Empfehlung wert. HCX Pro Intelligent-Prozessor arbeitet auf einem ähnlich hohem Niveau wie der aktuelle LG Alpha 9, was in allen Wiedergabeszenarien zu einem Top-Bild führt. Der Filmmaker-Mode für Hollywood-nahe Filmdarstellung ist ebenfalls an Bord. Auch bei der HDR-Unterstützung lässt sich Panasonic nicht lumpen. Der HZW1004 unterstützt neben HDR10, HLG und Dolby Vision (inklusive optionalem Dolby Vision IQ) zusätzlich HDR10+.

Die Bedienung des Fernsehers ist etwas unübersichtlich gestaltet, die vielen Einstellungen lassen sich jedoch bequem als Favoriten auf die Fernbedienung legen. Extra-Funktionen wie die Möglichkeit, den Fernseh-Empfang via TV-IP-Technologie auf andere Geräte im Haus zu verteilen, gehören zu den Stärken des Panasonics.

Eher mau sieht es hingegen an der Smart-TV-Front aus. So fehlt zumindest im Sommer 2020 eine App für Disney+ auf dem Panasonic-TV. Apple-Fans vermissen neben einer App für Apple TV+ auch die drahtlose Übertragung AirPlay 2. Die Steuerung per Sprachassistent funktioniert zudem nur umständlich über externe Google- oder Amazon-Lautsprecher – allerdings dürften einige Menschen mit Blick auf den Datenschutz froh über die fehlende Mikrofone bei Panasonic sein.

Konsolen-Fans werden aufgrund der fehlenden HDMI-2.1-Funktionen woanders glücklicher. Dennoch: Aufgrund seiner Kerntugenden ist der Panasonic-TV immer noch ein sehr empfehlenswerter Fernseher.

LG CX

Das 2020er-Modell LG OLED CX ist bei vielen Händlern noch erhältlich und immer noch sehr empfehlenswert – erst recht, wenn es die Fernseher deutlich günstiger gibt, als die Nachfolgermodelle. Im direkten Vergleich mit dem LG OLED C1 kann sich der LG OLED CX  tatsächlich gut behaupten. So bietet er ebenfalls ein ausgezeichnetes Bild, wenn auch der Bildprozessor der dritten Generation etwas weniger ausgewogen agiert.

Auch Gamer dürfen beim Vorgänger zugreifen, finden sich doch praktisch alle für die Xbox Series X und PS5 wichtigen Funktionen auch im 2020er-Modell. Lediglich das Update für Dolby-Vision-HDR auf der Xbox stand zum Zeitraum unseres Vergleichs noch nicht bereit.

Das Betriebssystem webOS liegt hier allerdings noch in der Version 5.0 vor, die App-Auswahl ist trotzdem grandios. Generell gilt: Im direkten Vergleich liegt der LG OLED C1 zwar vorne, der OLED CX ist aber immer noch ein absolut hervorragender Fernseher.

LG GX

Auch der LG GX und damit der Vorgänger unserer Edel-Emfpehlung LG OLED G1 ist  ebenfalls noch verfügbar.  Er besticht vor allem durch seine besonders flache Bauweise, die für die Wandmontage des Fernsehers spricht. Neben seinem eleganten Design bietet der LG GX ein ausgezeichnetes Bild, das in etwa auf der gleichen Qualitätsstufe wie beim immer noch empfehlenswerten LG CX liegt. Im Gegensatz zum aktuellen Produktzyklus hat LG bei den 2020er-Modellen die identischen OLED-Panels verbaut, sodass sich der GX vor allem durch seine Bauweise von den Alternativen abhebt.

Sony KD-55AG9

Der Sony AG9 ist Teil von Sonys Master-Serie, die ein kompromisslos gutes TV-Erlebnis verspricht. Mittlerweile ist der Fernseher deutlich günstiger zu haben als bei seinem Release Ende 2019.  Dennoch bietet der OLED-Fernseher der Japaner nach wie vor ein tolles TV-Bild mit natürlichen Farben und perfekten Kontrasten. Dazu bedarf es aber anders als bei manchem Konkurrenten ein wenig Feinarbeit in den vielfältigen Einstellungsmenüs des Sony-Fernsehers.

Gegenüber den neueren A90J fehlen allerdings wichtige HDMI-2.1-Funktionen, außerdem ist noch das ältere Android TV anstelle des moderneren Google TV an Bord. Seine TV-Kerntugenden beherrscht der Sony AG9 aber dennoch, zumal er auch klanglich mit den neueren Modellen konkurrieren kann. Zu einem guten Kurs ist er damit für Nicht-Spieler eine Alternative.

Grundig GOB 9990

Der Grundig GOB 9990 ist ein durchaus interessanter Vertreter des OLED-Zirkus. Der Fernseher aus Grundigs FineArt-Serie liefert ein exzellentes Bild und kann außerdem mit einem ordentlichen Klang überzeugen. Auch die Bedienung des Visio OS getauften TV-Betriebssystems ist gut gelöst und geht ohne große Einarbeitung leicht von der Hand.

Technisch überzeugt uns der Grund GOB 9990 fast auf ganzer Linie. Dass es nicht zu einer vollen Empfehlung reicht, liegt vor allem an der mageren Ausstattung. Nur drei HDMI-Eingänge und der Verzicht auf einen Twin-Tuner sind im High-End-Segment ein Nachteil. Auch fehlen Apps für die beliebten Streaming-Dienste Netflix und Amazon Video – Nutzer der Angebote müssen sich mit einer passenden Streaming-Box behelfen. Davon abgesehen liefert Grundig mit dem GOB 9990 einen überaus soliden OLED-TV.

Die wichtigsten Fragen

Sind einbrennende Bilder noch ein Problem für die OLED-Fernseher?

Eine Kehrseite der OLED-Technologie besteht darin, dass sich statische Bildinhalte mit der Zeit dauerhaft in das Panel “einbrennen” können. Dies resultierte in unschönen Geisterbildern, die dauerhaft im Bild zu sehen sind. Das passierte in der Frühzeit der OLED-TVs beispielsweise bei TV-Logos, die mittlerweile unter anderem deshalb nicht mehr unifarben, sondern transparent ausgestrahlt werden. Moderne OLED-TVs haben aber auch unabhängig davon eine ganze Reihe von Gegenmaßnahmen an Bord, mit denen das gefürchtete Einbrennen verhindert werden soll. Tatsächlich ist das Phänomen mittlerweile faktisch kein Problem mehr. TV-Experte Vincent Teoh hat auf dem YouTube-Kanal von HDTVTest schon 2019 bei einem Härtetest eines LG-Fernsehers mit 20 Stunden täglichen Gebrauch über sechs Monate keinerlei Burn-in-Probleme feststellen können. Der Autor dieser Zeilen hat seit 2017 einen OLED-Fernseher im täglichen Betrieb, der ebenfalls keine eingebrannten Bilder aufweist.

Wie steht es um die App- und Update-Versorgung der High-End-Fernseher?

Alle aktuellen Fernseher bieten einen App Store, in dem die wichtigsten Streaming-Anbieter wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ vertreten sind. Wer seine Inhalte also primär aus Online-Quellen bezieht, muss sich in der Regel keine Sorgen machen. Auch Online-TV-Dienste wie Zattoo, Waipu oder Joyn lassen sich meist gut einbinden. Allerdings neigen TV-Hersteller dazu, ihre Geräte nach einem oder zwei Jahren nicht mehr oder nur noch selten mit Software-Updates zu versorgen. Dann kann es passieren, dass neue Funktionen und Dienste den Nachfolgemodellen vorbehalten sind, was in der Vergangenheit beispielsweise bei der TV-Integration von Apples AirPlay 2 der Fall war. Eine Alternative bieten externe Streaming-Boxen wie Google Chromecast, Apple TV 4K oder der Amazon Fire TV Stick.

Brauche ich ein zusätzliches Soundsystem?

Imposante Kinobilder kommen mit einem dünnen Klang nur halb so gut zu Geltung. Die Hersteller fahren kreative Lösungen, aus den meist sehr dünnen TV-Gehäusen teils beeindruckenden Sound herauszukitzeln. Als Primus gilt hierbei Sony. Die Acoustic-Surface-Technologie der Japaner dürfte für so manches Wohnzimmer genügen, wenn es nicht unbedingt sehr laut sein muss. Dennoch lässt sich die Physik nicht unbegrenzt überlisten. Wer Wert auf echten Surround-Klang legt, der sich vielleicht sogar mit Dolby Atmos im ganzen Raum verteilen soll, ist die Investition in ein vollwertiges Soundsystem empfehlenswert. Einen Mittelweg aus komplexen Klangwelten und vergleichsweise einfachem Setup bieten Soundbars, die den TV-Sound unkompliziert aufwerten.

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