Der beste OLED-Fernseher

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OLED-Fernseher Test: Lg C8
Boris Hofferbert

Boris Hofferbert

beschäftigt sich als Testredakteur vor allem mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Außerdem hat er ein Faible für Fernseher und Monitore. Er schreibt online und offline für Medien wie digitalPHOTO, Computer Bild Spiele, TECH.DE, PC Welt und die Neue Zürcher Zeitung und gibt auf dem Hilfe-Portal Der Tutonaut Tipps und Tricks zu Smartphones, Laptops und Tablets.

Der beste OLED-Fernseher, der einigermaßen erschwinglich ist, ist der LG OLED C8. Er kombiniert hervorragende Bildeigenschaften mit einer durchdachten Bedienung zu einem fairen Preis. Auch die Konkurrenten holen langsam auf, aber LG dominiert nach wie vor das Feld.

Update 25. Februar 2019

Die 2019er-OLED-TVs von LG, Panasonic und Co. sind zwar schon angekündigt, kommen aber erst zwischen Frühjahr und Sommer auf den Markt. Bis dahin haben wir mit dem Grundig GOB 9990 und dem Panasonic FZW804 neue, interessante Optionen in den TV-Vergleich aufgenommen. Fans von Philips Ambilight sollten den Philips OLED803 ins Auge fassen, der sich als sehr gute Alternative zum Testsieger etabliert hat – und das zu einem fairen Preis.

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11. Oktober 2018

Wir haben uns den Sony AF9 und den Panasonic FZW 954 angesehen und können für beide Geräte Empfehlungen aussprechen.

3. September 2018

Auf der IFA haben alle viele Hersteller neue Modelle vorgestellt, die aber in der Regel erst im Frühjahr 2019 in den Handel kommen. Bis dahin bleiben unsere Empfehlungen voraussichtlich aktuell.

11. Mai 2018

Wir haben unsere Empfehlungen mit den neuesten Geräten aktualisiert und mit dem LG OLED C8 einen neuen Favoriten gekürt.

12. Januar 2018

LG hat auf der CES die neue Generation von OLED-Fernsehern vorgestellt. Die 2018er Modelle werden aber frühstens im Frühjahr auf den Markt kommen. Bis dahin bleiben unsere Empfehlungen aktuell.

27. Juli 2017

Unsere neue Empfehlung ist der LG OLED55C7V. Er löst unsere bisherige Empfehlung LG 55B6D ab.

OLED-Fernseher sind für TV-Fans nach wie vor das Nonplusultra. Das liegt an den hervorragenden Bildeigenschaften dank perfekter Schwarzwerte: Die selbstleuchtenden OLED-Pixel benötigen keine separate Hintergrundbeleuchtung wie traditionelle LCD-Fernseher. Das Ergebnis knackiges Schwarz und hohe Kontraste, die in Kombination mit ultrahochauflösenden 4K-Inhalten und HDR-Videos für ein grandioses Heimkinoerlebnis sorgen.

Preislich gehören OLEDs allerdings nach wie vor zur Luxusklasse, doch immerhin ist der Einstieg mittlerweile schon unter der 2.000-Euro-Marke drin – zumindest bei den »kleinen« Modellen mit 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Im Gegenzug bieten selbst die vermeintlich schwächeren OLED-Fernseher so gut wie immer ein tolles Bild mit starken Bildern. Nach wie vor kaufen die Hersteller von OLED-Fernsehern die Panels dafür übrigens bei LG ein. Trotzdem gibt es Unterschiede, wie ein Blick in unsere Alternativen zeigt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

LG OLED55C8

Unsere Top-Empfehlung kommt einmal mehr von den OLED-Experten von LG: Der LG OLED C8 verbessert gegenüber der 2017er-Version C7 noch einmal das ohnehin schon tolle Bild. Dazu bietet er ein zeitloses Design, eine durchdachte Bedienung und sinnvolle Smart-Features, wie etwa eine ausgereifte Sprachsteuerung.

Der Sony AF9 ist der erste Vertreter der neuen Master-Serie und ein echtes Brett: Ein großartiges Bild wird von der AcousticSurface-Soundtechnologie flankiert. Der neue Bildprozessor macht einen fantastischen Job und das Design ist edel. Neben dem aktuell noch hohen Preis missfällt allerdings Android TV als Bedienoberfläche.

Bestes Bedienungskonzept

Panasonic FZW954

OLED-Fernseher Test: Panasonic Fzw954
Großartiges Bild, tolle Funktionen, ausgereifte Bedienung: Panasonic macht fast alles richtig.

Der Panasonic FZW954 liefert ein grandioses Bild, eine nahezu optimae Bedienung und sinnvolle Extras wie Streaming des TV-Programms ins Heimnetz. Die integrierte Soundbar leistet zudem mehr als die meisten internen Lautsprecher. Damit ist der FZW954 eine hervorragende Alternative.

Ambilight und mehr

Philips 55OLED803

Philips setzt mit dem OLED803 vor allem auf die Geheimwaffe Ambilight: Wer das Farbenspiel mag, findet hier eine grandiose Symbiose mit der OLED-Technologie – und das zu einem überaus attraktiven Preis. Im Gegenzug müssen sich die Käufer aber auch auf die Eigenschaften von Android TV einlassen.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAuch gutBestes BedienungskonzeptAmbilight und mehr
Modell LG OLED55C8 Sony AF9 Panasonic FZW954 Philips 55OLED803 Grundig GOB 9990 Panasonic FZW804 Sony AF8 LG OLED55B7D Panasonic TX-55EZW954 Philips 65OLED873 Sony KD55A1 Philips 55POS9002
Test OLED-Fernseher: LG OLED C8OLED-Fernseher Test: Sony Af9OLED-Fernseher Test: Panasonic Fzw954Test OLED-Fernseher: Philips 55OLED803Test OLED-Fernseher: Grundig GOB 9990Test OLED-Fernseher: Panasonic FZW804Test erschwingliche OLED-Fernseher: Sony AF8Test erschwingliche OLED-TV: LG OLED55B7DTest OLED-Fernseher: Philips 65OLED873Test OLED-TV: Sony A1Test OLED-Fernseher: Philips 55POS9002
Pro
  • Hervorragendes Bild
  • Durchdachte Bedienung
  • Erstaunlich gute Spracherkennung
  • Sehr gutes Bild
  • Toller Sound über AcousticSurface+
  • HDMI 2.1
  • Schickes Design
  • Sehr gutes Bild
  • Durchdachte Bedienung
  • Ausgereifte Extrafunktionen
  • HDR10+
  • Gutes Bild
  • Ausgereifte Ambilight-Beleuchtung
  • Ordentliche Ausstattung
  • Sehr gutes Bild
  • Ordentlicher Sound
  • Gute Bedienung
  • Dolby Vision
  • Sehr gutes Bild
  • Durchdachte Bedienung
  • Ausgereifte Extrafunktionen
  • HDR10+
  • Tolles Bild
  • Guter Sound
  • Vielseitiges System
  • Bild fast identisch mit dem C7
  • Twin-Tuner
  • Tolles Bild
  • Twin-Tuner
  • Aufgeräumte Bedienung
  • Guter Upscaler
  • Gutes Bild
  • Tiefenwirkung dank Ambilight
  • Gutes HDR-Upscaling
  • Sehr gutes Bild
  • Twin-Tuner
  • Tolles Design
  • Gutes Bild
  • Tiefenwirkung dank Ambilight
Contra
  • Sound nur durchschnittlich
  • Kein HDR10+
  • Android TV immer noch umständlich
  • Kein HDR10+
  • Teuer
  • Sound eher durchschnittlich
  • Kein Dolby Vision
  • Teuer
  • Android TV ist gewöhnungsbedürftig
  • Nur drei HDMI-Anschlüsse
  • Kein Netflix und Amazon Video
  • Nur Single-Tuner
  • Flacher Sound
  • Kein Dolby Vision
  • Komplizierte Bedienung
  • Wenig Neues zum 2017er-Modell
  • Standfuß nicht sehr stabil
  • "Nur" 95 Prozent Farbraumabdeckung
  • Kein Dolby Vision
  • Flacher Sound
  • Hoher Preis
  • Etwas träge Bedienug
  • Kein Dolby Vision
  • Android TV ist gewöhnungsbedürftig
  • Hoher Preis
  • Wenig HDR-Auswahl
  • Träge Bedienung
Bester Preis
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OLED – was ist das?

OLED ist seit einigen Jahren die angesagteste neue Bildtechnik. Das Kürzel steht für organic light-emitting diode. Das besondere an der Bildtechnik: Ein OLED-Bildschirm besteht aus Bildpunkten, die selbst leuchten und keine zusätzliche Lichtquelle benötigen, wie das bei LCD-Bildschirmen der Fall ist.

Der Vorteil: Schwarz ist bei OLED wirklich schwarz und das führt zu sehr hohen Kontrastwerten. Ein Nachteil von OLED war bislang, dass die Panels nicht so hell leuchteten wie vergleichbare LCD-Displays. Doch die Hersteller haben hier aufgeholt, inzwischen gibt es hier kaum mehr Unterschiede. Mehr dazu können Sie in unserem Technikratgeber nachlesen.

Flachbildfernseher mit OLED-Display sind damit aktuell die Königsklasse im TV-Sektor. Filmfans erwarten optimale Kontraste und eine absolut perfekte Schwarzdarstellung, zudem bietet die TV-Oberklasse fast durchgehend aktuelle Features wie moderne HDR-Standards.

OLED-Fernseher sind die Königsklasse

Nachdem LG das OLED-Feld lange für sich alleine hatte, hat die Konkurrenz mittlerweile stark nachgelegt. Zwar kaufen auch die anderen Hersteller ihre Panels bei LG ein, dennoch gibt es teilweise qualitative Unterschiede. Unsere Empfehlung geht aber auch in diesem Jahr an die OLED-Spezialisten von LG.

HDR: Der Stand der Dinge

Der größte Zankapfel beim TV-Kauf 2018 hört noch immer auf die Abkürzung »HDR«. Die steht für »High Dynamic Range« und sorgt dafür, dass kompatibles Bildmaterial kräftigere Kontraste und feinere Helligkeitsabstufungen bietet. Viele Menschen emfpinden den Wechsel von Nicht-HDR-Inhalten auf HDR-Material als größeren Fortschritt als den von Full-HD auf 4K.

Leider buhlen derzeit nicht weniger als vier unterschiedliche HDR-Formate um die Gunst der Kunden, der TV-Hersteller und der Filmstudios. Während die älteren Standards HDR10 sowie HLG (Hybrid Log Gamma) sind bei so gut wie allen aktuellen TV-Geräten Standard. Kompliziert wird es bei den aufwändigeren HDR-Standards, namentlich Dolby Vision und das noch recht frische HDR10+. Beide HDR-Versionen machen es möglich, jeder Szene eines Films eigene HDR-Einstellungen zu verpassen. Die Variabilität sorgt für ein noch besseres Filmerlebnis.

Viele HDR-Standards und noch kein Sieger in Sicht

Das Problem: Nicht nur die TV-Hersteller, sondern auch die Film- und Serienproduzenten setzen auf unterschiedliche HDR-Formate. Dolby Vision kommt aktuell neben einer Reihe von UHD-Blu-rays vor allem beim Streaming-Dienst Netflix prominent zum Einsatz, auf TV-Seite unterstützen unter anderem LG und Sony den Standard. HDR10+ wird hingegen unter anderem von Samsung, Panasonic, dem Filmstudio 20th Century Fox und Amazon forciert.

Interessant ist vor allem, dass die Implementierung von HDR10+ im Gegensatz zu Dolby Vision keine hohen Lizenzgebühren verlangt. Aktuell hat Dolby Vision zumindest von der Verbreitung her die Nase vorn, da es den Standard schlichtweg länger gibt. Welches HDR-Format sich final durchsetzen wird, ist derzeit aber noch völlig offen.

Test OLED-Fernseher: LG OLED C8

Unser Favorit: LG C8

Wie im Vorjahr kommt auch unsere OLED-TV-Empfehlung 2018 von LG. Der LG C8 überzeugt durch ein hervorragendes Gesamtpaket aus tollem Bild, durchdachter Bedienung und eleganter Optik.

Der C8 ist nach dem B8 das zweitgünstigste Modell im 2018er-OLED-Lineup von LG. Er nutzt den gleichen Bildprozessor wie die teureren Modelle, während im B8 eine etwas schwächeres Version zum Einsatz kommt.

Unser Favorit

LG OLED55C8

Wir haben den LG-TV in der Variante OLED 55C8 mit 55 Zoll (139,7 Zentimeter) Bilddiagonalen verglichen. LG bietet den C8 als OLED55C8 mit 55 Zoll (139,7 Zentimeter) Bilddiagonale an, außerdem unter der Bezeichnung OLED 65C8 mit 65- (165,1 Zentimeter) und als OLED77C8 mit 77-Zoll-Bildschirm (195,58 Zentimeter) an. Von den Größen abgesehen unterscheiden sich die beiden Modellvarianten lediglich im Preis.

Design und Anschlüsse

Wie sein Vorgänger besticht auch der LG OLED C8 durch ein elegantes Äußeres. Mit seinem dünnen Gehäuse, seinem Aluminium-Look und dem extrem dünnen Rahmen um das Bild fügt sich der OLED-TV in jedes Wohnzimmer ein.

Die größte Neuerung ist der nach vorne gebogene Alu-Standfuß. Er reicht fast über die komplette Gehäusebreite, sorgt für einen stabilen Stand und ist durchaus ein Hingucker. Die Kehrseite ist, dass der LG OLED C8 auf schmalen TV-Racks eventuell nicht so gut unterkommt – hier sollte vorher genau gemessen werden.

LG OLED C8: Der nach vorne geneigte Alu Standfuß fügt sich schön in jedes Wohnzimmer ein.
Der nach vorne geneigte Aluminiumstandfuß fügt sich schön in jedes Wohnzimmer ein.

Bei den Anschlüssen hat sich im Vergleich zu den direkten Vorgängern nichts geändert. Vier HDMI-Ports bieten viel Raum für externe Zuspieler und Spielkonsolen. Leider arbeiten sie noch nicht nach dem zukunftssicheren HDMI-2.1-Standard, sondern basieren auf HDMI 2.0. Die Unterstützung des OLED C8 für HFR-Inhalte (High Frame Rate mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde) bleibt dadurch auf Streaming-Inhalte beschränkt.

Ebenfalls dabei: Zwei USB-Eingänge, über die beispielsweise Festplatten zur Aufnahme von TV-Sendungen angeschlossen werden können, ein optischer Audioausgang, ein CI+ Slot für Pay-TV-Inhalte und ein Kopfhöreranschluss. Drahtlos verbindet sich der LG OLED C8 via Bluetooth 4.2 oder flottem AC-WLAN mit der Außenwelt.

Grandioses Bild

Schon im Vorjahr überzeugte uns LG mit den besten Bildeigenschaften in Sachen OLED-Fernsehern. Die 8er-Serie legt nochmal einen drauf: Zwar hat sich das grundlegende OLED-Panel gegenüber der 7er-Serie nur unwesentlich verändert, die Helligkeit bewegt sich mit bis zu über 700 Candela aber immer noch auf einem sehr guten Niveau. Den größten Unterschied gegenüber seinen Vorgängern zeigt der LG OLED C8 bei schnellen Bewegungen.

Der neue Alpha-9-Bildprozessor sorgt für sichtbar weniger Artefakte, wovon vor allem schnelle Actionszenen oder auch Sportübertragungen profitieren. Fairerweise sei gesagt, dass die Unterscheide vom OLED C8 zum C7 nur im direkten Vergleich auffallen, LG arbeitet hier generell auf einem sehr hohen Niveau.

Bei der Bildqualität gibt es nichts zu meckern

Das gilt auch nach wie vor für die Hochskalierung von Full-HD- und SD-Inhalten auf die 4K-Auflösung: Erwartungsgemäß top ist auch die Farbdarstellung der OLED-TVs. Wer noch mehr herauskitzeln will, kann das Panel mit CalMAN AutoCal kalibrieren und eine fast perfekte Farbraumabdeckung erzielen. Voraussetzung dafür ist aber ein Colorimeter wie das CalMAN SpectraCal C6.

Wirklich nötig ist das unser Meinung nach nicht: Schon ab Werk wirken Farben auf dem LG OLED C8 brillant, ohne zu überstrahlen. Das gilt erst recht für HDR-Inhalte. Vor allem die Unterstützung von Dolby Vision-HDR ist ein Pluspunkt des LG-TVs. HDR10+ fehlt hingegen in der Featureliste.

Von den diversen Voreinstellungen hat uns die Auswahl »ISF Experte: Dunkler Raum« am besten gefallen. Mit ein wenig Feintuning erreichen wir für faktisch alle Bildinhalte eine nahezu perfekte Darstellung.

Bewährtes webOS, tolle Sprachsteuerung

Bei der Bedienung setzt LG einmal mehr auf das bewährte Smart-TV-System webOS, das in der neuen Version 4.0 vorinstalliert ist. Kenner der Vorjahresmodelle müssen sich nicht allzu sehr umgewöhnen. Die Navigation durch Funktionsmenüs, Senderlisten und Smart-TV-Apps funktioniert gewohnt intuitiv und flott. Die Menüs sind aufgeräumt, die App-Auswahl im LG-Store ist umfangreich. Vor allem die Auswahl an Videodiensten lässt praktisch keine Wünsche offen, die Angebote von Netflix und Amazon sind direkt über passende Tasten auf der Fernbedienung erreichbar.

Die Sprachsteuerung funktioniert erstaunlich gut

Viele TV-Modelle bieten die Möglichkeit, diverse Funktionen per Sprachbefehl anzusteuern. Die auf »ThinQ« getaufte Sprachsteuerung in der 2018er-Serie von LG bietet endlich den lange ersehnten Mehrwert. Per Druck auf die Mikrofontaste der Fernbedienung können wir beispielsweise in den eingerichteten Medienbibliotheken nach »Filmen mit Sean Connery« suchen oder uns die verfügbaren Teile der Asterix-Filmreihe anzeigen lassen. Auch Funktionen wie »Schalte den TV nach dieser Sendung aus« lassen sich umsetzen. Während einiges davon schon in den Vorgängern funktioniert, sorgt die flotte Umsetzung der Eingaben und die hohe Erkennungsrate im OLED C8 dafür, dass wir die Sprachfeatures häufiger aktiv verwenden.

LG OLED C8: Die Sprachsteuerung funktioniert wunderbar. Problemlos werden uns alle verfügbaren Asterix-Filme angezeigt.
Die Sprachsteuerung funktioniert wunderbar. Problemlos werden uns alle verfügbaren Asterix-Filme angezeigt.

Schön: Die ThinQ-Spracherkennung ist eine sinnvolle Ergänzung, aber absolut keine Pflicht. Wer keine Lust hat, mit seinem Fernseher zu sprechen, findet in der klassischen Steuerung per Fernbedienung eine veritable Alternative.

Zum Redaktionsschluss war die angekündigte Integration der smarten Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa in Deutschland noch nicht erhältlich. Mittlerweile ist aber zumindest der Google Assistant per Firmware-Update auf dem LG C8 angekommen.

Schwächen?

Natürlich ist auch der LG OLED C8 nicht perfekt. Der größte Kritikpunkt ist der recht dünne Sound. Der reicht problemlos für Nachrichten, Dokus oder »seichte« Serien und Filme, aufwändigeren Produktionen wird er aber nicht gerecht. Kein Wunder, dass LG im nächsthöheren Modell – dem LG E8 – eine Soundbar mitliefert. Käufer des C8 sollten also in jedem Fall die Investition in ein Soundsystem in Betracht ziehen.

Ob das Fehlen von HDR10+ beim LG OLED C8 zum Problem wird, lässt sich noch nicht abschätzen. Zumindest theoretisch könnte LG die Unterstützung per Update nachliefern – ob das passiert, ist aktuell noch nicht abzusehen.

Ansonsten hat der LG-TV die gleichen Schwächen, wie alle OLED-Fernseher. So erreicht er trotz gutem Panel noch nicht die Helligkeits-Sphären der Top-Alternativen im LCD-Segment. Hinzu kommt zumindest die theoretische Gefahr von einbrennenden Bildern. Wie alle OLED-Produzenten versucht LG dem Problem mit einer Reihe von Techniken entgegenzuwirken, etwa einem automatischen Bildschirmschoner nach einigen Sekunden im Standbild. Die OLED-Technologie ist aber zumindest mittelfristig von diesem möglichen Problem nicht freizusprechen.

LG C8 im Testspiegel

Wir sind mit unserer generellen Begeisterung über den LG C8 nicht alleine. Die aktuelle OLED-Serie der Koreaner heimst fast durchgehend hervorragende Review-Bewertungen ein.

Im Test der Computer Bild (04/2018) schneidet der LG C8 mit der Gesamtnote 1,8 gut ab. Tester Christoph de Leuw lobt neben der hervorragenden Bildqualität vor allem das durchdachte Bedienkonzept samt Sprachsteuerung:

»LG ist mit der neuen Version 4.0 seines WebOS-Betriebssystems nun einen großen Schritt weiter gekommen. Die hauseigene Sprachsteuerung mit dem Namen ThinQ funktionierte im Test sehr ordentlich: Mikrofontaste drücken, »ZDF neo« sagen, schon läuft das gewünschte Programm. Wer »Fußball!« sagt, erhält als Vorschläge die nächsten passenden Ereignisse in der Programmvorschau sowie passende Apps wie DAZN.«

Leichte Kritik gibt es hingegen für den eher durchschnittlichen Sound:

»Der voreingestellte Dolby-Atmos-Modus lässt zwar den versprochenen Raumklang vermissen, klingt aber klar und ausgewogen. Mit abgeschaltetem Atmos tönt der LG dagegen zu muffig.«

Auch das TV-Portal rtings.com (04/2018) hat den LG C8 einem Test unterzogen. Das Fazit fällt überbordend positiv aus:

»Der LG C8 ist ein großartiger 4K OLED-Fernseher mit exzellenter Bildqualität. […] Die Bewegungsdarstellung der Input-Lag sind hervorragend und machen den Fernseher Gaming-tauglich.«

Hauptkritikpunkt der Rtings-Tester ist die automatische Helligkeitsregelung, die sich aber abschalten lässt. Insgesamt erntet der LG OLED C8 im Test die sehr gute Bewertung von 8,8 von maximal 10 Punkten. Für Rtings ist der LG-Fernseher die Kaufempfehlung in Sachen OLED TV 2018.

Auch die Tester von video (05/2018) haben nur lobende Worte für den LG-TV übrig:

»Das ist Produktpflege vom Allerfeinsten. Während LGs OLED-Panels am technischen Zenit angekommen scheinen, wird durch einen neuen Bildchip ein großer Gewinn an Qualität erzielt. Zudem ist dieser TV smarter denn je.«

Alternativen

Der Markt für OLED-TVs ist nicht ganz so groß und unübersichtlich wie der für LCD-Fernseher, dennoch gibt es einige hochinteressante Alternativen zu unserem Favoriten. LG selbst bietet mit dem OLED E8 und dem OLED W8 Upgrades an. Die bieten das gleiche hervorragende Bild, ergänzen das Basispaket aber um Features wie eine integrierte Soundbar (OELD E8) oder das extra-dünne Signature-Design (OLED W8).

Doch auch die Konkurrenz hat ihr OLED-Portfolio aufgebohrt. Wie zuvor kommen die TV-Panels fast ausschließlich aus der LG-Fertigung. Unterschiedliche Bildprozessoren, Systeme und Features sorgen allerdings dafür, dass es durchaus interessante Alternativen zum LG C8 gibt.

Sony liefert mit dem AF9 einen hervorragenden OLED-TV-Neuling ab. Eher noch als der AF8 orientiert sich der AF9 am erfolgreichen 2017er-Modell, dem Sony A1 OLED . Das macht sich vor allem am interessanten Stand-Design bemerkbar, das Sony neu auflegt. Einmal mehr integriert Sony erstaunlich starke Lautsprecher in Form der «Acoustic Surface” in den TV. Der AF9 macht dabei schon alleine eine gute Figur, lässt sich aber auch als Center-Box in einem Surroundsystem betreiben.

Für die Bildverarbeitung kommt mit dem X1 Ultimate erstmals Sonys neuester Bildprozessor zum Einsatz. Laut den Japanern ist er doppelt so leistungsstark wie der bereits sehr gute X1 Pro. Das macht sich in Kombination mit dem verbesserten OLED-Panel bemerkbar: HDR-Inhalte (Sony unterstützt Dolby Vision, HDR10, und HLG, nicht aber HDR10+) kommen ebenso lebendig und realistisch zur Geltung wie klassische Full-HD-Medien, die der X1 Ultimate grandios auf die 4K-Auflösung skaliert. Auch an der Bewegtbildverarbeitung – ohnehin eine Stärke von Sony – haben die Macher weiter gefeilt, sodass selbst schnelle Actionsequenzen nicht nur ohne Ruckler, sondern auch ohne gefürchteten Seifenopern-Effekt über den Bildschirm rutschen.

Für die optimale Bildeinstellung ist aber ein wenig Feintuning nötig. Nicht immer ist die Standardeinstellung die beste. Top für Netflix-Fans ist der kalibrierte Modus für den Streaming-Dienst. Sony hat mit Netflix kooperiert, um die Serien- und Filmproduktionen wirklich so aussehen zu lassen, wie es sich die Macher vorgestellt haben.

Wie gewohnt setzt Sony auch beim AF9 auf Android TV, das in Version 8 alias «Oreo” vorinstalliert ist. Im Vergleich zu früheren Versionen wirkt die Startseite von Android TV 8 etwas aufgeräumter und bietet vergleichsweise flotten Zugriff auf interessante Inhalte. Trotzdem erfordert die Bedienung weiterhin größere Einarbeitungszeit als die Systeme von LG oder Panasonic. Über jeden Zweifel erhaben ist die App-Auswahl, selbst das beliebte Mediacenter Kodi lässt sich ohne Umwege auf dem Sony-TV installieren.

Der Sony AF9 gehört zur neuen Master-Serie und wird diesem Anspruch gerecht: Ein grandioses Bild mit einem überaus potenten Bildprozessor wird durch einen starken Sound ergänzt. Wer mit Android TV zurechtkommt und den höheren Preis nicht scheut, findet hier eine Top-Alternative zum LG C8.

Bestes Bedienungskonzept

Panasonic FZW954

OLED-Fernseher Test: Panasonic Fzw954
Großartiges Bild, tolle Funktionen, ausgereifte Bedienung: Panasonic macht fast alles richtig.

Der Panasonic FZW954 ist mittlerweile auf breiter Front verfügbar und eine sehr gute Alternative zum LG C8. Der mit 55 und 65 Zoll Bilddiagonale erhältliche FZW954 ist der Quasi-Nachfolger des beliebten EZW1004. Das macht sich unter anderem in der Lautsprecherleiste bemerkbar, die fest in den TV integriert ist. Die klingt im Hörtest deutlich kräftiger als die integrierten Lautsprecher im LG C8, an Sonys AcousticSurface oder gar ein dediziertes Soundsystem reichen sie aber nicht heran.

Über alle Zweifel erhaben ist das Bild des Panasonic FZW954. Schon die Standardeinstellungen des Bildmodus «True Cinema” überzeugen mit natürlicher Farbwiedergabe, guter Bewegtbildverarbeitung und tollen Kontrasten. Alternative Modi wie THX oder «ISF Tag/Nacht” lassen sich schnell aktivieren und feintunen, sodass für jedes Ausgangsmaterial das beste Bild verfügbar ist. Top: Dank Unterstützung für die CalMan-Kalibrierungssoftware können Enthusiasten die Farbabstimmung des FZW954 mit einem entsprechenden Messgerät weiter perfektionieren.

Ob das wirklich nötig, liegt im Auge des Betrachters, da das OLED-Panel des Panasonic FZW954 schon ab Werk hervorragend abgestimmt ist. An HDR-Standards integriert Panasonic neben HDR10 und HLG auch das neue HDR10+, Dolby Vision fehlt hingegen. Neben 4K- und HDR-Content setzt der Bildprozessor Studio Colour HCX auch Full-HD- und SD-Inhalte nahezu perfekt in Szene. Kurzum: In Sachen Bilddarstellung gibt es praktisch nichts zu meckern.

Auch in Sachen Funktionen kann der Panasonic FZW954 punkten. Besonders interessant ist die TV-IP-Unterstützung, über die der Fernseher die TV-Inhalte im Netzwerk verteilt. So kann beispielsweise über ein Tablet oder Smartphone ferngesehen werden. Hinzu kommt die Panasonic-typisch aufgeräumte Menüführung, die trotz vieler Einstellungen und Apps stets für Übersicht sorgt. Etwas schwächer als die Google-unterstützten Vertreter von LG, Sony und Co. ist die Sprachbedienung, was wir aber als eher kleinen Patzer verbuchen. Davon abgesehen ist der Panasonic FZW954 ein hervorragender OLED-TV, bei dem lediglich der etwas schwache Ton stören könnte.

Ambilight und mehr

Philips 55OLED803

Der Philips OLED803 setzt auf eine durchaus vielversprechende Kombination, um die Gunst der OLED-Fans zu gewinnen: Zum einen sorgt die bunte Hintergrundbeleuchtung Ambilight für plastische Bilder, zum anderen ist der Preis für einen OLED-TV vergleichsweise niedrig.

Wie bei der verwandten 8xx-Serie kommt auch im Philips OLED 803 der P5-Bildprozessor zum Einsatz. Der macht insgesamt einen ordentlichen Job in Sachen Bewegungsschärfe, Skalierung von SD- und Full-HD-Material und allgemeiner Bildqualität. Vor allem das »Film«-Preset setzt die meisten Film- und Serieninhalte sauber in Szene. An der HDR-Front setzt Philips nun auch auf HDR10+, Dolby Vision ist aber nicht an Bord. Auch die maximale Helligkeit des OLED-TVs von Philips überzeugt im Bildtest – vor allem in Kombination mit Ambilight.

Aus unserer Sicht ist Ambilight das eigentliche Highlight im Philips OLED803. Die Philips-Technologie projiziert ein farbiges Lichtspiel auf die Wand hinter den Fernseher, das optisch in Echtzeit mit den TV-Inhalten synchronisiert ist. Das Ergebnis ist eine interessante Tiefenwirkung, die TV-Inhalte ganz neu in Szene setzt. Wer das nicht mag, kann Ambilight aber auch deaktivieren. Im Gegenzug ist es auch möglich, das Ambilight des OLED803 mit anderen Beleuchtungslösungen von Philips zu synchronisieren, etwa den Lampen aus dem Hue-System.

In Sachen SmartTV zeigt sich der Philips OLED803 dank Android TV vielseitig: Alle wichtigen Streaming-Apps sind an Bord, außerdem empfängt der Fernseher dank Google-Cast-Integration Inhalte von kompatiblen Apps. Die Bedienung des Google-Betriebssystems erfordert aber etwas Eingewöhnungszeit, was vor allem im Vergleich mit LG und Panasonic auffällt. Im Paket finden sich zwei Fernbedienungen: Eine klassische Tastenbedienung und eine auf fünf Tasten reduzierte Variante im Stabformat. Letztere eignet sich für eine Basisnavigation durch das TV-System, für viele Funktionen muss dann aber doch die »echte« Remote herhalten. Davon abgesehen ist der Philips OLED803 ein praktisch rundum gelungener OLED-Fernseher.

Was gibt es sonst noch?

Der OLED-Markt wird immer größer. Neben den immer noch guten Modellen aus dem Vorjahr gibt es noch weitere weitere Alternativen. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl:

Der Grundig GOB 9990 ist ein durchaus interessanter Neuzugang zum OLED-Zirkus. Der Fernseher aus Grundigs FineArt-Serie liefert ein exzellentes Bild und kann außerdem mit einem ordentlichen Klang überzeugen. Auch die Bedienung des Visio OS getauften TV-Betriebssystems ist gut gelöst und geht ohne große Einarbeitung leicht von der Hand.

Technisch überzeugt uns der Grund GOB 9990 fast auf ganzer Linie. Dass es nicht zu einer vollen Empfehlung reicht, liegt vor allem an der mageren Ausstattung. Nur drei HDMI-Eingänge und der Verzicht auf einen Twin-Tuner sind im High-End-Segment ein Nachteil. Auch fehlen Apps für die beliebten Streaming-Dienste Netflix und Amazon Video – Nutzer der Angebote müssen sich mit einer passenden Streaming-Box behelfen. Davon abgesehen liefert Grundig mit dem GOB 9990 einen überaus soliden OLED-TV.

Der Panasonic FZW804 kann sich in vielen Aspekten sowohl mit unserer Top-Empfehlung als auch mit dem teureren FZW954 messen. Das bedeutet: Er liefert die Panasonic-typisch durchdachte Bedienung, eine sehr ordentliche Ausstattung und natürlich ein Top-Bild – nicht umsonst kommt hier der gleiche HCX-Bildprozessor zum Einsatz wie im teureren Modell. Abstriche gibt es hingegen beim Sound: Anders, als bei 2018er-Topmodell, verzichtet Panasonic auf einen zusätzlichen Lautsprecher. Ohne separate Soundanlage oder Soundbar ist der Ton daher eher dünn. Wer damit leben kann, findet im Panasonic FZW804 einen sehr guten OLED-Fernseher.

Der Sony AF8 kann zwar nicht ganz mit dem AF9 mithalten, ist aber immer noch ein sehr guter Fernseher. Trotz des eher traditionellen Designs kommt auch hier die »Acoustic Surface«-Soundtechnologie zum Einsatz, die für einen guten Klang sorgt. Das 4K-Panel bewegt sich auf einen hohem Niveau, kann in Sachen Farbraumdarstellung und maximaler Helligkeit aber nicht ganz mit unserer Empfehlung mithalten. Der X1-Pro-Bildprozessor ist der gleiche, der auch schon im Sony A1 OLED steckte. Er macht nach wie vor einen guten Job, der im AF9 verbaute Nachfolger ist allerdings ein deutliches Upgrade. Trotzdem: Zu einem guten Preis ist der Sony AF8 immer noch eine Empfehlung wert.

Der Philips 55POS9002 hat zwar seinen Platz in den Top-Alternativen verloren, ist aber nach wie vor ein guter Fernseher. Wie der Philips OLED903 punktet er vor allem mit der grandiosen Integration von Ambilight. Das Lichtspiel an der Wand ist auch hier ein Hingucker. Wie bei allen Philips-Geräten kommt Android TV mit all seinen Vorzügen, aber auch Nachteilen zum Einsatz. Das Bild ist sehr gut und auch beim Upscaling macht der POS902 viel richtig. Abzüge gibt es vor allem durch die durchwachsene HDR-Integration: Lediglich HDR10 und HLG sind an Bord, von HDR10+ oder Dolby Vision fehlt hingegen jede Spur. Wer den TV für einen guten Kurs findet, macht davon abgesehen nicht viel falsch.

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Kommentare

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Ulrich Mohr
Ulrich Mohr

Ich bin ein Loewe-Fernseher Fan. Hat der Loewe Bild 4 den selben Bildprozessor wie der
LG Oled 55 E 8 L?
Oder ist da doch ein Qualitätsunterschied zu Gunsten des LG?

Michael
Michael

Ich bin am überlegen ob ich mir den LG OLED 55 b7 oder den c8 kaufen soll. Zur Zeit ist der Preisunterschied ja zw. 500-700 Euro. Ich schaue Hauptsächlich TV in SD Auflösung und die kostenlosen HD öffentlichen. Zusätzlich sehe ich DVD, ab und zu eine Blueray und Serien von Netflix, Maxdome und Co. Genügt da nicht auch der b7 oder muss es immer das neueste und beste sein? Bringt mir der C8 überhaupt etwas im Vergleich zum b7? Ich hätte noch eine generelle Frage zu den Oled´s. Gibt es bei den Oled´s die Fehler wie Clouding, Banding, Pixelfehler oder… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Groß ist der Unterschied zwischen den Vorjahresmodellen und den aktuellen nicht. Insofern ist auch der B7 eine gute Wahl.
Clouding ist prinzipbedingt bei OLEDs kein Problem, da diese Displays keine Hintergrundbeleuchtung haben. Banding kann auftreten, das sehen Sie in der Regel aber nur auf Testbildern mit homogenem Hintergrund. Pixelfehler können ebenfalls auftreten.

Michael
Michael

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich dachte der Unterschied vom C8 zum B7 wäre so enorm wegen dem neuem Prozessor und dem neuen OS (das es glaub ich gar nicht als update für 3,5 System geben wird oder?), auch hab ich irgendetwas von HFR gelesen, dass der b7 gar nicht hat oder? Kann es sein, das in Sachen Ton und Display es gar keinen Unterschied zum B7 gibt (gleiches Display und Lautsprecher beide 2.1 mit 40 Watt)? Sorry für das Generve aber das Internet ist voll mit guten Ratschlägen und je mehr ich lese, desto mehr bin ich verwirrt!… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Die Unterschiede sehen Sie bestenfalls, wenn Sie die Fernseher nebeneinander begutchaten. Wenn überhaupt. Etwas besser ist das Bild des C8 vor allem im Game Mode in Zusammenspiel mit Gaming-Konsolen. Aber auch da macht der B7 alles andere als ein schlechtes Bild.

michael
michael

Supi. B7 ich komme! Danke für den schnellen Support!!

Michael
Michael

Oh ich hab noch eine Frage die genereller Natur ist. Mein Bekannter hat jetzt schon den zweiten Smart TV und er sagt, dass die gemessen Geschwindigkeit per Speedtest am jeweiligen TV mit WLAN schneller ist als mit LAN. Ich sagte zu ihm das kann nicht sein. hab es dann aber selber gesehen. Er hat ein kabelmodem, dass in einen router führt und von dort gehen 4 Portanschlüsse weg. port 1 zum Kabelmodem, port 2 zum PC, port 3 zum TV und port 4 zur Anlage. Wenn er jetzt den Internetbrowser des TV´s aufmacht und dort einen Tonline Speedtest durchführt, zeigt… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Da sind wir leider auch überfragt.

Michael
Michael

So, jetzt hab ich den B7 und ich muss sagen, ich denke, dass er ein riesen Clouding Problem hat. Ich hab Bilder gemacht, wenn man nur eine schwarze Grundfläche sieht, beim Beginn des AmazonsFilmProgramms und sehe nur riesige Wolken, Kreise in allen Dimensionen (Schade dass man hier keine Bilder veröffentlichen kann). Ausserdem ist egal welche Bildeinstellung ich wähle, sobald Szenen im dunklen spielen, sieht man die Konturen von Jacken, Kleidung, Wänden odgl wenn sie ein bissle weiter weg sind, als nicht gerade eine Großaufnahme stattfindet, nicht mehr. Egal ob HD, UHD oder SD gespielt wird (UHD z.B. per Netlix). Ich… Mehr... »

Michael
Michael

Also, jetzt hab ich den B7 zurückgesendet und mir einen neuen liefern lassen, weil ich dachte, der erste war einfach nur defekt! Von wegen! Ich weiß nicht, was alle mit ihrem perfekten schwarz wert haben und deswegen die oleds so anpreisen. Ich weiß auch nicht warum der b7d soviele super test Ergebnisse hat. für mich ist das bild einfach nur generell viel zu dunkel. egal welche Einstellung man nimmt und egal welches Bildmaterial vorliegt. das bild ist so dunkel, dass Konturen verschwinden und man nur auf bei einer Großaufnahme Reißverschlüsse an der dunkler Kleidung oder Wände in Höhlen richtig sehen… Mehr... »

Michael
Michael

So jetzt hab ich mittlerweile den dritten TV, der so wohl gelobten b7d Reihe! jetzt klappt das endlich und ich weiß jetzt auch woran es gelegen hat!
Kleiner Tipp an alle, nicht immer jeden Test und jede Bewertung blind vertrauen. Wenn das Bild schlecht ist, dann ist es schlecht! Es fragt sich nur warum? Defekt am TV, falsche Einstellung…auf jeden Fall, nicht den TV behalten für teuer Geld, nur weil die Tests gut sind und der TV womöglich einfach defekt oder falsch eingestellt ist!!! Jetzt passt es bei mir, nach der DRITTEN LIEFERUNG!!!

Staub
Staub

Ja wo war denn der Fehler oder was war da überhaupt?

Kay Kottke
Kay Kottke

Was hast du für Zuspieler? Schaust du in sd oder HD?

Kay Kottke
Kay Kottke

Ich hab nen b7 und keine deiner Probleme….. Gerät tauschen lassen

Kay Kottke
Kay Kottke

Nimm den B7, wenn 2018er, dann den c8, weil der B8 noch den Alpha 7 Prozessor hat

Kay Kottke
Kay Kottke

Wenn Oled, dann muss man zwingend in HD oder noch höherauflösend schauen. Hd+, Netflix, Sky oder Amazon Prime ist Pflicht

Alexander
Alexander

Und was ist mit QLED?

Redaktion
Redaktion

QLED ist ein geschickter Marketing-Begriff von Samsung, der eine Variante der LCD-Technik beschreibt. Mit OLED hat das nichts zu tun.

Kay Kottke
Kay Kottke

Stimmt…. Gehirnwäsche

Vorname Nachname
Vorname Nachname

Mir ist das bild am wichtigsten UHD, BD Netflix, AMZ. Sound geht via AVR. Ich habe die UM Box und die twin tuner brauche ich nicht. Ich habe schon soviel gelesen, und bin mir nun nicht sicher ob ich den 65c7v oder den 65b7v nehmen soll. Mit den V modelen habe ich aber keine probleme in Deutschland oder Einschränkungen oder? Danke!

Sven Skomrow
Sven Skomrow

Oled zu überteuert die tv wo was taugen mit oled für jahre ganz klar sony oder löwe die liegen aber über 3500 ganz klar pries Leistung sieger Samsung qled

Ich
Ich

Nur mal so ein kleiner Tip, Sony verbaut LG Panele, so wie gut 70% der restlichen Mitbewerber.

Kay Kottke
Kay Kottke

Alle Oled Hersteller haben LG Panel, nur die Elektronik entwickeln die selber

Bernhard Lechner
Bernhard Lechner

Ich kann den Fernseher nur weiterempfehlen!

Mike Ekim
Mike Ekim

Für die oberen 10000 aber nicht für den Normalverdiener der mit 1000 Euro im Monat nach hause kommt.

Marcus Kube
Marcus Kube

2000 Euro… EINSTIGSPREIS? Jooooo… kann sich jeder mal „eben“ so leisten!

Charles Dudski
Charles Dudski

OLED TV sind highend nischenprodukte, erst ab 2020 wird man im großen Stil produzieren können. LCD ist tot.(LED backlight= LCD)

Ronald Hartjen
Ronald Hartjen

Ich finde es schon Witzlos uhd und 4k..zuhaben wenn das nicht mal für meine GEZ-Gebühr empfangbar ist..tztztz..

Sven Skomrow
Sven Skomrow

Das nennt man Luxus….. Du kannst dir ja auch ein ford ka günstig kaufen oder ein Mercedes eklasse kaufen jeder kann das kaufen was er will und wegen 4 k die bekommst schon unter 1000 euro die auch die normale progame auf 4 k hochskalieren und das merkt man deutlich warum die so teuer sind ist wegen oled zukunfst Technik die man aber jetzt schon sehr gut nutzen kann nicht so wie 4 k damals wo nirgends unterstützt wurde

Wolfgang Meier
Wolfgang Meier

Warum erwähnt eigentlich keiner die Nachteile in seinen Tests. Hier mal nen video wo auch mal auf die schlechten eigenschaften eingegangen wird in dem direkt mit nem full led backlight verglichen wird.
https://youtu.be/H69sscB4z2A

Patrick Ehrlacher
Patrick Ehrlacher

Wenns um das beste Preis Leistung Verhältnis geht ist Sony für mich der klare Sieger.

Und 55 Zoll ist zu klein erst ab 100 Zoll und größer wird es für mich interessant.

Dieter ES
Dieter ES

Cool ?

Kurt Schmidt
Kurt Schmidt

Ich kaufe meinen nächsten TV bei QVC, der hat 1300 Hz, Curve und 4K – für unter 900 € – zahlbar bequem auf 6x – ohne Probleme.

Frank Brüning
Frank Brüning

OLEDs sind noch in der Entwicklung………

Reini Steinbach
Reini Steinbach

Ist so wie bei de früheren Plasmas , wo sich das Gas verflüchtigt …. und das Bild Leuchtkraft verliert , sowie die Farben blass werden ….!!!
Laut LG ist es natürlich kein Problem …sonst würden sie ja nix verkaufen ……. und je mehr man zappt umso schneller kommt der ausbleich Effekt …. bei OLED Technik auch gar nicht anders machbar…☝️☝️ ab ca. 5000 bis 7000 Stunden geht das schon los …!!!

Tino Mutschall
Tino Mutschall

Na und dann kauf ich mir dann nen neuen und genieße bis dahin das beste bild auf dem Markt

Ernst Olbort
Ernst Olbort

Hängt bei mir schon an der Wand. Super Gerät.

Gregor Leng
Gregor Leng

Das die aktuell entwickelten OLED Zellen sich bereits schon nach etwa 3 Jahren, deutlich erkennbar abnutzen und an Leuchtkraft verlieren, habt Ihr in Eurem Artikel erwähnt oder?

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Das soll bei den neuen OLEDs laut LG kein Problem mehr sein. Ob das stimmt, müssen wir abwarten.

Hans Gumi
Hans Gumi

Hier hat es ja voll die Technikexperten lach ……ja wie Oben Tino dann kauf ich mir einen neuen ….. OLED die Zukunft hat begonnen