RAM Test: Ram Aufmacher Copyright: petrsvoboda91 / Adobe Stock
vergleich
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Der beste RAM

Wir haben 21 Arbeitsspeichersteine miteinander verglichen, Testberichte studiert und technische Daten gesammelt. Der beste RAM ist der Patriot Viper Steel DDR4-4400. Er bietet viel Potential zum Übertakten und lässt sich sowohl mit Intel- als auch AMD-Prozessoren sehr gut verwenden. Außerdem spart er sich die Beleuchtung, punktet aber mit großen Kühlkörpern.

Mario Petzold
Mario Petzold
hat Kurzgeschichten veröffentlicht und Physik studiert, was folgerichtig in die Tätigkeit als freier Technik-Redakteur mündete. Statt Transurane zu detektieren, sucht er lieber nach Stärken und Schwächen in Computerelektronik und smarten Technikspielereien. Er schreibt unter anderem für Notebookcheck und Testberichte.de.
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Arbeitsspeicher gehört zu den essentiellen Komponenten jedes Computers. Auf die darin kurzfristig hinterlegten Informationen soll der Prozessor blitzschnell zugreifen können, damit Programme, Spiele und Unterhaltung reibungslos funktionieren.

Dieser Random-Access-Memory oder Direktzugriffsspeicher, kurz RAM, muss ausreichend groß sein, um Platz für alle Daten zu bieten. Er muss zudem schnell genug sein, damit der Prozessor beim Auslesen nicht gebremst wird.

Wie schnell und wie groß, haben wir uns in verschiedenen Tests bekannter Technikportale angeschaut. Aus deren Bewertungen, praktischen Tests, den technischen Daten und dem Preis-Leistungs-Verhältnis von 21 Arbeitsspeichersteinen ergeben sich unsere Empfehlungen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Favorit

Patriot Viper Steel DDR4-4400 (2 x 8GB) PVS416G440C9K

Test RAM: Patriot Viper Steel DDR4-4400 (2 x 8GB) PVS416G440C9K
Mit jeder Menge Spielraum zur Übertaktung und bei AMD und Intel gleichermaßen leistungsstark, bringt der Speicher von Patriot fast jedem System Vorteile.

Nicht viel DDR4-Arbeitsspeicher erreicht die Taktfrequenz des Patriot Viper Steel DDR4-4400. Entsprechend gering fällt auch die Latenz aus, sofern das Mainboard die 4.400 Megahertz effektiven Takt unterstützt. Hinzu kommt die vielseitige Einsetzbarkeit von DDR4-RAM. Dieser lässt sich mit allen aktuellen und etwas älteren Intel- und AMD-Systemen verwenden. Auch die neuste Generation der Intel-Alder-Lake-Prozessoren unterstützt ihn. Der Preis ist allerdings etwas erhöht, was der Leistung entspricht. Und eine Beleuchtung fehlt.

Auch gut

G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS

Test RAM: G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS
Soll der Arbeitsspeicher gar nicht übertaktet werden, liefert G.Skill Aegis auch so viel Leistung ab. Dafür werden zudem keine Kühlkörper verwendet, die in manchem PC Platzprobleme bereiten könnten.

Darf es ein einfacher, guter, schlank gebauter Arbeitsspeicher sein, passt der G.Skill Aegis F4-3200C16D fast immer. Er ist mit nahezu jedem PC-System kompatibel und ohne Kühlkörper dürfte auch der Einbau stets gelingen. Diese sind bei 3.200 Megahertz effektiver Taktfrequenz auch gar nicht nötig. Eine Beleuchtung gibt es hier ebenfalls nicht und der Spielraum für eigenständige Übertaktungen ist begrenzt. Wenn genau das gar nicht interessiert, handelt es sich um eine sehr vernünftige Wahl.

Spitzenleistung

G.Skill ‎Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK

Test RAM: G.Skill  ‎Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK
Enorm hohe Taktraten, sofern das Mainboard mitspielt, eine bunte Beleuchtung und allgemein viel Kapazität machen den G.Skill Trident Z F5 zur besten Wahl für Höchstleistung.

Geht es nach der größtmöglichen Geschwindigkeit, liegt der G.Skill Trident Z5 RGB F5-6400 ganz weit vorn. Eine kompromisslos hohe Speichertaktung und sehr niedrige Latenz sorgen für einen enorm schnellen Zugriff. Dazu gibt es natürlich eine RGB-Beleuchtung, große Kühlkörper und einen weit überdurchschnittlichen Preis. Derzeit unterstützen jedoch nur die Intel-Prozessoren der zwölften Generation (Alder Lake) den Speicherstandard DDR5.

Preistipp

Corsair Vengeance RGB PRO 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0 Enthusiast RGB

Test RAM: Corsair Vengeance RGB PRO 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0 Enthusiast RGB
Neben der hohen Leistung für DDR4-RAM steht die Optik im Vordergrund. Dank RGB-Beleuchtung erhält der Gaming-PC einen weiteren Blickfang.

Bunt leuchtend und aufwendig gestaltet präsentiert sich der günstige Arbeitsspeicher Corsair Vengeance RGB Pro DDR4-3200 C16 Enthusiast. Hier wird weniger Wert auf die maximale Speichertaktung gelegt als auf die optische Erscheinung. Da auch im Gaming-PC oftmals nicht die maximale Geschwindigkeit – zumindest nicht beim RAM – eine Rolle spielt, gibt es hier für relativ kleines Geld vor allem was zu sehen.

Vergleichstabelle

FavoritPatriot Viper Steel DDR4-4400 (2 x 8GB) PVS416G440C9K
Auch gutG.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS
SpitzenleistungG.Skill ‎Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK
PreistippCorsair Vengeance RGB PRO 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0 Enthusiast RGB
G.Skill TridentZ Neo F5-6000U3636E16GX2-TZ5RS
Corsair Vengeance RGB Pro CMW32GX4M4C3600C18
Corsair Vengeance RGB Pro SL CMH32GX4M2D3600C18
Mushkin Redline Lumina MLA4C360GKKP16GX2
Patriot Viper Steel DDR4-3600 (2 x 8GB) PVS416G360C7K
G.Skill TridentZ Neo F4-3600C16D-16GTZNC
Corsair VENGEANCE DDR5 32GB (2x16GB) 5200MHz C40
Patriot Viper 4 Blackout ‎PVB432G360C8K
Crucial ‎CT2K16G48C40U5
Corsair Vengeance CMK32GX5M2B5600C36
Teamgroup T-Force Xtreem ARGB DDR4-3600 (2 x 8GB)
Kingston FURY Beast 16GB (2x8GB) 3600MHz DDR4 CL17 KF436C17BBK2/16
G.Skill F4-3200C16D-16GVKB Memory D4 3200 16GB C16 RipV K2 2X 8GB, 1,35V
Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2,0
G.Skill Ripjaws V F4-3200C16D-16GVKB
Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 2666MHz C16 XMP 2.0
Crucial Ballistix BL2K8G32C16U4B 3200 MHz
Test RAM: Patriot Viper Steel DDR4-4400 (2 x 8GB) PVS416G440C9K
  • Vielseitig verwendbar
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Gute Kühlung
  • Etwas teuer
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS
  • Vielseitig verwendbar
  • Platzsparend
  • Relativ preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: G.Skill  ‎Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK
  • Sehr hohe Geschwindigkeit
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
  • Hoher Preis
Test RAM: Corsair Vengeance RGB PRO 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0 Enthusiast RGB
  • Vielseitig verwendbar
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
Test RAM: G.Skill TridentZ Neo F5-6000U3636E16GX2-TZ5RS
  • Sehr hohe Geschwindigkeit
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
  • Hoher Preis
Test RAM: Corsair Vengeance RGB Pro CMW32GX4M4C3600C18
  • Vielseitig verwendbar
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
Test RAM: Corsair Vengeance RGB Pro SL CMH32GX4M2D3600C18
  • Vielseitig verwendbar
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
Test RAM: Mushkin Redline Lumina MLA4C360GKKP16GX2
  • Vielseitig verwendbar
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
Test RAM: Patriot Viper Steel DDR4-3600 (2 x 8GB) PVS416G360C7K
  • Vielseitig verwendbar
  • Gut gekühlt
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: G.Skill TridentZ Neo  F4-3600C16D-16GTZNC
  • Vielseitig verwendbar
  • Beleuchtet
  • Gut gekühlt
Test RAM: Corsair VENGEANCE DDR5 32GB (2x16GB) 5200MHz C40
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
  • Erhöhte Latenz
Test RAM: Patriot Viper 4 Blackout ‎PVB432G360C8K
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Crucial ‎CT2K16G48C40U5
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Gut gekühlt
  • Erhöhte Latenz
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Corsair VENGEANCE DDR5 32GB (2x16GB) 5200MHz C40
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Gut gekühlt
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Teamgroup T-Force Xtreem ARGB DDR4-3600 (2 x 8GB)
  • Geringe Latenz
  • Sehr hohes Übertakten
  • Gut gekühlt
  • Teuer
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Kingston FURY Beast 16GB (2x8GB) 3600MHz DDR4 CL17 KF436C17BBK2/16
  • Geringe Latenz
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: GSkill F4-3200C16D-16GVKB Memory D4 3200 16GB C16 RipV K2 2X 8GB, 1,35V
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2,0
  • Gut gekühlt
  • Preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: G.Skill Ripjaws V F4-3200C16D-16GVKB
  • Gut gekühlt
  • Preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 2666MHz C16 XMP 2.0
  • Gut gekühlt
  • Preiswert
  • Ohne Beleuchtung
Test RAM: Crucial Ballistix BL2K8G32C16U4B 3200 MHz
  • Gut gekühlt
  • Relativ preiswert
  • Ohne Beleuchtung
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Schnelle Speicher: RAM-Bausteine im Vergleich

Soll ein neuer PC zusammengestellt oder ein bestehendes System aufgerüstet werden, weil dessen Arbeitsspeicher schlicht nicht ausreicht, ist DDR4 seit 2017 eigentlich immer die korrekte Wahl. Intel-Prozessoren nutzen mindestens DDR4-2133, AMD-Prozessoren DDR4-2666. Die zweite Zahl beschreibt die Taktfrequenz und lässt sich als Maß für die Schnelligkeit des Speichers beschreiben.

Grundlegend spielt es dabei gar keine Rolle, ob die Taktfrequenz des Arbeitsspeichers höher ist, als der Computer zulässt. Der RAM wird dann auf die passende Frequenz eingestellt. Muss es nicht die maximal beste Variante sein oder herrscht diesbezüglich Unsicherheit, kann ganz pauschal DDR4-2666 empfohlen werden.

DDR4-3200 passt fast immer

Dieser funktioniert mit den allermeisten Systeme tadellos und wird, ähnlich wie die vergleichbaren DDR4-2133 und DDR4-2400 relativ günstig gehandelt. Soll die Leistung schon gehoben sein und der Speicher eventuell auch in einem zukünftigen System noch einmal zum Einsatz kommen, wäre aktuell DDR4-3200 vermutlich die passende Empfehlung.

Der nächste Standard DDR5 wird aktuell nur von den Intel-Alder-Lake-Prozessoren unterstützt, die seit 2022 verfügbar sind. Jedoch ist der Preis überproportional hoch, mit Blick auf den Leistungsgewinn. Da viele Mainboards gleichzeitig auch DDR4 erlauben oder noch ausschließlich darauf setzen, wäre auch hier DDR4-3200 die wirtschaftlichere Wahl.

RAM Test: Der Beste Ram Speicherbezeichnung
Größe und Typ des Speichers, die Frequenz und teils auch die Latenzen (CL) sind auf dem Arbeitsspeicher vermerkt.

Die korrekte Größe

Die wichtigste Angabe beim Arbeitsspeicher ist dessen Größe. Für einen Computer mit Windows 10 oder Windows 11, der ein paar Leistungsreserven aufweisen soll, sind 16 Gigabyte eine vernünftige Wahl. Diese Menge reicht aus, um anspruchsvolle Programme im Multitasking zu betreiben. Gaming in FullHD oder QHD, Streaming selbst in 4K ist damit ebenso problemlos möglich.

16 GB RAM sind meist groß genug

Erst ein High-End-Gaming-PC, ein Rechner, der auf sehr lange Sicht nicht nachgerüstet werden soll, oder eine Workstation, die auch virtuelle Maschinen nutzen soll, benötigt 32 oder 64 Gigabyte. Noch mehr Arbeitsspeicher ergibt allerhöchstens in Servern Sinn, die diesen aber ebenfalls wieder virtuell verschiedenen Untersystemen zuteilen.

1 von 3
RAM Test: Taskmanager Ram Grafik
16 GB lassen sich selten ausreizen.
RAM Test: Taskmanager Ram Voll
Bei 8 GB kann Surfen plus Multitasking schon problematisch werden.
RAM Test: Taskmanager Rambelegung
Der Taskmanager zeigt, wo RAM beansprucht wird.

Der richtige Einbau

Die beste Leistung bringt Arbeitsspeicher im sogenannten Dual-Channel-Modus. Dann lassen sich zum Beispiel zwei Speicherriegel parallel ansprechen, was die Geschwindigkeit beim Ein- und Auslesen enorm steigert.

RAM immer paarweise kaufen

Wird RAM also gekauft, dann am besten die gewünschte Größe als Summe eines Paares. Zwei identische Arbeitsspeichersteine lassen sich am besten im Dual-Channel-Modus betreiben. Vor allem schnellerer RAM, meist für Gaming und High-End-PCs bestimmt, wird glücklicherweise gar nicht anders angeboten. Bei 16 Gigabyte sind das demnach zwei Riegel mit je 8 Gigabyte und einem absolut identischen Aufbau.

Beim Nachrüsten gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Vorteile von zwei parallel genutzten Datenkanälen auszuspielen. Sind beispielsweise zwei RAM-Riegel mit zusammen 8 Gigabyte verbaut, wird sich einer davon auf Kanal A, der andere auf Kanal B befinden. Diese lassen sich um einen weiteren einzelnen Riegel mit 8 Gigabyte ergänzen: Beiden vorhandenen Riegel werden auf einen Kanal gesetzt. Der neue Arbeitsspeicher ergänzt das System auf Kanal B.

Ansonsten kann ein neues Paar auch schlicht zusätzlich auf den jeweils freien Slot beider Kanäle verbaut werden. Weitere Möglichkeiten, alten und neuen RAM zu kombinieren, finden sich zum Beispiel hier.

1 von 2
RAM Test: Der Beste Ram Dual Channel
Zweimal RAM im Dual-Channel-Modus.
RAM Test: Beste Ram Drei Dimm Dual Channel Interleaved
Dreimal RAM im Dual-Channel-Modus (interleaved). Ein Kanal ist doppelt besetzt. Dessen Gesamtkapazität findet sich in einem weiteren Riegel auf dem anderen Kanal.

Das bringt schneller RAM

Die Taktfrequenz des Arbeitsspeichers hat Einfluss auf die Geschwindigkeit des Computers. Allerdings unterscheiden sich die Effekte je nach Anwendung, nach Art des Prozessors und anhand weiterer Aspekte.

Speicherlastige Vorgänge wie das Komprimieren, das Ver- und Entschlüsseln profitieren am meisten von schnellem RAM. Auch lässt sich allgemein beobachten, dass AMD-Prozessoren im Gegensatz zu Intel-CPUs ebenfalls stärker profitieren.

Bei Spielen ist ein entscheidender Faktor die Bildrate, aber nur in Kombination mit der Auslastung der Grafikkarte. Ist diese in komplexen Spielen bereits stark beschäftigt, nützt auch der schnellste RAM nichts mehr.

Soll dagegen mit Verzicht auf ein paar Details ein maximal flüssig dargestelltes Spiel laufen, hilft eine höhere Taktfrequenz weiter. Ein Beispiel sollen diese selbst aufgezeichneten Werte aus Witcher 3 liefern. In den Einstellungen des Mainboards wurde der Arbeitsspeicher einmal nur mit 1.333 Megahertz und dann mit der doppelten Frequenz 2.666 Megahertz betrieben.

RAM Test: Witcher3 Ram Takt Einfluss

Der Einfluss bei hoher Bildrate (links) ist gut zu beobachten. Er liegt im Bereich von 5 Prozent. Bei höherer Auflösung und hoher Qualität ist selbst die unrealistisch niedrige Taktfrequenz, der bei DDR4 eigentlich gar nicht vorkommt, kaum zu unterscheiden von der schnellen Einstellung.

Um stets die beste Systemleistung zu erhalten, lohnt sich der Griff zu möglichst schnellem Arbeitsspeicher immer. Spielen ein paar Prozent mehr FPS keine größere Rolle, lässt sich auch RAM mit DDR4-2133 ganz problemlos verwenden. Hier sollte aber stets der Preis verfolgt werden. DDR4-2666 oder sogar DDR4-2933 ist selten teurer, sodass ohne Preisaufschlag ein bisschen mehr Leistung herausspringt.

Übertakten geht auch so, aber Vorsicht!

Neben den von Herstellern garantieren Spezifikationen mit den angegebenen Taktraten lassen sich die meisten Arbeitsspeicher auch so übertakten. Wirklich empfehlenswert ist das aber nur unter Vorbehalt. Anders als beim Übertakten von CPU und GPU fährt das System nicht einfach herunter und startet anschließend in der Standardkonfiguration neu. Stattdessen arbeitet der Speicher schlicht fehlerhaft.

Falsches Übertakten kann schwere Fehler verursachen

Nicht ohne Grund ist RAM mit deutlich höheren Taktfrequenzen auch deutlich teurer: Beim Übertakten jenseits der Herstellerangaben kann es zu Datenverlust und zur Zerstörung des Betriebssystems kommen. Um die Stabilität zu prüfen, sollten dann in jedem Fall tiefgreifende Speichertests durchgeführt werden.

RAM Test: Der Beste Ram Patriot Viper Steel Ddr4 4400 3

Unser Favorit: Patriot Viper Steel DDR4-4400 PVS416G440C9K

Mit seiner hohen Taktrate, der variablen Einsetzbarkeit in den allermeisten Systemen und einer vernünftigen Preisgestaltung setzt sich der Arbeitsspeicher Patriot Viper Steel DDR4-4400 in unserem Vergleich durch. Auch die Optik ist stimmig, obwohl es keine Lichteffekte gibt.

Favorit
Patriot Viper Steel DDR4-4400 (2 x 8GB) PVS416G440C9K
Test RAM: Patriot Viper Steel DDR4-4400 (2 x 8GB) PVS416G440C9K
Mit jeder Menge Spielraum zur Übertaktung und bei AMD und Intel gleichermaßen leistungsstark, bringt der Speicher von Patriot fast jedem System Vorteile.

Das überragende Merkmal des Speichers ist die hohe realisierbare Taktfrequenz von 4.400 Megahertz. Hierfür sind zwei XMP-Profile hinterlegt, um die Ausnutzung der Geschwindigkeit möglichst einfach zu gestalten. Es gibt DDR4-4266 und DDR4-4400 zur Auswahl.

Allerdings ist es wichtig, dass auch das Mainboard diese Konfiguration unterstützt, da ansonsten die Einstellungen gar nicht gewählt werden können. Aber auch bei niedrigeren Einstellungen zeigt der RAM bereits seine Stärken. Unter anderen wurde die Bandbreiten bei Tom’s Hardware mit anderen Modulen verglichen. Die Patriot Viper Steel konnten sich jeweils an die Spitze setzen.

Latenz und Takt auf hohem Niveau

Das liegt auch der sehr geringen Latenz, die 14 Prozent unter den typischerweise zehn Nanosekunden liegt, die DDR4-Speicher mit 3.200 Megahertz bietet. So erklärt sich in jedem Fall, dass der Arbeitsspeicher im umfangreichen Ranking von Tom’s Hardware auf Platz vier landet.

Weil der Speicher mit AMD- als auch mit Intel-Systemen genutzt werden kann und für seine Taktrate überraschend günstig ist, ergibt das in unserem Vergleich ganz klar den Spitzenplatz. Schneller Speicher, der möglichst variabel eingesetzt werden kann und für einen Leistungsschub sorgt.

RAM Test: Der Beste Ram Patriot Viper Steel Ddr4 4400 1

Ein paar Probleme könnte die hohe Spannung verursachen. Maximal 1,45 Volt liegen oberhalb der Spezifikationen von Intel, sodass ein Betrieb mit 1,35 Volt angeraten wird. Aber auch mit dieser niedrigeren Spannung zeigt der RAM, dass er anderen Modulen ein wenig überlegen ist.

Die weitere Ausstattung fällt eher bescheiden aus. Eine Beleuchtung fehlt ganz. Die Kühlkörper sind außerdem verklebt und fassen sich nicht sehr wuchtig an. Für extreme Situationen wäre somit ein Austausch ratsam, wird aber durch das Verkleben verkompliziert.

Patriot Viper Steel DDR4-4400 im Testspiegel

Neben einem guten Platz im Gesamtranking stellt Tom’s Hardware auch einen ausführlichen Test zur Verfügung:

»Dies ist das leistungsstärkste von uns getestete 2x8GB-Kit und es wird kein exorbitanter Preis verlangt.« (unsere Übersetzung)

Auch bei Tweak-PC fällt das Resultat ähnlich aus:

»Wer schnelle RAM-Speicher zum günstigen Preis sucht, der kommt an den Patriot Modulen im Moment kaum vorbei, denn Module anderer Hersteller kosten nicht selten gleich das doppelte!«

Alternativen

Nicht immer muss es übertakteter RAM sein, zumal hier viele kleine Hürden zu beachten sind, wie etwa dieser Artikel eindrucksvoll zeigt. Unsere weiteren Empfehlungen bieten solide Ware für jede Gelegenheit, optische Highlights oder noch viel mehr Leistung.

Auch gut: G.Skill Aegis F4-3200

Unter anderem bei PC Games Hardware (PCGH) findet sich der RAM G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS unter den Empfehlungen. Neben der grundsoliden Leistung steht vor allem der Preis im Vordergrund. Auch das kleinere Kit mit zweimal acht Gigabyte ist deshalb zu empfehlen. Pro Gigabyte muss hier nur die Hälfte gezahlt werden mit Blick auf unseren Vergleichssieger.

Auch gut
G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS
Test RAM: G.Skill Aegis F4-3200C16D-32GIS
Soll der Arbeitsspeicher gar nicht übertaktet werden, liefert G.Skill Aegis auch so viel Leistung ab. Dafür werden zudem keine Kühlkörper verwendet, die in manchem PC Platzprobleme bereiten könnten.

Mit einer effektiven Taktfrequenz von 3.200 Megahertz bietet der Arbeitsspeicher die typischerweise zu erreichende Bandbreite, ohne das System zusätzlich zu übertakten. Unterstützt wird sie von Intel-Prozessoren der elften und zwölften Generation. Auch AMD-Ryzen-Prozessoren ab Ryzen 3 3100 aufwärts sind standardmäßig darauf ausgelegt.

RAM Test: Gskill Aegis F4 3200 1

Es zeigt sich außerdem, dass bei Überschreiten der normalen Spannung noch Reserven in den RAM-Riegeln schlummern. Generell handelt es sich hier aber um Arbeitsspeicher, der in einem schnellen Gaming- oder Workstation-PC zum Einsatz kommt, welcher nicht die maximal mögliche an Leistung erreichen mus.

Insbesondere die fehlenden Kühlkörper deuten an, dass die Standardkonfiguration wohl am besten passt. Der große Vorteil dieses Aufbaus ist des Weiteren in der geringen Höhe der Speichersteine zu finden. Unter anderem ein großer CPU-Kühler könnte ansonsten schnell mit hoch aufragenden Heatspreadern in Konflikt geraten, passt hier aber eigentlich immer.

Auch eine Beleuchtung gibt es natürlich nicht, was dem Preis ebenfalls zugutekommt.

Schnell: G.Skill Trident Z5 RGB F5-6400

Derzeit nur auf neun Intel-Systemen nutzbar, aber dort kann das Kit G.Skill Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK mit richtig viel Bandbreite seine Stärken zeigen. So verwundert es kaum, dass PCGH genau diesen Speicher wärmstens empfiehlt.

Spitzenleistung
G.Skill ‎Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK
Test RAM: G.Skill  ‎Trident Z5 RGB F5-6400J3239G16GX2-TZ5RK
Enorm hohe Taktraten, sofern das Mainboard mitspielt, eine bunte Beleuchtung und allgemein viel Kapazität machen den G.Skill Trident Z F5 zur besten Wahl für Höchstleistung.

Gelobt wird hier vor allem der große Spielraum, den die vom Hersteller garantierte Übertaktung auf bis zu 6.400 Megahertz einräumt. Diese sollen außerdem schon bei 1,25 Volt zu erreichen sein. Gleichzeitig wird die bei DDR5-RAM typische erhöhte Speicherlatenz durch die hohe Taktfrequenz ausgeglichen. Das bedeutet nur zehn Nanosekunden Verzögerung bei der doppelten Bandbreite von DDR4-3200.

RAM Test: Gskill Trident Z5 Rgb F5 6400 3

Ein entsprechend schnelles System mit aktuellem Intel-Alder-Lake-Prozessor kann davon nur profitieren. Allerdings muss entsprechend tief in die Tasche gegriffen werden. Etwas doppelt so teuer wie der Vergleichssieger Patriot Viper Steel DDR4-4400 und viermal so teuer der G.Skill Aegis F4-3200 ist das Spitzenmodell.

Dafür ist der Leistungsvorsprung unbestritten und die Ausstattung wird dem ebenfalls gerecht. Optisch ansprechend ist vor allem die RGB-Beleuchtung, die speziell in Gaming-PCs zur Geltung kommen dürfte.

Auch die Kühlkörper verrichten ihre Arbeit wie gewünscht. Hier kommt jedoch leise Kritik auf. Für die gehobenen Ansprüche fällt die Kühlleistung nur durchschnittlich aus.

Preistipp: Corsair Vengeance RGB Pro

Viel Schein hat der Arbeitsspeicher Corsair Vengeance RGB Pro Enthusiast zu bieten. Für RAM mit RGB-Beleuchtung liegt er preislich auf einem angenehm niedrigen Niveau.

Preistipp
Corsair Vengeance RGB PRO 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0 Enthusiast RGB
Test RAM: Corsair Vengeance RGB PRO 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2.0 Enthusiast RGB
Neben der hohen Leistung für DDR4-RAM steht die Optik im Vordergrund. Dank RGB-Beleuchtung erhält der Gaming-PC einen weiteren Blickfang.

Soll vor allem die Optik des Systems verbessert werden, kann der RAM von Corsair Abhilfe schaffen. Dank RGB-Beleuchtung steht das Auffallen im Mittelpunkt, wobei gleichzeitig auch die Kühlkörper ihre Leistung ausspielen können.

Grundlegend gibt es darüber hinaus an den Leistungsdaten nichts auszusetzen. Mit 3.200 Megahertz effektivem Takt und der Latenz von zehn Nanosekunden liegt der RAM auf Augenhöhe mit unserer Empfehlung G.Skill Aegis. Nur muss für den optischen Effekt etwas mehr bezahlt werden. Der Unterschied liegt bei etwas über einem Euro pro Gigabyte.

RAM Test: Corsair Vengeance Rgb Pro Ddr4 3200 3

Bei der vielseitigen Einsetzbarkeit steht dem Kauf sonst kaum etwas im Weg. Sowohl die Prozessoren von Intel als auch von AMD können die maximale Leistung ausschöpfen. Durch eine mögliche Spannung von 1,35 Volt gegenüber dem Standardwert 1,25 Volt wäre mit dem entsprechenden Mainboard und Prozessor auch eine Übertaktung im Bereich des Möglichen.

Was gibt es sonst noch?

Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2,0

Die gute Leistung des RAMs Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 3200MHz C16 XMP 2,0 steht den meisten Systemen bestens zu Gesicht. Unabhängig vom Prozessor ergibt sich eine hohe Bandbreite bei niedriger Latenz. Dazu kommt ein moderater Preis.

G.Skill F4-3200C16D-16GVKB Memory D4 3200 16GB C16 RipV K2 2X 8GB, 1,35V

Mit AMD und Intel gut einsetzbar und selbst bei einem Intel-Prozessor der zwölften Generation noch ausreichend schnell ist der Arbeitsspeicher GSkill F4-3200C16D-16GVKB D4 3200 16GB C16 RipV K2. Die standardmäßigen 3.200 Megahertz entsprechen dem Maximum mit AMD Ryzen, wenn nicht erst noch übertaktet werden soll. Vor allem für ein leistungsfähiges, aber keinesfalls überbordendes System eine gute Wahl.

Corsair VENGEANCE DDR5 32GB (2x16GB) 5200MHz C40

Soll DDR5-RAM verwendet werden, ist der Corsair Vengeance DDR5 32 GB 5200 MHz C40 eine moderate Wahl. Er verwendet eine leicht erhöhte Frequenz von 5.200 Megahertz im Vergleich zu standardmäßig 4.800 Megahertz. Dadurch ist auch die Latenz etwas niedriger und die Bandbreite im Vergleich zu DDR4 natürlich deutlich erhöht. Für den aktuellen Standard und 32 Gigabyte ist der Preis erstaunlich gering.

Crucial Ballistix BL2K8G32C16U4B 3200 MHz

Mit einer ausgeklügelten Kühlung will der RAM Crucial Ballistix BL2K8G32C16U4B überzeugen. Ansonsten bietet er mit 3.200 Megahertz im typischen Kit von zwei 8-Gigabyte-Riegeln die passende Leistung für viele PCs mit AMD- und Intel-Prozessor.

Kingston FURY Beast 16GB (2x8GB) 3600MHz DDR4 CL17 KF436C17BBK2/16

Die leichte Übertaktung auf 3.600 Hertz des Kingston Fury Beast 16GB DDR4-3600-CL17 dürfte vor allem Gaming-PCs auf Basis eines AMD Ryzen beschleunigen. Trotz gesteigerter Bandbreite bleibt der Preis mit unter fünf Euro pro Gigabyte moderat.

G.Skill TridentZ Neo F4-3600C16D-16GTZNC

Schnell, bunt und kühl ist der G.Skill Trident Z Neo F4-3600C16D. Mit der erhöhten Taktung von 3.600 Megahertz bei einer deutlich niedrigeren Latenz als in der Standardkonfiguration profitieren übertaktete Systeme. Das bringt dem Speicher auch eine Empfehlung von Tom’s Hardware ein. Für beleuchteten RAM ist zudem der Preis absolut in Ordnung.

G.Skill TridentZ Neo F5-6000U3636E16GX2-TZ5RS

Den besten DDR5-RAM stellt laut Tom’s Hardware der G.Skill Trident Z Neo F5-6000 dar. Allerdings wägt das Technikportal auch den Preis ab, der tatsächlich niedriger ist als bei unserer absoluten Leistungsempfehlung, dem fast baugleichen, aber noch etwas schnelleren G.Skill Trident Z5 RGB F5-6400.

Teamgroup T-Force Xtreem ARGB DDR4-3600 (2 x 8GB)

Besonders überzeugen konnte der Speicher Teamgroup T-Force Xtreem ARGB DDR4-3600 mit starken Leistungen auch bei vergleichsweise niedriger Spannung. Auf 3.600 Megahertz konnte der RAM im Testfeld bei Tom’s Hardware den Spitzenplatz einnehmen. Der Preis liegt wie Leistung aber extrem hoch – wie der Name schon andeutet.

Patriot Viper Steel DDR4-3600 (2 x 8GB) PVS416G360C7K

Mit der Optik unseres Vergleichssiegers, aber etwas weniger Bandbreite wartet der Patriot Vipder Steel DDR4-3600 auf. Auch dieser wurde bei Tom’s Hardware getestet und empfohlen. Er reicht bei der Leistung aber natürlich nicht an seinen schnellen Verwandten heran. Dafür lässt sich sparen, wenn auch 3.600 Megahertz schon genug sind.

Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB) DDR4 2666MHz C16 XMP 2.0

Dass der RAM Corsair Vengeance LPX 16GB DDR4-2666-C16 bei Tom’s Hardware in den Empfehlungen auftaucht, liegt am Preis. Der Arbeitsspeicher liefert die erwartete Leistung ab und dürfte in den allermeisten Systemen, die nicht auf absolute Spitzenleistung ausgerichtet sind, unauffällig seine Arbeit verrichten. Ein gutes Kit zum Aufrüsten.

Corsair Vengeance CMK32GX5M2B5600C36

Der schnelle und nicht zu teure DDR5-RAM Corsair Vengeance CMK32GX5M2B5600C36 wird von PCGH ans Herz gelegt. In einem aktuellen Intel-PC bietet er etwas mehr als die Standardfrequenz und damit auch mehr Bandbreite bei geringer Latenz. Die Anforderungen müssen allerdings hoch sein, um das Leistungsplus zu spüren.

Crucial ‎CT2K16G48C40U5

Mit dem Crucial ‎CT2K16G48C40U5 gibt es DDR5-RAM zu einem vernünftigen Preis und die Empfehlung von PCGH obendrauf. Die etwas hohe Latenz wird durch die starke Bandbreite ausgeglichen. Zumal handelt es sich hier um einen Spartipp, wenn es schon DDR5 sein soll.

Mushkin Redline Lumina MLA4C360GKKP16GX2

Eine gelungene Optik und die leicht erhöhte Taktfrequenz zeichnen den RAM Mushkin Redline Lumina MLA4C360GKKP16GX2 aus. Für die gute Leistung und eine RGB-Beleuchtung wird ein nachvollziehbarer Preis verlangt. PCGH lobt vor allem Geschwindigkeit und Übertaktbarkeit.

Patriot Viper 4 Blackout ‎PVB432G360C8K

Im Vergleich zur »Viper Steel«-Serie kann das RAM-Kit Patriot Viper 4 Blackout ‎PVB432G360C8K bei der Speicherlatenz nicht mithalten. Eine leicht gehobene Taktfrequenz zu einem guten Preis gibt es hier dennoch.

Corsair Vengeance RGB Pro SL CMH32GX4M2D3600C18

Trotz Beleuchtung und Kühlkörper überzeugen die Arbeitsspeichersteine Corsair Vengeance RGB Pro SL CMH32GX4M2D3600C18 unter anderem mit einer geringen Einbauhöhe, was Platz für weitere große Kühlungen von CPU und System lässt. Mit Licht und 3.600 Megahertz lässt sich kaum ein günstigeres Kit finden.

Corsair Vengeance RGB Pro CMW32GX4M4C3600C18

PCGH lobt am RAM Corsair Vengeance RGB Pro CMW32GX4M4C3600C18 speziell die hochwertig wirkende Beleuchtung. Weniger Begeisterung kam bei der Übertaktung jenseits der Herstellerangaben auf. Aber auch 3.600 Megahertz bieten viel Leistung, obwohl hier die Optik im Vordergrund steht.

G.Skill Ripjaws V F4-3200C16D-16GVKB

Viel Leistung bei wenig finanziellem Aufwand verspricht der RAM G.Skill Ripjaws V F4-3200C16D-16GVKB. Das weiß auch PCGH zu schätzen, die eine Empfehlung aussprechen. Es gibt solide Leistungswerte und ein paar Reserven dazu. Nur vom Übertakten sollte man die Finger lassen.

So haben wir verglichen

Zugegeben: Die Rangliste hätte auch anders ausfallen können. Zu groß sind die Unterschiede, abhängig vom Testsystem, von den getesteten Programmen und auch bezüglich der Aussagen der Testportale zum Übertakten. Gerade bei Letzterem raten die einen komplett ab, andere schlagen langwierige Stabilitätstests vor und die nächsten geben munter Empfehlungen weit oberhalb der von den Herstellern festgelegten Grenzen.

Schlussendlich haben wir zwei umfangreiche Berichte und Vergleiche von PC Games Hardware und Tom’s Hardware herangezogen. Eindeutige Reihenfolgen mit Punkten oder Benchmarks gibt es aber auch hier nicht. Berücksichtigt wurden zudem die Einzeltests, die sich zu fast allen Modellen finden lassen. Aussagen zur Leistung müssen zwar mit Vorsicht genossen werden, spielen aber in unserer Bewertung ebenso eine Rolle wie die subjektiven Meinungen zur Qualität der Kühlkörper oder des LED-Lichts.

Somit gibt es für die Empfehlungen der Technikportale im Grunde einen Extrapunkt. Dazu kommen die Taktfrequenzen und die Speicherlatenzen. Die Ausstattung mit Licht und einem Kühlkörper darf natürlich nicht fehlen.

Schlussendlich muss der Preis beachtet werden, der bei Arbeitsspeicher eine relativ hohe Relevanz besitzt. Das liegt unter anderem daran, dass eine höhere Frequenz zwar mehr Leistung bedeutet. Dass diese zum Tragen kommt, ist in den vielen Situationen jedoch fraglich. 100 Euro mehr wären zum Beispiel bei einem Gaming-PC in die Grafikkarte besser investiert, beim Arbeitsrechner in die CPU. Danach darf das Geld aber in richtig schnellen RAM gesteckt werden.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste DDR4-RAM?

Den Patriot Viper Steel DDR4-4400 haben wir als beste Wahl für PCs ausgemacht. Er vereint eine Geschwindigkeit mit der Tatsache, dass er in Systemen mit Prozessoren AMD und Intel bestens arbeitet. Muss es gar nicht der schnellste RAM sein, bietet der G.Skill Aegis F4-3200C16D ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welchen RAM-Hersteller sollte man wählen?

Zu den bewährtesten Herstellern gehören Adata, Corsair, Crucial, G.Skill, Kingston, Mushkin, Patriot, Silicon Power, TeamGroup oder Thermaltake. Daneben finden sich noch eine Reihe kleinerer Hersteller. Die Chips selbst stammen zumeist von Samsung.

Wie viel RAM ist am besten?

Für ein anspruchsvolles System zum Spielen, Arbeiten und mehr sind 16 GB RAM empfehlenswert. Allenfalls ein einfacher Office-PC zum Surfen und Schreiben und Verwalten kommt mit 8 GB RAM aus. Stehen dagegen Multitasking, die Nutzung virtueller Systeme und anderes im Mittelpunkt, können auch 32 oder 64 GB RAM sinnvoll sein.

Wann sind 32 GB Arbeitsspeicher sinnvoll?

In einer Workstation, die gleichzeitig verschiedene anspruchsvolle Programme bearbeiten muss, können 32 GB gut ausgenutzt werden. Auch bei der Verwendung virtueller Maschinen, die Computersysteme nur simulieren, ist viel Arbeitsspeicher empfehlenswert. Soll für die nächsten Jahre nicht unbedingt nachgerüstet werden, erscheint der Griff zu 32 statt 16 GB ebenfalls sinnvoll, auch wenn die volle Ausnutzung aktuell nicht gegeben sein dürfte.

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