Wäschetrockner Test: Wäschetrockner Copyright: Andrey Popov / Adobe Stock
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Der beste Wäschetrockner

Wer viel zu waschen hat, kommt gerade im Winter nicht ohne einen Wäschetrockner aus. Mit unserer Empfehlung, dem Siemens WT46G402 iQ500 ist man dabei gut beraten. Er ist leise, sparsam und verdammt schnell mit seiner Arbeit fertig. Wer auf einen günstigen Preis setzt und mit einem etwas lauterem Gerät leben kann, ist mit dem Gorenje DE 8B gut bedient. Der Verbrauch des AEG T6DB40370 ist noch etwas höher, dafür bietet er den größten Funktionsumfang.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 20. Juni 2022

Wir haben den Vergleich überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

18. Februar 2022

Wir haben sechs weitere Wäschetrockner hinzugefügt. Neue Empfehlungen waren diesmal nicht dabei.

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Genau genommen ist der Wäschetrockner ein Luxusartikel, den niemand unbedingt benötigt. Denn die Wäsche kann natürlich auch aufgehängt und »natürlich« getrocknet werden. Wer jedoch sehr viel Wäsche zu waschen hat, gerät schnell an seine Grenzen, schnell fehlt der Platz für Wäscheständer oder es dauert zu lange bis die Wäsche trocken ist. Muss die Wäsche im Winter im Wohnraum trocknen, erhöht das drastisch die Luftfeuchtigkeit und es droht Schimmel. Dann lohnt sich ein Wäschetrockner.

In diesem Vergleich haben wir uns auf Kondenstrockner konzentriert. Wärmepumpentrockner behandeln wir in einem separaten Artikel. Mehr zu den verschiedenen Trockner-Technologien, lesen Sie weiter unten.

Wir haben uns dutzende Wäschetrockner angesehen und zehn in die engere Auswahl genommen und detailliert anhand ihrer Eigenschaften und technischen Daten verglichen. Zwischen Theorie und Praxis herrscht oft eine große Kluft, daher haben wir mit Fachleuten gesprochen, die täglich mit Wäschetrocknern zu tun haben.

Die Preisspanne der Geräte in unserem Vergleich ist gar nicht so groß und auch beim Verbrauch sind sich die getesteten Wäschetrockner ziemlich ähnlich. Es lohnt sich aber, ins Detail zu gehen und die einzelnen Funktionen zu vergleichen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Siemens WT46G402 iQ500

Test Wäschetrockner: Siemens WT46G402 iQ500
Der Siemens WT46G402 arbeitet extrem leise und schnell und gehört dennoch zu den sparsamsten Wäschetrocknern im Vergleich.

Der Siemens WT46G402 iQ500 ist einer unserer schnellsten Wäschetrockner und gehört dennoch zu den sparsamsten Modellen. Dabei bleibt er erstaunlich leise. Ein super Komplettpaket, dem es an kaum etwas mangelt.

Gut & günstig

Gorenje DE 8B

Test Wäschetrockner: Gorenje DE 8B
Mit 65 dB ist der Gorenje DE 8B nicht gerade leise. Dafür ist er unschlagbar günstig und bietet dennoch eine tolle Ausstattung.

Einer der günstigsten Wäschetrockner im Test ist der Gorenje DE 8B. Dennoch steht er kaum schlechter als seine Mitstreiter da. Bei der Ausstattung darf er sich sogar mit den etwas teureren Modellen messen. Dafür braucht der Gorenje etwas länger und verrichtet seine Arbeit nicht ganz so leise.

Beste Ausstattung

AEG T6DB40370

Test Wäschetrockner: AEG T6DB40370
Keiner bietet mehr an Funktionen als der AEG T6DB40370. Dabei bleibt er preislich im Rahmen, ist jedoch nicht gerade sparsam.

Der AEG T6DB40370 gehört nicht gerade zu den günstigsten Wäschetrocknern und gestattet auch keinen Blick auf die trocknende Wäsche, dafür bietet er eine komfortable Ausstattung, verfügt über eine Beladungserkennung und informiert, wenn das Flusensieb oder der Kondensator gereinigt werden müssen.

Vergleichstabelle

Unser FavoritSiemens WT46G402 iQ500
Gut & günstigGorenje DE 8B
Beste AusstattungAEG T6DB40370
Beko DCU 7330 N
Bosch WTG86402 Serie 6
Candy Smart Pro CSO C10DF-S
Hoover GHL C10DE-84
Telefunken T-K8-11-B
Siemens WT43N202 iQ300
Bosch WTN83202 Serie 4
Sharp KD-GCB7S7PW9-DE
Candy Smart Pro CSO C8DG-S
Comfee KWT 810
Midea T 3.8B
Beko DV8120N
Test Wäschetrockner: Siemens WT46G402 iQ500
  • Sehr leise
  • Sehr Sparsam
  • Arbeitet schnell
  • Innenbeleuchtung
  • Keine Reversion
  • Keine Kindersicherung
Test Wäschetrockner: Gorenje DE 8B
  • Sparsam
  • Mit Reversion
  • Kindersicherung
  • Anzeige für Wasserbehälter und Flusensieb
  • Relativ laut
  • Mäßig schnell
Test Wäschetrockner: AEG T6DB40370
  • Mit Reversion
  • Kindersicherung
  • Anzeige für Wasserbehälter, Flusensieb und Kondensator
  • Kurze Arbeitszeit
  • Hoher Verbrauch
  • Relativ laut
Test Wäschetrockner: Beko DCU 7330 N
  • Kurze Laufzeit
  • Sehr gute Ausstattung
  • Mit Reversion
  • Laut
  • Hoher Verbrauch
Test Wäschetrockner: Bosch WTG86402 Serie 6
  • Angenehm leise
  • Trommelbeleuchtung
  • Mit Wasserablauf
  • Keine Reversion
Test Wäschetrockner: Candy Smart Pro CSO C10DF-S
  • Geringer Verbrauch
  • Mit Reversion
  • Blickdichtes Bullauge
  • Mäßige Kondenseffizienz
  • Etwas laut
  • Kein Wasserablauf
Test Wäschetrockner: Hoover GHL C10DE-84
  • Sehr sparsam
  • One-Touch Bedienung
  • Arbeitet langsam
  • Ziemlich laut
  • Keine Reversion
Test Wäschetrockner: Telefunken T-K8-11-B
  • Angenehm leise
  • Mit Reversion
  • Trommelbeleuchtung
  • Kein Wasserablauf
Test Wäschetrockner: Siemens WT43N202 iQ300
  • Sparsam
  • Sehr schnell
  • Sehr leise
  • Keine Reversion
  • Keine Kindersicherung
Test Wäschetrockner: Bosch WTN83202 Serie 4
  • Sparsam
  • Kindersicherung
  • Recht laut
  • Keine Reversion
Test Wäschetrockner: Sharp KD-GCB7S7PW9-DE
  • Kurze Laufzeit
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kindersicherung
  • Laut
  • Hoher Verbrauch
  • Keine Reversion
Test Wäschetrockner: Candy Smart Pro CSO C8DG-S
  • Mit Reversion
  • Mäßige Kondenseffizienz
  • Etwas laut
  • Kein Wasserablauf
Test Wäschetrockner: Comfee KWT 810
  • Mit Reversion
  • Keine Zeitanzeige
  • Ziemlich laut
  • Kein Wasserablauf
Test Wäschetrockner: Midea T 3.8B
  • Trommelbeleuchtung
  • Keine Reversion
  • Kein Kurzprogramm
  • Ziemlich laut
  • Kein Wasserablauf
Test Wäschetrockner: Beko DV8120N
  • Kindersicherung
  • Laut
  • Hoher Verbrauch
  • Keine Reversion
  • Ablufttrockner
  • Energieeffizienz­klasse C
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Braucht man einen Wäschetrockner?

Prinzipiell nicht, denn die Wäsche würde ebenso an der frischen Luft trocknen, wofür sich unsere Umwelt sicher bedanken würde.

Nur leider mangelt es vielen an der Zeit dazu. Das Aufhängen und Abnehmen der Wäsche ist aufwändig und in großen Familien, in denen täglich die Waschmaschine läuft, fehlt mitunter auch der Platz. Ohne einen Wäschetrockner würde ein reibungsloser Ablauf gar nicht funktionieren.

Aber der Wäschetrockner bietet noch weitere Vorteile, die uns an anderer Stelle die Arbeit erleichtern und angenehmer gestalten.

Wäschetrockner Test: Waeschetrockner

Beispielsweise sollten Handtücher generell ohne Weichspüler gewaschen werden, da der das Saugverhalten negativ beeinflusst. Allerdings sind die Handtücher dann hart und kratzig. Das mag nicht jeder. Im Wäschetrockner werden sie jedoch auch ohne Weichspüler angenehm weich und flauschig. Wäsche, die anschließend im Trockner getrocknet wird, benötigt keinen Weichspüler.

»Wer die Wäsche im Trockner nur kurz antrocknet und anschließend an der frischen Luft trocknen lässt, spart viel Strom und hat trotzdem weiche Wäsche«, empfiehlt Haushaltsgeräte-Fachmann Ivica Dalic, Geschäftsführer von De-Kundendienst. Der staatlich geprüfte Elektrotechniker und Elektrotechnikmeister führt ein Familienunternehmen, das im Großraum München seit über 25 Jahren Haushaltsgeräte repariert und verkauft.

Ein weiterer Vorteil ist das Flusensieb. Wer das regelmäßig leert, sieht was an Flusen und Fasern aufgefangen wird. Diese feinen Partikel würden die Wäschestücke auch ohne Trockner verlieren, nur fliegen sie dann in der Wohnung umher. Der Wäschetrockner befreit die Kleidungsstücke und Wolldecken von Flusen und losen Fasern und fängt sie auf.

Wie funktioniert ein Wäschetrockner?

Auch wenn es insgesamt drei Begriffe – Ablufttrockner, Kondenstrockner, Wärmepumpentrockner – für Wäschetrockner gibt, existieren nur zwei verschiedene Funktionsweisen. Unterschieden wird zwischen dem Abluft- und dem Kondenstrockner, wobei Ablufttrockner klar im Nachteil sind und so langsam vom Markt verschwinden.

Der Ablufttrockner hat ausgedient

Die Funktionsweise eines Ablufttrockners ist recht einfach und der Natur nachempfunden. Hierbei wird erwärmte Luft durch die sich drehende Trommel geleitet und anschließend mit der aufgenommenen Feuchtigkeit nach außen abgeleitet.

Dass diese Funktionsweise nicht besonders energiesparend ist, liegt auf der Hand. Einerseits wird die erzeugte Wärme anschließend an die Umwelt abgegeben, andererseits muss die nach außen beförderte Luft im Wohnraum wieder durch Frischluft von außen ersetzt werden. Im Winter geht somit viel Wärme verloren.

Ablufttrockner verschenken zu viel Energie

Zwar könnte man in der kalten Jahreszeit die Abluft des Trockners auch im Wohnraum belassen, das erhöht jedoch drastisch die Luftfeuchtigkeit, und um Schimmel zu vermeiden, muss häufiger gelüftet werden. Damit ist der Vorteil der warmen Luft im Wohnraum wieder weg.

Diese Nachteile sorgen dafür, dass Ablufttrockner immer seltener werden und irgendwann sicher ganz vom Markt verschwinden werden. In unserem Vergleich befindet sich mit dem Beko DV8120N auch nur noch ein Ablufttrockner, der als einziger Wäschetrockner nicht die Energieeffizienzklasse B erreicht.

Kondenstrockner

Die Grundlage des Kondenstrockners ist dem Ablufttrockner ähnlich. Luft wird erwärmt, durchströmt die Wäsche und nimmt dabei die Feuchtigkeit mit. Nur wird die warme feuchte Luft nicht einfach an die Umwelt abgegeben, sondern im Kondensator durch kühlere Raumluft wieder abgekühlt. Kühlere Luft kann weniger Wasser aufnehmen und so setzt es sich als Kondenswasser ab.

Anschließend wird die Luft wieder erwärmt und erneut durch die Wäsche geleitet. Die Luft in einem Kondenstrockner arbeitet also im Kreislauf und hat dadurch kaum Möglichkeit, Feuchtigkeit im Raum abzugeben.

Die Raumluft, die im Kondensator zur Abkühlung genutzt wird, strömt anschließend als warme Abluft wieder aus dem Gerät. Anders als beim Ablufttrockner enthält sie aber nicht die Feuchtigkeit der Wäsche und kann daher bedenkenlos den Wohnraum beheizen.

Man sollte jedoch darauf achten, dass der Raum in dem sich der Kondenstrockner befindet nicht zu klein ist und sich dadurch zu arg aufheizt. Je wärmer die genutzte Raumluft ist, desto geringer ist der Kontrast zur erhitzen Luft im Trockner und so ineffektiver arbeitet der Kondensator.

Wäschetrockner Test: Vergleich Kondenstrockner Funktion
Im Kondensator wird die warme feuchte Luft abgekühlt, damit das Kondenswasser ausfällt.

Wärmepumpentrockner

Ein Wärmepumpentrockner ist im Grunde ein Kondenstrockner und nutzt dasselbe Funktionsprinzip. Warme Luft durchströmt die Wäsche und nimmt die Feuchtigkeit mit. Beim Abkühlen der Luft fällt Kondenswasser aus, dass abgepumpt wird. Anders als beim einfachen Kondenstrockner wird die warme Luft jedoch nicht mit der Raumluft abgekühlt, die sich anschließend warm im Raum verteilt.

Der Wärmepumpentrockner arbeitet, wie der Name bereits sagt, mit einer Wärmepumpe. Diese kühlt die feuchte Luft ab damit sich Kondensat bildet und nutzt die entzogene Wärme, um die Luft anschließend wieder zu erwärmen. Dadurch wird kaum noch Wärme an den Raum abgegeben, wodurch Wärmepumpentrockner sehr sparsam sind.

Da Wärmepumpentrockner deutlich sparsamer als Kondenstrockner ohne Wärmepumpe arbeiten, können sie nur schwer verglichen werden. Daher haben wir einen weiteren Vergleich erstellt: Der beste Wärmepumpentrockner.

Energieeffizienzklassen

Grob lässt sich sagen, dass Ablufttrockner eine Energieeffizienzklasse von C, Ablufttrockner B und Wärmepumpentrockner A bis A++ erreichen. Dennoch fällt auf, dass die Angaben trotz gleicher Energieeffizienzklasse sehr unterschiedlich ausfallen. So hat der Siemens WT46G402 iQ500 zum Beispiel eine Angabe zum Jahresverbrauch von 616 kWh. Das ist deutlich mehr als 504,2 KWh womit sich der Beko DCU 7330 N begnügt.

Bei den Verbrauchsdaten auch auf das Fassungsvermögen achten!

Dennoch erreichen beide die Energieeffizienzklasse B und sieht man genau hin, ist der Siemens sogar sparsamer. Grund hierfür ist das unterschiedliche Fassungsvermögen, und da sollte man sich nicht täuschen lassen. Teilt man den geschätzten Jahresverbrauch durch das Fassungsvermögen, benötigt der Siemens Wäschetrockner etwa 68,4 KWh/Jahr je Kilogramm Wäsche, der Beko dagegen 72 kWh.

Aus diesem Grund haben wir die Übersicht der technischen Daten ein wenig erweitert und unterhalb des jährlichen Verbrauchs ist der Punkt »jährlicher Verbrauch je Kilogramm Wäsche« zu finden. Das erleichtert den Vergleich von Maschinen mit einem unterschiedlichen Fassungsvermögen.

Welche Funktionen sollte ein Wäschetrockner haben?

Fast alle Wäschetrockner verfügen über einen Sensor, der die Feuchtigkeit misst. So lässt sich bestimmen, ob die Wäsche bügeltrocken, schranktrocken oder extratrocken ist. Da aber die wenigsten Maschinen über einen Beladungssensor verfügen, lässt sich kaum berechnen, wie lange es dauert, bis die Wäsche einen bestimmten Trocknungsgrad erreicht hat.

Daher verzichten einige auf eine Restzeitanzeige. Diese kann in den meisten Fällen nur einen groben Schätzwert angeben und korrigiert sich erst, wenn der Trockner bereits eine Weile läuft.

Ein anderer Punkt sind Kurzprogramme, wie sie unser Vergleichssieger Siemens WT43N202 anbietet. Hier bezieht sich das Programm »Super 40« auf ein schnelles Programm für eine Beladung von nur einem Kilogramm Wäsche. Es lassen sich also auch kleinere Mengen in einer kürzeren Zeit trocknen.

Jeder Kondenstrockner besitzt einen Kondenswasserbehälter, aber der ist nicht immer die beste Lösung. »Praktischer ist es, den Wäschetrockner ans Abflusssystem anzuschließen. Man muss jedoch bereits beim Kauf darauf achten, ob der Wäschetrockner das auch ermöglicht«, erklärt Fachmann Dalic.

Reversion – was steckt dahinter? Um Energie und einen zusätzlichen Motor einzusparen, wird der Lüfter parallel zur Trommel angetrieben. Damit der Luftstrom in eine Richtung gelenkt wird, muss sich also auch die Trommel immer in eine Richtung drehen.

Die Reversion ist ein Drehrichtungswechsel und vermindert Knitterfalten.

Eine Umkehr (Reversion) ist nur technisch aufwändig oder kurzzeitig mit umgekehrten Luftstrom möglich. Die Reversion lockert jedoch die Wäsche auf, sorgt für weniger Falten und eine bessere Trocknung. Dennoch bieten nur etwa 50 Prozent der angebotenen Wäschetrockner eine Reversion an.

Kondenstrockner besitzen unterschiedliche Wartungsanzeigen. Da wären der Wasserstandssensor, die Flusenkontrolle und die Kondensatorreinigung. Ein Wasserstandssensor wird immer dann benötigt, wenn der Wäschetrockner über keinen Ablauf verfügt und sich das Kondenswasser in einem extra Behälter sammelt. Eine entsprechende Anzeige ist Pflicht und sollte immer vorhanden sein.

Ebenso praktisch ist eine Überwachung des Flusensiebes. Setzt es sich zu, schränkt das die Luftzirkulation ein und die Wäsche trocknet schlechter. Auch im Bereich des Kondensators können sich Flusen aus der Luft sammeln. Leider verzichten viele Hersteller auf eine entsprechende Kontrollfunktion.

»Häufig unterschätzt oder vergessen wird der Kondensator«, gibt Hausgeräte-Profi Dalic zu bedenken. »Auch der kann verflusen, was die Arbeit des Wäschetrockners stark einschränkt. Verfügt der Trockner über eine entsprechende Anzeige, ist das sehr hilfreich.«

Tipps zum Aufstellen des Wäschetrockners

Wer nicht viel Platz zum Aufstellen hat, kann seinen Wäschetrockner auch auf die Waschmaschine stellen. Dazu sollte aber immer ein originaler Verbindungssatz genutzt werden. »Die Gefahr, dass der Trockner beim Schleudern von der Waschmaschine herunter fällt, ist ansonsten sehr hoch«, warnt Dalic.

Auch beim Aufstellen gibt es einiges zu beachten: »Beim Ausrichten begehen viele den Fehler, die Füße so lange heraus zu drehen, bis der Trockner absolut in Waage steht. Das ist gar nicht nötig und sorgt für einen labileren Stand. Lieber eine leichte Neigung in Kauf nehmen und stattdessen auf einen stabilen und kippelfreien Stand achten«, erklärt Dalic. Das gilt auch für Fliesen – die Füße sollten immer auf einer vollen Fliese und möglichst nicht auf einer Fuge stehen.

Von Anti-Vibrationsmatten oder Gummifüßen zur Dämpfung rät Dalic dagegen ab: »Für die Waschmaschine oder den Wäschetrockner sind sie eher kontraproduktiv. Durch die weichen Unterlagen stehen die Geräte nicht mehr so sicher und die Lager und Stoßdämpfer der Trommel haben viel mehr Arbeit. Das sorgt für einen schnelleren Verschleiß.«

Wäschetrockner Test: Bildschirmfoto 2021 01 15 Um 11.08.56

Unser Favorit: Siemens WT46G402 iQ500

Wer auf langer Sicht sparsam seine Wäsche trocknen möchte, der kann beruhigt auf unseren Vergleichssieger den Siemens WT46G402 iQ500 zurückgreifen. Mit einem Verbrauch von gerade mal 68,4 kWh/Jahr pro Kilogramm Fassungsvermögen, ist der Siemens Wäschetrockner einer der sparsamsten in der Testrunde. Noch sparsamer wäre nur ein Wärmepumpentrockner.

Unser Favorit
Siemens WT46G402 iQ500
Test Wäschetrockner: Siemens WT46G402 iQ500
Der Siemens WT46G402 arbeitet extrem leise und schnell und gehört dennoch zu den sparsamsten Wäschetrocknern im Vergleich.

Der Wäschetrockner WT46G402 von Siemens erscheint in einem schlichten Weiß, sieht mit seinem schwarz abgesetzten Bullauge aber auch nicht langweilig aus. Positiv ist, dass es ein Bullauge gibt. Viele Hersteller verzichten heute auf die durchsichtige Tür und somit den Blick auf die eventuell im Trockner vergessene Wäsche. Ein besonderer Vorteil ist darin nicht zu erkennen.

Ebenfalls auffällig sind die geprägten Seitenwände des WT46G402, die für mehr Stabilität und geringere Lärmbelästigung sorgen sollen. Ob es tatsächlich nur an den verstärkten Seitenwänden liegt, bleibt sicher ein Geheimnis, aber leise ist der Siemens Wäschetrockner auf jeden Fall. Das allerdings mit nur einem geringen Abstand. Das gilt übrigens auch für den Siemens WT43N202 iQ300, der ebenfalls in der Übersicht zu finden ist.

Viele Großgeräte, wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder auch Wäschetrockner, sparen Energie, indem sie sich viel Zeit bei der Arbeit lassen. Da wird der Schmutz am Geschirr mehr eingeweicht als abgewaschen oder die Wäsche im Wäschetrockner trocken gepustet statt geföhnt.

Sparsam, schnell und leise

Bei Siemens scheint das ein wenig anders zu funktionieren. Beide Wäschetrockner von Siemens sind sehr sparsam und stellen trotzdem Rekorde bei der Trocknungszeit auf. Mit einer Programmdauer von 110 Minuten (Standardprogramm) liegt der Siemens WT46G402 deutlich unter dem durchschnitt von 135 Minuten. Und das bei einem Fassungsvermögen von neun Kilogramm Wäsche.

Der Siemens WT43N202 begnügt sich sogar mit 104 Minuten, fasst aber auch nur acht Kilogramm Wäsche und benötigt etwas mehr Energie.

Programmauswahl für jedes Detail

Insgesamt bietet der Siemens Wäschetrockner 15 Programme, wobei zwei davon reine Zeitprogramme zum Trocknen und Lüften sind. Braucht man das wirklich, wenn doch Sensoren die Restfeuchte messen und die Programmdauer danach anpassen? Leider ja. Werden beispielsweise Federkissen gewaschen und getrocknet, verhindert der dichte Stoff, dass die Feuchtigkeit schnell aus dem Kissen entweicht.

Die Sensoren registrieren daher, eine trockene Luft im Wäschetrockner obwohl das Kissen im Inneren noch feucht ist. Dafür kann der Wäschetrockner nichts, das macht ein reines Zeitprogramm aber absolut sinnvoll.

Des Weiteren gibt es Programme für jede Art von Wäsche vom Schnellprogramm über Wolle, Dessous bis zum Outdoor-Pflegeprogramm. Dieses läuft durchgehend bei niedrigen Temperaturen und schont somit besonders die wasserabweisenden Gewebe und geklebten Nähte.

Wasserablauf selbst anpassen

Prinzipiell besitzen Kondenstrockner ein Auffangbehälter für das Kondenswasser. Dieser sollte noch jeder Wäsche geleert werden. Der Wäschetrockner WT46G402 informiert aber auch darüber, sobald der Behälter voll ist.

Wem das zu umständlich ist, der kann den integrierten Ablauf nutzen und das Kondenswasser in das Waschbecken oder direkt in den Abfluss leiten. Das erspart das lästige Entleeren des Kondenswasserbehälters. Die benötigte Ablaufgarnitur gibt es gleich dazu.

Siemens WT46G402 iQ500 im Testspiegel

Die Redaktion von Computer Bild kommt zu einem ähnlichen Fazit wie wir und vergibt den Titel »Preis-Leistungs-Sieger«:

»Nicht nur Note und Preis des Siemens WT46G400 iQ500 haben unzählige Kunden und unsere Redaktion schätzen gelernt, auch mit positiven Funktionen wie »besonders schnelle Trocknung« und »beson­ders gutes Tro­ck­en­ergebnis« hat das Produkt von seiner Qualität überzeugt.«

Alternativen

Unsere Wäschetrockner Top-Empfehlung besticht vor allem durch eine kurze Programmdauer, geringe Lautstärke und bestem Verbrauchswerten. Wer mehr Wert auf einen günstigen Preis oder komfortabler Ausstattung legt, wird bestimmt bei unseren Alternativen fündig.

Preistipp: Gorenje DE 8B

Mit 65 Dezibel ist der Wäschetrockner Gorenje DE 8B schon recht laut. Wer seinen Wäschetrockner jedoch im Keller oder der Waschküche stehen hat, den sollte das weniger stören. Dafür ist er einer der günstigsten Wäschetrockner im Vergleich und bietet dennoch eine gehobene Ausstattung.

Gut & günstig
Gorenje DE 8B
Test Wäschetrockner: Gorenje DE 8B
Mit 65 dB ist der Gorenje DE 8B nicht gerade leise. Dafür ist er unschlagbar günstig und bietet dennoch eine tolle Ausstattung.

So verfügt der Gorenje Wäschetrockner über eine Reversionsfunktion, die selbst manche teurere Wäschetrockner vermissen lassen. Durch den kurzzeitigen Drehrichtungswechsel wird die Wäsche im Trockner neu positioniert, was sie auflockert und für weniger Knitterfalten sorgt.

Der Drehrichtungswechsel zieht jedoch auch eine Lüftungsumkehr nach sich und in dieser kurzen Zeit wird die Wäsche nicht so effektiv getrocknet. Dadurch benötigt der Kondenstrockner von Gorenje etwas mehr Zeit und Energie als unser Vergleichssieger.

Top-Ausstattung zu einem fairen Preis

Der Mehrverbrauch hält sich jedoch in Grenzen und Gorenje trumpft mit einer hohen Kondenseffizienz auf. Als einziger Wäschetrockner im Vergleich erreicht er eine Kondenseffizienzklasse A. Das bedeutet, die entzogene Feuchtigkeit gelangt zu fast 100 Prozent im Auffangbehälter und weniger als 0,5 Liter werden an die Raumluft abgegeben.

Bei allen anderen Geräten sind es bis zu 1 Liter und beim Hoover GHL C10DE-84 sogar bis zu 1,5 Liter. Hochgerechnet auf ein Jahr können das weit über 50 Liter Wasser sein, die mehr an die Raumluft abgegeben werden. Bei Ablufttrocknern kann dieser Wert nicht angegeben werden, da sie die Feuchtigkeit zu 100 Prozent durch die Abluft abgeben.

Bei der Ausstattung muss sich der Gorenje auf keinen Fall verstecken. Er verfügt über 16 verschiedene Programme, eine Kindersicherung, Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige und es lassen sich sogar Lieblingsprogramme festlegen. Wobei zur Kindersicherung gesagt werden muss, dass sie sich bei fast allen Geräten lediglich auf eine Tastensperre bezieht. Die Tür kann auch weiterhin bei laufendem Programm geöffnet werden. Hier sollten so ziemlich alle Hersteller nachbessern.

Insgesamt besticht der Gorenje DE 8B vor allem durch eine gute Ausstattung in Kombination mit einem fairen Preis. Die Verbrauchsdaten sind nicht ganz so gut wie beim Vergleichssieger und auch die Betriebsgeräusche lassen etwas zu Wünschen übrig, Die Werte bewegen sich aber noch in einem vertretbaren Rahmen.

Universalgenie: AEG T6DB40370

Wenn es um die Ausstattung geht, hat der AEG T6DB40370 ganz klar die Nase vorn. Zwar bieten einige Wäschetrockner ähnlich viele Funktionen, eine elektronische Kontrolle zur Verunreinigung des Kondensators sucht man bei den meisten allerdings vergeblich.

Beste Ausstattung
AEG T6DB40370
Test Wäschetrockner: AEG T6DB40370
Keiner bietet mehr an Funktionen als der AEG T6DB40370. Dabei bleibt er preislich im Rahmen, ist jedoch nicht gerade sparsam.

Doch der Wäschetrockner von AEG kann noch mehr. So bietet er eine Revers-Funktion, die die Wäsche beim Trocknen auflockert und interessanter Weise kann der Türanschlag gewechselt werden. Bei beengten Platzverhältnissen eine durchaus sinnvolle Möglichkeit.

Auch die Art der Wasserentsorgung ist frei wählbar. Sie kann über den gewohnten Wasserbehälter erfolgen, der im vollen Zustand natürlich ein Signal ausgibt, oder über einen Abflussschlauch, der das Entleeren des Wasserbehälters erspart.

An Programmen stehen insgesamt 15 zur Verfügung, die Daunen über Bettwäsche bis Jeans alles abdecken. Dabei passt die ProSense – Mengenautomatik den Wärmebedarf und die Programmdauer der eingelegten Wäsche an, was zu einer Energieeinsparung führen soll. So ganz scheint das aber nicht zu gelingen, denn der Verbrauch von 72 kWH/Jahr pro Kilogramm Wäsche liegt doch deutlich über dem Durchschnitt.

Dafür ist der T6DB40370 etwas schneller als viele Kandidaten. Mit 129 Minuten fehlt zwar noch ein Stück zur Bestzeit, liegt aber etwas über dem Mittelfeld. Nimmt man die Wäsche anschließend nicht rechtzeitig aus dem Trockner, sorgt ein verlängerter Knitterschutz bis zu 90 Minuten für eine regelmäßige Bewegung, die Liegefalten reduziert.

Mit der besten Ausstattung und einer recht kurzen Laufzeit könnte der AEG T6DB40370 zu den Top-Geräten im Vergleich gehören, denn auch der Preis kann sich sehen lassen. Leider muss man Abstriche beim Stromverbrauch machen, der am oberen Limit liegt und gerade so die Energieeffizienzklasse B schafft.

Was gibt es sonst noch?

Beko DCU 7330 N

Der Wäschetrockner Beko DCU 7330N gehört zu den wenigen Geräten, die auf einen verschmutzten Kondensator hinweisen. Dabei ist er recht flott unterwegs und bringt eine ziemlich gute Ausstattung von Startzeitvorwahl bis Revers-Funktion und Innenbeleuchtung mit. Dazu benötigt er allerdings reichlich Strom und schafft gerade so die Energieeffizienzklasse B.

Schaut man sich die Bewertungen im Internet an, scheint es qualitativ doch einige Defizite zu geben. Ob das den recht günstigen Preis rechtfertigt? Vielleicht sollte man doch nicht am falschen Ende sparen.

Bosch WTG86402 Serie 6

Wie unsere Empfehlung der Siemens WT46G402 iQ500 kann auch der Bosch WTG86402 Serie 6 mit ähnlichen Eigenschaften und nahezu identischen Verbrauchswerten auftrumpfen.

Er begnügt sich mit leisen 65 Dezibel und bereits nach 121 Minuten ist das Standardprogramm bei voller Beladung beendet.

Für eine besonders schonende Trocknung sorgt das SensitiveDrying-System, bei dem die warme Luft von allen Seiten in die Trommel strömt. Gewölbte Paddel in der Trommel lockern die Wäsche auf und wirken Falten entgegen. Auf eine Reversion der Trommel, die die Wäsche noch besser auflockert, muss leider verzichtet werden.

Verzichten darf man dafür aber auch auf Tierhaare, Pollen und andere Allergene. Das Programm »Allergie Plus« soll genau dies Partikel besonders gut filtern.

Candy Smart Pro CSO C10DF-S

Der Wäschetrockner Candy Smart Pro CSO C10DF-S wirbt mit einer smarten App, die eine Fernbedienung ermöglichen soll. Das klingt im ersten Moment zwar interessant, aber bis auf die Meldung, dass die Wäsche fertig/trocken ist, erschließt sich der Sinn nicht wirklich.

Um die Fernbedienung nutzen zu können, muss die nasse Wäsche eingelegt und der Wahlschalter auf die entsprechende Position gedreht werden. Wozu dann noch die App? Niemand wird den Wäschetrockner schließlich zeitverzögert starten.

Also die App sollte nicht zur Kaufentscheidung führen. Vielmehr ist es der gute Funktionsumfang und hauptsächlich der sparsame Verbrauch, den vor allem größere Wäschetrockner mit einem Fassungsvermögen von zehn Kilo mitbringen.

Nicht so gut gefällt dagegen die umständliche Kondenswasserentsorgung. Der Wasserbehälter befindet sich unterhalb und hinter einer großen Klappe. Die Möglichkeit einen Ablaufschlauch anzuschließen, hat man leider nicht.

Hoover GHL C10DE-84

Vier mal Spitzenreiter: Der Hoover GHL C10DE-84 ist der zweite Wäschetrockner im Vergleich, der über eine App verfügt. Wirklich Sinn macht sie aus unserer Sicht jedoch nicht, da damit nur Einstellungen am Programm vorgenommen werden können und sich das Smartphone bei der Übertragung direkt am Gerät befinden muss. Lediglich das Herunterladen neuer Programme macht die Verbindung per NFC ein wenig interessant.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Kondenseffizienzklasse C, die besagt, dass bis zu 30 Prozent beziehungsweise 1,5 Liter Wasser als Luftfeuchtigkeit an den Raum abgegeben werden können. Das ist einfach zu viel und können alle anderen Geräte besser.

Zugutehalten muss man dem Hoover allerdings den dritten Sieg – Kein anderer Wäschetrockner im Vergleich verbraucht weniger. Aber auch kein anderer läuft dabei so lange wie der Hoover. Drei Stunden muss man beim Standardprogramm auf seine Wäsche warten, beim Siemens iQ500 sind es nicht mal zwei und der Stromverbrauch ist nur minimal höher.

Telefunken T-K8-11-B

Recht günstig fällt der Wäschetrockner Telefunken T-K8-11-B aus. Dabei ist er recht leise und bringt gute Funktionen mit. Da wäre beispielsweise die Trommelbeleuchtung, die für einen guten Durchblick sorgt. Oder die Reversion zum Auflockern der Wäsche. Auch die Standardfunktionen, wie Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige oder eine Kindersicherung gibt es.

Verzichten muss man aber leider auf den Ablaufanschluss. Das heißt, bei jedem Hinweis auf einen vollen Sammelbehälter muss das Kondenswasser manuell ausgeschüttet werden.

Die Verbrauchswerte sind nicht extrem gut, aber auch nicht schlecht. 70 kWh/kg Wäsche im Jahr sind ein guter Durschnitt für Wäschetrockner mit einem Fassungsvermögen von acht Kilo. Und auch die Programmdauer von 129 Minuten für das Standardprogramm sind absolut akzeptabel.

Wer eh keinen dauerhaften Abfluss für seinen Wäschetrockner zu Verfügung hat, kann durchaus zum günstigen Telefunken T-K8-11-B greifen.

Siemens WT43N202 iQ300

Der Wäschetrockner Siemens WT43N202 iQ300 ist unserer Empfehlung dem iQ500 fast ebenbürtig. Er fasst zwar ein Kilogramm Wäsche weniger, ist aber nochmal etwas etwas schneller und mit 104 Minuten für das Standardprogramm absoluter Spitzenreiter.

Gleiches gilt für die Lautstärke von 65 Dezibel, die von keinem unterboten wird. Schade ist, dass es beim Stromverbrauch nur für das Mittelfeld reicht und auf die Reversion verzichtet wird. Denn ansonsten kann sich die Ausstattung mit Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige und einem Programm für Outdoor-Wäsche absolut sehen lassen.

Bosch WTN83202 Serie 4

Der Name Bosch steht für qualitativ hochwertige Großgeräte, die einen über einen langen Zeitraum begleiten. Trifft das auch auf den Wäschetrockner WTN83202 Serie 4 von Bosch zu, ist der etwas höhere Preis sicherlich gerechtfertigt. In puncto Lautstärke oder Verbrauch muss sich der Bosch allerdings mit der Auszeichnung »Mittelmaß« begnügen. Er glänzt nicht sonderlich, fällt aber auch nicht negativ auf.

Interessant ist allerdings die Möglichkeit auch kleinere Wäschen schnell zu trocknen. So soll ein Kilogramm frisch gewaschene Wäsche innerhalb von 20 Minuten völlig trocken sein. Das ist immer dann sinnvoll, wenn eine Waschladung aus Kleidungsstücke besteht, die teilweise in den Trockner dürfen und teilweise besser an der frischen Luft trocknen.

Sharp KD-GCB7S7PW9-DE

Fast identisch zum Beko DCU 7330N ist der Sharp KD-GCB7S7PW9-DE. Er weist dieselben hohen Verbrauchswerte auf, ist mit 125 Minuten für das Standardprogramm etwa ebenso schnell und mit 65 Dezibel auch gleich leise. Bei der Ausstattung ist der Sharp so manchem teuren Gerät ebenbürtig.

Es gibt zwar keine Reversion, dafür aber einen Innenbeleuchtung, ausreichend Programme und sogar der verstopfte Kondensator wird signalisiert. Für den günstigen Preis eine der besten Ausstattungen.

Candy Smart Pro CSO C8DG-S

Wie sein großer Bruder ist auch der Wäschetrockner Candy Smart Pro CSO C8DG-S mit WLAN ausgestattet und kann per App bedient werden. Über den Sinn lässt sich streiten.

Auch die Ausstattung ist identisch und mit einer Restzeitanzeige, Startzeitvorwahl oder Kindersicherung sind die wichtigsten Funktionen gegeben. Es gibt aber leider keine Möglichkeit, den Wäschetrockner dauerhaft mit dem Abfluss zu verbinden. Daher muss man sich stets bücken, die untere Klappe öffnen und den Wassertank manuell entleeren.

Bei den Verbrauchswerten schneidet der Candy Smart Pro CSO C8DG-S nicht ganz so gut ab, wie sein größerer Kollege. Gegenüber vergleichbaren Wäschetrocknern mit einem Fassungsvermögen von acht Kilo sind die Werte aber identisch. Nur bei der Lautstärke könnte er sich etwas zügeln.

Comfee KWT 810

Man sieht nichts, aber man hört ihn. Leider sind das die Markenzeichen des Comfee KWT 810. Wir haben einige sehr günstige Wäschetrockner im Vergleich aber außer dem Comfee verzichtet keiner auf ein Display, welches wenigstens die Restzeit anzeigt.

Lediglich acht LEDs informieren über einen vollen Wasserbehälter ein verstopftes Flusensieb, aktivierter Kindersicherung und dem Knitterschutz oder die eingestellte Startzeitvorwahl. Ohne eine Segmentanzeige besteht auch hier nur die Wahl zwischen drei, sechs, neun oder zwölf Stunden.

Die Verbrauchswert sind für einen acht Kilo Wäschetrockner absolut normal und daran gibt es es auch nichts auszusetzen. Nur die Lautstärke ist mit 69 Dezibel ein wenig zu laut.

Midea T 3.8B

Der Midea T 3.8B sieht dem Comfee KWT 810 nicht nur sehr ähnlich, er bringt auch dieselben Abmessungen und nahezu identischen Verbrauchswerte mit. Das bezieht sich auf einen angemessenen Stromverbrauch ebenso, wie auf die Programmdauer. Auch die Lautstärke ist leider identisch.

Unterschiedlich ist jedoch die Anzeige. Statt nur acht LEDs verfügt der Midea über eine leuchtende Segmentanzeige und ist daher auch in der Lage, die Restzeit des Programms anzuzeigen. Und sogar eine Trommelbeleuchtung gibt es.

Trotzdem ist der Midea T 3.8B nicht unbedingt besser, denn ihm fehlt die Reversion, die die Trommelbewegung umkehrt und für weniger Falten sorgt. Auch der Anschluss an eine Abwasserleitung ist nicht möglich.

Beko DV8120N

Um die Ablufttrockner nicht ganz unter den Tisch zu kehren haben wir auch einen Ablufttrockner in den Vergleich aufgenommen. Aber selbst von den Nachteilen eines Ablufttrockners abgesehen, gibt es auch sonst keine Punkte, mit denen der Beko DV8120N wirklich auftrumpfen kann.

Er hat den höchsten Verbrauch von allen Geräten, erreicht als einziger nur eine Energieeffizienzklasse C, ist ziemlich laut und benötigt mit 155 Minuten auch sehr lange, um acht Kilogramm Wäsche zu trocknen. Diese Nachteile kann auch der sehr günstige Preis nicht aufwiegen und wir würden ihn nicht empfehlen. Das trifft allerdings auf Ablufttrockner zu, die nicht mehr zeitgemäß sind.

So haben wir bewertet

Ein Wäschetrockner benötigt deutlich weniger Funktionen als beispielsweise die Waschmaschine. Daher gibt es auch bei weitem nicht so große Unterschiede beim Preis oder der Ausstattung. Wichtiger sind die Aspekte Verbrauch, Lautstärke und Anschlussmöglichkeiten

In puncto Verbrauch sind sich alle Kondenstrockner recht ähnlich und der Verbrauch im Jahr je Kilogramm Wäsche erstreckt sich von 68,4 kWh bis 72 kWh. Das reicht durchweg für eine Energieeffizienzklasse B. Wer seine Wäsche etwas sparsamer trocknen möchte, sollte zu einem Wärmepumpentrockner greifen. Wir beschränken uns in diesem Vergleich absichtlich auf einfache Kondenstrockner.

Interessant sind die Anschlussmöglichkeiten. Grundsätzlich besitzen alle Kondenstrockner einen Auffangbehälter für das Kondenswasser. Viele können aber ebenso an das Abwassersystem angeschlossen werden, womit das lästige Leeren des Wasserbehälters entfällt. Leider sind dazu häufig keine Angaben zu finden und es ist ratsam, sich seinen favorisierten Wäschetrockner vor dem Kauf im Fachmarkt anzusehen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Wäschetrockner ist der beste?

Der beste Wäschetrockner ist für uns der Siemens WT46G402 iQ500. Er trocknet die Wäsche sehr schnell und verbraucht zudem erfreulich wenig Strom.

Was kostet ein Wäschetrockner?

Für einen guten Wäschetrockner sollte man 400-500 Euro einplanen. Günstigere Modelle gibt es zwar oftmals schon für 300 Euro, deren Stromverbrauch ist in der Regel aber recht hoch.

Was für Trockner gibt es?

Prinzipiell unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen Wäschetrockner-Typen: Ablufttrockner, Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner.

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