Waschmaschine Test: Waschmaschine Copyright: LumenSt / Shutterstock
vergleich
Letzte Aktualisierung: 10.5.2022

Die beste Waschmaschine

Wir haben uns 26 Waschmaschinen angesehen. Die beste für die meisten ist für uns die WAV28G40 HomeProfessional . Wer eine günstige und dennoch sehr sparsame Maschine sucht, ist mit der Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7 gut beraten. Etwas teurer, dafür mit einer top Ausstattung und Zuversicht auf eine lange Haltbarkeit ist die Miele WSG 363 WCS die beste Wahl.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 10. Mai 2022

Wir haben den Vergleich überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

22. Oktober 2021

Wir haben weitere 17 Waschmaschinen in den Vergleich aufgenommen und nicht mehr verfügbare entfernt. Es gibt komplett neue Empfehlungen, aber grundlegend ändert sich an der Platzierung der Marken wenig. Bosch und Siemens bieten das beste Gesamtpaket, während Miele mit einem höheren Preis auf besondere Qualität setzt. Die beste Waschmaschine ist unserer Meinung nach die Bosch WAV28G40 HomeProfessional.

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Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Die Auswahl an Waschmaschinen ist schier grenzenlos, da fällt es schwer, die richtige zu finden. Aber welche Funktion braucht man wirklich und auf welche kann man getrost verzichten? Entscheidend beim Kauf ist auch der Wasser- und Stromverbrauch. Schließlich gehört die Waschmaschine zu den größten Stromfressern im Haushalt. Da können bereits kleine Unterschiede am Jahresende 100 Euro oder mehr ausmachen.

Wir haben uns zehn der meistverkauften Modelle hinsichtlich Ausstattungsmerkmalen und Verbrauch angesehen und mit Profis gesprochen, die täglich Waschmaschinen reparieren und wissen, welche lange durchhalten und welche nicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Bosch WAV28G40 HomeProfessional

Test Waschmaschine: Bosch WAV28G40
Bosch steht für solide und auch bezahlbare Haushaltsgeräte. Das zeigt auch die WAV28G40, die top ausgestattet ist und gute Verbrauchswerte liefert.

Mit der WAV28G40 HomeProfessional bietet Bosch eine Waschmaschine mit guten Verbrauchswerten, vielen Funktionen und einer angenehmen Lautstärke. Dazu gibt es eine Beladungserkennung mit dazugehöriger Dosierempfehlung. Ist die Wäsche fertig, wird man per smarter App darauf hingewiesen.

Top ausgestattet

Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR

Test Waschmaschine: Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR
Geht noch mehr für wenig Geld? Wohl kaum. Für smarte Funktionen, leise Nachtfunktion oder glätten mit Dampf muss man nicht tief in die Tasche greifen.

Was die Ausstattung betrifft, kann die Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR unserem Favoriten absolut das Wasser reichen. Sogar Smart Home Fans kommen dank WiFi und passender App auf ihre Kosten. Nur bei der Lautstärke dürfte die Waschmaschine von Hoover gern auch so sparsam sein wie beim minimalen Energieverbrauch.

Sparsam

Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7

Test Waschmaschine: Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7
Sparsam, leise, mit guter Ausstattung und trotzdem günstig ist die Waschmaschine von Haier. Obendrein bekommt man noch eine Trommelinnenbeleuchtung und Dampffunktion.

Wer nicht viel ausgeben will, fährt mit der Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7 am besten. Natürlich muss man da auf einige Möglichkeiten wie Nachlegefunktion oder Trommelreinigung verzichten. Aber die kleine Haier ist nicht nur günstig, sie ist auch in puncto Betriebskosten unseren Top-Empfehlungen absolut ebenbürtig. Dabei ist sie gerade mal 1 dB lauter als das Top-Modell von Miele.

Wenn Geld egal ist

Miele WSG 363 WCS

Test Waschmaschine: Miele WSG 363 WCS
Experten raten nach wie vor zum Hersteller Miele. Die Waschmaschinen kosten zwar etwas mehr, bietet dafür aber auch eine solide Qualität.

Die Miele WSG 363 WCS ist nicht gerade günstig, dafür genießt Miele einen sehr guten Ruf, was die Haltbarkeit und Qualität betrifft. Das bestätigten auch unsere Experten im Telefonat. Hinzu kommen eine Ausstattung, die sich gewaschen hat, sehr gute Verbrauchswerte und die leisesten Laufgeräusche im Vergleich.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBosch WAV28G40 HomeProfessional
Top ausgestattetHoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR
SparsamHaier HW80-B14979 I-PRO Serie 7
Wenn Geld egal istMiele WSG 363 WCS
Miele WSD663 WCS
Siemens WM14VMS2 iQ700
Miele WSD 123 WCS
Haier HW80-BP14636
Gorenje WEI 84 CPS
AEG L8FE74485
Bauknecht W Active 823 PS
Siemens WM14G400 iQ500
Beko WML61433NPS1
Siemens WM14N177 iQ300
AEG L6FB64470
Bauknecht W Active 711 C
Bosch WAJ28022 Serie 2
Privileg PWF MT 61483
Midea MFNEW60-105
Test Waschmaschine: Bosch WAV28G40
  • Sehr leise
  • Geringer Wasser­verbrauch
  • Top ausgestattet
  • SmartHome
  • Mit Dampffunktion
Test Waschmaschine: Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR
  • Sehr sparsam
  • Geringer Wasser­verbrauch
  • Top ausgestattet
  • SmartHome
  • Mit Dampffunktion
  • Kein Flecken­programm
Test Waschmaschine: Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7
  • Sehr sparsam
  • Sehr leise
  • Geringer Wasser­verbrauch
  • Mit Dampffunktion
  • Keine Trommel­reinigung
Test Waschmaschine: Miele WSG 363 WCS
  • Sehr sparsam
  • Sehr leise
  • Geringer Wasser­verbrauch
  • Top ausgestattet
  • SmartHome
  • Kein Flecken­programm
Test Waschmaschine: Miele WSD663 WCS
  • Sehr sparsam
  • Sehr leise
  • Top ausgestattet
  • SmartHome
  • Wassermengen­zähler
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
Test Waschmaschine: Siemens WM14VMS2 iQ700
  • Sehr leise
  • Geringer Wasserverbrauch
  • Top ausgestattet
  • Trommel­beleuchtung
Test Waschmaschine: Miele Miele WSD 123 WCS
  • Sehr sparsam
  • Sehr leise
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
  • Mäßige Ausstattung
Test Waschmaschine: Haier HW80-BP14636
  • Sehr sparsam
  • Geringer Wasser­verbrauch
  • Mit Dampffunktion
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
  • Mäßige Ausstattung
Test Waschmaschine: Gorenje WEI 84 CPS
  • Extrem geringer Wasser­verbrauch
  • Mit Dampffunktion
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
Test Waschmaschine: AEG L8FE74485
  • Top ausgestattet
  • Mit Dampffunktion
  • Keine Trommel­reinigung
Test Waschmaschine: Bauknecht W Active 823 PS
  • Gut ausgestattet
  • Mit Dampffunktion
  • Keine Trommel­reinigung
Waschmaschine Test: Siemens Wm14g400 Iq500
  • Sehr leise
  • Trommel­beleuchtung
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
Test Waschmaschine: Beko WML61433NPS1
  • Sehr leise
  • Gut ausgestattet
  • Sehr günstig
  • Hoher Verbrauch
Test Waschmaschine: Siemens WM14N177 iQ300
  • Kein Flecken­programm
  • Hoher Verbrauch
  • Hoher Wasser­verbrauch
Test Waschmaschine: AEG L6FB64470
  • Keine Trommel­reinigung
  • Hoher Wasser­verbrauch
Test Waschmaschine: Bauknecht W Active 711 C
  • Mit Dampffunktion
  • Keine Trommel­reinigung
  • Hoher Verbrauch
Test Waschmaschine: Bosch WAJ28022 Serie 2
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
  • Hoher Verbrauch
  • Hoher Wasser­verbrauch
  • Mäßige Ausstattung
Test Waschmaschine: Privileg PWF MT 61483
  • Sehr günstig
  • Kein Flecken­programm
  • Keine Trommel­reinigung
  • Hoher Verbrauch
  • Hoher Wasser­verbrauch
  • Mäßige Ausstattung
Test Waschmaschine: Midea MFNEW60-105
  • Sehr günstig
  • Kein Flecken­programm
  • Sehr hoher Verbrauch
  • Hoher Wasser­verbrauch
  • Mäßige Ausstattung
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Wissenswertes zu Waschmaschinen

Eine Waschmaschine soll vor allem eins: Möglichst lange halten und zuverlässig ihren Dienst verrichten. Am besten soll die Maschine außerdem möglichst wenig Strom und Wasser verbrauchen. Denn große Unterschiede bei der Qualität des Waschergebnisses gibt es bei Waschmaschinen nicht.

Im Vordergrund stehen für uns daher vor allem die Verbrauchsdaten – und der Preis. Bei den Ausstattungsmerkmalen muss jeder für sich entscheiden, ob er sie wirklich braucht. Die Waschmaschine in das Smart-Home-System zu integrieren findet so mancher sicher toll, aber längst nicht jeder braucht so etwas.

Waschmaschine Test: Waschmaschine
Auf die Energieeffizienklassen zu schauen, lohnt sich: Waschmaschinen gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt.

Seit März 2021: Neue Energieeffizienzklassen

Die alten Energieeffizienzklassen richteten sich nach dem Verbrauch einer bereits älteren Referenzmaschine. Da viele Waschmaschinen inzwischen durch einen geringeren Energieverbrauch eine deutlich bessere Energieeffizienz haben, wurde die beste Energieeffizienzklasse durch Pluszeichen aufgewertet. Nicht so sparsame Geräte erhielten aber dennoch ihr A und täuschten so einen geringen Verbrauch vor, der nicht mehr zeitgemäß war.

Seit dem 1. März gibt es nun neue Energieeffizienzklassen von A bis G. Plus, Plus Plus und dreifach Plus haben ausgedient. Damit sollen auch die Hersteller angespornt werden, weiter an dem Verbrauch ihrer Geräte zu arbeiten. Denn wer vorher noch mit einem tollen A werben konnte, landet jetzt bei C oder D.

Weiterhin haben sich die Prüfbedingungen geändert und sollen jetzt noch realistischer sein. Der »Gewichtete Energieverbrauch« richtet sich daher nach 100 »normalen« unterschiedlichen Wäschen und zeigt nicht nur einen hochgerechneten Jahresverbrauch.

Was ist auf dem neuen Energielabel zu finden?

Neben der neuen Einstufung der Energieeffizienz in Klassen sind auf dem neuen Label weitere Informationen zu finden. Ganz neu ist ein QR-Code in der rechten oberen Ecke, der einen Link (EU-Produktdatenbank) enthält, über den man weitere Verbrauchsdaten zum Gerät erhält. Aktuell aber leider nur auf Englisch.

Weiterhin ist auf dem Label der Energieverbrauch pro 100 Waschgänge und das maximale Fassungsvermögen zu finden. Zusätzlich gibt es Angaben zum Energie­spar­programm. Wie lange läuft es und wie viel Wasser wird hierbei verbraucht?

Häufig bereits angegeben war die Schleudereffizienzklasse von A bis G. Hinzugekommen ist dagegen die Angabe zur Lautstärke, die in Klassen von A bis D angegeben wird.

Braucht man AddWash wirklich?

Diese Frage kann mit einem klaren »Nein« und einem großen »Aber« beantwortet werden. Dank der Werbung von Samsung ist »AddWash« heute für viele ein Begriff. Es ist ja auch toll, wenn man jederzeit vergessene Kleidung bei laufendem Programm nachlegen kann. Murphys Gesetz verlangt schließlich, dass man die heruntergefallene Socke erst sieht, wenn das Programm der Waschmaschine bereits gestartet wurde.

Viele Wasch­maschinen haben eine Nachlege­­funktion

Samsung hat mit der Funktion und einer Tür-in-Tür-Variante geworben, die das Nachlegen von Kleidung ermöglicht. Doch auch wenn andere Hersteller das nicht immer groß bewerben, können viele ihrer Maschinen das ebenfalls. Zu finden ist der Punkt in der Artikelbeschreibung unter »Nachlegefunktion«. Das heißt, sofern das Wasser nicht höher als das Bullauge steht, kann das Programm pausiert, Wäsche in die Maschine nachgelegt und anschließend das Programm fortgesetzt werden.

Waschmaschine Test: Waschmaschine
Auch wenn es nicht alle »AddWash« nennen: Viele Waschmaschinen verfügen über eine Nachlegefunktion von Textilien in die Trommel.

Von den vielen Waschmaschinen, die wir uns angesehen haben, verfügen mehr als 80 Prozent über eine solche Nachlegefunktion. Es muss also nicht unbedingt »AddWash« und damit Samsung sein.

Herr Trautmann vom Waschmaschinen-Reparaturbetrieb Trautmann’s Haushaltselektrik warnt aber: »Wird der Waschvorgang unterbrochen und Wäsche nachgelegt, setzt das in den meisten Fällen die Mengenautomatik zurück. Die Waschmaschine kann nicht prüfen, welche Menge an Wäsche nachgelegt wurde.« Gut zu wissen – aber die vergessene Socke macht da keinen großen Unterschied.

Dosierautomatik: Praktisch, aber mangelhaft und teuer

Eine Dosierautomatik klingt verlockend. Schließlich wiegen viele Waschmaschinen die eingelegte Wäsche und passen bereits den Wasserverbrauch an. Dann kann auch gleich die erforderliche Menge an Waschmittel errechnet und automatisch dosiert werden. Dennoch fällt auf, dass nur (noch) sehr wenige Waschmaschinen über eine solche Funktion verfügen. Und das hat einen guten Grund.

Vorsicht vor hohen Folgekosten durch herstellereigene Waschmittel!

Das Dosieren des Waschmittels funktioniert nämlich nur dann, wenn die Waschmaschine auch weiß, welches Waschmittel verwendet wird und wie hoch die Dosierung ausfallen muss. Das wiederum ist nur möglich, wenn immer das hauseigene Waschmittel des Herstellers verwendet wird, zu dem die Dosierangaben bekannt sind. Das lässt sich der Hersteller gut bezahlen. Mit alternativen Waschmitteln, Pulver oder Caps ist die Dosierautomatik nicht möglich. Das schreckt viele Käufer ab, und die automatische Dosierung konnte sich nicht wirklich durchsetzen.

Programme versus variable Einstellungen

In unserer Vergleichstabelle ist aufgeführt, wie viele Waschprogramme die Waschmaschine zur Verfügung stellt. Ganz so aussagekräftig ist dieser Punkt jedoch meist nicht.

Waschmaschine Test: Waschmaschine Temperatur
Individuelle Wahl von Temperatur und Drehzahl beim Schleudern ist ein Muss.

Es ist zwar sinnvoll, das Waschprogramm nach der eingelegten Wäsche auszurichten, da eine Waschmaschine dann viel effektiver die Reinigungsleistung anpassen kann. Jedoch sollte die Waschladung dann auch nur aus Wolle, Seide, Jeans, Weißwäsche, Arbeitswäsche usw. bestehen. In einem typischen Haushalt mit vier Personen ist das kaum möglich, wenn man die Waschmaschine immer voll beladen und richtig ausnutzen möchte. Viele spezielle Waschprogramme können daher nur selten oder gar nicht genutzt werden.

Variable Temperaturen und Drehzahlen sind sinnvoll

Wer über seine bisherigen Waschgewohnheiten nachdenkt, wird feststellen, dass er meist nur zwei oder drei unterschiedliche Programme und vielleicht noch Sonderfunktionen, wie »mehr Wasser«, »intensiv«, »extra spülen« oder »sanft« nutzt. Und in den meisten Fällen ist das auch völlig ausreichend, sofern die Möglichkeit besteht, die Waschtemperatur separat zu regeln. Gleiches gilt für eine variable Drehzahl beim Schleudern. Kann die Wäsche im Sommer unter freiem Himmel trocknen, darf gern auf ein paar Hundert Umdrehungen verzichtet und die Wäsche schonender geschleudert werden. Eine freie Wahl der Waschtemperatur und der Drehzahl der Trommel ist also auf jeden Fall sinnvoll.

Waschmittel und Entkalker

Caps und Flüssigwaschmittel sind wirklich praktisch, aber nicht immer die beste Wahl. Gerade bei weißer Wäsche sollte man lieber zu Pulver greifen, denn nur Waschpulver enthält ein Bleichmittel, das weiße Wäschestücke auch weiß strahlen lässt. Dafür sind kaum Konservierungsstoffe enthalten, was hautverträglicher ist und die Umwelt schont.

Waschmaschine Test: Waschmaschine
Auf die regelmäßige Zugabe von Entkalker kann man verzichten.

Auch auf zusätzliche Mittelchen zur Entkalkung kann man getrost verzichten. Waschmittelpulver enthalten Zeolithe und Flüssigwaschmittel Tenside, die Kalkablagerungen minimieren. Eine weitere Zugabe von Entkalkern würde nur die Umwelt belasten, aber relativ wenig Auswirkungen auf die Kalkablagerungen in der Waschmaschine haben. Bei Bedarf reichen ein paar Esslöffel Zitronensäure und ein heißes Waschprogramm, um regelmäßig sämtliche Kalkablagerungen zu lösen.

Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss

Auf den ersten Blick klingt es verlockend, das warme Wasser aus der eigenen Warmwasseraufbereitung zu nutzen, da das meist sparsamer erwärmt wird, als es die Waschmaschine kann. Da die Waschtemperatur in der Maschine geregelt wird, brauchen Waschmaschinen, die Warmwasser nutzen möchten, einen zweiten Anschluss. Es wird dann also sowohl Kaltwasser als auch Warmwasser eingespeist.

Tatsächlich lässt sich der Stromverbrauch der Waschmaschine mit einem zusätzlichen Warmwasseranschluss um bis zu 50 Produzent reduzieren. Auf eine Kosteneinsparung von 50 Prozent kommt man jedoch nur, wenn das Wasser »kostenlos” per Solarthermie erwärmt wird. Wird dagegen eine Gastherme genutzt, liegt die Einsparung nur noch bei rund 27 Prozent.

Ein Warm­wasser­­anschluss ist nur selten nützlich

Dagegen rechnen muss man, dass solche Waschmaschinen in der Anschaffung teurer sind – und die Auswahl stark eingeschränkt ist. Hinzu kommt der benötigte Warmwasseranschluss in unmittelbarer Nähe, auch die Warmwasseraufbereitung darf nicht zu weit entfernt sein. Dauert es zu lange, bis das warme Wasser die Waschmaschine erreicht, ist der Nutzen hinfällig. Wird stattdessen eine Zirkulationsleitung genutzt, verringert sich durch den Mehrverbrauch die Einsparung.

Fazit: Eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss spart Energie und senkt somit die Stromkosten. Sinnvoll und effektiv ist das aber nur in Verbindung mit Solarthermie und sehr kurzen Verbindungswegen. Aber auch dann dauert es seine Zeit, ehe sich die Anschaffungs- und zusätzlichen Installationskosten amortisiert haben.

Waschmaschine Test: Bosch Waw28570 Serie 8

Unser Favorit: Bosch WAV28G40 HomeProfessional

Die beste Waschmaschine für die meisten ist für uns der Frontlader Bosch WAV28G40 HomeProfessional – nicht, weil sie die sparsamste ist, die meisten Funktionen hat oder besonders leise wäscht, sondern weil sie eine gute Mischung all diesen Kriterien erfüllt. Zu einem fairen Preis bekommt man hier solide Qualität, ein großes Fassungsvermögen, reichhaltige Ausstattung, Energie- und Schleudereffizienzklasse B und eine der leisesten Waschmaschinen im Vergleich.

Unser Favorit
Bosch WAV28G40 HomeProfessional
Test Waschmaschine: Bosch WAV28G40
Bosch steht für solide und auch bezahlbare Haushaltsgeräte. Das zeigt auch die WAV28G40, die top ausgestattet ist und gute Verbrauchswerte liefert.

Das Energielabel der Bosch zeigt »nur« ein B an. Auf 100 Wäschen macht das jedoch lediglich 2,40 Euro oder pro Wäsche rund 2 Cent aus. Beim Wasserverbrauch erreicht sie mit 48 Liter dagegen einen Top Wert und wird nur von sehr wenigen Maschinen unterboten.

Zum tragen kommt hier das 4D WashSystem, was mit einer höheren Drehzahl beim Waschen einen Hohlraum in der Wäsche erzeugt, in den das Wasser mit Waschmittel gesprüht wird. Das sorgt für eine gleichmäßige Verteilung und selbst bei einer vollen Ladung Wäsche für gute Reinigungsergebnisse.

Gleichzeitig sorgen die automatische Wasserstandsanpassung und der Beladungssensor für einen minimalen Wasserbedarf.

Sicherheit vor Wasserschäden

Dass Waschmaschinen mit einem AquaStop-System ausgerüstet sind, muss kaum noch erwähnt werden, denn das ist inzwischen Standard, selbst das günstige Modell, die BEKO WML61023 N, besitzt einen Überlaufschutz und einen Notablaufschlauch.

Aber Bosch geht noch etwas weiter und ist so von seinem AquaStop-System überzeugt, dass sie darauf eine lebenslange Garantie geben. Sollte also jemals ein Wasserschaden entstehen, den das AquaStop-System hätte erkennen müssen, kommt Bosch für die Folgeschäden auf – und das so lange, wie auch die Waschmaschine lebt und im Betrieb ist.

Waschen unter voller Kontrolle

Die Waschmaschine von Bosch bietet nicht nur eine praktische Endzeitvorwahl und eine Nachlegefunktion, sie glänzt auch mit einem reichhaltigen Angebot an Waschprogrammen. Wie bei einigen anderen Kandidaten gibt es eine Kurzprogrammfunktion und ein Fleckenprogramm.

Dennoch unterscheiden sich die Funktionen erheblich. Während man bei vielen Waschmaschinen neben normalen Waschprogrammen auch ein Kurzwaschprogramm hat, lassen sich bei der Bosch mittels »SpeedPerfect« fast alle Waschprogramme um bis zu 65 Prozent beschleunigen. Es gibt also nicht nur ein Kurzprogramm, das jede Wäsche auf dieselbe Art reinigt, sondern eine Kurzfunktion für jedes Waschprogramm.

Gleiches gilt für das Fleckenprogramm, das individuell für vier Arten von Flecken – Speisefett/Öl, Blut, Rotwein und Gras – genutzt werden kann. Unterschiedliche Kombinationen aus Einweichzeit, Temperatur und Waschvorgang sind den Fleckenarten angepasst und sollen diese effektiver reinigen. Auch hier gilt, dass die Fleckenoptionen mit den verschiedenen Waschprogrammen kombiniert werden können.

Wer neben dem richtigen Waschprogramm auch den Wasser- und Stromverbrauch im Auge haben möchte, kann eine zusätzliche Wasseruhr und einen Stromzähler installieren oder ein Auge auf das Display der Bosch WAV28G40 HomeProfessional werfen. Das gibt darüber Auskunft und macht klar, wenn man es mit den Kurzprogrammen übertreibt. Denn moderne, sparsame Waschmaschinen brauchen für eine Wäsche nicht grundlos vier Stunden und mehr. Lange Einweichzeiten und reduzierte Drehzahlen reinigen ebenso gut, verbrauchen aber weniger Strom. Wer regelmäßig Kurzprogramme nutzt, braucht sich nicht über eine höhere Stromrechnung trotz eigentlich sparsamer Waschmaschine wundern.

Alternativ kann man aber auch auf die App sehen, die einen während des Waschvorgangs begleitet. Sie hilft bei der Auswahl des richtigen Waschprogramms, informiert beim Programmende und hilft im Falles eines Falles bei der Fehlersuche. Ist das Smartphone mal nicht zur Hand, kann auch über die Sprachsteuerung Amazon Alexa mit der Waschmaschine »gesprochen« werden.

Die Bosch WAV28G40 HomeProfessional bringt viele nützliche Funktionen mit und überzeugt bei allem, was beim Wäsche waschen wichtig ist: Flexible Programmwahl, gute Verbrauchswerte und sehr leise Waschvorgänge. Dafür geht der etwas höhere Preis absolut in Ordnung.

Bosch WWAV28G40 HomeProfessional im Testspiegel

Die Seite Waschmaschinen-test.eu kommt zu einer ähnlichen Zusammenfassung und schätzt vor allem die Technik und Reinigungsleistung:

»Die Bosch WAV28G40 HomeProfessional Waschmaschine, ein Frontlader, gehört zu den neueren modernen und vor allem leisen Haushaltshelfern. Allerhand Technik und Funktionen machen das Waschen der Wäsche einfach und sorgen für ein besonders gründliches Waschergebnis.«

Alternativen

Da auch bei einer Waschmaschine jeder andere Prioritäten hat, haben wir einige Alternativen rausgesucht, die günstiger sind oder mehr Komfort bieten.

Top ausgestattet: Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR

Wer braucht eine Waschmaschine mit App und Internetzugang? Der eine findet es absolut überflüssig, der andere einfach toll. Wenn die Waschmaschine in der Waschküche, dem Keller oder einem anderen abgelegenen Ort steht, kann die Funktion auf jeden Fall durchaus praktisch sein.

Top ausgestattet
Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR
Test Waschmaschine: Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR
Geht noch mehr für wenig Geld? Wohl kaum. Für smarte Funktionen, leise Nachtfunktion oder glätten mit Dampf muss man nicht tief in die Tasche greifen.

Wie oft vergisst man, dass da noch fertige Wäsche in der Maschine liegt, oder ärgert sich nach zwei Stunden, dass die Maschine nicht gewaschen hat, weil der Wasserhahn nicht aufgedreht war. Das kann mit der Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR nicht passieren. Dank WiFi und der hOn-App hat man stets die verbleibende Laufzeit im Blick und wird zum Programmende auf dem Smartphone benachrichtigt. Selbst die Verbrauchsdaten werden in Echtzeit übermittelt.

Smarte Wasch­maschine mit WLAN und App

Smart zu sein ist aber nicht alles, was die Hoover Waschmaschine kann. Sie trumpft auch mit ihren Funktionen auf: Mengenautomatik, Fleckenprogramm und Kurzprogramm sind fast schon Standard. Hinzu kommen Nachlege­funktion, Trommel­reinigung, Restzeit­anzeige und variable Drehzahl- sowie Temperatur­einstellung.

Viele Funktionen benötigen viel Strom? Das kann die Waschmaschine von Hoover klar widerlegen. Mit einer Energieeffizienzklasse von A zählt sie zu den sparsameren Waschmaschinen im Vergleich und auch beim Wasserverbrauch zeigt sie, dass es immer noch einen Ticken sparsamer geht. Während alle anderen 9-Kilo-Maschinen 48 Liter Wasser für einen Waschdurchgang benötigen, reichen der Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR zwei Liter weniger.

Bei den Arbeitsgeräuschen muss man mit der Hoover allerdings Abstriche machen. Mit 77 dB gehört sie beim Schleudern zu den lautesten Waschmaschinen im Vergleich, was man zum Teil sicher auch auf das geringe Gewicht schieben kann. Die Miele WSG 363 WCS ist mit 68 dB deutlich leiser, mit 80 dB ist die Midea MFNEW60-105 aber wiederum auch noch lauter.

Beim Preis geht man dagegen keine Kompromisse ein und die Hoover ist sogar günstiger als unser »Gut & Günstig« Empfehlung. und wäre sie nicht besser ausgestattet, hätte sie ebenso diesen Titel bekommen können.

Gut & günstig: Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7

Günstig heißt laut, nur wenige Funktionen und nicht so sparsam? Falsch! Die Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7 beweist, dass sehr gute Verbrauchswerte und eine tolle Ausstattung nicht unbezahlbar sein müssen. Klar gibt es im Vergleich noch günstigere Waschmaschinen, aber bei denen muss man tatsächlich Abstriche beim Verbrauch, den Funktionen und meist auch bei der Lautstärke machen. Bei der Haier dagegen nicht.

Sparsam
Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7
Test Waschmaschine: Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7
Sparsam, leise, mit guter Ausstattung und trotzdem günstig ist die Waschmaschine von Haier. Obendrein bekommt man noch eine Trommelinnenbeleuchtung und Dampffunktion.

Bereits bei der Mengenautomatik sollte man etwas genauer hinsehen: Viele Waschmaschinen errechnen das Gewicht der eingelegten Wäsche nur, indem sie eine bestimmte Menge Wasser einlaufen lassen und beobachten, wie schnell das Wasser von der Wäsche aufgesogen wird. Bei der Haier läuft das anders, sie hat eine digitale Waage verbaut und wiegt die Wäsche wirklich. Mit dem erkannten Gewicht wird der Wasserbedarf und auch die Programmdauer angepasst.

Das genaue Errechnen der Programmdauer ist wichtig, denn statt einer Startzeitvorwahl kann bei der Haier, wie bei inzwischen immer mehr Modellen, die gewünschte Endzeit des Programms eingegeben werden. Gefällt diese trotzdem nicht oder ist Eile geboten, können die Waschprogramme um 25 Minuten verkürzt oder verlängert werden.

Ist es mal nötig nachts zu waschen, stellt das kein großes Problem dar: Mit 69 dB gehört sie zu den Leise-Schleuder-Meistern. Nur die Miele WSG 363 WCS kommt noch beim Schleudern auf unter 70 Dezibel. Die Beko WML 61023 N brummt bereits beim Waschen mit über 60 Dezibel. Hier kann die Haier richtig punkten.

Gepunktet wird aber auch bei den Funktionen. Zwar gibt es keine Nachlegefunktion und es fehlt auch das Trommelreinigungsprogramm, dafür kommt nach jeder Wäsche aber das Smart Dual Spray System zum Einsatz. Dieses automatische Reinigungssystem soll für hygienisch saubere Wäsche und auch für eine stets saubere Waschmaschine sorgen. Um da genauer hinzusehen, verfügt die Haier obendrein über eine Trommelinnenbeleuchtung.

Die Haier HW80-B14979 I-PRO Serie 7 ist nicht ganz die günstigste Waschmaschine im Vergleich, sie ist aber die günstigste, die dazu noch richtig gut und sparsam ist. Wer nicht zu viel investieren und trotzdem auf nichts verzichten möchte, der hat bei Haier seinen Preis-Leistungs-Sieger gefunden.

Wenn Geld egal ist: Miele WSG 363 WCS

Zugegeben, so viel Geld für eine Waschmaschine auszugeben, kostet etwas Überwindung. Betrachtet man aber den guten Ruf, den die Waschmaschinen von Miele genießen und der auch von vielen Reparaturdiensten bestätigt wird, ergibt es eventuell doch Sinn, in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren. Schließlich sollte eine Waschmaschine möglichst lange halten, ohne dass man lästige und teure Reparaturen durchführen lassen muss.

Wenn Geld egal ist
Miele WSG 363 WCS
Test Waschmaschine: Miele WSG 363 WCS
Experten raten nach wie vor zum Hersteller Miele. Die Waschmaschinen kosten zwar etwas mehr, bietet dafür aber auch eine solide Qualität.

Aber Qualität ist nicht alles und auch bei der Ausstattung setzt die Miele WSG 363 WCS ganz klar Maßstäbe. Ob eine Menüführung in mehreren Sprachen, eine Schaumregulierung, Pin-Code-Verriegelung oder smarte Vernetzung, bei der WSG 363 WCS muss man auf auf kaum etwas verzichten. Lediglich an einem speziellen Fleckenprogramm mangelt es.

Die Empfehlung vom Profi

Dass die Miele etwas robuster als andere Waschmaschinen gebaut ist, zeigt sich bereits beim Gewicht. Während sich die Bosch WAV28G40 HomeProfessional mit 72 Kilogramm begnügt und dem Frontlader Hoover H-WASH 500 HWP 49AMBCR sogar 64 Kilogramm reichen, kommt die Miele auf satte 93 Kilogramm. Ein höheres Gewicht klingt im ersten Moment vielleicht wenig vorteilhaft, sorgt aber gerade beim Schleudern für einen besseren Stand und mehr Laufruhe. Mit 68 dB ist die Miele daher auch die leiseste im Waschmaschinen Vergleich.

Aber sie ist nicht nur leise und sparsam, sondern auch bequem, wofür CapDosing, ein eigenes System von Miele, sorgt. Wie bei einer Kapselkaffeemaschine, können Spezialwaschmittel, Weichspüler oder auch Imprägnierungsmittel als Kapseln in das Weichspülerfach eingelegt werden – eine Funktion, die man nutzen kann, aber nicht muss. Denn auf Dauer kann das ganz schön ins Geld gehen.

Damit das Wäsche waschen nicht zu sehr ins Geld geht, kann jederzeit der Wasserverbrauch mit dem Wassermengenzähler im Auge behalten werden. Wer dagegen keinen Wert darauf legen muss, der nutzt die »Wasser+ Funktion« und »Extra Spülen« oder kann für Allergiker die Wäsche mit »AllergoWash« von wirklichen allem Waschmittelresten befreien.

Im Gesamtpaket bietet die Miele WSG 363 WCS alles, was eine Waschmaschine haben muss – mit einer gehobenen Qualität, und daher auch mit einem höheren Preis, der sich aber womöglich durch geringere Reparaturanfälligkeit und längere Haltbarkeit relativiert.

Was gibt es sonst noch?

Miele WSD663 WCS

Wie unsere Empfehlung ist auch die Miele WSD663 WCS nicht gerade günstig und hauptsächlich investiert man in eine besonders gute Qualität. Aber auch mit einem geringen Energieverbrauch und einer tollen Ausstattung kann die Miele Waschmaschine auftrumpfen.

Neben einer Schaumregulierung, dem Cap Dosing und der App-Vernetzung, überzeugt die WSD663 WCS ebenso mit dem Wassermengenzähler. Dieser zeigt allerdings nicht ganz so gute Werte wie bei den größeren 9-Kilo-Maschinen an. Obwohl die Miele ein ganzes Kilogramm Wäsche weniger aufnimmt, verbraucht sie lediglich ein Liter Wasser weniger und sogar mehr als die Hoover mit einem größeren Fassungsvermögen. Dafür ist sie massiv gebaut und dadurch auch angenehm leise.

Siemens WM14VMS2 iQ700

Siemens und Bosch arbeiten zusammen in der BSH (Bosch Siemens Hausgeräte GmbH) und da ist es nicht verwunderlich, dass die Siemens WM14VMS2 iQ700 unserer Empfehlung von Bosch sehr ähnlich ist. Die Verbrauchswerte sind identisch und auch die Funktionen ähnlich. Sie tragen teilweise nur andere Namen.

Allerdings muss man für die Siemens etwas tiefer in die Tasche greifen, hat dafür zwar ein Outdoor/Imprägnierungs-Programm, muss aber auf die Vernetzung und App-Steuerung verzichten. Aber egal für welchen Namen man sich entscheidet, beide bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine sehr guten Qualitätsstandard.

Miele WSD 123 WCS

Die Miele WSD 123 WCS ist nicht ganz so preisintensiv wie die zwei weiteren vorgestellten Geräte des Herstellers. Beim Energieverbrauch und der Qualität muss man deswegen aber noch lange keine Abstriche machen. Dafür aber bei den Funktionen und Waschprogrammen. Die Auswahl fällt etwas kleiner aus und auf Fleckenprogramme muss man ebenso verzichten, wie auf eine Trommelreinigung oder das Outdoor-/Imprägnierungsprogramm.

Auch beim Wasserverbrauch kann sie nicht ganz so auftrumpfen und verbraucht für 7 Kilogramm Wäsche fast so viel wie andere Waschmaschinen für 8kg. Die Funktion Wasser Plus sollte man daher mit Bedacht wählen. Dafür darf sie mit gerade mal 70 dB gern auch nachts waschen.

Haier HW80-BP14636

Haier stellt bereits die Empfehlung »Gut & Günstig« und auch die Haier HW80-BP14636N kommt mit sehr guten Verbrauchswerten zu einem fairen Preis. Allerdings muss man dafür auf einige Funktionen verzichten. Es gibt weder eine Nachlegefunktion, Fleckenprogramme, noch eine Trommelreinigung.

Dafür ist man bei den 16 vorgegebenen Programmen sehr flexibel und kann manuell die Temperatur und Schleuderdrehzahl einstellen. Ebenso kann die Dampffunktion ausgewählt werden, die für weniger Falten nach der Wäsche sorgt.

Interessant ist, dass Haier trotz des doch recht günstigen Preises eine lebenslange Garantie auf den Motor gibt.

Gorenje WEI 84 CPS

Die Gorenje WEI 84 CPS zählt zu den günstigen (NoName) Waschmaschinen und erreicht bei allen drei Effizienzklassen das B, was man mit einem »gut« vergleichen kann. Bei der Lautstärke kommt sie damit allerdings schon auf 76 dB.

Die Ausstattung geht für den Preis absolut in Ordnung und man muss weder auf eine Startzeitvorwahl noch auf die Mengenautomatik verzichten. Der ist es vermutlich auch zu verdanken, dass die Gorenje beim Wasserverbrauch einen absoluten Spitzenwert hinlegt und sich für acht Kilogramm Wäsche mit gerade mal 39 Liter Wasser begnügt. Als Vergleich – das nächst beste Ergebnis erzielt die Hoover H-WASH 500 mit 46 Liter für neun Kilogramm Wäsche. Wobei größere Maschinen generell ein besseres Verhältnis zwischen Nennkapazität und Wasserverbrauch erreichen.

AEG L8FE74485

Die AEG L8FE74485 ist der Gorenje in den Effizienzklassen und auch der Lautstärke sehr ähnlich. Mit einem ähnlich guten Wasserverbrauch kann sie allerdings nicht glänzen und verbraucht bei einer identischen Nennkapazität satte acht Liter mehr pro Waschladung.

Trotzdem muss man für die AEG deutlich tiefer in die Tasche greifen, erhält dafür aber auch einen größeren Spielraum an Programmen und Funktionen. Neben den Optionen SoftPlus, AntiAllergie und ProSteam Knitterschutz muss man auch nicht auf eine Mengenautomatik, Nachlegefunktion oder spezielle Fleckenprogramme verzichten.

Das Gesamtpaket von AEG ist ut, allerdings bekommt man für einen identischen Preis auch schon die Hoover H-WASH 500, die noch einiges mehr auf dem Kasten hat, weniger Strom und deutlich weniger Wasser verbraucht.

Bauknecht W Active 823 PS

Bauknecht (Whirlpool) genießt eher einen mäßigen Ruf, was die Qualität und Reparaturanfälligkeit betrifft. Um so interessanter ist es, dass zur Bauknecht W Active 823 PS eine zehnjährige Garantie auf gratis Ersatzteile gibt. Ob sich das wirklich rechnet, wird sich bei der ersten Reparatur zeigen, denn die kostenlosen Ersatzteile gibt es nur bei einer vorherigen Registrierung und dem Austausch durch den hauseigenen Kundendienst. Arbeitszeit und Anfahrtskosten müssen selbstverständlich bezahlt werden.

Ansonsten bietet die Bauknecht ein gutes Gesamtpaket aus guten Effizienzklassen und einer gehobenen Ausstattung. So gibt es ActiveMousse, was Wasser und Waschmittel zu Schaum mischt und direkt in die Trommel leitet oder ActiveDrum für zehn verschiedene Trommelbewegungen.

Gleichfalls sorgt die Mengenautomatik für ein angepasstes Waschprogramm und ermöglicht die Nachlegefunktion eine Unterbrechung des Programms. Die SteamRefresh soll kurz getragene Kleidungsstücke auffrischen und SteamHygiene bereits bei niedrigen Waschtemperaturen bereits 99,9 Prozent aller Bakterien beseitigen.

Siemens WM14G400 iQ500

Mit der WM14G400 iQ500 greift Siemens tief in die Taschen der Käufer. Die unverbindliche Preisempfehlung ist nur knapp nicht vierstellig, online kann sich diese aber nicht durchsetzen. Das ist auch verständlich, da die Siemens keinen wirklich größeren Funktionsumfang bietet als deutlich günstigere Waschmaschinen. Dafür kann der Frontlader zwei Dinge sehr gut. Zum einen ist das Gerät der Experte beim Sparen des Wasserverbrauchs und zum anderen wäscht sie mit 47 Dezibel extrem leise.

Siemens ist allerdings auch für gute Qualitätsarbeit und eine Produktion in Deutschland bekannt. Das kostet eben etwas mehr als die Produktion in Billiglohnländer zu verlagern. Obendrein setzt Siemens auf Funktionen und Möglichkeiten, die nicht gleich ins Auge stechen. So bietet das Gerät ein ressourcenschonendes Wassermanagement, eine passende App, eine Anzeige für Überdosierung und eine Verbrauchsanzeige. Es ist sicher interessant zu sehen, welche welches Waschprogramm wenig Energie verbraucht und wie der Verbrauch bei Kurzprogrammen nach oben schnellt.

Beko WML61433NPS1

Die Beko WML61433NPS1 ist ausgesprochen günstig und kommt dafür mit einer ausgesprochen guten Ausstattung. Es gibt sogar eine PetHairRemovat-Funktion, die speziell für Tierhalter entwickelt wurde und intensiv Tierhaare entfernen soll.

Es gibt aber ebenso die üblichen Programme und Funktionen, die man eher von hochpreisigen Maschinen erwartet, wie die Trommelreinigung, das Outdoor/Imprägnierungsprogramm oder die Trommelreinigung.

Allerdings macht sich der günstige Preis bei den Verbrauchswerten bemerkbar und wer viel wäscht könnte letztendlich sogar drauf zahlen. Mit einer Energieeffizienzklasse D gehört die Beko zu teuersten, was die Folgekosten betrifft. Der Wasserverbrauch ist mit 36 Liter für eine kleinere 6-Kilo-Waschmaschine dagegen wieder recht gut. Und auch die Lautstärke erreicht mit 72 dB die Lautstärkeeffizienz A.

Siemens WM14N177 iQ300

Siemens liefert zuverlässige Waschmaschinen mit guter Ausstattung. Das spiegelt auch die Siemens WM14N177 iQ300 wieder. Aber auch mit besonderen Funktionen, wie eine Schaumerkennung, der WaterPerfectPlus-Funktion oder dem VarioSpeed, welches das Waschprogramm um bis zu 65 Prozent verkürzen kann, ist sie keine besondere Empfehlung.

Mit einer Energieeffizienzklasse D und einem Wasserverbrauch von 45 Liter bei einer Nennkapazität von gerade mal sieben Kilogramm, ist die verhältnismäßig günstige Siemens auf Dauer einfach doch zu teuer. Das können selbst günstige NoName-Geräte besser.

AEG L6FB64470

Die AEG L6FB64470 ist der Siemens WM14N177 iQ300 sehr ähnlich. Das betrifft die recht gute Ausstattung leider ebenso wie den Verbrauch. Etwas sparsamer beim Energieverbrauch benötigt sie jedoch ebenso viel Wasser. Da hilft es auch wenig, dass sie mit einer Mengenautomatik arbeitet und ECO-Programm Zeit und Strom sparen soll.

Funktionell kann man sich ansonsten nicht beklagen. Startzeitvorwahl, Nachlegefunktion, Fleckenprogramm, Outdoor/Imprägnierung… Es ist alles da was man braucht. Lediglich auf die Trommelreinigungsfunktion muss verzichtet werden.

Bauknecht W Active 711 C

Die Bauknecht W Active 711 C ist ein weiteres günstiges Modell der Whirlpool Corporation, zu der neben Bauknecht übrigens auch Privileg gehört. Die Ausstattung ist mit 16 Waschprogrammen und einer Dampffunktion recht gut und auch hier gibt es die fragliche Garantie auf zehn Jahre kostenlose Ersatzteile.

Allerdings schlägt sich der günstige Preis eben auch auf den Verbrauch nieder, der mit der Energieeffizienzklasse recht hoch ausfällt. Und auch der Wasserverbrauch schlägt für die kleinere Maschine mit 45 Liter ordentlich zu. Ist die Bauknecht dafür wenigstens leise? Nein, das ist sie auch nicht und gehört sogar zu den lautesten Waschmaschinen im Vergleich.

Bosch WAJ28022 Serie 2

Wie es bei Mercedes die A-Klasse gibt, gibt es bei Bosch die Serie 2, zu der die Bosch WAJ28022 gehört. Wer wenig Geld übrig hat und nicht auf den guten Namen verzichten möchte, der kann durchaus zur kleinen Bosch mit einer Nennkapazität von sieben Kilogramm greifen. Wer allerdings weiter in die Zukunft schaut, der sollte lieber etwas mehr investieren.

Die günstige Waschmaschine aus dem Hause Bosch bringt alle wichtigen Grundfunktionen und sogar eine Schaumerkennung und Mengenautomatik mit. Allerdings erreicht sie kaum noch akzeptable Verbrauchswerte. Energieeffizienzklasse D ist zu hoch und und beim Wasserverbrauch übertrumpft sie sogar noch die günstige Bauknecht W Active 711 C. Dafür ist sich mit 75 dB etwas leiser aber »Bosch um jeden Preis« muss nicht sein.

Privileg PWF MT 61483

Auch die Privileg PWF MT 61483 kommt aus der Whirlpool-Familie und ist der Bauknecht W Active 711 C recht ähnlich. Energieeffizienzklasse D, laute 77 dB und mein Wasserverbrauch greift sie sogar noch etwas mehr zu.

Obwohl die Privileg nur sechs Kilogramm Wäsche gestattet, benötigt sie für den Waschvorgang 43 Liter Wasser und 0,65 kWh. Das ist eindeutig zu viel. Die Haier HW80-B14979 I-PRO fasst zwei Kilo Wäsche mehr und begnügt sich dennoch mit 44 Liter Wasser und 0,47 kWh Strom.

Trotz des sehr günstigen Preises, kann die Privileg PWF MT 61483 durch ihre hohen Folgekosten nicht empfohlen werden.

Midea MFNEW60-105

Die Midea MFNEW60-105 ist der Beweis, dass es nicht immer noch günstiger geht. Leider ist sie aber auch in anderen Punkten absoluter Spitzenreiter.

Kein Gerät im Waschmaschinenvergleich verbraucht mehr Wasser, mehr Strom oder ist lauter als die Midea. Dabei schleudert sie gerade mal mit 1000 Umdrehungen pro Minute und nimmt nur sechs Kilo Wäsche auf. Für einen Single-Haushalt und die erste Wohnung mag das aufgrund des günstigen Preises noch ein Kompromiss sein, auf Dauer wird die kleine Midea aber zu teuer.

So haben wir bewertet

So mancher Waschmaschinenhersteller hat 50 und mehr Modelle in seinem Repertoire. Die Bezeichnungen bestehen zumeist aus einem Buchstabensalat, den kaum jemand nachvollziehen kann. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, aber wir werden den Gedanken nicht los, dass die Hersteller mit dieser Modellpolitik ganz bewusst Verwirrung stiften. Denn für den Verbraucher wird es so praktisch unmöglich, ähnlich ausgestattete Modelle verschiedener Hersteller zu finden, um sie miteinander zu vergleichen.

Wir haben für knapp 100 verschiedene Modelle von 9 Herstellern in mühseliger Kleinarbeit sämtliche technischen Daten zusammengetragen, miteinander verglichen und einige aktuelle Modelle in die engere Wahl genommen. Wir haben alle verfügbaren Testberichte gelesen und geprüft, welche Waschmaschinen bei verschiedenen Händlern gern gekauft werden. Anhand all dieser Daten haben wir die 26 besten Waschmaschinen ausgewählt und unsere Empfehlungen gekürt.

Das erste wichtige Kriterium für die beste Waschmaschine ist für uns das Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei die Kandidaten, die wir in die engere Wahl genommen haben, da gar nicht so weit auseinander liegen. Aber gerade darum sollte man genauer hinsehen, was man für sein Geld bekommt.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Bewertung der Waschmaschinen ist der Energieverbrauch. A+++ erreichen heute fast alle Modelle, aber einige Modelle unterbieten diese beste Auszeichnung nochmals um bis zu 50 Prozent.

In Zuge unserer Recherchen haben wir auch Profis befragt, die täglich mit der Reparatur von Waschmaschinen zu tun haben. Bei der Frage der Reparaturhäufigkeit verschiedener Hersteller hielt sich Dunja Trautmann, Inhaber eines Familienunternehmens für Haushaltselektrik, allerdings zurück: »Ohne Kenntniss der exakten Verkaufszahlen lassen sich keine Aussagen über die Reparaturhäufigkeit fällen.« Logisch, denn je mehr Waschmaschinen eines Herstellers verkauft werden, umso mehr Reparaturen kann es geben – ohne dass die Maschinen deshalb schlechter wären.

Über die Verkaufszahlen schweigen sich die Hersteller allerdings aus. Von ihm, wie von anderen Kundendienstleistern, wird jedoch immer wieder Miele genannt, wenn es um besonders zuverlässige Waschmaschinen geht. Aber auch Waschmaschinen von Bosch bzw. Siemens genießen einen guten Ruf – die Firma BSH Hausgeräte vertreibt weitgehend baugleiche Geräte sowohl unter den Markennamen Bosch als auch Siemens.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste Waschmaschine?

Unsere Empfehlung ist die Bosch WAV28G40 HomeProfessional, die gute Verbrauchswerte liefert und top ausgestattet ist. Allerdings ist die Frage der besten Waschmaschine auch immer eine Frage des Budgets und den Ansprüchen. Wer weiter in die Zukunft denkt und bereit ist, dafür zu investieren, der kommt an Miele nicht vorbei – dazu rät auch der Fachmann.

Waschmaschine - welche Marke?

Pauschal lässt sich das nicht festlegen, denn verschiedene Markenhersteller haben selbst auch verschiedene Preisklassen. Im Vergleich ist beispielsweise eine günstige Waschmaschine von Bosch, die aufgrund ihrer Verbrauchsdaten eher nicht zu empfehlen ist.

Geht es um Reparaturen und Folgekosten, kann man bedenkenlos zu Miele greifen, die gute Qualität und einen guten Reparaturservice bieten. Aber auch Bosch, Siemens, Neff und Constructa bieten sehr gute Geräte mit einer langen Haltbarkeit. Bei AEG, LG und Samsung sind Reparaturen gern teurer, da hier meist ganze Baugruppen gewechselt werden müssen. Bei günstigeren Marken, wie Hoover, Beko, Gorenje oder Whirlpool, muss man genau abwägen, ob sich eine Reparatur wirklich lohnt.

Brauche ich AddWash?

Nein. Die Erfindung von Samsung ist sicher toll, aber inzwischen bieten fast alle Waschmaschinen eine Nachlegeoption. Hierzu wird das Programm pausiert und sofern das Wasser nicht höher als das Bullauge steht, kann dann die Tür geöffnet und Wäsche nachgelegt werden. Die Samsung AddWash Maschinen sind allerdings nicht an den Wasserstand in der Waschmaschine gebunden.

Welche Größe sollte die Waschmaschine haben?

Einerseits richtet sich die geforderte Nennkapazität natürlich nach den eigenen Bedarf. Andererseits sind größere Maschinen sparsamer. Waschmaschinen mit einer Nennkapazität von 9 kg unterscheiden sich im Verbrauch kaum von Maschinen mit 8 kg, fassen aber eben ein ganzes Kilogramm Wäsche mehr. Besitzt die Maschine dazu noch eine Mengenautomatik, reduziert sich der Verbrauch bei einer geringeren Ladung. Kleinere Maschinen mit mehr Wäsche zu beladen, ist dagegen nicht möglich. Also lieber zur nächst größeren als zur nächst kleineren Waschmaschine greifen.

Macht eine Waschmaschine mit trockner Sinn?

Wenn wenig Platz vorhanden ist, wäre eine Waschmaschine mit Trockner schon eine Option. Ansonsten sollte aber lieber zu zwei getrennten Geräten gegriffen werden. Eine Waschmaschine ist auf das Waschen der Wäsche spezialisiert und ein Trockner auf das Trocknen. Daher ist bereits der Aufbau der Trommel grundverschieden. Eine Maschine, die beide Funktionen erfüllt, kann niemals so effektiv arbeiten, wie zwei getrennte Geräte.

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