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Die beste Waschmaschine

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Waschmaschine Test: Waschmaschine
Riccardo Düring

Riccardo Düring

ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Wir haben uns 10 Waschmaschinen angesehen. Die beste für die meisten ist für uns die Bosch WAW28570 Serie 8. Wer eine günstige und dennoch sehr sparsame Waschmaschine sucht, ist mit der Haier HW80-BP14636 gut beraten. Etwas teurer, dafür mit einer top Ausstattung und WiFi, lässt sich die Samsung WW80K6404QW/EG sogar in das eigene Smart-Home-System integrieren.

Die Auswahl an Waschmaschinen ist schier grenzenlos, da fällt es schwer, die richtige zu finden. Aber welche Funktion braucht man wirklich und auf welche kann man getrost verzichten? Entscheidend beim Kauf ist auch der Wasser- und Stromverbrauch. Schließlich gehört die Waschmaschine zu den größten Stromfressern im Haushalt. Da können bereits kleine Unterschiede am Jahresende 100 Euro oder mehr ausmachen.

Wir haben uns zehn der meistverkauften Modelle hinsichtlich Ausstattungsmerkmalen und Verbrauch angesehen und mit Profis gesprochen, die täglich Waschmaschinen reparieren und wissen, welche lange durchhalten und welche nicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Bosch WAW28570 Serie 8

Test Waschmaschine: Bosch WAW28570 Serie 8
Die WAW28570 von Bosch aus der Serie 8 vereint eine enorm gute Ausstattung mit einem sehr geringem Verbrauch. Dazu ist sie die leiseste Waschmaschine im Test.

Unser Favorit ist ganz klar die Bosch WAW28570 Serie 8. Mit 47 Dezibel im Waschgang ist keine Maschine leiser und nur wenige können die Energieeffizienzklasse von A+++ (-30%) noch unterbieten. Zwar gehört die Bosch nicht zu den günstigsten Waschmaschinen, dafür bietet sie den größten Funktionsumfang und eine lebenslange Garantie gegen Wasserschäden.

Wenn Geld egal ist

Miele WSD 123 WCS

Test Waschmaschine: Miele Miele WSD 123 WCS
Miele steht für Qualität und Waschmaschinen, die einen die nächsten Jahre begleiten.

Keine Preise gefunden.

Auch die Miele WSD 123 WCS ist nicht gerade günstig, dafür genießt sie einen sehr guten Ruf, was die Haltbarkeit und Qualität betrifft. Technisch liegt die WSD 123 WCS im guten Mittelfeld. Mit 50 Dezibel im Waschgang ist sie sehr leise, unterbietet die Energieeffizienzklasse A+++ aber »nur« um 10 Prozent. Das ist zwar recht gut, können viele günstigere Waschmaschinen aber besser.

Smart mit WLAN

Samsung WW80K6404QW/EG

Test Waschmaschine: Samsung WW80K6404QW/EG
Mit A+++ -40% gehört die Samsung zu den sparsamsten Waschmaschinen im Test. Dazu bietet sie eine sehr gute Ausstattung und sogar eine App, die wichtige Informationen auf dem Smartphone anzeigt.

Was die Ausstattung betrifft, kann die Samsung WW80K6404QW/EG unserem Favoriten absolut das Wasser reichen. Sogar Smart Home Fans kommen dank WiFi und passender App auf ihre Kosten. Nur bei der Lautstärke dürfte die Waschmaschine von Samsung gern auch so sparsam sein wie beim minimalen Energieverbrauch.

Gut & günstig

Haier HW80-BP14636

Test Waschmaschine: Haier HW80-BP14636
Die Haier HW80-BP14636 ist extrem Sparsam. Das bezieht sich auf den Verbrauch ebenso wie auf den Kaufpreis. Leider aber auch auf die Ausstattung.

Wer nicht viel ausgeben will, fährt mit der Haier HW80-BP14636 am besten. Natürlich muss man da auf einige Möglichkeiten wie Nachlegefunktion oder Kurzprogramme verzichten. Aber die kleine Haier ist nicht nur günstig, sie ist in puncto Betriebskosten auch absolut unschlagbar. Von allen Waschmaschinen, die wir uns angesehen haben, wäscht keine so sparsam.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritWenn Geld egal istSmart mit WLANGut & günstig
ModellBosch WAW28570 Serie 8Miele WSD 123 WCSSamsung WW80K6404QW/EGHaier HW80-BP14636Samsung WW70K4420YW/EG AddWashAEG L6FBA484Siemens WM14G400 iQ500Privileg PWF X 843 SBeko WML 61023 NBauknecht WM Steam 7
Test Waschmaschine: Bosch WAW28570 Serie 8Test Waschmaschine: Miele Miele WSD 123 WCSTest Waschmaschine: Samsung WW80K6404QW/EGTest Waschmaschine: Haier HW80-BP14636Test Waschmaschine: Samsung WW70K4420YW/EG AddWashTest Waschmaschine: AEG L6FBA484Waschmaschine Test: Siemens Wm14g400 Iq500Test Waschmaschine: Privileg PWF X 843 STest Waschmaschine: Beko WML 61023 NTest Waschmaschine: Bauknecht WM Steam 7
Pro
  • Sehr leise
  • Sparsam
  • Verbrauchsanzeige für Strom/Wasser
  • Schaumerkennung
  • Schaumregulierung
  • Leise
  • Empfehlung von Experten
  • Sehr sparsam
  • Gute Ausstattung
  • Mit WiFi und App
  • Beste Schleudereffizienz
  • Sparsamste Waschmaschine
  • Schleudert sehr leise
  • Günstige Anschaffung
  • Wiegt die eingelegte Wäsche
  • Gute Ausstattung
  • Programm zur Trommelreinigung
  • Startzeitvorwahl
  • Restzeitanzeige
  • Sehr leise
  • Trommelbeleuchtung
  • Schaumerkennung
  • Günstig in der Anschaffung
  • Programm zur Maschinenreinigung
  • Sehr günstig
  • Gute Ausstattung
  • Leise beim Waschen
Contra
  • Teuer
  • Mäßige Ausstattung
  • Mäßige Ausstattung
  • Mäßig laut
  • Ziemlich laut
  • Kein Invertermotor
  • Recht teuer
  • Ziemlich laut
  • Zu laut
  • Schlechte Schleuderleistung
  • Mäßige Ausstattung
  • Sehr laut (Schleudern)
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Wissenswertes zu Waschmaschinen

Eine Waschmaschine soll vor allem eins: Möglichst lange halten und zuverlässig ihren Dienst verrichten. Am besten soll sie außerdem möglichst wenig Strom und Wasser verbrauchen. Denn große Unterschiede bei der Qualität des Waschergebnisses gibt es bei Waschmaschinen nicht.

Im Vordergrund stehen für uns daher vor allem die Verbrauchsdaten – und der Preis. Bei den Ausstattungsmerkmalen muss jeder für sich entscheiden, ob er sie wirklich braucht. Die Waschmaschine in das Smart-Home-System zu integrieren findet so mancher sicher toll, aber längst nicht jeder braucht so etwas.

Waschmaschine Test: Waschmaschine
Auf die Energieeffizienklassen zu schauen, lohnt sich: Waschmaschinen gehören zu den größten Stromfressern im Haushalt.

Energieeffizienzklassen: Genaues Hinsehen lohnt sich

Bereits seit 1998 müssen Waschmaschinen mit einem EU-Label mit Angaben zum Verbrauch ausgestattet sein, das gut sichtbar an der Vorder- oder Oberseite angebracht ist. Neben der Modellbezeichnung, der maximalen Lautstärke und Beladung ist darauf auch die sogenannte Energieeffizienzklasse angegeben. Doch was sagt die aus?

Um die Energieeffizienzklasse zu ermitteln, wird ein Energieeffizienzindex errechnet. Der sagt aus, wie hoch der Stromverbrauch einer Waschmasdchine beim Waschen von 1 Kilogramm Wäsche ist. So lassen sich auch Waschmaschinen mit einer unterschiedlichen maximalen Beladung vergleichen.

Es geht noch besser als A+++

Dieser Energieeffizienzindex wird anschließend mit dem Wert von 0,322 kWh verglichen, der dem Standard von 1998 entspricht. Verbraucht die Waschmaschine weniger als 59 Prozent dieses Wertes, darf sie mit der Energieeffizienzklasse A+ ausgezeichnet werden, bei weniger als 46 Prozent sogar mit einem A+++.

EnergieeffizienzklasseEnergieverbrauchEnergieeffizienzindex
A+++< 46%< 0,148 kWh je Kilogramm
A++< 52%< 0,167 kWh je Kilogramm
A+< 59%< 0,190 kWh je Kilogramm

Inzwischen ist der Vergleichswert von 0,322 kWh schon ein wenig veraltet. Er ist viel zu hoch, und die Kennzeichnungen A+, A++ und A+++ reichen längst nicht mehr aus, da moderne Maschinen immer sparsamer werden. Daher wird ab März 2021 ein neues Energielabel eingeführt, das Klassen von A bis G einführt, die Label A+ bis A+++ verschwinden dann.

Bis dahin muss man genau hinsehen. Viele Waschmaschinen unterbieten selbst den Wert von 0,148 kWh/kg für A+++ nochmals um bis zu 50 Prozent, wie die Samsung WW80K6404QW/EG und die Haier HW80-BP14636. Auch wenn zwei Waschmaschinen mit A+++ gekennzeichnet sind, kann also eine davon doppelt so sparsam sein! Viele Hersteller geben daher diesen Wert zusätzlich in Prozent an. Da steht dann zum Beispiel »A+++ -42%«.

Braucht man AddWash wirklich?

Diese Frage kann mit einem klaren »Nein« und einem großen »Aber« beantwortet werden. Dank der Werbung von Samsung ist »AddWash« heute für viele ein Begriff. Es ist ja auch toll, wenn man jederzeit vergessene Wäsche bei laufendem Programm nachlegen kann. Murphys Gesetz verlangt schließlich, dass man die heruntergefallene Socke erst sieht, wenn das Programm der Waschmaschine bereits gestartet wurde.

Viele Waschmaschinen haben eine Nachlege­funktion

Samsung hat mit der Funktion und einer Tür-in-Tür-Variante geworben, die das Nachlegen von Wäsche ermöglicht. Doch auch wenn andere Hersteller das nicht immer groß bewerben, können viele ihrer Maschinen das ebenfalls. Zu finden ist der Punkt in der Artikelbeschreibung unter »Nachlegefunktion«. Das heißt, sofern das Wasser nicht höher als das Bullauge steht, kann das Programm pausiert, Wäsche nachgelegt und anschließend das Programm fortgesetzt werden.

Waschmaschine Test: Waschmaschine
Auch wenn es nicht alle »AddWash« nennen: Viele Waschmaschinen verfügen über eine Nachlegefunktion.

Von den vielen Waschmaschinen, die wir uns angesehen haben, verfügen mehr als 60 Prozentüber eine solche Nachlegefunktion. Es muss also nicht unbedingt »AddWash« und damit Samsung sein.

Herr Trautmann vom Waschmaschinen-Reparaturbetrieb Trautmann’s Haushaltselektrik warnt aber: »Wird der Waschvorgang unterbrochen und Wäsche nachgelegt, setzt das in den meisten Fällen die Mengenautomatik zurück. Die Waschmaschine kann nicht prüfen, welche Menge an Wäsche nachgelegt wurde.« Gut zu wissen – aber die vergessene Socke macht da keinen großen Unterschied.

Dosierautomatik: Praktisch, aber mangelhaft und teuer

Eine Dosierautomatik klingt verlockend. Schließlich wiegen viele Waschmaschinen die eingelegte Wäsche und passen bereits den Wasserverbrauch an. Dann kann auch gleich die erforderliche Menge an Waschmittel errechnet und automatisch dosiert werden. Dennoch fällt auf, dass nur (noch) sehr wenige Waschmaschinen über eine solche Funktion verfügen. Und das hat einen guten Grund.

Vorsicht vor hohen Folgekosten durch herstellereigene Waschmittel!

Das Dosieren des Waschmittels funktioniert nämlich nur dann, wenn die Waschmaschine auch weiß, welches Waschmittel verwendet wird und wie hoch die Dosierung ausfallen muss. Das wiederum ist nur möglich, wenn immer das hauseigene Waschmittel des Herstellers verwendet wird, zu dem die Dosierangaben bekannt sind. Das lässt sich der Hersteller gut bezahlen. Mit alternativen Waschmitteln, Pulver oder Caps ist die Dosierautomatik nicht möglich. Das schreckt viele Käufer ab, und die automatische Dosierung konnte sich nicht wirklich durchsetzen.

Programme versus variable Einstellungen

In unserer Vergleichstabelle ist aufgeführt, wie viele Waschprogramme die Waschmaschine zur Verfügung stellt. Ganz so aussagekräftig ist dieser Punkt jedoch meist nicht.

Waschmaschine Test: Waschmaschine Temperatur
Individuelle Wahl von Temperatur und Drehzahl beim Schleudern ist ein Muss.

Es ist zwar sinnvoll, das Waschprogramm nach der eingelegten Wäsche auszurichten, da eine Waschmaschine dann viel effektiver die Reinigungsleistung anpassen kann. Jedoch sollte die Waschladung dann auch nur aus Wolle, Seide, Jeans, Weißwäsche, Arbeitswäsche usw. bestehen. In einem typischen Haushalt mit vier Personen ist das kaum möglich, wenn man die Waschmaschine immer voll beladen und richtig ausnutzen möchte. Viele spezielle Waschprogramme können daher nur selten oder gar nicht genutzt werden.

Variable Temperaturen und Drehzahlen sind sinnvoll

Wer über seine bisherigen Waschgewohnheiten nachdenkt, wird feststellen, dass er meist nur zwei oder drei unterschiedliche Programme und vielleicht noch Sonderfunktionen, wie »mehr Wasser«, »intensiv«, »extra spülen« oder »sanft« nutzt. Und in den meisten Fällen ist das auch völlig ausreichend, sofern die Möglichkeit besteht, die Waschtemperatur separat zu regeln. Gleiches gilt für eine variable Drehzahl beim Schleudern. Kann die Wäsche im Sommer unter freiem Himmel trocknen, darf gern auf ein paar Hundert Umdrehungen verzichtet und die Wäsche schonender geschleudert werden. Eine freie Wahl der Waschtemperatur und der Schleuderdrehzahl ist also auf jeden Fall sinnvoll.

Waschmittel und Entkalker

Caps und Flüssigwaschmittel sind wirklich praktisch, aber nicht immer die beste Wahl. Gerade bei weißer Wäsche sollte man lieber zu Pulver greifen, denn nur Waschpulver enthält ein Bleichmittel, das weiße Wäsche auch weiß strahlen lässt. Dafür sind kaum Konservierungsstoffe enthalten, was hautverträglicher ist und die Umwelt schont.

Waschmaschine Test: Waschmaschine
Auf die regelmäßige Zugabe von Entkalker kann man verzichten.

Auch auf zusätzliche Mittelchen zur Entkalkung kann man getrost verzichten. Waschmittelpulver enthalten Zeolithe und Flüssigwaschmittel Tenside, die Kalkablagerungen minimieren. Eine weitere Zugabe von Entkalkern würde nur die Umwelt belasten, aber relativ wenig Auswirkungen auf die Kalkablagerungen in der Waschmaschine haben. Bei Bedarf reichen ein paar Esslöffel Zitronensäure und ein heißes Waschprogramm, um regelmäßig sämtliche Kalkablagerungen zu lösen.

Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss

Auf den ersten Blick klingt es verlockend, das warme Wasser aus der eigenen Warmwasseraufbereitung zu nutzen, da das meist sparsamer erwärmt wird, als es die Waschmaschine kann. Da die Waschtemperatur in der Maschine geregelt wird, brauchen Waschmaschinen, die Warmwasser nutzen möchten, einen zweiten Anschluss. Es wird dann also sowohl Kaltwasser als auch Warmwasser eingespeist.

Tatsächlich lässt sich der Stromverbrauch der Waschmaschine mit einem zusätzlichen Warmwasseranschluss um bis zu 50 Produzent reduzieren. Auf eine Kosteneinsparung von 50 Prozent kommt man jedoch nur, wenn das Wasser «kostenlos” per Solarthermie erwärmt wird. Wird dagegen eine Gastherme genutzt, liegt die Einsparung nur noch bei rund 27 Prozent.

Ein Warmwasser­anschluss ist nur selten nützlich

Dagegen rechnen muss man, dass solche Waschmaschinen in der Anschaffung teurer sind – und die Auswahl stark eingeschränkt ist. Hinzu kommt der benötigte Warmwasseranschluss in unmittelbarer Nähe, auch die Warmwasseraufbereitung darf nicht zu weit entfernt sein. Dauert es zu lange, bis das warme Wasser die Waschmaschine erreicht, ist der Nutzen hinfällig. Wird stattdessen eine Zirkulationsleitung genutzt, verringert sich durch den Mehrverbrauch die Einsparung.

Fazit: Eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss spart Energie und senkt somit die Stromkosten. Sinnvoll und effektiv ist das aber nur in Verbindung mit Solarthermie und sehr kurzen Verbindungswegen. Aber auch dann dauert es seine Zeit, ehe sich die Anschaffungs- und zusätzlichen Installationskosten amortisiert haben.

So haben wir verglichen

So mancher Waschmaschinenhersteller hat 50 und mehr Modelle in seinem Repertoire. Die Bezeichnungen bestehen zumeist aus einem Buchstabensalat, den kaum jemand nachvollziehen kann. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, aber wir werden den Gedanken nicht los, dass die Hersteller mit dieser Modellpolitik ganz bewusst Verwirrung stiften. Denn für den Verbraucher wird es so praktisch unmöglich, ähnlich ausgestattete Modelle verschiedener Hersteller zu finden, um sie miteinander zu vergleichen.

Wir haben für knapp 100 verschiedene Modelle von 9 Herstellern in mühseliger Kleinarbeit sämtliche technischen Daten zusammengetragen, miteinander verglichen und 20 aktuelle Modelle in die engere Wahl genommen. Wir haben alle verfügbaren Testberichte gelesen und geprüft, welche Waschmaschinen bei verschiedenen Händlern gern gekauft werden. Anhand all dieser Daten haben wir die 10 besten Waschmaschinen ausgewählt und unsere Empfehlungen gekürt.

Das erste wichtige Kriterium für die beste Waschmaschine ist für uns das Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei die Kandidaten, die wir in die engere Wahl genommen haben, da gar nicht so weit auseinander liegen. Aber gerade darum sollte man genauer hinsehen, was man für sein Geld bekommt.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Bewertung der Waschmaschinen ist der Energieverbrauch. A+++ erreichen heute fast alle Modelle, aber einige Modelle unterbieten diese beste Auszeichnung nochmals um bis zu 50 Prozent.

In Zuge unserer Recherchen haben wir auch Profis befragt, die täglich mit der Reparatur von Waschmaschinen zu tun haben. Bei der Frage der Reparaturhäufigkeit verschiedener Hersteller hielt sich Dunja Trautmann, Inhaber eines Familienunternehmens für Haushaltselektrik, allerdings zurück: »Ohne Kenntniss der exakten Verkaufszahlen lassen sich keine Aussagen über die Reparaturhäufigkeit fällen.« Logisch, denn je mehr Waschmaschinen eines Herstellers verkauft werden, umso mehr Reparaturen kann es geben – ohne dass die Maschinen deshalb schlechter wären. Über die Verkaufszahlen schweigen sich die Hersteller allerdings aus. Von ihm, wie von anderen Kundendienstlern, wird jedoch immer wieder Miele genannt, wenn es um besonders zuverlässige Waschmaschinen geht. Aber auch Waschmaschinen von Bosch bzw. Siemens genießen einen guten Ruf – die Firma BSH Hausgeräte vertreibt weitgehend baugleiche Geräte sowohl unter den Markennamen Bosch als auch Siemens.

Waschmaschine Test: Bosch Waw28570 Serie 8

Unser Favorit: Bosch WAW28570 Serie 8

Die beste Waschmaschine für die meisten ist für uns die Bosch WAW28570 Serie 8 – nicht, weil sie die sparsamste ist, die meisten Funktionen hat oder besonders leise wäscht, sondern weil sie eine gute Mischung all dieser Kriterien erfüllt. Zu einem fairen Preis bekommt man hier solide Qualität, reichhaltige Ausstattung, Energieeffizienzklasse A+++ (-30%) – und die im Waschgang leiseste Maschine im Vergleich.

Unser Favorit

Bosch WAW28570 Serie 8

Test Waschmaschine: Bosch WAW28570 Serie 8
Die WAW28570 von Bosch aus der Serie 8 vereint eine enorm gute Ausstattung mit einem sehr geringem Verbrauch. Dazu ist sie die leiseste Waschmaschine im Test.

Das Energielabel zeigt es: Die WAW 28570 erreicht die Klasse A+++. Sieht man sich den Verbrauch aber genauer an, unterbietet sie den dafür erforderlichen Energieeffizienzindex um nochmal 30 Prozent. Das ist schon ordentlich, auch wenn es Waschmaschinengibt, die den Index sogar um 40 Prozent unterbieten.

Erreicht wird der geringe Stromverbrauch in erster Linie durch den »EcoSilence Drive«, einem bürstenlosen Motor, der weniger Reibung verursacht und dadurch leiser und sparsamer läuft. Hinzu kommt »ActiveWater Plus«, wobei Sensoren nicht nur die Beladungsmenge, sondern auch die Textilart erkennen. So lässt sich die benötigte Menge an Wasser stufenlos bestimmen, und mit weniger Wasser wird auch weniger Heizenergie benötigt.

Sicherheit vor Wasserschäden

Dass Waschmaschinen mit einem AquaStop-System ausgerüstet sind, muss kaum noch erwähnt werden, denn das ist inzwischen Standard, selbst das günstigste Modell, die BEKO WML61023 N, besitzt einen Überlaufschutz und einen Notablaufschlauch. Aber Bosch geht noch etwas weiter und ist so von seinem AquaStop-System überzeugt, dass sie darauf eine lebenslange Garantie geben. Sollte also jemals ein Wasserschaden entstehen, den das AquaStop-System hätte erkennen müssen, kommt Bosch für die Folgeschäden auf – und das so lange, wie auch die Waschmaschine lebt und im Betrieb ist.

Waschen unter voller Kontrolle

Die Waschmaschine von Bosch bietet nicht nur eine praktische Endzeitvorwahl und eine Nachlegefunktion, sie glänzt auch mit einem reichhaltigen Angebot an Waschprogrammen. Wie bei einigen anderen Kandidaten gibt es eine Kurzprogrammfunktion und ein Fleckenprogramm. Dennoch unterscheiden sich die Funktionen erheblich. Während man bei vielen Waschmaschinen neben normalen Waschprogrammen auch ein Kurzwaschprogramm hat, lassen sich bei der Bosch mittels »SpeedPerfect« fast alle Waschprogramme um bis zu 65 Prozent beschleunigen. Es gibt also nicht nur ein Kurzprogramm, das jede Wäsche auf dieselbe Art reinigt, sondern eine Kurzfunktion für jedes Waschprogramm.

Gleiches gilt für das Fleckenprogramm, das individuell für vier Arten von Flecken – Speisefett/Öl, Blut, Rotwein und Gras – genutzt werden kann. Unterschiedliche Kombinationen aus Einweichzeit, Temperatur und Waschvorgang sind den Fleckenarten angepasst und sollen diese effektiver reinigen. Auch hier gilt, dass die Fleckenoptionen mit den verschiedenen Waschprogrammen kombiniert werden können.

Wer neben dem richtigen Waschprogramm auch den Wasser- und Stromverbrauch im Auge haben möchte, kann eine zusätzliche Wasseruhr und einen Stromzähler installieren oder ein Auge auf das Display der Bosch WAW28570 Serie 8 werfen. Das gibt darüber Auskunft und macht klar, wenn man es mit den Kurzprogrammen übertreibt. Denn moderne, sparsame Waschmaschinen brauchen für eine Wäsche nicht grundlos vier Stunden und mehr. Lange Einweichzeiten und reduzierte Drehzahlen reinigen ebenso gut, verbrauchen aber weniger Strom. Wer regelmäßig Kurzprogramme nutzt, braucht sich nicht über eine höhere Stromrechnung trotz eigentlich sparsamer Waschmaschine wundern.

Die Bosch WAW28570 Serie 8 verzichtet auf unnützen Schnickschnack und überzeugt bei allem, was im Alltag wirklich Sinn macht: Flexible Programmwahl, gute Verbrauchswerte und sehr leise Waschvorgänge. Dafür geht der etwas höhere Preis absolut in Ordnung.

Bosch WAW28570 Serie 8 im Testspiegel

Im Test der Stiftung Warentest erreichte die Bosch WAW28570 (Test 10/2017) mit einer Endnote von 1,6 den ersten von 13 Plätzen in dieser Testrunde. Die Gesamtnote setzte sich zusammen aus Einzelnoten für Waschen (1,8, »gut«), Dauerprüfung (1,0, »sehr gut«), Handhabung (1,8, »gut«), Umwelteigenschaften (2,1, »gut«) und Schutz vor Wasserschäden (1,4, »sehr gut«).

Alternativen

Da auch bei einer Waschmaschine jeder andere Prioritäten hat, haben wir einige Alternativen rausgesucht, die günstiger sind oder mehr Komfort bieten.

Wenn Geld egal ist

Miele WSD 123 WCS

Test Waschmaschine: Miele Miele WSD 123 WCS
Miele steht für Qualität und Waschmaschinen, die einen die nächsten Jahre begleiten.

Keine Preise gefunden.

Zugegeben, so viel Geld für eine Waschmaschine auszugeben, kostet etwas Überwindung. Betrachtet man aber den guten Ruf, den die Waschmaschinen von Miele genießen und der auch von vielen Reparaturdiensten bestätigt wird, ergibt es eventuell doch Sinn, in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren. Schließlich sollte eine Waschmaschine möglichst lange halten, ohne dass man lästige und teure Reparturen durchführen lassen muss.

Bei der Ausstattung zeigt sich die Miele WSD 123 WCS eher verhalten und fällt nicht durch besondere Funktionen auf. Sie bietet genau das, was eine gute Waschmaschine haben muss, angefangen bei einer Mengenautomatik über eine Nachladefunktion bis hin zum Kurzprogramm. Selbst ein Programm zur Imprägnierung von Outdoor-Bekleidung gibt es und die Funktion »Oberhemden« soll das Bügeln erleichtern. Zur besseren Planung der Wäsche gibt es eine Startzeitvorwahl von bis zu 24 Stunden und während der Wäsche eine Restzeitanzeige.

Die Empfehlung vom Profi

Dass die Miele etwas robuster als andere Waschmaschinen gebaut ist, zeigt sich spätestens beim Gewicht. Während sich die Bosch WAW28570 Serie 8, die sogar 1 Kilo Wäsche mehr aufnimmt, mit 73 Kilogramm begnügt und der Samsung WW80K6404QW/EG sogar 61 Kilogramm reichen, kommt die Miele auf satte 85 Kilogramm. Ein höheres Gewicht klingt im ersten Moment vielleicht wenig vorteilhaft, sorgt aber gerade beim Schleudern für einen besseren Stand und mehr Laufruhe.

Für Bequemlichkeit sorgt dagegen CapDosing, ein eigenes System von Miele. Wie bei einer Kapselkaffeemaschine, können Spezialwaschmittel, Weichspüler oder auch Imprägnierungsmittel als Kapseln in das Weichspülerfach eingelegt werden – eine Funktion, die man nutzen kann, aber nicht muss.

Im Gesamtpaket bietet die Miele WSD 123 WCS alles, was eine Waschmaschine haben muss – mit einer gehobenen Qualität, und daher auch mit einem höheren Preis, der sich aber womöglich durch geringere Reparaturanfälligkeit und längere Haltbarkeit relativiert.

Smart mit WLAN

Samsung WW80K6404QW/EG

Test Waschmaschine: Samsung WW80K6404QW/EG
Mit A+++ -40% gehört die Samsung zu den sparsamsten Waschmaschinen im Test. Dazu bietet sie eine sehr gute Ausstattung und sogar eine App, die wichtige Informationen auf dem Smartphone anzeigt.

Wer braucht eine Waschmaschine mit App und Internetzugang? Der eine findet es absolut überflüssig, der andere einfach toll. Wenn die Waschmaschine in der Waschküche, dem Keller oder einem anderen abgelegenen Ort steht, kann die Funktion auf jeden Fall durchaus praktisch sein. Wie oft vergisst man, dass da noch fertige Wäsche in der Maschine liegt, oder ärgert sich nach zwei Stunden, dass die Maschine nicht gewaschen hat, weil der Wasserhahn nicht aufgedreht war. Das kann mit der Samsung WW80K6404QW/EG nicht passieren. Dank WiFi und der App »Samsung Smart Home« hat man stets die verbleibende Laufzeit im Blick und wird zum Programmende auf dem Smartphone benachrichtigt.

Smarte Waschmaschine mit WLAN und App

Smart zu sein ist aber nicht alles, was die Samsung Waschmaschine kann. Sie trumpft auch mit ihrem Funktionen auf: Mengenautomatik, Fleckenprogramm und Kurzprogramm sind fast schon Standard. Hinzu kommen Nachlegefunktion, Trommelreinigung, Restzeitanzeige und variable Drehzahl- sowie Temperatureinstellung.

Viele Funktionen benötigen viel Strom? Das kann die Waschmaschine von Samsung klar widerlegen. Mit einer Energieeffizienzklasse von A+++ (-40%) gehört die Samsung zu den sparsamsten Waschmaschinen im Test und wird nur noch von der günstigen Haier HW80-BP14636 unterboten. Dass sie auch sparsamer als alle anderen Mitstreiter schleudern kann, beweist sie mit einer Schleudereffizienzklasse A. Trotz identischer Drehzahl von 1.400 Umdrehungen pro Minute hat die Wäsche nur noch eine Restfeuchte von 44 Prozent. Die meisten Modelle kommen lediglich auf eine Restfeuchte von rund 50 Prozent oder mehr.

Bei den Arbeitsgeräuschen liegt die Samsung WW80K6404QW/EG im guten Mittelfeld und sticht weder mit einer hohen noch niedrigen Lautstärke hervor. Gleiches gilt auch für den Preis, der beim angegebenen Funktionsumfang absolut gerechtfertigt ist. Wer eine gute und sparsame Waschmaschine sucht, die obendrein einen sinnvollen Funktionsumfang bietet, der darf getrost zur Waschmaschine von Samsung greifen. Dass sie auch eine WLAN-Verbindung zur Verfügung stellt, wird da fast zur Nebensache.

Gut & günstig

Haier HW80-BP14636

Test Waschmaschine: Haier HW80-BP14636
Die Haier HW80-BP14636 ist extrem Sparsam. Das bezieht sich auf den Verbrauch ebenso wie auf den Kaufpreis. Leider aber auch auf die Ausstattung.

Wirklich viel gibt es zur Haier HW80-B14636 nicht zu erzählen, denn auf den ersten Blick bietet sie kaum mehr als Basisausstattung. Der Teufel steckt jedoch, wie so häufig, im Detail. Beim Blick auf die Energieeffizienzklasse beispielsweise können viele deutlich teurere Waschmaschinen nur noch mit den Ohren schlackern. Bis zu 50 Prozent unterbietet die Haier die Klasse A+++. Das schafft keine andere in unserem Waschmaschinen-Vergleich.

Auch bei der Mengenautomatik sollte man etwas genauer hinsehen: Viele Waschmaschinen errechnen das Gewicht der eingelegten Wäsche nur, indem sie eine bestimmte Menge Wasser einlaufen lassen und beobachten, wie schnell das Wasser von der Wäsche aufgesogen wird. Bei der Haier läuft das anders, sie hat eine digitale Waagen verbaut und wiegt die Wäsche wirklich. Mit dem erkannten Gewicht wird der Wasserbedarf und auch die Programmdauer angepasst.

Das genaue Errechnen der Programmdauer ist wichtig, denn statt einer Startzeitvorwahl kann bei der Haier, wie bei unserem Favoriten, die gewünschte Endzeit des Programms eingegeben werden. Passiert es dabei, dass sie mitten in der Nacht anfängt zu schleudern, stellt das kein großes Problem dar: Mit 67 Dezibel ist sie der Leise-Schleuder-Meister. Keine andere Waschmaschine im Vergleich kommt beim Schleudern auf 70 oder weniger Dezibel. Die Beko WML 61023 N brummt bereits beim Waschen mit über 60 Dezibel.

Auf den ersten Blick ist die Haier HW80-B14636 eine Billig-Waschmaschine mit mäßiger Ausstattung. Doch der Eindruck täuscht: Klar bietet sie nicht den Funktionsumfang wie ein teureres Gerät, dafür ist sie im Vergleich die sparsamste und beim Schleudern die leiseste Masche. In den Motor setzt Haier so viel Vertrauen, dass es darauf sogar zehn Jahre Garantie gibt.

Außerdem getestet

Samsung WW70K4420YW/EG AddWash

AddWash ist in aller Munde und auch die Samsung WW70K4420YW/EG verfügt über diese clevere Funktion, mit der sich einfach Kleidungsstücke nachlegen lassen. Interessant dürfte für viele aber auch die SmartCheck App sein. Per Fehler-Code-Scan an der Waschmaschine informiert die App über kleine und große Probleme. Sollte ein Techniker nötig sein, so lässt er sich schnell erreichen und per App über den angezeigten Fehler informieren.

Betrifft der Fehler den recht sparsamen Invertermotor, kann man sich getrost zurücklehnen. Auf den gibt Samsung nämlich zehn Jahre Garantie. Ruhig schlafen lässt sie einen allerdings nicht, denn mit 54 Dezibel im Wasch- und 74 Dezibel im Schleudergang, gehört die Samsung zu den lautesten Waschmaschinen im Test. Dafür bietet sie eine Endzeitvorwahl, mit der sie automatisch so startet, dass sie zur gewünschten Zeit mit ihrem Waschprogramm fertig ist. So kann die Samsung ihre Arbeit verrichten, während man selbst außer Haus ist.

Wer Wert auf eine reichhaltige Auswahl an Programme legt und beim Waschen alles im Griff haben möchte, ist mit der AEG L6FBA484 gut beraten. Sie kann mit elf Waschprogrammen dienen und zusätzlich stehen zwei Stufen zur Zeiteinsparung und eine optionale Fleckenfunktion zur Verfügung. Dauert der Waschgang etwas länger, lässt sich dank Startzeitvorwahl und Restzeitanzeige bestimmen, wann die Wäsche fertig ist.

Die vielfältigen Funktionen gibt es zu einem angenehm günstigen Preis. Allerdings muss man dann auch damit leben, dass die Waschmaschine von AEG nicht gerade günstig im Unterhalt und dazu auch ziemlich laut ist. Als eine der wenigen Waschmaschinen im Test besitzt sie keinen sparsamen Invertermotor.

Siemens WM14G400 iQ500

Mit der WM14G400 iQ500 greift Siemens tief in die Taschen der Käufer. Die unverbindliche Preisempfehlung ist nur knapp nicht vierstellig, online kann sich diese aber nicht durchsetzen. Das ist auch verständlich, da die Siemens keinen wirklich größeren Funktionsumfang bietet als deutlich günstigere Waschmaschinen. Dafür kann sie zwei Dinge sehr gut. Zum einen ist die Siemens der Wasser-Spar-Experte und zum anderen wäscht sie mit 47 Dezibel extrem leise.

Siemens ist allerdings auch für gute Qualitätsarbeit und eine Produktion in Deutschland bekannt. Das kostet eben etwas mehr als die Produktion in Billiglohnländer zu verlagern. Obendrein setzt Siemens auf Funktionen und Möglichkeiten, die nicht gleich ins Auge stechen. So bietet die WM14G400 iQ500 ein ressourcenschonendes Wassermanagement, eine passende App, eine Anzeige für Überdosierung und eine Verbrauchsanzeige. Es ist sicher interessant zu sehen, welche welches Waschprogramm wenig Energie verbraucht und wie der Verbrauch bei Kurzprogrammen nach oben schnellt.

In puncto Ausstattung und Leistung ist die Privileg PWF X 843 S der Miele WSD 123 WCS sehr ähnlich. Auf die Nachlegefunktion muss man zwar verzichten, dafür kostet sie nicht mal die Hälfte.

Zusätzlich gibt es eine automatische Maschinenreinigung und eine Push&Go-Taste, mit der sich das vorgegebene Waschprogramm mit einem Tastendruck starten lässt. Auch auf eine Startzeitvorwahl oder variable Drehzahlen sowie Temperaturen muss man nicht verzichten. Schade, dass sie bei Schleudern mit zu den lautesten Testkandidaten zählt.

Klein leicht und vor allem günstig ist die Beko WML 61023 N. Mit einer Tiefe von nur 44 Zentimeter passt sie auch in das kleine Badezimmer eines Single-Haushaltes. Und genau dafür ist sie mit einem Fassungsvermögen von nur 6 Kilogramm auch gedacht.

Auf einem großen Funktionsumfang muss man aufgrund des Preises leider verzichten und auch die Schleuderdrehzahl ist auf 1.000 Umdrehungen pro Minute begrenzt. Dafür bietet sie jedoch eine automatische Trommelreinigung und 15 Waschprogramme. Die Waschtemperatur lässt sich zwar nicht manuell verstellen, dafür aber die Drehzahl beim Schleudern. Das ist auch gut so, denn obwohl sie maximal nur mit 1.000 Umdrehungen pro Minute schleudert, ist sie dabei so laut und lauter als andere Waschmaschinen im Test mit 1.400 Umdrehungen pro Minute.

Die Bauknecht WM Steam 7 liegt preislich im guten Mittelfeld und ist die einzige Waschmaschine mit Dampffunktion. Im Schleudergang macht sie zwar reichlich Krach, dafür ist sie mit 51 Dezibel im Waschgang wieder sehr leise. Auch die Ausstattung kann sich insgesamt sehen lassen: Drehzahl und Waschtemperatur lassen sich manuell einstellen, es gibt ein Fleckenprogramm und auch die Startzeitvorwahl fehlt nicht.

Ob Wert auf die Dampffunktion gelegt wird, muss jeder für sich entscheiden. Zwar soll der Dampf laut Hersteller 99,9 Prozent aller Bakterien beseitigen, hilfreich ist aber schon ein einfaches Waschpulver, das Bleiche enthält. Auch ein Waschprogramm ab 60° C tötet Keime ab und sollte zur Reinigung der Maschine in regelmäßigen Abständen genutzt werden.

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